Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?


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von Stilles Wasser (Gast)


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Hi zusammen,

ich bin bald mit meinem Medizintechnik-Master fertig und möchte danach 
zu einem Ingenieursdienstleister. Ich selber habe nie was gefunden wie 
z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte, 
habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma 
beschäftigt war?

MfG

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Stilles Wasser (Gast)
> Datum: 05.08.2018 13:30

Du schon wieder !

Zu deiner Frage: Nicht vorbei, die hatte keine Gelegenheit überhaupt zu 
beginnen.

von Wahrheitsministerium (Gast)


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Ja.

von Claus M. (energy)


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Ja. Als Absolvent für die ersten Jahre aber noch tolerierbar. Jeder weiß 
wie schwer der Arbeitsmarkt für MINT Absolventen ist.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:



> Ich selber habe nie was gefunden wie
> z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte,
> habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Warum haste dann nich ET studiert?! Warum haste nicht nach Jobs gesucht 
für die du qualifizierst bist beispw. Werksstudent Medizintechnik.

> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Nein, aber dauerhaftes H4 beziehen kommt übel rüber.

von Stilles Wasser (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Warum haste dann nich ET studiert?!

Ich habe es wohl zu spät erkannt. Ich war schon am Ende des dritten 
Semesters, wo ich verstanden hatte, dass Medizintechnik eigentlich voll 
der Blödsinn ist.

Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.

Beitrag #5510722 wurde von einem Moderator gelöscht.
von FH Entwiggler (Gast)


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Studier schonmal die Unterlagen vom Amt, damit du dein Hartz 4 pünktlich 
bekommst!

von Timo (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: Stilles Wasser (Gast)
>> Datum: 05.08.2018 13:30
>
> Du schon wieder !
>
> Zu deiner Frage: Nicht vorbei, die hatte keine Gelegenheit überhaupt zu
> beginnen.

Geh doch mal deinen Ruhestand oder was auch immer genießen anstatt hier 
immer so negative Scheiße zu verbreiten. Fehlen nur noch Dipl. Ing., 
Finanzberate und Konsorten um dem Fragesteller zu erläutern wie 
Minderwertig er bei einer Leihbude ist. Bravo Jungs ihr seid echte 
Helden.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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"hnik-Master fertig und möchte danach zu einem Ingenieursdienstleister."

Dann mache das und mache es gut. Vielleicht wird Dich nach ein paar 
Jahren eine Firma direkt einstellen. Einen anderen Weg zum Einstieg gibt 
es kaum noch. Das haben die Firmen so ejngefädelt.

MfG

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Mr. Perfekt schrieb im Beitrag #5510722:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.
>
> Warum denn nicht?

Ja, warum den nicht, in der Startbahn ist es noch leicht die Kurve zu 
kriegen, in der Zielgeraden wirds schwerer aber nicht unmöglich. Einige 
Fächer und die Grundlagen sind eh gleich, also ein paar ET-scheine aka 
Credit Points/Module gemacht und fertig ist der Lack.

Ich kenn ein Beispiel, das sich nicht zwischen den Vertiefungen Bauwesen 
und Bauingenieur entscheiden konnte um dann Abschlussarbeiten in beiden 
Fächern zu schreiben und zwei Diplome vorzuweisen.

https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/read.php?3,2010586
Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"

Beitrag #5510831 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_54 (Gast)


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Eigentlich solltest du mit dem Medizintechnik-Master was finden.

Wenn du damit bei der Zockerbude landest, gehörst du da auch hin.

von FH Entwiggler (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Eigentlich solltest du mit dem Medizintechnik-Master was finden.
>
> Wenn du damit bei der Zockerbude landest, gehörst du da auch hin.

Medizintechnik ist aber nicht so gefragt wie ET. Kaum Stellen => großer 
Wettbewerb!

Beitrag #5510870 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinrich (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> ich bin bald mit meinem Medizintechnik-Master fertig und möchte danach
> zu einem Ingenieursdienstleister.

Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe 
dich nicht.

> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Ja, auf jeden Fall.

Christian S. schrieb:
> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.

Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

von Franz Perschau (Gast)


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> Christian S. schrieb:
>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>
> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

Ohne Vitamin B keine Chance!

von Stilles Wasser (Gast)


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Also ich habe mich auf Jobs rund um Embedded beworben. Ich habe fast nur 
Absagen bekommen. Manche waren ehrlich und haben mir gesagt, dass sie 
nur E-Technik Studenten einstellen.

Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für eine 
Werkstudententätigkeiten.Das war bei einer Kleinklitsche in NRW. Die 
haben mit gesagt, dass meine AVR Kenntnisse(kein Arduino!) zu wenig 
seien. Laut denen muss man heute mindestens 32-Bitter programmieren 
können.

Zu einem Dienstleister will ich wirklich auch nicht hin. Aber ich weiß 
nicht, wie es weitergehen soll.

MfG

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
>> Christian S. schrieb:
>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>
>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>
> Ohne Vitamin B keine Chance!

Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als 
Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort, Messebesuche, 
Firmenkontaktbörse...

Das hat der TO versäumt, zweigleisig studieren wollt er nicht, obwohl er 
angeblich Interesse an ET-Tätigkeiten hat... klar kann man die Hände vom 
Lenkrad wenn die Kurve kommt und hoffen das die Kiste schon alleine 
irgenwie die Biegung kriegt..

... dann muss ma hält die Beziehungen während der ersten Job-Jahre 
aufbauen - auch nicht die schlechteste Option.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: FH Entwiggler (Gast)
> Datum: 05.08.2018 16:54

> Medizintechnik ist aber nicht so gefragt wie ET.

Mag sein, aber jeder Hanserl macht ET oder versucht sich zumindest 
damit. Natürlich ist die Konkurrenz Größer, das Angebot aber auch.

> Kaum Stellen

Unsinn. Es gibt Stellen genug.

Bei Medizintechnik ist das Angebot kleiner, die Nachfrage aber auch.

von Franz Perschau (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
>>> Christian S. schrieb:
>>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>>
>>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>>
>> Ohne Vitamin B keine Chance!
>
> Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als
> Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort


Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil. Teufelskreis.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:

> Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für eine
> Werkstudententätigkeiten.Das war bei einer Kleinklitsche in NRW. Die
> haben mit gesagt, dass meine AVR Kenntnisse(kein Arduino!) zu wenig
> seien. Laut denen muss man heute mindestens 32-Bitter programmieren
> können.

Und hast Du dir ein 32bit Board besorgt und damit losgelegt?! Infineon 
schmeisst einem sowas hinterher mehr oder weniger kostenlos hinterher.
Beitrag "Infineon XMC Design Contest 2014"

Wobei ich etliche Medizintechnikanwendungen kenne in denen ein 8-bit AVR 
werkelt - je einfacher desto besser für die Medizintechnik, weil je 
komplexer desto unsicherer, resp. schwerer auf Fehlerfreiheit testbar 
(wenns denn überhaupt testbar ist).


> Aber ich weiß
> nicht, wie es weitergehen soll.

Jetzt isses aber bisserl spät festzustellen das man nicht weiss was man 
will. Dann musste halt machen wofür die Qualis hast. Oder die Qualis 
postgradual nacharbeiten.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>>> Christian S. schrieb:
>>>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>>>
>>>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>>>
>>> Ohne Vitamin B keine Chance!
>>
>> Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als
>> Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort
>
>
> Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil.


Nö zu messen wie Embedded kommt man sogar freien Eintritt, man muss halt 
nur genügend Arsch in der Hose haben, an den Ständen mal nach ner Stelle 
zu fragen.
Dann wären noch die FhG's die haben eigentlich immer was praxisnahes für 
Studenten zu tun.
Ferner hats Studentinitiativen die die Firmen ins Mensafoyer holen, auch 
da mauus man nur hingehen und nachfragen.

https://bonding.de/

Und auch in der Provinz gehen die Firmen an die Hochschulen, da mal die 
Liste der Firmen auf dem Camus day im tiefsten Schwarzwald:
https://www.hs-furtwangen.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/2018_Campus_Day_Firmen.pdf

Aber manchen kommen ja nur zum Saufen auf den Camus:
https://youtu.be/eJq7nKLsH_o?t=90

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Bald knacken wir auch die <30K Grenze in der BRD - vielen Dank für deine
> Unterstützung!

Ist doch scon LÄNGST soweit , BRUTTO wohlgemerkt

von Franz Perschau (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Bald knacken wir auch die <30K Grenze in der BRD - vielen Dank
> für deine
>> Unterstützung!
>
> Ist doch scon LÄNGST soweit , BRUTTO wohlgemerkt

Wart ab, bis die nächste Welle von "Fachkräften" kommt...

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil. Teufelskreis.

Ja , ist so !

> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

> Ohne Vitamin B keine Chance!

Ja , ohne Vitamin B wird es verdammt schwierig , fast nicht möglich !

von Gerald B. (gerald_b)


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Wenn die Leibude ein Ing. Dienstleister ist und nicht gerade ihren Focus 
bei Bauhelfern hat, dann ist Leihbude immer noch besser, als zu Harzen.
Aber ruhe dich dort nicht aus.
Versuche beim Kunden in Erfahrung zu bringen, ob du nur Kanonenfutter 
für ein Projekt bist, oder ob sie auch Leute übernehmen.
In ersterem Fall, oder wenn es dir dort ohnehin nicht gefällt, parallel 
weitersuchen.
Wenn sie sich endlos Zeit lassen mit der Übernahme, dann auch mal 
gezielt die Bemerkung fallen lassen, das man sich auch anderer Mütter 
Töchter mal anschauen geht...
Mich haben nach einem halben Jahr gesundheitlich bedingter Auszeit auch 
zunächst alle mit der Kneifzange angefasst und ich habe dann ne Leihbude 
als Türöffber genutzt.
Der erste Kunde hat mich dann nach anderthalb Jahren übernommen.

von Aussteiger (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

von Franz Perschau (Gast)


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Aussteiger schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
>> beschäftigt war?
>
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Die Karriere ist nicht sofort vorbei, aber wenn man dort zu lange ist 
schon.

Zudem gilt die Faustregel : Einmal DL , immer DL. In den meisten Fällen 
bleibt das auch so.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Problem ist das es von einigen zugetrollt wird , aber man kann es 
zumindest erahnen das der Arbeitsmarkt für Ingeniure & Co  doch nich so 
toll ist wie es von einigen möchtegerne Experten dargestellt wird !

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Aussteiger schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
>> beschäftigt war?
>
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Schon seltsam, das sich in diesem Unterforum insbesonders diejenigen als 
Karriereberater aufdrängen, die nie eine hatten und daher 
Erfolgslosigkeit bequemerweise zum Normalzustand erklären.

von Joe F. (easylife)


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Stilles Wasser schrieb:
> Ich selber habe nie was gefunden

Weiss ja nicht wo du wohnst... In Stuttgart wüsste ich eine top Firma, 
die einen Medizintechniker sucht. Hat mit 
Krankenhausplanung/-Ausstattung zu tun, nichts in der Entwicklung.

: Bearbeitet durch User
von Stilles Wasser (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe
> dich nicht.

Ich lasse mich nicht gerne ausbeuten. Aber wenn ich nichts finde, was 
würdet ihr denn an meiner Stelle machen?

Berufsrevolutionär schrieb:
> Und hast Du dir ein 32bit Board besorgt und damit losgelegt?!

Ja habe ich. Aber keines von Infineon. Ich habe mir eins von STM 
besorgt. Ein NUCLEO-L152RE. Nur bin ich wegen den Prüfungen nicht dazu 
gekommen, damit was zu machen.

von Stilles Wasser (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Weiss ja nicht wo du wohnst... In Stuttgart wüsste ich eine top Firma,
> die einen Medizintechniker sucht. Hat mit
> Krankenhausplanung/-Ausstattung zu tun, nichts in der Entwicklung.

Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach 
Stuttgart umzuziehen :(

Bin mir auch nicht so sicher, ob der Job was für mich wäre.

von Joe F. (easylife)


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Stilles Wasser schrieb:
> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
> Stuttgart umzuziehen

Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten 
eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in 
etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl. 
noch jemand einen Tipp hat.

von Stilles Wasser (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten
> eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
> Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in
> etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl.
> noch jemand einen Tipp hat.

Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:

- Analog-und Digitaltechnik
- Altium/Eagle
- Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
- Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

von Franz Perschau (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Stilles Wasser schrieb:
>>> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>>> Stuttgart umzuziehen
>>
>> Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten
>> eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
>> Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in
>> etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl.
>> noch jemand einen Tipp hat.
>
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit
>
> Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

Wie siehts mit Kenntnissen in Embedded Linux (Treiber, Kernel usw...)?

C++ (QT) sollte schon besser als ein "bisschen" sein, wenn man in diesen 
Bereich will. Außerdem solltest du dich schonmal in die ARM Cortex 
Prozessorreihe einarbeiten. Wird sehr häufig in diesem Bereich 
verwendet!

Aber generell ist es eher schwierig Bereich der Embedded Systems einen 
Fuß reinzubekommen ohne TOP Noten oder Kontakte.


Hast du Kontakt mit einem Professor, der dich vermitteln könnte?

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe
>> dich nicht.
>
> Ich lasse mich nicht gerne ausbeuten. Aber wenn ich nichts finde, was
> würdet ihr denn an meiner Stelle machen?

Als erstes mal den anrüchigen Begriff "Ausbeutung" in die 
Ultra-MarxistenMottenkiste zurücklegen und mit dem neutralen Begriff 
"Erwerbstätigkeit" ersetzen.

Dann mal durchrechnen, wieviel man für den Start in das Berufsleben 
benötigt, also eigenes Fahrzeug, Kommunikationsmittel, 
Bafögrückzahlungen, eigene Werkstatt, Umzugsrücklagen etc.
Dann hat man schon mal ne Hausnummer unter welchen Wert man sich 
keinesfalls drücken lassen will um in den ersten zwei, drei jahren 
genügend finanzielle Mittel und damit Freiheiten für den nächsten 
Karriereschritt aufzubauen.

Dabei könnte auffallen, das man für Arbeitslosengeld einen 
Mindestzeitraum sozialpflichtig tätig sein muss. Für diesen Zeitraum 
sollte man sich zügig aber nicht überstürzt einen Arbeitgeber suchen, 
das könnte auch eine befriste Stelle im öffentlichen Bereich sein.
Wenn das einigermassen klar ist, könnte man sich überlegen wie man neben 
oder im Job an seiner Qualifikation arbeitet. Kein Job ist ein Weg ohn 
Rückkehr.

>Ja habe ich. Aber keines von Infineon. Ich habe mir eins von STM
>besorgt. Ein NUCLEO-L152RE. Nur bin ich wegen den Prüfungen nicht dazu
>gekommen, damit was zu machen.

Also ich hab grad neben den Prüfungsvorbereitung, Abschlussarbeit privat 
programmiert und gelötet weil das den Kopf freimacht und auch die 
kleinen Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein stärken. Jeder Jeck ist 
anders.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
> Stuttgart umzuziehen

Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

von Joe F. (easylife)


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In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein. Den Dienstleister würde 
ich wirklich erstmal meiden.
Deine Kenntnisse sind halt evtl. noch ein bisschen wenig für den 
Traumjob. Wie stehts um die Englischkenntnisse?
Ich würde mir mal eine kleine Bude suchen, auf die dein Profil passt.
So im Bereich (Hobby-)Flugdrohnen, Home-Automation, etc. pp., oder 
idealerweise halt doch irgendwas, was mit Medizintechnik zu tun hat.
Wenn du da eine Weile Erfahrung im Beruf gesammelt hast, nach 1-3 Jahren 
wieder woanders bewerben.

: Bearbeitet durch User
von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein.

Da wäre ich garnicht so sicher !

> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Es gibt praktisch keine sriöse Firmen , meistens ght es um das nackte 
ÜBERLEBEN ...

Der Staat braucht JEDEN Cent für unsere Geflüchtete !

> Hast du Kontakt mit einem Professor, der dich vermitteln könnte?

Die haben doch auch nichts ...

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Programmierung und PCB-Entwicklung sind oft zwei getrennte Stellen. 
Beides in einer Ausschreibung zu finden ist eher unwahrscheinlich, erst 
recht für Medizintechniker. Das würde ich also auf deiner Stichwortliste 
streichen.

Anaologtechnik ist zu allgemein, für Medizintechnik machen sich 
Erfahrungen in EMV, elektrischer sicherheit 606010 und jeweilige 
Spezialtechnik (Laserrichtlinie, (Laser-)Energiemessung) gut. Und was 
sonst an jeweiliger Spezialsensorik gebraucht wird.

FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den 
wenigsten beherrscht. Aber den Hauptteil in einem medizingerät macht 
immer noch Standardelektrik aus, also der dumme Schalter, netzfilter, 
erdungspunkte, Verkablungspläne....

> Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

Im Bonner Umland gibr/gabs immer mal wieder Uni-aAsgründungen die sich 
als StartUp im Medizinbereich versuchen. Heidelberg ist zwar nicht mehr 
NRW aber auch nicht soweit wech.

von Franz Perschau (Gast)


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Joe F. schrieb:
> In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein. Den Dienstleister
> würde
> ich wirklich erstmal meiden.
> Deine Kenntnisse sind halt evtl. noch ein bisschen wenig für den
> Traumjob. Wie stehts um die Englischkenntnisse?
> Ich würde mir mal eine kleine Bude suchen, auf die dein Profil passt.
> So im Bereich (Hobby-)Flugdrohnen, Home-Automation, etc. pp., oder
> idealerweise halt doch irgendwas, was mit Medizintechnik zu tun hat.
> Wenn du da eine Weile Erfahrung im Beruf gesammelt hast, nach 1-3 Jahren
> wieder woanders bewerben.

In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu 
empfehlen!

von Joe F. (easylife)


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Franz Perschau schrieb:
> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Oder auch sehr zu empfehlen, da man im kleinen Team oft schnell mehr 
Verantwortung und abwechslungsreichere Aufgaben bekommt und sich daher 
als Berufsanfänger schneller fortentwickeln kann.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen 
Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert. Und mit 
dem nächsten Job werden die Karten eh neu gemischt.

von Heinrich (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>> empfehlen!
>
> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.

Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig. 
Verheizt trifft es schon ganz gut.

> Und mit
> dem nächsten Job werden die Karten eh neu gemischt.

Du meinst beim nächsten "Dienstleister" oder KMU?

von Joe F. (easylife)


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Ach du liebe Zeit. Überstunden! Und das als Berufsanfänger... Ja, das 
macht wirklich Angst. Man sollte eigentlich überhaupt keinen Job 
annehmen. Die wollen einem alle nur böses, die Ausbeuter die...

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>>> empfehlen!
>>
>> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
>> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.
>
> Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig.
> Verheizt trifft es schon ganz gut.

Heinrich schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>>> empfehlen!
>>
>> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
>> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.
>
> Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig.
> Verheizt trifft es schon ganz gut.

Nope, verheizt wurden die Rekruten als Kanonenfutter an der Front, 
Angestellte dagegen sind übers Ganze gesehen  zu keiner einzigen 
Überstunde verpflichtet. Wer mehr Mehrarbeit aufbringt als  gesetzlich 
geregelt macht das auf eigener Verantwortung. Man muss sich nicht 
verheizen lassen.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Franz Perschau (Gast)
> Datum: 05.08.2018 19:52

> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Hier redet der Franzl Quatsch.

Gerade bei kleinen Buden hast du die Chance was zu lernen.

von Stilles Wasser (Gast)


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Mr. Perfekt schrieb im Beitrag #5510722:
> Warum denn nicht?

Weil ich damals an meinen Lebenslauf gedacht habe. Kommt doch schlecht 
rüber, wenn man nach 3 Semestern sein Studium abbricht.

von Stilles Wasser (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"

Diesen Thread kenne ich. Manche Kollegen haben das nach dem Bachelor 
gemacht und ihren E-Technik Master abgebrochen, weil ihnen einfach die 
Basics aus dem Bachelor gefehlt haben.

Ich weiß nicht, ob ein zweiter Master in E-Technik wirklich für mich 
sinnvoll wäre.

von Gusto (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst
> nimmt.
>
> Problem ist das es von einigen zugetrollt wird , aber man kann es
> zumindest erahnen das der Arbeitsmarkt für Ingeniure & Co  doch nich so
> toll ist wie es von einigen möchtegerne Experten dargestellt wird !

Laber nicht so ein stuss.

von Alex (Gast)


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> Ich selber habe nie was gefunden wie
> z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte,
> habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Was laberst du? Hast du den Hauch einer Ahnung wie schwer es ist als 
Elektrotechnik Absolvent eine Job zu finden? Die suchen alle nur 
Spezialisten mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Ohne erstklassige 
Beziehungen und/oder sehr kurzer Studiendauer hast du ohne Beziehungen 
meist genau 0 Chancen. Da bleibt nur eine Leihbude. Die nehmen dich dann 
wenn du Glück hast.

von Alexander (Gast)


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Alex schrieb:
> oder sehr kurzer Studiendauer

Was ist eine sehr kurze Studiendauer? Kürzer als Regelstudienzeit?

von Istdochso (Gast)


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Im Studium den Arsch nicht hochbekommen rächt sich halt. Und das ist 
auch gut so.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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" Den gibt es noch mit gutem CV."

Einfach im guten 2CV vorfahren lassen zum Vorstellungsgespräch, rechts 
aussteigen und seinen Butler warten lassen. Dann wird es schon werden 
mit der Festanstellung...

MfG

von Stilles Wasser (Gast)


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Alex schrieb:
> sehr kurzer Studiendauer

Ist das denn so wichtig? Diejenigen, die bei uns schnell fertig wurden, 
wurden halt schneller arbeitslos. Die haben nur für die Klausur gelernt 
und verstehen ihr Fach nicht.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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>> Warum denn nicht?

>Weil ich damals an meinen Lebenslauf gedacht habe. Kommt doch schlecht
>rüber, wenn man nach 3 Semestern sein Studium abbricht.

Ich versteh nicht ganz das Abbruch die einzige Option gewesen sein 
sollte. Zu meinen Zeiten war es nicht ungewöhnlich das man mitten im 
(ET-)Studium zu Informatik oder auch Wirtschaftsingenieur "wechselte" 
weil man in irgendeinem Fach auch die 2.W. versemmelte. Bei de heutigen 
Modularisierung und CP-Gesammle sollte das doch nicht nur prinzipiell 
möglich sein. Anspruch auf BaFöG wurde auch u.U. entsprechend verlängert 
(wenn wechsel in den ersten beiden Semestern) und bei einer Voll-Uni hat 
auch keine Probleme sich ein paar Vorlesungen/Labore aus anderen 
Fakülten passend zum Zeitplan rauszupicken.

Stilles Wasser schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"
>
> Diesen Thread kenne ich. Manche Kollegen haben das nach dem Bachelor
> gemacht und ihren E-Technik Master abgebrochen, weil ihnen einfach die
> Basics aus dem Bachelor gefehlt haben.

Also zu meinen Zeiten war die Grundlagen, also die ersten 4 Semester, 
zwischen ET und Medizintechnik noch nahezu gleich. OK, Gerätetechnik 
hatte Technische Mechanik, was nicht in der ET-Ausbildung vorkam. Und 
Medizintechniker berichten mir das sie in Ihrer Ausbildung 3 semester 
Elektrotechnik hatten. gerade wenn man eher in Richtung embedded 
"mastered" als mehr Technische Informatik statt Inforamtionstechnik 
könnte das doch ne ausreichende Grundlage sein.

> Ich weiß nicht, ob ein zweiter Master in E-Technik wirklich für mich
> sinnvoll wäre.

Aber das ein Medizintechnik_master nicht sinnvoll ist, ist für Dich in 
Stein gemeisselte Wahrheit?! Da eingangs eingeflochten wurde, das den 
persönlichen Interessen nicht entsprochen wurde weil die Wunschstellen 
einen ET-Master voraussetze,n verstehe ich die Zweifel bezüglich der 
Sinnhaftigkeit eines 2. Masters in ET hier überhaupt nicht.
Wobei man schon die postgradulale Weiterbildung berufsbegleitend 
durchziehen sollte oder zumindest nach 2-3 Jahre Berufserfahrung.

von Elektrotechniker (Gast)


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Hallo Stilles Wasser.

Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du 
keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung 
um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)

Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist 
die Karriere wirklich vorbei.

Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL 
auch nur noch mit Glück genommen wird.


Viel Glück!

von Franz Perschau (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Hallo Stilles Wasser.
>
> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>
> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
> die Karriere wirklich vorbei.
>
> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>
> Viel Glück!

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

von Elektrotechniker (Gast)


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Bei meiner Uni ist man mittlerweile dabei, nach dem 1 Semester ein 
"Zwangssemester" Werkstudenttätigkeit einzuführen.

Eigentlich nicht schlecht, um solche Dramen zu verhindern.

von Willi Wichtig (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Hallo Stilles Wasser.
>
> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>
> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
> die Karriere wirklich vorbei.
>
> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>
> Viel Glück!

Gibt es nun in Deutschland doch ein Ing. Mangel?
Geh doch auf eine Ing. schule und macht dort den Elektroingenieur.
Wozu gehe ich auf eine Hochschule, wenn ich auf einer Technikerschule 
auch zum Elektrotechniker ausgebildet werde?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten 
übernehmen?

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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In Ausnahmefällen ist es berechtigt , bei ABSOLUTEN Topleuten & Co , 
Trifft auf etwa 0,00556556878097897  % der Bewerber zu ...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Elektrotechniker schrieb:
> Bei meiner Uni ist man mittlerweile dabei, nach dem 1 Semester ein
> "Zwangssemester" Werkstudenttätigkeit einzuführen.

Yeah!
Da werden die Ing.-DLCo. frische Ware zugeführt!
nach dem Motto:
"Ausbildung statt Abschluß"!

von Ich (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Ja, ich kenne einen, dem wurde während er Probezeit eine Wohnung bezahlt 
und anschließend eine Pauschale für den Umzug.

Manche Firmen, sogar Leihbuden bezahlen einem eine Pauschale für den 
beruflichen Umzug.

Bei Leihbuden teilweise  auch, 1000€ für den Umzug ist billiger als 
monatelang einen Zuschuss für ein möbliertes Zimmer.

Stilles Wasser schrieb:
> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Besser als nichts gemacht zu haben!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Stilles Wasser schrieb:
>>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>>> Stuttgart umzuziehen
>>
>> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.
>
> Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten
> übernehmen?

Weil sie sonst vor Ort keinen haben, der die Arbeit macht?! Und wenn 
keiner die Job macht hat man auch nix mit dem man Einnahmen 
erwirtschaften kann.
Und die Umzugskosten laufen bis zu einen definierten Rahmen wie alle 
Ausgaben über die Ausgaben/Einnahmen-Bücher, es wird also kein 
Arbeitergeberanteil oder sonstige Sozialabgaben fällig. Also legal 
steuerfrei für beide Seiten.
Früher war mal bis zu 3000€ für Umzugswagen, Maklergebühren etc. üblich, 
Kollegen die nach Amiland gingen würde aber auch der Luftfrachtcontainer 
etc, bezahlt. Werkswohnung für die Probezeit ist auch nicht 
ungewöhnlich, je eher der Mitarbeiter vor Ort ist, desto eher kann er 
produktiv sein.

Wobei Firmen ohne Beteiligung an den Umzugskosten nicht gleich unseriös 
sind.

https://karrierebibel.de/umzug-job/

Dienstlich veranlagte Umzüge sind sogar nach Landesgesetzen geregelt: 
http://www.der-oeffentliche-sektor.de/rund-ums-geld/reise-und-umzugskosten
wenn du als Ingenieur in den ö.D geht kannst du dich darauf berufen. Für 
Medizintechniker wären das bspw. die staatlichen Stellen für die 
medizinproduktüberwachung.

von Panzer H. (panzer1)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den
> wenigsten beherrscht.

Wo wird da stark gesucht???

Beitrag #5511317 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5511319 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Meiko Hell (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Elektrotechniker schrieb:
>> Hallo Stilles Wasser.
>>
>> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
>> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
>> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>>
>> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
>> die Karriere wirklich vorbei.
>>
>> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
>> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>>
>> Viel Glück!
>
> Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Bei den ganz kleinen Leihern findet man schon noch was, bei entsprechend 
geringer Vergütung. Aber die großen wie Ferchau, Bertrand, Brunel oder 
MBTech sammeln eigentlich nur noch Lebensläufe. Durch die neuen 
Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen 
zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das 
funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben 
auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.

Wer das Studium nur für Klausuren nutzt, der macht was falsch. Man 
sollte mindestens ab dem zweiten Semester eine Nebentätigkeit vorweisen 
können. So sammelt man dann auch gleich Vitamin B. Das Studium muss 
heute einfach nebenbei laufen, denn bei so vielen Absolventen sind gute 
Noten und Regelstudienzeit einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten 
namhafte Firmen raussuchen.
Wer das nicht kapiert und dann hofft, dass ihn ein Dienstleister schon 
nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Zumal die Aussage "Da will ich 
eigentlich nicht hin" schon ganz schön krass ist, denn damit wirds in 
den Vorstellungsgesprächen gleich garnix.

So ein Anspruchsdenken bei der Situation auf dem Arbeitsmarkt ist 
einfach unglaublich.

von Joe F. (easylife)


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Meiko Hell schrieb:
> Durch die neuen
> Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen
> zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das
> funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben
> auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.

Du bringst es auf den Punkt.
Wenn ich als Unternehmen einen Anfänger mit wenig Erfahrung einstelle, 
rechne ich mit entsprechend wenig Output und da ist einfach keine 
besonders hohe Vergütung drin.
Daher ja auch der Tip: am Anfang erstmal kleine Brötchen backen und 
Erfahrung sammeln, damit bei der nächsten Bewerbung mehr vorzeigbar ist.
Die Bereitschaft mal für ein paar Jahre innerhalb Deutschlands den Ort 
zu wechseln sollte man auch haben. Als Student hat man ja in der Regel 
nicht besonders viel Dinge angesammelt. Für meine Umzüge habe ich damals 
einen kleinen Sprinter geliehen, Matratze, Regal, Tisch und Stuhl rein, 
8 Stunden fahren, und schon wohnt man woanders.

von Franz Perschau (Gast)


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Meiko Hell schrieb:

> Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten
> namhafte Firmen raussuchen.


Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem 
Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr 
schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein 
Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der 
Markt ist einfach kaputt.

Hoffe trotzdem dass der TE seinen Einstieg irgendwo findet und glücklich 
wird.

von Meiko Hell (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>
>> Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten
>> namhafte Firmen raussuchen.
>
>
> Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem
> Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr
> schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein
> Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der
> Markt ist einfach kaputt.
>
> Hoffe trotzdem dass der TE seinen Einstieg irgendwo findet und glücklich
> wird.

Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten 
Semestern richtig gut sein, auch ein sehr gutes Abitur und vielleicht 
schon ein Schulpraktikum in der Wunschbranche gemacht haben. Dann sollte 
man zumindest erst mal ein dreimonatiges unbezahltes Praktikum in der 
Unistadt ergattern können. So kann man sich nach und nach Referenzen 
aufbauen. Danach gehts dann etwas einfacher.

Joe F. schrieb:
> Du bringst es auf den Punkt.
> Die Bereitschaft mal für ein paar Jahre innerhalb Deutschlands den Ort
> zu wechseln sollte man auch haben. Als Student hat man ja in der Regel
> nicht besonders viel Dinge angesammelt. Für meine Umzüge habe ich damals
> einen kleinen Sprinter geliehen, Matratze, Regal, Tisch und Stuhl rein,
> 8 Stunden fahren, und schon wohnt man woanders.

Finde die Idee nicht schlecht, so spart man sich zumindest im Sommer die 
Miete. Auf Dauer ist das natürlich nichts, speziell weil due Dusche 
fehlt. Aber wenn man erst mal ein paar Wochen drin wohnt, bis man eine 
WG oder Wohnung hat, dann finde ich das in Ordnung.
Wem es gefällt, der kann auch aufs Wohnmobil umsteigen.
https://www.shz.de/regionales/kiel/die-modernen-arbeitsnomaden-von-kiel-id6859556.html
Son Ding kostet kalt ca. 10000€, was einer Kaltmiete von ca. 850€ 
entspricht. Aber nach einem Jahr hat man es abbezahlt. Und dann spart 
man richtig Mietkosten und kann quasi überall anfangen. Sowas sollte 
eigentlich vom Staat finanziell unterstützt werden. Es entlastet den 
Wohnungsmarkt und bietet notwendige Flexibilität.

von Franz Perschau (Gast)


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Meiko Hell schrieb:

> Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten
> Semestern richtig gut sein.

(Gute-Sehr Gute) Noten im Grundstudium sind sehr schwer zu bekommen. Vor 
allem an einer guten Uni. Gegen die Wald&Wiesen FH'ler mit 1,X kommt man 
in den ersten Semestern nicht an!

von Meiko Hell (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>
>> Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten
>> Semestern richtig gut sein.
>
> (Gute-Sehr Gute) Noten im Grundstudium sind sehr schwer zu bekommen. Vor
> allem an einer guten Uni. Gegen die Wald&Wiesen FH'ler mit 1,X kommt man
> in den ersten Semestern nicht an!

Selbst dran Schuld, wenn man sich das Leben selber unnötig erschwert. Es 
kommt doch schon lange nicht mehr auf echte Leistung an. Hauptsache die 
Noten stimmen, dann wird man eingestellt.

Warum gehst du zur Uni? Das du sagen kannst "ich hatte es schwerer!" 
oder "ich habe mehr Wissen"? Das musst du erst mal beweisen können, dass 
die Uni schwerer ist und daran wirst du scheitern. Also wer nicht in die 
Wissenschaft will oder seinen Dr. machen möchte, hat an der Uni nix 
verpasst.

von Joe F. (easylife)


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Meiko Hell schrieb:
> so spart man sich zumindest im Sommer die
> Miete

Das war missverständlich. Ich habe da nicht drin gewohnt... Aber der 
Umzug in ein bezahlbares WG-Zimmer an einem anderen Ort war damit in 10 
Stunden und mit wenig Kosten erledigt. Ein Sprinter kostet mit 200 EUR 
pro Tag mehr als eine Luxus-Wohnung... ;-)

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5511527 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cyblord -. (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>> Durch die neuen
>> Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen
>> zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das
>> funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben
>> auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.
>
> Du bringst es auf den Punkt.
> Wenn ich als Unternehmen einen Anfänger mit wenig Erfahrung einstelle,
> rechne ich mit entsprechend wenig Output und da ist einfach keine
> besonders hohe Vergütung drin.

Dummes Gelaber. Das einzige was dem Absolventen fehlt ist etwas 
Domänenwissen und wie es in der Firma läuft. Ansonsten ist der Absolvent 
entsprechend der Stelle produktiv und entweder es ist ne 
absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der 
Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.

von Franz Perschau (Gast)


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Meiko Hell schrieb:

> Es kommt doch schon lange nicht mehr auf echte Leistung an.

Da stimme Ich dir zu. Am besten ist es Hartz 4 zu beziehen und nebenbei 
schwarz als Handwerker zu arbeiten (Kontakte vorrausgesetzt). Man ist 
sein eigener Chef und alle Verdienste sind BONUS!

von Joe F. (easylife)


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Abradolf L. schrieb:
> entweder es ist ne
> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.

Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

von Franz Perschau (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> entweder es ist ne
>> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
>> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.
>
> Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

Es gibt keine Stellen für Absolventen mehr. Vielleicht beim DL , wenn 
man Glück hat.

von Cyblord -. (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> entweder es ist ne
>> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
>> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.
>
> Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

Dass man dem Absolventen ein marktgerechtes Einstiegsgehalt zahlen kann, 
es als Investment begreift und ihm entsprechende Aufgaben zum Start 
gibt. Als Einzelner wirtschaftet im Unternehmen niemand autark seine 
Kosten rein, weder der Absolvent, noch der Berufserfahrene, noch der 
Geschäftsführer. Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.

von Joe F. (easylife)


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Abradolf L. schrieb:
> Dass man dem Absolventen ein marktgerechtes Einstiegsgehalt zahlen kann,
> es als Investment begreift und ihm entsprechende Aufgaben zum Start
> gibt.

Vollkommen einig. Nur 80K pro Jahr sind das eher nicht.

> Als Einzelner wirtschaftet im Unternehmen niemand autark seine
> Kosten rein, weder der Absolvent, noch der Berufserfahrene, noch der
> Geschäftsführer.

Dann kann ein Unternehmen nicht funktionieren.

> Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.

Sind viele.

von Cyblord -. (Gast)


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Joe F. schrieb:
> Vollkommen einig. Nur 80K pro Jahr sind das eher nicht.

Gehalt und Vermittlungssatz sind halt unterschiedliche Dinge. Je nach 
Projekt / Erfahrungstand hat mein voriger AG dem Kunden 9-14k€ pro 
Mannmonat Entwicklungsleistung in Rechnung gestellt.

Joe F. schrieb:
> Dann kann ein Unternehmen nicht funktionieren.

Und doch tun sie es, ...

Joe F. schrieb:
>> Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.
>
> Sind viele.

..., denn erst durch Arbeitsteilung werden höhere Umsätze und 
Produktivität erreicht. Ohne mich könnte der Vertriebler kein Essen aufn 
Tisch bringen und ohne ihn könnte ich kein Essen aufn Tisch bringen. 
Weder er alleine, noch ich alleine würden einen müden Euro verdienen.
Und genauso in ein Geflecht werden Absolventen ebenso mit eingebunden, 
deswegen sind Aussagen vom Typ "der bringt nicht das was er kostet" 
Schwachsinn, wenn man keine 1-Mann-Unternehmung ist.

von Markus (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Also für einen Bachelor finde ich das jetzt nicht sooo wenig.

Wenn ich mich daran erinnere, daß ich direkt nach bestandenem Vordiplom 
(was ja fast dem heutigen Bachelor entspricht) das Fachpraktikum 
absolvierte.... Mann, mann, mann, also nach den zwei Jahren Studium 
hatte ich kaum Ahnung von irgendwas. Ich möchte mir gar nicht 
vorstellen, damals 'richtig' hätte arbeiten gehen zu müssen.
Schon alleine deshalb würde ich immer den 'Master' anhängen.

Ansonsten finde ich die Ratschläge vom 'Berufsrevolutionär' brauchbar, 
er schreibt zumindest keinen Stuß, was in diesem Forum schon viel wert 
ist ;-)

von Markus (Gast)


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Nachtrag:
Was das Thema 'Werkstudententätigkeit' oder 'Hiwitätigkeit' angeht:
Wie läuft das im Bachelor? Das erste Jahr benötigt man, um überhaupt das 
Studieren zu lernen. Das letzte halbe Jahr geht für die Bachelor-Arbeit 
drauf.
Demnach bleiben ja höchstens 3 Semester für eine Teilzeit-Tätigkeit, die 
dann bitteschön auch noch irgendwie studienbezogen sein und der 
Wissensvertiefung dienen soll ??? Sonst noch Wünsche?

von Franz Perschau (Gast)


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Markus schrieb:
> Nachtrag:
> Was das Thema 'Werkstudententätigkeit' oder 'Hiwitätigkeit' angeht:
> Wie läuft das im Bachelor? Das erste Jahr benötigt man, um überhaupt das
> Studieren zu lernen. Das letzte halbe Jahr geht für die Bachelor-Arbeit
> drauf.
> Demnach bleiben ja höchstens 3 Semester für eine Teilzeit-Tätigkeit, die
> dann bitteschön auch noch irgendwie studienbezogen sein und der
> Wissensvertiefung dienen soll ??? Sonst noch Wünsche?

Herzlich Willkommen in Deutschland!

Beitrag #5511850 wurde von einem Moderator gelöscht.
von StephandeGeschan (Gast)


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Könntet ihr eure Satire gemeinte Beiträge bessern kennzeichnen?
Oder meint ihr das tatsächlich ernst was ihr hier so schreibt?!

@TO:
Wieso sollte deine Karriere vorbei sein? Du wärst nicht der erste der 
vom DL zum Konzern wechselt ;-)

Beitrag #5511868 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Franz Perschau (Gast)


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Guest schrieb im Beitrag #5511868:
> Ich sehs doch bei uns auf der Arbeit...3 "Studierte" hier im Büro.


Das passiert halt, wenn man eine HR Abteilung hat, die Ihren Job nicht 
vernünftig macht!

Beitrag #5511877 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Franz Perschau (Gast)


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Guest schrieb im Beitrag #5511877:
> Franz Perschau schrieb:
>> Das passiert halt, wenn man eine HR Abteilung hat, die Ihren Job nicht
>> vernünftig macht!
>
> Das passiert aber leider auch wenn man denkt man müsste für alles
> Bachelor oder Master einstellen. Das diese Menschen von der Praxis aber
> Lichtjahre entfernt sind, raffen die leider nicht.
>
> Fraglich überhaupt einen Studierten einzusetzen mit 30+ Jahren und NULL
> Berufserfahrung.

Dann stellt FH Absolventen ein, die ne Berufsausbildung im studierten 
Bereich haben und schon haste jemand der ne Steckdose anschließen kann!

Beitrag #5511885 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Beobachter (Gast)


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> Könntet ihr eure Satire gemeinte Beiträge bessern kennzeichnen?
Nachfolgender Beitrag ist definitiv nicht als Satire zu verstehen!

> Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?

Nein, im Gegenteil! Etwa für einen abgebrühten, cleveren BWL-Absol-
venten. Er beginnt als einfacher Disponent bei einer (grösseren) 
Zeitarbeitsfirma. Wenn er das Geschäft (und die Auftraggeber) gut
genug kennengelernt hat, dann er gründet er seine eigne Leihbude
und zieht nun richtig Kohle.

Aus meiner Stadt kenne ich den Fall einer Bürokauffrau, die zunächst
bei einem Personal-DL als Disponentin arbeitete. Anschliessend war
sie einige Jahre in einem JobCenter der Arbeitsagentur tätig. Jetzt
besitzt die Frau eine gut gehende Leihbude...

von Markus (Gast)


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Beobachter schrieb:
> Jetzt besitzt die Frau eine gut gehende Leihbude...

Wie Du selbst geschrieben hast: Vor der Gründung ihrer eigenen Leihbude 
war sie vorher einige Jahre bei einem DL und anschließend bei der 
Arbeitsagentur.
Also genauso wie viele andere Bürokauffrauen. Allerdings hatte sie den 
Schneid, was eigenes zu gründen.

von IchGlaueEsNicht (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten
> übernehmen?

Ok, ich vergas noch zu erwähnen, daß es sich dabei schon um 
qualifizierte Jobs handelt.

Scheint für deine Tätigkeit nicht zuzutreffen. Subalterne Massenware 
holt man sich zu geringen Kosten aus dem unmittelbaren Umfeld.

von Elektrotechniker (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem
> Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr
> schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein
> Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der
> Markt ist einfach kaputt.

Absolut, genau das sieht man bestätigt!
Vor 5 Jahres war es noch relativ leicht ein Pflichtpraktikum (Grund- und 
Fachpraktikum) zu bekommen. 7 Wochen wurden mitunter mit bis zu 1000€ 
"entschädigt", je nach Firma natürlich.
Heute höre ich von Studenten, dass der Einstieg in ein Praktikum genau 
so schwierig wie der Berufsstart ist. Und gezahlt wird nichts mehr. 
Studenten haben mit unter schon seit 1 Jahr alle Klausuren und BA-Arbeit 
weg und müssen noch für ein Praktikum zusätzliche Semester dranhängen.

Grüße

von Franz Perschau (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:


> Studenten haben mit unter schon seit 1 Jahr alle Klausuren und BA-Arbeit
> weg und müssen noch für ein Praktikum zusätzliche Semester dranhängen.

Liegt halt am Mindestlohn. Für heutige Studenten ist es die Hölle. Würde 
nicht mehr studieren gehen, wenn ich keine Beziehungen hätte!

von Nop (Gast)


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Bei den Millennials muß man aber auch schon härter aussieben, weil der 
Rest der "Generation Schneeflocke" die harte Bauchlandung nach dem 
Studium zum Erwachsenwerden erstmal braucht.

von Max M. (maxmicr)


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Nop schrieb:
> die harte Bauchlandung nach dem
> Studium zum Erwachsenwerden erstmal braucht.

Zum Glück entscheidest du das nicht ;)

Elektrotechniker schrieb:
> Heute höre ich von Studenten, dass der Einstieg in ein Praktikum genau
> so schwierig wie der Berufsstart ist. Und gezahlt wird nichts mehr.

Hier hat jeder eine Stelle für sein Pflichtpraktikum bekommen (sogar auf 
den letzten Drücker) - gezahlt wird unterschiedlich, 1000€ aber sehr 
selten (normalerweise zwischen 700 und 900€).

: Bearbeitet durch User
von Elektrotechniker (Gast)


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Max M. schrieb:
> Hier

Hallo Max,

bestimmt nicht in NRW, dieser Kolonnie.


Grüße

von Stilles Wasser (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Hier
>
> Hallo Max,
>
> bestimmt nicht in NRW, dieser Kolonnie.
>
> Grüße

Gut, dass du das erwähnst. Ich habe mein Wunsch Praxissemester auch 
nicht absolvieren können. Um das Studium hinter mir zu bringen, habe ich 
ein sinnloses Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Die Zeit dafür 
hätte ich mir sparen können. In NRW sieht es irgendwie mies aus :(

von Joachim B. (jar)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Warum haste dann nich ET studiert?!

und wozu soll man was studieren was einem nicht liegt?
Man wählt doch ein Studium nie nach JOB Angebote.

1. ändern die sich laufend
2. wird man im Unwohlumfeld nie erfolgreich
3. was ist überhaupt Karriere? wozu soll das gut sein, um sich locker 
mit Koks und teuersten Alk im Nadelstreifenanzug umzubringen?
4. warum tut man nicht einfach nur was man mag, dann stellt sich die 
obige Frage nicht mal.

Ich habe vor dem Studium auch falsch gewählt, nach Jobangebote, aber im 
und nach dem Studium noch die Kurve bekommen auf das was mir liegt.

von Claus M. (energy)


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Hm, 700 € im Monat hab ich im Praxissemester schon 2003 bekommen.... In 
NRW!

von Elektrotechniker (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Hm, 700 € im Monat hab ich im Praxissemester schon 2003 bekommen.... In
> NRW!

Hallo Claus.
Das glaube ich Dir. Bis 2013 war das auch so.

Grüße

von Elektrotechniker (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> In NRW sieht es irgendwie mies aus :(

Hallo Stilles Wasser.
Ja, so auch meine Erfahrung. Was ich so höre ist, das die VGs nicht zu 
schaffen sind, obwohl es recht viele Einladungen gibt.
Die Stellenangebote bleiben monatelang online und von den 30 wurde 
keiner eingestellt.

Wago Kontaktshit ist so ein Drecksladen. E-Ingenieure laden die nur zum 
Spaß ein, um mal zu schauen, was da so von den Unis kommt. Eingestellt 
wird kein Ing.

Grüße

von Stilles Wasser (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Wago Kontaktshit ist so ein Drecksladen. E-Ingenieure laden die nur zum
> Spaß ein, um mal zu schauen, was da so von den Unis kommt. Eingestellt
> wird kein Ing.

Das ist nicht dein Ernst?? Ich habe vorhin nachgeschaut. Meinst du den 
Laden?

https://jobs.wago.com/sap(bD1kZSZjPTIwMA==)/bc/bsp/kwp/bsp_eui_rd_uc/main.do?action=search&search_criteria=%7B"inp_free_text_search"%3A"*Werkstudent*"%2C"log_op_fts"%3A"OR"%2C"log_op_ats"%3A"OR"%2C"search_mask_tab"%3A%5B%7B"smask_id"%3A"9991"%2C"element_id"%3A"FRO_REQ_ADD_FUNCTIONAL_AREA_LB"%2C"query_tab"%3A%5B%5D%7D%5D%7D&max_hits=100&language=

Die suchen Werkstudenten. Ich kann mich mal ja aus Spaß dort bewerben. 
Kein Plan, was daraus wird.

MfG

von Elektrotechniker (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Das ist nicht dein Ernst?? Ich habe vorhin nachgeschaut. Meinst du den
> Laden?
>
> 
https://jobs.wago.com/sap(bD1kZSZjPTIwMA==)/bc/bsp/kwp/bsp_eui_rd_uc/main.do?action=search&search_criteria=%7B"inp_free_text_search"%3A"*Werkstudent*"%2C"log_op_fts"%3A"OR"%2C"log_op_ats"%3A"OR"%2C"search_mask_tab"%3A%5B%7B"smask_id"%3A"9991"%2C"element_id"%3A"FRO_REQ_ADD_FUNCTIONAL_AREA_LB"%2C"query_tab"%3A%5B%5D%7D%5D%7D&max_hits=100&language=
>
> Die suchen Werkstudenten. Ich kann mich mal ja aus Spaß dort bewerben.
> Kein Plan, was daraus wird.
>
> MfG


Ja, das ist der besagte Laden. Bewirb Dich ruhig, eingeladen wirst Du 
bestimmt. Kannst ja mal von dem VG berichten.
Ich würde es mir allerdings (zumindest in Minden) nicht antun.

Grüße

von Elektrotechniker (Gast)


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Zu Deiner Eingangsfrage:

Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.
1. Es wird kaum mehr jemand übernommen von einem IGM-Unternehmen. In den 
nächsten Jahren wird das für MINTler noch dramatischer.
2. Du kommst da nicht mehr weg. Die Belastung ist immens: (Bericht vom 
Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen. Du hast keinen Nerv 
mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG. Auch finanziell 
kommst Du nicht mehr klar. Altersarmut ist die Folge.

Ich möchte Dich aber nicht beeinflussen, nur sehr wertvolle Tipps geben. 
Mache aber bitte Deine eigene Erfahrung.

Grüße

von Ich (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.

Würde ich auch raten, ABER

lässt es sich nicht immer und überall vermeiden, wenn man nicht Hartzen 
will.

Elektrotechniker schrieb:
> 2. Du kommst da nicht mehr weg. Die Belastung ist immens: (Bericht vom
> Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen.

Ist durchaus drin, die Unterkunft vor Ort zahlst du dann noch oft zum 
größten Teil selbst, von Fahrtkosten, Zeitaufwand ganz zu schweigen

> Du hast keinen Nerv mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG.

Da sind wir bei dem Punkt!
Man gewöhnt sich an den Scheixx und lässt es laufen.

Das ist der größte Fehler, den man bei einem Personaldienstleister 
machen kann.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Lief gestern im Radio BR5, im bereich medizinproduktverordnung gibt es 
gerade viel Druck bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie bis 2022, da 
müssen noch Intitute gegründet werde. Vielleicht ne Gelgenheit für 
Medizintechniker. Find grad den beitrag im netz nicht, steht wohl damit 
im Zusammenhang: 
https://www.elektronikpraxis.vogel.de/hersteller-von-medizintechnik-muessen-ihre-produkte-verschaerft-beobachten-a-624976/
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/medizinprodukte/article/969004/eu-novelle-unruhe-wegen-medizinprodukteverordnung.html


Panzer H. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den
>> wenigsten beherrscht.
>
> Wo wird da stark gesucht???

Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich 
Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.

http://www.scanlab.de/de/karriere/unsere-stellenangebote
https://www.arges.de/de/karriere/jobboerse-fuer-fachkraefte/
https://karriere.heidelbergengineering.com/stellenangebote/
https://www.heitec.de/en/jobs/current-job-offerings.html

Dazu kommen natürlich die üblichen (Siemens) verdächtigen in Forchheim 
und Erlangen.

Konkret war es in den letzten Jahren recht schwierig jemanden mit 
FPGA-Erfahrungen über das Plaformdesignerzusammengeklicke hinaus zu 
bekommen der auch noch nach Medizin Qualitätsrichtlinien arbeitet. Viele 
Entwicklungsbüros können ausschliesslich DSP/Mikrocontroller 
Programmierung.

von Peter (Gast)


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Meine Belastung beim DL für OEM Stuttgart:

40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf 
Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn 
man nur 52k bekommt.

Belastung: BoreOut + Depression.

von A. (Gast)


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Peter schrieb:
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.

Hahah ich liebe dich Peter. Bei mir ist es 1:1 das selbe. Ich refreshe 
alle 5 min mikrocontroller.net, mydealz.de und spiegel.de. Bin ebenfalls 
bei Bertrandt wie du damals. Hab aber leider keine Meetings =(

Und freut mich, dass du kein Focus, Bild und Welt liest.

von Panzer H. (panzer1)


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Berufsrevolutionär schrieb:
>> Wo wird da stark gesucht???
>
> Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich
> Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.

Danke.
Habe die Erfahrung gemacht, dass Leute gern mal auf auf 
Spezialistenfunktionen gesetzt werden, nach Projektabbruch dann in 
ätzlangweilige Verwalter-Jobs abgeschoben werden (mangels interessanter 
Neuprojekte - Diagnose: Boreout+Depression im Konzern :-) D).

: Bearbeitet durch User
von Franz Perschau (Gast)


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Panzer H. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>>> Wo wird da stark gesucht???
>>
>> Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich
>> Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.
>
> Danke.
> Habe die Erfahrung gemacht, dass Leute gern mal auf auf
> Spezialistenfunktionen gesetzt werden, nach Projektabbruch dann in
> ätzlangweilige Verwalter-Jobs abgeschoben werden (mangels interessanter
> Neuprojekte - Diagnose: Boreout+Depression im Konzern :-) D).

Ich hätte gern nen Job im Konzern. Leider hatte ich damals nicht genug 
Vitamin B! Schade drum. Hätte aber schlimmer laufen können, wenn ich mir 
die heutigen Absolventen anschaue

von Danilo (Gast)


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Peter schrieb:
> Meine Belastung beim DL für OEM Stuttgart:
>
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.
>
> Belastung: BoreOut + Depression.

OK ist doch dann für beide Seiten eine Win-Win-Situation.

Wobei der ursprüngliche Fragesteller sein Anliegen mal präzisieren 
sollte.

Eine Karriere im eigentlichen Sinne (Chef-Funktion und dann > 90 k€) ist 
nach einer Leihbudenzeit heute evtl. nicht mehr möglich.

Früher kannte ich aber welche denen es gelang.

In den letzten 15 Jahren schafften es noch Leute in eine Festanstellung 
mit einigen angenehmen Dingen wie Betriebsrente (wenn auch reduziert).

von Franz Perschau (Gast)


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Wo findet man am einfachsten Jobs in der Automatisierungstechnik? Da ich 
ein alter Hase bin und bald entlassen werde, muss ich schonmal für die 
Zukunft planen!

von Markus (Gast)


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Peter schrieb:
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.
>
> Belastung: BoreOut + Depression.

Keine Sorge, daß gibt's auch bei IGM-Unternehmen (nun gut, es sind dann 
35h zum Langweilen und 74k, aber ansonsten das gleiche wie von Dir 
geschildert).
Richtig arbeiten und mehr verdienen wäre mir lieber.

von Elektrotechniker (Gast)


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Hallo Franz.

Franz Perschau schrieb:
> Hätte aber schlimmer laufen können, wenn ich mir
> die heutigen Absolventen anschaue

Eben.
Ich denke, von meiner persönlichen Erfahrung ausgehend, dass das Problem 
eigentlich nicht wirklich signifikant am heutigen Arbeitsmarkt und den 
Unternehmen (für Elektrotechnik beispielsweise) liegt. Ok, man muss 
natürlich sagen, dass der Arbeitsmarkt viel mehr Freiheitsgrade besitzt, 
als dies noch vor 40 Jahren der Fall war.
Früher gab es nur 2 "Freiheitsgrade": Habe ich das Geld und schaffe ich 
das E-Diplom. Wenn man diese beiden Bedingungen erfüllt hat, konnte man 
selbst unsympathisch, einen Sprachfehler haben oder nur "Mitläufer" 
sein. Wenn man halbwegs mitgemacht hat (pünktlich zur Arbeit, Chef 
respektieren) kam man sehr leicht in einen Großkonzern und heute 
besitzen diese "alten" Ingenieure Durchschnittsrenten von 2000€, hatten 
nie Bewerbungs- oder gar Einstiegsprobleme, keine Jobwechsel etc.
Heute sind die Bedingungen krass. Um zu entscheiden, ob ein 
Elektrotechnikjob etwas für mich ist, habe ich eine Liste mit 10 
Punkten. Die beiden oben genannten kommen ganz unten als eher Standard.


Grüße

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Meiko Hell schrieb:
> Wer das Studium nur für Klausuren nutzt, der macht was falsch.
kann sein, aber bei E-technik geht eben fast die ganze Zeit für`s 
Studium drauf!
> Man
> sollte mindestens ab dem zweiten Semester eine Nebentätigkeit vorweisen
> können. So sammelt man dann auch gleich Vitamin B.
Ja, aber das Studium darf nicht drunter leiden!
Am besten man hat in Firmen  einen Draht über Verwandte, Bekannt oder 
Sportvereinskameraden!
> Das Studium muss
> heute einfach nebenbei laufen, denn bei so vielen Absolventen sind gute
> Noten und Regelstudienzeit einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Aber das ist jetzt der totale "Widerspruch", ein Studium "nebenbei" muß 
zwangsläufig in langen Studienzeiten und /oder durchwachsenen Noten 
endet!
>
> Am besten Werkstudent,
Ja, aber erstmal was bekommen am Studienort!
Sonst kann man auch Jobben in den Ferien bei Firmen die mit dem Studium 
was zu tun haben!
> Praktika
Nur am Ende des Studiums, und dann auch um über die Hintertür in eine 
namhafte Firma zu gelangen.
> und Auslandssemester
Nein, da sind diverse Kenntnisse in einschlägigen Tools oder auch
Zertifizierte Weiterbildungskurse der Hochschulen besser.
> und am allerbesten
> namhafte Firmen raussuchen,

Jo, aber auch da muß man noch beachten:
Es sollten Firmen sein die Anfänger auch qualifiziert einarbeiten.

von asdfg (Gast)


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Ich arbeite auch erst seit 6 Jahren, bin beim OEM und kannte da vorher 
niemanden. Man muss sich nur etwas suchen das gefragt wird.

Beispielsweise Maschinenbau war vor 30 Jahren eine gute Entscheidung, 
aber heutzutage eine sehr schlechte Wahl. Auch eine viele 
BWL-Sachbearbeiter werden mit der Digitalisierung unnötig, z.B. 
Bankkaufleute spüren das sehr.
Jetzt würde z.B. Energietechnik eine gute Wahl sein, wo doch die 
Stromnetze weltweit auf das dynamische Laden von tausenden von 
Elektrofahrzeugen vorbereitet werden muss. Zudem braucht es 
bidirektionale OnBoardCharger sowie Inverter und Elektromotoren.
Alternativ Chemie und bei VW oder Conti im Bereich Feststoffakkus 
einsteigen, bevor es richtig losgeht. Auch CATL and LG Chem suchen in 
Deutschland.
Auch Medizintechnik macht bei einer alternden Bevölkerung Sinn. 
Selbständiger Handwerksmeister in einer ländlichen Gegend mit hohem 
Durchschnittsgehalt macht sogar zu jeder Zeit Sinn, aber besonders in 
einer Niedrigzinsphase.

von Franz Perschau (Gast)


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Ich frage mich echt warum die Situation so schlecht geworden ist in den 
letzten Jahren? Ich habe Zweifel, dass es wirklich an der heutigen 
Generation von Studenten liegt. Die Situation ist dafür eine ganz andere 
als vor 20 Jahren!

Ich denke es liegt an folgendem:

Die neue Mindestlohnregelung seit 2015 hat den Studenten echt nicht gut 
getan. Deutlich weniger Prakika werden ausgeschrieben und wenn dann nur 
als Pflichtpraktikum oder maximal 3 Monate was aber die meisten AG nicht 
mitmachen da 3 Monate halt nicht ausreichen. Dadurch sind auch die 
Anforderungen an eben solche massiv gestiegen, was zum Scheitern vieler 
(unter)durchschnittlicher Absolventen führt und eben diese geben dann 
auf und ziehen Ihr Studium durch und landen dann in der Zockerbude!

Was meint Ihr dazu?

von Peter (Gast)


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Das Forum hier ist nicht repräsentativ. Mein halbes Team vom DL hat 
vergangenes Jahr gewechselt zu anderen KMU, DL oder OEM. Alle Gehälter 
um mindestens 10k gestiegen. Richtige Hohlbirnen und Lowperformer 
darunter.

Aber man findet ja gerade nichts.. lol.

von Peter (Gast)


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Ps. Man kann Maschinenbau studieren aber mit Richtung Regelungstechnik 
oder Elektronik. Hauptfach Konstruktionslehre oder Werkstoffkunde ist 
halt das Karriereende bzw easy job beim Dienstleister in Stuttgart.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Elektrotechniker schrieb:
> Zu Deiner Eingangsfrage:
>
> Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.
Aber nur wenn man keine andere Alternative hat!
> 1. Es wird kaum mehr jemand übernommen von einem IGM-Unternehmen.
Ja!
> In den
> nächsten Jahren wird das für MINTler noch dramatischer.
Vllt. oder auch nicht,  deine Begründung fehlt aber!
Also warum sollte es dramatisch werden?
> 2. Du kommst da nicht mehr weg.
Naja, wo ein Wille, da auch ein Weg!
> Die Belastung ist immens: (Bericht vom
> Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen.
Ja, irgendwas anderes  Grösseres noch nebenbei, keine Change!
> Du hast keinen Nerv
> mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG.
Ja! Aber man kann sich auch mal ein Monat mit Urlaub&Feiertagen für eine 
"Bewerbungskampagne" vornehmen. Da solte es schon mal möglich sein mit 
aktuellen Unterlagen in 2 Monaten 20-30 Bewerbungen "abzufeuern"!

> Auch finanziell
> kommst Du nicht mehr klar.
> Altersarmut ist die Folge.
Wer da mal drinsteckt, der hat def. zu kämpfen!
Aber wer am Anfang seines Berufsleben die Erfahrung "Dienstleister" 
erlebt, dem sollte es Ansporn genug sein, da wieder raus zu kommen. Für 
Leute über 50+ wird`s da kaum Möglichkeiten geben!

Tipp  von mir:
Minimiere deine Lebenshaltungskosten, zieh zurück zu deinen Eltern und 
reduziere deine kosten wo nur möglich und auch "sinnvoll".
Erste Maxime muß bei dir lauten:
"Raus aus dem DL-Job!"

Nach einen Jahr beim DL hat man 6 Monate ALGI-Ansprucn. Da kannste 
kommende  Arbeitgeberwechsel lockerer sehen.
Nach 2 Jahre haste 12 Monate AlgI-Anspruch, ab dem Pkt. solltest du dein 
Schicksal einen neuen Weg geben.

Wechsel zu einen neuen Arbeitgeber, wechsel die Branche, oder sieh dich 
nach genauer Analyse und Gesprächen mit Freunden sehr guten Bekannten 
nach einer neuen beruflichen Neu-Orientierung um! Ziehe auch in Betracht 
einen Kurzzeitstudiengang in Fernstudium aufzunehmen.
Da kannste dann auch ALGI nebenbei beziehen!
Aber lass das ja keinen außer dir selbst wissen!

Und Merk dir eins:
Branchen die mit DL überwiegend arbeiten, machen das aus strategischen 
Gesichtspunkten!
Glaube bloß nicht dass sich in Zukunft was zurückentwickeln wird.
Die Globalisierung nimmt immer mehr zu, und wir werden immer mehr 
einen"globalen" Arbeitsmarkt haben.
Vor allem alles was sich per Vernetzung überall auf dem Planeten 
abwickeln läßt, wird auch überall abgewickelt werden!



>
> Ich möchte Dich aber nicht beeinflussen, nur sehr wertvolle Tipps geben.
> Mache aber bitte Deine eigene Erfahrung.
>
> Grüße

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Franz Perschau schrieb:
> Ich frage mich echt warum die Situation so schlecht geworden ist in den
> letzten Jahren?
Wir haben die Globalisierung in allen Bereichen der Volkswirtschaft:
-Finanzmärkte,
-Investitionsströme,
-Gütermärkte und
-Arbeitsmärkte!

> Ich habe Zweifel, dass es wirklich an der heutigen
> Generation von Studenten liegt. Die Situation ist dafür eine ganz andere
> als vor 20 Jahren!
Ach, vor 20 Jahren wusste die Wirtschaftswissenschaft was 
internationaler Handel bedeutet.
Und man wusste auch was die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit bedeutet:
Einen europäischen Arbeitsmarkt!
Und wer`s ned glaubt, der kann mal auf die Baustelle in einer 
x-beliebigen deutschen Großstadt gehen. Da gibt dann "Europa" total.
Und wer je bei einen Entwicklungsdienstleister für eine OEM-Automaotiv 
war, der weis das da alles aus allen Ländern dieses Planeten sitzt!

von Elektrotechniker (Gast)


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Stilles Wasser,

ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das 
Studium derselben abzubrechen. Es ist mein voller Ernst.

Meine Bekannten (auch Medizintechniker, Master- und Doktor-Abschlüsse) 
bereuen es, die Masterurkunde entgegengenommen zu haben.
Relativ gut verdienende Medizintechniker haben allesamt ihren Job 
mittels der Empfehlung ihres Professors bekommen, aufbauend auf einer 
langen Werkstudenttätigkeit (praktische und theoretische Basis).

Du bist in Deinem Studium in Bezug auf die genannten Qualitäten zu 
isoliert einen gut bezahlten Job zu bekommen. Du wirst die Kosten des 
gesamten Studiums nie wieder ausgleichen können (break-even-point 
sozusagen). In 1 oder 2 Jahren wirst Du beim Verleiher (wenn überhaupt) 
zum Himmel fluchen.

Es klingt hart aber ich kenne keinen, der Radikalschnitte im 
universitären Bereich je bereut hätte!


Grüße

von Stilles Wasser (Gast)


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Elektrotechniker schrieb:
> Stilles Wasser,
>
> ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das
> Studium derselben abzubrechen. Es ist mein voller Ernst.
>
> Meine Bekannten (auch Medizintechniker, Master- und Doktor-Abschlüsse)
> bereuen es, die Masterurkunde entgegengenommen zu haben.
> Relativ gut verdienende Medizintechniker haben allesamt ihren Job
> mittels der Empfehlung ihres Professors bekommen, aufbauend auf einer
> langen Werkstudenttätigkeit (praktische und theoretische Basis).
>
> Du bist in Deinem Studium in Bezug auf die genannten Qualitäten zu
> isoliert einen gut bezahlten Job zu bekommen. Du wirst die Kosten des
> gesamten Studiums nie wieder ausgleichen können (break-even-point
> sozusagen). In 1 oder 2 Jahren wirst Du beim Verleiher (wenn überhaupt)
> zum Himmel fluchen.
>
> Es klingt hart aber ich kenne keinen, der Radikalschnitte im
> universitären Bereich je bereut hätte!
>
> Grüße

Denkst du ich wäre naiv?

Komisch, dass du deine Bekannten heute ins Spiel bringst. Warum hast du 
es gestern nicht gesagt?

Danke für einige Tipps. Aber langsam wird einiges unglaubwürdig. Es gibt 
Menschen vor den Tastaturen, die es ernst mit Ratschlägen und Hilfe 
meinen.

Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen 
lassen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend.

MfG

von asdfg (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen
> lassen. Ich wünsche euch einen schönen Abend.

So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die 
Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8 
Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

von Elektrotechniker (Gast)


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asdfg schrieb:
> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Hast du die Problematik nicht verstanden?
Wenn Stilles Wasser 8 Bewerbungen herausschickt, bin ich auch sicher, 
dass er mindestens 7 Einladungen bekommt.
Er wird die VGs aber nicht "bestehen", in dem Sinne, dass er danach 
einen Vertrag unterzeichnen kann.

Grüße

von Elektrotechniker (Gast)


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Stilles Wasser schrieb:
> Komisch, dass du deine Bekannten heute ins Spiel bringst. Warum hast du
> es gestern nicht gesagt?

Ich habe mich heute mit meinen entsprechenden Bekannten unterhalten, um 
Dir noch ein Paar subjektive Tipps geben zu können.

Grüße

von Proktologische Grüsse <Zeigefinger nach oben> (Gast)


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Was seid ihr alle geistig unflexibel. Nur weil er Medizintechnik 
studiert hat muss er in der Branche nicht arbeiten, das überschneidet 
sich doch mit E-Technik, Informatik,...

Hau' Bewerbungen raus noch und nöcher, mit nem Master-Abschluss kommste 
definitiv irgendwo unter auch wenn es nicht die Medizintechnik ist, ist 
m.M. nach eh ne Scheissbranche, ich persönlich würde schauen dass ich 
gleich woanders unterkomme.

Und nat. deutschlandweit bewerben, nicht Radius 50km von Muttis Wohnung 
aus.

von Markus B. (markus3001)


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Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne 
Antwort.
Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

von Elektrotechniker (Gast)


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Markus B. schrieb:
> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
> Antwort.
> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

Hallo Markus.
Also das sagt alles, besonders auch der Zusatz "eine Absage von mir", 
was dann schnell zum letzten Fehler in der Karriere wird.


Viel Erfolg weiterhin Markus

von Heinrich (Gast)


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Proktologische Grüsse <Zeigefinger nach oben> schrieb im Beitrag 
#5513349:
> auch wenn es nicht die Medizintechnik ist, ist m.M. nach eh ne
> Scheissbranche, ich persönlich würde schauen dass ich gleich woanders
> unterkomme.

Warum ist denn Medizintechnik eine schlechte Branche? Kannst du das auch 
irgendwie begründen?
Die Leute werden immer älter, aus meiner Sicht hat die Branche daher 
eine sehr gute Zukunftsperspektive; außerdem zahlt sie in der Regel gut, 
da die Margen der Produkte normalerweise hoch sind.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Klingt gut , stimmt aber nicht ...

> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
> Antwort.

Kling glaubwürdig , möglicherweise stimmt es sogar ...

von Ich (Gast)


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asdfg schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen
>> lassen. Ich wünsche euch einen schönen Abend.
>
> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Dauerhaft örtlich und finanziell flexibel ist beim DL extrem wichtig, 
dann passt es.

Markus B. schrieb:
> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

Erst mal - weiter bewerben, du hast einen Job, bleib am Ball!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Ab der frühen Jugend sieht man sich mit einer besonderen Art von "Humor" 
konfrontiert - ich nenn ihn mal "Halbstarken-Humor".
Da tischt einem der selbsternannte Humorist eine gar fantastische 
Geschichte auf und wenn man der Penetranz nachgibt und meint "Ja das 
könnte schon stimmen", bricht dann der Halbstarke in schallendes 
Gelächter und spottet: "Du bist der Dümmste von allen, dir kann man 
jeden Scheiss verkoofen".

So geht es mir hier mit folgenden Threadzitaten:

"Ohne Vitamin B keine Chance!"

"Es gibt praktisch keine sriöse Firmen , meistens ght es um das nackte
ÜBERLEBEN ..."

"ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das
Studium derselben abzubrechen."

von Markus B. (markus3001)


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Elektrotechniker schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
>> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
>> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
>> Antwort.
>> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.
>
> Hallo Markus.
> Also das sagt alles, besonders auch der Zusatz "eine Absage von mir",
> was dann schnell zum letzten Fehler in der Karriere wird.

Diesen Job konnte ich nicht annehmen.
70k €, Mitverantwortlich für Betrieb, Sicherheit und Genehmigung. Dann 
Chemieunfall, Staatsanwaltschaft.
Auch die Industrie hat ihre Tücken.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Ab der frühen Jugend sieht man sich mit einer besonderen Art von "Humor"
> konfrontiert - ich nenn ihn mal "Halbstarken-Humor".

Die Realität kann manchmal schon ganz hart sein ,  wenn man auf dem 
Boden der Tatsachen landet tut es schön öfter weh ,  dann ist ab und zu 
Schicht im Schacht ...

von Axel Zucker (Gast)


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Dipl Ing ( FH ) schrieb:

> dann ist ab und zu Schicht im Schacht …

"ab und zu" - keine Ahnung hast Du
Auch im Schacht ist aller paar Stunden Schicht, manchmal kürzer aber 
immer mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks.

http://www.arbeitsratgeber.com/schichtarbeit/

Aber manchetriefnasen haben sich schon so lange mental und körperlich 
von Berufsalltag verabschiedet, das sie simple Redewendungen mit einer 
tiefschürfenden Analyse verwechseln.

von Marx W. (Gast)


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Heinrich schrieb:
> Warum ist denn Medizintechnik eine schlechte Branche?
Das Problem ist, dass zuviele glauben es sei so!
> Kannst du das auch
> irgendwie begründen?
Zuviel wollen an einen Tisch mit beschränkter Stuhlzahl platz nehmen.
> Die Leute werden immer älter, aus meiner Sicht hat die Branche daher
> eine sehr gute Zukunftsperspektive;
Nur reicht "Aussicht" ned aus. Es müssen auch "zahlungskräftige" 
Patienten vorhanden sein. Und da hat der Ausblick in D-land schon mehr 
Wolken als Sonnenschein am Horizont.
> außerdem zahlt sie in der Regel gut,
> da die Margen der Produkte normalerweise hoch sind
Ok wer ein Medizinprodukt am Markt hat verdient wenn`s gut läuft.
Nur will von den Mediziner aber auch wieder nix in die 
Praxis-Ausstattung stecken. Da werden immer noch "Uralt" 
Ultraschallgeräte eingesetzt. Weil die Herrschaften der Medizin lieber 
die Kohle in ihren nächsten Tecking Urlaub auf Feuerland stecken wollen.

Wer an die Zukunft der Medizintechnik in D-land glaubt, sollte sich auch 
mal mit Schicksal der Medizintechnik bei Siemens beschäftigen.
Da kann`s nämlich sein, dass dann der Groschen fällt.

Kleiner Schubser, wo glaubst du baut Siemens Med. seine Produkte?
Def. nicht mehr in Erlangen!
ZZ ist das Kürzel für den Laden, die als "Fabrication Service" für Big S 
die Teile herstellen.

von Cyblord -. (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Kleiner Schubser, wo glaubst du baut Siemens Med. seine Produkte?
> Def. nicht mehr in Erlangen!

Unter anderem Erlangen, Forchheim und Shanghai.

von Axel Zucker (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Da werden immer noch "Uralt"
> Ultraschallgeräte eingesetzt. Weil die Herrschaften der Medizin lieber
> die Kohle in ihren nächsten Tecking Urlaub auf Feuerland stecken wollen.

nein Uralt geräte dürfen nach der medizingeräteverordnung nicht 
eingesetzt werden. Geräte werden für eine bestimmte Betriebsdauer 
(beisp. 10 Jahre) zugelassen und sind danach einzuziehen.
OK, da gibt es sicher Unterschiede für Grobzeug wie Stethoskope und 
Bestandsschutz für Ost-Praxen, aber in der Regel muss ein Krankenhaus 
ihren Medizingerätepark alle paar jahre erneueren, sehr zur Freude 
osteuropäische Hinterwaldkliniken, die auf Gebrauchtgeräte engewiesen 
sind.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Völlig scheißegal, das ist heute der Standard.

von Zocker_54 (Gast)


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> Re: Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?

Ja !

Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !

Ein Teufelskreis.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !

Ja, wenn man sich zu schade ist, beim Mittelständler anzufangen, dann 
bleibt eben oft nicht anderes.
Ist mir aber egal, betrifft mich alles nicht.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 09.08.2018 11:17

Mal wieder Unsinn losgeworden ?

von Bürovorsteher (Gast)


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Du plenkst immer noch.

von Hirst (Gast)


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>Du plenkst immer noch.
Ist ja wie die Rentner, die sich aufregen, wenn ein Auto mit einem 
Reifen über der Parkplatzmarkierung steht.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Ist ja wie die Rentner, die sich aufregen, wenn ein Auto mit einem
> Reifen über der Parkplatzmarkierung steht.

Ist ja auch echt scheiße.

von Franz Perschau (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
>> Re: Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?
>
> Ja !
>
> Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !
>
> Ein Teufelskreis.

Leider ist es die Wahrheit. Letztlich wär es ein finanzieller 
Rückschritt vom DL zum KMU zu wechseln und das ist auch der Grund warum 
diese Regel meist zutrifft! Wer will schon weniger verdienen nach paar 
Jahren BE?

von Heinrich (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Wer will schon weniger verdienen nach paar Jahren BE?

Warum nicht, wenn man dafür endlich weg vom Dienstleister ist? Außerdem 
ist Geld nicht Alles im Leben.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 09.08.2018 11:33

> Du plenkst immer noch.

Was ist das, kenn ich nicht !

von M.A. S. (mse2)


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Stilles Wasser schrieb:
> Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.

Du hättest wechseln können statt aufzuhören. Vielleicht wäre Dir das 
eine oder andere aus dem ersten Studium anerkannt worden.
Hattest Du Dich danach erkundigt?

: Bearbeitet durch User
von Tobi_Toblinski (Gast)


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Franz Perschau schrieb:
> Wer will schon weniger verdienen nach paar
> Jahren BE?

Es ist einfach die Bequemlichkeit, der innere Schweinehund der 
überwunden werden muss. Vielleicht nicht noch was nutzloses auf pump 
Kaufen und weniger finaziell abhängig zu sein - kleinen Umweg über deine 
Leihbude zum Mittelständler und mit Ziel zum OEM oder was auch immer.

Die Leute vergessen bei ihrem rumdümpeln das es hier nicht um ein paar 
Monate den arsch zusammen kneifen geht sondern um 30...40 Jahre malochen 
bis zur Rente. Lieber mal zwei Jahre weniger verdienen ...

Beitrag #5515213 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Besucher (Gast)


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Was für ein Bullshit hier teilweise verzapft wird. Dienstleister ist 
nicht gleich Dienstleister. Es gibt Personaldienstleister, die ,nun ja, 
Personal verleihen und es gibt Entwicklungsdienstleister, die ganze 
Entwicklungstätigkeiten übernehmen. Man sitzt bei diesen Dienstleistern 
mit seinen eigenen Kollegen in den eigenen Räumlichkeiten.

Dienstleister und Harzen ist überhaupt nicht miteinander zu vergleichen. 
Auch bei einem Dienstleister kann man zum Einstieg 2500-3000€ netto bei 
einer 40h Woche verdienen. Es liegt allerdings auf der Hand, dass die 
Arbeitskonditionen nicht vergleichbar sind mit den OEM oder den Tier1.

Dienstleister wie die FEV, IAV, Elektrobit und einige andere, sind 
hochspezialisiert in ihren Bereichen. Selbst wenn man danach zum OEM 
wechselt, wird man nicht unbedingt höherwertigere 
Entwicklungstätigkeiten ausführen. Das Gegenteil ist oft der Fall.

Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt 
Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein 
Medizintechniker-Mekka sein. Wenn du nicht direkt reinkommst, dann 
sammle 1-2 Jahre Erfahrung über einen Dienstleister und wechsle 
anschließend...

Ihr Dienstleisterhater seid so komisch... Ich bin selbst mit einem 
Dienstleister eingestiegen. Die Kollegen mit der längsten 
Berufserfahrung (Team- und Projektleiter ausgeschlossen) waren 5 Jahre 
im Geschäft. Und man hat schnell gemerkt, warum sie 5 Jahre beim 
Dienstleister waren. Die meisten sind weniger als 2 Jahre dort...

von Franz Perschau (Gast)


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Besucher schrieb:
>Es gibt Personaldienstleister und es gibt Entwicklungsdienstleister

Stimmt. Allerdings enden die meisten "Low Profiler" bei den 
Personalverleihern heutzutage. DL Stellen beim OEM sind auch schwer zu 
ergattern in dieser schweren Stunde!

> Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt
> Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein
> Medizintechniker-Mekka sein. Wenn du nicht direkt reinkommst, dann
> sammle 1-2 Jahre Erfahrung über einen Dienstleister und wechsle
> anschließend...


Dort kommt der TE mit seinem Profil nicht rein. Erstens suchen die kaum 
Leute und zweitens wie oben erwähnt kommt man als "Low Profiler" bei 
solchen Unternehmen nicht rein. Die suchen Leute, die sofort performen! 
1-2 Jahre Erfahrung in genau dieser Nische zu sammeln wird auch 
schwierig mit unpassendem Profil!

> Ihr Dienstleisterhater seid so komisch... Ich bin selbst mit einem
> Dienstleister eingestiegen.

"Low Profiler!"

von Badenser (Gast)


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Ich schmeiss noch mal Tuttlingen und umgebung in den Raum.
Da ist auch jede menge Medizintechnik beheimatet. Aesculap, Stortz, ... 
und noch jede menge mehr. (ich glaub in der region arbeitet fast jeder, 
der ne Werkbank oder Fräse oder Drehmaschine im Keller hat für die 
Medizintechnick.)

Und wenn du kein troll bist,  ... dann kann ich mir bei aktueller 
arbeitslage es fast nicht vorstellen, das du nur absagen auf embedded 
stellen bekommen hast. zumindest im südwesten der Republick. Der Markt 
ist fast lehrgefehgt. Man krigt aktuell in dem bereich kein personal. 
Wir haben fast 12 Monate gebraucht eine Stelle wieder zu besetzen.

Also muss es irgendow einen Haken geben. Den solltest du finden und ggf 
beheben.

- ich will nicht aus der region weg (schränkt die Anzahl der stellen 
ein)
- ich will nur in bestimmte regionen (Tuttlingen ist nicht Freiburg und 
Freiburg ist nicht Stuttgart und alle 3 nicht in NRW)
- ich fordere zu viel gehalt (passt als quereinsteiger nicht ins 
gehaltsgefüge)
- Meine Unterlagen sind unvollständig  inconsistent 
- Fehlendes  schlechtes mutivations  anschreiben


Die aussage AVR reicht nicht, es sollte schon ein 32Bitter sein, ... 
bezeichne ich mal als notlüge.

Der PSOC 5 hat doch einen cortex oder teusch ich mich da?

grüsse aus dem Süden der Republik

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Dienstleister ist nicht gleich Dienstleister.

Leider mehr oder weniger doch  ...

Wenn man auf Dienstleister angewiesen ist zeigt es , das das 
BeziehungsManagement nicht ganz OK ( im Volksmand sagt man Vitamin B )

Damit hat man in über 90 % der Fällen die A.........Karte gezogen , 
Noten , Wissen , Fähigkeiten , Berufserfahrung kannst Du alles komplett 
vergessen , und wenn man über 40 darf man abhartzen es sein denn ... , 
aber das klappt in 99,99 % der Fälle eh nicht !

von Bürovorsteher (Gast)


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> > Du plenkst immer noch.

> Was ist das, kenn ich nicht !

Hier die Erklärung für dich: es gilt immer noch als geckenhaft, beim 
onanieren den kleinen Finger abzuspreizen.

von Personaler (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Was ist das, kenn ich nicht !

Wenn so auch deine Bewerbungsschreiben aussehen: sowas landet bei mir 
gleich im Müll.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Personaler (Gast)
> Datum: 09.08.2018 18:47

Vorsicht mein Guter.

Vielleicht sehen wir uns schneller als du denkst.

Das fliegst du sofort raus und kannst mit Herrn Hartz spazieren gehen.

von Stilles Wasser (Gast)


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Badenser schrieb:
> Der PSOC 5 hat doch einen cortex oder teusch ich mich da?

Ne, du "teusch" dich nicht. Die haben einen Cortex. Ich habe aber das 
Gefühl, die Dinger sind Nischenprodukte, die von vielen nicht benutzt 
werden.

MfG

von Stilles Wasser (Gast)


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Off-Topic:

Benutzt man denn in der Industrie oft PSoCs? Ich habe die Dinger erst im 
Master gesehen, weil mein Prof. auf die Dinger steht.

von Personaler (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Vorsicht mein Guter.
> Vielleicht sehen wir uns schneller als du denkst.

Du machst dich lächerlich.

von Zocker_54 (Gast)


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> Autor: Personaler (Gast)
> Datum: 09.08.2018 20:02

> Du machst dich lächerlich.

Bist du sicher ?

von Badenser (Gast)


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Nu ja, ...

sie sind halt etwas exotisch, ... Cortex M0 / M3 + FPGA + Analog FPGA 
(wenn man das so sagen darf) kennt nicht jeder und braucht auch nicht 
jeder und passen auch nicht überall. und preislich ist das auch so ne 
sache.

Beitrag #5515677 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ich (Gast)


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Besucher schrieb:
> Was für ein Bullshit hier teilweise verzapft wird. Dienstleister ist
> nicht gleich Dienstleister. Es gibt Personaldienstleister, die ,nun ja,
> Personal verleihen und es gibt Entwicklungsdienstleister, die ganze
> Entwicklungstätigkeiten übernehmen. Man sitzt bei diesen Dienstleistern
> mit seinen eigenen Kollegen in den eigenen Räumlichkeiten.

Wenn hier von Dienstleistern geschrieben wird heißt das in der Regel 
Personaldienstleiter - Leihbude.
Von denen gibt es zu viele!


Entwicklungsdienstleister - da gibt es die, die wirklich nur an einem 
Ort sitzen, von Besuchen beim Kunden mal abgesehen, und entwickeln und 
das maßgeschneiderte Produkt dem Kunden liefert.
Nix gegen zu sagen, auch kein Karriereende.


Dann gibt es die, die im Rahmen von Werkverträgen beim Kunden hocken, 
abgesondert vom Rest der Belegschaft und da vor sich hin entwickelt, 
werkelt, das macht u.a. die Fa. B_ertrandt.
Nicht das Gelbe vom Ei, da sind Tätigkeiten über ÄÜ oftmals besser.

von asdfg (Gast)


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Ich schrieb:
> Entwicklungsdienstleister - da gibt es die, die wirklich nur an einem
> Ort sitzen, von Besuchen beim Kunden mal abgesehen, und entwickeln und
> das maßgeschneiderte Produkt dem Kunden liefert.

IAV, EDAG, Bosch Engineering, Carmeq und FEV sind die guten 
Entwicklungsdienster. Da sind Gehälter von über 60k die Regel.

Bertrandt kann man zum Einstieg noch nutzen, aber den Rest wie Ferchau, 
Brunel oder MBTech sollte man vergessen.

von Markus B. (markus3001)


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Ich schrieb:

>
> Dann gibt es die, die im Rahmen von Werkverträgen beim Kunden hocken,
> abgesondert vom Rest der Belegschaft und da vor sich hin entwickelt,
> werkelt, das macht u.a. die Fa. B_ertrandt.
> Nicht das Gelbe vom Ei, da sind Tätigkeiten über ÄÜ oftmals besser.

Bei 70k € kann es doch egal sein, ob Werkvertrag oder AÜG, oder?

von Xyz (Gast)


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Besucher schrieb:
> Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt
> Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein
> Medizintechniker-Mekka sein.

In Lübeck gibt es auch zwei große Medizintechnik Unternehmen, die viele 
interessante Stellen ausgeschrieben haben.

von Tobi_Toblinski (Gast)


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Markus B. schrieb:
> Werkvertrag oder AÜG

Beim Werkvertrag sitzt du meistens getrennt in einem Bunker, bei AÜ 
kannst am normalen Büroalltag teilnehmen, dadurch ist die Kommunikation 
im Projekt besser.

von Mark (Gast)


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Bei uns dürfen die Werkverträgler nicht am OEM Parkplatz parken, sondern 
müssen zuerst zum DL Standort und von dort einen Shuttle nehmen.

Außerdem ist die Kantine sehr teuer. 5-7 Euro für Essen + Getränk ist 
keine Seltenheit.

Die E-Mail für Werkverträgler lautet: extern.x.y@OEM.de

Die Werkverträgler sitzen in der Tat unter sich mit anderen DL-Sklaven 
zusammen. Sogar kreuz und quer.

ANÜs dürfen hingegen parken, Kantine für 3 Euro benutzen und einen 
x.y@OEM.de E-Mail besitzen. Und natürlich mit den OEM AG MA zusammen 
sitzen.

Ganz zu schweigen, dass ANÜs wegen dem Equal Pay mehr verdienen als 
WVT/DVT. Manche DLs haben aber auch da schon ihre Lösungen und sind vom 
BAP Tarif zurückgetreten.

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> Bei uns dürfen die Werkverträgler nicht am OEM Parkplatz parken, sondern
> müssen zuerst zum DL Standort und von dort einen Shuttle nehmen.

> Außerdem ist die Kantine sehr teuer. 5-7 Euro für Essen + Getränk ist
> keine Seltenheit.

> Die E-Mail für Werkverträgler lautet: extern.x.y@OEM.de

> Die Werkverträgler sitzen in der Tat unter sich mit anderen DL-Sklaven
> zusammen. Sogar kreuz und quer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leprakolonie

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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> In Lübeck gibt es auch zwei große Medizintechnik Unternehmen, die viele
> interessante Stellen ausgeschrieben haben.

Lass mich raten ...

https://lmt-medicalsystems.com

http://www.dehas.de

www.euroimmun.de

Die Frage ist doch wie viele von diesen Stellenausschreibungen REAL ist 
???

Schon mal was von FAKE Stellenanzeigen gehört ???

von Rick M. (rick-nrw)


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Mark schrieb:
> ANÜs dürfen hingegen parken, Kantine für 3 Euro benutzen und einen
> x.y@OEM.de E-Mail besitzen.

Nein - AÜGler aber meist
Vorname.Nachname.EXT@Konzern.com
Vorname.Nachname@extern.Konzern.com
(...)


Werkvertragler haben keine Konzern-Mail-Adresse, zumindest bei den 
Unternehmen, die ich kennengelernt habe.



Mit der Kantine und Parken stimmt.
AÜGler haben eine deutlich bessere Chance übernommen zu werden.

von Mark (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Nein - AÜGler aber meist
> Vorname.Nachname.EXT@Konzern.com
> Vorname.Nachname@extern.Konzern.com
> (...)
>
> Werkvertragler haben keine Konzern-Mail-Adresse, zumindest bei den
> Unternehmen, die ich kennengelernt habe.

Bin selbst ANÜ beim OEM und ich habe Vorname.Nachname@konzern.de

Die Werkverträgler von meinem DL haben 
extern.Vorname.Nachname@konzern.de

von Ich (Gast)


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Mark schrieb:
> Bin selbst ANÜ beim OEM und ich habe Vorname.Nachname@konzern.de
>
> Die Werkverträgler von meinem DL haben
> extern.Vorname.Nachname@konzern.de

so kann man prima über zB.: Outlook nachschauen, wie viele Externe 
arbeiten

von Norbert (Gast)


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@TE
Schmeiß' endlich alles hin. Du wirst nirgendwo unterkommen.
Jetzt hilft es noch als Alibistudium, mit der Urkunde bist du 
exmatrikuliert und arbeitslos.

von Joe F. (easylife)


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Norbert schrieb:
> Schmeiß' endlich alles hin. Du wirst nirgendwo unterkommen.

Was für ein überflüssiger Kommentar.

von FZ2180 (Gast)


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Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr 
wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für 
Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.

Ferchau hat beispielsweise seit zwei Jahren ein Online Assesment:

https://www.ferchau.com/de/de/blog/details/2017/01/30/mehr-objektivitaet-transparenz-und-effizienz/

Da bewerben sich Massen an Absolventen und die bei Ferchau können 
wirklich wählen.

von Rick M. (rick-nrw)


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FZ2180 schrieb:
> Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr
> wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für
> Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.

Die großen Dienstleister haben die Auswahl an Einsteigern, wie das im 
Vergleich Nord - Süd der Republik aussieht, wer weiß.

von Dieter F. (Gast)


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Ja

von Sonic Boom (Gast)


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Rick M. schrieb:
> FZ2180 schrieb:
>> Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr
>> wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für
>> Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.
>
> Die großen Dienstleister haben die Auswahl an Einsteigern, wie das im
> Vergleich Nord - Süd der Republik aussieht, wer weiß.

Da wirds keine großen Unterschiede geben, der Tisch für Arbeitgeber an 
frischen Absolventen ist von Ost nach West, von Nord nach Süd 
reichhaltig und überüppig gedeckt. Da  haben die Lobby und die 
ausufernden Hochschullandsschaften schon für gesorgt. Heute wird nicht 
nur per Grundstudium aussortiert, sondern auch zu guten Teilen durch die 
Industrie.  Etliche packen nicht den Abschluss, weil die Industrie ihnen 
die Ausübung des Praktikums und der Thesis verweigern, andere werden 
dann nach dem Bachelor aussortiert.
Chancen für nen Ingenieurjob im Maschinenbau der 1. Semester heutzutage 
damit ca: 1 - 0,40 x 0,10 x 0,15 --> 40%. Sprich 60% Ausschuss, Tendenz 
steigend.

von Dieter F. (Gast)


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Sonic Boom schrieb:
> Chancen für nen Ingenieurjob im Maschinenbau der 1. Semester heutzutage
> damit ca: 1 - 0,40 x 0,10 x 0,15 --> 40%. Sprich 60% Ausschuss,

Für Dich vermutlich - überprüfe mal Deine Rechnung ...

Mal abgesehen davon, dass die Faktoren nicht benannt / erklärt sind.

von elvis (Gast)


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FZ2180 schrieb:
> 
https://www.ferchau.com/de/de/blog/details/2017/01/30/mehr-objektivitaet-transparenz-und-effizienz/
>
> Da bewerben sich Massen an Absolventen und die bei Ferchau können
> wirklich wählen.

Da studiert man jahrelang und muss anschliessend nen Idiotentest machen.
Wer das mitmacht dem sind die Eier doch schon auf Stecknadelgrösse 
zusammengeschrumpft oder hatte nie welche.

Beitrag #5516527 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter F. (Gast)


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elvis schrieb:
> Da studiert man jahrelang und muss anschliessend nen Idiotentest machen.
> Wer das mitmacht dem sind die Eier doch schon auf Stecknadelgrösse
> zusammengeschrumpft oder hatte nie welche.

Hier spricht die Erfahrung :-)

von Dieter F. (Gast)


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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516527:
> Sehr genau formuliert.
> So höre ich es auch von meinen Bekannten (Professoren und Studenten).
> Es wird in nächster Zeit immer dramatischer werden für MINT-Absolventen.
> Vor zwei, drei Jahren konnte man noch beim Personaldienstleister
> aufgefangen werden und Geld verdienen. Heute fängt auch bereits hier die
> Aussiebung statt.
>
> Grüße

Bitter für manche ...

Beitrag #5516547 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter F. (Gast)


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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516547:
> dass alleine das Portemonnaie

Spannend - kannst Du das bitte erklären?

Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516547:
> und der IQ
> ausreichen.

Na ja, hier (sofern nicht gerade autistisch - aber auch
dagegen habe ich nichts) sehe ich schon Chancen ...

von Franz Perschau (Gast)


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Vitamin B ist das allerwichtigste in solchen Zeiten. Auf die Noten kann 
man pfeiffen!

Lieber Beziehungen aufbauen statt zu lernen ist angesagt!

Beitrag #5516557 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pfeiffer (Gast)


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> Auf die Noten kann man pfeiffen!

Setzen - sechs!

gez. Doktor Pfeiffer (mit drei"f")

von Kurzschluss (Gast)


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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516527:
> Vor zwei, drei Jahren konnte man noch beim Personaldienstleister
> aufgefangen werden und Geld verdienen. Heute fängt auch bereits hier die
> Aussiebung statt.

Ich meine vor 3 Jahren hatten die das auch schon, eigentlich kann man 
alles nach 2008 vergessen, da kam die Krise und gleichzeitig wurde dort 
die Absolventenwelle von Jahr zu Jahr größer. Den Test hatten die bei 
Ferchau schon 2008, war bei denen im April 2008. Wurde mit ner 
FH-Diplomendnote von 2,3 und durchwachsenen Zwischennoten sofort auf 
deren Kosten eingeladen und den Test + Gespräch dort gemacht. Dann war 
erstmal Funkstille für 2 Monate, dann hatten sie angeblich was für mich, 
aber ich hatte glücklicherweise schon was ohne Leiharbeit gefunden. 
Heute sortieren die anscheinend schon per Heimcomputer des Bewerbers 
vor, dann Telefoninterview, dann erst Einladung. Das ist 
Fachkräftemangel.

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