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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?


Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Hi zusammen,

ich bin bald mit meinem Medizintechnik-Master fertig und möchte danach 
zu einem Ingenieursdienstleister. Ich selber habe nie was gefunden wie 
z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte, 
habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma 
beschäftigt war?

MfG

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Stilles Wasser (Gast)
> Datum: 05.08.2018 13:30

Du schon wieder !

Zu deiner Frage: Nicht vorbei, die hatte keine Gelegenheit überhaupt zu 
beginnen.

Autor: Wahrheitsministerium (Gast)
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Ja.

Autor: Claus M. (energy)
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Ja. Als Absolvent für die ersten Jahre aber noch tolerierbar. Jeder weiß 
wie schwer der Arbeitsmarkt für MINT Absolventen ist.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:



> Ich selber habe nie was gefunden wie
> z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte,
> habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Warum haste dann nich ET studiert?! Warum haste nicht nach Jobs gesucht 
für die du qualifizierst bist beispw. Werksstudent Medizintechnik.

> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Nein, aber dauerhaftes H4 beziehen kommt übel rüber.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Warum haste dann nich ET studiert?!

Ich habe es wohl zu spät erkannt. Ich war schon am Ende des dritten 
Semesters, wo ich verstanden hatte, dass Medizintechnik eigentlich voll 
der Blödsinn ist.

Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.

Beitrag #5510722 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: FH Entwiggler (Gast)
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Studier schonmal die Unterlagen vom Amt, damit du dein Hartz 4 pünktlich 
bekommst!

Autor: Timo (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Autor: Stilles Wasser (Gast)
>> Datum: 05.08.2018 13:30
>
> Du schon wieder !
>
> Zu deiner Frage: Nicht vorbei, die hatte keine Gelegenheit überhaupt zu
> beginnen.

Geh doch mal deinen Ruhestand oder was auch immer genießen anstatt hier 
immer so negative Scheiße zu verbreiten. Fehlen nur noch Dipl. Ing., 
Finanzberate und Konsorten um dem Fragesteller zu erläutern wie 
Minderwertig er bei einer Leihbude ist. Bravo Jungs ihr seid echte 
Helden.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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"hnik-Master fertig und möchte danach zu einem Ingenieursdienstleister."

Dann mache das und mache es gut. Vielleicht wird Dich nach ein paar 
Jahren eine Firma direkt einstellen. Einen anderen Weg zum Einstieg gibt 
es kaum noch. Das haben die Firmen so ejngefädelt.

MfG

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Mr. Perfekt schrieb im Beitrag #5510722:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.
>
> Warum denn nicht?

Ja, warum den nicht, in der Startbahn ist es noch leicht die Kurve zu 
kriegen, in der Zielgeraden wirds schwerer aber nicht unmöglich. Einige 
Fächer und die Grundlagen sind eh gleich, also ein paar ET-scheine aka 
Credit Points/Module gemacht und fertig ist der Lack.

Ich kenn ein Beispiel, das sich nicht zwischen den Vertiefungen Bauwesen 
und Bauingenieur entscheiden konnte um dann Abschlussarbeiten in beiden 
Fächern zu schreiben und zwei Diplome vorzuweisen.

https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/read.php?3,2010586
Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"

Beitrag #5510831 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Zocker_54 (Gast)
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Eigentlich solltest du mit dem Medizintechnik-Master was finden.

Wenn du damit bei der Zockerbude landest, gehörst du da auch hin.

Autor: FH Entwiggler (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Eigentlich solltest du mit dem Medizintechnik-Master was finden.
>
> Wenn du damit bei der Zockerbude landest, gehörst du da auch hin.

Medizintechnik ist aber nicht so gefragt wie ET. Kaum Stellen => großer 
Wettbewerb!

Beitrag #5510870 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Heinrich (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> ich bin bald mit meinem Medizintechnik-Master fertig und möchte danach
> zu einem Ingenieursdienstleister.

Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe 
dich nicht.

> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Ja, auf jeden Fall.

Christian S. schrieb:
> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.

Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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> Christian S. schrieb:
>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>
> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

Ohne Vitamin B keine Chance!

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Also ich habe mich auf Jobs rund um Embedded beworben. Ich habe fast nur 
Absagen bekommen. Manche waren ehrlich und haben mir gesagt, dass sie 
nur E-Technik Studenten einstellen.

Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für eine 
Werkstudententätigkeiten.Das war bei einer Kleinklitsche in NRW. Die 
haben mit gesagt, dass meine AVR Kenntnisse(kein Arduino!) zu wenig 
seien. Laut denen muss man heute mindestens 32-Bitter programmieren 
können.

Zu einem Dienstleister will ich wirklich auch nicht hin. Aber ich weiß 
nicht, wie es weitergehen soll.

MfG

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
>> Christian S. schrieb:
>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>
>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>
> Ohne Vitamin B keine Chance!

Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als 
Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort, Messebesuche, 
Firmenkontaktbörse...

Das hat der TO versäumt, zweigleisig studieren wollt er nicht, obwohl er 
angeblich Interesse an ET-Tätigkeiten hat... klar kann man die Hände vom 
Lenkrad wenn die Kurve kommt und hoffen das die Kiste schon alleine 
irgenwie die Biegung kriegt..

... dann muss ma hält die Beziehungen während der ersten Job-Jahre 
aufbauen - auch nicht die schlechteste Option.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: FH Entwiggler (Gast)
> Datum: 05.08.2018 16:54

> Medizintechnik ist aber nicht so gefragt wie ET.

Mag sein, aber jeder Hanserl macht ET oder versucht sich zumindest 
damit. Natürlich ist die Konkurrenz Größer, das Angebot aber auch.

> Kaum Stellen

Unsinn. Es gibt Stellen genug.

Bei Medizintechnik ist das Angebot kleiner, die Nachfrage aber auch.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
>>> Christian S. schrieb:
>>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>>
>>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>>
>> Ohne Vitamin B keine Chance!
>
> Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als
> Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort


Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil. Teufelskreis.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:

> Ich hatte mal ein Vorstellungsgespräch für eine
> Werkstudententätigkeiten.Das war bei einer Kleinklitsche in NRW. Die
> haben mit gesagt, dass meine AVR Kenntnisse(kein Arduino!) zu wenig
> seien. Laut denen muss man heute mindestens 32-Bitter programmieren
> können.

Und hast Du dir ein 32bit Board besorgt und damit losgelegt?! Infineon 
schmeisst einem sowas hinterher mehr oder weniger kostenlos hinterher.
Beitrag "Infineon XMC Design Contest 2014"

Wobei ich etliche Medizintechnikanwendungen kenne in denen ein 8-bit AVR 
werkelt - je einfacher desto besser für die Medizintechnik, weil je 
komplexer desto unsicherer, resp. schwerer auf Fehlerfreiheit testbar 
(wenns denn überhaupt testbar ist).


> Aber ich weiß
> nicht, wie es weitergehen soll.

Jetzt isses aber bisserl spät festzustellen das man nicht weiss was man 
will. Dann musste halt machen wofür die Qualis hast. Oder die Qualis 
postgradual nacharbeiten.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>>> Christian S. schrieb:
>>>>> Einen anderen Weg zum Einstieg gibt es kaum noch.
>>>>
>>>> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.
>>>
>>> Ohne Vitamin B keine Chance!
>>
>> Beziehungen aka Vitamin B kann man aufbauen: Tätigkeit als
>> Werkststudent, Praktika,Abschlussarbeit vor Ort
>
>
> Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil.


Nö zu messen wie Embedded kommt man sogar freien Eintritt, man muss halt 
nur genügend Arsch in der Hose haben, an den Ständen mal nach ner Stelle 
zu fragen.
Dann wären noch die FhG's die haben eigentlich immer was praxisnahes für 
Studenten zu tun.
Ferner hats Studentinitiativen die die Firmen ins Mensafoyer holen, auch 
da mauus man nur hingehen und nachfragen.

https://bonding.de/

Und auch in der Provinz gehen die Firmen an die Hochschulen, da mal die 
Liste der Firmen auf dem Camus day im tiefsten Schwarzwald:
https://www.hs-furtwangen.de/fileadmin/Redaktion/D...

Aber manchen kommen ja nur zum Saufen auf den Camus:
Youtube-Video "Studieren in Schmalkalden"

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Bald knacken wir auch die <30K Grenze in der BRD - vielen Dank für deine
> Unterstützung!

Ist doch scon LÄNGST soweit , BRUTTO wohlgemerkt

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
>> Bald knacken wir auch die <30K Grenze in der BRD - vielen Dank
> für deine
>> Unterstützung!
>
> Ist doch scon LÄNGST soweit , BRUTTO wohlgemerkt

Wart ab, bis die nächste Welle von "Fachkräften" kommt...

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Kriegt man auch nur mit Vitamin B oder TOP Profil. Teufelskreis.

Ja , ist so !

> Da muss ich widersprechen. Den gibt es noch mit gutem CV.

> Ohne Vitamin B keine Chance!

Ja , ohne Vitamin B wird es verdammt schwierig , fast nicht möglich !

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Wenn die Leibude ein Ing. Dienstleister ist und nicht gerade ihren Focus 
bei Bauhelfern hat, dann ist Leihbude immer noch besser, als zu Harzen.
Aber ruhe dich dort nicht aus.
Versuche beim Kunden in Erfahrung zu bringen, ob du nur Kanonenfutter 
für ein Projekt bist, oder ob sie auch Leute übernehmen.
In ersterem Fall, oder wenn es dir dort ohnehin nicht gefällt, parallel 
weitersuchen.
Wenn sie sich endlos Zeit lassen mit der Übernahme, dann auch mal 
gezielt die Bemerkung fallen lassen, das man sich auch anderer Mütter 
Töchter mal anschauen geht...
Mich haben nach einem halben Jahr gesundheitlich bedingter Auszeit auch 
zunächst alle mit der Kneifzange angefasst und ich habe dann ne Leihbude 
als Türöffber genutzt.
Der erste Kunde hat mich dann nach anderthalb Jahren übernommen.

Autor: Aussteiger (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Aussteiger schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
>> beschäftigt war?
>
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Die Karriere ist nicht sofort vorbei, aber wenn man dort zu lange ist 
schon.

Zudem gilt die Faustregel : Einmal DL , immer DL. In den meisten Fällen 
bleibt das auch so.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Problem ist das es von einigen zugetrollt wird , aber man kann es 
zumindest erahnen das der Arbeitsmarkt für Ingeniure & Co  doch nich so 
toll ist wie es von einigen möchtegerne Experten dargestellt wird !

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Aussteiger schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
>> beschäftigt war?
>
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst nimmt.

Schon seltsam, das sich in diesem Unterforum insbesonders diejenigen als 
Karriereberater aufdrängen, die nie eine hatten und daher 
Erfolgslosigkeit bequemerweise zum Normalzustand erklären.

Autor: Joe F. (easylife)
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Stilles Wasser schrieb:
> Ich selber habe nie was gefunden

Weiss ja nicht wo du wohnst... In Stuttgart wüsste ich eine top Firma, 
die einen Medizintechniker sucht. Hat mit 
Krankenhausplanung/-Ausstattung zu tun, nichts in der Entwicklung.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe
> dich nicht.

Ich lasse mich nicht gerne ausbeuten. Aber wenn ich nichts finde, was 
würdet ihr denn an meiner Stelle machen?

Berufsrevolutionär schrieb:
> Und hast Du dir ein 32bit Board besorgt und damit losgelegt?!

Ja habe ich. Aber keines von Infineon. Ich habe mir eins von STM 
besorgt. Ein NUCLEO-L152RE. Nur bin ich wegen den Prüfungen nicht dazu 
gekommen, damit was zu machen.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Joe F. schrieb:
> Weiss ja nicht wo du wohnst... In Stuttgart wüsste ich eine top Firma,
> die einen Medizintechniker sucht. Hat mit
> Krankenhausplanung/-Ausstattung zu tun, nichts in der Entwicklung.

Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach 
Stuttgart umzuziehen :(

Bin mir auch nicht so sicher, ob der Job was für mich wäre.

Autor: Joe F. (easylife)
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Stilles Wasser schrieb:
> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
> Stuttgart umzuziehen

Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten 
eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in 
etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl. 
noch jemand einen Tipp hat.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Joe F. schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten
> eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
> Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in
> etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl.
> noch jemand einen Tipp hat.

Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:

- Analog-und Digitaltechnik
- Altium/Eagle
- Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
- Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Stilles Wasser schrieb:
>>> habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>>> Stuttgart umzuziehen
>>
>> Meist ist es ja so, dass einem der Job finanzielle Möglichkeiten
>> eröffnet. So bin ich das jedenfalls gewöhnt...
>> Wenn du verraten würdest in welchem Bundesland du suchst und was so in
>> etwa dein Jobwunsch ist, könnte das die Chance erhöhen, dass hier evtl.
>> noch jemand einen Tipp hat.
>
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit
>
> Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

Wie siehts mit Kenntnissen in Embedded Linux (Treiber, Kernel usw...)?

C++ (QT) sollte schon besser als ein "bisschen" sein, wenn man in diesen 
Bereich will. Außerdem solltest du dich schonmal in die ARM Cortex 
Prozessorreihe einarbeiten. Wird sehr häufig in diesem Bereich 
verwendet!

Aber generell ist es eher schwierig Bereich der Embedded Systems einen 
Fuß reinzubekommen ohne TOP Noten oder Kontakte.


Hast du Kontakt mit einem Professor, der dich vermitteln könnte?

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> Warum möchtest du das denn? Lässt du dich gerne ausbeuten? Ich verstehe
>> dich nicht.
>
> Ich lasse mich nicht gerne ausbeuten. Aber wenn ich nichts finde, was
> würdet ihr denn an meiner Stelle machen?

Als erstes mal den anrüchigen Begriff "Ausbeutung" in die 
Ultra-MarxistenMottenkiste zurücklegen und mit dem neutralen Begriff 
"Erwerbstätigkeit" ersetzen.

Dann mal durchrechnen, wieviel man für den Start in das Berufsleben 
benötigt, also eigenes Fahrzeug, Kommunikationsmittel, 
Bafögrückzahlungen, eigene Werkstatt, Umzugsrücklagen etc.
Dann hat man schon mal ne Hausnummer unter welchen Wert man sich 
keinesfalls drücken lassen will um in den ersten zwei, drei jahren 
genügend finanzielle Mittel und damit Freiheiten für den nächsten 
Karriereschritt aufzubauen.

Dabei könnte auffallen, das man für Arbeitslosengeld einen 
Mindestzeitraum sozialpflichtig tätig sein muss. Für diesen Zeitraum 
sollte man sich zügig aber nicht überstürzt einen Arbeitgeber suchen, 
das könnte auch eine befriste Stelle im öffentlichen Bereich sein.
Wenn das einigermassen klar ist, könnte man sich überlegen wie man neben 
oder im Job an seiner Qualifikation arbeitet. Kein Job ist ein Weg ohn 
Rückkehr.

>Ja habe ich. Aber keines von Infineon. Ich habe mir eins von STM
>besorgt. Ein NUCLEO-L152RE. Nur bin ich wegen den Prüfungen nicht dazu
>gekommen, damit was zu machen.

Also ich hab grad neben den Prüfungsvorbereitung, Abschlussarbeit privat 
programmiert und gelötet weil das den Kopf freimacht und auch die 
kleinen Erfolgserlebnisse das Selbstbewusstsein stärken. Jeder Jeck ist 
anders.

Autor: IchGlaubeEsNicht (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
> Stuttgart umzuziehen

Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Autor: Joe F. (easylife)
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In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein. Den Dienstleister würde 
ich wirklich erstmal meiden.
Deine Kenntnisse sind halt evtl. noch ein bisschen wenig für den 
Traumjob. Wie stehts um die Englischkenntnisse?
Ich würde mir mal eine kleine Bude suchen, auf die dein Profil passt.
So im Bereich (Hobby-)Flugdrohnen, Home-Automation, etc. pp., oder 
idealerweise halt doch irgendwas, was mit Medizintechnik zu tun hat.
Wenn du da eine Weile Erfahrung im Beruf gesammelt hast, nach 1-3 Jahren 
wieder woanders bewerben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein.

Da wäre ich garnicht so sicher !

> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Es gibt praktisch keine sriöse Firmen , meistens ght es um das nackte 
ÜBERLEBEN ...

Der Staat braucht JEDEN Cent für unsere Geflüchtete !

> Hast du Kontakt mit einem Professor, der dich vermitteln könnte?

Die haben doch auch nichts ...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Programmierung und PCB-Entwicklung sind oft zwei getrennte Stellen. 
Beides in einer Ausschreibung zu finden ist eher unwahrscheinlich, erst 
recht für Medizintechniker. Das würde ich also auf deiner Stichwortliste 
streichen.

Anaologtechnik ist zu allgemein, für Medizintechnik machen sich 
Erfahrungen in EMV, elektrischer sicherheit 606010 und jeweilige 
Spezialtechnik (Laserrichtlinie, (Laser-)Energiemessung) gut. Und was 
sonst an jeweiliger Spezialsensorik gebraucht wird.

FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den 
wenigsten beherrscht. Aber den Hauptteil in einem medizingerät macht 
immer noch Standardelektrik aus, also der dumme Schalter, netzfilter, 
erdungspunkte, Verkablungspläne....

> Meine Jobsuche hat sich bisher nach diesen Kriterien orientiert.

Im Bonner Umland gibr/gabs immer mal wieder Uni-aAsgründungen die sich 
als StartUp im Medizinbereich versuchen. Heidelberg ist zwar nicht mehr 
NRW aber auch nicht soweit wech.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Joe F. schrieb:
> In NRW sollte da ja wirklich was zu finden sein. Den Dienstleister
> würde
> ich wirklich erstmal meiden.
> Deine Kenntnisse sind halt evtl. noch ein bisschen wenig für den
> Traumjob. Wie stehts um die Englischkenntnisse?
> Ich würde mir mal eine kleine Bude suchen, auf die dein Profil passt.
> So im Bereich (Hobby-)Flugdrohnen, Home-Automation, etc. pp., oder
> idealerweise halt doch irgendwas, was mit Medizintechnik zu tun hat.
> Wenn du da eine Weile Erfahrung im Beruf gesammelt hast, nach 1-3 Jahren
> wieder woanders bewerben.

In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu 
empfehlen!

Autor: Joe F. (easylife)
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Franz Perschau schrieb:
> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Oder auch sehr zu empfehlen, da man im kleinen Team oft schnell mehr 
Verantwortung und abwechslungsreichere Aufgaben bekommt und sich daher 
als Berufsanfänger schneller fortentwickeln kann.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen 
Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert. Und mit 
dem nächsten Job werden die Karten eh neu gemischt.

Autor: Heinrich (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>> empfehlen!
>
> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.

Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig. 
Verheizt trifft es schon ganz gut.

> Und mit
> dem nächsten Job werden die Karten eh neu gemischt.

Du meinst beim nächsten "Dienstleister" oder KMU?

Autor: Joe F. (easylife)
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Ach du liebe Zeit. Überstunden! Und das als Berufsanfänger... Ja, das 
macht wirklich Angst. Man sollte eigentlich überhaupt keinen Job 
annehmen. Die wollen einem alle nur böses, die Ausbeuter die...

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>>> empfehlen!
>>
>> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
>> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.
>
> Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig.
> Verheizt trifft es schon ganz gut.

Heinrich schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Franz Perschau schrieb:
>>> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
>>> empfehlen!
>>
>> Quatsch verheizt, es ist immer noch eine Frage der persönlichen
>> Charakterstärke wieviel Überstunden man freiwillig schultert.
>
> Genau, die macht man bei solchen Buden ja auch total freiwillig.
> Verheizt trifft es schon ganz gut.

Nope, verheizt wurden die Rekruten als Kanonenfutter an der Front, 
Angestellte dagegen sind übers Ganze gesehen  zu keiner einzigen 
Überstunde verpflichtet. Wer mehr Mehrarbeit aufbringt als  gesetzlich 
geregelt macht das auf eigener Verantwortung. Man muss sich nicht 
verheizen lassen.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Franz Perschau (Gast)
> Datum: 05.08.2018 19:52

> In den kleinen Buden wird man als Absolvent meist verheizt. Nicht zu
> empfehlen!

Hier redet der Franzl Quatsch.

Gerade bei kleinen Buden hast du die Chance was zu lernen.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Mr. Perfekt schrieb im Beitrag #5510722:
> Warum denn nicht?

Weil ich damals an meinen Lebenslauf gedacht habe. Kommt doch schlecht 
rüber, wenn man nach 3 Semestern sein Studium abbricht.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"

Diesen Thread kenne ich. Manche Kollegen haben das nach dem Bachelor 
gemacht und ihren E-Technik Master abgebrochen, weil ihnen einfach die 
Basics aus dem Bachelor gefehlt haben.

Ich weiß nicht, ob ein zweiter Master in E-Technik wirklich für mich 
sinnvoll wäre.

Autor: Gusto (Gast)
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Dipl Ing ( FH ) schrieb:
> Die Karriere ist eher dann vorbei, wenn man dieses Forum ernst
> nimmt.
>
> Problem ist das es von einigen zugetrollt wird , aber man kann es
> zumindest erahnen das der Arbeitsmarkt für Ingeniure & Co  doch nich so
> toll ist wie es von einigen möchtegerne Experten dargestellt wird !

Laber nicht so ein stuss.

Autor: Alex (Gast)
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> Ich selber habe nie was gefunden wie
> z.B. Werkstudententätigkeiten oder so. Die Jobs, die ich haben wollte,
> habe ich leider nie bekommen, da ich kein Elektrotechniker bin.

Was laberst du? Hast du den Hauch einer Ahnung wie schwer es ist als 
Elektrotechnik Absolvent eine Job zu finden? Die suchen alle nur 
Spezialisten mit mehreren Jahren Berufserfahrung. Ohne erstklassige 
Beziehungen und/oder sehr kurzer Studiendauer hast du ohne Beziehungen 
meist genau 0 Chancen. Da bleibt nur eine Leihbude. Die nehmen dich dann 
wenn du Glück hast.

Autor: Alexander (Gast)
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Alex schrieb:
> oder sehr kurzer Studiendauer

Was ist eine sehr kurze Studiendauer? Kürzer als Regelstudienzeit?

Autor: Istdochso (Gast)
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Im Studium den Arsch nicht hochbekommen rächt sich halt. Und das ist 
auch gut so.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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" Den gibt es noch mit gutem CV."

Einfach im guten 2CV vorfahren lassen zum Vorstellungsgespräch, rechts 
aussteigen und seinen Butler warten lassen. Dann wird es schon werden 
mit der Festanstellung...

MfG

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Alex schrieb:
> sehr kurzer Studiendauer

Ist das denn so wichtig? Diejenigen, die bei uns schnell fertig wurden, 
wurden halt schneller arbeitslos. Die haben nur für die Klausur gelernt 
und verstehen ihr Fach nicht.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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>> Warum denn nicht?

>Weil ich damals an meinen Lebenslauf gedacht habe. Kommt doch schlecht
>rüber, wenn man nach 3 Semestern sein Studium abbricht.

Ich versteh nicht ganz das Abbruch die einzige Option gewesen sein 
sollte. Zu meinen Zeiten war es nicht ungewöhnlich das man mitten im 
(ET-)Studium zu Informatik oder auch Wirtschaftsingenieur "wechselte" 
weil man in irgendeinem Fach auch die 2.W. versemmelte. Bei de heutigen 
Modularisierung und CP-Gesammle sollte das doch nicht nur prinzipiell 
möglich sein. Anspruch auf BaFöG wurde auch u.U. entsprechend verlängert 
(wenn wechsel in den ersten beiden Semestern) und bei einer Voll-Uni hat 
auch keine Probleme sich ein paar Vorlesungen/Labore aus anderen 
Fakülten passend zum Zeitplan rauszupicken.

Stilles Wasser schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Beitrag "Bachelor Medizintechnik -> Master Elektrotechnik"
>
> Diesen Thread kenne ich. Manche Kollegen haben das nach dem Bachelor
> gemacht und ihren E-Technik Master abgebrochen, weil ihnen einfach die
> Basics aus dem Bachelor gefehlt haben.

Also zu meinen Zeiten war die Grundlagen, also die ersten 4 Semester, 
zwischen ET und Medizintechnik noch nahezu gleich. OK, Gerätetechnik 
hatte Technische Mechanik, was nicht in der ET-Ausbildung vorkam. Und 
Medizintechniker berichten mir das sie in Ihrer Ausbildung 3 semester 
Elektrotechnik hatten. gerade wenn man eher in Richtung embedded 
"mastered" als mehr Technische Informatik statt Inforamtionstechnik 
könnte das doch ne ausreichende Grundlage sein.

> Ich weiß nicht, ob ein zweiter Master in E-Technik wirklich für mich
> sinnvoll wäre.

Aber das ein Medizintechnik_master nicht sinnvoll ist, ist für Dich in 
Stein gemeisselte Wahrheit?! Da eingangs eingeflochten wurde, das den 
persönlichen Interessen nicht entsprochen wurde weil die Wunschstellen 
einen ET-Master voraussetze,n verstehe ich die Zweifel bezüglich der 
Sinnhaftigkeit eines 2. Masters in ET hier überhaupt nicht.
Wobei man schon die postgradulale Weiterbildung berufsbegleitend 
durchziehen sollte oder zumindest nach 2-3 Jahre Berufserfahrung.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Hallo Stilles Wasser.

Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du 
keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung 
um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)

Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist 
die Karriere wirklich vorbei.

Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL 
auch nur noch mit Glück genommen wird.


Viel Glück!

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Hallo Stilles Wasser.
>
> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>
> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
> die Karriere wirklich vorbei.
>
> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>
> Viel Glück!

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Bei meiner Uni ist man mittlerweile dabei, nach dem 1 Semester ein 
"Zwangssemester" Werkstudenttätigkeit einzuführen.

Eigentlich nicht schlecht, um solche Dramen zu verhindern.

Autor: Willi Wichtig (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Hallo Stilles Wasser.
>
> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>
> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
> die Karriere wirklich vorbei.
>
> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>
> Viel Glück!

Gibt es nun in Deutschland doch ein Ing. Mangel?
Geh doch auf eine Ing. schule und macht dort den Elektroingenieur.
Wozu gehe ich auf eine Hochschule, wenn ich auf einer Technikerschule 
auch zum Elektrotechniker ausgebildet werde?

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten 
übernehmen?

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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In Ausnahmefällen ist es berechtigt , bei ABSOLUTEN Topleuten & Co , 
Trifft auf etwa 0,00556556878097897  % der Bewerber zu ...

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Elektrotechniker schrieb:
> Bei meiner Uni ist man mittlerweile dabei, nach dem 1 Semester ein
> "Zwangssemester" Werkstudenttätigkeit einzuführen.

Yeah!
Da werden die Ing.-DLCo. frische Ware zugeführt!
nach dem Motto:
"Ausbildung statt Abschluß"!

Autor: Ich (Gast)
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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>> Stuttgart umzuziehen
>
> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.

Ja, ich kenne einen, dem wurde während er Probezeit eine Wohnung bezahlt 
und anschließend eine Pauschale für den Umzug.

Manche Firmen, sogar Leihbuden bezahlen einem eine Pauschale für den 
beruflichen Umzug.

Bei Leihbuden teilweise  auch, 1000€ für den Umzug ist billiger als 
monatelang einen Zuschuss für ein möbliertes Zimmer.

Stilles Wasser schrieb:
> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Besser als nichts gemacht zu haben!

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Stilles Wasser schrieb:
>>> Danke, aber ich habe leider nicht die finanzielle Möglichkeit bis nach
>>> Stuttgart umzuziehen
>>
>> Seriöse Firmen übernehmen meist auch die Umzugskosten.
>
> Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten
> übernehmen?

Weil sie sonst vor Ort keinen haben, der die Arbeit macht?! Und wenn 
keiner die Job macht hat man auch nix mit dem man Einnahmen 
erwirtschaften kann.
Und die Umzugskosten laufen bis zu einen definierten Rahmen wie alle 
Ausgaben über die Ausgaben/Einnahmen-Bücher, es wird also kein 
Arbeitergeberanteil oder sonstige Sozialabgaben fällig. Also legal 
steuerfrei für beide Seiten.
Früher war mal bis zu 3000€ für Umzugswagen, Maklergebühren etc. üblich, 
Kollegen die nach Amiland gingen würde aber auch der Luftfrachtcontainer 
etc, bezahlt. Werkswohnung für die Probezeit ist auch nicht 
ungewöhnlich, je eher der Mitarbeiter vor Ort ist, desto eher kann er 
produktiv sein.

Wobei Firmen ohne Beteiligung an den Umzugskosten nicht gleich unseriös 
sind.

https://karrierebibel.de/umzug-job/

Dienstlich veranlagte Umzüge sind sogar nach Landesgesetzen geregelt: 
http://www.der-oeffentliche-sektor.de/rund-ums-gel...
wenn du als Ingenieur in den ö.D geht kannst du dich darauf berufen. Für 
Medizintechniker wären das bspw. die staatlichen Stellen für die 
medizinproduktüberwachung.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den
> wenigsten beherrscht.

Wo wird da stark gesucht???

Beitrag #5511317 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5511319 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Meiko Hell (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Elektrotechniker schrieb:
>> Hallo Stilles Wasser.
>>
>> Dein Hauptproblem sehe ich nicht in der Medizintechnik, sondern dass Du
>> keine Werkstudenttätigkeit ausgeführt hast. Das ist heute Voraussetzung
>> um überhaupt einen Job zu bekommen (im MINT-Bereich)
>>
>> Wenn die beworbene Stelle nach dem Abschluss der allererste Job ist, ist
>> die Karriere wirklich vorbei.
>>
>> Bei uns E-Technikern ist es mittlerweile so schlimm, dass man beim DL
>> auch nur noch mit Glück genommen wird.
>>
>> Viel Glück!
>
> Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

Bei den ganz kleinen Leihern findet man schon noch was, bei entsprechend 
geringer Vergütung. Aber die großen wie Ferchau, Bertrand, Brunel oder 
MBTech sammeln eigentlich nur noch Lebensläufe. Durch die neuen 
Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen 
zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das 
funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben 
auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.

Wer das Studium nur für Klausuren nutzt, der macht was falsch. Man 
sollte mindestens ab dem zweiten Semester eine Nebentätigkeit vorweisen 
können. So sammelt man dann auch gleich Vitamin B. Das Studium muss 
heute einfach nebenbei laufen, denn bei so vielen Absolventen sind gute 
Noten und Regelstudienzeit einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten 
namhafte Firmen raussuchen.
Wer das nicht kapiert und dann hofft, dass ihn ein Dienstleister schon 
nimmt, dem ist nicht mehr zu helfen. Zumal die Aussage "Da will ich 
eigentlich nicht hin" schon ganz schön krass ist, denn damit wirds in 
den Vorstellungsgesprächen gleich garnix.

So ein Anspruchsdenken bei der Situation auf dem Arbeitsmarkt ist 
einfach unglaublich.

Autor: Joe F. (easylife)
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Meiko Hell schrieb:
> Durch die neuen
> Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen
> zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das
> funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben
> auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.

Du bringst es auf den Punkt.
Wenn ich als Unternehmen einen Anfänger mit wenig Erfahrung einstelle, 
rechne ich mit entsprechend wenig Output und da ist einfach keine 
besonders hohe Vergütung drin.
Daher ja auch der Tip: am Anfang erstmal kleine Brötchen backen und 
Erfahrung sammeln, damit bei der nächsten Bewerbung mehr vorzeigbar ist.
Die Bereitschaft mal für ein paar Jahre innerhalb Deutschlands den Ort 
zu wechseln sollte man auch haben. Als Student hat man ja in der Regel 
nicht besonders viel Dinge angesammelt. Für meine Umzüge habe ich damals 
einen kleinen Sprinter geliehen, Matratze, Regal, Tisch und Stuhl rein, 
8 Stunden fahren, und schon wohnt man woanders.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Meiko Hell schrieb:

> Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten
> namhafte Firmen raussuchen.


Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem 
Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr 
schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein 
Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der 
Markt ist einfach kaputt.

Hoffe trotzdem dass der TE seinen Einstieg irgendwo findet und glücklich 
wird.

Autor: Meiko Hell (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>
>> Am besten Werkstudent, Praktika und Auslandssemester und am allerbesten
>> namhafte Firmen raussuchen.
>
>
> Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem
> Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr
> schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein
> Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der
> Markt ist einfach kaputt.
>
> Hoffe trotzdem dass der TE seinen Einstieg irgendwo findet und glücklich
> wird.

Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten 
Semestern richtig gut sein, auch ein sehr gutes Abitur und vielleicht 
schon ein Schulpraktikum in der Wunschbranche gemacht haben. Dann sollte 
man zumindest erst mal ein dreimonatiges unbezahltes Praktikum in der 
Unistadt ergattern können. So kann man sich nach und nach Referenzen 
aufbauen. Danach gehts dann etwas einfacher.

Joe F. schrieb:
> Du bringst es auf den Punkt.
> Die Bereitschaft mal für ein paar Jahre innerhalb Deutschlands den Ort
> zu wechseln sollte man auch haben. Als Student hat man ja in der Regel
> nicht besonders viel Dinge angesammelt. Für meine Umzüge habe ich damals
> einen kleinen Sprinter geliehen, Matratze, Regal, Tisch und Stuhl rein,
> 8 Stunden fahren, und schon wohnt man woanders.

Finde die Idee nicht schlecht, so spart man sich zumindest im Sommer die 
Miete. Auf Dauer ist das natürlich nichts, speziell weil due Dusche 
fehlt. Aber wenn man erst mal ein paar Wochen drin wohnt, bis man eine 
WG oder Wohnung hat, dann finde ich das in Ordnung.
Wem es gefällt, der kann auch aufs Wohnmobil umsteigen.
https://www.shz.de/regionales/kiel/die-modernen-ar...
Son Ding kostet kalt ca. 10000€, was einer Kaltmiete von ca. 850€ 
entspricht. Aber nach einem Jahr hat man es abbezahlt. Und dann spart 
man richtig Mietkosten und kann quasi überall anfangen. Sowas sollte 
eigentlich vom Staat finanziell unterstützt werden. Es entlastet den 
Wohnungsmarkt und bietet notwendige Flexibilität.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Meiko Hell schrieb:

> Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten
> Semestern richtig gut sein.

(Gute-Sehr Gute) Noten im Grundstudium sind sehr schwer zu bekommen. Vor 
allem an einer guten Uni. Gegen die Wald&Wiesen FH'ler mit 1,X kommt man 
in den ersten Semestern nicht an!

Autor: Meiko Hell (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>
>> Das stimmt absolut. Man muss TOP-Noten haben. Am besten in den ersten
>> Semestern richtig gut sein.
>
> (Gute-Sehr Gute) Noten im Grundstudium sind sehr schwer zu bekommen. Vor
> allem an einer guten Uni. Gegen die Wald&Wiesen FH'ler mit 1,X kommt man
> in den ersten Semestern nicht an!

Selbst dran Schuld, wenn man sich das Leben selber unnötig erschwert. Es 
kommt doch schon lange nicht mehr auf echte Leistung an. Hauptsache die 
Noten stimmen, dann wird man eingestellt.

Warum gehst du zur Uni? Das du sagen kannst "ich hatte es schwerer!" 
oder "ich habe mehr Wissen"? Das musst du erst mal beweisen können, dass 
die Uni schwerer ist und daran wirst du scheitern. Also wer nicht in die 
Wissenschaft will oder seinen Dr. machen möchte, hat an der Uni nix 
verpasst.

Autor: Joe F. (easylife)
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Meiko Hell schrieb:
> so spart man sich zumindest im Sommer die
> Miete

Das war missverständlich. Ich habe da nicht drin gewohnt... Aber der 
Umzug in ein bezahlbares WG-Zimmer an einem anderen Ort war damit in 10 
Stunden und mit wenig Kosten erledigt. Ein Sprinter kostet mit 200 EUR 
pro Tag mehr als eine Luxus-Wohnung... ;-)

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Beitrag #5511527 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Joe F. schrieb:
> Meiko Hell schrieb:
>> Durch die neuen
>> Tarifverträge verdient ein Ingenieur mindestens 40k€ und das Unternehmen
>> zahlt zwischen 60k€ und 80k€ für einen Berufseinsteiger. Das
>> funktioniert einfach nicht. Deshalb bleiben Absolventen ohne Profil eben
>> auch bei Dienstleistern zunehmend auf der Strecke.
>
> Du bringst es auf den Punkt.
> Wenn ich als Unternehmen einen Anfänger mit wenig Erfahrung einstelle,
> rechne ich mit entsprechend wenig Output und da ist einfach keine
> besonders hohe Vergütung drin.

Dummes Gelaber. Das einzige was dem Absolventen fehlt ist etwas 
Domänenwissen und wie es in der Firma läuft. Ansonsten ist der Absolvent 
entsprechend der Stelle produktiv und entweder es ist ne 
absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der 
Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Meiko Hell schrieb:

> Es kommt doch schon lange nicht mehr auf echte Leistung an.

Da stimme Ich dir zu. Am besten ist es Hartz 4 zu beziehen und nebenbei 
schwarz als Handwerker zu arbeiten (Kontakte vorrausgesetzt). Man ist 
sein eigener Chef und alle Verdienste sind BONUS!

Autor: Joe F. (easylife)
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Abradolf L. schrieb:
> entweder es ist ne
> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.

Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Joe F. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> entweder es ist ne
>> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
>> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.
>
> Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

Es gibt keine Stellen für Absolventen mehr. Vielleicht beim DL , wenn 
man Glück hat.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Joe F. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> entweder es ist ne
>> absolventengerechte Stelle oder nicht, dann ist aber auch der
>> Einarbeitungsaufwand usw. entsprechend eingepreist.
>
> Und was verstehst du unter "entsprechend eingepreist"?

Dass man dem Absolventen ein marktgerechtes Einstiegsgehalt zahlen kann, 
es als Investment begreift und ihm entsprechende Aufgaben zum Start 
gibt. Als Einzelner wirtschaftet im Unternehmen niemand autark seine 
Kosten rein, weder der Absolvent, noch der Berufserfahrene, noch der 
Geschäftsführer. Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.

Autor: Joe F. (easylife)
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Abradolf L. schrieb:
> Dass man dem Absolventen ein marktgerechtes Einstiegsgehalt zahlen kann,
> es als Investment begreift und ihm entsprechende Aufgaben zum Start
> gibt.

Vollkommen einig. Nur 80K pro Jahr sind das eher nicht.

> Als Einzelner wirtschaftet im Unternehmen niemand autark seine
> Kosten rein, weder der Absolvent, noch der Berufserfahrene, noch der
> Geschäftsführer.

Dann kann ein Unternehmen nicht funktionieren.

> Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.

Sind viele.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Joe F. schrieb:
> Vollkommen einig. Nur 80K pro Jahr sind das eher nicht.

Gehalt und Vermittlungssatz sind halt unterschiedliche Dinge. Je nach 
Projekt / Erfahrungstand hat mein voriger AG dem Kunden 9-14k€ pro 
Mannmonat Entwicklungsleistung in Rechnung gestellt.

Joe F. schrieb:
> Dann kann ein Unternehmen nicht funktionieren.

Und doch tun sie es, ...

Joe F. schrieb:
>> Wenn dem so wäre, wäre man 1-Mann selbstständig.
>
> Sind viele.

..., denn erst durch Arbeitsteilung werden höhere Umsätze und 
Produktivität erreicht. Ohne mich könnte der Vertriebler kein Essen aufn 
Tisch bringen und ohne ihn könnte ich kein Essen aufn Tisch bringen. 
Weder er alleine, noch ich alleine würden einen müden Euro verdienen.
Und genauso in ein Geflecht werden Absolventen ebenso mit eingebunden, 
deswegen sind Aussagen vom Typ "der bringt nicht das was er kostet" 
Schwachsinn, wenn man keine 1-Mann-Unternehmung ist.

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Autor: Markus (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Ich suche in NRW. Meine Stärken sind:
>
> - Analog-und Digitaltechnik
> - Altium/Eagle
> - Programmierung von 8-Bit AVR und die 5er-Reihe von PSoC
> - Bisschen Kenntnisse in Qt/C++ wegen meiner Bachelorarbeit

Also für einen Bachelor finde ich das jetzt nicht sooo wenig.

Wenn ich mich daran erinnere, daß ich direkt nach bestandenem Vordiplom 
(was ja fast dem heutigen Bachelor entspricht) das Fachpraktikum 
absolvierte.... Mann, mann, mann, also nach den zwei Jahren Studium 
hatte ich kaum Ahnung von irgendwas. Ich möchte mir gar nicht 
vorstellen, damals 'richtig' hätte arbeiten gehen zu müssen.
Schon alleine deshalb würde ich immer den 'Master' anhängen.

Ansonsten finde ich die Ratschläge vom 'Berufsrevolutionär' brauchbar, 
er schreibt zumindest keinen Stuß, was in diesem Forum schon viel wert 
ist ;-)

Autor: Markus (Gast)
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Nachtrag:
Was das Thema 'Werkstudententätigkeit' oder 'Hiwitätigkeit' angeht:
Wie läuft das im Bachelor? Das erste Jahr benötigt man, um überhaupt das 
Studieren zu lernen. Das letzte halbe Jahr geht für die Bachelor-Arbeit 
drauf.
Demnach bleiben ja höchstens 3 Semester für eine Teilzeit-Tätigkeit, die 
dann bitteschön auch noch irgendwie studienbezogen sein und der 
Wissensvertiefung dienen soll ??? Sonst noch Wünsche?

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Markus schrieb:
> Nachtrag:
> Was das Thema 'Werkstudententätigkeit' oder 'Hiwitätigkeit' angeht:
> Wie läuft das im Bachelor? Das erste Jahr benötigt man, um überhaupt das
> Studieren zu lernen. Das letzte halbe Jahr geht für die Bachelor-Arbeit
> drauf.
> Demnach bleiben ja höchstens 3 Semester für eine Teilzeit-Tätigkeit, die
> dann bitteschön auch noch irgendwie studienbezogen sein und der
> Wissensvertiefung dienen soll ??? Sonst noch Wünsche?

Herzlich Willkommen in Deutschland!

Beitrag #5511850 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: StephandeGeschan (Gast)
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Könntet ihr eure Satire gemeinte Beiträge bessern kennzeichnen?
Oder meint ihr das tatsächlich ernst was ihr hier so schreibt?!

@TO:
Wieso sollte deine Karriere vorbei sein? Du wärst nicht der erste der 
vom DL zum Konzern wechselt ;-)

Beitrag #5511868 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Franz Perschau (Gast)
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Guest schrieb im Beitrag #5511868:
> Ich sehs doch bei uns auf der Arbeit...3 "Studierte" hier im Büro.


Das passiert halt, wenn man eine HR Abteilung hat, die Ihren Job nicht 
vernünftig macht!

Beitrag #5511877 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Franz Perschau (Gast)
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Guest schrieb im Beitrag #5511877:
> Franz Perschau schrieb:
>> Das passiert halt, wenn man eine HR Abteilung hat, die Ihren Job nicht
>> vernünftig macht!
>
> Das passiert aber leider auch wenn man denkt man müsste für alles
> Bachelor oder Master einstellen. Das diese Menschen von der Praxis aber
> Lichtjahre entfernt sind, raffen die leider nicht.
>
> Fraglich überhaupt einen Studierten einzusetzen mit 30+ Jahren und NULL
> Berufserfahrung.

Dann stellt FH Absolventen ein, die ne Berufsausbildung im studierten 
Bereich haben und schon haste jemand der ne Steckdose anschließen kann!

Beitrag #5511885 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Beobachter (Gast)
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> Könntet ihr eure Satire gemeinte Beiträge bessern kennzeichnen?
Nachfolgender Beitrag ist definitiv nicht als Satire zu verstehen!

> Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?

Nein, im Gegenteil! Etwa für einen abgebrühten, cleveren BWL-Absol-
venten. Er beginnt als einfacher Disponent bei einer (grösseren) 
Zeitarbeitsfirma. Wenn er das Geschäft (und die Auftraggeber) gut
genug kennengelernt hat, dann er gründet er seine eigne Leihbude
und zieht nun richtig Kohle.

Aus meiner Stadt kenne ich den Fall einer Bürokauffrau, die zunächst
bei einem Personal-DL als Disponentin arbeitete. Anschliessend war
sie einige Jahre in einem JobCenter der Arbeitsagentur tätig. Jetzt
besitzt die Frau eine gut gehende Leihbude...

Autor: Markus (Gast)
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Beobachter schrieb:
> Jetzt besitzt die Frau eine gut gehende Leihbude...

Wie Du selbst geschrieben hast: Vor der Gründung ihrer eigenen Leihbude 
war sie vorher einige Jahre bei einem DL und anschließend bei der 
Arbeitsagentur.
Also genauso wie viele andere Bürokauffrauen. Allerdings hatte sie den 
Schneid, was eigenes zu gründen.

Autor: IchGlaueEsNicht (Gast)
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Cha-woma M. schrieb:
> Ähh, warum sollte eine Firma für einen Bewerber die Umzugskosten
> übernehmen?

Ok, ich vergas noch zu erwähnen, daß es sich dabei schon um 
qualifizierte Jobs handelt.

Scheint für deine Tätigkeit nicht zuzutreffen. Subalterne Massenware 
holt man sich zu geringen Kosten aus dem unmittelbaren Umfeld.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Das Problem besteht schon bei der Suche nach einem
> Werksstudentenjob/Praktikum. Ohne Vitamin B oder TOP Noten ist das sehr
> schwer (eigene Erfahrung). Bin damals nur über Kontakte an mein
> Praktikum gekommen und daraus entstand dann der Werksstudentenjob. Der
> Markt ist einfach kaputt.

Absolut, genau das sieht man bestätigt!
Vor 5 Jahres war es noch relativ leicht ein Pflichtpraktikum (Grund- und 
Fachpraktikum) zu bekommen. 7 Wochen wurden mitunter mit bis zu 1000€ 
"entschädigt", je nach Firma natürlich.
Heute höre ich von Studenten, dass der Einstieg in ein Praktikum genau 
so schwierig wie der Berufsstart ist. Und gezahlt wird nichts mehr. 
Studenten haben mit unter schon seit 1 Jahr alle Klausuren und BA-Arbeit 
weg und müssen noch für ein Praktikum zusätzliche Semester dranhängen.

Grüße

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:


> Studenten haben mit unter schon seit 1 Jahr alle Klausuren und BA-Arbeit
> weg und müssen noch für ein Praktikum zusätzliche Semester dranhängen.

Liegt halt am Mindestlohn. Für heutige Studenten ist es die Hölle. Würde 
nicht mehr studieren gehen, wenn ich keine Beziehungen hätte!

Autor: Nop (Gast)
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Bei den Millennials muß man aber auch schon härter aussieben, weil der 
Rest der "Generation Schneeflocke" die harte Bauchlandung nach dem 
Studium zum Erwachsenwerden erstmal braucht.

Autor: Max M. (maxmicr)
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Nop schrieb:
> die harte Bauchlandung nach dem
> Studium zum Erwachsenwerden erstmal braucht.

Zum Glück entscheidest du das nicht ;)

Elektrotechniker schrieb:
> Heute höre ich von Studenten, dass der Einstieg in ein Praktikum genau
> so schwierig wie der Berufsstart ist. Und gezahlt wird nichts mehr.

Hier hat jeder eine Stelle für sein Pflichtpraktikum bekommen (sogar auf 
den letzten Drücker) - gezahlt wird unterschiedlich, 1000€ aber sehr 
selten (normalerweise zwischen 700 und 900€).

: Bearbeitet durch User
Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Max M. schrieb:
> Hier

Hallo Max,

bestimmt nicht in NRW, dieser Kolonnie.


Grüße

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Hier
>
> Hallo Max,
>
> bestimmt nicht in NRW, dieser Kolonnie.
>
> Grüße

Gut, dass du das erwähnst. Ich habe mein Wunsch Praxissemester auch 
nicht absolvieren können. Um das Studium hinter mir zu bringen, habe ich 
ein sinnloses Praktikum in einem Krankenhaus gemacht. Die Zeit dafür 
hätte ich mir sparen können. In NRW sieht es irgendwie mies aus :(

Autor: Joachim B. (jar)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Warum haste dann nich ET studiert?!

und wozu soll man was studieren was einem nicht liegt?
Man wählt doch ein Studium nie nach JOB Angebote.

1. ändern die sich laufend
2. wird man im Unwohlumfeld nie erfolgreich
3. was ist überhaupt Karriere? wozu soll das gut sein, um sich locker 
mit Koks und teuersten Alk im Nadelstreifenanzug umzubringen?
4. warum tut man nicht einfach nur was man mag, dann stellt sich die 
obige Frage nicht mal.

Ich habe vor dem Studium auch falsch gewählt, nach Jobangebote, aber im 
und nach dem Studium noch die Kurve bekommen auf das was mir liegt.

Autor: Claus M. (energy)
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Hm, 700 € im Monat hab ich im Praxissemester schon 2003 bekommen.... In 
NRW!

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Claus M. schrieb:
> Hm, 700 € im Monat hab ich im Praxissemester schon 2003 bekommen.... In
> NRW!

Hallo Claus.
Das glaube ich Dir. Bis 2013 war das auch so.

Grüße

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> In NRW sieht es irgendwie mies aus :(

Hallo Stilles Wasser.
Ja, so auch meine Erfahrung. Was ich so höre ist, das die VGs nicht zu 
schaffen sind, obwohl es recht viele Einladungen gibt.
Die Stellenangebote bleiben monatelang online und von den 30 wurde 
keiner eingestellt.

Wago Kontaktshit ist so ein Drecksladen. E-Ingenieure laden die nur zum 
Spaß ein, um mal zu schauen, was da so von den Unis kommt. Eingestellt 
wird kein Ing.

Grüße

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Wago Kontaktshit ist so ein Drecksladen. E-Ingenieure laden die nur zum
> Spaß ein, um mal zu schauen, was da so von den Unis kommt. Eingestellt
> wird kein Ing.

Das ist nicht dein Ernst?? Ich habe vorhin nachgeschaut. Meinst du den 
Laden?

https://jobs.wago.com/sap(bD1kZSZjPTIwMA==)/bc/bsp...

Die suchen Werkstudenten. Ich kann mich mal ja aus Spaß dort bewerben. 
Kein Plan, was daraus wird.

MfG

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Das ist nicht dein Ernst?? Ich habe vorhin nachgeschaut. Meinst du den
> Laden?
>
> 
https://jobs.wago.com/sap(bD1kZSZjPTIwMA==)/bc/bsp...
>
> Die suchen Werkstudenten. Ich kann mich mal ja aus Spaß dort bewerben.
> Kein Plan, was daraus wird.
>
> MfG


Ja, das ist der besagte Laden. Bewirb Dich ruhig, eingeladen wirst Du 
bestimmt. Kannst ja mal von dem VG berichten.
Ich würde es mir allerdings (zumindest in Minden) nicht antun.

Grüße

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Zu Deiner Eingangsfrage:

Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.
1. Es wird kaum mehr jemand übernommen von einem IGM-Unternehmen. In den 
nächsten Jahren wird das für MINTler noch dramatischer.
2. Du kommst da nicht mehr weg. Die Belastung ist immens: (Bericht vom 
Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen. Du hast keinen Nerv 
mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG. Auch finanziell 
kommst Du nicht mehr klar. Altersarmut ist die Folge.

Ich möchte Dich aber nicht beeinflussen, nur sehr wertvolle Tipps geben. 
Mache aber bitte Deine eigene Erfahrung.

Grüße

Autor: Ich (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.

Würde ich auch raten, ABER

lässt es sich nicht immer und überall vermeiden, wenn man nicht Hartzen 
will.

Elektrotechniker schrieb:
> 2. Du kommst da nicht mehr weg. Die Belastung ist immens: (Bericht vom
> Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen.

Ist durchaus drin, die Unterkunft vor Ort zahlst du dann noch oft zum 
größten Teil selbst, von Fahrtkosten, Zeitaufwand ganz zu schweigen

> Du hast keinen Nerv mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG.

Da sind wir bei dem Punkt!
Man gewöhnt sich an den Scheixx und lässt es laufen.

Das ist der größte Fehler, den man bei einem Personaldienstleister 
machen kann.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Lief gestern im Radio BR5, im bereich medizinproduktverordnung gibt es 
gerade viel Druck bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie bis 2022, da 
müssen noch Intitute gegründet werde. Vielleicht ne Gelgenheit für 
Medizintechniker. Find grad den beitrag im netz nicht, steht wohl damit 
im Zusammenhang: 
https://www.elektronikpraxis.vogel.de/hersteller-v...
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/med...


Panzer H. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> FPGA ist stark gesucht im Medizintechnikbereich wird aber von den
>> wenigsten beherrscht.
>
> Wo wird da stark gesucht???

Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich 
Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.

http://www.scanlab.de/de/karriere/unsere-stellenangebote
https://www.arges.de/de/karriere/jobboerse-fuer-fachkraefte/
https://karriere.heidelbergengineering.com/stellenangebote/
https://www.heitec.de/en/jobs/current-job-offerings.html

Dazu kommen natürlich die üblichen (Siemens) verdächtigen in Forchheim 
und Erlangen.

Konkret war es in den letzten Jahren recht schwierig jemanden mit 
FPGA-Erfahrungen über das Plaformdesignerzusammengeklicke hinaus zu 
bekommen der auch noch nach Medizin Qualitätsrichtlinien arbeitet. Viele 
Entwicklungsbüros können ausschliesslich DSP/Mikrocontroller 
Programmierung.

Autor: Peter (Gast)
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Meine Belastung beim DL für OEM Stuttgart:

40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf 
Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn 
man nur 52k bekommt.

Belastung: BoreOut + Depression.

Autor: A. (Gast)
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Peter schrieb:
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.

Hahah ich liebe dich Peter. Bei mir ist es 1:1 das selbe. Ich refreshe 
alle 5 min mikrocontroller.net, mydealz.de und spiegel.de. Bin ebenfalls 
bei Bertrandt wie du damals. Hab aber leider keine Meetings =(

Und freut mich, dass du kein Focus, Bild und Welt liest.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Berufsrevolutionär schrieb:
>> Wo wird da stark gesucht???
>
> Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich
> Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.

Danke.
Habe die Erfahrung gemacht, dass Leute gern mal auf auf 
Spezialistenfunktionen gesetzt werden, nach Projektabbruch dann in 
ätzlangweilige Verwalter-Jobs abgeschoben werden (mangels interessanter 
Neuprojekte - Diagnose: Boreout+Depression im Konzern :-) D).

: Bearbeitet durch User
Autor: Franz Perschau (Gast)
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Panzer H. schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>>> Wo wird da stark gesucht???
>>
>> Bereich Laser als Bereich wone Software zu langsam ist und man sich
>> Softwäreaussetzer auch im mikrosekundenbereich nicht erlauben kann.
>
> Danke.
> Habe die Erfahrung gemacht, dass Leute gern mal auf auf
> Spezialistenfunktionen gesetzt werden, nach Projektabbruch dann in
> ätzlangweilige Verwalter-Jobs abgeschoben werden (mangels interessanter
> Neuprojekte - Diagnose: Boreout+Depression im Konzern :-) D).

Ich hätte gern nen Job im Konzern. Leider hatte ich damals nicht genug 
Vitamin B! Schade drum. Hätte aber schlimmer laufen können, wenn ich mir 
die heutigen Absolventen anschaue

Autor: Danilo (Gast)
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Peter schrieb:
> Meine Belastung beim DL für OEM Stuttgart:
>
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.
>
> Belastung: BoreOut + Depression.

OK ist doch dann für beide Seiten eine Win-Win-Situation.

Wobei der ursprüngliche Fragesteller sein Anliegen mal präzisieren 
sollte.

Eine Karriere im eigentlichen Sinne (Chef-Funktion und dann > 90 k€) ist 
nach einer Leihbudenzeit heute evtl. nicht mehr möglich.

Früher kannte ich aber welche denen es gelang.

In den letzten 15 Jahren schafften es noch Leute in eine Festanstellung 
mit einigen angenehmen Dingen wie Betriebsrente (wenn auch reduziert).

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Wo findet man am einfachsten Jobs in der Automatisierungstechnik? Da ich 
ein alter Hase bin und bald entlassen werde, muss ich schonmal für die 
Zukunft planen!

Autor: Markus (Gast)
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Peter schrieb:
> 40h anwesend sein davon 2h meetings die woche, 10h doing, und 28h auf
> Amazon, mydealz, zeit.de und spiegel chillen. Geht halt ins Geld wenn
> man nur 52k bekommt.
>
> Belastung: BoreOut + Depression.

Keine Sorge, daß gibt's auch bei IGM-Unternehmen (nun gut, es sind dann 
35h zum Langweilen und 74k, aber ansonsten das gleiche wie von Dir 
geschildert).
Richtig arbeiten und mehr verdienen wäre mir lieber.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Hallo Franz.

Franz Perschau schrieb:
> Hätte aber schlimmer laufen können, wenn ich mir
> die heutigen Absolventen anschaue

Eben.
Ich denke, von meiner persönlichen Erfahrung ausgehend, dass das Problem 
eigentlich nicht wirklich signifikant am heutigen Arbeitsmarkt und den 
Unternehmen (für Elektrotechnik beispielsweise) liegt. Ok, man muss 
natürlich sagen, dass der Arbeitsmarkt viel mehr Freiheitsgrade besitzt, 
als dies noch vor 40 Jahren der Fall war.
Früher gab es nur 2 "Freiheitsgrade": Habe ich das Geld und schaffe ich 
das E-Diplom. Wenn man diese beiden Bedingungen erfüllt hat, konnte man 
selbst unsympathisch, einen Sprachfehler haben oder nur "Mitläufer" 
sein. Wenn man halbwegs mitgemacht hat (pünktlich zur Arbeit, Chef 
respektieren) kam man sehr leicht in einen Großkonzern und heute 
besitzen diese "alten" Ingenieure Durchschnittsrenten von 2000€, hatten 
nie Bewerbungs- oder gar Einstiegsprobleme, keine Jobwechsel etc.
Heute sind die Bedingungen krass. Um zu entscheiden, ob ein 
Elektrotechnikjob etwas für mich ist, habe ich eine Liste mit 10 
Punkten. Die beiden oben genannten kommen ganz unten als eher Standard.


Grüße

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Meiko Hell schrieb:
> Wer das Studium nur für Klausuren nutzt, der macht was falsch.
kann sein, aber bei E-technik geht eben fast die ganze Zeit für`s 
Studium drauf!
> Man
> sollte mindestens ab dem zweiten Semester eine Nebentätigkeit vorweisen
> können. So sammelt man dann auch gleich Vitamin B.
Ja, aber das Studium darf nicht drunter leiden!
Am besten man hat in Firmen  einen Draht über Verwandte, Bekannt oder 
Sportvereinskameraden!
> Das Studium muss
> heute einfach nebenbei laufen, denn bei so vielen Absolventen sind gute
> Noten und Regelstudienzeit einfach kein Alleinstellungsmerkmal mehr.
Aber das ist jetzt der totale "Widerspruch", ein Studium "nebenbei" muß 
zwangsläufig in langen Studienzeiten und /oder durchwachsenen Noten 
endet!
>
> Am besten Werkstudent,
Ja, aber erstmal was bekommen am Studienort!
Sonst kann man auch Jobben in den Ferien bei Firmen die mit dem Studium 
was zu tun haben!
> Praktika
Nur am Ende des Studiums, und dann auch um über die Hintertür in eine 
namhafte Firma zu gelangen.
> und Auslandssemester
Nein, da sind diverse Kenntnisse in einschlägigen Tools oder auch
Zertifizierte Weiterbildungskurse der Hochschulen besser.
> und am allerbesten
> namhafte Firmen raussuchen,

Jo, aber auch da muß man noch beachten:
Es sollten Firmen sein die Anfänger auch qualifiziert einarbeiten.

Autor: asdfg (Gast)
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Ich arbeite auch erst seit 6 Jahren, bin beim OEM und kannte da vorher 
niemanden. Man muss sich nur etwas suchen das gefragt wird.

Beispielsweise Maschinenbau war vor 30 Jahren eine gute Entscheidung, 
aber heutzutage eine sehr schlechte Wahl. Auch eine viele 
BWL-Sachbearbeiter werden mit der Digitalisierung unnötig, z.B. 
Bankkaufleute spüren das sehr.
Jetzt würde z.B. Energietechnik eine gute Wahl sein, wo doch die 
Stromnetze weltweit auf das dynamische Laden von tausenden von 
Elektrofahrzeugen vorbereitet werden muss. Zudem braucht es 
bidirektionale OnBoardCharger sowie Inverter und Elektromotoren.
Alternativ Chemie und bei VW oder Conti im Bereich Feststoffakkus 
einsteigen, bevor es richtig losgeht. Auch CATL and LG Chem suchen in 
Deutschland.
Auch Medizintechnik macht bei einer alternden Bevölkerung Sinn. 
Selbständiger Handwerksmeister in einer ländlichen Gegend mit hohem 
Durchschnittsgehalt macht sogar zu jeder Zeit Sinn, aber besonders in 
einer Niedrigzinsphase.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Ich frage mich echt warum die Situation so schlecht geworden ist in den 
letzten Jahren? Ich habe Zweifel, dass es wirklich an der heutigen 
Generation von Studenten liegt. Die Situation ist dafür eine ganz andere 
als vor 20 Jahren!

Ich denke es liegt an folgendem:

Die neue Mindestlohnregelung seit 2015 hat den Studenten echt nicht gut 
getan. Deutlich weniger Prakika werden ausgeschrieben und wenn dann nur 
als Pflichtpraktikum oder maximal 3 Monate was aber die meisten AG nicht 
mitmachen da 3 Monate halt nicht ausreichen. Dadurch sind auch die 
Anforderungen an eben solche massiv gestiegen, was zum Scheitern vieler 
(unter)durchschnittlicher Absolventen führt und eben diese geben dann 
auf und ziehen Ihr Studium durch und landen dann in der Zockerbude!

Was meint Ihr dazu?

Autor: Peter (Gast)
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Das Forum hier ist nicht repräsentativ. Mein halbes Team vom DL hat 
vergangenes Jahr gewechselt zu anderen KMU, DL oder OEM. Alle Gehälter 
um mindestens 10k gestiegen. Richtige Hohlbirnen und Lowperformer 
darunter.

Aber man findet ja gerade nichts.. lol.

Autor: Peter (Gast)
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Ps. Man kann Maschinenbau studieren aber mit Richtung Regelungstechnik 
oder Elektronik. Hauptfach Konstruktionslehre oder Werkstoffkunde ist 
halt das Karriereende bzw easy job beim Dienstleister in Stuttgart.

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Elektrotechniker schrieb:
> Zu Deiner Eingangsfrage:
>
> Ich würde Dir raten, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN zum DL zu gehen.
Aber nur wenn man keine andere Alternative hat!
> 1. Es wird kaum mehr jemand übernommen von einem IGM-Unternehmen.
Ja!
> In den
> nächsten Jahren wird das für MINTler noch dramatischer.
Vllt. oder auch nicht,  deine Begründung fehlt aber!
Also warum sollte es dramatisch werden?
> 2. Du kommst da nicht mehr weg.
Naja, wo ein Wille, da auch ein Weg!
> Die Belastung ist immens: (Bericht vom
> Kollegen) Montag morgen um 9 Uhr in 800 km antanzen.
Ja, irgendwas anderes  Grösseres noch nebenbei, keine Change!
> Du hast keinen Nerv
> mehr für eine Bewerbung geschweige denn für ein VG.
Ja! Aber man kann sich auch mal ein Monat mit Urlaub&Feiertagen für eine 
"Bewerbungskampagne" vornehmen. Da solte es schon mal möglich sein mit 
aktuellen Unterlagen in 2 Monaten 20-30 Bewerbungen "abzufeuern"!

> Auch finanziell
> kommst Du nicht mehr klar.
> Altersarmut ist die Folge.
Wer da mal drinsteckt, der hat def. zu kämpfen!
Aber wer am Anfang seines Berufsleben die Erfahrung "Dienstleister" 
erlebt, dem sollte es Ansporn genug sein, da wieder raus zu kommen. Für 
Leute über 50+ wird`s da kaum Möglichkeiten geben!

Tipp  von mir:
Minimiere deine Lebenshaltungskosten, zieh zurück zu deinen Eltern und 
reduziere deine kosten wo nur möglich und auch "sinnvoll".
Erste Maxime muß bei dir lauten:
"Raus aus dem DL-Job!"

Nach einen Jahr beim DL hat man 6 Monate ALGI-Ansprucn. Da kannste 
kommende  Arbeitgeberwechsel lockerer sehen.
Nach 2 Jahre haste 12 Monate AlgI-Anspruch, ab dem Pkt. solltest du dein 
Schicksal einen neuen Weg geben.

Wechsel zu einen neuen Arbeitgeber, wechsel die Branche, oder sieh dich 
nach genauer Analyse und Gesprächen mit Freunden sehr guten Bekannten 
nach einer neuen beruflichen Neu-Orientierung um! Ziehe auch in Betracht 
einen Kurzzeitstudiengang in Fernstudium aufzunehmen.
Da kannste dann auch ALGI nebenbei beziehen!
Aber lass das ja keinen außer dir selbst wissen!

Und Merk dir eins:
Branchen die mit DL überwiegend arbeiten, machen das aus strategischen 
Gesichtspunkten!
Glaube bloß nicht dass sich in Zukunft was zurückentwickeln wird.
Die Globalisierung nimmt immer mehr zu, und wir werden immer mehr 
einen"globalen" Arbeitsmarkt haben.
Vor allem alles was sich per Vernetzung überall auf dem Planeten 
abwickeln läßt, wird auch überall abgewickelt werden!



>
> Ich möchte Dich aber nicht beeinflussen, nur sehr wertvolle Tipps geben.
> Mache aber bitte Deine eigene Erfahrung.
>
> Grüße

Autor: Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)
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Franz Perschau schrieb:
> Ich frage mich echt warum die Situation so schlecht geworden ist in den
> letzten Jahren?
Wir haben die Globalisierung in allen Bereichen der Volkswirtschaft:
-Finanzmärkte,
-Investitionsströme,
-Gütermärkte und
-Arbeitsmärkte!

> Ich habe Zweifel, dass es wirklich an der heutigen
> Generation von Studenten liegt. Die Situation ist dafür eine ganz andere
> als vor 20 Jahren!
Ach, vor 20 Jahren wusste die Wirtschaftswissenschaft was 
internationaler Handel bedeutet.
Und man wusste auch was die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit bedeutet:
Einen europäischen Arbeitsmarkt!
Und wer`s ned glaubt, der kann mal auf die Baustelle in einer 
x-beliebigen deutschen Großstadt gehen. Da gibt dann "Europa" total.
Und wer je bei einen Entwicklungsdienstleister für eine OEM-Automaotiv 
war, der weis das da alles aus allen Ländern dieses Planeten sitzt!

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Stilles Wasser,

ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das 
Studium derselben abzubrechen. Es ist mein voller Ernst.

Meine Bekannten (auch Medizintechniker, Master- und Doktor-Abschlüsse) 
bereuen es, die Masterurkunde entgegengenommen zu haben.
Relativ gut verdienende Medizintechniker haben allesamt ihren Job 
mittels der Empfehlung ihres Professors bekommen, aufbauend auf einer 
langen Werkstudenttätigkeit (praktische und theoretische Basis).

Du bist in Deinem Studium in Bezug auf die genannten Qualitäten zu 
isoliert einen gut bezahlten Job zu bekommen. Du wirst die Kosten des 
gesamten Studiums nie wieder ausgleichen können (break-even-point 
sozusagen). In 1 oder 2 Jahren wirst Du beim Verleiher (wenn überhaupt) 
zum Himmel fluchen.

Es klingt hart aber ich kenne keinen, der Radikalschnitte im 
universitären Bereich je bereut hätte!


Grüße

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Elektrotechniker schrieb:
> Stilles Wasser,
>
> ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das
> Studium derselben abzubrechen. Es ist mein voller Ernst.
>
> Meine Bekannten (auch Medizintechniker, Master- und Doktor-Abschlüsse)
> bereuen es, die Masterurkunde entgegengenommen zu haben.
> Relativ gut verdienende Medizintechniker haben allesamt ihren Job
> mittels der Empfehlung ihres Professors bekommen, aufbauend auf einer
> langen Werkstudenttätigkeit (praktische und theoretische Basis).
>
> Du bist in Deinem Studium in Bezug auf die genannten Qualitäten zu
> isoliert einen gut bezahlten Job zu bekommen. Du wirst die Kosten des
> gesamten Studiums nie wieder ausgleichen können (break-even-point
> sozusagen). In 1 oder 2 Jahren wirst Du beim Verleiher (wenn überhaupt)
> zum Himmel fluchen.
>
> Es klingt hart aber ich kenne keinen, der Radikalschnitte im
> universitären Bereich je bereut hätte!
>
> Grüße

Denkst du ich wäre naiv?

Komisch, dass du deine Bekannten heute ins Spiel bringst. Warum hast du 
es gestern nicht gesagt?

Danke für einige Tipps. Aber langsam wird einiges unglaubwürdig. Es gibt 
Menschen vor den Tastaturen, die es ernst mit Ratschlägen und Hilfe 
meinen.

Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen 
lassen.
Ich wünsche euch einen schönen Abend.

MfG

Autor: asdfg (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen
> lassen. Ich wünsche euch einen schönen Abend.

So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die 
Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8 
Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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asdfg schrieb:
> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Hast du die Problematik nicht verstanden?
Wenn Stilles Wasser 8 Bewerbungen herausschickt, bin ich auch sicher, 
dass er mindestens 7 Einladungen bekommt.
Er wird die VGs aber nicht "bestehen", in dem Sinne, dass er danach 
einen Vertrag unterzeichnen kann.

Grüße

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Stilles Wasser schrieb:
> Komisch, dass du deine Bekannten heute ins Spiel bringst. Warum hast du
> es gestern nicht gesagt?

Ich habe mich heute mit meinen entsprechenden Bekannten unterhalten, um 
Dir noch ein Paar subjektive Tipps geben zu können.

Grüße

Autor: Proktologische Grüsse <Zeigefinger nach oben> (Gast)
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Was seid ihr alle geistig unflexibel. Nur weil er Medizintechnik 
studiert hat muss er in der Branche nicht arbeiten, das überschneidet 
sich doch mit E-Technik, Informatik,...

Hau' Bewerbungen raus noch und nöcher, mit nem Master-Abschluss kommste 
definitiv irgendwo unter auch wenn es nicht die Medizintechnik ist, ist 
m.M. nach eh ne Scheissbranche, ich persönlich würde schauen dass ich 
gleich woanders unterkomme.

Und nat. deutschlandweit bewerben, nicht Radius 50km von Muttis Wohnung 
aus.

Autor: Markus B. (markus3001)
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Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne 
Antwort.
Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

Autor: Elektrotechniker (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
> Antwort.
> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

Hallo Markus.
Also das sagt alles, besonders auch der Zusatz "eine Absage von mir", 
was dann schnell zum letzten Fehler in der Karriere wird.


Viel Erfolg weiterhin Markus

Autor: Heinrich (Gast)
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Proktologische Grüsse <Zeigefinger nach oben> schrieb im Beitrag 
#5513349:
> auch wenn es nicht die Medizintechnik ist, ist m.M. nach eh ne
> Scheissbranche, ich persönlich würde schauen dass ich gleich woanders
> unterkomme.

Warum ist denn Medizintechnik eine schlechte Branche? Kannst du das auch 
irgendwie begründen?
Die Leute werden immer älter, aus meiner Sicht hat die Branche daher 
eine sehr gute Zukunftsperspektive; außerdem zahlt sie in der Regel gut, 
da die Margen der Produkte normalerweise hoch sind.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Klingt gut , stimmt aber nicht ...

> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
> Antwort.

Kling glaubwürdig , möglicherweise stimmt es sogar ...

Autor: Ich (Gast)
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asdfg schrieb:
> Stilles Wasser schrieb:
>> Also ich werde mich weiterhin schön bewerben und den Kopf nicht hängen
>> lassen. Ich wünsche euch einen schönen Abend.
>
> So ist es richtig. Örtlich flexibel findet JEDER etwas, egal was dir die
> Märchenerzähler hier sagen. Die Wirtschaft brummt. Schickt einfach 8
> Bewerbungen raus, wenn ihr mir nicht glaubt.

Dauerhaft örtlich und finanziell flexibel ist beim DL extrem wichtig, 
dann passt es.

Markus B. schrieb:
> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.

Erst mal - weiter bewerben, du hast einen Job, bleib am Ball!

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Ab der frühen Jugend sieht man sich mit einer besonderen Art von "Humor" 
konfrontiert - ich nenn ihn mal "Halbstarken-Humor".
Da tischt einem der selbsternannte Humorist eine gar fantastische 
Geschichte auf und wenn man der Penetranz nachgibt und meint "Ja das 
könnte schon stimmen", bricht dann der Halbstarke in schallendes 
Gelächter und spottet: "Du bist der Dümmste von allen, dir kann man 
jeden Scheiss verkoofen".

So geht es mir hier mit folgenden Threadzitaten:

"Ohne Vitamin B keine Chance!"

"Es gibt praktisch keine sriöse Firmen , meistens ght es um das nackte
ÜBERLEBEN ..."

"ich würde Dir dringend empfehlen, den Medizintechnik-Master und das
Studium derselben abzubrechen."

Autor: Markus B. (markus3001)
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Elektrotechniker schrieb:
> Markus B. schrieb:
>> Also seit Mai habe ich 27 Bewerbungen verschickt.
>> Über 10 Jahre Berufserfahrung in der Chemiebranche beim DL.
>> 3 Vorstellungsgespräche, eine Absage von mir, Rest Absagen oder ohne
>> Antwort.
>> Da werde ich wohl beim Alten DL bleiben müssen.
>
> Hallo Markus.
> Also das sagt alles, besonders auch der Zusatz "eine Absage von mir",
> was dann schnell zum letzten Fehler in der Karriere wird.

Diesen Job konnte ich nicht annehmen.
70k €, Mitverantwortlich für Betrieb, Sicherheit und Genehmigung. Dann 
Chemieunfall, Staatsanwaltschaft.
Auch die Industrie hat ihre Tücken.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Ab der frühen Jugend sieht man sich mit einer besonderen Art von "Humor"
> konfrontiert - ich nenn ihn mal "Halbstarken-Humor".

Die Realität kann manchmal schon ganz hart sein ,  wenn man auf dem 
Boden der Tatsachen landet tut es schön öfter weh ,  dann ist ab und zu 
Schicht im Schacht ...

Autor: Axel Zucker (Gast)
Datum:

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Dipl Ing ( FH ) schrieb:

> dann ist ab und zu Schicht im Schacht …

"ab und zu" - keine Ahnung hast Du
Auch im Schacht ist aller paar Stunden Schicht, manchmal kürzer aber 
immer mit der Regelmäßigkeit eines Uhrwerks.

http://www.arbeitsratgeber.com/schichtarbeit/

Aber manchetriefnasen haben sich schon so lange mental und körperlich 
von Berufsalltag verabschiedet, das sie simple Redewendungen mit einer 
tiefschürfenden Analyse verwechseln.

Autor: Marx W. (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Warum ist denn Medizintechnik eine schlechte Branche?
Das Problem ist, dass zuviele glauben es sei so!
> Kannst du das auch
> irgendwie begründen?
Zuviel wollen an einen Tisch mit beschränkter Stuhlzahl platz nehmen.
> Die Leute werden immer älter, aus meiner Sicht hat die Branche daher
> eine sehr gute Zukunftsperspektive;
Nur reicht "Aussicht" ned aus. Es müssen auch "zahlungskräftige" 
Patienten vorhanden sein. Und da hat der Ausblick in D-land schon mehr 
Wolken als Sonnenschein am Horizont.
> außerdem zahlt sie in der Regel gut,
> da die Margen der Produkte normalerweise hoch sind
Ok wer ein Medizinprodukt am Markt hat verdient wenn`s gut läuft.
Nur will von den Mediziner aber auch wieder nix in die 
Praxis-Ausstattung stecken. Da werden immer noch "Uralt" 
Ultraschallgeräte eingesetzt. Weil die Herrschaften der Medizin lieber 
die Kohle in ihren nächsten Tecking Urlaub auf Feuerland stecken wollen.

Wer an die Zukunft der Medizintechnik in D-land glaubt, sollte sich auch 
mal mit Schicksal der Medizintechnik bei Siemens beschäftigen.
Da kann`s nämlich sein, dass dann der Groschen fällt.

Kleiner Schubser, wo glaubst du baut Siemens Med. seine Produkte?
Def. nicht mehr in Erlangen!
ZZ ist das Kürzel für den Laden, die als "Fabrication Service" für Big S 
die Teile herstellen.

Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Marx W. schrieb:
> Kleiner Schubser, wo glaubst du baut Siemens Med. seine Produkte?
> Def. nicht mehr in Erlangen!

Unter anderem Erlangen, Forchheim und Shanghai.

Autor: Axel Zucker (Gast)
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Marx W. schrieb:
> Da werden immer noch "Uralt"
> Ultraschallgeräte eingesetzt. Weil die Herrschaften der Medizin lieber
> die Kohle in ihren nächsten Tecking Urlaub auf Feuerland stecken wollen.

nein Uralt geräte dürfen nach der medizingeräteverordnung nicht 
eingesetzt werden. Geräte werden für eine bestimmte Betriebsdauer 
(beisp. 10 Jahre) zugelassen und sind danach einzuziehen.
OK, da gibt es sicher Unterschiede für Grobzeug wie Stethoskope und 
Bestandsschutz für Ost-Praxen, aber in der Regel muss ein Krankenhaus 
ihren Medizingerätepark alle paar jahre erneueren, sehr zur Freude 
osteuropäische Hinterwaldkliniken, die auf Gebrauchtgeräte engewiesen 
sind.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kommt es wirklich negativ rüber, wenn man mithilfe einer Leihfirma
> beschäftigt war?

Völlig scheißegal, das ist heute der Standard.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Re: Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?

Ja !

Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !

Ein Teufelskreis.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !

Ja, wenn man sich zu schade ist, beim Mittelständler anzufangen, dann 
bleibt eben oft nicht anderes.
Ist mir aber egal, betrifft mich alles nicht.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 09.08.2018 11:17

Mal wieder Unsinn losgeworden ?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Du plenkst immer noch.

Autor: Hirst (Gast)
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>Du plenkst immer noch.
Ist ja wie die Rentner, die sich aufregen, wenn ein Auto mit einem 
Reifen über der Parkplatzmarkierung steht.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Ist ja wie die Rentner, die sich aufregen, wenn ein Auto mit einem
> Reifen über der Parkplatzmarkierung steht.

Ist ja auch echt scheiße.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
>> Re: Ist die Karriere vorbei, wenn man zur Leihbude geht?
>
> Ja !
>
> Einmal Zockerbude, immer Zockerbude !
>
> Ein Teufelskreis.

Leider ist es die Wahrheit. Letztlich wär es ein finanzieller 
Rückschritt vom DL zum KMU zu wechseln und das ist auch der Grund warum 
diese Regel meist zutrifft! Wer will schon weniger verdienen nach paar 
Jahren BE?

Autor: Heinrich (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Wer will schon weniger verdienen nach paar Jahren BE?

Warum nicht, wenn man dafür endlich weg vom Dienstleister ist? Außerdem 
ist Geld nicht Alles im Leben.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Bürovorsteher (Gast)
> Datum: 09.08.2018 11:33

> Du plenkst immer noch.

Was ist das, kenn ich nicht !

Autor: M.A. S. (mse2)
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Stilles Wasser schrieb:
> Ich konnte aber ja nicht einfach nach 3 Semester aufhören.

Du hättest wechseln können statt aufzuhören. Vielleicht wäre Dir das 
eine oder andere aus dem ersten Studium anerkannt worden.
Hattest Du Dich danach erkundigt?

: Bearbeitet durch User
Autor: Tobi_Toblinski (Gast)
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Franz Perschau schrieb:
> Wer will schon weniger verdienen nach paar
> Jahren BE?

Es ist einfach die Bequemlichkeit, der innere Schweinehund der 
überwunden werden muss. Vielleicht nicht noch was nutzloses auf pump 
Kaufen und weniger finaziell abhängig zu sein - kleinen Umweg über deine 
Leihbude zum Mittelständler und mit Ziel zum OEM oder was auch immer.

Die Leute vergessen bei ihrem rumdümpeln das es hier nicht um ein paar 
Monate den arsch zusammen kneifen geht sondern um 30...40 Jahre malochen 
bis zur Rente. Lieber mal zwei Jahre weniger verdienen ...

Beitrag #5515213 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Besucher (Gast)
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Was für ein Bullshit hier teilweise verzapft wird. Dienstleister ist 
nicht gleich Dienstleister. Es gibt Personaldienstleister, die ,nun ja, 
Personal verleihen und es gibt Entwicklungsdienstleister, die ganze 
Entwicklungstätigkeiten übernehmen. Man sitzt bei diesen Dienstleistern 
mit seinen eigenen Kollegen in den eigenen Räumlichkeiten.

Dienstleister und Harzen ist überhaupt nicht miteinander zu vergleichen. 
Auch bei einem Dienstleister kann man zum Einstieg 2500-3000€ netto bei 
einer 40h Woche verdienen. Es liegt allerdings auf der Hand, dass die 
Arbeitskonditionen nicht vergleichbar sind mit den OEM oder den Tier1.

Dienstleister wie die FEV, IAV, Elektrobit und einige andere, sind 
hochspezialisiert in ihren Bereichen. Selbst wenn man danach zum OEM 
wechselt, wird man nicht unbedingt höherwertigere 
Entwicklungstätigkeiten ausführen. Das Gegenteil ist oft der Fall.

Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt 
Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein 
Medizintechniker-Mekka sein. Wenn du nicht direkt reinkommst, dann 
sammle 1-2 Jahre Erfahrung über einen Dienstleister und wechsle 
anschließend...

Ihr Dienstleisterhater seid so komisch... Ich bin selbst mit einem 
Dienstleister eingestiegen. Die Kollegen mit der längsten 
Berufserfahrung (Team- und Projektleiter ausgeschlossen) waren 5 Jahre 
im Geschäft. Und man hat schnell gemerkt, warum sie 5 Jahre beim 
Dienstleister waren. Die meisten sind weniger als 2 Jahre dort...

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Besucher schrieb:
>Es gibt Personaldienstleister und es gibt Entwicklungsdienstleister

Stimmt. Allerdings enden die meisten "Low Profiler" bei den 
Personalverleihern heutzutage. DL Stellen beim OEM sind auch schwer zu 
ergattern in dieser schweren Stunde!

> Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt
> Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein
> Medizintechniker-Mekka sein. Wenn du nicht direkt reinkommst, dann
> sammle 1-2 Jahre Erfahrung über einen Dienstleister und wechsle
> anschließend...


Dort kommt der TE mit seinem Profil nicht rein. Erstens suchen die kaum 
Leute und zweitens wie oben erwähnt kommt man als "Low Profiler" bei 
solchen Unternehmen nicht rein. Die suchen Leute, die sofort performen! 
1-2 Jahre Erfahrung in genau dieser Nische zu sammeln wird auch 
schwierig mit unpassendem Profil!

> Ihr Dienstleisterhater seid so komisch... Ich bin selbst mit einem
> Dienstleister eingestiegen.

"Low Profiler!"

Autor: Badenser (Gast)
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Ich schmeiss noch mal Tuttlingen und umgebung in den Raum.
Da ist auch jede menge Medizintechnik beheimatet. Aesculap, Stortz, ... 
und noch jede menge mehr. (ich glaub in der region arbeitet fast jeder, 
der ne Werkbank oder Fräse oder Drehmaschine im Keller hat für die 
Medizintechnick.)

Und wenn du kein troll bist,  ... dann kann ich mir bei aktueller 
arbeitslage es fast nicht vorstellen, das du nur absagen auf embedded 
stellen bekommen hast. zumindest im südwesten der Republick. Der Markt 
ist fast lehrgefehgt. Man krigt aktuell in dem bereich kein personal. 
Wir haben fast 12 Monate gebraucht eine Stelle wieder zu besetzen.

Also muss es irgendow einen Haken geben. Den solltest du finden und ggf 
beheben.

- ich will nicht aus der region weg (schränkt die Anzahl der stellen 
ein)
- ich will nur in bestimmte regionen (Tuttlingen ist nicht Freiburg und 
Freiburg ist nicht Stuttgart und alle 3 nicht in NRW)
- ich fordere zu viel gehalt (passt als quereinsteiger nicht ins 
gehaltsgefüge)
- Meine Unterlagen sind unvollständig  inconsistent 
- Fehlendes  schlechtes mutivations  anschreiben


Die aussage AVR reicht nicht, es sollte schon ein 32Bitter sein, ... 
bezeichne ich mal als notlüge.

Der PSOC 5 hat doch einen cortex oder teusch ich mich da?

grüsse aus dem Süden der Republik

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Dienstleister ist nicht gleich Dienstleister.

Leider mehr oder weniger doch  ...

Wenn man auf Dienstleister angewiesen ist zeigt es , das das 
BeziehungsManagement nicht ganz OK ( im Volksmand sagt man Vitamin B )

Damit hat man in über 90 % der Fällen die A.........Karte gezogen , 
Noten , Wissen , Fähigkeiten , Berufserfahrung kannst Du alles komplett 
vergessen , und wenn man über 40 darf man abhartzen es sein denn ... , 
aber das klappt in 99,99 % der Fälle eh nicht !

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> > Du plenkst immer noch.

> Was ist das, kenn ich nicht !

Hier die Erklärung für dich: es gilt immer noch als geckenhaft, beim 
onanieren den kleinen Finger abzuspreizen.

Autor: Personaler (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
> Was ist das, kenn ich nicht !

Wenn so auch deine Bewerbungsschreiben aussehen: sowas landet bei mir 
gleich im Müll.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Personaler (Gast)
> Datum: 09.08.2018 18:47

Vorsicht mein Guter.

Vielleicht sehen wir uns schneller als du denkst.

Das fliegst du sofort raus und kannst mit Herrn Hartz spazieren gehen.

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Badenser schrieb:
> Der PSOC 5 hat doch einen cortex oder teusch ich mich da?

Ne, du "teusch" dich nicht. Die haben einen Cortex. Ich habe aber das 
Gefühl, die Dinger sind Nischenprodukte, die von vielen nicht benutzt 
werden.

MfG

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Off-Topic:

Benutzt man denn in der Industrie oft PSoCs? Ich habe die Dinger erst im 
Master gesehen, weil mein Prof. auf die Dinger steht.

Autor: Personaler (Gast)
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Zocker_54 schrieb:
> Vorsicht mein Guter.
> Vielleicht sehen wir uns schneller als du denkst.

Du machst dich lächerlich.

Autor: Zocker_54 (Gast)
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> Autor: Personaler (Gast)
> Datum: 09.08.2018 20:02

> Du machst dich lächerlich.

Bist du sicher ?

Autor: Badenser (Gast)
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Nu ja, ...

sie sind halt etwas exotisch, ... Cortex M0 / M3 + FPGA + Analog FPGA 
(wenn man das so sagen darf) kennt nicht jeder und braucht auch nicht 
jeder und passen auch nicht überall. und preislich ist das auch so ne 
sache.

Beitrag #5515677 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ich (Gast)
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Besucher schrieb:
> Was für ein Bullshit hier teilweise verzapft wird. Dienstleister ist
> nicht gleich Dienstleister. Es gibt Personaldienstleister, die ,nun ja,
> Personal verleihen und es gibt Entwicklungsdienstleister, die ganze
> Entwicklungstätigkeiten übernehmen. Man sitzt bei diesen Dienstleistern
> mit seinen eigenen Kollegen in den eigenen Räumlichkeiten.

Wenn hier von Dienstleistern geschrieben wird heißt das in der Regel 
Personaldienstleiter - Leihbude.
Von denen gibt es zu viele!


Entwicklungsdienstleister - da gibt es die, die wirklich nur an einem 
Ort sitzen, von Besuchen beim Kunden mal abgesehen, und entwickeln und 
das maßgeschneiderte Produkt dem Kunden liefert.
Nix gegen zu sagen, auch kein Karriereende.


Dann gibt es die, die im Rahmen von Werkverträgen beim Kunden hocken, 
abgesondert vom Rest der Belegschaft und da vor sich hin entwickelt, 
werkelt, das macht u.a. die Fa. B_ertrandt.
Nicht das Gelbe vom Ei, da sind Tätigkeiten über ÄÜ oftmals besser.

Autor: asdfg (Gast)
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Ich schrieb:
> Entwicklungsdienstleister - da gibt es die, die wirklich nur an einem
> Ort sitzen, von Besuchen beim Kunden mal abgesehen, und entwickeln und
> das maßgeschneiderte Produkt dem Kunden liefert.

IAV, EDAG, Bosch Engineering, Carmeq und FEV sind die guten 
Entwicklungsdienster. Da sind Gehälter von über 60k die Regel.

Bertrandt kann man zum Einstieg noch nutzen, aber den Rest wie Ferchau, 
Brunel oder MBTech sollte man vergessen.

Autor: Markus B. (markus3001)
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Ich schrieb:

>
> Dann gibt es die, die im Rahmen von Werkverträgen beim Kunden hocken,
> abgesondert vom Rest der Belegschaft und da vor sich hin entwickelt,
> werkelt, das macht u.a. die Fa. B_ertrandt.
> Nicht das Gelbe vom Ei, da sind Tätigkeiten über ÄÜ oftmals besser.

Bei 70k € kann es doch egal sein, ob Werkvertrag oder AÜG, oder?

Autor: Xyz (Gast)
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Besucher schrieb:
> Du hast Medizintechnik studiert? Dann geh doch nach Böblingen, da sitzt
> Philips Medizin-Systeme. Geh nach Freiburg, da soll ein
> Medizintechniker-Mekka sein.

In Lübeck gibt es auch zwei große Medizintechnik Unternehmen, die viele 
interessante Stellen ausgeschrieben haben.

Autor: Tobi_Toblinski (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Werkvertrag oder AÜG

Beim Werkvertrag sitzt du meistens getrennt in einem Bunker, bei AÜ 
kannst am normalen Büroalltag teilnehmen, dadurch ist die Kommunikation 
im Projekt besser.

Autor: Mark (Gast)
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Bei uns dürfen die Werkverträgler nicht am OEM Parkplatz parken, sondern 
müssen zuerst zum DL Standort und von dort einen Shuttle nehmen.

Außerdem ist die Kantine sehr teuer. 5-7 Euro für Essen + Getränk ist 
keine Seltenheit.

Die E-Mail für Werkverträgler lautet: extern.x.y@OEM.de

Die Werkverträgler sitzen in der Tat unter sich mit anderen DL-Sklaven 
zusammen. Sogar kreuz und quer.

ANÜs dürfen hingegen parken, Kantine für 3 Euro benutzen und einen 
x.y@OEM.de E-Mail besitzen. Und natürlich mit den OEM AG MA zusammen 
sitzen.

Ganz zu schweigen, dass ANÜs wegen dem Equal Pay mehr verdienen als 
WVT/DVT. Manche DLs haben aber auch da schon ihre Lösungen und sind vom 
BAP Tarif zurückgetreten.

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> Bei uns dürfen die Werkverträgler nicht am OEM Parkplatz parken, sondern
> müssen zuerst zum DL Standort und von dort einen Shuttle nehmen.

> Außerdem ist die Kantine sehr teuer. 5-7 Euro für Essen + Getränk ist
> keine Seltenheit.

> Die E-Mail für Werkverträgler lautet: extern.x.y@OEM.de

> Die Werkverträgler sitzen in der Tat unter sich mit anderen DL-Sklaven
> zusammen. Sogar kreuz und quer.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leprakolonie

Autor: Dipl Ing ( FH ) (Gast)
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> In Lübeck gibt es auch zwei große Medizintechnik Unternehmen, die viele
> interessante Stellen ausgeschrieben haben.

Lass mich raten ...

https://lmt-medicalsystems.com

http://www.dehas.de

www.euroimmun.de

Die Frage ist doch wie viele von diesen Stellenausschreibungen REAL ist 
???

Schon mal was von FAKE Stellenanzeigen gehört ???

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Mark schrieb:
> ANÜs dürfen hingegen parken, Kantine für 3 Euro benutzen und einen
> x.y@OEM.de E-Mail besitzen.

Nein - AÜGler aber meist
Vorname.Nachname.EXT@Konzern.com
Vorname.Nachname@extern.Konzern.com
(...)


Werkvertragler haben keine Konzern-Mail-Adresse, zumindest bei den 
Unternehmen, die ich kennengelernt habe.



Mit der Kantine und Parken stimmt.
AÜGler haben eine deutlich bessere Chance übernommen zu werden.

Autor: Mark (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Nein - AÜGler aber meist
> Vorname.Nachname.EXT@Konzern.com
> Vorname.Nachname@extern.Konzern.com
> (...)
>
> Werkvertragler haben keine Konzern-Mail-Adresse, zumindest bei den
> Unternehmen, die ich kennengelernt habe.

Bin selbst ANÜ beim OEM und ich habe Vorname.Nachname@konzern.de

Die Werkverträgler von meinem DL haben 
extern.Vorname.Nachname@konzern.de

Autor: Ich (Gast)
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Mark schrieb:
> Bin selbst ANÜ beim OEM und ich habe Vorname.Nachname@konzern.de
>
> Die Werkverträgler von meinem DL haben
> extern.Vorname.Nachname@konzern.de

so kann man prima über zB.: Outlook nachschauen, wie viele Externe 
arbeiten

Autor: Norbert (Gast)
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@TE
Schmeiß' endlich alles hin. Du wirst nirgendwo unterkommen.
Jetzt hilft es noch als Alibistudium, mit der Urkunde bist du 
exmatrikuliert und arbeitslos.

Autor: Joe F. (easylife)
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Norbert schrieb:
> Schmeiß' endlich alles hin. Du wirst nirgendwo unterkommen.

Was für ein überflüssiger Kommentar.

Autor: FZ2180 (Gast)
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Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr 
wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für 
Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.

Ferchau hat beispielsweise seit zwei Jahren ein Online Assesment:

https://www.ferchau.com/de/de/blog/details/2017/01...

Da bewerben sich Massen an Absolventen und die bei Ferchau können 
wirklich wählen.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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FZ2180 schrieb:
> Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr
> wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für
> Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.

Die großen Dienstleister haben die Auswahl an Einsteigern, wie das im 
Vergleich Nord - Süd der Republik aussieht, wer weiß.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Ja

Autor: Sonic Boom (Gast)
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Rick M. schrieb:
> FZ2180 schrieb:
>> Was hier so geschrieben wird über Dienstleister stimmt nicht. Glaubt ihr
>> wirklich, dass die jeden nehmen und die sozusagen "Hartz4 für
>> Ingenieure" sind? Es gehört auch einiges dazu, um dort einzusteigen.
>
> Die großen Dienstleister haben die Auswahl an Einsteigern, wie das im
> Vergleich Nord - Süd der Republik aussieht, wer weiß.

Da wirds keine großen Unterschiede geben, der Tisch für Arbeitgeber an 
frischen Absolventen ist von Ost nach West, von Nord nach Süd 
reichhaltig und überüppig gedeckt. Da  haben die Lobby und die 
ausufernden Hochschullandsschaften schon für gesorgt. Heute wird nicht 
nur per Grundstudium aussortiert, sondern auch zu guten Teilen durch die 
Industrie.  Etliche packen nicht den Abschluss, weil die Industrie ihnen 
die Ausübung des Praktikums und der Thesis verweigern, andere werden 
dann nach dem Bachelor aussortiert.
Chancen für nen Ingenieurjob im Maschinenbau der 1. Semester heutzutage 
damit ca: 1 - 0,40 x 0,10 x 0,15 --> 40%. Sprich 60% Ausschuss, Tendenz 
steigend.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Sonic Boom schrieb:
> Chancen für nen Ingenieurjob im Maschinenbau der 1. Semester heutzutage
> damit ca: 1 - 0,40 x 0,10 x 0,15 --> 40%. Sprich 60% Ausschuss,

Für Dich vermutlich - überprüfe mal Deine Rechnung ...

Mal abgesehen davon, dass die Faktoren nicht benannt / erklärt sind.

: Bearbeitet durch User
Autor: elvis (Gast)
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FZ2180 schrieb:
> 
https://www.ferchau.com/de/de/blog/details/2017/01...
>
> Da bewerben sich Massen an Absolventen und die bei Ferchau können
> wirklich wählen.

Da studiert man jahrelang und muss anschliessend nen Idiotentest machen.
Wer das mitmacht dem sind die Eier doch schon auf Stecknadelgrösse 
zusammengeschrumpft oder hatte nie welche.

Beitrag #5516527 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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elvis schrieb:
> Da studiert man jahrelang und muss anschliessend nen Idiotentest machen.
> Wer das mitmacht dem sind die Eier doch schon auf Stecknadelgrösse
> zusammengeschrumpft oder hatte nie welche.

Hier spricht die Erfahrung :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516527:
> Sehr genau formuliert.
> So höre ich es auch von meinen Bekannten (Professoren und Studenten).
> Es wird in nächster Zeit immer dramatischer werden für MINT-Absolventen.
> Vor zwei, drei Jahren konnte man noch beim Personaldienstleister
> aufgefangen werden und Geld verdienen. Heute fängt auch bereits hier die
> Aussiebung statt.
>
> Grüße

Bitter für manche ...

Beitrag #5516547 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
Datum:

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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516547:
> dass alleine das Portemonnaie

Spannend - kannst Du das bitte erklären?

Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516547:
> und der IQ
> ausreichen.

Na ja, hier (sofern nicht gerade autistisch - aber auch
dagegen habe ich nichts) sehe ich schon Chancen ...

: Bearbeitet durch User
Autor: Franz Perschau (Gast)
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Vitamin B ist das allerwichtigste in solchen Zeiten. Auf die Noten kann 
man pfeiffen!

Lieber Beziehungen aufbauen statt zu lernen ist angesagt!

Beitrag #5516557 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Pfeiffer (Gast)
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> Auf die Noten kann man pfeiffen!

Setzen - sechs!

gez. Doktor Pfeiffer (mit drei"f")

Autor: Kurzschluss (Gast)
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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5516527:
> Vor zwei, drei Jahren konnte man noch beim Personaldienstleister
> aufgefangen werden und Geld verdienen. Heute fängt auch bereits hier die
> Aussiebung statt.

Ich meine vor 3 Jahren hatten die das auch schon, eigentlich kann man 
alles nach 2008 vergessen, da kam die Krise und gleichzeitig wurde dort 
die Absolventenwelle von Jahr zu Jahr größer. Den Test hatten die bei 
Ferchau schon 2008, war bei denen im April 2008. Wurde mit ner 
FH-Diplomendnote von 2,3 und durchwachsenen Zwischennoten sofort auf 
deren Kosten eingeladen und den Test + Gespräch dort gemacht. Dann war 
erstmal Funkstille für 2 Monate, dann hatten sie angeblich was für mich, 
aber ich hatte glücklicherweise schon was ohne Leiharbeit gefunden. 
Heute sortieren die anscheinend schon per Heimcomputer des Bewerbers 
vor, dann Telefoninterview, dann erst Einladung. Das ist 
Fachkräftemangel.

Autor: Le X. (lex_91)
Datum:

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Kurzschluss schrieb:
> Elektrotechniker schrieb:
>> Vor zwei, drei Jahren konnte man noch beim Personaldienstleister
>> aufgefangen werden und Geld verdienen. Heute fängt auch bereits hier die
>> Aussiebung statt.
>
> Ich meine vor 3 Jahren hatten die das auch schon, eigentlich kann man
> alles nach 2008 vergessen, da kam die Krise und gleichzeitig wurde dort
> die Absolventenwelle von Jahr zu Jahr größer. Den Test hatten die bei
> Ferchau schon 2008

Sorry, aber wenn man sich schon vor einem Test bei Ferchau fürchten muss 
sollte man vielleicht drüber nachdenken ob Burger-Braten nicht ein 
geeigneter Beruf wäre (und ich hab großen Respekt vor Burgerbrater!).

Nochmal: Fachkräftemangel heißt nicht dass eine Firma jeden einstellen 
muss der irgendwie seinen Namen fehlerfrei schreiben kann.
Es kann wirtschaftlich durchaus sinnvoller sein eine Stelle unbesetzt zu 
lassen anstatt diese mit einer Nulpe zu besetzen die mehr kostet als sie 
einbringt.
Auch im Fachkräftemangel.

: Bearbeitet durch User
Autor: GutenMorgen (Gast)
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Die Zeitarbeitsbranche boomt.

https://www.businessinsider.de/immer-mehr-hochqual...

"Der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ liegen neue Daten der 
Bundesagentur für Arbeit vor. Demnach waren im vergangenen Jahr vermehrt 
Hochqualifizierte in Zeitarbeit beschäftigt. Die Zahl der Zeitarbeiter 
mit dem Qualifikationsstatus „Experte“ sei um sieben Prozent gestiegen."

=> Was noch übrig bleibt ist Zeitarbeit.


"Viele Uni-Absolventen steigen als Zeitarbeiter ins Berufsleben ein

Unter den hochqualifizierten Beschäftigten waren dem Vernehmen nach 
besonders viele junge Menschen, die den Millennials zugerechnet werden 
können. Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands 
der Personaldienstleister, beobachtet besonders unter 
Nachwuchs-Ingenieuren ein neues Verhalten beim Eintritt in den 
Arbeitsmarkt.

Anstatt beim erstbesten Unternehmen einen festen Arbeitsvertrag zu 
unterschreiben, sähen sich inzwischen viele Hochschulabsolventen gerne 
als Zeitarbeiter erst verschiedene Unternehmen von innen an, sagte Hetz 
der „FAZ“. "Diese jungen Menschen wissen, dass sie sich ihren 
Arbeitgeber aussuchen können." "

=> Insbesondere Ingenieure wollen (vielmehr: müssen!) in die Zeitarbeit. 
Und wenn man sich angeblich den "Arbeitgeber aussuchen" kann, dann geht 
man doch nicht in Zeitarbeit, typisches Propagandasprech.

Hier wirds noch mal bestätigt:
https://www.maschinenmarkt.vogel.de/weniger-stelle...
"Die Zahl der Stellenangebote für Ingenieure ist im letzten Quartal um 7 
Punkte gesunken. [...] Deutlich weniger nachgefragt wurden im letzten 
Quartal Bauingenieure. Hier sank der Index um 25 Punkte auf 172. Auch 
für Entwicklungsingenieure (– 5 Indexpunkte) und Elektro-ingenieure (– 
11 Indexpunkte) zeigte sich der Arbeitsmarkt im 2. Quartal 2018 
schwächer. "

Fazit: Massiver Zulauf zu den Zeitarbeitsfirmen, wegen 
Alternativlosigkeit auf dem sonstigen Arbeitsmarkt.

Autor: Joe F. (easylife)
Datum:

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GutenMorgen schrieb:
> Fazit: Massiver Zulauf zu den Zeitarbeitsfirmen, wegen
> Alternativlosigkeit auf dem sonstigen Arbeitsmarkt.

Vielleicht steckt da auch eine gewisse Faulheit dahinter?
Ich habe so das Gefühl, dass viele junge Leute nach 5 erfolglosen 
Bewerbungen sagen "ich bekomme nichts".
Statt dann weitere 50 Firmen ausfindig zu machen und Bewerbungen 
rauszuschicken, geht man dann lieber gleich zum Vermittler und jammert 
hinterher rum wie schlimm die Situation doch angeblich sei.
Manchmal könnte es auch ganz hilfreich sein, die Bewerbungsunterlagen 
mal von einem Dritten prüfen zu lassen.
Man ahnt es kaum, was man da so auf den Tisch bekommt. 
Rechtschreibfehler ohne Ende, fehlende Kontaktadresse (nein, die XING 
oder Facebook-Adresse ist da nicht passend..) oder vollkommen überzogene 
Ansprüche (ich will als Berufseinsteiger 100K und einen Firmenwagen)...

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Der Arbeitsmarkt ist einfach hinüber. Nur noch E-Techniker kommen 
halbwegs vernünftig unter, weil es deutlich weniger schaffen bzw. 
studieren. Der Rest endet beim DL oder wird in der Klitsche für <35k 
verheizt!

Wenn wir so weitermachen mit unserer Bildungspolitik, sind die 
Geisteswissenschaftler bald besser dran.


Diese "Fachkräftemangelgeschichte" ist der größte Verrat am deutschen 
Volke.

Autor: Joe F. (easylife)
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Franz Perschau schrieb:
> Verrat am deutschen Volke

Wer drückt sich denn bitte 2018 so aus?
Gruselig.
Wer mit Globalisierung nicht klar kommt, muss sich halt nach einem 
anderen Planeten umsehen. Ein Zurück zu abgeschotteten, nationalen 
Arbeitsmärkten wird es nicht geben.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5517084 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Joe F. (easylife)
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Franz Perschau schrieb im Beitrag #5517084:
> Erklären Sie mir bitte den Sinn haufenweise "Ausländer" in dieses Land
> zu holen, wenn es nicht zwingend notwendig ist?

Das erkläre ich Ihnen gerne: Die Menschen kommen aus dem Ausland, da sie 
sich hier bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhoffen.
Wenn sie dadurch eine Konkurrenz zu Inländern darstellen, zeigt das, 
dass ihre Ausbildung und Qualifikation besser ist als die der Inländer.
Es gibt auch Berufe in Deutschland, die für unsere Verhältnisse sehr 
schlecht bezahlt sind (Pflegeberufe, Kinderbetreuung, Bau, 
Landwirtschaft). Hier sind vermehrt ausländische Arbeitskräfte 
anzutreffen, die mit einem geringeren Lohnniveau zurechtkommen.

Für Inländer besteht übrigens ebenfalls die Möglichkeit sich im Ausland 
nach Arbeit umzusehen.
Wer Fremdsprachenkenntnisse hat ist hier sehr im Vorteil, darauf sollte 
man bei der Berufswahl und Ausbildung achten.
Globalisierung bedeutet, dass Arbeitnehmer in globaler Konkurrenz stehen 
(Lohnniveau) aber im Gegenzug auch den globalen Arbeitsmarkt in Anspruch 
nehmen können (Chancengleichheit).
Dass dies in erster Linie qualifizierte und akademische Berufe im 
Technologiesektor betrifft, ist kaum verwunderlich.

Autor: testobjekt (Gast)
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Franz Perschau schrieb im Beitrag #5517084:
> Erklären Sie mir bitte den Sinn haufenweise "Ausländer" in dieses Land
> zu holen, wenn es nicht zwingend notwendig ist?

Erklären Sie mir bitte den Sinn haufenweise Flüchtlinge nicht 
aufzunehmen und ihrem Schicksal in einem Kriegsgebiet zu überlassen wenn 
unserem Land mehr als genug Mittel und Wohlstand zur Verfügung steht um 
diese Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Also denken Sie es liegt daran dass deutsche Ingenieure im Vergleich zu 
anderen Ländern nichts mehr taugen?

Autor: Franz Perschau (Gast)
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testobjekt schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
> Erklären Sie mir bitte den Sinn haufenweise "Ausländer" in dieses Land
> zu holen, wenn es nicht zwingend notwendig ist?
>
> Erklären Sie mir bitte den Sinn haufenweise Flüchtlinge nicht
> aufzunehmen und ihrem Schicksal in einem Kriegsgebiet zu überlassen wenn
> unserem Land mehr als genug Mittel und Wohlstand zur Verfügung steht um
> diese Flüchtlinge aufzunehmen und zu integrieren.

Wenn man die Leute ins Land holt muss man Ihnen auch eine Perspektive 
bieten! Alles andere ist absoluter Unfug.

Autor: Joe F. (easylife)
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Nachtragen möchte ich noch den Hinweis, dass die Teilnahme an der 
Globalisierung ein nicht zu diskutierender Fakt für jedes Industrieland 
ist.
Nationen bzw. Regierungen, die sich der Globalisierung verweigern, 
schwächen ihre eigene Wirtschaft und gefährden den eigenen Arbeitsmarkt 
und Wohlstand. Das kann man aktuell sehr gut an der Türkei beobachten.

Autor: Joe F. (easylife)
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Franz Perschau schrieb:
> Wenn man die Leute ins Land holt

Da liegt ein Missverständnis vor. Die Leute werden nicht geholt, sie 
kommen von sich aus und es gibt kaum Möglichkeiten dies zu verhindern.
Jedem einzelnen Bürger eine Perspektive zu bieten ist nicht Aufgabe des 
Staates, sondern jeder hat sich selbst um seine Zukunft zu kümmern.
Der Staat kann allenfalls dafür sorgen, dass genügend und gute 
Ausbildungsmöglichkeiten vorhanden sind.
Ein staatliches Regulativ des freien Arbeitsmarktes gibt es zum Glück 
nicht, derartige Konzepte (Planwirtschaft) sind in der Vergangenheit 
nachweislich nicht erfolgreich gewesen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Kurzschluss (Gast)
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Joe F. schrieb:
> Franz Perschau schrieb:
> Verrat am deutschen Volke
>
> Wer drückt sich denn bitte 2018 so aus?
> Gruselig.
> Wer mit Globalisierung nicht klar kommt, muss sich halt nach einem
> anderen Planeten umsehen. Ein Zurück zu abgeschotteten, nationalen
> Arbeitsmärkten wird es nicht geben.

Da Problem ist nicht so sehr die Globalisierung, sondern dass unser 
toller Kohl, Schröder und jetzt Merkel Billionen Steuergelder in den 
Sand gefahren haben, deshalb hohe Abgaben, teures Wohnen und trotzdem 
völlig desolate Infrastruktur. Wir schmeißen das Geld fürs Ausland und 
für Einwanderung raus, deshalb bleibt beim AN wenig über.

Autor: asdfg (Gast)
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Kurzschluss schrieb:
> hohe Abgaben, teures Wohnen und trotzdem völlig desolate Infrastruktur.
> Wir schmeißen das Geld fürs Ausland und für Einwanderung raus, deshalb
> bleibt beim AN wenig über.

In welchem Industrieland sieht die Infrastruktur denn viel besser als 
hier aus? Straßen, Schienen und Stromnetz sind in den USA uralt. Mit dem 
Unterschied, dass du dort keine 500 Euro Kaltmiete zahlst, sondern das 
doppelte bis vierfache für ne Bude mit Pappwänden. Trotzdem gibt es mehr 
Obdachlose, keine flächendeckende Krankenversicherung und einen 
Mindestlohn von 5$ oder 4,2€.

Frankreich und England sehen auch nicht besser als Deutschland aus. Von 
Italien, Russland usw ganz zu schweigen.

Gestatte also die Frage: Wo ist es viel besser als in Deutschland? 
China?

Autor: Joe F. (easylife)
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Franz Perschau schrieb:
> Also denken Sie es liegt daran dass deutsche Ingenieure im Vergleich zu
> anderen Ländern nichts mehr taugen?

"Nichts mehr taugen" ist sehr pauschal formuliert.
Deutsche Absolventen müssen sich allerdings inzwischen mit Absolventen 
aus dem Ausland messen lassen. Und da stellen sich drei Dinge heraus:

1. die Ausbildung im Ausland (insbesondere UK, Frankreich, Spanien, USA, 
neuerdings auch China) ist effizienter, moderner und praxisnäher.
Wenn Absolventen einer deutschen Hochschule in der Fachrichtung 
Elektrotechnik während des Studiums noch nie programmiert haben, dann 
stimmt da etwas nicht.
Den Vorwiderstand einer LED können viele Absolventen nicht korrekt 
berechnen und die Angaben in Datenblättern zu interpretieren hat man 
ihnen nach eigenen Angaben nicht beigebracht.
Die Themen deutscher Abschlussarbeiten nähern sich vom Aufwand und vom 
Niveau her Bastel-Arbeiten oder High-School-Projekten an (Beispiele: LED 
cube, Multicopter), frühere Ingenieurs-Generationen hatten hier einen 
deutlich höheren Anspruch an Wissenschaftlichkeit und Innovation.

2. Die Englischkenntnisse ausländischer Absolventen, die für das 
Arbeiten im internationalen Umfeld unabdingbar sind, sind signifikant 
höher.

3. Die Ansprüche an das Einstiegsgehalt sind geringer und die Frage, ob 
man denn den Wohnort für die Berufstätigkeit wechselt, stellt sich nicht 
bei Arbeitnehmern, die aus dem Ausland kommen.

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Autor: WeltenVersteher (Gast)
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asdfg schrieb:
> Kurzschluss schrieb:
>> hohe Abgaben, teures Wohnen und trotzdem völlig desolate Infrastruktur.
>> Wir schmeißen das Geld fürs Ausland und für Einwanderung raus, deshalb
>> bleibt beim AN wenig über.
>
> Gestatte also die Frage: Wo ist es viel besser als in Deutschland?
> China?

Viel Besser: Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Dänemark, 
Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan, Südkorea, Australien, Kanada, 
Irland und Neuseeland. (Kannst per Google Maps dahin verreisen)

Besser: Österreich, Südtirol, Singapur

Beitrag #5517194 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: asdfg (Gast)
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WeltenVersteher schrieb:
> Viel Besser: Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Dänemark,
> Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan, Südkorea, Australien, Kanada,
> Irland und Neuseeland. (Kannst per Google Maps dahin verreisen)
>
> Besser: Österreich, Südtirol, Singapur

Mal davon abgesehen, dass Länder wie Singapur keine Industrieländer 
sind. Norwegen und die Schweiz sind aus anderen Gründen wohlhabend.

Aber schauen wir uns deine Liste trotzdem an:
Belege doch bitte warum es in Schweden und Finnland besser als hier ist. 
Meine schwedischen Kollegen haben 20% weniger als mein IGM-Tarifgehalt 
und erzählten, dass die Abgaben bei in Summe bei 70% liegen. Zudem ist 
abgesehen von Strom alles teurer. Ich habe in DE "nur" 60%. Die 
Österreicher verdienen auch weniger.

Aber nehmen wir mal, dass es in den genannten Ländern tatsächlich viel 
besser wäre. Du hast da vermutlich nicht mal 10% der Weltbevölkerung 
aufgezählt. Damit gibst du zu, dass Deutschland zu den oberen 10% 
gehört. Das ist Meckern auf hohem Niveau, da bist du einsame Spitze.

Autor: Paul (Gast)
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WeltenVersteher schrieb:
> Viel Besser: Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Dänemark,
> Niederlande, Luxemburg, Schweiz, Japan, Südkorea, Australien, Kanada,
> Irland und Neuseeland. (Kannst per Google Maps dahin verreisen)

Neuseeland hat doch kaum Industrie. Als was willst du da arbeiten? Als 
Viehhirte, Fremdenführer oder Wirt?
Island? Ebenso. Operator in einem Geothermiekraftwerk oder bei einem 
Bitcoin-Miner?
Irland ist da schon besser. Facebook, Briefkastenfirmen und 
Whiskybrennereien helfen da aber auch nicht viel weiter.

Autor: Paul (Gast)
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asdfg schrieb:
> Meine schwedischen Kollegen haben 20% weniger als mein IGM-Tarifgehalt

Die wenigsten in Deutschland haben einen IGM Vertrag.

Autor: asdfg (Gast)
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Paul schrieb:
> Die wenigsten in Deutschland haben einen IGM Vertrag.

Liefere konkrete Zahlen und man kann darüber diskutieren. Neulich 
gelesen, dass jeder vierte im größten deutschen Bundesland Bayern nach 
IGM Tarif bezahlt wird.

Wenn du dir die Anzahl der Mitarbeiter im DAX und MDAX anschaust, siehst 
du wie viele nach IGM oder ähnlich bezahlt werden.
Bei Bayer, BASF, VW, Audi, Daimler, Opel, Porsche, EON, RWE, Hella, 
Webasto, Bosch, Conti, Schäffler, ZF Friedrichshafen, Rheinmetall, 
Adidas, Fresenius, BMW, Beiersdorf, Infineon, Linde, Thyssenkrupp, 
Siemens, Telekom, SAP, IAV, Symrise, Elring Klinger, Phoenix Contact, 
Marquardt, Coroplast, Stiebel Eltron usw usf und vielen hidden champions 
mehr, kriegt JEDER Akademiker mit mehr als 2 Jahren Berufserfahrung über 
60k brutto pro Jahr.

Autor: Joe F. (easylife)
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Paul schrieb im Beitrag #5517194:
> Weil ein kleines Land wie Deutschland nicht ganz Afrika integrieren
> kann,

richtig.

> bloß weil es den Leuten anderswo schlechter geht.

So nebensächlich ist dieser Umstand allerdings nicht (vor allem für die 
Betroffenen).
Bisher konnten sich die Bewohner der reichen Industrieländer darauf 
verlassen, dass die Wüste und die Meere eine natürliche Barriere 
darstellen, die die hungernde Weltbevölkerung nicht überwinden kann und 
damit "arm" und "reich" auf für uns angenehme Weise getrennt bleibt.
War ja auch sehr praktisch, so konnte (und kann) man Rohstoffe extrem 
günstig einkaufen, und die Bewohner der Drittweltländern 
gesundheitsgefährdende bis lebensgefährliche, unterbezahlte und 
insgesamt menschenunwürdige Arbeit tätigen lassen, von der die Bewohner 
der Industrieländer profitieren können und die man im eigenen Land 
niemals dulden würde.

So, nun sind diese Leute aber auf eine Idee gekommen: wenn es denen da 
drüben so gut geht, und ich "nur" ein paar tausend Dollar 
zusammenkratzen (-leihen) muss, um mich durch die Wüste und über das 
Meer durchzuschlagen, dann geht es mir doch auch bald besser.
Wer kann einem Menschen verübeln, so einfach zu denken. Dass Fragen, wie 
"wieviele Menschen kann Deutschland denn überhaupt aufnehmen" und "wie 
sieht denn der Arbeitsmarkt für Menschen ohne Schulbildung in 
Deutschland aus" bei der Fluchtvorbereitung erstmal überhaupt keine 
Rolle spielen ist wohl nachvollziehbar.
Und da es sehr sehr viele Menschen sind, die Fluchtgründe haben und die 
Geburtenrate in den Drittweltländern exorbitant hoch ist, verschärft 
sich das weltweite Problem von Jahr zu Jahr.

Es gibt aus meiner Sicht nur eine Lösung: Fluchtursachen bekämpfen.
Das haben inzwischen auch die Regierungen erkannt, leider sind die 
Bemühungen in dieser Richtung absolut lächerlich.
Man muss sich dabei allerdings auch vor Augen halten, dass viele 
Regierungen der Drittweltländer korrupt sind, und es daher gar nicht 
ungern sehen, dass die eigene Bevölkerung ungebildet, arm und damit und 
kontrollierbar bleibt.
Auch sind naturgegebene Umstände (Nahrungsmittel- und Wasserknappheit) 
ein großes Problem, um das Leben in diesen Ländern auch mit Hilfe von 
aussen lebenswert genug zu machen.
Trotzdem lohnt es sich meiner Meinung nach, und ich denke wir sind sogar 
dazu verpflichtet, in Drittweltländern und ehemaligen Kriegsgebieten in 
Infrastruktur, Bildungseinrichtungen etc. zu investieren und zwar in 
weit größerem Umfang als bisher.
Alle Menschen teilen sich diesen Planeten und das erfordert 
grenzüberschreitende Solidarität. Die Alternative ist ein globaler 
Krieg.

Und der wird fatal. Denn auch hier hatte man sich bisher darauf 
verlassen, dass die Menschen in den Entwicklungsländer nicht über Waffen 
verfügen, die für uns gefährlich sind, die Reichweite von Macheten und 
Kalaschnikovs ist beruhigend gering.
Aber auch das ändert sich gerade, Raketen, ABC-Waffen, nur eine Frage 
der Zeit, bis uns das ernsthaft bedroht. Die spürbar große Panik des 
Herrn Trump kommt nicht von ganz ungefähr.

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Autor: testobjekt (Gast)
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Paul schrieb im Beitrag #5517194:
> Weil ein kleines Land wie Deutschland nicht ganz Afrika integrieren
> kann, bloß weil es den Leuten anderswo schlechter geht.

Doch das könnte Deutschland locker bei derzeit 110 Flüchtlingen auf 
10.000 Einwohner. Wir wollen nur nicht. Lieber den eigenen 
Lebensstandard hochhalten anstatt etwas vom eigenen Wohlstand abzugeben. 
Ich glaube manchmal vergessen wir einfach was für ein Privileg wir haben 
hier aufgewachsen zu sein. Wie asdfg schon meinte, wir gehören zu den 
wohlhabenden 10 Prozent.

Autor: F. B. (finanzberater)
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asdfg schrieb:
> Paul schrieb:
>> Die wenigsten in Deutschland haben einen IGM Vertrag.
>
> Liefere konkrete Zahlen und man kann darüber diskutieren.

"Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der tarifgebundenen Beschäftigte in 
Deutschland, in weniger als einem Drittel der Unternehmen gelten Haus- 
oder Flächentarifverträge."

http://www.dgb.de/themen/++co++69e2d066-3977-11e8-...

Autor: Joe F. (easylife)
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Mir fällt gerade auf, dass je mehr Gedanken ich mir um die globalen 
Verteilungsprobleme mache, desto scheiss-egaliger mir Tarifverträge 
sind...
Nichts für ungut.

Autor: F. B. (finanzberater)
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testobjekt schrieb:
> Doch das könnte Deutschland locker bei derzeit 110 Flüchtlingen auf
> 10.000 Einwohner. Wir wollen nur nicht.

Kannst du das bitte noch umrechnen auf die Zahl der 
Netto-Beitragszahler? Also auf diejenigen, die den Sozialstaat 
finanzieren müssen?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Donnerstag, 24.05.2018, 13:15

Immer weniger Beschäftigte in Deutschland profitieren nach Erkenntnissen 
von Arbeitsmarktforschern von Tarifverträgen.

Die seit Jahren anhaltende Tendenz habe sich zuletzt sogar noch leicht 
beschleunigt, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des 
Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Beschäftigte mit Branchentarifvertrag:

Westdeutschland

1996: 70 %
2017: 49 %

Ostdeutschland

1996: 54 %
2017: 34 %

https://www.focus.de/finanzen/boerse/wirtschaftsti...

Autor: asdfg (Gast)
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F. B. schrieb:
> "Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der tarifgebundenen Beschäftigte in
> Deutschland, in weniger als einem Drittel der Unternehmen gelten Haus-
> oder Flächentarifverträge."

Ein Kumpel ist als Bauingenieur von einem sehr großen Unternehmen wie 
Strabag in ein kleines Ingenieurbüro gewechselt und hat jetzt deutlich 
mehr Geld.

Ich arbeite bei einem OEM, wo wir kleinere Aufträge an kleinere 
Ingenieurbüros vergeben und die guten verdienen dort ähnlich wie beim 
OEM.

Tarif ist nicht alles. Man muss halt gut sein, wenn man mehr als andere 
will. Einfach so bekommt das niemand.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Wenn unsere Gesellschaft nicht so viel Angst vor Hartz 4 hätte, würde 
sich sehr schnell was an der Lohnsituation ändern!

Autor: Joe F. (easylife)
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F. B. schrieb:
> Kannst du das bitte noch umrechnen auf die Zahl der
> Netto-Beitragszahler? Also auf diejenigen, die den Sozialstaat
> finanzieren müssen?

Du meinst also, der Sozialstaat finanziert sich rein über 
Einkommensteuer?
Was ist mit Unternehmenssteuern, MwSt., Zölle und sonstige 
Staatseinnahmen?
Ein Bezug zum Bruttoinlandsprodukt schafft da mehr Klarheit:

BIP Deutschland (2016): 3,5 Billionen EUR

Geschätzt 1 Mio Flüchtlinge, angenommen jeder wäre Leistungsempfänger 
und "kostet" 1000 EUR / Monat.
= 12 Mrd. EUR / Jahr

Kosten für Flüchtlinge also 0.3% des BIP.

Im Vergleich:

Sozialhaushalt insgesamt: 900 Mrd. EUR
Kosten für Zinsen (Schulden des Bundes): 120 Mrd. EUR (3% des BIP)
Verteidigungsetat: 41 Mrd. EUR pro Jahr

Einsparung durch Niedrigzinsen (im Vergleich zu 2007) pro Jahr: 240 
Milliarden EUR

Und der muss auch noch sein:
BER: 7,3 Mrd. EUR
Stuttgart-21: 8,2 Mrd. EUR

Siehst du, wie klein das "Problem" Flüchtlingskosten ist?
Im übrigen kommt das Geld, das an Leistungsempfänger ausgezahlt wird zu 
100% wieder in unseren Wirtschaftskreislauf zurück.
Ausser Leistungen, die in Form von Renten oder Kindergeld ins Ausland 
transferiert werden. Und da wird ja auch aktuell drüber diskutiert...

: Bearbeitet durch User
Autor: Abradolf L. (Firma: Ricksy Business) (abradolf_lincler) Benutzerseite
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Thread kann man wohl dicht machen, nachdem sich der linke und rechte 
Müll nun rumtreibt und ihre Plattitüden vom Stapel lassen.

Beitrag #5517346 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5517356 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Filter (Gast)
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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5517356:

> Hallo Joe.
> Ist ein Argument, allerdings muss ich das bezogen auf meine Erfahrungen
> mit Absolventen leider etwas präzisieren.
> Also Absolventen, "die nichts bekommen", also nur Absagen bekommen, sind
> Problemfälle (Ausnahmen), da hilft dann nichts mehr. Da ist
> wahrscheinlich die Studiendauer zu lange oder die Noten zu schlecht.

Da ihr ja Einsicht in manche Bewerbungsunterlagen habt, wann etwa 
empfinden die Unternehmen die Dauer als zu lang und die Noten als zu 
schlecht?

Beitrag #5517381 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Joe F. (easylife)
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Filter schrieb:
> Da ihr ja Einsicht in manche Bewerbungsunterlagen habt, wann etwa
> empfinden die Unternehmen die Dauer als zu lang und die Noten als zu
> schlecht?

Ich kann nur über mittelständische Betriebe (<300 MA und <10 MA) 
sprechen. Bei den Bewerbungen bei denen ich bisher mitentschieden habe, 
spielte die Studiendauer so gut wie gar keine Rolle. Bei den Noten kam 
es darauf an, ob sie für den Tätigkeitsbereich relevant waren. Am 
wichtigsten ist die Note der Abschlussarbeit und da ist alles unter 
"gut" eher chancenlos.
Schlimm sind Rechtschreibfehler im Bewerbungsschreiben, ich kann es 
nicht oft genug betonen. Das wirkt absolut trottelig und mindert die 
Chance auf ein Bewerbungsgespräch enorm.
Bei Bewerbern mit Berufserfahrung waren die Hochschulzeugnisse oft gar 
nicht Teil der Bewerbung, aussagekräftig genug waren der Lebenslauf, die 
bisherigen Tätigkeiten und evtl. Arbeitszeugnisse, manchmal auch 
Arbeitsproben (z.B. mitgebrachtes PCBA).
Zu 90% entscheidend war immer das Bewerbungsgespräch, Papier erzählt oft 
nur Geschichten, im Interview (ca. 1h) bekommt man einen wesentlich 
klareren Eindruck von Persönlichkeit, Teamfähigkeit und fachlicher 
Kompetenz.
Auch die Fragen des Bewerbers bezügl. seiner zukünftigen Aufgaben, 
Arbeitsplatzausstattung, Teamzusammensetzung etc. lassen erkennen, ob 
jemand irgend einen Job zum Geldverdienen runterreissen möchte, oder 
sich mit Engagement einbringen wird und an persönlicher 
Weiterentwicklung im Betrieb interessiert ist.

Bei Konzernen mag das wiederum ganz anders aussehen, ich vermute, da 
wird mehr auf Papier (Noten) geachtet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Filter (Gast)
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Elektrotechniker schrieb im Beitrag #5517381:

> Aber noch einmal zum Ursprungsproblem: Die Situation ist momentan extrem
> widrig für (unsere) E-Absolvent (Master und Bachelor). Von 12
> Absolventen in den letzten beiden Monaten mussten wir 10 notfallmäßig
> bei uns im Fachbereich aufnehmen (um Arbeitslosigkeit zu verhindern).
> Alle hatten Durchschnittsnoten zwischen 1.3 und 2.0.

Als was, als Tutor oder als Hiwi? Das muss doch finanziell genehmigt 
werden? So wie du das schilderst, klingt das wie eigenmächtiges Asyl für 
Jungingenieure in der Bredouille.
Man kann wohl aber sagen, dass der Ingenieurmarkt langsam überall 
wirklich am Ende seiner Aufnahmefähigkeit angekommen ist. Selbst die 
Bauingenieure werden nicht wirklich viel eingestellt, obwohl der Staat 
jede Verwendung für sie hätte, aber keinen finanziellen Mittel bzw. will 
keine dafür bereitstellen.
Und die zuvielen Ingenieure können dann wirklich bald reihenweise 
umschulen ins Handwerk oder  in den Facharbeiterbereich. Allerdings 
sträuben sich die AG oft, einen Ing. in seinem studierten Fachgebiet 
dann als Facharbeiter umzuschulen/degradieren.
Ein guter Teil der Misere liegt wohl an der globalen Überschuldung, die 
Währungen stehen nahe am Ende ihrer Lebenszeit. Kaum noch echte 
Wirtschaft, daür aufgeblähte Finanzwirtschaft, die die echte Wirtschaft 
am Gedeihen behindert und stranguliert.

Autor: testobjekt (Gast)
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Filter schrieb:
> Und die zuvielen Ingenieure können dann wirklich bald reihenweise
> umschulen ins Handwerk oder  in den Facharbeiterbereich. Allerdings
> sträuben sich die AG oft, einen Ing. in seinem studierten Fachgebiet
> dann als Facharbeiter umzuschulen/degradieren.

ich habe genau die gegenteilige Erfahrung gemacht. Ich komme aus dem 
Handwerk und habe jetzt noch ein Semester bis ich meinen staatlich 
geprüften Techniker habe. Nebenbei arbeite ich im Betrieb weiter auf 450 
Euro Basis. Durch den Kontakt mit unseren Kunden oder anderen Gewerken 
wurden mir schon öfters Jobangebote auf Gehaltsstufe eines Ingenieurs 
angeboten. Meine Erfahrungen waren eher, dass momentan jede größere 
Firma Fachkräfte sucht. Sobald die dann merken dass man nicht komplett 
auf den Kopf gefallen ist und sich gerade weiterbildet, wird immer 
gleich nach der beruflichen Zukunft gefragt.

Autor: S. R. (svenska)
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asdfg schrieb:
> Meine schwedischen Kollegen haben 20% weniger als mein IGM-Tarifgehalt
> und erzählten, dass die Abgaben bei in Summe bei 70% liegen. Zudem ist
> abgesehen von Strom alles teurer.

Der Steuersatz in Schweden beträgt 28-34% (je nach Kommune), plus 
(freiwillig) 1% Kirchensteuer. Höhere Einkommen bekommen eine 
Zusatzsteuer von 20% (ab 455 kSEK = 44 k€) oder 25% (ab 662 kSEK = 64 
k€).

Damit liegt die maximale Einkommenssteuer bei 59%.
Die staatliche Kranken- und Rentenversicherung ist darin schon 
enthalten.

Alle anderen Versicherungen (insbesondere Arbeitslosen- und 
Unfallversicherung) sind freiwillig und privat.

Wobei die meisten Schweden einen Kredit irgendwo rumliegen haben. Der 
lässt sich aber teilweise steuerlich absetzen - das System dahinter habe 
ich noch nicht ganz durchschaut.

Beitrag #5517522 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5517527 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: elvis (Gast)
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Joe F. schrieb:
> Siehst du, wie klein das "Problem" Flüchtlingskosten ist?
Relativieren, willkürlich kleine Zahlen verwenden fertig ist die heile 
Welt.

Kulturelle Probleme existieren nicht, Integration geht bei dir rein über 
die Zahlen die zudem noch vollkommen willkürlich geschönt gewählt sind.

> Im übrigen kommt das Geld, das an Leistungsempfänger ausgezahlt wird zu
> 100% wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück.
Und wieder die heile Weltpropaganda nachgeplappert. Muttis Bester, Joe 
F. 'Wir schaffen das!'

Bei dir ist echt Hopfen und Malz verloren, selber denken Fehlanzeige.

Autor: Franz Perschau (Gast)
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elvis schrieb:

> Bei dir ist echt Hopfen und Malz verloren, > selber denken Fehlanzeige.

Er sollte Politiker werden. Frau Merkel braucht solche Männer!

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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> Der Steuersatz in Schweden beträgt 28-34% (je nach Kommune), *plus*
> (freiwillig) 1% Kirchensteuer. Höhere Einkommen bekommen eine
> Zusatzsteuer von 20% (ab 455 kSEK = 44 k€) oder 25% (ab 662 kSEK = 64
> k€).
>

Hinzukommen die höherer Mehrwertsteuer (25%, gelegentlich 12%) und die 
Aufschläge auf Alkoholica. Auf letzteres kann man ja noch verzichten. 
Dafür ist die KfZ-Steuer wohl geringer als in .de

Autor: Stilles Wasser (Gast)
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Hallo nochmals,

ich glaube der Thread ist im Eimer und ich glaube kaum, dass noch 
sinnvolle Beiträge kommen werden :(

In der Zwischenzeit habe ich 2 weitere Bewerbungen abgeschickt und kann 
nun hoffen, dass es was wird. Ich habe mich jetzt bei Wago und beim 
Fraunhofer beworben. Ich bedanke mich nochmals für einige Kommentare, 
die hilfreich waren.

Wenn das alles nichts wird, dann werde ich wohl zum Dienstleister gehen 
müssen. Ich persönlich hätte damit am Ende kein Problem und würde mich 
doch freuen, wenn die einem eine passende Arbeit besorgen. Meine 
Ansprüche würde ich dafür auch herunterschrauben.

MfG

Stilles Wasser

Autor: Franz Perschau (Gast)
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Geh bloß nicht zum Dienstleister!

Denk an deine Nachfolger. Sie werden es dir danken!

Autor: asdfg (Gast)
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S. R. schrieb:
> Der Steuersatz in Schweden beträgt 28-34% (je nach Kommune), plus
> (freiwillig) 1% Kirchensteuer. Höhere Einkommen bekommen eine
> Zusatzsteuer von 20% (ab 455 kSEK = 44 k€) oder 25% (ab 662 kSEK = 64
> k€).
>
> Damit liegt die maximale Einkommenssteuer bei 59%.
> Die staatliche Kranken- und Rentenversicherung ist darin schon
> enthalten.
>
> Alle anderen Versicherungen (insbesondere Arbeitslosen- und
> Unfallversicherung) sind freiwillig und privat.

Bei den von mir genannten ungefähren 60% ist die Umsatzsteuer aber 
bereits enthalten, auch die Arbeitslosenversicherung.

Ab 662kSEK hat der Schwede je nach Kommune zwischen 53 und 59% Abgaben, 
ohne Umsatzsteuer. Mit Umsatzsteuer und Arbeitslosenversicherung werden, 
wie von meinen Kollegen erwähnt, die 70% sogar gerissen. Und das bei 
einem niedrigeren Bruttogehalt....

Autor: S. R. (svenska)
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Berufsrevolutionär schrieb:
> Hinzukommen die höherer Mehrwertsteuer (25%, gelegentlich 12%) und die
> Aufschläge auf Alkoholica. Auf letzteres kann man ja noch verzichten.

Alkoholika kaufe ich im Deutschlandurlaub, so wie die Schweden auch. An 
unserer Hochschule wurde zweimal jährlich die große Deutschland-Busreise 
beworben, jeweils nach Puttgarden. ;-)

asdfg schrieb:
> Bei den von mir genannten ungefähren 60% ist die Umsatzsteuer aber
> bereits enthalten, auch die Arbeitslosenversicherung.

Das heißt, dein Kollege ist ein Gutverdiener mit deutlich über 
5000€/Monat brutto. Wenn er sich dann noch einige Zusatzversicherungen 
und Verträge ans Bein gebunden hat, kommt das hin.

Apropros: Welche Umsatzsteuer? Die Mehrwertsteuer, zahlt man nicht aufs 
Einkommen... Arbeitslosenversicherung weiß ich grad nicht, da hab ich 
mir noch keine Gedanken gemacht bisher.

Ich habe - wenn man die Zahlen in A&B als Vergleich nimmt - ein höheres 
Bruttoeinkommen, als ich es in Deutschland für eine vergleichbare 
Tätigkeit hätte und deutlich geringere Abgaben (nämlich unter 33% 
inklusive Versicherungen), als ich sie in Deutschland bei gleichem 
Einkommen hätte.

Deswegen war ich bei deinen Angaben etwas skeptisch.

Autor: asdfg (Gast)
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S. R. schrieb:
> Das heißt, dein Kollege ist ein Gutverdiener mit deutlich über
> 5000€/Monat brutto

Als Abteilungsleiter beim schwedischen Tochterunternehmen bleibt ihm 
netto etwa so viel wie reguläre Ingenieure im IGM-Tarif erhalten.

Die unvermeidbare Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer ist nicht die korrekte 
Bezeichnung, sollte man schon zu den Abgaben zählen. Letztlich bekommt 
jedes Unternehmen in der Kette die volle Umsatzsteuer als Vorsteuer 
zurück und gibt sie letztlich an den Endkunden bzw privaten Bürger 
weiter.

Autor: thorsten (Gast)
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es sieht auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht gut aus
vor einigen jahren hätte man noch sagen können, wenn man dies studiert 
oder diese Ausbildung macht, dann wird man keine Probleme beim 
berufseinstieg haben.

Heute ist es perfide. Selbst in Großstädten hat man Probleme nach 
Studium x oder Ausbildung y einen einstieg zu finden.

ausgenommen man hat eine Ausbildung im öffentlichen dienst gemacht oder 
bei REWE usw. die übernehmen fast immer. Leider kommt man nicht so 
leicht in ÖD rein. Auswahlkriterien und konservative personalentscheider 
und Vetternwirtschaft sei Dank.

Stellenangebote gibt es ohne Ende. auf Facebook, twitter und co. werden 
auch welche veröffentlicht. ernst nehmen darf man diese nicht, denn 
diese existieren gar nicht. es kostet nix bis wenig online zu 
veröffentlichen

Autor: thorsten (Gast)
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ohne Vitamin B oder Parteibuch ist es chancenlos da in 
nicht-dienstleister reinzukommen

Hast du bemerkt dass es seit einigen Jahren fast nur noch 
Stellenangebote der Dienstleister oder Zeitarbeitsfirmen gibt ?

egal wo man hinschaut.

das betrifft alle: von der ungelernten kraft bis zum Akademiker, die 
alle bei ihrer suche auf ZA-Firmen und Dienstleistern treffen. Es gibt 
Akademiker ZA-Firmen doch die sind nicht besser

Ich kenne so viele die MINT Fächer studiert haben und ordentliche Noten 
haben zig Praktika und Referenzen. Doch die meisten von denen fanden 
nach dem Studium nix.

Einige haben in den großen Firmen Praktikum gemacht oder waren 
Werkstudenten. Doch nach dem Studium gibt es da keine Chance des 
Eintritts. Ausgeschrieben sind über Jahre stellen dort die formal 
ausgeschrieben sind. Doch erfahrene bewerber nehmen diese nicht mehr 
ernst.

Mit Vitamin B kommt man sehr weit für alle anderen ist ein Einstieg 
unmöglich.

Die Dienstleister sind überall und haben die jobbörsen im griff. jedoch 
muss man aufpassen, denn ausgeschriebene Stellen existieren nicht immer. 
Meist nehmen sie daten auf und sammeln sie für den fall dass was frei 
wird

die selben Stellen tauchen immer wieder auf. es wird suggeriert dass man 
keine passenden leute gefunden hat.

Mir tun die leute leid, die schwere und Konkurrenz-behaftete 
Studiengänge absolviert haben.

wenn man fertigstudiert hat, landet man in Hartz 4, denn keine 
Sozialabgaben als student gezahlt. aber kaum einer der MINT studiert hat 
oder was anderes, meldet sich arbeitslos nach Studium. weil man mit 
Sowas nicht rechnet
aber irgendwann muss man das tun.

es gibt keine Sicherheit mehr.
Für die fallmanager der jobcenter ist es Alltag, dass sie es mit 
Akademikern zu tun haben.

Und Verständnis für Arbeitslosigkeit hat dann eh keiner. Von der Familie 
und Umfeld heisst es, wenn die keine ahnung haben,,hast du schlechte 
noten?'' oder ob man deine Bewerbungsunterlagen korrigieren solle. alles 
so Argumente von wegen Arbeitslosigkeit hast du selbst verschuldet.

Und wen wir schon dabei sind, dass flüchtlinge mehrheitlich keine 
Fachkräfte sind, wie vorgegaukelt, war uns doch allen klar. von grünen, 
Spd und auch von cdu wurde das aber suggeriert. Hetze ist da fehl am 
platz. vielmehr sollten wir uns der frage widmen, wie wir mit armut im 
alter fertig werden sollen, es wird viele betreffen, die davon keine 
ahnung haben

in der schule lernt man Sowas hierzulande nie, wie das rentenniveau ist 
usw.

Flüchtlinge seit 2015 arbeiten im Niedriglohnsektor oder wenn sie 
Ausbildung machen, bei kleinen regionalen betrieben.

Autor: thorsten (Gast)
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das Problem ist einfach, dass sich heutige Absolventen überschlagen. 
auch in mint-fächern gibt es viele fleissige mit guten noten und zig 
Praktika und Auslandsaufenthalt. bewerbungsanschreiben, Persönlichkeit 
und soft skills passen auch

Die nachfrage ist jedoch gering. und wir sollten uns mal kritisch damit 
befassen.

ich kenne Ingenieure die 1992 Diplom gemacht haben oder Chemiker ohne 
promotion. viele von denen haben 2,0 oder schlechter, höchstens 1 
Praktikum. kein Auslandsaufenthalt und 7 Jahre Studium und trotzdem 
wurden sie nach Studium sofort fündig

wenn jemand damals in usa Auslandsaufenthalt hatte wurde das sofort 
thematisiert und gefragt wie die gegend sei
heute ist alles selbstverständlich

Autor: thorsten (Gast)
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das ist wie mit beamten wenn man davon profitiert ist man ein Sieger

Autor: thorsten (Gast)
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es gibt mehrere Millionen arbeitslose die nicht offiziell gemeldet sind

nicht nur in Ostdeutschland sondern überall in BRD verstreut ein 
Großteil mit Ausbildung

Wenn es fachkräftemangel gäbe müsste man diese nehmen und ggfs 
umschulen. Das wäre billiger als sinnlose Maßnahmen die nix taugen

Autor: Heinrich (Gast)
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thorsten schrieb:
> Ich kenne so viele die MINT Fächer studiert haben und ordentliche Noten
> haben zig Praktika und Referenzen. Doch die meisten von denen fanden
> nach dem Studium nix.

Anscheinend ist es heutzutage wirklich so schlimm. Ich kann die Lage für 
Hochschulabsolventen nicht mehr einschätzen, dafür liegt mein Abschluss 
in den Nuller-Jahren dieses Jahrhunderts schon zu weit zurück. Aber 
irgendwie bin ich heilfroh, dass ich den Einstieg als Ingenieur 
irgendwie geschafft habe und in einem tarifgebundenen Unternehmen 
arbeiten darf. Ich möchte in diesen schwierigen Zeiten kein Student mehr 
sein. Der ganze nervige Bewerbungszirkus kann mir gestohlen bleiben.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Joe F. schrieb:
> Siehst du, wie klein das "Problem" Flüchtlingskosten ist?

Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

https://www.wiwo.de/politik/deutschland/sozialstaa...

Autor: Markus B. (markus3001)
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Heinrich schrieb:
> thorsten schrieb:
>> Ich kenne so viele die MINT Fächer studiert haben und ordentliche Noten
>> haben zig Praktika und Referenzen. Doch die meisten von denen fanden
>> nach dem Studium nix.
>
> Anscheinend ist es heutzutage wirklich so schlimm. Ich kann die Lage für
> Hochschulabsolventen nicht mehr einschätzen, dafür liegt mein Abschluss
> in den Nuller-Jahren dieses Jahrhunderts schon zu weit zurück. Aber
> irgendwie bin ich heilfroh, dass ich den Einstieg als Ingenieur
> irgendwie geschafft habe und in einem tarifgebundenen Unternehmen
> arbeiten darf. Ich möchte in diesen schwierigen Zeiten kein Student mehr
> sein. Der ganze nervige Bewerbungszirkus kann mir gestohlen bleiben.

Die Arbeitslosenquote bei Ingenieuren liegt bei ca. 2,5%. Dann lieber 
Leihbude mit 35k brutto (1800€ netto mtl.) als hartz4 mit ca. 900€ 
netto.

Autor: Joe F. (easylife)
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F. B. schrieb:
> Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt

"Explodieren" - sehr plakativ.
Ja, die Sozialkosten nehmen zu, das ist nicht verwunderlich.
Der Artikel nennt aber (ganz am Ende) auch die Zahlen, und die sehen 
ganz im Gegensatz zum Titel des Artikels wenig schockierend aus:

Leistungsbezieher 2010 nach Asylbewerberleistungsgesetz: 130.000
Leistungsbezieher 2015 nach Asylbewerberleistungsgesetz: 975.000

Ausgaben 2010: 815 Mio
Ausgaben 2015: 5.3 Mrd

Pro Asylbewerber 2010: 6.270 EUR/Jahr
Pro Asylbewerber 2015: 5.435 EUR/Jahr


Der Sozialhaushalt wird zu etwa 1/3 von den 45 Mio. Erwerbstätigen 
getragen.
Somit beträgt die Belastung (5,3 Mrd. durch Asylbewerber) für jeden 
Erwerbstätigen im Schnitt 40 EUR pro Jahr = 3,33 EUR im Monat.
Und damit retten wir fast 1 Mio. Flüchtlinge.

Gleichzeitig verliert jeder Bundesbürger, wenn er nur 10.000 EUR 
Erspartes auf dem Konto hat, ca. 500 EUR pro Jahr.
Nur weil es heute eben keine 5% mehr auf Erspartes gibt, sondern Null.
Wer 20.000 gespart hat, verliert 1.000 EUR pro Jahr.

Regt uns das genauso auf?
Herr Finanzberater?

: Bearbeitet durch User
Autor: thorsten (Gast)
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es ist furchtbar die Situation

in Chemie zum Beispiel wird man im ersten Semester darauf hingewiesen 
dass man promovieren sollte und dass selbst da keine Garantie auf einen 
Job gibt

das ist doch krank.

ich kann nicht mehr zählen wieviele promovierte Chemiker ich kenne, die 
nach dem Studium ewig arbeitslos waren

Chemie ist ein schwieriges und arbeitsintensives Studium. Daher muss man 
sich das hier besonders gut überlegen.

es gibt jedoch wenige, die sich outen. Viele sind scheinselbstständig 
und haben sich selbstständig gemacht ohne davon leben zu können.

jens Romba ist wohl einer der wenigen die an die Öffentlichkeit gegangen 
sind. Viele dummköpfe sagen ja, wenn sie ihn sehen, er sei komisch oder 
hätte keine Soft skills usw.

es wird getan, als wäre es seine Schuld und er sei unfähig. Moment mal 
in welch kranker Welt leben wir eigentlich, in der ein promovierter 
Chemiker Hartz 4 Empfänger wird?

Autor: thorsten (Gast)
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Markus B. schrieb:
> Heinrich schrieb:
>> thorsten schrieb:
>>> Ich kenne so viele die MINT Fächer studiert haben und ordentliche Noten
>>> haben zig Praktika und Referenzen. Doch die meisten von denen fanden
>>> nach dem Studium nix.
>>
>> Anscheinend ist es heutzutage wirklich so schlimm. Ich kann die Lage für
>> Hochschulabsolventen nicht mehr einschätzen, dafür liegt mein Abschluss
>> in den Nuller-Jahren dieses Jahrhunderts schon zu weit zurück. Aber
>> irgendwie bin ich heilfroh, dass ich den Einstieg als Ingenieur
>> irgendwie geschafft habe und in einem tarifgebundenen Unternehmen
>> arbeiten darf. Ich möchte in diesen schwierigen Zeiten kein Student mehr
>> sein. Der ganze nervige Bewerbungszirkus kann mir gestohlen bleiben.
>
> Die Arbeitslosenquote bei Ingenieuren liegt bei ca. 2,5%. Dann lieber
> Leihbude mit 35k brutto (1800€ netto mtl.) als hartz4 mit ca. 900€
> netto.


Hehe diese 2,5 Prozent muss man mit Vorsicht geniessen.
Das sind nicht mal die gemeldeten und erfassten Arbeitslosen. Nach einer 
Weile verlieren sie ihren Akademikerstatus, wenn sie in Weiterbildungen 
oder Maßnahmen sind oder älter sind werden sie nicht erfasst

und man muss bedenken, es gibt viele viele die sich nie arbeitslos 
melden. Fachfremd arbeiten oder von den Eltern leben usw.

Leihbuden sind ganz schlimm........ Methoden und Umgang furchtbar.

Keiner regt sich darüber auf, dass sie so mächtig geworden sind.

Aber schon komisch. Wer in diesem Land arbeitslos wird egal ob 
Akademiker oder Facharbeiter oder ungelernter der wird es mit denen zu 
tun haben

früher waren zeitarbeitsfirmen und personaldienstleiste nur auf 
ungelernte spezialisiert

Autor: thorsten (Gast)
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F. B. schrieb:
> Joe F. schrieb:
>> Siehst du, wie klein das "Problem" Flüchtlingskosten ist?
>
> Die Sozialkosten explodieren – und niemand handelt
>
> https://www.wiwo.de/politik/deutschland/sozialstaa...

ich finde es auch nicht gut, dass wir flüchtlinge aufnehmen. Aber Herr 
Sarrazin Flüchtlinge nimmt man nicht aus dem Grund auf, dass sie hier 
profit bringen sollen

Autor: F. B. (finanzberater)
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Joe F. schrieb:
> Leistungsbezieher 2010 nach Asylbewerberleistungsgesetz: 130.000
> Leistungsbezieher 2015 nach Asylbewerberleistungsgesetz: 975.000
>
> Ausgaben 2010: 815 Mio
> Ausgaben 2015: 5.3 Mrd
>
> Pro Asylbewerber 2010: 6.270 EUR/Jahr
> Pro Asylbewerber 2015: 5.435 EUR/Jahr

Hast wohl übersehen, dass die meisten Asylbewerber jetzt in Hartz IV 
sind und keine Leistungen nach Asylbewerberleistungsgesetzt mehr 
bekommen. Wobei das mit den 5,3 Mrd wohl kaum stimmen kann. Wenn man pro 
Asylbewerber nur 1.000 € pro Monat ansetzt, kommt man schon auf mehr als 
das Doppelte:

950.000 * 12.000 €/Jahr = 11,7 Milliarden

Realistischer sind aber wohl eher 2.500 € pro Asylbewerber und 5.000 € 
pro MUFL. Da muss man allerdings schon in der NZZ nachschauen, um an 
diese Informationen zu kommen.

https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtl...


> Der Sozialhaushalt wird zu etwa 1/3 von den 45 Mio. Erwerbstätigen
> getragen.

Und von wem wird der Rest getragen? 1/3 Erwebstätige, 1/3 Arbeitgeber 
und 1/3 Staat? Jetzt rate mal, wo der Staat das Geld her hat. Und die 
Arbeitgeber schlagen das auf die Preise drauf, d.h. am Ende zahlt es der 
Verbraucher.


> Gleichzeitig verliert jeder Bundesbürger, wenn er nur 10.000 EUR
> Erspartes auf dem Konto hat, ca. 500 EUR pro Jahr.
> Nur weil es heute eben keine 5% mehr auf Erspartes gibt, sondern Null.
> Wer 20.000 gespart hat, verliert 1.000 EUR pro Jahr.
>
> Regt uns das genauso auf?
> Herr Finanzberater?

Selbst schuld, wer sein Geld auf dem Konto liegen lässt anstatt es zu 
investieren. Gibt man hier lukrative Anlagetipps, erntet man regelmäßig 
Minusbewertungen. Und die Nullzinsen gibt es, weil sich die Staaten 
entschulden wollen von den Schulden, die auch durch exorbitante 
Sozialleistungen verursacht wurden, die man an Wirtschaftsflüchtlinge 
und Sozialbetrüger verschleudert hat. Das Geld hätte man mal besser zur 
Schuldentilgung verwendet.

Autor: S. R. (svenska)
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asdfg schrieb:
> Als Abteilungsleiter beim schwedischen Tochterunternehmen bleibt ihm
> netto etwa so viel wie reguläre Ingenieure im IGM-Tarif erhalten.

Nachvollziehbar.

Aber: Diese Art der Besteuerung reduziert die Unterschiede zwischen den 
mittleren und hohen Einkommen, was dazu führt, dass Abteilungsleiter und 
andere höhere Mitarbeiter nicht so sehr abheben. Das wieder passt zu den 
flachen Hierarchien, die man in schwedischen Unternehmen sieht.

Man wird halt nicht des Geldes wegen Abteilungsleiter.

asdfg schrieb:
> Die unvermeidbare Umsatzsteuer, Mehrwertsteuer ist nicht die korrekte
> Bezeichnung, sollte man schon zu den Abgaben zählen.

Sie wird im Allgemeinen nicht zu den Abgaben gezählt, genauso wie 
Preisunterschiede. Es dann trotzdem zu tun, nur um ein bisschen zu 
übertreiben, verwässert die Diskussion - genau so, wie es hier passiert 
ist. Sowas ist unklug.

Autor: thorsten (Gast)
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Hier kann man herrlich sehen, wie TEILE UND HERRSCHE funktioniert


Was hat Agenda 2010 mit Flüchtlingen zu tun?

Viele Schlaumeier begreifen nicht, dass ohne flüchtlinge sich ihre Lage 
nicht verbessern würde

schon 2013 lange vor der flüchtlingskrise gab es ewige Diskussionen 
hartz 4 um 5 Euro zu erhöhen

lächerlich

Autor: asdfg (Gast)
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S. R. schrieb:
> Man wird halt nicht des Geldes wegen Abteilungsleiter.

Weswegen sollte sich ein Ingenieur denn sonst gegen die ursprüngliche 
Studienwahl und für Kennzahlen entscheiden? Sehr naiv. Viele Menschen 
studieren überhaupt nur der Kohle wegen.

Selbstverständlich muss die Umsatzsteuer besonders im Ländervergleich 
berücksichtigt werden. Sie schmälert das Nettogehalt. Deswegen fahren ja 
viele Leute zum Tanken oder Einkaufen über Grenzen.

Autor: Kurzschluss (Gast)
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thorsten schrieb:
> Hier kann man herrlich sehen, wie TEILE UND HERRSCHE funktioniert
>
> Was hat Agenda 2010 mit Flüchtlingen zu tun?
>
> Viele Schlaumeier begreifen nicht, dass ohne flüchtlinge sich ihre Lage
> nicht verbessern würde
>
> schon 2013 lange vor der flüchtlingskrise gab es ewige Diskussionen
> hartz 4 um 5 Euro zu erhöhen
> lächerlich

Verbessern tut das die Lage aber auch nicht, Platz wird knapp und das 
Asyl, später Hartz oder Sozialhilfe müssen über unsere Export-KMUs 
erwirtschaftet werden, was die Standortattraktivität verschlechtert. Wir 
sind rohstofflos, wir können uns mit zuviel Sozialpflegefällen in den 
Ruin treiben durch steigende Ausgaben und Mindereinnahmen aus der 
Industrie wegen Abwanderung und Pleite. Deshalb nimmt kein Land bei 
Verstand unkontrolliert und unbegrenzt Flüchtlinge auf. Die Krisenländer 
müssen selbst ihr Übernachwuchsproblem lösen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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thorsten schrieb:
> Viele Schlaumeier begreifen nicht, dass ohne flüchtlinge sich ihre Lage
> nicht verbessern würde

Mir wird es finanziell gesehen durch die Flüchtlingen kaum schlechter 
gehen, da sie für mich weder Konkurrenz um den Arbeitsplatz noch um 
Wohnraum sind. Im Gegenteil kurbeln sie die Wirtschaft an und steigern 
meine Gewinne auf Kosten der steuer- und beitragszahlenden 
Allgemeinheit. Ich werde auch kaum darunter leiden, wenn irgendwann 
Sozialleistungen weiter gekürzt werden müssen, da ich dann sowieso 
finanziell unabhängig bin. Aus der Perspektive eines 
niedrigqualifizierten Hartz IV-Empfängers sieht das allerdings ganz 
anders aus. Gibt nicht so viele Jobs für Reinigungskräfte, dass die für 
alle reichen würden.

Autor: asdfg (Gast)
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F. B. schrieb:
> Ich werde auch kaum darunter leiden, wenn irgendwann Sozialleistungen
> weiter gekürzt werden müssen, da ich dann sowieso finanziell unabhängig
> bin.

Solange die Wirtschaft so rennt wie jetzt, ja, aber weltweite 
Überschuldung und Trump werden schon dafür sorgen, dass die Aktienmärkte 
bald wieder steil bergab gehen. Dir wünsche ich, dass das zeitgleich mit 
dem Auslaufen deines ALG1 passiert.

Autor: Guro (Gast)
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