Hallo liebe Freunde der kurzen Welle,
Ich habe die Aktive Mini loop hier aus dem Forum nachgebaut die Bauteile
sind alle Original und neu gewesen. Ich muss demnächst die 21m
Langdrahtantenne die vom Dach aus in den Garten geht entfernen wegen
Umbau. Also beschloss ich die Mini loop zu bauen nur kommt da rein gar
nichts raus.... Ich verwende als Empfänger den Hackrf und es gibt nach
dem einschalten nicht mal eine Anhebung des Rauschpegels. Nur einen
Dauerträger der frei herum schwingt, dies konnte ich etwas eindämmen mit
RG100k und RS 100ohm. Jedoch kommt HF mäßig nichts sinnvolles an der BNC
Buchse er raus. Im Anhang ein paar Bilder des Aubaus wer hätte ähnliche
Probleme oder sogar ne Lösung für das Problem ? Ich habe im Forum
gelesen das es manche in Luftbedrahtung aufgebaut haben und es hat
angeblich sofort einwandfrei funktioniert....
Dann schau dir dochmal den Ausgang auf dem Scope an, da sollte keine
Schwingung erkennbar sein.
Wenn ich mir die Leitungsführung anschaue, z.B. die Leitungen zum Drehko
und die Ausgangsleitung die über relativ lange Strecken parallel laufen,
kann das durchaus zu einer Rückkopplung und damit Schwingen führen.
Ja das habe ich ja schon hinbekommen mit dem Gate Wiederstand und mit
dem 100k gegen masse so steht es auch in der Anleitung fals es zu
Schwingungen kommt ist ja beim Emitterfolger eigentlich nicht der Fall
aber gut. Jetzt kommt aber trotzdem kein Sender am Scanner rein hier mal
der Schaltplan
Eine Frage noch zur Leitungsführung damit ich das besser verstehe, den
Drehko habe ich aus einem alten Radio ausgebaut die Zuleitungen zum
Tuner waren da. 5cm lang und waren mit starrem Kupferdraht beschalten
warum sollten den da meine Leitungen zu lang sein? Im Radio waren sie
sogar noch länger.
Das habe ich mich beim Aufbau auch schon gefragt nur bin ich da noch
nicht ganz dahinter gestiegen wie es gemeint ist die 30 Windungen oder
die 1 ne eine Windung von der loop ?
Markus R. schrieb:> Das habe ich mich beim Aufbau auch schon gefragt nur bin ich da> noch> nicht ganz dahinter gestiegen wie es gemeint ist die 30 Windungen oder> die 1 ne eine Windung von der loop ?
Die Wicklungen auf dem Ringkern müssen den richtigen Wickelsinn haben.
Wenn eine der Wicklungen falsch herum ist, dann passiert das, was Lothar
schon geschrieben hat...
Markus R. schrieb:> Ok vielen Dank für eure Hilfe, die 32 lass ich wie sie ist und die> beiden 1ner Windungen müssen in der selben Richtung sein wie die 32 ger> oder ?
Ja, die 32er kann so bleiben, nur bei den 1er drehst du eine mal um, NUR
EINE!
Die müssern nicht in die selbe Richtung wie die 32er sein, das ist egal,
nur untereinander müssen die beiden 1er den richtigen Wickelsinn haben.
Markus R. schrieb:> Ok vielen Dank für eure Hilfe, die 32 lass ich wie sie ist und> die> beiden 1ner Windungen müssen in der selben Richtung sein wie die 32 ger> oder ?
Wickle sie einfach mal so herum, wie es auf dem von dir geposteten Bild
"Screenshot" ersichtlich ist.
Es ist richtig, was Lothar sagt. Denn die Wicklung mit den 30 Windungen
dient nur zum Auskoppeln in Richtung RX und die ist unabhängig von den
beiden Wicklungen mit jeweils einer Windung. Wenn du eine von den beiden
umpolst, kannst du nochmal testen, ob du dann etwas empfängst.
Markus R. schrieb:> Eine Frage noch zur Leitungsführung damit ich das besser verstehe, den> Drehko habe ich aus einem alten Radio ausgebaut die Zuleitungen zum> Tuner waren da. 5cm lang und waren mit starrem Kupferdraht beschalten> warum sollten den da meine Leitungen zu lang sein? Im Radio waren sie> sogar noch länger.
Die Leitungen zum Drehko sind hier Bestandteil eines Schwingkreises. Der
Schwingkreis nimmt ebenso wie die Loop HF aus dem Äther auf.
Parallel zu diesem Empfangsschwingkreis, er liegt am Vertärkereingang,
läuft bei dir eine recht lange Output-Leitung vom Verstärkerausgang
kommend und kann somit wieder in seinen Eingang rückkopplen. Deshalb die
Schwingneigung.
> Deshalb die Schwingneigung.
Immerhin ist ein ganzes Stück Massefläche dazwischen.
Es gibt eine weitere Möglichkeit zur Schwingneigung: Der Fet hat eine
Gate-Source Kapazität. Steckt jetzt noch ein Koaxkabel an der Buchse,
bewirken diese beiden Kapazitäten eine Rückkopplung (Colpitts). Die
Schaltung muss nicht auf der Resonanzfrequenz der Loopantenne schwingen.
Die Sekundärwicklung mit den daranhängenden Kapazitäten bildet einen
weiteren Schwingkreis.
Wirksam unterdrückt werden kann dieses Schwingen durch Rg, wie oben im
Schaltplan angedeutet. Besser schon vorbeugend einen Rg von ~100 Ohm
vorsehen.
Beitrag "Re: Aktive Loopantenne funktioniert nicht"
Wegen der Großsignalfestigkeit würde ich als J-Fet eher einen BF245C
oder einen J310 verwenden. IMO ist der Ruhestrom eines BF245A zu klein.
Selbst der J310 hat schon eine relativ hohe Ausgangsimpedanz von ~200
Ohm. Bei einer Last von 50 Ohm gehen da >12dB flöten.
Typ Dämpfung [dB]
J310 : 11,6 (Is= 5mA)
3xJ310: 6,3 (Is=16mA, drei J310 parallel)
2N3819: 16,5
BF256B: 18
BF245B: 18
BF245A: 19,5
BF199: 0,7 (bei Ie=15mA)
2N3904: 0,6 (bei Ie=16mA)
Die 30 Windungen auf dem Ringkern sollen dies ausgleichen. Besser wären
hier nur 10 Windungen auf dem Ringkern in Kombination mit einem
Verstärker, welcher die 50 Ohm mühelos treiben kann. Eventuell könnte
die Schaltung der Mini-Whip nach PA0RDT verwendet werden.
http://www.pa3hcm.nl/wp-content/uploads/2015/12/pa0rdt-mini-whip-schema.png
Lothar M. schrieb:> Deshalb die Schwingneigung.
Hat er denn schon gesagt, daß das Ding schwingt?
Ich meine, das letzte war dein Hinweis:
Lothar M. schrieb:> Dann schau dir dochmal den Ausgang auf dem Scope an
Und darauf hat er (denke ich) noch nicht bestätigt, daß die Anordnung
schwingt...
> Hat er denn schon gesagt, daß das Ding schwingt?
Nein, hat er nicht. Aber der gestrichelt eingezeichnete Widerstand
deutet schon auf dieses Problem hin und in einem ähnlichen Fall
(Fahrradfelgen-Loop) hat es bei mir geschwungen. Dies scheint eher der
Normalfall zu sein. Auch die Schaltung nach PA0RDT hat einen 47 Ohm
Widerstand eingebaut, um Schwingneigung zu unterdrücken.
Um Schwingungen festzustellen reicht eine einfache Schaltung am Ausgang.
Dann mit einem Dipper in die Loop und du kannst wunderbar die
Resonanzfrequenz sehen.
Nach obiger Zeichnung habe ich mir einen HF-Tastkopf gebastelt.
Funktioniert ganz wunderbar um wilde Schwingungen jeglicher Frequenz zu
detektieren.
Lothar M. schrieb:> Nach obiger Zeichnung habe ich mir einen HF-Tastkopf gebastelt.
Welchen Typ von Dioden bevorzugst du dafür?
Normale 1NXXX ?
Oder was "HF" Taugliches?
Kilo S. schrieb:> Welchen Typ von Dioden bevorzugst du dafür?
Optimal sind Germaniumdioden wie die AA119. Leider kaum noch zu
bekommen, aber trotz des Alters für erstaunlich hohe Frequenzen
geeignet.
Heute kann man sich mit Low Barrier Schottky Dioden behelfen, diese sind
allerdings nicht für sehr hohe Frequenzen gedacht.
Normale Si-Dioden verringern die Empfindlichkeit sehr wg. ihrer hohen
Uf.
karadur schrieb:> AA119 gibt es laut Homrpage noch bei Kessler E.
Alte Radios ;-)
AA Typen habe ich auch noch (Schlachtgeräte) Hier liegen.
Ich probier das demnächst mal aus.
Danke für den Tipp :)
Ich hatte ursprünglich dazu Diodentypen der Reihe OA... benutzt, um den
genauen Typ zu nennen, müsste ich das alte Dingens nochmal aufmachen.
Meine neueren Geräte habe ich mit der Diode 1N5711 aufgebaut, funzt
genausogut.
Wichtig dabei war mir, dass die Kapazität der Diode gering ist und somit
die Quelle nicht unnötig belastet. Die 1N5711 hat eine Kapazität von
2pF.
Lothar M. schrieb:> Diodentypen der Reihe OA...
Also auch Germanium :)
Lothar M. schrieb:> Wichtig dabei war mir, dass die Kapazität der Diode gering ist und somit> die Quelle nicht unnötig belastet.
Das ist gut zu wissen. :)
Danke!
Hallo ich werde morgen nochmal alle Varianten durchgehen vielen Dank für
eure Hilfe! Welchen Sinn hat es die Leitung vom drehko einseitig auf
masse zu ziehen? Dient dies auch der Schwingunterdrückung mfg
Lothar M. schrieb:> Ich hatte ursprünglich dazu Diodentypen der Reihe OA... benutzt, um den> genauen Typ zu nennen, müsste ich das alte Dingens nochmal aufmachen.
Lasses zu, es ist vermutlich die OA91. Aber die ist noch schwerer zu
bekommen :-P
Markus R. schrieb:> Welchen Sinn hat es die Leitung vom drehko einseitig auf> masse zu ziehen? Dient dies auch der Schwingunterdrückung mfg
unter Umständen ja. Du kannst eine Seite des Schwingkreises "kalt"
legen, womit du die "heisse" Seite genau definieren kannst, soll
heissen, wenn die dem Ausgang am nächsten gelegene Seite geerdet wird,
ist die Möglichkeit einer Rückkopplung geringer.
Es gibt beim HF-Verstärkerbau eine Grundregel die besagt, dass sich Ein-
und Ausgang einer Verstärkerstufe nicht "sehen" dürfen.
HF lässt sich nunmal nicht auf einem Leiter festhalten.
Interessantes Projekt, cooler Aufbau.
Ich hatte auch eine Schwingung mit einer aktiven Loop, aber es war ein
schneller OPV und die Schwingung war 1GHz, mit normalen Oszis kaum zu
sehen. Dazu kam noch dass die Aktive Loop irgendwie funktioniert hat.
Die Schwingung war dort aber einfacher zu beseitigen: die Kompensation
des OPV wurde einfach erhöht. Und weg war sie.
http://www.pa0sim.nl/Single%20chip%20amplifier.htm
Gruß.
Matthias S. schrieb:> Optimal sind Germaniumdioden wie die AA119.
Heute gibt es die BAT62 allerdings sind diese in SMD
Diese sind genau dafür konstruiert, um Germaniumdioden zu ersetzen.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Heute gibt es die BAT62 allerdings sind diese in SMD> Diese sind genau dafür konstruiert, um Germaniumdioden zu ersetzen.> Ralph Berres
Danke für den Tipp, Ralph B. Habe bis jetzt auch alte Radios gefleddert.
Die Verbindung von der BNC Buchse zum FET hat sicher keine 50 OHM. So
Lange HF-Leitungen führt man in Micro-Strip aus.Da musst auch
doppelseitiges Fr4 nehmen.Bei Bungard Fr4 ist die Leiterbreite für 50
OHM etwa 2,7mm. Wenn der FET schwingt ist das aber abzustellen.
herbert schrieb:> So> Lange HF-Leitungen führt man in Micro-Strip aus.
Allerdings, alles was kürzer ist als Lambda 16-tel oder okay kleiner als
Lambda 32-tel kann man echt getrost vergessen.
Gruß
Bernd
siehe auch:
Markus schrieb:> Ich muss demnächst die 21m> Langdrahtantenne die vom Dach aus in den Garten geht entfernen
herbert schrieb:> Die Verbindung von der BNC Buchse zum FET hat sicher keine 50 OHM. So> Lange HF-Leitungen führt man in Micro-Strip aus.
Jo klar, für "echte" HF stimmt das.
Die Loop ist für 1-15MHz ausgelegt, also quasi für die
"Gleichstrombänder"
:)
Ob der FET mit seinen 560Ω Arbeitswiderstand eine Ausgangsimpedanz von
50Ω erreicht, ist auch fraglich.
Aber das ist eine Empfangsantenne, das sollte man hier nicht zu
wissenschaftlich angehen.
Das Einzige was ich kritisieren könnte/würde, sind die langen Leitungen
zum Drehko. Das mindert die Kreisgüte.
Andererseits sollte die Kreisgüte auch wieder nicht zu hoch sein, sonst
muss für jeden schmalen Empfangskanal nachgestimmt werden.
Also alles so lassen wie es ist, was reinkommt, kommt rein, was nicht
reinkommt, bleibt draussen ;)
Die Schaltung von Radtke ist so wie sie jetzt dimensioniert ist ziemlich
unbrauchbar. Ein BF245, der auf einen Sourcewiderstand von 560 Ohm
arbeitet kann niemals eine 50 Ohm Last treiben ohne
Intermodulationsprodukte zu erzeugen. Außerdem entsteht eine
beträchtlich Dämpfung. Da muss zumindest noch ein bipolarer
Emitterfolger dahinter.
Hallo Markus
>> einen Dauerträger der frei herum schwingt, dies konnte ich>> etwas eindämmen mit RG 100k und RS 100ohm.
Hab mir den Startpost nochmal genau durchgelesen. Sind die Widerstande
tatsächlich so verbaut oder ist da was vertauscht? Den Widerstand nach
GND findet man in Verstärkerschaltungen selten, denn er bedämpft den
Schwingkreis. Eher wird der Widerstand in der Gateleitung solange
erhöht, bis die Schwingung aufhört. Manchmal sind mehrere hundert Ohm
notwendig, um den Energiefluss zwischen Schwingkreis und Feedback
ausreichend zu unterbinden. Leider verschiebt sich dadurch die obere
Grenzfrequenz ein wenig nach unten.
Es stellt sich die Frage, ob da überhaupt ein Verstärker gebraucht wird.
Der BF245 ist schon ein recht alter Geselle und glänzt nicht gerade mit
hervorragenden Rauschzahlen.
Die Nachteile bezüglich Intermodulation sind auch nicht von der Hand zu
weisen.
In Anbetracht der niedrigen Frequenz und der dadurch zu erwartenden
niedrigen Dämpfungswerte für Koaxialkabel, wäre es gescheiter ganz auf
eine Vorverstärkung zu verzichten. Eventuell ist die Rauschzahl des RX
deutlich besser als der BF245.
Ich würde die Auskoppelspule am Ringkern auf 2-3 Wdgn. reduzieren und
direkt mit dem Koaxialkabel verbinden.
Nachtrag: der FET ist ein BF245A
Wahrscheinlich ist es besser, einen BF199 als 50-Ohm-Nachbrenner zu
installieren (als Emitterfolger).
Dann kann der FET nicht mehr durch die zusätzliche Koax-Kapatität
schwingen und Rd kann vielleicht sogar entfallen.
Ich empfehle eine Kaskodestufe aufzubauen,
die hat weniger Rückwirkung, kommt deshalb
nicht so schnell ins Schwingen, ist also
stabiler. Den unteren Transistor BF245 und
den oberen Transistor ein Bipolartransistor.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kaskode
Hallo Markus,
ob Deine Schaltung schwingt, kannst Du folgendermaßen feststellen:
- Leuchtdiode vorübergehend ablöten
- parallel zum Einschalter ein mA- Meter anklemmen (ca. 20 mA maximal)
- mit "feuchtem Finger" die Source- Leitung testen. Wenn sich dabei die
Stromaufnahme ändert, hast Du ungewollte Schwingungen erzeugt.
Als Gegenmaßnahme schlage ich vor:
Zum Ausgang hin ein Koaxialkabel mit Trennkondensator (10 nF reichen) an
Drain, Außenleiter an Masse anschließen, den langen Leitungsabschnitt
zur Buchse direkt hinter dem Widerstand durchtrennen.
Ich vermute, dass das Ganze als Lecherleitung arbeitet und Schwingungen
im UKW- Bereich erzeugt.
B e r n d W. schrieb:> Manchmal sind mehrere hundert Ohm> notwendig, um den Energiefluss zwischen Schwingkreis und Feedback> ausreichend zu unterbinden. Leider verschiebt sich dadurch die obere> Grenzfrequenz ein wenig nach unten.
Der Stopwiderstand zwischen Schwingkreis und Gate bildet mit der
Gate-Source und der Gate-Drain Kapazität ein Tiefpassfilter.
Ist die Montage des Drehkos in Ordnung, wurde er nicht eta
kurzgeschlossen?
Mal ohne Batterie die Resonanzfrequenz der Loop testen. Entweder mt
Portabel Empfänger oder Koppelspule (ca 5 Wdg.) in die Loop und auf den
Speki gehen.
Auch ohne Verstärker müsste man am Speki das Rauschmaximum bei der
Resonanzfrequenz sehen.
Kurzgeschloosen wahrscheinlich nicht, denn die Rotorpakete hängen ja an
der Achse. Aber vielleicht ist durch das 'Braten' an den Nieten die
Isolierung (plastikfolie) der Statorpakete hin = null-komma-nix
Kapazität.
Klöte
karadur schrieb:> Da der TO sich nach dem Hinweis auf den Wickelsinn des Übertragers seit> 3 Tagen nicht mehr meldet, ist die Sache erledigt.
Ich finde das immer schade, ein kurzer Hinweis was genau geholfen hat,
würde vielen Anderen helfen oder wäre einfach interessant. Es ist doch
kein Aufwand 3 Sätze reinzuschreiben.
Eigentlich ist der Ringkernübertrager überflüssig,
weil eine Loop-Antenne sehr hochohmig ist und
die Eingangsimpedanz des FET auch, kann man also
direkt zusammenschalten. Das Schwingproblem läst
sich am einfachsten mit einer Kaskodestufe
beseitigen.
Günter Lenz schrieb:> Eigentlich ist der Ringkernübertrager überflüssig,> weil eine Loop-Antenne sehr hochohmig ist und> die Eingangsimpedanz des FET auch, kann man also> direkt zusammenschalten.
Das stimmt zwar in der Theorie. In der Praxis möchte man aber mit der
Loop nur das magnetische Feld (h-Feld) einfangen und nicht das
elektrische (e-Feld).
Leider macht der FET hier, dass auch das ungewollte e-Feld verstärkt
wird.
Wenn man in der Stadt wohnt oder einen e-Strahler wie ein Schaltnetzteil
in der Nähe hat, wird das empfangsergebnis ziemlich verprasselt klingen.
Der Übertrager in der Schaltung ganz oben verhindert das weitgehend,
weil durch den Übertrager fast nur magnetische Anteile gehen.
flo schrieb:>> Das stimmt zwar in der Theorie. In der Praxis möchte man aber mit der> Loop nur das magnetische Feld (h-Feld) einfangen und nicht das> elektrische (e-Feld).
Was aber, wenn beide Felder immer nur zusammen auftreten, wie das der
gute Herr Maxwell behauptet?
> Leider macht der FET hier, dass auch das ungewollte e-Feld verstärkt> wird.
Der FET hat sich bestimmt vom Herrn Maxwell beeinflussen lassen.
> Der Übertrager in der Schaltung ganz oben verhindert das weitgehend,> weil durch den Übertrager fast nur magnetische Anteile gehen.
Dann ist der Übertrager wohl mit dem FET verwandt, nur dass er statt auf
Elektro, mehr auf Magnetismus steht.
Es ist immer gut, wenn ein Fachmann endlich mal verständlich erklären
kann, warum was geht oder nicht geht.
Elektrolurch schrieb:> Was aber, wenn beide Felder immer nur zusammen auftreten, wie das der> gute Herr Maxwell behauptet?
So isses!
Bei der elektromagnetischen Welle können die beiden Komponenten nicht
getrennt werden, auch nicht wenn Hundertschaften von Schlaumeier das
Ding "Magnetisch Loop" nennen.
Genau derselbe Quatsch wird von der Mini-Whip behauptet, nur mit dem
Unterschied, dass selbige nur des E-Feld aufnehmen soll.
Wer´s glaubt....
Lothar M. schrieb:> Bei der elektromagnetischen Welle können die beiden Komponenten nicht> getrennt werden, auch nicht wenn Hundertschaften von Schlaumeier das> Ding "Magnetisch Loop" nennen.
Für das Fernfeld hast du Recht. Da kann man die magnetische Komponente
nicht mehr von der elektrischen unterscheiden. Aber im Nahfeld sieht das
Ganze dann ein wenig anders aus. Dort kann man das sehr wohl. Da viele
Störungen im nahem Umfeld sind und elektrischer Art sind (Zündfunken
usw.), hat man mit einer Magnetic Loop wesentlich weniger Störungen. Das
hat nix mit Schlaumeier zu tun.
Btw: Wozu gibt es eigentlich E-Feld-Sonden und H-Feld-Sonden, wenn
deiner Meinung nach IMMER beide gleichzeitig auftreten? Die werden
vorwiegend für EMV-Tests benutzt. Damit werden Geräte untersucht, was
die für Störungen abgeben. Und zwar im Nahfeld, wo man die Störungen
noch nach elektrischer und magnetischer Komponente unterscheiden kann.
Lothar M. schrieb:
>Elektrolurch schrieb:>> Was aber, wenn beide Felder immer nur zusammen auftreten, wie das der>> gute Herr Maxwell behauptet?>>So isses!>>Bei der elektromagnetischen Welle können die beiden Komponenten nicht>getrennt werden, auch nicht wenn Hundertschaften von Schlaumeier das>Ding "Magnetisch Loop" nennen.
Die Funkwelle selbst besteht immer aus beiden Feldern, da
gibt es auch nichts drann zu rütteln, deswegen heißt sie
ja auch elektromagnetische Welle.
Aber eine Antenne kann durchaus selektiv auf das elektrische
oder magnetische Feld reagieren. Beispiel 80m Fuchsjagtempfänger,
wenn man da die Spule auf dem Ferritstab abschirmt, nimmt sie
nur noch das magnetische Feld auf und die Richtwirkung
verbessert sich. Dieser Abschirmmantel muß natürlich geschlitzt
sein, damit keine Kurzschlußwindung entsteht. Es gibt daran
dann noch eine kurze Stabantenne, die man wahlweise zuschalten
kann, dieser Stab nimmt dann die elektrische Komponete auf.
Lothar M. schrieb:> Elektrolurch schrieb:>> Was aber, wenn beide Felder immer nur zusammen auftreten, wie das der>> gute Herr Maxwell behauptet?>> So isses!>> Bei der elektromagnetischen Welle können die beiden Komponenten nicht> getrennt werden, auch nicht wenn Hundertschaften von Schlaumeier das> Ding "Magnetisch Loop" nennen.>> Genau derselbe Quatsch wird von der Mini-Whip behauptet, nur mit dem> Unterschied, dass selbige nur des E-Feld aufnehmen soll.>> Wer´s glaubt....
Auch wenn beide Komponenten zur elektromagnetischen Welle gehören (der
Name beinhaltet das ja nicht ohne Grund) heisst das nicht dass man einen
Detektor nicht für eine Komponente (de)sensibilisieren kann.
Das elektrische Feld kann ich mit leitendem Material abschirmen, das
magnetische Feld nur mit (Ferro-)magnetischem Material. Hat eine Sonde
keine Schirmung, koppeln elektrische und magnetische Anteile ein, und
zwar in dem Verhältnis, das am Messpunkt vorherrscht. Zusätzlich spielt
die rein mechanische Konstruktion der Sonde auch eine Rolle.
Man kann also für bestimmte Messaufbauten und Messaufgaben eine
geeignete Sonde entwickeln und das sollte man dann auch kommunizieren
dürfen. Von Schlaumeierei keine Spur.
2c
Elektrolurch schrieb:> Es ist immer gut, wenn ein Fachmann endlich mal verständlich erklären> kann, warum was geht oder nicht geht.
Zustimmung!
Günter Lenz schrieb:> dieser Stab nimmt dann die elektrische Komponete auf.
Das ist dann aber nicht selektiv, bzw. nicht mehr nur h!
Oser bin ich da gerade auf der falschen Spur?
Baum schrieb:
>Das ist dann aber nicht selektiv, bzw. nicht mehr nur h!>Oser bin ich da gerade auf der falschen Spur?
Das ist richtig, der Stab wird am Anfang nur einmal kurz
zugeschaltet um die grobe Himmelsrichtung zu bestimmen,
weil ja der Ferritstab alleine eine Richtkarakteristig
wie eine acht hat.
flo schrieb:> Das stimmt zwar in der Theorie. In der Praxis möchte man aber mit der> Loop nur das magnetische Feld (h-Feld) einfangen und nicht das> elektrische (e-Feld)
Das stimmt absolut. Das ist ja gerade der Sinn des Übertrages
elektrische Felder fernzuhalten und Störungen zu vermeiden. Dadurch ist
es sogar einigermaßen möglich so eine Antenne nicht weit von einem PC zu
betreiben.
Gästchen schrieb:> Das stimmt absolut. Das ist ja gerade der Sinn des Übertrages> elektrische Felder fernzuhalten und Störungen zu vermeiden
Ahhh ja
und nach welchen Gesetzmäßigkeiten hält der Übertrager elektrische
Felder fern? Wie macht das so ein Übertrager?
Oder könnte es vielleicht sein, dass die Loop an sich als kurze Schleife
elektrisch nach den Gesetzen einer Spulenschleife wirkt und deshalb auf
die magnetische Feldkomponente sensibler reagier als auf die
elektrische? Es gibt Bücher, in denen das behauptet wird.
Und tut das die Schleife das ganz unabhängig davon, ob da nun ein
Übertrager dran ist oder nicht? Dass der Übertrager nur ein Hilfsmittel
zur symmetrsichen Auskopplung ist?
Soooo viele Fragen....
Elektrolurch schrieb:> Ahhh ja> und nach welchen Gesetzmäßigkeiten hält der Übertrager elektrische> Felder fern? Wie macht das so ein Übertrager?
Welche Gesetzmäßigkeiten? Darüber kann man endlos spekulieren. Mach do
einen praktsischen Versuch. Ich habe auch so eine Loop gebaut, und das
ist die einzige Antenne die in gestörter Umgebung gut arbeiten kann,
auch die Richtwirkung ist deutlich vorhanden, man kann sie von der
Störung praktsich "wegdrehen". Die Erfahrung kannst du überall im
Internet nachlesen.
Gästchen schrieb:> Ich habe auch so eine Loop gebaut, und das ist die einzige Antenne die> in gestörter Umgebung gut arbeiten kann, auch die Richtwirkung ist> deutlich vorhanden, man kann sie von der Störung praktsich "wegdrehen".> Die Erfahrung kannst du überall im Internet nachlesen.
Dem kann ich mich anschließen.
Nur ich koppel mit einer einfache drahtschleife mit 1/5 d aus. Keine
Verstärkung zusätzlich.
Gästchen schrieb:> Welche Gesetzmäßigkeiten? Darüber kann man endlos spekulieren.
Die Physik von Antennen ist kein Gegenstand von endlosen Spekulationen,
die zu Grunde liegende Theorie ist ist rocksolid. Auch die
Gesetzmäßigkeiten um elektrisch kurze Schleifenantenne sind seit weit
über 100 Jahren sattsam bekannt und umfassend beschrieben.
Was in diesem Thread manchmal geschrieben steht liest sich wie:
"ich hab zwar nicht verstandem warum es geht, und brauch es auch nicht
verstehen, aber ich habs gebaut und irgendwie gehts".
Elektrolurch schrieb:
>Was in diesem Thread manchmal geschrieben steht liest sich wie:>"ich hab zwar nicht verstandem warum es geht, und brauch es auch nicht>verstehen, aber ich habs gebaut und irgendwie gehts".
Verstehen kann man das ganz einfach, eine elektrische Spannung
erzeugt ein elektrisches Feld und ein elektrischer Strom
ein magnetisches Feld. Eine 1/4 Wellenlänge Stabantenne
erzeugt beides. Strom und Spannung sind aber auf der Länge
nicht gleichmäßig verteilt. Im Einspeisepunkt fließt der
größte Strom, die Spannung ist dort am kleinsten. Je weiter
man zur Spitze kommt um so größer wird die Spannung und
der Strom immer kleiner. Wenn man nun die Antenne kürzt,
bewegt man sich praktisch richtung Spitze der Strom wird
kleiner die Spannung muß erhöht werden wenn die Antenne
die gleiche Leistung abstrahlen soll. Wenn man nun die
Antenne weiter kurzt, wird das elektrische Feld zunehmend
größer und das Magnetische Feld zunehmend kleiner.
Bei sehr kurzer Antenne ist das magnetische Feld zwar nicht
Null, aber das elektrische Feld sehr sehr viel größer,
deshalb elektrische Antenne. Bei einer Loop sind die
Verhältnisse genau umgekehrt, deshalb Magnetische Antenne.
Bernd B. schrieb:> Ich sag den Leuten immer: lesen, lesen, lesen ...
...und dann das Gelesene auch noch verstehen!
Und wer das beides nicht tut, der läßt sich dann zu solchen Äußerungen
hinreißen und bezeichnet andere als "Schlaumeier":
Lothar M. schrieb:> Bei der elektromagnetischen Welle können die beiden Komponenten nicht> getrennt werden, auch nicht wenn Hundertschaften von Schlaumeier das> Ding "Magnetisch Loop" nennen.
Lothar M. schrieb:> eat shit, millions of flies can´t be wrong!
Wenn du keine deutsche Begründung findest für deinen Irrtum, weichst du
auf englisch aus? Wirkt es dann glaubhafter?
Übrigens: Guten Appetit :-)
Erwin D. schrieb:> "Schlaumeier"
Hallo Erwin, warum wirft du mir den Schlaumeier zu?
Es ist doch so: Um etwas Neues zu entdecken, versucht man doch Erfahrung
zu Sammeln. Das kann sich dann anschließend in Form von Wissen
ausdrücken. Erfahrung sammelt man durch erleben oder auch durch lesen.
Mir ergeht es auch so, dass ich manch einen gelesenen Text nicht gleich
verstehe. Dann lese ich z. B. an anderer Stelle. Oder ich frage
jemanden. Oder ich ziehe ins Feld und versuche zu beobachten und so zu
lernen, auch was ich vorher gelesen habe und dann vielleicht verstehe.
Manchmal versucht man auch jemandem zu erklären, was man verstanden hat
und was nicht. Je nach Verwendung der Worte oder Sprache gelingt einem
dieser Austausch ganz gut und der Gegenüber versteht das Ansinnen.
Manchmal jedoch, wenn vielleicht der Gegenüber noch angespannt oder im
Unterbewusstsein voreingenommen ist, scheitert die Kommunikation und
damit ist der Zusammenhang bis zum Lernen und Verstehen gestört. Es gibt
sicher auch die Situation, dass der Absender einer Botschaft scheitert.
Diesen Fall sollte man immer in Betracht ziehen und vorsichtig auf ein
Feedback in der Kommunikation warten. Alles andere nennt man auch
unhöflich. Unhöflich finde ich es auch, mir einen nassen Waschlappen
durch den Raum ins Gesicht zu werfen, obwohl der Werfer von mir gar
nicht angesprochen wurde.
Gruß
Bernd
Bernd B. schrieb:> Hallo Erwin, warum wirft du mir den Schlaumeier zu?
Hallo Bernd,
das mach ich doch gar nicht! Ich stimme völlig mit dir überein.
Den "Schlaumeier" hat Lothar raushängen lassen. Siehe Zitat am Ende des
Beitrages.
Ich habe ihm schon einmal das gleiche erklärt, was du jetzt auch mit dem
Verweis auf den Wikipedia-Artikel getan hast. Was soll man da machen?
Siehe sein englischsprachiger Auswurf...
Also nochmal: Ich hab dich in keiner Weise beschimpft :-)
Gruß Erwin
Erwin D. schrieb:> Wenn du keine deutsche Begründung findest für deinen Irrtum, weichst du> auf englisch aus? Wirkt es dann glaubhafter?> Übrigens: Guten Appetit :-)
Selbst die Botschaft in diesem Spruch verstehst du nicht!
ich habs eigentlich schonmal gesagt, aber ich sag´s dir nochmal: Auch
wenn tausende Schlaumeier es nachplappern, die magnetische lässt sich
nicht von der elektrischen Komponente trennen.
Bitte erbringe mal den Beweis, wie es physikalisch möglich ist, beides
zu trennen.
Du bist nur einer der Nachplapperer, ich wette, den Beweis kannst du
nicht erbringen, weil er nicht erbringbar ist.
Jetzt bin ich mal geapannt auf deine Erklärung.
Lothar M. schrieb:> Jetzt bin ich mal geapannt auf deine Erklärung.
Ich habe es schonmal erklärt. Und zwar ausführlich!
Beitrag "Re: Aktive Loopantenne funktioniert nicht"
Lies es bitte in aller Ruhe durch und versuche wenigstens, es zu
verstehen. Ich hab keine Lust, mich mit dir zu streiten.
Erwin D. schrieb:> Lies es bitte in aller Ruhe durch
Nochmal: Ich behaupte keinesfalls, daß du völlig daneben liegst. Nur du
solltest den Unterschied zwischen Nahfeld und Fernfeld beachten...
Du behauptest also, ein offener Schwingkreis, mehr ist diese Loop nicht,
würde nur durch die magnetische Komponente angeregt?
Du stellst zwar irgendwelche Behauptungen auf in deinen Posts, die
basieren allerdings nur auf nachplappern von Behauptungen der vielen
andern "Gläubigen", einen echten Beweis dafür kann ich weit und breit
nicht sehen.
Erwin D. schrieb:> Nochmal: Ich behaupte keinesfalls, daß du völlig daneben liegst. Nur du> solltest den Unterschied zwischen Nahfeld und Fernfeld beachten...
Deiner Meinung nach, teilen sich die beiden Komponenten im Nahfeld und
können somit gefiltert werden.
Wie das von Statten geht, vor allem, was oder wer bewirkt diese Teilung,
weiss natürlich niemand, respektive kann niemand erklären.
Wie sieht es denn dann in, z.B. Zwischenkreisen wie ZF-Filtern aus,
koppelt da auch nur das magnetische Feld? Zumindest ist es ja Nahfeld.
Erwin D. schrieb:> Lies es bitte in aller Ruhe durch und versuche wenigstens, es zu> verstehen. Ich hab keine Lust, mich mit dir zu streiten.
Das deutet unmissverstehlich daraufhin, dass du selbst keinen blassen
Schimmer davon hast.
Lothar M. schrieb:> Das deutet unmissverstehlich daraufhin, dass du selbst keinen blassen> Schimmer davon hast.
Du WILLST es also nicht verstehen.
Kannst du mir dann wenigstens die eine Frage beantworten (die ich bei
meiner obigen Erklärung schon gestellt hatte), wozu es E-Feld-Sonden und
H-Feld-Sonden gibt, wenn man die beiden Komponenten auch im Nahfeld
nicht unterscheiden kann?
Oder willst du mir erzählen, daß die genannten Sonden auch im Fernfeld
funktionieren und die beiden Komponenten auch im Fernfeld auseinander
halten können?
Erwin D. schrieb:> Du WILLST es also nicht verstehen.
Nein, derjenige der etwas nicht versteht bist DU!
Erwin D. schrieb:> Kannst du mir dann wenigstens die eine Frage beantworten...
Du antwortest auf meine Forderung nach einem Beweis deiner Behauptungen
mit einer Gegenfrage.
Auch dieses Verhalten hast du dir abgeguckt, bei Politikern die
nichtmehr weiter wissen.
Beantworte doch erstmal meine Forderung nach einem Beweis für deine
Behauptungen, danach darfst auch du Fragen stellen.
Sieh ein, dass du dich in einer Sackgasse befindest, da kommst du
nichtmehr raus.
Erwin D. schrieb:> wozu es E-Feld-Sonden und> H-Feld-Sonden gibt, wenn man die beiden Komponenten auch im Nahfeld> nicht unterscheiden kann?
Ich warte auf eine Erklärung von dir!
Lothar M. schrieb:> danach darfst auch du Fragen stellen.
Die Fragen hatte ich dir schon lange vorher gestellt.
Natürlich hast du nicht geantwortet.
Und jetzt willst du mir vorschreiben, wann ich Fragen stellen darf?
Lothar M. schrieb:> Du antwortest auf meine Forderung nach einem Beweis deiner Behauptungen> mit einer Gegenfrage.
Ich habe keine "Gegenfrage" gestellt, sonder warte noch auf eine Antwort
von dir! Zur Erinnerung:
Erwin D. schrieb:> Btw: Wozu gibt es eigentlich E-Feld-Sonden und H-Feld-Sonden, wenn> deiner Meinung nach IMMER beide gleichzeitig auftreten? Die werden> vorwiegend für EMV-Tests benutzt. Damit werden Geräte untersucht, was> die für Störungen abgeben. Und zwar im Nahfeld, wo man die Störungen> noch nach elektrischer und magnetischer Komponente unterscheiden kann.
So wie du hier die Tatsachen verdrehst, fällt es mir schwer, dich nicht
"Kurt" zu nennen. Der hat das zur Perfektion gebracht. Hat ihm aber am
Ende nichts genutzt.
Ich stelle fest, dass du nicht imstande bist auch nur den Hauch eines
Beweises zu liefern.
Du versteifst dich darauf, ich sollte den Beweis für die Nichtexistenz
einer Trennung von magn. und elektr. Komponenten aufstellen.
Merkst du was?
Nö, natürlich nicht, denn du plapperst einfach nur etwas nach, was
millions of flies....
Damit ist das Thema für mich, zumindest was dich angeht, beendet.
EOF
Lothar M. schrieb
>Deiner Meinung nach, teilen sich die beiden Komponenten im Nahfeld und>können somit gefiltert werden.>Wie das von Statten geht, vor allem, was oder wer bewirkt diese Teilung,>weiss natürlich niemand, respektive kann niemand erklären.
Zum Beispiel mit einer Ferritstabantenne. Eine Ferritstabantenne
ist auch eine Magnetische Antenne, sie reagiert nur auf das
magnetische Feld. Man kann die Feldkomponenten getrennt
detektieren. Und zwar ganz einfach, weil die elektrischen
und die Magnetischen Feldlinien rechtwinklig aufeinander
stehen. Ein Sender an einer vertikalen Stabantenne erzeugt
horizontale Magnetische Feldlinien und vertikale elektrische
Feldlinien. Eine horizontale Ferritantenne kann die
Funkwellen nun empfangen weil die Magnetischen Feldlinien
horizontal ausgerichtet sind. Stellt man nun die
Ferritantenne senkrecht, empfängt sie nichts mehr, sie
reagiert also nicht auf die vertikalen elektrischen
Feldlinien.
>Wie sieht es denn dann in, z.B. Zwischenkreisen wie ZF-Filtern aus,>koppelt da auch nur das magnetische Feld? Zumindest ist es ja Nahfeld.
Ja, das ist so, bei Bandfiltern nennt man soetwas induktive Kopplung.
Die kapazitive Kopplung ist da so gering, daß man sie
vernachlässigen kann.
Elektrolurch schrieb:> Was in diesem Thread manchmal geschrieben steht liest sich wie:> "ich hab zwar nicht verstandem warum es geht, und brauch es auch nicht> verstehen, aber ich habs gebaut und irgendwie gehts".
Da irrst du dich. Das hat nicht "irgenjemand gebaut", sondern die ganze
Welt. Und alle können dir bestätigen dass es funktioniert. Keine Ahung
was dein Problem ist: warum nimmst du an dass dir jemand einen Beweis
schuldig ist? Wenn du etwas nicht verstehst, dann ist das nicht das
Problem dieses Forums, vor allem wenn es schon 1000 Mal durchgekaut und
realisiert wurde. Für theoretische Grundlage gibt es
Internet/Bücher/Unis, warum soll dir die Arbeit jemand abnehmen?
Elektrolurch schrieb:> Die Physik von Antennen ist kein Gegenstand von endlosen Spekulationen...
Ich habe nichts von Spekulationen geschrieben, sondern von Diskussionen.
Bitte den Beitrag etwas besser lesen.
Baum schrieb:> Dem kann ich mich anschließen.> Nur ich koppel mit einer einfache drahtschleife mit 1/5 d aus. Keine> Verstärkung zusätzlich.
Ich habe eine Loop mit OPV-Verstärker damals gebaut, die Koppelung war
mit einem Übertrager realisiert.
Es hat wenig Sinn, mit Millionen von Fliegen über Sch..... zu
diskutieren.
Sie werden mit Händen und Klauen ihren Geschmack verteidigen.
Auch wenn die Physik seit 100 Jahren bekannt ist, der Weg in die Köpfe
ist versperrt, wenn nur Angelerntes nachgeplappert wird,
statt logisch zu denken.
Uber die folgenden beiden Grundtatsachen gibt es nichts zu diskutieren,
es sei denn, man will eine neue Physik erfinden:
1. Zwischen den Zahlenwerten des E- und H-Feldes besteht eine feste
Beziehung, genannt die Impedanz des Raumes.
2. Die Energieinhalte des E- und H-Feldes sind bei der
elektromagnetischen Welle exakt gleich.
Daraus folgt LOGISCH ZWINGEND, dass alles was ich einer Komponente
antue,
ich auch gleichzeitig der anderen Kompomponente antue,
sei es Absorption, Reflektion, Beugung oder sonstwas.
Wenn es gelänge, mit speziellen Antennen Energie aus nur einer
Komponente zu entnehmen, was geschieht dann mit der anderen Komponente ?
Kann ja nicht sein, dass die unverändert weiterläuft, d
enn das würde den genannten Grundtatsachen widersprechen.
Zitat Rothammel 13.Auflage S.421:
"Die Bezeichnung Magnetantennen oder auch Magnetfeldantennen ist etwas
unglücklich, um nicht zu sagen irreführend,
denn Antennen wandeln nicht nur einzelne Feldkomponenten,
sondern das ganze elektromagnetische Feld."
(Ehrlichereise muss ich zugeben, dass einige Zeilen zuvor noch eine
Restaussage aus früheren Auflagen steht: "Die kleinen Schleifenantennen
sprechen stärker auf die magnetischen Komponenten des
elektromagnetischen Feldes an."
Den logischen Widerspruch hat Herr Krischke anscheinend nicht bemerkt.)
Die Funktion jeder Antenne lässt sich sowohl elektrisch wie magnetisch
beschreiben. Das ist nur eine Frage des persönlichen Geschmacks
(oder des mathematischen Könnens).
Das Ergebnis der Rechnung ist in jedem Falle exakt das gleiche.
Die elektrische Beschreibung einer Loopantenne ist sogar so simpel,
dass sie sich mit Worten beschreiben lässt:
Gegeben eine Rechteckloop, dann sprechen die vertikalen Seiten auf das
E-Feld an, während die horizontalen Seiten keinen Beitrag liefern.
In der Auskopplung steht das Differenzsignal der beiden vertikalen
Signale, die sich um die Phasenverschiebung der Weglänge unterscheiden.
Oder anders formuliert: Die Vertikalen liefern ein starkes
Gleichtaktsignal und die Auskopplung ist ein schwaches Gegentaktsignal.
Hier liegt auch die eigentliche Ursache für die Störempfindlichkeit der
ungenügend symmetrischen Loop für elektrische Nahfeldsignale.
Dass die E- und H-Feld-Antennen der EMV-Messtechnik für Nahfelfer
bestimmt sind, ist doch ein alter Hut.
Es freut mich, dass sich langsam einsichtige Mitstreiter finden.
In früheren Threads bin ich arg beschimpft worden.
Aber was kümmert es den Mond, wenn ihn die Hunde anheulen.
erics Ausführungen bringen es auf den Punkt.
Zum Grundverständnis:
Eine elektrisch kurze Loop-Antenne ist nichts Anderes als eine
Leiterschleife für die die Gesetze von Faraday gelten. Kenne ich die
Stärke des magnetischen Feldes, das die Leiterschleife durchdringt, kann
ich die induzierte Spannung in der Schleife berechnen. (und das ist ganz
unabhängig von der zweifelsfreien Verknüpfung des magnetischen und
elektrischen Feldes einer einfallenden Welle)
Die elektrische Feldkomponente induziert natürlich genauso eine Spannung
in dem Draht der Loop, nur tritt diese als Gleichtaktspannung gegen Erde
an beiden Loopanschlüssen auf. Während die durch das magnetische Feld
induzierte Spannung als Gegentaktspannung zwischen den Anschlüssen der
Loop auftritt. (Ein magenetisches Feld ist bekanntlich Quellenfrei)
Um die ungewünschte Spannung durch die elektrische Feldkomponente zu
unterdrücken, reicht es, nur die Gegentaktspannung zwischen den
Loopklemmen abzunehmen. Das erreicht man ganz einfach durch eine gegen
Erde symmetrische Ankopplung mit einem Differenzverstärker oder einem
Trafo.
Was ist daran so schwer zu kapieren?
eric schrieb:> Dass die E- und H-Feld-Antennen der EMV-Messtechnik für Nahfelfer> bestimmt sind, ist doch ein alter Hut.
Wie kriegen die eine Unterscheidung zwischen Nah- und Fernfeld hin?
Lothar M. schrieb:> Erwin D. schrieb:>> wozu es E-Feld-Sonden und>> H-Feld-Sonden gibt, wenn man die beiden Komponenten auch im Nahfeld>> nicht unterscheiden kann?>> Ich warte auf eine Erklärung von dir!
könnt ihr das bitte auf dem 2Meter Relais austragen?
Funktioiniert denn die Antenne nun? DAS ist interessant. Leider erkennt
man den Faden nicht, an welchem die Problemlösung geführt wird.
Stattdessen labert ihr euch zu mit elektrisch / magnetisch usw. Macht
dazu einen eigenen Thread auf. Meine Fresse!
Also noch mal an den TO Markus:
funktioniert deine Antenne jetzt?
Wie ist der Stand?
Äxl (geloescht) schrieb:> könnt ihr das bitte auf dem 2Meter Relais austragen?
Welches Relais wäre dir genehm?
Kann es auch ein 70cn-Relais sein oder bestehst du auf 2m?
Gibt es noch andere unbequeme Fragen, die du nicht beantworten kannst
und so auf diese Art und Weise abwürgen willst?
Huh schrieb:> eric schrieb:>> Dass die E- und H-Feld-Antennen der EMV-Messtechnik für Nahfelfer>> bestimmt sind, ist doch ein alter Hut.>> Wie kriegen die eine Unterscheidung zwischen Nah- und Fernfeld hin?
Kannst du diese Frage beantworten?
Huh schrieb:> eric schrieb:>> Dass die E- und H-Feld-Antennen der EMV-Messtechnik für Nahfelfer>> bestimmt sind, ist doch ein alter Hut.>> Wie kriegen die eine Unterscheidung zwischen Nah- und Fernfeld hin?
Das müssen die gar nicht hinkriegen.
Sie geben halt im Nahfeld einer Quelle eine andere Spannung ab als im
Fernfeld.
Darum muss (besser: sollte) man bei gestrahlten EMV-Messungen sehr genau
wissen was man tut und die Kalibriertabellen beachten.
http://www.schwarzbeck.de/Datenblatt/fmzb1548.pdf
Elektrolurch schrieb:> Das müssen die gar nicht hinkriegen.> Sie geben halt im Nahfeld einer Quelle eine andere Spannung ab als im> Fernfeld.
Hier ist der erste Satz wichtig:
1
1. Grundlagen:
2
Im Nahfeld einer Strahlungsquelle müssen elektrische
3
und magnetische Feldkomponenten getrennt betrachtet werden.
Wenn die beiden Komponenten doch IMMER untrennbar verbunden wären (auch
im Nahfeld), dann könnten sie nicht getrennt betrachtet werden...
Huh schrieb:> Wenn die beiden Komponenten doch IMMER untrennbar verbunden wären (auch> im Nahfeld), dann könnten sie nicht getrennt betrachtet werden..
Gefällst du dir in der Rolle des Quizmasters?
Auch wenn man sie getrennt betrachtet, bedeutet das noch lange nicht,
dass sie getrennt sind.
Elektrische und magnetische Feldkomponente sind über den
Proportionalitätsfaktor des Wellenwiderstand fix erknüpft. Der beträgt
im Fernfeld 377 Ohm, im Nahfeld hängt er von der Entfernung l/Lambda der
Quelle zur Antenne und und von der Art der Antenne ab.
Er kann im Nahfeld niederohmig sein, dass spricht man landläufig von
einer magnetischen Antnne, oder kann hochohmig sein, dann spricht man
landläufig von einer elektrischen Antenne. Letzendlich empfängt jede
Antenne immer beide Komponenten, nur der Proportionalitätsfaktor
variiert.
Elektrolurch schrieb:> Elektrische und magnetische Feldkomponente sind über den> Proportionalitätsfaktor des Wellenwiderstand fix erknüpft. Der beträgt> im Fernfeld 377 Ohm, im Nahfeld hängt er von der Entfernung l/Lambda der> Quelle zur Antenne und und von der Art der Antenne ab.>> Er kann im Nahfeld niederohmig sein, dass spricht man landläufig von> einer magnetischen Antnne, oder kann hochohmig sein, dann spricht man> landläufig von einer elektrischen Antenne. Letzendlich empfängt jede> Antenne immer beide Komponenten, nur der Proportionalitätsfaktor> variiert.
Das ist doch genau meine Meinung. Im Fernfeld kann man keine
Unterscheidung treffen, aber im Nahfeld kann man die elektrische von der
magnetischen Feldkomponente unterscheiden.
Huh schrieb:> Im Fernfeld kann man keine> Unterscheidung treffen, aber im Nahfeld kann man die elektrische von der> magnetischen Feldkomponente unterscheiden.
Antennen sind reziproke Gebilde. Sie bilden sowohl im Sendefall auch im
Empfangsfall ein Fern- und ein Nahfeld aus.
Wegen der Reziprozität einer Antenne ist es gleichgültig ob sie durch
eine Quelle an ihrem Fußpunkt angeregt werden oder durch ein empfangenes
elektromagnetisches Feld.
Leute, ich weiß gar nicht, was Ihr hier so viel hin und her diskutiert.
Ihr müsst nur die Maxwell Gleichungen lösen und die richtigen
Randbedingungen einarbeiten.
Die gelten immer, ob nah oder fern.
Gruß
Bernd
Elektrolurch schrieb:> Wegen der Reziprozität einer Antenne ist es gleichgültig ob sie durch> eine Quelle an ihrem Fußpunkt angeregt werden oder durch ein empfangenes> elektromagnetisches Feld.
Also bist du der Meinung, daß es gleichgültig ist, ob man H-Feld-Sonden
oder E-Feld-Sonden einsetzt?
Huh schrieb:> Also bist du der Meinung, daß es gleichgültig ist, ob man H-Feld-Sonden> oder E-Feld-Sonden einsetzt?
Nö. Ich bin der Meinung, dass gleichgültig ist auf deine an den Haaren
herbeiinterpretierten Suggestivfragen überhaupt einzugehen.
Elektrolurch schrieb:> Huh schrieb:>> Also bist du der Meinung, daß es gleichgültig ist, ob man H-Feld-Sonden>> oder E-Feld-Sonden einsetzt?>> Nö. Ich bin der Meinung, dass gleichgültig ist auf deine an den Haaren> herbeiinterpretierten Suggestivfragen überhaupt einzugehen.
Also willst (oder kannst) du keine Antwort darauf geben.
Ich weiß nicht, wo da eine "Suggestivfrage" ist! Die Frage ist doch
berechtigt, warum man zwei verschiedene Arten von Sonden einsetzt, wenn
die doch deiner Meinung nach das gleiche Meßergebnis bringen. Das heißt,
egal ob man das H-Feld oder das E-Feld mißt, kann man die beiden
Ergebnisse ineinander umrechnen.
Vorhin warst du noch anderer Meinung:
Elektrolurch schrieb:> Elektrische und magnetische Feldkomponente sind über den> Proportionalitätsfaktor des Wellenwiderstand fix erknüpft. Der beträgt> im Fernfeld 377 Ohm, im Nahfeld hängt er von der Entfernung l/Lambda der> Quelle zur Antenne und und von der Art der Antenne ab.
Da meintest du, daß es davon abhängt, ob man das Nahfeld oder das
Fernfeld betrachtet. Und die Art der Antenne ist auch wichtig.
Das stimmt jetzt nicht mehr?
Also ist die Frage nicht "herbeiinterpretiert", sondern sie ist
berechtigt.
Elektrolurch schrieb:> Die elektrische Feldkomponente induziert natürlich genauso eine Spannung> in dem Draht der Loop, nur tritt diese als Gleichtaktspannung gegen Erde> an beiden Loopanschlüssen auf. Während die durch das magnetische Feld> induzierte Spannung als Gegentaktspannung zwischen den Anschlüssen der> Loop auftritt.
Das ist zwar richtig, aber entweder betrachten wir die Loop rein
magnetisch oder rein elektrisch, doch besser nicht gemischt, denn das
verkompliziert die Sache.
Darum nochmal in (hoffentlich) aller Deutlichkeit und für vertikal
polarisierte Wellen:
1. Nach dem Induktionsgesetz erregt das horizontale Magnetfeld in
jedem vertikalen Leiterstück - egal ob Teil einer Loop oder einer
Vertkalantenne - eine Spannung, das ist die Gleichtaktkomponente.
Bei der Loop haben die beiden seitlichen Vertikalleiter einen räumlichen
Abstand, der zu einer kleinen Phasenverschiebung der beiden induzierten
Gleichtaktkomponenten führt. An den Anschlüssen der Loop stehen also die
in der Phase leicht unterschiedlichen Gleichtaktsignale und eine
Differenzschaltung macht daraus das kleine Gegentaktsignal.
2. Das vertikale elektrische Feld influenziert genauso in den beiden
Seitenleitern zwei starke phasenverschobene Gleichtaktsignale, deren
Differenz ein schwaches Gegentaktsignal ist.
Egal ob magnetisch oder elektrisch berechnet, bei den abgenommenen
Signalen der Loop besteht prinzipiell kein Unterschied: Wir haben immer
zwei starke Gleichtaktsignale gegen Erde und ein schwaches
Gegentaktsignal in der Differenzschaltung.
Elektrolurch schrieb:> Antennen sind reziproke Gebilde.
Die Reziprozität gilt übrigens nicht fur aktive Antennen.
eric schrieb:> Elektrolurch schrieb:>> Antennen sind reziproke Gebilde.>> Die Reziprozität gilt übrigens nicht fur aktive Antennen.
Eine aktive Antenne besteht aus dem eigentlichen Antennenelement -
dessen Eigenschaften sind reziprok. Und einem direkt daran angekoppelten
Verstärker. Beides zusammen als "Antenne" betrachtet ist natürlich nicht
reziprok.
Äxl (geloescht) schrieb:> lso noch mal an den TO Markus:> funktioniert deine Antenne jetzt?> Wie ist der Stand?
Wahrscheinlich hat er einen ganz blöden Fehler entdeckt
und geniert sich das zuzugeben.
Bernd B. schrieb:> Leute, ich weiß gar nicht, was Ihr hier so viel hin und her diskutiert.> Ihr müsst nur die Maxwell Gleichungen lösen und die richtigen> Randbedingungen einarbeiten.>> Die gelten immer, ob nah oder fern.
Klar, ganz einfach. Da in den Maxwell-Gleichungen E und H
gleichberechtigt sind, kann es keine elektrischen oder magnetischen
Antennen geben.
eric schrieb:>> Klar, ganz einfach. Da in den Maxwell-Gleichungen E und H> gleichberechtigt sind, kann es keine elektrischen oder magnetischen> Antennen geben.
Als kann es auch keine Sonden (jeweils für E-Feld und H-Feld geben).
Denn E-Feld und H-Feld sind immer gleichberechtigt.
Richtig?
eric schrieb:
>Klar, ganz einfach. Da in den Maxwell-Gleichungen E und H>gleichberechtigt sind, kann es keine elektrischen oder magnetischen>Antennen geben.
Es kann keine magnetischen Wellen geben und es kann keine
elektrischen Wellen geben, es gibt nur elektromagnetische
Wellen. Es gibt aber elektrische und magnetische Antennen.
Eine H-Feld-Sonde ist eine magnetische Antenne und eine
E-Feld-Sonde ist eine elektrische Antenne.
Eine Ferritstabantenne ist auch eine H-Feld-Sonde.
Ein Dauermagnetstab zum Beispiel, hat nur ein magnetisches
Feld und kein elektrisches. Wenn man ihn aber in Drehung
versetzt (in Querachse) erzeugt er elektromagnetische Wellen.
Im Weltall zum Beispiel gibt es Körper mit einen sehr
starken Magnetfeld, die sich ganz schnell drehen, die
erzeugen elektromagnetische Wellen. Also sind diese
Körper im Prinzip magnetische Antennen.
Falsch.
E-Sonden sind für elektrische Felder, H-Sonden für magnetische Felder
bestimmt. Beide existieren (als Wechselfelder) nur im Nahbereich.
Im Fernfeld haben wir es mit elektromagnetischen Feldern zu tun,
deren Komponenten voneinander abhängig und darum nicht trennbar sind.
eric schrieb:> E-Sonden sind für elektrische Felder, H-Sonden für magnetische Felder> bestimmt. Beide existieren (als Wechselfelder) nur im Nahbereich.>> Im Fernfeld haben wir es mit elektromagnetischen Feldern zu tun,> deren Komponenten voneinander abhängig und darum nicht trennbar sind.
Das ist doch ganz genau das, was ich schon unzählige Male sagte!
Und jedes mal kam jemand daher und beschimpfte mich dafür...
Elektrolurch schrieb:> Gefällst du dir in der Rolle des Quizmasters?
Elektrolurch schrieb:> Eine aktive Antenne besteht aus dem eigentlichen Antennenelement -> dessen Eigenschaften sind reziprok.
Ist natürlich richtig, nur hat eine aktive Antenne immer einen
Verstärker, sonst wäre sie keine.
Aber das sind Wortklaubereien, die nichts bringen.
eric schrieb:> Klar, ganz einfach. Da in den Maxwell-Gleichungen E und H> gleichberechtigt sind, kann es keine elektrischen oder magnetischen> Antennen geben.
Eric,
Du bringst etwas durcheinander:
Das elektrische Feld ist wirbelfrei, das magnetische Feld ist ein
Wirbelfeld.
Und jetzt kommst du und behauptest E und H sind gleich?
Na priml !!! (Ausruf von Kluftinger)
Sieh Dir einmal die Gleichungen an. Du musst gar nichts ausrechnen, nur
gucken. Die Ausdrücke unterscheiden sich für E und H. Bedenke bitte
auch, dass immer j-Omega-t-Abhängigkeit angesetzt wird. Z. B. die
beiden ersten Gleichungen: Die elektrische Feldstärke kommt aus der
Ladung. Das magnetische Feld hat keine Quellen.
Dort wo wir große Ströme auf der Leiterplatte haben (alles relativ),
verwenden wir gerne H-Feld Sonden. Dort, wo wir hingegen mit großen
Feldstärken arbeiten (alles relativ), arbeiten wir mit E-Feld Sonden.
Wenn Du jetzt fragst, was denn große Feldstärken sind, dann würde ich
antworten: Betrachte einmal einen Transistor mit seiner
Emitter-Kollektor-Strecke. Da diese im Nanometer-Bereich liegt,
erreichst Du schnell die Durchbruchfeldstärke. ... also alles relativ.
Gruß
Bernd
Bernd B. schrieb:> Und jetzt kommst du und behauptest E und H sind gleich?
Hat er doch nichtbehauptet. Er schrieb "gleichberechtigt".
Und wollte wohl damit zum Ausdruck bringen, dass in einer em-Welle beide
immer gleichzeitig vorhanden sind.
Elektrolurch schrieb:> em-Welle beide> immer gleichzeitig vorhanden sind.
Sind sie aber nicht. Zumindest nicht am gleichen Ort. Sie kommen
hintereinander. Und ihre Feldstärke/Flußdichte ist zwar voneinander
abhängig, aber auch nicht gleich.
Walter T. schrieb:> Und ihre Feldstärke/Flußdichte ist zwar voneinander> abhängig, aber auch nicht gleich.
Aber proportional... (um im Wortklaubermodus zu bleiben)
ich denke es ist Konsens dass die Maxwellschen Gleichungen die Vorgänge
umfassend beschreiben. Und dass die Frage ob es magnetische oder
elektrische Antennen gibt eine konstruierte Frage ist, die landläufig
die praktische Anwendung einer Antenne beschreibt.
Elektrolurch schrieb:> Bernd B. schrieb:>> Und jetzt kommst du und behauptest E und H sind gleich?>> Hat er doch nicht behauptet. Er schrieb "gleichberechtigt".> Und wollte wohl damit zum Ausdruck bringen, dass in einer em-Welle beide> immer gleichzeitig vorhanden sind.
Männlein + Weiblein sind GLEICHBERECHTIGT, aber NICHT GLEICH ! OK ?
Was ist daran verklausuliert ?
Die Gleichberechtigung und gegenseitige Abhängigkeit habe ich schon oben
in 2 Grundtatsachen (Rauminpedanz und Energieinhalte) beschrieben.
Daraus folgt logisch zwingend, dass man nicht mit einer speziellen
Antenne nur aus einer Komponente Energie entnehmen kann, sondern nur aus
dem Gesamtfeld, das durch den Poynting-Vektor dargestellt wird.
Darauf bezieht sich meine Behauptung, dass es keine magnetischen oder
elektrischen Empfangs-Antennen geben kann, mit denen man sich aus der
Welle herauspicken kann, was gerade passend ist.
Auch eine Loop ist keine rein magnetische Sende-Antenne. Wer's nicht
glaubt, der fasse mal eine Loop im Sendebetrieb an.
Es gibt aber rein magnetische oder elektrische QUELLEN, wie die oben von
HUH genannten rotierenden Magnete oder Ladungen, für die sicherlich
ebenfalls die Maxwell-Gleichungen gelten. Nur sind das Antennen ? Gilt
hier beispielsweise die Reziprozität ?
Hier sehe ich selbst nicht ganz klar, denn Rotation und harmonische
Schwingung sind durchaus nicht das Gleiche. Irgendwer hat für diesen
Fall bestimmt schon mal die Maxwell-Gleichungen gelöst.
Walter T. schrieb:>> immer gleichzeitig vorhanden sind.>> Sind sie aber nicht. Zumindest nicht am gleichen Ort. Sie kommen> hintereinander.
Zugegeben, es widerstrebt irgendwie dem Gefühl. Leider
Sind sie aber doch. Am gleichen Ort, zur gleichen Zeit. Sie kommen NICHT
hintereinander.
Wären E und H phasenverschoben, dann könnten sie keine Wirkleistung
darstellen, sondern nur eine Blindleistung, aus der man keine
Empfangs-leistung entnehmen kann.
eric schrieb:> Auch eine Loop ist keine rein magnetische Sende-Antenne. Wer's nicht> glaubt, der fasse mal eine Loop im Sendebetrieb an.
Die hochspannung (je nach dem paar KV) kommt durch resonanzüberhöh
zustande wenn mir das Recht im kopf geblieben ist. Und ja das gibt böse
Verbrennungen wenn man den heißen teil der loop berührt! (Mit 4W CB
bringt man bei 60cm loop schon mal ne LSR zum leuchten)
Und auch ich bleibe dabei:Im näheren Umfeld blendet eine loop Störungen
von E-Feldern gut aus. Im Fernfeld mag es ja stimmen das man dann beide
Komponenten hat. Komisch nur (im Bezug auf mehr als 1/L entfernung) das
ich die Eurobalise einer Bahnstrecke auch noch in 500m entfernung (sind
ja auch nur schwingkreise) hören könnte.mit der loop. An der halbwelle
habe ich die nicht mehr hereinbekommen.
Irgendwas muss ja schon an der Trennung zwischen E und H feld dran sein.
?!
eric schrieb:> Zugegeben, es widerstrebt irgendwie dem Gefühl. Leider> Sind sie aber doch. Am gleichen Ort, zur gleichen Zeit. Sie kommen NICHT> hintereinander.> Wären E und H phasenverschoben, dann könnten sie keine Wirkleistung> darstellen, sondern nur eine Blindleistung, aus der man keine> Empfangs-leistung entnehmen kann.
Dann solltest Du die Gleichungen oben umschreiben. Die ergeben als
Lösung im Freifeld nämlich klar eine Phasenverschiebung. Und nicht nur
das: Die Feldvektoren sind auch noch orthogonal. Deswegen geht im
Freifeld tatsächlich keine Wirkleistung verloren.
eric schrieb:> Wären E und H phasenverschoben, dann könnten sie keine Wirkleistung> darstellen, sondern nur eine Blindleistung, aus der man keine> Empfangs-leistung entnehmen kann.
Und jetzt kommt der Clou: Wo die Antenne ist, gilt die Freifeldlösung
nicht mehr. Dann gilt der einfache Zusammenhang zwischen Magnet- und
E-Feld nicht mehr. Und schon kann ich Leistung entnehmen oder
einspeisen.
Walter T. schrieb:> ... als Lösung im Freifeld nämlich klar eine Phasenverschiebung.
Wenn Du mir weismachen willst, dass im Freifeld E und H phasenverschoben
sind, dann musst Du das nicht nur behaupten, sondern beweisen.
Elektrolurch schrieb:> Genau zu dem Thema gibt es einen alten Thread
Leute, Ihr müsst nicht alte Threads zitieren, sondern die
Spezialisten... Maxwell, Harrington, etc.
Gruß
Bernd
Blödsinn #1: tote Threads weiterzuführen
[und Blödsinn #1a ist es auch, total falsche Infos zu verbreiten.
Kilo S. schrieb:> Lothar M. schrieb:>> Diodentypen der Reihe OA...>> Also auch Germanium :)
Nein. OA steht für ohne Heizung, Diode - und das gabs auch mit Silizium
z.B ab OA 200 oder OA 900 u.v.a.m]
Bernd B. schrieb:> Leute, Ihr müsst nicht alte Threads zitieren,> sondern die Spezialisten... Maxwell, Harrington, etc.
1. Warum eigentlich ist es verpönt, alte Threads neu aufzugreifen?
Wenn ein Thema ungenügend behandelt wurde oder sich neue Gesichtspunkte
ergeben, hat das IMO durchaus Sinn.
2. Als über jede Kritik erhabener 'Spezialist' wird allgemein
angesehen:
J.D.Jackson, Classical Electrodynamics
In der mir vorliegenden englischen 3.Auflage 1999 steht klipp und klar,
dass bei der ebenen Welle im Vakuum (= in Luft)
E und H orthogonal, phasengleich und von gleicher Intensität sind,
und das nicht als Behauptung, sondern als exakte Lösung der Maxwell-Gl.
Wenn hier Verschwörungstheoretiker anderer Meinung sind,
dann nicht kneifen, sondern argumentieren!
eric schrieb:> 2. Als über jede Kritik erhabener 'Spezialist' wird allgemein> angesehen:> J.D.Jackson, Classical Electrodynamics
Na, dann sieh einmal in die Literaturliste Deines Buches.
Gruß
Bernd
Bernd B. schrieb:> Na, dann sieh einmal in die Literaturliste Deines Buches.
Die erstreckt sich über 6 Seiten.
Aber auch die besten Fachleute schreiben doch mehr oder weniger bei
Vorgängern ab. Das ist allgemein üblich und völlig normal.
Also worauf willst Du hinaus?
Gruss eric
Hallo Eric,
ich möchte Deine Erwartungshaltung nicht erfüllen, in dem ich so viel
Literatur reviewe. Die von mir genannten Autoren sind die Urväter von
allem. Wer sie nicht kennt, darf natürlich spätere Literatur verwenden,
die von den Machern gelernt hat. Aber bitte, erwarte nicht, dass ich
immer und immer wieder alles wiederholt lesen soll, wenn es den schon
vor einem halben Jahrhundert gedruckt wurde.
Systematische Verwendung von Literatur geht bis dahin zurück, wo sich
der Zweig auftut. Wer danach interpretiert, rezitiert, darf damit leben,
dass man ihn übergeht.
In diesem Sinne...
Ach ja, wenn Du das, was Du von mir verlangst selbst angewandt hättest,
wäre es Dir aufgefallen.
Und dann noch, die Maxwell Gleichungen beschreiben den orthogonalen
Zusammenhang.
Gruß
Bernd
Bernd B. schrieb:> Hallo Eric,>> ich möchte Deine Erwartungshaltung nicht erfüllen, in dem ich so viel> Literatur reviewe.
Genaugenommen hast du bislang auch die Erwartungshaltung erfüllt,
plausibel darzulegen, warum E und H einer Welle im Fernfeld nach deiner
Meinung nicht phasengleich sein sollten. Auch nicht durch Verweis auf
eine Literaturstelle, die diese Behauptung stützen könnte.
Stattdessen nur Rumgeeier, ohne auf konkret auf die Sache einzugehen und
dies zu begründen.
Was mir auch komisch vorkommt:
Walter T. schrieb:> Die Feldvektoren sind auch noch orthogonal.Bernd B. schrieb:> Und dann noch, die Maxwell Gleichungen beschreiben den orthogonalen> Zusammenhang.
Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen beiden Aussagen,
die ohne Grund in die Diskussion geworfen werden?
Die Orhogonalitaet ist weder vorher noch nachher
diskutiert oder bestritten worden. Also was soll's?
Spricht hier jemand "mit gespaltener Zunge"?
eric schrieb:> Spricht hier jemand "mit gespaltener Zunge"?
Eric,
sei mir bitte nicht böse, ich melde mich hier ohne weitere Antwort ab.
Viel Erfolg bei Deinen Diskussionen und Gruß
Bernd
Walter T. schrieb:> Dann bin ich raus.Bernd B. schrieb:> ich melde mich hier ohne weitere Antwort ab.
Das ist noch etwas, das die beiden Verfasser gemein haben,
ausser der Orthogonalität (siehe oben).
Mich deucht, hier wohnen zwei Seelen in einer Brust.
Zum Thema E- und H-Antennen gäb es noch eine Menge zu sagen,
aber ich glaube, dazu sollten wir besser einen eigenen Thread
aufmachen, statt diesen weiter zu kapern.
Markus schrieb:> Hallo liebe Freunde der kurzen Welle,>> Ich habe die Aktive Mini loop hier aus dem Forum nachgebaut die Bauteile> sind alle Original und neu gewesen. Ich muss demnächst die 21m> Langdrahtantenne die vom Dach aus in den Garten geht entfernen wegen> Umbau. Also beschloss ich die Mini loop zu bauen nur kommt da rein gar> nichts raus.... Ich verwende als Empfänger den Hackrf und es gibt nach> dem einschalten nicht mal eine Anhebung des Rauschpegels. Nur einen> Dauerträger der frei herum schwingt, dies konnte ich etwas eindämmen mit> RG100k und RS 100ohm. Jedoch kommt HF mäßig nichts sinnvolles an der BNC> Buchse er raus. Im Anhang ein paar Bilder des Aubaus wer hätte ähnliche> Probleme oder sogar ne Lösung für das Problem ? Ich habe im Forum> gelesen das es manche in Luftbedrahtung aufgebaut haben und es hat> angeblich sofort einwandfrei funktioniert....
Was ist denn der aktuelle Stand?
Ich habe diese Loop auch aufgebaut und bei mir funktioniert sie
einwandfrei (mit Koax-Kabel als Loop).
Damit es nicht schwingt, habe ich vor dem Gate noch eine Ferritperle
eingebaut (mit 4 Wdg.) und einen kleinen Widerstand in Serie geschaltet
(ca. 5 Ohm?).
Außerdem sind bei mir die beiden Einzelwindungen in der Mitte der großen
Windung aufgebracht.
(Wenn du einen echten 50-Ohm-Ausgang haben möchtest, benötigst du noch
eine nachgeschaltete Transistorstufe, die allerdings relativ viel Strom
verbrauchen würde.)
Bei Interesse kann ich gerne die verwendeten Bauteile ausmessen und hier
posten.
Viele Grüße!