Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Ersatztyp für Diode


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von Johann (Gast)


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Hi,

wir wollen einen Spannungswandler (200V Ausgang) nachbauen. Im 
Schaltplan ist u.a. eine BYD13 angegeben.

Wir wären für einen Tip für einen Vergleichstyp der nicht ganz so schwer 
zu bekommen ist sehr dankbar. Etwas das wir auch bei Reichelt, oder 
Conrad bekommen könnten...

Danke.

Viele Grüße

: Verschoben durch Moderator
von Johann (Gast)


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..ach ja, also Diodenfunktion ist schon klar, auch noch das diese eine 
trr von 3us hat, und das es für Schaltwandler mit entscheidend ist, das 
es eine schnelle diode ist, aber was man noch beachten muss - da wird es 
langsam dünner mit dem Wissen.

Es ist eine kleine Schaltung mit NE555, IRF740 und einer Spule...kein 
Hexenwerk. Wir haben hier eine BYV 26C am start... :-)

Gruß

von Luca E. (derlucae98)


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> BYV 26C

Passt.

von Michael B. (laberkopp)


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Die BYD13 ist eine Avalanchediode, sicher nicht nötig bei einem 
schlechten step up, er hat wohl genommen was rumlag. Nimm du also auch 
was rumliegt, so lange es keine 1N4004 ist sondern eine fast oder 
ultrafast wie deine BYV.

von Johann (Gast)


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Hallo,

okay - in dem Fall möchten wir von 5V auf 180-200V kommen, normalerweise 
geht man wohl eher von 9 oder 12V auf so hohe spannungen, aber wenn das 
mit der BYV kein Problem ist, besser gesagt wenn es dabei nur auf die 
reverse recovery time ankommt und nicht auf irgendwelche kapazitäten 
oder weitere Eigenschaften...

Hier noch der link zur Schaltung:

http://www.savel.org/2006/05/23/113/

Es geht um D1.

Danke
Gruß
Johann

von Michael B. (laberkopp)


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Johann schrieb:
> nicht auf irgendwelche kapazitäten
> oder weitere Eigenschaften

Doch, kommt es, natürlich werden die Ergebnisse besser, allerdings sind 
die anderen Bauteil wohl noch schlechter.

Denn ein IRF740 an NE555 kommt sowieso nicht mit 5V klar, und 200V aus 
5V, also eine ver-40-fachung, kann nur mit einer Spule mit einer Güte 
von deutlich über 40, so 80, erreicht werden - eher unwahrscheinlich daß 
ihr so eine findet.

Das Tastverhältnis ist zudem hochgradig unsymmetrisch, die Regelung über 
CV nur Zufall, die Schaltung nicht überstrombeschützt, also einfach nur 
Murks.

Aber Hauptsache man glaubt daß es einfach ist.

von Johann (Gast)


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Wir sind für jeden Tip dankbar.

NE555 Supply Voltage: 4,5 - 16V !?

http://www.ti.com/lit/ds/symlink/ne555.pdf

...oder gehts im die 10V Vgs beim IRF740?

Hast du einen Schaltungstip? 170-180V würden auch reichen.

Gruß
Johann

Ps.:
Michael B. schrieb:
>
> Aber Hauptsache man glaubt daß es einfach ist.

Warum so eine Unterstellung, verstehe ich nicht - hat auch nichts mit 
dem Thema zu tun?

von hinz (Gast)


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Johann schrieb:
> Schaltungstip?

Trafo

von Michael B. (laberkopp)


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Johann schrieb:
> Hast du einen Schaltungstip?

Es gibt jede Menge Nixie-Röhren-Hochspannungsgeneratoren (na ja, 
Niederspannung).

Sogar fertig bei eBay.

12V sind die eindeutig bessere Ausgangsspannung. Trafo statt einfacher 
Spule ist auch die deutlich bessere Schaltungsweise weil man 50% PWM 
erreicht.

 http://www.intusoft.com/onsemipdfs/AN920-D.pdf Figure 27

von hinz (Gast)


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Michael B. schrieb:
> http://www.intusoft.com/onsemipdfs/AN920-D.pdf Figure 27

Und wenn man kein Lust hat den Trafo zu wickeln, dann nimmt man einen 
aus einem kleinen Schaltnetzteil.

von Falk B. (falk)


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@Johann (Gast)

>okay - in dem Fall möchten wir von 5V auf 180-200V kommen,

Aha, also Nixiröhren.

>Hier noch der link zur Schaltung:

>http://www.savel.org/2006/05/23/113/

Murks!

Mach es so!

Beitrag "Re: Stepup 180V - sackt völlig zusammen"

>Es geht um D1.

Jede halbwegs schnelle Diode mit 400V und mehr Sperrspannung und trr 
<200ns. UF4007, BYG23 und hunderte andere.

von Johann (Gast)


Angehängte Dateien:

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Hallo,

vielen Dank für die vielen Tips! :-)

Falk B. schrieb:
> Mach es so!

Danke auch dafür, aber es sollte halt von 5V aus gehen. Also mit 12V 
gibt es viele Applikationen...


> Und wenn man kein Lust hat den Trafo zu wickeln, dann nimmt man einen
> aus einem kleinen Schaltnetzteil.

Und dann, den einen oder anderen habe ich..., wäre also kein 
Problem...aber wer weiß wieviele Windungen da drauf sind...

Wie gesagt sind für vieles zu haben, aber eben keine Analogspezis… :-)

>
> Jede halbwegs schnelle Diode mit 400V und mehr Sperrspannung und trr
> <200ns. UF4007, BYG23 und hunderte andere.

Alles klar, okay!

Gruß
Johann

von Johann (Gast)


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Funkenstördrosseln und Spulen jeglicher Art habe ich übrigens auch in 
der Bastelkiste.... :-)

Viele Grüße
Johann

von Tatatatrafo (Gast)


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Johann schrieb:
> ...aber wer weiß wieviele Windungen da drauf sind...

Wenn ich einen Trafo aus einem Netzteil ausbaue, mache ich das so:

Topologie ermitteln (Trafo ist an Topologie angepaßt). Die exakte
Zwischenkreisspannung aufschreiben (messen, oder zumindest Unter-
scheidung zw. einfacher Gleichrichtung [325VDC] und PFC [380-420].
Leistung sekundär (mehrere Ausgänge? jew. Strom und Spannung, und
auch die Art[en] der Gleichrichtung[en], da Unterschiede möglich.

Falls möglich, Betriebsfrequenz messen (falls Controller-IC noch 
Ansteuersignale ausgibt - oder ich es durch Ersatz des Anlauf-R
und/oder des kleinen Elkos daneben dazu bringen kann), notieren.

Den Zettel mit diesen Daten mache ich in die Tüte mit dem Trafo.
Und die Anschlüsse sollten auch markiert / zugeordnet werden.


Hat man das nicht gemacht, sollte man wenigstens aus der Optik d.
Trafos (Fotos am besten von allen Seiten senkrecht + dann evtl.
noch einige für Details) die Topologie abschätzen, dann Messungen
(R, noch besser auch L (*) dazu) der einzelnen Wicklungen.

Anschlusses einer Spannungs- & Frequenzvariablen (z.B. Verstärker
an Funktionsgenerator) Wechselspannung an einer oder mehreren der
Wicklungen + Messung des/der übertragenen Signale an den anderen
kann auch Aufschluß bringen. (*):

http://www.energie.ch/messungen-an-transformatoren

Statt Variac eben eine Quelle mit veränderlicher Frequenz Bereich
20kHz bis vielleicht 100kHz wäre spitze.

Auch try & error ist möglich.

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