Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie viel fürs Auto ausgeben


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von Stm M. (stmfresser)


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Hallo,

ich bin am Überlegen mir ein Auto möglichst einen Jahreswagen zu kaufen. 
Allerdings weiss ich nicht, wie viel % des Jahresbruttogehalts (Single, 
48k€) man max. ausgeben soll, damit man nur nicht fürs Auto arbeitet. 
Ich besass bisher kein Auto.

Ich würde mich freuen über euere Vorschläge.

Gruss.

von Reinhard S. (rezz)


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Soviel, das du es pro Monat noch vertragen kannst. Ansonsten dauerts 
eben etwas länger mit dem Abzahlen. Und hoffen, das das Auto nicht 
geschrottet wird vorm Ende des Abzahlen ;)

Sind die 48k€ netto? Dann hast du doch selbst einen Neuwagen in unter 2 
Jahren weg.

von Autoverkäufer (Gast)


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Also 18-20k für einen Kompakten sollte man schon bei Jahreswagen 
rechnen. Bei Limo sind wir dann bei 20-25k, bei Kleinwagen kommt man mit 
13-15k hin. Kannst natürlich auch einen Dacia nehmen, wenn es so günstig 
wie möglich sein soll.
Guck dir den Listenpreis für dein Wunschmodell und die typischen Rabatte 
bei Internetvermittlern an, dann kannst du eine Lage über den Wert 
verschaffen und bei Jahreswagen je nach Kilomterleistung noch einen 
Abschlag darauf basierend rausholen. Musst aber dich informieren, sonst 
wirst du von den Autohändlern und Privatverkäufern übern Tisch gezogen. 
Man muss sich nur die Mondpreise bei Mobile und Autoscout anschauen. Da 
wird verfahren, jeden Tag steht ein Dummer auf. Die Anzeigen stehen 
teilweise auch fast ein ganzes Jahr drin, bis halt ein Dummer gefunden 
wurde oder der Verkäufer seine versuchte Verarsche entnervt aufgibt. Die 
Preisbewertung von Mobile und Autoscout ist hinegegen für den Arsch.

von teletubbie (Gast)


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von Stm M. (stmfresser)


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Reinhard S. schrieb:

> Sind die 48k€ netto? Dann hast du doch selbst einen Neuwagen in unter 2
> Jahren weg.
Natürlich Brutto.

von MaWin (Gast)


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Es hängt vom Nutzungsverhalten ab.

Wenn du gar nicht vor hast es zu nutzen weil du bisher auch ohne 
ausgekommen bist und es nicht vermisst: Nichts.

Wenn du es plötzlich brauchst um zu deiner weit entfernten Arbeitsstelle 
zu kommen die doppelt so viel einbringt wie bisher: Bis 50% vom neuen 
Einkommen.

Ansonsten gibt es Angaben was dich ein Auto pro Monat kostet, die liegen 
so zwischen 300 und 600 je nach Modell.

Wenn du nicht unbedingt auf ein Auto angewiesen bist, tut es gut ein 
älterer gebrauchter. Ein Fahrzeug von mir kostete mal 4000 EUR und 
führte mit Steuern, Versicherung, TÜV und Reparaturen in seinen weiteren 
250000km zu durchschnitlichen Kosten von 5ct/km exclusive Benzin von 
7.2l/100km, das Benzin machte also das doppelte der sonstigen Kosten 
aus. Die 200 EUR/Monat waren sicher saugünstig, zudem konnten 
Fahrtkosten von der Steuer abgesetzt werden.

Mein jetziges braucht weniger Benzin, war aber teurer und wird selbst 
wenn er 20 Jahre durchhält den alten nicht schlagen können.

Ein Jahreswagen ist i.A. die teuerste Art, weil der Wagen gut 25% seines 
Wertes verliert, und man hat auch keine Garantie dass er nicht kaputt 
geht, Stichwort Montagsautos, aber wenigstens Gewährleistung und keine 
Reparaturkosten. Es lohnt sich nur, wenn man die Wagen mit heftigem 
Rabatt bekommt (US-Reimport oder so).

Schon durch die Vollkasko wird ein Neuwagen aber monatlich teuer, vor 
allen für Fahranfänger.

Lieber ein Stall voll von alten Autos (der Smart für 1 Personen-Fahrten, 
das Cabrio im Sommer, den SUV um den Bootsanhänger zu ziehen, den 
Sprinter für Transporte, den Trecker zum umgraben und den Camper für 
Urlaub), reparabel, als einen Neuwagen (teure Ersatzteile, viel 
Elektronik, nur noch aus Plastik). Leider behindert die deutsche 
Steuergesetzgebung dass man sich Fahrzeuge passend zum Zweck zulegt.

von karlotto (Gast)


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von oszi40 (Gast)


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Stm M. schrieb:
> damit man nur nicht fürs Auto arbeitet.

Erst mal überlegen WOZU: Stadt (klein) oder weite Strecke gebrauchten 
Diesel mit wenig km??? (sofern man da noch fahren darf).  DAS 1. Auto 
kann auch eine versicherungsgünstige Möhre sein um nicht mit 200% 
einzusteigen. http://www.autoampel.de/typklassen/liste

von Elias K. (elik)


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Schau dir an, wie viel Geld du im letzten Jahr im Schnitt monatlich zur 
Seite legen konntest. Dann überlegst du dir, wie viel du davon bereit 
bist, für ein Auto auszugeben. Dann ziehst du Versicherung, Steuer und 
geschätzen Sprit davon ab. Was davon übrig bleibt, ist für die 
Anschaffung des Fahrzeugs. Über den erwarteten Nutzungszeitraum 
multiplizieren. Bei Finanzierung den Zinseszins nicht vergessen. Soviel 
würde ich maximal für ein Auto ausgeben.

Ich wöllte pro Monat nicht mehr als 200€ für ein Auto ausgeben. Für das 
Geld bekommst du locker Öffi-Tickets, ab und an ein Mietwagen und mal 
noch ein Taxi. Kommt aber natürlich drauf an, was du praktisch vor 
hast...

von Upps (Gast)


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Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...

von DrIng (Gast)


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Bodo Schäfer sagt 2 Monatsgehälter. Ich bin auch ein Freund günstiger 
Autos, kann aber auch selbst schrauben. Aktuell würde ich mir einen 5-8 
Jahre alten Euro 5 Diesel holen, wenn mann nicht in betroffene Städte 
muss. Die Teile werden gerade nahezu verschenkt. W204 zum Beispiel mit 
OM651. Gibt's brauchbar ab 8k€ und die Dinger halten. Think different ;)

von Claus M. (energy)


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Jahreswagen lohnen sich nicht. Lieber eine EU Neufahrzeug kaufen, kommt 
billiger.

von Notizblock (Gast)


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karlotto schrieb:
> Youtube-Video "Der KFZ-Wahnsinn der Deutschen. Was hat das mit
> Investment zu tun?"

Mal wieder so ein Finanzgenie! Herrlich wie man sich selbst überschätzen 
kann.

von teletubbie (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Jahreswagen lohnen sich nicht. Lieber eine EU Neufahrzeug kaufen, kommt
> billiger.

Nur wenn man 3-16 Monate drauf warten kann.

von Autoverkäufer (Gast)


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Upps schrieb:
> Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...

Vielfach sind Autos Mittel, um überhaupt zum Ort zu kommen, wo man 
überhaupt Geld verdienen kann, wenn Öffis vielfach keine Alternative 
sind oder man nicht direkt bei der Firma wohnen kann/darf.
Ohne Autos würde in Deutschland fast nix mehr laufen und damit meine ich 
noch nicht mal die Autoindustrie, die Deutschland fast als One-Man-Show 
am Lebenstropf der Ressourcen des Erdballes hält.

von F. B. (finanzberater)


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Mein Auto hat unter 7.000 € gekostet und hatte nur 9.000 km. Meine Autos 
fahre ich wenn möglich 10 Jahre oder länger. Einer der Gründe, warum ich 
jetzt so reich bin.

von Haha (Gast)


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Upps schrieb:
> Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...

Sind sie auch. Es sei denn, man kauft sich einen Bugatti oder Königsegg. 
Die Dinger gewinnen noch an Wert, je älter sie werden..

von Notizblock (Gast)


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F. B. schrieb:
> Einer der Gründe, warum ich
> jetzt so reich bin.

Hast du jetzt eigentlich wieder einen Job?

von oszi40 (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:
> Jahreswagen

Lieber einen neuen Grauimport vom Hof als einen überteuerten 
Jahreswagen.
Versicherungsgünstige Möhre als Einstig bleibt trotzdem eine gute Wahl.

von Jan H. (j_hansen)


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Stm M. schrieb:
> Allerdings weiss ich nicht, wie viel % des Jahresbruttogehalts (Single,
> 48k€) man max. ausgeben soll, damit man nur nicht fürs Auto arbeitet.

Ein Auto hat für die meisten Menschen einen merkbaren Einfluss auf die 
Finanzen. Daher ist es sinnvoll, sich darüber kurz selbst Gedanken zu 
machen, anstatt sich auf unnütze Faustregeln zu stützen.

Ein sinnvoller Betrag kann, je nach Situation, zwischen Null und 
deutlich über 100% liegen. Ein genereller Richtwert ist daher zu 
ungenau.

Ich definiere meist zuerst meine Minimalanforderungen, schaue was das so 
kostet, und dann müssen sich die Alternativen daran messen. Da ich mir 
so große Beträge schwer vorstellen kann, schmeiße ich das dann auch mal 
in einen "Financial Independence" Rechner, wo ich die Parameter etwas 
konservativer einstelle. Da entspricht dann das eingebaute Navi auch mal 
zwei Monaten länger arbeiten "müssen", oder das Upgrade zur größeren 
Klasse oder zum Premiumhersteller zehn Jahren. Für mich ist die Sache 
dann klar, jemand anders zahlt den Aufpreis hingegen gerne. Das solltest 
du also schon selbst entscheiden.

von Marek N. (bruderm)


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Ich hab für nen Jahreswagen Kompakt-SUV Diesel knapp 12.000 € bezahlt. 
vor einem Jahr.
In Köln und Bonn gibts aktuell bestimmt auch ein paar gute Schnäppchen 
;-)

von Kenner (Gast)


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Marek N. schrieb:
> Kompakt-SUV

Ein Kompakt-SUV ist weder Fisch noch Fleisch, vom Fahrgefühl her wie ein 
motorisierter Einkaufswagen vom ALDI

von Kenner (Gast)


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DrIng schrieb:
> W204 zum Beispiel mit
> OM651. Gibt's brauchbar ab 8k€ und die Dinger halten. Think different ;)


Oh Gott, der 220 CDI (W204) bleibt mehr liegen als er fährt. Den würde 
ich wegen dem Ärger nicht mal geschenkt fahren.

von DrIng (Gast)


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Wenn die Piezo Injektoren getauscht wurden sind die Motoren standfest - 
stimmt so nicht was da gesagt wird.

von karlotto (Gast)


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Kenner schrieb:
> Oh Gott, der 220 CDI (W204) bleibt mehr liegen als er fährt. Den würde
> ich wegen dem Ärger nicht mal geschenkt fahren.

Ich dachte bei einem alten Benz gäbe es noch Qualität, die man heute 
nicht mehr erwarten kann.

von Claus M. (energy)


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karlotto schrieb:
> Ich dachte bei einem alten Benz gäbe es noch Qualität, die man heute
> nicht mehr erwarten kann

Dafür ist w204 nicht alt genug. Tatsächlich sind die aktuellen Fahrzeuge 
da besser, gerade die w204 Zeit ist die mieseste quali, die MB je 
geliefert hat.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Stm M. schrieb:
> Wie viel fürs Auto ausgeben

Ich würde mindestens 30k bis 35k veranschlagen, dafür bekommt man dann 
auch ein gutes Auto, an dem man lange Freude haben kann. 🚗

von Marx W. (Gast)


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Stm M. schrieb:
> Ich würde mich freuen über euere Vorschläge.

Kommt drauf an:
Haste kein Vermögen, dann solltest du nur deine Jahressparrate ausgeben.
Haste Vermögen, so solltest du den Max-Wert auf Jahresvermögenszuwachs 
oder Jahressparrate ausgeben.

Merke dir dien Karre ist nur eine konsumgut!
Mehr nicht!

von T. E. F. (Gast)


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Moin,

ich würde sagen, das hängt absolut davon ab
a) was Du brauchst
und
b) was Du in absehbarer Zeit brauchen wirst.

In der Regel ist nichts teurer als einen Wagen nach kurzer Zeit wieder 
zu verkaufen, weil man nicht weiter als von Montag bis Freitag gedacht 
hat und nun doch was Anderes braucht - von daher kann ich von halben 
Sachen pauschal abraten.

Für alles Andere:

Wie alt bist Du, wie viel fährst Du, welche Strecken regelmäßig 
(Autobahn/Land/Stadt), willst Du Kinder haben, hast Du schon Jemanden, 
mit dem das Realität werden kann / wird, willst / musst Du mittelfristig 
Deine Wohnsituation grundlegend ändern, wie wichtig ist es Dir, Dich 
morgens aufs Fahren ein Stück weit freuen zu können, wohnst Du 
vielleicht in den Bergen oder musst regelmäßig Anhänger ziehen, etc.?

von DrIng (Gast)


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Ah, hier verwechselt jemand W204 mit W203 (der war wirklich scheiße). 
Siehe Autobild 400.000 km(!) Dauertest...

von Qwertz (Gast)


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Marx W. schrieb:
> Merke dir dien Karre ist nur eine konsumgut!
> Mehr nicht!

Ach was, das ist nur deine Meinung. Für mich ist es auf jeden Fall mehr 
als das.

T. E. F. schrieb:
> wie wichtig ist es Dir, Dich
> morgens aufs Fahren ein Stück weit freuen zu können,

Das ist tatsächlich ein Faktor, der mich morgens leichter aufstehen 
lässt. 😊

von Mad (Gast)


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Upps schrieb:
> Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...

Ich glaube, dass Urlaube Geldvernichtungsmaßnahmen sind...

Du Held...

von Nix (Gast)


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Autos sind die Pest!

von Cyblord -. (Gast)


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Hängt vom Anspruch an ein Auto ab.

Du kannst relativ kostenneutral fahren, wenn du dir nen guten 
gebrauchten Deutschen in Norddeutschland holst, sowas wie A4/A6, 5er BMW 
oder so in der Ecke, den 3-4 Jahre fährst und in Süddeutschland wieder 
vertickst.

von Manfred (Gast)


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Stm M. schrieb:
> Allerdings weiss ich nicht, wie viel % des Jahresbruttogehalts (Single,
> 48k€) man max. ausgeben soll, damit man nur nicht fürs Auto arbeitet.
> Ich besass bisher kein Auto.

Der Anschaffungspreis ist das geringere Problem, löst man, indem man 
auf's Konto schaut, was man sich leisten kann.

Bisher kein Auto besessen kann die Kostenfalle werden: Schaue Dir 
mögliche Modelle an und recherchiere, was diese an Versicherung pro Jahr 
kosten. Ich zahle aktuell um 350 Euro pro Jahr bei SF-reichlich mit 35%, 
da wärst Du also weit über 1000 Euro.

Gelegentlich bieten die Hersteller Neufahrzeuge incl. Versicherung an, 
speziell Kleinwagen für Anfänger - das kann lukrativ sein, für die 
ersten paar Jahre Rabatt zu sammeln.

Wenn der Wagen halbwegs neu ist, fallen erstmal nur Kraftstoffkosten für 
den Betrieb an, sagen wir mal Katalogwert +20%.

Jedes Jahr zur Inspektion in die Fachwerkstatt - na sage ich mal, 
zwischen 200 und 500 Euro.

Qwertz schrieb:
>> Wie viel fürs Auto ausgeben
> Ich würde mindestens 30k bis 35k veranschlagen, dafür bekommt

Dafür bekommt man einen ordentlichen Neuwagen. Mit sicherem Auftreten 
und zähem Verhandeln hat der lokale Ford-Händler 20% auf einen nach 
Wunsch bestellten Neuwagen raus getan. Findet man einen Wagen, der schon 
läner im Verkaufraum steht, könnte auch noch etwas mehr gehen.

von Manfred (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Marx W. schrieb:
>> Merke dir dien Karre ist nur eine konsumgut!
> Ach was, das ist nur deine Meinung. Für mich ist es auf jeden Fall mehr als das.

Sauberes Auto, bequeme Sitze, Motor mit vernünftig Durchzug, ich fühle 
mich nicht beengt ... ich habe mich daran gewöhnt.

In guter Erinnerung ist aber auch, beim Neukauf jedesmal ein Stück 
größer und komfortabler geworden zu sein. Also bescheiden starten und 
dann weiter.

> T. E. F. schrieb:
>> wie wichtig ist es Dir, Dich
>> morgens aufs Fahren ein Stück weit freuen zu können,
> Das ist tatsächlich ein Faktor, der mich morgens leichter aufstehen lässt. 😊

Ob man sich "aufs Fahren ein Stück weit freuen kann", hängt neben dem 
Fahrzeug auch deutlich von der Region ab, in der man fahren muss. Hier 
über die Dörfer ist das stets recht entspannt, in Berlin, Stuttgart oder 
dem Kern von Köln hätte ich wohl eher einen Blick auf S- und U-Bahn.

von Stm M. (stmfresser)


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Vielen Dank für eure Antworten.

Ich fahre zur Arbeit mit dem Radl, brauche etwa 50min. Aufs Auto bin ich 
daher angewiesen. Ich hab keine teuere Hobbies. Fürs Auto würde ich 
höchstens 16k ausgeben. Ein Drittel davon bar, Rest Kredit.
Ich weiss nicht, ob es für meine Verhältnisse zur teuer wäre. Mit dem 
Auto kenne ich mich kaum aus, daher ein Jahreswagen oder ein jüngeres, 
wo man sicher sein kann, dass das Auto paar Jahre hält. Ich würde mich 
auch interessieren, ob ein Diesel sich lohnt oder besser Benziner wegen 
Fahrvebot.
Zurzeit tendiere ich eher zu einem Audi A3 oder BMW 1er.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Stm M. schrieb:
> Zurzeit tendiere ich eher zu einem Audi A3 oder BMW 1er.

Das passt aber irgendwie nicht zu deinem Budget von höchstens 16k und 
Jahreswagen. Mach mal bitte einen kurzen Realitätscheck.

von Stm M. (stmfresser)


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Qwertz schrieb:
> Stm M. schrieb:
>> Zurzeit tendiere ich eher zu einem Audi A3 oder BMW 1er.
>
> Das passt aber irgendwie nicht zu deinem Budget von höchstens 16k und
> Jahreswagen. Mach mal bitte einen kurzen Realitätscheck.

Du hast recht, ein A3 & 1er Jahreswagen würde mind. 20k kosten. Ein 
3Jahre altes A3 stellt für mich kein Problem dar.

von ichmagelektrotechnik (Gast)


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Ein Auto kaufen... OK kann man in 2018 immer noch machen.


VW Passat (ca. 50k€ Wert), als privater geleast (inkl. Vollkakso, 
Wartung etc.) + Sprit, Öl und kleinen Verschleißteilen bei 15.000 km im 
Jahr kostet mich All-In 330€/Monat, das sind weniger als 10% meines 
Netto-Einkommens. Das ist auch meine persönliche Schmerzgrenze für ein 
Auto. Sollte mein Gehalt schrumpfen, muss halt das Auto mit schrumpfen.

Die letzte Abgabe war problemfrei und kleine Mängel wurden unkompliziert 
akzeptiert.

Nach 2 Jahren hab ich einen neuen Wagen auf dem Hof, kenne die Kosten 
exakt, erlebe keine böse Überraschungen und fahre einen tollen Wagen in 
den ich auch mal mein Fahrrad/Ski oder Campingausrüstung werfen kann und 
sogar noch jemand Platz hat.

Wenn ich dann den Kollegen angucke, der für 
500€/Monat+Sprit+Instandhaltungskosten+Versicherung den Wertverlust 
seines kleinen 1ers finanziert frag ich mich schon, ob die Leute 
wirklich studiert haben.


Entweder gar kein Auto, einen wirklich günstigen Kleinwagen (hatte 
vorher einen Hyundai i30, feiner Wagen und ich bin damit natürlich auch 
günstiger gefahren als jetzt) oder man least sich einen größeren Wagen 
zu einem der unzähligen günstigen Angebote. Muss ja nicht immer sixt 
sein.

von Qwertz (Gast)


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Ich würde an deiner Stelle lieber das Budget erhöhen. Aber das musst du 
ja am Ende wissen. Das Angebot an Autos ist riesig, da sollte für jeden 
etwas dabei sein.

von Ralph S. (jjflash)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> Entweder gar kein Auto, einen wirklich günstigen Kleinwagen (hatte
> vorher einen Hyundai i30, feiner Wagen

Hm, für mich ist ein I30 eher schon ein Kompaktwagen. Zum Thema: Für 
meine Lebensgefährtin mußte ein neues Auto her. Einsatzzweck war 
vorwiegend Stadt und nur gelegentlich Autobahn (höchstens einmal im Jahr 
500km hin und wieder zurück).

Sie sagt von sich sie ist sparsam, ich sage sie ist geiz**, aber egal:

Geworden ist es ein Mitsubishi SpaceStar, nagelneuer Re-Import, 
Ausstattung OK (zwingend wollte sie Klima), 80PS, noch nie zugelassen, 
Händler hat 5 Jahre Garantie rausgehauen für 8000 Euro noch nie 
zugelassen.

Im Verkaufsraum stand ein nagelneuer Eclipse (Mitsubishi) mit 163PS für 
17300 Euro, der hat mich fast schwach gemacht, aaaaber da ich meine 
Autos auch fast immer 10 Jahre fahre und ich meinen Peugeot erst 6 Jahre 
habe, habe ich es nicht gemacht.

Fürs Auto, meine Meinung, sollte man nur soviel Geld ausgeben, dass es 
einem nicht weh tut, zudem spare ich vorher auf das Auto und bezahle es 
komplett bar ohne Finanzierung, was mir beim Kauf einen größeren 
Verhandlungsspielraum gestattet.

Für ein neues Auto leg ich monatlich 400 Euro weg, wenn ich beim 
nächsten Auto das Geld nicht brauche wird es, wie hier genannt, für die 
zweite Geldvernichtungsmaschine Urlaub, ausgegeben werden.

von Cyblord -. (Gast)


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Ralph S. schrieb:
> bezahle es
> komplett bar ohne Finanzierung, was mir beim Kauf einen größeren
> Verhandlungsspielraum gestattet.

Du musst ja nicht übers Autohaus finanzieren, sondern kannst dir den 
Kredit anderweitig besorgen und trotzdem als Barzahler auftreten.

Ralph S. schrieb:
> wie hier genannt, für die
> zweite Geldvernichtungsmaschine Urlaub, ausgegeben werden.

Ein Auto oder Urlaub als Geldvernichtung zu bezeichnen, halte ich für 
verfehlt. Richtig ist, beides ist kein Renditebringer und beim Auto 
halte ich es auch so, nur so viel auszugeben wie unbedingt für meine 
Anforderungen notwendig. Aber ein Auto ist nunmal individueller 
Freiheitsgewinn und ein Urlaub (je nach Gutso) ist ein Erlebnis oder 
Erholung usw.

von Schokohase (Gast)


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Das ganze sehe ich nur bedingt Budged-Abhängig.

Ist es ein Mittel zum Zweck, würde ich vermutlich einen Japaner mit 7 
Jahren Garantie (ohne Kilometerbegrenzung) neu kaufen.
Alle im Bekanntenkreis, sie sowas fahren, sind rundum zufrieden.
Zudem sind die oft spendabel mit der Grundausstatung.

Komplizierter wird es wenn es ein Statussymbol sein soll. Audi, BMW, VW, 
Mercedes etc sind neu schon teuer. Bei Jahreswagen würde ich 
gegenrechnen ob ein Neuwagen mit Rabatt (den bekommt man normalerweise 
immer) nicht sinnvoller ist.
Bei gebrauchten, besonders Jahreswagen oder Leasingrückläufern muss man 
mit  Verschleißreparaturen rechnen. Also Bremsen und Kupplung können arg 
durch sein. "Don't be gentle, its a rental"

Wenn du Spaß am Autofahren haben solltest, ist die Auswahl davon 
abhängig, was dir der Spaß wert ist. So habe ich riesigen Spaß am 
"Kompaktsportwagen" aka "Hot Hatchback". Die sind relativ günstig, auch 
neu, bringen enormen Fahrspaß und sind praktisch im Alltag.
Und zur Umwelt: Ich habe 18 Jahre Fahrpraxis und mein drittes Auto, 
welches von allen am meisten Leistung hat und am sparsamsten ist ;-)

von Name H. (hacky)


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>Allerdings weiss ich nicht, wie viel % des Jahresbruttogehalts (Single,
48k€) man max. ausgeben soll...

Hoechstens soviel, dass dich ein Verlust nicht stoert. Du bist nicht 
alleine auf der Strasse. Im schlimmsten Fall kommst du irgendwie zu 
einem Totalschaden, und die Versicherung bezahlt sehr wenig.

Ein Auto ist keine Wertanlage, sondern Verbrauchsmaterial.
Als Neulenker sollte man mit einem hoeheren Verbrauch rechnen. Also 
vielleicht 3'000 Euro. Genau, einen Gebrauchten.
Und in Bar bezahlen. Klar.

: Bearbeitet durch User
von Al-Koholoida (Gast)


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Braucht man das Auto um damit direkt oder indirekt (mehr)Geld zu 
verdienen dann sind die Kosten doch egal?! Und als Fahranfänger würde 
ich einen guten SUV nehmen, Jahresauto mit Garantie und Servicepaket.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Manfred schrieb:

> Bisher kein Auto besessen kann die Kostenfalle werden: Schaue Dir
> mögliche Modelle an und recherchiere, was diese an Versicherung pro Jahr
> kosten. Ich zahle aktuell um 350 Euro pro Jahr bei SF-reichlich mit 35%,
> da wärst Du also weit über 1000 Euro.


weiß nicht ob das noch geht, aber ich hab für 2 Jahre die Karre als 
Zweitwagen über jemand mit einer niedriegen SF angemeldet. Dann nach 
unfallfreien 2 Jaren die 80% direkt übernommen. Man wollte mich damals 
ohne dieses Konstrukt mit 120 oder sogar 180% starten lassen.

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Al-Koholoida schrieb:
> Und als Fahranfänger würde
> ich einen guten SUV nehmen,

Yay, gleich die unübersichtlichsten Karren nach den Ami-Pickups 
vorschlagen. Hummer ist da Optimal, der macht sich den Parkplatz selber.

von Al-Koholoida (Gast)


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Michael X. schrieb:
> Al-Koholoida schrieb:
>> Und als Fahranfänger würde
>> ich einen guten SUV nehmen,
>
> Yay, gleich die unübersichtlichsten Karren nach den Ami-Pickups
> vorschlagen. Hummer ist da Optimal, der macht sich den Parkplatz selber.
Nein, für Anfänger wäre Mokka, Ecosport oder Tiguan empfehlenswert.

von Cyblord -. (Gast)


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von Unglaublich (Gast)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> VW Passat (ca. 50k€ Wert), als privater geleast (inkl. Vollkakso,
> Wartung etc.) + Sprit, Öl und kleinen Verschleißteilen bei 15.000 km im
> Jahr kostet mich All-In 330€/Monat, das sind weniger als 10% meines
> Netto-Einkommens. Das ist auch meine persönliche Schmerzgrenze für ein
> Auto. Sollte mein Gehalt schrumpfen, muss halt das Auto mit schrumpfen.

50.000 Euro Passat privat für 330 Euro inklusive Versicherung und 
Wartung bei 15.000 Kilometer.....
Hier wird auch ein Mist erzählt... das bekommt nichtmal ein 
Werksangehöriger hin.

Privat ein Auto zu leasen ist schon immer blödsinn gewesen!

von Al-Koholoida (Gast)


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Unglaublich schrieb:
> Privat ein Auto zu leasen ist schon immer blödsinn gewesen!

blödsinn? man hat stets ein brandneues Auto und wenn es Theater macht 
wechselt man auf ein anderes. man lebt nur einmal ;) was willst du sonst 
mit dem Geld machen ...

von Ich (Gast)


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Neben dem Aspekt, was kann ich mir leisten, ist das was brauche ich?

Bei 20km zur Arbeit, Wochenendeinkauf und sonst Wenigfahrer reicht auch 
ein Kleinstwagen (Nähmaschinenmotor) Grundausstattung.

Für Vielfahrer ist eher die Grenze, was will ich mir leisten für den 
Luxus Auto.

Jetzt ist G. schrieb:
> Und in Bar bezahlen. Klar.

Unglaublich schrieb:
> Privat ein Auto zu leasen ist schon immer blödsinn gewesen!

100% Zustimmung!

von Unglaublich (Gast)


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Al-Koholoida schrieb:
> blödsinn? man hat stets ein brandneues Auto und wenn es Theater macht
> wechselt man auf ein anderes. man lebt nur einmal ;) was willst du sonst
> mit dem Geld machen ...

Blödsinn im Bezug auf günstig...

von Cyblord -. (cyblord)


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Unglaublich schrieb:
> Al-Koholoida schrieb:
>> blödsinn? man hat stets ein brandneues Auto und wenn es Theater macht
>> wechselt man auf ein anderes. man lebt nur einmal ;) was willst du sonst
>> mit dem Geld machen ...
>
> Blödsinn im Bezug auf günstig...

Richtig.
Privat Leasing kann schon rein logisch nicht günstiger sein als der Bar 
Kauf eines Fahrzeuges. Wo soll die Ersparnis herkommen?

Wer glaubt damit endlich mal günstig nen dicken Karren zu fahren ist 
genau so doof wie die H4er die regelämßig bei Saturn mit 0% Krediten 
gelockt werden. "Jetzt kann sich jeder alles leisten", oder aktueller 
"Du kannst mehr". Hahaha

von Michael B. (laberkopp)


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Cyblord -. schrieb:
> Wo soll die Ersparnis herkommen

Von niedrig geschummelten angeblichen Verkaufspreis.

So lügen die Leasingunternehmen doch den Kunden die Hucke voll.

Hinterher gibt es nur die Hälfte für's gebrauchte Auto als in der
Werbung vorgerechnet und eine heftige "Sonderzahlung" ist nötig.

von Le X. (lex_91)


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Abradolf L. schrieb:
> Bedenke auch den neuesten SPDialen Hirnfurz:

Nach dem Motto: "Wenn sie uns schon abwählen trampeln wir ihnen 
wenigstens noch den Rasen kaputt!" ;-)

von Al-Koholoida (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Hahaha

naja. wir mit Frau fahren Premium Marken und du nicht. haha

von Cyblord -. (cyblord)


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Al-Koholoida schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Hahaha
>
> naja. wir mit Frau fahren Premium Marken und du nicht. haha

Ich auch, und jetzt? Aber ich gönns dir ehrlich.

von Qwertz (Gast)


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Jetzt ist G. schrieb:
> Hoechstens soviel, dass dich ein Verlust nicht stoert. Du bist nicht
> alleine auf der Strasse. Im schlimmsten Fall kommst du irgendwie zu
> einem Totalschaden, und die Versicherung bezahlt sehr wenig.

Die zahlt bis zu 24 Monaten den Neupreis bei entsprechender 
Vollkaskoversicherung, die ich bei einem Neuwagen eh immer empfehlen 
würde.

> Ein Auto ist keine Wertanlage, sondern Verbrauchsmaterial.

Weder noch. Es bedeutet Mobilität und damit Freiheit, und es kann 
unglaublich viel Spaß machen. Also je nach Budget irgendwo zwischen 
Notwendigkeit und Luxus. Dass nichts ewig hält und irgendwann mal 
ersetzt werden muss, gilt ja für alle materiellen Güter.

von ichmagelektrotechnik (Gast)


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Unglaublich schrieb:
> ichmagelektrotechnik schrieb:
>> VW Passat (ca. 50k€ Wert), als privater geleast (inkl. Vollkakso,
>> Wartung etc.) + Sprit, Öl und kleinen Verschleißteilen bei 15.000 km im
>> Jahr kostet mich All-In 330€/Monat, das sind weniger als 10% meines
>> Netto-Einkommens. Das ist auch meine persönliche Schmerzgrenze für ein
>> Auto. Sollte mein Gehalt schrumpfen, muss halt das Auto mit schrumpfen.
>
> 50.000 Euro Passat privat für 330 Euro inklusive Versicherung und
> Wartung bei 15.000 Kilometer.....
> Hier wird auch ein Mist erzählt... das bekommt nichtmal ein
> Werksangehöriger hin.
>
> Privat ein Auto zu leasen ist schon immer blödsinn gewesen!

Vielleicht missverständlich: der Sprit ist dort natürlich nicht 
inklusive (deshalb das + ;-)). Das sind zusätzliche ca. 120€.

Natürlich ist das möglich... Dort sind sogar die Steuer + die 
Überführungskosten bereits eingerechnet, die so in der Leasingrate nicht 
inbegriffen sind. Keine Anzahlung.


Wer behauptet denn überhaupt, dass das günstiger wäre? Natürlich ist es 
ein zusätzlicher Luxus zum Luxusgut Auto.

Die Denkweise "privat leasen ist Blödsinn" ist vielleicht für die 80er 
gültig...




Wenn ich den gekauften Jahreswagen selbst mit identischen Leistungen zur 
Flotte versichere, kostet mich das knapp 90€/Monat.

Den Wertverlust für den Jahreswagen kannst du mit mindestens 100€/Monat 
für die ersten zwei Jahre ansetzen (das ist noch ziemlich konservativ).

25€/Monat Rücklage für die Inspektion + 30€ Rücklagen für mögliche 
Reparaturen.

Und natürlich das entsprechende Risiko  & der nötige Zeitaufwand.

Die Rate für die Finanzierung ist nicht inbegriffen.


Dass du mit dem Golf 2 von Oma günstiger fährst ... ehrlich?

von Zocker_54 (Gast)


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> Re: Wie viel fürs Auto ausgeben

Kommt darauf an, für was du das Ganze brauchst.

Willst du was billiges und funktionelles, so tut es ein Dacia auch.
Da tun es 10.000,- €.

Willst du Fratzen machen so sollte es etwas aus ZUffenhausen sein.
Das kostet dich locker mal 130.000,- €. Nach oben offen !

von Rainer S. (enevile)


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Wenn du nur von A nach B willst kauf einen Kleinwagen aka 
Citroen_C2/Peugeot_207/Seat_UP usw..

Ich würde kein Geld mehr für Autos ausgeben einfach, weil es soviel 
passieren kann mit Normen/Gesetzen/Sprit etc..

Man braucht Geld noch fürs Leben. Haus/Wohnung/Kinder

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Stm M. schrieb:
> Vielen Dank für eure Antworten.
>
> Ich fahre zur Arbeit mit dem Radl, brauche etwa 50min. Aufs Auto bin ich
> daher angewiesen.
Nee, wenn das irgendwie geht, mach das weiter so.

> Ich hab keine teuere Hobbies. Fürs Auto würde ich
> höchstens 16k ausgeben. Ein Drittel davon bar, Rest Kredit.
> Ich weiss nicht, ob es für meine Verhältnisse zur teuer wäre.
Wenn man finanzieren muss, ist es zu teuer. So einfach ist das.

> Mit dem
> Auto kenne ich mich kaum aus, daher ein Jahreswagen oder ein jüngeres,
> wo man sicher sein kann, dass das Auto paar Jahre hält.
Ist man das ?

> Ich würde mich
> auch interessieren, ob ein Diesel sich lohnt oder besser Benziner wegen
> Fahrvebot.
Das hängt von der Fahrstrecke ab. Bei unter 15000km würde ich pauschal 
zu einem Benziner raten, aber nicht so einen neuen mit Ultrasparmotoren.

> Zurzeit tendiere ich eher zu einem Audi A3 oder BMW 1er.
Geht es um eine Schwanzverlängerung oder um eine Auto zur Fortbewegung ?

Das solltet Du als erstes festlegen. Es gibt Neuwagen (Tageszulassungen) 
für weit unter Deinem angepeilten Budget. Die sind dann aber nicht so 
stylisch. Aber an einem Skoda oder Seat ist nichts auszusetzen.

Ich finde 16000€ sehr viel Geld für so ein Auto, wenn man bisher ohne 
klar kam. Noch dazu, wenn man es finanzieren muss. Für die 5000€, die Du 
schon hast, gibt es durchaus anständige Autos, die gerade für den Anfang 
weit besser geeignet sind und dich nicht monatlich Tilgung kosten. So 
ein paar hundert Euro jeden Monat drücken auf Dauer ganz schön.

Gruß
Axel

von Marek N. (bruderm)


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Den Wagen nach einem Jahr wieder zurückgeben?
Wenn ich mir vostelle, dass ich jedes Jahr aufs Neue den Kofferraum 
entrümpeln muss, wird mir schon übel...

von Cyblord -. (cyblord)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> Wer behauptet denn überhaupt, dass das günstiger wäre? Natürlich ist es
> ein zusätzlicher Luxus zum Luxusgut Auto.

Fast jeder privat least behauptet das.

Natürlich ist es teurer. Es ist für Verlierer die sich ihr dickes 
Wunschauto nicht in Bar rauslassen können. Die müssen dann halt auf Pump 
fahren und sich ausnehmen lassen. Dafür ist die monatliche Rate halt 
erst mal machbar. Wie gesagt, nichts anderes als bei allen anderen 
Verbraucherkrediten: Nur was für Verlierer die gerne über ihre 
Verhältnisse leben.

: Bearbeitet durch User
von Dr. Sommer (Gast)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> Natürlich ist das möglich..

Wie funktioniert das denn? Um nur alleine den Neu-Kaufpreis von 50000€ 
durch eine monatliche Zahlung von 330€ aufzubringen, müsste man schon 
12,5 Jahre zahlen. Rechnet der Leasing-Anbieter damit, dass du das Auto 
12J nutzt und zahlst?

Marek N. schrieb:
> Wenn ich mir vostelle, dass ich jedes Jahr aufs Neue den Kofferraum
> entrümpeln muss, wird mir schon übel...

Mir würde übel, ständig extra Gewicht durch die Gegend zu kutschieren 
und dafür Sprit zu verschwendet...

von Autoverkäufer (Gast)


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Le X. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
> Bedenke auch den neuesten SPDialen Hirnfurz:
>
> Nach dem Motto: "Wenn sie uns schon abwählen trampeln wir ihnen
> wenigstens noch den Rasen kaputt!" ;-)

Die wollen die Regel, ca. alle 100 Jahre marschiert Doitschland in den 
Abgrund, aufrecht erhalten. Zusammen mit dem Rest der Parteienzunft sind 
auch  auf perfektem Kurs und im Zeitplan und das Volk feuert die 
Klabautermänner an.

von Michael B. (laberkopp)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> Die Denkweise "privat leasen ist Blödsinn" ist vielleicht für die 80er
> gültig...

Unsinn.

Mit dem Resthirn einer Ameise lässt sich erkennen, daß der Leasinggeber 
nicht weniger Kosten hat als der Privatbesitzer, und ZUSÄTZLICH noch 
Gewinne erwirtschaften will.

Aber es gibt auch Deppen, die glauben, die PKV wäre günstiger...

Cyblord -. schrieb:
> Es ist für Verlierer die sich ihr dickes
> Wunschauto nicht in Bar rauslassen können. Die müssen dann halt auf Pump
> fahren und sich ausnehmen lassen.

Gut zusammengefasst.

von Geizhals! (Gast)


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Servus,

gibt verschiedene Strategien, meine:
Ich kaufe sehr alte Autos aus (gehobener) Mittelklasse mit sehr wenig 
Laufleistung. Sind die Typischen Rentnerautos 15-20 Jahre alt und nur 
70.000km gelaufen, voll Checkheftgepflegt beim Händler. Diese Autos gibt 
es für kleines Geld - weil die nicht so stylisch schick mit Blutooth 
sind. Aber vom Fahrkomfort deutlich angenehmer als ein neuer 
Kleinstwagen für 12k€. Instandhaltung nur normale Verschleißteile 
(günstiger Ersatz auf dem Markt in Hülle und Fülle!) - sobald ein sehr 
großer Defekt ansteht wird abgestoßen. Diese Fahrzeuge brauchen gerne 
mal 2 Liter mehr als aktuellste Autos - Fahren aber auch angenehmer und 
unterm Strich ist es immernoch günstiger.
Mein aktuelles Auto: vor 6 Jahren gekauft (3000€), in den 6 Jahren 
nochmal ca. 1500€ in Instandhaltung verpulvert (Reifen, Bremsen, 
Ölwechsel...). Ein deutsches Mittelklasse/Premiumfahrzeug.

Gruß

von Ich (Gast)


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Zocker_54 schrieb:
> Willst du Fratzen machen so sollte es etwas aus ZUffenhausen sein.
> Das kostet dich locker mal 130.000,- €. Nach oben offen !

Oder so etwas unvernünftiges

https://www.google.de/search?q=wiesmann+mf5&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=2ahUKEwiFm62AkMfeAhUJJsAKHaE6C7oQsAR6BAgFEAE&biw=1920&bih=1055

von Qwertz (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Mit dem Resthirn einer Ameise lässt sich erkennen, daß der Leasinggeber
> nicht weniger Kosten hat als der Privatbesitzer, und ZUSÄTZLICH noch
> Gewinne erwirtschaften will.
>
> Aber es gibt auch Deppen, die glauben, die PKV wäre günstiger...

Hier muss ich dir ausnahmsweise mal vollkommen recht geben!

von Qwertz (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Für die 5000€, die Du schon hast, gibt es durchaus anständige Autos, die
> gerade für den Anfang weit besser geeignet sind und dich nicht monatlich
> Tilgung kosten.

Lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen, und was Vernünftiges kaufen, 
da hat man am Ende mehr von. Das habe ich auch erst lernen müssen, aber 
es stimmt einfach.

> So ein paar hundert Euro jeden Monat drücken auf Dauer
> ganz schön.

Ehrlich gesagt: Nein.

von Kenner (Gast)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> VW Passat (ca. 50k€ Wert), als privater geleast (inkl. Vollkakso,
> Wartung etc.) + Sprit, Öl und kleinen Verschleißteilen bei 15.000 km im
> Jahr kostet mich All-In 330€/Monat, das sind weniger als 10% meines
> Netto-Einkommens. Das ist auch meine persönliche Schmerzgrenze für ein
> Auto. Sollte mein Gehalt schrumpfen, muss halt das Auto mit schrumpfen.


So ein Passat kann man erst mal nur ab 600€ ohne Versicherung und 
Wartungsservice leasen.

Die Kalkulation ist Wertverlust von mindestens 10K€/Jahr plus Gewinn für 
das Autohaus.

von Kenner (Gast)


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Ich empfehle einen Finanzierung (auch ohne Anzahlung) über die eigenen 
Banken von VW/Mercedes.
Die Zinsen sind auch effektiv bei 3% und die genehmigen so ziemlich jede 
Anfrage, um die Verkäufe ihrer Vertragshändler zu pushen.

Die Finanzierung kann man auch als eine günstige monatliche Leasingrate 
sehen wenn in den Verträgen ein bedingtes Rückgaberecht verbrieft ist.
Ansonsten kann man das Auto für die Schlussrate kaufen, obwohl der Wert 
meist deutlich drüber liegt und man das zu kaufende Auto selbst gefahren 
hat und dementsprechend kennt und sorgsam damit umgegangen ist.

von Dr. Sommer (Gast)


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Kenner schrieb:
> So ein Passat kann man erst mal nur ab 600€ ohne Versicherung und
> Wartungsservice leasen.
>
> Die Kalkulation ist Wertverlust von mindestens 10K€/Jahr plus Gewinn für
> das Autohaus.

Das heißt also die 7200€ die man jährlich zahlt decken nichteinmal den 
Wertverlust? Nach 5 Jahren ist der Wertverlust mit 50t€ genau so hoch 
dass das Auto gar nichts mehr wert ist, aber man hat dem Leasingpartner 
weniger als den Einkaufspreis gezahlt? Wie passt das zusammen?

von Cyblord -. (cyblord)


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Kenner schrieb:
> Ansonsten kann man das Auto für die Schlussrate kaufen, obwohl der Wert
> meist deutlich drüber liegt und man das zu kaufende Auto selbst gefahren
> hat und dementsprechend kennt und sorgsam damit umgegangen ist.

Wenn man sich typische Finanzierungsbeispiele für Autos anschaut und man 
Anzahlung und Schlussraten zusammenrechnet (ohne Anzahlung gibts fast 
nicht), ist der Kredit ja bald nicht mehr der Rede Wert. Wer das in Bar 
hinlegen kann, kann auch warten bis er alles gleich in Bar bezahlen 
kann. Die hohen Schlussraten sind nur Taktik damit der arme Schlucker 
nach dem Kredit immer noch kräftig in den Schulden sitzt und man ihn 
dann nochmal abzocken kann.

von Walter (Gast)


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VW Polo über Zollauktionen gekauft, Diesel6 (keine Fahrverbote), BJ 2015 
zu 60% des Neupreises. Behördenauto mit wenigen Kilometern.
Bar bezahlt, ich bin ein sehr-wenig-Fahrer.

Daher zahle ich nur mikrige Steuer+Versicherung im Jahr und ca. eine 
Tankfüllung in 3 Monaten. Zusätzlich erwarte ich, dass die Karre 
mindestens 10 Jahr oder mehr hält ohne nennenswerte Reparatur. Insgesamt 
derzeit keine 100€ pro Monat.

Alles was mehr kostet ist Luxus und muss man für sich entscheiden. Zur 
Arbeit fahre ich mit dem Rad.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Walter schrieb:
> und ca. eine
> Tankfüllung in 3 Monaten.

rostet der Auspuff schon?

von Walter (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> rostet der Auspuff schon?

Netter Versuch ;).

von Michael B. (laberkopp)


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Kenner schrieb:
> Ich empfehle einen Finanzierung...

... für den sicheren Tod.

Wie krank muss man sein, ein Verbrauchsgut auf Kredit zu kaufen ?

Da ist das Auto kaputt, z.B. wegen Unfall, und du zahlst imnmer noch 
deinen Kredit ab.

Wer sich ewig zum Sklaven machen will und die Profite der Bankster 
bezahlen will, der kann einen Kredit nehmen. Sich direkt umzubringen 
wäre aber effektiver.

Es gibt das Problem, daß manche Leute ein Auto jetzt brauchen, es sich 
aber jetzt nicht leisten können. Beispiel: Man tritt einen neuen Job an, 
für den man das Auto benötigt. Dem bleibt nichts anderes als Kredit 
(oder noch teurer Leasing), aber der sollte ganz genau aufpassen, daß 
der neuen Job mindestens so viel mehr einbringt wie die monatliche 
Belastung, letztlich sogar deutlich mehr damit sich der Schritt auch 
lohnt.

von Cyblord -. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Wie krank muss man sein, ein Verbrauchsgut auf Kredit zu kaufen ?
>
> Da ist das Auto kaputt, z.B. wegen Unfall, und du zahlst imnmer noch
> deinen Kredit ab.

Und wenn du die Karre voll bezahlt hast, ist dein Geld genausoweg wenn 
dus zu Klump fährst, also wo ist der Unterschied abgesehen vom Zins?
Wenn ichn Zins unter Inflation bekomme, teilweise für Teilsummen schon 
Negativzinsen, warum nicht?
Man muss nur vernünftig buchhalten und wirtschaften. Und wenn man pleite 
geht, hat man in der Privatinsolvenz wenigstens nicht nur sein eigenes 
Geld in den Sand gesetzt.

von Michael B. (laberkopp)


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Abradolf L. schrieb:
> Und wenn du die Karre voll bezahlt hast, ist dein Geld genausoweg wenn
> dus zu Klump fährst,

Nicht wenn man es versichert hatte.
Der Kredit läuft weiter. Zwar hat man dann die Versicherungssumme, 
musste von ihr aber ein neues Auto kaufen.

Bei einem bar bezahlten (gebrauchten, billigen) Auto muss man aber keine 
Vollkasko abschliessen wenn man sich den Verlust leisten kann. Das spart 
nochmal Geld. Neben dem Preisnachlass für Barzahlung beim Kauf des 
Autos.

von Axel L. (axel_5)


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Abradolf L. schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Wie krank muss man sein, ein Verbrauchsgut auf Kredit zu kaufen ?
>>
>> Da ist das Auto kaputt, z.B. wegen Unfall, und du zahlst imnmer noch
>> deinen Kredit ab.
>
> Und wenn du die Karre voll bezahlt hast, ist dein Geld genausoweg wenn
> dus zu Klump fährst, also wo ist der Unterschied abgesehen vom Zins?
Im einen Fall hat man kein Auto und keine Schulden. Im anderen Fall hat 
man kein Auto und Schulden. Schulden ohne Auto ist schon irgendwie dumm, 
vor allem, weil man ja für das nächste Auto dann wieder Schulden machen 
muss. Man zahlt dann also zwei Kredite ab.

> Wenn ichn Zins unter Inflation bekomme, teilweise für Teilsummen schon
> Negativzinsen, warum nicht?
> Man muss nur vernünftig buchhalten und wirtschaften. Und wenn man pleite
> geht, hat man in der Privatinsolvenz wenigstens nicht nur sein eigenes
> Geld in den Sand gesetzt.
Wenn man vernünftig wirtschaftet, kann man so einen Kredit sofort 
zurückzahlen, falls das Auto hin ist und hat dann keinen Kredit mehr.

Gruß
Axel

von Cyblord -. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Abradolf L. schrieb:
>> Und wenn du die Karre voll bezahlt hast, ist dein Geld genausoweg wenn
>> dus zu Klump fährst,
>
> Nicht wenn man es versichert hatte.
> Der Kredit läuft weiter. Zwar hat man dann die Versicherungssumme,
> musste von ihr aber ein neues Auto kaufen.
>
> Bei einem bar bezahlten (gebrauchten, billigen) Auto muss man aber keine
> Vollkasko abschliessen wenn man sich den Verlust leisten kann. Das spart
> nochmal Geld. Neben dem Preisnachlass für Barzahlung beim Kauf des
> Autos.

Du mixt schon wieder beliebig Zeug durcheinander.
Ein finanziertes Auto kann ich genauso versichern wie ein bar bezahltes.

Finanzieren kann ich sowohl einen billigen Gebrauchten wie einen 
Neuwagen. Ob 3k oder 30k hängt nur von der eigenen Finanzkraft ab.

Wenn ich nicht übers Autohaus finanziere, kann ich dort genauso als 
Barzahler auftreten. Ob ich mir die Kohle bei Auxmoney, Smava, bei der 
Oma oder vom Kredithai besorgt habe, wissen die doch nicht.

von Cyblord -. (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Im einen Fall hat man kein Auto und keine Schulden. Im anderen Fall hat
> man kein Auto und Schulden. Schulden ohne Auto ist schon irgendwie dumm,
> vor allem, weil man ja für das nächste Auto dann wieder Schulden machen
> muss. Man zahlt dann also zwei Kredite ab.

Und wo ist das Problem an Schulden? Problematisch ist es erst wenn man 
überschuldet ist. Wenns ums psychische Well-Being geht, dagegen kann ich 
nichs sagen, das ist halt Gefühlsebene und jeder ist anders gestrickt.

Axel L. schrieb:
> Wenn man vernünftig wirtschaftet, kann man so einen Kredit sofort
> zurückzahlen, falls das Auto hin ist und hat dann keinen Kredit mehr.

Jup.

von Walter (Gast)


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Das einzige wofür ich einen Kredit ausgeben würde (darunter fällt für 
mich auch ein Leasing vertrag; Leasing = Kredit), wäre ein Haus und hier 
nur max. 25%.

Michael B. schrieb:
> Wie krank muss man sein, ein Verbrauchsgut auf Kredit zu kaufen ?

So ist es. Wenn man einen Kredit aufnimmt dann entweder weil man 
unbedingt etwas haben möchte, was man sich gar nicht leisten kann. Oder 
aber weil man unverhofft etwas ganz schnell braucht, was man noch nicht 
hat. Und wenn das wegen einem Arbeitsplatzwechsel ein Auto ist, dann 
nehme ich doch das günstigste, wo ich noch etwas Qualität bekomme - und 
kein 80.000t€ SUV?

Aber manche kaufen sich auch Designermöbel auf Kredit..

von Cyblord -. (Gast)


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Walter schrieb:
> Das einzige wofür ich einen Kredit ausgeben würde (darunter fällt für
> mich auch ein Leasing vertrag; Leasing = Kredit), wäre ein Haus und hier
> nur max. 25%.

Ja, im rosaroten Taka-Tuka-Land im hintersten Meck.-Pomm mag das möglich 
sein.

von Walter (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Walter schrieb:
>> Das einzige wofür ich einen Kredit ausgeben würde (darunter fällt für
>> mich auch ein Leasing vertrag; Leasing = Kredit), wäre ein Haus und hier
>> nur max. 25%.
>
> Ja, im rosaroten Taka-Tuka-Land im hintersten Meck.-Pomm mag das möglich
> sein.

Ne, in Berlin. Den Rest habe ich angespart. Dann mit Gewinn verkauft und 
aufs Land mit deutlichem Plus..

von Cyblord -. (Gast)


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Walter schrieb:
> Ne, in Berlin. Den Rest habe ich angespart. Dann mit Gewinn verkauft und
> aufs Land mit deutlichem Plus..

Und wann war das? 1995?

Beitrag #5615694 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Walter (Gast)


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Das war ca. 2008. Erste Eigentumswohnung gekauft. Diese dann zweimal 
gewechselt, jedesmal ungesehen für mehr verkauft. Dann 2013 ein kleines 
Haus gekauft und das dann Anfang dieses Jahres wieder mit Gewinn 
verkauft.

Die Leute sind verrückt. Die kaufen sich alle häuser für Preise, welche 
die sich eigentlich gar nicht leisten können.

von Autoverkäufer (Gast)


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Wenn hier der Sprit dauerhaft an Tankstellen wegen was auch immer knapp 
wird, geht der Mord- und Totschlag los.

von Kenner (Gast)


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Kredite abstottern finde ich besser, als wenn ich meine Liquidität in 
Anspruch nehme.

Die Liquidität sollte für wichtigere Zwecke aufgehoben sein als damit 
ein Auto zu kaufen.

Kein Wunder dass in Deutschland die Vermögensrate so unfassbar niedrig 
ist im europäischen Vergleich, wenn jeder gleich mal 30K€ auf seinem 
Kopfkissen ins Autohaus trägt.

von Cyblord -. (Gast)


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Walter schrieb:
> Das war ca. 2008. Erste Eigentumswohnung gekauft. Diese dann zweimal
> gewechselt, jedesmal ungesehen für mehr verkauft. Dann 2013 ein kleines
> Haus gekauft und das dann Anfang dieses Jahres wieder mit Gewinn
> verkauft.

Die wirtschaftliche Entwicklung von 2008 bis heute inkl. Zinsentwicklung 
ist dir aber bekannt oder? Kein großes Kunststück also.
Mittlerweile ist die Preisentwicklung schon am abflachen, teilweise 
stagnieren. Wenn du also das gleiche Kunststück von 2018-2028 
erfolgreich wiederholst, dann Respekt.

von Oli (Gast)


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Ich plädiere für Neuwagen (ist ja auch viel schöner - ich kaufe ja auch 
keine gebrauchte Matratze). Folgende Dinge möchte ich mit zu bedenken 
geben:

Jahreswagen: Kostet meist kaum (wenn überhaupt) weniger als ein Neuwagen 
über einen Internetvermittler wie z.B. Carneoo. Rund 20% Rabatt sind da 
für einen Neuwagen fast immer drin, bei div. Marken sogar viel mehr. 
Mein Audi hat fast 25% Rabatt erhalten.
Die vermitteln ja nur, d.h. der Deal wird mit dem Händler selber 
abgeschlossen - von dem gibt es den Kaufvertrag und dort zahlst Du auch. 
Bei den Vermittlern kannst du meist auch sehen, ob es einen Händler in 
der Nähe gibt - sonst div. andere Internethändler durchsehen. Aber 
vermutlich ist das auch egal wo der sitzt.... vom Gefühl hätte ich aber 
lieber immer den Ansprechpartner in der Nähe.


Tacho: Gerade bei Jahreswagen wird gerne mal der Tachostand gefälscht. 
Ob die Möhre dann 50.000 km runter hat oder nur 5.000 kann man ihr nicht 
ansehen. Nach einem Jahr sieht alles noch neu aus. Es heißt, jeder 
dritte Tacho ist gefälscht. Wenn man mal die ganzen Kleinwagen / 
Stadtwagen rausnimmt, für die das Fälschen uninteressant ist, kommen wir 
also auf ein Risiko von mind. 50%.


Verschleiß: Gerade bei den heutigen kleinvolumigen Motoren mit Turbo 
(egal ob Diesel oder Benzin) ist es langfristig tödlich für den Wagen, 
wenn er kalt gefordert wird. Ich habe mir bei meinem Wagen die Anzeige 
der Öltemperatur freigeschaltet: Bis das Öl mind. 70°C hat, vergehen 
rund 10 Minuten. Erst dann darf man mal richtig beschleunigen. Macht das 
sonst noch jemand? Vielleicht 10%, dem Rest ist es egal. Deswegen 
jammern auch so viele über teurere Reparaturen am Auto .... ich hatte 
das noch nie und ich fahre meine Autos i.d.R. bis sie 10-12 Jahre alt 
sind.
Anmerkung: die Wassertemp. sagt gar nichts aus, die ist bei mir schon 
nach ein paar 100 Metern OK. Das das nur wenige machen (nach dem Motto: 
egal, kommt ja eh nach einem Jahr weg oder ist "nur ein Vorführwagen"), 
wird die Karre u.U. nach 2-3 Jahren anfangen Probleme zu machen (z.B. 
Ölverbrauch steigt dramatisch) und Reparaturen nach sich ziehen, die 
schnell mal 3-4000 Euro kosten.


Daher habe ich für mich persönlich die Entscheidung getroffen, 
höherpreisige Fahrzeuge nur neu statt als Jahreswagen zu kaufen. Der 
Aufpreis bei gutem Feilschen oder einem Internetvermittler ist minimal 
gegenüber dem hohen Risiko.


Etwas anders sieht es aus, wenn man sich ein Fahrzeug im Alter von z.B. 
3 Jahren anschaut. Wenn das noch in einem Top-Zustand ist, spart man 
20.000 Euro und hat noch viele Jahre Freude. Die evtl. auf einen 
zukommenden Reparaturen (wg. s.o.) von einige tausend Euro kann man dann 
locker einkalkulieren/investieren - denn man hat sie ja am Kaufpreis 
gespart.

Nur beim Kaufpreis Jahreswagen vs. Internhändler ist die Spanne so 
klein, dass sich das Riskio m.E. nicht lohnt.

Das nur mal als Input.

P.S. Was ich beobachtet habe, man kann bein Autohändler durch (viel) 
feilschen und mit der Vorlage von Gegenangeboten so rund bis auf 2,5-3% 
an den Internetvermittlerpreis ran. Mehr geht nicht, denn die 2,5-3% 
scheinen die Provision des Autoverkäufers zu sein.... ich habe nämlich 
beim letzten Kauf vor 4 Jahren erst beim Händler selber verhandelt und 
dann doch über den Vermittler gekauft. Es wurde dann der gleiche Händler 
eingeschaltet, der dann aber nochmal über 1000 Euro billiger war. Das 
lief dann aber nicht über einen Verkäufer. Als "Verkäufer" stand dann 
der Name des Vertriebsleiters im Vertrag. Und sorry, 1000 Euro habe ich 
nicht zu verschenken - erst recht nicht an einen schmierigen 
Autoverkäufer. Dafür muss ich schon 2000 verdienen....

von Autoverkäufer (Gast)


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Kenner schrieb:
>
> Kein Wunder dass in Deutschland die Vermögensrate so unfassbar niedrig
> ist im europäischen Vergleich, wenn jeder gleich mal 30K€ auf seinem
> Kopfkissen ins Autohaus trägt.

Das hat andere Gründe, im Ausland lebt man ebenfalls zünftig, oft sogar 
noch mehr.
Unterschied in Deutschland, hohe Steuern und Abgaben, immenser Lohndruck 
durch Agenda 2010, eine Rente für Angestellte, die ihren Namen nicht 
wert ist. Alles Folgen einer notorischen Kriegsverlierernation und 
Knechtung unter dem Euro.

von Martin S. (sirnails)


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Ganz prinzipiell:

Ich gehe mal von einem finanzierten Fahrzeug aus, weil es eigentlich 
absolut sinnlos ist, sowas in Bar zu bezahlen. Bei den niedrigen Zinsen 
und der deutlich darüber liegenden Inflation nutzt man sein Geld lieber 
für Dinge, die einem mehr bringen.

Wichtig ist dabei: Der Händlerankaufswert muss zu jeder Zeit gleich- 
oder höher sein, als die Restschuld.

Ich habe vor vier Jahren einen BMW gekauft. Restwert sind aktuell noch 
7800 Euro (Diesel sei dank!), die Restschuld sind noch 5600 Euro 
HÄNDLERANKAUFSWERT. <- Das ist wichtig, denn im Zweifelsfall, wenn es 
schnell gehen muss, ist das der höchst-erzielbare Preis.

Ich kann rechnerisch auch noch 2200 Euro an Reparaturen ins Fahrzeug 
stecken, ohne den Restwert zu überschreiten.

Damit ist also eigentlich die Frage: Kann ich mir die monatlichen Raten 
leisten? Und bin ich willens, den hohen Wertverlust selbst eines 
Jahreswagen zu akzeptieren?

Bei den jetzigen Kaufpreisen (Mitteklasse kaum mehr unter 40-60k Euro zu 
bekommen) sollte man sich das immer überlegen.

Die Versicherung sind runde 1500 Euro im Jahr, Steuern maximal 350 Euro. 
Gerade am Anfang durch Garantien braucht man kaum Reparaturen fürchten, 
allerdings kosten Reifen grob alle 2-6 Jahre runde 600 Euro, und 
Kundendienste nochmal gute 400 Euro im Jahr (bei jungen gebrauchten 
leider unumgänglich, um die Garantien nicht zu verlieren).

Den Rest musst Du für dich entscheiden.

von Axel L. (axel_5)


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Abradolf L. schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Im einen Fall hat man kein Auto und keine Schulden. Im anderen Fall hat
>> man kein Auto und Schulden. Schulden ohne Auto ist schon irgendwie dumm,
>> vor allem, weil man ja für das nächste Auto dann wieder Schulden machen
>> muss. Man zahlt dann also zwei Kredite ab.
>
> Und wo ist das Problem an Schulden? Problematisch ist es erst wenn man
> überschuldet ist. Wenns ums psychische Well-Being geht, dagegen kann ich
> nichs sagen, das ist halt Gefühlsebene und jeder ist anders gestrickt.
>

Wenn man noch anderes Vermögen hat, ist das kein Problem. Wenn man die 
Anzahlung schon zusammenkratzen musste, kann es das schnell werden.

Aber das ist sicher auch eine Mentalitätsfrage. Wenn die Kinder das Erbe 
ausschlagen, hat man ja sicher was richtig gemacht, wenn die Kinder aber 
das Heim bezahlen müssen, eher nicht.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


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Autoverkäufer schrieb:
> Kenner schrieb:
>>
>> Kein Wunder dass in Deutschland die Vermögensrate so unfassbar niedrig
>> ist im europäischen Vergleich, wenn jeder gleich mal 30K€ auf seinem
>> Kopfkissen ins Autohaus trägt.
>
> Das hat andere Gründe, im Ausland lebt man ebenfalls zünftig, oft sogar
> noch mehr.
> Unterschied in Deutschland, hohe Steuern und Abgaben, immenser Lohndruck
> durch Agenda 2010, eine Rente für Angestellte, die ihren Namen nicht
> wert ist. Alles Folgen einer notorischen Kriegsverlierernation und
> Knechtung unter dem Euro.

Hör auf zu heulen, ist ja furchtbar.

von Cyblord -. (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Wenn man noch anderes Vermögen hat, ist das kein Problem. Wenn man die
> Anzahlung schon zusammenkratzen musste, kann es das schnell werden.

Natürlich, aber das fällt ja dann auch unter "sich leisten können". 
Jemand der so knappst, wird dann vermulich auch nicht mal eben 10k€ 
rumliegen haben und der sollte sich dann eher nach einem 2k€ Modell 
umsehen.
Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass aus rein mathematischer Sicht 
ein Kredit nix Verwerflicheres ist, als wenn man den Betrag direkt 
bezahlt, abgesehen von den Zinsmehrkosten.
Mich würde es tatsächlich mehr jucken einen beträchtlichen Teil 
Liquidität zu opfern, als in meine Budgetplanung eine Rate einzupreisen, 
bleibt halt ein kleines bisschen weniger Bares am Ende des Monats 
hängen.

Beitrag #5615801 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5615802 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Walter (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Walter schrieb:
>> Das war ca. 2008. Erste Eigentumswohnung gekauft. Diese dann zweimal
>> gewechselt, jedesmal ungesehen für mehr verkauft. Dann 2013 ein kleines
>> Haus gekauft und das dann Anfang dieses Jahres wieder mit Gewinn
>> verkauft.
>
> Die wirtschaftliche Entwicklung von 2008 bis heute inkl. Zinsentwicklung
> ist dir aber bekannt oder? Kein großes Kunststück also.
> Mittlerweile ist die Preisentwicklung schon am abflachen, teilweise
> stagnieren. Wenn du also das gleiche Kunststück von 2018-2028
> erfolgreich wiederholst, dann Respekt.

Das hätte auch ohne diese Entwicklung geklappt, hätte nur etwas länger 
gedauert. Bei 70k brutto und Doppelverdiener (zumindest etwas) kann man 
doch einige Jährchen ordentlich was zu Seite legen und mit Anfang 30 
dein Haus fast komplett abzahlen. Muss man halt einige Zeit am Anfang 
deutlich kürzer treten.

Geht natürlich nicht, wenn man das Geld für unwichtige Dinge zum Fenster 
raus schmeisst.

von Le X. (lex_91)


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Abradolf L. schrieb:
> Ich wollte lediglich darauf hinaus, dass aus rein mathematischer Sicht
> ein Kredit nix Verwerflicheres ist, als wenn man den Betrag direkt
> bezahlt, abgesehen von den Zinsmehrkosten.

Ich hab meinen Karren auch halbfinanziert.
Hätt auch alles bar zahlen können aber dann hätt ich einen sehr gut 
verzinsten Sparer aus den 90ern auflösen müssen.
Die Darlehenszinsen sind geringer als die Rendite des Sparers, also 
alles gut.
In zwei Jahren darf mir aber die Bank leider eh kündigen :-/

Kredite sind nicht per se gut oder schlecht, außer in sehr simplen 
Weltbildern.
Wichtig ist doch nur dass man nicht über seinen Verhältnissen lebt.

: Bearbeitet durch User
von Autoverkäufer (Gast)


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Axel L. schrieb:

>
> Hör auf zu heulen, ist ja furchtbar.

Ja, die Wahrheit tut halt weh. Bin nicht der Einzige, der diese Meinung 
vertritt. Und Fakten/Indizien gibt es genug, anderen Nationen geht es 
oft besser und Deutschlands Bevölkerungsschnitt geht es gerade 
hinsichtlich des BIP/Kopf betrachtet mies. Und Zukunftsfähigkeit ist 
dank Staatsversagen auch sehr mau. Viele in den Akademikerkreisen, oft 
mit BWL/VWL-Hintergrund und die Kapital haben, sagen dies ebenfalls. Die 
sitzen quasi ständig mental auf gepackten Koffern, wenn es hier 
disruptiv durch Wechselwirkungseffekte wirtschaftlich und 
gesellschaftlich nach unten rauscht, sind die weg.
Die Unternehmen sehen das ebenso, deshalb wird wenig und nur noch das 
Notwendigste investiert. Der Staat macht dies ebenfalls, Merkel und 
Konsorten haben erkannt, dass das in Deutschland Perlen vor die Säue 
ist.
Der Rest betäubt sich halt beim Fußball, mit Alkohol, Serien-TV oder dem 
neuesten Smartphone und glaubt an das reiche Deutschland.
Gab es schon mal, die Aktion hieß damals Endsieg.

von Rick M. (rick-nrw)


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Le X. schrieb:
> Hätt auch alles bar zahlen können aber dann hätt ich einen sehr gut
> verzinsten Sparer aus den 90ern auflösen müssen.

OK - wenn man da Geld hat, im Augenblick aber nicht dran kommt, seiht 
das mit einem Kredit anders aus.
Aber neben dem 0%-Kredit kommt dann ggf. noch die 
Kreditausfallversicherung dazu.

von oszi40 (Gast)


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Übrigens lohnt sich ein gründlicher Blick zu Autoscout24.de Wenn ich 
Eure Theorie so lese, dann geht es immer nur um Geld. Wichtiger wäre mir 
der ZWECK des Autos. Kleine Einkaufsautos sind manchmal gebraucht teurer 
als die etwas größere Variante eines Herstellers. Leider passt z.B. 
nicht jeder 4,87m-BMW in jede Tiefgarage und ein 1er ist oft eine lahme 
Kiste.

Jedenfalls würde ich beim Erstauto auf Zweckmäßigkeit, 
Versicherungskosten und Platz achten. Jeder Autotausch ist mit 
Wertverlust (schon weil man jetzt einen Satz GUTE Winterräder braucht). 
Eine Probefahrt ist Pflicht! Einen Nissan SUV habe ich z.B. nicht 
gekauft weil man sich schon beim einsteigen die Hosenbeine beschmiert. 
Bei Japanern sollte man allgemein auf die Versicherungskosten achten, da 
sie jährlich wieder anfallen und bei Anfängern besonders schmerzlich 
sein könnten. Es standen auch schon billige Golf GTI lange auf dem Hof 
...

von Qwertz (Gast)


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Abradolf L. schrieb:
> Mich würde es tatsächlich mehr jucken einen beträchtlichen Teil
> Liquidität zu opfern, als in meine Budgetplanung eine Rate einzupreisen,
> bleibt halt ein kleines bisschen weniger Bares am Ende des Monats
> hängen.

Ja, das altbekannte Problem: Wenn am Ende des Monats noch so viel Geld 
übrig ist...

Ich mag keine Kreditraten abstottern. Ich zahle lieber einmalig eine 
große Summe und gut ist, das Teil gehört mir direkt zu 100%. Das fühlt 
sich wesentlich besser an, und ich muss auch keine Kreditzinsen an eine 
Bank blechen. Ein weiterer Vorteil: Ich kaufe mir damit automatisch nur 
Dinge, die ich mir auch leisten kann.

von Qwertz (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Es standen auch schon billige Golf GTI lange auf dem Hof ...

Sicherlich weniger wegen der Versicherungskosten, sondern weil die als 
Gebrauchtwagen meist ordentlich runtergeschrubbt wurden. Da würde ich 
auch lieber die Finger von lassen.

von Le X. (lex_91)


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Rick M. schrieb:
> OK - wenn man da Geld hat, im Augenblick aber nicht dran kommt, seiht
> das mit einem Kredit anders aus.

Nicht mal das würd ich unterschreiben.
Für die Entscheidung "kann ich mir leisten" kommt es doch auf den 
regelmäßigen Cashflow an, nicht, was man unterm Kopfkissen oder wo auch 
immer  liegen hat.

Beitrag #5615886 wurde von einem Moderator gelöscht.
von HBich (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:
> Das hat andere Gründe, im Ausland lebt man ebenfalls zünftig, oft sogar
> noch mehr.
> Unterschied in Deutschland, hohe Steuern und Abgaben, immenser Lohndruck
> durch Agenda 2010, eine Rente für Angestellte, die ihren Namen nicht
> wert ist. Alles Folgen einer notorischen Kriegsverlierernation und
> Knechtung unter dem Euro.


Dies hat aber auch mit den Berechnungsmethoden zutun, indem oft 
absichtlich nicht zweckmäßig verglichen wird, um spektakuläre Zahlen zu 
bekommen, die dann in den Medien umherirren und oft zitiert werden.


So sagen die Zahlen, dass das Haushaltsvermögen in Italien höher ist als 
in Deutschland.
Der Schwerpunkt liegt auf "Haushalt". Ein Haushalt in Italien besteht 
meist aus mehreren Personen, in der Regel ganzen Sippen, die 
zusammenlegen und genossenschaftlich wirtschaften. In Deutschland gibts 
mehr Single- und Kleinfamilienhaushalte, die mehr "staatssozialistisch" 
leben.
Zudem ist das absolute Vermögen in Italien auch höher, dies hängt mit 
der Bewertung der italienischen Immobilienwerte zusammen, die Italiener 
haben mehr "Toplagen" als Deutschland.
Ebenso auch Griechenland.

Ehrlich gesagt würde ich meinen Alterssitz auch lieber auf Korfu haben 
als in Wismar.

von Mad (Gast)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> 25€/Monat Rücklage für die Inspektion + 30€ Rücklagen für mögliche
> Reparaturen.

Sags ruhig nochmal, dass du nicht rechnen kannst.

Schonmal mit nen 50T€ Passat eine Durchsicht machen lassen. Oder eine 
der Durchsichten im zweiten, dritten, oder vierten Jahr?

Cyblord -. schrieb:
> Natürlich ist es teurer. Es ist für Verlierer die sich ihr dickes
> Wunschauto nicht in Bar rauslassen können. Die müssen dann halt auf Pump
> fahren und sich ausnehmen lassen. Dafür ist die monatliche Rate halt
> erst mal machbar. Wie gesagt, nichts anderes als bei allen anderen
> Verbraucherkrediten: Nur was für Verlierer die gerne über ihre
> Verhältnisse leben.

Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird. Da ist Leasing 
geringfügig teurer und schon lebt man über seine Verhältnisse. Man kann 
(muss aber nicht) es auch anders sehen:

Barzahlung ist für Verlierer die morgen schon auf der Straße sitzen 
könnten und sich deshalb nicht an Kredite binden wollen. Wer langfristig 
einen Kredit abzahlt und nebenbei die Kohle bunkert, kann mit der 
richtigen Anlageform sicher mehr rausholen, als all sein Geld alle par 
Jahre wieder in Materielle Form umzuschichten.

Wenn geld übrig bleibt werden einfach regelmäßig Sonderzahlungen 
geleistet, somit Zinsen verringert und schon ist der Unterschied 
garnicht so groß.

von Cyblord -. (cyblord)


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Mad schrieb:
> Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird. Da ist Leasing
> geringfügig teurer und schon lebt man über seine Verhältnisse.

Nun, die wenigstens leasen sich einen Nissan Micra. Die meisten Leasen 
sich Wagen die sich eben lange nicht in Bar leisten könnten. Darum leben 
über die ihr Verhältnisse. Nicht wegem dem Leasing an sich.

von Karr-Dreiwer (Gast)


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Mad schrieb:

>
> Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird.

...und bringt gleich selbst den Beweis:
>
> Barzahlung ist für Verlierer die morgen schon auf der Straße sitzen
> könnten und sich deshalb nicht an Kredite binden wollen.

Schon einmal dran gedacht, daß es Menschen gibt, die so erzogen wurden:
Ich kann nur das kaufen , was ich bezahlen kann. Solche Menschen 
würden NIE einen Kredit aufnehmen, schon gar nicht, um ein Verbrauchsgut 
kaufen zu können. Auch ich bin aus diesem Holz -und ich bin damit noch 
nie schlecht gefahren (im wahrsten Sinne)

von ichmagelektrotechnik (Gast)


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Mad schrieb:
> ichmagelektrotechnik schrieb:
>> 25€/Monat Rücklage für die Inspektion + 30€ Rücklagen für mögliche
>> Reparaturen.
>
> Sags ruhig nochmal, dass du nicht rechnen kannst.
>
> Schonmal mit nen 50T€ Passat eine Durchsicht machen lassen. Oder eine
> der Durchsichten im zweiten, dritten, oder vierten Jahr?
>
> Cyblord -. schrieb:
>> Natürlich ist es teurer. Es ist für Verlierer die sich ihr dickes
>> Wunschauto nicht in Bar rauslassen können. Die müssen dann halt auf Pump
>> fahren und sich ausnehmen lassen. Dafür ist die monatliche Rate halt
>> erst mal machbar. Wie gesagt, nichts anderes als bei allen anderen
>> Verbraucherkrediten: Nur was für Verlierer die gerne über ihre
>> Verhältnisse leben.
>
> Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird. Da ist Leasing
> geringfügig teurer und schon lebt man über seine Verhältnisse. Man kann
> (muss aber nicht) es auch anders sehen:
>
> Barzahlung ist für Verlierer die morgen schon auf der Straße sitzen
> könnten und sich deshalb nicht an Kredite binden wollen. Wer langfristig
> einen Kredit abzahlt und nebenbei die Kohle bunkert, kann mit der
> richtigen Anlageform sicher mehr rausholen, als all sein Geld alle par
> Jahre wieder in Materielle Form umzuschichten.
>
> Wenn geld übrig bleibt werden einfach regelmäßig Sonderzahlungen
> geleistet, somit Zinsen verringert und schon ist der Unterschied
> garnicht so groß.

Stimme dir hier voll zu.

Es zeigt sich ja bei Usern wie Cyblord, die grundsätzlich eine 
0%-Finanzierung verteufeln, dass sie keine Ahnung von Ökonomie haben. 
Ich finanziere übrigens alle größeren Anschaffungen (das "groß" ist 
natürlich Definitionssache, ab mittleren 4-stelligen Beträgen würde ich 
mal pauschal ansetzen) wenn es angeboten wird mit 0%. Dann investiere 
ich meine übrigen Mittel gewinnbringend und lass die Inflation schön 
meine Schulden entwerten (ganz so einfach ist es natürlich nicht ;-)).

Zahl du mal weiter alles brav bar auf die Hand.

Wirtschaftlich intelligent handeln /= über seine Verhältnisse Leben.


Auf meine Rechenkünste bezogen: Sorry, war aus der Luft gegriffen. Bei 
meinen Kosten ist das inklusive und ich kümmere mich einen feuchten 
Kehricht darum ;-).

Sind die Kosten denn nun höher (wovon ich ausgehe) oder niedriger als 
meine angesetzten 300€/Jahr für die Durchsichten?

von Christijan (Gast)


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Haha schrieb:
> Upps schrieb:
>> Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...
>
> Sind sie auch. Es sei denn, man kauft sich einen Bugatti oder Königsegg.
> Die Dinger gewinnen noch an Wert, je älter sie werden..

Dann kann man aber nicht damit fahren. Denn ansonsten hat man doch den 
Wertverlust auch und allein durch die nötigen Kundendienste gibt man 
weit mehr Geld aus als ein anderes Auto je kosten könnte. Vom 
Spritverbrauch und Reifenverschleiß mal ganz zu schweigen. Da ist man 
bei einem Satz Reifen dann 5-stellig dabei und man braucht davon etwa 10 
mal so viele wie auf einem normalen Auto. Beim Veyron meinten sie mal 
dass ein Satz Reifen bei Top Speed in etwa 15 Minuten runter ist, das 
aber nicht so schlimm ist, weil der Tank eh schon nach 10 Minuten leer 
ist...

von Michael B. (laberkopp)


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Martin S. schrieb:
> Bei den jetzigen Kaufpreisen (Mitteklasse kaum mehr unter 40-60k Euro zu
> bekommen) sollte man sich das immer überlegen.

Diese Autos, wie Passat oder BMW, sind nicht für Privatpersonen, die es 
aus versteuertem Einkommen bezahlen müssen und daher 80k-100k brutto 
erst mal verdienen müssen, sondern werden fast ausschliesslich von 
Firmen gekauft, die Mehrwertsteuer gegenrechnen und es von 
unversteuerten Einnahmen bezahlen. Im Endeffekt kostet das Auto eine 
Firma also die Hälfte, dem Kapitalismus mit seiner lobbybeeinflussten 
Bevorzugung von Unternehmen sei Dank.

Es gibt eine ganze Menge von Fahrzeugen zwischwen 20 und 30k, die für 
eine Privatperson völlig ausreichend sind, sogar 10k bis 20k ist 
reichliches Angebot (nur nicht so sehr von deutschen Herstellern, es war 
schon immer so, daß die Werktätigen sich das von ihnen Produzierte nicht 
realistisch leisten können weil die Löhne immer gedrückt werden).

Oder eben ein gebrauchtes ehemaliges Firmenfahrzeug, da gibt es recht 
viel Auto für recht wenig Geld, aber auch runtergeritten. Vor allem in 
den USA sind die Preise gebrauchter Wagen so billig, daß sie gar nicht 
mehr wertgeschätzt werden Youtube-Video "I Buried My Broken Range Rover (with Me inside)"

von Axel L. (axel_5)


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ichmagelektrotechnik schrieb:
> Mad schrieb:
>> ichmagelektrotechnik schrieb:
>>> 25€/Monat Rücklage für die Inspektion + 30€ Rücklagen für mögliche
>>> Reparaturen.
>>
>> Sags ruhig nochmal, dass du nicht rechnen kannst.
>>
>> Schonmal mit nen 50T€ Passat eine Durchsicht machen lassen. Oder eine
>> der Durchsichten im zweiten, dritten, oder vierten Jahr?
>>
>> Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird. Da ist Leasing
>> geringfügig teurer und schon lebt man über seine Verhältnisse. Man kann
>> (muss aber nicht) es auch anders sehen:
>>
>> Barzahlung ist für Verlierer die morgen schon auf der Straße sitzen
>> könnten und sich deshalb nicht an Kredite binden wollen. Wer langfristig
>> einen Kredit abzahlt und nebenbei die Kohle bunkert, kann mit der
>> richtigen Anlageform sicher mehr rausholen, als all sein Geld alle par
>> Jahre wieder in Materielle Form umzuschichten.
>>
>> Wenn geld übrig bleibt werden einfach regelmäßig Sonderzahlungen
>> geleistet, somit Zinsen verringert und schon ist der Unterschied
>> garnicht so groß.
>
> Stimme dir hier voll zu.
>
> Es zeigt sich ja bei Usern wie Cyblord, die grundsätzlich eine
> 0%-Finanzierung verteufeln, dass sie keine Ahnung von Ökonomie haben.
> Ich finanziere übrigens alle größeren Anschaffungen (das "groß" ist
> natürlich Definitionssache, ab mittleren 4-stelligen Beträgen würde ich
> mal pauschal ansetzen) wenn es angeboten wird mit 0%. Dann investiere
> ich meine übrigen Mittel gewinnbringend und lass die Inflation schön
> meine Schulden entwerten (ganz so einfach ist es natürlich nicht ;-)).
>
> Zahl du mal weiter alles brav bar auf die Hand.
>
> Wirtschaftlich intelligent handeln /= über seine Verhältnisse Leben.

Nun, der TE sprach von 48k Brutto und ca. 6000€ bar zahlen.

Das hört sich erstmal nicht danach an, als wäre das lediglich eine 
Optimierungsfrage, sondern eher so, dass das Geld nicht da ist.

Da finde ich ein 16000€ Auto 60% Finanzierung und Anfängertarif bei der 
Kasko schon mächtig teuer.

>
>
> Auf meine Rechenkünste bezogen: Sorry, war aus der Luft gegriffen. Bei
> meinen Kosten ist das inklusive und ich kümmere mich einen feuchten
> Kehricht darum ;-).
>
> Sind die Kosten denn nun höher (wovon ich ausgehe) oder niedriger als
> meine angesetzten 300€/Jahr für die Durchsichten?

Hängt davon ab. Wenn der Leasinggeber eine Durchsicht in der 
entsprechenden markengebundenen Werkstatt verlangt, gucken die dafür 
allenfalls mal durch, alles was noch kommt, ist dann extra.

Gruß
Axel

von AlterEntwickler (Gast)


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Karr-Dreiwer schrieb:
> Schon einmal dran gedacht, daß es Menschen gibt, die so erzogen wurden:
> Ich kann nur das kaufen , was ich bezahlen kann. Solche Menschen
> würden NIE einen Kredit aufnehmen, schon gar nicht, um ein Verbrauchsgut
> kaufen zu können. Auch ich bin aus diesem Holz -und ich bin damit noch
> nie schlecht gefahren (im wahrsten Sinne)

Naja, kommt auf die Summe an. Ich hatte bisher immer nur Autos zwischen 
3000€ bis 8000€, das waren die letzten 18 Jahre, seit dem 
Führerscheinerwerb, doch einige. Und ich bin ein paar mal schlecht 
gefahren.
Jetzt steht eigentlich der nächste an, da ich inzwischen wieder gut 
1500€ im Jahr investiere, aber in dem Preisbereich ist der Markt an 
guten Autos derzeit ausgedünnt.
Überlege jetzt auch mit Fremdkapital zu finanzieren, tue mich aber 
schwer damit. Und finde es auch sehr bedenklich wie selbstverständlich 
einem im Autohaus eine Ballonfinanzierung aufgedreht wird. Hatte mir was 
für Summe X angeschaut, man schlug mir noch ein anderes, neueres, 
Fahrzeug vor welches doch einiges teurer war. Hat der schnell mal 
durchgerechnet und siehe da, mit der gleichen Anzahlung, kommt die 
gleiche Rate raus. Nur dann eben eine kleine Schlussrate von 15k, ich 
könnte ja dann auch einfach zurückgeben und mir ein anderes holen. Hab 
mir nur gefragt, ob es tatsächlich Leute gibt, bei denen das 
funktioniert.

von RememberChawoman (Gast)


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AlterEntwickler schrieb:
> Hat der schnell mal
> durchgerechnet und siehe da, mit der gleichen Anzahlung, kommt die
> gleiche Rate raus. Nur dann eben eine kleine Schlussrate von 15k, ich
> könnte ja dann auch einfach zurückgeben und mir ein anderes holen. Hab
> mir nur gefragt, ob es tatsächlich Leute gibt, bei denen das
> funktioniert.


Warum sollte das nicht funktionieren, man muss ja am Fahrzeug nicht 
sentimental hängen bleiben. Die Raten waren dann halt eben monatliche 
Mietbeträge.
Ein Auto sollte man sich heutzutage sowieso nicht ans Bein binden, da 
sie nicht die alte Qualität haben und schneller hinüber sind, als das 
man diese mit einem Restwert wieder verkaufen könnte.

von Upps (Gast)


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Kauf bloss keinen Kleinstwagen wie Smart, sonst wirst du gebeutelt beim 
Unfall :-)

von Qwertz (Gast)


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AlterEntwickler schrieb:
> Überlege jetzt auch mit Fremdkapital zu finanzieren, tue mich aber
> schwer damit.

Hast du denn nichts auf der hohen Kante, hast du die letzten Jahre gar 
nichts zurückgelegt? Das kann ich kaum glauben.

> Und finde es auch sehr bedenklich wie selbstverständlich einem im
> Autohaus eine Ballonfinanzierung aufgedreht wird.

Ist eigentlich eine gute Sache, außer der Ballon platzt. Dann ist die 
Luft raus.

Ich glaube aber auch, dass so ein Kredit die Leute dazu verführen soll, 
sich Dinge über ihren finanziellen Möglichkeiten zu leisten (aus der 
Werbung: "Jetzt kann sich jeder alles leisten!"). Das ist natürlich eine 
Gefahr, aber nur für einen bestimmten Typ Mensch.

von Le X. (lex_91)


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Qwertz schrieb:
> Hast du denn nichts auf der hohen Kante, hast du die letzten Jahre gar
> nichts zurückgelegt? Das kann ich kaum glauben.

Die Frage ist: sollte man seine Rücklagen (so sie denn nicht extra dafür 
geschaffen wurde) ständig anfassen?

Ich sehe meine Rücklagen (das Gros geht ins Depot und in die 
Sondertilgung meiner ETW. Cash/Tagesgeld ist nur niedrig 4-stellig 
vorhanden) als Altersvorsorge, bzw. als Geldquelle für den Vorruhestand.
Ob ich nun das Depot unangetastet lasse und finanziere oder das Depot 
abschmelze und bar zahle nimmt sich rechnerisch wenig.
Mir persönlich liegt eine Ratenzahlung aber mehr. Kann ich besser 
kalkulieren.
Außerdem kann das Anfassen von Rücklagen gefährlich sein wenn es zur 
Gewohnheit wird. So nach dem Motto "ich gönn mir jetzt mal was".

Solang die Einkommensseite stimmt oder ein entsprechendes Vermögen dem 
Kredit gegenübersteht seh ich Verbraucherkredite gelassen.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Le X. schrieb:
> Solang die Einkommensseite stimmt oder ein entsprechendes Vermögen dem
> Kredit gegenübersteht seh ich Verbraucherkredite gelassen.

Solang die Einkommensseite stimmt, oder ein entsprechendes Vermögen dem 
auf einmal gezahlten Kaufpreis gegenübersteht, sehe ich das Abschmelzen 
von Rücklagen gelassen. :-)

> Die Frage ist: sollte man seine Rücklagen (so sie denn nicht extra dafür
> geschaffen wurde) ständig anfassen?
> Außerdem kann das Anfassen von Rücklagen gefährlich sein wenn es zur
> Gewohnheit wird. So nach dem Motto "ich gönn mir jetzt mal was".

Nicht ständig, aber ab und zu muss man sich mal etwas gönnen. Ja, 
richtig, man muss. Ansonsten wird das Sparen ja zum reinen Selbstzweck. 
Das Sich-Gönnen kann sogar hilfreich sein, beim Sparen weiter am Ball zu 
bleiben, ansonsten sinkt die Motivation vielleicht irgendwann, weil man 
ja sonst immer nur für die Zukunft lebt, und nichts davon in der 
Gegenwart hat.

Beitrag #5616161 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Le X. (lex_91)


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Ich gönn mir was von meinem Urlaubskonto oder gleich vom Giro.
Rücklagen sind für Konsum tabu. Damit will ich garnicht erst anfangen.

Wobei das natürlich alles persönliche Vorlieben sind.
Finanzen sind eben zu einem guten Teil auch Psychologie. Man muss sich 
mit der Lösung wohlfühlen.

von Porsche (Gast)


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Einfach ne kleine billige Möhre, Du musst ja auch erst fahren lernen. 
Ohne eigenes Auto fährt man ja kaum.

Und lieber ne Kiste für 2k€ verschrotten als nen 50k€ Schlitten in die 
Werkstatt schleppen zu müssen.

von Alex G. (dragongamer)


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Le X. schrieb:
> Ich gönn mir was von meinem Urlaubskonto oder gleich vom Giro.
> Rücklagen sind für Konsum tabu. Damit will ich garnicht erst anfangen.
Naja, wofür sind die Rücklagen denn vorgesehen?
Hauskauf? Rente?

von Cyblord -. (Gast)


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Alex G. schrieb:
> Le X. schrieb:
>> Ich gönn mir was von meinem Urlaubskonto oder gleich vom Giro.
>> Rücklagen sind für Konsum tabu. Damit will ich garnicht erst anfangen.
> Naja, wofür sind die Rücklagen denn vorgesehen?
> Hauskauf? Rente?

Genau das

von Jo S. (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:
> Kenner schrieb:
>> Kein Wunder dass in Deutschland die Vermögensrate so unfassbar niedrig
>> ist im europäischen Vergleich,
>
> Unterschied in Deutschland, hohe Steuern und Abgaben, immenser Lohndruck
> durch Agenda 2010, eine Rente für Angestellte, die ihren Namen nicht
> wert ist.

Da hat "Autoverkäufer" schon recht. Die Summe aus Steuern und SozAbgaben 
sind für Arbeitnehmer sehr hoch. Das Rentenniveau ist niedrig. Die Löhne 
im unteren Drittel gering (der Mindestlohn hat zur Lohnabsenkung geführt 
-so wie es viele Gewerkschafter befürchtet haben / für Ost- und 
Südosteuropärer gibt´s ne Art Standardlohn von 10€/h offiziell - 
tatsächlich 8€ wg. längerer Arbeitszeiten, dann werden denen noch 200€ 
mtl. für einen Schlafplatz vom Lohn abgezogen.

von Jo S. (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:

> Bin nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt.

Ja, ich höre das häufig. Und die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen 
bestätigen das auch.

> Staatsversagen
= Hauptproblem

> Viele in den Akademikerkreisen, oft
> mit BWL/VWL-Hintergrund und die Kapital haben, sagen dies ebenfalls. Die
> sitzen quasi ständig mental auf gepackten Koffern, wenn es hier
> disruptiv durch Wechselwirkungseffekte wirtschaftlich und
> gesellschaftlich nach unten rauscht, sind die weg.

Die Stimmung wird seit Jahren immer schlechter im breiten Mittelstand.

> Der Rest betäubt sich halt beim Fußball, mit Alkohol, Serien-TV oder dem
> neuesten Smartphone

Der TV-Schund ist zum ablenken da und Alkohol wird seit Jahrhunderten 
von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.

von oszi40 (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Alkohol wird seit Jahrhunderten
> von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.

Der übrige Rest mit Kraftstoff als E10 verkauft. Haken ist nur, dass 
Kraft von KRAFTstoff kommt und nicht von verdünntem Benzin.

von alalal (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Mad schrieb:
>> Unglaublich wie undifferenziert hier gequasselt wird. Da ist Leasing
>> geringfügig teurer und schon lebt man über seine Verhältnisse.
>
> Nun, die wenigstens leasen sich einen Nissan Micra. Die meisten Leasen
> sich Wagen die sich eben lange nicht in Bar leisten könnten. Darum leben
> über die ihr Verhältnisse. Nicht wegem dem Leasing an sich.

Martin S. schrieb:
> Ich gehe mal von einem finanzierten Fahrzeug aus, weil es eigentlich
> absolut sinnlos ist, sowas in Bar zu bezahlen. Bei den niedrigen Zinsen
> und der deutlich darüber liegenden Inflation nutzt man sein Geld lieber
> für Dinge, die einem mehr bringen.

Leasing und Finanzierung führen tendenziell dazu, dass mehr fürs 
Fahrzeug ausgegeben wird als eigentlich geplant. Die wirklichen Kosten 
sind versteckt, der Kunde lässt sich gut hochhandeln.
Mittlerweile werden Kunden sogar in die Finanzierung gedrängt, da es 
manche Angebote mit Garantieverlängerung AUSSCHLIEßLICH dann gibt, wenn 
finanziert wird. Selbst so gesehen.

Allgemein geben Leute zuviel aus und werden vom Verkäufer dazu 
verleitet. Ein Kollege erzählte mir, dass er ein neues Auto braucht. 
Aktuell fährt er nen Kleinstwagen, der aber am Ende der Lebensdauer 
angekommen ist.
Bei Autohändler X hat er ein schönes Angebot bekommen.
Zahlen nicht mehr exakt im Kopf, aber Diskussion lief so: "Der Kostet 
nur 25000 Euro als Jahreswagen, neu kostet der 40000 Euro!! Der ist 
günstig weil er 15000 Euro weniger kostet".
Ich: "Nein. Er ist teuer. Kostet etwa 10000 Euro mehr, als das, was du 
eigentlich brauchst."

Ich sehe das bei Berufsanfängern, dass, sobald mal Geld da ist, dieses 
auch wieder in großen Mengen ausgegeben wird. Natürlich muss es ein SUV 
sein. Oder ein BMW.



Michael B. schrieb:
> sogar 10k bis 20k ist
> reichliches Angebot (nur nicht so sehr von deutschen Herstellern, es war
> schon immer so, daß die Werktätigen sich das von ihnen Produzierte nicht
> realistisch leisten können weil die Löhne immer gedrückt werden).

Nunja, ein Japaner kostet bei ähnliches Ausstattung grob die Hälfte wie 
ein Deutsches Fahrzeug. Da fällt die Entscheidung nicht schwer, ich muss 
auch wirtschaftlich handeln.

Im Endeffekt dient ein Fahrzeug dazu, mich von A nach B zu bringen. Und 
das ganze möglichst wirtschaftlich, sprich, mit geringem Verbrauch, 
niedrigen Wartungskosten, hoher Zuverlässigkeit. Für die meisten Leute 
reicht damit ein Kleinwagen aus, alles drüber hinaus wird sehr schnell 
zu Ego-Verlängerung.
Bzgl. Leasing und Kauf auf Kredit, und übergroße Luxusschlitten eins im 
Kopf behalten: Gebt euer Geld, das ihr nicht habt, nicht für Dinge aus, 
die ihr nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die ihr nicht mögt.

von oszi40 (Gast)


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alalal schrieb:
> ein Japaner kostet bei ähnliches Ausstattung grob die Hälfte

In der Anschaffung ja, aber Wartungsintervall Mazda z.B. 1Jahr, Skoda je 
nach km auch länger.

von Manfred (Gast)


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alalal schrieb:
> Nunja, ein Japaner kostet bei ähnliches Ausstattung grob die Hälfte wie ein 
Deutsches Fahrzeug.

Grober Unfug, Du hast noch kein Auto gekauft.

> Im Endeffekt dient ein Fahrzeug dazu, mich von A nach B zu bringen.

Richtig, aber bitte so, dass ich nach der Fahrt nicht direkt Urlaubsreif 
bin.

Die einzig sinnvolle Aussage in Deinem Beitrag:
> Gebt euer Geld, das ihr nicht habt, nicht für Dinge aus,
> die ihr nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die ihr nicht mögt.

von oszi40 (Gast)


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Dr. Postel hat für jeden Anlass der passende Auto gemietet. :-)

Beitrag #5616458 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Claus M. (energy)


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alalal schrieb:
> Nunja, ein Japaner kostet bei ähnliches Ausstattung grob die Hälfte wie
> ein Deutsches Fahrzeug. D

Auch nicht generell richtig. Toyota ist auf einem Level mit VW.

von Claus M. (energy)


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Dennis schrieb im Beitrag #5616458:
> Immer dran denken jeden Samstag die karre zu waschen damit alle
> beeindruckt sind. Macht man als guter deutscher.

Aber bitte mit der Hand.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Jo S. schrieb:
> lkohol wird seit Jahrhunderten
> von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.

Glaubst du deinen Schwachsinn eigentlich selbst? Warum gibt man dann 
nicht die anderen Drogen frei?

von Alex G. (dragongamer)


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Als die "Obrigkeit" Alkohol verboten hat, wurde einiges noch schlimmer. 
Siehe Zeit der Prohibition in den USA...
Viele Menschen wollen sich schlicht betäuben. Nur bei einem Teil hat das 
aber wirtschaftliche Motive oder sowas.

von Karr-Dreiwer (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Dennis schrieb im Beitrag #5616458:
>> Immer dran denken jeden Samstag die karre zu waschen damit alle
>> beeindruckt sind. Macht man als guter deutscher.
>
> Aber bitte mit der Hand.

Na gut -es muß nun nicht jeden Sonnabend sein, aber schon so 
regelmäßig, daß z.B. Vogeldreck nicht "einbrennen" kann. So ein Auto 
kostete Geld -viel Geld für mache Einen, der es erarbeiten mußte und 
nicht auf eienm Druckposten sitzt, bei dem ihm der "Lohn" 
hinterhergeworfen wurde.

Ein sauberes Auto gehört für mich in die gleiche Kategorie, wie saubere 
Schuhe und Kleidung ud die tägliche Rasur.

Darüber hinaus entdeckt man rechtzeitig kleine Schäden, bevor sie sich 
zu großen auswachsen. Man kann den Reifendruck, die Füllmengen des Öls, 
Waschwassers etc. prüfen.

Ja, ich wasche mein Auto von Hand. Eine Waschanlage kann nicht alle 
Ritzen und Ecken erreichen und ist oft unmäßig teuer.

von Martin S. (sirnails)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> lkohol wird seit Jahrhunderten
>> von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.
>
> Glaubst du deinen Schwachsinn eigentlich selbst? Warum gibt man dann
> nicht die anderen Drogen frei?

 Google mal nach der Drogen Doku mit Harald Lesch.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Google mal nach der Drogen Doku mit Harald Lesch.


Einfach mal eine nichtssagende Google-doch-mal-Aufforderung 
hinrotzen...

Ja die finsteren Mächte, die das Leben des Pöbels, zu dem man natürlich 
selber aufgrund der eigenen gefühlten Intelligenz nicht gehört, steuern.

von Martin S. (sirnails)


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von alalal (Gast)


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Manfred schrieb:
> alalal schrieb:
>> Nunja, ein Japaner kostet bei ähnliches Ausstattung grob die Hälfte wie ein
> Deutsches Fahrzeug.
>
> Grober Unfug, Du hast noch kein Auto gekauft.

Dann ist das, was hier in meiner Garage steht wohl geklaut oder was? ;-)
Persönliche Erfahrung: Damals in 2015 exakt 16k für ein neues(!) 
Hybridfahrzeug von Toyota gezahlt. Hybrid, Benziner mit 4-5l/100km, 5 
Türen, 100 PS, Rückfahrkamera, Automatikgetriebe, Keyless, Klima, Licht 
und Wischautomatik, Tempomat, ...

Nun bitte das Vergleichsangebot eines deutschen Fahrzeugs zu diesem 
Preis mit diesen Eigenschaften.
Kommt mir auch nicht mit Luxus oder wie bequem das Fahrzeug ist, mit 
meinem fahr ich entspannt einmal quer durch Deutschland. Ich bin 
beruflich oft mit Mietwagen unterwegs, teils auch sehr große und teure 
Fahrzeuge. Soviel bequemer sind die nicht. Die Beschwerden beim 
Autofahren kommen kausal auch oft weniger vom Fahrzeug als vom 
körperlich völlig unfitten Fahrer ;-)


Karr-Dreiwer schrieb:
> Ja, ich wasche mein Auto von Hand. Eine Waschanlage kann nicht alle
> Ritzen und Ecken erreichen und ist oft unmäßig teuer.

Jetzt sind wir schon beim Autowaschen angekommen in diesem Thema... Hier 
gibts wieder die Schwarz/Weiß-Seher, für die jeder Handwäscher gleich 
ein autoverliebter Narr ist.
Wasche selbst auch per Hand, wenn ich in die Waschstraße fahre dann 
wirds, wie er auch schon schreibt, nicht so gut sauber. Zeitlich bin ich 
mit Hinfahren, Warten, Durchfahren, Heimfahren, Nacharbeiten genauso 
weit wie wenn ichs gleich per Hand mach. Nur eben sparts mir viel Geld 
und Aufwand. Gewaschen wird dann, wenns dreckig ist.

von Qwertz (Gast)


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alalal schrieb:
> Persönliche Erfahrung: Damals in 2015 exakt 16k für ein neues(!)
> Hybridfahrzeug von Toyota gezahlt.

Das kann ja für den Preis eigentlich nur ein Toyota Yaris sein. Der ist 
kleiner als ein VW Polo, wobei der Polo für einen ähnlichen Preis 
hochwertiger ist, allerdings ohne Hybrid-Technologie.

von Le X. (lex_91)


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Jo S. schrieb:
> Alkohol wird seit Jahrhunderten von der Obrigkeit als Betäubungsmittel
> für´s Volk eingesetzt.

Mir sind die Hardcore-Abstinenzler die Unheimlichsten.

von W.S. (Gast)


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Stm M. schrieb:
> ich bin am Überlegen mir ein Auto möglichst einen Jahreswagen zu kaufen.

Laß das lieber bleiben. Oft genug sind diese Autos vom Vorbesitzer (oder 
den Kunden falls zuvor Mietwagen) rüde behandelt worden.

Guck lieber nach einem EU-Importwagen. Da gibt's Händler, die sich auf 
sowas spezialisiert haben.

W.S.

von Autoverkäufer (Gast)


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Qwertz schrieb:

> Das kann ja für den Preis eigentlich nur ein Toyota Yaris sein. Der ist
> kleiner als ein VW Polo, wobei der Polo für einen ähnlichen Preis
> hochwertiger ist,

Nur "äußerlich" und bei den Fahrleistungen. Die Innereien der 
Steuergeräte und des gesamten Antriebsstranges nicht, denn da regiert 
der Rotstift und die größere Preisdrückerei auf die Zulieferei von VW 
als von Toyota.

von Qwertz (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:
> Nur "äußerlich" und bei den Fahrleistungen. Die Innereien der
> Steuergeräte und des gesamten Antriebsstranges nicht, denn da regiert
> der Rotstift und die größere Preisdrückerei auf die Zulieferei von VW
> als von Toyota.

Unbelegte Privatmeinung. Alle Hersteller drücken die Preise ihrer 
Zulieferer. Claus hat schon recht, wenn er sagt, dass VW und Toyota 
ungefähr in der gleichen Preisklasse spielen. VW im Schnitt vielleicht 
ein wenig teurer.

von Alex G. (dragongamer)


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Nen Hybvrid mit nem normalen Verbrenner zu vergleichen ist aber nicht 
ganz fair. Erstere kosten immernoch mindestens 20% mehr.

von Autoverkäufer (Gast)


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https://amp.wiwo.de/unternehmen/auto/krankes-system-die-brutalen-methoden-der-autokonzerne-gegen-zulieferer/11238074.html

Japanische Autobauer wie Toyota und Honda verfolgten dagegen einen 
kooperativen Ansatz. „Einsparpotenziale werden gemeinsam erarbeitet, das 
Ergebnis wird fifty-fifty geteilt“, sagt Fein.


VW ist teurer, weil sie viel mehr Variationen in der Modellpalette 
haben. Mit auch darum, weil ihre Autos in der Standardausstattung fast 
nackig daherkommen.

von Jo S. (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Jo S. schrieb:
>> lkohol wird seit Jahrhunderten
>> von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.
>
> Glaubst du deinen Schwachsinn eigentlich selbst?

Ich äußere keinen "Schwachsinn"!

> Warum gibt man dann nicht die anderen Drogen frei?

Ich unterhalte mich nicht mit "Schwachköpfen".  ;)  :)

von Dr. Seltsam (Gast)


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Elias K. schrieb:
> Ich wöllte pro Monat nicht mehr als 200€ für ein Auto ausgeben. Für das
> Geld bekommst du locker Öffi-Tickets, ab und an ein Mietwagen und mal
> noch ein Taxi. Kommt aber natürlich drauf an, was du praktisch vor
> hast...

Kommt auf die Strecke an. Ich würde schon 160 im Monat für ÖPNV zahlen.
Von 40 zahlt man dann 1-2x Taxi. Mietwagen ist erst recht nicht drin.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Ich äußere keinen "Schwachsinn"!

Mein Fehler, du bist offenbar auch einer der Weltversteher, der das 
Wirken finsterer Mächte überall erkennt.

Die waren wohl auch Schuld, daß deine Interessengemeinschaft der 
Ingenieure so krachend gescheitert ist.

von Michael B. (laberkopp)


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Jo S. schrieb:
> IchGlaubeEsNicht schrieb:
>> Jo S. schrieb:
>>> Alkohol wird seit Jahrhunderten
>>> von der Obrigkeit als Betäubungsmittel für´s Volk eingesetzt.
>>
>> Glaubst du deinen Schwachsinn eigentlich selbst?
>
> Ich äußere keinen "Schwachsinn"!

Aber wahrscheinlich hast du vor dem Posten zu viel getrunken.

Wahr ist allerdings, daß damals, als der Kaffee in Europa verfügbar 
wurde, die Herrschenden (König Friedrich und Papst Clemens VIII) das 
begrüsst haben, weil die bis damals üblichen Getränke, Bier und Wein, 
auch als Schorle und Sauerwein, die von den Bürgern schon morgens 
getrunken wurden so daß sie den ganzen Tag etwas bedudelt waren (der 
Alkoholgehalt war damals nur halb so hoch wie heute, insofern waren die 
Getränke sogar noch trinkbar und nicht solche Giftstoffbomben wie heute 
und wurden auch Kindern gegeben) endlich ersetzt wurde und die 
Arbeitsleistung durch das Wachmachergetränk besser wurde.

Auch wahr ist allerdings, daß die Führung der DDR den Genuss von Alkohol 
als Volkssport nicht so schlecht fand, denn jemand der dauernd besoffen 
ist, kann keine Revolution machen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Trinkkultur_in_Europa

Beitrag #5616803 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael B. (laberkopp)


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Märchen-Onkel-Detektor schrieb im Beitrag #5616803:
> Du gibst hier oft "Wahrheiten" zum Besten. Manchmal liest die aber auch
> jemand, der Dir die Märchen nicht glaubt.

Glauben tust du nur was du glauben magst, so ist das halt

https://www.psychologie-aktuell.com/index.php?id=23&tx_news_pi1%5Bnews%5D=699&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=00ea2d8a3a37ba291dab74b9e5de7983

https://www.welt.de/geschichte/article126248089/Warum-die-DDR-auch-Suff-Weltmeister-war.html

von Egon N. (egon2321)


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Ein Auto bringt einen von A nach B.

Gerade in der Stadt würde ich nicht mehr als 10k für ein Auto ausgeben, 
für 3-5k gibt es schon ganz anständige 5-8 Jahre alte Autos, darunter 
z.B. Octavia usw., wenn da eine Delle drin ist interessiert das 
niemanden. Bei so einem "alten" Auto habe ich keine Bedenken dabei es an 
der Straße abzustellen obwohl hier ständig so Halunken durchlaufen die 
die Spiegel abtreten, da kostet mich ein neuer 26€, sprich das hält sich 
in Grenzen. Der Spiegel des Autos hinter meinem Wagen hing am Kabel 
herunter, sowas hat meiner gar nicht, denn die ganzen elektronischen 
Spielereien am Spiegel usw. kosten ein Vermögen als Ersatz. Da ist man 
schnell 500€ los. Parkhaus/Tiefgarage gibt es hier fast nichts, das 
würde mich gut und gerne 100€ im Monat kosten, lohnt sich daher nicht 
wirklich. Für das Geld kann ich monatlich einen neuen Spiegel kaufen und 
dann auch noch eine Woche in den Urlaub fahren...

von Marx W. (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Auch wahr ist allerdings, daß die Führung der DDR den Genuss von Alkohol
> als Volkssport nicht so schlecht fand, denn jemand der dauernd besoffen
> ist, kann keine Revolution machen.

Weil er wohl kaum aufrecht auf den Barrikaden stehen hätte können!

von Jo S. (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wirken finsterer Mächte überall
> Die waren wohl auch Schuld, daß deine Interessengemeinschaft der
> Ingenieure so krachend gescheitert ist.

Nein!  :)
Fehlendes Engagement und viele Quertreiber.

Aber zurück zum Thema: Anschaffungskosten und laufende Kosten eines 
privat genutzten Pkw

Welcher Zweck: Gebrauchsnutzen vs. Prestigenutzen

Viele wollen mit dem Wagen anderen (auch unbekannten) Leuten zeigen, was 
und wer man ist. Altdeutsch: Angeberei. Steigert das Selbstwertgefühl, 
man wird selbstsicher. Raffinierte Werbung (angewandte Psychologie) 
erzeugt beim Adressaten zunächst ein geringes Selbstwertgefühl und 
bietet anschließend eine Lösung zu dessen Steigerung an: Kauf eines 
bestimmten Pkw. Dann wird man von Nachbarn, Kollegen, Freunden und 
Verwandten beneidet und respektiert. Das läßt die Kassen klingeln.  :)

Die besten Tricks, wie man Menschen beherrscht oder ausnimmt, sind ganz 
simpel.

95% der Entscheidungen werden emotional unbewußt gefällt. Da freuen sich 
die Verkäufer. Sachlich rationale Menschen sind eher keine guten Kunden.

Nun konkret: Überlege dir, was du willst - emotionslos. Dann überlege, 
wieviel dir das wert ist, rechne in Arbeitsmonaten. Monatsnettoeinkommen 
minus Lebenshaltungskosten minus Rücklagen für Alter, Risiko und evtl. 
wichtige Anschaffungen. Dieses bereinigte Nettoeinkommen ist die 
Berechnungsbasis.

Beispiel:
Kaufpreis 30k€, 10 J. Nutzungsdauer, lfd. Kosten 2k€ p.a.
berein. Nettoeink. 1.000€ mtl.
--> jährl. 5 Monate arbeiten für´s Auto

Wieviel ist dir der Spaß wert? Sind die paar Minuten neidischer Blick 
anderer wirklich ein paar Tausend Euro wert? Für die meisten Menschen 
schon, aber nur, weil sie die Rechnung nicht kennen. ;)  :)

Ansonsten wurden in anderen Kommentaren schon gute Denkanregungen und 
Empfehlungen gegeben.

Wünsche klare Gedanken, kühles Rechnen und die richtige Entscheidung!

Gruss    Jo S.

von Dickel (Gast)


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Autoverkäufer schrieb:
> Upps schrieb:
>> Ich glaube dass Autos Geldvernichtungsmaschinen sind ...
>
> Vielfach sind Autos Mittel, um überhaupt zum Ort zu kommen, wo man
> überhaupt Geld verdienen kann, wenn Öffis vielfach keine Alternative
> sind oder man nicht direkt bei der Firma wohnen kann/darf.

So ist es leider und solange die Städtplaner weiter für Autos bauen, 
wollen alle rein in die Stadt. Die Firmen und die Menschen und wir haben 
Infarkt.

Besser wäre es, die Firmen würden sich mehr im Land verteilen. Die die 
das tun, suchen sich aber billiges Gewerbeland, haben dann die Firma in 
der Wiese und niemand kann in der Nähe wohnen. Also fahren alle morgens 
mit dem Auto an.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Dickel schrieb:
> Besser wäre es, die Firmen würden sich mehr im Land verteilen. Die die
> das tun, suchen sich aber billiges Gewerbeland, haben dann die Firma in
> der Wiese und niemand kann in der Nähe wohnen.

wenn man von Wohnen in Arbeitsnähe spricht,
denken viele immer sofort an Wohncontainer auf dem Werksgelände
mit chinesischer "Fülldichte"

-warum eigentlich?

Beitrag #5617078 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5617092 wurde vom Autor gelöscht.
von Rick M. (rick-nrw)


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Wofür brauche ich ein Auto?

a) Um von A nach B zu kommen, beruflich wie privat, weil es zu Fuß, mit 
dem Rad oder mit den öffentlichen zu umständlich ist?

b) Oder um die Leute zu beeindrucken, die mir eh am Arsch vorbeigehen?

c) Oder weil ich eh genug Kohle habe, um Gas zu gaben?


b) ist die teuerste Variante, für einen selbst

c) da ist es eh scheiß egal

die meisten laufen wohl unter a)

Wenn ich mir die Fahrzeuge anschaue, die so im Supermarkt einkaufen 
fahre, möchte ich manchmal fragen , warum die mit so einer fahrenden 
Wohnzimmer-Schrankwand einkaufen fahren.

Mit 'nem Smart 20km zur Arbeit zu düsen - OK - aber mehrere hundert 
Kilometer - sportlich!

Der TO ist wohl Anfänger!

● J-A V. schrieb:
> wenn man von Wohnen in Arbeitsnähe spricht,
> denken viele immer sofort an Wohncontainer auf dem Werksgelände
> mit chinesischer "Fülldichte"
>
> -warum eigentlich?

Warum pendeln so viele?

Wohnen im Stadtgebiet von zB: Köln ist deutlich teurer, als wenige 
Kilometer außerhalb, da wohne ich.

Sich also hinsetzen:

Was kostet mich eine Wohnung in der direkten näheren Umgebung der Firma?
Was kostet meine derzeitige Wohnung?

Was kostet mich die Pendelei?
Wozu brauche ich sonst noch ein Auto?

Eine einfache betriebswirtschaftliche Rechnung.

Wer hat hier schon mal ausgerechnet, was ihn der Kilometer Fahrt mit 
seinem privaten PKW tatsächlich kostet?

Anschaffung (gebraucht)
Versicherung
Steuer
Verbrauch (Sprit)
Inspektion
Verschleiß (Räder, Bremsen, Öl, ...)
(...)

Wenn man das weiß, kann man auf Angebote von DL von 15 €cent / 
Entfernungskilometer entsprechende reagieren - Stinkefinger.

von Alex G. (dragongamer)


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Rick M. schrieb:
> Wenn ich mir die Fahrzeuge anschaue, die so im Supermarkt einkaufen
> fahre, möchte ich manchmal fragen , warum die mit so einer fahrenden
> Wohnzimmer-Schrankwand einkaufen fahren.
>
> Mit 'nem Smart 20km zur Arbeit zu düsen - OK - aber mehrere hundert
> Kilometer - sportlich!
Wieso muss man zum Einkaufen, mehrere Hundert Kilometer fahren? Oder wie 
meinst du das?

Übrigens, die aktuellen Smart Modelle können sogar nen 450Kg Anhänger 
ziehen, falls man mal Möbel kaufen muss!

> Wenn man das weiß, kann man auf Angebote von DL von 15 €cent /
> Entfernungskilometer entsprechende reagieren - Stinkefinger.
Was ist DL?

von Markus M. (mmvisual)


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Mir hatte mal ein kluger Mann gesagt, dass ein Auto maximal 3 Netto 
Monatsgehäter kosten darf.
Daran halte ich mich nun und fahre gut damit - und schuldenfrei.

von Dr. Seltsam (Gast)


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Selbst bei 8000 Euro Haushaltseinkommen wären das gerade mal 24.000.
Kann ja jeder machen wie er will, aber Verschulden muss sich sich keiner 
für ein 50.000 Euro Auto. Dann spart man sich das halt ein paar Monaten 
an.
Klar wer aus dem Studium beim ersten 45.000 Euro Job gleich den dicken 
Neuwagen BMW und Co fahren will, der ist selber schuld.
Ansonsten als Beispiel bin ich einige Zeit einen 18 Jahre alten kleinen 
Japaner gefahren bis ich den Benz halt gleich zahlen konnte. Stirbt ja 
keiner von.

Ansonsten sagen kluge Männer sicher auch: Kauf keine Immobilie die du 
nicht mit 1 Jahresgehalt bezahlen kannst... ;-)

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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ich hab mir noch nie ein fabrikneues Auto gekauft.
Den Wertverlust des ersten Jahres lasse ich andere verfeuern.

von Claus M. (energy)


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● J-A V. schrieb:
> Den Wertverlust des ersten Jahres lasse ich andere verfeuern.

Lohnt nicht. Karren die ein Jahr alt sind sind montagsautos oder 
getreten. Besser EU wagen neu kaufen,  billiger als deutsche 
jahreswagen.

von Alex G. (dragongamer)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Selbst bei 8000 Euro Haushaltseinkommen wären das gerade mal 24.000.
Mit dem was du da impliziert hast du Recht.
Denke es macht eher Sinn so vorzugehen wie weiter oben jemand 
beschrieben hat.
Die Fixkosten abziehen und anhand des verbliebenen Betrags abschätzen.


> Kann ja jeder machen wie er will, aber Verschulden muss sich sich keiner
> für ein 50.000 Euro Auto. Dann spart man sich das halt ein paar Monaten
> an.
Meinst du hier "überschulden"?
Denn sonst muss man schon lange ansparen...
Bei den aktuellen Zinsen ist Ansparen echt nicht die allerbeste Idee 
wenn der Job relativ fix ist und die Anschaffung auf jeden Fall in der 
Höhe notwendig (was bei einem 50k Wagen natürlich selten der Fall ist).


> Ansonsten als Beispiel bin ich einige Zeit einen 18 Jahre alten kleinen
> Japaner gefahren bis ich den Benz halt gleich zahlen konnte. Stirbt ja
> keiner von.
Kann man machen, aber ganz ehrlich, das ist dieses "für die Zukunft 
leben".
Nicht jeder wird damit glücklich.

: Bearbeitet durch User
von Karl (Gast)


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● J-A V. schrieb:
> ich hab mir noch nie ein fabrikneues Auto gekauft.
> Den Wertverlust des ersten Jahres lasse ich andere verfeuern.

Schau dir mal die Gebrauchtpreise von Kleinstwagen an. Da ist der 
Wertverfall nahezu linear, beim Neuwagen hat man aber länger Garantie.

Bei Mittelklassewagen und darüber stimmt deine aussage natürlich.

von oszi40 (Gast)


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Claus M. schrieb:
> Besser EU wagen neu kaufen,  billiger als deutsche Jahreswagen.

Zustimmung. Jahreswagen sind oft zu teuer. Hatte schon einige EU-Autos 
mit guter Ausstattung vom Hof gekauft (ohne Probleme). Man sollte nur 
genauer überlegen, wie das jetzt bei Mogeldieseln ausgehen könnte und ab 
wann die Garantie läuft!

von ACDC (Gast)


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max. 1000€ für ein gut erhaltenen 3L Lupo 3L

von Auto (Gast)


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Finde für den Lappen sollte man schon einen Bätschler machen 6 Semester 
auf der Fahrhochschule.

Dann sollte man vorher Leute raussieben. Dann würde sich das Autofahren 
in der BRD wieder lohnen.
Da draußen fahren Leute, die einen potitellen Unfallverursachen können, 
weil denen der Lappen hinterher geworfen wurde.

Manche rasen nur sinnlos rum und anderen blockieren wiederum den 
Straßenverkehr fahrlässig!

Wäre eine schöne Welt, wenn 65% dann nur fahren würden, und es wieder 
ausreichende Parkplätze und 80% weniger Verkehrsbehinderungen gäbe!

von Michael B. (laberkopp)


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Dickel schrieb:
> Besser wäre es, die Firmen würden sich mehr im Land verteilen.

Ja, es gibt viele Gründe, warum Firmen auf's Land ziehen sollten:

Niedrigere Grundstückspreise,
niedrigere Gewerbesteuersätze (die Firmen jammern doch ständig über 
Steuerlast)
mehr Freiheiten

während Versorgung, ob mit Post, mit Wasser, mit Strom, mit Telefon, 
sogar ggf. Eisenbahnanschluss, dort gleichwertig ist.

Bleiben noch die Mitarbeiter. Die Firma glaubt, imm Ballungsraum mehr 
Auswahl zu haben. In der Praxis haben sie mehr um die Mitarbeiter 
konkurrierende Firmen. Auf dem Land kämen nicht nur Mitarbeiter zur 
Firma, weil sie sich endlich eigenes Haus und Grund leisten könnten, auf 
dem Land hat man sogar ein viel grösseres Einzugsgebiet: Während ich in 
München und Berlin 1 Stunde brauche und noch nicht mal durch die Sadt 
gekommen bin, hat man auf dem Land in 1 Stunde 100km geschafft, 10000km2 
Einzugsgebiet.


Es gibt also ausschliesslich Gründe die für andere Orte sprechen als die 
Orte die Firmen derzeit vorziehen. Man kann nur schlussfolgern, daß in 
den Firmen die Dümmsten Chef geworden sind und sich von noch Dümmeren 
beraten lassen.


Rick M. schrieb:
> Wenn ich mir die Fahrzeuge anschaue, die so im Supermarkt einkaufen
> fahre, möchte ich manchmal fragen , warum die mit so einer fahrenden
> Wohnzimmer-Schrankwand einkaufen fahren.

Weil man in Deutschland nur 1 Auto besitzen 'darf'. Beim zweiten werden 
nicht nur für's rumstehen (denn man kann nur 1 fahren) Steuern fällig, 
sondern die Versicherung will gleich mal SF 1/2 statt SF35.

Und seit dem Autos im inneren immer kleiner werden, greift man halt zu 
den Karren die wenigstens etwas Restplatz haben. Wobei auch das oftmals 
nicht hilft, ins alte Auto gingen 4m Bretter rein, im neuen kann man 
nicht mal mehr die Vordersitze umklappen, da sind 2m schon zu viel, und 
auch Ablagen gibt es weniger als früher.

Wenn du dann mal von deiner aktuellen Karre auf einen alten Ford Taunus 
oder Opel Kadett umsteigst, fühlst du dich plötzlich viel luftiger, 
damals gab es noch Raum im Auto.

von Alex G. (dragongamer)


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Wir Deutschen zählen schon zu den Ländern mit den teuersten und längsten 
Führerschein-Prozeduren >_>

von Manfred (Gast)


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Dickel schrieb:
> So ist es leider und solange die Städtplaner weiter für Autos bauen,
> wollen alle rein in die Stadt. Die Firmen und die Menschen und wir haben 
Infarkt.

Ich kenne Deine Traumwelt nicht, zumindest hier ist es so, dass die 
Stadtplaner den Individualverkehr massiv behindern. Die hiesige 
Kleinstadt hat ein großes, dörflich geprägtes, Umfeld. Die Geschäfte 
sterben, das böse Internet soll schludig sein - na Quatsch, für mich ist 
die Stadt nicht erträglich befahrbar, es fehlen Parkplätze, dann eben 
ohne mich. Ich bin der Kunde .

> Besser wäre es, die Firmen würden sich mehr im Land verteilen.

Grober Unfug: Ich habe in einem Elektronikfertigungsbetrieb gearbeitet, 
der mitten in einem Wohngebiet lag. Der Grossteil der Kollegen kam per 
Fahrrad oder zu Fuß.

> Die die das tun, suchen sich aber billiges Gewerbeland, haben dann die Firma in
> der Wiese und niemand kann in der Nähe wohnen. Also fahren alle morgens mit dem 
Auto an.

Genau das: Der Betrieb wurde verlagert, "nur" etwa 22km weg. Die Firma 
hat sogar zinsfreie Darlehen angeboten, für jene, die kein Auto haben. 
Ich frage mal maps.google - mit Bus und Bahn bekomme ich zwei Stunden 
Fahrzeit pro Strecke angezeigt :-(

Das heißt: Wer zuvor kein Auto hatte, muß nun fahren oder sich beim 
Arbeitsamt melden.

Das Fabrikgebäude in Stadtlage hat keine sinnvolle Nachnutzung mehr, 
weil die Stadt sich nach bestem Können quer stellt, so geht Politik.

von Michael_Ohl (Gast)


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Schon sehr lustig nach welchen Kriterien manche Menschen ihr Auto 
kaufen. Ich brauche meine Kisten seit vielen Jahren sowohl beruflich als 
auch privat. Fahre derzeit zwei Kangoo ZE LKW und einen Hyundai I30 
Diesel, der dank Euro 5 und Umtauschprämie gerade von Mercedes für 8200€ 
in Zahlung genommen wurde. Der neu wird ein C180TD mit Listenpreis 46k€. 
Zahlen muss ich 4 Jahre 188€ Brutto danach Rückgabe oder kauf. Einen 
Diesel ohne Euro 6d temp heute zu kaufen fände ich sehr mutig. Ein 
Benziner kommt zum Wohnwagenziehen nicht in frage oder müsste sehr viel 
mehr Leistung haben. Es ist Auto Nummer 23 in 40 Jahren. Mancher hat als 
Neuwagen 13Jahre gehalten und 330000km ohne zu viel Reparaturen zu 
fordern, andere habe ich billigst gekauft und nach gut einem Jahr mit 
100000km mehr wieder abgegeben. Von kleinen Hyundai Athos über einen 
schnellen Nissan 200SX, Opel Record, Ford Fiesta bis Granada vom Käfer 
bis zum Geländewagen weiß ich heute was ich will und was ich brauche. 
Dazu gehören E-Autos für die Stadt und Autos mit 1600kg Anhängelast für 
den Wohnwagen.

MfG
Michael

von Manfred (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Der neu wird ein C180TD mit Listenpreis 46k€.
> Zahlen muss ich 4 Jahre 188€ Brutto danach Rückgabe oder kauf.

188€ pro Monat, nehme ich an. Das sind 9000€ für vier Jahre, klingt nach 
einem recht guten Angebot. Hoffen wir, dass die Dich nicht über den 
Tisch ziehen, weil der Wagen (angeblich unübliche) Gebrauchsspuren hat!

Mercedes hat es also nötig, mit Gewalt Autos auf die Straße zu bringen?

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Karl schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> ich hab mir noch nie ein fabrikneues Auto gekauft.
>> Den Wertverlust des ersten Jahres lasse ich andere verfeuern.
>
> Schau dir mal die Gebrauchtpreise von Kleinstwagen an. Da ist der
> Wertverfall nahezu linear, beim Neuwagen hat man aber länger Garantie.
>
> Bei Mittelklassewagen und darüber stimmt deine aussage natürlich.

ja wenn ... WENN ich irgendwann man KLEINSTwagen brauche
dann komme ich auf Deinen Rat zurück :-)

von Kunde X (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ich kenne Deine Traumwelt nicht, zumindest hier ist es so, dass die
> Stadtplaner den Individualverkehr massiv behindern. Die hiesige
> Kleinstadt hat ein großes, dörflich geprägtes, Umfeld. Die Geschäfte
> sterben, das böse Internet soll schludig sein - na Quatsch, für mich ist
> die Stadt nicht erträglich befahrbar, es fehlen Parkplätze, dann eben
> ohne mich. Ich bin der Kunde .

Nein Manfred, es ist in der Tat das Internet!

Wir haben hier Parkplätze ohne Ende, vor dem Kaufhaus und in den 
Strassen, dazu gibt es ein Parkhaus. Alles ziemlich leer. Das Kaufhaus 
hat pleite gemacht, weil keiner mehr gekommen ist. Früher hat es 
gebrummt.

An der Stadt wurde nichts geändert. Wir haben nur weniger Geschäfte, 
weil keiner mehr dort kaufen will. Parken kannst Du in praktisch jeder 
Strasse und hast maximal 30m zum nächsten Geschäft. Fussgängerzone wurde 
mehrfach versucht einzuführen, ist aber am Gewerbeverein gescheitert. 
Das kann es also nicht sein. Im Gegenteil: Es hat den Niedergang nicht 
verhindert.

Die Leute kaufen einfach weniger in den Läden. Das betrifft die ehemals 
4 Schuhläden von denen nur einer über ist, weil alle zum Einkaufszentrum 
vor der Stadt rennen, wo Reno und Deichmann sitzen. Die drei Metzger aus 
den 80ern haben auch alle zu gemacht. Es gibt noch einen einzigen im 
Supermarkt auf der grünen Wiese. Das gleiche gilt für die Bäcker: Wir 
hatten an (gerade durchgezählt) 6 Stellen in der Stadt unterschiedliche 
Einzelbäcker. Übergeblieben ist einer im Kaufhaus und einer der einer 
Kette angeschlossen ist.

Die Bevölkerung ist in den letzten 10 Jahren um 17% gewachsen, der 
Autoverkehr um fast 35%! Fahrradverkehr gibt es keinen mehr, weil die 
Leute wegen Einbahnstrassenreglungen, einem Umbau der Unterführung der 
Bahn und dem Wegfall von einer wichtigen innerstädischen BRücke viele 
Umwege fahren müssten. Der ADFC hat dazu eine Studie gemacht. 
Umfrageergebnis eindeutig: Man kommt nur an 4 Stellen rein und raus in 
die Stadt und es gibt 6 große Hauptstrassen die man befahren muss, um an 
wichtige Punkte zu kommen. Dort herrscht Gedränge und Chaos. Kein 
Radfahrer traut sich da durch.

Also fahren alles Auto!

Und wenn sie das tun, können sie es sich gleich schenken, 1km durch die 
Innenstadt zu gurken, fahren lieber 1km nach draussen, parken am 
Einkaufszentrum, wo Expert, Rossmann und S'Oliver sind. Auf der 
gegenüber liegenden Seite hängen der Lidl und der Aldi sowie der REWE. 
Die vorherigen Edeka und andere Kleinhändler in der Innenstadt werden 
ausgespart und machen alle nacheinander zu! Damit entfällt die 
Möglichkeit für die Laufkunden aus wenigern hundert m Entfernung dahin 
zu laufen. Also machen die anderen auch zu.

von aus dem Rheinland (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Wobei auch das oftmals
> nicht hilft, ins alte Auto gingen 4m Bretter rein, im neuen kann man
> nicht mal mehr die Vordersitze umklappen, da sind 2m schon zu viel


In welches Auto(!) gehen bitte 4m Bretter?
Das will ich jetzt aber echt wissen.

Ich musste letztens oft welche kaufen und bekomme in einen 4,85m Wagen 
nur 3m gerade so rein, geladen bis zur Windschutzscheibe.

Jetzt kommt sicher gleichen: "ja die hängen halt hinten raus"....

von Stephan S. (outsider)


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● J-A V. schrieb:
> ich hab mir noch nie ein fabrikneues Auto gekauft.
> Den Wertverlust des ersten Jahres lasse ich andere verfeuern.

Das ist die landläufige Meinung und ab der Mittelklasse würde ich das 
sogar bestätigen. Aber bis zur Kompaktklasse nicht zwangsläufig. Wenn 
man mal genauer hinsieht und Rabattaktionen und Sondermodelle ansieht 
und Händlerrabatte abzieht, kauft man teilweise bis über 30% unter dem 
Listenpreis. Als ich 2000 meinen ersten Neuwagen gekauft habe, habe ich 
etliche Gebrauchtangebote angesehen und dabei festgestellt, dass ich 
maximal 1000 € gespart hätte gegenüber einem neuen. Dafür hätte ich dann 
aber

- getretener Motor, dessen Lebensdauer kürzer ist
- kürzere Garantie
- Wertverlust durch Verschleiß in Reifen, Zahnriemen, Kupplung, 
sämtliche anderen Teile die irgendwann turnusgemäß gewechselt werden

Unterm Strich hätte ich überhaupt nichts gespart, aber das schlechtere 
Auto. Dann habe ich neu gekauft, völlig unnötiges Zeug weg gelassen, was 
es am Zubehörmarkt in viel größerer Auswahl und viel günstiger gibt und 
was soll ich sagen: 18 Jahre später läuft das Auto noch immer 
einwandfrei. Trotz Chiptuning im Jahr 0. Am Antriebsstrang ist noch 
alles Erstausrüstung: Kupplung, Turbo, Lima, Anlasser, ja sogar der 
Auspuff!

Überhaupt ist das Thema Zusatzausstattung eine ziemlich unsinnige Sache, 
die nur durch Psychologie getrieben wird. Desto mehr Zeugs auf der 
Zubehörliste steht, desto schlechter fühlen sich offensichtlich die 
Leute wenn sie das Zeug nicht kaufen und werden von anderen als nicht 
voll genommen. Da hört man immer sowas wie "Zum Einstiegspreis muss man 
halt noch einiges drauf legen, weil da fast nichts "drin" ist". Ja wozu 
denn? Verkehrszeichenerkennung die von 20 nur 19 erkennt? Was mache ich 
denn dann wenn ich mal gerade nicht aufgepasst habe und kann mich doch 
nicht auf das verlassen was das Auto anzeigt? Automatisch abblendendes 
Licht, was von 10 Situationen einmal den Gegenverkehr blendet? Da blende 
ich lieber selbst gleich ab. Umfeldüberwachung, die immer wieder 
Hindernisse meldet wo keine sind und den Auffahralarm auslöst? Alles so 
bei dem Auto was ich aktuell für 6 Monate fahre. Ich bin froh wenn ich 
bald wieder zu meinem 18 Jahre alten Auto zurückkehren kann.

Und was fehlt denn in den Grundausstattungen wirklich? Klar, das eine 
oder andere ist es schon wert dazugebucht zu werden, aber mit der Masse 
an Zeugs kann ich persönlich nichts anfangen. Alles nur Systeme die 
nicht ordentlich funktionieren und kaputt gehen können und Zusatzkosten 
verursachen. Überlegt doch mal wie sich das geändert hat und wofür man 
früher Geld ausgegeben hat: Airbags, ESP, Servolenkung, elektrische 
Fensterheber, Zentralverriegelung, Fernbedienung, Alarmanlage, 
Wegfahrsperre, rechter Außenspiegel, Bordcomputer, Uhr, … Das hat man 
doch jetzt schon alles in der Minimalausstattung.

von STK500-Besitzer (Gast)


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Wen interessiert der Wertverlust, wenn man das Auto bis zum biteren Ende 
fahren will?
Ich kaufe mir kein Auto, um dann von vornherein über einen Verkauf 
nachzudenken. Ich will damit möglichst lange, problemlos und preiswert 
fahren.
Da rechnet sich u.U. ein höherer Anschaffungspreis und niedrigere 
Kilometer-Kosten.

von Lasst mich A. (ich_bin_durch)


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Hier sind wieder viele Vernunftsbolzen unterwegs. Jeder braucht etwas 
Spass im Leben, ob man den in seinem Auto abholt oder wo anders ist 
egal.

Mein Auto kostet mich im Monat etwa 80€ mehr als eine Vernunftskarre. 
Dafür macht mir das Autofahren noch manchmal Spass. Mir ist bewusst, 
dass ich dafür locker jede Woche einmal mehr gut essen gehen könnte und 
ich akzeptiere es.

von Qwertz (Gast)


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Lasst mich A. schrieb:
> Mein Auto kostet mich im Monat etwa 80€ mehr als eine Vernunftskarre.
> Dafür macht mir das Autofahren noch manchmal Spass. Mir ist bewusst,
> dass ich dafür locker jede Woche einmal mehr gut essen gehen könnte und
> ich akzeptiere es.

Da hast du völlig recht. Man darf im Leben nicht immer nur nach Vernunft 
entscheiden, dann macht das Leben nämlich keinen Spaß, und man wird zum 
Griesgram.

Das Auto darf ruhig ein Neuwagen sein und etwas mehr Ausstattung haben 
als unbedingt notwendig, solange man sich das leisten kann; und das 
sollte für die Leute in diesem Forum wirklich kein Problem darstellen.

von Dr. Seltsam (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> Wen interessiert der Wertverlust, wenn man das Auto bis zum
> biteren Ende fahren will?
> Ich kaufe mir kein Auto, um dann von vornherein über einen Verkauf
> nachzudenken. Ich will damit möglichst lange, problemlos und preiswert
> fahren. Da rechnet sich u.U. ein höherer Anschaffungspreis und
> niedrigere Kilometer-Kosten.

Wertverlust hat man auch ohne Verkauf. Irgendwann steht der Neukauf an 
und dann brauch man Summe x.
Kauf ich also ein Auto für 50.000 und fahre das 10 Jahre hab ich eben 
Wertverlust von 45.000 wenn man am Ende noch 5000 auf die Hand bekommt.

von STK500-Besitzer (Gast)


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Dr. Seltsam schrieb:
> Kauf ich also ein Auto für 50.000 und fahre das 10 Jahre hab ich eben
> Wertverlust von 45.000 wenn man am Ende noch 5000 auf die Hand bekommt.

Die "Rechnung" muss ich nicht verstehen, oder?
Ich fahre mein Auto bis es auseinanderfällt.
Dann bekomme ich vielleicht noch was vom Schrtthändler fürs Altemetall.
Das ist dann noch etwas "on top", aber während ich das eine Auto fahre, 
kann ich doch gleichzeitig auf ein neues sparen.
Möglichst geringer Wertverlust interessiert doch nur Leute, die 
"dauernd" eine neue Karre brauchen - aus welchen Gründen auch immer.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Da der Kunde ja der Tester ist,
dürften bei einem Gebrauchten dann auch die Mängel,
die nach dem Kauf aufgefallen sind, beseitigt worden sein.

mussich mich also damit nicht rumärgern,
keine Lauferei, keine Termine etcpp

: Bearbeitet durch User
von Axel L. (axel_5)


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Michael_Ohl schrieb:
> Schon sehr lustig nach welchen Kriterien manche Menschen ihr Auto
> kaufen. Ich brauche meine Kisten seit vielen Jahren sowohl beruflich als
> auch privat. Fahre derzeit zwei Kangoo ZE LKW und einen Hyundai I30
> Diesel, der dank Euro 5 und Umtauschprämie gerade von Mercedes für 8200€
> in Zahlung genommen wurde. Der neu wird ein C180TD mit Listenpreis 46k€.
> Zahlen muss ich 4 Jahre 188€ Brutto danach Rückgabe oder kauf. Einen
> Diesel ohne Euro 6d temp heute zu kaufen fände ich sehr mutig.
> MfG
> Michael

Also 8200€ Anzahlung und dann 9000€ für vier Jahre.

Macht 17.000€ für vier Jahre und das Auto gehört dir nicht.

Naja.

Gruß
Axel

von Prof (Gast)


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Mindestens 6 Zylinder!!!

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Ich kann nur empfehlen, das Auto als Gebrauchsgegenstand zu betrachten 
und dementsprechend auszuwählen.

Der Staat hat uns in den vergangenen 3 Jahren deutlich gezeigt, dass 
Autos nicht mehr als Wertanlage taugen. Vereine wie die Deutsche 
Umwelthilfe können kurzfristig erwirken, dass dein Auto wegen Fahrverbot 
plötzlich nichts mehr Wert ist.

Ich habe vor 12 Jahren etwa 5000€ Aufpreis ausgegeben, um der Umwelt 
etwas gutes zu tun. Das Auto sollte eigentlich bis zur Rente halten. Tut 
es technisch gesehen auch, aber ich muss es nächstes Jahr wegen 
Fahrverbot und dem damit verbundenen Wertverlust verschrotten.

Das war früher undenkbar.

von Dr. Seltsam (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> während ich das eine Auto fahre,
> kann ich doch gleichzeitig auf ein neues sparen

Und das ist eben der WERTVERLUST.

Wert zu Beginn 50.000
Wert Ende 0 Euro
Wertverlust?!

STK500-Besitzer schrieb:
> Möglichst geringer Wertverlust interessiert doch nur Leute, die
> "dauernd" eine neue Karre brauchen - aus welchen Gründen auch immer.

Wertverlust sollte alle interessieren.

von G. L. (glt)


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Stm M. schrieb:

> Ich besass bisher kein Auto.
Hast Du überhaupt Fahrpraxis?

Kauf Dir für 2-3000 Euro eine rel. brauchbare Kiste, da schmerzt der 
eine oder andere Kratzer/Rempler nicht.

Ansonsten als Anfänger einen Dacia o.ä. für ca. 8000 wenn es denn schon 
"neu" sein muss.

Klar haben die relativ viel Wertverlust in %, aber der wichtigere 
Absolutbetrag ist lächerlich.

von Qwertz (Gast)


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Stefanus F. schrieb:
> Ich kann nur empfehlen, das Auto als Gebrauchsgegenstand zu
> betrachten
> und dementsprechend auszuwählen.

Nein. Ein Auto ist mehr als das. Es ist für viele Menschen auch eine Art 
Hobby, und jedes Hobby kostet nun einmal Geld. Wer nur nach Vernunft 
handelt, hat vermutlich keine Hobbys (es gibt nur sehr wenige, die gar 
nichts kosten).

> Der Staat hat uns in den vergangenen 3 Jahren deutlich gezeigt, dass
> Autos nicht mehr als Wertanlage taugen.

Da hast du etwas falsch verstanden, denn das waren sie noch nie.

> Vereine wie die Deutsche
> Umwelthilfe können kurzfristig erwirken, dass dein Auto wegen Fahrverbot
> plötzlich nichts mehr Wert ist.

Es liegt ein gewaltiger Unterschied zwischen "etwas weniger wert" und 
"nichts mehr wert". Letzteres ist nicht der Fall, da Fahrverbote ja nur 
für einige Städte (und dort teilweise nur einige Straßen) gelten werden.

> Ich habe vor 12 Jahren etwa 5000€ Aufpreis ausgegeben, um der Umwelt
> etwas gutes zu tun. Das Auto sollte eigentlich bis zur Rente halten. Tut
> es technisch gesehen auch, aber ich muss es nächstes Jahr wegen
> Fahrverbot und dem damit verbundenen Wertverlust verschrotten.
>
> Das war früher undenkbar.

Ja, früher war alles besser, ist klar. Niemand kann seine Zukunft sicher 
für die nächsten Jahrzehnte planen, das war übrigens schon immer so; man 
nennt es auch "das Leben":
"Life is what happens to you while you're busy making other plans."
(John Lennon)

Ich habe damit keine Probleme, dann plant man halt um.

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