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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik PFC + Vollbrücken-Gegentaktwandler


Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hallo,

ich habe ein neues Projekt...
bin momentan noch bei der Planung und habe da ein paar Fragen:

Es geht um ein Schaltnetzteil bestehend aus PFC und 
Vollbrücken-Gegentaktwandler (VGW).

Eingang: 230 V AC
Ausgang: 100 V DC * 30 A = 3 kW

Der Plan ist noch nicht ganz fertig, also bitte nicht an den 
offensichtlich noch nicht vollendeten Stellen rumnörgeln. Die Regelung 
mit µC ist natürlich noch nicht fertig, es geht erst einmal nur um den 
Leistungsteil.

Schaltplan im Anhang, Layout gibts noch nicht.

Fragen:

1) Ich habe bei der PFC als Diode D7 eine V30202C ausgesucht, da sie den 
Strom von 14 A laut Datenblatt dauerhaft abkann (bei entsprechender 
Kühlung natürlich...). Im Datenblatt habe ich leider aber keine Angabe 
zur Reverse Recovery Time gefunden, weiß da jemand etwas?

2) Der Trafo im VGW:
Was für ein Trafo muss das genau sein?
Anforderungen: Er muss die Leistung von 3 kW übertragen können, 
galvanische Trennung und möglichst besten Wirkungsgrad (= kleine 
Streuinduktivität und wenig Wirbelstromverluste und wenig 
Leitungsverluste, richtig?)
Wo kann man solche Trafos (natürlich möglichst günstig) kaufen?

3) Der Gleichrichter D2, D4, D5, D6:
Eignen sich diese Dioden als Gleichrichterdioden?

4) Fallen euch sonst noch Fehler/mögliche Problemquellen auf?


Grüße
Leopold Nützel

: Verschoben durch Moderator
Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hab noch eine Frage:

Wie berechne ich den Strom durch Diode D7?

Das ist doch eigentlich der Strom, der fließt, sobald ich den T3 
abschalte. Aber wie groß ist dieser Strom genau, bzw. welchen zeitlichen 
Verlauf hat er?

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Weiß keiner, wie man so etwas berechnet?

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ist das ein Hobby-Projekt?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Leopold N. schrieb:
> Weiß keiner, wie man so etwas berechnet?
Ich kann auf dem Handy kein *.sch öffnen. Ein Screenshot des Schaltplans 
als PNG wäre da wesentlich besser...

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ben B. schrieb:
> Ist das ein Hobby-Projekt?

Jip.

Lothar M. schrieb:
> Ich kann auf dem Handy kein *.sch öffnen. Ein Screenshot des Schaltplans
> als PNG wäre da wesentlich besser...

Kein Problem.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:
> 4) Fallen euch sonst noch Fehler/mögliche Problemquellen auf?

Ja, wirst Du aber nicht hören wollen.

Deine Fragen zu Diode, Übertrager etc. lassen darauf schliessen das Du 
nicht die leiseste Vorstellung davon hast was bei einem 3KW 
Vollbrückenwandler mit PFC auf Dich zukommt.

Fange kleiner an, VIEL kleiner, sammel Erfahrung und dann skalierst Du 
das langsam hoch.

Kleiner Tip:
Der effektive Strom durch Deine Halbleiter ist überhaupt nicht das 
Problem.

Ach, hier ist er ja der Schaltplan ....
Lass mich raten, das soll wieder eines dieser totgeborenen direkt MCU 
gesteuerten Schaltnetzteile werden ?
So Leistungsklasse Arduino?
Ströme im Leistungspfad messen, Schutzschaltungen, Filter etc. sind für 
Mädchen ?
Super, das steht ja garnichts drin.
Gröbsten Grundprinzip des Leistungsteils der Wandlertopologien nur 
leider mit Fehlern und ohne alles was drumherum notwendig ist um daraus 
auch Funktion zu machen. (Was soll der Elko C2, wo ist die Strommessung 
des PFCs?)

Mach doch mal ne kleine Überprüfung z.B. von deiner 423uH PFC Drossel.
3kW/400V = 7,5A x 2 = Spitzenstrom
Also eine Drossel die bei 15A noch min. 80% Ihrer Nenninduktivität hat, 
Kapazitätsarm auf einem Kernmaterial gewickelt ist, das bei Deiner 
(geheimen) Schaltfrequenz noch effizient genug ist nicht zu Schlacke zu 
verbrennen und die dabei noch mindestens 400V Spannungsfest ist.
Eisenpulver Ringkerne kannst Du vergessen.
Das wird was speziell gewickeltes auf einem E-Kern Leistungsferrit.
Keine Erkennung des Strom-Null, also festfrequente DCM PFC, hart 
geschaltet?
Ja, das wird bestimmt immer sehr spektakulär beim Test ;-)

Mosfet, Diode und C3 real auszuwählen wird ein Traum.
Führe mal die einschlägigen Bechnungen durch und dann ziehe los und 
versuche das zu kaufen.

Bei 30A hast Du locker 1,5V Spannungsabfall über jede Diode, wenn nicht 
mehr. das sind dann mal bummelige 45W pro Diode, 180W für die ganze 
Vollbrücke. DC Betrachtung, und die DC Ströme sind noch nichtmal das 
Problem ...

So geht das weiter, Bauteil für Bauteil ein zäher Kampf mit Formeln und 
real verfügbaren Bauteilen.

Na, dann viel Spaß damit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ich hab nur die Anordnung der sekundären Gleichrichterdioden gesehen... 
und bin damit raus. Willst Du nicht lieber erstmal ein paar LEDs 
leuchten lassen oder einen 12V/24V-Wandler mit 2..3A bauen oder so? 
Damit helfe ich Dir gerne.

Müssen es immer gleich 230V aufwärts und 3kW Leistung sein?

: Bearbeitet durch User
Autor: Leopold N. (leo_n)
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Michael K. schrieb:
> Was soll der Elko C2, wo ist die Strommessung
> des PFCs?)

Den Elko habe ich drin, weil er in der Schaltung in Bild 12.2 A auch 
eingezeichnet ist.

http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap12/Kapitel12.html#12.2

Die ganzen Schutzmechanismen, Strom- und Spannungsmessungen sind noch 
gar nicht gezeichnet, die kommen, wenn ich die Grundschaltung erst mal 
fertig habe (Ja, die beiden Spannungsteiler habe ich schon drin...ist 
aber alles noch nicht final)

Michael K. schrieb:
> Lass mich raten, das soll wieder eines dieser totgeborenen direkt MCU
> gesteuerten Schaltnetzteile werden ?

Nun, ganz ohne HW-Schutzschaltungen kommt das ganze natürlich nicht aus, 
aber die Steuerung sollte per MCU sein, das stimmt.
PWM-Frequenz: Geplant sind 78,125 kHz, ist aber nach unten offen (je 
nachdem was am besten ist).

Einen eingangsseitigen passiven Filter vor der PFC hatte ich schon 
geplant, die gibts es ja von Schurter und die kann man mit Flachsteckern 
vor der Platinen in Reihe schalten.


Du hast nun viel Kritik geübt, aber kannst Du mir auch meine Fragen 
beantworten?
Die MOSFETs und die Dioden habe ich schon ausgesucht, mir geht es darum, 
ob die Werte (Sperrspannungen, Flusspannungen, RDSon, ...) auch sinnvoll 
sind oder ob ich irgendwo mich verrechnet, bzw. vertan habe.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: ArnoR (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> 1) Ich habe bei der PFC als Diode D7 eine V30202C ausgesucht, da sie den
> Strom von 14 A laut Datenblatt dauerhaft abkann

Na du bist ja ein Witzbold. Mit der kommst du nie auf 400V am Ausgang 
des PFC. Warum darfst du selbst überlegen.

Leopold N. schrieb:
> 3) Der Gleichrichter D2, D4, D5, D6:
> Eignen sich diese Dioden als Gleichrichterdioden?

Im Prinzip ja, aber für 30A zu knapp. Man betreibt Bauelemente nicht auf 
den Grenzdaten.

Leopold N. schrieb:
> 4) Fallen euch sonst noch Fehler/mögliche Problemquellen auf?

D4 und D6 würde ich mir nochmal genauer ansehen.

Leopold N. schrieb:
> Wie berechne ich den Strom durch Diode D7?
>
> Das ist doch eigentlich der Strom, der fließt, sobald ich den T3
> abschalte.

Ja.

> Aber wie groß ist dieser Strom genau, bzw. welchen zeitlichen
> Verlauf hat er?

Spulengleichung integrieren.

Ich seh` auch schwarz.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ben B. schrieb:
> Ich hab nur die Anordnung der sekundären Gleichrichterdioden gesehen...
> und bin damit raus.

Ah ja, solche Fehler meinte ich.
Danke, da habe ich mich um 2 Uhr nachts wohl verzeichnet.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hier korrigierter Plan, hab eben den falschen angehängt...

Autor: Leopold N. (leo_n)
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ArnoR schrieb:
> Na du bist ja ein Witzbold. Mit der kommst du nie auf 400V am Ausgang
> des PFC. Warum darfst du selbst überlegen.

Dankeschön, habs auch gerade gepeilt.
Werde wohl eine andere raussuchen müssen.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Leopold N. (leo_n)
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ArnoR schrieb:
>> Aber wie groß ist dieser Strom genau, bzw. welchen zeitlichen
>> Verlauf hat er?
>
> Spulengleichung integrieren.

Das habe ich mir auch gedacht und auch mal gerechnet:

u = L * di/dt

Beide Seiten integrieren (Annahme: Ausgangsspannung ist konstant)

(U_eingang - U_ausgang) * t_off = L * i(t)

i(t) = (U_eingang - U_ausgang) * (t_off / L)

Mit U_eingang = 325V, U_ausgang = 400V, t_off = 10,4µs und L = 423µH 
komme ich auf i(t) = -1,84 A

Mich verwirrt hier die Polarität des Stroms.
Beim Aufladevorgang fließt der Strom von +325V nach GND, hat somit also 
positives Vorzeichen.
Jetzt sperrt T3 und der Strom in der Spule dreht um und speist zurück?
Kann mir bitte jemand den Fehler erklären?

Grüße
Leopold Nützel

Autor: ArnoR (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Mich verwirrt hier die Polarität des Stroms.
> Beim Aufladevorgang fließt der Strom von +325V nach GND, hat somit also
> positives Vorzeichen.
> Jetzt sperrt T3 und der Strom in der Spule dreht um und speist zurück?
> Kann mir bitte jemand den Fehler erklären?

Der Strom behält seine Richtung bei, die Spannung wechselt die 
Polarität.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:
> Den Elko habe ich drin, weil er in der Schaltung in Bild 12.2 A auch
> eingezeichnet ist.
Nö, ist er nicht.
Dafür ist eine Hilfswicklung für die Nullstromerkennung und R3 
eingezeichnet, was Du geflissentlich ignoriert hast.

Leopold N. schrieb:
> Du hast nun viel Kritik geübt, aber kannst Du mir auch meine Fragen
> beantworten?
Nein, weil Du ja garnicht liest was ich Dir geschrieben haben, nämlich 
das Dir noch unglaubich viel Wissen fehlt um auch nur mal auf den Level 
zu kommen fachlich über spezielle Problemstellungen zu reden.

Ich kenne diese Diskussion.
Ich habe die schon ein dutzend mal geführt.
Das ist vollkommen witzlos weil der Anfänger mit einem mürrischen 
Schulterzucken Probleme ignoriert vor denen ein Profi gehörigen Respekt 
hat, weil er noch nichtmal versteht das es da überhaupt ein Problem 
gibt.
Laxe Wunschvorstellung und unverstandene Grundschaltungen abpinseln 
ersetzt jegliche Berechnung, auf welcher Basis sollten wir das 
diskutieren?

Am Ende bleibt der Vorwurf das niemand Deine Genialität erkennt und 
sowieso alle gegen Dich sind und nur mit ihrer scheinbaren Fachkompetenz 
prahlen wollen statt Dir zu helfen.
Dann gehts um die Unfreundlichkeit in diesem Forum und das wir doch alle 
mal klein angefangen hätten etc. pp. bla bla.
Kurz danach hört man niemals wieder etwas von dem Projekt.

Dein Problem sind nicht nächtliche Flüchtigkeitsfehler.
Dein Problem ist das Du nicht weist wie das Funktioniert, was da im 
Detail passiert und warum, was die parasitären Effekte sind und warum 
schon Deine Grundschaltung ungeeignet ist.

In der bis 100W Klasse ist das alles nicht so wild.
Wenn da mal 2% Leistung an einem Bauteil abfällt sind das gerade mal 2W.
Bei Dir sind das dann aber 60W.
400V / 0,5A(peak) mit 80Khz abzuwürgen ist schon ziemlich sportlich für 
das erste SNT Projekt.
15A mit 80Khz? Ich schmeiss mich wech ...
Schon nicht mit konventioneller Bauweise, selbst wenn Du wüsstest was Du 
da tust. Als direkt MCU gesteuert sowas von illusorisch ...

Aber wie gesagt: Viel Spaß

Autor: o.j.e. (Gast)
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Das ist kein Konzept, bei dem nur noch Fehler korrigiert werden müssen.

Du bist weit davon entfernt, auch nur ansatzweise zu ahnen, welche 1000
Probleme noch auf Dich zukommen - auch, wenn Du Hilfe von hier bekommst.

Wieso hast Du keine zig AppNotes und Abschlußarbeiten etc. zu den Themen
durchgeackert? So macht man das (als Minimum), um wenigstens die Theorie
zu erfassen, wenn man schon praktisch mit Leistungselektronik nichts 
hat.

Ehrlich, mit dem bißchen Wissen darüber braucht man hier und jetzt gar
nicht weiterzumachen. Ob Du das nun glaubst, oder nicht, ist egal. Es
ist nicht einmal mit viel Aufwand bei der Unterstützung machbar.

Du verdrehst ja nicht nur Dioden - das wäre harmlos. Sondern Du hast
nicht die geringste Ahnung von der Funktionsweise der Schaltungen. Ein
Elko nach dem Eingangsgleichrichter der PFC, vor dem Schalter? Hättest
Du mal wenigstens den Text im Link gelesen. Nicht, daß Dich das gleich
befähigen würde, das dort beschriebene selbst zu bauen, aber es wäre
nützlich gewesen...

Anscheinend glaubst Du wirklich, man könne einfach die grundsätzliche
Topologie (eine der möglichen) so eines Gerätes hinstellen, und mittels
Hilfe aus dem Forum ohne weiteres einen funktionierenden 2-stufigen
Wandler für 3kW hinkriegen - ohne jegliche (eigene) Grundkenntnisse.

Das kannst Du vergessen. Freiweg.

Beschäftige Dich eingehend mit Offline- bzw. HV- / HP- Konvertern,
eigne Dir eine passable Menge Grundwissen an, und starte dann erneut.

Auch schlage ich mindestens einen Vor-Versuch mit 10-100VA vor - und
das ganz unabhängig von Deiner Wissensmenge zu dem Zeitpunkt. Denn
diesen min. 1 Versuch braucht fast jeder, um einiges dann erst noch
richtig zu verinnerlichen, bevor man sich an ein Multi-kW-Gerät wagt.

Autor: o.j.e. (Gast)
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Jetzt habe ich doch glatt das selbe gesagt - nur später. Zu langsam...

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Leopold N. schrieb:
> Das habe ich mir auch gedacht und auch mal gerechnet:
>
> u = L * di/dt

Damit bekommst du jedoch nur den Stromrippel. Dieser wird dem 
Strommittelwert pro Schaltperiode (moving average) überlagert.

Gruß,

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ich verstehe eure Kritik durchaus, ich baue aber Projekte aus zwei 
Gründen:

1) Damit ich am Ende etwas gebaut habe, was funktioniert

2) Damit ich etwas lerne

Der Vorwurf mit Appnotes, etc. ist m.M. nach ungerechtfertigt.
Ich lese seit einem Jahr Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, sonstige 
Websites zu diesem Thema durch und habe auch bereits einen Schaltregler 
für 200W Ausgangsleistung (allerdings nicht am Stromnetz sondern 
akkubetrieben) gebaut und programmiert. Und ob ihrs glaubt oder nicht, 
der ist direkt MCU-gesteuert.

Dieses Projekt hier möchte ich eben gerade wegen dieser großen Ströme 
und Spannungen sehr sorgfältig durchplanen und -rechnen.

Doch ich habe nicht auf alle meine Fragen eine Antwort im Netz gefunden.
Deshalb frage ich hier nach.

Mich würde interessieren, warum diese Topologie anscheinend vollständig 
ungeeignet ist. Von den parasitären Effekten in dieser Leistungsklasse 
habe ich natürlich keine Ahnung, aber es steht euch frei, mich darüber 
aufzuklären. Ich bitte sogar darum. Übt bitte sinnvolle Kritik mit 
Verweisen im Netz, wo ich das ganze detailliert nachlesen kann, denn das 
bringt mich dann weiter.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Nochmal ein gutgemeinter Rat an den TE, aus eigener Erfahrung.

Versuchs für den Anfang mit weniger. Bleib unter 12V, danach so 
vielleicht 48V, versuch sowas mit 2A zu bauen, dann mit 10A..20A ...

Alles andere führt zu kräftigen Leuchterscheinungen, Brandflecken im 
Basteltisch, Geruchsbelästigung, teils imposanter Rauch- und 
Geräuschentwicklung, teurem Verschleiß von FETs... alles mit stark 
negativem WAF.

Edit:
Die meisten hier werden wohl die fehlenden Schutzschaltungen bemängeln. 
Du gehst davon aus, daß alles wie geplant funktioniert, genau wie ein 
Programm in einem µC. Vergiss das ganz schnell. So ein µC kann mal 
abstürzen, vor allem wenn man ihn in solchen Umgebungen betreibt, der 
Ausgang kann kurzgeschlossen sein, irgend ein Bauteil im Regelkreis 
könnte versagen (z.B. der obere Spannungsteilerwiderstand bei der 
PFC-Ausgangsspannung), dann wird's lustig.

: Bearbeitet durch User
Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Der Vorwurf mit Appnotes, etc. ist m.M. nach ungerechtfertigt.
> Ich lese seit einem Jahr Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, sonstige
> Websites zu diesem Thema durch

Das kann ich kaum glauben. Zu welchen Themen genau?

Du sagst ja nicht einmal, wofür der Wandler sein soll. Dabei bestimmt
die Last, die gesamte Anwendung, was die dazugehörige Versorgung mit
welcher Qualität und Quantität sowie Geschwindigkeit können soll/muß.
Danach richtet sich unter anderem auch, welche Topologie genau man
wählen sollte, mit welcher Art der Steuerung/Regelung/Betriebsart.

Jemand mit Grundwissen hätte zwar vielleicht die Sekundärgleichrichter
genau so falsch gezeichnet, aber hätte bzgl. PFC ein komplettes Konzept
vorgelegt. Unter anderem entweder mit SiC Schottky oder als Bridgeless.

Und der DC-DC wäre wohl wahrscheinlicher eine PSFB oder ein LLC. (ZVS
entschärft sowohl das Parasiten-/Layout- als auch das EMV-Problem.)

Hart schaltende Wandler sind mittklerweile auf dem Rückzug - mit Recht.

Du aber kommst mit 2 kombinierten Prinzipschaltbildern an, allein die
Gate-Treiber sind dabei. Und willst unbedingt eine MCU-Regelung. (Die
man doch nur macht, wenn man sie braucht.)

Das ist kein Konzept, und Du weißt viel zu wenig, um das zu erkennen.
Wüßtest Du etwas mehr, würde Dir das evtl. schlagartig klar werden.

Autor: Michel M. (elec-deniel)
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Vorhaben in kleinere Subblocks aufteilen und diese vorher mit LTspice 
simulieren.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Leopold, irgendwie kann ich deiner Rechnung nicht ganz folgen.

Vin = 230V
Iin = 13A

Vout = 400V
Iout = 7,5A

Um die ganze Rechnung mal zu vereinfachen, sei ein perfekter PFC 
angenommen, dh cos(phi) = 1.

eta = Pout/Pin*100% = (400V*7,5A)/(230V*13A)*100% = 100,3%

Was ist hier passiert? Oder anders ausgedrückt:
Wie bist du auf deine Ströme gekommen?


Gruß,

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Michel M. schrieb:
> Vorhaben in kleinere Subblocks aufteilen und diese vorher mit
> LTspice
> simulieren.

Wie willst du das bei einem digital geregelten PFC machen? Oder anders 
ausgedrückt: Was genau willst du simulieren?

Gruß,

Autor: Michel M. (elec-deniel)
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mit State machine
und  dem LTspice Profi
Helmut S. (helmuts) :-)

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Zumindest in der PFC ist es Quatsch, das mit einem µC zu machen. Das ist 
eine einfache und konstante Aufgabe, das überlässt man einem 
spezialisierten PFC-Regler-IC und bekommt eine sehr zuverlässige Lösung. 
Mit allen möglichen Extras wie Abschaltung bei Standby oder Softstart, 
ganz ohne den µC-Aufwand. 3kW mit einer einzelnen PFC-Stufe ist übrigens 
sportlich, besseren wäre ein Design mit zwei parallel arbeitenden 
Strängen. Sowas habe ich selbst schon mit einem StepUp-Wandler gemacht, 
der etwas "mehr Bumms" haben sollte. Ohne Probleme, hat mich überrascht 
wie problemlos das gelaufen ist und wieviel Wirkungsgrad das Ding 
erreicht hat.

Wenn er seinen Hauptwandler unbedingt µC-geführt bauen will... wieso 
nicht. Bei moderneren Solarwechselrichtern ist das üblich, dort werden 
die Leistungsstufen alle über DSPs geführt. Aber die haben alle 
Schutzschaltungen, die zumindest dem DSP signalisieren, daß es gleich 
knallt wenn er nichts unternimmt. Das braucht man ja nicht unbedingt in 
Hardware zu bauen, aber ganz ohne Schutzschaltungen ist mindestens 
riskant.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:
> Mich würde interessieren, warum diese Topologie anscheinend vollständig
> ungeeignet ist.

Dann rechne doch mal was z.B. der PFC Elko an Ripplestrom aufnehmen 
muss, was das an seinem ESR macht und wie lange der unter den 
Betriebsbedingungen hält.

Berechnung und Dimensionierung steht in jeder PFC Applikation also frage 
ich mich was Du da seit einem Jahr liest.

Leopold N. schrieb:
> und habe auch bereits einen Schaltregler
> für 200W Ausgangsleistung (allerdings nicht am Stromnetz sondern
> akkubetrieben) gebaut und programmiert.
Ist bei konstanten Ein und Ausgangsbedingungen nicht so schwer, weil Du 
massig Zeit hast auf Ereignisse zu reagieren.
Wie ist denn der Wirkungsgrad bei 10, 50, 100% bei Deinem 200W Wandler, 
und welche Last betreibt der?


Sinnlos wie jede dieser Diskussionen.
Bin raus.

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Ich verstehe eure Kritik durchaus, ich baue aber Projekte aus zwei
> Gründen:
>

Nein, die verstehst Du nicht.

> 1) Damit ich am Ende etwas gebaut habe, was funktioniert

Na dann. Wenn Deine Akzeptanzkurve weiterhin so flach ist wird es wohl 
nach Deiner Pensionierung so weit sein.

> 2) Damit ich etwas lerne

Dann fang nicht mit sowas an. Du hast _keine_Ahnung, ziemlich sicher 
auch nicht das Equipment um auch nur annäherd sichere Messergebnisse 
zusammenzubringen (Stromzange mit 10MHz minimum? Differenztastköpfe 
(beachte die Mehrzahl)), Feuerlöscher? Trenntrafo? Gehöhrschutz? 
Schutzbrille? Not-Aus-vorrichtungen? Kollege oder Partner, der im Raum 
ist wenn Du einschaltest - und der weiß was zu tun ist wenn es knallt - 
inkl. 1. Hilfe?)

Nein, das ist kein lustiges Scherzen. Ich mach solche Dinge mit 25kW und 
mehr Abgabeleistung und da sind das Grundvoraussetzungen für alle 
Kollegen. Erstinbetriebnahme nur mit Gehörschutz und Schutzbrille!

>
> Der Vorwurf mit Appnotes, etc. ist m.M. nach ungerechtfertigt.

Ja eh.

> Ich lese seit einem Jahr Diplomarbeiten, Bachelorarbeiten, sonstige
> Websites zu diesem Thema durch

Verstehst Du die auch? Denn das lesen ist das eine, das verstehen was 
anderes. Und darauf kommt es an.

> und habe auch bereits einen Schaltregler
> für 200W Ausgangsleistung (allerdings nicht am Stromnetz sondern
> akkubetrieben) gebaut und programmiert. Und ob ihrs glaubt oder nicht,
> der ist direkt MCU-gesteuert.

Gut. EMV bestanden? Ausgangsripple im grünen Bereich? Kurzschlußfest? 
Die Ausgangsspannung ist stabil unter allen Lastzuständen, das 
Bodediagramm ist über alle Zweifel erhaben? und das thermische hast Du 
auch unter Kontrolle?

Gratulation.


Du versteckst das aber ziemlich gut in Deinen Posts... Camouflage damit 
niemand weiß wer Du bist?

>
> Dieses Projekt hier möchte ich eben gerade wegen dieser großen Ströme
> und Spannungen sehr sorgfältig durchplanen und -rechnen.

Dann fange an damit und präseentiere Dein erlesenes Wissen.

>
> Doch ich habe nicht auf alle meine Fragen eine Antwort im Netz gefunden.
> Deshalb frage ich hier nach.

Mutig.

> Mich würde interessieren, warum diese Topologie anscheinend vollständig
> ungeeignet ist.

Erkläre Du warum sie Deiner Meinung nach geeignet ist.

> Von den parasitären Effekten in dieser Leistungsklasse
> habe ich natürlich keine Ahnung,

Mußt Du aber haben. Und zwar vor dem ersten Einschalten.

> aber es steht euch frei, mich darüber
> aufzuklären. Ich bitte sogar darum. Übt bitte sinnvolle Kritik mit
> Verweisen im Netz, wo ich das ganze detailliert nachlesen kann, denn das
> bringt mich dann weiter.

Dann fang einmal an ernsthaft abzuschätzen wie sich zB. diverse 
Streukapazitäten und -induktivitäten, Einschaltverzögerungen, etc etc 
auswirken wenn zB. 30A in den Dioden umkommutieren...

Viel Spaß und Erkenntnis. Und einen guten Gesprächspartner, der sich 
damit auskennt mit dem Du tüffteln kannst.

Langer Rede kurzer Sinn: ja, es geht - natürlich. Und vielleicht kannst 
du das auch machen. Aber Deine Eröffnung ist... verbesserungswürdig.

Viel Erfolg

MiWi

Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Die ganzen Schutzmechanismen, Strom- und Spannungsmessungen sind noch
> gar nicht gezeichnet, die kommen, wenn ich die Grundschaltung erst mal
> fertig habe

Um es mal daran zu erklären... eine Grundschaltung ist was genau? Das
Prinzipschaltbild einer Boost-Stufe nach einer Graetz-Brücke? Dann
nämlich wärst Du mit der Grundschaltung durch, und das längst.

Was genau gedenkst Du "zuvor erst mal fertig (zu) machen", was wäre denn
Deiner Ansicht nach die Grundschaltung (sagen wir mal die der PFC)?

Ich sag Dir was:

Ohne festgelegtes Regelung(-sprinzip) kann da gar nichts gehen. Der
Informationsgehalt der reinen Grundtopologie ist wie Blockschema...

Ohne Messung der Spannung arbeitet nicht mal ein Transition Mode Regler.
Und für Current Mode (Voraussetzung für kontinuierlichen Modus) geht es
nicht ohne Strommessung. Von der ebenfalls davon abhängigen Größe des/r
induktiven BE (der/n Drossel/n) mal ganz zu schweigen.

Ich sag Dir noch was: Das wird (ohne eine Menge Vor-Arbeit) eine Tortur
für Dich. Weil sich eine Wissenslücke nach der anderen auftun, und die
paar Wissensbrocken verschlucken wollen wird. Ohne die nötigen fachl.
Voraussetzungen wird so ein Projekt meist einschlafen. Das passiert
spätestens, wenn der anfänglich frohgemute Planer völlig irre wurde.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ben B. schrieb:
> Die meisten hier werden wohl die fehlenden Schutzschaltungen bemängeln.
> Du gehst davon aus, daß alles wie geplant funktioniert, genau wie ein
> Programm in einem µC. Vergiss das ganz schnell. So ein µC kann mal
> abstürzen, vor allem wenn man ihn in solchen Umgebungen betreibt, der
> Ausgang kann kurzgeschlossen sein, irgend ein Bauteil im Regelkreis
> könnte versagen (z.B. der obere Spannungsteilerwiderstand bei der
> PFC-Ausgangsspannung), dann wird's lustig.

Dazu hatte ich bereits geschrieben, dass ich diese Schaltungen NOCH 
NICHT im Schaltplan habe, sie aber noch geplant sind.

Al3ko -. schrieb:
> eta = Pout/Pin*100% = (400V*7,5A)/(230V*13A)*100% = 100,3%
>
> Was ist hier passiert? Oder anders ausgedrückt:
> Wie bist du auf deine Ströme gekommen?

Die Zahlenwerte sind gerundet... Um auf eine Ausgangsleistung von 3000W 
zu kommen brauche ich laut P = U * I bei 400 Volt 7,5 A.

Da hier ja reichlich gescherzt wird über 3kW und diverse Ausstattungen 
betreffend Brandschutz, Explosionsschutz, etc. möchte ich mal anmerken, 
dass ich momentan (und vorraussichtlich noch eine kleine Weile) nur den 
Schaltplan entwerfe. Ich baue noch nichts auf, zünde nichts an, lasse 
nichts explodieren... Deshalb fände ich es angebracht, wenn solcherlei 
Anmerkungen in Zukunft erstmal weggelassen würden.

Michael K. schrieb:
> Dann rechne doch mal was z.B. der PFC Elko an Ripplestrom aufnehmen
> muss, was das an seinem ESR macht und wie lange der unter den
> Betriebsbedingungen hält.

Ich habe einen Spulenripplestrom von 1,84 A errechnet. Diesen 
Ripplestrom müsste der Elko verkraften können, was meiner Ansicht nach 
erreichbar ist.

MiWi schrieb:
> Nein, das ist kein lustiges Scherzen. Ich mach solche Dinge mit 25kW und
> mehr Abgabeleistung und da sind das Grundvoraussetzungen für alle
> Kollegen. Erstinbetriebnahme nur mit Gehörschutz und Schutzbrille!

Mag sein, aber ich mache das ganze privat.
Und ich arbeite nicht mit 25kW.
Außerdem habe ich nicht vor, gleich beim ersten Anschalten den Ausgang 
kurzzuschließen, um maximale Explosion zu erreichen, sondern ich würde 
das Ganze erst mit kleinen Leistungen testen, um mich dann langsam zu 
steigern...

MiWi schrieb:
> Dann fang einmal an ernsthaft abzuschätzen wie sich zB. diverse
> Streukapazitäten und -induktivitäten, Einschaltverzögerungen, etc etc
> auswirken wenn zB. 30A in den Dioden umkommutieren...

Hast du mir einen Link oder Ähnliches, wo ich mich darüber informieren 
kann?

MiWi schrieb:
> Langer Rede kurzer Sinn: ja, es geht - natürlich. Und vielleicht kannst
> du das auch machen. Aber Deine Eröffnung ist... verbesserungswürdig.

Mag sein, aber ihr macht euch ja auch einen Spaß daraus, euch an eurem 
super duper Fachwissen aufzugeilen, mich herunterzuputzen, was für ein 
Anfänger ich angeblich sei und mir abschließend um die Ohren zu hauen, 
dass das Ganze ja eh gleich in die Luft geht und meine gesamte Wohnung 
gleich dazu. Das trägt nicht gerade zu einer gelungenen Diskussion bei.
Klar, 3kW ist nicht ohne und es wird sicherlich auch nicht billig, es 
wird auch sicherlich die erste Version abrauchen, wahrscheinlich auch 
die zweite, aber irgendwann wird es funktionieren.
Ich habe ganz nebenbei die Erfahrung gemacht, dass bei allen Projekten, 
die ich hier im Forum vorgestellt und bei denen ich um Hilfe gefragt 
hatte, prinzipiell erstmal laut Forum auf keinen Fall funktionieren 
könnten.
Komischerweise laufen diese Projekte aktuell einwandfrei...


o.j.e. schrieb:
> Um es mal daran zu erklären... eine Grundschaltung ist was genau? Das
> Prinzipschaltbild einer Boost-Stufe nach einer Graetz-Brücke? Dann
> nämlich wärst Du mit der Grundschaltung durch, und das längst.
>
> Was genau gedenkst Du "zuvor erst mal fertig (zu) machen", was wäre denn
> Deiner Ansicht nach die Grundschaltung (sagen wir mal die der PFC)?

Ich meinte mit Grundschaltung die Schaltungsteile, die vom 
Leistungsfluss betroffen sind, also alle Bauteile, die Leistung führen, 
schalten, etc...
Messschaltungen sind darin nicht enthalten, ebensowenig 
Schutzschaltungen (ich habe die beiden Spannungsteiler bereits 
eingezeichnet, obwohl sie keine Leistungsteile sind).

Am Beispiel der PFC:
Kernbauteile sind die Graetzbrücke, die Spule, der MOSFET (mit Treiber, 
da dieser ja direkte Auswirkung auf die Verlustleistung des MOSFET hat), 
die Diode und die Elkos, wobei ich die Elkos noch nicht genau 
dimensioniert habe.




Ich möchte aktuell einfach nur von euch wissen, ob diese Topologie 
grundsätzlich sinnvoll ist (ohne auf fehlende Schutzschaltungen, die 
später erst entworfen werden, einzugehen) und ob die Grundbauteile 
(sofern gekennzeichnet) passend sind.
Wenn ihr einen Fehler entdeckt oder etwas zu bemängeln habt, dann bitte 
nur mit Begründung und evtl. einem Verweis auf eine Quelle, wo ich mich 
darüber informieren kann. Ich bin in dieser Leistungsklasse tatsächlich 
ein Anfänger, möchte das aber ändern.
In diesem Sinne freue ich mich auf eure Hilfe.


Grüße
Leopold Nützel

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Ich habe einen Spulenripplestrom von 1,84 A errechnet. Diesen
> Ripplestrom müsste der Elko verkraften können,

Nein, es gilt dieser Strom (so ungefähr):

Leopold N. schrieb:
> bei 400 Volt 7,5 A.

Wenn der Mosfet eingeschaltet ist, muß der Elko den Ausgangsstrom 
alleine liefern.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Sven S. schrieb:
> Leopold N. schrieb:
>> Ich habe einen Spulenripplestrom von 1,84 A errechnet. Diesen
>> Ripplestrom müsste der Elko verkraften können,
>
> Nein, es gilt dieser Strom (so ungefähr):
>
> Leopold N. schrieb:
>> bei 400 Volt 7,5 A.
>
> Wenn der Mosfet eingeschaltet ist, muß der Elko den Ausgangsstrom
> alleine liefern.

Ich bin vom unbelasteten Fall ausgegangen.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:


> Mag sein, aber ich mache das ganze privat.
> Und ich arbeite nicht mit 25kW.
> Außerdem habe ich nicht vor, gleich beim ersten Anschalten den Ausgang
> kurzzuschließen, um maximale Explosion zu erreichen, sondern ich würde
> das Ganze erst mit kleinen Leistungen testen, um mich dann langsam zu
> steigern...

Ich habe von den 25kW geschrieben um zu sagen das ich weiß wovon ich 
rede.

>
> MiWi schrieb:
>> Dann fang einmal an ernsthaft abzuschätzen wie sich zB. diverse
>> Streukapazitäten und -induktivitäten, Einschaltverzögerungen, etc etc
>> auswirken wenn zB. 30A in den Dioden umkommutieren...
>
> Hast du mir einen Link oder Ähnliches, wo ich mich darüber informieren
> kann?

Ich suche Dir sicher nicht die Literatur über Streu- was auch immer 
heraus. Das Netz ist voll davon.

> MiWi schrieb:
>> Langer Rede kurzer Sinn: ja, es geht - natürlich. Und vielleicht kannst
>> du das auch machen. Aber Deine Eröffnung ist... verbesserungswürdig.
>
> Mag sein, aber ihr macht euch ja auch einen Spaß daraus, euch an eurem
> super duper Fachwissen aufzugeilen, mich herunterzuputzen, was für ein
> Anfänger ich angeblich sei und mir abschließend um die Ohren zu hauen,
> dass das Ganze ja eh gleich in die Luft geht und meine gesamte Wohnung
> gleich dazu.

Ich habe nix davon gesagt das alles auf anhieb explodiert. Ich habe Dir 
ausführlich geschrieben welche sekundären Maßahmen nötig sind das sowohl 
Messgeräte als auch Du selber eine Chance hast sowas halbwegs heil und 
gesund zu überstehen.

Das ist kein Scherz sondern Erfahrung, die im Laufe der Jahre entstanden 
ist. 400VDC sind nix womit man ein bischen herumspielt, denn da klebt 
man fest...

Und - ich mach mir keinen Spaß daraus Dich herunterzuputzen. Deine 
Visitenkarte (=Erstauftritt) hier in dieser Sache ist - wie bereits 
geschrieben - ziemlich mißlungen und die wiederholten Korrekturen als 
auch Ideen zeugen - entschuldige bitte - nicht von bereits erfolgreich 
absolvierten Schaltungen. Es lieht an Dir das Du zeigst das Du es besser 
kannst und der Ton wird sich sofort ändern.


> Das trägt nicht gerade zu einer gelungenen Diskussion bei.

Stimmt. Leider gibt es nix zu Diskutieren, da Du keine 
Lösungsvorschläge, über die man diskutieren könnte machst. Da kommen 
irgendwelche Blockschaltbilder, die halt leider keine Diskussion 
erlauben sondern ein "ja eh" sind.

Nochmals: es liegt an Dir eine gelungene Diskussion zu beginnen. Das 
was von Dir bisher gekommen ist ist nicht diskussions_fähig_.

> Klar, 3kW ist nicht ohne und es wird sicherlich auch nicht billig, es
> wird auch sicherlich die erste Version abrauchen, wahrscheinlich auch
> die zweite, aber irgendwann wird es funktionieren.

solange Du nicht verstehst warum es abraucht wird auch die X-te Version 
nicht funktionieren. Dazu habe ich Dir den Messgerätepark genannt, der 
zwingend nötig ist.

Wenn Deine Brücke mit ein paar kV/us schaltet müssen die 
Messergebnisse passen. Und sie dürfen nicht durch ein Oszi verfälscht 
werden.

Und Du mußt die Signale auch verstehen, die da sichtbar sind.

So eine Vollbrücke bei 78kHz ist eine ziemlich dynamische und auch 
gewalttätige Angelegenheit. Da kommutierten die FETs, die Freilaufdioden 
und die Snubber wollen auch noch herumpfuschen, der Trafo klingelt bei 
Gelgenheit auch fröhlich vor sich hin, vor allem wenn die Deadtime ein 
Trafoende herumfliegen läßt...

Wenn sich der Stromfluß plötzlich umdreht oder aus dem Nichts bei zB. 
80% Nennleistung bei 10% Unterspannung ein Spannungspuls mit ein paar 
10ns auftaucht... Viel Spaß.

Und über allem lauert die Ladung eines vollegeladenen 
Zwischenkreiskondensators - und seien es auch nur 1000µF - nur darauf 
einen Fehler (und wenn er auch nur 100ns lang dauert) zu finden und 
auszunutzen.

BTDT. Gottseidank mit Gehörschutz.


> Ich habe ganz nebenbei die Erfahrung gemacht, dass bei allen Projekten,
> die ich hier im Forum vorgestellt und bei denen ich um Hilfe gefragt
> hatte, prinzipiell erstmal laut Forum auf keinen Fall funktionieren
> könnten.

ich habe ausdrücklich geschrieben das es machbar ist, das Du es 
vielleicht auch kannst - aber dein Entree war - und ist bisher - nicht 
so überzeugend oder vertrauenerweckend das es gelingen wird...

> Komischerweise laufen diese Projekte aktuell einwandfrei...

Das freut mich für Dich (nein, das ist kein Scherz und nicht ironisch 
gemeint)



> Ich meinte mit Grundschaltung die Schaltungsteile, die vom
> Leistungsfluss betroffen sind, also alle Bauteile, die Leistung führen,
> schalten, etc...

Da fehlt noch einiges das Leistung "führt", die ganze Snubberei ist noch 
nicht vorhanden und das Layout ist bei Deiner Schaltfrequenz auch ein 
wesentliches Bauteil.

> Messschaltungen sind darin nicht enthalten, ebensowenig
> Schutzschaltungen (ich habe die beiden Spannungsteiler bereits
> eingezeichnet, obwohl sie keine Leistungsteile sind).
>
> Am Beispiel der PFC:
> Kernbauteile sind die Graetzbrücke, die Spule, der MOSFET (mit Treiber,
> da dieser ja direkte Auswirkung auf die Verlustleistung des MOSFET hat),
> die Diode und die Elkos, wobei ich die Elkos noch nicht genau
> dimensioniert habe.

Äh... ja... ok.

>


>
>
>
> Ich möchte aktuell einfach nur von euch wissen, ob diese Topologie
> grundsätzlich sinnvoll ist (ohne auf fehlende Schutzschaltungen, die
> später erst entworfen werden, einzugehen) und ob die Grundbauteile
> (sofern gekennzeichnet) passend sind.

Du bist - nach Deinen Worten - mit etlichen Diplomarbeiten und APP-Notes 
belesen, erkläre Du warum Du diese Topologie gewählt hast. Doch das habe 
ich Dir schon geschrieben.

iaW: Du(!) bist in der Bringschuld, nicht das Forum.

Oder anders gesagt: Wenn Du der Meinung bist das Du das so zum Laufen 
bringst dann mache das einfach. Es wird schon funktioneren wenn Du die 
SW in den Griff bekommst. Allerdings möchte ich sowas nicht mit einer 
Zykluszeit von 12,8us in Echtzeit (und die wirst Du für manche Vorgänge 
brauchen) rechnen und regeln müssen. Mit reicht 1/3 davon um es mit 
einem Cortex Mx @ 72MHz CPU-Clk zu schaffen...

Viel Erfolg

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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>> Wenn der Mosfet eingeschaltet ist, muß der Elko den Ausgangsstrom
>> alleine liefern.
> Ich bin vom unbelasteten Fall ausgegangen.
Ähh hallooo ...
Willst Du ein Netzteil für 3000 Watt bauen oder eines für Null Watt?

Übrigens denke auch an die Verlustleistung. Wenn Dein Netzteil wirklich 
3kW bringen kann ohne daß der 16A Automat fliegt, liegst Du immerhin bei 
83% Wirkungsgrad unter Vollast. Das ist erstmal gar nicht soooo 
schlecht. Industriell oder im Server-Bereich würde man so ein Netzteil 
aber auf einen mit 20A abgesicherten Stromkreis auslegen, oder gleich 
auf 400V.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Ben B. schrieb:
> 83% Wirkungsgrad

Naja, 93% sollten schon drin sein. Mit Synchrongleichrichtern statt 
Dioden auf der Sekundärseite. Es gibt noch viel zu tun.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Nun, da bei Erwähnung von 3kW Leistung ja hier heftiger Gegenwind 
aufkommt, habe ich mich entschlossen, das Ganze erstmal nur für 500 Watt 
zu berechnen.
Dafür soll der Wirkungsgrad aber sehr gut sein.

Den Vollbrücken Gegentaktwandler habe ich deswegen ausgesucht, weil mit 
ihm der magnetische Kern des Trafos besser ausgenutzt werden kann als 
mit anderen Topologien. Außerdem ist die übertragbare Leistung höher.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Hm, die Leistung nimmt Dir keiner übel oder so. Daß das ein 
ambitioniertes Projekt ist, weißt Du selber... Du sollst es halt einfach 
nur gleich richtig machen und nicht "erstmal ohne Schutzschaltung" weil 
mir passiert schon nichts, ich mache keine Fehler. Das geht in die Hose. 
Einige mögen halt direkt-µC-gesteuerte Wandler nicht, na und...? Hat 
eben alles Vor- und Nachteile.

Die Wandlertopologie ist eine reine Glaubensfrage.

Gegentaktwandler macht wegen der Leistung schon Sinn, aber in der QSC 
PLX3402 Endstufe z.B. ist ein 3kW Halbbrückenwandler mit zwei IGBTs 
drin. Ungeregelt, 6x 2200µF 200V Zwischenkreiskondensatoren, keine PFC. 
Einfach und dreckig, nicht mehr den heutigen Bestimmungen entsprechend, 
aber funktioniert.

Sekundärseitig ist's egal ob Du 12V/30A oder 100V/30A haben willst. Bis 
auf ein paar Windungen auf dem Trafo und ggf. der Speicherdrossel ändert 
sich nichts, auch nicht an der Verlustleistung oder Beherrschbarkeit. 
Die hohe Leistung merkst Du nur im Primärkreis, die PFC-Stufe und die 
Endstufe für den Trafo (egal welche Wandlertopologie) muß den Strom 
abkönnen ohne heiß zu werden. Die Fehlerfolgen wenn Du bei der 
Ansteuerung Mist baust sind auch identisch. Es macht peng und die FETs 
haben keinen Deckel mehr.

Das schwerste wird sein, daß das Ding in allen Betriebsbereichen von 
0..100V und 0..30A stabil läuft und auch nicht zum Störsender mutiert. 
Das ist auch der Punkt, an dem Simulationen versagen. Da ist ein gutes 
Layout das wichtigste. Ansonsten entstehen Verluste, Schwingungen oder 
Spannungsspitzen und die Transistoren verspritzen mit einem hässlichen 
Geräusch ihre Eingeweide über die Platine, ohne daß Du weißt wieso.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ben B. schrieb:
> Du sollst es halt einfach
> nur gleich richtig machen und nicht "erstmal ohne Schutzschaltung" weil
> mir passiert schon nichts, ich mache keine Fehler. Das geht in die Hose.

Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis vor.
Ich habe aus meinem ersten Schaltregler gelernt, dass Schutzschaltungen 
ein absolutes Muss sind.
Ich hatte hier auch zu keinem Zeitpunkt vor, diese wegzulassen.
Nur wollte ich hier erst einmal den Leistungsteil berechnen und den 
zugehörigen Schaltplan zeichnen, bevor ich dann die restlichen 
Schaltungsteile wie Schutzschaltungen oder Messschaltungen für die 
Regelung entwerfe. Aufgebaut wird am Ende aber auf jeden Fall alles 
kombiniert, also der Leistungsteil mit Schutzschaltungen, mit 
Messschaltungen und mit Regelung.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Ich habe bei der PFC als Diode D7 eine V30202C ausgesucht....Im Datenblatt habe 
ich leider aber keine Angabe
> zur Reverse Recovery Time gefunden, weiß da jemand etwas?

Schottky-Dioden haben keine Reverse Recovery.

Autor: Dieter (Gast)
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Die vergleichbare Angabe fehlt meistens oder wird weggelassen, weil der 
schaltende Halbleiter bereits deutlich langsamer ist.
Die Aussage Sven bezieht sich auf SiC Schotty Dioden ab der 5. 
Generation.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Dieter schrieb:
> Die Aussage Sven bezieht sich auf SiC Schotty Dioden ab der 5.
> Generation.

Meine Aussage bezieht sich auf ALLE Schottky-Dioden.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:
> Den Vollbrücken Gegentaktwandler habe ich deswegen ausgesucht, weil

Klar nimmt man keinen Flyback in der Leistungsklasse aber so war die 
Frage ja nicht gemeint.
Worauf wir hinauswollen ist das Du bei Deinem Recherchen doch mal über 
resonante Technologien gestolpert sein solltest.
EMI & Schaltverluste sind da deutlich besser.

Deine super Effizienz kannst Du ohne Synchrongleichrichtung vergessen.
Am besten Synchrongleichrichtung + geteilte Sek Wicklung um eine 
'Diodenstrecke' einzusparen.

Ein einstufiger, hart geschalteter DCM PFC ist die simpelste Form einer 
aktiven PFC und denkbar ungeeignet für 3KW.
Warum hast Du Dich für diese Ausführung entschieden?

Direkt MCU gesteuert tut man sich nur an wenn die Aufgabenstellung 
besonders trivial ist oder besonders herausfordernd.
Im zweiten Fall muss man z.B. über einen weiten Leistungsbereich eine 
hohe Eff + Powerfaktor erreichen und bedient sich sehr spezieller 
Tricks.
Sehr Hardwarenah auf DSPs geschrieben und ganz bestimmt nichts für den 
kleinen Hobby Enthusiasten ohne eingehende Erfahrung.
Warum also hast Du diesen Ansatz gewählt?

Eine PFC direkt MCU gesteuert ist ein ganz großer Spaß weil es keinen 
konstanten Punkt gibt. Quelle und Last ändern sich permanent und Du 
kannst nicht einfach ziehen was Du willst, sondern must dabei eine 
Ohmsche Last nachbilden.

100V hört sich nach Audio an.
Dann Prost Mahlzeit, denn Du trägst ein wildes Sammelsurium an Störungen 
in die nachfolgende Stufe und die sind auch mit ein paar Filtern nicht 
zu stoppen.

Sven S. schrieb:
> Schottky-Dioden haben keine Reverse Recovery.
Selbst SIC Dioden haben eine Reverse Recovery und die sind das 
schnellste das mir bis dato untergekommen ist.

Leopold N. schrieb:
> Nun, da bei Erwähnung von 3kW Leistung ja hier heftiger Gegenwind
> aufkommt, habe ich mich entschlossen, das Ganze erstmal nur für 500 Watt
> zu berechnen.
Nett aber falscher Ansatz.
Du bist noch nicht in der Lage zu erkennen warum Dein ganz spezielles 
Design das einfach nicht hergibt.
Natürlich kann man eine 3KW Stufe mit PFC bauen, aber nicht so.
Entweder Multiphasen DCM PFC oder CCM.
Für beides gibt es tolle Controller von z.B. TI die auch mittels 
Appnotes super erklärt und gerechnet werden.
Vergiss den MCU Ansatz, das ist was für Leute die das seit Jahren jeden 
Tag machen und genau wissen an welchen Parametern sie drehen wollen und 
bei einem analogen Design nicht können.

Fang mal mit der PFC an.
Teste die an einem Lastwiderstand und nehme die 'Scherze' die keine sind 
ernst was Splitterschutz und Gehörschutz angeht.
Du hast keine blasse Vorstellung mit welcher Wucht sich Bauteile in 
einen Splitterregen verwandeln wenn die Energie nur hoch genug ist.
400Vdc sind final ohne Change auf Wiederholung.
Davor keine Angst zu haben und sich nicht entsprechend vorzubereiten ist 
Dummheit.

> Dafür soll der Wirkungsgrad aber sehr gut sein.
Warum ?
Definiere doch mal endlich harte Werte die die erreichen musst.
Warum müssen die so gut sein?
'Sehr gut' ist so bei 94% und das packst Du nicht.
Rechne doch endlich mal realistisch.
Du wirfst hier irgendwelche Wunschvorstellungen als Prosa in den Raum 
ohne das mal zu verifizieren.
z.B. Netzgleichrichter:
3KWout x 1,1 (90% eff) = 3,3Kw
3,3KW/230V = 15A
Si-Bridge hat ca 1V pro Diode bei 15A => 15A * 2V = 30W !

1% sind schon weg, bleiben Dir noch 5% für EMI Filter, PFC Stufe, 
Vollbrücke, Übertrager, Vollweggleichrichtung, Ausgangsfilter und aktive 
Kühler um 300W Verlustleistung wegzubekommen.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Michael K. schrieb:
> Sven S. schrieb:
>> Schottky-Dioden haben keine Reverse Recovery.
> Selbst SIC Dioden haben eine Reverse Recovery und die sind das
> schnellste das mir bis dato untergekommen ist.

Weshalb haben Schottky Dioden und SiC Dioden eine reverse recovery?

Gruß,

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
Datum:

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Michael K. schrieb:
> Selbst SIC Dioden haben eine Reverse Recovery

Was es nicht gibt, kann im Datenblatt auch nicht angegeben werden.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Michael K. schrieb:
> Ein einstufiger, hart geschalteter DCM PFC ist die simpelste Form einer
> aktiven PFC und denkbar ungeeignet für 3KW.
> Warum hast Du Dich für diese Ausführung entschieden?

Ok, fangen wir mal vorne an, also bei der PFC. Wenn wir die durch haben, 
gehen wir weiter zum VGW.

Ehrlich gesagt habe ich mich dafür entschieden, weil alle PFCs, die ich 
im Netz gefunden habe, anhand dieser Schaltung gezeigt wurden. Ich habe 
dies deshalb als gegeben genommen.
Gefragt habe ich mich schon allerdings, ob man die PFC auch z.B. als 
Buck-Converter ausführen könnte, da es ja eigentlich nur eine Frage der 
Regelung ist, richtig?
Das wäre mir ehrlich gesagt ganz recht, denn dann würden die Bauteile 
billiger und die Spannungen ungefährlicher.


Michael K. schrieb:
> 100V hört sich nach Audio an.
> Dann Prost Mahlzeit, denn Du trägst ein wildes Sammelsurium an Störungen
> in die nachfolgende Stufe und die sind auch mit ein paar Filtern nicht
> zu stoppen.

Eine Anwendung sollte tatsächlich Audio sein, eine andere einfach ein 
programmierbares Netzteil.

Michael K. schrieb:
> Definiere doch mal endlich harte Werte die die erreichen musst.
> Warum müssen die so gut sein?
> 'Sehr gut' ist so bei 94% und das packst Du nicht.

Was den Wirkungsgrad angeht, gibt es keine konkrete Vorgabe. Ich will 
einfach nur beim Planen darauf achten, dass ich nirgendwo unnötig 
Energie verliere. Generell gilt natürlich: je höher desto bessser, aber 
konkrete Zahlen habe ich mir nicht als Vorgabe gemacht, schließlich bin 
ich froh, wenn das Teil überhaupt funktioniert.


Grüße
Leopold Nützel

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> ob man die PFC auch z.B. als
> Buck-Converter ausführen könnte

Finde einen Weg, und Du wirst mit Preisen überhäuft.
(Nein, geht nicht).

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Ein einstufiger, hart geschalteter DCM PFC ist die simpelste Form einer
>> aktiven PFC und denkbar ungeeignet für 3KW.
>> Warum hast Du Dich für diese Ausführung entschieden?
>
> Ok, fangen wir mal vorne an, also bei der PFC. Wenn wir die durch haben,
> gehen wir weiter zum VGW.
>
> Ehrlich gesagt habe ich mich dafür entschieden, weil alle PFCs, die ich
> im Netz gefunden habe, anhand dieser Schaltung gezeigt wurden. Ich habe
> dies deshalb als gegeben genommen.
> Gefragt habe ich mich schon allerdings, ob man die PFC auch z.B. als
> Buck-Converter ausführen könnte, da es ja eigentlich nur eine Frage der
> Regelung ist, richtig?

Weißt Du eigentlich wozu eine PFC nötig ist? Und wenn ja - warum sie 
defakto immer als Stepup ausgeführt wird? Erkläre einmal Deine Gedanken 
dazu wie Du auf den Pfad des Buck kommst wenn Du von PFC redest.

> Das wäre mir ehrlich gesagt ganz recht, denn dann würden die Bauteile
> billiger und die Spannungen ungefährlicher.

meinst Du. Spannung ist normalerweise kein Problem, denn durch die 
nötigen Abstände sinken die Streukapazitäten. Das, was in einer 
Schaltung wie Deiner wehtut ist der Strom. Der braucht Kupfer, da 
schmerzen die Ls, die in der Gegend herumlümmeln. Daher - ich würde mit 
der Spannung im Zwischenkreis vor der H-Brücke hinaufgehen soweit es 
wirtschaftlcih geht (Elkospannungen etc) damit der Strom weniger wird.

>
> Michael K. schrieb:
>> 100V hört sich nach Audio an.
>> Dann Prost Mahlzeit, denn Du trägst ein wildes Sammelsurium an Störungen
>> in die nachfolgende Stufe und die sind auch mit ein paar Filtern nicht
>> zu stoppen.

Naja, wenn er mit 78kz arbeitet und die Regelung nicht im Audiobereich 
schwingt sollte das eigentlich keine Probleme machen, wenn der 
konstruktive Aufbau kapazitive Kopplungen verhindert.
Denn jedes Mischungsprdukt von Schaltfrequenz und Audio ist immer noch 
im selbst für Audioesotheriker unhörbaren Bereich. Das sollte also kein 
Problem sein. iaW: ein paar unhandliche Ferrite für 30A, einige 
SMD-Kerkos in 1812 mit viel C, clever berechnet und gestackt und das 
Thema ist für eine ausreichend laute Heimanlage gegessen.

>
> Eine Anwendung sollte tatsächlich Audio sein, eine andere einfach ein
> programmierbares Netzteil.

kleiner Hinweis bevor Du mit der SW anfängst: denke daran, das Du für 
die unterschiedlichen Regelkreise normalerweise nicht mit nur einem 
Parametersatz auskommst. der PID, der die Ausgangsspannung regelt wird 
also je nach Spannung und Laststrom mit unterschiedlichen P, I oder 
D-Parametern arbeiten müssen. Nicht gerade trivial das während dem 
Betrieb in der SW unfallfrei hin und herzuschalten...


@ Leopold - wenn Du im Grenzbereich AT(OÖ)/Bayern daheim bist sags, dann 
biete ich Dir den "Sparingpartner" an damit Du Dein Werkl zum Laufen 
bekommst.

MiWi

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Sven S. schrieb:
> Leopold N. schrieb:
>> ob man die PFC auch z.B. als
>> Buck-Converter ausführen könnte
>
> Finde einen Weg, und Du wirst mit Preisen überhäuft.
> (Nein, geht nicht).

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiQ3Kr-tdHfAhWFmbQKHe0CCQwQFjAAegQICRAC&url=https%3A%2F%2Fwww.ti.com%2Fseclit%2Fml%2Fslup264%2Fslup264.pdf&usg=AOvVaw1sTU_qBnVKvMrj4PbYQj6w

Weiß nicht, aber machen die da nicht genau das?
Oder habe ich den Text missverstanden?

MiWi schrieb:
>> Das wäre mir ehrlich gesagt ganz recht, denn dann würden die Bauteile
>> billiger und die Spannungen ungefährlicher.
>
> meinst Du. Spannung ist normalerweise kein Problem, denn durch die
> nötigen Abstände sinken die Streukapazitäten. Das, was in einer
> Schaltung wie Deiner wehtut ist der Strom. Der braucht Kupfer, da
> schmerzen die Ls, die in der Gegend herumlümmeln. Daher - ich würde mit
> der Spannung im Zwischenkreis vor der H-Brücke hinaufgehen soweit es
> wirtschaftlcih geht (Elkospannungen etc) damit der Strom weniger wird.

Stimmt, allerdings wäre es mir im Augenblick tatsächlich lieber, erstmal 
mit der Leistung herunterzugehen. Wenn die Schaltung dann prinzipiell 
funktiniert (vor allem der Regelalgo) dann kann ich das Ganze ja wieder 
hochdimensionieren. Also ab jetzt bitte von einer Ausgangsleistung von 
500 Watt ausgehen.

MiWi schrieb:
>> Eine Anwendung sollte tatsächlich Audio sein, eine andere einfach ein
>> programmierbares Netzteil.
>
> kleiner Hinweis bevor Du mit der SW anfängst: denke daran, das Du für
> die unterschiedlichen Regelkreise normalerweise nicht mit nur einem
> Parametersatz auskommst. der PID, der die Ausgangsspannung regelt wird
> also je nach Spannung und Laststrom mit unterschiedlichen P, I oder
> D-Parametern arbeiten müssen. Nicht gerade trivial das während dem
> Betrieb in der SW unfallfrei hin und herzuschalten...

Für die beiden Anwendungen wird nicht die gleiche Platine hergenommen.
Ich baue für jede eine eigene Platine, die einen eigenen Regelalgo, bzw. 
Parametersatz hat.

MiWi schrieb:
> @ Leopold - wenn Du im Grenzbereich AT(OÖ)/Bayern daheim bist sags, dann
> biete ich Dir den "Sparingpartner" an damit Du Dein Werkl zum Laufen
> bekommst.

Bin ich :)

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Sven S. schrieb:
> Was es nicht gibt, kann im Datenblatt auch nicht angegeben werden.

Anbei was von ROHM.
Quelle:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwj1lvaltdHfAhUPzaQKHWQHAtsQFjAAegQICRAB&url=https%3A%2F%2Fwww.rohm.de%2Fproducts%2Fsic-power-devices%2Fsic-schottky-barrier-diodes&usg=AOvVaw3Fpjm7V8xvGuDCXXgoR91F

Bei der SIC Diode SCS240KE2AHR werden noch 18ns angegeben.
Bei neueren Modellen wird mehrheitlich tatsächlich von 'No Reverse 
Recovery gesprochen'
Ab ein paar ns ist das wohl einfach Erbsenzählerei das noch anzugeben.

Buck PFC geht natürlich, wie das TI PDF zeigt.
Funzt aber nur für relativ kleine Ausgangsspannungen.
Ob das sinnvoll ist, ist genauso zu prüfen wie die zahlreichen anderen 
Möglichkeiten das anzupacken.

Was ist das für eine Audio Endstufe die 3KW Sinusleistung braucht?
Auf jegliches Analog gefriggel solltest Du dann aber in der Endstufe 
verzichten und das rein digital aufbauen.
Die Störungen aus dem SNT werden sonst ins Analoge eingekoppelt und 
mitverstärkt.

Programmierbares Netzteil:
von __V bis __V
von __A bis __A
max. Ripple von __mV
Effizienz und Power Faktor bei 10%, 50%, 100% ?

Die Sprungantwort wird spannend.
Wie weit und lange darf die Spannung einbrechen bei Lastsprüngen 0% - 
100%?
Wie weit darf sie überschwingen bei Lastsprung 100% - 0%

Zum PFC schau Dir das mal an:
https://www.microchip.com/DevelopmentTools/ProductDetails/Digital-Power-Interleaved-PFC

Die dsPICs bringen spezielle Hardware mit um das zu packen.
Ich war vor ein paar Jahren beim einem Microchip Seminar und das ist 
schon ziemlich extrem was ein PFC für Anforderungen an die MCU stellt.
Microchip bekommt mit einem 350W Interleaved PFC gerade mal 95% hin.
Jedes Prozent mehr bedeutet Materialschlacht.

Ein 300W bridgeless PFC mit >98% von Onsemi:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjjtdP4xtHfAhWCmLQKHdRiApQQFjABegQICBAC&url=https%3A%2F%2Fwww.onsemi.com%2Fpub%2FCollateral%2FAND8481-D.PDF&usg=AOvVaw0UKZl77E1-pGkEH9RQGChd

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Michael K. schrieb:
> Was ist das für eine Audio Endstufe die 3KW Sinusleistung braucht?
> Auf jegliches Analog gefriggel solltest Du dann aber in der Endstufe
> verzichten und das rein digital aufbauen.
> Die Störungen aus dem SNT werden sonst ins Analoge eingekoppelt und
> mitverstärkt.
>
> Programmierbares Netzteil:
> von __V bis __V
> von __A bis __A
> max. Ripple von __mV
> Effizienz und Power Faktor bei 10%, 50%, 100% ?

Das sollte ein Modul nach dem Ganzen hier werden.
Diese Schaltung wollte ich separat aufbauen.
Hier geht es ledidglich darum, eine stabile Spannungsversorgung 
aufzubauen, aus der sich der programmierbare Teile dann speist.

Und der Audioverstärker sollte natürlich ein Class D Verstärker werden.
Mit FFT und diversem anderem Schnickschnack, aber das ist erstmal 
unwichtig.

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Weiß nicht, aber machen die da nicht genau das?
> Oder habe ich den Text missverstanden?

Da kann natürlich nur Strom fließen, wenn die momentane Netzspannung 
höher ist, als die Ausgangsspannung. Je höher die Ausgangsspannung, 
desto weiter weg bist du von "Power Faktor Control". Bei kleiner 
Ausgangsspannung schwindet der Wirkungsgrad dahin.

Autor: Michel M. (elec-deniel)
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thanks  Michael jetzt wird es interessant

Autor: MiWi (Gast)
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Michael K. schrieb:

> Die dsPICs bringen spezielle Hardware mit um das zu packen.
> Ich war vor ein paar Jahren beim einem Microchip Seminar und das ist
> schon ziemlich extrem was ein PFC für Anforderungen an die MCU stellt.
> Microchip bekommt mit einem 350W Interleaved PFC gerade mal 95% hin.
> Jedes Prozent mehr bedeutet Materialschlacht.


dsPICs haben wir hochkant hinausgeschmissen weil die Gfraster von 
Microchip bei einem der dsPICs einen Bug im Silizium hatten, der dazu 
geführt hat das die Deadtime gelegentlich vergessen wurde.

Kommt gut und sehr laut bei etlichen 15000uF, die auf 600V geladen sind 
und Hi- als auch Lowside der Brücke auf einer Seite ohne Deadtime 
umgeschalten werden. ich sagte doch schon BTDT...

Sowohl Fehlerhandling seitens Microchip als auch unsere Probleme mit 
anderen Microchipteilen (ich hab hier schon mehrmals darüber gschrieben) 
haben dazu geführt das die bei uns - zumindest solange ich Entwickler 
bin - gesperrt sind.

Wenn ich das in SW machen muß dann mit irgendwelchen DSPs von TI, Cortex 
Mx von ST oder einen Cortex irgendwas von NXP, der ausreichend SCTs hat 
verwenden.


PS: Ich würde ja in dem Leistungsbereich die PFC noch passiv ausführen. 
Denn die Filterwirkung einer passiven PFC für Störungen aus dem Netz 
(Lastabwurf...) ist nicht zu unterschätzen und dient der Lebensdauer. 
Der H-Brücke ist es bei ausreichend guter Regelung egal ob da ein 100Hz 
Ripple drauf ist oder nicht...

@ Leopold

Du bekommst demnächst eine PM.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hallo,

ich habe mir jetzt noch einmal Gedanken gemacht und mir noch ein paar 
Texte zu PFCs durchgelesen. Grundsätzlich scheint sich jeder Converter 
als PFC zu eignen, solange die Regelung den Eingangsstrom richtig 
steuert.

Aus Gründen der Effizienz habe ich meinen Schaltplan geändert und eine 
Synchrongleichrichtung hinzugefügt. Um den Eingangsstrom zu glätten, 
kommt noch ein Filter vor den Eingang, der nicht im Schaltplan ist.

Was haltet ihr davon?

Grüße
Leopold Nützel

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Grundsätzlich scheint sich jeder Converter
> als PFC zu eignen

Naja, PFC ist ein dehnbarer Begriff.

Leopold N. schrieb:
> Was haltet ihr davon?

Wie ein Satz Winterreifen ohne Auto.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:

> Grundsätzlich scheint sich jeder Converter
> als PFC zu eignen, solange die Regelung den Eingangsstrom richtig
> steuert.
Und grundsätzlich kann man mit einem Fahrrad zum Mond fliegen wenn man 
die Geschwindigkeit hoch genug ist mit dem man die Rampe trifft.

> Synchrongleichrichtung hinzugefügt.
Nein, hast Du nicht.
Du hast 4Fets eingetragen.
Der Clou liegt ja eben in der Ansteuerung und die fehlt komplett.
Selbst die Diode, die zu jeder Speicherdrossel gehört, über die FETs ?
Du must der Gott der Hochleistungsdspprogrammierung sein.

> der nicht im Schaltplan ist
Wie auch die anderen 98,5% der Bauteile die das ganze zu einer 
funktionierenden Schaltung machen.

> Was haltet ihr davon?
Nix

Einstufig PFC inkl. Forward Converter.
Nimmst Du dann sinusförmig Strom auf oder hälst Du Deine 
Ausgangsspannung bei jedem Strom konstant ?
Beides geht nämlich nicht.

1Jahr gelesen?
Hör auf zu lesen und bau mal ne PFC, egal welcher Leistung und 
verifiziere das auch mit Messungen.
Du wirst Bauklötze staunen was Du alles noch nicht verstanden hast.

Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Ich meinte mit Grundschaltung die Schaltungsteile, die vom
> Leistungsfluss betroffen sind, ... Bauteile, die Leistung führen,
> schalten, etc...

Da übersiehst Du aber immer noch etwas ausschlaggebendes - Zitat:

o.j.e. schrieb:
> Ohne festgelegtes Regelung(-sprinzip) kann da gar nichts gehen. Der
> Informationsgehalt der reinen Grundtopologie ist wie Blockschema...
>
> Ohne Messung der Spannung arbeitet nicht mal Transition Mode Regler.
> Und Current Mode (Voraussetzung für kontinuierlichen Modus) geht es
> nicht ohne Strommessung. Von der ebenfalls davon abhängigen Größe
> des/r induktiven BE (der Drossel/n) mal ganz zu schweigen.

Ganz zuletzt steht, daß der Drossel L-Wert und Größe davon abhängig 
ist, welche Art_der_Regelung man wählt. (Und von der Frequenz 
natürlich.)

Außerdem bestimmen die Regelung(-sart) und die Drossel-(&/oder Trafo-) 
Induktivität zusammen mit der Frequenz (die kann auch variabel sein) den 
Transistor-Spitzenstrom - für deren Auswahl elementar wichtig. Also wird 
man i.A. auch die Leistungsschalter erst "danach" auswählen.

(Auch gibt es heutzutage immer spezialisiertere Mosfets. Du hast zwar 
gute Fets gewählt, die diese Leistung wohl auch komplett packen, aber 
wer weiß, ob Du nicht ganz woanders landest, wenn die reale Topologie 
mal feststeht.)


Michael K. schrieb:
> Keine Erkennung des Strom-Null, also festfrequente DCM PFC, hart
> geschaltet?

Auch kein Spannungsteiler, also keine Art der Regelung möglich. Es ginge 
einzig ein reiner Steller im DCM, über festen Tastgrad (gering genug 
dazu, abhängig von L) den Wechsel auf kontinuierlichen Modus auch bei 
Vollast vermeidend. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Davon abgesehen paßt der Wert der Drossel doch aber dafür sicher nicht - 
die Induktivität wäre sogar für 80kHz im CCM noch etwas hoch gewählt?


Und deshalb sage ich noch mal: Ohne Festlegung auf ein Regelprinzip hat 
man keinerlei Anhaltspunkt bzgl. der Induktivität, und deshalb braucht 
es (noch) keinerlei Angabe dafür... (auch noch keine Mosfet-Auswahl).

_Graetz+Boost_ (ohne weitere, nötige Beschaltung) = Prinzipschaltbild 
- denn auch woanders haben konkrete BE(-Werte) einfach noch keinen Sinn.

Und genau darauf hatte ich Dich dringend aufmerksam machen wollen - das 
ist einer der Punkte zum dringend merken: Immer erst die Regelung/ 
Betriebsart (noch nicht allein die prinzipielle Topologie) macht aus dem 
Konverter das, was er schlußendlich dann ganz genau ist. Macht mal mehr, 
mal weniger aus, aber Anteil daran hat das Regelprinzip immer.

Ein Prinzipschaltbild ist eben noch kein Schaltplan.
Zu einem solchen gehört offensichtlich mehr als das.


Leopold N. schrieb:
> Mag sein, aber ihr macht euch ja auch einen Spaß daraus, euch an eurem
> super duper Fachwissen aufzugeilen, mich herunterzuputzen, was für ein
> Anfänger ich angeblich sei und mir abschließend um die Ohren zu hauen,
> dass das Ganze ja eh gleich in die Luft geht und meine gesamte Wohnung
> gleich dazu.

Das lag/liegt sicher nicht in meiner Absicht. Weder halte ich mich für 
klüger, noch habe ich besonderen Spaß daran, Leute auf die Art zu 
quälen.

Ganz im Gegenteil wollte/will ich Dir einfach bewußt machen, wo ich 
offensichtliche Schwächen entdeckt hatte (welche solch einem Bau aktuell 
heftigst entgegenstehen könnten - also arbeite besser daran...).

Und ich empfehle weiterhin, Dich am besten schnell einige Stunden lang 
mit den diversen PFC-Varianten zu beschäftigen. (Ja, ich bin überzeugt: 
Das wäre hilfreich. Obwohl @MiWi Dich schon gut beraten würde, hilft 
jede Einzelheit, die Du selbst voll verstehst.)

Du kannst bei Bedarf einfach nach "(ZVS) Bridgeless PFC", "Continuous 
Current Mode", "Transition Mode", "Triangular Current Mode" etc. suchen 
- und da mehreres Verschlingen. In jedem Dokument finden sich Begriffe 
zum Weiterrecherchieren. Man lernt recht schnell recht viel.


Leopold N. schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe mir jetzt noch einmal Gedanken gemacht und mir noch ein paar
> Texte zu PFCs durchgelesen. Grundsätzlich scheint sich jeder Converter
> als PFC zu eignen, solange die Regelung den Eingangsstrom richtig
> steuert.

Äußerst begrenzt. Mit Einschränkung(en), mal diese, mal jene. "Gut" ist 
einfach nur eine Topologie, die Aufwärtswandeln kann. Boost/Step-Up ist 
amgebräuchlichsten für hohe Leistung, für niedrigere aber gibt es den 
Buck-Boost (invertierend), und zwar als isolierte Version: Flyback.

Google das, was ich oben schrieb, mal. Da erfährst Du schneller mehr 
nützliches. Unbekannte Begriffe zwecks Verständnis sofort 
googlen/übersetzen. Dann noch zu den genannten Grundprinzipien einige 
Controller-ICs suchen, deren Datenblätter und Appnotes ebfs. 
verarbeiten.

Leopold N. schrieb:
> Aus Gründen der Effizienz habe ich meinen Schaltplan geändert und eine
> Synchrongleichrichtung hinzugefügt. Um den Eingangsstrom zu glätten,
> kommt noch ein Filter vor den Eingang, der nicht im Schaltplan ist.
>
> Was haltet ihr davon?

Ganz ähnliches, wie bisher auch: Du denkst immer noch, Du hättest Dich 
mit einigen Grundbauteilen für irgend etwas konkretes entschieden. Doch 
die topologische und auch Betriebsart-Vielfalt ist weit, weit größer, 
als Du denkst. Informiere Dich gründlicher, viel gründlicher.

Michael K. schrieb:
> 1Jahr gelesen?

Entweder nur sehr geringe Mengen, oder (großteils) das Falsche.

Ohne ausgiebige Lektüre fehlt da einfach der Großteil einer Basis.
Bis jetzt weißt Du nicht, was Du wieso wählen könntest / solltest.

Du scheinst Dich mit Programmierung etwas auszukennen, und hast - wie Du 
sagst - schon einen Konverter (allerdings als einstufigen, 
nichtisolierten DC-DC-Konverter, wenn ich das richtig verstehe) gebaut, 
mitsamt MCU-Steuerung/Regelung.

(Wobei ich Ben zustimme: Für die PFC würde sogar dann ein Shutdown 
reichen, wenn das Gesamtgerät über µC steuerbar sein soll?)

Das hilft Dir aber zum Verständnis anderer Leistungstopologien (sowie 
der Arten, sie zu betreiben - und dann noch gleich für mehrere kW) 
wirklich nicht weiter. Da hilft nur lesen, verstehen, recherchieren, 
lesen, (nicht aufhören...).

Aber ich fürchte, Du willst und wirst mir nicht glauben. Nun, hilft nix.


Nebenbei: Daß hier auch ein Netzanschluß ins Spiel kommt, noch 
gefährlicher 400VDC, ist "heiß" - achte auf Dich, Du bist vermutlich mit 
Abstand noch viel, viel zu jung zum Sterben.

(Wende Dich für dahingehende Tipps ganz besonders eindringlich an @MiWi 
- der nämlich weiß, und das genauestens, wie man damit umzugehen hat.)

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> MiWi schrieb:
>> @ Leopold - wenn Du im Grenzbereich AT(OÖ)/Bayern daheim bist sags, dann
>> biete ich Dir den "Sparingpartner" an damit Du Dein Werkl zum Laufen
>> bekommst.
>
> Bin ich :)
>
> Grüße
> Leopold Nützel

Wenn Du nicht auf PNs reagierst dann wird das nix.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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MiWi schrieb:
> Wenn Du nicht auf PNs reagierst dann wird das nix.

Ich habe dir doch zurückgeschrieben.


Ich habe mir nun noch einmal Gedanken gemacht.
Das mit der Buck-PFC wird nicht so funktionieren, wie ich es mir 
vorgestellt habe, deshalb komme ich wieder auf die Boost Topologie 
zurück.
Außerdem möchte ich das Ganze erstmal mit kleinen Spannungen und Strömen 
qualitativ ausprobieren. Deshalb habe ich mir einen Ringkern gekauft, um 
eine kleine Wechselspannung zu haben.
Das ganze wird nun wieder zweistufig, also PFC (Boost-Topologie) und 
Vollbrücken-Gegentaktwandler zur Regelung der Ausgangsspannung und 
galvanischen Trennung.
Dabei möchte ich am Eingang eine aktive Gleichrichtung und nach dem 
Trafo des Vollbrückengegentaktwandlers auch.

Das Problem, vor dem ich jetzt gerade stehe ist die Ansteuerung der 
MOSFETs der aktiven Gleichrichtung der "Netzspannung". Da das Netz mit 
50Hz schwingt ist die Periodendauer 20ms. Ich wollte die MOSFETs mit dem 
IR2104 ansteuern, aber das ist ja ein Bootstrapteil und der kann die 
Gatespannung des oberen MOSFETs nicht so lange halten soweit ich weiß.
Gibt es Halbbrückentreiber, die das können?
Kann man die maximale ON-Time durch Vegrößern des Bootstrapkondensators 
noch großartig erhöhen?
Oder habt ich noch andere Lösungsvorschläge?

Grüße

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> MiWi schrieb:
>> Wenn Du nicht auf PNs reagierst dann wird das nix.

auf der Dir angegebenen Mailadresse ist nix angekommen.

> Das Problem, vor dem ich jetzt gerade stehe ist die Ansteuerung der
> MOSFETs der aktiven Gleichrichtung der "Netzspannung". Da das Netz mit
> 50Hz schwingt ist die Periodendauer 20ms. Ich wollte die MOSFETs mit dem
> IR2104 ansteuern, aber das ist ja ein Bootstrapteil und der kann die
> Gatespannung des oberen MOSFETs nicht so lange halten soweit ich weiß.
> Gibt es Halbbrückentreiber, die das können?
> Kann man die maximale ON-Time durch Vegrößern des Bootstrapkondensators
> noch großartig erhöhen?

Au Weia. Entschuldigung die klaren Worte: Da fehlen Grundlagen der 
untersten Schublade, so auf der Ebene des Ohmschen Gesetztes oder so. 
Von FETs und wie die Funktionieren scheint auch keine wesentliche 
Erkenntnis vorhanden zu sein und wie man solche "Probleme" löst... nun, 
die Kreativität um ca. 0,25° um die Ecke zu denken ist auch nicht 
ausgeprägt.

> Oder habt ich noch andere Lösungsvorschläge?

Ja. Nicht nur lesen sondern die Chips kaufen und es einfach mal 
zusammenlöten und dann verstehen. So ein IR2104 kostet nicht die Welt, 
ein FET ist auch schnell wo ausgelötet und die Netzfrequenz ist auch nix 
exotischen.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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MiWi schrieb:
> Au Weia. Entschuldigung die klaren Worte: Da fehlen Grundlagen der
> untersten Schublade, so auf der Ebene des Ohmschen Gesetztes oder so.
> Von FETs und wie die Funktionieren scheint auch keine wesentliche
> Erkenntnis vorhanden zu sein und wie man solche "Probleme" löst... nun,
> die Kreativität um ca. 0,25° um die Ecke zu denken ist auch nicht
> ausgeprägt.

Ich fände dich sehr viel sympathischer, wenn du mir neben dieser Antwort 
auch noch sagen würdest, was mir denn genau so an Grundwissen fehlt.
Dann könnte ich mich darüber informieren und hätte etwas dazugelernt.

So aber stehe ich jetzt da, habe mir anhören dürfen wie strunzblöd ich 
doch eigentlich bin und bereue jetzt schon wieder, mich überhaupt in 
diesem Forum angemeldet zu haben.

Grüße

Autor: Dieter (Gast)
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Nachdem im Netz so viel zu finden ist, hätten Viele angenommen, dass Du 
einige ähnliche Schaltungen näher ansehen würdest, die dortigen 
Erklärungen versuchst zu verstehen und zu diesen konkreten Fällen 
nachfrägst, was da nicht verstanden wurde.

Da gibt es ein gutes Buch von Jörg Rehrmann,
http://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Vorwort/Vorwort.html
und die Erwartung ist, dass man sowas liest und versucht zu verstehen, 
oder zumindest aufmerksam durchblättert und ab und zu was darin liest.

Ohne dem, hätte das Ganze eine Chance zum längsten Blog der Geschichte 
zu mutieren!!!

Ohne dieses eigene Zutun, steht man als TO eigentlich immer da wie ein 
Schüler der fast nie selbst was nachschaut mit der Einstellung der 
Lehrer wirds schon richten.

Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Dabei möchte ich am Eingang eine aktive Gleichrichtung und nach dem
> Trafo des Vollbrückengegentaktwandlers auch.

Das macht man (zumindest am Eingang) anders.

Richtig erkannt hast Du das Problem der Verluste an einer Dioden-Brücke.
Meine Ratschläge, Dich mit "Bridgeless PFC" zu befassen, hast Du aber 
definitiv in den Wind geschlagen.

FETs sind Dioden überlegen, allerdings bringt es auch nicht viel, statt
einer Diode und (z.B.) 5 FETs nun 6 FETs im Gesamt-Strompfad zu haben
(vor allem beim Eingangsgleichrichter mit den "erträglichen" Strömen.)

Stattdessen macht man "Bridgeless PFC". Statt einer Graetz-Brücke geht
der Strom in der Positiven HW über einen, in der negativen HW über eine
andere Boost-Stufe ... genial, google es endlich!!!

Leopold N. schrieb:
> So aber stehe ich jetzt da, habe mir anhören dürfen wie strunzblöd ich
> doch eigentlich bin

Das verstehst Du falsch. MiWi sagt nur (aus Deiner Sicht rücksichtslos 
- das verstehe ich schon) die Wahrheit.

Du mußt erst mal bei den Grundlagen anfangen.

Welche das sind, kannst Du auch selbst herausfinden (das war auch mein 
Ansatz, ich bin ebenfalls reiner Autodidakt...(*)). Alles, was man baut, 
hat Einzelteile - und die muß man gut genug kennen (sowie natürlich das 
Verhalten von ganzen Schaltungen).

MiWi nannte das Ohmsche Gesetz, ich erweitere auf die Eigenschaften (die 
nutzbaren wie die Parasitären) aller passiven und aktiven Bauteile.

Was macht man, wenn Bootstrap Gate Drive versagt? Hilfsspannung. Das 
sollte bei den Quellen, aus denen Du hast, daß es "bei 50Hz nicht (nur 
sehhhr schwer) ginge", ebenfalls teilweise dabei stehen, diese Lösung.

Solche Konverter zu bauen, liegt für Dich Wissens- (und je nach 
täglichem Einsatz auch Zeit-) mäßig sozusagen in weiter Ferne.


(*): Meinen ersten DC-DC baute ich auch recht schnell (ich kannte 
allerdings die Bauteile und elektrische Gesetze schon).

Aber die erste PFC verlangte (aus eigenem Antrieb, ich wollte alles 
perfekt verstehen) über 40GB an selektierten Daten (! durchgearbeitet 
vor der Entscheidung, ob speichernswert, hatte ich weit mehr !).

Du hast höchstens diue Möglichkeit, mit möglichst viel Hilfe etwas zu 
bauen, von dem Du aber null verstehst, wenn Du dieser großen Menge an 
Lern-Arbeit aus dem Weg gehen willst.

Willst Du das? Oder hast Du nun vor, alles zu lernen? Falls letzteres:
Dabei kann ich Dich sehr umfangreich unterstützen. Sag es einfach.

Autor: o.j.e. (Gast)
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o.j.e. schrieb:
> Was macht man, wenn Bootstrap Gate Drive versagt? Hilfsspannung.

Bzw. schließt man an den Bootstrap einen Rechteck-Gen. ---
schwupps, Ladungspumpe. Möglichkeiten gibt es viele.

(Und mit den nötigen Grundlagen ergeben sich diese von allein.
Ohne diese ist keine "fachliche" Kreativität in dem Sinne möglich.
(Das geht auch an Dich, lieber @MiWi... :))

Autor: o.j.e. (Gast)
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Dieter schrieb:
> Da gibt es ein gutes Buch von Jörg Rehrmann,

Das kennt er längst (siehe oben - oder siehst Du schlecht?...:).

Allerdings findet man auch dort wenige absolute Grundlagen.
Die sollte man schon haben, bevor man JT durcharbeitet. Dann kann
man die Seite zum Nachschauen nutzen (hatte ich auch mal gemacht).

Dieter schrieb:
> Ohne dem, hätte das Ganze eine Chance zum längsten Blog der Geschichte
> zu mutieren!!!

Zum längsten Thread (einen Blog macht 1 Person, über gewisse Zeit),
aber ansonsten... ja.

Dieter schrieb:
> Ohne dieses eigene Zutun, steht man als TO eigentlich immer da wie ein
> Schüler der fast nie selbst was nachschaut mit der Einstellung der
> Lehrer wirds schon richten.

Mag sein, aber darüber sollte sich Leopold weniger sorgen - Arbeit 
wartet.

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> MiWi schrieb:
>> Au Weia. Entschuldigung die klaren Worte: Da fehlen Grundlagen der
>> untersten Schublade, so auf der Ebene des Ohmschen Gesetztes oder so.
>> Von FETs und wie die Funktionieren scheint auch keine wesentliche
>> Erkenntnis vorhanden zu sein und wie man solche "Probleme" löst... nun,
>> die Kreativität um ca. 0,25° um die Ecke zu denken ist auch nicht
>> ausgeprägt.
>
> Ich fände dich sehr viel sympathischer, wenn du mir neben dieser Antwort
> auch noch sagen würdest, was mir denn genau so an Grundwissen fehlt.
> Dann könnte ich mich darüber informieren und hätte etwas dazugelernt.

man Parallelschalten von Kapazitäten.

So ein Fet verliert in 10ms (es sind übrigens 10ms, da eine Diode nur 
die halbe Periodendauer leiten muß) nicht seine Gateladung, wenn der 
speisende C ausreichend groß ist.



>
> So aber stehe ich jetzt da, habe mir anhören dürfen wie strunzblöd ich
> doch eigentlich bin und bereue jetzt schon wieder, mich überhaupt in
> diesem Forum angemeldet zu haben.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Kann man die maximale ON-Time durch Vegrößern des Bootstrapkondensators
> noch großartig erhöhen?

Was soll denn dagegen sprechen??

Autor: Schaltnetzteil (Gast)
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Zur Veranschaulichung, welcher Aufwand zwischen einem Schaltungskonzept 
und einem ausentwickelten, marktfähigen und einsatztauglichen Produkt 
steht, einige Innenansichten eines Labornetzteils (Elektro-Automatik 
PS9000 Serie) der 2kW-Klasse. Also noch ein wenig unterhalb dessen, was 
Leopold Initial vorschwebte.

Das Grundprinzip ist eigentlich einfach: Eine Boost-PFC mit UC3854 und 
dahinter ein Eintakt-Flußwandler (Current Mode Regelung) mit UC3845. 
Zwei Nebenbedingungen führen aber dann doch zu einer elaborierten 
Gesamtschaltung:

1. Die Leistung von 2 Kilowatt (36 V / 60A) erfordert eine entsprechende 
Dimensionierung und besonderes Augenmerk auf Verlustleistungen. Der 
PFC-Schalttransistor ist 4-fach parallel, die Fangdiode an gleicher 
Stelle doppelt. Der Flußwandler schaltet (eintaktig) an beiden Enden des 
Trafos, einmal masseseitig und am anderen Wicklungsende Richtung 
Zwischenkreisspannung. Das halbiert die Spannungsbelastung auf jeder 
Seite. Gleiches für die Freilaufdioden. Jeweils zwei Transistoren 
parallel. Alle Wickelgüter sind entsprechend massiv dimensioniert. 
Materialschlacht...

2. Ein Labornetzeil muß mit jeder Last funktionieren, "eklige" 
eingeschlossen. Resistiv, reaktiv, gemischt, gerne auch zeitvariant. 
Unter allen Bedingungen muß sauber geregelt werden, und kaputt gehen 
darf das Netzteil natürlich unter keinen Umständen. Ausgangsspannung und 
Strom von 0 bis max., Konstantspannungs- oder Konstantstrombetrieb. 
Daher ist die ganze Regelung sehr aufwendig diskret mit vielen OPAMPs 
und Komparatoren aufgebaut. Sollte die Regelung jemals dennoch außer 
Tritt kommen, gibt es eine Überspannungsdetektion am Ausgang, die 
(verriegelnd) die Ansteuerung der Schalttransistoren sperrt.

Zu guter Letzt muß auch EMV eingehalten werden, was ziemlich aufwendige 
Filter am Netzeingang und Kleinspannungsausgang erfordert.

So wird aus einer einfachen Schaltung (Applikationsvorschläge UC3854 und 
UC3845) ein 19-Zoll-3HE Klotz mit kuchenblechgroßen Platinen...

Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Das ganze wird nun wieder zweistufig,

Je nach Anforderungen wäre das nicht zwingend.

Entweder, wenn (sehr) hoher Power Faktor + (sehr) niedrige THD 2trangig,
oder etwas überlagerter 100Hz-Restripple am Ausgang nicht störte
("der Last egal", oder weiterer Regler dahinter, egal ob 
Schalt-/Linear-).

In dem Leistungsbereich z.B. ein Stromgespeister Gegentaktwandler (für
3kW gern Current Fed Full Bridge), oder ein 3-Level-Resonanzkonverter:

http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.122.9693&rep=rep1&type=pdf

Im Dokument ist sozusagen ein fast kompletter Bauplan. Sowohl eine LCC
als auch eine LLC Version. (Zusätzlich eine kl. Abhandlung über Single
Stage Medium Power Converter.)

Wollte ich Dir nur mal zeigen, ist natürlich erst "am Schluß dran".
(Mir kam der Gedanke, weil Du von einer Art überdimensionalem Labor-
Netzgerät sprachst - und ein Linearregler dahinter möglich wäre.)

Solche Abschlußarbeiten sind oft genug pures Gold für Lernwillige. Von
der vielen Arbeit, die der Verfasser hineingesteckt hat, kann man als
Anfänger besonders profitieren. Denn darin stehen Zusammenhänge, Daten,
die man ansonsten gar nicht, oder nur durch ähnlichen Aufwand wie der
Verfasser selbst erarbeiten könnte. Meist eine echte "Spitzen-Lektüre".

Doch vorerst, wie gesagt: Widerstand und ohmsches Gesetz, induktive
und kapazitive Bauteile, Diode, Bipolartransistor, Mosfet (Igfet), etc.

Hilfreich wäre Dir sicherlich, AOE mal gründlich zu studieren.

https://www.mootoo.co/uploads/ENEE%20303/Textbook/Paul%20Horowitz%2C%20Winfield%20Hill-The%20Art%20of%20Electronics-Cambridge%20University%20Press%20%282015%29.pdf

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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o.j.e. schrieb:
> Richtig erkannt hast Du das Problem der Verluste an einer Dioden-Brücke.
> Meine Ratschläge, Dich mit "Bridgeless PFC" zu befassen, hast Du aber
> definitiv in den Wind geschlagen.

Wobei die Ströme durch die geringere Leistung jetzt wesentlich moderater 
sind, und der Wirkungsgrad bei ihm in erster Linie keine Rolle spielt. 
Die Verluste kann er leicht mit einem dickeren Kühlkörper in den Griff 
bekommen.

Ich würde in der ersten Iteration bei gewöhnlichem Diodengleichrichter 
mit nachgeschaltetem Boost Wandler (1 FET und 1 Diode - keine 2 FETs) 
bleiben.

Auch würde ich im ersten Schritt auf eine analoge PFC Regelung mit einem 
gewöhnlichen PFC Chip setzen, zu dem es massig Informationen und 
Application Notes gibt. Somit kann man wenigstens die Regelung 
(Multiplier, R/S Latch etc.) in andere Hände geben, und sich auf die 
Auslegung der Komponenten konzentrieren. Das ist immer noch genug 
Herausforderung für den TE.

Steht die PFC mit analoger Regelung, kann man die Boost Diode durch 
einen FET ersetzen - falls gewünscht. Steht das, kann man dann auf eine 
digitale Regelung umsteigen.

Steht die PFC mit digitaler Regelung, kann man den nachgeschalteten 
DC/DC Wandler in Angriff nehmen.

Als Leistungsklasse für dieses Projekt würde ich die 100W nicht 
überschreiten.

Schönes Projekt für einen Anfänger.

Gruß,

Autor: o.j.e. (Gast)
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Schaltnetzteil schrieb:
> Der Flußwandler schaltet (eintaktig) an beiden Enden des
> Trafos, einmal masseseitig und am anderen Wicklungsende Richtung
> Zwischenkreisspannung.

Es ist also ein 2-Transistor- Eintakt- Flußwandler. Der Riesen-Vorteil: 
Auch ein durchlegierter Schalter auf der Primärseite führte zu keiner 
Gefahr, da immer noch eine Diode in Sperrrichtung vor der ZK-Spannung 
liegt - mal davon abgesehen, daß das Durchlegieren so sehr viel 
unwahrscheinlicher sein dürfte.

Die Art Schaltstufe ist wirklich sehr beliebt, wo es auf sichere 
Funktion / Ausfallsicherheit ankommt. Auch im Militär- bzw. 
(Raum-)Flug-Bereich. Diese Schaltstufe geht ja auch auch für Flyback, 
gleicher Vorteil.

Einzig der Aufwand ("Materialschlacht") ist, sagen wir mal: 
Bemerkenswert. ;-) Eintakt = großer Trafo, Eintakt-Forward = auch noch 
heftige Drossel.
Aber die Eigenschaften sprechen natürlich für sich. Mittlerweile käme 
evtl. auch "Active Clamping" oder andere Möglichkeiten weiterer 
Reduktion der nötigen Sperrspannung in Frage. Aber ein tolles Gerät - 
vielen Dank!

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ich habe mir jetzt mal ein paar Artikel zu Bridgeless PFC durchgelesen 
und finde die Totem Pole Version am besten. Deshalb möchte ich die in 
meiner Testversion aufbauen, allerdings noch mit normalen MOSFETs, nicht 
mit GaN (geht doch oder?)

Ansonsten danke für den Link zu AoE, werde ich in der nächsten Zeit 
studieren (nicht jede Seite, aber alles was mich anspringt :D)

Ich bin gerade dabei den Schaltplan für die Testversion umzumalen und 
wenn er soweit fertig ist, lade ich ihn hier hoch.

Grüße

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ach ja,

@Schaltnetzteil
danke für die Bilder und deine Mühe.
Sieht klasse aus das Teil.
Das ist noch ein langer Weg bis dahin, aber ich mach das ja eh nur zum 
Spaß, von daher...

Grüße

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Ich habe mir jetzt mal ein paar Artikel zu Bridgeless PFC durchgelesen
> und finde die Totem Pole Version am besten. Deshalb möchte ich die in
> meiner Testversion aufbauen, allerdings noch mit normalen MOSFETs, nicht
> mit GaN (geht doch oder?)

Mit "normalen" Mosfets hast Du da keine Chance.
Mit Sic-Mosfets sollte das gehen.
Die Body-Diode des SCT3017AL von Rohm hat eine trr = 30nS.
Wenn es etwas mehr Widerstand sei darf, sind noch kürzere Zeiten drin.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hallo,

so jetzt habe ich soweit den Grundriss.
Werte für L und C kommen noch, aber die Messungen sollten soweit fertig 
sein.
Das ganze ist erst mal für den Betrieb an einem Ringkern mit 20 VAC_eff 
und Strömen von maximal 4A gedacht.

Bin mal gespannt auf eure Antworten :)

Grüße

PS: Anhang als Bild macht keinen Sinn mehr...ist einfach zu groß 
geworden.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Achja, nicht wundern über das Netz XV_PRI,
habe ich nur so genannt, weil ich mir noch nicht sicher bin, welcher 
Trafo genau für die Hilfsspannung da hinkommt.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Habe die Hilfsspannungserzeugung etwas geändert.
Geht das so, oder mache ich damit irgendwo einen kurzen, etc?

Grüße

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hier nochmal das Gesamtpaket, habe jetzt auch die Spulen- und 
Kondensatorwerte berechnet (hoffe, dass alles stimmt).

Wichtig ist mir, dass ihr euch mal die Treiberschaltung für die MOSFETs 
T3 und T4 anschaut.
Außerdem die Erzeugung der Hilfsspannungen und die galvanisch getrennten 
Übertragungen mit dem ADuM261N, dem ADuM110N und dem SI8902.


Grüße

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Wichtig ist mir, dass ihr euch mal die Treiberschaltung für die MOSFETs
> T3 und T4 anschaut.

Wenn Dir das wirklich wichtig wäre, würdest Du die Schaltung als PNG 
posten.
(.sch habe ich nicht auf der Festplatte. Was ist das überhaupt?)

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Sven S. schrieb:
> Wenn Dir das wirklich wichtig wäre, würdest Du die Schaltung als PNG
> posten.
> (.sch habe ich nicht auf der Festplatte. Was ist das überhaupt?)

Habs versucht, zur Sicherheit auch noch mal als PDF.

Grüße

PS: .sch = Eagle Schaltplan

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Hm, irgendwie ist die PNG Datei nicht mitgekommen...

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ich glaube Du willst uns foppen. Das ist doch kein Schaltplan, das ist 
ein Puzzle-Spiel. Mit einem ATMega644 wird das sowieso ein sehr 
spannendes Unterfangen.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ben B. schrieb:
> Das ist doch kein Schaltplan, das ist
> ein Puzzle-Spiel.

Dabei habe ich mir extra die Arbeit gemacht, es alles einzurahmen und zu 
beschriften.

Ben B. schrieb:
> Mit einem ATMega644 wird das sowieso ein sehr
> spannendes Unterfangen.

Stimmt, und wenn er nicht ausreicht, werde ich wahrscheinlich einen 
STM32 benutzen.

Grüße

Autor: Cyborg (Gast)
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Sieht auf den ersten Blick so aus, als würde ein Dioden-Paar fehlen 
(Totem-Pole PFC).

Und ich sehe keine Snubber!

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Cyborg schrieb:
> Sieht auf den ersten Blick so aus, als würde ein Dioden-Paar fehlen
> (Totem-Pole PFC).
>
> Und ich sehe keine Snubber!

Welche Dioden genau?
Ich habe den groben Plan hierher:

https://www.nxp.com/docs/en/reference-manual/DRM174.pdf

Brauche ich bei der Schaltfrequenz von 78,125 kHz schon Snubber?

Autor: MiWi (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Cyborg schrieb:
>> Sieht auf den ersten Blick so aus, als würde ein Dioden-Paar fehlen
>> (Totem-Pole PFC).
>>
>> Und ich sehe keine Snubber!
>
> Welche Dioden genau?
> Ich habe den groben Plan hierher:
>
> https://www.nxp.com/docs/en/reference-manual/DRM174.pdf
>
> Brauche ich bei der Schaltfrequenz von 78,125 kHz schon Snubber?


JA!

Ich befürchte das Du das ebenso schlacksig aufbaust wie Du Deine 
Schaltpläne zeichnest. Da mußt du Snubber nehmen. Direkt am FET, keine 
2cm entfernt.

Weglassen kannst Du sie dann immer noch.

Viel Glück.

Autor: Michel M. (elec-deniel)
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Super Infos und Bilder great thanks .... :-)
Frage: Gibt es einen frei zugänglichen Betrachter
für die .sch Versionen  ?!

Hier noch Helmut S. Simu
vom IR2104
falls jemand simulieren will :-)
Beitrag "BLDC LTSpice Simulation"

: Bearbeitet durch User
Autor: Leopold N. (leo_n)
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MiWi schrieb:
> Da mußt du Snubber nehmen. Direkt am FET, keine
> 2cm entfernt.
>
> Weglassen kannst Du sie dann immer noch.

Ok, werde ich heute oder morgen dann machen.
Und der restliche Plan?

Grüße

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Michel M. schrieb:
> Frage: Gibt es einen frei zugänglichen Betrachter
> für die .sch Versionen  ?!

Ich glaube Eagle bietet eine kostenlose Version an:

https://www.autodesk.de/products/eagle/free-download

Einschränkungen: max. 2 Seiten Schaltplan, max. 2 Signallayer und max 
80cm² Board.

Grüße

Autor: CPU Historiker (Gast)
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Bei den Versuchen unbedingt eine Schutzbrille tragen, besser wäre eine 
Glasscheibe mit 1cm Dicke, die bei einem Versuch zwischen Baugruppe und 
Beobachter gefahren wird. Wegen der Sichflammen, die können bei 3kW eine 
erschreckende Länge erreichen.

Ein Feuerlöscher in unmittelbarer Nähe wäre auch nicht verkehrt.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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CPU Historiker schrieb:
> Wegen der Sichflammen, die können bei 3kW eine erschreckende Länge
> erreichen.

Er ist schon längst von den 3kW weg...

Autor: o.j.e. (Gast)
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Al3ko -. schrieb:
> Er ist schon längst von den 3kW weg...

Erfreulich/begrüßenswert, aber die grundlegende Einstellung hat sich
imho nicht wesentlich verändert. Statt empfohlenener Vorgehensweisen
- erst mal PFC fast beliebiger Topologie für max. 100W, mit schlicht
analogem Controller, egal ob TM oder TCM oder CCM - sollen nun 20VAC
@ 4A in eine Totem-Pole PFC.

[Für mich sieht es fast aus, als ob nun die gewünschte 3kW Topologie
"erst mal nur mit 40VAC und weniger Leistung ausprobiert werden soll".
Möglicherweise sogar nur, um den Ratgebern (...) entgegenzukommen...
Aber grundsätzlich sofort schnellstens in Richtung Implementierung
dessen, was von Anfang an geplant war. Völlig egal, was wir sagen.

Doch im Weiteren erst mal von einem "Zufall" ausgegangen:]

Der Grund für diese Topologie erschließt sich mir nicht. Andere Arten
hätten z.B. lauter GND-referenzierte aktive Schalter, und auch teils
andere/einfachere Verhältnisse bzgl. Störaussendung:

http://orbit.dtu.dk/files/4593912/Li.pdf

Auf Seite 4 ganz unten sieht man die weit günstigeren CM-Verhältnisse
(auch der traditionellen, aber ich meine speziell...) des "Two-Boost".
Die Bezeichnungen variieren von Verfasser zu Verfasser (d. Dokumente),
doch just diese Schaltung ließe sich ganz einfach mit einem furchtbar
gewöhnlichen Transistion-Mode-Controller verwirklichen:

http://www.ti.com/lit/an/slyt599/slyt599.pdf

Das war übrigens meine erste PFC, damals für 350VA zum DC-DC, und
300VA am Ausgang dimensioniert (Effizienz mit Hausmitteln gemessen
30VA/80%; 100VA/90%; 250VA/95% - die Fets hätten auch mehr gepackt).

Standard-Netzfilter, EMV nie gemessen (keine Möglichkeit) - deshalb
von Anfang an Topologie mit diesbezüglich geringen Problemen gewählt.



Nun aber zurück zur aktuellen Auswahl, und dem allgemeinen Vorgehen:
Mir kommt es so vor, als würde der Großteil der Ratschläge einfach in
den Wind geschlagen, ohne auch nur geringste Beachtung.

Leopold N. schrieb:
> Ansonsten danke für den Link zu AoE, werde ich in der nächsten Zeit
> studieren (nicht jede Seite, aber alles was mich anspringt :D)

Schade. Meine Empfehlung wäre gewesen, Dich erst_mal auf Grundlagen
zu konzentrieren (wegen der offensichtlichen Schwächen). Und das AOE
zwar nicht vollständig durchzuackern, aber zumindest alles potentiell
nützliche gründlich zu studieren - und das wiederholt, bis es sitzt.
Und vielleicht sogar erst einmal das Projekt beiseite zu lassen.

Du wirst noch bereuen, die Wichtigkeit jener Grundlagen so dermaßen zu
unterschätzen, das garantiere ich Dir. Die Zeit wird es zeigen.


Immerhin scheinst Du einen starken Willen zu haben, fest entschlossen
zu sein - doch das ist eben nicht in jeder Beziehung immer vorteilhaft.
Man neigt dazu, gewachsene Vorstellungen mit aller Kraft festzuhalten.
Nützlich allerdings später, wenn Du irgendwann bereit bist, zuzuhören.


Leopold N. schrieb:
> Ich habe mir jetzt mal ein paar Artikel zu Bridgeless PFC
> durchgelesen und finde die Totem Pole Version am besten.

Allmählich denke ich, Du hast noch_nie zu einer umfangreichen sowie
komplexen Thematik recherchiert - und bist Dir gar nicht bewußt, daß es
zwar anfänglich schwierig ist, nützliches zu finden, man aber schnell
eine Art System entwickelt, eine Art "positive Rückkopplung" geschieht.

Du solltest nicht "einige Artikel durchlesen", und Dich dann (eher aus
"Gefühl" denn irgendwelchen praktischen Gründen) schwupps entscheiden,
sondern (wo nötig, und das sind viele Bereiche) von Grund auf lernen,
was warum wie funktioniert. Dann haben Entscheidungen auch einen Sinn.

Das soll nicht heißen, daß Du Dich nicht gleichzeitig mit Grundlagen
wie auch fortgeschrittenem befassen kannst - aber Du willst auf Dinge
verzichten, die Dir unnötig erscheinen, nicht wahr? Und das meiste
davon, was ich Grundlagen nenne, gehört für Dich dazu, scheint es...

Viel Spaß, denn ohne Kenntnisse hast Du keinen Schimmer, welche der
vielen Grundlagen Du vielleicht (nur vielleicht) nicht bräuchtest. Du
wirst noch sehr viele unvorhergesehene Klippen umschiffen müssen, und
vieles (mehr als nötig, allein wegen dieser Einstellung) falsch machen.

Eventuell mußt Du wirklich erst (durch mehrere unangenehme Vorfälle -
die aber endlich "überzeugen") lernen, daß Dir ein Großteil der aller-
simpelsten (und hier UNABDINGBAREN) Grundlagen in Analogtechnik fehlt.


(So lange Du Ratschläge, die Hinweise auf Wissenslücken (ob nun ganz
alllgemein, oder grundlegend und akut wie hier) enthalten, weiterhin
beleidigend statt hilfreich auffaßt, stellst Du Dir selbst ein Bein.)


Sei es, wie es ist - ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg.

Autor: o.j.e. (Gast)
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o.j.e. schrieb:
> mit 40VAC

20VAC

Autor: Leopold N. (leo_n)
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o.j.e. schrieb:
> Und vielleicht sogar erst einmal das Projekt beiseite zu lassen.

Ich finde es sehr nett, dass du versuchst, zu vermitteln.
Das Projekt (zumindest erst einmal die Version mit verringerter 
Leistung) ist aber ein Projekt, an dem ich lernen möchte.
Ich möchte es erst einmal planen (da bin ich gerade dabei), dann 
aufbauen und dann sehe ich schon, wo es hakt. Dann schaue ich nach, wo 
es hakt und warum, informiere mich dann darüber und verbessere den 
Schaltplan entsprechend (oder das Layout, oder ...).
Ich frage bloß hier, damit ich auf offensichtliche Fehler im Schaltplan 
aufmerksam werde. Nützliche Tipps auf andere Topologien, etc. sind mir 
willkommen und ich versuche auch, die dann zu verstehen und Vorteile / 
Nachteile abzuwägen.

Zu den grundlegenden Sachen:
Könntest du mir die Kapitel in AoE nennen, die ich auf jeden Fall 
durchlesen sollte?

Grüße

Autor: voltwide (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Ich möchte es erst einmal planen (da bin ich gerade dabei), dann
> aufbauen und dann sehe ich schon, wo es hakt.

Das ist genau Deine Vorgehensweise, die von allen Seiten - auch meiner - 
kritisiert wird. Mit Deinem derzeitigen Wissensstand kannst Du nicht 
ernsthaft "planen".

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Willst Du wirklich den IRF3205 mit 3,3Volt am Gate ansteuern?

Leopold N. schrieb:
> Welche Dioden genau?

Man muß Mosfets keine Dioden parallelschalten.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Sven S. schrieb:
> Leopold N. schrieb:
>> Welche Dioden genau?
>
> Man muß Mosfets keine Dioden parallelschalten.

Er hat gesagt, es fehlen zwei Dioden, nicht dass zwei zu viel sind.

Sven S. schrieb:
> Willst Du wirklich den IRF3205 mit 3,3Volt am Gate ansteuern?

Ups, da habe ich wohl einen Treiber vergessen.
Besser so?

Habe noch die 12V Hilfsspannung gegen GND_PRI stabilisiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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> Er ist schon längst von den 3kW weg...
Niemand hat die Absicht, einen 3kW Spannungswandler zu errichten!

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
> Er hat gesagt, es fehlen zwei Dioden,

Die fehlen eben nicht, weil überflüssig.

Autor: Cyborg (Gast)
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Sven S. schrieb:
> Die fehlen eben nicht, weil überflüssig.

Wenn einem die Eigenschaften der parasitären Body-Dioden ausreichen..., 
klar dann kann man sie weglassen.

Mit ext. Dioden kann man u.U. bessere Eigenschaften erreichen.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Cyborg schrieb:
> Mit ext. Dioden kann man u.U. bessere Eigenschaften erreichen.

Welche Eigenschaften? Du meinst Reverse Recovery, stimmts? Es wäre schon 
ein Kunststück, dem Mosfet eine Schottky-Diode parallel zu schalten, die 
während der kurzen Totzeit den Strom vollständig übernimmt. Einfacher 
ist es, einen Mosfet zu nehmen, dessen Body-Diode eine möglichst kleine 
trr hat. In dieser Hinsicht ist der IRF3205 nicht mehr ganz up to date, 
aber auch nicht wirklich schlecht.
Bei hoher Spannung bringt eine parallele Diode nichts mehr, weil deren 
Flussspannung nicht niedriger ist, als die der Body-Diode. Da wäre dann 
eine zusätzliche Diode nötig, siehe Bild. Besonders elegant wirkt das 
nicht, ist mit modernen Halbleitern aber auch nicht nötig:

Sven S. schrieb:
> Die Body-Diode des SCT3017AL von Rohm hat eine trr = 30nS.
> Wenn es etwas mehr Widerstand sein darf, sind noch kürzere Zeiten drin.

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Hier ist das Bild.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Cyborg schrieb:
> Wenn einem die Eigenschaften der parasitären Body-Dioden ausreichen...,
> klar dann kann man sie weglassen.

Ich denke, für die Testschaltung kann ich diese Dioden weglassen.
Wenn das Ganze dann in Groß aufgebaut wird, kommen solche 
Schutzmaßnahmen natürlich wieder hin.
Wenn ich schon dabei bin, die anderen beiden Dioden (D16 und D17) kann 
ich ja eigentlich vorerst auch weglassen, oder?

Grüße

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Leopold N. schrieb:
> Wenn das Ganze dann in Groß aufgebaut wird, kommen solche
> Schutzmaßnahmen natürlich wieder hin.

Vor was schützen diese Dioden denn?

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Al3ko -. schrieb:
> Leopold N. schrieb:
>> Wenn das Ganze dann in Groß aufgebaut wird, kommen solche
>> Schutzmaßnahmen natürlich wieder hin.
>
> Vor was schützen diese Dioden denn?

Überspannung am MOSFET durch induktive Lasten, außerdem vor Zerstörung 
des MOSFETs (genauer: der Body-Diode des MOSFETs) durch zu hohe Ströme.
Habe ich etwas vergessen?

Grüße

Autor: o.j.e. (Gast)
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Leopold N. schrieb:
> Könntest du mir die Kapitel in AoE nennen, die ich auf jeden Fall
> durchlesen sollte?

Durchlesen? Kapitel 1-5 sollten Dir in Fleisch und Blut übergehen (!).
Daß Du wiederum mich fragst... Recherche liegt Dir ja echt gar nicht.
Wie soll man dann aber dazulernen? Ich sehe schwarz, immer schwärzer.

Leopold N. schrieb:
> Ich finde es sehr nett, dass du versuchst, zu vermitteln.

ETWAS, und DIR.

Leopold N. schrieb:
> Das Projekt (zumindest erst einmal die Version mit verringerter
> Leistung) ist aber ein Projekt, an dem ich lernen möchte.
> Ich möchte es erst einmal planen (da bin ich gerade dabei), dann
> aufbauen und dann sehe ich schon, wo es hakt. Dann schaue ich nach, wo
> es hakt und warum, informiere mich dann darüber und verbessere den
> Schaltplan entsprechend (oder das Layout, oder ...).

Und das ist für Dich nun mal die grundlegend falsche Taktik.

o.j.e. schrieb:
> Solange Du Ratschläge, die Hinweise auf Wissenslücken (ob nun ganz
> allgemeine, oder grundlegende und akute wie hier) enthalten,

> auch weiterhin beleidigend statt hilfreich auffaßt,


...und/oder einfach nicht glaub(en will)st, ...


> stellst Du Dir selbst ein Bein.


Mir könnte es ja egal sein, aber wenn ich an die falsch genutzte Zeit,
die fehlerproduktive Arbeit, und dazu noch die weiterhin falschen ans
Gehirn gesendeten Infos denke, daß Dir also dieses Vorgehen in jeglicher
Hinsicht einfach nur schadet (zur kaum vorhandenen Basis gesellen sich
falsche Zusammenhänge, in falscher Reihenfolge, alles rein negativ), Du
nur sehr wenig nützliches lernen wirst (bis auf das, daß Du eben besser
gleich "auf uns gehört" hättest), und es eventuell noch lange dauert,
bis das mal "besser wird"... dann tut das schon beim Zusehen weh.


Also: Aua.


(Ach, ich war anfänglich auch ähnlich drauf. Dachte, mach dies, mach
das. Daß das Ganze aber nur in einer gewissen Reihenfolge funktioniert,
man sich erst dann weiterentwickeln kann, wenn das bisherige SITZT, das
hatte ich damals auch erst nach ein paar Monaten planloser Planungen
lernen können/müssen. Also verstehe ich das - doch um so schlimmer...
Wahrscheinlich sollte ich mich besser einfach raus halten, bis (...))

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Leopold N. schrieb:
> Überspannung am MOSFET durch induktive Lasten,
Nö, tun sie nicht.
Wie sollten sie?

> außerdem vor Zerstörung
> des MOSFETs (genauer: der Body-Diode des MOSFETs) durch zu hohe Ströme.
Wieder nö.
Wie und wodurch sollten diese hohen Ströme denn zustande kommen?

> Habe ich etwas vergessen?
Oh ja, so vieles ...

Autor: Sven S. (schrecklicher_sven)
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Leopold N. schrieb:
>> Vor was schützen diese Dioden denn?
>
> Überspannung am MOSFET durch induktive Lasten, außerdem vor Zerstörung
> des MOSFETs (genauer: der Body-Diode des MOSFETs) durch zu hohe Ströme.
> Habe ich etwas vergessen?

Ja, Du hast vergessen, den inneren Aufbau eines Leistungsmosfet 
anzuschauen. Der ist nämlich selber eine Diode. In Sperrrichtung eine 
Leistungs-Z-Diode, siehe Datenblatt-Ausschnitt des IRF3205. Schau Dir 
die Daten dieser Diode mal an, und überleg Dir, vor was, und wie Du die 
schützen willst.

Autor: MiWi (Gast)
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o.j.e. schrieb:
> Leopold N. schrieb:
>> Könntest du mir die Kapitel in AoE nennen, die ich auf jeden Fall
>> durchlesen sollte?

Maine Antwort habe ich dem Leopold erspart, sie wäre etwas... knackiger 
ausgefallen.


> Durchlesen? Kapitel 1-5 sollten Dir in Fleisch und Blut übergehen (!).
> Daß Du wiederum mich fragst... Recherche liegt Dir ja echt gar nicht.
> Wie soll man dann aber dazulernen? Ich sehe schwarz, immer schwärzer.
>

@ o.j.e.: ich finde es eh sehr bemerkenswert welche Geduld Du in dem 
Fall hast...

Leopold hat einen ziemlichen Verschleiß an Supportern...

Naja.

Autor: Leopold N. (leo_n)
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Ich habe eine Frage zu AoE: Bin bei 2.3.1 Transcoductance Amplifier auf 
Seite 124 von 1225:

Es werden zwei Gleichungen vorgestellt (eine für I_c und eine für V_be).
Beide Gleichungen sind ja ein und dasselbe, nur umgeformt.
Im Fließtext beschreibt er dann, welches Formelzeichen was bedeutet.
Erst sagt er, I_s(T) ist der Sättigungsstrom des Transistors und ca. 10 
Zeilen drunter sagt er, I_s(T) nähert den Reverse Leakage Strom an.

Was davon stimmt jetzt?



Wegen meines Projekts: Ich muss es momentan auf Eis legen, weil ich im 
nächsten Monat keine Zeit mehr dafür habe.
Danach hört ihr diesbezüglich wieder von mir.

Grüße

Autor: o.j.e. (Gast)
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MiWi schrieb:
> Geduld

Habe ich viel, aber zum Threadthema sage ich vorerst nichts mehr.
Mir ist die unselbständige Arbeitsweise etwas zu viel, und auf die
bisherigen Ratschläge wird ja (sagte ich schon) nicht reagiert.

Schreibe erst dann wieder, wenn die Tipps brauchbare Früchte tragen.


Leopold N. schrieb:
> Ich habe eine Frage zu AoE: (...)

Errata überprüft?

Auch woanders wird das Thema behandelt (auch hier #) - Google hilft.

Wenn es keine andere Lösung gibt, die mittels vertretbarem Aufwand
zu finden ist, eröffnet man für so etwas gerne einen neuen Thread.

Somit finden eventuell auch andere das Problem / die Lösung.

(#:

https://www.mikrocontroller.net/search?query=Transconductance+Amplifier&forums%5B%5D=1&forums%5B%5D=19&forums%5B%5D=9&forums%5B%5D=10&forums%5B%5D=2&forums%5B%5D=4&forums%5B%5D=3&forums%5B%5D=6&forums%5B%5D=31&forums%5B%5D=17&forums%5B%5D=34&forums%5B%5D=11&forums%5B%5D=8&forums%5B%5D=14&forums%5B%5D=12&forums%5B%5D=7&forums%5B%5D=5&forums%5B%5D=15&forums%5B%5D=13&forums%5B%5D=18&forums%5B%5D=16&max_age=-&sort_by_date=1

)


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