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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Arduino Librarys - Wer prüft diese ?


Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Hallo,

inzwischen sind diese Libs ja nachladbar, früher musste man sie 
installieren. Da könnte man ja meinen, dass es sowas wie ein 
Qualitätssystem gibt, etwas wie einen Maintainer bei Linux... nach was 
für Kriterien darf überhaupt jemand seinen Kot bei Arduino einpflegen?

Ich habe mir so einiges durchgeschaut und finde Sourcen, die nicht EINEN 
EINZIGEN Kommentar enthalten! Ja, die teilweise nicht mal kompilierbar 
sind, wie beim ESP8266. Nicht mal der Header mit der API ist gescheit 
kommentiert, geschweige denn die Beispiele.

Das Beste ist bisher noch Ardafruit, da klappt alles, da ist alles 
wirklich gut dokumentiert, aus einem Guss. Aber bei vielem anderen ..... 
nee, nee....

Hier der Header einer Grafikdisplay Library, Bestandteil der 
Installation...... Hallo? Wie soll denn da ein Anfänger mit klar kommen?

  void init(uint8_t fourbitmode, uint8_t rs, uint8_t rw, uint8_t enable,
      uint8_t d0, uint8_t d1, uint8_t d2, uint8_t d3,
      uint8_t d4, uint8_t d5, uint8_t d6, uint8_t d7);
    
  void begin(uint8_t cols, uint8_t rows, uint8_t charsize = LCD_5x8DOTS);

  void clear();
  void home();

  void noDisplay();
  void display();
  void noBlink();
  void blink();
  void noCursor();
  void cursor();
  void scrollDisplayLeft();
  void scrollDisplayRight();
  void leftToRight();
  void rightToLeft();
  void autoscroll();
  void noAutoscroll();

:
Autor: moep (Gast)
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Christian J. schrieb:
> nach was
> für Kriterien darf überhaupt jemand seinen Kot bei Arduino einpflegen?

Was für Kriterien? Glückwunsch... du hast das Problem an Arduino und Co. 
erkannt.

Autor: Random .. (thorstendb) Benutzerseite
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Kostenpflichtige Tools vs. Gnu. Bei ersterem bezahlst du andere mit den 
Kosten (= Aufwand und Zeit), die du bei zweiterem hast. Die Ersparniss 
ist Zeit und Nerven :-)

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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moep schrieb:
> Was für Kriterien? Glückwunsch... du hast das Problem an Arduino und Co.
> erkannt.

Ich habe in den 80igern, als wir UCSD Pascal auf dem Apple II machten 
gelernt, dass eine Funktion einen Kopf kriegt, wo drin steht, was sie 
macht, welche Größen die erwartet und ausgibt und welche Ressourcen sie 
verwendet. Darunter Autor, Datum und letzte Änderungen, eine Revision. 
Bei Assembler wurde sogar jede Zeile dokumentiert und erst recht jede 
Funktion. Bei Turbo Pascal in den 90igern an der Uni war das genauso, da 
gab es Richtlinien, Vorgaben wie Variablen heissen müssen, dass vorne 
der Typ steht... i,ui,f usw.

Hat sich das seit 1982 so sehr verändert.... ?
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////
/*
    Funktion:   Init_IRED_SPI()
    Modul   :   iredcom.c
    --------------------------------------------------------------------------------
    Beschreibung            : Initialisiert die SPI für Kommunikation
    aufgerufene Funktionen  : -
    Eingabeparameter        : -
    Rückgabe                : -
    veränderte Globals      : -
    öffentlich/private      : öffentlich

    Autor:  CJ
    letzte Änderung: 1.3.2009
*/
////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

void Init_IRED_SPI()
{
    TRISC = TRISC & 0b11010111;     // SDO,SCK auf Ausgang
    TRISC = TRISC | 0b00010000;     // SDI Eingang

    //SSPCON1     = 0b00000010;     // Master Mode, fosc/64


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Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das ist der Unterschied zwischen Lehre und Praxis.

Das Arduino-Zeug wird nun überwiegend nicht von "richtigen" Praktikern 
gepflegt.

In den Headerdateien Kommentare unterzubringen ist bei Arduino übrigens 
auch witzlos, da die Ardunio-IDE auch keinerlei gangbaren Mechanismus 
vorsieht, so eine Datei auch mal anzuzeigen.

Bessere """""""Libraries""""""" (man kann das gar nicht in genügend 
Anführungszeichen schreiben) sind bei github o.ä. gehostet und haben 
eine separate Dokumentation.

Andere halt ... nicht.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Bessere """""""Libraries""""""" (man kann das gar nicht in genügend
> Anführungszeichen schreiben)

Eine Library ist ein vorkompiliertes Objektfile für den Linker, was 
binär oder anders vorliegt und einen Header hat, der die Funktionen 
enthält, die sie bietet. Hier sind es eher include files und da dead 
Code eliminiert wird blasen die den Code nicht so sehr auf. Der SDCC 
Compiler zB eliminiert aber gar nichts, da bleibt alles stehen, was da 
ist, ob benutzt oder unbenutzt ist egal.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Christian J. schrieb:
> Eine Library ist ein vorkompiliertes Objektfile für den Linker,

Das brauchst Du mir nicht zu erzählen. Die Arduino-Macher haben da ein 
alternatives Konzept.

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das brauchst Du mir nicht zu erzählen. Die Arduino-Macher haben da ein
> alternatives Konzept.

Naja, man kann es ja so machen, die IDE ist doch Kappes....

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Auch das brauchst Du mir nicht zu erzählen. Aber ein großer Anteil der 
Arduino-Nutzer nutzt die Arduino-IDE, weil's halt bequem ist, sie es 
nicht anders wissen, oder sie nicht überfordert werden wollen.

Daß das gelinde gesagt suboptimal ist, müssen wir nicht diskutieren. Es 
ist so.

Autor: Rene S. (Firma: BfEHS) (rschube)
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Das ist Open Source. Die Idee dahinter ist...

Wenn du meinst es besser zu können, dann mach es doch und hör auf zu 
jammern.

Autor: NPM-Paket event-stream (Gast)
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Als Arduino-Bastler kann man die Probleme mit ungeprüften Libraries noch 
ignorieren. Ausprobieren – wegwerfen – die Nächste ausprobieren.

Bei PCs und Serversoftware sind wir schon weiter – da hatte jemand über 
eine ungeprüfte Library einen Trojaner verbreitet. Und auf unseren 
Smartfones installieren wir nur mehr Software, die von Apple oder Google 
überprüft wurde.

Wenn sich die Sache so weiter entwickelt, stirbt die Freie Software. Wir 
kaufen wieder bei Firmen, die eine Qualitätssicherung bezahlen können.

Autor: soso... (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Daß das gelinde gesagt suboptimal ist, müssen wir nicht diskutieren.

Offensichtlich ist deine Meinung aber eine Einzelmeinung.

Ich darf mir sogar in der Arbeit anhören, wie toll der Kram doch ist. 
Sogar vom Abteilungsleiter.

Im Übrigen ist die Software nur das halbe Problem. die Hardwareseite 
sieht nicht viel besser aus.
Jaja, so ungefähr passt das schon, insbesondere die Arduino-Boards. Aber 
wenn es in Richtung EMV oder Industrietauglichkeit geht, ist es einfach 
nur ungenügend.

Ich habe gar nichts gegen die Arduino-Geschichten - für Bastler ist das 
wirklich gut, und dafür wurde es entwickelt. Aber professionelle 
Elektronik sieht anders aus.

Autor: Joachim B. (jar)
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Christian J. schrieb:
> Das Beste ist bisher noch Ardafruit, da klappt alles

ui was für ne These, die Adafruit LIB für Neopixel ist es jedenfalls 
nicht, mit der habe ich Stress, kurz probiert und reuemütig zu fastLED 
zurück.

Alles ist auch stark, du hast ALLE "Ardafruit" LIBs getestet?

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Aber ein großer Anteil der
> Arduino-Nutzer nutzt die Arduino-IDE, weil's halt bequem ist, sie es
> nicht anders wissen, oder sie nicht überfordert werden wollen.
Das ist mal wieder die Beteiligung der Moderation am Arduino Bashing.


Die Eingangsfrage:
> Arduino Librarys - Wer prüft diese ?
Dürfte auch eher eine Rhetorische sein.
Ein wirkliches Interesse, an einer Antwort, kann ich nicht erkennen.

Christian J. schrieb:
> Eine Library ist ein vorkompiliertes Objektfile für den Linker, was
> binär oder anders vorliegt und einen Header hat, der die Funktionen
> enthält, die sie bietet.
Bei der hohen Anzahl an unterstützten µC, nicht in der Form umsetzbar.
Es ist doch kein Schaden, wenn sie im Quellcode vorliegen....
Oder?

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Das ist mal wieder die Beteiligung der Moderation am Arduino Bashing.

Wenn es "Bashing" ist, eine dürftige IDE als solche zu bezeichnen, und 
eine Vermutung darum anzustellen, warum diese IDE trotz ihrer 
Dürftigkeit so oft verwendet wird, dann ...

Soll ich schreiben, daß die IDE perfekt und wunderbar ist, weil sich 
Millionen von Nutzern ja schließlich nicht irren könnten?

Da die IDE bereits solch elementaren Funktionen wie "zeige mir den 
Inhalt einer Headerdatei an" nicht kennt, wüsste ich nicht, wie anders 
als "dürftig" ich diese IDE bezeichnen sollte.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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NPM-Paket event-stream schrieb:
> Wenn sich die Sache so weiter entwickelt, stirbt die Freie Software

Das glaube ich kaum. Dazu müsste sie per Gesetz verboten werden und das 
dann auch ernsthaft geahndet werden.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Christian J. schrieb:
> Das Beste ist bisher noch Ardafruit, da klappt alles, da ist alles
> wirklich gut dokumentiert, aus einem Guss.

Nein.

Die Library für das SSD1306 Display funktioniert zum Beispiel nicht auf 
dem Wifi Kit 8 Board.

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> wüsste ich nicht, wie anders
> als "dürftig" ich diese IDE bezeichnen sollte.


Ich stufe diese deine Antwort als Ablenkungsmanöver ein.
Eine Nebelkerze.


Über die IDE, kannst du sagen was du willst..
Du kannst sowieso sagen was du willst..

Musst du dir aber  dann auch anhören, was ich dazu zu sagen habe.

Bemerke:
Ich habe NICHT deinen Spruch zur IDE zitiert, sondern die Verurteilung 
der Menschen, welche sie nutzen.



Also nochmal klarer:

Dein Verhalten/Posting ist diskriminierend!

Menschen in Kategorien einteilen, und dann über sie zu Urteilen ist die 
Reinform von diskriminieren.
Das typische Verfahren, was auch von Rassisten usw. eingesetzt wird.



> Ausgangspunkt jeder Diskriminierung kann
> eine Bewertung von Lebewesen anhand von
> tatsächlichen oder zugeschriebenen gruppenspezifischen
> Merkmalen sein.
Aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung


----

Ich weiß das Diskriminierungen zum üblichen Ton hier hören.
Würde mir aber wünschen:
Dass die Moderation dieses unterlässt, und evtl. sogar gegensteuert.
Das keinesfalls selber tut, unterstützt, oder gar rechtfertigt.
Das wäre ein falsches Signal.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johannes S. (jojos)
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Aber ein großer Anteil der
>> Arduino-Nutzer nutzt die Arduino-IDE, weil's halt bequem ist, sie es
>> nicht anders wissen, oder sie nicht überfordert werden wollen.
> Das ist mal wieder die Beteiligung der Moderation am Arduino Bashing.

was soll daran diskriminierend oder negativ sein? Das ist eben so, das 
sehe ich genauso. Bequemlichkeit ist doch nicht verwerflich, es gibt 
viele Arduino Nutzer die nicht Informatik studieren wollen und Arduino 
als Mittel zum Zweck nutzen. Und wenn die eine Aufgabe mit dem Arduino 
halbwegs selbstständig lösen können ist auch die Aussage 'weil sie es 
nicht anders wissen' richtig aber nicht negativ.

Als Alternative zu kostenlosen OpenSource Libs kann man auch Lösungen 
bei Softwareanbietern kaufen. Aber das ist wohl eher das Problem, es 
soll nix kosten aber 100 % fehlerfrei sein für alle Einsatzfälle jetzt 
und ever und natürlich perfekt dokumentiert... Wer mit solchen Anfragen 
kommt dem darf W. S. gerne den Kopf waschen.

Autor: georg (Gast)
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Rene S. schrieb ii Beitrag #5691454:
> Wenn du meinst es besser zu können, dann mach es doch

Ja, schon. Aber ich habe hier im Forum schon mehr als genug Postings 
gelesen, die nur darauf aus waren, konkret vorgestellte Software anderer 
niederzumachen garniert mit Unflätigkeiten und persönlichen 
Beleidigungen. An Lob für eine saubere Dokumentation kann ich mich 
dagegen nicht erinnern. Es gibt also wenig bis garkeinen Anreiz für 
professionelles Programmieren.

Ein amerikanischer Open-Source-Programmierer hat mal geschrieben:
"I dont need money, I earned enough money, what I really need is 
admiration!" Aber das war lange vor dem Aufkommen der asozialen 
Netzwerke und den allgegenwärtigen Shitstorms, Bewunderung ist heute 
nicht mehr zu erwarten, nichtmal Anerkennung.

Georg

Autor: Shok W. (clockw0rk)
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Ich versuche so viel wie möglich selbst zu schreiben, man muss halt mal 
in die Referenzen schauen. Gegen meine Display Klasse ist OPs Headerfile 
noch klein ;)
Ich gebe dir in soweit recht, als dass auffällt, das viele minderwertige 
Tutorials und Posts im Bereich Arduino existieren, teilweise auf 
Dilettanten Level.

Warum sollte die IDE im übrigen nicht in der Lage sein, eine Headerfile 
anzuzeigen? Der Shot ist direkt aus der IDE, nach "Sketchordner öffnen".
Okay, man musste einmal in den übergeordneten Ordner.

Wen die IDE stört, der nehme halt AVR Studio bzw. eine der großen, z.b. 
CODE:BLOCKS. Kann man ja immer noch mit dem Programmer manuel flashen.
Ein Serial Program zum steuern kann man auch einfach selbst schreiben, 
da die Arduino IDE keinerlei callbacks zulässt. Ich selbst finde die 
Arduino IDE auch nicht gut, aber sie ist effizient, und für ein billiges 
Programm reicht sie doch auch völlig.

Ich habe das Gefühl das weniger die IDE als C++ manchen Leuten viele 
Probleme bereitet, Kommentare hin oder her.

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Johannes S. schrieb:
> was soll daran diskriminierend ... sein?
Verstehst du die  Definition von "diskriminieren" nicht?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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georg schrieb:
> Ja, schon. Aber ich habe hier im Forum schon mehr als genug Postings
> gelesen, die nur darauf aus waren, konkret vorgestellte Software anderer
> niederzumachen garniert mit Unflätigkeiten und persönlichen
> Beleidigungen.

Natürlich. Wenn man selbst nicht besseres zu bieten hat, muss man andere 
niedermachen, um sich besser fühlen zu können.

Die meisten (wenn nicht gar alle), die hier ganz vorne dabei sind, 
andere herabzuwürdigen, haben selbst keine nennenswerten Werke 
veröffentlicht.

> Bewunderung ist heute nicht mehr zu erwarten, nichtmal Anerkennung.

Das das funktioniert schon, nur nicht öffentlich. Das Lob für meine 
veröffentlichten Arbeiten empfange ich zu 99% als persönliche Email. 
Manchmal auch per Post.

: Bearbeitet durch User
Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

ganz klar, der TO hat Frust aus unbekannten Gründen und lässt diesen 
hier ab.

Du kannst meinetwegen alle Standard Libs die in der IDE enthalten sind 
anprangern wenn sie Fehler enthalten sollten. Kannste auf Github direkt 
an Arduino melden. Was du nicht anprangern kannst sind irgendwelche 
fremden Erweiterungen die nicht von Arduino stammen. Dazu zählt dein 
Verweis auf den ESPxxxx. Dafür solltest du die Programmierer dessen ins 
Gebet nehmen.

Dein Bsp. mit der LCD Lib ist auch etwas sinnfrei. Bei dem einfachen 
Header benötigt man keine extra Doku. Die Funktionalität kann man so 
herauslesen. Wenn du das nicht lesen kannst bist du eigentlich nicht 
qualifiziert überhaupt darüber zu meckern.

Es gibt 2 Arten von Libs. Die die ordentlich benannte Methoden haben und 
leserlich programmiert sind. Oder die die einfach hingrotzt wurden wo 
man auch mit Doku kaum durchblickt. Welche hat man lieber? Der saubere 
Mittelweg ist selten vorhanden. Github ist auch kein Allheilmittel. Dort 
kann auch jeder seinen Mist abladen. Man muss schon suchen oder wissen 
wer gute Libs zur Verfügung stellt. Das bleibt einem aber nie erspart.

Wer mehr Features benötigt wie Arduino IDE bietet nimmt eben Atmel 
Studio oder andere IDEs. Wo ist das Problem? Ihr sucht doch auch ständig 
Alternativen zu euren IDEs.

Jetzt könnt ihr euch weiter niederknüppeln. Eine echte sachliche 
Diskussion ist hier eh nie möglich sobald der Name "Arduino" fällt.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Shok W. schrieb:
> Ich habe das Gefühl das weniger die IDE als C++ manchen Leuten viele
> Probleme bereitet, Kommentare hin oder her.

Wobei das Arduino Framework (damit meine ich nicht die 3rd Party 
Libraries) die Komplexität erfolgreich verbirgt. Als 
Anwendungsprogrammierer muss man von C++ nur sehr wenig wissen, um mit 
Arduino Programme zu schreiben.

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

genau das ist der Punkt. Entweder man mag die Vereinfachung die das 
Arduinokonzept mitbringt oder man mag es nicht, weil man alles selbst 
schreiben möchte. Es gibt jedoch keinen Grund ständig das andere was man 
nicht mag in den Dreck zu ziehen. Soll doch jeder mit dem arbeiten womit 
er klar kommt. So einfach ist das.

Autor: Joachim B. (jar)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Bessere """""""Libraries""""""" (man kann das gar nicht in genügend
> Anführungszeichen schreiben) sind bei github o.ä. gehostet und haben
> eine separate Dokumentation.

na auch nicht immer

http://jorgen-vikinggod.github.io/LEDMatrix/

single Matrix Text, perfekt auch bei zig_zag Matrix

aber bei 2 seriellen zig_zag Matritzen habe ich keine Lösung gefunden, 
ich habe mir eine Sub gemacht die die Text Matrix zu 2 aufteilt und 
getrennt in die beiden Arrays zu den LEDs schickt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Ich habe NICHT deinen Spruch zur IDE zitiert, sondern die Verurteilung
> der Menschen, welche sie nutzen.

Ich habe die überhaupt nicht verurteilt. Das ist Deine sehr persönliche 
Interpretation meiner Formulierung

> Aber ein großer Anteil der Arduino-Nutzer nutzt die Arduino-IDE, weil's
> halt bequem ist, sie es nicht anders wissen, oder sie nicht überfordert
> werden wollen.

Das ist keine Verurteilung, sondern nur eine Zustandsbeschreibung. Ich 
nutze auch manche IDEs, weil's bequem ist. Und andere IDEs nutze ich 
nicht, weil sie mich (auf welche Art und Weise auch immer) überfordern.

Vielleicht solltest Du mal Deinen "safe space" der 
mikroaggressionsfreien nichtssagenden Formulierung verlassen.

Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Das ist keine Verurteilung, sondern nur eine Zustandsbeschreibung.
Is klar!

Ich kann auch Zustände auf deine Art beschreiben:
> Aber ein großer Anteil der Mikrocontoller Foren User
> und auch die Moderatoren diskriminieren die Arduino User, weil's
> Spass macht, sie es nicht anders wissen, oder sie sich selbst erhöhen
> möchten über den Weg des erniedrigen und abwerten eben dieser Arduino User.

Rufus Τ. F. schrieb:
> Vielleicht solltest Du mal Deinen "safe space" der
> mikroaggressionsfreien nichtssagenden Formulierung verlassen.
Du möchtest jetzt wirklich behaupten, dass ich ein Vertreter der 
mikroaggressionsfreien Rasse bin?

Oder ist das wieder nur ein Versuch einer abwertenden Verurteilung?
Zu klassifizieren, zu simplifizieren und daraus dann ein Urteil 
ableiten.
Dann ist das gelungen! Bravo.
Eine schöne Vorführung!

Der Versuch mich so abzuwerten, in den Augen der Anderen, mag dir ja 
gelingen. Aber dann in einem Schlag dann auch noch die (möglichst) 
aggressionsfreie Kommunikation mit in die Tonne zu werfen, als negativ, 
als überflüssig darzustellen, wirft ein sehr interessantes Licht auf 
deine Reflektionsverfahren.

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Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Arduino Fanboy D. schrieb:

> Der Versuch mich so abzuwerten, in den Augen der Anderen, mag dir ja
> gelingen. Aber dann in einem Schlag dann auch noch die (möglichst)...

Ich denke ernsthaft, dass Du einen an der Murmel hast und therapeutische 
Hilfe benötigst nachdem ich mir so einiges von Dir hier durchgelesen 
haben. Werd erstmal ein richtiger ein Mann.... statt ein "Boy", leg Dir 
ein paar Eier zu und dann kannst du mitreden.

"Arduino ist wie Merkel, keiner will sie, allen hängt sie zum Hals raus 
aber man wird sie einfach nicht los." (Foren-Zitat)

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Veit D. schrieb:
> Eine echte sachliche
> Diskussion ist hier eh nie möglich sobald der Name "Arduino" fällt.

Ich plädiere auch dafür Arduino zu verstaatlichen. Es hat sich zu weit 
ausgebreitet, stellt eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar, 
weil es sogar den Einzug in Entwicklungslabors gefunden hat und Teil der 
technischen Umwelt geworden ist. Wer weiss schon ob nicht das 
Diesel-Abgas-System von VW auf Basis eines Arduinos geschrieben wurde...

(Ironie off)

: Bearbeitet durch User
Autor: Arduino Fanboy D. (ufuf)
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Christian J. schrieb:
> Eier


> Aber ein großer Anteil der Arduino-Nutzer nutzt die Arduino-IDE, weil's
> halt bequem ist, sie es nicht anders wissen, oder sie nicht überfordert
> werden wollen.

Dann forme ich mal die schönen abgmilderten Worte, in Empfindungen um.


> Arduino Nutzer
Gehöre ich dazu?
Ja!

> weil's halt bequem ist,
Semantisch vergleichbar: Faul.

> sie es nicht anders wissen
Semantisch vergleichbar: Dumm.

>  nicht überfordert werden wollen.
Semantisch vergleichbar: Lernunwillig, Lernresistent.

Mir wurde von Rufus gesagt, dass ich faul, dumm und lernunwillig bin.
Und da ist es mir scheiß egal, wer das sagt, Moderator, oder (Gast).
Das gibt Kontra.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Wie nennt man denn eine Library, die primär in Quelltext-Form verteilt 
und eingebunden wird richtig?

"Quelltext" ist mir da ein bisschen zu unspezifisch.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Christian J. schrieb:
> Arduino Fanboy D. schrieb:
>
>> Der Versuch mich so abzuwerten, in den Augen der Anderen, mag dir ja
>> gelingen. Aber dann in einem Schlag dann auch noch die (möglichst)...
>
> Ich denke ernsthaft, dass Du einen an der Murmel hast und therapeutische
> Hilfe benötigst nachdem ich mir so einiges von Dir hier durchgelesen
> haben. Werd erstmal ein richtiger ein Mann.... statt ein "Boy", leg Dir
> ein paar Eier zu und dann kannst du mitreden.

Ja, so ähnliche Gedanken hatte ich auch :)

>
> "Arduino ist wie Merkel, keiner will sie, allen hängt sie zum Hals raus
> aber man wird sie einfach nicht los." (Foren-Zitat)

Sehr schöner Vergleich. Obwohl ich nichts gegen Arduino habe. Im 
professionellen Bereich sehr mir Vorsicht zu genießen. Auf meinem 
Basteltisch liegt das Zeug auch rum und Prototyping mache ich damit 
auch. Wenn eine "Lib" nicht funktioniert, nehme ich eine andere, geht 
die auch nicht, mache ich es selber. Ich habe keine Lust in Code 
rumzustochern der die Qualität hat, wie von dir beschrieben.

Und als Schüler hätte ich mir sowas gewünscht.

: Bearbeitet durch User
Autor: 900ss D. (900ss)
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Der Versuch mich so abzuwerten, in den Augen der Anderen

Dafür sorgst du selber viel besser als du wahrscheinlich vermutest.
Was für ein Geschwurbel, was du da schreibst.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Stefanus F. schrieb:
> Wie nennt man denn eine Library, die primär in Quelltext-Form verteilt
> und eingebunden wird richtig?
>
> "Quelltext" ist mir da ein bisschen zu unspezifisch.

Ich finde Sourcecode-Library ganz passend. Und ist es ja auch, eine 
Funktionsbibliothek, die in Sourcecode-Form vorliegt.

Autor: S. R. (svenska)
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Mir wurde von Rufus gesagt, dass ich faul, dumm und lernunwillig bin.

Lern lesen. Er schrieb "oder", nicht "und".
Du darfst dir nun aussuchen, was auf dich zutrifft.

Ich tippe im Übrigen mal darauf, dass ein gewisses Maß an Faulheit 
nützlich ist. Es gibt nämlich keinen Grund zu Automatisierung jeglicher 
Form, wenn man bereit ist, beliebig viel (manuelle) Arbeit zu 
investieren.

Davon mal abgesehen hast du es in diesem Thread wunderbar geschafft, vom 
Thema abzulenken. Gratuliere.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cornelius (Gast)
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>Ein amerikanischer Open-Source-Programmierer hat mal geschrieben:
>"I dont need money, I earned enough money, what I really need is
>admiration!" Aber das war lange vor dem Aufkommen der asozialen
>Netzwerke und den allgegenwärtigen Shitstorms, Bewunderung ist heute
>nicht mehr zu erwarten, nichtmal Anerkennung.

Dazu sehr passend:
Youtube-Video "Kollektivet: Music Video - Compliments"

Autor: Cornelius (Gast)
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So, und jetzt mal etwas Übung zum Softwareengineering für die 
"Mikrocontrontroller-Netz-Experten"

Hier ist der Arduino Style Guide:
https://www.arduino.cc/en/Reference/StyleGuide

Dann das Tutorial, wie man eine Arduino-Library schreibt:
https://www.arduino.cc/en/Hacking/libraryTutorial

Ganz wichtig natürlich der Library-Style-Guide fü die API:
https://www.arduino.cc/en/Reference/APIStyleGuide

Damit ist die Arduino Welt schon mal deutlich weiter als die 
Softwarentwicklung der meisten deutschen Firmen.

Was die Versionsverwaltung der Libraries angeht: Da ist nur Pyton mit 
PIP weiter.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Cornelius schrieb:
> Damit ist die Arduino Welt schon mal deutlich weiter als die
> Softwarentwicklung der meisten deutschen Firmen.

Stimmt leider. Wobei diese Dokumentation von Arduino ziemlich dünn ist 
:)
Aber immerhin, es gibt was.

Nur wenn man sich nicht daran hält,  an die schönen Dokumente, sind sie 
leider auch nichts wert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cornelius (Gast)
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>Stimmt leider. Wobei diese Dokumentation von Arduino ziemlich dünn ist
>:)

Da hast Du schon recht, aber der Trend im modernen Softwareengineering: 
Weg von den Kommentaren, der Code ist der Kommentar. Er muss so lesbar 
sein, dass Kommentare überflüssig werden.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Cornelius schrieb:
> der Code ist der Kommentar

Ja schon. Aber eine übergeordnete Dokumentation (Architecture Design) 
ist ist nach wie vor in Codeform etwas schwierig. Und jetzt bitte nicht 
mit UML kommen, aus der man Code generieren kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: svensson (Gast)
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Moin,

also ich mag das Arduino-Konzept bis jetzt jedenfalls, mit Ausnahme der 
wackeligen Steckverbindungen. Natürlich mag die IDE die eine oder andere 
Schwäche haben, oder in den zugehörigen Foren der eine oder andere 
Beitrag mies sein (das ist hier offenbar auch nicht anders), aber wo 
bitte bekommt man ein komplettes Entwicklungssystem für 20 Euro?

Und mehr als ein USB-Kabel sowie ein Steckernetzteil wird zusätzlich 
nicht benötigt.

Ganz praktisch ist auch, daß sich verschieden leistungsstarke µC mit 
einem System programmieren lassen. Natürlich mit Abstrichen, aber es 
funktioniert einigermaßen.

Die Open-Source-Hardware ist auch ein Vorteil an, weil man nicht von 
einem Hersteller abhängig ist. Notfalls könnte man die Boards sogar 
selbst nachfertigen (lassen), Schaltpläne und Layout liegen vor.

Autor: Hans (Gast)
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Wahrscheinlich kommt auch bald von den "Praktikern" ein eu Siegel 
einzuführen inkl Hotline bei der man sich über arduino beschweren 
kann..Ohmann

Autor: svensson (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Wie nennt man denn eine Library, die primär in Quelltext-Form verteilt
> und eingebunden wird richtig?

Früher haben wir das auch einfach "Library" genannt, weil vorcompilierte 
.DLL und Co gab's da noch nicht. Heute würde ich das "Code-Library" 
nennen. Und ich würde stets als großen Vorteil sehen, wenn ich in den 
Quellcode schauen kann. Um was zu lernen oder evtl. etwas zu ändern.

Autor: Brummbär (Gast)
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Arduino Fanboy D. schrieb:
> Mir wurde von Rufus gesagt, dass ich faul, dumm und lernunwillig bin.

Das sind Interpretationen Deinerseits. Gesagt hat er das nicht.


Ich bin auch faul und gebe das zu.
Ich habe auch schon einige fertige Arduino-Bibliotheken, oder wie das 
man auch nennt. Ja, weil ich faul bin und keine Lust hatte, das Programm 
komplett selber zu schreiben. Stimmt, dann bin ich in diesem Fall 
lernunwillig. Ist der Faulheit geschuldet, kann ich nichts für.

Manchmal bin ich auch einfach dumm. Das Gehirn schaltet aus faulheit und 
lernunwilligkeit manchmal ab. Im Nachhinnein kann ich das nur dumm 
nennen.

Na und. Ich stehe dazu.
Vielleicht ist das auch dumm, dass ich mich aus Faulheit nicht darüber 
aufregen möchte.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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svensson schrieb:
> aber wo
> bitte bekommt man ein komplettes Entwicklungssystem für 20 Euro?

Zum Beispiel bei ST, die Preislage ist in der 32 Bit Welt nicht 
ungewöhnlich.

Autor: Falk B. (falk)
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Christian J. schrieb:

> "Arduino ist wie Merkel, keiner will sie, allen hängt sie zum Hals raus
> aber man wird sie einfach nicht los." (Foren-Zitat)

Das mag zwar lustig und "rebellisch" klingen, geht aber meilenweit an 
der Realität vorbei. Wenn gleich das Arduino-Konzept nicht fehlerfrei 
und auch nicht der Stein der Weisen ist, so ist es zumindest bis heute

- sehr verbreitet
- sehr erfolgreich
- sehr einsteigerfreundlich
- ausbaubar, wenn man sich jenseits der Arduino-Funktionen und Libs 
bewegen will/muss (direkter Registerzugriff)
- flexibel

Ich würde es eher so sagen.

Arduino ist wie die Deutsche Bahn. Nicht perfekte und mit Macken, aber 
DEUTLICH besser als sein Ruf.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Das Schlimmste an Arduino ist, daß man offiziell noch nicht vom 328 auf 
den 1284P übergewechselt hat. Ich finde, daß der arme Arduino mit vielen 
größeren Libs wie z.B. FAT-32 oder GLCDs platzmäßig eigentlich 
überfordert ist. Der 1284p sollte anstatt der defacto Standard so bald 
wie möglich werden. Offiziell scheint man das nicht so zu sehen weil der 
1284 noch nicht einmal von Haus aus im Repertoire ersichtlich ist. 
Schade. Sicher, man kann sich mit 3rd Party Sachen helfen; es geht aber 
um den Fortschritt und Prinzip einer an sich guten Idee.

Mit dem IDE kann man leben wer so will. Für kleinere Projekte macht es 
ja die Sache gut genug und funktioniert auf allen BS. Bare Metal 
programmieren geht ja auch wenn es vorteilhaft ist. Was Programmierstil 
betrifft könnte sogar mit guten Beispiel vorangehen. Was mich betrifft, 
nützt mir Arduino oft wenn ich mal schnell was zum Laufen bringen will.

Ich sehe die ganze Geschichte also vieeeel lockerer:-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Gerhard O. schrieb:
> Der 1284p sollte der defacto Standard so bald wie möglich werden.

Hast Du mal auf den Kalender geschaut? Da steht jetzt 2019.

Der SAMD21 wäre eher ein Ersatz für den M328.
Und mit dem SAMD51 gibt es auf dem Metro M4 von Adafruit auch deutlich 
mehr Power als mit dem Due, wenn auch bei weniger Pins (aber das ändert 
Adafruit gerade mit dem Grand Central M4).

Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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svensson schrieb:
> (das ist hier offenbar auch nicht anders), aber wo
> bitte bekommt man ein komplettes Entwicklungssystem für 20 Euro?

Für knapp 2 Euro:

Ebay-Artikel Nr. 232742912052

0 Euro:

+ Full Featured IDE mit Kontextsensiver Ergänzung + Compiler + Source 
Level Debugger ohne Limitations:
https://www.embitz.org/


6 Euro:
+ Debugger / JTAG Programmer:

Ebay-Artikel Nr. 153292353739

Also für rund 8 Euro :-) +
32 Bit Power, Fertige, geprüfte Librarys von ST, eine wohl dokumentierte 
API....

: Bearbeitet durch User
Autor: Veit D. (devil-elec)
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Gerhard O. schrieb:
> Der 1284p sollte anstatt der defacto Standard so > bald wie möglich werden.

Die Argumentation verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Zum einem kann er 
integriert werden und zum anderen gibt es offiziell noch den ATmega2560.

Beitrag #5692173 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Christian J. (Firma: privat) (christianj)
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Angehängte Dateien:

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Gerhard O. schrieb:
> Was mich betrifft,
> nützt mir Arduino oft wenn ich mal schnell was zum Laufen bringen will.

Ja, man kann damit schön basteln und die Lib fürs Display funktioniert 
auch :-) Zudem sind die blauen Platinen bei 30 Grad gut waschbar, wenn 
sie mal verstaubt sind oder sonstwie angemodert. Mein Mega2560 trocknet 
grad auf der Heizung.

Autor: Joachim B. (jar)
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Veit D. schrieb:
> zum anderen gibt es offiziell noch den ATmega2560.

der nur halb so viel SRAM hat das ist Rückschritt!

nein der 1284p muss dringend rein, als mighty mini 1284p ist er wie der 
nano freundlich auf dem Steckbrett, zuerst habe ich die selber gelötet 
mit Platinen von OSH park, dann gab es die fertig auf ebay zum besseren 
Preis als ich für Platine und Teile beim örtlichen dealer zahlte.

Leider wird der nicht mehr angeboten, am 1284p schätze ich das ich fast 
allen Quellcode vom 328p übernehmen kann, der ESP32 ist auch nett aber 
so ziemlich alles Timer, Eventhandling, IRQ muss ich neu lernen und er 
kann keine 5V.

: Bearbeitet durch User
Autor: Jemand (Gast)
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Falk B. schrieb:
> ist wie die Deutsche Bahn. Nicht perfekte und mit Macken, aber DEUTLICH
> besser als sein Ruf.

Nein, die DB ist tatsächlich so schlimm. Ich bin froh, dass ich mit 
einem anderen Unternehmen fahren darf, das sind 2 vs 20-40 Minuten 
regelmäßige Verspätung.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Joachim B. schrieb:
> Leider wird der nicht mehr angeboten, am 1284p schätze ich das ich fast
> allen Quellcode vom 328p übernehmen kann, der ESP32 ist auch nett aber
> so ziemlich alles Timer, Eventhandling, IRQ muss ich neu lernen und er
> kann keine 5V.

Was denn nun, Arduino oder Controller auf Platine?

D21/M4 gibt es als Feather von Adafruit, das wäre Steckbrett-freundlich.

Für 5V gibt es den SAMC21, ich bin aber gerade nicht sicher ob es für 
den überhaupt einen Arduino Core gibt.

Autor: test (Gast)
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Christian J. schrieb:
> Für knapp 2 Euro:
>
> Ebay-Artikel Nr. 232742912052

Gabs das auch schon als Arduino gestartet ist? Oder hat Arduino die 
Sache erst losgetreten?

Und jetzt haben wir es halt, auf was neues zu wechseln ist immer schwer. 
Weil dann müssten sich alle auf das selbe neue einigen.


Ist aber überall so, aus dem selben Grund haben wir WhatsApp obwohl es 
mittlerweile viele bessere Systeme gibt.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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test schrieb:
> Gabs das auch schon als Arduino gestartet ist? Oder hat Arduino die
> Sache erst losgetreten?

Dritte Möglichkeit: Es hat mit Arduino nichts zu tun.

> wo bitte bekommt man ein komplettes Entwicklungssystem für 20 Euro?

Schau mal: 
https://www.voelkner.de/products/657827/STMicroelectronics-Entwicklungsboard-NUCLEO-F103RB.html?ref=43&gclid=EAIaIQobChMI47DK157o3wIVg9GyCh0SMQltEAQYAyABEgJDlvD_BwE

Da bekommst du ganz regulär für 12 Euro ein originales (!) Development 
Board mit einem 32bit Mikrocontroller einschliesslich USB-UART Adapter, 
Programmieradapter und Debugger. Das ist sogar Arduino kompatibel.

Wie weiter oben bereits gesagt, ist das nur eins von vielen. Auch andere 
Chiphersteller haben vergleichbare Produkte im Programm. Die Nummer von 
Atmel, dass man für einen Debugger ein paar hundert Euro hinlegen 
musste, sind längst Vergangenheit.

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
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Stefanus F. schrieb:

> Schau mal:
> 
https://www.voelkner.de/products/657827/STMicroelectronics-Entwicklungsboard-NUCLEO-F103RB.html?ref=43&gclid=EAIaIQobChMI47DK157o3wIVg9GyCh0SMQltEAQYAyABEgJDlvD_BwE
>
> Da bekommst du ganz regulär für 12 Euro ein originales (!) Development
> Board mit einem 32bit Mikrocontroller einschliesslich USB-UART Adapter,
> Programmieradapter und Debugger. Das ist sogar Arduino kompatibel.

Klingt super! Aber ist das ein realer Preis oder eher ein 
Promotionsaktion?

> Wie weiter oben bereits gesagt, ist das nur eins von vielen. Auch andere
> Chiphersteller haben vergleichbare Produkte im Programm. Die Nummer von
> Atmel, dass man für einen Debugger ein paar hundert Euro hinlegen
> musste, sind längst Vergangenheit.

Das ist wohl leider wahr. So ganz verstehe ich Atmel/Microchip da nicht. 
Warum ist das AtmelICE so schweineteuer geworden? Das kostet mal knapp 
über 50 Euro, was mehr oder weniger OK war.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Falk B. schrieb:
> Das kostet mal knapp über 50 Euro, was mehr oder weniger OK war.

Nur die Platine kostet knapp 60€.

Autor: Falk B. (falk)
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900ss D. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Das kostet mal knapp über 50 Euro, was mehr oder weniger OK war.
>
> Nur die Platine kostet knapp 60€.

Das fehlte ein e, ich sprach im Präteritum.

"Das kostete mal knapp über 50 Euro,"

Autor: 900ss D. (900ss)
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Falk B. schrieb:
> "Das kostete mal knapp über 50 Euro,"

Nein, es kostet immer noch knapp 60€. Nur die Platine.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Falk B. schrieb:
> Aber ist das ein realer Preis oder eher ein Promotionsaktion?

Dieses Bord ist seit einigen Jahren für unter 20€ zu haben. Bei Conrad 
und Reichelt kostet es etwa 15€ und du kannst es über Amazon auch direkt 
beim Hersteller bestellen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Arduino Fanboy Fan (Gast)
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S. R. schrieb:
> Davon mal abgesehen hast du es in diesem Thread wunderbar geschafft, vom
> Thema abzulenken. Gratuliere.

Ob er das war, da hätte ich so meine Zweifel. Grüße an Rufus. Aber das 
ist nicht on topic.

Christian J. schrieb:
> Da könnte man ja meinen, dass es sowas wie ein
> Qualitätssystem gibt, etwas wie einen Maintainer bei Linux... nach was
> für Kriterien darf überhaupt jemand seinen Kot bei Arduino einpflegen?

Du nutzt Dir völlig ohne jeden eigenen Beitrag überlassene Dinge ("Dir 
fliegen gebratene Tauben in den Mund und Du beschwerst Dich, dass sie zu 
wenig gesalzen sind") und anstatt den Programmierern zu helfen, Ihren 
Code zu verbessern, machst Du Dich öffentlich in einem Forum darüber 
lustig?

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn es "Bashing" ist, eine dürftige IDE als solche zu bezeichnen, und
> eine Vermutung darum anzustellen, warum diese IDE trotz ihrer
> Dürftigkeit so oft verwendet wird, dann ...
>
> Soll ich schreiben, daß die IDE perfekt und wunderbar ist, weil sich
> Millionen von Nutzern ja schließlich nicht irren könnten?
>
> Da die IDE bereits solch elementaren Funktionen wie "zeige mir den
> Inhalt einer Headerdatei an" nicht kennt, wüsste ich nicht, wie anders
> als "dürftig" ich diese IDE bezeichnen sollte.

Wenn ich kurz einwenden dürfte, bin ja erst seit wenigen Wochen beim 
Arduino. Die Plattform gefällt mir von Tag zu Tag besser. Die IDE ist 
zwar wirklich "dürftig", weniger geht wohzl kaum noch. Der Mega 2560 
läuft hingegen absolut stabil und schnell wie der Blitz. Bei 120 
A4-Seiten Source (incl. inline-Doku) ist das, glaube ich, schon im 
positiven Sinne erwähnenswert.

Alle Fehler, die beim Programieren bisher auftraten, erwiesen sich 
später als Anwenderfehler, also meiner.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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900ss D. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> "Das kostete mal knapp über 50 Euro,"
>
> Nein, es kostet immer noch knapp 60€. Nur die Platine.

Falk hat es schon richtig erfasst, das hat mal viel weniger gekostet.
Das Basic mit Gehäuse war bei 50 Euro, die nackte Platine war da noch 
deutlich drunter, dann hat Microchip Atmel gekauft.

Lustigerweise ist das PicKit4 dem Atmel ICE sehr ähnlich.
Und das SNAP für unter 20 Euro ebenso.
Jetzt müsste man nur den SNAP im AS7 nutzen können, statt dessen wird AS 
aber zugunsten MPLAB-X eingestellt werden.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Christian J. schrieb:
> Arduino Fanboy D. schrieb:
>
>> Der Versuch mich so abzuwerten, in den Augen der Anderen, mag dir ja
>> gelingen. Aber dann in einem Schlag dann auch noch die (möglichst)...
>
> Ich denke ernsthaft, dass Du einen an der Murmel hast und therapeutische
> Hilfe benötigst nachdem ich mir so einiges von Dir hier durchgelesen
> haben. Werd erstmal ein richtiger ein Mann.... statt ein "Boy", leg Dir
> ein paar Eier zu und dann kannst du mitreden.

Diese Meinung vertreten hier sehr viele. Ist jedenfalls mein Eindruck 
beim Lesen. Ich denke, Arduino Fanboy ist noch in der Pubertät raus, 
gebt ihm noch etwas Zeit. Oder er hat wirklich einen "an der Murmel", 
weil er die Leute so angeht.

Autor: 900ss D. (900ss)
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Rudolph R. schrieb:
> Das Basic mit Gehäuse war bei 50 Euro

Ok, dass ist natürlich etwas anderes als nur die nackte Platine. Falk 
schrieb allerings Atmel-ICE.

Autor: Falk B. (falk)
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Stefanus F. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Aber ist das ein realer Preis oder eher ein Promotionsaktion?
>
> Dieses Bord ist seit einigen Jahren für unter 20€ zu haben. Bei Conrad
> und Reichelt kostet es etwa 15€ und du kannst es über Amazon auch direkt
> beim Hersteller bestellen.

Das mag ja sein, aber die Gewinnmarge dürfte nich allzu hoch sein. Muß 
sie wahrscheinlich auch nicht, denn diese Baords sind nur der 
Katalysator, um die eigentlichen Produkte, nämlich die Mikrocontroller, 
in den Markt zu bringen.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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900ss D. schrieb:
>> Das Basic mit Gehäuse war bei 50 Euro
>
> Ok, dass ist natürlich etwas anderes als nur die nackte Platine. Falk
> schrieb allerings Atmel-ICE.

Ja, Atmel-ICE, das gibt es in drei Varianten, Bare, Basic und äh, wie 
auch immer die letzte heisst.
Ohne alles, nur Platine.
Mit Gehäuse und einfachen Kabeln.
Wie Basic plus extra Kabel.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Falk B. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>>
>> Dieses Bord ist seit einigen Jahren für unter 20€ zu haben.
>
> Das mag ja sein, aber die Gewinnmarge dürfte nich allzu hoch sein.
> Muß sie wahrscheinlich auch nicht, denn diese Baords sind nur der
> Katalysator, um die eigentlichen Produkte, nämlich die Mikrocontroller,
> in den Markt zu bringen.

So ist das. Es gibt die Nucleo-Boards für ganz verschiedene µC von STM. 
Reichelt hat da eine große Auswahl. Und überall ist der ST-Link schon 
drauf. Eine IDE, bzw. gleich mehrere zur Auswahl gibt es komplett für 
lau. Und das ist dann eine "richtige" IDE. Mit Code completion, Debugger 
und allem PiPaPo. Über den Preis reißt Arduino jedenfalls nichts.

Arduino ist halt maximal vereinfacht. Das ist Segen und Fluch zugleich. 
Segen, weil es die Einstiegshürde auf fast 0 absenkt. Fluch, weil man 
auch fast nichts dabei lernt. Ein bißchen wie Fertiggerichte in der 
Mikrowelle aufwärmen vs. selber kochen.

Sobald man aus dem walled garden Arduino ausbrechen will, hat man die 
gleiche steile Lernkurve, die man gehabt hätte, wenn man Arduino vorher 
nicht gemacht hätte. Das führt dann bei vielen dazu, daß sie ihre heile 
Arduino-Welt gar nicht mehr verlassen wollen. Die Förmchen sind doch so 
schön bunt.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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SucheDisplay schrieb:
> Rufus Τ. F. schrieb:
>> Wenn es "Bashing" ist, eine dürftige IDE als solche zu bezeichnen, und
>> eine Vermutung darum anzustellen, warum diese IDE trotz ihrer
>> Dürftigkeit so oft verwendet wird, dann ...

>> Da die IDE bereits solch elementaren Funktionen wie "zeige mir den
>> Inhalt einer Headerdatei an" nicht kennt, wüsste ich nicht, wie anders
>> als "dürftig" ich diese IDE bezeichnen sollte.
>
> Wenn ich kurz einwenden dürfte, bin ja erst seit wenigen Wochen beim
> Arduino. Die Plattform gefällt mir von Tag zu Tag besser. Die IDE ist
> zwar wirklich "dürftig", weniger geht wohzl kaum noch. Der Mega 2560
> läuft hingegen absolut stabil und schnell wie der Blitz.

Tja. Nur ist das in keinster Weise das Verdienst von Arduino. Einen 
AVR auf eine Platine zu klatschen schafft nun wirklich jeder, sofern er 
sich an die elementaren Regeln hält (notfalls die Appnotes von Atmel 
lesen). Viele von uns haben das lange vor Arduino schon gemacht [1]. 
Oder einen AVR in DIP Bauform auf ein Steckbrett gesteckt und den Rest 
drum herum.

Die IDE hingegen, die ist zu 100% von den Arduino-Leuten. Und wie du so 
schön sagst, noch dürftiger hätte man das nicht machen können.


[1] mein Einstieg (in die Welt der AVRs) war mit einem AT90S2313 und 
einem Board ganz ähnlich diesem hier: http://rowalt.de/mc/index.htm. Und 
das erste richtige Projekt war ein usbasp mit einem ATMega8.

Autor: Christoph M. (mchris)
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>Tja. Nur ist das in keinster Weise das Verdienst von Arduino. Einen
>AVR auf eine Platine zu klatschen schafft nun wirklich jeder, sofern er
>sich an die elementaren Regeln hält (notfalls die Appnotes von Atmel
>lesen). Viele von uns haben das lange vor Arduino schon gemacht [1].
>Oder einen AVR in DIP Bauform auf ein Steckbrett gesteckt und den Rest
>drum herum.

Der entscheidende Punkt heutzutage aber ist: Hardware ist Nebensache und 
gibt's in allen "Farben und Formen". Entscheidender Faktor und mit 
höherer Wertschöpfung ist die Software. Deshalb kann man auch die 
meisten etwas leistungsfähigeren RasPi-Clones vergessen: zu viel 
Softwareaufwand.

>Tja. Nur ist das in keinster Weise das Verdienst von Arduino.

Der Verdienst von Arduino ist es, mit diversen Umständlichkeiten in der 
Mikrocontrollerentwicklung aufgeräumt zu haben.
Den größten Anteil daran dürfte wohl Hernando Barragán haben:
https://arduinohistory.github.io/

Es hilft wenig, sich über die Arduino Software- oder Libraries 
aufzuregen.

1. In anderen Tools finden sich immer auch Fehler. Man denke nur an die 
STM-HAL
2. Das Angebot an Arduino-Libraries ist so riesig, dass sie auf Dauer 
alle anderen Softwareframeworks schlagen wird.
3. Warum sollte man nicht auch in andere Systeme Kompatibilitäts APIs 
implementieren, an die man die Arduino-Libs andocken kann.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Ich bin eigentlich fast der Ansicht, daß viel zu viel über Arduino 
diskutiert bzw. gestritten wird. Beauty is in the eyes of the beholder, 
heißt es bei uns. Jeder sieht etwas anderes. Man kann ja auch beim 
Arduino über den Tellerrand schauen und sich spezielle Funktionalität 
selber zusammenstricken und selber kreativ werden. Bare Metal Zugang auf 
die HW ist ja nicht behindert. Jeder wird nach eigenen Kräften und 
Fähigkeiten damit zurecht kommen.

Was mich betrifft finde ich es nicht übermäßig produktiv andauernd die 
IDE zu kritisieren. Sie ist was sie ist - und, gets the job done. Nicht 
unbedingt was die Experten gewöhnt sind, aber alles wirklich Notwendige 
ist da um ein Programm auf den uC zu bringen. Es gibt bestimmt viele 
Leute die damit kein oder wenig Probleme damit haben.

Wenn man wie ich in den 70er Jahren mit Handassemblierung und Direkt 
Eingabe von 6800 Maschinen Instruktionen angefangen hat, kann wenig 
erschüttern. Da ist sogar das Arduino IDE ein Quantum Leap. Ich musste 
mir damals eigene Werkzeuge für einen HP71B schreiben um überhaupt 
mitmachen zu können weil professionelle Werkzeuge für den Hobbyist 
unerschwinglich waren und PCs überhaupt noch nicht gab. Aus dieser 
Perspektive ist es unrealistisch die Arduino Welt andauernd anzumachen. 
Arduino ist neben allen anderen Möglichkeiten nur ein freies Angebot Die 
angeprangerten Mängel von Arduino sind nicht das Ende der Welt. 
Fehlerfreie Alternativen gibt es auch nicht. Man muß sich immer auf 
"Surprises" gefaßt machen. Und wer mit den Errata der Bausteine vertraut 
ist, kann ein Lied davon singen.

Während stundenlang diskutiert und gestritten wird und philosphiert 
wird, erstellen andere ihre Projekte und freuen sich daran. What is 
wrong with that?

: Bearbeitet durch User
Autor: SucheDisplay (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Tja. Nur ist das in keinster Weise das Verdienst von Arduino. Einen
> AVR auf eine Platine zu klatschen schafft nun wirklich jeder, sofern er
> sich an die elementaren Regeln hält (notfalls die Appnotes von Atmel
> lesen). Viele von uns haben das lange vor Arduino schon gemacht [1].
> Oder einen AVR in DIP Bauform auf ein Steckbrett gesteckt und den Rest
> drum herum.

Ich finde das unfair, wie ihr mit dem Arduino umspringt. Kann es sein, 
dass ihr die Anwender meint?

Ich nehme ihn auch, den Arduino. Und ich habe schon zig Boards 
entwickelt, hard- u. firmwareseitig. Ich habe nur keine Lust (mehr), 
wenn ich, was nur selten der Fall ist, eine Steuerung brauche, in der 
Küchenspüle vorher Schaltungen zu ätzen. Das Arduino Board ist meiner 
Ansicht nach völlig ausgereift und kann alles, was man (ich) erwartet. 
Und ich bin mit "geht gerade so" nicht zufreiden, da wäre das Board 
schon zig x aus dem Fenster geflogen.

> Die IDE hingegen, die ist zu 100% von den Arduino-Leuten. Und wie du so
> schön sagst, noch dürftiger hätte man das nicht machen können.
>
>
> [1] mein Einstieg (in die Welt der AVRs) war mit einem AT90S2313 und
> einem Board ganz ähnlich diesem hier: http://rowalt.de/mc/index.htm. Und
> das erste richtige Projekt war ein usbasp mit einem ATMega8.

Meine letzte Aktion war PIC. Davor MCS51 und davor Z80. Z80 war am 
spannendsten und hat den meisten Spaß gemacht. Arduino fängt auch an, 
Spaß zu machen. Wegen der softwareseitigen Robustheit des uC. Von den 
120 A4 Seiten (wg. der dürftigen IDE programiere ich in M$ Word ;-) ), 
wohlgemerkt ist da die Dokum mit drin, ist nicht eine Zeile main (loop), 
alles, vom setup abgesehen, läuft im Timer Interrupt, und zwar 
problemlos. Ich bin erstaunt, was dieser kleine Chip hergibt.
 :-)

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Mich würde konkret mal interessieren, WAS es an dem Arduino auszusetzen 
gibt. Was ich vielleicht noch nicth gesehen habe. Und wie gesagt, ich 
bin kein anfänger und wenn ich Arduino programiere, erwarte ich kein 
"schlankes Prograqmm". Das weiß ich aber vorher. Bin überzeugt, das kein 
C-Compiler einer Assemblerumgebung das Wasser abgraben kann. Aber das 
ist C und nicht speziell Arduino. Was ist denn nun schlecht an dem Teil? 
Dass beim Zugriff auf Pins die Ports bei jedem Zugriff berechnet werden 
müssen? Das habe ich versucht zu patchen. Habe es auch geschaft und der 
zeitliche Vorteil war erstaunlich ... klein. Ich habe bisher keine 
großen Schwächen des Boards entdeckt, nur dei IDE ist halt Kacke und der 
fehlende debugger.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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SucheDisplay schrieb:
> Ich nehme ihn auch, den Arduino.
> Das Arduino Board ist meiner
> Ansicht nach völlig ausgereift und kann alles, was man (ich) erwartet.

Also ob es nur eins gäbe.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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SucheDisplay schrieb:
> ich bin kein anfänger und wenn ich Arduino programiere,
> erwarte ich kein "schlankes Programm". Das weiß ich aber vorher.

Der durchschnittliche Arduino Entwickler erkennt das nicht, weil er eben 
nicht erfahren ist und sein Framework nicht hinterfragt.

Der Knackpunkt ist, dass Arduino unter anderem als Lernplattform für 
Anfänger empfohlen wird. Das System verleitet jedoch dazu, die 
Datenblätter der Mikrochips nicht zu lesen und die Programmiersprache 
nur sehr oberflächlich kennenzulernen. Viele erfahrene Entwickler lehnen 
diese Form der Ausbildung ab.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dussel (Gast)
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SucheDisplay schrieb:
> Ich finde das unfair, wie ihr mit dem Arduino umspringt. Kann es sein,
> dass ihr die Anwender meint?
Da denke ich. Ich und wahrscheinlich auch die meisten anderen haben 
nichts gegen Arduino ansich. Die Hardware ist ein fertiges und billiges 
Board und mit der Software kann man schnell einfache Programm schreiben.

Was wahrscheinlich negativ auffällt sind die relativ wenigen Leute, die 
mit Arduino was zusammenstecken und sich arrogant als die größten 
aufführen.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Stefanus F. schrieb:

> Also ob es nur eins gäbe.

Die pauschale Abneigung nennt aber immer nur "den Arduino". Ich lese 
aber nicht jeden Tag hier und meine Info ist daher lückenhaft.


Stefanus F. schrieb:
> Der durchschnittliche Arduino Entwickler erkennt das nicht, weil er eben
> nicht erfahren ist und sein Framework nicht hinterfragt.

Den "durchschnittliche Arduino Entwickler" erkennt man wohl an wenigen 
Zeilen Code. Wer ein komplexes Programm schreibt, kommt doch gar nicht 
an einer strukturierten, und damit professionellen Denkweise vorbei. Für 
20 Zeilen Code braucht es die aber nicht, da stimme ich dir zu. 20 
Zeilen Code würde ich aber auch nicht Programm nennen.




> Der Knackpunkt ist, dass Arduino unter anderem als Lernplattform für
> Anfänger empfohlen wird.

Ich dachte, Arduino sei in der Musikerszene zuhause. Habe da mal 
nebenbei was gelesen. Wer ernsthaft uC's programieren will, wird in den 
meisten Fällen wissen, dass Assembler hier die erste Wahl ist.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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SucheDisplay schrieb:
> Wer ernsthaft uC's programieren will, wird in den
> meisten Fällen wissen, dass Assembler hier die erste Wahl ist.

Sicher doch, deswegen sind fast alle kommerziellen Geräte dieser Welt in 
Assembler programmiert worden. Träum' weiter.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Dussel schrieb:
> Was wahrscheinlich negativ auffällt sind die relativ wenigen Leute, die
> mit Arduino was zusammenstecken und sich arrogant als die größten
> aufführen.

Ich habe hier noch nie einen solchen gesehen. Kann man mal so einen 
Kommi verlinken ?

Das Gegenteil begegnet einem viel öfter. Nein, ich nenne jetzt keine 
Namen, aber die "Opposition" hat m.E. den Faden verloren und sieht in 
jedem Nutzer einen Feind. Der Name Arduino reicht schon, und die 
Zeitbombe tickt. Das ist auch nicht ok. Aber ich sehe mir gerne einen 
Kommi eines arroganten Arduino Dilettanten an. Vielleicht versteh ich 
dann besser, was in den Köpfen mancher Opppositioneller vor sich geht.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Stefanus F. schrieb:

> Sicher doch, deswegen sind fast alle kommerziellen Geräte dieser Welt in
> Assembler programmiert worden. Träum' weiter.

Ja aber doch wohl zum lernen. Darum ging es doch gerade.

Ich habe im Keller noch ein paar Schubladen BASIC-Stamps, Träume sind 
das keine.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Axel S. schrieb:
> Die IDE hingegen, die ist zu 100% von den Arduino-Leuten. Und wie du so
> schön sagst, noch dürftiger hätte man das nicht machen können.

Du meinst wahrscheinlich auch, Du bist kein bisschen überheblich - oder?

Zeig doch bitte mal, welche Super-tollen Dinge Du so vollbracht hast.

Christoph M. schrieb:
> Es hilft wenig, sich über die Arduino Software- oder Libraries
> aufzuregen.
>
> 1. In anderen Tools finden sich immer auch Fehler. Man denke nur an die
> STM-HAL
> 2. Das Angebot an Arduino-Libraries ist so riesig, dass sie auf Dauer
> alle anderen Softwareframeworks schlagen wird.
> 3. Warum sollte man nicht auch in andere Systeme Kompatibilitäts APIs
> implementieren, an die man die Arduino-Libs andocken kann.

Ja - wenn auch vorherige Beiträge (so weit ich mich erinnere) einen 
anderen "Grundton" hatten.

Gerhard O. schrieb:
> Was mich betrifft finde ich es nicht übermäßig produktiv andauernd die
> IDE zu kritisieren. Sie ist was sie ist - und, gets the job done. Nicht
> unbedingt was die Experten gewöhnt sind, aber alles wirklich Notwendige
> ist da um ein Programm auf den uC zu bringen. Es gibt bestimmt viele
> Leute die damit kein oder wenig Probleme damit haben.

So sehe ich das auch. Oft probiere ich etwas mit dem Arduino - und den 
teilweise nicht so schönen Bibliotheken - einfach mal aus, um es dann 
nach meinen Wünschen uns mit meiner Umgebung umzusetzen. Oft reicht mir 
auch die Arduino-Version für meine Spielereien aus - so lange es nicht 
zeitkritisch ist oder ich besondere Anforderungen habe. Dann kan ich 
ergänzen oder gezielt eingreifen - bzw. "meine " Version entwickeln.

Stefanus F. schrieb:
> Der durchschnittliche Arduino Entwickler erkennt das nicht, weil er eben
> nicht erfahren ist und sein Framework nicht hinterfragt.

Definiere mal den "durchschnittlichen Arduino Entwickler" bitte.

Falk B. schrieb:
> Arduino ist wie die Deutsche Bahn. Nicht perfekte und mit Macken, aber
> DEUTLICH besser als sein Ruf.

Ja.

Christian J. schrieb:
> Ich denke ernsthaft, dass Du einen an der Murmel hast und therapeutische
> Hilfe benötigst nachdem ich mir so einiges von Dir hier durchgelesen
> haben. Werd erstmal ein richtiger ein Mann.... statt ein "Boy", leg Dir
> ein paar Eier zu und dann kannst du mitreden.

Das ist wahre Diskussions-Kultur - bravo. Hier habe ich Deinen 
"Grundton" wieder :-( . Du bist der Beste :-)

Hast Du Dir die Beiträge von "Arduino Fanboy" eigentlich mal angeschaut? 
Deutlich mehr Inhalt, wie von div. anderen Konsorten - anonyme Schwaller 
nehme ich sowieso aus, da ich die ignoriere (mehr oder weniger) - hier 
gebracht.

Autor: Christoph M. (mchris)
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Autor: Gerhard O. (gerhard_)
>Ich bin eigentlich fast der Ansicht, daß viel zu viel über Arduino
>diskutiert bzw. gestritten wird. Beauty is in the eyes of the beholder,
>heißt es bei uns. Jeder sieht etwas anderes. Man kann ja auch beim
>Arduino über den Tellerrand schauen und sich spezielle Funktionalität
>selber zusammenstricken und selber kreativ werden. Bare Metal Zugang auf
>die HW ist ja nicht behindert. Jeder wird nach eigenen Kräften und
>Fähigkeiten damit zurecht kommen.

Ich weiß jetzt nicht, ob man sich unbedingt streiten muss.
Arduino ist meiner Meinung nach gut dafür geeignet, gemeinsame 
Coding-Rules und API Rules für Entwickler zu finden.
Das Problem in großen Softwareteams ist, eine gemeinsame Sprache und 
Begriffe zu finden, die alle verstehen.

Es ist unnötig, dass eine Mikrcontrollerfirma Begriffe für den 
Pinzugriff so nennt und die nächste wider anders. Das eben wird mit 
einer gemeinsamen Konvention verhindert. Mehr noch: durch die gleich 
Benennung und einheitliche APIs wird Software austauschbar. Genau das 
wird durch die Arduino-Bibliotheken möglich: manche laufen auf 100.ten 
verschiedener Mikrocontrollerarichtekturen.

Und das ist eben der Unterschied zu den 70.ern: dort wurde noch über den 
"Code-Reuse" in den Fachzeitschriften philosphiert und es hat Jahrzehnte 
gedauert, bis das einigermaßen möglich war.

Heute leben wir in den Zeiten des Code-Reuse und eine neue Generation 
von Entwicklern ist richtig gut darin, z.B. das hier:
Beitrag "Neues, halbfertiges Elektronik-CAD-Programm"

Es ist ein Paradigmenwechsel: während man bei den hier weit verbreiteten 
AVRs hier im Forum noch alles im Griff hatte, verwendet heute jeder 
einen ARM mit riesigem Speicher und externen Biblotheken.

Was liegt da näher, als alles mit einer gemeinsamen Konvention zu 
entwickeln, damit die Dinge austauschbar werden?

Diese Konvention und Normierung kann Arduino durchaus bieten. Etwas 
anderes in ähnlicher Größe sehe ich nicht.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Dieter F. schrieb:
> Christoph M. schrieb:
>> Es hilft wenig, sich über die Arduino Software- oder Libraries
>> aufzuregen.
>>
>> 1. In anderen Tools finden sich immer auch Fehler. Man denke nur an die
>> STM-HAL
>> 2. Das Angebot an Arduino-Libraries ist so riesig, dass sie auf Dauer
>> alle anderen Softwareframeworks schlagen wird.
>> 3. Warum sollte man nicht auch in andere Systeme Kompatibilitäts APIs
>> implementieren, an die man die Arduino-Libs andocken kann.
>
> Ja - wenn auch vorherige Beiträge (so weit ich mich erinnere) einen
> anderen "Grundton" hatten.

Entschuldige bitte - ich habe "Christoph M." und "Christian J." in einen 
Sack geworfen - ich gehe dafür in "Sack und Asche"

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> auch die Arduino-Version für meine Spielereien aus - so lange es nicht
> zeitkritisch ist oder ich besondere Anforderungen habe.

?
Ich habe extrem zeitkritische Funktionen umgesetzt, läuft bisher 
problemlos auf Arduino. Ich sehe auch keinen Grund, warum das bei 8 MHz 
nicht sein sollte. Wer das nicht hinkriegt, sllte besser Bäcker lernen. 
Am Arduino liegt das jedenfalls nicht.

> Hast Du Dir die Beiträge von "Arduino Fanboy" eigentlich mal angeschaut?
> Deutlich mehr Inhalt, wie von div. anderen Konsorten - anonyme Schwaller

Darum geht es doch gar nicht. In welcher Zeit leben wir eigentlich? Ist 
"Deutlich mehr Inhalt" ein Argument, pausenlos andere Leute anzuspucken 
und per Email die ;Mitglieder gegeneinander zu hetzen? Ehrlich gesagt 
beschämt es mich mehr, wenn sich jemand für diesen "Boy" einsetzt als 
die Taten des Forenmonsters selbst. Es gibt Dinge, die kann man nicht 
durch Können aufwiegen. Schlechtes Benehmen gehört dazu, KO-Kriterium 
und absolutes NoGo

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Ich warte immer noch den Link zu dem Kommi eines arroganten Arduino 
Users. Kann ich ihn bitte sehen?

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Dieter F. schrieb:
> Definiere mal den "durchschnittlichen Arduino Entwickler" bitte.

Bastler und unerfahrene Softwareentwickler

Ich bin Bastler und erfahrener Softwareentwickler.

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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SucheDisplay schrieb:
> Wer ernsthaft uC's programieren will, wird in den
> meisten Fällen wissen, dass Assembler hier die erste Wahl ist.

SucheDisplay schrieb:
> Ich habe extrem zeitkritische Funktionen umgesetzt, läuft bisher
> problemlos auf Arduino. Ich sehe auch keinen Grund, warum das bei 8 MHz
> nicht sein sollte. Wer das nicht hinkriegt, sllte besser Bäcker lernen.
> Am Arduino liegt das jedenfalls nicht.

Schwaller - anonoym dazu, das passt :-) - vermutlich H4, zum Bäcker hat 
es nicht gereicht :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Stefanus F. schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Definiere mal den "durchschnittlichen Arduino Entwickler" bitte.
>
> Bastler und unerfahrene Softwareentwickler
>
> Ich bin Bastler und erfahrener Softwareentwickler.

Ich bin Bastler und erfahrener Softwareentwickler (nicht auf MC) und 
nutze trotzdem (teilweise) Arduino, wie geschrieben. Muss ich jetzt 
einen gelben Stern tragen?

Wie definierst Du eigentlich "erfahrener Softwareentwickler"?

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Dieter F. schrieb:
> Wie definierst Du eigentlich "erfahrener Softwareentwickler"?

Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern 
mindestens 5 Projekte mit völlig unterschiedlichen Arbeitsmitteln 
umgesetzt hat. Also nur C/C++ oder nur 8bit Mikrocontroller reicht mir 
nicht für einen Senior Titel.

Ich nutze auch manchmal das Arduino Framework. Die sogenante IDE gefällt 
mir aber gar nicht.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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Dieter F. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Die IDE hingegen, die ist zu 100% von den Arduino-Leuten. Und wie du so
>> schön sagst, noch dürftiger hätte man das nicht machen können.
>
> Du meinst wahrscheinlich auch, Du bist kein bisschen überheblich - oder?
> Zeig doch bitte mal, welche Super-tollen Dinge Du so vollbracht hast.

Albern. Muß man jetzt schon selber eine IDE geschrieben haben, um eine 
dürftige IDE erkennen zu können? Warum hebst du das auf eine persönliche 
Ebene? Ist die Arduino-IDE dein Werk?

Schau dir doch einfach mal eine ernst gemeinte IDE an. Irgendeine. 
Eclipse, MPLAB-X, Atollic, Code::Blocks, ja meinetwegen auch Visual 
Studio. Und dann vergleiche das mit dem was Arduino als "IDE" 
bezeichnet. Welches andere Attribut als "dürftig" kommt dir da in den 
Sinn?

Angesichts dieser erdrückenden Fülle an existierendem, funktionierendem 
und obendrein meist auch kostenlosem Code frage ich mich, warum die 
Arduino-Leute das Rad nochmal erfinden mußten. Und dann auch noch 
dreieckig. OK, ich weiß. Es sollte einfach sein. Den Anwender nicht 
überfordern. Aber man kann es mit dem vereinfachen auch übertreiben.

Und nur damit das klar ist: meinetwegen soll jeder mit der Arduino IDE 
programmieren, der das möchte. Wir leben in einem freien Land. Aber: 
lauft dann bitte nicht herum und erzählt jedem, das wäre das Beste seit 
geschnittenem Brot. Ist es nicht. Und so wie ich euch die Freiheit 
lasse, mit einer dürftigen IDE zu arbeiten, erwarte ich im Gegenzug die 
Freiheit, eine dürftige IDE ebenso nennen zu dürfen.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Zwischen meinem letzten Beitrag sind nun über zwei Stunden vergangen. 
Was ist das Resultat?
Kein einziger von Euch hat in der Zeit höchstwahrscheinlich nicht einmal 
einen einzigen Code Character in den Editor fallen lassen.

Das ist schon sehr traurig:-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Gerhard O. schrieb:
> Kein einziger von Euch hat in der Zeit höchstwahrscheinlich nicht einmal
> einen einzigen Code Character in den Editor fallen lassen.

Heute ist ja auch Wochenende. Montag muss ich wieder programmieren. 
Heute kommuniziere ich mit euch und klebe derweil einen 
Hölzernen-Bausatz zusammen.

Axel S. schrieb:
> Arduino ist halt maximal vereinfacht ...
> Ein bißchen wie Fertiggerichte in der
> Mikrowelle aufwärmen vs. selber kochen.

Schöner Vergleich.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Stefanus F. schrieb:
> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
> mindestens 5 Projekte mit völlig unterschiedlichen Arbeitsmitteln
> umgesetzt hat. Also nur C/C++ oder nur 8bit Mikrocontroller reicht mir
> nicht für einen Senior Titel

Zeig mal Dein CV :-)

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Axel S. schrieb:
> Albern. Muß man jetzt schon selber eine IDE geschrieben haben, um eine
> dürftige IDE erkennen zu können?

Ja - kritisieren kann jeder - machen nur wenige.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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...

Axel S. schrieb:
> Und so wie ich euch die Freiheit
> lasse, mit einer dürftigen IDE zu arbeiten, erwarte ich im
> Gegenzug die
> Freiheit, eine dürftige IDE ebenso nennen zu dürfen.

Ich verstehe wirklich nicht, warum das andauernd unterstrichen werden 
muß. Wenn die Leute mit ihren gewählten Werkzeuge klarkommen ist das 
doch ihre Sache. Ich finde es auch nicht unter meiner Würde dann und 
wann mit der Arduino IDE was auf die Beine zu stellen, trotzdem ich in 
der Firma wahrscheinlich die selben Werkzeuge wie Du verwendest. So 
what.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Laß doch die anderen das verwenden
Was ihnen zusagt. Der Appettit kommt mit dem Essen. Wer sich wirklich 
ernsthaft mit etwas beschäftigt wächst meistens dabei und erweitert 
seinen Horizont. Daß Arduino einen unentrinnbarwn Kokon spinnt kann ich 
einfach nicht akzeptieren. Viele von Euch haben in den siebziger Jahren 
auch oft mit FORTRAN, APL, ALGOL, oder BASIC angefangen. Einfach darum 
weil das entweder in den Universitäten gelehrt wurde oder man als 
Hobbyist darauf Zugang hatte. Kommt doch mal von den hohen Rössern 
herunter. Viele haben mal bescheiden angefangen. Für die heutige 
Generation ist das oft Arduino. So what. Der Horizont läßt sich 
heutzutage nicht mehr begrenzen. Jeder hat die Möglichkeit über den 
Tellerrand zu klimmen und weiterzulernen. Kein Mensch ist gezwungen auf 
seinen Stand stehen zu bleiben.

Ich verstehe einige von Euch wirklich nicht ganz. Immer muß jeder in 
sein Loch gehammert werden damit die Welt für Euch in Ordnung bleibt. 
Ehrlich!

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Stefanus F. schrieb:
> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
> mindestens 5 Projekte mit völlig unterschiedlichen Arbeitsmitteln
> umgesetzt hat. Also nur C/C++ oder nur 8bit Mikrocontroller reicht mir
> nicht für einen Senior Titel.

Übrigens setze ich seit ca. 30 Jahren > 50 Projekte bei div. Kunden mit 
anderen Softwareentwicklern und unterschiedlichsten Arbeitsmitteln um 
und habe keine Ahnung von STM32... - bin ich ein erfahrener 
Softwareentwickler?

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Stefanus F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Kein einziger von Euch hat in der Zeit höchstwahrscheinlich nicht einmal
>> einen einzigen Code Character in den Editor fallen lassen.
>
> Heute ist ja auch Wochenende. Montag muss ich wieder programmieren.
> Heute kommuniziere ich mit euch und klebe derweil einen
> Hölzernen-Bausatz zusammen.
>
Soooh, I see...
> Axel S. schrieb:
>> Arduino ist halt maximal vereinfacht ...
>> Ein bißchen wie Fertiggerichte in der
>> Mikrowelle aufwärmen vs. selber kochen.
>
> Schöner Vergleich.
Schon wieder gehts los mit dem Hammer:-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Dieter F. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
>> mindestens 5 Projekte mit völlig unterschiedlichen Arbeitsmitteln
>> umgesetzt hat. Also nur C/C++ oder nur 8bit Mikrocontroller reicht mir
>> nicht für einen Senior Titel.
>
> Übrigens setze ich seit ca. 30 Jahren > 50 Projekte bei div. Kunden mit
> anderen Softwareentwicklern und unterschiedlichsten Arbeitsmitteln um
> und habe keine Ahnung von STM32... - bin ich ein erfahrener
> Softwareentwickler?

Das muß eigentlich eher Dein Chef und Kunden beurteilen:-)

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Dieter F. schrieb:
> Übrigens setze ich seit ca. 30 Jahren > 50 Projekte ...

Genau dieses "meiner ist aber länger" Gehabe wollte ich vermeiden, 
deswegen werde ich mich hier zu meinem CV nicht äussern.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Gerhard O. schrieb:
> Das muß eigentlich eher Dein Chef und Kunden beurteilen:-)

Habe ich Dich gefragt? Eher nicht ...

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Stefanus F. schrieb:
> Genau dieses "meiner ist aber länger" Gehabe wollte ich vermeiden,
> deswegen werde ich mich hier zu meinem CV nicht äussern.

Ja klar. :-)

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Dieter F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Das muß eigentlich eher Dein Chef und Kunden beurteilen:-)
>
> Habe ich Dich gefragt? Eher nicht ...

War ja nur freundschaftlich gemeint.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Dieter F. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Genau dieses "meiner ist aber länger" Gehabe wollte ich vermeiden,
>> deswegen werde ich mich hier zu meinem CV nicht äussern.
>
> Ja klar. :-)

Du willst es nicht anders. Deiner * ist länger, aber nur ein bisschen. 
Dafür kenne ich mich zum Ausgleich ein bisschen mit STM32 aus. So, jetzt 
habe ich es Dir aber gegeben.

*) Der Erfahrungsschatz ist natürlich gemeint, war klar, oder?

: Bearbeitet durch User
Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Stefanus F. schrieb:
> Du willst es nicht anders. Deiner ist länger, aber nur ein bisschen.
> Dafür kenne ich mich zum Ausgleich ein bisschen mit STM32 aus. So, jetzt
> habe ich es Dir aber gegeben.

Schade - bisher fand ich Deine Beiträge und Deine Web-Site eigentlich 
interessant. Werde ich wohl überdenken müssen. Schönen Tag noch.

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Dieter F. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
>> mindestens 5 Projekte mit völlig unterschiedlichen Arbeitsmitteln
>> umgesetzt hat. Also nur C/C++ oder nur 8bit Mikrocontroller reicht mir
>> nicht für einen Senior Titel.
>
> Übrigens setze ich seit ca. 30 Jahren > 50 Projekte bei div. Kunden mit
> anderen Softwareentwicklern und unterschiedlichsten Arbeitsmitteln um
> und habe keine Ahnung von STM32... - bin ich ein erfahrener
> Softwareentwickler?

Ich finde es eigentlich interessant, daß so viele Leute immer gleich das 
Negative interpretieren.

Wenn Du schon seit 30 Jahren erfolgreich zur Zufriedenheit Deiner Kunden 
und der Firma entwickelst, kann ich es doch logischerweise nicht negativ 
gemeint haben. Warum also immer zuerst schießen?

Autor: Christoph M. (mchris)
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: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Stefanus F. schrieb:
> Genau dieses "meiner ist aber länger" Gehabe wollte ich vermeiden

dann wäre es doch toll wenn du öfters deinen Schreibreflex unterdrückst, 
du hast auf deinem Gebiet Erfahrung und wenn du das weitergibts ist es 
toll.
Zu anderem halte dich einfach etwas zurück, das würde viele hier freuen.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Gerhard O. schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Stefanus F. schrieb:
>>> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
...
> Wenn Du schon seit 30 Jahren erfolgreich zur Zufriedenheit Deiner Kunden
> und der Firma entwickelst, kann ich es doch logischerweise nicht negativ
> gemeint haben. Warum also immer zuerst schießen?

Kannst Du mir bitte erklären, worauf Du Dich beziehst - ich kann dass 
dem vorstehenden Text nicht entnehmen.

Autor: Christoph M. (mchris)
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Die ChipKit IDE für die PICs ist witzigerweise rot.

https://reference.digilentinc.com/chipkit_dp32/refmanual

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Dieter F. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Dieter F. schrieb:
>>> Stefanus F. schrieb:
>>>> Jemand, der mindestens 10 Jahre zusammen mit anderen Softwareentwicklern
> ...
>> Wenn Du schon seit 30 Jahren erfolgreich zur Zufriedenheit Deiner Kunden
>> und der Firma entwickelst, kann ich es doch logischerweise nicht negativ
>> gemeint haben. Warum also immer zuerst schießen?
>
> Kannst Du mir bitte erklären, worauf Du Dich beziehst - ich kann dass
> dem vorstehenden Text nicht entnehmen.

Das ist ähnlich wie mit Witzen. Wenn man es erklären muß, wird er fad.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Christoph M. schrieb:
> Die ChipKit IDE für die PICs ist witzigerweise rot.

Eigentlich sollte das Farbschema vom Betriebssystem vorgegeben sein.

Autor: Dieter F. (jim_quakenbush)
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Gerhard O. schrieb:
> wird er fad

Ja.

Autor: Christoph M. (mchris)
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Autor: Stefanus F. (stefanus)
>Eigentlich sollte das Farbschema vom Betriebssystem vorgegeben sein.

Ich bin nur drauf gekommen, weil mir ein Bekannter erzählt hat, dass 
seine IDE von Mikroelektronika rot ist. Ich glaube er verwendet MSP430 
Arduino ähnliche Platinen. Wenn man genau auf das Bild oben schaut, 
sieht man, dass der Balken unterhalb des eigentlichen Fensterbalkens rot 
ist. Ich glaube, dass ist durch den Java-Source beeinflussbar.

Autor: Christoph M. (mchris)
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Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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SucheDisplay schrieb:
> Mich würde konkret mal interessieren, WAS es an dem Arduino auszusetzen
> gibt.

In erster Linie die IDE, die Dinge, die in anderen IDEs seit Ewigkeiten 
eine Selbstverständlichkeit sind, nicht anbietet.

Ein Punkt, den ich für essentiell wichtig halte, ist die Möglichkeit, 
eine eingebundene """"Library"""" ansehen zu können.

Normale IDEs ermöglichen das durch einen Rechtsklick auf die Zeile mit 
der #include-Anweisung. Die öffnen dann die entsprechende Datei in einem 
neuen Editor-Fenster oder -Tab.

Ebenfalls wichtig ist es, sich die Definition oder Deklaration einer 
Funktion oder eines Symbols ansehen zu können. Normale IDEs ermöglichen 
das durch einen Rechtsklick auf den Namen der Funktion oder des Symbols, 
und öffnen dann die entsprechende Datei in einem neuen Fenster oder Tab, 
und heben die betreffende Codestelle hervor.

Das ist für das Verstehen von """"Libraries"""" durchaus sehr wichtig; 
wenn man beispielsweise sieht, daß eine Funktion XY mit einer 
vordefinierten Konstanten BLAFUSEL irgendwas bestimmtes anstellt, dann 
ist es interessant zu wissen, welche anderen Konstanten es gibt, um 
mit der Funktion anderes anzustellen. Das findet man mit der 
"Gehe-zur-Definition"-Methode am schnellsten heraus; in der 
Dokumentation in einem Webbrowser o.ä. danach suchen zu müssen, ist 
mühselig und umständlich, und setzt voraus, daß derjenige, der den Code 
gebastelt hat, sich auch die Mühe der Dokumentation gemacht hat. Hmm. 
Worum ging es im Eröffnungsposting dieses Threads doch gleich?

Das trifft auch für zum Arduino-Umfang gehörende Funktionen und Symbole 
zu, auch hier ist es lehrreich, die Definitionen bzw. Deklarationen 
ansehen zu können.

Und genau das bietet die Arduino-IDE aus unverständlichen Gründen nicht.

Man kann sich natürlich eine andere IDE einrichten (wie z.B. Microsoft 
Visual Code mit dem Arduino-Plugin), aber das erfordert dann wieder 
einigen Einrichtungsaufwand (ich habe das gerade mal auf meinem Mac 
ausprobiert, bis das auch nur ein Programm übersetzen konnte, war viel 
Gestocher nötig, und einige gut versteckten Pfade mussten von Hand 
gesetzt werden. Das ist nichts für Anfänger, die bei der ersten 
Fehlermeldung das Handtuch werfen).

Christoph M. schrieb:
> weil mir ein Bekannter erzählt hat, dass seine IDE von Mikroelektronika
> rot ist.

Das dürfte nicht die IDE von Mikroelektronika sein, sondern "Energia". 
Das ist ein Arduino-Lookalike für diverse µC-Familien von TI.

https://jeelabs.org/wp-content/uploads/2012/09/Screen-Shot-2012-09-18-at-22.57.481.png

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Falk B. (falk)
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Gerhard O. schrieb:
> Ich bin eigentlich fast der Ansicht, daß viel zu viel über Arduino
> diskutiert bzw. gestritten wird. Beauty is in the eyes of the beholder,

Nö. The beauty lies in the eye of the beerholder ;-)

> Während stundenlang diskutiert und gestritten wird und philosphiert
> wird, erstellen andere ihre Projekte und freuen sich daran. What is
> wrong with that?

Der deutsche Perfektionismus!

Autor: oniudrA (Gast)
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Nur eine bescheiden Frage:
Wo ist den die Möglichkeit, die Schrift in den Tablaschen zu vergrößern? 
Ich bekomme immer ein nervöses Augenzucken bei dem Mäusedreck unter 
Windoof. Barrierefrei ist anders.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Dieter F. schrieb:
> Muss ich jetzt einen gelben Stern tragen?

Auf keinen Fall, als Dummkopf eher die Narrenkappe.


Bäcker kannst du aber auf jeden Fall noch werden. Da bin ich mir 100% 
sicher.

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Axel S. schrieb:
> Dieter F. schrieb:
>> Du meinst wahrscheinlich auch, Du bist kein bisschen überheblich - oder?
>> Zeig doch bitte mal, welche Super-tollen Dinge Du so vollbracht hast.
>
> Albern. Muß man jetzt schon selber eine IDE geschrieben haben, um eine
> dürftige IDE erkennen zu können? Warum hebst du das auf eine persönliche
> Ebene?

Vorsicht! Mit Dieter F. hat eine bestimmte Sorte Mensch den Raum 
betreten. Ammüsant ist es trotzdem: Mit dem Alias "quakenbush" hat Freud 
längst alles bekannt gegeben :-]]

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> SucheDisplay schrieb:
>> Mich würde konkret mal interessieren, WAS es an dem Arduino auszusetzen
>> gibt.
>
> In erster Linie die IDE, die Dinge, die in anderen IDEs seit Ewigkeiten
> eine Selbstverständlichkeit sind, nicht anbietet.
>
> Ein Punkt, den ich für essentiell wichtig halte, ist die Möglichkeit,
> eine eingebundene """"Library"""" ansehen zu können.
>
> Normale IDEs ermöglichen das durch einen Rechtsklick auf die Zeile mit
> der #include-Anweisung. Die öffnen dann die entsprechende Datei in einem
> neuen Editor-Fenster oder -Tab.

Ist schon klar. Ich habe mir die Mühe noch nicht gemacht, aber es gibt 
doch bestimmt alternativen IDEs?

Absurd finde ich das schon. Weil die IDE nichts taugt, ist "der Arduino" 
sch*** !! Vielleicht sollte man sich die Leute näher ansehen, die (und 
zwar immer mit übelsten persönlichen Beleidigungen) hier den "Wisser" 
raushängen.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Und genau das bietet die Arduino-IDE aus unverständlichen Gründen nicht.

Verstehe ich auch nicht. Dabei haben wir mit Doxygen ein einfaches 
Werkzeug, um Doku direkt in die Header einzubetten und in 
unterschiedlichen Formen zu publizieren.

Die Arduino Macher haben das Rad (IDE) sicher neu erfunden, weil sie den 
Anfänger nicht mit zu vielen Einstellmöglichkeiten überfordern wollten. 
Wenn ich an den Tag zurück denke, als ich zum ersten mal Eclipse sah 
muss ich mich heute noch schütteln (trotzdem arbeite ich damit).

Aber ich finde, dass sie es übertrieben haben. Als Mittelweg kann ich 
jedem nur QT Creator empfehlen, diese IDE kann man wie viele andere auch 
problemlos als "besseren" Editor für Arduino nutzen (Anleitung: 
http://stefanfrings.de/avr_tools/index.html#qtcreator). Die QT IDE macht 
auf mich einen aufgeräumten Eindruck. Anfangs dachte ich noch "da fehlt 
doch die Hälfte", aber dem ist nicht so. QT Creator enthält alle 
wesentlichen Funktionen. Für mich wichtig sind:

- Die von Rufus genannte Möglichkeit, zur Definition eines Symbols zu 
springen
- Automatischer Syntax-Check während der Eingabe
- Automatischer Check auf mögliche Fehler (z.B. Zugriff auf nicht 
initialisierte Zeiger, unbenutzte Variablen, Bedingungen die immer TRUE 
oder FALSE ergeben).
- Refactoring
- Syntax Highlighting
- Automatische Formatierung
- Debugging (leider nur für PC Programme implementiert)
- Unterstützung von Versions-Management (SVN, HG, GIT, etc)

Die Arduino IDE enthält davon ungefähr nichts. Eigentlich ist sie noch 
dummer, als Gedit, Notepad++, Programmers Notepad, EditPad, ...

Das ist keine IDE, das ist nicht einmal ein ernst zu nehmender 
Texteditor. Die paar Menüpunkte drumherum (Compilieren, Flashen, 
Plattform wählen, etc.) helfen vielleicht dem Anfänger bei seinem ersten 
Projekt. Man bricht sich aber auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man 
diese Sachen an der Kommandozeile oder mit Konfigurationsdateien machen 
würde.

Wenn ich heute jemandem erzähle, wie man einfache PC Programme auf der 
Kommandozeile compiliert, höre ich oft: "ach, so einfach ist das? Das 
hätte ich nicht gedacht!"

gcc meinprogramm.c

Oder in Java: javac meinprogramm.java

Also: RTFM!

Auch ohne Arduino ist das Programmieren heute gefühlt mindestens 10x 
einfacher und komfortabler geworden, als in den 70er Jahren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Olive W. (bittermelone)
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SucheDisplay schrieb:
> Absurd finde ich das schon. Weil die IDE nichts taugt, ist "der Arduino"
> sch*** !!

Im Gegenteil: Gerade weil Arduino was taugt, ist es so bedauerlich, dass 
die IDE so unbrauchbar ist.

Ein vernünftiger Texteditor und ein paar Basis-IDE-Funktionen wären doch 
gerade auch für Anfänger wichtig.

Autor: Falk B. (falk)
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Stefanus F. schrieb:

> Verstehe ich auch nicht. Dabei haben wir mit Doxygen ein einfaches
> Werkzeug, um Doku direkt in die Header einzubetten und in
> unterschiedlichen Formen zu publizieren.

Mag sein.

> Die Arduino Macher haben das Rad (IDE) sicher neu erfunden,

Nö, sie haben es nur auf das extreme Minimum reduziert. Drüber kann man 
streiten.

> weil sie den
> Anfänger nicht mit zu vielen Einstellmöglichkeiten überfordern wollten.

Was auch richtig ist!

> Wenn ich an den Tag zurück denke, als ich zum ersten mal Eclipse sah
> muss ich mich heute noch schütteln (trotzdem arbeite ich damit).

EBEN!!!

> Aber ich finde, dass sie es übertrieben haben. Als Mittelweg kann ich
> jedem nur QT Creator empfehlen, diese IDE kann man wie viele andere auch
> problemlos als "besseren" Editor für Arduino nutzen (Anleitung:
> http://stefanfrings.de/avr_tools/index.html#qtcreator). Die QT IDE macht
> auf mich einen aufgeräumten Eindruck. Anfangs dachte ich noch "da fehlt
> doch die Hälfte", aber dem ist nicht so. QT Creator enthält alle
> wesentlichen Funktionen. Für mich wichtig sind:
>
> - Die von Rufus genannte Möglichkeit, zur Definition eines Symbols zu
> springen

OK.

> - Automatischer Syntax-Check während der Eingabe

Schnulli!

> - Automatischer Check auf mögliche Fehler (z.B. Zugriff auf nicht
> initialisierte Zeiger, unbenutzte Variablen, Bedingungen die immer TRUE
> oder FALSE ergeben).

Das macht der Compiler im Normalfall auch.

> - Refactoring

Braucht der Anfänger nicht.

> - Syntax Highlighting
> - Automatische Formatierung

Das schon eher.

> - Debugging (leider nur für PC Programme implementiert)
> - Unterstützung von Versions-Management (SVN, HG, GIT, etc)

Ist nur für Fortgeschrittene nötig.

> Die Arduino IDE enthält davon ungefähr nichts. Eigentlich ist sie noch
> dummer, als Gedit, Notepad++, Programmers Notepad, EditPad, ...

Leider ja. Die Eigenschaften des Editor sind, hmmmm . . .

> Das ist keine IDE, das ist nicht einmal ein ernst zu nehmender
> Texteditor. Die paar Menüpunkte drumherum (Compilieren, Flashen,
> Plattform wählen, etc.) helfen vielleicht dem Anfänger bei seinem ersten
> Projekt.

Genau DARUM geht es! Die Einstiegshürde auf nahe Null zu bringen!

> Man bricht sich aber auch keinen Zacken aus der Krone, wenn man
> diese Sachen an der Kommandozeile oder mit Konfigurationsdateien machen
> würde.

AUTSCH!!! NEIN!!! Das ist nur der übliche Linux-Nerd-Schwachsinn!

> Wenn ich heute jemandem erzähle, wie man einfache PC Programme auf der
> Kommandozeile compiliert, höre ich oft: "ach, so einfach ist das? Das
> hätte ich nicht gedacht!"
>
> gcc meinprogramm.c
>
> Oder in Java: javac meinprogramm.java

FALSCH!!! Genau so einfach ist es nicht, wenn man mal mehr als Hello 
World und eine Datei hat!!! Es hat schon seinen Sinn, warum IDEs das 
automatisieren. Ich hab noch nie in meinem Leben mit Make und makefiles 
rumgemacht.

> Also: RTFM!

Nö. Du hast mal wieder keine Ahnung, was Nicht-Nerds wollen und 
brauchen.

> Auch ohne Arduino ist das Programmieren heute gefühlt mindestens 10x
> einfacher und komfortabler geworden, als in den 70er Jahren.

Stimmt, aber da muss man auch die Kommandozeile mal in der Mottenkiste 
lassen! 95% der Anwender brauchen und wollen sie nicht!

Autor: SucheDisplay (Gast)
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Ich entschuldige mich dafür das ich Müll schreibe.
Ich entschuldige mich dafür das ich über Dinge schreibe von denen ich 
keine Ahnung habe.

Autor: Olive W. (bittermelone)
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Falk B. schrieb:
>> - Automatischer Syntax-Check während der Eingabe
>
> Schnulli!

Genau. Das ist, als wenn der Lehrer ganz nah hinter dir steht, sich über 
deine Schulter beugt, den Finger in dein Heft legt und schon "falsch!" 
ruft, während du noch schreibst.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Falk B. schrieb:
>> - Refactoring
> Braucht der Anfänger nicht.
>> - Debugging (leider nur für PC Programme implementiert)
>> - Unterstützung von Versions-Management (SVN, HG, GIT, etc)
>
> Ist nur für Fortgeschrittene nötig.

Richtig.

Ich wollte damit nicht ausdrücken, was die Arduno IDE alles können soll, 
sondern was ich gerne benutze. Das ich nicht zur Zielgruppe der Arduino 
IDE gehöre, und dass die Arduno IDE bewusst mit Sinn reduziert ist, ist 
mir klar. Ich finde sie halt nur zu sehr reduziert. Extreme sind selten 
gut.

Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

ich kann Falk's und Dieter's Aussagen nur zustimmen. Das wurde schon oft 
gesagt.

Aber wer sich über die Arduino IDE aufregen möchte, der regt sich eben 
auf, einfach nur weil er es möchte. Weil er einfach Lust darauf hat. 
Genau das zieht sich immer wieder durch Threads wie diesen hier. Ich 
halte das für sinnfrei.

Für die meisten Testprogramme benötige ich keine aufgeblähte Umgebung wo 
ich erst tausende Einstellungen machen muss um endlich paar 
Programmzeilen tippen zu können. Dafür nehme ich gern die reduzierte 
Arduino IDE ohne Schnickschnack. Die Einfachheit ist manchmal genau der 
Trumpf. Formatierung hat sie übrigens auch.
Ich fahre auch nicht mit dem 40Tonner zum Bäcker und hole ein Brötchen. 
Man muss die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten. Die die das nicht 
können sind genau die die sich immer über jeden Furz aufregen.

Sol jeder die IDE verwenden die ihm gefällt.

Autor: Axel S. (a-za-z0-9)
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SucheDisplay schrieb:
>
> Absurd finde ich das schon. Weil die IDE nichts taugt, ist
> "der Arduino" sch*** !!

Natürlich nicht. Wer soll das gesagt haben?

Das Problem ist, daß "Arduino" für eine ganze Menge Dinge steht, die man 
fein säuberlich trennen muß:

1. es ist der Name einer Firma (bzw. sogar zwei Firmen)

2. es ist ein eingetragenes Warenzeichen

3. ist ist die (Teil)Bezeichnung von µC Platinen. Hier ist "Arduino" 
tatsächlich der unwichtigere Teil des Namens. Ein z.B. "Arduino Uno" und 
"Arduino Due" unterscheiden sich in der Hardware fundamental. 
Andererseits haben die meisten (aber nicht alle) Arduino-Boards 
einheitliche Abmessungen und einen einheitlich plazierten Steckverbinder 
für Hardware-Erweiterungen (Shields). Der µC auf einem Arduino Board 
enthält einen Bootloader und ist idR. über USB programmierbar.

4. ist es der Name eines Abstraktionslayers, das die unterschiedliche 
Hardware der verschiedenen Arduino-Boards unter einer einheitlichen API 
programmierbar macht. Kern ist libwiring mit Funktionen wie 
digitalRead() und Co.

5. ist es der Name einer "IDE", die den Aufruf des Compilers (i.d.R. 
gcc), des Linkers, des Upload-Tools etc. vereinfacht und auch einen 
Editor ungefähr auf dem Stand eines HTML <textarea> Feldes enthält.


Dürftig ist die "IDE". Aus Performancesicht fragwürdig ist das 
Abstraktionslayer. Außerdem ist es nur mäßig gut dokumentiert.

Nichts auszusetzen ist an den Arduino Boards. Wirklich praktisch finde 
ich vor allem das Nano. Klein, kein Schnickschnack, preiswert. Wenn man 
es direkt beim Chinesen kauft, ist ein Arduino Nano billiger als der 
nackte ATMega328 hier in Deutschland. Den Bootloader kann man auch 
runterwerfen, wenn man die 2K Flash braucht. Und der USB-UART ist 
eigentlich immer ganz praktisch.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Falk B. schrieb:
> Stimmt, aber da muss man auch die Kommandozeile mal in der Mottenkiste
> lassen! 95% der Anwender brauchen und wollen sie nicht!

Das mag im Arduino Umfeld so sein.

Dort wo ich arbeite, sieht es ganz anders aus. Ich habe in mehreren 
Firmen erlebt, dass wieder zur Kommandozeile zurück gewechselt wurde, um 
gerade in komplexen Projekten langfristig sicher reproduzierbare 
Ergebnisse zu erhalten. Bei Projekten, die über 10 Jahre gepflegt 
werden, ist die Abhängigkeit von einer bestimmten IDE sehr ärgerlich.

> Du hast mal wieder keine Ahnung, was Nicht-Nerds wollen und brauchen.

Dem will ich nicht widersprechen. Ich denke wir sind uns einig, das die 
Arduino IDE für mich das falsche Produkt ist.

Für viele andere ist die Arduino IDE eine tolle Sache, davon bin auch 
ich überzeugt. Ich wollte nur begründen, warum ich die nicht "IDE" 
nennen wollte.

: Bearbeitet durch User
Autor: Veit D. (devil-elec)
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Hallo,

ist schon lustig wie jetzt einige plötzlich zurückrudern um ihre 
seltsamen formulierten Kommentare zu korrigieren und gerade zu rücken. 
Warum schreibt ihr nicht gleich ordentlich und verständlich? Dann gibts 
auch weniger vermeintliche Widersprüche und Trolle entzieht es ihre 
Nahrung.

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Veit D. schrieb:
> schon lustig wie jetzt einige plötzlich zurückrudern

Dann zeige mal auf, wo ich zurück gerudert bin. Oder jemand anderes.

Autor: Falk B. (falk)
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Stefanus F. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Stimmt, aber da muss man auch die Kommandozeile mal in der Mottenkiste
>> lassen! 95% der Anwender brauchen und wollen sie nicht!
>
> Das mag im Arduino Umfeld so sein.

Das ist auch im Profiumfeld so! Nicht jeder will und muß ein 
Compilerversteher sein! Das Prinzip der Abstaktion und Black Box gilt 
auch dort. Man steigt nur so weit in die Details ein, wie es sinnvoll 
und nötig ist.

> Dort wo ich arbeite, sieht es ganz anders aus. Ich habe in mehreren
> Firmen erlebt, dass wieder zur Kommandozeile zurück gewechselt wurde, um
> gerade in komplexen Projekten langfristig sicher reproduzierbare
> Ergebnisse zu erhalten. Bei Projekten, die über 10 Jahre gepflegt
> werden, ist die Abhängigkeit von einer bestimmten IDE sehr ärgerlich.

Mag sein, das sind dann halt die 5%. Ich will ja die Kommandozeile weder 
verbieten noch mies machen, aber sie ist eher ein Profi-Werkzeug.

Autor: Matthias (Gast)
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Di von Dir angesprochene Library ist auf den Arduino Seiten 
dokumentiert. Die Arduino Idee ist ja, dass Du eben nicht in den Source 
schauen musst, um die Libraries zu verstehen:

https://www.arduino.cc/en/Reference/LiquidCrystal

Ich verstehe diese elendigen Elfenbeintürme und dieses Bashing nicht. 
Jedes Tool hat eben seinen Anwender. Die meissten Anwender finden 
irgendwann das optimale Tool für ihren Zweck. Arduino hat es geschafft, 
eine ganz neue Anwendergruppe zu gewinnen für eine Technologie, die doch 
vorher eine extrem steile Lernkurve hatte. Es gibt genug Menschen, die 
halt nur mal eine LED blinken lassen wollen, oder eben ihre Türklingel 
mit einer Textanzeige ausstatten wollen. Dafür ist das Arduino System 
doch bestens geeignet.

Warum der Arduino in Industrieanwendungen nichts zu suchen hat, ist auch 
nicht so schwer zu erklären. Jedes Tool hat eben seinen Anwender.

Autor: Joachim B. (jar)
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Matthias schrieb:
> Die Arduino Idee ist ja, dass Du eben nicht in den Source
> schauen musst, um die Libraries zu verstehen:

das geht aber meist durch Profiprogrammierer heftig daneben!

Ich muss öfter in den Source schauen was passiert weil es keine 
Dokumentation oder nur mangelhafte gibt.
LadyADA ist mir da im Kopf, einzeln funktioniert es, kaum will man mehr 
machen gehts eben nicht weil es zu viele undurchschaubare Abhängigkeiten 
gibt.

Oder einer macht LEDtext aber im github steht (todo Liste) also unfertig
Eine zig_zag LED Matrix lässt sich ansteuern, 2 kaskadierte zig_zag eben 
nicht.

Oder LED Font, einer nimmt vertikal, ein anderer horizontal gepackt

Das nervt, spätestens bei Fonterweiterung

: Bearbeitet durch User
Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Axel S. schrieb:
> Nichts auszusetzen ist an den Arduino Boards.

Hust, das Thema hatten wir schon oft genug.
Schaltungen und Layouts der Arduinos sind eher nicht Muster-gültig und
billig Boards mit weg-optimierten Kondensatoren laufen auch nur so lange 
"stabil" bis man mal genauer hin sieht.
Bei den aktuelleren Boards wie dem Zero haben sich die Herren wenigstens 
helfen lassen.

Autor: Christoph M. (mchris)
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>Warum der Arduino in Industrieanwendungen nichts zu suchen hat, ist auch
>nicht so schwer zu erklären. Jedes Tool hat eben seinen Anwender.

https://www.controllino.biz/?gclid=EAIaIQobChMIjvCiye7q3wIVD9myCh0-pARXEAAYASAAEgIQT_D_BwE

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Christoph M. schrieb:
> https://www.controllino.biz/?gclid

Die wedeln da sehr stark mit Open Source, was ich allerdings nicht 
finden kann sind Schaltpläne und Layouts zu den Controllinos.
Ich hoffe mal, ich übersehe da was.

Auf https://github.com/CONTROLLINO-PLC liegt nix zur Hardware.

Ob die Dinger das Geld wert sind?

Autor: Christoph M. (mchris)
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>Die wedeln da sehr stark mit Open Source,

Open Source heißt ja nicht, dass alles offen sein muss. Auf meinem PC 
läuft Linux, obwohl ich den Schaltplan des PCs nicht kenne.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Christoph M. schrieb:
> Open Source heißt ja nicht, dass alles offen sein muss.

Die Arduino Hardware welche die da so freizügig für "100% Arduino 
compatibility" kopiert und erweitert haben ist unter einer Creative 
Commons Lizenz, mindestens der Uno und der Mega als CC-SA-BY-NC.
https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons

Die Tür schwingt da in beide Richtungen, nur hurra Open Source zu rufen, 
sich zu bedienen und nichts zurück zu geben ist nicht im Sinne der 
Lizenz.

Ausserdem lässt sich so ganz schwer sagen, ob das Zeug was taugt.

Da das eine deutsche Firma ist, habe ich hoffentlich nur den Link nicht 
gefunden.

Beitrag #5694495 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5694498 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5694511 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Gerhard O. (gerhard_)
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Angehängte Dateien:

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Naja, dann werde ich mal schamlos und unverschämt wie controllino für 
Arduino Projekte Werbung betreiben:-)

Eine kleiner Open Source Arduino kompatibler Datenlogger mit dem 1284er 
drauf. Im Schlafbetrieb zieht die ganze Schaltung 15uA. Hier ist der 
Link dazu:

Beitrag "Re: Zeigt her eure Kunstwerke (2015)"

Alle Schaltungs Unterlagen gibt es auf Github.

Man kann mit Arduino IDE arbeiten, muß man aber nicht. Mit SPI läßt es 
sich auch Flashen.

Übrigens, die Bord wurde im Klimaschrank getestet und funktioniert wenn 
notwendig bis -55 Grad hinunter und einige werkeln schon seit Jahren als 
Datenlogger in den Gletschergebieten der Anden und USA. Die verwendeten 
SD Karten sind industrieller Herkunft und haben den erweiterten 
erforderlichen Temperaturbereich.

Die Uni Anwender sind froh, daß sie solche Datenlogger selber mit 
Arduino Werkzeugen programmieren und im Feld unterstützen können. Das 
bezieht sich auch auf andere Eigenbauten und OTS Module.

Die Researcher haben nämlich auch keine Megabudgets und können nicht 
tausende $ für einschlägige Industriegeräte ausgeben und sind froh 
nutzvolle Ergebnisse so erhalten zu können. Die Zuverläßigkeit in der 
Praxis hat sich als ausreichend erwiesen.

Autor: Philipp K. (philipp_k59)
Datum:

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Also die Basic/Bekannten Librarys sind meist sowieso von Profis für die 
Community, die sind meistens auch schon am "End Of Update" und 
tausendfach bewährt.

Diese Librarys sind was anderes als zum Beispiel von Hobbyprogrammierern 
die mal irgendwas tricky lösen und eine Library daraus machen.

Die Kompatibilität bremst auch einige Librarys.. immerhin kann man die 
Adafruit Librarys auf Zig verschiedenen Boards kompilieren.(STM32, 
ESP8266,ESP32,AVR etc)

Gerade das eine Beispiel der GFX Library.. lädt nen bitmap zeilenweise 
aus dem spiff, rechnet jedes pixel nach RGB565 und schickt es pixelweise 
raus..

da hab ich mit dem eigenen Weg ein fünftel der Zeit rausgeholt, weil ich 
wusste das mein Bild in den Ram passen wird. Mit noch mehr Optimierung 
sogar das 20fache, daran hatte nur noch niemand bei der Library gedacht. 
Ich denke mal Hauptsache das Resultat stimmt dann für die Endbenutzer.

: Bearbeitet durch User
Autor: SucheDisplay (Gast)
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@ Gerhard O.

Also mir gefällt das Teil gut, prima :-)

Und ein Beweis, dass man mit Arduino sehr wohl professionelle Arbeit 
machen kann.

Autor: Wolfgang (Gast)
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Gerhard O. schrieb:
> Alle Schaltungs Unterlagen gibt es auf Github.

Dann darfst du hierzu gerne auch den Link zeigen ...

Autor: Gerhard O. (gerhard_)
Datum:

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Wolfgang schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Alle Schaltungs Unterlagen gibt es auf Github.
>
> Dann darfst du hierzu gerne auch den Link zeigen ...

Hier:

https://github.com/NorthernWidget/ALog-BottleLogger2

Autor: zitter_ned_aso (Gast)
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Christian J. schrieb:
> Für knapp 2 Euro:
>
> Ebay-Artikel Nr. 232742912052



Und warum sind die Boards der Konkurrenz (NXP) viel teurer? (in China / 
aus China)

 https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_sacat=0&LH_BIN=1&_nkw=lpc1768&LH_PrefLoc=2&_sop=15

Die Boards mit dem LPC1768 kosten über 30 Euro. Wurde nur STM32 kopiert?

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

obwohl völlig OT und arg spät als direkte Erwiderung:

Von Cornelius (Gast)

"Dazu sehr passend: Youtube-Video "Kollektivet: Music Video - Compliments"
Youtube-Video "Kollektivet: Music Video - Compliments"

So (gewollt?!)schlecht das es schon wieder richtig gut ist -
Das ich mich beim Video jetzt irgendwie an die Serie "Little Britain" 
erinnert fühle dürfte kein Zufall sein.

Großes Daumen hoch.

Somit vielleicht doch vergleichbar mit Arduino als Gesamtsystem:
So schlecht das es schon wieder gut ist und wenn man genauer hinschaut 
sogar deutlich mehr dahinter steht als es erst mal erscheint.
(Gesellschaftskritik ohne moralisieren und missionieren  - µC Nutzung 
und Kontakt, zugänglich machen für Jedermann ohne das viel Lernen 
erforderlich ist und akzeptieren das es oft auch ohne die rein Lehre 
geht und Einfachheit und beqemlichkeit kein Fehler sind und vor allem 
das er einfach Spaß machen darf)

Jemand

Autor: Roth (Gast)
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Einige scheinen sich in ihren fixen Ideen derart verstrickt zu haben, 
dass sie nicht mehr rausfinden. Einer plappert vom anderen ab. Ja nicht 
nachdenken - es könnte ja Kritik hageln, dass man ungehorsam ggü. der 
"allgemeinen Meinung" ist. Ihr seid Kerle, da fällt mir nichts mehr ein 
!

Jemand schrieb:
> zugänglich machen für Jedermann ohne das viel Lernen

Mit Sicherheit nicht!
C ist genauso wenig "zugänglich für Jedermann" wie Mathe

Jemand schrieb:
> Somit vielleicht doch vergleichbar mit Arduino als Gesamtsystem:
> So schlecht das es schon wieder gut ist

WAS ist denn nun so schlecht am Arduino?

Dass die Standard IDE das "Gesamtsystem" so derart in den Keller der 
Bewertungen zieht, ist ja wohl nicht euer Ernst? Hier schreiben derart 
viele "Kenner" über den Arduino, die wahrscheinlich außer dem Wort noch 
nie etwas damit zu tun hatten. Anders' ist das nicht erklärbar. Nicht 
wahr, es ist ja so "cool", die Meinung einer "eingeschworenen Gruppe" zu 
vertreten, selbst wenn diese Meinung völlig falsch ist. Ich glaube, 
viele von euch sind einfach nur einsam und sehnen sich nach Gruppentrost 
- die Affinität ist egal!

Mich kotzt dieses Schienendenken derart an ... wie die Hühner pickt ihr 
am Misthaufen. Nur: da ist gar kein Misthaufen. Ihr steht am 
Garagendach. Merkt ihr das eigentlich?

Da hat sich, vor vielen Jahren, mal ein Entwickler dran gemacht (und das 
muss ein verdammt guter Entwickler gewesen sein), aus einen uC Chip 
eine völlig funktionsfähige, mit allem ausgestattete Schaltung 
aufzubauen, an die nun noch Spannung und Peripherie angeschlossen werden 
muss. Alles ohne die Notwendigkeit von Lötkolben und Platinen-ätzen. 
Eine SPS sozusagen, wobei man das sehr gut vergleichen kann. Und die 
"Kenner" von heute, allesamt Kollegen des Arduino-Entwicklers von 
damals, haben für diese absolut tolle Leistung nichts übrig als "So 
schlecht das es schon wieder gut ist".

Ihr seid so sch***e, dass es (nicht) schon wieder gut ist. Ihr seid 
einfach lächerlich und peinlich, weil ihr nicht nachdenkt. Über ein 
System, was als "schlecht" gilt, kann niemand von euch begründen, WAS 
denn da nun "schlecht" ist. Die IDE, ja und ... Ist das alles, oder 
kriegt mal jemand den Kopf aus dem Sand .. Ich höre mir das ja gerne an, 
aber es kommt ja nichts

: Wiederhergestellt durch Moderator
Beitrag #5695112 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Roth schrieb:
> Einige scheinen sich in ihren fixen Ideen derart verstrickt zu haben

Du hingegen scheinst massive Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen von 
Texten zu haben.

Hier hat niemand ernsthaft behauptet, daß Ardunios an sich mies wären, 
weil die IDE mies ist. Diese Verknüpfung besteht nur in Deinem Kopf.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Arduino Fanboy D. schrieb:
>> Arduino Nutzer
> Gehöre ich dazu?
> Ja!
>
>> weil's halt bequem ist,
> Semantisch vergleichbar: Faul.
>
>> sie es nicht anders wissen
> Semantisch vergleichbar: Dumm.
>
>>  nicht überfordert werden wollen.
> Semantisch vergleichbar: Lernunwillig, Lernresistent.
>
> Mir wurde von Rufus gesagt, dass ich faul, dumm und lernunwillig bin.

LOL!

Ich bin kein Psychoanalytiker aber die Art wie Du Dich angesprochen 
fühlst und wie Du Dich selbst interpretierst oder wie Du unterbewußt das 
geschriebene uminterpretierst damit Du Dich angesprochen fühlen kannst 
könnte womöglich außerordentlich tiefe Einblicke in Dein Unterbewußtsein 
gewähren für einen der das richtig deuten kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: Roth (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Du hingegen scheinst massive Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen von
> Texten zu haben.

Ach komm her, erzähl nichts. Ich lese nicht erst seit gestern. Steht 
Arduino irgendwo, schon geht das Theater los. Völlig unbegründet bzw. 
bei anderen Theman gibts genu so viele "dumme Fragen" wie bei "Arduino 
Anwendern".

Und zum Thema "massive Probleme mit dem Lesen", mach DU einfach mal die 
Augen auf :

moep schrieb:
> Christian J. schrieb:
>> nach was
>> für Kriterien darf überhaupt jemand seinen Kot bei Arduino einpflegen?
>
> Was für Kriterien? Glückwunsch... du hast das Problem an Arduino und Co.
> erkannt.

Autor: Dussel (Gast)
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SucheDisplay schrieb:
> Dussel schrieb:
>> Was wahrscheinlich negativ auffällt sind die relativ wenigen Leute, die
>> mit Arduino was zusammenstecken und sich arrogant als die größten
>> aufführen.
>
> Ich habe hier noch nie einen solchen gesehen. Kann man mal so einen
> Kommi verlinken ?
Tut mir leid, Gespräche und Begegnungen im echten Leben kann man hier 
leider noch nicht verlinken.

Autor: Roth (Gast)
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Dussel schrieb:
>> Ich habe hier noch nie einen solchen gesehen. Kann man mal so einen
>> Kommi verlinken ?
> Tut mir leid, Gespräche und Begegnungen im echten Leben kann man hier
> leider noch nicht verlinken.

Also hier im Forum gibt es keine. Gottseidank. Ich dachte schon, ich 
hätte Probleme mit dem sinnerfassenden Lesen von Texten.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Roth schrieb:
> Ach komm her, erzähl nichts. Ich lese nicht erst seit gestern.

Dann üb' einfach noch ein bisschen.

In diesem Thread steht in der überwiegenden Mehrheit aller Beiträge 
nicht derartiges Zeug drin.

Wenn Du es nicht schaffst, einen Thread zu lesen, in dem einzelne Leute 
herumspinnen, dann hast Du beim Lesenlernen noch viel ungenutztes 
Potential.

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

"Jemand schrieb:
> Somit vielleicht doch vergleichbar mit Arduino als Gesamtsystem:
> So schlecht das es schon wieder gut ist

WAS ist denn nun so schlecht am Arduino?"

Nichts !
- Allerdings wenn du es aus den Textzusammenhang reißt sieht es 
natürlich so aus als wenn ich einfach darüber herziehen würde.

Auch wenn es rein textlich gegenüber Unbekannten immer schwierig ist und 
dir eventuell das Wissen zu den verlinkten Video und der angesprochen 
Serie fehlt, so dürfte es doch jeden der dieses Wissen hat und den 
gesamten Text durchliest klar sein das es sich sogar um ein Lob handelt 
und eher um einen Seitenhieb auf die Leute mit der "Ohne Fleiß kein 
Preis", "Einfach ist schlecht", "Bequemlichkeit ist Pfui", "Faul sein 
ist generell schlecht", "Ich musste aus auch auf den harten Weg lernen" 
usw. Fraktion.
Ironie ist halt nicht so einfach herüber zubringen.

mfg

Jemand

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Roth schrieb:
> Mich kotzt dieses Schienendenken derart a

Wenn mich jemand fragt, warum ich die IDE nicht mag, dann bekommt er 
entsprechende Antworten.

Mit Schienendenken  hat das gar nichts zu tun. Ich bin durchaus der 
Ansicht, dass diese IDE für viele andere eine Gute Sache ist.

> WAS ist denn nun so schlecht am Arduino?

Diese Frage wurde bereits mehrfach gestellt und du hast dich über die 
vielen negativen Antworten beklagt. Fragst dann aber selbst nochmal. 
Erkennst du den Fehler?

Frage doch mal: Was findet ihr an Arduino gut?

Ach nee, das wurde auch schon mehrfach geschrieben - nicht nur in diesem 
Thread.

> Ihr seid so sch***e, dass es (nicht) schon wieder gut ist. Ihr seid
> einfach lächerlich und peinlich, weil ihr nicht nachdenkt.

Ich habe Dich auch ganz lieb.

: Bearbeitet durch User
Autor: Christoph M. (mchris)
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Zurück zum Thema: Gerade eben habe ich überlegt, eine Library für die 
Zeit zu verwenden.

Dazu ist mir die von Paul-Stoffregen über den Weg gelaufen:

https://github.com/PaulStoffregen/Time

Die hat leider aber auf dem ESP nicht richtig funktioniert. Warum auch 
immer ... ich habe einfach die wichtigste Funktion rauskopiert.

In der IDE selber wird die Chronos-Library angeboten:
http://flyingcarsandstuff.com/projects/chronos/

Die gefällt mir aber optisch nicht: Da wird voll im C++ Stil 
programmiert.

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Autor: Philipp K. (philipp_k59)
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Christoph M. schrieb:
> Zurück zum Thema: Gerade eben habe ich überlegt, eine Library für die
> Zeit zu verwenden.


Dann gehste in der Arduino IDE oben ins
Menü->Sketch->Bibliothek einbinden->Bibliotheken Verwalten->Suchfeld 
Time eingeben-> Time Library raussuchen.

Am einfachsten ist es falls man sowieso eine RTC hat die RTCLib genauso 
zu installieren.. da ist dann die "TimeLib.h" bei.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Christoph M. schrieb:
> Zurück zum Thema: Gerade eben habe ich überlegt, eine Library für die
> Zeit zu verwenden.

bei den ESPs ist die Posix-Timelib dabei. Einfach time.h einbinden und 
man hat alles. NTP, die time-Strukturen und die Zeitzonenverwaltung.
#include <time.h>
...
setup()
{
...
// Start Time service.
  configTime(0, 0, "pool.ntp.org", "time.nist.gov");
  setenv("TZ", "CET-1CEST,M3.5.0,M10.5.0/3", 0);
...
}

//als Beipiel:
  time_t now = time(nullptr);
  struct tm * timeinfo;
  timeinfo = localtime(&now);
Serial.printf("%02d:%02d:%02d",timeinfo->tm_hour,timeinfo->tm_min,timeinfo->tm_sec);
  Serial.println();  

Einfacher geht doch nicht.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Christoph M. (mchris)
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>bei den ESPs ist die Posix-Timelib dabei.

Ach, hätte ich das vorher gewusst ... Danke!

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