Gast
#5702730
Hallo Leute, ich habe die zigste Variante einer Balancer Schaltung "simuliert" und wollte Fragen, ob die es so auch in der Realität täte, oder ob es ein paar Verbesserungen dafür gäbe? Vorab: Das ganze soll an einer exponierten Lage aufgebaut werden (Gartenhäuschen/Pumphäuschen) da keinen Anschluss an das Stromnetz hat. Auf dem Pumpenhäuschen sind zwei betagte, ursprünglich 260W 60 Zellen Solarpanels (ich hab bisher aber unter idealen Bedingungen nicht mehr als 210W gemessen (ist mir aber egal - die waren umsonst!) parallel per Dioden verodert und ein 24V 600W Shuntregler. Dieser Shuntregler kann man per Poti die Ausgangsspannung bis 30V einstellen. Ist diese Spannung erreicht Schaltet er ab (mit einer Einschalthysterese von ~2V). Ich lade damit 8S 40Ah LiFePo4 Akkupack und hierbei je Zelle nur auf gut 3,45V. Bislang Balanciere ich die Zellen mit so einer TL431 "Verheitz-Widerstand" Schaltung. Ich wollte aber mal was neues ausprobieren und habe im Zusammenhang mit Superkondensatoren bei Appnotes (von ich glaube Murata) gesehen, da da per OPs die Ausgleichsströme wirklich um die Zellen verteilt werden und nicht verheizt. Diese Schaltung "tut" es bereits in der Simulation! Sie balanciert, anders als meine "Old Faitful" TL431, zu jeder Zeit und nicht erst bei der Ladeschlussspannung. Aber hat sie noch Optimierungsbedarf? Und das sie immer etwas Strom aus den Akkus braucht ist mir klar! Vielleicht könnt Ihr mir aber noch ein paar Fragen beantworten, die mir noch nicht ganz klar sind. 1. Die Darlingtons (BDXxxx) haben ja eine relativ hohe Sättigungsspannung. Macht das ggf. Probleme? Sollte ich ggf. besser ein Sziklai-Paare vorsehen? Bei denen ist die Sättigung ja nur gut halb so hoch. 2. Ist R1 eine gute Wahl - also nicht sein Wert, sondern generell? Ich versuche mit ihm etwas den Strom zu begrenzen. Das es ein Leistungstyp ist und dieser je nach Strom auch ordentlich warm werden wird ist mir jedoch klar! 3. Muss ich den OP noch irgendwie kompensieren? 4. Die Wahl des OPs ist noch nicht endgültig! Ich würde der einfachheitshalber einen einfachen CMOS OP nehmen (mit mehr als 8V Versorgung! - Hab nur noch keinen richtigen in der Auswahl) der LM358 (LM321 / TS321) braucht ja doch etwas Strom und ein LMV321 hat zu geringe Versorgungsspannungen für 2 Zellen ;) - Zur Not würde es aber zum "spielen" auch der LM358 machen um das Prinzip zu testen. R8/9 wird dann natürlich auch Hochohmiger
