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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Frage zu Durchsteck-Stromwandler 30/5A


Autor: Stefan (Gast)
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Hallo,

ich benötige 3 Durchsteck-Stromwandler 30/5A AC, 50 Hz. Problem ist dass 
die käuflichen Stromwandler alle zu groß sind.... leider.

Ich würde mir die Stromwandler evtl. selbst aufbauen, aus einem 
Ferrit-Ringkern über den ich 6 Wicklungen aus 2,5mm² Draht wickeln 
würde, durch den Kern möchte ich dann den vorhandenen 10mm² Leiter 
durchstecken. So könnte ich die den Stromwandler auf ein Minimum an 
Platzbedarf reduzieren.
der Stromwandler muss nicht sonderlich genau sein, +/-5% sind 
ausreichend .

Meine Frage: funktioniert dies mit einem Ferrit-Ringkern, wegen den 50 
Hz?

Danke!

Autor: Bauform B. (bauformb)
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https://www.mikrocontroller.net/articles/Stromwandler
die vielen Formeln sind total harmlos, die sehen nur wegen der großen 
Schrift so eindrucksvoll aus ;)

Autor: Route 6. (route_66)
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30/5 sind 6 Ampere.
 z.B.
https://www.pollin.de/p/aktiver-stromsensor-vacuumschmelze-t60404-n4646-x66282-15-a-5-v-180070

Stefan schrieb:
> Meine Frage: funktioniert dies mit einem Ferrit-Ringkern, wegen den 50
> Hz?

Richtig schreibt man: "wegen der 50 Hz..."

: Bearbeitet durch User
Autor: Falk B. (falk)
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Stefan schrieb:
> Hallo,
>
> ich benötige 3 Durchsteck-Stromwandler 30/5A AC, 50 Hz. Problem ist dass
> die käuflichen Stromwandler alle zu groß sind.... leider.

Das ist ja auch Uralttechnik. Bis du SICHER, daß die Dinger 5A am 
Ausgang liefern müssen? Kann man das nicht irgendwie anpassen?

> Ich würde mir die Stromwandler evtl. selbst aufbauen, aus einem
> Ferrit-Ringkern über den ich 6 Wicklungen aus 2,5mm² Draht wickeln
> würde, durch den Kern möchte ich dann den vorhandenen 10mm² Leiter
> durchstecken. So könnte ich die den Stromwandler auf ein Minimum an
> Platzbedarf reduzieren.

Nicht wirklich, denn die Hersteller sind ja auch nicht doof.

Wenn du meinst, daß ein Selbstbau einfacher und KLEINER wird, hier hat 
das schon mal einer gemacht ;-)

Beitrag "Stromwandler MBS ASK31.3 50/5A Nachbau?"

> Meine Frage: funktioniert dies mit einem Ferrit-Ringkern, wegen den 50
> Hz?

Nur wenn das Material paßt. Bei 50 Hz nimmt man aber meist kein Ferrit, 
das hat da eher Nachteile (geringere Sättigungsflußdichte und 
Permeabilität als Eisen)

Autor: Falk B. (falk)
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Route 6. schrieb:
> 30/5 sind 6 Ampere.

Schön, aber der OP sucht einen, der bei 30A am Eingang 5A am Ausgang 
liefert.

>  z.B.
> 
https://www.pollin.de/p/aktiver-stromsensor-vacuumschmelze-t60404-n4646-x66282-15-a-5-v-180070

Das ist ein moderner, aktiver Stromwandler. Den sucht er nicht.

Autor: hinz (Gast)
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Stefan schrieb:
> Meine Frage: funktioniert dies mit einem Ferrit-Ringkern, wegen den 50
> Hz?

Die Hersteller von solchen Stromwandlern verwenden nicht ohne Grund 
Ringbandkerne aus hochpermeablem Trafoblech.

Autor: Falk B. (falk)
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Autor: Stefan (Gast)
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ja, ich suche wirklich einen alten Stromwandler, nach Trafoprinzip, 
welcher 30A Laststrom auf 5A-Anzeigenstrom wandeln kann.

Die Anzeige hat einen 5A Eingangsbereich. Die Wandler müssen so klein 
als möglich sein, da ich am Einbauort kaum Platz hab.
Die käuflichen Durchsteckwandler sind alle viel zu groß. Benötigt werden 
3 Stück (3 x Aussenleiter).

Ich suche noch weiter nach einer käuflichen Lösung. Da es vermutlich 
keinen geben wird, muss ich mal schauen ob der Selbstbau hinhaut.

Danke!

Autor: MiWi (Gast)
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Stefan schrieb:
> ja, ich suche wirklich einen alten Stromwandler, nach Trafoprinzip,
> welcher 30A Laststrom auf 5A-Anzeigenstrom wandeln kann.
>
> Die Anzeige hat einen 5A Eingangsbereich. Die Wandler müssen so klein
> als möglich sein, da ich am Einbauort kaum Platz hab.
> Die käuflichen Durchsteckwandler sind alle viel zu groß. Benötigt werden
> 3 Stück (3 x Aussenleiter).
>
> Ich suche noch weiter nach einer käuflichen Lösung. Da es vermutlich
> keinen geben wird, muss ich mal schauen ob der Selbstbau hinhaut.
>
> Danke!

könnte eventuell passen, anrufen hilft:

https://www.willhaben.at/iad/kaufen-und-verkaufen/d/stromwandler-mi-20-electromatic-300194247/

Autor: Stefan (Gast)
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Ich habe mich heute etwas gespielt und es ist eigentlich kein großes 
Problem einen solchen Stromwandler selbst zu bauen.. bis jetzt läuft er 
einwandfrei...

Genommen habe ich einen Ferrit-Ringkern (unbekannter Art, 
Speicherdrossel) aus einem alten StepUp Netzteil. Vorhandene Wicklungen 
entfernt, mit H07V-K-2,5mm² 3 Windungen draufgewickelt. Den zu messenden 
Draht (10mm²) durchgesteckt (nicht rumgewickelt), ergibt dann einen 
halbe Windung.

Bei einem Laststrom von 4,2A im 10mm²Draht fließt in der sec.Wicklung 
(Bürde, wird durch das Anzeigengerät niederhohmig kurzgeschlossenen) 
Strom von 0,67A; ergibt einen angezeigten Wert von 4,2A.
Im Anzeigengerät (Energiemonitor ist ein Wandlerverhältnis von 30/5 
eingestellt).

Autor: hinz (Gast)
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Stefan schrieb:
> Genommen habe ich einen Ferrit-Ringkern (unbekannter Art,
> Speicherdrossel) aus einem alten StepUp Netzteil.

Wohl kein Ferritkern, sondern Metallpulverkern.

Sonderlich linear wird dein Wandler nicht sein.

Autor: Stefan (Gast)
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Habs mit mehreren Strömen bis 16A getestet, funktioniert einwandfrei..

bis 30A komme ich zuhause nicht...

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