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Forum: Offtopic Keine AliExpress-Lieferungen nach Deutschland


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Autor: Detlef W. (detlefr)
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Hallo,
seit einigen Tagen habe ich es auf AliExpress, dass vielen Artikel nicht 
mehr nach Deutschland geliefert werden. Von meiner Wunschliste sind es 
über die Hälfte der Artikel. Als Beispiel mal Motoren von Longs-Motor 
https://longsmotor99.aliexpress.com/ die komplett nicht mehr nach 
Deutschland liefern. Wenn ich in meinen Einstellungen das Lieferland auf 
ein anderes setze, USA, Österreich, Frankreich, Niederlande, 
Tschechoslowakei,... habe ich ausprobiert, wären die Artikel lieferbar. 
Zuerst dachte ich, dass es nur "technische" Artikel beträfe und das z.B. 
auf Grund von WEEE wäre, was aber nach Prüfung nicht so ist. Es ist die 
ganze Bandbreite an Artikeln, die auf einmal nicht mehr nach Deutschland 
geliefert werden. Selbst wenn man als Filter "versenden aus" Deutschland 
wählt, ist eine Lieferung nach Deutschland grundsätzlich nicht mehr 
möglich... Weiß jemand was es damit auf sich hat? Ich habe schon einen 
Lieferanten angeschrieben, ob er mir dazu etwas sagen kann, habe aber 
noch keine Antwort erhalten.
Einen schönen Sonntag, Detlef

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Detlef W. schrieb:
> Als Beispiel mal Motoren von Longs-Motor
> https://longsmotor99.aliexpress.com/ die komplett nicht mehr nach
> Deutschland liefern.

Womöglich hatte dieser eine Händler Probleme wiederholt mit deutschen 
Kunden und verzichtet jetzt auf diese. Oder er hat seinen shop falsch 
konfiguriert.

AliExpress ist eine Verkaufsplattform für zigtausende von kleinen 
chinesischen Klitschen wo die ihr Zeug verkaufen können, vorwiegend 
addressiert an den westlichen Endverbrauchermarkt. Jeder dieser Händler 
arbeitet auf eigene Rechnung und entscheidet selbst was er an wen 
verkaufen will.

AliExpress als solches funktioniert für mich weiterhin, eben mal 
getestet mit ein paar Händlern bei denen ich in der Vergangenheit 
bereits Sachen bestellt habe.

: Bearbeitet durch User
Autor: Simon H. (simi)
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Detlef W. schrieb:
> Tschechoslowakei

Dass sie dahin liefern können, wundert mich nun doch extrem... Wenn man 
bedenkt, dass AliExpress und dieses Land nie zur selben Zeit existiert 
haben.

Ich wundere mich eh, dass das mit den Gratislieferungen immernoch 
funktioniert. Zumindest in der Schweiz gibt es offenbar schon länger die 
Bestrebung, dies zu unterbinden.

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Allenfalls irgendwelche Paragraphenfuerze ? Wenn zB der Deutsche Zoll 
solche Lieferungen beschlagnahmt, und die Kunden dann das Geld zurueck 
wollen, liefert man eben nicht mehr.

Das ist doch kein Problem, einfach eine Loesung. Such dir einen 
Mailempfaenger an der Grenze.

Fuer Produkte aus der EU, die nicht in die Schweiz geliefert werden 
duerfen, habe ich einen Empfaenger an der Grenze, der nimmt die Sendung 
fuer mich an, und ich geh da hin, abholen.
Davon gibt es einige Anbieter und richtige Lagerhaeuser. Lohnt sich 
natuerlich nicht fuer alles.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Zitronen F. schrieb:

> Fuer Produkte aus der EU, die nicht in die Schweiz geliefert werden
> duerfen, habe ich einen Empfaenger an der Grenze, der nimmt die Sendung
> fuer mich an, und ich geh da hin, abholen.

Die Schweiz ist ja auch schön klein. Wer in der
Mitte Deutschlands lebt, ist mit Hin- und Rückweg
dann leicht einen ganzen Tag beschäftigt.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Moin das hab ich auch schon bemerkt hab Wasabi Saatgut hin und wieder in 
China bestellt, da man hier nur Müll bekommt oder was ganz anderes die 
tage musste ich feststellen das Saatgut nicht mehr bestellbar ist, 
vielleicht haben die einige Artikel gesperrt.

Bei Elektronik ist mir bis jetzt nix aufgefallen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Detlef W. (detlefr)
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Bei Saatgut habe ich das schon vor längerer Zeit gesehen. Dort wurde 
aber auch klar geschrieben, dass es auf Grund von Einfuhrbestimmungen 
ist.

Autor: Friedrich P. (f_p)
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Detlef W. schrieb:
> seit einigen Tagen habe ich es auf AliExpress, dass vielen Artikel nicht
> mehr nach Deutschland geliefert werden.

Ich sehe bei mir auch viele Artikel,  die plötzlich nicht mehr nach 
Deutschland lieferbar sind.
Z.B.
https://s.click.aliexpress.com/e/cbmmhYKk

Das ist mir aber auch schon vorher bei anderen Artikeln aufgefallen, 
die zwar anscheinend aus Deutschland versendet werden können,  aber eben 
nicht nach Deutschland (DE => DE).

Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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>Obiger Artikel :

https://s.click.aliexpress.com/e/cbmmhYKk

kostet 1.88$ plus 0.25$ Versand in die Schweiz.
Lieferzeit allerdings 30-50 Tage.

Ich vermute Deutschland verhaelt sich zur Zeit etwas zickig gegenueber 
China. Indem es zum Beispiel dessen 3.Weltland Status im Postverkehr 
kritisiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Detlef W. schrieb:
> Selbst wenn man als Filter "versenden aus" Deutschland
> wählt, ist eine Lieferung nach Deutschland grundsätzlich nicht mehr
> möglich...

"Grundsätzlich" nicht, aber bei einigen Lieferanten auf Aliexpress geht 
das schon ein paar Wochen so. Andere liefern weiterhin nach Deutschland.

Zum Beispiel habe (jetzt hatte) ich einen Handy-Lieferanten mit Lagern 
in China, Polen, Spanien, Deutschland, Russland, Frankreich und Italien. 
Egal was ich die letzten Wochen auswähle, es kommt "Kann nicht liefern 
an Germany". Auch nicht, wenn ich Versand aus Deutschland wähle.

Dann kommt dieses Wochenende hinzu, dass entweder die Aliexpress-Server 
kaputt sind, oder dass viele Angebote ausgelistet werden. Ich bekommen 
beim Klicken auf Artikel aus der Suche oder aus meiner Wunschliste 
haufenweise die Meldung

"Diese Seite ist leider nicht verfügbar. Tolle Sachen finden Sie aber 
auch auf unseren anderen Seiten. Schauen Sie dort doch einmal vorbei."

Wenn ich auf die Alternativangebote klicke kommt meist ebenfalls diese 
Fehlermeldung.

Ich suche mir meine Sachen momentan auf anderen Webseiten zusammen. Die 
Suchmaschine https://de.pandacheck.com/ ist dabei hilfreich.

> Weiß jemand was es damit auf sich hat?

Nein. Wie gesagt, das geht schon eine Weile.

> Ich habe schon einen
> Lieferanten angeschrieben, ob er mir dazu etwas sagen kann, habe aber
> noch keine Antwort erhalten.

Ich habe von denen, die ich in den letzten Wochen gefragt habe, 
ebenfalls keine Antwort bekommen.

Autor: Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Bei mir sieht das etwas anders aus, da ist auf einmal bei manchen 
Artikeln die ganze Seite nicht mehr verfügbar.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Hannes J. schrieb:
> Ich suche mir meine Sachen momentan auf anderen Webseiten zusammen. Die
> Suchmaschine https://de.pandacheck.com/ ist dabei hilfreich.

Cool, kannte ich noch gar nicht. Der Markt findet immer einen Weg, die 
Angebote wollen zu den Nachfragern, das ist ihr natürlicher Drang.

Autor: Joachim S. (oyo)
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Angehängte Dateien:

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Ich habe ebenfalls den starken Eindruck, dass sich da vor kurzem 
irgendetwas gravierendes verändert hat.

Anbei zur Illustration mal ein Screenshot meines Aliexpress-Warenkorbes.

Ich habe in den letzten Wochen nach und nach 6 Artikel zu meinem 
Warenkorb hinzugefügt, aber noch nicht direkt bestellt.
Das Warenkorb-Symbol in der rechten oberen Ecke zeigt auch noch an, dass 
sich 6 Artikel in meinem Warenkorb befinden. Klicke ich dann aber auf 
dieses Symbol, um mir den Warenkorb anzeigen zu lassen, werden mir 
plötzlich nur noch zwei Artikel angezeigt - die restlichen 4 Artikel 
sind wie vom Erdboden verschluckt.

Und die beiden verbleibenden Artikel hatten vorher "free shipping", 
jetzt sind die Versandkosten mal fast so hoch, mal sogar höher als der 
Warenwert.

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Zitronen F. schrieb:
> Ich vermute Deutschland verhaelt sich zur Zeit etwas zickig gegenueber
> China.

Das hat politische Gründe. Deutschland unterstellt sich der USA und die 
USA fahren gerade massive Sanktionen gegen China. Es ist daher nicht 
sehr verwunderlich, dass einige Chinesen nicht mehr nach Deutschland 
liefern.

In der Schweiz sieht es (noch) ein wenig anders aus; sie hat Verträge 
mit China wie z.B. ein Freihandelsabkommen, welches den Warenaustausch 
sehr vereinfacht. Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses 
wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Johnny B. schrieb:
> Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses
> wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.

Du solltest nicht jeden Müll glauben der im Blick steht.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Hannes J. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses
>> wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.
>
> Du solltest nicht jeden Müll glauben der im Blick steht.

Wo sie doch das Bankgeheimnis gegen die USA mit Zähnen und Klauen 
verteidigt haben…

Autor: Winne Z. (rugbywinne)
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Hat mal jemand seinen Händler in China gefragt, wieso er nicht mehr nach 
D liefert ?

Autor: Uhu U. (uhu)
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Zu faul zum lesen?

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Hannes J. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses
>> wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.
>
> Du solltest nicht jeden Müll glauben der im Blick steht.

Was hat das mit dem Blick zu tun?
Man siehts ja bei den Briten und deren Brexit, mit was für Saktionen die 
EU da droht und zeigt auch Wirkung. Viele Briten haben sogar Angst, dass 
sie nach dem Austritt keinen Zugang mehr haben zu genügend Lebensmitteln 
und Medikamenten. Was natürlich völliger Quatsch ist.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Uhu U. schrieb:
> Zu faul zum lesen?

Was genau soll er denn lesen (wer eigentlich, und zu welcher Frage)?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Johnny B. schrieb:
> Man siehts ja bei den Briten und deren Brexit, mit was für Saktionen die
> EU da droht und zeigt auch Wirkung.

Welche Sanktionen wären das denn?
Nach einem Austritt gelten eben die Verträge nicht mehr. Was ja der Sinn 
eines Austritts ist. Aber das allein ist ja schon der Worst-Case für die 
Briten.

> Viele Briten haben sogar Angst, dass
> sie nach dem Austritt keinen Zugang mehr haben zu genügend Lebensmitteln
> und Medikamenten. Was natürlich völliger Quatsch ist.

Klar alles quatsch. Darum geht das mit dem Austritt so fix. Die Briten 
werden sich noch umgucken falls sie wirklich so dumm sind irgendwann 
tatsächlich raus zu gehen.

Autor: Jan L. (ranzcopter)
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Johnny B. schrieb:
> In der Schweiz sieht es (noch) ein wenig anders aus; sie hat Verträge
> mit China wie z.B. ein Freihandelsabkommen, welches den Warenaustausch
> sehr vereinfacht. Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses
> wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.

Jo, klar, ist bestimmt auch der Grund wieso hier ca. 40000 Schweizer 
"virtuell wohnen": http://www.lieferadresse-konstanz.de/

Autor: Winne Z. (rugbywinne)
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Uhu U. schrieb:
> Zu faul zum lesen?

Zu faul um zu schreiben ?

Wen oder was meintest Du ?

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Bernd K. schrieb:
> Was genau soll er denn lesen (wer eigentlich, und zu welcher Frage)?

Lies den Beitrag über meinem…

Autor: Detlef W. (detlefr)
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Der Händler den ich angeschrieben habe, hat geantwortet dass er nach 
DLand liefern würde. Komisch das man nichts bestellen kann... 
Wahrscheinlich wissen einige nicht was sie tun. Außerdem würde er direkt 
ab DLand versenden, nur mit der Mehrwertsteuer hätte er noch Probleme, 
wenn ich es richtig verstanden habe :-| Ich möchte eigentlich nicht 
wissen, was er damit genau meint...

Autor: Holm T. (holm)
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Detlef W. schrieb:
> Der Händler den ich angeschrieben habe, hat geantwortet dass er nach
> DLand liefern würde. Komisch das man nichts bestellen kann...
> Wahrscheinlich wissen einige nicht was sie tun. Außerdem würde er direkt
> ab DLand versenden, nur mit der Mehrwertsteuer hätte er noch Probleme,
> wenn ich es richtig verstanden habe :-| Ich möchte eigentlich nicht
> wissen, was er damit genau meint...

Ich kann mich erinnern das da mal von irgend einer "Initiative" 
hinsichtlich der "Steuerehrlichkeit" chinesischer Händler die Rede 
war..möglich das das eine der Auswirkungen ist.
Das habe ich aber nur noch verschwommen im Kopf...

Gruß,

Holm

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Uhu U. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Was genau soll er denn lesen (wer eigentlich, und zu welcher Frage)?
>
> Lies den Beitrag über meinem…

Das ergibt keinen Sinn. In dem ganzen Thread bisher wird die Frage die 
der Beitrag über Deinem gestellt hat nicht beantwortet, also was 
bitteschön soll er lesen?

Autor: A. K. (prx)
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Johnny B. schrieb:
> Das hat politische Gründe. Deutschland unterstellt sich der USA und die
> USA fahren gerade massive Sanktionen gegen China. Es ist daher nicht
> sehr verwunderlich, dass einige Chinesen nicht mehr nach Deutschland
> liefern.

Das hiesse, dass sich die Chinesen selbst ins Knie schiessen, damit der 
Gegner sich das anschliessende Gejammer anhören muss. Ohne USA und EU (D 
tritt nicht einzeln in Erscheinung) fiele ein Grossteil des chinesischen 
Exportmarkts weg.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Holm T. schrieb:
> "Initiative"
> hinsichtlich der "Steuerehrlichkeit" chinesischer Händler

Auch der steuerehrlichste Händler der Welt kann Sachen nach Deutschland 
verkaufen und der Käufer in D kann anschließend "vergessen" die 
Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten. Soll der Verkäufer deshalb ein 
schlechtes Gewissen haben, hat er irgendwelche chinesischen Gesetze 
verletzt?

Autor: John D. (drake)
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Bernd K. schrieb:
>
> Auch der steuerehrlichste Händler der Welt kann Sachen nach Deutschland
> verkaufen und der Käufer in D kann anschließend "vergessen" die
> Einfuhrumsatzsteuer zu entrichten. Soll der Verkäufer deshalb ein
> schlechtes Gewissen haben, hat er irgendwelche chinesischen Gesetze
> verletzt?

Keine Ahnung, ob das chinesische Gesetze verletzt, aber die Beträge auf 
den für die Verzollung notwendigen Proforma-Rechnungen stimmen praktisch 
nie. Selbst bei Waveshare musste ich sehr nachdrücklich fordern, dass 
sie eine korrekte Commercial Invoice beilegen.

Autor: Der I. (derich)
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Bernd K. schrieb:
> Das ergibt keinen Sinn. In dem ganzen Thread bisher wird die Frage die
> der Beitrag über Deinem gestellt hat nicht beantwortet, also was
> bitteschön soll er lesen?


Im ersten Beitrag:

Detlef W. schrieb:
> Weiß jemand was es damit auf sich hat? Ich habe schon einen
> Lieferanten angeschrieben, ob er mir dazu etwas sagen kann, habe aber
> noch keine Antwort erhalten.

Hannes J. schrieb:
> Detlef W. schrieb:
>> Ich habe schon einen
>> Lieferanten angeschrieben, ob er mir dazu etwas sagen kann, habe aber
>> noch keine Antwort erhalten.
>
> Ich habe von denen, die ich in den letzten Wochen gefragt habe,
> ebenfalls keine Antwort bekommen.

Winne Z. schrieb:
> Hat mal jemand seinen Händler in China gefragt, wieso er nicht mehr nach
> D liefert ?

Uhu U. schrieb:
> Zu faul zum lesen?

Erschließt es sich dir nun, daß die Frage schon zwei mal vor ihrer 
Stellung beantwortet wurde?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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John D. schrieb:
> Keine Ahnung, ob das chinesische Gesetze verletzt, aber die Beträge auf
> den für die Verzollung notwendigen Proforma-Rechnungen stimmen praktisch
> nie. Selbst bei Waveshare musste ich sehr nachdrücklich fordern, dass
> sie eine korrekte Commercial Invoice beilegen.

Na und? Es hindert dich niemand die korrekte Rechnung beim Zoll 
vorzulegen und den richtigen Betrag zu bezahlen. Die Chinesen haben mit 
deiner Steuerehrlichkeit nichts zu tun.

Autor: Uhu U. (uhu)
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Bernd K. schrieb:
> Das ergibt keinen Sinn. In dem ganzen Thread bisher wird die Frage die
> der Beitrag über Deinem gestellt hat nicht beantwortet, also was
> bitteschön soll er lesen?

Weiter oben stehen zwei Antworten: keiner hatte auf seine Frage an die 
Anbieter eine Antwort bekommen. Womit bewiesen ist, dass  Winne Z. 
(rugbywinne) nur zu faul zu lesen war - was offenbar auch für dich gilt…

Hast du es jetzt begriffen?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Uhu U. schrieb:
> Weiter oben stehen zwei Antworten: keiner hatte auf seine Frage an die
> Anbieter eine Antwort bekommen.

"Hat jemand gefragt?" ist im Zusammenhang dieses Threads und auch im 
Hinblick auf die Motivation des Fragestellers gleichzusetzen mit "Hat 
jemand schon gefragt und auch eine Antwort bekommen so daß man diesem 
Thread einen realen Informationsinput hinzufügen kann?", Dein Vorposter 
war also höchstwahrscheinlich vorrangig daran interessiert ob schon 
Informationen erfolgreich erfragt werden konnten und war an genau diesen 
Informationen interessiert und nicht daran ob irgendwem das noch nicht 
gelungen ist und an Deinen blöden Anpflaumungen war vermutlich auch 
niemand interessiert.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven B. (sb2048)
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Ich habe mal direkt bei Aliexpress nachgefragt:

"According to German VAT regulation, AliExpress as a marketplace is 
required to collect relevant German VAT related information from 
sellers. As such, some sellers’ products may be tentatively blocked for 
purchase by a buyer located in Germany until AliExpress receives 
required information."

Autor: Winne Z. (rugbywinne)
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Also ich habe jetzt selbst mal einen meiner Lieferanten gefragt ob er 
nicht mehr nach D liefert.

Seine Artikel waren "verschwunden" so wie es andere hier auch erlebt 
haben.
Auch Artikel die ich schon mal gekauft hatte.

Antwort habe ich erhalten und es gibt von ihm weiterhin Ware ganz ohne 
Probleme.

Seit heute morgen sind Artikel wieder eingestellt.

https://de.aliexpress.com/item/KIFIT-Durable-29V-2A-Electric-Recliner-Chair-Sofa-Extension-Lead-Cable-300cm-2-Pin-to-Transformer/32815917838.html?spm=a2g0s.9042311.0.0.364e4c4dDfoQjw

Liebe Grüße
Rugbywinne

Autor: Holm T. (holm)
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Sven B. schrieb:
> Ich habe mal direkt bei Aliexpress nachgefragt:
>
> "According to German VAT regulation, AliExpress as a marketplace is
> required to collect relevant German VAT related information from
> sellers. As such, some sellers’ products may be tentatively blocked for
> purchase by a buyer located in Germany until AliExpress receives
> required information."


Na toll. Das Ergebnis ist klar: Stell Dir vor das deutsche Finanzamt 
möchte Geld und Keiner geht hin".

Das wird wohl diese "Initiative" sein die ich noch im Kopf hatte, bzw. 
deren Auswirkungen. Seltsamerweise kommen Finanzämter anderer Länder 
wohl ohne solchen Mist klar.

Gruß,
Holm

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Sven B. schrieb:
> "According to German VAT regulation, AliExpress as a marketplace is
> required to collect relevant German VAT related information from
> sellers.

Wenn das offiziell von Deutschland ausgeht muß das doch hierzulande 
irgendwo dokumentiert oder erwähnt und auffindbar sein, irgendjemand 
hier der einen neuen Weg gefunden hat ausländische Händler im Ausland 
vertrauliche Daten abzupressen muß doch seine politischen Federn damit 
schmücken damit er sich seine Schulterklopfer abholen kann!

Es wäre auch interessant zu wissen WAS das für Daten sind die da 
hinten rum dann automatisch zum Finanzamt fließen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Sven B. (sb2048)
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Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Sven B. schrieb:

"Indirekt zielen sie auf alle privaten und gewerblichen, 
umsatzsteuerpflichtigen Nutzer (Verkäufer) auf diesen Portalen, die 
unabhängig von ihrem (Wohn-)Sitz ihren steuerlichen Erklärungs- und 
Zahlungspflichten nicht nachkommen. "

Welche Pflichten hat ein Chinese in China dem deutschen Finanzamt 
gegenüber?


Und wo wir grad beim Thema sind welche Pflichten hat eigentlich ein 
Deutscher in Deutschland dem chinesischen Finanzamt gegenüber oder dem 
Finanzamt in Timbuktu? Nicht daß irgendwann ein Einsatzkommando von dort 
hergeschickt wird und an meine Tür klopft.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Jan L. schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> In der Schweiz sieht es (noch) ein wenig anders aus; sie hat Verträge
>> mit China wie z.B. ein Freihandelsabkommen, welches den Warenaustausch
>> sehr vereinfacht. Ich nehme aber an, dass die EU den Schweizern dieses
>> wegnehmen wird, sollte sich die Schweiz weiter der EU annähern.
>
> Jo, klar, ist bestimmt auch der Grund wieso hier ca. 40000 Schweizer
> "virtuell wohnen": http://www.lieferadresse-konstanz.de/

Diese Adressen sind dafür gedacht, Waren aus der EU nach Konstanz zu 
liefern, welche von den Händlern aus diversen Gründen nicht in die 
Schweiz geliefert werden.
Chinesische Shops liefern normalerweise ohne Probleme direkt in die 
Schweiz, dafür brauchen Schweizer keine Adresse in Konstanz.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Wenn es nun also so sein soll dass neuerdings der Verkäufer in China 
oder das Verkaufsportal der offizielle Schuldner der deutschen 
Einfuhrumsatzsteuer ist und nicht mehr wie bisher der hier ansässige und 
zumindest theoretisch greifbare Importeur wie bisher dann kann ich also 
ab sofort in China kaufen bis der Arzt kommt und muß kein schlechtes 
Gewissen mehr haben wenn ich für 100€ bestellt habe und es rutscht 
unbesehen durch den Zoll, schließlich bin ich nun ganz offiziell nicht 
mehr der säumige Steuerschuldner sondern der böse Chinese wars. Auch 
gut. Jetzt haben wir also den Schmuggel als Dienstleistung auch 
erfolgreich nach Fernost outgesourced, die Chinesen werden jetzt 
natürlich ganz pflichtgemäß mit deutscher Gründlichkeit bei jedem Paket 
das sie verschicken wahrheitsgemäß die deutsche Steuererklärung 
ausfüllen und Steuern abführen, der Endverbraucher ist komplett aus dem 
Schneider und das deutsche Finanzamt kann jetzt in Shenzen und Hongkong 
sein Geld eintreiben oder notfalls einen chinesischen Briefkasten in 
einer deutschen Nebenstraße in Buxtehude pfänden. So gehts wenn man 
versucht seine Jurisdiktion weiter auszudehnen als der exekutive Arm zu 
reichen vermag.

: Bearbeitet durch User
Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> So gehts wenn man
> versucht seine Jurisdiktion weiter auszudehnen als der exekutive Arm zu
> reichen vermag.

Nein, da muss man nicht in irgendeiner Hinterhofbude pfänden.
Dass das aussichtslos ist, wusste auch der Gesetzgeber.

Der Plattformbetreiber (Amazon, Alibaba, ebay etc.) haftet in den 
Fällen, in denen diese Daten nicht angegeben werden bzw. USt. 
hinterzogen wird.

Aus dem obigen Link:
"Der Betreiber eines elektronischen Marktplatzes haftet für die nicht 
entrichtete Umsatzsteuer aus der Lieferung eines Unternehmers oder 
vermeintlichen Nichtunternehmers, die auf dem von ihm bereitgestellten 
Marktplatz rechtlich begründet worden ist."

Und da die Plattformen Zeitpunkte und Höhe der Umsätze des Händlers 
aufzeichnen und weitergeben müssen, ist es ein Leichtes, diese mit der 
tatsächlich abgeführten USt. des Händlers abzugleichen.

Und die Plattformbetreiber kann man eben sehr wohl packen.

Folglich sieht der sehr flott zu, dass seine Kunden sich auch 
entsprechend verhalten und schmeisst sie ansonsten raus, weil er nicht 
für die die Steuern zahlen möchte.

P.S.: Davon ab dürfte Alibaba auch in China über geeignete juristische 
Mittel verfügen, sich dieses Geld bei seinem chinesischen Händler 
wiederzuholen (mal von der sowieso hohen Strafe abgesehen, dass er von 
der Plattform fliegt).

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Und die Plattformbetreiber kann man eben sehr wohl packen.

Dann entsteht ein Markt für Plattformen die komplett im Ausland sitzen 
oder irgendein rechtliches Konstrukt oder Schlupfloch konstruieren um 
sich dem wirkungsvoll zu entziehen und die man dann eben nicht mehr 
packen kann, die Motivation dazu ist groß.

Interessant an der Sache ist für Konsumenten hierzulande daß sie jetzt 
komplett aus der Steuerpflicht entlassen wurden ganz egal woher man Zeug 
bestellt und dies stattdessen stets dem Verkäufer oder der Plattform 
aufgebürdet wurde, egal ob der nun greifbar ist oder nicht und ob die 
Sendungen alle wahrheitsgemäß deklariert werden oder nicht. Die 
Verkäufer werden einen Weg finden ihr Zeug weiterhin nach D zu verkaufen 
ohne allzuviel deutsche Umsatzsteuer abzudrücken (oder überhaupt 
irgendwelche), davon kannst Du mal getrost ausgehen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Aus dem obigen Link:
> "Der Betreiber eines elektronischen Marktplatzes haftet für die nicht
> entrichtete Umsatzsteuer aus der Lieferung eines Unternehmers oder
> vermeintlichen Nichtunternehmers, die auf dem von ihm bereitgestellten
> Marktplatz rechtlich begründet worden ist."

An anderer Stelle aus obigen Link:

"Die Haftung entfällt, wenn der Marktplatzbetreiber seinen 
Aufzeichnungspflichten nach § 22f UStG nachgekommen ist."

Also sobald der Papierkram erledigt ist kann (und muss) sich das 
Finanzamt zwecks Eintreibung etwaiger Schulden direkt an den 
chinesischen Einzelhändler wenden dessen Adresse es ja nun kennt, 
Aliexpress hat mit der Durchreichung des Papierkrams die Pflichten 
erfüllt und ist aus der Haftung entlassen.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Und die Plattformbetreiber kann man eben sehr wohl packen.
>
> Dann entsteht ein Markt für Plattformen die komplett im Ausland sitzen
> oder irgendein rechtliches Konstrukt oder Schlupfloch konstruieren um
> sich dem wirkungsvoll zu entziehen

Nein, denn der Sitz des Betreibers ist ausdrücklich irrelevant.
Es zählt einzig, dass der Betreiber Kunden hier in Deutschland Ware 
anbietet.

> und die man dann eben nicht mehr
> packen kann, die Motivation dazu ist groß.

Doch, das ist bei den Platzhirschen problemlos möglich und offenbar 
reagiert Alibaba genau darauf.

> Interessant an der Sache ist für Konsumenten hierzulande daß sie jetzt
> komplett aus der Steuerpflicht entlassen wurden ganz egal woher man Zeug
> bestellt und dies stattdessen stets dem Verkäufer oder der Plattform
> aufgebürdet wurde, egal ob der nun greifbar ist oder nicht

Ja, das wird jetzt dem Händler im Inland gleichgestellt.

> und ob die
> Sendungen alle wahrheitsgemäß deklariert werden oder nicht.

Genau. Das war ja bisher praktisch nie der Fall.

> Verkäufer werden einen Weg finden ihr Zeug weiterhin nach D zu verkaufen
> ohne allzuviel deutsche Umsatzsteuer abzudrücken (oder überhaupt
> irgendwelche), davon kannst Du mal getrost ausgehen.

Davon gehe ich getrost nicht aus.

Denn ein chinesischer Händler, der nicht bei Amazon, ebay, Aliexpress 
etc. gelistet ist, ist für 99% der deutschen Konsumenten quasi 
nichtexistent - der Markt bricht ihm also weg. Er hat wenig davon, wenn 
er Umsatzsteuer von nur noch 1% seines Gewinns einsackt.

Bernd K. schrieb:
> Also sobald der Papierkram erledigt ist kann (und muss) sich das
> Finanzamt zwecks Eintreibung etwaiger Schulden direkt an den
> chinesischen Einzelhändler wenden dessen Adresse es ja nun kennt,
> Aliexpress hat mit der Durchreichung des Papierkrams die Pflichten
> erfüllt und ist aus der Haftung entlassen.

Nicht wirklich:

"Ungeachtet dieser Haftungsbedingungen haftet der Betreiber auch dann 
für angelaufene Umsatzsteuerschulden des liefernden Unternehmers, sobald 
das Finanzamt dem Betreiber Pflichtverstöße des Verkäufers mitgeteilt 
hat. Ein Pflichtverstoß kann grundsätzlich bereits eine verspätete 
Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung sein oder ein Steuerrückstand des 
Versandhändlers. Das Gesetz schließt nicht aus, dass auch an zeitlich 
zurückliegende, aber fortwirkende Pflichtverstöße noch Sanktionen 
geknüpft werden können."

D.h. wenn der Chinese seine erste Charge Umsatzsteuer nicht zahlt (also 
nach etwa eineinhalb Monaten nach Registrierung in Berlin), dann haftet 
der Betreiber ab diesem Zeitpunkt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Nein, denn der Sitz des Betreibers ist ausdrücklich irrelevant.
> Es zählt einzig, dass der Betreiber Kunden hier in Deutschland Ware
> anbietet.

Du vergisst das kleine aber feine Detail daß die ausländische Plattform 
nicht der deutschen Steuergesetzgebung untersteht. Wenn sie greifbar 
sind dann nur weil sie irgendwie auf andere Weise erpressbar sind und 
dann freiwillig so weit kooperieren wie nötig, nicht etwa weil sie 
rechtlich verpflichtet wären wären, das sind sie nämlich nicht.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Bernd K. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Nein, denn der Sitz des Betreibers ist ausdrücklich irrelevant.
>> Es zählt einzig, dass der Betreiber Kunden hier in Deutschland Ware
>> anbietet.
>
> Du vergisst das kleine aber feine Detail daß die ausländische Plattform
> nicht der deutschen Steuergesetzgebung untersteht. Wenn sie greifbar
> sind dann nur weil sie irgendwie auf andere Weise erpressbar sind und
> dann freiwillig so weit kooperieren wie nötig, nicht etwa weil sie
> rechtlich verpflichtet wären wären, das sind sie nämlich nicht.

Es ist ein Leichtes, die großen Plattformen zu greifen. ebay Deutschland 
bspw. hat seinen Sitz in der EU.

Und spätestens wenn hier Amazon-Gebäude gepfändet werden, dann wird 
Amazon kooperieren ;-)

Ebenso kriegt man auch außer-EU-Plattformen leicht, wenn bspw. Konten 
von Alibaba hier eingefroren werden bzw. die Kreditkartenkonten bei Visa 
etc. gesperrt werden, so dass Kreditkartenumsätze dorthin nicht mehr 
möglich sind.

Dasselbe gilt für die Domänen, die der deutsche Fiskus natürlich auch 
sperren lassen kann.

Und wie man sieht, reagieren die Großen bereits so wie gewünscht.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: soul e. (souleye)
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Bernd K. schrieb:

> Also sobald der Papierkram erledigt ist kann (und muss) sich das
> Finanzamt zwecks Eintreibung etwaiger Schulden direkt an den
> chinesischen Einzelhändler wenden dessen Adresse es ja nun kennt,
> Aliexpress hat mit der Durchreichung des Papierkrams die Pflichten
> erfüllt und ist aus der Haftung entlassen.

Genau deswegen sperrt Aliexpress ja diejenigen Händler, die den 
durchzureichenden Papierkram noch nicht beigestellt haben. Wer seine 
Hausaufgaben gemacht hat, den findet auch wieder die deutsche 
Suchfunktion.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Chris D. schrieb:
> Ebenso kriegt man auch außer-EU-Plattformen leicht, wenn bspw. Konten
> von Alibaba hier eingefroren werden bzw. die Kreditkartenkonten bei Visa
> etc. gesperrt werden, so dass Kreditkartenumsätze dorthin nicht mehr
> möglich sind.

Deutschland ist nicht die USA die sich sowas erlauben können weil die 
weltweit jegliche Dollarzahlung unterbinden können. Deutschland müsste 
auch entsprechend beißen können wenn es so laut bellen will wie die USA, 
ansonsten wirkt es lächerlich. Also ein paar deutsche Marineboote vor 
die chinesische Küste entsenden um eine ordentliche Drohgebärde 
aufzubauen und dann mal eben ein paar chinesische Bankkonten bei 
chinesischen Banken einfrieren. Ich weiß nicht so recht...

Autor: Matthias S. (da_user)
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Chris D. schrieb:
> Ebenso kriegt man auch außer-EU-Plattformen leicht, wenn bspw. Konten
> von Alibaba hier eingefroren werden bzw. die Kreditkartenkonten bei Visa
> etc. gesperrt werden, so dass Kreditkartenumsätze dorthin nicht mehr
> möglich sind.

Nicht vergessen darf man, dass Alibaba auch ein Büro in Deutschland 
betreibt. Die sind zwar eher auf den Einkauf fixiert, das dürfte der 
Steuerbehörde aber wohl eher egal sein...

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Hannes J. schrieb:
> Zum Beispiel habe (jetzt hatte) ich einen Handy-Lieferanten mit Lagern
> in China, Polen, Spanien, Deutschland, Russland, Frankreich und Italien.

Nur der Vollständigkeit halber, ich habe von dem Händler nun eine 
Antwort bekommen:

>> due to VAT

Das war die komplette Antwort. Er scheint nicht viel Wert auf zukünftige 
Bestellungen aus Deutschland zu legen.

Von einem anderen Händler bekam ich fast zeitgleich die Antwort, auch 
diese komplett wiedergegeben:

>>> what's wrong?

So groß kann sein Umsatz mit deutschen Kunden nicht sein, wenn er noch 
nicht gemerkt hat, dass er keine Bestellungen mehr aus Deutschland 
bekommt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
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Chris D. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Chris D. schrieb:
>>> Und die Plattformbetreiber kann man eben sehr wohl packen.
>>
>> Dann entsteht ein Markt für Plattformen die komplett im Ausland sitzen
>> oder irgendein rechtliches Konstrukt oder Schlupfloch konstruieren um
>> sich dem wirkungsvoll zu entziehen
>
> Nein, denn der Sitz des Betreibers ist ausdrücklich irrelevant.
> Es zählt einzig, dass der Betreiber Kunden hier in Deutschland Ware
> anbietet.
[..]

Was mir dabei nicht aufgeht ist Folgendes:

Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht 
einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas 
verpflichten zu wollen? Mit dem selben Recht könnte der chinesische 
Handelsplatz vom Deutschen Finanzamt eine monatliche Zahlung von 100 
Millionen Hontucken einfordern. Was soll das?

Irgendwie haben die in D derzeit eine Macke irgendwelche Plattformen für 
Irgendwas verantwortlich machen zu wollen nur weil auf Grund der 
Idiotenpolitik die Knete alle ist.
Es wird damit enden das wir hier auf dem Trockenen sitzen, nicht etwa 
das das Finanzamt Daten kriegt..wäre ja regelrecht hirnverbrannt.

In wie fern sollte es möglich sein Alibaba überhaupt zu greifen? Die 
machen da was in China, da betrifft chinesische Händler. Die 
chinesischen Händler verschiken Pakete..das wars...

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
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Chris D. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Chris D. schrieb:
>>> Nein, denn der Sitz des Betreibers ist ausdrücklich irrelevant.
>>> Es zählt einzig, dass der Betreiber Kunden hier in Deutschland Ware
>>> anbietet.
>>
>> Du vergisst das kleine aber feine Detail daß die ausländische Plattform
>> nicht der deutschen Steuergesetzgebung untersteht. Wenn sie greifbar
>> sind dann nur weil sie irgendwie auf andere Weise erpressbar sind und
>> dann freiwillig so weit kooperieren wie nötig, nicht etwa weil sie
>> rechtlich verpflichtet wären wären, das sind sie nämlich nicht.
>
> Es ist ein Leichtes, die großen Plattformen zu greifen. ebay Deutschland
> bspw. hat seinen Sitz in der EU.
>
> Und spätestens wenn hier Amazon-Gebäude gepfändet werden, dann /wird/
> Amazon kooperieren ;-)
>
> Ebenso kriegt man auch außer-EU-Plattformen leicht, wenn bspw. Konten
> von Alibaba hier eingefroren werden bzw. die Kreditkartenkonten bei Visa
> etc. gesperrt werden, so dass Kreditkartenumsätze dorthin nicht mehr
> möglich sind.

Das wäre aber kein Recht sondern einfach kriminelle Erpressung.

Mit einer Firma die hier Niederlassungen betreibt ist das möglich, 
Alibaba hat das IMHO nicht und die muß das auch nicht interessieren wenn 
hier ein Sack Kartoffeln umfällt.

Gruß,
Holm

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
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soul e. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>
>> Also sobald der Papierkram erledigt ist kann (und muss) sich das
>> Finanzamt zwecks Eintreibung etwaiger Schulden direkt an den
>> chinesischen Einzelhändler wenden dessen Adresse es ja nun kennt,
>> Aliexpress hat mit der Durchreichung des Papierkrams die Pflichten
>> erfüllt und ist aus der Haftung entlassen.
>
> Genau deswegen sperrt Aliexpress ja diejenigen Händler, die den
> durchzureichenden Papierkram noch nicht beigestellt haben. Wer seine
> Hausaufgaben gemacht hat, den findet auch wieder die deutsche
> Suchfunktion.

Da stellt sich doch eher die Frage ob man "die deutsche Suchfunktion" 
benötigt?
Ich suche nicht selten Waren auf ebay.co.uk oder ebay.com weil "die 
deutsche Suchfunktion" etwa dagegen hat Brauchbares zu finden.

Gruß,

Holm

Autor: Holm T. (holm)
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Hannes J. schrieb:
> Hannes J. schrieb:
>> Zum Beispiel habe (jetzt hatte) ich einen Handy-Lieferanten mit Lagern
>> in China, Polen, Spanien, Deutschland, Russland, Frankreich und Italien.
>
> Nur der Vollständigkeit halber, ich habe von dem Händler nun eine
> Antwort bekommen:
>
>>> due to VAT
>
> Das war die komplette Antwort. Er scheint nicht viel Wert auf zukünftige
> Bestellungen aus Deutschland zu legen.
>
> Von einem anderen Händler bekam ich fast zeitgleich die Antwort, auch
> diese komplett wiedergegeben:
>
>>>> what's wrong?
>
> So groß kann sein Umsatz mit deutschen Kunden nicht sein, wenn er noch
> nicht gemerkt hat, dass er keine Bestellungen mehr aus Deutschland
> bekommt.

Das ist der selbe Effekt wie beim deutschen Leistungsschutzrecht.
"Stelle Dir vor in Deutschland ist Krieg und Keiner geht hin."

Gruß,
Holm

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
> Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht
> einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas
> verpflichten zu wollen?

Das ist einfach: Internationaler Handel ist kein rechtsfreier Raum.

Verstösst eine Seite des Handels gegen dessen Regeln, kann die andere 
Seite handeln. Etwa bei systematischer Falschangabe des Warenwerts, um 
Einfuhrumsatzsteuer zu umgehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
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A. K. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht
>> einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas
>> verpflichten zu wollen?
>
> Das ist einfach: Internationaler Handel ist kein rechtsfreier Raum.

Doch, es ist Blödsinn, die wollen einen Dritten haftbar machen der nur 
ein Vermittler ist.

>
> Verstösst eine Seite des Handels gegen dessen Regeln,

Zeige mir die Regel internationalen Handels die das definiert was hier 
gemacht werden soll.


> kann die andere
> Seite handeln. Etwa bei systematischer Falschangabe des Warenwerts, um
> Einfuhrumsatzsteuer zu umgehen.

Eine Verkäufer und und ein Käufer und die chinesische Zeitung in der der 
Verkäufer annonciert hat das er was verkaufen will und die ich auf dem 
Timesquare im Rinnstein gefunden habe, soll haften?

Lachschlapp.

Holm

Autor: A. K. (prx)
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Holm T. schrieb:
>> Das ist einfach: Internationaler Handel ist kein rechtsfreier Raum.
>
> Doch, es ist Blödsinn, die wollen einen Dritten haftbar machen der nur
> ein Vermittler ist.

Ein Unternehmen, dass wissentlich massenhaftem Verstoss Vorschub 
leistet, indem es diesen Händlern eine Plattform bietet, ohne etwas 
dagegen zu unternehmen, darf damit rechnen, über kurz oder lang selber 
ein Problem zu bekommen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (da_user)
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Holm T. schrieb:
> Eine Verkäufer und und ein Käufer und die chinesische Zeitung in der der
> Verkäufer annonciert hat das er was verkaufen will und die ich auf dem
> Timesquare im Rinnstein gefunden habe, soll haften?

Leider nicht ganz zutreffend der Vergleich:
Bei der Zeitungsanzeige gibt der Verkäufer seine Kontaktdaten an, du 
kaufst also direkt beim Verkäufer. Die Zeitung druckt die Anzeige und 
das wars.

Bei den Plattformen übernimmt die Zeitung die Kommunikation, in gewisser 
Art die Vertragsverhandlungen, hat ein Bewertungssystem und übernimmt 
auch einen Teil der Haftung, bzw. des Kundenservices (z.B. Rückzahlung 
falls der Artikel bei dir nicht eintrifft).
Eigentlich kaufst du hier dein gewünschtes Produkt bei der Zeitung die 
den Händler beauftragt das zu dir zu schicken. Und die Zeitung soll 
jetzt, wenn es für sie ungemütlich wird, einfach auf den Händler zeigen 
können "der wars?".

BTW:
Wie ist den eigentlich das Verfahren, wenn ich die ganzen Einfuhr-, 
Umsatzsteuer- und sonstige Abgaben für meine zwanzig 
Eineurofuffzig-Artikel aus China abgeben will?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Matthias S. schrieb:
> BTW:
> Wie ist den eigentlich das Verfahren, wenn ich die ganzen Einfuhr-,
> Umsatzsteuer- und sonstige Abgaben für meine zwanzig
> Eineurofuffzig-Artikel aus China abgeben will

Für Kleinkram unter der Freigrenze wird (wurde bisher) nichts erhoben. 
Pro Tag und pro Absender, wobei Du natürlich nicht einfach steuern 
kannst wie viele Pakete am selben Tag beim selben Zollbeamten 
abgefertigt werden und die können das wohl zusammenfassen wenn ein 
ganzer Schwung auf einmal ankommt.

Die Freigrenze wird wohl als nächstes fallen wenn erstmal die Anmeldung 
der ganzen einzelnen Sendungen und deren Zahlungen automatisiert ist.

Autor: Le X. (lex_91)
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Holm T. schrieb:
> Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht
> einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas
> verpflichten zu wollen? Mit dem selben Recht könnte der chinesische
> Handelsplatz vom Deutschen Finanzamt eine monatliche Zahlung von 100
> Millionen Hontucken einfordern. Was soll das?

Wer in Deutschland bzw. im EU-Binnenmarkt handel treiben will muss sich 
an die hier geltende Rechtssprechung halten, unabhängig davon wo er 
seinen Briefkasten stehen hat. Prominentes Beispiel ist z.B. die 
CE-Kennzeichnung.
Tut er das nicht darf er hier (zurecht) nicht mehr handeln.

Jetzt kann man natürlich schlecht juristisch gegen irgendwelche Chinesen 
vorgehen.
Bleibt also nur, sie vom Handel abzuschneiden. Das ist offenbar Strafe 
genug, denn scheinbar reicht diese Drohkulisse aus dass die Plattformen 
zumindest versuchen, die Spielregeln einzuhalten.

Nebenbei: ist dein Verlangen, alles was hier läuft schlechtreden zu 
müssen so groß, ist dein Hass auf unsere Institutionen und Regelungen so 
abgrundtief dass du jetzt sogar Chinesische Kleinkriminelle verteidigen 
musst?

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Le X. schrieb:
> Wer in Deutschland bzw. im EU-Binnenmarkt handel treiben will muss sich
> an die hier geltende Rechtssprechung halten

Sie treiben Handel in China, mit Europa, nicht IN Europa. Das ist ein 
kleiner aber feiner Unterschied. Die müssen sich an deren Gesetze und 
deren Ausfuhrbestimmungen halten und wir uns an unsere Gesetze und 
unsere Einfuhrbestimmungen, so war es bisher und alles war klar 
geregelt.

> Chinesische Kleinkriminelle

Ein Chinese der sich an chinesische Gesetze und Ausfuhrbestimmungen hält 
ist kein Krimineller sondern ein gesetzestreuer Chinese. Deutsche 
Gesetze kann er gar nicht verletzen den an die ist er in keiner Weise 
gebunden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
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Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht
>> einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas
>> verpflichten zu wollen? Mit dem selben Recht könnte der chinesische
>> Handelsplatz vom Deutschen Finanzamt eine monatliche Zahlung von 100
>> Millionen Hontucken einfordern. Was soll das?
>
> Wer in Deutschland bzw. im EU-Binnenmarkt handel treiben will muss sich
> an die hier geltende Rechtssprechung halten, unabhängig davon wo er
> seinen Briefkasten stehen hat. Prominentes Beispiel ist z.B. die
> CE-Kennzeichnung.
> Tut er das nicht darf er hier (zurecht) nicht mehr handeln.

Genau.

..und wie ist das, wenn es in China gehandelt wird?

IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D 
oder  der EU. Möglicherweise wollen die das mal werden und reagieren 
deswegen überhaupt. Rein handelsrechtlich kann das Finanzamt aber mit 
dem Arsch Fliegen fangen..da kommen die nicht ran.

>
> Jetzt kann man natürlich schlecht juristisch gegen irgendwelche Chinesen
> vorgehen.
> Bleibt also nur, sie vom Handel abzuschneiden. Das ist offenbar Strafe
> genug, denn scheinbar reicht diese Drohkulisse aus dass die Plattformen
> zumindest versuchen, die Spielregeln einzuhalten.
>
> Nebenbei: ist dein Verlangen, alles was hier läuft schlechtreden zu
> müssen so groß, ist dein Hass auf unsere Institutionen und Regelungen so
> abgrundtief dass du jetzt sogar Chinesische Kleinkriminelle verteidigen
> musst?

Das ist eine mittlerweile langweilig wirkende Unterstellung von der ich 
mich distanziere.
Ich sehe nur das "Handeln" im gewerblichen Sinne Jahr für Jahr durch 
sinnlose Vorschriften mehr und mehr verunmöglicht wird. Ich bin sein 12 
Jahren gewerblicher Händler und diese Meinung darfst Du mir deshalb 
ruhig abkaufen.

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
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Bernd K. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> BTW:
>> Wie ist den eigentlich das Verfahren, wenn ich die ganzen Einfuhr-,
>> Umsatzsteuer- und sonstige Abgaben für meine zwanzig
>> Eineurofuffzig-Artikel aus China abgeben will
>
> Für Kleinkram unter der Freigrenze wird (wurde bisher) nichts erhoben.
> Pro Tag und pro Absender, wobei Du natürlich nicht einfach steuern
> kannst wie viele Pakete am selben Tag beim selben Zollbeamten
> abgefertigt werden und die können das wohl zusammenfassen wenn ein
> ganzer Schwung auf einmal ankommt.
>
> Die Freigrenze wird wohl als nächstes fallen wenn erstmal die Anmeldung
> der ganzen einzelnen Sendungen und deren Zahlungen automatisiert ist.

Das Lustige da dran ist, das der "Kleinkram" dann beim Zoll wieder 
hinten runter fallen wird.

Es ist ein paar Jahre her das ich in den USA mal Röhren gekauft hatte 
und beim HZA war um die abzuholen. Es war ein privater Import und ich 
bin da mit der entsprechenden Warengruppennummer (Taric) für 
Elektronenröhren aufgeschlagen um die Sucherei einzukürzen. Davon gibt 
es aber 2, eine Taric für Röhren für Fernseher und Radios und eine für 
Funk- und Meßgeräte.
Für Funk-und Meßgeräte sind die Dinger Zollfrei, für Radio und TV gibts 
eine nZollsatz, hab vergessen wieviel das war.

Dem alten fetten, griesgrämigen Zollbeamten in grauen Filzlatschen 
gefiel nun nicht das die von mir angegebene Taric zollfrei war, ich habe 
1h und 10 Minuten vor seiner Durchreiche gestanden und seelenruhig 
gewartet bis der was Anderes (die 2. Taric) gefunden hatte und meine 
Röhren nach der Nummer klassifiziert hatte. Ganz stolz berechnete er den 
Zollwert und meinte "..heute bezahlen sie mit Ihrem guten Namen". Ich 
häh? "Der Zollbetrag liegt unter 5 Euro, dafür wird aus Kostengründen 
keine Rechnung erstellt".

..aber klar doch. Meine Stunde Arbeitszeit vor dem Klapsladen kostet ja 
auch nix...

Links in de Durchreiche stand der ausgepackte Stapel Röhren, rechts der 
Karton mit den Styrophorflocken. Ich bin da doch versehentlich an den 
Karton gestoßen so das der in die Zollbude fiel.."oh, Entschuldigung, 
war nicht meine Absicht..aber ich brauch den Karton eh nicht 
Wiedersehen.."Hab meine Röhren geschnappt und bin raus.
Ich habe den Typ nie wieder gesehen und Sowas ist mir auch nie wieder 
passiert. Alle Anderen im HAZ Nossen kann ich als freundlich und 
zuvorkommend bezeichnen, nette Leute die Ihren Job machen.

Ergo: Die errechnen dann einen EuST oder Zollwert der wegen zu geringer 
Höhe nicht erhoben werden wird.

Gruß,

Holm

Autor: Felix F. (wiesel8)
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Le X. schrieb:
> Wer in Deutschland bzw. im EU-Binnenmarkt handel treiben will muss sich
> an die hier geltende Rechtssprechung halten, unabhängig davon wo er
> seinen Briefkasten stehen hat. Prominentes Beispiel ist z.B. die
> CE-Kennzeichnung.
> Tut er das nicht darf er hier (zurecht) nicht mehr handeln.
>
> Jetzt kann man natürlich schlecht juristisch gegen irgendwelche Chinesen
> vorgehen.
> Bleibt also nur, sie vom Handel abzuschneiden. Das ist offenbar Strafe
> genug, denn scheinbar reicht diese Drohkulisse aus dass die Plattformen
> zumindest versuchen, die Spielregeln einzuhalten.
Man macht nur das, was ein gewisser Präsident seit langem ankreidet: Die 
unfairen Handelspraktiken der Chinesen bekämpfen. Da dieser Präsident 
aber natürlich nie recht hat und ein ganz böser Bube ist, kann man das 
natürlich nicht so in den ÖRs verkünden und muss weiterhin "framen".

mfg

Autor: Matthias S. (da_user)
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Holm T. schrieb:
> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
> oder  der EU.

=>

Matthias S. schrieb:
> Nicht vergessen darf man, dass Alibaba auch ein Büro in Deutschland
> betreibt. Die sind zwar eher auf den Einkauf fixiert, das dürfte der
> Steuerbehörde aber wohl eher egal sein...

Autor: Axel L. (axel_5)
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Le X. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Wieso kommt die deutsche Justiz oder besser das Finanzamt zu dem Recht
>> einen unter chinesischem Recht hantierenden Handelsplatz zu Irgendwas
>> verpflichten zu wollen? Mit dem selben Recht könnte der chinesische
>> Handelsplatz vom Deutschen Finanzamt eine monatliche Zahlung von 100
>> Millionen Hontucken einfordern. Was soll das?
>
> Wer in Deutschland bzw. im EU-Binnenmarkt handel treiben will muss sich
> an die hier geltende Rechtssprechung halten, unabhängig davon wo er
> seinen Briefkasten stehen hat. Prominentes Beispiel ist z.B. die
> CE-Kennzeichnung.
> Tut er das nicht darf er hier (zurecht) nicht mehr handeln.
>
Nun, die Chinesen wollen anscheinend gar nicht unbedingt hier handeln, 
aber ich will mit denen handeln. Manchmal, weil die z. B. Dinge haben, 
die es hier nicht gibt.


> Jetzt kann man natürlich schlecht juristisch gegen irgendwelche Chinesen
> vorgehen.
> Bleibt also nur, sie vom Handel abzuschneiden. Das ist offenbar Strafe
> genug, denn scheinbar reicht diese Drohkulisse aus dass die Plattformen
> zumindest versuchen, die Spielregeln einzuhalten.
>
Ich sehe das eher so, dass die den Handel einfach einstellen. Der 
Geschädigte sind nicht die Chinesen, denen scheint das relativ egal zu 
sein, das sind auch die deutschen Kunde, die keinen Wert auf überteuerte 
Garantieversprechen legen.


> Nebenbei: ist dein Verlangen, alles was hier läuft schlechtreden zu
> müssen so groß, ist dein Hass auf unsere Institutionen und Regelungen so
> abgrundtief dass du jetzt sogar Chinesische Kleinkriminelle verteidigen
> musst?
ich finde es schon abenteuerlich, wen du hier als kriminell bezeichnest. 
Der Chinese schickt die Waren in die EU, weil der deutsche Kunde es 
bestellt hat. Der ist der Importeur, was der Zoll bisher genauso gesehen 
hat. Denn der ist derjenige, der zum Zoll dackeln muss, CE 
Bescheinigungen vorlegen oder die Umsatzsteuer zahlen muss.

Und nur weil der deutsche Staat offensichtlich nicht in der Lage ist, 
seine eigenen Regeln korrekt durchzusetzen, packt man jetzt die 
Chinesen. Natürlich alles zum Schutz der deutschen Händler, die ja 
offensichtlich nicht ausreichend durch eine überbordende Bürokratie 
geschützt werden. Denn denen geht es schon mächtig auf den Sack, dass 
deren Kostenrechnung plötzlich transparent wurde und deutlich wurde, die 
die deutschen Kunden abgezockt wurden. Wobei es natürlich stimmt, dass 
viele deutsche Institutionen und Regelungen einfach krank sind, wie z. 
B. das WEEE. Aber statt hier die Regeln zu ändern, schützt man sie 
lieber.

Gruß
Axel

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Holm T. schrieb:
>> Verstösst eine Seite des Handels gegen dessen Regeln,
>
> Zeige mir die Regel internationalen Handels die das definiert was hier
> gemacht werden soll.

Die WTO (Welthandelsorganisation) kann sich darum kümmern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Welthandelsorganisation

Auch für die Briten wäre das dann die Lösung, wenn sie einen 
"ungeregelten" Austritt aus der EU machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Holm T. (holm)
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Matthias S. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
>> oder  der EU.
>
> =>
>
> Matthias S. schrieb:
>> Nicht vergessen darf man, dass Alibaba auch ein Büro in Deutschland
>> betreibt. Die sind zwar eher auf den Einkauf fixiert, das dürfte der
>> Steuerbehörde aber wohl eher egal sein...

Ok mag sein. Dann klappen die halt Ihr Büro zu. Verglichen am Umsatz von 
Aliexpress ist Deutschland ein Kuhdorf in der Pampei.
Gruß,
Holm

Autor: Johnny B. (johnnyb)
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Axel L. schrieb:
> Und nur weil der deutsche Staat offensichtlich nicht in der Lage ist,
> seine eigenen Regeln korrekt durchzusetzen, packt man jetzt die
> Chinesen.

Dasselbe geschieht ja auch mit den angeprangerten Steuerparadiesen. 
Diese werden diskriminiert, verteufelt und sanktioniert, nur weil z.B. 
die USA oder Deutschland selber nicht fähig ist, mit ihren eigenen 
Steuerverbrechern selber fertig zu werden.

Autor: Holm T. (holm)
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Axel L. schrieb:
[..]
> Und nur weil der deutsche Staat offensichtlich nicht in der Lage ist,
> seine eigenen Regeln korrekt durchzusetzen, packt man jetzt die
> Chinesen. Natürlich alles zum Schutz der deutschen Händler, die ja
> offensichtlich nicht ausreichend durch eine überbordende Bürokratie
> geschützt werden. Denn denen geht es schon mächtig auf den Sack, dass
> deren Kostenrechnung plötzlich transparent wurde und deutlich wurde, die
> die deutschen Kunden abgezockt wurden. Wobei es natürlich stimmt, dass
> viele deutsche Institutionen und Regelungen einfach krank sind, wie z.
> B. das WEEE. Aber statt hier die Regeln zu ändern, schützt man sie
> lieber.
>
> Gruß
> Axel

Genau so denke ich auch. Ich erinnere mal an die Fernsehwerbung des 
Mediamarktes in Bezug auf Handel im Internet. Den schwammen und 
schwimmen ganz einfach die Felle davon ..und aus genau so einem Loch 
kommt auch der Lobbyismus nun endlich was gegen den freien 
Internethandel, wie er in anderen Ländern üblich ist, tun zu müssen.

Gruß,
Holm

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Holm T. schrieb:
> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
> oder  der EU.

Doch, die Alibaba Group hat hier in DE Niederlassungen. Und die haben 
erst kürzlich in Belgien begonnen, ein "etwas größeres" Logistikzentrum 
zu bauen, breiten sich also auch EU-weit aus.

> Möglicherweise wollen die das mal werden und reagieren
> deswegen überhaupt. Rein handelsrechtlich kann das Finanzamt aber mit
> dem Arsch Fliegen fangen..da kommen die nicht ran.

Rein rechtlich besteht erstmal die Forderung des deutschen Fiskus - auch 
gegenüber ausländischen Konzernen. Ob man das eintreiben kann, ist eben 
immer die Frage.

Da aber die Geldströme der deutschen Kundschaft irgendwie über hier 
ansässige bzw. greifbare Dienstleister erfolgen, hat man da schon 
entsprechende Hebel.

Selbstverständlich kann der deutsche Fiskus Alibaba hier in DE auch 
verklagen bzw. Bescheide erstellen. Und dann wird kein 
Zahlungsdienstleister hier mehr Geld einsammeln und dorthin 
transferieren können, weil der Fiskus diese Gelder direkt beschlagnahmt 
und Konten einfriert.

Aber das ist offenbar ja nicht nötig, weil Alibaba recht problemlos 
kooperiert.

Bernd K. schrieb:
> Ein Chinese der sich an chinesische Gesetze und Ausfuhrbestimmungen hält
> ist kein Krimineller sondern ein gesetzestreuer Chinese.

Das wäre er. Ein Chinese, der seine Ausfuhrlieferung nicht korrekt 
deklariert, begeht aber natürlich auch in China einen Gesetzesverstoß. 
Und wenn das mit Absicht geschieht, ist das durchaus als kriminell zu 
bezeichnen.

So wie ich den hier auch begehen würde, wenn ich meine 
Ausfuhrlieferungen nach China nicht korrekt deklarierte.

Das alles und die gefakten Inhaltsangaben spielen aber bald auch keine 
große Rolle mehr, weil der Staat ja nun direkt vom Händler seine 
Umsatzsteuer erhält - oder der Händler aus dem Angebot der Platzhirsche 
fliegt.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Holm T. (holm)
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Chris D. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
>> oder  der EU.
>
> Doch, die Alibaba Group hat hier in DE Niederlassungen. Und die haben
> erst kürzlich in Belgien ein "etwas größeres" Logistikzentrum gebaut,
> breiten sich also auch EU-weit aus.
>
>> Möglicherweise wollen die das mal werden und reagieren
>> deswegen überhaupt. Rein handelsrechtlich kann das Finanzamt aber mit
>> dem Arsch Fliegen fangen..da kommen die nicht ran.
>
> Rein rechtlich besteht erstmal die Forderung des deutschen Fiskus - auch
> gegenüber ausländischen Konzernen. Ob man das eintreiben kann, ist eben
> immer die Frage.
>
> Da aber die Geldströme der deutschen Kundschaft irgendwie über hier
> ansässige bzw. greifbare Dienstleister erfolgen, hat man da schon
> entsprechende Hebel.
>

Ja, die Frage bleibt halt ob man auf Grund der obskuren Vorstellungen 
des deutschen Fiskus überhaupt noch Lust hat mit Deutschen Handel zu 
betreiben.
Aus meiner Sicht sucht eben Dieser ganz einfach unter den merkwürdigsten 
Begründugnen nach Kohle. Dabei kommen solche Gesetze wie dieses heraus:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gelangensbest%C3%A4tigung

..und die Welt lacht sich kaputt über uns.

[..]

> Das alles und die gefakten Inhaltsangaben spielen aber bald auch keine
> große Rolle mehr, weil der Staat ja nun direkt vom Händler seine
> Umsatzsteuer erhält - oder der Händler aus dem Angebot der Platzhirsche
> fliegt.

Mir haben solche Fakes noch nie gefallen weil es immer Kuddelmuddel mit 
der Buchhaltung gibt. Ich hatte sogar mal die telefonische Empfehlung 
eines Zollbeamten bekommen "das so zu lassen wie es ist". Ich habe ne 
Einkaufsrechnung und Ich habe einen Zollbescheid von DHL für andere 
Beträge.. nun hole mal einer vom Finanzamt die EuSt zurück...

Ich bin jetzt offizielle Hustensaftschmuggler und der Staat tut Alles 
das ich da auch an anderen Stellen werde.

Gruß,

Holm

Autor: soul e. (souleye)
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Holm T. schrieb:

> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
> oder  der EU. Möglicherweise wollen die das mal werden und reagieren
> deswegen überhaupt. Rein handelsrechtlich kann das Finanzamt aber mit
> dem Arsch Fliegen fangen..da kommen die nicht ran.

Es steht nirgendwo, dass das Finanzamt dies auch nur ansatzweise 
versucht hätte.

Aliexpress hat von sich aus entschieden, Händlern, die in die EU liefern 
wollen, gewisse Bedingungen aufzuerlegen. Das sind die AGB von 
Aliexpress, nicht vom deutschen Finanzamt, nicht von der EU und nicht 
von der WTO. Dass das Ganze sicherlich irgendwie im Hinblick auf 
Kompatibilität zu einer künftigen Expansion in diese Wirtschaftsräume 
hinein passiert dürfte aber naheliegend sein.


Anders sieht es für Amazon aus. Die haben ganz konkret Niederlassungen 
in der EU und unterliegen damit europäischem Recht.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Holm T. schrieb:
> Ja, die Frage bleibt halt ob man auf Grund der obskuren Vorstellungen
> des deutschen Fiskus überhaupt noch Lust hat mit Deutschen Handel zu
> betreiben.

Die Chinesen aber ganz offensichtlich. Wenn ich mir die Angebote alleine 
bei ebay anschaue, die explizit für den versand nach DE gedacht sind, 
dann ist das ein Markt, auf den niemand verzichten möchte.

> Aus meiner Sicht sucht eben Dieser ganz einfach unter den merkwürdigsten
> Begründugnen nach Kohle. Dabei kommen solche Gesetze wie dieses heraus:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Gelangensbest%C3%A4tigung

Das ist wieder eine andere Baustelle - wobei ich die GBest. gar nicht 
schlecht finde. Vorher war das immer ein riesiges "Jedöhns" mit 
Frachtbriefen usw.
Durch die GBest. ist das sehr vereinfacht worden, insbesondere durch die 
Möglichkeit, sich die elektronisch vom Kunden zu holen.

Das war mal etwas Sinnvolles.

> Mir haben solche Fakes noch nie gefallen weil es immer Kuddelmuddel mit
> der Buchhaltung gibt. Ich hatte sogar mal die telefonische Empfehlung
> eines Zollbeamten bekommen "das so zu lassen wie es ist". Ich habe ne
> Einkaufsrechnung und Ich habe einen Zollbescheid von DHL für andere
> Beträge.. nun hole mal einer vom Finanzamt die EuSt zurück...
>
> Ich bin jetzt offizielle Hustensaftschmuggler und der Staat tut Alles
> das ich da auch an anderen Stellen werde.

Ja klar geht da viel so durch den Zoll - ich denke darüber muss man 
nicht reden. Ich kaufe ja selbst auch viel über AliExpress.

Und natürlich kann der Zoll bei diesen Massen das gar nicht mehr 
leisten. und wird es auch in Zukunft nie wieder leisten können.

Der Zoll hat das mal übernommen, als ein Paket ins Ausland noch Wochen 
unterwegs war, der gute Postbeamte noch mit Leimpinsel die Paketmarken 
aufpinselte und minutenlang in seinem Buch schauen musste, welche 
Aufkleber denn für Pakete in die DDR notwendig waren :-)

Daher finde ich die Idee hinter dem Gesetz durchaus gut: das entlastet 
den Zoll massiv, es ist für die Endkunden deutlich unbürokratischer und 
erzeugt nur wenig Overhead, da praktisch alles elektronisch abläuft.

Die Chinesen müssen sich nur registrieren und die eingenommene USt. 
abführen. Das sollte ihnen zuzumuten sein, wenn sie weiterhin hier 
Handel treiben wollen.

Und nebenbei sorgt es dafür, dass wieder etwas mehr Waffengleichheit 
zwischen ausländischen und inländischen Händlern herrscht, ohne 
inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten.

Autor: Holm T. (holm)
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soul e. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>
>> IMHO ist Aliexpress kein Händler mit auch nur einer Niederlassung in D
>> oder  der EU. Möglicherweise wollen die das mal werden und reagieren
>> deswegen überhaupt. Rein handelsrechtlich kann das Finanzamt aber mit
>> dem Arsch Fliegen fangen..da kommen die nicht ran.
>
> Es steht nirgendwo, dass das Finanzamt dies auch nur ansatzweise
> versucht hätte.
>
> Aliexpress hat von sich aus entschieden, Händlern, die in die EU liefern
> wollen, gewisse Bedingungen aufzuerlegen. Das sind die AGB von
> Aliexpress, nicht vom deutschen Finanzamt, nicht von der EU und nicht
> von der WTO. Dass das Ganze sicherlich irgendwie im Hinblick auf
> Kompatibilität zu einer künftigen Expansion in diese Wirtschaftsräume
> hinein passiert dürfte aber naheliegend sein.
>
>
> Anders sieht es für Amazon aus. Die haben ganz konkret Niederlassungen
> in der EU und unterliegen damit europäischem Recht.

"Aliexpress hat von sich aus entschieden" ..klar doch.

Gruß,
Holm

Autor: Holm T. (holm)
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Chris D. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Ja, die Frage bleibt halt ob man auf Grund der obskuren Vorstellungen
>> des deutschen Fiskus überhaupt noch Lust hat mit Deutschen Handel zu
>> betreiben.
>
> Die Chinesen aber ganz offensichtlich. Wenn ich mir die Angebote alleine
> bei ebay anschaue, die explizit für den versand nach DE gedacht sind,
> dann ist das ein Markt, auf den niemand verzichten möchte.
>
>> Aus meiner Sicht sucht eben Dieser ganz einfach unter den merkwürdigsten
>> Begründugnen nach Kohle. Dabei kommen solche Gesetze wie dieses heraus:
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Gelangensbest%C3%A4tigung
>
> Das ist wieder eine andere Baustelle - wobei ich die GBest. gar nicht
> schlecht finde. Vorher war das immer ein riesiges "Jedöhns" mit
> Frachtbriefen usw.
> Durch die GBest. ist das sehr vereinfacht worden, insbesondere durch die
> Möglichkeit, sich die elektronisch vom Kunden zu holen.
>
> Das war mal etwas Sinnvolles.
>


Hm. Natürlich. Nicht schlecht.
..Dann hole das mal als Einzelhändler von einem Spanier oder 
Niederländer..
die sind auch Alle so begeistert ..und ich führe die deutsche 
Mehrwertsteuer dann trotzdem noch ab. Das ist nicht nur 1 Mal 
vorgekommen.

>> Mir haben solche Fakes noch nie gefallen weil es immer Kuddelmuddel mit
>> der Buchhaltung gibt. Ich hatte sogar mal die telefonische Empfehlung
>> eines Zollbeamten bekommen "das so zu lassen wie es ist". Ich habe ne
>> Einkaufsrechnung und Ich habe einen Zollbescheid von DHL für andere
>> Beträge.. nun hole mal einer vom Finanzamt die EuSt zurück...
>>
>> Ich bin jetzt offizielle Hustensaftschmuggler und der Staat tut Alles
>> das ich da auch an anderen Stellen werde.
>
> Ja klar geht da viel so durch den Zoll - ich denke darüber muss man
> nicht reden. Ich kaufe ja selbst auch viel über AliExpress.
>
> Und natürlich kann der Zoll bei diesen Massen das gar nicht mehr
> leisten. und wird es auch in Zukunft nie wieder leisten können.

Es ist aber gewünscht das irgend eine Computer das leistet, deswegen muß 
das Alles bescheinigt und überwacht werden.

>
> Der Zoll hat das mal übernommen, als ein Paket ins Ausland noch Wochen
> unterwegs war, der gute Postbeamte noch mit Leimpinsel die Paketmarken
> aufpinselte und minutenlang in seinem Buch schauen musste, welche
> Aufkleber denn für Pakete in die DDR notwendig waren :-)

Es gab auch Ostpakete in den Westen... mit F6 drin.
>
> Daher finde ich die Idee hinter dem Gesetz durchaus gut: das entlastet
> den Zoll massiv, es ist für die Endkunden deutlich unbürokratischer und
> erzeugt nur wenig Overhead, da praktisch alles elektronisch abläuft.

Du hast Ahnung  [ ].
Das mag in einem großen Laden so sein der diese Vorgänge regelmäßig 
abwickelt, eine Einmannbude wie mir brechen solche tollen Ideen 
zunehmend das Genick, nicht weil ich ein Betrüger bin, sondern weil der 
Wust an Vorschriften ganz einfach nicht mehr zu handeln ist.

>
> Die Chinesen müssen sich nur registrieren und die eingenommene USt.
> abführen. Das sollte ihnen zuzumuten sein, wenn sie weiterhin hier
> Handel treiben wollen.

Genau da erleben wir ja gerade. Keine Waren mehr zu finden.
>
> Und nebenbei sorgt es dafür, dass wieder etwas mehr Waffengleichheit
> zwischen ausländischen und inländischen Händlern herrscht, ohne
> inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten.

Willst Du mich verarschen oder was?

Gruß,

Holm

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
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Hat zwar nur indirekt damit zu tun, aber in China selbst wurden vor 
Kurzem ähnliche Gesetze erlassen. Taobao (gehört wie AliExpress auch zur 
Alibaba-Gruppe) haftet nun auch für die Mehrwertsteuerhinterziehung 
ihrer Händler. Bis vor Kurzem musste man dort für Käufe mit "amtlichen 
Rechnungen" noch extra bezahlen.

Auch wenn ich die Steuern hier zu hoch finde, bin ich prinzipiell schon 
für
Steuergerechtigkeit. Und das beinhaltet eben auch, dass es keine 
Schlupflöcher für bestimmte Standorte gibt. Man kann ja weiterhinn 
privat importieren. Aber eben nicht mehr über Plattformen die sich 
gezielt an den deutschen Markt richten. AliExpress ist eindeutig eine 
solche Plattform. Kein Chinese kauft dort ein, es gibt nichtmal 
chinesische Zahlungsmethoden.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Holm T. schrieb:
> Hm. Natürlich. Nicht schlecht.
> ..Dann hole das mal als Einzelhändler von einem Spanier oder
> Niederländer..
> die sind auch Alle so begeistert ..und ich führe die deutsche
> Mehrwertsteuer dann trotzdem noch ab. Das ist nicht nur 1 Mal
> vorgekommen.

Du schickst denen eine E-Mail, in der Du sie bittest, diese als 
Bestätigung der Warenankunft an Dich zurückzusenden.

Das war's. Klappt hier seit vielen Jahren einwandfrei.

>> Und natürlich kann der Zoll bei diesen Massen das gar nicht mehr
>> leisten. und wird es auch in Zukunft nie wieder leisten können.
>
> Es ist aber gewünscht das irgend eine Computer das leistet, deswegen muß
> das Alles bescheinigt und überwacht werden.

Dafür benötigt man aber bedeutend weniger Mitarbeiter beim Zoll bzw. dem 
FA als als die Millionen Pakete händisch zu besteuern.
Das sollte doch einleuchten.

>> Der Zoll hat das mal übernommen, als ein Paket ins Ausland noch Wochen
>> unterwegs war, der gute Postbeamte noch mit Leimpinsel die Paketmarken
>> aufpinselte und minutenlang in seinem Buch schauen musste, welche
>> Aufkleber denn für Pakete in die DDR notwendig waren :-)
>
> Es gab auch Ostpakete in den Westen... mit F6 drin.

K.A. - jedenfalls war zu der Zeit das Paketaufkommen um Größenordnungen 
geringer. Da hatte sogar die Stasi noch Zeit, die Dinger zu öffnen :-)

>> Daher finde ich die Idee hinter dem Gesetz durchaus gut: das entlastet
>> den Zoll massiv, es ist für die Endkunden deutlich unbürokratischer und
>> erzeugt nur wenig Overhead, da praktisch alles elektronisch abläuft.
>
> Du hast Ahnung  [ ].

[X]

> Das mag in einem großen Laden so sein der diese Vorgänge regelmäßig
> abwickelt, eine Einmannbude wie mir brechen solche tollen Ideen
> zunehmend das Genick, nicht weil ich ein Betrüger bin, sondern weil der
> Wust an Vorschriften ganz einfach nicht mehr zu handeln ist.

Du fasst ernsthaft noch Deine USt.-VA etc. händisch an? Ust. und 
Konsorten lassen sich nun wirklich einfachst vollautomatisieren.
Das läuft hier vollkommen automatisiert, ebenso wie die ZMs.
Jedes bessere Programm schmeisst Dir das auf Knopfdruck raus, Du 
übermittelst das an Elster - fertig. Dauert keine 10 Sekunden.

>> Die Chinesen müssen sich nur registrieren und die eingenommene USt.
>> abführen. Das sollte ihnen zuzumuten sein, wenn sie weiterhin hier
>> Handel treiben wollen.
>
> Genau da erleben wir ja gerade. Keine Waren mehr zu finden.

Also ich finde hier auf Aliexpress immer noch reichlich Ware.

>> Und nebenbei sorgt es dafür, dass wieder etwas mehr Waffengleichheit
>> zwischen ausländischen und inländischen Händlern herrscht, ohne
>> inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten.
>
> Willst Du mich verarschen oder was?

Nein. Aber Du kannst Dir Deinen Proll-Ton sparen. Zieht bei mir nicht. 
Eher Argumente.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Thorsten M. schrieb:
> Hat zwar nur indirekt damit zu tun, aber in China selbst wurden vor
> Kurzem ähnliche Gesetze erlassen. Taobao (gehört wie AliExpress auch zur
> Alibaba-Gruppe) haftet nun auch für die Mehrwertsteuerhinterziehung
> ihrer Händler. Bis vor Kurzem musste man dort für Käufe mit "amtlichen
> Rechnungen" noch extra bezahlen.

Interessante Info, danke.
Offenbar reagieren auch andere Staaten.

> Auch wenn ich die Steuern hier zu hoch finde, bin ich prinzipiell schon
> für Steuergerechtigkeit. Und das beinhaltet eben auch, dass es keine
> Schlupflöcher für bestimmte Standorte gibt. Man kann ja weiterhinn
> privat importieren. Aber eben nicht mehr über Plattformen die sich
> gezielt an den deutschen Markt richten. AliExpress ist eindeutig eine
> solche Plattform. Kein Chinese kauft dort ein, es gibt nichtmal
> chinesische Zahlungsmethoden.

So ist es. AliExpress steht Chinesen im Inland gar nicht zur Verfügung, 
sie können dort nichts kaufen.

Und die Zeiten ändern sich eben. Der stationäre Handel bricht weg und 
dafür gibt es nun Online-Handel. Selbstverständlich muss da ein Staat 
reagieren, um an seine fälligen Steuern zu kommen und Chancengleichheit 
herzustellen.

Autor: Matthias S. (da_user)
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Holm T. schrieb:
> Ok mag sein. Dann klappen die halt Ihr Büro zu. Verglichen am Umsatz von
> Aliexpress ist Deutschland ein Kuhdorf in der Pampei.

Wie geschrieben:
da geht es nicht um's verkaufen nach Deutschland, sondern um den Import 
von D nach China. Insbesondere in Sachen Drogerieartikel, Babymilch und 
so einen Kram.
Da ist das ganze kein Kuhdorf in der Pampei mehr,...

Autor: A. K. (prx)
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Wenn man Amazon Konkurrenz machen will, dann ist eine Strategie, 
Kleinstaaten wie D beim kleinsten Anlass freiwillig links liegen zu 
lassen, eher kontraproduktiv. Das könnte nämlich Schule machen, nicht 
nur D hat eine Einfuhrumstatzsteuer.

Autor: Holm T. (holm)
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Chris D. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> Hm. Natürlich. Nicht schlecht.
>> ..Dann hole das mal als Einzelhändler von einem Spanier oder
>> Niederländer..
>> die sind auch Alle so begeistert ..und ich führe die deutsche
>> Mehrwertsteuer dann trotzdem noch ab. Das ist nicht nur 1 Mal
>> vorgekommen.
>
> Du schickst denen eine E-Mail, in der Du sie bittest, diese als
> Bestätigung der Warenankunft an Dich zurückzusenden.
>
> Das war's. Klappt hier seit vielen Jahren einwandfrei.
>

Dann kann man die Mail auch einsparen, den ndie paar ASCI Zeichen 
bekommt man ja auch so zusammen, oder?

>>> Und natürlich kann der Zoll bei diesen Massen das gar nicht mehr
>>> leisten. und wird es auch in Zukunft nie wieder leisten können.
>>
>> Es ist aber gewünscht das irgend eine Computer das leistet, deswegen muß
>> das Alles bescheinigt und überwacht werden.
>
> Dafür benötigt man aber bedeutend weniger Mitarbeiter beim Zoll bzw. dem
> FA als als die Millionen Pakete händisch zu besteuern.
> Das sollte doch einleuchten.
>

Ja, man kann die Mitarbeiter beim Zoll der beim Finanzamt einsparen..und 
bewerkstelligt auf diese Weise das die Händler das gleich mit erledigen.
Der Aufwand steigt und steigt und steigt. Kostet ja das Finanzamt 
Nichts.

>>> Der Zoll hat das mal übernommen, als ein Paket ins Ausland noch Wochen
>>> unterwegs war, der gute Postbeamte noch mit Leimpinsel die Paketmarken
>>> aufpinselte und minutenlang in seinem Buch schauen musste, welche
>>> Aufkleber denn für Pakete in die DDR notwendig waren :-)
>>
>> Es gab auch Ostpakete in den Westen... mit F6 drin.
>
> K.A. - jedenfalls war zu der Zeit das Paketaufkommen um Größenordnungen
> geringer. Da hatte sogar die Stasi noch Zeit, die Dinger zu öffnen :-)

Eben, Keine Ahnung, deswegen mußtest Du wahrscheinlich die DDR erwähnen.

>
>>> Daher finde ich die Idee hinter dem Gesetz durchaus gut: das entlastet
>>> den Zoll massiv, es ist für die Endkunden deutlich unbürokratischer und
>>> erzeugt nur wenig Overhead, da praktisch alles elektronisch abläuft.
>>
>> Du hast Ahnung  [ ].
>
> [X]

[ ]

>
>> Das mag in einem großen Laden so sein der diese Vorgänge regelmäßig
>> abwickelt, eine Einmannbude wie mir brechen solche tollen Ideen
>> zunehmend das Genick, nicht weil ich ein Betrüger bin, sondern weil der
>> Wust an Vorschriften ganz einfach nicht mehr zu handeln ist.
>
> Du fasst ernsthaft noch Deine USt.-VA etc. händisch an? Ust. und
> Konsorten lassen sich nun wirklich einfachst vollautomatisieren.
> Das läuft hier vollkommen automatisiert, ebenso wie die ZMs.
> Jedes bessere Programm schmeisst Dir das auf Knopfdruck raus, Du
> übermittelst das an Elster - fertig. Dauert keine 10 Sekunden.

Ja ..alles Easy, Lexware und so..

..und wer hebelt den ganzen Scheiß ein?


>
>>> Die Chinesen müssen sich nur registrieren und die eingenommene USt.
>>> abführen. Das sollte ihnen zuzumuten sein, wenn sie weiterhin hier
>>> Handel treiben wollen.
>>
>> Genau da erleben wir ja gerade. Keine Waren mehr zu finden.
>
> Also ich finde hier auf Aliexpress immer noch reichlich Ware.

Ja Du, aber der TO hier auch? Über was reden wir hier eigentlich? Was 
genau ist das Thema des Threads?

>
>>> Und nebenbei sorgt es dafür, dass wieder etwas mehr Waffengleichheit
>>> zwischen ausländischen und inländischen Händlern herrscht, ohne
>>> inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten.
>>
>> Willst Du mich verarschen oder was?
>
> Nein. Aber Du kannst Dir Deinen Proll-Ton sparen. Zieht bei mir nicht.
> Eher Argumente.

Du kannst mir Deine vorgeschobenen Argumente auch nicht plausibel machen 
wenn in Deinem Namen fair und Tux vorkommen, das Alleine reicht nicht.
Im Gegenzug kann ich von Dir einfach mal verlangen das Du Deine Lügerei 
einstellst, oder?

Beispiel:

"ohne inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten"

Gute Idee. Aber diese Ausländer die die Arbeit da machen müssen sind 
irgendwo auch Inländer und müssen Ihre Zeit daran setzen. Das traurige 
daran ist, das die das nicht umsonst machen und auf den Einkauspreis 
aufschlagen oder den blöden Deal ganz lassen, ergo bezahlt da der 
inländische Unternehmer mit, wenn er die Ware trotzdem will und dmait 
ist der Aufwand und die Kosten genau da wo Finanzamt und Zoll sie haben 
wollen, beim Importeur.

So weit reichen Deine 10 Sekunden Knopfdruck-Gedankengänge wohl dann 
doch nicht?

Gruß,

Holm

Autor: Alex F. (test432)
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Um in die ganze Diskussion mal wieder etwas "Substanz" rein zu bringen:

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neues-gesetz-amazon-und-ebay-haften-ab-2019-fuer-die-steuerzahlung-ihrer-haendler/22736420.html?ticket=ST-2156866-YwiwJ4VdNjvXoBICGUxL-ap6

Das dürfte zumindest erklären, warum ein Versand von EU nach DE bei 
einigen Händlern auf Aliexpress blockiert ist, da sie wahrscheinlich 
keine MwSt. abführen. Ich verstehe allerdings nicht, warum davon auch 
Angebote aus China betroffen sind, da hier ja der Endkunde die 
Einfuhrumsatzsteuer entrichten muss und nicht der Händler. Vllt. hat Ali 
erstmal "vorsichtshalber" alle Händler ohne Europ. Steuernumer geblockt, 
weil deren Software nicht nach Absendeland oder so differenzieren 
kann....

Es grüßt

Der Test

Autor: A. K. (prx)
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Alex F. schrieb:
> Ich verstehe allerdings nicht, warum davon auch
> Angebote aus China betroffen sind, da hier ja der Endkunde die
> Einfuhrumsatzsteuer entrichten muss und nicht der Händler.

Steht doch drin: Weil die Abwicklung der Einfuhrumsatzsteuer nur bei 
korrekter Deklaration des Paketes funktionieren kann. Und weil dies eine 
Aufgabe des Händlers ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zitronen F. (jetztnicht)
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Irgendwie ist nicht ganz klar, wie ein chinesischer Haendler die Steuer 
abfuehren soll ...
Ueber einen Finanzdienstleister, der 10% einkassiert ?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Zitronen F. schrieb:
> Irgendwie ist nicht ganz klar, wie ein chinesischer Haendler die Steuer
> abfuehren soll ...

Muss auch nur der Händler wissen, und wie er selbst kassieren kann weiss 
er. Denn diese Richtung des Geldtransfers ist offensichtlich auch bei 
Kleinbeträgen keinerlei Problem.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Plattformen die Händler entsprechend 
informieren.

Autor: Oliver S. (phetty)
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Sollte man jetzt in Panikkäufe verfallen und sich nochmal mit 
Steckerchen usw eindecken?
Was braucht man immer, wird nicht schlecht?

Beitrag #5815358 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Arno H. (arno_h)
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Meinem Verständnis nach sollte das in erster Linie die Händler 
betreffen, die mit Lager in Deutschland werben. In diesem Fall ist der 
Händler der Importeur in die EU und zuständig für die Zollformalitäten 
und das Abführen der USt. Da treten dann offensichtlich Probleme auf.
Wenn ich aber direkt in China bestelle und auch von dort beliefert 
werde, ist Zoll und Einfuhrumsatzsteuer meine Sache.

Arno

Autor: Thorsten M. (pappkamerad)
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Arno H. schrieb:
> Meinem Verständnis nach sollte das in erster Linie die Händler
> betreffen, die mit Lager in Deutschland werben. In diesem Fall ist der
> Händler der Importeur in die EU und zuständig für die Zollformalitäten
> und das Abführen der USt. Da treten dann offensichtlich Probleme auf.
> Wenn ich aber direkt in China bestelle und auch von dort beliefert
> werde, ist Zoll und Einfuhrumsatzsteuer meine Sache.
Schwierig zu sagen.

In §25e UStG heißt es:
"(1) Der Betreiber eines elektronischen Marktplatzes (Betreiber) haftet 
für die nicht entrichtete Steuer aus der Lieferung eines Unternehmers, 
die auf dem von ihm bereitgestellten Marktplatz rechtlich begründet 
worden ist."
https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__25e.html

"Aus der Lieferung eines Unternehmers" trifft auch auf deinen privaten 
Import zu. Die Plattform (hier AliExpress) richtet sich an deutsche 
Kunden, die Lieferung des Unternehmens ist eindeutig auf dem 
bereitgestellten Marktplatz rechtlich begründet worden. Das Gesetz 
müsste demnach Anwendung finden.

Sicherlich hat der Platformbetreiber bei privatem Import eine geringere 
Kontrollmöglichkeit (Beispiel falsche Rechnung). Aber die Gefahr 
besteht, dass er in Haftung genommen wird.
M.E. müsste er ein System einrichten, das falsche Rechnungs-/Zollangaben 
sanktioniert, um auf der sicheren Seite zu sein. Und das wäre dann im 
Sinne des Gesetzgebers.

Autor: Thomas B. (2b1q)
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Folgende Info dazu habe ich heute von einem meiner Händler bekommen:
"dear friend,we found the reason,the Aliexpress not allowed seller sell 
items to Germany on Aliexoress if seller has no VAT numbers,would you 
like pay by PayPal?"
Meine Interpretation: Die Händler scheinen sich des Problems aktuell 
also (noch) nicht bewusst zu sein, wollen aber weiterhin natürlich 
verkaufen.
Ich denke das wird sich regeln, wahrscheinlich steigen halt die Kosten.
Was ich allerdings nicht verstehe ist, dass im Shop eines Anbieters 
manche Waren verfügbar sind, andere aber nicht. Und wieso sind andere 
(EU) Staaten nicht betroffen.

Autor: A. K. (prx)
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Thomas B. schrieb:
> Und wieso sind andere (EU) Staaten nicht betroffen.

Die EU hatte sich des Themas bereits angenommen, was hier im Forum dank 
Wegfall der 22€ Grenze für EUSt für Aufregung sorgte. Da aber zum 
Ausgleich das bisherige umständliche Zollverfahren entfällt, wenn die 
Abwicklung der EUSt seitens der Händler über ein EU-Portal erfolgt, 
sollte das letztlich angenehmer sein. Auch wenn man nicht mehr so leicht 
per "$5 gift" bescheissen kann.

Allerdings ist das noch nicht in Kraft, das kommt erst 2021. Die jetzige 
Regelung ist keine EU-Regelung, sondern eine deutsche Regelung, um 
Portalen wie Amazon und Ali Feuer unterm Hintern zu machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Johnny B. (johnnyb)
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A. K. schrieb:
> eine deutsche Regelung, um
> Portalen wie Amazon und Ali Feuer unterm Hintern zu machen.

Der Staat will einfach etwas vom Kuchen abhaben; nix leisten, aber 
trotzdem ordentlich mitverdienen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Die Chinesen sind erfinderisch, die werden Wege finden, da mach ich mir 
gar keine Gedanken.

Autor: Thomas B. (2b1q)
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@A.K.
hast Du eine Quelle zu dieser deutschen Regelung?
Du schreibst:
"Die jetzige Regelung ist keine EU-Regelung, sondern eine deutsche 
Regelung, um
Portalen wie Amazon und Ali Feuer unterm Hintern zu machen."

Ich kann dazu im Netz nichts finden. Auch der sehr kritische Artikel in 
der CT07/19 schreibt nichts dazu. Dass die Freigrenze entfallen soll ja, 
aber nichts zu einer Änderung bis dahin.

Autor: Stefan H. (alve89)
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Hallo zusammen,

auch mich betrifft dieses Thema immer mehr. Was ist denn vor allem mit 
bereits getätigten und - bei AliExpress - als "versandt" 
gekennzeichneten Produkten? Kommen die dennoch an oder muss ich damit 
rechnen, dass die irgendwo hängen bleiben?

Grüße
Stefan

Autor: Detlef W. (detlefr)
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Stefan H. schrieb:
> Was ist denn vor allem mit
> bereits getätigten und - bei AliExpress - als "versandt"
> gekennzeichneten Produkten? Kommen die dennoch an oder muss ich damit
> rechnen, dass die irgendwo hängen bleiben?

Die kamen bei mir bisher alle an.

Autor: A. K. (prx)
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: Bearbeitet durch User
Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Hannes J. schrieb:
> Wenn man ein bisschen weiter kramt findet man dass die Briten die
> Vorreiter waren, und zwar bereits 2016:

Also ich hab immer gerne nach Zeug mit "Versand aus GB" gesucht und 
bestellt weil sie es dort anscheinend wohl am besten in die EU 
schmuggeln konnten, vorwiegend nach 2016.

Autor: Thomas B. (2b1q)
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Danke für die links, aber, sorry wenn ich so hartnäckig bin,auch dort 
steht nichts davon dass die Freigrenze von 22 Euro bereits heute außer 
Kraft gesetzt wäre.

Mir geht es nicht um teure Artikel ggf. noch billiger deklariert. Ich 
finde keinen Grund warum AlixExpress derzeit kleine Sendungen weiter 
unter der Freigrenze nach Deutschland blockiert. Wenn ein Händler sich 
eine VAT Nummer besorgt sehe ich momentan noch keinen Grund gegen 
Lieferungen unterhalb der Freigrenze ohne die EUSt abzuführen, da 
ausdrücklich auch Sendungen gewerblicher Anbieter an Privatpersonen 
darin eingeschlossen waren bzw. sind.

So auch aktuell nachzulesen auf der Webseite des Zolls:
https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollbefreiungen/Aussertarifliche-Zollbefreiung/Sendungen-mit-geringem-Wert/sendungen-mit-geringem-wert_node.html

Beitrag #5819859 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Martin J. (bluematrix) Benutzerseite
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abo

Autor: Nils P. (ert)
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Land geändert (EU Ausland); Dann geht der Link... kann ich aber nicht 
bestellen, da ich ja in De lebe -.-

Ein paar Seller liefern aber immer noch nach DE, grob würde ich sagen: 
bei Ali jeder Zweite

Greez Ert

Autor: Stefanus F. (stefanus)
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Ich bin verwirrt.

Darf ich (als Privatperson) jetzt für max. 22 Waren bei Alixexpress 
kaufen, oder nicht?

Die Seite vom Zoll sagt eindeutig: ja
Die obige Diskussion sagt: nein

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Stefanus F. schrieb:
> Ich bin verwirrt.
>
> Darf ich (als Privatperson) jetzt für max. 22 Waren bei Alixexpress
> kaufen, oder nicht?
>
> Die Seite vom Zoll sagt eindeutig: ja
> Die obige Diskussion sagt: nein

Nach der neuen Regelung kann es Dir nun völlig egal sein da Du nicht 
mehr der Importeur und Steuerpflichtige bist sondern stattdessen der 
Händler für alles verantwortlich sein soll. Du kannst also bestellen und 
geliefert bekommen bis der Arzt kommt. Wenn es zufällig steuerfrei durch 
den Zoll rutscht kann Dir das egal sein denn Aliexpress ist der 
Importeur und steuerpflichtige.

Autor: Sven B. (sb2048)
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> Nach der neuen Regelung kann es Dir nun völlig egal sein da Du nicht
> mehr der Importeur und Steuerpflichtige bist sondern stattdessen der
> Händler für alles verantwortlich sein soll. Du kannst also bestellen und
> geliefert bekommen bis der Arzt kommt. Wenn es zufällig steuerfrei durch
> den Zoll rutscht kann Dir das egal sein denn Aliexpress ist der
> Importeur und steuerpflichtige.

Dies halte ich immer noch für eine gewagte Aussage.

Zum einen wurde diese Aussage noch durch keine Quelle (Gesetz oder 
Aussage von einem Rechtsanwalt oder ähnliches) bestätigt.

Zum anderen gilt das Gesetz für MwSt. Und sowie ich weiß, nicht für 
Zollabgaben.

Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass mir die Doppelbesteuerung 
(bei Aliexpress) und dann bei dir über den Zoll auch nicht sinnvoll 
erscheint.

Autor: Mini C. (minicomp)
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Ich habe noch die folgenden Nachricht von einem Verkäufer bekommen:
From the EU customs news: Europe currently rigorous investigation of 
parcels sent from China, regardless of the amount may have to impose 
tariffs.

Autor: Holm T. (holm)
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Mini C. schrieb:
> Ich habe noch die folgenden Nachricht von einem Verkäufer bekommen:
> From the EU customs news: Europe currently rigorous investigation of
> parcels sent from China, regardless of the amount may have to impose
> tariffs.

Ich zitiere mich mal selbst:

>Beispiel:
>
>"ohne inländische Unternehmer bürokratisch zu belasten"
>
>Gute Idee. Aber diese Ausländer die die Arbeit da machen müssen sind
>irgendwo auch Inländer und müssen Ihre Zeit daran setzen. Das traurige
>daran ist, das die das nicht umsonst machen und auf den Einkauspreis
>aufschlagen oder den blöden Deal ganz lassen, ergo bezahlt da der
>inländische Unternehmer mit, wenn er die Ware trotzdem will und dmait
>ist der Aufwand und die Kosten genau da wo Finanzamt und Zoll sie haben
>wollen, beim Importeur.

..ein anderes Posting ist (sicher durch einen Datenbnakfehler der 
automatisch auftritt wenn man einen Mod kritisiert) ja bereits 
rückstandslos verdampft..

Gruß,
Holm

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Sven B. schrieb:
> Dies halte ich immer noch für eine gewagte Aussage.

In allen Links zu Artikeln die bisher gepostet wurden zu dem Thema ist 
immer wie selbstverständlich davon die Rede daß die (ausländischen) 
Händler die Umsatzsteuer schulden.

Ich kannte das zwar auch eigentlich anders, nämlich so daß der Importeur 
der steuerpflichtige ist aber aus irgendeinem Grund soll es jetzt 
plötzlich wie ganz selbstverständlich der chinesische Händler sein, 
manche tun sogar so als sei das schon immer so gewesen! Es ist 
vollkommen schräg und absurd, als ob über Nacht die Realität umdefiniert 
worden sei! Wie soll man sowas sinnvoll interpretieren?

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Stefanus F. schrieb:
> Die obige Diskussion sagt: nein

Wo? Die deutsche Regelung für Portale ändert nicht die 22€-Grenze für 
Direktimport des Endkunden. Das geschieht erst mit der EU-Regelung 2021.

: Bearbeitet durch User
Autor: Uhu U. (uhu)
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Holm T. schrieb:
> ..ein anderes Posting ist (sicher durch einen Datenbnakfehler der
> automatisch auftritt wenn man einen Mod kritisiert) ja bereits
> rückstandslos verdampft..

Information verdampft niemals rückstandslos - sie wird in Wärme 
umgesetzt.

Autor: A. K. (prx)
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Uhu U. schrieb:
> Information verdampft niemals rückstandslos - sie wird in Wärme
> umgesetzt.

Erklärt dass die globale Erwärmung im Informationszeitalter?

Autor: Holm T. (holm)
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Uhu U. schrieb:
> Holm T. schrieb:
>> ..ein anderes Posting ist (sicher durch einen Datenbnakfehler der
>> automatisch auftritt wenn man einen Mod kritisiert) ja bereits
>> rückstandslos verdampft..
>
> Information verdampft niemals rückstandslos - sie wird in Wärme
> umgesetzt.

Dann ist es jetzt im Serverraum wärmer.

Gruß,
Holm

Autor: Alex F. (test432)
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Hallo,

mir ist mittlerweile aufgefallen, dass bei einigen Händlern ein Teil der 
Produkte gesperrt ist und ein anderer Teil wiederum nicht. Ich vermute 
daher, dass die Software Angebote nach einem nicht erkennbaren Muster 
filtert bzw. total verbuggt ist.

Gruß

Alex

Autor: Dominik P. (koelner)
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Also ich habe jetzt einfach mal frech mehrere Händler auf aliexpress 
direkt kontaktiert und verrückt gemacht. Es handelt sich um Zeugs, dass 
ich dort bereits im März zur anniversary sale Aktion bestellt habe und 
seit eintreffen der Ware bis jetzt nicht mehr nachbestellen kann.
Die Händler waren sich dem Problem gar nicht bewusst und haben dann 
wiederum fast alle den aliexpress customer service kontaktiert. Dieser 
hat allen geantwortet, dass das Problem innerhalb einer Woche gelöst 
sein soll.

Werde mal schauen, ob ich in den besagten Shops in einer Woche wieder 
bestellen kann oder ob das Problem dann generell gelöst ist.

Ich habe das Problem mit der Umsatzsteuer eigentlich nur so verstanden, 
dass es um Waren geht, die schon in Deutschland gelagert sind und von 
hier versendet werden. Deshalb war Amazon in den letzten Jahren ja auch 
so in der Kritik. Wüsste nicht, dass ausländische Händler für 
Direktimportwaren plötzlich Umsatzsteuer abführen müssen.

Autor: Florian B. (fbrors)
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dieser Händler hat aber nur Sexspielzeug:(

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