Eine gute Tat von Altium.
Einzig ein Autorouter fehlt.
Was taugt der Push-And-Shove?
Für den aufgerufenen Preis könnte man es ja fast mal ausprobieren.
Wow! Geil!
Meine Eagle Studentenversion läuft bald ab, daher ein paar Fragen:
Wie "Perpetual" ist denn das Perpetual? Braucht das Internet? Stehe ich
im Dunkeln wenn da $Services abgeschaltet werden?
Wie ist das wenn eine neue Version rauskommt? Bei Eagle hat man die
automatisch. Was kostet das dann bei Altium wenn man schon die vorherige
Version bezahlt hat?
Und um den Trollversuch zu komplettieren:
KiCAD oder Altium?
Tolle "Webseite". Ich würde mich ja gern über das Ganze informieren, nur
hat diese Seite einen Informationsgehalt von nahe Null.
Systemanforderungen?
"software ownership for the life of the product" bedeutet was? Wenn
Altium beschließt, dass das Produkt sein "life" vollendet hat, geht es
nicht mehr bei mir?
Braucht dauernden Internetzugriff für irgendwelchen Cloudkäse?
Gustl B. schrieb:> Ja, aber nicht für den Designer.
Ich habe mich mit Altium noch nie beschäftigt. Was ist der "designer"?
Kann ich Schaltpläne und Leiterplatten ohne den Designer erstellen?
Curby23523 N. schrieb:> Gustl B. schrieb:>> Ja, aber nicht für den Designer.>> Ich habe mich mit Altium noch nie beschäftigt. Was ist der "designer"?> Kann ich Schaltpläne und Leiterplatten ohne den Designer erstellen?
Nein
Altium, aslo die Firma vertreibt mehrere Produkte:
Circuit Maker...kostenlose abgespeckte Cloud Version
Circuit Studio..kostet weniger als "Altium Designer" kein Onlinezwang,
spezielle Funktionen wie zB. FPGA Sachen nicht verfügbar
Altium Designer...das Flaggschiffprodukt von Altium, ein komplettes
Layoutprogramm für alles vom Blinklicht bis zum Mainboard.
Gustl B. schrieb:> Wow! Geil!>> Meine Eagle Studentenversion läuft bald ab, daher ein paar Fragen:>> Wie "Perpetual" ist denn das Perpetual? Braucht das Internet? Stehe ich> im Dunkeln wenn da $Services abgeschaltet werden?>> Wie ist das wenn eine neue Version rauskommt? Bei Eagle hat man die> automatisch. Was kostet das dann bei Altium wenn man schon die vorherige> Version bezahlt hat?
* Exclusive limited time pricing only for Eagle users.
Ich tippe mal, das das für eine Studentenversion nicht gilt!
Arno K. schrieb:> Circuit Studio..kostet weniger als "Altium Designer" kein Onlinezwang,> spezielle Funktionen wie zB. FPGA Sachen nicht verfügbar
Damit hält Altium aber die Eagle-User für blöd!
Wer z.B. eine Prof-Version hat, wird beim Umsteigen auf Altium doch nur
beschnitten. Es soll sogar leute geben die noch eine volle Eagle 7
haben.
Volker S. schrieb:
...
> * Exclusive limited time pricing only for Eagle users.
...
Seit ungefähr zwei Jahren "limited time".
Ich habe damals, als Autodesk angefangen hat die Kunden zu vergraulen,
da mal ein paar Tage reininvestiert. Sprich Musterstellung bezogen und
ein Projekt damit ... angefangen.
Mit diversen direkten Kontakten zum Hersteller, sowohl mit dem
CS-Vertrieb, als auch mit dem Altium-Vertrieb. Die jeweils erzählten
Geschichten variieren mit der jeweiligen Abteilung.
Ergebnis damals:
- CS ist ein Parallelprodukt mit einer eigenen Entwicklungsmannschaft
(aus Altium-Sicht "Stiefkind", oder "Einstiegsdroge" )
- kein Datentransport von CS nach Altium vorgesehen!
- langsam und instabil unter W7Pro, i7-4770, 16GB, SD
Fazit für mich damals:
Nachteile von Altium, mit weniger Funktionen.
Wäre schön, wenn jemand aktuelle Erfahrungen hätte. Hänge immer noch an
der EAGLE 7.7 Ultimate fest...
Arno K. schrieb:> Circuit Studio..kostet weniger als "Altium Designer" kein Onlinezwang,> spezielle Funktionen wie zB. FPGA Sachen nicht verfügbar
Ein FPGA ist doch erstmal nicht weiteres als ein Symbol im Schaltplan
und ein Footprint? Wie kann das Altium erkennen?
"Du, Du, Du! Dein Symbol ist ein FPGA, das darfst du nicht!"
Wie muss ich mir das vorstellen?
Wühlhase schrieb:> Raph schrieb:>> Wer z.B. eine Prof-Version hat, wird beim Umsteigen auf Altium doch nur>> beschnitten.>> Wie das denn?
Er bezahlt ein Produkt das weniger kann?
Das Circuit Studio könnte man als modernes Protel bezeichnen, es ist ein
vollständiges EDA-Tool, kann aber einige Dinge die zum Komfort beitragen
nicht (gab hier im Forum sogar mal ein Thema dazu).
Es hat aber keine künstlichen Limitierung wie die kleineren EAGLE
Versionen.
Ich hab es spaßhalber mal ausprobiert, Push & Shove funktioniert zum
Beispiel meines Erachtens sogar sehr gut, ich denke mit der nächsten
Prämie kaufe ich es mir sogar. Zu erwerben ist es über Farnell oder in
der Software über Kreditkarte.
Der Altium Designer bietet aber eben einige Vorteile welche gewerblich
sehr interessant sind. Wenn ich mich richtig entsinne war zum Beispiel
ein grandioses Tool zum erstellen von BGA Footprints enthalten. Im
Bereich Design Rules kann der Designer deutlich mehr.
Hier gibt es einen Funktionsvergleich zwischen Designer und
CircuitStudio:
https://www.element14.com/community/docs/DOC-76216/l/circuitstudio-by-altium-vs-altium-designer-feature-and-specification-comparison
Curby23523 N. schrieb:> Ein FPGA ist doch erstmal nicht weiteres als ein Symbol im Schaltplan> und ein Footprint? (...)> Wie muss ich mir das vorstellen?
Es geht z.B. um "FPGA pin swapping". Beim Layout kann das CAD die FPGA
pins vertauschen welche gleichwertig sind und falls es nett ist sagt es
gleich der pin config Datei der FPGA Toolchain bescheid, damit dort die
Synthese ein passendes FPGA binary erzeugt.
Ich sag' mal notwendiger Luxus für richtig große FPGA Bausteine.
Was Eagle glaube ich kann und ich vielleicht vermissen würde
- Basic SMD design rules
- Automatic teardrops
- Non circular holes
- Gerber X2
schön wäre aber:
- Basic high speed rules
echt verzichtbar:
- Ribbon based UI ;-)
void schrieb:
...
> Was Eagle glaube ich kann und ich vielleicht vermissen würde> - Basic SMD design rules> - Automatic teardrops> - Non circular holes> - Gerber X2
...
- Forward-Backward-Annotation!
- wenige Funktionen, aber die mit einer Hand per Tastaturkürzel
aktivierbar
Dimpfelmoser schrieb:> Ganz schön massiv wie die EAGLE angreifen.>> Wie sieht ihr das?
Altium hat auch nix zu verschenken!
Hüben wie drüben müssen Support, Entwicklung und Entwickler bezahlt
werden! Ich bleib bei Eagle. Das tägliche Brot erledigt auch eine V7
Lizenz, sollen es wirklich mal 3D Modelle sein kostet der Standard-Monat
keine 20€... geschenkt.
Raph schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Raph schrieb:>>> Wer z.B. eine Prof-Version hat, wird beim Umsteigen auf Altium doch nur>>> beschnitten.>>>> Wie das denn?>> Er bezahlt ein Produkt das weniger kann?
Das tat der Kunde aber auch schon, als er Eagle benutzte.
Ich lach mich schlapp...
> Don’t pay for your time, pay for your tools.
Das sollte Altium auch mal so durchziehen. So Oft wie dir mir auf die
nerven gehen das ich für 6000$ eine neue Lizenz kaufen soll!
Da behalte ich lieber EAGLE
Und daran wird sich nichts ändern.
Warum sollte ich meine EAGLE Pro Version gegen eine billig Version vom
Altium Designer tauschen?
Warscheinlich ist das Cicuit Studio noch schlechter als der Altium
Designer ( und das soll schon mal was heißen)
Curby23523 N. schrieb:> Ein FPGA ist doch erstmal nicht weiteres als ein Symbol im Schaltplan> und ein Footprint? Wie kann das Altium erkennen?
Neben dem schon erwähnten Pin Swapping (welches man übrigens für
sämtliche Bauteile und nicht nur FPGAs verwenden kann) besaß Altium
Designer bis einschließlich Version 17.x eine sehr interessante
FPGA-Werkzeuge:
1. Man konnte Schaltplanseiten mit Logiksymbolen usw. erzeugen, die in
den entsprechenden VHDL- bzw. Verilog-Code umgesetzt wurden.
2. Man konnte Pin Constraints in Altium Designer erstellen. Die
Signalrichtungen werden dabei auch im Stromlaufplan dargestellt und
entsprechende Regeln beachtet. Die Pin Constraints konnten dann auch für
die jeweilige FPGA-Toolchain konvertiert werden.
3. Die FPGA-Entwicklungsboards Altium Nanoboard II und Nanoboard 3000
waren voll in AD integriert.
Leider hat sich das Konzept nicht so ganz durchgesetzt, weil Altium
etwas zu sehr versucht hatte, die Tools der FPGA-Hersteller zu kapseln.
Die Umsetzung von AD-Signalnamen in FPGA-Signalnamen war teilweise auch
sehr krude, so dass man dann entweder doch noch selbst Hand anlegen oder
einen Wrapper realisieren musste. Beispielsweise waren Busse immer
aufsteigend numeriert, z.B. als STD_LOGIC_VECTOR(0 TO 7). Der Übergang
vom Nanoboard zur eigenen Hardware war ebenfalls eher mühsam. Altium
wollte zeitweise sogar eigene Hardware für Kleinserien verkaufen, die
auf einem NB 3000 basierten. Das hat sich nicht wirklich durchgesetzt.
Wie ich soeben festgestellt habe, versucht sich Altium derzeit (18/19)
an einem neuem Tool namens FPGA Pin Mapper. Das kann durchaus sehr
sinnvoll sein:
https://www.altium.com/documentation/18.1/display/ADES/((FPGA+Pin+Mapper+Quick+Guide))_ADhttps://www.altium.com/documentation/19.0/display/ADES/FpgaPinMapper_Dlg-PinMapper((Pin+Mapper))_AD
John P. schrieb:> Warum sollte ich meine EAGLE Pro Version gegen eine billig Version vom> Altium Designer tauschen?
Deshalb:
>> Where Power Meets Performance
Three Decades of Design Technology. Built to Last.
>> Intelligently Optimized Engineering
Unparalleled Design Efficiency. No Compromises.
>> Detail Driven Data Management
Handcrafted, Complete Components. Made for You.
Nachzulesen auf deren HP.
(Warnung: Beim Lesen bitte keinen Kaffee schlürfen es besteht die Gefahr
sich zu verschlucken :)
Mich wundert es, dass die nicht auf KiCad schießen.
Wahrscheinlich deshalb weil man einen Preis von 0 € schlecht unterbieten
kann, dass muss bei diesen Jungs die gleiche Wirkung haben wie das
Weihwasser beim Teufel :-)
Volker S. schrieb:> * Exclusive limited time pricing only for Eagle users.>> Ich tippe mal, das das für eine Studentenversion nicht gilt!
Doch, mit Sicherheit wird das Angebot auch für einen entsprechenden
Wechsel gelten, da man auf diese Art und Weise Kunden abholen kann, die
noch am Anfang stehen. Und man muss ja auch kein altes Gerät o.ä.
einschicken.
Aber selbst bei uralten Geräten werden viele Trade-In-Angebote sehr
großzügig ausgelegt. Als ich vor ewiger Zeit eine Magnetbandbibliothek
von Exabyte kaufte (bzw. kaufen ließ), gab es auch solch ein Angebot.
Mein uraltes privates QIC-Laufwerk wurde hierfür tatsächlich anerkannt!
Hallo,
wie oben schon geschrieben wurde ist das Angebot schon uralt (>1,5Jahre)
und für "Sensationsmeldungen" ist es damit etwas spät.
Wenn man bei Farnell (machen Distribution von eagle und circuitstudio)
nach dem circuitstudio sucht, findet man es da auch komplett ohne
Nebenbedingungen für 430Euro im regulären Angebot.
Ist also unabhängig von einer eagle-Lizenz kaufbar (auch für bisherige
KiCAD-Nutzer) und auch der zeitliche Druck ist eigentlich nicht
vorhanden.
>Muss man als KiCad User Angst bekommen?
Nur, wenn man eine Phobie vor kommerzieller Software hat. Alle anderen
können beruhigt KiCAD weiter benutzen, es wird weder deinstalliert noch
verboten.
@marcus: danke für die Zusammenfassung der circuitstudio-Erprobung. Wir
arbeiten hier auch noch mit eagle v7.7 weiter, aber irgendwann (wir
lassen uns erstmal Zeit - immer ruhig und dann mit nem Ruck) wird wohl
eine Entscheidung zu treffen sein. Da sind diese Kurztests immer
interessant (ohne, daß sie unsere eigenen Ausprobierereien ersetzen
sollen).
Schönen Gruß, Maik
Maik F. schrieb:
...
> @marcus: danke für die Zusammenfassung der circuitstudio-Erprobung. Wir> arbeiten hier auch noch mit eagle v7.7 weiter, aber irgendwann (wir> lassen uns erstmal Zeit - immer ruhig und dann mit nem Ruck) wird wohl> eine Entscheidung zu treffen sein. Da sind diese Kurztests immer> interessant (ohne, daß sie unsere eigenen Ausprobierereien ersetzen> sollen).
...
Es wird ja im Internet immer viel vermutet. Bei kritischen Themen möchte
ich gerne Fakten haben. Daher selber ausprobieren und mit kompetenten
Ansprechpartnern direkt sprechen. Und für mich gibt es kaum was
Zentraleres als das CAD.
Ich bin aktuell in einem Projekt, bei dem der Kunde V9 hat.
Da ich im Moment SCH/BRD in Personalunion mache, sprich alle Änderungen
an den Produktivdaten zentral von mir durchgeführt werden, können wir
gut miteinander arbeiten.
V9 kann derzeit noch speziell für V7 exportieren, da ich aber Autodesk
soweit vertraue wie ich einen Amboss werfen kann, warte ich förmlich
drauf, dass diese Funktion irgendwann entfällt. Da ja Autodesk die
Einsatzdauer einer bestimmten V8+ Programmversion steuern kann, könnte
dieses Feature jederzeit kurzfristig verschwinden.
Falls mir ein Kunde V9 vorschreibt und bezahlt - ganz klar, dann setzen
wir das ein. Aber aus eigenem Antrieb heraus - nein.
Man liest sich,
marcus
Helmut S. schrieb:> Wenn dieses Dokument aktuell ist, dann hat das Programm hat ja keinerlei> 3D Export
Habe ich auch gelesen, aber was mich noch mehr erschreckt hat ist dass
alle Polygon-Funktionen fehlen - das ist in Zeiten von HF-Design
indiskutabel.
Georg
Maik F. schrieb:> Wir arbeiten hier auch noch mit eagle v7.7 weiter...
Das habe ich auch so vorgestellt, aber seit v.9 wird
nur mehr mit der 9-er gearbeitet (seit gestern 9.4).
Es wird tatsächlich immer viel besser.
Dimpfelmoser schrieb:> Ganz schön massiv wie die EAGLE angreifen.>> Wie sieht ihr das?>> Muss man als KiCad User Angst bekommen?
Die kritisieren das Mietsoftware-Modell von Eagle.
Was soll all das oder überhaupt irgendwas mit jemandem zu tun haben der
friedlich da sitzt und sein KiCAD nutzt? Wovor soll der bitteschön Angst
haben? Daß ihm Altium und Autodesk versehentlich die Scheiben
einschlagen während sie draußen rum toben und sich fetzen oder was?
Bernd K. schrieb:> Muss man als KiCad User Angst bekommen?
?
KiCad (samt UserBase) ist völlig unbedeutend am Markt.
Warum sollte gerade ein KiCad User Angst haben?
Maik F. schrieb:>>Muss man als KiCad User Angst bekommen?> Nur, wenn man eine Phobie vor kommerzieller Software hat. Alle anderen> können beruhigt KiCAD weiter benutzen, es wird weder deinstalliert noch> verboten.
Da bin ich aber beruhig.
Ich wusste garnicht dass man da eine Phobie entwickeln kann :-(
Wenn dem so ist dann gibt es mit Sicherheit auch Phobien vor kostenloser
Software :-)
Der Neugirde halber - könnte man sowas heilen? ;-)
> Wenn dem so ist dann gibt es mit Sicherheit auch Phobien vor kostenloser> Software :-)
So ist es. Deshalb habe ich mir gerbview gekauft und ebenso einen
kompletten Barcodezeichensatz für Office. Wenn es nicht funktioniert,
hat man wenigstens einen Ansprechpartner.
Dimpfelmoser schrieb:> Wenn dem so ist dann gibt es mit Sicherheit auch Phobien vor kostenloser> Software :-)
Steve Ballmer (Ex-Microsoft-CEO) hatte Anfang des Jahrtausends eine
solch starke Phobie vor Linux, dass er sogar den Einsatz der
US-amerikanischen Nationalgarde, d.h. die Eröffnung eines Bürgerkrieges
gegen Open-Source-Aktivisten forderte.
Helmut S. schrieb:> wenn dieses Dokument aktuell ist, dann hat das Programm hat ja keinerlei> 3D Export und auch der 3D Import ist stark eingeschränkt.
Kann es aber anscheinend schon.
Wenn du auf meinen im Eingangs-Posting hinterlegten Link gehst und ein
wenig runter scrollst kann man es sehen.
Aber trotzdem, so wie die "dick" auftragen, das lässt eigentlich tief
blicken.
Irgendwie kommt einem schon der Verdacht, dass die Probleme haben
Einsteiger
(Lehrlinge, Studenten, Hobbyisten) zu akquirieren. Das sind nämlich die
Kundschaft (oder CAD Protagonisten) von morgen!
Da macht halt ein kostenloses und etabliertes CAD einen Strich durch
die Rechnung.
Anfixen geht halt nur über verschenken - die checken das halt nicht.
Gute Beispiele dafür sind Wordpress und Google Apps.
Die machen hinterher richtig Reibach durch Verkauf von "Schlangenöl in
der 360er Voratspackung" gemeint sind tolle Addon's die es nicht
unbedingt braucht.
Bürovorsteher schrieb:> So ist es. Deshalb habe ich mir gerbview gekauft und ebenso einen> kompletten Barcodezeichensatz für Office. Wenn es nicht funktioniert,> hat man wenigstens einen Ansprechpartner.
Du scheinst tatsächlich einer der wenigen zu sein die es verstanden
haben!
Ich würde ja gerne pöbeln, aber dein Argument ist der Grund warum auch
wir in der Firma nicht mit KiCAD arbeiten (auch wenn es so schön
kostenlos ist). Da baut mal einer versehendlich einen Fehler ein der die
Projektdateien beschädigt. Das merkt man meistens viel zu spät. Der
Admin ist dann stinking (zu recht) weil er die alten Backup herstellen
darf und dabei neue und funktionierende Dateien behalten muss...
Dimpfelmoser schrieb:> Helmut S. schrieb:>> wenn dieses Dokument aktuell ist, dann hat das Programm hat ja keinerlei>> 3D Export und auch der 3D Import ist stark eingeschränkt.>> Kann es aber anscheinend schon.>> Wenn du auf meinen im Eingangs-Posting hinterlegten Link gehst und ein> wenig runter scrollst kann man es sehen.
"Dynamic 3D native to the PCB editor. Full IDF, STEP model support and
part to part clearance checking "
Da steht nur das was auch im Vergleichs-PDF steht. Sie können
step-Dateien von Bauteilen einlesen. Mehr steht da nicht. Das Wort
Export steht da nirgends und Import der Board-Kontur steht da auch
nicht.
Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von Altium und
Eagle unterstützt sondern auch den Export. Besser einfach direkt öffnen
und speichern. So könnten drei Lager an einem Projekt arbeiten.
Verstehen viele nicht, aber es wäre ja auch blöd wenn man Leiterplatte X
nur mit Bestückautomat X bestücken könnte...
> Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von Altium und> Eagle unterstützt sondern auch den Export.
Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 2.Mose 20:3
Bürovorsteher schrieb:>> Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von> Altium und>> Eagle unterstützt sondern auch den Export.>> Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 2.Mose 20:3
Er hat Jehova gesagt! Steinigt ihn!
Helmut S. schrieb:> Da steht nur das was auch im Vergleichs-PDF steht. Sie können> step-Dateien von Bauteilen einlesen. Mehr steht da nicht. Das Wort> Export steht da nirgends und Import der Board-Kontur steht da auch> nicht.
Also ich will die nicht verteidigen, aber ein Kollisionscheck der
Bauteile müsste auf dem Bildschirm machbar sein sodass der fehlende
Export nicht unbedingt ein Killerargument ist, aber ein Fettnäpfchen.
Wir hier legen aber auf EXPORT sehr wohl großen Wert. (Step)
Wir können das in Freecad problemlos einlesen und dort mit der
Assembly-Workbench mit dem "Drumherum" verschmelzen.
Wenn nun ein Einsteiger sich CS zulegt und braucht dann genau diese
Feature,
dann heisst es warscheinlich upgraden zu AD.
(und schon ist er im Sack ;-)
Tja und da kommt der Arme so schnell nicht mehr raus :-(
Alex W. schrieb:> Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von Altium und> Eagle unterstützt sondern auch den Export. Besser einfach direkt öffnen> und speichern. So könnten drei Lager an einem Projekt arbeiten.
So einer wie du ist mir schon lange nicht mehr untergekommen.
Was du da propagierst ist eigentlich nicht anderes als das CAD -Paradies
:-)
Alex W. schrieb:> Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von Altium und> Eagle unterstützt sondern auch den Export. Besser einfach direkt öffnen> und speichern. So könnten drei Lager an einem Projekt arbeiten.
Jeder Import von Boards von einem anderen PCB-Prgramm erfordert manuelle
Nacharbeit, weil nie exakt die gleichen Features vorhanden sind. Das ist
selbst bei den teuersten Layout-Programmen so. Ein Export in ein Format
eines anderen Programmes ist schon gar nicht im Interesse des
Herstellers des verwendeten Programmes. Außerdem hätte man auch dort
wieder das gleiche Problem mit der manuellen Nacharbeit. Neben dem
reinen 1:1 "Kupfer" gibt es halt auch noch Design-Rules und bei deren
Einstellmöglichkeiten kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.
Hi,
Helmut S. schrieb:> Da steht nur das was auch im Vergleichs-PDF steht. Sie können> step-Dateien von Bauteilen einlesen. Mehr steht da nicht. Das Wort> Export steht da nirgends und Import der Board-Kontur steht da auch> nicht.
DAs PDF ist steinalt...
Zum Step Export siehe den angehängten Screenshot.
Ich hoffe trotz der kleinen Bildschirme sollte genug zu erkennen sein.
Nur für einen Screenshot wollte ich jetzt nicht zum CAD Rechner
wechseln...
(Und auf meinem Elektronik-Arbeitstisch passen keine größeren
Bildschirme, da stört das messgeräteregal)
Aber das Thema CircuitStudio und diese Aktion ist wirklich schon Uralt.
Irgendwo hier in einem Thread hatte ich dazu schon mehr geschrieben. Mal
schauen ob ich es finde...
Gruß
Carsten
PS: Die auf der rechten Seite in AI gezeigte Datei ist
selbstverständlich "frisch erstellt" ;-)
(Und nur als Hinweis: Das ist eines der Beispielsprojekte, keines meiner
eigenen...)
Carsten S. schrieb:> Hi,>> Helmut S. schrieb:>> Da steht nur das was auch im Vergleichs-PDF steht. Sie können>> step-Dateien von Bauteilen einlesen. Mehr steht da nicht. Das Wort>> Export steht da nirgends und Import der Board-Kontur steht da auch>> nicht.>> DAs PDF ist steinalt...>> Zum Step Export siehe den angehängten Screenshot.
Danke, dass du das gezeigt hast. Die sollten mal dringend ihre Dokumente
updaten.
Alex W. schrieb:> Ich würde mir ja wünschen dass KiCAD nicht nur den Import von> Altium und> Eagle unterstützt sondern auch den Export. Besser einfach direkt öffnen> und speichern. So könnten drei Lager an einem Projekt arbeiten.>> Verstehen viele nicht, aber es wäre ja auch blöd wenn man Leiterplatte X> nur mit Bestückautomat X bestücken könnte...
Dann wäre aber eine Vorraussetzung, das KiCAD, Eagle und Altium gleich
funktionieren. Was macht Eagle wohl aus dem Projekt, wenn man mit Altium
eine Bestückungsvariante erstellt? Oder ein Sheet multichannelt? Oder
...?
Wenn aber alle Programme alles können und alles identisch gelöst haben,
wozu dann noch verschiedene Programme? Und ich persönlich bin auch ganz
froh, daß nicht jedes Programm so funktioniert wie Eagle.
Helmut S. schrieb:> Ein Export in ein Format eines anderen Programmes ist schon gar nicht im> Interesse des Herstellers des verwendeten Programmes.
Das wäre bei KiCad ja erstmal kein Hindernis, denn der „Hersteller“ muss
ja keinen Gewinn damit erzielen.
> Außerdem hätte man> auch dort wieder das gleiche Problem mit der manuellen Nacharbeit.
Das sehe ich das schon viel eher als Problem. Außerdem gäbe es in KiCad
wirklich wichtigere Dinge zu tun als solche Sonderlocken. Wenn
überhaupt, dann läuft das, wie auch an vielen anderen Stellen bei FOSS:
wer sowas braucht, implementiert es und gibt es danach frei.
Bürovorsteher schrieb:>> Wenn dem so ist dann gibt es mit Sicherheit auch Phobien vor kostenloser>> Software :-)>> So ist es. Deshalb habe ich mir gerbview gekauft
gerbview? Waren das nicht die, bei denen man die im Format fehlerhaft
erkannte Bohrdatei nicht einmal manuell korrigieren/justieren kann?
Vielleicht passiert dir das ja auch mal, dann kannst du mal hier
berichten, wie bereitwillig und schnell der Hersteller den Bugfix dafür
implementiert hat. ;-)
(Wenn du das ernsthaft willst: ich denke, ich finde das Beispiel noch
irgendwo … hatte dann stattdessen gerbv genommen, die erkennen das
Format zwar auch falsch, aber ich kann es zumindest mit der Hand
anpassen.)
Das von dir Genannte habe ich schon oft als Argument gehört, aber in der
Praxis bisher nur selten erlebt, dass es tatsächlich funktioniert.
Ausnahme: BAE, zu Zeiten, da es tatsächlich noch aktiv gepflegt worden
ist. Das ist aber leider nun auch schon eine Weile her. Da war der
Maintainer tatsächlich stets verdammt fix, echte Bugfixes hatte ich in
der Regel am folgenden Arbeitstag, Feature-Wünsche je nachdem, wie
schnell er dafür Zeit gefunden hat.
Jörg W. schrieb:> BAE, zu Zeiten, da es tatsächlich noch aktiv gepflegt worden> ist. Das ist aber leider nun auch schon eine Weile her. Da war der> Maintainer tatsächlich stets verdammt fix, echte Bugfixes hatte ich in> der Regel am folgenden Arbeitstag, Feature-Wünsche je nachdem, wie> schnell er dafür Zeit gefunden hat.
Tja, lang lang ist's her - trauerst du immer noch?
Ich dachte eigentlich du hast bei K.... genügend Trost und Design
Inspirationen gefunden ;-)
Wühlhase schrieb:> Wenn aber alle Programme alles können und alles identisch gelöst haben,> wozu dann noch verschiedene Programme? Und ich persönlich bin auch ganz> froh, daß nicht jedes Programm so funktioniert wie Eagle.
Sollen sie ja nicht! Sonst würde unter Windows ja Paint reichen und man
braucht kein Photoshop...
Dimpfelmoser schrieb:> Tja, lang lang ist's her - trauerst du immer noch?
Nö, war halt nur ein Beispiel, wo der genannte Anspruch („ich bezahle
was und habe jemanden, an den ich mich dafür wenden kann“) zumindest
eine zeitlang gut funktioniert hat.
> gerbview? Waren das nicht die, bei denen man die im Format fehlerhaft> erkannte Bohrdatei nicht einmal manuell korrigieren/justieren kann?> Vielleicht passiert dir das ja auch mal,
Bisher habe ich da keine Probleme gehabt. Mit den RS-274-X- und
Excellondateien von PADS gab es noch keine Auffälligkeiten. Und andere
Sachen verarbeite ich nicht.
Passt in diesem Fall gut in den Ablauf; zur Kontrolle reicht es allemal
und die Editiermöglichkeiten sollte man im Gerberformat auch nicht allzu
extensiv nutzen. Kostet ja auch nicht die Welt und gegenüber gc-prevue
lässt es sich besser bedienen, jedenfalls für mich.
> hatte dann stattdessen gerbv genommen, die erkennen das> Format zwar auch falsch,
Das ist doch schon mal sehr beruhigend :-)
Bürovorsteher schrieb:> Passt in diesem Fall gut in den Ablauf; zur Kontrolle reicht es allemal> und die Editiermöglichkeiten sollte man im Gerberformat auch nicht allzu> extensiv nutzen.
Es geht ja hier nicht ums Editieren, sondern dass die Auto-Erkennung von
Excellon (Anzahl der Vor-/Nachkommastellen) nicht immer 100% sicher
funktioniert, sodass man mit der Hand „nachhelfen“ muss und dem Programm
mitteilen, womit er es konkret zu tun hat. Also die Auto-Erkennung
meint, es gäbe drei Nachkommastellen, aber in Wirklichkeit sind es vier
– und die Bohrungen kleben dann alle erstmal in der linken unteren Ecke
der Platinendarstellung.
> Also die Auto-Erkennung meint, es gäbe drei Nachkommastellen, aber in> Wirklichkeit sind es vier – und die Bohrungen kleben dann alle erstmal in> der linken unteren Ecke der Platinendarstellung.
Entweder ist der Fehler behoben oder ich habe das Glück des Einfältigen.
Bauern/Kartoffeln...
Vier Nachkommastellen? In welcher Maßeinheit? Ich benutze die
neumodischen SI-Einheiten, vllt. liegt es daran, dass es funktioniert?
Ich muss morgen nachsehen, wie ich PADS an der Stelle eingestellt habe.
Bürovorsteher schrieb:> Vier Nachkommastellen? In welcher Maßeinheit?
Kann sein, dass es zöllig ist, muss ich gucken. Ist ein geerbtes
Altium-Designer-Projekt, welches die Daten genau so ausgibt, und daran
möchte ich auch nicht einfach was ändern. Die PCB-Hersteller haben
generell kein Problem damit. Ich vermute, deren Tools machen ohnehin
noch ein paar Plausibilitätstests mehr. Kann aber auch sein, dass das
auch dort einfach der Bediener sofort merkt und korrigiert. Ich hatte
letztens mal eine kleine Einschnürung im Kupfer an einer Stelle, wo ein
Leiterzug (breiter als die Minimalbreite, sonst hätte es der DRC
natürlich gemerkt) in einem Via etwas vorzeitig zu Ende war. Rückruf vom
lokalen Fertiger, ob das so gewollt sei. Als ich ihn auf die Tools
ansprach, die sowas erkennen, meinte er, dass das Tool sein Auge sei …
> sonst hätte es der DRC natürlich gemerkt) in einem Via etwas vorzeitig zu> Ende war. Rückruf vom lokalen Fertiger, ob das so gewollt sei.
Gute Leute, gibt es übrigens öfter als man denkt!
BTW: PADS macht an solchen Stellen beim Connectivity-Check einen Kreis
drum,
was mich schon manches Mal aus der Contenance gebracht hat.
Jörg W. schrieb:> Bürovorsteher schrieb:>> Vier Nachkommastellen? In welcher Maßeinheit?>> Kann sein, dass es zöllig ist, muss ich gucken. Ist ein geerbtes
Eigentlich sollte das Format im Excellon File mit drin stehen. Aber
damit haben etliche Programme so ihre Probleme. Hier mal ein anderer
Thread dazu (da ging es um FlatCam):
Beitrag "Fehlerhafte Excellon Files Eagle"
und noch einer:
Beitrag "Fehlende Bohrlöcher im PCB(Gerber/Excellon Dateien)"
Vier Nachkommastellen ist normalerweise in Inch:
1
Inch coordinates are in six digits (00.0000) with increments as small as 0.0001 (1/10,000).
Wobei Nullen je nach Format (LZ/TZ) am Anfang oder Ende fehlen dürfen,
dann stehen im File auch mal weniger als 6 Ziffern.
Metrisch gibt es dann noch mehr Varianten:
1
- Five digit 10 micron resolution (000.00)
2
- Six digit 10 micron resolution (0000.00)
3
- Six digit micron resolution (000.000)
und ebenfalls wieder mit LZ/TZ.
Und die Variante mit Dezimalpunkt in den Koordinaten gibt es ja auch
noch.
guest schrieb:> Eigentlich sollte das Format im Excellon File mit drin stehen.
Leider nicht. Es steht zwar LZ/TZ drin und auch, ob es zöllig oder
metrisch ist, aber die Anzahl der Dezimalstellen ist nicht Bestandteil
der Angaben.
Details müsste ich auch nachsehen, ich habe vor Jahren mal den
Excellon-Parser von gerbv grundlegend überarbeitet. Seither ist er
relativ treffsicher in der Erkennung, aber für den Rest müsste man wohl
"educated guessing" machen (bspw. erkennen, dass sich entweder die
Bohrungen überlappen, oder aber dass die Umrisse über die der
Gerberdaten weit hinaus ragen).
Jörg W. schrieb:> Leider nicht. Es steht zwar LZ/TZ drin und auch, ob es zöllig oder> metrisch ist, aber die Anzahl der Dezimalstellen ist nicht Bestandteil> der Angaben.
Bei INCH ist es ja eigentlich fest vorgegeben (2.4), obwohl ich auch da
schon 2.3 gesehen hab (ohne LZ). Bei METRIC ist der default 3.3,
ansonsten steht es eigentlich mit dabei:
Um mal wieder aufs Thema zurückzukommen und weil ich das mit der Board
Kontur vorhin vergessen habe.
Carsten S. schrieb:> Helmut S. schrieb:>> Da steht nur das was auch im Vergleichs-PDF steht. Sie können>> step-Dateien von Bauteilen einlesen. Mehr steht da nicht. Das Wort>> Export steht da nirgends und Import der Board-Kontur steht da auch>> nicht.>> DAs PDF ist steinalt...>> Zum Step Export siehe den angehängten Screenshot.> Ich hoffe trotz der kleinen Bildschirme sollte genug zu erkennen sein.> Nur für einen Screenshot wollte ich jetzt nicht zum CAD Rechner> wechseln...
Natürlich kann die Kontur des Boards (Aussenkontur und
Ausschnitte)ebenfalls als DXF (oder DWG) importiert werden.
-Angeblich- soll die Kontur sogar als STEP importierbar sein, aber das
habe ich selbst noch nie benutzt und jetzt auf die Schnelle auch nicht
hinbekommen...
Daher ist das mit dem Step mit etwas Vorsicht zu genießen.
Aber wie geschrieben: DXF ist kein Problem.
Es wurde hier im Thread ja schon angedeutet, aber um das noch einmal zu
verdeutlichen:
CircuitStudio ist nichts anderes als AltiumDesigner auf den
Funktionsumfang von Protel99 und einige moderne Erweiterungen
eingedampft.
(Was da ist, das entspricht natürlich dann dem aktuellen Stand)
Die Beschränkungen beziehen sich dabei ("nur") auf die Zusatzfunktionen.
Es wurden einige Funktionen die in AD vorhanden sind weggelassen.
Die Funktionen die vorhanden sind, die sind aber voll Funktionsfähig.
Eine "Kastrierung" nach dem Motto "Nur sounsoviele Pins" oder "nur eine
halbe Eurokarte" usw. gibt es NICHT.
Mit CS kann man genausoviele Schaltplanseiten, Layer und Platinenfläche
bearbeiten wie mit AD. Man kann somit prizipiell jedes Projekt das man
mit AD realisieren kann auch mit CS realisieren. Allerdings ist es an
dem einem oder anderen Punkt etwas aufwändiger weil bestimmte erweiterte
Hilfsfunktionen die AD bietet dann bei CS nicht vorhanden sind.
Es kostet dafür halt auch nur 10%...
Und ich würde mal sagen das CS als ECAD Software Eagle, trotz der
unbestreitbaren Verbesserungen, immer noch in die Tasche steckt.
Vorrausgesetzt die AD Bedienphilosophie liegt einem.
Der Unterschied in der Bedienung zwischen Eagle und AltiumDesigner(oder
eigendlich jedem anderen bekannten E-CAD Programm) ist doch relativ
groß. Daher Fluchen ja auch so viele "Eagler" erst einmal über
"beliebige andere" Software. Bis sie sich dann eingearbeitet haben ;-)
Man könnte CS es als direkten Nachfolger von P99SE verstehen.
Der Import von P99SE *.ddb Dateien ist daher auch relativ Problemlos.
Nach dem Import kann man damit 1-1 weiterarbeiten genau so als hätte man
das Projekt schon in CS begonnen.
Der Einführungspreis lag damals übrigens bei über 2000 Euro. Und da
konnte man noch keine Offline-Installdateien beziehen und es waren
gerade mal die ersten Versionen -mit den bekannten Problemen neuer
Software bzw. den ersten Revisionen von Software nach starken
Änderungen.-
Das hat natürlich dann nicht wirklich begeistert.
Also hat man den Preis erst einmal halbiert und vor zwei Jahren dann
noch einmal...
Jetzt - für unter 500 Euro- ist das P/L Verhältnis aber durchaus
interessant. Insbesondere wenn man Preis und Funktionsumfang mit anderen
Kommerziellen Produkten vergleicht. (Man nehme nur mal Eagle: Über 500
Euro pro Jahr für die Vollversion gegen einmal knapp unter 500 Euro für
die DAuerhafte Lizen. Bei so langsam halbwegs vergleichbaren
Funktionsumfang)
Wobei man aber fairerweise auch nicht vergessen darf das KiCad sich
zwischenzeitlich auch ganz gut gemausert hat. Auch damit kann man
mittlerweile ernsthaft arbeiten und es kostet in der Anschaffung
(finanziell gesehen) gar nichts. Als Hobbyist kann und sollte man da
schon überlegen ob man nicht damit schon hinreichend ausgestattet ist.
In der beruflichen Anwendung spielt der Preis, zumindest in Regionen
unter 1k/Lizenz, keine Rolle und es zählt nur ob es zu den Anforderungen
passt. Dort wo sehr viel hochkomplexe Layoutarbeit anfällt kann man
sogar oft noch eine Zehnerpotens bei der "keine Rolle" Summe anhängen
wenn dadurch ein deutlicher Effizienzgewinn möglich ist.
CS ist dabei besonders für die Interessant die noch alle oder zumindest
große Teile ihres Datenbestandes im P99SE Format haben und jetzt nach
einer SW suchen die ohne Frickelei auf modernen REchnern/Systemen läuft
oder für diejenigen die gute Kentnisse mit AD haben, wo aber gerade der
Kauf von AD Lizenzen nicht zur Debatte steht (Z.B. Neugründung mit
knappen Budget usw.)
Eagle ist dabei dann für diejenigen Interessant denen der Eagle Workflow
liegt und die keine Probleme damit haben beim Zugriff und der
Veränderung ihrer eigenen Entwicklungs- und Produktionsdaten jederzeit
von einer US Firma und dem Funktionieren der
Telekommunikationsinfrastruktur zwischen ihnen und der US Firma voll
abhängig zu sein und die somit der Meinung sind das eine, zumindest
zeitweise, Möglichkeit des Nichtzugriffs unbekannter Dauer für sie kein
Problem darstellt.
Gruß
Carsten
Jörg W. schrieb:> gerbview? Waren das nicht die, bei denen man die im Format fehlerhaft> erkannte Bohrdatei nicht einmal manuell korrigieren/justieren kann?> Vielleicht passiert dir das ja auch mal, dann kannst du mal hier> berichten, wie bereitwillig und schnell der Hersteller den Bugfix dafür> implementiert hat. ;-)
Das Programm heißt gerbview und nicht gerbedit - das dürfte halt ein
kleiner Unterschied sein. Da muß der Hersteller gar keinen Bugfix
machen.
Carsten S. schrieb:> Eagle ist dabei dann für diejenigen Interessant denen der Eagle Workflow> liegt
also interaktiv an Schaltplan Board mit F/B anno zu werkeln möchte ich
nicht missen. Gerade für kreative Projekte oder Phasen ist das ein
fantastischer Ansatz. Jetzt geht es auch mit Lib, 3D nimmt langsam fahrt
auf. Langsam wird der Platz für die Monitore eng.
Die letzte 4 Lagen Leiterplatte habe ich in 3 Tagen mit Fun neu
platziert/geroutet. Beim Original (V6) war ich 4 Wochen dabei und mein
einziger Wunsch war Urlaub.
> und die keine Probleme damit haben beim Zugriff und der> Veränderung ihrer eigenen Entwicklungs- und Produktionsdaten jederzeit> von einer US Firma und dem Funktionieren der> Telekommunikationsinfrastruktur zwischen ihnen und der US Firma voll> abhängig zu sein und die somit der Meinung sind das eine, zumindest> zeitweise, Möglichkeit des Nichtzugriffs unbekannter Dauer für sie kein> Problem darstellt.
Das ist schon mehrfach diskutiert und Autodesk hat mit einem Menüpunkt
"speichern unter V7" zur Lösung beigetragen.
Damit ist eagle (neben Kicad) vermutlich eines der wenigen Systeme wo du
ohne! Lizenz - somit ohne einen Euro Kosten - offline deine Daten
jederzeit lesen, Produktionsdaten- und Stücklisten generieren und auch
alles ( Pads aber nur in kleinem Bereich) ändern kannst. Das ganze
sowohl auf Linux-, Windows und auch Mac. Wenn es um Bestandssicherung
geht scheint mit Eagle nicht auf dem letzten Platz, von den Kosten in
dieser Richtung auch nicht.
> Über 500 Euro pro Jahr für die Vollversion gegen einmal knapp unter 500> Euro für die dauerhafte Lizenz
Das war der Preis für die Standard Version, die kostet heute 110€ nto
p.a. oder keine 20€ pro Monat.
> CS ist dabei besonders für die Interessant die noch alle oder zumindest> große Teile ihres Datenbestandes im P99SE Format haben
Danke für die Info.
Thomas P. schrieb:> ein paar Artikeln zu KiCad scheint es zu geben, aber nicht so wie> gegenüber EAGLE:>> *> https://www.altium.com/solution/kicad-pcb-design-software-free-download> * https://www.altium.com/solution/kicad-library> * https://www.altium.com/solution/kicad-3d-library
Äh, AD kann KiCad importieren?
Das Video von dem dritten Link habe ich mir gerade mal angesehen, nur
wird in dem Video KiCad nicht mal erwähnt.
Und zumindest AD 19.0.14 bietet keinen KiCad Importer an.
Die Seite nennt aber AD 18, also wird das eher nicht daran liegen, dass
ich noch nicht auf 19.0.15 aktualisiert habe.
Aber, das stand oben mal irgendwo:
Altium PCB
PCB umport/export CircuitMaker, Circuitstudio and PCBWorks design files
Circuitmaker
Schematic and PCB import of CircuitMaker design files
Also man kommt inzwischen schon von dem kostenlosen CircuitMaker in den
Designer.
Rudolph R. schrieb:> Äh, AD kann KiCad importieren?> Das Video von dem dritten Link habe ich mir gerade mal angesehen, nur> wird in dem Video KiCad nicht mal erwähnt.>> Und zumindest AD 19.0.14 bietet keinen KiCad Importer an.> Die Seite nennt aber AD 18, also wird das eher nicht daran liegen, dass> ich noch nicht auf 19.0.15 aktualisiert habe.
Was die da machen grenzt ja fast an Bauernfängerei :-(
Ich hab mal die 3 Links von Thomas P. überflogen:
Ich greif mal gleich den 1. auf:
"Make the Switch from KiCad to Altium Designer"
Hier eine Leseprobe:
>>>
Don’t Get Stuck Using “Free” Design Software
When critical design functions aren’t included in free design software,
you’re stuck searching an ad hoc workaround with another free program.
Sure, you might be able to devise a complex workaround multiple free
programs, but you create the risk of compatibility errors as you
transfer your data between design modules. Sometimes, compatibility is
one-way; once you transfer your data into a new program, you can’t use
it again in the old program.
Worse yet, free software can be filled with bugs without any developers
working to fix them. When you find a bug, you’re left to post your issue
to a forum, all the while hoping that some lonely developer will open
the source code and fix it at their leisure. Instead of getting stuck by
bugs that arise in segmented design software, you need access to the
best PCB design tools in a single program.
<<<
Dazu die Google-Übersetzung (erstaunlicherweise recht brauchbar)
>>>
Verwenden Sie die kostenlose Design-Software nicht
Wenn kritische Designfunktionen nicht in der kostenlosen Design-Software
enthalten sind, suchen Sie mit einem anderen kostenlosen Programm nach
einer Ad-hoc-Problemumgehung. Sicherlich können Sie eine komplexe
Problemumgehung für mehrere kostenlose Programme entwickeln, aber Sie
können das Risiko von Kompatibilitätsfehlern bei der Übertragung Ihrer
Daten zwischen den Entwurfsmodulen verursachen. Manchmal ist
Kompatibilität einseitig; Sobald Sie Ihre Daten in ein neues Programm
übertragen haben, können Sie sie nicht mehr im alten Programm verwenden.
Schlimmer noch, freie Software kann mit Fehlern gefüllt werden, ohne
dass Entwickler daran arbeiten, sie zu beheben. Wenn Sie einen Fehler
gefunden haben, können Sie Ihr Problem in einem Forum veröffentlichen
und hoffen, dass einige einsame Entwickler den Quellcode öffnen und ihn
nach Belieben beheben. Anstatt sich auf Fehler zu beschränken, die in
segmentierter Design-Software auftreten, müssen Sie in einem einzigen
Programm auf die besten PCB-Design-Tools zugreifen.
<<<
Der 2.Absatz ist mehr wie anmaßend, die sollen mal ihre Speicherproblem
in den Griff bekommen ;-(
Die 3 Beiträge strotzen nur so von Arroganz.
Ich glaube nicht dass man sich mit solchen Beiträgen Freunde schafft,
schon gar nicht bei den Einsteigern.
Aber es ist schon so:
wenn ein Mitbewerber in den Markt eintritt passiert meistens folgendes:
1.Stufe: Man ignoriert den Mitbewerber
2.Stufe: Man macht sich über ihn lustig (schiebt ihn in die
Spielzeugecke,
wie in den Beiträgen gut zu sehen)
3.Stufe: man bekämpft ihn, aber dann ist es meistens schon zu spät,
und geht unter, weil man es versäumt hat mit Innovation
zu antworten.
Naja, willst du Altium jetzt wirklich mangelnde Innovation vorwerfen?
Soweit ich weiß ist es wohl eher KiCAD, daß die großen kommerziellen
CAD-Programme nachbaut.
Es liegt aber wohl auch in der Natur der Sache, zeig mir ein CAD daß
nicht von irgendeinem anderen eine gute Technik übernommen hat.
Aber hat KiCAD auch mal ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt? Etwas,
das so noch kein anderes CAD hat oder was von anderen CAD-Herstellern
gar kopiert wurde?
Und jetzt, da sich der Vertrieb von Altium mit seinem Produkt auch
abseits von Pflichtmessen, wo deren Fehlen zu sehr auffallen würde,
wieder auf die Straße traut (vor Ostern fand wieder die Altium-Roadshow
statt) bin ich zuversichtlich, daß man mit AD20 wieder vernünftig
arbeiten kann.
PS: Was kostet bei euch eigentlich z.B. ein Redesign einer Schaltung?
Zeno schrieb:> Jörg W. schrieb:>> gerbview? Waren das nicht die, bei denen man die im Format fehlerhaft>> erkannte Bohrdatei nicht einmal manuell korrigieren/justieren kann?>> Vielleicht passiert dir das ja auch mal, dann kannst du mal hier>> berichten, wie bereitwillig und schnell der Hersteller den Bugfix dafür>> implementiert hat. ;-)>> Das Programm heißt gerbview und nicht gerbedit - das dürfte halt ein> kleiner Unterschied sein. Da muß der Hersteller gar keinen Bugfix> machen.
Es ging nicht ums Editieren, sondern ums korrekte Interpretieren.
Hättest ja auch den Rest des Threas lesen können, dann hätte sich deine
unpassende Bemerkung komplett erübrigt.
Wühlhase schrieb:> Naja, willst du Altium jetzt wirklich mangelnde Innovation vorwerfen?
Das wollen alle KiCad-ler ;)
Wühlhase schrieb:> Soweit ich weiß ist es wohl eher KiCAD, daß die> großen kommerziellen CAD-Programme nachbaut.
Das ist ja auch so.
Wühlhase schrieb:> Aber hat KiCAD auch mal ein Alleinstellungsmerkmal entwickelt?
Nö. Die Kopieren nur. Das wird für die
Kundschaft von denen eh passen.
Ich habe mir das neue CS kurz angeschaut.
Für 500 EUR sieht das nicht schlecht aus.
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist IMHO besser als bei EAGLE.
Nun ja, Bugs und so, da passiert schon was.
https://www.altium.com/documentation/19.0/display/ADES/Release+Notes+for+Altium+Designer
Rein gefühlt werden aber mehr neue Probleme erzeugt (und auch mal
gefixt) als alte Probleme gelöst.
So langsam könnte ich auch mal von AD17 auf AD19 umsteigen, bisher habe
ich das aber nur zusätzlich installiert.
Aber was ich immer noch nicht raus habe, wie importiert man jetzt KiCad
Dateien in AD, wenn die schon damit Werbung machen?
Google wirft eher Treffer aus wie man von AD in KiCad kommt.
Und um mal zum Topic zurück zu kommen, AD hat ja jetzt schon länger
einen EAGLE Importer integriert.
Ich habe gerade mal aus Jux mit AD 19.0.14 das Adafruit Metro M4 Express
konvertiert.
Das Ergebnis ist nur immer noch praktisch unbrauchbar, aber seit dem
ersten Release hat der Importer auch quasi keine Updates gehabt.
Der Schaltplan sieht immer noch aus wie EAGLE, so mit grünen Netzen.
Und die Junctions auf den Netzen sind eigene Objekte, in rot.
Die Netz-Label sind in Courier New / 8 angelegt, und nicht so wie mein
AD eingestellt ist.
Das Board leuchtet an allen Ecken in hellem grün angesichts zahlloser
Isolations-Fehler.
So wie es aussieht sind die Design-Rules die beim Import angelegt wurden
fehlerhaft. Die Polygone sollen wohl 16 mil Abstände zu allem anderen
haben, das funktioniert so aber nicht wie der Importer das angelegt hat.
Das Design wird in EAGLE wohl eher nicht 7264 Design Rule Violations
haben.
Als Verkaufs-Argument finde ich das ganz schön schwach.
Mich würde auch nicht wundern, wenn der EAGLE Importer in KiCad deutlich
besser funktioniert.
Zum Glück brauche ich immer weniger von meinen alten EAGLE Projekten.
Richard B. schrieb:> Die Kopieren nur.
„Kopieren“ ist gut. Klingt ja so, als könnte man sowas wie einen
Push&Shove-Router einfach so abschreiben. :-)
Ansonsten ist es gewiss so, dass KiCad natürlich vorrangig die
Grundfunktionen von EDA-Software implementiert, die halt jeder von einer
EDA-Software so erwartet. Da gibt's erstmal nicht so viel Innovation.
Die Kommerziellen haben ja durchaus auch so ihre Probleme, zwischen den
Release-Zyklen noch irgendwie durch das Marketing nennenswerte
Innovation herausarbeiten zu lassen. Nicht, weil sie zu blöd dafür
wären, sondern weil das Wichtigste eben erstmal ein sauberes und
flüssiges Arbeiten ist und sich gar nicht so sehr viel mehr „innovieren“
lässt mittlerweile.
Das KiCAD "nur die Großen kopiert" finde ich ansich nicht schlimm. Und
ich gebe dir auch Recht, das so richtig weltbewegende Innovationen
angesichts des heutigen Standes schwierig sind...es gibt ja schon
vieles. Dennoch ist das Altium-Forum noch voller neuer Vorschläge und
Ideen.
Teilweise suchen die Jungs bei Altium bewußt nach anderen
Lösungen-einfach, um eben nicht allzuviel vom Wettbewerb kopieren zu
müssen. Die wollen sich ihren Ruf ja auch nicht versauen.
Aber wer einem (trotzdem immernoch relativ kleinem) OS-Programm
einerseits die Weltherrschaft zuspricht und andererseits dafür das Faß
mangelnde Innovation der Hersteller aufmacht muß mal einen Schuß
Objektivität eingeschenkt bekommen.
Wühlhase schrieb:> Teilweise suchen die Jungs bei Altium bewußt nach anderen> Lösungen-einfach, um eben nicht allzuviel vom Wettbewerb kopieren zu> müssen. Die wollen sich ihren Ruf ja auch nicht versauen.>
Meiner Meinung nach kopiert Altium Stück für Stück Mentor Xpedition. Das
ist ja nichts Schlechtes für die Kunden. Die bekommen Funktionen für die
Andere viel mehr bezahlt haben.
Rudolph R. schrieb:> AD hat ja jetzt schon länger einen EAGLE Importer integriert.
und eagle bastelt an AD Import. Halte ich aber für unwahrscheinlich das
so was jemals laufen wird. Es fehlt einfach der Nutzen.
Altium würde seine eigene Lizenzbasis verwässeren (mit CM CS ... nicht
anders) da dann viele Firmen nur eine große Lizenz brauchen und den Rest
halt vorher einfach mit anderen Tools schreiben.
Eagle hat wohl kaum Interesse da Altium wohl noch lange in einer anderen
Liga spielt und kaum jemand wechselt.
Das ganze dient meist dem Marketing und so sehen die Konverter auch aus.
Walter schrieb:>> AD hat ja jetzt schon länger einen EAGLE Importer integriert.>> und eagle bastelt an AD Import.
Der Unterschied ist aber, EAGLE hat ein .xml Format, Altium hat ein
Binär-Format für die meisten Datein bis auf die .PrjPcb.
Mich wundert sowieso, dass noch niemand eine "Alternative
Benutzeroberfläche" für das Editieren von EAGLE Dateien programmiert
hat.
Sowas wie einen Component Platzierer um die Beschränkung auf die halbe
Euro Karte zu umgehen.
Vermutlich gibt es das sogar, mein Interesse an EAGLE im allgemeinen ist
aber schon länger weg.
>Altium würde seine eigene Lizenzbasis verwässeren (mit CM CS ... nicht>anders) da dann viele Firmen nur eine große Lizenz brauchen und den>Rest halt vorher einfach mit anderen Tools schreiben.
Das glaube ich eher nicht so, EAGLE ist im Vergleich eher ein Spielzeug.
>Das ganze dient meist dem Marketing und so sehen die Konverter auch aus.
Das sieht mehr danach aus, dass das Marketing eine Idee aufgeschnappt
und die Entwickler das gerade so weit umgesetzt haben, dass das
Marketing zufrieden war.
Nur, ernsthaft als Verkaufs-Argument funktioniert das nur solange das
niemand ausprobiert
Rudolph R. schrieb:> Der Schaltplan sieht immer noch aus wie EAGLE, so mit grünen Netzen.> Und die Junctions auf den Netzen sind eigene Objekte, in rot.> Die Netz-Label sind in Courier New / 8 angelegt, und nicht so wie mein> AD eingestellt ist.
Ich hab den Eagle-Importer genau einmal ausprobiert und hab die gleiche
Beobachtung gemacht.
Ok, man könnte das Design auf die eigenen New-Default-Regeln
umstricken...aber mit allem anderen macht Altium das ja auch nicht. Wenn
du eine Altiumdatei öffnest, in der der Ersteller andere als die
Standardfarben vorgesehen hat, dann wird die dir so präsentiert wie sie
erstellt wurde.
Alles andere wäre ja auch...ich wäre schon sauer wenn ich mir bei der
Farbgebung was Sinnvolles gedacht habe, und wenn jemand anderes mein
Design öffnet wird es demjenigen in irgendwelchen anderen Farben
angezeigt. Das wäre doch einfach nur Schiete.
Wühlhase schrieb:> PS: Was kostet bei euch eigentlich z.B. ein Redesign einer Schaltung?
Ich verstehe zwar nicht den Zusammenhang mit deinem Posting !?
Redesign hält sich bei uns aber sehr, sehr in Grenzen.
Und zwar deswegen weil wir einen (vertretbar) hohen Aufwand in den
Review-Process stecken.
Wühlhase schrieb:> Aber wer einem (trotzdem immernoch relativ kleinem) OS-Programm> einerseits die Weltherrschaft zuspricht und andererseits dafür das Faß> mangelnde Innovation der Hersteller aufmacht muß mal einen Schuß> Objektivität eingeschenkt bekommen.
Und deiner "Partei" müsste man mal einen Schuss "Realitätssinn"
einschenken:-)
Dann würden sie nicht solche dumme Sprüche klopfen wie am Anfang vom
Thread drauf hingewiesen wurde!
"(trotzdem immer noch relativ kleinem)" das hat dir mit Sicherheit einer
von deinen "Partei" Heinis verzählt. Jemand zu unterschätzen kann ab
und zu gefährlich werden.
Bist du mal den Link von Tomas P. nachgegangen?
Beitrag "Re: ALTIUM greift EAGLE an"
Da spricht kein minderer als der God Fahter der Elektronik ;-)
Ich teile nicht alles was er in seinem Blog zum Besten gibt, aber im
Kern gebe ich ihm recht.
Jetzt noch ein Wort zur Innovation:
Eines der Gründer warum wir zu KiCad gewechselt sind, war, dass es die
Möglichkeit der Eingabe von hierarchischen Schalplänen gab ,
ohne Korsett und simpel. Das war zu dieser Zeit in diesem Segment
innovativ.
Mittlerweile ist KiCad noch besser geworden und gruppiert bei der
Erstplazierung die Komponenten genau nach den Teil-Schaltplänen.
Bei KiCad ist das halt so, bei AD wird da sofort eine unparalleled
Feature draus gemacht :-) (nennt sich (glaube ich) ROOM)
Wühlhase schrieb:> Dennoch ist das Altium-Forum noch voller neuer Vorschläge und> Ideen.
Warum passiert da wenig? Ich sage es dir. Die haben noch immer mit den
Delphi Altlasten zu kämpfen. Des Weiteren haben solche Firmen durchaus
mit Fluktuation zu kämpfen, die Neuen die da nachrücken sind meisten
nicht in der Lage den Faden aufzunehmen und machen stattdessen "ICON
Politur" und verkaufen das als neue Issue :-(ganz im Sinn der BWL'er :-)
Man kann das jetzt als pointiert ansehen, aber den Kern trifft es.
Dimpfelmoser schrieb:> Ich verstehe zwar nicht den Zusammenhang mit deinem Posting !?
Weil du, wenn du predigst, eigentlich immer nur die Lizenzkosten als den
unschlagbaren Vorteil von KiCAD bemühst. Das scheint das einzige
Kriterum bei euch zu sein.
Wenn ich mir anschaue, was meine Firma an Geld ausgibt wenn ich einen
Tag auf Arbeit bin, dann interessieren die Lizenzkosten eigentlich
niemanden so wirklich.
Ich kenne mittlerweile auch Firmen wo ich partout nicht verstehe, warum
sie sich die Lizenzkosten antun. Da haben die Entwickler im Grunde keine
Ahnung, wie sie ihr Werkzeug bedienen sollen und nutzen das Programm so,
wie es die kürzeste Erklärung hergegeben hat. Also eine Arbeitsweise, wo
man an Vieles denken muß, Vieles im Kopf behalten muß, und viel
Handarbeit hat.
Lauter Dinge, wo man viel Zeit verliert und wo viel schief gehen kann.
Die Entwickler haben keine Zeit sich damit zu befassen, und die Firma
will kein Geld für Schulungen ausgeben. Diese Firmen wären mit sowas wie
Eagle (gerne auch einem uralten Eagle) besser bedient.
Wühlhase schrieb:> Dimpfelmoser schrieb:>> Ich verstehe zwar nicht den Zusammenhang mit deinem Posting !?>> Weil du, wenn du predigst, eigentlich immer nur die Lizenzkosten als den> unschlagbaren Vorteil von KiCAD bemühst. Das scheint das einzige> Kriterum bei euch zu sein.>> Wenn ich mir anschaue, was meine Firma an Geld ausgibt wenn ich einen> Tag auf Arbeit bin, dann interessieren die Lizenzkosten eigentlich> niemanden so wirklich.
Tut mir leid ich versteh den Zusammenhang immer noch nicht :-(
Wühlhase schrieb:> Da haben die Entwickler im Grunde keine> Ahnung, wie sie ihr Werkzeug bedienen sollen und nutzen das Programm so,> wie es die kürzeste Erklärung hergegeben hat. Also eine Arbeitsweise, wo> man an Vieles denken muß, Vieles im Kopf behalten muß, und viel> Handarbeit hat.> Lauter Dinge, wo man viel Zeit verliert und wo viel schief gehen kann.
Tut mir leid das sind dann keine ENTWICKLER sonder maximal "Abgelernte
Facharbeiter"
Wühlhase schrieb:> Die Entwickler haben keine Zeit sich damit zu befassen, und die Firma> will kein Geld für Schulungen ausgeben. Diese Firmen wären mit sowas wie> Eagle (gerne auch einem uralten Eagle) besser bedient.
Schulung, ist das im Zeitalter von Youtube überhaupt noch nötig ?
Ein Bekannter von mir musste sich WP aneignen. Der hat sich dann mit
Youtube weitergebildet (Da gibt es 2 Gurus einen Engländer und einen
Ami)
der hat sich alles was er brauchte in 3 Wochen angeeignet (sogar noch
WooCommerce).
Was ich sagen will:
Als Entwickler ohne Eigeninitative kommt man heutzutage nicht weit!
Dimpfelmoser schrieb:> etzt noch ein Wort zur Innovation:> Eines der Gründer warum wir zu KiCad gewechselt sind, war, dass es die> Möglichkeit der Eingabe von hierarchischen Schalplänen gab ,> ohne Korsett und simpel. Das war zu dieser Zeit in diesem Segment> innovativ.> Mittlerweile ist KiCad noch besser geworden und gruppiert bei der> Erstplazierung die Komponenten genau nach den Teil-Schaltplänen.> Bei KiCad ist das halt so, bei AD wird da sofort eine unparalleled> Feature draus gemacht :-) (nennt sich (glaube ich) ROOM)
KiCAD hats nicht erfunden, und gibt es eigentlich (außer vielleicht
Eagle) ein EDA, daß das anders macht? Soviel zum Thema Innovation.
Rooms in Altium sind klasse, und wer sie nicht braucht kann deren
Erzeugung in den Project Options abschalten.
Dimpfelmoser schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Dennoch ist das Altium-Forum noch voller neuer Vorschläge und>> Ideen.>> Warum passiert da wenig? Ich sage es dir. Die haben noch immer mit den> Delphi Altlasten zu kämpfen. Des Weiteren haben solche Firmen durchaus> mit Fluktuation zu kämpfen, die Neuen die da nachrücken sind meisten> nicht in der Lage den Faden aufzunehmen und machen stattdessen "ICON> Politur" und verkaufen das als neue Issue :-(ganz im Sinn der BWL'er :-)> Man kann das jetzt als pointiert ansehen, aber den Kern trifft es.
Woher weißt du, daß da so wenig passiert? Das erste Mal, daß Altium
etwas an der Benutzeroberfläche (Icon Politur) gemacht hat, war mit
AD18. Was da meines Erachtens definitiv Sinn gemacht hat, denn das UI
stammt noch aus der Zeit wo Altium wirklich nur aus Schaltplan- und
Layouteditor bestand, diese Zeiten waren aber schon mit AD16 lange
vorbei. Viele Nutzer waren davon erstmal verstört -> viele Nutzer
meckern -> bei der letzten Präsentation, auf der ich war, kam der Altium
Designer im Wesentlichen in den gleichen Farben daher wie bei AD17 und
früher. Und die Panelschieberei hat auch besser funktioniert.
Ich verstehe nicht soooo viel von Softwareentwicklung (baue ja
schließlich Hardware), aber ich denke nicht daß sie viel mit dem alten
Delphicode "zu kämpfen" haben. Das sind halt DLLs, die eingebunden und
Stück für Stück ersetzt werden. Merkt man daran, daß manche Dinge
erstmal verschlimmbessert wurden, wie z.B. das Routingverhalten. Das
funktioniert seit AD18 ganz anders, manches läuft besser als in AD17,
teilweise macht es richtig Murks.
Scheint in AD19 aber wieder besser geworden zu sein, ich kam leider noch
nicht dazu AD19 ausführlich zu testen.
Als Letztes scheinen sie u.a. die Codeteile mit dem Stackup-Editor und
der Impedanzberechnung rausgeworfen zu haben, das haben sie komplett
überarbeitet und erweitert.
Wie gesagt, ich denke mit AD20 wird man wieder ganz anständig arbeiten
können.
Dimpfelmoser schrieb:> Des Weiteren haben solche Firmen durchaus> mit Fluktuation zu kämpfen
Und dieses Problem haben Projekte, insb. größere Projekte die auf
Freiwilligenarbeit angewiesen sind, etwa nicht?
Dimpfelmoser schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Dimpfelmoser schrieb:>>> Ich verstehe zwar nicht den Zusammenhang mit deinem Posting !?>>>> Weil du, wenn du predigst, eigentlich immer nur die Lizenzkosten als den>> unschlagbaren Vorteil von KiCAD bemühst. Das scheint das einzige>> Kriterum bei euch zu sein.>>>> Wenn ich mir anschaue, was meine Firma an Geld ausgibt wenn ich einen>> Tag auf Arbeit bin, dann interessieren die Lizenzkosten eigentlich>> niemanden so wirklich.>> Tut mir leid ich versteh den Zusammenhang immer noch nicht :-(>> Wühlhase schrieb:>> Da haben die Entwickler im Grunde keine>> Ahnung, wie sie ihr Werkzeug bedienen sollen und nutzen das Programm so,>> wie es die kürzeste Erklärung hergegeben hat. Also eine Arbeitsweise, wo>> man an Vieles denken muß, Vieles im Kopf behalten muß, und viel>> Handarbeit hat.>> Lauter Dinge, wo man viel Zeit verliert und wo viel schief gehen kann.>> Tut mir leid das sind dann keine ENTWICKLER sonder maximal "Abgelernte> Facharbeiter"
Nenn es wie du willst, das sind aber die Leute, die das Werkzeug (egal
welches) benutzen.
Dimpfelmoser schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Die Entwickler haben keine Zeit sich damit zu befassen, und die Firma>> will kein Geld für Schulungen ausgeben. Diese Firmen wären mit sowas wie>> Eagle (gerne auch einem uralten Eagle) besser bedient.>> Schulung, ist das im Zeitalter von Youtube überhaupt noch nötig ?>> Ein Bekannter von mir musste sich WP aneignen. Der hat sich dann mit> Youtube weitergebildet (Da gibt es 2 Gurus einen Engländer und einen> Ami)> der hat sich alles was er brauchte in 3 Wochen angeeignet (sogar noch> WooCommerce).>> Was ich sagen will:>> Als Entwickler ohne Eigeninitative kommt man heutzutage nicht weit!
Was ist WP? Deiner hohen Meinung von Youtube-Tutorials nach zu urteilen
scheinen deine Qualitätsanforderungen nicht allzu hoch zu sein.
Ich versuchs mal so: Du kriegst, mit Hilfe von Youtube-Tutorials, ohne
Weiteres nach einem Sonntag eine Platine aus Altium raus. Dann bist
du-für viele Chefs anscheinend ausreichend-auf Altium "ausgebildet" und
exakt auf dem Niveau, daß du gerade als "Abgelernter Facharbeiter"
abqualifiziert hast.
Mir hat jemand mal an einem ganzen Sonntag gezeigt wie man mit Altium
arbeitet, und da war ich etwa auf diesem Stand.
Heute kann ich mit Fug und Recht sagen, daß ich den Altium Designer gut
(gemessen am Durchschnitt bestimmt auch sehr gut) kenne. Es hat
allerdings etwa zwei Jahre gedauert, dieses Level in Eigenregie zu
erreichen (Studium halt). Und dennoch finde ich ab und an mal etwas
Neues und hab längst noch nicht alles darin ausprobiert.
Jetzt kannst du dir selber überlegen ob du für dich und deine Kollegen
soviel Zeit binden willst, alles alleine zu erforschen-oder ob du
jemanden gegen Einwurf kleiner Scheine, notfalls auch großer Scheine,
für zwei Wochen in deine Abteilung holst, der sich eure Organisation und
eure Arbeitsweise anschaut und danach zeigt, wie ihr euer teures
Werkzeug am Besten für euch ausreizt. Und euch-idealerweise-auch auf
Nachteile hinweist.
Rudolph R. schrieb:> Mich wundert sowieso, dass noch niemand eine "Alternative> Benutzeroberfläche" für das Editieren von EAGLE Dateien programmiert> hat.> Sowas wie einen Component Platzierer um die Beschränkung auf die halbe> Euro Karte zu umgehen.> Vermutlich gibt es das sogar, mein Interesse an EAGLE im allgemeinen ist> aber schon länger weg.
Ab eagle 9 kann man auch nur noch im "Lizenzbereich" routen (workaround
geht über V7). Da macht was externes wenig Sinn.
>>>Altium würde seine eigene Lizenzbasis verwässeren (mit CM CS ... nicht>>anders) da dann viele Firmen nur eine große Lizenz brauchen und den>>Rest halt vorher einfach mit anderen Tools schreiben.>> Das glaube ich eher nicht so, EAGLE ist im Vergleich eher ein Spielzeug.
Wenn du einen leistungsfähigen Importer anbietest besteht die Gefahr das
z.B der Schaltplan und die Mechanik "für Lau" gemacht werden. Du
brauchst dann weniger Altium Lizenzen. Es gibt MCAD Programme die
begrenzen ihre Imports von ihren kostenlosen Teilen auf 50 oder 100. Für
die Schlauberger ist danach Ende im Gelände.
> Nur, ernsthaft als Verkaufs-Argument funktioniert das nur solange das> niemand ausprobiert
Dann hat das Tool seinen Zweck auch erfüllt.
Wenn der Marketing-Man Konverter X -> Y anbietet um Y zu verkaufen ist
der längst bei Firma X (und bietet Y -> X an) wenn du feststellst das X
-> Y nichts taugt.
Hab mir früher den Spaß gemacht Designs auf Verkaufsveranstaltungen
konvertieren zu lassen. Das hat nie brauchbar geklappt, egal wer und ob
M- oder ECAD.
Wühlhase schrieb:> Wie gesagt, ich denke mit AD20 wird man wieder ganz anständig arbeiten> können.
Sounds like KiCad, geht nicht aber "wir sind dran".
Wühlhase schrieb:> Was ist WP?
= WordPress - Proramm zum gestalten einer HP (HomePage)
WooComerce ist einer WP Erweiterung zum gestalten eines Online-Shops.
(Na, wieder was dazugelernt - oder ;-)
Wühlhase schrieb:> Jetzt kannst du dir selber überlegen ob du für dich und deine Kollegen> soviel Zeit binden willst, alles alleine zu erforschen-oder ob du> jemanden gegen Einwurf kleiner Scheine, notfalls auch großer Scheine,> für zwei Wochen in deine Abteilung holst, der sich eure Organisation und> eure Arbeitsweise anschaut und danach zeigt, wie ihr euer teures> Werkzeug am Besten für euch ausreizt.
Also wenn's einer drauf hat, mag das passen und ist dann auch besser als
Youtube.
Aber trotzdem Youtube Tutorials sind dann aber schon was anderes als
sich selbst was beizubringen! (natürlich vorausgesetzt der Tutor kann
was).
Das ist ja im weitesten Sinne so, als ob man im Klassenzimmer sitzt,
mit dem Vorteil, dass man so oft zurückspulen kann bis man's checkt.
Z.B. habe ich mir auf diese Weise FREECAD beigebracht.
(gefühlt 5 x so schnell wie beim Lesen)
Dimpfelmoser schrieb:> Also wenn's einer drauf hat, mag das passen und ist dann auch besser als> Youtube.
Na, aber genau davon rede ich doch. Wenn man schon Geld in die Hand
nimmt, dann muß der Gegenwert stimmen.
Markus schrieb:> was mich angesichts der hiesigen Diskussionen> wundert, ist der explodierte Aktienkurs von Altium
Warscheinlich gibt es Gerüchte dass ALTIUM EAGLE kauft :-)
Dimpfelmoser schrieb:> Warscheinlich gibt es Gerüchte dass ALTIUM EAGLE kauft :-)
Vielleicht ja auch das Gerücht (was schön länger rumgeht), dass Altium
America den Rücken zu kehren möchte. Zunächst mal nur die
Softwareentwickler aber auf langer Sicht wohl auch die Führungsrige.
Vertrieb und Support bleibt natürlich.
Veit D. schrieb:> was ist mit Target 3001? Warum ist das bei den Profis nicht verbreitet?> Ich als Hobbyist komme damit gut klar. Besser wie mit Eagle.
In deinem Beitrag könnte man anstatt "Target 3001" genauso gut "Mentor"
einsetzen - würde genau so stimmen.
Genauso gibt es versprengte User hier, die auf CircuitMaker schwören.
Der "User Schwarm" hat sich halt anders entschieden.
In diesen Fall für Eagle und KiCAD, wobei sich die Karten zugunsten
KiCAD wenden.
Man kann sich das auch so vorstellen, dass sich die meisten Neu- und
Quereinsteigen hier das Forum durchforsten und checken dann relativ
schnell wohin sich der Mainstream beweget und treffen dann ihre
Entscheidungen.
Ich denke, die Verwurzelung von Eagle in der Hobbyszene ist deren
bereits sehr lange existierendem kostenfreiem Hobby-Lizenzmodell
geschuldet. Damit wurde es über lange Zeit zu einer Art Einstiegsdroge
für viele, noch dazu, da es schon sehr lange plattformübergreifend
funktionierte.
War vermutlich ein geschickter Schachzug damals, zumal sie ja irgendwann
mal mächtig Negativpresse mit einem Trojaner "Lockvogel-Angebot"
verursacht haben:
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13681488.html
Jörg W. schrieb:> Damit wurde es über lange Zeit zu einer Art Einstiegsdroge> für viele, noch dazu, da es schon sehr lange plattformübergreifend> funktionierte.
Nanana, eine Droge würde ich das nicht nennen wollen. Schließlich ist
Eagle ein wirklich leistungsfähiges und zugleich einfach zu benutzendes
EDA System.
Und die Version 7 gibt es immer noch und sie ist für den Hobbyisten noch
immer ein gutes Werkzeug.
Man sollte dieses zugunsten einer Ideologie nicht so geringschätzen, wie
es bei dir durchklingt.
Und es ist auch immer noch besser - weil durchdachter - als Kicad. Und
das Thema ist bei mir final durch.
W.S.
Einspruch. Einfach zubedienen ist Eagle sicherlich nicht. Alleine schon
"Bearbeiten > Add" ist unlogisch. Man möchte nichts bearbeiten, man
möchte etwas neues einfügen. Das kann und wird nicht der Grund für den
Bekannheitsgrad sein.
Ich hatte damals probiert wie weit ich ohne Handbuch lesen komme. Das
ist in meinen Augen der ultimative Test wie intuitiv die Bedienung ist.
Da fiel mir die gute Bedienung von Target auf. Nur deswegen nutze ich
für mein Hobby Target. Und falls doch einmal ein Problem auftaucht im
Layout etc. dann ist der Support unschlagbar. Die rufen auch urplötzlich
zurück obwohl man eine Mail geschrieben hat. Problem wird umgehend
geklärt. Dafür leiste/zahle ich gern für die kleinste Version. Neue
Bauteile inkl. 3D Modell erstelle ich mittlerweile auch recht flott.
Ist meine eigene Erfahrung.
Veit D. schrieb:> Einspruch. Einfach zubedienen ist Eagle sicherlich nicht. Alleine> schon "Bearbeiten > Add" ist unlogisch. Man möchte nichts bearbeiten,> man möchte etwas neues einfügen.
... und damit bearbeitet man sein Layout. Ist doch logisch.
Ich habe mir Eagle seinerzeit aus dem Stand und ohne große Hilfen
intuitiv erschlossen- und das ist gleichbedeutend mit leichter
Bedienung!
W.S. schrieb:> Nanana, eine Droge würde ich das nicht nennen wollen.
Das war völlig wertfrei gemeint.
> Schließlich _ist_> Eagle ein wirklich leistungsfähiges und zugleich einfach zu benutzendes> EDA System.
Auf jeden Fall leistungsfähig genug, um gerade für viele Hobbyisten
völlig ausreichend zu sein, klar, sonst hätte es auch nicht als
"Einstiegsdroge" funktioniert.
> Und es ist auch immer noch besser - weil durchdachter - als Kicad. Und> das Thema ist bei mir final durch.
Das ist rein deine persönliche Ansichtssache, von der du ganz genau
weißt, dass viele diese deine Ansicht nicht teilen – nur darum
wiederholst du das ja hier ad nauseum. Wenn es so völlig
selbstverständlich wäre, wie du uns glauben machen willst, müsstest du
das nicht tun …
Die Frage war ja hier, warum (bspw.) Target! nicht eine ähnliche
Verbreitung erreicht hat, und darauf wollte ich lediglich einen
Antwortversuch anbieten. Von Kicad und irgendwelchen persönlichen Zu-
oder Abneigungen war eigentlich gar keine Rede (zumindest bis zu deinem
Beitrag).
Jörg W. schrieb:>> Und es ist auch immer noch besser - weil durchdachter - als Kicad. Und>> das Thema ist bei mir final durch.>> Das ist rein deine persönliche Ansichtssache, von der du ganz genau> weißt, dass viele diese deine Ansicht nicht teilen – nur darum> wiederholst du das ja hier ad nauseum.
Ach, ob ad Museum oder nicht, das heimliche Wohlfühl-ECAD ist doch in
Wahrheit eh Diptrace.
;-)
Jörg W. schrieb:> Das war völlig wertfrei gemeint.
Dann schreib das nächstesmal dazu, damit man's nicht in die falsche
Kehle kriegt.
Jörg W. schrieb:> Das ist rein deine persönliche Ansichtssache, von der du ganz genau> weißt, dass viele diese deine Ansicht nicht teilen
Richtig. Und ich habe meine Ansichten dazu auch sachlich begründet. Und
eben deshalb teile ich die Ansichten von Fanboys zum Thema eben nicht.
Jörg W. schrieb:> Die Frage war ja hier, warum (bspw.) Target! nicht eine ähnliche> Verbreitung erreicht hat
Tja. Dann wäre zu diesem System zu sagen, was es dazu zu sagen gibt.
Also wo es dort fehlt oder was den Leuten daran mißfällt. Dazu braucht
man kein Wort über ein anderes System zu verlieren.
Gut nacht für heute.
W.S.
loeti2 schrieb:> Warum hat noch keiner Horizon als Alternative gebracht?
Weil's hier gar nicht darum ging, irgendwie alles aufzuzählen?
Es gibt doch schon ausreichend Threads für sowas sowie einen
Wiki-Artikel: Schaltplaneditoren
Jörg W. schrieb:> sowie einen Wiki-Artikel: Schaltplaneditoren
So wenig wie da drin steht, trägt das nicht unbedingt zur "Horizont"
Erweiterung für unseren Loeti2 bei :-(
Relativ groß hingegen ist die Abhandlung über KiCad - Hast du da
mitgeschrieben? (sieht irgendwie danach aus ;-)
Dimpfelmoser schrieb:> So wenig wie da drin steht, trägt das nicht unbedingt zur "Horizont"> Erweiterung für unseren Loeti2 bei :-(
Dann kann es ja jeder ergänzen …
> Relativ groß hingegen ist die Abhandlung über KiCad - Hast du da> mitgeschrieben? (sieht irgendwie danach aus ;-)
Nicht, dass ich mich erinnern könnte, aber die Editier-Historie kannst
du ja selbst nachlesen. (Wenn, dann habe ich vielleicht mal vor geraumer
Zeit den Link auf den BAE-Artikel da eingesetzt oder sowas. An dem habe
ich wirklich mal mitgemacht.)
Veit D. schrieb:> Ich dachte Target fehlen vielleicht bestimmte Funktionen o.ä. die mir> selbst nicht fehlen.
Ich denke, fehlende/vorhandene Funktionen sind so ziemlich das letzte
was zur Verbreitung eines EDA-Programms beiträgt.
Einer der wichtigsten ist m.E. Gewohnheit. Die meisten Leute, die Eagle
toll finden, haben Eagle als erstes kennengelernt. Und bleiben dann
dabei, bzw. wenn sie in einer Firma arbeiten die jetzt auch Elektronik
machen will, und der der das machen soll hat vor zehn Jahren in der
Ausbildung mal mit Eagle gearbeitet-was wird der wohl präferieren?
Und wenn man einmal in ein Werkzeug eingearbeitet ist, braucht man
erstmal gute Gründe zu wechseln. Nur die Lizenzkosten sind nicht immer
Grund genug.
Wühlhase schrieb:> Und wenn man einmal in ein Werkzeug eingearbeitet ist, braucht man> erstmal gute Gründe zu wechseln. Nur die Lizenzkosten sind nicht immer> Grund genug.
So ist das. Vor allem wenn gar keine Lizenzkosten anfallen weil entweder
die kostenlose Version locker langt oder aber eine lebenslange Lizenz
<V8 erworben wurde die alle Ansprüche erfüllt. Wenn man sich die
Features der Autodesk-Inkarnationen so anschaut ist nicht unbedingt
zwingend etwas dabei was man unbedingt bräuchte. Vor allem aber ist die
Software dabei wieder ein Stück umfangreicher geworden was nicht
unbedingt der Bedienbarkeit zugute kommt.
Wühlhase schrieb:> Einer der wichtigsten ist m.E. Gewohnheit. Die meisten Leute, die Eagle> toll finden, haben Eagle als erstes kennengelernt. Und bleiben dann> dabei, bzw. wenn sie in einer Firma arbeiten die jetzt auch Elektronik> machen will...
Nö.
So herum geht das nicht. Stattdessen gucken sich die Leute tatsächlich
genau an, was sie für ihren Job am ehensten gebrauchen können und wählen
dann das am ehesten passende aus.
Um mal wieder auf das Thema zurückzukommen: Ich bin ja selber vor Jahren
von den Altium-Leuten beworben worden, hat aber nichts genützt. Wenn man
ne Demo in die Hand gedrückt kriegt und später dann feststellen muß, daß
man dafür zunächst erstmal beim Hersteller Altium um eine Demo-Lizenz
nachsuchen muß, dann hab ich von so einer Firma von vornherein die Nase
voll. Wenn die die Leute schon vor dem Abdrücken von Geld derart
behandeln, dann wird das nach dem Löhnen garantiert nicht besser,
sondern eher schlechter - und ich mag es nicht, von einer hoheitsvollen
Firma Altium wie der letzte Bittsteller behandelt zu werden - nicht für
DAS GELD!.
Ich denke mal, den Altium-Leuten wird es so langsam eng in den Finanzen
- trotz teurer Preise. Da rühren sie gewaltig die Werbetrommel, um
wieder Kunden zu kriegen. Ob man das als "ALTIUM greift EAGLE an"
ansieht oder nur als "ALTIUM keift EAGLE an", ist wohl Geschmackssache.
W.S.
W.S. schrieb:> Ich denke mal, den Altium-Leuten wird es so langsam eng in den Finanzen
Genau wie den Eagle-Leuten, die nun monatliche Beiträge kassieren
müssen, da sowieso niemand mehr Upgrades kaufen möchte von einer
Software, die ordentlich läuft. :)
Wenn der Adler für dich alles tut, was du von so einem System erwartest,
und du auch mit dem Lizenzmodell leben kannst (oder mit der alten
Version), dann ist doch alles in Butter. Deshalb musst du nun nicht
anfangen, auf anderen Firmen oder Benutzern oder Opensourceprojekten
rumzuhacken und die alle madig zu machen, nur weil du nicht verstehen
kannst, dass andere eben nicht alles genauso toll finden wie du. Dieses
Rumgehacke wirft eher ein schlechtes Licht auf dich denn auf die, die du
behackst.
(Die erste Demo-Lizenz bekommt man bei Altium übrigens automatisiert.
Nur, wenn man später nochmal eine haben möchte, muss jemand dort sein OK
dazu geben.)
Jörg W. schrieb:> die du> behackst.
Die Empfindung kann schon mal aufkommen wenn der eigene Liebling
(fundiert) kritisiert wird. Das wird man doch dürfen- oder kommen wir
langsam auch bei uns in die Phase wo kritisch mit diskriminierend
gleichgesetzt wird?
Rolf schrieb:> Die Empfindung kann schon mal aufkommen wenn der eigene Liebling> (fundiert) kritisiert wird.
Falls du mich meinst: ich habe da gar keinen Liebling ;-) (*), und
fundierte Kritik gibt's bei W.S. sowieso nur wenig. Er kritisiert bloß
Dinge, die andere anders machen als sein Liebling, sei es nun eine
Demolizenz oder gewohnte Handlungsabläufe.
(*) Ich benutze drei verschiedene EDA-Tools oder habe sie benutzt, und
hätte für jeden Dinge, die schön gemacht sind sowie Kritikpunkte. Keiner
der Kritikpunkte würde sich dabei jedoch mit W.S.' Kritik decken.
Jörg W. schrieb:> Dinge, die andere anders machen
Die Dinge sind eben nie einfach nur "anders" sondern schon ganz konkret
besser oder schlechter. Das sollte man dann schon beim Namen nennen
dürfen.
Rolf schrieb:> Die Dinge sind eben nie einfach nur "anders" sondern schon ganz konkret> besser oder schlechter. Das sollte man dann schon beim Namen nennen> dürfen.
Naja, so schwarz-weiß geht das tatsächlich nicht immer, eigentlich nie.
Meistens zieht ein Vorteil auch irgendeinen einen Nachteil nach sich.
Und du siehst es ja in wirklich jedem EDA-Thread: Selbst so eine
Gurkensoftware wie Eagle hat ihre unglaublich treuen Fans wie W.S.
W.S. schrieb:> Wühlhase schrieb:>> Einer der wichtigsten ist m.E. Gewohnheit. Die meisten Leute, die Eagle>> toll finden, haben Eagle als erstes kennengelernt. Und bleiben dann>> dabei, bzw. wenn sie in einer Firma arbeiten die jetzt auch Elektronik>> machen will...>> Nö.> So herum geht das nicht. Stattdessen gucken sich die Leute tatsächlich> genau an, was sie für ihren Job am ehensten gebrauchen können und wählen> dann das am ehesten passende aus.
Ach...ist das so? Hast du dir auch PADS, Cadence, DipTrace, Sprint,
Target usw. angesehen bevor du dich für Eagle entschieden hast? Ach,
nee:
W.S. schrieb:> Ich bin ja selber vor Jahren> von den Altium-Leuten beworben worden, hat aber nichts genützt. Wenn man> ne Demo in die Hand gedrückt kriegt und später dann feststellen muß, daß> man dafür zunächst erstmal beim Hersteller Altium um eine Demo-Lizenz> nachsuchen muß, dann hab ich von so einer Firma von vornherein die Nase> voll.
Knallkopf...erst solche Reden schwingen, sich aber eine Demo nicht
anschauen wollen weil der Hersteller dir zutraut, dich mit einer
Emailaddresse selbständig anzumelden.
Ein dir vorher unbekanntes Programm daß du nach, sagen wir mal, vier
Wochen ganz genau angesehen hast, kann nicht sonderlich umfangreich
sein.
Ich denke ich kenne mein Werkzeug mittlerweile sehr gut, habe aber auch
ein bis zwei Jahre gebraucht um auf diesen Stand zu kommen. Und so geht
das garantiert den meisten Nutzern mit dem jeweiligen Werkzeug, diese
Einarbeitungszeit wirft man nicht ohne Not weg.
Wühlhase schrieb:> Und du siehst es ja in wirklich jedem EDA-Thread: Selbst so eine> Gurkensoftware wie Eagle hat ihre unglaublich treuen Fans wie W.S.
Nein. Ich sehe in wirklich jedem EDA-Thread solche substanzlose, platte
Sprüche.
Rolf schrieb:> Die Dinge sind eben nie einfach nur "anders" sondern schon ganz konkret> besser oder schlechter.
Manches ist eben wirklich komplett anders in der Handhabung, und das ist
beispielsweise die Forward-/Backward-Annotation-Geschichte, auf der W.S.
vorzugsweise herumreitet. Für ihn ist das ein komplett unverzichtbares
Feature, für viele andere irgendwas zwischen „brauch ich nicht
unbedingt“ und „nervt gewaltig“. Wenn das nun für W.S. völlig
unverzichtbar ist (und für den einen oder anderen auch), dann ist es
doch sonnenklar, dass für diejenigen Eagle einfach die erste Wahl ist,
denn zumindest in dieser Form macht das sonst niemand. Deshalb
allerdings generell alle anderen Hersteller, deren Software und deren
Nutzer für blöd zu erklären, hat mit „fundierter Kritik“ absolut nichts
mehr zu tun.
Jörg W. schrieb:> Die erste Demo-Lizenz bekommt man bei Altium übrigens automatisiert.
Das ist mir übrigens herzlich egal. Es ist der Stil, den man bei einem
Anbieter bemerkt.
Ich war noch nie ein Bittsteller gegenüber EDA-Anbietern und anderen
Zulieferern.
Das ist ein wesentlicher Punkt. Die Leute wollen an mir verdienen, also
müssen sie mir auch das liefern, was ICH haben will und so, daß es so
ist WIE ich das haben will.
Auf der anderen Seite hab ich mich mit meinen Konstruktionen auch immer
mit den Zulieferern verständigt und selbige so gestaltet, daß auch die
Zulieferer damit auf ihre Kosten kommen - man hat da auch eine
Verantwortung gegenüber den Zulieferern. Das setzt aber ein positives
Verhältnis voraus - beiderseitig.
Und schließlich kümmern sich Leute wie unsereiner auch um die eigenen
Kunden - also erwarte ich das mit Selbstverständlichkeit auch von
Leuten, die mich zum Kunden haben wollen. Und wer sich mir da so wie
Altium präsentiert, ist raus. Punkt.
Jörg W. schrieb:> Deshalb musst du nun nicht> anfangen, auf anderen Firmen oder Benutzern oder Opensourceprojekten> rumzuhacken und die alle madig zu machen
Ceterum censeo: Ich hätte mir ein wesentlich besseres Kicad gewünscht -
und es wäre in der Anfangszeit auch noch realisierbar gewesen. Der Bart
ist jetzt ab - und genau dieses grämt mich. Aber was soll man machen,
wenn die Fangemeinde so borniert ist, partout keinen Ratschlag annehmen
zu wollen - selbst wenn man es ihnen x-mal um die Ohren haut. Nun siehst
du ja, was dabei herausgekommen ist: Die Geburtsfehler bestimmen noch
immer den Workflow und die Benutzer haben sich an diesen krummen
Workflow gefälligst zu gewöhnen. Mich dauert dabei die viele Zeit, die
die Programmierer damit verbracht haben. Mit einer besseren Disposition
hätten sie mit gleichem Aufwand ein wesentlich besseres Kicad auf die
Beine stellen können.
Und noch eins, Jörg: Davon, daß sich die Leute sowas schönreden und sich
bemühen, sich ihm anzupassen, wird es de facto auch nicht besser.
W.S.
Jörg W. schrieb:> denn zumindest in dieser Form macht das sonst niemand.
Da irrst Du. Pulsonix macht/kann das auch. Mal davon abgesehen das es
für kleine Projekte viel zu umfanreich ist, dürfte der Preis für diese
Software der Preis wohl das Ausschlußkriterium sein.
Um noch einmal die Kritik von W.S. am Lizensgebaren von Altium
aufzugreifen, da muß ich ihm schon recht geben. Bei dem von mir
erwähnten Pulsonix ist das völlig problemlos. Dort bekommt man eine Demo
in die Hand gedrückt installiert Selbige und kann sie sofort benutzen.
Man kann alle Features ausprobieren so lange man will. Die Demo kann
halt weder Speichern noch Drucken. Die Handhabung und Features der
Software kann man aber auch trotz dieser blockierten Funktionen sehr gut
testen.
Zeno schrieb:> Die Handhabung und Features der Software kann man aber auch trotz dieser> blockierten Funktionen sehr gut testen.
Ich will dir nicht zu nahe treten, das ist kompletter Schmarrn. Ein
solches Programmen setzt mindestens 4 - 6 wöchiges lernen voraus. Sowas
geht eigentlich nur mit "learnig by doing" und da sind die blockierten
Funktionen mehr wie hinderlich. Irgendwie schreibst du immer ohne gross
zu überlegen.
W.S. schrieb:> Ceterum censeo: Ich hätte mir ein wesentlich besseres Kicad gewünscht -
Sagen wir mal so: du hättest dir ein Kicad gewünscht, das exakt so
funktioniert wie Eagle.
Das gibt es halt nicht.
> und es wäre in der Anfangszeit auch noch realisierbar gewesen.
Halte ich für ein Gerücht. Kicad war gerade in der Anfangszeit eher ein
Mauerblümchen, welches gut belächelt oder gar als "Kinder-CAD" tituliert
worden war. Das war gewiss nicht das, was du hättest auch nur entfernt
als Ersatz für Eagle haben wollen.
Die, die dann die Entwicklung vorangetrieben haben, haben ganz
offensichtlich in erster Näherung die von Altium gewohnten Abläufe im
Blick gehabt und sich daran orientiert.
> Aber was soll man machen,> wenn die Fangemeinde so borniert ist, partout keinen Ratschlag annehmen> zu wollen - selbst wenn man es ihnen x-mal um die Ohren haut.
Eben da liegt der Pfeffer im Hasen: du willst deine grenzenlose
Weisheit anderen um die Ohren hauen.
Das braucht keiner, erst recht nicht die, die die Arbeit machen. Die
Leute, die die Arbeit machen, werden auf solche unhöfliche Manieren gut
und gern verzichten können, denn sie haben alle bereits eine eigene
Historie an Arbeit sowohl im EDA-Bereich als auch in Opensource hinter
sich, als dass sie in der Lage sind, sich einen Plan zu machen und den
umzusetzen.
Die Fangemeinde interessiert sowieso keinen, denn die schreibt in aller
Regel keine einzige Zeile Code. Fans sind ja per definitionem mit dem
zufrieden, was sie bekommen – sie wenden sich höchstens ab und sind dann
eben keine Fans mehr, wenn sie mal nicht mehr zufrieden sind.
> Nun siehst> du ja, was dabei herausgekommen ist:
Ein Programm, dass ganz im Gegensatz zu den etwas vor sich hin
dümpelnden Anfängen durchaus von einer nennenswerten Zahl an Nutzern
benutzt wird.
Da müssen andere erstmal hinkommen.
> Und noch eins, Jörg: Davon, daß sich die Leute sowas schönreden und sich> bemühen, sich ihm anzupassen, wird es de facto auch nicht besser.
Wer redet sich was schön?
Ich schrieb doch, wenn dir die Eagle-mäßige Forward-/Backward-Annotation
so verdammt wichtig ist, dann benutze einfach Eagle, das ist dann
genau für dich da. Aber hör endlich mal damit auf, all denen, denen das
nicht wichtig ist einzureden, dass jeder, der nicht genau so arbeitet,
ein Idiot sei. Das nervt einfach nur.
Zeno schrieb:> Da irrst Du. Pulsonix macht/kann das auch.
OK, das kenne ich nun nicht.
Alle die, die ich kenne, implementieren Forward-/Backward-Annotation
jedenfalls nicht so wie Eagle. Das ist überall eine manuelle
Interaktion. Kicad hat derzeit keine Backannotation, aber es steht
zumindest als Ziel für Version 6 in der Roadmap, um Pin und Gate
Swapping zu unterstützen.
> Um noch einmal die Kritik von W.S. am Lizensgebaren von Altium> aufzugreifen, da muß ich ihm schon recht geben. Bei dem von mir> erwähnten Pulsonix ist das völlig problemlos. Dort bekommt man eine Demo> in die Hand gedrückt installiert Selbige und kann sie sofort benutzen.> Man kann alle Features ausprobieren so lange man will. Die Demo kann> halt weder Speichern noch Drucken.
Das macht BAE auch so, in der Demoversion sind die entsprechenden
Funktionen für die Ausgabe schlicht und ergreifend gar nicht im Code
vorhanden. Man kann dann lediglich eine Designdatei speichern und später
damit weiterarbeiten (wobei der Hersteller aus dieser Designdatei auch
Druck- und Fertigungsdaten generieren kann, wenn man das möchte).
Im Gegensatz dazu ist halt die Altium-Demo zeitlimitiert aber voll
funktional, du kannst also, wenn du ambitioniert genug bist, damit ein
komplettes Kennenlern-Projekt innerhalb der Demo-Laufzeit durchziehen
bis zum fertigen PCB. Dass sie sich dabei vergewissern wollen, dass sich
ihre potenziellen Kunden nun nicht die Demo-Laufzeit x-fach erschleichen
können, finde ich durchaus legitim.
Wühlhase schrieb:> Bearbeiten -> Add ist aber wirklich unmöglich. Entweder die deutsche> oder die englische Sprache-aber beides vermischen ist doch murks.
Da habt ihr PADS noch nicht gesehen.
Die Jungs schaffen es, das selbe Ding in drei Dialogen mit drei
verschiedenen Namen zu versehen...
Dimpfelmoser schrieb:> Ich will dir nicht zu nahe treten, das ist kompletter Schmarrn. Ein> solches Programmen setzt mindestens 4 - 6 wöchiges lernen voraus. Sowas> geht eigentlich nur mit "learnig by doing" und da sind die blockierten> Funktionen mehr wie hinderlich. Irgendwie schreibst du immer ohne gross> zu überlegen.
Wer hier Schmarrn erzählt bzw. nicht groß überlegt will ich hier mal
lieber nicht näher erörtern.
Ja bis ich bei einem solchen Programm alles beherrsche dauert es
sicher ein paar Wochen, aber um den grundlegenden Workflow
kennenzulernen brauche ich definitiv keine Wochen.
Drucken gehört ganz bestimmt nicht zu den Features die ich unbedingt
ausprobieren muß. Speichern - nö brauchts zum Testen auch nicht. Viel
wichtiger ist, das ich die Funktionen ausprobieren kann die ich für
meine Projekte als wichtig erachte.
Ich habe Pulsonix ausprobiert und es war mir möglich innerhalb eines
Tages einen Schaltplan und das zugehörige Board zu erstellen. Selbiges
ist mir bei einem namhaften Opensource Tool bisher nicht gelungen. Dort
muß man offensichtlich schon Wochen zu bringen um sich an den Workflow
des Programmes zu gewöhnen.
Wenn man mal was umfangreicheres ausprobieren möchte kann man auch ein
größeres Eagleprojekt importieren - was ausgezeichnet funktioniert - und
daran weiter arbeiten.
Das Programm ist ausgesprochen intuitiv und es läßt sich gut mit ihm
arbeiten. Die Pulsonixleute haben sich offensichtlich vor dem
Niederschreiben der ersten Codezeile viel Mühe gegeben und ein
ordentliches Fundament gelegt.
Ach ja und das sie, die Pulsonixentwickler, ein wirklich produktives
Arbeiten, also letztendlich die produktive Realisierung des Projektes,
mit der Demoversion unterbinden wollen ist doch mehr als legitim. Der
von ihnen gewählte Weg ist in dieser Hinsicht doch sehr effektiv und er
ermöglicht trotzdem das Ausprobieren aller Features.
Jörg W. schrieb:> Wenn das nun für W.S. völlig> unverzichtbar ist (und für den einen oder anderen auch), dann ist es> doch sonnenklar, dass für diejenigen Eagle einfach die erste Wahl ist,> denn zumindest in dieser Form macht das sonst niemand.
Ja, bei der Implementierung der F/B Annotation ist Eagle wirklich
einzigartig. Zumindest wenn mich meine Erinnerung nicht trügt die
einzige ECAD Software wo man sich sein Design zerschiessen kann, bloss
weil man den Schaltplan ändert während das Fenster mit dem Board
geschlossen ist.
Für den umgekehrten Weg (Umbenennungen/Bauteiltausch u.ä. im Board, also
Backward-Anno) fände ich das schon maximal befremdlich. Da dies aber
(hoffentlich) immer nur ein Ausnahmefall ist vielleicht noch vertretbar.
Aber das man auch beim in so gut wie jeder über Paint hinausgehenden
ECAD Software "üblichen" Workflow -Schaltungsänderung im Schaltplan zur
Späteren Berücksichtigung im Layout- darauf achten muss das ja auch das
Board Fenster geöffnet ist um keine erst später erkennbaren Fehler zu
generieren, das ist schon Einzigartig...
NAch dem es mich damals anfangs etwas genervt hat, so mach ich
mittlerweile wirklich das Prinzip es z.b. bei Altium (Designer / CS)
realisiert ist.
Bearbeiten kann man Board und Schematic getrennt und "von alleine" wird
da nichts übernommen. Aber ein Knopfdruck und es lässt sich jederzeit
die Konsistenz herstellen. (Wobei alle "Unterschiede" angezeigt werden
und man auch Auswählen kann einige Dinge NICHT zu übernehmen).
Das geht natürlich ebenfalls in BEIDE Richtungen...
Bei dem hier jüngst im Thread gennanten Target3001 wird es zwar
automatisch übernommen, aber wenn z.B. das Board nicht geöffnet ist,
dann wird die Änderung beim nächsten Wechsel auf die Board Ansicht
nachgezogen...
Gruß
Carsten
Carsten S. schrieb:> Zumindest wenn mich meine Erinnerung nicht trügt die einzige ECAD> Software wo man sich sein Design zerschiessen kann, bloss weil man den> Schaltplan ändert während das Fenster mit dem Board geschlossen ist.
Deshalb schrieb ich auch, dass manche dieses Feature durchaus als nervig
empfinden mögen. Das schließt aber keineswegs aus, dass es für andere
ein nützlicher Weg ist, wie es dort implementiert ist.
Zeno schrieb:> Ach ja und das sie, die Pulsonixentwickler, ein wirklich produktives> Arbeiten, also letztendlich die produktive Realisierung des Projektes,> mit der Demoversion unterbinden wollen ist doch mehr als legitim.
Genauso legitim, wie Altium das eben auf seine Weise unterbinden möchte.
Hi,
Zuerst einmal:
Ob das bei Pulsonix nur die "nicht Speichern" Demos gibt oder das es
nicht auch "Zeitbegrenzte" Demos mit allen Funktionen gibt, da würde ich
jetzt nicht wetten wollen.
Ich meine das ich schon mit einer "voll Funktionsfähigen" Trial
gearbeitet habe. Ist aber schon etwas her.
EDIT: Gerade auf der Website Nachgesehen:
Laut Website angeblich ALLE Funktionen. Von der Laufzeitbegrenzung
abgesehen ist als Limitierung nur die Pinzahl auf 1000 gedeckelt. Bis
100Pin ganz ohne Laufzeitbegrenzung bearbeiten und Speichern möglich...
(quasi eine "minimale" Free Version)
Zeno schrieb:> Ja bis ich bei einem solchen Programm alles beherrsche dauert es> sicher ein paar Wochen, aber um den grundlegenden Workflow> kennenzulernen brauche ich definitiv keine Wochen.
Vielleicht haben wir unterschiedliche Vorstellungen von dem was wir
unter "beherrschen" verstehen. Oder du bist ein echtes "Wunderkind"...
Aber die ZEit bis man bei eigener Einarbeitung Programme wie
AltiumDesigner oder Pulsonix WIRKLICH beherrscht, die kann man doch im
allgemeinen eher mit Monaten statt mit Wochen ansetzen. Vor allem wenn
man auch noch andere Dinge macht.
OK - irgendwie wissen wo welche Knöpfe liegen und welche Shortcuts es
gibt um damit irgendwie eine Schaltung auf den Bildschirm zu bringen,
das hat man nach ein paar Tagen raus. Aber ein flüssiger Workflow wo man
wirklich die Möglichkeiten der Software effektiv ausnutzt (Also die
Software wirklich beherrscht), da gehen schon eine ganze Reihe von
langen Arbeitstagen ins Land.
> Drucken gehört ganz bestimmt nicht zu den Features die ich unbedingt> ausprobieren muß.
Ok, über Drucken kann man streiten. Aber wir reden bei Pulsonix ja nun
nicht über eine 29,95 Euro Software für den Hobbyisten, sondern eine für
den kommerziellen Einsatz. Und da finde ich schon das es auch dazu
gehört sich mal anzuschauen was die SW so an Dokumentation generiert.
Und wenn es nur die BOM ist...
Aber gut,über Drucken kann man streiten...
> Speichern - nö brauchts zum Testen auch nicht.
Also doch Wunderkind?
Klar, wenn ich versuchsweise einen einfachen LED Blinker entwerfen will
könnte ich das auch ohne speichern...
Aber so eine Software testet man nicht anhand eines LED Blinkers...
Es geht schon damit los das man sich Anschaut wie eigene Bauteile
angelegt werden, wie die entsprechenden Materialdaten dazu in die
Datenbank eingetragen werden, ggf. -wo dies verwendet wird- wie die API
zum internen WaWi Systen der Firma funktioniert.
Dann will man doch das System mit einer Aufgabe testen die dem späteren
Produktiveinsatz möglichst nahe kommt. Klar gibt es Firmen wo das dann
nur ein AVR mit 7805 und etwas Hühnerfutter ist. In den meisten Fällen
werden die Projekte aber doch "geringfügig" komplexer sein. Multilayer,
ggf. noch mit RF-Bausteinen usw.. Oder nette Dinge wie hochauflösende AD
Wandler UND Leistungselektronik auf einem Board.
Also einige Bausteine anlegen, vorzugweise eher komplexerer Art, Dann
eine Schaltung mit auch nur halbwegs zum späteren Einsatz passender
Komplexität entwerfen und dann noch das Board so weit fertigstellen, das
man überzeugt sagen könnte das nun im Ernstfall der Moment der
Produktionsfreigabe erreicht sei... Und dan zum Abschluss noch die
kritische Analyse der eigenen Arbeit hinsichtlich Aufwand und Qualität
der erzeugten Daten?
Das alles an einem Tag??? WOW!
Mal ganz davon abgesehen das man bei einer solchen Entscheidung, wo man
die WEichen für die nächsten Jahre stellt und die einen ganz
entscheidenden Einfluss auf die optimale Ausnutzung eines erheblichen
Kostenfaktors in fast jeder Firma (Arbeitszeit) hat, nicht mit einem
Versuchsprojekt begnügen sollte, sondern erst einmal ein, bis zwei
mittlere zur reinen Einarbeitung macht und dann das Projekt an hand
dessen man die Eignung für die eigenen Anforderungen bestimmt.
> Viel> wichtiger ist, das ich die Funktionen ausprobieren kann die ich für> meine Projekte als wichtig erachte.> Ich habe Pulsonix ausprobiert und es war mir möglich innerhalb eines> Tages einen Schaltplan und das zugehörige Board zu erstellen.
Das zweifel ich nicht einmal an. Nur wird die Komplexität vermutlich
entsprechend gering gewesen sein.
> Selbiges> ist mir bei einem namhaften Opensource Tool bisher nicht gelungen. Dort> muß man offensichtlich schon Wochen zu bringen um sich an den Workflow> des Programmes zu gewöhnen.
Ist vermutlich eine Frage "woher" man kommt und welchen Workflow man so
kennt. Bei mir ist es z.b. so, das ich - obwohl ich mal mit Eagle
angefangen habe und viele, auch relativ komplexe, Projekte damit
realisiert habe, heute gar kein Fan des Eagle Workflows mehr bin.
Und ich merke immer wieder wenn ich dann doch mal wieder mit Eagle
arbeiten muss (oder zwecks Übung will), das ich erst einmal wieder
einige Tage Einarbeitungszeit brauche. Einfach weil manche Dinge dort so
völlig anders gelöst sind als ich es von anderer ECAD Programmen kenne.
(Jetzt völlig Wertfrei ob das jeweils besser oder schlechter gelöst ist
- ist einfach "Anders")
> Wenn man mal was umfangreicheres ausprobieren möchte kann man auch ein> größeres Eagleprojekt importieren - was ausgezeichnet funktioniert - und> daran weiter arbeiten.
Nö! Wobei ich nicht anzweifle das man Eagle importieren kann. Nur hat
das wenig mit dem späteren Workflow zu tun. ISt zwecks erprobung für den
Produktiveinsatz somit sinnfrei.
> Das Programm ist ausgesprochen intuitiv und es läßt sich gut mit ihm> arbeiten. Die Pulsonixleute haben sich offensichtlich vor dem> Niederschreiben der ersten Codezeile viel Mühe gegeben und ein> ordentliches Fundament gelegt.
Das ist wie so vieles Ansichtssache und hängt vielleicht auch vom
persöhnlichen Background ab. Wobei ich das Konzept damals auch so
schlecht nicht fand.
> Ach ja und das sie, die Pulsonixentwickler, ein wirklich produktives> Arbeiten, also letztendlich die produktive Realisierung des Projektes,> mit der Demoversion unterbinden wollen ist doch mehr als legitim.
Legitim ist es, wobei es den Anwendern aber darum geht eine Software
gerade in einem Szenario nahe dem Produktiveinsatz zu testen!
Und können die das nicht, dann wird halt eine andere Software genommen.
Daher ist es mittlerweile eher üblich das man einen zeitlich begrenzten
Produktiveinsatz zulässt oder sogar aktiv bewirbt.
Anders als bei einem Spiel oder einer Software für die Steuererklärung
geht es den potentiellen Kunden ja auch nicht darum "mal ein Projekt" zu
machen sondern die wollen langfristig damit arbeiten!
Niemand der ernsthaft in erwägung zieht die Software legal zu erwerben
würde darauf verzichten nur weil es voll funktionsfähige 30 Tage Demos
gibt die er vielleicht mit verschiedenen Emailadresse auf verschiedenen
Rechnern drei, vier mal neu starten kann...
> von ihnen gewählte Weg ist in dieser Hinsicht doch sehr effektiv und er> ermöglicht trotzdem das Ausprobieren aller Features.
Anscheinend sind die mittlerweile wohl anderer Meinung. Immerhin gibt es
-laut Website- aktuell Speicherfähige Demos. (Wobei ich meine das es das
auch früher schon gab. -> siehe EDIT ganz oben)
Gruß
Carsten
Carsten S. schrieb:> Ja, bei der Implementierung der F/B Annotation ist Eagle wirklich> einzigartig. Zumindest wenn mich meine Erinnerung nicht trügt
usw.
Wenn man keine Ahnung hat -> D. Nuhr
Auf der anderen Seite meckert jemand das er ne Demo nicht nutzt weil die
freigeschaltet werden muss. Das ist in nichts besser. Habt ihr
eigentlich nichts anderes zu tun als euch über solchen Schwachfug zu
echauffieren?
Selber würde ich (als Eagle Nutzer) aus diversen Gründen sofort Cadstar
kaufen. Wenn es vom Budget her sinnvoll wäre. Da es sich aber nicht
rechnet bleibe ich bei meinem Programm.
Coffee 2 Go kostet mich im Monat dreimal so viel wie die Lizenz und seit
9.4 ist das derart gut nutzbar das ich 3 x so schnell geworden bin.
Da ist das trennende. Aber mein Gott wir sind doch alle E-Nerds oder?
Das gemeinsame ist doch das die Software Nebensache ist. Der Mann vor
der Tastatur ist derjenige der das ganze macht. Oder?
Ob Eagle nun Altium "angreift" oder Altium Sprint Layout ist mir
dermassen Wumpe, da kann sich ein Eichhörnchen das sich nicht für
Neutronensterne interessiert ne Scheibe von abschneiden.
Der Obermacker von irgendeiner dieser Firmen interessiert sich nen
Sch...dreck für mich. Warum zum Teufel soll ich mich für ihn
interessieren?
Carsten S. schrieb:> (Jetzt völlig Wertfrei ob das jeweils besser oder schlechter gelöst ist> - ist einfach "Anders")
Das ist exakt das, was ich oben ebenfalls schrieb.
Ich seh' das auch völlig wertfrei, wünsche mir aber von W.S., dass er
mal akzeptieren möge, dass andere eben andere Vorlieben haben als er.
Jörg W. schrieb:> Carsten S. schrieb:>> (Jetzt völlig Wertfrei ob das jeweils besser oder schlechter gelöst ist>> - ist einfach "Anders")>> Das ist exakt das, was ich oben ebenfalls schrieb.>> Ich seh' das auch völlig wertfrei, wünsche mir aber von W.S., dass er> mal akzeptieren möge, dass andere eben andere Vorlieben haben als er.
Jörg das wünsche ich mir auch von W.S. ..Du kannst aber ohne Weiteres
daraus schlußfolgern was ich sonst noch so für Wünsche habe betreffs
legitimer Ansichten die "man" sonst so vertritt und die sich durchaus
von denen anderer Leute unterscheiden können.
Gruß,
Holm
Mox schrieb:> Donnerwetter, was bunte Webseiten so auslösen können. Bei Dir hat das> Marketing tatsächlich voll eingeschlagen:
Versteh ich nicht. Bist du ehrlich der Meinung das nur du
Marketingaussagen von Inhalten trennen kannst?
Ich arbeite mit der Software. Vorgestern habe ich 3 Designs innerhalb
weniger Stunden geändert. Das hat mich in Version 7 mehrere Tage
gekostet. Nichts anderes ist für mich interessant, schon gar nicht die
aussagen von Leuten die nicht damit arbeiten.
Die Vor- und Nachteile diverser PCB-CAD Systeme sind in diesem Forum
hinreichend erörtert. Das muss man nicht noch mal anfangen.
Tobi P. schrieb:> Die Vor- und Nachteile diverser PCB-CAD Systeme sind in diesem Forum> hinreichend erörtert. Das muss man nicht noch mal anfangen.
Da mach Dir mal nix vor, die werden immer Thema bleiben.
Zudem ist Software nix Statisches und entwickelt sich weiter.
Aber genauso ist es: Die einzelnen Systeme haben ihre Vor- und
Nachteile.
Die sollte man schon offen benennen können und die kritische Diskussion
nicht voreilig als "madig machen" abstempeln.
Tobi P. schrieb:> Ich arbeite mit der Software. Vorgestern habe ich 3 Designs innerhalb> weniger Stunden geändert. Das hat mich in Version 7 mehrere Tage> gekostet.
Da hätte mich mal als zufriedener Nutzer der V7 interessiert was genau
den Arbeitsfluß dermaßen produktiv beschleunigt hat.
Bürovorsteher schrieb:> Für den aufgerufenen Preis könnte man es ja fast mal ausprobieren.
Nun ja, es gilt ja nur für Eagle-User und wenn jemand eine Subscription
hat, dann hat er die, weil es sie braucht. Mal eben nach Altium
umschalten ist mit sehr viel Auswand verbunden. Das muss man sich
überlegen.
Da machen die 500 Ocken keinen Unterschied.
Man muss sich entscheiden, was die Zukunft ist. Egal ob es 500,- sind
oder 5000,-.
Eagle ist aufgrund des Alters und der Rückständigkeit kein 49,- mehr
wert.
Router schrieb:> Bürovorsteher schrieb:>> Für den aufgerufenen Preis könnte man es ja fast mal ausprobieren.>> Nun ja, es gilt ja nur für Eagle-User und wenn jemand eine Subscription> hat, dann hat er die, weil es sie braucht. Mal eben nach Altium> umschalten ist mit sehr viel Auswand verbunden. Das muss man sich> überlegen.>> Da machen die 500 Ocken keinen Unterschied.>> Man muss sich entscheiden, was die Zukunft ist. Egal ob es 500,- sind> oder 5000,-.>> Eagle ist aufgrund des Alters und der Rückständigkeit kein 49,- mehr> wert.
Nicht jeder will auf den inzwischen teuren Altium-Zug aufspringen. Da
Altium immer mehr Features von Mentor-Xpedition einbaut, muss man sich
nicht wundern, dass die Altium-Software jährlich deutlich teuer wird.
Ich sehe schon kommen, dass Anwender auf preiswertere Layout-Programme
zurück migrieren um die Kosten zu reduzieren.
Helmut S. schrieb:> Nicht jeder will auf den inzwischen teuren Altium-Zug aufspringen.
Da oben ging's aber um Circuit Studio und damit deren Lowcost-Zweig.
Altium greift nicht EAGLE an, sondern Autodesk.
Weil sie Angst davor haben.
Autodesk hat jahrzehntelange Erfahrung mit CAD und auch 3D-Darstellung.
Bei EAGLE war die Schwachstelle in den mech. Abmessungen und der
Bemaßung.
Dies ist jetzt schon besser.
M. schrieb:> Da hätte mich mal als zufriedener Nutzer der V7 interessiert was genau> den Arbeitsfluß dermaßen produktiv beschleunigt hat.
Im wesentlichen online drc (würde ich mit eher realtime drc nennen) und
push and shove mit diversen Einstellungen. Der move Befehl hat auch ein
paar Erweiterungen, dazu der Design Manager (eine Art Filter mit
diversen Einstellungen auf Teile, Werte usw. ).
Die Lib erstellung ist jetzt auch brauchbar und der cam Prozessor geht
auf Knopfdruck, auch aus der Design Preview. Das ist eine ständige
Vorschau auf die fertige Leiterplatte auch in Realtime (dann wird eagle
aber lahm).
Dazu noch ein guter .step export und die Platte kann man endlich
spiegeln.
Export nach V7 geht auch (teste ich laufend) und wenn die Kontur nicht
geschlossen ist bekommst du das auch gleich mit.
Das ist alles noch ein wenig hakelig und nicht ganz ausgereift und man
braucht auch ein wenig um sich dran zu gewöhnen.
Dann merkst du aber eine starke Verbesserung, wirst deutlich schneller
und vor allem brauchst du dich um vieles was vorher aufwendig war nicht
mehr zu kümmern.
Integration in Fusion360 (3D Mcad) hab ich nicht getestet, ist aber da.
Mir reicht der Step export für ein anderes Programm.
Irgendeine collaboration gibt es da auch noch (Fusion Team) hab ich aber
keine Verwendung für.
michael_ schrieb:> Altium greift nicht EAGLE an, sondern Autodesk.
Altium greift imo überhaupt niemanden an, es wechselt sowieso keiner
(bzw. so gut wie keiner). Das Big Picture sieht doch so aus das ich die
Wahl habe die Aktionäre von Gesellschaft A, A', C, M bzw. Z zu füttern.
Das ist doch gehupft wie gesprungen.
Wenn Sie zu frech werden gibt Autodesk Gas und macht nen Importfilter
für ihre Software und umgekehrt. Der Markt ist mehr als gesättigt.
Vermutlich hätte Autodesk aber den längsten Atem.