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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie viel Zeit investiert ihr neben der Arbeit für die finanz. Unabhängigkeit?


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Autor: Peter P. (Gast)
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Hallo,

mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das 
Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche 
Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen 
und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind 
dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Danke und Grüße

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Peter P. schrieb:
> mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
Auf welche Art? Sind das deine eigenen Wohnungen?

> ihr vor/nach der Arbeit für das Erreichen der finanziellen
> Unabhängigkeit investiert und welche Tätigkeit ihr dazu ausführt.
Finanziell "unabhängig"? Wie soll denn das gehen? Auch wenn du was mit 
Wohnungen machst, bist du davon abhängig, dass dir andere ihr Geld 
geben.

Du solltest das Thema nochmal selbst reflektieren...

Autor: Bettlerwabwehr 2.0 (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Wohnungen? Das geht mit anderen weniger kostspieligen Mitteln viel 
einfacher und schneller.

Autor: Ex-AN (Gast)
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Peter P. schrieb:
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert

Ich habe sowas überwiegend während der regulären Arbeitszeit erledigt
und dabei konsequent die Infrastruktur und Ressourcen meines AG genutzt.

Autor: Peter P. (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> Auf welche Art? Sind das deine eigenen Wohnungen?

Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in 
Ostdeutschland und saniert diese dann. Wenn man irgendwann eine gewisse 
Zahl an Wohnungen hat, dann wird man bestimmt auf 2000€ im Monat kommen 
aufgrund der Mieteinnahmen.

Angenommen man bekäme schon 1000€ mit 3 Wohnungen, dann könnte man schon 
seine Stunden auf 50% herunterfahren auf der Arbeit zum Beispiel.

Lothar M. schrieb:
> Du solltest das Thema nochmal selbst reflektieren...

Bin dabei das herauszufinden, u. a. erhoffe ich mir hier genügend 
Anregungen zu diesem Thema zu erhalten.

Danke

Autor: Flo (Gast)
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Peter P. schrieb:
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Das hat uns  -> F. B. (finanzberater) <- in vielen anderen Beiträgen 
schon ausgiebig erklärt wie das geht. Er macht die

Peter P. schrieb:
> ca. 2000€netto

allerdings in der Stunde

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter P. schrieb:

> Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in
> Ostdeutschland

Das ist der erste Schritt zum Ruin.
Und das bringt vor allem erstmal eins: Schulden.
Das bringt dich sehr weit weg von finanzieller Unabhängigkeit. Da freut 
sich nur die Bank.

> Angenommen man bekäme schon 1000€ mit 3 Wohnungen, dann könnte man schon
> seine Stunden auf 50% herunterfahren auf der Arbeit zum Beispiel.

Oh je....

> Bin dabei das herauszufinden, u. a. erhoffe ich mir hier genügend
> Anregungen zu diesem Thema zu erhalten.

Investieren ist gut, wenn man Geld übrig hat um zu investieren.

Autor: Bimbo. (Gast)
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Ganz einfach: Seh zu, dass du keine Schulden hast und keine Miete zahlen 
must. Also seh zu, dass du deine eigene Bude abbezahlt hast. Die 
Lebenshaltungskosten sind im gegensatz zu Miete/Kredit ein Furz.

Dann kannst du immerhin deine Arbeutszeit drastisch reduzieren.

Aber Wohnungen im Osten wären mir zu risikoreich. Dort ziehen die 
Menschen nach wie vor weg und er herrscht bereits großer Leerstand.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bimbo. schrieb:
> Ganz einfach: Seh zu, dass du keine Schulden hast und keine Miete zahlen
> must.

Da bleibt dann wohl nur erben...

Autor: Michael B. (laberkopp)
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Peter P. schrieb:
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen

Wie viele Millionen hast du denn derzeit auf dem Konto ?

0 (nur die Kaufnebenkosten) ?

Schlecht.

Wenn es dir gelingt, in der derzeitgen Immobilienblase eine Mietwohnung 
für den 20-fachen Jahresmietpreis zu bekommen (was günstig wäre, der 
30-fache ist seit der Immobilienpreisexplosion üblicher üblicher in 
Ballungsräumen), also eine Wohnung die 600 EUR Kaltmiete für 144000 EUR 
(plus Nebenkosten ehe 160000),

dann brauchst du einen Kredit, dann darf der bei 1% Zinssatz nur 4% 
Tilgung haben, man steht dann aber nach 20 Jahren noch mit der Hälfte 
der Kreditsumme, nämlich 75600 EUR, in den Schulden. Hoffentlich ist das 
Haus dann beim Verkauf noch so viel wert. Es lohnt sich also nur, wenn 
man von weiterer massiver Immobilienpreissteigerung träumt. Dabei sinken 
derzeit die Preise eher wieder.

https://www.drklein.de/bauzinsen-rechner.html

Du kannst auf die Art also GAR NICHTS verdienen. Verdient wird erst nach 
25 Jahren, wenn der Kredit abgetragen ist und die 5% als Rendite 
reinkommen, aber selbst dann brauchst du noch 10 solche Wohnungen um 
nach Abzug der Sanierungs- und Instandhaltungskosten, der 
nicht-umlagefähigen Kosten, und deines eigenen Steuersatzes, auf 2000 
EUR netto zu kommen.

> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Selbst als Vermieter von z.B. 10 Wohnungen kann man keinen Job an den 
Nagel hängen, dann hat man nämlich einen Job: Vermieter zu sein. Sich um 
all das zu kümmern, was Mieter an Dreck machen. Neuvermietungen, 
Schulden eintreiben, Mietnomaden rausklagen, Instandhaltungsreparaturen.

Autor: Dr. Orgen (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in
> Ostdeutschland und saniert diese dann. Wenn man irgendwann eine gewisse
> Zahl an Wohnungen hat, dann wird man bestimmt auf 2000€ im Monat kommen
> aufgrund der Mieteinnahmen.

kurz: du wirst auf den kosten sitzen bleiben

1. schau dir die demografischen daten an - und forecasts für die 
nächsten 10-25 jahre: je nach gegend 25% rückgang der bevölkerung also 
noch mehr leerstand

2. bitte beachten: niedrige mieten locken ensprechendes klientel

3. steuer, verwaltungskosten, permamente reparaturen,investitionen in 
die infrastruktur, modernisierungen und staatlichen auflagen fressen den 
rest auf

4. politische unsicherheit: wenn die blauen im osten gewinnen (und die 
chancen dafür sind sehr gut) kann man die konsequenzen für dein vorhaben 
derzeit überhaupt nicht abschätzen. vielleicht wirst du als "reicher 
kapitalist" abgestempelt und enteignet. historisch ist so was schon 
hundertfach vorgekommen.

unterm strich hast du, wenn du gut bist, 5% wachstum - das ist mit 
deutlich weniger aufwand auch machbar


mein tipp:
wenn schon in immobiliengeschäft einsteigen, dann in einer boomenden 
touristenstadt mit ausgebauter infrastruktur und rechtlicher sicherheit. 
also investiere in eine gegend wo du dich auch wohl fühlen würdest. 
kannst z.b. als rentner später in den objekten selber wohnen und das 
leben geniessen

Autor: Peter P. (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Aber Wohnungen im Osten wären mir zu risikoreich. Dort ziehen die
> Menschen nach wie vor weg und er herrscht bereits großer Leerstand.


Ostdeutschland galt nur als Beispiel. Kann gerne auch irgendwo 
(lukrativ) in der restlichen BRD sein.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter P. schrieb:

> Ostdeutschland galt nur als Beispiel. Kann gerne auch irgendwo
> (lukrativ) in der restlichen BRD sein.

Da Geld wohl keine Rolle spielt, kauf was zentral in München.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Finanziell "unabhängig"? Wie soll denn das gehen?
natürlich geht das.

> Du solltest das Thema nochmal selbst reflektieren...
allerdings

Autor: Peter P. (Gast)
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Michael B. schrieb:

> ...

Dr. Orgen schrieb:

> ...

Danke für eure Kommentare.

Was macht ihr denn für die finz. Unabhängigkeit, falls ihr etwas macht, 
wenn ich fragen darf?

Autor: Sebastian (Gast)
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Ich glaube da ist selbst das Risiko in Aktien zu inverstieren um einiges 
geringer als Wohnungen im Osten. Und von der Dividende erreichst du 
schneller die 1000/2000 Euro im Monat.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Peter P. schrieb:
> Was macht ihr denn für die finz. Unabhängigkeit, falls ihr etwas macht,
> wenn ich fragen darf?

Kannst du "finz. Unabhängigkeit" mal definieren?

Autor: Bimbo. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Da bleibt dann wohl nur erben...

Wieviel verdienst du netto im Jahr? Wenn du dich in dem hier üblich 
genannten Bereich befindest, sollte es für dich kein Problem sein, ein 
Haus in wenigen Jahren abzubezahlen.

Autor: Vay (Gast)
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Ist das diese Facebook Generation die permanent diese "boah zieht euch 
meine fette Karre rein, ich hab diesen und jenen Trick und verdiene so 
viel Cash im Monat für null Arbeit, jeder kann das" Werbungen sieht?

Wenn du von 0 starten willst gibt es keinen Trick. Man braucht nur viel 
viel Glück, egal wie man an das Thema herangeht. Wenn es so einfach 
währe würde es ja jeder machen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wenn du von 0 starten willst gibt es keinen Trick.
natürlich gibt es einen Trick - nur warum sollte man diesen 
irgendwelchen völlig unbekannten Typen aus einem Forum verraten?
Was hab ich denn davon?
Bestenfalls kann man sich über die Dummheit amüsieren :->

Autor: Panzerknacker (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Stunden? Ein Bankraub dauer 1-2 Minuten, sonst hast du ein Problem.
Von den Millionen kannst du dir monatlich 2000€ auszahlen. Steuerfrei 
(sonst hast du ein Problem.)

Autor: Bettlerwabwehr 2.0 (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Was macht ihr denn für die finz. Unabhängigkeit, falls ihr etwas macht,
> wenn ich fragen darf?
Eigene Firma, Webseiten die Geld generieren, mit Letzterem geht das am 
einfachsten.
Mit Wohnungen hast du nur Ärger, musst erst mal riesige Summen 
investieren, unflexibel, lohnt nur wenn billig gekauft und die Lage 
inzw. wertvoll wurde...

Wenn ich sehe was andere mit ihren Vermietungen von Wohnungen und 
Häusern an Ärger haben, deren Zeit die sie damit verbrennen ist 
praktisch 0 Wert. Und irgendwann musst du wieder Geld reinbuttern weil 
neue Fenster,... fällig sind.

Krassester aktueller Fall:
Einer kann sein Mehrfamilienhaus jetzt abreissen, weil nebenan eines 
abgerissen wurde. Durch die Baugrube viel Regen, schlechter Absicherung 
gabs es an seinem Haus neben der Baugrube Setzungen, das Haus ist 
dadurch unbewohnbar, jetzt kann er sich mit der Baufirma, dem Bauherren 
rumärgern wer dafür aufkommt. Nat. schiebt einer den schwarzen Peter dem 
anderen zu, d.h. es geht vor Gericht, das kann Jahre dauern, in der Zeit 
kommt kein Geld rein. Tolles Investment.

Der Rest hat auch nur Ärger weil ständig was kaputt ist: Wasserhahn, 
Heizung, Fenster klemmt, Haustüre demoliert, Garagentor aufgefahren...

Anderer hat Objekt in Grosstadt, die Strasse dort ist inzw. zur 
Partymeile verkommen: JEde Woche vollgekotzer/pisster/kackter 
Hauseingang, ständiger Mieterwechsel wegen Lärm, Miete am sinken, weil 
das inzw. bekannt ist, dass die Gegend verkommt, ...

Hör mir auf mit Immobilien, höchstens als Spekulationsobjekt mit 
Insiderinfos von Gemeinderäten,...  aber niemals langfristig.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Peter P. schrieb:
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Eine Stunde pro Jahr zum Nachkaufen von ETFs. Die Erwerbstätigkeit zum 
Verdienen des zu investierenden Geldes nicht miteingerechnet.

> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

40 Stunden pro Woche, 50 Jahre lang. Kommt aber auch ein bisschen darauf 
an, ob du in dieser Zeit im Supermarkt kassierst oder als Top-Manager 
deine Brötchen verdienst. Und auf deine Ausgaben.

Autor: Axel L. (axel_5)
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Peter P. schrieb:
> Hallo,
>

>
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?
>
> Danke und Grüße

Mindestens 40 / Woche.

Wohnungen sind mächtig Arbeit, wenn man damit Geld verdienen will. Man 
muss ja nicht in München kaufen, es gibt eine Menge mittelgroße Städte, 
wo die Preise, aber auch die Mieten moderat sind.

Verwalter kannst Du vergessen, der verwaltet in seinem Sinne, nicht in 
Deinem. Du musst also erstmal die Wohnung auswählen, kaufen finanzieren, 
dafür muss man sich erhebliches Wissen aneignen. Dann die Mieter, 
Mietverträge etc. alles abwickeln. Und nicht zuletzt die jährliche 
Abrechnung. So Mieter ziehen auch mal aus oder zahlen die Miete nicht 
oder haben kein Geld für die Abrechnung. Kostet alles Zeit.

Wobei: Wenn ich nicht arbeiten würde, fände ich das ganz lustig.

Gruß
Axel

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bimbo. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Da bleibt dann wohl nur erben...
>
> Wieviel verdienst du netto im Jahr? Wenn du dich in dem hier üblich
> genannten Bereich befindest, sollte es für dich kein Problem sein, ein
> Haus in wenigen Jahren abzubezahlen.

Wenn die Prämisse lautet: Ohne Miete + ohne Schulden, dann geht das ja 
leider nicht.

Autor: Dr. Orgen (Gast)
Datum:

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Peter P. schrieb:
> Was macht ihr denn für die finz. Unabhängigkeit, falls ihr etwas macht,
> wenn ich fragen darf?

ganz normal arbeiten gehen und jeden monat, das was übrig bleibt zur 
seite legen? eifacher gehts doch nicht. erfordert etwas selbstdisziplin 
aber das ist doch sowieso die grundvoraussetzung ...

Autor: Le X. (lex_91)
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Cyblord -. schrieb:
> ohne Schulden,

Also ohne Schulden erwirbt sowieso niemand Wohneigentum, zumindest kein 
Normalsterblicher ohne Erbe.
Ist ja auch irgendwie Blödsinn, denn ohne Schulden heißt normalerweise 
auch dass der Erwerb erst relativ spät stattfindet.

Aber bei gutem, regelmäßigem Gehaltseingang ist es ja nicht verwerflich, 
Schulden zu machen.
Außer man ist so ein komischer Prinzipienreiter.
Wichtig ist nur eine hohe Tilgung und evtl. ein hoher Eigenanteil, denn 
zuviel soll die Bank an mir ja auch nicht verdienen.
Aber, und das sollte man bei aller Abneigung gegen Geldinstitute nicht 
vergessen: die wenigsten würden ohne Hilfe einer Bank in den eigenen 
vier Wänden wohnen.

Autor: Schnedermann (Gast)
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Hallo Peter P.

das ist hier das falsche Forum für deine Frage.

Grundsätzlich gilt aber erstmal, dass du für das Erreichen deines Zieles 
die richtige Einstellung haben musst - nämlich dass du für alles was du 
tust oder eben nicht tust die Verantwortung übernehmen musst und dich 
keinesfalls von den Bedenkenträgern, Aufschiebern und Miesmachern 
ablenken lassen darfst.

Dann brauchst du - soweit du auf Immobilien abzielst, was ich persönlich 
auch gemacht hab, ein gewisses Startkapital. Da rede ich über 30k bis 
50k.

In der Zeit, in der du das zusammenträgst, musst du dir Fachwissen in 
mindestens folgenden Gebieten aneignen: Finanzwesen - Finanzierungen, 
Bauwesen - Bautechnik, Mietrecht. Vieles findest du im Internet - auch 
gute Literatur (z.B. Thomas Trepnau).

Bei mehr Interesse gern auch mehr Hinweise von mir.

Schnedermann

Autor: Felix F. (wiesel8)
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Dr. Orgen schrieb:
> 4. politische unsicherheit: wenn die blauen im osten gewinnen (und die
> chancen dafür sind sehr gut) kann man die konsequenzen für dein vorhaben
> derzeit überhaupt nicht abschätzen. vielleicht wirst du als "reicher
> kapitalist" abgestempelt und enteignet. historisch ist so was schon
> hundertfach vorgekommen.

An den rot-grünen Enteignungsfantasien ist die Afd jetzt auch schon 
schuld?

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> Also ohne Schulden erwirbt sowieso niemand Wohneigentum, zumindest kein
> Normalsterblicher ohne Erbe.

Das meinst auch nur du. Also ich könnte deine Wohnung für 89k cash 
bezahlen. Aber warum sollte ich? Damit würde ich mir ja meine eigene 
arbeitsfreie Einkommensquelle abgraben.


> Aber bei gutem, regelmäßigem Gehaltseingang ist es ja nicht verwerflich,
> Schulden zu machen.

Falsch. Sich zu verschulden macht nur Sinn, wenn man das geliehene Geld 
investiert und es so mehr Rendite einbringt, als man selbst an Zinsen 
für den Kredit bezahlen muss.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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F. B. schrieb:
> Das meinst auch nur du. Also ich könnte deine Wohnung für 89k cash
> bezahlen. Aber warum sollte ich? Damit würde ich mir ja meine eigene
> arbeitsfreie Einkommensquelle abgraben.

89k sind heute grade mal die Nebenkosten beim Hauskauf.

Autor: Peter P. (Gast)
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Schnedermann schrieb:
> Hallo Peter P.
>
> das ist hier das falsche Forum für deine Frage.

Gibt es bessere Foren die du nennen könntest? Hier sind halt viele 
IG-Metaller und allg. Ings. unterwegs die alle Geld haben und es ja 
irgendwohin investieren "müssen". Das war eher so mein Gedanke. Ich 
schaue auch rel. viel auf Youtube nach. Dort gibt es auch viele Kanäle 
mit Leute die zeigen "wie es geht". Nur weiß ich immer nicht wie viel 
davon Palaver ist und wie viel wirklich Substanz hat.

Schnedermann schrieb:
> Grundsätzlich gilt aber erstmal, dass du für das Erreichen deines Zieles
> die richtige Einstellung haben musst - nämlich dass du für alles was du
> tust oder eben nicht tust die Verantwortung übernehmen musst und dich
> keinesfalls von den Bedenkenträgern, Aufschiebern und Miesmachern
> ablenken lassen darfst.

Du hast recht. Wobei ich auch sagen muss, dass viele sachlich stimmige 
Argumente liefern. Bettlerabwehr 2.0 
(Beitrag "Re: Wie viel Zeit investiert ihr neben der Arbeit für die finanz. Unabhängigkeit?") zum Beipiel, zwar 
etwas krass formuliert aber ich denke es geht in die richtige Richtung.


Schnedermann schrieb:
> Literatur (z.B. Thomas Trepnau).
>
> Bei mehr Interesse gern auch mehr Hinweise von mir.

Danke dir!

Autor: Dr. Orgen (Gast)
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Felix F. schrieb:
> Dr. Orgen schrieb:
>> 4. politische unsicherheit: wenn die blauen im osten gewinnen (und die
>> chancen dafür sind sehr gut) kann man die konsequenzen für dein vorhaben
>> derzeit überhaupt nicht abschätzen. vielleicht wirst du als "reicher
>> kapitalist" abgestempelt und enteignet. historisch ist so was schon
>> hundertfach vorgekommen.
>
> An den rot-grünen Enteignungsfantasien ist die Afd jetzt auch schon
> schuld?

(rechts)populismus als grundlage für entscheidungen? bist du wirklich 
studierter und berufstätiger ing? ;-) no offense aber  ...

Autor: Le X. (lex_91)
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Peter P. schrieb:
> Gibt es bessere Foren die du nennen könntest? Hier sind halt viele
> IG-Metaller und allg. Ings. unterwegs die alle Geld haben und es ja
> irgendwohin investieren "müssen".

www.wertpapier-forum.de
Aber Achtung: die legen Wert auf Eigenrecherche und die Beiträge sollten 
einigermasen niveauvoll sein.
Mit den auf uc.net üblichen Gefrage kommst du da nicht weit.

F. B. schrieb:
> Sich zu verschulden macht nur Sinn, wenn man das geliehene Geld
> investiert und es so mehr Rendite einbringt, als man selbst an Zinsen
> für den Kredit bezahlen muss.

Wenn ich Wohneigentum erwerbe bin ich investiert.
Das Geld ist ja nicht kaputt sondern in einem Objekt mit indirekter 
monatlicher Auszahlung (die eingesparte Miete) und idealerweise einer 
dicken Wertsteigerung gebunden.
Schulden aufnehmen ist nur dann problematisch wenn ich damit unnützes 
Zeugs kaufe dass weder den Wert des Objekts steigert oder einfach nur 
dummer Konsum ist.

F. B. schrieb:
> Also ich könnte deine Wohnung für 89k cash
> bezahlen.

Ne du, für 89k kriegst du meine Wohnung nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Lass es (Gast)
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Habe jetzt nicht alles überflogen, aber ich verfolge einen Blog der 
genau das zum Ziel hat mithilfe von Immos:

https://vermietertagebuch.com/

Er hält auch nicht mit seinen Fehlern und Fehlschlägen hinterm Berg. 
Leerstand, Mieterprobleme und Sanierungen hat er unterschätzt. Er ist in 
Leipzig und Chemnitz investiert. Nimm dir mal ein paar Stunden den 
Werdegang über die Einträge hinweg zu studieren.
Vorerst behält er noch seinen SAP-Beraterjob.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Gibt es bessere Foren die du nennen könntest?
Vorsicht, in anderen Foren lautert der Weihnachtsmann :->

> Hier sind halt viele
> IG-Metaller und allg. Ings. unterwegs die alle Geld haben und es ja
> irgendwohin investieren "müssen".
Puh, Deine Naivität ist wirklich grenzenlos ):
Natürlich werden Dir nur die Versager mitteilen wie sie Ihr Geld 
investieren :->

> Das war eher so mein Gedanke. Ich
> schaue auch rel. viel auf Youtube nach. Dort gibt es auch viele Kanäle
> mit Leute die zeigen "wie es geht". Nur weiß ich immer nicht wie viel
> davon Palaver ist und wie viel wirklich Substanz hat.
Herzliches Beileid - Du mußt eben noch viel lernen.

Autor: Lass es (Gast)
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Ca. ~50 Objekte hat er in den letzten Jahren gekauft.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Peter P. schrieb:
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Vor und nach der Arbeit...? Alles was meine Frau mir so aufträgt;-)

Autor: Schnedermann (Gast)
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Hallo Peter P.

unter den folgenden links findest du eine Reihe guter Gedanken und 
Ansätze.


https://finanziell-frei-mit-30.de/

https://www.immobilien-investment-akademie.de/

https://zendepot.de/


Lass dich von dem Glaubenskrieg "Wertpapiere vs. Immobilien" nicht 
beeindrucken, wer es ernst meint, kommt um beides nicht herum.

Die Argumente von Bettlerabwehr sollte man kennen, dabei aber den 
Grundsatz "Das Beispiel lebt von der Übertreibung" nicht vergessen. 
Mietnomaden z.B. sind zwar ärgerlich, aber nur ein verschwindend kleiner 
Prozentsatz aller mit einem Immobilienportfolie verbundenen Risiken. Es 
wird auch kaum mehr als eine Handvoll Immobilieneigentümer geben, die 
ihr Mehrfamilienhaus abreißen mussten, weil der Nachbar seines dem 
Erdboden gleich gemacht hat.


Im Übrigen gilt auch bei Immobilien --> Im Einkauf liegt der Gewinn !

Schnedermann

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Was bedeutet nun "Finanziell unabhängig" oder "Finanziell frei"?

Unabhängig / frei von was?

: Bearbeitet durch User
Autor: Aleks (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Bin dabei das herauszufinden, u. a. erhoffe ich mir hier genügend
> Anregungen zu diesem Thema zu erhalten.

Das Thema kommt in diesem Forum doch dauernd. Immer mit dem Ergebnis, 
dass dies nicht das richtige Forum für derartige Fragen ist.

Autor: Aleks (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Kannst du "finz. Unabhängigkeit" mal definieren?

Hat er doch schon. Er will 2000€ Netto pro Monat.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Aleks schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>> Kannst du "finz. Unabhängigkeit" mal definieren?
>
> Hat er doch schon. Er will 2000€ Netto pro Monat.

Das ist doch keine Definition, das ist ein Betrag. Das kann er auch 
durch Arbeiten bekommen.

Als Vermieter ist er zumindest mal abhängig von der Miete, also vom 
Mieter. Nix mit Unabhängig. Und meist auch erst mal von der Bank.

Will er lediglich unabhängig von einem Arbeitgeber sein, könnte er sich 
auch Selbständig machen. Ist dann aber abhängig von Aufträgen, also von 
Kunden.

: Bearbeitet durch User
Autor: ohne Account (Gast)
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> Das ist doch keine Definition, das ist ein Betrag. Das kann er auch
> durch Arbeiten bekommen.
er möchte diesen Betrag eben gern durch passives Einkommen bzw. in 
seinem Fall wohl durch Vermietung/Verpachtung erzielen.

Autor: Aleks (Gast)
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Hier eine Erklärung warum ich nicht in Immobilien investiere:
Youtube-Video "Fokussiert: Warum ich lieber Aktien kaufe als Häuser"
In den Kommentaren finden sich auch Infos.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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ohne Account schrieb:
>> Das ist doch keine Definition, das ist ein Betrag. Das kann er auch
>> durch Arbeiten bekommen.
> er möchte diesen Betrag eben gern durch passives Einkommen bzw. in
> seinem Fall wohl durch Vermietung/Verpachtung erzielen.

Wäre auch ok. Nur er fragt ja ganz allgemein:

> wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Als Vermieter ist er zumindest mal abhängig von der Miete, also vom
> Mieter. Nix mit Unabhängig. Und meist auch erst mal von der Bank.
Es gibt eine Anlage V beim Finanzamt - offenbar machen das doch einige 
und die fühlen sich dann finanziell unabhängig vom Lohngehalt.
Das ist deren Ziel.

> Will er lediglich unabhängig von einem Arbeitgeber sein, könnte er sich
> auch Selbständig machen. Ist dann aber abhängig von Aufträgen, also von
> Kunden.
Das ist dann Anlage S beim Finanzamt.
Wenn das klappt brauchst Du Anlage N nie wieder auszufüllen - für manche 
ist das schon finanzielle Unabhängigkeit.

Autor: ohne Account (Gast)
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>Wäre auch ok. Nur er fragt ja ganz allgemein:
>> wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
>> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
>> Tätigkeit ihr dazu ausführt.
Fragen darf er das natürlich und ich sage: Ja, geht.
Die Lösung dazu muß er schon selbst finden.

Autor: Peter P. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Was bedeutet nun "Finanziell unabhängig" oder "Finanziell frei"?
>
> Unabhängig / frei von was?

Mir geht es um das sukzessive Aufbauen eines passiven Einkommens neben 
der Arbeit mit dem Ziel, irgendwann einmal die Anzahl der Stunden bei 
meinem Brötchengeber auf 0 zu reduzieren.

Das Arbeitsstunden anderweitig investiert werden müssen steht außer 
Frage.

Autor: Peter P. (Gast)
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Autor: Finanzberater (Gast)
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Hab mal 20 € in Bitcoin vor Jahren gesteckt. Bin jetzt reich.

Autor: Bernd (Gast)
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Peter P. schrieb:
> Lass es schrieb:
>
>> https://vermietertagebuch.com/
>
> Schnedermann schrieb:
>> https://finanziell-frei-mit-30.de/
>>
>> https://www.immobilien-investment-akademie.de/
>>
>> https://zendepot.de/
>
> Danke euch. Ich werde da mal reinschauen.

Da brauchst du nicht einen Link aufzurufen. Das sind alles Leute die 
dein Geld wollen. Das macht alle finanziell unabhängig - nur nicht dich.

Suche Informationen in seriösen Publikationen. Auch auf dem µCNet zu 
fragen ist schon grenzwertig. Hier sind fast nur Spinner, Angeber und 
gescheiterte Existenzen unterwegs.

Autor: Megatroll (Gast)
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>
> Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in
> Ostdeutschland

Das coole an einer eigenen Wohnung zum Vermieten sind die Mietnomaden. 
Das bedeutet persoenlichen Einsatz, die rauszutreiben. Und nachher 
einiges an Einsatz die Wohnug wieder bewohnbar zu machen.

Autor: Megatroll (Gast)
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Viel besser ist eine eigene Drueckerkolonne oder ein eigenes 
Pyramidenspiel.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Da brauchst du nicht einen Link aufzurufen.
aufrufen kann man ihn.

> Das sind alles Leute die dein Geld wollen.
richtig erkannt.

> Das macht alle finanziell unabhängig - nur nicht dich.
den Linkbetreiber, der Rest geht leer aus, auch hier.

> Suche Informationen in seriösen Publikationen.
Fragen Sie Ihren Bankberater um Rat :->

> Auch auf dem µCNet zu fragen ist schon grenzwertig.
Fragen kann man ruhig - in diesem Fall ist die Frage an sich 
grenzwertig.

> Hier sind fast nur Spinner, Angeber und gescheiterte Existenzen unterwegs.
das macht es ja so interessant + die Reaktion auf die Frage :->

Autor: ohne Account (Gast)
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> Das coole an einer eigenen Wohnung zum Vermieten sind die Mietnomaden.
Das Coole ist, daß man schnell feststellen kann wer der Vermieter ist.
Richtige Mietnomaden finden arme Würstchen besonders geil :->

Autor: F. B. (finanzberater)
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Cyblord -. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Das meinst auch nur du. Also ich könnte deine Wohnung für 89k cash
>> bezahlen. Aber warum sollte ich? Damit würde ich mir ja meine eigene
>> arbeitsfreie Einkommensquelle abgraben.
>
> 89k sind heute grade mal die Nebenkosten beim Hauskauf.

Le X.'s Wohnung hat 89k gekostet und er musste dafür einen Kredit 
aufnehmen, an dem er immer noch knabbert. Wenn man mit einem IGM-Gehalt 
keine 89k cash hinblättern kann, dann hat man etwas falsch gemacht.

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> Le X.'s Wohnung hat 89k gekostet und er musste dafür einen Kredit
> aufnehmen, an dem er immer noch knabbert. Wenn man mit einem IGM-Gehalt
> keine 89k cash hinblättern kann, dann hat man etwas falsch gemacht.

F.B., ich schätze dich und deinen Unsinn sehr, das ist immer wieder 
unterhaltsam.
Mutwilliges Lügen schätze ich dagegen weniger, das ist einfach nur arm 
und traurig.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Peter P. schrieb:
> Hallo,
>
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.
>
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Wenn Du mit Wohnungen 2000€/Monat 24.000€/Jahr netto bekommen möchtest, 
also nach Rücklagen für Reparaturen etc., wie viel Kapital brauchst Du, 
um diese Wohnungen zu kaufen?

Dürften also rund 800.000€ sein - oder?
Je nach Größe der Wohnungen, viele kleine hässliche dafür billig und 
schnell zu vermieten ist ggf. besser als wenig hübsch dafür teuer.

Wie willst du diese Wohnungen kaufen, nacheinander - Stück für Stück?

Mit wie viel Zeit rechnest Du, um Dein Ziel zu erreichen?

Als Tipp zum Reinschauen:

https://www.youtube.com/user/investmentpunkacadem

Autor: Ingenieur (Gast)
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Warum sollte man sich selbst den Job als Vermieter aufhalsen, dann ist 
man doch alles andere, aber sicher nicht frei? Da muss man sich dauernd 
kümmern, immer sitzt bei einem der Mieter ein Furz quer, es geht etwas 
kaputt, jemand zieht aus, usw. Also bei diesem Modell noch von 
"passivem" Einkommen zu sprechen ist lächerlich. Wer Spaß und Freude an 
so einem Job hat, bitteschön, aber der brauch mir nicht erzählen, er 
würde für sein Geld nicht arbeiten. Wenn es nur darum geht, nicht mehr 
Angestellter zu sein, kann man sich auch selbständig machen.

Autor: tim (Gast)
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Bimbo. schrieb:
> Aber Wohnungen im Osten wären mir zu risikoreich. Dort ziehen die
> Menschen nach wie vor weg und er herrscht bereits großer Leerstand.

Allerdings steigt die Einwohnerzahl von Dresden wieder und Leipzig boomt 
ohne Ende. Könnte sein, dass L in ein bis drei Jahrzehnten die 1 Mio. 
Grenze knackt.

Autor: Elektrofan (Gast)
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> Wie viel Zeit investiert ihr neben der Arbeit für die
> finanz. Unabhängigkeit?

Alle, die übrig ist.

Der Umbau des Geigenkastens zur MG-Schatulle ist sehr aufwendig ...
SCNR

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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Peter P. schrieb:
> mich interessiert wie viel Stunden ihr vor/nach der Arbeit für das
> Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit investiert und welche
> Tätigkeit ihr dazu ausführt.

Ich empfehle dazu diesen Blog: vermietertagebuch.com

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Le X.'s Wohnung hat 89k gekostet und er musste dafür einen Kredit
>> aufnehmen, an dem er immer noch knabbert. Wenn man mit einem IGM-Gehalt
>> keine 89k cash hinblättern kann, dann hat man etwas falsch gemacht.
>
> F.B., ich schätze dich und deinen Unsinn sehr, das ist immer wieder
> unterhaltsam.
> Mutwilliges Lügen schätze ich dagegen weniger, das ist einfach nur arm
> und traurig.

Was genau ist denn gelogen?

Autor: P. S. (namnyef)
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Peter P. schrieb:
> Hallo,
>
> Angenommen man möchte z. B. mit Wohnungen ca. 2000€netto/Monat verdienen
> und irgendwann seinen Job an den Nagel hängen, wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?
>
> Danke und Grüße

Also ich bin auch auf dem Weg dahin und im Prinzip bin ich in meiner 
Freizeit zu 80% mit Objektsuche, Renovierung, Bankterminen und allem was 
dazu gehört beschäftigt. Auch wenn es schwer zu schätzen ist, würde ich 
einfach mal 25h/Woche als Hausnummer in den Raum werfen. Mal (deutlich) 
mehr, mal weniger.
Wenn die Wohnung mal "läuft" hat man aber kaum noch Arbeit damit. Dann 
kümmert sich die Hausverwaltung um den täglichen Quatsch.

Autor: Ingenieur (Gast)
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P. S. schrieb:
> im Prinzip bin ich in meiner
> Freizeit zu 80% mit Objektsuche, Renovierung, Bankterminen und allem was
> dazu gehört beschäftigt

Macht dir das denn Spaß? Ich kann das kaum glauben. Ich fände es 
jedenfalls absolut ätzend.

> Wenn die Wohnung mal "läuft" hat man aber kaum noch Arbeit damit. Dann
> kümmert sich die Hausverwaltung um den täglichen Quatsch.

Die kostet aber und schmälert die Rendite.

Autor: Bogomir (Gast)
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F. B. schrieb:

> Was genau ist denn gelogen?

LOL.

Autor: P. S. (namnyef)
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Ingenieur schrieb:
> P. S. schrieb:
>> im Prinzip bin ich in meiner
>> Freizeit zu 80% mit Objektsuche, Renovierung, Bankterminen und allem was
>> dazu gehört beschäftigt
>
> Macht dir das denn Spaß? Ich kann das kaum glauben. Ich fände es
> jedenfalls absolut ätzend.
Vor allem die Objektsuche ist oft mühsam, aber unterm Strich macht es 
Spaß, ja. Sonst hätte ich schon 10x aufgegeben bevor ich die erste 
Wohnung gekauft hätte.

>> Wenn die Wohnung mal "läuft" hat man aber kaum noch Arbeit damit. Dann
>> kümmert sich die Hausverwaltung um den täglichen Quatsch.
>
> Die kostet aber und schmälert die Rendite.
Das ist die falsche Sichtweise. Das was eine Hausverwaltung kostet ist 
lächerlich wenig im Vergleich zur gewonnenen Zeit, die man in die 
Akquise neuer Objekte investieren kann.

: Bearbeitet durch User
Autor: F. B. (finanzberater)
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P. S. schrieb:
> Also ich bin auch auf dem Weg dahin und im Prinzip bin ich in meiner
> Freizeit zu 80% mit Objektsuche, Renovierung, Bankterminen und allem was
> dazu gehört beschäftigt. Auch wenn es schwer zu schätzen ist, würde ich
> einfach mal 25h/Woche als Hausnummer in den Raum werfen. Mal (deutlich)
> mehr, mal weniger.

Wäre es da nicht günstiger, in Immobilienaktien zu investieren und 
jährlich 5 % Dividende zu kassieren?

: Bearbeitet durch User
Autor: Paul (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wäre es da nicht günstiger, in Immobilienaktien zu investieren und
> jährlich 5 % Dividende zu kassieren?

5% Rendite ist viel zu wenig um Vermögen aufzubauen. 5% entspricht 
gerade mal der Mietrendite.
Das entscheidende am Immobilieninvestment ist der Hebel. Man stellt 
höchstens 5%-10% an Eigenkapital zur Verfügung. Zins und Tilgung zahlt 
dann der Mieter, belastet den Immobilieninvestor aber nicht. Wenns gut 
läuft wird nicht alles für Zins und Tilgung verwendet und der Investor 
hat Cashflow. Wenn die Bude dann in 30 Jahren ganz abbezahlt ist, fließt 
alles zum Investor. Oder er verkauft und investiert anderwertig.
Traurig, dass man das hier erklären muss.

Autor: Hjghb (Gast)
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Paul schrieb:
Wenn die Bude dann
> in 30 Jahren ganz abbezahlt ist, fließt alles zum Investor. Oder er
> verkauft und investiert anderwertig.
> Traurig, dass man das hier erklären muss.

Traurig, dass jemand so naiv ist, 30 Jahre in die Zukunft zu planen.

Autor: P. S. (namnyef)
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Paul schrieb:
> Das entscheidende am Immobilieninvestment ist der Hebel. Man stellt
> höchstens 5%-10% an Eigenkapital zur Verfügung. Zins und Tilgung zahlt
> dann der Mieter, belastet den Immobilieninvestor aber nicht.

Völlig richtig. Genau das ist eben der Witz an Immobilien als 
Kapitalanlage.

Einfaches Beispiel: Man kauft jetzt eine Wohnung für 100.000€. Dafür 
legt man - bei konservativer Finanzierung - am Anfang einmalig 20.000€ - 
25.000€ als Eigenkapital für Anzahlung und Kaufnebenkosten hin. Ab dann 
muss man, bei richtiger Planung, nie wieder Eigenkapital aufwenden. Und 
wenn der Kredit mal getilgt ist, hat man eine Sachanlage mit einem Wert 
von 100.000€ für die man nur 25.000€ bezahlt hat.
Selbst wenn die Immobilie im Wert sinkt, hat man eine 
Eigenkapitalrendite, gegen die die meisten Renditen am Kapitalmarkt 
ziemlich alt aussehen. Man hat halt nur ungleich mehr Aufwand, wenn das 
wie oben skizziert funktionieren soll.

Autor: ohne Account (Gast)
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> 5% Rendite ist viel zu wenig um Vermögen aufzubauen. 5% entspricht
> gerade mal der Mietrendite.
dafür ist das auch eine sichere Angelegenheit.

> Das entscheidende am Immobilieninvestment ist der Hebel. Man stellt
> höchstens 5%-10% an Eigenkapital zur Verfügung. Zins und Tilgung zahlt
> dann der Mieter, belastet den Immobilieninvestor aber nicht. Wenns gut
> läuft wird nicht alles für Zins und Tilgung verwendet und der Investor
> hat Cashflow. Wenn die Bude dann in 30 Jahren ganz abbezahlt ist, fließt
> alles zum Investor. Oder er verkauft und investiert anderwertig.
> Traurig, dass man das hier erklären muss.
Clever kalkuliert - wenn Du den richtigen Mieter hast, der das nicht 
ausnutzt.
Was meinst Du denn warum es große Vermieter a la Vonovia, Deutsche 
Wohnen, etc. gibt?
Die haben rechtlich ganz andere Möglichkeiten als ein kleiner Privater.
Als privater Vermieter mußt Du mit Mietnomaden rechnen, weil die großen 
Vermiet-GmbH's genau diese Typen nicht haben - da hast Du ein weitaus 
höheres Risiko - Mieter kennen und nutzen Ihre Rechte auch aus.
Dann ist Deine Bude nach 30 Jahren oder schon viel früher voll versifft 
und als privater Vermieter kannst Du die Kosten selber tragen bzw. 
bekommst Deinen Mieter gar nicht so schnell raus.
Viel Spaß mit dem Risiko.

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Wieso wird finanzielle Unabhängigkeit mit Arbeitsstunden reduzieren 
gleichgesetzt?

Wie will man sich finanziell unabhängig machen, wenn man die Einkünfte, 
die man durch Wohnungen bekommt, dazu nutzt, weniger Stunden zu 
arbeiten? LOL

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wieso wird finanzielle Unabhängigkeit mit Arbeitsstunden reduzieren
> gleichgesetzt?
weil nicht jeder eine Hobbyarbeit hat.

> Wie will man sich finanziell unabhängig machen, wenn man die Einkünfte,
> die man durch Wohnungen bekommt, dazu nutzt, weniger Stunden zu
> arbeiten?
Du deckst Deinen Lebensunterhalt bzw. einen Teil davon durch 
Vermietung&Verpachtung ab und brauchst eben nicht Punkt 8:00 Uhr bei 
Deinem Arbeitgeber antanzen.

Autor: Axel L. (axel_5)
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ohne Account schrieb:

> Als privater Vermieter mußt Du mit Mietnomaden rechnen,

Ja, man muss auch damit rechnen, dass ein Komet auf das Haus fliegt.

Das Problem bei den Immobilien ist, dass von den 20.000€ Eigenkapital 
die ersten 10.000 schon für Makler, Steuern etc. weg sind, bevor man das 
erste Mal Geld verdient. Bis man also dieses Geld wieder herausbekäme, 
vergehen 10 Jahre. Erst dann ist man so langsam im Plus. Und das ist, 
wenn alles nach Plan läuft.

Dagegen sehen Aktien schon richtig gut aus. So einen Crash muss man bei 
Aktien erstmal haben.

Und bei Aktien kann man ja auch hebeln.

Gruß
Axel

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> Was genau ist denn gelogen?

Die 89k.
Keine Ahnung wo du die her hast.
Ausgedacht? Ausgewürfelt? Geträumt?

Hab ich dir aber schon mal gesagt.

Autor: Rolf B. (falker)
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Unfug, denn wenn man ein neues Eigenheim erstellt, rechnet man nicht mit 
Mietkosten, da alles zur Begleichung der Schulden verwendet wird.
Mietkosten steigen jährlich wobei die Tilgung der Restschulden sinkt.
Nach Jahren oder Jahrzehnten(max 2) sollte sich ein positives Ergebnis 
erzielen lassen auch ohne Nachteile, die Vorzüge des größeren Wohnraums 
mit einbezogen. Letztendlich keine Mietkosten nach erreichen der Rente 
die bekanntlicher Weise nur ca. 48% des letzten " Nettos" entspricht.

solong

PS: und die letzten 20 Jahre die Größe des Eigenheims genossen ohne 
irgendwelche Verpflichtungen ggü. Nachbarn eg Miteigentümer

: Bearbeitet durch User
Autor: Reinhard S. (rezz)
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Peter P. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Auf welche Art? Sind das deine eigenen Wohnungen?
>
> Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in
> Ostdeutschland und saniert diese dann. Wenn man irgendwann eine gewisse
> Zahl an Wohnungen hat, dann wird man bestimmt auf 2000€ im Monat kommen
> aufgrund der Mieteinnahmen.

Das haben schon 1990 viele probiert und die Hütten stehen immer noch 
leer, inzwischen halt verfallen. Abgesehen davon, das die Methode ja nun 
kein Geheimrezept ist.

> Angenommen man bekäme schon 1000€ mit 3 Wohnungen, dann könnte man schon
> seine Stunden auf 50% herunterfahren auf der Arbeit zum Beispiel.

Das kannst du auch so.

Ich hab wenig Lust mich nach der Arbeit noch großartig um andere 
finanzielle Einnahmen zu kümmern und solange mein AG gut zahlt seh ich 
auch keinen Grund dazu.

Autor: Paul (Gast)
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ohne Account schrieb:
> Clever kalkuliert - wenn Du den richtigen Mieter hast, der das nicht
> ausnutzt.
> Was meinst Du denn warum es große Vermieter a la Vonovia, Deutsche
> Wohnen, etc. gibt?
> Die haben rechtlich ganz andere Möglichkeiten als ein kleiner Privater.
> Als privater Vermieter mußt Du mit Mietnomaden rechnen, weil die großen
> Vermiet-GmbH's genau diese Typen nicht haben - da hast Du ein weitaus
> höheres Risiko - Mieter kennen und nutzen Ihre Rechte auch aus.
> Dann ist Deine Bude nach 30 Jahren oder schon viel früher voll versifft
> und als privater Vermieter kannst Du die Kosten selber tragen bzw.
> bekommst Deinen Mieter gar nicht so schnell raus.
> Viel Spaß mit dem Risiko.

Ja Risiko gibt es bei jeder Unternehmung und es lässt sich nie 
ausschließen. Deshalb ist die Rendite auch höher als wenn man nichts 
macht. Aber Mietnomaden in dieser Form sind doch eher selten. Ja klar, 
es kennt immer jemand einen anderen, der jemand kennt, dessen Uronkel 
mit Mietnomaden Probleme hatte. Den Mieter kann ich mir aber unter 
vielen Interessenten aussuchen. Restrisiko bleibt. Beim Arbeitsplatz ist 
es umgekehrt. Da muss ich hoffen, dass ich genommen werde, weil noch 
über 100 andere die Stelle wollen. Und muss hoffen, dass ich nicht 
"abgebaut" werde weil ich von dem einen Arbeitgeber abhängig bin.
Die großen Immobiliengesellschaften mögen eine höhere Rendite und/oder 
geringeres Risiko haben als ich, wegen Synergieeffekten. Aber sie haben 
auch mehr Kosten um ihren Wasserkopf zu finanzieren.


> Ich hab wenig Lust mich nach der Arbeit noch großartig um andere
> finanzielle Einnahmen zu kümmern und solange mein AG gut zahlt seh ich
> auch keinen Grund dazu.

Ja jedem das Seine. Würde ich auch so machen wenn ich den Traumjob 
hätte. Aber wenn ich als Ingenieur unter 40k verdiene und das auch mit 
Weiterbildungen nicht bessern kann, suche ich mir andere Wege.

Autor: Paul (Gast)
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Reinhard S. schrieb:
>> Ich meine das so: Man kauft sich günstige Wohnungen, z. B. in
>> Ostdeutschland und saniert diese dann. Wenn man irgendwann eine gewisse
>> Zahl an Wohnungen hat, dann wird man bestimmt auf 2000€ im Monat kommen
>> aufgrund der Mieteinnahmen.
>
> Das haben schon 1990 viele probiert und die Hütten stehen immer noch
> leer, inzwischen halt verfallen. Abgesehen davon, das die Methode ja nun
> kein Geheimrezept ist.

Ja irgendwo in der Pampa. Geh mal nach Leipzig oder Dresden.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Geh mal nach Leipzig oder Dresden.

Igitt, lauter Sachsen.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Paul schrieb:
> 5% Rendite ist viel zu wenig um Vermögen aufzubauen. 5% entspricht
> gerade mal der Mietrendite.
> Das entscheidende am Immobilieninvestment ist der Hebel. Man stellt
> höchstens 5%-10% an Eigenkapital zur Verfügung. Zins und Tilgung zahlt
> dann der Mieter, belastet den Immobilieninvestor aber nicht. Wenns gut
> läuft wird nicht alles für Zins und Tilgung verwendet und der Investor
> hat Cashflow. Wenn die Bude dann in 30 Jahren ganz abbezahlt ist, fließt
> alles zum Investor. Oder er verkauft und investiert anderwertig.

Genau so gut könnte man einen Kredit aufnehmen und davon 
Immobilienaktien kaufen, die ebenfalls 5 % Dividende abwerfen, genau wie 
die Mietrendite. Mit dieser Dividende kann man ebenfalls den Kredit 
abbezahlen. Was ist der Unterschied? Bekommt man für eine Immobilie 
einfacher Kredit als für Aktienkäufe?


> Traurig, dass man das hier erklären muss.

Du musst hier nichts erklären. Ich zocke ebenfalls auf Kredit, nur nicht 
mit Immobilien. Ich will nur wissen, was der finanzielle Vorteil 
gegenüber Aktien ist, wenn man sich diese ganze Arbeit aufhalst.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Le X. schrieb:
> Die 89k.
> Keine Ahnung wo du die her hast.
> Ausgedacht? Ausgewürfelt? Geträumt?

Nein. Das hast du selbst geschrieben, und zwar auf meine Einwand, dass 
sich das tolle IGM-Gehalt in den meisten Fällen schnell relativiert, 
wenn man berücksichtigt, dass man entweder eine weite Fahrtstrecke und 
täglichen Stau in Kauf nehmen muss, oder hohe Mietkosten bzw. 
Immobilienpreise, wenn man eine Wohnung in der Nähe des IGM-Konzerns 
mietet oder kauft. Darauf kam von dir die Antwort, du hättest eine 
günstige Wohnung in der Nähe deines Arbeitsplatzes gekauft, den du mit 
dem Fahrrad erreichen könntest. Auf meine Frage, was die Wohnung 
gekostet hat, kamen die genannten 89k (oder 86k?) als Antwort.

Wenn die Wohnung also teurer war, dann war das von dir gelogen. Genau so 
wie es gelogen war, dass deine Wohnung ganz in der Nähe deines 
Arbeitsplatzes liegen würde. Mit dem Fahrrad benötigst du zwei Stunden. 
Hier will sich jemand ganz offensichtlich die Nachteile seines 
IGM-Gehalts schön reden.

Autor: Maurer (Gast)
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F. B. schrieb:
> Nein. Das hast du selbst geschrieben, und zwar auf meine Einwand, dass
> sich das tolle IGM-Gehalt in den meisten Fällen schnell relativiert,
> wenn man berücksichtigt, dass man entweder eine weite Fahrtstrecke und
> täglichen Stau in Kauf nehmen muss, oder hohe Mietkosten bzw.
> Immobilienpreise, wenn man eine Wohnung in der Nähe des IGM-Konzerns
> mietet oder kauft. Darauf kam von dir die Antwort, du hättest eine
> günstige Wohnung in der Nähe deines Arbeitsplatzes gekauft, den du mit
> dem Fahrrad erreichen könntest. Auf meine Frage, was die Wohnung
> gekostet hat, kamen die genannten 89k (oder 86k?) als Antwort.
> Wenn die Wohnung also teurer war, dann war das von dir gelogen. Genau so
> wie es gelogen war, dass deine Wohnung ganz in der Nähe deines
> Arbeitsplatzes liegen würde. Mit dem Fahrrad benötigst du zwei Stunden.
> Hier will sich jemand ganz offensichtlich die Nachteile seines
> IGM-Gehalts schön reden.
Du solltest lieber mal in einen Psychologen investieren. Dein Hass auf 
IGM ist ja nicht mehr normal. Es gibt auch genügend IGM die nicht lange 
fahren billig wohnen etc!
Warum immer do missgünstig? Was bringt es dir persönlich alles schlecht 
zu reden?

Autor: OhMann (Gast)
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F. B. schrieb:
> Nein. Das hast du selbst geschrieben, und zwar auf meine Einwand, dass
> sich das tolle IGM-Gehalt in den meisten Fällen schnell relativiert,
> wenn man berücksichtigt, dass man entweder eine weite Fahrtstrecke und
> täglichen Stau in Kauf nehmen muss, oder hohe Mietkosten bzw.
> Immobilienpreise, wenn man eine Wohnung in der Nähe des IGM-Konzerns
> mietet oder kauft.

Falsch. Bei VW in Wolfsburg, Salzgitter, Braunschweig, Hannover und 
Kassel ist das nicht der Fall. Wenn du dort 20 Minuten Anfahrt in Kauf 
nimmst, zahlst du unter 2000 EUR pro qm. Teilweise nur 1000 EUR pro qm.

https://m.waz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Salzgitter-ist-die-Stadt-der-Immobilienschnaeppchen

Autor: OhMann (Gast)
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F. B. schrieb:
> Genau so gut könnte man einen Kredit aufnehmen und davon
> Immobilienaktien kaufen, die ebenfalls 5 % Dividende abwerfen, genau wie
> die Mietrendite. Mit dieser Dividende kann man ebenfalls den Kredit
> abbezahlen. Was ist der Unterschied?

Aktien können Fallen (wie 2007 bei der Finanzkrise, 2000 bei Dotcom 
Blase, bei Ölkrise usw.). Bei Immobilien hast du nur das Risiko, dass 
sie leer stehen und du Grundsteuer sowie deinen Teil der Allgemeinkosten 
zahlen musst. Sofern man nicht im Osten oder auf dem Dorf kauft, sondern 
da wo es Arbeitsplätze gibt.

Außerdem werfen meine vor 2016 gekauften Immobilien über 7% Rendite ab. 
Die ersten Eigentumswohnungen sogar 11%. Solche gibt es leider nicht 
mehr. Das waren noch Zeiten.

Autor: P. S. (namnyef)
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F. B. schrieb:
> Genau so gut könnte man einen Kredit aufnehmen und davon
> Immobilienaktien kaufen, die ebenfalls 5 % Dividende abwerfen, genau wie
> die Mietrendite. Mit dieser Dividende kann man ebenfalls den Kredit
> abbezahlen. Was ist der Unterschied? Bekommt man für eine Immobilie
> einfacher Kredit als für Aktienkäufe?

Aktien auf Kredit kaufen ist in den meisten Fällen eine ganz schlechte 
Idee. Der große Unterschied zwischen Aktien und Immobilien ist, dass es 
bei Aktien minütliche oder sogar sekündliche Preisfeststellungen gibt. 
Wenn die kreditfinanzierten Aktien fallen, sei es auch nur temporär, 
muss die Bank reagieren. Das tut sie indem sie die Aktien direkt 
verkauft oder zusätzliche Sicherheiten verlangt.
Außerdem hat man auf die Geschäfte der AG de facto keinen Einfluss. Wenn 
die AG Blödsinn treibt, schaut man in die Röhre. Als Immobilieninvestor 
hat man die Dinge in der eigenen Hand.
Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Punkte warum es, sagen wir mal 
suboptimal ist, statt einer kreditfinanzierten Immobilie 
kreditfinanzierte Immobilienaktien zu kaufen.
Alleine die steuerlichen Vorteile einer Immobile sind ziemlich 
beachtlich (steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren, AfA, ...).

Summa summarum: Statt einer Immobilie "einfach" kreditfinanzierte 
Immobilienaktien zu kaufen ist in der Regel ganz grober Unfug.

: Bearbeitet durch User
Autor: Fuchs (Gast)
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Ex-AN schrieb:
> Ich habe sowas überwiegend während der regulären Arbeitszeit erledigt
> und dabei konsequent die Infrastruktur und Ressourcen meines AG genutzt.

Exakt so geht's. Das ist der eigentliche Trick, privates während der 
Arbeitszeit erledigen. Der Mehrnutzen ist immens: Deutlich mehr 
Freizeit, Beschäftigung mit Dingen die einem persönlich am wichtigsten 
sind, und man wird dafür auch noch bezahlt!

Was will man mehr?

Wirtschaftlicher Erfolg beruht auf Ausbeutung anderer für eigene Zwecke!

Wie soll's denn sonst auch funktionieren? Sonst hätten nämlich alle 
gleich viel in der Tasche!

Autor: OhMann (Gast)
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P. S. schrieb:
> Es gibt noch eine ganze Reihe weiterer Punkte warum es, sagen wir mal
> suboptimal ist, statt einer kreditfinanzierten Immobilie
> kreditfinanzierte Immobilienaktien zu kaufen.
> Alleine die steuerlichen Vorteile einer Immobile sind ziemlich
> beachtlich (steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren, AfA, ...).
>
> Summa summarum: Statt einer Immobilie "einfach" kreditfinanzierte
> Immobilienaktien zu kaufen ist in der Regel ganz grober Unfug.

Vorsicht. Vielleicht wachen hier noch paar Leute auf.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Maurer schrieb:
> Du solltest lieber mal in einen Psychologen investieren. Dein Hass auf
> IGM ist ja nicht mehr normal.

F.B. ist leider regelrecht besessen von diesem Hass. Das kann man 
eigentlich nur mit Neid erklären, weil ihn kein entsprechendes 
Unternehmen einstellen wollte - offensichtlich zu recht, denn ernsthaft: 
wer möchte so jemanden als Kollegen?

> Es gibt auch genügend IGM die nicht lange
> fahren billig wohnen etc!

So ist es. Ich bin äußerst zufrieden mit der Entfernung zum Arbeitsplatz 
und meinen Wohnkosten.

> Warum immer do missgünstig? Was bringt es dir
> persönlich alles schlecht zu reden?

Dann steht er aus seiner Sicht besser da, wenn er andere niedermacht.

Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Immobilien lohnen sich nicht. Ich finde es eigenartig, dass noch gar 
kein Bondora-Spam in diesem Thread kam. Naja, dann übernehme ich das 
halt diesmal:

https://www.entroserv.de/de/home/bondora-report

Autor: Le X. (lex_91)
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F. B. schrieb:
> Auf meine Frage, was die Wohnung gekostet hat, kamen die genannten 89k
> (oder 86k?) als Antwort.

Das hab ich so sicher nicht geschrieben.
Falls doch, kannst du mir bitte den Link schicken?
Zwar waren Wohnungen 2012 noch deutlich günstiger als jetzt, >80m^2 in 
guter Lage in Bayern kosteten aber auch damals schon mehr als 89k. 
Rechne mal so ca. Faktor 2,2.


Wie gesagt, zeig mir wo ich das behauptet hätte.
Nur zu, das ist jetzt deine Chance, trau dich.

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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P. S. schrieb:
> Summa summarum: Statt einer Immobilie "einfach" kreditfinanzierte
> Immobilienaktien zu kaufen ist in der Regel ganz grober Unfug.

Richtig!
Aktien auf Kredit ist eh keine gute Idee.

Nur bei nur einer Immobilie ist man auf die Zuverlässigkeit des nur 
einen Mieters angewiesen.

Falls der nicht regelmäßig zahlt, hängt man mit seinem Kredit.

Falls man mehrere Wohnungen vermietet, teilt sich das Risiko auf, falls 
es einen Ausfall gibt.

Fuchs schrieb:
> Wirtschaftlicher Erfolg beruht auf Ausbeutung anderer für eigene Zwecke!

"Ausbeutung" ist ein hartes Wort!

Es gibt auch welche die gerne und freiwillig einen bezahlen, ohne das 
man selbst das als Arbeit bezeichnet.

Autor: Bernd (Gast)
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Rick M. schrieb:

> "Ausbeutung" ist ein hartes Wort!

Ausbeutung hat keine abstrakte Konsistenz - Ausbeutung ist eine reale 
Tatsache.

Autor: Self-Made (Gast)
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Bernd schrieb:
> Rick M. schrieb:
>
>> "Ausbeutung" ist ein hartes Wort!
>
> Ausbeutung hat keine abstrakte Konsistenz - Ausbeutung ist eine reale
> Tatsache.

Ja, aber im Wesentlich ein "Schimpfwort" für Arbeitsteilung, am 
häufigsten von Arbeitsunwilligen gebraucht.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Self-Made schrieb:
>> Ausbeutung ist eine reale
>> Tatsache.
>
> Ja, aber im Wesentlich ein "Schimpfwort" für Arbeitsteilung, am
> häufigsten von Arbeitsunwilligen gebraucht.

Korrekt. Ich bin Angestellter, habe also ein unselbständiges 
Arbeitseinkommen, trotzdem fühle ich mich in keiner Weise "ausgebeutet".

Autor: Bernd (Gast)
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@ Ingenieur

Das sind - im Sinne der kapitalistischen Ausbeutung - die besten 
Abhängigen.

@ Self-Made

Die, die es verdrängen und/oder auf anderere projizieren und diese 
diffamieren, sind dem Kapital natürlich auch hochwillkommen.

Autor: UBoot-Stocki (Gast)
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"Lieber eine Stunde über Geld nachdenken als eine Stunde für Geld 
arbeiten" (John D. Rockefeller) fand ich, als ich ihn 2012 zum ersten 
Mal las, einen blöden Spruch. Heute bin ich der Ansicht, dass es die 
wichtigste "Regel" auf dem Weg hin zur finanziellen Unabhängigkeit ist.

Peter P. schrieb:
> wie viele Stunden sind
> dazu Pi mal Daumen notwendig eurer Meinung nach?

Meine Antwort dazu: Soviel wie Du(!) eben brauchst. Dazu fällt mir dann 
noch Warren Buffett ein: "Rule No.1: Never lose money. Rule No.2: Never 
forget rule No.1."

Autor: ohne Account (Gast)
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> Ja Risiko gibt es bei jeder Unternehmung und es lässt sich nie
> ausschließen. Deshalb ist die Rendite auch höher als wenn man nichts
> macht.
das ist natürlich richtig: je höher das Risiko desto höher die mögliche 
Rendite.

> Aber Mietnomaden in dieser Form sind doch eher selten.
Jein, die Extremnomaden würde ich mal außer Acht lassen - in der Regel 
hat der Mieter ja auch Geld zu verlieren, wenn er nicht ein Dauerhartzer 
ist.
Allerdings ist das Mietrecht eher pro Mieter und damit gerade für Dich 
als privater Vermieter mit versteckten Risiken versehen.
Es gibt Fälle, da kann der Besitzer jahrelang die vermietete Wohnung 
nicht betreten, usw., usw.
Insofen muß man abwägen, ob der Mehrgewinn an Rendite das Risiko 
wirklich wert ist.
Du kannst natürlich auch Glück haben.

> Beim Arbeitsplatz ist
> es umgekehrt. Da muss ich hoffen, dass ich genommen werde, weil noch
> über 100 andere die Stelle wollen. Und muss hoffen, dass ich nicht
> "abgebaut" werde weil ich von dem einen Arbeitgeber abhängig bin.
völlig richtig - deswegen sollte man ja auch nach Alternativen suchen.

> Die großen Immobiliengesellschaften mögen eine höhere Rendite und/oder
> geringeres Risiko haben als ich, wegen Synergieeffekten. Aber sie haben
> auch mehr Kosten um ihren Wasserkopf zu finanzieren.
richtig, aber Du kannst Dich beteiligen und hast damit noch weniger 
Risiko.
Wenn Dein Mieter z.B. einen kapputen Wasserhahn, etc. moniert bleibst Du 
jedesmal an den Kosten hängen. Die Vermiet-GmbHs erhöhen dann einfach 
mal im Rahmen einer Modernisierung die Miete und legen so die Kosten um 
- das kannst Du nicht so einfach.
Es hängt also stark vom Mieter ab.

> Ja jedem das Seine. Würde ich auch so machen wenn ich den Traumjob
> hätte. Aber wenn ich als Ingenieur unter 40k verdiene und das auch mit
> Weiterbildungen nicht bessern kann, suche ich mir andere Wege.
ganz genau - nur Aktien sind mir im Gegensatz zu Immobilien wesentlich 
lieber .... aber jedem das Seine.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Richtig!
> Aktien auf Kredit ist eh keine gute Idee.
Bei der heutigen Zinslage ist es fast schon Dummheit das nicht zu 
machen!
Selbst bei einer moderaten Dividende lohnt sich das immer.

Autor: Le X. (lex_91)
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ohne Account schrieb:
>> Richtig!
>> Aktien auf Kredit ist eh keine gute Idee.
> Bei der heutigen Zinslage ist es fast schon Dummheit das nicht zu
> machen!

Machst du das?
Wenn ja, von welchen Beträgen sprechen wir hier?

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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Bei der Diskussion Immobilien/Aktien merkt man sehr schön, daß der 
menschliche Entscheidungsprozeß offenbar wirklich so wie von einigen 
Forschern postuliert aus irgendeiner Gefühlsregion im Hirn kommt und auf 
dem weg nach draußen dann rationalisiert wird.

Am meisten finde ich lernt man daraus, welche Risiken die Leute bei der 
jeweils von ihnen ungeliebten Anlageform aufzählen, nicht das was sie 
bei der bevorzugten kleinreden. Dann hat man recht schnell qualitativ 
alles erfaßt, was passieren kann.

Fehlt noch die Gewichtung, also das reale Eintrittsrisiko.

Und das dürfte mangels statistischer Masse niemand errechnen können. 
Versicherungsmathematiker können es, Banker teilweise, Konzerne wie 
Vonovia haben wohl auch eine ausreichend breite statistische Basis. Aber 
die wirken den Risiken dadurch entgegen, daß sie selbst mit windigen 
Nebenkostenmodellen die Mieter stärker betrügen, als selbst die 
unanständigsten davon zurückbetrügen können 
(https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vonovia-mieter-wehren-sich-wegen-dubioser-abrechnungen-a-1259916.html)

Prinzipiell hat man bei Aktien an anfallenden Prozeßschritten nur Kauf, 
Verkauf und in ganz seltenen Fällen (die sich mittlerweile allerdings 
häufen) durch kriminelle Vorstände wie Winterkorn, Middelhoff noch die 
Möglichkeit bzw. Notwendigkeit, einen Rechtszug zu führen, um einen 
schuldhaft verursachten Verlust ersetzt zu bekommen.

Bei Immobilien hat man dagegen einen ganzen Stall an notwendigen 
Aktionen und ist bei allen auf die korrekte Mithilfe anderer Leute 
angewiesen, die an einem verdienen. Notar, Banker, Handwerker, 
Versicherungsvertreter. Dennoch muß man sich in allen Bereichen 
ausführlich einarbeiten, um wenigstens die Grundlagen zu verstehen ("Was 
geht mich das kaputte Dach im Mehrfamilienhaus an, ich habe doch eine 
Erdgeschoßwohnung gekauft?")

Da man jedoch am Anfang immer Lehrgeld zahlt, und man regelmäßig einen 
Anfang hat in Form einer bisher noch nicht aufgetretenen Besonderheit, 
scheint mir die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, genauso regelmäßig 
übervorteilt zu werden.

Funktionieren tut das ganze nicht bei Leuten, die überdurchschnittlich 
viel Ahnung hätten, sondern die überdurchschnittlich gut mit Menschen 
umgehen, genauer sie führen bis manipulieren können. Neulich kam erst 
die Doku über Manni Schmider (Flowtex.) Wenn man es schafft, einen Stall 
von wohlwollenden Leuten um sich zu vereinen, vom Banker bis zum 
Hausmeister, der nebenher solide schwarz arbeitet, dann muß man selbst 
in der Tat nichts mehr tun außer die Cocktails schlürfen, bevor das Eis 
in der karibischen Sonne aufgetaut ist.

Aber gerade daher dürften, um einen Hauch von forennah zu werden, weder 
Elektrotechniker noch Informatiker fürs Immobiliengeschäft übermäßig 
geeignet sein. Weil da einfach niemand gelernt hat, daß ein Widerstand 
eigennützig seinen Wert ändert, wenn keiner zuschaut.

Ein Stück weit muß man ein "Machertyp" sein, der rechtzeitig 
erfährt(wofür man bereits im Vorfeld die Weichen gestellt haben muß), 
daß der eingesetzte Handwerker gerade Mist baut und es dann noch mit 
einem geharnischten Anruf (man sitzt ja gerade auf den Malediven, oder 
zwei Bundesländer weiter bei einem Notartermin) schafft,den Schaden 
abzuwenden.

Der von mehreren oben erwähnte Immobilientagebüchler hat das Foto mit 
dem Mietferrari immer noch drin. Und seine direktimportierte 
kolumbianische Freundin (mittlerweile glaube ich Ehefrau) erinnert mich 
an die Ostblockdamen, mit denen sich ein Bekannter von mir umgibt 
(zufälligerweise ebenfalls im Immobiliengeschäft und ebenfalls in armen 
Ländern auf Gespielinnenschau). Weil da soviel wirtschaftliches und 
sprachliches/geistiges Gefälle ist, daß keine fundierte Kritik zu 
erwarten ist, das vertragen manche Leute nämlich nicht.

Zu den 2 Millionen bzw. 50 Objekten, die der Internetimmobilist kaufen 
will, hat er selber mal gesagt, wenn ihm sein Modell (andere nennen 
sowas Schneeballsystem) um die Ohren fliegt, macht er halt 
Privatinsolvenz. Für seine angegebenen 100-150000 Franken Einkommen im 
Jahr aus seiner abhängigen Erwerbsarbeit finde ich das ein gehöriges 
Risiko, mit z.B. 40 oder 50 Jahren statt mit einer einfach nur 
angesparten halben oder ganzen Million mit 0 bzw. 7 Jahre mit Schulden 
dazustehen. Und daß SAP immer noch läuft wie blöde, anstatt längst durch 
irgendwas vernünftiges abgelöst worden zu sein, und er daher überhaupt 
diese Kohle verdienen kann, anstatt durch ein indisches Callcenter 
ersetzt worden zu sein, ist auch eher Zufall als von ihm vorhergesehen.

: Bearbeitet durch User
Autor: ohne Account (Gast)
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Machst du das?
ja klar

> Wenn ja, von welchen Beträgen sprechen wir hier?
Frag doch Deine Bank nach den Konditionen.

Autor: ohne Account (Gast)
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> Da man jedoch am Anfang immer Lehrgeld zahlt, und man regelmäßig einen
> Anfang hat in Form einer bisher noch nicht aufgetretenen Besonderheit,
> scheint mir die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, genauso regelmäßig
> übervorteilt zu werden.
Risiko gibt es immer. Verlust kann man zu einem gewissen Grad noch 
steuerlich abschreiben.
Wo ist das Problem?


> Für seine angegebenen 100-150000 Franken Einkommen im
> Jahr aus seiner abhängigen Erwerbsarbeit finde ich das ein gehöriges
> Risiko, mit z.B. 40 oder 50 Jahren statt mit einer einfach nur
> angesparten halben oder ganzen Million mit 0 bzw. 7 Jahre mit Schulden
> dazustehen.
Du kannst ja auch indirekt in Immobilienaktien investieren, dann ist das 
Risiko weitaus geringer (und die Rendite eben auch).
Was das lohnabhängige lebenslange Erwerbseinkommen anbelangt scheint das 
für Dich offenbar der natürlichste Weg der Welt zu sein, daß man so mit 
50k anfängt, um dann mit 67 Jahren mit 300k aufzuhören?
Glaub mal weiter an den Weihnachtsmann!

Autor: Heinrich (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Korrekt. Ich bin Angestellter, habe also ein unselbständiges
> Arbeitseinkommen, trotzdem fühle ich mich in keiner Weise "ausgebeutet".

Herzlichen Glückwunsch zur Sklaverei. Das System hat sich bei dir 
gefestigt. Das Ziel wurde erreicht. Der Sklave merkt nicht mehr, dass 
sie versklavt werden. Da wären sogar die Römer neidisch und hätten mit 
so einem System immer noch existiert.

Autor: qwertz (Gast)
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> Bekommt man für eine Immobilie
> einfacher Kredit als für Aktienkäufe?

Natürlich bekommt man für eine Immobilie einfacher einen Kredit. Die 
Zinsen sind niedriger und in vielen Fällen ist sogar eine 100% 
Finanzierung möglich. Die Banken wissen warum.

Autor: Kastanie (Gast)
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Heinrich schrieb:
> Ingenieur schrieb:
>> Korrekt. Ich bin Angestellter, habe also ein unselbständiges
>> Arbeitseinkommen, trotzdem fühle ich mich in keiner Weise "ausgebeutet".
>
> Herzlichen Glückwunsch zur Sklaverei. Das System hat sich bei dir
> gefestigt. Das Ziel wurde erreicht. Der Sklave merkt nicht mehr, dass
> sie versklavt werden. Da wären sogar die Römer neidisch und hätten mit
> so einem System immer noch existiert.

Heinrich,
wer oder was in aller Welt hat denn dein Hirn so massiv geschädigt?

Autor: Le X. (lex_91)
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Heinrich schrieb:
> Herzlichen Glückwunsch zur Sklaverei. Das System hat sich bei dir
> gefestigt. Das Ziel wurde erreicht

Soll es etwa für jeden erstrebenswert sein, sich mit seinem eigenen 
1-Mann-Betrieb selbstständig zu machen?
Das ganze Risiko selbst tragen, sich mit Kunden, Staat, Vorschriften und 
Finanzamt rumplagen?

Ne du, da lass ich mich lieber gut bezahlen für Arbeit die mir Spaß 
macht.
Nebenbei genieße ich die guten Strukturen, die Boni, das vorbildlich 
eingerichtete klimatisierte Büro etc.pp.
Und natürlich die geregelten Arbeitszeiten mit Stundenkonto.

Wie weit hat dich denn dein Hass auf deinen AG bisher gebracht?
Wurde dadurch irgendwas besser für dich?

Autor: Heinrich (Gast)
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Le X. schrieb:
> Wie weit hat dich denn dein Hass auf deinen AG bisher gebracht?

Was denn für ein Hass? Wer sagt, dass ich weit im Leben kommen will? 
Mein Arbeitgeber ist in meinem Leben nur eine Randerscheinung, der ich 
keinen Wert beimesse. Meine Prioritäten sind in meinem Privatleben zu 
finden.

Le X. schrieb:
> Wurde dadurch irgendwas besser für dich?

Ja es wurde alles besser. Versuche dich nicht mal über deinen Beruf zu 
definieren und mache Dienst nach Vorschrift. Du wirst merken, wie es dir 
mental und körperlich besser gehen wird. Die Arbeit hat dann nur noch 
einen geringen Stellenwert im Leben.

MfG

Autor: Wollvieh W. (wollvieh)
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ohne Account schrieb:
>> Da man jedoch am Anfang immer Lehrgeld zahlt, und man regelmäßig einen
>> Anfang hat in Form einer bisher noch nicht aufgetretenen Besonderheit,
>> scheint mir die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, genauso regelmäßig
>> übervorteilt zu werden.
> Risiko gibt es immer. Verlust kann man zu einem gewissen Grad noch
> steuerlich abschreiben.
> Wo ist das Problem?

Wie man es dreht und wendet, es drückt die Rendite. Das erhöhte Risiko 
bleibt aber. Gäbe es noch Papiere wie einst Bundesschatzbriefe mit 7-9%, 
würde niemand an Immobilien auch nur denken.

> Was das lohnabhängige lebenslange Erwerbseinkommen anbelangt scheint das
> für Dich offenbar der natürlichste Weg der Welt zu sein, daß man so mit
> 50k anfängt, um dann mit 67 Jahren mit 300k aufzuhören?
> Glaub mal weiter an den Weihnachtsmann!

Mit 100k Jahreseinkommen hat man mit 50 eine Million gespart, ohne sich 
zu verrenken, und kann davon dann bis zum Lebensende leben. Wenn auch 
dank künstlicher Nullzinsen nur von der Substanz und nicht vom Ertrag.

Daraus mit einem Irrsinnsaufwand neben der Erwerbstätigkeit (nämlich ein 
Nebenjob "Vollzeitimmobilienaquisiteur und -Verwalter") 2 Millionen zu 
machen, kann man tun, aber mir erscheint es etwas wackelig, trotz 
doppeltem Aufwand komplett auf 0 abstürzen zu können.

Autor: Le X. (lex_91)
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Heinrich schrieb:
> Versuche dich nicht mal über deinen Beruf zu definieren und mache Dienst
> nach Vorschrift.

Mach ich doch.
Ich tue das wofür ich bezahlt werde, in der Zeit in der ich bezahlt 
werde.
Und wenn ich mal mehr tue (z.B. Projektverantwortung übernehmen) lass 
ich mich besser bezahlen.
Wenn mal zuviel Arbeit da ist melde ich das, dann obliegt es meinem 
Vorgesetzten das geregelt zu kriegen.
Das hat bis jetzt ganz gut geklappt.

Ich verstehe also weiterhin nicht, wieso man die "Sklaverei akzeptiert" 
hat, nur weil man gerne Angestellter ist. Für das Gros hat das 
Angestelltendasein mehr Vor- als Nachteile.
Kannst du das bitte näher ausführen?

Autor: ohne Account (Gast)
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> Wie man es dreht und wendet, es drückt die Rendite. Das erhöhte Risiko
> bleibt aber. Gäbe es noch Papiere wie einst Bundesschatzbriefe mit 7-9%,
> würde niemand an Immobilien auch nur denken.
gibt es doch; nur suchen mußt Du schon selber.

> Mit 100k Jahreseinkommen hat man mit 50 eine Million gespart, ohne sich
> zu verrenken, und kann davon dann bis zum Lebensende leben. Wenn auch
> dank künstlicher Nullzinsen nur von der Substanz und nicht vom Ertrag.
???
Bist Du Beamter mit Jobgarantie bis zur Rente mit 67?
Könnte ja auch sein, daß Du z.B. mit 50 entlassen wirst und Dein 
Lohneinkommen dann erst einmal 0 Euro statt 100k beträgt.?
Oder Du erreichst die 100k erst gar nicht bzw. wirst zum Seiteneinstieg 
mit 40k genötigt, usw.
Dann stimmt Deine komische Rechnung schon nicht mehr und dieser Fall ist 
gar nicht so selten.

> Daraus mit einem Irrsinnsaufwand neben der Erwerbstätigkeit (nämlich ein
> Nebenjob "Vollzeitimmobilienaquisiteur und -Verwalter") 2 Millionen zu
> machen, kann man tun, aber mir erscheint es etwas wackelig, trotz
> doppeltem Aufwand komplett auf 0 abstürzen zu können.
Wenn Du Dein lohnabhängiges Einkommen als Festung in der Brandung 
ansiehst, brauchst Du Dir natürlich keinerlei weitere Gedanken zu 
machen.

Autor: ohne Account (Gast)
Datum:

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> Und wenn ich mal mehr tue (z.B. Projektverantwortung übernehmen) lass
> ich mich besser bezahlen.
hört sich an als ob Du ein Selbstständiger bist bzw. eine 
Sonderstellung.
In einem regulären Arbeitsverhältnis wird das vorher im Arbeitsvertrag 
festgelegt und Du hast nix zu bestimmen - der Arbeitgeber bestimmt was 
Sache ist, nicht Du.

> Wenn mal zuviel Arbeit da ist melde ich das, dann obliegt es meinem
> Vorgesetzten das geregelt zu kriegen.
> Das hat bis jetzt ganz gut geklappt.
Du Glücklicher.

> Ich verstehe also weiterhin nicht, wieso man die "Sklaverei akzeptiert"
> hat, nur weil man gerne Angestellter ist. Für das Gros hat das
> Angestelltendasein mehr Vor- als Nachteile.
Du hast nur einen Vorteil und das ist die Krankenversicherung und ggf. 
noch die vereinfachte Steuererklärung.
Du schließt von Deinem Arbeitsverhältnis auf alle anderen - das ist 
grundlegend falsch bzw. unredlich.

> Kannst du das bitte näher ausführen?
Sowohl Ingenieur als auch Du scheint ein besonderes 
Arbeitnehmer-Arbeitsverhältnis zu haben ... anders ist sowas nicht mehr 
zu erklären - das ist jedenfalls kein normales Arbeitnehmerverhältnis wo 
vieles auf der Kippe steht und Stress statt Hobbyarbeit vorherrscht.

Autor: Le X. (lex_91)
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ohne Account schrieb:
> eine Sonderstellung.
> In einem regulären Arbeitsverhältnis wird das vorher im Arbeitsvertrag
> festgelegt und Du hast nix zu bestimmen - der Arbeitgeber bestimmt was
> Sache ist, nicht Du.

Echt jetzt?
Ist bei dir jeder Fitzelhandgriff im Arbeitsvertrag festgelegt?
Bei mir steht da drin dass ich Software-Entwickler bin, weiter wird noch 
großzügig festgelegt was ein SWE macht und welche Tools er so benutzt.
Ich kenn das nur so dass die relativ allgemein formuliert sind.

Projektleitung, Systemarchitekturen und so Zeugs gehört da nicht dazu.
Aber wir sind ja keine Maschinen. Da kann man mit dem Chef ganz normal 
drüber reden ob man sich mehr Verantwortung zutraut und ob man das 
machen möchte.
Dadurch hat man natürlich auch bessere Karten in der nächsten 
Gehaltsrunde.

Will man das nicht machen dann wird einen der Chef auch nicht dazu 
zwingen.
Mit einem PL der garkeinen Bock drauf hat ist ihm schließlich auch nicht 
gedient.

Ich denke generell dass man einfach mehr miteinander reden sollte.
Es liesen sich so viele zwischenmenschliche Probleme lösen wenn man 
einfach mal vernünftig miteinander redet.
Das ist allemal besser als den Chef als Feind zu betrachten, jeden Ärger 
still in sich hineinzufressen und mit 40 ein miesepetriger, sturer Bock 
zu sein.

ohne Account schrieb:
> Du hast nur einen Vorteil und das ist die Krankenversicherung und ggf.
> noch die vereinfachte Steuererklärung.

Naja, also mal ehrlich: fallen dir nicht auf Anhieb 10 hässliche Dinge 
oder mehr ein um die du dich als angestellter Entwickler nicht kümmern 
musst? Also mir schon.
Kundenakquise, Vertragsrecht, Recruiting und Mitarbeiterführung, um nur 
mal das Offensichtlichste zu nennen.

: Bearbeitet durch User
Autor: ohne Account (Gast)
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> Echt jetzt?
> Ist bei dir jeder Fitzelhandgriff im Arbeitsvertrag festgelegt?
Es gibt ja auch noch Arbeitsanweisungen, denen Du Folge leisten mußt.
Wenn das bei Dir niemand kontrolliert, Klasse Unternehmen kann ich da 
nur sagen.

> Ich kenn das nur so dass die relativ allgemein formuliert sind.
also ich nicht.
Du hast wirklich Glück.

> Will man das nicht machen dann wird einen der Chef auch nicht dazu
> zwingen.
> Mit einem PL der garkeinen Bock drauf hat ist ihm schließlich auch nicht
> gedient.
Wahrscheinlich bist Du noch jung an Jahren - aber die Druckmomente 
werden schon noch kommen.

> Das ist allemal besser als den Chef als Feind zu betrachten, jeden Ärger
> still in sich hineinzufressen und mit 40 ein miesepetriger, sturer Bock
> zu sein.
Wenn Du mal arbeitslos werden solltest, wirst Du vieles anders sehen - 
das kann ich Dir garantieren.


> Naja, also mal ehrlich: fallen dir nicht auf Anhieb 10 hässliche Dinge
> oder mehr ein um die du dich als angestellter Entwickler nicht kümmern
> musst?
Bedenke, es gibt immer noch eine jüngere Generation nach Dir und die 
kann das vielleicht genauso gut und verursacht weniger Sozialkosten für 
den Arbeitgeber. Du bist dann nur noch 2. oder 3. Wahl.
Das kann schnell mal passieren.
Wenn Du Pech hast, wirst Du eben nicht mehr im Sahnesegment landen - 
sondern in einem der vielen Schrottsegmente: Kundenakquise, 
Vertragsrecht, Recruiting und Mitarbeiterführung, Verkauf ): usw.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Paul schrieb:
> Reinhard S. schrieb:
>> Das haben schon 1990 viele probiert und die Hütten stehen immer noch
>> leer, inzwischen halt verfallen. Abgesehen davon, das die Methode ja nun
>> kein Geheimrezept ist.
>
> Ja irgendwo in der Pampa. Geh mal nach Leipzig oder Dresden.

In Leipzig gibts jenseits des Hochglanz-Zentrums auch genug Ruinen. Aber 
wenn man die Straßen und Schienen dort sieht ist das nicht überraschend.

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