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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Tablet für handschriftliche Notizen im Studium


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Autor: Pascal (Gast)
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Moin Leute,
benutzt ihr noch Papier für Notizen im Studium, oder gehört ihr auch zu 
den glücklichen Ipad oder Surface-Besitzern, die flüssig 
handschriftliche Notizen aufzeichnen können?

Ich suche abseits dieser beiden überteuerten Tablets/Convertibles eine 
bezahlbare Lösung, um ganz einfach nichts weiter zu machen, als kurze 
Texte oder Skizzen in mein Tablet zu hacken, ohne dass es zu großen 
Aussetzern in den Linien kommt.

Alle meine Bekannten (außer denen mit Ipad/Surface) jammern, dass ihre 
Notizapps unbrauchbar laggen. Liegt das am Tablet, am Stift, oder an den 
installierten Apps?

Könnt ihr eine bezahlbare Lösung um die 200€ empfehlen?

Danke
Pascal

Autor: a123 (Gast)
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Ja, Schreibblock und Schreiberling. Kostet sogar noch deutlich weniger 
als die EUR 200 und funktioniert ganz ohne Verzögerung. Einfach einmal 
ausprobieren.

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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Ja.
Eine Vorratspackung Oxford-Blöcke und dazu einen guten Druckbleistift 
(z.B. rotring rapid Pro) mit weichen Minen. Für 200 Euro bekommst du 
sehr viele Blöcke und Bleistiftminen.
Da surft der förmlich drüber, so macht Schreiben Spaß. Meinen habe ich 
mir im 1. Semester gekauft - sieben Jahre später liegt er im Büro im 
Schreibtisch. Einzige Abnutzungserscheinung: Der Schriftzug 
rotring-rapid-pro zeigt vom Angrabbeln ganz kleine Risse.

Das ist 'ne Investition fürs Leben. Außerdem trainiert das die 
Handschrift, verbessert die Schreibgeschwindigkeit (nützlich für 
Meetings), die Schönschrift (nützlich, wenn's andere lesen sollen) und 
ein edler Druckbleistift macht auch optisch was her.

Im Gegensatz dazu ist ein Tablet nach sieben Jahren veraltet.

(Nebenbei ist die Ablenkungsgefahr am Tablet um ein Vielfaches höher... 
bis auf einen Studenten sind alle aus der Tabletfraktion in meinem 
Studiengang ausgesiebt worden.)

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Ich benutze seit Jahren das X201 Tablet. Ich würde es aus bestimmten 
Gründen nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, aber ich schreibe und 
male sehr viel auf dem Ding (ich benutze hauptsächlich Xournal, aber 
auch viele andere Programme) und bin damit sehr zufrieden. Ich denke mal 
ich werde bei der nächsten Neuanschaffung wieder auf ein Thinkpad mit 
Touchscreen setzen.

Autor: Gaaast12234 (Gast)
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Ich hatte erst ein TP Yoga dann ein Surface 4.

Mega gut, immer alles dabei, alle Skripte alle Unterlagen.
Kann man alles in One Note mitschreiben.

Ich hab aber meist PDF Annotator genutzt, kann man direkt das Skript mit 
durchgehen, leere Seite einfügen und dort alles mitschreiben.

Autor: Galter Gaffee (Gast)
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Im Spielwarengeschäft gibt es in der Kleinkindabteilung so ne Art "ewige 
Maltafel" auch als Zaubertafel bekannt: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Zaubertafel

gabs auch schon ähnlich vor 50 Jahren, da war es Folie auf 
Buttorbrotpapier auf gewachsten Hintergrund. Damit kann mal wunderbar 
Skizzen machen, abfotografieren, freiwischen ...

Oder ganz simpler, Opas Schiefertafel:
https://nat.museum-digital.de/data/owl/images/201311/18192702295.jpg

Autor: Erfolgreicher Absolvent (Gast)
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Brauchst du alles nicht.

Die besten bei uns im Studium saßen nur mit Block und Stift in der 
Vorlesung.

Die mit den dicken iPads waren oft die LowPerformer.

Autor: Buppie's World (Gast)
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willkommen im Neuland - an den Beiträgen sieht man, das D-Land ist tief 
in den 90ern stecken geblieben, Digitalisierung wird wie einst 
Industrialisierung wahrgenommen
https://de.wikipedia.org/wiki/Luddismus

geh zu Saturn etc, probier aktuelle Geräte aus,
je früher du die Inhalte digitalisiert desto flexibler bist du beim 
Lernen und Spickzettelvorbereiten - ja, das gehört zum Lernen dazu, ob 
man sie verwendet ist andere Frage ;-)

Autor: Random .. (thorstendb) Benutzerseite
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Am besten lernt man, wenn man das Tafelbild selbst mit Papier&Stiften 
abmalt. Neben Füller und Bleistift habe ich besonders gerne die bunten 
Stabilos benutzt. Und alle 3 Tage musste ich die lange Lamy Patrone 
nachfüllen :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Random .. schrieb:
> Am besten lernt man, wenn man das Tafelbild selbst mit Papier&Stiften
> abmalt.

Und warum lernt man damit dMn besser, als wenn man Tablet&Stift benutzt?

Autor: Thomas (Gast)
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Bei der Menge die wir an der Uni zu schreiben hatten, wäre jedes Display 
durchgeschrieben und jeder Displaystift bis auf wenige Zentimeter 
heruntergeschrieben. Nichts geht über Papier und Kuli, da kommt kein 
iPad oder Surface mit!

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Also ich habe einen Großteil meines Studiums auf dem Tablet geschrieben. 
Display ist noch da, Stift auch.

Beitrag #5911800 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5911803 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Raph (Gast)
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Zu meiner Studienzeit habe ich den Leerer* gefragt ob ich mit der 
Digicam Fotos machen darf. Bevor die Tafel gewischt wurde machte ich ein 
Bild. Interessante Dinge habe ich auf einem A5-Block verewigt und daheim 
gescannt.

*zum Spaß. Hätte auch Dutzend scheiben können. Na, wer lässt sich 
triggern? :)

Autor: Rainer S. (enevile)
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Autor: Olaf (Gast)
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> Könnt ihr eine bezahlbare Lösung um die 200€ empfehlen?

Ich hab einfach mal Graffity gelernt (dafuer braucht man so 1-2h) und 
kann seitdem auf jedem Androiddevice schreiben. Es gibt dafuer einen 
extra Tastaturtreiber. Wie auf dem guten alten Palmpiloten.

> Eine Vorratspackung Oxford-Blöcke und dazu einen guten Druckbleistift
> (z.B. rotring rapid Pro) mit weichen Minen.

Mache ich auch gerne, aber 0.5er Minen in B12 sind in Deutschland schwer 
zu bekommen. Wer aber mal nach Japan kommt sollte die Chance nutzen.
BTW: Man bekommt mittlerweile (Amazon) sogar wieder den Rotring 600. Das 
ist die Nummer 1 unter den guten Bleistiften.

> (Nebenbei ist die Ablenkungsgefahr am Tablet um ein Vielfaches höher...
> bis auf einen Studenten sind alle aus der Tabletfraktion in meinem
> Studiengang ausgesiebt worden.)

Im Prinzip auch meine Erfahrung. Mitschreiben ersetzt nicht das lernen, 
aber wenn man etwas einmal selber von Hand mitgeschrieben hat dann ist 
der Aufwand es hinterher nochmal richtig zu lernen nur noch halb so 
gross.
Ganz besonders wichtig bei komplexeren Diagrammen. Weil man dann nicht 
nur das fertige Diagramm sieht sondern auch noch Erstellungsreihenfolge 
im Kopf hat, in den darin verborgenen Abhaengigkeiten liegt ja auch eine 
Aussage.


Was mich in dem Zusammenhang interessieren wuerde, es gibt ja auch 
Tafeln wo man von Hand drauf schreibt und die dabei gleichzeitig das was 
man schreibt einscannen. Hat sowas schon mal jemand genutzt und kann was 
dazu sagen?

Olaf

Autor: mahwe (Gast)
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Mein tip aber wichtig prof erlaubnis einholen.
Wir hatten einige die schneller schreiben reden konten oder durch aktive 
beamer folien durchzappen konnten als das man schreiben konnte.
Deswegen kümmerte sich zwei um ne Audioaufzeichnung, zwei haben das 
notiert was er sagte und drei haben das von der Tafel abgepinnt.
Danach ne Kopie gemacht und man hatte alles wichtige.
Manuelles mitschreiben der prof Kommentare da Audioaufzeichnungen 
manchmal nicht alles mitbekommen und die Daten manuell synchronisiert 
werden müssen zwischen powerpoint,tafelanschrieb,..

Autor: Galter Gaffee (Gast)
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Buppie's World schrieb:
> willkommen im Neuland - an den Beiträgen sieht man, das D-Land ist tief
> in den 90ern stecken geblieben

Nö, an der Statistik sieht man das .de schon gut im 
Digitalisirierungszeitalter angekommen ist:
https://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/internetsucht-untersuchung

China dagegen steckt bezüglich der "Salonfähigkeit" typischer 
Digitalisierungsphänomäne noch im Dritten Reich fest:
Youtube-Video "Web Junkie - Computersucht 2015 DOKU"

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

In Bezug auf Langzeitarchivierung kann ich derweilen auch sagen, dass es 
deutlich einfacher ist, mal in den Umzugskarton mit den Ordnern mit den 
kuli/bleistiftbeschriebenen Karoblaettern zu gucken, als die 3.5" 
Floppies mit den .arj Archiven drauf (was da halt Stand der Technik war) 
zu lesen...

Gruss
WK

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Dergute W. schrieb:
> In Bezug auf Langzeitarchivierung kann ich derweilen auch sagen, dass es
> deutlich einfacher ist, mal in den Umzugskarton mit den Ordnern mit den
> kuli/bleistiftbeschriebenen Karoblaettern zu gucken, als die 3.5"
> Floppies mit den .arj Archiven drauf (was da halt Stand der Technik war)
> zu lesen...

Ich für meinen Teil bevorzuge es, mein Xournal-Dokument oder das PDF 
schnell vom NAS zu öffnen und fertig. Statt aufstehen, auf den Dachboden 
gehen, um einen Karton nach Ordner zu durchsuchen. Auch Privat und im 
Job ist es einfach angenehm, wenn man sich das erstmal angewöhnt hat. 
Ich kann die Notizen einfahc mit in den Projektordner oder ins 
Repository legen und hab es da und dann, wenn und wo ich es brauche.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> In Bezug auf Langzeitarchivierung kann ich derweilen auch sagen, dass es
> deutlich einfacher ist, mal in den Umzugskarton mit den Ordnern mit den
> kuli/bleistiftbeschriebenen Karoblaettern zu gucken, als die 3.5"
> Floppies mit den .arj Archiven drauf (was da halt Stand der Technik war)
> zu lesen...
>
> Gruss
> WK

Ich hab das alles mittlerweile weggeschmissen, ist doch nur unnötiger 
Ballast. Auch wenn damals viel Arbeit drin steckte, braucht solche 
Mitschriften doch später niemand mehr, wenn die Klausur bestanden und 
das Studium erfolgreich absolviert wurde.

Beitrag #5911844 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5911861 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mähdorn (Gast)
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Bei uns gab es damals eine interessante Korrelation: Leute die ein 
Verlängerungskabel für ihr Notebook mitbrachten, waren nach 4 Semester 
alle exmatrikuliert ;-)

Beitrag #5911867 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5911871 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5911872 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ingenieur (Gast)
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Md M. schrieb im Beitrag #5911871:
> Ich an seiner
> Stelle wär auch ernüchtert durch diesen thread.

Ich an seiner Stelle würde aus den Rückmeldungen den Schluss ziehen, 
dass ich mir das Geld für so einen Schnickschnack spare, und auf den 
guten alten Papierblock mit Stift setze. Problem gelöst.

Beitrag #5911879 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Ingenieur schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Ich an seiner
>> Stelle wär auch ernüchtert durch diesen thread.
>
> Ich an seiner Stelle würde aus den Rückmeldungen den Schluss ziehen,
> dass ich mir das Geld für so einen Schnickschnack spare, und auf den
> guten alten Papierblock mit Stift setze.

Hat er ja. Allerdings nicht wegen den Rückmeldungen, die du 
wahrscheinlich meinst (zurecht nicht). Und dabei hat er möglicherweise 
ein paar Dinge nicht bedacht oder übersehen, aber das ist nur meine 
Meinung.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5911886 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5911889 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Der Unterschied zwischen High und Lowperformern:

Der Prof kommt zum Hörsaal rein und sagt „Guten Morgen“.

Die Lowperformer schreiben natürlich mit...

Autor: mahwe (Gast)
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Kein Tablet ist in der Lage 16 A4 Seiten beidseitig in ner normalen 
Mathevorlesung mitzuschreiben. Alle die ich kenne die es versucht haben 
sind kläglich gescheitert und nutzen wieder Papier. Erkennung ist ja 
mittlerweile gut aber wenn man schnell schreiben muss ist man viel zu 
langsam.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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mahwe schrieb:
> Kein Tablet ist in der Lage 16 A4 Seiten beidseitig in ner
> normalen
> Mathevorlesung mitzuschreiben. Alle die ich kenne die es versucht haben
> sind kläglich gescheitert und nutzen wieder Papier. Erkennung ist ja
> mittlerweile gut aber wenn man schnell schreiben muss ist man viel zu
> langsam.

Leute, das bringt doch nichts. Einstein hätte sicherlich nicht 
mitgeschrieben

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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mahwe schrieb:
> Kein Tablet ist in der Lage 16 A4 Seiten beidseitig in ner normalen
> Mathevorlesung mitzuschreiben. Alle die ich kenne die es versucht haben
> sind kläglich gescheitert und nutzen wieder Papier. Erkennung ist ja
> mittlerweile gut aber wenn man schnell schreiben muss ist man viel zu
> langsam.

Wieso Erkennung? Meinst du Schrifterkennung? Falls ja, darum gehts 
nicht. Guck dir bitte mal das Bild auf der Wiki-Seite zu Xournal an. So 
sieht das bei mir auch aus. Das Schreiben auf solchen Dingern ist völlig 
normal und nicht langsamer als auf Papier. Das ständige Mitschreiben 
fand ich per se lästig, war aber auch nur bei den ganz alten Profs 
nötig. Jüngere haben das selbst digital geschrieben und nach der 
Vorlesung online gestellt. So ist es heute eigentlich überall üblich, 
damit man sich auf die Vorlesung konzentrieren kann. Und direkt in ein 
Skript schreiben zu können, ist einfach praktisch. Wenn das Skript 
ausgedruckt so dick ist wie ein Telefonbuch, erst recht.

Autor: D.M. (Gast)
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Das reMarkable ePaper-Tablet soll sehr gut sein, insbesondere wenn du 
viele Dokumente digital vorliegen hast und annotieren willst. 
Schrifterkennung soll funktionieren. Da bist du dann aber bei 500 Euro.

Notizen in VLen mache ich auch auf Papier, das ich einscanne. Und als 
Nachbereitung übertrage ich den Vorlesungsinhalt dann im 
Frage-Antwort-Stil in eine Lernkartensoftware. Notizen zu Lehrbüchern 
übertrage ich direkt in die Lernkartensoftware. Ich benutze die 
Org-mode-Erweiterung org-drill.

Ich habe noch einen Tolino Page eReader, den gibt es als Studi sehr 
günstig. Auf dem lese ich digitale Lehrbücher, die ich vorher mit 
K2pdfopt am Rand beschnitten habe. Der Bildschirm ist leider zu klein 
und die Auflösung zu niedrig. Die Lehrbücher sind fast immer 
PDF-Dateien, da ist dann entweder die Schrift sehr klein oder man sieht 
nur einen Ausschnitt. Für Normalos ist die winzige Schrift keine Lösung.

Autor: Al-Koholoida (Gast)
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ich habe damals (>10 Jahre) viele Skripte als PDF/DOC/JPG entweder 
kostenlos bekommen oder bei den älteren Semestern gekauft,vorallem wenn 
es wirklich exklusive Sachen waren (alte Prüfungsfragen etc.) ... und 
die besten Profs haben immer sämtliche Unterlagen online zur Verfügung 
gestellt ...

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Al-Koholoida schrieb:
> ich habe damals (>10 Jahre) viele Skripte als PDF/DOC/JPG entweder
> kostenlos bekommen oder bei den älteren Semestern gekauft

Skripte kaufen? WTF?

> vorallem wenn
> es wirklich exklusive Sachen waren (alte Prüfungsfragen etc.)

Bei Scientology studiert? :)

Autor: Digitaler Depp (Gast)
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Md M. schrieb:
> Bei Scientology studiert

Kein Grund, hochnäsig zu werden. Klar, alle doof außer dir. Das Tablet 
ist der heilige Gral.

Manchmal sind Dinge einfach nicht für die Digitalisierung geschaffen.
Zum Beispiel dieser Quark von wegen Mitschriften teilen. Eine Mitschrift 
ist das, was ich aus dem Gehörten und meinem Wissen interessant finde.
A) Jemand anderen interessiert's möglicherweise nicht
B) Jemand anderem fehlt mein Vorwissen und er kann mit dem Schrieb 
nichts anfangen
Und ich wäre schön blöd, meine eigenen Mitschriften danach auszurichten, 
dass andere faule Seppel damit schön lernen können.
Ich digitalisier doch auch nicht meinen Wurstsalat.

Wer in sein Skript schreibt hat selbst schuld, wenn er es nachher (im 
Gegensatz zu eigenen Mitschriften) nicht mitnehmen darf. Ich hab mein 
Skript in der Vorlesung seltenst benutzt - weiß nicht wie es den 
Tabletfans hier geht, aber den Prof verstehen und im Skript lesen 
gleichzeitig geht nicht (Verstehen=!Zuhören). Wer was anderes behauptet 
lügt.

Autor: Mut zur Wahrheit. (Gast)
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Die Digitalisierung darf man nicht den Nullen überlassen

Autor: Gerne auch (Gast)
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Md M. schrieb:
> Random .. schrieb:
>> Am besten lernt man, wenn man das Tafelbild selbst mit Papier&Stiften
>> abmalt.
>
> Und warum lernt man damit dMn besser, als wenn man Tablet&Stift benutzt?
Wenn man sich etwas mit aktueller Gehirnforschung beschäftigen würde, 
dann entdeckte man, daß es einen erheblichen Unterschied zwischen 
digitalem und analogem Schreiben gibt. Es macht sogar einen unfaßbar 
erheblichen Unterschied, ob der Proband im Gehirnscanner in Druckschrift 
oder in altbackener Schönschrift schreibt. Bei Ersterer sind nur einige 
wenige Gehirnregionen aktiv, bei Letzterer hingegen geht ein 
regelrechtes Feuerwerk im Gehirn ab, das ist unglaublich. Ist u.a. 
darauf zurückzufüren, daß bei Schönschrift viel mehr Muskeln koordiniert 
bewegt werden müssen als bei Druckbuchstaben. Dabei werden auch neue 
Neuronenverknüpfungen gebildet, wodurch offenbar der Lerneffekt viel 
größer ist und dadurch viel mehr Wissen "hängenbleibt".
Bei Kindern die Schönschrift lernen bildet das Gehirn sehr viel 
komplexere Strukturen aus. Das beflügelt regelrecht die 
Gehirnentwicklung. Jetzt kann sich jeder einen Reim drauf machen was es 
anrichtet wenn alle Kinder in heutiger Zeit nur noch einfache 
(Druck)Schrift lernen und sogar in der Schule per Verordnung nur noch am 
Computer bzw. Tablet sitzen. Das Gehirn verkümmert regelrecht. Das gilt 
auch für das Studium.
Btw.: Das Wissen über diese Zusammenhänge mit der Gehirnentwicklung gab 
es (mWn) schon vor etwa 150 Jahren, ohne daß man mit heutiger Technik 
diese Nachweise führen konnte.
Also: Nicht alles was neu, chic und modern ist und nach weniger Aufwand 
aussieht muß auch immer gut sein.

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Ich bin frisch mit dem Studium durch und kann rückblickend sagen, dass 
das "Schreibgerät" situationsabhängig ist und sowohl der Schreibblock, 
wie auch das iPad seine Vor - und Nachteile mit sich bringt.

Ein Beispiel:
Jeder, der auch nur mal ansatzweise in eine Vorlesung reimgeschnüffelt 
hat, weiß, in welcher Hektik einem der Stoff um die Ohren fliegt. Ob da 
jetzt bei handschriftlichen Notizen was besser im Gehirn ankommt, sei 
mal dahingestellt. Bei uns war es immer ein "Kampf" überhaupt den 
kompletten Stoff der Vorlesung festhalten zu können.
Wenn man jetzt z.B. noch ein Schaltbild abzeichnen musste und hat sich 
im Eifer des Gefechts verzeichnet, hat man dumm ausgesehen. Beim Tablet 
hat man seinen letzten Arbeitsschritt rückgängig gemacht und der Fehler 
war weg. Mit dem Block und Stift, hat man den ganzen Gulasch gerade 
nochmal zeichnen dürfen. Meistens wurde dann schon das Wichtige 
weggewischt :).
In Sachen Vorlesung bin ich also total für das Tablet.

Wenn man jetzt aber in seiner Studentenbude abends den Stoff wiederholt, 
rechnet Aufgaben und zeichnet Schaltungen in aller Ruhe, bin ich auch 
fest davon überzeugt, dass mit Stift und Papier einiges mehr im Kopf 
hängen bleibt.

Wenn ich nochmal anfangen würde:
Vorlesung -> Tablet
Lernen -> Stift und Papier

Autor: Jemand (Gast)
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Hallo

ein Thread der schön zeigt wie einerseits "gutes" Trollen immer noch 
erfolgreich funktioniert - die richtige Formulierung und etwas 
Lebenserfahrung und minimales Wissen wie die verschiedenen Gruppen 
bezüglich eines Themenbereichs denken und schon ist Stimmung in der 
Bude.

Auch wird schön gezeigt wie sich für jede Meinung die nicht zu absurd 
ist (Flacherdler, Holocaustleugner, Kreationisten bleiben zum Glück 
außen vor) sich eine mindestens eine Studie, oder ein Forschungsergebnis 
das gut zu der jeweiligen Einstellung passt.

Aber "immerhin": So 20% bis 30% haben tatsächlich auf die Frage des TO 
geantwortet und oder allgemein wenigstens etwas nützliches 
(Schreibgeräteempfehlungen den beide Konzepte haben ganz allgemein was 
für sich und wirklich gutes Schreibgerät zu finden ist erstaunlich 
schwer) an Information herübergebracht.

Jemand

Autor: A. M. (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Jeder, der auch nur mal ansatzweise in eine Vorlesung reimgeschnüffelt
> hat, weiß, in welcher Hektik einem der Stoff um die Ohren fliegt. Ob da
> jetzt bei handschriftlichen Notizen was besser im Gehirn ankommt, sei
> mal dahingestellt. Bei uns war es immer ein "Kampf" überhaupt den
> kompletten Stoff der Vorlesung festhalten zu können.

So ist es. Der Zeitfaktor ist nicht zu unterschätzen. Nur einzelne Profs 
nutzen heute nicht/nichtmehr pp. Bei den häufig hohen Folienzahlen, hat 
man oft zeitlich verloren, sobald man beginnt diese abzuschreiben. 
Außerdem werden sie idr. vor der Vorlesung veröffentlicht. In diesem 
Fall ist es weit verbreitet Notizen direkt im "Skript" zu machen 
(Ausdruck/Tablet) und dieses zu erweitern. Etwas anderes macht der Prof 
auch nicht. Sollte die Tafel benutzt werden, ist meistens nur Zeit für 
eine grobe Skizze, wenn man die Erklärung dazu ebenfalls festhalten 
möchte.

Ob man ein Tablet oder Papier benutzt, ist Geschmackssache, Benutze das 
Medium, auf dem du Schneller!, Besser und Angenehmer Schreiben kannst. 
Du hast doch sicherlich Freunde/Verwandte, von denen du ein Tablet für 
ein paar Vorlesungen ausleihen kannst. Probiere es einfach aus.
Ich persönlich komme mit Papier und einem weichen Kugelschreiber gut 
zurecht.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Wenn ich nochmal anfangen würde:
> Vorlesung -> Tablet
> Lernen -> Stift und Papier

Umgekehrt ist es richtig,
während der Vorlesung schnell Gedanken festhalten, gegebenfalls 
arbeitsteilig (einer "stichwortet" den Text mit, ein anderer die 
Schemas/Skizzen) und bei der Nachbereitung der Vorlesung wird das 
ganzesauber am Computer (bspw. Latex) excerpiert und im 
Lesesaal/Internetrecherche mit anderen Lehrtexten abgeglichen. Dabei 
gilt:
"Alles, was man sich nicht innerhalb von 72 Stunden wieder in Erinnerung 
gerufen hat, ist erst einmal weg und muss mehr oder weniger aufwändig 
neu erarbeitet werden. "

https://www.goethe.de/de/spr/mag/21092044.html
https://www.uni-frankfurt.de/64897265/X_Doc_Arbeitstechniken.pdf
https://wissenschafts-thurm.de/vorlesungen-nachbereiten/#Das_Nachbereiten_So_gelingt_der_Einstieg

Das Problem ist, das die meisten Studenten keine Aufarbeitung des 
Vorlesungsstoffes kennen, sondern lediglich alte Klausuren bis zum 
pünktlichen Examenserbrechen repitieren. Dabei ist es wichtig, das 
Gehörte selbstständig zu wiederholen damit es fester Bestandteil der 
Datenbasis im Gehirn wird. Und das funktioniert auch ohne Anwesenheit 
bei der Vorlesung, einfach durch selbsständiges Excerpieren von Skripten 
oder Primärliteratur (Fernstudium, Berufsleben).

Autor: Hendrik (Gast)
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Ich glaube solche Fragen kannst Du hier im Forum vergessen.

In diesem Forum ist das durchschnittalter Ü50. Die Leute die studiert 
haben erinnern sich "an die gute alte Zeit zurück" und genau so war es 
richtig. das sich mittlerweile viel getan hat will man nicht warhaben.
Das heutige Studium ist nicht mit den alten Studiengängen vergleichbar. 
Das habe ich sowohl im Gespräch mit mehreren Dozenten, Professoren und 
Ingenieuren bestätigt bekommen. Auch der Vergleich des Lernstoffs 
(neuer/alter) zeigt dies. Der Stoff ist einfach um ein vielfaches mehr 
geworden während die SWS nur wenig angezogen haben (der Tag hat einfach 
nur 24 stunden :) ).

Das hier tatsächlich noch Schiefertafeln empohlen werden (ich nehme an, 
dass es ein Scherz war, wobei es den Leuten hier durchaus zuzutrauen 
ist) spricht Bände.

Wie du schon beschrieben hast ist das schreiben auf dem Display noch 
recht problematisch bei Android Geräten, da diese meist nur eine normale 
Touch display erkennung haben. Die iPads und Surfaces sind genau für den 
Zweck gemacht, hier schreibt es sich wirklich wie auf dem Papier nur das 
man hier (anders als beim Papier) Dinge editieren, virtuelle Lineale 
oder verschiedene Stifte auf Knopfdruck nutzen kann, was die Effizienz 
noch einmal ankurbelt.

Ich will ja nicht sagen das die ganzen Studenten damals nicht fleissig 
mitgeschrieben haben, jedoch "ging es damals halt nicht besser". Ich 
denke vor ein paar (dutzenden-) Jahren hätte man die gleiche Diskussion 
auch mit Schiefer gegen Papier führen können.

Mein Fazit: Ich selber habe ein iPad genutzt, da mir das Surface zu 
teuer war (und ich die Apple umgebung mag). Ein Kumpel nutzte ein 
Surface was leider jedoch öfters kaputt ging (überhitzung und einmal 
funktionierten die Knöpfe nicht mehr). Der Vorteil beim Surface ist, das 
hier auch normale Software wie Wolfram Alpha bzw. Scilab/Maple darauf 
lief.

Im Apple on Campus store gibt es das iPad für knapp 320. Zwar immernoch 
etwas teurer, aber für mich hat es sich gelohnt.

Auch wenn Du schon nach den ersten 2 Antworten im Thread bemerkt hast, 
dass dies das falsche Forum für deine Frage ist wollte ich dir hier mal 
Antworten. Hoffe es hilft.

Grüße,

Hendrick.

Autor: Walta S. (walta)
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also ich verwende ein iPad pro. Für dich zu teuer aber der Stift 
funktioniert ausgezeichnet. Ein normales iPad geht auch für grobe 
Skizzen. Schreiben tu ich auf einer externen Tastatur - geht schneller 
und ich kann es viel besser lesen :-)

walta

Autor: Walter T. (nicolas)
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Ich habe mir für einen ähnlichen Fall letztes Jahr auch ein Ipad 2018 
"gegönnt", dann aber als unbenutzbar innerhalb der erlaubten 
Rücksendefrist zurück gesendet. Das Notieren ging ganz gut - aber das 
Exportieren in ein editierbares Format an den PC nicht. Außerdem meinte 
Apple, dass es nicht in meinem Ermessensspielraum stehe, welche Dateien 
ich zwischen PC und iPad synchronisieren dürfe. 
Synchronisations-Möglichkeiten gibt es ohne Cloud auch keine 
automatischen (Git, SVN etc.).

Sprich: Apple ist solange gut, wie man sich nicht erlaubt, deren 
Ökosystem zu verlassen.

Android-Tablets mit Stifteingabe gibt es eigentlich nur drei auf dem 
Markt. Ich nutze jetzt das Galaxy Tab S3. Der Nachfolger ist draußen. Es 
gibt noch ein drittes. Alle sind deutlich über 200,- Euro, da doch eher 
Exoten in der Android-Welt. Damit lassen sich PDFs problemlos mit dem 
Stift mit Notizen versehen, Synchronisation mit dem PC geht tadellos 
auch ohne Cloud. Der Nachteil: Die Handballenerkennung ist im Vergleich 
zum iPad deutlich schwächer, d.h. man nimmt eine unnatürliche 
Schreibhaltung an, um die Touch-Fläche beim Schreiben nicht zu berühren. 
Und so gut wie "die eine" Handschrift-Notizen-App auf dem iOs ist keine 
Android App.

Jetzt ist das Tablet mein ständiger Begleiter, aber der Block immer noch 
da. Was weggefallen ist, sind Bücher, Skripte und der Ordner für alte 
Notizen. Der Block ist jetzt nicht mehr kariert, sondern Punktraster. 
Nach "Feierabend" kommen die beschriebenen Blätter in den Einzugscanner 
und sind dann als PDF auf dem Tablet.

Nicht der perfekte Workflow, aber der beste, den ich bislang entwickeln 
konnte.

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Autor: Joe G. (feinmechaniker) Benutzerseite
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Hendrik schrieb:
> In diesem Forum ist das durchschnittalter Ü50. Die Leute die studiert
> haben erinnern sich "an die gute alte Zeit zurück" und genau so war es
> richtig. das sich mittlerweile viel getan hat will man nicht warhaben.

In diesem Satz steckt ein Großteil der Misere. (Lebens)erfahrung lässt 
sich nur bedingt vermitteln und nur selten erfolgreich weitergeben.

Als bekennender Ü50 habe ich in 30 Jahren Lehrerfahrung so fast jede 
technische Revolution im Hörsaal miterlebt. Eine Erkenntnis lautet: 
Studenten mit Laptop, Tablet und anderen Gimmicks sind häufig nach 4 
Semestern exmatrikuliert. Das liegt jedoch nicht an der Technik, sondern 
an der Persönlichkeit des Studenten! Gute Studenten sind mit oder ohne 
Technik gut und schlechte Studenten sind mit Technik nur noch etwas 
schlechter, weil sie zusätzlich abgelenkt sind. Die Frage lautet also 
nicht Papier oder Tablet, sondern wie ist mein Lernverhalten und wie 
kann ich dieses Potential verbessern. Hier ist weniger Technikaffinität 
als gutes Reflexionsvermögen gefragt.
Um abschließend noch eine Lanze für die Ü50 zu brechen. Ich benutze 
selbst ein reMarkable. Keine Ablenkung, kein Internet, kein Mailsystem, 
keine Apps – nur Schreiben pur – und das noch in s/w.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Joe G. schrieb:
> Ich benutze
> selbst ein reMarkable.

Das habe ich mir letztes Jahr auch mal bei einem Kollegen angeschaut. 
Brilliant ist die Ablesbarkeit bei Sonne. Nicht so toll ist die 
Blätter-Geschwindigkeit. Für mich als papiertrainierter 
Durch-blättern-Finder hat das dann den Ausschlag gegen alles mit eInk 
gegeben. Für jemanden, der anders sucht, ist das reMarkable wirklich 
einen Blick wert und in der gleichen Preisklasse wie die oben von mir 
angeführten Tablets.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Digitaler Depp schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Bei Scientology studiert
>
> Kein Grund, hochnäsig zu werden. Klar, alle doof außer dir. Das Tablet
> ist der heilige Gral.

Nein, nicht alle doof, aber zumindest du zumindest nicht in der Lage zu 
verstehen, was andere schreiben. Wo hast du Honchnäsigkeit erkannt? Ich 
habe mich lediglich darüber gewundert, dass man Skripte vom Prof kaufen 
muss. Nichtmal ausgedruckt, sondern als PDF etc. Das ist ungewöhnlich 
und ich habe es scherzhaft kommentiert, was ich durch den Smiley 
verdeutlicht habe. Was genau war daran missverständlich? Und dein 
"heiliger Gral" Quatsch ist ebenfalls völlig fehl am Platz, was soll mir 
das sagen?

Das Problem scheint wirklich das hier zu sein:

Hendrik schrieb:
> Ich glaube solche Fragen kannst Du hier im Forum vergessen.
>
> In diesem Forum ist das durchschnittalter Ü50. Die Leute die studiert
> haben erinnern sich "an die gute alte Zeit zurück" und genau so war es
> richtig. das sich mittlerweile viel getan hat will man nicht warhaben.
> Das heutige Studium ist nicht mit den alten Studiengängen vergleichbar.
> Das habe ich sowohl im Gespräch mit mehreren Dozenten, Professoren und
> Ingenieuren bestätigt bekommen. Auch der Vergleich des Lernstoffs
> (neuer/alter) zeigt dies. Der Stoff ist einfach um ein vielfaches mehr
> geworden während die SWS nur wenig angezogen haben (der Tag hat einfach
> nur 24 stunden :) ).
>
> Das hier tatsächlich noch Schiefertafeln empohlen werden (ich nehme an,
> dass es ein Scherz war, wobei es den Leuten hier durchaus zuzutrauen
> ist) spricht Bände.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Gerne auch schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Random .. schrieb:
>>> Am besten lernt man, wenn man das Tafelbild selbst mit Papier&Stiften
>>> abmalt.
>>
>> Und warum lernt man damit dMn besser, als wenn man Tablet&Stift benutzt?
> Wenn man sich etwas mit aktueller Gehirnforschung beschäftigen würde,
> dann entdeckte man, daß es einen erheblichen Unterschied zwischen
> digitalem und analogem Schreiben gibt.

Interessant. Du hast sicher einen Link dazu, oder?

> Es macht sogar einen unfaßbar
> erheblichen Unterschied, ob der Proband im Gehirnscanner in Druckschrift
> oder in altbackener Schönschrift schreibt. Bei Ersterer sind nur einige
> wenige Gehirnregionen aktiv, bei Letzterer hingegen geht ein
> regelrechtes Feuerwerk im Gehirn ab, das ist unglaublich. Ist u.a.
> darauf zurückzufüren, daß bei Schönschrift viel mehr Muskeln koordiniert
> bewegt werden müssen als bei Druckbuchstaben. Dabei werden auch neue
> Neuronenverknüpfungen gebildet, wodurch offenbar der Lerneffekt viel
> größer ist und dadurch viel mehr Wissen "hängenbleibt".
> Bei Kindern die Schönschrift lernen bildet das Gehirn sehr viel
> komplexere Strukturen aus. Das beflügelt regelrecht die
> Gehirnentwicklung. Jetzt kann sich jeder einen Reim drauf machen was es
> anrichtet wenn alle Kinder in heutiger Zeit nur noch einfache
> (Druck)Schrift lernen und sogar in der Schule per Verordnung nur noch am
> Computer bzw. Tablet sitzen. Das Gehirn verkümmert regelrecht. Das gilt
> auch für das Studium.

Aha. Programmierer werden demnach also dümmer? Was sind denn das für 
Argumente? "Nimm lieber Stift und Papier, sonst verkümmert dein Gehirn". 
Oh man, kein Wunder, dass der TE hier wütend abgedampft ist.

> Btw.: Das Wissen über diese Zusammenhänge mit der Gehirnentwicklung gab
> es (mWn) schon vor etwa 150 Jahren, ohne daß man mit heutiger Technik
> diese Nachweise führen konnte.
> Also: Nicht alles was neu, chic und modern ist und nach weniger Aufwand
> aussieht muß auch immer gut sein.

Meine Fresse, wen interessiert das? Heutige Studenten müssen mit 
eLearning-Systemen arbeiten, ob sie wollen oder nicht. Unterlagen gibts 
über das eLearning-System. Vorlesungen werden handschriftlich am 
Smartboard gehalten und die Dateien danach im eLearning-System 
bereitgestellt. Eigene Notizen macht man im direkt im Dokument, ist doch 
naheliegend. Keiner würde mehr auf die Idee kommen, sich stapelweise in 
der Vorlesung handschriftlich/digital erstellte Vorlesungsunterlagen 
auszudrucken, nur um da reinschreiben zu können. Hallo 2019.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> In Bezug auf Langzeitarchivierung kann ich derweilen auch sagen, dass es
> deutlich einfacher ist,
Einspruch euer Ehren.
Meine Studienaufzeichnungen fanden in den 90ern auf saurem Papier statt.
Das war dann nach 10 Jahren so brüchig, dass nur ein Konservator daran 
Spass hätte.
Vom Inhalt mal ganz abgesehen.
Warum will man das Aufbewahren. Es gibt so gute Handbücher(datenbanken).

> die 3.5"
> Floppies mit den .arj Archiven drauf (was da halt Stand der Technik war)
hehe.
Die habe ich 5 Jahre später ausgepackt ind pdf-A geschoben und 
eingelagert.
Ausser den Illustrationen die ich fur meine Diplomarbeiten haben 
anfertigen lassen habe ich davon in 25 Jahren nix wieder angefasst.

nur das Lehrtagebuch habe ich mal mit dem Lehrtagebuch meines Vaters 
verglichen. Sooo faul, wie ich dachte, war ich dann doch nicht.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Pascal schrieb:
> Moin Leute,
> benutzt ihr noch Papier für Notizen im Studium,
Das ist 25 Jahre her.
Heute alles auf iPad mit Synology NoteStation.
(weil die Augen schlechter sind)

> Ich suche abseits dieser beiden überteuerten Tablets/Convertibles eine
> bezahlbare Lösung,
Ende der 90er und den 00ern habe ich ALLES auf einem PalmPilot III 
(später IIIx) gemacht.
Nach 6 Monaten sah meine Handschrift aus wie Grafitti.

> Alle meine Bekannten (außer denen mit Ipad/Surface)
Ach, sag an.

> jammern, dass ihre
> Notizapps unbrauchbar laggen. Liegt das am Tablet, am Stift, oder an den
> installierten Apps?
An beidem und der Kommunikation dazwischen.
Microsoft hat viel Arbeit geleistet Apple zu überholen.
Arbeit will bezahlt werden.
gutes Werkzeug war noch nie billig.

> Könnt ihr eine bezahlbare Lösung um die 200€ empfehlen?
Geiz ist Geil?

Palm Pilot Vx / IBM C3 - nur echt mit Motorola Dragonball CPU
Spendier dem einen neuen Akku, der wahrscheinlich teuer ist als eine 
komplette Sammlung Palm Geraffel von eBay.

Autor: Servo (Gast)
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Moin Leute,

das Teil an der Uni heißt Vorlesung, nicht Diktat. Kauf dir ein Tablet 
und besorge dir das Skript zur Vorlesung. Schreibe in das PDF (oder was 
auch immer) alles rein, was der Prof erzählt und nicht im Skript steht. 
Dabei trainierst du gleich, das wichtige vom unwichtigen zu 
unterscheiden. So habe ich es damals (allerdings mangels IPad & Co) mit 
Papier und Bleistift gemacht. Mein naturwissenschaftliches Studium habe 
ich so auch erfolgreich geschafft. Ich hatte nämlich Zeit zum Zuhören.

Beruflich nutze ich heute ein Fujitsu Lifebook P727. Das ist schnell und 
in OneNote ist alles archiviert und leicht wiederzufinden. Allerdings 
bist du damit auch deutlich über 200€.

Viele Grüße,
Servo

Autor: Galter Gaffee (Gast)
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Hendrik schrieb:
> Das hier tatsächlich noch Schiefertafeln empohlen werden (ich nehme an,
> dass es ein Scherz war, wobei es den Leuten hier durchaus zuzutrauen
> ist) spricht Bände.

Liess den Text 10-Mal dann verstehst Du vielleicht was der Kern darin 
ist. Aber da das wahrscheinlich zu hoch für Dich ist, verrat ich es dir 
.. das entscheidene Wort in 
Beitrag "Re: Tablet für handschriftliche Notizen im Studium"
ist "abfotografieren" .

Es ist herzlich Wurst auf welchem medium die Nachricht für die 
Langzeit-Speicherung zwischengespeichert wird, ob Papier, Touchscreen 
oder eben Schiefertafel.
Entscheidend ist die (digitale) Speicherung der Vorlesungsstoffs mit dem 
Ziel der individuellen Nachbearbeitung. Und dafür braucht es eben kein 
EnVogue-Tablet, da tut es auch Papier und das ohnehin vorhandene 
Smartphone.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Md M. schrieb:
>> Wenn man sich etwas mit aktueller Gehirnforschung beschäftigen würde,
>> dann entdeckte man, daß es einen erheblichen Unterschied zwischen
>> digitalem und analogem Schreiben gibt.
>
> Interessant. Du hast sicher einen Link dazu, oder?
Ja, natürlich. Und nicht nur einen. Aber wieso sollte ich dir als hier 
bekennendem Vertreter der "neuen, jungen Generation", die sich von den 
alten Säcken nichts mehr sagen lassen muß\will, ausgerechnet das 
liefern? Du als Digitalgenie solltest das doch als Grundskill drauf 
haben, oder? Gibt's da nich 'ne App dafür heutzutage? Sind doch alle so 
smart, die jungen Leute wie du. FFF rulez! Yeah! :D

Md M. schrieb:
>> Computer bzw. Tablet sitzen. Das Gehirn verkümmert regelrecht. Das gilt
>> auch für das Studium.
>
> Aha. Programmierer werden demnach also dümmer?
Von Programmierern war btw. nicht die Rede.
> Was sind denn das für Argumente?
Wissenschaftliche. Und das habe nicht ich herausgefunden, sondern Leute, 
die sich tiefer mit sowas beschäftigt haben.
> "Nimm lieber Stift und Papier, sonst verkümmert dein Gehirn".
Genau so ist es, ob du es verstehen willst oder eben nicht. Die Fakten 
liegen so.
Btw. nimmt das Gehirn auch nachhaltig Schaden beim Konsum von MDMA, wie 
dein Nick vermuten läßt, aber das ist sicher nur Zufall. :)
> Oh man, kein Wunder, dass der TE hier wütend abgedampft ist.
Tja, schade für ihn. Vllt. auch besser so.

Md M. schrieb:
> Meine Fresse, wen interessiert das? Heutige Studenten müssen mit
> eLearning-Systemen arbeiten, ob sie wollen oder nicht.
Ooohhhaaar, diiiee aaaarrrmen Studenten... Die habens aber heute auch 
wirklich schwerer als jemals zuvor. Bestimmt. Willst 'n Keks zum Trost, 
Flöckchen?
Du erzählst das in meinem Fall jemandem, der das Zeug alles ziemlich gut 
kennt. Und? Warum soll es den jungen Leuten heute leichter gemacht 
werden, wo sie schon keinen Wehrdienst (sowas kennst du mit Sicherheit 
nicht) mehr leisten müssen? Ihr seid schon wirklich arme Würste 
heutzutage. Mein echtes Mitleid. :)
> Hallo 2019.
Jede PISA Studie etc. zeigt, wohin die digitale Reise geht. Bye in 2019. 
Aber das ist ja alles nur von gestern... :)

Autor: Gerne auch (Gast)
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Hendrik schrieb:
> In diesem Forum ist das durchschnittalter Ü50.
Wenn du da mal nicht kräftig danebenliegst.
> Die Leute die studiert
> haben erinnern sich "an die gute alte Zeit zurück" und genau so war es
> richtig.
Genau genommen war es meistens eine echte Qual. Rausschmeißerfächer, 
machthaberische Profs, endlose Nachtschichten, um Labore vor- und 
nachzubereiten. Morgens danach dann Antestate vor den Laboren, die dir 
auch schnell mal Wiederholungstermine einbrachten. Zusätzlich zu den 
Vorlesungen natürlich. Nee nee, gute alte Zeit war da nich. Aber 
rückblickend: Es war exakt richtig, denn der Lerneffekt war nachhaltig 
bis heute. Das zählt.

> das sich mittlerweile viel getan hat will man nicht warhaben.
Jetzt rate mal, WER das "Viele", das sich z.B. technisch "getan" hat, 
währen deiner Kinderjahre so entwickelte. :)
> Das heutige Studium ist nicht mit den alten Studiengängen vergleichbar.
Oh ja, furchtbar das, wirklich. Ich stimme gleich mal an - und dann alle 
zusammen im Chor: "Schneeflöckchen, Weißröckchen, wie schwer hast du's 
heut' ... du hast das schwerste Studium nicht wie die alten Leut' ... " 
;D
> Das habe ich sowohl im Gespräch mit mehreren Dozenten, Professoren und
> Ingenieuren bestätigt bekommen.
Du weißt, daß die Profs auch während der Zeit nachgerückt sind? So 
richtig alte Haudegen sind heute bestimmt eher rar gesät.
> Auch der Vergleich des Lernstoffs
> (neuer/alter) zeigt dies. Der Stoff ist einfach um ein vielfaches mehr
> geworden während
Scherzkeks. Ich hatte mal den direkten Vergleich zwischen mehreren 
heutigen FH-Master in 5 Jahren mit viel Brimborium, Auslandssemestern 
und Geraffel und meinem FH-Dipl in 4. Rate mal, wer mehr konnte und 
dafür schlechter bezahlt wurde :)
> Ich will ja nicht sagen das die ganzen Studenten damals nicht fleissig
> mitgeschrieben haben, jedoch "ging es damals halt nicht besser".
Wie schon gesagt: Es ist noch heute die bessere Methode zum Lernen. Ob 
ihr es wahr haben wollt oder eben nicht. In ein, zwei  Jahrzehnten wirst 
du viell. mal daran zurückdenken, daß deine Zweifel unberechtigt waren 
und du mehr aus dem Studium hättest mitnehmen können. Aber dann ist die 
Suppe schon lange gelöffelt und dein Studium gelaufen. Schade.
> Im Apple on Campus store gibt es das iPad für knapp 320. Zwar immernoch
> etwas teurer, aber für mich hat es sich gelohnt.
Es gab vor paar Jahren ein mittlerweile abgekündigtes Samsung-Tablet mit 
Wacom(?) Grafiktablett Digitizer über dem Display im 10 Zoll Format, das 
war ziemlich gut. Ich hatte das mal in der Hand und war hellauf 
begeistert. Sowas würde ich vielleicht gebraucht empfehlen, da es genau 
für diesen Zweck optimal und präzise ist. Die App weiß ich nicht mehr, 
war aber auch genial passend für Vorlesungszwecke. Allerdings gab es das 
nicht zu dem Schnäppchenpreis wie der TO sich das vorstellt. Gebraucht 
heute viell. möglich.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Wenn ich mich richtig erinnere, war das Thema des Threads "Wie kann man 
sinnvoll mit dem Tablet Notizen verwalten?" und nicht "Warum können sich 
Ingenieure mit 20 Jahren Berufserfahrung nicht mehr daran erinnern, wie 
wenig sie damals nach dem eigenen Abschluß wußten?"

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Also ich habe für mein IT Studium ein Surface Pro 2 genutzt. Das bekommt 
man heute für unter 200€ gebraucht, falls das eine Option ist.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Gerne auch schrieb:
> Md M. schrieb:
>>> Wenn man sich etwas mit aktueller Gehirnforschung beschäftigen würde,
>>> dann entdeckte man, daß es einen erheblichen Unterschied zwischen
>>> digitalem und analogem Schreiben gibt.
>>
>> Interessant. Du hast sicher einen Link dazu, oder?
> Ja, natürlich. Und nicht nur einen. Aber wieso sollte ich

Wie erwartet.

> dir als hier
> bekennendem Vertreter der "neuen, jungen Generation", die sich von den
> alten Säcken nichts mehr sagen lassen muß\will, ausgerechnet das
> liefern? Du als Digitalgenie solltest das doch als Grundskill drauf
> haben, oder? Gibt's da nich 'ne App dafür heutzutage? Sind doch alle so
> smart, die jungen Leute wie du. FFF rulez! Yeah! :D

Oh je, ziemlich peinliches Verhalten. Ich bin wesentlich älter, als du 
vermutlich denkst. Und es geht nicht darum, sich von alten Säcken nichts 
sagen zu lassen, es geht darum, sich von niemandem was sagen zu lassen 
und darum, möglichst das Gegenteil von dem anzunehmen, was dumme alte 
Säcke einem sagen.

> Btw. nimmt das Gehirn auch nachhaltig Schaden beim Konsum von MDMA

Und was hat das mit mir zu tun?

> dein Nick vermuten läßt, aber das ist sicher nur Zufall. :)

Es gibt eben nicht unendlich viele Buchstaben.

> Ooohhhaaar, diiiee aaaarrrmen Studenten... Die habens aber heute auch
> wirklich schwerer als jemals zuvor. Bestimmt. Willst 'n Keks zum Trost,
> Flöckchen?

Scheiße, bist du dumm.

Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Wenn ich mich richtig erinnere, war das Thema des Threads "Wie kann man
> sinnvoll mit dem Tablet Notizen verwalten?" und nicht "Warum können sich
> Ingenieure mit 20 Jahren Berufserfahrung nicht mehr daran erinnern, wie
> wenig sie damals nach dem eigenen Abschluß wußten?"

Und du meinst Ingenieure die bewährte Kulturtechniken durch neumodischen 
KlixyPunti-tools ersetzen hätten mehr von ihrem Studium ... dank 
KlixyPunti?

Ich glaube nicht, weil ja die KlixyPunti-Fans es nicht mal schaffen in 
guter alter ingenieursmanier Vor- und Nachteile ihrer KlixyPunti 
aufzulisten und anderen Optionen gegenüberzustellen.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Wenn ihr das Thema "So sollten meiner Meinung nach andere Leute 
studieren!" so interessant findet, könntet ihr ja einen eigenen Thread 
dafür aufmachen, und würdet nicht durch irgendwelche Beiträge zum Thema 
Notizen- und Dokumentenverwaltung dabei gestört.

Beitrag #5913474 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Berufsrevolutionär (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Wenn ihr das Thema "So sollten meiner Meinung nach andere Leute
> studieren!" so interessant findet, könntet ihr ja einen eigenen Thread
> dafür aufmachen, und würdet nicht durch irgendwelche Beiträge zum Thema
> Notizen- und Dokumentenverwaltung dabei gestört.

???Doch genau darum geht es hier, wie Studenten passend zum Studium 
Notizen und Dokumente verwalten. Das Problem liegt offensichtlich darin, 
das einige noch nicht begriffen haben, daß das Tablet nur eine 
Möglichkeit von vielen ist und nicht mal die mit den wenigstens 
Nachteilen ist.

Und was du so gehässig als Aufdrücken der eigenen Meinung (nicht anders 
kann man die Einlassung ""So sollten meiner Meinung nach andere Leute 
studieren!"" verstehen) ist lediglich die Wiedergabe der eigenen 
Erfahrung und die damit verbundene Empfehlung es glecih zu tun und 
andere Methoden, die selbst vom TO als ungeeignet beschrieben werden zu 
lassen.

Autor: Zocker_55 (Gast)
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Am besten ist immer noch Block und Bleistift.

Funktioniert immer. Da gibt es keine Probleme mit Netz, mit Würmern, mit 
Malware und Trojanern, und wenn der der Block hinfällt ist das auch 
nicht schlimm. Wenn dir das Händy ins Kloo fällt, war es das dann.

Tablet wo es angebracht ist ja, aber den Einkaufszettel kann ich auch 
noch auf einen Bierdeckel schreiben.

Die US-Amerikaner hatten Millionen dafür ausgegeben um einen 
Kugelschreiber zu entwickeln der auch in der Schwerelosigkeit 
funktioniert. Die Russen lößten das Problem anders, die nahmen einen 
Bleistift.

Autor: Walter T. (nicolas)
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Zocker_55 schrieb:
> Die US-Amerikaner hatten Millionen dafür ausgegeben um einen
> Kugelschreiber zu entwickeln der auch in der Schwerelosigkeit
> funktioniert

Dieser Schwachsinn wird nicht wahrer durch Wiederholung. Google mal nach 
"Space Pen".

Berufsrevolutionär schrieb:
> s Problem liegt offensichtlich darin,
> das einige noch nicht begriffen haben, daß das Tablet nur eine
> Möglichkeit von vielen ist

Das haben hier alle verstanden. Was einige aber nicht verstanden haben, 
ist dass diese Möglichkeit allein genug interessant genug ist, um 
separat behandelt zu werden, ohne das die andren, altbekannten Varianten 
nochmal allgemein durchgekaut werden. Oder die noch allgemeiner 
räsoniert wie, wie dumm die Studenten doch heutzutage seien.

: Bearbeitet durch User
Autor: Ingenieur (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Oder die noch allgemeiner räsoniert wie, wie dumm die Studenten doch
> heutzutage seien.

Dumm eher nicht, aber sie lassen sich durch technische Spielereien viel 
zu leicht ablenken, haben die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege 
und können nicht richtig zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden.

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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Wer die App nicht programmieren könnte, der hat nicht verdient, sie zu 
benutzen.

In diesem Sinne: Hefte raus, Klassenarbeit!

Autor: Gaaast12234 (Gast)
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Zocker_55 schrieb:
> Wenn dir das Händy ins Kloo fällt, war es das dann.

Also meine Daten sind mit einem Klick auf "speichern" direkt in die 
Cloud synchronisiert. kek.

Autor: jemand (Gast)
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Zu meiner Zeit waren zwar Laptops aktuell und noch keine Tablets, aber 
die Problematik bleibt die gleiche. Es lenkt ab, es ist mehr Aufwand, es 
hat einen Akku der leer werden kann, veraltet, und so weiter.

Ich habe damals einfach einen Schreibblock und Druckbleistift (0,5mm) 
verwendet. Das kann man ordentlich radieren.
Meist habe ich sogar nur das Skriptum ausgedruckt und da 
handschriftliche Ergänzungen eingetragen.

Die Aufzeichnungen verwende ich teils noch heute.

Ginge das digital einigermaßen, wäre das vielleicht ok gewesen, aber ich 
sehe nicht, wie das gleichwertig mit dem Bleistift funktionieren soll.

Natürlich hängt das auch viel von Präferenzen ab und vom Studiengang.

Autor: jemand (Gast)
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Gaaast12234 schrieb:
> Zocker_55 schrieb:
>> Wenn dir das Händy ins Kloo fällt, war es das dann.
>
> Also meine Daten sind mit einem Klick auf "speichern" direkt in die
> Cloud synchronisiert. kek.

Ui, die junge Generation.

Wenn du in 20 Jahren mal deine Aufzeichnungen brauchst, ist die Cloud 
schon seit 15 Jahren abgeschaltet.

Und ja, Grundlagen kann man auch nach 20 Jahren nocheinmal brauchen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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jemand schrieb:
> Die Aufzeichnungen verwende ich teils noch heute.

Ernsthaft? Das höre ich zum ersten mal. Normalerweise hängt man etwas 
emotional dran, aber die Unterlagen braucht doch später keine Sau mehr. 
Ich habe mittlerweile alles entsorgt.

Was machst du beruflich, dass du die Aufzeichnungen noch heute 
verwendest, bist du Dozent?

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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jemand schrieb:
> Wenn du in 20 Jahren mal deine Aufzeichnungen brauchst, ist die Cloud
> schon seit 15 Jahren abgeschaltet.
>
> Und ja, Grundlagen kann man auch nach 20 Jahren nocheinmal brauchen.

Spalter!

Autor: Chris M. (chris_appment)
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jemand schrieb:
> Ui, die junge Generation.
>
> Wenn du in 20 Jahren mal deine Aufzeichnungen brauchst, ist die Cloud
> schon seit 15 Jahren abgeschaltet.

Genau diese Einstellung ist das Riesen Problem der großen Konzerne. 
"Alte Hasen" in den Führungspositionen, ohne den Hauch einer Ahnung von 
neuen Techniken, die schon fast chronisch alles "neue" ablehnen, ohne 
sich auch nur eine Sekunde damit befasst zu haben. Widerlich.

Wie ein kleines Kind, welchem man das erste mal Brokkoli auf den Teller 
haut.

: Bearbeitet durch User
Autor: Olaf (Gast)
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> Genau diese Einstellung ist das Riesen Problem der großen Konzerne.

Waere das ein Problem dann waeren diese grossen Konzerne aber nicht 
gross.
Es sind ja gerade die hippen kleinen Saftlaeden mit den Inovativen die 
gleich im Dutzend pleite gehen. Nur ab und an setzt sich mal was neues 
gutes durch und aus der kleinen Klitsche wird dann auch ein grosser 
Konzern ueber den dann die neue Jugend wieder herzieht. .-)

Im uebrigen sind das aktuellen Probleme nicht die neuen Ideen wie Cloud 
oder sowas, sondern die Gier und die Unmoral der Firmenbesitzer.

Olaf

Autor: Gerne auch (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Genau diese Einstellung ist das Riesen Problem der großen Konzerne.
> "Alte Hasen" in den Führungspositionen, ohne den Hauch einer Ahnung von
> neuen Techniken, die schon fast chronisch alles "neue" ablehnen, ohne
> sich auch nur eine Sekunde damit befasst zu haben. Widerlich.
>
> Wie ein kleines Kind, welchem man das erste mal Brokkoli auf den Teller
> haut.
Entweder im Studium oder im Arbeitsleben nichts gelernt?

"Mega-Störung bei Amazon: Fehler legte große Teile des Internets lahm

Hapert es bei Amazon, liegt plötzlich das halbe Internet flach: Erhöhte 
Fehlerraten beim Amazon-Speicherdienst S3 führten am Dienstagabend dazu, 
dass neben einigen Amazon-Diensten auch zahlreiche andere Apps und 
Internetseiten nicht erreichbar waren."
https://www.chip.de/news/Ausfall-bei-Amazon-Grosse-Teile-des-Internets-betroffen_109827789.html

Wegen 'Neue Techniken und so...' Bitte nicht falsch verstehen: Cloud 
kann hilfreich und produktiv sein, streite ich gar nicht ab und nutze es 
teilweise selber. Will man es aber wirklich sicher haben, weil das 
gesamte Business oder die Klausurvorbereitung dran hängen, wird es 
schnell kompliziert und teuer.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Walter T. schrieb:
> Das haben hier alle verstanden. Was einige aber nicht verstanden haben,
> ist dass diese Möglichkeit allein genug interessant genug ist, um
> separat behandelt zu werden, ohne das die andren, altbekannten Varianten
> nochmal allgemein durchgekaut werden. Oder die noch allgemeiner
> räsoniert wie, wie dumm die Studenten doch heutzutage seien.
Nicolas, deine Rufe nach Thementreue in allen Ehren, aber das wurde auch 
schon ab und an diskutiert und ich bin auch der Meinung, daß das Forum 
dann nur noch was für Autisten wäre, wenn strikt an einem geradlinigen 
Faden diskutiert würde. Als Beispiel mal hier ein Thread von vor ein 
paar Jahren aus einem anderen Bereich. Da beschreibt der TO sein Problem 
und sucht eine Lösung dafür:
Beitrag "ATX-Netzteil Umbau Problem brauche Hilfe"

Nach längerem Hin und Her, schlechten und guten Kommentaren, den 
Hinweisen auf die Gefahren seines Ansinnens und dem Ruf nach Thementreue 
bekommt er schließlich eine Erklärung, warum sein Ansinnen für sein 
aktuelles Vorhaben und seinen Wissensstand nicht zielführend ist:
Beitrag "Re: ATX-Netzteil Umbau Problem brauche Hilfe"

Und läßt sich schließlich von diesen (besseren) Argumenten überzeugen:
Beitrag "Re: ATX-Netzteil Umbau Problem brauche Hilfe"

Also: Ganz anaolog zu dieser Diskussion hier. Der TO sucht eine Lösung, 
weil er davon überzeugt ist, daß es das Richtige für ihne wäre. Leute 
mit mehr Erfahrung und besseren Argumenten, daß sein Vorhaben ihn in die 
falsche Richtung leitet, werden aber weggedrückt. Was ist das für eine 
Diskussionskultur?
Btw.: Ich zumindest habe nicht behauptet und auch nicht im Ansatz 
angesonnen, "... wie dumm die Studenten doch heutzutage seien ..."
Ich habe etwas Einblick in heutige studentische Umstände erlangen dürfen 
was eLearning, Tablets, Laptops usw. betrifft, konnte aber immer 
feststellen, daß die Studenten eher von Fäisbukk & Co. angetan waren als 
vom Lernstoff. Die Jammerei über Zeitmangel usw. fand ich dann durchaus 
auch mal unangebracht.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Md M. schrieb:
>>> Interessant. Du hast sicher einen Link dazu, oder?
>> Ja, natürlich. Und nicht nur einen. Aber wieso sollte ich
>
> Wie erwartet.
Und, vorangekommen in dem Thema? Nein? Dann helfe ich dir mal auf die 
Sprünge:
"3 Scientific Links Between Handwriting Your Notes and Memory"
https://redbooth.com/blog/handwriting-and-memory
Alle drei Punkte dort, die mit entsprechenden Arbeiten unterlegt sind 
(zumindest die letzten beiden Links funktionieren noch) geben genau das 
wieder, was du hier von mehreren Leuten gelesen hast.

Mehr hier:
https://www.google.com/search?hl=en&q=handwriting%20mri%20scan

> Oh je, ziemlich peinliches Verhalten. Ich bin wesentlich älter, als du
> vermutlich denkst. Und es geht nicht darum, sich von alten Säcken nichts
> sagen zu lassen, es geht darum, sich von niemandem was sagen zu lassen
> und darum, möglichst das Gegenteil von dem anzunehmen, was dumme alte
> Säcke einem sagen.
Ahja, wie sollen wir dir dann abnehmen, daß du ein ernstzunehmendes 
Studium absolviert haben willst, wenn du den 'alten Säcken' keine ihrer 
Aussagen abnimmst?
> Scheiße, bist du dumm.
Gepflegte Ausdrucksweise übrigens.

Autor: Chris M. (chris_appment)
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Olaf schrieb:
>> Genau diese Einstellung ist das Riesen Problem der großen
> Konzerne.
>
> Waere das ein Problem dann waeren diese grossen Konzerne aber nicht
> gross.
> Es sind ja gerade die hippen kleinen Saftlaeden mit den Inovativen die
> gleich im Dutzend pleite gehen. Nur ab und an setzt sich mal was neues
> gutes durch und aus der kleinen Klitsche wird dann auch ein grosser
> Konzern ueber den dann die neue Jugend wieder herzieht. .-)
>
> Im uebrigen sind das aktuellen Probleme nicht die neuen Ideen wie Cloud
> oder sowas, sondern die Gier und die Unmoral der Firmenbesitzer.
>
> Olaf

Die großen Konzerne sind groß, weil sie seit Jahrzehnten bestehen und 
durch die Industrialisierung gewachsen sind. Das ist ein Vergleich 
zwischen Äpfel und Birnen.
Und die vielen StartUps, welche scheitern, scheitern wohl nicht an ihren 
Innovationen, sondern an ganz anderen Hürden. Eventuell auch, weil die 
potentiellen Kunden sich gegen die Innovationen der StartUps mit Händen 
und Füßen wehren.

Gerne auch schrieb:
> Entweder im Studium oder im Arbeitsleben nichts gelernt?

Wohl in beidem mehr als du :)

>
> "Mega-Störung bei Amazon: Fehler legte große Teile des Internets lahm
>
> Hapert es bei Amazon, liegt plötzlich das halbe Internet flach: Erhöhte
> Fehlerraten beim Amazon-Speicherdienst S3 führten am Dienstagabend dazu,
> dass neben einigen Amazon-Diensten auch zahlreiche andere Apps und
> Internetseiten nicht erreichbar waren."
> 
https://www.chip.de/news/Ausfall-bei-Amazon-Grosse-Teile-des-Internets-betroffen_109827789.html

Ja, wenn mal was nicht funktioniert schreien sie alle. Aber, dass eine 
von bspw. Amazon gehostete Cloudumgebung ein vielfaches sicherer und 
verfügbarer ist, als ein kleiner Popelserver im eigenen Haus, will in 
die Köpfe nicht reingehen.
Denk mal über einen Blackout nach. Wo sind da die Daten besser 
aufgehoben? In deinem stromlosen Server, oder im Rechenzentrum, dass 
durch Dieselgeneratoren auch noch ne Woche autark laufen kann?
AWS hat Spezialisten im Haus, dessen Job nichts anderes ist, als die 
IT-Infrastruktur laufend zu verbessern.
Ob da der eigene IT-ler mithalten kann...

> Wegen 'Neue Techniken und so...' Bitte nicht falsch verstehen: Cloud
> kann hilfreich und produktiv sein, streite ich gar nicht ab und nutze es
> teilweise selber. Will man es aber wirklich sicher haben, weil das
> gesamte Business oder die Klausurvorbereitung dran hängen, wird es
> schnell kompliziert und teuer.

Eine sichere Cloudumgebung ist NICHT kompliziert und teuer.
Wenn man halbwegs wirtschaftliches Know-How hat und auch nur ansatzweise 
ein paar Kosten zusammenrechnet, die bei lokalem Hosting entstehen (auch 
Risikofaktoren), ist man schnell bei einer externen Cloud gelandet.

Übrigens, weil Cloud ja ach so teuer und unsicher ist.
Die Bahn hat seit geraumer Zeit selbst kritischste Anwendungen, wie 
bspw. gesamte Stellwerke über eine PublicCloud laufen, die NICHT von der 
Bahn gehostet wird.

Hier kann man auch mal lesen, wie die Bahn die Zukunft ihrer IT sieht. 
https://www.cio.de/a/die-cloud-strategie-der-deutschen-bahn,3599404

und dieser Beitrag ist schon alt..

Sorry fürs Offtopic, aber dieses naive Wehren und die Ahnungslosigkeit, 
die hier rausposaunt wird, nervt unheimlich.

Autor: Eulenspiegel (Gast)
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Zitat aus o.g. Artikel:

> Bei unserem Start vor gut zwei Jahren gab es in Deutschland kaum Anbieter, die 
in der deutschen Wirtschaft und den speziellen rechtlichen Bedingungen des 
EU-Raums über große Erfahrung verfügten

Und deshalb machen immer die anderen Kasse, nie deutsche Unternehmen. 
Bevor der Chef nämlich den Fahrkartenkauf genehmigt hat, ist der Zug 
längst abgefahren. Der Ausgang ist dann halt, dass bei uns 100tausend 
EUR pro Monat in Cloudkram nicht an deutsche Unternehmen, sondern die 
Amerikaner gezahlt werden.

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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Chris M. schrieb:
> Die Bahn hat seit geraumer Zeit selbst kritischste Anwendungen, wie
> bspw. gesamte Stellwerke über eine PublicCloud laufen, die NICHT von der
> Bahn gehostet wird.

Es ist ja allgemein bekannt, dass die Bahn das Paradebeispiel für 
zukunftsfähige, termingerechte und kostengünstige Planung ist.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Gerne auch schrieb:
> Md M. schrieb:
>>>> Interessant. Du hast sicher einen Link dazu, oder?
>>> Ja, natürlich. Und nicht nur einen. Aber wieso sollte ich
>>
>> Wie erwartet.
> Und, vorangekommen in dem Thema?

Lol, nein, ich hab besseres zu tun.

> Nein?

Nein.

>Dann helfe ich dir mal auf die
> Sprünge:

Kein Bedarf.

> "3 Scientific Links Between Handwriting Your Notes and Memory"
> https://redbooth.com/blog/handwriting-and-memory
> Alle drei Punkte dort, die mit entsprechenden Arbeiten unterlegt sind
> (zumindest die letzten beiden Links funktionieren noch) geben genau das
> wieder, was du hier von mehreren Leuten gelesen hast.

Habs zwar nur kurz überflogen, aber es sieht so aus, als hättest du 
einfach nicht verstanden, dass es hier nicht ums Tippen geht, sondern um 
das Schreiben und Skizzieren auf einem Tablet, z.B. so
https://duckduckgo.com/?kae=t&q=xournal&iax=images&ia=images

> Mehr hier:
> https://www.google.com/search?hl=en&q=handwriting%20mri%20scan

Ja nee danke, is gut jetzt mit deinem Mist.

>> Oh je, ziemlich peinliches Verhalten. Ich bin wesentlich älter, als du
>> vermutlich denkst. Und es geht nicht darum, sich von alten Säcken nichts
>> sagen zu lassen, es geht darum, sich von niemandem was sagen zu lassen
>> und darum, möglichst das Gegenteil von dem anzunehmen, was dumme alte
>> Säcke einem sagen.
> Ahja, wie sollen wir dir dann abnehmen, daß du ein ernstzunehmendes
> Studium absolviert haben willst

Was du mir abnimmst oder nicht, ist mir ziemlich egal.

> wenn du den 'alten Säcken' keine ihrer
> Aussagen abnimmst?

Brauchst du betreutes Lesen? Es geht nicht um alle alten Säcke, es geht 
um DUMME alte Säcke.

>> Scheiße, bist du dumm.
> Gepflegte Ausdrucksweise übrigens.

Mir kommen die Tränen.

> Ooohhhaaar, diiiee aaaarrrmen Studenten... Die habens aber heute auch
> wirklich schwerer als jemals zuvor. Bestimmt. Willst 'n Keks zum Trost,
> Flöckchen?

Ist dir sowas denn nicht peinlich, wenn du es im Nachhinein ließt? 
Beantworte die Frage nicht mir, sondern dir, ich bin hier eh raus, du 
"Ingenieur".

Autor: Ingenieur (Gast)
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Fresh Franziskus schrieb:
> Es ist ja allgemein bekannt, dass die Bahn das Paradebeispiel für
> zukunftsfähige, termingerechte und kostengünstige Planung ist.

Eben. Das war echt ein richtig schönes Eigentor von Chris M.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Chris M. schrieb:
> und dieser Beitrag ist schon alt..
Hää?? ->7.05.2019

> Die Bahn hat seit geraumer Zeit selbst kritischste Anwendungen, wie
> bspw. gesamte Stellwerke über eine PublicCloud laufen, die NICHT von der
> Bahn gehostet wird.
Oha, das ist hart. Daß es bereits so schlimm ist habe ich nicht gewußt. 
Ob ich mich da jemals wieder in deren Hand begeben werde?
Aus deinem Artikel:
"Die Bahn fährt keine Multi-Provider-Strategie, sondern setzt auf 
Cloud-Lösungen von Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure."

Das ist schon ziemlich üble Verantwortungslosigkeit und grenzt fast an 
Vorsatz. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wohin das führt.

"An den Anfang aller Aktivitäten haben wir den Verkauf des 
Rechenzentrums gesetzt."
Nach Bahnhöfen, Grund und Boden aus Staatseigentum nun auch das noch. 
Meine Prognose? Will ich mir gar nicht ausmalen ...

Wer nicht geschlafen hat weiß heute, was mit Diensten und Firmen wie 
Wuala, Yahoo, Guhgel [Plus, Code, Labs, etc.], Sourceforge, Skype, 
Github, etc. pp. passiert ist. Wenn die den Stecker ziehen is finster. 
Punkt. Wo sind dann deine Studienunterlagen? Feierabend. Wenn du deine 
Klausurvorbereitung  auf 'ner ruhigen Berghütte machst und Strom und 
Datennetz unzuverlässig? Wie kann man nur so leichtsinnig sein?

Lesenswert und zum Gruseln:
10.06.2019
"Die schlimmsten Ausfälle der Cloud-Frühzeit"
"... Insbesondere der Smartphone- und Tablet-Boom wäre ohne Clouddienste 
unvorstellbar, Doch Cloud Computing bringt auch Nachteile mit sich. Wenn 
Sie sich nicht mehr um die Instandhaltung kümmern müssen, verlieren Sie 
gleichzeitig einen Teil der Kontrollmöglichkeiten. Und die 
Sicherheitsbedenken sind nicht zu verachten. Aber all dies ist nichts im 
Vergleich zum schlimmsten möglichen Szenario: Wenn der Cloud-Service 
nicht mehr verfügbar ist. ..."
"... Sie können nur tatenlos und hilflos zusehen, wenn die Änderung der 
Routine-Konfiguration des Cloud-Betreibers Ihre Daten vernichtet. ..."
https://www.pcwelt.de/ratgeber/Die-10-schlimmsten-Ausfaelle-beim-Cloud-Computing-3275947.html

"Der Konzern betont, dass die Software nur an verantwortungsbewusste 
Regierungen verkauft wird. ... Das Tool kann ab sofort auch in der Cloud 
gespeicherte Informationen auslesen. Unter anderem werden Standortdaten, 
Fotos, Dokumente und Nachrichten des Nutzers erfasst. Nach der 
Installation auf einem Smartphone, Tablet oder Computer verschafft sich 
Pegasus Zugriff zu den Authentifizierungs-Schlüsseln der Cloud-Services. 
Ein Server der Angreifer gibt dann vor, das gehackte Gerät zu sein. 
Somit werden auch keine Warnungen ausgelöst."
https://winfuture.de/news,110181.html
In Englisch:
https://www.cnbc.com/2019/07/19/nso-malware-can-spy-on-apple-google-and-other-cloud-data-report.html

"... MIT recently released a report indicating that in 2018, the cloud 
would be a likely vector of attack. ... However, the cloud is not 
immune. A recent MIT report indicates that ransomware is likely headed 
to the cloud in 2018. Indeed some variants of Ransomware already use the 
cloud as an injection tool. Petya, a ransomware trojan that made the 
rounds in 2016, infected its host system and spread by way of Dropbox. 
..."
https://doublehorn.com/threat-cloud-ransomware-malware/

Nochmal: Wie kann man nur so leichtsinnig sein, sein gesamtes 
[Studienwerk, Wissen, Business] bedenkenlos in solche Umgebungen zu 
geben und sich davon abhängig zu machen?
Wenn Google oder Apple morgen dein Tablet oder Smartphone abschießen 
kannst du selbst deine handschriftlichen Notizen, die du mit bzw. auf 
dem teuren Gerät gemacht hast, vergessen. Papier ist haltbarer als der 
nächste Releasezyklus der Geräte- und SW-Hersteller. Zudem kann man es 
einscannen und hat selbst den Daumen drauf.

Und on topic:
Wir hatten damals ein paar Profs die mit den Folien regelrecht DJ 
gespielt haben. Theoret. ET z.B.: Jede Vorlesung im großen Hörsaal 
zwei(!) Projektoren. Auf einem statische Folien, die er sehr oft 
wechselte, auf dem anderen eine Folienrolle, auf die er fortwährend 
schrieb und schnell weiterdrehte. Verpaßt? Pech gehabt!  Dazu noch die 
große Schiebetafel voll ausnutzte, mehrfach pro Vorlesung wischen mußte 
(weil voll) und natürlich(!) dabei noch wichtige Informationen erzählt 
hat. Ich weiß heute noch nicht, wie er das gemacht hat. Der Typ stand 
kurz vor der Rente und war so aktiv. Wie gesagt: Es gab noch paar mehr 
von der Sorte. Wir haben uns das zu dritt aufteilen und später 
zusammenführen müssen - jeder einen Teil davon - und hatten selbst da 
Mühe hinterher zu kommen und den Zusammenhang zu finden. Da gab es weder 
ein PDF noch ein Skript! Alles abschreiben und nacharbeiten. Und das 
Fach war recht anspruchsvoll. Und wieso soll das heute bitteschön 
schwieriger sein, wenn der Prof das PDF selbst noch mitliefert? Das 
erschließt sich mir irgendwie nicht.

Autor: uiae (Gast)
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Md M. schrieb:
> Ist dir sowas denn nicht peinlich, wenn du es im Nachhinein ließt?
>ließt?
heh

Autor: SYS1.PARMLIB (Gast)
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Gerne auch schrieb:
> Chris M. schrieb:
> und dieser Beitrag ist schon alt..
>
> Hää?? ->7.05.2019
>
> Die Bahn hat seit geraumer Zeit selbst kritischste Anwendungen, wie
> bspw. gesamte Stellwerke über eine PublicCloud laufen, die NICHT von der
> Bahn gehostet wird.
>
> Oha, das ist hart. Daß es bereits so schlimm ist habe ich nicht gewußt.
> Ob ich mich da jemals wieder in deren Hand begeben werde?
> Aus deinem Artikel:
> "Die Bahn fährt keine Multi-Provider-Strategie, sondern setzt auf
> Cloud-Lösungen von Amazon Web Services (AWS) und Microsoft Azure."

Keine Lust mehr auf dubiose X86-Farmen beim Buchhändler mit 
Mars-Visionen? Du willst wieder selbst Herr über deine Daten sein? Du 
brauchst einen seriösen Partner, auf den du dich auch in 50 Jahren noch 
verlassen kannst?

Da gibt’s doch was: https://www.ibm.com/de-de/it-infrastructure/z

Autor: Nachdenklicher (Gast)
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Zur Zeit meines Studiums (ab 1999) waren Tablets noch kein Thema, von 
daher weicht meine Erfahrung natürlich von dem ab, was man mit aktueller 
Hardware so kann.

Anfangs habe ich (so wie halt vorher in der Schule auch) mit Stift und 
Papier gearbeitet, und dann hinterher, also wenn ich abends wieder zu 
Hause war, den Kram in den Computer übertragen. Ich habe allerdings 
schnell gemerkt, daß diese Arbeitsweise massive Nachteile hat. Erstens 
kostet sie enorm viel Zeit, was bei einem vollen Vorlesungstag mit 2x 75 
Minuten pendeln zwischen Wohn- und Studienort doch gewaltig aufs 
Zeitbudget drückt, und zweitens habe ich -schon immer- eine ziemliche 
Sauklaue, wenn's schnell gehen muß um so mehr. Also ging zusätzlich zur 
reinen Übertragungszeit mehr als genug Zeit dafür drauf, zu ergründen, 
was der Nachdenkliche da eigentlich aufs Papier gerotzt hat.

Logische Konsequenz damals: Ein Laptop muß her. Und damit war ich nicht 
der einzige - mehr als die Hälfte der Mitstudenten saß damals mit 
Laptops da. Wir hatten damals auch recht schnell ein ausgefeiltes Strom- 
und Datenverteilungsnetz (WLAN? Was is das denn?), zu dem jeder ein 
Stück Hardware beitrug.Einen Zusammenhang zwischen Abbruch- und 
Laptopquote konnte ich übrigens nicht beobachten. ;-)
So habe ich dann bis zum Ende des Studiums alles direkt in den Laptop 
gehackt - zugegeben, ich kann auf der Tastatur schneller schreiben als 
auf Papier. Falls mal eine Skizze oder Zeichnung nötig war, habe ich 
entweder schnell mitgepaintet oder dann doch eben die noch auf Papier 
skizziert und später übertragen.
(Tippfehler hat entweder die Rechtschreibprüfung eliminiert oder ich 
selbst später, bei Texten für mich selbst war mir das aber auch herzlich 
egal.)

Die digitalen Daten habe ich vermutlich noch irgendwo auf irgendeiner 
Festplatte (nicht, daß ich da noch mal reingeschaut hätte, vieles davon 
ist heute ja auch schon wieder überholt), den restlichen Papierkram vom 
Anfang und die ausgegedruckten Skripte sind im Laufe mehrerer Umzüge und 
eines Wasserschadens dann so Stück für Stück in der Tonne gelandet. Und 
ich vermisse nichts. ;-)

Heute würde ich es vermutlich mit einem Tablet (mit Tastatur) versuchen 
- Handschrifterkennung per Software, die mich versteht, erfordert 
Rechenleistungen, die um Größenordnungen das übersteigen, was bezahlbare 
Hardware heute kann. :o)

Autor: F. F. (foldi)
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Random .. schrieb:
> Am besten lernt man, wenn man das Tafelbild selbst mit Papier&Stiften
> abmalt.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.
Jedes noch so schlechte Handy Bild ist aussagekräftiger als deine 
Gemälde.
Und du kannst dich nach dem kurzen Klick wieder dem Wesentlichen 
zuwenden.

Autor: Carsten (Gast)
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Bis hier so manche Studierende Ihre perfekten Arbeitsgeräte gefunden 
haben, da haben viele schon Ihr Diplom in der Tasche und gehen den 
Dr.-Titel an.
Soviel Zeit für die Entscheidung zu einer Lösung habt Ihr später im Job 
selten!

Nutzt doch einfach das womit IHR glücklich werdet und missioniert nicht! 
Wenn es halt ein Surface für 800+x Euro sein muss, dann muss es halt 
sein. Ein anderer wird mit einem Schreibblock/Kugelschreiber glücklich 
... und schafft sein Studium sicher auch.

Im Ernst, als Professor würde ich alle Streithähne hier erst einmal 
grundsätzlich exmatrikulieren und nicht zur Prüfung zulassen. Vor lauter 
"Selbstbeweihräucherung" über Eure Lösung habt Ihr doch gar kein Ohr 
mehr für den Stoff in der Vorlesung.

Autor: Mike (Gast)
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Block und guter Stift. Ist übersichtlicher und zugleich ein Training.

Deine Prüfungen musst du auch mit der Hand schreiben.

Papier hat auch keinen technischen Defekt.
Da gibt´s etliche, die kurz vor Prüfungszeit aus allen Wolken fallen, 
wenn das Tablett, auf dem alles gespeichert ist, defekt ist.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Mike schrieb:
> Block und guter Stift. Ist übersichtlicher und zugleich ein Training.
Wenn man sehr diszipliniert ist, und der Professor relativ gemächlich 
die Lesung hält vieleicht.
Ansonsten ist Papier nie und nimmer übersichtlicher und vorallem kannst 
du da später in Ruhe, im Gegensatz zum digitalen Dokument, auch keine 
Ordnung mehr nachträglich rein bringen, ohne alles stupide ab zu 
schreiben.

> Deine Prüfungen musst du auch mit der Hand schreiben.
Blöderweise. Ganz ehrlich, das gehört langsam echt modernisiert. Bin mir 
ziemlich sicher dass 90% der Schriftzeichen die ich per Hand während 
meiner Studiumszeit (inkl. Privates etc.) die Zeichen während den 
Prüfungen waren.
Immerhin zwei Klausuren haben wir digital abgelegt.

> Papier hat auch keinen technischen Defekt.
> Da gibt's etliche, die kurz vor Prüfungszeit aus allen Wolken fallen,
> wenn das Tablett, auf dem alles gespeichert ist, defekt ist.
Über den Notzblock kann genau so gut dein Wasserglas umfallen...
Und wie schon andere erwähnt haben, landen die Daten meist per default 
in eine Cloud.

Autor: Ruedigga (Gast)
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Hab von 2008 - 2013 mein komplettes Studium auf einem Lenovo X200T 
verbracht.
Die Skripte hab ich mir, wo es ging, als PDF besorgt und in OneNote 
importiert, oder dort ergänzenden Aufzeichnungen gemacht.
In Skripte reinmalen, selber schnell Gedanken skizzieren oder Bullshit 
in die Skripte editieren.
Von der Handschrifterkennung habe ich nach wenigen Versuchen die Finger 
gelassen, war damals noch nicht so weit.


Wie schon geschrieben, das eigentlichen Lernen wurde dann auf Papier 
exerziert.
Schaltungen zeichnen, Konzepte, Strukturen.... alles was während dem 
Entwurf lebt hab ich in OneNote dokumentiert. Für mich hat das Arbeiten 
so wirklich Spaß gemacht.

Den Laptop hab ich im Prinzip für wirklich alles genutzt, konstruieren, 
simulieren, programmieren......
Und ein wirklicher Vorteil war das ich auch alles immer zur Hand hatte.
Wenn ich mir vorstelle hier ein Tablet, daneben ein Laptop. Hmmmm.
Du wirst 200€ nicht hinkommen, aber es gibt genügend (auch hier im 
Forum) Empfehlungen für refurbished reseller für Laptops.
Vermutlich würde ich mir heute einen Surface Clon von Dell oder änlich 
zulegen.

Gruß

Autor: Frank E. (vierauge) Benutzerseite
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Bamboo Slate: Das beste zweier Welten?
Beim Lerntypentest kam bei mir klar raus: für mich ist am effizientesten
Doodeln - also nicht einfach mitschreiben, sondern als Skribbel, Comic,
Schema usw. festhalten. Das klappt so gut, das ich das eigentlich nie
wieder anschauen muss. (Ich habe vor kurzem die ganze Kiste mit
"gesammelten Werken" entsorgt - absolut überwiegend ungelesen!)
Aber gelegentlich braucht man doch mal bestimmt Details (Seitenzahl,
ISBN, genaue Aktivierungsenergie ...) Ich hab mir daher aktuell ein
Bamboo Slate geholt. Ist wie ein Klemmbrett, zeichnet die Stiftposition
(Spezialstift, aber mit Mine) auf und überträgt auf Knopfdruck die Seite
(leider nur) ans Handy. Am Ende hat man beides: Papier und digitale
Kopie.
Das Handling könnte man noch verbessern - die Seiten müssen erst aus der
App zum PC exportiert (zB per E-Mail geteilt) werden. Die
Schrifterkennung funktioniert recht gut, ist aber nur im
kostenpflichtigen Abo verfügbar - und geht bei meiner Sauklaue in die
Knie!
Für mich ansonsten ideal, vor allem für Sitzungsprotokolle und ähnlich
rechtlich relevantes. Da kann ich die Rohfassung vorab verschicken, das
Getippte nachreichen und das "Original" mit den Unterschriften als
gerichtsfesten Beleg behalten.
Preis: 130€ für das einfache in A4

Autor: Martin S. (led_martin)
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Auch wenn mein Studium etwa 30 Jahre her ist, und es da keine, für mich, 
bezahlbare Alternative zu Papier und Stift (Je anch Situation 
Druckbleistift oder Stabilo) gab, möchte ich doch etwas sagen, zum 
Schreiben / Zeichen auf dem Tablet. Meiner, heutigen, Erfahrung nach 
sollte es dann unbedingt ein Tablet mit Grfiktablett-Technik sein, bei 
der ein spezieller Stift induktiv, pixelgenau erfasst wird, oft wird 
auch noch der Andruck erfasst. Nur damit lässt sich sauber schreiben und 
skizzieren. Der Stift gleitet auch angenehm über das Diplay, und er wird 
auch knapp über der Oberfläche erkannt, so daß es leicht ist, am 
richtigen Punkt aufzusetzen. Bei dem Samsung Note 2014, das ich 
verwende, kann man einstellen, das der kapazitive Touch abgeschaltet 
wird, wärend man den Stift benutzt. So kann man zum Zeichnen sogar den 
Handballen auflegen, ohne ungewollt irgendetwas auszulösen. Das Zeichnen 
auf einem kapazitiven Touchscreen ist, meiner Meinung nach, Mist, und 
mit so einem Leitgummi-Stift wird es nur minimal besser.

Mit freundlichen Grüßen - Martin

Autor: F. F. (foldi)
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Habe nochmal mit einem Medizinstudenten gesprochen. Er hat sich ein 
kleines iPad gekauft. Kann drauf mit dem Stift schreiben und sagt, dass 
das super ist.

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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F. F. schrieb:
> Habe nochmal mit einem Medizinstudenten gesprochen. Er hat sich
> ein
> kleines iPad gekauft. Kann drauf mit dem Stift schreiben und sagt, dass
> das super ist.

Hi Foldi,

ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich mag das überteuerte Apple Zeugs 
nun mal nicht. Ist für mich ähnlich wie Zeugs von der Firma Dyson oder 
Vorwerk und ich hab noch nie verstanden, warum man für einen Staubsauger 
einen so Haufen Geld ausgeben muss.

Was das Mitschreiben des TE angeht, da bin ich zweigeteilt. Auf der 
einen Seite habe ich im Studium selbst noch ganze Ringbuchordner 
handschriftlich vollgeschrieben bzw. meine Vorlesungs-Mitschrift 
vollumfänglich handschriftlich verfasst. Auf der anderen Seite ist es 
irgendwie schade, das diese Ordner später nur noch Papierleichen 
darstellen, weil man keine Lust oder Zeit mehr hat, darin zu blättern. 
Elektronisch archiviert wäre das möglicherweise anders. Klar könnte man 
auch einfach vieles nachträglich einscannen und dann später bei Bedarf 
als PNG oder JPEG durchblättern (mache ich teilweise auch). Aber ich 
muss zugeben, ordentliche PDFs einer Mitschrift zu erhalten (mit 
ordentlichen Fonts darin) anstatt nur eingescannten "Pixelmatsch"  hat 
schon was für sich.

So gesehen sind viele von uns (auch und gerade was die Kommentare hier 
angeht) noch nicht in der Digitalisierung wirklich angekommen. Aber auch 
das was uns Käufern so als bezahlbare Technik im Sinne des TE angeboten 
wird, ist auch noch nicht wirklich Massenmarkt tauglich, weil für viele 
einfach noch deutlich zu teuer. Eigentlich schade, bekommt man doch das 
Gefühl, wie wir hierzulande gerade schleichend ein Stück Zukunft 
verpassen (siehe z.B. auch "Breitbandausbau").

So, nun genug gejammert. Ran an die Arbeit.

;)

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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Mike schrieb:
> Deine Prüfungen musst du auch mit der Hand schreiben.

Das ändert sich doch gerade immer mehr und häufiger.

> Papier hat auch keinen technischen Defekt.
> Da gibt´s etliche, die kurz vor Prüfungszeit aus allen Wolken fallen,
> wenn das Tablett, auf dem alles gespeichert ist, defekt ist.

Aber auch dein Papier kann "versagen". Tasse Kaffee über deine gesamte 
Mitschrift geschüttet oder deine Tasche samt Aufzeichnungen darin geht 
verloren oder deine Mitschrift, die du freundlicherweise jemanden 
leihst, bekommst du nicht mehr zurück usw. Papier-Backup in die Cloud 
geht nun mal anders als beim Tablett nicht und das nachträgliche 
bearbeiten mit Radierer oder Tippex ist auch alles andere als schön.

Wahrscheinlich wurde der Rechenschieber und die Logarithmentafeln bei 
Einführung des Taschenrechners von den alten Hasen noch lange Zeit mit 
Inbrunst verteidigt, waren die Herren damals doch damit sooo viel 
schneller beim bearbeiten ihrer Aufgaben. Alte Hasen eben.

;)

Autor: F. F. (foldi)
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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> aber ich mag das überteuerte Apple Zeugs
> nun mal nicht.

Ich auch nicht, aber noch nicht mal wegen des Preises. Da Apple nur mit 
sich selbst kompatibel ist, sind die für mich gestorben. Ich habe noch 
ein iPad2. Ist heute irre langsam (wir wissen ja wieso) und brauche ich 
eh nicht.
hatte dann schon zwei Android, die ich aber beide verschenkt habe.
Für mich sind diese Dinger nichts. Ich brauche eine Tastatur.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> PDFs einer Mitschrift zu erhalten (mit
> ordentlichen Fonts darin)

Wieso Fonts? Es ging um handschriftliches mitschreiben.

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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Md M. schrieb:
> Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
>> PDFs einer Mitschrift zu erhalten (mit
>> ordentlichen Fonts darin)
>
> Wieso Fonts? Es ging um handschriftliches mitschreiben.

Für mich geht es dabei primär hierum:

https://onenote-fuer-einsteiger.de/handschrift-erkennung

Ich möchte ja nicht unbedingt mein unleserliches Gekraksel archivieren, 
sondern ordentliche Dokumente auf eine natürliche Weise, sprich ohne 
Tastatur, erstellen können.

Wenn die Industrie sich mittlerweile sogar zutraut sichere Software zu 
entwickeln, die Autos per 3D-Bilderkennung von allein durch unsere 
überfüllten Innenstädte oder Autobahnen zu manövrieren, dann sollte das 
bisschen 2D Schreib-Strich-Erkennung doch allemal locker drin sein oder 
etwa nicht? Denn wenn das nicht mal geht, wer traut dann den Versprechen 
der KI fürs autonome Fahren noch.

Autor: Olaf (Gast)
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> Meiner, heutigen, Erfahrung nach
> sollte es dann unbedingt ein Tablet mit Grfiktablett-Technik sein, bei
> der ein spezieller Stift induktiv, pixelgenau erfasst wird, oft wird
> auch noch der Andruck erfasst. Nur damit lässt sich sauber schreiben und
> skizzieren. Der Stift gleitet auch angenehm über das Diplay, und er wird
> auch knapp über der Oberfläche erkannt, so daß es leicht ist, am
> richtigen Punkt aufzusetzen.

Grundsaetzlich kann ich dem zustimmen. Aber... :-)

Wichtig ist auch wie sich die Oberflaeche beim Schreiben anfuehlt. Ich 
habe ein Notebook mit integriertem Wacom-Tablet und Stift. Das fuehlt 
sich beim schreiben einfach nicht ganz richtig an. Frueher beim 
Palmpiloten, mit dem ich SEHR viel geschrieben habe, habe ich auf die 
Eingabeflaeche immer ein kleines Stueck Papier (PostIt) geklebt. Damit 
hatte man dann ein gutes Schreibgefuehl. Aber natuerlich musste man 
Grafitty lernen. Dann ist man aber so schnell wie von Hand, allerdings 
fuers Studium eher weniger brauchbar weil man keine Zeichnungen machen 
kann.

Das naechste Problem ist dann die Software. Ich habe auf meinem Notebook 
sowohl Linux wie auch leider Windows. Ich habe fuer beide System noch 
kein Programm gefunden wo ich sagen wuerde, ja das ist es. Mal abgesehen 
davon das man den Rechner dann ja auch im Tablett-Modus bedienen moechte 
und weder Windows noch Linux sind dafuer sonderlich gut geeignet.

Eine gute Idee waere das hier weiter oben angesprochene Bamboo Slate 
ueber das auch ich schon mal nachgedacht habe. Aber nach allem was ich 
so gelesen habe soll auch da die Software wohl ziemliche kacke sein.

Irgendwann kommt man dann zu der Erkenntnis das es doch einfacher ist 
ganz normal auf einem Block zu schreiben und bei der Anschaffung des 
naechsten Druckers darauf zu achten das er einen guten Scanner mit 
automatischen Einzelblatteinzug hat. (das habe ich gemacht) Der legt mir 
dann alles einfach so als PDF auf mein NAS ab. Funktioniert immer, mit 
jedem Betriebsystem, ohne Spezialsoftware, stuerzt nicht ab, hakelt 
nicht beim Verbindungsaufbau, will nicht jedesmal meine Daten in 
irgendeine Cloud schicken und verlangt keine monatliche 
Abonementgebuehren.
Es klingt traurig aber das scheint bei dem aktuellen Level von Gier im 
Management diverser Firmen die einzige aktzeptable Moeglichkeit.

Olaf

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
>>> PDFs einer Mitschrift zu erhalten (mit
>>> ordentlichen Fonts darin)
>>
>> Wieso Fonts? Es ging um handschriftliches mitschreiben.
>
> Für mich geht es dabei primär hierum:
>
> https://onenote-fuer-einsteiger.de/handschrift-erkennung

Aha, war nicht ersichtlich. Dem TE ging es jedenfalls nicht um 
Schrifterkennung.

> Ich möchte ja nicht unbedingt mein unleserliches Gekraksel archivieren,
> sondern ordentliche Dokumente auf eine natürliche Weise, sprich ohne
> Tastatur, erstellen können.

Wieso unleserlich? Das ist genauso leserlich wie mit Bleistift auf 
Papier geschrieben. Und wenn man z.B. in Vorlesungsskripte schreiben und 
skizzieren will, macht Handschrifterkennung eh kaum Sinn. Aber auch 
sonst fällt mir ehrlich gesagt kein Anwendungsfall ein, wo ich 
Handschrifterkennung sinnvoll einsetzen könnte. Dann würde ich klar eine 
Tastatur bevorzugen.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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heutzutage bekommt man Technik von Ahnungslosen quasi hinterher 
geworfen.
Man muss nur dafür sorgen,
dass das Umfeld einen als Frickler wahrnimmt.
Dann kriegt man oft genug zu hören:

"Funktioniert nicht mehr - wiss ha'm?"

Autor: Olaf (Gast)
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> sonst fällt mir ehrlich gesagt kein Anwendungsfall ein, wo ich
> Handschrifterkennung sinnvoll einsetzen könnte.

Eine gute Handschriftenerkennung wuerde sinnvoll sein damit Dokumente 
durchsuchbar werden. Fuers lesen natuerlich nicht da wir ja alle eine 
elfengleiche Handschrift haben. .-)

Olaf

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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Md M. schrieb:
> fällt mir ehrlich gesagt kein Anwendungsfall ein, wo ich
> Handschrifterkennung sinnvoll einsetzen könnte. Dann würde ich klar eine
> Tastatur bevorzugen.

Für die (physikalisch vorhandene) Tastatur musst du halt erst mal auch 
den Platz haben und dann eignet die sich halt nicht fürs schnelle 
Skizzieren (neben dem Mitschreiben) 1). Meinetwegen könnte mein 
handschriftliches "Geschmier" auch in elektronischer Form erst mal so 
auf dem Display bleiben wie auf dem Papier. Es wäre halt nur schön, z.B. 
fürs spätere Durchsuchen meiner Texte, wenn die Software weiß, welche 
Buchstaben ich damit meine. Ob es da schon was wirklich brauchbares, 
d.h. vor allem praktisch taugliches (!!) an Software für ein Android 
Tablet gibt, weiß ich nicht. Angesichts der rasant anwachsenden 
Rechenleistung der HW im allgemeinen wundert mich aber, dass man davon 
vergleichsweise wenig hört.

Nach meinem Gefühl gibt es hier für die Hersteller noch Marktnischen. 
Sie wissen ja sonst häufig kaum noch, was sie uns noch verkaufen sollen, 
weil die meisten irgendwie ja schon alles haben, was sie brauchen.

1) oder stell dir meinetwegen vor du möchtest deine Schaltungs- oder 
deine Bastel-Ideen schnell mal skizzieren, ohne dabei das lästige 
durchstreich/wegradier/Tippexen usw. auf Papier vollziehen zu müssen. 
Wäre doch eigentlich ganz nett oder?

Autor: Olaf (Gast)
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> Angesichts der rasant anwachsenden Rechenleistung der HW im allgemeinen
>  wundert mich aber, dass man davon vergleichsweise wenig hört.

Das liegt daran das KIs sehr viel schlechter sind als man es den 
Menschen erzaehlt und die studentischer Handschrift sogar um viele 
Groessenordnungen schlechter. :-D

Olaf

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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Olaf schrieb:
>> Angesichts der rasant anwachsenden Rechenleistung der HW im
> allgemeinen
>>  wundert mich aber, dass man davon vergleichsweise wenig hört.
>
> Das liegt daran das KIs sehr viel schlechter sind als man es den
> Menschen erzaehlt und die studentischer Handschrift sogar um viele
> Groessenordnungen schlechter. :-D
>
> Olaf

Olaf, du großer Desillusionator.

;-)

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> Wenn die Industrie sich mittlerweile sogar zutraut sichere Software zu
> entwickeln, die Autos per 3D-Bilderkennung von allein durch unsere
> überfüllten Innenstädte oder Autobahnen zu manövrieren, dann sollte das
> bisschen 2D Schreib-Strich-Erkennung doch allemal locker drin sein oder
> etwa nicht? Denn wenn das nicht mal geht, wer traut dann den Versprechen
> der KI fürs autonome Fahren noch.
Das ist kein so fairer Vergleich. Bin mir sicher du kennst Menschen 
deren Handschrift du selbst nicht entziffern kannst. Nehme aber an du 
kannst fast überall fahren sofern du Führerschein hast und an das Auto 
gewohnt bist.

Autor: Fortschritt oder Rückschritt? (Gast)
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Alex G. schrieb:
> Bin mir sicher du kennst Menschen
> deren Handschrift du selbst nicht entziffern kannst.

Na klar, aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass man die Software dabei 
nicht bewusst überfordert.

Autor: Elias K. (elik)
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Meine Erfahrungen aus dem Studium mit Tablet hatte ich hier mal 
wiedergegeben: Beitrag "Re: Laptop oder Tablet ?"

Autor: Marten Morten (Gast)
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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> 1) oder stell dir meinetwegen vor du möchtest deine Schaltungs- oder
> deine Bastel-Ideen schnell mal skizzieren, ohne dabei das lästige
> durchstreich/wegradier/Tippexen usw. auf Papier vollziehen zu müssen.
> Wäre doch eigentlich ganz nett oder?

Das spiele ich momentan probeweise beim Basteln durch, nicht im Kontext 
eines Studiums. Das ist schon lange her.

Als Hardware verwende ich ein 6,5 x 4 Zoll Graphiktablett für 25 Euro 
zusätzlich an einem PC. Als Software Autodesk SketchBook (gibt es für 
PC, Mac, Android und iPhone).

Handschrifterkennung war nie das Ziel.

Was zuerst auffiel, das normale Windows 10 hat rudimentäre Unterstützung 
für Graphiktabletts eingebaut. Das läuft unter der Bezeichnung Microsoft 
Ink. Mit dabei ist eine Handschrifterkennung zur Eingabe in Textfelder. 
Die funktioniert nur leidlich und ist auf dem verwendeten PC ziemlich 
langsam. Wie gesagt, Handschrifterkennung war nicht das Ziel, sondern 
das schnelle Skizzieren von Ideen.

Zuerst mal, das 25 Euro Graphiktablett ist für mich dafür völlig 
ausreichend. Es kommt natürlich nicht annähernd an ein Wacom Cintiq 
heran, aber ich bin kein Künstler, ich bin Ingenieur.

SketchBook kann mehr als ich vermutlich je brauchen werde. Zum Beispiel 
werde ich nie die "tausend" unterschiedlichen Brushes benötigen. Auf der 
anderen Seite vermisse ich Dinge. Zum Beispiel Hilfen zum schnellen 
Bemaßen in Skizzen. Bei SketchBook habe ich ein bisschen das Gefühl die 
Programmierer wissen nicht so genau wer die Zielgruppe sein soll. 
Künstler? Ingenieure? Architekten? Designer?

Nach ein paar Wochen mit dieser Kombination kann ich sagen, dass ich 
immer noch deutlich schneller mit Papier, Bleistift, Radiergummi und 
Lineal bin. In der Zeit, in der ich in SketchBook versuche etwas an 
einer Skizze zu korrigieren, habe ich das auf Papier schon längst 
hingebogen, notfalls neu skizziert.

Ich werde es noch ein paar Wochen ausprobieren. Bisher bin ich nicht 
überzeugt. Mit den digitalen Skizzen habe ich das gleich Problem wie mit 
Papierskizzen. Das sind Sackgassen. Es gibt nichts um sie automatisch 
weiter zu verarbeiten. Ok, Papier kann ich einscannen. Das war's dann.

Ohne Neuzeichnen bekomme ich keine CAD-Zeichnung. Die Skizze kann ich 
höchstens als digitale Unterlage zum Nachzeichnen in einem 
Zeichenprogramm verwenden. Egal ob was Mechanisches, ein Schaltplan, ein 
Diagramm ... So gesehen ist die digitale Variante für mich kein 
"Enabler" führ mehr.

Autor: Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)
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Olaf schrieb:
> Eine gute Handschriftenerkennung wuerde sinnvoll sein damit Dokumente
> durchsuchbar werden.

Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> Es wäre halt nur schön, z.B.
> fürs spätere Durchsuchen meiner Texte, wenn die Software weiß, welche
> Buchstaben ich damit meine.

Soweit hatte ich nicht gedacht, leuchtet natürlich ein.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Martin S. schrieb:
> Bei dem Samsung Note 2014, das ich
> verwende, kann man einstellen, das der kapazitive Touch abgeschaltet
> wird, wärend man den Stift benutzt.
Genau das habe ich weiter oben gemeint. Das hatte ich mal in der Hand 
und war durchaus begeistert. Wird aber mWn nicht mehr angeboten und war 
recht teuer - über 600,- wimre. An die passende App kann ich mich 
allerdings nicht mehr erinnern.

Elias K. schrieb:
> Meine Erfahrungen aus dem Studium mit Tablet hatte ich hier mal
> wiedergegeben: Beitrag "Re: Laptop oder Tablet ?"
Danke für deinen Hinweis! Ich teile deine Kritikpunkte an der 
Tabletbenutzung. Es kann ein gutes Hilfsmittel sein, ersetzt aber nicht 
die handschriftliche Arbeit.

Autor: Ingenieur (Gast)
Datum:

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Fortschritt oder Rückschritt? schrieb:
> Olaf, du großer Desillusionator.
>
> ;-)

Aber er hat recht! :-)

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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Nachhaltigkeit kann so einfach sein...

Autor: drahtverhau (Gast)
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Privat und auf arbeit nutze ich ein Windows-Tablet. Dazu OneNote um 
Handschriftlich Notizen zu machen. Funktioniert jedoch auch in anderen 
Anwendungen wie Office, Bilder, Video...
Handschrifterkennung wird besser je mehr man damit schreibt. Wird sogar 
mit Sauklaue immer besser...
Handschrift ist komplett durchsuchbar und kann in Text umgewandelt 
werden.

Wenns direkt was fürs schreiben sein soll... also ein block kann ich 
Nebo nennen. kostet zwar einen 10er, habs in einer aktion mal kostenlos 
bekommen.

Mit beiden Tools ist die Kategorisierung wie in einem Ringordner 
möglich. OneNote kann zusätzlich per Webbrowser bedient werden wenn man 
z. B. ein anderes OS nutzen will.

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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● J-A V. schrieb:
> Nachhaltigkeit kann so einfach sein...

Ein Tablet ist nachhaltig?

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