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Forum: Fahrzeugelektronik Gerät für Ladestromabschaltung gesucht


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Autor: E-Biker (Gast)
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Hallo,

läd man den Akku eines Tretmobils, so hat man bei den mitgelieferten 
Ladegeräten keine Möglichkeit, die Ladung automatisiert frühzeitig zu 
beenden. Ein aktueller Lader schaltet z.B. erst dann ab, wenn die 
Stromaufnahme des Ladegerätes auf 15 Watt zurückgegangen ist (von 140 
Watt). M.W. macht es wenig Sinn, jedes Mal den Akku randvoll zu knallen. 
Besser wäre es, das Laden zu beenden, wenn die Stromaufnahme des 
Ladegerätes zurückgeht und z.B. 100 Watt unterschreitet.

Gibt es ein fertiges Gerät, was ich zwischen Steckdose und Ladegerät 
schalte und wo ich eine Leistungsschwelle vorgeben kann? Eine 
einstellbare Leistungsschwelle wäre sinnvoll, weil ich mehrere 
Ladegeräte habe.

Bikergrüße von Gerd

Autor: Jörg R. (solar77)
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Vielleicht solltest Du Produkte mit vernünftigen Ladegeräten 
kaufen...anstatt sie hinterher zu modifizieren;-)

Bei dem Teil hast du doch auch Probleme:
Beitrag "Wie am elegantesten 30V vernichten?"

: Bearbeitet durch User
Autor: Energieverheizer (Gast)
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Nur Netzseitg trennen würde ich nicht machen.
Es gibt Ladegeräte die den Akku dann selbst langsam entladen.

Autor: E-Biker (Gast)
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Energieverheizer schrieb:
> Nur Netzseitg trennen würde ich nicht machen.
> Es gibt Ladegeräte die den Akku dann selbst langsam entladen.

Im Gerät klickt ein Relais, der Ausgang wird beim Ladeende getrennt 
(messtechnisch ermittelt). Wobei tatsächlich paar mA fließen, damit das 
Ladegerät erkennt, dass ein Akku angeschlossen ist. Das Relais klickt 
auch beim Ziehen des Netzsteckers. Die paar mA halte ich nicht für 
relevant.

Jörg R. schrieb:
> Vielleicht solltest Du Produkte mit vernünftigen Ladegeräten
> kaufen...anstatt sie hinterher zu modifizieren;-)

Wenn du ein E-Bike kaufst, steht das Bike im Mittelpunkt. Das Ladegerät 
ist dann im Zubehörpaket versteckt. Oder sollte man das Ladegerät in den 
Fokus stellen und das E-Bike als Zubehör mitnehmen?

Keiner einen Tipp?

Autor: Energieverheizer (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Keiner einen Tipp?

Kauf dir ein 60V Labornetzteil. Damit kannst du nach eignem Ermessen den 
Akku laden.

Autor: MaWin (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Ein aktueller Lader schaltet z.B. erst dann ab, wenn die Stromaufnahme
> des Ladegerätes auf 15 Watt zurückgegangen ist (von 140 Watt).

Klingt vernünftig.

> M.W.
> macht es wenig Sinn, jedes Mal den Akku randvoll zu knallen. Besser wäre
> es, das Laden zu beenden, wenn die Stromaufnahme des Ladegerätes
> zurückgeht und z.B. 100 Watt unterschreitet

Klingt schwachsinnig.

Abgesehen davon, dass du nicht mal zu wissen scheinst, um welche 
Akkutechnologie es geht, Blei, LiIon oder NiMH, scheinst du auch keine 
Datenblätter zu den korrekten Ladeverfahren für solche Akkus gelesen zu 
haben.

Vielleicht hilft: 
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.21 über deine 
am Stammtisch aufgeschnappte Unkenntnis hinweg.

Autor: tanzverbot (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Gibt es ein fertiges Gerät, was ich zwischen Steckdose und Ladegerät
> schalte und wo ich eine Leistungsschwelle vorgeben kann?

Jaein.
Im Solarbereich gibt es Gaugemeter, die einen Relaisausgang einstellbar 
nach x% SOC schalten lassen.

Eigendlich löst man das aber, indem man sich das Ladegerät beim Kauf auf 
eine bestimmte Ladeendspannung vom Hersteller einstellen lässt.

Ausser du hast ein verdongeltes System - dann vergiss es!

Autor: Erich (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Gibt es ein fertiges Gerät, was ich zwischen Steckdose und Ladegerät
> schalte und wo ich eine Leistungsschwelle vorgeben kann?

Ohne Leistungsschwelle:
a) Mechanische Schaltuhr umbauen auf "Selbstabschaltung" des 
Antriebsmotors, dann läßt sich bei 24h Uhr mit 0,5 Stundenreitern die 
Soll-LaufzeitZeit auf 0,5 Stunden genau vorgeben.
b) Steckdosen-Timer Ansmann 5024063 bietet mehrere feste Abschaltzeiten.

Wäre wohl verwendbar, wenn man die Ladezeit kennt bzw. abschätzen kann.


Mit Leistungsschwelle:
Ginge wohl über Strom-Meßrelais, evtl. in Verbindung mit Schütz oder 
Relais on/off Taster-Schaltung. Aufwändige Sache.

Gruss

Autor: E-Biker (Gast)
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Energieverheizer schrieb:
> Kauf dir ein 60V Labornetzteil. Damit kannst du nach eignem Ermessen den
> Akku laden.

Labornetzteile stehen hier schon drei Stück, die reichen aber nicht bis 
60V (vom Strom mal ganz abgesehen). Ein viertes möchte ich nicht 
anschaffen.

Erich schrieb:
> a) Mechanische Schaltuhr umbauen auf "Selbstabschaltung" des
> Antriebsmotors, dann läßt sich bei 24h Uhr mit 0,5 Stundenreitern die
> Soll-LaufzeitZeit auf 0,5 Stunden genau vorgeben.

Witzig, sowas habe ich schon gebaut und das Teil nutze ich jede Woche. 
In dem Fall aber nicht ganz optimal, weil ich auch mal einen halbvollen 
Akku aufladen möchte.

> Mit Leistungsschwelle:
> Aufwändige Sache.

Sehe ich ebenso, deshalb meine Frage nach einem fertigen Gerät 
netzseitig. Habe hier z.B. einen Energiemonitor (ELV EM600), der zeigt 
mir auf dem Display die Leistung an. Jetzt müsste man nur noch die 
Schwelle eingeben können, ein Relais macht den Rest - fertig.

Scheinbar gibt es dafür keine Anwendung, bzw. keine Nachfrage :-(

Autor: E-Biker (Gast)
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MaWin schrieb:
> Abgesehen davon, dass du nicht mal zu wissen scheinst, um welche
> Akkutechnologie es geht, Blei, LiIon oder NiMH ...

Sicher, bei einem aktuellen Bike aus 2019 mit 48V System können nur 
Bleiakkus verbaut sein. Ich suche eben noch die 24 Einfüllstutzen, wo 
man destilliertes Wasser nachfüllen kann.

Autor: probieren geht über studieren (Gast)
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warum nicht so: einen shunt in die netzleitung, darüber einen 
gleichrichter, dahinter einen elko. alles so dimensionieren, dass ca. 4v 
entstehen. daran ein 5v relais. das relais fällt ab, wenn die spannung 
über dem shunt weniger wird. das relais wird über seine kontakte so 
verschaltet, dass es nur einmal abfallen kann. start mit tastendruck.

wäre das keine brauchbare lösung?

Autor: MaWin (Gast)
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probieren geht über studieren schrieb:
> dass ca. 4v entstehen. daran ein 5v relais. das relais fällt ab, wenn
> die spannung über dem shunt weniger wird

Schon mal in ein Datenblatt geguckt, wass ein solches Relais sicher 
abfällt und wann es vielleicht schon abfällt ?

Offenkundig nicht...

Autor: E-Biker (Gast)
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probieren geht über studieren schrieb:
> warum nicht so: einen shunt in die netzleitung...

Eben mal mit einem Siemens Kammrelais 12VDC getestet: Zieht bei 7V und 
fällt bei 3.5V ab - und das bei mehreren Versuchen recht zuverlässig. 
Wäre also eine Überlegung wert. Vielen Dank für den Tipp.

Autor: Bicycle-Racer (Gast)
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E-Biker schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Abgesehen davon, dass du nicht mal zu wissen scheinst, um welche
>> Akkutechnologie es geht, Blei, LiIon oder NiMH ...
>
> Sicher, bei einem aktuellen Bike aus 2019 mit 48V System können nur
> Bleiakkus verbaut sein. Ich suche eben noch die 24 Einfüllstutzen, wo
> man destilliertes Wasser nachfüllen kann.


:)))

Richtige Antwort auf die blödsinnige Anmerkung eines alten Nörgelkopfes, 
der nur noch wahllos in Thread hineinrotzt.

Autor: MaWin (Gast)
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Bicycle-Racer schrieb:
> ichtige Antwort auf die blödsinnige Anmerkung eines alten Nörgelkopfes,
> der nur noch wahllos in Thread hineinrotzt.

Vorhin hiesst du doch noch  probieren geht über studieren,
woher der plötzliche Namenswandel ?

Autor: E-Biker (Gast)
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Energieverheizer schrieb:
> Kauf dir ein 60V Labornetzteil. Damit kannst du nach eignem Ermessen den
> Akku laden.

Nach einigen Ladungen und Messungen ist dies wohl die einzig 
zielführende Lösung :-(

Habe mal die Ladespannung des Tretmobil-Ladegeräts beobachtet, die 
steigt langsam auf 54.6V. Dann geht der Ladestrom langsam zurück, um 
noch ca. 1 Stunde weiter zu laden. Wenn ich also nur auf z.B. 
4.10V/Zellen laden will, dann ist das so nicht vernünftig zu machen :-(

Frage an die Fachleute: Wenn ich nun an dem Punkt, wo der Ladestrom 
zurückgeht, die Ladung beende, welche Spannung wird der Akku haben bzw. 
welchen Ladezustand in Prozent? Gemeinerweise misst man an der 
Akkuladebuchse immer 11.8V. Da ist also irgendwas dazwischen, was 
verhindert, dass man die Akkuspannung messen kann :-( :-( :-(

An der Ausgangsseite des Akkus übrigens das gleiche Spiel :-( :-( :-(

Zellen sind wohl 13s5p in der Größe 18650. 13s ist gesichert (54.6V), 5p 
kann ich nur über das Gewicht ermitteln (13s5p*46g, Akkugewicht ist 
3.2kg) und 18650 sind bei solchen Akkus üblich. Ladestrom ist 2.6A.

Autor: Energieverheizer (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Energieverheizer schrieb:
>> Kauf dir ein 60V Labornetzteil. Damit kannst du nach eignem Ermessen den
>> Akku laden.
>
> Nach einigen Ladungen und Messungen ist dies wohl die einzig
> zielführende Lösung :-(
>
> Habe mal die Ladespannung des Tretmobil-Ladegeräts beobachtet, die
> steigt langsam auf 54.6V. Dann geht der Ladestrom langsam zurück, um
> noch ca. 1 Stunde weiter zu laden. Wenn ich also nur auf z.B.
> 4.10V/Zellen laden will, dann ist das so nicht vernünftig zu machen :-(

Du hast mehrere Labornetzteile?
Dann schalte doch zwei davon in Reihe und stell beide auf 27.3V und 
beide auf den gleichen Ladestrom.

Und wenn du nur bis 4,1V / Zelle willst dann stellst du auf den 
Netzteilen eben jeweils 26,65V ein und lässt so lange Laden bis der 
Strom auf Minimum ist.

Autor: Christian R. (supachris)
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Es gibt auch bei Ali z.B. recht gute LiIon Lader, die kann man auch für 
13s bestellen. Wir haben hier ein paar davon für 10s, die arbeiten 
erstaunlich gut und laden bis 4,2V. Die kosten da so um die 50€.

Autor: E-Biker (Gast)
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Energieverheizer schrieb:
> Du hast mehrere Labornetzteile?
> Dann schalte doch zwei davon in Reihe ...

Habe zwei gleiche Geräte, die können je max. 20V :-(

Christian R. schrieb:
> und laden bis 4,2V.

Genau das will ich eben nicht !

Autor: Christian R. (supachris)
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E-Biker schrieb:
> Genau das will ich eben nicht !

Achso, dann hab ich es falsch verstanden. Dann kauf dir z.B. ein Eval 
Board für einen LiIon Lader von z.B. TI und passe es entsprechend an. An 
den Dingern ist ja nix wildes dran. Meist reicht es einen 
Spannungsteiler anzupassen. Die Ali Lader haben auch meist bloß Standard 
Lade Controller drin, kann man leicht anpassen.
Vermutlich gibts auch bei Ali oder Amazon Platinen für Lader, die sich 
leicht modifizieren lassen.

Autor: E-Biker (Gast)
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Überlege, zwei fette Dioden in Serie in die Ladeleitung einzuschleifen, 
dann wären 1.4V weg. Das wären bei 13s ziemlich genau 0.1V/Zelle 
(=4.10V/Zelle). Soll dann die Anzahl der Zyklen schonmal verdreifachen, 
wenn man der Grafik Glauben schenkt: 
Beitrag "Re: Li-Akkus nun immer voll laden?"

Dazu bräuchte ich allerdings diesen Steckverbinder, am Besten als 
Stecker und als Kupplung: 
Beitrag "Re: Li-Akkus nun immer voll laden?"

Thomas R. schrieb:
> Beim Tesla kann man einstellen, wie voll der Akku geladen soll: 70% bis
> 100%, je nach gewünschter Lebensdauer der Akkus.

Ist bei den Wegwerf-Tretmobilen meines Wissens nicht vorgesehen.

Autor: E-Biker (Gast)
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E-Biker schrieb:
> Zellen sind wohl 13s5p in der Größe 18650. 13s ist gesichert (54.6V), 5p
> kann ich nur über das Gewicht ermitteln (13s5p*46g, Akkugewicht ist
> 3.2kg) und 18650 sind bei solchen Akkus üblich. Ladestrom ist 2.6A.

Habe mich vertan, 13s4p sind richtig. Also wird eine Zelle mit 650mA 
geladen und mit geschätzten 4A entladen.

E-Biker schrieb:
> Wenn ich nun an dem Punkt, wo der Ladestrom
> zurückgeht, die Ladung beende, welche Spannung wird der Akku haben bzw.
> welchen Ladezustand in Prozent?

Habe hier eine neue Panasonic NCR18650PF mit 3.62V, wenn ich mit 650mA 
lade, steigt die Spannung der Zelle auf 3.67V. Übertragen auf 4.2V wären 
das dann 4.15V. Wobei der Innenwiderstand einer vollen Zelle wohl 
niedriger ist als der einer halb leeren.

Gleiches mit einer Samsung INR18650-35E, hier sind es 3.63V und 3.67V 
ebenfalls bei 650mA Ladestrom.

4.15V entsprechen wie viel Prozent Ladung?

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