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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Stepup für LEDs


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Autor: Carl (Gast)
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Ich habe eine LED von Everlight, welche zum Betrieb 33 Volt benötigt bei 
550 mA. Ich möchte die LED aus einem 12 V Akku speisen. Eventuell werde 
ich bis zu 5 solcher LEDs parallel schalten, falls eine nicht hell genug 
wäre. Also brauche ich ja einen Stepup, der bis zu 2.5 A kann und 33 V 
raus gibt.
Ist es klüger, einen Stepup auf eine feste Spannung von 33 V (dann wohl 
besser 34 V) zu machen und einen separaten (linearen?) Stromregler zu 
implementieren für die LEDs, oder wäre es besser, die Ausgangsspannung 
des Stepup direkt anhand des gewünschten Stroms zu regeln?
Die verfügbaren Boost-ICs benötigen am Feedback-Eingang oft 1.25 V, dh. 
wenn man an den LEDs einen Shunt vorsehen würde und den Spannungsabfall 
am Shunt als Regelgrösse hernimmt, dann hat man eine Heizung. Das 
gefällt mir nicht so. Was gibts noch für Möglichkeiten?

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Am Besten ist Strombegrenzung, auch wenn aufgrund der vielen parallel 
geschalteten LEDs auch Konstantspannung geht, sofern man ein wenig unter 
dem Limit bleibt und austestet wie sich der Strom verhält wenn die LED 
aufgeheizt ist.

Wie auch immer, was spricht gegen sowas? 
Ebay-Artikel Nr. 272494212005
Willst du unbedingt selbst einen Step-Up bauen?

: Bearbeitet durch User
Autor: Thomas W. (goaty)
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Es gibt spezielle stromregler stepup, die viel weniger als 1,25v 
verlangen.
1,25v ist typisch bei konstant Spannung Reglern.
Such mal auf digikey.

Autor: jemand (Gast)
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Carl schrieb:
> Was gibts noch für Möglichkeiten?

Du gehst auf die Seite eines Halbleiterherstellers und suchst dir einen 
LED-Treiber aus, der das Problem nicht hat. Da kuckt man im Selektor.

Tipps wären: TI, Onsemi/Fairchild, Diodes...

Ich bin sicher, dass es sowas gibt, denn ich habe solche LED-Treiber im 
Einsatz (den FAN5333B zum Beispiel). Ich kenne halt keinen, der 
zufälligerweise genau auf deine Specs passt.

--> Du musst genauer suchen.

Die Anforderung der niedrigen Feedback-Spannung ist nicht exotisch, also 
wird man etwas finden.

Im Notfall:
Man kann das 1,25V-Feedback auch anpassen. Dafür kann man einen 
Rail2Rail-OPV verwenden, und z.B. eine Verstärkung von 5 einbauen. Das 
ist zwar nicht schön, aber auch nicht unmöglich.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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XL6005 ist das, was du brauchst. Der kann bis 4A (Achtung, Input)
Gibt's auch schon fertige Platinen für unter 5€ vom Chinamann. Wenn du 
da die Sensewiderstände anpasst, passt das. Du kannst dir aber auch für 
ein paar Cent die ICs in China bestellen.
Der XL6005 benötigt 0,22V am Sense, also keine 1,25V ;-)
Und noch ein Tipp, falls dir deine 12V in die Knie gehen. An den 
Freigabeeingang, Pin 2 ein RC Glied. Der Chinafertiger hat dort einen 
51K Widerstad zwischen Pin 2 und Pin 4 (+Ub) geklöppelt. Wenn du da 
einen kleinen Elko von Pin 2 nach Masse legst, hat das Netzteil erst mal 
ein paar Zehntel Sekunden Zeit hochzufahren.
Habe selber erst vor ner Woche mit so einem Modul ein 50W COB bestromt, 
was so 33-36V und 1,5 Ampere sehen will. Das versorge ich aus einem 24V 
Netzteil.

Autor: MaWin (Gast)
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Carl schrieb:
> Eventuell werde ich bis zu 5 solcher LEDs parallel schalten, falls eine
> nicht hell genug wäre

Man schaltet keine LEDs direkt parallel  LEDs sind ja schliesslich keine 
Glühlampen.

Carl schrieb:
> Die verfügbaren Boost-ICs benötigen am Feedback-Eingang oft 1.25 V, dh.
> wenn man an den LEDs einen Shunt vorsehen würde und den Spannungsabfall
> am Shunt als Regelgrösse hernimmt, dann hat man eine Heizung. Das
> gefällt mir nicht so.

Jammer jammer. Die grösste Heizung nleibt die LED. 1.25V sind gerade mal 
3.7%, die Diode im step up kostet 0.7V also 1.8%, der Schalter (MOSFET 
oder bipolar) hat vielleicht weniger als 0.5V aber schaltet 1.5A, das 
sind 5%.

Der shunt ist dein kleinstes Problem, bei Parallelschaltung von LEDs 
bräuchtest du Stromverteilungswiderstände, und wenn die 
Vorwärtsspannungen der 33V LEDs nur um 10% streuen, du aber nur 10% 
abweichenden Strom tolerierst, wären dazu schon 33V am 
Stromverteilungswiderstand nötig, also 68 Ohm/17W.

Vergiss Parallelschaltung, in Reihe ist bei der Spannung auch nicht 
klug, nimm 5 einzelne step up Wandler. Es muss ja kein LM2577 sein, Ein 
MT3608/SX1308 tut es bei 33V leider auch, nicht, aber MC34063.

Autor: jemand (Gast)
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MaWin schrieb:
> Jammer jammer. Die grösste Heizung nleibt die LED. 1.25V sind gerade mal
> 3.7%, die Diode im step up kostet 0.7V also 1.8%, der Schalter (MOSFET
> oder bipolar) hat vielleicht weniger als 0.5V aber schaltet 1.5A, das
> sind 5%.
>

Naja, der Wunsch nach kleinerer Vf ist bei 550mA schon nachvollziehbar.
Für die Umwelt mögen die Verluste vielleicht egal sein (verglichen mit 
den LED fällts ja nicht ins Gewicht) aber nicht für die Platine. Denn 
das ist ein 2220er SMD-Widerstand fürs Feedback nötig, und selbst der 
wird bei fast 0,7W gut warm.
Da kann schon mal der Wunscha aufkommen, das kleiner haben zu wollen. 
Und darum gibt es LED-Treiber mit kleinerer Spannung.

Zum Rest des  Beitrags aber volle Zustimmung. Hier wird der 
LED-Parallel-Blödsinn immer so offfensiv verbreitet, das ist zum Kotzen. 
Das funktioniert, wenn man gebinnte LED (Vf-Binning kann man oft ordern) 
und Symmetrierwidestände verwendet vielleicht passabel, aber mit 
Eizelstücken von Reichelt nicht so besonders.
Darum kann ein Lampenhersteller das tun, der Bastler sollte es besser 
lassen.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Hallo,

im Link findest Du ein Schaltbild für einen strombegrenzten Stepup mit 
130mOhm Shunt und 36 V und 1 A am Ausgang.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/302356/PICT4424.JPG

Beitrag "TL494 peak current protection mit 3 Transistoren"

MfG

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Christian S. schrieb:
> Hallo,
>
> im Link findest Du ein Schaltbild für einen strombegrenzten Stepup mit
> 130mOhm Shunt und 36 V und 1 A am Ausgang.
>
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/302356/PICT4424.JPG
>
> Beitrag "TL494 peak current protection mit 3 Transistoren"
>
> MfG

Warum sollte jemand, der nicht gerade masochistisch veranlagt ist, sich 
eine derartige Schaltung antun wollen?
Die Fehlersuche und Dimensionierung waren so trivial auch wieder nicht, 
wenn man deinem verlinkten Thread folgt.
Du hast es zum Laufen gekriegt, bist daran gewachsen und hast deine 
Erfahrungen damit gesammelt und stehts jetzt mit dieser Schaltung auf du 
und du ;-)
Mit Leiterplattenlayout und Stückliste/dimensionierter Schaltung, wo nur 
noch der Sense Widerstand anzupassen ist u. ggf. Tipps für Alternativen 
im Leistungsteil, sähe das anders aus.
Ich will dich damit nicht angreifen, ich habe vor 30 Jahren auch einen 
µA723 zum Schaltregler "vergewaltigt" und 5V 4A bei um die 10 kHz 
erzeugt. Der Testaufbau war sogar ein 3-dimensionaler Drahtigel ;-)
Ich würde heutzutage immer einen möglichst simplen Aufbau mit einem 
darauf spezialisierten IC vorziehen.
Schaltregler können gutmütig und "plug and play" sein, müssen es aber 
nicht zwangsläufig. Die LM2576 und 77 sind sehr gutmütig und laufen 
quasi immer. Ein LED2001 von STM, der 4A können soll, habe ich über 2A 
nicht hinausgebracht, obwohl ich dem eine Leiterplatte nach bestem 
Wissen und Gewissen spendiert habe.
Die XLxxx (es gibt eine ganze Produktfamilie davon) scheinen ebenfalls 
recht gutmütig zu sein. Zum einen ist die Schaltfrequenz noch moderat, 
zum anderen ist das China-Fertigboard noch schlechter, als die Beispiele 
aus dem Datenblatt des Herstellers, an das ich mich schon mal halten 
würde.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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"Warum sollte jemand, der nicht gerade masochistisch veranlagt ist, sich 
eine derartige Schaltung antun wollen?
Die Fehlersuche und Dimensionierung waren so trivial auch wieder nicht, 
wenn man deinem verlinkten Thread folgt. Du hast es zum Laufen gekriegt, 
bist daran gewachsen und hast deine Erfahrungen damit gesammelt und 
stehts jetzt mit dieser Schaltung auf du und du ;-)"

Das hast Du sehr nett formuliert. Das IC paßt sozusagen zu meinen Genen. 
Nur wissen wir über die Veranlagungen des TE nur wenig. Und er kann mit 
einem anderen IC eine Weiterentwicklung veranstalten.
Gut, heutzutage bekommt man oft schon etwas fertiges aus dem Katalog.

MfG

Autor: äasß (Gast)
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Stimmt schon, TL494 kann das, aber meine Wahl wäre auch ein synchroner
(2. Mosfet statt Diode) Step-Up mit recht geringer Referenzspannung.

Und halt einer je LED, nicht einer für alle parallel (das geht nicht).

Am besten nimmt man einen, der auch gar nicht für viel mehr als den
geplanten Ausgangsstrom spezifiziert ist - denn man kann zwar auch
einen integrierten Switcher, dessen interne Strombegrenzung erst bei
z.B. 5A reagiert, für sehr viel weniger Strom benutzen... jedoch ist
eben die interne Begrenzung darauf ausgelegt, eine Speicherspule zu
haben, die bei diesem Strom noch_nicht (wesentlich) gesättigt ist!
Und das dürfte bei einer Spule für z.B. 0,550A Ausgang eher fehlen.

Autor: Carl (Gast)
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Hallo allerseits


MaWin schrieb:
> Vergiss Parallelschaltung, in Reihe ist bei der Spannung auch nicht
> klug, nimm 5 einzelne step up Wandler. Es muss ja kein LM2577 sein, Ein
> MT3608/SX1308 tut es bei 33V leider auch, nicht, aber MC34063.


die Parallelschaltung mehrerer solcher LEDs habe ich bereits ausprobiert 
und sie hat gut funktioniert. Persönlich mag ich es aber auch nicht so 
und es ist auch klar, dass nicht alle LEDs die selbe Vorwärtsspannung 
haben werden.
Daher habe ich jetzt mein Konzept geändert und werde tatsächlich je 
einen Stepup für eine LED verwenden.
Da ich noch ein paar Restposten LM2587 ergattern konnte, würde ich diese 
gern verwenden. Ich habe, wie oben vorgeschlagen wurde, einen kleinen 
OpAmp noch eingebaut, welcher den Spannungsabfall über einem Shunt auf 
die erforderlichen 1.25V verstärkt.

Zum Datenblatt des LM2587 habe ich noch eine Frage. Ich verwende den Typ 
im DPAK (TO-263). Beim LM2577 ist der TAB mit GND verbunden; beim LM2587 
ist beim TAB beim DPAK keine Information vorhanden. Soll man da wohl 
auch GND verwenden? würde Sinn ergeben, aber wenn es im Datenblatt nicht 
steht sollte man ja nicht automatisch davon ausgehen.

Autor: MaWin (Gast)
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Carl schrieb:
> Beim LM2577 ist der TAB mit GND verbunden; beim LM2587
> ist beim TAB beim DPAK keine Information vorhanden

Natürlich auch GND, der mittlere Pin geht immer an den TAB.

Autor: Johannes S. (jojos)
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Von LT (AD) gibt es ja viele schöne ICs für Power LED die auch für 
Automotive entwickelt wurden und daher auch hier gut passen würden. Gibt 
es damit keine günstigen China Boards? Ich habe bei Ali danach gesucht 
aber nichts finden können.

Autor: MaWin (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Gibt es damit keine günstigen China Boards?

Mit Chips von AD/LT ?
You must be kidding, viel zu teeur um damit noch Gewinn machen zu 
können.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Ich empfehle, jeder LED einen eigenen Step-Up Wandler zu spendieren, der 
den Strom (nicht die Spannung) regelt. Und bleibe ruhig deutlich unter 
dem maximal zulässigen Strom.

Parallelschaltung ist nicht gut, da du nicht sicher stellen kannst, dass 
die LEDs alle exakt die gleiche Betriebsspannung haben. Selbst wenn sie 
es haben, könnte ungleiche Kühlung das System zum kippen bringen, denn 
die wärmere LED wird mehr Strom (als die anderen) bekommen und dadurch 
noch wärmer werden.

In dieser Hinsicht verhalten sich LEDs genau umgekehrt, als Glühlampen. 
Glühlampen würden sich selbst stabilisieren. LED zerstören sich selbst 
in der Parallelschaltung.

Vergiss nicht, dass die Lebensdauer von LEDs extrem von ihrer 
Betriebstemperatur abhängt. 33V 2,5A sind etwa 80 Watt. Die Hälfte davon 
ist Wärme, du brauchst viel Oberfläche (oder einen Lüfter), um so viel 
Wärme abzuführen.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Carl schrieb:
> Die verfügbaren Boost-ICs benötigen am Feedback-Eingang oft 1.25 V, dh.
> wenn man an den LEDs einen Shunt vorsehen würde und den Spannungsabfall
> am Shunt als Regelgrösse hernimmt, dann hat man eine Heizung. Das
> gefällt mir nicht so. Was gibts noch für Möglichkeiten?

Du könntest einen IC verwenden, der mit geringerer Spannung arbeitet. 
Neulich hatte hier jemand einen empfohlen, der ca. 0,5V hatte. Ansonsten 
könnte ich mir auch vorstellen, die Spannung mit einer 
Verstärkerschaltung auf 1,25V zu erhöhen.

Autor: Carl (Gast)
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Noch was wegen der Parallelschaltung: es sind COB LEDs, und gemäss dem 
Datenblatt sind da intern schon Parallelschaltungen drin! dürfte ich 
also nicht auch meine LEDs selektieren und dann auch 2 parallel 
schalten? leider reicht mein Platz sonst nicht! ok man könnte noch 
Serieschaltung machen, aber ich würde eigentlich gern unter 50V bleiben.

Autor: ArnoR (Gast)
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Carl schrieb:
> dürfte ich also nicht auch meine LEDs selektieren und dann auch 2
> parallel schalten?

Ja, das kannst du machen, wenn die LEDs "gut genug" gekühlt werden. 
Wobei das "gut genug" idR bereits mit der ohnehin notwendigen Kühlung 
erreicht wird, also keine extra Maßnahmen nötig sind.

Hier wird zwar dauernd behauptet, daß sich parallel geschaltete oder an 
Konstantspannung betriebene LED selbst zerstören, aber das ist nur ein 
ewiges Märchen von Leuten, die die Sache nicht verstanden haben.

Falls dich die Begründung, eine konkrete Rechnung und praktische 
Beispiele interessieren, dann lies:

Beitrag "Re: LEDs in parallel"
Beitrag "Re: LEDs in parallel"
Beitrag "Re: LEDs in parallel"

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Carl schrieb:
> Noch was wegen der Parallelschaltung: es sind COB LEDs, und gemäss dem
> Datenblatt sind da intern schon Parallelschaltungen drin! dürfte ich
> also nicht auch meine LEDs selektieren und dann auch 2 parallel
> schalten?

Im Prinzip kannst du selbst selektieren, aber wie gesagt setzt die 
Paralellschaltung voraus, dass alle LEDs die gleiche Temperatur haben. 
Kannst du das sicherstellen?

Selektieren hat den Nachteil, dass du sehr viele LEDs kaufen musst, um 
genügend Stück mit gleicher Spannung zu bekommen.

> aber das ist nur ein ewiges Märchen von Leuten,
> die die Sache nicht verstanden haben.

Deine Links sind ja super. Als Referenz für deine Behauptung bringst du 
weitere Behauptungen von Dir selbst. Wissenschaft geht anders.

Fakt ist: Je wärmer eine LED wird, umso geringer wird ihre 
Betriebsspannung. In der Parallelschaltung bewirkt dies, dass die LED 
mit der geringsten Spannung den größten Strom abbekommt. Dadurch wird 
sie im Vergleich zu den anderen LED noch wärmer - womit der Teufelskreis 
geschlossen ist.

Sicher geht die wärmste LED nicht augenblicklich kaputt. Jedoch geht sie 
zweifellos erheblich schneller kaputt, als die anderen, weil die 
Lebensdauer mit steigender Temperatur steil abnimmt.

Zahlreiche Erfahrungsberichte mit Lampen, wo nur einzelne LEDs 
durchgebrannt sind, bestätigen dies. Die Datenblätter mit ihren 
technischen Angaben übrigens auch.

Autor: äasß (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> der den Strom (nicht die Spannung) regelt

Aber sicher - es ging hier großteils darum, ein IC für
Spannungsregelung "umzustricken", um an den FB Eingang
(der eben mit V_ref "vergleicht", und daher den Wert der
V_ref als Bezugswert hat) statt des herunterskalierten
(Teiler) Spannungswertes am Ausgang die Spannung I*R
(Spannung über dem unteren Widerstand) zu verarbeiten.

Das ist dann ja eine Stromregelung, oder etwa nicht?

Möglich, daß Du dem gar nicht hattest widersprechen
wollen - aber vorsicht, es kann so verstanden werden,
daß Stromregelung bisher nicht erreicht wird.

(Wird sie aber, indem man die LED an den Platz des oberen,
und einen Shunt anstelle des unteren R des Teilers setzt.)

Carl schrieb:
> Noch was wegen der Parallelschaltung:
> es sind COB LEDs, und gemäss dem Datenblatt
> sind da intern schon Parallelschaltungen drin!

Ja, das geht aber nur, weil diese Einzel-LEDs
untereinander auf nahezu gleiche Charakteristika
"gebinnt" (ausgesucht / zusammengestellt) wurden.

Auch enthalten diese Einzel-LEDs streng genommen
einen ohmschen Anteil, der das unterstützt.
(Ist aber nur "das letzte Quentchen" darauf.)


Also NEIN: Das geht nicht.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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äasß schrieb:

>> Noch was wegen der Parallelschaltung:
>> es sind COB LEDs, und gemäss dem Datenblatt
>> sind da intern schon Parallelschaltungen drin!
>
> Ja, das geht aber nur, weil diese Einzel-LEDs
> untereinander auf nahezu gleiche Charakteristika
> "gebinnt" (ausgesucht / zusammengestellt) wurden.

Vermutlich werden pro COB nur LEDs eines einzelnen Wafers
genommen. Die sind schon von sich aus ähnlich genug.

Autor: ArnoR (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Als Referenz für deine Behauptung bringst du
> weitere Behauptungen von Dir selbst. Wissenschaft geht anders.

Nur weil du die Sache nicht verstehst, muss sie also falsch sein, aha. 
Na wenn das nicht wissenschaftlich ist...

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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ArnoR schrieb:
> Nur weil du die Sache nicht verstehst

Was gibt es da zu verstehen? Ich habe genug kaputte LED Lampen zur 
Reparatur bekommen - alle mit solche dummen Parallelschaltungen.

Selbst ohne Ahnung von der Technik kann ich aus meinen Beobachtungen an 
Massenprodukten schließen, dass man LEDs besser nicht parallel schaltet. 
Das ist offensichtlich die Methode, Produkte schon ab Werk frühzeitig 
absterben zu lassen.

Ich habe aber Ahnung, nur so nebenbei bemerkt: Berufsausbildung zum 
Kommunikationselektroniker Fachrichtung Telekommunikationstechnik mit 
Doppelqualifikation und Abschluss mit Fachabitur. Zufrieden?

: Bearbeitet durch User
Autor: äasß (Gast)
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Carl schrieb:
> Ist es klüger, einen Stepup auf eine feste Spannung von 33 V (dann wohl
> besser 34 V) zu machen und einen separaten (linearen?) Stromregler zu
> implementieren für die LEDs

Möglicherweise eine Lösung, aber eventuell mit vergleichbarem 
Platzbedarf wie 5 einzelne stromgeregelte Boost. (5 Transistoren im 
Linearbetrieb.)

Da wir nichts_genaueres über die Umstände wissen (exakte geometrische 
Raum- | Material- | Temperatur-  Gegebenheiten ... sowie natürlich Deine 
baulichen Präferenzen, sind uns zu 99% verschlossen), empfehlen viele 
gern die oftmals "kühlere" (und gleichzeitig sichere) Methode: Je ein 
Boost pro LED oder COB.

Stefanus F. schrieb:
> Wissenschaft geht anders.

In der Wissenschaft ist vieles eine Frage des Blickwinkels. Jeder hat 
andere Ansichten und auch Prioritäten, aus denen dieser Blickwinkel 
erwächst. Und Aussagen gelten manches mal weniger absolut, als zuerst 
angenommen.

äasß schrieb:
> Also NEIN: Das geht nicht.

...ist in der Form nicht ganz richtig.

Trotzdem bevorzuge ich persönlich (obwohl ich das weiß) eine KSQ / LED.

Autor: Carl (Gast)
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Stefanus F. schrieb:
> Im Prinzip kannst du selbst selektieren, aber wie gesagt setzt die
> Paralellschaltung voraus, dass alle LEDs die gleiche Temperatur haben.
> Kannst du das sicherstellen?

Ja schon, da ich plane, die LEDs auf eine gemeinsame Aluplatte mit 
wärmeleitendem Kleber aufzukleben. Somit sollten alle die selbe 
Temperatur haben. Natürlich nicht exakt, aber ein bisschen Toleranz 
werden sie ja wohl haben.
Es würde mir davor grausen, einen Stepup für 150V zu bauen, das ist 
irgendwie auch nicht so toll :-(

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Stefanus F. schrieb:

> Was gibt es da zu verstehen? Ich habe genug kaputte LED Lampen zur
> Reparatur bekommen - alle mit solche dummen Parallelschaltungen.

Die einzigen Parallelschaltungen, die so einigermaßen
funktionieren, sind die Weihnachtsketten. Dort wird
aber mit Strömen weit unter dem Nennstrom gearbeitet
und die LEDs wurden möglicherweise vorher ausgemessen.
Ansonsten gilt: Ein Blick ins Datenblatt einer LED
zeigen jedem, das kleinste Spannungsänderungen zu
grossen Stromänderungen führen. Damit kann man bei
Konstantspannungsbetrieb bestenfalls einen meta-
stabilen Zustand erreichen.

Autor: Thomas W. (goaty)
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Gerade gestern eine Lampe zerlegt, da waren immer fünf parallel und das 
ganze sechs oder siebenmal hintereinander, eine der Parallelschaltungen 
war verdampft.
War so eine E14 Glühlampenersatz, nicht von Osram.
Scheint also nicht so gut zu funktionieren.

Autor: J. S. (pbr85)
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Stefanus F. schrieb:

> Im Prinzip kannst du selbst selektieren, aber wie gesagt setzt die
> Paralellschaltung voraus, dass alle LEDs die gleiche Temperatur haben.
> Kannst du das sicherstellen?

>
> Zahlreiche Erfahrungsberichte mit Lampen, wo nur einzelne LEDs
> durchgebrannt sind, bestätigen dies. Die Datenblätter mit ihren
> technischen Angaben übrigens auch.

Das Problem ist, dass in fast allen Fertigleuchten und Lampen die LEDs 
an ihrer thermisch-elektrischen Grenze betrieben werden. Maximalstrom 
und dann noch eine Chip-Temperatur nah an der Maximalgrenze.

Und ja, dann ist so eine Drift der LEDs natürlich unausweichlich ein Weg 
Richtung Totalversagen. Was soll oder kann man denn Anderes erwarten? 
Das ist pure Absicht!

Aber niemand zwingt einen beim Selbstbau diesen Weg zu gehen. Man kann 
die LEDs gut kühlen und gleichzeitig nur mit 50-70% des Maximalstromes 
betreiben.
Dann ist so eine thermische Drift auch bei weitem nicht mehr so schlimm, 
erst recht dann nicht, wenn die LEDs schon vom Hersteller vorselektriert 
sind und alle auf dem selben Kühlkörper sitzen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Carl schrieb:
> Ja schon, da ich plane, die LEDs auf eine gemeinsame Aluplatte mit
> wärmeleitendem Kleber aufzukleben. Somit sollten alle die selbe
> Temperatur haben.

Kommt auf die Anordnung an. Bei einem vertikal montierter Streifen 
sollte klar sein, dass die oberste LED wärmer sein wird, als die 
unterste.

> Natürlich nicht exakt, aber ein bisschen Toleranz
> werden sie ja wohl haben.

Die haben sogar sehr viel Toleranz. Du kannst ruhig eine LED 20°C wärmer 
haben, als eine andere. Die eine hält dann halt vielleicht ein Jahr, 
während die anderen vier 5 Jahre halten würden - wenn sie nach dem 
Ausfall der ersten nicht mit deutlich zu hohem Strom überlastet werden 
würden.

J. S. schrieb:
> Man kann die LEDs gut kühlen und gleichzeitig nur mit 50-70%
> des Maximalstromes betreiben.

Deswegen habe ich das weiter oben empfohlen. Nicht an die Grenzen zu 
gehen und gut zu kühlen entschärft die Problematik erheblich.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl (Gast)
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Lt. Datenblatt kann ich die LEDs mit 400mA betreiben (ca. 75%  des 
Nennstroms) und habe immer noch 80% der Lichtausbeute. Das heisst, ich 
würde 2 LEDs parallel schalten und sie mit 800mA betreiben und habe so 
ca. die 1.6fache Lichtausbeute wie wenn ich eine einzelne LED hätte. 
Dafür dürfte die Kühlung etwas weniger kritisch sein, da die einzelne 
LED weniger heiss wird. Wenn ich also zwei Stepups baue und damit je 2 
LEDs betreibe, habe ich die 3.2fache Lichtausbeute gegenüber einer LED, 
und keine der LEDs wird an ihren elektrischen Grenzen betrieben. Klingt 
das vernünftig?

Autor: J. S. (pbr85)
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Stefanus F. schrieb:


> Die haben sogar sehr viel Toleranz. Du kannst ruhig eine LED 20°C wärmer
> haben, als eine andere. Die eine hält dann halt vielleicht ein Jahr,
> während die anderen vier 5 Jahre halten würden - wenn sie nach dem
> Ausfall der ersten nicht mit deutlich zu hohem Strom überlastet werden
> würden.


Und das ist eben eine Verallgemeinerung, die so sehr stark vom 
Hersteller/Händler abhängt.

Seriöse Hersteller seleketieren sehr eng was die Helligkeit und 
Flussspannung angeht und verkaufen die LEDs dann auf einer Rolle. Und 
das kriegt man auch so geliefert.

Bei eBay oder Aliexpress gekaufte, lose NoName-LEDs sind da natürlich 
eine gänzlich andere Geschichte. Da trifft das was du schreibst voll zu.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl (Gast)
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J. S. schrieb:
> Seriöse Hersteller seleketieren sehr eng was die Helligkeit und
> Flussspannung angeht und verkaufen die LEDs dann auf einer Rolle. Und
> das kriegt man auch so geliefert.

ja genau. Ich hab die LEDs in einem abgeschnittenen Blister bekommen, wo 
die drin verschweisst waren. Das waren definitiv LEDs aus dem selben 
Los.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Carl schrieb:
> Klingt das vernünftig?

Wie gesagt empfehle ich 4 Step-Up Wandler. Alles andere ist für mich 
maximal ein halbgarer Kompromiss.

Was hast du denn dagegen, 4 Step-Up Wandler zu verwenden?

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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J. S. schrieb:
> Seriöse Hersteller seleketieren sehr eng was die Helligkeit und
> Flussspannung angeht und verkaufen die LEDs dann auf einer Rolle. Und
> das kriegt man auch so geliefert.
>
> Bei eBay oder Aliexpress gekaufte, lose NoName-LEDs sind da natürlich
> eine gänzlich andere Geschichte. Da trifft das was du schreibst voll zu.

Ja. Wenn Carl schon zu geizig ist, vier separate Step-Up Wandler zu 
benutzen, wird er sicher keine handselektierten Luxus-LEDs bezahlen 
wollen.

Carl schrieb:
> Ich hab die LEDs in einem abgeschnittenen Blister bekommen, wo
> die drin verschweisst waren. Das waren definitiv LEDs aus dem selben
> Los.

Das bedeutet noch lange nicht, dass sie selektiert wurden.

: Bearbeitet durch User
Autor: Gerald B. (gerald_b)
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Naja, ich habe mal gelesen, das die einzelnen Stränge eines COB's 
statistisch bedingt, dann wieder relativ gleiche Summenflusspannungen 
haben und somit zur Parallelschaltung eher taugen, als Einzel-LEDs.
Ganze 5 COB LEDs würde ich auch nicht unbedingt parallelschalten, aber 
2-3 Stück sollten gehen. Wenn man darauf achtet, das die Zuleitungen 
gleiche Länge und gleichen Querschnitt haben und man die Bestromung 
nicht gerade bis an die "Kotzgrenze" treibt und die Kühlung gut ist.
Was ein guter Vorabcheck der Qualaität eines COB's ist, wenn man an 
einem Labornetzteil das COB langsam im dunkeln hochdreht und guckt, ob 
die LEDs bei geringen Strömen weitestgehend gleich hell sind. Da gibt es 
Youtube Videos von China NoName LEDs, wo man sehr gut sieht, wie es 
nicht sein sollte.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Stefanus F. schrieb:
> Ansonsten
> könnte ich mir auch vorstellen, die Spannung mit einer
> Verstärkerschaltung auf 1,25V zu erhöhen.

Aber Vorsicht:
Der Sense Eingang ist Teil eines geschlossenen Regelkreises. Wenn du da 
mit einem Verstärker eine zusätzlichen Phasenverschiebung reinbringst 
wird das Ganze dann schnell zu einem wunderbaren Oszillator.

Autor: äasß (Gast)
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Gerald B. schrieb:
> Naja, ich habe mal gelesen, das die einzelnen Stränge eines COB's
> statistisch bedingt, dann wieder relativ gleiche Summenflusspannungen
> haben und somit zur Parallelschaltung eher taugen

Bis hierhin geht es um die einzelnen, internen Stränge.

Daß diese dann zur Parallelschaltung eher taugen, wenn z.B. je 10
LEDs seriell so zusammengestellt werden, daß ihre gesamt-V_f besser
zueinander paßt, ist klar (nur darum geht es).

Aber in die Größenordnung dieser Anpassung kommst Du bei einer
Parallelschaltung ganzer COBs nicht (auch nicht bei welchen, die
in die selbe V_f Klasse gesteckt werden).

Die unterscheiden sich weit mehr, als die erstgenannten Stränge.


Mir erschließt sich übrigens zum Teil nicht, wofür genau die User
"streiten" (im Sinne von argumentieren) wollen - nicht immer geht
aus Posts hervor, ob es nun um "LED/COB prinzipiell an CV" geht,
oder um das hier diskutierte "COBs parallel" gehen soll - ehrlich.

Wollte ich nur mal sagen (kann aber an mir liegen...).


Udo S. schrieb:
> Stefanus F. schrieb:
>> Ansonsten
>> könnte ich mir auch vorstellen, die Spannung mit einer
>> Verstärkerschaltung auf 1,25V zu erhöhen.
>
> Aber Vorsicht:
> Der Sense Eingang ist Teil eines geschlossenen Regelkreises. Wenn du da
> mit einem Verstärker eine zusätzlichen Phasenverschiebung reinbringst
> wird das Ganze dann schnell zu einem wunderbaren Oszillator.

Ich würde das auch eher lassen, und stattdessen nach einem gut
angepaßten (Spannungsbereich, und auch intern strombegrenzt bei
z.B. 1,5A) IC suchen, mit dem 5 parallele Boost Converter klein
und effizient (am liebsten synchron (Totem-Pole)) machbar wären.

Vor allem eine elektrische und mechanische Parallelschaltung
(untersch. hoher Strom führt zu untersch. Helligkeit, ob man nun
"thermisch weg laufen" (=Zerstörung) verhindert, oder auch nicht)
käme mir ... nicht in die Tüte. Da sollen gefälligst alle
schön gleich hell sein - und zwar auch gedimmt.

(Man verliert auch max. Leistung, falls das hier ein Punkt ist.
Natürlich müßte ein Teil der parallelgeschalteten COBs sozusagen
mit verringertem Strom auskommen.)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Carl schrieb:

> ja genau. Ich hab die LEDs in einem abgeschnittenen Blister bekommen, wo
> die drin verschweisst waren. Das waren definitiv LEDs aus dem selben
> Los.

Hmm, und was machen die Fabriken, wenn ein Wafer "alle" ist?
Sie machen mit einem neuen Wafer weiter.

Autor: ArnoR (Gast)
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Leute, schaut euch mal das oben verlinkte Datenblatt an:

https://www.mikrocontroller.net/topic/goto_post/5276807

Man sieht dort, daß bei Nennstrom (300mA) für eine Stromdifferenz von 
50mA zwischen 2 unterschiedlichen COBs eine Flussspannungsdifferenz von 
~500mV (!) notwendig ist.

Ich habe hier einige Lose von 10W-COB-LEDs mit je 9 LEDs in Reihe, die 
bei einer Flußspannung von etwa 24V bei 20mA eine maximale 
Flußspannungsdifferenz von 17mV (warmweiß, aus einer Lieferung) bzw. 
18mV (neutralweiß, aus 2 verschiedenen Lieferungen) aufweisen. Die 
Messung erfolgte absichtlich bei 20mA, um eine Scherung der Kennlinien 
durch den Bahnwiderstand bei hohen Strömen zu vermeiden.

Selbst wenn ich nur die je 2 LED mit der größten Differenz parallel 
schalte, siehe ich keinen Helligkeitsunterschied, genau wie es aus der 
Kennlinie im o.g. Datenblatt auch zu erwarten ist. Wenn man das nämlich 
auf die geringere Flußspannung umskaliert, ergibt sich eine äquivalente 
Spannungsdifferenz von ~24mV, mithin eine Stromdifferenz von 3,4mA bei 
300mA Nennstrom, also etwa 1%.

Autor: Johannes S. (jojos)
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ich habe nochmal nach Fertigmodulen gesucht und die Meanwell LDH-45 
Serie gefunden:
https://www.meanwell.com/productPdf.aspx?i=342#1
https://www.elpro.org/de/2699-dc-dc-led-treiber-step-up-wandler
Sind wohl Nettopreise, aber für kleine Stückzahlen bekommt man das kaum 
für den Preis selber gelötet.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Wie repariert man eigentlich so eine Lampe mit 5 parallel geschalteten 
LEDs?

Die Chance, 5 Jahre später einen Ersatz zu bekommen, wo nicht nur Farbe 
und Helligkeit sondern auch die Spannung exakt passt, geht gegen Null.

Wenn aber jede LED einzeln mit einer einstellbaren KSQ angesteuert wird, 
muss man nur noch auf gleiche Farbe achten. Das ist dann schon sehr viel 
eher machbar.

Autor: J. S. (pbr85)
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Stefanus F. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Seriöse Hersteller seleketieren sehr eng was die Helligkeit und
>> Flussspannung angeht und verkaufen die LEDs dann auf einer Rolle. Und
>> das kriegt man auch so geliefert.
>>
>> Bei eBay oder Aliexpress gekaufte, lose NoName-LEDs sind da natürlich
>> eine gänzlich andere Geschichte. Da trifft das was du schreibst voll zu.
>
> Ja. Wenn Carl schon zu geizig ist, vier separate Step-Up Wandler zu
> benutzen, wird er sicher keine handselektierten Luxus-LEDs bezahlen
> wollen.

Wieso "Luxus-LEDs"? Das ist Standardniveau, siehe eigentlich jedes 
Datenblatt eines namhaften LED-Herstellers. Da findest du überall Sowohl 
Helligkeits- als auch Spannungsbins, die dann elektrisch-optisch passend 
zusammengefasst auf einer Rolle sind.

Sicher, Abweichungen hast du da, aber die sind sehr klein und machen 
keinerlei Probleme, solange man wie gesagt nicht alles auf Teufel komm 
raus ausreizen will.

: Bearbeitet durch User
Autor: Carl (Gast)
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Ja ihr habt ja alle recht, ich habe es eingesehen, dass es Murks ist, 
LEDs parallel zu schalten (eigentlich ist das klar, jedem leuchtet es 
ein, dass die Ströme sich nicht perfekt gleich verteilen).

Ich studiere im Moment doch wieder daran herum, einen Stepup für 150 V 
zu bauen und so alle LEDs in Serie zu schalten. Aber ob es dann so viel 
besser ist, mit solch hohen Spannungen zu hantieren? so ganz überzeugt 
bin ich noch nicht. Aber 5 separate Wandler möchte ich schon lieber 
nicht benutzen wenn es geht :-/

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Carl schrieb:

> Aber ob es dann so viel besser ist, mit solch hohen Spannungen
> zu hantieren?

Du musst auf jeden Fall Deine LEDs und auch alle anderen Teile der
Schaltung so isolieren, als ob es sich um eine 230V-Installaton
handelt.

Autor: Jobst Q. (joquis)
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Carl schrieb:
> Aber 5 separate Wandler möchte ich schon lieber
> nicht benutzen wenn es geht :-/

Warum nicht? Ein StepUp mit dieser Gesamtleistung ist sicher teurer als 
5 Wandler im üblichen Leistungsbereich.

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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Carl schrieb:
> Aber 5 separate Wandler möchte ich schon lieber
> nicht benutzen wenn es geht

Warum denn nicht?

Wenn du einen guten Grund hast, dann will ich ihn Dir ja gar nicht 
ausreden. Denn es wird funktionieren - mit gewissen Nachteilen.

Aber die Standard Lösung sollten doch bitte separate Regler sein.

Denke an den späteren Reparaturfall. Du wirst fluchen, wenn die neue LED 
viel heller leuchtet oder eine abweichende Betriebsspannung hat. Gerade 
in diesem Markt verändern sich die Produkte rasant und alte Produkte 
verschwinden schnell.

Autor: Gerald B. (gerald_b)
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So lange 5 kleine Stepups preiswerter/besser erhältlich sind, als ein 
Großer, warum nicht?
Ich habe auch für 40x 1W LEDs 8x getaktete Eigenbau KSQs genommen. So 
konnte ich ein vorhandenes 24V Netzteil benutzen.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Carl schrieb:
>
> Ich studiere im Moment doch wieder daran herum, einen Stepup für 150 V
> zu bauen und so alle LEDs in Serie zu schalten. Aber ob es dann so viel
> besser ist, mit solch hohen Spannungen zu hantieren? so ganz überzeugt
> bin ich noch nicht. Aber 5 separate Wandler möchte ich schon lieber
> nicht benutzen wenn es geht :-/


Warum denn nicht?

An Stelle der Speicherdrossel wird ein Speichertrafo eingebaut und die 
Diode an die höhere Sperrspannung angepaßt. Dimensionierung und Aufbau 
des Trafos stellen dann die größte Hürde dar.

mfG

Autor: J. S. (pbr85)
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Carl schrieb:

> Ich studiere im Moment doch wieder daran herum, einen Stepup für 150 V
> zu bauen und so alle LEDs in Serie zu schalten. Aber ob es dann so viel
> besser ist, mit solch hohen Spannungen zu hantieren? so ganz überzeugt
> bin ich noch nicht. Aber 5 separate Wandler möchte ich schon lieber
> nicht benutzen wenn es geht :-/

Viele Konstantstromnetzteile von Mean Well für LEDs gehen weit drüber 
hinaus, bis über 400V. Um eben möglichst effizient zu sein und 
gleichzeitig irgendwelche Symmetriegeschichten bei den Flussspannungen 
nicht berücksichtigen zu müssen.

Beispiel: 
https://www.pollin.de/p/led-schaltnetzteil-meanwell-hlg-120h-c350a-430-v-350-ma-535912

: Bearbeitet durch User
Autor: äasß (Gast)
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J. S. schrieb:
> Viele Konstantstromnetzteile von Mean Well für LEDs
> gehen weit drüber hinaus, bis über 400V.

Kein Problem, als Netzteil (mit RF-Trafo, im Datenblatt scheint
ein Gegentaktwandler angedeutet (Trafo mit Mittenanzapfungen)).


Aus 12V via Boost Converter 550mA@>=150V zu machen ist definitiv
etwas anderes. Übersetzung 10fach ist doch normalerweise eine Art
"magische Grenze", ab der man einfache Drosselwandler nicht mehr
anwendet (mit steigender Übersetzung sinkt die Effizienz immer
mehr - anfangs langsam, dann immer schneller). Ich selbst setze
diese Grenze sogar eher bei 5fach.


Christian S. schrieb:
> An Stelle der Speicherdrossel wird ein Speichertrafo eingebaut

Was allerdings einen Sperrwandler daraus macht - eine isolierte
Version des Eintakt-Boost gibt es nicht.

Nicht unmöglich, auch mit passabler Effizienz machbar, aber...
wieso sollte man sich antun, nicht_mehr mit Kleinspannung zu
arbeiten (sondern - siehe obigen Beitrag)?

Und mal eine Frage, die mir gerade auf der Zunge liegt:

Carl schrieb:
> Ich habe eine LED von Everlight, welche zum Betrieb 33 Volt benötigt bei
> 550 mA. Ich möchte die LED aus einem 12 V Akku speisen. Eventuell werde
> ich bis zu 5 solcher LEDs parallel schalten, falls eine nicht hell genug
> wäre.

Das soll doch eine Art Lampe werden - eine, die man (das ist
eine reine Vermutung, aber die habe ich halt gerade...) auch
bzw. gerade dann benutzt, wenn keine andere Lichtquelle da?


Dann ... dann aber willst Du nicht, daß bei Ausfall einer
COB die ganze Lampe ausfällt... oder? Oder täusche ich mich da?

Soll die Lampe auch bei einem Teildefekt noch gehen, ist eine
Reihenschaltung der COBs indiskutabel.

Besser wäre dann sogar, wirklich mit 5 komplett separaten
Wandlern (also auch nicht "einer auf 40V, dann 5 x Buck-KSQ"
oder so etwas... für maximale Redundanz) zu planen.


Und: Der TO hat doch scheinbar passende Converter-Chips daheim,
und zwar die LM2587. Daraus kann man perfekt Boost-Converter für
500mA@Vf(einzel) bauen, indem ganz genau die o. g. Modifikation
gemacht wird: Spannungsteiler umfunktionieren, COB anstatt des
oberen R, der untere R übernimmt die Rolle des Shunts (bei der
im DB angegebenen Schwankungsbreite für V_ref, 1,2V bis 1,25V,
müßte es eben ein ca. 2,5 Ohm Widerstand sein, an welchem dann
ca. 1,25 Watt Verlustleistung anfielen - also evtl. 2 Watt R).

Ich hoffe mal, daß schon die "-adj" Version gemeint war?

Andererseits gingen auch diverse Fertig-Module - sind unfaßbar
billig beschaffbar (schon weiter oben hatte das jemand gesagt).


Also im Grunde bleibt aus Effizienz-Sicht ein begrenzter Pool
an möglichen Lösungen (alles andere ist relativ ineffizient):

Synchroner Boost, gefolgt von je 1 (vorzugsw. ebfs. synchr.)
Buck mit Stromregelung pro COB (alternativ je 1 Linearregler,
an geregelter Konstantspannung geht das mit wenig Verlust).

oder

Je 1 Four-Switch Buck-Boost mit Stromregelung ("CC") pro COB.

oder

Je 1 Boost (ob nun synchron oder nicht) mit Stromregelung.
(Wäre die einfachste Lösung. Synchron auch die effizienteste,
aber nicht so schlimm.)


5 x Boost ist also die potentiell billigste Lösung, die auch
noch maximale Effizienz ermöglicht, und bzgl. des Ansinnens,
auch bei Defekt einer COB (oder eines Wandlers) nicht auf sein
wichtiges Licht verzichten zu müssen.

(Wie gesagt: Falls meine Vermutung stimmt, dann trifft das zu.)

Und diese Argumente sind sogar ganz unabhängig von:
(Laut @Stefanus:) "Das ist die einzig saubere Lösung!"
(Wobei ich allerdings ebenfalls zugestimmt hätte...)


Überzeugt? ;-)

Autor: roehrenvorheizer (Gast)
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"Christian S. schrieb:
> An Stelle der Speicherdrossel wird ein Speichertrafo eingebaut

Was allerdings einen Sperrwandler daraus macht - eine isolierte
Version des Eintakt-Boost gibt es nicht."

Der Eintakt-Boost ist doch auch bereits ein Sperrwandler, oder etwa 
nicht?
Oder ist er womöglich ein getarnter Flußwandler?


Mit dem Meanwell Konstantstromnetzteil dürftest Du bestens bedient sein, 
wobei die ursprünglliche Versorgung aus 12V nicht mehr in Frage kommt.

Aber:
CONSTANT CURRENT REGION Note.6 215 ~ 430V150V ~ 300V      107V ~ 215V 
74V ~ 148V      54V ~ 108V


mfG

Autor: äasß (Gast)
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roehrenvorheizer schrieb:
> Aber:
> CONSTANT CURRENT REGION Note.6 215 ~ 430V      150V ~ 300V
> 107V ~ 215V      74V ~ 148V      54V ~ 108V

>>Note 6. Please refer to "DRIVING METHODS OF LED MODULE".<<

Einziger Fund:

http://ledmodulemomuiki.blogspot.com/2017/08/driving-methods-of-led-module.html

Egal. Darum ging es nicht.

Da die "~" wohl eher "-" darstellen sollten, käme fast nur
das Modell "-C700" in Frage, wenn man da sichergehen will.

Die max. ca. 90W könnte dieses leicht liefern, stimmt.
Allerdings reichte auch ein anderes (evtl. billigeres).
Und wie gesagt: Ein Defekt = ein Totalausfall.


roehrenvorheizer schrieb:
> Eintakt-Boost ist doch auch bereits ein Sperrwandler, ...

Nein - beim Step-Up wird auf die Eingangsspannung gestapelt
(V_in ist die Grundlage, besser gesagt V_in minus V_f(Diode)).

Bei Sperrwandlern muß die_gesamte_Leistung_über_die_Drossel
(= nicht isolierter Inverswandler) _bzw._den_Speichertrafo_
(= isolierter Flyback - der "Dir bekannte" Sperrwandler).


Guck mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Inverswandler
https://de.wikipedia.org/wiki/Sperrwandler

Jeweils den ersten Absatz genauer lesen.


Es gibt noch etwas dazwischen:

Man kann einen Sperrwandler mit Speichertrafo auch als Boost
Version bauen, "auf V_in aufstapelnd". (Bzw. "Tapped Inductor
Boost".) Das ist dann eine Mischform, aber nur das.


Arbeiten tun Boost und Inverting natürlich recht ähnlich -
und ganz anders als Flußwandler (die man als tiefpaßgefilterte
Pulse von V_in (Buck) bzw. V_in * ÜV (Forward) sehen kann).


> ist er womöglich ein getarnter Flußwandler?

Völlig unklar: Wie definierst Du denn "getarnte Flußwandler"?

Autor: äasß (Gast)
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äasß schrieb:
> Da die "~" wohl eher "-" darstellen sollten, käme fast nur
> das Modell "-C700" in Frage, wenn man da sichergehen will.

https://www.pollin.de/p/led-schaltnetzteil-meanwell-hlg-120h-c700a-215-v-700-ma-535914

Technische Daten:
Ausgang (einstellbar von): 107...215 V-
Ausgangsstrom (einstellbar von): 350...700 mA


Beim einzig anderen halbwegs passenden Modell "-C500" beginnt der 
Spannungsbereich erst bei 150V, also nur knapp unter V_f(gesamt).
(Strom maximal 500mA.)

Autor: Stefanus F. (Firma: Äppel) (stefanus)
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äasß schrieb:
> Soll die Lampe auch bei einem Teildefekt noch gehen, ist eine
> Reihenschaltung der COBs indiskutabel.

Man könnte Notfall-Schalter oder Jumper vorsehen, mit denen man defekte 
Module (aus der Reihenschaltung) überbrücken kann.

Autor: m.n. (Gast)
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ArnoR schrieb:
> Man sieht dort, daß bei Nennstrom (300mA) für eine Stromdifferenz von
> 50mA zwischen 2 unterschiedlichen COBs eine Flussspannungsdifferenz von
> ~500mV (!) notwendig ist.

Diese 500 mV beziehen sich aber auf neun Einzel-LEDs in Reihe und nicht 
auf eine Einzige?
Egal, wie Du siehst, werden Deine Argumente einfach ignoriert.

Autor: Dieter (Gast)
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Carl schrieb:
> Ich habe eine LED von Everlight, welche zum Betrieb 33 Volt benötigt bei
> 550 mA. Ich möchte die LED aus einem 12 V Akku speisen. Eventuell werde
> ich bis zu 5 solcher LEDs parallel schalten, falls eine nicht hell genug
> wäre. Also brauche ich ja einen Stepup, der bis zu 2.5 A kann und 33 V
> raus gibt.

1. Aus Sicherheitsgründen sollte der TO nur mit Spannungen <60V 
arbeiten. Also fällt die Serienschaltung damit raus.

2. max 5x550mA: entweder einen Wandler der alle kann, oder aufteilen auf 
einzelne Wandler. In dem Fall hat man Redundanz, wenn ein Kreis 
ausfallen sollte.

Daher sollte der TO ein paar Wandler aus ihm genehmen Quellen 
heraussuchen und zur Diskussion stellen, ob diese geeignet wären. Für 
zwei bis drei LED parallel gäbe es genügend günstige Wandler zu finden, 
mehr als für mindestens 2,5A echte Dauerleistung. Bei vielen Wandlern 
wird oft der maximale Wert angegeben, den das Teil nur wenige Sekunden 
aushält.

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