Ich bin gerade durch Zufall auf einer Schulungsseite gestoßen und war
überrascht, das sogar noch aktiv Schulungen für FreePAscal/Lazaraus/
Turbo Pascal(Borland Pascal) angeboten werden für Firmen etc.
https://www.medienreich.de/trainings?query=pascal&type=public
Auch die Kursteilnehmer:
55 Kunden besuchten bereits diesen Kurs.
Sony, VW, itelligence, EADS, Sanyo, Sage
Und Geld verdienen offenbar auch einige damit.
https://www.andre-winkelmann.de/
"Object Pascal ist eine auf der Programmiersprachen Pascal von Niklaus
Wirth aufbauende Programmiersprache, deren Funktionsumfang mit C++
vergleichbar ist. Als großer Vorteil gegenüber anderen Sprachen gilt
gemeinhin die bessere Lesbarkeit des Codes. "
Gegeg J. schrieb:> angeboten werden für Firmen etc.
Da hat irgendwer mal ein Projekt mit Pascal aufgebaut, was dann nur noch
gewartet werden muss, was billiger ist, als alles neu zu schreiben.
Bei EADS geht es ja auch um sicherheitsrelevante Software. Die ersetzt
man nicht einfach mal so.
Gegeg J. schrieb:> "Object Pascal ist eine auf der Programmiersprachen Pascal von Niklaus> Wirth aufbauende Programmiersprache, deren Funktionsumfang mit C++> vergleichbar ist. Als großer Vorteil gegenüber anderen Sprachen gilt> gemeinhin die bessere Lesbarkeit des Codes. "
Objektorietierte Pascal gibt es schon seit den 1990ern.
Es war "leserlicher" als C++.
Es gibt halt auch noch Dinge neben C und allen C-lastigen Abkömmlingen.
Und man sollte es kaum glauben man kann mit (Objekt)Pascal gute Software
schreiben, deren Quelltexte sogar meist gut lesbar sind.
Wow, da geistern Zombies in der Daemmerung herum. Und pruegeln sich mit
Altsprachen wie C um die besten Plaetze in der Zombie Liga. Die moderne
Welt will moderne Sprachen. Wie zB Python, wo ein Blank ueber sein oder
nichtsein entscheidet. Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue
Variable wird erzeugt, waehrend ich glaube es waere dieselbe.
Schoene neue Debugwelt.
Ich mach immer noch alles mit Delphi.
Joggel E. schrieb:> Die moderne> Welt will moderne Sprachen. Wie zB Python, wo ein Blank ueber sein oder> nichtsein entscheidet. Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue> Variable wird erzeugt, waehrend ich glaube es waere dieselbe.> Ich mach immer noch alles mit Delphi.
Ich auch. Aber: laß das hier mal die Richtigen lesen, dann wirst Du des
Lebens nicht mehr froh...
Gegeg J. schrieb:> "Object Pascal ist eine auf der Programmiersprachen Pascal von Niklaus> Wirth aufbauende Programmiersprache, deren Funktionsumfang mit C++> vergleichbar ist. Als großer Vorteil gegenüber anderen Sprachen gilt> gemeinhin die bessere Lesbarkeit des Codes. "
Borland Pascal/Delphi ist imo eine der besten Entwicklungsumgebungen die
es gibt. Das ist jetzt ohne Eigeninteresse da ich es selber nicht Nutze.
In den Softwareprojekten wo es im Einsatz war liefen aber viele Dinge
deutlich runder und wesentlich schneller.
C für OS und embedded, Delphi für die Anwendungsseite ist imo eine super
Kombi. Es gibt natürlich auch noch andere, keine Frage.
STK500-Besitzer schrieb:> Bei EADS geht es ja auch um sicherheitsrelevante Software. Die ersetzt> man nicht einfach mal so.
Bloß weil EADS auf dem Türschild steht heißt es noch lange nicht das
dort alle Software sicherheitsrelevant ist. Da gibt es auch genug
interne Software die keine höheren Anforderungen hat als in jeder
anderen Firma auch.
STK500-Besitzer schrieb:> Da hat irgendwer mal ein Projekt mit Pascal aufgebaut, was dann nur noch> gewartet werden muss, was billiger ist, als alles neu zu schreiben.>
Genau das ist der Punkt!
Irgendwelche Tool die von Mitarbeitern mal eben schnell für eine
einmalige Verwendung zusammengeschustert wurden und die sich dann aus so
gut und Hilfreich erweisen das sie 20 Jahre Später immer noch im Einsatz
sind und regelmäßig angepasst werden müssen.
Der Aufwand so was mal eben schnell in einer anderen Programmiersprache
neu zu entwickeln ist da oftmals viel zu hoch und wenn alles gut geht
hat man am ende genau das selbe wie vorher, nur mit viel Arbeit bis es
Funktional wieder identisch ist. Der Einsparungseffekt bei
anschließenden Pflegeaufwand geht auch eher gegen null - wenn man den
jemand hat der die verwendete Sprache einigermaßen kann.
Hier sieht man ganz gut das es eben "Die Programiersprache" nicht gibt:
https://news.efinancialcareers.com/de-de/248049/die-angesagtesten-programmiersprachen-in-banking-finance
Und auch ganz alte Dino-Sprachen leben aus genau diesen gründen noch:
https://www.wiwo.de/alte-programmiersprache-banken-holen-it-veteranen-aus-dem-ruhestand/19690034.html
Gegeg J. schrieb:> Object Pascal ist eine auf der Programmiersprachen Pascal von Niklaus> Wirth aufbauende Programmiersprache, deren Funktionsumfang mit C++> vergleichbar ist
Wirklich! C++ ist eine extrem komplexe Sprache. Zu den größten Stärken
zählen die mächtigen Möglichkeiten zur Metaprogrammierung. Wie geht das
in Object Pascal? Habe dazu auf die Schnelle nichts gefunden.
Gegeg J. schrieb:> Ich bin gerade durch Zufall auf einer Schulungsseite gestoßen und war> überrascht, das sogar noch aktiv Schulungen für FreePAscal/Lazaraus/> Turbo Pascal(Borland Pascal) angeboten werden für Firmen etc.
Für mich wenig überraschend ist, dass es noch sehr viel mehr
professionelle Cobol-Schulungen gibt.
> Auch die Kursteilnehmer:> 55 Kunden besuchten bereits diesen Kurs.> Sony, VW, itelligence, EADS, Sanyo, Sage
Du kannst davon ausgehen, dass auch die Teilnehmer von Cobol-Kursen
nicht von kleinen Klitschen kommen.
> Und Geld verdienen offenbar auch einige damit.> https://www.andre-winkelmann.de/
Auch Cobol macht kaum einer zum Spaß, sondern um damit ordentlich Kohle
einzufahren.
> "Object Pascal ist eine auf der Programmiersprachen Pascal von Niklaus> Wirth aufbauende Programmiersprache, deren Funktionsumfang mit C++> vergleichbar ist. Als großer Vorteil gegenüber anderen Sprachen gilt> gemeinhin die bessere Lesbarkeit des Codes. "
Die Lesbarkeit von Object Pascal ist nichts gegenüber der Lesbarkeit von
Cobol. Diese Sprache ist wirklich sprechend, und wenn man möchte, kann
man auf die von Anfängern viel gescholtenen Sonderzeichen praktisch
völlig verzichten.
Also wenn mich mein Arbeitgeber vor die Wahl stellen würde, entweder
einen Object-Pascal- oder einen Cobol-Kurs zu besuchen, würde ich mich,
ohne lange nachzudenken, für letzteren entscheiden. Nützen würden mir
beide Kurse nichts, aber mir dem Cobol-Kurs hätte ich sehr viel mehr
Spaß.
Dr. Sommer schrieb:> Zu den größten Stärken> zählen die mächtigen Möglichkeiten zur Metaprogrammierung
Hust, IMHO ist das eine der größten Schwächen wo sich C++ hin entwickelt
hat. Wer SFINAE und CTAD verstanden hat sieht das anders ;-)
Und richtige Metaprogrammierung kommt wohl erst nach C++20 wo auch
Reflection möglich ist.
Aber Leute es besteht Hoffnung, Mr. Stroustrup arbeitet daran die
Sprache einfacher zu machen...
P.S. Wer was schönes über C++ lesen will, suche mal im Web nach
"Spaceship operator"....
loeti2 schrieb:> P.S. Wer was schönes über C++ lesen will, suche mal im Web nach> "Spaceship operator"....
Ich bin nun überhaupt nicht qualifiziert über die Feinheiten von c++ zu
reden. Aber mein Eindruck beim lesen war "Spätestens ab C++32 muss sich
der "Programmierer" überhaupt keine Gedanken mehr über diese
komplizierte Programmiersache machen, da besteht dann die
Entwicklungsumgebung aus einigen niedlichen Bildchen die der
"Programierer" mittels Touchscreen hin und herschiebt. Der Compiler
macht denn daraus dann schon irgendwie irgendwas".
Kapiert irgendjemand überhaupt noch was das codemässig passiert?
Braucht man so etwas zur normalen Anwendungsentwicklung?
loeti2 schrieb:> Hust, IMHO ist das eine der größten Schwächen wo sich C++ hin entwickelt> hat.
Wenn du Features als Schwäche siehst... viel andere
Alleinstellungsmerkmale hat C++ nicht. Ohne Metaprogrammierung wäre das
ziemlich witzlos.
loeti2 schrieb:> Und richtige Metaprogrammierung kommt wohl erst nach C++20 wo auch> Reflection möglich ist.
Wo gibt es denn sonst "richtige" Metaprogrammierung mit statischer (!)
Reflektion?
test schrieb:> Kapiert irgendjemand überhaupt noch was das codemässig passiert?
Ja.
test schrieb:> Braucht man so etwas zur normalen Anwendungsentwicklung?
Man "braucht" nicht mehr als das was Brainfuck bietet. Aber hilfreich
sind zusätzliche Hilfestellungen schon.
Dr. Sommer schrieb:> Wenn du Features als Schwäche siehst... viel andere> Alleinstellungsmerkmale hat C++ nicht. Ohne Metaprogrammierung wäre das> ziemlich witzlos.
Ich meine ja nicht die Metaprogrammierung an sich, aber wie sie
implementiert ist.
IHMO ist SFINAE, enable_if etc. nicht wirklich programmiererfreundlich.
In C++20 geht es ja mit Concepts schon ein bisschen in die richtige
Richtung, aber lt. youtube-Video Stroustup wird die Implementierung
eines Templates nicht gegen die Concepts geprüft, d.h. obwohl die
aktuellen Typen die Concepts einhalten können immer noch ominöse
Compilerfehler tief in irgendwelchem Templatecode auftreten.
Und wie dann damit vernünftig Modules implementiert werden sollen, wo ja
nur das Interface dem Verwender zugänglich ist nicht die Implementierung
weiß auch keiner.
Muss einmal im Monat jemand am Wochende einen Pascal-Thread lostreten?
Ihr wisst doch alle genau wie das wieder endet! Es ist Wochenende
verdammt nochmal! Ich will mich entspannen und erholen und nicht
mich schon wieder aufregen und mit erhobener Faust dem Bildschirm drohen
müssen während ich lautlos innerlich brülle vor Wut, noch lange bevor
der Montag überhaupt erst begonnen hat! Bedenkt das!
Bla, bla, bal, was der Bauer nicht kennt ...
Der Wintermann und der der IchSteheÜberAllenModerator kennen Dephi nur
vom Namen.
Ich werde zu C und C++ gezwungen und korrigiere täglich Fehler, die sich
aus der Schwäche dieser Sprachen ergeben. Mit Delphi hätte ich mehr
Freizeit, aber weniger Geld. ;>
Delphi ist doch ein Zombie. Embarcadero sind die Entwickler weggelaufen,
nicht mal Bugfixing beherrscht der Rest. So wird alle paar Monde eine
neue Version rausgehauen mit den ewig gleichen Bugs. Wer setzt denn auf
so eine Leichenplatform die schon sehr streng riecht?
Lazurus ist noch schlimmer: Die Doku ist ein zusammengewürfelter
Müllhaufen und damit schon sofort raus. Spielzeug für Frickler und Leute
die in den 90ern steckengeblieben sind.
Ich kenne hier ne Bude die strickt schon seit einem Jahr ihre alten
delphibasierten Inhouseanwendungen auf Webanwendungen um, das
Delphigerümpel vermisst dort kein Mensch.
Es war irgendwann Anfang der 2000er auf der OOP-World in München, als
Stroustrup sagte:
Wenn ich gewusst hätte was aus C++ wird, hätte ich es nicht angefangen.
Mal als Anregung für alle Sprachkritiker ein Buch:
Literate Programming von D. Knuth.
Ansonsten, geht heute mal spazieren gehen. Das Wetter ist angenehme
(hier im Münchner Hinterland). Auf eine der zahlreichen Bänke am
Waldrand setzen und den Himmel und die Landschaft anschauen.
Aber kein Handy mitnehmen.
Nick
Prima Klima schrieb:>> Ich mach immer noch alles mit Delphi.>> Ich auch. Aber: laß das hier mal die Richtigen lesen, dann wirst Du des> Lebens nicht mehr froh...
Bei manchen Antworten ist es echt schwierig, den Inhalt der Tasse in der
Hand (Wasser, Kaffe) und im Mund zu behalten..
loeti2 schrieb:> Ich meine ja nicht die Metaprogrammierung an sich, aber wie sie> implementiert ist.
Welche Sprache macht es denn richtig, und zwar alles statisch zur
compiletime? Man könnte LISP anführen, aber das ist kaum vergleichbar.
> IHMO ist SFINAE, enable_if etc. nicht wirklich programmiererfreundlich.
Ja, aber freundlicher als wenn es gar nicht existieren würde.
Tany schrieb:> Eine kleine Hilfe für dich:> http://vschart.de/vergleich/delphi-programming-language/vs/c-plus-plus
Wo in dieser endlosen Liste an für Programmiersprachen völlig
irrelevanten Eigenschaften ("Autofokus"? "Infrarotschnittstelle"? Wtf?)
steht wie man in "Object Pascal" Metaprogrammierung macht?
Bei C++ steht "dynamische Typisierung"... Haha! Diese Liste ist
kompletter Unsinn.
Tany schrieb:> Dr. Sommer schrieb:>> Wirklich! C++ ist eine extrem komplexe Sprache. Zu den größten Stärken>> zählen die mächtigen Möglichkeiten zur Metaprogrammierung. Wie geht das>> in Object Pascal? Habe dazu auf die Schnelle nichts gefunden>> Eine kleine Hilfe für dich:> http://vschart.de/vergleich/delphi-programming-language/vs/c-plus-plus
Ohje ...
Mal davon abgesehen, dass der Link keine Antwort auf die Frage gibt, ist
der Inhalt doch eher fragwürdig.
mh schrieb:> Mal davon abgesehen, dass der Link keine Antwort auf die Frage gibt, ist> der Inhalt doch eher fragwürdig.
Das war einfach keine Frage. Er hat bewusst eine Stärke zur Provokation
hervorgehoben.
Tany schrieb:> Na klardo! Alles, was dir nicht passen, sind Unsinn.
Du würdest also sagen dass es korrekt ist, dass C++ gleichzeitig
dynamische und statische Typisierung nutzt? Und dass Delphi eine
Infrarotschnittstelle hat? Und man so etwas wie das Facade Pattern mit
C++ nicht umsetzen kann? Und dass C das Backend für C++ ist? Dass beide
Sprachen eine 3,5mm-Klinken-Buchse bieten? Dass C++ einen Datentyp
namens "SMALL INT" hat? Dass "I like it" und "Makes you angry" und "wtf
mode" und "WillGetYouLaid" gültige Kriterien sind? Aber gut zu wissen
dass Delphi "Von Affen geschrieben" ist und Haarausfall bewirkt!
Tany schrieb:> Er hat bewusst eine Stärke zur Provokation> hervorgehoben.
Wieso ist das eine Provokation? C++ bietet etwas, was ein guter Grund
sein kann, sich für C++ zu entscheiden. Anmerken, dass andere Sprachen
das nicht können, ist legitim.
Tany schrieb:> Dr. Sommer schrieb:>>...kompletter Unsinn.>> Na klardo! Alles, was dir nicht passen, sind Unsinn.
Ok dann fang mal an ein paar Fragen zu dieser Liste zu beantworten. Aber
beachte bitte, dass Programmiersprachen verglichen werden.
Was ist mit Mehrbenutzersystem und Autofokus und Pingback gemeint? Wofür
braucht Delphi 2GB Arbeitsspeicher? Worauf genau bezieht sich
Extension/Plug-in? Was ist mit Bildprozessor und "from c" gemeint? Warum
ist der Status C++ bei Mehrsprachiger Inhalt nur bedingt? Was genau
fehlt für ein "Ja"? Was ist mit Transaktionen gemeint? Wie wird
Energieverbrauch gemessen? Delphi hat nen eingebauten WYSIWYG-Editor
oder wird in einem entickelt? Was sind Multiple Projekten? Um welchen
Standard geht es wenn von Standardkonform gesprochen wird? Was sind
Externe Seiten bei einer Programmiersprache? Delphi führt
Benutzer-Statistiken? Und für wen, die NSA? C++ hat Map and reduce. Wenn
das gemeint ist, was ich denke. Die Sprache C++ ist Versioniert. Delphi
ist isoliert? Wovon? Wie skaliert man C++ horizontal?
Was genau ist mit "Any you want" als Template Language gemeint? Die STL
ist eine Template Language? ...
Hör bitte auf, andauernd irgendeine Programmiersprache zu "vergöttern"
und anders denkende zu erniedrigen.
Viele Wege führen nach Rom, für welchen Weg man entscheidet, hängt doch
von vielen Faktoren ab.
Leute don't feed the troll. Es fällt auf, dass hier seit kurzem ein paar
Pascal-Anhänger unterwegs sind und mit ihrer "wenn du nicht für uns
bist, bist du gegen uns"-Attitüde in mehreren Threads provozieren.
Wahrscheinlich steckt da nur eine einzige Person dahinter.
Nutzt Delphi/Pascal/Swift und seid glücklich, aber nehmt es Leuten nicht
übel wenn sie sich für eine andere Sprache entscheiden.
Dr. Sommer schrieb:> Aber gut zu wissen> dass Delphi "Von Affen geschrieben" ist und Haarausfall bewirkt!
Das mit den Affen ist eine böswillige Unterstellung und entspricht nicht
der Wahrheit, aber daß es Haarausfall bewirkt kann als gesichert gelten,
bei mir ist mittlerweile oben rum alles blank.
Joggel E. schrieb:> Die moderne> Welt will moderne Sprachen. Wie zB Python, wo ein Blank ueber sein oder> nichtsein entscheidet. Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue> Variable wird erzeugt, waehrend ich glaube es waere dieselbe.> Schoene neue Debugwelt.>> Ich mach immer noch alles mit Delphi.
Ich habe auf der Arbeit auch schon Delphi programmiert, aber auch C# und
VB.
Für einen kleinen Konverter nehm ich schon mal Python zur Hand oder
Bash...
Für µC Basteleien zuhause programmiere ich in C oder C++ habe aber auch
schon mit Bascom und Arduino experimentiert.
Wenn man mal von dem denken der "besten Programmiersprache" wegkommt und
man begreift das das ganze immer Anwendungs und Situationsabhängig ist
lebt sichs gleich viel entspannter.
Aber manche Leute haben halt recht kleine Teller...
Joggel E. schrieb:> Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue> Variable wird erzeugt
Diese Sprache von der Du sprichst heißt Lua und diesen kapitalen
Designfehler gibts zum Glück in keiner anderen relevanten Sprache.
Bernd K. schrieb:> Joggel E. schrieb:>> Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue>> Variable wird erzeugt>> Diese Sprache von der Du sprichst heißt Lua und diesen kapitalen> Designfehler gibts zum Glück in keiner anderen relevanten Sprache.
Doch, in Javascript. Nicht relevant? Naja, Du nutzt es jeden Tag, so wie
jeder andere Internetnutzer.
Bernd K. schrieb:> Joggel E. schrieb:>> Ein Gross-Klein Tipp Fehler und eine neue>> Variable wird erzeugt>> Diese Sprache von der Du sprichst heißt Lua und diesen kapitalen> Designfehler gibts zum Glück in keiner anderen relevanten Sprache.
PHP...
Tek schrieb:> Aber manche Leute haben halt recht kleine Teller...
Ne, eher viel zu große. Da liegt der Rand dann schon so weit hinterm
Horizont, daß sie nicht mehr drüber gucken können.
Bernd K. schrieb:> Bedenkt das!
Halte es doch lieber so:
rbx schrieb:> Bei manchen Antworten ist es echt schwierig, den Inhalt der Tasse in der> Hand (Wasser, Kaffe) und im Mund zu behalten..
Zum Thema:
Ich finde Lazarus/Objektpascal super. C auch. Je nachdem was ich
programmieren will.
Yalu X. schrieb:> Also wenn mich mein Arbeitgeber vor die Wahl stellen würde, entweder> einen Object-Pascal- oder einen Cobol-Kurs zu besuchen, würde ich mich,> ohne lange nachzudenken, für letzteren entscheiden.
Einen Cobol Kurs durfte ich mir auch mal antun. Da war mir definitiv zu
viel Geschwafel. Überlege Dir das gut.
Tany schrieb:> Eine kleine Hilfe für dich:> http://vschart.de/vergleich/delphi-programming-language/vs/c-plus-plus
Leute, laßt mal stecken. Besagte Seite ist nicht wirklich ernstzunehmen.
Und nochwas: Es war schon immer völliger Murks, eine
Entwicklungsumgebung (Delphi, Lazarus) mit einer Programmiersprache
(C++) vergleichen zu wollen. Das Umgekehrte wäre QT mit Objectpascal zu
vergleichen. Eben immer Äpfel mit Birnen.
Ein richtiger Vergleich wäre zwischen C++ und Objectpascal.
Oder zwischen den diversen Component-Libs von Delphi, Lazarus, QT, C#,
Java usw.
mh schrieb:> Was ist mit...
Garnix. Vesuche doch mal, jemanden aus eurer Werbeabteilung für einen
Vergleich zwischen deinem Auto und dem Mobiltelefon deiner Frau
anzustellen:
RÄDER: ja nein
VIERECKIG: nein ja
GLAS VORN: ja ja
DISPLAY: ja ja
usw.
W.S.
Nop schrieb:> Doch, in Javascript. Nicht relevant? Naja, Du nutzt es jeden Tag, so wie> jeder andere Internetnutzer.
Nein, wenn ich mich recht erinnere bekomme ich bei JS einen Fehler wenn
ich auf eine Variable zugreifen will die nicht existiert. Nur bei Lua
verschweigt er das und tut so als wäre nichts, so einen Krampf hab ich
bis jetzt noch nirgendwo anders beobachtet.
Yalu X. schrieb:> Also wenn mich mein Arbeitgeber vor die Wahl stellen würde, entweder> einen Object-Pascal- oder einen Cobol-Kurs zu besuchen, würde ich mich,> ohne lange nachzudenken,...
..dich für eine Sorte Dienstreise-Tourismus entscheiden, wo du
vornehmlich mit BWL- und reinen Geld-Leuten zusammenkommst und dich das
Ganze so wenig wie möglich angeht. Hauptsache, das Tagungshotel bietet
ein nettes Ambiente.
Aber deine Chefs haben's bislang nicht getan. Kein Wunder, gelle?
W.S.
Bernd K. schrieb:> Nur bei Lua> verschweigt er das und tut so als wäre nichts, so einen Krampf hab ich> bis jetzt noch nirgendwo anders beobachtet.
Das stimmt so nicht!
Zumindest bei der aktuellen Version 5.3 kommt es zu einem Fehler/Abbruch
wenn man versucht eine Variable weiterzuverarbeiten die nil (=NULL) ist.
Und eine nicht vorhandene/deklarierte Variable ist nil...
bitte lasst den Faden hier jetzt nicht völlig ins absurde laufen
U d niemand will den C Fans das Programmieren von C madig machen!
Eigentlich brauchen die hier nicht mal mitlesen, da es eher darum geht
zu zeigen wie aktiv PAscal noch ist..nichts weiter..ich werde meine
Liste hier weiter fortsetzten, wenn immer ich mal wieder auf ein
bekanntes Pascal Programm stoße.
Gerade unter Linux scheint mir sogar sehr viel mehr mit Pascal
geschrieben zu werden als ich unsprünglich dachte, das hat selbst mich
überrascht
Gegeg J. schrieb:> Noch eins in Pascal/Delphi> Diptrace
Weiß eigentlich jemand, warum es von Diptrace keine native Linux-Version
(ohne Wine) gibt?
Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste der Hersteller seinen
Quellcode doch nur durch den Linux-FPC jagen, und schon wäre die
Linux-Version fertig.
Das gleiche gilt für Altium, von dem für Linux leider nur ein Cloud-
Client verfügbar ist.
Damit hätten die Linux-User Zugriff auf zwei weitere gute EDA-Programme,
und die Hersteller könnten mit minimalem Aufwand ihren Kundenkreis noch
etwas erweitern. Warum tun sie das nicht einfach?
Gerade eine Linux-Version von Altium könnte ich beruflich sehr gut
gebrauchen.
Yalu X. schrieb:> Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste der Hersteller seinen> Quellcode doch nur durch den Linux-FPC jagen, und schon wäre die> Linux-Version fertig.
Aber auch die Bibliotheken und das geht nicht (z.B. die gesamte
Grafik von Windows auf Linux übertragen).
Es gab ja mit Kylix den Versuch Delphi auf Linux zu bringen, ist
aber gescheitert. Es gibt also kein Delphi für Linux.
Guido B. schrieb:> Aber auch die Bibliotheken und das geht nicht (z.B. die gesamte> Grafik von Windows auf Linux übertragen).
Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass Delphi über ein eigenes
Framework auf das Win32-API zugreift, und ein dazu API-kompatibles
Framework auch in Lazarus implementiert ist, das je nach Plattform
wahlweise Win32-API, GTK oder Qt nutzen kann.
Bernd K. schrieb:> Nein, wenn ich mich recht erinnere bekomme ich bei JS einen Fehler wenn> ich auf eine Variable zugreifen will die nicht existiert.
Wenn Du einer Variable einen Wert zuweist, aber dabei deren
Variablennamen verkehrt schreibst, wird die Variable nicht bloß
automatisch neu angelegt anstatt einer Fehlermeldung, was an sich schon
für viel Spaß beim Debuggen sorgt - sie wird obendrein als globale
Variable angelegt, auch wenn Du das in einer Funktion tust.
Yalu X. schrieb:> Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass Delphi über ein eigenes> Framework auf das Win32-API zugreift,
Vor 20 Jahren war das so, ob das heute noch gilt weiß ich nicht.
Yalu X. schrieb:> und ein dazu API-kompatibles> Framework auch in Lazarus implementiert ist,
Das ist mir nicht bekannt, vielleicht war ich aber zu blöd das zu
finden.
Ich habe schon probiert Anwendungen für beide Systeme zu schreiben.
Das macht aber keinen Spaß, das geht schon mit den Fonts los, die
einem das Layout zerhauen (keine MS-Fonts unter Linux) und wenn
noch eine Schnittstelle ins Spiel kommt, muss man eh getrennt für
beide Syteme entwickeln.
Was sehr gut geht sind Konsolenanwendungen mit FPC, die kann
ich unter Linux und Wine auch sehr einfach für Windows kompilieren.
Mit Kylix damals war es schön, aber halt nur sehr kurz.
Yalu X. schrieb:> Ich hatte irgendwie im Hinterkopf, dass Delphi über ein eigenes> Framework auf das Win32-API zugreift, und ein dazu API-kompatibles> Framework auch in Lazarus implementiert ist, das je nach Plattform> wahlweise Win32-API, GTK oder Qt nutzen kann.
Ein CAD-Programm wie Altium benutzt aus Performancegruenden vermutlich
nicht die Windows-Standard-Komponenten zum Zeichnen der Oberflaeche.
Auch wird in Delphiprogrammen gerne mal 'windowsnah' programmiert mit
Win-API-Hacks, abfangen von Messages usw.
In Lazarus gibt es in der Hinsicht eine bessere Abstrahierung und
dadurch eine gute Portierbarkeit. Einige Funktionalitaeten sind aber
nicht implementiert und muessen auch in Lazarus plattformabhaengig ueber
direkte API-Aufrufe geloest werden.
D.h. ein Programm, das nicht von Anfang an auf Lazarus setzt, ist
schwerer auf Linux zu portieren.
Guido B. schrieb:> Was sehr gut geht sind Konsolenanwendungen mit FPC, die kann> ich unter Linux und Wine auch sehr einfach für Windows kompilieren.
Portable Konsolenanwendungen sind aber nun wirklich kein herausragendes
Merkmal. Das geht in so ziemlich jeder Sprache.
Guido B. schrieb:> Ich habe schon probiert Anwendungen für beide Systeme zu schreiben.> Das macht aber keinen Spaß, das geht schon mit den Fonts los, die> einem das Layout zerhauen (keine MS-Fonts unter Linux) und wenn> noch eine Schnittstelle ins Spiel kommt, muss man eh getrennt für> beide Syteme entwickeln.
Klar ist es ein zusaetzlicher Aufwand, aber dafuer, dass man
tatsaechlich beide Systeme (Windows/Linux) nativ abdecken kann, ist es
genial einfach.
Von welchen Schnittstellen sprichst du? Die Serielle und Ethernet (TCP,
UDP...) sind in Multiplattformbibliotheken verfuegbar, funktioniert dann
in der Anwendung genau gleich.
Eigentlich ist Lazarus/Freepascal gerade fuer kleinere Tools im
Elektronikbereich praedestiniert, z.B. als Diagnose-GUI fuer ein Geraet.
Anpassungen fuer Linux oder Windows sind dann eigentlich nur in der
Darstellung noetig, also die angesprochenen Fonts, breite von Scrollbars
usw. Achso, und das Dateisystem ist nat. unterschiedlich
(Slash/Backslash). Das sind aber beides Kleinigkeiten.
Guido B. schrieb:> Das macht aber keinen Spaß, das geht schon mit den Fonts los, die> einem das Layout zerhauen (keine MS-Fonts unter Linux)
Seit Win 7 hat man selbst mit Delphis Defaultfont (MS Sans Serif)
massive Probleme unter Probleme, weil die Skalierung nicht funktioniert.
Ich benutze seit dem Tahoma als Font, womit es keine Probleme gibt, egal
ob unter Win, Linux oder Mac.
Schwierig wird es halt bei systemnahen Sachen. Mit einem vernünftigen
Konzept bekommt man aber auch das in den Griff.
TriHexagon schrieb:> Nutzt Delphi/Pascal/Swift und seid glücklich, aber nehmt es Leuten nicht> übel wenn sie sich für eine andere Sprache entscheiden.
Ach, darf man hier nur C und C++ diskutieren?
Du musst jetzt sehr tapfer sein: das C in µC-Forum steht nicht für die
Programmiersprache.
Jajaja, es geht schon, ich schrieb ja auch nur, dass es keinen
Spaß macht. ;-)
Der Zusatzaufwand ist schon groß, kein Wunder, dass Borland sein
Projekt Kylix wieder eingestellt hat.
Mit Schnittstellen meine ich schon serielle und Dateien. Klar gibt
es da Wrapper, aber wenn es ans Eingemachte geht (sind schon 14
Bytes eingetroffen, melde sofort wenn ein Byte kommt) kann man
die selten nutzen.
Und klar, dass Konsolenanwendungen auch unter anderen Sprachen sehr
gut Crossentwickelt werden können, insbesondere mit den
interpretierten. Ich wollte nur erwähnen, dass mit FPC und Wine auch
Crosscompiling ohne Änderungen am Quellcode funktioniert.
Guido B. schrieb:> z.B. die gesamte> Grafik von Windows auf Linux übertragen
Wenn man das von vornherein richtig programmiert hat, nimmt man für die
Bedienelemente diejenigen, die die Gui zur Verfügung stellt, und dann
ist es (fast) egal, ob das Win oder Linux und WinApi oder Qt oder GTK
ist. Und Schematic und Board zeichnet man in ein Paint-Element, da ist
es dann auch wieder egal, ob das von WinAPI oder Ot oder GTK.
Wenn man allerdings versucht, die gesamte Gui selbst zu zeichnen - ja
dann könnte das schiefgehen.
Guido B. schrieb:> Das macht aber keinen Spaß, das geht schon mit den Fonts los, die> einem das Layout zerhauen (keine MS-Fonts unter Linux)
Natürlich gibt es MS-Fonts für Linux, wenn man das will. Allerdings
sollte man für die Gui eines Programmes auf die als default
eingestellten Fonts zurückgreifen. Was ist, wenn jemand ein besonders
kontrastreiches Bildschirmschema mit großer Schrift eingestellt hat,
weil er ne dicke Brille braucht? Oder wenn MS in der nächsten Version
wieder andere Lieblingsschriften für den Desktop hat?
Und ja, GTK unter Linux sieht scheisse aus, völlig unabhängig ob das in
C oder Pascal genutzt wird. Deswegen versucht man auch nicht, Elemente
absolut zu positionieren, sondern relativ zueinander, und dann wachsen
die zum Beispiel bei größerer Schrift oder fetten Elemente mit dicken
Rand mit.
> noch eine Schnittstelle ins Spiel kommt, muss man eh getrennt für> beide Syteme entwickeln.
Häh? Meine Programme laufen sowohl unter Windows als auch unter Linux
mit dem exakt gleichen Code für RS232 oder TCP/IP, Codeschalter
entscheiden ob die RS232 "COM" oder "ttyS0", "ttyUSB0" heisst.
Einzig die GPIOs des Raspi finde ich unter Windows auf dem PC leider
nicht.
Maxe schrieb:> Anpassungen fuer Linux oder Windows sind dann eigentlich nur in der> Darstellung noetig, also die angesprochenen Fonts, breite von Scrollbars
Auch das überlasse ich der Api - oder frage die entsprechenden Werte ab.
Das muss man aber auch unter Windows only, schon die Umschaltung von
Aero in Normal oder gar Klassik unter Windows 7 sorgt für
unterschiedliche Fenster, Menu, Toolbarmaße. Und von 7 auf 10 ist es
dann wieder anders.
> usw. Achso, und das Dateisystem ist nat. unterschiedlich> (Slash/Backslash).
PathDelim ist dein Freund.
Guido B. schrieb:> Der Zusatzaufwand ist schon groß, kein Wunder, dass Borland sein> Projekt Kylix wieder eingestellt hat.
Der Zusatzaufwand in den Bibliotheken (z.B. LCL) ist gross, aber nicht
fuer den Anwendungsprogrammierer.
> Mit Schnittstellen meine ich schon serielle und Dateien. Klar gibt> es da Wrapper, aber wenn es ans Eingemachte geht (sind schon 14> Bytes eingetroffen, melde sofort wenn ein Byte kommt) kann man> die selten nutzen.
Also Synaser und LazSerial sind die Standardbibliotheken fuer die
Serielle (letztere basiert auf ersterer) und natuerlich kann man da
einzelne Bytes mit sofortiger* Rueckmeldung verarbeiten. Und das nicht
nur auf x86 Win/Linux sondern auch auf ARM-Linux, also dem Raspberry
z.B.
Dateinamen... klar, aber das liegt halt am OS, da kann man nichts
machen.
Kann das sein, dass du dich noch nicht so lange mit Lazarus beschaeftigt
hast? Einfache GUI-Programme gehen doch so schnell, dass man
Konsolenanwendungen eigentlich nur noch macht, wenn man die
Funktionalitaet explizit braucht.
*was das BS eben zulaesst.
Maxe schrieb:> Achso, und das Dateisystem ist nat. unterschiedlich (Slash/Backslash).
Slash geht auch unter Windows – mindestens seit MS-DOS 3.x.
Muss man also nicht unbedingt unterscheiden.
Maxe schrieb:> Also Synaser und LazSerial sind die Standardbibliotheken fuer die> Serielle (letztere basiert auf ersterer) und natuerlich kann man da> einzelne Bytes mit sofortiger* Rueckmeldung verarbeiten.
Ja schon, aber wann kommt die Rückmeldung (unterschiedliche
Behandlung des FIFO?).
Maxe schrieb:> klar, aber das liegt halt am OS, da kann man nichts> machen.
Eben!
Maxe schrieb:> Kann das sein, dass du dich noch nicht so lange mit Lazarus beschaeftigt> hast?
Seit ich Kylix in die Tonne getreten habe, den rest erledigt
Google. :-)
Guido B. schrieb:> den rest erledigt> Google
Genau so siehts aus: Ein Google-Ekschbärde.
Guido B. schrieb:> aber wann kommt die Rückmeldung (unterschiedliche> Behandlung des FIFO?)
Ich polle das mit einem Timer. Prinzipiell bekommt man unter Linux
schneller eine Rückmeldung, weil man mit 1msec Zeitslots arbeiten kann,
Windows hat nur 10msec oder so.
Praktisch ist das aber unsinnig, wenn das OS dein Programm jederzeit
mehrere 100msec zurückstellen kann. Und wenn der USB-seriell-Wandler eh
undefiniert Zeitverzögerungen reinbringt.
Da reichen Timer-Abfragen alle 25 bis 100msec.
Echtzeit-Pinwackeln ist eh schon seit Win98 tot, und mit
USB-seriell-Wandlern erst recht.
Das ist aber völlig egal, ob man das mit C, Pascal oder Basic
programmiert.
Karl K. schrieb:> Ich polle das mit einem Timer.
Das ist ja furchtbar ineffizient. Mittels WaitForMultipleObjects
(Windows) und epoll (Linux) kann man sich asynchron benachrichtigen
lassen wenn Daten vorliegen oder gesendet wurden. Gute Frameworks wie
Gtk/Glib haben das so integriert dass man da ähnlich wie GUI-events
drauf reagieren kann, in dem das von der Main loop des Framework
abgearbeitet und abstrahiert wird. Kann Pascal das etwa nicht?
NA es beginnt damit das es in Delphi und nicht mit Freepascal entwickelt
ist...dann sollte es von Anfang an mit der Absicht Programmiet worden
sein, portiert zu werden, was ganz sicher auch nicht gemacht wurde..dann
wen interessiert Linux? kein Scherz
Linux ist noch weit entfernt von einem Massenprodukt..meine
Homebankingsoftware wurde auch nie portiert, da die Access als Datenbank
nutzen..somit hat sich das mit dem schnellen portieren sowieso
erledigt..
Aber mal im Ernst..die paar Frickler und Bastler die auf Linux setzten,
wozu sollten man da jetzt den Aufwand treiben?
Die, die wirklich damit arbeiten und bereit sind so viel Geld auszugeben
werde größteteils Windows nutzen.
SIe hätten also erhebliche Kosten für 0,8% mehr Umsatz.
Wie in C++ ist es halt auch in Freepascal schlecht, wenn man nicht von
Anfang an , mit der Absicht der Porotierung schreibt
Dr. Sommer schrieb:> Das ist ja furchtbar ineffizient
Schuld ist nicht immer die Programmiersprache, das weißt du auch?
Dr. Sommer schrieb:> Gute Frameworks wie> Gtk/Glib haben das so integriert dass man da ähnlich wie GUI-events> drauf reagieren kann, in dem das von der Main loop des Framework> abgearbeitet und abstrahiert wird. Kann Pascal das etwa nicht?
Pascal nicht aber Delphi...oder Lazarus.
Wusste ich doch, dass du Delphi nur von den Namen her kennst. :-)
Tany schrieb:> Schuld ist nicht immer die Programmiersprache, das weißt du auch?
Ja. Das habe ich auch nicht behauptet. Es wäre die Schuld des
Frameworks, wenn es so etwas nicht könnte, was meine Frage war.
Tany schrieb:> Pascal nicht aber Delphi...oder Lazarus.
Damit wäre die Frage beantwortet. Dann nutzt Karl es einfach nur falsch.
Tany schrieb:> Wusste ich doch, dass du Delphi nur von den Namen her kennst. :-)
Falsch gewusst. Ich habe tatsächlich mit Borland C++ angefangen und dann
ein bisschen mit Delphi gespielt. Dann ist mir Visual C++ über den Weg
gelaufen und dann habe ich nicht mehr zurück geblickt...
Dr. Sommer schrieb:> Dann ist mir Visual C++ über den Weg> gelaufen und dann habe ich nicht mehr zurück geblickt...
Das hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm. Ist es da tatsächlich
genauso leicht wie in Lazarus eine mittelschwere GUI-Anwendung nach
Linux oder Mac zu portieren indem man einfach auf den Kompilieren-Button
klickt? Ich kanns grad nicht im Ubuntu Repository finden, wie
installiere ich das?
Witzbold. Damals hatte ich nur mit Windows-Programmierung zu tun; über
ein 56k-Modem eine Linux-CD herunterladen war damals irgendwie nicht so
dolle. Die erwähnten IDEs hatte ich aus Buch-CDs aus der
Stadtbibliothek. Linux auf dem Familien-PC zu installieren hätte auch
lustige Folgen gehabt.
Nun, dann können wir ja schön sehen daß die Meßlatte anhand derer wir
das vergleichen in einem vieldimensionalen Raum liegt und Lazarus in
einigen Dimensionen die für bestimmte Anwendungen wichtig sind klar
vorne liegt.
Yalu X. schrieb:> Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste der Hersteller seinen> Quellcode doch nur durch den Linux-FPC jagen, und schon wäre die> Linux-Version fertig.
Nö.
Das hast du nämlich falsch verstanden.
Windows bietet im krassen Gegensatz zu all den verschiedenen
Linux-Geschmacksrichtungen nämlich eine verläßliche Infrastruktur mit
wohldefiniertem API für Grafik und UI. Und das ist ausgearbeitet und
stabil, so daß man mit der selben Anwendung auf verschiedenen
Windows-Versionen arbeiten kann.
Und genau das fehlt bei Linux vollständig - da gibt es gefühlte 1000
Varianten und Versiönchen und das nervt ganz erheblich. Linux ist OK für
Kommandozeilentools, weil die keine Berührung mit einem grafischen UI
haben.
Aber für alles, wo das grafische UI essenziell ist, müßte man sich
entweder auf nur eine einzige Distribution beschränken und dabei auch
nur auf einen einzigen Versionsstand oder man müßte sich mit all dem
Zeugs, was da so herumfliegt und sebstverständlich hie und da
inkompatibel ist zur nächsten Variante, befassen und wiederum gefühlte
1000 Programmversionen erzeugen.
Glaubst du, wer Anwendungen schreibt, macht sowas freiwillig? Nö. Wenn
irgendwann Linux mal eine einzige grafische Oberfläche haben sollte, die
auch noch so gut ausgearbeitet ist, daß deren API auf 15..20 Jahre voll
gültig bleibt und alles bisherige abdeckt (einschließlich DirectX), dann
(ja DANN..) sähe das anders aus.
Guck dir bloß mal den Werdegang von Lukas' Horizon an. Ich schätze, er
hat den Kampf gegen sein OS im Juni aufgegeben. Hätte er Horizon unter
Windows und für Windows und mit DirecX geschrieben, dann hätten wir
jetzt ein fertiges und benutzbares EDA-Tool mehr gehabt. konjunktiv
mal wieder.
W.S.
Yalu X. schrieb:> Damit hätten die Linux-User Zugriff auf zwei weitere gute EDA-Programme,> und die Hersteller könnten mit minimalem Aufwand ihren Kundenkreis noch> etwas erweitern. Warum tun sie das nicht einfach?
Weil es für einen kommerziellen Anwender weitaus billiger ist, sich
einen PC mit Windows drauf zu kaufen. Man kauft in solchem Falle die
Hardware+OS nach dem Bedarf der Anwendung - schließlich ist es diese,
die den Nutzen für die Firma bringen soll. Der Fußabtreter darunter ist
Nebensache.
Der Rest der Welt ist nicht so Linux-orientiert wie du selbst. Das ist
der entscheidende Punkt.
W.S.
W.S. schrieb:> Windows bietet im krassen Gegensatz zu all den verschiedenen> Linux-Geschmacksrichtungen nämlich eine verläßliche Infrastruktur mit> wohldefiniertem API für Grafik und UI.
Das ach so verlässliche Win32-API mit seinen Steuerelementen im
Windows95-Stil benutzt aber auch keiner mehr. Stattdessen wird z.B. C# +
.net mit seinen diversen inkompatiblen Versionen benutzt.
W.S. schrieb:> einschließlich DirectX
DirectX existiert nur weil Microsoft die zuvor sogar bessere und
portable Alternative OpenGL aktiv sabotiert hat, um zu verhindern, dass
Spiele portabel werden - nachdem Microsoft zu Beginn sogar daran
mitgewirkt hat!
W.S. schrieb:> Der Rest der Welt ist nicht so Linux-orientiert wie du selbst. Das ist> der entscheidende Punkt.
Schonmal was von Android gehört?
Maxe schrieb:> Ein CAD-Programm wie Altium benutzt aus Performancegruenden vermutlich> nicht die Windows-Standard-Komponenten zum Zeichnen der Oberflaeche.
oh doch. Gerade eben das mit dem nötigen Verstand benutzte Windows-API
ergibt die Performance.
> Auch wird in Delphiprogrammen gerne mal 'windowsnah' programmiert mit> Win-API-Hacks, abfangen von Messages usw.
Wie sollte das sonst gehen? Delphi baut direkt auf dem API des OS auf -
und dazu gehört eben auch, daß man in die Message-Distribution
eingeklinkt wird.
Eigentlich kann man das ganz einfach verstehen: Jedes grafische Element
mit einem Handle IST eine von Windows verwalteter Prozeß - entweder mit
einer eigenen oder einer von Windows abgeleiteten Fensterprozedur
(windowproc).
Wahrscheinlich sind sich Linuxer garnicht bewußt, wie umfänglich die
Multitasking-Verwaltung bei Windows ist und denken, daß das grafische UI
bloß ein Aufsatz sei wie bei Linux.
Programmiere du mal was für Windows oder WindowsCE mit VC oder EVC, dann
weißt du, was du da an Message-Handling selbst und zu Fuß zu tun hast.
Sowas wie die VCL nimmt einem diese Arbeit weitgehend ab.
Also, das sind keine "Windows-Hacks", sondern das ist ein Teil des
Windows-API, das man benutzen muß, um überhaupt Programme mit
grafischem UI zu schreiben.
W.S.
Dr. Sommer schrieb:> mit seinen Steuerelementen im> Windows95-Stil benutzt aber auch keiner mehr
Du hast wie immer rein garnix verstanden.
Nicht einmal Android hast du kapiert. Ich sag's dir: Android ist ein
eigenes OS und es benutzt Linux nur als LowLevel-Treiber, sozusagen als
Fußabtreter.
W.S.
W.S. schrieb:> Eigentlich kann man das ganz einfach verstehen: Jedes grafische Element> mit einem Handle IST eine von Windows verwalteter Prozeß
Ach, echt? Jeder Button und jedes Eingabefeld hat einen eigenen Prozess?
Warum tauchen die dann nicht alle im Task-Manager auf?
W.S. schrieb:> oder einer von Windows abgeleiteten Fensterprozedur> (windowproc).
Selbst Programme mit mehreren Fenstern (z.B. Gimp) tauchen nur 1x im
Task Manager auf, wo sind die anderen Prozesse?
W.S. schrieb:> Wahrscheinlich sind sich Linuxer garnicht bewußt, wie umfänglich die> Multitasking-Verwaltung bei Windows ist
Auch Linux ist Multitasking-Fähig (und war es auch schon immer, im
Gegensatz zu den DOS-Wurzeln und dem Pseudo-Multitasking von Win3.11).
W.S. schrieb:> Programmiere du mal was für Windows oder WindowsCE mit VC oder EVC, dann> weißt du, was du da an Message-Handling selbst und zu Fuß zu tun hast.
Windows hat halt gemäß dem "The Blob"-Antipattern alles im Kernel. Unter
Linux/Unix sind solche Dinge getrennt, und die Message Loop kommt in die
Anwendung bzw. das GUI-Framework. Wenn man ein Embedded System oder
Server ohne GUI hat lässt man das einfach weg, was problemlos möglich
ist weil nicht Teil des Kernels.
W.S. schrieb:> Du hast wie immer rein garnix verstanden.
Danke für die Blumen. Komisch, dass wenn ich dein Unverständnis aufzeige
immer noch Belege mitliefere, du nur Beleidigungen.
W.S. schrieb:> Android ist ein> eigenes OS
Kann man so sehen. Aber es steckt noch sehr viel Linux drin.
W.S. schrieb:> und es benutzt Linux nur als LowLevel-Treiber
Treiber, singular? DER Treiber für Prozessor und das gesamte Drumherum?
Ein einziger 20 MLoC Treiber? Achso.
W.S. schrieb:> sozusagen als> Fußabtreter.
Der Fußabtreter ist aber der einzige, der das ganze System erst möglich
macht. Es gibt nichts, was an Flexibililtät und Universalität da heran
reicht. Wenn man ein OS für einen SoC braucht, ist die Antwort fast
immer Linux. Mal eben Windows auf so ein System zu packen ist fast außer
Frage...
W.S. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Wenn ich das richtig verstanden habe, müsste der Hersteller seinen>> Quellcode doch nur durch den Linux-FPC jagen, und schon wäre die>> Linux-Version fertig.>> Nö.
Dann habe ich mich wohl zu sehr von überbegeisterten Lazarus-Usern
beschwatzen lassen, die Lazarus immer wieder als Delphi-kompatible
Open-Source-Implementation darstellen, wobei nach deren Aussage diese
Kompatibilität insbesondere auch die GUI-Programmierung einschließt.
Du sagst jetzt, das stimmt überhaupt nicht. Ok, wenn sogar du das sagst,
dann glaube ich das sofort, denn eigentlich hätte ich von dir folgende
Antwort erwartet:
"Ja, natürlich geht das mit minimalstem Aufwand. Wenn sich die
Hersteller von Altium um Diptrace dennoch gegen eine Linux-Version
ihrer Software entschieden haben, hat das keine technischen, sondern
ausschließlich politische Gründe."
Ich verstehe es ja, dass ein Delphi-Programm nicht mehr portierbar sein
kann, wenn es Windows-spezifische, nicht in Object-Pascal geschriebene
Bibliotheken oder systemnahe Funktionen nutzt. So würde ich bspw. nicht
erwarten, dass ein Festplattendefragmentierprogramm ohne weiteres von
Windows nach Linux portiert werden kann.
Aber wozu sollte eine reine Anwendersoftware wie Diptrace oder Altium,
die nur aus GUI, Algorithmen und etwas Networking besteht, solche
Windows-spezifischen Bibliotheken benutzen? Ein GUI-Framework bringt
Delphi selber mit (m.W. heißt es dort VCL), die Algorithmen sollten sich
vollständig in Object-Pascal (ohne externe C++-Module) implementieren
lassen, und für die Netzwerkgeschichten gibt es ebenfalls Delphi-Module.
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass in Lazarus/FPC nicht nur die
Sprache selbst, sondern auch alle wichtigen Standardmodule von Delphi
(dazu gehört insbesondere auch das GUI-Framework) in kompatibler Weise
implementiert sind. Sollte dies nicht der Fall sein, dann beschränkt
sich die Kompatibilität zu Delphi auf die Programmiersprache. Das ist
natürlich besser als überhaupt keine Kompatibilität, aber auch nichts
Besonderes, denn Kompatibilität auf Sprachebene gibt es schon seit Algol
und Fortran. Programmiersprachen, die sowohl für Windows als auch für
Linux verfügbar sind, gibt es wie Sand am Meer.
Also irgendwie verstehe ich die riesige Begeisterung der Lazarus-Nutzer
für ihr Entwicklungssystem nicht, wenn die wenigen Vorteile, die dieses
aus der Sicht einiger Nutzer bietet, durch andere wieder in Abrede
gestellt werden. Aber vielleicht muss ich das auch gar nicht verstehen.
STK500-Besitzer schrieb:> Bei EADS geht es ja auch um sicherheitsrelevante Software. Die ersetzt> man nicht einfach mal so.
oder da hängen viele rum, die sich nicht umstellen können
ich kenne da auch eine firma, die z.B. von dot.net und C# noch nichts
gehört hat und externe holen muss, wenn sie den code wieterbearbeiten
wollen, den ein praktikant veranstaltet hat
Yalu X. schrieb:> Aber wozu sollte eine reine Anwendersoftware wie Diptrace oder Altium,> die nur aus GUI, Algorithmen und etwas Networking besteht, solche> Windows-spezifischen Bibliotheken benutzen?
Weil sie wahrscheinlich DirectX benutzen oder irgendwelche Schweinereien
direkt in der Windows-API machen anstatt sauber über die Abstraktionen
von LCL und FCL zu gehen.
Wenn ich mir in der LCL einen Canvas besorge und da drauf male oder
Bitmap-Operationen mache geht das hinterher ohne Änderung auf jedem
System, wenn ich mir aber direkt über die Windows-API einen
Devicecontext besorge um genau das selbe zu tun dann hab ich jegliche
spätere Portierbarkeit schon im Ansatz in die Tonne getreten.
Bernd K. schrieb:> Wenn ich mir in der LCL einen Canvas besorge und da drauf male oder> Bitmap-Operationen mache geht das hinterher ohne Änderung auf jedem> System, wenn ich mir aber direkt über die Windows-API einen> Devicecontext besorge um genau das selbe zu tun dann hab ich jegliche> spätere Portierbarkeit schon im Ansatz in die Tonne getreten.
Aber warum sollte jemand so etwas tun? Da verlässt jemand freiwillig den
Komfortlevel der LCL/VCL (für den Lazarus/Delphi ja so berühmt ist), um
sich stattdessen mit dem antiquierten C-API von Windows herumzuquälen?
Das wäre ja vergleichbar mit einem Qt-Programmierer unter Linux, der
immer wieder mal direkt auf die X11-Bibliotheken zugreift, nur, um sich
das Leben unnötig schwer zu machen. Ich gehe mal davon aus, dass 99% der
Qt-Programmierer die X11-APIs nicht einmal kennen.
@Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)
noch mal für Dich
Linux interessiert im Kommerziellen Umfeld niemanden ernsthaft!
Und JA man könnte es zu Linux portieren, aber nicht mit einem
Klick..warum wurde oft genug gesagt.
Selbst wenn die Portierung nur wenige tausend Euro kosten
würde...wozu?!?!
Linux ist ein feuchter Pups in Desktop Segment.
Akzeptier das doch einfach. Delphi ist auch nicht so verbreitet wie
C..warum können wir das zugeben und akzeptieren aber die Linux User
verstehen nicht das sie eine absolute Minderheit sind?!
Stell doch diese Frage einfach mal ins Diptrace Forum wenn sie dich so
brennend interessiert, als deshalb den Faden hier aus dem Ruder laufen
zu lassen
Yalu X. schrieb:> Aber warum sollte jemand so etwas tun? Da verlässt jemand freiwillig den> Komfortlevel der LCL/VCL (für den Lazarus/Delphi ja so berühmt ist), um> sich stattdessen mit dem antiquierten C-API von Windows herumzuquälen?
DirectX wurde ja schon genannt, dahingehend abstrahiert weder die VCL
(Delphi) noch die LCL (Lazarus). Wenn man heute mit Lazarus starten
wuerde, wuerde man OpenGL fuer das CAD-Rendering nehmen, dafuer gibt es
plattformuebergreifende Bibliotheken unter Lazarus.
Die LCL kann halt auch nur in den Funktionalitaeten VCL-kompatibel sein,
die es in der VCL gibt. Da es in der VCL aber nur die Win-API gab, hat
man auch haeufiger direkt auf API-Calls zurueckgegriffen.
Dr. Sommer schrieb:> Das ist ja furchtbar ineffizient. Mittels WaitForMultipleObjects...
Klar, du Schwätzer kennst natürlich mein Programm und kannst beurteilen,
ob das ineffizient ist.
Der Timer läuft natürlich als eigener Thread im Hintergrund, so dass
Daten unabhängig von Aktionen der Gui abgefragt werden. Der Timer stößt
auch zyklisch Datenabfragen an, löst zyklisches Datenspeichern aus, wäre
also sowieso vorhanden.
Und er ist allemal besser, als bei einem Problem am Uart, z.B. wenn der
aufgrund von Störungen mit Fakedaten geflutet wird das Programm
abstürzen zu lassen, weil dein WaitForMultipleObjects ständig neue Daten
meldet.
Karl K. schrieb:> Der Timer läuft natürlich als eigener Thread im Hintergrund, so dass> Daten unabhängig von Aktionen der Gui abgefragt werden.
Das macht nichts besser.
Karl K. schrieb:> äre> also sowieso vorhanden.Das wäre der einzige Grund den man gelten lassen könnte. Und das muss
alle 1ms laufen?
Karl K. schrieb:> das Programm> abstürzen zu lassen, weil dein WaitForMultipleObjects ständig neue Daten> meldet.
Wieso sollte das Programm davon abstürzen? Das stürzt davon genauso
wenig ab wie wenn du per Timer die volle Datenrate des UART ausnutzt.
Wie mies sind deine Programme, dass sie von popeligen UART-Datenraten
überlastet werden können?
W.S. schrieb:> Aber für alles, wo das grafische UI essenziell ist, müßte man sich> entweder auf nur eine einzige Distribution beschränken und dabei auch> nur auf einen einzigen Versionsstand
Kannst du einen Scheiss erzählen...
Ich kompiliere meine Programme aus Windows heraus für Linux PC oder
Linux ARM (Raspberry), und da wird nur im Compiler die Zielplattform
ausgewählt.
Und das Terminal verwendet unter Windows die gleichen Gadgets wie unter
Linux, die sehen etwas anders aus, weil einmal WinApi und einmal GTK.
Wenn ich sie gleich aussehen lassen wöllte, könnte ich Qt nutzen.
Aber die Gadgets werden unter Windows und unter Linux exakt gleich
angesprochen, haben die gleichen Funktionen, liefern die gleichen
Ergebnisse zurück. Dank LCL.
Das funktioniert unter Linux unter verschiedenen Distries, das
funktioniert auch unter einer Qt-basierten Distri wie Opensuse, da wird
halt ein GTK Frameset geladen. Gimp z.B. macht das genau so.
W.S. schrieb:> sondern das ist ein Teil des> Windows-API, das man benutzen muß, um überhaupt Programme mit> grafischem UI zu schreiben.
Kannst du einen Scheiss erzählen. Schon PureBasic bietet für die meisten
Api-Funktionen Wrapperfunktionen, damit es mit Linux portabel ist. Wenn
man direkt an die Api muss, dann für einige Gimmicks, die nicht
implementiert sind. Das braucht man aber äußerst selten.
Ich hab das unter Purebasic mal gemacht, um Button-Hints mit
umgebrochenen Text zu bekommen. Das hat dann in der nächsten
Windows-Version schon nicht mehr so funktioniert.
Unter Freepascal habe ich noch nie direkt an der Api rummachen müssen.
Yalu X. schrieb:> Aber wozu sollte eine reine Anwendersoftware wie Diptrace oder Altium,> die nur aus GUI, Algorithmen und etwas Networking besteht, solche> Windows-spezifischen Bibliotheken benutzen?
Weil sie vom Kumpel von W.S. programmiert wurde, der glaubt er muss
alles Api-nah machen, weil das cool ist?
Nein, technisch gibt es eigentlich keinen Grund, warum das nicht
unaufwändig portierbar sein sollte.
Praktisch hat es eventuell - Spekulation - den Grund, dass man am Anfang
mit WinApi-spezifischen Funktionen rumgemacht hat, aus denen man jetzt
nicht mehr so einfach rauskommt.
Oder weil man halt einfach keine Lust auf eine Portierung hat.
> Ich bin bisher davon ausgegangen, dass in Lazarus/FPC nicht nur die> Sprache selbst, sondern auch alle wichtigen Standardmodule von Delphi> (dazu gehört insbesondere auch das GUI-Framework) in kompatibler Weise> implementiert sind.
Mangels Erfahrung mit Delphi kann ich nur aus diversen Suchen berichten,
wenn ich eine Funktionalität benötigt habe: Da findet man oft eine
Lösung für Delphi, und die läßt sich nahezu 1:1 übertragen. Für einige
Funktionen bietet Laz/FPC inzwischen bessere Lösungen, und die alte
Delphi-Funktion wurde nur aus Kombatibilitätsgründen übernommen.
Gegeg J. schrieb:> @Autor: Yalu X. (yalu) (Moderator)> noch mal für Dich> Linux interessiert im Kommerziellen Umfeld niemanden ernsthaft!> Und JA man könnte es zu Linux portieren, aber nicht mit einem> Klick..warum wurde oft genug gesagt.> Selbst wenn die Portierung nur wenige tausend Euro kosten> würde...wozu?!?!
Das Geld wäre schon mit einer Handvoll verkaufter Lizenzen wieder drin,
und danach würde mit der Linux-Version Gewinn gemacht werden. Bei der
ersten Windows-Version hat es sicher sehr viel länger gedauert, bis die
Entwicklungskosten wieder eingespielt waren.
Aber ich habe ja jetzt gelernt, dass eine Portierung sehr viel teurer
als wenige tausend Euro kosten würde, und endlich konnte das auch jemand
stichhaltig begründen:
Maxe schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Aber warum sollte jemand so etwas tun? Da verlässt jemand freiwillig den>> Komfortlevel der LCL/VCL (für den Lazarus/Delphi ja so berühmt ist), um>> sich stattdessen mit dem antiquierten C-API von Windows herumzuquälen?> DirectX wurde ja schon genannt, dahingehend abstrahiert weder die VCL> (Delphi) noch die LCL (Lazarus). Wenn man heute mit Lazarus starten> wuerde, wuerde man OpenGL fuer das CAD-Rendering nehmen, dafuer gibt es> plattformuebergreifende Bibliotheken unter Lazarus.>> Die LCL kann halt auch nur in den Funktionalitaeten VCL-kompatibel sein,> die es in der VCL gibt. Da es in der VCL aber nur die Win-API gab, hat> man auch haeufiger direkt auf API-Calls zurueckgegriffen.
Danke für die technisch fundierten Informationen. Jetzt habe auch ich
verstanden, warum das mit der Portierung nicht so einfach ist.
Yalu X. schrieb:> Aber warum sollte jemand so etwas tun?
Ich hatte vor ein paar Monaten einen ähnlichen Fall hier: Ein Kollege
der sein Leben lang nur Delphi auf Windows gemacht hatte hat nun in
einer Lazarus-Anwendung die Windows unit benutzt um irgendwelche
Keycodes oder WM_Irgendwas Konstanten für Window-Messages) zu benutzen
um Window-Messages abzufangen.
Er hats halt unter Lazarus so gemacht wie er es unter Delphi schon immer
gemacht hatte und natürlich ging das auch problemlos denn auf der
jeweiligen Plattform sind natürlich die nativen APIs ebenfalls
vorhanden. Erst als wir es auf Linux kompilieren wollten fiel das auf
denn da gibts kein Windows.
Das war in dem Fall kein Beinbruch denn man kann den ganzen Kram mit den
Window Messages auch portabel über die LCL machen und die Konstanten
heißen dann halt nicht WM_xxx sondern haben andere Prefixe und
funktionieren sonst aber sehr ähnlich (weil alte Windows-Delphianer die
Zielgruppe sind) und in 2 Minuten war das gefixt und die Abhängigkeit
von Windows entfernt. Aber man kann sich auch so tief in Windows
eingraben daß man nicht mehr ohne weiteres rauskommt und Leute die ihr
Leben lang nur Windows gemacht haben ist es oft überhaupt nicht bewußt
daß das Lazarus/FPC-Ökosystem für viele der Windows-APIs Alternativen
bereistellt die oftmals ähnlich, manchmal prinzipbedingt aber auch
komplett anders sind und die man dann auch benutzen sollte.
Es ist generell einfacher wenn man die Anwendung auf Linux entwickelt
und dann nach Windows portiert da die Nicht-Windows-Versionen allesamt
gar nicht erst die Windows APIs bereitstellen die dort nur existieren um
alten Windows-Code aus Borland-Zeiten noch am Leben zu erhalten. So
kommt man gar nicht erst in Versuchung schnell mal ein Windows-API
direkt zu benutzen.
Ausnahmen sind Sachen für die es (noch) keine Abstraktion gibt oder die
eigentliche Implementierung der Abstraktion selbst, da muss man halt mit
bedingter Kompilierung mal direkt auf dieses, mal auf jenes API
zugreifen, aber das kann man sauber vom Rest seiner Anwendung trennen
und jemand der solche Abstraktionsschichten entwirft kennt die
Fallstricke besser als der der sie nur benutzt.
Alles in allem ist die LCL ein Meisterwerk an Cross-Plattform
Abstraktion mit einem sehr hohen Anspruch den es auch erfüllt und das in
einer ganz hohen Liga spielt.
Gegeg J. schrieb:> Linux interessiert im Kommerziellen Umfeld niemanden ernsthaft!
Wenn $KUNDE nachfragt, $KUNDE2 auch, …, $KUNDE<N>, irgendwann schon.
Scheint inzwischen durchaus auch bei Altium schon langsam angekommen
sein, wurde gemunkelt.
Da werden wohl einfach mal „historisch gewachsen“ genügend Altlasten
drin sein, die die eigentlich vorhandene Portabilität aushebeln, und
daher die Portierung dann eben doch nicht so einfach machen.
Bernd K. schrieb:> Ich hatte vor ein paar Monaten einen ähnlichen Fall hier:> ...
Ich kann nicht genau sagen, warum, aber irgendwie erscheinen mir deine
Beiträge (insbesondere dein letzter) sehr viel besser als bspw. die von
W.S. geeignet zu sein, einem Skeptiker wie mir die positiven Seiten von
Lazarus/FPC nahezubringen, und das, obwohl du nicht einmal aktiv die
Werbetrommel dafür gerührt hast.
Ganz unter uns (hoffentlich liest W.S. nicht mit ;-)): Ich habe FPC
längst auf allen meinen Rechnern installiert (auf einem davon sogar den
kompletten Lazarus). Ich glaube zwar nicht, dass ich damit zukünftig
größere Projekte realisieren werde (dazu fehlt mir einfach die Zeit für
eine gründliche Einarbeitung, und es gibt für mich noch ein paar Dinge
mit höherer Priorität zu lernen), aber so übel wie direkt nach den
ersten (und danach regelmäßig wiederholten) Missionierungsversuchen
einiger Unverbesserlicher hier im Forum finde ich es inzwischen gar
nicht mehr.
W.S. schrieb:> Wahrscheinlich sind sich Linuxer garnicht bewußt, wie> umfänglich die Multitasking-Verwaltung bei Windows ist> und denken, daß das grafische UI bloß ein Aufsatz sei> wie bei Linux.
Du solltest Politiker werden. Im Erzeugen alternativer
Fakten bist Du jedenfalls unübertroffen.
Mal eben einen zentralen Kritikpunkt in etwas
"wahrscheinlich gar nicht bewußtes" umzudeuten, das
hat schon was. Respekt.
W.S. schrieb:> Glaubst du, wer Anwendungen schreibt, macht sowas> freiwillig?
Selbstverständlich. Was denn sonst?
Oder hast Du schonmal von einer Blauhelm-Mission
mit robustem Mandat zur Befreiung der unter
unmenschlichen Bedingungen geknechteten und
gefolterten OpenGL-Programmierer gehört?
Solange für die jungen Bubis die Aussage "...sieht
etwas altbacken aus..." ein valides Argument ist,
das Framework zu wechseln, soll sich bitte niemand
über die damit verpulverte Anstrengung beschweren.
> Guck dir bloß mal den Werdegang von Lukas' Horizon an.
???
Gibts da neue Entwicklungen in unerwartete Richtung?
(Also ich meine FAKTEN, so diese klassischen altbackenen
Fakten -- keine "virtuelle Realität".)
> Ich schätze, er hat den Kampf gegen sein OS im Juni> aufgegeben.
Der Arme. Hat nach unendlicher Leidensgeschichte dann
letztlich doch den Kampf gegen sein Betriebssystem
verloren. R.I.P.
> Hätte er Horizon unter Windows und für Windows und mit> DirecX geschrieben, dann hätten wir jetzt ein fertiges> und benutzbares EDA-Tool mehr gehabt.
Bei allem Respekt: Schwachsinn.
Lukas' Schwäche ist seine Einzelkämpfer-Mentalität.
Jörg W. schrieb:> Gegeg J. schrieb:>> Linux interessiert im Kommerziellen Umfeld niemanden ernsthaft!>> Wenn $KUNDE nachfragt, $KUNDE2 auch, …, $KUNDE<N>, irgendwann schon.> Scheint inzwischen durchaus auch bei Altium schon langsam angekommen> sein, wurde gemunkelt.
Angefragt wird viel...ich würde jedenfalls nicht deshalb plötzlich so
ein großes Projekt auf Linux portieren und die meisten anderen sicher
auch nicht.
Das Du das als Linuxer anders siehst ist klar,aber ein Unternehmer wird
hier nüchterner vorgehen.
Wenn dem so wäre, gäbe es vernünftige Banking Software etc...aber all
das gibt es nicht aus guten Grund.
Warte noch mal 10 oder 20 Jahre, dann wird das mit Linux sicher
intressant
Yalu X. schrieb:> einem Skeptiker wie mir die positiven Seiten von> Lazarus/FPC nahezubringen
Vielleicht solltest du langsam auf den Trichter kommen, dass µc net
dafür das falsche Forum ist. Hiere wird jeder Thread über Pascal sofort
von Sommer und Co gekapert die erklären, warum C so viel besser ist -
ohne auch nur einen Schimmer vom aktuellen FPC zu haben.
Was erwartest du da...
Karl K. schrieb:> Sommer und Co gekapert die erklären, warum C so viel besser ist
Wo habe ich das geschrieben? Meine Frage, wie Meta Programmierung wie in
C++ in Pascal geht, blieb aber leider unbeantwortet.
Gegeg J. schrieb:> Angefragt wird viel...ich würde jedenfalls nicht> deshalb plötzlich so ein großes Projekt auf Linux> portieren und die meisten anderen sicher auch> nicht.
Natürlich würdest Du nicht.
Der Horizont durchschnittlicher Windows-Nutzer endet
am Fensterrahmen; eine Welt außerhalb Windows existiert
nicht. Was unter Windows nicht geht, geht gar nicht.
Sehr praktisch.
Jeder Linux-User dagegen weiss, dass es neben Linux
auch noch Windows, MacOS, BSD und noch mehr gibt.
Linux-User stellen daher unangenehme Fragen nach
Interoperabilität, Vendor-Lock-In und all solchen
Dingen. Eine impertinente Bande! Ganz schlecht
für's Geschäftemachen!
Gegeg J. schrieb:> ich würde jedenfalls nicht deshalb plötzlich so ein großes Projekt auf> Linux portieren und die meisten anderen sicher auch nicht.
Musst du ja auch nicht, willst du sowieso nicht, ist mir völlig klar.
Nur: wenn sie die Portierung nicht machen, bekommen sie halt auch kein
Geld. Die letzte Version, für die ich dann nach Betteln (was mich schon
ank***t) mal eine Demo zugestanden bekommen habe, lief halt im Gegensatz
zu der, die wir haben, nichtmal mehr unter VMware – irgendwelcher
ActiveX-Kram, Aussage von Altium Designer stand im Widerspruch zur
Aussage der Microsoft-Tools. (Damit bestätigt sich indirekt das, was
weiter oben über AD vermutet worden ist, dass sie eben an der
Abstraktion vorbei programmiert haben.) Irgendwelche Antworten auf die
Diskrepanzen gab's vom Altium-Verkäufer auch nicht, nur immer wieder
Spam, mich an irgendwelchen Webinars zu beteiligen oder zu Konferenzen
zu gehen – was mich allesamt überhaupt nicht interessiert.
Wenn sie mir eine lauffähige Linuxversion vorsetzen würden, würde ich
die entsprechende Ausgabe für einen Upgrade bei meinem Chef auf die
Tagesordnung setzen – ist ja nun nicht gerade wenig. Ich bin mir
ziemlich sicher, dass ich da nicht der Einzige bin, das klang auch hier
im Forum immer mal wieder an.
Solange sie das nicht machen, gibt's halt auch kein Geld, denn die
bestehende Version tut alles, was wir brauchen.
Oha..und DU weißt es natürlich besser:-) NA dann auf zu den ganzen
Firmen,e erzähl denen von Star Division, Alfbanco etc pp..mal das die
auf dem völlig falschen Dampfer sind und nur Du den vollen Durchblick
hast..
Aber nun bitte zurück zum Thema...ersparen wir uns diese Müßige
Diskussion. Wenn Du denkst in Linux steckt derzeit das große Geld, dann
nur zu, es wird dich sicher niemand aufhalten dafür jetzt tolle
PRogramme zu schreiben und Du sahnst dann so richtig aber weil Du einer
der ersten bist..wieso tust Du es nicht einfach?...so..alles klar?
Nun bitte ende dieser sinnfreien Diksussion.
Und an Dr.Sommer...wie sagt ihr doch immer so schön in diesem Forum..Ist
Dein Google kaputt?! Google es doch einfach, wenn es für dich so wichtig
ist
Karl K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> einem Skeptiker wie mir die positiven Seiten von>> Lazarus/FPC nahezubringen>> Vielleicht solltest du langsam auf den Trichter> kommen, dass µc net dafür das falsche Forum ist.
Vielleicht solltest Du mal langsam auf den Trichter
kommen, dass ein Diskussionsforum (neben den Eingriffen
der Zensoren, die wir hier vernachlässigen können) von
der Diskussionskultur der Teilnehmer lebt.
Wenn Du nicht in der Lage bist, mit Teilnehmern, die
eine von Dir unerwünschte Meinung vertreten, konstruktiv
umzugehen, dann ist ein Diskussionsforum nicht die
richtige Plattform für Dich.
> Hiere wird jeder Thread über Pascal sofort von Sommer> und Co gekapert die erklären, warum C so viel besser> ist - ohne auch nur einen Schimmer vom aktuellen FPC> zu haben.
Ja und? Dann ENTKRÄFTE doch einfach seine Argumente!
Zeige doch mal am Beispiel, wie einfach FreePascal für
Mikrocontroller "freestanding" zu verwenden ist! MSP430
würde mich als Zielplattform interessieren.
Jörg W. schrieb:> Solange sie das nicht machen, gibt's halt auch kein Geld, denn die> bestehende Version tut alles, was wir brauchen.
siehst Du..sag ich ja..warte einfach noch 10 jahre.
Derzeit übersteigt der Aufwand den Nutzen. Das kann in 1ß JAhren anders
aussehen, womöglich nutzen dann aber alle Kicad..und dann hätten sie
sinnlos zeit verballert,..die haben sicher auch keine Manpower zu
verschenken und brauchen ihre derzetigen Kapazitäten schon voll für die
Win Version.
Wenn sie das mal so eben stemmen könnten, würden sie es sicher tun..oder
eher für Apple als für Linux, denn der MArkt für Apple ist sicher noch
größer als der von Linux..leider
Jörg W. schrieb:> Solange sie das nicht machen, gibt's halt auch kein> Geld, denn die bestehende Version tut alles, was wir> brauchen.
Hmm. Und wie sieht Eure langfristige Lösungsstrategie
für das Problem aus?
"Beten und Hoffen" ist ja irgendwie... suboptimal, oder?
Gegeg J. schrieb:> eher für Apple als für Linux
Soll mir auch recht sein. Dann frage ich meinen Chef nach einem Macbook
:)
Aber die Portabilitätsprobleme werden ja dabei nicht kleiner.
Portabel konzipierte Software kann man halt auf mehr als einer Plattform
pflegen, ohne sich in endlosen Aufwand zu stürzen. Dinge wie FPC und
Lazarus können dabei ganz sicher hilfreich sein (wenngleich sie
keineswegs die einzigen derartigen Tools sind, die das ermöglichen).
Unportabel zusammengehackte Programme (ob nun „historisch gewachsen“
oder einfach nur schlampig designt) hingegen kann man nur mit viel
Aufwand auf andere Plattformen bringen, und wie sich am Beispiel von
Altium Designer sehen lässt, hilft dann eben auch eine bestimmte
Programmiersprachen nicht automatisch dagegen.
Unportabel konzipierte Programme gibt's natürlich überall, das ist
keineswegs eine Eigenheit von Windows …
Egon D. schrieb:> Zeige doch mal am Beispiel, wie einfach FreePascal für> Mikrocontroller "freestanding" zu verwenden ist! MSP430> würde mich als Zielplattform interessieren.
?!? Was soll diese sinnfreie Diskussion?
Dann verwende doch einfach Assembler oder aufgehübschte Assembler Tools
wie C?!?
Raffen einige hier nichts mehr?
Es geht nicht darum zu beweisen das Freepascal die ultimative Sprache
für alles ist..das scheint an einigen hier echt vorbei zu gehen.
Wie schon 1000x erwähnt nutzt mal dafür Assembler oder C!!!
Könntet ihr vielleicht mal alles lesen als immer nur die letzten 10
Posts?! Das alles wurde schon 100 mal durchgekaut!
Es geht darum das PAscal eine schöne Sprache ist und diese Spaß macht
und noch sehr aktiv aufgrund ihrer vielen Vorteile in der Industrie
eingesetzt wird.
In den C Foren, kommen da auch immer die Assembler Programmierern au
ihren löchern und sagen wie kacke doch C im Vergleich zu Assembler ist
weil es für irgendwelche Bereiche nicht geeignet ist?!
In was für eine eingeschränkten kleinen Welt lebt ihr eigentlich?!
Niemand sagt das DU zu Pascal kommen sollst, absolut niemand!
Jörg W. schrieb:> hilft dann eben auch eine bestimmte> Programmiersprachen nicht automatisch dagegen.
nein, das behauptet ja auch niemand.
Probleme gibt es immer und überall.
Aber dennoch bleibt es mit FPC gut machbar und die Möglichkeiten bietet
es halt.
Niemand bestreitet das es auch andere Tools gibt die das können, nicht
mal ich;-)
Nur behaupte ich das es mit PAscal sogar fast Spaß macht:-) zumindest
mir
Gegeg J. schrieb:> Dann verwende doch einfach Assembler oder aufgehübschte Assembler Tools> wie C?!?
Aha. Ohne Beleidigungen geht's einfach nicht, oder was soll das? Wenn
die Argumente ausgehen, wird das diffamiert, was einem gerade nicht
gefällt?
> Es geht darum das PAscal eine schöne Sprache ist und diese Spaß macht> und noch sehr aktiv aufgrund ihrer vielen Vorteile in der Industrie> eingesetzt wird.
Das alles hat doch sowieso keiner bestritten. (Wenngleich ich mich
frage, warum du in diesem Satz ein „noch“ drin hast.)
Gegeg J. schrieb:>> ...> und noch sehr aktiv aufgrund ihrer vielen Vorteile in der Industrie> eingesetzt wird.
Und woran mißt man das?
Daran, das vermutlich jede größere Firma einen Mitarbeiter hat, der
seinem Chef eine Lizenz aus der Kostenstelle leiern konnte.
Und warum das so wichtig sein sollte, versteh ich auch nicht. Wer's mag
soll's benutzen. Oder wollen wir eine Liste führen, welche Firma schon
mal welchen "x"-Compiler runtergeladen hat und was das für die
Wichtigkeit der Sprache "x" bedeutet?
BTW, manchmal ist der größte Vorteil bei irgendwas zu bleiben, daß man
es nicht neu machen muß. ("aufgrund der vielen Vorteile")
wenn ich schreibe das er dann doch einfach Assembler verwenden soll ist
das also beleidigend?
Nun gut...vielleicht war das mit dem Assembler ja wirklich zu hart von
mir rofl
Es ist einfach dumm ständig krampfhaft irgendwelche Vergleiche zu
suchen.
Da einer seine Metaprogrammierungsfrage nicht beantwortet bekommt, kann
das vermutlich gerade niemand beantworten weil es schlich noch keiner
gebraucht hat und wenn Pascal das nicht hätte!?ß Das ist alles kacke
oder was?!? So zu diskutieren ist einfach sinnlos.
Und der nächste fragt oder er seine Xikochi Controller damit
programmieren kann. Gibt es keinen Pascal Compiler dafür? was dann? ist
Pascal kacke?!
Merken die die solche Fragen stellen nicht wie sinnlos das ist?
Für den Xikochi Controller gibt es übrigens nicht mal einen C Compiler,
und nein es gibt diesen Controler auch nicht, aber wenn müsste er in
Assembler programmiert werden bis es einen C Compiler dafür
gäbe..vielleicht mal..irgendwann..ist C deshalb scheiße?!
Ich hoffe es ist klar worauf ich hinaus will..eine sachliche lockere
Diskussionsrunde ohne diesen Blödsinn dazwischen
Carl D. schrieb:> Und warum das so wichtig sein sollte, versteh ich auch nicht.
es ist gar nicht wichtig...aber es wird von einigen immer wichtig
gemacht und der ganzen Faden gekapert ..offenbar ist es manchen sehr
wichtig störend einzuwirken
Ich versuche nur anderen klar zu machen das Pascal eben nicht so selten
ist, wie viele glauben.
Und warum ich das tue ,,geht dich eigentlich gar nichts an, bzw muss ich
mich nicht rechtfertigen, und dann kommen gleich wieder Schlaumeier die
meinen man Missioniert.....aber ich tue einfach weil ich es freiwillig
gerne tue!
Und die die es nicht interessiert..oben rechts..das kreuz klicken oder
welches Symbol bei euch immer zum schließen des FEnsters dient..einfach
draufklicken..JETZT..NEIN..sag nichts...einfach draufklicken..na los..es
ist nur ein Klick..na..JEtzt aber...
Gegeg J. schrieb:>> Da einer seine Metaprogrammierungsfrage nicht beantwortet bekommt, kann> das vermutlich gerade niemand beantworten weil es schlich noch keiner> gebraucht hat und wenn Pascal das nicht hätte!?ß Das ist alles kacke> oder was?!? So zu diskutieren ist einfach sinnlos.>
Das war eine rhetorische Frage von jemand, der nicht rätseln muß, ob P
das hat, aber weiß, was er da vermissen würde. Und als Anwort auf die
Behauptung, daß das eine ein vollwertiger Ersatz für das andere sei.
Schuhe sind ein vollwertiger Ersatz für ein Auto, wenn man sich auf den
Aspekt "bringt mich von A nach B" beschränkt.
Gegeg J. schrieb:> Egon D. schrieb:>> Zeige doch mal am Beispiel, wie einfach FreePascal für>> Mikrocontroller "freestanding" zu verwenden ist! MSP430>> würde mich als Zielplattform interessieren.>> ?!? Was soll diese sinnfreie Diskussion?
Warum beteiligst Du Dich an einer Diskussion, deren Sinn
Du nicht verstehst?
> Dann verwende doch einfach Assembler oder aufgehübschte> Assembler Tools wie C?!?
Warum sollte ich denn?
Ich suche ja gerade nach einer ALTERNATIVE zu dem
semi-portablen Assembergeraffel, dass sich "C" nennt.
> Raffen einige hier nichts mehr?
Na, na.
> Es geht nicht darum zu beweisen das Freepascal die> ultimative Sprache für alles ist..
Natürlich nicht -- denn das ist sowieso Tcl.
> das scheint an einigen hier echt vorbei zu gehen.> Wie schon 1000x erwähnt nutzt mal dafür Assembler> oder C!!!
Unter welchen Stein bist Du denn hervorgekrochen?
Glaubst Du im Ernst, ich lasse mir von irgendeinem
Schreihals, der die Unterhose auf dem Kopf trägt,
vorschreiben, welche Sprache ich benutzen soll?
Wisch' Dir mal den Schaum vom Mund.
> Es geht darum das PAscal eine schöne Sprache ist und> diese Spaß macht
Nein. Es ging MIR darum, dass Karl über den bösen
Dr. Sommer herumgreint, ohne dessen Argumente entkräften
zu können.
> In was für eine eingeschränkten kleinen Welt lebt ihr> eigentlich?! Niemand sagt das DU zu Pascal kommen> sollst, absolut niemand!
Du begreifst nix.
Ich verwende FreePascal, aber im Moment deutet vieles
darauf hin, dass das eine Sackgasse ist.
Karl K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> einem Skeptiker wie mir die positiven Seiten von>> Lazarus/FPC nahezubringen>> Vielleicht solltest du langsam auf den Trichter kommen, dass µc net> dafür das falsche Forum ist. Hiere wird jeder Thread über Pascal sofort> von Sommer und Co gekapert die erklären, warum C so viel besser ist -> ohne auch nur einen Schimmer vom aktuellen FPC zu haben.
Mit den "Unverbesserlichen" meinte ich nicht den Dr. Sommer, sondern ein
paar wenige Mitglieder der Object-Pascal-Fraktion, die immer wieder
meinen, ein paar weitgehend irrelevante Sprachdetails, in denen sich
Object-Pascal ein kleines Bisschen von C/C++ unterscheidet, als die ganz
große Errungenschaft herausstellen zu müssen. Wenn diese paar
unwichtigen Details wirklich die Highlights von Object-Pascal sind, so
dachte ich mir, kann es mit der Sprache ja nicht sehr weit her sein.
Ungeschickt betriebene Missionierung geht eben manchmal auch nach hinten
los.
PS: Was ich auch sehr gerne mag, sind Diskussionsteilnehmer, deren
schlagkräftigste Argumente "Blödsinn", "kacke" und "scheiße" lauten :)
Gegeg J. schrieb:> wenn ich schreibe das er dann doch einfach Assembler verwenden soll ist> das also beleidigend?
Ja, ist es.
Du weißt ganz genau, dass das keine sinnvolle Option ist.
Du hättest freundlich schreiben können, dass das einfach mal nicht in
das Aufgabenfeld von Freepascal fällt, damit wäre die Sache erledigt.
Aber stattdessen etwas zu posten, was unterstellt, dass eine dir nicht
genehme Sprache angeblich doch bloß ein besserer Assembler sei,
disqualifiziert dich als Diskutanten, und tut dem von dir geliebten
Freepascal schlicht keinen Gefallen. Wenn einem mehr als ein
Pascal-Liebhaber derart verquer diskutierend ankommt, macht sich sonst
schnell selbst bei Unvoreingenommenen so ein unterschwelliges Gefühl
breit: "Wenn's dort nur solche Typen gibt, will ich mir das vielleicht
doch nicht erst ansehen."
wenn Du Freepascal nutzt weiß Du auch das der MSP430 nicht unterstützt
wird.
Das ist docha ber auch gar nicht der Anspruch von Pascal?
Ich finde es schon super, das bereits jetzt so viele Plattformen
unterstützt werden..alle wichtigen sind dabei.
Apple, Linux, Windows, AVR, ARM und sogar völlige unwichtige Amiga, OS/2
etc
Ich finde das klingt mehr als super.
Allerdings nutze ich Freepascal nur für Windows und für ARM/AVR nutze
ich Mikroe
Jens Jensen schrieb:>> "kacke" und "scheiße"> ist Hardware, hat hier nichts zu suchen!
Kann auch Software sein (s. aktueller Wurst- und Milchskandal), aber das
muss hier nicht im Detail ausdiskutiert werden :)
Jörg W. schrieb:> angeblich doch bloß ein besserer Assembler sei,> disqualifiziert dich als Diskutanten,
?! Äh....aber genau das ist C!
Da ist doch auch nichts schlimmes dran, aber so ist es nun mal.
C ist weder ein Hochsprache noch leicht, so steht es sogar in 2 meiner
Bücher.
Ich komme jetzt nicht auf den kompletten Wortlaut und müsste auch die
Bücher suchen, wobei ich glaube ich nur 6 oder 7 habe..aber die Mühe
mache ich mir jetzt nicht, weil es im GRunde auch unwichtig ist.
JEdenfalls sehe ich an der Aussage nichts schlimmes, da sind einige der
PRovokanten fragen gegenüber Pascal eher fragwürdig..die überhaupt erst
uzu hitzigen Dikussionen führen..wie di der Makrodings..wenn Pascal das
nicht hat..was bedeutet das dann wohl für die große PCB Software?
nichts...weil es nur wenige benötigen
Yalu X. schrieb:> hier nicht im Detail ausdiskutiert werden :)
und erst nicht von einem Moderator...da Themenfremd, hätte es eher
gelöscht werden müssen..auch wenn es zur Auflockerung dienen kann..
Gegeg J. schrieb:> für ARM/AVR nutze ich Mikroe
Ist das nicht dieses abgespeckte C mit Pascal-ähnlicher Syntax? Damit
bist ja immerhin schon auf dem richtigen Weg. Die C-Syntax lernst du
auch noch ;-)
Ok, ok, ich werde mich für den Rest des Tages zurückhalten. Versprochen!
Gegeg J. schrieb:> wenn Du Freepascal nutzt weiß Du auch das der> MSP430 nicht unterstützt wird.
Ja, sicher weiss ich das.
> Das ist docha ber auch gar nicht der Anspruch> von Pascal?
Und was ist Deiner Meinung nach der Anspruch von
Pascal?
N. Wirth wollte jedenfalls eine Lehrsprache für die
strukturierte Programmierung schaffen, und das ist
ihm ja auch gelungen. Das allein wäre aber HEUTE für
niemanden ein Grund, die Sprache noch zu verwenden.
Vermarktet wurde Pascal m.o.w. als Universalsprache,
und das ist auch der Anspruch, den ich an die Sprache
stelle.
Den erfüllt sie aber aus einer Summe von Gründen nur
schlecht bis gar nicht, und das ist bedauerlich.
Eine Sprache primär für GUI-Anwendungen nützt mir nix;
dafür verwende ich Tcl/Tk.
Yalu X. schrieb:> Ist das nicht dieses abgespeckte C mit Pascal-ähnlicher> Syntax?
Ich verstehe sowieso nicht, warum P2C eingegangen ist
und Klämpfl et al einen eigenen Compiler bauen mussten.
Assembler als Zwischensprache ist ja auch üblich --
warum dann nicht dasselbe eine Etage höher mit C?
Das hätte erstens den Vorteil, dass man jede Maschine
in Pascal programmieren könnte, für die es einen
C-Compiler gibt, und zweitens gäbe es einen sanften
Pfad zur C-Programmierung, weil sich jeder Pascal-
Programmierer den C-Zwischencode angucken könnte.
Das geht im Übrigen nicht gegen die Leistung von Klämpfl,
van Canneyt usw., die ich im außersten Maße bewundere --
ich verstehe einfach die Logik dahinter nicht.
Yalu X. schrieb:> Mit den "Unverbesserlichen" meinte ich nicht den Dr. Sommer
Ähm doch, genau dieser Dr. Sommer ist es, der in sämtlichen
Pascal-Threads aufschlägt mit "C++ ist aber besser, weil es das und das
kann".
Drauf geschissen. C++ ist so komplex, dass mir niemand erzählen kann,
dass er sämtliche Möglichkeiten die C++ bietet beherrscht. Schon für die
einfachsten Algos gibt es immer mehrere Möglichkeiten.
Da wird dann irgendein Begriff reingekackt - "Metaprogrammierung". Mit
bißchen Googlen hätte er gefunden, dass Freepascal Metaprogrammierung
kann. Aber dann hätte er ja nicht hier auf die Kacke hauen können.
Ob Metaprogrammierung in Pascal so ist wie in C++? Wayne! Ist doch nicht
mein Problem und interessiert mich nicht. Wenn er das wissen will, soll
ers selber rausfinden.
Oder nee, doch lieber nicht. Solche Schwätzer und Buzzword-Helden sollen
mal schön bei ihrem C++ bleiben.
Karl K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Mit den "Unverbesserlichen" meinte ich nicht>> den Dr. Sommer>> Ähm doch, genau dieser Dr. Sommer ist es, der> in sämtlichen Pascal-Threads aufschlägt mit "C++> ist aber besser, weil es das und das kann".
Ja und?
Dies ist ein DISKUSSIONSFORUM! Warum beschwerst Du
Dich, wenn es jemand zum DISKUTIEREN nutzt?
Wenn Dich seine Einwände ärgern, sehe ich vier legitime
Verhaltensweisen für Dich:
1. Du weist nach, dass er Unrecht hat.
2. Du weist nach, dass seine Aussage irrelevant ist,
und deshalb keine Rolle spielt, ober er Recht oder
Unrecht hat.
3. Du gibst offen zu, dass er Recht hat.
4. Du schweigst.
Das, was Du tust -- nämlich Dich ständig über ihn zu
beschweren -- ist kindisch.
Der "Anspruch" von Pascal ist es eine einfach gut strukturierte Sprache
zu sein, die gut lesbar ist,und leicht zu erlernen und dennoch
leistungstark, schnell. Und all dem wird Pascal gerecht. Pascals
Anspruch ist es nicht die Sprache für für alls zu sein.
Egon D. schrieb:> gäbe es einen sanften> Pfad zur C-Programmierung, weil sich jeder Pascal-> Programmierer den C-Zwischencode angucken könnte.
ähm..es geht nicht um den sanften PFad..Pascal ist einfach in einigen
bereichen einfacher schöner und parktischer als C und man WILL dort gar
nicht mit C arbeiten MÜSSEN.
Und was diese Anspielung C ähnlicher Synta soll bei Mikro e ist mir auch
ein Rätsel.
Wie jede Sprache, entwickelt sich diese weiter. Und Pascal hat
praktische dinge von anderen Sprachen übernommen, so wie es andere
Spachen auch tun auch C oder Swift..dehalb hat Pascal natürlich udn zum
GLÜCK auch einiges von C übernommen, nämlich die Dinge die gut sind! Wo
ist da jetzt das PRoblem?! Wieder eine neue Randdsikussion?
Auch D hat Dinge von C übernommen, sogar swift etc. na und?
Tina P. schrieb:> Der "Anspruch" von Pascal ist es eine einfach gut> strukturierte Sprache zu sein, die gut lesbar ist,> und leicht zu erlernen und dennoch leistungstark,> schnell. Und all dem wird Pascal gerecht. Pascals> Anspruch ist es nicht die Sprache für für alls zu> sein.
Und das weisst Du so genau, weil...?
... Du Pascal geschaffen hast?
... Du vom Pascal-Weltverband als Sprecher gewählt wurdest?
... Du den beliebtesten Pascal-Compiler programmiert hast?
> Egon D. schrieb:>> gäbe es einen sanften>> Pfad zur C-Programmierung, weil sich jeder Pascal->> Programmierer den C-Zwischencode angucken könnte.>> ähm..es geht nicht um den sanften PFad..
In Deinem Schrebergarten vielleicht nicht.
> Pascal ist einfach in einigen bereichen einfacher> schöner und parktischer als C und man WILL dort gar> nicht mit C arbeiten MÜSSEN.
Richtig -- und trotzdem MUSS man es, weil Pascal nicht
immer alles bereitstellt, was man benötigt. Leider.
Umfang und Leistungsfähigkeit von Pascal und C sind gleich. Keine der
beiden Sprachen schränkt den Programmierer ein. Keine ist komplizierter
oder einfacher. Die Qualität des Outputs hängt von der Qualität des
Compilers (und nicht der Sprache) ab.
Ein Vorteil liegt bei Pascal. Es hat weniger Stolperfallen als C. Da
wurde bei C++ zwar nachgearbeitet, aber dafür gibt es in C++ wieder neue
Fallen.
Gegeg J. schrieb:>> angeblich doch bloß ein besserer Assembler sei,>> disqualifiziert dich als Diskutanten,>> ?! Äh....aber genau das ist C!
Nein, ist es nicht. Das ist eine Mär von Leuten, die wohl C nicht weiter
kennen.
Der wesentliche Unterschied ist der Arbeitsaufwand zur Pflege der
Software: ich würde ihn auf 1:10 schätzen (C : Assembler).
Auch, wenn ich dem falschen Mawin nur ungern recht gebe: im Prinzip
können die beiden Sprachen erstmal dasselbe. Die Inkarnation als
Freepascal glänzt dafür mit einem umfangreichen „Rundrum“, und solange
sie damit ein Quasi-Monopol hat, ist das sicher als de-facto-Standard
eine gute Sache. Aber deshalb braucht nun niemand so zu tun, als könnte
man in einer Programmiersprache nur unleserlichen Krempel verfassen,
während die andere als Stein der Weisen den Code von selbst schön
rausfließen lässt. Es gilt immer noch der alte Spruch: “Real Programmers
can write FORTRAN in any language.”; unleserlichen Kram kann man in
jeder Programmiersprachen zusammennageln. Selbst die viel gelobte und
gehasste Einrückungspflicht in Python verhindert das nicht.
BTT: kann man eigentlich mit Lazarus einfach ein statisches
Windows-Binary bauen, also etwas, was ich jemandem anders in die Hand
drücken kann, und das er, ohne dass ich ihm erst noch einen riesigen
Windows-Installer mit sackweise DLLs mitgeben muss, laufen lassen kann?
Genau daran scheiterte es bei meinem letzten Projekt, das auch 'ne
kleine GUI enthält, und das ich mit Qt gemacht habe. Qt ist natürlich
auch sehr schön plattformübergreifend und abstrahierend, aber die
Opensource-Variante (die mir ansonsten völlig genügt hätte, das soll
nicht kommerziell werden, und ich könnte den Code auch veröffentlichen)
von Qt weigert sich beharrlich, statisch zu linken. Damit muss jemand,
dem ich das gebe, dann selbst erstmal Qt installieren, oder aber ich
müsste ihm einen Installer bauen und den ganzen Rassel mitgeben. Das ist
für ein „Hier hast du, probier's aus“-Projekt lästig.
Egon D. schrieb:> Richtig -- und trotzdem MUSS man es, weil Pascal nicht immer alles> bereitstellt, was man benötigt. Leider.
Warum regst du dich auf?
Die Rede war doch nicht in allen Bereichen, sondern "in einigen
Bereichen".
Jörg W. schrieb:> Opensource-Variante (die mir ansonsten völlig genügt hätte, das soll> nicht kommerziell werden, und ich könnte den Code auch veröffentlichen)> von Qt weigert sich beharrlich, statisch zu linken
Das liegt aber nicht an Pascal oder Lazarus, sondern an den
Lizenzbedingungen von Qt - und ist in C selbst mit Qt Creator genauso.
Ein Grund, warum ich es nicht verwende.
Tany schrieb:> Egon D. schrieb:>> Richtig -- und trotzdem MUSS man es, weil Pascal>> nicht immer alles bereitstellt, was man benötigt.>> Leider.>> Warum regst du dich auf?
Weil mir die Willkür, die Beliebigkeit der Pascal-Fanboys
auf die Nüsse geht, wenn sie ihre Lieblingssprache
beweihräuchern.
> Die Rede war doch nicht in allen Bereichen, sondern> "in einigen Bereichen".
Jaja... und die Bereiche, die die Fanboys wichtig finden,
sind OBJEKTIV GANZ WICHTIG, während die Bereiche, die
ICH wichtig finde, nur meiner Verbohrtheit geschuldet
sind. Alles klar.
Karl K. schrieb:> Das liegt aber nicht an Pascal oder Lazarus, sondern an den> Lizenzbedingungen von Qt
Ja, aber das war für dieses Mini-Projekt letztlich das k.o.-Kriterium,
weshalb ich es dann doch nicht weiter verfolgt habe. Kam hinzu, dass qwt
ziemlich krampfig da hinein gestrickt ist und in verschiedenen
Konstellationen dann segfaults verursacht hat. Aber auf dieses Gimmick
hätte ich ansonsten verzichten können, so nett wie die qwt-Widgets auch
aussehen. Vermutlich hätte ich bei Freepascal dann auch nichts
vergleichbares.
Kann FPC eigentlich auf USB zugreifen (also Direktzugriff aufs Gerät,
libusb oder dergleichen)? Das war unter Qt kein Problem, auch
plattformübergreifend nicht, und das wäre für dieses Projekt ein "muss".
Jörg W. schrieb:> kann man eigentlich mit Lazarus einfach ein statisches> Windows-Binary bauen, also etwas, was ich jemandem anders in die Hand> drücken kann, und das er, ohne dass ich ihm erst noch einen riesigen> Windows-Installer mit sackweise DLLs mitgeben muss, laufen lassen kann?
Ja geht, genau so läuft mein Uart-Terminal, weisst schon das
ineffiziente: Eine Exe unter Windows, eine ausführbare Datei unter
Linux. Nutzt unter Windows die WinApi, unter Linux GTK.
Und genau aus diesem Grund: Das Terminal läuft vom Stick, ohne das was
installiert werden muss.
Hat aber Grenzen: Ein Telegram-Bot braucht für https die OpenSSL, die
muss unter Windows als DLL vorliegen, unter Linux ist sie üblicherweise
installiert.
Jörg W. schrieb:> Ja, aber das war für dieses Mini-Projekt letztlich das k.o.-Kriterium,> weshalb ich es dann doch nicht weiter verfolgt habe.
Häh? Und? Das ist doch unter C genauso. Ich hab besagtes Terminal vor
Jahren in Purebasic geschrieben. Da es das für den Raspi - Linux Arm
nicht gibt, hab ich das - das Forum war der Meinung, da geht nur C(++) -
dann in C mit Qt erneut geschrieben, für Win und Linux Arm.
Und bin prompt auf die Schnauze geflogen, als ich das beim Kunden starte
und "Keine Qt Lib gefunden" kommt. Dann hab ich Lazarus und FPC
gefunden, das Terminal damit nochmal geschrieben - letztlich sind die
Programmstrukturen doch sehr gleich.
Der Witz ist, mit Lazarus ist die Exe 2Mbyte groß, mit Qt waren es
5MByte - ohne DLL -, und in PureBasic - ganze 56kByte. Gleiche
Programmfunktionalität.
Jörg W. schrieb:> BTT: kann man eigentlich mit Lazarus einfach ein statisches> Windows-Binary bauen, also etwas, was ich jemandem anders in die Hand> drücken kann, und das er, ohne dass ich ihm erst noch einen riesigen> Windows-Installer mit sackweise DLLs mitgeben muss, laufen lassen kann?
Ja. Das ist einer der Gründe warum ich noch nicht auf Qt umgestiegen
bin. Die Executables (für GUI-Anwendungen) beginnen so bei 5MB aufwärts
und laufen standalone auf Windows XP bis 10.
Da kann man nem Kunden auf einfachste Weise schnell mal eine .exe geben
die garantiert laufen wird, egal worauf, und die keine Zicken mit
DLL-Hölle oder dergleichen machen wird. Genau wie Delphi damals.
Die Linux Executables sind ebenfalls statisch gelinkt und brauchen auf
dem Zielrechner nur GTK (oder wahlweise kann man auch für Qt bauen) und
GTK findet sich auf jedem Linux-Desktop, es läuft auf dem verstaubtesten
Debian das man irgendwo im Keller noch finden kann bis hin zur neuesten
Bleeding Edge Distro. Muss nur GTK drauf sein. Draufkopieren, ausführbar
machen und los gehts.
Karl K. schrieb:> Häh? Und? Das ist doch unter C genauso.
In C natürlich nicht, Qt ist C++.
Aber genau darum ging es mir ja, dass ich das Mini-Projekt dann liegen
lassen und nicht weiter verfolgt habe, weil mir der DLL-Kram unter
Windows zu lästig war. (Die paar Shared Libs unter Linux oder FreeBSD
waren kein Problem, das ist alles nur very basic, bis hin zu besagter
libusb.)
Karl K. schrieb:> Ob Metaprogrammierung in Pascal so ist wie in C++? Wayne
Es wurde gesagt dass Object Pascal genau so viel kann wie C++. Und da
Metaprgrammierung nunmal ein zentraler Teil von C++ ist, muss sie nach
der Aussage auch von Object Pascal so unterstützt werden. Da das nicht
der Fall zu sein scheint, ist diese vollmundige Aussage also
widerlegt.
Es kann ja sein dass du lieber deine Tastatur abnutzt anstatt
Metaprogrammierung einzusetzen. Aber dann braucht man nicht zu behaupten
das Pascal das könnte.
Karl K. schrieb:> Mit bißchen Googlen hätte er gefunden, dass Freepascal> Metaprogrammierung kann.
Ach, kannst du denn diese vollmundige Aussage belegen, oder kommt gleich
wieder dass es irrelevant ist? Ich meine natürlich richtige
Metaprogrammierung, keine Codegenerierung mit Dritt-Tools oder simples
Präprozessing.
Karl K. schrieb:> mit Qt waren es 5MByte - ohne DLL -,
Sicher dass die Optimierung an war?
Mit Java hättest du übrigens die kleinste Programmdatei erhalten. Eine
JRE hat praktisch jeder installiert...
Den meisten Programmierern ist halt Funktionalität des Framework am
Wichtigsten. Da wird auf die Größe der Programmdatei nicht so viel wert
gelegt. Wenn deine Kunden so wenig Speicherplatz frei haben musst du
dich halt mit weniger Umfang des Framework zufrieden geben. Der Platz
wird ja nicht aus Spaß verbraucht, da ist ja Funktion drin.
Karl K. schrieb:> Der Witz ist, mit Lazarus ist die Exe 2Mbyte groß, mit Qt waren es> 5MByte
Bist du dir sicher, dass du da auch die tatsächlich zu ladende Größe
gemessen hast, und nicht etwa die Debug-Infos? Die sind gerade bei C++
(Qt) durch das name mangling ausufernd riesig.
Weiß nicht, wie das Windows-Pendant dazu heißt, unter unixoiden Systemen
gibt dir das "size"-Kommando die entsprechende Größe zurück.
Jörg W. schrieb:> Kann FPC eigentlich auf USB zugreifen (also Direktzugriff aufs Gerät,> libusb oder dergleichen)? Das war unter Qt kein Problem, auch> plattformübergreifend nicht, und das wäre für dieses Projekt ein "muss".
Hab mal kurz gesucht, es gibt Bindings für libusb, sollte also kein
Problem sein. Habs aber selber nie benutzt.
Jörg W. schrieb:> Kann FPC eigentlich auf USB zugreifen (also Direktzugriff aufs Gerät,> libusb oder dergleichen)? Das war unter Qt kein Problem, auch> plattformübergreifend nicht, und das wäre für dieses Projekt ein "muss".
Ja, wenn es Header-Files für die entsprechenden Libs gibt oder
du die selber erstellen kannst. Sollte ich statt Header ev. Wrapper
schreiben? Für FTDI z.B. gab es die.
Die URL eines Wrappers wurde ja schon gepostet.
Muss ich mir dann trotzdem erstmal zu Gemüte führen, wie man das
benutzt, da das ja dort alles OO-Wrapper sind. Macht leider den Aufwand
wieder größer …
Weil du FTDI erwähnst: das ist hier ein reines custom device: ein ATmega
mit USB, der aus einem Tektronix 492 Daten ausliest und an den Host
senden kann. Alles also völlig selbst gestrickt.
Jörg W. schrieb:> Muss ich mir dann trotzdem erstmal zu Gemüte führen, wie man das> benutzt, da das ja dort alles OO-Wrapper sind. Macht leider den Aufwand> wieder größer …
Beispielprojekt angucken, das geht am schnellsten. ;-)
Guido B. schrieb:> Beispielprojekt angucken, das geht am schnellsten. ;-)
Wenn man für diesen speziellen Anwendungsfall (eigenes USB-Gerät an
libusb) eins findet.
Dr. Sommer schrieb:> Es wurde gesagt dass Object Pascal genau so viel kann wie C++.
Da niemand so wirklich weiss was C++ alles kann - ja ok, ausser du
natürlich -, halte ich diese Aussage für gewagt.
Ich würde auch nicht behaupten, dass ich weiß was Lazarus/FPC alles
kann. Da ich zielorientiert programmiere - bin ja kein Student mehr -,
suche ich mir das, was ich brauche.
> Metaprgrammierung nunmal ein zentraler Teil von C++ ist, muss sie nach> der Aussage auch von Object Pascal so unterstützt werden.
Ja pffft, dein Buzzword. Definiere doch erstmal, was bei dir
Metaprogrammierung ist. Templates? Kann FPC auch. Aber da du es nicht
definierst, sondern dir schön schwammig offen hältst, kann du natürlich
immer die nächsten Buzzwords reinwerfen.
Und da erwartet oben jemand, mit dir ernsthaft diskutieren zu wollen.
Geschenkt.
Jörg W. schrieb:> Wenn man für diesen speziellen Anwendungsfall (eigenes USB-Gerät an> libusb) eins findet.
Da kapiere ich garnichts mehr. An wen sendet das Gerät denn? Gibt es
schon ein System das unterstützt wird und liegen die Quellen vor?
Die FTDI-Libs sind unter Linux suboptimal. Ich habe das damals ja
für den MiniLA (imho noch vor Mockup) probiert. Da war schon klar,
das müsste man mit LibUSB realisieren. Die Umsetzung geht aber nicht
1:1, ... , wieder ein gestorbenes Projekt. :-(
Ah, Google findet den Link:
Beitrag "Re: miniLa Software"
Guido B. schrieb:> Da kapiere ich garnichts mehr. An wen sendet das Gerät denn?
An meine Qt-App, die ich gewillt wäre, auf FPC umzuschreiben.
> Gibt es> schon ein System das unterstützt wird und liegen die Quellen vor?
Ja.
Ich mach da mal einen separaten Thread auf.
Guido B. schrieb:> Ja, wenn es Header-Files für die entsprechenden Libs gibt oder> du die selber erstellen kannst. Sollte ich statt Header ev. Wrapper> schreiben? Für FTDI z.B. gab es die.
Unter Pascal gibt es keine Headerfiles. In Pascal gibt es ein bestens
funktionierendes Unitsystem.
Zeno schrieb:> Unter Pascal gibt es keine Headerfiles.
Word!
Das ist mal echt ein Sackgang mit den Headerfiles bei C. Leider hat man
das bei Ada auch nicht besser umgesetzt.
Karl K. schrieb:> Da niemand so wirklich weiss was C++ alles kann - ja ok, ausser du> natürlich -, halte ich diese Aussage für gewagt.
Bla, bla. Im ISO C++ Standard steht klipp und klar drin was C++ kann.
Karl K. schrieb:> Templates? Kann FPC auch
Das ist anscheinend nur eine primitive Text Ersetzung. Das kann sogar C.
Karl K. schrieb:> Definiere doch erstmal, was bei dir Metaprogrammierung ist
Das was es in C++ ist. Die Möglichkeit, während des Kompilations
Vorgangs automatisch eigene Datentypen und Algorithmen zu konstruieren.
Mit der C++ Bibliothek Boost.Spirit beispielsweise kann man mit ein paar
Zeilen mit einer EBNF-artigen Definition eine kontextfreie Grammatik
definieren, und der Compiler baut dafür einen perfekt optimierten Parser
Algorithmus.
Die Eigen3 Library ermöglicht die abstrakte Formulierung von
Matrix-Algorithmen, welche dann vom Compiler zu optimierten Algorithmen
zusammen gebaut werden.
In C++ kann man sich allein mit Mitteln der Sprache selbst Variant und
Tupel Typen bauen. In Sprachen wie Java, Kotlin, C# welche zwar auch so
etwas wie Generics haben ist das aber nicht möglich. Daher kann man da
keine wirkliche Meta Programmierung machen.
Welche Sprach-Mittel man dafür also braucht - variadische Templates,
constexpr, fold expressions, partielle Spezialisierung, Overloads und
Type-Inferenz, abhängige Typ-Aliase, Mehrfach-Vererbung und natürlich
einen starken Optimizer.
Das werde ich jetzt natürlich nicht alles im Detail erläutern, denn C++
Bücher können das viel besser. Ein solches zu lesen hat auch den
Nebeneffekt dass man dann C++ lernt...
Jörg W. schrieb:> Kann FPC eigentlich auf USB zugreifen (also Direktzugriff aufs Gerät,> libusb oder dergleichen)? Das war unter Qt kein Problem, auch> plattformübergreifend nicht, und das wäre für dieses Projekt ein "muss".
Der Vollständigkeit halber noch hidapi unter Linux (und unter Windows
kann man stattdessen direkt das Windows-API benutzen):
https://github.com/prof7bit/HIDAPI.pas> Kann FPC eigentlich auf USB zugreifen
FPC ist ein Compiler damit kann man Programme kompilieren, nicht auf
Dinge zugreifen. Das macht dann das Programm das man damit schreibt.
Eigentlich genauso wie bei C oder C++.
Dr. Sommer schrieb:>...Das was es in C++ ist. Die Möglichkeit, während des Kompilations> Vorgangs automatisch eigene Datentypen und Algorithmen zu konstruieren....Egon D. schrieb:> Jaja... und die Bereiche, die die Fanboys wichtig finden,> sind OBJEKTIV GANZ WICHTIG, während die Bereiche, die> ICH wichtig finde, nur meiner Verbohrtheit geschuldet> sind. Alles klar.Egon D. schrieb:>...auf die Nüsse geht, wenn sie ihre Lieblingssprache> beweihräuchern
Wie gesagt, man kann auch ohne Metaprogrammierung auskommen. Aber zu
behaupten, dass Pascal das auch alles so könnte, ist falsch. Und mich
nerven diese allumfassenden Aussagen à la "Pascal kann das auch alles".
Dr. Sommer schrieb:> Mit der C++ Bibliothek Boost.Spirit beispielsweise kann man mit ein paar> Zeilen mit einer EBNF-artigen Definition eine kontextfreie Grammatik> definieren, und der Compiler baut dafür einen perfekt optimierten Parser> Algorithmus.
Du meinst also eine eigene Makrosprache? Schau dir VisualBasic an, das
macht dich bestimmt glücklich.
Dr. Sommer schrieb:> "Pascal kann das auch alles"
Aber so ist es doch nun einmal. Da beisst die Maus (oder sommerliches
Mäuschen) keinen Faden ab.
MaWin schrieb:> Du meinst also eine eigene Makrosprache?
Nein. Ich muss euch Programmier-Experten doch wohl nicht erläutern was
Metaprogrammierung ist.
MaWin schrieb:> Schau dir VisualBasic an, das> macht dich bestimmt glücklich.
Sehr witzig.
MaWin schrieb:> Aber so ist es doch nun einmal. Da beisst die Maus (oder sommerliches> Mäuschen) keinen Faden ab.
Wieder einmal ohne Beleg. Hurra!
Ein ganz primitives Beispiel:
Man möchte ein "max"-Funktion implementieren, welcher man N Werte
beliebigen aber identischen Typs übergeben kann. Diese sollen, beginnend
mit den ersten beiden, paarweise verglichen werden mit dem "<" Operator.
Der größte Wert soll zurückgegeben werden. Damit das schön effizient
ist, soll keine Schleife verwendet werden, sondern der Algorithmus
hartkodiert. Die Parameter sollen nur 1x evaluiert werden, d.h. bei der
Übergabe von "++i" soll nichts schief gehen.
In C++ wäre eine Möglichkeit:
Die per "constexpr" berechnete Variable "x" wird vom Compiler berechnet
und in den Programmspeicher (Flash bei MCU) gepackt. Das ganze
funktioniert mit allen Zahlentypen und auch selbstdefinierten Typen
welche den "<" Operator haben, d.h. vergleichbar sind. Bei
eingeschalteter Optimierung wird in diesem einfachen Beispiel die
Unterscheidung sogar wegoptimiert. Die Definition von max sieht zwar
nicht besonders schön aus, aber die Nutzung schon, und es ist immerhin
möglich, so etwas effizient in C++ umzusetzen.
In C geht das nicht. In Java nur ineffizient mit Umwegen. Wie geht das
in Free/Object Pascal?
Dr. Sommer schrieb:> In C geht das nicht. In Java nur ineffizient mit Umwegen. Wie geht das> in Free/Object Pascal?
Es geht nicht weil sowas wie constexpr nicht existiert. Und in C++ gabs
das lange Zeit auch nicht. Es existiert sowas wie templates in der Form
von Generics, damit kann man schonmal viele wichtige Sachen aus der
Praxis erschlagen, dazu gibts ne kleine Sammlung von den gängigsten
generischen Containerklassen, wenns das nicht gäbe würde ich es wirklich
schmerzlich vermissen weil eine statisch getypte Sprache sowas IMHO
einfach braucht, aber sowas constexpr gibts nicht und auch vieles von
der fortgeschritten C++ Template-Magie geht nicht.
Ebenso gibt es keinen so leistungsfähigen (und dennoch irgendwie
verkorksten) Präprozessor wie bei C der Makros mit Argumenten
beherrschen würde mit dem man in C die übelsten Hacks vollführen kann um
fehlende Metaprogrammierung zu kompensieren, das hat man in Pascal
niemals implementiert und wehrt sich auch dagegen weil man der
Überzeugung ist daß man damit den Weg in die Hölle pflastern würde. Es
gibt simple Makros ohne Argumente und bedingte Kompilierung.
Nachdem das jetzt geklärt ist müssen wir hoffentlich nicht weiter darauf
herumreiten. Man kann offenbar auch ein erfülltes und
turing-vollständiges Leben führen ohne 3-fach verschachtelte
template-constexpr-Konstrukte bei denen der ungeübte Leser nur so mit
den Ohren schlackert und der Fachmann sich wundert.
Dr. Sommer schrieb:> Man möchte ein "max"-Funktion implementieren, welcher man N Werte> beliebigen aber identischen Typs übergeben kann.
Kauf dir mal ne ordentliche Programmiersprache.
In Freepascal nimmt man einfach MaxValue, ja geht für alle
vergleichbaren Datentypen, ja wenn das alles Konstanten sind ist der
Compiler so schlau das auf eine Konstante zu optimieren.
Dr. Sommer schrieb:> Damit das schön effizient> ist, soll keine Schleife verwendet werden, sondern der Algorithmus> hartkodiert.
Ach, ist das deine Definition von Effizient?
Wenn es der Compiler berechnet, ist es egal ob Schleife oder if.. else
if... am Ende steht eine Konstante im Compilat.
Wenn es Variablen sind, möchte ich doch bitte, dass der Compiler auf dem
AVR eine Schleife verwendet und mir nicht den Flash mit Branches
vollmüllt.
Kommt halt drauf an, auf was man optimieren möchte.
Dr. Sommer schrieb:> Wie gesagt, man kann auch ohne Metaprogrammierung> auskommen. Aber zu behaupten, dass Pascal das auch> alles so könnte, ist falsch.
Der Witz ist nur, dass das überhaupt niemand behauptet
hat.
Schon in Deiner allerersten Antwort spricht das korrekte
Zitat von "...deren Funktionsumfang mit C++ vergleichbar
ist..."
Und Du wirst mir ja wohl hoffentlich zustimmen, dass
Vergleichbarkeit durchaus im Auge des Vergleichenden
liegt.
Karl K. schrieb:> In Freepascal nimmt man einfach MaxValue, ja geht für alle> vergleichbaren Datentypen
Das basiert aber auf Arrays. Das baut eine Iteration und ist
ineffizient.
Karl K. schrieb:> Wenn es der Compiler berechnet, ist es egal ob Schleife oder if.. else> if... am Ende steht eine Konstante im Compilat.
Ja, WENN.
Karl K. schrieb:> Wenn es Variablen sind, möchte ich doch bitte, dass der Compiler auf dem> AVR eine Schleife verwendet und mir nicht den Flash mit Branches> vollmüllt.
Auch wenn's nur 3 Elemente sind? Und wenn du einen Prozessor mit Cache
und Branch Prediction hast auf dem Schleifen langsam sind?
Okay, das Beispiel war zu primitiv. Dann schau dir Boost.Spirit an, das
ist mehr als nur schnöde Schleifen.
Karl K. schrieb:> Kommt halt drauf an, auf was man optimieren möchte.
In C++ hat man halt die Wahl.
Egon D. schrieb:> Und Du wirst mir ja wohl hoffentlich zustimmen, dass> Vergleichbarkeit durchaus im Auge des Vergleichenden> liegt.
Nö. Wenn es in dieser Hinsicht um Größenordnungen weniger mächtig ist,
ist es nicht vergleichbar.
Dr. Sommer Du hast recht und wir haben unsere Ruhe.
Könne wir uns darauf einigen Dr. Sommer zu ignorieren? Die Diskussionen
mit ihm führen zu nichts, er versteht auch nicht wirklich was gemeint
ist.
Dr. es wäre schön wenn Du dich etwas raushalten könntest. Es geht nicht
darum jedes Fitzelchen von C++ mit Pascal zu vergleichen.
Im Grundsatz kannst Du alles mir Pascal genauso machen (jedes Programm
erstellen) der Weg dahin ist naturgemäss anders und führt dennoch ans
Ziel. Wenn Dir der C++ Weg lieber ist, spricht doch nichts dagegen,
Pascal kann halt nicht in allen Punkten toll sein. Die Sachen um die es
bei Pascal geht..habe ich auf die Anfrage eines Anderen bereits
aufgezählt, sind auch in Wikipedia etc nachzulesen oder in so ziemlich
jedem Pascal Buch
Dr. Sommer schrieb:> Egon D. schrieb:>> Und Du wirst mir ja wohl hoffentlich zustimmen, dass>> Vergleichbarkeit durchaus im Auge des Vergleichenden>> liegt.>> Nö.
Naja, gut.
Mit einem solchen Armutszeugnis hätte ich zwar bei Dir
nicht gerechnet, aber wenn Du der Meinung bist, dass
Vergleichbarkeit NICHT vom Vergleichsmaßstab abhängt,
dann ist eine Diskussion mit Dir tatsächlich sinnlos.
> Wenn es in dieser Hinsicht um Größenordnungen> weniger mächtig ist, ist es nicht vergleichbar.
Du setzt damit voraus, dass das "um Größenordnungen
weniger mächtig" irgendwie relevant wäre. Für Dich ist
es das vielleicht, und das ist ja auch in Ordnung, aber
für mich ist es das NICHT. Mir geht Metaprogrammierung
komplett am Arsch vorbei.
Von daher: Es steht Dir natürlich frei, Dich weiterhin
über die ganzen Dummköpfe lustig zu machen, die auf
Grundlage ihrer eigenen (natürlich "völlig falschen"
Maßstäbe) zu anderen Urteilen gelangen als Du, aber
erwarte nicht, dass man diese Kinderei ernstnimmt.
Egon D. schrieb:> Für Dich ist es das vielleicht, und das ist ja auch in Ordnung, aber für> mich ist es das NICHT. Mir geht Metaprogrammierung komplett am Arsch> vorbei.
Schön für dich. Aber es ging um einen objektiven Vergleich von
Sprachfeatures, nicht darum was du brauchst.
Egon D. schrieb:> Naja, gut. Mit einem solchen Armutszeugnis hätte ich zwar bei Dir nicht> gerechnet
Bin ich eigentlich der einzige der ohne ständige persönliche Angriffe
diskutieren kann?
Egon D. schrieb:> aber wenn Du der Meinung bist, dass Vergleichbarkeit NICHT vom> Vergleichsmaßstab abhängt,
Der Maßstab ist, was mit der Sprache möglich ist, welche Mittel die
bietet. Nicht was du brauchst.
Gegeg J. schrieb:> Es geht nicht darum jedes Fitzelchen von C++ mit Pascal zu vergleichen.
Es ist halt nicht nur ein Fitzelchen sondern ein wesentlicher
Bestandteil.
Egon D. schrieb:> aber wenn Du der Meinung bist, dass> Vergleichbarkeit NICHT vom Vergleichsmaßstab abhängt,> dann ist eine Diskussion mit Dir tatsächlich sinnlos.
Muhaha, auch schon auf den Trichter gekommen?
Egon D. schrieb:> Ja und? Dann ENTKRÄFTE doch einfach seine Argumente!
Wie gesagt, muhaha!
Ich geh dann mal einen Pudding an die Wand nageln.
Dr. Sommer schrieb:> Egon D. schrieb:>> Für Dich ist es das vielleicht, und das ist ja auch>> in Ordnung, aber für mich ist es das NICHT. Mir geht>> Metaprogrammierung komplett am Arsch vorbei.>> Schön für dich. Aber es ging um einen objektiven> Vergleich von Sprachfeatures, nicht darum was du> brauchst.
Es gibt (in dem von Dir gemeinten Sinne) keinen
objektiven Vergleich, denn jeder Vergleich setzt einen
Vergleichsmaßstab voraus, und dieser folgt einer
subjektiven Wahlentscheidung .
> Egon D. schrieb:>> Naja, gut. Mit einem solchen Armutszeugnis hätte>> ich zwar bei Dir nicht gerechnet>> Bin ich eigentlich der einzige der ohne ständige> persönliche Angriffe diskutieren kann?
Das weiss ich nicht. Du bist aber jedenfalls der
einzige, der seinen eigenen subjektiven Maßstab
als allgemeingültig verkaufen will.
Den Taschenspielertrick kenne ich aber, und ich falle
nicht darauf hinein.
Wenn ich einen Nagel in die Wand schlagen will und
dazu nur ein Stück Butter sowie eine Tüte Bonbons
zur Verfügung habe, dann ist beides für diesen Zweck
untauglich -- und das völlig unbeschadet der objektiv
wahren Tatsache, dass es die Bonbons in mehr
Geschmacksvarianten gibt als die Butter.
> Egon D. schrieb:>> aber wenn Du der Meinung bist, dass Vergleichbarkeit>> NICHT vom Vergleichsmaßstab abhängt,>> Der Maßstab ist, was mit der Sprache möglich ist,> welche Mittel die bietet.
Nein: Das ist DEIN Maßstab, nicht DER Maßstab.
> Nicht was du brauchst.
In der Regel ist für die meisten Diskutanten der Maßstab,
was sie entweder selbst brauchen oder wovon sie sich
vorstellen können, dass man es brauchen kann.
Kein normaler Mensch wählt freiwillig ein komplizierteres
Werkzeug, wenn er davon keinen Zusatznutzen hat -- außer
natürlich, er will mit seinen Fähigkeiten angeben.
> Gegeg J. schrieb:>> Es geht nicht darum jedes Fitzelchen von C++ mit>> Pascal zu vergleichen.>> Es ist halt nicht nur ein Fitzelchen sondern ein> wesentlicher Bestandteil.
Das behauptest Du wieder und wieder, aber den Beleg
dafür bleibst Du schuldig.
Dr. Sommer schrieb:> Egon D. schrieb:>> Für Dich ist es das vielleicht, und das ist ja auch in Ordnung, aber für>> mich ist es das NICHT. Mir geht Metaprogrammierung komplett am Arsch>> vorbei.>> Schön für dich. Aber es ging um einen objektiven Vergleich von> Sprachfeatures, nicht darum was du brauchst.
Manchmal frag ich mich wozu du dir das antust? Machs doch wie Willhelm
und ich und post C++ relevante Dinge hier:
Beitrag "Informationen zu C vs C++ / aka Futter für die Diskussion"
Dass man hier im Forum Sprachfeatures nicht objektiv diskutieren kann is
ja wirklich nix neues. Mir wär lieber die C++ Nutzer hier würden ihre
Energie in sinnvollere Beiträge stecken wo so Sachen wie letzte
Erkenntnisse, neue Sprachfeatures oder Probleme diskutiert werden. Davon
hätten wir alle am Ende vermutlich mehr?
Dr. Sommer schrieb:> Man möchte ein "max"-Funktion implementieren, welcher man N Werte ...
In Pascal muß ich die nicht implementieren, da ist sie vorhanden und
zwar für alle numerischen Typen.
Dr. Sommer schrieb:> In C++ wäre eine Möglichkeit:#include <iostream>>> template <typename First>> inline constexpr First max (const First& first, const First& second) {> return first < second ? second : first;> }>> template <typename First, typename... Rest>> inline constexpr First max (const First& first, const First& second,> const Rest&... rest) {> return max (max(first, second), rest...);> }>> constexpr double x = max(3.14, 2.7, 9.5, 2.4);>> int main () {> int a = 42, b = 52, c = 7;> std::cout << max(a,++b,c) << ", " << x << std::endl;> std::cout << "a=" << a << ", b=" << b << ", c=" << c << std::endl;> }
Ohje - komplizierter geht's nimmer. Da lob ich mir halt doch Pascal, da
gibt es diese Funktion bereits. Aber das hat ja Karl bereits
geschrieben wie's funktioniert. Ob das nun über ein Array läuft ist doch
dabei völlig egal. WEnn man solche Zahlenreihen hat dann hält man die in
aller Regel in einer Liste oder eben einem dynamischen Array.
Praktischerweise gibt es auch noch eine Min- und Mean-Funktion. Um
Minimum, Maximum und Mittelwert zu bestimmen reichen dann 3 Zeilen - das
Array mit den Zahlen ist ja eh vorhanden.
Wenn das da oben ein großer Vorteil von C sein soll, dann möchte ich die
nicht so guten Sachen gar nicht wissen.
Yalu X. schrieb:> Aber wozu sollte eine reine Anwendersoftware wie Diptrace oder Altium,> die nur aus GUI, Algorithmen und etwas Networking besteht, solche> Windows-spezifischen Bibliotheken benutzen? Ein GUI-Framework bringt> Delphi selber mit (m.W. heißt es dort VCL), die Algorithmen sollten sich> vollständig in Object-Pascal (ohne externe C++-Module) implementieren> lassen, und für die Netzwerkgeschichten gibt es ebenfalls Delphi-Module.
Deine Denkweise ist zu "linuxisch", das ist hier ein bissel der Punkt.
Bei "GUI" denkst du nur an das oberflächliche Aussehen, aber nicht an
die dahinter stehende Funktionalität.
Für gewöhnliche Programme reicht das ja auch aus, die FCL bietet genug
Funktionalität für gewöhnliche Programme. Nimm mal mein STM32Prog als
Beispiel. Dafür reichen die in die VCL eingebauten Komponenten aus - bis
auf die Comport-Komponente. OK, die ist in Pascal selber geschrieben und
setzt direkt auf das Windows-API auf. Also ist eigentlich alles, was zum
Programm gehört, komplett in Pascal geschrieben - auch das an
VCL-Komponenten, die lediglich Wrapper für Windows-Funktionen sind:
sowas wie UpDown's, Listen, Check- und Radio-Boxen, Menüs udgl. - die
allesamt eigentlich Windows-Prozesse sind. Das alles bildet die FCL für
Linux nach, sofern es dort keinen nativen Ersatz vom OS gibt.
Aber das, was so ein Bolide wie AltiumDesigner ist, braucht weitaus mehr
von den grafischen Funktionalitäten, die Windows beinhaltet. Sowas kann
eine brave FCL nicht alles bieten und es müßte all dieses vom OS
bereitgestellt werden oder eben separat für X11 nachentwickelt und in's
Linux integriert werden.
Also, sieh mal nicht nur das Aussehen an. Dein "Aber wozu sollte eine
reine Anwendersoftware" zeigt mir, daß du das etwas zu oberflächlich
siehst.
W.S.
Jörg W. schrieb:> Die letzte Version, für die ich dann nach Betteln (was mich schon> ank***t) mal eine Demo zugestanden bekommen habe, lief halt im Gegensatz> zu der, die wir haben, nichtmal mehr unter VMware – irgendwelcher> ActiveX-Kram, Aussage von Altium Designer stand im Widerspruch zur> Aussage der Microsoft-Tools. (Damit bestätigt sich indirekt das, was> weiter oben über AD vermutet worden ist, dass sie eben an der> Abstraktion vorbei programmiert haben.)
Jörg, ActiveX IST die Abstraktion - und es ist eben
Windows-Funktionalität, von der ich grad einen Beitrag hier drüber
geschrieben habe.
Und wer schon mal ein 3D-Spiel angesehen hat, der weiß, wie mächtig das
ist. Aber es gibt eben genau DAS unter Linux nicht.
W.S.
Hallo,
Zeno schrieb:> In Pascal muß ich die nicht implementieren, da ist sie vorhanden und> zwar für alle numerischen Typen.
Das hast du gelesen?
Dr. Sommer schrieb:> Ein ganz primitives Beispiel:Zeno schrieb:> Wenn das da oben ein großer Vorteil von C sein soll...
Offensichtlich hast du auch einiges andere nicht gelesen, es geht nicht
um C.
rhf
Gegeg J. schrieb:> Und der nächste fragt oder er seine Xikochi Controller damit> programmieren kann. Gibt es keinen Pascal Compiler dafür? was dann? ist> Pascal kacke?!
Du sprichst hier ein wichtiges Wort versehentlich an - ich rücke das mal
ein bissel gerade:
Es wäre sehr wünschenswert, wenn es einen guten Pascal-Compiler für
bare-metal-Anwendungen aktueller µC gäbe.
W.S.
Dr. Sommer schrieb:> template <typename First>> inline constexpr First max (const First& first, const First& second) {> return first < second ? second : first;> }>> template <typename First, typename... Rest>> inline constexpr First max (const First& first, const First& second,> const Rest&... rest) {> return max (max(first, second), rest...);> }>> constexpr double x = max(3.14, 2.7, 9.5, 2.4);
Wie lässt sich das debuggen?
Ach ja, der Sommer ist zu Ende.
Jörg W. schrieb:> BTT: kann man eigentlich mit Lazarus einfach ein statisches> Windows-Binary bauen, also etwas, was ich jemandem anders in die Hand> drücken kann, und das er, ohne dass ich ihm erst noch einen riesigen> Windows-Installer mit sackweise DLLs mitgeben muss, laufen lassen kann?
Ja.
Wenn die Anwendung keine sonstigen Dateien braucht/hat (Helpfiles und
so), dann reicht eine einzige EXE aus.
> Genau daran scheiterte es bei meinem letzten Projekt, das auch 'ne> kleine GUI enthält, und das ich mit Qt gemacht habe.
Tja, das war auch mein Ärger bei dem NWT-Program von Andreas. Zusätzlich
zu seiner EXE braucht das eben auch einige QT-DLL's. Die hätte er
einfach dazuzupacken brauchen, aber er meinte, unbedingt einen Installer
machen zu müssen, der sich in's Windows-Verzeichnis entleert und so
weiter. Mich piept sowas an (ich mag nicht, wenn irgendwelche Installer
mir im System herumtrampeln), weswegen ich damals zuerst das Programm
von Horst verwendete, bis mein eigenes fertig war.
Bei Delphi-Programmen sieht das freundlicher aus. Da braucht man keinen
Installer und keine fetten Laufzeit-DLL's in irgend einem passenden
Versionsstand. Siehe OpenGL bei Horizon...
W.S.
W.S. schrieb:> Aber das, was so ein Bolide wie AltiumDesigner ist, braucht weitaus mehr> von den grafischen Funktionalitäten, die Windows beinhaltet.
Die da wären? Ich hab jetzt nur einen schnellen Eindruck von einem YT
Video zum Altium Designer, aber alles was da in der Gui verwendet wird,
Toolbars, Menus, Drop-Down-Menus, Projektbaum, Komponentenauswahl...
basiert auf nativen Widgets, die es so in der LCL für WinApi und GTK
gibt.
Die Inhalte von Schematic und Board müssen "von Hand" gezeichnet werden,
aber so schlimm ist das auch nicht. Da nimmt man ein Image, zeichnet
drauf und bei einem Repaint für das Fenster wird das aktualisiert. Das
kann man über DirectX / OpenGL machen, muss aber nicht.
Für die 3D-Ansicht der Bauteile wird sicher DirectX verwendet, den Teil
müßte man auf OpenGL umstellen.
Aber wie gesagt, ohne Einblick wie der Programmierer das umgesetzt hat
ist das rein spekulativ. Über Jahre gewachsene Programme können da
eigenartige Züge annehmen.
Also ja, man könnte das mit Lazarus/FPC so umsetzen, dass man es
problemlos portieren kann, an der Technik liegt es nicht.
Vincent H. schrieb:> Dr. Sommer schrieb:>> Egon D. schrieb:>>> Für Dich ist es das vielleicht, und das ist ja auch>>> in Ordnung, aber für mich ist es das NICHT. Mir>>> geht Metaprogrammierung komplett am Arsch vorbei.>>>> Schön für dich. Aber es ging um einen objektiven>> Vergleich von Sprachfeatures, nicht darum was du>> brauchst.>> Manchmal frag ich mich wozu du dir das antust? [...]> Dass man hier im Forum Sprachfeatures nicht objektiv> diskutieren kann is ja wirklich nix neues.
Hmm.
Offen gestanden habe ich mit der inflationären Verwendung
des Wortes "objektiv" ein Problem. "Objektivität" ist ein
SEHR hoher Maßstab, der im vorliegenden Fall mMn nicht
sinnvoll ist.
Mir wäre sehr daran gelegen, wenn wir vielleicht von
"neutral", "wertfrei" oder meinetwegen "ergebnisoffen"
sprechen könnten.
> Mir wär lieber die C++ Nutzer hier würden ihre Energie> in sinnvollere Beiträge stecken wo so Sachen wie letzte> Erkenntnisse, neue Sprachfeatures oder Probleme diskutiert> werden.
Sehr guter Ansatz.
> Davon hätten wir alle am Ende vermutlich mehr?
Das hängt davon ab, was ihr erreichen wollt.
Das Forum hier ist weder der Noam-Chomsky-Club noch die
Friedrich-Ludwig-Bauer-Akademie oder der Stroustrup-Verein,
sondern das MIKROCONTROLLER - Forum. Man kann daher mit
einiger Lebenserfahrung erwarten, dass nicht die Aspekte
der theoretischen Informatik im Vordergrund stehen,
sondern die verschiedenen Facetten der Mikrocontroller-
Programmierung.
Wenn die C++-Propagandisten die Verwendung von C++ auf
Mikrocontrollern voranbringen wollen, sollten sie vielleicht
von ihrem hohen Roß heruntersteigen und die Mikrocontroller-
Programmierer dort abholen, wo sie gerade stehen.
Das bedeutet konkret: C++ müsste ein Problem, dass die
Skeptiker tatsächlich HABEN , AUS DER SICHT DER SKEPTIKER
so viel besser lösen als andere Werkzeuge, dass sie bereit
sind, sich damit näher auseinanderzusetzen.
Der aktuelle Stand ist: Für mich liest sich bis jetzt
jede "Vereinfachung" durch C++ wie ein bitterer Hohn
auf den menschlichen Verstand.
W.S. schrieb:> Es wäre sehr wünschenswert, wenn es einen guten> Pascal-Compiler für bare-metal-Anwendungen aktueller> µC gäbe.
In der Tat.
Aber das ist ja angeblich "nicht der Anspruch" von
Pascal.
Naja.
tatsächlich hatte ich das auch mal im Freepascal forum angeregt und
wollte demnächst weiterer Vorschläge für die Umsetzung einer Art
Libstock etc. anregen.
Bereits jetzt wird PAscal überraschend häufig beim RasberryPI
eingesetzt..Keine Ahnung wie die Generation auf Pascal gekommen ist,
aber es freut mixh
Gegeg J. schrieb:> Bereits jetzt wird PAscal überraschend häufig beim RasberryPI> eingesetzt..
Es bietet halt genial einfaches Crossplattform-Compiling, ohne mit
Makefiles rummachen zu müssen. Ich hab auch C++ für den Pi versucht, mit
Qt Creator von Windows aus, ging aber war nervig.
Und man kann von Kommandozeilentool über Web-CGI-Anwendung bis zur Gui
so ziemlich alles erledigen, einfach Presets auswählen. Dazu einen
komfortablen Gui-Editor mit Ankerei, wo man Guis flexibel für WinApi und
GTK bauen konnte. Das geht nicht schlechter als im Qt Creator, auch ist
die Verknüpfung der Events einfacher.
Roland F. schrieb:> Zeno schrieb:>> In Pascal muß ich die nicht implementieren, da ist sie vorhanden und>> zwar für alle numerischen Typen.>> Das hast du gelesen?
Nö! Selbst oft genug gemacht. Da ich sehr viel Software schreibe mit der
Messdaten aufbereitet werden ist das praktisch mein täglich Brot.
Roland F. schrieb:> Offensichtlich hast du auch einiges andere nicht gelesen, es geht nicht> um C.
Wenn Du meinst dann habe ich eben einiges nicht gelesen - Du hast gar
nichts gelesen und offensichtlich auch nichts verstanden.
Ist aber alles nicht weiter schlimm, da Du eh 0,nix zum Thema
beigetragen hast.
Jetzt dreht er komplett durch. Ich denke der nächste Moderator der hier
vorbeikommt wird dieses außer Kontrolle geratene Rumpelstilzchen jetzt
löschen bevor er sich das zweite Bein auch noch ausreißt.
Karl K. schrieb:> Die da wären? Ich hab jetzt nur einen schnellen Eindruck von einem YT> Video zum Altium Designer, aber alles was da in der Gui verwendet wird,> Toolbars, Menus, Drop-Down-Menus, Projektbaum, Komponentenauswahl...> basiert auf nativen Widgets
Ich habe den AD selbst noch nicht auseinandergenommen, aber wenn ich den
Jörg hier jammern sehe, daß der AD in seiner virtuellen Box über
mangelndes DirectX klagt, dann wird mir klar, was da abgeht.
Du kannst aus dem Aussehen von Menüs, Toolbars usw. NICHT ersehen, was
da hinter der eigentlichen Zeichenfläche steckt. DirectX kann in ganz
gewöhnliche 2D-Umgebungen eingebettet sein, so daß man von außen davon
nichts sieht. Und sowas wie einstellbare Transparenz zwischen den Layern
und der schnelle Wiederaufbau des Hintergrundes beim Verschieben von
Bauteilen, Leiterzügen etc. riecht geradezu danach.
Es ist wie immer:
Delphi und Lazarus haben mit ihren jeweiligen Komponenten-Bibliotheken
all das an Bord, was man für gewöhnliche Programme im Allgemeinen so
braucht, aber wenn irgend etwas darüber hinaus geht, dann braucht es
zusätzliche Funktionalität.
Und die muß von irgendwo halt herkommen.
Das Kapseln von sowas in Komponenten, die man dann im eigentlichen
Programm benutzt, kann sowohl Delphi als auch Lazarus. Das ist nicht das
Problem.
Salopp gesagt: Wenn eine Anwendung sowas wie DirectX unter Windows
braucht, dann braucht diese Anwendung das eben auch unter Linux.
Deswegen ist es eben nicht mit einem simplen Neu-Übersetzen getan, wie
Yalu das weiter oben naiverweise geglaubt hat.
Aber ich meine, derartige Spezereien sind kein Thema für
Feld-Wald-Wiesen-Programme. Die lassen sich mit den Bordmitteln von
Delphi und Lazarus allemal programmieren.
W.S.
W.S. schrieb:> Wenn eine Anwendung sowas wie DirectX unter Windows> braucht, dann braucht diese Anwendung das eben auch unter Linux.
Ja, soweit waren wir oben schon. Das ist keine Frage der Gui, die ist
problemlos portierbar.
Wenn die da DirectX verwendet haben, dann müsste man das auf OpenGL
umstellen. Was technisch auch kein Problem wäre, denn die Funktionalität
von DirectX stellt OpenGL im Prinzip auch da, zumindest das, was für ein
CAD-Programm gebraucht wird.
Aber man müßte die an DX hängenden Routinen halt umschreiben, und da hat
wohl keiner Lust drauf...
Witzig übrigens: Ich hab mal in Purebasic was geschrieben, was dieses
3D-Drawing Zeug verwendete. Das hat Purebasic so gewrappt, dass man
einfach durch einen Compilerswitch zwischen "kompiliere für DirectX" und
"kompiliere für OpenGL" wechseln konnte. Ohne irgendwas im Programm
umzuschreiben.
Es gibt auch für Freepascal Grafiklibs, die beides können. Nützt nur
nichts, wenn die für Altium Designer nicht verwendet wurden.
Das sind halt so Design-Entscheidungen, die trifft man einmal und Jahre
später merkt man, dass man damit in eine Sackgasse gefahren ist.
Tina P. schrieb:> Und was diese Anspielung C ähnlicher Synta soll bei Mikro e ist mir auch> ein Rätsel.
Die Syntax ist schon Pascal, aber die Datentypen und die Semantik sind
größtenteils C. Ein paar Beispiele:
- Strings wie in C zero-terminated, Pascal-Implementationen speichern
üblicherweise die Anzahl der Zeichen
- Bibliotheksfunktionen für Strings wie in C: strlen, strcpy, strcat,
strcmp usw.
- Wie in historischen C-Versionen (vor C99) kein boolean-Typ
- Als Folge davon kein polymorphes AND, OR- und NOT wie in Free Pascal
In Free Pascal: boolean -> logisch, integer -> bitweise)
In mikroE Pascal: immer bitweise
- Zeiger wie in C (inkl. der von den Pascal-Anhängern vielgeschmähten
Zeigerarithmetik)
- Keine verschachtelten Prozedur-/Funktionsdeklarationen, alle
Prozeduren und Funktionen stehen wie in C auf einer Ebene
- Wie in C nur eindimensionale Arrays, mehrdimensionale werden als Array
of Array gebildet
- Keine Sets
- ...
Es fehlen aber auch einige Pascal-Features, die sich (zumindest in etwas
eingeschränkter Form) auch in C wiederfinden, und deswegen weder in
einem echten, noch in einem "C-ishen" MikroE Pascal fehlen dürften:
- boolean (in C bool)
- Logisches AND, OR und NOT (in C &&, || und !)
- Aufzählungstypen (in C Enums)
- ...
Das Ganze muss doch für einen echten Pascal-Anhänger ein Schlag ins
Gesicht sein.
Es fehlte noch mehr, als ich mir das mal angeschaut hatte: Die
Möglichkeit, selber einen Controllertyp dort einzuarbeiten. Mikroe's
Toolchain war auf die Typen festgelegt, die man bei Mikroe dort
eingearbeitet hatte.
Sowas schränkt mir die Benutzbarkeit doch gar zu sehr ein.
W.S.
Yalu X. schrieb:> - Zeiger wie in C (inkl. der von den Pascal-Anhängern vielgeschmähten> Zeigerarithmetik)
Um das mal klarzustellen: Natürlich kann in Freepascal auch mit Pointern
arbeiten, es ist nur meistens nicht nötig.
Karl K. schrieb:> Yalu X. schrieb:>> - Zeiger wie in C (inkl. der von den Pascal-Anhängern>> vielgeschmähten Zeigerarithmetik)>> Um das mal klarzustellen: Natürlich kann in Freepascal> auch mit Pointern arbeiten,
Es geht nicht um "hat Zeiger", sondern um Zeiger- ARITHMETIK
wie in C. Bedeutet: Wenn man einen getypten Zeiger (z.B.
Zeiger auf longint) um Eins erhöht, dann zeigt er auf das
nächste FELDELEMENT -- und nicht auf das nächste BYTE.
Das geht in Standard-Pascal gar nicht; in TurboPascal weiss
ich es nicht. FreePascal kann es, und ich finde es sehr nett.
> es ist nur meistens nicht nötig.
Das würde ich nicht unterschreiben. Feldadressierung in
Pascal ist i.d.R. langsam, weil keine mitlaufenden Pointer
verwendet werden, sondern die Adresse jedesmal explizit
aus dem Index berechnet wird.
Der Umgang mit Feldern ist überhaupt ein Schwachpunkt in
Pascal; ich überlege schon länger, wie man das besser
machen könnte :)
Ach ja: "Schwachpunkt in Pascal" bedeutet nicht, dass ich
C in diesem Punkt besser finde.
Yalu X. schrieb:> Tina P. schrieb:>> Und was diese Anspielung C ähnlicher Synta soll bei>> Mikro e ist mir auch ein Rätsel.>> Die Syntax ist schon Pascal, aber die Datentypen und> die Semantik sind größtenteils C. Ein paar Beispiele:
Naja, solange Ausdrucksmittel ZUSÄTZLICH angeboten
werden, die in Pascal bisher fehlten, ist da ja nix
gegen einzuwenden (Stringfunktionen; Zeigerarithmetik.)
> - Wie in historischen C-Versionen (vor C99) kein> boolean-Typ>> - Als Folge davon kein polymorphes AND, OR- und NOT> wie in Free Pascal
Das ist bescheuert. Wer denkt sich so etwas aus?
Das Typsystem ist -- neben dem deutlich weniger
aggressiven Einsatz von Operatoren -- mMn einer der
wenigen echten Vorteile von Pascal gegenüber C.
Egon D. schrieb:> Feldadressierung in> Pascal ist i.d.R. langsam, weil keine mitlaufenden Pointer> verwendet werden, sondern die Adresse jedesmal explizit> aus dem Index berechnet wird.
Das fällt beim AVR auf, wenn man da ein Array abarbeitet. Allerdings war
der Leidensdruck bisher an der Stelle nicht so hoch, dass ich mir dafür
die Rumpointerei angetan hätte.