Forum: Offtopic Conrad Elektronik hat Probleme


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von Ralf S. (ralf_s572)


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https://www.onetz.de/deutschland-welt/hirschau/preisdruck-macht-conrad-schaffen-id2680429.html

Wundert mich jetzt gar nicht. Wenn ich an diesen Laden denke, geht mir 
der Hut hoch. Die Geschäftführung sollte mal ausgewechselt werden.

Punkt 1: Bei dem Webshop steigt mein Blutdruck. Man findet nichts, die 
Kategorisierung ist völlig undurchschaubar und teilweise nicht 
vorhanden. Man wartet oft 20 Sekunden bevor nach einem Klick etwas 
passiert. Diese großen leeren blauen Flächen sind auch unnütz. Conrad 
meint wohl, jeder sitzt vor einem 4K 32 Zoll-Bildschirm?!

Punkt 2: Online-Preise
Warum soll ich 5-20% mehr zahlen, wenn ich die Teile in der Filiale hole 
und nicht Online kaufe? Ich spare doch das Porto und die Filiale wird 
sowieso jeden Tag express beliefert mit LKW.

Punkt 3: Der Preis
Kleines Beispiel von letzer Woche: OP amp: Conrad €8.50, Mouser €3.25 
netto. Diese Apothekenpreise betreffen generell das gesamte Sortiment.

: Verschoben durch Moderator
von Achim H. (anymouse)


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Ralf S. schrieb:
> Punkt 3: Der Preis
> Kleines Beispiel von letzer Woche: OP amp: Conrad €8.50, Mouser €3.25
> netto. Diese Apothekenpreise betreffen generell das gesamte Sortiment.

Also a) wieder Brutto vs. netto, und b) Versandkosten - Mouser 20€ , 
Conrad 6,49€. Und bei einem teureren AD820ANZ ist der Unterscheid, vor 
allem vor dem Hintergrund "Netto" nicht mehr so groß

von MaWin (Gast)


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Und wer genau zwingt dich bei Conrad zu kaufen???

von Soul E. (souleye)


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Conrad unterhält Filialen in den Fußgängerzonen größerer Städte. Das 
kostet. Die Adler-Apotheke am Markt ist auch teurer als Doc Morris im 
Internet.

Wenn Du den Vorteil der fußläufigen Erreichbarkeit und sofortigen 
Mitnahme der Ware nicht benötigst, dann gibt es wenig Gründe da zu 
kaufen.

von Artur H. (hohoho)


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soul e. schrieb:
> Wenn Du den Vorteil der fußläufigen Erreichbarkeit und sofortigen
> Mitnahme der Ware nicht benötigst, dann gibt es wenig Gründe da zu
> kaufen.

Lustige Geschichte dazu ... letzten Monat brauchte ich mal ein paar 
Widerstände, also ab zu Conrad da sie ja eine Filiale hier in der Nähe 
haben und ich auch schon einige Zeit nicht mehr da war.
"Bauteile verkaufen wir hier nicht mehr", nur noch online über sie zu 
bekommen. Spätestens damit habe ich echt keinen Grund mehr zu denen zu 
gehen (und leider auch keine lokalen Händler mehr für Bauteile, nur noch 
aus dem Internet).

von Michael X. (Firma: vyuxc) (der-michl)


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Immerhin haben sie ganz schön lange durchgehalten. Mich wunderts daß es 
den Laden überhaupt noch gibt.

von Bernd K. (prof7bit)


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soul e. schrieb:
> Conrad unterhält Filialen in den Fußgängerzonen größerer Städte.
> [...]
> Wenn Du den Vorteil der fußläufigen Erreichbarkeit u

Fußläufig kommen die wenigsten in die Stadt. Wenn sie etwas außerhalb 
mit eigenem Parkplatz wären schon eher.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Ich habe da schon viele Jahre nichts mehr gekauft, nachdem das Sortiment 
immer weiter ausgedünnt wurde und die gesuchten Bauteile sowieso nie 
vorrätig waren. Bin viele Male umsonst (nicht kostenlos) zu dem Laden in 
Berlin gefahren und habe oft nichts bekommen. Dabei habe ich viele 
Bausätze von denen zusammengebaut, bis die interessantesten zuerst aus 
dem Sortiment genommen wurden.

Zusammen mit den wirklich verdammt hohen Preisen in dem Laden hat mich 
das zum Ausweichen auf online-Angebote getrieben. Da bekommt man fast 
immer das gesuchte Teil, wenn nicht gibts ein großes Angebot an 
vergleichbaren Bauteilen und die Preise sind trotz Versandkosten 
deutlich wettbewerbsfähiger. Und ich brauch keine drei Stunden quer 
durch die Stadt zu gurken.

Ein weiterer Punkt, der mir jede Lust auf den Laden verdorben hat, war 
die Qualität insbesonderer ihrer RC-Modellbau-Produkte. Die war wirklich 
unterirdisch, trotz gesalzener Preise. Mir hat das gründlich den Spaß am 
Modellbau versaut. Der Idiot, der das offene Differential bestehend aus 
zwei Metallplatten und einem dazwischenliegenden Kunststoff-Zahnrad, in 
dem ein paar Metallkugeln laufen sollten, entworfen hat, wäre mal besser 
bei Lego geblieben - aber wahrscheinlich hatte man ihn da schon lange 
gefeuert. Der damals noch vom Taschengeld teuer zusammengesparte Wagen 
fuhr daraufhin jedenfalls nie aus eigener Kraft und ich habe bis heute 
nie wieder einen Modellbausatz gekauft.

Also für mich ist der Laden sowieso lange gestorben. Wenn die jetzt 
endlich krachen gehen wundert mich das nicht im geringsten und 
interessiert mich auch nicht. Für die Nummer mit dem Modellbausatz 
damals gönne ich denen die Pleite. Hauptsache, es zahlen nicht nur die 
Mitarbeiter, sondern das Management bekommt auch ein paar 
Pfändungsbescheide.

von Gustav K. (hauwech)


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Michael X. schrieb:
> Immerhin haben sie ganz schön lange durchgehalten.

Stimmt. Bei uns hat Conrad erst zwei Elektronikfachgeschäfte platt 
gemacht und dann zwei Modellbaufachgeschäfte. Nun wird Conrad vom 
billigen Onlinehandel platt gemacht. So funktioniert unsere viel gelobte 
Marktwirtschaft. Am Ende gibt es in einer Großstadt (> 1Mio. Einwohner) 
keinerlei Fachgeschäft mehr.

Wobei Conrad bei uns schon länger eher Saturn/Mediamarkt gleicht.
Im Sortiment fehlen einzig Staubsauger und Waschmaschinen.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd K. schrieb:
> Fußläufig kommen die wenigsten in die Stadt. Wenn sie etwas außerhalb
> mit eigenem Parkplatz wären schon eher.

Ob das nun „die wenigsten“ sind, woher weißt du das?

Für mich bswp. ist fußläufige Erreichbarkeit tatsächlich der wesentliche 
Grund, dort hin und wieder was zu kaufen.

Ralf S. schrieb:
> Punkt 3: Der Preis

Für Bauteile gebe ich dir recht, da waren sie schon immer apothekig. Die 
kaufe ich dort wirklich nur, wenn es entweder ein Einzelstück ist, 
sodass sich kein Versand lohnen würde, oder aber es „von jetzt auf dann“ 
sein muss.

Bei anderen Dingen sind sie preislich durchaus im Rahmen, bspw. mal 
wahllos eine SSD rausgegriffen, die hier in der Filiale vorrätig wäre, 
und zum Vergleich den Reichelt-Preis:

https://www.conrad.de/de/p/sandisk-plus-interne-ssd-6-35-cm-2-5-zoll-480-gb-retail-sdssda-480g-g26-sata-iii-1486253.html
https://www.reichelt.de/sandisk-ssd-plus-480gb-sdssda-480g-g26-p177841.html?&trstct=pol_4

59,99 (Filialpreis) vs. 57,20

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Wobei Conrad bei uns schon länger eher Saturn/Mediamarkt gleicht.
Das war in Berlin schon immer so. Der interessante Bauteile-Bereich war 
ein Tresen im zweiten Stock ganz hinten und die Bausätze ein 
Aushängebereich daneben. Also das mußte man wissen, sonst hat man's 
nicht gefunden. Der Rest der zwei Etagen war mit Allerweltselektronik 
rund um Haus und Hof gefüllt - wie schon gesagt wurde zu so exorbitant 
hohen Preisen, daß jeder Baumarkt das Angebot mit Leichtigkeit um Längen 
schlägt.

von Rote T. (tomate)


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Bei dem Laden fragt man sich irgendwie, wieso es den noch gibt.
Gibts alles auch bei ebay, Reichelt, Pollin, Distrelec etc, aber nur 
meistens billiger bzw. gebraucht, richtig billig und meistens von 
besserer Qualität als den Conrad-Ramsch.

von Stephan S. (outsider)


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Genau die gleiche Erfahrung habe ich auch in meiner Jugend mit Modellbau 
von Conrad gemacht. Sehr enttäuschende Qualität, lief kaum und war 
konstruktionsbedingt sehr schnell kaputt für viel zu viel Geld.

Irgendwie scheint mir deren Logistik auch etwas seltsam. Wenn man da für 
0,28 € ein billiges Standardbauteil in die Filiale bestellt, bekommt man 
nen riesigen Karton mit Füllmaterial und Rechnung und mehrere Leute 
müssen an Ausgabe und Kasse den Prozess abarbeiten. Viel zu 
kompliziert...

von Gustl B. (-gb-)


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Juhu, ein Thread dazu!

Hatte neulich mehrere Bestellungen. Die letzte davon hatte ich per 
Paypal bezahlt.
Dann bekomme ich per Mail:
Eine Zahlungsaufförderung zu der mit Paypal bezahlten Bestellung 
(Bestellnummer) aber mit dem Betrag der zuvor getätigten Bestellung.
Da war dann ein Link in der Mail, mit Paypal bezahlen oder so. Klicke 
ich drauf, steht dort ein ganz anderer Betrag.

Aber: Der Support hat sich entschuldigt und alles ist jetzt OK.

Früher hatte ich manchmal falsche Bauteile.
Einmal hatte ich UFL Buchsen bestellt und bekam irgendwelche 
Pfostenstecker.
Und einmal habe ich SMD Widerstände bestellt, da kam dann auch das Band 
in der verklebten Plastiktüte, aber da waren keine Widerstände drinnen. 
Sogar die Schutz-abzieh-folie war auf dem Papierstreifen, aber drunter 
keine Bauteile.

Ja und dann ist da noch der Webshop ... alter, wo fange ich an.
Ich suche z. B. Widerstände mit 50 k Ohm in 0402 und 0.1 %.
Also gehe ich zuerst hierher:
https://www.conrad.de/de/o/smd-widerstaende-0241260.html
Und will zuerst den Widerstandswert wählen. Aber ... da ist bei 715 Ohm 
Schluss. Was zur Hölle?
Aber OK ... wähle ich zuerst 0402 als Bauform und dann den 
Widerstandswert?! Ja, nein? Nein!!! Jetzt kann man Widerstandswerte bis 
4,02 kOhm auswählen. Immerhin, das ist schon mehr als 715 Ohm, es wird 
besser. Also wähle ich noch die 0.1 %. Und, kann ich jetzt 50 kOhm 
auswählen? Ihr habt es erraten, nein. Immerhin gehen jetzt schon 33 
kOhm.
Also muss ich weiter filtern? Warum eigentlich?
Ich wähle jetzt noch Metallschicht und Tatsache, es gibt einen 51 kOhm. 
Wieso wird mir der nicht gleich am Anfang angezeigt?

Das ist einfach kaputt. Macht das bitte neu. Ja, neu, nicht rumbasteln 
und noch mehr Code nachschmeißen, neubauen.

von Stefan M. (derwisch)


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Ich bin die letzten paar Male ( bestimmt 4 oder 5 mal ) bei uns durch 
die Filiale gelatscht wenn ich zufällig in der Nähe war.
Früher hat man mal spontan ein paar Kleinigkeiten gekauft, die nützlich 
für die Bastelstube waren.
Heute sehe ich nichts interessantes mehr. Nur überteuerten Plunder, bei 
dem ich mich frage wer sowas braucht.
Ich bin jedes mal wieder raus gegangen, ohne was zu kaufen.

von Joachim B. (jar)


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Ben B. schrieb:
> Da bekommt man fast
> immer das gesuchte Teil, wenn nicht gibts ein großes Angebot an
> vergleichbaren Bauteilen und die Preise sind trotz Versandkosten
> deutlich wettbewerbsfähiger. Und ich brauch keine drei Stunden quer
> durch die Stadt zu gurken.

dafür ärgert man sich wenn man das Bestellte an der Postbank, sprich DHL 
oder sonstwo am WE abholen darf weil nach Arbeitsschluß diese 
geschlossen sind. Man ärgert sich wenn man nach alledem und Auspacken 
anderes findet wegen Abbildung ähnlich und oft nicht das geliefert wird 
was man bestellte.
Bei Conrad am Tresen sieht man es sofort und muss das nicht bezahlen 
wenn mal wieder Falsches geliefert wird, man muss sich nicht um den 
Rückversand kümmern oder das man das Richtige bekommt oder man sein Geld 
zurückbekommt.

Aber zugegeben der Service wird seit Jahren immer mieser, die gute Kraft 
hinterm Abholschalter wird an die Kasse gesetzt, die neuen Kollegen sind 
schlecht zu finden und dann kommen sie mit Conrads Regularien schlecht 
zurecht.

von Bernd K. (prof7bit)


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Stephan S. schrieb:
> Genau die gleiche Erfahrung habe ich auch in meiner Jugend mit Modellbau
> von Conrad gemacht. Sehr enttäuschende Qualität, lief kaum und war
> konstruktionsbedingt sehr schnell kaputt für viel zu viel Geld.

Wobei manchmal können die einen auch überraschen, so hab ich mir diesen 
Sommer mal an einem schönen Samstag Vormittag durch grenzenlose 
Schusseligkeit mein schönes gutes ISDT-Ladegerät getötet und dann stand 
ich da. Wochenende, schönstes Wetter zum Fliegen und kein Ladegerät!

Zähneknirschend hab ich mich aufs Mopped geschwungen und bin zum 
Conrad gefahren, ordentlich Geld eingesteckt in Erwartung saftiger 
Preise als Bestrafung für meine Blödheit und für den Luxus binnen einer 
Stunde wieder laden zu können.

Und was soll ich sagen? Dort lag das identische gute ISDT als 
"Voltcraft" gelabeld für den identischen Preis den es bei Banggood und 
Konsorten gekostet hätte! Beim Conrad! Das hat mich schon einigermaßen 
erstaunt.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Früher hat man mal spontan ein paar Kleinigkeiten gekauft, die nützlich
> für die Bastelstube waren.

Ja, die Zeiten, wo da einfach so irgendwelche Restposten-Angebote 
rumlagen, sind vorbei. Die kauft ihnen wahrscheinlich allesamt Max 
Pollin vor der Nase weg. ;-)

von Andreas B. (bitverdreher)


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Gustav K. schrieb:
> Im Sortiment fehlen einzig Staubsauger und Waschmaschinen.

Die habe ich in Frankfurt, glaube ich, schon gesehen.

Elektronikteile kann man da schon lange nicht mehr kaufen. Vermutlich 
sind die Apothekerpreise dafür auch das Mittel, um das Sortiment 
umzustellen.

von Rainer U. (r-u)


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Ich denke, wir Bastler sind einfach zu wenige, und noch dazu zu 
"sparsam", um den Laden in der Größe am Leben zu halten. Vor 25 Jahren 
gab's keine Smartphones, und die Leute hatten mehr Aufmerksamkeit für 
Technik-Bastelthemen übrig.

Heute nehme ich auch gerne lieber aus Bequemlichkeit den fertigen 
Tiny-AVR auf Testpatine (Arduino Nano, Bootloader oder wie es auch immer 
heißt) mit Spannungsregler und LED und Jumper pins von ebay für den 
Preis, den ich noch vor einigen Jahren für den Chip alleine (als DIP 
für's Steckbrett) bezahlt habe.

Wer Conrad wie früher haben will, kann in Berlin noch zu Segor gehen. 
Ansonsten R.I.P.

von Johannes S. (jojos)


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ja, vor allem die Website ist ätzend geworden. Das sieht für mich nur 
noch nach einer Verkaufsplattform wie Amazon aus, da kannst du alles 
bestellen und bekommst es von irgendwelchen Partnern in die Filiale 
geliefert, sogar 1 kg Kaffeebohnen. Aber stöbern in der Filiale bringt 
dem Bastler auch nix mehr, die sieht aus wie ein Saturn Media Markt. 
Interessante Bereiche wie Modellbau und E-Teile wurden verkleinert, der 
Kleinkram bringt halt nix mehr.
Bei dringend benötigten Bauteilen am Samstag muss man schon viel Glück 
haben das es das noch in der Filiale gibt. Einer meiner letzten Einkäufe 
da war 1 kg PLA Filament, kostete über 30€. Stand Verbatim drauf, war 
trotzdem das schlechteste was ich je hatte.
Und grosse Distris wie Mouser und DigiKey liefern ja mittlerweile 
problemlos an privat, da ist Conrad leider ziemlich überflüssig 
geworden.

von Joachim B. (jar)


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Johannes S. schrieb:
> Und grosse Distris wie Mouser und DigiKey liefern ja mittlerweile
> problemlos an privat

echt jetzt, bei 50,-€ Mindestbestellung? und dann ist gerade Mouser sehr 
unüberichtlich:

Beitrag "Re: Mouser Bestellung"


Ein Glück das die Bestellung nicht geklappt hat, denn das wäre echt ein 
Ü-Ei geworden, was auch nicht hilft ausser Geld zu verbrennen.

von Johannes S. (jojos)


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und wegen einer unklaren Produktbeschreibung ist jetzt ganz Mouser 
schlecht? Andere und ich haben da schon viele Teile ohne Probleme 
bestellt. Bei einigen Teilen hätte ich für den Preis für 2 bei Conrad 10 
Stück bei Mouser bekommen. Natürlich wollen die auch nicht den Stress 
mit nervigen Endkunden die für 10€ eine gemischte Tüte bestellen, aber 
es ist nicht mehr so wie früher das du da garnix für privat bekommst. 
Conrad war da manchmal eine Alternative weil die auch ein grosses 
Sortiment haben/hatten.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also was Segor in Berlin angeht, die kann man im Vergleich zu Conrad nur 
loben. Die Mitarbeiter dort waren echt kompetent und wußten was sie da 
verkaufen, das Sortiment vor allem an sogenannten Japan-Halbleitern 
(2SA... bis 2SD...) war riesig - und wenn sie was nicht da hatten, 
konnten sie's besorgen. Das alles noch zu besseren Preisen als beim 
blauen C.

Und ich glaube sie verkaufen keinen Modellbau-Schrott.

von Joachim B. (jar)


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Johannes S. schrieb:
> und wegen einer unklaren Produktbeschreibung ist jetzt ganz Mouser
> schlecht?

ach Quark, nur das die eben nicht besser sind!

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Rainer U. schrieb:
> Ich denke, wir Bastler sind einfach zu wenige, und noch dazu zu
> "sparsam", um den Laden in der Größe am Leben zu halten. Vor 25 Jahren
> gab's keine Smartphones, und die Leute hatten mehr Aufmerksamkeit für
> Technik-Bastelthemen übrig.

In 40 Jahren Elektronikpraxis war ich einmal bei Conrad in Berlin 
(Martin-Luther Str.) und bin immer sehr gut ohne den Laden ausgekommen. 
Richtige Bauteile kaufe ich bei Segor.

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Ich war vor ca 5 Jahren in einer Conrad Filiale.
Ich: Ich hätte gern Widrstand XYZ in 0402.
Mitarbeiter am Tresen: geht auch 0805?

Ne ne, Danke!

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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A. F. schrieb:
> Ich hätte gern Widrstand XYZ in 0402.

Und dann auch noch einen einzelnen, 49,9 Ω (also E96-Reihe), und er darf 
nicht mehr als 10 Cent kosten, oder?

Mal ehrlich: wer das von einem Ladengeschäft erwartet, der hat die 
Grundlagen der Betriebswirtschaft nicht verstanden.

Zumindest kann man jedoch an den Thresen gehen, eine x-beliebige 
Bestellung von Teilen aufgeben, die gerade nicht im Laden vorrätig sind, 
und sie zwei Tage später dort abholen, ohne Versandkosten (aber 
logischerweise zum Ladenpreis). Auf diese Weise bekommt man sogar im 
Laden den 0402-Widerstand, wenn man das unbedingt will.

von Markus M. (adrock)


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Als man sich noch kostenlos(!) in die Filiale liefern lassen konnte war 
ich ein paarmal dort in Berlin Steglitz (mittlerweile geschlossen). Das 
fand ich ganz praktisch, kein Warten an der BT-Theke, fertig zum Abholen 
und man konnte nochmal durch den Laden schlendern.

Die Modellbauartikel in der letzten Zeit waren jetzt so schlecht nicht, 
oft umgelabelte Produkte anderer Hersteller oder gleich die 
Originalteile. Aber ich habe dort nie jemanden etwas kaufen sehen... der 
Modellbau-Boom ist auch vorüber. In Berlin gibt es auch nur noch eine 
Hand voll Läden.

BTW Modellbau: GRAUPNER kratzt ja auch an den Insolvenz, die letzten 
veröffentlichten Zahlen sahen auch nicht so gut aus.

Ansonsten bei Conrad eben sehr viel Consumerkram, wobei der Mediamarkt 
direkt nebenan war, und das in einem eher Premium Einkaufscenter ("Das 
Schloss"). Also diesen Standort hätte man glaube ich schlechter nicht 
wählen können.

C. ist mit den Bastlern gross geworden und hatte sich dann viele Märkte 
erschlossen (Consumerkram, Haustechnik, Modellbau, ...).

Vieles davon ist nun leider durch den Onlinehandel (Banggoodali und wie 
sie alle heissen) oder durch geändertes Kundenverhalten weggefallen.

Da ist es echt schwer noch eine rentable Nische zu finden, zumal auch 
gesundschrumpfen nicht so einfach ist.

von Serge W. (musikfreund)


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Ich bin seit 1992 Kunde bei denen und früher hatte Conrad noch echt 
Interessantes zu bieten. Da ich im Elsass wohne, kam ich selten in den 
Genuss, eine Filiale zu besuchen (nächste ist Stuttgart, ich war 2-3 mal 
dort).

Was ich trotz all den Jahren noch nicht herausgefunden habe, ist deren 
Versandpolitik im Onlinehandel. Mal bekommt man relativ unempfindliche 
Bauteile in Kubikmeterweise Verpackungsflips geliefert, ein anderes Mal 
wirklich empfindliche Bauteile (Röhren) ohne jeden Schutz in der viel zu 
großen Verpackung herumfliegen. Sowas kann und darf nicht vorkommen.

Wobei ich sagen muss, auch Reichelt hat in den letzten Jahren sehr 
nachgelassen, was Qualität und Verpackung/Versand angeht. Einzig 
gestiegen sind die Preise und das z.T. ganz erheblich.

Bleiben also nur noch die genannten Distris übrig. Pollin ist gut für 
Restposten, Digikey/Mouser/RS für Neuteile. Schade eigentlich.

von Michael L. (nanu)


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Hallo

Artur H. schrieb:

> Lustige Geschichte dazu ... letzten Monat brauchte ich mal ein paar
> Widerstände, also ab zu Conrad da sie ja eine Filiale hier in der Nähe
> haben und ich auch schon einige Zeit nicht mehr da war.
> "Bauteile verkaufen wir hier nicht mehr", nur noch online über sie zu
> bekommen. Spätestens damit habe ich echt keinen Grund mehr zu denen zu
> gehen (und leider auch keine lokalen Händler mehr für Bauteile, nur noch
> aus dem Internet).

Das ist doch nicht neu. Das letzte mal war ich vor geschätzt 30 Jahren 
in einem Conrad (Ffm). Schon damals war bestimmt die Hälfte der 
Bauteilekästchen leer und selbst gängige Standardteile hat man nicht 
immer bekommen. Zudem durfte man gefühlt ewig an der Theke warten.

Gustav K. schrieb:
> Stimmt. Bei uns hat Conrad erst zwei Elektronikfachgeschäfte platt
> gemacht und dann zwei Modellbaufachgeschäfte. Nun wird Conrad vom

Ach herrje, dann haben die Geschäfte was grundsätzlich falsch gemacht. 
Ich habe früher öfter mal für die Firma im Elektronik- und auch 
Modellbauladen Teile gekauft, wenn wir was direkt ausprobieren wollten, 
ohne auf 'ne Bestellung zu warten.
Wenn man da nicht zur geschäftsbekannten Szene gehört hat, ist einem oft 
mit unsäglicher Arroganz begegnet worden. Gänzlich daneben war das 
wiederkehrende Theater, wenn man eine Quittung/Rechnung mit 
ausgewiesener USt haben wollte.

> billigen Onlinehandel platt gemacht. So funktioniert unsere viel gelobte
> Marktwirtschaft. Am Ende gibt es in einer Großstadt (> 1Mio. Einwohner)
> keinerlei Fachgeschäft mehr.

Wenn Conrad vom Onlinehandel platt gemacht wird, dann haben sie sich 
mindestens ein Bein selbst gestellt, nämlich mit der eigenen gruseligen 
kaum nutzbaren Webseite.

Joachim B. schrieb:
> echt jetzt, bei 50,-€ Mindestbestellung? und dann ist gerade Mouser sehr
> unüberichtlich:
>
> Beitrag "Re: Mouser Bestellung"
>
> Ein Glück das die Bestellung nicht geklappt hat, denn das wäre echt ein
> Ü-Ei geworden, was auch nicht hilft ausser Geld zu verbrennen.

Nur weil Du es nicht geschafft hast, die Spezifikation, das Datenblatt 
und vor allen Dingen, die richtige Seite im Katalog zu verstehen, ist 
Mouser Mist? Die Infos bei Mouser und Hirose sind im Übrigen eindeutig!

MfG

von Uwe S. (lzmr)


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Conrad hat erst die kleinen Bastelläden platt gemacht, jetzt werden sie 
vom Ali platt gemacht. Thats Life.

von Joachim B. (jar)


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Michael L. schrieb:
> Nur weil Du es nicht geschafft hast, die Spezifikation, das Datenblatt
> und vor allen Dingen, die richtige Seite im Katalog zu verstehen, ist
> Mouser Mist? Die Infos bei Mouser und Hirose sind im Übrigen eindeutig!

ach, dann erkläre doch die Widersprüche oder kannst du das nicht?

Ich habe Links genannt, hirose Produktkatalog Seite 11
Ich habe bei Mouser gesucht ganau unter dieser Nummer, finde ein 
nichtssagendes Übersichtsbild aller mögliichen Stecker und aus 
abgewinkelt wird gerade.

Dasselbe heute noch mal versucht mit dem Bauteilefinder und wieder wird 
aus angle rechtwinklig strait gerade!

und nun kommst du?

solche Sprüche wie deine sind auch echt hilfreich, mal eben Mist 
absondern und dabei KEINE Lösung aufzeigen.

Katalog Seite 11
https://www.hirose.com/product/document?clcode=&productname=&series=HIF6&documenttype=Catalog&lang=de&documentid=D49686_en

gefunden
https://www.mouser.de/Search/Refine?FS=TRUE&N=18383244+4280728249+4294635129+4282304118+4294738554+4292875478+4294735112+4292906361

eindeutig male RL right angle

Datenblatt Link
https://www.mouser.de/datasheet/2/185/IF6_CL0631-0358-1-71_2d-1617679.pdf

eindeutig strait

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (phetty)


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Ich bin Conrad-Kunde durch eine Anzeige in einer Fernsehzeitung oder so 
geworden und habe mir damals den legendären Klatsch-Schalter bestellt!
Da brauchte ich noch die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten.

Ein paar Mal war ich dann im Hannoveraner Conrad und beruflich vor 20 
Jahren mal im Düsseldorfer. Es wurde immer uninteressanter.

Allerdings war ich vor einigen Monaten auch im Perl-Outlet, da war 
abgesehen von Currywurst auch kein Schnapper zu machen.

Im Alter wird man gelassener oder weniger zu begeistern?!?!

von Roland E. (roland0815)


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Die Filiale in L (Innenstadt) konnte man in der Pfeife rauchen. 
Standard-Bauteile? Hamwanich. Könnse bestellen. Ja klar kann ich das...

Die Filiale damals in der äußeren Stadt war viel besser aufgestellt...

Klassischer Fall von: "Selber Schuld..."

von Karl K. (karl2go)


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Gustav K. schrieb:
> Wobei Conrad bei uns schon länger eher Saturn/Mediamarkt gleicht.
> Im Sortiment fehlen einzig Staubsauger und Waschmaschinen.

https://www.conrad.de/de/p/dirt-devil-dd2424-1-rebel-34-parquet-staubsauger-700-w-beutellos-2139431.html

;-)

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> GRAUPNER kratzt ja auch an den Insolvenz
Wundert mich bei ihren Preisen und der Konkurrenz aus China nicht im 
geringsten. Für das Geld, was die für einen Modellbau-Benz verlangen, 
bekommt man ihn auch in groß und mit AMG-Paket.

von Johannes S. (jojos)


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Hat Graupner denn noch MB Modelle? Die sind doch schon seit 2013 eine 
koreanische Filiale.

von Uwe S. (lzmr)


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Roland E. schrieb:
> Die Filiale in L (Innenstadt) konnte man in der Pfeife rauchen.
> Standard-Bauteile? Hamwanich. Könnse bestellen. Ja klar kann ich das...
>
> Die Filiale damals in der äußeren Stadt war viel besser aufgestellt...
>
> Klassischer Fall von: "Selber Schuld..."

Vor allem sind die guten so kompetent, die alten die noch etwas Ahnung 
hatten haben sie bei dem Umzug wegrationalisiert und die Flachnieten 
haben
sie behalten. Besonders der Modelbaubereich ist richtig schlimm.

von Markus M. (adrock)


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Johannes S. schrieb:
> Hat Graupner denn noch MB Modelle? Die sind doch schon seit 2013 eine
> koreanische Filiale.

Naja, sie wurden ja von SJ aufgekauft:

https://de.wikipedia.org/wiki/Graupner_Modellbau#Geschichte

Einen MB konnte ich nicht finden im Angebot. Die Autos sind doch bei 
denen auch nur zugekauft. Bin nicht mal sicher ob sie überhaupt noch 
eigene Produkte (außer den RC HoTT Sachen) haben. Einige Schiffsmodelle 
evtl.

Aber ich kann jetzt nicht sagen das sie außerordentlich teuer sind. Die 
Preise für RC-Modelle sind allgemein relativ hoch, insbesondere auch 
Autos sofern sie eine gewisse Qualität haben sollen. Da geht unter 400 
EUR nicht viel.

von Michael B. (laberkopp)


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Markus M. schrieb:
> C. ist mit den Bastlern gross geworden und hatte sich dann viele Märkte
> erschlossen (Consumerkram, Haustechnik, Modellbau, ...).
>
> Vieles davon ist nun leider durch den Onlinehandel (Banggoodali und wie
> sie alle heissen) oder durch geändertes Kundenverhalten weggefallen.

Ich würde mal so sagen: Angefangen hat Conrad und Voelkner als Laden für 
den kleinen Bastler, zwar oft schlechte Ware aber wenigstens billig.

Vieles ist für Conrad weggefallen, als sie ihre Preise immer weiter 
angehoben haben, so daß andere deutlich günstiger waren als sie.

Würde Conrad heute Preise wie Ali/Banggood nehmen, wären sie dick drin 
im weltweiten Geschäft. Aber nein, man hat lieber den Laffer Point 
überschritten und stirbt nun eben. Kein Verlust, Gier muss bestraft 
werden.

Markus M. schrieb:
> BTW Modellbau: GRAUPNER kratzt ja auch an den Insolvenz,

Dasselbe Problem. Modellbau ging zeitlich 20 Jahre versetzt denselben 
Weg wie die Modelleisenbahn. Aus ehemaligem Spielzeug zu Preisen die 
sich jeder leisten konnte, wurden wahnwitzige Preise für einige Wenige 
mit dem Spielzeug gealterten Besserverdienern (siehe hier, so um 200 EUR 
pro Bausatz:
https://www.modellbau-berlinski.de/rc-schiffe-und-zubehoer/segelboote/1
), und das obwohl heute vieles viel billiger herstellbar ist als damals 
(siehe Lasercutter aus Balsa statt Stanzen)

Such heute mal einen Bausatz für ein Flugzeug, ein Schiff, für Kinder, 
so was wie 'Den kleinen UHU' oder ein RC Speedboat. Nix, niente, nada. 
Es gibt kein Angebot mehr. Es gibt entweder Plastikfertigmodelle (die 
gab es damals auch, die waren schon immer Ramsch) oder sauteure 
Luxusbausätze für Leute die ihre gesamte Rente mit dem Bau verbringen 
wollen.

Ein einfacher Bausatz zum Taschengeldpreis (so 20 bis 50 EUR), bei dem 
es auch mal nicht so weh tut wenn das Kind noch nicht so sauber 
arbeitet, Fehlanzeige, Beispiel 
https://www.modellbau-berlinski.de/historischer-modellbau/schiffe/dana-1_60-baukasten 
schwimmt nicht und ist superkompliziert aufzubauen weil man sich einen 
Bauplan gleich mal ganz gespart hat.

So macht man sich als Hobby halt obsolet. ich bin sicher, daß es einen 
RIESIGEN (weltweiten) Markt gäbe für ordentliche aber preiswerte 
Modellbausätze. Ganz Afrika hat das, was wir hinter uns haben, noch vor 
sich, und auch in Europa wachsen neue Generationen heran, die das 
Spielzeug noch nicht kennen.

Man muss ja noch froh sein wenn so was existiert 
https://www.manufactum.de/dampfschiff-pulsarmotor-kork-a67149/

von Karl K. (karl2go)


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Michael B. schrieb:
> Modellbau ging zeitlich 20 Jahre versetzt denselben
> Weg wie die Modelleisenbahn. Aus ehemaligem Spielzeug zu Preisen die
> sich jeder leisten konnte, wurden wahnwitzige Preise für einige Wenige
> mit dem Spielzeug gealterten Besserverdienern

Wobei das - zumindest hat Märklin das mal behauptet - auch den 
Modellbahnern geschuldet war, die nach immer mehr Detailtreue verlangt 
hat. Einfache Modelle mit weniger Details kamen in den 
Modellbahnzeitungen dementsprechend schlecht weg.

Andererseits gibts immer noch die "Spielzeughersteller" wie Piko, die 
Startersets zu akzeptablen Preisen anbieten - über deren fehlende 
Detailtreue der gestandene Modellbahner die Nase rümpft, aber dem Kind 
ist das egal.

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:

> Und dann auch noch einen einzelnen, 49,9 Ω (also E96-Reihe), und er darf
> nicht mehr als 10 Cent kosten, oder?
Ach du warst ja anscheinend derjenige der da vor 5 Jahren am Tresen 
stand?
Mal ehrlich: Bin mir jetzt nicht sicher, welche Werte die Widerstände 
hatten, war aber bestimmt nicht die E96-Reihe. Eher gewöhnliche von 10k, 
4k7 etc.

> Mal ehrlich: wer das von einem Ladengeschäft erwartet, der hat die
> Grundlagen der Betriebswirtschaft nicht verstanden.
Ich muss die Grundlagen der Betriebswirtschaft nicht verstehen, da habe 
ich was anderes studiert. Wenn ich in einen Laden gehe, wo solche 
Artikel angeboten werden, erwarte ich dort keine Nerds, die zu allen 
Bauteilen die Datenblätter auswendig können. Aber Grundlegende Sachen 
muss man schon wissen...In Berlin gibt es auch einen kleinen Laden 
(Segor-electronics), die Mitarbeiter am Tresen kennen diese Grundlagen 
und weitaus mehr!

> Zumindest kann man jedoch an den Thresen gehen, eine x-beliebige
> Bestellung von Teilen aufgeben, die gerade nicht im Laden vorrätig sind,
> und sie zwei Tage später dort abholen, ohne Versandkosten (aber
> logischerweise zum Ladenpreis). Auf diese Weise bekommt man sogar im
> Laden den 0402-Widerstand, wenn man das unbedingt will.
Es sind 5 Jahre her! Weshalb ich hingefahren bin, war die Dringlichkeit. 
Ansonsten hätte ich mir die Widerstände auch gleich zu Arbeit liefern 
lassen können....

von H. L. (hans_la)


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Ich denke Modellbau und Elektronik ist schlecht vergleichbar,
Im Modellbau "flutschen" die RTF-Modelle und Schaumwaffeln sehr gut,
die Leute wollen den schnellen Erfolg, das sind keine Tüftler mehr.
Wobei die echten Modell-"bauer" immer noch ihre Quellen haben, der 
Handel ist auf die nicht mehr so angewiesen.
Bei Elektronik siehts natürlich anders, ich bin mit Radio-Rim und 
Holzinger groß geworden, Rechnungen von teuren Geräten und Bausätzen 
habe ich mir aufgehoben, da kommen einem heute die Tränen wenn man so 
ein altes Schätzchen mal entsorgt.
Da sind selbst heutige Conrad- Reichelt- oder Pollinpreise Schnäppchen.
Wir sind schlicht und einfach durch die Chinesen verwöhnt.
Vergessen sollten wir aber dabei nie, dass vermutlich die meisten 
Lieferungen eine Steuerhinterziehung beinhalten (das Geld fehlt uns 
allen) und auch unsere Post dabei kräftig beschissen wird.
Ich für meinen Teil bekenne, dass ich immer zuerst bei einem 
Inländischen Händler suche und kaufe, wenn es möglich ist. Die paar 
Euros mehr bringen mich nicht um.
Auch meinen Modellbaubedarf kaufe ich noch im Fachgeschäft, der fliegt 
mir dafür die Kiste auch ein, wenn ich Probleme damit habe.
Gruß
Hans

von G. H. (schufti)


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Raspberry Pi 4 2GB:

Conrad in D/Ö: 54,49€ / 59,99€ bei Abholung!! (Versand 5,45€ / 5,95€)
c't D/Ö:       54,90€ / 54,90€ inkl. Versand
Reichelt D/Ö:  46,89€ / 46,89€ inkl. Versand  (Versand 5,95€ / 6,95€)

soviel zur Preisgestaltung beim blauen C Apotheker

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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G. H. schrieb:
> soviel zur Preisgestaltung

Wie viele Einzelpreise wollen wir denn jetzt noch auffahren? Ich habe 
oben auch gezeigt, dass es Felder gibt, wo sie durchaus konkurrenzfähig 
sind (ein Euro mehr als Reichelt für 'ne SSD, dafür kann ich sie im 
Laden mitnehmen und brauche keinen Versand).

Dass bei Conrad die Qualität des Ladens (nicht der Bauteile ;) mit den 
Leuten jeweils im Laden vor Ort steht und fällt, war bei Conrad schon 
lange so. Hier in DD haben wir Glück: die kompetenten Mitarbeiter gibt 
es noch, man bekommt schnell Hilfe, wenn man was nicht findet, 
entsprechend hält sich der Laden mit gutem Angebot (auch durchaus an 
der Bauteiltheke, natürlich nicht in 0402) in bester Innenstadtlage.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Wenn sie irgendwelche exotischen Bauteile nicht haben, kann ich das 
verstehen. Da hat niemand viel oder alles von auf Lager. Aber wenn man 
in so einem Laden keine damals massenhaft verwendeten BC547/557 oder 337 
517 etc. bekommt weil die desöfteren ausverkauft sind, dann finde ich 
das schon ziemlich ärgerlich.

von Johannes S. (jojos)


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Conrad hatte ja nicht nur Bauteile, früher wurde noch viel mehr selber 
gebaut, da waren noch die Abteilung für PKW Elektronik und die ganzen 
Autoradios, Musik mit Mischpulten/Lautsprechern/Verstärkern, Haus und 
Hofelektronik, PC Krempel uvm. So ein Warenhauskonzept funktioniert in 
Internetzeiten scheinbar nicht mehr, genauso wenig wie bei Karstadt & 
Co.

von G. H. (schufti)


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Jörg W. schrieb:
> G. H. schrieb:
>> soviel zur Preisgestaltung
>
> Wie viele Einzelpreise wollen wir denn jetzt noch auffahren? Ich habe

gerad mit aktuellen Artikeln kann man potentielle Kunden in den Laden 
locken und dazu bewegen, dass sie eventuell wieder kommen.

Wenn man aktuelle Artikel nur dazu nutzt potentiellen Kunden die Abzocke 
vor Augen zu führen, werden diese wohl auch nicht bereit sein für das 
eine oder andere Spezialteil - wo ein höherer Preis wegen Lagerhaltung 
und gebundenem Kapital durchaus gerechtfertigt sein mag - in die 
Räuberhöhle zu gehen.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Michael L. schrieb:
> Nur weil Du es nicht geschafft hast, die Spezifikation, das Datenblatt
> und vor allen Dingen, die richtige Seite im Katalog zu verstehen, ist
> Mouser Mist? Die Infos bei Mouser und Hirose sind im Übrigen eindeutig!

komisch ich hatte eben mit Mouser telefoniert
Kontaktieren Sie Mouser (München) +49 (0)89 520 462 110

und auch dort stimmte man mir zu das Datenblatt straight und 
Beschreibung nicht passt
https://www.mouser.de/Search/Refine?FS=TRUE&N=18383244+4280728249+4294635129+4282304118+4294738554+4292875478+4294735112+4292906361
Sockel & Kabelgehäuse ECTOR MALE R/A 60P
(R/A) steht für right angle

aber ein Michael L. weiss es ja besser ;)

: Bearbeitet durch User
von Serge W. (musikfreund)


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Bausätze, da fiele mir spontan ELV ein, falls es die noch gibt.

Wenn Conrad verschwinden würde, so würde mir schon etwas fehlen. Klar, 
deren Preispolitik ist irgendwie schwer nachzuvollziehen.

Man kann aber seine Markenhalbleiter und anderes durchaus günstig 
bekommen, wenn man den Mengenrabatt, VK-freie Lieferung ab 60.- Euro und 
die Gutscheine, die man immer wieder mal bekommt, mit berücksichtigt. 
Zumal ich beim Conrad eben auch Markenware erhalte, Reichelt liefert 
meist ISC oder CDIL wenn nicht ausdrücklich ein Hersteller genannt wird.

Modellbau hat mich nie interessiert, dafür aber Lautsprecherbau. Das ist 
fast alles verschwunden bei Conrad (und anderen), weil es scheinbar 
keinen Markt mehr dafür gibt. Wobei das Visaton-Forum da eine andere 
Sprache spricht.

Wie oben einer schrieb, wir sind auch verwöhnt. Nicht nur bei den 
Preisen, sondern auch bei der Lieferzeit. Früher brauchte Conrad etwas 
mehr als eine Woche, heute hat man das Zeug am nächsten Tag.

Trotz allem, frohes Basteln liebe Forenkollegen

Grüße, Serge

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Serge W. schrieb:
> Wenn Conrad verschwinden würde, so würde mir schon etwas fehlen. Klar,
> deren Preispolitik ist irgendwie schwer nachzuvollziehen.

Was mir letztens im Conrad Onlineshop aufgefallen ist: Man bekommt viele 
Produkte nur noch in Großpackungen. Zum Beispiel Wago 262 im 50er oder 
100er Pack. Wenn ich da mehrere Farben brauche wird das a) teuer und b) 
esse ich die mein Lebtag nicht auf.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die da mal einzeln gekauft habe.

Und das ging mir jetzt schon bei einigen Sachen so, dass ich dachte: 
Häh, spinnt ihr, ich brauch da keine 200 Stück von und ich will da auch 
nicht 400 Eur für ausgeben.

von Karl K. (karl2go)


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Serge W. schrieb:
> Früher brauchte Conrad etwas
> mehr als eine Woche, heute hat man das Zeug am nächsten Tag.

Ich weiss ja nicht, wann bei dir früher ist, aber ich kann mich noch an 
übliche Lieferzeiten von 3 Wochen erinnern. Da hieß es: Bei Conrad nur, 
wenn du es nicht so dringend brauchst.

Damals lieferte Farnell und RS zwar am nächsten Tag, dafür aber deutlich 
teurer. Die Preise von Farnell sind inzwischen ganz adäquat, teilweise 
billiger als Conrad, teilweise sogar vergleichbar mit TME. Das ist mal 
eine positive Entwicklung.

von Serge W. (musikfreund)


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Karl K. schrieb:
> Ich weiss ja nicht, wann bei dir früher ist,

So Mitte der 90er Jahre, bei Faxbestellung.

Im Übrigen hast du Recht mit den Großpackungen.

von A. N. (bastelmaniac)


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War letztens wieder in einem Conrad Laden. Ich empfand jetzt den Laden 
dort als nichts halbes und nichts ganzes.

Vor vielen Jahren war das noch ein kleines "Elektronikparadies", wo man 
auch mal speziellere Dinge bekam oder aber zumeist alle Sachen bekam die 
man für sein Projekt brauchte.

Das ist leider nicht mehr so.

Beispiele:

Viel Kabelauswahl als Meterware. Aber absolut unübersichtlich, was denn 
da nun alles vorhanden ist. Eine Übersichtstafel o.ä. fehlte und ich 
musste mich rein auf die Aussage des Verkäufers verlassen.

Zudem wäre weniger mehr. Vermutlich würde eine Auswahl von 15 
Kabelsorten reichen. 5 Standard starr, 5 Standard flexibel und 5 
Spezial, so z.B. Silikonkabel mit unterschiedlicher Aderanzahl. Das 
deckt dann hohe Temperatur, chem. Beständigkeit usw. ab. Auf Kabelware, 
die man sowieso im Baumarkt bekommt, würde ich völlig verzichten.

Damit wären mit 15 Kabelsorten wohl 99% aller möglichen Kundenwünsche 
abgedeckt. Stattdessen hängen da mehrere dutzend Kabeltrommeln ähnlicher 
Kabelsorten, die auf ihren Verkauf warten.

Weiter gehts mit Controllern. Es gibt dort eine Auswahl von Siemens 
Logo! SPS inkl. Erweiterungsmodulen vor Ort. Das ist mal eher was 
exotisches und finde ich super. Sogar preislich annehmbar. Aber wo sind 
bloß die passenden Netzteile für die 12V/24V Logos?


Dann hatten die RaspberryPI 4 vor Ort in allen RAM Ausbaustufen, 
ebenfalls preislich noch ok im Vergleich zum Online-Preis. Nur hatten 
die absolut kein passendes Zubehör für den RaspberryPI 4 vor Ort. Keine 
passenden Netzteile, keine passenden Gehäuse, kein micro HDMI auf HDMI 
Adapter/Kabel.

Für ältere RaspberryPIs gabs dann aber wieder mehrere Gehäuse 
unterschiedlicher Hersteller, die dann doch alle wieder sehr ähnlich 
waren.


Diese Situation hat sich durch das Sortiment gezogen. Mir scheint, dass 
sich niemand Gedanken darum macht, wie elektronische Bastelware 
kombiniert werden muss und vorrätig sein muss, damit der Kunde etwas 
brauchbares daraus machen kann.

Manchmal kann man sich Sachen zusammensuchen, indem man im Laden 
zwischen den Abteilungen hin und her springt. Sprich hier der 
Modellbauservo, bei der Bauteiltheke die Kleinigkeiten, in der 
Computerabteilung das Arduinoboard, in der anderen Ecke die SD-Card usw.

Im Endeffekt habe ich die Ware liegen gelassen, weil für mich wichtiges 
Zubehör fehlte, nur Kleinigkeiten gekauft und mir die Sachen dann alle 
im Internet bestellt. Passiert übrigens nicht nur bei Conrad, sondern 
bei immer mehr Ladengeschäften.

von Matthias S. (da_user)


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A. N. schrieb:
> Diese Situation hat sich durch das Sortiment gezogen. Mir scheint, dass
> sich niemand Gedanken darum macht, wie elektronische Bastelware
> kombiniert werden muss und vorrätig sein muss, damit der Kunde etwas
> brauchbares daraus machen kann.

Wahrscheinlich nehmen die da Verkaufszahlen aus dem Onlineshop.

Da gehen dann natürlich ein ganzer Schwung RasPi-Gehäuse und auch von 
den unterschiedlichen: der eine hätte gerne das günstigste, beim anderen 
muss es unbedingt rosa sein,....
Und wenn dann ein BWLer ohne passende Bastelkenntnisse nach Zahlen den 
Laden bestückt, kommt wohl sowas raus...

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Ralf S. schrieb:
> Punkt 1: Bei dem Webshop steigt mein Blutdruck.
Dann geh klick dich woanders hin.

> Man findet nichts, die
> Kategorisierung ist völlig undurchschaubar und teilweise nicht
> vorhanden. Man wartet oft 20 Sekunden bevor nach einem Klick etwas
> passiert.
GUI ist eins. Die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem was anderes.

> Punkt 2: Online-Preise
> Warum soll ich 5-20% mehr zahlen, wenn ich die Teile in der Filiale hole
> und nicht Online kaufe? Ich spare doch das Porto und die Filiale wird
> sowieso jeden Tag express beliefert mit LKW.
Arbeite selber mal in einem Einzelhandel und betrachte deinen 
Mitarbeiterumsatz.

> Punkt 3: Der Preis
Wenn 2020 die Freipauschale bei der Einfuhrumsatzssteuer auf 0 fällt, 
ändert sich der Markt doch eh radikal.

von A. N. (bastelmaniac)


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Sebastian L. schrieb:
> Wenn 2020 die Freipauschale bei der Einfuhrumsatzssteuer auf 0 fällt,
> ändert sich der Markt doch eh radikal.

2021 und die Maßnahme gehört in den Katalog der bescheuerten 
Absurditäten.

Pro Paket eine niedrige einstellige Summe einkassieren wollen, die nicht 
mal ansatzweise die Aufwandskosten einspielt. Der Staat legt in Form des 
Zoll pro Paket ordentlich drauf.

Ich würde ja verstehen, wenn das Postwesen reformiert würde. Das die 
Post für nichts ausländische Pakete zustellen muss, ist tatsächlich 
unfair.

Und trotzdem ändert das alles nichts daran, dass Händler wie Conrad oder 
allg. der deutsche Einzelhandel weiterhin in schwerem Fahrwasser bleiben 
werden. Da müsste sich die Mentalität und Service einfach ändern.

Da reicht schon dein Kommentar, diese Mentalität zu veranschaulichen:

Sebastian L. schrieb:
> Ralf S. schrieb:
>> Punkt 1: Bei dem Webshop steigt mein Blutdruck.
> Dann geh klick dich woanders hin.
>
>> Man findet nichts, die
>> Kategorisierung ist völlig undurchschaubar und teilweise nicht
>> vorhanden. Man wartet oft 20 Sekunden bevor nach einem Klick etwas
>> passiert.
> GUI ist eins. Die Anbindung an das Warenwirtschaftssystem was anderes.

von Joachim B. (jar)


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die Frage wer hat Probleme

doch offensichtlich auch die Kunden

ich wollte gerade wieder bestellen, das artet schon wieder wie ein altes 
Textadventure aus.

Erst packt man alles brav in den Warenkorb, dann gibt`s sofort 
Versandkosten, keine Chance das in die Filiale umzuleiten.

Also notiert man alle Bestellnummern
löscht den Warenkorb und sucht neu für jeden Artikel einzeln nach 
BestellNr. "in die Filiale liefern"

Ist man dann soweit ohne sich zu vertippen, copy & paste geht nicht weil 
die Bestellnummern als Link mit Grafik sind, also ist man soweit 
gekommen und will nur noch bezahlen


siehe Bild und das heute mehrfach.

von Achim B. (bobdylan)


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A. N. schrieb:
> Damit wären mit 15 Kabelsorten wohl 99% aller möglichen Kundenwünsche
> abgedeckt.

99% DEINER Wünsche vielleicht...

Ich habe jahrelang solches Zeug verkauft, und ginge es nach den 
Kundenwünschen, hätte ich alleine an Litzen zur Innenverstrippung von 
Geräten oder für KFZ und ähnliches ca. 70 verschiedene anbieten müssen.

Dazu kommen noch diverse Lautsprecher- Mikrofon- Antennen- Daten- und 
Netzkabel. Mit deinen 15 Sorten kommst du also nicht weit... So viel 
hatte ich ungefähr in Flachband...

von A. N. (bastelmaniac)


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Achim B. schrieb:
> 99% DEINER Wünsche vielleicht...

DEINER Vorstellung nach vielleicht...

> Ich habe jahrelang solches Zeug verkauft, und ginge es nach den
> Kundenwünschen, hätte ich alleine an Litzen zur Innenverstrippung von
> Geräten oder für KFZ und ähnliches ca. 70 verschiedene anbieten müssen.

Ich denke nicht, dass der durchschnittliche Conrad-Ladenkunde erwartet, 
sein ganz genau spezifiziertes und zertifiziertes Kabel seines 
Wunschherstellers sofort vor Ort zu bekommen. Wer exakt sein Kabel will, 
soll halt bestellen.

> Dazu kommen noch diverse Lautsprecher- Mikrofon- Antennen- Daten- und
> Netzkabel. Mit deinen 15 Sorten kommst du also nicht weit... So viel
> hatte ich ungefähr in Flachband...

Warum soll Conrad völlig unnötig den Baumärkten Konkurrenz machen? Wenn 
ich sofort ein Lautsprecher, Antennen, Netzkabel oder Cat7 Kabel haben 
will, bekomme ich das mittlerweile im Baumarkt.

Silikonkabel dagegen bekomme ich nicht überall. Mikrofon und 
Steuerleitungen auch nicht.

Und wenn ich jetzt sofort ein Kabel will, dann störe ich mich z.B. auch 
nicht an 0,8 mm² anstatt 0,6 mm² Aderquerschnitt oder 5 Adern anstatt 
der 4 gewünschten. Ansonsten muss man halt,wie oben geschrieben, sein 
Wunschkabel bestellen.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier ein langatmiger Kommentar von mir:

Eigentlich bin ich schockiert wie sich die Lage bei Euch verändert hat. 
Ich verließ D für VE6 in 1975 und vermißte damals die Altbekannten wie 
RIM-Elektronik in München und die Platzhirsche in der Schillerstrasse 
oder auch die Geschäfte in Wien. Auch Conrad. Jedesmal wenn ich Ö oder D 
besuchte, versäumte ich nie dort reinzuschauen.

Ich war in 2016 in Nürnberg und schaute bei Conrad rein, ich war sehr 
enttäuscht vom Elektronik Zubehör Angebot. Konnte mit Ach und Krach 
durch die nette Hilfsbereitschaft des Verkäufers zufällig noch eine Dose 
SK10 bekommen die, wie er sich errinnerte, irgendwo herumlag. In 2000 in 
Wien bei Conrad, da gab es auch noch viel und konnte so ziemlich alles 
bekommen was ich bei mir nicht so leicht kriege. Conrad verschickt 
übrigens nichts außerhalb der EU.

Viele Jahrzehnte später wird mir bewußt, daß ich kaum noch was vermisse. 
Bei mir ist eine Digikey Lieferung nur einen Tag später im Postkasten zu 
Hause. 8$ für Übernacht-Lieferung ohne Zollumstände ist auszuhalten. 
Bestellungen von DK, Mouser, Newark, Allied sind problemlos und billig 
möglich.

Aus den USA bestellen ist meist sehr problematisc bzw. unangenehm. Fast 
alle USA Lieferungen gehen bei uns durch den Zoll mit $11 
Bearbeitungsgebühr zusätzlich zu den Einfuhrgebühren. Im Gegensatz 
werden Lieferungen von sonstwo nicht kontrolliert. Alles von China kommt 
bei uns zollfrei ins Land. Mußte noch nie Zoll bezahlen. Sonst kriegt 
man auch viel in der Bucht oder Internet.

In Edmonton, eine Stadt mit 1Mio. Einwohner, gibt es nun auch nur noch 
ein (industrielles) Elektronikgeschäft. In 1975 gab es bei uns an die 10 
Geschäfte mit wirklich reichhaltigem Komponenten Angebot. Alles weg. 
Damals war Edmonton nur 300K Einwohner stark. Jetzt bleibt nur noch 
Bestellung bei den Großen. Naja, wenn man sich darauf einstellt...

In den achtziger Jahren etablierte sich bei uns Active Electronics.
Die hatten damals am Anfang ein Halbleiter und Komponenten Angebot, da 
konnte man nur noch staunen. Da bekam man Alles! Ein Bastlertraum! Über 
die Jahre wurde dann das Angebot plötzlich dann von Jahr zu Jahr immer 
kleiner und durch Nicht-Komponenten Angebot ersetzt. Man bekam kaum noch 
alles für ein Projekt und bestellte dann besser bei Digikey die alles im 
Bestand hatten. Nach 2015 machten sie den Laden in Edmonton zu und haben 
jetzt nur noch eine Filiale in Calgary und in Vancouver und in Quebec. 
Und jetzt gibt es nur noch ein (teures) Geschäft in dieser Großstadt.

Naja, die Zeiten haben sich geändert. Was soll man da noch dazu sagen. 
Nichts bleibt für ewig. Was D betrifft, war das auch das Ende einer Ära. 
Ich hatte damals deutsch hergestellte und aussehende Komponenten für 
meine Projekte so gerne. Damals gab es in D durch die viele 
eigenständige  Konsumer Elektronik auch viele deutsche Zulieferer 
Firmen. Das ist nun alles weg, nachdem die deutsche Konsumerelektronik 
Industrie(Grundig, Körting, usw.) zugemacht hat.

Das sah man auch sehr deutlich in München beim Hartnagel oder Pollin, 
daß es nun mittlerweile kaum noch ehemalige deutsche Restbestände an 
Elektronik gibt. Sicher durch den Anschluß der DDR gab es noch mal einen 
Restbestandaufschwung. Wenn der aber weg ist, dann gibt es nur noch 
China massenware Elektronik Komponenten Überschuss.

Der totale Übergang zur Digital-Lösung aller Aufgaben, gab der alten 
Zeit den Rest. Diskrete, dokumentierte und übersichtliche Elektronik die 
man noch verfolgen und verstehen konnte wird oder wurde immer weniger 
und wurde durch undokumentierte propriatäre ASICS und Firmen private FW 
ersetzt.

So steht es um uns heutzutage. Kein Wunder, daß sich nur noch wenige mit 
Elektronik HW beschäftigen wollen. Der "Zauber" von damals, einer noch 
offerenen Elektronik Ära ist weg. Heute regieren meist nur noch 
schwarze, verschweißte Boxen mit propriatärem Inhalt.

O.T. Bin mal gespannt welche Aufregungen morgen unser schwedischer 
Besuch, von einer gewissen Gr.T., bringen wird. Es soll einen 
Demonstrationszug geben. Die Meinungen sind ja ziemlich auseinander, was 
den Grund ihres Besuchs angeht.

von Karl K. (karl2go)


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Gerhard O. schrieb:
> Eigentlich bin ich schockiert wie sich die Lage bei Euch verändert hat.

Wieso schockiert? Noch nie war Elektronikbasteln so einfach, 
niederschwellig und günstig wie heute.

Gerhard O. schrieb:
> Kein Wunder, daß sich nur noch wenige mit
> Elektronik HW beschäftigen wollen. Der "Zauber" von damals, einer noch
> offerenen Elektronik Ära ist weg. Heute regieren meist nur noch
> schwarze, verschweißte Boxen mit propriatärem Inhalt.

Kann es sein, dass der ganze Arduino-Kram mit seinen Möglichkeiten an 
dir vorbeigerauscht ist? Habt ihr kein Internet da oben in der Wildnis?

von Gerhard O. (gerhard_)


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Karl K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Eigentlich bin ich schockiert wie sich die Lage bei Euch verändert hat.
>
> Wieso schockiert? Noch nie war Elektronikbasteln so einfach,
> niederschwellig und günstig wie heute.
>
Das stimmt schon. Ich habe es nicht so gemeint wie Du mich 
wahrscheinlich verstanden hast. Ich wollte damit nur ausdrücken, daß ich 
das damalige deutsche Komponenten Angebot hier im Ausland vermißt habe 
und daß sich bei Euch die Lage auch sehr verändert hat.

Natürlich nütze ich das globale Angebot an Komponenten aus. Vieles 
bekommt man ja noch in der Bucht wo man Sachen kriegt, die man doch 
damals nicht direkt kaufen konnte. Z.B. bürklin und Co...


> Gerhard O. schrieb:
>> Kein Wunder, daß sich nur noch wenige mit
>> Elektronik HW beschäftigen wollen. Der "Zauber" von damals, einer noch
>> offerenen Elektronik Ära ist weg. Heute regieren meist nur noch
>> schwarze, verschweißte Boxen mit propriatärem Inhalt.
>
> Kann es sein, dass der ganze Arduino-Kram mit seinen Möglichkeiten an
> dir vorbeigerauscht ist? Habt ihr kein Internet da oben in der Wildnis?
Du hast mich scheinbar total mißverstanden. Daß dem nicht so ist, ist 
doch aus einigen meiner Beiträge hier im Forum ersichtlich. So ganz 
hinter dem Mond leben wir hier auch nicht:-)

Trotzdem,
Schönes Wochenende noch,
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Gerhard O. schrieb:
> das damalige deutsche Komponenten Angebot hier im Ausland vermißt habe
> und daß sich bei Euch die Lage auch sehr verändert hat.

Ich würde aber nicht sagen, dass sie schlechter geworden ist, nur weil 
Conrad das nun nicht mehr anbietet.

Die Transistoren die ein Bastler so braucht bekommt man doch überall, ob 
Conrad, TME, CSD, selbst Kessler gibts immer noch. Nur wer geht schon in 
den Laden um dann zu hören, dass sie den Transistor bestellen können, 
der wäre dann in 3 Tagen da. Mein Spruch darauf: Bestellen kann ich auch 
selber. Und ja, bei mir wären die Fahrt- und Parkkosten deutlich höher 
als die Versandkosten.

Gerhard O. schrieb:
> Du hast mich scheinbar total mißverstanden. Daß dem nicht so ist, ist
> doch aus einigen meiner Beiträge hier im Forum ersichtlich.

Dochdoch, das kenne ich schon. Deswegen hat mich Deine Aussage ja 
gewundert.

Und Pollin war schon immer ein Restpostenverramscher, wo man damit 
rechnen musste, dass heute verfügbare Teile morgen nicht mehr lieferbar 
sind.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Karl K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> das damalige deutsche Komponenten Angebot hier im Ausland vermißt habe
>> und daß sich bei Euch die Lage auch sehr verändert hat.
>
> Ich würde aber nicht sagen, dass sie schlechter geworden ist, nur weil
> Conrad das nun nicht mehr anbietet.
>
> Die Transistoren die ein Bastler so braucht bekommt man doch überall, ob
> Conrad, TME, CSD, selbst Kessler gibts immer noch. Nur wer geht schon in
> den Laden um dann zu hören, dass sie den Transistor bestellen können,
> der wäre dann in 3 Tagen da. Mein Spruch darauf: Bestellen kann ich auch
> selber. Und ja, bei mir wären die Fahrt- und Parkkosten deutlich höher
> als die Versandkosten.
Naja, so gut kenne ich mich heutzutage bei Euch nicht mehr aus; komme ja 
nur recht selten nach D.

Ab und zu habe ich ja auch vom Reichelt, Segor oder Pollin Spezialsachen 
bestellt die Digikey nicht hat.
>
> Gerhard O. schrieb:
>> Du hast mich scheinbar total mißverstanden. Daß dem nicht so ist, ist
>> doch aus einigen meiner Beiträge hier im Forum ersichtlich.
>
> Dochdoch, das kenne ich schon. Deswegen hat mich Deine Aussage ja
> gewundert.
>
Wie gesagt ich hatte das irgendwie anders gemeint und mich vielleicht 
unglücklich ausgedrückt.
> Und Pollin war schon immer ein Restpostenverramscher, wo man damit
> rechnen musste, dass heute verfügbare Teile morgen nicht mehr lieferbar
> sind.
Ja, das stimmt. In meinen neuen SMD Designs stehe ich strikt darauf nur 
gängige Komponenten zu wählen. Aber auch das hilft auf längere Zeit auch 
nicht immer. Mußte mit Maxim und anderen Herstellern arbeitsmäßig schon 
einige schlechte Erfahrungen machen. Es ist heutzutage sehr schwer 
Elektronik zu entwickeln die nicht alle paar Jahre Änderungen wegen 
Unverfügbarkeit einiger Komponenten hat. Unsere Produkte haben leider 
eine lange Produktions- und Wartungsdauer und da passieren hin und 
wieder Überraschungen . Das Dumme ist bei uns, daß wegen der Sicherheits 
Zertifikate, Änderungen immer mit hohen Kosten verbunden sind. Da hat 
man es als Hobbyist leichter. Langfristig produzierbare Elektronik zu 
konzipieren ist schwer.

Wie gesagt, ich bin, global gesehen, mit der Zugänglichkeit neuer und 
auch älterer Komponenten nicht ganz unzufrieden. Nur HF mäßig finden 
sich oft Abkündigungen bei DK. Ich entwickelte vor Jahren einen 200MHz 
DDS Generator. Machte dann einige Jahre nicht weiter und in der 
Zwischenzeit wurden einige wichtige Komponenten abgekündigt. So habe ich 
das Projekt so ziemlich aufs Eis gestellt.
Ein totales Re-design wäre wahrscheinlich jetzt besser. Aber Vieles gibt 
es dort auch nicht mehr was man für HF Projekte braucht.

Genug des Rumheulens:-)
Gerhard

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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A. N. schrieb:
> ... Kabel haben will, bekomme ich das mittlerweile im Baumarkt

zu den Baumarkttypischen Mondpreisen. Außerdem möchte "der Kunde" 
normalerweise alles aus einer Hand, und nicht noch stundenlang durch die 
Gegend eiern.

> Ansonsten muss man halt,wie oben geschrieben, sein
> Wunschkabel bestellen.

Prima! Nur gibt es die meisten Kabel auf Trommeln zu 100m. Du würdest 
also die komplette Trommel kaufen, wenn du nur 4m brauchst?

Glaub mir, deine Vorstellungen sind absolut Weltfremd!

von Pit S. (rotermexico)


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Von Conrad habe ich in den letzten Bestellungen recht häufig falsche 
Artikel gesendet bekommen, wenn man dann angerufen hat und nachfragt, 
kommt die ganz einfache Antwort "werfen sie es weg, wir senden ihnen das 
neu zu"
Bitteschön .. Dann werfe ich ein Modellbahn Messing Signal für 30€ weg 
und bekomme einen kleinen Stecker für 20 Cent neu zugesendet. Das muss 
man sich auch leisten können

von A. K. (prx)


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Gerhard O. schrieb:
> So steht es um uns heutzutage. Kein Wunder, daß sich nur noch wenige mit
> Elektronik HW beschäftigen wollen. Der "Zauber" von damals, einer noch
> offerenen Elektronik Ära ist weg.

Der Zauber hatte auch damit zu tun, dass Selbstbau oft billiger war als 
Fertig- oder Halbfertiggerät. Sofern es das gesuchte Gerät überhaupt 
gab. Heute gibt es schier unendlich vieles Gerät fertig oder als Modul 
zu kaufen, und das ausserdem oft zu einem Bruchteil des Preises von 
Selbstbau.

: Bearbeitet durch User
von A. K. (prx)


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Karl K. schrieb:
> Und Pollin war schon immer ein Restpostenverramscher, wo man damit
> rechnen musste, dass heute verfügbare Teile morgen nicht mehr lieferbar
> sind.

Eine Rolle, die früher Völkner nebenbei mit einnahm. Bevor es zu einem 
Conrad-Ableger wurde. Sich im Ladengeschäft durch Restposten zu graben 
hatte was.

von A. K. (prx)


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Karl K. schrieb:
> Noch nie war Elektronikbasteln so einfach,
> niederschwellig und günstig wie heute.

... und so wenig elitär. Schau dir bloss an, wie so viele über die 
Arduino-Fraktion die Nase rümpfen, dabei versuchend, ihren verblichenen 
Elitestatus zu retten.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Beim Conrad im Schöneberg gabs sogar ab und zu maln großen 
Rückläuferabverkauf.
Der passte nicht mehr in den Laden und war dann sone Art Jahrmarkt vor 
der Filiale.
Dann gabs auch immer die Niesche hinter der Stahltür.

Gibts aber alles nicht mehr.

von Gerhard O. (gerhard_)


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A. K. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> So steht es um uns heutzutage. Kein Wunder, daß sich nur noch wenige mit
>> Elektronik HW beschäftigen wollen. Der "Zauber" von damals, einer noch
>> offerenen Elektronik Ära ist weg.
>
> Der Zauber hatte auch damit zu tun, dass Selbstbau oft billiger war als
> Fertig- oder Halbfertiggerät. Sofern es das gesuchte Gerät überhaupt
> gab. Heute gibt es schier unendlich vieles Gerät fertig oder als Modul
> zu kaufen, und das ausserdem oft zu einem Bruchteil des Preises von
> Selbstbau.

Was mich betrifft, ziehe ich vor mir manche Sachen selber zu bauen weil 
mir wichtig ist Anteil an der Funktion zu haben. Da man kaum noch 
Schaltunterlagen und Sourcen bekommt, bleibt nur noch der Selbstbau 
übrig wenn man Wert auf intellektuelle Befriedigung legt. Das hat auch 
den Großen Vorteil, daß man Funktion mit der Zeit anpassen kann. Auch 
wenn Komponenten wie LCD Displays erneuert werden müssen hat man beim 
Selbstbau alle Möglichkeiten offen.

Das bedeutenste Manko an allem digital gesteuerten Zeugs heutzutage ist 
die Tatsache, daß die meisten von uns keine Verbesserungen am fertigen 
Gerät mehr anbringen können weil fast immer die Quellen versperrt sind. 
So lassen sich dumme, ärgerliche User Interface Schwachheiten und Fehler 
nicht ausmerzen. Die meisten Leute müssen entweder damit leben oder das 
Teil aufgeben und entsorgen. Wie oft werden heutzutage denn schlechte 
Bedienungseigenschaften und undurchdachte User Interfaces vom Hersteller 
trotz FW Upgrades verbessert? Kommt kaum vor. Man muß sich täglich damit 
ärgern obwohl es technisch möglich wäre. Wie oft müssen Geräte trotz 
Kleinigkeiten entsorgt werden weil sich kritische Billigstteile nicht 
mehr beschaffen lassen? Wie oft versagen die Elastomer Keypads? Und, 
und, und!

Die Qualität und Eigenschaften vieler modernen digitalen Produkte sind 
skandalös schlecht. Es ist geradezu grotesk wieviele schlecht 
entwickelte und undurchdachte Geräte die Regäle der Geschäfte bevölkern. 
Es wird Zeit den Herstellern die Stirn durch Nichtkaufen zu bieten.

Beim Selbstbau von uC gesteuerten Projekten auf der anderen Hand kann 
man selber mit der Zeit erkannte Fehler und Ungereimtheiten beseitigen. 
Diese Freiheit hat der nur Kaufende nicht. Der muß sich meist mit den 
Fehlern und Schloddrigkeiten der Firmen abfinden wenn er das Gerät 
benutzen will. Friß und Stirb scheint die Parole vieler Erzeuger zu 
sein.

Irgendwie hat man dann an dem gekauften Zeug meist keine richtige Freude 
weil man vom Innenleben des Gerätes ausgeschlossen sein soll. Da fühlt 
man sich nur als "Appliance User" der zwar das Gerät benutzen und 
bedienen darf, aber alles übrige in Ruhe lassen soll. Für mich ist 
Funktion alleine nicht gut genug. Ich will wissen was sich innen 
abspielt. Gerade bei modernen KFZs trifft das einem schmerzlich.

Als Vertreter der älteren Generation, die es gewöhnt war immer  Service 
Unterlagen für die gekauften Geräte beziehen zu können, bin ich mit der 
heutigen Zeit und diesbezüglichen Gepflogenheiten sehr unzufrieden. 
Irgendwie interessierte es mich immer wie meine gekauften Geräte 
funktionieren. Und wenn mal eine Kleinigkeit repariert werden sollte, 
half das schon.

Wie dem auch sei. Man hat, was uC Projekte betrifft, eine Bonanza an 
Devices und Werkzeuge. In der Hinsicht haben wir tatsächlich ein 
Eldorado an Auswahl mit denen sich sehr schöne Sachen konstruieren 
lassen. Das muß man fairerweise anerkennen.

Auch das Arduino Ökusystem trägt groß dazu bei. Gezielt ausgewählt hat 
man auch dort viele Möglichkeiten nette Projekte durchzuziehen.

Wenn ich heute meine Kindheit nochmals durchleben könnte, würde ich 
wahrscheinlich kaum so viel mit Radio beschäftigt haben und mich voll 
auf die uC gestürzt haben. Irgendwie liegt mir das doch mehr.

Aus meiner Sicht finde ich es auch schade, daß man heutzutage die 
Herkunft der Elektronik Baugruppen meist kaum noch ansieht in welchem 
Land es eigentlich hergestellt wurde. Früher hatte europäisch 
hergestellte Elektronik immer den Deutschen oder Europäischen "Look". 
Speziell bei den Komponenten deutscher und holländischer Herkunft. 
Irgendwie vermisse ich das. Einem Gerät mit Neuberger oder Gossen 
Meßinstrumente konnte man schon aus großer Entfernung identifizieren. 
Oder die Knöpfe und Schalter. Die rot lackierten Widerstände 
europäischer Herstellung gefielen mir immer besser wie die Einheits 
beige Farbe von heute. Auch die Folien Cs und die Philips Keramik 
rechteckigen Cs sahen gut aus.

Ich war früher meist enttäuscht wenn ich mir das Innenleben ausländisch 
hergestellter Stereogeräte ansah. Die deutschen Geräte sahen irgendwie 
innen schöner und durchdachter aus. Auch die Bauteile waren meist 
exakter positioniert. Man sah den Geräten doch oft an, daß man etwas 
stolz auf die geleistete Arbeit war. Bei manchen Importgeräten aus Asien 
lagen die Bauteile oft lieblos in allen Richtungen schief. Mich stört so 
etwas. Da hat man dann gleich weniger Vertrauen zur Qualität und 
Leistung des Gerätes.

Akai baute damals wunderschön aussehende Tonbandgeräte. Drinnen war es 
gerade umgekehrt. Man wußte sehr gut schlechte Qualität und Design 
Mängel in schön aussehenden Geräten zu verpacken. Vielleicht ist das der 
Grund warum man heutzutage so viele Geräte verschweisst - Sonst müßte 
man sich ja der Herstellungsqualität und Lieblosigkeit schämen.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Als der Conrad noch Bauteile im Laden hatte, konnte man da vorbei und 
einen Elko für 2 Euro kaufen, den es im Netz für 50 Cent gegeben hätte. 
Denn: Man hatte das Teil sofort, und die Filiale hatte eine Ecke, wo es 
kostenlos einen Kaffee gab.

Nach einiger Zeit hatten sie dann den Panasonic-Elko für 2 Euro nicht 
mehr in der Filiale, nur noch den 10-Cent Wung Fu für 1 Euro. Gut, für 
einen Kaffee lötet man halt das Ding in das kaputte Motherboard und 
freut sich auf den nächsten Kaffee in einem Jahr (wenn der Billig-Elko 
wieder ausgefallen ist.) Oder man bestellte den Panasonic und trank auf 
den Schreck einen Kaffee. 2 Tage später kam eine SMS, das das Ding da 
ist. Man latschte hin, bekam an der Info ein Sicherheitskästchen mit der 
Ware, fertig für die Kasse. Auf dem Weg dahin trank man auch einen 
Kaffee.

Unter der Berücksichtung des Straßenpreises für Kaffee war da der 
Endpreis des einzelnen Bauteils fast egal. Teetrinker schauten dabei 
natürlich in die Röhre, bzw. in die Kanne.

Mittlerweile gibts aber weder den Panasonic noch den Wung Fu in der 
Filliale. Man muß beide bestellen, und man kann das nicht mehr 
halbanonym tun (nur der Name und die Telefonnummer wurden aufgenommen, 
wenn man das Zeug nicht holte, warfen sie es in den Fluß), sondern der 
ganze Vorgang ist eine echte Bestellung wie über das Netz, einzig daß 
man zusätzlich zu seiner Privatanschrift als Lieferanschrift die Filiale 
angibt. Und dafür muß man dann auch noch 10% mehr zahlen. Vorkasse 
übrigens, sonst wird die Bestellung gar nicht ausgeführt (und gibt 
vermutlich einen negativen Schufa-Eintrag oder gar eine 50-Euro-Mahnung 
für den unbezahlten 2-Euro-Elko.)

Also insgesamt eine unerwünschte Entwicklung.

Die Filiale selbst ist eine Mischung aus Bastlerzentrale, 
Computerdiscounter (da sind die Preise pfenniggenau gleich mit der 
Konkurrenz) und Mediamarkt-Küchengeräteabteilung. Sowie eine kleine Ecke 
mit ein bißchen Baumarktflair (Proxxon/Dremel plus ein Lötkolben) und 
einem vergessenen Mitarbeiter im Bauteilekäfig, dem vermutlich die 
Türklinke innen abgebrochen ist und der sich nun von Elektrolyt und 
abgekratzter Kohleschicht ernährt.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wollvieh W. schrieb:
> Man muß beide bestellen, und man kann das nicht mehr halbanonym tun

Hier in der Filiale geht das noch, wenn man die Bestellung direkt am 
Thresen aufgibt (also nicht übers Netz). Man muss nichts vorher 
bezahlen, lediglich irgendeinen Info-Kanal hinterlassen. Man bezahlt 
halt den Filialpreis, aber das sind normalerweise keine 10 % mehr (dafür 
würde es sich wirklich nicht lohnen).

Da der Gang zu deren Filiale bei uns potenziell irgendwo auf oder am Weg 
zum Mittagessen liegt, ist das auch praktikabel. Wenn ich erst 30 km 
dafür fahren müsste, würde sich das nicht rentieren.

von Fred P. (pruckelfred)


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A. K. schrieb:
> Eine Rolle, die früher Völkner nebenbei mit einnahm. Bevor es zu einem
> Conrad-Ableger wurde. Sich im Ladengeschäft durch Restposten zu graben
> hatte was.

Kommst Du aktuell noch aus der Region?

In dem kleinen Eckladen die Holzkisten neben der Tür, ja, da war 
manchmal irgendwas für billig greifbar. Andererseits war der Laden 
oftmals mit der Anzahl an Kunden überfordert, man brauchte viel Zeit 
bevor man bedient wurde.

Für reguläre Ware bin ich öfter zur Marienberger Str. gefahren, das 
mochten die offiziell nicht, aber es funktionierte.

Jahre später gab es den Conrad in der Sudentenstraße, bin ich wohl zwei- 
oder dreimal gewesen - inzwischen Geschichte, existiert nicht mehr.

von Jörg H. (zwischenfrequenz)


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Die Klagerufe nach Vorortversorgung scheint Conrad gehört zu haben. 
Vielleicht gibt es demnächst ja auch die E96 Reihe und nicht nur rund 30 
Teile rund um die Uhr: 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Conrad-eroeffnet-Roboter-Kiosk-in-Berlin-4560554.html

von Achim B. (bobdylan)


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""Alex" ist ein sogenannter Workerbot, besitzt zwei Greifarme und kann
mittels eines Emoji-ähnlichen Gesichts zwölf verschiedene Mimiken 
imitieren."

Völlig oversized. Eine Conradtypische Mimik würde genügen: Griesgrämig.

von Gerd E. (robberknight)


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Achim B. schrieb:
> Völlig oversized. Eine Conradtypische Mimik würde genügen: Griesgrämig.

Nein, die Conrad-typische Mimik ist kopfschütteln: diese Teil haben wir 
nicht da.

von Markus M. (adrock)


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:-) Ernsthaft: Für 30 Artikel würde so ein Verkaufsautomat (ähnlich wie 
für Snacks) doch völlig ausreichen.

Ist wohl (auch) mehr ein Werbegag.

von Karl K. (karl2go)


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Gerd E. schrieb:
> Nein, die Conrad-typische Mimik ist kopfschütteln: diese Teil haben wir
> nicht da.

Inzwischen sogar auf der Webseite: Nicht vorhanden. Lieferbar in 22 
Wochen.

Häh? Ich bin jetzt über 40, was glauben die wie lange ich auf so ein 
Teil warten will.

Also mal ernsthaft, wenn ein Teil in 2-3 Wochen wieder verfügbar ist, 
ok. Aber was bitte reitet die zu sagen: Kommen sie in nem halben Jahr 
mal wieder vorbei?

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Karl K. schrieb:
> Aber was bitte reitet die zu sagen: Kommen sie in nem halben Jahr mal
> wieder vorbei?

Die Lieferbarkeit ihrer Lieferanten?

Weiß ja nicht, um was es geht, aber 20 bis 30 Wochen "lead time" kommen 
einem ja auch bei anderen Distris schon mal unter.

von Jörg H. (zwischenfrequenz)


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Ab 26 Wochen dann gerne auch "allocation", hat wahrscheinlich jeder der 
beruflich entwickelt schon mal erlebt. Und sich dann doch lieber eine 
andere Lösung einfallen lassen.

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Nein, die Conrad-typische Mimik ist kopfschütteln
Auch nicht so ganz. Eher große Augen und die Hände über dem Kopf 
zusammenschlagen. HILFE, EIN KUNDE!! DER WILL WAS!!

von Helwein V. (forgoden)


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Naja Conrad geht unter. Später gehen Mediamarkt und Saturn unter. Danach 
Amazon und dann auch Mouser und Digikey. Aliexpress wird alles platt 
machen, sobald die neue Seidenstrasse fertig ist.

von Reinhard S. (rezz)


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Ja klar, und dann der Untergang des Abendlandes usw. usf.

von Jens N. (midibrain)


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Wenn man in Berlin mal schnell das passende Teil braucht kann man zu 
SEGOR gehen.
Mache das ein/zweimal im Jahr und hab da immer die kompetenten Verkäufer 
und ein riesiges Angebot für so einen kleinen Laden.
Die Preise sind natürlich nicht so wie im Netz aber für die 
Samstagnachmittagnot o.k.

Bei Conrad war ich das letzte mal als die Verkäufer alle so ein 
dämliches OLED-Namensschild getragen haben auf dem Werbung lief, also 
wirklich nur noch was für Klicki-Buntie-Leute.

Georg

von Mike J. (linuxmint_user)


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Gerhard O. schrieb:
> Irgendwie interessierte es mich immer wie meine gekauften Geräte
> funktionieren. Und wenn mal eine Kleinigkeit repariert werden sollte,
> half das schon.

Ich habe von meinem Laptop die Schaltbilder als PDF-Datei runter laden 
können und habe dann einen weiteren USB-Port rauslegen können indem ich 
die Pins eines ungenutzten "mini-Card-Anschlusses" (so ein kleiner 
PCI-Express-Anschluss) nutzte.
Das werden wohl Ingenieure der Firma ins Netz gestellt haben.

Viele Dinge sind auch recht kompliziert geworden, so dass die 
Schaltungen sehr umfangreich sein würden.
Bei manchen Schaltungen wollen die Hersteller absichtlich verschleiern 
welche Bauteile sie verwendet haben, einfach um einen Nachbau zu 
erschweren.



Zu Conrad-Elektronik:
Im laufe der Zeit bekomme ich alle meine Teile über das Internet, zwar 
nicht mit dem Service den es bei Conrad gab als ich dort eingekauft 
hatte, aber dafür hat man heutzutage Zugriff auf viele PDF-Dokumente, 
Hobby-Elektronik-Webseiten und Foren bei denen man Hilfe bekommt.

Heutzutage ist Conrad eben nur noch ein Händler wie viele andere, der 
alle möglichen Dinge anbietet die auch von vielen Menschen gekauft 
werden.


Man muss dem nicht hinterher trauern, die Dinge verändern sich und 
ehrlich gesagt gibt es heutzutage bessere Bedingungen für Bastler als 
noch vor 10 Jahren.

... ich meine, es gibt z.B. so einen "Anet A6 3D-Drucker" für 116€.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich wundere mich jedes Jahr aufs neues, dass der Laden immer noch 
existiert.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jens N. schrieb:
> Wenn man in Berlin mal schnell das passende Teil braucht kann man zu
> SEGOR gehen.

Naja, „Berlin“ und „mal schnell“ schließt sich ja schon fast gegenseitig 
aus. Für „mal schnell“ müsste man schon im Nordosten Berlins sein. :)

von Joachim B. (jar)


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Jörg W. schrieb:
> Für „mal schnell“ müsste man schon im Nordosten Berlins sein.

glaube ich ja nun nicht, was ist für dich Nordosten?

Ab Bismarkstr. über die Röntgenbrücke geht schnell, auch ab Salzufer.

Ich denke bei "Nordosten" an Buch oder Hohenschönhausen, ab da gehts 
wirklich nicht schnell.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Gibt doch jetzt E-Scooter... ;)

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Der Nordosten ist eher Blankenburg/Karow/Buch.
Segor ist im Westen (sogar noch innerhalb des Sbahnrings) und das is von 
Köpenick aus nicht möglich "mal schnell" da hinzudüsen.

Da gibste mehr Euros an Sprit/Fahrkarte und Zeitverhau aus als es gleich 
zu bestellen :/

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Yep das stimmt, ich habe selbst lange in Köpenick gewohnt...
Von da aus ist egal ob Conrad oder Segor, 3..4 Stunden sind weg.

von Bernd F. (metallfunk)


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Da findet halt ein genereller Wandel statt.

In meiner Branche (Metallbau) ist es das gleiche.
"Früher" hatte ich meinen Eisenwarenhändler um die Ecke.

Die hatten Schrauben, Dübel, Schlösser, Türgriffe, usw.
Gibt es nicht mehr.

Die neue Generation in der Geschäftsführung hat da wohl mal
knallhart nachgerechnet.

Also bleibt nur noch der Kauf über das I-Net.

Natürlich kann ich da auch Exoten kaufen, die der Baumarkt nicht hat.

Aber: Der unmittelbare Vergleich Fehlt. Es war einfach schöner,
Teile in der Hand zu haben und dann zu entscheiden.

Irgendwie fehlt was.
Grüße Bernd

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Bernd F. schrieb:
> Natürlich kann ich da auch Exoten kaufen, die der Baumarkt nicht hat.

Nicht nur das.
Mein Bastelstahl und Alu zum Gehäusebau ist inkl Versandkosten beim 
Bestellen bei irgendwelchen Ebaymetallhändlern um EINIGES günstiger als 
im Baumarkt.

von Bernd F. (metallfunk)


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Beim Kauf im Netz fehlt das "Befingern".

Beispiel: Gummistecker und Kupplungen, selbst profane
Leuchtenfassungen (E 27) oder auch nur der fehlende
Drehknopf....

Grüße Bernd

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Genau. Beim Kauf erstmal rein mit dem Daumen in die E27 Fassung und wenn 
man nicht ordentlich eine geplättet bekommt, dann taugt das nix.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Bernd F. schrieb:
> Beim Kauf im Netz fehlt das "Befingern".

Ja, da geb ich dir schon recht.
Bei Aluprofilen und Platten ist das jetzt aber herzlich egal.

Wenn ich was Befummeln will geh ich dann auch in den Baumarkt und zahl 
den Fummelaufpreis ;)

von Bernd F. (metallfunk)


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Ben B. schrieb:
> Genau. Beim Kauf erstmal rein mit dem Daumen in die E27 Fassung und wenn
> man nicht ordentlich eine geplättet bekommt, dann taugt das nix.

Es geht auch um die Wertigkeit, wenn der Mittelkontakt schon
beim Drücken mit dem Finger verbogen wird?

Ich habe öfter Leuchten aus der Jahrhundertwende restauriert.
An der Qualität der Fassungen können sich heutige Hersteller
eine große Scheibe abschneiden.
(Um 1900, nicht um 2000!)

Wenn ich ein paar Leistungsdioden brauche,dann muss ich die nicht
Befingern, aber es gibt halt Teile....

Grüße Bernd

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Bernd F. schrieb:
> Es geht auch um die Wertigkeit, wenn der Mittelkontakt schon
> beim Drücken mit dem Finger verbogen wird?

Dafür hast Du im Versandhandel ein Rückgaberecht.

Ich hab mal bei Pollin, ja Pollin, Schuko-Kupplungen und Stecker auf 
Verdacht gekauft, und die für so gut befunden, dass ich mich damit 
erstmal eingedeckt habe.

Bernd F. schrieb:
> Ich habe öfter Leuchten aus der Jahrhundertwende restauriert.
> An der Qualität der Fassungen können sich heutige Hersteller
> eine große Scheibe abschneiden.

Survivorship Bias. Es gab auch damals schon Schrottlampen, wo das 
Messing brüchig war oder die Keramik zerfallen ist, nur sind die längst 
entsorgt. Und es gibt auch heute noch hochwertige Fassungen, nur muss 
man die finden.

von Bernd F. (metallfunk)


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Karl,

es geht ja nicht darum, dass es heute keine Qualität
mehr gäbe.

Die Kaufentscheidung im Laden war halt einfacher.

Grüße Bernd

von Karl K. (karl2go)


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Bernd F. schrieb:
> Die Kaufentscheidung im Laden war halt einfacher.

Was auch daran lag, dass die Auswahl geringer war.

Andererseits hat Hornbach vor ein paar Jahren sein Kleinteilesortiment 
massiv ausgebaut, da gibts jetzt Spezialschrauben, Scharniere... die es 
früher nur beim Fachhändler gab, und da nur in 100er Stückzahl.

Was mich aktuell nervt, dass viele - auch Fachmärkte - an Elektro nur 
noch diesen Kopp-Dreck anbieten.

von Michael B. (laberkopp)


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Bernd F. schrieb:
> Die hatten Schrauben, Dübel, Schlösser, Türgriffe, usw.
> Gibt es nicht mehr.
>
> Die neue Generation in der Geschäftsführung hat da wohl mal
> knallhart nachgerechnet.

Und, inzwischen schon pleite ?

Bernd F. schrieb:
> Aber: Der unmittelbare Vergleich Fehlt. Es war einfach schöner,
> Teile in der Hand zu haben und dann zu entscheiden.

Du hattest nie den Vergleich, Du hattest nur das Teil, das der Händler 
da hatte. Die anderen vergleichbaren Teile anderer Hersteller hatte er 
nicht.

Das Problem in Deutschland sind die wuchermässig hohen Portokosten. Du 
bekommst aus China für 1 EUR eine Schraube, gefällt dir nicht und du 
möchtest sie zurückschicken: 16 EUR Porto.
Die Post muss das Ding nicht mal austragen, nur ins Flugzeug werfen, das 
ist weniger Mühe als beim Inlandsversand.

HongKong zeigt wie es geht: Günstiges Porto fördert die Wirtschaft, und 
zwar dermassen, daß alle anderen Standorte für Versender inzwischen zum 
sicheren Tod führen.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Pit S. schrieb:
> Bitteschön .. Dann werfe ich ein Modellbahn Messing Signal für 30€ weg
30 Euro Verkaufspreis Brutto sind 24,30 Netto
Modelbautingeltangel hat eine Marge von ca 300%
bleiben vielleicht 7,5 bis 8,5 Opportunitätskosten einer 
Herstellerlieferung.

Dagegen stehen
Packetdienst Retourenservice
Lohnkosten des Auspacken
Abfallentsorgung
Sichtung und Prüfung ob Verkausgeeignet
Warenwirtschaft
Lagerkommissionierung


Das ist schwer zu schaffen. Ausserdem besteht ein Risiko, das du das 
Teil so zurückgekommen ist, das es bei Verkauf reklamiert wird.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Michael B. schrieb:

>
> Das Problem in Deutschland sind die wuchermässig hohen Portokosten.
vergleiche mal nationale Packetportopreise in de EU. Deutschlan ist 
saubillig.

> Du
> bekommst aus China für 1 EUR eine Schraube,
und fürs Austragen der Briefsendung zahlt die Post 0,5 bis 0,7 Euro oben 
drauf um dem “Entwicklungslandstatus” der VR China nach Weltpostvertrag 
gerecht zu werden.

> gefällt dir nicht und du
> möchtest sie zurückschicken: 16 EUR Porto.
Wovon richtig viel mit dem Packet nach China wandert.
Verbuche es unter “Entwicklungshilfe”


> Die Post muss das Ding nicht mal austragen,
ne, aber sie zahlen für diese Dienstleistung der Chinesen viel Geld.

> nur ins Flugzeug werfen, das
und wer zahlt das Flugzeug?


> ist weniger Mühe als beim Inlandsversand.
Prima, dann lassen wir das Flugzeug gleich hier stehen. Das hilft dann 
auch der Klimabilanz.


> HongKong zeigt wie es geht:
Tränengas, Massenproteste und und und.. hmmmm

> Günstiges Porto fördert die Wirtschaft,
ja, und z.Z. zahlst du das wenn du NACH China sendest. Der 
Weltpostvertrag ist veraltet, aber zurück zu den Turn und Taxis wollen 
wir vielleicht auch nicht.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ja, da ist noch viel unentdecktes Schämpotential wenn man was in China 
bestellt. Das haben die Aktivisten noch gar nicht für sich entdeckt.

von Rainer U. (r-u)


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Karl K. schrieb:
> Andererseits hat Hornbach vor ein paar Jahren sein Kleinteilesortiment
> massiv ausgebaut, da gibts jetzt Spezialschrauben, Scharniere... die es
> früher nur beim Fachhändler gab, und da nur in 100er Stückzahl.

Das stimmt - ich liebe Hornbach, wie Frauen Schuh- und Schmuckläden 
lieben! Schlimmer ist nur noch Modulor am Moritzplatz, da geh ich lieber 
nicht hin - zu gefährlich mit einer Einkaufstasche voller Bastelsachen 
rauszukommen.. :-)

Und die Werbung ist eine der wenigen, die mich anspricht - eben 
zielgruppengerecht gut gemacht! Mögen sie lange leben.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Stimmt.
Hornbach ist der einzige Baumarkt wo ich überhaupt noch hingehe. Sind 
zwar ein paar km mehr als zu Hagebau oder Obi, aber dort ärgere ich mich 
eh nur.

von Michael B. (laberkopp)


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Sebastian L. schrieb:
> und fürs Austragen der Briefsendung zahlt die Post 0,5 bis 0,7 Euro oben
> drauf um dem “Entwicklungslandstatus” der VR China nach Weltpostvertrag
> gerecht zu werden.
>
>> gefällt dir nicht und du
>> möchtest sie zurückschicken: 16 EUR Porto.
> Wovon richtig viel mit dem Packet nach China wandert.
> Verbuche es unter “Entwicklungshilfe”

Das Prinzip des Weltpostvereins (dem die Deutsche Post angehört) lautet:

Die Post ins Ausland trägt die jeweilige ausländische Post aus, die 
hiesige Post muss sie nur ins Land schicken (per FLugzeug wohl meist).

Sie sind quitt, weil die hiesige Post auch die Briefe aus HongKong hier 
austrägt, ohne der Post in HangKong dafür Gebühren zu berechnenn.

Das Prinzip beruht auf Gegenseitigkeit, nicht Bevorzugung oder gar 
Subventionierung nationaler Posten aus Entwicklungsländern.

Die HongKong Post hat nur Begriffen, was günstiges Porto für 
Wirtschaftsvorteile bringt, und verstanden, daß hohes Porto ein 
Standortnachteil sind.

Die Deutsche Post hat nichts verstanden.

Rein vom Aufwand her müsste in Brief ins Ausland genau so viel kosten 
wie ien Brief im Inland: Für den Brief (den die Post nicht austragen 
muss) trägt sie dann halt einen anderen Brief aus der von dort kommt. 
Einzioge Zusatzkosten: Die Beförderung von einem Land ins andere. Die 
macht aber, bei den aktuellen Luftfrachtpreisen, nur vernachlässigbar 
wenig aus. Und weil Post sowieso zentral sortiert wird in nur wenigen 
Zentren, ist nichtmal der inländische Transport aufwändiger.

Nur unsere Post hat nicht verstanden, welches wirtschafthemmenden 
Nachteil die hohen Portogebühren haben, sondern ist nur gierig gierig 
gierig.
Damit zahlt die wohl vor allem Quersubvention zu Zalando und Amazon, die 
angeblich gerade mal 2 EUR pers Paket zahlen müssen.

http://www.dermarki.de/paketpreise_geschaeftskunden.php

Es sind nicht die Chinesen, die wir mit dem hohen Porto subventionieren, 
sondern Amazon und Zalando.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> Jörg W. schrieb:
>> Für „mal schnell“ müsste man schon im Nordosten Berlins sein.
>
> glaube ich ja nun nicht, was ist für dich Nordosten?

Sorry, ich meinte Nordwesten. Wenn man in Adlershof ist, dann ist Segor 
gefühlt fast so weit weg wie Dresden. :)

von Reinhard S. (rezz)


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Michael B. schrieb:
> Sie sind quitt, weil die hiesige Post auch die Briefe aus HongKong hier
> austrägt, ohne der Post in HangKong dafür Gebühren zu berechnenn.

Frage ist natürlich, wie viele Briefe von D nach HK gehen und wieviele 
von HK nach D. Ich vermute da ein großes Ungleichgewicht, so das die 
garantiert nicht quitt sind.

Das Drama hat man ja auch beim Internetverkehr/Peering.

von Bernd G. (Firma: Bannerträger des Fortschritts) (berndg)


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> Sorry, ich meinte Nordwesten. Wenn man in Adlershof ist, dann ist Segor
> gefühlt fast so weit weg wie Dresden. :)

Ich gehe schon seit einer Ewigkeit nicht mehr in Ladengeschäfte.
Wenn ich am Freitagnachmittag merke, dass mir eine Rolle xy fehlt, 
bestelle ich die bei Mouser oder Digikey. Die Ware ist dann meist schon 
am Montagvormittag bei mir (weil die geldgeilen Amis auch am Sonnabend 
arbeiten). Selten dauert es bis zum Dienstag.
Segor ist von mir aus Hohenschönhausen gesehen, am Arsch der Welt 
gelegen.
Und wenn ich dort hinfahre, suche ich garantiert eine halbe Stunde lang 
einen Parkplatz. ÖPNV zwischen beiden Orten zu benutzen, ist überhaupt 
keine akzeptable Option.

von Joachim B. (jar)


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Jörg W. schrieb:
> Sorry, ich meinte Nordwesten

ah OK, dann muss ich meinen inneren Kompass nicht neu kalibrieren.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Opa erzählt euch mal wie das früher war. In München gab es früher den 
Radio-RIM-Elektronik-Laden. Der wurde ca. 1920 gegründet. Jeder Profi 
und jedes Lieschen Müller ist da hingelascht. Da arbeiteten richtige 
Profis (Ingenieure und Radio- und Fersehtechniker). Da konnte man 
einfach reingehen z.B. zu den Widerständen und sich einen Gurt 
1K-Widerstände um die Schulter legen. Da war man dann gleich ein 
Mexikanischer Bandit zu Fasching. Und das Ganze hat nur ein paar Mark 
gekostet. Einmal hatte ich ein Problem mit einer Schaltung und der 
Verkäufer hat mir dann einen Schaltplan, der auch noch prima 
funktionierte, auf den Kassenzettel gemalt. Es war einfach Herrlich. 
Wenn man was brauchte, ging man nur zu einem Verkäufer hinterm Tresen 
und hatte das gewünschte Teil nach 10 Sekunden in der Hand. Mitte/Ende 
der 80er hatte Conrad dann massive Probleme mit dem Umsatz in Muc, weil 
einfach jeder zum RIM ging. Die haben den Laden dann einfach aufgekauft 
und geschlossen.

: Bearbeitet durch User
von Ralf S. (ralf_s572)


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soul e. schrieb:
> Conrad unterhält Filialen in den Fußgängerzonen größerer Städte. Das
> kostet. Die Adler-Apotheke am Markt ist auch teurer als Doc Morris im
> Internet.
>
> Wenn Du den Vorteil der fußläufigen Erreichbarkeit und sofortigen
> Mitnahme der Ware nicht benötigst, dann gibt es wenig Gründe da zu
> kaufen.

Wieso? Ich kann doch nix mitnehmen. Ist doch nie etwas da. Klar, eine 
ganze Tonne angefüllt mit 1,50 LED-Taschenlampen aus China, die nach 2 
Stunden defekt sind gibt's da schon. Nur wer will das? Das Problem mit 
Conrad ist doch, dass er unprofessionell geführt wird (keine Techniker 
sondern BWLer), die Preise auf Mondniveau sind, und das Ladensortiment 
einen Aldi-Touch hat. Da steckt einfach kein Herzblut drin, so wie z.B. 
bei Mouser! Man merkt das sofort.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Ralf S. schrieb:
> Ich kann doch nix mitnehmen.

Du nicht, andere schon. Sonst wären sie schon längst weg.

Deine Großvater-Geschichte ist hier ohnehin off-topic, die hätte dahin 
gehört:

Beitrag "Was kennt ihr für Elektronikläden (aktuell oder Geschichte, egal)?"

Aber da wurde Radio RIM natürlich schon erwähnt …

von Normal Z. (normalzeit)


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Conrad macht sich seine Probleme selber. Neuester Schildbürgerstreich:

Habe gestern dringend was für die Firma gebraucht, Conrad ist nicht weit 
weg, geschaut ob der Artikel in der Filiale vorrätig ist und dann 
hingefahren.

Ware im Regal gefunden. Auf dem Weg zur Kasse konnte ich mich noch an 
die Mail mit dem Gutschein vom Vormittag erinnern, am Mobiltelefon 
herausgekramt – Konditionen passen, ab 49,– EUR. Der Kassiererin 
gezeigt, die hat mehrfach den Gutschein-Code eingetippt und jedesmal 
eine Fehlermeldung bekommen: Ja, das geht leider nur online . . .

Zurück in der Firma habe ich dann eine Onlinebestellung zur 
Filialabholung aufgegeben, Gutschein-Code wurde dabei problemlos 
akzeptiert.

Heute früh dann zur Filiale zur Abholung: Alles war verpackt in einem 
Karton mit viel Füllmaterial und Papierkram.

Durch so einen Quatsch verursachen die sich intern absolut unnötigen 
Zeit- und Materialaufwand.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Bei Conrad kaufe ich nur noch mit vorgehaltener Waffe! Wenn ich 
unbedingt ein Teil schnell brauche und das woanders aus ist. Der Laden 
und das ganze Handling auch mit der Shop-Software ist nur noch 
nervenaufreibend.

von Falk B. (falk)


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Ralf S. schrieb:
> Bei Conrad kaufe ich nur noch mit vorgehaltener Waffe!

OK, so kann man das Bezahlen einsparen ;-)

> Wenn ich
> unbedingt ein Teil schnell brauche und das woanders aus ist. Der Laden
> und das ganze Handling auch mit der Shop-Software ist nur noch
> nervenaufreibend.

In der Tat. Aber es zeigt, das sich selbst so ein Saftladen erstaunlich 
lange halten kann.

von Joachim B. (jar)


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Falk B. schrieb:
> In der Tat. Aber es zeigt, das sich selbst so ein Saftladen erstaunlich
> lange halten kann.

nur mangels Alternativen und bei mir nur wegen kostenlosem Parken.

von Jens K. (jens_k883)


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Ich erinnere mich noch an Zeiten, da gab es von Conrad noch keine 
Ladengeschäfte, zumindest nicht in Frankfurt. Habe nie verstanden wie 
sich die Filiale in Frankfurt rechnet, und dann noch auf der teuren 
Zeil. Vorher waren sie ja immerhin in einem abgelegenen Stadtteil. Das 
Sortiment unterscheidet sich nicht wirklich von Saturn und Mediamarkt 
und an der Bauteiltheke standen sich die Kunden die Beine in den Bauch 
um zu erfahren, dass das begehrte Bauteil doch bestellt werden muss.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Münchner Insider werden sich vielleicht noch an Radio-RIM erinnern. Die 
gabs seit 1925. Die hatten wirklich alles vorrätig. Kilometerlange 
Regalreihen mit Schubfächern. Leider wurden die von Conrad aufgekauft 
und gekillt um Konkurrenz aus dem Weg zu schaffen.

von Achim B. (bobdylan)


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Ralf S. schrieb:
> Münchner Insider werden sich vielleicht noch an Radio-RIM erinnern.

Als bekannt wurde, dass Radio RIM von C übernommen wird, haben 
Bundesweit sämtliche ambitionierten Bastler Rotz und Wasser geheult. 
Denn C hatte auch damals schon einen ömmm... durchwachsenen Ruf.

von Marek N. (bruderm)


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Wann war das ungefähr?

von Norbert S. (norberts)


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Ben B. schrieb:
> Der Idiot, der das offene Differential bestehend aus
> zwei Metallplatten und einem dazwischenliegenden Kunststoff-Zahnrad, in
> dem ein paar Metallkugeln laufen sollten, entworfen hat, wäre mal besser
> bei Lego geblieben - aber wahrscheinlich hatte man ihn da schon lange
> gefeuert. Der damals noch vom Taschengeld teuer zusammengesparte Wagen
> fuhr daraufhin jedenfalls nie aus eigener Kraft und ich habe bis heute
> nie wieder einen Modellbausatz gekauft.

Dann war das wohl richtig, daß Du danach die Finger davon gelassen hast. 
Bei so wenig Ahnung von der Materie.
Kugeldiffs sind der Goldstandard bei Wettbewerbsfahrzeugen. Man darf nur 
nicht zu blöd sein die richtig einzustellen.

von Achim B. (bobdylan)


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Marek N. schrieb:
> Wann war das ungefähr?

1991.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Also wenn das Teil beim Einstellen so viel Druck benötigt, daß so viel 
Reibung entsteht, daß das Kunststoffzahnrad schmilzt oder die Kugeln 
blau werden und das Teil aber gleichzeitig trotzdem doch durchrutscht, 
kann es mit dem Goldstandard nicht so weit her sein oder das Material 
war einfach nur Scheiße. Aber die Entscheidung war mit Sicherheit 
richtig, ich habe in Sachen Modellbau in den letzten 25 Jahren viel Geld 
gespart!

von Norbert S. (norberts)


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Ben B. schrieb:
> Also wenn das Teil beim Einstellen so viel Druck benötigt, daß so viel
> Reibung entsteht, daß das Kunststoffzahnrad schmilzt oder die Kugeln
> blau werden und das Teil aber gleichzeitig trotzdem doch durchrutscht,
> kann es mit dem Goldstandard nicht so weit her sein oder das Material
> war einfach nur Scheiße. Aber die Entscheidung war mit Sicherheit
> richtig, ich habe in Sachen Modellbau in den letzten 25 Jahren viel Geld
> gespart!

Dann war das Material scheisse. Oder schlecht eingestellt. Das darf 
nicht rutschen. Wenn es das tut, sind die Scheiben und Kugeln sofort 
hinüber.
Ich habe das früher (25 Jahre her könnte hinkommen) mit Tourenwagen 
gemacht. Wenn so ein Kugeldiff gut gepflegt ist kann man das prima 
einstellen. Etwas schwergängig kann da durchaus gewünscht sein. Geht 
aber auch leichtgängig wie ein Kegelraddiff, hatte damals aber niemand 
weil komplett freigängig fuhr eben nicht.
Das Material mag scheisse gewesen sein denn Kugeldiffs gab es eigentlich 
nur bei den besseren Autos. Kugeln und Scheiben und gelegentlich 
Axiallager mussten für viele DM regelmässig neu.

Gruß,
Norbert

von Sven L. (sven_rvbg)


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Das Conrad Probleme hat, das merkt man ab und zu recht deutlich,
eigentlich kann man dem gesagten nur zustimmen.

-Website langsam und überladen, Suche schlecht
-Kauft man notgedrungen doch mal dort bekommt man Bettelmails und 
Werbung
-Dieses ganze Hipster getue, bei Conrad heissen die Teckies nervt
-Apothekenpreise wurden auch schon genannt
-Fokus auf alles mögliche nur nicht auf Bauteile

Naja und seit es keine Kataloge mehr gibt, sind sicher auch noch ein 
paar Fans abgesprungen.


Fairerweise muss man aber auch sagen, das der Handel mit 
Elektronikbauteilen im Filialsystem sicher keine leichte Sache ist. Der 
eine will THT, der andere SMD, weiter geht es mit den Bauteilgrößen 1206 
oder doch lieber 0805 oder noch kleiner. Der eine will den Chip in dem 
Package, der andere so.

Es ist ja wirklich unmöglich alles da zu haben. Und natürlich kommen 
auch ständig neue Bauteile auf den Markt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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@Norbert

Ich habs wirklich ehrlich probiert, keine Chance. Die Grenze für "zu 
fest, daß es sich gleich zerbröselt" lag deutlich unter "fest genug, so 
daß es nicht rutscht". Und so richtig locker-flockig vom Taschengeld war 
das Teil auch nicht bezahlt, die miese Qualität für den Preis hat mich 
ehrlich geärgert. Das war auch noch nicht mal irgend ein heißgemachter 
Motor, sondern nur die ganz normale Mabucchi oder Johnson Blechdose, die 
dem Bausatz beilag. Wenn man da irgendwas mit 7T und 20 Zellen eingebaut 
hätte und der reißt die Scheiße auseinander... okay, das hätte ich 
verstanden.

Ich habe danach nie wieder probiert, sowas zusammenzubauen und nochmal 
ganz ehrlich - wenn das große C endlich krachen geht, bin ich darüber 
nicht besonders unglücklich. Späte Rache für die Abzocke von Kindern und 
Jugendlichen durch nicht funktionsfähige Bausätze.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Sven L. schrieb:

> Fairerweise muss man aber auch sagen, das der Handel mit
> Elektronikbauteilen im Filialsystem sicher keine leichte Sache ist. Der
> eine will THT, der andere SMD, weiter geht es mit den Bauteilgrößen 1206
> oder doch lieber 0805 oder noch kleiner. Der eine will den Chip in dem
> Package, der andere so.
>
> Es ist ja wirklich unmöglich alles da zu haben. Und natürlich kommen
> auch ständig neue Bauteile auf den Markt.

Wenn man den Bauteilehandel nicht drauf hat, dann soll man es bleiben 
lassen. Bei anderen geht es ja auch.

von Soul E. (souleye)


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Ralf S. schrieb:

> Wenn man den Bauteilehandel nicht drauf hat, dann soll man es bleiben
> lassen. Bei anderen geht es ja auch.

Welche anderen verkaufen denn noch Bauteile in Filialen in der 
Innenstadt? Tandy Radio Shack ist doch pleite.

Die anderen haben doch bestenfalls ein Ladengeschäft.

von Sven L. (sven_rvbg)


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soul e. schrieb:
> Welche anderen verkaufen denn noch Bauteile in Filialen in der
> Innenstadt?

Würde ich jetzt dann auch gern wissen.

Das beschrieben Problem hat ja nicht nur Conrad.

von Markus M. (adrock)


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soul e. schrieb:
> Ralf S. schrieb:
>
>> Wenn man den Bauteilehandel nicht drauf hat, dann soll man es bleiben
>> lassen. Bei anderen geht es ja auch.
>
> Welche anderen verkaufen denn noch Bauteile in Filialen in der
> Innenstadt? Tandy Radio Shack ist doch pleite.
>
> Die anderen haben doch bestenfalls ein Ladengeschäft.

Naja, aber wenn man mal diese riesen Conrad-Fililialen nimmt, da willst 
Du mir sagen es ist nicht der Platz für eine Bauteilabteilung ala z.B. 
SEGOR in Berlin? Die haben ein Ladengeschäft welches vlt. 1/20 der Größe 
einer Conrad-Filiale hat und sind gut sortiert.

Und ob die Miete für den Teil einer großen Filiale wirklich soviel höher 
als die gesamte Miete eines Standalone-Lades ist, da bin ich mir nicht 
so sicher. Zudem haben die bei Segor auch wenigstens 2-3 Angestellte die 
sich NUR um Bauteile kümmern.

Nicht zuletzt würde durch die Bauteile-Käufer auch Kundschaft in die 
Filiale kommen und noch was anders aus dem C= Sortiment mitnehmen.

Naja, der Zug ist aber für C= wohl abgefahren.

von Matthias L. (limbachnet)


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Die Kritik an Conrad ist ja durchaus berechtigt - im Kern sind die 
Kritikpunkte aber seit vielen, vielen Jahren unverändert - und trotzdem 
ist Conrad noch da, im Gegensatz zu vielen anderen. Segor, ja, das ist 
eine sehr schöne Oase in der Wüste, in der ansonsten fast nur noch 
Conrad lebt...

Ich kenn' noch die alte Berliner Conrad-Filiale in der Kurfürstenstraße. 
Die hieß damals schon scherzhaft "Hamwanich". Umzug in die Hasenheide, 
naja, wurde minimal besser. Dann die Expansion auf drei Filialen in 
Berlin, jeweils mit nicht ganz kleiner Bauteiletheke. Dann das 
Schrumpfen der Bauteile-Theken, Schließung der Filiale Steglitz, 
erneutes Schrumpfen der Bauteile-Theken. Ja, der subjektiv wahrnehmbare 
Trend bei den Filialen sieht nicht gut aus.

Aber - wer bastelt denn noch? Und kauft dazu in der Filale ein? Ich 
selbst mache momentan nur noch Kleinkram, weil es derzeit sehr viel 
schon fertig für kleines Geld zu kaufen gibt. Nicht alles, klar. Aber 
wenn der Bedarf an Bauteilen vor Ort soooo groß wäre, dann müssten 
ellenlange Schlangen bei Conrad und Segor nach Bauteilen lechzen - das 
habe ich aber in beiden Läden schon lange nicht mehr gesehen. Mir 
scheint, Baueile vor Ort sind zu einem (kleinen) Nischenmarkt geworden - 
und deshalb schrumpfen die Bauteile-Theken weiter.

Es wird eben mehr online gekauft. Da gibt's mehr Auswahl, THT und SMD in 
diversen Baugrößen, billig und langsam aus China, schneller von 
verschiedenen hiesigen Versendern - und Conrad und Segor haben beide 
auch einen Versandhandel mit gänzlich unterschiedlichen 
Online-Katalogen, die beide so ihre Seltsamkeiten haben. Der von Segor 
ist vom Design her ein wenig, hm, nostalgisch? Dafür finde ich mich 
darin meist sehr gut zurecht und die Suche scheint gut zu funktionieren. 
Conrads Online-Shop bietet ein WEIT größeres Sortiment, ich finde da nur 
schlecht das, was ich Suche - und die Suchfunktion ist auch keine große 
Hilfe. Parameter-Suche haben beide nicht. Seufz.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Markus M. schrieb:
> soul e. schrieb:
>> Die anderen haben doch bestenfalls ein Ladengeschäft.
>
> Naja, aber wenn man mal diese riesen Conrad-Fililialen nimmt, da willst
> Du mir sagen es ist nicht der Platz für eine Bauteilabteilung ala z.B.
> SEGOR in Berlin? Die haben ein Ladengeschäft welches vlt. 1/20 der Größe
> einer Conrad-Filiale hat und sind gut sortiert.

Naja, ein OP, der bei Mouser 1,50 kostet, kostet dort 11,70€. Aber er 
ist lieferbar!

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> und trotzdem ist Conrad noch da
Aber nicht mehr lange...!

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Was viele hier nicht sehen ist die Tatsache, daß Bastler vermutlich kaum 
noch eine Rolle spielen dürften.
Zum Einen hält Conrad sich ganz gut durch simple 
Unterhaltungselektronik, in Konkurrenz zu z.B. Mediamarkt.
Bei Bauteilen ist der Versandhandel gar nicht so übel. Das ist auch für 
kommerzielle Entwicklung interessant, das Sortiment ist nicht schlecht 
und spielt durchaus in der Liga von RS, Mouser und Digikey. Mit 
Geschäftskonto ist die Lieferzeit wie bei RS (privat nicht!).
Der Bastler kann sich das kostenlos in die Filiale bestellen und abholen 
oder, mit der Kundenkarte für 25€/Jahr, ab 10€ kostenlos liefern lassen.
cFür die parametrische Suche nimmt man dann eben Digikey. Bei Conrad ist 
die ja fast nicht existent.

Daß man heute noch irgendwo Bauteile vor Ort am Tresen kaufen kann ist 
illusorisch, das kann nicht funktionieren. Da hat Conrad vermutlich vor 
20 Jahren schon nur draufgezahlt.

Gruß,
Norbert

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Bei deren Verkaufspreisen haben die ganz sicher nirgendwo 
draufgezahlt!

von Ralf S. (ralf_s572)


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Früher ist man halt zum Elektronik-Trödler (freier Händler) gegangen und 
hat sich dort 1 Pfund von jedem Widerstandswert, den es gab, für 1 
Pfennig pro Stück gekauft. Dann war man versorgt bis zur Rente. Heute 
muss man einen Kredit aufnehmen, wenn man mal gründlicher einkaufen muss 
bei Conrad.

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Ralf S. schrieb:
> Früher ist man halt zum Elektronik-Trödler (freier Händler) gegangen und
> hat sich dort 1 Pfund von jedem Widerstandswert, den es gab, für 1
> Pfennig pro Stück gekauft.

Heute macht man alles in SMD. Und dann kaufe ich 10k bei Mouser auf 
einer 1000er Rolle für 0,4Cent das Stück und bin bis zum Big Rip 
versorgt.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Ben B. schrieb:

> Bei deren Verkaufspreisen haben die ganz sicher nirgendwo
> draufgezahlt!

Bei Bastlermengen dominieren eigentlich immer die Logistikkosten. 
Ladenmiete, Personal, Lagerhaltung. Da kostet der 0,071 
ct-SMD-Widerstand dann halt fünf cent und ein ATmega328 für 23ct wird 
für €2,50 verkauft.

Die erste Preisstaffelung erlebt man, wenn man komplette VPE kauft. 5000 
oder 10.000 Widerstände auf einer Rolle kosten dann soviel wie 100 Stück 
lose. Und richtig günstig wird es halt in Produktionsstückzahlen.


Der Vergleich mit der Apotheke ist daher gar nicht so abwegig. Wenn eine 
Klinik Medikamente in Großpackungen Internet bestellt kommen auch ganz 
andere Preise raus als beim Händler vor Ort, der alles lagern muss und 
dann sogar am Wochendene geöffnet hat und nachts Notdienst macht.

Bauteilnotdienst nachts und am WE wäre vielleicht noch eine Marktlücke 
für Conrad :-)

von Matthias L. (limbachnet)


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Ralf S. schrieb:
> Früher ist man halt zum Elektronik-Trödler (freier Händler) gegangen und
> hat sich dort 1 Pfund von jedem Widerstandswert, den es gab, für 1
> Pfennig pro Stück gekauft. Dann war man versorgt bis zur Rente. Heute
> muss man einen Kredit aufnehmen, wenn man mal gründlicher einkaufen muss
> bei Conrad.

Und warum kaufst du nicht weiterhin beim "Elektronik-Trödler (freier 
Händler)"? Weil es ihn nicht mehr gibt. Warum wohl?

von Ralf S. (ralf_s572)


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Matthias L. schrieb:
> Ralf S. schrieb:
>> Früher ist man halt zum Elektronik-Trödler (freier Händler) gegangen und
>> hat sich dort 1 Pfund von jedem Widerstandswert, den es gab, für 1
>> Pfennig pro Stück gekauft. Dann war man versorgt bis zur Rente. Heute
>> muss man einen Kredit aufnehmen, wenn man mal gründlicher einkaufen muss
>> bei Conrad.
>
> Und warum kaufst du nicht weiterhin beim "Elektronik-Trödler (freier
> Händler)"? Weil es ihn nicht mehr gibt. Warum wohl?

Wahrscheinlich, weil die Totalverblödung weiter voranschreitet und 
keiner mehr anspruchsvolle Hobbies hat?

von Karl K. (karl2go)


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Ralf S. schrieb:
> Wahrscheinlich, weil die Totalverblödung weiter voranschreitet

Das musst du nicht explizit erwähnen, das haben wir schon aus deinen 
Posts abgeleitet.

von Edgar S. (Firma: keine) (heinbloed1)


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soul e. schrieb:
> Conrad unterhält Filialen in den Fußgängerzonen größerer Städte. Das
> kostet. Die Adler-Apotheke am Markt ist auch teurer als Doc Morris im
> Internet.
>
> Wenn Du den Vorteil der fußläufigen Erreichbarkeit und sofortigen
> Mitnahme der Ware nicht benötigst, dann gibt es wenig Gründe da zu
> kaufen.

soul e. schrieb:
> sofortigen
> Mitnahme der Ware

Sehr witzig !

Der Laden hat doch sowieso an Bauelementen fast nix mehr da.

von Edgar S. (Firma: keine) (heinbloed1)


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Sven L. schrieb:
> Naja und seit es keine Kataloge mehr gibt,

Doch das gibt es noch in Nürnberg. Den benutzt die Bauteiltheke,
der ist allerding gefühlte 10 Jahre alt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Für die Bauteiltheke sollte inzwischen 'ne DIN A5 Seite reichen. In 
Normalschrift bedruckt, einseitig. Mehr haben die sowieso nicht mehr da.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Nun ist ja bald wirklich alles auch von jedem gesagt.

Dass ein Ladengeschäft in Anbetracht der schier unendlichen 
Bauteilvielfalt keinen Sinn mehr macht ist eigentlich jedem klar, nur 
Conrad nicht. Sollen sie halt die Bauteiltheke zumachen, kostet nur Geld 
und verursacht unzufriedene Kunden. Den Scheinnutzen: Bestellen und in 
der Filiale abholen kann man sich auch komplett schenken, bringt 
niemandem was.

Von dem ganzen anderen Kram den sie so anbieten habe ich persönlich noch 
nie was gekauft. Hat mich auch nie interessiert - wenn ich früher mal 
dort war ging es um Bauteile und Material/Chemie für Platinen - mit eben 
dem ständig zunehmenden Frusterlebnis: Hamma nich da.

Offensichtlich gibts genug Kunden die sich für Ramsch aus Containern 
interessieren und auch sonstige Elektronik/Modellbau dort kaufen, warum 
auch nicht.

Wenn sie auch als Bauteilversender weiter existieren wollen, müssten die 
Preise deutlich runter, das haben sie noch nicht kapiert und werden sie 
wahrscheinlich auch nicht mehr. Die Qualität und die Auswahl im 
Business-Bereich ist durchaus in Ordnung, aber da kann ich auch bei RS, 
Mouser, Digikey bestellen. Geht genauso schnell und kostet einen 
Bruchteil.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Hier ist die Bauteiltheke ein Glaskasten, in dem man nichtmal drei 
Hühner halten dürfte ohne gegen EU-Vorschriften wegen der Auslaufgröße 
zu verstoßen.

Außerdem gibts Lötleisten nur in einmal durchgebrochen, weil sie sonst 
am ganz linken und ganz rechten Tresen gleichzeitig überstehen :)

Ich nehme an, mit einem Toaster macht Conrad mehr Gewinn als mit 100 
Widerständen.

Die Kaffeemaschine war neulich eine Woche lang kaputt, seither war ich 
nicht mehr da, ob sie schon repariert wurde.

von Norbert S. (norberts)


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H.Joachim S. schrieb:
> Bestellen und in
> der Filiale abholen kann man sich auch komplett schenken, bringt
> niemandem was.

Das sehe ich nicht so. Privat kommt man kaum anders so schnell und 
vergleichsweise günstig an so eine Auswahl an Bauteilen ran.

Nachtrag dazu: H.J.S., Du bestellst auch gewerblich, da ist auch immer 
mal was bei den von Dir erwähnten "Großen" fällig und man kommt über 
Mindestbestellwert bzw. kostenlose Lieferung. Das sieht privat natürlich 
ganz anders aus. In der Firma kann ich das nur noch in seltensten 
Ausnahmefällen machen, weil wir das nicht mehr verrechnen können. Die 
meisten Bastler haben da gar keine Chance.

Noch besser ist es, wenn es das in der Filiale tatsächlich gibt, dann 
lasse ich mir das an der Info bereitlegen. Dann stehe ich nicht 
stundenlang in der Schlange hinter verkohlten Herdschaltern aus den 
80ern und halb abgerauchten Küchenradios. Das hat ja manchmal was von 
Repaircafe.
Letzteres kann ich nur empfehlen (als aktiver). Vor allem wenn man einen 
alten Audio-Freak neben sich hat und dort mehr begeistert zuschaut als 
selbst Kleinkram zu reparieren.

"Hamwa nich": Also ich habe zuhause Internet und kann von vorher 
nachsehen, was die Filiale hat und was nicht.

Ich kann das ganze Gemecker nicht ganz verstehen. Conrad will Geld 
verdienen und ist kein Bastlerservice aus humanitären Gründen. Wenn 
nicht genug Leute Geld am Bauteiletresen lassen bzw. nicht bereit sind 
die Preise zu bezahlen, dann wird der eben totgespart. Da hat einzig und 
allein der Kunde Schuld, also wir alle.

Gruß,
Norbert

: Bearbeitet durch User
von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Norbert S. schrieb:
> Das sehe ich nicht so. Privat kommt man kaum anders so schnell und
> vergleichsweise günstig an so eine Auswahl an Bauteilen ran.

Naja - den DrohnenSofortlieferservice haben die auch nicht. D.h. es 
dauert min. einen Tag bis es in der Filiale ist, eher zwei. Nach Hause 
dauert es auch nicht länger.
Um die 5€ Versandkosten bei Kleinbestellungen zu sparen, fahre ich dann 
20min nach Düsseldorf, parke für 2€ und fahre 20min zurück? Ich wohne 
noch rel. nahe dran, und die Fahrzeit ist real i.a. dennoch deutlich 
höher.
Wenn man nebenan wohnt oder auf dem Arbeitsweg mehr oder weniger dran 
vorbei kommt, kann es Sinn machen. Das dürfte aber nur für die wenigsten 
zutreffen.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Natürlich passt das nicht für jeden und immer.
Ich kann nur für mich sprechen und ich nutze das zumindest gelegentlich. 
Dabei schaue ich dann mal, was ich an Vorräten auffüllen könnte und was 
normalerweise da ist. Ich habe dann durchaus im Hinterkopf, vor Ort 
Umsatz zu machen, anstatt an den letzten Cent zu denken. In Grenzen 
natürlich.

Es kann doch jeder so einkaufen wie er will. Wenn man aber nur 1x im 
Jahr beim Tante-Emma-Laden den vergessenen Liter Milch holt, darf man 
sich nicht wundern, wenn Tante Emma den Laden mangels Kundschaft 
irgendwann zu macht.

Conrad bietet das an, was sie wirtschaftlich für sinnvoll halten.
Eigentlich ganz einfach.

Gruß,
Norbert

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> Conrad bietet das an, was sie wirtschaftlich für sinnvoll halten.
Yep, demnächst ihre Laden- und Büroausstattung.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Die Kaffeemaschine ist (nach 2 Monaten oder so) immer noch "kaputt".

Conrad muß wirklich Probleme haben.

von Matthias S. (da_user)


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Wollvieh W. schrieb:
> Die Kaffeemaschine ist (nach 2 Monaten oder so) immer noch "kaputt".
>
> Conrad muß wirklich Probleme haben.

Wahrscheinlich haben sie das passende Ersatzteil nicht in der 
Bauteiltheke.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Oder sie sagen den Kunden nicht absolut alles, was los ist:

Youtube-Video "Der Kaffee ist alle"

von Thomas B. (thombde)


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Ich kann die Webseite von Conrad gar nicht mehr aufrufen.
Einfach nur ein weißes Bild, ohne Fehlermeldung
Browser ist Firefox.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Hier sieht sie aus wie immer.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Thomas B. schrieb:
> Ich kann die Webseite von Conrad gar nicht mehr aufrufen.
> Einfach nur ein weißes Bild, ohne Fehlermeldung
> Browser ist Firefox.

Schalt mal deinen Addblocker aus.

Wer Infos über die Ladengeschäfte haben möchte 
https://www.conrad.de/de/ueber-conrad/aktuelle-kundeninformation.html

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kann ich nicht bestätigen, noch gibts den Laden und die Webseite.

Edit: Trotz Firefox und Adblock.

: Bearbeitet durch User
von Michael .. (thing)


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Logistisch sollte Conrad sich mal dem Markt anpassen.
Ein Sortiment wie bei Mouser wäre sicher nicht verkehrt.
Kostenloser Versand könnte hier die Lösung sein.
Wenn ich mal ein Teil dringend brauche und in der Filiale
nicht vorrätig ist, was man ja auch online prüfen kann,
bestelle ich im Markt zur kostenlosen Lieferung nach Hause.
Andererseits bietet Conrad auch Services an, die einem das
Bestellen angenehmer machen. Dann verlieren bei einmalig
15 Euro/Jahr hohe Versandkosten ihren Schrecken.
Man sollte dann aber wissen, dass man da öfters im Jahr
was braucht und das ist der Pferdefuß dabei.

https://www.conrad.de/de/service.html

von Markus M. (adrock)


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Im Prinzip ist die Kundenkarte PLUS eine feine Sache.

Nur leider ist die Webseite / Suchmaschine so unterirdisch, dass es 
einfach keinen Spaß mehr macht bei Conrad einzukaufen. Das Sortiment 
geht ja so, ist aber aufgrund der sehr breiten Aufstellung von Conrad 
natürlich in Bezug aUF Bauelemente ausbaufähig.

Hätte Mouser eine solche Kundenkarte, würde ich sie mir holen.

von Michael B. (laberkopp)


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Michael .. schrieb:
> Ein Sortiment wie bei Mouser wäre sicher nicht verkehrt.

Warum sollten sie ? Wer das will, kauft bei Mouser.

Man müsste mindestens billiger sein als Mouser, das
wird Conrad als Apotheke aber nie sein.

Da hat sich schon TME positioniert.

Aber auch Mouser hat ein schmales Sortiment, vor allem
Bauteile aus dem USA und Europa, wenig aus Asien.

Wer wirklich moderne Bauteile braucht, kauft bei LCSC.

von Andre M. (andre1597)


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Ich habe heute mit Conrad telefoniert, ob und wann denn die Filiale in 
Mannheim wieder eröffnet. Wissen sie nicht, keine Angaben!! Gibt es denn 
"C" Läden die schon wieder geöffnet haben? Weiß da jemand etwas? Klar 
könnte ich bestellen, aber für ein paar Batterien oder andere Kleinteile 
sind die Versandkosten eben höher, als das Produkt kostet. Und ja, die 
Webseite ist teils ne Zumutung, manchmal nach einer Suche wird einfach 
nichts angezeigt, einfach alles weiß, geht man auf die Conrad.com - 
Seite kommt der Artikel plötzlich. Vielleicht soll ja (unter .de) nichts 
suchen oder gar bestellen? Hmm..

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Andre M. schrieb:
> Ich habe heute mit Conrad telefoniert, ob und wann denn die Filiale in
> Mannheim wieder eröffnet. Wissen sie nicht, keine Angaben!!

Dann hat die Filiale offenbar eine Verkaufsfläche von über 800 m². 
Derzeit gibt es eben einfach noch keine Planungen, solche Ladengeschäfte 
wieder zu öffnen. Nur die Automobil-Lobby hat es wieder einmal (durch 
Schmiergeldzahlungen o.ä.) geschafft, deren Ladengeschäfte unabhängig 
von der Größe wieder zu öffnen. Andererseits laufen dort natürlich 
deutlich weniger Menschen herum als in die meisten anderen großen 
Geschäften.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Dann hat die Filiale offenbar eine Verkaufsfläche von über 800 m².

Das werden wohl die meisten ihrer Filialen haben.

Allerdings sollten sie zumindest rechtlich in der Lage sein, eine 
Abholung von vorab bestellten Dingen anzubieten. Weiß nicht, ob sie das 
irgendwo tun.

von Ralf S. (ralf_s572)


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Willst dir einen Virus einfangen in der versifften Luft?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Coronrad... **fg**

von Reinhard S. (rezz)


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Andreas S. schrieb:
> Nur die Automobil-Lobby hat es wieder einmal (durch
> Schmiergeldzahlungen o.ä.) geschafft, deren Ladengeschäfte unabhängig
> von der Größe wieder zu öffnen.

Zumindest mein Autohaus hier hat die ganze Zeit geöffnet bzw. kommt man 
mit Termin immer rein. Leider haben sie die Werkstattzeiten etwas 
eingekürzt und machen jetzt schon um 18:00 zu.

von Norbert S. (norberts)


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von Cyblord -. (cyblord)


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Warum möchte man so einen Laden betreten? Du bekommst alles Online was 
es da gibt und noch vieles mehr. Wenn dir der Webshop nicht zu sagt, 
dann kauf woanders. Es gibt genug Läden weltweit die Elektronik 
verticken.
Wenn irgendwas schlecht ist für den Blutdruck ist, dann die Hilfsschüler 
die man in den Conrad Läden "Verkaufspersonal" nennt.
Abgesehen davon dass Ladengeschäfte sowieso tot sind. Vor allem im 
Bereich Elektronik.

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Geht es auch ohne Beleidigungen und Pauschalisierungen?

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Cyblord -. schrieb:
> Wenn irgendwas schlecht ist für den Blutdruck ist, dann die Hilfsschüler
> die man in den Conrad Läden "Verkaufspersonal" nennt.

Das ist zwar sehr hart ausgedrückt und die Hilfsschüler-Assoziation mehr 
als unangebracht, aber letztendlich drückt es aus, was ich früher 
mehrfach erlebt habe: Ahnungsloser Kunde vor mir lässt sich an der 
Bauteiltheke "beraten" und ich musste das mit anhören. Das war 
Fremdschämen in Reinkultur. Und nein, es war nicht immer derselbe 
Verkäufer. Ich habe da nie einen kompetenten erlebt.

von Norbert S. (norberts)


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H.Joachim S. schrieb:
> Ich habe da nie einen kompetenten erlebt.

Moin,

Dann muss ich mal eine Lanze für den Bauteiletresen HH-Wandsbek brechen: 
Mindestens einer ist da ein Elektronikbastler ganz alter Schule mit sehr 
viel Ahnung.
Eine weitere Mitarbeiterin (!) ist mir da auch immer wieder positiv 
aufgefallen.
Beide kenne ich noch aus der gemütlichen Filiale in Barmbek-Süd, die 
sind also schon ewig dabei.
Grundsätzlich kann ich der Tendenz aber nicht widersprechen. Die Krönung 
war ein Beratungsgespräch über eine Solaranlage auf einem 
Pizzalieferdienst - um damit die Pizzaöfen zu betreiben!
Das zieht sich aufgrund spärlicher Bezahlung aber durch alle sog. 
Fachmärkte.

Gruß,
Norbert

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Norbert S. schrieb:
> Das zieht sich aufgrund spärlicher Bezahlung aber durch alle sog.
> Fachmärkte.

Ja, da ist was dran. Ist eigentlich kein spezifisches Conrad-Problem.

von Matthias S. (da_user)


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Jörg W. schrieb:
> Allerdings sollten sie zumindest rechtlich in der Lage sein, eine
> Abholung von vorab bestellten Dingen anzubieten. Weiß nicht, ob sie das
> irgendwo tun.

M.W. geht das z.B. in Regensburg über diese Schließfächer.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Norbert S. schrieb:
> Dann muss ich mal eine Lanze für den Bauteiletresen HH-Wandsbek brechen

Hier in DD sind die Leute an der Theke auch kompetent. Dafür hält sich 
(bis zu Corona zumindest) der Laden auch in bester Lage in der 
Stadtmitte.

Daher auch meine Allergie gegen diese unsäglichen Pauschalisierungen.

von Percy N. (vox_bovi)


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H.Joachim S. schrieb:

> Verkäufer. Ich habe da nie einen kompetenten erlebt.

Ich schon. Mehrfach. Immer derselbe, und zuletzt 1990.

von Percy N. (vox_bovi)


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Norbert S. schrieb:

> Beide kenne ich noch aus der gemütlichen Filiale in Barmbek-Süd, die
> sind also schon ewig dabei.

Genau da hat Anfang der 90er ein völlig ahnungsloser, aber umso 
selbstgefälligerer Zwerg Einzug gehalten, dessen einzige Fähigkeit darin 
zu bestehen schien, einen deutlich überdimensionierten Schlipsknoten 
durch die IT-Abteilung zu schleppen.

: Bearbeitet durch User
von Ralf S. (ralf_s572)


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Fakt ist doch, dass die alten Hasen, die noch wirklich Ahnung hatten 
(zuhause eine Werkstatt oder Labor hatten), mittlerweile in Rente sind 
oder schon tot.

von Percy N. (vox_bovi)


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Ralf S. schrieb:
> Fakt ist doch, dass die alten Hasen, die noch wirklich Ahnung hatten
> (zuhause eine Werkstatt oder Labor hatten), mittlerweile in Rente sind
> oder schon tot.

Der natürliche Nachschub vom leeren Arbeitsmarkt der Fernsehklempner und 
Rundfunkschlosser ist mittlerweile auch verschwunden.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Norbert S. schrieb:
> aufgrund spärlicher Bezahlung

die arbeiten da alle als Verkäufer.
Nicht als E-Berufler

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> aufgrund spärlicher Bezahlung
>
> die arbeiten da alle als Verkäufer.
> Nicht als E-Berufler

Trotzeem oder vielmehr gerade dann sollte man wesentliche Teile des 
Sortiments kennen.

Nein, die sollen nicht aus dem Gedächtnis die Lennlinien von BC 547 ind 
2N2222 aufzeichnen und Interschiede erläutern können. Aber als mir 
Anfang/Mitte der 90er erzählt wurde, es gebe keine 80-poligen IDE-Kabel, 
hatte ich die Schnauze voll.

von Richard B. (r71)


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H.Joachim S. schrieb:
> Das ist zwar sehr hart ausgedrückt und die Hilfsschüler-Assoziation mehr
> als unangebracht, aber letztendlich drückt es aus, was ich früher
> mehrfach erlebt habe: Ahnungsloser Kunde vor mir...

Das habe ich vor ein paar Jahren in Wien ganz anderes erlebt.
In Graz dagegen, wie weiter oben-Ahnungslos.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Scheint dann ja wirklich auf die einzelne Filiale anzukommen. 
Wahrscheinlich lags auch am jeweiligen Filialleiter - hatte der Ahnung 
hat er auch nur passendes Personal angestellt. Und eben auch andersrum.
Ich kenne nur die beiden in Köln (schon lange zu) und Düsseldorf (jetzt 
auch dicht).

von Ralf S. (ralf_s572)


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Ich glaub eher, bei den Hungerlöhnen wird kaum ein gutgelernter 
E-Techniker in den miefigen Filialen als Verkäufer rumstehen. Vor 40 
Jahren waren die Leute noch fest angestellt und hatten ein solides 
Facharbeitergehalt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Aber als mir
> Anfang/Mitte der 90er erzählt wurde, es gebe keine 80-poligen IDE-Kabel,
> hatte ich die Schnauze voll.

effektiv bleibt es 40 polig,
im Stecker sind jedenfalls keine 80 Pins drin.
So unrecht hatten die da nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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● J-A V. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Aber als mir
>> Anfang/Mitte der 90er erzählt wurde, es gebe keine 80-poligen IDE-Kabel,
>> hatte ich die Schnauze voll.
>
> effektiv bleibt es 40 polig,
> im Stecker sind jedenfalls keine 80 Pins drin.
> So unrecht hatten die da nicht.

Rate mal, wer das alles schon wusste ...
Nein, der Typ bestand auf Vorhalt darauf, es gebe lediglich 40-polige 
Kabel mit 1/20 "-Kabel.

von Dominik H. (derunsichtbare)


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Percy N. schrieb:
> Aber als mir
> Anfang/Mitte der 90er erzählt wurde, es gebe keine 80-poligen IDE-Kabel

Tja, der hatte halt keine funktionierende Glaskugel und konnte daher 
"Anfang/Mitte der 90er" noch nicht wissen, dass die im Jahre 1998 
erscheinende Ultra-ATA/66-Spezifikation andere IDE-Kabel vorrausetzen 
würde.

von Percy N. (vox_bovi)


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Dominik H. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Aber als mir
>> Anfang/Mitte der 90er erzählt wurde, es gebe keine 80-poligen IDE-Kabel
>
> Tja, der hatte halt keine funktionierende Glaskugel und konnte daher
> "Anfang/Mitte der 90er" noch nicht wissen, dass die im Jahre 1998
> erscheinende Ultra-ATA/66-Spezifikation andere IDE-Kabel vorrausetzen
> würde.

Habe ich mich so in der Zeit vertan? Na, dann ...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Jörg W. schrieb:
> Dafür hält sich
> (bis zu Corona zumindest) der Laden auch in bester Lage in der
> Stadtmitte.

Ich weiß nicht, früher haben wir alle den Conradkatalog unter dem 
Kopfkissen liegen gehabt und uns an über 1000 Seiten allermöglicher 
Dinge erfreut.

Als man dann irgendwann die Möglichkeiten hatte, in den Laden zu gehen, 
da war das ernüchternd. Bei Conrad gibt es irgend wie alles, nur keine 
Bauteile und nichts mit Elektronik. Dafür ist irgendwie alles gefühlt zu 
teuer.

Und irgendwann find die Neverrei mit ihrem Hipster und Teckie Zeug an.

Ich war immer Fan vom Mükra in Chemnitz, den hat es wahrscheinlich 
Nerven gekostet, das man al Junge mit dem Kumpel stunden lang durch den 
Laden geschlendert ist und nix gekauft hat, aber dank dem Verkäufer ist 
man eventuell auch ein Stück weit, was ma heute ist. Und da gab es sogar 
Bauelemente.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das kenne ich so von Segor. Die haben mir das damals, als ich angefangen 
habe meine ersten dicken Endstufen zu bauen, mit den dämlichen 
Japan-Transistoren erklärt, daß man da ein 2S vor setzen muß um den Typ 
zu finden. A1943 und C5200 haben mir damals noch überhaupt nichts gesagt 
und nirgendwo gab's die Dinger, bist die mir das gesteckt und welche 
verkauft haben. :)

Bei Conrad gab's sowas natürlich nicht, aber die hatten damals noch ein 
gutes Sortiment an Bausätzen.

In Baumschulenweg gabs auch noch einen Laden, der Bausätze (glaube Kemo) 
verkauft hat, aber von dem weiß ich den Namen nicht mehr. Dort hat man 
jedenfalls gemerkt wie preiswert Bausätze im Vergleich zu denen von 
Conrad sein können.

von Matthias L. (limbachnet)


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Naja, Conrad in Berlin ist ein Thema für sich. Ich kenne noch den alten 
Laden in der Kurfürstenstraße, gleich neben dem Straßenstrich. Die 
hatten ganz viel Zeug und Aktionsware im Laden, aber wenn ich wegen 
irgendetwas ganz bestimmtem hingegangen bin, dann war's wieder mal nicht 
da. Am Tresen immer eine Schlange, deshalb gab's auch keine Beratung für 
Anfänger wie mich. In der Nähe gab es als Alternativen Plastronik, 
Völkner (damals noch eigenständig) und IIRC später auch Atzert, aber die 
waren auch alle nicht besser.

Dann Umzug in die Hasenheide, es wurde besser. Größere Bauteiletheke, 
weniger Resterampe, mehr Modellbau.

Dann Expansion. Große Läden an der Urania und in Steglitz, viel 
Bling-Bling, mehr Computer und Kommunikationstechnik, weniger Elektronik 
zum Basteln, immer noch viel Modellbau, aber, naja, mehr Fertigbausätze 
in wechselnder Qualität und die Beratung wurde deutlich stärker von der 
individuellen Interessenslage des jeweiligen Verkäufers abhängig.

Und jetzt ist Steglitz geschlossen und die verbliebenen Bauteiletresen 
sind ein verschämtes Eckchen im Laden, wo ein gelangweilter Mensch Dinge 
verkauft, von denen er oft selbst nicht weiß, wozu sie nütze sind.

Und die früheren Alternativen sind schon jahrelang verschwunden - bis 
auf Segor, möge er uns noch lange erhalten bleiben. Der Laden ist über 
die Jahre ziemlich konstant geblieben. Nach dem Ruhestand (?) des 
Bauteile-Spezialisten hinter dem Tresen im Hinterzimmer ist das zwar 
auch nicht mehr ganz dasselbe, aber trotzdem - passt schon noch.

Edit: Ich merke gerade, dass ich das so ähnlich schon mal geschrieben 
habe. Sorry. Na, ich werd' auch nicht jünger... ;-)

: Bearbeitet durch User
von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Wir sind etwas vom Thema abgekommen.

Die Filiale in HH ist offen aber man kann nicht zur Abholung in der 
Filiale bestellen, weil die Filiale angeblich geschlossen sei.
Wie sinnlos ist das denn bitte?
Der Threadtitel passt hier wieder.

Gruß,
Norbert

von Sven L. (sven_rvbg)


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Norbert S. schrieb:
> Moin,
>
> Wir sind etwas vom Thema abgekommen.
>
> Die Filiale in HH ist offen aber man kann nicht zur Abholung in der
> Filiale bestellen, weil die Filiale angeblich geschlossen sei.
> Wie sinnlos ist das denn bitte?
 kundenservice@conrad.de

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Norbert S. schrieb:
> Dann muss ich mal eine Lanze für den Bauteiletresen HH-Wandsbek brechen:
> Mindestens einer ist da ein Elektronikbastler ganz alter Schule mit sehr
> viel Ahnung.

Jepp, kann ich bestätigen. Ziemlich fröhlicher Typ. Fragt immer, was es 
denn werden soll, freut sich dann wie ein kleines Kind drüber ("Ahhh, 
schön!") und hat dann noch immer ein paar Tipps parat.

von Cyblord -. (cyblord)


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Md M. schrieb:
> Jepp, kann ich bestätigen. Ziemlich fröhlicher Typ. Fragt immer, was es
> denn werden soll, freut sich dann wie ein kleines Kind drüber ("Ahhh,
> schön!") und hat dann noch immer ein paar Tipps parat.

Wer auf sowas steht....

von Md M. (Firma: Potilatormanufaktur) (mdma)


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Cyblord -. schrieb:
> Md M. schrieb:
>> Jepp, kann ich bestätigen. Ziemlich fröhlicher Typ. Fragt immer, was es
>> denn werden soll, freut sich dann wie ein kleines Kind drüber ("Ahhh,
>> schön!") und hat dann noch immer ein paar Tipps parat.
>
> Wer auf sowas steht....

Ja. Ist mir lieber als so Nörgler wie du.

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