Forum: Markt Hört Conrad mit dem Verkaufen von Bauteilen auf?


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von Benedikt (Gast)


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Hallo zusammen,

geht es nur mir so, oder hört Conrad mit dem Verkauf von (SMD)-Bauteilen 
auf.
Alle Chips, die mir über den Weg laufen sind nur noch "solange der 
Vorrat reicht" verfügbar und sind dann permanent ausverkauft.

Weiß jemand zufällig mehr oder teilt dieses Gefühl?


Grüße,
Benedikt

: Verschoben durch Moderator
von Klaus (Gast)


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Ja

von Frank Thiel (Gast)


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Benedikt schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> geht es nur mir so, oder hört Conrad mit dem Verkauf von (SMD)-Bauteilen
> auf.
>

Oohh, das wäre schlecht für mich.

von Frank Thiel (Gast)


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Stellen nur die Filialen den Verkauf von SMD-Bauteilen ein, oder auch 
der Web-Shop?

von Benedikt M. (bmuessig)


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Ich habe bei mir keine Filliale in der Nähe.
Die Beobachtung habe ich online gemacht.

von Bernd K. (prof7bit)


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Das ist das Ende von Conrad.

Ohne Daseinsberechtigung können sie sich dann genausogut vom Expert oder 
vom Mediamarkt oder so schlucken lassen, dann bleibt nur noch 0815 
Consumerkrempel übrig.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (abm)


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Benedikt schrieb:
> geht es nur mir so, oder hört Conrad mit dem Verkauf von (SMD)-Bauteilen
> auf.
> Alle Chips, die mir über den Weg laufen sind nur noch "solange der
> Vorrat reicht" verfügbar und sind dann permanent ausverkauft.

Hm, bei Voelkner (ist ja irgendwie ein Ableger) gab's gestern schon bei 
manchen Produkten (Werkzeug) ein "momentan nicht bestellbar". Steht 
mittlerweile auch bei vielen ICs (verschiedener Hersteller), aber 
andererseits scheinen SMD-Widerstände nicht betroffen zu sein.

Daher würde ich eher ein technisches Problem / Umstellung der 
Warenverwaltung vermuten. Da bleibt wohl nur, in ein paar Tagen noch mal 
zu schauen.

von Benedikt M. (bmuessig)


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Ich kann Gerüchteküche selbst auch nicht leiden, aber fast ausnahmslos 
alles, das ich in letzter Zeit dort gesucht habe war entweder 
ausverkauft, oder "solange der Vorrat reicht" mit einer Stückmenge unter 
50. Bei den Teilen handelte es sich übrigens um aktuelle Teile (z.T. um 
2018 rausgekommen) und nicht um Teile, die in Richtung EOL zusteuerten.

Als Gewerbetreibender kann ich zumindest noch bei Farnell bestellen, 
aber es wäre doch schade, wenn Conrad tatsächlich plant, das Sortiment 
langsam abzuverkaufen und parallel keine neuen Teile mehr einzustellen.

Andreas B. schrieb:
> Hm, bei Voelkner (ist ja irgendwie ein Ableger) gab's gestern schon bei
> manchen Produkten (Werkzeug) ein "momentan nicht bestellbar". Steht
> mittlerweile auch bei vielen ICs (verschiedener Hersteller), aber
> andererseits scheinen SMD-Widerstände nicht betroffen zu sein.
>
> Daher würde ich eher ein technisches Problem / Umstellung der
> Warenverwaltung vermuten. Da bleibt wohl nur, in ein paar Tagen noch mal
> zu schauen.
Das wäre natürlich plausibel. Doch für mich scheint sich das ganze schon 
seit einigen Wochen abzuspielen.

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (didi2)


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Ehrlich gesagt brauche ich diesen Saftladen nicht. Dort habe ich zuletzt 
vor 25 Jahren etwas bestellt. Schon damals waren ständig irgendwelche 
Produkte nicht mehr lieferbar oder wurden nach z.T. 6 Wochen und länger 
nachgeliefert. Bei den Apothekenpreisen mir unverständlich. Dann war ich 
vor 2 oder 3 Jahren noch ein paar mal im Ladengeschäft vor Ort. Hatten 
aber nie da, was ich wollte. Doch kürzlich hätte ich fast einen Schalter 
bestellt. Habe aber nicht eingesehen, dass er in jedem EU-Land 
unterschiedlich viel kostet und in D am teuersten ist. Ohne diesen 
Thread wäre es mir nicht aufgefallen, wenn der Laden irgendwann weg ist.

: Bearbeitet durch User
von Thomas L. (ics1702)


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ihr bestellt wirklich bei Conrad Bauteile? Da gibt es doch zig 
günstigere Alternativen, von daher wäre es kein gar kein Verlust. Selbst 
bei Amazon bekommt man teilweise Bauteile bei Versand schneller und 
günstiger. Ich habe erst letzte Woche einen Betriebskondensator bei 
Amazon mit Lieferung am nächsten Tag günstiger als in der Filiale bei 
Conrad bekommen.
Für jemanden ohne Filiale in der Nähe, oder jemand der nicht das 
Bedürfnis hat, das Bauteil noch am gleichen Tag zu bekommen, ist Conrad 
doch völlig bedeutungslos.
Damals bin ich als Kind noch extra mit dem Zug von Bochum nach Essen zu 
fahren, nur um dort in der Elektronikabteilung stundenlang zu schauen. 
Heute halte ich nicht mal mehr an, wenn ich zufällig daran vorbei fahre, 
weil die Abteilung für Elektronik nur noch rudimentär vorhanden ist. Der 
Rest des Ladens erinnert eher an Mediamarkt.
Gruß Thomas

: Bearbeitet durch User
von Daniel C. (dan1el)


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Thomas L. schrieb:
> ihr bestellt wirklich bei Conrad Bauteile? Da gibt es doch zig
> günstigere Alternativen,

Die haben recht günstige Portopreise bei Kleinkram:
http://www.kessler-electronic.de/

Und die haben eine ganz gute Auswahl, Porto pauschal 5€:
https://darisusgmbh.de/darisus/index.php

Gibt es noch andere kleinere und unkomplizierte 
"Allewelt-Bauteile"-Shops in D für Privatleute?

von Thomas L. (ics1702)


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Daniel C. schrieb:
> Gibt es noch andere kleinere und unkomplizierte
> "Allewelt-Bauteile"-Shops in D für Privatleute?

https://www.mikrocontroller.net/articles/Elektronikversender

von Klaus R. (klaus2)


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Endlich macht der wegelagernde Zipfelmützenverein dicht...Drecksladen!

Klaus.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bernd K. schrieb:
> vom Mediamarkt oder so schlucken lassen

Saturn/Mediamarkt steht doch selbst auch kurz vor der Pleite:

www.wallstreet-online.de/_amp/nachricht/11803350-ceconomy-verliert-media 
-markt-saturn-rabattschlacht

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Das wäre kein großer Verlust. Mouser, Digikey, Tme, Bürklin, RS, ... die 
haben wenigstens eine vernünftige Auswahl und ab einer gewissen Summe 
versandkostenfrei. Bei Conrad habe ich so gut wie nie bestellt. Wozu 
auch?

von Manuel X. (vophatec)


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In grauer Vorzeit war Conrad mal gut, weil es die ganzen Teile aus dem 
Katalog auch in den Filialen gab.

Das war toll als die Filiale in Mannheim aufgemacht hat.

Mittlerweile ist das aber doch eh nur noch ein Elektromarkt wie jeder 
andere auch, mit teils deutlich höheren Preisen.

Bestes Beispiel aktuell LAPP DIX Mehrfachdichteinsätze für Skintop 
Verschraubungen. Conrad 3,03 EUR / Stück, Reichelt 0,77 EUR / Stück ...

Sei's drum. Die "großen" Distris haben mittlerweile gemerkt das man 
nicht nur mit B2B Geld verdienen kann und sich bei elektronischen 
Einzelteilen das Reklamationsriskio des Kunden in Grenzen hält. Leider 
haben das aber noch nicht alle gemerkt :)

von Bauform B. (bauformb)


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Curby23523 N. schrieb:
> Das wäre kein großer Verlust. Mouser, Digikey, Tme, Bürklin, RS, ... die
> haben wenigstens eine vernünftige Auswahl

Schön wär's. Bürklin macht seit ein paar Monaten Ausverkauf. Zum 
Ausgleich sind 100000 Artikel gelistet mit Mindestmengen ab 500 Stück 
aufwärts und 0 Lagerbestand. Das ist wirklich traurig. Bürklin hatte 
mal ein perfektes Sortiment mit attraktiven Preisen und einen perfekten 
Papier-Katalog dazu.

von Uwe B. (Firma: TU Darmstadt) (uwebonnes)


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TI und Linear haben vielen Distributoren die Vertraege gekuendigt.

von Benedikt M. (bmuessig)


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Uwe B. schrieb:
> TI und Linear haben vielen Distributoren die Vertraege gekuendigt.

Das erklärt aber noch nicht, wieso auch NXP/Nexperia-Teile betroffen 
sind.

von Karl K. (karl2go)


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Uwe B. schrieb:
> TI und Linear haben vielen Distributoren die Vertraege gekuendigt.

Verkaufen die jetzt lieber über ihren eigenen Webshop oder was?

von Karl K. (karl2go)


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Daniel C. schrieb:
> Gibt es noch andere kleinere und unkomplizierte
> "Allewelt-Bauteile"-Shops in D für Privatleute?

https://www.tme.eu/de/
https://csd-electronics.de/
https://www.watterott.com/

Das ist halt bißchen nervig, wenn man bei den kleinen Versendern immer 
nur einen Teil findet von dem was man braucht, und sich durch mehrere 
Anbieter hangeln muss. Und die Websuche ist oft mühsam.

von Wer bin ich?  . (forgoden)


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Andreas S. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> vom Mediamarkt oder so schlucken lassen
>
> Saturn/Mediamarkt steht doch selbst auch kurz vor der Pleite:
>
> www.wallstreet-online.de/_amp/nachricht/11803350-ceconomy-verliert-media 
-markt-saturn-rabattschlacht

Na hoffentlich verschwinden die auch. Wo ich die Preise nicht mal mit 
dem Handy fotografieren darf, diese Saftläden!

von Falk B. (falk)


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Uwe B. schrieb:
> TI und Linear haben vielen Distributoren die Vertraege gekuendigt.

Wirklich? Warum?

von Joerg F. (felge1966)


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Karl K. schrieb:
> https://csd-electronics.de/


Die kann ich derzeit auf keinen Fall empfehlen.
Dort habe ich seit 15.02.2019 eine Bestellung laufen.
Alle Rückfragen per Mail werden generell nicht beantwortet und 
Telefonisch habe ich seit Monaten keinen erreicht.

Gruß Jörg

von Mac G. (macgyver0815)


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Falk B. schrieb:
> Uwe B. schrieb:
>> TI und Linear haben vielen Distributoren die Vertraege gekuendigt.
>
> Wirklich? Warum?


Mouser hat auf der Startseite seit einiger Zeit ein Banner wo sie groß 
mit "46000 TI Produkte + 4000 Dev Tools" auf Lager werben.

Eventuell hat man das also auf die großen Distris konsolidiert und 
kleinere rausgeworfen.

von Sönke P. (snke_p)


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C*nrad ist m.E. bald Geschichte, die demontieren sich m.E. schon seit 
längerem selbst:

Retail läuft bei denen nicht mehr, weil sie im Konzept auf die früheren 
Erfolge von MM/Sat* geschielt hatten, anstatt an 
Alleinstellungsmerkmalen zu feilen.
Und die Zerstörung ihres Onlinebusiness forcieren sie jetzt mit dem 
"Markeptplace", weil die Markenwahrnehmung durch parallele Auftritte 
(eB*y, E_L_V, ...) wohl noch nicht angekratzt genug war.

von Eppelein V. (eppelein)


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In meinem Nachbarkafff ist eine große Filiale.

Das Personal, so mein pers. empfinden, sind nicht die hellsten Kerzen 
auf der Torte.
Hinzu kommt noch die teils entgegengebrachte Unfreundlichkeit!

Vor 40? Jahren, als Conrad noch mit einer kleinen Filiale präsent war, 
war Fachkompetenz .... an der Tagesordnung.
Der Filialleiter war ein Herr Lindner.


MfG
Eppelein

von Wer bin ich?  . (forgoden)


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von Dietmar S. (didi2)


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Zum Glück habe ich dort keinen Account. Aber alles ist ja gar nicht so 
schlimm und Datensicherheit wird groß geschrieben:
https://www.conrad.de/de/ueber-conrad/aktuelle-kundeninformation.html

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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...ich war da neulich um einen "leider" Gutschein loszuwerden. Es gab 
NICHTS, was es wert gewesen wäre. Alibaba ist iwie günstiger. Dann sah 
ich ne hilflose Mutter, die ihrem Spross ne Lötstation kaufen wollte - 
der Conrad Mitarbeiter hatte null Plan, absoluter VOLLIDIOT...sie rief 
schon die Hotline an, auch nur GRAUPEN. Dann haben wir ihr was 
ordentliches zusammengesucht, auch etwas "Drumherum" (denn eine 
Lötstation alleine bringts ja nicht) und sie hat meinen Gutschein mit 
verwertet. Win win - wir haben dann noch über den Laden abgekotzt und 
ich ihr einige Tips zum Nachkauf von Material gg - adieu, ihr 
Wegelagerer! Es war mir eine Ehre!

Klaus.

von Achim B. (bobdylan)


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Dietmar S. schrieb:
> Datensicherheit wird groß geschrieben

Stimmt! Was Du richtigerweise ja auch getan hast.

Merke: Alle Wörter, die hinten ein -heit, -keit oder -ung haben, 
schreibt man vorne groß.

von Joachim B. (jar)


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Klaus R. schrieb:
> adieu, ihr
> Wegelagerer!

nun sei mal nicht so hart....

fast 7,-€ für einen 9V Block wird man denen ja gönnenn wollen.
https://www.conrad.de/de/p/duracell-ultra-6lr61-9-v-block-batterie-alkali-mangan-9-v-1-st-650269.html

huch die haben auch höherpreisiges bis 10,-€

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Joachim B. schrieb:
> huch die haben auch höherpreisiges bis 10,-€

Aber auch eine von Varta für 1,85 – die bei Reichelts immerhin 1,99 
kostet.

Verstehe wer will, ob die hochpreisigen Teile wirklich jemand kauft?

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Die hören doch schon seit 25 Jahren mit dem Verkauf von Bauteilen auf.

> Oohh, das wäre schlecht für mich.
Wieso? Dann kaufst Du die in Zukunft woanders
und sparst auch noch 'ne Menge Geld!

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Der Online-Shop von Conrad war vor wenigen Jahren der einzige auf die 
Schnelle auffindbare Laden, der abgeschirmte Sensorleitungen mit 
M8-Steckern auf Lager hatte. Das macht die ganze Sache aber auch nicht 
soooo viel besser. Hier im Kieler Raum (Raisdorf/Schwentinental) 
eröffnete Conrad immerhin ein recht großes Ladengeschäft zu der Zeit, 
als es mit den kleinen Elektronikhändlern schon bergab ging. Nach nur 
wenigen Jahren ist diese Filiale aber auch schon längst Geschichte.

: Bearbeitet durch User
von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Andreas S. schrieb:
> Nach nur
> wenigen Jahren ist diese Filiale aber auch schon längst Geschichte.

Die in Altona hat auch nur zehn Jahre gehalten.

von Thomas M. (langhaarrocker)


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In den 90er Jahren gab es in einer Stadt gewiss ein halbes Dutzend 
kleiner Elektronik Shops, wo man seine Transistoren und Elkos kaufen 
konnte. Die waren günstiger als Conrad oder jeder andere Versand - 
einfach weil keine Versandkosten drauf kamen.

Die Zeiten änderten sich.

Conrad machte eine Filiale auf und es dauerte keine 2 Jahre bis 
ausnahmslos alle jene kleinen Elektronikkräuterer kaputt waren.


Die Zeiten änderten sich.

Das Internet mit eBay und Aliexpress kam und kriege ich eine breitere 
Palette an Bauteilen zu 1/10 des Preises. Wie soll Conrad oder sonstwer 
da konkurrieren können? Ich kaufe da doch allenfalls mal etwas wenn mir 
samstagsnachmittags auffällt, dass mir irgendein Standarddingsbums fehlt 
um mein Projektchen fertig zu basteln. Wenn ich da mal zwei Widerstände 
und einen Taster kaufe, dann ist für Conrad vermutlich allein der 
Vorgang des Kassierens schon ein Verlustgeschäft.

Die Zeiten sollten sich besser nochmal ändern.

Denn eigentlich kann es nicht angehen, dass ich faktisch Ware für 1 EUR 
inkl Versand aus Fernost individuell nach Hause geliefert bekommen kann. 
Und da soll Warenwert, Verpackung, Postbote, Steuern, Zoll, Gewinnmarge 
... mit drin sein? Kann nicht sein, nicht ohne irgendwelche 
Tricksereien, für die irgendwer anderes bezahlt. Was auch immer da für 
Schlupflöcher ausgenutzt werden, sie sollten besser gestopft werden.
Aber bis dahin bleibe ich ein bigottes, egoistisches Arschloch und mein 
geiziggeiles Schwabenherz freut sich an jedem gesparten Cent im 
Beitrag "China SUPER Bauteile-Schnäppchen Thread [V4]"

von Sinus T. (micha_micha)


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Joachim B. schrieb:
> nun sei mal nicht so hart....
>
> fast 7,-€ für einen 9V Block wird man denen ja gönnenn wollen.
> 
https://www.conrad.de/de/p/duracell-ultra-6lr61-9-v-block-batterie-alkali-mangan-9-v-1-st-650269.html

bei RS-Compunents ist sie noch teurer (7.94 Euronen)und da meckert auch 
keiner rum:
https://de.rs-online.com/web/p/products/8417002

von A. F. (artur-f) Benutzerseite


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Ich will hier keine Werbung machen und habe mit der Firma nichts zu tun, 
aber privat kaufe ich schon länger lieber bei TME.
Falls für jemanden vom Interesse ist:

https://www.tme.eu

Sinus T. schrieb:
> 
https://www.conrad.de/de/p/duracell-ultra-6lr61-9-v-block-batterie-alkali-mangan-9-v-1-st-650269.html
>
> bei RS-Compunents ist sie noch teurer (7.94 Euronen)und da meckert auch
> keiner rum:
> https://de.rs-online.com/web/p/products/8417002

https://www.tme.eu/de/details/bat-6lr61_dr-plus/batterien/duracell/6lf22-9v-mn1604-plus/

3.45 :)

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von A. K. (Gast)


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Daniel C. schrieb:
>für Privatleute?

Am sinnvollsten wäre es, die Ignoranz abzulegen, dass man als 
Privatperson bei den "bösen" Händlern nirgends kaufen kann.
Wir sind nicht mehr in den 70er............

Mouser,Digikey,RS,Reichelt,Bürklin usw...

Ich konnte sogar bei Farnell bestellen, nach netter Nachfrage.

LG

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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A. F. schrieb:
> 3.45 :)

Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die von TME ist die Plus Power und 
nicht die Ultra Power. Die Plus Power kostet bei C 3,49 Brutto, der 
Preis bei TME ist Netto. Bei RS ist diese allerdings doppelt so teuer 
wie bei den beiden anderen.

An diesen Batterien sieht man aber auch wieder die systematische 
Schlamperei bei C: Die auf der Webseite abgebildete Ultra gibt es schon 
seit Jahren nicht mehr. Die heisst seit mindestens 2012 zur 
Unterscheidung von der Ultra Lithium Ultra Power.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (geraldb)


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Thomas M. schrieb:
> In den 90er Jahren gab es in einer Stadt gewiss ein halbes Dutzend
> kleiner Elektronik Shops, wo man seine Transistoren und Elkos kaufen
> konnte. Die waren günstiger als Conrad oder jeder andere Versand -
> einfach weil keine Versandkosten drauf kamen.

Sicherlich nicht. Damals gab es an meinem Wohnort (Kleinstadt) 
kurzzeitig einen kleinen Elektronik-Laden mit Schweinepreisen. Für einen 
normalen Triac wollten die unverschämte 8 DM haben.

: Bearbeitet durch User
von Karl K. (karl2go)


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Gerald B. schrieb:
> kurzzeitig einen kleinen Elektronik-Laden mit Schweinepreisen. Für einen
> normalen Triac wollten die unverschämte 8 DM haben.

Ein TDA2003 in einem Autoradio ist kaputt. Der Verkäufer im 
Elektronikladen versichert, da geht auch ein TDA2030 und verkauft einen 
A2030 - für 15 DM.

So war das halt, als man Datenblätter noch über den Conrad 
Datenblattservice mit 3 Wochen Lieferzeit bekam.

von Achim B. (bobdylan)


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Gerald B. schrieb:
> Damals gab es an meinem Wohnort (Kleinstadt)
> kurzzeitig einen kleinen Elektronik-Laden mit Schweinepreisen.

Da habe ich ja tierisch Glück gehabt. Wir hatten hier einen, der war 
prinzipiell preiswerter als C, bei aktiven Bauelementen teurer als R, 
dafür bei passiven billiger. Und Ahnung hatte der Kerl auch noch.

von Thomas M. (langhaarrocker)


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Damals war das Hobby Elektronik noch richtig teuer. Damals streunte ich 
auch noch um die Häuser um kaputte Fernseher vom Sperrmüll zu ergattern, 
weil man die prima für Kleinteile ausschlachten konnte - denn die Preise 
von Conrad waren für einen Schüler zu teuer.

Die Zeiten ändern sich.

Jetzt ist Conrad nur noch zu teuer, weil es so viel billiger geht.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Thomas M. schrieb:
> Damals war das Hobby Elektronik noch richtig teuer.

Ja, ein Oszilloskop mit Digitalspeicher kostete so viel wie ein 
Neuwagen. Und solche Geräte wie Logikanalyser oder In-Circuit-Emulator 
(Vorgänger der heutigen JTAG-Debugger) lagen preislich noch einmal 
deutlich darüber.

Wenn man sich mit programmierbarer Logik beschäftigen wollte, musste man 
die Katze im Sack kaufen, d.h. erst einmal zigtausende für die Software 
und das Demoboard hinlegen, um dann festzustellen, dass der Kram nicht 
für die eigene Anwendung geeignet war.

Und heutzutage geht das Gejammer doch schon los, wenn irgendein 
hochwertiges Entwicklungsboard mal mehr als zwanzig Euro kosten sollte. 
Vor einigen Monaten gab es hier auch jemanden, der sogar die billigen 
Seleae-Nachbauten als unverschämt teure "Profi"-Werkzeuge titulierte.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Thomas M. schrieb:
> Damals war das Hobby Elektronik noch richtig teuer. Damals streunte ich
> auch noch um die Häuser um kaputte Fernseher vom Sperrmüll zu ergattern,
> weil man die prima für Kleinteile ausschlachten konnte - denn die Preise
> von Conrad waren für einen Schüler zu teuer.

Ja, die Zeiten kenne ich auch noch, in denen man alte Fernseher von der 
Müllkippe holte und repariert für 100DM verkloppte :-)

Bei der Völknerfiliale in Kassel konnte man mit dem kompetenten Personal 
die Probleme seiner mitgebrachten Schaltung diskutieren (und lösen) und 
man betrat mit leuchtenden Augen den hinteren Bereich, wo Völkner die 
aufgekauften Industrierestposten verkaufte. Das war schon eine tolle 
Zeit.

Auch wenn man heute alle Informationen und Gleichgesinnte in Foren etc. 
findet - der persönliche Kontakt fehlt schon. Stammtische gibt es nur 
selten.

> Die Zeiten ändern sich.

Ja, von den Möglichkeiten heute konnte man damals nur träumen.
Wie andere schon schrieben: die verzweifelte Suche nach (teuren!) 
Datenblättern - alleine deswegen möchte ich nicht mehr zurück :-)

> Jetzt ist Conrad nur noch zu teuer, weil es so viel billiger geht.

Die Elektronikläden hatten ihre Zeit - und die ist nun wohl um.

Man kann sich höchstens als Hobby einen Laden halten - und selbst da 
verkauft man vermutlich dann mehr Getränke bei Fachdiskussionen als 
Bauteile ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Thomas M. schrieb:
>> Damals war das Hobby Elektronik noch richtig teuer.
>
> Ja, ein Oszilloskop mit Digitalspeicher kostete so viel wie ein
> Neuwagen.

Ja, die waren zu meiner Zeit (<1990) echte Exoten.

Normale Oszis waren aber durchaus auch da schon erschwinglich. Ich 
erinnere mich, dass mein Hameg 203-6 mich damals bei Conrad 950 DM 
gekostet hat. Das war jetzt nicht wenig, aber auch nicht soooo viel, 
dass ich es mir als Schüler mittels Ferienjobs nicht hätte leisten 
können.

Vieles holte man sich sowieso gebraucht aus der Elektronikschrott-Kiste. 
In Paderborn gab es von Nixdorf einen Raum (ich meine, das war am 
Frankfurter Weg in irgendeinem Hinterhof) , in dem man die dort 
ausgemusterten Geräte sehr preiswert erwerben konnte (Flachbettplotter, 
Monitore, Weller-Lötkolben, gut bestückte Platinen etc.). Das war auch 
eine echte Fundgrube.

: Bearbeitet durch Moderator
von Thorsten .. (tms320)


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Joachim B. schrieb:
> fast 7,-€ für einen 9V Block wird man denen ja gönnenn wollen.

LOL...bei REWE kostet so ein 9V Block 6,99 € und da regt sich keiner 
auf.

von Bauform B. (bauformb)


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Thorsten .. schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> fast 7,-€ für einen 9V Block wird man denen ja gönnenn wollen.
>
> LOL...bei REWE kostet so ein 9V Block 6,99 € und da regt sich keiner
> auf.

Dafür bekomme ich den auch am Samstag um 19:55 und das zu Fuß.
Vor allem hat REWE ein eingebautes Cafe :)
So gesehen ist das ein guter Plan:
Chris D. schrieb:
> Die Elektronikläden hatten ihre Zeit - und die ist nun wohl um.
>
> Man kann sich höchstens als Hobby einen Laden halten - und selbst da
> verkauft man vermutlich dann mehr Getränke bei Fachdiskussionen als
> Bauteile ;-)

von Karl K. (karl2go)


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Bauform B. schrieb:
> Dafür bekomme ich den auch am Samstag um 19:55 und das zu Fuß.

Bei Conrad bekommt ich den am Samstag schon um 12:00 und muss nichtmal 
laufen.

Muss nur rechtzeitig am Donnerstag bestellen.

Ihr habt Probleme...

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Bauform B. schrieb:
> Dafür bekomme ich den auch am Samstag um 19:55

Mit anderen Worten: Rewe macht um 20.00h zu. In was für einem Kaff 
wohnst du denn?

von Georg A. (georga)


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Thomas E. schrieb:
> Mit anderen Worten: Rewe macht um 20.00h zu. In was für einem Kaff
> wohnst du denn?

Bayern?

von Dietmar S. (didi2)


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Thorsten .. schrieb:
> LOL...bei REWE kostet so ein 9V Block 6,99 € und da regt sich keiner
> auf.

Man muss ja nicht gerade den vom Rammelhasen nehmen, ein Noname 9V-Block 
tut super seinen Dienst (jedenfalls die von Rewe) und ich würde fast 
behaupten, dass der Hase damit sogar länger rammelt.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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> ich würde fast behaupten, dass der Hase damit sogar länger rammelt
Naja, in Hot Shots 2 ... nicht.

von Thomas O. (kosmos)


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irgendwie logisch das Sie den Bauteileverkauf einstellen.

Was kostet ein SMD Widerstand und was kostet es das da einer durch Lager 
läuft und den raussucht abschneidet,eintütet..... wie viel ist dann 
daran verdient?

von Karl K. (karl2go)


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Thomas O. schrieb:
> Was kostet ein SMD Widerstand...

Komisch, ich kann auf der Conrad Webseite noch massenhaft 
SMD-Widerstände finden. Ich hab nicht den Eindruck, dass die kurz vorm 
Abnibbeln sind.

Die Preise sind bei Industrieprodukten ähnlich wie bei Farnell. Und dass 
Bauteile "nur solange Vorrat reicht" verfügbar sind hab ich bei TME auch 
oft.

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Thomas O. schrieb:
> wie viel ist dann
> daran verdient?

Der Kunde ist dann schon mal im Laden.
Und wer einen Widerstand braucht, braucht auch Platine, Gehäuse, 
Schrauben, und, und, und. Den Hubschrauber fürs Kind nicht vergessen.

von Thorsten .. (tms320)


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Meiner Meinung nach sollte Conrad seine Filialen komplett abwickeln und 
komplett als Katalogdistributor agieren. Conrad hat mittlerweile so 
viele aktive und passive Bauteile im Sortiment und es ist komplett 
unmöglich, diese alle in den Filialen und womöglich noch bundesweit 
vorzuhalten, so wie viele das hier anscheinend fordern.

Ich bin seit 25 Jahren Kunde bei Conrad. Conrad ist eine der sehr 
wenigen Anbieter, mit denen ich bisher absolut keinerlei schlechte 
Erfahrungen gemacht habe. Wegen Preise...man muss halt gucken, so wie 
bei allen anderen Versendern auch. Sehr viel kann man bei Conrad nicht 
kaufen. Aber mit den zahlreichen Gutscheinen und Aktionen, die bei mir 
hier fast wöchentlich reinflattern, komme ich  preislich in ein 
akzeptablen Bereich. Wenn ich hier die Threads bezüglich Ali verfolge, 
dann kann ich mich nur totlachen. Braucht man das? Also ich nicht!

Ich fände es schade, wenn dieses Traditionsunternehmen verschwindet. Ich 
hoffe, dass das Management bald mal wach wird denn ansonsten ist der 
Ofen tatsächlich sehr bald aus.

Thorsten

von Benedikt M. (bmuessig)


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Thorsten .. schrieb:
> Meiner Meinung nach sollte Conrad seine Filialen komplett abwickeln und
> komplett als Katalogdistributor agieren. Conrad hat mittlerweile so
> viele aktive und passive Bauteile im Sortiment und es ist komplett
> unmöglich, diese alle in den Filialen und womöglich noch bundesweit
> vorzuhalten, so wie viele das hier anscheinend fordern.

Es geht hier ja nicht mal nur um die Filialen. Selbst online sind die am 
zurückbauen.

von Thorsten .. (tms320)


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Ja...ganz klar auch meine Meinung, wenn die nicht wach werden ist Ende 
Geländer.

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Klaus hat es aufgebaut und Werner baut es wieder ab!

von N. S. (sharpay)


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Ja ist schon schade, Conrad Electronic war in meiner Jugend nicht nur 
die
Quelle für Bauteile sondern der Katalog auch ein halbes Datenbuch mit 
allen möglichen Pinbelegungen. Haben noch einen vollen Leitz Ordner aus 
der Zeit (falls mal das Internet ausgeschaltet wird).
Aber letztlich kaufe ich auch nur noch selten da Bauteile meistens 
Elektronikartikel aus der Unterhaltungselektronik.

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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N. S. schrieb:
> Quelle für Bauteile sondern der Katalog auch ein halbes Datenbuch mit
> allen möglichen Pinbelegungen.

Mir ging es genauso.
Bis ich mal auf die Idee kam, Die Electronica Messe zu besuchen.
Es war ein Schock.
Conrad (und andere) befanden sich noch in der elektronischen Steinzeit!

von Reinhard S. (rezz)


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Sven S. schrieb:
> Mir ging es genauso.
> Bis ich mal auf die Idee kam, Die Electronica Messe zu besuchen.
> Es war ein Schock.
> Conrad (und andere) befanden sich noch in der elektronischen Steinzeit!

Der Neugier halber OT:
Warum? Was war da?

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Reinhard S. schrieb:
>> Conrad (und andere) befanden sich noch in der elektronischen Steinzeit!
>
> Der Neugier halber OT:
> Warum? Was war da?

C. und andere Einzelhändler humpelten dem Stand der Technik weit 
hinterher. Beim C. ist es besser geworden, und die Anderen sind 
gestorben.
Der C. hat wenigstens auf die Nachfrage nach modernen Bauteilen 
reagiert. Trotzdem, wenn ich mir die Filialverfügbarkeit anschaue, gibt 
es da wenig Überraschungen. Aber das liegt wahrscheinlich an den vielen 
Studenten, die mit hoffnungslos veralteten Bauteilelisten in den Laden 
kommen.
Ich stelle mir vor, daß STM den BUZ11, den 2N3055, und den LM741 
exklusiv für C. produziert.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Sven S. schrieb:
> Trotzdem, wenn ich mir die Filialverfügbarkeit anschaue, gibt es da
> wenig Überraschungen.

Naja, so riesig sind die Lagerregale in den Filialen nicht, dass man 
dort alles auf Halde legen kann. Ich staune angesichts des kleinen 
Lagerraums (ist hier direkt hinter dem Thresen), wie viel sie sich da 
eigentlich immer noch an vor-Ort-Auswahl leisten können.

von Walter K. (walter_k488)


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Benedikt schrieb:
> Alle Chips, die mir über den Weg laufen sind nur noch "solange der
> Vorrat reicht" verfügbar und sind dann permanent ausverkauft.
>
> Weiß jemand zufällig mehr oder teilt dieses Gefühl?

Normalerweise in sicheres Indiz dafür, dass die SAP einführen ;-)

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Thomas M. schrieb:
> Damals war das Hobby Elektronik noch richtig teuer. Damals
> streunte ich
> auch noch um die Häuser um kaputte Fernseher vom Sperrmüll zu ergattern,
> weil man die prima für Kleinteile ausschlachten konnte - denn die Preise
> von Conrad waren für einen Schüler zu teuer.


Genau diese Kartons mit den ausgelöteten Teilen habe ich vor einiger 
Zeit auf dem Sperrmüll gefunden! Ich war einigermaßen entsetzt, daß sie 
meinen Kartons mit ausgelöteten Teilen zuhause aufs Haar glichen, bis 
auf einige Bauteile, die ein paar Jahre früher als meine Ära waren. Hab 
vor Schreck alles stehenlassen, weil ich schon meine 1000 ausgelöteten 
Transistoren niemals gebraucht habe. Den Schuhkarton voll Styroflexen 
hatte ich mir allerdings zurechtgelegt und dann doch vergessen 
mitzunehmen, der hätte ein warmes Abendessen gereicht.

Thomas M. schrieb:

> Denn eigentlich kann es nicht angehen, dass ich faktisch Ware für 1 EUR
> inkl Versand aus Fernost individuell nach Hause geliefert bekommen kann.
> Und da soll Warenwert, Verpackung, Postbote, Steuern, Zoll, Gewinnmarge
> ... mit drin sein? Kann nicht sein, nicht ohne irgendwelche
> Tricksereien, für die irgendwer anderes bezahlt.

Mein aktueller Rekord: 10 Bodenschrauben für einen Klapprechner einer 
hochpreisigen Marke: 56 Cent.

Wenn ich denen einen Brief zum Ausdrucken gemailt hätte, und die ihn für 
56 Cent nach Deutschland schicken, wären immer noch 24 Cent Porto 
gespart gegenüber einem Brief in eine deutsche Nachbarstadt.

von Karl K. (karl2go)


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Wollvieh W. schrieb:
> Wenn ich denen einen Brief zum Ausdrucken gemailt hätte, und die ihn für
> 56 Cent nach Deutschland schicken, wären immer noch 24 Cent Porto
> gespart gegenüber einem Brief in eine deutsche Nachbarstadt.

Daraus könnte man doch ein Geschäftsmodell machen: Briefe per Email nach 
China schicken, dort ausdrucken lassen und für weniger Porto ans dt. 
Finanzamt als es hier möglich wäre.

von Thomas O. (kosmos)


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wenn die Laufzeit kein Problem ist.

von Klaus R. (2hoch5)


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Sven S. schrieb:
> Ich stelle mir vor, daß STM den BUZ11, den 2N3055, und den LM741
> exklusiv für C. produziert.

Naja, über den BUZ11 oder den LM741 kann man ja streiten, aber der 
2N3055 hat schon noch seine Berechtigung. Manchmal braucht man halt 
einen Transistor, der viel Wärme abführen kann.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Klaus R. schrieb:
> 2N3055 hat schon noch seine Berechtigung. Manchmal braucht man halt
> einen Transistor, der viel Wärme abführen kann.

Das täuscht ganz erheblich. Das TO-3-Gehäuse sieht zwar sehr bullig aus, 
aber da es mit Gas/Luft gefüllt ist, gibt es nur eine viel zu kleine 
Kontaktfläche zwischen dem Die und dem Gehäuse. Und die Bondingdrähte 
werden nur geringfügig in axialer Richtung entwärmt. Der 
Emissionskoeffizient einer blanken Metalloberfläche ist auch viel 
geringer als der eines schwarzen Kunststoffs, so dass es bei TO-3 und 
Konsorten im Gehäuseinneren auch zu keiner ausreichenden 
Energieübertragung durch Wärmestrahlung kommt. Auch die Wärmekonvektion 
kann man vergessen; einige frühere HF-Transistoren waren mit 
Berylliumpaste o.ä. gefüllt, über die ein passabler Wärmetransport 
stattfinden konnte.

Die entsprechende Wärmewiderstände sind:

2N3055, 115W, TO-3:          1,52 K/W
2N3771, 150W, TO-3:          1,17 K/W
MJ15003, 150W, TO-3:         0,7  K/W
FDH44N50, 750W, TO-247:      0,2  K/W
FDL100N50F, 2500W, TO-264:   0,05 K/W

Der obige Vergleich der Wärmewiderstände zeigt sehr deutlich, einen 
Faktor 6-30 zwischen dem riesigen TO-3 und den sogar deutlich kleineren 
Kunststoffgehäusen. Selbst beim MJ15003 im TO-3 ist der Wärmewiderstand 
um einen Faktor 2 besser als beim 3N3055.

Letztendlich kann man nur eines feststellen: der 2N3055 ist in nahezu 
allen elektrischen und thermischen Parametern der letzte Rotz, aber er 
wird von vielen Herstellern in sehr unterschiedlichen Qualitäten und zu 
Kampfpreisen angeboten. Außerdem "lebt" er (siehe Dein Beitrag) von 
seinem Image, besonders leistungsfähig zu sein, was aber schon seit 
Jahrzehnten nicht mehr zutrifft.

Hier die Datenblätter zu den obigen willkürlich herausgesuchten 
Bauteilen:

https://www.onsemi.com/pub/Collateral/2N3055-D.PDF
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/2N3771-D.PDF
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/MJ15003-D.PDF
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/FDH44N50-D.pdf
https://www.onsemi.com/pub/Collateral/FDL100N50F-D.pdf

: Bearbeitet durch User
von Dietmar S. (didi2)


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Für die Conrad-Fans unter euch, ich hab da noch einen 10€-Gutschein (für 
Bestellungen ab 59,50). Einfach PN wenn von Interesse. Ich  bewahre ihn 
bis Mittwoch den 04.12. auf, dann Altpapier.

von Armin K. (-donald-) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Letztendlich kann man nur eines feststellen: der 2N3055 ist in nahezu
> allen elektrischen und thermischen Parametern der letzte Rotz, aber er
> wird von vielen Herstellern in sehr unterschiedlichen Qualitäten und zu
> Kampfpreisen angeboten. Außerdem "lebt" er (siehe Dein Beitrag) von
> seinem Image, besonders leistungsfähig zu sein, was aber schon seit
> Jahrzehnten nicht mehr zutrifft.

Stimmt, selbst im ELO-Netzteil von 1979 (?) war er verpönt und durch 
einen 2N3772 ersetzt worden.

von Thomas U. (charley10)


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Dietmar S. schrieb:
> Für die Conrad-Fans unter euch, ich hab da noch einen 10€-Gutschein (für
> Bestellungen ab 59,50). Einfach PN wenn von Interesse. Ich  bewahre ihn
> bis Mittwoch den 04.12. auf, dann Altpapier.

Mit CONRAD habe ich eine 'spezielle' Erfahrung gemacht:
Vor Jahren habe ich mal so einen 5€-Gutschein erhalten. Naja - ein
passendes Gehäuse wurde benötigt und der Gutschein sollte die
Versandkosten decken. Bestellung ausgelöst und als Antwort kam nach 
einiger Zeit, dass das Gehäuse erst in xxx Wochen lieferbar wäre. Ich 
hatte die Zeit
zum Warten.
Die Rechnung barg aber eine Überraschung, da der Gutschein
zwischenzeitlich abgelaufen war. Er wurde auch auf Nachfrage nicht mehr
anerkannt.
Ich habe dann diesen Saftladen gebeten, meine Kundendaten nachweislich
zu löschen. Seitdem bekomme ich auch keine Werbung mehr.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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In wie vielen Threads willst du das jetzt noch posten?

Beitrag #6056654 wurde vom Autor gelöscht.
von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Andreas S. schrieb:
> Das täuscht ganz erheblich. Das TO-3-Gehäuse sieht zwar sehr bullig aus,
> aber da es mit Gas/Luft gefüllt ist, gibt es nur eine viel zu kleine
> Kontaktfläche zwischen dem Die und dem Gehäuse......einige frühere
> HF-Transistoren waren mit
> Berylliumpaste o.ä. gefüllt

Im TO3 Gehäuse ist der Chip auf eine Kupferplatte gelötet, diese 
wiederum auf die Gehäusegrundplatte aus Stahl. Die stählerne Platte 
bietet zwar eine stabile Montage, verschlechtert aber die Wärmeleitung. 
Es gab aber auch TO3 Gehäuse, die komplett aus Kupfer bestanden.
HF-Transistoren werden auf eine Grundplatte aus Berylliumoxid montiert, 
um einen möglichst großen Abstand und damit niedrige Kapazität zum 
Kühlkörper zu erreichen, bei akzeptabler Wärmeleitung.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> Curby23523 N. schrieb:
>> Das wäre kein großer Verlust. Mouser, Digikey, Tme, Bürklin, RS, ... die
>> haben wenigstens eine vernünftige Auswahl
>
> Schön wär's. Bürklin macht seit ein paar Monaten Ausverkauf. Zum
> Ausgleich sind 100000 Artikel gelistet mit Mindestmengen ab 500 Stück
> aufwärts und 0 Lagerbestand. Das ist wirklich traurig. Bürklin hatte
> mal ein perfektes Sortiment mit attraktiven Preisen und einen perfekten
> Papier-Katalog dazu.

Ich habe mir einmal etwas ausführlicher das Bürklin-Sortiment und vor 
allem die Artikel im Ausverkauf angesehen. Letztere stellen nur einen 
winzigen Bruchteil des Sortiments dar, und ich gehe schwer davon aus, 
dass es sich nur um Ladenhüter usw. handelt. Zu jedem der von mir 
stichprobenartig herausgegeriffenen Bauelemente gibt es von demselben 
Hersteller ein nicht ausgelistetes Produkt mit gleichen oder besseren 
Eigenschaften. Beispiel: irgendein Hochspannungskondensator mit +/20% 
Toleranz wurde ausgelistet, der ansonsten baugleiche Typ mit +/5% bleibt 
im Programm.

Ganz im Gegenteil zu den bisherigen Vermutungen hat Bürklin in den 
letzten Jahren (Stand 2018) das Vetriebsprogramm sogar von 75.000 auf 
500.000 Artikel erweitert und nicht etwa zusammengestrichen, siehe:

https://www.elektroniknet.de/markt-technik/distribution/wie-buerklin-so-richtig-durchstarten-will-152646.html

Interessanterweise baut Bürklin gerade sogar einen neuen 
Fertigungsstandort(!) in Oberhaching auf:

https://www.elektroniknet.de/markt-technik/distribution/buerklin-kauft-molex-division-aero-motive-171424.html

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Sven S. schrieb:
> Im TO3 Gehäuse ist der Chip auf eine Kupferplatte gelötet, diese
> wiederum auf die Gehäusegrundplatte aus Stahl. Die stählerne Platte
> bietet zwar eine stabile Montage, verschlechtert aber die Wärmeleitung.
> Es gab aber auch TO3 Gehäuse, die komplett aus Kupfer bestanden.

Der größte Nachteil des TO-3-Gehäuses ist aber nach wie vor das große 
gasgefüllte Volumen mit der schlechten Entwärmung der Bondingdrähte. 
Daher findet man auch keine Bauteile für mehr als 30A Dauerstrom im 
TO-3.

> HF-Transistoren werden auf eine Grundplatte aus Berylliumoxid montiert,
> um einen möglichst großen Abstand und damit niedrige Kapazität zum
> Kühlkörper zu erreichen, bei akzeptabler Wärmeleitung.

Es gab aber nachweislich auch Berylliumoxydpaste zur "äußeren 
Anwendung", d.h. als Wärmeleitpaste zwischen Bauteil und Kühlkörper:

https://www.eevblog.com/forum/chat/beryllium-oxide-heat-sink-compound/

Ich bin mir aber sehr sicher, auch in irgendeiner Publikation (Elektor?) 
aus den frühen 1980er Jahren ein Foto eines pastengefüllten Bauteils 
gesehen zu haben. Dies wurde als der neueste Schrei bezüglich der 
Entwärmung vorgestellt.

Nichtsdestotrotz können wir hier aber trotzdem festhalten, dass der Ruf 
des 2N3055 wesentlich besser war/ist als seine tatsächlichen technischen 
Daten.

Weiterhin ist bei TO-3 o.ä. in vielen Anwendungen nachteilig, dass sich 
das Bauteil auf der Außenseite des Gerätegehäuses befindet und nur die 
Basis- und Emitteranschlüsse durch Löcher ins Innere ragen. Und den 
Kollektor kann man nur über eine Schraube, Isoliernippel usw. 
kontaktieren. Wenn man einen Berührungsschutz des Gehäuses benötigt, 
muss zusätzlich noch ein Deckel montiert werden. Und dort, wo die TO-3 
sitzen, können sich auch keine Kühlrippen befinden. Nicht ohne Grund 
verwendet man heutzutage jedoch lieber Bauteile in flachen 
Kunststoffgehäusen, die man auf der Geräteinnenseite flächig an den 
Kühlkörper schreibt oder mit Federn anpresst.

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Andreas S. schrieb:
> Ich bin mir aber sehr sicher, auch in irgendeiner Publikation (Elektor?)
> aus den frühen 1980er Jahren ein Foto eines pastengefüllten Bauteils
> gesehen zu haben. Dies wurde als der neueste Schrei bezüglich der
> Entwärmung vorgestellt.

Das war bestimmt eine Aprilausgabe.
Das gab es nämlich schon ca. 30 Jahre vorher bei Germaniumtransistoren.

von Thomas U. (charley10)


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Bei Germanesen allerdings, um die Oxidation des Kristalls zu verhindern.

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Nein, zur Wärmeleitung. Das waren diese AC-Typen im Alubecher, der 
wiederum im Aluklotz mit Bohrung steckte. Die ersten 
"Leistungs"-Transistoren.

Andreas S. schrieb:
> Daher findet man auch keine Bauteile für mehr als 30A Dauerstrom im
> TO-3.

Jetzt nicht mehr. Aber es gab mal den BUX95 für 100A.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Sven S. schrieb:
> Jetzt nicht mehr. Aber es gab mal den BUX95 für 100A.

Nö, der BUX95 besaß offenbar ein Metallgehäuse mit Gewindestutzen, wie 
auch bei dicken Thyristoren und Leistungsdioden üblich. BUX96 hatte wohl 
40A im TO-3.

https://english.electronica-pt.com/components-cross-reference?ref=BUX95

Der dickste Transistor im TO-3, den ich finden kann, ist der BUR51 mit 
200V/60A/350W:

https://www.mouser.de/datasheet/2/389/stmicroelectronics_cd00000980-1204456.pdf

von Jens G. (jensig)


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Andreas S. schrieb:

>Der dickste Transistor im TO-3, den ich finden kann, ist der BUR51 mit
>200V/60A/350W:

Ach? Vorher hies es noch von Dir:

>Der größte Nachteil des TO-3-Gehäuses ist aber nach wie vor das große
>gasgefüllte Volumen mit der schlechten Entwärmung der Bondingdrähte.
>Daher findet man auch keine Bauteile für mehr als 30A Dauerstrom im
>TO-3.

Aber ich kenne noch einen leicht dickeren - BUR50/BUS50 mit 70A
Oder ESM15 und SDT49302 - beide 80A, oder SDT96301 -> 100A.
Klar, sind inzwischen Exoten, aber man konnte offensichtlich schon vor 
40 Jahren mehr durch einen TO3 schicken, als Dir lieb ist.

Das TO3-Gehäuse ist wegen dessen etwas umständliche Montage, und etwas 
sehr globigen Äuseren etwas aus der Mode gekommen, aber nicht wegen den 
angeblich schlechten wärme-/stromtechnischen Eigenschaften. Da solche 
Dinger üblicherweise auf Kühlkörper geschraubt werden, sind Deine 
Argumente bezüglich schlechter Wärmeabstrahlung oder schlechter 
Bonddrahtkühlung eher nebensächlich.

von K. J. (theborg0815) Benutzerseite


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Benedikt M. schrieb:
> viele aktive und passive Bauteile im Sortiment und es ist komplett
>> unmöglich, diese alle in den Filialen und womöglich noch bundesweit
>> vorzuhalten, so wie viele das hier anscheinend fordern.
>
> Es geht hier ja nicht mal nur um die Filialen. Selbst online sind die am
> zurückbauen.

Ich fand das war der einzige Vorteil von Conrad wenn man sich nicht 
sicher war Teil in die Fiale Liefern lassen und Vorort vorm Kauf 
Anschauen.

Ansonsten hab ich auch ehr schlechtere Erfahrungen hab es öfters mal 
gehabt das DIL Bauteile scheinbar Restposten oder Spezialanfertigungen 
waren wo die Pins zur Falschen Seite Gebogen waren und dann neu 
beschriftet d.h. auf beiden seiten Text hatten die passen dann natürlich 
nicht und da komm mal drauf.

Sonst ehr das übliche wenn ich nen Bauteil von ST bestelle will ich 
keins von TI oder so geliefert bekommen, aber das bekommt Reichelt auch 
nicht hin nur Reichelt z.b. schreibt es in die Beschreibung das es nen 
anderer Hersteller sein kann.

Bestelle mittlerweile auch bei TME kommt alles anständig verpackt an, 
und aus Polen ist es genau so schnell da wie bei Deutschen Händlern, die 
haben auch ne anständige Parameter suche ideal wenn man sich die 
Bauteile für nen Projekt zusammensucht und noch nicht genau weiß was man 
verbauen möchte.

von Michael B. (laberkopp)


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Thomas M. schrieb:
> Jetzt ist Conrad nur noch zu teuer, weil es so viel billiger geht.

Na ja, auch weil sie mehrmal die Preise verdoppelt haben, obwohl 
Elektronikkomponenten im Preis eigentlich immer weiter sinken.

von Jens G. (jensig)


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K. J. (theborg0815) schrieb:

> ...

Kannst Du das noch mal in deutsch mit der üblichen Grammatik übersetzen 
lassen?

: Bearbeitet durch User
von Benedikt M. (bmuessig)


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Ich habe soeben von Conrad eine Antwort erhalten.
Es gäbe "noch keine konkrete Aussage" bezüglich der zukünftigen 
Verfügbarkeit von SMD-Bauteilen der Firmen Nexperia und TI.

von Andre M. (andre1597)


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Ich habe ehr das Gefühl, dass es bei Conrad nur noch SMD - Versionen der 
Bauteile gibt. Gängige Bauteile findet man teilweise nicht mehr. Gestern 
wollte ich ein Oder (OR Gate) kaufen als normaler IC (kein smd) ist auf 
der Webseite nix mehr zu finden. Das kanns doch nicht mehr sein. Von 
Logik ICs mit 3 oder 4 Eingängen mal ganz zu schweigen. Früher gabs die 
alle von Texas Instruments. Ich bestelle gern in der Filiale, da ich 
dann die Versandkosten spare: wenn man dann mal etwas "viel" auf der 
Bestell - Liste zu stehen hat wird man angepampt, dass noch andere 
Kunden in der Schlange stehen. Aber ich selber muss ja schließlich auch 
warten. (...)   Dann kommt noch die Nummer mit den "Firmenkunden" dazu: 
Bauteile werden angezeigt, diese kann man aber gar nicht als "privat - 
Kunde" bestellen. Wenn einem das nicht gleich auffällt hat man eine 
Liste voll mit Bestellnummern, mit denen man aber garnix bei "Conrad" 
bestellen kann, das bezieht sich laut Conrad dann auf eine andere Firma 
oder so. Ich konnte da nur noch den Kopf schütteln, wer sich so was 
ausdenkt, oder die nehmen Drogen?  Was da bei Conrad so abgeht weiss ich 
auch nicht mehr. Hab das Gefühl, dass Kunden da stark unerwünscht sind. 
Meine Erfahrung vom Conrad Filiale: Mannheim.

von Karl K. (karl2go)


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Andre M. schrieb:
> Gestern
> wollte ich ein Oder (OR Gate) kaufen als normaler IC (kein smd) ist auf
> der Webseite nix mehr zu finden. Das kanns doch nicht mehr sein. Von
> Logik ICs mit 3 oder 4 Eingängen mal ganz zu schweigen.

Bei vielen steht "nur für Firmenkunden", bei einigen "nur solange Vorrat 
reicht". Also doch die scheinen das loswerden zu wollen.

Kauf halt bei TME, ist eh preisgünstiger als Conrad.

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Andre M. schrieb:
> normaler IC (kein smd)

Da liegt eventuell schon das Problem.
SMD ist heutzutage die normal Bauform (da kann man nur noch über die 
genaue Gehäuseform streiten).
Das was du suchst sind eher Steinzeitliche Kohle Briketts (diese mega 
großen schwarzen Klötze), da gehen selbst dem ältesten Händlern 
irgendwann mal die eingelagerten Kellerbestände aus (etwas überspitzt 
ausgedrückt:-).

Das dürfte aber genau das Problem sein wo die vor Ort Händler drin 
stecken.
Einerseits die Retro-Bastler mit ihren Uralt-Bauteilen/Bauformen und auf 
der anderen Seite die die aktuelle Ware wollen. Und beide wollen am 
liebsten immer nur Stückzahl 1 und das Bitte für weit unter 10 Cent.
Da benötigt man ein Lager für riesige Mengen an unterschiedlichen Sachen 
(die Menge pro Sorte dürfte eher weniger das Problem sein) und sowie da 
auch noch jemand von Hand was herausholen muss, machst du am ende mit 
jedem Verkauf ganz schnell Verluste. Da müsste man für den 1 Cent 
Widerstand eigentlich 5€ Servicekosten draufschlagen. Das ist aber in 
der Heutigen Zeit keiner mehr bereit zu bezahlen wo eine ganze Rolle mit 
1000 Widerständen schon weniger Kostet (direkt aus China sogar inkl. 
Versandkosten).

Conrad habe ich für mich schon vor langem aufgegeben nachdem in der 
Filiale sowieso nur die Antwort kam "haben wir nicht (da)". Und wenn ich 
sowieso bestellen muss um alles zu bekommen kann ich auch gleich 
woanders Bestellen und ich kann mir den 80Km Ausflug in die nächste 
Filiale gleich ganz sparen.

von Andre M. (andre1597)


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Irgend W. schrieb:
> SMD ist heutzutage die normal Bauform (da kann man nur noch über die
> genaue Gehäuseform streiten

Das kann sein, setzt aber bei SMD voraus dass man eine entsprechende 
Platine mit allen smd Bauteilen fertig hat. Wenn man erst mal eine 
Schaltung auf einer Steckplatine aufbauen will kommt man um "normale" 
Schaltkreise kaum rum. Aber wie es scheint wird man die großen Bauformen 
wohl bald nicht mehr bekommen. So wäre auch meine Vermutung. Richtig 
doof wird es erst, wenn man defekte SMD ICs auslöten will. Da es ja für 
die Dinger meines Wissens zB. keine IC Fassungen gibt. (Manche der 
Billig - Schaltkreise im Logik - Beich können auch mal schnell 
ausfallen) Für den Hobbybereich finde ich so die normalen Schaltkreise 
immer noch am idealsten, auch für Löten und co. Zumindest fallen mir 
keine alternativen ein, wenn dann doch mal was ausfällt und man die 
Platine nicht noch mal komplett neu machen will.

von Benedikt M. (bmuessig)


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Andre M. schrieb:
> Da es ja für die Dinger meines Wissens zB. keine IC Fassungen gibt.

Die gibt es schon - zumindest für einige Footprints, wie die SOIC und 
TSSOP Familie - aber vor allem zum Programmieren von Mikrocontrollern.

: Bearbeitet durch User
von Marek N. (bruderm)


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Andre M. schrieb:
> Wenn man erst mal eine Schaltung auf einer Steckplatine aufbauen will
> kommt man um "normale" Schaltkreise kaum rum

Erstbester Treffer: https://de.aliexpress.com/item/4000042467857.html

von Karl K. (karl2go)


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Irgend W. schrieb:
> Das was du suchst sind eher Steinzeitliche Kohle Briketts

TME hat allein unter Logik-IC noch über 300 74er und 4000er als DIL 
verfügbar.

von René F. (therfd)


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Andreas S. schrieb:
> Nichtsdestotrotz können wir hier aber trotzdem festhalten, dass der Ruf
> des 2N3055 wesentlich besser war/ist als seine tatsächlichen technischen
> Daten.

Die Datenblattwerte halten wahrscheinlich alle 2N3055 aus, die frühere 
hometaxiale Bauweise, war allerdings deutlich robuster, bzw. hat einem 
viel mehr verziehen.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Andre M. schrieb:
> Richtig
> doof wird es erst, wenn man defekte SMD ICs auslöten will.

Ein chinesicher Heißlüfterich kostet 35€ und ist auch für viele andere 
Dinger gut brauchbar.
Gucke mal nach "858D"

von Benedikt M. (bmuessig)


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Andre M. schrieb:
> Irgend W. schrieb:
> Richtig doof wird es erst, wenn man defekte SMD ICs auslöten will.

Ich finde es um ein vielfaches schwieriger, doppelte Stiftleisten oder 
DIP28 ICs auszulöten, als SMD-Teile. Die Heißluft zusammen mit 
Flussmittel erleichtert bei den SMD-Teilen die Arbeit wirklich sehr.

von T.M .. (max)


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"Ich finde es um ein vielfaches schwieriger, doppelte Stiftleisten oder
DIP28 ICs auszulöten, als SMD-Teile. "

Ja exakt, auch meine Erfahrung und verzichte wenn möglich auf THT. Bis 
0603, QFN, LGA ist das kein Problem.
Und fürs Steckbrett kann man die Soic-ICs zB von Conrad auf eine 
Adapterplatine packen, die es für ein paar Cents gibt

von Steve N. (scopem)


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Hallo,
ich beziehe öfters größere Mengen diverser Steckverbinder von Conrad. 
(B2B).
Beim Preis kommen die anderen Verdächtigen wie hier schon oft genannt 
TME, RS, Farnell, Bürlin, Mouser, DigiKey, Schukat, Distrelec usw. nicht 
mal in die Nähe des Preises von Conrad.

Es gibt nicht "den" günstigen Distri. Jeder Distri hat seinen Bereich in 
dem er wesentlich bessere Preise macht, als die anderen. Muss man sich 
halt hinsetzen und vergleichen.

von A. K. (Gast)


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Thorsten .. schrieb:
> Wenn ich hier die Threads bezüglich Ali verfolge,
> dann kann ich mich nur totlachen. Braucht man das? Also ich nicht!

Wieso lachst du über sowas?
Natürlich braucht man das, es mag ja auch Bastler geben die über den 
Stand der 80er hinausarbeiten.
Evtl. sollte man seine eigenen uralt-Vorstellungen nicht immer auf 
andere umwälzen.

Warum sollte ich nicht 10 Magneten um den Preis von 0.2 Stück bei C 
kaufen?
Warum sollte ich für exakt das Selbe Set Diamantfeilen -mit chinesichem 
Aufdruck- nicht ein 15tel dessen zahlen was es bei C kostet?

Conrad kauft ja auch sehr viel in China, das sieht man sofort, die 
drucken nur Ihren Namen drauf.
Ich habe C vor Jahren aufgegeben, ordentliche ICs und Spulen, HF Teile 
im Allgemeinen bekommt man dotr ja nichtmal über den Webshop.
Und wenn man hingeht: Haben wir nicht, bitte kommen sie mt 
Bestellnummmer damit wir heir nicht so lange brauchen.

Ja genau, ich werde zuhause Nummer aufschreiben, dann zu C fahren, die 
Hälfte eh nicht bekommen und das 3-4 fache zahlen.....ganz genau.

Conrad hat nichts was es nicht überall anders besser, schneller und 
billiger gibt.

Ich bestelle fast ausschließlich bei Mouser und Reichelt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Arno K. schrieb:
> Conrad hat nichts was es nicht überall anders besser, schneller und
> billiger gibt.

Der einzige Artikel der letzten Jahre (konkret: 2017), den ich bei 
Conrad bestellt habe, weil es ihn bei keinem anderen Händler in 
Einzelstückzahlen und ab Lager gab, war eine geschirmte dreipolige 
Sensorleitung mit M8-Steckverbindern. Das war aber wirklich eine ganz 
große Ausnahme.

von Gerald K. (geku)


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Eigenartig ist, dass Conrad Standardbauelemente  wie z.B. 74HCTxxxx nur 
in einstelligen Stückzahl auf Lager hat, aber einen Staffelpreis vor 10 
und 100 Stück angibt.

von Karl K. (karl2go)


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Gerald K. schrieb:
> Eigenartig ist, dass Conrad Standardbauelemente  wie z.B. 74HCTxxxx nur
> in einstelligen Stückzahl auf Lager hat, aber einen Staffelpreis vor 10
> und 100 Stück angibt.

Das macht aber nichts, die leisten sich den Luxus Dir erstmal 7 Stück zu 
schicken und dann nochmal 3 Stück nachzuliefern - wobei die kostenfreie 
Nachlieferung den Bauteilwert um ein Vielfaches überschreitet.

von Gerald K. (geku)


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Karl K. schrieb:
> wobei die kostenfreie Nachlieferung den Bauteilwert um ein Vielfaches
> überschreitet.

Leider gibt es nicht mehr die Möglichkeit, abzuwarten bis das Material 
komplett ist. Das Gerät läuft nicht wenn nicht alle Bauteile bestückt 
wurden.

von Karl K. (karl2go)


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Gerald K. schrieb:
> Das Gerät läuft nicht wenn nicht alle Bauteile bestückt
> wurden.

Naja, ich brauch nicht immer alles was ich bestelle aktuell für das eine 
Gerät.

Bei Reichelt war es eine Zeitlang gute Praxis, am Tag nach der 
Bestellung anzurufen ob alles lieferbar ist und nicht lieferbare 
Positionen mit "bestelle ich später nochmal" rausnehmen zu lassen. Sonst 
lag das Paket schonmal ne Woche, bis fehlendes Zeug eingetrudelt ist.

Bei TME ist eigentlich alles was man bestellt lieferbar, anscheinend 
haben die ihren Lagerbestand gut im Griff. Wenn nicht lieferbar, dann 
steht da auch Null.

von Andre M. (andre1597)


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Ja das habe ich auch schon erlebt, in einer Nachlieferung (Packet per 
DHL)war dann ein einziger Schaltkreis drin, den hätte man sicher per 
Post oder Brief günstiger verschicken können. Was ich auch nicht 
nachvollziehen kann ist,  dass man eben die 0815 Standard - Bauteile 
(Logik etc.) nicht mehr im Markt bekommt. Beispiel: der 0815 billig - 
Timer NE 555 (DIL) steht da grad drin als "Ausverkauft".

von Benedikt M. (bmuessig)


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Nur scheinen die das Lager nicht mehr auffüllen zu wollen. Aktuell 
bekomme ich das Gefühl, dass alles was ausverkauft ist, so bleibt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Andre M. schrieb:
> Ja das habe ich auch schon erlebt, in einer Nachlieferung (Packet per
> DHL)war dann ein einziger Schaltkreis drin, den hätte man sicher per
> Post oder Brief günstiger verschicken können.

Das wäre aber logistisch ein komplett anderer Prozess gewesen. Die 
großen Frachtführer räumen den Kunden gewaltige Rabatte ein, wenn sie im 
Gegenzug quasi als Monopolist dastehen. Unter Umständen ist der 
ausgehandelte Preis für ein Paket mit DHL sogar niedriger als der für 
einen Brief mit der Post. Ich hatte auch schon einmal bei Maxim/Dallas 
ein paar Bauteile bestellt, die dann in jeweils einem Paket per Fedex 
ankamen. Als ich mein Büro betrat, sah mein Schreibtisch wie ein prall 
gefüllter Gabentisch zu Weihnachten aus, und alle wunderten sich über 
meine Großbestellung, mich selbst eingeschlossen. Dabei waren es nur ein 
paar Bauteile für knapp $100.

> Was ich auch nicht
> nachvollziehen kann ist,  dass man eben die 0815 Standard - Bauteile
> (Logik etc.) nicht mehr im Markt bekommt.

Auf der einen Seite findet auf Grund mangelnder Nachfrage eine massive 
Ausdünnung von ICs in bedrahteter Ausführung statt. Als nächstes sind 
Logikbausteine mit 5V quasi "tot". In vielen Bereichen ist auch schon 
3,3V rückläufig. Und zuguterletzt baut heute - außer ein paar 
Retro-Bastlern - niemand mehr Kuchenbleche mit diskreter Logik auf. Dies 
sieht man daran, dass die komplexeren Bausteine (z.B. ALU 74181) schon 
lange abgekündigt sind. Heutzutage verwendet man dann einfach einen 
Microcontroller.

Das, was insbesondere bei Herstellern wie Texas Instruments in den 
letzten Jahren ganz gewaltig erweitert wurde, ist die Palette an 
Pegelkonvertern. Diese sind meist in Anlehnung an Bausteine wie z.B. 
74245 oder 74125 aufgebaut oder für ein bestimmtes Protokoll (z.B. I2C) 
ausgelegt. Allerdings legt sich kein Händler für den Hobbybastlerbedarf 
so etwas ins Lager, weil es einfach Unmengen an 
Kombinationsmöglichkeiten gibt. Wenn ich einen Peripheriebaustein mit 
3,3V-Pegeln verwenden muss, aber z.B. nur noch Pins an einer 1,8V-Bank 
des FPGA frei sind, kommt ggf. solch ein Pegelwandler dazwischen. In 
meinem aktuellen Projekt überschneiden sich zwar die Logikpegel auf 
Peripherieseite und FPGA-Seite, aber eben nur bei 25° und nicht im 
gesamten Parameterbereich von Temperatur, Versorgungsspannungen, 
Exemplarstreuungen, Mondphase.

> Beispiel: der 0815 billig -
> Timer NE 555 (DIL) steht da grad drin als "Ausverkauft".

Du schreibst es schon: "billig". Wenn beim Verkauf eines solchen 
Bausteins an den Endkunden mit Kleinststückzahlen nur nur ein Groschen 
über den Tresen geht, bleiben bei eigentlichen Hersteller höchstens zwei 
Cent übrig. Und dann lohnt sich solch ein Baustein nur noch bei sehr, 
sehr großen Stückzahlen. Zwischenzeitlich (90er/00er Jahre) wurden vom 
555 jährlich über eine Millarde Stück produziert, so dass natürlich auch 
Unmengen an Drittherstellern aufsprangen, zumal die relevanten Patente 
abgelaufen waren. Durch die vielen Anbieter ging der Preis in den 
Keller, und viele werden mit Sicherheit bei im Laufe der Zeit deutlich 
gesunkenen Stückzahlen die Produktion wieder eingestellt haben.

Mittlerweile haben ja sehr viele Geräte, die ursprünglich mit einer sehr 
einfachen Timerfunktion ausgestattet waren, z.B. Heizdecken, 
Zeitschaltuhren, auch noch einiges an Bling-Bling, z.B. eine Anzeige der 
eingestellten oder vergangenen Laufzeit. Und schon ist der 555 raus und 
man nimmt einen Microcontroller.

Für die homöopathischen Bastlerstückzahlen lohnt es sich aus Sicht der 
Halbleiterhersteller nicht. Jeder ist an den (viel zu) niedrigen 
Stückpreis gewöhnt. Also wird das Produkt abgekündigt, insbesondere wenn 
mittelfristig und langfristig nur noch sinkende Stückzahlen zu erwarten 
sind.

von Achim B. (bobdylan)


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Andreas S. schrieb:
> Unter Umständen ist der
> ausgehandelte Preis für ein Paket mit DHL sogar niedriger als der für
> einen Brief mit der Post.

Dem ist so. Gabs mal einen Bericht im TV drüber.

von Gerald K. (geku)


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Es ist auch möglich, dass ein Sortimentwechsel durchgeführt wird. 
Zumindest weg von elektronischen Bauelementen.

Was natürlich schade wäre!

: Bearbeitet durch User
von Andre M. (andre1597)


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Andreas S. schrieb:
> Für die homöopathischen Bastlerstückzahlen lohnt es sich aus Sicht der
> Halbleiterhersteller nicht. Jeder ist an den (viel zu) niedrigen
> Stückpreis gewöhnt. Also wird das Produkt abgekündigt, insbesondere wenn
> mittelfristig und langfristig nur noch sinkende Stückzahlen zu erwarten
> sind.

Ja das stimmt sicher teilweise was du schreibst. Gerade im Bezug auf den 
Versand und die Bestellvorgänge. Die Bauteile selber sind doch 
eigentlich Pfennig- Produkte (2 bis 10 Cent) oder? Zumindest die 
Standard - Bauteile hoher Produktions - Stückzahlen. Aber selbst wenn 
ich den 5er oder 10er Pack bestellen will so geht das bei Conrad nicht, 
wenn man nicht gerade mal ein "Firmenkunde" ist. Das finde ich dann auch 
seltsam da einige Bauteile nur noch für "Firmenkunden" zu haben sind. 
Und dann würde ich ja auch die höheren Stückzahlen in kauf nehmen. Ich 
weiß nicht welche Politik da bei Conrad verfolgt wird, Privatkunden 
schnellstmöglich loswerden? Das wäre ja schon irre. Ich habe das Gefühl, 
dass die die Bauteile von Texas Instruments nicht mehr verkaufen wollen 
oder nicht mehr haben, Bauteile ähnlicher Typen werden dann als "No Name 
(foreign brand)" angegeben. Von TI warn ja früher gefühlt fast alle 
gewesen.

von Helmut S. (helmuts)


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> Ich habe das Gefühl, dass die die Bauteile von Texas Instruments nicht mehr 
verkaufen wollen oder nicht mehr haben, Bauteile ähnlicher Typen werden dann als 
"No Name (foreign brand)" angegeben. Von TI warn ja früher gefühlt fast alle 
gewesen.

Vielleicht hängt es ja damit zusammen.
TI hat entschieden nur noch ganz wenige Distributoren direkt zu 
beliefern - Arrow, Avnet, Digi-Key und Mouser Electronics und ein paar 
wenige Andere.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Andre M. schrieb:
> Ja das stimmt sicher teilweise was du schreibst. Gerade im Bezug auf den
> Versand und die Bestellvorgänge. Die Bauteile selber sind doch
> eigentlich Pfennig- Produkte (2 bis 10 Cent) oder? Zumindest die
> Standard - Bauteile hoher Produktions - Stückzahlen.

Und was hat der Hersteller damit zu tun? Der sieht nur, dass die 
Stückzahlen alter einfacher Logikbausteine stark rückläufig sind. Die 
paar Bastler spielen keine Rolle.

> Aber selbst wenn
> ich den 5er oder 10er Pack bestellen will so geht das bei Conrad nicht,
> wenn man nicht gerade mal ein "Firmenkunde" ist.

Oha, da droht ein Privatkunde mit einem Großauftrag über fünf bis zehn 
Centartikel! Solch ein Geschäft darf sich kein Händler entgehen lassen.

> Das finde ich dann auch
> seltsam da einige Bauteile nur noch für "Firmenkunden" zu haben sind.
> Und dann würde ich ja auch die höheren Stückzahlen in kauf nehmen. Ich
> weiß nicht welche Politik da bei Conrad verfolgt wird, Privatkunden
> schnellstmöglich loswerden? Das wäre ja schon irre.

Das ist nicht irre, sondern wir sehen doch schon an Deinem 
Herumlamentieren, dass man als Händler lieber nichts mit Privatkunden zu 
tun haben will. Im Zweifelsfall macht der Privatkunde anschließend auch 
noch von seinem Widerrufsrecht gebrauch. Fordert man die Rücksendung des 
Gurtabschnitts mit den zehn ICs, muss man einen Wareneingang durchführen 
und anschließend die Bauteile wegschmeißen. Fordert man keine 
Rücksendung, freut sich der Kunde und macht sofort die nächste 
Kleinbestellung, von der er zurücktritt. Und das Spiel wiederholt sich. 
Zusätzlich labert einem der Kunde ein Schnitzel ans Ohr, weil er sich 
auf Grund der Großbestellung nun für einen wichtigen Kunden hält.

> Ich habe das Gefühl,
> dass die die Bauteile von Texas Instruments nicht mehr verkaufen wollen
> oder nicht mehr haben, Bauteile ähnlicher Typen werden dann als "No Name
> (foreign brand)" angegeben. Von TI warn ja früher gefühlt fast alle
> gewesen.

Eher umgekehrt. Früher hatte fast jeder westliche Markenhersteller einen 
Haufen 74xx im Angebot, aber mittlerweile hat sich das auf TI und NXP 
ausgedünnt. Zusätzlich gibt es aber jetzt etliche Asiaten, die einzelne 
Typen herstellen.

Und TI ist nun ausgerechnet ein schlechtes Beispiel für Deine Kritik. 
Bei TI kann man nämlich so ziemlich jedes Bauteil auch in 
Kleinstückzahlen bestellen. Die Preise sind zwar etwas höher als bei 
manchem Händler/Distributor, aber man kann sicher sein, frische 
Originalware zu bekommen.

Generell hält einen auch kaum einer davon ab, sich als Geschäftskunde 
auszugeben. Die wichtigsten Unterschiede sind die Preisangaben in netto 
statt brutto, das fehlende Rücktrittsrecht und der Gefahrenübergang beim 
Transport.

von W.P. K. (elektronik24)


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Mal ein Auszug aus einem Artikel von vorgestern(CP).
B2C: Uninteressant, Filialen: uninteressant, Fokus: B2B

...
Wie aus dem nun veröffentlichten Zahlen von Conrad Electronic für das 
Geschäftsjahr 2018 hervorgeht, ist es dem Unternehmen dennoch nicht 
gelungen, sich gegen den rückläufigen Trend bei Umsatz und Ertrag zu 
stemmen. Nachdem der Umsatz zuletzt bei 1,07 Milliarden Euro stagnierte, 
gingen die Verkäufe 2018 um 5,5 Prozent auf 1,01 Milliarden Euro zurück. 
Im gleichen Zeitraum wuchs laut EHI-Ranking der kombinierte 
Online-Umsatz von Conrad.de und Voelkner.de von 629 auf 663 Millionen 
Euro. Das würde bedeuten, dass Conrad im Filialgeschäft von 2017 auf 
2018 einen Umsatzrückgang von mindestens 21 Prozent hinnehmen musste.
Die negative Umsatzentwicklung wirkt sich auch auf das Geschäftsergebnis 
aus: Hatte Conrad bislang lediglich mit einer rückläufigen 
Profitabilität zu kämpfen, rutschte das Unternehmen 2018 beim Ergebnis 
der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem Verlust von 14,6 Millionen 
Euro (Vorjahr: +24,1 Millionen Euro) erstmals in die roten Zahlen.


B2B-Fokussierung als Zukunftsstrategie

In den Ausführungen des Geschäftsberichts benennt Conrad die Ursachen 
für die negative Entwicklung klar und deutlich. So sei die Entwicklung 
der Filialen mit entsprechend sinkenden Besucherzahlen marktkonform der 
rückläufigen Entwicklungen des deutschen Stationärhandels gefolgt. 
Gleichzeitig habe Conrad nach den sehr hohen Investitionssummen der 
Vorjahre (2013 bis 2017 investierte das Unternehmen insgesamt 120 
Millionen Euro) 2018 mit 19 Millionen Euro erneut hohe Ausgaben für die 
eigene Zukunftsfähigkeit aufgewendet.

Den allergrößten Anteil daran habe die Entwicklung der neuen 
Webplattform von Conrad eingenommen - "angesichts der Plattformstrategie 
von Conrad ein notwendiges und zukunftssicherndes Investment", so das 
Unternehmen in dem Geschäftsbericht. "Ein nachhaltig profitables 
Geschäft [wird] vor dem Hintergrund der deutlich anspruchsvolleren 
Marktbedingungen immer schwerer", lautet folglich auch das Fazit zu dem 
Geschäftsbericht.

Viel erhofft sich Conrad Electronic von der eingeleiteten 
Schwerpunktsetzung auf das B2B-Geschäft. "Unser Hauptfokus wird auf dem 
Segment der gewerblichen Kunden liegen", heißt es dazu explizit in dem 
Geschäftsbericht. Der Einsatz von modernen Technologien, Algorithmen und 
künstlicher Intelligenz solle zielgerichtet dazu beitragen, die 
Geschäftsprozesse noch kundenorientierter zu gestalten und diese 
speziell für die Anforderungen der B2B Kunden noch schneller, 
leistungsfähiger und zuverlässiger zu machen. Conrad werde weiterhin in 
die Erweiterung des B2B-Sortimentes investieren und den 2017 gestarteten 
B2B-Marktplatz nutzen, um das Angebot weiter zu vergrößern und den 
gewerblichen Kunden die Beschaffung aus einer Hand zu ermöglichen.


Rückbau des Filialnetzes

Was das Filialgeschäft betrifft, sieht sich Conrad in einer ambivalenten 
Position. Einerseits trügen die Geschäfte zur Omnichannel-Strategie bei 
und ermöglichten auch eine Steigerung der B2B-Umsätze. Andererseits 
sieht sich die Elektronikkette dazu gezwungen, ihr Filialgeschäft 
zielgerichteter zu führen und den Marktentwicklungen anzupassen und hat 
dazu die stationären Geschäfte Anfang 2019 in die neu gegründete Conrad 
Electronic Stores GmbH ausgegliedert, die von den Conrad-Managern Ralf 
Heinrichs, Jürgen Groth und Werner Conrad geleitet wird.

Die neue Gesellschaft hat bereits 2019 mit der Schließung des Standorts 
in Hamburg-Altona das Filialnetz auf 20 Geschäfte verkleinert. Anfang 
2020 machte nun die Filiale in Düsseldorf dicht und für das Jahresende 
ist bereits der Rückzug von Conrad Electronic aus Mainz angekündigt.

Dennoch gibt man sich bei Conrad optimistisch, die anstehenden 
Herausforderungen gut bewältigen zu können. Auf Anfrage von 
ChannelPartner erklärte eines Sprecherin des Unternehmens, entsprechend 
den Ausführungen im Geschäftsbericht für 2018 seien bereits Maßnahmen in 
Hinblick auf Umsatz und Kosten eingeleitet worden und zeigten auch schon 
erste Wirkung. "Wir gehen tendenziell von einem deutlich verbesserten 
Betriebsergebnis für 2019 aus", so die Unternehmenssprecherin. Zudem 
belege die Eigenkapitalquote von über 70 Prozent die nach wie vor solide 
Kapitalausstattung und finanzielle Stärke des Unternehmens. "Conrad 
Electronic nimmt damit auch weiterhin eine Spitzenstellung im Handel 
ein", so das Fazit des Statements.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Thomas M. schrieb:
> Eigentlich kann es nicht angehen, dass ich faktisch Ware für 1 EUR
> inkl Versand aus Fernost individuell nach Hause geliefert bekommen kann.
> Und da soll Warenwert, Verpackung, Postbote, Steuern, Zoll, Gewinnmarge
> ... mit drin sein? Kann nicht sein, nicht ohne irgendwelche
> Tricksereien, für die irgendwer anderes bezahlt.

ich sehe das eher als Geldwäsche denn als vernünftiges Business.
Die Triaden machen solche Läden auf, stecken da ihre Milliarden rein.
aus einer Milliarde werden vielleicht dann 500mio legal aussehendes Geld

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Thomas M. schrieb:
> Denn eigentlich kann es nicht angehen, dass ich faktisch Ware für 1 EUR
> inkl Versand aus Fernost individuell nach Hause geliefert bekommen kann.
> Und da soll Warenwert, Verpackung, Postbote, Steuern, Zoll, Gewinnmarge
> ... mit drin sein? Kann nicht sein, nicht ohne irgendwelche
> Tricksereien, für die irgendwer anderes bezahlt.

Der wesentliche Punkt ist dabei, dass der Weltpostverein noch nicht 
Chinas Stellung als Entwicklungsland aufgehoben hat:

https://blog.afterbuy.de/allgemein/china/

Also bezahlt die Deutsche Post den mit Abstand teuersten Teil des 
Transports, nämlich die Zustellung im Zielland. Da es sich mittlerweile 
nicht mehr nur um einen verschwindend geringen Anteil des Postaufkommens 
handelt, müssen die Kosten ggf. auf die regulär zahlenden Inlandskunden 
umgelegt werden, wodurch die Schere sich noch weiter öffnet.

> Was auch immer da für
> Schlupflöcher ausgenutzt werden, sie sollten besser gestopft werden.

Ja, das Problem ist bekannt, aber kann wohl aus rechtlichen Gründen 
nicht so einfach geschlossen werden. Es bliebe nur der Austritt aus dem 
Weltpostverein, welcher aber für eine Exportnation wie Deutschland 
gewaltige Auswirkungen an anderer Stelle zur Folge hätte. Außerdem ist 
die Sache für die Post doch ganz einfach: sie legt der 
Bundesnetzagentur, dem Kartellamt und wem sonst noch ihre Kalkulation 
vor und kann ja tatsächlich das Verlustgeschäft nachweisen. Und dann 
wird die nächste Gebührenerhöhung genehmigt.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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● J-A V. schrieb:
> ich sehe das eher als Geldwäsche denn als vernünftiges Business.
> Die Triaden machen solche Läden auf, stecken da ihre Milliarden rein.
> aus einer Milliarde werden vielleicht dann 500mio legal aussehendes Geld

Das ist Unsinn, d.h. zum einen aus den von mir schon genannten Gründen, 
und zum anderen auf Grund des durch China sehr konsequent verfolgten 
Staatsziels, die "Neue Seidenstraße" auf- bzw. auszubauen.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Außerdem ist die Sache für die Post doch ganz einfach: sie legt der
> Bundesnetzagentur, dem Kartellamt und wem sonst noch ihre Kalkulation
> vor und kann ja tatsächlich das Verlustgeschäft nachweisen. Und dann
> wird die nächste Gebührenerhöhung genehmigt.

Und du glaubst ernsthaft das die Post bislang zu blöd war das bereits in 
ihre Kalkulation einzupreisen?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Tim T. schrieb:
> Und du glaubst ernsthaft das die Post bislang zu blöd war das bereits in
> ihre Kalkulation einzupreisen?

Nein, keineswegs. Aber wenn sich der Anteil ausländischer Sendungen 
signifikant ändert, hat das Preisanpassungen zur Folge. Die 
Preiskalkulationen basieren auf den aktuellen Kennzahlen und werden 
natürlich fortlaufend angepasst. Und die Deutsche Post als 
Quasimonopolist muss sich jede Preisanpassung eben genehmigen lassen. 
Und für den konkreten Preis ist eben der Zeitraum von heute bis zur 
nächsten Kalkulation relevant. Wenn z.B. heute die Preise für 2021-2023 
zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, muss abgeschätzt werden, wie 
hoch der Anteil ausländischer Sendungen in exakt diesem Zeitraum sein 
wird. Es ist nicht relevant, wie hoch er anno 1873 war oder 2024 sein 
wird.

Wenn sich z.B. die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, hat dies ggf. 
auch eine erneute Kalkulation zur Folge, z.B. bei einer Statusänderung 
Chinas im Weltpostverein.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und du glaubst ernsthaft das die Post bislang zu blöd war das bereits in
>> ihre Kalkulation einzupreisen?
>
> Nein, keineswegs. Aber wenn sich der Anteil ausländischer Sendungen
> signifikant ändert, hat das Preisanpassungen zur Folge. Die

Logisch.

> Preiskalkulationen basieren auf den aktuellen Kennzahlen und werden
> natürlich fortlaufend angepasst. Und die Deutsche Post als
> Quasimonopolist muss sich jede Preisanpassung eben genehmigen lassen.

Ist bekannt.

> Und für den konkreten Preis ist eben der Zeitraum von heute bis zur
> nächsten Kalkulation relevant. Wenn z.B. heute die Preise für 2021-2023
> zur Genehmigung vorgelegt werden müssen, muss abgeschätzt werden, wie
> hoch der Anteil ausländischer Sendungen in exakt diesem Zeitraum sein
> wird. Es ist nicht relevant, wie hoch er anno 1873 war oder 2024 sein
> wird.

Auch klar, wobei 2024 natürlich gerne angeführt wird falls es einen noch 
größeren Anstieg zeigt, unabhängig von der Relevanz...

> Wenn sich z.B. die rechtlichen Rahmenbedingungen ändern, hat dies ggf.
> auch eine erneute Kalkulation zur Folge, z.B. bei einer Statusänderung
> Chinas im Weltpostverein.

Und was lässt dich jetzt konkret daran zweifeln das die Post exakt das 
bereits getan hat und genauso ihre Preiskalkulation durchbekommen hat?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Tim T. schrieb:
> Und was lässt dich jetzt konkret daran zweifeln das die Post exakt das
> bereits getan hat und genauso ihre Preiskalkulation durchbekommen hat?

Nichts. Wann soll ich das ganz konkret behauptet haben? Ach, Du findest 
keine solche Stelle in meinen Ausführungen? Dann scheint es wohl nur 
eine von Dir aufgestellte Lüge zu sein.

von Benedikt M. (bmuessig)


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W.P. K. schrieb:
> B2C: Uninteressant

Ich finde das als "Hybridkunde" sehr interessant, da es das Verhalten 
von Conrad erklärt. Somit gehe ich davon aus, dass Conrad das 
Privatkundensortiment an Bauteilen auf ein Minimum zurückfahren wird und 
im Elektronikhobbysektor eventuell noch Arduino und andere Systeme 
anbietet.
Auf der anderen Seite könnte Conrad natürlich versuchen, v.A. 
Geschäftskunden mit Bauteilen z.T. in größeren Mengen zu versorgen und 
sich bei B2C nicht um Gewährleistung und Rückgaberecht kümmern zu 
müssen.

Für mein Kleingewerbe bestellte ich sehr gerne Teile privat und 
geschäftlich bei Conrad, da ich mit der Versandkostenflat problemlos 
einzelne Teile ohne Versandkosten bestellen konnte, was für Prototypen 
ideal war. Zum Teil lagen die Preise mit USt. auch unter Farnell. 
Vermutlich waren die Versandkosten und Kleinstbestellungen mehr als 
unrentabel für Conrad.

Inzwischen kaufe ich fast nur noch bei Farnell und TME. Dort ist zwar 
die Preis/Leistung (fast immer Overnight-Shipping beim Standardtarif) 
für den Versand gut, aber es kostet jedes Mal 7-10€.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Andreas S. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und was lässt dich jetzt konkret daran zweifeln das die Post exakt das
>> bereits getan hat und genauso ihre Preiskalkulation durchbekommen hat?
>
> Nichts. Wann soll ich das ganz konkret behauptet haben? Ach, Du findest
> keine solche Stelle in meinen Ausführungen? Dann scheint es wohl nur
> eine von Dir aufgestellte Lüge zu sein.

Stimmt, bis auf die Lüge.

Ich hatte bei:
> Außerdem ist
> die Sache für die Post doch ganz einfach: sie legt der
> Bundesnetzagentur, dem Kartellamt und wem sonst noch ihre Kalkulation
> vor und kann ja tatsächlich das Verlustgeschäft nachweisen. Und dann
> wird die nächste Gebührenerhöhung genehmigt.

gelesen :
> Außerdem wäre [..]

Demnach habe ich angenommen du implizierst dass die Post das noch nicht 
tun würde...

Mein Fehler.

von Andre M. (andre1597)


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Benedikt M. schrieb:
> Für mein Kleingewerbe bestellte ich sehr gerne Teile privat und
> geschäftlich bei Conrad, da ich mit der Versandkostenflat problemlos
> einzelne Teile ohne Versandkosten bestellen konnte, was für Prototypen
> ideal war.

Wegen der Einsparung der Versandkosten bestelle ich selber ja auch bei 
Conrad. Das ist vielleicht auch der einzige Punkt, dass Kunden bei C. 
gehalten werden. Wobei dies auch für andere Bereiche im Geschäft 
interessant ist, in so Fern Artikel im Markt nicht vorrätig vorhanden 
sind. Die Voraussetzung ist dabei ja, dass man im Markt bestellt, 
zumindest für mich als einfachen Privatkunden. Ob Conrad so gut beraten 
ist, nur noch auf Geschäftskunden zu setzen, ich glaube dass muss das 
Unternehmen selber herausfinden. Der Markt, in dem Segment hat sicher 
nicht auf Conrad gewartet, meine ich fast. Aber im Ganzen ist die Linie 
abzusehen was du schreibest, dass Geschäfte in den "Internet" - Markt 
übergehen. Ich fand es bisher sehr gut, dass ich einfach in den Markt 
(Mannheim) gehen konnte und mal (ein) Logik - Chip etc. "mitnehmen" 
konnte. Für Conrad war es abzusehen, dass die Kunden gegebenenfalls auch 
noch anderes im Markt kaufen. Wenn ich aber mal wieder "nix" bekommen 
habe, dann hab ich auch keine Lust weiter im Markt einzukaufen. Was ich 
dieses Jahr im Markt gesehen habe: immer weniger Kunden.
Wobei die meisten ja ehr im Winter als im Sommer "etwas basteln". Die 
letzten Jahre war der Markt gerade in diesen Monaten eigentlich immer 
ganz gut besucht.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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W.P. K. schrieb:
> Der Einsatz von modernen Technologien, Algorithmen und
> künstlicher Intelligenz solle zielgerichtet dazu beitragen, die
> Geschäftsprozesse noch kundenorientierter zu gestalten und diese
> speziell für die Anforderungen der B2B Kunden noch schneller,
> leistungsfähiger und zuverlässiger zu machen.

Ach deswegen ist deren Webseite so shcnarchlahm, die KI zieht zu viel 
CPU Power.
Dabei ist die KI aber zu doof für ordentliche Suchergebnisse.
Die KI erinnert eher an Data von Sinnlos im Weltraum.

von Bauform B. (bauformb)


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Andreas S. schrieb:
> Der wesentliche Punkt ist dabei, dass der Weltpostverein noch nicht
> Chinas Stellung als Entwicklungsland aufgehoben hat:
>
> https://blog.afterbuy.de/allgemein/china/
>
> Also bezahlt die Deutsche Post den mit Abstand teuersten Teil des
> Transports, nämlich die Zustellung im Zielland.

Hat sich das nicht gerade erst geändert? Bei Wikipedia steht CN auf dem 
9. Platz der Beitragszahler.

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/post-pakete-aus-china-werden-teurer,RpX3Y0c
https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-trends/logistik/132371-porto-paeckchen-aus-china-teurer
https://de.wikipedia.org/wiki/Verzeichnis_der_Mitgliedsl%C3%A4nder_des_Weltpostvereins#Mitgliedsl%C3%A4nder


Mw E. schrieb:
> W.P. K. schrieb:
>> Der Einsatz von modernen Technologien, Algorithmen und
>> künstlicher Intelligenz...
>
> Ach deswegen ist deren Webseite so shcnarchlahm, die KI zieht zu viel
> CPU Power.
> Dabei ist die KI aber zu doof für ordentliche Suchergebnisse.
> Die KI erinnert eher an Data von Sinnlos im Weltraum.

Geduld, der Server läuft auf einem RPi; einmal, weil das cool ist und, 
weil die JavaScript-Entwicklung so teuer war ;)

von Benedikt M. (bmuessig)


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Mw E. schrieb:
> Dabei ist die KI aber zu doof für ordentliche Suchergebnisse.

Ich habe deswegen schon oft mit dem Kundenservice gesprochen. Es hat 
sich natürlich nichts geändert.
Zum Teil kann die Suche nicht einmal Volltext Produktnamen (wie zum 
Beispiel aus einer Rechnung 1:1 kopiert) finden.

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Bauform B. schrieb:
> Hat sich das nicht gerade erst geändert? Bei Wikipedia steht CN auf dem
> 9. Platz der Beitragszahler.
>
> 
https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/post-pakete-aus-china-werden-teurer,RpX3Y0c
> 
https://www.onlinehaendler-news.de/e-commerce-trends/logistik/132371-porto-paeckchen-aus-china-teurer
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Verzeichnis_der_Mitgliedsl%C3%A4nder_des_Weltpostvereins#Mitgliedsl%C3%A4nder

Oh, das sind ja wirklich gute Nachrichten! Im letzten Jahr hörte sich 
das noch komplett anders an. Den zweiten o.a. Artikel ist aber auch zu 
entnehmen, dass erst durch die Drohung der USA, aus dem Weltpostverein 
auszutreten, Bewegung in die Sache gekommen ist. So profitieren wir 
sogar mal von Trumps Handelskrieg gegen China.

In den Artikeln steht auch, dass Pakete im Laufe des Jahres 2020 teurer 
werden können. Das bedeutet, dass die Post nun die entsprechenden 
Kalkulationen bei den Aufsichtsbehörden einreichen können. Das wird also 
noch ein paar Monate dauern, bis die Preise endlich steigen. Und in 
diesem Jahr auch nur maximal 27%; erst ab 2021 dürfen sie deutlicher 
angehoben werden.

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