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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Eine Gleichspannung von ca. 200 Volt erzeugen (galvanisch getrennt)


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von Reinhard T. (reinhard_t884)


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Hallo,

wie könnte ich den am einfachsten eine Gleichspannung von ca. 200 Volt 
erzeugen?  Die benötigte Leistung liegt bei ca. 5 Watt, geregelt sein 
muß die Spannung nicht.
Überlegt habe ich mir, zwei Printtrafos zu verwenden der Erste zB. 230 > 
6 Volt und der Zweite 230 > 9 Volt. Diese würde ich mit den 
Sekundärwicklungen zusammenschalten. Dann hätte ich die galvanische 
Trennung und schon mal eine niedrigere Spannung. Diese dann 
gleichrichten und einen Siebelko anschließen. Der sollte sich doch bei 
dem geringen Strom auf den Spitzenwert der Spannung aufladen. Ich würde 
dann eine geeignete Z- Diode einfügen, um die Spannung ungefähr auf 200 
Volt zu bringen.

Was passiert aber beim Einschalten, wenn hinter der Z- Diode ein zweiter 
Elko angeschlossen ist? Der Elko, der direkt hinter dem Gleichrichter 
sitzt würde sich ja ziemlich schnell aufladen, der hinter der Z- Diode 
ist noch leer.
Kann das gutgehen, oder muß da noch ein Widerstand rein?

Gibt es vielleicht eine ganz einfache Lösung?

Gruß Reinhard

von Dussel (Gast)


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Wie meinst du das? 6V+9V sind etwas weniger als 200 V…
An einer Zenerdiode muss der Strom begrenzt werden. Die kann nicht 
einfach so an eine Spannungsquelle angeschlossen werden.

Ich würde einen entsprechenden Transformator suchen oder eventuell 
wickeln lassen oder ein entsprechendes Netzteil benutzen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Er meint von den 230V aus der Dose runter auf 6V und dann mit dem 
9V-Trafo wieder hoch auf nahe 200V.

Naja. Brauchst Du eine Gleichspannung oder eine 200V Wechselspannung? 
Elkos funktionieren meistens nicht so gut an Wechselspannung. Nach der 
Gleichrichtung werden aus 200Vac außerdem 280Vdc am Siebelko.

Darf man fragen wozu Du das brauchst? Vielleicht gibts noch eine andere 
Lösung als berührungsgefährliche Spannungen, von denen Du im Moment noch 
nicht so viel Ahnung hast wie Du besser haben solltest.

von Reinhard T. (reinhard_t884)


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Dussel schrieb:
> Wie meinst du das? 6V+9V sind etwas weniger als 200 V…

Die Trafos sind mit den Sekundärwicklungen zusammen geschaltet. 
Hauptsächlich dient das zur galvanischen Trennung. Die unterschiedlichen 
Spannungen würde ich nehmen, damit ich am Siebelko keine 325 Volt habe.

Dussel schrieb:
> An einer Zenerdiode muss der Strom begrenzt werden. Die kann nicht
> einfach so an eine Spannungsquelle angeschlossen werden.

Ist mir schon klar, die liegt ja nicht gegen Masse.

von Falk B. (falk)


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Reinhard T. schrieb:
> Hallo,
>
> wie könnte ich den am einfachsten eine Gleichspannung von ca. 200 Volt
> erzeugen?  Die benötigte Leistung liegt bei ca. 5 Watt, geregelt sein
> muß die Spannung nicht.

Mit einem passenden Netzteil, wenn gleich die Spannung und Leistung 
etwas exotisch ist.

> Überlegt habe ich mir, zwei Printtrafos zu verwenden der Erste zB. 230 >
> 6 Volt und der Zweite 230 > 9 Volt. Diese würde ich mit den
> Sekundärwicklungen zusammenschalten. Dann hätte ich die galvanische
> Trennung und schon mal eine niedrigere Spannung. Diese dann
> gleichrichten und einen Siebelko anschließen. Der sollte sich doch bei
> dem geringen Strom auf den Spitzenwert der Spannung aufladen. Ich würde
> dann eine geeignete Z- Diode einfügen, um die Spannung ungefähr auf 200
> Volt zu bringen.

Kann man machen, quick & dirty.

> Was passiert aber beim Einschalten, wenn hinter der Z- Diode ein zweiter
> Elko angeschlossen ist? Der Elko, der direkt hinter dem Gleichrichter
> sitzt würde sich ja ziemlich schnell aufladen, der hinter der Z- Diode
> ist noch leer.

Der braucht halt Zeit, um ausgeladen zu werden.

> Kann das gutgehen, oder muß da noch ein Widerstand rein?

Der muss so oder so in Reihe zur Z-Diode! Eine Z-Diode einfach parallel 
zum Ladeeleko geht NICHT!

200V mit 5W sind 25mA. Diese Schaltung hier schafft das, man muss nur 
den Widerstand R5 auf 6,2k ändern.

Beitrag "Re: Stepup 180V - sackt völlig zusammen"

Speisung aus einem einfachen 12V Netzteil. Klein und pfiffig.

von Reinhard T. (reinhard_t884)


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Ben B. schrieb:
> Naja. Brauchst Du eine Gleichspannung oder eine 200V Wechselspannung?

Eine Gleichspannung.

Ben B. schrieb:
> Nach der
> Gleichrichtung werden aus 200Vac außerdem 280Vdc am Siebelko.

Durch die unterschiedlichen Trafos ist die Spannung ja schon niedriger, 
den Rest soll die Z- Diode vernichten.

Ben B. schrieb:
> Darf man fragen wozu Du das brauchst? Vielleicht gibts noch eine andere
> Lösung als berührungsgefährliche Spannungen, von denen Du im Moment noch
> nicht so viel Ahnung hast wie Du besser haben solltest.

Dafür:
Beitrag "Piezopumpe ansteuern?"

Mach dir keine Sorgen, bin nur was angeschlagen und kann mich manchmal 
nicht so gut ausdrücken.

von Reinhard T. (reinhard_t884)


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Falk B. schrieb:
>> Kann das gutgehen, oder muß da noch ein Widerstand rein?
>
> Der muss so oder so in Reihe zur Z-Diode! Eine Z-Diode einfach parallel
> zum Ladeeleko geht NICHT!

Nein Falk, ich möchte natürlich die Z- Diode in den Strompfad schalten. 
Also wenn ich am Elko ca. 250 Volt habe, dahinter eine 48 Volt Z- Diode 
in Reihe zur Schaltung.

Falk B. schrieb:
> 200V mit 5W sind 25mA. Diese Schaltung hier schafft das, man muss nur
> den Widerstand R5 auf 6,2k ändern.
>
> Beitrag "Re: Stepup 180V - sackt völlig zusammen"
>
> Speisung aus einem einfachen 12V Netzteil. Klein und pfiffig.

Die Schaltung ist Klasse und 180 Volt reichen auch.

Danke!

von Falk B. (falk)


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Reinhard T. schrieb:
> Durch die unterschiedlichen Trafos ist die Spannung ja schon niedriger,
> den Rest soll die Z- Diode vernichten.

Z-Dioden vernichten nichts, ist ja kein UNkraut-Ex oder Insektizid oder 
Cyclon B.

von Reinhard T. (reinhard_t884)


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Falk B. schrieb:
> Reinhard T. schrieb:
>> Durch die unterschiedlichen Trafos ist die Spannung ja schon niedriger,
>> den Rest soll die Z- Diode vernichten.
>
> Z-Dioden vernichten nichts, ist ja kein UNkraut-Ex oder Insektizid oder
> Cyclon B.

Gut, die wandelt in dem Fall 1,25 Watt in Wärme um.

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