Ohje schrieb:> Dev schrieb:>> In jedem KMU muss man inzwischen durch das Livecoding (Beamer oder>> Whiteboard) und hat insgesamt 2-3 Gespräche, nur gibt es dafür nichtmal>> die hälfte. Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche>> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.>> Nenn mal 3 KMU wo das tatsaechlich so ist.
In Karlsruhe generic, stp, smarthouse
In Pforzheim medialesson, uniserv
In Stuttgart vector, ait, tricept
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dev schrieb:> Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.>> Das glaube ich nicht
Ich ebenfalls nicht, solche Bewerber sind doch die große Ausnahme, weil
sie sich auch ihrer Freizeit noch intensiv mit dem Thema ihres Berufs
beschäftigen. Ich halte das für ungesund, in der Freizeit sollte man
sich lieber einen Ausgleich suchen, also etwas völlig anderes machen.
Qwertz schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> Dev schrieb:>> Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche>> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.>>>> Das glaube ich nicht>> Ich ebenfalls nicht, solche Bewerber sind doch die große Ausnahme, weil> sie sich auch ihrer Freizeit noch intensiv mit dem Thema ihres Berufs> beschäftigen. Ich halte das für ungesund, in der Freizeit sollte man> sich lieber einen Ausgleich suchen, also etwas völlig anderes machen.
Also ich wurde mehrfach danach gefragt, ob es nicht auf GitHub
irgendwelche Projekte von mir gäbe und meine Verneinung wurde dann
meistens mit einem Schade o.ä. kommentiert. Und das interpretiere ich
dann schon als Minuspunkt bzw. einen Vorteil wenn man da was vorweisen
kann.
Dev schrieb:> Also ich wurde mehrfach danach gefragt, ob es nicht auf GitHub> irgendwelche Projekte von mir gäbe und meine Verneinung wurde dann> meistens mit einem Schade o.ä. kommentiert.
Ist vielleicht besser so. Stell Dir mal vor, die bewerten dich anhand
eines Werkes, dass schon 10 Jahre alt und weit von deinen aktuellen
Skills entfernt ist.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dev schrieb:>> Also ich wurde mehrfach danach gefragt, ob es nicht auf GitHub>> irgendwelche Projekte von mir gäbe und meine Verneinung wurde dann>> meistens mit einem Schade o.ä. kommentiert.>> Ist vielleicht besser so. Stell Dir mal vor, die bewerten dich anhand> eines Werkes, dass schon 10 Jahre alt und weit von deinen aktuellen> Skills entfernt ist.
Bringt mir halt auch nichts, wenn ich dann keinen Job finde.
Mal davon abgesehen, ich habe diverse GitHup Repos, nur nicht
öffentlich.
Weil entweder ist das bisschen private nur schnell hingerotzt oder es
geht hier um meine Steuerung und Automatisierung der Heizung und des
restlichen Hauses. Beides spiegelt absolut nicht wieder, wie ich in
einem professionellen Umfeld arbeite.
Dev schrieb:> Beides spiegelt absolut nicht wieder, wie ich in> einem professionellen Umfeld arbeite.
Eben, genau deswegen sollte der künftige Arbeitgeber da auch gar nicht
rein schauen.
Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6090673:
> Ich verlange immer Live Coding.
Wenn sich bei uns jemand für Web-Frontend Entwicklung bewirbt, mache ich
immer einen kleinen Einstellungstest. Eine Aufgabe lautet:
Erstellen Sie ein minimalistisches HTML Formular ohne Server, mit einem
Textfeld, dass einen grünen Hintergrund hat. Sie dürfen googeln.
Ihr glaubt gar nicht, wie viele daran schon scheitern. Jeder zweite! Ich
will damit nicht den angeblichen Fachkräftemangel bestätigen sondern
eher zeigen, dass jede Menge Schaumschläger unterwegs sind. Insbesondere
aus dem Bereich der Personalvermittler und Leiharbeiter.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ist vielleicht besser so. Stell Dir mal vor, die bewerten dich anhand> eines Werkes, dass schon 10 Jahre alt und weit von deinen aktuellen> Skills entfernt ist.
Genau das kann allerdings auch wieder ein Vorteil sein, wenn man vor 10
Jahren noch gute Skills hatte, die mittlerweile verkümmert sind. Mit
steigender Betriebszugehörigkeit kommt man nämlich in der Regel immer
weniger zur eigentlichen Arbeit, Meta-Themen, Konzepte, Meetings und
Schnittstellenfunktionen nehmen dann immer mehr Platz ein (was aber auch
nicht schlecht ist).
Qwertz schrieb:> Genau das kann allerdings auch wieder ein Vorteil sein
"Ich sehe, sie können Treiber für DOS Programmieren. Dann haben wir hier
einen Auftrag für sie."
Nee lass mal. Manche Dinge soll man ruhen lassen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Nee lass mal. Manche Dinge soll man ruhen lassen.
Ja, da gebe ich dir recht. Ich bin eh kein Fan davon, zu viele
persönliche Spuren im Internet zu hinterlassen, die jeder, auch ein
Arbeitgeber, leicht finden kann. Wenn GitHub Repo, dann nur ein
privates.
Dev schrieb:> In jedem KMU muss man inzwischen durch das Livecoding (Beamer oder> Whiteboard) und hat insgesamt 2-3 Gespräche, nur gibt es dafür nichtmal> die hälfte. Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.
Wenig glaubwürdig. Niemand kennt alle KMUs, also kann man auch keine
sinnvolle Aussage darüber machen.
Mark B. schrieb:> Dev schrieb:>> In jedem KMU muss man inzwischen durch das Livecoding (Beamer oder>> Whiteboard) und hat insgesamt 2-3 Gespräche, nur gibt es dafür nichtmal>> die hälfte. Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche>> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.>> Wenig glaubwürdig. Niemand kennt alle KMUs, also kann man auch keine> sinnvolle Aussage darüber machen.
Sehe ich genau so. Bei meinen bisherigen AGs musste ich das auch nicht
und würde das auch als erniedrigend empfinden. Ich gehe davon aus, dass
daran viele erfahrende Programmierer scheitern würden, wenn sie keine
passende Entwicklungsumgebung inklusive Sourcen zur Verfügung haben.
Nach Jahren mit PHPStorm verlernt man doch die einfachsten Sachen, weil
alles nur noch angetippt oder zusammenkopiert wird. Ich würde vermutlich
auch kein Live-Coding bestehen, gelte aber trotzdem als absolut
erfahrender Entwickler und habe schon erfolgreich größere Projekte
gestemmt. Mit Google würde ich ziemlich sicher jede angemessene Aufgabe
bestehen. :)
In jedem KMU war auch durchaus etwas übertrieben.
Aber bei den meisten Firmen, bei denen ich die letzten Monate vorstellig
war, gab es entsprechende Aufgaben. Entweder wirklich Live-Coding am
Beamer mit Zuschauern und dann so ein Mist wie Enterprise FizzBuzz (ohne
Google) oder Programmieren am White-Board vor 3 Leuten. Oder eine Seite
mit Aufgaben bearbeiten und anschließend vor der Mannschaft vorstellen
und erklären.
Meins ist das auch alles nicht, schon alleine, weil ich jetzt lange auf
einer Koordinierenden Rolle war und auch diverse triviale Dinge schon
länger nicht mehr gemacht habe, das googlen vor Publikum nach einfachen
Sachen ist doch etwas peinlich. Nicht besser sind aber technische Fragen
zu Dingen, die ich das letzte mal vor 15 Jahren im Studium hatte oder
ich das letzte mal in einer Zertifizierung vor 12 Jahren was davon
gelesen habe.
Mir hat es vor allem gezeigt, dass ich als Entwickler nicht mehr tauge
bzw. nicht mehr gefragt bin. Ich bin nicht Menschenscheu und entspreche
auch nicht dem Klischee des introvertieren Entwicklers, aber so einen
Kram brauche ich dann auch nicht. Ich bin Problemlöser und kein
Entertainer. Wenn das von mir erwartet wird, kann ich auch weiter in den
Koordinieren Rollen bleiben, werden immerhin auch besser bezahlt.
Dem Michel sein Füllhorn schrieb im Beitrag #6091044:
> Jenes treten wir schon überwiegend an den Finanzminister ab, damit es> sich von da aus in der Welt und auch Richtung Asien verteilt (Bekommt> China eigentlich immer noch Entwicklungshilfe?). Das deutsche Geld kommt> also von ganz alleine, warum dann extra zu uns kommen
Michelland wird in den Abgrund geleitet und die Michellemminge folgen
brav und treudoof ihren alten Schamanen aus dem Establishment. Angst vor
Klimawandel, aber keine Angst vor dem baldigen Deutschlandwandel ins
Nichts. Bzw. einfach nur zu blöd, die Faktenlage zu kennen und 3 Tage im
voraus zu denken.
Entweder leiser Untergang oder der große Knall schrieb im Beitrag
#6091209:
> Angst vor Klimawandel, aber keine Angst vor dem baldigen> Deutschlandwandel ins Nichts. Bzw. einfach nur zu blöd, die Faktenlage> zu kennen und 3 Tage im voraus zu denken.
Ich sehe sehr positiv ins neue Jahr 2020 für Deutschland und auch für
mich persönlich, das solltest du auch unbedingt einmal probieren!
"Deutschlandwandel ins Nichts", was soll das eigentlich konkret heißen?
Deutschland steht doch politisch und wirtschaftlich weltweit gut da, und
wird es auch in absehbarer Zeit bleiben. Auch der deutsche Arbeitsmarkt
entwickelt sich offenbar weiterhin stabil und erfreulich.
Entweder leiser Untergang oder der große Knall schrieb im Beitrag
#6091209:
> Angst vor Klimawandel, aber keine Angst vor dem baldigen> Deutschlandwandel ins Nichts.
Von welchem Deutschlandwandel sprichst du? Mir geht es heute viel besser
als vor 5 oder 10 Jahren.
Ohje schrieb:> Dev schrieb:>> In jedem KMU muss man inzwischen durch das Livecoding (Beamer oder>> Whiteboard) und hat insgesamt 2-3 Gespräche, nur gibt es dafür nichtmal>> die hälfte. Minuspunkte gibt es dann auch noch, wenn man kein stattliche>> Anzahl an GitHub Repos mit privaten Projekten hat.>> Nenn mal 3 KMU wo das tatsaechlich so ist.
Könnte ich ned!
Ohje schrieb:> Von welchem Deutschlandwandel sprichst du? Mir geht es heute viel besser> als vor 5 oder 10 Jahren.
Das kann ich bestätigen, ist bei mir genauso.
Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6091603:
> Wie konntest du dann jemals einen Job bekommen? Die> Entertainment-Fähigkeiten sind doch bei weitem wichtiger als die> fachlichen Skills. Das bisschen fachliche Zeug kann man doch schnell> lernen
Hmm ????
Soft- oder Hard-Skills????
Bei den Gesprächen stellen sie abschreckende Fragen der Art: "Warum
sollen wir ausgerechnet dir die Stelle geben?" Am Anfang war "Einstein"
aber dann kamen nach und nach immer mehr "Personalwissenschaftler". Wenn
du einen Personalpsychologen über ein Jahr so traktierst wie die mich,
entwickelt er "Kreislauf" und fragt nach "Work Life Ballance".
Personaler: In der Krise haben sie von all den Entwicklern die Nase
gestrichen voll. Besonders weil wir so zahlreich sind. Was sie auch
nicht verstehen wollen: Ich gehe hin, zu ihnen, um Geld zu verdienen.
Solche doofen Fragen entstehen in Zeiten des Überflusses, wo man Rosinen
picken kann. Die Personaler haben verlernt, aktiv Personal zu
rekrutieren, daher jammern sie jetzt vom Fachkräftemangel.
Wenn bei mir kein Wasser mehr aus der Leitung käme, würde ich auch von
einem Mangel sprechen. Dabei ist das eigentliche Problem vielleicht nur
ein Rohrbruch außerhalb meiner Sichtweite.
Sklavenvermittler schrieb:> Dev schrieb:>> In Stuttgart vector> Sind das die mit der angeblich so tollen Kantine?
Ja genau die. Die haben auch Mitarbeiterparkplätze, ein echtes Plus in
der Region. Eigentlich haben sie auch Besucherparkplätze, blöd nur wenn
die voll sind und ich für eine Vorstellungsgespräch da stehe... egal.
Das Gespräch bei denen lief sehr unglücklich und über einen Vermittler,
ich sollte da als Teamleiter hin und das erste Gespräch sei nur zum
Kennenlernen, nichts Fachliches usw. Ich war keine zehn Minuten da, da
musste ich schon Algorithmen an das Whiteboard kritzeln und danach
optimieren und hatte dann noch einen kleinen schriftlichen Test.
Im Nachgang stellte sich dann heraus, der Verantwortliche für die
Teamleiter Stelle war gar nicht dabei und es ging letztendlich nur um
eine Full-Stack-Entwickler Stelle.
Sehr ärgerlich, denn mit etwas Vorbereitung hätte ich ein deutlich
besseres Ergebnis abgeliefert und eventuell keine Absage bekommen.
Sklavenvermittler schrieb:> Was hat man sich darunter vorzustellen?
Nur was Kleines, bauen sie ein Interface/Basisklasse für Problem X,
danach die Implementierung. Aufbau einer Klasse mit entsprechenden
Zugriffsmodifikatoren, damit die Klasse in dem Szenario vererbt werden
kann und die Eigenschaft in einem anderen. Aufmalen eine UML Basisklasse
für X und dann noch verändern damit auch für Y passt.
Und dann noch ein paar Fragen wie welche Gefahren gibt es beim
Boxing/Unboxing, Unterschiede zwischen Strukturen und Klassen usw.
Bimbo. schrieb:> David S. schrieb:> 70 im letzten Jahr ausgeschriebene Positionen> 101 Neueinstellungen> ... jetzt der Hammer:> 305 Vorstellungsgespräche> 1870 Bewerbungen>> Tja, bittere Realität.
Was ist daran denn bitter?
Unternehmen in München haben sicher kein Problem, denn dahin will ja
scheinbar jeder.
Für mich ist diese Zahl sogar Recht niedrig, vor allem eben wegen
München und der Region.
Ihr tut auch einfach so, als wären da 30 verzweifelte Arbeitslose, die
meisten Bewerber aber haben einen Job und sondieren den Markt. Heute
geht das ja schnell und günstig online.
Dev schrieb:> Das Gespräch bei denen lief sehr unglücklich und über einen Vermittler,> ich sollte da als Teamleiter hin und das erste Gespräch sei nur zum> Kennenlernen, nichts Fachliches usw.
JaJa, die alten Tricks!
Die Wahrheit dürfte wohl gewesen sein, das sie einen "Nicht"-EU-Bürger
wg. Vorrangprüfung für "lau" einstellen wollen. Gerade die Ecke
"Weil-im-Dorf" ist von sehr vielen "Leuten" vom Subkontinent
frequentiert.
Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6092463:
> Aber wenn ich meine Lohnsklaven besser bezahle, dann bleibt doch weniger> Geld für mich für mich übrig. Wo ist denn da die Logik?
Wenn das Grenzprodukt der Arbeit über den Grenzprodukt des Lohnes liegt,
kannste mit einem steigenden Grenzprodukt des Gewinnes rechnen.
Alles klar?
Cha-woma M. schrieb:> JaJa, die alten Tricks!> Die Wahrheit dürfte wohl gewesen sein, das sie einen "Nicht"-EU-Bürger> wg. Vorrangprüfung für "lau" einstellen wollen. Gerade die Ecke> "Weil-im-Dorf" ist von sehr vielen "Leuten" vom Subkontinent> frequentiert.
Kann es sein dass in dem Laden vorrangig Ausländer arbeiten? Schaut man
sich die Bewertungen für diesen Laden an, kommen die meisten von Typen
mit exotischen Namen. Auf kununu sind auch einige mit schlechtem Deutsch
dabei.
In einer Bewertung wurde ein Bewerber gefragt ob er Probleme hätte wenn
Inder oder Chinen Englisch sprechen würden, die haben da wohl einige
Teams in Fernost. Interessant sind auch die Bilder von der Bude, da
sieht man auf keinem eine Person, auch nicht verpixelt, wie eine
Geisterbude. Die vielgerühmte Kantine ist auch menschenleer. Ausser das
Essen, das wird dauernd fotografiert und sieht ehrlich gesagt aus wie
jeder andere Kantinenfrass. Vielleicht war diese früher mal ne kurze
Zeit in der Hand eines ehemaligen Sternekochs, damit wirbt man dann noch
heute und hat längst auch TK-Ware umgestellt.
Bezahlung ist ja auch nicht gerade prall für die Region, sieht schon
fast so aus dass die nur Billigpersonal suchen und im Ausland finden,
vermutlich hockt eh schon der halbe Entwicklung in Fernost.
Sklavenvermittler schrieb:> Kann es sein dass in dem Laden vorrangig Ausländer arbeiten? Schaut man> sich die Bewertungen für diesen Laden an, kommen die meisten von Typen> mit exotischen Namen. Auf kununu sind auch einige mit schlechtem Deutsch> dabei.>> Bezahlung ist ja auch nicht gerade prall für die Region, sieht schon> fast so aus dass die nur Billigpersonal suchen und im Ausland finden,> vermutlich hockt eh schon der halbe Entwicklung in Fernost.
Also ich bin kein E-Techniker, nur WiInf und habe bisher überwiegend als
Entwickler gearbeitet. Und von der Firma habe ich bisher nur positives
gehört, angefangen bei der Kantine, über den Mitarbeiterparkplatz und
die Möglichkeit 35h die Woche zu arbeiten, es besteht wohl auch die
Option Stunden für ein Sabbatical anzusparen. Dazu gibt es ein gutes
Basisgehalt und zwei weitere Gehälter, die wohl auch am Firmenerfolg
hängen und 20% Homeoffice gibt es auch.
Da sind wohl auch auch AllIn >90k ohne Führungsverantwortung drin.
Das mag für E-Techniker jetzt ja alles Standard sein, als
Softwareentwickler außerhalb von embedded und co. ist das aber schon ein
Jackpot.
Ich war auch bei Firmen mitten in Stuttgart vorstellig, da hätte ich
selber noch ~200€ Monat für einen Parklatz in einem öffentlichen
Parkhaus um die Ecke hinlegen müssen. Und selbst bei Daimler waren die
Bedingungen nicht besser. Dort am Standort gab es auch keinen Parkplatz
und Kantine, dafür hatte ich da eine Zusage aus der Fachabteilung,
leider wurde die dann aufgrund des Einstellungsstopps wieder
zurückgezogen.
Dev schrieb:> Also ich bin kein E-Techniker, nur WiInf und habe bisher überwiegend als> Entwickler gearbeitet.
Heiner, bist du es?
Bist du derjenige, der uns in diesem Forum mit Wortschöpfungen wie
IGM-Disneyland und Türgummiklopfer beglückt hat?
Qwertz schrieb:> Heiner, bist du es?
Ich weiß das Heiner so ein Forumsinterner Scherz ist.
Aber ist das deine Art sich über Leute lustig zu machen, die verzweifelt
sind, weil sie keinen Job finden?
Dev schrieb:> Qwertz schrieb:> Heiner, bist du es?>> Ich weiß das Heiner so ein Forumsinterner Scherz ist.
Nein, den Typ gab/gibt es wirklich, aber es kann natürlich sehr gut
sein, dass Heiner nicht sein richtiger Name ist. Ich dachte nur einen
Moment, er wäre wieder da. Beruflich sah er sich damals beim
Dienstleister ganz vorne, prahlte mit tollen Mittelklasse-Hotels und
üppiger Reisekostenpauschale, nur mit Frauen hatte er so seine Probleme.
Naja, vielleicht nennt er sich ja heutzutage Finanzberater, wer weiß das
schon. Die Art und Weise und der Hass auf die IG Metall würden dazu
durchaus passen.
> Aber ist das deine Art sich über Leute lustig zu machen, die verzweifelt> sind, weil sie keinen Job finden?
Nein, ich mache mich über solche Leute nicht lustig, die tun mir
höchstens leid.
Qwertz schrieb:> Die Art und Weise und der Hass auf die IG Metall würden dazu> durchaus passen.
Und wo habe ich den dazu passenden Hass auf IG Metall gezeigt?
Für mich wäre das der Jackpot, leider hat es nie funktioniert.
Dev schrieb:> Qwertz schrieb:> Die Art und Weise und der Hass auf die IG Metall würden dazu> durchaus passen.>> Und wo habe ich den dazu passenden Hass auf IG Metall gezeigt?> Für mich wäre das der Jackpot, leider hat es nie funktioniert.
Es tut mir leid, das hast du falsch verstanden. Ich bezog mich auf
Parallelen zwischen Heiner und Finanzberater. Aber das ist reine
Spekulation. Mit dir hat das offenbar nichts zu tun.
Versuche es am besten einfach weiter mit Bewerbungen, bleibe hartnäckig,
dann klappt es ja vielleicht auch noch mit einer Stelle im IG Metall
Disneyland. Ich drücke dir die Daumen.
Sklavenvermittler schrieb:> die haben da wohl einige> Teams in Fernost.
Nö, die haben die schon in Weilimdorfen, den fast jeden Mittwoch war
"sightseeing" von Gruppen von 10-20 Personen mit dunkler hautfarbe unter
Führung von 2-3 Weißen. Denke den sollte der Arbeitsplatz + die
"location" "Schwabenhauptstadt" schmackhaft gemacht werden.
Qwertz schrieb:> Versuche es am besten einfach weiter mit Bewerbungen, bleibe hartnäckig,> dann klappt es ja vielleicht auch noch mit einer Stelle im IG Metall> Disneyland. Ich drücke dir die Daumen.
Das ist zu bezweifeln. Vielmehr sollte man sich die Frage stellen, wie
lange es überhaupt noch IGM-Tarif geben wird.
Überzogene Forderungen der IGM gefährden Akzeptanz der Tarifbindung.
Rückgang der Tarifbindung könnte auf die Industrie übergreifen.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/arbeitgeber-sehen-die-sozialpartnerschaft-in-gefahr-16571694.html
Dauerhaft über eigene Wertschöpfung (inkl. Erwirtschaftung der Gewinne
für die Machtelite) verdienen dank Oligopole, geht halt nicht ewig. Die
Gehälter sind halt niedrig, wenn man alle Folgen der Globalisierung un
des Kapitalismus einpreist. In Deutschland dann noch mehr durch selbst
auferlegten Ballast an allen Fronten.
Oder glaubt einer, der erfahrene KMU-Ing. mit 60k bei mehr als 40h pro
Woche leistet weniger als der IGM-Ing. bei 77k und 35h. Dazu noch mind.
2 Tage Jahresurlaub mehr + Bildungsurlaub?
Wenn wirklich hier Zahltag für viele ist, also erkennen, was wirklich
ihr Marktwert ist, erkennen dass der Staat im Lichte betrachtet bankrott
ist und die Infrastruktur runtergeritten, sprich das sicher als Reserve
geglaubte Tafelsilber komplett weg ist und man trotzdem in einem
Riesenhaufen Scheiße privat wie öffentlich steckt, dann verschwinden
auch die rosaroten Tagträumer vom reichen Deutschland, das alles schafft
und retten kann.
Illusionen und Visionen schrieb:> Oder glaubt einer, der erfahrene KMU-Ing. mit 60k bei mehr als 40h pro> Woche leistet weniger als der IGM-Ing. bei 77k und 35h. Dazu noch mind.> 2 Tage Jahresurlaub mehr + Bildungsurlaub?
Der KMU-Ing mit 60k finanziert sogar mit seinem niedrigen Gehalt die
IGM-Gehälter, da die großen Konzerne dank ihrer Marktmacht die Preise
der Zulieferer drücken können. Sonst wären die IGM-Gehälter jetzt schon
nicht mehr finanzierbar.
Krankes System: Die brutalen Methoden der Autokonzerne gegen Zulieferer
https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/krankes-system-die-brutalen-methoden-der-autokonzerne-gegen-zulieferer/11238074.html
Illusionen und Visionen schrieb:> dann verschwinden auch die rosaroten Tagträumer vom reichen Deutschland,> das alles schafft und retten kann.
Sehr schön. Danke für die überaus treffende Zusammenfassung! :)
Illusionen und Visionen schrieb:> ..., dann verschwinden> auch die rosaroten Tagträumer vom reichen Deutschland,...
Hmm, mal ueberlegen. Wer viel hat ist reich, wer wenig hat ist arm, wer
nichts hat ist bettelarm.
Deutschland hat Schulden, also Minus. Wie kann man da von Reichsein
sprechen?
Mark W. schrieb:> Deutschland hat Schulden, also Minus. Wie kann man da von Reichsein> sprechen?
Weil den Schulden mehr Realgüter gegenüber stehen. Außerdem besitzt
Deutschland abstrakte Güter, wie das Recht Steuern zu erheben und die
zugehörigen Steuerzahler. Auch die Regierung weiß: Zielgruppenbesitz ist
alles. Nur muss ein Staat im Gegensatz zu einem Unternehmen der
Zielgruppe nicht ständig etwas verkaufen, sondern kann einfach Geld ohne
Gegenleistung verlangen. Der Zielgruppenbesitz ist ein Vielfaches der
Schulden wert.
Es ist daher wichtig die Zielgruppe weiter zu vergrößern!*
*) Ach, jetzt habe ich auch noch ganz subtil-plump den Flüchtlingsköder
ausgeworfen. ;)
Stefan H. schrieb:> Es ist daher wichtig die Zielgruppe weiter zu vergrößern!
Erkläre das mal den Leuten, die lautstark "Flüchtlinge raus!" rufen,
weil sie Angst um ihren Wohlstand haben. Sie erkennen das
Offensichtliche nicht.
Mark W. schrieb:> Deutschland hat Schulden, also Minus. Wie kann man da von Reichsein> sprechen?
Schulden habe ich auch. Fast jedes Unternehmen hat Schulden. Die Frage
ist, was man mit den Schulden macht. Schulden sind positiv, wenn man es
so investiert, so dass die Investitionen mehr Rendite einbringen, als
der Kredit kostet.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Stefan H. schrieb:>> Es ist daher wichtig die Zielgruppe weiter zu vergrößern!>> Erkläre das mal den Leuten, die lautstark "Flüchtlinge raus!" rufen,> weil sie Angst um ihren Wohlstand haben. Sie erkennen das> Offensichtliche nicht.
Dass die Investitionen in Flüchtlinge der Allgemeinheit bzw. dem
Steuerzahler eine Rendite einbringen, wage ich zu bezweifeln. Bestimmte
Gruppen werden allerdings profitieren. Als Beispiel nenne ich das
Sozialarbeiterklientel der linksgrünen Parteien, die jetzt endlich aus
der Arbeitslosigkeit rauskommen, oder Immobilienbesitzer, die sich dank
der wachsenden Nachfrage über steigende Preise freuen können, oder
Unternehmen, für die die Flüchtlinge Konsumenten und billige
Arbeitskräfte darstellen. Nicht umsonst kommen Studien zum Ergebnis,
dass bis zu 1 % des Wirtschaftswachstums der letzten Jahre auf
Flüchtlinge zurückzuführen sind. Finanziert wurde dieses
Wirtschaftswachstum allerdings vom Steuerzahler. Also nur eine
Umverteilung aus den Taschen der Allgemeinheit in die Taschen bestimmter
Interessengruppen.
Flüchtlinge bringen mehr Wirtschaftswachstum
https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-01/iwf-studie-fluechtlinge-deutschland-oesterreich-wirtschaftlichkeit-wachstum
F. B. schrieb:> Flüchtlinge bringen mehr Wirtschaftswachstum
Ist das schlecht? Ich dachte, Wachstum ist genau das, was unser
Wirtschaftssystem am Leben erhält. Wenn das System stirbt, wie geht es
dann weiter? Ich kenne keine funktionierende Alternative (wobei der
Status Quo ebenfalls alles andere als zufriedenstellend ist).
Stefan ⛄ F. schrieb:> F. B. schrieb:>> Flüchtlinge bringen mehr Wirtschaftswachstum>> Ist das schlecht? Ich dachte, Wachstum ist genau das, was unser> Wirtschaftssystem am Leben erhält.
Unendliches Wachstum (und dazu noch exponentiell) in einer endlichen
Welt? Pass irgendwie nicht zusammen.
> Wenn das System stirbt, wie geht es> dann weiter? Ich kenne keine funktionierende Alternative (wobei der> Status Quo ebenfalls alles andere als zufriedenstellend ist).
Warum diese Unterwuerfigkeit? Muss immer jemand kommen und die
Alternativen anbieten? Wie im Kindergarten, schon fast. Es ist doch so,
dass wenn Du keine Alternativen kennst oder sieht, bedeutet es doch
nicht automatisch, dass es keine gibt.
Wie waere es mal mit selbst nachdenken, wie eine friedliche Welt nur
funktionieren kann? Dann sein Leben mal selbst in die Hand nehmen, bevor
es Andere tun.
F. B. schrieb:> Mark W. schrieb:>> Deutschland hat Schulden, also Minus. Wie kann man da von Reichsein>> sprechen?>> Schulden habe ich auch. Fast jedes Unternehmen hat Schulden. Die Frage> ist, was man mit den Schulden macht. Schulden sind positiv, wenn man es> so investiert, so dass die Investitionen mehr Rendite einbringen, als> der Kredit kostet.
Also ich bevorzuge lieber Plus zu haben. Das kann ich ja dann wieder
investieren und muss nicht andere Leute bezahlen, die nicht dafuer
arbeiten. Ausserdem ist Zeit zu haben, das Beste was es gibt, was man
investieren kann, naemlich in Wissen und Erfahrung.
Mark W. schrieb:> Wie waere es mal mit selbst nachdenken, wie eine friedliche Welt nur> funktionieren kann?
Bringt doch nichts, ich kann die Welt nicht verändern. Erst wenn das
aktuelle System wirklich am Ende ist (vielleicht muss ich das noch
erleben) ist die richtige Zeit für revolutionäre Ideen.
> Dann sein Leben mal selbst in die Hand nehmen, bevor es Andere tun.
Mach ich doch. Ich spiele das schlechte Spiel mit, so gut ich kann.
Was Tesla angeht: ich habe mich schon vor ein paar Wochen gefragt, wo
wohl der Haken sein mag. Jetzt kennen wir ihn. Mit Staatlicher Förderung
wird da nun ein neues Werk samt Infrastruktur gebaut, in dem
voraussichtlich Ausländer ihr Einkommen erwirtschaften werden. Wir
deutschen müssen dann auch noch für den Erhalt der Infrastruktur sorgen.
Gibt es eigentlich irgend ein größeres Projekt, dass unsere Regierung
nicht versaut? Ich weiß wo tatsächlich Fachkräftemangel besteht: In der
Regierung.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mark W. schrieb:>> Wie waere es mal mit selbst nachdenken, wie eine friedliche Welt nur>> funktionieren kann?>> Bringt doch nichts, ich kann die Welt nicht verändern. Erst wenn das> aktuelle System wirklich am Ende ist (vielleicht muss ich das noch> erleben) ist die richtige Zeit für revolutionäre Ideen.
Dann ist Chaos und das ist immer die Zeit fuer irgendwelche Fuehrer, die
dann kommen und denen dann wieder nachgelaufen wird.
Es waere doch viel besser, wenn man Neues aufbaut, ohne das Alte zu
zerstoeren, das zerfaellt sowiso von allein.
>> Dann sein Leben mal selbst in die Hand nehmen, bevor es Andere tun.>> Mach ich doch. Ich spiele das schlechte Spiel mit, so gut ich kann.
Das Beste ist, jeder macht sein Teil, so gut er kann.
Das Dumme ist, Ungerechtigkeit existiert nun mal, Macht- und
Herrschaftsgier ist ja vorhanden, genauso wie auf der anderen Seite
Unterwuerfigkeit und Aktzeptanz dessen.
Ich meine, fuer was Neues ist die Menscheit erst wuerdig, wenn man
gelernt hat damit umzugehen.
Mark W. schrieb:> Es waere doch viel besser, wenn man Neues aufbaut, ohne das Alte zu> zerstoeren
Ja sicher, aber das schaffen doch nicht einmal die religiösen
Gemeinschaften.
> Das Dumme ist, Ungerechtigkeit existiert nun mal, Macht- und> Herrschaftsgier ist ja vorhanden, genauso wie auf der anderen Seite> Unterwuerfigkeit und Aktzeptanz dessen.
Das hast du sehr schön formuliert. Damit sich dabei niemand schlecht
fühlt, wird uns in den Medien immer wieder erzählt, dass wir die guten
sind. Sind wir aber nicht, ich bin mir dessen bewusst. Unser Wohlstand
beruht auf der Ausbeutung der Welt.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Mark W. schrieb:>> Es waere doch viel besser, wenn man Neues aufbaut, ohne das Alte zu>> zerstoeren>> Ja sicher, aber das schaffen doch nicht einmal die religiösen> Gemeinschaften.>>> Das Dumme ist, Ungerechtigkeit existiert nun mal, Macht- und>> Herrschaftsgier ist ja vorhanden, genauso wie auf der anderen Seite>> Unterwuerfigkeit und Aktzeptanz dessen.>> Das hast du sehr schön formuliert. Damit sich dabei niemand schlecht> fühlt, wird uns in den Medien immer wieder erzählt, dass wir die guten> sind. Sind wir aber nicht, ich bin mir dessen bewusst. Unser Wohlstand> beruht auf der Ausbeutung der Welt.
Kann ich nicht mitreden, habe keine Glotze mehr, schon ueber 15 Jahre
nicht.
Kiste auslassen oder weg schmeissen, ist das so schwer?
Um wieder on-topic zu werden, vorher noch ein GPS Modul einbauen und
dann mal verfolgen welchen Weg das Ding nimmt? Das waere doch mal
interessant?
Mark W. schrieb:> Kiste auslassen oder weg schmeissen, ist das so schwer?
Ja ist es. TV gucken macht süchtig. Ich bin allerdings seit einigen
Jahren auf eine andere Zwischendroge gekommen: Netflix.
Werbung ist auf geschickte Platzierung von Produkten beschränkt und die
Propaganda überwiegend amerikanisch - die ist so plump, dass sie auf
Europäer nicht wie geplant wirkt. Das glaube ich zumindest.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wir deutschen müssen dann auch noch für den Erhalt der Infrastruktur> sorgen.
Erhalt der Infrastruktur in Deutschland?
Ich warte nur noch auf die regelmäßigen Blackouts im Stromsystem.
Straßen und Schienen haben ja heute schon ihre regelmäßigen Blackouts
und Qualitäten von afrikanischen Trampelpfaden.
Lachnummer Automotive schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:> Wir deutschen müssen dann auch noch für den Erhalt der Infrastruktur> sorgen.>> Erhalt der Infrastruktur in Deutschland?> Ich warte nur noch auf die regelmäßigen Blackouts im Stromsystem.> Straßen und Schienen haben ja heute schon ihre regelmäßigen Blackouts> und Qualitäten von afrikanischen Trampelpfaden.
Warum wird hier immer so ins Negative übertrieben? Ich bin mit der
Infrastruktur in Deutschland im Großen und Ganzen zufrieden. Besser geht
natürlich immer, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Qwertz schrieb:> Warum wird hier immer so ins Negative übertrieben? Ich bin mit der> Infrastruktur in Deutschland im Großen und Ganzen zufrieden. Besser geht> natürlich immer, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Das ist das weitverbreitete Maulaffensyndrom.
Davon Betroffene schimpfen laut bei jeder Gelegenheit aber sind
mucksmäuschenstill, wenn es darum geht, selbst Verantwortung zu
übernehmen (z.B. in Form der politisch aktiven Mitwirkung).
Daher ist diese Spezies entweder bei den Nichtwählern ("bringt ja eh
nichts") oder bei den Braunwählern("die tun wenigstens was...") zu
finden.
Kastanie schrieb:> Davon Betroffene schimpfen laut bei jeder Gelegenheit aber sind> mucksmäuschenstill, wenn es darum geht, selbst Verantwortung zu> übernehmen...
Wenn man in seiner angestammten Stadt die explodierenden Mieten nicht
mehr bezahlen kann, dann hat ausgerechnet der Looser die Macht, dies zu
ändern? Während die politischen Entscheider zuschauen, bzw. den Weg
ebenen, dass noch mehr Wasser zum Wasser fließt.
Tote Tomate schrieb:> Wenn man in seiner angestammten Stadt die explodierenden Mieten nicht> mehr bezahlen kann, dann hat ausgerechnet der Looser die Macht, dies zu> ändern?
Ja, hat er. Die Mieter können sich zu einer Art Mietergewerkschaft
zusammenschließen und alle kollektiv ihren Mietvertrag kündigen und
anschließend die Obdachlosenheime stürmen. Alternativ können auch alle
gemeinsam in die Notaufnahme gehen und behaupten, sie seien
selbstmordgefährdet.
Stellt euch mal vor, plötzlich so über Nacht von Samstag auf Sonntag
oder vom 24.12. auf den 25.12. stehen da 1 Mio. Bürger vor den Türen der
Obdachlosenheime, Kliniken, Notaufnahmen, Polizeistationen etc. und
bitten freundlichst um Einlass...
Qwertz schrieb:> Warum wird hier immer so ins Negative übertrieben? Ich bin mit der> Infrastruktur in Deutschland im Großen und Ganzen zufrieden. Besser geht> natürlich immer, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.
Weil Leute halt gerne jammern. Das positive hervorzuheben ist
langweilig.
Unsere Infrastruktur ist exzellent, sie fährt nur einfach sehr nahe an
der Kapazitätsgrenze. Ein großflächiger Ausbau ist hierzulande sehr
schwierig. Auch weil einfach der Platz fehlt. Deutschland ist eben dicht
besiedelt.
Klar, man könnte es stellenweise sicherlich besser machen. So ein
Desaster wie BER müsste wirklich nicht sein. Ist in anderen Ländern aber
auch nicht besser. Frankreich hat mit ihrem AKW Flamanville z.B. ein
viel schlimmeres Milliardengrab.
Stefan H. schrieb:> Stellt euch mal vor, plötzlich so über Nacht von Samstag auf Sonntag> oder vom 24.12. auf den 25.12. stehen da 1 Mio. ...
Du wirst keine 1 Mio Leute finden, die freiwillig in die Obdachlosigkeit
gehen. Das kriegst du nichtmal für ein Hochhaus hin.
Wo sollen die denn alle hin?
Neulich wurde ein Rathaus mit Gewalt geräumt, weil obdachlose (mit
Arbeit und Geld) es wegen dem Wohnungsmangel belagerten.
So reagiert die Regierung, wenn man sie buchstäblich in die Ecke drängt.
Die Nöte der Bürger interessiert sie einen feuchten Dreck.
Einfaltspinsel schrieb:> Und der Staat würde nicht mal wieder für Null Leistung einfach die Hand> aufhalten.
Aber das ist doch das Beamten-Lebenselexier. Für Nichtstun alimentiert
werden. Mit Deinen Gedanken bist Du ein Anti-Staatrevoluzer!
Ich glaube in den nächsten 5 bis 10 Jahren hat die Dysfunktionalität
Deutschlands ein Maß erreicht, dass die Politik nicht mehr mit "weiter
so" durchwurschteln kann. Die Anzeichen dafür werden jedenfalls immer
deutlicher:
1. Jedes Jahr verläßt eine Kleinstadt Gutausgebildeter (v.a. Ärzte,
Ingenieure) das deutsche Auenland. Zu kompensieren versucht man das mit
Einwanderung aus fremden Gestaden (Mexiko, Osteuropa, Indien) -
Hauptsache die Löhne sind dort noch niedriger. Die Alten werden immer
mehr, die Klugen immer weniger.
2. Von seiner Steuerwut läßt sich Deutschland nicht abbringen. Im
Gegenteil: Soll ja immer noch was kommen. Dabei besitzt es für dieses
Geld gar keine (sinnvolle) Verwendung. Die Gelder werden von Ländern und
Kommunen nicht mal abgerufen. Und der Bund verteilt sie mehr oder minder
sinnfrei in der Welt. Ist ja da, muss für irgendwas ausgegeben werden.
3. Die Lösung von Gas Gerd das ganze durch Drücken von Löhnen,
Niedriglohnsektor und "Bewegungsangebote" am Leben zu erhalten haben wir
schon ausgespielt. Nochmal klappt das auch nicht, da ist kein Zug mehr
dahinter.
4. Das Leben wird immer teurer - insbesondere das Wohnen und die
Nebenkosten. Auf eine entschlossene Regulierung des Immobilienmarktes
warte ich schon seit 2015 vergebens. Läßt man laufen. So hatte ich
neulich das "Angebot" für -30% meines jetzigen Gehalts in eine Region zu
ziehen in der sich die Mieten seit 2015 verdoppelt haben.
Wir können jetzt noch kurzfristig mit Mexikanern und Indern Lücken
füllen. Mittelfristig, wenn die Farbe im Hochglanzprospekt verblasst
ist, werden auch die merken, was das Leben in Deutschland kostet und
dass es attraktivere Standorte gibt. Und wer einmal ausgewandert ist hat
Übung und macht das auch wieder. Ich fürchte Deutschland wird über kurz
oder lang einfach keine Dummen mehr finden können - nirgends auf der
Welt. Kurzfristig können wir noch Abschlüsse von jeder Baumschule auf
dem Globus anerkennen und jedem Diplom-Schamane eine Blue Card
ausstellen. Während dieser Entwicklung wird die Qualität von Produkten
und Dienstleistungen hier immer weiter sinken. Mit den schlechteren
Produkten fallen wir dann auf dem Weltmarkt zurück und die schlechten
Leistungen (z.B. in Kliniken) werden nur noch mehr Auswanderungswillige
produzieren. Die die was können gehen zuerst. Was zurückbleibt ist ein
gewaltiges Altenheim, gutversorgte Beamte und Politiker und die vielen
Kunden des Sozialstaats.
Der "Fachkräftemangel" ist DAS Symptom für diese ganze Entwicklung.
Quo vadis schrieb:> Das Leben wird immer teurer - insbesondere das Wohnen und die> Nebenkosten.
Das ist sicher individuell verschieden, aber mein Leben ist in den
letzten Jahren eher billiger geworden, und die Einnahmen sprudeln. In
Deutschland lässt es sich insbesondere als gut gebildeter Spezialist
äußerst vornehmlich leben. Wer hier auswandert, soll das ruhig tun, aber
verstehen kann ich es überhaupt nicht.
Quo vadis schrieb:> Ich glaube in den nächsten 5 bis 10 Jahren hat die Dysfunktionalität> Deutschlands ein Maß erreicht, dass die Politik nicht mehr mit "weiter> so" durchwurschteln kann.
Das dachte ich schon vor 10 Jahren, dennoch geht es irgendwie weiter.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Neulich wurde ein Rathaus mit Gewalt geräumt, weil obdachlose (mit> Arbeit und Geld) es wegen dem Wohnungsmangel belagerten.
Sicher hast Du eine Quelle dafür?
Mark B. schrieb:> Bist du sicher, dass du nicht vielleicht dies Begebenheit hier meinst?
Interessanter Vorfall, aber nein, den meine ich nicht.
Im Prinzip fand ich die Idee gar nicht schlecht, die Gebäude der
Stadtverwaltung zu belagern, wenn diese nicht für ausreichend Wohnungen
sorgt. Irgendwer muss die Leute ja dazu antreiben, ihren Job zu machen,
wir bezahlen dafür schließlich auch reichlich Steuern.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Irgendwer muss die Leute ja dazu antreiben, ihren Job zu machen,> wir bezahlen dafür schließlich auch reichlich Steuern.
Ihren Job zu machen...
Ja, da träumst du aber.
Da sind quasi und echte Beamte fast gleich, indem sie so ziemlich alles
machen in ihrem "Job". Bloß nicht das wofür man sie bezahlt. Oder was
der "Souverän" erwartet, also die "Bürger" die nach Abschaffung der
Monarchie an die Stelle des Souverän getreten "sein" sollen.
Was der Staatselite (Beamte) schon garned paste, das die Untertanen
ihnen jetz die Richtung vorgeben sollten. Deshalb sind unser
"Staatsdiener" mehr mit den "Marodeure" des 30 jährigen Krieges gemein.
Die haben sich auch alles genommen ohne sich viel um Recht und Gesetz zu
kümmern. Oder ist je ein Beamter wg. einer Straftat verurteilt worden
die er im "Dienst" verübte?
Denkt nur mal dran wie sich die ganzen "Wahl"-Beamten benehmen.
Dann kann man sich schon den Rest denken nach der Devise:
"wie der herr so das gescherr"
Den die "Wahl"-Beamten sind in D-land fast aussschließlich aus dem Kreis
der
"quasi und echte Beamte" selektiert worden (ok die Bürger haben dabei
aber auch ihre Schuld).
Cha-woma M. schrieb:> Ihren Job zu machen...
Wow, ein echter Wutbürger.
Ich habe zwar nicht jeden Satz verstanden aber dein Zorn ist offenbar
immens.
Was tust du denn dagegen?
Qwertz schrieb:> Das ist sicher individuell verschieden, aber mein Leben ist in den> letzten Jahren eher billiger geworden, und die Einnahmen sprudeln. In> Deutschland lässt es sich insbesondere als gut gebildeter Spezialist> äußerst vornehmlich leben. Wer hier auswandert, soll das ruhig tun, aber> verstehen kann ich es überhaupt nicht.
Bist du abgeordneter?
Erhöhung aus dem Stand um 60%:
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/09/berliner-abgeordnetenhaus-vollzeitparlament-diaeten-.html
Jetzt aber auch "mehr gearbeitet".
Quo vadis schrieb:> Wir können jetzt noch kurzfristig mit Mexikanern und Indern Lücken> füllen. Mittelfristig, wenn die Farbe im Hochglanzprospekt verblasst> ist, werden auch die merken, was das Leben in Deutschland kostet und> dass es attraktivere Standorte gibt.
Das ist bereits in der Welt bekannt, deshalb kommt (und kam) ja auch
kaum einer (zum arbeiten) nach Deutschland.
Zusätzlich hast du als "Ausländer" noch das Risiko abends eine "auf's
Maul" zu bekommen, weil irgendeinem Nazi dein Gesicht nicht passt.
"Attraktiv" sieht da sicher anders aus.
Aber das ist schon sein 20 Jahren so, also wird sich in der Richtung nix
ändern.
Sepp schrieb:> Zusätzlich hast du als "Ausländer" noch das Risiko abends eine "auf's> Maul" zu bekommen, weil irgendeinem Nazi dein Gesicht nicht passt.
Oder von einer gewissen Klientel ein Messer in den Hals zu bekommen,
weil ihnen z.B. deine Kippa nicht passt. Ist statistisch übrigens
wesentlich wahrscheinlicher.
David S. schrieb:> Ich arbeite in einem 500 MA mittelständischen Unternehmen in> München.> Für ein KMU recht präsent, aber keinesfalls ein überregional bekannter> Konzern.>> Hier wird das Märchen vom "Fachkräftemangel" natürlich herauf und> herunter gebetet. Jetzt, am Ende des Jahres, erfuhr ich über intern (für> langjährige Mitarbeiter) veröffentlichte Statistiken der HR, was dieser> "Fachkräftemangel" in der Praxis bedeutet:>> 70 im letzten Jahr ausgeschriebene Positionen> 101 Neueinstellungen> ... jetzt der Hammer:> 305 Vorstellungsgespräche> 1870 Bewerbungen>
Davon können wir nur träumen eine ganz normale Stelle seit 20.12
ausgeschrieben und nicht mal eine Bewerbung eingegangen.
https://www.jobs.ch/en/vacancies/detail/9395067/?source=company_detail
Russe schrieb:> avon können wir nur träumen eine ganz normale Stelle seit 20.12> ausgeschrieben und nicht mal eine Bewerbung eingegangen.> https://www.jobs.ch/en/vacancies/detail/9395067/?source=company_detail
Veitheim, Schweiz, nahe der deutschen Grenze.
Hab mal gegoogelt:
Kununu - Jul. 2018
Unprofessionell
1,00
Kommentar
Im Januar beworben. Im Juli war die Stelle immer noch online. Keine
Reaktion. Auf Nachfrage lapidar "können wir hier nicht sehen, schicken
sie ihre Bewerbung doch einfach nochmal" - kein Kommentar.
Dieser Hinweis finde ich an der Firma sehr symphatisch!!!
---> Bitte keine Anfrufe und Bewerbungen von Personalvermittlungen.
Ansonsten hat das wohl andere Gründe, warum sich tatsächlich keine Sau
bewirbt.
Solche Formulierungen "Internationale Reisemöglichkeiten" finde ich
etwas seltsam, mag für die Schweiz aber normal sein.
Habe gestern auch eine Absage bekommen von einem Unternehmen mit ganz
großem Fachkräftemangel. 10 Jahre Erfahrung und Abschluss in relevanter
Fachrichtung. Klar, Fachkräftemangel...
Quo vadis schrieb:> Die die was können gehen zuerst. Was zurückbleibt ist ein> gewaltiges Altenheim, gutversorgte Beamte und Politiker und die vielen> Kunden des Sozialstaats.>> Der "Fachkräftemangel" ist DAS Symptom für diese ganze Entwicklung.
Deutschland ruiniert sich wieder ein 2. Mal selber. Zum Umkehren ist es
jetzt aber schon zu spät, der Untergang ist eingeleitet. Jetzt kommt es
nur noch drauf an, wie aus der verbrannten Erde in 15-20 Jahren ein
Neustart aussehen könnte. Ansonsten gibt das hier halt ein
übersiedelter, verarmter, dümpelnder, multi-ethnischer failed state auf
Dauer, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen mit allen
daraus folgenden Konsequenzen.
Deutschland mal wieder für's Kapital geopfert schrieb im Beitrag
#6106630:
> Deutschland ruiniert sich wieder ein 2. Mal selber. Zum Umkehren ist es> jetzt aber schon zu spät, der Untergang ist eingeleitet.
Merkst du nicht, wie du dich mit deinen wilden Theorien hier njrt
lächerlich machst? Das ist ja krank, wie kommt man nur auf solche
Gedanken, nimmst du vielleicht regelmäßig Drogen?
Russe schrieb:> Davon können wir nur träumen eine ganz normale Stelle seit 20.12> ausgeschrieben und nicht mal eine Bewerbung eingegangen.> https://www.jobs.ch/en/vacancies/detail/9395067/?source=company_detail
Die Schweiz bildet nicht genug eigene Ingenieure aus. Und da Ausländer
(speziell Deutsche) da halt relativ unbeliebt sind, müssen sie nun damit
leben.
Qwertz schrieb:> Deutschland mal wieder für's Kapital geopfert schrieb:> Deutschland ruiniert sich wieder ein 2. Mal selber. Zum Umkehren ist es> jetzt aber schon zu spät, der Untergang ist eingeleitet.>> Merkst du nicht, wie du dich mit deinen wilden Theorien hier njrt> lächerlich machst? Das ist ja krank, wie kommt man nur auf solche> Gedanken, nimmst du vielleicht regelmäßig Drogen?
Frage ich mich auch manchem. Da kommt schon der Verdacht auf, dass sich
nach Anmelden am Arbeitsplatz erstmal paar Geldscheine aus der dicken
Geldbanderole gezogen werden, gerollt, angesteckt und dann genüsslich
dran gezogen. In Fachkreisen auch IGM-Joint genannt.
Qwertz schrieb:> Merkst du nicht, wie du dich mit deinen wilden Theorien hier njrt> lächerlich machst? Das ist ja krank, wie kommt man nur auf solche> Gedanken, nimmst du vielleicht regelmäßig Drogen?
Wenn das als wilde Theorien abgetan wird, dann erzähl uns doch mal, wie
es in Wirklichkeit um unser Land bestellt ist. Da bin ich sehr gespannt.
F. B. schrieb:> Deutsches Netz schlechter als das in Albanien
Das gleiche berichten mir Kollegen aus Serbien und Rumänien bezüglich
Mobilfunk-Netz und DSL auch jedes mal, wenn sie uns besuchen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> F. B. schrieb:>> Deutsches Netz schlechter als das in Albanien>> Das gleiche berichten mir Kollegen aus Serbien und Rumänien bezüglich> Mobilfunk-Netz und DSL auch jedes mal, wenn sie uns besuchen.
Na wer sagst den, die
Euro-Millönchen die Merkel-Land als EU-Nettozahler abdrückt, sind doch
nicht sinnlos versickert!
Marx W. schrieb:> Na wer sagst den, die> Euro-Millönchen die Merkel-Land als EU-Nettozahler abdrückt, sind doch> nicht sinnlos versickert!
Das behauptet auch niemand.
Offenbar bist du ein Gegner des Finanzausgleichs von reichen zu armen
Staaten. Da bist du leider nicht alleine. In GB ist das vermutlich sogar
die Mehrheit.
Dann bist du am Ende auch ein Gegner des Länderfinanzausgleichs
innerhalb der BRD?
Oder wohnst du zufällig im Saarland. Dann findest du das sicherlich
gerecht, wichtig und unabdingbar.
Denk mal über den finanz-egoistischen Tellerrand hinaus!
> Und wer sind die Verlierer heutzutage? Ich kann mich nicht erinnern,> dass es zuvor eine Zeit gab in der sich selbst Langzeit-Arbeitslose fuer> 300 EUR einen Flug nach New York / Florida oder fuer 400 EUR nach> Fernost leisten konnten, um die Welt zu bereisen. Wer hatte Ende der> 90ern einen Computer mit Internet? Die Erwartungen sind massiv> gestiegen. Heutzutage braucht jede Familie zwei Autos, mindestens 100qm,> besser 150qm zu viert, isst staendig auswaerts und muss jaehrlich> mehrere Urlaube mit mindestens einem interkontinental Urlaub machen. Das> war in meiner Jugend ganz anders.
In den 70ern oder 80ern konnte sich ein Hauptschüler ein Haus (Eigentum,
nicht Miete) mit Garten leisten. Hier in unserer Kleinstadt ca 20km von
Frankfurt entfernt. Heute undenkbar. Meine Eltern konnten sich mehr
leisten als ich, obwohl ich die höherwertige Ausbildung habe. Klar,
Computer mit Internet hatten sie damals nicht, das gibts für
Normalsterbliche ja erst seit etwa 1990.
> Offenbar bist du ein Gegner des Finanzausgleichs von reichen zu armen> Staaten.
Wie kann man den auch dafür sein? Soll Deutschland die ganze Welt
alimentieren?
Uwe schrieb:> Klar,> Computer mit Internet hatten sie damals nicht, das gibts für> Normalsterbliche ja erst seit etwa 1990.
So ein Kram zieht halt auch Geld aus der Börse. ;-) Der gefühlte
Geldbedarf ist heute u.a. aus diesen Gründen eben höher.
Uwe schrieb:>> Offenbar bist du ein Gegner des Finanzausgleichs von reichen zu armen>> Staaten.>> Wie kann man den auch dafür sein? Soll Deutschland die ganze Welt> alimentieren?
Nein, aber einen Teil der armen Welt. Auch wenn Du es nicht glauben
magst, aber wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Dein Glück
(nein, nicht Deine Leistung) ist es, hier geboren zu sein.
Andreas B. schrieb:> Nein, aber einen Teil der armen Welt. Auch wenn Du es nicht glauben> magst, aber wir leben in einem der reichsten Länder der Erde. Dein Glück> (nein, nicht Deine Leistung) ist es, hier geboren zu sein.
Soll man sich jetzt noch dafür entschuldigen, dass man hier geboren
wurde?
Das Narrativ vom reichen Land halte ich auch für überholt, weil es nicht
(mehr) den Tatsachen entspricht.
In Brasilien leben z.B. auch viele reiche Leute, aber kann man deswegen
sagen, dass Brasilien ein reiches Land ist?
Deutschland ist höchstens noch ein mittelmäßiges Land, mehr aber nicht.
Vielleicht weil wir die letzten 70 Jahre Frieden hatten, kann man sagen,
es geht uns gut.
Uwe schrieb:> Wie kann man den auch dafür sein? Soll Deutschland die ganze Welt> alimentieren?
Wenn du lange genug in Saus & Braus lebst, während andere für deinen
Wohlstand ausgebeutet werden, rennen sie dir irgendwann die Bude ein.
Kommt Dir das bekannt vor?
Dieser Finanzausgleich ist in gewissem Maße eine Schutzmaßnahme zum
Erhalt des Friedens. Er füllt die Lücke, wo Wirtschaftsbeziehungen nicht
ausreichen.
Uwe schrieb:> Wie kann man den auch dafür sein? Soll Deutschland die ganze Welt> alimentieren?
Alleine schon die Behauptung "die ganze Welt" zeugt nicht von einer
Reife, um sich mit diesem Thema weitsichtig beschäftigen zu können.
Tut mir leid für dich - aber tröste dich: da bist du leider nicht
allein.
Peter123 schrieb:> Deutschland ist höchstens noch ein mittelmäßiges Land, mehr aber nicht.> Vielleicht weil wir die letzten 70 Jahre Frieden hatten, kann man sagen,> es geht uns gut.
DAS ist DER Grund, warum es uns gut geht, ja!
Erlebe mal einen Krieg, dann wärst Du froh, wieder so "mittelmäßig" zu
sein.
Allein die Vorstellung, nicht zu wissen, ob man den Tag überlebt bzw.
nicht schwer verletzt wird, lässt die Tatsache, dass wir hier eine der
höchsten Abgaben auf unser Gehalt haben doch eher als ganz ganz kleines
Problem aussehen.
Kastanie schrieb:> Alleine schon die Behauptung "die ganze Welt" zeugt nicht von einer> Reife, um sich mit diesem Thema weitsichtig beschäftigen zu können.> Tut mir leid für dich - aber tröste dich: da bist du leider nicht> allein.
Na Hauptsache du hast die entsprechende geistige Reife und lebst in Saus
und Braus. Aber dies können nicht alle in Deutschland so genießen wie
du, die leben von der Hand in den Mund, weil unsere Politik ja lieber
Fremde alimentiert als sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern. Wie
viele von Merkels Goldstücke hast du denn schon aufgenommen und was hast
du sonst für das Wohl ärmerer Menschen gespendet? Vermutlich nada, nix.
Nur hier dumme Sprüche schwingen.
lach schrieb:> weil unsere Politik ja lieber Fremde alimentiert> als sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern
Das ist allerdings nicht nur schlecht, denn es sichert den Frieden und
unsere Versorgung mit Handelsgütern. Deutschland ist derzeit nicht
fähig, sich selbst zu versorgen, das sollte man nie vergessen.
Peter123 schrieb:> Deutschland ist höchstens noch ein mittelmäßiges Land, mehr aber nicht.> Vielleicht weil wir die letzten 70 Jahre Frieden hatten, kann man sagen,> es geht uns gut.
Schau mal da rein und vergleiche D mal mit dem Durchschnitt in der Welt
(Platz 66/67)
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf
Da liegt D immer noch um Faktor >4 drüber. Klar gibt es immer welche,
denen es besser geht. Du lebst aber auch in einem Land, in dem Du die
Freiheit hast, woanders hinzugehen.
Andreas B. schrieb:> Schau mal da rein und vergleiche D mal mit dem Durchschnitt in der Welt> (Platz 66/67)> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf>> Da liegt D immer noch um Faktor >4 drüber. Klar gibt es immer welche,> denen es besser geht. Du lebst aber auch in einem Land, in dem Du die> Freiheit hast, woanders hinzugehen.
Das BIP pro Kopf sagt genauso viel über deinen persönlichen Wohlstand
aus, wie die PS pro kg Auto über deine Fahrkünste.
Statistiker schrieb:> Das BIP pro Kopf sagt genauso viel über deinen persönlichen Wohlstand> aus, wie die PS pro kg Auto über deine Fahrkünste.
Wie immer bei Statistik: der Einzelfall kann stark abweichen, aber man
sieht eine Tendenz, und die sagt eindeutig, dass es die Bürgern in
Deutschland weltweit gesehen sehr wohlhabend sind. Wer denkt, dass es
anderswo viel besser ist, soll ruhig auswandern, wir haben ja keine
Mauer um unser Land. Ich persönlich würde allerdings nie auf die Idee
einer Auswanderung kommen, dafür geht es mir in Deutschland viel zu gut.
lach schrieb:> Wie> viele von Merkels Goldstücke hast du denn schon aufgenommen und was hast> du sonst für das Wohl ärmerer Menschen gespendet?
Goldstücke habe ich noch keine bekommen.
Aber ich habe u.a.(!) Patenkinder in Afrika, deren Schulausbildung ich
zu 100% finanziere.
Und ich gehöre sicher bei weitem nicht zu den finaziellen Größen in
Deutschland.
lach schrieb:> Vermutlich nada, nix.> Nur hier dumme Sprüche schwingen.
Oh oh, geistige Armut ist leider nicht heilbar.
Mein aufrichtiges Beileid!
Qwertz schrieb:> Ich persönlich würde allerdings nie auf die Idee> einer Auswanderung kommen, dafür geht es mir in Deutschland viel zu gut
Ich bin schon ausgewandert, aber das ist halt eine persönliche
Entscheidung, die man auch in D hat.
Stefan ⛄ F. schrieb:> lach schrieb:> weil unsere Politik ja lieber Fremde alimentiert als sich um die eigene> Bevölkerung zu kümmern>> Das ist allerdings nicht nur schlecht, denn es sichert den Frieden und> unsere Versorgung mit Handelsgütern. Deutschland ist derzeit nicht> fähig, sich selbst zu versorgen, das sollte man nie vergessen.
Ein sehr guter Punkt. Zudem sollte man sich nichts vormachen - ein
Großteil unseres Wohlstands in Deutschland beruht auf der Ausbeutung in
anderen Ländern dieser Welt, also können wir ruhig auch wieder etwas
zurückgeben.
Im Übrigen ist die eigene Bevölkerung natürlich nicht schlechter
gestellt als die oben genannten "Fremden". Das ist nur Polemik, wenn
nicht sogar Hetze.
lach schrieb:> Na Hauptsache du hast die entsprechende geistige Reife und lebst in Saus> und Braus. Aber dies können nicht alle in Deutschland so genießen wie> du, die leben von der Hand in den Mund, weil unsere Politik ja lieber> Fremde alimentiert als sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern.
Sich um die eigene Bevölkerung kümmern würde zum Beispiel aber auch
bedeuten: Man müsste endlich von der völlig blödsinnigen Unterscheidung
zwischen Rente und Pension wegkommen und alle dazu zwingen, in die
Rentenkasse einzuzahlen. Auch die Beamten. Mithin müsste man also
manchen der eigenen Leute ein bisschen etwas wegnehmen, damit es den
anderen besser geht. Da traut sich nur leider keine Regierung dran, weil
die Lobby der Beamten so mächtig ist.
Qwertz schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:> lach schrieb:> weil unsere Politik ja lieber Fremde alimentiert als sich um die eigene> Bevölkerung zu kümmern> Das ist allerdings nicht nur schlecht, denn es sichert den Frieden und> unsere Versorgung mit Handelsgütern. Deutschland ist derzeit nicht> fähig, sich selbst zu versorgen, das sollte man nie vergessen.>> Ein sehr guter Punkt. Zudem sollte man sich nichts vormachen - ein> Großteil unseres Wohlstands in Deutschland beruht auf der Ausbeutung in> anderen Ländern dieser Welt, also können wir ruhig auch wieder etwas> zurückgeben.
Ich weiß nicht, wem D etwas wegnimmt und es wird nach Weltmarktpreisen
gezahlt.
Motzkopp schrieb:> Ich weiß nicht, wem D etwas wegnimmt und es wird nach Weltmarktpreisen> gezahlt.
Ach und dann meinst du, ist automatisch alles auch moralisch in Ordnung?
Ignorant.
Motzkopp schrieb:> Qwertz schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:> lach schrieb:> weil unsere Politik ja lieber Fremde alimentiert als sich um die eigene> Bevölkerung zu kümmern> Das ist allerdings nicht nur schlecht, denn es sichert den Frieden und> unsere Versorgung mit Handelsgütern. Deutschland ist derzeit nicht> fähig, sich selbst zu versorgen, das sollte man nie vergessen.
Die Agrarwirtschaft in D wäre sehr wohl in der Lage D selbst zu
versorgen, wenn man auf Bananen usw. verzichten kann.
Qwertz schrieb:> Motzkopp schrieb:> Ich weiß nicht, wem D etwas wegnimmt und es wird nach Weltmarktpreisen> gezahlt.>> Ach und dann meinst du, ist automatisch alles auch moralisch in Ordnung?> Ignorant.
Zumindest erstmal die Feststellung, dass D niemanden ausbeutet. Werden
deutsche Spargelstecher ausgebeutet? Wenn du die miese Bezahlung meinst,
dann vielleicht, aber dann geht es Richtung Kommunismus. Dasselbe mi
Bananen.
Qwertz schrieb:> Im Übrigen ist die eigene Bevölkerung natürlich nicht schlechter> gestellt als die oben genannten "Fremden". Das ist nur Polemik, wenn> nicht sogar Hetze.
Du plapperst dümmliche Propaganda nach. Wir haben ein Millionen Heer an
Rentnern, die 40+ geackert haben für eine Rente, von der sie nicht leben
können. Gleichzeitig schaufelt D jährlich Milliarden an Steuergeldern
über Staatsanleihen an superreiche Hedgefonds nach Übersee. Die Chinesen
bedienen sich am deutschen Arbeitsheer auch schon seit 20 Jahren. Das
bezahlt alles der kleine Mann und nicht die oberen 20% in Deutschland.
Südeuropa wäre ohne Deutschland komplett im Eimer. Jetzt sollen jährlich
Milliarden für zu 90% nicht in Arbeit zu bringende Migranten, die
natürlich der kleine Mann mit der CO2 Steuer bezahlen darf,
hingeblättert werden. Während dessen sitzen die wirklichen
Kriegsflüchtlinge in Libyen, Türkei, Syrien, Griechenland, Jordanien und
dem Irak in Flüchtlingscamps fest.
Das was du erzählst, ist üble Hetze.
Motzkopp schrieb:> Wenn du die miese Bezahlung meinst,> dann vielleicht, aber dann geht es Richtung Kommunismus.
Aha, wenn man sich beschwert, daß wir auf Kosten der miesen Bezahlung
anderer leben (China, Afrika) dann ist das Kommunismus. Wenn Dein
eigenes Gehalt aber zu niedrig ist, dann sind das die bösen
Kapitalisten.
Wie man es gerade braucht ....
>> Ein sehr guter Punkt. Zudem sollte man sich nichts vormachen - ein> Großteil unseres Wohlstands in Deutschland beruht
Der Wohlstand D beruht auf ein funktionierendes Rechtssystem,
funktionierenden Staat, guter Infrastruktur , guter Bildung und keinem
explodierenden Bevölkerungswachstum. Rohstoffe hat D nicht.
Könnten alle andere Staaten auch erreichen. Zumindest theoretisch.
Motzkopp schrieb:> Der Wohlstand D beruht auf ein funktionierendes Rechtssystem,> funktionierenden Staat, guter Infrastruktur , guter Bildung und keinem> explodierenden Bevölkerungswachstum.
Und nicht zuletzt auch aus dem Erbe der Kolonialzeit.
SysIngMue schrieb:> Du plapperst dümmliche Propaganda nach. Wir haben ein Millionen Heer an> Rentnern, die 40+ geackert haben für eine Rente, von der sie nicht leben> können. Gleichzeitig schaufelt D jährlich Milliarden an Steuergeldern> über Staatsanleihen an superreiche Hedgefonds nach Übersee. Die Chinesen> bedienen sich am deutschen Arbeitsheer auch schon seit 20 Jahren. Das> bezahlt alles der kleine Mann und nicht die oberen 20% in Deutschland.> Südeuropa wäre ohne Deutschland komplett im Eimer. Jetzt sollen jährlich> Milliarden für zu 90% nicht in Arbeit zu bringende Migranten, die> natürlich der kleine Mann mit der CO2 Steuer bezahlen darf,> hingeblättert werden. Während dessen sitzen die wirklichen> Kriegsflüchtlinge in Libyen, Türkei, Syrien, Griechenland, Jordanien und> dem Irak in Flüchtlingscamps fest.
Das hätte man nicht besser sagen können. Wenn man die Kosten für die
Migrationskatastrophe wenigstens bei den Verursachen (Wall-Street, City
of London) holen würde. Nein, der deutsche Michel muss das auch noch
stemmen weil sonst Nazi.
Andreas B. schrieb:> Motzkopp schrieb:> Der Wohlstand D beruht auf ein funktionierendes Rechtssystem,> funktionierenden Staat, guter Infrastruktur , guter Bildung und keinem> explodierenden Bevölkerungswachstum.>> Und nicht zuletzt auch aus dem Erbe der Kolonialzeit.
Welches Erbe? Jetzt wird es ja ganz wild. LOL
Andreas B. schrieb:> Motzkopp schrieb:> Wenn du die miese Bezahlung meinst,> dann vielleicht, aber dann geht es Richtung Kommunismus.>> Aha, wenn man sich beschwert, daß wir auf Kosten der miesen Bezahlung> anderer leben (China, Afrika) dann ist das Kommunismus. Wenn Dein> eigenes Gehalt aber zu niedrig ist, dann sind das die bösen> Kapitalisten.> Wie man es gerade braucht ....
Ich sage ja, fang mit der Bezahlung der Reinigungskräfte in D an.
Beutest du sie aus ?
Henry G. schrieb:> Welches Erbe? Jetzt wird es ja ganz wild. LOL
Ich werde jetzt hier keinen Geschichtsunterricht geben. Informiere Dich
mal selbst. Das Internet bietet da genug Material.
Motzkopp schrieb:> Ich sage ja, fang mit der Bezahlung der Reinigungskräfte in D an.> Beutest du sie aus ?
Ich putz meinen Kram selbst.
Aber wenn Du generell den Niedriglohnsektor meinst: Ja, das ist auch
Ausbeutung. Ich bin der letzte, der gegen den Mindestlohn wäre.
SysIngMue schrieb:> Wir haben ein Millionen Heer an Rentnern, die 40+ geackert haben für> eine Rente, von der sie nicht leben können.
Dann haben Sie wohl nicht genügend geackert, wenn sie kaum Rentenpunkte
in 40+ Jahren angesammelt haben. Schwer vorstellbar. Den Rentnern geht
es in Deutschland dich insgesamt gesehen finanziell sehr gut, und die
Politik kümmert sich auch sehr stark um diese Zielgruppe. Ich halte
deine Aussage oben für reine Polemik, wenn nicht sogar Hetze.
Andreas B. schrieb:> Henry G. schrieb:>> Welches Erbe? Jetzt wird es ja ganz wild. LOL>> Ich werde jetzt hier keinen Geschichtsunterricht geben. Informiere Dich> mal selbst. Das Internet bietet da genug Material.>
Kenne ich. Also nochmal, welches Erbe? Und wer hat das?
Qwertz schrieb:> SysIngMue schrieb:>> Wir haben ein Millionen Heer an Rentnern, die 40+ geackert haben für>> eine Rente, von der sie nicht leben können.>> Dann haben Sie wohl nicht genügend geackert, wenn sie kaum Rentenpunkte> in 40+ Jahren angesammelt haben. Schwer vorstellbar. Den Rentnern geht> es in Deutschland dich insgesamt gesehen finanziell sehr gut, und die> Politik kümmert sich auch sehr stark um diese Zielgruppe.
WOW!
Dänemark hat es verstanden. Leider noch nicht konsequent genug. Aber sie
sind auf dem besten Weg.
https://www.youtube.com/watch?v=KSiZNFc8x78
Das krasse Negativbeispiel ist Schweden. Die davon ausgehende
Kriminalität ist nicht mehr beherrschbar und die Flüchtlinge sagen
sogar, das Land gehört uns! Flüchtlinge? Schutzsuchende? Feindliche
Übernahme! Den Flüchtlingen fehlt es einfach an Respekt zu Ihren
Gastgebern! Ein Land, das Schwäche zeigt wird ausgenommen.
Andreas B. schrieb:>> Ich putz meinen Kram selbst.> Aber wenn Du generell den Niedriglohnsektor meinst: Ja, das ist auch> Ausbeutung. Ich bin der letzte, der gegen den Mindestlohn wäre.
Ok, dann reden wir von Umverteilung. Das funktioniert in einem
begrenzten Mass in einer in sich geschlossenen sozialen Marktwirtschaft
wie in D. Das würde/wird zusammenbrechen, wenn der Kreis zu stark
ausgeweitet wird. Nur mit Niedriglohn und Harzt4 gibt es nichts
umzuverteilen. Der Versuch die Bananenpfücker dieser Welt zu
subventionieren dürfte damit enden, dass du selbst auf diesem Niveau
lebst. Aber soweit reichen die Moralvorstellungen dann doch nicht, oder
?
Qwertz schrieb:> Im Übrigen ist die eigene Bevölkerung natürlich nicht schlechter> gestellt als die oben genannten "Fremden". Das ist nur Polemik, wenn> nicht sogar Hetze.
Doch, natürlich ist die eigene Bevölkerung schlechter gestellt, willst
du in deiner grünen Verblendung nur nicht sehen. Wer jahrzehntelang
gearbeitet, Steuern und Beiträge bezahlt hat, dann arbeitslos wird und
ein Vermögen über dem Schonvermögen besitzt, der bekommt NICHTS. Der
Asylant bekommt sofort Hartz, ohne dass er irgendwas zum Sozialstaat
beigetragen hat.
Qwertz schrieb:> Ein sehr guter Punkt. Zudem sollte man sich nichts vormachen - ein> Großteil unseres Wohlstands in Deutschland beruht auf der Ausbeutung in> anderen Ländern dieser Welt, also können wir ruhig auch wieder etwas> zurückgeben.
Ach ja? Aber deine 113k sind doch gerechtfertigt, wie du uns hier bei
jeder Gelegenheit mitteilst. Ausbeuter sind also nur die anderen, gell?
Du bist so ein armseliger Heuchler.
P.S.: Schau dir mal BYD an.
Motzkopp schrieb:> Ok, dann reden wir von Umverteilung. Das funktioniert in einem> begrenzten Mass in einer in sich geschlossenen sozialen Marktwirtschaft> wie in D. Das würde/wird zusammenbrechen, wenn der Kreis zu stark> ausgeweitet wird.
Es ist halt die Frage wie weit man diesen Kreis ausweitet, da gebe ich
Dir recht. Ich rede auch nicht davon, die ganze Welt zu subventionieren.
Fakt ist aber auch, daß unser Wohlstand nicht zuletzt auch aus der
Ausbeutung Dritteweltländer herrührt.
Mark schrieb:> Flüchtlinge? Schutzsuchende? Feindliche> Übernahme! Den Flüchtlingen fehlt es einfach an Respekt zu Ihren> Gastgebern! Ein Land, das Schwäche zeigt wird ausgenommen.
Das Problem ist schlicht, daß man solche Leute nicht einfach
zurückschickt. Es gibt genug Flüchtlinge die gewillt sind, sich zu
integrieren. Es mangelt auch am Willen, diese Leute zu beschäftigen.
Ich sehe das Problem nicht an den Flüchtigen an sich, sondern in der
Politik.
Qwertz schrieb:> Motzkopp schrieb:>> Ich weiß nicht, wem D etwas wegnimmt und es wird nach Weltmarktpreisen>> gezahlt.>> Ach und dann meinst du, ist automatisch alles auch moralisch in Ordnung?> Ignorant.
...sagt der IGMler, dessen IGM-Gehalt nur dadurch finanzierbar ist, weil
sein Konzern die Zulieferer ausbeutet und der Klitschen-Ing. für die
Hälfte seines eigenen IGM-Gehalts arbeiten muss. Warum spendest du deine
3k, die du monatlich ins Depot pumpst, nicht nach Afrika oder für die
Tafel?
Andreas B. schrieb:> Es ist halt die Frage wie weit man diesen Kreis ausweitet, da gebe ich> Dir recht. Ich rede auch nicht davon, die ganze Welt zu subventionieren.> Fakt ist aber auch, daß unser Wohlstand nicht zuletzt auch aus der> Ausbeutung Dritteweltländer herrührt.
Falsch! Arbeitsplätze sind in dritte Welt Länder abgewandert und haben
den Wohlstand dort mächtig angehoben. Das alles mit Erfindungen und
Techniken, die die alte Vor- und Nachkriegsgenerationen hart erarbeitet
hatten. Bei wichtigen Rohstoffen gebe ich dir natürlich recht.
Allerdings ist da Deutschland ein kleiner Player. Deutschland schuldet
niemanden was, schon lange nicht mehr. Aber die halbe Welt schuldet
Deutschland eine Menge. Es werden Migranten mit falschen Versprechen
hier her gelockt und gleichzeitig Gelder für Flüchtlingscamps gesperrt.
Gleichzeitig werden mit EU/US-Wirtschafts- und Geopolitik die
betreffenden Länder weiter in den Abgrund gerissen .
Andreas B. schrieb:> Motzkopp schrieb:> Ok, dann reden wir von Umverteilung. Das funktioniert in einem> begrenzten Mass in einer in sich geschlossenen sozialen Marktwirtschaft> wie in D. Das würde/wird zusammenbrechen, wenn der Kreis zu stark> ausgeweitet wird.>> Es ist halt die Frage wie weit man diesen Kreis ausweitet, da gebe ich> Dir recht. Ich rede auch nicht davon, die ganze Welt zu subventionieren.> Fakt ist aber auch, daß unser Wohlstand nicht zuletzt auch aus der> Ausbeutung Dritteweltländer herrührt.>
Mich stört das Wort Ausbeutung. Zu Ende gedacht müssen dann alle gleich
verdienen.
Ich weiß im übrigen nicht, auf welche Güter aus Afrika ich nicht
verzichten könnte. Es gibt echt nicht viel, was ich überhaupt an Gütern
von denen konsumiere. Kaffee, ok. Wusstest du, das teilweise Hühnchen
dorthin exportiert wird und die Preise in Afrika vor Ort kaputt macht?
Nix Ausbeutung, die arbeiten nicht für uns, wenn es Richtung Afrika
geht.
F. B. schrieb:> Qwertz schrieb:> Ein sehr guter Punkt. Zudem sollte man sich nichts vormachen - ein> Großteil unseres Wohlstands in Deutschland beruht auf der Ausbeutung in> anderen Ländern dieser Welt, also können wir ruhig auch wieder etwas> zurückgeben.>> Ach ja? Aber deine 113k sind doch gerechtfertigt, wie du uns hier bei> jeder Gelegenheit mitteilst. Ausbeuter sind also nur die anderen, gell?> Du bist so ein armseliger Heuchler.
Ich erwähne hier mein Gehalt schon länger nicht mehr, das bist im
Gegenteil du, der ständig darauf herumreitet. Dafür muss ich mich im
Übrigen nicht schämen. Ja, mein Gehalt ist gerechtfertigt, und ich zahle
aber auch nicht gerade wenig Steuern, also trage ich viel mehr zum
Gemeinwohl bei als viele andere in diesem Land, insbesondere im
Vergleich zu dir. Daher muss ich mich von dir auch nicht als Heuchler
hinstellen lassen.
Andreas B. schrieb:> Fakt ist aber auch, daß unser Wohlstand nicht zuletzt auch aus der> Ausbeutung Dritteweltländer herrührt.
Genau das habe ich ja auch schon geschrieben, wollen aber manche Leute
hier nicht wahrhaben. Nur ändert das nichts ab dem Fakt, dass es so ist.
Daher kann Deutschland auch ruhig etwas von seinem Reichtum abgeben, das
ist am Ende sogar in beiderseitigem Interesse.
Motzkopp schrieb:> Mich stört das Wort Ausbeutung. Zu Ende gedacht müssen dann alle gleich> verdienen.
Der Ausbildung und Tätigkeit entsprechend, in letzter Konsequenz, ja.
> Ich weiß im übrigen nicht, auf welche Güter aus Afrika ich nicht> verzichten könnte. Es gibt echt nicht viel, was ich überhaupt an Gütern> von denen konsumiere. Kaffee, ok. Wusstest du, das teilweise Hühnchen> dorthin exportiert wird und die Preise in Afrika vor Ort kaputt macht?> Nix Ausbeutung, die arbeiten nicht für uns, wenn es Richtung Afrika> geht.
Es geht schon mal damit los, daß unser Müll dorthin exportiert wird und
in irgendwelche Gruben geschüttet wird. Somit entfallen bei uns die
echten Entsorgungskosten.
Die ganzen Exporte der EU machen auch dort die Preise kaputt und nehmen
den dortigen Farmern die Existenzgrundlagen.
F. B. schrieb:> ...sagt der IGMler, dessen IGM-Gehalt nur dadurch finanzierbar ist, weil> sein Konzern die Zulieferer ausbeutet und der Klitschen-Ing. für die> Hälfte seines eigenen IGM-Gehalts arbeiten muss.
Mein Gehalt ist so wie es ist, weil man der Meinung ist, dass es für
meine Arbeit gerechtfertigt ist, das gibt es ja nicht geschenkt. Wenn
andere Leute schlechter verdienen, ist das nicht meine Schuld, ich bin
auch kein Arbeitgeber.
> Warum spendest du deine> 3k, die du monatlich ins Depot pumpst, nicht nach Afrika oder für die> Tafel?
Ich zahle ordentlich meine Steuern und Abgaben, und zwar nicht zu knapp.
Das genügt im Prinzip. Der Rest = Nettoeinkommen ist für mich; was ich
damit mache, ist allein meine Angelegenheit. Ob und was ich davon
spende, werde ich hier nicht veröffentlichen.
Qwertz schrieb:> Mein Gehalt ist so wie es ist, weil man der Meinung ist, dass es für> meine Arbeit gerechtfertigt ist
Glaube ich nicht. Dein Arbeitgeber bezahlt sicher nur so viel, wie
notwendig. Wenn er gleich gute Leistung billiger bekommen könnte, würde
er billigere Arbeitnehmer beschäftigen.
> Der Rest = Nettoeinkommen ist für mich
Davon musst du nochmal 20% abgeben, sobald du irgend etwas damit kaufst.
Qwertz schrieb:> F. B. schrieb:>> ...sagt der IGMler, dessen IGM-Gehalt nur dadurch finanzierbar ist, weil>> sein Konzern die Zulieferer ausbeutet und der Klitschen-Ing. für die>> Hälfte seines eigenen IGM-Gehalts arbeiten muss.>> Mein Gehalt ist so wie es ist, weil man der Meinung ist, dass es für> meine Arbeit gerechtfertigt ist, das gibt es ja nicht geschenkt. Wenn> andere Leute schlechter verdienen, ist das nicht meine Schuld, ich bin> auch kein Arbeitgeber.
Es ist auch nicht meine Schuld, wenn es ein paar Millionen Leuten in
Afrika schlechter geht als mir. Die kann und will weder ich alleine,
noch ganz Deutschland durchfüttern.
Andreas B. schrieb:> Motzkopp schrieb:>> Mich stört das Wort Ausbeutung. Zu Ende gedacht müssen dann alle gleich>> verdienen.> Der Ausbildung und Tätigkeit entsprechend, in letzter Konsequenz, ja.
Also Bezahlung auf Weltdurchschnittsniveau entsprechend Ausbildung und
Tätigkeit.
Andreas B. schrieb:> Motzkopp schrieb:> Mich stört das Wort Ausbeutung. Zu Ende gedacht müssen dann alle gleich> verdienen.>> Der Ausbildung und Tätigkeit entsprechend, in letzter Konsequenz, ja.>
Ok, aber ein Banenpflücker hat ja nicht die gleiche Ausbildung, also ist
doch alles iO.
> Es geht schon mal damit los, daß unser Müll dorthin exportiert wird und> in irgendwelche Gruben geschüttet wird. Somit entfallen bei uns die> echten Entsorgungskosten.> Die ganzen Exporte der EU machen auch dort die Preise kaputt und nehmen> den dortigen Farmern die Existenzgrundlagen.
Viel Müll kann das nicht sein, das ist viel zu teuer. Ich hab gestern
noch ein Bericht über die Deponien in D gesehen, da wird sich darüber
beschwert, das man schon 100km+ fahren muss um an eine noch offene
Deponie zu kommen, macht das Bauen in D immer teurer.
Und die Exporte dahin hat ja wohl nichts mit Ausbeutung zu tun, ja was
denn nu, arbeiten die billig für uns, oder wir billig für die. Müssen
sie ja nicht kaufen.
Hier leben aber schon einige Leute gemütlich in ihrer (IGM) Blase.
Bisschen Kontakt mit dem niederen Arbeitsvolk in der Kneipe oder Stadion
(oder Alternativ eine Tour durch's Ruhrgebiet) würde gut tun um zu
sehen, warum die Gesellschaft gespaltet ist.
Es hat schon einen Grund, warum nur die gut betuchten Grün wählen und
nicht AFD.
Mark B. schrieb:> Motzkopp schrieb:> Die Agrarwirtschaft in D wäre sehr wohl in der Lage D selbst zu> versorgen, wenn man auf Bananen usw. verzichten kann.>> Für manche Lebensmittel stimmt das, aber nicht für alle. Bei Fleisch und> Milch zum Beispiel ja, bei Obst und Gemüse nein.> Quelle:> https://www.bmel-statistik.de/ernaehrung-fischerei/versorgungsbilanzen/
Ok, kommt dann aus dem Rest der EU, jedenfalls nicht aus
Drittweltländern. Geht ja um die angebliche Ausbeutung letzterer.
Uwe schrieb:> In den 70ern oder 80ern konnte sich ein Hauptschüler ein Haus (Eigentum,> nicht Miete) mit Garten leisten. Hier in unserer Kleinstadt ca 20km von> Frankfurt entfernt. Heute undenkbar. Meine Eltern konnten sich mehr> leisten als ich, obwohl ich die höherwertige Ausbildung habe.
So ist es. Und das galt damals auch für den Briefträger, denn der war
Beamter. Wenn ich mir die Looser heute so ansehe, packt mich das
Grausen.
Heute darf man für eine 50 Jahre alte 2 Zimmer Wohnung mit einigen
Mängeln eine viertel Million Euro bezahlen und zusätzlich noch 15.000
Euro Grunderwerbsteuer.
> Klar, Computer mit Internet hatten sie damals nicht, das gibts für> Normalsterbliche ja erst seit etwa 1990.
Meinen ATARI ST habe ich mir damals gekauft, weil ICH einen wollte. Die
unzähligen PCs danach MUSSTE ich mir kaufen, weil es von mir erwartet
wurde. Zusätzlich durfte ich mir in meiner Freizeit erst Win3.11, dann
Win95, Win98, Win2000, WinXP, Vista, Win7, Win8 und nun Win10 geben.
Dazu noch Linux. Wie gesagt, alles während meiner unbezahlten Freizeit.
Und im Keller steht voll funktionsfähige, aber absolut wertlose
Computerhardware für umgerechnet 20.000 Euro, alles von meinem privaten
Geld bezahlt.
Aber was will man machen, wenn die Mehrheit die Zwangsdigitalisierung
absolut affengeil findet.
Kein Blicks auf's Ganze schrieb:> Hier leben aber schon einige Leute gemütlich in ihrer (IGM) Blase.> Bisschen Kontakt mit dem niederen Arbeitsvolk in der Kneipe oder Stadion> (oder Alternativ eine Tour durch's Ruhrgebiet) würde gut tun um zu> sehen, warum die Gesellschaft gespaltet ist.
Volle Zustimmung
> Es hat schon einen Grund, warum nur die gut betuchten Grün wählen und> nicht AFD.
AfD Wähler sind hauptsächlich Alt-CDU Wähler. Also zu Teil auch Mittel-
bis Oberschicht. Weil das heutige Wahlprogramm der AfD etwa dem
Wahlprogramm der CDU von vor 20 Jahren entspricht.
Was sich heute die CDU erlaubt, hätte sich zu Zeiten des Kanzlers
Schmidt, nichtmal die SPD erlaubt.
Motzkopp schrieb:> Ok, aber ein Banenpflücker hat ja nicht die gleiche Ausbildung, also ist> doch alles iO.
In diesem Fall schon.
> Viel Müll kann das nicht sein, das ist viel zu teuer.https://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html> Ich hab gestern> noch ein Bericht über die Deponien in D gesehen, da wird sich darüber> beschwert, das man schon 100km+ fahren muss um an eine noch offene> Deponie zu kommen, macht das Bauen in D immer teurer.
Das habe ich auch gelesen. Ich frage mich allerdings warum man für
Erdaushub eine Deponie braucht. Im Prinzip kann man damit, ohne Schaden
für die Umwelt, 200m weiter einen Hügel errichten.
Qwertz schrieb:>> Warum spendest du deine 3k, die du monatlich ins Depot pumpst, nicht> nach Afrika oder für die Tafel?>> Ich zahle ordentlich meine Steuern und Abgaben, und zwar nicht zu knapp.> Das genügt im Prinzip. Der Rest = Nettoeinkommen ist für mich; was ich> damit mache, ist allein meine Angelegenheit. Ob und was ich davon> spende, werde ich hier nicht veröffentlichen.
Lieber Qwertz und an alle anderen Moralapostel: Wieviel ihr persönlich
aus humanitären Gründen spendet ist allein Eure Sache, dagegen hat
selbst der AFD Wähler bestimmt nichts. Aber anderen Eure teils
heuchlerische Moral aufzudrücken und steuerfinanziert, also alle müssen
es bezahlen, humanitäre Hilfe zu leisten, dagegen haben viele was.
Humanitäre Hilfe ist sowieso auf keinen Fall die Aufgabe eines Staates.
Herr Hambeck kann gerne die Grünen Parteimitglieder mit hohen Beiträgen
belasten, um seine Weltvorstellung zu finanzieren.
Mark schrieb:> Kein Blicks auf's Ganze schrieb:> Hier leben aber schon einige Leute gemütlich in ihrer (IGM) Blase.> Bisschen Kontakt mit dem niederen Arbeitsvolk in der Kneipe oder Stadion> (oder Alternativ eine Tour durch's Ruhrgebiet) würde gut tun um zu> sehen, warum die Gesellschaft gespaltet ist.>> Volle Zustimmung>> Es hat schon einen Grund, warum nur die gut betuchten Grün wählen und> nicht AFD.>> AfD Wähler sind hauptsächlich Alt-CDU Wähler. Also zu Teil auch Mittel-> bis Oberschicht. Weil das heutige Wahlprogramm der AfD etwa dem> Wahlprogramm der CDU von vor 20 Jahren entspricht.> Was sich heute die CDU erlaubt, hätte sich zu Zeiten des Kanzlers> Schmidt, nichtmal die SPD erlaubt.
Das stimmt, was die Migrationspolitik angeht, ansonsten ist das Programm
sehr neoliberal, also Ultra-FDP, teilweise echter Quark.
Würden die sich davon Weg Richtung Arbeiter/Mittelschicht bewegen und
Höcke und Co rausschmeissen, würden se bei 25%+ landen
Kein Blicks auf's Ganze schrieb:> Hier leben aber schon einige Leute gemütlich in ihrer (IGM) Blase.
Im Grunde lebt hier ein jeder in seiner Blase, denn niemand hat den
kompletten Überblick über die gesamte Gesellschaft. Aber mir ist
freilich bewusst, dass es mir im Vergleich zu anderen Bürgern dieses
Landes schon sehr gut geht. Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie hier
teilweise alles schwarz gemalt wird als wenn Deutschland kurz vorm
Untergang steht. Absolut lächerlich.
> Bisschen Kontakt mit dem niederen Arbeitsvolk in der Kneipe oder Stadion> (oder Alternativ eine Tour durch's Ruhrgebiet) würde gut tun um zu> sehen, warum die Gesellschaft gespaltet ist.
Nach meiner Erfahrung kann man mit den meisten dieser Leute leider nicht
vernünftig diskutieren.
> Es hat schon einen Grund, warum nur die gut betuchten Grün wählen und> nicht AFD.
Wenig finanzielle Mittel haben und AfD wählen passt aber so gar nicht
zusammen, wenn man sich das Parteiprogramm ansieht.
Qwertz schrieb:> Nach meiner Erfahrung kann man mit den meisten dieser Leute leider nicht> vernünftig diskutieren.
Wenn man andere nicht nur von oben herab moralisch belehren will geht
das schon. Vielleicht liegt es da dran? Schon mal dran gedacht, dass die
Arbeiter mit den Migranten beispielsweise um Jobs und Wohnungen
konkurrieren, während das einen IgM-ler aus verschiedenen Gründen kaum
tangiert? Die Kosten der moralisch überhöhten illegalen
Masseneinwanderung haben eben zum überwiegenden Teil die kleinen Leute
zu tragen. Wenn die Analyse dann ist, das seien halt nur
"Dunkeldeutsche" und man müsse da "Haltung zeigen", braucht man über die
Spaltung der Gesellschaft m.E. keine Krokodilstränen zu vergießen.
Qwertz schrieb:> Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie hier teilweise alles schwarz gemalt> wird als wenn Deutschland kurz vorm Untergang steht. Absolut lächerlich.
Hat hier keiner so behauptet. Du projizierst dein schwarz-weiß-denken
auf die Aussagen anderer. Dass du dir offenbar nicht vorstellen kannst
wie groß Afrika ist bzw wieviel Millionen Menschen es da nicht so gut
geht, spricht nicht für deine Intelligenz.
Qwertz schrieb:> Nach meiner Erfahrung kann man mit den meisten dieser Leute leider nicht> vernünftig diskutieren.
Das liegt dann an dir selber. Sieht man ja auch hier an deinem
Tunnelblick.
Qwertz schrieb:> Wenig finanzielle Mittel haben und AfD wählen passt aber so gar nicht> zusammen, wenn man sich das Parteiprogramm ansieht.
Wenig finanzielle Mittel haben und SPD oder Grüne wählen passt noch viel
weniger
zusammen, wenn man sich das Parteiprogramm ansieht und das, was die die
letzen 20 Jahre an Armut und Wirtschaftsschaden produziert haben.
Max schrieb:> Qwertz schrieb:> Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie hier teilweise alles schwarz gemalt> wird als wenn Deutschland kurz vorm Untergang steht. Absolut lächerlich.>> Hat hier keiner so behauptet
Ach ja? Und was ist das hier?
Deutschland mal wieder für's Kapital geopfert schrieb im Beitrag
#6106630:
> Deutschland ruiniert sich wieder ein 2. Mal selber. Zum Umkehren ist es> jetzt aber schon zu spät, der Untergang ist eingeleitet. Jetzt kommt es> nur noch drauf an, wie aus der verbrannten Erde in 15-20 Jahren ein> Neustart aussehen könnte. Ansonsten gibt das hier halt ein> übersiedelter, verarmter, dümpelnder, multi-ethnischer failed state auf> Dauer, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen mit allen> daraus folgenden Konsequenzen.Max schrieb:> Das liegt dann an dir selber. Sieht man ja auch hier an deinem> Tunnelblick.
Nein, das Problem ist eher, dass es in gewissen Kreisen an
Diskussionskultur mangelt. Sowas kann dann schnell in eine
Kneipenschlägerei ausarten.
Qwertz schrieb:> Aber es ist schon ein Wahnsinn, wie hier> teilweise alles schwarz gemalt wird als wenn Deutschland kurz vorm> Untergang steht. Absolut lächerlich.
Schonmal an die Exponentialfunktion gedacht, wenn jährlich 1 Million
Einwanderer kommen und die dann noch ihre Familienmitglieder nachholen
und bei uns dann weitere Kinder machen? Exponentieller Menschenzuwachs
und exponentieller Wachstum an Sozialausgaben.
Mark schrieb:> Schonmal an die Exponentialfunktion gedacht, wenn jährlich 1 Million> Einwanderer kommen und die dann noch ihre Familienmitglieder nachholen> und bei uns dann weitere Kinder machen? Exponentieller Menschenzuwachs> und exponentieller Wachstum an Sozialausgaben.
Du brauchst übrigens nicht maßlos zu übertreiben, wenn du deine
Meinungem ausbreitest.
Die Flüchtlingsproblematik ist in erster Linie ein Problem der
Flüchtlinge und erst sekundär ein Problem der Aufnehmerländer.
Was würdest du denn machen, wenn links un rechts Bomben einschlagen,
deine Geschwister, Eltern und Kinder gefoltert werden oder du
schlichtweg keinerlei Zukunftsperspektive siehst (also primär ein
"Wirtschaftsflüchtling bist)?
Wenn du mutig bist, dann machst du dich auf die Reise...
Genau das ist ein großes Problem der modernen Welt, dass es einfach
Gebiete gibt, die man nicht mehr als lebenswert bezeichnen kann.
Schuldig daran sind nicht nur die örtlichen verblendeten
Religionsfanatiker, die den Pseudoglauben als Ziel vorschieben, um ihre
persönliche, weltliche Macht auszubauen.
Schuldig daran sind leider auch die, die das unterstützen (sogenannte
Stellvertreterkriege diverser Industrienationen).
Das ist sicher primär nicht mehr Deutschland, auch wenn man sehr gerne
über Waffenlieferungen daran mitverdient.
Das Flüchtlingsproblem ist damit sehr wohl auch hausgemacht (Ja auch
hier gilt: natürlich nicht Deine persönliche Schuld. Meine übrigens auch
nicht).
Leider gibt es wohl aktuell keine wirksame Handhabe von deutscher Seite
aus, diese Probleme an der Wurzel zu packen.
Also muss man sich mit den Symptomen auseinandersetzen.
Was schlägst du vor? Neue Gaskammern?
Und noch was für die zahlreichen Nörgler hier:
So paradox es klingen mag, aber ihr könnt den Flüchtlingen in einer
Sache schwer dankbar sein.
Denn nur wegen denen hat die AFD einen so signifikanten Wähleranteil.
Wäre das nicht so, was denkt ihr denn, wie stark die Grünen dastünden?
Mit all den grauenhaften Konsequenzen:
- Tempolimit in Deutschland
- Stop der Massentierhaltung
--> unmenschlich hohe Fleischpreise, alle werden verhungern.
--> Milch fast so teuer wie Sprit. Ja der ist doch schon so teuer.
- aggressiver Ausbau der grünen Energien
--> die Drecksäcke stellen mir ein Windrad in die Nähe und die
Strompreise steigen noch mehr. Aber ich brauche doch soviel Strom!!!
Da ziehts mir jetzt schon die Zehennägel hoch, wenn ich dann die
Wutbürger höre...
Kastanie schrieb:> Was schlägst du vor? Neue Gaskammern?
Schon komisch, und "Qwertz" beschwert euch über eine mangelnde
Diskussionskultur... Soviel zum Thema.
Kastanie schrieb:> Mark schrieb:>> Schonmal an die Exponentialfunktion gedacht, wenn jährlich 1 Million>> Einwanderer kommen und die dann noch ihre Familienmitglieder nachholen>> und bei uns dann weitere Kinder machen? Exponentieller Menschenzuwachs>> und exponentieller Wachstum an Sozialausgaben.>> Du brauchst übrigens nicht maßlos zu übertreiben, wenn du deine> Meinungem ausbreitest.
Da ist keine Übertreibung. Es würden jährlich gern noch viel mehr kommen
und es geht schlicht nicht, diese alle aufzunehmen. Da ist es ganz egal
welche Kriege und sonstige Zustände in deren Heimat herrschen. Es geht
einfach nicht, soviele aufzunehmen. Abgesehen davon sind das meiste
keine Kriegsflüchtlinge sondern illegale Wirtschaftsflüchtlinge. Es sind
nicht die ganz armen, die hier herkommen. Sie bezahlen Schlepper mit
mehreren 1000$, haben moderne Markenklamotten und teure iPhones. Deine
weiteren Ausführungen sind somit ganz größer Blödsinn. Der Krieg in
Syrien ist vorbei. Da schlagen keine Bomben ein.
Warum will man denn nicht vor Ort helfen? Warum lockt man Leute mit
Gimmibooten aufs Mittelmeer und akzeptiert, dass dabei Leute ertrinken?
Warum will man ihnen in Deutschland den roten Teppich ausrollen? Warum
gibt man ihnen so viel Geld und schafft somit Anreize, dass immer mehr
kommen? Warum gibts in Deutschland keine Sanktionen? Warum schickt man
Kriminelle nicht sofort zurück? Warum dürfen abgelehnte trotzdem
bleiben? Warum setzt man ihnen keine Fristen, bis sie Arbeit gefunden
haben? Wenn ich nach irgendwo auswandern will, muss ich Geld mitbringen
und mich selber um Sprachkenntnisse, Integration und Arbeit kümmern.
Mark schrieb:> Deine> weiteren Ausführungen sind somit ganz größer Blödsinn.
Vermutlich reifst du noch und kannst das in ein paar Jahren verstehen.
Vielleicht aber auch nicht.
Mark schrieb:> Warum schickt man> Kriminelle nicht sofort zurück?
DAS verstehe ich auch nicht.
Und ich behaupte keineswegs, dass das alles gut gemanaged wird, auch
wenn du mir das implizit vorwerfen willst.
Es ist verständlich, dass du meine Frage nicht beantwortet hast, nämlich
nach deinem Lösungsvorschlag.
Aber o.k. da beisst sich die Katze in den Schwanz, denn du behauptest
ja, dass in den Herkunftsländern nun alles wieder gut ist und keiner
einen Grund hätte auszuwandern.
Kastanie schrieb:>> Warum schickt man>> Kriminelle nicht sofort zurück?
Zum einen totale Überforderung und kaputt gesparter ÖD.
Zum anderen Leute mit einer gewissen Pro-Asylanten Ideologie (z.T. auch
Entscheidungsträger) siehe dazu die ganzen Skandale.
Kastanie schrieb:>> Du brauchst übrigens nicht maßlos zu übertreiben, wenn du deine> Meinungem ausbreitest.>> Die Flüchtlingsproblematik ist in erster Linie ein Problem der> Flüchtlinge und erst sekundär ein Problem der Aufnehmerländer.>> Was würdest du denn machen, wenn links un rechts Bomben einschlagen,> deine Geschwister, Eltern und Kinder gefoltert werden oder du> schlichtweg keinerlei Zukunftsperspektive siehst (also primär ein> "Wirtschaftsflüchtling bist)?>>> Was schlägst du vor? Neue Gaskammern?
- EU Grenzen dicht, Flüchtlingslager vor Ort, siehe Türkei
- kein Familiennachzug
- Krieg vorbei, alle müssen wieder raus, das würde sich eindrucksvoll
schnell rumsprechen, einzige Ausnahme siehe
Fachkräfteeinwanderungsgesetz
- kein Geld, nur Sachleistungen
- Sprachkurse usw müssen wie BAföG zurückgezahlt werden im Falle eines
Bleiberechts mit Arbeit
wenn es um Leben oder Tod geht, dürften diese Massnahmen ja lächerlich
sein, odet
David S. schrieb:> Die Diskussion hier hat absolut nichts mehr mit dem Arbeitsmarkt zu tun.
Im entfernten Sinne schon, denn die Qualität des Arbeitskräfteangebotes
auf dem Arbeitsmarkt wird auch durch die Qualität der Zuwanderung
mitbestimmt.
Kastanie schrieb:> Mit all den grauenhaften Konsequenzen:>> - Tempolimit in Deutschland> - Stop der Massentierhaltung> --> unmenschlich hohe Fleischpreise, alle werden verhungern.> --> Milch fast so teuer wie Sprit. Ja der ist doch schon so teuer.> - aggressiver Ausbau der grünen Energien> --> die Drecksäcke stellen mir ein Windrad in die Nähe> Da ziehts mir jetzt schon die Zehennägel hoch, wenn ich dann die
Mit nicht.
Da wo ich wohne, kann darf man ohnehin fast überall nur 120 fahren, und
wo keine Begrenzung ist, kommt man wegen der Verkehrslage nicht
schneller voran. Ego: Begrenzung auf 130 würde nichts ändern.
Die Massentierhaltung ist für unser Trinkwasser schädlich. Mittlerweile
ist ein Mittagessen mit Fleisch billiger, als eins ohne. Das ist krank!
Milch ist billiger als viele Mineralwässer. Meinetwegen kann sie gerne
doppelt so teuer werden. Wir haben andere Sachen, die uns finanziell
ernsthaft belasten.
Wir sollten alles daran setzen, so viele Windräder aufzubauen, wie
möglich, um unseren Energiebedarf ohne Fossile Brennstoffe und Atomkraft
decken zu können. Wer keine Windräder in Sichtweite haben will, soll
bitte ein Atomkraftwerk oder Kohlekraftwerk vor dem eigenen Garten
zulassen - oder in der Wildnis ohne Strom leben.
"Wasch mich, aber mach mich nicht nass" ist albern.
Händerringer schrieb im Beitrag #6108461:
>> Da ziehts mir jetzt schon die Zehennägel hoch, wenn ich dann die>> Wutbürger höre...>> Schwätzer!
Ha, der erste meldet sich jetzt schon...
Und dabei sind die Grünen noch gar nicht an der Macht...
cheers!
>> Ich zahle ordentlich meine Steuern und Abgaben, und zwar nicht zu knapp.>> Das genügt im Prinzip. Der Rest = Nettoeinkommen ist für mich; was ich>> damit mache, ist allein meine Angelegenheit. Ob und was ich davon>> spende, werde ich hier nicht veröffentlichen.
Brauchst Du auch nicht, das machen andere für Dich:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf
Demnach Platz 21, also nichts mehr mit Weltmeister.
Wenn man dann auch noch auf Median-Vermögen pro Person schaut sieht es
wesentlich schlechter aus, nur noch 35313 noch schlechter als
Griechenland mit 40000.
Mit anderen Worten: Je mehr Kinder, desto höher die Gefahr der
Verelendung ... deswegen müssen sie sich ja die Fachkräfte von außerhalb
holen und selbst das bekommen sie nicht gebacken, weil wer will sich
Elend auf Dauer antun?
Kastanie schrieb:> Mark schrieb:>> Deine>> weiteren Ausführungen sind somit ganz größer Blödsinn.>> Vermutlich reifst du noch und kannst das in ein paar Jahren verstehen.> Vielleicht aber auch nicht.
haha
> Mark schrieb:>> Warum schickt man>> Kriminelle nicht sofort zurück?>> DAS verstehe ich auch nicht.> Und ich behaupte keineswegs, dass das alles gut gemanaged wird, auch> wenn du mir das implizit vorwerfen willst.
Na immerhin etwas verstehst du etwas
> Es ist verständlich, dass du meine Frage nicht beantwortet hast, nämlich> nach deinem Lösungsvorschlag.
Habe ich doch.
Aber deine geistige Reife genügt offenbar nicht, um einen Text zu lesen
und zu verstehen.
Ich zitiere mich selbst:
"Warum will man denn nicht vor Ort helfen? Warum lockt man Leute mit
Gimmibooten aufs Mittelmeer und akzeptiert, dass dabei Leute ertrinken?
Warum will man ihnen in Deutschland den roten Teppich ausrollen? Warum
gibt man ihnen so viel Geld und schafft somit Anreize, dass immer mehr
kommen? Warum gibts in Deutschland keine Sanktionen? Warum schickt man
Kriminelle nicht sofort zurück? Warum dürfen abgelehnte trotzdem
bleiben? Warum setzt man ihnen keine Fristen, bis sie Arbeit gefunden
haben?"
Im Übrigen ist es nicht meine vorwiegende Aufgabe, mich um Probleme
anderer Länder zu kümmern. Das müssen die selber lösen. Zuerst kommt das
Wohl des eigenen Landes und dann kann man vor Ort helfen, aber ohne
Probleme ins eigene Land zu importieren.
> Aber o.k. da beisst sich die Katze in den Schwanz, denn du behauptest> ja, dass in den Herkunftsländern nun alles wieder gut ist und keiner> einen Grund hätte auszuwandern.
Ja in den allermeisten Fällen stimmt das so. Auswandern kann natürlich
wer will, aber dann muss er dem Gastland auch ein Mehrwert bieten und
nicht dessen Sozialsystem missbrauchen.
Peter123 schrieb im Beitrag #6108558:
> Das sehe ich so ähnlich.>> Obwohl ich auch nicht so der große USA-Fan bin, muss ich jedoch zugeben,> dass unsere Politiker in Deutschland hinsichtlich der Steuerung der> Migration (sprich: der Einwanderungs- und Asylgesetzgebung) von den> Erfahrungen der USA als klassisches Einwanderungsland viel stärker> lernen könnten.
By-the-way:
Anno 2014 im März habe ich in einer Vorlesung (Arbeitsmedizin) von einem
Dozenten die Ausführung (sinnähnlich) gehört: "Der einzige Raum auf der
Welt der noch einen nennswerten Geburtenüberschuß hat, ist Afrika. Und
da vorallem Nordafrika." Diese Aussage kamm von ihm im Zuge der Frage
wie in D-land in Zukunft bei dauerhafter niedriger Geburtenrate den
aktuellen "Studis" im Alter den "Arsch" abwischen soll. Wen doch die
jungen Pflegekräfte fehlen würden. Diesen "Missmatch" von Geburtenrate
und Bedarf an Pflegekräften könne man nur mit Zuzug von Kräften aus dem
Ausland decken.
Und schon damals wurden die Länder Nordafrikas als potentielle
Herkunftsländer für "Arbeitsimmigraten" gesehen. Die Merkelsche
"Willkommenskultur" war keine "adhoc" Handlung sondern nur ein Ergebnis
der "günstigen" Möglichkeit 2-3 Millionen Nicht-Christen mal aus
"humanitären" Gründen Zuflucht zu geben. Die sofortige losratternde
"Integrations"-maschinerie dürfte jeder jetzt verstehen. Von Anfang an
war das Ziel sie dauerhaft hier zu "behalten".
Und mit Arbeitsmikration kennt sich D-land echt gut aus. Vorgestern,
Gestern und auch Heute.
Ob nun die Polen aus den von Preußen annektierten Teil Polens ins
Ruhrgebiet verfrachtet wurden um dort die Industrialisierung um 1800 am
laufen zu halten.
Die Zwangsarbeiter die das NS-Regime im Osten zusammentrieb um in
Reichsgebiet die Rüstungsproduktion am laufen zu halten.
Oder die "Gast"-arbeiter die schon Mitte der 50´ziger in D-land ran
mußten.
Und vorort von Ärtzten in ihren Heimatländer auf ihre wie körperliche
Tauglichkeit geprüft wurden wie einst die Sklaven in den Südstaaten der
USA auf den Sklavenmärkten durch die pot. Sklavenaufkäufer.
Immer war nur die Gewinnung von billigen "Arbeitskräften" das Ziel.
Die Menschen waren den Profiteuren (Unternehmer,Poltiter,...) fast immer
ziemlich "egal"!
So wie hier zu lesen:
https://www.cicero.de/innenpolitik/spurwechsel-cdu-wirtschaft-asylrecht-abschiebung-daniel-guenther-horst-seehofer
Was aus den "billigen" Leuten wird wenn es mal "wirklich" Ernst mit
Industrie 4.0 wird. Also von 100 Arbeitsplätzen in der Produktion nur
mehr 20 Plätze für die Spezialisten der digitalen Fabrik übrig sind.
darüber machen sie unsere "Eliten" keine "Bohne" an Gedanken.
Mir gruselt wenn ich nur dran denke!
Cha-woma M. schrieb im Beitrag
>> Immer war nur die Gewinnung von billigen "Arbeitskräften" das Ziel. Die> Menschen waren den Profiteuren (Unternehmer,Poltiter,...) fast immer> ziemlich "egal"!> So wie hier zu lesen:> https://www.cicero.de/innenpolitik/spurwechsel-cdu-wirtschaft-asylrecht-abschiebung-daniel-guenther-horst-seehofer> Was aus den "billigen" Leuten wird wenn es mal "wirklich" Ernst mit> Industrie 4.0 wird. Also von 100 Arbeitsplätzen in der Produktion nur> mehr 20 Plätze für die Spezialisten der digitalen Fabrik übrig sind.> darüber machen sie unsere "Eliten" keine "Bohne" an Gedanken.>> Mir gruselt wenn ich nur dran denke!
Mich gruselt der Artikel. Da hat ein Unternehmer für 2000 Brutto drei
Asylanten eingestellt, die Asyl- Anträge wurden abgelehnt und nun
verhindert der die Abschiebung. Es waren also Wirtschaftsflüchtlinge,
die nun schön das Lohnniveau drücken. Der Unternehmer behauptet auch
noch wir brauchen mehr ungelernte Arbeitsmigration. Na klar, was ist mit
all denen, die ewig in H4 hängen bleiben. Typisch Deutschland, ein paar
Unternehmen reiben sich die Hände über ein paar noch billigere
Arbeitskräfte, die Verluste werden auf die Allgemeinheit sozialisiert.