Motzkopp schrieb:
> Mich gruselt der Artikel. Da hat ein Unternehmer für 2000 Brutto drei
> Asylanten eingestellt, die Asyl- Anträge wurden abgelehnt und nun
> verhindert der die Abschiebung.
Ja, und der sitzt für die Grünen/90 im Stadtrat.
> Es waren also Wirtschaftsflüchtlinge,
> die nun schön das Lohnniveau drücken.
Ach, es wird sich das Lohnniveau einpendeln das Global für diese Art von
"Arbeit" angemessen ist.
Aber was vllt. wichtiger ist.
Es wird halt mit der Migration dauerhaft eine AL-Rate von 5% angestrebt.
Was nach der NAIRU-Regel keine Lohnsteigerungen (steigende Inflation)
zuläßt.
> Der Unternehmer behauptet auch
> noch wir brauchen mehr ungelernte Arbeitsmigration.
Damit entfällt für ihn der Zwang zur Automatisierung seiner Produktion,
Produktion 4.0 wirds bei dem nicht geben!
Was besseres als eine moderne "Tagelöhnerrei", bei der der Arbeitsbedarf
an die Produktionsgegebenheiten angepaßt wird, kann es aus Sicht der
Unternehmer nicht geben.
Kapitalkosten entstehen nicht, da ja keine nennenswerte
Produktionsanlagen nötig sind.
O-ton Härle:
"Die Kollegen aus Gambia arbeiten als Gabelstaplerfahrer, in der
Flaschenfüllerei oder in der Leergutsortierung. Das muss alles manuell
bewältigt werden. Wir haben keine Sortieranlage."
> Na klar, was ist mit
> all denen, die ewig in H4 hängen bleiben.
Ist wie in der alten DDR in der Endphase.
Die Arbeiterschaft war den Eliten der DDR egal.
> Typisch Deutschland, ein paar
> Unternehmen reiben sich die Hände über ein paar noch billigere
> Arbeitskräfte, die Verluste werden auf die Allgemeinheit sozialisiert.
Wobei die Allgemeinheit aber selber schuld ist. Den sie wählen ja
diejenigen die den Unternehmer es erst ermöglichen sich die "Hände zu
reiben"!