FritzBox 7490 defekt

OP #6085302
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Hallo zusammen!

Ich wünsche euch erstmal schöne Weihnachten und ein paar ruhige Tage für 
euch und eure Familien.

Leider hat sich vor ein paar Tagen meine Fritzbox 7490 verabschiedet.

Natürlich 4 Monate nach Ablauf der 5 Jahres Garantie. Nach dem anstecken 
an den Strom, leuchtet gar nichts mehr und man kann auch nicht mehr 
drauf zugreifen.

Ich habe zuerst ein defektes Netzteil in Verdacht gehabt, habe das 
FritzBox Netzteil aber an einem anderen Router getestet und dieser 
bootet. Netzteil ist es also schonmal nicht.

Also hab ich die Fritzbox kurzerhand mal geöffnet, da ich hier in Forum 
bereits auf folgenden Artikel gestoßen bin: 
Beitrag "LÖSUNG: Fritzbox 7390 defekt, interner Kurzschluss" und habe daher bei der 7490 
das gleiche vermutet.

Leider finde ich jedoch keine offensichtlichen Schäden an der Platine 
und mit eingestecktem Netzteil wird diese auch nicht sonderlich warm.

Gibt es irgendeine Möglichkeit herauszufinden, ob es evtl doch ein 
Stromversorgungsproblem ist?

Wo kann ich mit dem Multimeter prüfen, ob die Spannung anliegt? Gibt es 
dafür eine Art Schaltplan oder Erfahrungswerte wo welche Spannung 
anliegen muss?

Viele Grüße
Christian
#6085364
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Christian E. schrieb:
> Ich habe zuerst ein defektes Netzteil in Verdacht gehabt, habe das
> FritzBox Netzteil aber an einem anderen Router getestet und dieser
> bootet. Netzteil ist es also schonmal nicht.

Auch mal gegengetestet mit einem anderen Netzteil an deiner 7490?

> Wo kann ich mit dem Multimeter prüfen, ob die Spannung anliegt? Gibt es
> dafür eine Art Schaltplan oder Erfahrungswerte wo welche Spannung
> anliegen muss?

Leiterbahnen verfolgen... :)
Gast #6086076
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Noch einmal: Wenn die Fritzbox lief und nach längerem Ausschalten 
einfach nicht mehr anläuft, Elkos föhnen (wahrscheinlich die am 
Spannungseingang). Damit bekommt man sie zu 80% wieder ans laufen, und 
weiß dann auch welche Teile man tauschen muss.
OP #6086857
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FritzBox lief dauerhaft durch und hat dann auf einmal den Geist 
aufgegeben. Beim

Elkos föhnen hab ich gerade mal probiert, hat leider nichts gebracht.

Gibt es bestimmte Temperatur die erfahrungsmäßig eingehalten oder 
überschritten werden muss, damit das funktioniert?


Viele Grüße
Christian
OP #6087073
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Hallo,

ich habs gerade mal gemessen. Ich hab ein Kabel an + und ein Kabel an - 
an die Fritzbox gelötet.

An dem Kabel hängt dann das Multimeter und mit an dem Multimeter ist 
dann das Netzteil verbunden.

Also Netzteil -> Multimeter -> Fritzbox. Wenn ich das Netzteil 
einschalte (ohne Verbindung zur Fritzbox), zeigt das Multimeter 12 V an. 
Verbinde ich dann das Kabel vom Multimeter zur Fritzbox geht 12 V sofort 
runter auf 0 V.

Wenn ich die Verbindung Multimeter -> Fritzbox wieder entferne, zeigt 
das Multimeter sofort wieder 12 V an.

Was kann das genau sein?
OP #6087092
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Ich habs vorher ohne löten getestet, da hatte ich das Multimeter nicht 
in Reihe geschaltet und vermutet, dass keine Verbindung existiert und 
habs daher nochmal mit Kabel gelötet.

Also Kurzschluss muss auch schon vorher da gewesen sein. Kann jemand 
sagen, wie ich prüfen kann, was den Kurzschluss verursacht? Bzw wo 
welche Spannung anliegen muss (Foto hatte ich ja schon hochgeladen) 
damit ich das Problem eingrenzen kann?
#6087117
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Das Fritz Netzteil schaltet bei Kurzschluss (bzw Überlast) ab.

Im 7390 Thread steht ja auch, dass der TO ein Labornetzteil mit 2,5 A 
genommen hat.

Demnach brauchst du ein stärkeres Netzteil (damit irgendwas warm wird) 
und Eisspray (oder Wärmekamera) zu auffinden der Stelle.
OP #6090880
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Hallo nochmal,

erstmal Vielen Dank für eure Hilfe! Ich hatte leider kein Backup der 
Daten von der FritzBox, was mir aber ziemlich wichtig war.

Ich wollte mir so oder so mal ein Labtor-Netzteil kaufen, daher kam mir 
das gerade gelegen! :) Natürlich habe ich mir vorher schon eine neue 
FritzBox gekauft, da ich beruflich auf das Internet zu Hause angewiesen 
bin.

Mit dem Trick des Kältesprays und dem Labornetzteil konnte ich den 
(optisch komplett unauffälligen) Kerko finden und auslöten, was dazu 
führte, dass die FritzBox jetzt erstmal wieder bootet und ich die Daten 
retten kann! ;-)

Vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen: Ich markiere mal auf einem 
anbei gefügten Screenshot den defekten Kerko.

Weiß jemand welchen Kerko ich dafür einlöten müsste? Der wird sicherlich 
einen Sinn gehabt haben.

Euch erstmal einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Viele Grüße
Christian
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#6203908
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Hallo!

Auch meine FritzBox 7490 hat überraschend ihren Dienst eingestellt.
Alle LEDs tot, original 2.5A Netzteil ist aber in Ordnung.

Leider habe ich noch kein Labornetzteil für weitere Tests.

Den auf dem Bild (Fritz-Kondensator.png) markierten Kerko habe ich mal 
in der Hoffnung er sei auch bei mir der Schuldige entfernt. Leider ohne 
Ergebnis. Die FritzBox bootet nach wie vor nicht.

Hat jemand noch einen Vorschlag, welcher andere Kerko den Kurzschluss 
verursachen könnte?

Über Anregungen würde ich mich freuen. Will nur noch einmal auf das 
System der FritzBox zugreifen können, um eine Sicherung der 
Einstellungen durchzuführen.

Danke!

Maik
Gast #6319207
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Hallo,

der im Bild gezeigte Kerko war auch bei mir die Ursache für den 
Kurzschluß. (Bild von Christian) Vielen Dank für den Tipp. Die 
Hitzemethode mit Labornetzteil hat schon auf diese Region hingedeutet.
Da heute Sonntag ist, hätte ich sonst die Fritzbox erst morgen ersetzen 
können. So läuft das Netzwerk erst einmal wieder und ich kann mich 
stressfrei um einen Ersatz kümmern. An dem Gerät hängt ja aktuell das 
Ganze Corona-Homeoffice der Familie ;)
Den Wert des Kerko würde ich auch gern wissen, um ihn wieder durch einen 
neuen zu ersetzen. Momentan läuft die Box auch ohne... Es handelt sich 
ja um den Eingangsstützkondensator (12V) an dem Schaltwandler -> ggf. 
hält die Box aktuell die EMC Abstrahlung nicht ein... Ich tippe mal auf 
1uF/25V 0805 wahrscheinlich wäre es schlau den durch einen 50V Typ zu 
ersetzen.
Es gibt noch drei weitere Schaltwandler auf der Platine mit ähnlichem 
bzw. identischerm Aufbau. Auch diese haben diesen Kondensator im 
Eingangspfad... Ich hoffe mal, die geben nicht alle nacheinander auf! 
Ohne Auslöten werde ich diese wohl nicht ausmessen können.

tschau

Sebastian
Gast #6555255
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Bei meiner 7490 ging heute auch das Licht aus!
Dank euern Tips mit der Laborstromquelle und einem Laser-Thermometer hab 
ich den durchgebrannt Kerko gefunden. Habe ihn dann ausgelötet. Die 
Fritzbox funktioniert erst einmal wieder.
Kann mir jemand den Tipp von Sebastian 28.06.2020 13:48 bestätigen oder 
die richtige Kondensator Größe nennen?
Zitat:
Ich tippe mal auf 1uF/25V 0805 wahrscheinlich wäre es schlau den durch 
einen 50V Typ zu ersetzen.
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Gast #6667301
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Danke Forum - Störenfried gefunden und die Box leuchtet wieder.

Low-Cost Lösung für alle die keine Konstantstromquelle/Kurzschlussfestes 
Netzeil und Wärmebildkamera/Spray zur Hand haben - 2 Sekunden 9V block 
(mit krokos an plus und schirm vom USB) und eine Quittung auf 
Thermopapier (Tanke/Post) helfen prima den unwilligen Kerko zu finden ;)
#6667926
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Meine zickt seit gestern mit dem FW update und wird gerade operiert :)
Bisher keine Defekte gefunden, auch keine Aufälligkeiten.

Zwiebern schrieb:
> Kann mir jemand den Tipp von Sebastian 28.06.2020 13:48 bestätigen oder
> die richtige Kondensator Größe nennen?
> Zitat:
> Ich tippe mal auf 1uF/25V 0805 wahrscheinlich wäre es schlau den durch
> einen 50V Typ zu ersetzen.
Der in deinem Bild eingekreiste zeigt mir gerade zwischen 57-88uF und 
ist locker ein 1206.
Zum Größenvergleich: rechts nebenan ist ein #ST24 im SOT-23-6 oder 
SOT-26, oben drüber der #BCP5316 im SOT-223.

Nachtrag: Uiii eine Lötperle zwischen zwei Pins am Xilinx Spartan 
gefunden...
#6706022
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Hi,

habe hier ebenfalls eine Fritzbox mit Kurzschlussverhalten (keine LEDs 
leuchten).

Ein erster Test hat ergeben, dass das markierte Teil in Bild 1 (ein 
N-Channel FET, Vishay Si2308BDS) sehr schnell sehr heiß wird. Nach dem 
Auslöten bootet die Box und man kommt in die GUI, aber ich denke 
irgendwas wird nicht funktionieren (noch nichts weiter getestet).

Ich habe versucht die Schaltung in der Nähe zu verstehen (siehe Bild 2):

- Bei (A) kommen offenbar direkt die 12V vom Netzteil an
- Gehen dann durch einen kleinen schwarzen Klumpen (ich nehme an ein 
Ferrit-Bead?)
- Danach kommt ein Kerko gegen GND sowie
- Eine Induktivität
- Dahinter teilt sich der Pfad, rechts scheint mit den Dioden und Elkos 
eine Kaskade zu sein, bei (C) messe ich ~25V und bei (B) sehe ich ein 
Rechtecksignal mit ca. 1MHz

Was ich nun nicht verstehe ist die Schaltung mit dem N-Fet. Er scheint 
über den Widerstand (200mOhm, sieht aus wie ein Shuntwiderstand mit dem 
Abgriff der zum Via geht) nach (X) zu schalten. (X) ist allerdings nach 
meinen Messungen mit GND verbunden.

Kann die Schaltung so denn sinnvoll sein, oder ist hinter (X) ein 
Kurzschluß zu vermuten?

Die Kerkos in der Umgebung habe ich eigentlich alle schon 
durchgeklingelt, da scheint alles i.O. zu sein.

Danke & Gruß
Markus
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Gast #6706188
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MaWin schrieb:
> Christian E. schrieb:
>> okay, ich hab mir mal ein Labor-Netzteil bestellt und werde
>> berichten,
>> sobald es was neues gibt! :)
>
> ??? Für das Geld bekommst du 2 Boxen in der Bucht.

Eigentlich hast du Recht.

ABER, ich habe ein 40 Euro Labornetzteil (Qualcomm/Pollin), das hat mir 
schon so oft gute Dienste für Notfälle geleistet. Und meine Schaltungen 
versorgt es in der Testphase auch mit Strom. ;)

Ich habe von einen "univeral-China-Schrottnetzteil (Das mit den 
Multi-Schalter)" den Multi-Adapterkabel abgeschnitten. Das Miststück in 
den Elektroschrott, und den Kabel mit 2 Laborklemmen versehen.

Als damals man Kabelmodem ausfiel hab ich das Netzteil aus defekt 
gemessen. Also mein Labornetzteil raus, den Zauberkabel ran, die Werte 
des Steckernetzeil eingetragen und alles gut. Konnte ich weiter surfen 
und telefonieren bis Unitymedia den Ersatz lieferte ;)

Was ich damit sagen will. Mit so ein Teil hat man immer eine Notlösung 
für die ca. 100000 verschiedene Steckernetzteile.

Ergo eine Investition fürs Leben. ;)
#6708596
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Markus M. schrieb:
> BTW: Der FET scheint "durch" zu sein, werde ihn mal ersetzen...

Also die Schaltung habe ich mittlerweile verstanden, das ist wohl ein 
Boost Konverter mit weiteren Dioden dahinter.

Leider wird nach dem Ersetzen der Fet direkt wieder heiß und das 
Netzteil schaltet wg. Überlastung ab. Eigentlich kann diese Situation 
doch nur auftreten, wenn die Ansteuerung des FETs nicht OK ist und 
dauerhaft durchschaltet.

Auf der Rückseite ist das einzige IC welches mit diesem Schaltungsteil 
verbunden ist ein SMD-Teil mit der Kennung "VLx" (x=5..9). Nach meiner 
Recherche scheint das ein Logik CMOS-Buffer zu sein, dessen Ausgang den 
FET schaltet. Wohin der Eingang dieses Buffers geht hat sich mir leider 
noch nicht erschlossen, verschwindet in einem Via zu einer Mittellage 
:-(
(Firma: Zombieland) #6709063
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Christian E. schrieb:
> okay, ich hab mir mal ein Labor-Netzteil bestellt und werde berichten,
> sobald es was neues gibt! :)
OMG, was hast Du denn vor?
An Deiner Stelle würde ich alle Elkos im Netzteil Bereich auf Verdacht 
tauschen, das ist dann zwar übelstes Try&Error, aber in Deinem Fall 
heiligt der Zweck die Mittel.
Vielleicht klappt es ja, vorausgesetzt das externe Netzteil ist wirklich 
noch okay.
Ich weiß nicht was Du schon wo gelötet hast? Wenn Du Pech hast, dann 
hast Du die Fritzbox dabei aus Versehen durch statische Aufladung 
endgültig geschrottet.
#6709294
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Robert K. schrieb:
> Markus M. schrieb:
>> Eigentlich kann diese Situation
>> doch nur auftreten, wenn die Ansteuerung des FETs nicht OK ist und
>> dauerhaft durchschaltet.
> Entweder die Ansteuerung oder die Last hinter dem FET ist zu groß (also
> z.B. Kurzschluß irgendwo hinter dem FET).

Tja, ist wohl die Ansteuerung. Ich habe ein defektes Vergleichsboard, wo 
allerdings genau dieser Teil noch funktioniert. Dort messe ich 10 kOhm 
nach Masse am Eingang des CMOS Buffers, auf dem defekten Board ca. 2 
Ohm... und der Buffer selbst ist es nicht, den habe ich schon entfernt.

Ich finde nur ums Verrecken nicht die Stelle wo der Impuls generiert 
wird, es sind ca. 300 KHz Schaltfrequenz. Auf meinem Vergleichsboard 
habe ich schon fast alle ICs (bis auf die Schaltwandler in der Nähe des 
Netzteil-Eingangs und den Analogteil für das interne POTS) ausgelötet... 
und der Impuls wird immer noch korrekt erzeugt XD

Normalerweise hätte ich ein DC-DC Wandler IC direkt in der Nähe 
erwartet, aber da ist keins. Dann dachte ich es wird vlt. direkt von der 
CPU erzeugt, aber die gibt's ja nicht mehr (siehe oben).
(Firma: Zombieland) #6710965
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Markus M. schrieb:
> Ich finde nur ums Verrecken nicht die Stelle wo der Impuls generiert
> wird, es sind ca. 300 KHz Schaltfrequenz. Auf meinem Vergleichsboard
> habe ich schon fast alle ICs (bis auf die Schaltwandler in der Nähe des
> Netzteil-Eingangs und den Analogteil für das interne POTS) ausgelötet...
> und der Impuls wird immer noch korrekt erzeugt XD
Ohne Service Manual wird man es wohl nur per Zufall herausfinden - 
Service Manual oder auch Schaltplan finde ich zur 7490 leider nicht ... 
die hat AVM wohl unter Verschluß.

Markus M. schrieb:
> Normalerweise hätte ich ein DC-DC Wandler IC direkt in der Nähe
> erwartet, aber da ist keins. Dann dachte ich es wird vlt. direkt von der
> CPU erzeugt, aber die gibt's ja nicht mehr (siehe oben).
denkbar wäre ein Keramikresonator, der den Impuls erzeugt ... aber da 
muß ich leider passen, so fit bin ich in der Materie nicht.
#6842117
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Der Controller für den FET sitzt im DECT-Chip Dialog SC14446; der FET 
stirbt gerne, wenn da Wasser o.ä. "eingedrungen" ist - an der Ecke des 
DECT-Chips, der zur Mitte zeigt - oder durch Überspannung am ISDN oder 
durch Schluss der Diode am FET.
Nach dem Defekt des FET geht auch die Spule ("151" 150uH) schnell kaputt 
(Wicklung verbrennt, Windungsschluss), was dann einen neuen FET auch 
gleich wieder killt..
zur Not den FET weglassen - ist eh nur für Analog-Telefone und 
IDSN-Versorgungsspannung - DECT-Telefone kann man ja direkt anmelden...
Gruß
Chips
#7186995
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Christian E. schrieb:
> Vielleicht hilft es ja dem Ein oder Anderen: Ich markiere mal auf einem
> anbei gefügten Screenshot den defekten Kerko.

Danke, hat mir geholfen! Bei mir war es allerdings ein anderer Kerko, 
siehe Anhang.
Da ich keine Wärmebildkamera habe, musste ich die Isopropanol Methode 
verwenden, d.h. die Bauteile leicht benetzen und schauen wo es am 
schnellsten verdunstet.

Nach 7 Jahren hat die FritzBox ja ihren Ruhestand verdient, aber es ist 
trotzdem interessant zu wissen, wie man sowas relativ einfach reparieren 
kann.

Ärgerlich ist allerdings, dass solche Sollbruchstellen existieren.

  Michael
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Gast #7187707
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Michael D. schrieb:
> Ärgerlich ist allerdings, dass solche Sollbruchstellen existieren.
Hier würde ich AVM mal nicht unterstellen, das die absichtlich eingebaut 
wurde.

Die alte 7050 hat über 12 Jahre klaglos ihren Dienst verrichtet und 
wurde nur aussortiert, weil auf All-IP umgestellt wurde.
#7256067
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Hallo: Bezug: 7490 AVM
Ich habe den gleichen Fehler.Es ist ein Transistor pnp 1Ampere Typ!
Der ist öfters in der Box verbaut,mal steht drauf : ah-16 oder in 
anderen Boxen bcp53-16 !

Der Vergleichstyp ist in jeden Fall: " bcp53-16 " (ist gleich mit) ah-16 
pnp transistor
Lg:
Erwin Grünke
#7583446
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Mario schrieb im Beitrag #6331611 am 08.07.2020 14:19 Uhr:

kann mir jemand sagen was das für ein Bauteil ist, siehe Markierung auf dem Bild, das hats bei meiner Box durchgefeuert.

Der Thread ist schon einige Zeit her, doch wie man bei mir sieht durchaus interessant. Mein 7490 war plötzlich nicht mehr ansprechbar. Power/DSL und Internet leuchteten durchgehend Grün und die Info war permanent Rot. In Abständen von 30 Sekunden blinkten Festnetz und WLAN kurz auf. Nichts war mehr zu machen.

Ich öffnete das Gerät und konnte keine Defekte erkennen. Ich suchte ein paar Stunden im Netz und kam zu diesem Thread. Mit einem Okular sah ich mir das von Dir gezeigte Bauteil an und in der Tat war es leicht aufgeplatzt. Man konnte die Beschriftung dabei noch gut erkennen ("9BW 3d" (3d um 90° nach links gedreht)). Ich habe mir einen Vergleichstyp gesucht, ausgetauscht und die Box lief wieder.

Das schreibe ich hier für alle, die nach mir kommen und vielleicht auch den gleichen Fehler haben. Der alte Transistor war auf die Weise defekt, indem er einen bestimmten Bereich auf dem Board eben nicht mehr versorgte/durchschaltete. Die Widerstände waren unendlich.

Irgendwas hatte beim Auftreten des Fehlers wohl in den Speichern durcheinander gebracht. Es befinden sich zwei MX25L8035E mit je 1MB auf der Platine. Einer unten, einer oben. Ich las sie mit einem CH341a und Zangengreifer aus, aber wurde nicht schlau daraus, erkannte aber, dass der untere Einstellungen enthielt. Also lud ich die Recovery von AVM und habe einfach die 7.57 nochmals eingespielt. Die Recovery löscht dabei alle Einstellungen. Danach startete die Box normal und ich konnte meine Einstellungen aus einer früheren Sicherung wiederherstellen.

Das dazu. Vielleicht hilft es wen auch immer in der Zukunft weiter. ;o)

#7675882
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Hallo Zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Bin kein Elektroingenieur aber kann mit Lötkolben und paar Grundkenntnissen im Leben nach vorne schauen.

Nach einem Blitzeinschlag ist meine FB 7490 wie bei allen anderen wahrscheinlich auch gestorben.

Bevor ich neu anschaffe,hoffte ich dass ich es evtl.wieder zum Leben erwecken kann.

Zu dem Problem. 12V Netzteil ist intakt. Die LED´s " Info" leuchter dauer Rot und "Internet" dauer grün. "Power" leuchtet garnicht, wobei die LED durch die Überspannung zerschossen ist.

Nach einer Test mit Isopropanol konnte ich keinen heissen Keramikkondensator auf der oberen Platine feststellen.

Darunter aber konnte ich einen 3 beinigen Transistor(nenne ich mal so) ausfindig machen.Habe sogar meinen Fingerkuppe vebrannt. Ich sehe regelrecht wie das Isopropanol schnellstens verdunstet. Eine Wärmebildkamera habe ich leider nicht.

Dieses Bauteil(weiss nicht wie es genau heisst) scheint defekt zu sein. Um diesen Teil herum haben die 4 Kondensatoren einen Durchgang. Heisst das,dass die ebenfalls defekt sind? Heiss werden die aber nicht wie dieses schwarzes Teil.

Soweit ich sauber herauzoomen konnte, hat es die Bezeichnung.913W 3W? Oder 9BW 3W? Siehe Bilder Es wird verdammt heiss.

Insgesamt sind 2 davon auf der unteren Platine verbaut.

Ich hoffe ihr habt Tipps für mich.

vielen Dank

#7675917
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Wenn ein Bauteil heiß wird, also außer der Norm, ist es wie beim Menschen, dann lebt es noch. Ein Transmann wie dieser ist aber nicht dafür gedacht zu Heizen. Wenn C´s Durchgang haben, was sie gleichstrom-mäßig nicht haben sollten, dann fließt durch diese ein Fehlerstrom, womit die Erhitzung des Tr. erklärt werden kann. Vllt. hast du ja noch Glück mit den paar defekten C´s und danach geht es wieder nach deren Tausch.

#7676090
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danke für die Antwort.Ok IC´s haben meines Wissens unterschiedliche Funktionen. Einmal hatte ich bei einem Bluetooth Lautsprecher einen IC ausgetauscht. Es war ein ein TP4054. Was für ein IC es ist weiss ich nicht. Wie muss genau vorgehen? Erstmal die durchgängigen Kondensatoren austauschen? Habe ausser einen alten RöhreTV Platine(dort sind einige Kerko´s verbaut) keine Ersatzteile parat da. Wie ermittle ich den Wert? Einen gesunden benachbarten Kerko auslöten und messen? Bei IC muss es exakt das gleiche sein? Anhand der Bezeichnung konnte ich im Internet nichts vergleichbares finden.

#7676142
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also die von Dir markierten Stellen haben keine Auffäligkeiten. Also zumindest keinen Durchgang

Ausser das von mir gepostetes Bild. Ich muss korrigieren. Es sind nur 2 Kerko´s die einen Durchgang haben.

Der Transistor wird nach wie vor sehr heiss. Kann man die Box noch retten?

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#7676282
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Peter K. schrieb:

bei dem Fehler hast normalerweise den SOC (die CPU) zerlegt, müsste man aber sehen an den markierten Stellen

Ein Überspannungsschaden als Folge eines örtlich lokalen Blitzes schlägt wo bitte ein, hinter den NW-Buchsen die Teile, nicht am DSL- oder StromEingang?

Gamalulu schrieb:

Der Transistor wird nach wie vor sehr heiss. Kann man die Box noch retten?

Löte doch einfach mal die beiden C´s (SMD-Kondensatoren) aus, die eh schon kaputt sind, und schau dann noch mal ob der Transman noch heiß wird. So richtig verstanden hast du mich auch nicht da oben? Da wo kein Strom fließen darf aber fließt, wird wohl zu viel am falschen Weg wegfließen.

#7676331
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Löte doch einfach mal die beiden C´s (SMD-Kondensatoren) aus, die eh schon kaputt sind, und schau dann noch mal ob der Transman noch heiß wird. So richtig verstanden hast du mich auch nicht da oben? Da wo kein Strom fließen darf aber fließt, wird wohl zu viel am falschen Weg wegfließen.

nein "unwichtig", hast rechts habe ich nicht verstanden. Mit Abkürzungen kann ich nichts anfangen als Laie :-) Habe da drunter mir IC Chip vorgestellt.

Ich löte die kaputten Keramikkondensatoren erst mal aus und berichte nachher, wie sich das ganze entwickelt.

#7676384
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folgendes. Habe die 2 Kerkos´s ausgelötet. Man sind die winzig ey. Im ausgelöteten Zustand haben die plötzlich keinen Durchgang mehr. Der Transistor wird dennoch heiss.

übrigens habe noch diese microFarat Werte raus.

#7676776
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Flip B. schrieb:

Die beiden am unteren Bildrand hängen auch an dieser Leiterbahn. Einer sieht etwas andersfarbig aus. Teste diese beiden mal auf kurzschluss!

ja etwas dunklere braun ist mir auch aufgefallen aber dass ist nicht unbedingt ein Indiz dafür ,dass es defekt ist, denn links im Bild ist auch etwas dunklerer

hatte gestern schon bereits wieder eingelötet.

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#7799434
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Hallo, Da hier bereits mehrere 7490 gerettet wurden und ich die Vermutung habe, dass es bei meiner ein ähnlicher Fehler ist, hole ich den Thread wieder hoch.

Seit ein paar Monaten habe ich ständige WLAN Unterbrechungen. LAN und sowie im WLAN anderer AVm Geräte im Mesh funktioniert tadellos. Lediglich das WLAN der MeshMaster 7490 steigt im 5..10 Sekunden Takt aus. Zeigt sich extrem im Onlinegaming, wenn alle 10s die Neldung aufpoppt "Verbindung mit Server wird hergestellt...". Zuerst hatte ich fremdes WLAN im Verdacht. Wir wohnen aber dörflich und die FritzBox zeigt noch sehr viel Luft in der Frequenzbändern. Nichtsdestotrotz habe ich verschiedene Kanäle sowie 5,0 und 2,4 GHz WLAN getestet: immer das gleiche Problem. Hätte auf einen gestörten Spannungswandler getippt der die WLAN Komponenten versorgt. Jemand eine andere Idee? Versuche morgen mal ein Foto der Platine hochzuladen, da es scheinbar mehrere Versionen der 7490 gibt. Kann ich da überhaupt etwas mit einem Multimeter messend an Fehlerquellen einschränken oder bin ich auf ein Oszi angewiesen?

Danke schon mal für eure Hilfe und Ideen!

#7799553
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schau mal in der FB unter System - Ereignisse, ob da was auffälliges bez. WLAN steht; Betreff HW: WLAN ist ziemlich aufwändig bei der 7490 - eigener SOC mit eigenem DRAM und eigener FW; da sind mir keine Probleme mit Spannungsreglern bekannt;

einzig häufiger Fehler bei denen: WLAN blinkt schnell; dann ist irgendwas in dem WLAN-Subsystem faul - open balls bei den BGAs SOC oder DRAM z.B. oder fehlender 25M Clk (kommt vom AR8035 LAN4-Phy);

hatte auch viele in den Fingern mit WLAN blinkt - bin aber nie dahintergekommen, was da faul ist; der WLAN-SOC hat eine eigene serielle Konsole, die spuckt aber wenig aus (was halt von der Original Qualcomm FW rauskommt);

Serielle Konsole 7490: da sind 3x 4Pin-Bohrungen - die mittlere Reihe ist die serielle für den Main-SOC, die linke für den WLAN-SOC und die rechte für den 2.WLAN-Controller, glaube ich mich zu erinnern

#7883624
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Hallo liebe Fritzbox-Bastler,

ich würde auch gerne nochmal den Thread auskramen.

Heute habe ich meine Fritzbox 7490 im "eingeforenen" Zustand vorgefunden, Sie hat alles normal angezeigt jedoch hat sich nichts mehr reagiert. Nachdem ich den Strom für 5 min unterbrochen habe, musste ich feststellen das die Fritzbox sich nun im dauerhaften Neustart befindet. Vermutung lag nahe das der Router vom heutigen schweren Gewittwer in Berlin was abbekommen hat,- bei Nachfrage beim Nachbarn hat dieser mir bestätigt das meine Haushälfte von einem Blitz getroffen wurde und man das im ganzen Haus merkte. Ich hab daraufhin die Fritzbox von allen Kabeln getrennt,- aufgeschraubt und dabei schon gemerkt das im inneren was klappert. Es hat ihm ein KreKo zwischen USB und LAN Anschlüsse (siehe Fotos) entschärft,- hab die reste des KreKo sehr leicht ab bekommen und nochmal am Strom probiert, gleiches Verhalten - startet immer neu.

@Peter - Du meintest im oberen Textverlauf, dass das die SOC / CPU wohl meist mit zerlegt, ist es dann noch ratsam was an der Fritzbox zu machen? Ich wüsste nichtmal was für ein KreKo dort eingesetzt war, meiner war in 100 Einzelteile.

Danke vorab schonmal für die Hilfe.

#7883689
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Joachim B. schrieb:

höchst wahrscheinlich, aber zur Fehlersuche schau mal hier rein: zerobrain -> Reparatur einer Fritzbox https://www.youtube.com/watch?v=QNR8bYNvm1k

ganz anderer Fall, hat mit dem hier überhaupt nichts zu tun; außerdem 50% Werbung... und uraltes Thema - 7360 mit dem Fehler hab ich vor 4 Jahren schon aufgehört zu reparieren, aber die Box war ideal zur Teilegewinnung - gleicher DSL-Chip wie 7490..., hab da > 50 Stk "extrahiert" für die Rep von 7490 DSL; 7360 wurden einem ja nachgeworfen... siehe Bild;

erkennbar an dem Video auch: man fehlendes Know-How schwerlich durch aufwendigen Gerätepark kompensieren...

zurück zu der Box des TO: das ist ein EMV-Kondensator 15nF - wenn der so geplatzt ist, war das eine heftige Überspannung; da hats vermutlich das DSL-Modem mit erwischt und einen der beiden LAN-Phys AR8035 (wird da einer heiß?); der SOC könnte noch heil sein (bei defektem SOC leuchten meistens alle LEDs dauerhaft)

Angehängte Dateien:
#7883738
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Vielen Dank für die Antworten.

Was ich jetzt erstmal sagen kann ist, dass die Power LED 3x beim Starten blinkt, bleibt für ca. 30 Sekunden am leuchten, geht aus und dann nach ca. 2-3 Sekunden blinken alle LEDs, angefangen mit der Power LED einemal durch (oder sagt man alle mit einmal? Schwer einzuschätzen). Ich hab leider keine Wärmebildkamera, daher kann ich zu dem DSL Modem bzw. zum LAN-Phys keine Aussage treffen.

#7883768
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Peter K. schrieb:

zuerst mal Phys LAN3/4 prüfen - Fingerprobe!

Nach ca. 1-2 min am Stecker sind diese, bin ich der Meinung bei ca. 35°C(etwas mehr als Fingerwarm).

Peter K. schrieb:

und an TP3 und TP4 (SMD-Spulen) müssen 1,2V anliegen;

Dort liegen nach meiner Messung 1,1V an.

Peter K. schrieb:

  • die 3 Stk 15nF sterben normalerweise alle zusammen (Feinschluss oder explodiert)

Diese sehen bei mir sauber aus(siehe Bild). Habe mal auf Durchgang gemessen, vom geplatzen KreKo der an der LAN-Buchsen Seite ist, zum Eingang der 3 KreKo - durchgang... wenn ich jetzt aber von dem KreKo an der Seite von der LAN-Buchse rüber zum "Ausgang" der 3 KreKo's messe piepst nichts mehr.

Wenn ich einige KreKo's auf durchgang messe, piepen einige und einige nicht? Ist doch auch nicht normal oder?

Angehängte Dateien:
#7883788
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Raffi schrieb:

Ist doch auch nicht normal oder?

Es ist auch nicht normal in einer Schaltung eingebaute Bauelemente auf Funktion durchzumessen. Ein reines Glücksspiel.

Raffi schrieb:

Wenn ich einige KreKo's auf durchgang messe, piepen einige und einige nicht?

Wenn man schon nicht weiss wie man "KreKo's" richtig schreibt wird es mit dem Reparieren auch schwierig werden.

#7883881
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Einige der Kerkos sitzen zwischen dem Abschirmblech und Masse der Schaltung, da misst man nix, weil "keine Schaltung" dran ist. Die anderen sind aber zwischen einer Spannung und Schaltungsmasse, da misst man parallel die ganze Schaltung mit, und damit einen Kurzschluss der gar nicht da ist.

Man muss also wissen welche Werte man erwarten darf und welche Teile überhaupt messbar sind. Peter K. (chips) weiß das, daher kann er dich leiten. Ansonsten hilft nur eine Box, die geht, als Goldmuster. Dann immer vergleichend messen, die absoluten Werte sind egal, aber die Verschiedenheit kann dich leiten. Ob man das kann oder will.....

#7883943
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Raffi schrieb:

und an TP3 und TP4 (SMD-Spulen) müssen 1,2V anliegen;

Dort liegen nach meiner Messung 1,1V an.

ok, 1,1 oder 1,2V - konnte mich nicht genau erinnern... dann sind die PHYs jedenfalls ok; weiterhin: nur der C 15nF an der USB-Buchse geplatzt und beide anderen unversehrt - seltener Fall - evt. kam da was über die USB-Buchse rein - sind die 0Ohm-Widerstände neben der Buchse ok? wird der USB-Controller evt. heiß? optisch Spuren um die USB-Buchse rum? war da was angeschlossen während des Gewitters?

#7883970
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Jens M. schrieb:

Einige der Kerkos sitzen zwischen dem Abschirmblech und Masse der Schaltung, da misst man nix, weil "keine Schaltung" dran ist. Die anderen sind aber zwischen einer Spannung und Schaltungsmasse, da misst man parallel die ganze Schaltung mit, und damit einen Kurzschluss der gar nicht da ist.

Ach so, danke für die Info, bin leider nicht so in dieser Materie beheimatet.

Peter K. schrieb:

sind die 0Ohm-Widerstände neben der Buchse ok

Ich weiss leider nicht welche Du genau meinst, könntest Du mir da auf die Sprünge helfen?

Peter K. schrieb:

wird der USB-Controller evt. heiß?

Also der Controller, das Blechgehäuse vom USB Stecker auf der Platine, bleibt kalt.

Peter K. schrieb:

optisch Spuren um die USB-Buchse rum?

Keine optischen Spuren, bis auf der komplett geplatzte "KerKo".

Peter K. schrieb:

war da was angeschlossen während des Gewitters?

Ich hatte in dem USB-Controller noch nie was angesteckt und war ca 1m von einer Verteilersteckdose entfernt.

#7884451
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15nF 1206 630V X7R https://www.mouser.de/c/passive-components/capacitors/mlccs/multilayer-ceramic-capacitors-mlcc-smd-smt/?capacitance=0.015%20uF&case%20code%20-%20in=1206&voltage%20rating%20dc=630%20VDC

aber solange die Box nicht bootet, helfen die auch nicht... wenn da sonst nichts optisch auffällig ist, würde ich über die serielle Konsole rausfinden, woher der Reboot/Panic kommt

#7884589
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Vielen lieben Dank an alle die geantwortet haben. Mit meinem Halbwissen sollte ich aber mal den Router seinen frieden finden lassen. Hätte sein können, das man "kurz mal ebend" das Teil austauscht und feritg :)

Peter K. schrieb:

würde ich über die serielle Konsole rausfinden

Ich hab nichtmal das Gerät zum auslesen. Mit den fb_tools kann man nichts auslesen oder?

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