Gast
#6144144
Hallo, um das autonome Fahren ist es still geworden. Scheinbar hat der Unfall des Uber-Autos in Arizona (Kollision mit Rad schiebendem Fußgänger mit Todesfolge) dem Projekt "Autonomes Fahren" einen schweren Rückschlag versetzt und es sind einige Entscheider aus ihren Tagträumen aufgewacht. Das Ganze erinnert etwas an das 737MAX-Fiasko, auch hier zeigte sich grandios, was moderne Technik + Software zu leisten vermag. Aktuell kann man lesen, dass ein voll autonom fahrendes Auto in einer Großstadt gerade mal mit Schritt-Tempo unterwegs sein könnte. So hochkomplex seien die Anforderungen an die Technik und Sensorik. Hier muss man sich nur mal die chaotische und sich nahezu täglich ändernde Verkehrsführung bei Stuttgart 21 anschauen. Da bekommt man selbst mit jahrzehntelanger Fahrpraxis einen Affen der ganz besonderen Art. Dann wird man immer damit rechnen müssen, dass ein voll autonom fahrendes Auto das Handtuch wirft und das Kommando an den Halter oder Mieter des Fahrzeugs zurück gibt. Soll der dann schauen, wie er die Kohlen aus dem Feuer holt. Wer will sowas ?? Soll dann weiterhin jeder einen sündhaft teuren Führerschein machen, nur um einzugreifen zu können, wenn die autonome Technik versagt? Wie wird es dann mit der Fahrpraxis der künftigen Führerscheininhaber aussehen? Da werden am Ende doch monatliche Pflichtstunden auf irgendeinem Übungsgelände unter Aufsicht erforderlich werden. Man kann das Ganze drehen und wenden wie mal will, da wird kein Schuh daraus werden. Zumindest nicht mit der bunt gemischten Infrastruktur, wie wir sie heute kennen. Heiner