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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Auswandern in der heutigen Zeit?


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von Heinz_4711 (Gast)


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Nachdem man ja immer wieder liest, dass die Fachkräfte DE verlassen bin 
ich mittlerweile auch daran zu überlegen ob es sinnvoll wäre 
auszuwandern.

Weniger weil ich mich mit meinem Studienabschluss in Informatik als 
Fachkraft sehe, sondern eher weil ich das Gefühl habe, dass man in DE 
das Leben schwer gemacht bekommt. Das Land wird zunehmend Sozialistisch, 
die Gehälter schrumpfen im Vergleich zur Inflation immer weiter und die 
Job-Themen gehen mehr in Richtung Wartung und Governance statt Trends 
und Entwicklung.
Zudem versuchen ja diverse Lobbyvereine entsprechende Fachkräfte für 
weniger als 35.000 aus dem Ausland abzuwerben.

Ich befürchte, dass ich in 5-10 Jahren beruflich stark gefrustet bin und 
mir finanziell nicht mal ein gutes Eigenheim halbwegs in der Nähe einer 
Großstadt leisten kann.

Für mich stelle sich daher folgende Fragen:

-Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?
-Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität 
besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)
-Sollte man bei den Big Playern "bleiben"  oder doch eher ein Startup 
wählen?

Ach ja, ich bin mittlerweile 30, keine Familie und 4 Jahre BE.

von Roland E. (roland0815)


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Mit Studium bist du keine Fachkraft. Gesellen/Meister sind Fachkräfte.

von Karl (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> Das Land wird zunehmend Sozialistisch

Verwechselst du da nicht was? Kapitalistischer als in D gehts doch gar 
nicht.

von G.Ast (Gast)


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Bist du dann Opposition zur Einwanderung?
Immer dran denken die die früher gehen sagen denen die später kommen 
artig Guten Tag!

von Michael B. (laberkopp)


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Heinz_4711 schrieb:
> -Rentiert es sich perspektivisch

Nein.
Siehe die Zahlen wie Viele auswandern
und wie Viele wieder zurück kommen
https://auswandern-info.com/ (je nach Land und Region)

Schweiz, Schweden, Slovenien, Norwegen, Liechtenstein sind wohl ok.

> wenn man eher wenig programmiert hat?
> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)

Man sollte wenigstens die Landessprache beherrschen.

> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"

Wer bleibt, macht nur eine Auslandsverschickung. Die lohnt sich 
natürlich finanziell, aber man ist in 3-5 Jahren wieder zurück.

> oder doch eher ein Startup wählen?

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Gründe doch ein eigenes Unternehmen, dann kannst du dir ein höheres 
Gehalt zahlen und Steuern und Sozialabgaben sparen. Da hast du dann 
deine Marktwirtschaft. Wenn du nur Angestellter bei einem großen Konzern 
oder gar dem Staat sein willst, musst du dir halt eine Zentralverwaltung 
gefallen lassen.

Heinz_4711 schrieb:
> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)

Hongkong

Heinz_4711 schrieb:
> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?

Kann schon sein. Am besten du hast gar nicht programmiert und 
stattdessen mit einem festen Namen in Foren getrollt. Dann hast du dir 
wenigstens einen Zielgruppenbesitz aufgebaut, soll in der Neweconomy 
wertvoll sein.

Heinz_4711 schrieb:
> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"  oder doch eher ein Startup
> wählen?

Gründe selbst ein Startup oder werde Mitgründer und hilf es zu einem 
Big-Player auszubauen, deann steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften 
und damit auch das Gehalt.

von Heinz_4711 (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> -Rentiert es sich perspektivisch
>
> Nein.
> Siehe die Zahlen wie Viele auswandern
> und wie Viele wieder zurück kommen
> https://auswandern-info.com/ (je nach Land und Region)
>
> Schweiz, Schweden, Slovenien, Norwegen, Liechtenstein sind wohl ok.
>
Bezogen auf die von mir genannten Länder oder generell?

>> wenn man eher wenig programmiert hat?
>> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
>> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)
>
> Man sollte wenigstens die Landessprache beherrschen.

Idealerweise ja und vor allem in Japan, aber das wäre für mich kein 
Hindernis.

>
>> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"
>
> Wer bleibt, macht nur eine Auslandsverschickung. Die lohnt sich
> natürlich finanziell, aber man ist in 3-5 Jahren wieder zurück.

Sicher bleibt es bei einer Verschickung, aber man muss nicht unbedingt 
zurück.



Stefan H. schrieb:
> Gründe doch ein eigenes Unternehmen, dann kannst du dir ein
> höheres
> Gehalt zahlen und Steuern und Sozialabgaben sparen. Da hast du dann
> deine Marktwirtschaft. Wenn du nur Angestellter bei einem großen Konzern
> oder gar dem Staat sein willst, musst du dir halt eine Zentralverwaltung
> gefallen lassen.
>
Sicher eine Option. Allerdings gehen 9 von 10 Startups binnen der ersten 
5? Jahre pleite. Aktuell fühle ich mich noch nicht reif dafür.

> Heinz_4711 schrieb:
>> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
>> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)
>
> Hongkong
Trotz der aktuellen politischen und viralen Situation?

>
> Heinz_4711 schrieb:
>> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?
>
> Kann schon sein. Am besten du hast gar nicht programmiert und
> stattdessen mit einem festen Namen in Foren getrollt. Dann hast du dir
> wenigstens einen Zielgruppenbesitz aufgebaut, soll in der Neweconomy
> wertvoll sein.
>
Nein ich bin bisher kein Troll und erhoffe mir auch ernste Antworten, 
nicht wie die ersten drei

> Heinz_4711 schrieb:
>> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"  oder doch eher ein Startup
>> wählen?
>
> Gründe selbst ein Startup oder werde Mitgründer und hilf es zu einem
> Big-Player auszubauen, deann steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften
> und damit auch das Gehalt.

von Michael B. (laberkopp)


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Heinz_4711 schrieb:
> Bezogen auf die von mir genannten Länder oder generell?

Meine Fresse, du hast noch nicht die verlinkten Seiten angeguckt.

Doch ein dummer Troll.

von Böser Onkel (Gast)


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Roland E. schrieb:
> Mit Studium bist du keine Fachkraft. Gesellen/Meister sind Fachkräfte.
Stimmt, weil Absolventen als Spezialisten eingestuft werden.
(Allerdings sind auch Mehrfacheinstufungen möglich, wenn man vor dem
Studium einen Gesellenabschluss gemscht hat).

Karl schrieb:
> Kapitalistischer als in D gehts doch gar
> nicht.

Doch, in den USA. Nennt sich Hire and Fire.
Für eine Krankenversicherung, Arbeitslosenhilfe musst du
selbst sorgen.
Das Bisschen was der Staat bietet, reicht zum Leben kaum.
Bei einigen der Sozial-Systeme hat der Präsident jetzt sogar noch
Kürzungen angekündigt um den Reichen Steuergeschenke zu machen. ;(
Daher sind viele ohne Job entweder im Knast, Obdachlos oder beim
Militär.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst Recht 
nichts.

von olibert (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Doch, in den USA. Nennt sich Hire and Fire.
> Für eine Krankenversicherung, Arbeitslosenhilfe musst du selbst sorgen.

Mann, Mann, Mann: Diese alten Geschichten sind in D einfach nicht 
totzukriegen und jeder glaubts.
Die Krankenversicherung zahlt anteilig der Arbeitgeber bei 
qualifizierten Berufen (siehe Benefits).

von Bimbo. (Gast)


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Holland. Oder Bayern. Aber Holland ist schon klasse.

von Heinz_4711 (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> Bezogen auf die von mir genannten Länder oder generell?
>
> Meine Fresse, du hast noch nicht die verlinkten Seiten angeguckt.
>
> Doch ein dummer Troll.

Vielen Dank für die konstruktive Anregung. Die Zahlen kann man als 
Indikator wählen, aber doch wohl kaum als Aussage.
Zudem sind die von mir genanten Staaten da keine Rückkehrzahlen zu 
finden

von OneWayTicket (Gast)


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Ich hab's gemacht, und nicht bereut.

a) Man muss nicht gleich nach Australien oder Kanada gehen. Es gibt auch 
in Europa viele Länder, in denen mehr netto vom Brutto übrig bleibt. Die 
Niederlande wurde ja bereits genannt - gibt aber noch wesentlich mehr.

b) Ohne Sprachkenntnisse wird das nix. Oder besser gesagt: Ohne eine 
gewisse Begabung für Sprachen- niederländisch sollte man in einem Monat 
lernen können; französisch und spanisch sind schwieriger - falls Du hier 
mit der Sprache ein Problem hast, wirst Du dort nicht glücklich.

c) Falls Du ein Standardprofil hast und nur Englisch als Fremdsprache in 
Frage kommt, hast Du ziemlich viel Konkurrenz. Als 
Durchschnittsinformatiker bist Du in Kanada oder USA nicht besser dran 
als in D. Viele überschätzen sich.

d) Brutto vs netto wird überall anders gerechnet, Gehaltsvergleiche sind 
also schwierig. Recherchieren!

Persönlich denke ich, dass Deutschland in den nächsten 5-10 Jahren eine 
Kurskorrektur hinbekommt. Aber das ist wohl ein anderes Thema.

von Nun. (Gast)


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OneWayTicket schrieb:
> Persönlich denke ich, dass Deutschland in den nächsten 5-10 Jahren eine
> Kurskorrektur hinbekommt. Aber das ist wohl ein anderes Thema.


Sofern wir nicht vorher von den Chinesen aufgekauft werden - mit dem 
Geld, was "der Westen" (und jeder von uns unfreiwillig) selbst in China 
reinpumpt - das dass zum Boomerang wird hätte man schon vor 20 Jahren 
sehen können:

Youtube-Video "Schluss mit Made in Germany? China kauft den Mittelstand in Deutschland | DokThema | Doku | BR"


Bevor jetzt wer meint nach China auszuwandern: Eher nein. Das wird einem 
heutzutage zunehmend schwieriger gemacht und Ausländer sind dort nicht 
mehr so gern gesehen wie noch vor ein paar Jahren - jetzt wo sie 
eigentlich nicht mehr gebraucht werden und auch noch die USA auf 
Konfrontation gehen weht ein anderer Wind.

von Joachim B. (jar)


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Heinz_4711 schrieb:
> bin
> ich mittlerweile auch daran zu überlegen ob es sinnvoll wäre
> auszuwandern.

wer es hier nicht schafft scheitert auch meist im Ausland.

von Error (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> bin
>> ich mittlerweile auch daran zu überlegen ob es sinnvoll wäre
>> auszuwandern.
>
> wer es hier nicht schafft scheitert auch meist im Ausland.

Also ich hab erst vor einigen Tagen einen aus Karlsruhe kennengelernt, 
der hat in Taiwan ein Motorrad und so eine Garküche und verkauft hier 
Gulasch und Würstchen. Das Foto ist mit Absicht beschnitten da ich die 
Person nicht in's Negative ziehen möchte. Ich sag einfach, er macht halt 
und liegt keinem auf der Tasche.

Wenn er das so wie er es hier macht in Deutschland machen würde, dann 
hätte er wohl schon eine Anzeige Aufgrund fehlender Genehmigungen. Aber 
so lebt er hier halt erst mal sein Leben mit seiner Frau. Was das Alter 
bringt kann sowieso niemand sagen.

Das Kommentar wer es in Deutschland nicht schafft scheitert auch meist 
im Ausland kann man so nicht gelten lassen. Deutschland ist vor allem 
überverwaltet und korrupt (organisierte Korruption durch den Staat und 
staatsnahe Unternehmen). Vor allem behindert diese Bürokratie und die 
hohen Steuern auch Innovation.
Es gibt nur ein paar Dinge die in Deutschland wirklich garantiert sind 
.. und das sind der Tot und die Steuern.

von Auslaender (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> Ich befürchte, dass ich in 5-10 Jahren beruflich stark gefrustet bin und
> mir finanziell nicht mal ein gutes Eigenheim halbwegs in der Nähe einer
> Großstadt leisten kann.

Heinz_4711 schrieb:
> USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur

Wenn das Eigenheim in der Großstadt dein Ziel ist, sind diese Länder 
alle keine gute Wahl. Abseits von Google, Facebook & Co. sind die 
Gehälter auch nicht signifikant höher und reichen längst nicht für eine 
Immobilie in solch einer Lage. Gleichzeitig hast du horrende 
Krankenversicherungskosten, wenig Urlaub, viele unbezahlte Überstunden.
Und im Falle von Singapur und Japan noch extreme kulturelle 
Unterschiede, die so mancher auch unterschätzt.


Heinz_4711 schrieb:
> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"  oder doch eher ein Startup
> wählen?

Du musst ja erst mal bei einem "Big Player" reinkommen. Die können sich 
die besten Absolventen von Stanford und Harvard holen und prügeln sich 
eher nicht um einen - hier kann man ja auch mal ehrlich sein - 
30-jährigen Deutschen, der laut eigener Aussage "bisher wenig 
programmiert" hat.

Bei Startups kann man Glück haben und das Ding geht durch die Decke. Die 
Amis sind da deutlich offener für sowas. Muss man aber auch erst mal 
schaffen. Da gibts auch im Ausland viel Müll und schlecht bezahlte 
Stellen mit wenig Zukunftsaussichten.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> Nachdem man ja immer wieder liest, dass die Fachkräfte DE verlassen

Und gleich im ersten Satz eine dreiste Behauptung ohne jeden Beleg!
Meine Meinung nach, provaktiv falsch. Richtig ist, das man viel vom 
Fachkräftemängel liest, aber desen ursache nicht in der Auswanderung 
vermutet werden sondern im Wechsel der aktiven Fachkräfte in den 
Altersruhestand.

>Fachkraft sehe, sondern eher weil ich das Gefühl habe, dass man in DE
>das Leben schwer gemacht bekommt. Das Land wird zunehmend Sozialistisch,
>die Gehälter schrumpfen im Vergleich zur Inflation immer weiter und die
>Job-Themen gehen mehr in Richtung Wartung und Governance statt Trends
>und Entwicklung.

Und weiter mit der dummdreisten Provokation ohne jeden beleg. Natürlich 
ist Leben fern von der behüteten Kinderstube nicht leicht, das heisst 
nun mal Erwachsen sein. Also in die Hände spucken und Probleme angehen. 
Wenn da wirklich Probleme sind, nicht so "Gefühle" aka Angststörung.

>Ich befürchte, dass ich in 5-10 Jahren beruflich stark gefrustet bin und
>mir finanziell nicht mal ein gutes Eigenheim halbwegs in der Nähe einer
>Großstadt leisten kann.

Ja und? So ging/geht es den meisten unserer Eltern und Grosseltern, 
haben die sich deswegen den Strick genohmen? Oder die Kippe auf den 
Rücken geschnallt und haben das weite gesucht?!


> Ach ja, ich bin mittlerweile 30, keine Familie und 4 Jahre BE.
Bist du ein Clone? Wahrscheinlich nicht, also hast du Familie, auch als 
Eltern, Geschwister etc. benannt. Bei denen solltest du Rat suchen. Und 
dich mal fragen, was du in Bezug eigene Familie resp. soz. Bindung 
unternehmen willst.

von Qwertz (Gast)


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An dem Beitrag des Threaderstellers ist so ziemlich alles falsch, was er 
schreibt, da kann ich nur den Kopf schütteln.

In Deutschland kann man als Akademiker nach wie vor sehr gutes Geld 
verdienen, und hat dazu die vielen Vorteile wie zum Beispiel:
Familie und Freunde in der Nähe, gute Infrastruktur, gute 
Krankenversicherung und soziale Absicherung, viel Urlaub, schöne Natur 
mit gemäßigtem Klima, Rechtssicherheit, niedrige Lebenshaltungskosten, 
usw. - allgemein ein sehr hoher Lebensstandard.

Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland 
auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum. Ich 
schätze mich sehr glücklich, als Deutscher geboren worden zu sein und 
hier leben zu dürfen.

von Curby23523 N. (nils_h494)


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Error schrieb:
> Also ich hab erst vor einigen Tagen einen aus Karlsruhe kennengelernt,
> der hat in Taiwan ein Motorrad und so eine Garküche und verkauft hier
> Gulasch und Würstchen. Das Foto ist mit Absicht beschnitten da ich die
> Person nicht in's Negative ziehen möchte. Ich sag einfach, er macht halt
> und liegt keinem auf der Tasche.

Taiwanesen sind kulturell die echten Chinesen und haben sich in einer 
freien Demokratie ihre Kultur erhalten. Die Festland Chinesen sind halt 
von 75 Jahren Kommunismus und Sozialsimus völlig gehirngewaschen. Dieser 
hat nämlich versucht diese alten Sitten zu vernichten.

Und das gefällt dem großen China überhaupt nicht.

von ohne Account (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Nein.
> Siehe die Zahlen wie Viele auswandern
> und wie Viele wieder zurück kommen
> https://auswandern-info.com/ (je nach Land und Region)

welche Unterseite denn ?
Da steht nix wieviele zurückkommen, nur eine Grafik am Ende mit den 
bevorzugten Auswanderungsländern, Schweiz, Österreich, USA, usw.

von ohne Account (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland
> auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum. Ich
> schätze mich sehr glücklich, als Deutscher geboren worden zu sein und
> hier leben zu dürfen.
LOL, das ist Deine persönliche Einschätzung und als Beamter aka IGMler 
ist die ja auch richtig.
Nur der TE fragt nach was anderen?

von Al-Koholoida (Gast)


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David S. schrieb:
> Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst
> Recht nichts.

+1

von ohne Account (Gast)


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Qwertz schrieb:
> In Deutschland kann man als Akademiker nach wie vor sehr gutes Geld
> verdienen, und hat dazu die vielen Vorteile wie zum Beispiel:
> Familie und Freunde in der Nähe, gute Infrastruktur, gute
> Krankenversicherung und soziale Absicherung, viel Urlaub, schöne Natur
> mit gemäßigtem Klima, Rechtssicherheit, niedrige Lebenshaltungskosten,
> usw.
LOL, gerade die Lebenshaltungskosten (abgesehen vom technischen Klimbim) 
sind hier sehr hoch im Vergleich zu anderen Ländern.
Krankenversicherung und gute Infrastruktur gibt es auch in anderen 
Ländern - der große Vorteil ist Hartz4 für die Loser und deshalb wollen 
sie ja auch alle nach Deutschland.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst
> Recht nichts.
es ist nicht alles Gold, was glänzt.
+1 Binse

von ohne Account (Gast)


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Böser Onkel schrieb:
> Doch, in den USA. Nennt sich Hire and Fire.
hierzulande nennt sich das Dienstleister und Befristung.

> Für eine Krankenversicherung, Arbeitslosenhilfe musst du
> selbst sorgen.
dafür ist sie dann aber auch preiswerter.

> Das Bisschen was der Staat bietet, reicht zum Leben kaum.
> Bei einigen der Sozial-Systeme hat der Präsident jetzt sogar noch
> Kürzungen angekündigt um den Reichen Steuergeschenke zu machen. ;(
> Daher sind viele ohne Job entweder im Knast, Obdachlos oder beim
> Militär.
die haben Wachstum in USA, hier stagniert das Wachstum und der Euro-Kurs 
im Vergleich zum Dollar sieht übel aus.

von IchGlaibeEsNicht (Gast)


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ohne Account schrieb:
> der große Vorteil ist Hartz4 für die Loser und deshalb wollen
> sie ja auch alle nach Deutschland.

Kann ich dann davon ausgehen, daß du auch noch in DE arbeitest bzw. 
lebst?

von ohne Account (Gast)


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IchGlaibeEsNicht schrieb:
> Kann ich dann davon ausgehen, daß du auch noch in DE arbeitest bzw.
> lebst?
aufgrund von Sachzwängen; sonst wäre ich schon weg!

von Andreas B. (bitverdreher)


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Karl schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> Das Land wird zunehmend Sozialistisch
>
> Verwechselst du da nicht was? Kapitalistischer als in D gehts doch gar
> nicht.

Ich würde mal sagen: Weder noch. D ist relativ in der Mitte und weit 
entfernt von Nordkorea oder USA.

Heinz_4711 schrieb:
>> Wer bleibt, macht nur eine Auslandsverschickung. Die lohnt sich
>> natürlich finanziell, aber man ist in 3-5 Jahren wieder zurück.
>
> Sicher bleibt es bei einer Verschickung, aber man muss nicht unbedingt
> zurück.

Auf jeden Fall kann man so erst mal sehen, ob es einem in dem Land 
gefällt. Man muß sich allerdings darüber im klaren sein, was man 
anstrebt. Wenn man bei einer deutschen Firma ins Ausland geschickt wird, 
steht man finanziell  meist besser da. Wenn man allerdings zu der 
örtlichen Konditionen arbeiten will, muß man sich darüber klar werden, 
was einem von der örtlichen Konkurrenz unterscheidet. Die 
Sprachkenntnisse werden immer schlechter sein. Also muß man auf anderen 
Gebieten sehr viel besser sein.
Oder man macht es halt wie der Kollege in Taiwan und klinkt sich ganz 
aus der Mühle aus.

David S. schrieb:
> Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst Recht
> nichts.
+1

Qwertz schrieb:
> Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland
> auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum.

Na, ja. Das sehe ich wiederum anders. Ich lebe in J und bekomme jedes 
mal einen (negativen) Kulturschock wenn ich wieder mal in D bin.

: Bearbeitet durch User
von Kastanie (Gast)


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ohne Account schrieb:
> IchGlaibeEsNicht schrieb:
>> Kann ich dann davon ausgehen, daß du auch noch in DE arbeitest bzw.
>> lebst?
> aufgrund von Sachzwängen; sonst wäre ich schon weg!

Sachzwänge?
Ein Auto, ein Haus?
Kann man verkaufen und hat sofort ein Startkapital für das neue gelobte 
Land! Dann kann doch nichts mehr schief gehen?
Hauptsache weg aus diesem ungerechten Bananenstaat, oder?


Al-Koholoida schrieb:
> David S. schrieb:
>> Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst
>> Recht nichts.
>
> +1

+++1

von Toller Hirsch (Gast)


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In d läuft so viel falsch. In anderen Ländern läuft aber noch mehr 
falsch.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Toller Hirsch schrieb:
> In d läuft so viel falsch. In anderen Ländern läuft aber noch mehr
> falsch.

Willkommen in der Realität. ;-)

von Ich schon wieder (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> Zudem versuchen ja diverse Lobbyvereine entsprechende Fachkräfte für
> weniger als 35.000 aus dem Ausland abzuwerben.

Die Grenze liegt jetzt bei knapp 42000€/a, also auch nicht viel besser!

Heinz_4711 schrieb:
> Ich befürchte, dass ich in 5-10 Jahren beruflich stark gefrustet bin und
> mir finanziell nicht mal ein gutes Eigenheim halbwegs in der Nähe einer
> Großstadt leisten kann.

Selbst genutztes Eigenheim?

Als Landesbeamter im gehobenen Dienst mit Schwerbehinderung, der nicht 
versetzt werden kann, ja, da kann man das machen.
Sonst nur, wenn du dir 100% sicher bist, das du in der Nähe deines 
Eigenheims für die nächsten 20-30 Jahre durchgehend einen Job hast.

Aber dann ist das Thema auswandern eh keine Alternative.

Heinz_4711 schrieb:
> Für mich stelle sich daher folgende Fragen:
>
> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?

NEIN! Die suchen im Ausland schon Profis, keine Anfänger.

Heinz_4711 schrieb:
> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)

USA, Du hast die Freiheit alles zu erreichen und auch auf der Straße zu 
übernachten.

Japan - spricht Du halbwegs japanisch?
Singapur? Die ticken etwas anders als wir Mitteleuropäer, Mentalität ist 
ein großes Thema.

Heinz_4711 schrieb:
> -Sollte man bei den Big Playern "bleiben"  oder doch eher ein Startup
> wählen?

Ich liebe da eher den gehobenen Mittelstand.
Startup - das muss man mögen!
Big Player - erstmal reinkommen

Heinz_4711 schrieb:
> Ach ja, ich bin mittlerweile 30, keine Familie und 4 Jahre BE.

Schau dich einfach um!
Bei welcher Firma möchtest du wo arbeiten?
Sprichst du die Landessprache mind. sehr gut?

Über eine deutsche Firma im Ausland arbeiten wäre eine Alternative.
Siemens & Co. suchen gerne mal Leute mit 80%+ Reisetätigkeit, gerne 
monatelange Einsätze.
So lernst du ein fremdes Land näher kennen und weißt was da abgeht.
Kulturell, Mentalität, Essen, ...

Ohne Familie, etwas Berufserfahrung - klasse, auf die Schnauze fallen 
musst du ganz alleine, durchhalten auch.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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ohne Account schrieb:
> aufgrund von Sachzwängen; sonst wäre ich schon weg!

Loser-Schicksal als Sachzwang, interessant.

von Ich schon wieder (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Na, ja. Das sehe ich wiederum anders. Ich lebe in J und bekomme jedes
> mal einen (negativen) Kulturschock wenn ich wieder mal in D bin.

Wie lange lebst du schon in J?
Was schockt dich jetzt in D?

Was hat Dich ev. am Anfang in J geschockt?

von ohne Account (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Loser-Schicksal als Sachzwang, interessant.
Dein Alter Ego Kastanie und Du wißt eben nicht was Sachzwänge sind.

von ohne Account (Gast)


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Toller Hirsch schrieb:
> In d läuft so viel falsch. In anderen Ländern läuft aber noch mehr
> falsch.
Der Spruch könnte ebenfalls noch aus der Nazi-Zeit stammen :-)

von Joe Käse (Gast)


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Karl schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> Das Land wird zunehmend Sozialistisch
>
> Verwechselst du da nicht was?

Ich glaube er meint so Geschichten wie z. B. den Mietendeckel in Berlin.


Heinz_4711 schrieb:
> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?

Natürlich nicht.

Du musst schon was drauf haben, außer den Belag auf deinen Zähnen, um im 
Ausland überhaupt als "Fachkraft" wahrgenommen zu werden.

Irgendetwas stimmt mit deiner Denke scheinbar nicht.

Besinne dich lieber erst einmal darauf wie gut es dir in Deutschland 
eigentlich geht und welch vielfältige Möglichkeiten du innerhalb dieses 
Landes überhaupt hast.

Bin selber in einem ähnlichen Alter und es fällt mir vermehrt auf, wie 
viele von uns völlig planlos sind. Echt komisch...

von ohne Account (Gast)


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Kastanie schrieb:
>> David S. schrieb:
>>> Wer's hier zu nichts gebracht hat, aus dem wird im Ausland erst
>>> Recht nichts.

„Zeit haben nur diejenigen, die es zu nichts gebracht haben. Und damit
haben sie es weiter gebracht als alle anderen.“ Urheber: Giovanni 
Guareschi

von ohne Account (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?
Ich dachte immer als graduierter Informatiker ist programmieren 
Bestandteil des Studiums?... toll, was heute so alles geht.

von MaWin (Gast)


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ohne Account schrieb:
> die haben Wachstum in USA, hier stagniert das Wachstum

BWL Wachstum: wenn die Preise doppelt so hoch und die Löhne doppelt so 
hoch wie letztes Jahr sind, hat der BWLer 100% Wachstum aber der Mensch 
kann sich trotzdem nur dasselbe leisten.

Die Preise und Löhne in den USA sind zwar doppelt so hoch, was uns im 
Urlaub dort wie eine arme Kirchenmaus aussehen lässt, aber der 
Amerikaner ist tendenziell eher ärmer (ein paar Superreiche heben den 
Schnitt).
Das liegt am Wechselkurs, der Dollar ist beliebt weil Weltwährung, und 
BWL Spekulanten kaufen ihn und zahlen für ihn zu viel. Wert ist er nur 
die Hälfte.

Aber der Euro zieht nach: mit doppelter Geldmdnge seit der Finanzkrise 
sind Immobilienpreise und Mieten schon verdoppelt, nur Löhne stagnieren. 
Der arbeitende Bürger ist also ärmer als vor der Finanzkrise  als alles 
im Gleichgewicht war. Wir brauchen doppelt so hohe Löhne, bei dann 
doppelt so hohen Preisen, damit die doppelte Geldmenge bei gleicher 
Produktivität wieder passt.

Alles also eine Folge der Sozialisierung der Verluste der spekulierenden 
Bankster, sprich: vom Gieraffen Ackermann.

von Kastanie (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Dein Alter Ego Kastanie und Du wißt eben nicht was Sachzwänge sind.


Du wirst leider schon wieder mal wirr.

Ich verstehe das "Dein Alter Ego" schon mal nicht und kann leider auch 
keine Erklärung deiner Interpretation von "Sachzwängen" erkennen.

Aber das ist leider eine Gewohnheit von dir, pauschale Statuten zu 
verbreiten, die weder erklärbar, noch nachvollziehbar sind.

Da ist noch ein gewaltiges Potential nach oben!
Mit ein wenig Anstrengung schaffst du das schon.

Und dann klappts vielleicht auch endlich irgendwann mit dem Auswandern.
Aber daszu musst du eben erst mal einen verständlichen Visa-Antrag 
stellen können (ist das vielleicht der Sachzwang?).

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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MaWin schrieb:
> Die Preise und Löhne in den USA sind zwar doppelt so hoch

Das stimmt gar nicht einmal.

In den USA liegt der durchschnittliche Stundenlohn bei $24,00. Hier sind 
es etwa 21 Euro, $23,00.

Der Median liegt in Deutschland sogar etwas höher, weil die Ungleichheit 
in den USA so krass ist.

von Axel L. (axel_5)


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Qwertz schrieb:

>
> Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland
> auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum. Ich
> schätze mich sehr glücklich, als Deutscher geboren worden zu sein und
> hier leben zu dürfen.

Ja, wenn man nie ins Ausland fährt und sich aus der deutschen Presse 
informiert, kann man das so sehen.

Gruß
Axel

von ohne Account (Gast)


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Kastanie schrieb:
> Ich verstehe das "Dein Alter Ego" schon mal nicht und kann leider auch
> keine Erklärung deiner Interpretation von "Sachzwängen" erkennen.
Mit Alter Ego ist Dein Kollege 'Ich glaube es nicht' gemeint, der in das 
gleiche Horn bläst.
Ich muß Dir meine spezifischen Sachzwänge nicht erläutern genauso wenig 
wie meine Kreditkartennummer - es gibt sie und es geht Dich schlicht 
nichts an!

von Heinz_4711 (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Heinz_4711 schrieb:
>> Nachdem man ja immer wieder liest, dass die Fachkräfte DE verlassen
>
> Und gleich im ersten Satz eine dreiste Behauptung ohne jeden Beleg!
> Meine Meinung nach, provaktiv falsch. Richtig ist, das man viel vom
> Fachkräftemängel liest, aber desen ursache nicht in der Auswanderung
> vermutet werden sondern im Wechsel der aktiven Fachkräfte in den
> Altersruhestand.
>
>>Fachkraft sehe, sondern eher weil ich das Gefühl habe, dass man in DE
>>das Leben schwer gemacht bekommt. Das Land wird zunehmend Sozialistisch,
>>die Gehälter schrumpfen im Vergleich zur Inflation immer weiter und die
>>Job-Themen gehen mehr in Richtung Wartung und Governance statt Trends
>>und Entwicklung.
>
> Und weiter mit der dummdreisten Provokation ohne jeden beleg. Natürlich
> ist Leben fern von der behüteten Kinderstube nicht leicht, das heisst
> nun mal Erwachsen sein. Also in die Hände spucken und Probleme angehen.
> Wenn da wirklich Probleme sind, nicht so "Gefühle" aka Angststörung.
>

Wo sind das Provokationen? Wenn ich sage, dass man von solchen 
Nachrichten liest ist das nichtmal eine Behauptung sondern Fakt:

https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2019/die-politik-will-fachkraefte-aber-viele-deutsche-wandern-aus/
https://www.focus.de/finanzen/news/neue-studie-domaene-der-hochqualifizierten-hunderttausende-deutsche-wandern-aus_id_11424311.html
. Deine Verbindung zum Fachkräftemangel steht doch bei mir nirgends 
drin?
https://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_wirtschaft/article196971919/Die-Deutschen-wandern-aus.html

Sorry aber solche Parolen kannst du dir sparen.

Ich habe sowieso das Gefühl hier sind mehr Trolle unterwegs als es recht 
ist.
Dabei hatte ich mir mal ein paar Erfahrungen erhofft. die Sind aber wohl 
eher in homöopathischen Dosen vorhanden.

von Kastanie (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Ich muß Dir meine spezifischen Sachzwänge nicht erläutern genauso wenig
> wie meine Kreditkartennummer - es gibt sie und es geht Dich schlicht
> nichts an!

Die Vermutung liegt nur leider nahe, sehr nahe, dass diese eher im 
Bereich "trau mich nicht", "kann ich nicht", "will ich gar nicht, 
sondern ich will einfach nur hier rumstänkern" zu suchen sind.

Denn wo ein Wille ist ist auch ein Weg.

Und es ist in kaum einem Land so einfach dieses zu verlassen, wie in 
Deutschland!

So bestätigt sich leider mein persönliches, zugegebenermaßen nicht 
wirklich positives Urteil über dich immer wieder auf's neue.
Egal ob als "ohne account" "piezokristall" "S.B." oder was auch immer...

von ohne Account (Gast)


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> BWL Wachstum: wenn die Preise doppelt so hoch und die Löhne doppelt so
> hoch wie letztes Jahr sind, hat der BWLer 100% Wachstum aber der Mensch
> kann sich trotzdem nur dasselbe leisten.
richtig, weil sich Wachstum immer auf die Gesamtwirtschaft und nicht auf 
das Individuum bezieht.
siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Wirtschaftswachstum
sowie
https://www.laenderdaten.info/lebensqualitaet.php
Du kannst ja z.B. als Rentner auch in irgendein 3. Welt Land auswandern 
und lebst da das letzte Lebensdrittel wie ein King.

MaWin schrieb:
> Die Preise und Löhne in den USA sind zwar doppelt so hoch, was uns im
> Urlaub dort wie eine arme Kirchenmaus aussehen lässt, aber der
> Amerikaner ist tendenziell eher ärmer (ein paar Superreiche heben den
> Schnitt).
USA ist ein Land wie die Schweiz, um da zu arbeiten - für dauerhafte 
Auswanderung eher ungeeignet, weil spätestens als Rentner bist Du der 
Abgezockte.

MaWin schrieb:
> Aber der Euro zieht nach: mit doppelter Geldmdnge seit der Finanzkrise
> sind Immobilienpreise und Mieten schon verdoppelt, nur Löhne stagnieren.
> Der arbeitende Bürger ist also ärmer als vor der Finanzkrise  als alles
> im Gleichgewicht war. Wir brauchen doppelt so hohe Löhne, bei dann
> doppelt so hohen Preisen, damit die doppelte Geldmenge bei gleicher
> Produktivität wieder passt.
Das Lohnfiasko ist mit dem Euro eingeführt worden. Die sonstigen Preise 
(nicht nur Miete und Immobilien) haben sich schnell angeglichen, nur die 
Löhne nicht.
Das merkt man, wenn man Euro in DM umrechnet ... was keiner mehr macht.
Insofern ein netter Trick des Staates oder eine Geldentwertung.
Selbst doppelter Lohn nützt Dir nichts, wenn Du 80% für eine Wohnung 
abdrücken mußt oder eben gar keine mehr findest. Die Mietpreise steigen 
natürlich mit den Löhnen.
Insofern ist der Mietendeckel in Berlin richtig.
Der einzige Weg aus dem Dilemma wäre der Bau von Hochhaussiedlungen, nur 
das will man nicht (angeblich Baurecht, aber im Grunde 
Nostalgiegedanken)!

MaWin schrieb:
> Alles also eine Folge der Sozialisierung der Verluste der spekulierenden
> Bankster, sprich: vom Gieraffen Ackermann.
das war die Forderung der Ultra-Konservativen in USA den Bankstern nicht 
zu helfen und dann eben einfach pleite gehen zu lassen.

von Joachim B. (jar)


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Curby23523 N. schrieb:
> Die Festland Chinesen sind halt
> von 75 Jahren Kommunismus und Sozialsimus völlig gehirngewaschen

Quark da ist nichts von Kommunismus und Sozialsimus zu spüren, das ist 
feinster diktatorischer Kapitalismus!

Schon vor 30 Jahren in Shenzen waren die staatlichen Konsums weiss 
gekachelt leer, einige Ältere mögen sich erinnern.
Es gab einen freien Markt, dort gab es alles nur waren die Kunden Pelz- 
und Goldschmuckträger!

Auf der Bahnfahrt nach Canton standen links und Recht Wellblech- und 
Papphütten der echten Bevölkerung.
In Shanghai kann sich aktuell kaum ein deutscher Ing. eine Wohnung 
leisten
https://housinganywhere.com/de/s/Shanghai--China/wohnung-mieten.
Dasselbe in NYC oder in Slicon Valley
https://www.gruenderszene.de/allgemein/silicon-valley-lebenshaltungskosten?interstitial

von ohne Account (Gast)


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Kastanie schrieb:
> Denn wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
Du weißt offenbar nicht, was Sachzwänge alles sein können ):

Kastanie schrieb:
> Und es ist in kaum einem Land so einfach dieses zu verlassen, wie in
> Deutschland!
LOL, richtig, Nordkorea, Rußland, etc. könnte schwierig werden diese 
Länder zu verlassen, aber die Welt hat auch andere Staaten und 
Deutschland, Deutschland über ... gilt eben nicht!
Das ist typische Deutschtümelei der übelsten Art ... ganz übel ):

von ohne Account (Gast)


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Kastanie schrieb:
> So bestätigt sich leider mein persönliches, zugegebenermaßen nicht
> wirklich positives Urteil über dich immer wieder auf's neue.
spar Dir doch einfach Deine Hasskommentare und nimm an der Diskussion 
teil.

von Qwertz (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>
>> Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland
>> auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum. Ich
>> schätze mich sehr glücklich, als Deutscher geboren worden zu sein und
>> hier leben zu dürfen.
>
> Ja, wenn man nie ins Ausland fährt und sich aus der deutschen Presse
> informiert, kann man das so sehen.

Deine Annahme ist falsch. Ich bin schon viel herumgereist im Leben. Im 
Vergleich war ich immer froh, wieder zurück im schönen Deutschland zu 
sein und dort meinen Lebensmittelpunkt zu haben.

Einen Urlaub darf man natürlich auf keinen Fall als Vergleich 
heranziehen, denn dort erlebt man nicht den Alltag in einem fremden 
Land. Die kulturellen Unterschiede werden von Auswanderern ebenfalls 
regelmäßig unterschätzt.

von Joachim B. (jar)


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Qwertz schrieb:
> Deine Annahme ist falsch. Ich bin schon viel herumgereist im Leben. Im
> Vergleich war ich immer froh, wieder zurück im schönen Deutschland zu
> sein und dort meinen Lebensmittelpunkt zu haben.
>
> Einen Urlaub darf man natürlich auf keinen Fall als Vergleich
> heranziehen

ganz genau

von Kastanie (Gast)


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ohne Account schrieb:
> spar Dir doch einfach Deine Hasskommentare und nimm an der Diskussion
> teil.

Ich nehme an der Diskussion teil, indem ich deinen andauernden 
pauschalen und stupiden Verurteilungen widerspreche oder von dir eine 
Erklärung dazu verlange.
Ansonsten ist das ein Monolog von dir und keine Diskussion.
Ich tue das übrigens nur "aus Sachzwängen"!

von Axel L. (axel_5)


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ohne Account schrieb:

> USA ist ein Land wie die Schweiz, um da zu arbeiten - für dauerhafte
> Auswanderung eher ungeeignet, weil spätestens als Rentner bist Du der
> Abgezockte.

Gerade als Rentner ist man insbesondere in Deutschland der Abgezockte. 
Bei Beiträgen von 20%, die man kaum wieder sieht, und wenn doch, wird 
das noch versteuert unbd sozialversichert und gekürzt und ins Ausland 
darf man auch nicht.

Nee, gerade wo es bei mir auf die Rente zu geht, sehe ich das zunehmend 
komplett anders.

von Qwertz (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> Denn wo ein Wille ist ist auch ein Weg.
> Du weißt offenbar nicht, was Sachzwänge alles sein können ):

Als "ohne Account" noch als S.B. (piezokristall) hier im Forum unterwegs 
war, schrieb er dazu in einem ähnlichen Thread:

>> Warum drückst du dich eigentlich ständig um eine konkrete Antwort?
>> Ganz einfach: Weil es in deinem ständigen Gejammer keine wirkliche Antwort 
gibt.
>
> ich wiederhole es noch mal für Dich: aus sozialen Gründen und die gehen Dich 
nichts an.
> Das Thema des Threads lautet Deutschland verlassen und nicht Erläuterung 
persönlicher Gründe.

Was meint er wohl mit sozialen Gründen? Es könnte sein, dass es um die 
Pflege eines Angehörigen angeht, der nicht mit auswandern könnte, aber 
sonst niemanden hat, der ihn/sie pflegt.

Oder es ist schlichtweg eine faule Ausrede und vorgeschoben, um nicht 
zugeben zu müssen, dass man nur jammern kann, aber selbst den Arsch 
nicht hochbekommt.

Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem, was ich für am 
wahrscheinlichsten halte.

Beitrag #6144855 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Gerade als Rentner ist man insbesondere in Deutschland der Abgezockte.

Die Rentner werden doch von der Politik geradezu umgarnt, weil es viele 
Wählerstimmen sind. Da wird eine Erhöhung nach der nächsten beschlossen. 
Also nix mit Abzocke.

> Bei Beiträgen von 20%, die man kaum wieder sieht,

Das hast das Umlageverfahren offensichtlich nicht verstanden.

> und wenn doch, wird
> das noch versteuert unbd sozialversichert und gekürzt

So wie anderes Einkommen auch, das ist nur gerecht.

> und ins Ausland
> darf man auch nicht.

Das ist schlichtweg falsch. Da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung du 
hast. Die deutsche Rentenversicherung überweist in praktisch alle Länder 
dieser Erde.

Du meinst vielleicht die Riester-Rente, wo es eine Einschränkung auf die 
Länder der EU gibt, aber das wusste man bereits bei Anschluss, und die 
ist ja eh freiwillig.

> Nee, gerade wo es bei mir auf die Rente zu geht, sehe ich das zunehmend
> komplett anders.

Du musst aufpassen, dass du nicht zu einem "grumpy old man" wirst. In 
anderen Threads bist du gefühlt auch nur noch Motzen.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Auswanderer-Threads haben nahezu immer folgende Besonderheiten_

1. Es werden (tatsächliche oder aber auch nur übertriebene) Probleme in 
Deutschland genannt, aber so getan, als würden diese "im Ausland" 
(welches? Portugal? Peru? Turkmenistan?) nicht existieren.

2. Die Auswanderungswilligen sind hier selten bei Top-Konzernen 
beschäftigt oder Selbstständige, sondern meist 0815-Coder, welche 
meinen, in den USA (bei vielfach höherer, internationaler Konkurrenz) 
würde Google nur so auf sie warten.

von Al3ko -. (al3ko)


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Qwertz schrieb:
> Ich würde niemals auch nur im Traum daran denken, aus Deutschland
> auszuwandern. Besser als hier zu leben geht es weltweit kaum.

Na ja, da du nie ausgewandert bist, kennst du außer Deutschland auch 
nichts anderes. Wie hier im Forum mehrfach geschrieben, haben die 
wenigsten Auswanderer (egal wohin), ihre Entscheidung bereut. 😉

Wie von jemand anderen bereits geschrieben, bekomme auch ich jedes Mal 
einen enttäuschenden Schock, wenn ich in Deutschland bin. Deutschland 
ist halt gut, bis man etwas besseres kennen lernt.

Gruß,

von Qwertz (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Wie hier im Forum mehrfach geschrieben, haben die wenigsten Auswanderer
> (egal wohin), ihre Entscheidung bereut. 😉

Die wenigsten? Warum kommen denn dann wieder viele Auswanderer reumütig 
zurück? Na weil im Ausland dann doch nicht alles so viel besser war, wie 
sie sich erträumt haben.

Al3ko -. schrieb:
> Wie von jemand anderen bereits geschrieben, bekomme auch ich jedes Mal
> einen enttäuschenden Schock, wenn ich in Deutschland bin.

Kannst du bitte konkreter werden?
Bist du dir sicher, dass dir nicht nur kulturelle Unterschiede im 
Vergleich auffallen, die aber per se nicht automatisch als besser oder 
schlechter zu werten sind? Was schockiert und enttäuscht dich denn so?

von Reinhard S. (rezz)


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Qwertz schrieb:
> An dem Beitrag des Threaderstellers ist so ziemlich alles falsch, was er
> schreibt, da kann ich nur den Kopf schütteln.
>
> In Deutschland kann man als Akademiker nach wie vor sehr gutes Geld
> verdienen, und hat dazu die vielen Vorteile wie zum Beispiel:
> Familie und Freunde in der Nähe, gute Infrastruktur, gute
> Krankenversicherung und soziale Absicherung, viel Urlaub, schöne Natur
> mit gemäßigtem Klima, Rechtssicherheit, niedrige Lebenshaltungskosten,
> usw. - allgemein ein sehr hoher Lebensstandard.

Wobei einige Punkte da aber auch regional unterschiedlich sind.

von ZUIOPÜ (Gast)


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Qwertz irrte:

> Die Rentner werden doch von der Politik geradezu umgarnt, weil es viele
> Wählerstimmen sind. Da wird eine Erhöhung nach der nächsten beschlossen.
> Also nix mit Abzocke.


https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/rentenverlierer-ostdeutsche-maenner-100.html

von Wühlhase (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Und gleich im ersten Satz eine dreiste Behauptung ohne jeden Beleg!

Berufsrevolutionär schrieb:
> Und weiter mit der dummdreisten Provokation ohne jeden beleg.

Und noch einer, der den Unterschied zwischen Alltagsgesprächen, Meinung 
und wissenschaftlicher Ausarbeitung nicht verstanden hat.


Zum Thema:

Heinz_4711 schrieb:
> USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur

Viele, vor allem gesellschaftliche Probleme, die wir aktuell haben und 
die immer größer werden, hast du in den meisten dieser Länder auch. In 
Japan dürftest du vor diesen Problemen sicher sein. Dafür gibt es dort 
andere.

von Joachim B. (jar)


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Qwertz schrieb:
> Das hast das Umlageverfahren offensichtlich nicht verstanden.

das ist das Einzige was funktioniert!

hätte nie gedacht dir mal vollumfänglich zuzustimmen!

Wieviel Rentner wurden von gewissenlosen Beratern und Banken um ihr 
Vermögen in den USA gebracht und mit Geld auf der Bank ist hier ja auch 
nichts mehr zu reissen wenn man 30 Jahre später auf Rente geht.

Warum wird denn gebaut oder Immobilien gekauft wie irre, weil so viele 
nicht wissen wohin mit dem Geld bevor es ganz wertlos ist.

Ohne das Umlagesystem müssten hier noch viel mehr Rentner im Supermarkt 
Tüten einräumen, nur diese Jobs sind hier eher selten.

Mein Nachbar war in Kanada schockiert eine Büchse Bier 5 Dollar.

David S. schrieb:
> 1. Es werden (tatsächliche oder aber auch nur übertriebene) Probleme in
> Deutschland genannt, aber so getan, als würden diese "im Ausland"
> (welches? Portugal? Peru? Turkmenistan?) nicht existieren.

genau und von den Auswanderungswilligen kennt keiner die Probleme im 
Ausland.

Wieviel Deutsche denken das sie in Thailand von 500,-€ leben können nur 
weil Thais auch von 200,-€ zum Teil leben müssen. Es gibt einen 
Mindestlohn aber auch der wird nicht jedem bezahlt. Als Tourist kann ich 
auch für 10,-€ am Tag ein Zimmer bekommen, mag ich aber nicht. Für 
Langzeitbucher gibt es sogar Bungalows am Strand für 300,-€ monatlich, 
aber die Nebenkosten sind definitiv höher. Kein Dauervisum, ständige 
Ausreise mit Visa erneuern und nie krankenversichert, privat ab 800,-€, 
vergünstigt nur als Reiseversicherung für wenige Wochen wer seinen D 
Wohnsitz noch hat.
Tabletten müssen hier gesammelt werden wenn der Arzt mitspielt um 
alleine nur die Winterzeit zu überbrücken.

uvam.

Wer wirklich hier vom Auswandern träumt hat meist KEINE Ahnung wie es 
woanders zugeht!

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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MaWin schrieb:
> Aber der Euro zieht nach: mit doppelter Geldmdnge seit der Finanzkrise
> sind Immobilienpreise und Mieten schon verdoppelt, nur Löhne stagnieren.
> Der arbeitende Bürger ist also ärmer als vor der Finanzkrise  als alles
> im Gleichgewicht war.

Kann ich nicht bestätigen. Meine Miete hat sich seit 2011 um 5 % erhöht, 
nächstes Jahr vielleicht nochmal um 5 %. Gehalt hat sich seither fast 
verdoppelt und meine Gewinne aus Kapitalanlagen sind inzwischen rund 
doppelt so hoch wie mein Gehalt. Alles brutto. Nehme ich das, was nach 
Abzug aller Kosten am Monatsende übrig bleibt, hat sich mein monatlicher 
Gewinn in den letzten zehn Jahren mindestens verzehnfacht, eher sogar 
verzwanzigfacht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Ich schon wieder schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Na, ja. Das sehe ich wiederum anders. Ich lebe in J und bekomme jedes
>> mal einen (negativen) Kulturschock wenn ich wieder mal in D bin.
>
> Wie lange lebst du schon in J?
9 Jahre

> Was schockt dich jetzt in D?
Deutsche Bahn bzw. Bahnen überhaupt (unpünklich, dreckig)
schlechtes Benehmen.
Service (Gleichgültigkeit, miesepetrig)
Kriminalität
Alle Leute zu dick. (fast wie in USA)
Schlechtes Essen (nicht immer, aber sehr oft)

> Was hat Dich ev. am Anfang in J geschockt?
Eigentlich nichts, aber ich bin schon vorher sehr oft dort gewesen.

von Axel L. (axel_5)


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Qwertz schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> Gerade als Rentner ist man insbesondere in Deutschland der Abgezockte.
>
> Die Rentner werden doch von der Politik geradezu umgarnt, weil es viele
> Wählerstimmen sind. Da wird eine Erhöhung nach der nächsten beschlossen.
> Also nix mit Abzocke.
Ach, und wer bezahlt das ? Ich darf jetzt die Beiträge dafür bezahlen 
und bekomme dass dann vielleicht wieder. Oder auch nicht. Aber zunächst 
mal wird das Geld dafür von mir bezahlt mit dem Versprechen, dass ich 
das irgendwann mal wieder bekomme.

>
>> Bei Beiträgen von 20%, die man kaum wieder sieht,
>
> Das hast das Umlageverfahren offensichtlich nicht verstanden.
>
Siehe oben. Wie man die Rente mit den ganzen Geschenken der letzten 
Jahre dann auszahlen will, wenn die ganzen 64er Jahrgänge in Rente 
gehen, weiss heute kein Mensch.

>> und wenn doch, wird
>> das noch versteuert unbd sozialversichert und gekürzt
>
> So wie anderes Einkommen auch, das ist nur gerecht.
>
Ja, wenn man es mag, dass man das alles vorgeschrieben bekommt.

>> und ins Ausland
>> darf man auch nicht.
>
> Das ist schlichtweg falsch. Da sieht man mal wieder, wie wenig Ahnung du
> hast. Die deutsche Rentenversicherung überweist in praktisch alle Länder
> dieser Erde.
>
Von der BFA Webseite: "Haben Sie sich für den Umzug in ein Land 
entschieden, das außerhalb der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens 
und der Schweiz liegt und mit dem Deutschland kein 
Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat, kann es zu weiteren 
Einschränkungen kommen. "


>> Nee, gerade wo es bei mir auf die Rente zu geht, sehe ich das zunehmend
>> komplett anders.
>
> Du musst aufpassen, dass du nicht zu einem "grumpy old man" wirst. In
> anderen Threads bist du gefühlt auch nur noch Motzen.
Das ist das Problem, wenn man gelegentlich im Ausland ist. Ich war 
insgesamt 6 Jahre meines Lebens im Ausland, also bei weitem nicht nur 
Urlaub, war aber in den letzten 20 Jahren nur kurzfristig beruflich im 
Ausland. Dashat bei mir auch dieses Wohlfühlgefühl erzeugt, wie Du es 
hier zeigst.

Ich hatte aber in den letzten Jahren ein paar familiäre USA Trips, die 
mich zum Nachdenken gebracht haben. Sicher gibt es dort eine Menge 
Dinge, die schlecht laufen, aber man hat wesentlich bessere 
Möglichkeiten, selbst Einfluss zu nehmen. Wer natürlich eher der 
Vollkaskotyp ist, wird das nicht nachvollziehen können.

In Deutschland kann man nur hoffen, dass das alles irgendwie klappt. 
Denn das Geld ist erstmal weg mit dem Versprechen, dass es irgendwann 
mal ganz toll wird.

von Qwertz (Gast)


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Axel L. schrieb:
> In Deutschland kann man nur hoffen, dass das alles irgendwie klappt.
> Denn das Geld ist erstmal weg mit dem Versprechen, dass es irgendwann
> mal ganz toll wird.

Diese Aussage gilt doch für eine rein kapitalgedeckte Altersvorsorge 
erst recht. In dieser Hinsicht ist das Umlageverfahren ja sogar im 
Vorteil.

Das Gute ist doch, dass du in Deutschland beides machen kannst, ja sogar 
unbedingt solltest. Die gesetzliche Rentenversicherung als Basisvorsorge 
mit Umlageverfahren, und obendrauf die private Vorsorge deiner Wahl; 
dabei bieten sich Aktienfonds natürlich als erste Wahl an. Diese 
Mischung ist doch super.

Ich habe jedenfalls überhaupt keine Sorgen um meine finanzielle Zukunft 
- die lässt sich sehr viel mehr positiv beeinflussen als zum Beispiel 
die Gesundheit (niemand außer Selbstmördern weiß, wie alt er werden 
wird).

von Ich schon wieder (Gast)


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Andreas B. schrieb:
>> Was schockt dich jetzt in D?
> Deutsche Bahn bzw. Bahnen überhaupt (unpünklich, dreckig)
> schlechtes Benehmen.
> Service (Gleichgültigkeit, miesepetrig)
> Kriminalität
> Alle Leute zu dick. (fast wie in USA)
> Schlechtes Essen (nicht immer, aber sehr oft)

Man gewöhnt sich an vieles - leider!


>> Was hat Dich ev. am Anfang in J geschockt?
> Eigentlich nichts, aber ich bin schon vorher sehr oft dort gewesen.

Was würde andere, die noch nie in J waren schocken?

(Arbeitszeiten, bzw. Anwesenheitszeiten im Büro, ...)

Was bewundern?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Ich schon wieder schrieb:
> Was würde andere, die noch nie in J waren schocken?
>
> (Arbeitszeiten, bzw. Anwesenheitszeiten im Büro, ...)
>
Das vermutlich. (Ist in China aber auch nicht anders). Aber der Ausdruck 
war schon korrekt gewählt: Anwesenheitszeit, nicht Arbeitszeit. ;-)
Es sind halt viele Dinge anders hier:
Die Kommunikation ist unterschiedlich. Ein direktes Nein wird man selten 
hören. Man muß etwas Gefühl dafür haben was die Leute wirklich wollen. 
Entscheidungsprozesse dauern sehr lange.
Man ist sehr pingelig hier: Wenn ich zum Beispiel sage, daß ein Projekt 
in 10 Tagen fertig ist, dann werden auch 10 Tage erwartet und nicht 9 
oder 11.
Nach der Arbeit mit Kollegen ausgehen ist Usus, läßt aber mittlerweile 
etwas nach (Generationsunterschiede).
West- (Osaka) und Ostjapan (Tokyo) sind übrigens kulturell sehr 
unterschiedlich. In Westjapan geht die Mentalität mehr in die 
europäische Richtung (ist aber noch weit davon entfernt).

> Was bewundern?
Genau das umgekehrte, was ich oben als Kulturschock in D angegeben 
hatte.
Einkaufsmöglichkeiten auch Nachts und WE.
Die Auswahl in Baumärkten und anderswo ist gigantisch. :-)

von Qwertz (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Was würde andere, die noch nie in J waren schocken?
> (Arbeitszeiten, bzw. Anwesenheitszeiten im Büro, ...)

Mir würde dazu auch der Karoshi einfallen:
Tod durch Überarbeitung (mit dem japanischen Arbeitssystem und -ethos 
zusammenhängendes Phänomen).
Das Leben ist schließlich zum Arbeiten da!

von Andreas B. (bitverdreher)


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Qwertz schrieb:
> Mir würde dazu auch der Karoshi einfallen:
> Tod durch Überarbeitung (mit dem japanischen Arbeitssystem und -ethos
> zusammenhängendes Phänomen).

Ja, ja und die Amine überall sowie die Mädchenunterhosen aus dem 
Automaten....

Was glaubst Du wie sich der Durchschnittsjapaner einen Deutschen 
vorstellt: Jodelnd mit den Federhut durch die Gegend laufend.

Bevor ich es vergesse: Der Durchschnittsjapaner glaubt doch tatsächlich 
daß die Züge in D pünktlich sind. (selten so gelacht)

: Bearbeitet durch User
von Ich schon wieder (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Die Kommunikation ist unterschiedlich. Ein direktes Nein wird man selten
> hören.

Ein "Nein" in China wird härter aufgefasst als hier, daher wird es so 
nie benutzt, soweit ich das mitbekommen habe.

Japan wäre für mich jetzt nicht ein Land um auszuwandern, von der 
Sprache ganz abgesehen.

USA - Sehr viel Licht - sehr viel Schatten!

Australien, das Auswanderland, nur die wollen auch nicht jeden und das 
Leben ist dort auch nicht einfacher.

Vielleicht einfach mal in Europa bleiben!
Für einen Job von zB.: Köln nach Amsterdam zu ziehen ist es näher als 
nach Stuttgart, wahrscheinlich auch von der Mentalität.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Ich schon wieder schrieb:
> Ein "Nein" in China wird härter aufgefasst als hier, daher wird es so
> nie benutzt, soweit ich das mitbekommen habe.
Es ist einfach unfreundlich und zeigt, daß man nicht gründlich darüber 
nachgedacht hat. Natürlich gibt es ein Nein hier, aber die drücken sich 
da eben anders aus. So von wegen: Interessanter Gedanke....bla bla

> Japan wäre für mich jetzt nicht ein Land um auszuwandern, von der
> Sprache ganz abgesehen.
Die Geschmäcker sind halt verschieden.

> USA - Sehr viel Licht - sehr viel Schatten!
Viel mehr Schatten. Wenn man das hier so sieht:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-i-love-trump-warum-die-amerikaner-ihren-praesidenten-lieben-100.html
Dann lieber nach China. Und das meine ich ernsthaft.

von ohne Account (Gast)


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Kastanie schrieb:
> Ich nehme an der Diskussion teil, indem ich deinen andauernden
> pauschalen und stupiden Verurteilungen widerspreche oder von dir eine
> Erklärung dazu verlange.
Du nimmst unsachlich an der Diskussion teil - das ist der große 
Unterschied zu Qwertz, der eine andere Meinung hat und diese sachlich 
vertritt.
Bei Dir geht es nur um persönliche Anfeindungen und eben gar nichts zum 
Thema!
Du tauchst auf, wenn ich oder ein paar andere hier mitdiskutieren, gibst 
Deine Anfeindungen kund und verschwindest dann wieder sobald ich oder 
andere Feinde weg sind ... sieht man ja an Deinen Diskussionsbeiträgen 
bzw. an der Zwischenzeit, wo ich mal weg war.
Sowas nervt einfach nur und deshalb habe ich meinen registrierten 
Account auch abgemeldet.

> Ansonsten ist das ein Monolog von dir und keine Diskussion.
> Ich tue das übrigens nur "aus Sachzwängen"!
Achso, bei Dir ist die Teilnahme also so eine Art Mission oder besser 
formuliert Kreuzzug!
Dann macht natürlich alles wieder Sinn.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
>> Andreas B. schrieb:
>>> Na, ja. Das sehe ich wiederum anders. Ich lebe in J und bekomme jedes
>>> mal einen (negativen) Kulturschock wenn ich wieder mal in D bin.
>>
>> Wie lange lebst du schon in J?
> 9 Jahre

Hast Du da eingeheiratet oder wie bist Du nach Japan gekommen?
Wie kommst Du denn mit den japanischen Traditionen klar?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Andreas B. schrieb:
> Ja, ja und die Amine überall sowie die Mädchenunterhosen aus dem
> Automaten....

Tod durch Überarbeitung mag ein seltenes Phänomen sein, aber die 
inhumanen Arbeitszeiten sind kein Stereotyp, sondern werden statistisch 
bestätigt. Da ist nichts mit 9-to-5 mit Home Office dazwischen.

In Deutschland ist dein Job dein Job. In Japan oder Südkorea ist dein 
Job dein Leben.

Die IT-Branche oder westliche Konzerne in Japan sind da möglicherweise 
progressiver.

von Kastanie (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Achso, bei Dir ist die Teilnahme also so eine Art Mission oder besser
> formuliert Kreuzzug!
> Dann macht natürlich alles wieder Sinn.

Offenbar verstehst du meine Definition von "Sachzwängen" nicht?

Und wenn ich mal nicht gleich antworte, mache dir keine Sorgen.
Aber ich kann mich ja nicht den ganzen Tag um euch kümmern ;)

In diesem Sinn lasse ich dich jetzt trotzdem in Ruhe, denn dann hast du 
mehr Zeit, dir das perfekte Auswanderungsland auszusuchen (deiner 
politischen Einstellung nach empfehle ich dir u.a. Ungarn, das ist nicht 
so weit weg von daheim) und endlich planmäßig darauf hinzuarbeiten.

Dann bist du startklar sobald deine Sachzwänge dich entlassen!
Du schaffst das schon!

von AVR (Gast)


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David S. schrieb:
> In Deutschland ist dein Job dein Job. In Japan oder Südkorea ist dein
> Job dein Leben.

Ist hier genauso für viele. Ich finde es armselig, wenn sich jemand über 
seinen Beruf definiert.

von Al3ko -. (al3ko)


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Qwertz schrieb:
> Die wenigsten? Warum kommen denn dann wieder viele Auswanderer reumütig
> zurück? Na weil im Ausland dann doch nicht alles so viel besser war, wie
> sie sich erträumt haben.

Meine Aussage bezieht sich auf die Beiträge, die ich hier im Forum 
gelesen habe, und nicht auf Statistiken, die alle Auswanderer innehält, 
die sich in Deutschland abgemeldet haben. Hier im Forum in den Threads 
bezüglich Auswandern habe bisher nicht gelesen, dass jemand geschrieben 
hat, er sei ins Ausland ausgewandert und dann wieder zurück nach 
Deutschland gekommen, weil Deutschland doch besser war/ist. Ich habe 
eher das Gegenteil gelesen, nämlich dass Leute ins Ausland gewandert 
sind und dort immer noch leben und keiner von denen zurück nach 
Deutschland möchte.

Natürlich mag eine Statistik ein anderes Bild zeigen. Diese Statistik 
beinhaltet aber auch den blauäugigen Deutschen, der denkt, er könne auf 
Malle deutsche Bratwürste verkaufen und damit reich werden oder den 
coolen 20 jährigen Berater, der auf Bali am Strand gerade die 
Marketingabteilung einer in Deutschland ansässigen Firma berät. Oder 
jenen Programmierer, der aufgrund des Hobbytauchens nach Thailand 
auswandert, und dort nebenbei als Programmierer mit minimalen 
Arbeitsstunden seine Brötchen verdient, und den Rest der Zeit am Strand 
bzw. im Wasser verbringt.

Dass diese Scenarien für die meisten auf Dauer nicht gut enden, sollte 
im Vorfeld klar sein.

Den meisten anderen, die ins Ausland gehen, weil sie wirklich eine 
Perspektive haben, würde ich sogar zutrauen, dass sie auch im Ausland 
bleiben.

Qwertz schrieb:
> Kannst du bitte konkreter werden?
> Bist du dir sicher, dass dir nicht nur kulturelle Unterschiede im
> Vergleich auffallen, die aber per se nicht automatisch als besser oder
> schlechter zu werten sind? Was schockiert und enttäuscht dich denn so?
Natürlich sind das persönliche Ansichten, die man nicht unbedingt teilen 
muss. Rein basierend auf Arbeit/Gehalt/Soziale Absicherung etc. ist 
Deutschland nicht unbedingt schlecht. Hinsichtlich Lebensqualität kommt 
für mich persönlich jedoch viel mehr hinzu.

1. Deutschland wirkt auf mich optisch betrachtet heruntergekommen und 
zurückgeblieben. Die Architektur und die Gebäude, wenn ich durch die 
Straßen gehe, sehen nicht sehr ansprechend aus. Ich habe freilich nicht 
alle Städte gesehen, und es gibt sicherlich schöne Ecken in Deutschland. 
Ich habe nun aber mit recht hohen Erwartungen sowohl München, Hamburg, 
Köln, Berlin und Hamburg als Tourist kennen lernen dürfen, und keine der 
Städte hat mich optisch wirklich angesprochen. Da finde/fand ich die 
Innenstadt Budapest sehr viel attraktiver.
2. Deutsche sind meines Erachtens paranoid, und sie verkaufen das als 
gesunden Menschenverstand. In Dänemark wird mittlerweile überall 
bargeldlos bezahlt. Lediglich Rentner und Einwanderer zahlen Cash. Der 
Rest zahlt sogar übers Smartphone.
3. In Deutschland sind 2-Jahres Verträge Standard. Wählt man 
Monatsvertröge (wenn überhaupt möglich), so steigt der Preis gleich 
immens. In Dänemark sind Monatsverträge Standard (genau so teuer/billig 
wie 2-Jahresverträge in Deutschland), und 1-2 Jahresverträge kann man 
optional auswählen, um Geld zu sparen.
4. In Deutschland ist alles dezentral und an Sonntagen geschlossen. Ich 
hatte in allen Wohnungen in Dänemark, in denen ich bisher gelebt habe, 
innerhalb von 5 Minuten Gehweg min. 2 Supermärkte, die bis 22 Uhr (7 
Tage die Woche) geöffnet haben, und mit 5 Minuten Radweg gleich 5 
Supermärkte.
5. Deutschland ist super bürokratisch, und die eine Hand weiß nicht, was 
die andere macht. Man wird lediglich bei den Ämtern hin- und 
hergeschickt, und bekommt bei 3 Leuten 4 verschiedene Antworten.
6. Deutsche sind zu ernst. Der lockere Umgang miteinander ist in hippen 
Start-ups präsent, in größeren Firmen aber sehr schnell weg - da kommt 
das "Sie" sehr schnell wieder zum Vorschein, und man weiß, dass der 
Vorgesetzte automatisch den längeren hat und sein Wort Gesetz ist.

Das sind lediglich ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind, und 
weswegen ich auf keinen Fall zurück nach Deutschland möchte.

Gruß,

: Bearbeitet durch User
von Joggel E. (jetztnicht)


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Heutzutage wuerde man ehen nach china gehen. Natuerlich nicht umd mit 
den 2Euro/Stunde Programmierern mitzuhalten, sondern um denen die 
Kunden, resp das Kundenverhalten in D zu vermitteln. Allenfalls waere da 
ein etwas Aelterer besser geeignet.

von MaWin (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Das sind lediglich ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind

Mir fällt vor allem auf, dass ich einen Job für dich in Dänemark hätte: 
Kassierer im Supermarkt am Wochenende.

Den Rest der Woche darfst du da gerne das sein, was Dänen am meisten 
hassen: Ausländer. Das europäische Land, das sich nach Ungarn am meisten 
abschottet.

In Deutschland sind also (Mobilfunk wohl) Verträge teurer wenn sie 
monatlich kündbar sind, in Dänemark sind (Mobilfunk) Verträge billiger 
wenn man sich für Jahre bindet. Aha. Ich glaube, Dänemark hat ein 
Problem mit minderqualifizierten Einwanderern.

Die Dänen, die ich kenne, Verwandte, haben jedenfalls ein Problem mit 
ihrem geringen Einkommen als Milchbauern und Bürokraft in dem teuren 
Land zu überleben. Selbst Autos, obwohl im Ausland produziert, sind da 
teuer.

von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6145126:
> David S. schrieb:
>> In Deutschland ist dein Job dein Job. In Japan oder Südkorea ist dein
>> Job dein Leben.
>
> Ist hier genauso für viele. Ich finde es armselig, wenn sich jemand über
> seinen Beruf definiert.

Armselig? Nicht unbedingt. Vielleicht ist dieser jemand einfach nur sehr 
passioniert, und sein Beruf gleicht einer Berufung, er geht voll darin 
auf. Das ist aus meiner Sicht nicht automatisch armselig, sondern kann 
ein erfülltes Leben sein. Nicht jeder steht auf den "Spießer-Standard" 
mit Frau, zwei Kindern, Eigenheim und BMW vor der Tür; wobei das eine 
noch nicht einmal das andere ausschließt.

Es ist auf jeden Fall besser, als wenn man einem Job nachgeht (nachgehen 
muss), der einen Tag für Tag ankotzt. Derjenige definiert sich ganz 
bestimmt nicht über seinen Beruf, aber ist er besser dran? sicherlich 
nicht.

von Meine Güte (Gast)


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Andreas B. schrieb:
>> USA - Sehr viel Licht - sehr viel Schatten!
> Viel mehr Schatten. Wenn man das hier so sieht:
> 
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-i-love-trump-warum-die-amerikaner-ihren-praesidenten-lieben-100.html
> Dann lieber nach China. Und das meine ich ernsthaft.

Dass in D / Europa Trump das personifizierte Böse ist, ist nun nichts 
Neues. Alter Hut, interessiert nicht die Bohne.

https://gen.medium.com/ive-been-a-democrat-for-20-years-here-s-what-i-experienced-at-trump-s-rally-in-new-hampshire-c69ddaaf6d07

von Qwertz (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Hier im Forum in den Threads
> bezüglich Auswandern habe bisher nicht gelesen, dass jemand geschrieben
> hat, er sei ins Ausland ausgewandert und dann wieder zurück nach
> Deutschland gekommen, weil Deutschland doch besser war/ist.

Das ist sehr einfach zu erklären: Wer gibt ein Scheitern schon gerne 
öffentlich zu, und dann auch noch freiwillig? Sowas posaunt niemand 
gerne in die Öffentlichkeit hinaus, auch nicht quasi anonym.

von Meine Güte (Gast)


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Und wer im gleichen Atemzug China als "bessere" Alternative nennt, ist 
nicht mehr richtig in der Birne.
Freiheit & Demokratie habt ihr wohl im Überfluss gehabt, wird Zeit für 
euch mal wieder eine Runde Stalin zu erfahren, um euern 
Wohlstandshintern gerade zu ziehen.

von Axel L. (axel_5)


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Qwertz schrieb:
> Axel L. schrieb:
>> In Deutschland kann man nur hoffen, dass das alles irgendwie klappt.
>> Denn das Geld ist erstmal weg mit dem Versprechen, dass es irgendwann
>> mal ganz toll wird.
>
> Diese Aussage gilt doch für eine rein kapitalgedeckte Altersvorsorge
> erst recht. In dieser Hinsicht ist das Umlageverfahren ja sogar im
> Vorteil.
Das ist die typische deutsche Mentalität, die mir zunehmend auf die 
Nerven geht. Diese völlig verquere Einstellung zum Staat, der sich ach 
so optimal kümmert. Geld, das der Staat hat, gehört dem Staat, er teilt 
uns dann zu, was ER für sinnvoll hält. Wenn die SPD, PDS oder AfD in 4 
Jahren entscheidet, dass die Auszahlungen gedeckelt werden, kann ich 
zwar dagegen klagen, aber ich werde den Ausgang der Klage nicht mehr 
erleben. Geld, was in Aktien oder Immobilien angelegt ist, ist mein 
Eigentum. Ich sehe da keinen Vorteil für das Umlageverfahren.
>
> Das Gute ist doch, dass du in Deutschland beides machen kannst, ja sogar
> unbedingt solltest. Die gesetzliche Rentenversicherung als Basisvorsorge
> mit Umlageverfahren, und obendrauf die private Vorsorge deiner Wahl;
> dabei bieten sich Aktienfonds natürlich als erste Wahl an. Diese
> Mischung ist doch super.
>
Wenn mein Schwager in den USA hört, was ich in die Rentenversicherung 
einzahle und was ich raus bekommen, liegt der vor Lachen auf dem Boden. 
Es gibt tatsächlich eine Basisvorsorge raus, aber dafür bezahlt man 
einen Premium Beitrag rein. Und das ist Geld, was ich nicht selbst 
sinnvoller anlegen kann, weil der Staat der Meinung ist, dass er das 
besser kann. Und der Trend geht dahin, dass man noch mehr Geld staatlich 
gesteuert anlegen soll, weil die gesetzliche Rente diese 
Basisabsicherung nicht mehr bringt.

> Ich habe jedenfalls überhaupt keine Sorgen um meine finanzielle Zukunft
> - die lässt sich sehr viel mehr positiv beeinflussen als zum Beispiel
> die Gesundheit (niemand außer Selbstmördern weiß, wie alt er werden
> wird).
Ich mache mir auch keine Sorgen, aber es könnte auch erheblich besser 
sein. Wenn ich das Geld, was ich in die Rentenversicherung eingezahlt 
habe, in einem Depot hätte, könnte ich jetzt aufhören zu arbeiten.

von ohne Account (Gast)


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Meine Güte schrieb:
> Und wer im gleichen Atemzug China als "bessere" Alternative nennt, ist
> nicht mehr richtig in der Birne.
bei China dürfte die Sprachbarriere das größte Problem sein - ansonsten 
ist die Staatsform völlig egal solange man nicht straffällig wird.

von Axel L. (axel_5)


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Andreas B. schrieb:

>> USA - Sehr viel Licht - sehr viel Schatten!
> Viel mehr Schatten. Wenn man das hier so sieht:
> 
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-i-love-trump-warum-die-amerikaner-ihren-praesidenten-lieben-100.html
> Dann lieber nach China. Und das meine ich ernsthaft.

Wenn man sich natürlich aus den öffentlich rechtlichen Sendern 
informiert, kann man zu dieser Schlussfolgerung kommen.

von _Gast (Gast)


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Hm,

>2. Deutsche sind meines Erachtens paranoid, und sie verkaufen das als
>gesunden Menschenverstand. In Dänemark wird mittlerweile überall
>bargeldlos bezahlt. Lediglich Rentner und Einwanderer zahlen Cash. Der
>Rest zahlt sogar übers Smartphone.


Was ist den daran paranoid, wenn ich nicht will das der Staat überall 
seine dicke Nase reinsteckt?
Außerdem ist der Hauptgrund mittlerweile das versucht wird das Bargeld 
abzuschaffen, den dann kann man ja noch 5% Bankensoli von jedem Konto 
abbuchen. Solange es Bargeld gibt, geht das leider nicht, weil wir dann 
morgen einen Bankenrun hätten und übermorgen der ganze Laden auseinander 
fällt...

von Meine Güte (Gast)


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ohne Account schrieb:
> ansonsten
> ist die Staatsform völlig egal solange man nicht straffällig wird.

So gesehen hatte man sichs auch gut in Hitler-Deutschland gut einrichten 
können oder in der DDR, ...

von Axel L. (axel_5)


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Al3ko -. schrieb:
> Qwertz schrieb:

>
> Qwertz schrieb:
>> Kannst du bitte konkreter werden?
>> Bist du dir sicher, dass dir nicht nur kulturelle Unterschiede im
>> Vergleich auffallen, die aber per se nicht automatisch als besser oder
>> schlechter zu werten sind? Was schockiert und enttäuscht dich denn so?
> Natürlich sind das persönliche Ansichten, die man nicht unbedingt teilen
> muss. Rein basierend auf Arbeit/Gehalt/Soziale Absicherung etc. ist
> Deutschland nicht unbedingt schlecht. Hinsichtlich Lebensqualität kommt
> für mich persönlich jedoch viel mehr hinzu.
>

> 5. Deutschland ist super bürokratisch, und die eine Hand weiß nicht, was
> die andere macht. Man wird lediglich bei den Ämtern hin- und
> hergeschickt, und bekommt bei 3 Leuten 4 verschiedene Antworten.
> 6. Deutsche sind zu ernst. Der lockere Umgang miteinander ist in hippen
> Start-ups präsent, in größeren Firmen aber sehr schnell weg - da kommt
> das "Sie" sehr schnell wieder zum Vorschein, und man weiß, dass der
> Vorgesetzte automatisch den längeren hat und sein Wort Gesetz ist.
>
> Das sind lediglich ein paar Sachen, die mir aufgefallen sind, und
> weswegen ich auf keinen Fall zurück nach Deutschland möchte.
>
> Gruß,

6. Deutschland ist unglaublich dreckig.

Gruß
Axel

von Al3ko -. (al3ko)


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MaWin schrieb:
> Mir fällt vor allem auf, dass ich einen Job für dich in Dänemark hätte:
> Kassierer im Supermarkt am Wochenende.
Würde ich definitiv in Erwägung ziehen, wenn ich noch Student wäre. Denn 
in Dänemark verdient man an der Kasse weitaus mehr, als ich damals in 
Deutschland im Kino bekam, als ich Mittwoch Nachts um 1 Uhr das Kino 
verlassen habe. ;)

> Den Rest der Woche darfst du da gerne das sein, was Dänen am meisten
> hassen: Ausländer. Das europäische Land, das sich nach Ungarn am meisten
> abschottet.
Und siehe da: Kopenhagen ist eine der Hauptstädte mit der geringsten 
Kriminalität. Selbst in den Brennpunkten hier gehe ich seit 10 Jahren 
nachts ohne Probleme durch die Gegend.

> Die Dänen, die ich kenne, Verwandte, haben jedenfalls ein Problem mit
> ihrem geringen Einkommen als Milchbauern und Bürokraft in dem teuren
> Land zu überleben. Selbst Autos, obwohl im Ausland produziert, sind da
> teuer.
Und in Deutschland schwimmen Michbauern und Bürokräfte nur so in Geld? 
"Selbst Autos"? Du siehst es also als Selbstverständlich an, dass ein 
Auto günstig ist? Wieso? Aber ja, du hast Recht: Autos sind hier teuer. 
Da habe ich aber das Glück, dass ich im Zentrum der Hauptstadt wohne und 
innerhalb 30 Minuten mit den Öffentlichen und Fahrrad zur Arbeit komme, 
während der Deutsche oftmals in seiner dicken Karre im Stau steht. Wer 
sich dazu entschließt, auf dem Land zu leben, und vom Auto abhängig zu 
sein, muss eben den Preis dafür bezahlen. Dafür kostet meine 
Eigentumswohnung ca. so viel, wie ein Haus auf dem Land :)


Gruß,

von Al3ko -. (al3ko)


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Qwertz schrieb:
> Das ist sehr einfach zu erklären: Wer gibt ein Scheitern schon gerne
> öffentlich zu, und dann auch noch freiwillig? Sowas posaunt niemand
> gerne in die Öffentlichkeit hinaus, auch nicht quasi anonym.

Da hast du natürlich recht. "Scheitern" und "zu dem Entschluss kommen, 
dass es in Deutschland doch gar nicht so schlecht ist", sind in meiner 
Ansicht aber zwei verschiedene paar Schuhe. In allen Threads bezüglich 
auswandern wäre ich also nicht überrascht darüber, wenn jemand seine 
Meinung dazu gibt, im Ausland gewesen und wieder nach Deutschland 
zurückgekommen zu sein, weil es hier doch besser ist. Vielleicht wurde 
das auch erwähnt, und ich habe es nur nicht gelesen. Kann auch gut sein.

Gruß,

von Berufsrevolutionär (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Wenn man sich natürlich aus den öffentlich rechtlichen Sendern
> informiert, kann man zu dieser Schlussfolgerung kommen.

Deshalb vermittel ja der TO links auf die Junge Freiheit

Beitrag "Re: Auswandern in der heutigen Zeit?"

Also Argumentation mit dem Sprachrohr der Neuen Rechten und alle anderen 
sind trollige propagandisten ... Naja, soll halt jeder in seiner eigenen 
Wahrnehmungsblase in Frieden ruhen.

Man könnte ja auch mal unter seinen Kollegen, Mitschülern, Mitstudenten 
der eltzen Jahrzehnte und sonst möglichst breit aufgestellt nach den 
Lebensläufen erkunden. Aber das setzt ja voraus das man unvoreingenommen 
soziale Bindungen aufbaut und pflegt ...

von ohne Account (Gast)


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Meine Güte schrieb:
> So gesehen hatte man sichs auch gut in Hitler-Deutschland gut einrichten
> können oder in der DDR, ...
haben ja auch viele gemacht und noch ein Grund hier abzuhauen - die 
hiesige Bevölkerung zahlt die Zeche für die Vergangenheit und bei 
schmalen Verdienst macht sich sowas bemerkbar.
Die Steuern + sonstige Abgaben sind anderswo niedriger

von ohne Account (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Da hast du natürlich recht. "Scheitern" und "zu dem Entschluss kommen,
> dass es in Deutschland doch gar nicht so schlecht ist", sind in meiner
> Ansicht aber zwei verschiedene paar Schuhe.

jein - wenn Du im Ausland scheiterst, kannst Du hier H4 anmelden und 
viele machen das ja auch ganz bewußt als eine Art Glücksspiel.
Nur was verschwiegen wird ist, daß hier die Karriere sowieso schon lange 
abgesoffen ist und bei ehrlicher Betrachtung dies ja nun auch kein 
Lichtblick sein kann, wenn man hier auf ewig lowlevel leben soll?

von Ich schon wieder (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Dann lieber nach China. Und das meine ich ernsthaft.

China ist für mich ein absolut unbekanntes Land!

Die Art zu leben, zu denken, zu handeln, ... .
Was ich mal von einer chinesischen Kollegin, die jetzt (schon Jahre her) 
in  Deutschland lebt, gehört habe, passt auch nicht in mein Weltbild.
Was ist in China besser als in de USA?
OK - weniger Schusswaffen.
Totalüberwachung?
(..)


Die USA, da weiß man sehr genau, was man nicht bekommt.


Ich schaue beim Auswandern mal nach Dänemark.
Autos sind extrem teuer - da war doch was mit Importsteuer?
Soziale Absicherung - ja gibt es, aber nicht so toll wie in D.

Mieten und Kopenhagen, einer der beliebtesten Städte, nichts wie hin, 
leider sehr teuer.

Dann die Netto-Lohn-Vergleiche Deutschland - Ausland.

Ja ein Busfahrer in Oslo hat umgerechnet 2500€ netto, trotzdem ist man 
da eine eher arme Sau.

Oder Zürich - klasse Nettolöhne für deutsche Verhältnisse.
Eine Bekannte hat mal in Zürich gelebt:

3 Zimmer Wohnung - 1800 Franken  - Ende der 1980-er Jahre,
dürfte sich seit dem wahrscheinlich mind. verdoppelt haben.

Qwertz schrieb:
> Das ist sehr einfach zu erklären: Wer gibt ein Scheitern schon gerne
> öffentlich zu, und dann auch noch freiwillig? Sowas posaunt niemand
> gerne in die Öffentlichkeit hinaus, auch nicht quasi anonym.

Das ist aber eher ein deutsches "Problem".

In D: Firma gründen und auf die Schnauze fallen - Schande!

In USA: Welche Firma gründest Du jetzt?

Al3ko -. schrieb:
> 2. Deutsche sind meines Erachtens paranoid, und sie verkaufen das als
> gesunden Menschenverstand. In Dänemark wird mittlerweile überall
> bargeldlos bezahlt. Lediglich Rentner und Einwanderer zahlen Cash. Der
> Rest zahlt sogar übers Smartphone.

Selbst in Kenia wird seit 2007 per Handy (nicht Smartphone) bargeldlos 
bezahlt, Das System heißt M-Pesa - einfach mal googeln.

Al3ko -. schrieb:
> 3. In Deutschland sind 2-Jahres Verträge Standard. Wählt man
> Monatsvertröge (wenn überhaupt möglich), so steigt der Preis gleich
> immens.

Wobei Deutschland eines der schlechtesten Netze in Europa hat.

von ohne Account (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Man könnte ja auch mal unter seinen Kollegen, Mitschülern, Mitstudenten
> der eltzen Jahrzehnte und sonst möglichst breit aufgestellt nach den
> Lebensläufen erkunden. Aber das setzt ja voraus das man unvoreingenommen
> soziale Bindungen aufbaut und pflegt
also möglichst schnell Seilschaften bilden?
Das setzt aber immer 2 voraus ... und oft genug heißt es auch kein 
Zutritt zur Seilschaft. Diskriminierung ist nämlich an der Tagesordnung.

Beitrag #6145231 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ohne Account (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Das ist aber eher ein deutsches "Problem".
>
> In D: Firma gründen und auf die Schnauze fallen - Schande!
>
> In USA: Welche Firma gründest Du jetzt?

Das Grundproblem in Deutschland heißt 'Abgabe' ... dann kommen etliche 
halbstaatliche Vereine auf Dich, die bei Selbstständigkeit Dein Geld 
sehen wollen.

von olibert (Gast)


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ohne Account schrieb:
> USA ist ein Land wie die Schweiz, um da zu arbeiten - für dauerhafte
> Auswanderung eher ungeeignet, weil spätestens als Rentner bist Du der
> Abgezockte.

Nein, qualifizierte Arbeitnehmer haben meistens zusätzlich eine private 
Rentenversicherung (401k) zusätzlich zu gesetzlichen. In die zahlt der 
Arbeitgeber oft zur Hälfte ein (matching).

Leute informiert euch mal, statt die ewig alten Geschichten zu erzählen!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Aber das setzt ja voraus das man unvoreingenommen
>> soziale Bindungen aufbaut und pflegt
> also möglichst schnell Seilschaften bilden?

Nein mit sozialen Bindungen sind bspw. Bekanntschaften bis zu 
Freundschaften gemeint, Besuch von gruppen gemeinsamer Interessen 
(Sport, geo-Caching, Fanclub), Smalltalk mit Nachbarn, regelmäßigen 
Kontakt zu Eltern. Besuch von Klassentreffen, Tratsch aus der Strasse, 
Stammkneipe, Stamm-Imbiß,
Oder einfach nur Zweckgemeinschaften wie Schulklasse etc. pp.


Muss man hier tatsächlich die Wikipedia verlinken, weil manchen der 
Unterschied zwischen Seilschaft und sozialer Beziehung nicht klar ist?
Treiben sich hier empathieunfähige Autisten und Soziapathen im Forum 
rum?
Kaspar Hauser?

https://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Beziehung

von auswanderer (Gast)


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Also wenn ich nach so manchen Kommentatoren geh muesste es mir ja 
schlecht gehen. Ich bin selbst Informatiker und schon lange im Ausland, 
Singapur. Meine Antwort ist aus der Perspektive.

Die Loehne in Deutschland sind viel zu niedrig, die Abgaben viel zu hoch 
im Vergleich was man dafuer bekommt.

Steuer: Deutschland Spitzensteuersatz ab 57k Euro 45%. Singapur 
Spitzensteuersatz ab 212k Euro 22%. Absoluter Wahnsinn, mit 57k ist mal 
Spitzenverdiener! Das System in Singapur ist auch progressiv, man muss 
schon richtig gut Geld verdienen um mal auf ueber 10% Lohnsteuer zu 
kommen.

Krankenkasse: Versuch in Deutschland einen Facharzttermin mit GKV zu 
bekommen. Und wer in der PKV ist zahlt nicht weniger als in vielen 
anderen Laendern. In SG zahlt die Krankenversicherung zu 100% der AG, 
und wer gute Arbeitnehmer will muss da ein gutes Package anbieten. Ich 
bin auf PKV Level, 0% Zuzahlung. Und allgemein funktioniert das System 
hier viel besser, mein Hausarzt freut sich immer wenn ich vorbei schau. 
Ueberteuerte Apothenken gibt es nicht, Medis gibts vom Arzt, daher sehr 
effektiv. Zum Beispiel fallen bei einem Hausarzttermin mit Untersuchung 
und Medikamenten fuer eine typische Erkaeltung ca. 30 Euro an, die die 
KV natuerlich uebernimmt.

Rente: Sind wir in Deutschland am Arsch, aber komplett. Die 
Rentenkommission tagt ja zur Zeit, um eine Idee zu finden wie es denn 
nach 2025 weiter gehen koennte, das Ergebnis bisher ein Desaster. 
Deutschland hat es komplett verpennt das System an die sich aendernde 
Demographie anzupassen, die meissten Nachbarlaender haben das schon 
lange gemacht. Spaetestens in den 1980ern waere es Zeit gewesen das 
System anzupassen. Da hiess es ja immer, man darf das Umlagesystem nicht 
anfassen, nur das ist sicher. Vollkommener Bullshit, der grosse Vorteil 
des Umlagesystems ist ja gerade, dass man es quasi ueber Nacht in der 
groessten Not und mit leeren Kassen einfuehren kann...toll nach einem 
Weltkrieg, garnicht toll in einer alternden Gesellschaft. Aber da haette 
ein Politiker ja einen Einschnitt machen muessen der erstmal heute etwas 
weh tut, und erst in 15-20 Jahren Fruechte traegt, und wer macht schon 
sowas. Der Cut kommt aber, dafuer wird er dann richtig brutal 
schmerzhaft. Rentensystem Singapur...laeuft, spaetesten mit 55 werd ich 
mir leisten koennen nur noch zu Arbeiten wenn ich Lust dazu hab.

Lebenshaltungskosten: Kommt drauf an. Fuer Singapur wird das in 
sogenannten "Studien" oft zu hoch gegriffen, weil 1:1 der deutsche 
Lebensstil auf lokale Kosten abgebildet wird. Ein Auto ist hier abartig 
teuer, aber das braucht man auch nicht, das hat man als Statussymbol 
wenn man das noetig hat und sich leisten kann. Die Bandbreite bei der 
Miete ist hier hoch. Natuerlich, in einem Dorf in Deutschland lebt es 
sich billiger. Aber wenn ich eine halbwegs vergleichbare Wohnung in 
Stuttgart oder Muenchen wollte, waer ich nicht billiger...wobei da 
sicher kein Pool, kostenloses Gym, BBQ Pits, Tennisplaetze etc. dabei 
sind. Und sorry, vom "Stadtleben" her ist das auch nicht das gleiche 
Level, Muenchen geht da im Vergleich vielleicht noch so als Stadt durch, 
Stuttgart dann eher als schwaebisches Doerfle.

Leben: Ist eine persoenliche Sache, natuerlich sollte man ein 
Stadtmensch sein fuer Singapur, und der Rest, ob man Spass hat, ein 
erfuelltes Leben hat, das hat man selbst in der Hand, ist auf jeden Fall 
moeglich hier.

Was man daraus macht kommt natuerlich auf Dich individuell an, Erfolg 
haben oder auf die Schnautze fallen kann man sowohl in Deutschland als 
auch im Ausland. Aber fuer mich war es kein Fehler, und bisher konnte 
mir noch keine deutsche Firma ein Angebot machen das auch nur annaehernd 
vergleichbar war, auch wenn das Einige im Zuge des Fachkraeftemangels 
schon probiert haben. Die Angebote waren ein Witz, selbst wenn es ein 
Halbtagsjob gewesen waere noch zu niedrig.

Es muss ja nicht gleich so weit weg sein, aber wenn du flexibel bist 
solltest du dir auf jeden Fall andere Laender als Optionen anschauen. 
Schon Niederlande ist nicht verkehrt, ein Freund von mit ist da hin und 
hat es nicht bereut. Die Flexibilitaet hat eben nicht jeder, ich kenn 
genug Deutsche die sich nicht vorstellen koennen 200km weit weg zu 
ziehen, weil ja da "die Leute ganz anders sind", sie eine Immobilie 
haben die sie bis ans Lebensende fesselt, oder andere Gruende und 
Ausreden. Versteh ich auch, wenn einer sagt nur in meinem Heimatdorf 
kann ich gluecklich sein, dann soll er da bleiben und muss vom Job her 
sehen was der beste Kompromiss ist.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Singapur ist ein fantastischer Ort, aber nicht mit Flächenländern 
vergleichbar. Das ist ein Hafen mit der Einwohnerzahl Berlins, der von 
seiner Lage auf einer der wichtigsten Handelsrouten der Welt lebt und 
sich seine Einwohner von den besten der Welt aussuchen kann.

Skandinavien macht sehr vieles richtig hinsichtlich Lebensart und 
Einkommensgleichheit, aber wer dort lebt, hat kein Recht, sich über die 
deutschen Abgaben und Preise zu beschweren, die sind dort nämlich noch 
einmal höher.

: Bearbeitet durch User
von ohne Account (Gast)


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olibert schrieb:
> Nein, qualifizierte Arbeitnehmer haben meistens zusätzlich eine private
> Rentenversicherung (401k) zusätzlich zu gesetzlichen. In die zahlt der
> Arbeitgeber oft zur Hälfte ein (matching).
>
> Leute informiert euch mal, statt die ewig alten Geschichten zu erzählen!

gute Idee, da werde ich mich mal aus erster Hand informieren. Meine 
Bekannte aus USA meint nur "Rentner in USA" zu sein lohnt sich nicht.
Kann natürlich sein, daß Sie die 400k im Jahr nicht ganz schafft :-)

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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olibert schrieb:
> Nein, qualifizierte Arbeitnehmer haben meistens zusätzlich eine private
> Rentenversicherung (401k) zusätzlich zu gesetzlichen.

Auch in Deutschland hat mehr als jeder 2. eine betriebliche 
Altersvorsorge.

https://de.statista.com/themen/1127/betriebliche-altersversorgung/

von ohne Account (Gast)


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auswanderer schrieb:
> Die Flexibilitaet hat eben nicht jeder, ich kenn
> genug Deutsche die sich nicht vorstellen koennen 200km weit weg zu
> ziehen, weil ja da "die Leute ganz anders sind", sie eine Immobilie
> haben die sie bis ans Lebensende fesselt, oder andere Gruende und
> Ausreden. Versteh ich auch, wenn einer sagt nur in meinem Heimatdorf
> kann ich gluecklich sein, dann soll er da bleiben und muss vom Job her
> sehen was der beste Kompromiss ist.

Gründe für Inflexibilität gibt es viele ... nur weil man im System 
gefangen ist, muß man ja nicht damit zufrieden sein und Hurra 
Deutschland schreien ?
Und genau das wird ja hier leider immer wieder propagiert, O-Ton:
Anderswo ist es doch auch nicht besser ... und andere Sprüche.
Einiges ist in Deutschland gut und anderes grottenschlecht; die 
Auswirkungen kommen dann noch.
Die brutalen Änderungen werden hier noch kommen - da gebe ich Dir recht 
und bis dahin will ich auch hier weg sein ... denn die möchte ich hier 
nicht erleben.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Auch in Deutschland hat mehr als jeder 2. eine betriebliche
> Altersvorsorge.

die wird aber dann nochmal besteuert + erhöhter Krankenkassenbeitrag.

von Al3ko -. (al3ko)


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ohne Account schrieb:
> da gebe ich Dir recht und bis dahin will ich auch hier weg sein ...
Was wäre dein Favorit, wenn es ums Auswandern geht?

von auswanderer (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Kann natürlich sein, daß Sie die 400k im Jahr nicht ganz schafft :-)

Naja, das heisst du hast echt nicht mal annaehernd eine Ahnung wie es in 
den USA funktioniert....nicht 400k....401k - four-ouh-one-kei...das ist 
der Name des Systems, ein Rentenaccount bei dem regelmaessige Beitraege 
eine Steuererleicherung bringen.

Du findest in jedem Land mit Leichtigkeit jemanden der ueber die Rente 
meckert...ist quasi Volkssport in Singapur. Die denken immer ich 
verarsch sie, wenn ich ihnen das System in Deutschland erklaer.

Wir reden hier auch nicht davon wie das Leben, Einkommen und Rente als 
Friseur im Ausland ist, da sieht das Bild sicher anders aus.....wobei, 
Frisoer in Deutschland willst du auch nicht sein, weder beim Einkommen 
noch bei der Rente. Es geht sicher darum, wo es sich attraktiv als 
Informatiker/Ingeneur lebt, und da hat Deutschland doch schon ein paar 
Nachteile.

von eldorado (Gast)


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Wer auswandern will, kommt vielleicht analytisch zu einem brauchbaren 
Ergebnis, warum, was soll anders werden.

Wirtschaftliche Unzufriedenheit
Zu wenig Freiheit
Der Wunsch nach anderen gesellschaftlichen Werten
Qualitäten anderer Kulturen

Aus meiner Sicht sind die besten Jahre der westlichen Welt vorrüber.
Wer das Leben noch vor sich hat, für den ist es sicher sinnvoll sich mit 
dieser Frage mal auseinander zu setzen.

Lieber TO, frage nicht andere, sondern reise, lerne kennen und 
entscheide.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> die wird aber dann nochmal besteuert

Ach, genau wie in den USA also?

von ohne Account (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> Was wäre dein Favorit, wenn es ums Auswandern geht?

Ich habe ein paar Länder auf meiner Liste, muß ich mir anschauen.
Wenn alle Stricke reißen, geht es zu meiner Ex-Freundin nach Brasilien - 
da gibt's natürlich ganz andere Nachteile.
Ich will mich natürlich nicht verschlechtern; 'auswanderer' hat das 
Gesamtbild ganz gut wiedergegeben.
Letztendlich muß das jeder von seinen persönlichen Umständen abhängig 
machen, pauschal Land x ist das Beste kann man so nicht sagen.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Ach, genau wie in den USA also?

keine Ahnung wie die Besteuerung in USA läuft, ich lebe da nicht und 
kenne da praktisch niemanden persönlich.
USA ist deshalb auch nicht unbedingt mein Auswanderungsziel - für junge 
Leute why not.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Wird mit den gewöhnlichen Einkommenssteuersätzen in den USA besteuert.

401k ist keine Zauberformel, sondern dieselbe staatlich geförderte 
Betriebliche Altersvorsorge, welche man hier und in den meisten 
entwickelten Ländern vorfindet.

von Venceremos (Gast)


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Der Huba bläst die Tuba auf Kuba.

von auswanderer (Gast)


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David S. schrieb:
> Auch in Deutschland hat mehr als jeder 2. eine betriebliche
> Altersvorsorge.

Jahaaa, die Statistiken...das sagt noch garnichts. Du, ich bin da sicher 
auch mit drin, hab da noch so einen Vertrag, machte Sinn um die VWL 
abzuschoepfen, mehr ist da aber auch nicht drin. Schon damals bei den 
Bedingungen...war wenn ich mich recht erinner sowas wie wird gefoerdert, 
Steuererleichterungen...aber wenn man irgendwann ins Ausland zieht muss 
man die alle komplett zurueckzahlen. Hab da schon gesagt, was weiss denn 
ich bitte heute wo ich mal als Rentner bin? 5 Jahre spaeter war ich dann 
auch weg :o) Glaub ich hab da so 2000 Euro drin.

Wieviele sind denn dabei, die einen Riestervertrag haben und bei denen 
die Rente spaeter so niedrig ist dass sie Grundsicherung brauchen? Nach 
heutigem Schema - das so nicht weiter finanzierbar ist - waerst du mit 
2000 Euro Brutto spaeter bei Grusi...so wenige sind das nicht die so 
verdienen. Wer sich da noch was vom Munde abgespart hat fuer ein zweites 
Standbeim im Alter.....das wird bei der Grusi gegengerechnet :D Geil, 
oder? Wenn das mal in der Realitaet beim Buerger so ankommt bin ich 
gespannt, da wird irgendwann die Stimmung kippen. Wuerd mich nicht 
komplett wundern wenn da mal paar hundert Rentner durch die Innenstadt 
ziehen und sich einfach mitnehmen was sie denken dass ihnen so zusteht.

von ohne Account (Gast)


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auswanderer schrieb:
> Naja, das heisst du hast echt nicht mal annaehernd eine Ahnung wie es in
> den USA funktioniert....nicht 400k... - four-ouh-one-kei...das ist
> der Name des Systems, ein Rentenaccount bei dem regelmaessige Beitraege
> eine Steuererleicherung bringen.
vom System in USA habe ich nur wenig Ahnung, das stimmt.

auswanderer schrieb:
> Du findest in jedem Land mit Leichtigkeit jemanden der ueber die Rente
> meckert...ist quasi Volkssport in Singapur. Die denken immer ich
> verarsch sie, wenn ich ihnen das System in Deutschland erklaer.
genau, das ist einer von vielen Gründen, weshalb ich hier weg will.
Ich hab leider den Fehler gemacht nicht die Beamtenlaufbahn 
einzuschlagen.
Als Beamter ist das Rentensystem hier super.

auswanderer schrieb:
> Wir reden hier auch nicht davon wie das Leben, Einkommen und Rente als
> Friseur im Ausland ist, da sieht das Bild sicher anders aus.....wobei,
> Frisoer in Deutschland willst du auch nicht sein, weder beim Einkommen
> noch bei der Rente. Es geht sicher darum, wo es sich attraktiv als
> Informatiker/Ingeneur lebt, und da hat Deutschland doch schon ein paar
> Nachteile.
Eine Bekannte von mir arbeitet in NYC in der Finanzbranche, d.h. so 
schlecht wird Sie da wohl nicht verdienen?
Und wenn dann die Aussage kommt: Rentner hier in USA besser nicht, dann 
wird das wohl Gründe haben?
Kann natürlich auch an NYC liegen, ist eben kein preiswertes Leben dort.
Vielleicht reicht da das 401k System eben auch nicht mehr, wer weiß?
Aber ich frage mal nach.

von Axel L. (axel_5)


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ohne Account schrieb:
> Eine Bekannte von mir arbeitet in NYC in der Finanzbranche, d.h. so
> schlecht wird Sie da wohl nicht verdienen?
> Und wenn dann die Aussage kommt: Rentner hier in USA besser nicht, dann
> wird das wohl Gründe haben?
> Kann natürlich auch an NYC liegen, ist eben kein preiswertes Leben dort.
> Vielleicht reicht da das 401k System eben auch nicht mehr, wer weiß?
> Aber ich frage mal nach.

Erzähl der mal, dass Du für die Rente über 18% Deines Gehaltes abgeben 
musst.

Dann kippt das ganz schnell.

NY und die meiste Umgebung hat extrem hohe Grundsteuern (so 15kUS$/Jahr 
je nach Wert des Hauses), wenn man in Rente geht, zieht man da am besten 
weg.

Gruß
Axel

von ohne Account (Gast)


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auswanderer schrieb:
> Wer sich da noch was vom Munde abgespart hat fuer ein zweites
> Standbeim im Alter.....das wird bei der Grusi gegengerechnet :D Geil,
> oder? Wenn das mal in der Realitaet beim Buerger so ankommt bin ich
> gespannt, da wird irgendwann die Stimmung kippen.
ganz genau, Deine Vermögenswerte werden nämlich gegengerechnet, sonst 
gibt es keine Grundsicherung ... und den Level der Grundsicherung mußt 
man erst mal erreichen, hat nicht jeder ein IGM Gehalt.

auswanderer schrieb:
> Wenn das mal in der Realitaet beim Buerger so ankommt bin ich
> gespannt, da wird irgendwann die Stimmung kippen. Wuerd mich nicht
> komplett wundern wenn da mal paar hundert Rentner durch die Innenstadt
> ziehen und sich einfach mitnehmen was sie denken dass ihnen so zusteht.
In Frankreich da würden die Fetzen fliegen, aber in Deutschland never, 
ever.
Hier befürworten viele auch noch eine weitere Verschiebung des 
Renteneintrittsalters in Richtung 70 Jahren, usw. ):
Hier merkt keiner mehr was, Brot&Spiele eben.

von auswanderer (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Erzähl der mal, dass Du für die Rente über 18% Deines Gehaltes abgeben
> musst.
>
> Dann kippt das ganz schnell.

Hehe...vergiss nicht ihr zu erzaehlen dass dafuer das Rentenniveau auf 
43% geplant ist ab 2030, aber heute noch keiner einen Plan hat wie das 
zu finanzieren ist, und schon garnicht wie es danach weiter gehen soll. 
Weil die 18% reichen ja auch nicht, zusaetzlich gehen derzeit nochmal 
28% des Bundeshaushaltes dafuer drauf die Rente zu subventionieren, 
Tendenz steigend :) Wuerd die ein Teppichhaendler an der Tuer so einen 
Plan unterbreiten, ob du da nicht mitmachen magst, die Meissten wuerden 
den unter Androhung von Pruegeln vom Hof jagen!
Ich find das in Talkshows immer lustig, wenn jemand erwaehnt dass vom 
360Mrd Bundeshaushalt 100Mrd in die Rente fliessen...das Raunen, die 
Gesichter...da braucht man kein Mathegenie und Rentenexperte zu sein um 
zu kapieren: wir sind am Arsch, komplett!

von ZF (Gast)


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Heinz_4711 schrieb:
> Nachdem man ja immer wieder liest, dass die Fachkräfte DE verlassen bin
> ich mittlerweile auch daran zu überlegen ob es sinnvoll wäre
> auszuwandern.
Wenn du so eine Frage im Forum stellen musst lautet die Antwort: Nein, 
für dich nicht.

> Weniger weil ich mich mit meinem Studienabschluss in Informatik als
> Fachkraft sehe, sondern eher weil ich das Gefühl habe, dass man in DE
> das Leben schwer gemacht bekommt.
Und du meinst in einem Land welches du maximal vom (Club-)Urlaub kennst, 
dessen Sprache du nicht oder nur dürftig spricht, du die Regeln und 
Vorschriften nicht kennst, macht man es dir extra leicht?

> Zudem versuchen ja diverse Lobbyvereine entsprechende Fachkräfte für
> weniger als 35.000 aus dem Ausland abzuwerben.
Falls deine Fähigkeiten tatsächlich nur auf dem Niveau dieser Fachkräfte 
sind, warum sollte man dir dann woanders mehr zahlen?

> Ich befürchte, dass ich in 5-10 Jahren beruflich stark gefrustet bin und
> mir finanziell nicht mal ein gutes Eigenheim halbwegs in der Nähe einer
> Großstadt leisten kann.
Heute studiert in Deutschland die Hälfte eines Jahrgangs, damit gehört 
man als Akademiker nicht mehr automatisch zur elitären wirtschaftlichen 
Oberschicht. Immerhin sitzt du im warmen Büro und musst nicht im Streb 
die Kohle aus dem Berg holen oder bei Regen den Stadtpark fegen.

> Für mich stelle sich daher folgende Fragen:
>
> -Rentiert es sich perspektivisch, wenn man eher wenig programmiert hat?
Schreib nicht was du nicht kannst, überlege was du kannst. Und zwar 
besser kannst als die Einheimischen im Zielland. Ideal wäre, wenn diese 
Fähigkeit dort auch noch gesucht ist.

> -Was ist hinsichtlich Entwicklungsperspektive, Sicherheit und Stabilität
> besser? (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Singapur?, bleiben)
Das Land musst du schon dir selbst aussuchen, es nützt dir nichts, wenn 
es einem anderen Foristen gefällt, dir wenn du dort bist aber nicht

Ganz Allgemein:
- EU macht einige Formalitäten einfacher
- du musst die Kultur des Landes schon vor Auswanderung gut kennen
- du musst die Landessprache bereits vor Auswanderung gut können
- falls du eine Angestelltenstelle suchst, musst du können was dort kaum 
vorhanden aber gesucht ist
- falls du selbstständig arbeiten willst, solltest du zusätzlich bereits 
belastbare Kundenkontakte haben

von auswanderer (Gast)


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ZF schrieb:
> Falls deine Fähigkeiten tatsächlich nur auf dem Niveau dieser Fachkräfte
> sind, warum sollte man dir dann woanders mehr zahlen?

Weil es woanders ist. Das Gehaltsniveau in Deutschland ist ziemlich 
festgefahren, auch mit Fachkraeftemangel andert sich das nicht so 
schnell...es will ja die Gehaltshierarchie beachtet werden, und glaub 
nicht dass die Fuehrungskraefter und HRler alle so wissen wie es im 
Ausland im Vergleich aussieht. Mich hat mal so einer direkt von der HR 
einer Firma in Sueddeutschland angeschrieben, ob ich nicht wieder nach 
Deutschland will, Budget gleich mit der Jobbeschreibung. Dem musste ich 
freundlich erklaeren, dass das so aber nichts wird, er mit dem Budget 
nur in Deutschland und Osteuropa suchen braucht.
Ein guter Freund und richtig guter Entwickler ist aus Osteurope nach 
Deutschland, eine Weile dort und dann weiter in die Niederlande: 
deutlich mehr Geld! Solche Kandidaten sind flexibel wenn sie schonmal in 
Bewegung sind, die Hemmschwelle da noch ein Land weiter zu ruecken ist 
gering, sehr viel geringer als bei den meissten Deutschen.
Ich hab Ex-Kollegen, die sitzen immernoch im gleichen Buero wie vor 15 
Jahren, und schon damals haben sie immer davon geredet dass sie 
eigentlich aus dem Laden weg wollen. Aber von den Faehigkeiten her in 
eine Nische qualifiziert und so festgenagelt dass max. 50km Radius in 
Frage kommt...der muss dann nehmen was ihm die Firma anbietet, und die 
Firma weiss das. So bekommst du kein hohes Gehalt.

Zu Qualifikationen...lern dich selbst mal im internationalen Kontext 
kennen...viele Deutsche sind unheimlich flexibel und kreativ sich in 
neue Probleme oder Aufgaben einzuarbeiten, selbstaendig und mit 
uebernahme von Verantwortung ein komplexes Thema zu wuchten. Manches was 
dir Selbstverstaendlich vorkommt ist es anderswo nicht. Und den 
Fachkraeftemangel gibt es auch International...find einen halbwegs 
vernuenftigen SW-Entwickler der eigenverantwortlich eine Aufgabe in 
vertraeglicher Zeit bearbeiten kann, nicht immer so einfach so eine 
Stelle zu besetzen.

Aber ich sag dir auch gleich, einfach ist es nicht. Ich hab damals an 
die 80 Bewerbungen geschrieben, und heute kannst du z.B. Singapur ganz 
vergessen wenn du nicht ein gutes Netzwerk dorthin hast. Erwarte nicht, 
dass da einer schreit Hurra, auf den Deutschen haben wir gewartet, hier 
unterschreiben.

von Affe (Gast)


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Al3ko -. schrieb:
> 1. Deutschland wirkt auf mich optisch betrachtet heruntergekommen und
> zurückgeblieben. Die Architektur und die Gebäude, wenn ich durch die
> Straßen gehe, sehen nicht sehr ansprechend aus. Ich habe freilich nicht
> alle Städte gesehen, und es gibt sicherlich schöne Ecken in Deutschland.
> Ich habe nun aber mit recht hohen Erwartungen sowohl München, Hamburg,
> Köln, Berlin und Hamburg als Tourist kennen lernen dürfen, und keine der
> Städte hat mich optisch wirklich angesprochen. Da finde/fand ich die
> Innenstadt Budapest sehr viel attraktiver.

München, Hamburg, Köln, Berlin und Hamburg

Das sind halt die Städte, in denen Bomber Harris und seine Kollegen mal 
so richtig Dampf abgelassen hatten.

Natürlich gefallen die keinem mehr.

Wenn du das alte Deutschland sehen willst, dann besuch mal Heidelberg, 
Marburg, Konstanz oder Bamberg.

von Qwertz (Gast)


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Axel L. schrieb:
> Erzähl der mal, dass Du für die Rente über 18% Deines Gehaltes abgeben
> musst.

Das stimmt so nicht. Es sind 9,3% (50% Arbeitnehmeranteil von 18,6%), 
aber nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der GRV berechnet.
Dadurch ergeben sich bei mir nur ca. 6,5% meines Bruttoeinkommens für 
die gesetzliche Rente bei Einzahlung des Maximalbeitrags.

von Milchmädchen vom Dienst (Gast)


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@Qwertz

Ähem, sorry wenn ich mal so frage: Wer muß denn den AG Anteil der 
Sozialkosten erarbeiten? Mach das dann der AG oder doch der AN? Frage 
nur so, weil ich mir auch immer gerne die Welt so schön rechne, weißt 
du? ;)

von Qwertz (Gast)


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Milchmädchen vom Dienst schrieb:
> @Qwertz
>
> Ähem, sorry wenn ich mal so frage: Wer muß denn den AG Anteil der
> Sozialkosten erarbeiten? Mach das dann der AG oder doch der AN? Frage
> nur so, weil ich mir auch immer gerne die Welt so schön rechne, weißt
> du? ;)

Natürlich ist der Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherungen aus 
Sicht des Arbeitgebers auch ein Gehaltsbestandteil. Aber nicht aus 
Arbeitnehmersicht, denn wenn hier allgemein von Bruttogehältern und 
deren Summen gesprochen wird, dann ist dieser Anteil eben darin nicht 
enthalten.

Daher ist die Annahme falsch, dass 18,6% von diesem Bruttogehalt an die 
Rentenversicherung gehen würden. Hinzu kommt wie bereits erwähnt die 
Kappung der absoluten Summe durch die Beitragsbemessungsgrenze. Das ist 
am Ende simple Prozentrechnung, und führt bei mir zu ca. 6,5% Abzug in 
Bezug auf mein Bruttojahreseinkommen von 2019. Das ist nicht 
schöngerechnet, sondern Fakt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> Hast Du da eingeheiratet oder wie bist Du nach Japan gekommen?
Eine Japanerin geheiratet. Dann haben wir überlegt wo wir wohnen und uns 
für J entschieden (Meine Frau hatte keine Begeisterung bei der Aussicht 
gezeigt, nach D zu ziehen. ;-). Mein damaliger Boss war allerdings happy 
über unsere Entscheidung.

> Wie kommst Du denn mit den japanischen Traditionen klar?
Eigentlich recht gut. Man muß ja nicht alles übernehmen, sollte es aber 
akzeptieren.

David S. schrieb:
> Tod durch Überarbeitung mag ein seltenes Phänomen sein, aber die
> inhumanen Arbeitszeiten sind kein Stereotyp, sondern werden statistisch
> bestätigt. Da ist nichts mit 9-to-5 mit Home Office dazwischen.
Stimmt. Allerdings sind sie offiziellen Arbeitszeiten hier auch 8h. Die 
Überstunden sind halt der Mentalität geschuldet. Das ist aber stark 
firmenabhängig.

> In Deutschland ist dein Job dein Job. In Japan oder Südkorea ist dein
> Job dein Leben.
Stimmt auch. Das ist halt die Mentalität hier, daß man der Arbeit einen 
größeren Stellenwert zuschreibt. Wenn man damit nicht klarkommt, ist 
ganz Ostasien (incl. China) ein no go.

> Die IT-Branche oder westliche Konzerne in Japan sind da möglicherweise
> progressiver.
Würde ich nicht unbedingt sagen. Das ist eher generationenabhängig. Die 
Jüngeren machen das nicht mehr so mit.

Joggel E. schrieb:
> Heutzutage wuerde man ehen nach china gehen. Natuerlich nicht umd mit
> den 2Euro/Stunde Programmierern mitzuhalten, sondern um denen die
> Kunden, resp das Kundenverhalten in D zu vermitteln. Allenfalls waere da
> ein etwas Aelterer besser geeignet.
Für 2€/h arbeiten dort nur die Wanderarbeiter. Gute Leute kosten dort 
nicht viel weniger als in D. Die Zeiten sind vorbei. Die wollen jetzt 
auch was vom Kuchen abhaben.

Axel L. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>
>>> USA - Sehr viel Licht - sehr viel Schatten!
>> Viel mehr Schatten. Wenn man das hier so sieht:
>>
> 
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/die-story/video-i-love-trump-warum-die-amerikaner-ihren-praesidenten-lieben-100.html
>> Dann lieber nach China. Und das meine ich ernsthaft.
>
> Wenn man sich natürlich aus den öffentlich rechtlichen Sendern
> informiert, kann man zu dieser Schlussfolgerung kommen.
Was glaubst Du woher die Trump Wähler kommen? Wenn Dir natürlich die 
Trumpsche Mentalität gefällt dann bist Du dort richtig. Mein Ding wäre 
es nicht. Ich war übrigens schon einige Male in US.

Ich schon wieder schrieb:
> Was ist in China besser als in de USA?
> OK - weniger Schusswaffen.
Das ist schon mal ein gutes Argument. In China und erst recht in J 
kannst Du Dich auch als Frau in den dunkelsten Ecken der Städte 
rumtreiben und nichts passiert. Das traue ich mich selbst als Mann in US 
nicht.
Auch dieser Beschiss an jeder Straßenecke wirst Du in China oder Japan 
vermissen.
China und US haben ansonsten einige Gemeinsamkeiten:
Essen: schlecht und große Portionen (und damit auch viele 
Übergewichtige)
Extreme Armut und Reichtum nebeneinander.

Man mag sich über das Regierungssystem in China aufregen, aber die 
meisten Chinesen ignorieren die Regeln und leben damit ganz gut.
Was man allerdings in China nicht machen darf: Sich mit dem System 
anlegen. Aber das würde ich Dir in US auch nicht unbedingt empfehlen.

Qwertz schrieb:
> Natürlich ist der Arbeitgeberanteil für die Sozialversicherungen aus
> Sicht des Arbeitgebers auch ein Gehaltsbestandteil. Aber nicht aus
> Arbeitnehmersicht, denn wenn hier allgemein von Bruttogehältern und
> deren Summen gesprochen wird, dann ist dieser Anteil eben darin nicht
> enthalten.

Das ist eben genau eines der Probleme beim internationen 
Gehaltsvergleich, daß die Arbeitgeberzuschüsse in D nicht zum 
Bruttogehalt dazugezählt werden. Und dann über niedrige Gehälter 
gegenüber anderen Ländern gejammert wird.

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Das ist eben genau eines der Probleme beim internationen
> Gehaltsvergleich, daß die Arbeitgeberzuschüsse in D nicht zum
> Bruttogehalt dazugezählt werden.

Richtig, das ist sogar nur ein Faktor von vielen, der einen Vergleich 
schwierig macht. In Deutschland ist bereits inklusive, worauf man 
woanders verzichten oder es teuer selbst organisieren muss. Selbst der 
soziale Ausgleich ist indirekt sehr viel wert, denn ich möchte zum 
Beispiel nicht in einem Land mit Gated Communities leben müssen, mit 
extremen Unterschieden zwischen arm und reich.

> Und dann über niedrige Gehälter
> gegenüber anderen Ländern gejammert wird.

Ich jammere nicht, denn ich sehe überhaupt keinen Grund dazu. In 
Deutschland lässt sich durchaus gutes Geld verdienen. Dort, wo man 
vielleicht noch mehr Geld verdienen könnte, überwiegen für mich andere 
Nachteile.

von olibert (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Das ist schon mal ein gutes Argument. In China und erst recht in J
> kannst Du Dich auch als Frau in den dunkelsten Ecken der Städte
> rumtreiben und nichts passiert. Das traue ich mich selbst als Mann in US
> nicht.
Das wuerde ich mich in Berlin oder Frankfurt in bestimmten Gegenden als 
Mann auch nicht trauen. In Chicago Downtown (Loop) oder NYC Time Square 
schon. Schlechte Gegenden gibt es ueberall.

> China und US haben ansonsten einige Gemeinsamkeiten:
> Essen: schlecht und große Portionen
Wieder so eine Verallgemeinerung. Man kann auch in den USA gut Essen 
gehen. Schlechtes Essen hatte ich in D auch schon. Die Gammelwurst und 
Mueller-Brot Skandale schon vergessen?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Qwertz schrieb:
> Ich jammere nicht,
Dich habe ich dabei auch nicht angesprochen.

olibert schrieb:
> Das wuerde ich mich in Berlin oder Frankfurt in bestimmten Gegenden als
> Mann auch nicht trauen. In Chicago Downtown (Loop) oder NYC Time Square
> schon. Schlechte Gegenden gibt es ueberall.
Ich spreche von dunkelsten Ecken einer Großstadt. Und da gibt es in US 
einige mehr als in D. In China oder J ist das völlig anders. Da kannst 
Du überall hin, da gibt es schlicht keine Gegenden wo man sich nicht 
hintrauen würde. Wobei ich mich in China oder US nur auf Großstädte 
beziehe. Auf dem Land war ich dort noch nicht.

> Wieder so eine Verallgemeinerung. Man kann auch in den USA gut Essen
> gehen.
Es geht ja um das Allgemeine. Klar kann man auch in US oder China gut 
essen gehen. Da muß man aber suchen und auch entsprechend bezahlen (in 
China weniger als in US).
Und daß das Essen in D auch nicht der Brüller ist, habe ich schon 
angesprochen.

: Bearbeitet durch User
von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Das ist eben genau eines der Probleme beim internationen
> Gehaltsvergleich, daß die Arbeitgeberzuschüsse in D nicht zum
> Bruttogehalt dazugezählt werden. Und dann über niedrige Gehälter
> gegenüber anderen Ländern gejammert wird.
in diesem Punkt irrst Du Dich, weil Du die Verhältnisse in Deutschland 
nicht mehr so kennst. Warum?
Brutto sieht alles super aus, aber netto eben nicht mehr - das liegt 
auch an der hiesigen Progression, wo Dein Lohnzuwachs brutto auf dem 
Papier gut aussieht, aber netto eben nicht so viel ausmacht ... außer 
natürlich bei Qwertz und anderen Ausnahmen, die >100k schaffen.
Hinzu kommen noch Abgaben an halbstaatliche und lokale Organisationen, 
die insbesondere bei geringen Gehalt zu Buche schlagen.
Lebenshaltungskosten steigen ebenfalls kontinuierlich, Gehalt aber nicht 
unbedingt.
Und der Effekt ist eben auch klar, das ist der eigentliche Indikator und 
erbärmliche Zustand:
https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-letzten-Platz.html

von Ich schon wieder (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Und der Effekt ist eben auch klar, das ist der eigentliche Indikator und
> erbärmliche Zustand:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-letzten-Platz.html

Der Artikel ist uralt (2013)!

Aktuelle Zahlen über den Vermögenszustand - Durchschnitt und Median 
findest Du hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf

Beispiel:
Land    Durchnschnitt / Median in Dollar

Italien        234.139 / 91.889
Griechenland    96.110 / 40.000
Deutschland    216.654 / 35.313

von Berufsrevolutionär (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Und der Effekt ist eben auch klar, das ist der eigentliche Indikator und
> erbärmliche Zustand:

Das sind Zahlen die über ein Jahrzehnt alt sind und durch die 
Immobilienblase am Mittelmeer zusätzlich verzerrt sind. Verdorrte 
Olivenbäume in der griechischen Pampa genauso als 'Vermögen' 
einzurechnen wie eine Altbauwohnung in einer deutschen Grossstadt ist 
auch so ein statistisches Unding. Steht übrigens alles im Text, für den 
der die europäischen Zustände nicht aus eigener Anschauung kennt.

Letztlich ist IMHO das Gejammer über staatliche Zwänge nur ein 
Psychotrick nicht den eigentlichen Verantwortlichen für die persönliche 
Misere benennen zu müßen - den Jammerer selbst.

von ohne Account (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Verdorrte
> Olivenbäume in der griechischen Pampa genauso als 'Vermögen'
> einzurechnen wie eine Altbauwohnung in einer deutschen Grossstadt ist
> auch so ein statistisches Unding. Steht übrigens alles im Text, für den
> der die europäischen Zustände nicht aus eigener Anschauung kennt.

Du verwechselst Besitzer und Eigentümer! Meine Mietwohnung in Berlin 
z.B. ist Eigentum eines arabischen Clanfürsten.
Mag ja sein, daß es einige wenige Glückliche gibt, aber die Statistik 
ist nicht so falsch wie Du denkst.
Der Mittelstand schmiert hier ab - vielleicht gehörst Du ja mit Qwertz, 
usw. zur Oberschicht? Schon mal darüber nachgedacht?

von ohne Account (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf
>
> Beispiel:
> Land    Durchnschnitt / Median in Dollar
>
> Italien        234.139 / 91.889
> Griechenland    96.110 / 40.000
> Deutschland    216.654 / 35.313

Beispiel: Median Vermögen pro Kopf:
     Deutschland   35.313
     Portugal   44.025
          Griechenland  40.000
Italien   234.139   91.889

von ohne Account (Gast)


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Da bei Vermögen pro Kopf wohl Kinder und Minderjährige mit eingerechnet 
werden, frage ich mich ernsthaft, ob der angebliche demografische Wandel 
wirklich so stimmt ?
Entweder sind die Zahlen obigen Statistik falsch oder Griechenland, 
Portugal, Italien, usw. haben noch ein viel ernsteres demografisches 
Problem als Deutschland ?!

von Berufsrevolutionär (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Der Mittelstand schmiert hier ab - vielleicht gehörst Du ja mit Qwertz,
> usw. zur Oberschicht? Schon mal darüber nachgedacht?

Klar, und zu dem selben Schlusss gekommen wie grad oben drüber:

Das gejammer über die abschmirrende Mittelschicht ist nur ein
Psychotrick nicht den eigentlichen Verantwortlichen für die persönliche
Misere benennen zu müßen - den Jammerer selbst.

von ohne Account (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Klar, und zu dem selben Schlusss gekommen wie grad oben drüber:
>
> Das gejammer über die abschmirrende Mittelschicht ist nur ein
> Psychotrick nicht den eigentlichen Verantwortlichen für die persönliche
> Misere benennen zu müßen - den Jammerer selbst.

Du siehst ja die Zahlen der Statistik von 2019:
Deutschland auf Platz 21 und seltsamerweise eine sehr große Diskrepanz 
von 216.654 Vermögen pro Erwachsener in USD und dann 35.313 Vermögen pro 
Person in USD ... na, kannst Du das bitte mal erklären?
Nein, kannst Du nicht!

von Andreas B. (bitverdreher)


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Diesen Zahlen glaube ich nicht. Beispiel D:
Vermögen pro Erwachsener: 216.654
Vermögen pro Kopf:         35.313
d.h. auf einen Erwachsenen kommen 6.1 Kinder
-> im Leben nicht.

GR:
Vermögen pro Erwachsener:  96.110
Vermögen pro Kopf:         40.000
d.h. auf einen Erwachsenen kommen 2.4 Kinder
-> realistisch

von Ich schon wieder (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Entweder sind die Zahlen obigen Statistik falsch oder Griechenland,
> Portugal, Italien, usw. haben noch ein viel ernsteres demografisches
> Problem als Deutschland ?!

Was habe die Zahlen Deiner Meinung nach mit Demografie zu tun?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Ich schon wieder schrieb:
> Was habe die Zahlen Deiner Meinung nach mit Demografie zu tun?

Schau Dir meine Rechnung an und denk mal drüber nach.
Davon abgesehen, daß in diese Statistik auch die Kaufkraft nicht mit 
eingeht. Geh mal in CH oder USA essen. Oder zur Abwechslung auch mal in 
GR

von Andreas B. (bitverdreher)


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Sehe gerade, war jeweils 1 Kind zu viel gerechnet, also 5,1 in D und 1.4 
in GR.
Alles natürlich unter der Annahme, daß Kinder kein Vermögen haben.

von ohne Account (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Was habe die Zahlen Deiner Meinung nach mit Demografie zu tun?
Angeblich ist Deutschland ja vom demographischen Wandel betroffen (zu 
wenig Kinder) - nach obiger Statistik aber nicht ... das wären nämlich 
6.1 Kinder.
Also stimmt einfach was nicht.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Du siehst ja die Zahlen der Statistik von 2019:
> Deutschland auf Platz 21 und seltsamerweise eine sehr große Diskrepanz
> von 216.654 Vermögen pro Erwachsener in USD und dann 35.313 Vermögen pro
> Person in USD ... na, kannst Du das bitte mal erklären?
> Nein, kannst Du nicht!

Doch könnte ich, will ich aber nicht, weil diese Zahlenhascherei am 
eigentlichen Kern des Problems und damit am Lösungsansatz vorbeigeht, 
denn:

Das Gejammer über externe Ursachen ist nur ein
Psychotrick nicht den eigentlichen Verantwortlichen für die persönliche
Misere benennen zu müßen - den Jammerer selbst.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Sehe gerade, war jeweils 1 Kind zu viel gerechnet, also 5,1 in D und 1.4
> in GR.
selbst >4 Kinder ist unrealistisch für Deutschland.

Andreas B. schrieb:
> Alles natürlich unter der Annahme, daß Kinder kein Vermögen haben.
die gibt es natürlich auch, aber es gibt ja auch Erwachsene, die kein 
Vermögen bzw. <216.654 USD haben.

von ohne Account (Gast)


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Berufsrevolutionär schrieb:
> Doch könnte ich, will ich aber nicht
jaja, LOL

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Die Erklärung der Zahlen ist sehr einfach.

Deutschland ist insgesamt ein steinreiches Land: 216.800$ pro 
Erwachsenen ist weit über Südeuropa, in einer Liga mit Südkorea, Japan 
und Schweden/Norwegen. Weltweit auf Platz 20 von 170.

Das Vermögen ist aber sehr ungleich verteilt, sodass im Median nicht 
viel rauskommt. Die niedrige Wohneigentumquote ist hier sicherlich 
ausschlaggebend.

Das ist ein politisches Verteilungsproblem, kein wirtschaftliches 
Problem.

: Bearbeitet durch User
von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Die Erklärung der Zahlen ist sehr einfach.
>
> Deutschland ist insgesamt ein steinreiches Land: 216.800$ pro
> Erwachsenen ist weit über Südeuropa und auch über Japan und weltweit auf
> Platz 20 von 170.

Ich finde die Zahlen absolut nicht eindeutig!
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/_inhalt.html
also 83,1 Mio Gesamtbevölkerung
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Bevoelkerungsstand/_inhalt.html
also 41,4 Private Haushalte + 11,4 Mio Familie mit Kindern + 2,6 Mio 
Alleinerziehende = 55,6 Mio
Das heißt 83,1 - 55,6 = 27.5 Mio sonstige Personen (Kinder, Ehepartner, 
etc.)
Das heißt circa >= 14 Mio Kinder geschätzt.
14/83.1 = 0.168
Also >= 1.7 Kinder pro Erwachsenen, klingt realistisch, weil wir ja eine 
schrumpfende Gesellschaft sind.
Eine gewisse Fehlerquote muß man natürlich einrechnen, weil man die 
realen Zahlen sicherlich auch noch ganz versteckt zu finden sind.
Damit ist der Link Wikipedia Vermögenslink nicht mehr eindeutig bzw. 
Fake!

David S. schrieb:
> Das Vermögen ist aber sehr ungleich verteilt, sodass im Median nicht
> viel rauskommt. Die niedrige Wohneigentumquote ist hier sicherlich
> ausschlaggebend.

Wenn Du 'gutes' Lohneinkommen erzielst, solltest Du ja Vermögen 
generieren können ??? Nach Futterei, Kohle verballern, bleibt ja dem ein 
oder anderen vielleicht auch ein bißchen was übrig?
Die Sparquote soll ja 'angeblich' in Deutschland besser als in anderen 
Ländern sein?
Tja, sorry, aber dann stimmt die Vermögensrechnung vorn und hinten 
nicht.
Und sowas läßt tief blicken.

David S. schrieb:
> Das ist ein politisches Verteilungsproblem, kein wirtschaftliches
> Problem.
Das ist ein staatliches Problem - der deutsche Staat schwimmt im Geld 
(im Gegensatz zu Griechenland, Portugal, Italien, Spanien, etc.) durch 
Steuereinnahmen und läßt seine Bürger verarmen.
Das Geld wird staatlich verballert.

von MaWin (Gast)


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ohne Account schrieb:
> oder Griechenland, Portugal, Italien, usw. haben noch ein viel ernsteres
> demografisches Problem als Deutschland ?!

Nein, China und Japan haben das.

Die Griechen, Portugiesen,,Italiener haben halt doppelt so viel 
Immobilienbesitz wie Deutsche, das reicht für die Kinder.
Da wir 2% Neubürger haben mit 0 Besitz, müsste der mittlere Deutsche 
Wohlstand sogar gesunken sein, allerdings überflügelt von der massiven 
Immobilienwertsteigerung.

Bloss führt höherer Immobilienwert ja nicht zu mehr Reichtum, es bleibt 
ein Haus, nur zu mehr Mühe mehr Immobilien zu erschaffen, sie kosten 
jetzt doppelt so viel, also mehr Armut.

von ohne Account (Gast)


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MaWin schrieb:
> allerdings überflügelt von der massiven
> Immobilienwertsteigerung.
auch Du machst den gleichen Fehler - die teure Immobilie in der 
Innenstadtlage gehört irgend jemanden aus dem Ausland ... in der Regel.
Die Immobilie in Hintertupfingen ist nichts wert oder hat sogar noch 
eine Wertminderung.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> MaWin schrieb:
>> allerdings überflügelt von der massiven
>> Immobilienwertsteigerung.
> auch Du machst den gleichen Fehler - die teure Immobilie in der
> Innenstadtlage gehört irgend jemanden aus dem Ausland ... in der Regel.
> Die Immobilie in Hintertupfingen ist nichts wert oder hat sogar noch
> eine Wertminderung.

Aha, Deusche haben also im Durchschnitt billige Wohnungen in der Pampa 
und die viel zitierten reichen Araberclans in der Großstadt.
Wenn Du Dir nach nicht ein bestimmtes Weltbild zurechtziommerst....

von ohne Account (Gast)


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MaWin schrieb:
> Da wir 2% Neubürger haben mit 0 Besitz, müsste der mittlere Deutsche
> Wohlstand sogar gesunken sein
das vermute ich auch.

MaWin schrieb:
> Bloss führt höherer Immobilienwert ja nicht zu mehr Reichtum, es bleibt
> ein Haus, nur zu mehr Mühe mehr Immobilien zu erschaffen, sie kosten
> jetzt doppelt so viel, also mehr Armut.
das hängt von der Lage ab!
Dein Haus in Hintertupfingen wird Dich arm machen, das stimmt.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Aha, Deusche haben also im Durchschnitt billige Wohnungen in der Pampa
> und die viel zitierten reichen Araberclans in der Großstadt.
> Wenn Du Dir nach nicht ein bestimmtes Weltbild zurechtziommerst....
Du kennst doch die aktuelle Lage in Deutschland nicht, weil Du schon 9 
Jahre in Japan lebst? Oder hast Du hier noch eine Zweitwohnung?

In der Großstadt, wo es Arbeit gibt, da geht das meiste Geld für die 
Miete drauf.
Richtig, wer eine Eigentumswohnung oder Haus in zentraler Lage besitzt, 
der gehört zu den Gewinnern.
Hier gibt's auch keine Wohnungen mehr, eine Bekannte von mir hat nach 
Jahren der Suche aufgegeben und zahlt den hohen Preis für eine zu große 
Wohnung.
Was meinst Du denn wer hier in Berlin die Edelkarossen fährt?
Das sind die Kinder reicher ausländischer Mitbürger.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> Ich finde die Zahlen absolut nicht eindeutig!

Das ist aber irrelevant, was Du findest.

Sowohl Credit Suisse, als auch der IMF und die Bundesbank schätzen das 
Vermögen eines erwachsenen Deutschen auf 200-250k Dollar.

Dass die Verteilung dieses Vermögens ungerecht ist, bestreite ich nicht, 
aber Deutschland als Ganzes ist reich ohne Ende.

ohne Account schrieb:
> Was meinst Du denn wer hier in Berlin die Edelkarossen fährt?
> Das sind die Kinder reicher ausländischer Mitbürger.

Och, jetzt auch noch diese eklige Leier.

Jetzt einmal Klartext: in Bayern sind beispielsweise 62% der 
Einheimischen Wohneigentümer, jedoch nur 28% der Bürger mit türkischem 
Migrationshintergrund (Quelle: Mikrozensus 2010).

von Zensor (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Die Immobilie in Hintertupfingen ist nichts wert oder hat sogar noch
> eine Wertminderung

Nur ganz wenige Orte haben Wertminderung und dann oft kleine, alte 
Häuser mit hohem Sanierungsbedarf und Fehlkonstruktionen, quasi nur noch 
für Abriss und Neubau gut, wenn man es verbessern möchte.
In Thüringen gibt es beispielsweise etliche solche dieser Häuser, die 
nur 40-60t Euro kosten sollen.
Die finden jetzt aber auch Käufer durch einige geschäftstriebige 
Neubürger. Die wollen oft am liebsten das Haus in bar bezahlen.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> Oder hast Du hier noch eine Zweitwohnung?

Ja, habe ich. Man weiß ja nie .....

> Was meinst Du denn wer hier in Berlin die Edelkarossen fährt?

Berlin ist bekannt als arm aber sexy. Wenn Du mehr verdienen willst, 
gebe ich Dir einen Tip: Raus aus Berlin.
Besagte arabische Clans waren vermutlich cleverer als Du: Die haben 
gekauft als in Berlin alles schön billig war.
Wenn Du allerdings erst in den letzten 5 Jahren auf die Idee gekommen 
bist, eine Immobilie zu kaufen: Pech gehabt. Wer zu spät kommt, den 
bestraft das Leben. Dann würde ich lieber warten. Das bricht irgendwann 
wieder zusammen. Gerade in Berlin, wo sich vermutlich so schnell kein 
Wohnungsinvestor mehr blicken lassen wird.

David S. schrieb:
> Jetzt einmal Klartext: in Bayern sind beispielsweise 62% der
> Einheimischen Wohneigentümer, jedoch nur 28% der Bürger mit türkischem
> Migrationshintergrund (Quelle: Mikrozensus 2010).

Erscheint mir auch realistischer als die Storys mit den arabischen 
Clans.

von Al3ko -. (al3ko)


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Zensor schrieb:
> Die wollen oft am liebsten das Haus in bar bezahlen.

Das sind doch diejenigen, die hier im Forum herumposaunen, dass die mit 
Mitte 30 bereits ihr Eigenheim abbezahlt haben und von Lebensqualität 
reden :)

von MaWin (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Das sind die Kinder reicher ausländischer Mitbürger

Die haben es geschafft, finden sich im deutschen Kapitalismus zurecht, 
nutzen Verwandtschaft und pflegen Beziehungen.

Du hingegen nicht. Jammer nicht, fass dich an die eigene Nase. Deine 
Startchancen waren besser aber du hast nichts draus gemacht.

Familie geht vor, alle ziehen an einem Strang auch wenn manchem die 
Richtung nicht gefällt. Man geht Risiken ein und zeigt Aktivität und 
lullt sich nicht vor dem Fernseher in Selbstbemitleidung ein wie du.

Survival of the fittest, du bist der loser.

Beitrag #6145913 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Sowohl Credit Suisse, als auch der IMF und die Bundesbank schätzen das
> Vermögen eines erwachsenen Deutschen auf 200-250k Dollar.
>
> Dass die Verteilung dieses Vermögens ungerecht ist, bestreite ich nicht,
> aber Deutschland als Ganzes ist reich ohne Ende.

Das ist eine Schätzung ist deshalb mindestens genauso irrelevant wie 
meine Schätzung, auch wenn es von Nobel-Instituten kommt.
Man muß Schätzungen schon noch hinterfragen dürfen! Oder??!
Der Wikipedia-Link ist jedenfalls schon mal mehr als fragwürdig.

David S. schrieb:
> Dass die Verteilung dieses Vermögens ungerecht ist, bestreite ich nicht,
> aber Deutschland als Ganzes ist reich ohne Ende.
falsch! Der Staat ist reich, der Bürger ist im Vergleich zu Italien, 
Frankreich, Spanien verarmt - in diesen Ländern ist der Staat arm.
Das ist der Unterschied und das hat z.T. historische Gründe.
Deine sozialistische Staatsumverteilungsidee wird die Armut noch weiter 
forcieren.

David S. schrieb:
> Jetzt einmal Klartext: in Bayern sind beispielsweise 62% der
> Einheimischen Wohneigentümer, jedoch nur 28% der Bürger mit türkischem
> Migrationshintergrund (Quelle: Mikrozensus 2010).
Die Verhältnisse in Bayern kenne ich nicht - kann ja sein, daß dort 
alles supi ist - aber nicht für Zuwanderer oder Neuankömmlinge bzw. 
Fachkräfte von weiter weg.
Die Krönung ist dann noch, daß die Windmühlen in Norddeutschland 
aufgebaut und dann mit Milliarden die Energie nach Süddeutschland 
geschafft wird - was für eine Wahnsinns-Subvention.
Der Wohnungsmarkt ist für Newcomer dort ebenfalls tot, gleiches Problem 
praktisch bundesweit und darum geht es!
Die kriegen keine Fachkräfte mehr, weil sich jede Fachkraft aus dem 
Ausland mit halbwegs Mathewissen ausrechnen kann, daß das netto hier ein 
Witz ist!

von Axel L. (axel_5)


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ohne Account schrieb:
> Berufsrevolutionär schrieb:
>> Klar, und zu dem selben Schlusss gekommen wie grad oben drüber:
>>
>> Das gejammer über die abschmirrende Mittelschicht ist nur ein
>> Psychotrick nicht den eigentlichen Verantwortlichen für die persönliche
>> Misere benennen zu müßen - den Jammerer selbst.
>
> Du siehst ja die Zahlen der Statistik von 2019:
> Deutschland auf Platz 21 und seltsamerweise eine sehr große Diskrepanz
> von 216.654 Vermögen pro Erwachsener in USD und dann 35.313 Vermögen pro
> Person in USD ... na, kannst Du das bitte mal erklären?
> Nein, kannst Du nicht!

Das Eine ist Durchschnittsvermögen und das andere Medianvermögen.

Das zeigt, dass es wenige Reiche gibt, die den Durchschnitt hochtreiben.

Es zeigt aber auch, dass die Deutschen nicht mit Geld umgehen können.

Und es fehlen natürlich die Summen, die im Rentenmoloch versickern. Das 
haben die Menschen in anderen Ländern als Vermögen und das wird dann 
auch vererbt.

Gruß
Axel

von Axel L. (axel_5)


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David S. schrieb:

> Dass die Verteilung dieses Vermögens ungerecht ist, bestreite ich nicht,
> aber Deutschland als Ganzes ist reich ohne Ende.
>
Florida ist reich ohne Ende. Aber nicht Deutschland. Das macht aus 
seinem Potential nichts.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> der Bürger ist im Vergleich zu Italien,
> Frankreich, Spanien verarmt - in diesen Ländern ist der Staat arm.

Das Durchschnittsvermögen in Deutschland ist höher als in Spanien und 
vergleichbar mit Frankreich/Italien. Wobei Westdeutschland 
wahrscheinlich noch weiter drüber liegt.

ohne Account schrieb:
> Deine sozialistische Staatsumverteilungsidee wird die Armut noch weiter
> forcieren.

Na dann beschwere Dich doch nicht über niedrige Medianvermögen, sondern 
freue Dich über das sehr hohe Durchschnittsvermögen, auch, wenn Du 
nichts davon hast.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Berlin ist bekannt als arm aber sexy. Wenn Du mehr verdienen willst,
> gebe ich Dir einen Tip: Raus aus Berlin.
Witz hoch drei: in Süddeutschland zahle ich dann aber auch gleich die 
drei- oder vierfache Miete, um überhaupt eine Wohnung zu bekommen oder 
fahre mal locker 2 Stunden eine einfache Strecke zur Arbeit - toller 
Tip, so kann man sich das Leben auch ruinieren.

> Besagte arabische Clans waren vermutlich cleverer als Du: Die haben
> gekauft als in Berlin alles schön billig war.
sag ich ja die ganze Zeit und das sagt ja auch die Statistik:
die haben die besseren Vermögenswerte!
Wenn ich nichts habe, kann ich auch nichts kaufen - so einfach ist das.

> Wenn Du allerdings erst in den letzten 5 Jahren auf die Idee gekommen
> bist, eine Immobilie zu kaufen: Pech gehabt. Wer zu spät kommt, den
> bestraft das Leben.
Schwachsinn! Hier ist doch der Staat gefragt - und mit dem Mietendeckel 
gab es endlich mal eine Reaktion vom armseeligen Staat hier, wenn auch 
nur lokal in Berlin - zum Glück für mich.

> Dann würde ich lieber warten. Das bricht irgendwann
> wieder zusammen. Gerade in Berlin, wo sich vermutlich so schnell kein
> Wohnungsinvestor mehr blicken lassen wird.
Ja, träum mal schön weiter vom Immobilienzusammenbruch, 3. Weltkrieg, 
usw.
Hier in Berlin gibt's wenigstens noch Friseure, usw. zu moderaten 
Preisen, in Deinem Bayern bald nicht mehr.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> Hier in Berlin gibt's wenigstens noch Friseure, usw. zu moderaten
> Preisen, in Deinem Bayern bald nicht mehr.

Ja, willst Du in Berlin als Friseur arbeiten?
Merkst Du was?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> sag ich ja die ganze Zeit und das sagt ja auch die Statistik:
> die haben die besseren Vermögenswerte!

Diesen widerlichen Populismus habe ich bereits widerlegt.

Menschen mit Migrationshintergrund haben sehr viel seltener Wohneigentum 
- egal, welches Bundesland.

von Wühlhase (Gast)


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MaWin schrieb:
> ohne Account schrieb:
>> Das sind die Kinder reicher ausländischer Mitbürger
>
> Die haben es geschafft, finden sich im deutschen Kapitalismus zurecht,
> nutzen Verwandtschaft und pflegen Beziehungen.
>
> Du hingegen nicht. Jammer nicht, fass dich an die eigene Nase. Deine
> Startchancen waren besser aber du hast nichts draus gemacht.
>
> Familie geht vor, alle ziehen an einem Strang auch wenn manchem die
> Richtung nicht gefällt. Man geht Risiken ein und zeigt Aktivität und
> lullt sich nicht vor dem Fernseher in Selbstbemitleidung ein wie du.
>
> Survival of the fittest, du bist der loser.

Loser sind diejenigen, die sich hier noch an Gesetze halten.

Irgendein Onkel mit Kfz-Werkstatt im Clan schreibt Phantasiegutachten 
daß der AMG gerade noch knapp weniger als 6,5k€ wert ist, und dann fährt 
Ali mit H4 halt ein schickes Auto.

Auch an Immobilien kommt man hier in Berlin billig, wenn man seine 
Onkels und Vettern bittet, vor dem Gebäude, in dem eine 
Zwangsversteigerung stattfindet, die Schultern breit zu machen.

Insofern hat MaWin schon recht, Araberclans sind an deutsche 
Verhältnisse weitaus besser angepasst als Deutsche.

von ohne Account (Gast)


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MaWin schrieb:
> Die haben es geschafft, finden sich im deutschen Kapitalismus zurecht,
> nutzen Verwandtschaft und pflegen Beziehungen.
erst einmal ist das hier nicht Kapitalismus, sondern soziale 
Marktwirtschaft mit
Tendenz zum schwedischen Modell - das hat nur noch wenig mit 
Kapitalismus zu tun.

> Du hingegen nicht. Jammer nicht, fass dich an die eigene Nase. Deine
> Startchancen waren besser aber du hast nichts draus gemacht.
das sehe ich nicht so! Bei den arabischen Familien ist der 
Famalienzusammenhalt einfach größer und deren Einstellung respektiere 
ich voll - die sind nämlich dem Staat gegenüber mindestens genauso 
kritisch wie ich.
Hier herrscht leider so eine Art 'historische' Obrigkeits-Mentalität 
vor, weil jetzt ja 'die Guten' am Ruder sind .... nein, vergiß es!

> Familie geht vor, alle ziehen an einem Strang auch wenn manchem die
> Richtung nicht gefällt. Man geht Risiken ein und zeigt Aktivität und
> lullt sich nicht vor dem Fernseher in Selbstbemitleidung ein wie du.
meine Familie und Verwandtschaft kann ich mir ja nicht aussehen - das 
heißt aber nicht, daß ich frustriert sein muß über z.B. arabische 
Familienclans - im Gegenteil, ich respektiere die und umgekehrt die mich 
auch.
Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meinen ausländischen Mitbürgern.

von Zensor (Gast)


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Axel L. schrieb:
> David S. schrieb:
>
> Dass die Verteilung dieses Vermögens ungerecht ist, bestreite ich nicht,
> aber Deutschland als Ganzes ist reich ohne Ende.
>
> Florida ist reich ohne Ende. Aber nicht Deutschland. Das macht aus
> seinem Potential nichts.

Deutschlands Einkommen hängen nur noch an paar seidenen Fäden. Wenn die 
durch sind, geht es mind. 1 Stockwerk tiefer.
 2. Welt wäre dann noch ein guter Ausgang.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Ja, willst Du in Berlin als Friseur arbeiten?
> Merkst Du was?

Du merkst es offenbar nicht mehr!
Das ist ein gesellschaftliches Problem - und wenn ich billig wohnen will 
und das nicht mehr geht, dann ist der Staat in der Pflicht ... völlig 
egal, ob ich nun viel oder wenig verdiene und als was ich arbeite.

von ohne Account (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>> Ja, willst Du in Berlin als Friseur arbeiten?
>> Merkst Du was?

Ich habe zum Beispiel keinen Bock nach Süddeutschland zu ziehen und da 
3/4 meines Lohns für eine stadtnahe Wohnung hinzulegen.
Da kann ich auch in Berlin bleiben, so einfach ist das.
Und was die in Geld ersaufenden Firmen in Süddeutschland betrifft:
Sollen sie halt Werkswohnungen bauen, gab früher auch mal .... heute 
angeblich nicht mehr möglich, hahaha.

von MaWin (Gast)


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ohne Account schrieb:
> wenn ich billig wohnen will und das nicht mehr geht, dann ist der Staat
> in der Pflicht

?!?

Nein, der Staat ist nicht verpflichtet, dein überzogenes Anspruchsdenken 
zu erfüllen.

Aber es gibt noch Plätze in der Psychatrie, das zahlt dann die 
Krankenkasse.

von Rot ist die Zukunft (Gast)


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ohne Account schrieb:
> und wenn ich billig wohnen will
> und das nicht mehr geht, dann ist der Staat in der Pflicht

Nur Geduld mein sozialistischer Freund, wir sind auf einem guten Weg! 
Nur Geduld!

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Menschen mit Migrationshintergrund haben sehr viel seltener Wohneigentum
> - egal, welches Bundesland.
völliger Quatsch, auch im Ausland gibt es eine Klassengesellschaft mit 
Ober-, Mittel- und Unterschicht; das war immer so und wird immer so 
sein.
In manchen Ländern, so wird jetzt in Deutschland wird die Mittelschicht 
eben geringer (das kann man aus der Vermögensstatistik ablesen), 
zumindest vermute ich das und für mich eben auch ein Grund für eine 
Auswanderung, wenn es hier ungemütlich wird.

von ohne Account (Gast)


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MaWin schrieb:
> ?!?
>
> Nein, der Staat ist nicht verpflichtet, dein überzogenes Anspruchsdenken
> zu erfüllen.

ich weiß nicht, ob Du noch der ursprüngliche MaWin bist, ich glaube der 
Nickname wurde mal gekapert?
Wie stehst Du eigentlich zur Wasserprivatisierung?
Im Prinzip bin ich gegen Staatseinmischung, aber wenn es um elementare 
Dinge geht, dann sollte der Staat schon noch was für seine überzogenen 
Steuereinnahmen tun.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> Das ist ein gesellschaftliches Problem - und wenn ich billig wohnen will
> und das nicht mehr geht, dann ist der Staat in der Pflicht

Du wärst in Kuba besser aufgehoben. Der Staat in der Pflicht, Dir eine 
billige Wohnung zu beschaffen. Geht's noch?

> dann sollte der Staat schon noch was für seine überzogenen
> Steuereinnahmen tun.
In diesem Zusammenhang: Zeig mir mal ein anderes Land, wo man umsonst 
studieren kann.

: Bearbeitet durch User
von Zensor (Gast)


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Rot ist die Zukunft schrieb:
> Nur Geduld mein sozialistischer Freund, wir sind auf einem guten Weg!
> Nur Geduld!

Wir sind nur auf einem guten Weg ins Desaster durch kapitalistische 
Plünderung und politischer Inkompetenz zusammen mit grassierender 
Massenverdummung, die noch massenmedial bewusst gefördert wird. Sonst 
könnte aktuelle Zustände auch keinem als Sozialismus verkaufen. Wobei 
die alten Zustände mit Wohnungsbau usw. kein Sozialismus waren, sondern 
soziale Marktwirtschaft und rheinischer Kapitalismus.
Heute gilt nur noch, Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren, 
viele Abgaben verlangen, dafür immer weniger Gegenleistung. Burgtor auf 
für jeden, KMUs sich selbst bzw. ausländischen Investoren überlassen.
Das Teuflische ist, dass die Transformation Deutschlands von sozial zu 
neoliberal nicht vollständig war, sondern nur die Nachteile von beiden 
ohne dessen neue Vorteile vereint hat.

von Ich schon wieder (Gast)


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Demographie: Quelle: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf

Fertilitäts­rate  (Geburten pro Frau)
CIA Factbook 2016[2]  UN 2010–2015[1]

Deutschland  1,49  1,43
Griechenland    1,42  1,34
Italien         1,43  1,43

Da tut sich nicht viel, die Kindersterblichkeit dürfte sich nicht 
wesentlich unterscheiden.

David S. schrieb:
> Die Erklärung der Zahlen ist sehr einfach.
>
> Deutschland ist insgesamt ein steinreiches Land: 216.800$ pro
> Erwachsenen ist weit über Südeuropa,

Italien (Südeuropa) liegt im Durchschnitt über Deutschland.
Im Median liegt selbst Griechenland über Deutschland.
Mit den Ansprüchen aus Renten sieht das sicher wieder anders aus.

ohne Account schrieb:
> In manchen Ländern, so wird jetzt in Deutschland wird die Mittelschicht
> eben geringer (das kann man aus der Vermögensstatistik ablesen),
> zumindest vermute ich das und für mich eben auch ein Grund für eine
> Auswanderung, wenn es hier ungemütlich wird.

Sieht das nicht in Italien, Griechenland, Spanien, selbst USA, ... nicht 
anders aus?

In welches Land würdest Du auswandern wollen?

von Qwertz (Gast)


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Andreas B. schrieb:
>> dann sollte der Staat schon noch was für seine überzogenen
>> Steuereinnahmen tun.
> In diesem Zusammenhang: Zeig mir mal ein anderes Land, wo man umsonst
> studieren kann.

Das ist auch so eine Sache, die nicht selbstverständlich ist, aber gerne 
so getan wird, als wäre sie das.
Dank kostenfreiem Studium in Deutschland konnte ich ohne einen Euro 
Schulden ins Berufsleben starten, und direkt anfangen Vermögen 
aufzubauen, was bis dato auch sehr gut funktioniert hat. Schau mal in 
die USA, da kannst du entweder erst gar nicht studieren oder hast am 
Ende einen riesigen Berg von Schulden. Die musst du erst einmal wieder 
reinholen.

von ohne Account (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Du wärst in Kuba besser aufgehoben. Der Staat in der Pflicht, Dir eine
> billige Wohnung zu beschaffen. Geht's noch?
so habe ich das nicht gesagt.
Es geht darum, daß Du die Chance auf eine preiswerte Wohnung hast - das 
ist wegen permanenten Wohnungsmangel nicht mehr der Fall, null Chance 
für Newcomer.
Früher war das mal anders.
Früher gab's Werkswohnungen, heute ja nicht mehr ... das ist eben der 
Verfall - dann brauchen wir am Ende auch keinen Staat mehr und können 
alles privatisieren ?!

Andreas B. schrieb:
> In diesem Zusammenhang: Zeig mir mal ein anderes Land, wo man umsonst
> studieren kann.
Was nützt Dir denn Dein tolles Studium, wenn Du dann gemäß Deiner 
Ausbildung keinen Job findest?
Anderswo gibt's ja auch Stipendien für verarmte Hochtalentierte.
Umsonst studieren dient dem Zweck die vorhandene Arbeitslosigkeit zu 
verschleiern bzw. möglichst zu verzögern, also so ähnlich wie bei der 
Rentenlüge.

von Reinhard S. (rezz)


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Andreas B. schrieb:
>> Was schockt dich jetzt in D?
> Deutsche Bahn bzw. Bahnen überhaupt (unpünklich, dreckig)

Klar, das Schienennetz ist hier ein Shared-Medium :) In Japan haben die 
Fernzüge ihre eigenen Schienen.

> schlechtes Benehmen.
> Service (Gleichgültigkeit, miesepetrig)

Das hab ich auch von jemanden gehört, der ein paar Wochen am Stück in 
Amerika war.

> Kriminalität

Hab ich keine Probleme mit, hör ich nur davon. Auch wenn es manchmal 
schon erstaunlich ist, was für Dinge überhaupt passieren bzw. wie man 
auf sowas kommen kann.

> Schlechtes Essen (nicht immer, aber sehr oft)

Was heißt das für dich? "Schmeckt nicht"? Ungesund? Deutsche Küche hat 
durchaus ihre guten Seiten.

von Qwertz (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Was nützt Dir denn Dein tolles Studium, wenn Du dann gemäß Deiner
> Ausbildung keinen Job findest?

Vielleicht mal als Absolvent seinen Arsch hochbekommen und sich 
vernünftig bewerben, dann klappt das schon mit einem Job.

> Anderswo gibt's ja auch Stipendien für verarmte Hochtalentierte.

Nur für einige wenige nach einem strengen Auswahlverfahren. Das ist 
überhaupt nicht vergleichbar.

> Umsonst studieren dient dem Zweck die vorhandene Arbeitslosigkeit zu
> verschleiern bzw. möglichst zu verzögern, also so ähnlich wie bei der
> Rentenlüge.

Man kann sich wirklich Alles schlecht reden, wirklich unglaublich!

von ohne Account (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> In welches Land würdest Du auswandern wollen?
Südamerika kommt in Frage, weil ich da einen größeren Bekanntenkreis 
habe.
Falls ich in Europa bleibe, dann wohl Irland.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Ich schon wieder schrieb:
> Italien (Südeuropa) liegt im Durchschnitt über Deutschland.
> Im Median liegt selbst Griechenland über Deutschland.

Der Unterschied zwischen Vermögen pro Kopf in Italien und Deutschland 
ist gering, und Deutschland liegt meilenweit über Griechenland, Portugal 
und auch deutlich vor Spanien.

Der Median in Deutschland ist kümmerlich, ja, aber das bedeutet 
schlichtweg, dass das Vermögen ungerecht verteilt ist - nicht, dass 
Deutschland arm wäre. Es ist eines der 20 reichsten Länder der Welt.

von Andreas B. (bitverdreher)


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ohne Account schrieb:
> Früher war das mal anders.

Früher haben Familien mit 4 Kindern in 60m² Wohnungen gelebt (Kann mich 
noch gut daran erinnern) Das Anspruchsdenken steigt leider nicht mit dem 
Gehalt.

> Was nützt Dir denn Dein tolles Studium, wenn Du dann gemäß Deiner
> Ausbildung keinen Job findest?
Evtl. zu hohe Ansprüche? Bei mir hat das auch gedauert, bis ich richtig 
Fuß gefasst hatte. Und glaube nicht, daß Du im Ausland besser einen Job 
findest. (Von der Schweiz mal abgesehen.)

von Error (Gast)


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Andreas B. schrieb:
> Gerade in Berlin, wo sich vermutlich so schnell kein
> Wohnungsinvestor mehr blicken lassen wird.

Heute war ich in Tainan/Taiwan [1] am Strand, dort gibt's nen Stadtteil 
Anping vor dem Strand.
Die Regierung hat dort erst mal ein neues Gericht hingebaut, und rundum 
wurden und werden lauter neue Gebäude gebaut, sieht soweit alles 
qualitativ sehr hochwertig aus.

Früher wurden dort Fische gezüchtet.

So sieht für mich Stadtentwicklung aus (wäre eventuell ein kleiner 
Anreiz für Lompscher in Berlin wie man diesen Job machen sollte). Aber 
einen tollen modernen neuen Bezirk braucht man sich in Berlin so oder so 
nicht erhoffen, die gibt's dafür anderswo.

[1] 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fuenf-Halbleiterfertiger-produzieren-53-Prozent-aller-Wafer-4661582.html

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> Südamerika kommt in Frage,

Na toll. Selbst Argentinien, eines der wohlhabendsten 
lateinamerikanischen Länder, liegt beim Vermögen pro Kopf zwischen Kenia 
und den Philippinen.

von A. K. (prx)


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Reinhard S. schrieb:
> Klar, das Schienennetz ist hier ein Shared-Medium :) In Japan haben die
> Fernzüge ihre eigenen Schienen.

Stelle ich mir komisch und unökonomisch vor, wenn jeder Zug seine 
eigenen Schienen hat. Also jedenfalls bei dem Tempo. Sowas in der Art 
gibts eigentlich bloss bei Kettenfahrzeugen. ;-)

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Error schrieb:
> Aber
> einen tollen modernen neuen Bezirk braucht man sich in Berlin so oder so
> nicht erhoffen, die gibt's dafür anderswo.

Selbstverständlich gibt es auch in deutschen Großstädten Neubauviertel.

von ohne Account (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Vielleicht mal als Absolvent seinen Arsch hochbekommen und sich
> vernünftig bewerben, dann klappt das schon mit einem Job.
Du siehst es ja an den Fragen und Antworten in diesem Forum, a la
"Ist der Dienstleister xy gut?"
Die kommen öfters und dann gibt's auch immer so Antworten wie bei Dir 
als Lösungsvorschlag.

> Nur für einige wenige nach einem strengen Auswahlverfahren. Das ist
> überhaupt nicht vergleichbar.
das reicht doch aus, muß doch nicht jeder auf Staatskosten studieren.
Und trotzdem dann jedes Jahr die gleiche Leier:
Hilfe, wir haben Fachkräftemangel (diesmal an Nicht-Akademikern).

>> Umsonst studieren dient dem Zweck die vorhandene Arbeitslosigkeit zu
>> verschleiern bzw. möglichst zu verzögern, also so ähnlich wie bei der
>> Rentenlüge.
>
> Man kann sich wirklich Alles schlecht reden, wirklich unglaublich!
Diesen Luxus zahlt der Steuerzahler - wenn Du Dir das in Deiner 
Gehaltsklasse leisten kannst, schön - ich kann auf diese 
Staatssubvention wirklich verzichten, ich würde stattdessen lieber 
weniger Steuern zahlen.

von Ich schon wieder (Gast)


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David S. schrieb:
> Der Unterschied zwischen Vermögen pro Kopf in Italien und Deutschland
> ist gering, und Deutschland liegt meilenweit über Griechenland, Portugal
> und auch deutlich vor Spanien.

Stimmt, im Durchschnitt!

Beispiel: Vermögen von 5 Menschen

1. 10.000€
2. 20.000€
3. 30.000€
4. 40.000€
5. 500.000€

Durchschnitt: 120.000€
Median 30.000€

Das Verhältnis von Durchschnitt zu Median ist ein Maß für eine ungleiche 
Verteilung des Vermögens.

> Der Median in Deutschland ist kümmerlich, ja, aber das bedeutet
> schlichtweg, dass das Vermögen ungerecht verteilt ist - nicht, dass
> Deutschland arm wäre. Es ist eines der 20 reichsten Länder der Welt.

Ich behaupte nicht, dass Deutschland arm ist!

Ich behaupte, dass Deutschland für den Otto-Normal-Deutschen im 
Vergleich mit Italien und Griechenland nicht reich ist.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> ich kann auf diese
> Staatssubvention wirklich verzichten, ich würde stattdessen lieber
> weniger Steuern zahlen.

Hast du denn keine Hochschulbildung genossen?

ohne Account schrieb:
> das reicht doch aus, muß doch nicht jeder auf Staatskosten studieren.

Mal sind Dir die Staatsleistungen zu gering, Mal zu großzügig. 
Entscheide Dich doch einmal.

von ohne Account (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Dank kostenfreiem Studium in Deutschland konnte ich ohne einen Euro
> Schulden ins Berufsleben starten, und direkt anfangen Vermögen
> aufzubauen, was bis dato auch sehr gut funktioniert hat. Schau mal in
> die USA, da kannst du entweder erst gar nicht studieren oder hast am
> Ende einen riesigen Berg von Schulden. Die musst du erst einmal wieder
> reinholen.
Hä?
Wenn alles kostenfrei ist, wozu gibt's dann Bafög ?
Ich glaube das muß dann auch zurückzahlen?

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Ich schon wieder schrieb:
> Ich behaupte, dass Deutschland für den Otto-Normal-Deutschen im
> Vergleich mit Italien und Griechenland nicht reich ist.

Das ist richtig.

Niemand käme auf den Gedanken, zu behaupten, die USA wären ein armes 
Land, nur weil Millionen in Trailerparks hausen oder obdachlos sind. 
Jedes Kind weiß, dass das Vermögen dort sehr ungleich verteilt ist.

Das ist in Deutschland nicht anders.

von Error (Gast)


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David S. schrieb:
> Error schrieb:
>> Aber
>> einen tollen modernen neuen Bezirk braucht man sich in Berlin so oder so
>> nicht erhoffen, die gibt's dafür anderswo.
>
> Selbstverständlich gibt es auch in deutschen Großstädten Neubauviertel.

Nicht nur Neubauviertel / Wohngegenden die in der Nacht wie ausgestorben 
aussehen (davon haben deutsche Städte mehr als genug) sondern auch 
gleich so attraktiv dass sich dort auch Unternehmen oder irgendwer 
ansiedelt der auch für Bewegung sorgt / Geld reinbringt.
Wirtschaft & Wohnen.

Und eines vorab.. einfach mal die Steuern senken vor allem auch für 
kleinere Unternehmen.
Habe ich ohnehin alles hier (in Tainan) wozu mache ich mir darüber 
überhaupt Gedanken :-)

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> wozu gibt's dann Bafög ?

Für die allgemeinen Lebenshaltungskosten, welche aber nichts mit dem 
Studium zu tun haben. Wohnung, Essen, Strom etc. brauchst Du so oder so 
oder so.

> Ich glaube das muß dann auch zurückzahlen?

Nur die Hälfte.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Hast du denn keine Hochschulbildung genossen?
die hat mir außer Wissen ja nichts eingebracht - insofern schlecht für 
die spätere Rente.

> Mal sind Dir die Staatsleistungen zu gering, Mal zu großzügig.
> Entscheide Dich doch einmal.
Es kommt immer darauf für was der Staat das Geld verballert und da geht 
es leider bergab aufgrund falscher Entscheidungen.

von Qwertz (Gast)


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Ich schon wieder schrieb:
> Ich behaupte, dass Deutschland für den Otto-Normal-Deutschen im
> Vergleich mit Italien und Griechenland nicht reich ist.

Definiere "Otto-Normal". Ich fühle mich auch als ganz normaler 
Deutscher, arbeite Vollzeit als Angestellter, wohne zur Miete, habe ein 
Auto usw. Trotzdem ist es mir ohne viel Aufwand oder Verzicht gelungen, 
innerhalb von ca. 10 Jahren ein stattliches Vermögen aufzubauen. Das 
verdanke ich aber nicht nur mir und meinen Entscheidungen, sondern auch 
den guten Rahmenbedingungen in Deutschland.

von Berufsrevolutionär (Gast)


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ohne Account schrieb:
> "Bafög"
> Ich glaube das muß dann auch zurückzahlen?

Nein nicht unbedingt und auch nicht vollständig. Und Bafög sind keine 
Studiengebühren, wie in den USA üblich.

Es verstärkt sich der Eindruck, das Du sogar nicht weisst, was Studium 
in Deutschland bedeutet und wie man das finaziert. Wahrscheinlich weil 
das mangels Hochschulreife kein Thema Deiner nähreren Zukunft ist.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Error schrieb:
> Und eines vorab.. einfach mal die Steuern senken vor allem auch für
> kleinere Unternehmen.

Die Unternehmenssteuern (= Kapitalertragssteuer und Körperschafssteuer) 
sind in Deutschland im europäischen Vergleich sehr moderat.

Wie es in Taiwan aussieht, weiß ich nicht.

von Andreas B. (bitverdreher)


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Reinhard S. schrieb:
> Andreas B. schrieb:
>>> Was schockt dich jetzt in D?
>> Deutsche Bahn bzw. Bahnen überhaupt (unpünklich, dreckig)
>
> Klar, das Schienennetz ist hier ein Shared-Medium :) In Japan haben die
> Fernzüge ihre eigenen Schienen.
Ja, eben: Das bessere System.
Beispiel: Yamanote Ringline in Tokyo: Im rush hour alle 2min ein Zug mit 
15 Waggons. Wenn da irgend etwas 1min Verspätung hätte, wäre das Chaos 
da.
Shinkansen Tokyo-Osaka (ca. 500km) in 2 1/2h und zwar pünktlich auf die 
Minute. (max Speed ist <300km/h, aber da lümmelt kein Zug an der Station 
rum. Tür auf, 30s, Tür zu und weiter gehts)

>
>> schlechtes Benehmen.
>> Service (Gleichgültigkeit, miesepetrig)
>
> Das hab ich auch von jemanden gehört, der ein paar Wochen am Stück in
> Amerika war.
Ja, wenn man es nicht anders gewohnt ist, fällt das eben nicht auf.

>> Kriminalität
>
> Hab ich keine Probleme mit, hör ich nur davon. Auch wenn es manchmal
> schon erstaunlich ist, was für Dinge überhaupt passieren bzw. wie man
> auf sowas kommen kann.
Kommt drauf an wo Du wohnst. Geh mal nach z.B. nach Frankfurt oder 
Berlin.

>
>> Schlechtes Essen (nicht immer, aber sehr oft)
>
> Was heißt das für dich? "Schmeckt nicht"? Ungesund? Deutsche Küche hat
> durchaus ihre guten Seiten.
Ich habe ja geschrieben: Nicht immer. Aber man fällt halt oft auf 
schlechte Restaurants rein. In J würden die Dir bei so etwas den Laden 
dichtmachen. Die Essensqualität ist hier generell um Größenordnungen 
besser. Man kann hier auch billig essen gehen. Aber selbst dann bekommst 
Du gute Essensqualität. Dann halt eben im schmucklosen 
Plastikrestaurants mit wenig Auswahl.

ohne Account schrieb:
> Hä?
> Wenn alles kostenfrei ist, wozu gibt's dann Bafög ?
Zum Lebensunterhalt vielleicht?

Für ein  Studium zahlst Du in US/Japan/Korea/China oder wo auch immer 
mal locker 50-100k$

> Ich glaube das muß dann auch zurückzahlen?
Ja, und?
Ich finde die Konditionen easy. Wenn Du nicht zurückzahlen kannst, 
bekommst Du das fast unbegrenzt gestundet. Man muß halt nur im Kontakt 
mit den Bafögamt bleiben.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> die hat mir außer Wissen ja nichts eingebracht - insofern schlecht für
> die spätere Rente.

Wissen scheinbar auch kaum, zumal Du nicht einmal weißt wie Bafög und 
Hochschulfinanzierung funktionieren ...

Allerdings ist auch das Dein Problem. In den USA müsstest Du einen fünf- 
bis sechsstelligen Dollarbetrag zurückzahlen, ganz unabhängig davon, ob 
Du einen fachbezogenen Job gefunden hast.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Andreas B. schrieb:
> Für ein  Studium zahlst Du in US/Japan/Korea/China oder wo auch immer
> mal locker 50-100k$

Ich finde es sehr lobenswert, dass Du zwar inzwischen in Japan lebst und 
die dortigen Vorteile nennst, aber auch die deutschen im Vergleich nicht 
vergisst.

von Andreas B. (bitverdreher)


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David S. schrieb:
> Ich finde es sehr lobenswert, dass Du zwar inzwischen in Japan lebst und
> die dortigen Vorteile nennst, aber auch die deutschen im Vergleich nicht
> vergisst.

Ich habe ein gutes Gedächtnis. ;-)

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Na toll. Selbst Argentinien, eines der wohlhabendsten
> lateinamerikanischen Länder, liegt beim Vermögen pro Kopf zwischen Kenia
> und den Philippinen.
ist doch eher gut - dann lebe dort mit meinen Vermögen wie der King im 
gated area und in Deutschland wäre ich mit dem gleichen Vermögen nur 
eine arme Sau.
Das ist ja auch ein Grund für Auswanderung, die sozialen Unruhen kommen 
hier noch mit Zeitverzögerung - Wegbrechen der Mittelschicht wird nicht 
gut enden.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> die sozialen Unruhen kommen
> hier noch mit Zeitverzögerung

Während man hier noch vergeblich wartet, kann man sie in Chile oder 
Brasilien schon heute erleben. Das ist natürlich eine gute Idee.

Das Existieren von gated areas in Lateinamerika lässt auch tief blicken, 
wie es dort um eine ausgewogene Mittelschicht bestellt ist.

von Qwertz (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Das ist ja auch ein Grund für Auswanderung, die sozialen Unruhen kommen
> hier noch mit Zeitverzögerung - Wegbrechen der Mittelschicht wird nicht
> gut enden.

Machst du jetzt auch noch einen auf Finanzberater, und prophezeist den 
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Untergang Deutschlands?
Was geht bloß in euren beiden wirren Köpfen vor?

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Allerdings ist auch das Dein Problem. In den USA müsstest Du einen fünf-
> bis sechsstelligen Dollarbetrag zurückzahlen, ganz unabhängig davon, ob
> Du einen fachbezogenen Job gefunden hast.
Die Welt besteht für Dich offenbar nur aus USA und Deutschland?
In USA ist das System komplett anders und mit Deutschland nicht 
vergleichbar, weil hier kein Kapitalismus im eigentlichen Sinn 
existiert.

von A. K. (prx)


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Ich schon wieder schrieb:
> Das Verhältnis von Durchschnitt zu Median ist ein Maß für eine ungleiche
> Verteilung des Vermögens.

Als anspruchvoller klingenderes Mass gibt es den Gini-Koeffizient:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gini-Koeffizient

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> Die Welt besteht für Dich offenbar nur aus USA und Deutschland?

Nein. Es ist nur so: entweder wird gute Bildung aus Steuern finanziert, 
oder privat. In Ländern mit privat finanzierter Bildung sind die Steuern 
um diesen Anteil niedriger, aber was man an Bildungskosten dort 
zurückzahlen muss, passt auf keine Kuhhaut.

> In USA ist das System komplett anders und mit Deutschland nicht
> vergleichbar,

Stimmt, es ist vielfach schlimmer, jedenfalls für Menschen ohne 
nennenswertes Vermögen, zu welchem Du Dich ja auch zählst.

von A. K. (prx)


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David S. schrieb:
> Nein. Es ist nur so: entweder wird gute Bildung aus Steuern finanziert,
> oder privat.

... oder beides. Man ist zu leicht versucht, auch dann "entweder oder" 
zu schreiben, wenn es Mischformen gibt.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> weil hier kein Kapitalismus im eigentlichen Sinn
> existiert.

Und auch das ist wieder einmal völliger Schwachsinn. Gigantische 
unantastbare Privatvermögen, konkurrierende Privatunternehmen, freie 
Preisgestaltung: all diese Kernmerkmale des Kapitalismus gibt es in 
Deutschland.

von ohne Account (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Machst du jetzt auch noch einen auf Finanzberater, und prophezeist den
> wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Untergang Deutschlands?
> Was geht bloß in euren beiden wirren Köpfen vor?
Wieso denn Untergang, es gibt aber Trends.
Und der Trend schwappt vom großen Teich auch noch hier rüber.
Hier in Deutschland ist die Mehrheit linksorientiert, das ist der 
Unterschied - insofern wird das hier sehr interessant werden .... 
vielleicht knallt es dann auch bei Leuten wie Qwertz, Reichtum kann man 
ja auch mal schnell >60k definieren oder >40k, die Grenze kann man ganz 
variabel ziehen, usw.
Irgendwann zahlt man dann vielleicht mehr so gern Steuern, Abgaben und 
noch ein paar kleine Extra-Abgaben?
Solange es einen selbst nicht betrifft, es alles schön, hahaha.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Und auch das ist wieder einmal völliger Schwachsinn. Gigantische
> unantastbare Privatvermögen, konkurrierende Privatunternehmen, freie
> Preisgestaltung: all diese Kernmerkmale des Kapitalismus gibt es in
> Deutschland.
nein, das ist hier soziale Marktwirtschaft, ein Mischsystem mit der 
Betonung auf sozial.
Im übrigen läßt Schweden grüßen, wir nähern uns den kapitalistischen 
System Schwedens immer weiter an.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> nein, das ist hier soziale Marktwirtschaft, ein Mischsystem mit der
> Betonung auf sozial.

Das ist lediglich die politische Selbstbezeichnung.

Elemente der sozialen Marktwirtschaft gibt es mit welfare, food stamps, 
medicare und medicaid, disability pensions, Obamacare, progressive 
Einkommenssteuern auch in den USA.

Das nivelliert aber nicht die Tatsache, dass Einkommens- und 
Vermögensverteilung durch kapitalistische Mechanismen stattfinden, in 
den USA und in Deutschland gleichermaßen.

ohne Account schrieb:
> Im übrigen läßt Schweden grüßen, wir nähern uns den kapitalistischen
> System Schwedens immer weiter an.

... ?

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Gigantische
> unantastbare Privatvermögen, konkurrierende Privatunternehmen, freie
> Preisgestaltung
LOL, das Bankgeheimnis ist schon lange weg.
Für eine lächerliche Prepaid-Card mußt Du jetzt ein ID-Postident 
Verfahren durchführen lassen wegen Terrorismusabwehr, etc.
Im Land des großen Terrors 9/11 kannst Du immer noch Prepaid kaufen und 
sofort los telefonieren.
Ab 2021 dann noch Transaktionsabgaben bei Börsengeschäften .... wieder 
mal eine kleine Extra-Abgabe.
Privatvermögen werden antastbar wie es die Menschenwürde ja jetzt schon 
ist, das ist doch gar kein Thema.
Schöne Worthülsen bleiben natürlich.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Kannst Du nicht einmal bei einem Thema bleiben?

Deutschland ist eine Marktwirtschaft, denn es existieren riesige und 
ungleich verteilte Privatvermögen, welche durch Unternehmertum und/oder 
Erbe zustande gekommen. Dein Einkommen und die Preise im Aldi bestimmen 
ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen.

Regulierungen und Steuern nivellieren diese Tatsache nicht, denn diese 
existieren in jeder Marktwirtschaft, inklusive den USA.

von Michael B. (laberkopp)


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ohne Account schrieb:
> Ab 2021 dann noch Transaktionsabgaben bei Börsengeschäften .... wieder
> mal eine kleine Extra-Abgabe.

Absolut irrelevant für PRivatanleger, die zahlen sowieso 30 EUR an die 
Bank damit die den Datensatz nach Xetra weiterleitet.

Finanztransaktionssteuer betrifft ausschliesslich den Hochfrequenzhandel 
der Investmentabteilungen der Bankster, die eine Aktie im 
Millisekundentempo weiterleiten und 50 mal pro Tag gekauft und verkauft 
haben.

Daher ist die Einfühung seit 10 Jahren überföllig, aber die korrupte 
Politik tut natürlich NICHTS ausser Desinformation zu werfen.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Kannst Du nicht einmal bei einem Thema bleiben?
Das Thema lautet Auswanderung in der heutigen Zeit ... und dafür gibt es 
eben viele Gründe.

> Deutschland ist eine Marktwirtschaft, denn es existieren riesige und
> ungleich verteilte Privatvermögen, welche durch Unternehmertum und/oder
> Erbe zustande gekommen.
das ist überhaupt nicht das Problem!
Es geht um die Chancen für einen persönlichen Aufstieg und auch totalen 
Abstieg - insbesondere letzterer ist praktisch unmöglich, wenn man einen 
Promi ähnlichen Status erreicht hat.
Für Aufstiegschancen gibt es hier ebenfalls nur einen sehr kleinen 
Zeitrahmen, danach ist Stillstand angesagt.

> Dein Einkommen und die Preise im Aldi bestimmen
> ebenfalls marktwirtschaftliche Mechanismen.
na ja, schon mal was von Lobby und Subventionen gehört?
Kohle wurde jahrelang subventioniert - man hätte sie auch viel billiger 
aus Südafrika einführen können ... und schon endet Deine 
Marktwirtschaft, eines von vielen Beispielen.
Schwedisches System eben, auch die haben eine Marktwirtschaft!

> Regulierungen und Steuern nivellieren diese Tatsache nicht, denn diese
> existieren in jeder Marktwirtschaft, inklusive den USA.
Trump hat eine Steuerreform gemacht und da profitieren indirekt eben 
auch die Armen in USA von.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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ohne Account schrieb:
> na ja, schon mal was von Lobby und Subventionen gehört?

Gibt es in den USA zuhauf, sogar auf völlig legaler Basis. Sind die 
deswegen keine Marktwirtschaft?

> Es geht um die Chancen für einen persönlichen Aufstieg und auch totalen
> Abstieg

Gibt es auch hier. Nur, dass der totale Abstieg in Deutschland 
menschenwürdiger aussieht, was ich gut finde.

> Trump hat eine Steuerreform gemacht und da profitieren indirekt eben
> auch die Armen in USA von.

Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin Steuern und Regulierungen in den USA. 
Sind die deswegen keine Marktwirtschaft?

von A. K. (prx)


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Michael B. schrieb:
> Finanztransaktionssteuer betrifft ausschliesslich den Hochfrequenzhandel
> der Investmentabteilungen der Bankster

Soweit die Theorie aus dem Elfenbeinturm. Der derzeit insbesondere von D 
gehandelte Ansatz verschont indes genau diese Bereiche, betrifft aber 
jene, die ihre Spargroschen in Aktien versenken.

von IchGlaubeEsNicht (Gast)


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ohne Account schrieb:
> Trump hat eine Steuerreform gemacht und da profitieren indirekt eben
> auch die Armen in USA von.

Wie verstrahlt muß man eigentlich sein, um den Stuss zu glauben.

https://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie



Das müssen ja enorme Sachzwänge sein, die unseren "ohne Account" in 
einem Failed-State wie DE verbleiben lassen.

Bequemlichkeit und Unvermögen können es ja nicht sein.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Machst du jetzt auch noch einen auf Finanzberater, und prophezeist den
> wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Untergang Deutschlands?

Du wirst es dann ja bei den nächsten Tarifverhandlungen ab März sehen, 
wie hoch deine nächste IGM-Gehaltserhöhung ausfallen wird. Kannst froh 
sein, wenn es wenigstens zum Inflationsausgleich reicht. Real sind die 
Gehälter dank gekürzter Boni und halbiertem Weihnachtsgeld ja schon bei 
vielen hier gesunken. Aber naiv wie ihr seid haltet ihr das immer noch 
für ein vorübergehendes Phänomen.

von ohne Account (Gast)


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IchGlaubeEsNicht schrieb:
> Wie verstrahlt muß man eigentlich sein, um den Stuss zu glauben.
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Trickle-down-Theorie

was viele nicht wissen ist, daß in USA immer noch eine Vorrangprüfung 
bei Einstellung besteht und in diesem Prinzip ist sich die einheimische 
Bevölkerung sehr einig.
D.h. wenn sich ein einheimischer Bewerber mit der gleichen Quali bei 
Firma x bewirbt und der ausländische Bewerber um Welten besser ist, dann 
bekommt der einheimische Luschi-Bewerber den Job und eben nicht der 
bessere Bewerber aus dem Ausland.
Gleichzeitig gibt es seit Trump auch Einfuhrzölle, wenn der Preis zum 
einheimischen Produkt zu niedrig ist - das ist natürlich eine 
Subvention.
Dann gibt's in USA Charity statt Hartz4, d.h. Ultrareiche zeigen Herz, 
wenn sie denn wollen und viele wollen eben auch - komisch.
Hierzulande überläßt man das alles den Staat und wenn man selbst reich 
ist schreit man bestenfalls nach Sozialismus und mehr Steuern statt 
selbst was dagegen zu tun.
Wer obdachlos ist, der ist selbst Schuld; bekommt ja H4, alles schön 
sozial hier mit klitzekleinen Lücken.

von ohne Account (Gast)


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David S. schrieb:
> Gibt es in den USA zuhauf, sogar auf völlig legaler Basis. Sind die
> deswegen keine Marktwirtschaft?
Es gibt ja noch andere Punkte, die zählen:
Weltfirmen wie Microsoft und Apple haben in USA in einer Garage 
eröffnet, versuch das mal in Deutschland, usw., usw.

> Gibt es auch hier. Nur, dass der totale Abstieg in Deutschland
> menschenwürdiger aussieht, was ich gut finde.
LOL, gerade im Wirtschaftsbereich passiert sehr wenig, der Chef von 
Enron z.B. ist für viele Jahre in den Knast gewandert, das wäre in 
Deutschland niemals passiert.
Hier gab's einen Dieselskandal und praktisch nichts ist passiert - im 
Gegenteil.
Nur in Amiland haben sie noch einige Manager der zweiten Liga deswegen 
verhaftet, weil die zu dumm waren sich dort aufzuhalten.
Die Beispiele kann man endlos fortführen. Abrutschen nach unten in 
Deutschland praktisch fast unmöglich ab einen gewissen Level versteht 
sich.
Null Risiko bei fettem Gehalt - das gibt's in USA so nicht.

> Nichtsdestotrotz gibt es weiterhin Steuern und Regulierungen in den USA.
> Sind die deswegen keine Marktwirtschaft?
Schweden ist doch auch eine Marktwirschaft?
Ist Schweden jetzt im Rückschluß voll kompatibel zu USA?
Reicht diese Antwort ?!

Beitrag #6146220 wurde vom Autor gelöscht.
von A. K. (prx)


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In den USA gibt es weniger Selbständige als in vielen anderen OECD 
Staaten.