Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik DACs - Die-Bilder


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von Richard K. (richi123)


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Guten Abend!

Ich muss wohl einen DAC-Thread starten. :)

Ich werde demnächst wahrscheinlich noch den einen oder anderen DAC 
hochladen. Lasst uns mit dem Burr Brown DAC709 beginnen:

https://richis-lab.de/DAC01.htm

Ein sehr interessantes Teil. Aber lest selbst.

Viel Spaß!

Grüße,

Richard

von Jupp (Gast)


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Finde ich mega! Recht vielen lieben ❤️ Dank!

von Richard K. (richi123)


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Danke für das positive Feedback! :)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Der venerable oder doch berüchtigte TDA1549 wäre auch ein interessantes 
Teil zum Anschauen. Die Audiophilisten behaupten, ein DAC mit dem warmen 
oder Venülklang";-).

Ist aber möglicherweise zu schade zum Aufmachen.

Ansonsten toller Beitrag vom DAC709. Danke!

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Hat der TDA1549 eine hochintegrierte Röhrenausgangsstufe? :)
Ich setzte ihn mal auf die Liste der interessanten Bauteile. Aktuell 
habe ich noch genug zu tun...

von Gerhard O. (gerhard_)


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Richard K. schrieb:
> Hat der TDA1549 eine hochintegrierte Röhrenausgangsstufe? :)
> Ich setzte ihn mal auf die Liste der interessanten Bauteile. Aktuell
> habe ich noch genug zu tun...

Bin leider kein Audiophilist. Ich habe aber einen Bekannten der auf den 
DAC schwört und vorschwärmt und in seiner Röhrenanlage verwendet. Hört 
sich dort nicht schlecht an. Er steuert den mit irgendeinen USB IC an. 
Er steuert s.v.w.i.w. damit einen I/V Röhrenwandler an. Mehr weiß ich 
nicht.

Ich habe selber einen uralten Philips CD Spieler mit dem TDA1549 drin. 
Meine Blechohren können aber keinen wirklichen Unterschied zu anderen 
neueren CD/DVD Abspielern mit modernen DACs raushören auch nicht mit den 
Sennheisern HD414. Bin wahrscheinlich schon zu alt um diese feinen 
Unterschiede überhaupt hören zu können.

Hoffe allerings, daß Du irgendwann dazu kommst den TDA1549 zu 
photographieren. Dürfte bestimmt auch sehr interessant aussehen. Danke 
jedenfalls für alle schon von Dir gezeigten photographierten ICs.

von Richard K. (richi123)


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Diese ganz feinen tonalen Unterschiede höre ich auch nicht. Vielleicht 
ist das besser so. Zumindest kann man sich so einiges an Geld sparen. :)

Wie gesagt, ich habe den TDA1549 auf der Merkliste. Irgendwann läuft mir 
der schon über den Weg. :)

Positives Feedback freut mich immer und treibt mich auch ein Stück weit 
an. Danke!

von Mohandes H. (mohandes)


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Super - die Anatomie eines D/A-Converters! Faszinierende Bilder. Auch 
klasse die Erklärungungen dazu.

Vielleicht könntest Du bei den Bildern unten einen Maßstab anlegen?

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Danke!
Ein Maßstab auf den Bildern zu haben wäre echt schön, aktuell habe ich 
aber leider kaum eine Möglichkeit das zu realisieren.
Wer meinen optischen Aufbau noch nicht kennt:
https://richis-lab.de/Howto_Optik.htm
Ich kann eigentlich nur einen Maßstab einzeln fotografieren und dann mit 
einem Vergleich der Bilder auf die Größen auf dem Die schließen. Sobald 
ich aber den Fokus stärker ändere, ändert sich auch etwas der 
Vergrößerungsfaktor.
Alles nicht so ideal wenn es um Größenmessungen geht... Leider...

von Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite


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Danke Richi!

Hier ist noch ein Schreibfehler:

"In der oberen rechten Ecke des Dies befindet sich eine Teststruktur, 
die überraschen ausführlich beschriftet ist."

Sollte "überraschend" heissen, Gerundium.

Gruss Chregu

von David (Gast)


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Faszinierende Aufnahmen, vielen Dank dafür!

von Richard K. (richi123)


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Danke!
Schreibfehler ist korrigiert!

von Benedikt S. (benedikt_s)


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Vielen Dank für die schöne Morgen Lektüre.

von HildeK (Gast)


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Deine Bilder sind genial!
Ich dachte zuerst, du arbeitest bei einem Halbleiterhersteller und 
darfst im Rahmen von Analysen auch mal andere Chips untersuchen, weil 
alle Bilder, die ich bisher sah, sehr professionell ausgesehen haben. 
Und ohne ein professionelles Equipment schien mir das gar nicht möglich 
zu sein.
Nach einem kurzen Stöbern auf deiner Webseite musste ich feststelle, 
dass du das 'nur' im Rahmen deines Hobbys machst: du hast meinen vollen 
Respekt!

von Crazy H. (crazy_h)


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Hallo Richard,

wie immer hochinteressant.

Und ich hab auch noch einen:
> Im unteren Beriech des Dies befindet sich der zweite Teil des Widerstandarrays,
> der über ein sehr großes Bondpad an das analoge ......

Achja ich hab dich nicht vergessen, bin nur noch nicht zur Post 
gekommen.

Harry

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Danke!
Auf den geringen Materialeinsatz bin ich auch sehr stolz. :)
Wobei man immer dazu sagen muss, dass ich verdammt viel Zeit und 
Kameraauslösungen investieren musste bis ich diese Qualitätsstufe 
erreichen konnte. Hier ist eine "Altlast" zu bewundern:
https://www.richis-lab.de/IC_05.htm
Ich habe damals versucht die schlechtere Qualität der Bilder mit viel 
Text zu kompensieren. Die Verständlichkeit erhöht das aber sicherlich 
nicht... :)

@Harry: Danke, ist korrigiert!
Kein Problem, zur Zeit ist ja alles etwas durcheinander.

: Bearbeitet durch User
von M. K. (schuk0)


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Ich hatte mal so ein Tool mit dem man, bei einer bekannten Länge, einen 
Maßstab auf Landschaftsbildern anlegen kann.
Und dann auch Messungen im Bild durchzuführen.

Man kann aber die Einheiten auch selbst anpassen.

Hab das mal benutzt unbemaßte Scans von Grundrissen zu vermessen und 
dann die Wohnungseinrichtung per Software etwas voraus zu planen.

Komm nur gerade nicht drauf wie es heißt.

von Richard K. (richi123)


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Interessant...
Es bleibt aber immernoch das Problem, dass sich die Vergrößerung mit der 
Fokussierung ändert... Zumindest etwas...
Ich muss da wohl noch mehr ausprobieren. Ein Maßstab wäre schon gut.

von Torsten S. (tse)


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Super!

von M. K. (schuk0)


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Richard K. schrieb:
> Interessant...
> Es bleibt aber immernoch das Problem, dass sich die Vergrößerung mit der
> Fokussierung ändert... Zumindest etwas...
> Ich muss da wohl noch mehr ausprobieren. Ein Maßstab wäre schon gut.


Ja, aber die Kantenlänge der Dies ändert sich ja nicht.
Einfach den Urmaßstab an zwei Punkte legen deren Abstand bekannt ist.
Wenn man also den Maßstab an die Kante des Dies legt und dann festlegt, 
dass diese Strecke z. B. 1000um sind, dann berechnet das Programm auf 
Grund dieser Vorgabe alle weiteren Messungen im Bild.


Ein automatischer Dreisatz sozusagen.


Das geht natürlich erst nachdem das Bild fertig ist.
Man muss das dann zwar für jedes Bild einzeln machen, aber wenn man sich 
erstmal eine halbe Stunde reingefuchst hat, geht das relativ schnell.
Je nachdem was man vor hat.


Könnte mir vorstellen, dass da noch andere interessante Zusammenhänge 
entdeckt werden können, wenn man bestimmte Strukturen vermessen kann. 
Zum Beispiel die Vergleichbarkeit von Chips untereinander oder das 
Erkennen von Fälschungen.
Aber für solche Details bin ich als angehender Elektromeister nun 
wirklich nicht der Profi.


Auf jeden Fall ziehe ich den Hut vor deinen wirklich, zumindest für 
mich, atemberaubenden Berichten.
Ich verstehe zwar manches davon nur im Ansatz, aber ich lese mir 
trotzdem jedes Wort durch und freue mich immer, wenn du etwas neues 
"seziert" hast.

von Marek N. (bruderm)


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Wie immer tolle Bilder!

Magst du meinen AD1139 haben? 
Beitrag "Re: MEMS - Die-Bilder"
Das Forum verschluckt manchmal Nachrichten, schreib mich bitte am besten 
direkt an: db1bmn ät gmx.de

Beste Grüße, Marek

von Richard K. (richi123)


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M. K. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Interessant...
>> Es bleibt aber immernoch das Problem, dass sich die Vergrößerung mit der
>> Fokussierung ändert... Zumindest etwas...
>> Ich muss da wohl noch mehr ausprobieren. Ein Maßstab wäre schon gut.
>
>
> Ja, aber die Kantenlänge der Dies ändert sich ja nicht.
> Einfach den Urmaßstab an zwei Punkte legen deren Abstand bekannt ist.
> Wenn man also den Maßstab an die Kante des Dies legt und dann festlegt,
> dass diese Strecke z. B. 1000um sind, dann berechnet das Programm auf
> Grund dieser Vorgabe alle weiteren Messungen im Bild.
>
>
> Ein automatischer Dreisatz sozusagen.
>
>
> Das geht natürlich erst nachdem das Bild fertig ist.
> Man muss das dann zwar für jedes Bild einzeln machen, aber wenn man sich
> erstmal eine halbe Stunde reingefuchst hat, geht das relativ schnell.
> Je nachdem was man vor hat.
>
>
> Könnte mir vorstellen, dass da noch andere interessante Zusammenhänge
> entdeckt werden können, wenn man bestimmte Strukturen vermessen kann.
> Zum Beispiel die Vergleichbarkeit von Chips untereinander oder das
> Erkennen von Fälschungen.
> Aber für solche Details bin ich als angehender Elektromeister nun
> wirklich nicht der Profi.
>
>
> Auf jeden Fall ziehe ich den Hut vor deinen wirklich, zumindest für
> mich, atemberaubenden Berichten.
> Ich verstehe zwar manches davon nur im Ansatz, aber ich lese mir
> trotzdem jedes Wort durch und freue mich immer, wenn du etwas neues
> "seziert" hast.

Mhm... Da muss ich noch etwas drüber nachdenken.
Grundsätzlich hast du natürlich Recht. Es bleiben nur noch zwei Punkte: 
Erstens muss ich die Kantenlänge erst einmal möglichst genau bestimmen 
und zweitens funktioniert das nur solange ich auf dem Bild diese Kante 
auch mit drauf habe. Aber mal sehen, ich bleibe auf jeden Fall dran.
Man lernt nie aus. Das Fokus-Stacking habe ich auch erst vor Kurzem 
integriert.
Danke für deinen Input und dein positives Feedback!


Marek N. schrieb:
> Wie immer tolle Bilder!
>
> Magst du meinen AD1139 haben?
> Beitrag "Re: MEMS - Die-Bilder"
> Das Forum verschluckt manchmal Nachrichten, schreib mich bitte am besten
> direkt an: db1bmn ät gmx.de

Hallo Marek,

sehr gerne hätte ich den AD1139.
Anscheinend ist da wirklich eine Nachricht verloren gegangen.
Ich schreib dir dann gleich eine E-Mail. Dauert aber noch einen Moment.


Viele Grüße,

Richard

von 2 Cent (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Maßstab
Beim Mikroskopieren von Dispersionen hatte ich mal ein vergleichbares 
Problem. Da Streichhölzer zum Grössenvergleich (die erste Idee beim 
Fotographieren) leider nicht wirklich geeignet waren; ein stück 
Haardraht aus einer feindrähtigen Kupferlitze brachte brauchbare 
Ergebnisse; einfach zusammen mit der Probe unter dem Deckglas 
"festmatschen".

Ist hier natürlich nicht ganz so einfach durchführbar.

Ausserdem würde das der Ästhetik der Bilder -Respekt@Richard, deine 
Bilder sind besser als jedes Centerfold- schmälern.

Auf die genaue Grösse kommts doch garnicht an, Radar Love - Centerfold:
Youtube-Video "Radar Love - Centerfold 1987 (Michael Maria)"

von Erni (Gast)


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Danke für die schönen Fotos!

Habe leider keine Ahnung von Chipdesign und deshalb eine
blöde Frage:
Wie sind die 16 Widerstände verschaltet bzw. gewichtet?
Ein R2R-Netzwerk kann es nicht sein, ist die Gewichtung
von z.B. 2^0k .. 2^16k, ein so breites Spektrum?

Gruß
Erni

von Erni (Gast)


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Korr.: 2^0k .. 2^15k bei 16 Bit

von Richard K. (richi123)


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Die genaue Verschaltung der Widerstände konnte ich noch nicht 
herausfinden. Da bin ich aber noch dran.

von Arno H. (arno_h)


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Ich kann dir drei 8Bit-Quads in SO20 zukommen lassen: AD7226, TLC7226 
und MX7226.
Hast du Interesse?

Arno

von Richard K. (richi123)


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Hallo Arno,

sehr gerne!
Ich schreibe dir eine PN...

Viele Grüße,

Richard

von Richard K. (richi123)


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Erni schrieb:
> Wie sind die 16 Widerstände verschaltet bzw. gewichtet?
> Ein R2R-Netzwerk kann es nicht sein, ist die Gewichtung
> von z.B. 2^0k .. 2^16k, ein so breites Spektrum?

Die Analyse der Widerstände beim DAC709 habe ich aufgegeben. Die 
Verschaltung scheint überraschend komplex zu sein. In Teilen ist eine 
Art R2R-Struktur zu erkennen, aber die gesamte Verschaltung konnte ich 
nicht entschlüsseln. Es scheint als ob Burr-Brown da etwas mehr 
Intelligenz rein gesteckt hat.



Aber es gibt Neuigkeiten: Ich habe einen DAC80 geöffnet!

https://www.richis-lab.de/DAC02.htm

Der DAC80 ist etwas älter (1980) und bietet "nur" eine Auflösung von 
12Bit.
Da die einzelnen Teile sehr viel größer sind und nicht integriert sind 
kann man hier sehr viel schöner die Funktion analysieren.


Grüße,

Richard

von Horst V. (hoschti)


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Ich bin gerade per Zufall auf diesen Thread gestoßen. Super Aufnahmen 
und saubere Erläutedrungen der Aufnahmen. Sind mir in der Qualität so 
noch nicht untergekommen.
Da muss ich mit Respekt "den Hut ziehen"!

Hoschti

von Richard K. (richi123)


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Danke!
Dann empfehle ich auch die anderen Dokumentationen auf meiner Seite. :)

Richard

von Richard K. (richi123)


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Hallo Leute!

Heute habe ich einen DAC 32 der Keramischen Werke Hermsdorf für euch:

https://richis-lab.de/DAC03.htm

Mal etwas anderes: Hybridbaustein im Metallgehäuse mit bedrahteter 
Z-Diode und Glas-Widerstandarrays.

Grüße,

Richard

von Marek N. (bruderm)


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Wahnsinn! Sowas habe ich noch nie gesehen.

von Andreas F. (chefdesigner)


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Marek N. schrieb:
> Wahnsinn! Sowas habe ich noch nie gesehen.

Im Chipdesign (auch bei Nicht-Hybridtechnik) kann man so was regelmäßig 
sehen. Ich arbeitete mal für einen Hersteller von Prüfmaschinen für 
solche Chips. Das sind Ultra-Mikroskope. Sehr interessant.

@TE: Sehr gut.

@ALL: Ich schlage diesen Artikel hiermit als "lesenswert" vor! Bitte auf 
der Startseite linken.

: Bearbeitet durch User
von Egon D. (egon_d)


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Richard K. schrieb:

> Ich kann eigentlich nur einen Maßstab einzeln fotografieren
> und dann mit einem Vergleich der Bilder auf die Größen auf
> dem Die schließen. Sobald ich aber den Fokus stärker ändere,
> ändert sich auch etwas der Vergrößerungsfaktor.

Wieso?

Du hast doch Deine Strichplatte; mach' doch einfach eine
Messreihe. Brennweite und Anzahl der Zwischenringe wirst
Du ja wohl immer gleich wählen, also ist die einzige
Variable die Entfernungseinstellung: Abwechselnd reale
Objektweite und Einstellentfernung am Objektivring
nachstellen, so dass bei der gewünschten Einstell-
entfernung auch tatsächlich ein scharfes Bild entsteht,
und dann auslösen. Dann nächsten Skalenwert am Ring
wählen und das Ganze von vorn.

Da Du die tatsächliche Objektgröße kennst, kannst Du
die Photos auswerten und den Abbildungsmaßstab bestimmen.

Am Ende dann noch ein schönes Diagramm erstellen,
damit man endlich mal was anderes sieht als nur
Corona-Infektionen und Todesfälle...

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Danke für euer Feedback!


Egon D. schrieb:
> Du hast doch Deine Strichplatte; mach' doch einfach eine
> Messreihe. Brennweite und Anzahl der Zwischenringe wirst
> Du ja wohl immer gleich wählen, also ist die einzige
> Variable die Entfernungseinstellung: Abwechselnd reale
> Objektweite und Einstellentfernung am Objektivring
> nachstellen, so dass bei der gewünschten Einstell-
> entfernung auch tatsächlich ein scharfes Bild entsteht,
> und dann auslösen. Dann nächsten Skalenwert am Ring
> wählen und das Ganze von vorn.
>
> Da Du die tatsächliche Objektgröße kennst, kannst Du
> die Photos auswerten und den Abbildungsmaßstab bestimmen.
>
> Am Ende dann noch ein schönes Diagramm erstellen,
> damit man endlich mal was anderes sieht als nur
> Corona-Infektionen und Todesfälle...

Grundsätzlich hast du Recht.
Zwischenringe und Brennweite variiere ich schon immer wieder, vor allem 
für Übersichtsbilder ist weniger Vergrößerung notwendig. Aber da könnte 
ich natürlich eine oder zwei Messereihen mehr durchführen.
Die Entfernungseinstellung lässt sich beim 10-22mm leider nicht wirklich 
genau ablesen. Ich muss mal sehen was das für Toleranzen rein bringt. 
Ich möchte ungern Größen angeben, die dann komplett daneben liegen. Aber 
ich werd's mal ausprobieren.

von Mohandes H. (mohandes)


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Du hast vermutlich hohe Ansprüche an die Präzision. Aber ein grober 
Maßstab, nicht auf den Nanometer genau :-) wäre schon super.

Großes Lob: ich schaue mir gerne Deine Bilder an, auch die Idee 
verschiedene Funktionsblöcke farblich zu unterlegen finde ich gut. Und 
dann dazu Erklärungen + Schaltplan, sehr schön gemacht!

von Richard K. (richi123)


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Mohandes H. schrieb:
> Du hast vermutlich hohe Ansprüche an die Präzision. Aber ein grober
> Maßstab, nicht auf den Nanometer genau :-) wäre schon super.
>
> Großes Lob: ich schaue mir gerne Deine Bilder an, auch die Idee
> verschiedene Funktionsblöcke farblich zu unterlegen finde ich gut. Und
> dann dazu Erklärungen + Schaltplan, sehr schön gemacht!

Verbesserungsvorschläge nehme ich natürlich gerne an, soweit sie für 
mich sinnvoll umsetzbar sind. Ich werde mich weiter mit dem Maßstab 
beschäftigen. Bei schräg aufgenommenen Bildern mit Focus-Stacking wird 
es aber vermutlich schwierig werden.
Die nächsten Bilder sind schon auf der Festplatte, da kommt der Maßstab 
noch nicht gleich.

Danke für 's positive Feedback!
Nicht immer kann ich alle Funktionen erklären, aber wo es sinnvoll 
möglich ist versuche ich es so plakativ wie möglich zu tun.

von Crazy H. (crazy_h)


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Hi Richard,

die Bilder sind echt der Hammer .... ich würde gerne 10 lesenswert 
vergeben.

Gruss
Harry

PS.: Ist seit gestern unterwegs ;-)

von Richard K. (richi123)


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Hallo Harry!

Das freut mich! ...beides. :)

Viele Grüße,

Richard

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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das mit dem verbondeten SMD-Kondensator
sieht schon etwas schräg aus :D

https://www.richis-lab.de/images/DAC/02_08.jpg

von Richard K. (richi123)


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Den oberen Bonddraht habe ich beim Öffnen wohl leicht verbogen. Dennoch: 
sehr eigentümlich, richtig. :)

von Florian Hinterleitner (Gast)


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Hallo Richard!

Die Bildr sind erstklassig, vieln Dank für die Mühe!

mfg, Flo

von Soul E. (souleye)


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Richard K. schrieb:

> Mal etwas anderes: Hybridbaustein im Metallgehäuse mit bedrahteter
> Z-Diode und Glas-Widerstandarrays.

"Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die linke der drei 
Stromsenken erhöht platziert ist."

Ist da vielleicht der ursprüngliche Chip ausgefallen und man hat einen 
neuen drübergeklebt? Diese Hybrid-Kunstwerke wurden ja mehr oder weniger 
von Hand aufgebaut, und wenn so viel Arbeit drinsteckt wird man auch 
fehlerhafte Exemplare repariert haben.

Bei den Widerstandsplatten sehen auch einige so aus als wären sie nicht 
zum ersten Mal gebonded worden.

von Richard K. (richi123)


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Soul E. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>
>> Mal etwas anderes: Hybridbaustein im Metallgehäuse mit bedrahteter
>> Z-Diode und Glas-Widerstandarrays.
>
> "Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass die linke der drei
> Stromsenken erhöht platziert ist."
>
> Ist da vielleicht der ursprüngliche Chip ausgefallen und man hat einen
> neuen drübergeklebt? Diese Hybrid-Kunstwerke wurden ja mehr oder weniger
> von Hand aufgebaut, und wenn so viel Arbeit drinsteckt wird man auch
> fehlerhafte Exemplare repariert haben.
>
> Bei den Widerstandsplatten sehen auch einige so aus als wären sie nicht
> zum ersten Mal gebonded worden.

Manche Bonds sehen wirklich recht wild aus, das stimmt.
Ganz sicher kann ich es natürlich nicht sagen, aber eine zusätzliche 
Entkopplung würde gerade bei dieser Stromsenke Sinn ergeben, weil sie 
den größten Fehlerbeitrag liefert.

von Egon D. (egon_d)


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Richard K. schrieb:

> Zwischenringe und Brennweite variiere ich schon immer
> wieder, vor allem für Übersichtsbilder ist weniger
> Vergrößerung notwendig.

Ahh, okay, hmm. Das leuchtet ein.


> Aber da könnte ich natürlich eine oder zwei Messereihen
> mehr durchführen.

Ja, das wäre super :)


> Die Entfernungseinstellung lässt sich beim 10-22mm leider
> nicht wirklich genau ablesen.

Ja, das kann ich mir denken. Ich vermute aber, dass die
zumindest die Entfernungseinstellung gar nicht so wahnsinnig
viel ausmacht auf den Maßstab.

Ich werde mal ein bisschen herumrechnen.


> Ich muss mal sehen was das für Toleranzen rein bringt.
> Ich möchte ungern Größen angeben, die dann komplett
> daneben liegen.

Das verstehe ich, aber da glaube ich nicht dran. Der Punkt
ist ja, dass die Bildweite schon durch die Anzahl der
Zwischenringe ziemlich festliegt. Die Maßstabsänderung
durch Drehen am Fokusring kann m.E. nicht so wahnsinnig
groß sein. Ich rechne das aber mal nach.


> Aber ich werd's mal ausprobieren.

Vielen Dank im Voraus -- und zuzüglich: Super, weiter so.

von Richard K. (richi123)


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Egon D. schrieb:
> Ich werde mal ein bisschen herumrechnen.

Und ich werde mal testen. :)
...kann aber wieder ein paar Tage dauern...

Egon D. schrieb:
> Vielen Dank im Voraus -- und zuzüglich: Super, weiter so.

Immer gerne und ich freue mich auch immer über Feedback!

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo,

wie öffnest du die Gehäuse generell damit die Bonddrähte überleben? Die 
sind vergossen. Damit müßten doch alle Bonddrähte abreißen sobald man 
das Gehäuse öffnet.

von Richard K. (richi123)


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Veit D. schrieb:
> Hallo,
>
> wie öffnest du die Gehäuse generell damit die Bonddrähte überleben? Die
> sind vergossen. Damit müßten doch alle Bonddrähte abreißen sobald man
> das Gehäuse öffnet.


Hallo Veit,

diese Art von Hybridbausteine sind nicht vergossen. Da schneide ich nur 
mit dem Dremel den Deckel auf, fertig.

von Richard K. (richi123)


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Egon D. schrieb:
> Ich vermute aber, dass die
> zumindest die Entfernungseinstellung gar nicht so wahnsinnig
> viel ausmacht auf den Maßstab.

Hm, irgendwie hatte ich da etwas falsch im Hinterkopf.
Ein kurzer Test mit 10mm und einem Satz Abstandringe zeigt auf den 
ersten Blick den gleichen Maßstab bei 0,24mm Naheinstellgrenze wie bei 
einer Fokussierung auf Unendlich.
Vielleicht wird es mit dem Maßstab auf den Bildern doch gar nicht so 
kompliziert.
Ich muss mir allerdings noch überlegen ob beziehungsweise wie ich einen 
"schönen" Maßstab in das Bild bekomme.
Vorschläge?


Am Rande bemerkt:
Ich musste gerade etwas größeres Fotografieren und wollte daher mein 
24-70 nutzen. Dabei hatte ich Probleme mit Unschärfen am Rand. Der Rand 
und die Unschärfen waren allerdings so breit, dass es mich sehr störte. 
Das bei dieser Anwendung unliebsame 24-70 eben.
Ich habe mich dann an deine Worte erinnert, Egon, und habe Zwischenringe 
eingefügt, um für das Objektiv zumindest einigermaßen plausible 
Entfernungsverhältnisse einzustellen. Der Vergrößerungsfaktor wurde 
wieder größer, aber das konnte ich mit bis zu 70mm kompensieren.
Siehe da: Mit Zwischenringen (waren nicht viele) konnte ich die 
Unschärfen sehr gut kompensieren. Das 24-70 ist also auch für diese 
Anwendung nicht unbedingt schlecht geeignet. Schön! :)


Die Optik-Themen sind zwar wieder ein bisschen offtopic, aber es geht 
schließlich immernoch um die IC-Dokumentation...

von Richard K. (richi123)


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Dank ein paar netter Leute kann ich euch jetzt auch sagen, dass es sich 
bei den Stromsenken im DAC32 um B724X-Typen handelt:

https://richis-lab.de/DAC03.htm#Update

Der Aufbau ist ganz interessant. Während beim ICL8018 im DAC80 größter 
Wert auf gleiche Transistoreigenschaften gelegt wurde, befinden sich im 
B724X zusätzliche Schaltungsteile, die die Schwächen der 
Stromsenken-Transistoren kompensieren. Aber lest selbst.

Grüße,

Richard

von M. H. (bambel2)


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Habe nichts beizutragen, außer: Mach weiter so! Wunderbarer Inhalt!

von Richard K. (richi123)


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M. H. schrieb:
> Habe nichts beizutragen, außer: Mach weiter so! Wunderbarer Inhalt!

Danke!
Aktuell ist Material, Zeit und Lust noch ausreichend vorhanden. 
Mittelfristig wird sich also nicht viel ändern. :)

von Egon D. (egon_d)


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Richard K. schrieb:

> Hm, irgendwie hatte ich da etwas falsch im Hinterkopf.
> Ein kurzer Test mit 10mm und einem Satz Abstandringe zeigt
> auf den ersten Blick den gleichen Maßstab bei 0,24mm
> Naheinstellgrenze wie bei einer Fokussierung auf Unendlich.

Ja... überrascht mich nicht sehr.


Ich habe mal bissl herumgerechnet:
Wenn ich das richtig sehe, reden wir ja vom "Canon EF-S
10mm-22mm f/3.5-4.5 USM", und soweit ich herausfinden konnte,
hat das Ding eine Nahgrenze von 0.24m und Innenfokussierung.
Die zu klärende Frage ist, wie sehr sich der Maßstab (in
Retro-Stellung) ändert, wenn man am Fokusring dreht.

Die Schwierigkeit für die Rechnung liegt in der Innen-
fokussierung.

Zur Erlärung: Bei dem Gegenstück, der Auszugsfokussierung,
ist klar, dass die Brennweite der Optik konstant bleibt
und die Bildlage nur durch mechanisches Verschieben der
Hauptebene(n) beeinflusst werden kann. Die Optik selbst
bleibt, wie sie ist -- also liegen die Hauptebenen (relativ
zu den Linsen) immer dort, wo sie eben liegen, und wenn man
beim Fokussieren das gesamte Linsenpaket bewegt, bewegen
sich die Hauptebenen synchron mit, und mit ihnen die
Schärfeebene.

Bei der Innenfokussierung sitzt man in der Tinte: Da die
einzelnen Linsen der Optik relativ zueinander bewegt werden,
kann dadurch SOWOHL die Hauptebenenlage WIE AUCH die Brenn-
weite geändert werden. Die Wikipädie schreibt dazu ganz
trocken: "In der Regel nutzt man beide Effekte gleichzeitig."

Um zu einem Ergebnis zu kommen, greife ich mal die Annahme
aus der Luft, dass das Objektiv am kurzen Ende (10mm)
AUSSCHLIESZLICH durch Ändern der BRENNWEITE fokussiert wird.
Anders ausgedrückt: Ich nehme an, dass die Hauptebenenlage
konstant bleibt.
Die erste Teilfrage ist jetzt: Um wieviel ändert sich die
Brennweite, wenn man von Unendlich auf ungefähr 240mm
fokussiert?

Lösung: Es gilt 1/b-1/g = 1/f; dabei steht g für die Gegen-
standsweite, b für die Bildweite und f für die Brennweite.
Im Falle der unendlichen Gegenstandweite ergibt sich -- wenig
überraschend -- 1/b = 1/f bzw. f = b; mit anderen Worten: Die
Bildweite ist gleich der Brennweite, also in unserem Falle
f = b = 10mm; das ist nichts neues. Soweit klar.

Jetzt der Nahpunkt: Ich hatte oben feste Hauptebenenlage
vorausgesetzt, daher beträgt die Bildweite auch bei
Fokussierung auf den Nahpunkt immer noch 10mm. Die Gegen-
standsweite ist um die doppelte Brennweite und den Haupt-
ebenenabstand kürzer als die Einstellentfernung; da der
Hauptebenenabstand nicht bekannt ist, nehme ich bei 240mm
Einstellentfernung einfach mal 200mm Gegenstandsweite an.
Es ergibt sich:
1/(10mm) - 1/(-200mm) = 1/f bzw.
20/(200mm) + 1/(200mm) = 1/f bzw.
f = (200/21)mm ~= 9.5mm (!!!!)

Das verblüffende Resultat ist somit: Um ein innen-
fokussiertes 10mm-Objektiv von Unendlich auf den Nahpunkt
von ca. 24cm umzufokussieren, ist lediglich eine
Brennweitenverkürzung von maximal 0.5mm notwendig -- von
10.0mm auf 9.5mm. Das sind nur 5%!

So. Das war die Rechnung für den Normalbetrieb. Jetzt kommt
noch die Übertragung auf die Makrophotographie mit Zwischen-
ringen.
Für den Abbildungsmaßstab finden man die Formel beta = x/f,
wobei x für die Auszugsverlängerung (=die Gesamtlänge aller
verwendeten Zwischenringe) steht. Da x bei uns konstant ist,
überträgt sich eine fünfprozentige Änderung der Brennweite
einfach 1:1 auf den Abbildungsmaßstab.


Zusammenfassung: Falls ich mich nicht verrechnet habe,
liegt die Änderung des Abbildungsmaßstabes beim Um-
fokussieren am Fokusring maximal in der Größenordnung
von 5%.

Die experimentelle Bestätigung oder Widerlegung dieser
Aussage wird mit Spannung erwartet :)

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Richtig, mein Immerdrauf ist in dem Fall das Canon EF-S 10mm-22mm 
f/3.5-4.5 USM.
Und ja, die Naheinstellgrenze ist 0,24m und es hat einen Innenfokus.

Danke für die Herleitung!
Ich kann das nur bestätigen:
Bei einem Fokus auf 0,24m nimmt 1mm im Bild 3050 Pixel ein.
Bei einem Fokus auf unendlich nimmt 1mm im Bild 3024 Pixel ein.
Ich würde sagen der Unterschied liegt innerhalb meiner Messunsicherheit.
Der Abbildungsmaßstab ändert sich um nicht ganz 1%, was gut zu deiner 
Erklärung passt.

Das bedeutet, dass ich mich doch wieder mehr mit dem Thema Maßstab 
beschäftigen muss.

von Ste N. (steno)


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Absolut Klasse was du da machst Richard. Mit so einfacher Technik solche 
genialen Ergebnisse, Super und Daumen nach oben. Und dazu alles noch 
wunderbar erklärt. Hattest Du mal in der Branche zu tun oder woher kommt 
das Wissen?

Ein kurze fototechnische Frage.

Diese beiden Bilder z.B. sind ja schräg fotografiert.
https://richis-lab.de/images/DAC/03_14.jpg
https://richis-lab.de/images/DAC/03_13.jpg

Jetzt wundert mich die hohe Schärfentiefe. Bei den extremen 
Makroaufnahmen hätte ich nur wenige 1/10mm Schärfebereich erwartet. Wie 
weit hast Du abgeblendet oder arbeitest du gar mit Fokusstacking?

Gruß, Steffen

von Richard K. (richi123)


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Hallo Steffen!

Danke für das Lob!


Ich beschäftige mich beruflich durchaus mit Elektronik, allerdings meist 
eher "high-level". Das tiefergehende Wissen habe ich mir neben dem was 
das Studium hergab selbst beigebracht.


Du vermutest richtig, der Schärfenbereich ist verschwindend. Er ist so 
klein, dass es schon immer eine Herausforderung ist die Dies so parallel 
zur Linse auszurichten, dass sie an den Rändern nicht schon wieder in 
der Unschärfe verschwinden.

Lange sahen meine schrägen Bilder so aus:
https://www.richis-lab.de/images/486SX/15.jpg

Mittlerweile benutze ich wie du richtig vermutest Focus-Stacking. Das 
ist in diesem Bereich teilweise recht extrem.
Dieses Bild besteht aus 13 Bildern:
https://richis-lab.de/images/DAC/03_13.jpg
Bei mehr Vergrößerung artet das regelrecht aus. Für dieses Bild waren 62 
(!) Bilder notwendig:
https://richis-lab.de/images/DAC/03_14.jpg
Mein Netzwerkspeicher und der Auslösungszähler der Kamera freuen sich. 
:)

Bei den hohen Vergrößerungen muss ich übrigens manchmal den ganzen 
Fokusbereich des Objektivs ausnutzen, um alles scharf zu bekommen!

Grüße,

Richard

von Ste N. (steno)


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Vielen Dank für die Erläuterungen. Das mit dem Stacking habe ich mir ja 
fast gedacht. Aber so viele Bilder (63) für ein Foto... irre. Darf ich 
fragen welche Software du dafür nimmst? Das Ergebnis sieht echt gut aus, 
ich sehe so gut wie keine Artefakte. Zum bewegen der Kamera wirst Du ja 
sicher einen Makroschlitten benutzen. Gibt es denn welche die man so 
fein verstellen kann, oder hast Du da auch selbst Hand angelegt.

Gruß, Steffen

Nachtrag: Ah, ich lese gerade das Du mit dem Objektiv nachfokussierst. 
Hatte ich erst ganz überlesen...

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Wie gesagt die Schärfentiefe ist nur noch minimal bei hohen 
Vergrößerungsfaktoren und das obige Bild ist sehr schräg aufgenommen, 
hat also viel Tiefe. Dort kam ich auch an den Anschlag von 0,24m-Fokus 
zu unendlich-Fokus.

Also Stacking-Programm nutze ich Helicon Focus 7, das verabeitet auch 
gleich meine RAW-Dateien.
Ich habe keine große Recherche oder Tests durchgeführt, war aber 
schlicht mit dem Helicon Focus ganz zufrieden.
Es gibt drei Grundeinstellungen, von denen ich meistens die als erstes 
voreingestellte ("B") nutze. Nur manchmal gibt es minimale Probleme mit 
Bonddrähten im Vordergrund, dann kann eine der anderen 
Grundeinstellungen helfen.
Beim Stacking lobe ich mir dann immer die GBit-Leitung zum 
Netzwerkspeicher, die 16BG RAM und den übertakteten i7. Das würde mit 
dem Netbook bedeutend länger dauern! :)

Bei sehr großen Vergrößerungsfaktoren und unglücklichem Licht habe ich 
manchmal "Staub" auf den Bildern, der sich dann beim Stacking zu kleinen 
"Raupen" entwickelt. Man könnte in dem Fall meinen, dass ich dringend 
den Sensor reinigen müsste, der ist aber relativ sauber. Mal sehen ob 
ich das noch besser hinbekomme.

Das Fokussieren läuft wie gesagt nur über den Fokusring des Objektivs. 
Die Kamera würde ich nie bewegen. Da würde das Bild sonst wohin wandern. 
Diesbezüglich ist es auch ganz wichtig einen Ultraschall-Fokus zu haben, 
bei einem Mikromotor-Fokus benötigt man viel zu viel Kraft zum drehen.

von Veit D. (devil-elec)


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Hallo Richard,

Danke für Erklärung zum Gehäuse öffnen. Ich muss sagen dein Foto Hobby 
hat was ganz besonders.

von Richard K. (richi123)


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Gerne!
Die Kombination von Fotografie und Elektronik ist mir auch sehr 
sympathisch! :)

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ich hab das gerade mit der Blendeneinstellung zur Verwendung
mit nem Retroadapter gesehen.
wie wird die an Deinem Objektiv eingestellt, elektrisch?

könnte es sein, dass da drin also kleine Servöchen ;-) sind,
die man evtl mit einem von aussen angelegten Magnet bewegen kann?
In dem Falle müsste man nicht immer das Objektiv zur Neueinstellung 
umdrehen.

Dann erwähnst Du eine Fernbedienung für die Kamera.
Ich meine, dass man die nicht unbedingt braucht,
wenn man den Selbstauslöser einstellt und nur kurze (2sec) Zeiten nimmt.

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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Achja, das Thema Blende hatte ich vergessen zu beantworten.

Anfänglich habe ich mit leichtem Abblenden experimentiert, um die 
Schärfentiefe zu erhöhen. Die Bildqualität sinkt aber schnell dabei.
Das Vorgehen war wie im HowTo beschrieben folgendes: Objektiv richtig an 
die Kamera; Abblendknopf drücken und halten; Objektiv von der Kamera 
nehmen; Blende bleibt erhalten;
Ideal wäre diesbezüglich ein voll mechanisches Objektiv ideal.
Mit starken Magneten möchte ich nicht unbedingt an einem 800€-Objektiv 
hantieren... :) Ist auch nicht mehr notwendig weil...

Nach einer länglichen Diskussion mit Egon habe ich gelernt, dass die 
Blende möglichst offen sein sollte, da sie das Auflösungsvermögen des 
Aufbaus definiert. Das erklärt auch warum die Bildqualität mit dem 
Abblenden recht schnell sinkt.
Mittlerweile fotografiere ich nur noch mit Offenblende.


Zum Thema Fernbedienung: Selbstauslöser würde auch gehen, führt aber 
dazu, dass ich auf die Kamera drücken muss. Das möchte ich vermeiden. 
Die ESD-Matte gibt etwas nach, vielleicht verrückt sich das Objektiv 
leicht,... Wie gesagt: Man sieht auf dem Livebild den Nachbar husten! :)

: Bearbeitet durch User
von Bernd (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Ich muss mir allerdings noch überlegen ob beziehungsweise wie ich einen
> "schönen" Maßstab in das Bild bekomme.
> Vorschläge?

Vor vielen Jahren habe ich für sowas ImageJ verwendet:
https://de.wikipedia.org/wiki/ImageJ

Damit konnte man recht einfach einen Maßstab über eine Mikroskopaufnahme 
drüberlegen.

Hatten nicht auch die Bondpads eine einheitliche Größe von 500x500 µm?

von Richard K. (richi123)


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Danke, schaue ich mir mal an!

Also soweit ich weiß und was ich so gesehen habe sind Bondpads nicht 
immer einheitlich. Ich hatte mal ein Die das war kleiner als 500x500µm:
https://www.richis-lab.de/QXS521_LED.htm
:)

von Richard K. (richi123)


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Bernd schrieb:
> Vor vielen Jahren habe ich für sowas ImageJ verwendet:
> https://de.wikipedia.org/wiki/ImageJ
>
> Damit konnte man recht einfach einen Maßstab über eine Mikroskopaufnahme
> drüberlegen.

Danke nochmal für den Hinweis!
Mit der Erkenntnis, dass der Fokus keinen wirklichen Einfluss auf den 
Vergrößerungsfaktor hat (Danke auch an Egon!) funktioniert das ganz gut:

https://www.richis-lab.de/Opamp02.htm

Beitrag "High-Power-Operationsverstärker - Die-Bilder"

von Richard K. (richi123)


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Richard K. schrieb:
> Erni schrieb:
>> Wie sind die 16 Widerstände verschaltet bzw. gewichtet?
>> Ein R2R-Netzwerk kann es nicht sein, ist die Gewichtung
>> von z.B. 2^0k .. 2^16k, ein so breites Spektrum?
>
> Die Analyse der Widerstände beim DAC709 habe ich aufgegeben. Die
> Verschaltung scheint überraschend komplex zu sein. In Teilen ist eine
> Art R2R-Struktur zu erkennen, aber die gesamte Verschaltung konnte ich
> nicht entschlüsseln. Es scheint als ob Burr-Brown da etwas mehr
> Intelligenz rein gesteckt hat.


Glücklicherweise hat mich noch ein IEEE-Artikel zum DAC709 erreicht. 
Jetzt verstehe ich auch wie die Stromsenken aufgebaut und verschaltet 
sind.


Ich habe den zweiten Teil der DAC709-Analyse ausgebaut, aktualisiert und 
teilweise auch mit neuen Fotos befüllt:

https://richis-lab.de/DAC01.htm#Schaltplan


Grüße,

Richard

von Achso (Gast)


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Wahnsinnig schön! Danke!

von Armin X. (werweiswas)


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Richard K. schrieb:
> Dieses Bild besteht aus 13 Bildern:
> https://richis-lab.de/images/DAC/03_13.jpg

Mit Verlaub, das sind keine Bilder.
Das sind Kunstwerke!

Gleich kommt nämlich eine Elfe und spaziert zwischen den Bonddrähten 
umher...

LG

von Erni (Gast)


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> IEEE-Artikel zum DAC709

Danke für die Erklärung, sehr interessant!

Erni

von Richard K. (richi123)


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So, heute haben wir etwas neueres: AD7226, MX7226 und TLC7226
Drei pinkompatible Vierfach-8Bit-DACs.

https://www.richis-lab.de/DAC04.htm

Sie sind alle recht ähnlich aber nicht gleich aufgebaut.
Die Strukturen sind noch groß genug, um sich einen Überblick über die 
Funktionen verschaffen zu können.

Viele Grüße,

Richard



Spender war: Arno H. (arno_h)
:)

: Bearbeitet durch User
von Arno H. (arno_h)


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Hast du die ICs vor dem Schlachten noch mal geschminkt?
Danke für die schönen Bilder.

Arno

von Richard K. (richi123)


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Arno H. schrieb:
> Hast du die ICs vor dem Schlachten noch mal geschminkt?
> Danke für die schönen Bilder.
>
> Arno

Klar, die stehen ja schließlich vor großem Publikum! :)

von Richard K. (richi123)


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Stephan S. (uxdx) hat mir einen Datel DAC-HZ12 zukommen lassen.
Siehe da, das Teil ist dem Burr-Brown DAC80 äußerst ähnlich:

https://richis-lab.de/DAC05.htm

Grüße,

Richard

von Richard K. (richi123)


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Achja, damit ihr mal einen Eindruck bekommt welchen Aufwand ein solches 
Teilchen macht. Der zugehörige Ordner ist ~15GB groß und enthält ~500 
Bilder. :)

von Jochen F. (jamesy)


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Dazu kommt noch die Zeit, bis man die Schaltungsteile richtig einordnet 
und die Funktionsweise nachvollziehen kann. Ich habe im Job schon A/D- 
und D/A-Wandler diskret aufgebaut, wie auch Schaltungen mit integrierten 
Bausteinen entwickelt, und das ist schon happiges Brot. Wenn man dann 
lediglich im günstigsten Fall nach Patenten suchen kann, die eventuell 
ein wenig Einblick in die verwendete Technik geben, dann stelle ich mir 
das als emsige Detektivarbeit vor.

von Richard K. (richi123)


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Jochen F. schrieb:
> Dazu kommt noch die Zeit, bis man die Schaltungsteile richtig einordnet
> und die Funktionsweise nachvollziehen kann. Ich habe im Job schon A/D-
> und D/A-Wandler diskret aufgebaut, wie auch Schaltungen mit integrierten
> Bausteinen entwickelt, und das ist schon happiges Brot. Wenn man dann
> lediglich im günstigsten Fall nach Patenten suchen kann, die eventuell
> ein wenig Einblick in die verwendete Technik geben, dann stelle ich mir
> das als emsige Detektivarbeit vor.

Das macht definitiv einiges an Arbeit.
Wobei ich immer dazu sage, dass ich nach dem 80:20-Prinzip arbeite (80% 
Ergebnis mit 20% Aufwand). Man könnte die Funktionen noch genauer und 
mit allerletzter Sicherheit analysieren, das würde aber den Aufwand 
nochmal extrem erhöhen und entsprechend den Output reduzieren.
Bei der Analyse meines Gould 4074 
(https://www.richis-lab.de/Gould407X.htm) versuche ich die Schaltungen 
zu 100% zu analysieren. Daran arbeite ich aber auch schon eine Zeit 
lang. :)

: Bearbeitet durch User
von Jochen F. (jamesy)


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In einem früheren Job hatte ich Prüfgeräte lür Leiterplatten 
meßtechnischer Geräte zu entwerfen und aufzubauen.
Für jedes neue Gerät habe ich mehrere Tage die Schaltpläne studiert, 
Datenblätter heruntergeladen und so gut es irgend ging, die Schaltung 
komplett nachvollzogen. Die heftigste Aufgabe dieser Art hatte ich mit 
einer RLC-Meßbrücke, die 20 Hz bis 200 kHz konnte. Nach drei Tagen 
Studium hatte ich nur noch 2 letzte Fragen an den Entwickler - und beide 
Male hatte ich richtig vermutet. Diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß 
gemacht seinerzeit.

von Richard K. (richi123)


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Jochen F. schrieb:
> ... Diese Arbeit hat mir sehr viel Spaß
> gemacht seinerzeit.

Das kann ich mir gut vorstellen!

von Stephan S. (uxdx) (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Stephan S. (uxdx) hat mir einen Datel DAC-HZ12 zukommen lassen.
> Siehe da, das Teil ist dem Burr-Brown DAC80 äußerst ähnlich:
>
> https://richis-lab.de/DAC05.htm

Das sind ja wirklich wieder geile Bilder, freut mich, dass die alten 
Teile (aus den 80ern) zur Erbauung der Forenteilnehmer dienen. Der 
Burr-Brown DAC80 stammt übrigens auch daher.

von Richard K. (richi123)


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Stephan S. (uxdx) schrieb:
> Das sind ja wirklich wieder geile Bilder, freut mich, dass die alten
> Teile (aus den 80ern) zur Erbauung der Forenteilnehmer dienen. Der
> Burr-Brown DAC80 stammt übrigens auch daher.

Ich hatte gar nicht erwähnt, dass der DAC80 auch von dir war. Sorry. :)

Der DAC-HZ12 stammt ebenfalls aus den 80ern? Ich fand leider nichts, was 
auf das Alter hinweisen würde. Die ICL8018 lassen vermuten, das er nicht 
ganz aktuell ist, aber es hätte ja auch sein können, dass sich Datel ein 
Batch davon ins Lager gelegt hatte. Bei Dies ist das schließlich 
einfacher machbar.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Wie siehts denn eigentlich mit CPUs aus,
existieren da auch schon Bilder von Dir?

: Bearbeitet durch User
von Richard K. (richi123)


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● J-A V. schrieb:
> Wie siehts denn eigentlich mit CPUs aus,
> existieren da auch schon Bilder von Dir?

Du meinst sowas wie der 486er:
https://richis-lab.de/IC_02.htm

Damit habe ich meine ersten Gehversuche unternommen. Meist ist da nicht 
so viel zu erkennen. Man könnte höchstens die High-Level-Funktionsblöcke 
identifizieren, da bin ich aber nicht so bewandert. Mir ist 
Analogtechnik lieber... :)

von Stephan S. (uxdx) (Gast)


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Richard K. schrieb:
> Der DAC-HZ12 stammt ebenfalls aus den 80ern? Ich fand leider nichts, was
> auf das Alter hinweisen würde.

Ja, ich glaube, der war damals (ca 1980-1984) als Ersatz für den DAC08 
gedacht (ist lange her). Auf der Unterseite steht übrigens 1 77, das 
könnte evtl. das Herstellungsdatum sein (1977 ???), ich weiss nicht, ob 
der da schon produziert wurde.

von Richard K. (richi123)


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Ich deklarieren ihn später mal mit "~1980". Will ja nichts Falsches 
dokumentieren. :)

von Helmut S. (helmuts)


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Richard K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Wie siehts denn eigentlich mit CPUs aus,
>> existieren da auch schon Bilder von Dir?
>
> Du meinst sowas wie der 486er:
> https://richis-lab.de/IC_02.htm
>
> Damit habe ich meine ersten Gehversuche unternommen. Meist ist da nicht
> so viel zu erkennen. Man könnte höchstens die High-Level-Funktionsblöcke
> identifizieren, da bin ich aber nicht so bewandert. Mir ist
> Analogtechnik lieber... :)

Die Kontaktierung der Bonddrähte ist ganz anders als in den Bildern der 
Analog-ICs bei der einfach ein Draht auf das Pad gebondet ist. Welche 
Art der Kontaktierung der Pads ist das?

von user (Gast)


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Nennt sich "ball bonding", mit Golddraht.

von Richard K. (richi123)


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Im Großen und Ganzen unterscheidet man zwischen Ball- und Wedge-Bonds:
Ball-Bonds sind die flachgedrückten Kugeln. Dabei wird der Bonddraht 
angeschmolzen, es bildet sich eine Kugel und die wird auf das Bondpad 
gedrückt/geschweißt.
Wedge-Bonds entstehen wenn man dann den Draht auf einer Fläche abschert 
und dabei mit dem Untergrund reibverschweißt.
Man kann aber auch Wedge-Bonds auf beiden Seiten anbringen.

Im Detail steckt natürlich viel mehr dahinter...

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Richard K. schrieb:
> ● J-A V. schrieb:
>> Wie siehts denn eigentlich mit CPUs aus,
>> existieren da auch schon Bilder von Dir?
>
> Du meinst sowas wie der 486er:
> https://richis-lab.de/IC_02.htm

Ah, doch...
Hätt mich auch gewundert,
wenn man da nicht auch rein schaut ;-)

von Richard K. (richi123)


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● J-A V. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> ● J-A V. schrieb:
>>> Wie siehts denn eigentlich mit CPUs aus,
>>> existieren da auch schon Bilder von Dir?
>>
>> Du meinst sowas wie der 486er:
>> https://richis-lab.de/IC_02.htm
>
> Ah, doch...
> Hätt mich auch gewundert,
> wenn man da nicht auch rein schaut ;-)

Klar! :)
Sind halt nicht so hochwertig, da älter...

von Soul E. (souleye)


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Richard K. schrieb:

> https://richis-lab.de/DAC05.htm

Diese etws fragwürdigen Bonds, kann das Nacharbeit sein? Dass ein Die 
ausgewechselt und neu getackert wurde? "Ich lass den letzten mal den 
Azubi machen" dürfte auch 1980 nicht durch die QS gekommen sein. 
Nacharbeit und Reparaturen waren bei den teuren Dingern aber durchaus 
üblich.


Ich ärgere mich, dass ich die im Laufe der Jahre zusammengekommenen 
kaputten Maxim Tektronix-Hybride nicht verwahrt habe...

: Bearbeitet durch User
von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Kannst Du das evtl. mal mit einem Schaltregler-IC mit integriertem
HV-Transistor machen, wie beispielsweise einem Viper, LNK oder TOP falls
Du das Package auf kriegst ohne das Silizium zu zerstören?

von Richard K. (richi123)


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Soul E. schrieb:
> Diese etws fragwürdigen Bonds, kann das Nacharbeit sein? Dass ein Die
> ausgewechselt und neu getackert wurde? "Ich lass den letzten mal den
> Azubi machen" dürfte auch 1980 nicht durch die QS gekommen sein.
> Nacharbeit und Reparaturen waren bei den teuren Dingern aber durchaus
> üblich.

Nacharbeit könnte natürlich auch ein Grund für die teilweise unschöne 
Optik sein. Das würde auch erklären warum der Opamp der 
Referenzspannungsquelle auf einer so verkratzten Oberfläche steht. 
Vielleicht wurde da das ganze Die noch einmal entfernt.

Soul E. schrieb:
> Ich ärgere mich, dass ich die im Laufe der Jahre zusammengekommenen
> kaputten Maxim Tektronix-Hybride nicht verwahrt habe...

Ja ich habe auch schon so manches weggeworfen, das ich heute noch einmal 
gerne anschauen würde... :(


Ben B. schrieb:
> Kannst Du das evtl. mal mit einem Schaltregler-IC mit integriertem
> HV-Transistor machen, wie beispielsweise einem Viper, LNK oder TOP falls
> Du das Package auf kriegst ohne das Silizium zu zerstören?

Kann ich. Epoxid-Packages sind kein Problem für mich.
Hier hatte ich schon einmal so einen vollintegrierten Schaltregler:
https://www.richis-lab.de/Charger.htm
Das Netzteil:
https://www.richis-lab.de/images/charger/10.jpg
Da habe ich aber nur den Leistungstransistor gerettet:
https://www.richis-lab.de/images/charger/13.jpg
Sobald mir mal wieder einer über den Weg läuft und ich es zeitlich 
unterbringe... :)

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Richard K. schrieb:
> Der zugehörige Ordner ist ~15GB groß und enthält ~500 Bilder. :)

Wenn das so weiter geht, solltest du schon mal anfangen, Geld für eine 
neue Kamera zurückzulegen. :-)

rhf

von Richard K. (richi123)


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Roland F. schrieb:
> Hallo,
> Richard K. schrieb:
>> Der zugehörige Ordner ist ~15GB groß und enthält ~500 Bilder. :)
>
> Wenn das so weiter geht, solltest du schon mal anfangen, Geld für eine
> neue Kamera zurückzulegen. :-)
>
> rhf


Ein gewisser Verschleiß ist da leider dabei...
Alles für die Wissenschaft! :)

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Richard K. schrieb:
> Alles für die Wissenschaft! :)

:-)))

rhf

von Mal einwerfen (Gast)


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>Wie sind die 16 Widerstände verschaltet bzw. gewichtet?
Ein R2R-Netzwerk kann es nicht sein, ist die Gewichtung
von z.B. 2^0k .. 2^16k, ein so breites Spektrum?

Zur verschaltung eines R2R Netzwerkes :
Die Widerstaende sind alle R-2R, also zB 10k -20k, es braucht keine 
Anderen. Die anforderung daran waere :

-Die Widerstande der Schalter sind klein gegen R
-Die Widerstande R & 2R bringen die zB 10bit, sind also je nachdem 0.1% 
oder so.

von Erni (Gast)


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Danke für Deinen Beitrag, Mal einwerfen (Gast).
Ich hatte mich gefragt, wie man ein 16-Bit R2R-Netzwerk
mit nur 16 Widerständen aufbauen kann.
Aber inzwischen hat Richard seine DAC709-Analyse ergänzt:
https://richis-lab.de/DAC01.htm#Schaltplan

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