Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Index PnP: Pick and Place mit Feedern unter 500€


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Christoph B. (birki2k)


Angehängte Dateien:

Bewertung
6 lesenswert
nicht lesenswert

Bei Index PnP handelt es sich um ein Open-Source-Projekt welches den günstigen Aufbau eines Bestückungsautomaten auf Basis von OpenPnP ermöglicht, wobei der Entwicklungsprozess in einem Youtube-Kanal nachverfolgt werden kann.

Als Besonderheit gegenüber den meisten Systemen in dem Preisbereich kommen bei Index PnP motorisierte Feeder zum Einsatz, die Rollen mit Durchmessern zwischen 8 mm und 24 mm aufnehmen können und so für die meisten Bauteile geeignet sind. Der im Januar vorgestellte SimplePnP verzichtet etwa komplett auf eine Rollenaufnahme, andere Ansätze nutzen den Bestückungskopf zur mechanischen Weitergabe der Bauteile.

Derzeit befindet sich das Projekt zwar in einem nutzbaren aber noch sehr frühen Entwicklungsstadium. Neben kleinen Verbesserungen und dem Einsatz von Kameramodulen zur Positionskontrolle sind weitere ambitionierte Features für die Zukunft geplant. So soll das Projekt noch um einen automatisierten Lötpastendispenser, Reflow und sogar AOI erweitert werden. Weitere Informationen zu Nachbau oder Partizipation finden sich auf Github, wobei auch auf Youtube regelmäßig über den Fortschritt des Projektes berichtet wird.


von Chris (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man nicht dauern die Mechanik nachjustieren will und auch etwas 
schneller
bestücken will, sollte man sich bessere Linearfürungen gönnen. Die 
100-200 Euro die man hier spart sind nur gespart, wenn man wirklich Zeit 
zum Justieren und für das Rework im Überfluss übrig hat oder man die PnP 
als Hobby haben will. Es gibt genug Shapeoko PnP welche wirklich sehr 
sehr langsam bestücken und nach kurzer Zeit riesige Probleme haben und 
sowie dauernd nachgestellt werden müssen.
Die Situation von Feedern hat sich inzwischen grundlegend geändert.
Wo es fürher gebrauchte elektrische Feeder um 24€/lane gab (8mm), sind 
die Preise inzwischen zumindest derzeit auf 10€/lane gesunken.
Will man da wirklich Feeder selber drucken usw, gegen solide Feeder aus 
Alu wo sich keine Bauteile umdrehen und nachher die Schaltung nicht 
funktioniert weil eine Diode/led andersrum eingelötet wurde. Billiger 
kommt man da nicht weg.

Chris

von Robin (Gast)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Wo bekommt man denn feeder für 10€?

von Bürovorsteher (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Noch so ein Wackeldackel.

von Max G. (l0wside) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christoph B. schrieb:
> Derzeit befindet sich das Projekt zwar in einem nutzbaren aber noch sehr
> frühen Entwicklungsstadium.

In der Regel stört es mich, wenn hier Projekte schlechtgeredet werden. 
Immerhin steckt meist eine Menge Idealismus und viele gute Ideen 
dahinter.

Bei PnP allerdings sieht es anders aus: ich habe schon so viele kommen 
und scheitern sehen, dass ich nicht glaube, dass es noch einen weiteren 
Ansatz braucht. Der Markt ist klein, die Chinesen schon lange aktiv, und 
der Aufwand groß. Lesefutter (z.T. von mir):
https://www.eevblog.com/forum/manufacture/desktop-pick-and-place-overview/
Beitrag "Varioplace - Wo steht das Projekt ?"
Beitrag "Liteplacer - kennt das jemand?"

von Heinz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Max G. schrieb:
> Christoph B. schrieb:
>> Derzeit befindet sich das Projekt zwar in einem nutzbaren aber noch sehr
>> frühen Entwicklungsstadium.
>
> In der Regel stört es mich, wenn hier Projekte schlechtgeredet werden.
> Immerhin steckt meist eine Menge Idealismus und viele gute Ideen
> dahinter.
>
> Bei PnP allerdings sieht es anders aus: ich habe schon so viele kommen
> und scheitern sehen, dass ich nicht glaube, dass es noch einen weiteren
> Ansatz braucht. Der Markt ist klein, die Chinesen schon lange aktiv, und
> der Aufwand groß. Lesefutter (z.T. von mir):
> https://www.eevblog.com/forum/manufacture/desktop-pick-and-place-overview/
> Beitrag "Varioplace - Wo steht das Projekt ?"
> Beitrag "Liteplacer - kennt das jemand?"

Was soll der Idealismus wenn am Ende Müll rauskommt?

von ;) (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wäre ganz schön, wenn so ein Projekt auf einer eigenen Homepage
beschrieben würde, so das man sich das Beste davon rauspicken
könnnte.
Hier gabs das schon mal:
https://www.vbesmens.de/de/bestueckungsautomat.html

Mittlerweile bieten die Chinesen ja schon Maschinen so für weniger
als 3k€ an, was günstiger ist, als wenn man mit hunderten Stunden
selbst was zusammen bastelt. Bei Selbstgebaut hat man aber den Vorteil
nicht so abhängig zu sein.

von Chris (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Das gefrickel mit dem. Einsparen der Linearführung funktioniert für 
Sachen wo Fehler von mehreren 1/10 mm egal ist, nicht aber für PNP 
Leiterplattenbestuckung oder Pastendispenser, zumindest nicht 
zuverlässig und über längere Zeit.
Zu den Servos. Alte hover Davis Siplace dual Lange Reeder bekommt man 
z.b für 100€ für 3 Stück. Sind ca 18€/Lane . wenn man aber 40/50 Feeder 
nimmt sinken die Preise auf die 10€/Land. Dazu kommt noch Versand und 
Kontroller, sind dann am Ende 11€/Lane.
Hingegen 3d Druck oder Giesen,
Youtube-Video "PushPullFeeder - Model / 3D-Print Intro"
Bzw.
Youtube-Video "Semi-automatic passive printable/castable feeder for LitePlacer"
Mit Laminator für das Covertape. oder einfach mit Gewichte. Hier 
nochmals
Youtube-Video "Feeder for LitePlacer - first production run"
Ein Feeder ähnlich aegis mydata.
Youtube-Video "Ploopy Open Source Semi-Auto Feeders For 8mm Tape"

von Daniel D. (danieldx)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Bürovorsteher schrieb:
> Noch so ein Wackeldackel.

Du kannst es glauben oder auch nicht, seine Feeder sind um Längen besser 
als bei Deiner (ja auch unserer) verkrüppelten Mechatronika Maschine.
Ich sag nur Mechatronika Feeder aufmachen und staunen was für ein 
Billig-Design die da zu Gold gemacht haben. Pull-Feeder haben einfach 
ihre Limitierungen, genau so wie Single-Head Picker.

Mechatronika ist wie schon mal erwähnt ca 6 Minuten in der Stunde damit 
beschäftigt ein stabiles Bild von der Kamera zum PC zu übertragen
Das kann ihm schon mal nicht passieren.

Ich schätze der Junge hat schon bei weitem mehr Ahnung von solchen 
Maschinen als der Hersteller unserer Mechatronika Krüppel-Maschinen da 
er sich mit den Dingen beschäftigt hat, es ist wirklich nicht schwierig 
so eine Maschine zu konstruieren. Vor allem wenn man sich mit Kamera im 
Schnitt über 2 Sekunde pro Bauteil Zeit lässt.

Unsere Kamera-Module sind mittlerweile eingetroffen 120 FPS Global 
Shutter. Bei uns ist bald Schluss mit analogem Interlaced Video.

Bezüglich Wackeldackel, Mechatronika hat bei uns die Servos so derartig 
falsch konfiguriert dass es nahezu einen Harten-Stopp bei relativ 
langsamen Bewegungen gab, auch die schnellen Bewegungen waren da nicht 
wirklich ausbalanciert.
Nach der Neukonfiguration des PID Controllers war die Maschine wunderbar 
ruhig (und damit Mechatronika uns die Einstellungen nicht versaut haben 
wir's den Controller mit einem Passwort versehen).

Ich schätze Mechatronika hat ohnehin schon aufgegeben, bezüglich der in 
Rechnung gestellten aber nicht gelieferten Kamera (die eigentlich in 
einem Gehäuse eingebaut ist, und der Kunde es halt nicht direkt sieht) 
gibt's immer noch kein Kommentar. Die sind halt wie angenommen nur noch 
am Abfischen der letzten Kunden die noch auf sie reinfallen.

: Bearbeitet durch User
von Bürovorsteher (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Och nö.

von Besserwisser (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel D. schrieb:

> Mechatronika

Ich hab so langsam das Gefühl, dass es die Firma bald nicht mehr gibt! 
Ich lese mittlerweile hier nur noch schlechtes über die Firma (und das 
noch mit Begründung bzw Fotos). Da hat man auf einer Messe schon Angst 
von den Herren angesprochen zu werden...

von Stephan (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Besserwisser schrieb:
> Ich lese mittlerweile hier nur noch schlechtes über die Firma (und das
> noch mit Begründung bzw Fotos)
<POPCORN>
Ja, von jemandem, der auszog um seinen persönlichen Feldzug zu führen...
Wir haben mit unserer M*tronika jedenfalls keine Probleme (wird aber 
auch gut gepflegt und von ausgebildeten Operatoren bedient...)
</POPCORN>
<OFFTOPIC>
Einen Heeb Inoplacer haben wir auch noch - hat den jemand hier? wir 
hätten gerade nach Umrüstung ein paar Feeder übrig...
</OFFTOPIC>

von Bürovorsteher (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> und von ausgebildeten Operatoren bedient...

Das könnte der Knackpunkt sein.

von Daniel D. (danieldx)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Wir haben unsere eigene Software dafür geschrieben und die funktioniert 
ordentlich.

Wer eine Ausbildung in einer Software benötigt die es nur erlaubt 
einzelne Bauteile mit 5 Mausklicks zu setzen dem ist nicht zu helfen; 
Multiselect gibt's ja auch nicht.
Wir haben die Maschine nicht angeschafft um unsere Zeit mit solchen 
Späßen zu vertreiben.

Ich wette wir rüsten (mit CL-Feedern) und bestücken unsere Projekte 
deutlich schneller als jeder andere Mechatronika Anwender.
Ich persönlich denke dass nur absolute Anfänger Mechatronika einsetzen, 
jene mit denen ich mich unterhalten habe und Mechatronika abgestoßen 
haben hatten im Grunde ähnliche Erfahrungen gemacht. Unflexibel bis zum 
geht nicht mehr.

Harte Fakten konnte ja bis jetzt noch keiner widerlegen, warum On-Semi 
TSSOPs nicht funktionieren; Wie man reflektierende Bauteile (die jede 
nach Aufnahme jedes mal anders aussehen) mit einem Referenzbild abbilden 
soll damit es nicht zu übermäßigem Abwurf kommt (Referenzbild-Erkennung 
macht doch nicht mal OpenPNP, im Grunde keine ordentliche Software 
vergleicht Referenz-Bilder; Ordentliche Programme analysieren).
Wir analysieren in unserer Software und haben damit kein Problem (also 
warum umständlich wenn's auch einfach geht)

diverse 0402er (reflektierend und nicht reflektierend):
- Beitrag "Re: Mechatronika M80"

Und bei einer einzelnen 100 EUR Nozzle konnte sich der Hersteller nicht 
mal überwinden eine neue Nozzle zu reinigen:
- Beitrag "Re: Mechatronika M80"

Bei 60 Feedern sind Referenz-Fotos schon recht aufwendig, wir machen 
kein einziges Referenz-Bild mehr. Man muss wirklich bekloppt sein das so 
hinzunehmen und wirklich zu akzeptieren. Man braucht pro Bauteil mehr 
als eine Minute um diese in der original Software überhaupt 
einzurichten. Das kostet alles eine irrsinnige Zeit, vor allem wenn man 
die Maschine auch mal umrüstet.

Kein ernstzunehmender Bestücker macht von jedem Bauteil das ein bißchen 
anders aussieht ein Referenzfoto. Anwender welche das (vor allem bei 
einer Bestückungsmaschine die nicht mal 2000 Bauteile/h schafft) 
akzeptieren denen ist wirklich nicht zu helfen.

Und für die vielen toten Pixel kann ein Operator auch genau überhaupt 
nichts.
Schaut euch mal OpenPNP an, die Software ist ein deutliches Stück weiter 
als Mechatronika's Software, und Multiselect haben selbst die billigsten 
chinesischen Maschinen.

- Youtube-Video "TVM802A pick and place Vision System and Fidicial Mark working"

Der Bauteilstatus (ob das jeweilige Bauteil bestückt wurde) ist ein 
ziemlich wichtiges Feature finde ich.
Man kann sich natürlich zurücklehnen und die ganze Misere einfach so 
akzeptieren und die Maschine wirklich permanent Babysitten, aber ob man 
das will sei wirklich dahingestellt.

Und wer hier noch meint dass oszillierende Portale (wo der 
Servo-Controller dann Aufgrund eines Überlastungsschutzes einspringt) 
ein Anwenderfehler ist die sollten sich schleunigstens mal unter ihrem 
Stein verkriechen.

Wir mussten keine 20 Jahre investieren um die Dinge wirtschaftlich 
hinzubekommen, wobei halt noch der Multihead fehlt damit die Maschine 
3-4x schneller wird; aber das kommt noch.

: Bearbeitet durch User
von Fragender (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Chris schrieb:
> das Rework

Was genau ist denn ein Rework?

von Daniel D. (danieldx)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Fragender schrieb:
> Chris schrieb:
>> das Rework
>
> Was genau ist denn ein Rework?

Wenn Bauteile nicht ordentlich bestückt werden oder fehlen, ein 
manuelles nacharbeiten der Baugruppen.
Auch wenn der Lötvorgang nicht ordentlich funktioniert können Grabsteine 
entstehen, zum Teil sogar Bauteile in der Mitte "cracken".
Die ganzen IPC Standards liefern hier wirklich detailierte Informationen 
was passieren kann.

Um solche Fehler zu erkennen gibt's auch AOI Systeme um die Fehler 
automatisch nach der Bestückung zu erkennen.
Um Fehler beim Pastendruck zu erkennen gibt's SPI Systeme (Solder Paste 
Inspection, wobei SPI mich hier etwas wundert warum das nicht einfach 
eine Option in Bestückungsmaschinen ist).

Wir bemängeln bei Mechatronika üblicherweise die hundsmiserable Qualität 
der Maschine und den nicht existierenden Support welcher den Operator 
quasi in's Messer laufen lässt.
Mit Support ist eigentlich gemeint Fehlerbehebung auf Maschinenseite, in 
unserem Fall nicht den Operator Support an sich.
Der arme Hund der dieses Mechatronika Gerümpel bedienen muss kann nur 
versuchen Schadensbegrenzung zu machen und die Fehler an jemanden 
weiterleiten der sie dann auch in irgendeiner Form beheben kann 
(Mechatronika ist das ja nachweislich nicht, und einige derer 
Distributoren bescheissen zum Teil genau so (hierfür haben wir auch 
detailierte Informationen von einigen Kunden erhalten)).

Wenn Kunden denken sie müssen hier und da selber Hand anlegen und alle 
gemeinsam den gleichen Workaround anwenden dann kann man bereits von 
Amateur Spielzeug bei solchen Maschinen sprechen. Anscheinend gibt's da 
so einige schwarze Schafe in dem Markt. Die Chinesen machen denen mit 
den niedrigen Preisen nun den Garaus, da wenn die Bottom-Line schlechte 
Qualität ist dies kein Hindernis für unerfahrene Firmen darstellt. Die 
Chinesen sind aber motiviert, auch wenn's 10x daneben geht das 11. mal 
funktioniert's dann zuverlässig. Das hab ich selbst im Semiconductor 
Bereich in China erlebt.

: Bearbeitet durch User
von schon wieder (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel D. schrieb:
> Wir bemängeln bei Mechatronika üblicherweise die hundsmiserable Qualität
> der Maschine und den nicht existierenden Support welcher den Operator
> quasi in's Messer laufen lässt.

Sag mal, gehts noch oder ist das langsam behandlungsbedürftig bei Dir?
Musst Du wirklich zwanghaft jeden Thread mit Deinem Mechatronika Bashing 
zumüllen?

Du nervst gewaltig!
Wir haben jetzt alle kapiert das Du die nichts magst.
Und wir haben kappiert das Du einer dieser sozial fehlangepassten 
Softwarefreaks bist, die sich selbst für den Nabel des Universums 
halten.
Jetzt ist aber auch mal langsam gut.

Tausende Mechatronika Anwender kommen irgendwie damit zurecht.
Du kennst ja noch nicht mal irgendwas anderes als das, bist völlig 
Fachfremd, hast keine Ahnung wie viele Maschinen im produktiven Einsatz 
sind, die deutlich schlechter funktionieren.
Die Leute bekommen das auch hin, ohne jeden vollzuplärren.

Ihr habt irgendwas aus dem Katalog gekauft, ohne den Hauch einer 
Vorstellung, was Ihr eigendlich braucht.
Ihr habt keine anderen Anwender gefragt oder mal einen Tag in deren 
Produktion verbracht, keine Schulung beim Hersteller vor Kauf 
durchgeführt oder mal verifiziert ob eine andere Maschine nicht besser 
für kleine Serien mit häufiger Umrüstung geeignet wäre.
Nein, Ihr habt eine der low cost Maschinen am Markt gekauft, mit der 
erwartungshaltung das das mit drei Clicks Störungsfrei funktioniert.
Durch Deine ätzende und völlig indiskutable Art hast Du Euch jeden 
Support bei Mechatronika versaut.
Und statt einzusehen das bei Euch einige Fehler gemacht wurden und 
Mechatronika nunmal nicht Juki ist und auch keine Juki preise aufruft, 
pisst Du hier an jeden Baum.

Ums Verrecken würde ich keine Geschäftsbeziehung mit so jemanden wie Dir 
eingehen.
Du bist eine tickende Zeitbombe als Geschäftspartner.
Mit Dir Geschäfte zu machen bedeutet Jahrelang in jedem Forum in jedem 
Thread durch den Dreck gezogen zu werden, wenn Deine eigene Dusseligkeit 
Dich über Deine eigenen Füsse stolpern lässt.

von Daniel D. (danieldx)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Da fehlen ziemlich viele Fakten bei Dir, ein Post der genau in die Tonne 
geht.

Wer über 30k für eine Maschine ausgibt kann durchaus Service erwarten, 
und wenn die Hersteller-Firma nach einer katastrophalen falschen Servo 
Einstellung den Kunden im Regen stehen lässt (und das auch noch nachdem 
die Maschine geliefert wird) dann passt etwas gewaltig nicht.

Da ist es ziemlich unerheblich ob sie den Kunden mögen oder nicht.
Aus meinen Posts bekommt man eine ziemlich gute Übersicht worauf man bei 
den Maschinen achten muss, ja wir haben viel gelernt mit der 
Mechatronika Maschine, vor allem wie die Dinge nicht funktionieren.

Gummipuffer zu verwenden welche nach einem Power-Cycle ein falsches 
Koordinaten-System ermitteln. Das sind katastrophale Fehler einer 
Maschine.
Keine ordentlichen Endstopps können zudem noch gefährlich für den 
Anwender werden

Fachfremd waren wir bevor wir die Maschine zerlegt haben und wieder neu 
aufgebaut haben da sich der Hersteller nicht um seine Probleme gekümmert 
hat.

Hast Du überhaupt irgendeine Maschine?
Kannst Du überhaupt irgendetwas beitragen?

Es ist klar das hier wiegesagt Distributoren mitschreiben, aber dann 
sollten die sich besser dahinterklemmen das Mechatronika ihren Scheiss 
in Ordnung bringen (inkl. den Feeder-Problemen die im anderen Beitrag 
auch von anderen bestätigt wurden). Aber ja Tausende haben kein Problem 
damit. Oder abgebrannte Motoren einer M70 eines anderen Kunden..
Wahrscheinlich bist Du ein Distributor von denen.

: Bearbeitet durch User
von René F. (therfd)


Bewertung
5 lesenswert
nicht lesenswert
Daniel D. schrieb:
> Da ist es ziemlich unerheblich ob sie den Kunden mögen oder nicht.
> Aus meinen Posts bekommt man eine ziemlich gute Übersicht worauf man bei
> den Maschinen achten muss, ja wir haben viel gelernt mit der
> Mechatronika Maschine, vor allem wie die Dinge nicht funktionieren.

Ich schätze zwar deine Posts in Mechatronika Threads, hier in diesem 
haben sie aber nichts zu suchen.

von Peter (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
René F. schrieb:
> Ich schätze zwar deine Posts in Mechatronika Threads, hier in diesem
> haben sie aber nichts zu suchen.
Ja geht mir genauso. Es ist OK über den schlechten Service von 
Mechatronika herzuziehen (vorausgesetzt es stimmt), aber in diesem 
Thread geht es um etwas völlig anderes.
Bevor also auch dieser Thread wie viele andere vorher nur mit 
unpassenden Inhalten (hier aktuell irgendwas rund um Mechatronika) 
zugemüllt wird, möchte ich doch SEHR darum bitten, sich lediglich auf 
Index PnP zu beschränken.
Das interessiert mich nämlich. Probleme mit Mechatronika Geräten 
interessieren mich nicht die Bohne ... vor allem nicht in einem Thread 
über Index PnP.

@Daniel: wenn Du über Mechatronika meckern willst: dann bitte in dazu 
passenden Threads. Vorzugsweise erst dann, wenn es dort dann (NICHT von 
Dir) ein Mechatronika Gerät erwähnt wird - da passt es dann hin.
Von Dir aktiv in Richtung Mechatronik-Bashing umgebogene Threads 
(=kapern) nerven in letzter Zeit nur noch. Wir wissen es jetzt alle und 
wir wollen zu Mechatronik nichts mehr lesen. Danke!

von Christopher J. (christopher_j23)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sehr interessantes Projekt. Gerade eben ist das Video zum 
Solder-Paste-Extruder rausgekommen: 
Youtube-Video "Dispensing Paste With My Pick and Place!"

Der Kerl mag zwar ein bisschen aufgeregt wirken aber das was er macht 
scheint schon irgendwo durchdacht zu sein, wie etwa das Feeder-Design, 
in dem die Leiterplatten die Seitenteile bilden und der Extruder 
funktioniert auf den ersten Blick auch nicht sooo schlecht. Pluspunkte 
bekommt er von mir dafür, dass er für die ersten Versuche (vorsicht 
Spoileralarm) Mandelmuß als Lötpastendummy benutzt ;)

von nick (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Christopher J. schrieb:
> Der Kerl mag zwar ein bisschen aufgeregt wirken

Ja das finde ich ein bisschen anstrengend. Aber er wirkt dabei immerhin 
authentisch.

Was mir nicht ganz klar ist: wie ist der aktuelle stand bei den feedern? 
Irgendwo stand, dass sie noch viel Arbeit benötigen, ist das immernoch 
so oder Funktionieren sie jetzt?

von Hans (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde dem nicht so viel Achtung schenken. Auf openpnp.org (und im 
dazugehörigen forum) gibt's viele feeder designs mit entsprechnder 
Diskussion dazu.

Schau dir das mal durch und bild' dir deine Meinung dazu.

Aus meiner Sicht ist das zwar grundätzlich nicht schlecht gelöst, aber 
irgendwie nicht sinnvoll einsetzbar weil viel zu breit, nicht 
arretierbar und auch irgendwie unpraktisch.
Einiges könnte man sicher verbesser, aber ein 8mm Feeder in der 
Breite... naja dann lieber den Ploopy Feeder (der ja als Inspiration 
diente) oder der meiner Meinung vom Aufbau her noch bessere von 
makr.zone (https://makr.zone/openpnp-new-referencepushpullfeeder/393/).

Dasselbe gilt für den mechanischen Aufbau. Da gibts massig Laser für 
Darwin Award Teilnehmer ("laser engraver a3" wären die ebay 
Suchbegriffe). Damit kriegst du die Mechanik um 160.-

Nicht falsch verstehen, ich finde das wirklich alles garnicht so 
schlecht - es wird aber zu sehr gehypt.

Irgendwo im eevblog hat Mike Harrison mal gemeint, dass eigentlich nur 
der Feeder kompliziert wäre - alles andere ist überschaubar.

Diese Aussage passt auch zu allem was man so liest.
Auch bei kommerziellen Bestückungsautomaten scheinen die Feeder die 
Spreu vom Weizen zu trennen.

73

von nick (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Meine  OpenPNP ist so weit fertig, mir fehlen nur noch die Feeder.

An seinen Feedern gefällt mir hauptsächlich dass sie eigene aktuatoren 
haben und nicht vom bestückungskopf aktiviert werden.

Ich würde allerdings von seinem Eigenbau Protokoll auf CAN wechseln.

von Christopher J. (christopher_j23)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
nick schrieb:
> An seinen Feedern gefällt mir hauptsächlich dass sie eigene aktuatoren
> haben und nicht vom bestückungskopf aktiviert werden.
>
> Ich würde allerdings von seinem Eigenbau Protokoll auf CAN wechseln.

Ja, das mechanische Feederdesign gefällt mir auch wirklich gut. Die 
Geschichte mit dem Eigenbau-Protokoll (auf Übertragungsschichtebene) 
sehe ich aber auch als größte Schwäche. Hätte da auch eher CAN oder 
RS485 mit Modbus genommen. Was die Mechanik angeht frage ich mich noch 
wie er das Problem mit dem Peeling vom Tape lösen will.

von Andreas W. (andreasw) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Was die Mechanik angeht frage ich mich noch wie er das Problem mit dem
> Peeling vom Tape lösen will.
Die Feeder funktionieren wie die Mydata/Mycronic Agilis. Die Folie wird 
durch ein Messer einseitig angehoben und zur Seite gelegt:
Youtube-Video "Loading 8mm Agilis Feeder"

Das funktioniert bei den Mycronic Maschinen wirklich sehr gut und war 
auch ein Grund dafür, warum wir uns so einen Automaten zugelegt haben:
Youtube-Video "Mydata/Mycronic MY100 - SMD PnP machine running a job of 8pcs from our 2.8" RPi-LCD"

von Christopher J. (christopher_j23)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Andreas W. schrieb:
> Die Feeder funktionieren wie die Mydata/Mycronic Agilis. Die Folie wird
> durch ein Messer einseitig angehoben und zur Seite gelegt:
> Youtube-Video "Loading 8mm Agilis Feeder"

Danke für den Hinweis. Von Mydata hab ich noch nie was gehört, sieht 
aber definitiv sehr professionell aus (und wahrscheinlich nicht für 
unter 500€ zu haben) :D

von Friedrich K. (friedrich82)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Als Feeder funktionieren auch die Yamaha CL Nachbauten recht gut. Die 
meisten der billigen China Maschinen benutzen die auch, also sind die 
ohne großen Aufwand zu bekommen.
Allerdings braucht man eine Entsprechende Basisplatte und Pressluft.

Es stimmt schon, dass die Feeder einer der schwierigsten Teile sind, 
besonders wenn man nicht ständig dran rum basteln will.

Noch ein paar Tipps, falls sich jemand auch eine openPnP Maschine bauen 
will:

- Macht euch erst mal klar, warum ihr sowas bauen wollt. Das Ganze hat 
eine ziemlich steile Lernkurve und die Doku ist ehrlichgesagt nicht so 
der Hammer. Erfahrung mit 3D-Druckern sind definitiv von Vorteil. Man 
sollte sowieso einen 3D-Drucker haben.
- Wenn ihr in absehbarer Zukunft damit Platinen bestücken wollt würde 
ich eher zu was Fertigem raten. Ich bastele an meiner schon deutlich 
über ein Jahr rum. Mittlerweile kann ich ganz vernünftig bestücken, aber 
ich habe immer noch viele Ideen was man besser machen sollte.
- Ich würde auf jeden Fall Linearführungen nehmen (z.B. MGNR12). Die 
billigen aus China sind für sowas normalerweise ausreichend. Wir wollen 
ja eine Wiederholgenauigkeit von deutlich unter einem mm erreichen und 
da sehe ich diese Kunststoffrollen eher kritisch.
- Es wird zwar immer das Smoothieboard empfohlen, das ist aber schon 
ziemlich alt, die Schrittmotor-Treiber sind nicht so toll und die 
Software ist auch nicht das Wahre. Würde ich meine Maschine nochmal 
bauen, würde ich vermutlich ein duet 2 (maestro) oder duet 3 board 
nehmen. Im Prinzip geht jedes Board, dass man live mit G-code füttern 
kann (bevorzugt per (virtuellem) COM-Port) und genug Schrittmotoren 
ansteuern kann.
- Das mit den auf die Arbeitsfläche aufgeklebten Gurtabschnitten ist so 
eine Sache. Sobald die Schutzfolie abgezogen ist, muss man das ganze 
Gerät nur scharf anschauen und die Bauteile sind überall, nur nicht mehr 
im Gurt. Wenn man die Maschine ernsthaft benutzen will braucht man 
vernünftige autoFeeder. Feeder kann man eigentlich nie genug haben.
- Plant auf jeden Fall eine Kamera im Head und eine bottom Kamera ein. 
Nur so lassen sich viele mechanisch Unzulänglichkeiten mit Software 
ausgleichen. Z.B. werden die Bestückungsdüsen nie 100% rund laufen, das 
muss man aber unbedingt ausgleichen. Zum Glück funktioniert das mit 
openPnP mittlerweile ganz gut.
- Ein Homing-Fiducial ist im Prinzip unverzichtbar. Mechanische oder 
optische Endschalter sind viel zu ungenau, um nach dem Homing nicht alle 
Positionen neu einstellen zu müssen.
- Besorgt euch eine Testplatine, für die ihr auch die Positionsdaten 
habt. Da dann ein durchsichtiges doppelseitiges Klebeband draufkleben 
und man kann auch ohne Lötpaste testen. Ohne Klebeband verrutschen die 
Bauteile viel zu leicht und man kann nicht richtig beurteilen wie genau 
man wirklich bestückt.

Allgemein kann ich sagen, es ist schon ein cooles Projekt und ich bereue 
nichts. Man muss aber viel Zeit investieren und es ist auch nichts für 
Leute mit niedriger Frustrationsschwelle 😊. Der Lerneffekt ist aber auch 
enorm.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.