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Forum: Platinen Mechatronika M80


Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich habe mir vor kurzem eine Mechatronika M80 besorgt, soweit 
funktioniert auch alles recht gut sofern ich eine Platine bestücke.

Da im Forum einige andere wohl auch eine Mechatronika haben frage ich 
mich wie macht ihr das mit den Panels?
Eine Platine zu bestücken klappt ja soweit, aber wie überträgt man das 
auf einen kompletten Nutzen?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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- Programm für eine Lp erstellen, abspeichern
- In Tab "Programm" gehen
- linke Seite: mit der Maus in Block Origin gehen
- rechte Maustaste: "Create Array", "Add" usw....
- Davon was passendes auswählen.

So ist das jedenfalls bei der M70.

OMG, die unbeholfene Jugend heutzutage.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Zu faul für eine Rückmeldung?

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich hab leider nicht immer Zugriff auf die Maschine da die nicht bei mir 
steht - sondern bei meinem Bruder (das nächste mal in 1 1/2 bis 2 
Wochen).

Welche Paste verwendest Du da eigentlich?
Von unserem Hersteller hab ich soweit erfahren das die KOKI S3X58-M406-3 
verwenden.

Ein Problem hab ich damit noch hin und wieder das die 0402er Bauteile 
nicht genau zentriert aufgelegt werden, Mechatronika meinte das wir da 
eine Toleranz konfigurieren müssen..

Naja bis ich das nächste mal dazu komme dauert es aber wie erwähnt 
wieder 1 1/2 - 2 Wochen.

Danke für die Informationen soweit!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Welche Paste verwendest Du da eigentlich?

Keine, ich habe keinen Dispenser.

Autor: Daniel (Gast)
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Das mit den Arrays hat funktioniert.

Ich würde mich wirklich mal gerne mit Dir in Berlin treffen und über 
Mechatronika austauschen...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich freue mich, dass du das innerhalb der letzten zwei Jahre so 
verifizieren konntest.

Frag einfach im offiziellen M70-Thread; 
Beitrag "Der Mechatronika-M70-Thread"
das ist am einfachsten, da ich außer für den Doktor keinerlei Termine 
mache und meist ohnehin nur halbtags arbeite.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich hab Mechatronika einige Vorschläge geschickt, z.B das sie 
Multiselect in die Software einbauen sollen. Es wäre nicht schlecht wenn 
sich da eventuell mehrere Nutzer finden könnten die das auch verlangen.

Autor: Daniel (Gast)
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Nächster Vorschlag wäre:
Wenn eine Bestückung fehlschlägt soll dies nicht das Programm komplett 
stoppen, sondern nur das Bauteil als nicht gesetzt markieren damit man's 
zum Schluss bearbeiten kann.

Man sieht das hier wie ein Stopp aussieht:
Youtube-Video "Automatic SMD Pick Place M10V. Part 5 How to import a Pick and Place file"
(bei dem Videos sind die Bauteile etwas verschoben das kommt wohl von 
der Bewegung der Maschine da die Bauteile nur lose aufliegen und nicht 
in eine Paste gedrückt wurden).

Bei einer Platine mit mehreren tausenden Bauteilen nervt das wenn man 
permanent davor sitzen muss und irgendwelche Fehler korrigieren muss. 
Man bekommt schon langsam ein Gefühl wenn die Maschine läuft und man das 
regelmäßige Schleifen im Hintergrund hört schläft man ein und wenn sie 
stoppt wacht man auf.

Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken 
als Referenz zu verwenden und nicht den Koordinaten Ursprung (was oft 
die Leiterplatten-Kante ist). Man kann natürlich die Bestückungsdaten so 
vorbereiten indem man den Ursprung auf die Passermarke setzt und die so 
exportiert - finde das aber auch etwas umständlich.

Wenn man 2 Leiterplatten mit mehreren Arrays einspannt kann man die 
Array Funktionalität nur mit einer Leiterplatte durchführen.

Multiselect genauer betrachtet: sagen wir fiktiv wenn der Array 10x10 
ist und der Leiterplattenhersteller 5-10 Elemente fehlerhaft geätzt hat 
dann muss man jedes einzelne Element mit 2 Mausklicks ausschalten - 20 
Klickereien und beim resetten das Gleiche Spiel.
Wenn man Multiselect hätte oder einen allgemeinen Menüpunkt dann könnte 
man sich diese denkbefreite Klickerei sparen und die Klicks nahezu 
halbieren (und im Fall des resets auf 2 Clicks reduzieren).
Ein weiterer Punkt Hotkey support, wäre ja noch besser als die 
Mausklickerei.

Beim Bestückungsdaten-Import muss man die CSV Felder auch immer wieder 
neu zuordnen (oder man lädt diese von einer Datei ... das sollte meiner 
Meinung nach im Program intern schon abgespeichert werden.

Wie man ohne die vorgeschlagenen Updates diese Maschine 
benutzerfreundlich bedienen soll ist mir ein Rätsel. Vielleicht auch da 
ich ursprünglich ein Software-Entwickler bin und das einfach viel besser 
gemacht hätte.

Wie kann das sein das ich als Mechatronika Kunde der einzige bin dem 
dieses umständliche Handling nicht gefällt?
Mechatronika hat soweit zumindest gesagt dass sie sich meine Vorschläge 
anschauen werden.
Sie haben auch gesagt das sie bereit wären die Maschinencodes 
weiterzugeben damit man die Maschine in ein anderes Programm integrieren 
kann.

Die Maschine ist wenigstens genau, die Bestückungsmaschine an sich ist 
in Ordnung

Wie gesagt ich würde mich da gerne mal mit anderen Mechatronika Kunden 
zusammensetzen und über die Software beraten damit man das Ganze mal 
etwas benutzerfreundlicher gestalten kann.

Autor: Stefan . (xin)
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Die Mechatronika sind eben Einstiegsgeräte für kleine Serien, ohne 
Anspruch an hohe Bestückleistungen. Daraus resultierend, muss du wohl 
die eine oder andere Kröte schlucken. Auch beim Feederkonzept sind die 
Machatronika ja etwas eigen. Wenn du professionellere Ansprüche hast, 
musst du dich nach einem anderen Gerät umschauen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wenn eine Bestückung fehlschlägt soll dies nicht das Programm komplett
> stoppen, sondern nur das Bauteil als nicht gesetzt markieren damit man's
> zum Schluss bearbeiten kann.

Das würde ich als sinnvoll betrachten.

> Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken
> als Referenz zu verwenden und nicht den Koordinaten Ursprung (was oft
> die Leiterplatten-Kante ist). Man kann natürlich die Bestückungsdaten so
> vorbereiten indem man den Ursprung auf die Passermarke setzt und die so
> exportiert - finde das aber auch etwas umständlich.

Nicht verstanden. Nachdem du die Bestückungsliste importiert hast, will 
doch die Maschine, dass du die am weitesten auseinanderliegenden und in 
der Liste rot markierten Teile anfährst. Damit wird dann der Ursprung 
für die Bestückung neu berechnet. Jedenfalls bei meiner M70.
Du kannst natürlich auch gerne die Passermarken als Bauteile importieren 
und sie vorher im Layout maximal weit anordnen (außerhalb der normalen 
Bestückungsfläche).

> Wie man ohne die vorgeschlagenen Updates diese Maschine
> benutzerfreundlich bedienen soll ist mir ein Rätsel.

Ich komme mit dem Gerät klar. Offenbar, weil ich von irgendwelcher SW 
ohnehin keine Wunder erwarte und mich freue, wenn selbige mehr oder 
weniger stabil läuft. Du brauchst wie bei jeder Maschine eine gewisse 
Empathie, dann geht das schon.

> Die Mechatronika sind eben Einstiegsgeräte für kleine Serien, ohne
> Anspruch an hohe Bestückleistungen.

Full ACK. Das ist die einzige Maschine, die man noch über die Treppe 
transportieren kann (naja, gerade so) und die ohne Totaldemontage durch 
die Eingangstür passt. Und die einzige Mschine, die ich mir vor vier 
Jahren leisten konnte.
Und man darf natürlich nie vergessen, dass das erforderliche 
Maschinengewicht proportional und auch gerne überproportional zur 
Bestückungsleistung ist.

Und ja, Bankfeeder sind nunmal keine Einzelfeeder. Diesen Nachteil kann 
man locker umgehen, indem man Umrüstungen tunlichst vermeidet. Das 
erfordert natürlich bei der Geräteentwicklung eine gewisse Disziplin, 
d.h. du solltest nur die Teile verwenden, die auch auf der Maschine 
sind.

Viel störender für mich waren die fehlenden Schutzleiterverbindungen 
zwischen eigentlicher Maschine, Sockel sowie Monitor-/Tastaturausleger. 
Dadurch kam es wegen fehlender ESD-Ableitung zu unvorsehbaren 
Programmabstürzen mit Einfrieren der Kamerabilder. Es hat ziemlich lange 
gedauert, bis Mechatronika geahnt hat, woran es liegen könnte.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hier sind meine ESD-Nachrüstungen zum Gerät. Am Monitorausleger ist 
selbstverständlich noch die Farbe unter dem Senkkopf der 
Befestigungsschraube zu entfernen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Als störend empfand ich eher die fehlende DSub-Buchse an der Frontseite. 
Im Bild: die Nachrüstlösung. Der Anschluss erfolgt vom linken 
Stangenfeeder.

Autor: Daniel (Gast)
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Na ich hab die MX80, wenn die Mechatronika Kunden alles so hinnehmen wie 
es ist wundert es nicht das die Software sich nicht verbessert.


Alleine das Bauteil Accounting ist einfach nur sinnlos, ich hab denen 
vorgeschlagen zumindest eine Datenbankanbindung bereitzustellen damit 
man das auch mit externen Programmen überwachen kann.

Das man die Bauteiltabellen nicht Excel/Openoffice-Like editieren kann 
sondern die Werte immer mit 5-6 Klicks erst ändern kann ist einfach 
nicht mehr zeitgemäß.

Die Fiducials als Bauteile zu importieren ja das hab ich auch schon mal 
gemacht finde ich aber ziemlich unschön.
Die Bauteil-Referenzen sind halt irgendwie sinnlos und nur zusätzliche 
Arbeit wenn Fiducials alleine eigentlich schon reichen würden. Die haben 
halt einen zusätzlichen Schritt eingeführt - die 2 manuellen 
Bauteilreferenzen werden mit dem Fiducial verbunden und daraus 
resultierend berechnet.

Meiner Meinung nach könnte man sich die 2 manuellen Bauteilreferenzen 
sparen indem man indem man nur die Fiducials angibt (Lohnbestücker 
arbeiten doch auch mit Fiducials und nicht mit manuellen Referenzpunkten 
welche dann erst mit Fiducials verknüpft werden).

Beitrag #5203462 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Alleine das Bauteil Accounting ist einfach nur sinnlos,

Ich schalte das Mitzählen generell ab, weil meist mehr Teile auf der
Rolle sind und das Programm bereits abwinkt, wenn noch 10 oder 20
Gratisstück auf der Rolle sind. Außerdem müsste man beim Herausnehmen
der Rolle die Reststückzahl notieren und bei Wiedereinlegen eingeben.

> ich hab denen vorgeschlagen zumindest eine Datenbankanbindung
> bereitzustellen damit man das auch mit externen Programmen überwachen kann.

Och nö, bloß nicht noch irgendwelche Datenbanken, die Maschine soll voll
autonom laufen. Meine restliche Lebenszeit ist begrenzt und ich will sie
nicht mit weiteren SW-Auswüchsen belasten

> Das man die Bauteiltabellen nicht Excel/Openoffice-Like editieren kann
> sondern die Werte immer mit 5-6 Klicks erst ändern kann ist einfach
> nicht mehr zeitgemäß.

Du bist zu sehr softwarefixiert. Ich bin froh über die vergleichsweise
Schlichtheit der Maschine und ihrer Bedienung.
Dein Problem: du brauchst eine ganz andere Maschine. Gibt es alles, mit
Smartfeedern, die sämtliche Bauteildaten einschließlich Losnummer, DC,
Stückzahl, Lebenslauf, Versicherungsdaten, elektronischer
Gesundheitskarte etc. enthalten. Dann brauchst du noch eine externe
Feederrüststation, die selbstverständlich eine DB- und Kanbananbindung
hat. Kein Problem, wenn man will und das passende Geld hat.

Nochmal: die Maschine ist wegen ihrer Bankfeeder für Lohnbestücker mit
ständiger Umrüstung ungeeignet.

Kleinserien mit konstantem Baugruppensortiment, das ist ihr Ding.
Eine Softwareüberfrachtung wird ihren Einsatzbereich wahrscheinlich
nicht wesentlich erweitern.

Mechatronika ist übrigens gemeinsam mit Factronix regelmäßig auf der SMT
und der Productronica präsent. Vllt findest du dort einen
Gesprächspartner.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich glaube du hast da was falsch verstanden, kleine Serien und 
Prototypen will ich über die Maschine laufen lassen größere dann an 
Lohnbestücker abgeben. Dafür sollte die Maschine schon passen.

Das Bauteilaccounting sollte ja optional sein und bleiben. Musst Du am 
Jahresende keine Inventur machen? Ich lass es auch abgeschalten da es so 
wie es ist zu umständlich ist und derzeit wird halt geschätzt.
Wenn es die Funktionalität in der Maschine schon gibt dann soll sie 
einfach sinn machen.
Natürlich bin ich software-fixiert da die Software das Interface ist und 
diese Änderungen für Mechatronika relativ einfach durchzuführen sind.

Das ist so als ob man ein Auto ohne Lenkrad mit einer Zange steuern will 
obwohl man eigentlich auch ein Lenkrad benutzen kann das es überall 
günstig gibt.

Ich denke wir sollten eher versuchen hier Vorschläge zu liefern damit 
Mechatronika das nachbessern kann. Die Software-Änderungen dauern keine 
Woche wenn der Entwickler sich da mal ran setzt und wir würden davon 
alle profitieren.

Autor: Daniel (Gast)
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Meine wichtigsten Vorschläge sind zur Zeit einfach:
1. Bestückungsprobleme diverser Bauteile erst mal ignorieren und am 
Schluss der Bestückung handlen.
2. Multiselect damit man nicht tausend mal rumklicken muss (Hotkeys 
gibt's ja auch keine), ggf. hinzufügen von Hotkeys.
3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können 
ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).

etwas niedrigere Priorität:
4. das Verwenden von Fiducials wie es sich gehört ohne zusätzliche 
Bauteilreferenzen
5. internes abspeichern der Feldzuordnung von CSV Dateien (damit man 
nicht immer Referenzdateien laden muss).
6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen 
Standorten in der Platine möglich sein (und nicht nur für eine Platine). 
Wenn 2 Platinen nebeneinander Platz haben ist das einfach nur eine 
Limitierung die nicht sein muss.
7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der optischen 
Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann (in 
meinem Fall 0.5mm QFNs werden von der Flying Kamera nicht ordentlich 
erkannt 20% Fehlerfall) eventuell ist das ja nur ein Problem von deren 
Software. Es wird empfohlen die fixe Kamera zu verwenden dann müsste die 
Maschine wieder deutlich weiter fahren.

das wären erst mal einige Punkte...
Ich bin halt noch nicht in Rente und würde lieber so wenig wie möglich 
vor der Maschine sitzen wenn sie arbeitet.

Autor: Daniel (Gast)
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Korrektur Nr. 7
6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen
Standorten in der Maschine möglich sein (und nicht nur für eine 
Platine).
Wenn 2 Platinen nebeneinander Platz haben ist das einfach nur eine
Limitierung die nicht sein muss.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Musst Du am Jahresende keine Inventur machen?

Bei einem Rollenpreis von 2,50 EUR für Widerstände mache ich mir 
inventurmäßig keine Gedanken. Die teuren Teile werden geschätzt, zumal 
das Material auf der Maschine bei mir der geringste Posten ist.

> Die Software-Änderungen dauern keine Woche wenn der Entwickler sich da mal > ran 
setzt

Du vergisst, dass Mechatronika die SW-Änderungen an allen bisher 
gelieferten Maschinentypen und Modifikationen testen müsste, sonst 
könnte der Ärger nachher möglicherweise größer sein als vorher. Aber das 
nur am Rande.

Aber Vorschläge schaden selbstverständlich nicht, werden vielleicht aber 
erst bei Neuentwicklungen berücksichtigt.
Du hast die Maschine nämlich so gekauft, wie sie war. Hast du 
irgendwelche Vereinbarungen oder Zusagen des Händlers oder Herstellers, 
dass du in Zukunft außer den Ersatzteilen auch eine aktualisierte 
Software beziehen kannst?

Na gut, vielleicht ist alles ganz anders, als ich es mir vorstelle.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> 7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der optischen
> Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann

Da stimme ich voll zu.

> 3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können
> ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).

Was meinst du damit? Statt 10 kOhm schnell mal 11 kOhm eintragen ohne 
über die Lib zu gehen?

Autor: Daniel (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> 7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der
> optischen
>> Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann
>
> Da stimme ich voll zu.
>
>> 3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können
>> ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).
>
> Was meinst du damit? Statt 10 kOhm schnell mal 11 kOhm eintragen ohne
> über die Lib zu gehen?

Genau, wenn z.B ein Bauteil nicht eingelegt ist und man schnell mal ein 
anderes verwenden möchte, selbst in dem Menü Edit kann man das Bauteil 
nicht editieren sondern muss mit der Maus über die Bauteilliste 
springen.

Zum Thema Multiselect:
z.B STRG halten und die Bauteile in der Bestückungsliste zum Markieren 
anklicken, danach einfach rechte Maustaste und aus oder einschalten - 
mit 2 Mausklicks und nicht mit 2 Klicks pro einzelnem Bauteil.

Es geht erst mal nur um konkrete Verbesserungsvorschläge. Damit sollte 
man nicht zu konservativ sein da sich sonst nie was verbessern würde.
Und warum sollte man nicht an Verbesserungen interessiert sein? Weil's 
so billig war?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Da du im Moment noch die Hoffnung auf eine neue SW hast - hast du mal 
angefragt, ob das geht und wenn ja, was das kostet (selbst ohne 
Einarbeitung deiner Verbesserungsvorschläge)?

> Genau, wenn z.B ein Bauteil nicht eingelegt ist und man schnell mal ein
> anderes verwenden möchte,

Oh, da kommst du genauso schnell mal zu undokumentierten 
Ausgabeständen...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Verbesserungsvorschläge:
Ein Help-Menü würde helphen. Wenn ich z.B. an den Stangenfeedern was 
ändern will, würde ich gerne wissen, was Period, Power, Power limit, 
Ramp, Slope usw. im Detail bewirken und ich nicht nur auf Ausprobieren 
und Mutmaßungen angewiesen bin.
An anderen Stellen würde es ebenso wertvoll sein.
Außerdem stört mich, dass ich mit der oberen Kamera nicht in die hintere 
rechte oder linke Ecke bzw. die Entnahmepositionen der Stangenfeeder 
sehen kann. Na gut, das hat bauartbedingte Ursachen, dass man da mit der 
Pipette herumstochern muss. Eine Erklärung zu diesem Umstand wäre 
trotzdem hilreich.

Die Anleitung zur Adresseinstellung der Feeder ist gewöhnungsbedürftig 
und obendrein noch falsch, jedenfalls bei mir.
Bei der SW und besonders bei der Bedienanleitung ist zu sehen, dass der 
Verantwortliche froh war, endlich damit fertig zu sein.
Deshalb hält sich meine Hoffnung auf gute Ergebnisse deines Engagements 
in engen Grenzen.

Die Maschinen verkaufen sich eben sogar mit den unrunden Stellen wie 
geschnitten Brot.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich bin bereit nach Polen zu fliegen und das vor Ort abzuklären, ich 
habe Mechatronika auch gesagt das wir das halt jetzt öffentlich im Forum 
diskutieren was uns nicht passt an der Software.

Schlussendlich ist es sehr gutes Marketing für Mechatronika unseren doch 
sehr simplen Wünschen nachzukommen und der Entwickler den die ja sowieso 
haben müssen wird da keine Woche dransitzen.

Immerhin trauen die sich mit dem Produkt 2017 auch auf die Productronica 
also werden sie sehr wohl an Chancen interessiert sein müssen welche ihr 
Produkt am Markt verbessert - ansonsten finden diverse potentielle 
Käufer aus dem deutschsprachigen Raum diesen Beitrag und nehmen gleich 
mal Abstand von dem Ganzen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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An deinen Überlegungen könnte durchaus was dran sein.
Ich werde mir deine SW-Überlegungen mal genauer zu Gemüte führen und 
mehr oder weniger oder vllt sogar sinnvoll zu ergänzen.

Jedenfalls sind die Mechatronika-Leute an der Bewahrung ihres guten 
Namens sehr interessiert. Das zeigte sich für mich daran, dass sie ihrem 
niederländischen Händler, bei dem ich die Mschine gekauft habe, 
gekündigt haben, nachdem dieser irgendwelche Chinamaschinen ins 
Sortiment aufgenommen hatte.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hallo Daniel, sitzt du hier in Berlin?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken
> als Referenz zu verwenden

Jetzt habe ich es verstanden und rekapituliere: Nachdem die 
(abspeicherbare!)
CSV-BOM einigermaßen in der Maschine ist, muss die Abfrage  nach den 
Koordinaten der Passermarken kommen. Danach erfolgt die Ausrichtung der 
Geschichte jetzt nicht mehr nach den diametralen Bauelementen, sondern 
nach den Passermarken. Das würde natürlich einen zweimaligen Fehler pro 
Richtung und Passer auf einen einmaligen reduzieren.
Wenn jedoch keine Passer auf der Platte sind, muss das bisherige 
Verfahren optional weiterhin verfügbar sein.

> 6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen
> Standorten in der Maschine möglich sein (und nicht nur für eine
> Platine).

Ja, man sollte als Minimum auch zwei Einzelleiterplatten nebeneinander 
spannen können. Mit der existierenden Klemmvorrichtung wird das mit den 
Zuschitttoleranzen wahrscheinlich nur mit zwei Platten am rechten und 
(neu anzubringenden) linken Anschlag gehen, damit nichts klappert. bei 
dreien wird es schwierig werden, da dann bestimmt eine davon hin- und 
herschlackert.

Was hast du eigentlich für ein OS auf dem Rechner? Bei mir ist noch XP 
drauf.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich bin in 1 1/2 Wochen wieder einen Tag in Berlin, wenn Du dann gegen 
Abend Zeit hättest könnten wir uns mal treffen (bin derzeit häufiger 
auswärts).

Mechatronika will von mir ne genaue Liste was für Änderungen ich mir da 
vorstelle (hab denen zwar schon ne Liste geschickt aber ich denke die 
meinen damit Mockups wie die Menüführung abgeändert werden sollte - vor 
allem Multiselect).

Autor: Daniel (Gast)
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Bei mir läuft übrigens auch Windows XP drauf.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> wenn Du dann gegen Abend Zeit hättest könnten wir uns mal treffen

Hallo Daniel, das ist schade, weil es von der Zeitplanung wohl eher 
nicht aufgehen wird. Da ich gesundheitlich etwas angeschlagen bin, führe 
ich ein Leben nach der Uhr. Klingt wie eine blöde Ausrede, erleichtert 
mir aber das Handling ungemein. Daurch liegt meine Anwesenheit im Office 
Mo-Fr zwischen 8.30 und 14.00 Uhr, Freitag auch mal bis 16 Uhr.
Da bleibt mir also wohl nur die Anfertigung einer schriftlichen 
Wunschliste.

Es kann sein, dass Mechatronika inzwischen selbst Änderungen an der SW 
vorgenommen hat. Ein Angebot von Factronix legt das jedenfalls nahe.
Hier die Email:


Sehr geehrter Herr Bürovorsteher,
im Rahmen unserer Herbstaktion, bieten wir die komplette M70 
Jahreswartung zum günstigen Festpreis an.
Aktionszeitraum von September bis Oktober 2017
Die Wartung kostet inkl. kompletter Kalibrierung und Softwareupdate
499,- € plus 250,- € für Anfahrt und Übernachtung (zzgl. MwSt.).
Ausgenommen sind schadhafte Teile, Verbrauchsmaterialien, 
Verschleißteile usw.
Das Angebot gilt bei Beauftragung bis 31.08.2017 und Durchführung der 
Wartung bis 31.10.2017
Geben Sie uns bitte Bescheid, falls Sie an einer Komplettwartung 
interessiert sind,
damit wir die benötigten Materialien vorrätig haben und wir einen 
passenden Termin vereinbaren können.
Wenn Sie ein ausführliches Angebot wünschen, oder weitere Fragen haben, 
stehen wir Ihnen jeder Zeit gern zur Verfügung .

Der Endesunterzeichner der Mail hat leider nicht auf meine wiederholte 
Anfrage nach dem Inhalt des SW-Updates geantwortet.
Da die Antwort ausblieb, ist der ganze Vorgang dann bei mir im sonstigen 
Rauschen untergegangen.
Ich werde nochmal nachstoßen.

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich bin am Donnerstag fuer einen Tag in Berlin (etwas spaeter waer fuer 
mich am Besten wenn Du Zeit haettest - wuerde mich dann hier 
registrieren um den Kontakt zu ermoeglichen).

Bezueglich dem Update, ich hab die aktuelle Version der Windows 
Software, die Version von vor einer Woche hat noch nen Bug das diverse 
Filehandles beim Import nicht zugemacht wurden. Die meinen eventuell 
auch das sie den Steuerrechner bei Dir aktualisieren wuerden. Die 
Windows Software ist ja nur ein Binary welches die Steuerbefehle an den 
Rechner in der Maschine uebermittelt. Da ist ein Update nur ein 
Austausch der Exe Datei und die bekommt man auch direkt von 
Mechatronika.

Ich bin soweit fast zufrieden mit der Maschine - halt abgesehen von der 
Software und den von mir erwaehnten Punkten.

Ich schaue mal das ich ein Dokument (mit Bildchen wie ich mir einige 
Dinge vorstelle) bis Dienstag zusammengestellt bekomme.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hallo Daniel,

welchen zeitlichen Rahmen hast du im Auge?

Ansonsten konnte ich bei Factronix in dieser vergangenen Woche noch 
keinen Kontakt bekommen, da alle Wissenden ausgeflogen waren - 
Productronica.

Also - bis bald.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich denke ich mach nen Rueckzieher und schreibe meine eigene Software 
fuer die Maschine.

Ich hab unter Linux die Kamera und Motoren bereits in Betrieb genommen, 
die Kommunikation mit der Maschine ist wirklich einfach.
Das wichtigste die Genauigkeit der Maschine stimmt.

Ich will ja auch nen Barcode Scanner fuer Bauteile unterstuetzen.

Ich rechne damit das ich halt mal 2 Wochen investieren muss damit mir 
das wirklich passt.

Ich hab schon mal soetwas fuer ne einfache CNC Maschine geschrieben mit 
ner 20 EUR Kamera:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/223150/...

Autor: Daniel (Gast)
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So wie's aussieht hab ich jetzt erst mal die Grundfunktionalitaet unter 
Linux zusammengehackt (Kamera, Feeder, Bestueckungskopf, XY Schienen).
Mit der MX80 hab ich wohl nen Volltreffer gelandet.
Im Grunde kann man da ja sogar eigenen Feeder unterstuetzen.

Ich denke in einer Woche hab ich das Programm so wie ich es mir 
vorstelle :-)

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Na dann gutes Gelingen - wenn ich 30 Jahre jünger wäre und gewisse 
Kenntnisse in der Softwareherstellung hätte...
Gib mal Nachricht, wenn du damit erfolgreich bestücken kannst.

Autor: Daniel (Gast)
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Kannst Du die Bauteilvorschuebe via Software regeln, oder musst Du dort 
auch die 2 Knoepfe bei den Feederboxen einstellen?

Wenn das so weitergeht wie heute... dann kann ich in 1-2 Tagen bereits 
mit meiner eigenen Software bestuecken. Die Daten (Feeder & 
Nozzleeinstellungen) sind alle in einer MySQL Datenbank abgelegt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kannst Du die Bauteilvorschuebe via Software regeln, oder musst Du dort
> auch die 2 Knoepfe bei den Feederboxen einstellen?

Die beiden Tasten sowohl an den Bank- als auch an den Stangenfeedern 
habe ich bisher nur für deren Adresszuweisung benutzt, alles andere ist 
zu nervig.

Der Rest wird schnell und komfortabel über die SW eingestellt: Vorschub, 
Vorschubgeschwindigkeit, Tape collect delay, noch irgendwas... bei den 
Bankfeedern, Power, Ramp, Powerlimit, Period, Slope bei den 
Stangenfeedern.
Wenn ich die Maschine eingeschaltet habe, kann ich dir den Rest sagen.

Das für mich ungelöste Rätsel besteht darin, weshalb man dafür bei den 
Stangenfeedern ein Passwort braucht und bei den Bankfeedern nicht.

Autor: Daniel (Gast)
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Kannst Du mir da mal screenshots oder ein Foto schicken wie du dort 
hinkommst? Ich hab die aktuelle SW von Mechatronika und finde dort 
nichts bezüglich Feeder Einstellungen - sprich ich muss alles über die 2 
Knöpfe regeln.

Ich will das Feedersetup auf Barcode Scanner umstellen.

Durch das eigene Bestückungsprogramm kann ich z.B Eeproms / SPI Flashs 
hernehmen und die schon während der Bestückung mit Firmware bespielen.
Bevor ich das Bauteil auf die zu bestückende Platine drücke setze kann 
ich's auf eine Adapterplatine drücken.

Auch das ausmessen der Bauteilhöhe kann ich damit so gut wie 
automatisieren - ich brauche halt einen Sensor der mir die Höhe ausliest 
- das lässt sich dann auch einfach integrieren.

Im Graphischen Userinterface hab ich derzeit folgendes integriert:
* Anfahren eines beliebigen Punktes auf der Bestückungsoberfläche XY - 
Schlitten
* Nozzle Changer
* Kameras (OpenCV)
* 1:1 Altium Bestückungsdatenimport
* Stepping und Automode zur Bestückung (ist aber noch nicht mit der 
Hardware verbunden).

Im Testprogramm (kein graphisches Userinterface) unterstütze ich:
* Aufnahme und absetzen von Bauteilen
* Rotieren von Bauteilen
* Z Achse um das Bauteil abzusetzen
* Vakuumeinstellungen

Ich schätze bis Dezember hab ich das Programm auch funktionabel dann 
können wir uns im Dezember mal in Berlin zusammensetzen und das 
durchgehen. Das Programm kann auch von ner Linux Live CD gestartet 
werden.

Autor: Daniel (Gast)
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ok er sagt anscheinend bei mir das er die Feeder nicht programmieren 
kann und schickt aber die Programmierbefehle an die Feeder - dann höre 
ich komische Motorgeräusche (das ist dann auch wieder der Vorteil der 
Mechatronika Software die ist so unfertig das sie's einem wirklich 
leicht machen die Dinge rauszufinden).

Werde im Dezember mal einen davon zerlegen und mir das Protokoll genauer 
im Logik Analyzer anschauen, wäre eventuell auch nicht verkehrt 
alternative Feeder zu unterstützen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kannst Du mir da mal screenshots oder ein Foto schicken wie du dort
> hinkommst? Ich hab die aktuelle SW von Mechatronika und finde dort
> nichts bezüglich Feeder Einstellungen - sprich ich muss alles über die 2
> Knöpfe regeln.

Ich glaube dir kein einziges Wort.

Hier ein paar Bildchen:
1. Kopfzeile - Setup - Setup Smartfeeders - Passwort eingeben,
dann Bilder 2, 3, 4

2. Oder ohne Passwort über den Reiter Feeder, geht allerdings nur für 
Bankfeeder

Ich weiß nicht recht, wie ich es dir sagen soll - aber wäre es vllt 
nicht erst mal besser, die bestehende SW gründlich zu erkunden, statt 
eine neu zu schreiben? Ich denke mir, dass Mechatronika sich bei der 
jetzigen SW auch irgendetwas gedacht und eine Menge Gehirnschmalz 
investiert hat.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich weiß nur, dass ich an der Maschine nichts ändern werde (außer 
möglicherweise aktuelle SW vom Hersteller aufspielen zu lassen).
Das Gerät fällt bei mir unter die Kategorie Produktionsmittel, mit dem 
ich meine Brötchen verdienen muss.
Ich fürchte, dass du bei deinen Übungen irgentetwas übersiehst, das für 
den Entwickler bzw. Hersteller der Maschine ganz offensichtlich ist.

Autor: Daniel (Gast)
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Mechatronika hat die Hauptfunktionalität in den Rechner gesteckt der in 
der Bestückungsmaschine verbaut wurde.

Der WinXP Rechner macht nicht besonders viel.

Ich will schnell bestücken und nicht im Schneckentempo irgendwelche 
Dinge durchführen.
- Das fängt ja schon an beim Import der Bauteile, ich will die Altium 
Daten direkt importieren.
- Ich will die Bauteile einfach organisiert haben und in einer Datenbank 
halten (Barcode scanner)
- Ich will z.B eine Teilbestückung durchführen können bei Prototypen 
(einfach sagen R19, R32 (alles dazwischen auslassen) etc. und das nicht 
jeweils mit 2 Klicks pro Bauteil sondern die Bauteile markieren und 
danach bestücken.

- Wenn es ein Problem mit einem Bauteil bei der Bestückung gibt soll 
dieses Bauteil erst mal automatisch ignoriert werden und am Schluss 
bearbeitet werden (und nicht die Bestückung gestoppt werden).
Bei mir dauert eine Leiterplatte 20 Minuten, ich könnte 2 einspannen das 
wären 40 Minuten wo ich die Maschine jetzt Babysitten muss.

Ich will die Maschine soweit bringen das ich eine Bestückung problemlos 
durchführen kann und dies auch etwas Komfort bietet.
Ich finde die Windows Software höchst ineffizient (vor allem das 
fehlende Multiselect).
Mechatronika verweist mittlerweile auch darauf das ich deren neue 
Bestückungssoftware versuchen sollte dort sind aber auch viele meiner 
Punkte noch in Bearbeitung .. oder man hat mir geschrieben "can do" 
wobei ich das schneller selber machen kann.

Ich könnte die Prototypen genau so komfortabel in Asien fertigen lassen 
und mir die Kosten für die Mechatronika sparen (für das Geld kann man 
dort einen Haufen Prototypen fertigen). Die Bestückungsanlage macht 
meiner Ansicht nur Sinn wenn sie wirklich Vorteile bringt. Und mal 
schnell etwas damit zu machen ist halt nicht drinnen da die Software so 
umständlich ist (was ich bei anderen Firmen in der Preisklasse und 
darunter auch nicht anders erwarten würde).

Autor: Stefan . (xin)
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Hallo Ihr Beiden,

Darf ich fragen, was ihr für die M80 gezahlt habt ?


Gruß, Stefan

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Darf ich fragen, was ihr für die M80 gezahlt habt ?

Ich habe eine Maschine für arme Leute gekauft: eine M70.
Das Grundgerät ohne Feeder kostete vor vier Jahren 28 k€.
Der Gesamtpreis für die im Bild dargestellte Konfiguration belief sich 
dann auf ca. 47 k€ (Neukauf).
Dazu dann noch ca. 1k€ für einen akzeptablen Kompressor.
Inzwischen dürften die Preise noch gestiegen sein.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich hab 40k für 4 Feederblöcke, 1x Vibrationsfeeder & M80 bezahlt & 
generalüberholt (war gebraucht und wurde generalüberholt - hat also 
jetzt komplett neue Motoren und Kameras verbaut).
Der Preis ist absolut in Ordnung wenn man denkt die Maschine besteht 
aus:

1. einem Steuerungsrechner der in der Maschine verbaut ist welcher die 
Ansteuerung der Servos und allem übernimmt
2. einem Windows XP Rechner der quasi das Frontend darstellt und 
Steuerbefehle über RS232 an den Steuerungsrechner schickt und die 
optische Erkennung macht.

Ich schneide zum Teil die RS232 Befehle mit diese sind sehr einfach.

z.B
<X,Y>g\r\n schiebt den ganzen Wagen herum, der Steuerungscomputer 
übernimmt die Positionierung, der WinXP Rechner hat hier also wirklich 
nicht sonderlich viel zu tun.
<32>f\r\n schiebe von Feederblock Adresse 30 Slot 1 die Bauteile um eins 
weiter.
etc.

Die Verbindung läuft über 57.6kbaud seriell.

Ich stelle mich aber schon darauf ein das ich mir die Maschine auch 
umbauen werde sobald meine Software fertig ist. Ich bin eigentlich 
Software-Entwickler mit fast 20 Jahren Erfahrung, und vorher hab ich 
schon so ne Bestückungssoftware für eine umgebaute CNC Maschine 
geschrieben.
Diese Software nehme ich nun und tausche den G-Code durch den (reverse 
engineerten) Mechatronika Steuerungscode aus, daher konnte ich die 
Bestückungsmaschine auch schon zur Hälfte nach einem Tag unter Linux mit 
meiner eigenen Software bedienen.

Autor: Daniel (Gast)
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Daniel schrieb:
> <32>f\r\n schiebe von Feederblock Adresse 30 Slot 1 die Bauteile um eins

Slot 2 natürlich

Autor: Stefan . (xin)
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Vielen Dank für die Details. In Anbetracht der doch recht einfachen 
Maschine hatte ich auf Gebrauchtpreise < 20k (ohne Feeder) gehofft. 
Einen Bestückautomaten haben wir bereits laufen, aber ich hätte 
Interesse daran gehabt, einen Mechatronika als Station zum Programmieren 
von Controllern umzubauen.

Autor: Daniel (Gast)
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Die Maschine ist sehr genau, von der Mechanik her und dem Controller 
gibt's dabei nichts zu bemängeln, ich glaube gerne dass diese bis 0201 
funktioniert.

Ich habe die Maschine ursprünglich gebraucht für 27K gekauft (M80) und 
sie für 13k aufrüsten lassen.
Die M10V sollte man wohl für 15k oder billiger bekommen (wenn's die 
gebraucht gibt).

Man kann soweit ich auch mitbekommen habe die Geschwindigkeit der 
Maschine durch einfache Parameter einstellen, muss man halt alles selber 
austesten.

Hier wiedermal ein Link zu Volker Besmen's Anlage:
https://www.vbesmens.de/de/
Der Mechatronika Bestückungskopf funktioniert mechanisch gesehen 
ähnlich, der Kopf hängt lose an einem Riemen welcher zusätzlich mit 
einer Feder nach unten gedrückt wird.

Autor: Daniel (Gast)
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Wenn noch jemand mit einer Mechatronika M10V - M80X 
Programmierkenntnisse hat und an einer alternativen Bestückungssoftware 
interessiert ist bitte melden.

Die Smartfeeder funktionieren jetzt bei mir, nach dem Motorenupgrade 
wurde dem Vibrationsfeeder anscheinend eine falsche Adresse zugeteilt.

Werde im Laufe der nächsten Woche OpenCV angehen.

Mechatronika macht den Bauteilvorschub direkt an den Feederslots fest 
und nicht an den Bauteilen an sich - das ist meiner Meinung nach von 
denen eindeutig falsch gelöst.
Das neue Feedersetup ist sehr komfortabel geworden auch mit Barcode, 
sehe da noch immer ein paar Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der 
Positionierung.
Dadurch das der Vorschub jetzt am Bauteil festgemacht ist kann man die 
Bauteile auch recht einfach in andere Slots reinstecken und muss nur 
noch das Bauteil dem Slot zuweisen (ohne den Vorschub neu konfigurieren 
zu müssen).
Im Grunde hab ich zuerst deren Feedersetup nachprogrammiert und 
anschließend erweitert.

Die Daten werden wie vorher erwähnt alle in einer MySQL Datenbank 
gespeichert - man könnte das dann quasi auch im Browser visualisieren.

Hier sehe ich auch noch die Möglichkeit die Bauteile in den Gurten nach 
dem Einspannen initial mittels OpenCV zu lokalisieren - dadurch könnte 
man sich das manuelle Setup nahezu komplett sparen.

Ich will später dann auch FPGAs mit der Maschine programmieren bevor ich 
sie bestücke.

Mit der alternativen Software kann man auch:

1. mit einem Adapter eigene Bestückungsköpfe verwenden (z.B mit einem 
Adapter Sauger von Juki die gerade mal 10-15$ kosten), werde mir das 
nächstes Jahr dann drehen lassen.

https://www.aliexpress.com/item/1set-505-Nozzle-n-...

Die Juki Nozzles gefallen mir etwas besser - habe auch einen Satz hier, 
OpenCV (die optische Erkennung) wird das möglicherweise beachten müssen.

2. alternative Feeder ansteuern.

Bezüglich Prototypen kann ich die Maschine jetzt auch so ansteuern das 
es mir einfach Bauteile in eine Dose werfen soll für eventuelle 
Handbestückung :-)

Wunschtraum:
Was ich gerne noch hätte wäre so ein Laser Scanner wie er bei Samsung 
Bestückungsmaschinen verbaut ist welcher die Bauteile nach dem aufheben 
scannt (dadurch fällt die Höhenangabe der Bauteile weg).

Autor: Michael W. (michelw)
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Hallo,
ich habe eine M10V. Klingt interessant. Ich habe da auch so einige 
Sachen, die mich stören. Programmieren von Bauteilen fände ich klasse.
Auch der Abwurf von nicht erkannten Bauteilen in verschiedene Behälter 
wäre schön.
Bin mal gespannt, wie dass hier weiter geht.

Michael

Autor: Daniel (Gast)
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Hier mal ein billiger Screenshot mit der Mechatronika Kamera:
https://snag.gy/0PuOlt.jpg

Das war das ursprüngliche Programm das ich für Stepper hatte (auch dort 
lief im Hintergrund die Bilderkennung nur schwarz/weiß):
https://www.mikrocontroller.net/attachment/223150/...

Werde bei Gelegenheit mal ein Video machen wie der Kopf über alle 
Bauteile drüberfährt.

-Auch der Abwurf von nicht erkannten Bauteilen in verschiedene Behälter
wäre schön.

das ist ein guter Punkt! Ich denke OpenCV sollte dafür ganz gut geeignet 
sein da die Bauteile üblicherweise recht einfach sind (QFNs/DQFNs/BGA 
sollen ja sowieso über die stationäre Kamera verwendet werden).
Mechatronika verwendet wohl Euresys zur Bilderkennung der Bauteile (es 
hieß eine bekannte Firma aus Belgien).

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Mechatronika verwendet wohl Euresys

Exakt.

Autor: Daniel (Gast)
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Bezüglich der Feeder.

Ein paar Gedankenspiele:

1. die Maschine verwendet eine optische Erkennung
2. die Feederblöcke sind an einer fixen Stelle
3. die Feederblöcke werden über Broadcast angesteuert (jeder Block 
erhält immer alle Steuerungsbefehle)

Warum kleben die keine Identifikation links auf die Feederblöcke und 
geben dem Operator die Möglichkeit einfach alle Blöcke automatisch 
abzufahren
Die Pickup-Position könnte pro Feeder über die Kamera und optische 
Erkennung ermittelt werden (zumindest bei Standard Bauteilen).

Was macht Mechatronika? Man kann die Bauteilposition auf den Feedern - 
in absoluten Koordinaten in der Maschine abspeichern. Das macht ja 
überhaupt keinen Sinn.
Hängt man einen Feederblock mal wo anders ein stimmen die Koordinaten 
nicht mehr.

Also mit der Software von Mechatronika kann man ja wirklich überhaupt 
nichts anfangen - das ist mehr Leid als alles andere, das ist doch 
richtig peinlich was die da mit deren Software treiben. So eine mistige 
Software konnte man vielleicht 2005 mal anbieten ... 2017 sieht die Welt 
für mich etwas anders aus.

Ich hab denen das letzte mal schon gesagt das Training benötigt kein 
Mensch wenn deren Software etwas intelligenter wäre. Das sich die 
anderen Kunden da nicht aufregen wundert mich wirklich, anscheinend 
bedienen die Maschinen wirklich keine Software-Entwickler die wissen was 
möglich ist.

Bauteilsetup:
https://snag.gy/z7DLVo.jpg

Die Teile lassen sich direkt in der Tabelle mit Tastatur-Hotkeys 
bearbeiten.
Werde noch nen Android Client zum Scannen der Bauteile schreiben damit 
man die Bauteile mittels Android Handy/Tablet scannen und in die 
Feederslots stecken kann.

Als Labeldrucker eignet sich der billige P-Touch Drucker von HP
https://www.amazon.de/Brother-P-touch-Etikettendru...

Der einzige Wert der Maschine liegt für mich darin das ich sie selber 
ansteuern kann...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Also mit der Software von Mechatronika kann man ja wirklich überhaupt
> nichts anfangen - das ist mehr Leid als alles andere, das ist doch
> richtig peinlich was die da mit deren Software treiben. So eine mistige
> Software konnte man vielleicht 2005 mal anbieten ... 2017 sieht die Welt
> für mich etwas anders aus.

Es ist dein Thread, ich mache mich hier an dieser Stelle mal vom Acker.

Autor: Daniel (Gast)
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Das ist das was ich mit Multiselect meine.

Anfahren der Positionen funktioniert soweit, fehlt noch die Array 
Funktionalität und Positionskorrektur welche ich über die Fiducials 
ermitteln werde.

Das Feedersetup werde ich Tablet-Kompatibel gestalten, einfach 
Slot+Bauteil(mit Barcode) welches dann via Netzwerk mit der 
Bestückungssoftware kommuniziert.
Das Layout werde ich zum Schluss noch anpassen (zuerst mal die 
Funktionalität fertigstellen).

Die Passermarken werden einfach als Footprint "Fiducial" importiert und 
landen automatisch an erster Stelle in der Liste.

Damit hab ich schon mal 2 Punkte abgearbeitet welche Mechatronika nicht 
kann und die mir wichtig sind:
1. Multiselect (um nur die ausgewählten Bauteile zu bestücken).
2. Altium Dateien direkt importieren.

Fehlt noch der Knopf zum einfachen Umschalten zwischen Top und Bottom 
(programmtechnisch ist alles soweit vorbereitet).

Autor: Daniel (Gast)
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* Mehrere Paneele/Nutzen werden jetzt auch auf dem Bestückungstisch 
unterstützt

Es gibt nicht nur mehr die Unterteilung wie bei Mechatronika in einzelne 
PCBs in einem Nutzen sondern mehrere Nutzen mit mehreren PCBs.
Ziel der Übung ist das wir z.B 4 Nutzen reinlegen können und diese 
einfach konfigurieren können.
Aber vielleicht baue ich später noch nen Leiterplattenzubringer rein.
Wird ein Fiducial im Nutzen nicht erkannt kann der jeweilige PCB einfach 
beim Bestücken ausgelassen werden.

Die Konfiguration läuft über Fiducials, jedes Bauteil der einzelnen PCBs 
im Panel wird über die jeweiligen Fiducials angesteuert.

Setup für ein Paneel:
1. die Fiducials eines einzelnen PCBs (im Paneel) mit der BOM verknüpfen 
(Passermarke in der BOM markieren, diese mit der Kamera anfahren und set 
fiducial klicken)
2. festlegen wie viele Reihen und Spalten das Panel hat
3. wieder ein Fiducial (oder Bauteil) in der BOM auswählen, dieses dann 
im letzten PCB auf dem Paneel anfahren und Create Array klicken.

Es gibt den Button Add Panel, damit kann man weitere Nutzen/Paneele 
hinzufügen.

Das ist auch wieder etwas das mit der Mechatronika Software so gut wie 
nicht machbar ist (oder nur extrem umständlich).

Sehr heftig das Mechatronika es in 10 Jahren nicht geschafft hat einen 
brauchbaren Entwickler mal 2 Wochen hinzusetzen und die 
Bestückungssoftware anwendungsfreundlich zu gestalten, statt dessen 
werden die naiven Kunden dazu genötigt eine Schulung zu machen um diese 
wirren Bestückungsgedankengänge nachzuvollziehen.

Autor: Daniel (Gast)
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Mit BOM meine ich eigentlich die Bestückungsdaten.

Autor: Daniel (Gast)
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aktueller Screenshot

Autor: Daniel (Gast)
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Optische Erkennung der trainierten Fiducials/Passermarken klappt jetzt 
auch (benötigt ca 50% CPU auf einem alten Dualcore Intel für eine live 
Auswertung 720x576 da die optische Erkennung auf der Leiterplatte ja 
sowieso nicht so oft gemacht wird absolut in Ordnung), morgen Abend 
kommt noch die Positionskorrektur der Leiterplatte hinzu, übermorgen 
versuch ich dann mal die Bauteilerkennung.

Möglich ist damit auch schon mal eine Sichtprüfung ob alle Bauteile 
ordentlich platziert wurden (oder auch ob sie nach dem Lötvorgang alle 
sind wo sie sein sollten).

Mit etwas Glück hab ich die Maschine dann nächste Woche endlich mal 
komfortabel in Betrieb.

Autor: Daniel (Gast)
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Positionskorrektur der Leiterplatte ist nun auch implementiert, habe 
Optical Recognition nochmal überarbeitet - die Fiducial Erkennung 
funktionieren jetzt sehr gut.
Gibt auch eine Option "Snap to fiducial" was zum nächsten erkannten 
Fiducial springt.

Habe gesehen das OpenPNP die Fiducial Erkennung pro PCB in einem Nutzen 
einstellbar hat - habe das jetzt erst mal auch so gemacht.

Optische Erkennung der Bauteile kann ich wohl erst ab 
Mittwoch/Donnerstag angehen.

Was danach kommt:
* Android App um Bauteilrollen zu scannen und um die Feeder zu 
konfigurieren (das wird dann über W-Lan mit der Bestückungssoftware 
arbeiten).

Autor: chris (Gast)
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Android app kann ich dir schicken, RFO Basic,
einfach barcode scanner, mit Siemens Norm.
Setup is für Openpnp (über TCP/IP Sockets),
sollte nicht schwer sein dies umzuändern.
Ist aber sehr einfach gemacht.
Fiducial sieht nicht nach hough circle erkennung aus. Irre ich mich ?
OpenPnP hat zwar Panels, dies funktioniert aber nicht, bzw nur
einseitige Top Bestückung. Ansonsten muss man für Top und Bot zwei 
unterschiedliche Job anlegen. Mittels Scripts klappt dies problemlos.

Autor: Daniel (Gast)
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Habe am Anfang noch HoughCircles + Pattern verwendet, bin dann aber auf 
SimpleBlob + trainierten Pattern (matchTemplate) umgestiegen.

Das Bild ist etwas gestaucht da mir in der Vorschau zur Zeit die 
Relation ziemlich egal ist (man kann auch im Vorschaubild Positionen 
anklicken und der Schlitten fährt dann dort hin)

Mechatronika verwendet bezüglich der optischen Erkennung ziemlich alte 
Technologie - Interlaced Analog Kameras mit einer Conexant Card aus 
2003, ne TV Karte mit dem Brooktree (Bttv) Chip hatte ich schon um 2000 
(ziemlich schwachsinnig meiner Ansicht nach).

Je nachdem wie weit ich mit dem Ganzen komme werde ich die dann 
eventuell rausnehmen und Vollbildkameras reinhängen.

Bezüglich des Android Apps melde ich mich wenn ich soweit bin - danke.
Werde morgen erst mal die Feederdatenbank füllen damit ich mich dann mit 
der optischen Erkennung für die Bauteile spielen kann.

Hat eventuell jemand Ahnung von 3D Laser Scanner für SMD Bauteile? das 
würde mich interessieren damit man die Höhe nicht manuell festlegen muss 
(hab damit noch nie etwas zu tun gehabt).

Autor: chris (Gast)
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Du meinst Laserpointer , ja ist ziemlich problemlos.
Ohne hat man die Möglichkeit mit dem Vacuumsensor die Höhe von Platinen
und Bauteilen zu erkunden, und dann wäre noch die Stereoscope Camera, 
wobei
die entsprechend kalibriert werden muss, sprich die Kalibrierung is 
aufwendiger.
Also z.B. mit Kamera 2cm links und 2cm rechts ein Bild machen und dann
daraus die Höhe des Bauteiles berechnen, als wäre es mit einer 
Stereokamera
mit 4cm Axenddifferenz aufgenommen worden.
Laserpointer geht einfach, laserpointer mit z.B. 20 Grad differenz zur
Kameraachse ungefähr mittig auf Kamerabild zentrieren. Am besten mit 
Diffraktionsraster (so figuren, bekommt man oft als Aufsatz zu 
Laserpointer +
Blende)
und dann dies Kalibrieren, damit man den genauen Winkel des Laserstrahls 
rausbekommt. Der Rest ist Trigonometrie. Ohne diese Figuren ist der 
Laserstrahl
zu groß, da ist es dann eventuell besser einen Linienlaser zu nehmen, 
und die
Kante in der Mitte des Bauteiles zu setzen.
Trotzdem muss man es auf einer vorher definierten Fläche aufsetzen, wo
die Höhe bekannt ist. Da kann man es aber auch auf einen toolsensor 
setzen.
Klar, bei einer kommerziellen PnP hat man nicht den Luxus des G38
Gcode welcher die Höhe dann ausspuckt.
Dies alles erspart dir aber nicht die Tests mit der Briefwage, denn
man braucht ja einen definierten Aufpressdruck, welcher dann je 
Bauteilklasse
unterschiedlich ist, zumindest wenn man schnell bestücken will, bei 
langsamer
Bestückung braucht es dies nicht.

Autor: Daniel (Gast)
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Whow so hab ich noch überhaupt nicht darüber nachgedacht das ist ja 
wirklich nicht all zu schwer.

Werde morgen mal anfangen die optische Erkennung für die Bauteile 
einzubauen.
Das Zusammenspiel zwischen optischer Erkennung und der 
Positionskorrektur funktioniert sehr gut.
Über die Fiducial wird der Nullpunkt errechnet und davon ausgehend dann 
der Rest justiert.

Meine Leiterplatte ist z.b laut optischer Erkennung über die Fiducials 
0.2 Grad schief auf dem Bestückungstisch (die Halterungen kann man 
selber montieren und die sind nicht streng für 90° ausgelegt), ohne die 
Erkennung und Positionskorrektur liegen Bauteile welche 5cm vom Ursprung 
entfernt sind bereits 1-2mm daneben.

Ich muss nur 1 Fiducial angeben und der Rest (die anderen Fiducial) 
werden über die Toleranz und optische Erkennung automatisch ermittelt.
Die Positionskorrektur wird pro Nutzen abgespeichert, ich könnte bei mir 
ja wie vorher erwähnt 4 Nutzen (etwas größere Eurokarte) einspannen.

Autor: chris (Gast)
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Der Nullpunkt der centroid Dateien kann irgendwo sein. Nach dem 
importieren und konfigurieren der Fiducials usw rechne ich mittels 
Skript den Nullpunkt der Platine auf Board-0 Position der pnp um. Dann 
genügt Platine einlegen und Start drucken und die Daten sind dann immer 
relativ zur Ecke links unten.

Autor: Daniel (Gast)
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Habe hier ein interessantes Video gefunden:
Youtube-Video "Maximale Bestückgenauigkeit mit SIPLACE"

Ich habe auch noch paar alte Leiterplatten im Lager die sich scheinbar 
nach einem Jahr gewölbt haben (perfekt zum Testen).
Das sind anscheinend alles Dinge die man bei der Herstellung so eines 
Automaten beachten sollte.

Mechatronika hat leider so gut wie überhaupt nichts bedacht bei der 
Windows Software, das nachzurüsten sollte mit nem Laser (wie vorher 
beschrieben) dann eigentlich auch nicht so schwierig sein.

Autor: chris (Gast)
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Dies glaube ich siehst du etwas falsch.
Eine PNP welche unter 10kcph ist was anderes als eine in der 100kcph 
Liga.
Wie lange ist der Federweg deiner Nozzle.
3mm 5mm 8mm ? Bei einem Chipshoother ist dieser genau null, und deshalb 
haben diese auch Waagen im Bestuckungskopf sowie Laserdistanzsensoren 
zur Leiterplatte.

Bei einer langsamen PNP gleicht dies die Feder im Nozzle aus, zumindest 
was die Wölbung nach oben betrifft, für die Wölbung nach unten braucht 
es die Pins von Unten welche die Leiterplatte stützt sowie das 
Festklemmen von der Seite. Damit wird eine Wölbung nach unten in eine 
nach oben umgewandelt.

Autor: Daniel (Gast)
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Was meinst du mit Feederweg der Nozzle?

Nein es geht darum wenn man die Bestückung auf "schnell" einstellt (es 
gibt in der API 3 Geschwindigkeiten - die Geschwindigkeit wie schnell 
der Bestückkopf die Bauteile vertikal auf die LP aufbringt) dann könnte 
das absetzen der Bauteile andere Bauteile durch die Vibration von der LP 
werfen. Das ist in der Tat hin und wieder passiert - und für 
Nacharbeiten sorgt.

Werde wohl noch 1 netto Arbeitswoche brauchen bis ich alle Features 
fertig habe, bin zur Zeit nur beruflich sehr eingespannt sodass ich für 
die Maschine wieder keine Zeit habe.

Autor: chris (Gast)
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>Was meinst du mit Feederweg der Nozzle
Ich errinnere mich nicht wie es bei dieser PnP ist.
Generell hat eine Nozzle eine Feder (spring), bzw dessen Halter.
Damit wird sei es die Variation der Bauteilhöhe sowie die Wölbung der 
Platine
nach oben kompensiert, abgesehen von einer falschen Konfiguration der 
Höhe.
Schnellere PnP haben keine Feder mehr, da diese warscheinlich zu langsam 
reagieren, bzw zuviel Zeit zum stabilisieren brauchen.

Autor: chris (Gast)
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Vibration, sollte nicht passieren sofern die Platine unterstützt ist.
Verwendest du denn keine magnetische "Pins" auf denen die Platine 
aufliegen kann ?

Autor: Michael W. (michelw)
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Hallo,
wie ist denn der Stand dieses Projektes?

Autor: Daniel (Gast)
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Bin erst vor kurzem wieder aus dem Ausland zurückgekommen.

Habe die Feeder-Dateien reverse engineered und ein Web-User-Interface 
dafür geschrieben (inklusive brauchbarem Bauteil-Management System):
https://snag.gy/rOpA7M.jpg
Sobald ich im "Component" Feld etwas eingebe kommt ein Dropdown wo die 
Bauteile mittels regex gematched werden.
https://snag.gy/CBXOQo.jpg

Werde jetzt noch die Bauteil-Dateien reverse-Engineeren damit ich diese 
auch via Web konfigurieren kann.
Wie's aussieht kann ich die Linux Version kompatibel machen zu den 
Windows Konfigurationsdateien.
Danach werde ich die optische Erkennung auch unter Linux implementieren 
(das fehlt dort ja noch).

Ich verwende die Maschine schon produktiv, werde mir aber wohl eine 2. 
Vorrichtung selber bauen um QFNs aus Trays zu setzen da ich in der 
Maschine zu wenig Platz für 3-4 Trays habe.

Autor: Daniel (Gast)
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CPD Datei Format:
- Bauteil-Listen in den Kategorien können extrahiert werden
- Die Einstellungen in den ersten 2 Tabs der Bauteil-Gruppen sind 
mittlerweile soweit ebenfalls bekannt
* Motion Speed
* Pick Speed
* Place Speed
* Nozzle
* Pick Delay
* Place Delay
* Overstroke
* Polarity
* Max drift
* Max Skew Angle
* Disposal put back / drop
* Transport component raised high  use optical centering  Use VAC for 
checking part placement

Das sind nur Konfigurationen die dann später während des 
Bestückungsvorganges aufgelöst werden

- Die Referenz-Bilder für die optische Bauteil-Erkennung kann ich 
ebenfalls größtenteils extrahieren (der Teil muss noch feingetuned 
werden das sind die letzten 5-10% die derzeit noch fehlen - n paar 
Offset Bytes machen mir noch das Leben schwer)

Werde die Werte dann ebenfalls in die Datenbank stecken und per 
Knopfdruck exportierbar machen.
Diese Optionen werde ich dann später auch in die Linux Applikation 
einbauen (so viele sind's ja nicht).

Autor: Daniel (Gast)
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Sagt mal hattet ihr noch nie Bedarf an einem Tray Feeder für die 
Mechatronika?

Schon bei 2 Trays habe ich Probleme mit dem Platz in der Maschine.
Mechatronika selber hat keine Tray Feeder.

Autor: Daniel (Gast)
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Bauteilerkennung hab ich mittlerweile auch mit OpenCV integriert.

Die Mechatronika Maschinen sind an so manchen Stellen wirklich gut 
durchdacht die Flying Cameras sind wirklich gut integriert.
Die Kameras unter Linux anzusteuern ist kein Problem.
Die primitive Windows XP Software steht ja in überhaupt keinem 
Verhältnis zu dem was man mit der Maschine eigentlich machen kann.

Als nächstes werde ich die Funktionalität einbauen um Firmware direkt 
bei der Bestückung aufzuspielen.
Dann fehlt mir nur noch n Tray Feeder und ich bin glücklich damit.

Autor: Joerg (Gast)
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Hi Daniel,

ich lese jetzt auch schon eine Weile mit. Sehr schönes Projekt und ich 
kann Deinen Überlegungen nur voll und ganz zustimmen. Ich habe auch 
schon lange mit dem Gedanken gespielt die Software einer M10V zu 
ersetzen. Bisher habe ich es aber immer verschoben, da es ja doch 
einiges an Aufwand bedeutet die ganzen Kleinigkeiten die für ein 
anständiges Bestücken notwendig sind einzubauen.

Könntest Du Dir vorstellen den aktuellen Stand Deiner Software irgendwo 
mal hochzuladen (github oder so)?
Das würde mir, und vielleicht auch einigen anderen stillen Mitlesern, 
echt weiterhelfen.

Autor: Daniel (Gast)
Datum:
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Ich werde die Dinge noch etwas weiter testen und mich dann mit 
Mechatronika kurzschließen.

Mechatronika ist eine kleine Firma, Opensource würde uns Kunden insoweit 
schädigen das Ersatzteile eventuell nicht mehr verfügbar sein werden 
sobald man alternative Teile einsetzen kann, und ich kann aktuell 
alternative Feeder, alternative Nozzles, ja selbst nen alternativen 
Bestückungskopf dort verwenden.

Die Bestückungssoftware an sich ist nicht so aufwendig, das aufwendige 
ist eher das Bauteil und Projektmanagement (Top&Bottom Leiterplatten) 
was ich mir da zusammengestellt habe (inkl. Gerber Viewer mit 
Suchfunktion für Designator und Values im Browser)

Autor: Daniel (Gast)
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Da Mechatronika hier mitliest.

Deren Bestückungssoftware kann keine leicht gebogenen Leiterplatten 
problemlos bestücken, man muss die Höhe der Leiterplatte in dem Fall 
selber angeben.
Die Ablage auf dem Bestückungstisch für die Leiterplatten nimmt etwa 5mm 
von der Leiterplattenaussenseite.

Hierfür müsste die Software wohl mehrere Referenzpunkte ausmessen (tut 
sie aber natürlich nicht).

Bei Panels ca 150x130 @ 1mm ist eine leichte Biegung durchaus möglich.

Beim Nacharbeiten der fehlenden Bauteile muss man das Bauteil einzeln 
anwählen und den Schrittmodus einschalten, beim Schrittmodus werden dann 
die Referenzpunkte immer erneut angefahren und man wird immer gefragt ob 
das so in Ordnung ist.
Bei 5 fehlenden Bauteilen dürfte man dann (insgesamt) 10x die 
Referenzpunkte und 5x ob die optische Erkennung in Ordnung ist 
bestätigen (also mindestens 15 Klicks um 5 Bauteile zu setzen).

Also Mechatronika nicht wundern wenn ich eure Software für Müll halte, 
es liegt an euch diese Situation zu verbessern in den Mails wurde 
mehrmals darauf hingewiesen, gemacht wurde üblicherweise überhaupt 
nichts und deshalb gibt es das Projekt hier (ich verwende die Maschine 
maximal ein halbes Jahr im Jahr da ich zu 50% im Ausland bin).

Wäre die Software auch nur ein bißchen intelligent dann würde man auch 
die Designatoren direkt auf die Leiterplatte bzw. das Kamerabild 
zeichnen damit man sich das hin und herschauen spart welches Bauteil 
denn nicht gesetzt wurde.

Autor: Stefan . (xin)
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Hi Daniel,

toll, das Du so viel Engagement zeigst. Ich lese hier mit, da wir früher 
auch mal über eine Mechatronika nachdachten und mir die Maschine 
aufgrund des einfchen mechanischen Aufbaus durchaus sympathisch ist.

Jörg fragte, ob Du planst, die Software auf GitHub bereitzustellen und 
ich werde aus Deiner Antwort nicht schlau. Planst Du, andere mit 
einzubinden ?


Gruß, Stefan

Autor: Jörg (Gast)
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Ich wage mal einen Blick in die Glaskugel:
Aus den ersten Beiträgen zu schließen, war das mal der Gedanke. Aber 
jetzt ist einfach schon zu viel Arbeit in die Software geflossen, als 
das man das einfach so "verschenken" will. Das kann ich auch sehr gut 
verstehen, vor allem, wenn man selbständig ist und mit seinem Können und 
Wissen Geld verdienen muss.

Ich nehme an, Daniel hatte Kontakt mit Mechatronika, aber die haben kein 
Interesse dafür etwas zu bezahlen, bzw. einfach so kein Interesse etwas 
zu verändern, denn die Maschinen laufen, so wie sie sind, wie 
geschnitten Brot.

Ich fände es natürlich besser, wenn Daniel sich entschliessen könnte das 
Projekt zu veröffentlichen in irgendeiner Form. Denn es wird immer 
irgendwelche Feature Requests oder Sonderwünsche geben, und wenn man 
dann nicht von der Gunst von Mechatronika oder einem Entwickler bzw. 
Release Cycle abhängig ist, wäre das toll.
Andernfalls kann ich Mechatronika nur empfehlen, etwas an der Software 
zu machen, bzw. machen zu lassen. Die Maschinen sind von der Mechanik 
Top, von der Software grottig. Ich denke es könnte viele Kunden den 
letzten Grund für einen Kauf geben, wenn die Software überzeugt. Die 
Billig-China Dinger werden auch immer mehr kommen und da muss man sich 
davon abheben.

Ein richtig moderner Move von Mechatronika wäre die Entwicklung von 
Daniel zu bezahlen und dann Open Source zu stellen. Ich würde sofort 
eine weitere Maschine kaufen :-).

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Die Maschinen sind von der Mechanik Top, von der Software grottig.

Die Maschine ist exzellent. Außer der Software ist auch die 
Bedienungsanleitung unter aller Sau. Eine Erläuerung der Parameter und 
derer Wirkung wäre absolut notwendig. Hier möchte man nicht ständig auf 
das Wohlwollen des Verkäufers angewiesen sein, der auch nicht alles 
weiß.
Derjenige, der die teuere Einweisung für die Maschine wahrnahm, hat die 
Hälfte des gesagten bereits vergessen oder gar nicht erst auf Details 
geachtet oder hat die Firma bereits verlassen...

Autor: SMT_Service (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Die Maschinen sind von der Mechanik Top, von der Software grottig.
>
> Die Maschine ist exzellent. Außer der Software ist auch die
> Bedienungsanleitung unter aller Sau. Eine Erläuerung der Parameter und
> derer Wirkung wäre absolut notwendig. Hier möchte man nicht ständig auf
> das Wohlwollen des Verkäufers angewiesen sein, der auch nicht alles
> weiß.
> Derjenige, der die teuere Einweisung für die Maschine wahrnahm, hat die
> Hälfte des gesagten bereits vergessen oder gar nicht erst auf Details
> geachtet oder hat die Firma bereits verlassen...

Und zu allem Überfluß kann man die Fragen die einen dann Beschäftigen 
sowieso erst nach einiger Zeit Arbeiten mit der Maschine stellen.
Deshalb gibt es Üblicherweise zuerst eine Unterweisung und danach erst 
eine
Schulung. Das Mitarbeiter gehen ist natürlich nicht Vorraussehbar, 
jedoch
sollten sowieso mehr als nur eine Person "Frau/Mann" eine solche 
Unterweisung und Schulung bekommen. Krankheit und Urlaub will ja auch 
Überlebt werden.
Und Mitschreiben sollte JEDER bei einer Schulung, es sind immer viel 
Infos bei solchen Weiterbildungen vorhanden.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Und Mitschreiben sollte JEDER bei einer Schulung, es sind immer viel
> Infos bei solchen Weiterbildungen vorhanden.

Ich hätte dieses Geheimwissen aber gerne in Schriftform. PDF, Buch oder 
ganz neumodiscH als Onlinehilfe.

Autor: Daniel (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> Und Mitschreiben sollte JEDER bei einer Schulung, es sind immer viel
>> Infos bei solchen Weiterbildungen vorhanden.
>
> Ich hätte dieses Geheimwissen aber gerne in Schriftform. PDF, Buch oder
> ganz neumodiscH als Onlinehilfe.

Eine Schulung für so eine Bestückungsanlage die noch nicht mal eine 
ausgetüftelte Software hat finde ich nicht akzeptabel.

Im Jahr 2018 ist die beste Werbung für ein Produkt ein Manual auf 
Youtube.

Wenn die Schulungen ein Geschäftsmodell sein sollen, dann sollte man 
schnellstens das Geschäftsmodell ändern, und ja ordentliche 
Dokumentation online stellen.

Das Setup für die Platinen ist mit meiner Software ein Traum und nahezu 
vollautomatisch, da könnte sich Mechatronika schon einiges abschauen.
SmallSMT hat auch einige Videos bezüglich Bauteil-Alignment online (die 
Maschinen kosten ein zehntel von den Mechatronika Geräten).

Da kommt Mechatronika mit den maximal 360 Pixel Kameras bei weitem nicht 
hin (die Auflösung ist in etwa 720x576 Analog, es wird nur der Luma 
Anteil bei Mechatronika verwendet YUYV (Luma=Y), U/V wird verworfen).

Und wenn man für das Setzen von 5 ausgewählten Bauteilen 30 Mausklicks 
benötigt, da fragt man sich halt schon was sich der Entwickler dabei 
gedacht hat?
Multiselect gibt's ja auch nicht dafür.

Die Maschine bestückt zuverlässig sofern sie über die 
Bilderkennungshürde drüberkommt (tut sie bei unseren Panels mit kleinen 
Bauteilen nie, und die Fehler sind so dass der Operator auch nicht sieht 
was los ist, die Logfiles geben einen Anhaltspunkt aber es wäre halt 
nicht schlecht wenn man auch das Bild sehen könnte warum es während 
einer Produktion fehlschlägt, einfach RETRY klicken lässt die Maschine 
dann wie gehabt weiterlaufen auch mit dem Problembauteil).

Mechatronika sitzt hier auf dem hohen Ross und hört nicht auf 
Kundenprobleme - um diese gar zu beheben. Multiselect hat ja wohl auch 
noch keiner der Kunden benötigt, und 30 Mausklicks für 5 ausgewählte 
Bauteile finden die dann wohl auch in Ordnung.

Die Antwort: wir haben tausende Kunden welche damit zufrieden sind nur 
Sie haben damit ein Problem hilft hier nicht weiter, Fakt ist das die 
Maschine dank der Windows Software für unsere Projekte unzuverlässig 
läuft.

Autor: Daniel (Gast)
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Stefan . schrieb:
> Jörg fragte, ob Du planst, die Software auf GitHub bereitzustellen und
> ich werde aus Deiner Antwort nicht schlau. Planst Du, andere mit
> einzubinden ?

kann sein dass ich das noch freigebe, ich will als nächstes die 
Bilderkennung in einen synchronisierten Thread geben damit die 
Live-Vorschau nicht von OpenCV blockiert wird. Ich hab noch bis Ende 
Dezember etwas Zeit dafür dann bin ich wieder für 6 Monate weg.

Die erste Version wird sowieso nur eine Konzeptversion, die zweite 
Version kann man dann auf Python abändern damit die Einstiegshürde für 
Entwickler niedriger ist.

Die Software ist ja noch nicht fertig, und bei einigen Projekten fahren 
wir deshalb auch noch mit Windows.
Bestücken geht soweit zwar schon (pick - run over camera - place) - die 
OpenCV Bauteilerkennung ist aber noch in den Anfangsstunden.
Sitze halt auch nicht Vollzeit daran da wir ja auch andere Produkte 
herstellen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Die Maschine bestückt zuverlässig sofern sie über die
> Bilderkennungshürde drüberkommt

Wenn es schon keine Erklärung in der Ba gibt, sollte es mindestens einen 
Link zu Euresys geben, was mit den diesbezüglichen Einstellungen gemeint 
ist.
Manches ist leider irgendwie auf dem Niveau der Jahrhundertwende stehen 
geblieben.

Mechatronika sollte sich mal ein DSO oder MSO von z.B. Keysight ansehen. 
Da ist die gesamte Bedienanleitung einschließlich Schulungsmaterial 
(EDU)und Trainigssignalen mit drin. In 15 Sprachen.

Und nein, ich will es nicht kostenlos haben. Ich bin bereit, für gute 
Ware auch gutes Geld zu bezahlen.

Autor: SMT_Service (Gast)
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> Autor: Daniel (Gast)
> Datum: 21.11.2017 00:19
> Ich denke ich mach nen Rueckzieher und schreibe >meine eigene Software
> fuer die Maschine.
> Ich rechne damit das ich halt mal 2 Wochen investieren muss damit mir
> das wirklich passt.

----

> Autor: Daniel (Gast)
> Datum: 26.10.2018 12:45
> Die erste Version wird sowieso nur eine Konzeptversion.
> Die Software ist ja noch nicht fertig, und bei einigen Projekten fahren
> wir deshalb auch noch mit Windows.

Ist halt Komplex das Thema Software, Linux ist schonmal was, und das du 
Juki Nozzln verwenden möchtest finde ich auch gut.
Hast du dir schon mal die Cyberoptics Laser Align Module Angesehen?
Juki verwendet die, ebenso Samsung und Assembleon.
Wird halt dann nicht so Preiswert.

Autor: Daniel (Gast)
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Wer hätte hier denn Lust mitzumachen?
Und welche Maschinen habt ihr?

Eine billige Bestückungssoftware so wie Mechatronika sie hat kann man 
wirklich in 2 Wochen selber schreiben, aber es geht ja darum was 
brauchbares zu entwickeln.

Ich hab eine MX80 (M80 gebraucht gekauft und auf MX80 aktualisieren 
lassen).

Aktuell hab ich den Code in C / C++ geschrieben, ich würde aber Python 
bevorzugen da das jeder schnell bearbeiten kann. Die Steuerungscodes 
sind recht einfach.

Im Grunde fehlt mir nur noch eine ordentliche OpenCV integration (nicht 
weil ich's nicht kann sondern weil mir die Zeit etwas fehlt - werde 
versuchen mir das nächste Woche anzusehen).
OpenCV verwende ich zur Zeit für die Leiterplatten-Justierung.

Zur Bauteilerkennung:
man nimmt das Bauteil einfach hoch schaltet die Kamera auf einen Trigger 
Modus, und fährt dann einfach das Ziel auf der Leiterplatte an.
Das Video der Flying Camera wird dann von der Maschine eingefroren und 
man muss sich wirklich nur noch um die Justierung des Bauteils kümmern. 
Sobald man fertig ist schaltet man den ausgelösten Trigger Modus wieder 
ab.

Ein Bild hab ich angehängt (das Bild hab ich im Linux aufgenommen). Man 
sieht wie schlecht diese Kamera überhaupt ist.... Das Bauteil ist 0402.
Übrigens die Windows Referenz-Bilder zur Bilderkennung findet man in 
deren Konfigurationsdateien die haben wirklich keine "hohe" Auflösung 
(irgendwo hatte ich hier mal n Bild angehängt).

Bei der BTTV/Brooktree/Conexant Karte sollte man wie beim Windows 
Programm die Helligkeit/Kontrast/(die Karte kann noch mehr) anpassen.

Autor: Daniel (Gast)
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Hier noch ein paar Beispielbilder was deren Windows Software so 
produzieren kann:

https://snag.gy/CJeRUf.jpg
https://snag.gy/RswbBW.jpg

Grund: Leiterplatte ist leicht gebogen, die Stelle war aber nicht 
offensichtlich bei den ersten beiden Panels (auf der rechten Seite)
Man kann hier als Workaround das Leiterplatten-Niveau einfach etwas 
etwas tiefer angeben. Meiner Meinung nach soll die Software das dem 
Operator durch einfache Guidance klar machen. Bei den billigen China 
Bestückungsanlagen würde mich ein Handling wie bei Mechatronika nicht 
wundern - aber die Mechatronika Maschinen sind dafür einfach zu teuer um 
diese Fälle nicht abzudecken.

Man könnte ja sogar einen Gerber-Viewer einbeziehen und eine 
Leiterplatte Matrix-basiert ausmessen. Die Gerber Dateien nur dazu um 
Schlitze und Bohrlöcher zu vermeiden.

Und welche Doppelseitige Leiterplatte ist denn schon nach einem 
Ofendurchgang von einer Seite nach wie vor 100% gerade. Sprich die 
Option welche Mechatronika da in der Software hat lässt den Operator 
geradlinig in's Messer laufen.

Wenn man einen 2. Screen hätte, oder die Bestückungssoftware größer 
machen würde dann könnte man nach der Bestückung kurz Fotos machen und 
die letzten 10 bestückten Bauteile eventuell darstellen damit man 
frühzeitig abbrechen kann.
Oder eventuell auch direkt eine AOI einbauen.

Autor: Chris (Gast)
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Die Beleuchtung ist gut, die Nozzle kann man leicht rausfiltern.
0201 ist bei dieser Kamera machbar, eventuell auch kleiner.
Python hat ca 25% overhead auf C bei opencv, und das Bild muss von der
Kamera zur Auswertung auch noch uebertragen werden. Die Frage ist dann,
ob man die 80ms dann noch hat welche Python angenommenerweise braucht,
oder ob man nur weniger zur Verfuegung hat.

Chris

Autor: Daniel (Gast)
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>> Hast du dir schon mal die Cyberoptics Laser Align Module Angesehen?

ich hab gestern ein Video von Fritsch gesehen, das war dort anscheinend 
nur ein kleiner Aufsatz bei der Bestückungsmaschine / vor der Nadel.
Sieht sehr interessant aus (ist aber noch entfernt da die Software erst 
mal rund werden muss).
So wie Mechatronika sagt es gibt mehrere tausende Kunden, wäre eventuell 
für später interessant.

Bin ca. 30 KM von der Maschine entfernt, hab die Nozzles gestern über's 
Internet mit meinem Programm gewechselt und das Foto vom Bauteil 
aufgenommen, also grundsätzlich funktioniert die Software soweit.

>> Python hat ca 25% overhead

Finde das ist kein Problem, das Bild ist eingefroren und ein Bild 
360x576 innerhalb weniger als 0.5 Sekunden auszuwerten sollte kein 
Problem sein (zudem das Bauteil innerhalb dieser Frame-Größe nur einen 
kleinen Teil ausmacht - die Area of interest auch klein ist)
Python erlernt man bald mal und dann könnten eventuell mehr Leute 
leichter mithelfen.

Sollten die Dinge freigegeben werden dann könnte man die Software auch 
für andere Bestückungsmaschinen verwenden.
Ich mach das nicht aus Spass sondern nur deshalb da deren Software 
einfach eine Qual ist und ich die Maschine der Sekretärin oder 
ungeschultem Personal so nicht überlassen kann.
Mit intelligenter Software kann so eine Maschine jeder benutzen, mit 
passender Guidance sogar ohne eine Schulung.

Autor: Chris (Gast)
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Solltest du ein sot23 sowie tssop/soic und einige Fotos von div. 
Widerstanden bzw caps haben,
dann kann ich dir den c code für die Auswertung machen. Auch ein qfn mit 
zentraler Massepad sowie ein assymetrisches to... sollte dabei sein.
Was auch wichtig ist sind leichte fehlpicks von kleineren widerstanden 
wo neben dem Widerstand auch teilweise das Nozzle ersichtlich ist.
Natürlich sollte die Kamera kalibriert werden.
Dies wenn es in C gemacht werden soll.
Als Ausgangspunkt für eine Python implementation ist es jedoch nicht 
geeignet.

Autor: Daniel (Gast)
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Mein Code ist aktuell wiegesagt in C/C++ aber ich denke schon nen 
Schritt weiter für die Zukunft. Python ist für die Masse halt einfacher, 
und ich will die Dinge in den Browser integrieren um 
Betriebssystem-unabhängig zu sein.

Bin erst mitte nächster Woche wieder vor der Maschine dann schau ich mal 
bezüglich SOT23. Muss bei der Rückgabe der Nozzles noch einen 
Vakuum-Check einbauen da mir die 2. Nozzle hin und wieder steckenbleibt 
(auch im Windows) und es 2 oder 3 Versuche benötigt um den Sauger runter 
zu bekommen (hab mir schon eine neue bestellt).

Setze mich dann auch kurz mal mit nem Schlosser zusammen um die Juki 
Clone-Nozzles zu besprechen. Ich brauche nur nen gedrehten Aufsatz für 
die Nozzles ne Halterung kann ich mir aus Fischer-Technik  & 3D Drucker 
Elementen bauen (Sowas brauch ich sowieso da mir die Nozzle Halterung 
den Platz für meine AluProfil-Fischer-Technik Tray-Feeder versperrt).

Autor: Chris (Gast)
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Browser wird ein Alptraum werden, zumindest wenn man Flott arbeiten 
will.
Aber jedem das Seine.
Weiters, eine Vorschau ohne OpenCV ist Kontraproduktiv, da man dann mit
unkalibrierten Bildern arbeitet, bei denen optische Verzerrungen 
vorhanden sind. Klickt man dann auf einen Punkt ist man weit davon 
entfernt wenn dieser
angefahren wird. Es funktioniert wenn nur das Livebild sehen kann, wenn 
man dieses
aber Anklicken kann, um verschiedene Sachen zu definieren oder die 
Kamera
zu bewegen, dann wird das nichts. Es kommt also darauf an wozu das Bild
gezeigt wird.

Bei dem von dier geliefertem Bild mit einer Bildverarbeitung welche 
nicht auf deine Maschine eingestellt ist wird z.B. ein Rechteck mit 23x8 
pixel erkannt welches den Bauteilmittelpunkt bei 20.5 X und 5 Y pixels 
hat mit rotation 0.0 Grad. Koordinate 0:0 ist hier oben links. Ein Pixel 
dürfte so ca 0.04mm
ausmachen, dies sind ca 2.5pixel/mm wobei die Bildverarbeitung derzeit 
mit 32Pixel/mm arbeitet und nicht für so niedrige Auflösungen 
eingestellt ist.
Bei besser eingestellter Bildverarbeitung wird dann auch die Rotation 
besser
erkannt, hier in diesem Beilspiel wird einfach zuviel weggefiltert, was
man auch an dem Ratio des Rechteckes von 2.875 erkennt, normalerwiese 
ist
diese eher 1.4... und bei mehr als 1.8 oder unter 1.2 wird bei einem 
Widerstand der Place Zyklus abgebrochen.

Chris

Autor: Chris (Gast)
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sorry, es dürften ca 20pixel/mm sein und die Bildverarbeitung ist für 
27-42 Pixel/mm eingestellt.

Autor: Daniel (Gast)
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Naja mich interessiert vor allem die Fortschrittsanzeige via Browser und 
eventuell Fehlermeldungen oder Probleme.

Hab mittlerweile auch eine optische Erkennung für 2-Pad Elemente mit 
OpenCV (klappt wirklich gut und sehe da jetzt schon Vorteile gegenüber 
dem was Mechatronika hat).

Hab da noch:
Schwarz/Grüne und Weiss/Graue Induktivitäten. Am wichtigsten ist mir der 
8Pin Onsemi TSSOP wo die Mechatronika Software mir viel zu viele 
Bauteile verwirft - ich hab da schon so ziemlich alles probiert der 
klappt einfach nicht zuverlässig.

https://media.rs-online.com/t_large/R0368583-80.jpg

Der sieht so in etwa aus, man bekommt 16 weiße Flecken angezeigt, und 
Mechatronika shiftet dort hin und wieder die "Pin"-reihe beim 
Bildabgleich und wirft das Bauteil dann weg.

Wenn ich nächste Woche mehr Zeit rausschlagen kann könnte ich die 
wichtigsten Dinge bis Freitag fertig haben.

Autor: Chris (Gast)
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OpenCV ist da sehr Mächtig, wobei die 3.x bzw 4.x Version derzeit noch 
zu vermeiden wäre, ausser man kompiliert sich die "vergessenen" und 
wichtigen Sachen aus der 2.4 Version dazu.

Autor: Daniel (Gast)
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Anbei noch ein paar Bilder.

0402 ausgewertet
SOT-233 wo Noise gefiltert wurde.

Läuft soweit Realtime.

Autor: Chris (Gast)
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Sot23 ist zuviel gefiltert, da passiert dir dann dass unter gewissen 
Umständen der Winkel falsch erkannt wird und somit falsch bestückt.
Bei dem Bild,
Gauss 5, Grayscale, Normalize, Threshold mit 240 dann RotatedRect, angle 
merken, bild rotieren, nochmals rotatedRect(gray) und den 
abgespeicherten
angle ins rotatedrect reinschreiben, sowie center von r.center abziehen.
center sollte die calibrierte Nozzleposition sein wie auch der 
Drehpunkt, oder einfach nur Bildmittelpunkt wenn der Offset in die 
Kamerkalibrierung eingegangen ist.

Bei Juki nozzles, nimm bitte die Schwarzen, nicht die Grünen.
Sind ein paar Cent teurer, man braucht dafür aber nicht so viel in der
Bildbearbeitung filtern bzw verliert nicht so viel and Auflösung.

Die Grünen sind nähmlich für rote Led-Beleuchtung optimiert sowie die
Verwendung des blauen Bildkanals, oder für BW Kamera mit Watten 
Farbfilter.

Chris

Autor: Daniel (Gast)
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SMT_Service schrieb:
> Hast du dir schon mal die Cyberoptics Laser Align Module Angesehen?

Hast Du das schon mal gesehen, bzw. technisch damit gearbeitet (also 
nicht als Anwender - sondern als Entwickler)?

Ich baue derzeit meine Web-Bauteildatenbank mit dem Bestückungsprogramm 
zusammen (hatte im Bestückungsprogramm nur eine rudimentäre 
Bauteildatenbank, die Web-Bauteildatenbank hat so ziemlich alle 
Informationen über das jeweilige Bauteil).

Danach kann ich die optische Erkennung wohl fertig machen (sollte alles 
bis Freitag machbar sein, dann bin ich auch wieder vor der Maschine).

> Bei Juki nozzles, nimm bitte die Schwarzen, nicht die Grünen.

danke für die Info, hab mir so nen Adapter für die Juki Nozzles 
bestellt. Der Hauptgrund warum ich an die Nozzles ran muss ist nur dass 
der Nozzleblock zu breit ist und mir die Fläche für den Tray-Feeder 
versperrt.

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