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Forum: Platinen Mechatronika M80


Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich habe mir vor kurzem eine Mechatronika M80 besorgt, soweit 
funktioniert auch alles recht gut sofern ich eine Platine bestücke.

Da im Forum einige andere wohl auch eine Mechatronika haben frage ich 
mich wie macht ihr das mit den Panels?
Eine Platine zu bestücken klappt ja soweit, aber wie überträgt man das 
auf einen kompletten Nutzen?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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- Programm für eine Lp erstellen, abspeichern
- In Tab "Programm" gehen
- linke Seite: mit der Maus in Block Origin gehen
- rechte Maustaste: "Create Array", "Add" usw....
- Davon was passendes auswählen.

So ist das jedenfalls bei der M70.

OMG, die unbeholfene Jugend heutzutage.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Zu faul für eine Rückmeldung?

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich hab leider nicht immer Zugriff auf die Maschine da die nicht bei mir 
steht - sondern bei meinem Bruder (das nächste mal in 1 1/2 bis 2 
Wochen).

Welche Paste verwendest Du da eigentlich?
Von unserem Hersteller hab ich soweit erfahren das die KOKI S3X58-M406-3 
verwenden.

Ein Problem hab ich damit noch hin und wieder das die 0402er Bauteile 
nicht genau zentriert aufgelegt werden, Mechatronika meinte das wir da 
eine Toleranz konfigurieren müssen..

Naja bis ich das nächste mal dazu komme dauert es aber wie erwähnt 
wieder 1 1/2 - 2 Wochen.

Danke für die Informationen soweit!

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Welche Paste verwendest Du da eigentlich?

Keine, ich habe keinen Dispenser.

Autor: Daniel (Gast)
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Das mit den Arrays hat funktioniert.

Ich würde mich wirklich mal gerne mit Dir in Berlin treffen und über 
Mechatronika austauschen...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich freue mich, dass du das innerhalb der letzten zwei Jahre so 
verifizieren konntest.

Frag einfach im offiziellen M70-Thread; 
Beitrag "Der Mechatronika-M70-Thread"
das ist am einfachsten, da ich außer für den Doktor keinerlei Termine 
mache und meist ohnehin nur halbtags arbeite.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich hab Mechatronika einige Vorschläge geschickt, z.B das sie 
Multiselect in die Software einbauen sollen. Es wäre nicht schlecht wenn 
sich da eventuell mehrere Nutzer finden könnten die das auch verlangen.

Autor: Daniel (Gast)
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Nächster Vorschlag wäre:
Wenn eine Bestückung fehlschlägt soll dies nicht das Programm komplett 
stoppen, sondern nur das Bauteil als nicht gesetzt markieren damit man's 
zum Schluss bearbeiten kann.

Man sieht das hier wie ein Stopp aussieht:
https://youtu.be/0sjRE0etu14?t=1698
(bei dem Videos sind die Bauteile etwas verschoben das kommt wohl von 
der Bewegung der Maschine da die Bauteile nur lose aufliegen und nicht 
in eine Paste gedrückt wurden).

Bei einer Platine mit mehreren tausenden Bauteilen nervt das wenn man 
permanent davor sitzen muss und irgendwelche Fehler korrigieren muss. 
Man bekommt schon langsam ein Gefühl wenn die Maschine läuft und man das 
regelmäßige Schleifen im Hintergrund hört schläft man ein und wenn sie 
stoppt wacht man auf.

Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken 
als Referenz zu verwenden und nicht den Koordinaten Ursprung (was oft 
die Leiterplatten-Kante ist). Man kann natürlich die Bestückungsdaten so 
vorbereiten indem man den Ursprung auf die Passermarke setzt und die so 
exportiert - finde das aber auch etwas umständlich.

Wenn man 2 Leiterplatten mit mehreren Arrays einspannt kann man die 
Array Funktionalität nur mit einer Leiterplatte durchführen.

Multiselect genauer betrachtet: sagen wir fiktiv wenn der Array 10x10 
ist und der Leiterplattenhersteller 5-10 Elemente fehlerhaft geätzt hat 
dann muss man jedes einzelne Element mit 2 Mausklicks ausschalten - 20 
Klickereien und beim resetten das Gleiche Spiel.
Wenn man Multiselect hätte oder einen allgemeinen Menüpunkt dann könnte 
man sich diese denkbefreite Klickerei sparen und die Klicks nahezu 
halbieren (und im Fall des resets auf 2 Clicks reduzieren).
Ein weiterer Punkt Hotkey support, wäre ja noch besser als die 
Mausklickerei.

Beim Bestückungsdaten-Import muss man die CSV Felder auch immer wieder 
neu zuordnen (oder man lädt diese von einer Datei ... das sollte meiner 
Meinung nach im Program intern schon abgespeichert werden.

Wie man ohne die vorgeschlagenen Updates diese Maschine 
benutzerfreundlich bedienen soll ist mir ein Rätsel. Vielleicht auch da 
ich ursprünglich ein Software-Entwickler bin und das einfach viel besser 
gemacht hätte.

Wie kann das sein das ich als Mechatronika Kunde der einzige bin dem 
dieses umständliche Handling nicht gefällt?
Mechatronika hat soweit zumindest gesagt dass sie sich meine Vorschläge 
anschauen werden.
Sie haben auch gesagt das sie bereit wären die Maschinencodes 
weiterzugeben damit man die Maschine in ein anderes Programm integrieren 
kann.

Die Maschine ist wenigstens genau, die Bestückungsmaschine an sich ist 
in Ordnung

Wie gesagt ich würde mich da gerne mal mit anderen Mechatronika Kunden 
zusammensetzen und über die Software beraten damit man das Ganze mal 
etwas benutzerfreundlicher gestalten kann.

Autor: Stefan --- (xin)
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Die Mechatronika sind eben Einstiegsgeräte für kleine Serien, ohne 
Anspruch an hohe Bestückleistungen. Daraus resultierend, muss du wohl 
die eine oder andere Kröte schlucken. Auch beim Feederkonzept sind die 
Machatronika ja etwas eigen. Wenn du professionellere Ansprüche hast, 
musst du dich nach einem anderen Gerät umschauen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Wenn eine Bestückung fehlschlägt soll dies nicht das Programm komplett
> stoppen, sondern nur das Bauteil als nicht gesetzt markieren damit man's
> zum Schluss bearbeiten kann.

Das würde ich als sinnvoll betrachten.

> Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken
> als Referenz zu verwenden und nicht den Koordinaten Ursprung (was oft
> die Leiterplatten-Kante ist). Man kann natürlich die Bestückungsdaten so
> vorbereiten indem man den Ursprung auf die Passermarke setzt und die so
> exportiert - finde das aber auch etwas umständlich.

Nicht verstanden. Nachdem du die Bestückungsliste importiert hast, will 
doch die Maschine, dass du die am weitesten auseinanderliegenden und in 
der Liste rot markierten Teile anfährst. Damit wird dann der Ursprung 
für die Bestückung neu berechnet. Jedenfalls bei meiner M70.
Du kannst natürlich auch gerne die Passermarken als Bauteile importieren 
und sie vorher im Layout maximal weit anordnen (außerhalb der normalen 
Bestückungsfläche).

> Wie man ohne die vorgeschlagenen Updates diese Maschine
> benutzerfreundlich bedienen soll ist mir ein Rätsel.

Ich komme mit dem Gerät klar. Offenbar, weil ich von irgendwelcher SW 
ohnehin keine Wunder erwarte und mich freue, wenn selbige mehr oder 
weniger stabil läuft. Du brauchst wie bei jeder Maschine eine gewisse 
Empathie, dann geht das schon.

> Die Mechatronika sind eben Einstiegsgeräte für kleine Serien, ohne
> Anspruch an hohe Bestückleistungen.

Full ACK. Das ist die einzige Maschine, die man noch über die Treppe 
transportieren kann (naja, gerade so) und die ohne Totaldemontage durch 
die Eingangstür passt. Und die einzige Mschine, die ich mir vor vier 
Jahren leisten konnte.
Und man darf natürlich nie vergessen, dass das erforderliche 
Maschinengewicht proportional und auch gerne überproportional zur 
Bestückungsleistung ist.

Und ja, Bankfeeder sind nunmal keine Einzelfeeder. Diesen Nachteil kann 
man locker umgehen, indem man Umrüstungen tunlichst vermeidet. Das 
erfordert natürlich bei der Geräteentwicklung eine gewisse Disziplin, 
d.h. du solltest nur die Teile verwenden, die auch auf der Maschine 
sind.

Viel störender für mich waren die fehlenden Schutzleiterverbindungen 
zwischen eigentlicher Maschine, Sockel sowie Monitor-/Tastaturausleger. 
Dadurch kam es wegen fehlender ESD-Ableitung zu unvorsehbaren 
Programmabstürzen mit Einfrieren der Kamerabilder. Es hat ziemlich lange 
gedauert, bis Mechatronika geahnt hat, woran es liegen könnte.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hier sind meine ESD-Nachrüstungen zum Gerät. Am Monitorausleger ist 
selbstverständlich noch die Farbe unter dem Senkkopf der 
Befestigungsschraube zu entfernen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Angehängte Dateien:

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Als störend empfand ich eher die fehlende DSub-Buchse an der Frontseite. 
Im Bild: die Nachrüstlösung. Der Anschluss erfolgt vom linken 
Stangenfeeder.

Autor: Daniel (Gast)
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Na ich hab die MX80, wenn die Mechatronika Kunden alles so hinnehmen wie 
es ist wundert es nicht das die Software sich nicht verbessert.


Alleine das Bauteil Accounting ist einfach nur sinnlos, ich hab denen 
vorgeschlagen zumindest eine Datenbankanbindung bereitzustellen damit 
man das auch mit externen Programmen überwachen kann.

Das man die Bauteiltabellen nicht Excel/Openoffice-Like editieren kann 
sondern die Werte immer mit 5-6 Klicks erst ändern kann ist einfach 
nicht mehr zeitgemäß.

Die Fiducials als Bauteile zu importieren ja das hab ich auch schon mal 
gemacht finde ich aber ziemlich unschön.
Die Bauteil-Referenzen sind halt irgendwie sinnlos und nur zusätzliche 
Arbeit wenn Fiducials alleine eigentlich schon reichen würden. Die haben 
halt einen zusätzlichen Schritt eingeführt - die 2 manuellen 
Bauteilreferenzen werden mit dem Fiducial verbunden und daraus 
resultierend berechnet.

Meiner Meinung nach könnte man sich die 2 manuellen Bauteilreferenzen 
sparen indem man indem man nur die Fiducials angibt (Lohnbestücker 
arbeiten doch auch mit Fiducials und nicht mit manuellen Referenzpunkten 
welche dann erst mit Fiducials verknüpft werden).

Beitrag #5203462 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Alleine das Bauteil Accounting ist einfach nur sinnlos,

Ich schalte das Mitzählen generell ab, weil meist mehr Teile auf der
Rolle sind und das Programm bereits abwinkt, wenn noch 10 oder 20
Gratisstück auf der Rolle sind. Außerdem müsste man beim Herausnehmen
der Rolle die Reststückzahl notieren und bei Wiedereinlegen eingeben.

> ich hab denen vorgeschlagen zumindest eine Datenbankanbindung
> bereitzustellen damit man das auch mit externen Programmen überwachen kann.

Och nö, bloß nicht noch irgendwelche Datenbanken, die Maschine soll voll
autonom laufen. Meine restliche Lebenszeit ist begrenzt und ich will sie
nicht mit weiteren SW-Auswüchsen belasten

> Das man die Bauteiltabellen nicht Excel/Openoffice-Like editieren kann
> sondern die Werte immer mit 5-6 Klicks erst ändern kann ist einfach
> nicht mehr zeitgemäß.

Du bist zu sehr softwarefixiert. Ich bin froh über die vergleichsweise
Schlichtheit der Maschine und ihrer Bedienung.
Dein Problem: du brauchst eine ganz andere Maschine. Gibt es alles, mit
Smartfeedern, die sämtliche Bauteildaten einschließlich Losnummer, DC,
Stückzahl, Lebenslauf, Versicherungsdaten, elektronischer
Gesundheitskarte etc. enthalten. Dann brauchst du noch eine externe
Feederrüststation, die selbstverständlich eine DB- und Kanbananbindung
hat. Kein Problem, wenn man will und das passende Geld hat.

Nochmal: die Maschine ist wegen ihrer Bankfeeder für Lohnbestücker mit
ständiger Umrüstung ungeeignet.

Kleinserien mit konstantem Baugruppensortiment, das ist ihr Ding.
Eine Softwareüberfrachtung wird ihren Einsatzbereich wahrscheinlich
nicht wesentlich erweitern.

Mechatronika ist übrigens gemeinsam mit Factronix regelmäßig auf der SMT
und der Productronica präsent. Vllt findest du dort einen
Gesprächspartner.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich glaube du hast da was falsch verstanden, kleine Serien und 
Prototypen will ich über die Maschine laufen lassen größere dann an 
Lohnbestücker abgeben. Dafür sollte die Maschine schon passen.

Das Bauteilaccounting sollte ja optional sein und bleiben. Musst Du am 
Jahresende keine Inventur machen? Ich lass es auch abgeschalten da es so 
wie es ist zu umständlich ist und derzeit wird halt geschätzt.
Wenn es die Funktionalität in der Maschine schon gibt dann soll sie 
einfach sinn machen.
Natürlich bin ich software-fixiert da die Software das Interface ist und 
diese Änderungen für Mechatronika relativ einfach durchzuführen sind.

Das ist so als ob man ein Auto ohne Lenkrad mit einer Zange steuern will 
obwohl man eigentlich auch ein Lenkrad benutzen kann das es überall 
günstig gibt.

Ich denke wir sollten eher versuchen hier Vorschläge zu liefern damit 
Mechatronika das nachbessern kann. Die Software-Änderungen dauern keine 
Woche wenn der Entwickler sich da mal ran setzt und wir würden davon 
alle profitieren.

Autor: Daniel (Gast)
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Meine wichtigsten Vorschläge sind zur Zeit einfach:
1. Bestückungsprobleme diverser Bauteile erst mal ignorieren und am 
Schluss der Bestückung handlen.
2. Multiselect damit man nicht tausend mal rumklicken muss (Hotkeys 
gibt's ja auch keine), ggf. hinzufügen von Hotkeys.
3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können 
ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).

etwas niedrigere Priorität:
4. das Verwenden von Fiducials wie es sich gehört ohne zusätzliche 
Bauteilreferenzen
5. internes abspeichern der Feldzuordnung von CSV Dateien (damit man 
nicht immer Referenzdateien laden muss).
6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen 
Standorten in der Platine möglich sein (und nicht nur für eine Platine). 
Wenn 2 Platinen nebeneinander Platz haben ist das einfach nur eine 
Limitierung die nicht sein muss.
7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der optischen 
Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann (in 
meinem Fall 0.5mm QFNs werden von der Flying Kamera nicht ordentlich 
erkannt 20% Fehlerfall) eventuell ist das ja nur ein Problem von deren 
Software. Es wird empfohlen die fixe Kamera zu verwenden dann müsste die 
Maschine wieder deutlich weiter fahren.

das wären erst mal einige Punkte...
Ich bin halt noch nicht in Rente und würde lieber so wenig wie möglich 
vor der Maschine sitzen wenn sie arbeitet.

Autor: Daniel (Gast)
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Korrektur Nr. 7
6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen
Standorten in der Maschine möglich sein (und nicht nur für eine 
Platine).
Wenn 2 Platinen nebeneinander Platz haben ist das einfach nur eine
Limitierung die nicht sein muss.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Musst Du am Jahresende keine Inventur machen?

Bei einem Rollenpreis von 2,50 EUR für Widerstände mache ich mir 
inventurmäßig keine Gedanken. Die teuren Teile werden geschätzt, zumal 
das Material auf der Maschine bei mir der geringste Posten ist.

> Die Software-Änderungen dauern keine Woche wenn der Entwickler sich da mal > ran 
setzt

Du vergisst, dass Mechatronika die SW-Änderungen an allen bisher 
gelieferten Maschinentypen und Modifikationen testen müsste, sonst 
könnte der Ärger nachher möglicherweise größer sein als vorher. Aber das 
nur am Rande.

Aber Vorschläge schaden selbstverständlich nicht, werden vielleicht aber 
erst bei Neuentwicklungen berücksichtigt.
Du hast die Maschine nämlich so gekauft, wie sie war. Hast du 
irgendwelche Vereinbarungen oder Zusagen des Händlers oder Herstellers, 
dass du in Zukunft außer den Ersatzteilen auch eine aktualisierte 
Software beziehen kannst?

Na gut, vielleicht ist alles ganz anders, als ich es mir vorstelle.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> 7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der optischen
> Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann

Da stimme ich voll zu.

> 3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können
> ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).

Was meinst du damit? Statt 10 kOhm schnell mal 11 kOhm eintragen ohne 
über die Lib zu gehen?

Autor: Daniel (Gast)
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Bürovorsteher schrieb:
>> 7. Das abspeichern des Bildes warum ein Bauteil von der
> optischen
>> Erkennung nicht erkannt wurde damit man das Problem verstehen kann
>
> Da stimme ich voll zu.
>
>> 3. Werte in den Bestückungstabellen soll man direkt editieren können
>> ohne (auch wieder tausend mal rumklicken zu müssen).
>
> Was meinst du damit? Statt 10 kOhm schnell mal 11 kOhm eintragen ohne
> über die Lib zu gehen?

Genau, wenn z.B ein Bauteil nicht eingelegt ist und man schnell mal ein 
anderes verwenden möchte, selbst in dem Menü Edit kann man das Bauteil 
nicht editieren sondern muss mit der Maus über die Bauteilliste 
springen.

Zum Thema Multiselect:
z.B STRG halten und die Bauteile in der Bestückungsliste zum Markieren 
anklicken, danach einfach rechte Maustaste und aus oder einschalten - 
mit 2 Mausklicks und nicht mit 2 Klicks pro einzelnem Bauteil.

Es geht erst mal nur um konkrete Verbesserungsvorschläge. Damit sollte 
man nicht zu konservativ sein da sich sonst nie was verbessern würde.
Und warum sollte man nicht an Verbesserungen interessiert sein? Weil's 
so billig war?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Da du im Moment noch die Hoffnung auf eine neue SW hast - hast du mal 
angefragt, ob das geht und wenn ja, was das kostet (selbst ohne 
Einarbeitung deiner Verbesserungsvorschläge)?

> Genau, wenn z.B ein Bauteil nicht eingelegt ist und man schnell mal ein
> anderes verwenden möchte,

Oh, da kommst du genauso schnell mal zu undokumentierten 
Ausgabeständen...

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Verbesserungsvorschläge:
Ein Help-Menü würde helphen. Wenn ich z.B. an den Stangenfeedern was 
ändern will, würde ich gerne wissen, was Period, Power, Power limit, 
Ramp, Slope usw. im Detail bewirken und ich nicht nur auf Ausprobieren 
und Mutmaßungen angewiesen bin.
An anderen Stellen würde es ebenso wertvoll sein.
Außerdem stört mich, dass ich mit der oberen Kamera nicht in die hintere 
rechte oder linke Ecke bzw. die Entnahmepositionen der Stangenfeeder 
sehen kann. Na gut, das hat bauartbedingte Ursachen, dass man da mit der 
Pipette herumstochern muss. Eine Erklärung zu diesem Umstand wäre 
trotzdem hilreich.

Die Anleitung zur Adresseinstellung der Feeder ist gewöhnungsbedürftig 
und obendrein noch falsch, jedenfalls bei mir.
Bei der SW und besonders bei der Bedienanleitung ist zu sehen, dass der 
Verantwortliche froh war, endlich damit fertig zu sein.
Deshalb hält sich meine Hoffnung auf gute Ergebnisse deines Engagements 
in engen Grenzen.

Die Maschinen verkaufen sich eben sogar mit den unrunden Stellen wie 
geschnitten Brot.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich bin bereit nach Polen zu fliegen und das vor Ort abzuklären, ich 
habe Mechatronika auch gesagt das wir das halt jetzt öffentlich im Forum 
diskutieren was uns nicht passt an der Software.

Schlussendlich ist es sehr gutes Marketing für Mechatronika unseren doch 
sehr simplen Wünschen nachzukommen und der Entwickler den die ja sowieso 
haben müssen wird da keine Woche dransitzen.

Immerhin trauen die sich mit dem Produkt 2017 auch auf die Productronica 
also werden sie sehr wohl an Chancen interessiert sein müssen welche ihr 
Produkt am Markt verbessert - ansonsten finden diverse potentielle 
Käufer aus dem deutschsprachigen Raum diesen Beitrag und nehmen gleich 
mal Abstand von dem Ganzen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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An deinen Überlegungen könnte durchaus was dran sein.
Ich werde mir deine SW-Überlegungen mal genauer zu Gemüte führen und 
mehr oder weniger oder vllt sogar sinnvoll zu ergänzen.

Jedenfalls sind die Mechatronika-Leute an der Bewahrung ihres guten 
Namens sehr interessiert. Das zeigte sich für mich daran, dass sie ihrem 
niederländischen Händler, bei dem ich die Mschine gekauft habe, 
gekündigt haben, nachdem dieser irgendwelche Chinamaschinen ins 
Sortiment aufgenommen hatte.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hallo Daniel, sitzt du hier in Berlin?

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Ich hab da noch ein paar auf der Liste z.B die Fiducials/Passermarken
> als Referenz zu verwenden

Jetzt habe ich es verstanden und rekapituliere: Nachdem die 
(abspeicherbare!)
CSV-BOM einigermaßen in der Maschine ist, muss die Abfrage  nach den 
Koordinaten der Passermarken kommen. Danach erfolgt die Ausrichtung der 
Geschichte jetzt nicht mehr nach den diametralen Bauelementen, sondern 
nach den Passermarken. Das würde natürlich einen zweimaligen Fehler pro 
Richtung und Passer auf einen einmaligen reduzieren.
Wenn jedoch keine Passer auf der Platte sind, muss das bisherige 
Verfahren optional weiterhin verfügbar sein.

> 6. Die Array Funktionalität sollte für Platinen an verschiedenen
> Standorten in der Maschine möglich sein (und nicht nur für eine
> Platine).

Ja, man sollte als Minimum auch zwei Einzelleiterplatten nebeneinander 
spannen können. Mit der existierenden Klemmvorrichtung wird das mit den 
Zuschitttoleranzen wahrscheinlich nur mit zwei Platten am rechten und 
(neu anzubringenden) linken Anschlag gehen, damit nichts klappert. bei 
dreien wird es schwierig werden, da dann bestimmt eine davon hin- und 
herschlackert.

Was hast du eigentlich für ein OS auf dem Rechner? Bei mir ist noch XP 
drauf.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich bin in 1 1/2 Wochen wieder einen Tag in Berlin, wenn Du dann gegen 
Abend Zeit hättest könnten wir uns mal treffen (bin derzeit häufiger 
auswärts).

Mechatronika will von mir ne genaue Liste was für Änderungen ich mir da 
vorstelle (hab denen zwar schon ne Liste geschickt aber ich denke die 
meinen damit Mockups wie die Menüführung abgeändert werden sollte - vor 
allem Multiselect).

Autor: Daniel (Gast)
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Bei mir läuft übrigens auch Windows XP drauf.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> wenn Du dann gegen Abend Zeit hättest könnten wir uns mal treffen

Hallo Daniel, das ist schade, weil es von der Zeitplanung wohl eher 
nicht aufgehen wird. Da ich gesundheitlich etwas angeschlagen bin, führe 
ich ein Leben nach der Uhr. Klingt wie eine blöde Ausrede, erleichtert 
mir aber das Handling ungemein. Daurch liegt meine Anwesenheit im Office 
Mo-Fr zwischen 8.30 und 14.00 Uhr, Freitag auch mal bis 16 Uhr.
Da bleibt mir also wohl nur die Anfertigung einer schriftlichen 
Wunschliste.

Es kann sein, dass Mechatronika inzwischen selbst Änderungen an der SW 
vorgenommen hat. Ein Angebot von Factronix legt das jedenfalls nahe.
Hier die Email:


Sehr geehrter Herr Bürovorsteher,
im Rahmen unserer Herbstaktion, bieten wir die komplette M70 
Jahreswartung zum günstigen Festpreis an.
Aktionszeitraum von September bis Oktober 2017
Die Wartung kostet inkl. kompletter Kalibrierung und Softwareupdate
499,- € plus 250,- € für Anfahrt und Übernachtung (zzgl. MwSt.).
Ausgenommen sind schadhafte Teile, Verbrauchsmaterialien, 
Verschleißteile usw.
Das Angebot gilt bei Beauftragung bis 31.08.2017 und Durchführung der 
Wartung bis 31.10.2017
Geben Sie uns bitte Bescheid, falls Sie an einer Komplettwartung 
interessiert sind,
damit wir die benötigten Materialien vorrätig haben und wir einen 
passenden Termin vereinbaren können.
Wenn Sie ein ausführliches Angebot wünschen, oder weitere Fragen haben, 
stehen wir Ihnen jeder Zeit gern zur Verfügung .

Der Endesunterzeichner der Mail hat leider nicht auf meine wiederholte 
Anfrage nach dem Inhalt des SW-Updates geantwortet.
Da die Antwort ausblieb, ist der ganze Vorgang dann bei mir im sonstigen 
Rauschen untergegangen.
Ich werde nochmal nachstoßen.

Autor: Daniel (Gast)
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Hi,

ich bin am Donnerstag fuer einen Tag in Berlin (etwas spaeter waer fuer 
mich am Besten wenn Du Zeit haettest - wuerde mich dann hier 
registrieren um den Kontakt zu ermoeglichen).

Bezueglich dem Update, ich hab die aktuelle Version der Windows 
Software, die Version von vor einer Woche hat noch nen Bug das diverse 
Filehandles beim Import nicht zugemacht wurden. Die meinen eventuell 
auch das sie den Steuerrechner bei Dir aktualisieren wuerden. Die 
Windows Software ist ja nur ein Binary welches die Steuerbefehle an den 
Rechner in der Maschine uebermittelt. Da ist ein Update nur ein 
Austausch der Exe Datei und die bekommt man auch direkt von 
Mechatronika.

Ich bin soweit fast zufrieden mit der Maschine - halt abgesehen von der 
Software und den von mir erwaehnten Punkten.

Ich schaue mal das ich ein Dokument (mit Bildchen wie ich mir einige 
Dinge vorstelle) bis Dienstag zusammengestellt bekomme.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Hallo Daniel,

welchen zeitlichen Rahmen hast du im Auge?

Ansonsten konnte ich bei Factronix in dieser vergangenen Woche noch 
keinen Kontakt bekommen, da alle Wissenden ausgeflogen waren - 
Productronica.

Also - bis bald.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich denke ich mach nen Rueckzieher und schreibe meine eigene Software 
fuer die Maschine.

Ich hab unter Linux die Kamera und Motoren bereits in Betrieb genommen, 
die Kommunikation mit der Maschine ist wirklich einfach.
Das wichtigste die Genauigkeit der Maschine stimmt.

Ich will ja auch nen Barcode Scanner fuer Bauteile unterstuetzen.

Ich rechne damit das ich halt mal 2 Wochen investieren muss damit mir 
das wirklich passt.

Ich hab schon mal soetwas fuer ne einfache CNC Maschine geschrieben mit 
ner 20 EUR Kamera:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/223150/...

Autor: Daniel (Gast)
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So wie's aussieht hab ich jetzt erst mal die Grundfunktionalitaet unter 
Linux zusammengehackt (Kamera, Feeder, Bestueckungskopf, XY Schienen).
Mit der MX80 hab ich wohl nen Volltreffer gelandet.
Im Grunde kann man da ja sogar eigenen Feeder unterstuetzen.

Ich denke in einer Woche hab ich das Programm so wie ich es mir 
vorstelle :-)

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Na dann gutes Gelingen - wenn ich 30 Jahre jünger wäre und gewisse 
Kenntnisse in der Softwareherstellung hätte...
Gib mal Nachricht, wenn du damit erfolgreich bestücken kannst.

Autor: Daniel (Gast)
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Kannst Du die Bauteilvorschuebe via Software regeln, oder musst Du dort 
auch die 2 Knoepfe bei den Feederboxen einstellen?

Wenn das so weitergeht wie heute... dann kann ich in 1-2 Tagen bereits 
mit meiner eigenen Software bestuecken. Die Daten (Feeder & 
Nozzleeinstellungen) sind alle in einer MySQL Datenbank abgelegt.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kannst Du die Bauteilvorschuebe via Software regeln, oder musst Du dort
> auch die 2 Knoepfe bei den Feederboxen einstellen?

Die beiden Tasten sowohl an den Bank- als auch an den Stangenfeedern 
habe ich bisher nur für deren Adresszuweisung benutzt, alles andere ist 
zu nervig.

Der Rest wird schnell und komfortabel über die SW eingestellt: Vorschub, 
Vorschubgeschwindigkeit, Tape collect delay, noch irgendwas... bei den 
Bankfeedern, Power, Ramp, Powerlimit, Period, Slope bei den 
Stangenfeedern.
Wenn ich die Maschine eingeschaltet habe, kann ich dir den Rest sagen.

Das für mich ungelöste Rätsel besteht darin, weshalb man dafür bei den 
Stangenfeedern ein Passwort braucht und bei den Bankfeedern nicht.

Autor: Daniel (Gast)
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Kannst Du mir da mal screenshots oder ein Foto schicken wie du dort 
hinkommst? Ich hab die aktuelle SW von Mechatronika und finde dort 
nichts bezüglich Feeder Einstellungen - sprich ich muss alles über die 2 
Knöpfe regeln.

Ich will das Feedersetup auf Barcode Scanner umstellen.

Durch das eigene Bestückungsprogramm kann ich z.B Eeproms / SPI Flashs 
hernehmen und die schon während der Bestückung mit Firmware bespielen.
Bevor ich das Bauteil auf die zu bestückende Platine drücke setze kann 
ich's auf eine Adapterplatine drücken.

Auch das ausmessen der Bauteilhöhe kann ich damit so gut wie 
automatisieren - ich brauche halt einen Sensor der mir die Höhe ausliest 
- das lässt sich dann auch einfach integrieren.

Im Graphischen Userinterface hab ich derzeit folgendes integriert:
* Anfahren eines beliebigen Punktes auf der Bestückungsoberfläche XY - 
Schlitten
* Nozzle Changer
* Kameras (OpenCV)
* 1:1 Altium Bestückungsdatenimport
* Stepping und Automode zur Bestückung (ist aber noch nicht mit der 
Hardware verbunden).

Im Testprogramm (kein graphisches Userinterface) unterstütze ich:
* Aufnahme und absetzen von Bauteilen
* Rotieren von Bauteilen
* Z Achse um das Bauteil abzusetzen
* Vakuumeinstellungen

Ich schätze bis Dezember hab ich das Programm auch funktionabel dann 
können wir uns im Dezember mal in Berlin zusammensetzen und das 
durchgehen. Das Programm kann auch von ner Linux Live CD gestartet 
werden.

Autor: Daniel (Gast)
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ok er sagt anscheinend bei mir das er die Feeder nicht programmieren 
kann und schickt aber die Programmierbefehle an die Feeder - dann höre 
ich komische Motorgeräusche (das ist dann auch wieder der Vorteil der 
Mechatronika Software die ist so unfertig das sie's einem wirklich 
leicht machen die Dinge rauszufinden).

Werde im Dezember mal einen davon zerlegen und mir das Protokoll genauer 
im Logik Analyzer anschauen, wäre eventuell auch nicht verkehrt 
alternative Feeder zu unterstützen.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Kannst Du mir da mal screenshots oder ein Foto schicken wie du dort
> hinkommst? Ich hab die aktuelle SW von Mechatronika und finde dort
> nichts bezüglich Feeder Einstellungen - sprich ich muss alles über die 2
> Knöpfe regeln.

Ich glaube dir kein einziges Wort.

Hier ein paar Bildchen:
1. Kopfzeile - Setup - Setup Smartfeeders - Passwort eingeben,
dann Bilder 2, 3, 4

2. Oder ohne Passwort über den Reiter Feeder, geht allerdings nur für 
Bankfeeder

Ich weiß nicht recht, wie ich es dir sagen soll - aber wäre es vllt 
nicht erst mal besser, die bestehende SW gründlich zu erkunden, statt 
eine neu zu schreiben? Ich denke mir, dass Mechatronika sich bei der 
jetzigen SW auch irgendetwas gedacht und eine Menge Gehirnschmalz 
investiert hat.

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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Ich weiß nur, dass ich an der Maschine nichts ändern werde (außer 
möglicherweise aktuelle SW vom Hersteller aufspielen zu lassen).
Das Gerät fällt bei mir unter die Kategorie Produktionsmittel, mit dem 
ich meine Brötchen verdienen muss.
Ich fürchte, dass du bei deinen Übungen irgentetwas übersiehst, das für 
den Entwickler bzw. Hersteller der Maschine ganz offensichtlich ist.

Autor: Daniel (Gast)
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Mechatronika hat die Hauptfunktionalität in den Rechner gesteckt der in 
der Bestückungsmaschine verbaut wurde.

Der WinXP Rechner macht nicht besonders viel.

Ich will schnell bestücken und nicht im Schneckentempo irgendwelche 
Dinge durchführen.
- Das fängt ja schon an beim Import der Bauteile, ich will die Altium 
Daten direkt importieren.
- Ich will die Bauteile einfach organisiert haben und in einer Datenbank 
halten (Barcode scanner)
- Ich will z.B eine Teilbestückung durchführen können bei Prototypen 
(einfach sagen R19, R32 (alles dazwischen auslassen) etc. und das nicht 
jeweils mit 2 Klicks pro Bauteil sondern die Bauteile markieren und 
danach bestücken.

- Wenn es ein Problem mit einem Bauteil bei der Bestückung gibt soll 
dieses Bauteil erst mal automatisch ignoriert werden und am Schluss 
bearbeitet werden (und nicht die Bestückung gestoppt werden).
Bei mir dauert eine Leiterplatte 20 Minuten, ich könnte 2 einspannen das 
wären 40 Minuten wo ich die Maschine jetzt Babysitten muss.

Ich will die Maschine soweit bringen das ich eine Bestückung problemlos 
durchführen kann und dies auch etwas Komfort bietet.
Ich finde die Windows Software höchst ineffizient (vor allem das 
fehlende Multiselect).
Mechatronika verweist mittlerweile auch darauf das ich deren neue 
Bestückungssoftware versuchen sollte dort sind aber auch viele meiner 
Punkte noch in Bearbeitung .. oder man hat mir geschrieben "can do" 
wobei ich das schneller selber machen kann.

Ich könnte die Prototypen genau so komfortabel in Asien fertigen lassen 
und mir die Kosten für die Mechatronika sparen (für das Geld kann man 
dort einen Haufen Prototypen fertigen). Die Bestückungsanlage macht 
meiner Ansicht nur Sinn wenn sie wirklich Vorteile bringt. Und mal 
schnell etwas damit zu machen ist halt nicht drinnen da die Software so 
umständlich ist (was ich bei anderen Firmen in der Preisklasse und 
darunter auch nicht anders erwarten würde).

Autor: Stefan --- (xin)
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Hallo Ihr Beiden,

Darf ich fragen, was ihr für die M80 gezahlt habt ?


Gruß, Stefan

Autor: Bürovorsteher (Gast)
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> Darf ich fragen, was ihr für die M80 gezahlt habt ?

Ich habe eine Maschine für arme Leute gekauft: eine M70.
Das Grundgerät ohne Feeder kostete vor vier Jahren 28 k€.
Der Gesamtpreis für die im Bild dargestellte Konfiguration belief sich 
dann auf ca. 47 k€ (Neukauf).
Dazu dann noch ca. 1k€ für einen akzeptablen Kompressor.
Inzwischen dürften die Preise noch gestiegen sein.

Autor: Daniel (Gast)
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Ich hab 40k für 4 Feederblöcke, 1x Vibrationsfeeder & M80 bezahlt & 
generalüberholt (war gebraucht und wurde generalüberholt - hat also 
jetzt komplett neue Motoren und Kameras verbaut).
Der Preis ist absolut in Ordnung wenn man denkt die Maschine besteht 
aus:

1. einem Steuerungsrechner der in der Maschine verbaut ist welcher die 
Ansteuerung der Servos und allem übernimmt
2. einem Windows XP Rechner der quasi das Frontend darstellt und 
Steuerbefehle über RS232 an den Steuerungsrechner schickt und die 
optische Erkennung macht.

Ich schneide zum Teil die RS232 Befehle mit diese sind sehr einfach.

z.B
<X,Y>g\r\n schiebt den ganzen Wagen herum, der Steuerungscomputer 
übernimmt die Positionierung, der WinXP Rechner hat hier also wirklich 
nicht sonderlich viel zu tun.
<32>f\r\n schiebe von Feederblock Adresse 30 Slot 1 die Bauteile um eins 
weiter.
etc.

Die Verbindung läuft über 57.6kbaud seriell.

Ich stelle mich aber schon darauf ein das ich mir die Maschine auch 
umbauen werde sobald meine Software fertig ist. Ich bin eigentlich 
Software-Entwickler mit fast 20 Jahren Erfahrung, und vorher hab ich 
schon so ne Bestückungssoftware für eine umgebaute CNC Maschine 
geschrieben.
Diese Software nehme ich nun und tausche den G-Code durch den (reverse 
engineerten) Mechatronika Steuerungscode aus, daher konnte ich die 
Bestückungsmaschine auch schon zur Hälfte nach einem Tag unter Linux mit 
meiner eigenen Software bedienen.

Autor: Daniel (Gast)
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Daniel schrieb:
> <32>f\r\n schiebe von Feederblock Adresse 30 Slot 1 die Bauteile um eins

Slot 2 natürlich

Autor: Stefan --- (xin)
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Vielen Dank für die Details. In Anbetracht der doch recht einfachen 
Maschine hatte ich auf Gebrauchtpreise < 20k (ohne Feeder) gehofft. 
Einen Bestückautomaten haben wir bereits laufen, aber ich hätte 
Interesse daran gehabt, einen Mechatronika als Station zum Programmieren 
von Controllern umzubauen.

Autor: Daniel (Gast)
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Die Maschine ist sehr genau, von der Mechanik her und dem Controller 
gibt's dabei nichts zu bemängeln, ich glaube gerne dass diese bis 0201 
funktioniert.

Ich habe die Maschine ursprünglich gebraucht für 27K gekauft (M80) und 
sie für 13k aufrüsten lassen.
Die M10V sollte man wohl für 15k oder billiger bekommen (wenn's die 
gebraucht gibt).

Man kann soweit ich auch mitbekommen habe die Geschwindigkeit der 
Maschine durch einfache Parameter einstellen, muss man halt alles selber 
austesten.

Hier wiedermal ein Link zu Volker Besmen's Anlage:
https://www.vbesmens.de/de/
Der Mechatronika Bestückungskopf funktioniert mechanisch gesehen 
ähnlich, der Kopf hängt lose an einem Riemen welcher zusätzlich mit 
einer Feder nach unten gedrückt wird.

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