Forum: Platinen Platinen-Ätzgerät


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von Eppelein V. (eppelein)


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Servus,

nachdem ich schon zwei von den Proma/gie-tec Ätzgerät 1 in die Tonne 
geworfen habe - Küvette undicht,.....
nun das Küvettenätzgerät HWE-TK1/300-AS bestellt.

In den Beiträgen bei Beitrag "Qualität von reichelt Ätzgerät 1?" wurde 
schon ausreichend 2010 über dieses Gerät und seinen gesammelten 
Erfahrungen/Eindrücke geschrieben.

Nunmehr liegen etwa 10 Jahre dazwischen.
Hoffe, daß ich nicht den gleichen Mist wie das Ätzgerät 1 bestellt habe!

In 10 Jahren kann viel passieren, zum Guten oder zum Schlechten wird 
sich zeigen.
2 Jahre wird Garantie gegeben, das ist dann schon mal etwas.


Größerer Schrott wie das Ätzgerät 1 kann es nicht sein -


MfG
Eppelein

von falker (Gast)


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und was willst du nun wissen?

von Eppelein V. (eppelein)


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falker schrieb:
> und was willst du nun wissen?

Eventuell haben sich neue Erkenntnisse ergeben, die für den PCB-Bastler 
nützlich wären.....

von MaWin (Gast)


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Eppelein V. schrieb:
> nachdem ich schon zwei von den Proma/gie-tec Ätzgerät 1 in die Tonne
> geworfen habe - Küvette undicht

Du hast nicht die Glasküvette gekauft.

Andere Leute würden halt Silikon nehmen, oder gleich eine ganze zum Rest 
passende Küvette aus Glasscheiben zusammensilikonisieren.

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen, hallo Walter.

Wundere dich nicht über die Anrede, wir hatten schon einmal das 
Vergnügen, ich betone Vergnügen; es war mir eine Freude, mit dir zu 
mailen!

@ von MaWin
> Andere Leute würden halt Silikon nehmen, oder gleich eine ganze zum Rest
> passende Küvette aus Glasscheiben zusammensilikonisieren.

Und noch andere Leute würden den ganzen Mist erst gar nicht machen, 
geschweige denn kaufen.
Ich beschreibe das jetzt hier nicht zum ersten Mal in diesem Forum.

@ Walter
Ich gehe davon aus, dass du nicht 3mal/Woche 20 oder wieviel auch immer 
Platinen fertigst...??? Ich gehe mal von max. Europaplatine aus..??
..und Geld verdienen muss du damit hoffentlich auch nicht...

Ksuf im Supermarkt deines Vertrauens eine z.B. 20cm beschichtete!! 
Pfanne, Topf oder was auch immer. Beschichtet ist wichtig! 'Telefon' 
oder was auch immer. Ab auf den Küchenherd, 1 Daumen breit Wasser, 1 bis 
2 Teelöffel NaPS, ca. 40 - 60 Grad, Platine rein, Gesicht nach unten, 
etwas Schwenken und Schaukeln, ca. 5 Min. -> Platine fertig. Früher habe 
ich die Platinen gekocht (so hat man es mir vor mehr als 40Jahren 
beigebracht), ich habe schon länger begriffen, dass das nicht 
zielführend ist.. ;-) Es gibt auch keine Sauereien in der Küche, ein 
Wisch mit einem feuchten Tuch über das Ceran-Feld, und schwupps ist die 
Sache erledigt. Selbst die YL hat nichts zu meckern, wenn sie denn den 
Anfang nicht mitbekommen hat und nicht weiss, was da abgeht ;-).
Und bitte jetzt keinen Palaver mit Chemie, Küche, Lebensmittel, 
Cu-Ionen, Schwermetalle, Gift...; mit Clorix, Bleichsoda, Essigessenz 
u.v.a.m sind wir ja in der Küche und im Haushalt auch nicht so furchtbar 
pingelig! Niemand zwingt einen, die Ätzlösung zu trinken.

Mit diesen Minimengen gibt es auch kaum etwas zu verwahren und 
entsorgen.
Wenn ich nur an die Füllmenge so einer Küvette denke... Das ist ja 
heutzutage gaaannnzzz wichtig.
Probiere es aus, du wirst zuerst verwundert und dann begeistert sein, 
wie das so problemlos geht.

73
Wilhelm

von Eppelein V. (eppelein)


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Wilhelm S. schrieb:
> Hallo zusammen, hallo Walter.
>
> Wundere dich nicht über die Anrede, wir hatten schon einmal das
> Vergnügen, ich betone Vergnügen; es war mir eine Freude, mit dir zu
> mailen!
>

Servus Wilhelm,

kann mich noch sehr gut an unseren angenehmen Mail-Austausch erinnern.

Die von Dir angesprochene Verfahrensweise hatte ich Jahrzehnte mit einer 
Kochplatte, Schüssel.... durchgeführt.

Dann sind es mehrere Platinen in einem Aufwasch geworden, wo eine 
Küvette angenehmer ist.

Berufl. brauche ich keine Platinen ätzen, würde da auch an meine Grenzen 
stoßen. Das sollte dann mal den Profis überlassen werden.

Dir und Deinen Lieben eine gute Zeit.

Beste Grüße
Walter  (Eppelein)

von Framulestigo (Gast)


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Den Riss in meiner Ätzküvette habe ich von Außen mit Uhu Endfest 
dichtbekommen. Großzügig 1cm über die Rissenden hinaus reißt es auch 
nicht weiter.
Allerdings bewege ich die Mimik seitdem nicht mehr im warmen Zustand. 
Thermischer Verzug und mechanische Beanspruchung scheine nix für 
Plexiglas zu sein.

von Eppelein V. (eppelein)


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Framulestigo schrieb:
> Den Riss in meiner Ätzküvette habe ich von Außen mit Uhu Endfest
> dichtbekommen. Großzügig 1cm über die Rissenden hinaus reißt es auch
> nicht weiter.
> Allerdings bewege ich die Mimik seitdem nicht mehr im warmen Zustand.
> Thermischer Verzug und mechanische Beanspruchung scheine nix für
> Plexiglas zu sein.


Eine Küvette die leckt habe ich noch, werde da mal mein Glück mit 
verkleben versuchen.

An dem Tehermischen-Verzug muß etwas dran sein....

MfG
Eppelein

von Teo D. (teoderix)


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von Eppelein V. (eppelein)


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Moin,

merci für den Hinweis.


MfG
Eppelein

von Alexander K. (Gast)


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Man nehme :

1.) Armeisenfarm ohne die lieben Tiere.
2.) Eine billige Membranenpumpe aus den Aquarium-Geschäft.
3.) Falls nötig eine kleine Heizung aus selben Geschäft.
4.) Etwas Schlauch.
5.) dünnen Blumendraht. (Damit kann man die Platine in die Küvette 
hängen.

zu 1.) 
https://www.antstore.net/shop/de/Formicarien---Nester/Ameisenfarmen/Ameisenfarm-Glas-S-antfarm/


Fertig ist die Ätzstation.

Gruß

  Pucki

von MaWin (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> Man nehme...

...besser nichts davon. Die Ameisenfarm braucht zu viel Äzmittel, die 
Aquarienheizung geht meist nicht über 35 Grad, der Blumendraht ist 
ruck-zuck weggeätzt und versaut das Ätzmittel mit Eisen, und das 
teuerste, der Blubberschlauch mit einer Halterung damit er auch unten 
bleibt fehlt immer noch.

von Alexander K. (Gast)


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Die Armeisenfarm hat eine BREITE von 6 CM.

Der Verbrauch des Ätzmittel in nicht relevant, da es sich um eine Lösung 
handelt die erst weggeworfen wird wenn sie gesättigt ist.

Gute Heizregler schaffen locker 50-60 ° und sind regelbar.
Wobei ich persönlich noch nie einen gebraucht habe. Dann dauert das 
ganze halt ein paar Minuten länger. Die Luft bzw. die Bewegung des 
Wassers macht die Speed aus. Nicht die Hitze.

Der Halter für den Schlauch kostet 50 Cent und gibt es in jeden 
Zoogeschäft.
Ich selbst hatte damals in meinen 600 Liter Becken davon 10 Stück auf 
den Boden gepappt. (Für 2 Steine jeder eigenen Schlauch)

Und in diesen speziellen Fall, gehe ich davon aus der der TO noch alles 
hat, und nur seine Küvette undicht ist. Da zahle ich 30 Euro für eine 
leere Armeisenfarm und benutze die alte Technik weiter.

OK. Mit den Blumendraht könntest du recht haben. Ich würde da vielleicht 
auf Overlook-Nähfaden wechseln. Oder was anders. Sollte ja nicht 
wirklich ein Problem sein.

Gruß

   Pucki

von MaWin (Gast)


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Alexander K. schrieb:
> BREITE von 6 CM.

Eben.

> Der Verbrauch des Ätzmittel in nicht relevant, da es sich um eine Lösung
> handelt die erst weggeworfen wird wenn sie gesättigt ist.

Falsch, da Natriumpersulfatlösung im Laufe der Zeit zerfällt, will man 
keine grössere Ätzmittelmenge ansetzen als nötig  gerne maximal 1L.

Alexander K. schrieb:
> Gute Heizregler schaffen locker 50-60 ° und sind regelbar.

Und welches sind die Guten ? Die normalen (Eheim etc.) mit dem 
magnetischen Thermostaten kommen jedenfalls bauarzbedingt nichtmal auf 
40.

Alexander K. schrieb:
> Wobei ich persönlich noch nie einen gebraucht habe. Dann dauert das
> ganze halt ein paar Minuten länger

Natriumpersulfat funktioniert quasi erst ab 42 GradC. Vorher quillt es 
höchstens den Abdecklack weg.

Alexander K. schrieb:
> Der Halter für den Schlauch kostet 50 Cent und gibt es in jeden
> Zoogeschäft.

Saugnäpfe ? Sind in kürzester Zeit im Ätzbad defekt, verhärtet und 
halten nicht mehr.

> (Für 2 Steine jeder eigenen Schlauch)

Sprudelsteine ? Lösen sich im Ätzbad zu Sandpulver auf.

Du hast höchstens 1 x in deinem Leben einen Ätzversuch unternommen der 
wegen Untauglichkeit gescheitert ist und versuchst nun den Leuten hier 
das als Weisheit zu verkaufen.

von Alexander K. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Saugnäpfe ? Sind in kürzester Zeit im Ätzbad defekt, verhärtet und
> halten nicht mehr.

Nein die Teile halten nicht. Ich hatte Steine benutzt mit Halter. Gibt 
es wie gesagt fertig zu kaufen.

Aber ein Schlauch am Boden zu halten, ist absolut kein Problem. Da ich 
noch ein paar kleine Glasscheiben habe, würde ich persönlich ihn einfach 
daran binden und versenken.

Ich persönlich habe schon eine Menge Platinen geätzt aber ich mache das 
Quer.

Ich lege die Platine in eine Schale die auf 2 Rollen liegt. Ein kleiner 
Motor mit Hebel-Mechanik aus Fischer-Technik Teilen bewegt die Schale 
und nach kurzer Zeit ist alles erledigt.

Für eine Küvette habe ich weder Platz noch Geld sonst hätte ich die 
längst.

Gruß

  Pucki

von Gerhard M. (ggcode)


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oder sowas
http://www.avr-projekte.de/aetz.htm
minimaler Verbrauch an Ätzmittel.

Ich verwende anstatt der Schale eine Lock&Lock -Dose. Darin könnte auch 
die Ätzflüssigkeit aufbewahrt werden.

Gruß

von Alexander K. (Gast)


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Gerhard M. schrieb:
> http://www.avr-projekte.de/aetz.htm

Besser wie meine. Muss ich neidlos gestehen. Aber das selbe Prinzip 
wenigstens ;)

Gruß

  Pucki

von Gerhard M. (ggcode)


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Jäp
Hab dein Beitrag leider nicht ganz fertig gelesen :-)

Gruß

von Eppelein V. (eppelein)


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Servus,

danke für die vielen aufschlußreichen Beiträge!

Die mit Getriebemotor angetriebene und beheizte "Wackelschale" hat mich 
sehr beeindruckt.

Behalte ich mal im Auge!

MfG
Eppelein

von Teo D. (teoderix)


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Naps ist mir zu zickig.
Plasteschale, lauwarmes FeCl3 (vorwärmen in der Mikrowelle). Hat 
genügend Oberflächenspannung, da schwimmt jede LP drauf. Dauert halt 
10-15min aber 30+ ändert am Ergebnis nichts. OK, bei doppelseitigen.... 
was solls.
Das mit der Beschichteten billig Pfanne, werd ich mir aber merken. :)

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen, hallo Theo

> Das mit der Beschichteten billig Pfanne, werd ich mir aber merken. :)

Da habe ich ja zumindest bei einem einen Eindruck hinterlassen. Ich 
selbst benutze seit Jahrzehnten ein Email-Töpfchen; damals gab es noch 
keine preiswerten! beschichteten Pfannen wie heute. Das Töpfchen gehört 
auch nicht zum allgemein gebrauchten Küchenbestand. Mein 'Lehrer' des 
Verfahrens hatte vor mehr als 40 Jahren keine Probleme damit, die 
Teflonpfanne seiner Mutter zu benutzen. Platine ätzen, ordentlich spülen 
und wieder ab in den Schrank.
Wir leben noch..  Ein Glück, dass der menschliche Organismus so 
widerstandsfähig ist, die Menschheit wäre längst ausgestorben. :-)

73
Wilhelm

von Eppelein V. (eppelein)


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Hab`s mir überlegt und auf den Rat der Experten gehört, 
bestellte/gekaufte HWE-TK1 storniert.

Ein hier vorgestelltes Projekt ins Auge gefaßt und bemüht es zu 
realisieren.

Danke an Alle nochmal!


MfG
Eppelein

von M. Agnet (Gast)


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Wenn ich nochmal eine Ätzmaschine bauen würde, dann sehr wahrscheinlich 
aus drei Lagen Plexiglas. Die äußeren Lagen sind vollflächig, die innere 
ist wie ein U ausgefräst. Mit einer Oberfräse kann man dann auch gleich 
noch Luftkanäle setzen und das Ganze schön flächig verkleben und zur 
Sicherheit noch ein paar Schrauben hinterher. Vielleicht würde ich sogar 
EPDM oder was anderes in der Richtung zum Abdichten einklemmen und mit 
Schrauben anpressen. Mir ist mal eine mit Acrifix geklebte Küvette 
auseinandergeflogen, war eine ziemliche Sauerei und der Anlass, mir eine 
Schaumätzanlage einzurichten.

Inzwischen bestelle ich aber auch bei JLCBPCB.

von B. P. (skorpionx)


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von michael_ (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Naps ist mir zu zickig.
> Plasteschale, lauwarmes FeCl3 (vorwärmen in der Mikrowelle). Hat
> genügend Oberflächenspannung, da schwimmt jede LP drauf. Dauert halt
> 10-15min aber 30+ ändert am Ergebnis nichts. OK, bei doppelseitigen....
> was solls.
> Das mit der Beschichteten billig Pfanne, werd ich mir aber merken. :)

Spätestens nach mehr als fünf Europlatinen änderst du deine Meinung.

von Teo D. (teoderix)


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michael_ schrieb:
> Spätestens nach mehr als fünf Europlatinen änderst du deine Meinung.

Nein, es waren eher 50+.... GLAUBST DU, ICH SAUG MIR DAS AUS DEN 
FINGERN!
Und es ist MIR zu zickig! Was es DIR ist, geht mir am Arsch vorbei....

von Cyblord -. (cyblord)


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Teo D. schrieb:
> Naps ist mir zu zickig.
> Plasteschale, lauwarmes FeCl3 (vorwärmen in der Mikrowelle). Hat
> genügend Oberflächenspannung, da schwimmt jede LP drauf. Dauert halt
> 10-15min aber 30+ ändert am Ergebnis nichts. OK, bei doppelseitigen....
> was solls.
> Das mit der Beschichteten billig Pfanne, werd ich mir aber merken. :)

FeCl3 gepansche in der Mikrowelle. Prost Mahlzeit. Manche sind echt 
unbelehrbar.

von Rainer S. (enevile)


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Gerhard M. schrieb:
> oder sowas
> http://www.avr-projekte.de/aetz.htm
> minimaler Verbrauch an Ätzmittel.

Es gibt auch eine V2.0
http://www.avr-projekte.de/aetz2.htm

von Matthias L. (limbachnet)


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Cyblord -. schrieb:
> FeCl3 gepansche in der Mikrowelle. Prost Mahlzeit. Manche sind echt
> unbelehrbar.

Naja, in der Mikowelle muss ja nicht sein, aber in der Glasschale auf 
einer Kochplatte vorgewärmtes FeCl3 ist ja sowas von simpel und 
unkompliziert, dass es besonders für selten-Ätzer sehr praktisch ist.

Im Sommer hole ich auch gerne mal die CuCl/HCL-Flasche aus ihrem 
belüfteten Versteck, die Brühe ist so schön transparent wie die 
Persulfate, aber genauso einfach und schnell in der Anwendung wie FeCl3 
- nur die Lagerung ist aufwändiger.

Aber vermutlich meintest du mit "unbelehrbar ohnehin wieder mal nur, 
dass man eine Platine GAR NICHT selber fertigen sollte. Diese deine 
Meinung steht dir ja selbstverständlich frei und es soll kein Hobbyist 
und erst recht kein gewerblicher Nutzer zum Selberätzen genötigt werden 
- aber du könntest auch mal den Gedanken in Erwägung ziehen, dass andere 
Bastler ihr Hobby nun mal anders ausüben wollen als du es tust.

Es gibt weitaus sinnärmere Hobby-Beschäftigungen als das Ätzen von 
Platinen, bei dem man als Ergebnis ja immerhin ein greifbares Teil in 
Händen hält...

von MaWin (Gast)


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Matthias L. schrieb:
> aber genauso einfach und schnell in der Anwendung wie FeCl3

Nein.
Fe(III)Cl ätzt schneller. Ist halt einfach so, ist Chemie.
Und Fe(III)Cl ist einfacher.
Denn HCl+H2O2 ätzt Kupfer gar nicht an, es braucht Kupferchlorid bevor 
die chemische Reaktion in Gang kommt. Kluge Leute geben daher altes 
Ätzmittel zu, dumme Leute erhöhen die Konzentration weit über das 
vernünftige Mass weil sie sich wundern dass der Ätzvorgang nicht 
beginnt, BIS er dann beginnt (meist weil minimale Mengen 'Dreck' 
Kupferoxid umgesetzt werden und das nötige CuCl zunächst in 
homöopatischen Mengen erzeugen) und zwar wegen dem entstehenden CuCl 
explosionsmässig selbstbeschleunigend.
Zudem sollte man wissen, dass H2O2 von Schwermetallen als Katalysator in 
Sauerstoff zerspalten wird (überschäumend), und Kupfer ist ein 
Schwermetall. Man packt also ins Ätzmittel etwas rein, das eigentlich 
das Ätzmittel zerstört.

All das weiss der Hobbypanscher nicht, daher sollte er die Finger von 
dem Verfahren lassen.

von Matthias L. (limbachnet)


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MaWin schrieb:
> Denn HCl+H2O2 ätzt Kupfer gar nicht an, es braucht Kupferchlorid bevor
> die chemische Reaktion in Gang kommt.

Na dann rate mal, warum ich auch gar nix von HCl+H2O2 geschrieben habe, 
sondern

Matthias L. schrieb:
> CuCl/HCL-Flasche

MaWin schrieb:
> All das weiss der Hobbypanscher nicht, daher sollte er die Finger von
> dem Verfahren lassen.

Lern erst mal Lesen, bevor du mit Dreck wirfst.

von Teo D. (teoderix)


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Cyblord -. schrieb:
> FeCl3 gepansche in der Mikrowelle. Prost Mahlzeit. Manche sind echt
> unbelehrbar.

Ahnungsloser... Ich koche nicht in der MW (igit) und ich schrieb was von 
"vorwärmen" -> Geschlossener Behälter.

Matthias L. schrieb:
> Naja, in der Mikowelle muss ja nicht sein, aber in der Glasschale auf
> einer Kochplatte vorgewärmtes FeCl3 ist ja sowas von simpel und
> unkompliziert, dass es besonders für selten-Ätzer sehr praktisch ist.

Ja das hält auch länger warm, als meine Methode.
Dazu kommt die geringe Füllmenge (kein Küvette/Blubber etc.) und mir am 
wichtigsten, die quasi unbegrenzte Haltbarkeit. Ich müsste sonst ca. 1L 
(Küvette) jedesmal neu anmischen.


PS: Sorry  michael_, falscher Ort, Zeitpunkt...  voll ins Messer 
gelaufen. :-}

von Cyblord -. (cyblord)


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Teo D. schrieb:
> Ahnungsloser... Ich koche nicht in der MW (igit) und ich schrieb was von
> "vorwärmen" -> Geschlossener Behälter.

Noch schlimmer. Du bist sicher so ein Messie, der alles voller ekliger 
Gefässe mit Chemie rumstehen hat. Und ne halbe eklige Küche nur für das 
Chemie gepansche. Man möchte es sich gar nicht vorstellen.

von Teo D. (teoderix)


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Cyblord -. schrieb:
> Noch schlimmer. Du bist sicher so ein Messie, ...

Was ne Phantasie.... In deinem Kopf muss es ja übelst zugehen. Kein 
Wunder, das du hier immer so Sympathisches Zeugs absonderst.

von michael_ (Gast)


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Teo D. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Spätestens nach mehr als fünf Europlatinen änderst du deine Meinung.
>
> Nein, es waren eher 50+.... GLAUBST DU, ICH SAUG MIR DAS AUS DEN
> FINGERN!
> Und es ist MIR zu zickig! Was es DIR ist, geht mir am Arsch vorbei....

Teo D. schrieb:
> PS: Sorry  michael_, falscher Ort, Zeitpunkt...  voll ins Messer
> gelaufen. :-}

Das hat nichts mit zickig oder Arsch zu tun!

Es ist eine reine Zeitfrage.
Ich will mir nicht vorstellen, wie du deine Pfanne oder Andere ihre 
Tupperdose schuppern.
Da wird man bei deinen 50Stck ja nie fertig.
Du mußt da viel Zeit haben.

Im Proma II kann man 4 oder gar 8 Europlatinen auf einmal ätzen.

von Eppelein V. (eppelein)


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michael_ schrieb:
.
>
> Im Proma II kann man 4 oder gar 8 Europlatinen auf einmal ätzen.

Ich würde mir keines von dieser Gattung mehr kaufen!
Ein billigst aufgebautes Gelumpe ..... - im Nachhinein ist man schlauer 
und hätte schon vor Jahren auf Dritte hören sollen!


MfG
Eppelein

von Alexander K. (Gast)


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Wenn ich 50 Platinen brauche schicke ich die an einen Profi.

Wenn ich eine Platine brauche (= max 1 x 100 mm * 160 mm) lege ich die 
mal eben ins Bad, lasse die gemütlich schütteln und nach 20 min ist die 
fertig. In der Zeit kann ich mir die Teile dafür zusammen suchen ;)

Gruß

  Pucki

von MaWin (Gast)


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michael_ schrieb:
> Da wird man bei deinen 50Stck ja nie fertig.
> Im Proma II kann man 4 oder gar 8 Europlatinen auf einmal ätzen.

Oh Mann, wenn man so REIN GAR NICHTS verstanden hat,
kann man auf solche dummen Vorschläge kommen.

Er meint 50 in seinem Ätzleben, nicht 50 an einem Tag.
Wenn er immer '8 auf ein mal' hätte machen müssen,
hätte er manchmal wohl 2 Jahre warten müssen bis er die zusammen hat.

Das kann man nur aus Dummheit oder Absicht missverstehen.

Alexander K. schrieb:
> und nach 20 min ist die fertig

Vorausgesetzt es reicht eine 1-seitige ohne Durchkontaktiernugen.

von michael_ (Gast)


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MaWin schrieb:
> Er meint 50 in seinem Ätzleben,

Da lohnt es sich doch gar nicht anzufangen!

Alexander K. schrieb:
> Wenn ich 50 Platinen brauche schicke ich die an einen Profi.

Für LED reicht einseitig, da werden schnell mal mehr als 10 Platinen 
gebraucht.

von Teo D. (teoderix)


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michael_ schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Er meint 50 in seinem Ätzleben,
>
> Da lohnt es sich doch gar nicht anzufangen!

Lass es, du machst es nur schlimmer.

MaWin schrieb:
> Oh Mann, wenn man so REIN GAR NICHTS verstanden hat,


PS: Mach mal aus "Platinen" Nutzen....

von ;) (Gast)


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Teo D. schrieb:
> PS: Mach mal aus "Platinen" Nutzen....

Von Nutzen spricht man, wenn man mehrere Layouts (egal ob gleich oder 
ungleich) auf einer Platte im gleichen Arbeitsgang fertigt.

von Rübezahl (Gast)


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Rätselaufgabe:

Eine kleine Platine für SMD-Bauteile soll exakt für 9 Minuten in ein 
warmes bewegtes Ätzbad eingetaucht werden.
Zum Zeitmessen habe ich aber nur 2 Sanduhren. Die Eine läuft 4 Minuten 
und die Andere 7 Minuten.
Wie kann ich mithilfe der beiden Sanduhren die Platine auf den Punkt 
genau 9 Minuten lang ätzen?

von Jack V. (jackv)


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Rübezahl schrieb:
> Zum Zeitmessen habe ich aber nur 2 Sanduhren. Die Eine läuft 4 Minuten
> und die Andere 7 Minuten.
> Wie kann ich mithilfe der beiden Sanduhren die Platine auf den Punkt
> genau 9 Minuten lang ätzen?

Im Discounter oder noch darunter gibt’s digitale Kurzzeitmesser für 
teils weniger als ’nen Euro. Da brauchst du nicht mit Sanduhren 
rumzuhantieren.

von michael_ (Gast)


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Rübezahl schrieb:
> Zum Zeitmessen habe ich aber nur 2 Sanduhren. Die Eine läuft 4 Minuten
> und die Andere 7 Minuten.

Sowas war vor 1000 Jahren mal Hick-Tekk.
Die Platinenhersteller hatten damals riesige Probleme damit.

von René F. (therfd)


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Rübezahl schrieb:
> Zum Zeitmessen habe ich aber nur 2 Sanduhren. Die Eine läuft 4 Minuten
> und die Andere 7 Minuten.
> Wie kann ich mithilfe der beiden Sanduhren die Platine auf den Punkt
> genau 9 Minuten lang ätzen?

Beide Sanduhren gleichzeitig starten, wenn die kleine abgelaufen ist 
sofort wieder umdrehen, wenn die große abgelaufen ist hat die kleine 
noch eine Restlaufzeit von 1 Minute. Nun Platine ins Bad, kleine Sanduhr 
ablaufen lassen und noch zwei mal die kleine komplett durchlaufen 
lassen.


Kleiner Tipp für alle die eine 0,8mm Bohrung setzen wollen, statt dem 
0,3mm und dem 0,5mm Bohrer einen 0,4mm Bohrer verwenden, dann muss man 
nicht umspannen.

von Rübezahl (Gast)


Angehängte Dateien:

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Jack V. schrieb:
> Im Discounter oder noch darunter gibt’s digitale Kurzzeitmesser für
> teils weniger als ’nen Euro.

Ich persönlich nutze einen Tee Timer, der ist bis zu 99 Minuten 
programmierbar. Auch für UV Belichtungszeit einsetzbar.

Aber es handelt sich ja nur um eine fiktive Rätselaufgabe:

Rübezahl schrieb:
> Die eine Sanduhr läuft 4 Minuten und die Andere 7 Minuten.

Es gibt auch eine Lösung. 🙂

von Rübezahl (Gast)


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René F. schrieb:
> Beide Sanduhren gleichzeitig starten, wenn die kleine abgelaufen ist
> sofort wieder umdrehen, wenn die große abgelaufen ist hat die kleine
> noch eine Restlaufzeit von 1 Minute. Nun Platine ins Bad, kleine Sanduhr
> ablaufen lassen und noch zwei mal die kleine komplett durchlaufen
> lassen.

Richtige Antwort.
Genau das ist die Lösung. 😃

von Papabär (Gast)


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Heißt der Tee Gschwendner jetzt schon Tea Gschwendner. Auch die 
Capri-Sonne heißt jetzt Capri-Sun. Muss denn alles globalisiert werden?

Ich warte noch auf Bluepoint, Airhansa und Germanland.

Fatherbear schüttel da den Kopf... Sorry ;)

von MaWin (Gast)


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michael_ schrieb:
> Sowas war vor 1000 Jahren mal Hick-Tekk.

Tja, damals konnten die Leute noch was. In der Steinzeit haben die mit 
ihren primitiven Mitteln ohne Metalle, geschweige denn Hartmetalle, 
Löcher in Steine gebohrt ohne gleich nach China zu schreien.

Nur der heute übliche Homo Sapiens aus Deutschland ist zu unfähig selbst 
eine Platine zu ätzen. Das müssen die Chinesen für ihn erledigen. Das 
Volk wird immer unfähiger, vermutlich liegt's am Fernsehen. Das ist ja 
allgemein als Verdummungsorgan bekannt.

von michael_ (Gast)


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Rübezahl schrieb:
> Eine kleine Platine für SMD-Bauteile soll exakt für 9 Minuten in ein
> warmes bewegtes Ätzbad eingetaucht werden.

Schön.
Aber absoluter Denkfehler.
Die Variablen Temperatur, Ausnutzungsgrad, Cu-Dicke usw. sind nicht in 
deiner  Berechnung enthalten.
Und was soll das, kleine Platine, SMD-Bauteile?
Völlig unlogisch.
Typische Lehreraufgabe.

von Jack V. (jackv)


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MaWin schrieb:
> Nur der heute übliche Homo Sapiens aus Deutschland ist zu unfähig selbst
> eine Platine zu ätzen. Das müssen die Chinesen für ihn erledigen. Das
> Volk wird immer unfähiger, vermutlich liegt's am Fernsehen. Das ist ja
> allgemein als Verdummungsorgan bekannt.

Ich kann auch keine vierlagige Platine fertigen, und müsste dazu die 
Chinesen bemühen – das liegt aber nicht am Fernseher: ich habe ja 
keinen. Muss also andere Ursachen haben …

[scnr]

Btw.: die ganzen Leute, die sich derzeit von den Chinesen abhängig 
gemacht haben, weil sie nicht mehr gelernt haben, auch nur ’ne 
einseitige Platine herzustellen, weil die Chinesen es ja billiger und 
besser machen, als man’s je könnte, könnten™ sich auch mal irgendwann 
vor größeren Problemen sehen – wenn nämlich irgendwann die tatsächlichen 
Transportkosten ausgerufen werden, die Hersteller die für uns normalen 
Standards in Umwelt- und Arbeitsschutz einhalten müssen und die 
Beschäftigten auf angemessener Bezahlung bestehen. Vielleicht passiert 
das nie, aber schaden wird’s bestimmt nicht, wenn man zumindest in der 
Lage ist, auch selbst was hinzubekommen.

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