Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Multimeter (hochwertig)-Kaufberatung die 100ste


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von Timo N. (tnn85)


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Will mir ein neues Handheld Multimeter zulegen und bin da auch bereit 
ein paar Euros (ca. 500€) mehr für hinzulegen.
Hab mich vorher mal ausgiebig informiert, was der Markt so hergibt und 
bin dabei auf eine relativ aktuelle Liste des Users Wytnucls im EEVBLOG 
Forum gestoßen:
https://www.eevblog.com/forum/testgear/multimeter-spreadsheet/

Meine Auswahl hat sich bisher auf die Hersteller Gossen, Fluke und 
Keysight/Agilent konzentriert wovon ich mich wiederum auf die Modelle 
Gossen Metrahit AM Xtra  bzw. das Keysight U1272A fokussiert habe, da 
diese in Ihrer Klasse laut Liste relativ gut abschneiden, was die 
technischen Werte betrifft und von renommierten Herstellern kommen.
Das Fluke 87V scheint zwar robust,  hängt den beiden anderen Modellen 
doch etwas nach. Das habe ich dann nicht weiter verfolgt.

Außer den Werten habe ich mir auch mal die Reviews vom EEVBLOG 
reingezogen und dabei leider bei beiden kleinere/größere Mankos 
mitbekommen:

Das Metrahit AM Xtra braucht ein USB-Kabel fürs Logging, das ca. so viel 
kostet wie ein neues Multimeter..(gibts da schon selbst konfektionierte? 
Wird ja nur ein IrDA-Adapter sein). Von den Daten her und vom Preis 
hinkt es dem Keysight auch etwas hinter.

Das Keysight U1272A hat eigentlich super Werte, aber es gab scheinbar in 
der Vergangenheit Probleme mit der Firmware.
Außerdem ist die AC Strom Bandwidth auch nicht so super (laut 
Spreadsheet nur 2k). Außerdem soll die Durchgangsprüfung nicht so toll 
sein. Beim Diodentest wird hier "nur" eine Spannung bis 3,3V getestet 
(sollte eigentlich reichen, oder? Dachte vielleicht mit 5,0V vom Gossen 
wären eventuell kleine Zener-Dioden noch detektierbar, aber das scheint 
für 5,1V-Zener auch zu wenig).
Was mich aber am meisten schockiert war, war das im EEVBLOG-Video nach 
dem Nutzen der Widerstandsmessung an 230V (um eine Fehlbedienung zu 
simulieren) die Genauigkeit out of spec war. Sowas kann ja schon mal 
vorkommen, dass das passiert.


Positiv beim Gossen:
Man kann auch PT100/PT1000-Temperatursonden anschließen. Außerdem ist es 
Made in Germany und kommt mit Kalibrierschein. Auch ist die Samplerate 
beim Logging höher.

Positiv beim Keysight:
Von den Werten her besser. Der Logging-Bluetooth-Adapter kostet hier 
"nur" ca. 70€. Wäre also noch im Rahmen, falls ich das mal brauche. 
30000 statt nur 12000 Counts. 0-20/4-20mA Sensoren direkt testbar. Smart 
Ohm-Feature. Etwas günstiger als das Gossen. Außerdem ist ein K-Typ 
Thermoelement mit im Lieferumfang.

Hat jemand Erfahrung mit den Geräten bzw. habe ich einen Fehler gemacht 
z.b. ein bestimmtes anderes Modell außer Acht zu lassen?

Bin eigentlich mehr in der Elektronik unterwegs, aber ich verwende es 
teilweise auch für elektrische Arbeiten an 230V/400V.  Also fallen da 
Uni-T-Geräte schon mal raus.

Warum sind die Multimeter-Modelle eigentlich alle schon ca. 10 Jahre alt 
und trotzdem sind sie im Preis gefühlt sogar teurer geworden (bei 
niedriger Inflationsrate)?
Kennt jemand eine geheime Quelle wo man die günstig beziehen kann?

: Bearbeitet durch User
von Oliver S. (oliverso)


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Es gibt zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1. nimm das, bei dem dir die Farbe besser gefällt. Dafür hättest du die 
ganzen technischen Daten aber nicht nochmal auflisten müssen.

2. Nimm das, da deine Anforderungen am besten erfüllt. Das ist die 
schwierigere Variante, denn dafür müsstest du deine Anforderungen etwas 
genauer kennen, als nur „Elektronik und auch mal 230/400V“. Geht’s nicht 
genauer, kauf irgendwas (siehe 1.), und für 230V/400V einen Duspol.

Oliver

Beitrag #6353091 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Frank K. (fchk)


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Denke auch noch mal über das Display nach.

In meinem Keller-Labor haben sich eher Geräte mit selbstleuchtendem 
Display bewährt. Ich verwende sehr gerne mein 34001 mit VFD, und ich 
habe ein Voltcraft 980 mit gelber OLED Anzeige. Ja, ich war zu geizig 
fürs U1278A, ich gebs ja zu.

Draußen, d.h. im prallen Sonnenlicht wird das definitiv anders sein. Der 
Batterieverbrauch ist bei OLED bei häufigem Gebrauch auch höher, aber 
bei mir jetzt nicht so, dass es mich stören würde.

Das einfach mal so als Anregung.

fchk

von Peter D. (peda)


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Timo N. schrieb:
> Will mir ein neues Handheld Multimeter zulegen und bin da auch bereit
> ein paar Euros (ca. 500€) mehr für hinzulegen.

Was erhoffst Du Dir davon?

Für den Hausgebrauch reicht was günstiges der 25€-Klasse, z.B. Crenova 
MS8233D.

von Timo N. (tnn85)


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Oliver S. schrieb:
> 2. Nimm das, da deine Anforderungen am besten erfüllt.

Das stimmt wohl und trifft bei den meisten Dingen auch zu. Allerdings 
ist es wie bei vielen Sachen: Man muss erst die verfügbaren Funktionen 
etc kennen, bevor man seine Anforderungen festlegen kann. Eventuell habe 
ich an bestimmte Dinge einfach nicht gedacht und ihr bringt mich auf den 
Gedanken.

Guter Rat ist teuer schrieb im Beitrag #6353091:
> Verp* du Geizkragen,

Ok. Beleidigen lassen muss ich mich nicht. Mods löschen bitte.

Frank K. schrieb:
> Denke auch noch mal über das Display nach.

Habe ich. Deswegen wollte ich eigentlich kein OLED, da ich keine Lust 
habe alle paar Stunden die Batterien tauschen zu müssen. Außerdem sollen 
OLED-Displays ja nicht sooo lange halten.

Peter D. schrieb:
> Was erhoffst Du Dir davon?
>
> Für den Hausgebrauch reicht was günstiges der 25€-Klasse, z.B. Crenova
> MS8233D.

Hat das dann auch ein CAT III / CAT IV-Rating? I dont think so. 
Kalibrierzertifikat ist auch nicht dabei. Ein 70€ Multimeter habe ich 
schon, aber ich brauche sowieso 2.
Es ist halt so wie mit vielen Dingen: Wenn man was Gescheites will, muss 
man auch viel Geld hinlegen. Trotzdem kann man bei den Händlern Preise 
vergleichen.

von Peter M. (r2d3)


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Timo N. schrieb:
> Will mir ein neues Handheld Multimeter zulegen und bin da auch bereit
> ein paar Euros (ca. 500€) mehr für hinzulegen.

Timo N. schrieb:
> Warum sind die Multimeter-Modelle eigentlich alle schon ca. 10 Jahre alt

Falsch.

> und trotzdem sind sie im Preis gefühlt sogar teurer geworden (bei
> niedriger Inflationsrate)?

Wenn es da Inflation gäbe, käme sie maßgeblich durch den 
EUR/USD-Wechselkurs zustande.

> Kennt jemand eine geheime Quelle wo man die günstig beziehen kann?

Wasch' mir den Pelz, aber mach' mich nicht nass?
Andere Mütter haben auch schöne Töchter - und billigere!

Oliver S. hat es auf den Punkt gebracht:

Beitrag "Re: Multimeter (hochwertig)-Kaufberatung die 100ste"

von Jack V. (jackv)


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Timo N. schrieb:
> Es ist halt so wie mit vielen Dingen: Wenn man was Gescheites will, muss
> man auch viel Geld hinlegen.

Muss man gerade bei Handmultimetern nicht. Es sei denn, man hat 
bestimmte Anforderungen, die’s rechtfertigen. Dann braucht man aber 
nicht solche Threads zu starten, weil man’s ja schon weiß. Cat. III/IV 
ist ab 30€ problemlos drin.

von Joerg B. (thals)


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Jack V. schrieb:
> Cat. III/IV ist ab 30€ problemlos drin.

Wenn es problemlos ist: Gib bitte ein Beispiel fuer ein Multimeter mit 
(echtem) Cat.IV-Rating fuer 30 EUR.

von Jack V. (jackv)


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Joerg B. schrieb:
> Wenn es problemlos ist: Gib bitte ein Beispiel fuer ein Multimeter mit
> (echtem) Cat.IV-Rating fuer 30 EUR.

Woran erkennt man (echtes) Rating? Ich hätte ein UT61E als billigsten 
Vertreter mit „CAT IV 600V“-Aufdruck hier – mag der (echt) sein?

: Bearbeitet durch User
von Joerg B. (thals)


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Jack V. schrieb:
> Joerg B. schrieb:
>> Wenn es problemlos ist: Gib bitte ein Beispiel fuer ein Multimeter mit
>> (echtem) Cat.IV-Rating fuer 30 EUR.
>
> Woran erkennt man (echtes) Rating?

An einem zertifizierten Test (UL) z.B.
Eine HRC-Sicherung ist auch schonmal ein gutes Indiz.

> Ich hätte ein UT61E als billigsten Vertreter mit „CAT IV 600V“-Aufdruck hier – 
mag der (echt) sein?

Wenn das die China-Variante mit 250V-Feinsicherungen ist - sicher nicht. 
Die Variante fuer Europa hat Aenderungen am PCB-Layout mit zus. 
Schutzmassnahmen und andere Sicherungen, allerdings dann nur Cat. III. 
Und fuer 30EUR gibt es das UT61E auch nicht, oder?

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Jack V. schrieb:
> Woran erkennt man (echtes) Rating?

Zumindest an der Sicherung die den Strom bei CAT-IV sicher trennen muss. 
Die kostet als Ersatz alleine schon > 10 Euro

Timo N. schrieb:
> Das Fluke 87V scheint zwar robust,  hängt den beiden anderen Modellen
> doch etwas nach.

Genau deshalb habe ich mir eins vor ca. 2 Jahren gekauft und es noch 
nicht bereut.
Die Tatsache dass es z.B. piept, wenn man die Strippen im 
Amperemessbereich stecken hat aber auf Volt schaltet hat mir mindestens 
die Sicherung gerettet, ich wollte an einer Autobatterie schnell noch 
die Spannung messen.
Auch runtergefallen ist es schon mal.

Es kommt halt darauf an was du misst, bei mir muss es in der Werkstatt 
auch mal Strom oder Spannung eines Motors messen, oder am KFZ, und dann 
wieder Elektronik mit hinreichender Genauigkeit.
Vielseitigkeit und Robustheit war mir wichtiger als höchste Präzision, 
die man eigentlich nach einem Jahr wieder kalibrieren müsste.
Wenn ich sowas brauche, dann würde ich nach einem Tischmultimeter 
schauen.

Peter D. schrieb:
> Für den Hausgebrauch reicht was günstiges der 25€-Klasse, z.B. Crenova
> MS8233D.

Definitiv nein. Heutzutage gibt es praktisch überall Schaltnetzteile, da 
fragt man sich beim Billigmessgerät immer ob man der Messung trauen 
kann. Bei dem Fluke bin ich mir sicher, dass es wirklich TRMS misst.

von Jack V. (jackv)


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Joerg B. schrieb:
> Die Variante fuer Europa hat Aenderungen am PCB-Layout mit zus.
> Schutzmassnahmen und andere Sicherungen, allerdings dann nur Cat. III.
> Und fuer 30EUR gibt es das UT61E auch nicht, oder?

Müsste ich aufschrauben, um zu schauen. Ging nur gerade davon aus, dass, 
wenn es bei deutschen Versendern als Cat. IV angeboten wird, es das auch 
haben sollte. War für mich allerdings auch kein Kriterium, weil ich in 
den Bereichen für III und IV mangels Qualifikation eh nicht hantiere. 
Und ja, es hat 50€ gekostet – was billigeres mit dem Aufdruck habe ich 
nicht hier, und von Sachen, die ich nicht hier habe, kann ich nicht 
schreiben.

von ths (Gast)


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Für den Hausgebrauch habe ich mir als preiswerten Kompromiss ein Fluke 
17B+ für ca. 100 € geholt. Reicht völlig und hat Cat. III.

von Jack V. (jackv)


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Udo S. schrieb:
> Zumindest an der Sicherung die den Strom bei CAT-IV sicher trennen muss.
> Die kostet als Ersatz alleine schon > 10 Euro

Grad mal aufgeschraubt, drin sind zwei Sicherungen mit Keramikkörper, je 
25mm lang und 5mm im Durchmesser. Wenn ich die Sicherung eines „etwas” 
teureren Geräts, dessen „Cat. IV“-Aufdruck tatsächlich zutreffen sollte, 
danebenlege, erscheint’s mir der Aufdruck am Uni-T dann doch fragwürdig.

Sorry also für den Einwurf mit den 30€. Aber 500€, wie eingangs 
angegeben, müssen’s trotzdem auch für ein sehr gutes Handmultimeter 
nicht sein, wenn man keine speziellen Ansprüche hat, denke ich.

von Achim H. (anymouse)


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Jack V. schrieb:
> Udo S. schrieb:
>> Zumindest an der Sicherung die den Strom bei CAT-IV sicher trennen muss.
>> Die kostet als Ersatz alleine schon > 10 Euro
>
> Grad mal aufgeschraubt, drin sind zwei Sicherungen mit Keramikkörper, je
> 25mm lang und 5mm im Durchmesser. Wenn ich die Sicherung eines „etwas”
> teureren Geräts, dessen „Cat. IV“-Aufdruck tatsächlich zutreffen sollte,
> danebenlege, erscheint’s mir der Aufdruck am Uni-T dann doch fragwürdig.

Das ist der Punkt mit den "30€ für ein echtes CAT.IV-Rating". ;) Es GIBT 
UT61E mit glaubhaften CAT.IV-Rating (und auch großen Sicherungen), das 
aber nicht beim Chinesen bzw. nicht für 50€.

----

David Jones (EEV-blog) hat ein Tests gemacht. Die Klasse unter 50$ war 
extrem schlecht (v.a. sicherheitstechnisch); zwischen 50-100$ gab es 
brauchbare Kandidaten. Er schlägt ein Brymen BM235 als ziemlich 
brauchbare Alternative vor.

---

Ein Knackpunkt, der vermutlich häufig unterschätzt wird, ist die 
Maximal-Frequenz des TrueRMS-Bereichs. Viele (auch einige teurere!) 
kommen hier nicht über 1 kHz hinaus, was für Audiomessungen schon 
problematisch ist. Dazu gehört auch das oben angesprochene Fluke 17B+ 
("AC Volts (40 Hz – 500 Hz)").

von michael_ (Gast)


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Achim H. schrieb:
> Das ist der Punkt mit den "30€ für ein echtes CAT.IV-Rating". ;) Es GIBT
> UT61E mit glaubhaften CAT.IV-Rating (und auch großen Sicherungen), das
> aber nicht beim Chinesen bzw. nicht für 50€.

Langsam müßte sich hier aber rumgesprochen haben, dass die reine 
Bezeichnung CAT.III/CAT.IV nichts über die Bauart der Sicherung aussagt.
Man muß da immer die Spannung dazu betrachten.

Für Normalos reicht ein CAT.III 300V.
Wer hat schon 600V?
Wer fummelt ohne Elektrikerausbildung am Zähler, Vorsicherung oder gar 
der Freileitung rum?
Wo man CAT.IV braucht.

Ich jedenfalls nicht.

Hier schön auf Seite 3 erklärt:

https://www.pollin.de/productdownloads/D830774B.PDF

von Timo N. (tnn85)


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Jack V. schrieb:
> Grad mal aufgeschraubt, drin sind zwei Sicherungen mit Keramikkörper, je
> 25mm lang und 5mm im Durchmesser.

Hab das auch Uni-T UT61E auch direkt aus China bestellt und nun weiß ich 
mehr, dass die 5x25mm Fuses eben keine HRC-Fuses sind und ich deshalb 
auch nicht davon ausgehen kann, dass es an Netzspannung sicher ist.
Im Übrigen erlaubt das Uni-T auch nur Strommessungen bis 5A (statt 10A 
üblich) kontinuierlich (10A nur für 10 Sekunden). Da ist es schon 
lachhaft überhaupt die 10A Range zu spezifizieren.

Hätte im Nachhinein gerne die europäische Version.
Allerdings sind die Steckkontakte vom Uni-T irgendwie mehr als lapprig 
und ich frag mich was da der Übergangswiderstand von Steckkontakten sein 
wird.

Ohne Zertifikat bzw ohne Test von einer unabhängigen Stelle kann man 
auch die relativ guten Specs des Uni-T 61E in der Pfeife rauchen. Das es 
kein Auto-Power-Off hat geht mir auch auf den Zeiger. Allerdings würde 
ich es durchaus als Anfängermulitmeter für jemand, der nur mit 
Eleketronik zu tun hat empfehlen. Die europäische Variante die Reichelt 
verkauft, könnte man schon kaufen.

Achim H. schrieb:
> Er schlägt ein Brymen BM235 als ziemlich
> brauchbare Alternative vor.

Ja gut. Er verkauft halt auch das Brymen unter seinem Namen. Ohne ihm da 
was vorzuwerfen, aber die Bandbreite von dem ist beschissen und es hat 
noch nicht mal einen Bargraf (laut dem ExcelSheet vom EEVBLOG-Forum).

michael_ schrieb:
> Langsam müßte sich hier aber rumgesprochen haben, dass die reine
> Bezeichnung CAT.III/CAT.IV

Ja ist mir bekannt. Aber wenn mir jemand ein 30€ Multimeter empfiehlt, 
dann brauch ich mit der Spannung schon gar nicht anfangen. Die haben 
noch nichtmal ein echtes CAT III Rating bei keiner Spannung.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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Timo N. schrieb:
> Kennt jemand eine geheime Quelle wo man die günstig beziehen kann?

Auch wenn dieses bei dir aus der Wertung gefallen ist:

https://www.voelkner.de/products/2248163/Fluke-87V-i410-L215-Hand-Multimeter-Stromzangen-Adapter.html?offer=0d320a3248342a6324f2ab3f00b72b3b

Gugel findet bei einem weniger paranoid eingestellten Browser mit 
"völkner gutschein fluke" dazu noch einen 10%-Gutschein auf alles von 
Fluke bei Völkner.
Die Tüte mit den Messstrippen hat hier gerade einer im Markt verkauft. 
Ich glaube, er wollte 40€ dafür haben. Ob er die auch bekommen hat, weiß 
ich nicht.

Beitrag #6353282 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jack V. (jackv)


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OT, weil das Uni-T ja eh nicht in Betracht kommt, aber da’s vom TE 
angesprochen wurde:

Netzspannung würde ich dem Teil schon zugestehen. Und 10A bei höheren 
Spannungen kontinuierlich messen werden wohl auch die Wenigsten mit ’nem 
Handmultimeter. Die Messleitungen sitzen hier fest in den Buchsen, der 
selbst angezeigte Übergangswiderstand ist auch nicht höher, als bei 
einem Multimeter der 200€-Klasse hier.

Zertifikat und Test ist für 50€ nicht dabei – wenn man das braucht, wird 
man’s extra bezahlen müssen. Ich hab die für mich wichtigen Bereiche 
anhand von Referenzen geprüft, die Specs werden soweit eingehalten.

Dass es kein Auto-Poweroff hat, empfinde ich als Segen. Da ich es eh mit 
Akku betreibe, ist’s mir auch egal, wenn der mal ein halbes Jahr früher 
leer sein sollte, als üblich, weil ich es vor dem Wegpacken nicht 
ausgeschaltet habe. Dafür piept’s auch bei Langzeitmessungen (für die’s 
sich dank der IR-Schnittstelle ja gut eignet) nicht alle paar Minuten 
dumm rum, wie ein anderes Multimeter hier, wenn man die 
Auto-Poweroff-Funktion bei dem deaktiviert hat.

Ich denke, für Elektronikbasteleien ist’s sehr wohl geeignet, nicht 
zuletzt aufgrund der 22k Counts beim 4,5-stelligen Display und dem 
schnellen Bargraph (die Zahlenanzeige ist hingegen auch etwas träge). 
Für den täglichen Umgang mit Netzspannung und darüber würde ich es dann 
vielleicht auch nicht nehmen.

Dennoch: wenn du alle deine Anforderungen klar formulieren könntest, 
wäre das sicher hilfreicher als „Wie ist’s mit xxx“ → „Nö, daran passt 
mir dies und das nicht“ → „Und xyz?“ → „Ja schon, wenn’s denn noch jenes 
und solches hätte“ → […]

: Bearbeitet durch User
von Peter M. (r2d3)


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Hal

Jack V. schrieb:
> Woran erkennt man (echtes) Rating? Ich hätte ein UT61E als billigsten
> Vertreter mit „CAT IV 600V“-Aufdruck hier – mag der (echt) sein?

Nein.

Schau 'mal hier:

Beitrag "Re: Multimeter von Uni-T von EEVBlog total zerissen, aber was taugt dann noch der TÜV?"

Eigentlich kann nur der Blick in das Gerät den Zweifel zerstören.

Hier ein "billiges" Brymen mit CAT3 600V:

https://bibo.iqo.uni-hannover.de/dokuwiki/doku.php?id=werkzeuge:brymenmultimeter

Der solide Aufbau kostet hier €59,-

https://brymenmeter.com/brymen-multimeters.html

Das UT139C wird bei Reichelt als CAT III 600V verkauft, ist aber nicht 
UL-zertifiziert wie das Brymen.

Bei Reichelt im Angebot gelegentlich für €39,- zu haben.

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Peter D. schrieb:
> Für den Hausgebrauch reicht was günstiges der 25€-Klasse, z.B. Crenova
> MS8233D.

Ein klares Jaein aber mit mehr Gewichtung zum Nein.
Wie immer es kommt drauf an wo und was du messen willst und ob du mal 
über einen längeren Zeitraum (da reichen wenige Tage - leider) mal eines 
der bekannten Markenmessgeräte und insbesondere halt Multimeter benutzen 
durftest.
Glaub mir du möchtest dann nicht anderes mehr haben, ob man (du) es dann 
auch wirklich kauft ist allerdings die andere Frage, denn die 
Markengeräte sind einfach sehr preis intensiv.
Ich bin immer noch absoluter Fan des mir als "Dauerleihgabe" (sogar mit 
jährlich Prüfung) zur Verfügung stehenden Fluke 87V - was rein von den 
Messbereichen auf den Papier eigentlich nicht besonderes ist und von 
meinen wirklich eigenen knapp 100€ Multimeter von den Messbreichen, 
Auflösung und Stellenzahl übertroffen wird und von der (Soll-) 
Genauigkeit in der gleichen Liga spielt (spielen soll).
Aber trotzdem: Das Fluke benutze ich viel lieber, fühle mich bei 
Messungen am Stromnetz (durchaus aus mal an400V und etwas mehr) 
wesentlich sicherer, liebe die schnelle Reaktion des Druchgangspiepsers 
der zuverlässigen Möglichkeit Dioden zu Testen und LEDs zum leuchten zu 
bringen und viele andere Kleinigkeiten mehr.
Auch die Haptik ist einfach nur als einwandfrei und Praxisgerecht zu 
bezeichnen.

Und trotzdem mindestens 400€ privat, "nur" für das Hobby für ein 
"einfaches" Multimeter auszugeben werd (auch) ich nicht machen, denn 
damit hört es nicht auf - wenn man einmal verwöhnt ist will man auch bei 
den anderen Messgeräten und Werkzeugen diesen Standard (und mehr) - und 
dann hört es bei den meisten doch wohl auf... (oder?)

Wobei natürlich auch die weiteren vom TO genannten Hersteller sehr 
schöne und kostspielige Töchter haben...

Ich denke mehr als 200€ sollte man, schon aus "Eigenschutz" nicht für 
ein Multimeter im Hobbyumfeld ausgeben, wer es (einmal) kann und dann 
auch wirklich macht setzt sich einer realen Gefahr aus(Und oder einer 
andauernden Unzufriedenheit über den "Mist" den man sich realistisch bei 
den Gerätschaften einer ganz anderer Preisklasse leisten kann, mehrere 
1000 Eurobis einige 10000 Euro werden sich die meisten dann doch nicht 
gönnen können bzw. dürfen...)

Praktiker

von Burkhard (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Modelle
> Gossen Metrahit AM Xtra

Hab ein ca. 4 Jahre altes Metrahit X-TRA.

Hat einen zentralen Ein-Aus-Schalter, was die Mechanik des 
Drehwahlschalters schont - war ein Kriterium für mich.

Widerstandsmessungen (Autorange) brauchen gefühlt einen Moment - sind 
aber immer noch um Größenordnungen schneller als bei der 
Voltcraft-Krücke, die ich davor hatte. Dafür sind die Messergebnisse 
stabil und vor allem reproduzierbar. Kapazitäten unter 1nF werden nicht 
aufgelöst, über 1uF dauern ewig - das ist tatsächlich ein Schwachpunkt. 
Drückt man den Aus-Schalter zu kurz, wird statt dessen die 
Display-Beleuchtung eingeschaltet (Mehrfachbelegung). Display ist groß 
und gut lesbar. Logging-Funktion brauche/benutze ich bisher nicht.

Ingesamt sehr zufrieden. Aber wie gesagt schon 4 Jahre alt - und nennt 
sich noch nicht "Advanced" (AM).

von Burkhard (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Die Tatsache dass es z.B. piept, wenn man die Strippen im
> Amperemessbereich stecken hat aber auf Volt schaltet hat mir mindestens
> die Sicherung gerettet,

Ein ordentliches Gerät blockiert die Buchsen bzw. lässt Dich erst gar 
nicht umschalten (so auch das Gossen Metrahit).

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Burkhard schrieb:
> Ein ordentliches Gerät blockiert die Buchsen bzw. lässt Dich erst gar
> nicht umschalten (so auch das Gossen Metrahit).

Das sind dann aber schon die "sehr ordentlichen" die bei den schon 
heftigen Preisniveau was Fluke so fordert auch mal noch ein Schäufelchen 
drauflegen.

Ich meine das mechanische blockieren der Buchsen auch schon bei 
bezahlbaren Geräten gesehen und sogar mal ganz kurz in der Hand gehabt 
zu haben und habe noch in Erinnerung das das mechanisch, sagen wir es 
mal nett - verbesserungswürdig war, ähnlich den Schutzhüllen der Masse 
der "Noname" Multimeter vs. Fluke und co.

All diese schönen und auf den ersten Blick -aber eben nur auf den ersten 
Blick siehe z.B. die Erfahrungsberichte die hier schon abgegeben wurden 
- Fehler passieren auch Profis - gute Messgeräte stecken diese Fehler 
aber ohne murren weck und sei es auf kosten der teuren Sicherung die 
dann aber zuverlässig auch bei einer  Strommessung :-)  zwischen L1 und 
L2 ihren Zweck erfüllt und das Multimeter und den Nutzer überleben 
lässt.

Diese scheinbar billige und einfachen "Kleinigkeiten" sind es eben genau 
nicht sondern verlangen gutes Design auf allen Ebenen und natürlich 
funktionierende Produktionsprozesse.

Praktiker

von Timo N. (tnn85)


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Burkhard schrieb:
> Ingesamt sehr zufrieden. Aber wie gesagt schon 4 Jahre alt - und nennt
> sich noch nicht "Advanced" (AM).

Ich glaub trotzdem, dass es noch das gleiche ist. Die haben nur die 
verwirrende Benamung geändert, soweit ich weiß.

Was ich auf jeden Fall nicht brauche: Es muss im Kapazität messen nicht 
so gut sein. Da hab ich ein LCR-Meter dafür.

Hatte gehofft hier hätte jemand schon ein U1272A in der Hand gehabt und 
könnte berichten.

von P. S. (namnyef)


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Schau einfach mal nach Multimetern von Brymen. Ich hab das BM869S und 
das ist schon viel Multimeter fürs Geld: 
https://www.tme.eu/de/details/bm869/tragbare-digitalmultimeter/brymen/bm869s/

Die Brymen Multimeter gibt es auch umgelabelt bei Conrad ("Greenlee" und 
"Metrel") kosten dann aber deutlich mehr als die "echten" Brymen bei 
TME.

von Krezina (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Cat. III/IV

Was ist deiner Meinung nach besser -III oder IV? Sollte man lieber 
gleich das höherwertige nehmen mit IV, wenn man sich ein Multimeter 
kauft?

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Krezina,

Krezina schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Cat. III/IV
>
> Was ist deiner Meinung nach besser -III oder IV? Sollte man lieber
> gleich das höherwertige nehmen mit IV, wenn man sich ein Multimeter
> kauft?

Es hängt vom Einsatzgebiet und der vorhandenen Spannung ab:
https://de.wikipedia.org/wiki/Messkategorie

von Jack V. (jackv)


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Krezina schrieb:
> Was ist deiner Meinung nach besser -III oder IV? Sollte man lieber
> gleich das höherwertige nehmen mit IV, wenn man sich ein Multimeter
> kauft?

Meiner Meinung ist am besten, was zu den jeweiligen Anforderungen passt.

Die Kategorie sagt auch nur was drüber aus, in welchen Bereichen die 
Geräte sicher eingesetzt werden können – daran kann man imho nicht die 
Wertigkeit des Geräts ablesen.

von Armin X. (werweiswas)


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In dem Beitrag
https://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?p=415288#p415288

Ist ein Video eingebettet in dem ein Multimeter von Kaiweets "getestet" 
wurde. Das hatte, der Beschreibung zufolge" 6x30mm Sicherungen mit 
Keramikkörper eingesetzt. Die hatte zwar bei 700VDC auch ihren Inhalt in 
das Messgerät abgegeben, aber das Gehäuse blieb weitgehend komplett. Im 
Gegensatz zu den beiden anderen Leidensgenossen.

von Burkhard (Gast)


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Praktiker schrieb:
> und sei es auf kosten der teuren Sicherung

Spätestens beim zweiten Mal (Wo sind @$%&?!€ nochmal die blöden 
Ersatzsicherungen?) könnte durchaus der Wunsch nach einer mechanischen 
Blockiervorrichtung aufkommen. Merke: Nur Piloten machen denselben 
Fehler nicht zweimal ;)

von Peter M. (r2d3)


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Burkhard schrieb:
> Ein ordentliches Gerät blockiert die Buchsen bzw. lässt Dich erst gar
> nicht umschalten (so auch das Gossen Metrahit).

Ich kenne nur Gossen mit dieser Konstruktion.

=> Gossen produziert ordentliche Geräte.
und
=> Alle anderen produzieren unordentliche Geräte (Fluke, Keysight, 
Benning, Brymen etc).

:)

von Harald W. (wilhelms)


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Burkhard schrieb:

>> Die Tatsache dass es z.B. piept, wenn man die Strippen im
>> Amperemessbereich stecken hat aber auf Volt schaltet hat mir mindestens
>> die Sicherung gerettet,
>
> Ein ordentliches Gerät blockiert die Buchsen bzw. lässt Dich erst gar
> nicht umschalten (so auch das Gossen Metrahit).

Darauf hat Gossen wohl ein Patent, sodas das von anderen nicht
nachgebaut werden darf.

von Thomas E. (Firma: Thomas Eckmann Informationst.) (thomase)


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P. S. schrieb:
> kosten dann aber deutlich mehr als die "echten" Brymen bei
> TME.

Und dort weniger als bei TME:

https://www.welectron.com/Brymen-BM869s-Multimeter_2

von Burkhard (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Darauf hat Gossen wohl ein Patent, sodas das von anderen nicht
> nachgebaut werden darf.

Das mit dem Patent habe ich auch gerade gesehen; gleichwohl gibt es 
andere Hersteller, die Geräte mit Buchsensperre anbieten (Preis 
aufsteigend), z.B.:
  * 
https://www.reichelt.de/bilder/blaetterkatalog/B2C/DE-DE/hkaktuell//catalogs/reichelt/pdf/save/bk_831.pdf
  * https://www.calplus.de/hioki-dt4282.html
  * http://www.automation-berlin.com/de/siemens-7KB1105-8AA.html
  * 
https://www.leybold-shop.de/physik/geraete/elektrik-elektronik/messgeraete/demo-messgeraete/demo-multimeter-aktiv-531902.html 
;)

von Frank G. (frank_g53)


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Timo N. schrieb:
> Deswegen wollte ich eigentlich kein OLED, da ich keine Lust
> habe alle paar Stunden die Batterien tauschen zu müssen

Ich habe mir dieses Gerät zugelegt. Hat einen Akku und bin sehr 
zufrieden damit:
https://www.pinsonne-elektronik.de/pi2/pd166_uni-t_ut181a.html

von Daniel (Gast)


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Burkhard schrieb:
> Das mit dem Patent habe ich auch gerade gesehen; gleichwohl gibt es
> andere Hersteller, die Geräte mit Buchsensperre anbieten

Korrekt, ein paar wenige, das von dir gelistete Siemens Gerät ist aber 
nur ein umgelabeltes Gossen Gerät.


Ist aber auch die Frage wieviel Interpretationsspielraum das Patent von 
Gossen zulässt. MAHA hält zum Beispiel ein Patent auf eine im OBD 
Stecker integrierte LED, Autocom (Würth WoW) verbaut die LED an einer 
Aussparung an der Oberkante des Steckers und ein anderer Hersteller 
verbaut zwei LEDs an einer in der Patentzeichnung nicht markierten 
Stelle des Steckers, schon ist das Problem gelöst ;)

von michael_ (Gast)


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Armin X. schrieb:
> Das hatte, der Beschreibung zufolge" 6x30mm Sicherungen mit
> Keramikkörper eingesetzt. Die hatte zwar bei 700VDC auch ihren Inhalt in
> das Messgerät abgegeben, aber das Gehäuse blieb weitgehend komplett. Im
> Gegensatz zu den beiden anderen Leidensgenossen.

Verrate mal, in welchem Netz, was mehr als 230V hat, du da 
rumoprerierst?
Hört auf mit Spinnen!

von Michael B. (laberkopp)


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Timo N. schrieb:
> bin da auch bereit ein paar Euros (ca. 500€) mehr für hinzulegen.

Timo N. schrieb:
> Kennt jemand eine geheime Quelle wo man die günstig beziehen kann?

Guter Start, in einem Beitrag schon sich selbst zu widersprechen.

von Timo N. (tnn85)


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Michael B. schrieb:
> Timo N. schrieb:
>> bin da auch bereit ein paar Euros (ca. 500€) mehr für hinzulegen.
>
> Timo N. schrieb:
>> Kennt jemand eine geheime Quelle wo man die günstig beziehen kann?
>
> Guter Start, in einem Beitrag schon sich selbst zu widersprechen.

Günstig ist immer relativ zu sehen. Wenn es ein Multimeter gibt, dass 
bei den meisten Bezugsquellen um die 500+€ kostet und bei einer anderen 
deutlich weniger, dann würdest du doch auch dort kaufen. Sehe da keinen 
Widerspruch.

von Frank K. (kibabalu)


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michael_ schrieb:
> Armin X. schrieb:
>> Das hatte, der Beschreibung zufolge" 6x30mm Sicherungen mit
>> Keramikkörper eingesetzt. Die hatte zwar bei 700VDC auch ihren Inhalt in
>> das Messgerät abgegeben, aber das Gehäuse blieb weitgehend komplett. Im
>> Gegensatz zu den beiden anderen Leidensgenossen.
>
> Verrate mal, in welchem Netz, was mehr als 230V hat, du da
> rumoprerierst?
> Hört auf mit Spinnen!

In Elektrofahrzeugen. Die meisten aktuellen Antriebe im Markt arbeiten 
mit ca. 400V, aber viele Häuser entwickeln wohl Antriebe für 800V. 
Porsche hat sogar schon einen im Markt.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Udo S. schrieb:
> Heutzutage gibt es praktisch überall Schaltnetzteile

Genau, da kommt schon DC raus, da brauchts kein TRMS.
Heutzutage kauft man die Netzteile von der Stange, für den Preis kann 
man die nicht selber bauen und CE zertifizieren.

von Peter D. (peda)


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michael_ schrieb:
> Wer fummelt ohne Elektrikerausbildung am Zähler, Vorsicherung oder gar
> der Freileitung rum?
> Wo man CAT.IV braucht.
>
> Ich jedenfalls nicht.

Volle Zustimmung.

von Jack V. (jackv)


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Timo N. schrieb:
> Günstig ist immer relativ zu sehen. Wenn es ein Multimeter gibt, dass
> bei den meisten Bezugsquellen um die 500+€ kostet und bei einer anderen
> deutlich weniger, dann würdest du doch auch dort kaufen. Sehe da keinen
> Widerspruch.

Ich nicht. Wenn’s überall in etwa den gleichen Preis hat, und bei einer 
Quelle deutlich günstiger angeboten wird, kann’s auch gerne mal ein 
Fake, oder gar nicht erst vorhanden sein.

Beitrag "[Tipp] Fluke 17B+ in der Bucht"

von MaWin (Gast)


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Frank K. schrieb:
> In Elektrofahrzeugen. Die meisten aktuellen Antriebe im Markt arbeiten
> mit ca. 400V, aber viele Häuser entwickeln wohl Antriebe für 800V.
> Porsche hat sogar schon einen im Markt

Der Trend geht wohl zu 48V, seit dem man billig Motoren mit den hohen 
Strömen bauen kann.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Also wenn man nicht gerade gewerblich unterwegs ist
und regelmässig Kalibrierungen bezahlen muss...

Ein ältestes MM ist 30 Jahre alt und erfüllt seinen Zweck bestens.
Alleine der "direkte" Durchgangstester ist es wert zu behalten.

Mit direkt meine ich:
Es muss nicht immer erst sekundenlang überlegen,
ob es beim Unterschreiten eines gewissen Widerstandswertes
den gewünschten Ton von sich gibt.

damals gabs diesen "Soft-Touch" Unsinn auch noch nicht.
es wird sich also niemals in klebrigen Glitsch verwandeln

: Bearbeitet durch User
von F. M. (foxmulder)


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Entgegen mancher Meinung hier, man merkt schon einen immensen 
Unterschied zwischen Billiggeräten und teureren.
Ich habe hier so ein 30€ Teil, kompletter Schrott, alleine schon wegen 
den Messleitungen.

Mein Hauptgerät ist ein U1252B, tolles Teil, der Unterschied zu anderen 
Geräten ist beträchtlich.

Lasst euch nichts einreden, teure Geräte sind zwar sicher nicht 
überlebenswichtig aber halt bequem und "toll".
Dass es mit weniger immer geht ist ja klar, da kann ich aber auch gleich 
in eine Lehmhütte ziehen.

Auch die Argumentation:
-Fürs Hobby reichts-

Ist lächerlich, warum sollte ich nicht genau messen wollen?
Hat man für Hobbyelektronik eine eigene, gnädigere Physik erfunden?
Die Vorraussetzungen  sind exakt gleich zu den Profis, es kommt darauf 
an was man macht, so kann eine private Messung schon mal anspruchsvoller 
sein als das was man beruflich machen muss.

von Frank K. (kibabalu)


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MaWin schrieb:
> Der Trend geht wohl zu 48V, seit dem man billig Motoren mit den hohen
> Strömen bauen kann.

Nur für ein wenig "boosten" und rekuperieren innerhalb hybrider 
Antriebstränge. 48V-BEVs gibt es nicht und wird es auch nicht geben.

: Bearbeitet durch User
von Thomas W. (goaty)


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Bin mit einem gebrauchten Fluke 189 extrem zufrieden und kann es 
empfehlen.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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F. M. schrieb:
> alleine schon wegen den Messleitungen.

traue keiner nicht selbst gefertigten.
-Ist bei der beigelegten evtl auch nur Eisendraht drin?

von Elgar Elektron (Gast)


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F. M. schrieb:
> Auch die Argumentation:
> -Fürs Hobby reichts-
>
> Ist lächerlich, warum sollte ich nicht genau messen wollen?
> Hat man für Hobbyelektronik eine eigene, gnädigere Physik erfunden?

Nee, aber man hat mit Fertigungstoleranzen und standartisierten 
Bauteilen zu tun. Lächerlich ist eher der quersteigende Physiker, der 
zetternd und Haare raufend vor den Lagertheke steht und verzweifelt das 
er dort nicht den Widerstand von 48,368 kOhm bekommt den er so exakt 
berechnet hat.

In der Elektronik kommt man mit 1% Messgenauigkeit aus, fürs Digitale 
reicht sogar rechnen mit einem Finger :-)

https://www.autodesk.com/products/eagle/blog/bob-widlar-life-engineering-legend/

von Jack V. (jackv)


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F. M. schrieb:
> Auch die Argumentation:
> -Fürs Hobby reichts-
>
> Ist lächerlich, warum sollte ich nicht genau messen wollen?

Entschuldige, aber Genauigkeit ist nicht, was teure Geräte von vielen 
billigen abhebt. Und Messleitungen Schrott … ja, sind sie (PVC-Mantel, 
vernickelte Spitzen und so) – aber da hatte ich die gleichen Leitungen 
bei einem 200€-Gerät in der Schachtel. Brauchbare neue Leitungen gibt’s 
für ’nen Zehner bei Welectron und Co.

Das von dir genannte Gerät (U1252B) mag genau für den TE passen (knapp 
an 500€, die ja Zielvorgabe waren, die CAT-Aufdrucke dürften bei dem 
Teil auch den tatsächlichen Eigenschaften entsprechen) – aber mich 
interessiert nun dieser beträchtliche Unterschied, von dem du schriebst: 
worin genau besteht der für ’nen Schwachstrom- und 
Tiefstspannungsbastler/typischen Hobbybastler, wie mich, dass er die 
+300€ Aufpreis zu meinem teuersten Handmultimeter rechtfertigen würde, 
bei dem es lächerlich wäre, zu sagen, es würde für mich als Hobbybastler 
reichen?

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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F. M. schrieb:
> Ist lächerlich, warum sollte ich nicht genau messen wollen?

Weils meistens keine Rolle spielt, sondern nur Augenauswischerei ist. 
Niemand muß beim Verstärker den Arbeitspunkt aufs µA genau einstellen 
usw.
Ich hab früher mit Zeigermultimetern gearbeitet ohne Probleme. Bei 
Reparaturen reicht es aus, die Größenordnung der Spannungen und Ströme 
zu prüfen. Eine Abweichung von 10% zu den Angaben im Schaltplan ist noch 
völlig in Ordnung.
Niemand kann hören, ob ein Lautsprecher 10% leiser ist oder sehen, ob 
eine LED 10% dunkler ist.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Peter D. schrieb:
> Ich hab früher mit Zeigermultimetern gearbeitet ohne Probleme.

Stichwort Parallaxenfehler...

von Gerald K. (geku)


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Ich verwende das V870 schon seit längerer Zeit. Bin sehr zufrieden. 
Gutes Preis/ Leistungverhältnis. 6-stellige Anzeuge, Leistungsmessung 
bis 2500W unter Netzspannung mit 0 1W Auflösung. Mit Zubehör können 
Messwerte autmatisch erfasst werden und am PC aufgezeichnet werden 
(siehe Beilage)

https://www.conrad.at/de/p/voltcraft-vc870-hand-multimeter-digital-cat-iii-1000-v-cat-iv-600-v-anzeige-counts-40000-124603.html

von Elgar elektron (Gast)


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Peter D. schrieb:
> Ich hab früher mit Zeigermultimetern gearbeitet ohne Probleme.  Eine Abweichung 
von 10% zu den Angaben im Schaltplan ist noch
> völlig in Ordnung.
> Niemand kann hören, ob ein Lautsprecher 10% leiser ist oder sehen, ob
> eine LED 10% dunkler ist.

Naja, ein Digitalschaltkreis kann aber mit 10% mehr Vss schon deutlich 
kürzer leben (maximum Ratings), deshalb sollte es schon besser als 10% 
Messgenauigkeit sein.
Fünf Prozent, wie es die alten zeiger-Messwerke nieten ist da schon 
grenzwertig, aber 1% schafft selbst ein Multimeter aus der Ramschkiste 
im Supermarkt:

Beitrag "Lidl-Multimeter PDM-300-C2 Analyse und Erweiterungen"

von Ferror (Gast)


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Hallo
Frank K. schrieb:
> In Elektrofahrzeugen...

Und zwar nicht erst seit den letzten Jahren sondern schon seit lange 
bevor es sogar analoge Multimeter gegeben hat.
700 Volt (750 V) Gleichspannung (zumindest Sollwert, in der Praxis ist 
da eine recht große Tolleranz vorhanden und zulässig) ist und war bei 
der Straßenbahn bzw. Stadtbahn eine recht verbreitet Spannung.
Weniger ist nun schon seit Jahrzehnten die Ausnahme und mehr geht dann 
schon in Richtung "richtige" Bahn bzw. dezidierte abgeschlossene S- und 
U-Bahnsysteme (1200V, 1500V).
Aber auch bei den Kondensatorbanken der statischen Umrichter 
("Frequenzumrichter") findet man Spannungen in diesen Bereich, selbst im 
Allerweltsschaltnetzteil sind Spannungen um die 400V= zu finden.

Also lieber " michael_ (Gast)" gesponnen wird wohl eher bei (von) jemand 
anderen und von einen Netz hat in den vorhergehenden Beiträgen auch 
niemand gesprochen, aber mit den Textverständnis (oder eher die nicht 
vorhandene Bereitwilligkeit den Text zu berücksichtigen - sonst würden 
ja die diverse Vorwürfe und "Interpretationen" nicht funktionieren...) 
hapert es ja öfter bei vielen...

Ferror

von Oliver S. (oliverso)


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Ferror schrieb:
> Weniger ist nun schon seit Jahrzehnten die Ausnahme und mehr geht dann
> schon in Richtung "richtige" Bahn bzw. dezidierte abgeschlossene S- und
> U-Bahnsysteme (1200V, 1500V).
> Aber auch bei den Kondensatorbanken

An Überland-Hochspannungsleitungen hat man 300kV, und im 
Hochspannungslabor des duetschen Museums noch viel mehr.

Wa sagt das jetzt dem TO für die Auswahl seines Wunschgerätes?

Oliver

von Harald W. (wilhelms)


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Oliver S. schrieb:

> An Überland-Hochspannungsleitungen hat man 300kV, und im
> Hochspannungslabor des duetschen Museums noch viel mehr.

Und wenn Du ein Stück Bernstein mit einem Pullover reibst,
hast du auch einige Megavolt.

von Timo N. (tnn85)


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Oliver S. schrieb:
> Wa sagt das jetzt dem TO für die Auswahl seines Wunschgerätes?

Also Spannungen  >565V(Spitze)/<400(RMS) werde ich wohl selten messen 
wollen. Abgesehen davon, dass man beim BEV dann auch nur schwer an die 
HV-Versorgung rankommen wird.
Allerdings wurde auch schon ein Punkt angesprochen: FUs. Hier würde ich 
schon gerne verlässliche Spannungen messen wollen, da ich glaube, dass 
FUs auch in so manchem Haushaltsgerät in der Zukunft eingesetzt werden 
und durch die hohe Frequenz ein billiges MM eventuell keine 
verlässlichen Werte liefern wird.

Außerdem ist das Low-Z-Feature vom U1272A und vom Gossen Metrahit AM 
Xtra (das gibt es halt beim Fluke 87V leider nicht) schon etwas, was ich 
gerne mit drin haben möchte. Wie oft ich hier schon im Forum gelesen hab 
"Hey, ich messe ne Spannung von 100V an meinem Duschkopf. Woran liegt 
das?".

Ja, 500€ ist echt viel, aber deswegen möchte ich halt auch so viel Input 
wie möglich, da ich das Gerät dann auch längere Zeit verwenden wollen 
möchte.
Das U125x von Keysight ist scheinbar ein veraltetes Design und sollte 
durch die U128x-Reihe ersetzt werden.

von Gerald K. (geku)


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Timo N. schrieb:
> Hey, ich messe ne Spannung von 100V an meinem Duschkopf. Woran liegt
> das?".

Auf- oder Abgedreht?

von Oliver S. (oliverso)


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Timo N. schrieb:
> "Hey, ich messe ne Spannung von 100V an meinem Duschkopf. Woran liegt
> das?".

Ich erwähnt weiter oben schon mal ein Duspol ;)

Oliver

von Michael (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Hat jemand Erfahrung mit den Geräten bzw. habe ich einen Fehler gemacht
> z.b. ein bestimmtes anderes Modell außer Acht zu lassen?


Hallo Timo

Respekt, es hat schon fast Seltenheitswert, dass sich jemand vorab 
intensiv mit den Specs beschäftigt hat.
Hmmh, schwierige Frage. Ich würde eher zu Gossen tendieren und an das 
Gossen Energy denken. Kostet ein wenig mehr, dafür aber mit 
Leistungsmessung und man schafft sich so ein feines Gerätchen auch nicht 
alle Tage an.

Youtube-Video "Leistungsmessgerät & Multimeter:  Gossen Metrawatt  METRAHIT  ENERGY  | Praxis Test | Review"

von Timo N. (tnn85)


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Michael schrieb:
> Ich würde eher zu Gossen tendieren und an das
> Gossen Energy denken.

Ja da schiel ich schon lange drauf, aber ca. 860 netto ist mir dann doch 
ein wenig zu viel :).  Das ist wirklich geil, aber mir dann doch zu 
teuer nur für die Funktion Leistung zu messen. Bargraph hat es dann auch 
keinen mehr.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Oliver,

Oliver S. schrieb:
> Timo N. schrieb:
>> "Hey, ich messe ne Spannung von 100V an meinem Duschkopf. Woran liegt
>> das?".
>
> Ich erwähnt weiter oben schon mal ein Duspol ;)
>
> Oliver

Dein überzeugendes Konzept wurde zugunsten einer eierlegenden 
Wollmilchsau aufgegeben.
Morgen muss es auch LCR können - was die Auswahl aber ganz gut 
vereinfacht.

von michael_ (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Also Spannungen  >565V(Spitze)/<400(RMS) werde ich wohl selten messen
> wollen. Abgesehen davon, dass man beim BEV dann auch nur schwer an die
> HV-Versorgung rankommen wird.
> Allerdings wurde auch schon ein Punkt angesprochen: FUs. Hier würde ich
> schon gerne verlässliche Spannungen messen wollen, da ich glaube, dass
> FUs auch in so manchem Haushaltsgerät in der Zukunft eingesetzt werden
> und durch die hohe Frequenz ein billiges MM eventuell keine
> verlässlichen Werte liefern wird.

Das kannst du mit jedem 25EUR MM.
Aber nimm das für 500EUR. Der Staat freut sich über die MWS.

Jack V. schrieb:
> Das von dir genannte Gerät (U1252B) mag genau für den TE passen (knapp
> an 500€, die ja Zielvorgabe waren, die CAT-Aufdrucke dürften bei dem
> Teil auch den tatsächlichen Eigenschaften entsprechen)

Furchtbar! Das hat ja nicht mal CAT.IV.

von Timo N. (tnn85)


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michael_ schrieb:
> Das kannst du mit jedem 25EUR MM.

Ach ich hab die Anforderung "Ich möchte die Messung auch überleben" 
vergessen :).

Schau mal in so ein 25€ Ding rein. Sicher ist da gar nichts.

Schade das bisher keiner Erfahrungen mit dem U1272A gesammelt hat. Hätte 
mich schon interessiert.

von Jack V. (jackv)


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michael_ schrieb:
> Das hat ja nicht mal CAT.IV.

Nicht? http://literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf/U1251-90036.pdf 
Seite 3, untere rechte Ecke, und Seite 7.

: Bearbeitet durch User
von Elgar elektron (Gast)


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michael_ schrieb:
> Furchtbar! Das hat ja nicht mal CAT.IV.

Anbei ein Idioten-geeignetes Bild zu den verschiedenen CAT's
(aus 
https://web.archive.org/web/20191102092400/http://www.hochschule-technik.de/pdf/77961_probe.pdf)

von Peter D. (peda)


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Timo N. schrieb:
> Schau mal in so ein 25€ Ding rein. Sicher ist da gar nichts.

Ich habe bisher noch kein Billig-DMM gesehen ohne allseitig 
geschlossenes PVC-Gehäuse. Du mußt es schon mechanisch beschädigen, um 
irgendwelche spannungsführenden Teile zu berühren. Die CE-Vorschriften 
gelten nämlich für jedes Gerät, völlig unabhängig vom Preis.

Ein einfaches DMM muß man auch nicht behandeln, wie ein rohes Ei. Wenn 
man versehentlich im Ohm-Bereich 1000V anlegt, was solls, kauft man sich 
eben ein neues. Das 500€ Schätzchen tut einem dagegen richtig weh.

von Thomas W. (goaty)


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Oder Brymen BM235 "eevblog" ist auch recht ordentlich.

von Peter D. (peda)


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Thomas W. schrieb:
> Brymen BM235 "eevblog"

82,75€ BM235
106,25€ BM235 EEVBlog Edition

Was kriegt man denn für die 23,50€ Aufpreis?

von Thomas W. (goaty)


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- Blau
- Man unterstützt den Australier
- Man kann sich was drauf einbilden.
- Bessere Kabel als original glaube ich (nicht sicher)

von michael_ (Gast)


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Jack V. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Das hat ja nicht mal CAT.IV.
>
> Nicht? http://literature.cdn.keysight.com/litweb/pdf/U1251-90036.pdf
> Seite 3, untere rechte Ecke, und Seite 7.

Gut.
Ich habe hier geschaut:

http://www.farnell.com/datasheets/1844708.pdf?_ga=2.76155985.510757481.1596018219-1017867617.1578064088

von Peter D. (peda)


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Elgar elektron schrieb:
> Anbei ein Idioten-geeignetes Bild zu den verschiedenen CAT's

Schönes Bild, also mehr als CAT II nützt mir in einer Mietwohnung 
nichts.

von Udo K. (Gast)


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Also wenn es eher für grobes Zeugs ist (Elektroinstallation, gerne
auch CAT III) => ein Fluke, oder Gossen und dann lange nix.

Da würde ich nicht das teuerste nehmen, sondern zusätzlich in
Leistungsmessung, Stromzange und Kabeln investieren.
Ein Fluke 114/115/116 oder 175/177 um 150 - 300 Euro reicht.
Die sind auch sehr handlich, und einfach in der Bedienung.
Die Keysight U1250 haben mich nicht so überzeugt,
auch wenn sie nicht schlecht sind (waren aber ältere Modelle).

Wenn es für feineres Zeugs ist (Elektronikbasteln < 100 Volt),
gibt es viel mehr Auswahl zu günstigeren Preisen.
Da spielt Sicherheit und Robustheit keine so grosse Rolle,
und Brysen oder UNI-T sind nicht schlecht.
Aber auch da kommt man mit dem Fluke sehr weit.

Man braucht eher 2-3 Multimeter.
Für vieles braucht man auch einfach was kompaktes,
was mal runterfallen darf.
Oft muss man auch gleichzeitig Strom und Spannungen
messen, da braucht man 2-3 Geräte.
Genauigkeit ist oft nicht so wichtig.

Ansonsten sind Dinge wichtig, wie:
- Möchte ich Effektivwert bei höheren Frequenzen messen (Audio)?
- Möchte ich Mikroampere messen oder Gigaohm?
- Brauche ich Kapazität, oder Transistor Tester?
- Temperatursensor?
- PC Schnittstelle notwendig?

Ich würde bei so einem Budget aber auch schon
Tischmultimeter (Keysight 34461A, 34465A oder Keithley) anschauen.
Das braucht man, wenn man genau messen will.
Und wer hat, der hat :-)

von Joerg B. (thals)


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Peter D. schrieb:
> Elgar elektron schrieb:
>> Anbei ein Idioten-geeignetes Bild zu den verschiedenen CAT's
>
> Schönes Bild, also mehr als CAT II nützt mir in einer Mietwohnung
> nichts.

An einer Steckdose die Spannung messen ist Cat.III. Schon ein nicht so 
unrealistischer Fall auch in einer Mietwohnung, finde ich.

: Bearbeitet durch User
von Stefan W. (stefan_w234)


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Udo K. schrieb:
> Ich würde bei so einem Budget aber auch schon
> Tischmultimeter (Keysight 34461A, 34465A oder Keithley) anschauen.

Wir haben neulich für einen automatischen Prüfaufbau ein Keithley 2000 
angeschafft. Schönes Gerät, aber die Messleitungen dazu sind eine 
unglaubliche Frechheit.

von Klaus F. (Gast)


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Thomas W. schrieb:
> - Blau
> - Man unterstützt den Australier
> - Man kann sich was drauf einbilden.
> - Bessere Kabel als original glaube ich (nicht sicher)

Warum sollte ich gut bezahlte Marktschreier unterstützen ??

Weil sein blaues DMM viele Bugs hat, die der Australier, den man laut 
Dir unterstützen soll, aber mit keinem Wort erwähnt.
Für mich ist das gar nicht fein.

Worauf soll man sich was einbilden? Auf die Bugs, weil man dem 
Australier auf den Leim gegangen ist oder weil man wesentlich mehr für 
die blaue Farbe bezahlt als das baugleiche DMM ohne blaue Farbe kostet.

Naja, eine sinnvolle Antwort kann man von dir halt nicht erwarten.
Dafür bist du bei vielen bekannt.

von Jack V. (jackv)


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OT, aber vielleicht nicht nur für mich interessant: was für Bugs kann ’n 
vergleichsweise einfaches Multimeter, wie das blaue Brymen, so haben?

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Jack V.,

Jack V. schrieb:
> OT, aber vielleicht nicht nur für mich interessant: was für Bugs
> kann ’n
> vergleichsweise einfaches Multimeter, wie das blaue Brymen, so haben?

aus der Erinnerung:

Es liegen 230V AC an den korrekten Buchsen an und das Gerät zeigt um die 
0V AC an.

Der selbsterklärte Multimeter-Sicherheitsfanatiker soll das dann 
kleingeredet haben.

von Udo K. (Gast)


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Stefan W. schrieb:
> Udo K. schrieb:
>> Ich würde bei so einem Budget aber auch schon
>> Tischmultimeter (Keysight 34461A, 34465A oder Keithley) anschauen.
>
> Wir haben neulich für einen automatischen Prüfaufbau ein Keithley 2000
> angeschafft. Schönes Gerät, aber die Messleitungen dazu sind eine
> unglaubliche Frechheit.

Die älteren Keithley 2000 und 2002,
die ich kenne, haben ordentliche Messleitungen.
Genauso die Fluke und Keysight Multimeter.

Aber Keithley gehört, wie Fluke und Tektronix, inzwischen zur Danaher 
Group.
Ich kann mir aber schwer vorstellen, dass die so sparen müssen.

von Philipp C. (e61_phil) Benutzerseite


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Udo K. schrieb:
> Genauso die Fluke

Bei dem kürzlich gekauften Fluke 8588A waren Pomona Messleitungen dabei 
in guter Qualität. Zusammen mit ein paar Krokoklemmen in einem kleinen 
Fluke Etui. Wobei man solche Messstrippen an so einem Gerät eher mal 
nicht braucht.

: Bearbeitet durch User
von Olaf (Gast)


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> Mein Hauptgerät ist ein U1252B, tolles Teil, der Unterschied zu anderen
> Geräten ist beträchtlich.

Die Agilent mit den Oled haben die Eigenschaft relativ viel Strom zu 
verbrauchen und benutzen deshalb einen im Geraet aufzuladenden 9V Akku. 
Das ist ziemlich kacke. Ich hab meins deshalb auf 7.2V Lithium umgebaut. 
Damit ist das dann nicht mehr kacke!
Weil sie aber wegen dem Oled sowieso schon so einen hohen Stromverbrauch 
hatten, konnte Agilent den Microcontroller darin wohl schneller laufen 
lassen. Deshalb haben die eine sehr gutes Look&Feel. Es macht einfach 
Spass und danach kommen dir normale Multimeter laaaaaaaaahm vor!

Ausserdem hatten zumindest die ersten Agilent mit Oled einen 
Serienfehler. Da wird das Oled immer dunkler bis man hinterher nichts 
mehr ablesen kann. Ich musste in mein U1253 auch schon ein neues Oled 
einbauen! Dafuer hab ich jetzt ein weisses Oled das doppelt so hell ist 
wie das original von Agilent im Neuzustand.

> Bei dem kürzlich gekauften Fluke 8588A waren Pomona Messleitungen dabei
> in guter Qualität.

Wenn man ein Multimeter mit CAT xy kauft dann sind die mitgelieferten 
Messleitungen immer dicke Klopper die maximale Sicherheit im 
Stromverteiler garantieren. Wenn man diese Multimeter dann fuer feinste 
Elektronik verwenden will dann muss man sich immer was eigenes 
kaufen/bauen.

Olaf

von Achim H. (anymouse)


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Peter M. schrieb:
> aus der Erinnerung:
>
> Es liegen 230V AC an den korrekten Buchsen an und das Gerät zeigt um die
> 0V AC an.

Hast Du dazu mal einen Link, aus dem man die Begleitumstände sehen kann?

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Achim H.,

Achim H. schrieb:
> Peter M. schrieb:
>> aus der Erinnerung:
>>
>> Es liegen 230V AC an den korrekten Buchsen an und das Gerät zeigt um die
>> 0V AC an.
>
> Hast Du dazu mal einen Link, aus dem man die Begleitumstände sehen kann?

ich meine, dass im Diskussionsfaden zu selbigem Gerät im Forum von 
eevblog gefunden zu haben, alternativ käme nur noch µc.net in Frage.

von Elgar elektron (Gast)


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Joerg B. schrieb:

> An einer Steckdose die Spannung messen ist Cat.III. Schon ein nicht so
> unrealistischer Fall auch in einer Mietwohnung, finde ich.

Steckdose (einphasig) ist Categorie zwei - II - nicht drei.

http://www.rekirsch.at/user_html/1282834349/pix/user_img/pdfs/Center_Losungen/ABC_Sicherheit.pdf

Bei Kraftsteckdosen wäre es III. Also, mit II sollte man in der 
Mietwohnung alles außer Herd messen können.

von Timo N. (tnn85)


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Hab gerade das Keysight U1272A für 365,11€ bei Mouser gefunden. Dazu 
kommen dann noch 16% MwSt. Macht 423,53€. Das ist aber immer noch fast 
100€ günstiger als bei den üblichen Lieferanten von Messtechnik und das 
Gossen Xtra.

https://www.mouser.de/ProductDetail/Keysight/U1272A

Hab ich bei dem Angebot etwas übersehen oder hab ich dann hier in 
Deutschland keine Garantie bei Keysight in der EU, wenn ich das über 
Mouser.de, aber aus den USA beziehe?
Die müsste doch Weltweit gelten, wenn sie schon von Keysight kommt.

von Harald W. (wilhelms)


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Elgar elektron schrieb:

>> Furchtbar! Das hat ja nicht mal CAT.IV.
>
> Anbei ein Idioten-geeignetes Bild zu den verschiedenen CAT's

Aha, für CAT.IV braucht man also immer eine Leiter. :-)

von Peter D. (fenstergucker)


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Peter M. schrieb:
> Hallo Achim H.,
>
> Achim H. schrieb:
>> Peter M. schrieb:
>>> aus der Erinnerung:
>>>
>>> Es liegen 230V AC an den korrekten Buchsen an und das Gerät zeigt um die
>>> 0V AC an.
>>
>> Hast Du dazu mal einen Link, aus dem man die Begleitumstände sehen kann?
>
> ich meine, dass im Diskussionsfaden zu selbigem Gerät im Forum von
> eevblog gefunden zu haben, alternativ käme nur noch µc.net in Frage.

Das war das EEVblog 121GW Multimeter und hat nichts mit Brymen zutun, 
gebaut wurde es von einer anderen Firma.
Ich glaube es war ein Fehler im AC+DC Mode mit Autorange.

von Harald W. (wilhelms)


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Olaf schrieb:

> Ausserdem hatten zumindest die ersten Agilent mit Oled einen
> Serienfehler. Da wird das Oled immer dunkler bis man hinterher nichts
> mehr ablesen kann. Ich musste in mein U1253 auch schon ein neues Oled
> einbauen! Dafuer hab ich jetzt ein weisses Oled das doppelt so hell ist
> wie das original von Agilent im Neuzustand.

Das Problem habe ich bei meinem Agilent z.Z. auch. Könntest Du
mal näheres zu Deinem Austausch (Lieferant, Preis) berichten?

von Olaf (Gast)


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> Das Problem habe ich bei meinem Agilent z.Z. auch. Könntest Du
> mal näheres zu Deinem Austausch (Lieferant, Preis) berichten?

https://www.eevblog.com/forum/testgear/replacing-oled-screen-on-an-agilent-u1253a-multimeter/

Ist ein bisschen gebastel weil es keine Oled mit dem alten Controller 
gibt. Bei dem als Ersatz verfuegbaren (von Amazon) ist ein Controller 
verbaut der zwar weitestgehend kompatibel ist, aber das Display 
spiegelt. Sieht lustig aus.
Da muss man dann noch etwas Logic (siehe Link) dran fummeln die bei 
einem Kommando in der Initialisierung ein Bit runterzieht damit das 
Display es wieder richtig rum dargestellt wird.

Olaf

von Olaf (Gast)


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> mal näheres zu Deinem Austausch (Lieferant, Preis) berichten?

Ach so..Preis war irgendwo was um 20-25Euro. Lieferant weiss ich nicht 
mehr,
irgendwo bei Amazon.

Olaf

von Olaf (Gast)


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Kuck mal hier:

Youtube-Video "Agilent U1253b OLED Display repair (replacement Display)"

Kannte ich auch noch nicht. Die Chinesen bauen es wohl jetzt nach. Ich 
musste noch alles von Hand faedeln...

Olaf

von Burkhard (Gast)


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Timo N. schrieb:
> oder hab ich dann hier in
> Deutschland keine Garantie bei Keysight in der EU, wenn ich das über
> Mouser.de, aber aus den USA beziehe?

Mouser wird von Keysight als autorisierter Distributor geführt. Soweit 
könnte das passen.

Was Du bei Mouser wohl nicht bekommst, ist die in Europa gesetzlich 
geregelte Gewährleistung für Endverbraucher. Dein Vertrag mit Mouser 
kommt nach US-Recht zustande: "The Terms and Conditions will be governed 
by and construed in accordance with the laws of the state of Texas and 
the applicable laws of the United States."

Disclaimer - bin kein Jurist, obige Überlegungen daher ohne Gewähr.

von M. (Gast)


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> Michael schrieb:
>> Ich würde eher zu Gossen tendieren und an das
>> Gossen Energy denken.

Timo N. schrieb:
> Ja da schiel ich schon lange drauf, aber ca. 860 netto ist mir dann doch
> ein wenig zu viel :).


Meist es läuft es doch so. Man will eigentlich das teuere Gerät, will 
aber auch sparen und kauft erstmal das günstigere. Nach einer Weile 
stellt man fest, dass man doch das andere hätte nehmen sollen und kauft 
dann doppelt.
Lange Rede, kurzer Sinn. Wer sparen möchte, nimmt das bessere Gerät und 
muss sich nachher auch nicht ärgern.
Wie das Sprichtwort schon sagt. Um billig zu kaufen, habe ich zu wenig 
Geld.

von Bürovorsteher (Gast)


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Welch ein Drama um ein Multimeter! Kauf irgendeines und nach zwanzig 
Jahren weißt du, was du wirklich haben wolltest.

von Timo N. (tnn85)


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Bürovorsteher schrieb:
> Welch ein Drama um ein Multimeter! Kauf irgendeines und nach zwanzig
> Jahren weißt du, was du wirklich haben wolltest.

Es gibt keinen Zwang sich an einer Diskussion zu beteiligen. Ist ein 
freies Land :)
Das in einem Elektronikforum gefachsimpelt wird ist doch der Zweck genau 
von diesem.

M. schrieb:
> Nach einer Weile
> stellt man fest, dass man doch das andere hätte nehmen sollen und kauft
> dann doppelt.

Schon richtig, aber meine Not nach einem Energiemessgerät ist einfach 
nicht so groß. Nice to have. Mehr aber auch nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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Timo N. schrieb:

> Schon richtig, aber meine Not nach einem Energiemessgerät ist einfach
> nicht so groß. Nice to have. Mehr aber auch nicht.

Und wenn man ein solches braucht, kauft man es sich einfach als
Zusatzgerät. Da gibt es m.E. auch schon unter 100€ brauchbare,
genau messende Geräte. Da braucht man kein überteuertes Gossen,
wo man hauptsächlich den bekannten Namen bezahlt.

von Oliver S. (oliverso)


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M. schrieb:
> und kauft
> dann doppelt.

Das macht man sowieso, denn wie ja nun schon öfter geschrieben wurde, 
sind zwei (oder mehr Multimeter) in vielen Situationen sehr hilfreich.

Oliver

von Achim H. (anymouse)


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Elgar elektron schrieb:
> Steckdose (einphasig) ist Categorie zwei - II - nicht drei.

> 
http://www.rekirsch.at/user_html/1282834349/pix/user_img/pdfs/Center_Losungen/ABC_Sicherheit.pdf

Nur, wenn mehr als 10m vom (Unter-?)Verteiler entfernt.

von Peter D. (peda)


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M. schrieb:
> Wer sparen möchte, nimmt das bessere Gerät und
> muss sich nachher auch nicht ärgern.

Oder ärgert sich doppelt, wenn er einen Bedienfehler macht.
Ich war wohl nicht ganz ausgeschlafen und wollte ein 5kV-Modul prüfen. 
Aber etwas kam mir am Meßaufbau komisch vor. Als es im DMM britzelte, 
wußte ich auch was. Ich hatte den HV-Spannungsteiler vergessen. Es war 
kein sehr teures, aber ich ärgerte mich doch sehr. Es war nämlich noch 
ein gutes altes mit manueller Bereichswahl und schnellem Pieper und kein 
Ersatz mehr zu beschaffen.

Für den täglichen Gebrauch benutze ich mehrere preiswerte. Oft will man 
sich 2 oder 3 Werte gleichzeitig anschauen.
Wenn es darauf ankommt, habe ich ein HP 3458A rumstehen. Das wird dann 
aber wie ein rohes Ei behandelt und der Meßaufbau mehrmals überprüft. 
Meistens staubt es aber vor sich hin.

von Peter M. (r2d3)


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Hallo Oliver S.,

Oliver S. schrieb:
> Das macht man sowieso, denn wie ja nun schon öfter geschrieben wurde,
> sind zwei (oder mehr Multimeter) in vielen Situationen sehr hilfreich.
>
> Oliver

Dein Konzept, einen Duspol mit einem Multimeter zu kombinieren, an dass 
man keine übergroßen Sicherheitsansprüche stellt, wurde ignoriert.
Ich werde mir aber einen kaufen, weil man dann mindestens eine Hand 
weniger braucht.

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