Forum: Offtopic "Master", "Slave" - korrekte Sprachbezeichnung


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Hannes (Gast)


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Hallo
S'ist ja wieder Freitag...

(Sarkasmus an)
Thema "political correctness" - nachdem in Berlin die "Mohrenstrasse" 
umbenannt wird und der Firefox80 kein "Masterpasswort"mehr kennt (wird 
umbenannt in "Hauptpasswort") - wie sieht es da bei den Mikrocontrollern 
aus (z.B "Master-Slave" Kommunikation via SPI) - wir benennen doch auch 
unseren "Haupt"-MC als "Master" und den "Neben"-MC als "Slave" - ist das 
denn überhaupt sprachlich korrekt (Sarkasmus aus!!!)

DÜRFEN wir das denn noch??

mfg

Hannes

: Gesperrt durch Moderator
von Dussel (Gast)


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Mach keine Witze. Bei uns wurde das ernsthaft angesprochen. Also nicht 
ernsthaft, alle in der Fachgruppe haben sich darüber lustig gemacht, 
aber 'oben' wird das ernsthaft überlegt.

von 100Ω W. (tr0ll) Benutzerseite


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Hat die Welt keine anderen Probleme (z.B.: Klimawandel, Covid-19,...)?

tr0ll

von sid (Gast)


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Oh moment..
dann gibt's auch keinen Meisterbrief mehr?
der heisst dann Ausbildungsbescheinugung erster Klasse?

Ach nee.. Klassenlose Gesellschaft... ähm der heisst dann..... Günther!
Oh ne das ist sexistisch den Frauen ggü.. Ursula dann halt.
Ohje das Transgender Genderfloating debakel, muss ja auch politisch 
korrekt
-weil anderenfalls gelangweilt- angesprochen sein.

Klaus-Bärbel Alles heisst ab sofort Klaus-Bärbel

einfach weil irgendwelche gelangweilten Veganer,
nichts besseres zu tun haben als gewachsene Sprache auszumerzen um sich 
selbst zu beweihräuchern.

"Klaus-Bärbel, gibst Du mir bitte die Salzstreuerin?"

Man könnt ich kotzen von diesen Weichflöten;

'sid

von npn (Gast)


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100Ω W. schrieb:
> Hat die Welt keine anderen Probleme (z.B.: tr0ll)?

von Hannes (Gast)


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Hallo Sid

Dein Beitrag - klasse aber leider nur zu wahr

Mit freundlichen Grüßen

Hannes

von npn (Gast)


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Hannes schrieb:
> Hallo Sid
>
> Dein Beitrag - klasse aber leider nur zu wahr
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Hannes

Das stimmt. In Zeiten, wo sogar Kinderbücher zwangsweise umgeschrieben 
werden, kann man nur den Kopf schütteln vor soviel Dummheit.

von ? DPA ? (Gast)


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Auch bei vielen OpenSource Projekten toben sich da momentan die 
verrückten aus, und RedHat ist natürlich mal wieder ganz vorne mit 
dabei.

Beispiel X11/Xorg: 
https://gitlab.freedesktop.org/xorg/xserver/-/merge_requests/468
> At least xf86-video-amdgpu/ati/intel/nouveau are broken now against xserver 
master, without even patches available AFAICT

Ist ja egal wenn die meisten Systeme nachher nicht mehr gehen, 
Hauptsache die Bösen Wörter werden weniger!

von Achim K. (achim67)


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Ein namhafter Hersteller benennt sogar seine "Zigeunersoße" um.
Dann muß aber auch "Weißwurst" verschwinden!

Das Ganze ist ähnlich grotesk, wie die Gender-Debatte...
https://www.youtube.com/watch?v=2Wp_YOOv3QQ

: Bearbeitet durch User
von Nichtverzweifelter (Gast)


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Stevie Wonders "Master Blaster" muss dann umbenannt werden, Mastertapes 
dürfen auch nicht mehr abgemischt werden.
Die schon auf Schellackplatten zu sehende Marke "His master's voice" mit 
dem Hund, der in den Grammophontrichter lauscht... muss alles weg.
Hurrrrraaaaa!!!

Und überhaupt "Master-pin-code" für Alarmanlagen...

Von Amerikanern weiss ich, dass man sich in Amerika schon biegt vor 
Lachen über good old germany...

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die korrekte Bezeichnung, das war ja die Frage, muss lauten:
"Chef" - Ich Cheffe, Du nix
und für Slave ganz einfach nur "Bimbo".
Versteht jeder auf Anhieb und darum gehts doch, um praktisch anwendbare, 
klare, eindeutige Begriffe.

Statt Master-Slave also Cheffe-Bimbo-Kommunikation. Endlich, die 
Energieeinsparung summiert sich auch. Bei dieser vorgeschlagenen 
Begrifflichkeit ist sofort klar, dass die Kommunikation nur noch 
unidirektional stattfindet.
Der Bimbo "braucht" gar nicht rückfragen oder "Acknowledge" zu 
signalisieren, spart Bandbreite, Übertragungszeit, Kosten.
Aus Handshake wird brüll!
Geht doch!

Los jetzt, macht, ich Cheffe!

von A. S. (achs)


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Es geht doch gerade erst los:

Dunkle Gedanken sind … irgendwie negativ konnotiert

der Black-Channel in Safety ist der, auf den man sich überhaupt nicht 
verlassen kann.

Der Blackbox-Test ist der, wo man gar nicht weiss, was drin vorgeht.


sid schrieb:
> auszumerzen

ganz böse Falle

von W. (Gast)


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Bei der nächsten Stufe der sozialen Gerechtigkeit werden dann wohl auch 
schwarze und weiße Kabel verboten sein.

Statt RoHS, VDE usw. gibt's dann einfach nur LGBT.

von yusuf (Gast)


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Leute mit MASTER Abschluss bekommen jetzt ein echtes Problem. Der wird 
dann zum Hauptabschluss und weckt entsprechende Assoziationen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Achim K. schrieb:
> Ein namhafter Hersteller benennt sogar seine "Zigeunersoße" um.

Diese Bezeichnung entsprach nicht den Zutaten und war daher 
lebensmittelrechtlich problematisch.
Die "Jägersauce" befindet sich derzeit im Prüfprozess.

von (prx) A. K. (prx)


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sid schrieb:
> dann gibt's auch keinen Meisterbrief mehr?

Der kann bleiben. Aber der Sklavenbrief muss weg.

von npn (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Achim K. schrieb:
>> Ein namhafter Hersteller benennt sogar seine "Zigeunersoße" um.
>
> Diese Bezeichnung entsprach nicht den Zutaten und war daher
> lebensmittelrechtlich problematisch.
Wenn die Zutaten und die Bezeichnung übereinstimmten, wäre das erst 
recht problematisch.
> Die "Jägersauce" befindet sich derzeit im Prüfprozess.
Diese Zutatenliste möchte ich lieber nicht sehen.
An Babycreme möchte ich gar nicht denken.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Der Verlag, der die Rechte an "Die kleine Hexe" hat, liess wissen, das 
Buch werde nicht umgeschrieben. Solche Neger aber auch!

von Percy N. (vox_bovi)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Der Verlag, der die Rechte an "Die kleine Hexe" hat, liess wissen, das
> Buch werde nicht umgeschrieben.

Das hätte wohl auch teuer werden können.

Btw: was macht eigentlich Herr Bleibtreu, nennt der sich jetzt nur noch 
Johann?

: Bearbeitet durch User
von Chefkoch (Gast)


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<Ironie an>
Schweine-Schnitzel, Puten-Schnitzel, Kalbs-Schnitzel ....
     Kinder-Schnitzel?

</Ironie aus>

Kann man in dieser Weise fast endlos weiterspinnen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Chefkoch schrieb:
> Kann man in dieser Weise fast endlos weiterspinnen.

Es gibt immerhin Kinderschololade; mit entsprechender Abbildung auf der 
Schauseite der Verpackung. Welche Verbrauchererwartung soll da geweckt 
werden?
Man vergleiche mit dem alten Markenzeichen von Sarotti ...

von Sebastian S. (amateur)


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Die Feinde der deutschen Sprache werden immer mehr!

"Er setzte sich auf sein Fahrrad um sich auf den Weg zu seiner Arbeit zu 
machen" ist jetzt verboten!
Es muss heißen:
"Er/Sie setzte sich auf sein/ihr Fahrrad um sich auf den Weg zu 
seiner/ihrer Arbeit zu machen".

Würde mich nicht wundern, wenn demnächst das Wort: "FrauIn" eingeführt 
wird.

Ich auf jeden Fall werde das Konstrukt: ???In nicht benutzen.
Habe aber auch keine Probleme damit, wenn: "Sie sich auf ihr Fahrrad 
setzt um sich auf den Weg zu ihrer Arbeit macht".

Oder anders ausgedrückt: Warum nicht einfach mal die weibliche Form 
anwenden.

Übrigens: Soweit mir bekannt hatten, in der ursprünglichen Form, Master 
und Slave keine Hautfarbe sondern waren einfache "Statusbeschreibungen". 
Schon lange bevor der neuzeitliche Sklavenhandel einen farblichen 
Schwerpunkt gesetzt hat.

Sucht mal explizit nach dem Begriff "Weiße Sklaven". Das könnte 
allerdings das eine oder andere Weltbild durcheinanderbringen.

von Hannes (Gast)


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Warum lässt sich die (schweigende) Mehrheit von einer laut und aggressiv 
agierenden Minderheit die Wortwohl respektiere Sprache diktieren?

von Gerald B. (geraldb)


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Hannes schrieb:
> nachdem in Berlin die "Mohrenstrasse"

Es heißt immer noch "Straße"!. Nach einem langen Vokal kommt weiterhin 
ein "ß".

sid schrieb:
> Veganer

Die geistige Leistungsfähigkeit der Frühmenschen hat massiv vergrößert, 
als sie verstärkt tierische Proteine verzehrt haben. Das passierte als 
sie das Feuer beherschten und rohes Fleisch nicht sehr bekömmlich ist. 
Da Veganer keine tierischen Proteine mehr zu sich nehmen, werden sie 
langsam dumm wie Tofu. Das sieht man schon daran, daß sie sich über "zu 
realistische" Felle an Bekleidung in Computerspielen aufregen.

Achim K. schrieb:
> Zigeunersoße

Das Lied "Zigeunerjunge" von Alexandra müßte aber auch geändert oder 
sogar verboten werden.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Weil sie die "schweigende" Mehrheit ist. Das wurde schon immer 
ausgenutzt.

Ein Blick, wer da so regiert oder sich politisch aufzwängt (militante 
Minderheiten), lohnt in diesem Zusammenhang sehr.

Bundeskanzlerin Merkel: kinderlos, Ehebrecherin, obwohl Pfarrerstochter, 
"Frau Doktor", Doktorvater ihr späterer, zweiter Ehemann, Herr Sauer, 
mit dem sie ihren ersten betrogen hat. "Wir schaffen das!"

Renate Künast, lesbisch, twitterte, ob die Polizei den 17jährigen 
Macheten-Amok-Asylant wirklich per Fangschuss niederstrecken musste, er 
hatte im Regionalzug nahe Würzburg auf die Abfahrt gewartet (fahrender 
Zug, Türen verriegelt), dann erst sämtliche Fahrgäste attackiert, auch 
Touristen aus Hongkong, der Zugführer hielt an, öffnete die Türen, der 
Asylant stieg aus, verletzte einen zufälligen Passanten. Dann ergriff er 
die Flucht, der Polizist zielte und traf. Frau Künast passte das nicht.

Stellenanzeigen sind jetzt, weil sonst strafbewehrt abgemahnt wird, von 
"Anwälten des Rechts", stets m,w,d. Ganz divers halt, sozusagen 
divergierend vernünftig.

Gendertoiletten brauchts, ganz dringend!!

von Percy N. (vox_bovi)


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Gerald B. schrieb:
> Das Lied "Zigeunerjunge" von Alexandra müßte aber auch geändert oder
> sogar verboten werden.

Die besang vermutlich Sinti, die nennen sich selbst so.

Sebastian S. schrieb:
> Würde mich nicht wundern, wenn demnächst das Wort: "FrauIn" eingeführt
> wird.

Ich rechne eher mit Herrin. Aber was geschieht mit der Bibel; schrieb 
Luther nicht erwas von einer "Männin"?

Btw: "Wöchnerin" habe ich schon ewig nicht mehr gehört; heißt die jetzt 
Wochenende? Und bezieht sich das dann auch auf den Jungvater?

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Weil sie die "schweigende" Mehrheit ist. Das wurde schon immer
> ausgenutzt.

Und zwar von kreischenden Minderheiten, die für sich in Anspruch nehmen, 
eine schweigende Mehrheit zu vertreten.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Und zwar von kreischenden Minderheiten, die für sich in Anspruch nehmen,
> eine schweigende Mehrheit zu vertreten.

Ich habe seltsamerweise noch nie davon gehört, dass sich insoweit mal 
jemand auf eine stillschweigend erteilte Vollmacht berufen hätte. 
Konsequent wäre es.

von Helmut -. (dc3yc)


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Percy N. schrieb:
> schrieb
> Luther nicht erwas von einer "Männin"?

Hab ich neulich erst bei uns im Finanzamt gelesen: Amtmännin!

Außerdem bin ich dafür, dass man zwei Sorten von Toiletten einführt: 
eine für Stehpinkler und eine für Sitzpinkler. Dann ist das ganze (M, W, 
D)-Geplänkel nicht mehr nötig.

von (prx) A. K. (prx)


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Wirklich? "Frauen benehmen sich auf Büro-Klos ekelhafter als Männer"
https://www.merkur.de/leben/karriere/ekelhaft-benehmen-sich-frauen-buero-toiletten-zr-6303294.html

von Georg M. (g_m)


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Sexistische Bezeichnungen bei Mouser.

von A. S. (achs)


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Ade Schwarzwild, Schwarzwald, Schwarzgebrannter, Schwarzarbeit, … und 
Bye Bye Forum von Andreas

von Percy N. (vox_bovi)


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Und nie wieder "Heile, heile Gänsje ..."

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Hannes schrieb:
> nachdem in Berlin die "Mohrenstraße"
> umbenannt wird

Und gleich in sowas kompliziertes. Dabei hätten die Strichelchen vom 'ö' 
schon gereicht :-) Die Parallelstraße wird dann der 'Erbsenweg' und die 
Hauptverbindung wird zur 'Eintopfallee'.

: Bearbeitet durch User
von Zero V. (gnd)


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von (prx) A. K. (prx)


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Helmut -. schrieb:
> Hab ich neulich erst bei uns im Finanzamt gelesen: Amtmännin!

Männern gehts auch nicht besser, denn es gibt männliche Hebammen. Das 
ist schon auf Deutsch grenzwertig (deshalb Entbindungspfleger), aber 
erst recht bei Englisch "midwife" (midhusband?). Die Etymologie 
entschärft das zwar, aber das musst du halt erst einmal rüber bringen. 
Und ein norwegischer Bekannter mit dieser Profession wird mit "Jordmor" 
zur Erdmutter.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Männern gehts auch nicht besser, denn es gibt männliche Hebammen.

In Deutschland ganze sechs. Immerhin war Männern der Zugang zum Beruf 
traditionell verwehrt; auch das BVerfG mochte noch 1972 nicht abhelfen:

https://www.servat.unibe.ch/dfr/vw040017.html

Die Amtmännin hat übrigens eine private, wenngleich ebenfalls 
staatsrechtliche Kollegin namens Landsmännin (nicht zu verwechseln mit 
der Landfrau).

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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Percy N. schrieb:
> Ich rechne eher mit Herrin. Aber was geschieht mit der Bibel; schrieb
> Luther nicht erwas von einer "Männin"?

Man hat so auch damals eine Gruppe Soldaten genannt. Also männliche 
Soldaten. Es gibt noch andere Begriffe in der deutschen Sprache wo die 
männliche oder weibliche Endung Wortes nichts darüber aussagt wer 
gemeint ist.

Das Problem mit der "Mohrenstraße" ist, dass jetzt alle Straßenkarten, 
Wegweiser, S-Bahn Straßennetzkarten in den Zügen usw. neu gedruckt 
werden müssen.

Dieses "Schwarzer = Sklave" Denken kommt eigentlich auch nur aus den 
USA.
So weit ich weiß hatten wir hier in Europa so etwas nicht.

Es wurden zwar Menschen versklavt, grundlos umgebracht und abartig 
behandelt ... nur waren diese Menschen in den ganzen Jahrhunderten alle 
weiß.

Die Menschen hier in meiner Region haben zum ersten mal nach kurz vor 
Ende des Krieges schwarze Soldaten gesehen.

Durch die Kriegspropaganda, dass die Feinde bei den ganzen Siegen die 
sich dann später hatten im Bund mit dem Teufel stehen und satanistische 
Dinge taten, wurde der Anblick so eines schwarzen US-Soldaten dann zum 
Beweis dieses Ganzen.
Die Feinde hatten offenbar unheilige Dinge getan und sich mit dem Teufen 
verbündet.

In Berlin die Leute hatten mehr Wissen und Kontakte ins Ausland.
Meine Oma hat hingegen damals auf Schiefertafeln geschrieben und konnte 
wirklich sehr schlecht lesen.


Mir kommt es irgend wie so vor als ob die Indianer-Ausrotter von Übersee 
die Geschichte ebenfalls ausrotten wollen. Denn wenn die Hinweise aus 
der Sprache verschwinden und diese ganzen Dinge nicht mehr sichtbar 
sind, dann verschwindet es auch aus den Köpfen.

... also nicht der Hass gegen andere Menschen und auch nicht die 
Welt-Dominierungsphantasien (siehe alle US-Kriege bis heute), nur die 
Assoziation verschwindet.
Man macht die Menschen in den USA damit dumm und unwissend.


Selbst das Speiseeis soll umbenannt werden.
Fürst-Pückler-Eis ist jetzt rassistisch.
Eskimo-Eis ist rassistisch.

Wahrscheinlich wird Nougat-Eis oder Schoko-eis jetzt auch rassistisch.
Weil diese Sorten ja braun sind und da denkt natürlich jeder politisch 
korrekte Mensch zwangsläufig an Sklaven, Unterdrückung und Mord.

Ich weiß ja nicht was mit diesen Leuten verkehrt ist, aber diese 
"politisch korrekten" Menschen müssen viel rassistisches Zeug in ihrem 
Schädel haben.

Solche Assoziationen hat kein normaler Mensch. Nur durch das ständige 
mediale reinprügeln solcher Assoziationen werden die Menschen erst recht 
in solch eine Richtung getrimmt.
Bei den Kindern brennt sich so doch "Schwarz = Sklave = schlecht" ein.


Ich selbst habe bei uns im kleinen Kuh-Kaff auf dem Bahnhof schon Drogen 
verkaufende schwarze gesehen. Das sind böse schwarze Menschen.

In meiner Uni habe ich aber intellektuelle schwarze gesehen mit denen 
man gut über alle möglichen Themen reden konnte. Das waren Leute die 
sich auch Sorgen gemacht haben, aber auch die Hoffnung hatten die Dinge 
ändern zu können.

Die Probleme welche sie angesprochen haben hatten aber nichts mit 
Rassismus zu tun, sondern mit finanziellen Problemen, Gewalt in Afrika, 
Korruption.

Das Problem war:
Um die Situation für die Leute in ihrem Dorf/Stadt oder allgemein für 
ihre Familie ändern zu können, mussten sie Investoren finden (das wäre 
eigentlich sehr leicht).
Das Problem ist die Gewalt und die Instabilität. Unternehmen planen oft 
für Jahrzehnte.
Wenn die lokalen Herrscher aber die Gelder der Unternehmen in die eigene 
Tasche stecken, der Bevölkerung nichts abgeben und das Leben dadurch für 
die Bevölkerung schlechter wird, dann geben diese Machthaber die Schuld 
den Weißen und den Unternehmen. (auf Youtube gibt es da einen guten Film 
von öffentlich rechtlichen Rundfunk)
Das führt dann zu Instabilität. Die Bevölkerung rächt sich dann nicht 
beim korrupten, geldgierigen Machthaber, sondern bei dem Unternehmen und 
dem Personal.

Da werden dann die Mitarbeiter des Unternehmens bedroht oder die 
Ingenieure verschleppt. Die müssen dann für die Geldgier und das 
unsoziale Verhalten der lokalen Machthaber bezahlen.
=> Also geht dort niemand aus Europa gerne hin und es werden auch keine 
Industrieanlagen aufgebaut.
Ja, es gibt Unternehmen die das machen, aber es ist schwierig und 
abschreckend.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Mike J. schrieb:
> Es wurden zwar Menschen versklavt, grundlos umgebracht und abartig
> behandelt ... nur waren diese Menschen in den ganzen Jahrhunderten alle
> weiß.

Man brachte zwar nach dem Fall von Rom so gut wie keine schwarzen 
Sklaven mehr nach Europa, aber der Sklavenhandel war später ein 
profitables Geschäft, das lange Zeit massgeblich von Europäern betrieben 
wurde. Nur wurden die Skaven in die Kolonien befördert, nicht nach 
Europa.

> Dieses "Schwarzer = Sklave" Denken kommt eigentlich auch nur aus den
> USA. So weit ich weiß hatten wir hier in Europa so etwas nicht.

Ob die über Jahrhunderte überall verbreitete Einstellung "Schwarzer = 
Untermensch" so viel besser ist?

Übrigens hat auch D eine hässliche koloniale Vergangenheit. D stieg 
allerdings mangels vorheriger Existenz erst spät in das Geschäft ein. Zu 
einer Zeit, zu der kaum noch was vom Kuchen unverteilt war, und dieses 
Wenige ging nach dem 1.WK wieder verloren. Weshalb das Thema aus dem 
Deutschen Gedächtnis ziemlich gründlich verschwand.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Chefkoch schrieb:
> <Ironie an>
> Schweine-Schnitzel, Puten-Schnitzel, Kalbs-Schnitzel ....
>      Kinder-Schnitzel?
>
> </Ironie aus>

zumindest gab es heute für die "Kleinen" auf der Familienfeier noch die 
Kinderpizza.

von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Das Thema ist doch längst ausgelutscht:

Vor zwei Jahren:

  Beitrag "I2C - Master und Slave - Alternativen?"

Vor sechs Jahren:

  Beitrag "I2C politisch korrekt?"

von Mike J. (linuxmint_user)


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A. K. schrieb:
> Übrigens hat auch D eine hässliche koloniale Vergangenheit.

Ich habe da von einer Insel gehört wo die Deutschen waren und dort eine 
Kolonie aufgebaut hatten. Die Einheimischen hatten natürlich Probleme 
mit den Deutschen, ihre Art und dass sie überhaupt da waren.
Es geht ja auch immer wieder um ungerechte Güterverteilungen oder 
Entlohnung.

Nach den Deutschen kamen dann die Briten und die Franzosen.
Zu der Zeit haben sich die Einheimischen dann die Deutschen zurück 
gewünscht.

Was GitHub gemacht hat finde ich okay, daraus wurde der Main-Zweig.
Die Verknüpfung zu Master hatte ich nie verstanden.

Wenn sie jetzt aber die Urkunden abändern und den "Master of Science" in 
irgend etwas verschwobeltem verwandeln wollen, dann geht das aber zu 
weit.

Master bedeutet dass man etwas besonders gut kann. (oder auch "Meister 
im Handwerk")
Bachelor bedeutet dass man die Dinge kann, aber dass man eben nicht ganz 
so gut ist.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Zu der Zeit haben sich die Einheimischen dann die Deutschen zurück
> gewünscht.

Ungewöhnlich.
Wenn sich Deutsche zu lange organisiert in fremden Landen festsetzen, 
passieren häufig unangenehme Dinge, ob die nun Herero'-Aufstand oder 
Intifada genannt werden.

von A. S. (achs)


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Mike J. schrieb:
> Das Problem mit der "Mohrenstraße" ist, dass jetzt alle Straßenkarten,
> Wegweiser, S-Bahn Straßennetzkarten in den Zügen usw. neu gedruckt
> werden müssen.

Das ist doch nur Geld. Und in Berlin egal, da es ja nicht das eigene 
ist.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mike J. schrieb:
> Das Problem mit der "Mohrenstraße" ist, dass jetzt alle Straßenkarten,
> Wegweiser, S-Bahn Straßennetzkarten in den Zügen usw. neu gedruckt
> werden müssen.

Und nicht nur das. Ich wohne selber in einer Straße, die vor etwa 14 
Jahren umbenannt wurde und das Stromnetz Berlin hat es bis heute nicht 
geschafft, Rechnungsadresse und Abnahmestelle wieder auf die gleiche 
Adresse zusammenzuführen. Beim Anbieterwechsel verstehen sie das nur, 
wenn ich die uralte, schon längst nicht mehr gültige Abnahmeadresse 
angebe.

von (prx) A. K. (prx)


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Mike J. schrieb:
> Wenn sie jetzt aber die Urkunden abändern und den "Master of Science" in
> irgend etwas verschwobeltem verwandeln wollen

Ist es so, das generell alle "Master" verschwinden sollen? Oder geht es 
vielmehr um das Begriffspaar "master/slave" und aufgrund der gängigen 
Diskussionsdynamik sucht man sich als Gegner möglichst blödsinnige 
Begriffe - und als Befürworter möglichst provokante? Einen "Slave of 
Arts" gibts ja nicht.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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sid schrieb:
> dann gibt's auch keinen Meisterbrief mehr?

Wenn wir schon bei Sprachschwurbelei sind, sollte man auf falsche 
Freunde Acht geben. Im Kontext von Sklaverei entspricht dem englischen 
"Master" der deutsche "Herr", nicht der "Meister". Folglich müsste beim 
Herrn Bäckermeister Schulze nicht der Meister weichen, sondern der Herr.

Eine durchaus interessante Aussicht, die konsequent weitergedacht zu 
einer begrüssenswerten Neutralisierung der Anrede Herr/Frau führen 
könnte. Die würde das moderne m/w/d-Leben deutlich vereinfachen.

von Jack V. (jackv)


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Zu der Benachteiligung des einen Geschlechts in der Sprache hat sich das 
sehr gute Nachrichtenportal „Der Postillon“ geäußert: 
https://www.der-postillon.com/2017/11/gleichberechtigung-er.html

von (prx) A. K. (prx)


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Matthias S. schrieb:
> Beim Anbieterwechsel verstehen sie das nur,
> wenn ich die uralte, schon längst nicht mehr gültige Abnahmeadresse
> angebe.

Das mit deiner Strasse ist halt wie der Unterschied zwischen 
biologischem und sozialem Geschlecht. Man hat nun zwei und das soziale 
ist variabel, das biologische nicht.

Es ist auf lange Sicht einfacher, in amtlich fixierten Vorgängen die 
dort unverrückbar eingetragene ursprüngliche Strassenbezeichnung 
beizubehalten, und auf dem Schild und im Alltag die jeweils aktuelle zu 
nutzen.

Denn beim einmaligen Umbenennen wird es vielleicht nicht bleiben, wenn 
man eines Tages feststellen sollte, das der künftige Namenspatron der 
umbenannten Mohrenstrasse auch keine weisse Weste hat und folglich 
abgesägt gehört. Strassenschilder sind leichter auswechselbar als 
Grundbucheinträge.

von (prx) A. K. (prx)


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Jack V. schrieb:
> Zu der Benachteiligung des einen Geschlechts in der Sprache hat sich das
> sehr gute Nachrichtenportal „Der Postillon“ geäußert:

Dieser doppelbödige weil keineswegs absurde Artikel kam mir auch in den 
Sinn. Ist Hebammer für ihn, und Hebamm für beide, nicht wesentlich 
griffiger als Entbindungspfleger?

von Reinhard S. (rezz)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Von Amerikanern weiss ich, dass man sich in Amerika schon biegt vor
> Lachen über good old germany...

Die haben doch damit angefangen?

von (prx) A. K. (prx)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Von Amerikanern weiss ich, dass man sich in Amerika schon biegt vor
> Lachen über good old germany...

Wär besser so. Andersrum vergeht einem das Lachen.

von Falk B. (falk)


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Hannes schrieb:
> Warum lässt sich die (schweigende) Mehrheit von einer laut und aggressiv
> agierenden Minderheit die Wortwohl respektiere Sprache diktieren?

Eben darum! Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Eben darum! Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!

Praktisch jeder gehört aus irgendeiner Sicht zur übrigen Masse. Du auch.

von Falk B. (falk)


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A. K. schrieb:
> Übrigens hat auch D eine hässliche koloniale Vergangenheit.

Hat es das? Oder willst du zeitgesttypisch die deutsche 
Kolonialgeschichte auf die Niederschlagung des Hereroaufstands 
reduzieren?
Ich hab mal eine afrikastämmige Französin getroffen, die meinte, 
Deutschland war eine gute Kolonialmacht. ??? Ich fragte ob sie das ernst 
meint. Sie meinte, daß Deutschland im Gegensatz zu vielen Anderen in 
Afrika wenigstens gute Infrastuktur hinterlassen hat. Hmmm.

> einer Zeit, zu der kaum noch was vom Kuchen unverteilt war, und dieses
> Wenige ging nach dem 1.WK wieder verloren. Weshalb das Thema aus dem
> Deutschen Gedächtnis ziemlich gründlich verschwand.

Vielleicht aber auch, weil schlicht und ergreifend nicht viel 
nenneswertes passiert ist? Wie irre ist es, den Konflikt mit dem 
Heroaufstand dermaßen aufzublasen und ALLES andere auszublenden. Wo sie 
die Reparationsforderungen der restlichen afrikanischen Länder an ihre 
ehemaligen Kolonialisten? Wann verklagt Indien Engladn? Wann verklagt 
Hong Kong England? Wann verklagt Südamerika Spanien und Portugal? Wann 
verklagt Russland Frankreich für die provozierte Zerstörung Moskaus?

Wann wird so eine Klage schwachsinnig? Nach 100 Jahren? Anscheinend 
nicht. Nach 200? 1000? Oder verjährt sowas nie?

von Falk B. (falk)


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A. K. schrieb:
>> Eben darum! Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!
>
> Praktisch jeder gehört aus irgendeiner Sicht zur übrigen Masse. Du auch.

Nein! Jeder kann, wenn gleich in verschiedenstem Maße, aus der trägen, 
faulen feigen Masse austreten, wenn er wenigsten EINMAL den Mund 
aufmacht und sich dem Zeitgeist entgegen stellt! Dazu muss man nicht 
Martin Luther King sein.

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Ich hab mal eine afrikastämmige Französin getroffen, die meinte,
> Deutschland war eine gute Kolonialmacht.

Ein Risiko bei solchen Betrachtungen ist das Prinzip, der Feind deines 
Feindes sei dein Freund. Weil die Gegner Deutschlands die Kolonien 
erbten, mutierten die mit den neuen Kolonialherren verfeindeten 
Deutschen zwischen den Kriegen in der Wahrnehmung vieler Kolonisierter 
zu den besseren Menschen.

> Sie meinte, daß Deutschland im Gegensatz zu vielen Anderen in
> Afrika wenigstens gute Infrastuktur hinterlassen hat. Hmmm.

Haben andere auch.

> Wann wird so eine Klage schwachsinnig?

Ist sie längst. Wir sind da nicht weit auseinander. Die Geschichte 
rückgängig zu machen führt zu ihrer Wiederholung. Die Fehler bewusst zu 
machen ist wichtiger, als zu versuchen, sie auszugleichen.

Ist innerhalb Europas auch nicht anders. Ab und zu versucht mal jemand, 
die Nazizeit zu versilbern. Moralisch verständlich, ist es aber oft ein 
Wahlkampfinstrument, oder die Gelegenheit scheint günstig. Hätte man 
damit Erfolg, würde niemand gewinnen und alle verlieren, denn ein Europa 
gäbe es danach nicht mehr. Nur noch ein Haufen ineinander verbissener 
Ratten.

Weshalb manche Deutschen mit Ideen zur politisch/moralisch motivierten 
Monetarisierung eines schlechten Gewissens das Potential haben, am Ende 
das Gegenteil der eigenen Vorstellungen zu erreichen. Aufklärung ist 
besser.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
>> Praktisch jeder gehört aus irgendeiner Sicht zur übrigen Masse. Du auch.
>
> Nein! Jeder kann, wenn gleich in verschiedenstem Maße, aus der trägen,
> faulen feigen Masse austreten,

Ja, manchen gelingt es, in den Augen aller überall auzutreten. Das sind 
jene extremen Fundamentalisten und Ideologen, die vom Rest als extreme 
Irre wahrgenommen werden.

Für die Übrigen finden sich immer Themen, in denen sie zur Masse 
gehören. Sei es, weil sie ein Thema nicht interessiert. Sei es, weil sie 
die Minderheitsposition für gaga halten. Wer also die Masse als dumme 
Schafe bezeichnet, kann sich entscheiden, ob er bei irgendwelchen Themen 
selbst dazu gehören will, oder sich lieber bei den irren 
Fundamentalisten einfindet.

Mit der Selbsteinschätzung als aufgeklärte Minderheit, im Gegensatz zu 
den so auch genannten übrigen dummen Schlafschafen, platziert man sich. 
Obendrein widersprüchlich, denn würde zu viele mitmachen, wäre man 
selbst wieder die dumme Masse.

: Bearbeitet durch User
von Falk B. (falk)


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A. K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Ich hab mal eine afrikastämmige Französin getroffen, die meinte,
>> Deutschland war eine gute Kolonialmacht.
>
> Ein Risiko bei solchen Betrachtungen ist das Prinzip, der Feind deines
> Feindes sei dein Freund. Weil die Gegner Deutschlands die Kolonien
> erbten, mutierten die mit den neuen Kolonialherren verfeindeten
> Deutschen zwischen den Kriegen in der Wahrnehmung vieler Kolonisierter
> zu den besseren Menschen.
>
>> Sie meinte, daß Deutschland im Gegensatz zu vielen Anderen in
>> Afrika wenigstens gute Infrastuktur hinterlassen hat. Hmmm.
>
> Haben andere auch.
>
>> Wann wird so eine Klage schwachsinnig?
>
> Ist sie längst. Wir sind da nicht weit auseinander. Die Geschichte
> rückgängig zu machen führt zu ihrer Wiederholung. Die Fehler bewusst zu
> machen ist wichtiger, als zu versuchen, sie auszugleichen.
>
> Ist innerhalb Europas auch nicht anders. Ab und zu versucht mal jemand,
> die Nazizeit zu versilbern. Moralisch verständlich, ist es aber oft ein
> Wahlkampfinstrument, oder die Gelegenheit scheint günstig. Hätte man
> damit Erfolg, würde niemand gewinnen und alle verlieren, denn ein Europa
> gäbe es danach nicht mehr. Nur noch ein Haufen ineinander verbissener
> Ratten.
>
> Weshalb manche Deutschen mit Ideen zur politisch/moralisch motivierten
> Monetarisierung eines schlechten Gewissens das Potential haben, am Ende
> das Gegenteil der eigenen Vorstellungen zu erreichen. Aufklärung ist
> besser.

A. K. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>>> Praktisch jeder gehört aus irgendeiner Sicht zur übrigen Masse. Du auch.
>>
>> Nein! Jeder kann, wenn gleich in verschiedenstem Maße, aus der trägen,
>> faulen feigen Masse austreten,
>
> Ja, manchen gelingt es, in den Augen aller überall auzutreten. Das sind
> jene extremen Fundamentalisten und Ideologen, die vom Rest als extreme
> Irre wahrgenommen werden.

Was soll denn diese Schwarz-Weiß Malerei? Nur weil jemand eine andere 
Meinung hat, ist er noch lange kein extremer Fundamentalist oder Irre! 
Auch wenn das die Medien heute gern so darstellen! Und genau DORT liegt 
das Problem! Es gibt kaum noch einen echten Diskurs, nur einen 
zulässigen Meinungskorridor und "Abweichler".

> Für die Übrigen finden sich immer Themen, in denen sie zur Masse
> gehören. Sei es, weil sie ein Thema nicht interessiert.

Niemand kann und muss sich für ALLE Themen der Welt interessieren. Was 
interessiert micht der Kaschmirkonfilkt, das Thema Sri Lanka und 
sonstwas, das sowohl geographisch wie emotional wie praktisch MEILENWEIT 
von mir entfernt ist. Aber bei wirklich wichtige Themen im eigenen 
Umfeld sieht das anders aus.

> Sei es, weil sie
> die Minderheitsposition für gaga halten. Wer also die Masse als dumme
> Schafe bezeichnet,

Jaja, alle Menschen lieb, nett und toll. Du solltest mal einen 
Realitätsabgleich vornehmen. Und vielleicht mal ein bissel die Literatur 
zum Thema konsultieren. Erich Fromm & Co lassen grüßen.

> kann sich entscheiden, ob er bei irgendwelchen Themen
> selbst dazu gehören will, oder sich lieber bei den irren
> Fundamentalisten einfindet.

Schon wieder die schwachsinnige Schwarz-Weiß Malerei. Was soll das?

> Mit der Selbsteinschätzung als aufgeklärte Minderheit, im Gegensatz zu
> den so auch genannten übrigen dummen Schlafschafen, platziert man sich.
> Obendrein widersprüchlich, denn würde zu viele mitmachen, wäre man
> selbst wieder die dumme Masse.

Was für ein Käse! Damit würde man die Idee der Aufklärung auf einem 
Bierdeckel als Schwachsinn abtun! Herzlich Glückwunsch, sie werden mit 
der Ehennadel für Propaganda und Demagogie in Gold geehert!

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Haben andere auch.

Nicht in gleicher Weise. Hierzu gehören auch kulturelle Bedingungen. 
Nahezu überall oktroyierten die Kolonialherren ihre Sprache, die dem 
Volk kulturell völlig fremd war. In Ostafrika wurde im deutsch 
kolonisierten Bereich Suaheli als lingua franca durchgesetzt; sehr zum 
Vorteil der Region bis heute.
Überhaupt reagieren fremdbeherrschte Völker ausgesprochen empfindlich 
darauf, in welchem Umfang die frenden Herren die Kultur des Volkes 
respektierten.
In der Südsee konnte ein deutscher Gouverneur erstaunliche Akzeptanz bei 
den Einwohnern erzielen  indem er eine Einheimische ehelichte und sich 
selbst nach Sitte des Landes tätowieren ließ - damals für Deutsche 
skandalös. Dafür war er vor Ort deutlich beliebter als zB 
Lettow-Vorbeck.
Die Erkenntnis, dass man den Beherrschten besser ihre Bräuche und Sitten 
lassen solkte, ist freilich nicht neu; die als foederati im Römischen 
Reich lebenden germanischen Stämme waren im Hinblick auf Religion wie 
auch Familien- und Erbrecht autonom. Die hegemoniale Mission ist eine 
christliche "Errungenschaft".

von (prx) A. K. (prx)


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Falk B. schrieb:
> Was
> interessiert micht der Kaschmirkonfilkt, das Thema Sri Lanka und
> sonstwas, das sowohl geographisch wie emotional wie praktisch MEILENWEIT
> von mir entfernt ist.

Darf ich dich also bei diesen Themen zum dummen Schaf erklären, weil du 
zur Masse zählst? Nichts anderes hatte ich ursprünglich ausgedrückt: 
Dass für praktisch jeden irgendwelche Themen existieren, bei denen man 
selbst dazu gehört.

Die pauschale Fürdummerklärung aller Mehrheitspositionen kam von dir.
Falk B. schrieb:
> Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!

: Bearbeitet durch User
von Yalu X. (yalu) (Moderator)


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Falk B. schrieb:
> Nein! Jeder kann, wenn gleich in verschiedenstem Maße, aus der trägen,
> faulen feigen Masse austreten, wenn er wenigsten EINMAL den Mund
> aufmacht und sich dem Zeitgeist entgegen stellt!

Heute fühlt sich ja schon jeder als Rebell, der ganz bequem vom
Wohnzimmersofa aus das Mikrocontrollerforum dazu missbraucht, der ganzen
Welt (wirklich der ganzen?) einmal so richtig ihre politische Meinung zu
sagen. Da die Anzahl dieser Leute ständig wächst, muss man allerdings
auch sie inzwischen zur breiten Masse zählen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Yalu X. schrieb:
> Da die Anzahl dieser Leute ständig wächst, muss man allerdings
> auch sie inzwischen zur breiten Masse zählen.

Ja, die scheinen tatsächlich in der Mehrheit zu sein gegenüber dem 
auserlesennen Kreis der kleinen Elite, die hier immner wieder anonym und 
ohne Begründung frende Beiträge löscht.

von Thomas U. (charley10)


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npn schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Hallo Sid
>>
>> Dein Beitrag - klasse aber leider nur zu wahr
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>>
>> Hannes
>
> Das stimmt. In Zeiten, wo sogar Kinderbücher zwangsweise umgeschrieben
> werden, kann man nur den Kopf schütteln vor soviel Dummheit.

Dummheit? Sicher auch. Diejenigen, die das fordern, sind wahrscheinlich 
'wohlstandsverwahrlost' und unendlich gelangweilt bei völlig fehlendem 
Selbstbewußtsein. Die brauchen ein Thema, an dem sie sich abarbeiten 
können um über möglichst viele Menschen zu dominieren. Die erhoffte 
Aufmerksamkeit, wenn auch genervt kopfschüttelnd, ist ihnen sicher. Ab 
in die Gummizelle...

von Thorsten M. (pappkamerad)


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A. K. schrieb:
> Zu
> einer Zeit, zu der kaum noch was vom Kuchen unverteilt war, und dieses
> Wenige ging nach dem 1.WK wieder verloren. Weshalb das Thema aus dem
> Deutschen Gedächtnis ziemlich gründlich verschwand.
Ist dieses Vergessen denn schlimm? Erinnerung ist ja gut, aber eine 
Opferisierung aller Afrikaner hilft auch niemandem, den Betroffenen am 
Wenigsten.
Und so gibt das Vergessen auch den Nachkommen von Unterdrückten die 
Möglichkeit aus der Opferrolle herauszukommen. Auch selber zu vergessen.

Manchmal habe ich echt das Gefühl einige Menschen suchen sich zur 
eigenen Befriedigung gezielt Leute, die sie bemitleiden und umhätscheln 
können. Und daraus entstehen dann im besten Fall so Umbenennungen. Man 
hat irgendwie das Gefühl was Gutes getan zu haben, auch wenn es 
tatsächlich keinem etwas nützt.

Warum startet Deutschland nicht einen Marshall-Plan für eine der 
ehemaligen Afrikakolonien? Also gezielte Wirtschaftsförderung, 
Warenabnahme, Zollfreiheit usw. Also genau das Gegenteil von 
Altkleiderspenden und co.

Ich denke, weil "man" vor einem starken Afrika Angst hat. Besonders als 
Exportweltmeister.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Thorsten M. schrieb:
> Ist dieses Vergessen denn schlimm?

Im Zusammenhang mit einer Diskussion über genau solche Themen spielt das 
schon eine Rolle.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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A. K. schrieb:
> Thorsten M. schrieb:
>> Ist dieses Vergessen denn schlimm?
>
> Im Zusammenhang mit einer Diskussion über genau solche Themen spielt das
> schon eine Rolle.

Deshalb sind derzeit auch Denkmale beliebte Ziele gewisser Klientel.
Die Fehler der Vergangenheit dürfen gern wiederholt werden!

von Robert K. (Firma: Zombieland) (rko)


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Dussel schrieb:
> Mach keine Witze. Bei uns wurde das ernsthaft angesprochen. Also nicht
> ernsthaft, alle in der Fachgruppe haben sich darüber lustig gemacht,
> aber 'oben' wird das ernsthaft überlegt.

Hannes schrieb:
> DÜRFEN wir das denn noch??

LOL, ein ellenlanger sinnloser Thread ... das wird sowieso von oben 
bestimmt ;-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Auch unsere Universitäten werden sich umstellen müssen:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Slawistik
Darf das so heißen? Wann will Polen dafür entschädigt werden?

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> Darf das so heißen? Wann will Polen dafür entschädigt werden?

Die Nachfahren der Sklavenoi sollten sich aber bitteschön an die 
Nachfahren der Byzantiner halten: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Sklavinen

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Und ein norwegischer Bekannter mit dieser Profession wird mit "Jordmor"
> zur Erdmutter.

später dann zu Muttererde.

Von Mutter Erde kommst du, zu Muttererde wirst du werden.

Namaste

von Percy N. (vox_bovi)


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Winfried J. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Und ein norwegischer Bekannter mit dieser Profession wird mit "Jordmor"
>> zur Erdmutter.
>
> später dann zu Muttererde.
>
> Von Mutter Erde kommst du, zu Muttererde wirst du werden.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Erdmute

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Falk B. schrieb:
> Was soll denn diese Schwarz-Weiß Malerei? Nur weil jemand eine andere
> Meinung hat, ist er noch lange kein extremer Fundamentalist oder Irre!
> Auch wenn das die Medien heute gern so darstellen! Und genau DORT liegt
> das Problem! Es gibt kaum noch einen echten Diskurs, nur einen
> zulässigen Meinungskorridor und "Abweichler".

 Das Problem zieht sich nicht nur durch dieses Forum oder die deutsche 
Presse, es ist international.

> 
https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/cancel-culture-donald-trump-jordan-peterson-hillary-clinton-intellectual-dark-web-ach-ihr-linken-gebt-doch-endlich-gedankenfreiheit-li.100277

Namaste

: Bearbeitet durch User
von Peter F. (toto)


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Falk B. schrieb:
> Hannes schrieb:
>> Warum lässt sich die (schweigende) Mehrheit von einer laut und aggressiv
>> agierenden Minderheit die Wortwohl respektiere Sprache diktieren?
>
> Eben darum! Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!

Was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Die Meistens interessiert 
dieser Sprachschwachsinn einfach nicht. Ob das so dumm ist?

von Joachim B. (jar)


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Falk B. schrieb:
> Ich hab mal eine afrikastämmige Französin getroffen, die meinte,
> Deutschland war eine gute Kolonialmacht.

vergiss Tonga nicht,
https://de.wikipedia.org/wiki/Tonga
war auch immer sehr "deutschfreundlich" und der König hatte auch später 
lange nach der Kolonialzeit noch gerne Deutsche empfangen und in seinem 
Palast rumgeführt, ich nehme aber an viele kamen nicht.
Ich wollte da auch mal hin ist aber nicht einfach und nicht günstig, 
aber die alten Kolonialbauten sollen sehenswert sein.

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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A. K. schrieb:
> aufgrund der gängigen
> Diskussionsdynamik sucht man sich als Gegner möglichst blödsinnige
> Begriffe - und als Befürworter möglichst provokante? Einen "Slave of
> Arts" gibts ja nicht.

Naja, gab es denn bei Github einen "Slave"-Branch?
Wurde trotzdem umbenannt, wegen dem voreilendem Gehorsam.

A. K. schrieb:
> Eine durchaus interessante Aussicht, die konsequent weitergedacht zu
> einer begrüssenswerten Neutralisierung der Anrede Herr/Frau führen
> könnte. Die würde das moderne m/w/d-Leben deutlich vereinfachen.

Der Philosophie folgen ich schon seit Jahren!
Bei mit heißt es, in förmlichen Anreden beim schreiben einer eMail 
immer:
Hey du, was geht alter?

A. K. schrieb:
> das der künftige Namenspatron der
> umbenannten Mohrenstrasse auch keine weisse Weste hat und folglich
> abgesägt gehört. Strassenschilder sind leichter auswechselbar als
> Grundbucheinträge.

Wie wäre es dann mit einer Nummer?
Man kann eine Stadt ja in Quadranten einordnen und diese weiter 
unterteilen.
Oder man nummeriert die Straßen einfach der Reihe nach.

Falk B. schrieb:
> Wie irre ist es, den Konflikt mit dem
> Heroaufstand dermaßen aufzublasen und ALLES andere auszublenden. Wo sie
> die Reparationsforderungen der restlichen afrikanischen Länder an ihre
> ehemaligen Kolonialisten?

Zu den Herero aufstand und die geforderten Reparationszahlungen muss man 
wissen wie das abgelaufen ist:
1. Deutsche Finanz-Leute haben den Herero Kredite gegeben um ihre 
Infrastruktur aufzubauen.
2. Irgend wann wollten diese Finanz-Leute welche in Deutschland saßen 
ihre Investitionen wieder zurück. Die Herero haben dieses Geld aber als 
Geschenke angesehen.
3. Als Druckmittel hatten diese Finanz-Leute die Beschlagnahmung von 
Tierherden im entsprechenden Wert angeordnet. Das war für die Herero 
aber ungünstig, weil durch eine Trockenheit die Anzahl der Tiere stark 
zurück gegangen ist.
Als Nahrungs-Alternative hatte man sie an den Früchten beteiligt die 
deutsche Bauern auf ihrem Land angepflanzt hatten.

4. Die Herero haben darauf gewartet bis die 2000 deutschen Soldaten im 
Norden des Landes waren und haben dann die Felder der deutschen Bauern 
abgebrannt, deutsche Männer, Frauen und Kinder bestialisch umgebracht.

Da das Land sehr groß ist kamen die deutschen Soldaten natürlich viel zu 
spät um noch irgend etwas machen zu können. Die Herero hatten Werte 
(Feldfrüchte) ausgelöscht die heutzutage 700 Millionen Euro entsprechen 
würden.

5. Jetzt hat man aus Deutschland weitere ~4000 Soldaten geschickt und 
die Herero aus der Region vertrieben, erst in eine Savanne und von da 
aus sind die Herero dann nach Norden und Süden ausgewichen und in 
britische Gebiete übergesiedelt.

Aus geschichtlichen Aufzeichnungen des deutschen Heeres kann man sehr 
genaue Zahlen von gefangenen und getöteten Herero entnehmen und die 
Zahlt der getöteten liegt bei etwas über 7000.


Man muss hier sagen dass die Herero zu erst mit dem töten angefangen 
haben.

Den Deutschen muss man vorhalten dass sie Verträge mit Leuten 
geschlossen haben die gar nicht in der Lage waren diese Konstrukte zu 
verstehen.
Die gierigen Finanz-Leute hatten sich gedacht dass sie damit Gewinn 
machen und auch irgend welche Druckmittel haben.

Die Herero haben aber die falschen Leute angegriffen, denn die Bauern 
hatten mit den Geldgeschäften ja nichts zu tun.

Bevor Deutschland die Reparationszahlungen leistet sollten die Herero 
erst mal die 700 Millionen Euro aufbringen und ich weiß nicht wie sie 
uns für die getöteten deutschen Bauern-Familien entschädigen wollen.

von Karl K. (karl2go)


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Hannes schrieb:
> und der Firefox80 kein "Masterpasswort"mehr kennt (wird
> umbenannt in "Hauptpasswort")

Was durchaus sinnvoll ist, denn auch nicht IT-Affine nutzen Firefox und 
wenn ich ne deutsche Sprachumgebung habe, dürfen solche Begriffe auch 
korrekt übersetzt werden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Der Master an den Universitäten muss dann aber konsequenterweise auch 
abgeschafft werden. Entweder Haupthochschulabschluss oder wieder Diplom 
und Magister nennen.

Die Geschichte mit den Hereros hat Mike schon kurz zusammengefaßt.

von Karl K. (karl2go)


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Yalu X. schrieb:
> Da die Anzahl dieser Leute ständig wächst, muss man allerdings
> auch sie inzwischen zur breiten Masse zählen.

Tja, gemäß Moore's Law verdoppelt sich die Anzahl der Trollbots alle 14 
Tage.

von Falk B. (falk)


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Mike J. schrieb:
> Zu den Herero aufstand und die geforderten Reparationszahlungen muss man
> wissen wie das abgelaufen ist:

Hmmm. War das WIRKLICH so? Wo kann man das nachlesen?
Die Medien verbreiten ja, daß die Hereros als reine Opfer dastehen, es 
werden Zahlen von 20-50.000 Toten genannt. Das Wort Völkermord fällt 
auch.
Wo liegt die Wahrheit? Vielleicht sollte man eine Historikerkommision 
einsetzen, so wie bei der Aufarbeitung der Bombennacht von Dresden? 
Vielleicht sind's dann "nur" noch 2-5000 Tote . . .

von Super G. (sag)


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Arnold muss sich demnächst dann auch umbenennen.
Geht ja gar nicht: Schwarze-negger. Gleich doppelt rassistisch.

von Thomas U. (charley10)


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Peter F. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Hannes schrieb:
>>> Warum lässt sich die (schweigende) Mehrheit von einer laut und aggressiv
>>> agierenden Minderheit die Wortwohl respektiere Sprache diktieren?
>>
>> Eben darum! Diw Masse ist dumm, faul und träge. So wie eine Schafherde!
>
> Was ja nicht unbedingt schlecht sein muss. Die Meistens interessiert
> dieser Sprachschwachsinn einfach nicht. Ob das so dumm ist?

Die wachen aber leider viel zu spät auf.
Wer die Sprache beherrscht, beherrscht die Menschen! 'Neusprech' lässt 
grüßen - leider. Irgend ein 'Ziel' müssen sich diese Möchtegernxxx doch 
stellen, um sich von der Masse abzugrenzen und als besser darzustellen.

von Marek N. (bruderm)


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Ich hab mir für mein Funkgerät einen Transverter bestellt und habe kein 
schlechtes Gewissen bei.

Achso, *Kartoffel*püree wird auch bald verboten, weils das 
diskriminierend ist: 
https://www.der-postillon.com/2020/08/kartoffelpueree.html

Bei Kaufland gab es letztens Benzinkanister. Da fühlte ich mich als 
Dieselfahrer persönlich diskriminiert.

von Claus M. (energy)


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Percy N. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Zu der Zeit haben sich die Einheimischen dann die Deutschen zurück
>> gewünscht.
>
> Ungewöhnlich.
> Wenn sich Deutsche zu lange organisiert in fremden Landen festsetzen,
> passieren häufig unangenehme Dinge, ob die nun Herero'-Aufstand

Der Herero Aufstand ist erst durch britische Kriegspropaganda im ersten 
wk aufgebauscht worden. Darum wurde das Geschehen auch zurecht durch die 
BRD Jahrelang nicht als Völkermord anerkannt. Erst als dann Erdogan 
darauf hingewiesen hat, wurde es schnell erledigt.

Im Vergleich zu dem Wüten der Briten und Belgier in den Kolonien waren 
die deutschen dort harmlos.

: Bearbeitet durch User
von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Claus M. schrieb:
> die deutschen dort harmlos.

Im Vergleich dazu ist das "Wüten" von SARS2 in Deutschland dann aber 
marginal bis unerheblich.

Was für eine Scheinheiligkeit.

Namaste

von Falk B. (falk)


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Winfried J. schrieb:
> Im Vergleich dazu ist das "Wüten" von SARS2 in Deutschland dann aber
> marginal bis unerheblich.

Das ist es auch.

> Was für eine Scheinheiligkeit.

Nö, das sind Fakten.

von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> 5. Jetzt hat man aus Deutschland weitere ~4000 Soldaten geschickt und
> die Herero aus der Region vertrieben, erst in eine Savanne und von da
> aus sind die Herero dann nach Norden und Süden ausgewichen und in
> britische Gebiete übergesiedelt.

Das liest sich anderswo deutlich anders:

"Es war der Auftakt des wohl dunkelsten Kapitels deutscher 
Kolonialgeschichte. Trothas Truppen besetzten die Wasserstellen am Rand 
der Wüste, und der General schickte eine Botschaft an die Herero: 
„Innerhalb der deutschen Grenze wird jeder Herero mit oder ohne Gewehr, 
mit oder ohne Vieh erschossen, ich nehme keine Weiber und keine Kinder 
mehr auf, treibe sie zu ihrem Volke zurück oder lasse auch auf sie 
schießen. Das sind meine Worte an das Volk der Herero. Der große General 
des mächtigen Deutschen Kaisers.“

Durch die deutschen Waffen vom rettenden Wasser isoliert, starben die 
Herero in der Wüste. Verzweifelt versuchten sie sich nach Südosten ins 
britische Mandatsgebiet durchzuschlagen. Nur wenigen gelang es.

So geriet Trothas „Niederschlagung“ des Herero-Aufstands zum ersten 
systematischen Völkermord des 20. Jahrhunderts. Von den zuvor 
geschätzten 80.000 Herero lebten 1911 noch ungefähr 15.000. Selbst die 
rassistisch aufgeputschte Öffentlichkeit im Deutschen Reich war 
entsetzt, im November 1905 wurde Trotha von seinem Posten abberufen."

https://www.historeo.de/datum/1904-herero-aufstand

Claus M. schrieb:
> Der Herero Aufstand ist erst durch britische Kriegspropaganda im ersten
> wk aufgebauscht worden.
Das führte dann wohl zu Trothas Abberufung 1905, nicht wahr?
> Darum wurde das Geschehen auch zurecht durch die
> BRD Jahrelang nicht als Völkermord anerkannt. Erst als dann Erdogan
> darauf hingewiesen hat, wurde es schnell erledigt.
>
Einzelheiten? Belege?
> Im Vergleich zu dem Wüten der Briten und Belgier in den Kolonien waren
> die deutschen dort harmlos.
Ah ja, daher weht der Wind. Der Großrevisor hat gesprochen.

: Bearbeitet durch User
von Mike J. (linuxmint_user)


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Percy N. schrieb:
> Durch die deutschen Waffen vom rettenden Wasser isoliert, starben die
> Herero in der Wüste. Verzweifelt versuchten sie sich nach Südosten ins
> britische Mandatsgebiet durchzuschlagen. Nur wenigen gelang es.

Das sind politische Handlungen.

Du hast da ein mal die Nachricht welche verbreitet wurde, um die Herero 
zu bewegen das Gebiet zu verlassen und zu zeigen dass die Deutschen es 
ernst meinen.

Zum anderen hast du das was wirklich umgesetzt worden ist.
Den Soldaten wurde gesagt dass sie eben nicht auf Kinder und Frauen 
schießen sollen, sondern über ihre Köpfe hinweg, um sie zum weglaufen zu 
bewegen.
Das wurde gemacht um den guten Ruf des deutschen Soldaten nicht durch 
solche Taten in den Dreck zu ziehen.

Die Herero sind auch nach Norden und Süden ausgewichen.
Die Unterlagen des Heeres aus dieser Zeit zeigen die Zahlen der 
getöteten auf und diese neuen Hochschätzungen beruhen auf Annahmen die 
mit absolut nichts belegbar sind. Das sind reine Spekulationen.

Wenn du dir mal die Zeiten anschaust wo das stattgefunden hat, dann 
siehst du dass die Briten in der Zeit davor die Buren (Niederländer) im 
1. und im 2. Burenkrieg umgebracht haben, weil die Buren Gold, Diamanten 
und Rohstoffe gefunden hatten.
Die Briten haben übrigens ein Konzentrationslager errichtet um den 
kämpfenden Buren-Männern die Kampfmoral zu nehmen.
Dazu haben die deren Frauen und Kinder dort eingesperrt.

Die Briten wollten dann noch mehr Anreize bieten und haben durch 
Mangelernährung und schlechte hygienische Umstände dafür gesorgt dass 
Typhus ausgebrochen ist. Die Engländer selbst sprechen von nur 26.000 
toten Burenfrauen und Kindern.

Irgend eine "Reparationszahlung" haben die Briten bis heute nicht 
geleistet, weil es ja ihr gutes Recht war den niederländischen Bauern 
ihr Gebiet weg zu nehmen (sie zu töten und zu vertreiben) um an das Gold 
und die Diamanten zu kommen.


Die Geschichte mit den Herero kam den Briten wahrscheinlich gerade 
recht, hatten sie doch 2 Jahre vorher Massenmord an den Buren verübt.
Es könnte sein dass sie den Herero-Anführern die Idee aufgeschwatzt 
haben.
Den Briten ist natürlich klar wie Deutschland darauf reagieren würde, 
die Herero dachten wohl dass die Deutschen bei so viel Gegenwehr und 
nach den vernichteten Bauern + Feldern einfach gehen würden.

Die Briten hätten im Gegenzug bei der selben Aktion der Herero in ihrem 
Mandatsgebiet niemanden mehr leben lassen der darüber hätte sprechen 
können.

von Claus M. (energy)


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Percy, da hast du schön die von den Siegermächten des 1 WK erzähle 
Geschichte wiedergegeben. Mit den historischen Geschehnissen hat das 
wenig zu tun. Die Herrero sind damals durch die Wüste verduftet, die 
kannten sich da aus. Mit den wenigen Soldaten wäre die Wüste gar nicht 
abzuriegeln gewesen und die deutschen waren letztendlich auch froh, dass 
die herrero  weg waren, da sie zahlenmäßig bei weitem überlegen. Die 
hätten gekämpft, bevor sie verdunstet wären.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Mike J. schrieb:
> Zum anderen hast du das was wirklich umgesetzt worden ist.
> Den Soldaten wurde gesagt dass sie eben nicht auf Kinder und Frauen
> schießen sollen, sondern über ihre Köpfe hinweg, um sie zum weglaufen zu
> bewegen.
> Das wurde gemacht um den guten Ruf des deutschen Soldaten nicht durch
> solche Taten in den Dreck zu ziehen.

Nö.

"Trotha brachte einen neuen Geist nach Deutsch-Südwest. „Gewalt mit 
krassem Terrorismus und selbst mit Grausamkeit auszuüben, war und ist 
meine Politik“, schrieb der neue Befehlshaber an Leutwein. „Ich 
vernichte die aufständischen Stämme in Strömen von Blut und Strömen von 
Geld. Nur auf dieser Aussaat kann etwas Neues entstehen.“ Zwar stieß 
diese Haltung auf wenig Gegenliebe bei den eingesessenen Deutschen, doch 
ihnen war das Heft des Handelns längst entglitten. Während Leutwein 
direkt nach Trothas Ankunft seinen Rücktritt einreichte, rückte der von 
Berlin geschickte General mit gut 2.000 Mann, Artillerie und 
Maschinengewehren umgehend gegen die am Waterberg versammelten Herero 
vor. Am 11. August kam es dort zur Entscheidungsschlacht. Trotha 
versuchte, die Herero einzukesseln und zu vernichten."
aaO

von Percy N. (vox_bovi)


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Claus M. schrieb:
> . Mit den wenigen Soldaten wäre die Wüste gar nicht abzuriegeln gewesen
Das war auch überhaupt nicht erforderlich; es wurden lediglich die 
wenigen Wasserlöcher besetzt.
> und die deutschen waren letztendlich auch froh, dass die herrero  weg
> waren, da sie zahlenmäßig bei weitem überlegen.
Für Trotha lediglich eine Frage des Munitionsvorrates. Der wollte eben 
keine Gefangenen machen.
> Die hätten gekämpft,
> bevor sie verdunstet wären.
Klar, halb verdurstet den Weg zum Wasser freikämpfen, das macht man ja 
mal eben so. Und am Nachmittag kann man dann in der Wüste Schlittschuh 
laufen, ja?

Du hast immer noch keine Belege für Deine Behauptung geliefert, due BRD 
habe auf Erdoğans Veranlassung den Völkermord anerkannt. Eine formelle 
Anerkennung hat es bisher nicht gegeben.

Mike J. schrieb:
> Die Geschichte mit den Herero kam den Briten wahrscheinlich gerade
> recht, hatten sie doch 2 Jahre vorher Massenmord an den Buren verübt.
> Es könnte sein dass sie den Herero-Anführern die Idee aufgeschwatzt
> haben.
Mir fällt auch allerlei ein, was gut sein könnte, allerdings eher im 
Zusamnenhang mit Dir.

von Claus M. (energy)


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Percy N. schrieb:
> Du hast immer noch keine Belege für Deine Behauptung geliefert, due BRD
> habe auf Erdoğans Veranlassung den Völkermord anerkannt.

https://www.fr.de/politik/entschuldigung-aber-keine-entschaedigung-11093754.html

Es wurde anerkannt nachdem Erdogan darauf hingewiesen hatte, dass die 
deutschen selbst einen Völkermord nicht anerkennen, nachdem Erdogan den 
Völkermord an den Armeniern nicht anerkennt (was er bis heute nicht hat) 
.

von Percy N. (vox_bovi)


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Claus M. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Du hast immer noch keine Belege für Deine Behauptung geliefert, due BRD
>> habe auf Erdoğans Veranlassung den Völkermord anerkannt.
>
> https://www.fr.de/politik/entschuldigung-aber-keine-entschaedigung-11093754.html
>
Ich zitiere mal:
"In der neuen Stellungnahme zu den Herero-Massakern betont Berlin nun, 
dass die Präambel der UN-Konvention auch auf die historische Dimension 
des Begriffs verweist und ein Völkermord deshalb „in einer 
historisch-politisch geführten öffentlichen Debatte“ auch in einem 
„nicht rechtlichen“ Sinn definiert werden kann. Es bleibe allerdings 
dabei, dass allein aus der Verwendung des Völkermordbegriffs keine 
Rechtsfolgen für Deutschland entstehen, heißt es."
Das heißt, dass im rechtlichen Sinn gerade kein Anerkenntnis vorliegt.
> Es wurde anerkannt nachdem Erdogan darauf hingewiesen hatte, dass die
> deutschen selbst einen Völkermord nicht anerkennen, nachdem Erdogan den
> Völkermord an den Armeniern nicht anerkennt (was er bis heute nicht hat)
> .
Nein, es geschah, nachdem Olaf Scholz darauf hingewiesen hatte, dass es 
keine Polizeigewalt gegeben habe. Und als Völkermord anerkannt wurden 
die Vorgänge immer noch nicht, was hauptsächlich darauf gestützt wird, 
dass der Begriff des Völkermordes erst viel später entwickelt wurde.

Früher hieß das anders, zB "den Bann des Herrn vollstrecken". Und man 
schämt sich dessen auch nicht überall; Davids Grab ist eine beliebte 
Touristenattraktion.  Oder ist es ein Mahnmal der Schande?

von Jürgen S. (avus)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Stellenanzeigen sind jetzt, weil sonst strafbewehrt abgemahnt wird, von
> "Anwälten des Rechts", stets m,w,d. Ganz divers halt, sozusagen
> divergierend vernünftig.
Finde ich gut, daß da jemand darüber wacht. Dieses Frauenquotengedöns 
hat doch keiner mehr ausgehalten, und es war höchste Zeit, daß sich 
wieder Qualität auf dem Arbeitsmarkt durchsetzt (männlich, weiß, 
deutsch).

Ist auch ein gutes Zeichen, daß der Rassismus und Sexismus gegen weiße, 
alte, deutsche Männer endlich überwunden ist.

von Thomas U. (charley10)


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Jürgen S. schrieb:
> Nichtverzweifelter schrieb:
>> Stellenanzeigen sind jetzt, weil sonst strafbewehrt abgemahnt wird, von
>> "Anwälten des Rechts", stets m,w,d. Ganz divers halt, sozusagen
>> divergierend vernünftig.
> Finde ich gut, daß da jemand darüber wacht. Dieses Frauenquotengedöns
> hat doch keiner mehr ausgehalten, und es war höchste Zeit, daß sich
> wieder Qualität auf dem Arbeitsmarkt durchsetzt (männlich, weiß,
> deutsch).
>
> Ist auch ein gutes Zeichen, daß der Rassismus und Sexismus gegen weiße,
> alte, deutsche Männer endlich überwunden ist.

Sollten bei derartigen Anzeigen nicht die derzeit 64(?) Geschlechter 
einzeln aufgeführt werden? Nicht, dass .....

von (prx) A. K. (prx)


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Diverser als divers geht nicht. Logisch betrachtet könnte man m/w auch 
weglassen. Danach, weil redundant auch das d. Und den Kram nur 
reinschreiben, wenn nicht alle gemeint sind. Aber Logik ist nicht jedem 
gegeben.

: Bearbeitet durch User
von Thomas U. (charley10)


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A. K. schrieb:
> Diverser als divers geht nicht.

Wieso diverser? Das 'd' wurde oben schon erklärt! 😎

von (prx) A. K. (prx)


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Du wolltest doch gerade erst 62 Varianten von d reinschreiben. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Aber Logik ist nicht jedem gegeben.

Wie oft hast Du schon "minderwertiger" gelesen?

von (prx) A. K. (prx)


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Percy N. schrieb:
> A. K. schrieb:
>> Aber Logik ist nicht jedem gegeben.
>
> Wie oft hast Du schon "minderwertiger" gelesen?

Kann mich nicht erinnern, das je in Stellenanzeigen gesehen zu haben.

von Percy N. (vox_bovi)


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A. K. schrieb:
> Kann mich nicht erinnern, das je in Stellenanzeigen gesehen zu haben.

Ach Mensch, ich hatte Dich für belesener gehalten. Hoffentlich findest 
Du was passendes!

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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A. K. schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Zu der Benachteiligung des einen Geschlechts in der Sprache hat sich
>> das sehr gute Nachrichtenportal „Der Postillon“ geäußert:
>
> Dieser doppelbödige weil keineswegs absurde Artikel kam mir auch in den
> Sinn. Ist Hebammer für ihn, und Hebamm für beide, nicht wesentlich
> griffiger als Entbindungspfleger?

Ich wäre ja für weiblich Hebammin, männlich Hebammon, neutral Hebamme.
Die weibliche und die männliche Form wären dann sogar gleich lang,
es bestünde vollständige Symmetrie zwischen weiblich und männlich.

Zum Thema siehe auch meine Website, dort gibt es auch Forenlinks.
Leider wurde mein vor längerer Zeit hier eröffneter Thread dazu
"Ein Vorschlag zum Gendersprech" gleich gelöscht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Josef G. schrieb:
> Ich wäre ja für weiblich Hebammin, männlich Hebammon, neutral Hebamme.
> Die weibliche und die männliche Form wären dann sogar gleich lang,
> es bestünde vollständige Symmetrie zwischen weiblich und männlich.

Fast, aber die Summe der ASCII-Werte benachteiligt noch immer die 
weibliche Partie.

Namaste

von Percy N. (vox_bovi)


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Josef G. schrieb:
> Ich wäre ja für weiblich Hebammin, männlich Hebammon, neutral Hebamme.
> Die weibliche und die männliche Form wären dann sogar gleich lang,
> es bestünde vollständige Symmetrie zwischen weiblich und männlich.

Das lässt sich aber eher nicht sedezimal darstellen!

von Falk B. (falk)


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Matthias S. schrieb:
> Hannes schrieb:
>> nachdem in Berlin die "Mohrenstraße"
>> umbenannt wird
>
> Und gleich in sowas kompliziertes. Dabei hätten die Strichelchen vom 'ö'
> schon gereicht :-)

Die Idee hatte schon jemand ;-)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Falk B. schrieb:
> Die Idee hatte schon jemand ;-)

Ich aber schon vor einer Woche :-P

von Joachim B. (jar)


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Hannes schrieb:
> nachdem in Berlin die "Mohrenstrasse"
> umbenannt wird

diese "Umbenennungeritis" geht mir sowas von auf den Keks, Stadtpläne, 
Karten werden unbrauchbar, Navis müssen ein kostenpflichtiges Update 
bekommen, aber das muss der Bürger zahlen, auch für Straßenschilder, 
Firmen ihre Adressen, auf Visitenkarten, Briefpapier o.ä.

Es nervt und ist eine Umweltsauerei erster Güte, sind die alle 
geschmiert oder nur dusselig?

: Bearbeitet durch User
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