Optoelektronische Bauelemente - Die-Bilder

#6409295
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In diesem Thread werde ich alle Beiträge meiner Website verlinken, die 
irgendwie in die Kategorie optoelektronische Bauelemente fallen.

Die Hauptseite ist hier zu finden:
https://richis-lab.de/Opto.htm


Ich habe den H11L1 Optokoppler in diese Rubrik einsortiert und 
Querverlinkungen zu den LED-Leuchtmitteln generiert, wo auch Bilder der 
LED-Dies existieren.

Heute habe ich eine alte 7-Segmentanzeige mit ein paar ganz netten 
Die-Bildern hochgeladen. Natürlich musst ich auch diesen pn-Übergang 
einmal im Durchbruch betreiben. :)

https://richis-lab.de/Opto02.htm


Viel Spaß! :)
Gast #6598819
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Hallo Richard!

Mit welchem Gerät speist Du die Halbleiter? Ist das ein 'normales' 
Labornetzteil oder hast Du dafür eine SMU (Source measure unit), wie 
Keithley 2400 oder Keysight B2900?

Ansonsten: Wie immer, tolle Bilder!
#6598839
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Hallo Bernd!

Nachdem ich meine HP-Netzteile noch nicht restauriert habe, arbeite ich 
immer noch mit einem... ...Voltcraft-Netzteil. :) :) :) Aber ich habe 
mir mittlerweile zu meinen Fluke 45 ein Keithley DMM6500 gegönnt. Mit 
einem vernünftigen Vorwiderstand kann man so tatsächlich gut kleine 
Ströme einstellen.
Eine SMU hätte ich gerne...

Danke!
#6598948
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Richard K. schrieb:
> VQC10, eine 4x7x5-Dot-Matrix-Anzeige aus dem Werk für
> Fernsehelektronik:
>
> https://www.richis-lab.de/Opto05.htm
>
> Leuchtende Halbleiter sind einfach faszinierend. :)

Wieder einmal sehr schöne Bilder, mit wieder einmal viel Aufwand;-)

Dieses Bild hätte ich gerne im Kalender 2022;-)

https://www.richis-lab.de/images/led/03x05.jpg


Edit: Gerade noch mal durch den Artikel "Opto05" gescrollt...ich bin 
absolut beeindruckt, anders kann ich es nicht ausdrücken;-)
Gast #6599049
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Richard K. schrieb:
> Eine SMU hätte ich gerne...

Keine Ahnung ob das etwas für dich ist, aber wenn du deine 
Text+Bild-Beiträge als Youtube Video veröffentlichen würdest, denke ich 
dass du einen ziemlich erfolgreichen Kanal auf die Beine stellen 
könntest. Sogar international wenn du englische Untertitel machst.
- Kurze Einleitung mit dir im Bild
- Zeitraffervideo wie du den Chip vorbereitest
- Standbild des Die-Fotos in dem nach und nach die farbigen Blöcke 
eingeblendet werden und erklärungen aus dem Off

Und dann sollte es kein Problem sein durch Spenden von Zuschauern oder 
Keithley an eine SMU zu kommen.

Egal wie, Danke für deine Arbeit. Wirklich eine einmalige Kombi aus 
Unterhaltung und technischen Erklärungen.
#6599300
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Thomas schrieb:
> Keine Ahnung ob das etwas für dich ist, aber wenn du deine
> Text+Bild-Beiträge als Youtube Video veröffentlichen würdest, denke ich
> dass du einen ziemlich erfolgreichen Kanal auf die Beine stellen
> könntest. Sogar international wenn du englische Untertitel machst.
> - Kurze Einleitung mit dir im Bild
> - Zeitraffervideo wie du den Chip vorbereitest
> - Standbild des Die-Fotos in dem nach und nach die farbigen Blöcke
> eingeblendet werden und erklärungen aus dem Off

Das höre ich nicht zum ersten Mal und ich habe darüber auch schon 
nachgedacht. Das Medium Youtube wäre etwas moderner als meine "relativ 
einfache" Webseite. :)
Grundsätzlich würde mir das schon Spaß machen, der Aufwand würde aber 
erheblich steigen, was den Output entsprechend reduzieren würde.
Mit dem bekannten 80:20-Ansatz und massiver Parallelisierung bin ich 
sehr effizient. Das ist mir wichtig. Meine freie Zeit ist leider 
begrenzt.


Thomas schrieb:
> Und dann sollte es kein Problem sein durch Spenden von Zuschauern oder
> Keithley an eine SMU zu kommen.

Da scheint mittlerweile echt viel Geld verdient zu werden. Wobei mich 
die Menge an Werbung auch schon stört.
Ich hatte mal kurzzeitig Google-Werbung auf meiner Seite. Das fand ich 
eigentlich gar nicht schlecht. Die war nicht zu aufdringlich und passte 
oft sogar gut dazu (Werbung für Bauteile, usw.). Richtig eingesetzt sah 
ich die Werbung sogar als eine Bereicherung.
Aber mit dem Cookie-Auswahl-Zwang müsste ich zu einem Anbieter für 
derartige Auswahlfenster gehen und die kosten fast schon mehr als die 
Werbung einbringt. (Gratis sind die nur für kleine Seiten.)


Thomas schrieb:
> Egal wie, Danke für deine Arbeit. Wirklich eine einmalige Kombi aus
> Unterhaltung und technischen Erklärungen.

Das freut mich. Genau so soll es sein.
Gast #6599334
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Richard K. schrieb:
> VQC10, eine 4x7x5-Dot-Matrix-Anzeige aus dem Werk für Fernsehelektronik:
>
> https://www.richis-lab.de/Opto05.htm

Den IC könnte man jetzt mal auf Verwandschaft zu einem 6fach Latch 
SN74174 (bzw dessen ostzonalem Äquivalent) untersuchen. Im Gegensatz zum 
LED-Treiber hat dieser Totem-Pole-Ausgänge. Also Widerstand und ggf 
Diode nach VCC und Transistor nach Masse.


> Leuchtende Halbleiter sind einfach faszinierend. :)

In der Tat. Insbesondere die isometrische Ansicht sieht toll aus.
#6599766
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Soul E. schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> VQC10, eine 4x7x5-Dot-Matrix-Anzeige aus dem Werk für Fernsehelektronik:
>>
>> https://www.richis-lab.de/Opto05.htm
>
> Den IC könnte man jetzt mal auf Verwandschaft zu einem 6fach Latch
> SN74174 (bzw dessen ostzonalem Äquivalent) untersuchen. Im Gegensatz zum
> LED-Treiber hat dieser Totem-Pole-Ausgänge. Also Widerstand und ggf
> Diode nach VCC und Transistor nach Masse.

Das Äquivalent wäre vor allem interessant. Auf die Schnelle habe ich da 
leider nichts gefunden... Mal sehen...
#6888565
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Richard K. schrieb:
> Nun bin ich auch endlich mal zur 16-Segment-Anzeige Siemens
> DLSF1414
> gekommen:
>
> https://www.richis-lab.de/Opto10.htm
>
> Ein Hintergrund zu dem Bauteil findet sich hier:
>
> Beitrag "(S) Datenblatt zum Display Siemens DLSF 1414"

Hallo Richard,

Entschuldigung für meine sehr späte Reaktion auf Deinen neuen Kommentar 
zum DLSF 1414;-) Deine PN ist natürlich auch angekommen. Es sind wieder 
einmal sehr beeindruckende Aufnahmen und Informationen.

Wie Du in der sehr ausführlichen Dokumentation zu dem Display anmerkst 
vermute auch ich das es sich um ein kundenspezifisches Display handelt. 
Ich habe trotz vieler Hinweise in dem von Dir verlinkten Thread, sowie 
eigener umfangreicher Recherche, kein Datenblatt finden können. Einige 
Displays DLSF 1414 habe ich noch. Vielleicht "opfere" ich demnächst mal 
eines davon für Experimente um es zum leuchten zu bringen.

Hut ab vor dem was Du wieder an Aufwand und Qualität abgeliefert hast. 
Vielen Dank dafür;-)

Gruß Jörg
(Firma: 100nF 0603 X7R) #6888608
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Großartige Fotos.
Ein Bild der Leiterplatte von unten scheint nicht dabei zu sein? Damit 
könnte man durch Nachverfolgen der Leiterbahnen und Bonddrähte mit den 
nun zur Verfügung stehenden Infos über den Chip die Pinbelegung des 
Displays zumindest teilweise herausfinden...
#6919941
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Die VQB76 scheint der älteren VQB71 im Plastikgehäuse sehr ähnlich zu 
sein. Jedenfalls was die Aufteilung der Segmente betrifft, die war da 
genauso.
Trotzdem überrascht es, das die 71 schon ein paar Jahre älter ist und 
bereits in Plastik gekapselt war. Ein Entwicklungsmuster scheidet somit 
vom zeitlichen Verlauf aus. Ich vermute eher, das die 76 eine 
militärische Ausführung ist.
Ich weiß z.B. das die VQB37(?), die Kleine mit Linse u. gemeinsamer 
Kathode, obwohl eigentlich veraltet und offiziell nicht mehr erhältlich, 
für mindestens eine militärische Anwendung weiter prduziert wurde, weil 
es dort auf die geringe Größe ankam und eine Änderung mit neuer 
Qualifizierung und Zertifizierung nicht in Frage kam.
#6919948
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Ich habe etwas davon gelesen, dass die VQB76 im militärischen Bereich 
eingesetzt wurde. Das war aber nur Hören-Sagen aus dritter Hand.
Grundsätzlich könnte ich mir gut vorstellen, dass das 
Metall-Glas-Gehäuse für einen erweiterten Temperaturbereich besser 
geeignet ist als die Plast-Variante.
#6927867
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Jörg R. schrieb:
> Hallo Richard,
>
> hast Du Interesse an 7-Segment LED-Displays in ZH 57mm bzw. 100mm?
> Und wie sieht es aus mit LED Punktmatrix 4*4, 5*7, 8*8?
>
> Ich wünsche allen Usern ein gutes Jahr 2022;-)
> Bleibt gesund😷


Hallo Jörg!

Ja doch, die sollte man sich durchaus auch mal genauer anschauen. :)

Eine gutes neues Jahr mit hoffentlich 182 neuen interessanten Bauteilen! 
:)
#6960224
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Richard K. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Hallo Richard,
>>
>> hast Du Interesse an 7-Segment LED-Displays in ZH 57mm bzw. 100mm?
>> Und wie sieht es aus mit LED Punktmatrix 4*4, 5*7, 8*8?
>>
>> Ich wünsche allen Usern ein gutes Jahr 2022;-)
>> Bleibt gesund😷
>
> Hallo Jörg!
>
> Ja doch, die sollte man sich durchaus auch mal genauer anschauen. :)
>
> Eine gutes neues Jahr mit hoffentlich 182 neuen interessanten Bauteilen!
> :)

Hallo Richard,

einige kommen jetzt noch zu den 182 dazu;-) Wie versprochen schicke ich 
Dir in den nächsten Tagen einige Displays zu. Schaue mal was Du davon 
bearbeiten möchtest, bzw. wo sich der Aufwand lohnt. Wo es mir möglich 
ist schicke ich Dir jeweils 2 Stück eines Typs, falls beim sezieren 
etwas schief geht. Bauteile die Du nicht verwenden möchtest kannst Du 
hier gerne zum Kauf anbieten, oder auch verschenken. Damit möchte ich 
Deinen Aufwand zusätzlich etwas unterstützen.

Das große 7-Segment-Display ist ZH 100mm. Das 4*4 Matrix-Display ist 
bicolor, die Dots haben 8mm Durchmesser. Das 5*8 Matrix-Display ist 
bicolor. Ein kleines Highlight ist das 5-stellige 7-Segment-Display HP 
5082-7415.

Gruß Jörg
#7235093
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Abdul K. schrieb:
> Wow. Gibts den Chip auch schon fertig in einer Taschenlampe?

Nicht das ich wüsste, aber bis auf bei absoluten Spezialanwendungen mit 
weit über 1km Wurfweite bietet eine solche LEP auch keine Vorteile. Der 
Lichtkegel ist extrem schmal und bei allem unter ein paar hundert Meter 
Abstand viel zu hell.

Richard K. schrieb:
> Und erledigt:
> https://www.richis-lab.de/Opto14.htm#Vergleich

Sehr schön, vielleicht noch den Hinweis dazu dass das bei gleicher 
Belichtungszeit stattfand? 😃

Bist du dir sicher dass das SLDs sind? Ich kenne die nur mit 
zweistelligen mW-Leistungen.
#7235104
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Brüno schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Und erledigt:
>> https://www.richis-lab.de/Opto14.htm#Vergleich
>
> Sehr schön, vielleicht noch den Hinweis dazu dass das bei gleicher
> Belichtungszeit stattfand? 😃

Stimmt, das sollte man noch ergänzen! Mach ich später.


> Bist du dir sicher dass das SLDs sind? Ich kenne die nur mit
> zweistelligen mW-Leistungen.

Nun es steht auf dem Datenblatt und SLDs sind anscheinend das Mittel der 
Wahl für solche "Laser-LEDs", wohl unter anderem weil das Licht eine 
gewisse Bandbreite und nicht so "eigen" ist wie ein Laserstrahl. 
Laserlicht hat ja nicht nur Vorteile.
#7235181
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Richard K. schrieb:
> Nun es steht auf dem Datenblatt

Da bin ich auch erst stutzig geworden, das bezieht sich aber auf den 
Ursprung dieser Chips, die Soraa Laser Diode Inc, welche von Kyocera 
übernommen wurde.
https://germany.kyocera.com/news/2020/11/18165658.html#:~:text=Soraa%20Laser%20Diode%2C%20Inc.,-Standort&text=%C3%9Cber%20SLD%20Laser%20(vormals%20Soraa,Speziallichtquellen%20sowie%20Verbraucher%2D%20und%20Industrieanwendungen

Richard K. schrieb:
> SLDs sind anscheinend das Mittel der Wahl für solche "Laser-LEDs", wohl
> unter anderem weil das Licht eine gewisse Bandbreite und nicht so
> "eigen" ist wie ein Laserstrahl.

Dazu habe ich keine entsprechenden Referenzen finden können. In der Welt 
des Laser Exited Phosphors (so werden diese Quellen von vielen 
kategorisiert) spricht man wie der Name schon sagt von Lasern. Wenn du 
da anders lautende Quellen hast, wäre ich sehr neugierig darauf!
#7235201
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Abdul K. schrieb:
> Wow. Gibts den Chip auch schon fertig in einer Taschenlampe?

Suche mal nach „flashlight kyocera sld“.

Dürfte auch nicht lange dauern, bis die in Bühnenscheinwerfern Einzug 
finden werden. Die Entwickler von Clay Parky wird es sehr freuen, ein 
Produkt wie den Sharpy (sieht man in fast jeder Produktion zu Hauf) auf 
einen kleineren Formfaktor zu bringen.
#7235211
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Brüno schrieb:
> Richard K. schrieb:
>> Nun es steht auf dem Datenblatt
>
> Da bin ich auch erst stutzig geworden, das bezieht sich aber auf den
> Ursprung dieser Chips, die Soraa Laser Diode Inc, welche von Kyocera
> übernommen wurde.
> 
https://germany.kyocera.com/news/2020/11/18165658.html#:~:text=Soraa%20Laser%20Diode%2C%20Inc.,-Standort&text=%C3%9Cber%20SLD%20Laser%20(vormals%20Soraa,Speziallichtquellen%20sowie%20Verbraucher%2D%20und%20Industrieanwendungen
>
> Richard K. schrieb:
>> SLDs sind anscheinend das Mittel der Wahl für solche "Laser-LEDs", wohl
>> unter anderem weil das Licht eine gewisse Bandbreite und nicht so
>> "eigen" ist wie ein Laserstrahl.
>
> Dazu habe ich keine entsprechenden Referenzen finden können. In der Welt
> des Laser Exited Phosphors (so werden diese Quellen von vielen
> kategorisiert) spricht man wie der Name schon sagt von Lasern. Wenn du
> da anders lautende Quellen hast, wäre ich sehr neugierig darauf!

Hm, ich dachte ich müsste nur kurz die Suchmaschine bemühen, aber da bin 
ich wohl einem Irrtum aufgesessen.

Ich werde nochmal recherchieren, aber es scheint, dass ich da falsch lag 
und der Leuchtstoff tatsächlich mit einem Laser angeregt wird.
Solange ich nichts gegenteiliges finde habe ich den Text auf meiner 
Seite entsprechend aktualisiert. Schließlich scheint wirklich alles für 
einen Laser zu sprechen...

Danke für den Hinweis!
#7235422
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Harald A. schrieb:
> Die Entwickler von Clay Parky wird es sehr freuen, ein Produkt wie den
> Sharpy (sieht man in fast jeder Produktion zu Hauf) auf einen kleineren
> Formfaktor zu bringen.

Naja, ein Sharpy hat knapp 8000 Lumen. Um das aus einer LEP 
herauszukriegen braucht es massive, aktive Kühlung des Phosphors oder am 
besten ein rotierendes Phosphorrad. Beides ist weder günstig noch 
ausfallsicher. Dazu kommt noch der ganze Platz den Farbräder uä 
einnehmen, die Formfaktorreduktion ist also nur begrenzt möglich. 
Zusätzlich ist das Spektrum einer solchen LEP nicht wirklich schön, 
viele Farben sind damit gar nicht möglich.
#7235542
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8000 Lumen, Du hast recht. Das hatte ich doch massiv unterschätzt. So 
eine Entladungslampe ist dann doch noch eine andere Hausnummer. Farben 
wären ja eh nicht möglich, da sehr begrenztes Spektrum. Würde aber noch 
nicht einmal besonders auffallen, in den allermeisten Fällen werden die 
sowieso in weiß betrieben.
Nun ja, vlt. nicht direkt Sharpy-Ersatz, aber evtl. hier und da schöne 
Anwendungen.
#7389954
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Abdul K. schrieb:

An Bewertungspunkten gemessen, bist du ein reicher Mann.

Muss mal bei Alternate anfragen, ob ich damit die sieben 8TB-Festplatten bezahlen kann. :)

Carypt C. schrieb:

hallo ich vermisse einen PIR-Sensor, aus Bewegungsmelder. danke fürs Zeigen, )

Habe ich schon digitalisiert. Muss ich nur noch aufbereiten und hochladen. Kann nicht mehr lange dauern.

Thomas W. schrieb:

Sehr sehr schoene Photos. Optik und Elektronik hat schon Charme.

Danke, sehe ich auch so.

#7633221
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Nachtrag:

Die Photodiode scheint in Bezug auf die Laserdiode nicht schräg platziert worden zu sein. Wir bereits gesehen, macht man das üblicherweise, damit sich zum "primären" Laserlicht keine reflektierten Anteile mischen.

Vielleicht hat die untere Kante der Laserdiode eine Beschichtung, die reflektiertes Licht ausreichend blockiert und/oder die Optik sorgt für eine gewisse Unempfindlichkeit...

#7719459
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Richard K. schrieb:

VQC10, eine 4x7x5-Dot-Matrix-Anzeige aus dem Werk für Fernsehelektronik:

https://www.richis-lab.de/Opto05.htm

Leuchtende Halbleiter sind einfach faszinierend. :)

Wir hatten hier mal die VQC10, zu der habe ich noch ein paar Hintergrundinformationen erhalten von jemanden, der damals im Bereich der Bondmaschinen gearbeitet hat:

https://www.richis-lab.de/Opto05.htm

Wer sich nicht erneut den ganzen Text durchlesen will, hier die Neuigkeiten kurz zusammengefasst: (Es gibt aber auch zwei neue Bilder)

  • Die Leiterbahnen, die auf der Platine bis zum Rand führen, wurden beim Bonden genutzt, um einen elektrischen Kontakt mit dem Bonddraht erkennen zu können. Sie wurden mit Leitgummis kontaktiert.

  • Der sechste Ausgang der Flip-Flops war eine Reserve. War ein Flip-Flop defekt, so hat man im Rahmen der Nacharbeit die Verbindung aufgetrennt und den sechsten Flip-Flop in die Schaltung eingebunden. Die Verlegung der Bonddrähte hat da sicherlich lustig ausgesehen.

  • Als Bonder wurde ein ADB-45 genutzt. Davon gab es drei Stück. Es handelt sich um für die große VQC10 umgebaute ADB-50 aus dem Zentrum für Mikroelektronik Dresden.

  • Der Bonder war nicht so flexibel einstellbar, wie man es sich für die VQC10 gewünscht hätte. Das hat letztlich zu den Problemen mit den Bondverbindungen geführt. Ein kritischer Punkt waren in diesem Zusammenhang anscheinend die verschiedenen Oberflächen von LEDs, Flip-Flops und Platine. Verschiedene Oberflächen, verschiedene Höhen, verschiedene XY-Platzierung,... Jede LED-Matrize wurde vom Bonder offenbar als "ein Chip" behandelt. Man kann sich vorstellen wie kritisch die Ausrichtung war.

#8031705
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Richard K. schrieb:

Unter folgendem Link befinden sich Bilder von stark beschädigten Halbleiter:

Na ja, ich denke, das die Kalilauge an sich durch das CO2 in der Luft schon zu Kaliumcarbonat (Pottasche) reagiert hat, bis das Rinnsal zur Anzeige gekommen ist. Das Problem ist halt, das das Zeug hygroskopisch und sehr kriechfähig ist. Die Zerstörungen sind eher elektrochemischer Natur, durch die anliegende Spannung.

#8031710
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Gerald B. schrieb:

Richard K. schrieb:

Unter folgendem Link befinden sich Bilder von stark beschädigten Halbleiter:

Na ja, ich denke, das die Kalilauge an sich durch das CO2 in der Luft schon zu Kaliumcarbonat (Pottasche) reagiert hat, bis das Rinnsal zur Anzeige gekommen ist. Das Problem ist halt, das das Zeug hygroskopisch und sehr kriechfähig ist. Die Zerstörungen sind eher elektrochemischer Natur, durch die anliegende Spannung.

Für eine hauptsächlich elektrochemische Reaktion ist mir die Korrosion aber zu lokal begrenzt und nicht hauptsächlich zwischen den unterschiedlichen Potentialen zu finden.

Außerdem würde das Kaliumhydroxid sehr gut zu der begrenzten Zerstörung der Segmente passen.

Ganz so schnell reagiert Kaliumhydroxid ja auch nicht mit dem Kohlendioxid der Luft.

#8031734
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H. H. schrieb:

Richard K. schrieb:

Ganz so schnell reagiert Kaliumhydroxid ja auch nicht mit dem Kohlendioxid der Luft.

Geht schon flott.

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCnf-Kugel-Apparat

Lässt man Kohlendioxid durch nicht zu hoch konzentrierte KOH-Lösung blubbern, geht die Absorption wirklich flott. Hier haben wir aber eine verhältnismäßig hoch konzentrierte KOH-Lösung, die lediglich mit dem in der Luft vorhandenen Kohlendioxid reagieren kann. Das geht deutlich langsamer. Leider findet man kaum gute Quellen für diese Rahmenbedingungen. Wenn ihr der KI glauben wollt:

"Auch wenn es keine exakte Quelle gibt, sind folgende Erfahrungswerte gut belegt:

Verdünnte KOH‑Lösungen (0,1–1 M) absorbieren CO₂ so schnell, dass der pH‑Wert innerhalb von Stunden messbar sinkt.

Konzentrierte KOH‑Lösungen (z. B. 5–10 M) nehmen CO₂ langsamer auf, weil die Lösung viskoser ist und weniger CO₂ löst – aber auch hier ist ein signifikanter Carbonatgehalt nach 1–2 Tagen normal.

„Vollständige“ Carbonatisierung (praktisch kein freies OH⁻ mehr) kann Tage bis Wochen dauern, je nach Exposition."

Je mehr das KOH eingeschlossen ist, desto langsamer dürfte es mit dem Luft-Kohlendioxid reagieren. Die Beschichtung ist hier sicher sehr "hilfreich". Das beengte Gehäuse wird den Gasaustausch in die letzten Ecken und Ritzen auch etwas behindern.

Abgesehen davon sieht für mich ein Großteil der Schäden deutlich mehr nach chemischer Korrosion als nach elektrochemischer Korrosion aus.

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