Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 7805 zerstört - nachfolgende Schaltung


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von Lukas K. (Gast)


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Hallo,
Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.
Diese beinhaltet u.a ein paar Mototoren und einen Arduino.
Den Arduino würde ich über einen 7805 versorgen.

Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen) 
zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die 
nachfolgende Schaltung oder 0V?

: Verschoben durch Moderator
von Jörg R. (solar77)


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Lukas K. schrieb:
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?

a) lässt sich pauschal nicht sagen
b) das Risiko eine nachfolgende Schaltung zu zerstören lässt sich mit 
einer schnellen Schutzdiode und einer flinken Sicherung minimieren bzw. 
verhindern.


Lukas K. schrieb:
> Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.

Aha, du versorgst also eine geheime Schaltung mit 12V🤔😀

: Bearbeitet durch User
von Lukas K. (Gast)


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Danke für die schnelle Antwort, werde ich wohl so machen.

Aber so schlimm ist die Frage doch auch nicht dass ich die ganzen 
negativen Bewertungen verdiene?

von Jörg R. (solar77)


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Lukas K. schrieb:
> Aber so schlimm ist die Frage doch auch nicht dass ich die ganzen
> negativen Bewertungen verdiene?

Du bist seit 6 Jahren im Forum angemeldet. Da darf man erwarten dass Du 
ein Schaltbild und Informationen lieferst...unaufgefordert;-)

Zudem ist der Titel des Threads irreführend. Meine erste Interpretation 
war das es bereits zur Zerstörung des 7805 gekommen ist. Der weitere 
Text im Titel ist wenig aussagekräftig.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus

Meistens.

Daher sorgt man dafür, dass er nicht mehr als 35V bekommt.

Dann ist der Regler nämlich ziemlich sicher (im Gegensatz zu 
Spannungsreglerschaltungen aus Einzeltransistoren).

Wer trotzdem Angst hat, weil das IC dahinter 100 € kostet, baut eine 
crow bar als Überspannungsschutz und eine Sicherung (die beim Ansprechen 
der crow bar durchbrennt) vor den Regler.
1
              +----+
2
12V--Fuse--+--|7805|--+--+-- 5V
3
           |  +----+  |  |
4
           |     |       |  |
5
           | +---(-|>|+ 100nF
6
           |/    |ZD4V7  |
7
        TIC106   |       |
8
           |      |       |
9
        GND   GND GND

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hier bekommt jeder Negativbewertungen, auf die muß man stolz sein. Wenn 
Du 3000 zusammen hast, schickt Dir der Admin im Namen der gesamten 
Moderation eine Urkunde.

Und zu Deiner Frage: Wenn Du den 7805 zerstörst, liegt sehr 
wahrscheinlich die Eingangsspannung am Ausgang an weil der linear 
regelnde Leistungstransistor durchlegiert. Der Schutz dagegen wäre eine 
Schmelzsicherung (selbstrückstellend ginge auch, macht aber nicht so 
viel Sinn, da sich der 7805 nicht mehr von selbst repariert) und eine 
Crowbar dahinter. Sprich der 7805 darf 5V ausgeben, kommen da mehr wird 
z.B. bei 5,5V oder was der Ardummino noch gerade so verkraftet ein 
Thyristor gezündet, der die Betriebsspannung kurzschließt. Dadurch wird 
die Schaltung auf jeden Fall geschützt und die Sicherung unterbricht den 
Stromfluß. Was dann mit dem 7805 passiert steht auf einem anderen Blatt 
bzw. der hat zu diesem Zeitpunkt sowieso schon den Arsch hochgerissen.

Die Kunst wäre nun wie man verhindert, daß der 7805 stirbt. Thema 
Kühlung und maximale Eingangsspannung, Stichwort load dump test. Was ich 
meistens mache ist eine Sicherung am Eingang, die bei solchen Späßen 
durch eine entsprechende Suppressordiode ausgelöst wird. Die Sicherung 
und ggf. die Diode ist danach zwar hin, aber der Rest der Schaltung 
überlebt unbeschädigt.

von Lukas K. (Gast)


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@MaWin: Klingt gut denke das werde ich so machen
@Ben B.: Klingt auch interessant, um jeden Preis muss der 7805 aber 
nicht überleben, hauptsache es kommt nichts durch

@Jörg R. und andere die die wenigen Infos bemängeln
Jörg R. schrieb:
> Du bist seit 6 Jahren im Forum angemeldet. Da darf man erwarten dass Du
> ein Schaltbild und Informationen lieferst...unaufgefordert;-)

Kann ich in Zukunft gerne machen

Ich verstehe nur nicht was in diesem Fall irgendein Schaltbild oder 
weitere Informationen bringen würden.
Die Frage bezieht sich auf ein Bauteil, nicht auf meine Schaltung

Aber mal im Ernst:
Wäre es besser zuerst einen Schaltplan zu posten, dann lange die 
Funktion der Schaltung zu erklären, vielleicht noch ein Bild von einer 
Platine zu zeigen und erst dann eine Frage zu einem Bauteil stellen, die 
man unabhängig von der Schaltung beantworten kann?

Edit: ganz vergessen anzugeben dass ich die Schaltung bei einer 
Umgebungstemperatur von 24 °C. und einem Umgebungsdruck von 948,2 hPa 
verwende. Die Beleuchtungsstärke beträgt in der Regel ca. 800 Lux und in 
meiner Graviationszone gilt g = 9,808388 m/s2

von Jörg R. (solar77)


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Lukas K. schrieb:
> Ich verstehe nur nicht was in diesem Fall irgendein Schaltbild oder
> weitere Informationen bringen würden.

Weil Du Motoren betreiben möchtest und Usern hier vielleicht noch andere 
hilfreiche Tipps einfallen bzw. Fehler in der Schaltung auffallen 
könnten.


Lukas K. schrieb:
> Edit: ganz vergessen anzugeben dass ich die Schaltung bei einer
> Umgebungstemperatur von 24 °C. und einem Umgebungsdruck von 948,2 hPa
> verwende. Die Beleuchtungsstärke beträgt in der Regel ca. 800 Lux und in
> meiner Graviationszone gilt g = 9,808388 m/s2

Weißt Du, verarschen können wir uns allein.


Und Du wunderst Dich über negative Bewertungen?🤔

: Bearbeitet durch User
von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Ähem, Du hast nur noch vergessen anzugeben, ob die angegebene 
Gravitation einer Divergenz unterliegt und falls ja, welcher. Dann erst 
können alle hier relevant fachbezogen Antworten bezüglich 7805 finden.

Unterliegt denn die Schaltung zusätzlich einer Beschleunigung von 
näherungsweise C?


MfG

von Jörg R. (solar77)


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Ben B. schrieb:
> Der Schutz dagegen wäre eine
> Schmelzsicherung (selbstrückstellend ginge auch, macht aber nicht so
> viel Sinn, da sich der 7805 nicht mehr von selbst repariert) und eine
> Crowbar dahinter.

Ich würde eine schnelle Diode P6KE... o.ä. an den Ausgang setzen. Im 
Eingang eine flinke Diode, aber das schrieb ich so ungefähr ja schon.


Christian S. schrieb:
> Ähem, Du hast nur noch vergessen anzugeben, ob die angegebene
> Gravitation einer Divergenz unterliegt und falls ja, welcher.

Ich würde auch noch darauf achten wie der Mond zur Sonne steht.

: Bearbeitet durch User
von H. B. (Gast)


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Wenn du ganz sicher gehen willst verwende nach dem 7805 einen 
Overvoltage/Overcurrent Protector.
z.B. LTC4360/4361/4362

von Lukas K. (Gast)


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Christian S. schrieb:
> Ähem, Du hast nur noch vergessen anzugeben, ob die angegebene
> Gravitation einer Divergenz unterliegt und falls ja, welcher. Dann erst
> können alle hier relevant fachbezogen Antworten bezüglich 7805 finden.
>
> Unterliegt denn die Schaltung zusätzlich einer Beschleunigung von
> näherungsweise C?
>
> MfG


1) Natürlich unterliegt sie einer Divergenz ich hab ja sogar einen 
Umgebungsdruck angegeben und die Divergenz der Gravitation wird nur im 
Absoluten Vakuum zu 0 (aber dann wäre ja auch kein 7805 mehr da).
Genau angeben kann ich sie leider nicht.

2) c ist keine Beschleunigung :D, aber die Geschwindigkeit mit der sie 
sich bewegt nähert sich auch nicht c an, das wäre auch nicht mit den 
zuvor genannten Umgebungsbedingungen vereinbar

von Facepalm (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Lukas K. schrieb:
>> Edit: ganz vergessen anzugeben dass ich die Schaltung bei einer
>> Umgebungstemperatur von 24 °C. und einem Umgebungsdruck von 948,2 hPa
>> verwende. Die Beleuchtungsstärke beträgt in der Regel ca. 800 Lux und in
>> meiner Graviationszone gilt g = 9,808388 m/s2
>
> Weißt Du, verarschen können wir uns allein.

Mein Gott,
der Jung hatte nur eine Frage die man ohne Schaltpläne, Fotos vom 
Aufbau, Projektdateien, etc. beantworten kann.

Frage: Wenn mir ein Reifen am Auto platzt, ist das Fahrzeug dann noch 
kontrollierbar?
Antwort: Welches Baujahr ist das Fahrzeug? Wohin wolltest du damit 
fahren? Warum wolltest du dort hin fahren? Zeig mal Fotos von den 
Traggelenken.

von Wolfgang (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> Aber mal im Ernst:
> Wäre es besser zuerst einen Schaltplan zu posten, dann lange die
> Funktion der Schaltung zu erklären, vielleicht noch ein Bild von einer
> Platine zu zeigen und erst dann eine Frage zu einem Bauteil stellen, die
> man unabhängig von der Schaltung beantworten kann?

Spannungsspitzen treten nicht aus heiterem Himmel auf. Da wäre es schon 
interessant, was die in deiner Schaltung verursachen soll, ob du mit ESD 
rechnet, Störungen von deiner 12V-Quelle oder ob schlicht und einfach 
die Beschaltung von deinem Motor Mist ist. Ein 7805 hält Jahrzehnte, 
wenn er innerhalb der Spezifikationen betrieben wird. Bei einer 
Spannungsspitze durch direkten Blitzeinschlag kannst du viele 
Schutzmaßnahmen, die oft nicht durch den Wert der Schaltung 
gerechtfertigt sind.

von Achim H. (pluto25)


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Lukas K. schrieb:
> Ich verstehe nur nicht was in diesem Fall irgendein Schaltbild oder
> weitere Informationen bringen würden.

Die würden gar nichts bringen.
Außer viel Geschwafel über die Schaltung ohne auch nur im Ansatz die 
Frage zu beantworten.
Wenn ein 7805 stirbt ist oft Ausgang = Eingangsspannug

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (michaelm)


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A. H. schrieb:
> Wenn ein 7805 stirbt ist oft Ausgang = Eingangsspannug

Also Transientschutz-Diode und gut...

Beitrag #6413136 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6413143 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Facepalm (Gast)


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Pessi Mist schrieb im Beitrag #6413136:
> Aber die Schaltung ist ja geheim .....

Kann man eigentlich Fragen stellen die keinen Schaltplan voraussetzen?
So wie zum Beispiel.... ach wie hießen sie gleich.... theoretische 
Fragen?

von Rumms kaputt (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> Hallo,
> Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.
> Diese beinhaltet u.a ein paar Mototoren und einen Arduino.
> Den Arduino würde ich über einen 7805 versorgen.
>
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?

Könntest Du bitte die Überschrift korrigieren? Sie ist ja falsch. Du 
hast ja eine Frage!

von Michael M. (michaelm)


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Pessi Mist schrieb im Beitrag #6413136:
> Michael M. schrieb:
>> und gut...
> Nö, nix gut.
Wenn er den 7805 vor zerstörenden Spannungsspitzen schützen möchte, ist 
eine Transientdiode genau richtig. Sie reagiert schneller als jede 
Sicherung.
Alternative wäre ein Regler aus dem Automotiv-Bereich, der bereits 
Schutzmßnahmen drin hat. Der ist aber auch teurer. Das muss Lukas 
(Themenstarter) selbst entscheiden.

Zur Einschätzung brauche ich weder eine geheime noch eine nicht geheime 
Schaltung.

von Udo S. (urschmitt)


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Die Frage war klar gestellt: Was passiert wenn ein 7805, der benutzt 
wird um aus 12V 5V für einen µC zu erzeugen, aus irgendeinem Grund 
kaputt geht, und wie schütze ich ggf. die nachfolgende Schaltung.

Ob in der nachfolgenden Schaltung jetzt eine Laufschrift "Pessi Mist 
schreibt Mist" angezeigt wird oder ob damit eine Led blinkt ist völlig 
unerheblich.

Das Einzige was man dem Fragenden ein bischen vorwerfen kann ist dass 
der Betreff ungeschickt formuliert ist.

Die Frage wurde auch von MaWin, Ben und anderen beantwortet, so what?

@Lukas k. :
Ignoriere negative Bewertungen, das System ist scheiße.
Es war ungeschickt hier so offensiv zu provozieren:

Lukas K. schrieb:
> Edit: ganz vergessen anzugeben

damit erzeugst du nur Gegenreaktionen und Trollerei. Es ist dein 
Interesse und auch Verantwortung deinen Thread sauber zu halten.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Bei all der Aufregung über die Betriebsbedingungen ist die eigentliche 
Frage untergegangen ...


Ja, wenn ein 78xx durchbrennt kann er als Kurzschluß wirken und dann die 
12 V (oder mehr) an den Ausgang weitergeben!

Ein gewisser Schutz ist eine Diode zwischen Ein- und Ausgang in 
Sperrrichtung geschaltet. Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das 
verzeiht kein 78xx, und sollte immer vorgesehen werden!

: Bearbeitet durch User
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Michael M. schrieb:
> Wenn er den 7805 vor zerstörenden Spannungsspitzen schützen möchte, ist
> eine Transientdiode genau richtig. Sie reagiert schneller als jede
> Sicherung.

Eine Transientdiode, auch Suppressordiode genannt, macht auch Sinn. 
Leitet (kurzzeitig) Überspannungen ab und schützt so nachfolgende 
Elemente. Varistor geht auch ist aber langsamer (und altert). Beide in 
Kombination sind ideal.

von michael_ (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Ein gewisser Schutz ist eine Diode zwischen Ein- und Ausgang in
> Sperrrichtung geschaltet.

Aber doch nicht bei 5V!

> Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das
> verzeiht kein 78xx, und sollte immer vorgesehen werden!

Wo soll diese Spannung herkommen?

von MaWin (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das verzeiht kein 78xx, und sollte
> immer vorgesehen werden!

Was für ein Humbug hier verbreitet wird.  7V hält jeder 78xx rückwärts 
aus, ein 7805 kommt da niemals ran.

Mohandes H. schrieb:
> Beide in Kombination sind ideal

Blödsinn. Ein VDR der 5V unbehelligt lässt, leitet erst bei so hohen 
Spannungen relevant Strom ab, dass die gesamte Restelektronik schon 
gebraten ist, der begrenzt nämlich nicht scharf genug.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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michael_ schrieb:
> Wo soll diese Spannung herkommen?

Z.B. Überspannung der nachfolgenden Motoren? Und was hat das mit 5V oder 
12V zu tun? Das ist prinzipiell bei allen 78xx: wenn Ua>Ue, auch 
kurzzeitig, dann ex-78xx (und kann einen Kurzschluß verursachen)!

Eine 1N4007 kostet ein paar Cent und sollte immer zwischen Ausgang und 
Eingang geschaltet werden.

von Pessi Mist (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Eine Transientdiode, auch Suppressordiode genannt, macht auch Sinn.

Michael M. schrieb:
> Wenn er den 7805 vor zerstörenden Spannungsspitzen schützen möchte,

Ja soweit so schlecht, viele Leute scheinen es nicht verstanden
zu haben. Meine Betonung hätte mehr auf "12v und 5V" liegen sollen.

Wie oft haben wir hier schon die Meldung gesehen "7805" wird heiss"
oder ähnlich. Für den der die Meldung verfasst ein "unerklärliches
Phänomen". Diese Bedenken wollte ich mit meinem vorherigen Beitrag
zum Ausdruck bringen.

von Peter D. (peda)


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5V liefern und dabei 7V verheizen ist nicht so der Bringer. Ich verwende 
daher die Traco-Regler TSR 1-xx.

von Thomas L. (ics1702)


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Lukas K. schrieb:
> Hallo,
> Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.
> Diese beinhaltet u.a ein paar Mototoren und einen Arduino.
> Den Arduino würde ich über einen 7805 versorgen.
>
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?

Ein Arduino hat doch den Spannungsregler schon auf der Platine. Ich 
würde den Spannungseingang des Arduino Boards gegen eine zu hohe 
Versorungsspannung schützen, das ist einfacher, da der zulässige 
Spannungsbereich viel größer ist. Oder falls du einen externen 
Spannungsregler verwenden willst, diesen gegen zu hohe Eingangsspannung 
schützen.
Gruß Thomas

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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H. B. schrieb:
> LTC4360

Hi,
überlege gerade, ob es auch MOSFEts gibt, mit "deutscheren" 
Bezeichnungen.
Also Si1470DH kommt mir so exotisch vor.
Irgendwelche "Standard IRFs"
BTW:Muss der gekühlt werden?

Die Suppressordiode (falsch geschrieben im Bild!) ist nicht das Gelbe 
vom Ei.
Das IC oben für Autoelektrik wohl am besten geeignet.
Nur der Mosfet macht mir Bauchschmerzen.

ciao
gustav

von Jörg R. (solar77)


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Facepalm schrieb:
> Frage: Wenn mir ein Reifen am Auto platzt, ist das Fahrzeug dann noch
> kontrollierbar?
> Antwort: Welches Baujahr ist das Fahrzeug? Wohin wolltest du damit
> fahren? Warum wolltest du dort hin fahren? Zeig mal Fotos von den
> Traggelenken.

Sitzt der Reifen vorn oder hinten? Das macht einen großen Unterschied 
inwieweit das Auto noch kontrollierbar ist.

Komisch dass sich hier so viele echauffieren weil nach einem Schaltplan 
gefragt wird. Der TO möchte auch Motoren betreiben, da ist doch das 
Gesamtschaltbild der Stromversorgung interessant.

: Bearbeitet durch User
von MeierKurt (Gast)


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michael_ schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>> Ein gewisser Schutz ist eine Diode zwischen Ein- und Ausgang in
>> Sperrrichtung geschaltet.
>
> Aber doch nicht bei 5V!
>
>> Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das
>> verzeiht kein 78xx, und sollte immer vorgesehen werden!
>
> Wo soll diese Spannung herkommen?

Aus Elkos, die evtl. hinter dem 7805 sitzen könnten.
Und zwar dann, wenn die Eingangsspannung des 7805 abgeschaltet wird.

von MeierKurt (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Facepalm schrieb:
>> Frage: Wenn mir ein Reifen am Auto platzt, ist das Fahrzeug dann noch
>> kontrollierbar?
>> Antwort: Welches Baujahr ist das Fahrzeug? Wohin wolltest du damit
>> fahren? Warum wolltest du dort hin fahren? Zeig mal Fotos von den
>> Traggelenken.
>
> Sitzt der Reifen vorn oder hinten? Das macht einen großen Unterschied
> inwieweit das Auto noch kontrollierbar ist.
>
Vor allen Dingen ist wichtig, ob sich das Auto beim Eintreten des 
Ereignisses bewegt. Und wenn ja wie schnell. Und was heißt eigenttlich 
"kontrollieren"? Die Kontrolle über die Luft des besagten Reifens wurde 
ja schonmal verloren.

> Komisch dass sich hier so viele echauffieren weil nach einem Schaltplan
> gefragt wird. Der TO möchte auch Motoren betreiben, da ist doch das
> Gesamtschaltbild der Stromversorgung interessant.

Es wurde nach dem wahrscheinlichen Defektmuster eines 7805, der durch zu 
hohe Eingangsspannung gehimmelt wurde gefragt. Nichts anderes.
Die Schaltung ist für die gestellte Frage komplett unerheblich, oder 
stirbt ein mit zu hoher Eingangsspannung beaufschlagter 7805 anders, 
wenn da noch irgendwo Motoren mit im Spiel sind?

von Karl B. (gustav)


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MeierKurt schrieb:
>>
>> Aber doch nicht bei 5V!
>>
>>> Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das
>>> verzeiht kein 78xx, und sollte immer vorgesehen werden!
>>
>> Wo soll diese Spannung herkommen?
>
> Aus Elkos, die evtl. hinter dem 7805 sitzen könnten.
> Und zwar dann, wenn die Eingangsspannung des 7805 abgeschaltet wird.

Hi,
Q20 und Q21 sollen geschützt werden. (Da ist doch schon ne Diode drin?)
Das Bild zeigt die 7905 (negativ) Variante.
Das mit den Dioden wird erst bei Plus Minus Spannungsversorgung 
relevant.
Da dürfen D1 und D2 nicht fehlen afaik.

ciao
gustav

von Udo S. (urschmitt)


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MeierKurt schrieb:
> Aus Elkos, die evtl. hinter dem 7805 sitzen könnten.
> Und zwar dann, wenn die Eingangsspannung des 7805 abgeschaltet wird.

Seit so gut und lest doch bitte Datenblätter.

Der 7805 wird NICHT zerstört wenn die Ausgangsspannung höher ist als die 
Eingangsspannung.
Siehe Datenblatt von ST
https://www.digikey.de/de/datasheets/stmicroelectronics/stmicroelectronics-en-cd00000444
Seite 30. Zitat:
"Application with high capacitance loads and an output voltage greater 
than 6 volts need an external diode"

Die Ausgangsspannung des 7805 ist NICHT größer als 6V
Es gibt hier im Forum mindestens 100 Threads wo das alles schon 
durchgekaut wurde.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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MeierKurt schrieb:
> Aus Elkos, die evtl. hinter dem 7805 sitzen könnten. Und zwar dann, wenn
> die Eingangsspannung des 7805 abgeschaltet wird.
Wieder die ewige, ausdauernd von allen möglichen wiedergekäute Mär.

1. Ein 7805 leitet nicht rückwärts, weil 5V unter der 
Durchbruchspannung der BE-Strecke des Treibertransistors liegen. Erst ab 
dem 7808 wird eine Rückwärtsdiode interessant.

2. Wenn die Eingangsspannung tatsächlich "abgeschaltet" wird, dann wird 
der Eingang idR. hochohmig und es kann auch bei Spannungsreglern über 
8V in diesem Fall kein Strom fließen, der den Treibertransistor 
zerstören könnte.

Oder hat schon mal nachweislich irgendwer wegen einer fehlenden externen 
Rückwärtsdiode und geladenen 5V-Kondensatoren am Ausgang einen 7805 
kaputt bekommen?

: Bearbeitet durch Moderator
von Facepalm² (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Der TO möchte auch Motoren betreiben, da ist doch das
> Gesamtschaltbild der Stromversorgung interessant.

Ne, ist sie eben nicht!
Die Frage war: Was passiert wenn der 7805 kaputt geht. Liegt dann die 
Eingangsspannung am Ausgang?

Wenn du für die Beantwortung dieser Frage natürlich einen Schaltplan der 
restlichen Schaltung brauchst. Respekt!

von Karl B. (gustav)


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Facepalm² schrieb:
> Die Frage war: Was passiert wenn der 7805 kaputt geht. Liegt dann die
> Eingangsspannung am Ausgang?

Hi,
die Frage ist garnicht einmal so abwegig.
Ich möchte sie ergänzen: Was passiert, wenn ich die Anschlüsse 
vertausche beim Einbau. Das kann zum Bweispiel bei LM317 und LM337 sehr 
leicht passieren. Pinout ist bei Positivregler und Negativregler da 
total anders.
Ist mir selber schon passiert.
Das Ding wird heiß und schlimmstenfalls ist dann entweder ein 
Kurzschluss vorhanden, der mir ungünstigstenfalls den Trafo durchbrennen 
läßt, bevor dem Indianer in einem nicht die Rauchzeichen bekannt 
vorkommen und eine schnelle Intervention erforderlich machen, oder die 
Spannung am Verbraucher ist so groß wie die am Ladeelko, was der 
angeschlossenen Schaltung in der Regel nicht gut bekommt.
Beides vermeiden. Richtig verdrahten und:
für die Modellbaufreunde:

Karl B. schrieb:
> H. B. schrieb:
>> LTC4360
Und den passenden MOSFET
Yep.
https://www.youtube.com/watch?v=USbLzKRJqJ0
ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Jack V. (jackv)


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Was ist’n das für ein Clickbait hier? Ich wollte Geschichten von 
zerstörten Spannungsreglern lesen und idealerweise Bilder von 
abgebrannten Schaltungen begaffen können!

von Harald W. (wilhelms)


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Mohandes H. schrieb:

> Ein gewisser Schutz ist eine Diode zwischen Ein- und Ausgang in
> Sperrrichtung geschaltet. Verhindert daß Ua größer als Ue ist, das
> verzeiht kein 78xx, und sollte immer vorgesehen werden!

Das macht beim 7805 keinen Sinn.

von Percy N. (vox_bovi)


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Was passiert eigentlich,  wenn am Ausgang des 7805 5V liegen und der 
Eingang durch einen Spike kurzzeitig auf -10 V gezogen wird?

von Harald W. (wilhelms)


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Percy N. schrieb:

> Was passiert eigentlich,  wenn am Ausgang des 7805 5V liegen und der
> Eingang durch einen Spike kurzzeitig auf -10 V gezogen wird?

Dann war er falsch beschaltet.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Was passiert eigentlich,  wenn am Ausgang des 7805 5V liegen und der
> Eingang durch einen Spike kurzzeitig auf -10 V gezogen wird?
Welchen Energiegehalt hat der Spike?

von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar M. schrieb:
> Welchen Energiegehalt hat der Spike?

Um das abschätzen zu können, könnte die Kenntnis der Beschaltung 
hilfreich sein.

von Percy N. (vox_bovi)


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Harald W. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>
>> Was passiert eigentlich,  wenn ...
>
> Dann war er falsch beschaltet

Faszinierend!

von Udo S. (urschmitt)


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Percy N. schrieb:
> Eingang durch einen Spike kurzzeitig auf -10 V gezogen wird?

Erkläre bitte wie die niederohmigen 12V DC am Eingang des 
Spannungsreglers durch einen Spike auf -10V gezogen werden können.
Oder wahlweise wie der 1000-2200µF Siebelko der an dem 
Brückengleichrichter hängt. In dem Fall bitte erkläre wie der Spike 
durch den Brückengleichrichter kommt.

Ganz toll, als nächstes diekutieren wir was passiert wenn eine A Bombe 
einen EMP auslöst.
Und dann kommt old-Europe und erklärt uns, dass nur Spannungsregler die 
mit Röhren aufgebaut sind was taugen.

: Bearbeitet durch User
von Peter D. (peda)


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Udo S. schrieb:
> Und dann kommt old-Europe und erklärt uns, dass nur Spannungsregler die
> mit Röhren aufgebaut sind was taugen.

Aber nur, wenn jede Röhre einen 7806 für DC-Heizung bekommt.

von Udo S. (urschmitt)


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YMMD :-)

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Arcadeplatinen mit Wechselspannungseingang, Brückengleichrichtern und 
7805, 7812 und 7905 kann man rotzfrech mit 5V, 12V und -5V nach den 
Reglern versorgen, ohne dass da was kaputt geht. Die Regler müssen dazu 
nicht ausgelötet werden. Hab ich schon mehrfach durchprobiert...

von Percy N. (vox_bovi)


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Udo S. schrieb:
> Erkläre bitte wie die niederohmigen 12V DC am Eingang des
> Spannungsreglers durch einen Spike auf -10V gezogen werden können.
> Oder wahlweise wie der 1000-2200µF Siebelko der an dem
> Brückengleichrichter hängt. In dem Fall bitte erkläre wie der Spike
> durch den Brückengleichrichter kommt.

Hab ich was übersehen? Mir ist hier kein entsprechender Schaltplan 
aufgefallen.

Ich finde es nur etwas fragwürdig, ohne Kenntnis der Beschaltung 
schlankweg zu behaupten, an einem 7805 könne keine gefährliche 
Rückwärtsspannung auftreten, die Rückwärtsdiode sei daher jedenfalls 
verzichtbar.

von Udo S. (urschmitt)


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Percy N. schrieb:
> Hab ich was übersehen? Mir ist hier kein entsprechender Schaltplan
> aufgefallen.

Ich bin ja auch gegen Schaltungsprosa. Aber einen 7805 setzt man ein um 
aus einer höheren Versorgungsspannung 5V zu erzeugen.
Und genau das hat der TO geschrieben:

Lukas K. schrieb:
> Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.
> Diese beinhaltet u.a ein paar Mototoren und einen Arduino.
> Den Arduino würde ich über einen 7805 versorgen.

Ok, das wird mir zu spekulativ, ich bin weg, muss auch noch ein bischen 
für mein Geld arbeiten :-)

von Percy N. (vox_bovi)


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Udo S. schrieb:
> Ich bin ja auch gegen Schaltungsprosa. Aber einen 7805 setzt man ein um
> aus einer höheren Versorgungsspannung 5V zu erzeugen.
> Und genau das hat der TO geschrieben:

Jau, er hat 12 V und er hat mindestens einen Motor unbekannter Leistung 
und einen Arduino. Letzterer mag keine 12 V, daher der 7805. Bis dahin 
ist alles klar.

Jetzt haben wir also zB einen Akku mit 12 V, der den Motor antreibt; 
über den 7805 wird für den Arduino der Saft abgezapft.
Und jetzt, während der Motor gerade schön hoch dreht, hat der eine 
Anschluss am Akku einen Wackelkontakt.

Welche Spannungen liegen an den Anschlüssen des 7805?

von Percy N. (vox_bovi)


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Udo S. schrieb:
> Ok, das wird mir zu spekulativ,

Udo S. schrieb:
> Erkläre bitte wie die niederohmigen 12V DC am Eingang des
> Spannungsreglers durch einen Spike auf -10V gezogen werden können.
> Oder wahlweise wie der 1000-2200µF Siebelko der an dem
> Brückengleichrichter hängt.

Ja, es geht nichts über gesicherte Vermutung ...

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Ich finde es nur etwas fragwürdig
... dass man hier so eine Ratestunde anzettelt. Natürlich "könnten" da 
wegen einer eigenartigen, extrem unüblichen 12V Versorgung auch mal -10V 
auftreten.

Aber natürlich "könnte" einem ja auch der Kaktus der Nachbarin aus dem 
4. Stock auf den Kopf fallen. Und der Kaktus "könnte" dann sogar noch in 
einem gewichtigen keramischen Blumetopf stecken.

Die Praxis zeigt aber, dass weder das Letztere noch das Erstere im 
echten Leben in nennenswerter Häufigkeit auftritt. Oder wenigstens nicht 
in so einer Häufigkeit, dass man z.B. mit Rückwärtsdioden oder dem 
Tragen eines Schutzhelms etwas dagegen machen müsste.

Lukas K. schrieb:
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?
Ers könnte auch nur 8V ausgeben und damit die nachfolgende Schaltung 
zestören. Denn es kann am Ausgang im Fehlerfall schlicht jede Spannung 
zwischen (und einschließlich) 0V und 12V auftreten.

Percy N. schrieb:
> Ja, es geht nichts über gesicherte Vermutung ...
Ist dir grad langweilig? Machst du jetzt den nächsten Thread kaputt?

: Bearbeitet durch Moderator
von Lothar (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> die ganzen negativen Bewertungen

Man kann einen Beitrag bewerten? Wo erscheinen denn die Bewertungen? 
Oder sieht man die als Gast nicht?

von Sen P. (senpai)


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Musste für angemeldet sein.

von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar M. schrieb:
> Ist dir grad langweilig? Machst du jetzt den nächsten Thread kaputt?

Nein, überhaupt nicht.
Ich wollte lediglich die Behauptung hinterfragen, ein 7805 komme stets 
ohne Rückwärtsdiode aus.

Und solange der TO nicht mit seiner Schaltung herüberkommt, ist hier 
alles Spekulation. Wenn Udo mich hier derartig angeht, wird er sich die 
durchaus moderate Antwort gefallen lassen müssen.

Lothar M. schrieb:
> ... dass man hier so eine Ratestunde anzettelt. Natürlich "könnten" da
> wegen einer eigenartigen, extrem unüblichen 12V Versorgung auch mal -10V
> auftreten.

Was ist an einem 12V-Akku ungewöhnlich?

Lothar M. schrieb:
> Die Praxis zeigt aber, dass weder das Letztere noch das Erstere im
> echten Leben in nennenswerter Häufigkeit auftritt.

Seltsam, man liest gerade auch hier im Forum immer wieder von 
verschmorten Kontakten, abgebrannten Kabeln und ähnlichen Nettigkeiten. 
So ganz selten scheinen Wackel- oder sonst insichere Kontakte  demnach 
nicht zu sein.

Lothar M. schrieb:
> Aber natürlich "könnte" einem ja auch der Kaktus der Nachbarin aus dem
> 4. Stock auf den Kopf fallen. Und der Kaktus "könnte" dann sogar noch in
> einem gewichtigen keramischen Blumetopf stecken.
>
> Die Praxis zeigt aber, dass weder das Letztere noch das Erstere im
> echten Leben in nennenswerter Häufigkeit auftritt. Oder wenigstens nicht
> in so einer Häufigkeit, dass man z.B. mit Rückwärtsdioden oder dem
> Tragen eines Schutzhelms etwas dagegen machen müsste.

Ist das eigentlich sehr erhebend, wenn man das Privileg zum Stänkern 
hat?
Oder:
Lothar M. schrieb:
> Ist dir grad langweilig? Machst du jetzt den nächsten Thread kaputt?

von Lothar (Gast)


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Sen P. schrieb:
> Musste für angemeldet sein

Auch fürs nur Sehen der Bewertungen?

von Sen P. (senpai)


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Ja

von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar schrieb:
> Auch fürs nur Sehen der Bewertungen?

Und eingeloggt. Ja, ist banal. Stimmt trotzdem.
Und auf dem Smartphone braucht es die Desktopansicht.

von Udo S. (urschmitt)


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Percy N. schrieb:
> Wenn Udo mich hier derartig angeht

Sei so gut und verbreite hier keine alternative Wahrheiten.
Ich bin dich nicht "derartig angegangen" ich habe das Datenblatt 
zitiert.
Und habe dann versucht diese schon 100fach diskutierte Sache der 
Angstdiode mit einem Spass zu beenden.

Wie wäre es wenn du mal ST oder andere Hersteller des 7805 anschreibst 
und ihnen deine schweren Bedenken mitteilst, dass diese von mir zitierte 
Aussagen  im Datenblatt dazu verleiten unsichere Schaltungen zu 
entwerfen. Vieleicht nehmen sie dann die Aussage aus dem Datenblatt.

Kindergarten ...

p.s. es ist die Frage wer hier stänkern will.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Udo S. schrieb:
> Sei so gut und verbreite hier keine alternative Wahrheiten.
> Ich bin dich nicht "derartig angegangen" ich habe das Datenblatt
> zitiert.

Ich glaube nicht, dass im Datenblatt das hier

Udo S. schrieb:
> Erkläre bitte wie die niederohmigen 12V DC am Eingang des
> Spannungsreglers durch einen Spike auf -10V gezogen werden können.
> Oder wahlweise wie der 1000-2200µF Siebelko der an dem
> Brückengleichrichter hängt. In dem Fall bitte erkläre wie der Spike
> durch den Brückengleichrichter kommt.
>
> Ganz toll, als nächstes diekutieren wir was passiert wenn eine A Bombe
> einen EMP auslöst.
> Und dann kommt old-Europe und erklärt uns, dass nur Spannungsregler die
> mit Röhren aufgebaut sind was taugen.

genau so oder auch nur sinngemäß steht. Und es erklärt auch nicht, dass 
TOs Schaltung entsprechend aussieht.
Meine Version mit Akku ist zumindest nicht weltfremd. Den Spott mit der 
A-Bombe hättest Du Dir also getrost schenken dürfen.

So viel zu "alternativen Mehrheiten".
Aber das passt ins Bild: erst rüpelhaft, aber dann die Mimose geben ...

von Karl B. (gustav)


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Karl B. schrieb:
> LTC4360
> Also Si1470DH kommt mir so exotisch vor.
> Irgendwelche "Standard IRFs"
> BTW:Muss der gekühlt werden?
Hi,
gehe davon aus, dass man den ultimativen Defekt des 7805 verhindern kann 
mit entsprechender Vor-Beschaltung. Für die Automotive Anwendung war ja 
schon das Stichwort "Stoßspannungsunterdrücker-IC" gefallen
für Bauteil, das vor Überspannungen schützt.
Da ist aber offenbar noch ein externer Mosfet zusätzlich vonnöten.

Welchen IRF würdet Ihr mir da ans Herz legen?
Also, welcher ist relativ "unkaputtbar"?
Für Schutz der 78xx-Serie oder LM317 bzw. die max. 3A Ausführungen 
davon.
Danke im Voraus.
(Was für Spannungen "von hinten" <bei Netzausfall> reingekoppelt werden, 
ist erst einmal ohne Belang. Da könnte man evtl. was am Design feilen.
Das Problem habe ich mit Batteriebuchse. Von vorne -> Zu viel Drop.
Hinter dem IC, je nach Ladezustand zu viel Spannung. Also "intelligente" 
Batteriepufferung nötig. Vielleicht die LiPo Balancer ICs mal angucken. 
Das ist aber hier nicht das Thema.)
ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6413858 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Percy N. schrieb:
> Was ist an einem 12V-Akku ungewöhnlich?
Also doch kein "kurzzeitiger Spike mit - 10V" mehr? Sondern eine 
negative Spannung, die gleich auf Anhieb und dauerhaft die Absolute 
Maximum Ratings verletzt?

Wenn man sowas wie einen verpolten Akku hat, dann kann man von Glück 
reden, wenn nur der 7805 abraucht, und nicht noch die dahinterliegende 
Schaltung.

Wenn aber der 7805 dank der schützenderweise über ihm eingebauten 
Rückstromdiode die Verpolung überlebt, dann geht wegen der verbleibenden 
- 11,3V konsequenterweise die ganze nachfolgende Schaltung in eine 
Siliziumschmelze über.

: Bearbeitet durch Moderator
von MaWin (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Welche Spannungen liegen an den Anschlüssen des 7805

+10V.

Schliesslich bestimmt die Spannung an einem Motor dessen Drehzahl, und 
die war so hoch wie es 12V hergaben. An den magnetisch effektiven 
Wicklungen lagen wegen der Drahtverluste aber nur 10V. Selbst im 
Leerlauf (und der Arduino wird gegenüber der Stromaufnahme des Motors 
quasi Leerlauf sein) kommen nicht mehr Volt raus. Unter (gleicher} 
Belastung gar nur 8V.

Also nicht immer FuD Märchen erzählen.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Bei Schutzschaltungen sollte man sich erst mal Vergewissern wogegen man 
schuetzen will. Allenfalls ist es sinnvoll diesen Zustand zu verhindern. 
Automovive, sprich im Auto an die Batterie haengen ist fuer 
Fortgeschrittene. Das muessen/sollen Bastler nicht. Was soll das bringen 
?
Muss ein Geraet an der Autobatterie eines laufenden Autos laufen ? Das 
sollte man sich nicht antun. Ich wuerd eher ein Batteriepack verwenden, 
welches dann eben aufgeladen werden muss. Zb per USB Lader. Ein Auto hat 
ja zB oft einen USB Anschluss. Dann ist man das Thema los.

von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar M. schrieb:
>> Was ist an einem 12V-Akku ungewöhnlich?
> Also doch kein "kurzzeitiger Spike mit - 10V" mehr? Sondern eine
> negative Spannung, die gleich auf Anhieb und dauerhaft die Absolute
> Maximum Ratings verletzt?
>
> Wenn man sowas wie einen verpolten Akku hat,

Davon war nie die Rede.
Geschrieben hatte ich von einer 12 V-Versorgung aus dem Akku.
Welche Spannung liegt an den Klemnen des daraus versorgten Motors, wenn 
dieser bei Nenndrehzahl vom Akku getrennt wird? Soll heißen: ab welcher 
Leistung des Motors kann die Sache für den 7805 haarig werden?

Ja, ich würde den 7805 ohnehin nicht parallel zum Motor schalten,  eine 
Schutzdiode vorwärts wäre da sicherlich nützlich, sowohl gegen Verpolung 
als auch zur Entlastung des Reglers. Das war aber nicht die Frage.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Habe etwas nachgelesen. Nun würde mich aber doch mal interessieren: 
spielt der 7805 eine Sonderrolle (Stichwort max. BE-Reverse-Spg.) und 
gilt das mit der Rückflußdiode nur für Regler mit höherer 
Ausg.-Spannung?

von Percy N. (vox_bovi)


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MaWin schrieb:
> Also nicht immer FuD Märchen erzählen.

Ich habe lediglich eine Frage gestellt. Falls ich dabei von falschen 
Voraussetzungen ausgegangen sein sollte, wäre das schade, hätte aber 
nichts mit dem Erzählen von Märchen zu tun.

Also nicht immer alberne Vorwürfe erheben.

Aber gleich noch eine Frage hinterher: welche Spannung beobachtet man an 
den Klemmen des Motors, wenn dieser inter Last blockiert und alsbald die 
Versorgung getrennt wird?

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Percy N. (vox_bovi)

>MaWin schrieb:
>> Also nicht immer FuD Märchen erzählen.

>Ich habe lediglich eine Frage gestellt. Falls ich dabei von falschen
>Voraussetzungen ausgegangen sein sollte, wäre das schade, hätte aber
>nichts mit dem Erzählen von Märchen zu tun.

Ja, Du bist von falschen Grundlagen ausgegangen, die so nicht 
existieren. Denn ein Motor gibt beim Ausdrudeln keine höhere Spannung 
aus als dessen gerade noch vorhandene Versorgungsspannung.
Und die Spikes, die evtl. bei z.B. normalen Gleichstrommotoren entstehen 
könnten, werden durch die hoffentliche vorhandene C-Beschaltung des 7805 
glattgebügelt.

>Also nicht immer alberne Vorwürfe erheben.

War aber albern ...

>Aber gleich noch eine Frage hinterher: welche Spannung beobachtet man an
>den Klemmen des Motors, wenn dieser inter Last blockiert und alsbald die
>Versorgung getrennt wird?

Eine kurze neg. Spannung. Aber die internen Schleichwege für negative 
Spannungen im 7805 fressen deren Energie weg, solange es nicht gerade 
ein Monstermotor ist. Aber da wäre ohnehin eine in Sperrichtung gepolte 
D parallel vor dem Eingang sinnvoller als eine über Eingang -> Ausgang.

: Bearbeitet durch User
von Percy N. (vox_bovi)


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Jens G. schrieb:
> Eine kurze neg. Spannung. Aber die internen Schleichwege für negative
> Spannungen im 7805 fressen deren Energie weg, solange es nicht gerade
> ein Monstermotor ist.
Danke, das hatte ich wissen wollen. Aber was unterscheidet das von der 
Situation, dass der Ausgangsanschluss deutlich positiv gegenüber dem 
Eingang ist?

> Aber da wäre ohnehin eine in Sperrichtung gepolte
> D parallel vor dem Eingang sinnvoller als eine über Eingang -> Ausgang.

Hm - ich hätte jetzt gedacht, in Vorwärtsrichtung, wie schon 
geschrieben:
Percy N. schrieb:
> Ja, ich würde den 7805 ohnehin nicht parallel zum Motor schalten,  eine
> Schutzdiode vorwärts wäre da sicherlich nützlich, sowohl gegen Verpolung
> als auch zur Entlastung des Reglers. Das war aber nicht die Frage.

Beitrag #6414110 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zeno (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Du bist seit 6 Jahren im Forum angemeldet. Da darf man erwarten dass Du
> ein Schaltbild und Informationen lieferst...unaufgefordert;-)

Für die gestellte Frage hat der TO genug Informationen gegeben. Sie man 
unter anderem daran das einige Leute kompetente Antworten geben können.

von michael_ (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Habe etwas nachgelesen. Nun würde mich aber doch mal interessieren:
> spielt der 7805 eine Sonderrolle (Stichwort max. BE-Reverse-Spg.) und
> gilt das mit der Rückflußdiode nur für Regler mit höherer
> Ausg.-Spannung?

Bingo! Sie haben gewonnen.

von Jörg R. (solar77)


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Zeno schrieb:
> Sie man
> unter anderem daran das einige Leute kompetente Antworten geben können.

Andere bekommen nicht einmal einen vernünftigen Satz hin;-(

von michael_ (Gast)


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Ich glaube nicht, dass Mototoren Spannungsspitzen abgeben können.:-)

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Lukas K. schrieb:
> @MaWin: Klingt gut denke das werde ich so machen
Bei dieser Crowbar musst du aber sicherstellen, dass
1. der Thyristor den Strom aushält, den die Schmelzsicherung zum 
Auslösen braucht (das kann dann schon mal das 10-fache des aufgedruckten 
Sicherungswertes sein) und
2. die Versorgung den Strom (bzw. die Energie) liefern kann, den die 
Sicherung zum Auslösen braucht.

Mohandes H. schrieb:
> gilt das mit der Rückflußdiode nur für Regler mit höherer
> Ausg.-Spannung?
Es gilt nur dann "für Regler mit höherer Ausgangsspannung", wenn 
überhaupt ein nennens- und zerstörungswerter "Rückstrom" fließen kann. 
Bei "normalen" Trafonetzteilen ist das nicht der Fall, weil da
1. zwischen Trafo und Elko ein Gleichrichter sitzt, der in 
Rückwärtsrichtung sperrt und
2. bei Abschalten der Netzspannung die Spannung am Netztielelko eben 
nicht schlagartig auf 0V zusammenbricht.

Percy N. schrieb:
> Jens G. schrieb:
>> Eine kurze neg. Spannung. Aber die internen Schleichwege für negative
>> Spannungen im 7805 fressen deren Energie weg, solange es nicht gerade
>> ein Monstermotor ist.
> Danke, das hatte ich wissen wollen. Aber was unterscheidet das von der
> Situation, dass der Ausgangsanschluss deutlich positiv gegenüber dem
> Eingang ist?
Was ist "deutlich" und welchen Energiegehalt hat diese "Deutlichkeit"? 
Es geht in diesem Fall nämlich immmer darum, welche Energie im Spiel ist 
und wer die verbraten muss und ob sie dort für eine ordentliche 
Siliziumschmelze reicht.

Percy N. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Also doch kein "kurzzeitiger Spike mit - 10V" mehr?
> Davon war nie die Rede.
Mir kommt da irgendwie dein allererster Post dieses Threads in den 
Sinn...

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Hier wird, für mich sehr plausibel, die Notwendigkeit einer 
Rückflußdiode beim 78xx erläutert ("Die überlebenswichtige 
Rückfluss-Diode D1"):

https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm

Zitat:
> Falls der Zustand eintritt, dass auch nur schon für einen kurzen Moment
> Uxx oder Ua grösser ist als Ue, dann verabschiedet sich der 78xx oder
> der LM317 in die ewigen Elektronenjagdgründe. Dies gilt für die
> meisten intergrierten Spannungsregler und eigentlich auch für
> Spannungsregler mit quasidiskretem Aufbau mit Opamps und Transistoren.
> Dummerweise folgt durch eine solche Zerstörung oft ein Kurzschluss
> zwischen Ein- und Ausgang des Spannungsreglers. D.h. Uxx oder Ua
> entspricht Ue, was die Zerstörung der an Uxx oder Ua angeschlossenen
> Schaltung zur Folge haben kann.

Eine kleinere Eingangs- als Ausgangsspannung kann z.B. auftreten, wenn 
am Eingang ein Akku liegt der plötzlich abgeklemmt wird.

Wie gesagt, eine 1N4007 kostet ein paar Cent und 2 Lötstellen ... und 
falsch ist sie auf keinen Fall, kann aber größeren Schaden verhindern

: Bearbeitet durch User
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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michael_ schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>> Habe etwas nachgelesen. Nun würde mich aber doch mal interessieren:
>> spielt der 7805 eine Sonderrolle (Stichwort max. BE-Reverse-Spg.) und
>> gilt das mit der Rückflußdiode nur für Regler mit höherer
>> Ausg.-Spannung?
>
> Bingo! Sie haben gewonnen.

Und nun? Das ist für mich keine qualifizierte Antwort auf eine 
ernstgemeinte Frage. Hier werden viele (unnötige) Worte gemacht, aber 
die zentrale(n) Frage(n) teils nicht beantwortet. Wenn ich es wüßte, 
würde ich nicht fragen - umgekehrt: ich schreibe hier zu Themen wo ich 
Ahnung habe oder das zumindest denke. Forum als Wissens- und 
Erfahrungsaustausch.

a) Spielt der 7805 eine Sonderrolle gegenüber 7809, 7812, usw?

b) Hängt das mit der maximalen Reverse-BE-Spg (ca. 6 V) zusmmen?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mohandes H. schrieb:
> Zitat:
>> Falls der Zustand eintritt, dass auch nur schon für einen kurzen Moment
>> Uxx oder Ua grösser ist als Ue, dann verabschiedet sich der 78xx oder
>> der LM317 in die ewigen Elektronenjagdgründe.
Das ist halt auf diese schlichte und simple Art FALSCH.

> Eine kleinere Eingangs- als Ausgangsspannung kann z.B. auftreten, wenn
> am Eingang ein Akku liegt der plötzlich abgeklemmt wird.
Wenn sonst nichts am Eingang ist ausser dem inzwischen abgeklemmten 
Akku, dann geht nicht mal ein 7824 kaputt, weil kein (nennenswerter oder 
gar zerstörerischer) Strom zurück fließen kann. Probiers einfach mal 
aus: nimm einen 78xx und schließe GND und Vout an ein Labornetzteil an. 
Vin bleibt in diesem Fall offen. Drehe dann die Spannung hoch bis zur 
Nennspannung des Reglers und schau, was passiert. Richtig: gar nichts. 
Lass das eine Stunde so liegen (dürfte ja wohl reichen). Dann schließ 
den 78xx wieder richtig an. Was passiert? Richtig: er tut wie er soll.

Nur dann, wenn du den Vin niederohmig gegen GND verbindest (z.B. durch 
eine Last, die dauernd an der Eingangsspannung der Reglers hängt), kann 
Strom fließen, sobald die BE-Strecke des Ausgangstransistors des 78xx 
rückwärts leitet. Das ist bei so ca. 6V der Fall. Dazu kommen dann noch 
0,7V für die BC-Strecke, sodass ca. 7V über dem Spannungsregler 
abfallen. Wenn dann der Strom durch den Spannungsregler so hoch wird, 
dass dabei nennenswerte Wärme entsteht und der Spannungregler überhitzt 
werden kann, dann geht er kaputt.

Und jetzt muss man schon eine sehr eigenartige und unübliche Schaltung 
um den 78xx haben, dass das passiert.

Mohandes H. schrieb:
> a) Spielt der 7805 eine Sonderrolle gegenüber 7809, 7812, usw?
Jein. Man kann den 7805 mit einer 7V5-Z-Diode in der GND-Leitung auch 
zum "7813" machen. Dann ist wegen der höheren Ausgangsspannung auch 
dieser 7805 von dem beschriebenen Effekt betroffen.

> b) Hängt das mit der maximalen Reverse-BE-Spg (ca. 6 V) zusmmen?
Ja. Und mit der durch den gleichzeitig fließenden Strom möglichen 
Verlustleistung. Aber wie gesagt: man braucht eine recht unübliche 
Schaltung oder viel Pech, dass dem 78xx (mit xx >= 08) was passiert.

: Bearbeitet durch Moderator
von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Lothar M. schrieb:
> ...
Danke, das ist eine klare (und verständliche) Aussage!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Siehe auch den Beitrag "Re: LM7805: Strom fließt in Output" am 
besten in der gesamten Länge... ;-)
Und irgendwo hatten wir noch viel mehr solcher Innenbeschaltungen von 
Spannungsreglern auseinanderklamüsert.

Für mich ist das Vorhandensein einer solchen Diode an völlig unnötiger 
Stelle in einer Schaltung auf jeden Fall ein klares Signal: "Aufpassen, 
das hat einer gemacht, der Sachen nicht hinterfragt, sondern nur 
nachbaut!"

von michael_ (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Mohandes H. schrieb:
>>> Habe etwas nachgelesen. Nun würde mich aber doch mal interessieren:
>>> spielt der 7805 eine Sonderrolle (Stichwort max. BE-Reverse-Spg.) und
>>> gilt das mit der Rückflußdiode nur für Regler mit höherer
>>> Ausg.-Spannung?
>> Bingo! Sie haben gewonnen.
>
> Und nun? Das ist für mich keine qualifizierte Antwort auf eine
> ernstgemeinte Frage.

Und es wurde dir schon mehrfach ernsthaft geantwortet.
Ein Datenblatt lesen kannst du doch?

von Udo S. (urschmitt)


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Percy N. schrieb:
> Aber gleich noch eine Frage hinterher: welche Spannung beobachtet man an
> den Klemmen des Motors, wenn dieser inter Last blockiert und alsbald die
> Versorgung getrennt wird?

Kurz ca -1V, weil der nicht völlig doofe Entwickler eine Freilaufdiode 
eingebaut hat.

Aber denk noch ein bischen nach, dann fällt dir bestimmt doch noch ein 
Szenario ein, wie es zu deinem negativen Spike kommen kann.

: Bearbeitet durch User
von Karl B. (gustav)


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Hi,
habt Ihr das Video nicht gesehen?
Der 12V Regler bekommt 60 V am Eingang und dann schlagen vielleicht 14 V 
durch bei R-Belastung mit 1A.
Der Regler geht von Natur aus in Fold Back. D.h. die Ausgangsspannung 
geht gegen Null, sobald außerhalb der Spec.
Auch ohne Kühlkörper.

https://www.youtube.com/watch?v=USbLzKRJqJ0

ciao
gustav

von Teo D. (teoderix)


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michael_ schrieb:
> Ich glaube nicht, dass Mototoren Spannungsspitzen abgeben können.:-)

Klar, keine Arme, keine Kekse....


Mohandes H. schrieb:
> a) Spielt der 7805 eine Sonderrolle gegenüber 7809, 7812, usw?
>
> b) Hängt das mit der maximalen Reverse-BE-Spg (ca. 6 V) zusmmen?

Nein
Ja

von Percy N. (vox_bovi)


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Lothar M. schrieb:
> Percy N. schrieb:
>> Lothar M. schrieb:
>>> Also doch kein "kurzzeitiger Spike mit - 10V" mehr?
>> Davon war nie die Rede.
> Mir kommt da irgendwie dein allererster Post dieses Threads in den
> Sinn...

Warum so weit zurückgehen? Schaun ' mer mal hier, dafür etwas genauer:

Percy N. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>>> Was ist an einem 12V-Akku ungewöhnlich?
>> Also doch kein "kurzzeitiger Spike mit - 10V" mehr? Sondern eine
>> negative Spannung, die gleich auf Anhieb und dauerhaft die Absolute
>> Maximum Ratings verletzt?
>> Wenn man sowas wie einen verpolten Akku hat,
>
> Davon war nie die Rede.

Mir kommt da die Frage in den Sinn, warum Du es wohl für nötig 
erachtest, sinnentstellend redigiert zu zitieren.

Udo S. schrieb:
> Kurz ca -1V, weil der nicht völlig doofe Entwickler eine Freilaufdiode
> eingebaut hat.

Schau an, da haben wir die dann ja doch. Schon lustig, wo man überall 
Dioden verbauen kann. Irgendwie scheint so ein Motörchen denn wohl doch 
in der Lage zu sein, unerfreuliche Spannungen abzusondern.

: Bearbeitet durch User
von Udo S. (urschmitt)


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Percy N. schrieb:
> Schau an, da haben wir die dann ja doch. Schon lustig, wo man überall
> Dioden verbauen kann.

Sag mal du willst unbedingt das letzte Wort haben, egal wie sehr du dich 
verrannt hast.
Eine zu 99,99% unnütze Angstdiode über einem 7805 setzt du also jetzt 
gleich zu einer Freilaufdiode an einem DC Motor?

Ich habe noch eine Diode für dich, die auch noch 10 mal sinnvoller wäre 
als deine Angstdiode auf der du ja so bestehst.
Und zwar in Reihe von den 12V zum Eingang des 7805. Zusätzlich noch 
einen 1000µF Kondensator als Puffer.
Unglaublich, damit wäre sogar dein -10V Spike erledigt. Und zusätzlich 
sogar die Versorgung der digitalen Steuerung bei deinen kurzen 
Wackelkontakten deines Akkus gesichert.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Die Verpolschutz-und-Entkoppeldiode vor dem 7805 ist doch schon ewig im 
Rennen...  ;-)

Nur hilft die auch nichts, wenn dieser immer wieder auftretende 
böswillige Motor z.B. im Generatorbetrieb auf einmal 40V liefert.

Beitrag #6414588 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Udo S. schrieb:
> Ich habe noch eine Diode für dich, die auch noch 10 mal sinnvoller wäre
> als deine Angstdiode auf der du ja so bestehst.
> Und zwar in Reihe von den 12V zum Eingang des 7805. Zusätzlich noch
> einen 1000µF Kondensator als Puffer.
Da sagst Du mir ja ganz was Neues:
Percy N. schrieb:
> Ja, ich würde den 7805 ohnehin nicht parallel zum Motor schalten,  eine
> Schutzdiode vorwärts wäre da sicherlich nützlich, sowohl gegen Verpolung
> als auch zur Entlastung des Reglers. Das war aber nicht die Frage.

Udo S. schrieb:
> Sag mal du willst unbedingt das letzte Wort haben, egal wie sehr du dich
> verrannt hast.

Eigentlich nicht, aber in der zweifelhadten Hoffnung, dass es nützen 
möge  erlaube ich mir folgenden Hinweis:
Lothars Antwort auf Mohandes' Frage hat meine Frage ebenfalls weitgehend 
zufriedenstellend beantwortet. Vielleicht,  oder vielmehr 
wahrscheinlich, habe ich etwas ungeschickt gefragt.
Warum das zum Anlass genommen wird, darauf besonders wenig hilfreich zu 
antworten, mag jeder für sich selbst beantworten. Was damit erreicht 
werden soll, hängt sicherlich auch der jeweiligen individuellen 
Befindlichkeit ab.
Jedenfalls bedanke ich mich bei Jens für seine Bemühungen; gern hätte 
ich auch Anlass gehabt, mich entsprechend bei Lothar zu bedanken. Dies 
schien jedoch nicht jeder zu erstreben. Not my business ...

von Stefan F. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Man kann den 7805 mit einer 7V5-Z-Diode in der GND-Leitung auch
> zum "7813" machen.

Problem dabei ist, dass die Zenerdiode durchbrennt, wenn du den Ausgang 
des Spannungsregler überlastest.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Problem dabei ist, dass die Zenerdiode durchbrennt, wenn du den Ausgang
> des Spannungsregler überlastest.
Wie das? Woher kommt in diesem Fall der nötige hohe Strom aus dem 
GND-Pin? Muss ich mal ausprobieren...  ;-)

Beitrag #6414686 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan F. (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Wie das?

Ich bin da durch einen Kurzschluss zufällig drauf gestoßen und konnte 
das sogar reproduzieren. Offenbar nimmt der 7805 (zumindest meiner von 
damals) im Kurzschlussfall einen besonders hohen Strom auf. Es dauert 
ein paar Sekunden, bis die Zenerdiode Rauchzeichen gibt.

Soweit ich mitbekommen habe, sind die 7805 diverser Hersteller intern 
unterschiedlich aufgebaut. Vielleicht können wir es deswegen nicht mit 
jedem reproduzieren.

von Karl B. (gustav)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Soweit ich mitbekommen habe, sind die 7805 diverser Hersteller intern
> unterschiedlich aufgebaut. Vielleicht können wir es deswegen nicht mit
> jedem reproduzieren.

Hi,
Unterschiede im Verhalten eines 7805 konnte ich jedenfalls feststellen 
bei verschiedenen Gehäuseformen.
Die TO-3 hatte die beste Performance.

ciao
gustav

von ohne Account (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?
ich wußte gar nicht, daß der 7805 wie ein Blitzableiter funktioniert 
:-))

von Teo D. (teoderix)


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Mein Letzter def. LM7805, lag hinter einem Kondensator-NT. Hatte die 
Macke nur noch teilweise zu funktionieren, bzw. nur noch ohne Last 
(Ein Relais zuschalten, ~50mA, zwang Ihn in die Knie).

von Percy N. (vox_bovi)


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Teo D. schrieb:
> (Ein Relais zuschalten, ~50mA, zwang Ihn in die Knie).

Kann das ein 78XXXL05 gewesen sein?

von M. K. (sylaina)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Offenbar nimmt der 7805 (zumindest meiner von
> damals) im Kurzschlussfall einen besonders hohen Strom auf

Das wäre aber sehr untypisch für einen 78xx. Typisch ist, dass die 
In-Out-Strecke durchlegiert. In deinem Beispiel müsste ja die In-GND 
oder Out-GND Strecke durchlegiert sein. Klingt nach einem sehr 
merkwürdigem Verhalten und ist sicher nicht typisch für die 78er

von Stefan F. (Gast)


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M. K. schrieb:
> In deinem Beispiel müsste ja die In-GND
> oder Out-GND Strecke durchlegiert sein.

nein, der ist nicht kaputt gegangen. Seine Strombegrenzung hat durchaus 
wie gewünscht funktioniert, nur hat die Zenerdiode im GND Pin das nicht 
überlebt.

M. K. schrieb:
> In deinem Beispiel müsste ja die In-GND
> oder Out-GND Strecke durchlegiert sein

Es war nur ein wesentlich höherer Strom, als üblich. Und das auch nur 
für die Dauer des Kurzschlusses. Ich hatte das damals mit Messgeräten 
untersucht.

von michael_ (Gast)


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Lukas K. schrieb:
> Hallo,
> Ich Versorge eine Schaltung mit 12V.
> Diese beinhaltet u.a ein paar Mototoren und einen Arduino.
> Den Arduino würde ich über einen 7805 versorgen.

Setz deinen Alu-Hut ab.
Deine Schutzschaltung wird teurer als dein Arduino.
Bessere Werte hat erst mal ein 78S05.
Bei mehr als 100mA brauchst du einen Kühlkörper.
7805 sind robust, die gehen wegen einer kleinen Spannungsspitze nicht 
kaputt.
Seit zig Jahren nimmt man hierzu sowieso Schaltregler.

Eine Crow-Bar habe ich zuletzt vor 30 Jahren in einem Industriegerät 
gesehen.
Hatte auch einen Wert von mehr als 1000EUR.

von M. K. (sylaina)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> nein, der ist nicht kaputt gegangen. Seine Strombegrenzung hat durchaus
> wie gewünscht funktioniert, nur hat die Zenerdiode im GND Pin das nicht
> überlebt.

Seit wann haben die 78xx ne Strombegrenzung? Oder meinst du damit den 
Kurzschluss-Schutz?
Wie hoch sind denn die Ströme im GND-Zweig bei dir gewesen? Ich meine da 
aus dem Datenblatt etwas zwischen 5 und 10 mA maximal in Erinnerung zu 
haben (allerdings nur für den Normalbetrieb), müsste eigentlich jede 
Zenerdiode aushalten aber wenns die bei dir gegrillt hat müsste das 
erheblich mehr gewesen sein.

von Teo D. (teoderix)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> M. K. schrieb:
>> In deinem Beispiel müsste ja die In-GND
>> oder Out-GND Strecke durchlegiert sein.
>
> nein, der ist nicht kaputt gegangen. Seine Strombegrenzung hat durchaus
> wie gewünscht funktioniert, nur hat die Zenerdiode im GND Pin das nicht
> überlebt.

Durch die Z-Diode, wird im Kurzschlußfall, der Ausgang negativ gegenüber 
dem GND-Anschluß. Irgend ne Diode wird sich da schon finden, die leitend 
wird. :)

von Michael M. (michaelm)


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michael_ schrieb:
> Setz deinen Alu-Hut ab.
Sind wir nun bei irgendwelchen rätselhaften Strahlen angekommen, die 
diese Bemerkung rechtfertigen würden?

> Deine Schutzschaltung wird teurer als dein Arduino.
a) Bei Zerstörung des Längsreglers sieht die Rechnung anders aus:
1 x 7805
1 x Ardunino
evtl. weitere sensible Halbleiter im 5-V-Schaltungsteil
evtl. Kolateralschäden (Kondensatoren)
b) Eine (oder zwei) Transientschutz-Diode(n) ist wohl (trotz der 
ellenlangen teils abgeglittenen Diskussion hier) als "Maßnahme der 
ersten Stunde" die sinnvollste und preiswerteste Absicherung.

> Bessere Werte hat erst mal ein 78S05.
Welche besseren Werte? Schützen die im Vergleich grundsätzlich besser 
vor Defekt durch zerstörerischen Spannungsspitzen?

> Bei mehr als 100mA brauchst du einen Kühlkörper.
Ach was... ^^

> 7805 sind robust, die gehen wegen einer kleinen Spannungsspitze nicht
> kaputt.
Aber wegen größeren schon (definiere "klein"). Die wollte Lukas 
(Themenstarter) im Fall des Falles vom 7805 fernzuhalten; eine durchaus 
richtige Überlegung.

> Seit zig Jahren nimmt man hierzu sowieso Schaltregler.
Lukas ist aber nicht "man".

a) Vielleicht lag der 7805 gerade zu Hauf in der Bastelkiste, obwohl der 
Arduino mit wenigen zig mA zufrieden ist.
In DEM Fall wäre eine Nachfrage an Lukas gerechtfertigt, warum er sich 
für den 7805 entschieden hat und nicht für eine L-oder M-Version, die 
ausreichend wäre.
b) Vielleicht ist da noch weiterer Strombedarf im 5-V-Kreis, der jedoch 
einen Schaltregler noch nicht rechtfertigt.
Der Schaltregler kostet ja auch Geld und ist eine weitere potentielle 
Fehlerquelle; das ignorierst du anscheinend.
c) Ist denn der Schaltregler "100%" sicher gegen Transienten geschützt?
Sind die folgenden Bauteile geschützt, falls ER durchgeht?
d) Wollte Lukas keine störenden Schalt-Signale im Gerät haben, weswegen 
er sich gegen Schaltregler entschieden hat?

> Eine Crow-Bar habe ich zuletzt vor 30 Jahren in einem Industriegerät
> gesehen.
Das wird wohl eine Risiko-Abschätzung ergeben haben, was als Schutz 
notwendig war. Eine absolute Absicherung ist in heutigen Entwicklungen 
wohl nicht mehr unbedingt "gewünscht" (Gewährleistung ;-) )....

Michael

: Bearbeitet durch User
von michael_ (Gast)


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Michael M. schrieb:
>> Bessere Werte hat erst mal ein 78S05.
> Welche besseren Werte? Schützen die im Vergleich grundsätzlich besser
> vor Defekt durch zerstörerischen Spannungsspitzen?

Der kann mehr Power ab, bevor er raucht.

>> Bei mehr als 100mA brauchst du einen Kühlkörper.
> Ach was... ^^

Dann rechne mal. 7v und 100mA. Viel mehr sollte man dem im Dauerbetrieb 
ohne Kühlkörper nicht zumuten. Ab 1W ist das Pflicht.

>> 7805 sind robust, die gehen wegen einer kleinen Spannungsspitze nicht
>> kaputt.
> Aber wegen größeren schon (definiere "klein"). Die wollte Lukas
> (Themenstarter) im Fall des Falles vom 7805 fernzuhalten; eine durchaus
> richtige Überlegung.

Die Spannungsspitzen sind doch nur geistige Vorstellungen.
Die scheitern doch schon am Ladekondensator.

von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> a) Bei Zerstörung des Längsreglers sieht die Rechnung anders aus:
> 1 x 7805
> 1 x Ardunino
> evtl. weitere sensible Halbleiter im 5-V-Schaltungsteil
> evtl. Kolateralschäden (Kondensatoren)
Arduino ist schon mal teuerer als als ein kaputter 7805 :-)
Arduino gibt es in der Bucht für knapp 5 Euro.
welche sonstigen hochpreisigen Schäden Du siehst bleibt ein Rätsel :-)
Also Pillepalle wegen 10 Euro?

Michael M. schrieb:
> b) Eine (oder zwei) Transientschutz-Diode(n) ist wohl (trotz der
> ellenlangen teils abgeglittenen Diskussion hier) als "Maßnahme der
> ersten Stunde" die sinnvollste und preiswerteste Absicherung.
es geht noch preiswerter, behaupte ich mal ... muß man nur drauf kommen 
:-)

Michael M. schrieb:
> d) Wollte Lukas keine störenden Schalt-Signale im Gerät haben, weswegen
> er sich gegen Schaltregler entschieden hat?
und wie macht man das für gewöhnlich? Nennt sich Varistor, vielleicht 
macht es ja jetzt Klick?

Michael M. schrieb:
> Das wird wohl eine Risiko-Abschätzung ergeben haben, was als Schutz
> notwendig war.
Crowbar ist für 10 Euro zu aufwändig.

> Eine absolute Absicherung ist in heutigen Entwicklungen
> wohl nicht mehr unbedingt "gewünscht" (Gewährleistung ;-) )....
richtig, es geht um Konsum; Varistor + Schmelzsicherung und das Thema 
ist erledigt.

von Michael M. (michaelm)


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michael_ schrieb:
> Der kann mehr Power ab, bevor er raucht.

Nee. Er kann mehr Strom am Ausgang liefern.
Spannungsmäßig ist er am Eingang genauso sensibel wie der normale 7805.
Und darum geht es hier.

>>> Bei mehr als 100mA brauchst du einen Kühlkörper.
>> Ach was... ^^
>
> Dann rechne mal....
Den hattest du nun einfach nur nicht verstanden... :-D

> Die Spannungsspitzen sind doch nur geistige Vorstellungen.
Träum weiter recht süß.
Es sind induktive Lasten im 12V-Bereich angeschlossen und evtl. 
Schaltspitzen auf der Leitung... Wissen wir nicht genau.
Aber Lukas scheint das richtigerweise einzubeziehen.

ohne Account schrieb:
> Arduino ist schon mal teuerer als als ein kaputter 7805 :-)
> Arduino gibt es in der Bucht für knapp 5 Euro.
> welche sonstigen hochpreisigen Schäden Du siehst bleibt ein Rätsel :-)
> Also Pillepalle wegen 10 Euro?

Wenn du Lukas (im evtl. häufiger auftretenden) Fehlerfall die 10€ + eine 
angemessene Kostenpauschale für Arbeit und Ärger ersetzt, sollte das 
kein Problem sein... :-)

Ich persönlich würde mich darüber freuen, wenn meine Schaltung 
anstandslos Jahre lang ihre Aufgabe ohne Ausfall erledigt. Auf ständige 
Probleme hätte ich auch keinen Bock. Also konstruiere ich 
dementsprechend. ;-)

> ...es geht noch preiswerter, behaupte ich mal ... muß man nur drauf kommen...
> :-)
...
> ...und wie macht man das für gewöhnlich? Nennt sich Varistor, vielleicht
> macht es ja jetzt Klick?

Bis dein Varistor endlich "klick" gemacht hat, ist die Transientdiode 
LÄNGST durch mit ihrer Begrenzungs-Arbeit. Im Überlastungsfall wird sie 
zu 99,9% dauernd leitend.
Hast du noch nie geplatzte Varistoren gesehen? Die sind dann einfach 
nicht mehr vorhanden und dann schützt gar nichts mehr....
Das wurde schon o.w. durchgekaut.

Michael

: Bearbeitet durch User
von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Ich persönlich würde mich darüber freuen, wenn meine Schaltung
> anstandslos Jahre lang ihre Aufgabe ohne Ausfall erledigt. Auf ständige
> Probleme hätte ich auch keinen Bock. Also konstruiere ich
> dementsprechend. ;-)
Wenn das eine 1000 Euro Schaltung wäre, dann machen aufwändige 
Schutzschaltungen Sinn, ansonsten (bei 10€) absolut nicht.
Deine Schutzschaltung ist am Ende teuer als sämtliche Deiner anderen 
Komponenten.


Michael M. schrieb:
> Bis dein Varistor endlich "klick" gemacht hat, ist die Transientdiode
> LÄNGST durch mit ihrer Begrenzungs-Arbeit. Im Überlastungsfall wird sie
> zu 99,9% dauernd leitend.
> Hast du noch nie geplatzte Varistoren gesehen?
Dann haben sie ja Ihren Zweck erfüllt, die Spannungsspitze wurde einmal 
abgeblockt.
> Die sind dann einfach
> nicht mehr vorhanden und dann schützt gar nichts mehr....
tja, komisch, daß man sie dann überhaupt noch verwendet?!
Das ist der billigste Schutz und zusammen mit einer Schmelzsicherung 
oder von mir aus einer Transientendiode reicht das für eine 10 Euro 
Schaltung mehr als aus - mehr lohnt nicht für die 10 € Komponenten, 
zumal privat.

von Michael M. (michaelm)


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ohne Account schrieb:
> Deine Schutzschaltung ist am Ende teuer als sämtliche Deiner anderen
> Komponenten.

Welche "meine" Schutzschaltung meinst du?
Ich habe nur als Schutz-BE-schaltung eine Transientdiode (+ Sicherung) 
vor dem 7805 empfohlen, mehr nicht.

> tja, komisch, daß man sie dann überhaupt noch verwendet?!
> Das ist der billigste Schutz und zusammen mit einer Schmelzsicherung
> oder von mir aus einer Transientendiode reicht das für eine 10 Euro
> Schaltung mehr als aus..

Ebend, der billigste. Aber auch nicht der sinnvollste.
Deswegen Transient-Diode.

Michael

von Percy N. (vox_bovi)


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ohne Account schrieb:
> Wenn das eine 1000 Euro Schaltung wäre, dann machen aufwändige
> Schutzschaltungen Sinn, ansonsten (bei 10€) absolut nicht.

Woher weißt Du eigentlich so genau, dass hier als möglicher Schaden 
lediglich ein abgeschossener Arduino im Raum steht? Möglicherweise soll 
der ja etwas wichtigeres machen, als nur die eingebaute LED blinken zu 
lassen.

von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Welche "meine" Schutzschaltung meinst du?
> Ich habe nur als Schutz-BE-schaltung eine Transientdiode (+ Sicherung)
> vor dem 7805 empfohlen, mehr nicht.
hier gab's ja noch andere Vorschläge mit Crowbar, usw.

Michael M. schrieb:
> Ebend, der billigste. Aber auch nicht der sinnvollste.
> Deswegen Transient-Diode.
von mir aus - Fakt ist, daß es mal wieder ein super Sonderfall ist; 
gängig ist normalerweise nur eine 1N4002-Diode in der Beschaltung und 
das reicht normalerweise auch völlig aus.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Immer noch heiße Diskussionen ... %-|

ohne Account schrieb:
> normalerweise nur eine 1N4002-Diode in der Beschaltung und das reicht
> normalerweise auch völlig aus.

Zu den Dioden: ich habe 100er-weise die 1N4007 rumliegen (wie auch die 
1N4148, das sind meine Standarddioden für 99% aller Fälle).
Kann das ein Nachteil sein oder kann ich weiter die 1N4007 als 
Standarddiode beim 78xx verwenden?

Oder: wieso schlägst Du ausgerechnet die 1N4002 vor?

P.S. Ja, die Datenblätter habe ich gelesen!

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (Gast)


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M. K. schrieb:
> Seit wann haben die 78xx ne Strombegrenzung?

Manche haben eine, manche schalten ab, manche brennen bei Kurzschluss 
einfach durch (eher selten).

Der hier hat eine Strombegrenzung (ist im Schaltbild nicht zu 
übersehen): 
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/139342/FCI/LM7805.html
Der auch: 
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/838007/TI1/LM7805.html

Der Knaller ist dieses Datenblatt, man könnte es auch "Freibrief" 
nennen:
https://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/1135875/AITCOMPONENTS/A7805.html

> Wie hoch sind denn die Ströme im GND-Zweig bei dir gewesen?

Einige zig mA.

von Karl B. (gustav)


Angehängte Dateien:

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Stefan ⛄ F. schrieb:
> M. K. schrieb:
>> Seit wann haben die 78xx ne Strombegrenzung?

Der 7815 im Bild hat ein ausgeprägtes Fold Back.
ciao
gustav

von Stefan F. (Gast)


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Interessant ist, dass der Peak Current und das Fold-Back verhalten je 
nach Hersteller sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

von M. K. (sylaina)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Einige zig mA.

Aber von einigen zig mA geht doch nicht zwingend eine Zenerdiode 
kaputt...oder meintest du jetzt einige 100mA?

Danke dir aber für die Links, der "Freibrief" hat was :D

von Michael M. (michaelm)


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ohne Account schrieb:
> hier gab's ja noch andere Vorschläge mit Crowbar, usw.

Aber eben nicht von MIR. Dann bezeichne die Vorschläge auch nicht als 
"meine"...

> gängig ist normalerweise nur eine 1N4002-Diode in der Beschaltung und
> das reicht normalerweise auch völlig aus.

Was ich absolut bezweifle. Sie wäre für die Unterdrückung von Spikes auf 
der Eingangsseite völlig ungeeignet, da sie eh zu langsam ist.
Und DARUM ging es in der Eingangsfrage von Lukas.

Wie verschaltet? Am Ausgang vom 7805? Da nützt sie in puncto 
>Störspitzenbeseitigung am Eingang< schon mal gar nichts.

Du lässt uns im Unklaren...

von michael_ (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Woher weißt Du eigentlich so genau, dass hier als möglicher Schaden
> lediglich ein abgeschossener Arduino im Raum steht? Möglicherweise soll
> der ja etwas wichtigeres machen, als nur die eingebaute LED blinken zu
> lassen.

Arduino ist was für Bastler.
Für Raketentechnik ist der nicht geeignet.
Außerdem hat er ja auch noch einen Regler davor.

Michael M. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Der kann mehr Power ab, bevor er raucht.
>
> Nee. Er kann mehr Strom am Ausgang liefern.
> Spannungsmäßig ist er am Eingang genauso sensibel wie der normale 7805.

Der 78S05 hat einen geringeren thermischen Innenwiderstand.

Ach was!
Bau alles ein, was hier genannt wurde.

Vergiß aber nicht, deinen Arduino in ein festes Eisengehäuse einzubauen.
Es kann ja sein, dass ein Motor aus der Halterung rutscht und deinen 
Arduino zermatscht.

von ohne Account (Gast)


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Mohandes H. schrieb:
> Oder: wieso schlägst Du ausgerechnet die 1N4002 vor?
wegen der Sperrspannung von 100V; die 1N4007 hat 1000V im Peak.
1N4148 ist zu schwach und würde im Falle eines Stromrückflusses sofort 
kaputt gehen.

Michael M. schrieb:
> Was ich absolut bezweifle. Sie wäre für die Unterdrückung von Spikes auf
> der Eingangsseite völlig ungeeignet, da sie eh zu langsam ist.
dafür gibt's andere Mittel und ich bezweifele auch das massive Vorkommen 
derartiger Spikes eingangsseitig, wenn die Hauselektrik einigermaßen 
stimmt - woher sollen sie denn kommen?
Aus dem Lichtnetz, von teildefekten Trafos?
Wenn es wirklich so wäre, dann wäre jedes zweite Gerät im Haushalt in 
Kürze defekt.

> Wie verschaltet? Am Ausgang vom 7805? Da nützt sie in puncto
> Störspitzenbeseitigung am Eingang schon mal gar nichts.
Die 1N4002 Diode wird zwischen Ein- und Ausgang in Sperrrichtung 
geschaltet und dient als Rückflussdiode, um eine mögliche Zerstörung des 
7805 zu verhindern.

> Und DARUM ging es in der Eingangsfrage von Lukas.
Es ging nicht DARUM (Spikes oder Eingangsspitzen), sondern ganz 
allgemein um eine Zerstörung des 7805 und dessen möglichen Folgen auf 
die nachfolgenden Komponenten. Gegen Eingangsspitzen gibt es andere 
Absicherungen und die kann man ja auch machen.
Die Zerstörungswahrscheinlichkeit ist ohne eine Rückflußdiode einfach 
etwas höher und die Diode kostet fast nichts - aber selbst daran wird 
bei Schaltungen wegen ein paar Cents gespart.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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ohne Account schrieb:
> Mohandes H. schrieb:
>> Oder: wieso schlägst Du ausgerechnet die 1N4002 vor?
> wegen der Sperrspannung von 100V; die 1N4007 hat 1000V im Peak.
> 1N4148 ist zu schwach und würde im Falle eines Stromrückflusses sofort
> kaputt gehen.

Muß (leider) nochmal nachfragen: würde eine 1N4007 (mit einer höheren 
Sperrspannung) von Nachteil sein?

Ich habe eben genügend 1N4007 in der Bastelkiste - so als Allzweckwaffe. 
Daß die 1N4002 von den Daten ausreicht ist mir klar.

Und die 1N4148 ist natürlich für andere Zwecke, ist auch klar.

Ist eine generelle Frage, worüber ich schon öfter nachgedacht habe (der 
'Zoo' von 1N4001-4007).

von Teo D. (teoderix)


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Diode hin, Diode her. Es kommt eher selten vor, das es auf der 
Eingangsseite etwas gibt, das diesen Rückstrom aufnehmen könnte!

von Teo D. (teoderix)


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Mohandes H. schrieb:
> Muß (leider) nochmal nachfragen: würde eine 1N4007 (mit einer höheren
> Sperrspannung) von Nachteil sein?

Nö, ist nur ne Kostenfrage.

von Michael M. (michaelm)


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ohne Account schrieb:
> Es ging nicht DARUM (Spikes oder Eingangsspitzen), sondern ganz
> allgemein um eine Zerstörung des 7805 und dessen möglichen Folgen auf
> die nachfolgenden Komponenten.

Eben nicht. Daher empfehle ich, den Eingangsbeitrag nochmals zu lesen, 
der wie folgt lautet:
Lukas K. schrieb:
> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
> zerstört werden. Gibt er dann 12V aus und zerstört damit die
> nachfolgende Schaltung oder 0V?
______________

Wenn du dich auf die OT-Thematik (wie kann man einen 7805 zerstören) 
beziehst, die sich (leider) im Verlauf hier entwickelt hat, ist das eine 
andere Sache; das hilft jedoch dem Themenstarter Lukas wahrscheinlich 
nur begrenzt weiter.

Michael

von Percy N. (vox_bovi)


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Teo D. schrieb:
> Nö, ist nur ne Kostenfrage.
Stimmt, in überschaubaren Stückzahlen kostet die eine bei Reichelt 2 ct, 
die andere 0,02 €.
Als 1 N 5402 bzw 5407 gibt es immerhin einen Preisvorteil von 1 ct.

michael_ schrieb:
> Arduino ist was für Bastler.
> Für Raketentechnik ist der nicht geeignet.
Aha. Und daraus ergibt sich genau was für die tatsächlichen 
Einsatzbedingungen des TO?
> Außerdem hat er ja auch noch einen Regler davor.
Lies noch mal den Titel des Threads. Könnte es sein, dass TO sich Sorgen 
macht, was alles passieren könnte,  falls der Regler abraucht?

: Bearbeitet durch User
von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Eben nicht. Daher empfehle ich, den Eingangsbeitrag nochmals zu lesen,
> der wie folgt lautet:
> Lukas K. schrieb:
>> Mal angenommen der 7805 würde (zum Beispiel durch Spannungsspitzen)
>> zerstört werden.
Er schreibt 'zum Beispiel' und Rückströme ist ein anderes 'Beispiel' wie 
ein 7805 zerstört werden kann, zumal er ja hinter dem 7805 u.a. 
irgendwelche Motoren dranhängen hat.

Michael M. schrieb:
> das hilft jedoch dem Themenstarter Lukas wahrscheinlich nur begrenzt weiter
wenn er das richtig anwendet ist ihm sehr gut weiter geholfen.

Mohandes H. schrieb:
> Muß (leider) nochmal nachfragen: würde eine 1N4007 (mit einer höheren
> Sperrspannung) von Nachteil sein?
Da muß ich zu meiner Schande gestehen bin ich selbst etwas unsicher - 
wenn man der Kennlinie trauen darf, müßte es auch auch mit 1N4007 locker 
funktionieren; so oder so ist aber die 1N4007 Diode überdimensioniert - 
ich kenne die Schaltung nur mit 1N4002.
Ja, sollte auch mit 1N4007 funktionieren.

von Stefan F. (Gast)


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M. K. schrieb:
> Aber von einigen zig mA geht doch nicht zwingend eine Zenerdiode
> kaputt...oder meintest du jetzt einige 100mA?

Ich weiß nicht wie viel Volt meine Zenerdiode damals hatte. Nur als 
Beispiel: 10V und 50mA wären schon 500mW. Das reicht, um die kleinen 
Zenerdioden (ohne spezielle Kühlung) einzuschmelzen.

von Michael M. (michaelm)


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ohne Account schrieb:
> Er schreibt 'zum Beispiel' und Rückströme ist ein anderes 'Beispiel' wie
> ein 7805 zerstört werden kann, zumal er ja hinter dem 7805 u.a.
> irgendwelche Motoren dranhängen hat.
1. Woher sollen die Rückstrome kommen? Aus dem Arduino?
2. Er hat keine Motoren hinter dem 7805, sondern VOR dem 7805 (12V).
Bitte genau lesen...

> wenn er das richtig anwendet ist ihm sehr gut weiter geholfen.
Nö, nicht, was seine Frage s.o. betrifft.

Michael

von ohne Account (Gast)


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Teo D. schrieb:
> Es kommt eher selten vor, das es auf der
> Eingangsseite etwas gibt, das diesen Rückstrom aufnehmen könnte!
auch das ist richtig, deswegen wird die Diode aus Kostengründen einfach 
weggelassen.
In der Regel geht alles gut und falls doch mal was schief geht, darfst 
Du konsumieren :-)

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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ohne Account schrieb:
> Da muß ich zu meiner Schande gestehen bin ich selbst etwas unsicher -
> wenn man der Kennlinie trauen darf, müßte es auch auch mit 1N4007 locker
> funktionieren; so oder so ist aber die 1N4007 Diode überdimensioniert -
> ich kenne die Schaltung nur mit 1N4002.
> Ja, sollte auch mit 1N4007 funktionieren.

Finde ich gut, wenn man in diesem Klugsch*****-Forum (ist leider 
manchmal echt so) auch mal zugibt etwas nicht zu wissen.

Habe mir mal die Datenblätter von ON-SEMI angesehen: die Kennlinien der 
1N4001-4007 sind identisch, auch sonstige Daten, bis auf die max. 
Reverse-Spannung. Geht also auch mit einer 4007.

Percy N. schrieb:
> Stimmt, in überschaubaren Stückzahlen kostet die eine bei Reichelt 2 ct,
> die andere 0,02 €.

Haha ... was die Existenzberechtigung der 1N4001-4006 in Frage stellt. 
Wobei, bei großen Serien werden da schon Unterschiedliche im 
1/10-Cent-Bereich sein, da können sich die BWLer austoben.

von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> 1. Woher sollen die Rückstrome kommen? Aus dem Arduino?
richtig, in diesem Fall unwahrscheinlich - weil dann der Arduino als 
erstes platt ist.

Michael M. schrieb:
> 2. Er hat keine Motoren hinter dem 7805, sondern VOR dem 7805 (12V).
da hast Du allerdings recht, das habe ich in der Tat falsch gelesen.

> Bitte genau lesen...
okay, aber dann sind auch Tips für die Tonne.
Da kaufe ich für 5 Euro ein zweites Netzteil und hab den ganzen Müll mit 
Spikes, etc. nicht am Hals ... nur weil alles am gleichen Netzteil 
hängen muß ?
Damit ist dann die ganze Frage + Aufwand völlig unnötig.

von Teo D. (teoderix)


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Mohandes H. schrieb:
> Haha ... was die Existenzberechtigung der 1N4001-4006 in Frage stellt.
> Wobei, bei großen Serien werden da schon Unterschiedliche im
> 1/10-Cent-Bereich sein, da können sich die BWLer austoben.

Da kommt dann halt doch, die Größe und das Gewicht in Spiel. Dadurch 
wird alles in der Produktion, ein klein wenig teurer...

von Percy N. (vox_bovi)


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Teo D. schrieb:
> Da kommt dann halt doch, die Größe und das Gewicht in Spiel. Dadurch
> wird alles in der Produktion, ein klein wenig teurer...

Und irgendwann stellt sich dann heraus, dass schon lange nur noch 4007 
produziert, aber unterschiedlich gestempelt werden.

Wimre hat irgend ein Händler zeitweilig die 4004/4007 einen Cent 
billiger angeboten als den Rest. Oder war es 540x?

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Percy N. schrieb:
> Und irgendwann stellt sich dann heraus, dass schon lange nur noch 4007
> produziert, aber unterschiedlich gestempelt werden.

DAS ist es :-)!

von Michael M. (michaelm)


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ohne Account schrieb:
> richtig, in diesem Fall unwahrscheinlich - weil dann der Arduino als
> erstes platt ist.
Er ist nicht platt, wenn der 7805 vor dem Durchgehen geschützt wird 
(entsprechende Maßnahmen angewandt).

> okay, aber dann sind auch Tips für die Tonne.
Ist mir jetzt Wurst, welche du meinst.

> Da kaufe ich für 5 Euro ein zweites Netzteil und hab den ganzen Müll mit
> Spikes, etc. nicht am Hals ... nur weil alles am gleichen Netzteil
> hängen muß ?
Will Lukas möglicherweise nicht (Kostenfrage)? Warum sollte er, wenn das 
vorhandene ausreicht? Sprich 1 oder 2 (nicht mal teure) Bauteile mehr 
und schon hat er eine gewisse Sicherheit eingebaut.

> Damit ist dann die ganze Frage + Aufwand völlig unnötig.
Die Kaperung dieses Themas ist unnötig, nichts anderes.
Lukas Fragen waren im Grunde genommen nach 5, 6 Antworten (die letzten 
Feinheiten ausgenommen) geklärt.

Der Rest wäre nicht mehr nötig gewesen. Stattdessen wurde spekuliert, 
geschwurbelt und geschlaumeiert (...Wir brauchen unbedingt den 
GESAMT-Schaltplan !!! ....braucht hinten dran Diode in Sperrrichtung,... 
Nein, die muss vom Ausgang zum Eingang sein,... wenn überhaupt, dann 
beide.... Das beste ist ein Varistor...... )
Es fehlte eigentich nur noch das A-bombensichere Gehäuse drum, aber...
... Hauptsache, das Thema wurde gekapert.
Für mich ist hier Schluss.

Michael

von Teo D. (teoderix)


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Percy N. schrieb:
> Teo D. schrieb:
>> Da kommt dann halt doch, die Größe und das Gewicht in Spiel. Dadurch
>> wird alles in der Produktion, ein klein wenig teurer...
>
> Und irgendwann stellt sich dann heraus, dass schon lange nur noch 4007
> produziert, aber unterschiedlich gestempelt werden.

Ohh... Ich meinte 1n4148 vs 1n400x. :/
Ansonsten. Ja klar, schon von Anfang an. :D

von ohne Account (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Er ist nicht platt, wenn der 7805 vor dem Durchgehen geschützt wird
ich bin fälschlicher Weise davon ausgegangen, daß die Motoren am Arduino 
hängen und in dem Fall wäre der Arduino natürlich eher platt als der 
7805 durch möglichen Rückstrom ... aber egal hier ist es ja sowieso ganz 
anders gelagert.

Michael M. schrieb:
> Ist mir jetzt Wurst, welche du meinst.
schlecht, dann denkst Du leider auch nur in eine Richtung - fast wie ein 
Beamter :-)

Michael M. schrieb:
> Will Lukas möglicherweise nicht (Kostenfrage)?
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, daß Lukas mit dem Einbau Deines 
Vorschlags (Transientendiode) klarkommt ... sonst hätte er die Frage gar 
nicht erst gestellt, sondern längst von selbst umgesetzt ?!
So schwierig ist es ja nun auch nicht eine Suchmaschine aufzurufen ?

> Warum sollte er, wenn das
> vorhandene ausreicht? Sprich 1 oder 2 (nicht mal teure) Bauteile mehr
> und schon hat er eine gewisse Sicherheit eingebaut.
Vielleicht reicht ihm die 'gewisse' Sicherheit aber immer noch nicht?
Auch das wissen wir ja nicht, alles Spekulation ... dann kommt crowbar 
als Lösung ins Spiel und dann wird es wieder etwas aufwändiger, aber 
mehr Sicherheit.

Michael M. schrieb:
> Die Kaperung dieses Themas ist unnötig, nichts anderes.
> Lukas Fragen waren im Grunde genommen nach 5, 6 Antworten (die letzten
> Feinheiten ausgenommen) geklärt.
Ja, ja, Du hast Recht und allen anderen sind dumm :-)
Ich denke schon, daß die Erweiterung des Threads etwas gebracht hat.

Michael M. schrieb:
> Es fehlte eigentich nur noch das A-bombensichere Gehäuse drum, aber...
> ... Hauptsache, das Thema wurde gekapert.
> Für mich ist hier Schluss.
Tja, wenn unklare Vorgaben gemacht werden und der TO dann auf 
Tauchstation geht, ist das eben so.
Ich gebe zu, daß ich lese-technisch einiges falsch verstanden habe, 
sonst hätte ich ihm gleich die ganz teure Lösung mit dem separaten 5 
Euro Netzteil angeboten :-)
Insofern hast Du recht, wir bleiben bei der Addition ... alles andere 
ist langweilig :-))

von M. K. (sylaina)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich weiß nicht wie viel Volt meine Zenerdiode damals hatte. Nur als
> Beispiel: 10V und 50mA wären schon 500mW. Das reicht, um die kleinen
> Zenerdioden (ohne spezielle Kühlung) einzuschmelzen.

Das ist sicher richtig aber es gibt auch viele kleine Zenerdioden, die 
durchaus 500mW aushalten. Und zig mA hätten ja auch 5-10 mA bedeuten 
können ;)

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