Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Analoge Spannungsanzeige Netzgerät


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von Dominik (Gast)


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Hallo zusammen,

ich habe ein altes Monacor Labor-Netzgerät mit 2x 30V@2,5A mit folgenden 
Analoganzeigen:

https://www.reichelt.de/drehspul-messwerk-30-v-60x46-mm-pm-2-30v-p14734.html?&trstct=pol_9&nbc=1

Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist, würde ich die 
analoge Anzeigen gerne tauschen.

Kennt denn jemand eine gute digitale Anzeige, die ich dafür einsetzen 
kann? Will ungern das komplette Gehäuse neu machen.

Danke für eure Antworten!

Gruß
Dominik

: Verschoben durch Admin
von Kurz&knapp (Gast)


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Dominik schrieb:
> Kennt denn jemand eine gute digitale Anzeige, die ich dafür einsetzen
> kann?

Kurz: Du suchst ein DVM-Modul mit mindestens 4 3/4 Stellen.

von Dominik (Gast)


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So weit war ich auch schon, die haben aber leider ganz andere Abmaße.
Entweder sind sie zu breit oder mein aktuelles Loch ist in der Höhe zu 
groß und wir nicht komplett abgedeckt.

von oszi40 (Gast)


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NUR digitale Anzeige ohne Bargraph ist auch nicht der Hit. Es verbietet 
Dir keiner, noch ein paar schöne, zusätzliche Schlitze zu feilen.

von Dominik (Gast)


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Die Front ist halt leider voll.
Da ist nicht viel Platz für zwei Digitalanzeigen für Spannung und 
vielleicht noch zwei für Strom.

von Einfach machen (Gast)


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Mach doch ein schönes separates Gehäuse zum obendraufstellen mit 
sovielen Anzeigen wie du möchtest.

von Wolfgang (Gast)


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Dominik schrieb:
> So weit war ich auch schon, die haben aber leider ganz andere Abmaße.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Bei den Anforderungen an die 
messtechnischen Anforderungen wird es schon dünn.
Zusammen mit den mechanischen kann es gut sein, dass die Treffermenge 
gegen die leere Menge konvergiert ;-)
Du tust dich möglicherweise leichter, wenn du Herrn Schaeffer bittest, 
dir eine neue, passende Frontplatte zu machen.

https://www.amazon.de/-/en/33-000-Digital-Precision-Voltage-Detector/dp/B07DXKVCYD/ref=sr_1_27

von S. Landolt (Gast)


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Vielleicht so etwas von Reichelt 'JOY-IT VM433' bzw. 533, allerdings 
sehe ich keine Größenangabe. Die gibt es bei 'JOY-IT VAM10010'.

von S. Landolt (Gast)


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PS:
Wobei mir unklar ist, wie man dieses Monacor-Gerät auf 10 mV genau 
einstellt.

von Jochen S. (Gast)


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Dominik schrieb:
> mein aktuelles Loch ist in der Höhe zu
> groß und wird nicht komplett abgedeckt.

Man könnte sich ja auch zwei Blenden anfertigen in der
Grösse der beiden übereinanderliegenden Instrumente.
Da lassen sich dann zwei kleine Digital-Module problemlos
einpassen.

Die Blenden würde ich farblich von der Frontplatte
absetzen, etwa in dunkelgrau. Vom Design her wäre dies
durchaus ansprechend.

von Jochen S. (Gast)


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S. Landolt schrieb:
> Wobei mir unklar ist, wie man dieses Monacor-Gerät auf 10 mV genau
> einstellt.

Falls der Platz reicht, könnte man ja 10-Gang-Wendelpotis einbauen.

von S. Landolt (Gast)


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> 10-Gang-Wendelpotis einbauen
Ob der Rest des Gerätes dann die Spannung hält? Ich bin skeptisch 
bezüglich der verlangten Genauigkeit.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Bedenke: Digitale Anzeigen benötigen teilweise eine galvanisch getrennte 
Versorgung. Es ist also noch ein zusätzliches Netzteil erforderlich.

von Björn W. (60_40)


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Ein halbwegs genaues Multimeter beim einstellen der Spannung dranhalten 
ist keine Option?

Aber ansich ist das eh Unsinn bei dem Netzteil auf 10mV genau einstellen 
zu wollen weil bei jeder Temperaturänderung die Spannung locker um das 
Mehrfache von 10mV wegläuft.

von oszi40 (Gast)


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> Das Leben ist kein Wunschkonzert.
Selbst wenn die interne Anzeige auf 10 Stellen genau wäre, sind dann 
noch Kabel mit Spannungsabfall dahinter bis zum Verbraucher!

von Michael B. (laberkopp)


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Dominik schrieb:
> Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist, würde ich die
> analoge Anzeigen gerne tauschen.

Die Spannung wird nicht genauer als das Nezteil.

Ebay-Artikel Nr. 143822555580

Nein, natürlich hat das nicht dieselben Abmessungen wie dein analoges 
Messinstrument. Etwas mechanische Umarbeit wirst du machen müssen.

von Besserwisser (Gast)


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Björn W. schrieb:
> Ein halbwegs genaues Multimeter beim einstellen der Spannung dranhalten
> ist keine Option?

... würde ich auch machen / mache ich bei meinen alten analogen
Netzteilen.
Und wozu braucht man eine Spannung auf 10mV genau ?
Wenn Du soetwas für eine Art Ableich von einen anderen Gerät brauchst,
gibt es bessere und genauere Alternativen.
Bevor Du etwas an den Gerät änderst, überprüfe vorher die
Stabilität der auf 10mV eingestellten Ausgangsspannung
(auch unter Last).
Wenn die Spannung "weckläuft" nützt Dir eine digitale Anzeige
auch nichts.
Da reichen dann die analogen dicke aus.
Und denk noch einmal über die galvanische Trennung nach.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Dominik schrieb:
> ich habe ein altes Monacor Labor-Netzgerät mit 2x 30V@2,5A mit folgenden
> Analoganzeigen:
>
> Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist, würde ich die
> analoge Anzeigen gerne tauschen.
>
> Kennt denn jemand eine gute digitale Anzeige, die ich dafür einsetzen
> kann?

Das ist ziemlich unsinnig. Die gängigen digitalen Panelmeter haben 3 1/2 
Digit, können also 0..19.99V in 10mV Schritten auflösen. 3 3/4 Digit 
würde bis 39.99V mit 10mV Auflösung gehen, ist aber nicht handelsüblich. 
Und überhaupt wäre die Genauigkeit nochmal deutlich schlechter als die 
Auflösung. Die billigen Chinakracher, die sich aus der Meßspannung 
versorgen, sind nochmal schlechter. Die haben oft nur 10 Bit 
ADC-Auflösung.

Sogar mit einem Multimeter sind 10mV bei 30V sportlich. Immerhin sind 
das nur 0.03% Fehler. Schau doch mal spaßeshalber über deinen 
Meßgerätepark, ob du etwas so genaues überhaupt hast.

Spannungsabfall auf den Leitungen kommt noch dazu. Wenn das Netzteil 
2.5A kann, dann würde man das auch ausnutzen wollen. Und last not least: 
wie stabil ist das Netzteil überhaupt? Ist der Ripple (100Hz Brummen für 
ein herkömmliches Netzteil) überhaupt kleiner als 10mV? Wie schnell 
läuft die Spannung zeitlich und thermisch weg? Löst das Poti überhaupt 
so gut auf und bleibt es dann stabil stehen? Oder springt die Spannung 
schon um einige 10mV, wenn du mal gegen den Tisch stößt?

von Harald W. (wilhelms)


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Dominik schrieb:

> Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist,

Dann solltest Du Dir einen sog. Kalibrator kaufen. Der bietet
diese Genauigkeit, aber wundere nicht über den Preis.

von Jörg R. (solar77)


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Dominik schrieb:
> Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist, würde ich die
> analoge Anzeigen gerne tauschen.

Dafür ist das Gerät doch eh nur bedingt geeignet. Wie lange willst Du an 
dem Poti fummeln bis die Spannung auf 10mV genau eingestellt ist. Es 
gibt ja auch keine Potis für eine Feineinstellung.
Zudem stellt sich die Frage wie genau das Gerät die Spannung halten 
würde?

Ich denke das eine Auflösung von 100mV reichen würde, jedenfalls bei 
diesem Gerät;-)

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jörg R. schrieb:
> Ich denke das eine Auflösung von 100mV reichen würde, jedenfalls bei
> diesem Gerät;-)

Naja. 10mV Auflösung sind schon sinnvoll. Die Genauigkeit dürfte 
dann  bei ca. ±30mV liegen, was der Anwendung angemessen ist. Ich finde 
es ausgesprochen schade, daß es Panelmeter mit 3 3/4 Digit nicht als 
Standardware gibt. Bis 20V reichen immerhin die ICL7106/7107 basierten 
mit 3 1/2 Digit. In meinem (alten) Netzteil habe ich sogar nur einen 
C520 als Panelmeter verbaut. Bis 10V kann ich daher mit 10mV Auflösung 
anzeigen, darüber nur mit 0.1V. OK, hat bisher immer gereicht.

Ich habe schon lange ein Projekt "Panelmeter" auf meiner Todo-Liste. Mit 
LED-Anzeige, einem Wald-und-Wiesen µC (vielleicht STM8) und einem 
externen 16-Bit ADC. Das hätte dann 12 Bit Anzeige-Auflösung, z.B. 
0..40.95V und das letzte Digit würde nicht unkontrolliert kippeln.

von Jörg R. (solar77)


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Axel S. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ich denke das eine Auflösung von 100mV reichen würde, jedenfalls bei
>> diesem Gerät;-)
>
> Naja. 10mV Auflösung sind schon sinnvoll.

Ja, aber vermutlich nicht bei dem NT des TO. Begründung habe ich ja 
geschrieben. Wenn der TO tatsächlich ein NT benötigt dass er auf 10mV 
genau einstellen möchte müsste er das Gerät auch umbauen. Das NT müsste 
dann um Sense-Eingänge erweitert werden.

Abgesehen davon, habe ich auch schon geschrieben, stellt sich eh die 
Frage wie stabil das NT die Spannung hält.

Deshalb bleibe ich, bezogen auf das NT des TO, das 100mV Auflösung 
reichen.

: Bearbeitet durch User
von Axel S. (a-za-z0-9)


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Jörg R. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Ich denke das eine Auflösung von 100mV reichen würde, jedenfalls bei
>>> diesem Gerät;-)
>>
>> Naja. 10mV Auflösung sind schon sinnvoll.
>
> Ja, aber vermutlich nicht bei dem NT des TO. Begründung habe ich ja
> geschrieben. Wenn der TO tatsächlich ein NT benötigt dass er auf 10mV
> genau einstellen möchte müsste er das Gerät auch umbauen. Das NT müsste
> dann um Sense-Eingänge erweitert werden.

Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Wie genau die Spannung an der 
Last mit der Spannung am Netzteil-Ausgang übereinstimmt, wie stabil das 
Netzteil die Spannung hält und wie zielsicher man die Spannung mit dem 
Einfach-Poti überhaupt einstellen kann... all das ist ja unabhängig 
davon, welche Auflösung das Panelmeter bietet.

Ganz im Gegenteil. Wenn man eine Vorstellung davon bekommen will, wie 
feinfühlig die Einstellung und wie stabil die Regelung ist, dann braucht 
man gerade eine höhere Auflösung.

Wenn die Regelung die eingestellte Spannung zwischen Leerlauf und 
Vollast um sagen wir 50mV einbrechen läßt, dann sieht man das mit dem 
100mV Panelmeter gar nicht. Dito, wenn man eine Spannung von 12.77V gar 
nicht einstellen kann, weil das Poti von 12.75V gleich auf 12.79V 
springt.

100mV Auflösung bedeutet ja auch mindestens ±100mV Fehler. Das ist 
selbst für diese Möhre zu schlecht. Und nachdem man Auflösung nur in 
10er Schritten bekommt, ist 10mV Auflösung der nächstgelegene Wert.

von Elektrofan (Gast)


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Bei meinem "geerbten" Doppelnetzteil, ähnlich wie

https://www.ebay.de/i/303690294355


habe ich einfach Panelmeter obendrauf gesetzt,
also die Zeigerinstrumente belassen.

Ich finde es praktisch, wenn man wahlweise die Tendenz beim
Zeigerinstrument
und/oder
die bessere Genauigkeit beim Panelmeter ablesen kann.

von Andrew T. (marsufant)


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Dominik schrieb:
> Die Front ist halt leider voll.
> Da ist nicht viel Platz für zwei Digitalanzeigen für Spannung und
> vielleicht noch zwei für Strom.

Ja, das ist immer das Schwierige wenn man bestehenden Geräte anpassen 
möchte.

Ich hatte ein ähnliches Problem, und da es ansprechend aussehen sollte 
habe ich den oben beschriebenen Weg der Blende (1.5 mm Alublech, das 
kann man noch mit einfachem Werkzeug exakt bearbeiten) gewählt.
eine 3 1/2 stellige DVM Anzeige fand ich angenehm.
Du bekommst aber auch in gleicher Abmessung 4 3/4 stellige,
z.B. bei ebay  wenn Du "LED Voltmeter 33.000V"  in der Suche eingibst.
Die Teile sind für 4...6€ erhältlich, in der von Dir gesuchten 
Genauigkeit.
Alternativ die "klassischen" Panelmeter mit 71xx Chip, je nach Angebot 
zw. 5 und 25€


Eine separate 5...12V Hilfsspannung, ca. 30mA belastbar benötigst Du für 
das DVM, und zwar jedes getrennt!
beim Doppelnetzgerät also 2x , getrennt da Du sonst Kurzschluss 
riskierst.

Das analoge Amperemeter habe ich beibehalten, da mir die Tendenzanzeige 
bei Belastungsänderung wichtiger war als wirr hochlaufende Ziffern.

Den Tausch der Potis kann ich ebenfalls nur zuraten:  Entweder Poti mit 
Doppelachse (grob/fein), was jedoch meist schwierig beschaffbar ist.
Oder ein Mehrgangpoti (5 oder 10 Gang), was halt wieder viel Drehen 
bedeutet wenn Du oft die Spannung in den maximal Grenzen ändern 
willst/möchtest.


Ist letztlich ein Abwägen, was Dir für Deine tägliche Nutzung angenehm 
ist.

Was Du vermutlich dann auch bemerken wirst: Die Drift dies Netzgerätes 
ist nach dem Einschalten nun merkbar, und führt zum "Hochlaufen" der 
Anzeige des DVM um etliche 10er Millivolt. Beim Zeigerinstrument fiel 
das natürlich nicht auf.

von Mohandes H. (Firma: مهندس) (mohandes)


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Poti mit Feintrieb, gute Idee. Aber ob die Elektronik das überhaupt 
sinnvoll mitmacht?

Bevor du das (übersichtlich gestaltete) Netzteil mit einer 
Digitalanzeige 'verbesserst' würde ich auch erst mal mit einem DVM 
messen wie stabil (±10mV?) die Ausgangspannung überhaupt ist, auch unter 
Last!

Vielleicht bleibst du ja doch bei den Analoganzeigen statt dich mit 
unübersichtlichen und hin- & herzappelnden Digitalanzeigen zu ärgern.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Andrew T. schrieb:
> Du bekommst aber auch in gleicher Abmessung 4 3/4 stellige,
> z.B. bei ebay  wenn Du "LED Voltmeter 33.000V"  in der Suche eingibst.
> Die Teile sind für 4...6€ erhältlich, in der von Dir gesuchten
> Genauigkeit.

Hmm. Interessant. Die sehen von den Innereien so aus wie ich mir das 
vorgestellt hatte mit einem kleinen µC (vermutlich STM8 oder STM32) und 
einem SOT23-6 Käfer, der ein ADC sein wird. Bei der Genauigkeit bin ich 
skeptisch. Ich habe mir zwei geordert (mit Versand €10,- bei Ali) und 
werde die mal genauer untersuchen.

von MaWin (Gast)


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Axel S. schrieb:
> Ich habe schon lange ein Projekt "Panelmeter" auf meiner Todo-Liste. Mit
> LED-Anzeige, einem Wald-und-Wiesen µC (vielleicht STM8) und einem
> externen 16-Bit ADC.

Meinst du nicht, dass es dann die falsche uC Entscheidung wäre ?
Zu viel Rechenleistung, aber unzureichende Hardware.
Es gibt genug uC mit 16 bit oder mehr A/D, und einfachen 8051 Kern 
(Cypress MSC1210, Silabs, AnalogDevices).
Besonders klug wäre es, wenn LED Treiber inkludiert wären, wie beim 
SH79F3212

von Joachim B. (jar)


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Andrew T. schrieb:
> Eine separate 5...12V Hilfsspannung, ca. 30mA belastbar benötigst Du für
> das DVM, und zwar jedes getrennt!
> beim Doppelnetzgerät also 2x , getrennt da Du sonst Kurzschluss
> riskierst.

das ist ja nun leicht machbar mit einem isolierendem DC/DC stepper.

von michael_ (Gast)


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Christian H. schrieb:
> Bedenke: Digitale Anzeigen benötigen teilweise eine galvanisch getrennte
> Versorgung. Es ist also noch ein zusätzliches Netzteil erforderlich.

Wenn es dumm kommt, sogar für jedes seperat eine Spannung.

von Ralf X. (ralf0815)


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michael_ schrieb:
> Christian H. schrieb:
>> Bedenke: Digitale Anzeigen benötigen teilweise eine galvanisch getrennte
>> Versorgung. Es ist also noch ein zusätzliches Netzteil erforderlich.
> Wenn es dumm kommt, sogar für jedes seperat eine Spannung.

Selbstverständlich!
I.d.R. haben die Anzeigen eine gemeinsame Masse für Versorgung und 
Messeingang.
Gleichzeitig haben die aber auch einen grossen Spannungbereich als 
erlaubte Versorgungsspannung, ich habe welche hier, die 4 bis 30VDC 
akzeptieren, bei einer Stromaufnahme von ~20mA.
Bei mir bei einem 2 x 30VDC geregelt einfach die +Versorgung über 
Vorwiderstand an der ersten Siebung (45VDC) pro Kanal abgenommen.
Besser wäre natürlich noch, von Vorwiderstand-Anzeige noch einen 
Widerstand und/oder Z-Diode auf Masse zu ziehen, aber bei 2,80 pro 
Anzeige (incl. integrierter Strommessung und VSK) teste ich einfach mal, 
was die aushalten. :-))

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Ralf X. schrieb:
> aber bei 2,80 pro
> Anzeige (incl. integrierter Strommessung und VSK) teste ich einfach mal,
> was die aushalten. :-))

Ja, das ist die häufig angebotene Doppel Anzeige.

Bedenke aber, das für deren Strommesung der Shunt in der Doppelanzeige 
einen Spannungsabfall  erzeugt, und dieser wird nicht vom Regelkreis des 
LNG ausgeregelt.

von MaWin (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Selbstverständlich!
> I.d.R. haben die Anzeigen eine gemeinsame Masse für Versorgung und
> Messeingang

Nein.

In der Regel eben nicht, denn weder ICL7106/7 noch ICL7135 basierende 
Digitalanzeigen haben das.

Die meisten chinesischen Module basieren allerdings auf uC die die LEDs 
direkt treiben. Dort ist, ähnlich CA3162/61 Masse der Eingangsspannung 
auch GND der Versorgung, dafür können sie keine negativen Spannungen 
anzeigen.

Dummerweise fliesst bei denen jedoch der eigene Strom über den 
Strommessshunt, und die LEDs werden mit geringem durchschnittlichen 
Strom und damit deutlich unter ihren Möglichkeiten betrieben. Ein 8 bit 
A/D muss da schon mal für 100.0 V Messbereich herhalten, springt die 
Spannung halt um 0.3, ein LM358 verstärkt den 60mV (Vollausschlag z.B. 
für 10.00A) Spannungsabfall für den Strommessbereich, also alles andere 
als seriös. Aber billig.

von Jörg R. (solar77)


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Axel S. schrieb:
> Das sind aber zwei verschiedene Dinge. Wie genau die Spannung an der
> Last mit der Spannung am Netzteil-Ausgang übereinstimmt, wie stabil das
> Netzteil die Spannung hält...

Ja, aber was nutzt es wenn die Spannung an der Last nicht exakt mit der 
Spannung am Ausgang des NT übereinstimmt? Vor allem wenn der TO 10mV 
fordert. Und er schreibt nicht von Auflösung...

Dominik schrieb:
> Da ich oft eine Spannung brauche, die auf 10mV genau ist...

Der Unterschied Genauigkeit bzw. Auflösung ist mit übrigens bekannt.


> und wie zielsicher man die Spannung mit dem
> Einfach-Poti überhaupt einstellen kann... all das ist ja unabhängig
> davon, welche Auflösung das Panelmeter bietet.

Ja, schrieb ich ja so ähnlich auch schon, wie einige andere User auch. 
Ich habe ein NT mit Digitalanzeigen und Potis zur Einstellung. Das NT 
nur mit der Grobeinstellung genau einzustellen ist fummelig und macht 
keinen Spass.

Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung das für das NT des TO 100mV 
Auflösung vollkommen ausreichen, wenn es nicht durch ein zusätzliches 
Poti zur Feineinstellung erweitert wird. Wie stabil das NT die Spannung 
hält steht noch auf einem anderen Blatt. Und dann ist da immer noch das 
Problem mit dem was an der Last tatsächlich ankommt.

Es wäre natürlich mal interessant zu wissen weshalb der TO diese 
Anforderung hat.

von Ralf X. (ralf0815)


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Andrew T. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> aber bei 2,80 pro
>> Anzeige (incl. integrierter Strommessung und VSK) teste ich einfach mal,
>> was die aushalten. :-))
>
> Ja, das ist die häufig angebotene Doppel Anzeige.
>
> Bedenke aber, das für deren Strommesung der Shunt in der Doppelanzeige
> einen Spannungsabfall  erzeugt, und dieser wird nicht vom Regelkreis des
> LNG ausgeregelt.

Ich gebe Dir einerseits recht, aber stelle dennoch in Frage, wo das zu 
Tragen kommt.
Wenn ich so ein Billigteil (hab nochmal nachgesehen, kostete mich nur 
2,41€/Stück incl. VSK) einsetze, insb. muss ich natürlich Abstriche 
machen, WENN ich die Strommessung des Teils ausnutze.
Ärgerlich ist lediglich, dass die Bilder eine Fliesskommaanzeige bis 
runter auf 10mV zeigen, die die Teile aber nicht machen, sondern maximal 
eine Nachkommastelle im Voltbereich anzeigen.
Im Amperebereich fliesst das Komma richtig es werden auch 10mA 
angezeigt.
Ich weiss also um die Problematik und berücksichtige diese.

Aber was nutzt das alles, wenn ich selbst mit hochwertigen 
Anschlussstrippen mit dem Fluke & Co an den LNT-Ausgängen höhere 
Spannungen messe, als am versorgten Bauteil?
Von der Genauigkeit/Stabilität der LNT-Einstellung ganz zu schweigen, 
aber das haben ja schon viele andere hier angesprochen.

von trollich (Gast)


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S. Landolt schrieb:
> Vielleicht so etwas von Reichelt 'JOY-IT VM433'

Das ist ja dort total überteuert! Gibts bei
https://www.pollin.de/p/digital-voltmeter-4-digit-einbauinstrument-joy-it-830840
und
https://www.conrad.de/de/p/joy-it-vm433-digitales-einbaumessgeraet-digitales-voltmeter-4-digit-1874703.html
viiiiiel billiger. Und bei Conrad wirds ab 5 Stück noch mal günstiger. 
Das kann man sich einfach nicht entgehen lassen.:-)

von achwas (Gast)


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Dominik schrieb:
> So weit war ich auch schon, die haben aber leider ganz andere
> Abmaße.
> Entweder sind sie zu breit oder mein aktuelles Loch ist in der Höhe zu
> groß und wir nicht komplett abgedeckt.

Die Feile ist dein freund

von Ralf X. (ralf0815)


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MaWin schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Selbstverständlich!
>> I.d.R. haben die Anzeigen eine gemeinsame Masse für Versorgung und
>> Messeingang
>
> Nein.
>
> In der Regel eben nicht, denn weder ICL7106/7 noch ICL7135 basierende
> Digitalanzeigen haben das.

@MaWin,
ich ab meinem ersten Auftritt hier im Forum verstanden, dass Du und auch 
"hinz" einen unendlichen Wissensvorsprung bzgl. der Bauelemte haben und 
erkenne das zu 100% neidlos an.
Nicht nur das, ich profitiere auch von Deinem Wissen.

Ärgerlich ist lediglich, dass Du selten relativieren möchtest, 
wenn/obwohl es um Kleinigkeiten geht.

Ich hatte geschrieben:
>> I.d.R. haben die Anzeigen eine gemeinsame Masse für Versorgung und
>> Messeingang

Jetzt schreibst DU:
> Die meisten chinesischen Module basieren allerdings auf uC die die LEDs
> direkt treiben. Dort ist, ähnlich CA3162/61 Masse der Eingangsspannung
> auch GND der Versorgung, dafür können sie keine negativen Spannungen
> anzeigen.

Ist das nicht fast das selbe?
Zumindest für einen Thread, wo ein "LNT" bisher mit Analoginstrumenten 
ausgekommen ist, dessen Werte bis auf "ein altes Monacor Labor-Netzgerät 
mit 2x 30V@2,5A" niemand etwas kennt?
Ok, ich könnte mal nachsehen.
Gerade in den 80ern habe ich als Asia-Importeur in vielen Bereichen mit 
Monacor kooperiert.
Aber selbst wenn das ehemalige Datenblatt hat, stimmte das ja schon 
damals nicht so richtig, wenn das Monacor-Label drauf war, wobei ich die 
auf keinen Fall schlecht reden möchte.

> Dummerweise fliesst bei denen jedoch der eigene Strom über den
> Strommessshunt, und die LEDs werden mit geringem durchschnittlichen
> Strom und damit deutlich unter ihren Möglichkeiten betrieben.

Behalte ich im Kopf und werde mal testen.
Für diesen Thread aber an sich auch eher unwichtig.

> Ein 8 bit
> A/D muss da schon mal für 100.0 V Messbereich herhalten, springt die
> Spannung halt um 0.3, ein LM358 verstärkt den 60mV (Vollausschlag z.B.
> für 10.00A) Spannungsabfall für den Strommessbereich, also alles andere
> als seriös. Aber billig.

Ob seriös und/oder billig:
Es kommt immer auf die Anwendung an.
Ich sehe hier auch die Bastler, wie ich schon in den 60ern einer war, 
nie perfekt, aber immer unter Beachtung der eigenen Möglichkeiten um 
Optimierung bemüht.

In der Unternehmerschaft habe ich auch immer versucht, diesen Grundsatz 
zu berücksichtigen.
Dazu gehört auch, aus dem Kunden (oder Forenfragesteller) zu entlocken, 
was er denn wirklich will.
Wenn der TO einfach etwas Bling-Bling an seiner alten Kiste möchte, 
Hauptsache da steht etwas Unsinn im Datenblatt und und es passt in den 
alten Ausschnitt der Frontblende, ist es von vielen Foristen eine reine 
Nettigkeit, überhaupt mit ihm zu reden.
Und um mehr scheint es ihm nicht zu gehen.
Man lese seine DREI Kommentare einschl. Eröffnungsfrage..

von Harald W. (wilhelms)


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Axel S. schrieb:

> Naja. 10mV Auflösung sind schon sinnvoll. Ich finde
> es ausgesprochen schade, daß es Panelmeter mit 3 3/4 Digit nicht als
> Standardware gibt. Bis 20V reichen immerhin die ICL7106/7107 basierten
> mit 3 1/2 Digit.

Ja, unabhängig vom Thema diese Threads finde ich es schon etwas
unglücklich, das die meisten Panelmeter und Multimeter einen
Endwert von 2000 haben. damit kann man häufig zu messende Span-
nungen wie 230V oder 24V nur deutlich ungenauer messen.

> Ich habe schon lange ein Projekt "Panelmeter" auf meiner Todo-Liste. Mit
> LED-Anzeige, einem Wald-und-Wiesen µC (vielleicht STM8) und einem
> externen 16-Bit ADC. Das hätte dann 12 Bit Anzeige-Auflösung, z.B.
> 0..40.95V und das letzte Digit würde nicht unkontrolliert kippeln.

Da würde sich wohl auch der 7109 eignen. Der hat allerdings einen
Binärausgang, sodas eine Dezimalanzeige etwas komplizierter würde.
Wenn man einen µC verwendet, wäre das ja kein Problem. Allerdings
würde ich dann auch einen einstellbaren Faktor einbauen, damit
man z.B. bei einem Wert von 0,000...4,095V auch eine Anzeige von
0...100,0% bekommen kann.

von MaWin (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Ist das nicht fast das selbe

Nein

Die China-Module sind zwar bei eBay verbreitet, machen aber gegenüber 
den ICL7106 Panelmetrrn die Minderheit aus.

Üblich ist also: GND ist NICHT minus der Messspannung.

von Armin X. (werweiswas)


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Lass mich raten:
Du willst am Netzteil auch mal einen LiIon-Akku laden. Das wäre für mich 
der einzige Grund warum so ein Netzgerät plötzlich auf 10mV genau 
eingestellt werden können soll.
Dann ist das ganze Gerede wegen dem Weglaufen Makulatur denn die 
Ladeschlußspannung muss erst dann exakt sein wenn der Strom schon 
deutlich zurückgeht. Wobei man im Idealfall eh nicht bis 4,2V 
Ladeschlußspannung lädt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Harald W. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>
>> Naja. 10mV Auflösung sind schon sinnvoll. Ich finde
>> es ausgesprochen schade, daß es Panelmeter mit 3 3/4 Digit nicht als
>> Standardware gibt. Bis 20V reichen immerhin die ICL7106/7107 basierten
>> mit 3 1/2 Digit.
>
> Ja, unabhängig vom Thema diese Threads finde ich es schon etwas
> unglücklich, das die meisten Panelmeter und Multimeter einen
> Endwert von 2000 haben. damit kann man häufig zu messende Span-
> nungen wie 230V oder 24V nur deutlich ungenauer messen.

Geht mir genauso.
Hatte mir jetzt auch ein paar DMM DT-830B für 2,30€ incl. Messstrippen 
und VSK kommen lassen.
Alle bei 2000 am Ende.
Langsam überlege ich, die Chinesen zu verklagen.
So geht das ja nun auch nicht.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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trollich schrieb:
> S. Landolt schrieb:
>> Vielleicht so etwas von Reichelt 'JOY-IT VM433'
>
> Das ist ja dort total überteuert! Gibts bei
> https://www.pollin.de/p/digital-voltmeter-4-digit-einbauinstrument-joy-it-830840

Ach kuck. Das ist ja fast 3 3/4 stellig. Es geht bis 33.00 statt bis 
39.99. Aber für den TE würde es passen. Die Teile, die Andrew weiter 
oben nannte und die ich testweise bestellt habe, haben aber noch eine 
Stelle mehr. Ich sehe gerade, bei Conrad kriegt man das auch, als VM533.

Harald W. schrieb:
>> Ich habe schon lange ein Projekt "Panelmeter" auf meiner Todo-Liste
>
> Da würde sich wohl auch der 7109 eignen

Viel zu groß. Im Idealfall sollte die Platine nur etwas größer als die 
Displays sein. Obwohl ich auf größere Ziffern setzen würde (20mm/0.8") 
als die China-Module. Aber für ein DIP40 habe ich da keinen Platz. Ich 
hatte eher an einen MCP3426 gedacht. Oder ADS1115. Der ADC in SOT23-6 
auf dem VM533 könnte ganz gut ein ADS1110 sein.


MaWin schrieb:
> Meinst du nicht, dass es dann die falsche uC Entscheidung wäre ?
> Zu viel Rechenleistung, aber unzureichende Hardware.
> Es gibt genug uC mit 16 bit oder mehr A/D, und einfachen 8051 Kern
> (Cypress MSC1210, Silabs, AnalogDevices).
> Besonders klug wäre es, wenn LED Treiber inkludiert wären, wie beim
> SH79F3212

Das sind alles Exoten. Wenn ich ein Produkt entwickeln wöllte, dann 
würde ich mir die vielleicht ansehen. Aber mir geht es nur darum, etwas 
auszuprobieren. Und wenn als Nutzwert ein Panelmeter für den Eigenbedarf 
abfällt, ist das ein netter Nebeneffekt. LED-Treiber braucht man für 
aktuelle Displays auch kaum noch.


MaWin schrieb:
> Die China-Module sind zwar bei eBay verbreitet, machen aber gegenüber
> den ICL7106 Panelmetrrn die Minderheit aus.

Da muß man mittlerweile wohl das Präteritum verwenden. LCD-Panelmeter 
verwenden wohl noch den ICL7106. Aber alles mit LED scheint heute auf 
einem µC zu basieren. Ich mag an dieser Stelle LED lieber als LCD.

von Jörg R. (solar77)


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Angenommen es wäre mein NT und ich würde es tatsächlich umbauen 
wollen...

Die einfachste Möglichkeit mit wenig Aufwand sind natürlich fertige 
Module, bevorzugt das Verlinkte was bis 33V misst.


Vielleicht würde ich aber tatsächlich eine uC-Lösung vorziehen, mit 
entsprechend mehr Aufwand.

A) uC und 3 Stück MAX7219 sowie 24 Stück LED 7-Segmentanzeigen.
   Weshalb  24 Stück? Nun, ich würde das Teil gleich mit einer
   Leistungsanzeige ausstatten.

B) uC und ein 4*20 LC-Display, auch wieder mit Anzeige der Leistung.
   Bei der Auswahl der Displays ist man flexibel, ggf. kämen auch 2
   Stück zum Einsatz.

C) uC und OLED-Display.

Der Aufwand für A,B oder C wäre natürlich größer wie Module einzusetzen. 
Wobei das eine einmalige Angelegenheit wäre.

...ist nur so ein Gedankenspiel;-)

Ein User hatte vorgeschlagen die Anzeigen für den Strom beizubehalten, 
auch eine Variante.

Allerdings bleiben meine Bedenken was das NT ansich angeht. Die Potis 
sind schon recht alt, das macht das genaue Einstellen noch schwieriger.

Die Frage ist welchen Aufwand der TO beitreiben möchte.

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Harald W. schrieb:
> das die meisten Panelmeter und Multimeter einen
> Endwert von 2000 haben. damit kann man häufig zu messende Span-
> nungen wie 230V oder 24V nur deutlich ungenauer messen.


230V : Muß das auf besser als ein 1V gemessen werden?
24V:  Da nutzt   man  24.0 V als Einstellung


> finde ich es schon etwas
> unglücklich, das die meisten Panelmeter und Multimeter einen
> Endwert von 2000 haben.


Die meisten? Ist so pauschal nicht ohne:

Also wenn Du Auswahl meinst, mag das stimmen.
Stückzahlmäßig dürfte Ware aus CN mit

0...9999
oder
0...4,3000...33.000 V  (aut. Umschaltung) das seit Jahren übertreffen.
Diese sind so niederpreisig, da greift man gern drauf zurück

Das Auflösung != Genauigkeit ist, wissen wir ja  ,-)
War beim 0...1999 (2000er Umfang) aber auch schon das Thema.

Mußt halt einfach entscheiden was Du möchtest, was Du brauchst, und was 
Du bezahlen willst -- dann wirst Du fündig.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Axel S. schrieb:
> Der ADC in SOT23-6 auf dem VM533 könnte ganz gut ein ADS1110 sein.

Meine beiden 4 3/4 stelligen Panelmeter aus China sind gerade gekommen. 
Die Bestückung ist ungefähr so, wie man das erwarten würde. Der µC ist 
ein billiger STM8S003. Vorwiderstände in den Segmentleitungen des LED 
sind vorgesehen, aber bestückt mit 0Ω :-)

Pins für einen SWIM Connector sind auch vorgesehen. Man könnte sogar 
versuchen, den µC auszulesen. Was ich vermisse, ist eine Möglichkeit, 
einen der Dezimalpunkte anzuschalten. Das LED hat 15 Pins, das würde für 
5 Stellen mit 7+1 Segmenten reichen.

Der ADC in SOT23-6 ist gelabelt mit CAKU, was zum MCP3421 paßt. Der 
Spannungsregler in SOT89 ist ein MST5333B. Der Eingangsspannungsteiler 
ist 330K:20.0K. Paßt auch zu einem ADC mit 2.048V Referenz und optional 
8-fach PGA. Bei einem Eingangsspannungbereich von 0..4.3V bzw. 0..33V. 
An dieser Stelle könnte man das Modul dann auch abgleichen.

Vergleichsmessungen mache ich irgendwann später.

: Bearbeitet durch User
von HermannW (Gast)


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Axel S. schrieb:
> Ich habe schon lange ein Projekt "Panelmeter" auf meiner Todo-Liste. Mit
> LED-Anzeige, einem Wald-und-Wiesen µC

Ich habe das vor kurzem mal gemacht. Allerdings ohne externen ADC. Auf 
die 12-Bit Auflösung komme ich locker mit entsprechender Überabtastung. 
Da springt auch nicht die letzte Ziffer, weil ich grundsätzlich das 
Ergebnis über einen digitalen Tiefpass glätte (T~1s) und die letzte 
Stelle runde.
Um auch bei den unteren Spannungen eine hohe Auflösung zu haben, hat es 
sich bewährt, die Spannung mehrfach über entsprechende Teiler zu 
erfassen und über Software den passenden Bereich auszuwählen (auto 
range).
Im folgenden Beispiel ist gleichzeitig der Strom über 
Differential-ADC-Messung erfasst. Da kann man dann auch noch die 
Leistung anzeigen.
Beitrag "ADC-Differential-Messung"

von Elektrofan (Gast)


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Bei meinem Netzteil, ähnlich wie

Ebay-Artikel Nr. 303510547809

habe ich parallel zu den Ausgangsspannungen Panelmeter gelegt
(199,9mV - Dezimalpunkt ansteuerbar, umschaltbare Vorteiler
für 19,99V - 199,9V).
Einfach die Panels in Plastikrahmenteilen ein- und dann auf das
Gerät geklebt.

Trotz der unvermeidbar potentialgetrennten Versorgungen war das
bezahlbar.
Höhere Genauigkeit ist bei Einfach-Potentiometern / ohne Sense-Leitungen
kaum nötig.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Axel S. schrieb:
> Vergleichsmessungen mache ich irgendwann später

So. Jetzt habe ich spaßeshalber mal eine Alkali- und eine Lithiumzelle 
an eines der Panelmeter gehalten und parallel dazu mit meinem UT139C 
gemessen. Das Panelmeter hat eine Stelle mehr :) aber die ersten 4 
Stellen stimmten jeweils exakt überein. Bis dahin, daß beim Wackeln der 
letzten Stelle auf dem Panelmeter zwischen 5 und 6 die letzte Stelle auf 
dem Multimeter ebenfalls einen Sprung machte.

Ich finde das erstaunlich und nur dadurch erklärbar, daß die Panelmeter 
abgeglichen sind. Der STM8 hat ja ein paar Bytes EEPROM, da könnte nach 
der Herstellung ein Abgleichwert reingeschrieben werden.

Axel S. schrieb:
> Was ich vermisse, ist eine Möglichkeit,
> einen der Dezimalpunkte anzuschalten

Da war ich mit den Gedanken nicht so ganz dabei. Da das Panelmeter den 
Meßbereich automatisch umschaltet, setzt es natürlich auch den 
Dezimalpunkt selber. Das ist einerseits gut, andererseits kann man 
dadurch aber den Meßbereich nicht mehr einfach nach oben erweitern 
(durch einen externen Vorwiderstand bzw. Spannungsteiler).

Alles in allem sind die Dinger ihr Geld absolut wert.

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