Hallo,
kennt jemand eine Seite, auf der man online ein Diagramm von RC-Gliedern
mit selbst eingegebenen Werten ausgeben kann?
Also z.B. einen Hochpass aus C und R, wobei z.B. C = 100pF und R = 450
Ohm
in >--C--o--> out
|
R
|
GND
Die Achsen sollen mit "Abschwächung in dB" und der Frequenz beschriftet
sein.
(oder gibt es ein einfaches Programm, mit dem man das machen kann?)
Jo schrieb:> Die Achsen sollen mit "Abschwächung in dB" und der Frequenz beschriftet> sein.
Willst du wissen, wie schlecht dein Entwurf ist, oder suchst du ein
Programm, das dir für eine bestimmte Aufgabe die richtigen Werte der
Komponenten berechnet?
Im zweiten Fall müsstest du aber genauer spezifizieren, was das Filter
leisten soll.
Fuer sowas braucht man doch kein Programm, das kann man im Kopf
ausrechnen.
3dB Abfall bei der Grenzfrequenz. Ansonsten 20dB pro Dekade, bzw. 6 dB
pro Oktave.
Helmut L. schrieb:> Fuer sowas braucht man doch kein Programm, das kann man im Kopf> ausrechnen.> 3dB Abfall bei der Grenzfrequenz. Ansonsten 20dB pro Dekade, bzw. 6 dB> pro Oktave.
Nur blöd, dass man bei einer Laborarbeit an der UNI zB. fast immer eine
Simulation/Begründung vorlegen muss.
Ein "hab ich im Kopf gerechnet" zählt da einfach nicht.
F. M. schrieb:> Nur blöd, dass man bei einer Laborarbeit an der UNI zB. fast immer eine> Simulation/Begründung vorlegen muss.> Ein "hab ich im Kopf gerechnet" zählt da einfach nicht.
Generation APP halt. Ohne Handy und I-Net aufgeschmissen.
Helmut L. schrieb:> Generation APP halt. Ohne Handy und I-Net aufgeschmissen.
Das sind die Gleichen, die für die Multiplikation mit 1000 einen Rechner
brauchen.
Wolfgang schrieb:> Helmut L. schrieb:>> Generation APP halt. Ohne Handy und I-Net aufgeschmissen.>> Das sind die Gleichen, die für die Multiplikation mit 1000 einen Rechner> brauchen.
Ich kann mich noch an "2 mal 2" auf dem Rechenschieber mit dem Ergebnis
"knapp vier" erinnern.
Arno
Arno H. schrieb:> Ich kann mich noch an "2 mal 2" auf dem Rechenschieber mit dem Ergebnis> "knapp vier" erinnern.
Und ich stell mir gerade vor, wie Helmut aufgrund beliebiger RC-Werte
jeden einzelnen Punkt eines Diagramms genau im Kopf berechnet...
Helmut L. schrieb:> Fuer sowas braucht man doch kein Programm, das kann man im Kopf> ausrechnen.
pnp schrieb:> Und ich stell mir gerade vor, wie Helmut aufgrund beliebiger RC-Werte> jeden einzelnen Punkt eines Diagramms genau im Kopf berechnet...
Genau das braucht man nicht, wenn man den einfachen RC-Tiefpass
verstanden hat ;-)
Wolfgang schrieb:> pnp schrieb:>> Und ich stell mir gerade vor, wie Helmut aufgrund beliebiger RC-Werte>> jeden einzelnen Punkt eines Diagramms genau im Kopf berechnet...>> Genau das braucht man nicht, wenn man den einfachen RC-Tiefpass> verstanden hat ;-)
Genau das wollte aber der TO. Wie ein Hoch- oder Tiefpaß funktioniert,
das traue ich ihm zu. Aber er wollte ein Diagramm. Und genau das will
Helmut im Kopf berechnen.
pnp schrieb:> Und genau das will> Helmut im Kopf berechnen.
Da gibts nicht viel zu berechnen. Um zwei Geraden zu zeichnen genügt ein
Lineal und der 3dB-Punkt ergibt sich aus der Aufgabenstellung.
Hp M. schrieb:> Da gibts nicht viel zu berechnen. Um zwei Geraden zu zeichnen genügt ein> Lineal und der 3dB-Punkt ergibt sich aus der Aufgabenstellung.
Stimmt im Prinzip. Allerdings kann man dann die Kurve auch nur
angenähert malen. Hier hab' ich es mit Bezier im MS-Paint gemacht,
pnp schrieb:> Genau das wollte aber der TO.
Er wollte ein Programm, dass nach Eingaben von R und C auf Knopfdruck
ein Diagramm mit von ihm gewünschter Beschriftung ausgibt.
Früher (tm) gab es dazu Geodreieck, Kurvenlineal und Schriftschablonen
;-)
p.s.
Das Diagramm sieht immer gleich aus, wenn man die Werte passend normiert
(s. Zeichnung von HST) oder die Zahlen an der Frequenzachse anpasst.
Solange dem TO allerdings nicht klar ist, unter welchem Begriff er das
Diagramm zur Lösung seiner Aufgabe findet, sorry ...
pnp schrieb:> Und ich stell mir gerade vor, wie Helmut aufgrund beliebiger RC-Werte> jeden einzelnen Punkt eines Diagramms genau im Kopf berechnet...
Das braucht man nicht. Die Kurve sieht immer gleich aus. Man braucht nur
den 3 dB Punkt auszurechnen. Das kann man im Kopf ausrechnen. Der Rest
ist ein Abfall von 20dB pro Dekade (also eine Gerade). Und selbst wenn
man jetzt noch sagt das es ein Bessel,Butterworth etc. Filter ist. Bei
1. Ordnung sehen die alle gleich aus. Schaltet man 2 hintereinander dann
faellt das mit 40dB / Dekade ab. Jeder Energiespeicher mehr laesst den
Abfall oberhalb der Grenzfrequenz um 20dB steiler werden. Hat man jetzt
einen Hochpass dann ist das ganze nur gespiegelt (Tiefpass -> Hochpass
Transformation).
Wolfgang schrieb:> Das sind die Gleichen, die für die Multiplikation mit 1000 einen Rechner> brauchen.
Mathematik war eben Freitags. Da war man aber Haltung klatschen
Helmut L. schrieb:> Generation APP halt. Ohne Handy und I-Net aufgeschmissen.
Du verstehst es nicht, oder?
Ja, man kann den 3dB Punkt im Kopf errechnen und das ganze mit dem
Lineal zeichnen, dafür braucht man keine App.
Das hilft trotzdem nicht viel weiter wenn in einer
Messanweisung/Laborübung steht:
"Simulieren Sie den Filter und fügen Sie das Diagramm in Ihren Bericht
ein."
Da reicht es eben nicht zu schreiben:
"Ich bin Teil der Kopfrechenelite, schieben Sie sich die Simulation
sonstwo hin, Herr Prof"
Zumal Simulation sowieso nötig wird sobald es mehr als nur ein RC Filter
sein soll, oder rechnest du auch Streifenleitungsfilter im Kopf aus,
samt Feldsimulation per Buntstift??