Hallo
Ich muss leider meinen Sicherungskasten versetzen lassen und würde gerne
vorab wissen welcher weg da heutzutage der Richtige ist.
Im Sicherungskasten sind nur Sicherungen also der Zähler ist extra und
wird nicht verschoben. Es geht um 14 Sicherungen bzw 14 Stromkreise. Die
Leitungen sollten möglichst nicht alle erneuert werden sie sind durch
den Umbau aber natürlich zu kurz.
Wie würde ein guter Elektriker also jetzt 14 Leitungen verlängern? Am
besten das man es später nicht sieht in der Wand.
Da kann man ja nicht einfach jetzt Lüsterklemmen verbauen?
Wie weit soll der denn versetzt werden?
Es gehen sicher nicht 14 Einzelleiter vom Zähler auf die 14 LSS.
Vom Zähler geht es erstmal auf eine Stromschiene o.ä.
Ich würde also prüfen, ob ich diese Verbindung (Zähler => Stromschiene)
nicht einfach verlängern kann.
Selbiges für PEN
Versetzen muss ich um gut Drei Meter wegen einem Wanddurchbruch. Den
Quatsch lassen würde ich gerne aber es ist leider notwendig um die
Wohnung behindertengerecht umzubauen.
Der Zähler ist im Keller. Es geht eine Dicke Leitung vom Keller in den
Sicherungskasten und es kommen 18 Dünne wieder raus.
Dr. Pin schrieb:> Phasenschieber S. schrieb:>>> Das Zauberwort heißt "Stoßverbinder".>> Nö, das heißt: Lass den Quatsch!
Wolltest du dich nicht von diesem Forum fern halten ?
Keines deiner Worte ist irgendwie wahr.
Natürlich muss man manchmal Elektroverteiler versetzen und natürlich
nimmt man crimp-Stossverbinder, keine Lüsterklemmen, denn Klemmstellen
müssten zugänglich bleiben.
Das dicke Kabel hinter dem Stromzähler wird ja auch auf irgendwelche
Klemmen gehen und nicht direkt an dem Zähler angeschlossen sein.
Ich würde das dicke Kabel abklemmen, und durch ein passendes dickes
Kabel in der richtigen Länge ersetzen, und einfach alles komplett
erneuern. Also lieber paar Meter dickes Kabel kaufen wie irgendeine
dumme Klemmstelle. Vielleicht musst du auch ein neues Erdungskabel
kaufen.
Aber ganz ehrlich entweder lässt du es komplett machen, oder du machst
es komplett selbst, am Ende kommt da der Elektriker und sieht irgendwas,
was wir nicht wissen, und dann kannst du mit unseren Antworten hier eh
nichts anfangen.
Moinsen,
für die einzelnen Adern nimmt man isolierte Stoßverbinder, mit Kleber,
versetzt angeordnet, oder unisolierte Stoßverbinder, darüber
Schrumpfschlauch, mit Kleber, natürlich auch versetzt angeordnet.
Bei den Stoßverbindern bitte auf die Zulassung für massiver Leiter
achten.
Über alles ein Schrumpfschlauch, auch mit Kleber.
Das ist erprobt, zugelassen und entspricht dem Stand der Technik.
Das macht natürlich der Eli, nicht der Laie, der weder Ahnung davon noch
das Werkzeug dazu gar nicht hat.
Ocho
Thomas M. schrieb:> Stoßverbinder> Das ist erprobt, zugelassen und entspricht dem Stand der Technik.
Im Prinzip ja, wenn alles frisch Kupfer ist, und Kabel nur im Putz
liegen.
Und 5 Jahre später sucht der nächste elektrische die schlechte Stelle in
der verputzten Wand. Geht, ist aber kacke.
Udo Lindenzwerg schrieb:> Ich muss leider meinen Sicherungskasten versetzen lassen und würde gerne> vorab wissen welcher weg da heutzutage der Richtige ist.
Der gleiche Weg wie vor 50 oder 80 Jahren. Elektriker deines geringsten
Misstrauens kommen lassen und den machen lassen. Nicht weil der das
besonders gut macht, sondern weil du damit jemanden hast der die Haftung
übernimmt.
> Im Sicherungskasten sind nur Sicherungen also der Zähler ist extra und> wird nicht verschoben. Es geht um 14 Sicherungen bzw 14 Stromkreise
Nur Sicherungen? Es gibt diese Problem, dass bei solchen Veränderungen
normalerweise die gesamte Installation auf den aktuellen Stand gebracht
werden muss. Dabei kommt es drauf an wie das dein Elektriker sieht und
was der verantworten möchte.
Eins ist relativ sicher. Der Sicherungskasten wird größer wenn bisher
wirklich nur LS drin sind. Je nach Alter der jetzigen Installation kann
da so einiges an Gerätschaften hinzu kommen die heute Vorschrift sind.
Rechne mit einer weiteren Reihe.
> Die> Leitungen sollten möglichst nicht alle erneuert werden sie sind durch> den Umbau aber natürlich zu kurz.
Sicher das alle zu kurz sind? Das hängt doch von der Leitungsführung ab.
Manche sind eventuell zu lang.
> Wie würde ein guter Elektriker also jetzt 14 Leitungen verlängern?
Das kommt auf die Gegebenheiten vor Ort an. Die Leitungen müssen nicht
nur verlängert sondern auch über andere Wege geführt werden. Vielleicht
lässt sich die ein oder andere auch schnell austauschen wenn
Installationsrohre und Dosen vorhanden sind.
Helge schrieb:> Thomas M. schrieb:>> Stoßverbinder>> Das ist erprobt, zugelassen und entspricht dem Stand der Technik.>> Im Prinzip ja, wenn alles frisch Kupfer ist, und Kabel nur im Putz> liegen.>> Und 5 Jahre später sucht der nächste elektrische die schlechte Stelle in> der verputzten Wand. Geht, ist aber kacke.
Quatsch! Wenn das richtig ausgeführt wird, dann hält das Jahrzehnte, so
wie die Leitung selbst.
Alternativ die Leitungen grob analysieren, den optimalen Ort finden
(dann ist die Hälfte schon lang genug) und falls zu viele überbleiben,
eine zweite Verteilung einbauen.
Ich habe bei mir im Haus alle Kabel neu verlegt. Aber weil ich keinen
Bock hatte dass der Strom weg ist habe ich die alten Kabel dagelassen.
Verlängert habe ich die mit I12 Dosen, und WAGO Klemmen, welche in der
Zwischendecke sind.
hinz schrieb:> Jahrzehnte, so wie die Leitung selbst
Das hängt auch von den vorhandenen alten Leitungen ab. Mir sind zu viele
halbgare Sachen untergekommen, als daß ich sowas gern in einer Wand
hätte. Hier sind das ~60 Verbindungen. Eine Unachtsamkeit, und du hast
Spass, spätestens beim e-check. Ist die Altinstallation in Rohr, mit
Teerdraht, mit Alu, ist spleißen wenigstens unanständig.
Udo Lindenzwerg schrieb:> Versetzen muss ich um gut Drei Meter wegen einem Wanddurchbruch. Den> Quatsch lassen würde ich gerne aber es ist leider notwendig um die> Wohnung behindertengerecht umzubauen.
Eins ist sicher: Das wird teuer. Überlege Dir, ob Du den
Wanddurchbruch nicht an einer anderen Stelle machen kannst.
DANIEL D. schrieb:> Das dicke Kabel hinter dem Stromzähler wird ja auch auf irgendwelche> Klemmen gehen und nicht direkt an dem Zähler angeschlossen sein.
Ich würde auch ein neues Kabel nach dem Zähler ziehen, z.B. ein NYM
5x16mm^2. Aber sprich am Besten mit dem Elektriker Deines Vertrauens -
und Tipp - kauf auch das Kabel bei ihm, selbst, wenn es etwas teurer
ist, ich hab die Erfahrung gemacht, dass die dann manchmal auch
Kleinigkeiten so mitmachen. Und sprich mit ihm ggf. ab, was Du selber
machen kannst, da sind viele heutzutage auch zugänglich. Ich hab es bei
meinem Haus so gemacht, dass der Elektriker die Kabel geliefert hat, wir
haben besprochen, welches Kabel wo hin kommt und ich habe die Kabel
selber verlegt und immer die Enden aus den Dosen etwas länger rausgucken
lassen. Mein Elektriker hat dann immer den Rest gemacht und das hat ganz
gut klappt.
Ich würde auf dem Weg erneuern, was irgendwie geht. Vom Flur aus kannst
du ganz gut die einzelnen Räume erreichen. Da würde ich vom Verteiler
neue Zuleitungen 3x2,5 in die Räume legen und die Stromkreise an der
ersten Verteilerdose im Raum neu einspeisen. Die Flur Elektrik kann
wahrscheinlich stressfrei komplett neu, während du eh die Wand offen
hast.
Wenn du das geschickt machst, bleiben am Ende vielleicht 3-4 Kreise die
du wirklich irgendwo verlängern musst und minimaler Aufwand in den
Zimmern (Dose finden, durchbohren, anklemmen)
DANIEL D. schrieb:> durch ein passendes dickes> Kabel in der richtigen Länge ersetzen, und einfach alles komplett> erneuernElektriker schrieb:> Ich würde auch ein neues Kabel nach dem Zähler ziehen, z.B. ein NYM> 5x16mm^2
Das ändert aber garnichts daran dass die 14 Einzelkabel zu kurz sind, um
zum neuen Sicherungskasten zu kommen.
Georg
Informiere dich vorher ob da noch Bestandsschutz gilt oder ob du
plötzlich alles mögliche neu machen musst.. Von FI und dann plötzlich
alles neu verkabeln weil früher mal nur 2 statt 3 polig verbaut wurde..
Hatten wir jetzt beim Haus von 1962.. Aber da musste eh alles neu..
Na dann brauch er ja eh einen Elektromeister der das abnimmt. Dann würde
ich das auch nicht selber machen sondern direkt zum nächsten Elektriker
deines Vertrauens oder halt 2-3 mal Angebote schreiben lassen und
beauftragen..
Dann müssen die sich drum kümmern das ordentlich zu machen. Inkl. aller
dann nötigen Änderungen kann halt auch was mehr werden..
Oder wirklich nochmal prüfen ob der Durchbruch nicht woanders sitzen
kann..
Statiker hat da auch schon drauf geschaut? Ggf. muss ja ein Sturz rein,
bei uns war es dann ein 2m T-Träger inkl. hochfester Steine für die
Auflagefläche..
No Y. schrieb:> Informiere dich vorher ob da noch Bestandsschutz gilt
Bestandsschutz im Sinne des Wortes gibt es garnicht, das ist ein Mythos.
Was gemeinhin unter Bestandsschutz verstanden wird, ist nichtsweiter,
als die Duldung, dass Anlagen die zur Zeit ihrer Gestehung den rechtl.
Bestimmungen entsprochen haben, nicht geändert werden müssen, sofern
nichts daran geändert wird.
In dem Moment, wo es zu Änderungen und/oder Umbaumaßnahmen kommt, muß
die gesamte Anlage auf den Stand der gegenwärtigen Bestimmungen gebracht
werden.
Mit anderen Worten, wenn du nichts an einer Anlage machst/veränderst,
kann sie bestehen bleiben bis sie unter geht.
In dem Moment wo Änderungen vorgenommen werden, muss die gesamte Anlage
auf den gegenwärtigen Stand der Technik gebracht werden.
Mahlzeit
Phasenschieber S. schrieb:> In dem Moment wo Änderungen vorgenommen werden, muss die gesamte Anlage> auf den gegenwärtigen Stand der Technik gebracht werden.
Und was alles "die gesamte Anlage" umfasst, darüber wird regelmäßig
gestritten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Und was alles "die gesamte Anlage" umfasst, darüber wird regelmäßig> gestritten.
Nö, d,h, streiten kannst du, aber was dabei rauskommt, ist eindeutig.
Solche "Schlaumeier", die denken mal kurz die alte Anlage in Teile zu
zerlegen, wobei ein Teil erneuert wird und der andere als "alter
Bestandsteil" bestehen bleibt, sind reines "Juristenfutter".
Zwar kräht kein Hahn danach was jemand in seinem Eigenheim macht, da
gibt es die abenteuerlichsten Installationen, aber wir reden hier ja
über das Regelwerk.
Ist ja nur, daß wir mal darüber gesprochen haben. 😜
Stefan ⛄ F. schrieb:> Und was alles "die gesamte Anlage" umfasst, darüber wird regelmäßig> gestritten.
Eigentlich muss nur das auf den neuesten Stand gebracht werden, wo
Änderungen stattfinden. Also wenn man jetzt nur eine Steckdose dazu
bauen würde, würde für diese ein FILS reichen. Aber im Fall von TE muss
alles auf den neuesten Stand gebracht werden. Naja bis auf das was vor
dem Zähler ist, diesen dreipoligen Sicherungshauptschalter was auch
immer muss er nicht nachrüsten.
DANIEL D. schrieb:> Eigentlich muss nur das auf den neuesten Stand gebracht werden, wo> Änderungen stattfinden.
Welch ein Irrtum!
Das würde im Umkehrschluß bedeuten, daß man alles ändern könnte, solange
die Änderungen den gegenwärtigen Bestimmungen entsprechen.
Schön wärs.
Fakt ist, daß eine Anlage beim Zähler beginnt und beim Verbraucher
endet.
Fertich, aus, Ende!
MaWin schrieb:>> Dr. Pin schrieb:>> Nö, das heißt: Lass den Quatsch!>> Wolltest du dich nicht von diesem Forum fern halten ?> Keines deiner Worte ist irgendwie wahr.
Seit gestern vermisse ich die dämlichen Kommentare von michael_ und
Schlaumeier, wer von denen hat auf Dr. Pin umfirmiert?
Phasenschieber S. schrieb:> In dem Moment, wo es zu Änderungen und/oder Umbaumaßnahmen kommt, muß> die gesamte Anlage auf den Stand der gegenwärtigen Bestimmungen gebracht> werden.
Das hätte der Elektriker gerne, ist aber Humbug.
Nur das neu errichtete muss den neuen Bestimmungen genügen.
Nur instandgesetztes oder aus Alterungsgründen ausgetauschtes darf
durchaus so bleiben wie es war. Man darf auch Verbessern ohne dass es
gleich ein Neubau wird.
Ich stelle mir gerade vor, dass der Kasten mit seinen Zu- und Abgängen
vom Durchbruch quasi in die Luft gehängt wird. D.h. aber doch, dass da
jede Menge Kabel erst mal frei gelegt werden müßten, um sie dann in
einem neuen Verteilerkasten neu zu verschalten. Damit kann ich
nachvollziehen, das Hauptzuleitungskabel in passender Länge zum neuen
Kasten zu ziehen. Die Abgänge wären dann aber jeder für sich irgendwo
jenseits des Durchbruchlochs anzustückeln. Da kann ich kaum glauben,
dass das mit ein paar Stoßverbindern zu erledigen ist! Und Bestandschutz
oder was auch immer ist mit Sicherheit weg. Nimm den Elektriker deines
Vertrauens und lass den vernünftige Arbeit machen. Sonst wirst du
bestimmt unglücklich...
Gruß Rainer
Hallo
Dymo Fond schrieb:> Der gleiche Weg wie vor 50 oder 80 Jahren. Elektriker deines geringsten> Misstrauens kommen lassen und den machen lassen. Nicht weil der das> besonders gut macht, sondern weil du damit jemanden hast der die Haftung> übernimmt.
Und du (bzw. die anderen Forenteilnehmer mit der ewig gleichen
"Empfehlung") übernimmst die Kosten?!
Immer und immer wieder der gleich weltfremde "Vorschlag" - leicht
ausgesprochen wenn man es nicht selbst bezahlen muss (und zusätzlich auf
einen Termin warten und letztendlich auch mit dabei sein oder zumindest
vor Ort sein muss) - nebenbei gibt es auch genug Leute die
"aufgezwungene" Fremde nicht im Haus bzw. der Wohnung haben möchten.
(Gruß an die Schornsteinfeger bzw. Heizkostenableser)
Es geht ja nicht um 80Euro oder auch 100 Euro sondern um viele hundert.
Wobei selbst 80Euro für nicht zu wenige viel Geld ist (es gibt nicht nur
die Ingenieure und Entwickler...)
Und was macht den der Elektriker besser als ein vernünftig unterwiesener
Laie? -In der Praxis nichts.
Und wenn der sehr unwahrscheinliche Fall eintritt wo eine Haftung von
Belang sein könnte:
Hat das schon jemals schnell (und darauf kommt es an) Problemfrei und
ohne Laufeiern und Stress für den Betroffenen (das "Opfer" - nicht der
"Täter")geklappt?
Kahm der Betreiber (Auftraggeber) schon jemals vollkommen ohne
(finanzielle) Mitschuld oder Verluste dabei raus? Ich sage nur
"Zeitwert" vs. reale Wiederbeschaffungskosten und Verlust an
Lebenszeit... (Siehe auch KFZ Bereich)
Kommt mir ungefähr so "sinnvoll" vor wie einen immer wieder empfohlene
Fotoversicherungen, Garantien für Festplatten (die beide nie das
wichtigste abdecken - die Daten bzw. die Kosten und der Aufwand welche
erforderlich waren), KFZ Garantien (die genau dann ablaufen wenn es
interessant wird und sowieso die Sachen ausschließen die schon früh
relevant werden), Rechtsschutz (die "immer" die Bereiche ausschließen
welche man als "Normalbürger" am ehesten Betroffen ist) usw.
Praktiker
Rainer V. schrieb:> Nimm den Elektriker deines> Vertrauens und lass den vernünftige Arbeit machen. Sonst wirst du> bestimmt unglücklich...
Yep, so soll es sein!
Der weiß was Sache ist, selbst kannst/darfst du es sowieso nicht tun und
auf das Geschwätz hier im Forum kannst du dich sowieso nicht verlassen.
Wie so oft prallen hier mal wieder die Bedenkenträger auf die
Ärmelaufkrempler. Dabei sollte doch selbst einem Nichtfachmann ganz klar
sein, dass man hier nicht einfach was zusammenflicken kann. Allerdings
wäre die schlichte Antwort auf die Frage ganz eng und simpel genommen
lautet, nimm die entsprechenden Stoßverbinder, verbunden mit der
passenden Zange und verbinde alles und gut is!
Gruß Rainer
Ich verstehe die ganze Aufregung hier jetzt nicht.
Wenn eine alte Installation auf Vordermann gebracht werden soll, heißt
das ja nicht, daß jetzt alle Leitungen erneuert werden müssen.
Alt ist nicht gleichzusetzen mit obsolet.
Hier wird also eine Unterverteilung neu erstellt. Dazu gehören neue LS
und FI.
Die Leitungen muss man sich anschauen, die meisten entsprechen auch
heute noch dem Stand der Technik, da muß nichts erneuert werden.
Esseidenn, man erwirbt eine Burg wie ich es getan habe, da wurde
Stegleitung freischwebend über den Dachboden gezogen....aber das hat
auch schon zu Zeiten der Erstellung nicht zum Stand der Technik gehört.
Im Wesentlichen geht es doch um die Unterverteilung, eventuell auch
Hauptverteilung.
Wenn da schon ein neuer Kasten hin muß, würde ich keinesfalls den alten
Krempel dort nochmal verbauen, da werden neue LS und FI eingebaut;
fertich.
Insofern ist die Teilerneuerung auch gleichzeitig eine
Kompletterneuerung.
Die Zeiten wo man noch Aludrähte benutzt hat, dürften lange vorbei sein
und wenn man trotzdem so eine alte Burg erworben hat, na, dann sollte
man sich nicht sträuben die Drähte zu ersetzen.
Ansonsten können doch alte Leitungen liegen bleiben, da gibt es keine
Bestimmungen die auf Grund des Alters eine Erneuerung fordern.
Endgeräte (Schukosteckdosen) müssen meist auch nicht erneuert werden,
also was solls?
Ganz so einfach ist es nicht. Ein ungeübter Selbermacher kann Fehler
einbauen, die nicht sofort offensichtlich sind. Wer das alle Tage macht,
weiß um die Fallstricke. Dazu hat ein behindertengerechter Umbau erhöhte
Anforderungen.
Also noch einmal...und wenn es auch nur für mich wäre...Da hängt ein
gestandener Verteilerkasten an einer Wand. Mit einem ordentlichen Zugang
und 14 Abgangsleitungen. Wenn da - nur für das Vorstellungsvermögen -
jetzt ein Durchbruch hin muß - ich nehme mal an in Ausmass einer Tür?! -
dann müssen die Versorgungsleitung und die 14 Abgänge aus der Wand
herausgebrochen werden. Oder ist das alle aufputz realisiert? Wenn,
dann, sorry...
Rainer
Rainer V. schrieb:> Wenn da - nur für das Vorstellungsvermögen -> jetzt ein Durchbruch hin muß - ich nehme mal an in Ausmass einer Tür?! -> dann müssen die Versorgungsleitung und die 14 Abgänge aus der Wand> herausgebrochen werden.
die leitungen werden vermutlich von links rechts oben kommen - man
macht da hakt mehrere große Unterputz-Verteilerdosen hin - evtl. sogar
AUfputz - verlängert in diesen die vorhandenen Leitungen zum neuen
Sicherungskasten
Der neue Siherungskasten wird nach aktueller Norm gebaut - wüsste nicht
was daran jetzt verwerflich sein sollte....
Der Vorschlag kam schon weiter oben: MUSS der Durchbruch unbedingt genau
an der Stelle sein, wo sich die Verteilung befindet?? Warum genau dort??
Geht das nicht einen Meter weiter?? Dazu haben wir bisher keine
Informationen.
Ja, der Vorschlag kam schon weiter oben - er ist auf alle Fälle
prragmatscher als Stossverbinder Unterputz usw
selbst wenn da jetzt eine Tür hin muss - es bleibt doch wohl oben eon
Sturz oder es kann zumindest ein Kabelkanal an der Decke angebracht
werden?
so schwierig stelle ich mir das Problem jetzt nicht vor - man bekommt
die alten Leitungen durchaus so weit aus der Wand das man entsprechend
neue Verteilerdosen setzen kann
dann laufen da hakt 14 NYM-Leitungen über 2, 4, x Verteilerdosen im
Kabelkanal zum neuen Verteilerkasten
Also ich werde meine E12 Dosen einfach in einer Rigipsdecke verschwinden
lassen. Wenn wirklich mal da was sein sollte, dann wird halt die Decke
aufgerissen. Mit dem Risiko kann ich leben. Und wie gesagt bei der Haupt
Zuleitung hätte ich keinen Bock auf irgendwelche Klemmstellen und würde
das Kabel tauschen. Bei mir war der Fall so die Wand wo der
Sicherungskasten war musste weg, weil ein Balken verschimmelt war. Die
unterste Reihe Steine hing einfach in der Luft lol. Zum Glück war das
die einzige Wand welche derart alt war in dem Haus, und die Wand war
auch keine tragende Wand jetzt ist da einfach gar keine Wand mehr. Habe
aber trotzdem einen Doppel T Stahlträger reingezogen.
Da ich meinen Sicherungskasten mitsamt Zähler versetzen musste, musste
ich alles auf den aktuellen Stand bringen, mit SLS Schalter und dem
ganzen kack. Aber naja egal jeder halbwegs normale Mensch hat kein
Problem damit ein paar Euro für FI-Schalter auszugeben. Bisher habe ich
sechs Stück, einen Heizung einen für Netzwerk und Alarmanlage, einen in
der Garage, 1 für Steckdosen, einen für Licht, und einen für den Rest,
also Rolladenmotoren etc. Wobei ich eigentlich für die Badezimmer noch
mal gerne eine separate Absicherung hätte was die FI Schalter angeht.
Und natürlich habe ich auch einen Überspannungsschutz eingebaut.
So als groben Überblick was alles für Kosten auf TE zukommen können.
Wobei wie gesagt, den SLS Schalter vor dem Zähler kann er sich
vermutlich sparen, und den so lassen wie er ist. Bei dem Rest bin ich
der Meinung es ist sein Geld wert.
Starrdrahtcrimper schrieb im Beitrag #6665198:
> Sackgasse, wo ist die Lösung?
I12 Dosen und Wagoklemmen, und nicht diese mit dem Hebel weil die
verbrauchen zu viel Platz in der Dose.
Heinz R. schrieb:> die leitungen werden vermutlich von links rechts oben kommen - man> macht da hakt mehrere große Unterputz-Verteilerdosen hin - evtl. sogar> AUfputz - verlängert in diesen die vorhandenen Leitungen zum neuen> Sicherungskasten
Ja, vermutlich mein lieber...sonst wissen wir hier rein gar nichts. Also
Bild und Situation sonst "lass es"
Gruß Rainer
Rainer V. schrieb:> Ja, vermutlich mein lieber...sonst wissen wir hier rein gar nichts. Also> Bild und Situation sonst "lass es"
ich versuche zu helfen
Aber mal ehrlich - wo sollen sie auch sonst her kommen?
Ich brauche da kein 3d-Rendering um das Problem zu verstehen
Heinz R. schrieb:> ich versuche zu helfen>> Aber mal ehrlich - wo sollen sie auch sonst her kommen?
Jetzt nehme ich genau diesen Beitrag mal für das Beispiel. Was soll
jemand mit so einem Gesabbere anfangen???
Zum Kotzen...sorry...
Heinz R. schrieb:> die leitungen werden vermutlich von links rechts oben kommen
Also wird an einer Seite eine Haelfte in eine neue Unterverteilung
"zurueckgebogen", auf der anderen Seite die andere Haelfte mit einer
neuen Zuleitung.
Evtl. bleiben noch 1-2 Leitungen ueber, die man dann - mit zugaenglichen
Klemmverbindungen - verlaengern muss.
wendelsberg
Rainer V. schrieb:> Jetzt nehme ich genau diesen Beitrag mal für das Beispiel. Was soll> jemand mit so einem Gesabbere anfangen???> Zum Kotzen...sorry...
das Leben besteht leider nicht nur aus auf der Couch Kreuzworträtsel
lösen, manchmal muss man auch selber Hand anlegen...
wendelsberg schrieb:> Also wird an einer Seite eine Haelfte in eine neue Unterverteilung> "zurueckgebogen", auf der anderen Seite die andere Haelfte mit einer> neuen Zuleitung.> Evtl. bleiben noch 1-2 Leitungen ueber, die man dann - mit zugaenglichen> Klemmverbindungen - verlaengern muss.
ganz genau so...
Phasenschieber S. schrieb:> Welch ein Irrtum!> Das würde im Umkehrschluß bedeuten, daß man alles ändern könnte, solange> die Änderungen den gegenwärtigen Bestimmungen entsprechen.
Wenn du die Haustür Austauschst bringst du dein Haus auch auf den
aktuellen Normungsstand?
Nur weil etwas in einer Norm steht, ist es halt kein Gesetz. Und
Annerkante Regeln der Technik sind auch nicht die Normen, sondern diese
sind dann allgemein anerkannt, wenn sie die ganz herrschende Ansicht der
technischen Fachleute darstellten.
Und es ist sicher nicht allgemein anerkannt, dass man bei der
Installation eine neue Steckdose eine ganze Installation neu macht.
Karl schrieb:> Und es ist sicher nicht allgemein anerkannt, dass man bei der> Installation eine neue Steckdose eine ganze Installation neu macht.
Du hast einiges nicht begriffen.
Eine Haustür mit einer Elektroinstallation zu vergleichen, zeugt alleine
schon von enormem Wissensdefizit.
Dann hast du nicht begriffen, daß es bei der Forderung nach einem Update
einer Anlage, nicht darum geht alles unselektiv zu erneuern; es geht
darum alles was nichtmehr dem Stand der gegenwärtigen Technik entspricht
zu erneuern und wenn du eine solche Steckdose verbaut hast, dann muß sie
eben auch erneuert werden wenn du eine neue Unterverteilung
installierst....und das ist auch gerechtfertigt.
Capiche?
Phasenschieber S. schrieb:> Eine Haustür mit einer Elektroinstallation zu vergleichen, zeugt alleine> schon von enormem Wissensdefizit.
ich behaupte mal ganz frech - eine Haustüre auszutauschen ist um einiges
komplizierter und bedarf eines weit größeren Wissens als paar NYM 3x1,5
zu verlängern
Phasenschieber S. schrieb:> es geht> darum alles was nichtmehr dem Stand der gegenwärtigen Technik entspricht> zu erneuern und wenn du eine solche Steckdose verbaut hast, dann muß sie> eben auch erneuert werden wenn du eine neue Unterverteilung> installierst....und das ist auch gerechtfertigt.
was soll bei einer Steckdose falsch sein solange sie nicht in
klassischer Nullung angeschlossen ist? Wenn da 3 Drähte hin führen,
diese die passende Impedanz und Farbe haben - wo liegt das Problem?
Heinz R. schrieb:> was soll bei einer Steckdose falsch sein solange sie nicht in> klassischer Nullung angeschlossen ist? Wenn da 3 Drähte hin führen,> diese die passende Impedanz und Farbe haben - wo liegt das Problem?
Solange blablabla ja was denn jetzt? Ist jetzt alles egal und dummen
Arbeit, oder muss es gewisse Anforderungen erfüllen damit nicht
ausgetauscht werden muss? Entweder du streichst dein solange dies das
jenes Satz, und behauptest weiterhin im Müll der schwachsinnig ist. Oder
du gibst dem Herren Phasenschieber S. einfach recht. Beides gleichzeitig
ergibt überhaupt keinen Sinn.
Heinz R. schrieb:> Phasenschieber S. schrieb:>> Eine Haustür mit einer Elektroinstallation zu vergleichen, zeugt alleine>> schon von enormem Wissensdefizit.>> ich behaupte mal ganz frech - eine Haustüre auszutauschen ist um einiges> komplizierter und bedarf eines weit größeren Wissens als paar NYM 3x1,5> zu verlängern
Nun bin ich ja doch Schreinergeselle, auch mit umfangreicher
Erfahrung auf den Gebieten Haustürneumontage, Haustürtausch
und Haustürreparatur bzw. -wartung sowie auch -modifikation.
Leider muß ich aber gestehen, von diesem Themenbereich ganz
und gar keine Ahnung zu haben.
(Interessiert mich aber aus aktuellem Grund ebenfalls stark:
Der Schwager hat beim Wohnzimmer-Neuanstrich Phase + PE des
einzigen Deckenlichts - vermutlich durch gehäuftes unsanftes
Darüberrollern - knapp innerhalb Deckenebene abgebrochen.
Mietwohnung, ebenfalls NYM, festverlegt, und ich bin daher
ganz genauso auf der Suche nach der einfachsten Lösung, die
aber trotzdem kein Pfusch ist.)
Was Deiner Aussage natürlich genausowenig direkt widerspricht
wie Deine der @Phasenschiebers - wollte es nur mal erwähnen.
Scheinbar kommt es auch darauf an was genau man weiß und was
eben nicht. ;-)
Starrdrahtcrimper schrieb im Beitrag #6665198:
> MaWin schrieb:>>> natürlich>> nimmt man crimp-Stossverbinder>> Wer stellt Crimpwerkzeuge für starre Leitungen her?
Himmelhöllenpfeil schrieb im Beitrag #6665473:
> Würth schreibt bei seinen Stoßverbinder ebenfalls nur von Litzen. Ich> warte auf den Nachweis der Zulässigkeit... oder irrten die Experten?https://www.klauke.com/de/de/stossverbinder-cu-ausfuhrung-fur-massivleiter
B. F. schrieb:> Der Schwager hat beim Wohnzimmer-Neuanstrich Phase + PE des> einzigen Deckenlichts - vermutlich durch gehäuftes unsanftes> Darüberrollern - knapp innerhalb Deckenebene abgebrochen.
Pfuscher...
Rainer Z. schrieb:> B. F. schrieb:>> Der Schwager hat beim Wohnzimmer-Neuanstrich Phase + PE des>> einzigen Deckenlichts - vermutlich durch gehäuftes unsanftes>> Darüberrollern - knapp innerhalb Deckenebene abgebrochen.>> Pfuscher...
Und ausgebildeter Maler...
B. F. schrieb:> Und ausgebildeter Maler...
Ich traute mich nicht zu fragen, mir schwante es aber. Weil ich schon
mehrfach übermalte Kontakte für PE in Schuko-Steckdosen gesehen habe.
Und wenn ich dann wichtigtuend auf den eingeschränkten Schutz
hingewiesen habe, hieß es, das hätte ein professioneller Maler gemacht.
In Deinem Fall hängt es von der Art der Decke (Beton- oder
Holzbalkendecke) ab und/oder wie das Kabel verlegt ist.
EDIT: Okay, Himmelhöllenpfeil war schneller, und das am frühen Morgen.
:))
Karl schrieb:> Wenn du die Haustür Austauschst bringst du dein Haus auch auf den> aktuellen Normungsstand?
Wenn die Tür woanders hin muss, verschiebe ich das Haus :-)
Karl schrieb:> Und es ist sicher nicht allgemein anerkannt, dass man bei der> Installation eine neue Steckdose eine ganze Installation neu macht.
Vorhanden: Mehrere Wandsteckdosen, klassische Nullung. Ein Stück neben
einer vorhandenen Dose soll eine neue Dose gesetzt werden. Beschreibe,
wie du das ausführst.
(Die Wissenden hier halten sich bitte zurück, danke!)
Heinz R. schrieb:> was soll bei einer Steckdose falsch sein solange sie nicht in> klassischer Nullung angeschlossen ist?
Naja, du hast scheinbar mit solchen Dingen noch nie etwas zu tun gehabt,
willst aber trotzdem deinen Senf hier abgegeben.
Dreimal darfst du raten was das Bild darstellt und darfst dich äussern,
ob du diese Dose an deine neue Unterverteilung anschließen würdest.
Auf dem Foto ist nicht zu erkennen, wie groß die Löcher sind.
Da aber die meisten Haushaltskleingeräte inzwischen SK 2 sind, würde ich
die Dose durchaus wieder einbauen. Wenn sie so sauber aussieht, sogar im
Sichtbereich Wohnzimmer.
Phasenschieber S. schrieb:> Heinz R. schrieb:>>> was soll bei einer Steckdose falsch sein solange sie nicht in>> klassischer Nullung angeschlossen ist?>> Naja, du hast scheinbar mit solchen Dingen noch nie etwas zu tun gehabt,> willst aber trotzdem deinen Senf hier abgegeben.> Dreimal darfst du raten was das Bild darstellt und darfst dich äussern,> ob du diese Dose an deine neue Unterverteilung anschließen würdest.
So eine Steckdose hatte ich Daheim auch gehabt. Und da passen auch ganz
normale Stecker rein.
Roland E. schrieb:> würde ich> die Dose durchaus wieder einbauen.DANIEL D. schrieb:> Und da passen auch ganz> normale Stecker rein.
Ich merke, hier sind große Wissensdefizite zu beklagen.
Diese Dose besitzt keinen Schutzkontakt und darf folglich bei einer
Erneuerung der UV nichtmehr verbaut werden, auch ein Anschließen einer
vorhandenen Leitung mit solch einer Dose am Ende ist unzulässig!
Ob etwas passt, oder nicht, ob Schutzklasse sonstwas, spielt alles keine
Rolle.
Thomas M. schrieb:> Über alles ein Schrumpfschlauch, auch mit Kleber.
Welchen Sinn soll der Schrumpfschlauch übers Ganze haben? Erschwert doch
erstmal nur die Fehlersuche und frisst Platz.
Phasenschieber S. schrieb:> Diese Dose besitzt keinen Schutzkontakt und darf folglich bei einer> Erneuerung der UV nichtmehr verbaut werden, auch ein Anschließen einer> vorhandenen Leitung mit solch einer Dose am Ende ist unzulässig!
Ja richtig, deswegen hatte ich so eine Steckdose. Jetzt hab ich sie zwar
immer noch, aber halt im Regal als Bauteil weil alt und interessant. Das
beste war, dass sie einfach bei dem Herd mit angeklemmt war, also mit
20A abgesichert.
B. F. schrieb:>> Pfuscher...>> Und ausgebildeter Maler...
Das sind die Schlimmsten. Genau wie ausgebildete Elektriker.
Die haben z.B bei meinen Schwiegereltern einen neuen
Hauptsicherungskasten gesetzt weil Oberleitung abgebaut und Erdleitung
neu gekommen ist. Zu den 6 Wohnungen wurden dann neue Leitungen in die
jeweiligen Unterverteilungen gelegt. UP durch das 3stöckige Treppenhaus.
Im (neuen) Hauptverteilerkasten im Keller ist PE und N natürlich
getrennt wie es die TAB will.
Was haben die Fachleute von Elektriker zu den Wohnungen verlegt? Genau
4x10mm NYM mit einem PEN!
Zum Thema des TE: Neuer Verteiler natürlich nach aktuellen Regeln.
Evt. sogar mit kombinierten FI/LS zumindest aber mit mehreren FIs damit
man beim Auslösen von einem nicht komplett im Dunkeln steht. Wichtig:
für die Steckdose von Kühl/Gefrierschrank würde ich immer einen eigenen
FI/LS nehmen.
Als Verteiler würde ich mindestens 3-reihig setzen.
Da er eh einen Durchbruch macht also größere Schweinerei hat würde ich
alle Leitungen die nachvollziehbar nicht zu lange sind und für die man
nur in dem gleichen Raum (Flur?) schlitzen muss neu ziehen.
Verlängern würde ich nur die Leitungen die ins Nirvana führen (Decke,
Boden, unbekannt).
Die Zuleitung würde ich wenn möglich neu machen oder den neuen Kasten so
setzen, dass die alte Leitung reicht/gekürzt wird.
> Das sind die schlimmsten. Genau wie ausgebildete Elektriker.
Ich finde bemerkenswert, dass hier im Forum so oft generelles Misstrauen
gegenüber Handwerkern geäußert wird.
In den vergangenen 25 Jahren habe ich nur zwei Fälle erlebt, wo ich
nicht zufrieden war:
a) In meinem Auto lagen nach der Wartung zahlreiche Dosen voll Altöl im
Kofferraum.
b) Beim Motorrad hat der Meister den Benzin-Schlauch nicht gut
befestigt. Während der Fahrt löste er sich und mein linkes Hosenbein
wurde mit Benzin voll gespritzt.
Abgesehen von diesen doch recht harmlosen Vorfällen war ich bisher immer
zufrieden, auch mit den Kosten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich finde bemerkenswert, dass hier im Forum so oft generelles Misstrauen> gegenüber Handwerkern geäußert wird.>> In den vergangenen 25 Jahren habe ich nur zwei Fälle erlebt, wo ich> nicht zufrieden war:
Du bist ein Glückspilz.
Stefan ⛄ F. schrieb:> a) In meinem Auto lagen nach der Wartung zahlreiche Dosen voll Altöl im> Kofferraum.
Was hast Du dann mit dem Öl gemacht? Hast Du bei Dir zu Hause einen
Altölbrenner, wo Du es dann verwerten konntest? Mein Opa hat früher
Altöl immer in einen alten Dieselschlepper eingefüllt. Es gab kurz eine
schwarze dicke Wolke, dann war wieder alles normal und das Öl war weg.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich finde bemerkenswert, dass hier im Forum so oft generelles Misstrauen> gegenüber Handwerkern geäußert wird.
Alte Hasen mit "Hammerimmersogmacht"-Syndrom gemischt mit Bildungsfernen
Vollpfosten, weil in den letzten zwei(?) Jahrzehnten kaum noch jemand
Handwerker werden wollte.
Schon vor 30 Jahren wurde nur Schlitzeklopper, wer das bissle Mathe für
etwas "höherwertige" technische Berufe nicht zusammengebracht hat, das
dürfte heute nicht besser sein. Ich habe aus vielen Berufen Meister(!)
kennengelernt, die waren dumm wie Toast, gerne (und viel) auch
Schlitzklopper.
Und wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe einen
Eli-Meister im weiteren Bekanntenkreis, der hat es echt drauf. Hat sich
aber auch permanent weitergebildet und ist schon von Natur aus ein Typ,
dem nicht die Dummheit aus dem Gesicht springt. Aber solche Typen sind
mittlerweile schwer zu finden.
H. H. schrieb:> Udo S. schrieb:>> Was haben die Fachleute von Elektriker zu den Wohnungen verlegt? Genau>> 4x10mm NYM mit einem PEN!>> Hammerimmersogmacht....
Genau, ausserdem war die Leitung wahrscheinlich noch auf Lager und
musste verschafft werden. Da wo es wahrscheinlich nicht auffällt.
Hoorst schrieb:> Und wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ich habe einen> Eli-Meister im weiteren Bekanntenkreis, der hat es echt drauf.
Richtig, aber diese Perlen muss man erst mal finden. Und da man nicht
der Einzige ist, haben die dann meist ein so volles Terminbuch, dass man
2 Jahre im Voraus anfragen muss.
Rainer Z. schrieb:> Stefan ⛄ F. schrieb:>> In meinem Auto lagen nach der Wartung zahlreiche Dosen voll Altöl im>> Kofferraum.>> Und wie hat der Meister das "erklärt"?
Rostschutzmittel
Phasenschieber S. schrieb:> Eine Haustür mit einer Elektroinstallation zu vergleichen, zeugt alleine> schon von enormem Wissensdefizit.
Oder dein Wissensdefizit bzgl. statischen Anforderungen (die Normen sind
im Gegensatz zur VDE bauaufsichtlich eingeführt) und der
Energienutzungsverordnung?
PaulePin schrieb:> Rainer Z. schrieb:>> Stefan ⛄ F. schrieb:>>> In meinem Auto lagen nach der Wartung zahlreiche Dosen voll Altöl im>>> Kofferraum.>>>> Und wie hat der Meister das "erklärt"?>> Rostschutzmittel
smart boy! 👍
Hoorst schrieb:> Vorhanden: Mehrere Wandsteckdosen, klassische Nullung. Ein Stück neben> einer vorhandenen Dose soll eine neue Dose gesetzt werden. Beschreibe,> wie du das ausführst.
Ich nehme einen 3-fach Verteiler und stecke ihn in die vorhandene Dose
;)
Da muss schon der Bäcker kommen und nicht das Brötchen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Während der Fahrt löste er sich und mein linkes Hosenbein> wurde mit Benzin voll gespritzt.>> Abgesehen von diesen doch recht harmlosen Vorfällen
Du bist genauso dicht wie der Schlauch damals!
Abgesehen von der recht harmlosen Brandgefahr will man das beim Motorrad
sicher nicht. Auch die hinter dir wollen es nicht. Blumen und Bienchen
auch nicht. Auch nicht beim 20 KW Spielzeugmofa.
Also eigentlich kann man wirklich alles selbst machen, ich habe schon
ein Fenster eingebaut zusammen mit einem Kollegen welche es gelernt hat
meine Haustür, meine Unterverteilung habe ich komplett selbst gebaut,
Fliesen gelegt, Wände verputzt usw usw. Aber bei gewissen Dingen wie
z.b. der Unterverteilung sollte man zumindestens alles so machen, dass
man am Ende nicht eventuell wegen fahrlässiger Tötung in den Knast
kommt. Da sind andere Gewerke etwas harmloser. Und jedes Mal wenn nicht
etwas selbst gemacht habe, habe ich mich vorher informiert und vor allem
mich mit Leuten unterhalten die es wirklich können und die Ahnung haben.
Und trotzdem es ist teilweise alles andere als einfach wenn man nicht
genau weiß wie, oder eben doch kein Profi ist. Und vor allem braucht man
Leute die an genau auf die Punkte aufmerksam machen, welche wichtig war
ein ordentliches Ergebnis sind.
Meiner Meinung nach ist es alles nicht so einfach, wenn ich schon
darüber nachdenke wie viel Zeit ich teilweise investiert habe, für die
eine oder andere Aktion, oder welche Fehler mir unterlaufen sind. Klar
gibt es viele Handwerker welche Idioten sind, aber das bedeutet noch
lange nicht dass man einfach alles selbst machen kann.
Udo S. schrieb:> Wichtig:> für die Steckdose von Kühl/Gefrierschrank würde ich immer einen eigenen> FI/LS nehmen.
Super Trick, wenn der FI/LS raus fällt, merkt man das erst, wenn es
anfängt zu stinken.
Karl schrieb:> Super Trick, wenn der FI/LS raus fällt, merkt man das erst, wenn es> anfängt zu stinken.
Und warum soll der auslösen, wenn da nichts ausser dem Kühlschrank
dranhängt? Wenn er auslöst wars auch nötig.
Im Gegensatz zu der von dir präferierten Lösung ein FI für die ganze
Wohnung. Dann gibt es nämlich durchaus andere Geräte und eine wesentlich
größere Installation die den FI zum Auslösen bringen können.
Und nach dem Urlaub ist dann die Wohnung mit Schimmel zugewachsen weil
das defekte vergessene Nachtlicht im Zimmer des Kindes den zentralen FI
ausgelöst hat.
Aber klar vor 70 Jahren hat man auch gemeint eine (oder 3) Sicherungen
reichen für das ganze Haus. Auf dem Stand bist du anscheinend noch :-p
Karl schrieb:> Hoorst schrieb:>> Ein Stück neben einer vorhandenen Dose soll eine neue Dose gesetzt werden.> Ich nehme einen 3-fach Verteiler und stecke ihn in die vorhandene Dose
Anforderung nicht erfüllt. Setzen, sechs.
> Da muss schon der Bäcker kommen und nicht das Brötchen.
Wer ist jetzt hier das Brötchen?
Udo S. schrieb:> Aber klar vor 70 Jahren hat man auch gemeint eine (oder 3) Sicherungen> reichen für das ganze Haus. Auf dem Stand bist du anscheinend noch :-p
Im Vergleich zu dir bin ich noch jung und dynamisch, würde aber im
Gegensatz zu dir, bei einem Einbau einer neuen Unterverteilung nicht die
ganze Wohnung aufreißen, um meinen Kühlschrank separat anzuschließen.
Udo S. schrieb:> Karl schrieb:>> Super Trick, wenn der FI/LS raus fällt, merkt man das erst, wenn es>> anfängt zu stinken.> Und warum soll der auslösen, wenn da nichts ausser dem Kühlschrank> dranhängt? Wenn er auslöst wars auch nötig.
Ja, trotzdem will man es wissen bevor man es riecht. Ist doch nicht so
schwer zu verstehen.
Udo S. schrieb:> Und nach dem Urlaub ist dann die Wohnung mit Schimmel zugewachsen weil> das defekte vergessene Nachtlicht im Zimmer des Kindes den zentralen FI> ausgelöst hat.
Deine Wohnung schimmelt ohne Strom?
Du hast ein anderes Problem.
Udo S. schrieb:> Und warum soll der auslösen, wenn da nichts ausser dem Kühlschrank> dranhängt? Wenn er auslöst wars auch nötig.> Im Gegensatz zu der von dir präferierten Lösung ein FI für die ganze> Wohnung. Dann gibt es nämlich durchaus andere Geräte und eine wesentlich> größere Installation die den FI zum Auslösen bringen können.> Und nach dem Urlaub ist dann die Wohnung mit Schimmel zugewachsen weil> das defekte vergessene Nachtlicht im Zimmer des Kindes den zentralen FI> ausgelöst hat.> Aber klar vor 70 Jahren hat man auch gemeint eine (oder 3) Sicherungen> reichen für das ganze Haus. Auf dem Stand bist du anscheinend noch :-p
Ein FI LS kostet halt mehr wie das Zehnfache von einer normalen
Sicherung. Grundsätzlich sollte man sich mal vor Augen führen wie oft
denn so ein blöder FI-Schalter überhaupt auslöst. Meiner Meinung nach
ist grundsätzlich eine separate Absicherung für den Außenbereich mehr
als sinnvoll, und eine getrennte Absicherung von Licht und Steckdosen
wenn möglich. Nicht dass einer im Bad ausrutscht, weil es auf einmal
dunkel wird und er sich den Kopf anschlägt.
Karl schrieb:> Super Trick, wenn der FI/LS raus fällt, merkt man das erst, wenn es> anfängt zu stinken.
Nicht von dir auf andere schließen - der Rest der Bevölkerung öffnet
seinen Kühlschrank üblicherweise deutlich häufiger als einmal alle vier
bis sechs Wochen und ist darüber hinaus sogar noch in der Lage,
wahrzunehmen, ob die aus dem Schrank entgegenschwappende Luft
ordnungsgemäß gekühlt ist und ob die Beleuchtung erwartungsgemäß
illuminiert. Du bist daher wohl eher ein ziemlicher Einzelfall und nicht
repräsentativ.
Mannomann, ihr Almans seid echt zu köstlich. Dieser Thread alleine
wieder - Unterhaltung vom Allerfeinsten.
Danke an dieses Forum für die ganzen Lacher - bitte immer weitermachen!
Horst G. schrieb:> der Rest der Bevölkerung öffnet> seinen Kühlschrank üblicherweise deutlich häufiger als
Aber eben nicht der Blumengiesser wenn man im Urlaub ist.
Aber die Huldiger des FI werden sofort eine neue Begrundung
nachschieben.
Immer wieder koestlich, sobald es hier auf das Thema E-Installation
kommt.
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> Aber eben nicht der Blumengiesser wenn man im Urlaub ist.
Doch. Der Blumengießer muss den Papagei, den er vergessen hat zu
füttern, kühl lagern, damit dieser nicht verwest.
Phasenschieber S. schrieb:> Naja, du hast scheinbar mit solchen Dingen noch nie etwas zu tun gehabt,> willst aber trotzdem deinen Senf hier abgegeben
Sorry, selten so einen Dummschwätzer wie Dich gesehen
Hier geht es um eine Verlängerung von 14 Leitungen - ich gehe von NYM
3x1,5 oder evtl. Stegleitung aus
Ein Haus das 14 Sicherungen / 14 Stromkreise hat ist mindestens nach
1973 gebaut, somit keine klassische Nullung
Aber Du bist sicher auch einer diese Reichsbedenkenträger, die sogar
nach Tausch der Steckdosendeckel weil Frau eine andere Farbe will erst
mal einen kompletten E-Check machen
Eine komplette Neuinstallation der 5m Zuleitung zum Verteiler ist sicher
kein Problem - aber die Erneuerung alle Zuleitungen zu den einzelnen
Zimmerns sehr wohl
Heinz R. schrieb:> Phasenschieber S. schrieb:>> Naja, du hast scheinbar mit solchen Dingen noch nie etwas zu tun gehabt,>> willst aber trotzdem deinen Senf hier abgegeben>> Sorry, selten so einen Dummschwätzer wie Dich gesehen>> Hier geht es um eine Verlängerung von 14 Leitungen - ich gehe von NYM> 3x1,5 oder evtl. Stegleitung aus>> Ein Haus das 14 Sicherungen / 14 Stromkreise hat ist mindestens nach> 1973 gebaut, somit keine klassische Nullung>> Aber Du bist sicher auch einer diese Reichsbedenkenträger, die sogar> nach Tausch der Steckdosendeckel weil Frau eine andere Farbe will erst> mal einen kompletten E-Check machen>> Eine komplette Neuinstallation der 5m Zuleitung zum Verteiler ist sicher> kein Problem - aber die Erneuerung alle Zuleitungen zu den einzelnen> Zimmerns sehr wohl
Wieso?
Da zieht man mit einem kräftigen Ruck an den Strippen auch bleich den
Putz mit herunter. Easy!
Stefan ⛄ F. schrieb:> In den vergangenen 25 Jahren habe ich nur zwei Fälle erlebt, wo ich> nicht zufrieden war:
ich kanns nicht mehr zählen in 45 Jahren, PKW Vertragswerkstätten die
betrogen und geschlampt haben, Klempner und Fliesenleger denen man ihre
Arbeit erklären muss, sogare meinem Cousin auch Elektriker musste ich
eine Relais Rolladenschaltung mit Fernauslösung erklären, er meinte nur
das geht nicht!
Es gab und gibt gute Handwerker, aber die werden gefühlt immer weniger,
die meisten die was "auf dem Kasten" haben wollen vom Handwerk nur weg
oder reich werden.
Furchtbar, ein Glück dass alle anderen außer die Handwerker, ihre Arbeit
immer ordentlich machen, und das auf diese Leute immer verlasse ist. Am
besten wäre es wenn man einfach Handwerker verbietet.
Hallo
Wahrscheinlich nicht - liegt eher an der optimierungbedürftigen
Suchfunktion bzw. das diese Google in eher schlechter Art und Weise
überlassen wird.
Und das in einen E-Technik und Computerforum... ist schrauig.
Einge gute Suche würde selbst bei gelöschten Beträgen schreiben:
"War schon Thema in einen Thread vom 30.Feb. 1555 wurde aber wegen ....
gelöscht"
Jemand
Heinz R. schrieb:> Und im Verteilerkasten sind sie dann wieder zulässig?
Ne das ist es auch nicht anders.
Ein Verteilerkasten hat eine Zuleitung, wenn der Strom auf der Zuleitung
abgeschalten wird, ist der ganze Verteilerkasten stromlos.
Wenn du in einer Verteilerdose 14 Zuleitungen hast, ist die
Verteilerdose aber nicht stromlos, wenn du eine Zuleitung stromlos
machst.
Es darf also nur eine stromführende Zuleitung in so einer Dose verklemmt
sein, das Gleiche gilt auch für den Verteilerkasten (Sicherungskasten)
> Mach 1-2 solche Verteiler hin und lass die Kirche im Dorf:
Ja, mach das und es passiert was, reden wir dann vielleicht in Monaten
oder Jahren hier über fahrlässige Tötung.
Wieso dürfen hier dumm Trolle Fragen stellen und alle anderen Trolle
fühlen sich befähigt hier Unsinn zu verbreiten ohne das die Moderatoren
hier einschreiten?
Thomas G. schrieb:> Himmelhöllenpfeil schrieb:>>> DANIEL D. schrieb:>>> #1>> Gibts denn übehaupt so kleine Dosen? der TO braucht doch immewrhin 14>> Stück, oder ists zulässig mehrere aufgetrennt Strromkreise in einer Dose>> mit Wago- oder derartiger fliegender Konkurrenzklemmen egal welcher Art>>>> zu verwurschteln?
Kannst du mal lernen die Zitierfunktion richtig zu benutzen, das habe
ich überhaupt nicht geschrieben. Nicht ein einziges wort davon.
Soll ich vielleicht auch anfangen Texte von anderen zu zitieren, und
deinen Name da reinarbeiten?
Thomas G. schrieb:> du darfst pro Stromkreis nur eine Dose verwenden. D.h. 2 oder 3> Stromkreise in einer Dose sind nicht zulässig.
Falsch! Es muss aber erkennbar sein, dass es sich um mehrere Stromkreise
handelt. Das kann z.B. durch Trennstege erfolgen, oder durch
beschriftete Reihenklemmen.
H. H. schrieb:> Thomas G. schrieb:>> du darfst pro Stromkreis nur eine Dose verwenden. D.h. 2 oder 3>> Stromkreise in einer Dose sind nicht zulässig.>> Falsch! Es muss aber erkennbar sein, dass es sich um mehrere Stromkreise> handelt. Das kann z.B. durch Trennstege erfolgen, oder durch> beschriftete Reihenklemmen.
Beispiel?
PaulePin schrieb:> H. H. schrieb:>> Thomas G. schrieb:>>> du darfst pro Stromkreis nur eine Dose verwenden. D.h. 2 oder 3>>> Stromkreise in einer Dose sind nicht zulässig.>>>> Falsch! Es muss aber erkennbar sein, dass es sich um mehrere Stromkreise>> handelt. Das kann z.B. durch Trennstege erfolgen, oder durch>> beschriftete Reihenklemmen.>> Beispiel?
Das waren schon zwei Beispiele!
DANIEL D. schrieb:> Furchtbar, ein Glück dass alle anderen außer die Handwerker, ihre Arbeit> immer ordentlich machen, und das auf diese Leute immer verlasse ist.
Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass ein Paradigmenwechsel im
Lebensentwurf stattfindet.
Früher gab es "Klassen", Handwerker, Bauern, studierte, etc. Und in den
Klassen relativ gleichmäßig verteilt helle und weniger helle. Abitur
machte, wer aus intellektuellem Hause stammte oder aus irgendwelchen
Gründen nicht körperlich arbeiten konnte, nicht wer was auf dem Kasten
hat.
Heute fehlen die guten Handwerker, weil sie Jura oder Medizin studieren.
Und die ob der großen Konkurrenz gescheiterten intellektuellen-kinder
malen Mandalas oder töpfern für ihre Therapeuten.
Stell dir vor, wenn irgendwann nur noch Leute Handwerker werden, die
kein gutes Abitur schaffen würden.
A. S. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Furchtbar, ein Glück dass alle anderen außer die Handwerker, ihre Arbeit>> immer ordentlich machen, und das auf diese Leute immer verlasse ist.>> Darum geht es gar nicht. Es geht darum, dass ein Paradigmenwechsel im> Lebensentwurf stattfindet.> Früher gab es "Klassen", Handwerker, Bauern, studierte, etc. Und in den> Klassen relativ gleichmäßig verteilt helle und weniger helle. Abitur> machte, wer aus intellektuellem Hause stammte oder aus irgendwelchen> Gründen nicht körperlich arbeiten konnte, nicht wer was auf dem Kasten> hat.> Heute fehlen die guten Handwerker, weil sie Jura oder Medizin studieren.> Und die ob der großen Konkurrenz gescheiterten intellektuellen-kinder> malen Mandalas oder töpfern für ihre Therapeuten.
Vielleicht haben auch einfach viele von denen eine vier Tage Woche in
der Industrie und stehen am Band, und verdienen viel mehr Geld. Um dann
am Ende vorzeitig körperlich kaputt zu sein wegen der Schichtarbeit.
Na ja die Leute haben es verdient meiner Meinung nach. Es ist richtig es
gibt wirklich grottig schlimme Leute die übelsten Fusch abliefern, und
die gibt es genau so oft wie ordentlich arbeite Handwerker. Ich bin
Handwerker und habe viele Kollegen, von dessen Arbeite ich mich komplett
distanziere, und wo ich eher Kündigen würde, anstelle dass ich
Verantwortung für diesen Scheiß übernehmen würde den die veranstalten.
Aber ganz ehrlich wenn das doch immer alles so einfach ist, und alle
Leute immer alles besser wissen, dann sollen sie doch einfach ihren
Scheiß selbst machen. Die meisten Privatkunden wo ich bin, sind zum
Glück freundlich nett und komplett in Ordnung. Aber ganz ehrlich ich
arbeite trotzdem zehnmal lieber im Gewerbe, da geht mir keiner auf den
Sack ich kann in Ruhe meine Arbeit machen, meine Arbeir wird nicht
andauernd durch irgendwelche Fragen unterbrochen und was weiß ich. Am
besten sind die Leute die glauben man wäre blöd, und wüsste nicht was
man macht. Wenn dann eine ankommt und mich fragt was ich tue, dann
unterbreche ich meine Arbeit und erkläre es ihm in aller Ruhe.
Irgendwann hören die Leute auf mir auf den Sack zu gehen, weil sie dann
merken je mehr sie mir auf den Sack gehen desto teurer wird die
Rechnung. Immer wieder das gleiche man ist bei einem Kunden, und der
nimmt erstmal grundsätzlich an dass man so blöd ist, für die Arbeit für
welche man dort dahin bestellt wurde. Natürlich hat er selbst keinen
blassen Schimmer von dem Scheiß, aber dass der Handwerker zu blöd ist
weiß er ja trotzdem.
Mir ist das ja egal nach einer gewissen Zeit rafft selbst der größte
Trottel, und ich erkläre dann immer wieder einfach was ich da gerade
mache. Aber das sind wie gesagt alles Probleme, welche ich im
gewerblichen Bereich nicht habe da kann ich in aller Ruhe meine Arbeit
machen. Und was diese Sache angeht bin ich noch eine Ausnahme. Viele
meiner Kollegen können damit überhaupt nicht umgehen, wenn man denen
während der Arbeit auf den Sack geht und sie volllabert.
Sollen doch die ganzen Privatleute einfach daheim alles verschimmeln
lassen, weil sie selbst es nicht hinbekommen, und weil sie viel zu hohe
Ansprüche haben an die Leute welche diese Arbeit ausführen. Und dann
sollen sie auch damit leben, dass es so viele Idioten gibt die richtig
große Scheiße bauen. Sie haben es verdient, allein weil ein Großteil der
Leute diese der Handwerker ist ein Trottel Mentalität hat. Weißt du denn
was du da machst... Wie oft habe ich so eine behinderte Frage schon
gehört, von studierten Menschen. Die haben übrigens auch besonders wenig
Ahnung von Technik oder woran man einen guten Handwerker erkennt, und
werden besonders gerne Opfer von den richtig miesen Fuschern, und
Unfähigen. Zurecht natürlich.
Thomas M. schrieb im Beitrag #6666965:
> Wenn ich wollte, dass mir den ganzen Tag einer bei der Arbeit zuschaut,> dann wäre ich Schauspieler geworden.
meine Kunden haben mir immer bei der Arbeit zugeschaut im Aussendienst,
wer nicht pfuscht hat doch keine Probleme und einem Kunden für Geld
Fragen zu beantworten tut nicht weh!
Wenn ich aber dem "Fliesenleger" der sich als Maurer herausstellte
erklären muss das die glasierte Kante nach aussen ans Eck kommt dann ist
es nur zum Heulen!
DANIEL D. schrieb:> Aber ganz ehrlich wenn das doch immer alles so einfach ist, und alle> Leute immer alles besser wissen, dann sollen sie doch einfach ihren> Scheiß selbst machen.
so einfach ist das nicht, kannst du dir nicht vorstellen das man manche
Arbeiten ab einem gewissen Alter nicht mehr selber machen kann?
Das wirst du auch noch irgendwann lernen wenn du alt genug wirst!
Das wird auf alle Fälle ein teurer Spaß - rechne mit hohen vierstelligen
Summen.
Neuer Verteiler, neue Zuleitung, ein paar RCDs und neue LS werden es
mindestens werden, schon alleine deshalb, weil kein Handwerker
"gebrauchtes Material" einbauen wird. Und natürlich kostet der gleiche
LS, den man im Handel für 3,95 findet, dann 12,50 zzgl.
Joachim B. schrieb:> Es gab und gibt gute Handwerker, aber die werden gefühlt immer weniger,> die meisten die was "auf dem Kasten" haben wollen vom Handwerk nur weg> oder reich werden.
Das entspricht leider meiner Erfahrung. Nur, daß auch die Idioten über
Nacht reich werden wollen, denn teuer sind sie alle. Sehr gute
Handwerker sind leider extrem selten - vielleicht 10%. Wenn man einen
findet, muß man sich den warm halten! Problem ist aber oft: man hat nur
einen Versuch.
DANIEL D. schrieb:> Grundsätzlich sollte man sich mal vor Augen führen wie oft> denn so ein blöder FI-Schalter überhaupt auslöst.
Das sagt mehr als genug darüber aus das DU nicht qualifiziert bist auch
nur ansatzweise zu erahnen für was der RCD überhaupt da ist ...
alopecosa schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Grundsätzlich sollte man sich mal vor Augen führen wie oft>> denn so ein blöder FI-Schalter überhaupt auslöst.>> Das sagt mehr als genug darüber aus das DU nicht qualifiziert bist auch> nur ansatzweise zu erahnen für was der RCD überhaupt da ist ...
Oder meine Elektroinstallation ist so ordentlich, das es für mich
ausreichend ist ein paar Stück von den Dingern zu haben, und ich es
nicht nötig habe jede Steckdose einzeln mit einem sehr teuren
fi-ls-schalter abzusichern. Die Situation wo der FI rausfliegt welche
ich mitbekommen habe, sind immer dann wenn mein Vater mit der
Heckenschere ins Kabel geschnitten hat. Deswegen habe ich bei mir in der
Garage eine kleine Verteilung mit einem separaten dreipoligen FI
Schalter. Damit ich es mir sparen kann ins Haus zu laufen, wenn im
Garten mal irgendein Schwachsinn passiert.
Es tut mir ja leid ich bin da ein bisschen pragmatische, ich will z.b.
nicht dass das Licht ausgeht wenn der FI auslöst wegen einer Steckdose.
In dem Fall sehe ich eine mögliche Verletzungsgefahr für Personen welche
dann auf einmal im Dunkeln sind. Aber auf die Idee den Kühlschrank
separat abzusichern, wäre ich nicht gekommen. Falls wirklich mal der FI
auslöst und ich längere Zeit nicht daheim bin, dann werde ich wohl einen
sehr leeren Kühlschrank mit ein paar verdorbenen Lebensmitteln haben.
Ansonsten hängt bei mir der Netzwerkschrank und die Heizung ein
separaten FI Schalter an jeweils. Habe ich ja alles schon mal erwähnt.
Wenn mal die Heizung längere Zeit ausfällt kann das ziemlich schlecht
für das Haus werden. Und ich habe keinen Bock das meine Kameras nicht
mehr auf meinem Netzwerkspeicher aufzeichnen können, oder dort etwas zu
Bruch geht. Außerdem hatte ich die einpoligen von der Prüfung, und der
Zwischenprüfung noch übrig.
Wenn du auch nur ansatzweise wüsstest für was er da ist, wäre deine
belanglose hirnlose Behauptung mit Argumenten und Erklärungen versehen.
Aber weil du doof bist, bist du auch nur ein anonymer Troll meiner
Meinung nach. Der RCD löst dann aus wenn ein Fehlerstrom, über kaputte
Geräte, defekte Leitungen, Menschen welche in die Steckdose packen, in
die Erde, oder das Erdpotential, oder wie auch immer man es nennen will,
was mit dem PE Leiter, Potential, etc vor dem RCD irgendwie in
Verbindung ist fließt. Es gibt welche die bei 30 Milliampere Fehlerstrom
auslösen, es gibt auch welche die lösen erst bei 300 Milliampere aus,
und sind vorzugsweise für den Brandschutz gedacht, und nicht für den
Personenschutz.
Jede Steckdose welche für Personen zugänglich ist muss mit einem
Fehlerstromschutzschalter abgesichert sein, welcher bei 30mA auslöst.
Man kann sich ja gerne 100 Stück davon in den Sicherungskasten
schrauben, oder alles mit FI LS Schaltern absichern. Kost aber nur
unnötig Geld.
Na ja wenn bei dir der FI Schalter täglich auslöst, gehe ich eher mal
davon aus dass du keine Ahnung hast wie das Ding richtig funktioniert.
DANIEL D. schrieb:> Wenn du auch nur ansatzweise wüsstest für was er da ist, wäre deine> belanglose hirnlose Behauptung mit Argumenten und Erklärungen versehen.> Aber weil du doof bist, bist du auch nur ein anonymer Troll meiner> Meinung nach.
OT: rein aus Neugierde- darf ich mal fragen auf was Deine überufernde
Höflichkeit und Freundlichkeit beruht?
Heinz R. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Wenn du auch nur ansatzweise wüsstest für was er da ist, wäre deine>> belanglose hirnlose Behauptung mit Argumenten und Erklärungen versehen.>> Aber weil du doof bist, bist du auch nur ein anonymer Troll meiner>> Meinung nach.>> OT: rein aus Neugierde- darf ich mal fragen auf was Deine überufernde> Höflichkeit und Freundlichkeit beruht?
Das ist vollkommen variabel, mal so mal so je nachdem wie man mit mir
kommuniziert. Wenn man z.b. behauptet dass ich:
alopecosa schrieb:>> Das sagt mehr als genug darüber aus das DU nicht qualifiziert bist auch> nur ansatzweise zu erahnen für was der RCD überhaupt da ist ...
Zusammengefasst “inkompetent oder dumm" wäre, ich aber der Meinung bin,
bei dem Thema ist dem nicht so. Dann habe ich kein Problem meine Meinung
zu äußern. Wenn ich denn mal was erzählen sollte was dumm und falsch
ist, wird sich sicher jemand seinen Spaß haben mir zu erklären warum dem
auch so ist. Es sei ihm dann gegönnt. Lernen durch schmerz.
Naja und ich mag es nicht wenn man einfach nur etwas behauptet, und wenn
es dann nicht mal Sinn ergibt, finde ich richtig doof. Und dann noch
zusätzlich mich als dumm oder was auch immer diskreditiert, gefällt mir
irgendwie auch nicht.
Ah ja und ich gebe zu ich habe auch Spaß daran. Finde es aber nur in
bestimmten Fällen gerechtfertigt.
Kondom schrieb im Beitrag #6667475:
> Dürfen denn Steckverbinder-Geknäuel verschiedener Kreise wegen> Versetzungsgefahr beliebig in eine Dose verwurschtelt werden?>> NEIN
Doch dürfen sie
weiss nicht was Du unter "Steckverbinder-Geknäuel" verstehst, aber
verschiedene Phasen, 400V - warum auch nicht?
Sonst dürfte man ja auch keine Drehstromleitung unterverteilen?
wenn man es ganz korrekt macht trennt man die einzelnen Leitungen
mechanisch - wie auch immer - oder beschriftet das Ganze
aber ob jetzt jemand eine UP-Dose aufmacht - darin 14 x3 = 42 Wago
Klemmen findet oder ob er 14 Dosen mit je 3 Wago-Klemmen aufmacht - wenn
er da dran rum fummelt und dabei umkommt - selber schuld kann ich da nur
sagen....
Kondom schrieb im Beitrag #6667475:
> Japp, normale Eurostecker mit 2x 4 mm schon, aber die Schukos seit 1930> nicht mehr so "ohne§ Tricks, um die ca. 0,8 mm oder bbesser 1 mm mehr> auf den in anderen Ländern Iran, Türkei dort üblichen 5 mm aufzubohren.
Also ich muss zugeben ich habe diese Steckdose nicht allzu lange
benutzt. Und relativ zeitig die Elektroinstallation erneuert.
Kabelmasseur schrieb:> Die geballte Ahnungslosigkeit in diesem Thread ist nicht mehr zu> überbieten.
ach wie nützlich dein Beitrag, etwas besser:
https://www.youtube.com/watch?v=kk7WoXCj3YQ
Kondom schrieb im Beitrag #6667475:
> Dürfen denn Steckverbinder-Geknäuel verschiedener Kreise wegen> Versetzungsgefahr beliebig in eine Dose verwurschtelt werden?>> NEIN
besprech das doch mit einem Elektrikermeister!
https://youtu.be/kk7WoXCj3YQ?t=608
Egal es gibt den VDE der selber in seinen Publikationen Unsinn
verbreitet und auf Nachfrage Antworten schuldig bleibt, es wird erst
gefährlich wenn man durch Installationen vor Gericht kommt und der
Richter betrunken ist, schlechte Laune hat oder eh nichts versteht!
Verschiedene Stromkreise in einer Dose? Also dass man verschiedene
Spannungen 24 Volt und 230 Volt und nicht mischen darf wusste ich. Aber
verschiedene Stromkreise sollen verboten sein? Warum gibt es dann 5
adriges Kabel? Man stelle sich nur mal vor, man verlegt ein Kabel, und
nutzt einen Stromkreis für Licht, und einen anderen für Steckdosen, und
das ist dann verboten? Was bedeutet überhaupt mehrere Stromkreise?
Verschiedene Phasen? Unterschiedliche Sicherungen? Oder reicht es schon
wenn es unterschiedliche Verbraucher sind welche jeweils unabhängig
geschaltet werden? Das mit dem Stromkreisen höre ich jetzt zum ersten
Mal. Aber ich bin auch kein Elektriker, sondern IT-Elektroniker.
So wurde es mir in der Lehre beigebracht. Dabei handelte es sich aber
auch um Standard I-und Schalter/Abzweigdosen. Von irgendwelchen
Unterteilungen und Beschriftungen war zumindest damals nicht die Rede.
@ DANIEL D.: Das fünfadrige Kabel ist dann aber auch nur für ein Gerät;
Herd, Motor o. Ä.
Thomas G. schrieb:> @ DANIEL D.: Das fünfadrige Kabel ist dann aber auch nur für ein Gerät;> Herd, Motor o. Ä.
das 5adrige Kabel kann z.B. auch für einen Spiegelschrank im Bad sein
- Braun hat Dauerstrom für z.B. den Föhn
- schwarz schaltet die Beleuchtung
- weiß ist unbelegt
Und jetzt? alles verboten?
das können sogar verschiedene Phasen sein..
Ich betrachte den Spiegelschrank mal als ein Gerät... Gemeint ist
vermutlich, von der Verteilung bis zum "Gerät" wird die Leitung nicht
weiter aufgeteilt.
Thomas G. schrieb:> vermutlich, von der Verteilung bis zum "Gerät" wird die Leitung nicht> weiter aufgeteilt.
alles geraten,
Beitrag "Re: Sicherungskasten Versetzen"
mag doch jeder glauben was er will, entscheidend wirds erst vor Gericht
wenn einer stirbt oder das Haus abbrennt und eine Versicherung die
Zahlung verweigert!
Joachim B. schrieb:> Thomas G. schrieb:>>> vermutlich, von der Verteilung bis zum "Gerät" wird die Leitung nicht>> weiter aufgeteilt.>> alles geraten,> Beitrag "Re: Sicherungskasten Versetzen"> mag doch jeder glauben was er will, entscheidend wirds erst vor Gericht> wenn einer stirbt oder das Haus abbrennt und eine Versicherung die> Zahlung verweigert!
Blablabla Dramatik, kannst du hier nicht einfach sagen was Sache ist
wenn du es so genau weißt? Oder muss ich mir jetzt aus einem YouTube
Video, wo ein jammernder Elektriker zwei Steckdosen auseinander
friemelt, und eine I12 Dose dazwischen baut die VDS Regeln herleiten?
Oder muss ich mir beide Videos in kompletter Länge mitsamt Werbung
ansehen, um die geistige Offenbarung zu bekommen?
DANIEL D. schrieb:> VDS Regeln
kenne ich nicht, was willst du also?
Absolution für jede Verlegung von mir?
Bekommst du nicht, eine brauchbare Antwort die vor Gericht standhält?
kann und will ich nicht liefern und dasselbe gilt für jeden Anwalt
ausser er ist genau der Richter der der letzten Instanz vorsitzt.
DANIEL D. schrieb:> kannst du hier nicht einfach sagen was Sache
hatte ich doch öfter schon!
wären Gesetze eindeutig dann müssten sich nicht viele Juristen für teuer
Geld vor Gericht streiten!
Wenn vor Gericht im Sinne von Gesetzen entschieden werden soll müssten
alle Richter das überhaupt verstehen zu jeder Zeit!
Wenn Richter nüchtern entscheiden müssten dann wären Alkohol und
Drogentests vor jeder Verhandlung nötig.
Wenn Urteile wegen Fehlentscheidungen anfechtbar sein müssten dann
dürfte es keinen Anwaltzwang und keine Klagehöhe geben!
Vor Gericht und auf hoher See.......
Und nun noch Fragen?
Joachim B. schrieb:> Wenn Richter nüchtern entscheiden müssten dann wären Alkohol und> Drogentests vor jeder Verhandlung nötig.
Den brauchst du aktuell nicht. Das Ergebnis wäre eindeutig.
Joachim B. schrieb:> Und nun noch Fragen?
Nein danke, ich Frage einfach Leute welche was zum Inhalt der VDS, und
wie es in der Realität gehandhabt sagen können. Deine Ausführungen sind
pure lebenszeitverschwendung. Soll ich jetzt aufhören mich an die
Straßenverkehrsregeln zu halten, nur weil im Streitfall ein Richter
gegen mich entscheiden kann?
Also ich fasse mal zusammen wie ich deine Aussage verstehe:
Ich kenne die Regeln nicht, aber sie sind trotzdem widersprüchlich, auch
wenn ich sie nicht kenne, und am Ende entscheiden Richter, welche die
Regeln, welche ich nicht kenne fehlinterpretieren, weil sie nicht
eindeutig zu verstehen sind.
Vielleicht kann der eine andere mit deinen Aussagen viel anfangen, ich
möchte das jedoch genauer wissen.
Joachim B. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> VDS Regeln>> kenne ich nicht, was willst du also?> Absolution für jede Verlegung von mir?> Bekommst du nicht, eine brauchbare Antwort die vor Gericht standhält?>> kann und will ich nicht liefern und dasselbe gilt für jeden Anwalt> ausser er ist genau der Richter der der letzten Instanz vorsitzt.>> DANIEL D. schrieb:>> kannst du hier nicht einfach sagen was Sache>> hatte ich doch öfter schon!>> wären Gesetze eindeutig dann müssten sich nicht viele Juristen für teuer> Geld vor Gericht streiten!>> Wenn vor Gericht im Sinne von Gesetzen entschieden werden soll müssten> alle Richter das überhaupt verstehen zu jeder Zeit!>> Wenn Richter nüchtern entscheiden müssten dann wären Alkohol und> Drogentests vor jeder Verhandlung nötig.>> Wenn Urteile wegen Fehlentscheidungen anfechtbar sein müssten dann> dürfte es keinen Anwaltzwang und keine Klagehöhe geben!>> Vor Gericht und auf hoher See.......>> Und nun noch Fragen?
Ja! Wie kann man das ändern?
Juristen vereinen sich ihre Gesetze selber!
Da sie sonst völlig in ihrer Jura-Blase leben haben auch Lobbyisten die
Macht ihre Wünsche in Form von Gesetzen z verpacken.
Kommt hier noch was Essentielles zu dem Thema? Sieht so aus als ob das
hier nun ne Talkshow draus wird!
von Joachim B. (jar) 24.04.2021 01:33
Sind dir mitten im Text die Kommas ausgegangen? ;-)
Nach meiner bescheidenen Meinung ist da ein größerer Unter- oder
Aufputz-Kasten nötig, denn das ganze Gedöhns einfach mal so in den Putz
zu packen, mit etwas Schrumpfschlauch drüber, halte ich für grenzwertig.
Verbindungspunkte jeglicher Art, an Kabeln oder Leitungen, sind stets
zugänglich zu halten.
Also wird das dann ein Klemm- oder Verteilerkasten.
Dafür gibt es sicher genug zur Auswahl, u. der Innenaufbau muß dem Zweck
und der IP dienen.
Niemand schrieb:> Nach meiner bescheidenen Meinung ist da ein größerer Unter- oder> Aufputz-Kasten nötig, denn das ganze Gedöhns einfach mal so in den Putz> zu packen, mit etwas Schrumpfschlauch drüber, halte ich für grenzwertig.> Verbindungspunkte jeglicher Art, an Kabeln oder Leitungen, sind stets> zugänglich zu halten.> Also wird das dann ein Klemm- oder Verteilerkasten.> Dafür gibt es sicher genug zur Auswahl, u. der Innenaufbau muß dem Zweck> und der IP dienen.
Dem stimme ich zu, man muss immer mal damit rechnen wieder an
irgendwelche Klemmstellen heranzukommen. Wenn man einen Verteiler mit
Hutschiene nimmt, kann man Dreistock-Klemmen und Reihenklemmen
verwenden. Das müsste sehr kompakt werden.
Niemand schrieb:> Sind dir mitten im Text die Kommas ausgegangen? ;-)
ja manchmal tippe ich schneller als die Kommataste hinterher kommt, wenn
möglich füge ich sie noch ein wenn mich zwischendurch Anworten
(Editsperre) oder Müdigkeit nicht abhalten.
Ich würde ja auch gerne die Vorschau nutzen aber die zeigt zu oft nicht
das echte Aussehen, also schicke ich ab und editiere wenn möglich und
manchmal mache ich Fehler.
Die Antwort hatte mir auch gefallen, wurde wohl entfernt:
"Wenn das Pfandhaus den annimmt"
mal muß Humor auch erlaubt sein!
Harald W. schrieb:> Joachim B. schrieb:>>> mal muß Humor auch erlaubt sein!>> Da habe ich manchmal den Eindruck, das dieser den Moderatoren> abhanden gekommen ist.
Habt Ihr beiden denn schon andere gefunden, die Euren merkwürdigen
"Humor" teilen?
DANIEL D. schrieb:> Dem stimme ich zu, man muss immer mal damit rechnen wieder an> irgendwelche Klemmstellen heranzukommen.
Klemmstellen sollen das eigentlich nicht werden, nur Verbindungen so
blank unter Putz birgt immer die Gefahr der Beschädigung, weil das nicht
der Norm entspricht u. die Installationszonen sicherlich dazu auch nicht
hergeben.
Da muß sowieso an der Bauwerksstatik einiges gemacht werden, und dann
dabei an der Stelle etwas zu sparen, bringt es einfach nicht.
> Wenn man einen Verteiler mit Hutschiene nimmt, kann man Dreistock-Klemmen> und Reihenklemmen verwenden. Das müsste sehr kompakt werden.
Mit kompakt in der Breite, aber nicht in der Tiefe oder Bauhöhe!
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich finde bemerkenswert, dass hier im Forum so oft generelles Misstrauen> gegenüber Handwerkern geäußert wird
Man nennt das Erfahrung.
Die seriösen Handwerker sind leider selten.
Meist versucht ein Handwerker, seiner Meinung nach ahnungslose Kunden
über's Ohr zu hauen, gerne mit vollkommen überzogenem Reparaturumfang
und wuchermässigen Ersatzteilpreisen.
Dazu muss man sich gar keine "SWR Handwerkertests" ansehen, bei denen
die Ausschussquote meist bei 75% liegt.
Die fachlichen Defizite werden dabei meist noch durch gnadenloser
Frechheit überboten.
DANIEL D. schrieb:> Was bedeutet überhaupt mehrere Stromkreise?
Mehr als eine, 1-polige oder 3-polige, Sicherung in der Zuleitung.
Drehstrom ist also immer noch ein Stromkreis.
Hi,
das kommt garnicht so selten vor, dass man Kabel "klemmen" muss.
Nicht nur zur Verlängerung
Sondern, um von einer Kabelsorte auf die andere zu wechseln.
Bei uns wurde das immer so gemacht, dass an der Übergangsstelle ein
Klemmenkasten gesetzt wurde (bei Bedarf mit Zählertafelklemmen).
Entweder Aufputz oder Unterputz mit Kennzeichnung an Wand für spätere
Fehlersuche gut zugänglich.
Zum Beispiel NYM auf NYY für Außenverkabelung uv-beständig, wo
durchgängig eine Kabelsorte z.B. NYM nicht mehr zulässig.
ciao
gustav
MaWin schrieb:> DANIEL D. schrieb:>>> Was bedeutet überhaupt mehrere Stromkreise?>> Mehr als eine, 1-polige oder 3-polige, Sicherung in der Zuleitung.> Drehstrom ist also immer noch ein Stromkreis.
Alles klar verstehe vielen Dank.
MaWin schrieb:> Die seriösen Handwerker sind leider selten.>> Meist versucht ein Handwerker, seiner Meinung nach ahnungslose Kunden> über's Ohr zu hauen, gerne mit vollkommen überzogenem Reparaturumfang> und wuchermässigen Ersatzteilpreisen.
Wohl dem, der fähige Handwerker im Freudeskreis hat. Ich weiß diese
Menschen sehr zu schätzen.
Ich habe z.b. einen sehr unfähigen Kollegen, welcher zur Konfiguration
von Netzwerkkameras auch wenn es nur ein oder zwei Stück sind mehrere
Tage braucht. Aber diese ganzen Anwälte und was weiß ich alles haben
natürlich überhaupt keine Ahnung von diesem IP scheiß, und der Typ
labert die einfach mit irgendeinem Schwachsinn voll. Am Ende werden dann
die Rechnung trotzdem bezahlt. Und es muss immer ein Auszubildender
mitkommen der die Kameras an die Wand schraubt.
Bei Handwerkern gibt es halt einige, die auf ihre Arbeit und auf sich
noch etwas halten. Also einen gewissen Selbstanspruch haben, das ist der
Grund warum es noch einige fähige gibt. Bei uns an der Arbeit sind
zumindestens die guten in der Überzahl wie das jetzt allgemein ist kann
ich nicht sagen, vermutlich auch stark vom Gewerke abhängig.
Ich glaube auch dass die Auszubildenden heutzutage, nicht mehr die
handwerklichen Fähigkeiten haben wie früher. Man muss den wirklich
Kleinigkeiten beibringen, teilweise wie man einen Bohrer in ein SDS
Bohrfutter steckt. Früher mussten die Söhne ihren Väter noch helfen,
wenn es daheim was zu Handwerkern gab. Heute haben wir Generation
Smartphone, aber selbst von Computern haben irgendwie nur weniger
Ahnung, wenn es um etwas abseits von Facebook, und was es da alles für
ein Schrott gibt geht. Aber vielleicht habe ich als Hardcore Bastler
auch einfach zu hohe Ansprüche an die Auszubildenden.
Ich habe wegen mehreren Stromkreisen in einer Dose nachgefragt. Es ist
in der Tat verboten. Das hat was damit zu tun, das man nicht mehrere
verschiedene Sicherheitseinrichtungen abschalten muss, um an einer Dose
zu arbeiten.
Also Steckdose und Licht über ein 5 x 1,5mm^2 geschaltet, und das mit
unterschiedlichen Sicherungen absichern ist verboten. Und mehrere Kabel
mit unterschiedlichen Stromkreisen in einer Dose auch.
Rainer Z. schrieb:> Wohl dem, der fähige Handwerker im Freudeskreis hat. Ich weiß diese> Menschen sehr zu schätzen.
oder in der Familie, leider sind
Maurer, Maurerpolier, Klempner, Polsterer, Tischler & Trockenbauer,
Drucker, Schriftsetzer alle schon verstorben, von der
Nachfolgegeneration gibts keinerlei Handwerker mehr.
https://www.youtube.com/watch?v=UUEeL5d8i2s
DANIEL D. schrieb:> Ich habe wegen mehreren Stromkreisen in einer Dose nachgefragt. Es ist> in der Tat verboten. Das hat was damit zu tun, das man nicht mehrere> verschiedene Sicherheitseinrichtungen abschalten muss, um an einer Dose> zu arbeiten.H. H. schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Ich habe wegen mehreren Stromkreisen in einer Dose nachgefragt. Es ist>> in der Tat verboten.>> Schlicht falsch!
Also da würde ich dem nachvollziehbaren Argument von Daniel eher glaube
als ein unbegründetes "falsch".
Nicht umsonst müssen bei Drehstrom alle Außenleiten gleichzeitig
abschalten, um Spannungsfreiheit herzustellen.
Tom schrieb:> DANIEL D. schrieb:>> Ich habe wegen mehreren Stromkreisen in einer Dose nachgefragt. Es ist>> in der Tat verboten. Das hat was damit zu tun, das man nicht mehrere>> verschiedene Sicherheitseinrichtungen abschalten muss, um an einer Dose>> zu arbeiten.>> H. H. schrieb:>> DANIEL D. schrieb:>>> Ich habe wegen mehreren Stromkreisen in einer Dose nachgefragt. Es ist>>> in der Tat verboten.>>>> Schlicht falsch!>> Also da würde ich dem nachvollziehbaren Argument von Daniel eher glaube> als ein unbegründetes "falsch".
Die Regeln, wie bei meheren Stromkreisen in einer Dose zu verfahren ist,
existieren.
> Nicht umsonst müssen bei Drehstrom alle Außenleiten gleichzeitig> abschalten, um Spannungsfreiheit herzustellen.
Auch falsch.
WasSollDas? schrieb im Beitrag #6672016:
> Wieso läßt der Zensor so eine Falschaussage stehen?>> Beitrag "Re: Sicherungskasten Versetzen"
was ist daran falsch?
Falsch kann nicht sein das in meinem Zähleranschlußkasten (und
vermutlich in 1000en in D) jede Phase eine eigene entnehmbare oder
abschaltbare Sicherung hat! also kann in einem "Kasten" mehr als eine
Phase Spannung führen und auch im Umkehrschluß eine von 3 Phasen keine
Spannung führen!
Aussagen ohne Bezug und ohne Definition sind eh unbrauchbar!
Tom schrieb:> Nicht umsonst müssen bei Drehstrom alle Außenleiten gleichzeitig> abschalten, um Spannungsfreiheit herzustellen.
das ist jedenfalls falsch, siehe mein Sicherungsausfall, wo statt Fehler
auch nur eine rausgeschraubt werden könnte!
Ich muss mich hier korrigieren:
Der Satz im Beitrag
Tom schrieb:> Nicht umsonst müssen bei Drehstrom alle Außenleiten gleichzeitig> abschalten, um Spannungsfreiheit herzustellen.
ist in der Tat ohne weitere Erklärung falsch.
Richtig muss es heißen: Bei Drehstromverbrauchern müssen alle
Außenleiter gleichzeitig abschalten, damit die Zuleitung im Fehlerfall
spannungsfrei ist.
Es ist auf jeden Fall nicht zulässig, in einer Zuleitung zwei getrennt
abgesicherte Stromkreise zu führen.
Für den Hauptanschluss gilt das gleichzeitige Abschalten nicht. Hier
werden NH- oder Neozed-Sicherungen verwendet, die diese Möglichkeit
garnicht bieten.
Insofern meine Bitte an einen Moderator: Bitte o.g. Satz oder den ganzen
Beitrag löschen.
Tom schrieb:> Richtig muss es heißen: Bei Drehstromverbrauchern müssen alle> Außenleiter gleichzeitig abschalten, damit die Zuleitung im Fehlerfall> spannungsfrei ist.
Falsch.
> Es ist auf jeden Fall nicht zulässig, in einer Zuleitung zwei getrennt> abgesicherte Stromkreise zu führen.
Falsch.
Der böse Wolf schrieb:> H. H. schrieb:>> Falsch.>> Zwei Artikel aus 2001. Und jetzt kommste mal mit den Änderungen der> letzten 20 Jahre rüber.
Glaubst Du nicht, dass das jetzt Deine Aufgabe wäre, wenn Du die
Gültigkeit bezweifelst?
Hast Du berechtigte Gründe zur Annahme, dass die Änderungen in 2001 ggü.
der Ausführung von 1985 wieder rüchgängig gemacht wurden?
Ralf X. schrieb:> Glaubst Du nicht, dass das jetzt Deine Aufgabe wäre, wenn Du die> Gültigkeit bezweifelst?
Nein. Wenn er behauptet, dann belegt er auch. 20 Jahre alte Artikel sind
kein valider Beleg. Aber ich will mal nicht so sein, die Quelle kann
er ja nicht anzweifeln:
https://www.elektropraktiker.de/ep-2007-05-378-379.pdf
Moinsen,
liest der TO das Gezanke hier noch mit?
Gibt es schon eine Lösung?
Darf man die Leitungen jetzt durch anschrumpfen verlängern oder muss ab
der Ortsnetzstation die gesamte Elektroinstallation aller
angeschlossenen Haushalte erneuert werden?
Ocho
Thomas M. schrieb:> Darf man die Leitungen jetzt durch anschrumpfen verlängern
Sehr wahrscheinlich.
> oder muss ab> der Ortsnetzstation die gesamte Elektroinstallation aller> angeschlossenen Haushalte erneuert werden?
:-)
Das ist allgemeiner Volkssport hier:
- Jemand bittet um Hilfe
- Jemand gibt einen Rat
- Jemand anderes (der gar kein Interesse an dem Rat hat) verlangt nach
Beweisen
Also ob wir alle nichts anderes zu tun hätten.
Thomas M. schrieb:> Darf man die Leitungen jetzt durch anschrumpfen verlängern
IMO: Ja, passenden Crimphülsen vorausgesetzt. Ist ja auch bei gängiges
Mittel der Wahl, wenn z.B. bei der Versetzung von Zählerschränken die
Wohnungszuleitungen verlägert werden.
Machen würde ich es dennoch nicht, wenn nicht wirklich extreme
Platznot es erfordert.
> oder muss ab> der Ortsnetzstation die gesamte Elektroinstallation aller> angeschlossenen Haushalte erneuert werden?
Nö, ab Kraftwerk. Und weils ja ein Verbundnetz im warsten Sinne des
Wortes ist... ;)
Der böse Wolf schrieb:> IMO: Ja, passenden Crimphülsen vorausgesetzt. Ist ja auch bei gängiges> Mittel der Wahl, wenn z.B. bei der Versetzung von Zählerschränken die> Wohnungszuleitungen verlägert werden.
und trotzdem verlangen Netzbetreiber das neue Leitungen gelegt werden?
https://www.youtube.com/watch?v=IJMk1W81kSA
OK ist zwar ein "Werbevideo" aber den Amtsschimmel hört man trotzdem
wiehern!
Joachim B. schrieb:> das ist jedenfalls falsch, siehe mein Sicherungsausfall, wo statt Fehler> auch nur eine rausgeschraubt werden könnte!
Bei neueren Sicherungsmodellen ist es so, dass alle drei Phasen
gleichzeitig auslösen. Dazu kann man auch die Automaten am Hebel mit
einem Draht verbinden, wenn man die Leitungen einzeln absichert. Bei
SLS-Schaltern ist das in der Regel auch so, dass alle drei zusammen
hängen. Bei Dir ist es noch Bestandschutz nach VDE 0160 Stand 1997 oder
älter. Eine heutige Abnahme, so dass Du deine Anlage an das öffentliche
Netz anschließen dürftest, würdest Du heute nicht mehr bekommen.
Joachim B. schrieb:> und trotzdem verlangen Netzbetreiber das neue Leitungen gelegt werden?
Das hängt vom Leitungsquerschnitt ab. Das EVU will kein 10mm^2 von der
NH-Sicherung zum Zähler wegen Verlusten durch Wärmeentwicklung, auch
wenn 10mm^2 von den Tabellenwerken her für 63A ausreichend sind. Da ist
der vom EVU geforderte Mindestquerschnitt 16mm^2, zumindest in meiner
Region. Und wenn der Zähler vom Keller in die Wohnung verlegt werden
soll und der Leitungsquerschnitt nicht passt, kann das EVU eine
Neuverlegung zu Lasten des Auftraggebers fordern.
Thomas M. schrieb:> Darf man die Leitungen jetzt durch anschrumpfen verlängern
Ein Widerspruch in sich. Gleichzeitig Schrumpfen und Verlängern....wie
soll das gehen? 🤣
DANIEL D. schrieb:> Da sind andere Gewerke etwas harmloser.
Welche denn? Hast Du Deine Treppengeländer selber geschweißt ohne
Schweißerschein?
Genaugenommen ist auch der Einbau von Wasserhähnen nicht für den
Privatmann erlaubt, wenn man die VOB der Wasserversorger genau nimmt,
nicht mal das Wechseln einer Dichtung. Auch darf man nicht einfach
selber an Gas hantieren. Stell Dir mal vor, Du schneidest Rechtsgewinde
an Gasrohre dran, weil Du grade die passende Schneidkluppe hast und das
Rohr verlegen willst. Dann hast Du Gasleitungen mit Rechtsgewinde. Aber
wer ruft schon einen ins Wasserinstallateurverzeichnis eingetragenen
Betrieb zum Wechsel einer Dichtung, wenn man selber zwei nicht linke
Hände hat?
Tom schrieb:> Für den Hauptanschluss gilt das gleichzeitige Abschalten nicht. Hier> werden NH- oder Neozed-Sicherungen verwendet, die diese Möglichkeit> garnicht bieten.
Das kannst Du mit einem (S)LS-Schalter realisieren! Die NH-Sicherung ist
dann nur noch mal ein weiterer Zusatz!
IBC Schlauchtülle schrieb:> Bei Dir ist es noch Bestandschutz nach VDE 0160 Stand 1997 oder> älter.
1974 erbaut, klar Bestandsschutz und vom Hauptstrang geht auch nur 10mm²
ab.
IBC Schlauchtülle schrieb:> Das EVU will kein 10mm^2 von der> NH-Sicherung zum Zähler wegen Verlusten durch Wärmeentwicklung, auch> wenn 10mm^2 von den Tabellenwerken her für 63A ausreichend sind
am schlimmsten fand ich in der Wohnung das der Lichtstromkreis 1mm²
hatte und trotzdem von dem 1mm² zu Steckdosen abgezweigt wurden, sowie
3x 1,5mm² zur Flurwechselschaltung mit grün/gelb genommen wurde ohne
Aderkennzeichnung, ich denke das war auch 1974 nicht mehr zulässig, aber
Fachbetriebe pfuschen ja nie!
Joachim B. schrieb:> aber> Fachbetriebe pfuschen ja nie!
Ich hatte mal eine Bratpfanne mit Teflonbeschichtung. Die Beschichtung
war an einer Stelle kaputt, was das Geschäft auch wusste, aber die haben
einfach mit einem Filsstift den Schaden übermalt und so getan, als ob es
mir passiert wäre. Beim Reinigen ging dann die Farbe ab.
Joachim B. schrieb:> 3x 1,5mm² zur Flurwechselschaltung mit grün/gelb genommen wurde ohne> Aderkennzeichnung,
Grundsätzlich kann ich immer nur empfehlen, vor Beginn der Arbeiten
IMMER alles nochmal zu prüfen. Ich hatte es auch schon gehabt, dass ein
Einzelhaus in zwei separate Wohnungen umgebaut wurde. Ein Raum wurde
noch von der anderen Wohnung aus mit Strom versorgt. Abschalten an der
Unterverteilung hat also nichts gebracht. Darum immer nochmal
nachprüfen, ob die jeweilige Steckdose wirklich spannungsfrei ist und
nicht blind auf die Freischaltung vom Sicherungskasten vertrauen.
Gemein sind auch Fremdspannungen in Unterverteilungen, z.B. um Schütze
zu steuern, oder auch in Schaltschränken, die nicht als solche
gekennzeichnet sind. Stellst die Hauptsicherung ab und es liegt immer
noch Spannung an. Alles schon gehabt, also immer vorsichtig sein, egal
was auch immer man tut.