Strom Trafoschaltung berechnen

Gast #6715091
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Hallo zusammen,

ich habe eine trafoschaltung, und muss I1 und I2 bestimmen.
Wenn ich I1 hätte, dann ist es ja kein Problem mehr auf I2 zu kommen, 
nur wie komme ich auf I1?

Trafo-Übersetzungsverhältniss ist, 3:1

Wie muss ich hier ansetzen?

Danke im voraus.

SG
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Gast #6715121
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Günter Lenz schrieb:
> Ein Trafo transformiert Widerstände quadratisch
> mit dem verhältnis der Windungszahlen.

Das sollte er ja selbst rausfinden, ist ja nicht schwer.

> Also sieht die 4V Quelle 10 Ohm + 6 Ohm.
> Durch R2 fließt dann ein Strom von 4v / 16 Ohm = 0,25A

Das ist falsch.

R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der 
primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm und Iprim~390mA. Der 
sekundärseitige Strom ist dann ~130mA.
Gast #6715122
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Sorry, habe 14 statt 4 gerechnet.
Passt aber trotzdem nicht.
0,5A müssen für I1 rauskommen, die Lösung habe ich schon geprüft.

Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, das man zuerst den XL der Spule 
berechnen muss und dann kann man den Strom berechnen.

Er rechnet mit: XL = 2 Ohm/(1/3)^2 = 18j

Jetzt kann man den Strom berechnen.

Ich kann aber den Rechenweg nicht nachvollziehen.

Was macht er hier?
Gast #6715124
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von Elliot schrieb:
>R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der
>primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm und Iprim~390mA. Der
>sekundärseitige Strom ist dann ~130mA.

Stimmt, wollte ich auch schreiben, war ein flüchtigkeitsfehler.
Gast #6715142
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Elliot schrieb:
> R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der
> primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm

Nein, Elliot.

Denk mal an Röhrenradio-Ausgangsübertrager, primär hochohmig, sekundär 
niederohmig.

Nur Günter Lenz hat richtig gerechnet.
#6715144
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helpme91 schrieb:
> Sorry, habe 14 statt 4 gerechnet.
> Passt aber trotzdem nicht.
> 0,5A müssen für I1 rauskommen, die Lösung habe ich schon geprüft.
Das wird dann schon so sein. Ist halt in deinem Bildchen irgendwie die 1 
von 14 nicht mit drauf.

> Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, das man zuerst den XL der Spule
> berechnen muss und dann kann man den Strom berechnen.
>
> Er rechnet mit: XL = 2 Ohm/(1/3)^2 = 18j

Mumpitz. In der ganzen Schaltung gibts keine Induktivitaet. Wo soll da 
ein j herkommen?

Gruss
WK
Gast #6715156
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Sekundärseitige Last von 2 Ohm erscheint mit dem Quadrat des 
Übersetzungsverhältnisses "drei", also neunfach, auf der Primärseite.

Das sind dann 2 Ohm mal 9 gleich 18 Ohm.
In Reihe mit R2 gleich 10 Ohm ergibt das 28 Ohm.

Der Phasenwinkel (evtl. wirksame Streuinduktivität) bleibt 
unberücksichtigt, siehe Angabe "phi=0°". Der Trafo wird also als "ideal" 
vorausgesetzt.

An den jetzt erst korrekt angegebenen 14 Volt ergeben die 28 Ohm endlich 
0,5 A
Gast #6722644
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bei solchen Aufgaben ist "rückwärtsrechnen" ein guter Weg:
Zuerst 3V an der Sekundärseite annehmen. dann sind U =3V und I= 3/2 A.
Auf der Primärseite wird daraus U =9V und I =0,5A
In R2 ergibt sich dann 5V an Spannung. Dass das Ergebnis stimmt, müsste 
dann 14V an der Spannungsquelle anliegen.

In Wirklichkeit sind es aber nur 4V. Also alle Spannungen mit 4/14 
korrigieren.

an R1 also 3V x 4/14  also  12/14 V -> 0,86V

Der Rechengang beruht auf der Tatsache, dass die Schaltung nur lineare 
Elemente enthält.

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