Hallo zusammen,
ich habe eine trafoschaltung, und muss I1 und I2 bestimmen.
Wenn ich I1 hätte, dann ist es ja kein Problem mehr auf I2 zu kommen,
nur wie komme ich auf I1?
Trafo-Übersetzungsverhältniss ist, 3:1
Wie muss ich hier ansetzen?
Danke im voraus.
SG
helpme91 schrieb:> Wenn ich I1 hätte, dann ist es ja kein Problem mehr auf I2 zu kommen,> nur wie komme ich auf I1?
Ein idealer Trafo transformiert Widerstände mit dem ... des
Übersetzungsverhältnisses.
helpme91 schrieb:> Da kommt was falsches raus, wenn ich mit URI rechne.>> I = U/R = 14/10 = 1,4
Naja, man muss das schon richtig machen...
> Der Primärstrom sollte 0,5A sein.
Mumpitz. Bei 4V und 10Ohm können nicht mehr als 0,4A fließen.
Ein Trafo transformiert Widerstände quadratisch
mit dem verhältnis der Windungszahlen.
Also sieht die 4V Quelle 10 Ohm + 6 Ohm.
Durch R2 fließt dann ein Strom von 4v / 16 Ohm = 0,25A
helpme91 schrieb:> Da kommt was falsches raus, wenn ich mit URI rechne.>> I = U/R = 14/10 = 1,4>> Der Primärstrom sollte 0,5A sein.
Wie kommst Du auf 14V?
In deiner Zeichnunng steht 4V
Gruß
Dirk
Sorry, zu spät die anderen Beiträge gesehen!
Günter Lenz schrieb:> Ein Trafo transformiert Widerstände quadratisch> mit dem verhältnis der Windungszahlen.
Das sollte er ja selbst rausfinden, ist ja nicht schwer.
> Also sieht die 4V Quelle 10 Ohm + 6 Ohm.> Durch R2 fließt dann ein Strom von 4v / 16 Ohm = 0,25A
Das ist falsch.
R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der
primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm und Iprim~390mA. Der
sekundärseitige Strom ist dann ~130mA.
Sorry, habe 14 statt 4 gerechnet.
Passt aber trotzdem nicht.
0,5A müssen für I1 rauskommen, die Lösung habe ich schon geprüft.
Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, das man zuerst den XL der Spule
berechnen muss und dann kann man den Strom berechnen.
Er rechnet mit: XL = 2 Ohm/(1/3)^2 = 18j
Jetzt kann man den Strom berechnen.
Ich kann aber den Rechenweg nicht nachvollziehen.
Was macht er hier?
von Elliot schrieb:
>R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der>primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm und Iprim~390mA. Der>sekundärseitige Strom ist dann ~130mA.
Stimmt, wollte ich auch schreiben, war ein flüchtigkeitsfehler.
helpme91 schrieb:> 0,5A müssen für I1 rauskommen, die Lösung habe ich schon geprüft.
Ohje...
helpme91 schrieb:> Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, das man zuerst den XL der Spule> berechnen muss
Ohne Frequenz und Induktivität unmöglich.
> Er rechnet mit: XL = 2 Ohm/(1/3)^2 = 18j
Ohje...
Elliot schrieb:> R1 wird mit Faktor 1/9 auf die Primärseite transformiert, der> primärseitige Widerstand ist dann 10,22Ohm
Nein, Elliot.
Denk mal an Röhrenradio-Ausgangsübertrager, primär hochohmig, sekundär
niederohmig.
Nur Günter Lenz hat richtig gerechnet.
helpme91 schrieb:> Sorry, habe 14 statt 4 gerechnet.> Passt aber trotzdem nicht.> 0,5A müssen für I1 rauskommen, die Lösung habe ich schon geprüft.
Das wird dann schon so sein. Ist halt in deinem Bildchen irgendwie die 1
von 14 nicht mit drauf.
> Was ich in Erfahrung bringen konnte ist, das man zuerst den XL der Spule> berechnen muss und dann kann man den Strom berechnen.>> Er rechnet mit: XL = 2 Ohm/(1/3)^2 = 18j
Mumpitz. In der ganzen Schaltung gibts keine Induktivitaet. Wo soll da
ein j herkommen?
Gruss
WK
Ich weiß es nicht, deshalb Frage ich ja, ob mir das jemand erklären
könnte.
Keine Ahnung was er das rechnet.
Ich kann den rechenweg nicht nachvollziehen.
Sekundärseitige Last von 2 Ohm erscheint mit dem Quadrat des
Übersetzungsverhältnisses "drei", also neunfach, auf der Primärseite.
Das sind dann 2 Ohm mal 9 gleich 18 Ohm.
In Reihe mit R2 gleich 10 Ohm ergibt das 28 Ohm.
Der Phasenwinkel (evtl. wirksame Streuinduktivität) bleibt
unberücksichtigt, siehe Angabe "phi=0°". Der Trafo wird also als "ideal"
vorausgesetzt.
An den jetzt erst korrekt angegebenen 14 Volt ergeben die 28 Ohm endlich
0,5 A
Nichtverzweifelter schrieb:> An den jetzt erst korrekt angegebenen 14 Volt ergeben die 28 Ohm endlich> 0,5 A
Ich sehe nur eine Spannungsquelle von 4 V, also ist I1 = 4/28 = 1/7A ,
I2 = 3/7A
Michel M. schrieb:> mit Ltspice kann die Schaltung einfach simuliert werden :-)
Die Lösung für Idioten! Wer seinen Job beherrscht und den
Ausbildungsabschluß zu recht erlangt hat, hat sowas gefälligst zu Fuß
rechnen zu können.
.. klar er kann das auch zu Fuß rechnen,
aber es ist wünschenswert wenn er sich auch weiterentwickelt,
den Schaltplan systematisch aufbaut und zeichnet.
Dazu hilft es früh die Werkzeuge der "Neuzeit" anzuwenden
und zu testen. :-)
bei solchen Aufgaben ist "rückwärtsrechnen" ein guter Weg:
Zuerst 3V an der Sekundärseite annehmen. dann sind U =3V und I= 3/2 A.
Auf der Primärseite wird daraus U =9V und I =0,5A
In R2 ergibt sich dann 5V an Spannung. Dass das Ergebnis stimmt, müsste
dann 14V an der Spannungsquelle anliegen.
In Wirklichkeit sind es aber nur 4V. Also alle Spannungen mit 4/14
korrigieren.
an R1 also 3V x 4/14 also 12/14 V -> 0,86V
Der Rechengang beruht auf der Tatsache, dass die Schaltung nur lineare
Elemente enthält.