CT SET 65 Einplatinencomputer

OP #6750878
Lesenswert?

Hallo zusammen,
für mein Studium vor 30 Jahren habe ich mir einen Einplatinencomputer
mit Entwicklungsset von CT zugelegt.

Nun möchte ich das System wieder in Betrieb nehmen. Hab auch alles gut 
aufgehoben nur das EPROM mit der Software des SET-65 ist leer :-(

Kann mir jemand den HexDump des Eproms schicken?

Ich wäre sehr Dankbar. Kann auch Scans des Originalheftes anbieten.
Angehängte Dateien:
#6751502
Lesenswert?

Hallo,

gerade mal den Artikel angeschaut: HEX-Dump kann gegen frankierten 
Rückumschlag für 1,50DM angefordert werden, programmierten EPROM gibt es 
beim Heise Software Service.
Naja, gab es, 1984 ist ja schon etwas her.
Software ist die des COBOLD aus der Elrad irgendwann 1983...

Vielleicht hast Du hier noch Glück:
Beitrag "Re: S: COBOLD EPROM Programmiert"
und einer ist noch erreichbar.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #6751699
Lesenswert?

Klaus R. schrieb:
> Al D. schrieb:
>> für mein Studium vor 30 Jahren habe ich mir einen Einplatinencomputer
>> mit Entwicklungsset von CT zugelegt.
>>
>> Nun möchte ich das System wieder in Betrieb nehmen.
>
> Hol Dir lieber einen ESP32 und die kostenlose Arduino IDE.
>
> Anleitungen gibt es z.B. hier.
> https://randomnerdtutorials.com/
> mfg Klaus

Du bist wieder so einer, der eine simple Frage nach einem HEX-Dump nicht 
verstanden hat. Wieso kannst Du nicht mal einen einfachen Text lesen und 
verstehen?
#6751725
Lesenswert?

Martin schrieb:
> Du bist wieder so einer, der eine simple Frage nach einem HEX-Dump nicht
> verstanden hat. Wieso kannst Du nicht mal einen einfachen Text lesen und
> verstehen?

Mein Studium hatte ich schon ein paar Jahre vor den 30 Jahren hinter 
mir. Ich  habe vor 30 Jahren teils auch noch mit HEX-Files zu tun 
gehabt. Damals passte eine Textverarbeitung noch in weniger als 48 kB. 
Das war Steinzeit und echte quälerei. Wenn man gerne mit Assembler 
arbeiten möchte gibt es heute toole IDEs und interesannte 
Mikroprozessoren.

Es muß ja nicht ein ESP32 sein. Damit kommen auch die heutigen Kids klar 
ohne zu wissen was Strom ist. Aber das ist eben der Fortschritt.
mfg Klaus
OP #6751767
Lesenswert?

Michael U. schrieb:
> Vielleicht hast Du hier noch Glück:
> Beitrag "Re: S: COBOLD EPROM Programmiert"
> und einer ist noch erreichbar.

Danke hab ich mal eine Mail losgelassen.

Klaus R. schrieb:
> Hol Dir lieber einen ESP32 und die kostenlose Arduino IDE.

Ja das ist natürlich ein gute Alternative. Aber mir gehts dabei um 
Sentimentales Vintage Computer gedöns.

Vielen Dank euch
OP #6751824
Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Hier eine Anzeige aus der damaligen Konkurrenzzeitschrift mc, die müsste
> ich auch noch haben. Da wird noch der CEPAC65 genannt, ebenfalls von der
> c't.

jepp. Das ist er CEPAC65 ist die CPU Platine. Der SET-65 ist das 
"Entwicklungssystem". Ist echt toll wieviel da noch so rumliegt.

Ich habe nur den kurzen Artikel von der C't über den CEPAC65. Hab es mal 
angehängt für die wo es interessiert.

Christoph db1uq K. schrieb:
> "COBOLD-Computer, Beschreibung und Bauanleitung. Artikelserie in Elrad,
> Ausgabe 3, 4 und 5/1983" die könnte ich auch haben.

Ist da ein HEX-Dump abgedruckt?
Angehängte Dateien:
#6752152
Lesenswert?

Hallo,

irgendwo bei mir liegt im Keller noch ein 8085? Trainings-Kit incl. 
aller Unterlagen. Vor xxx Jahre ist es zumindest noch gestartet nach 
kurzer Diskussion mit den gesockelten ICs.

Klaus R. schrieb:
> Es muß ja nicht ein ESP32 sein. Damit kommen auch die heutigen Kids klar
> ohne zu wissen was Strom ist. Aber das ist eben der Fortschritt.
> mfg Klaus

Naja, auf dem ESP32 kann man zumindest einen kompletten C64 emulieren, 
incl. VIC und SID. In realer Geschwindigkeit.
Meinen Original C64 werfe ich aber trotzdem nicht weg.

TO: ich hoffe, es meldet sich noch jemand, das Netz gibt da leider so 
garnichts wirklich her.

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #6752266
Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> Der Cepac scheint ein Nachbau des EMUF von der mc zu sein. Der hatte
> allerdings nur den abgespeckten 6504,

Nee, der EMUF mit 6504 war ein Einplatinensystem ohne Tastatur und 
Anzeige. Damit habe ich meine ersten Gehversuche gemacht, DCF-Uhr in 
Assembler.

Der zugehörige Makroassembler lief auf einem cbm3032, ein 
Bastelprogrammiergerät für den 2716 an dessen Userport.
OP #6752411
Lesenswert?

S. G. schrieb:
> Ich glaube da kann ich helfen, meiner funktioniert zumindest kurzzeitig.
> Ob da noch alle bits im Eprom sind kannst du auf jeden Fall mit dem mir
> vorliegenden Hexdump kontrollieren. Werde heute Abend mal den EPROM
> auslesen.
>
> VG
> Sven

Hi Sven,
das ist aber sehr nett von Dir. Vielen lieben Dank
Albert
Gast #6752414
Lesenswert?

H. H. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Christoph db1uq K. schrieb:
>>> Der Cepac scheint ein Nachbau des EMUF von der mc zu sein. Der hatte
>>> allerdings nur den abgespeckten 6504,
>>
>> Nee, der EMUF mit 6504 war ein Einplatinensystem ohne Tastatur und
>> Anzeige.
>
> So wie der CEPAC!

Der CEPAC hatte den 6502 mit 16 Adressleitungen. Meinen habe ich auch 
noch :-)
Angehängte Dateien:
Gast #6755492
Lesenswert?

Christoph db1uq K. schrieb:
> http://retro.hansotten.nl/6502-sbc/emuf-and-mc/mc/
> da sind die diversen EMUFs der mc beschrieben. 1981 war der erste, schon
> 1982 auch eine mit 6502.

Ich habe die Tage Kramhaufen umgegraben, der EMUF und die Zeitschrift 
müssen hoch noch irgendwo aein, aber wo?

Sehr schön, da finde ich meinen 6504-EMUF wieder. Mal kurz das Heft 
überflogen, einige Projekte finden sich in aktuellen Arduino-Threads 
wieder, Dauerbrenner.

Ich habe es danach nicht weiter verfolgt, eine Eurokarte mit 6502 habe 
ich dann selbst entwickelt. Ging natürlich nur mit den Möglichkeiten in 
der Firma und Leiterplatten waren richtig teuer. Die 6502-Karte hatte 
ich dann auch in ein paar Prüfplätzen der Fertigung im Einsatz.

Gewaltig, was seitdem an Fortschritt und Preisverfall stattgefunden hat.
Gast #6755667
Lesenswert?

Klaus R. schrieb:
> Mein Studium hatte ich schon ein paar Jahre vor den 30 Jahren hinter
> mir. Ich  habe vor 30 Jahren teils auch noch mit HEX-Files zu tun
> gehabt. Damals passte eine Textverarbeitung noch in weniger als 48 kB.
> Das war Steinzeit und echte quälerei. Wenn man gerne mit Assembler
> arbeiten möchte gibt es heute toole IDEs und interesannte
> Mikroprozessoren.
>
> Es muß ja nicht ein ESP32 sein. Damit kommen auch die heutigen Kids klar
> ohne zu wissen was Strom ist. Aber das ist eben der Fortschritt.
> mfg Klaus

Wenn ich einen 2CV suche brauchst du mir keinen Golf 6 anbieten.
#6755674
Lesenswert?

Klaus R. schrieb:
> Mein Studium hatte ich schon ein paar Jahre vor den 30 Jahren hinter
> mir. Ich  habe vor 30 Jahren teils auch noch mit HEX-Files zu tun
> gehabt. Damals passte eine Textverarbeitung noch in weniger als 48 kB.
> Das war Steinzeit und echte quälerei. Wenn man gerne mit Assembler
> arbeiten möchte gibt es heute toole IDEs und interesannte
> Mikroprozessoren.

Ich weiss nicht mit was für Systemen du vor 30 Jahren gearbeitet hast. 
Aber die Systeme dich ich damals benutzen oder programmieren durfte 
waren alle keine Quälerei. Wenn etwas eine Quälerei ist, dann ist das 
WORD von Microsoft.

Dass die Editoren für die Dokumentverarbeitung nicht WYSIWYG waren war 
überhaupt kein Nachteil. Dokumente in SGML zu erstellen war im Vergleich 
zu WORD richtig entspannt. Da waren Inhalt und Formatierung hübsch 
getrennt und wenn man dann später Graphiken oder Tabellen hinzufügte 
flog einem nicht gleich das ganze Dokument um die Ohren.

Auch was die heutigen IDEs anbelangt, ja es gibt tolle IDEs aber es gab 
auch früher tolle Entwicklungstools. Und Schrott gab es damals schon und 
gibt es heute immer noch. Weder war alles besser oder schlechter, es war 
einfach nicht gleich.

Ich arbeite heute ganz gerne wieder mit alten Computern mit 6502, Z80 
oder DCJ11 Prozessoren, rein als Hobby und wegen dem Spass und den 
Erinnerungen. Ich arbeite aber auch gerne mit aktueller Hardware.
OP #6756207
Lesenswert?

So es ist geschafft. Der SET-65 mit dem CEPAC leuchtet nach über 30 
Jahren wieder rot.
Es war schon ein wenig besonders nach so langer Zeit die Taste wieder zu 
betätigen und ein mini- Programm einzutippen. "A9" und "8D" sind immer 
noch im Kopf. Eigenartig was man so in Erinnerung behält?

Ich möchte mich bei euch, und im besonderen bei Sven und Markus für die 
wirklich großartige Unterstützung und Belieferung mit Informationen 
bedanke. Auch für die sehr interessante Diskussionsbeiträge die 
alternativen aufgezeigt haben.

Ich denke wir sind alle zusammen zwar die Dinosaurier der 
Computertechnik, aber- auch die Väter derselben.

Darauf können wir sicherlich auch stolz sein.

Danke nochmals.
Angehängte Dateien:

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren