Forum: PC Hard- und Software Debian 10 - Frage zu Speicherauslastung


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von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Zusammen,

nach dem ich mich jetzt einigermaßen tief in Debian eingearbeitet habe 
und die Umgebung soweit steht, habe ich seit gestern das Phänomen, das 
mein Speicher fast vollständig verwendet wird.

Eigentlich wollte ich nur die VMs hochfahren und musste feststellen, 
dass schon die erste  VM extrem lange zum starten brauchte und sich 
nicht flüssig bedienen ließ. Da ich gestern Abend noch damit gearbeitet 
hatte und alles ok war komme ich aktuell nicht mehr weiter.

Was haben wir gemacht:

1. alle VMs vom NAS auf den SSD der Rechners kopiert.
2. alle Maschinen nacheinander hochgefahren und alle aktuell notwendigen 
Updates eingespielt.

Bis zu diesem Zeitpunkt wahr alles ok, die VMs liefen geschmeidig und 
alles war gut.

Anschließend:
1. VMs runter gefahren, defragmentiert und Optimierung durchgeführt.
2. alle Maschinen wieder auf den NAS gespielt als Backup.

Da dieser Vorgang durch die Größe von 470GB ein wenig dauert, lasse ich 
das über Nacht laufen.

Heute Morgen habe ich die Maschine einmal durchgestartet und wollte 
anschließend die VMs hochfahren. Seit dem, habe ich ein ganz 
merkwürdiges Speicherverhalten s. angehangenes Bild das ich mir nicht 
erklären kann und die VMs sind nicht bedienbar.

Ich gehe davon aus das das Problem mal wieder 42cm vor dem Monitor sitzt 
aber ich komme nicht weiter.

Ich gehe allerdings davon aus, dass da irgendetwas im Hintergrund läuft, 
was ich nicht sehe.

Tools:
1. VMWare Workstation pro 16
2. FreeFileSync

Danke für jeden Tipp
Gruß
Frank

von Jens G. (jensig)


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Wieviel RAM genehmigen sich denn Deine VMs lt. Config?
Der RAM wird bei einem Linux (wie auch Windows) immer möglichst komplett 
genutzt. Zwar nicht unbedingt für die Anwendungen, sondern als Filecache 
(zumindest nach einiger Zeit mit rel. viel an IO).
In Deinen Screenshots ist ja noch einiges frei, und Swap wird auch nicht 
benutzt - kann also nicht die Ursache sein, sondern irgendwas anderes.

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Jens,

aktuell läuft keine VM!

Die VMs sind auf 16GB Speicher eingestellt und liefen bis gestern Abend 
einwandfrei und ich war mit dem System auch super zufrieden.

Heute Morgen wollte ich die Maschinen lediglich hochfahren und musste 
feststellen, dass nichts ging.

Interessant war, das VMware mich beim Hochfahren der ersten VM nach 
einem mindestens 8GB großem Swapfile gefragt hat.

Das Bild zeigt das System ohne das auch nur eine VM gestartet ist bzw. 
nur die Anwendungen die auf dem Bild sichtbar sind laufen.

Allerdings habe ich gestern ein wenig mit XFCE experimentiert, da mir 
die Schriftgröße auf einem 4K Display in Verbindung mit meinem 15" 
Notebook einfach zu klein war. Hier habe ich aber lediglich die DPI Zahl 
hoch gesetzt.

Für mich sieht es so aus als wenn da "unsichtbar" eine Session läuft die 
ich nicht sehen kann. Ich war zum Zeitpunkt als ich die Bilder gemacht 
habe als "root" per RemoteDesktop angemeldet. Auf dem Rechner selber 
auch als "root" angemeldet erhalte ich die gleiche Speicherverteilung. 
Als Administrator auf dem Rechner direkt angemeldet sehe ich auch keine 
laufende Anwendung.

Gruß
Frank

von Blechbieger (Gast)


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Aus dem Bild ist kein Problem ersichtlich. Die Anwendungsdaten belegen 
nur 4 Prozent. Das die verschiedenen Festplattenpuffer 66% belegen ist 
unkritisch und sogar gut denn für ungenutzten Speicher gibt es kein Geld 
zurück. Sobald die Anwendungen mehr Speicher benötigen werden die Puffer 
automatisch verkleinert.

Bei VMWare bin ich unsicher aber ich denke aus Sicht des Hosts sind das 
normale Anwendungen. Daher sollten sich 3 VMs mit je 16 GB starten 
lassen ohne dass er überhaupt den Swap anfassen muss.

Nebenfrage, warum verwendest du überhaupt VMWare und nicht das 
Linuxeigene KVM?

von (prx) A. K. (prx)


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Blechbieger schrieb:
> Daher sollten sich 3 VMs mit je 16 GB starten
> lassen ohne dass er überhaupt den Swap anfassen muss.

Genau so funktioniert das auch, in Ubuntu, wenngleich eine VM mit voll 
genutzten 16 GB sich etwas mehr als diese 16 GB genehmigt. Da kommt noch 
der Overhead der Virtualisierung dazu.

Zu beachten ist die I/O-Last. Zumindest bei VMware Player/Workstation in 
Windows auf HDD habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine VM mit hoher 
Disk-Last den Rest bei Zugriff darauf ziemlich ausbremsen kann.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Blechbieger schrieb:
> Bei VMWare bin ich unsicher aber ich denke aus Sicht des Hosts sind das
> normale Anwendungen.

VMware hat auch Module im Kernel laufen.

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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(prx) A. K. schrieb:
> VMware hat auch Module im Kernel laufen.

Die könnten auch das Problem sein. Beim Start gestern waren die nach der 
Installation schon geladen, alles lief schnell. Dann:

Frank L. schrieb:
> Heute Morgen habe ich die Maschine einmal durchgestartet

Jetzt fehlen die Module evtl.
Wenn VMware dann nicht paravirtualisiert sondern als Komplett-Emulation 
läuft, würde es erklären, warum heute alles furchtbar langsam ist.

von (prx) A. K. (prx)


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Εrnst B. schrieb:
> Wenn VMware dann nicht paravirtualisiert sondern als Komplett-Emulation
> läuft, würde es erklären, warum heute alles furchtbar langsam ist.

Kann es das überhaupt?

> Jetzt fehlen die Module evtl.
1
$ lsmod|grep "^vm"
2
vmnet                  53248  9
3
vmw_vsock_vmci_transport    32768  0
4
vmw_vmci               69632  1 vmw_vsock_vmci_transport
5
vmmon                 114688  0

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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NB: Welches Programm liefert die Systeminformation im Bild links oben?

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo A.K.
die Info habe ich über das KDE-Infozentrum ermittelt.

Ich habe allerdings eben mal den Rechner nicht direkt an der Hardware 
neu gestartet sondern über den RemoteDesktop "Rechner neu starten" 
ausgewählt. Jetzt passen die Zahlen wieder.

Keine Ahnung, wo der Zusammenhang ist. Ich kann da nur vermuten...

Aber vielleicht hat sich XFCE die verschiedenen Sessions irgendwo 
gemerkt und ich habe versehentlich mehrmals die VMs gestartet was den 
Speicherverbrauch erklären würde. Aber keine Ahnung und davon ganz viel 
:-)

Insgesamt, wenn man jetzt mal von den Kinderkrankheiten aus Unwissenheit 
absieht, bin ich von der mehr oder weniger einfachen Installation ganz 
angetan. Wir hatten gestern mal einen Lasttest laufen, der alle drei VMs 
in denen jeweils eine SharePoint Instanz (2013, 2016 und 2019) werkelt 
mit HTTP Zugriffen bombardiert. Die Zugriffszeiten und die 
Zuverlässigkeit waren gegeben. Die Reaktionszeiten waren nicht besser 
oder schlechter als bei unserem bisherigen Host System Windows 2019 
Server.

Wir werden das System jetzt mal eine Zeitlang beobachten und damit 
arbeiten und sehen wie es läuft. Wenn alles glatt läuft, werden wir die 
anderen 3 Maschinen ebenfalls auf Debian als HOST Betriebssystem 
umstellen.

Wobei wir parallel noch ein VM aufsetzen werden um zu schauen in wie 
weit wir auch einen Teil unserer Entwicklermaschinen umstellen können.

Gruß
Frank

P.S. Wenn mir jemand den Unterschied von Screenshot 1 zu Screenshot 2 
erklären könnte, wäre ich dankbar.

: Bearbeitet durch User
von Kriseninterventionspezialist (Gast)


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Mit ESXi waere das alles noch viel besser!

von (prx) A. K. (prx)


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Frank L. schrieb:
> Wir hatten gestern mal einen Lasttest laufen, der alle drei VMs
> in denen jeweils eine SharePoint Instanz (2013, 2016 und 2019) werkelt
> mit HTTP Zugriffen bombardiert.

Für sowas ist eigentlich VMware ESXi gedacht, nicht die Workstation. 
Obendrein billiger (lies: kostenlos), wenn man keine Ansprüche an 
erweiterte Features und ans Management hat.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Frank L. schrieb:
> P.S. Wenn mir jemand den Unterschied von Screenshot 1 zu Screenshot 2
> erklären könnte, wäre ich dankbar.

Frisch gestartet (2) vs schon deutlich verwendet (1). Der erste hat viel 
Disk-Daten im Cache, der zweite praktisch nichts.

: Bearbeitet durch User
von Jens G. (jensig)


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Frank L. schrieb:
> P.S. Wenn mir jemand den Unterschied von Screenshot 1 zu Screenshot 2
> erklären könnte, wäre ich dankbar.

Im zweiten Screenshot wurde der Rechner wirklich neu gebootet. Der erste 
Screenshot zeigt einen Rechner, der schon eine gewisse Arbeit hinter 
sich hat (schon gut gefüllter Filesystem Cache).
Vielleicht haste den Rechner ja zur Problemzeit gar nicht neu gestartet, 
sondern nur mal zwischendurch schlafen gelegt, was dem evtl. nicht ganz 
gut bekam ... Denn was soll denn sonst der Unterschied sein zw. Restart 
via Remote Desctop oder direkt an der Hardware.

: Bearbeitet durch User
von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo A.K.

wie kommst Du darauf, das VMware ESXi kostenlos ist? Das Produkt gibt es 
nur in Zusammenhang mit vSphere und das ist alles andere als kostenlos.

https://www.vmware.com/de/products/esxi-and-esx.html

Aber vielleicht hast Du noch eine andere Quelle. Mir ist es bisher nicht 
gelungen ESXI von den offiziellen Seiten herunter zu laden.

Gruß
Frank

von (prx) A. K. (prx)


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Frank L. schrieb:
> wie kommst Du darauf, das VMware ESXi kostenlos ist?

Weil es laut Aussage von VMware auch in 7.0 immer noch eine dauerhaft 
einsetzbare kostenlose Version gibt. Registrierung ist aber nötig. 
Natürlich kriegst du umso mehr, je mehr du zahlst.

https://my.vmware.com/de/web/vmware/evalcenter?p=free-esxi7

HOWTO und Einschränkungen: https://www.altaro.com/vmware/esxi-free/

Wenn die Kiste ein echter Server ist, kein 08/15 PC, gibt es u.U. ESXi 
ISOs vom Hersteller, die weitere Treiber für deren Hardware drauf haben. 
Ob free oder nicht ergibt der Lizenzschlüssel, nicht das Image.

: Bearbeitet durch User
von Rudi Ratlos (Gast)


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Frank L. schrieb:
> P.S. Wenn mir jemand den Unterschied von Screenshot 1 zu Screenshot 2
> erklären könnte, wäre ich dankbar.

In beiden Fällen sind 1,4/1,6 gb-RAM belegt. No Swap.
Was auch durch die Prozessauflistung (übern Daumen) bestätigt wird!

Im ersten Fall könnte es sich (RAM = 64gb ?? )
a) um einen Aktualisierungsfehler handeln (unwahrscheinlich)
da die Anwendungsdaten im RAM (blau) nur ~4%/2,6gb belegen (statt 1,4gb)
das beweist auch der Taskmanager- 285 Prozesse = 4%!!
jedoch: 66% auf Festplatte (grün) liegen - und nicht im RAM!

b) Hast irgendwas installiert ? oder laufen gehabt, was weiterhin im 
Speicher gehalten wurde. Das bleibt solange drinnen, bis es gelöscht 
wird. Dazu gehören auch diese un-/genutzten +1,1gb-RAM.
Bei anderen Distros ist es jedenfalls so, daß im RAM auch Speicherplatz 
für Prozesse unnachsichtig reserviert wird. So ergeben sich (zeitweise) 
gewisse Unterschiede in div.'Darstellungen' .

c) ich glaube, daß du nur "GRÜN" übersehen hast, und zu Unrecht in 
Aufruhr versetzt worden bist.

Ich kenn zwar weder debian noch VM, aber prinzipiell..

von Rudi Ratlos (Gast)


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Oder anders ausgedrückt:
Im ersten Bild sind 1,4gb-RAM in Benutzung, der Rest von +1,1gb ist 
bereits 'frei', wird aber gelöscht, sobald 'Bedarf' ist. Das kann bei 
96%-FREE aber ziemlich lange dauern .

von Rudi Ratlos (Gast)


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Dann fährst die Maschine hoch, die alten Prozesse sind futsch - und die 
neuen Prozesse belegen   w i e d e r u m
eben --NUR-- die ~1,5gb

und dann wächst das wieder an.

Reserviert also VMware Speicher, tut das debian, bis VMware den Befehl 
zum 'Löschen' gibt. Oder VMware beendet wird.... ?
Kopierst in windoof was übers Clipboard, bleibt das ebenfalls solange im 
Speicher , bis es gelöscht wird. Viele Programme fragen beim Beenden 
danach: Löschen ?

Linux ist eben seltsam. Manche Dinge sind (oft) hart am 
Gerade-Noch-Erträglichen. In den meisten Fällen ist es einfach "maßlos 
Über-Informativ" .

von Dentaa (Gast)


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Poste mal die Ausgaben zu relevanten Zeitpunkten

ps aux --sort -vsz | head -n8
ps aux --sort -rss | head -n8
sar -rBS 5 3

von Dentaa (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Wenn die Kiste ein echter Server ist, kein 08/15 PC, gibt es u.U. ESXi
> ISOs vom Hersteller, die weitere Treiber für deren Hardware drauf haben.
> Ob free oder nicht ergibt der Lizenzschlüssel, nicht das Image.

Ist die Treiberunterstützung von VMWare wirklich so schlecht?

von Andreas M. (amesser)


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Warum um alles in der Welt benutzt man VMWare auf einem Linux? Diese 
externen Lösungen ( ebenso wie Oracle's VirtualBox) machen nur Probleme 
weil sie selten gut mit der gerade benutzen Kernelversion 
zusammenspielen.

Für VMs unter Linux nutzt man KVM. Das geht am einfachsten über 
"libvirt" zu konfigurieren und integriert sich hervoragend ins System:

https://wiki.debian.org/KVM

Wehr grafische Verwaltungstools mag, dem sei das paket "virt-manager" 
empfohlen.

Kritisch im ersten Screenshot würde ich den Bereich 
"Festplatten-Pufferspeicher" sehen. (Dirty-Pages) Dabei handelt es sich 
um Daten die noch auf die Festplatte geschrieben werden müssen. Das 
sieht für mich extrem viel aus. Könnte es sein, das die vmware Module 
hier ihre Finger im Spiel haben? Bei einer KVM Virtualisierung wird 
standardmäßig kein Schreibcache benutzt. Die Emulation verhält sich da 
wie eine echte Platte, ein Schreibvorgang wird erst dann zur VM 
bestätigt, wenn die Daten auch wirklich auf der Platte im Image liegen.

Zu den Dirty Pages: Bei Standardeinstellung fängt Linux bei 10% an diese 
Daten auf die Platte zu schreiben (im Hintergrund). Ab 20% wird jeder 
Schreibvorgang syncron durchgeführt, der Process wird also angehalten 
bis die Daten wirklich auf der Platte sind. Letzlich geht es darum 
Datenverluste bei Stromausfall zu verhindern. 20% von 64GB sind immerhin 
13GB, dafür braucht auch einen SSD einige Zeit. Es könnte sein das die 
vmware VMs bei Dir gerade dadrinnen hängen. Diese Parameter kann man 
aber einstellen, Stichworte "dirty_ratio", "dirty_background_ratio". 
Gerade bei VMs muss man sich damit auseinandersetzten.

von Εrnst B. (ernst)


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Andreas M. schrieb:
> Warum um alles in der Welt benutzt man VMWare auf einem Linux?

Das Thema hatten wir im Ursprungs-Thread ( 
Beitrag "Suche Linuxdistribution für X570 AMD Chipsatz" ) schon.

"Weil die offizielle Lizenz vorhanden ist".

Wär ja schade, die teure Software ungenutzt zu lassen :-/

von Rudi Ratlos (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> 20% von 64GB sind immerhin 13GB

waren aber 40% Puffer , also 25gb (von 470gb)
plus 26% Cache = 66%
Vielleicht is ja die SSD in der Nacht hinich geworden.

Hab mir auch so ein Glump gekauft, 33h und 209 Starts. Ende .

von Christian F. (christian_f476)


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Frank L. schrieb:
> Aber vielleicht hast Du noch eine andere Quelle. Mir ist es bisher nicht
> gelungen ESXI von den offiziellen Seiten herunter zu laden.

https://my.vmware.com/en/web/vmware/evalcenter?p=free-esxi7

Das ist der "freie", die sog. "Enterprise Plus"-Features darin sollte 
man aber nicht verwenden, weil die sind eine Testversion.

Hier gibt es den Microsoft Hyper-V Server 2019, den ich für "kostenlose 
Virtualisierung" echt besser finde als Free-ESXI:

https://www.microsoft.com/en-us/evalcenter/evaluate-hyper-v-server-2019

KVM und die meisten darum gebauten Toolsets sind, bei guter 
Konfiguration, echt gut, aber auch leider sehr verstrickt und komplex in 
der Verwaltung. VMWare Workstation ist eine Krücke und wonirgends gut. 
Aber das hatten wir ja schon im anderen Thread.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Unfaßbar zuverlässig.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Sorry! 'das ist ein 'Client-Fenster' und kein normales Fenster.

von Andreas M. (amesser)


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Rudi Ratlos schrieb:
> waren aber 40% Puffer , also 25gb (von 470gb)
> plus 26% Cache = 66%

Mein Rechnung war auf die Standardwerte vom Linux bezogen. Ja hier sind 
es 40%. Das ist nicht normal. Ich gehe davon aus, dass das mit der 
VMWare zusammenhängt.

> Vielleicht is ja die SSD in der Nacht hinich geworden.

Dann würde gar nichts mehr gehen.

> Hab mir auch so ein Glump gekauft, 33h und 209 Starts. Ende .

Welches Modell? Das ist mir noch nie passiert, allerdings kaufe ich bei 
Platten auch nie den Gamerschrott mit den hochtrabenden Namen. Win95/98 
können allerdings mit SSDs nicht wirklich umgehen, z.B. das TRIM 
Kommando.

Deine ST-Platte würde ich mal tauschen: "Unkorrigierbare Sektoren: 1" 
Das ist normalerweise der Anfang vom Ende.

[Edit]: Jetzt sehe ich erst was Du mit den 40% meinst. Die Beziehen sich 
auf den RAM, nicht auf die Platte.

: Bearbeitet durch User
von Andreas M. (amesser)


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Εrnst B. schrieb:
> Andreas M. schrieb:
>> Warum um alles in der Welt benutzt man VMWare auf einem Linux?
>
> Das Thema hatten wir im Ursprungs-Thread (
> Beitrag "Suche Linuxdistribution für X570 AMD Chipsatz" ) schon.
>
> "Weil die offizielle Lizenz vorhanden ist".
>
> Wär ja schade, die teure Software ungenutzt zu lassen :-/

Hmm. Eine schlechte, unperformante Software einsetzen und deren Probleme 
in Kauf nehmen weil man sie schon bezahlt hat, obwohl es eine 
(kostenfreie) bessere Alternative gibt? Naja, jeder darf sich das Leben 
natürlich so schwer machen wie er mag :-)

von Rudi Ratlos (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Mein Rechnung war auf die Standardwerte vom Linux bezogen.
Habs mir eh gedacht. Viel gelernt von dir, froh auch: debian läuft jetzt 
auch auf K. ? Ich hasse GNOME.

> Dann würde gar nichts mehr gehen.
Meine hat nur zu schreiben aufgehört. Lesen alles normal,
'schreibt' auch, aber am Ende ist jedesmal nix drauf.
Läßt sich auch jetzt nicht mehr partitionieren .

War eine Intenso-TOP (128gb), war zuerst für ASRock (35-50 Starts), dann 
dieses Biostar mit "Gaukel-UEFI" ( 
Beitrag "CPU-Kühler-Umbau (aktiv-passiv)" ), 
Root-Dateisystemfehler . Ende .
SMART-Status : SSD versagt komplett innerhalb von 48h.


> TRIM Kommando.
Dieses TRIM muß ich mir jetzt mal "anschauen", was das genau is.
Auch der Raspi ist plötzlich völlig am: Ende. Jetzt muß ich endlich mal 
'modernisieren ', keine andere Lösung.

> Win95/98 können allerdings mit SSDs nicht wirklich umgehen
auf w2k auf P4 läufts auch nicht, wird auch via USB pausenlos 
ausgeworfen.
> Deine ST-Platte würde ich mal tauschen: "Unkorrigierbare Sektoren: 1"
Das war schon vor über 1 Jahr. Hab ich auf "2 Sektoren" korrigiert. Gut 
aufgepaßt ! Genug neue HDD ...


> [Edit]: Jetzt sehe ich erst was Du mit den 40% meinst. Die Beziehen sich
> auf den RAM, nicht auf die Platte.
Das ist Linux. Auskünfte? kriegt man so gut wie nirgends, die meisten 
kennen sich ja selbst auch nicht aus. Es ist ein sehr! individuelles, 
sehr komplexes, sehr spezielles System.
Entweder man wird selbst zum Linux-Chef - oder man holt sich gleich den 
RedHat-, Ubuntu-, Suse-, debian -Support ins Haus.


LINUX, frei nach : Das geht DICH einen Scheiß an, was ich da -auf meinem 
PC- mache. Oder wie 'das da' funktioniert...  Die See-Ei-äh ist immer 
und überall. Alles! sehr geheim und komplett undurchsichtig .

von (prx) A. K. (prx)


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Dentaa schrieb:
> Ist die Treiberunterstützung von VMWare wirklich so schlecht?

Die Unterstützung herstellerspezifischer Komponenten wie 
System-Management und von Adaptern mit herstellerspezifischer PCI-ID ist 
nicht notwendigerweise enthalten. Das hat u.A. auch damit zu tun, dass 
die maximale Grösse vom Boot-Image limitiert ist und deshalb schlicht 
nicht alles reinpasst, was jemals rauskam.

Ausserdem kriegt man auf diese Art deutlich einfacher ein von VMware 
zertifiziertes System zustande. Abhängig vom Serverhersteller können 
verschiedene Treiberversionen für den gleiche Adapter zertifiziert sein. 
Und das merkt man spätestens beim Supportcall.

von (prx) A. K. (prx)


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Christian F. schrieb:
> Hier gibt es den Microsoft Hyper-V Server 2019, den ich für "kostenlose
> Virtualisierung" echt besser finde als Free-ESXI:

Seit wann ist ein Windows-Server kostenlos?
(Server, weil Vergleich mit ESXi)

: Bearbeitet durch User
von Christian F. (christian_f476)


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(prx) A. K. schrieb:
> Seit wann ist ein Windows-Server kostenlos?

Hyper-V Server war schon immer kostenlos, auch die vorigen Versionen. Es 
ist halt keine Lizenz dabei um Windows in VMs laufen zu lassen.

von Andreas M. (amesser)


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Rudi Ratlos schrieb:
> War eine Intenso-TOP (128gb), war zuerst für ASRock (35-50 Starts), dann
> dieses Biostar mit "Gaukel-UEFI" (

Na dann wunderts mich nicht. SSD sollte man von denen kaufen die auch 
selbst Flashspeicherchips herstellen. Ich verbaue nur Samsung oder 
Intel. Von denen ist noch keine einzige Ausgefallen. Wobei die älteste 
gerade mal 5 Jahre sein wird.

Rudi Ratlos schrieb:
> Auch der Raspi ist plötzlich völlig am: Ende. Jetzt muß ich endlich mal
> 'modernisieren ', keine andere Lösung.

Das liegt am falschen Dateisystem der Standardimages. Das ist komplett 
ungeeignet für SD Karten. Damit ein Raspi lange läuft braucht man eine 
größere ( mind. 32GB ) und gute SD Karte. Außerdem muss man das F2FS 
Dateisystem verwenden, dieses ist speziell für MMC Speicher (wie es eine 
SD-Karte ist) ausgelegt. Dazu sind diverse Stellen zu konfigurieren um 
die Schreibzugriffe etwas zu minimieren. Ich habe eine selbstgebaute 
Wildkamera (Vogelhaus)auf Raspi Zero Basis. Die läuft durchgängig seit 
zwei Jahren, nur im Frühjahr hatte ich mal ausversehen den Strom 
abgeschaltet. Die zeichnet jede Woche mehrere GB an Videomaterial auf. 
(Altes wird automatisch entsorgt)

Rudi Ratlos schrieb:
> Das ist Linux. Auskünfte? kriegt man so gut wie nirgends, die meisten
> kennen sich ja selbst auch nicht aus. Es ist ein sehr! individuelles,
> sehr komplexes, sehr spezielles System.

Nö eigentlich nicht. Allerdings arbeite ich damit auch schon gut und
gerne 20 Jahre :-). Für mich ist Windows ein undurchsichtiges "System", 
eigentlich ist es für mich eine Krankheit. Das letzte halbwegs 
brauchbare Windows war Windows 7. Unverständlich für mich warum Windows 
10 kommerziell eingesetzt wird. Jeder Boot ist ne Wunderkiste, man wies 
nie was das nächste Update so für Überraschungen gibt.

Rudi Ratlos schrieb:
> LINUX, frei nach : Das geht DICH einen Scheiß an, was ich da -auf meinem
> PC- mache. Oder wie 'das da' funktioniert...  Die See-Ei-äh ist immer
> und überall. Alles! sehr geheim und komplett undurchsichtig .

Nein das stimmt so nicht. Die meisten Dinge sind gut dokumentiert. Du 
kannst dir von allem den Quellcode besorgen und durchlesen. Es gibt halt 
oft keine grafische Oberfläche zum Einstellen und die schier unendliche 
Anzahl an Konfigurationsparametern lässt einen Anfangs verzweifeln, aber 
das ist alles Übungssache. Man muss ja auch nicht an allem rumdrehen.

Ganz im Gegensatz dazu hast du bei Windows gar keinen Einblick was innen 
passiert. Und was die ganzen Registrykeys bedeuten ist nirgends 
allumfassend dokumentiert. An der Oberfläche bekommst halt nur die 
"wichtigsten" Einstellungen zu sehen. Übrigens sieht Microsoft Windows 
ab Windows 10 eigentlich nicht mehr als eigenständiges Betriebssystem. 
Lt. Nutzungs/Lizenzbedingunen ist Windows 10 nur ein Fortsatz der 
Microsoft Cloud. Microsoft erlaubt dir gnädigerweise diesen Fortsatz auf 
deiner eigenen Hardware auszuführen. Da sieht man wo der Weg hingeht.

[EDIT]: Falsches Dateisystem korrigiert

: Bearbeitet durch User
von Rudi Ratlos (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Lt. Nutzungs/Lizenzbedingunen ist Windows 10 nur ein Fortsatz der
> Microsoft Cloud. Microsoft erlaubt dir gnädigerweise diesen Fortsatz auf
> deiner eigenen Hardware auszuführen.

Na guate Nacht!
Ohne OEM-PC -Verträge wäre MS eh schon lange am Ende.
Outside Web bleibe ich weiter bei w98se. Klein, fein, mein.

Raspi: 'Undervoltage detected!' - Ende.
Spannungsregler am Board seit 'Anbeginn' defekt .



Ich sehe, wir verstehen uns !
> kannst dir von allem den Quellcode besorgen und durchlesen.
Sind ja nur 18 Trilliarden Seiten ...  zum Glück !

Nur wer 'das kali' besiegt , kann von der Göttin Kali ncht mehr 
verschlungen werden.

von Dentaa (Gast)


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(prx) A. K. schrieb:
> Die Unterstützung herstellerspezifischer Komponenten wie
> System-Management und von Adaptern mit herstellerspezifischer PCI-ID ist
> nicht notwendigerweise enthalten. Das hat u.A. auch damit zu tun, dass
> die maximale Grösse vom Boot-Image limitiert ist und deshalb schlicht
> nicht alles reinpasst, was jemals rauskam.

Linux kriegt das hin.

von Εrnst B. (ernst)


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Dentaa schrieb:
> Linux kriegt das hin.

Hat ESXi nicht so einen Linux-Simulations-Kernel-Teil, damit 
Linux-Treiber auch für ESXi verwendet werden können?

von (prx) A. K. (prx)


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Dentaa schrieb:
>> die maximale Grösse vom Boot-Image limitiert ist und deshalb schlicht
>> nicht alles reinpasst, was jemals rauskam.
>
> Linux kriegt das hin.

Das hat mit Linux nichts zu tun. ESXi ist kein Linux, und dessen 
Boot-Flash (USB, SDcard) war vor 7.0 auf 2GB limitiert, egal wie gross 
das Teil war.

: Bearbeitet durch User
von (prx) A. K. (prx)


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Εrnst B. schrieb:
> Hat ESXi nicht so einen Linux-Simulations-Kernel-Teil, damit
> Linux-Treiber auch für ESXi verwendet werden können?

Auch das. Auf den gängigen Servern (HP, Dell, Lenovo, ...) gibt es kein 
Problem mit der Verfügbarkeit von Treibern. Nur gab es vor 7.0 ein 
Platzproblem, wenn alle möglichen Treiber aller Hersteller aller ... 
zusammen mit dem ESXi in 2 Versionen in 2GB passen sollten.

: Bearbeitet durch User
von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Zusammen,

nur ein Statement von mir zu all den Hinweisen.

Vielen Dank dafür.

Ich habe das System heute nochmal komplett platt gemacht und werde kvm 
testen. Die Ergebnisse mit VMWare sind ernüchtern! Wobei es nicht an der 
Performanz liegt. Aus irgend einem Grund zieht sich der Speicher mit 
jeder Anmeldung per RDP immer weiter zu obwohl ich den User immer 
korrekt abmelde. Aber ich habe keine Lust das weiter zu recherchieren.

Gruß
Frank

von Rudi Ratlos (Gast)


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Wie zuzieht ? Festplatten-Zwischen und -Puffer-Speicher wachsen an?

Also je öfter sich jemand anmeldet, desto mehr Disc-Daten werden im RAM 
dauerhaft  zwischengespeichert? Und wenn sich der User abmeldet, löscht 
VM im RAM gar nichts ?

Das deutet dann aber auf eine fehlerhafte VM-Einstellung hin. (? )
Ich habe mir ursprünglich gedacht, daß bei der DeFragmentierung 
irgendwas nicht geschrieben wurde, deshalb zurückblieb - der Rechner in 
den Deep-State ging - und dir daher !einige! Dateien auf Festplatte 
fehlen.

Ich persönlich würde da nicht so schnell aufgeben. Unabhängig von KVM;
Sonst gehst unter bei Linux !
Ich hab schon mehrere Linux-Nächte mit Tränen in den Augen verbracht ...
aber wenn du es geschafft hast- lachst. Bis zur Nächsten Nacht !

von Rudi Ratlos (Gast)


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Knalls nochmal schnell -drauf, und laß den DeFragmentier-Scheiß!

von Rudi Ratlos (Gast)


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Letztendlich Frage, was bewirkt das?

Ich würde sagen, richte für VM mal einen 'swap' ein, wo es seine 
dämlichen ScheißDaten hinschreiben kann, ohne daß es jemand im RAM stört 
. Das ist ja das alte windoof-Problem, jeden Scheiß muß es auf Platte 
schreiben, und der RAM ist völlig leer.
Also entweder schreibt VM das -nun- direkt in den swap, der ?10gb! ist 
aufgrund der bisherigen Datenmenge (60gb+) sowieso v i i i i e l  zu 
klein, --das-- aber muß man erstmal irgendwo konfigurieren, oder auch 
direkt in eine eigene (100-200gb) (NTFS-?)VM- TEMP-Partition .

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Rudi,

ja so in etwa kann man es beschreiben.
In meiner ersten Grafik die ich gepostet hatte, steht der physische 
Arbeitsspeicher (blau) auf 63% und das System verhält sich auch so. Zu 
diesem Zeitpunkt ist keine VM gestartet. Wohl, hatte ich eine zu dem 
Zeitpunkt mal hochgefahren hatte und alle Updates für Windows 2019 
Server und SharePoint 2019 installiert wurden.

Nach den Updates wird die VM runtergefahren und auf dem NAS gesichert. 
Um sie anschließend wieder hochzufahren. Das Bild zeigt genau diesen 
Zeitpunkt. Angemeldet war ich immer über den Windows Remote Desktop am 
LINUX.

Ein anmelden auf der VM klappt immer und führt auch nicht zu großartigen 
Veränderung am Speicher.

Der Taskmanager von Windows in der VM zeigt mir auch nur die erwarteten 
Daten zur Speicherauslastung und CPU Nutzung an. Da ist alles ok. Die VM 
läuft mit den gleichen Einstellungen wie auf meinem Windows 2019 Server 
Host.

Das Thema kvm hat sich auch gerade erstmal erübrigt. Trotz Konvertierung 
nach raw bzw. in das andere Format, habe ich es bisher nicht geschafft 
die VM mit SharePoint 2019 ans Rennen zu bekommen. Ich erhalte die 
Fehlermeldung: no boot device oder so ähnlich. Jetzt habe ich erstmal 
keine Lust mehr. Ich werde die VMs garantiert nicht neu bauen!

Gruß
Frank

von Rudi Ratlos (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
>  und laß den DeFragmentier-Scheiß!

Linux füllt den RAM solange auf, bis er überläuft. Dann erst kommt der 
swap. Hast du genug RAM?? läuft Linux als "RAM-Disk" ,dann brauchst auch 
keinen swap mehr.



So, jetzt geh ich nähen ..

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Rudi,
das swap file für VMWare war eingerichtet. Das sind die 8,55GB ganz 
rechts.
Ich werde es nochmals an testen und berichten. Diesmal ausschließlich 
auf der physischen Maschine.

Gruß
Frank

von Norbert (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Rudi Ratlos schrieb:
> Linux füllt den RAM solange auf, bis er überläuft. Dann erst kommt der
> swap.

Ähm, nicht ganz. ›/proc/sys/vm/swappiness‹ bestimmt ab wann langsam mit 
dem swap System gearbeitet wird.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Frank L. schrieb:
> das swap file für VMWare war eingerichtet.
dann funktioniert irgendwas nicht.
Da sind --ultraschnelle-- riesige Puffer und Zwischenspeicher, zwischen 
diesen beiden wird im Betrieb pausenlos hinundherkopiert.

> Ich werde es nochmals an testen und berichten.
Laß mal die 'Maschinen' mal auf Hochlast laufen und wart, bis der RAM 
überläuft .

Je nachdem was du da genau machst, lassen entweder die 'Festplatten' den 
überlaufen, zuerst vmtl der Schreib-Cache , danach der 'Puffer', oder 
umgekehrt, überprüfen , oder die VM-Multi-Prozesse verschlingen den RAM.
AM BESTEN IST , du läßt den RAM immer -randvoll laufen-. Weil sonst is 
nix mit deiner (s.o.) gelobten "VM- Performance"
mit 64 gb RAM !

Ich habs mit makulu und mageia nie geschafft, trotz youtube-Stunden, 
über 2,7gb hinauszukommen. !Swap? hab ich seit Jahren keinen, reine 
Platzverschwendung .
----
# Sehe gerade, wir haben gleichzeitig gepostet: #
> und auf dem NAS gesichert. Das Bild zeigt genau diesen Zeitpunkt.
Also sind das doch übriggebliebene Daten fürs NAS ?  War das nach dem 
Hochfahren, würde ich ggfs. > die SSD checken.

> Arbeitsspeicher (blau) auf 63% und das System verhält sich auch so.
Wie genau 'so' ? sind doch noch 20gb RAM frei ! Wieviel brauchen denn 
diese Maschinen? Du mußt permanent diese (2-3) Linux-Fenster (Bild 1) 
beobachten, was passiert wann genau, wenn du: was tust ?

Was der Task'manager' dir nebenher anzeigt ist doch nur Windoof.
Eines Tages wirst dieses Schimpfwort begreifen.
Ehrenrettung? Ich habe mit w2k ein Visual-C++.net (2003) gekauft, da war 
eine Bonus- "MSDN"-DVD dabei, mein lieber Schwan, da gehts runter in den 
win-OS-Keller, das glaubst nicht.

Schlimmer als 'man -k

Norbert schrieb:
> Ähm, nicht ganz. ›/proc/sys/vm/swappiness‹ bestimmt ab wann

Klar, auch das kann 'man -k' einstellen.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Frank L. schrieb:
> Das Thema kvm hat sich auch gerade erstmal erübrigt.

Der einzige Unterschied zwischen Windoof und Lin-Unix ist,
bei Ersterem bist und bleibst ein konfiguriertes Lizenz-Würschtel
beim Zweiten  k a n n s t  Dein eigener Herr werden - und bleiben.

Aber: Was ist das Beste für mich ?

https://distrowatch.com/search.php?ostype=All&category=All&origin=All&basedon=All&notbasedon=None&desktop=All&architecture=All&package=All&rolling=All&isosize=All&netinstall=All&language=All&defaultinit=All&status=Active#simple

bevor du die geladene Flinte ins Korn wirfst.

von Andreas M. (amesser)


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Hallo Frank, ich möchte dich hier nicht persönlich angehen, aber ich 
habe das Gefühl, Du bist mit der Aufgabe einfach überfordert:

Frank L. schrieb:
> In meiner ersten Grafik die ich gepostet hatte, steht der physische
> Arbeitsspeicher (blau) auf 63% und das System verhält sich auch so. Zu
> diesem Zeitpunkt ist keine VM gestartet. Wohl, hatte ich eine zu dem
> Zeitpunkt mal hochgefahren hatte und alle Updates für Windows 2019
> Server und SharePoint 2019 installiert wurden.

Löse Dich bitte endlich von der Vorstellung eines "freien" RAMs. Ein 
Linux System bei dem nach einer entsprechenden Nutzungsdauer nicht der 
gesamte RAM in Verwendung ist, hat entweder mehr RAM als 
Festplattenspeicher oder das Caching wurde abgeschaltet. Der Linuxkernel 
verwendet sämtlichen verfügbaren RAM, der nicht von Anwendungen belegt 
ist immer als Festplattencache. Kurz nach dem Systemstart ist der 
Cache noch klein (2. Screenshot) weil bis dahin nur wenig Daten von der 
Festplatte geladen wurden. Jedesmal wenn Daten von der Platte geladen 
werden, wird davon eine Kopie im RAM gespeichert und der Cache wird 
größer. Wenn eine Anwendung RAM anfordert und kein weiterer ungenutzter 
RAM verfügbar ist - und nur dann - wird der Festplattencache wieder 
verkleinert damit die Anwendung bedient werden kann.

Windows macht das übrigens genauso. Nur wird im Taskmanager der 
Festplattencache grafisch nicht berücksichtigt.

Frank L. schrieb:
> Das Thema kvm hat sich auch gerade erstmal erübrigt. Trotz Konvertierung
> nach raw bzw. in das andere Format, habe ich es bisher nicht geschafft
> die VM mit SharePoint 2019 ans Rennen zu bekommen. Ich erhalte die
> Fehlermeldung: no boot device oder so ähnlich. Jetzt habe ich erstmal
> keine Lust mehr. Ich werde die VMs garantiert nicht neu bauen!

Das war zu erwarten, die Plattenkonfiguration unter KVM ist vermutlich 
anders und damit fällt der Bootloader vom Windows auf die Nase. Ein 
Umzug von einer Virtualisierungslösung zur anderen ist je nach der 
ursprünglichen Konfiguration wie ein Mainboardtausch vor 20 Jahren. Der 
größte Knackpunkt sind die Festplattentreiber und die 
Windowsaktivierung. Typischerweise kommen die verschiedenen 
Virtualisierungslösungen mit ihrer eigenen (optimierten) Treibervariante 
daher, die alle zueinander inkompatibel sind.

Bevor man irgendwas konvertiert muss man zunächst einmal einige 
Grundeinstellungen der Ursprungs-VM in Erfahrung bringen:

- System/Hardware UUID, evtl. Mac Addresse aller Netzwerkkarten 
(notwendig um die Windowsaktivierung zu behalten.
- Bootmodus: UEFI oder Biosboot?
- Verwendeter Festplattentreiber / Bootkonfiguration

Danach konfiguriert man dann die Ursprungs VM so es sich um ein Windows 
handelt so, dass sie fest in den Abgesicherten Modus fährt. Dann sollte 
man die VM mindestens einmal neu booten um sicherzustellen das das auch 
klappt und fährt sie wieder herunter. (Im abgesicherten Modus booted 
Windows mit allen Festplattentreibern im Bauch)

Erst jetzt zieht man das Image.

Nun kann man die neue VM nach den oben extrahierten Informationen 
konfigurieren. Es ist wichtig darauf zu achten unbedingt den gleichen 
Bootmodos(Bios/UEFI) und möglichst die gleichen Festplattenemulation zu 
verwenden (IDE->IDE, AHCI->AHCI..) Außerdem unbedingt die UUID 
einstellen bevor man die neue VM das erste mal startet. Sonst ist die 
Aktivierung futsch, was bei Windows 10 inzwischen leider ein ganz großer 
Spaß ist, wenn man nicht bereits vorher ein Microsoftkonto mit der 
Installation verknüpft hat. (Telefonische Aktivierung gibt es nicht 
mehr)

Ein bischen was wie man an die UUIDs kommt:

https://www.linux-kvm.org/page/How_To_Migrate_From_Vmware_To_KVM

Abgesicherter Modus um Festplattentreiber bei Windows zu ändern:

https://superuser.com/a/1253728

Hier etwas wie eine kleine Anleitung zur migration, die UUID steht ganz 
oben:

https://backdrift.org/converting-windows-guests-from-vmware-esx-to-kvm-with-virtio-drivers

In dem dort beschriebenen XML würde ich jedoch die vollständigen 
Systeminformationen einbauen, wie im folgenden Link beschrieben. (Die 
unbekannten Felder kannst einfach Leer lassen oder mit dummywerten 
füllen):

https://www.slicewise.net/debian/bios-informationen-an-kvm-gast-durchreichen/

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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@Andreas,
mit der "Überforderung" könntest Du leider Recht haben, von daher kein 
persönlicher Angriff :-)

Aber aufgeben gilt nicht. Ich werde mich dadurch kämpfen.

NUR, wenn man die Threads die ich zum Thema Linux eröffnet habe mal 
durchschaut, dann tun alle so als wenn das Thema kvm JA so einfach wäre.
Also bin ich mal ganz blauäugig an das Thema rangegangen. :-).

Da es nicht so einfach geht war und ist mir schon klar. Da das Thema 
LINUX nur nebenher läuft ich habe ja auch noch ein Tagesgeschäft und das 
läuft zu 100% auf Windows heraus, ist LINUX nur ein 
Nebenkriegsschauplatz zu mindestens aktuell.

Was das Thema Speicheranzeige angeht, da habe ich es auch mittlerweile 
begriffen das ich dieser Anzeige keine Bedeutung geben darf. Ich habe 
mittlerweile auf der Maschine alle 3 VMs unter VMWare stabil und 
performant laufen. Ich vermute, dass das erste hochfahren der SharePoint 
2019er Maschine das eigentliche Problem war. Die zickte auch unter 
Windows 2019 Server schon mal rum.

Der einzige Punkt, den ich noch nicht so ganz begriffen habe, ist das 
Thema swap File. VMWare möchte gerne mindestens 8GB swap File haben. Die 
hat es auch bekommen. Ist es sinnvoll das swap File noch größer zu 
machen frei nach dem Motto viel hilft viel oder ist das eher 
kontraproduktiv? Platz auf der Betriebssystempartition ist genug 
vorhanden.

An dieser Stelle mal an alle die mir geholfen haben
DANKE

Gruß
Frank

: Bearbeitet durch User
von Dentaa (Gast)


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Rudi Ratlos schrieb:

> Linux füllt den RAM solange auf, bis er überläuft. Dann erst kommt der
> swap. Hast du genug RAM?? läuft Linux als "RAM-Disk" ,dann brauchst auch
> keinen swap mehr.

Das hängt von dem Parameter "swappiness" ab.

von Dentaa (Gast)


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Frank L. schrieb:
> Der einzige Punkt, den ich noch nicht so ganz begriffen habe, ist das
> Thema swap File. VMWare möchte gerne mindestens 8GB swap File haben. Die
> hat es auch bekommen. Ist es sinnvoll das swap File noch größer zu
> machen frei nach dem Motto viel hilft viel oder ist das eher
> kontraproduktiv? Platz auf der Betriebssystempartition ist genug
> vorhanden.

Auch Hersteller von Software labern Müll und verstehen nicht alles.
Ich hatte oben Kommandos vorgeschlagen mit den man sich das genauer 
anschauen kann, allerdings gab es kein Feedback von dir.

von 42 (Gast)


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Frank L. schrieb:
> Der einzige Punkt, den ich noch nicht so ganz begriffen habe, ist das
> Thema swap File. VMWare möchte gerne mindestens 8GB swap File haben. Die
> hat es auch bekommen. Ist es sinnvoll das swap File noch größer zu
> machen frei nach dem Motto viel hilft viel oder ist das eher
> kontraproduktiv? Platz auf der Betriebssystempartition ist genug
> vorhanden.

Swap brauchst du nur wenn RAM knapp wird - ist aber nicht performant. 
Ein gutes System soll nicht swappen - ist ein Notbehelf. Swap wird auch 
gebraucht um coredumps speichern zu können - ob du die brauchst / 
auswerten kannst ist eine andere Frage -für diesen Zweck würde man 
klassisch zweimal physikalisches Ram reservieren - ich mach das nicht 
bei Ram > 8GB. Es schadet nichts Swap zu vergrössern - bringt aber auch 
nichts. Und Hardwareanforderungen von Softwareherstellern - meine 
Meinung - man will halt auf  der sicheren Seite stehen, also mehr ist 
besser (gilt für Cpu, Grafik, Memory)

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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@Dentaa
sorry, diesen Eintrag habe ich tatsächlich übersehen.

ich werde das aber nach holen, nur nicht mehr heute, da ruft das 
Tagesgeschäft.

Gruß
Frank

von Andreas M. (amesser)


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Frank L. schrieb:
> Der einzige Punkt, den ich noch nicht so ganz begriffen habe, ist das
> Thema swap File. VMWare möchte gerne mindestens 8GB swap File haben. Die
> hat es auch bekommen. Ist es sinnvoll das swap File noch größer zu
> machen frei nach dem Motto viel hilft viel oder ist das eher
> kontraproduktiv? Platz auf der Betriebssystempartition ist genug
> vorhanden.

Hmm. Ich kenne VMWare jetzt nicht, aber unter Linux gibt es 
normalerweise kein einzelnes Swapfile was im Dateisystem liegt. Der 
Swapspeicher von Linux wird typischweise von mindestens einem (aber 
gerne auch mehr) "Blockdevices" gebildet. Üblicherweise ist das eine 
Partition der Festplatte. Es kann aber auch eine dedizierte Festplatte, 
ein Raid-Array oder z.B. auch ein iSCSI Netzlaufwerk sein.

Kann es sein das VMWare hier ein eigenen Swap Implementiert auf Basis 
einer Datei? Wenn das der Fall ist, dann würde ich folgendes machen: 
Eine dedizierte Festplatte (Keine SSD) im Server nur für diesen Zweck 
installieren. Diese Festplatte mit GPT Partitionstabelle versehen 
(dadurch keine Begrenzung in der Anzahl der Partitionen). Auf dieser 
Festplatte für jede VM eine eigene Partition für das Swapfile anlegen. 
VMWare direkt diese Partitionen ("/dev/block/by-uuid/..." o.ä.) statt 
einer "normalen" Datei als Swapfile nutzen lassen. Das hat den Vorteil, 
das die Swapoperationen auf eine eigene Platte gehen und so den 
restlichen Betrieb nicht stören und vermeidet den "Overhead" eines 
Dateisystems. (Verbesserte Variante: Man könnte dass Ganze auch noch in 
einen LVM container legen, dann kann man sogar zur Laufzeit den 
Auslagerungsspeicher auf andere Festplatten verschieben wenn man mal 
Platten tauschen muss)

von (prx) A. K. (prx)


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Andreas M. schrieb:
> Kann es sein das VMWare hier ein eigenen Swap Implementiert auf Basis
> einer Datei?

Auslagerung von VM-Speicher auf Swapspace gibt es im ESXi, aber bei der 
Workstation ist mir das nicht bekannt. In den Requirements finde ich 
auch nichts über eine Mindestgrösse des Swapspace des 
Host-Betriebssystems.

: Bearbeitet durch User
von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Zur Präzisierung, das Tool VMare Workstation pro möchte beim Start ein 
Swapfile von min. 8GB. Beim Start einer VM kommt keine Meldung. Beim 
erstmaligen Start und nach der Einrichtung von Debian war das Swapfile 
auf Standard 5xx MB oder so eingestellt. Jetzt ist es 8GB groß.

Die VMs sind mit 16GB/RAM, 250GB/HDD und 4 CPUs in VMWare angemeldet.

Gruß
Frank

von Rudi Ratlos (Gast)


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Frank L. schrieb:
> Gruß

Und wo ist jetzt genau das Problem bei dem du Hilfe benötigst?

Die RAM-Belegung ist offenbar normal, mind.drei VirtMachines laufen

> VMs sind mit 16GB/RAM, 250GB/HDD und 4 CPUs in VMWare angemeldet.
Gilt das für jede der vier VM? --> 4x16=64gb , da klemmt auch nix?

> mit der "Überforderung" könntest Du leider Recht haben,
So ist das, wenn man mit debian anfängt.



Super Erklärungen ! immer. amesser ... Danke .

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Hallo Rudi,
Es gibt nur drei VMs pro Rechner, der Speicher variiert ein wenig. Da 
der SharePoint 2019 ein wenig meckert haben Ich Ihm 24MB RAM gegeben. 
Aktuell laufen ohne Auffälligkeiten 16/16/24 GB in den VMs und 8 GB für 
den Host.

Ich denke, daß ich mich von diesem blöden grafischen Tool und dem ersten 
etwas holprigen Start der VM ins Boxhorn habe jagen lassen. Zu mal, wenn 
man es mal nüchtern mit etwas Abstand betrachtet, es sogar okay war. 
Immerhin ist die VM von einem Windows 2019 Server Host auf einen Debian 
Host umgezogen.

Da wir keine großen Datenmengen in den SharePoints hosten verhalten sich 
alle VMs in den gegebenen Parametern normal. Die Last die durch die VMs 
auf dem Host erzeugt wird ist eher gering.

Wenn alles weiter so läuft, werden wir nächste Woche die erste Maschine 
mit drei virtuellen Entwicklungsumgebungen umziehen. Dann wird sich 
zeigen wie so ein System mit Last umgeht wenn da drei Entwickler 
zeitgleich per Remote Zugriff auf jeweils einer VM arbeiten.

Insgesamt betrachtet, war die Migration einfacher als erwartet auch Dank 
der Hilfe hier. Mein Migrationshandbuch enthält alle wichtigen Kommandos 
und Tipps die ich brauche um weiter zu machen. Das LINUX viel Konsole 
benötigt war mir vorher klar. Aber wenn man SharePoint online macht ist 
die PowerShell in vielen Fällen Dein bester Freud also alles bekannt :-)

Gruß
Frank

von Sheeva P. (sheevaplug)


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Frank L. schrieb:
> Ich denke, daß ich mich von diesem blöden grafischen Tool und dem ersten
> etwas holprigen Start der VM ins Boxhorn habe jagen lassen.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, daß es das GUI-Werkzeug war. Du warst 
nur nicht daran gewöhnt, daß Linux gnadenlos ehrlich ist und auf seine 
Dateisystempuffer und andere Performancedaten offen kommuniziert. Nicht 
schlimm, aber eben anders und für erfahrene Windows-Anwender und 
-Entwickler sehr ungewohnt.

Wenn ich Dir dazu drei Titel zur Lektüre empfehlen darf, wären das: das 
Debian Administrationshandbuch [1], das Debian Anwenderhandbuch [2], 
sowie -- wenn Du lieber bedrucktes Papier magst -- Michael Koflers 
"Linux" [3].

> Insgesamt betrachtet, war die Migration einfacher als erwartet auch Dank
> der Hilfe hier. Mein Migrationshandbuch enthält alle wichtigen Kommandos
> und Tipps die ich brauche um weiter zu machen. Das LINUX viel Konsole
> benötigt war mir vorher klar. Aber wenn man SharePoint online macht ist
> die PowerShell in vielen Fällen Dein bester Freud also alles bekannt :-)

Ähnliches höre ich von einem guten Freund, der früher bei IBM war und 
heute bei MS als Exchange-Spezialist beschäftigt ist. Der sagt, er 
benutzt das GUI-Zeugs gar nicht mehr, sondern nur noch die Powershell. 
;-)

[1] https://debian-handbook.info/browse/de-DE/stable/
[2] https://debiananwenderhandbuch.de/
[3] https://kofler.info/buecher/linux/

von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Danke Sheeva P.

sind im LINUX Bookmark Ordner abgelegt und werde ich mir anschauen.

Gruß
Frank

von Rudi Ratlos (Gast)


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Sheeva P. schrieb:
> Der sagt, er
> benutzt das GUI-Zeugs gar nicht mehr, sondern nur noch die Powershell.
> ;-)

PreLoad:  *MS-Back-To-The-Roots-11.1*   NEU!! auf 14 Floppies
und als BONUS : alle Floppies auf CD




Frank L. schrieb:
> auf einen Debian Host umgezogen
Ich empfehle dir dringend, vor dem Start des 'Testlaufes' , sofern dabei 
verwertbare Entwicklungen erzielt werden könnten, grundsätzlich -ALLES- 
auf Externen Win-filesystemen zu speichen UND keinelei Update-Orgien zu 
veranstalten !
Das ist nicht Windows mit zertifizierten Aktualisierungen.
Wenn das System erstmals zusammenkracht, wirst du an mich denken !

PS.:  Ich persönlich kenne keine fehlerfreie Distro.

von (prx) A. K. (prx)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Das ist nicht Windows mit zertifizierten Aktualisierungen.

Nichts gegen zertifizierte Aktualisierungen, wenn sie denn 
funktionieren. Zertifizierter Unfug bleibt Unfug. ;-)

Im letzter Zeit pflegen diese zertifizierten Aktualisierungen in Bursts 
zu erscheinen. Da wird so lange zertifiziert rumgepatcht, bis entweder 
das Problem aufgibt, oder Microsoft.

: Bearbeitet durch User
von Frank L. (Firma: Flk Consulting UG) (flk)


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Rudi Ratlos schrieb:
> Ich empfehle dir dringend, vor dem Start des 'Testlaufes' , sofern dabei
> verwertbare Entwicklungen erzielt werden könnten, grundsätzlich -ALLES-
> auf Externen Win-filesystemen zu speichen UND keinelei Update-Orgien zu
> veranstalten !
> Das ist nicht Windows mit zertifizierten Aktualisierungen.
> Wenn das System erstmals zusammenkracht, wirst du an mich denken !

Sorry Rudi,
Ich habe kein Wort von dem was Du sagen willst verstanden.

von Rudi Ratlos (Gast)


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Macht ja nix. Warte....  bis das System zusammenkracht

press TAB for help
<initramfs>

Viel Spaß und Erfolg !

Ich habe noch die debian-6 DVDs da liegen. Und CentOS...
und jetzt wird endlich aufgeräumt.

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