Hallo,
ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich
nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?
Entsprechende Erfahrungen Hausinstallation im Eigenheim, Reparatur von
Gabelstablern, Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3, Kenntnis
der wichtigsten Vorschriften sind vorhanden. Erfahrung mit diversen
Messgeräten vorhanden: Prüfgeräte für VDE701-702 Messungen, Multimeter,
Oszilloskop, Spektrumanalysator.
Thomas schrieb:> Hallo,> ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?> Entsprechende Erfahrungen Hausinstallation im Eigenheim, Reparatur von> Gabelstablern, Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3, Kenntnis> der wichtigsten Vorschriften sind vorhanden. Erfahrung mit diversen> Messgeräten vorhanden: Prüfgeräte für VDE701-702 Messungen, Multimeter,> Oszilloskop, Spektrumanalysator.
Thomas schrieb:> Kenntnis der wichtigsten Vorschriften sind vorhanden.
Dann kennst Du sicher auch die Vorschrift, das viele dieser
Arbeiten nur mit Kontrolle eines konzessionierten Elektro-
meisters gemacht werden können.
Thomas schrieb:> dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?
Wenn Dich ein Meisterbetrieb einstellt, der so etwas macht und Dich alse
helfende Hand für den Gesellen zu den Kunden schickt, dann geht das.
Wenn die Verhältnisse anders sein sollten, dann post halt nochmal.
Ansonsten wäre das Thema erledigt und der Thread kann geschlossen
werden.
Thomas schrieb:> Hallo,> ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?
Arbeitsrechtlich, Dein 1. Chef muss damit einverstanden sein und Du
darfst nicht mehr arbeiten (1.+2.Job) als die gesetzliche maximale
Arbeitszeit.
Thomas schrieb:> dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?
Warum arbeitet ein Elektroingenieur nicht Hauptberuflich als
Elektroingenieur?
Harald W. schrieb:> Thomas schrieb:>>> Kenntnis der wichtigsten Vorschriften sind vorhanden.>> Dann kennst Du sicher auch die Vorschrift, das viele dieser> Arbeiten nur mit Kontrolle eines konzessionierten Elektro-> meisters gemacht werden können.
Die Firma, die mich als Nebenjobber einstellen würde, hat mehrere
Elektromeister.
Mein derzeitiger Arbeitgeber hat keinen Elektromeister, trotzdem mache
ich dort regelmäßig Elektroarbeiten an Maschinen und selten an der
Hauselektrik (Steckdosen setzen, reparieren, Deckenleuchten
tauschen/erneuern). Es ist auch nicht geplant, daran etwas zu ändern und
ich werde meinen Arbeitgeber sicher nicht deswegen verklagen um meinen
Job zu verlieren.
Georg M. schrieb:> Thomas schrieb:>> ...Erfahrungen ...>> ...Kenntnis ...>> ...Erfahrung ...>> Dokument?
Sonst heißt es in diesem Forum ständig, dass Papiere nichts aussagen
sondern Erfahrung zählt.
Ich schon wieder schrieb:> Arbeitsrechtlich, Dein 1. Chef muss damit einverstanden sein und Du> darfst nicht mehr arbeiten (1.+2.Job) als die gesetzliche maximale> Arbeitszeit.
Gilt für jede Art von Nebenjob. Hat also nichts mit der konkreten Frage
zu tun. Mein 1. Chef muss nicht einverstanden sein, er muss es zur
Kenntnis nehmen, wenn es von den Arbeitszeiten her passt, maximale
Arbeitszeit usw und wenn die Arbeit nicht zu seiner Konkurrenz steht.
Ich schon wieder schrieb:> Warum arbeitet ein Elektroingenieur nicht Hauptberuflich als> Elektroingenieur?
Weil ich nicht die passenden Beziehungen habe und weil Kenntnisse aus
dem Studium heute keinem mehr genügen. Elektriker werden hingegen
überall gesucht und auch Leute eingesetzt die dazu untauglich sind oder
keine Qualifikation haben. An Elektroingenieuren besteht hingegen ein
großes Überangebot.
Thomas schrieb:> Sonst heißt es in diesem Forum ständig, dass Papiere nichts aussagen> sondern Erfahrung zählt.
Dieses Forum ist aber keine Behörde.
Wie lange lebst du nun schon in diesem Land?
Thomas schrieb:> Sonst heißt es in diesem Forum ständig, dass Papiere nichts aussagen> sondern Erfahrung zählt.
Nein, da verstehst Du das Forum falsch, da heist es nicht, das Erfahrung
mehr zählt als ein Dokument. Insbesonders wenn es um Behördendinge wie
Zulassung geht. Sieht man auch gut an Ärzten, de wir verknackt wer keine
Approbation hat, egal ob Erfahrung oder nicht.
https://www.esanum.de/today/posts/schoenheitschirurg-operierte-ohne-approbation-drei-jahre-haft
Noch einer, der nicht lesen kann und deshalb nicht begreift, dass in
besagtem Nebenjob ein Meister vorhanden ist. Somit sind die ganzen
Klugscheißereien hier wieder hinfällig.
Alex schrieb:> Noch einer, der nicht lesen kann und deshalb nicht begreift, dass in> besagtem Nebenjob ein Meister vorhanden ist. Somit sind die ganzen> Klugscheißereien hier wieder hinfällig.
Auch ein Meister mit Konzession? Dist zumindest für "Hausinstallation
im Eigenheim" zwingend notwendig.
Alex schrieb:> Noch einer, der nicht lesen kann und deshalb nicht begreift, dass in> besagtem Nebenjob ein Meister vorhanden ist. Somit sind die ganzen> Klugscheißereien hier wieder hinfällig.
Bullshit.
Insbesonders die Argumentation das Erfahrung mit Oszilloskop und
Spektrumanalyzer zu Elektroinstallation im Haus befähigen.
Erste Vermutung wäre ein Troll, der sich trotz Lockdown in ein östliches
Nachbarland davon gemacht hat, oder auf einer Montagereise sich auch
nicht daran hält im Hotel zu verbleiben.
Aber welches Koackabel verwendet wurde, wäre schon relevant. Im Ausland
gab es auch Koaxkabel, da wurde tatsächlich die 230V Netzspannung auf
die Ader gelegt um die Antennenverstärker mit Strom zu versorgen.
Dieter schrieb:> Aber welches Koackabel verwendet wurde, wäre schon relevant. Im Ausland> gab es auch Koaxkabel, da wurde tatsächlich die 230V Netzspannung auf> die Ader gelegt um die Antennenverstärker mit Strom zu versorgen.
Beim Trollen mit mehreren Browswern, Laptops, Tabs, ... die Threads
verwechselt?! Koax ist woanders Thema:
Beitrag "Wieso ist es Pfusch? 230V auf Koax-Leitung"
Bei dem Thread kann man nur den Kopf schütteln. Ein E-Technik-Ingenieur
der im Nebenjob zum Elektro-Hilfsarbeiter absteigen möchte.
Der dann noch eine rechtliche Frage in einem Mikrocontroller-Forum
stellt. Also zweifach daneben.
Ein E-Technik-Ingenieur, der als einer seiner Fähigkeiten aufzählt dass
er mit einem Multimeter umgehen kann.
Der behauptet er macht keine Fachkarriere weil er keine Beziehungen hat
(braucht man für eine Fachkarriere nicht) und niemand das Wissen aus
seinem Studium will (Weiterbildung Fehlanzeige).
Was soll man da noch sagen?
Thomas schrieb:> Hallo,> ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?
Nein! Du bist keine Elektrofachkraft! Du bist nur Ingenieur. Mehr nicht!
Content B. schrieb:> Nein! Du bist keine Elektrofachkraft! Du bist nur Ingenieur.
Das ist kein Widerspruch. Ein Elektroingenieur kann sehr wohl
Elektrofachkraft sein. Und für viele Tätigkeiten ist das nicht mal
nötig, in der Elektroinstallation werden auch viele Hilfskräfte
eingesetzt.
Solange er als Arbeitnehmer für einen eingetragenen Elektroinstallateur
arbeitet, sehe ich da überhaupt kein Problem. Nur wenn er einen eigenen
Elektrobetrieb gründen und selbständig arbeiten will, geht das als
Ingenieur nicht so einfach. Mit Zusatzprüfung ist aber selbst das
möglich.
Thomas schrieb:> ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt
Ja. Als Elektro-Ing (>=240 ECTS) bist du auch Elektrofachkraft.
Du kannst dich sogar als E-Meister in die Handwerksrolle eintragen
lassen. Um selbstständig an Anlagen schrauben zu dürfen, brauchst du
aber einen Nachweis über deine Erfahrung, und die muss über 3 Jahre
zurückreichen, z.B. durch deinen alten Arbeitgeber. Hast du bisher nur
Niederspannung gemacht, nur in Industrieanlagen, erlaubt dir deine
Erfahrung auch nur dort zu arbeiten.
ODER du belegst deine Fachkenntnis durch die TREI Prüfung der HWK, wie
sie auch Elektriker aus dem Ausland ablegen müssen. Damit man die Fragen
beantworten kann gibt es einen 80-stündigen Kurs.
Sonst dürftest du nur als Mitarbeiter einer Firma arbeiten, ähnlich
einem Gesellen in neuem Fachbereich, nicht selbständig.
Hannes J. schrieb:> Ein E-Technik-Ingenieur, der als einer seiner Fähigkeiten aufzählt dass> er mit einem Multimeter umgehen kann.
... kann damit mehr als viele andere seiner Gattung.
MaWin schrieb:> ODER du belegst deine Fachkenntnis durch die TREI Prüfung der HWK, wie> sie auch Elektriker aus dem Ausland ablegen müssen. Damit man die Fragen> beantworten kann gibt es einen 80-stündigen Kurs.
Was wird da verlangt? Wie schwierig ist das? Wie kann man sich
vorbereiten? Gibt es da Literatur oder ein Skript? Übungsaufgaben oder
Musterklausuren? Was wird im praktischen Teil der Prüfung verlangt?
Konnte im Internet nichts darüber finden. Welche Elektriker aus dem
Ausland müssen die Prüfung ablegen? Ich kenne keinen, der die Prüfung
abgelegt hat. Kenne aber viele aus dem benachbarten EU-Ausland, die noch
nicht mal ein Multimeter bedienen können oder Zahlen in ein Excel-Sheet
tippen können. Die Anforderungen und Qualität der Ausbildungen scheinen
slso extrem zu variieren.
Thomas schrieb:> Hallo,> ist es rechtlich möglich, dass ein Elektroingenieur (Hauptberuflich> nicht angestellt als Ingenieur) einen Nebenjob als Elektriker ausübt?> Entsprechende Erfahrungen Hausinstallation im Eigenheim, Reparatur von> Gabelstablern, Prüfung ortsveränderlicher Geräte nach DGUV V3, Kenntnis> der wichtigsten Vorschriften sind vorhanden. Erfahrung mit diversen> Messgeräten vorhanden: Prüfgeräte für VDE701-702 Messungen, Multimeter,> Oszilloskop, Spektrumanalysator.
Ja!
MaWin schrieb:> Bill schrieb:>>> Was wird da verlangt?>> Da> https://www.ezm-bildung.de/kurs/sachkundenachweis-trei/> nimm halt dran teil.
Solche Angebote habe ich auch schon gefunden. Nähere Infos zum Inhalt
gibts da allerdings nicht.
> Bill schrieb:>>> Konnte im Internet nichts darüber finden>> Nun, nicht jeder hat Sachkunde in Internetrecherche.
Immerhin hast du die Sachkunde zum Dummschwätzen.
MaWin schrieb:> Um selbstständig an Anlagen schrauben zu dürfen, brauchst du> aber einen Nachweis über deine Erfahrung, und die muss über 3 Jahre> zurückreichen, z.B. durch deinen alten Arbeitgeber.
Hm, das ist IMHO missverständlich. Diese Erfahrung darf eben nicht zu
lange zurückliegen, sie muß aktuell sein. Also vor dem Studium und 10
jahre Ingenieurstätigkeit mal ne Elektrschrauberlehre im Kosovo gamacht
qualifiziert nicht unbedingt als Elektrofachkraft. Wenn man 'aus dem
Beruf raus ist' muß man aktiv Fähigkeiten auffrischen um wieder
zugelassen zu werden. Mancherorst gibt es eine befristet Lizenz, die
regelmäßig durch Prüfung zu erneuern ist. Arbeitsschutzbelehrungen muß
man auch einmal im Jahr besuchen.
Im Endeffekt gibt es keine verbindliche Aussage was unter Erfahrung zu
verstehen ist und wie man das nachweisen soll. Da macht doch jeder was
er will. In der Praxis interessiert es ohnehin niemanden. Etwas anderes
ist es wenn man selbstständig tätig werden will. Aber darum gehts hier
ja nicht.
Ich würde zumindest einem E-Ingenieur mit etwas praktischem Verständnis
mehr vertrauen als einem richtigen Elektriker, weil ich weiß wie
mangelhaft die Kenntnisse der meisten Elektriker sind und weil ich von
denen schon sehr viel Pfusch gesehen habe.
Dirk schrieb:> Da macht doch jeder was er will. In der Praxis interessiert es ohnehin> niemanden. Etwas anderes ist es wenn man selbstständig tätig werden> will. Aber darum gehts hier ja nicht
Doch, nur.
Als Angestellter in einem Betrieb brauchst du Erfahrung nicht
nachweisen, da bekommst du ja die Erfahrung erst, wie auch sonst. Der
Chef hat dich halt einzuteilen nach deinen Kenntnissen, also erstmal
zusammen mit Kollegen.
Nur wenn er selbständig was machen will, braucht er einen
Erfahrungsnachweis, zusätzlich zur Ausbildung.
MaWin schrieb:> Nur wenn er selbständig was machen will, braucht er einen> Erfahrungsnachweis, zusätzlich zur Ausbildung.
Also ist das ganze Geschwätz hier wieder hinfällig, denn um eine
selbstständige Tätigkeit ging es mir nie. Oder habe ich das irgendwo
behauptet? Vielleicht solltet ihr mal die Beiträge lesen, auf die ihr
antwortet.
Berufsberatung schrieb:> Wie beschissen bezahlt ist denn dein Ingenieursjob wenn du> nebenher Flaschen sammeln aka als Installateur jobben musst.
Es ist kein Ingenieursjob. Zu dumm zum lesen aber dann große Töne
spucken.
Thomas schrieb:> MaWin schrieb:>> Nur wenn er selbständig was machen will, braucht er einen>> Erfahrungsnachweis, zusätzlich zur Ausbildung.>> Also ist das ganze Geschwätz hier wieder hinfällig, denn um eine> selbstständige Tätigkeit ging es mir nie.
selbstständig ist hier wohl als "Nicht unter Aufsicht" gemeint und nicht
im steuerrichtlichen Sinne als nichtangestellter) Gewerbetreibender,
Freiberufler.
Und nach den Schilderungen des TO geht es hier schon um eine Tätigkeit
ohne Aufsicht (aka Hilfskraft). Und ein gewissenhafter Geschäftsführer
weiß, für welche Tätigkeiten er eine angelernte Hilfskraft einsetzen
darf und wo es einer mit nachgewiesener Berufsroutine sein muß. Aber
manche hoffen ja auf die Dummheit des Chefs um ihre Quacksalberei in
bare Münze umzuwandeln.
Hofnarr schrieb:> Und ein gewissenhafter Geschäftsführer weiß, für welche Tätigkeiten er> eine angelernte Hilfskraft einsetzen darf
Dann braucht er nicht nach Elektriker zu fragen.
Thomas schrieb:> denn um eine selbstständige Tätigkeit ging es mir nie. Oder habe ich das> irgendwo behauptet?
Du wolltest nebenberuflich als Elektriker arbeiten. Da stand nirgends,
dass du als Angestellter jobben wolltest. Natürlich geht man da von
selbständigem Arbeiten aus, oder wolltest du dich nach deinem
E-Technik-Studium für 18 EUR verkaufen als Lehrling ? ?
Selbständige Elektriker liegen aktuell im Bauboom locker über 100
EUR/Stunde, und kassieren dazu noch 300% Aufschlag für's eingesetzte
Material. Ok, sie müssen Krankheit, Urlaub, Lohnnebenkoszen selbst
tragen, und das Material einzukaufen kostet auch Geld, aber deutlich
uber 50 bleibt dir übrig.
Aber wenn ich hier deine unflätige Art mitbekomme, wundert's mich nicht,
wenn es beim Job hapert.
MaWin schrieb:> Du wolltest nebenberuflich als Elektriker arbeiten. Da stand nirgends,> dass du als Angestellter jobben wolltest. Natürlich geht man da von> selbständigem Arbeiten aus
Natürlich geht man bei der Formulierung "Nebenjob" von einer abhängigen
Beschäftigung aus! Eine Selbstständigkeit müsste man extra erwähnen. Ist
im deutschen Sprachgebrauch so üblich. Und wurde in meinem Post vom
27.11.2021 13:57 nochmal präzisiert, für Leute mit einer etwas längeren
Leitung.
MaWin schrieb:> oder wolltest du dich nach deinem> E-Technik-Studium für 18 EUR verkaufen als Lehrling ? ?
Ist für ein Nebenjob ein gutes Gehalt und ist etwa so viel wie in meinem
Hauptjob. BTW, du plenkst, was auf eingeschränkte Intelligenz hindeutet.
Ich hatte schon Nebenjobs für weniger Geld und bin mir auch nicht zu
schade, mir meine Finger schmutzig zu machen.
MaWin schrieb:> Selbständige Elektriker liegen aktuell im Bauboom locker über 100> EUR/Stunde, und kassieren dazu noch 300% Aufschlag für's eingesetzte> Material.
Mag sein. Dass sich ein Studium heutzutage finanziell nur selten lohnt,
ist mir schon klar. Auch unter Berücksichtigung, dass man als Elektriker
schon mit 17 Geld verdient und als Ingenieur (Master oder Dipl-Ing) erst
mit 27.
Thomas schrieb:> Auch unter Berücksichtigung, dass man als Elektriker> schon mit 17 Geld verdient und als Ingenieur (Master oder Dipl-Ing) erst> mit 27.
Soso bis 27 Zeit lassen und von Mami und Bafög durchfüttern lassen - das
wird aber mangels Wehrpflicht u.a. reichlich schwierig. Mit 19 Abi, dann
4 Jahre Studium = 23 Jahre. Oder brauch man heute 4 Jahre um seinen
ersten Job zu finden ?!.
Wenn man noch aus der Zeit der Diplomstudiengänge kommt, hat man in der
Regel einen Wehrdienst abgeleistet und nicht die ganze Zeit an Mamis
Zipfel gehangen. Ein Studium hat damals im Normalfall 10 Semester
gedauert. Die Schmalspurstudiengänge gab es damals noch nicht.
Die Studis leben heute in der Tat länger bei Mami, besonders die Männer.
Das fällt mir im Bekanntenkreis sehr auf. Zu ihrer Ehrenrettung sei aber
gesagt, dass in Uni-Städten bezahlbarer Wohnraum kaum vorhanden ist.