Wie funktioniert ein Toasthaltemechanismus?

Gast #6895527
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Hallo, ich kaufte mir heute einen Toaster und da ist folgendes: Wenn 
kein Stecker im Toaster steckt, kann man den Toaster zwar runterdrücken, 
er springt aber wieder hoch. Steckt der Stecker drinnen, wird der 
Runterdrücker gehalten und springt erst nach der eingestellten Zeit 
hoch.

Früher hat bei meinem alten Toaster das Runterdrücken auch ohne Stecker 
funktioniert, nur hat er dann nicht geheizt.

Wie macht das der Toaster? Hat der eine Art Magnetsignal, was den 
Drücker unten hält?
#6895571
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Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert, was 
dann die Verriegelung freigibt. Problem, die ersten Toastscheiben ware 
blaß (Toaster noch kalt), die weiteren waren verbrannt.

Heute macht das ein Mikrocontroller, der den Haltemagnet stromlos macht. 
Der kann dann auch die vorherige Erwärmung berücksichtigen, d.h. die 
Zeit der folgenden Scheiben verkürzen.
Beitrag #6895593 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6895621
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> Hallo, ich kaufte mir heute einen Toaster

Wie langweilig! Für einen leckeren Käsetoast braucht man
keinen Toaster, sondern eine Bratpfanne. Und den legendären
"Toast Hawaii" bereitet man im Backofen zu.
Gast #6895640
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Harald W. schrieb:
> Hoschti schrieb:
>
>> Das hat den Sinn, das der Toaster nach einem Spannungsausfall nicht von
>> selber losheizt und ggf ein "Feuerchen" entfacht.
>
> Genau. Manche Frauen neigen dazu, ein Deckchen auf den Toaster
> zu legen, damit er hübscher aussieht. :-)

Nehmt mal ein Knaeckebrot und setzt es in den Toaster.Ich tue das hin 
und wieder wenn das Knaeckebrot nach einigen Wochen etwas zuviel 
Feuchtigkeit annahm (ist keine luftdichte Verpackung).Ein paar Sekunden 
sind mehr als aureichend um es wieder knuspriger zu machen.
Nun hat mir mal ein Freund einen brandneuen chinesischen Toaster 
vermacht.Sah "nett" aus, hatte dann beim ersten Gebrauch allerdings 
gleich mal fast meine Bude in Flammen gesetzt.
Was war passiert?
Ich hatte eine Knaeckebrotscheibe eingesetzt und den Timer auf Minimum 
gestellt was aber zeitlich immer noch zu viel war, so dass ich neben dem 
Toaster stand um nach  ca. 5s den "Toastvorgang" selbst zu 
unterbrechen.Fuer einen Moment wurde ich aber just in diesem Moment von 
meiner Katze abgelenkt und hatte fuer ca. 2 Minuten den Toaster nicht im 
Auge behalten.Ploetzlich macht es "puff" und aus dem Toaster schossen 
Flammen bis 50cm!!! nach oben,weil sich das Knaeckebrot entzuendet 
hatte.
So ein Mist.Stecker gezogen und Flammen erstickt:Der 
Entriegelungmechanismus hatte nicht funktioniert bzw. hatte geklemmt.Ich 
konnte das Problem dann reproduzieren.Nach diesem Vorfall stehe ich nun 
grundsaetzlich neben einem Toaster oder nur so weit entfernt ,dass ich 
ihn sehen kann.Zudem stelle ich sicher,dass nichts Brennbares in 
unmittelbarer Naehe steht.....
Besser als Lesen ist aber der Selbsttest.....
Gast #6895684
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Peter D. schrieb:
> Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert,
> was dann die Verriegelung freigibt. Problem, die ersten Toastscheiben
> ware blaß (Toaster noch kalt), die weiteren waren verbrannt.
> Heute macht das ein Mikrocontroller, der den Haltemagnet stromlos macht.
> Der kann dann auch die vorherige Erwärmung berücksichtigen, d.h. die
> Zeit der folgenden Scheiben verkürzen.

Dummerweise ist es genau umgekehrt.

Die Bimetallthermostaten berücksichtigten dass der Toaster heisser ist 
beim folgenden Toastvorgang und verkurzten ihre Zeit, zugegeben gab es 
bessere Modelle und schlechtere.

die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit aus so dass 
unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen

Zudem konnte man beim Bimetalltoaster erst mal auf Maximum stellen, ein 
Toast reintun, warten bis es braun war (schräg reingucken) und dann den 
Knopf zurückdrehen bis er auslöste.

Die nachfolgenden Toasts wurden dann gleich gebräunt.

Bei heutigen elektronischen dreht man viel zu weit zurück, weil man 
nicht die Zeitbegrenzung einstellt, sondern den Takt des CD4536, lief 
der am Anfang langsam muss er zum Auslösen rasend schnell takten und die 
folgenden Toasts sind hell

Also krasser Bedien-Murks seit dem Volldeppen die Geräte 
elektronisieren.

Gute Toaster gab es vor 50 Jahren, heute nur noch Müll.

https://youtu.be/1OfxlSG6q5Y

Man hat nicht mal durch Ceranscheiben oder Quartzrohre dafür gesorgt, 
dass man die unter 230V~ stehenden Heizdrähte nicht mehr mit der Gabel 
berühren kann, wie das bei meinem 40 Jahre alten Severin noch 
selbstverständlich war.

Rückschritt auf ganzer Ebene. Aber das Volk ist dumm, und Dummheit 
siegt..
Gast #6895796
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MaWin schrieb:
> die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit
> aus so dass unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen

Meiner nicht, und der war keineswegs teuer.

> Bei heutigen elektronischen dreht man viel zu weit zurück

Warum tust du das? Ich tue es nicht, denn ich möchte dass alle Toasts 
gleich gebräunt werden.

> Also krasser Bedien-Murks seit dem Volldeppen die Geräte
> elektronisieren....heute nur noch Müll.

Kann ich nicht bestätigen. Weder bei meinem aktuellen Toaster, noch bei 
dem davor, den im Büro und die meiner Verwandten.

Kann es sein, dass du die Verkäufer schon vor dem Kauf fertig machst und 
sie dir deswegen absichtlich ihren Müll andrehen?

> Aber das Volk ist dumm, und Dummheit siegt..

Alle sind Idioten, nur du nicht. Oder wie hast du das gemeint?
Gast #6895814
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Warum tust du das? Ich tue es nicht,

Habe ich direkt darüber geschrieben  zum Einregeln auf anderes Brot, 
z.B. gefroren vs. normal. Nicht verstanden ? Mehr Denken, weniger 
bashen.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Kann es sein, dass du die Verkäufer schon vor dem Kauf fertig machst und
> sie dir deswegen absichtlich ihren Müll andrehen?

Mein aktueller Toaster war der einzige Langschlitz-Toaster, den es im 
Blödmarkt, nee Saturn, gab, da musste kein Verläufer ran, schliesslich 
wollte ich nach defektem Severin MORGEN wieder einen Toast. Ein teurer 
Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding, 
nachfolgende Scheiben werden brauner, unisolierte Heizwendeln bei denen 
50% nutzlos mach hinten strahlt.
#6895890
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MaWin schrieb:
> die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit aus so dass
> unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen

Hatte unlängst einen Siemens Porschedesign (die Teile tragen auch noch 
911 in der Typbezeichnung (facepalm)) Edeltoaster auf dem OP-Tisch (mit 
spontaner Selbstheilung, vermutlich waren nur Krümel in den 
Magnetbereich geraten und hatten eine "Untenhaltung" verhindert). Der 
zeigt in seinem beleuchteten Display kurz nach Beginn des Toastvorgangs 
die Restlaufzeit an (ein Feature, was ich an jedem modernen Toaster 
vermisse und was man auch ohne Display mit einer LED-Kette realisieren 
könnte), die sich ganz deutlich je nach vorheriger Erwärmung des 
Toasters änderte.
#6895926
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Joachim B. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
>
> so alte Fernseher wo das noch klappt sind aber echt selten geworden

Jaaaa, aber die ersten Farbfernseher mit 90°-Ablenkung aus den 60er 
Jahren, da konntest Du einen Tannenbaum drauf stellen.

Schon lustig. Meine Mutter stellte immerhin keine wasserbefüllte 
Blumenvase drauf, dafür lauter anderes Gedöns.
Gast #6895946
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Peter D. schrieb:
> Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert, was
> dann die Verriegelung freigibt.

Da gab es noch Produktentwickler, die mitgedacht haben, ich denke da an 
Rowenta der 60er / 70er Jahre:

Bimetall wurde warm und sprang um, der Toast blieb aber drin. Erst, wenn 
der Bimetallhebel wieder kühler wurde, wurde der Toast ausgeworfen - 
damit waren auch mehrere einigermaßen gleich.

Ausgefallen sind die Dinger, weil sich in der Machanik eine scharfe 
Kante (notwendig!) abnutzte und der Toast nicht mehr unten blieb - 
konnte man ein- oder zweimal nachfeilen. Mitunter ist auch ein 
Keramikklotz gebrochen, dann hatten sie einen Kurzschluß gegen das 
Gehäuse.

MaWin schrieb:
> Man hat nicht mal durch Ceranscheiben oder Quartzrohre dafür gesorgt,
> dass man die unter 230V~ stehenden Heizdrähte nicht mehr mit der Gabel
> berühren kann, wie das bei meinem 40 Jahre alten Severin noch
> selbstverständlich war.

Auch die alten Dinger kenne ich nur mit freiliegendem Heizdraht. Aber 
was, muß alles absolut Vollidiotensicher sein? Warentest vergibt die 
Note ungenügend, wenn die Außenfläche heiß wird - schon als Kind habe 
ich gelernt, dass ich da nicht anfassen darf, fertig.

Mein Toaster vom Discounter (elektronisch) ist ungefähr 20 Jahre alt, 
was hat der Hersteller da verkehrt gemacht? Und ich weiß, dass ich da 
nicht mit Gabel oder Messer drin stochern darf.

MaWin schrieb:
> Ein teurer
> Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding,

Das Grundübel aller 'Marken', die Gier nach immer mehr Gewinn. Nachdem 
mir Braun kein Scherblatt für meinen uralten Rasierer mehr liefern 
wollte, habe ich einen aktuellen gekauft "designed in Germany", der hat 
die Garantie um genau 6 Monate überlebt. Vielen Dank für den guten 
Namen, es ist nicht mein Problem, nun anderweitig billig kaufen zu 
müssen und wegen "Geiz ist Geil" beschimpft zu werden.
Gast #6896400
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Karl B. schrieb:
> Das Gerät besitzt keine Netztrennung zwischen Steuerkreis und Heizkreis.
> Einfach eine Anzapfung am Heizdraht. Ein heutiges sicherheitstechnisches
> No-Go.

Im Gegensatz, Stand der Technik, wenn der Heizdraht da hinten lose geht 
(durchbrennt), wird halt die Schaltung gebraten, so ist nicht nur 
Chinaramsch, sondern teuerste deutsche Produkt"quaklität" in Zeiten des 
Geizes der Hersteller aufgebaut um ihre unbegrenzte Gier nach Profit zu 
erfüllen.

Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln ungeschützt zu 
präsentieren, leicht per Messer mit dem man den verklemmten anbrennenden 
Toast rauspulen will, berührbar, obwohl Isolationsmethoden 
(Quartzheizstab, Ceranplatte) für kleines Geld verfügbar sind. Aber 50ct 
sind einem Hersteller schon zu viel.
Gast #6896433
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Karl B. schrieb:
> Das Gerät besitzt keine Netztrennung zwischen Steuerkreis
> und Heizkreis. Einfach eine Anzapfung am Heizdraht. Ein heutiges
> sicherheitstechnisches No-Go.

Das sehe ich anders. Es gibt eine Menge Geräte, wo die Elektronik mit 
einem beim direkt an der Steckdose hängt. Spontan fällt mir ein: Senseo, 
Fön, Zeitschaltuhren, Lampen mit Dimmer und/oder Bewegungsmelder.

Solange alles gut isoliert ist -> kein Problem.

> wenn der Heizdraht da hinten lose geht
> (durchbrennt), wird halt die Schaltung gebraten

Ja. Das passiert allerdings nur sehr selten. Meisten werden Toaster aus 
anderen Gründen entsorgt.

> Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln
> ungeschützt zu präsentieren ...

Es hat auch praktische Gründe. Und zum Personenschutz haben wir alle 
inzwischen Personenschutzschalter im Haus und Hirn im Kopf. Es gibt in 
der Küche reichlich andere Dinge, mit denen man sich schwerst verletzen 
kann.
#6896550
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Toaster schrieb:
> Wenn
> kein Stecker im Toaster steckt, kann man den Toaster zwar runterdrücken,
> er springt aber wieder hoch. Steckt der Stecker drinnen, wird der
> Runterdrücker gehalten und springt erst nach der eingestellten Zeit
> hoch.

Genau das macht "mein" Toaster.
Das ist dann andersherum wieder "Sicherheit".
Denn so kann Schalter nicht festgeklemmt werden, der erst durch 
magnetische timergesteuerte Sperrklinkenausrastung die Feder aktiviert, 
die den Toast herausschleudert.
Keine Spannung, kein Magnetismus. Kein Festrasten.
Bin am Anfang beim Reparaturversuch auch drauf reingefallen.
Ich dachte, wieso rastet das Ding nicht ein. Ist wohl kaputt.
Aber Haaalt... Soll sogar so sein.
Und das mit dem Heizwendelvorwiderstand könnte man durch Trafochen noch 
nachrüsten. Oder zumindest eine ZL Z-Diode, flinke Sicherung noch rein, 
die das Explodieren des Ladeelkos im Fehlerfalle zumindest verhindern 
hilft.
Bräunt mir morgens jeden Tag übrigens immer noch klaglos meine Toasts...


ciao
gustav
Beitrag #6896575 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6896809
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MaWin schrieb:
> Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln ungeschützt zu
> präsentieren, leicht per Messer mit dem man den verklemmten anbrennenden
> Toast rauspulen will, berührbar ...

a) wer in einen laufenden Toaster mit dem Messer geht -> Darwin-Award.
b) schafft man es wirklich , mit Messer oder Gabel an die Heizdrähte zu 
kommen und dabei die Metallgitter (Toast-Zentrierer) NICHT zu berühren, 
die bei jedem Toaster schutzkontaktiert sind? -> peng, Sicherung/LS 
raus.

Ganz so ungeschützt ist das Geraffel meines Erachtens nicht. Und in 
guten Toastern werden die Heizungszuleitungen zweipolig getrennt.
Gast #6896869
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Christian M. schrieb:
> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!

Heute stellt man die Vasen neben oder vor den Bildschirm. 
Vasenhalterungen gibt's im Gegensatz zu Kamerahalterungen noch nicht - 
das wär vielleicht eine Nische für eine Unternehmensgründung (Höhle der 
Löwen?)
Angehängte Dateien:
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6896919
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MaWin schrieb:
> schliesslich wollte ich nach defektem Severin MORGEN wieder einen Toast.
> Ein teurer Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding
Nur als Rückversicherung, dass ich das auch richtig verstanden habe: du 
wollstest UNBEDINGT AM NÄCHSTEN MORGEN wieder einen knusprigen Toast und 
DESHALB hast du wohlwissentlich einen teuren Chinaschrott gekauft, über 
dessen Anblick du dich mit ein wenig Glück die nächsten 20 Jahre jeden 
Morgen ärgern wirst?
Gast #6896961
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Lothar M. schrieb:
> DESHALB hast du wohlwissentlich einen teuren Chinaschrott gekauft, über
> dessen Anblick du dich mit ein wenig Glück die nächsten 20 Jahre jeden
> Morgen ärgern wirst?

Im Prinzip ja, ich war vorher noch in 2 anderen Läden, die zwar Toaster, 
aber gar keine Langschlitz-Toaster hatten.

Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden, 
den uns die Geschäfte aufhalsen wollen. Jetzt verschwindet auch noch 
Real, damit wird das verfügbare Sortiment NOCH kleiner, würg, kotz. 
Idealer Moment um die Preise zu verdoppeln und die Qualität zu 
halbieren.

Und da sich das wohl 90% gefallen lassen, wird es auch so kommen.
Gast #6896989
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MaWin schrieb:
> Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden,
> den uns die Geschäfte aufhalsen wollen. Jetzt verschwindet auch noch
> Real, damit wird das verfügbare Sortiment NOCH kleiner, würg, kotz.

So unterschiedlich kann die Empfindung einzelner Kunden sein: Real ist 
der Supermarkt, den ich auf keinen Fall vermissen werde.

In der nahen Kleinstadt hat vor vielen Jahren WalMart gebaut, da war ich 
öfter. Nach deren Rückzug übernahm Real, seit ein paar Besuchen 
ignoriere ich den seit Jahren. Real kommt aus der Metro-Gruppe, deren 
Media-Markt ich als Kunde auch unzumutbar finde.

Ein recht breites Elektrosortiment sehe ich im gut 40km entfernten 
Marktkauf. Der wird den hiesigen Real vermutlich nicht übernehmen 
wollen, Edeka *) ist im Landkreis sehr dominant und will sich nicht 
selbst kannibalisieren.

Im Endeffekt egal, den Markt dominieren Edeka-Gruppe, Rewe-Gruppe, 
Lidl-Kaufland und Aldi - alle abwechselnd mit dem selben Plunder. Wenn 
ich etwas brauche, gucke ich halt, der Name ist mir egal.

*) e-center, Edeka Nahkauf, Netto, NP-Markt
(Firma: مهندس) #6897000
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MaWin schrieb:
> Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden,
> den uns die Geschäfte aufhalsen wollen.

Kann man so sehen. Jemand der aus einem Entwicklungsland zu Besuch kommt 
und sieht, daß alleine die Hundefutter-Abteilung größer ist als sein 
ganzer Dorfladen, wird das anders sehen.

Wir 'Konsumentenvolk' haben durch unsere Kaufentscheidung die absolute 
Macht. Warum sterben wohl die Innenstädte aus, während der 
Internethandel sich die Hände reibt? Das ist ein demokratischer Prozess 
im buchstäblich Sinne.

> Heizwendeln ungeschützt

Ich vermute stark, daß die Heizwendeln so gestaltet sind, daß die 
nennenswert spannungführenden Drähte schwer zugänglich unten sind. Sonst 
würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag 
bekommen.

Totgesagte leben länger. Mein Toaster mit elektronischer Steuerung ging 
perdu. Nun toaste ich jeden Tag mit dem Ersatztoaster - €1 vom 
Flohmarkt, ganz altes Modell mit Bimetallschalter - und der scheint ewig 
zu halten.

Die Tücken kenne ich, z.B. den 1. Toast etwas kürzer einstellen. Ich 
wüßte nicht, was mir ein 'moderneres' Modell bieten sollte. 
USB-Anschluß? WLAN? Programmierbar? Toast-Erkennung? Oft sind die 
einfachen Dinge doch die besten.
Gast #6897027
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Mohandes H. schrieb:
> Wir 'Konsumentenvolk' haben durch unsere Kaufentscheidung die absolute
> Macht.

Das möchte man uns einreden, tatsächlich ist diese Macht sehr begrenzt - 
auf das, was die gewinngeilen Firmen uns vorsetzen.

> Warum sterben wohl die Innenstädte aus, während der
> Internethandel sich die Hände reibt? Das ist ein demokratischer Prozess
> im buchstäblich Sinne.

Dieser Prozess wird von den Verantwortlichen ignoriert. Ich wohne in 
einem Ort mit 650 Einwohnern und habe selbstverständlich ein eigenes 
Auto samt Garage. Sowohl die nahe Kreisstadt als auch die nur 20km 
entfernte größere geben sich seit Jahren jegliche Mühe, mich mit dem 
Auto weg zu ekeln.

Also was, sie wollen nicht, dass ich einkaufen komme. Alle paar Monate 
bin ich tatsächlich mal im lokalen Elektronikmarkt, warum eigentlich? 
Vor zwei Wochen war dort die Auswahl an USB-Sticks arg begrenzt, eine 
Bestellung bei Amazon steckte bereits am übernächsten  Tag im 
Briefkasten.

>> Heizwendeln ungeschützt
> Ich vermute stark, daß die Heizwendeln so gestaltet sind, daß die
> nennenswert spannungführenden Drähte schwer zugänglich unten sind.

Ist nicht machbar: Der Schukostecker ist nicht gepolt, die Spannung 
gegen Erde also nicht kalkulierbar.

> Sonst
> würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag
> bekommen.

Man entnimmt die Scheibe, wenn sie ausgeworfen ist und vertraut darauf, 
dass der Toaster beidpolig trennt.

Selbst, wenn nicht: Der Toaster verdampft das Wasser aus der 
Brotscheibe, weshalb deren Leitfähigkeit extrem gering sein wird.

> Totgesagte leben länger. Mein Toaster mit elektronischer Steuerung ging
> perdu. Nun toaste ich jeden Tag mit dem Ersatztoaster - €1 vom
> Flohmarkt, ganz altes Modell mit Bimetallschalter - und der scheint ewig
> zu halten.

Kann so sein, aber auch diese hatten ihre Macken - schrieb ich neulich.

> Ich
> wüßte nicht, was mir ein 'moderneres' Modell bieten sollte.
> USB-Anschluß? WLAN? Programmierbar? Toast-Erkennung? Oft sind die
> einfachen Dinge doch die besten.

Natürlich muss der eine Fertigmeldung aufs Handy senden, natürlich nur 
über die Herstellercloud. Die Cloud zählt dann die Anzahl und generiert 
nach xxx-Vorgängen eine Wartungsmeldung - das haben sie von HP-Druckern 
gelernt.

Richtig geil ist doch, wenn der Toaster noch das Logo vom 
Lieblingsfußballverein auf die Brotscheibe fabriziert - habe ich die 
Tage irgendwo gelesen.
Gast #6897113
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Martin schrieb:
> gibt es überhaupt noch neue Toaster mit Quarzrohren statt der
> Heizdrähte?

Als ich vor 2 Jahren einen neuen Toaster kaufte, stellte ich mir die 
Frage umgekehrt: Ob wohl inzwischen alle Toaster Isolierstoffrohre 
haben?

Dann stellte ich erstaunt fest, dass sämtliche Modelle die es auf der 
nahe gelegenen Einkaufstraße gibt, immer noch (oder wieder) offene 
Drähte haben. Das hatte ich nicht erwartet.
Gast #6897133
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> DIN-Norm
Leute, ihr glaubt an den Weihnachtsmann? Santa Claus kennt nur US-Norm, 
da gibt's nur Kastenbrote! DIN? Laiber? Nie gehört! Old style!

Selbst hiesige Weihnachtspostämter haben einen Briefkasten (=brief cast) 
mit "Santa Claus, North Pole" drauf!
#6897135
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Manfred schrieb:

>> Sonst
>> würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag
>> bekommen.
>
> Man entnimmt die Scheibe, wenn sie ausgeworfen ist und vertraut darauf,
> dass der Toaster beidpolig trennt.
> Selbst, wenn nicht: Der Toaster verdampft das Wasser aus der
> Brotscheibe, weshalb deren Leitfähigkeit extrem gering sein wird.

Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen 
Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim 
Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des 
Metallgehäuses eines Wasserkochers.
Gast #6897170
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Peter D. schrieb:
> Es passen aber nur die kleinen Kastentoastscheiben nach DIN-Norm rein
> und keine normalen Brotlaiber.

Ihr habt echt Luxusprobleme.

Ich finde das gar nicht tragisch, denn in der großen Form kann man die 
Scheibe Brot sowieso schlecht halten. Ich schneide sie vor dem Essen 
immer in zwei Hälften. "Zufällig" passen sie so auch gut in den Toaster.
Gast #6897177
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich schneide sie vor dem Essen immer in zwei Hälften.

Da wirst du spätestens bei der nächsten Generation mit 
"Gesichtserkennung" Pech haben. Alles was nicht so aussieht wie das Icon 
oben wird gnadenlos wieder ungetoastet ausgeworfen! Damit keine 
Zwergpudel getrocknet werden, oder frischgewaschene Hände...
Angehängte Dateien:
#6897273
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Rainer Z. schrieb:
> Meine Mutter stellte immerhin keine wasserbefüllte
> Blumenvase drauf

und wenn mal nichts auf dem CRT stand dann waren gestickte Deckchen 
drauf die hinten die Lüftungsschlitze verschlossen.
Hinter den Lüftungsschlitzen fand ich auch schon mal Klimpergeld weil 
die Kinder das für eine Riesensparbüchse hielten, im Chassis aber leider 
Kurzschlüsse verursachten.
Der Rekordfund war aber eine Flasche Bier, toller Service eigentlich 
wenn ich Biertrinker wäre, so aber nur fehlplaziert.
#6897275
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Wir haben seit geraumer Zeit einen Doppellangschlitztoaster, der von der 
Familie aber konsequent nur halb befüllt wird. Im Laufe eines Frühstücks 
wird da sinnlos mehr verheizt als mein Smarthome am ganzen Tag 
verbraucht. Deswegen bin auch ich seit einem halben Jahr bei jeder sich 
bietenden Gelegenheit im Weißwarenbereich jedes Elektromarktes auf der 
Pirsch.
Es gibt nichts zu kaufen, wo entweder die Innereien nicht aus 
Trompetenblech gefertigt sind (die sich unter der Last der Toastbrote 
verhakeln, WMF), eine gescheite Bedienung bieten (hallo, ihr 
Designerflachzangen: das Ding steht auf dem Tisch an der Wand, warum 
bringt ihr nicht einfach alle relevanten Bedienelemente auf der langen 
Seite an?), den Brötchenaufsatz nur als klobiges Extrateil mitliefert 
oder schon vom Hinsehen hässliche Fingerabdrücke bekommen oder es nicht 
einfach nach Rudis Resterampe aussieht (die Plastikbomber). Solche 
Spezies wie Quarzröhren wollen wir mal gar nicht erst versuchen.
Der Edelporschedesigntoaster von Siemens hat das winzige beleuchtete 
Display oben, was zum Einstellen des Bräunungsgrades wegen des 
Drehimpulsgebers aber zwingend abzulesen ist, und genehmigt sich einen 
Dauerstandby von einem halben Watt, wenn er seine Einstellung nicht 
vergessen soll.
Immerhin hat er Quarzstäbe.
Wir hatten das alles schon mal: Drehrad, Canceltaste und Absenkknopf 
vorn und Quarzstäbe in einem doppelten Thermoschutzgehäuse - in einem 
Moulinex vor 30 Jahren. Der ging über die Wupper, weil das 
Plastikgehäuse spontan desintegrierte. Der jetzige wird auch in diesem 
Punkt oll, wäre aber für den Garten noch ideal.
Den einzigen auch optisch für uns akzeptablen rot-dunkelgrauen 
Bosch-Langschlitz gibt es nur noch online in Restbeständen zu kaufen, 
während sein kurzer dicker Zweischlitzbruder die Regale verstopft.
Gast #6897278
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Schnedermann schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Und da sich das wohl 90% gefallen lassen, wird es auch so kommen.
>
> Nee, nur die Geimpften - das sind (noch) nicht ganz so viele ...

Das Problem sind derzeit ja die Ungeimpften,
zu viel Dummheit in einem Land, also geht's dem Land schlecht.

Man redet seit Jahrzehnten davon, daß es hier zu viele Dumme gibt,
nun hat Darwin eine Möglichkeit, es zu richten.
Gast #6897279
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Otto Matic schrieb:
> Leute, ihr glaubt an den Weihnachtsmann? Santa Claus kennt nur US-Norm,
> da gibt's nur Kastenbrote!

Na immerhin sind hierbei Amis schon auf dem richtigen Weg, wie man
dies bei einer Bäckerei in New York sehen kann:

https://www.imago-images.de/st/0089204829

Selbst die in den USA erstaunlich expandierenden LM-Discounter
ALDI und LIDL bieten in ihren Filialen dort Brot nach deutschem
Format an.
Gast #6897294
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Küchenchef schrieb:
> ALDI und LIDL bieten in ihren Filialen dort Brot nach deutschem
> Format an.

Na ja, sie bieten das an, was du im deutschen Aldi und Lidl bekommst.

Das ist aber kein Brot.

Das sind aufgebackene Teiglinge oder gleich altes "Vortags-"Brot in 
Plastiktüten.

Genau so ekelhaft, wie beim deutschen Supermarkt und den meisten 
Backshops.

Echte Bäcker gibt es kaum noch, kaum in Deutschland, und rar in den USA 
oder in Japan oder Peking. Daher backen sich Viele ihr Brot inzwischen 
selbst, ob hier oder in den USA, denn der Geschmack eines Brotes, die 
Kruste, der Geruch, ist eigentlich nur am 1. Tag überwältigend und 
lecker, danach ist es einfach altes Brot, gab's früher zum halben Preis 
oder ging gleich an Pferde und Schweine. Heute ist halt der Bürger das 
Schwein in das die Ekelbarren der Brotfabriken verklappt werden.
Moderator Persönliche Seite #6897317
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Es wird Zeit für den µC.net-Toaster :-)

Wie muss der ideale Toaster aussehen?

- Quarzrohre
- geeignet für längere Brotscheiben
- zwei Schlitze
- für kurze Brotscheiben zumindest eine Seite abschaltbar
- Röstung per Knopfdruck abbrechbar
- Röstungszeit je nach Restwärme dynamisch
- vernünftig entleerbare Krümelauffangschale
- Brandgefahrerkennung + Abschaltung/Warnton
- vernünftiger Brötchenrost
- Signalton, wenn fertig
- ...

Wir alle hier sollten genug Expertise haben, solch einen Toaster zu 
konstruieren. Für am schwierigsten halte ich die Erkennung der 
Brandgefahr.

Warum nicht mal anfangen?
Gast #6897336
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Chris D. schrieb:
> Wie muss der ideale Toaster aussehen?

Also ich denke, man sollte wenigstens den Stand von 1948 schaffen: 
Brotscheibe einfach einwerfen und alles weitere (Absenkung, einschalten, 
ausschalten  hochschieben) geht automatisch.

Auch bitte, wie lange es braucht, bis die Bräunung erreicht ist, 
unterschiedlich je nach gefrorenem, schon dunklem, noch heissen.

Er soll gefälligst selbst erkennen, wie viele Heizelemente er 
einschalten muss.

Und er sollte so breit sein, dass halbierte Brötchen oder ganze 
Croissants reinpassen und dann mittig zentriert werden, das ist ja auch 
keine Raketentechnik.

Was an meinem Braun nervt: oben hat er ein verchromtes Blech (klar, ist 
heiss dort) auf dem Krümel liegen bleiben (man putzt ja nun nicht nach 
JEDEM Toast) und dort gibt es schon Rostpickel, Hitze+Feuchtigkeit. Also 
bitte Edelstahl.

Aussengehäuse 2-schalig damit es kühl bleibt.
#6897342
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Volker A. schrieb:
> Immerhin hat er Quarzstäbe.

Das ist natürlich obenaffengeil...
Früher Quarzglasstab in mittlerer Höhe und dahinter ein 
computerberechnetes Hochglanzparabolblech aus der Raumfahrttechnik, 
die Wärmestrahlung so gleichmässig auf den Toast zu bringen, wie es ein 
Flächenheizelement kann..
Etwas blöd nur, dass diese superdupper Hochglanzbleche über kurz oder 
lang eine erst gelbliche, dann bräunliche und später schwarze 
Beschichtung aufweisen..
Man kann das allerdings hinauszögern, indem man nur fettfreie 
Brotscheiben toastet, also bloss keinen Buttertoast und nur Brot aus 
fettarmen Getreidesorten ohne Körner...

Aber die Hersteller sind ja lernfähig und lassen heute immer öfter die 
Reflexionsbleche weg.
Statt dessen kommen jetzt die Glasscheiben, durch die man für ein paar 
Wochen dem Toast beim Bräunen zuschauen kann, dis die Glasscheibe/n 
schwarz ist/sind..
Aber immerhin kann man bei manchen die Jlasscheibe auch entnehmen und 
reinigen, ab besten nach jeder Benutzung des Toasters..
Damit hat man es auch geschafft, den Einscheiben-Langlochtoaster mehr 
aufs drei- oder vierfache Gewicht und Volumen eines Standardtoasters zu 
bringen und der Haus-/Putzfrau auch eine neue sinnvolle Beschäftigung zu 
spendieren..
Gast #6897347
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Ralf X. schrieb:
> Aber immerhin kann man bei manchen die Jlasscheibe auch entnehmen

Es wäre halt schlauer, die Glasscheibe nicht aussen, sondern innen 
anzubringen, zwischen Heizelement und Toast.

Erstens sind damit die Reflektoren vor Kontamination geschützt, zweitens 
elektrisch sicher, kein Quartzrohr mehr nötig, und wenn man sie leicht 
entnehmbar macht, könnte man sie auch gut putzen.

Ceranglas ist ja inzwischen verfügbar.

Allerdings nehm ich an, dass dieses Glas nicht das Gitter ersetzen 
dürfte, das senkrechten Stäbe nicht weiter als 1cm Abstand braucht man 
wohl doch noch um zu verhindern dass das Brot anklebt.
Gast #6897458
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Chris D. schrieb:
> - Röstungszeit je nach Restwärme dynamisch

Das wäre zu einfach ;-)
Da es auch von der Art des Toastbrots und seiner Feuchtigkeit abhängt,
wäre das mindeste eine Kamera mit Bräunungsgraderkennung im HSV-Farbraum 
sowie optional eine kleinteilige Heizung damit ein gleichmäßiger 
Bräunungsgrad nach Auswertung des Kamerabildes erreicht wird.

Ganz edel dazu noch ein Laser für die individuelle Namensgravur, nachdem 
sich die Familienmitglieder per Fingerabdrucksensor angemeldet haben.
Wobei natürlich für jede(n) das persönliche Toastprogramm hinterlegt 
ist.
Gast #6897511
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Peter D. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Im Prinzip ja, ich war vorher noch in 2 anderen Läden, die zwar Toaster,
>> aber gar keine Langschlitz-Toaster hatten.
>
> Das nervt mich auch. Die Toaster sind riesig und nehmen viel Platz weg.
> Es passen aber nur die kleinen Kastentoastscheiben nach DIN-Norm rein
> und keine normalen Brotlaiber.

Ich bin mit diesem Modell sehr zufrieden:

https://www.amazon.de/Arendo-Doppelwandgeh%C3%A4use-Br%C3%B6tchenaufsatz-Br%C3%A4unungsgrade-Restzeitanzeige/dp/B08R266NP3/
Gast #6897993
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gk schrieb:
> Hab gerade so ein Toaster in der Mangel,

Wird der nur an studierte Elektrotechniker verkauft? Ich sehe sechs 
Taster und ein Poti, zeige ihn bitte mal komplett.

Volker A. schrieb:
> Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen
> Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim
> Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des
> Metallgehäuses eines Wasserkochers.

Was soll mir das denn sagen? Mein Wasserkocher hat eine ordentliche 
Isolation zwischen Stromkreis und Gehäuse, so hoch, dass mein 
Isolationstester keinen Ohmwert anzeigen kann. Der Vorgänger hat 
Feuchtigkeit in die Heizung gezogen und mich alle paar Tage mit einem 
ausgelösten FI beglückt.

Wenn der Toaster nicht korrekt trennen würde und die Brotscheibe 
leitet, würde man zwischen Brotscheibe und Blech einen Fehlerstrom 
erzeugen! Passiert aber nicht, da man das Blech (auch wegen heiß) 
sowieso nicht berührt.

Chris D. schrieb:
> - Signalton, wenn fertig

Den hat mein Toaster, rein mechanisch 'Klack' wenn fertig. Das aktuell 
moderne Overeingineering würde eher Bluetooth erfordern, Fertigmeldung 
aufs Handy. Ach nee, Quark, natürlich Cloudanbindung, damit ich auch 
außerhalb der Küche eine SMS bekomme.

Der nächste Schritt ist dann, dass der Toaster keine Bedienelemente mehr 
hat und per App gesteuert werden muß.

Ich kann mich nur noch aufregen: Kein Hersteller bekommt noch Geräte auf 
die Reihe, die einfach bedienbar und robust nur deren 
Basisfunktionalität anbieten.
#6898049
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Manfred schrieb:
> Volker A. schrieb:
>> Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen
>> Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim
>> Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des
>> Metallgehäuses eines Wasserkochers.
>
> Was soll mir das denn sagen? Mein Wasserkocher hat eine ordentliche
> Isolation zwischen Stromkreis und Gehäuse, so hoch, dass mein
> Isolationstester keinen Ohmwert anzeigen kann. Der Vorgänger hat
> Feuchtigkeit in die Heizung gezogen und mich alle paar Tage mit einem
> ausgelösten FI beglückt.
Dann gehört das Ding sowieso umgehend in die E-Tonne.

> Wenn der Toaster nicht korrekt trennen würde und die Brotscheibe
> leitet, würde man zwischen Brotscheibe und Blech einen Fehlerstrom
> erzeugen! Passiert aber nicht, da man das Blech (auch wegen heiß)
> sowieso nicht berührt.
Es ging darum, ob das Toastbrot bei gleichzeitiger Berührung am 
Heizdraht und vom Menschen denselben in Gefahr bringen könnte. Kann eben 
nicht. Auch Dein FI-feuernder Wasserkocher war immer noch 
berührungssicher.

Der Toaster auf Amazon weiter oben kommt meinem Ideal doch schon näher.

Smart wäre für mich ein Toaster, wenn er auf Befehl die am Abend 
vorbereiten Toastbrote morgens anfeuchten und dann motorisch einziehen 
würde, damit sie fertig sind, wenn man auf dem Weg in die Küche ist. Mit 
etwas Komforteinbuße schafft das aber auch Toaster anno dunne (abends 
einziehen und bleibt mechanisch unten) mit Schaltzwischenstecker (den 
man sicherheitshalber in der Einschaltzeit begrenzt, falls der Toaster 
nicht auslöst). Geht mit den Sicherheitstoastern von heute natürlich 
nicht mehr.

Gottseidank nehme ich mir morgens genug Zeit, so dass ich das alles 
nicht nötig habe. Auch für den Kaffeevollautomaten brauche ich kein 
Bluetooth.
Beitrag #6898118 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6898245
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wasesnichallesgibt schrieb:
> Toll. Einzig sinnvoller Zweck dann die Erparnis der Umsetzung
> auf 230VAC, wenn man den Toaster beim Losfahren von der Arbeit
> übers Internet aktivieren will, um eine Stunde später seinen
> Abendtoast genießen zu können.

Ich befürchte, dass USB hier nur der Versorgung dient und keinerlei 
Steuerung des Toasters beinhaltet.

wasesnichallesgibt schrieb:
> (Natürlich ist das so oder so mehr Trocknungskammer als
> Toaster - es sei denn man hätte Mikrotoasts (die müßten
> extra dafür entwickelt werden, Format ca. Cornflake)).

Vielleicht hat man ja auch einen Akku oder Elko verbaut, welcher über 
die Stunde geladen wird um dann die ganze gesammelte Energie innerhalb 
einer Minute in Wärme zu verwandeln.

Also 5V * 500mA = 2,5W ... * 3600s = 9kWs ... Ähhhh - nein.

In dem Toaster kann eigentlich nur eine rote LED den Toast anleuchten 
und dem Gerät liegt ein Buch bei: "Wahrnehmungsveränderung durch 
Meditation - Knuspriger Toast durch Bewustseinskontrolle" - oder sowas 
in der Art. Das hat man in 30 Minuten durch.


Gruß
Jobst
#6898330
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wasesnichallesgibt schrieb:
> Einzig sinnvoller Zweck dann die Ersparnis der Umsetzung
> auf 230VAC, wenn man den Toaster beim Losfahren von der Arbeit
> übers Internet aktivieren will, um eine Stunde später seinen
> Abendtoast genießen zu können.

Hi,
remote soll ja gerade vermieden werden.
Deswegen erst Strom, dann mechanische Betätigung möglich. Somit ist 
sichergestellt, dass tatsächlich jemand beaufsichtigend vor Ort ist, der 
den Hebel mechanisch runterdrückt.
Und ein Hund oder anderes schlaues Haustier ist nicht in der Lage, das 
rein grobmotorisch hinzubekommen. Oder?
Und wenn der Toaster vom Rottweiler runtergerissen wird, kann er sich 
nicht selbst einschalten.

ciao
gustav
Gast #6898356
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Noch ne Idee: Kann man nicht nen alten CD-Brenner umfunktionieren? Wenn 
sich der Toast auf dem Teller nur gaaanz langsam dreht, und die 
Laserdiode etwas mehr PEP bekommt, müste man da eine Spirale reinbrennen 
können. Gibt es auch Brenner, die beidseitig brennen können? Oder müsste 
man den Toast dann nach der Halbzeit wenden?

Zumindest wäre die Weiterverwendung des Altteils äußerst nachhaltig!
Gast #6898423
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Jobst M. schrieb:
> Die Oberseite der Scheibe dreht sich dabei anders herum, als die
> Unterseite.

Schülerzitat (angeblich): "Die Südhalbkugel der Erde dreht sich 
entgegengesetzt zur Nordhalbkugel."

Mal sehen, vielleicht habe ich einen Brenner "Made in Indonesia" - das 
könnte grade so auf der Südhalbkugel liegen. Ob der sich andersrum 
dreht. Ist in der Badewanne ja angeblich auch so.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6898430
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Harald W. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>
>> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
>
> Um das zu vermeiden, hat man ja den Flachfernseher erfunden.

Ich wette, es gibt irgendwo eine Frau,
die solch ein Ding über den Flach-TV bekommt

ᕕ(ᐛ)ᕗ
Angehängte Dateien:
#6898643
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Otto Matic schrieb:
> Schülerzitat (angeblich): "Die Südhalbkugel der Erde dreht sich
> entgegengesetzt zur Nordhalbkugel."

Jepp, das kenne ich auch :-)
Das sieht am Äquator lustig aus! :-D

●DesIntegrator ●. schrieb:
> Ich wette, es gibt irgendwo eine Frau,
> die solch ein Ding über den Flach-TV bekommt

Kann ein Moderator das Bild mal löschen!? Der bringt die noch auf dumme 
Gedanken! ;-)


Gruß
Jobst
Gast #6898688
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Michael M. schrieb:
> Wer einen Toaster mit USB-Anschluss benötigt, der hat die Kontrolle über
> sein Leben verloren und braucht sich zum Toastbrot einkaufen gehen nicht
> extra umzuziehen, der kann direkt in Jogginghose zum Aldi gehen :)

Sind das die gleichen Leute, die den berühmten Kochtopf mit Internet 
Anschluss brauchen?
Gast #6899496
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Otto Matic schrieb:
> Noch ne Idee: Kann man nicht nen alten CD-Brenner umfunktionieren?
> Wenn sich der Toast auf dem Teller nur gaaanz langsam dreht, und die
> Laserdiode etwas mehr PEP bekommt, müste man da eine Spirale reinbrennen
> können. Gibt es auch Brenner, die beidseitig brennen können? Oder müsste
> man den Toast dann nach der Halbzeit wenden?
> Zumindest wäre die Weiterverwendung des Altteils äußerst nachhaltig!

Die Idee finde ich eigentlich ganz witzig. Mit einem Toast geht das wohl 
kaum, aber eine halbwegs mittig gelochte Oblate könnte Chancen haben. 
Gibt ja auch LightScribe-Brenner.
Da kann man dann raufmalen, was man mag und hinterher essen.
#6899719
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Das Problem mit dem CDLaufwerk/Brenner wird schlicht sein, dass jede 
Spur, die geröstet wird, schon kurz danach komplett ausgekühlt ist. Da 
kommt nur kaltes Knäckebrot raus, allerdings in ordentlicher 
Schnittbreite :-) Und bei meinem 0815-Toaster (Heizdrähte auf 
Glimmerkarton) stört mich nur, dass er nicht erkennt, wenn ich nur eine 
Scheibe toasten will. Die fliegt dann regelmäßig ordentlich durch die 
Gegend (manchmal verkantet sie auch, ist aber selten...)
Gruß Rainer

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