Hallo, ich kaufte mir heute einen Toaster und da ist folgendes: Wenn
kein Stecker im Toaster steckt, kann man den Toaster zwar runterdrücken,
er springt aber wieder hoch. Steckt der Stecker drinnen, wird der
Runterdrücker gehalten und springt erst nach der eingestellten Zeit
hoch.
Früher hat bei meinem alten Toaster das Runterdrücken auch ohne Stecker
funktioniert, nur hat er dann nicht geheizt.
Wie macht das der Toaster? Hat der eine Art Magnetsignal, was den
Drücker unten hält?
Hoschti schrieb:> Das hat den Sinn, das der Toaster nach einem Spannungsausfall nicht von> selber losheizt und ggf ein "Feuerchen" entfacht.
Genau. Manche Frauen neigen dazu, ein Deckchen auf den Toaster
zu legen, damit er hübscher aussieht. :-)
Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert, was
dann die Verriegelung freigibt. Problem, die ersten Toastscheiben ware
blaß (Toaster noch kalt), die weiteren waren verbrannt.
Heute macht das ein Mikrocontroller, der den Haltemagnet stromlos macht.
Der kann dann auch die vorherige Erwärmung berücksichtigen, d.h. die
Zeit der folgenden Scheiben verkürzen.
Christian M. schrieb:> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
Um das zu vermeiden, hat man ja den Flachfernseher erfunden.
Ausserdem passen die besser zu dem heutigen, "flachen" Inhalt
des gebotenen Programms.
Harald W. schrieb:> Ausserdem passen die besser zu dem heutigen, "flachen" Inhalt> des gebotenen Programms.
Dann muessten die Dinger aber unter 1mm dick sein!
> Hallo, ich kaufte mir heute einen Toaster
Wie langweilig! Für einen leckeren Käsetoast braucht man
keinen Toaster, sondern eine Bratpfanne. Und den legendären
"Toast Hawaii" bereitet man im Backofen zu.
Harald W. schrieb:> Hoschti schrieb:>>> Das hat den Sinn, das der Toaster nach einem Spannungsausfall nicht von>> selber losheizt und ggf ein "Feuerchen" entfacht.>> Genau. Manche Frauen neigen dazu, ein Deckchen auf den Toaster> zu legen, damit er hübscher aussieht. :-)
Nehmt mal ein Knaeckebrot und setzt es in den Toaster.Ich tue das hin
und wieder wenn das Knaeckebrot nach einigen Wochen etwas zuviel
Feuchtigkeit annahm (ist keine luftdichte Verpackung).Ein paar Sekunden
sind mehr als aureichend um es wieder knuspriger zu machen.
Nun hat mir mal ein Freund einen brandneuen chinesischen Toaster
vermacht.Sah "nett" aus, hatte dann beim ersten Gebrauch allerdings
gleich mal fast meine Bude in Flammen gesetzt.
Was war passiert?
Ich hatte eine Knaeckebrotscheibe eingesetzt und den Timer auf Minimum
gestellt was aber zeitlich immer noch zu viel war, so dass ich neben dem
Toaster stand um nach ca. 5s den "Toastvorgang" selbst zu
unterbrechen.Fuer einen Moment wurde ich aber just in diesem Moment von
meiner Katze abgelenkt und hatte fuer ca. 2 Minuten den Toaster nicht im
Auge behalten.Ploetzlich macht es "puff" und aus dem Toaster schossen
Flammen bis 50cm!!! nach oben,weil sich das Knaeckebrot entzuendet
hatte.
So ein Mist.Stecker gezogen und Flammen erstickt:Der
Entriegelungmechanismus hatte nicht funktioniert bzw. hatte geklemmt.Ich
konnte das Problem dann reproduzieren.Nach diesem Vorfall stehe ich nun
grundsaetzlich neben einem Toaster oder nur so weit entfernt ,dass ich
ihn sehen kann.Zudem stelle ich sicher,dass nichts Brennbares in
unmittelbarer Naehe steht.....
Besser als Lesen ist aber der Selbsttest.....
Peter D. schrieb:> Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert,> was dann die Verriegelung freigibt. Problem, die ersten Toastscheiben> ware blaß (Toaster noch kalt), die weiteren waren verbrannt.> Heute macht das ein Mikrocontroller, der den Haltemagnet stromlos macht.> Der kann dann auch die vorherige Erwärmung berücksichtigen, d.h. die> Zeit der folgenden Scheiben verkürzen.
Dummerweise ist es genau umgekehrt.
Die Bimetallthermostaten berücksichtigten dass der Toaster heisser ist
beim folgenden Toastvorgang und verkurzten ihre Zeit, zugegeben gab es
bessere Modelle und schlechtere.
die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit aus so dass
unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen
Zudem konnte man beim Bimetalltoaster erst mal auf Maximum stellen, ein
Toast reintun, warten bis es braun war (schräg reingucken) und dann den
Knopf zurückdrehen bis er auslöste.
Die nachfolgenden Toasts wurden dann gleich gebräunt.
Bei heutigen elektronischen dreht man viel zu weit zurück, weil man
nicht die Zeitbegrenzung einstellt, sondern den Takt des CD4536, lief
der am Anfang langsam muss er zum Auslösen rasend schnell takten und die
folgenden Toasts sind hell
Also krasser Bedien-Murks seit dem Volldeppen die Geräte
elektronisieren.
Gute Toaster gab es vor 50 Jahren, heute nur noch Müll.
https://youtu.be/1OfxlSG6q5Y
Man hat nicht mal durch Ceranscheiben oder Quartzrohre dafür gesorgt,
dass man die unter 230V~ stehenden Heizdrähte nicht mehr mit der Gabel
berühren kann, wie das bei meinem 40 Jahre alten Severin noch
selbstverständlich war.
Rückschritt auf ganzer Ebene. Aber das Volk ist dumm, und Dummheit
siegt..
MaWin schrieb:> Gute Toaster gab es vor 50 Jahren, heute nur noch Müll.
Mir kommt da eine Szene aus "Schirm,Charme&Melone" in den Sinn, wo Steed
einen Toaster repariert hatte - und der schoß dann beim Ausprobieren
einen verbrannten Toast in die Umlaufbahn...
W.S.
MaWin schrieb:> die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit> aus so dass unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen
Meiner nicht, und der war keineswegs teuer.
> Bei heutigen elektronischen dreht man viel zu weit zurück
Warum tust du das? Ich tue es nicht, denn ich möchte dass alle Toasts
gleich gebräunt werden.
> Also krasser Bedien-Murks seit dem Volldeppen die Geräte> elektronisieren....heute nur noch Müll.
Kann ich nicht bestätigen. Weder bei meinem aktuellen Toaster, noch bei
dem davor, den im Büro und die meiner Verwandten.
Kann es sein, dass du die Verkäufer schon vor dem Kauf fertig machst und
sie dir deswegen absichtlich ihren Müll andrehen?
> Aber das Volk ist dumm, und Dummheit siegt..
Alle sind Idioten, nur du nicht. Oder wie hast du das gemeint?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Warum tust du das? Ich tue es nicht,
Habe ich direkt darüber geschrieben zum Einregeln auf anderes Brot,
z.B. gefroren vs. normal. Nicht verstanden ? Mehr Denken, weniger
bashen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Kann es sein, dass du die Verkäufer schon vor dem Kauf fertig machst und> sie dir deswegen absichtlich ihren Müll andrehen?
Mein aktueller Toaster war der einzige Langschlitz-Toaster, den es im
Blödmarkt, nee Saturn, gab, da musste kein Verläufer ran, schliesslich
wollte ich nach defektem Severin MORGEN wieder einen Toast. Ein teurer
Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding,
nachfolgende Scheiben werden brauner, unisolierte Heizwendeln bei denen
50% nutzlos mach hinten strahlt.
Christian M. schrieb:> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
so alte Fernseher wo das noch klappt sind aber echt selten geworden
MaWin schrieb:> die dämlichen elektronischen lösen stoisch in derselben Zeit aus so dass> unterschiedlich gebräunte Toasts raus kommen
Hatte unlängst einen Siemens Porschedesign (die Teile tragen auch noch
911 in der Typbezeichnung (facepalm)) Edeltoaster auf dem OP-Tisch (mit
spontaner Selbstheilung, vermutlich waren nur Krümel in den
Magnetbereich geraten und hatten eine "Untenhaltung" verhindert). Der
zeigt in seinem beleuchteten Display kurz nach Beginn des Toastvorgangs
die Restlaufzeit an (ein Feature, was ich an jedem modernen Toaster
vermisse und was man auch ohne Display mit einer LED-Kette realisieren
könnte), die sich ganz deutlich je nach vorheriger Erwärmung des
Toasters änderte.
Joachim B. schrieb:> Christian M. schrieb:>> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!>> so alte Fernseher wo das noch klappt sind aber echt selten geworden
Jaaaa, aber die ersten Farbfernseher mit 90°-Ablenkung aus den 60er
Jahren, da konntest Du einen Tannenbaum drauf stellen.
Schon lustig. Meine Mutter stellte immerhin keine wasserbefüllte
Blumenvase drauf, dafür lauter anderes Gedöns.
Peter D. schrieb:> Früher wurde der Timer mechanisch mit einem Bimetall realisiert, was> dann die Verriegelung freigibt.
Da gab es noch Produktentwickler, die mitgedacht haben, ich denke da an
Rowenta der 60er / 70er Jahre:
Bimetall wurde warm und sprang um, der Toast blieb aber drin. Erst, wenn
der Bimetallhebel wieder kühler wurde, wurde der Toast ausgeworfen -
damit waren auch mehrere einigermaßen gleich.
Ausgefallen sind die Dinger, weil sich in der Machanik eine scharfe
Kante (notwendig!) abnutzte und der Toast nicht mehr unten blieb -
konnte man ein- oder zweimal nachfeilen. Mitunter ist auch ein
Keramikklotz gebrochen, dann hatten sie einen Kurzschluß gegen das
Gehäuse.
MaWin schrieb:> Man hat nicht mal durch Ceranscheiben oder Quartzrohre dafür gesorgt,> dass man die unter 230V~ stehenden Heizdrähte nicht mehr mit der Gabel> berühren kann, wie das bei meinem 40 Jahre alten Severin noch> selbstverständlich war.
Auch die alten Dinger kenne ich nur mit freiliegendem Heizdraht. Aber
was, muß alles absolut Vollidiotensicher sein? Warentest vergibt die
Note ungenügend, wenn die Außenfläche heiß wird - schon als Kind habe
ich gelernt, dass ich da nicht anfassen darf, fertig.
Mein Toaster vom Discounter (elektronisch) ist ungefähr 20 Jahre alt,
was hat der Hersteller da verkehrt gemacht? Und ich weiß, dass ich da
nicht mit Gabel oder Messer drin stochern darf.
MaWin schrieb:> Ein teurer> Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding,
Das Grundübel aller 'Marken', die Gier nach immer mehr Gewinn. Nachdem
mir Braun kein Scherblatt für meinen uralten Rasierer mehr liefern
wollte, habe ich einen aktuellen gekauft "designed in Germany", der hat
die Garantie um genau 6 Monate überlebt. Vielen Dank für den guten
Namen, es ist nicht mein Problem, nun anderweitig billig kaufen zu
müssen und wegen "Geiz ist Geil" beschimpft zu werden.
Toxic schrieb:> Nehmt mal ein Knaeckebrot und setzt es in den Toaster.Ich tue das hin> und wieder wenn das Knaeckebrot nach einigen Wochen etwas zuviel> Feuchtigkeit annahm (ist keine luftdichte Verpackung).Ein paar Sekunden> sind mehr als aureichend um es wieder knuspriger zu machen.
Feuchte Bude?
Toxic schrieb:> Nun hat mir mal ein Freund einen brandneuen chinesischen Toaster> vermacht.
Du bist sicher, dass das ein Freund ist?
Einen Chinatoaster schenkt man nicht mal seinem ärgsten Feind.
Hi,
Transistor mit etwas außergewöhnlichem Verhalten macht bei Reparatur
zunächst Verständnisprobleme. Aber schaut selber:
Beitrag "Toaster_timer_UJT"
Disclaimer:
Das Gerät besitzt keine Netztrennung zwischen Steuerkreis und Heizkreis.
Einfach eine Anzapfung am Heizdraht. Ein heutiges sicherheitstechnisches
No-Go.
ciao
gustav
Karl B. schrieb:> Das Gerät besitzt keine Netztrennung zwischen Steuerkreis und Heizkreis.> Einfach eine Anzapfung am Heizdraht. Ein heutiges sicherheitstechnisches> No-Go.
Im Gegensatz, Stand der Technik, wenn der Heizdraht da hinten lose geht
(durchbrennt), wird halt die Schaltung gebraten, so ist nicht nur
Chinaramsch, sondern teuerste deutsche Produkt"quaklität" in Zeiten des
Geizes der Hersteller aufgebaut um ihre unbegrenzte Gier nach Profit zu
erfüllen.
Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln ungeschützt zu
präsentieren, leicht per Messer mit dem man den verklemmten anbrennenden
Toast rauspulen will, berührbar, obwohl Isolationsmethoden
(Quartzheizstab, Ceranplatte) für kleines Geld verfügbar sind. Aber 50ct
sind einem Hersteller schon zu viel.
Karl B. schrieb:> Das Gerät besitzt keine Netztrennung zwischen Steuerkreis> und Heizkreis. Einfach eine Anzapfung am Heizdraht. Ein heutiges> sicherheitstechnisches No-Go.
Das sehe ich anders. Es gibt eine Menge Geräte, wo die Elektronik mit
einem beim direkt an der Steckdose hängt. Spontan fällt mir ein: Senseo,
Fön, Zeitschaltuhren, Lampen mit Dimmer und/oder Bewegungsmelder.
Solange alles gut isoliert ist -> kein Problem.
> wenn der Heizdraht da hinten lose geht> (durchbrennt), wird halt die Schaltung gebraten
Ja. Das passiert allerdings nur sehr selten. Meisten werden Toaster aus
anderen Gründen entsorgt.
> Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln> ungeschützt zu präsentieren ...
Es hat auch praktische Gründe. Und zum Personenschutz haben wir alle
inzwischen Personenschutzschalter im Haus und Hirn im Kopf. Es gibt in
der Küche reichlich andere Dinge, mit denen man sich schwerst verletzen
kann.
Toaster schrieb:> Wenn> kein Stecker im Toaster steckt, kann man den Toaster zwar runterdrücken,> er springt aber wieder hoch. Steckt der Stecker drinnen, wird der> Runterdrücker gehalten und springt erst nach der eingestellten Zeit> hoch.
Genau das macht "mein" Toaster.
Das ist dann andersherum wieder "Sicherheit".
Denn so kann Schalter nicht festgeklemmt werden, der erst durch
magnetische timergesteuerte Sperrklinkenausrastung die Feder aktiviert,
die den Toast herausschleudert.
Keine Spannung, kein Magnetismus. Kein Festrasten.
Bin am Anfang beim Reparaturversuch auch drauf reingefallen.
Ich dachte, wieso rastet das Ding nicht ein. Ist wohl kaputt.
Aber Haaalt... Soll sogar so sein.
Und das mit dem Heizwendelvorwiderstand könnte man durch Trafochen noch
nachrüsten. Oder zumindest eine ZL Z-Diode, flinke Sicherung noch rein,
die das Explodieren des Ladeelkos im Fehlerfalle zumindest verhindern
hilft.
Bräunt mir morgens jeden Tag übrigens immer noch klaglos meine Toasts...
ciao
gustav
Matthias S. schrieb:> Gespeist natürlich über eine Anzapfung der> Heizdrähte.
Kenne ich auch so beim Fön.
Eine Anzapfung speist über einen Brückengleichrichter einen kleinen
Spielzeugmotor. Bei der 2. Heizstufe hat er dann automatisch schneller
gedreht.
MaWin schrieb:> Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln ungeschützt zu> präsentieren, leicht per Messer mit dem man den verklemmten anbrennenden> Toast rauspulen will, berührbar ...
a) wer in einen laufenden Toaster mit dem Messer geht -> Darwin-Award.
b) schafft man es wirklich , mit Messer oder Gabel an die Heizdrähte zu
kommen und dabei die Metallgitter (Toast-Zentrierer) NICHT zu berühren,
die bei jedem Toaster schutzkontaktiert sind? -> peng, Sicherung/LS
raus.
Ganz so ungeschützt ist das Geraffel meines Erachtens nicht. Und in
guten Toastern werden die Heizungszuleitungen zweipolig getrennt.
MaWin schrieb:> Bis heute gibt es die Sondererlaubis, die Heizwendeln ungeschützt zu> präsentieren, leicht per Messer mit dem man den verklemmten anbrennenden> Toast rauspulen will,
M.W. aber stets mit zweipoliger Abschaltung.
Rainer Z. schrieb:> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
Ja und das sind dieselben, die sowas auch auf den "unbezahlbaren
Steinway" stellen.
Christian M. schrieb:
> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!
Heute stellt man die Vasen neben oder vor den Bildschirm.
Vasenhalterungen gibt's im Gegensatz zu Kamerahalterungen noch nicht -
das wär vielleicht eine Nische für eine Unternehmensgründung (Höhle der
Löwen?)
MaWin schrieb:> schliesslich wollte ich nach defektem Severin MORGEN wieder einen Toast.> Ein teurer Braun, innendrin derselbe Chinamüll wie bei jedem 9.90 Ding
Nur als Rückversicherung, dass ich das auch richtig verstanden habe: du
wollstest UNBEDINGT AM NÄCHSTEN MORGEN wieder einen knusprigen Toast und
DESHALB hast du wohlwissentlich einen teuren Chinaschrott gekauft, über
dessen Anblick du dich mit ein wenig Glück die nächsten 20 Jahre jeden
Morgen ärgern wirst?
Lothar M. schrieb:> DESHALB hast du wohlwissentlich einen teuren Chinaschrott gekauft, über> dessen Anblick du dich mit ein wenig Glück die nächsten 20 Jahre jeden> Morgen ärgern wirst?
Im Prinzip ja, ich war vorher noch in 2 anderen Läden, die zwar Toaster,
aber gar keine Langschlitz-Toaster hatten.
Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden,
den uns die Geschäfte aufhalsen wollen. Jetzt verschwindet auch noch
Real, damit wird das verfügbare Sortiment NOCH kleiner, würg, kotz.
Idealer Moment um die Preise zu verdoppeln und die Qualität zu
halbieren.
Und da sich das wohl 90% gefallen lassen, wird es auch so kommen.
MaWin schrieb:> Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden,> den uns die Geschäfte aufhalsen wollen. Jetzt verschwindet auch noch> Real, damit wird das verfügbare Sortiment NOCH kleiner, würg, kotz.
So unterschiedlich kann die Empfindung einzelner Kunden sein: Real ist
der Supermarkt, den ich auf keinen Fall vermissen werde.
In der nahen Kleinstadt hat vor vielen Jahren WalMart gebaut, da war ich
öfter. Nach deren Rückzug übernahm Real, seit ein paar Besuchen
ignoriere ich den seit Jahren. Real kommt aus der Metro-Gruppe, deren
Media-Markt ich als Kunde auch unzumutbar finde.
Ein recht breites Elektrosortiment sehe ich im gut 40km entfernten
Marktkauf. Der wird den hiesigen Real vermutlich nicht übernehmen
wollen, Edeka *) ist im Landkreis sehr dominant und will sich nicht
selbst kannibalisieren.
Im Endeffekt egal, den Markt dominieren Edeka-Gruppe, Rewe-Gruppe,
Lidl-Kaufland und Aldi - alle abwechselnd mit dem selben Plunder. Wenn
ich etwas brauche, gucke ich halt, der Name ist mir egal.
*) e-center, Edeka Nahkauf, Netto, NP-Markt
MaWin schrieb:> Wir deutsches Konsumentenvolk haben uns eben mit dem Müll abzufinden,> den uns die Geschäfte aufhalsen wollen.
Kann man so sehen. Jemand der aus einem Entwicklungsland zu Besuch kommt
und sieht, daß alleine die Hundefutter-Abteilung größer ist als sein
ganzer Dorfladen, wird das anders sehen.
Wir 'Konsumentenvolk' haben durch unsere Kaufentscheidung die absolute
Macht. Warum sterben wohl die Innenstädte aus, während der
Internethandel sich die Hände reibt? Das ist ein demokratischer Prozess
im buchstäblich Sinne.
> Heizwendeln ungeschützt
Ich vermute stark, daß die Heizwendeln so gestaltet sind, daß die
nennenswert spannungführenden Drähte schwer zugänglich unten sind. Sonst
würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag
bekommen.
Totgesagte leben länger. Mein Toaster mit elektronischer Steuerung ging
perdu. Nun toaste ich jeden Tag mit dem Ersatztoaster - €1 vom
Flohmarkt, ganz altes Modell mit Bimetallschalter - und der scheint ewig
zu halten.
Die Tücken kenne ich, z.B. den 1. Toast etwas kürzer einstellen. Ich
wüßte nicht, was mir ein 'moderneres' Modell bieten sollte.
USB-Anschluß? WLAN? Programmierbar? Toast-Erkennung? Oft sind die
einfachen Dinge doch die besten.
Mohandes H. schrieb:> Wir 'Konsumentenvolk' haben durch unsere Kaufentscheidung die absolute> Macht.
Das möchte man uns einreden, tatsächlich ist diese Macht sehr begrenzt -
auf das, was die gewinngeilen Firmen uns vorsetzen.
> Warum sterben wohl die Innenstädte aus, während der> Internethandel sich die Hände reibt? Das ist ein demokratischer Prozess> im buchstäblich Sinne.
Dieser Prozess wird von den Verantwortlichen ignoriert. Ich wohne in
einem Ort mit 650 Einwohnern und habe selbstverständlich ein eigenes
Auto samt Garage. Sowohl die nahe Kreisstadt als auch die nur 20km
entfernte größere geben sich seit Jahren jegliche Mühe, mich mit dem
Auto weg zu ekeln.
Also was, sie wollen nicht, dass ich einkaufen komme. Alle paar Monate
bin ich tatsächlich mal im lokalen Elektronikmarkt, warum eigentlich?
Vor zwei Wochen war dort die Auswahl an USB-Sticks arg begrenzt, eine
Bestellung bei Amazon steckte bereits am übernächsten Tag im
Briefkasten.
>> Heizwendeln ungeschützt> Ich vermute stark, daß die Heizwendeln so gestaltet sind, daß die> nennenswert spannungführenden Drähte schwer zugänglich unten sind.
Ist nicht machbar: Der Schukostecker ist nicht gepolt, die Spannung
gegen Erde also nicht kalkulierbar.
> Sonst> würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag> bekommen.
Man entnimmt die Scheibe, wenn sie ausgeworfen ist und vertraut darauf,
dass der Toaster beidpolig trennt.
Selbst, wenn nicht: Der Toaster verdampft das Wasser aus der
Brotscheibe, weshalb deren Leitfähigkeit extrem gering sein wird.
> Totgesagte leben länger. Mein Toaster mit elektronischer Steuerung ging> perdu. Nun toaste ich jeden Tag mit dem Ersatztoaster - €1 vom> Flohmarkt, ganz altes Modell mit Bimetallschalter - und der scheint ewig> zu halten.
Kann so sein, aber auch diese hatten ihre Macken - schrieb ich neulich.
> Ich> wüßte nicht, was mir ein 'moderneres' Modell bieten sollte.> USB-Anschluß? WLAN? Programmierbar? Toast-Erkennung? Oft sind die> einfachen Dinge doch die besten.
Natürlich muss der eine Fertigmeldung aufs Handy senden, natürlich nur
über die Herstellercloud. Die Cloud zählt dann die Anzahl und generiert
nach xxx-Vorgängen eine Wartungsmeldung - das haben sie von HP-Druckern
gelernt.
Richtig geil ist doch, wenn der Toaster noch das Logo vom
Lieblingsfußballverein auf die Brotscheibe fabriziert - habe ich die
Tage irgendwo gelesen.
Martin schrieb:> gibt es überhaupt noch neue Toaster mit Quarzrohren statt der> Heizdrähte?
Als ich vor 2 Jahren einen neuen Toaster kaufte, stellte ich mir die
Frage umgekehrt: Ob wohl inzwischen alle Toaster Isolierstoffrohre
haben?
Dann stellte ich erstaunt fest, dass sämtliche Modelle die es auf der
nahe gelegenen Einkaufstraße gibt, immer noch (oder wieder) offene
Drähte haben. Das hatte ich nicht erwartet.
MaWin schrieb:> Im Prinzip ja, ich war vorher noch in 2 anderen Läden, die zwar Toaster,> aber gar keine Langschlitz-Toaster hatten.
Das nervt mich auch. Die Toaster sind riesig und nehmen viel Platz weg.
Es passen aber nur die kleinen Kastentoastscheiben nach DIN-Norm rein
und keine normalen Brotlaiber.
> DIN-Norm
Leute, ihr glaubt an den Weihnachtsmann? Santa Claus kennt nur US-Norm,
da gibt's nur Kastenbrote! DIN? Laiber? Nie gehört! Old style!
Selbst hiesige Weihnachtspostämter haben einen Briefkasten (=brief cast)
mit "Santa Claus, North Pole" drauf!
Manfred schrieb:>> Sonst>> würde man ja auch beim Entnehmen des Toasters einen schwachen Schlag>> bekommen.>> Man entnimmt die Scheibe, wenn sie ausgeworfen ist und vertraut darauf,> dass der Toaster beidpolig trennt.> Selbst, wenn nicht: Der Toaster verdampft das Wasser aus der> Brotscheibe, weshalb deren Leitfähigkeit extrem gering sein wird.
Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen
Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim
Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des
Metallgehäuses eines Wasserkochers.
Peter D. schrieb:> Es passen aber nur die kleinen Kastentoastscheiben nach DIN-Norm rein> und keine normalen Brotlaiber.
Ihr habt echt Luxusprobleme.
Ich finde das gar nicht tragisch, denn in der großen Form kann man die
Scheibe Brot sowieso schlecht halten. Ich schneide sie vor dem Essen
immer in zwei Hälften. "Zufällig" passen sie so auch gut in den Toaster.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich schneide sie vor dem Essen immer in zwei Hälften.
Da wirst du spätestens bei der nächsten Generation mit
"Gesichtserkennung" Pech haben. Alles was nicht so aussieht wie das Icon
oben wird gnadenlos wieder ungetoastet ausgeworfen! Damit keine
Zwergpudel getrocknet werden, oder frischgewaschene Hände...
Rainer Z. schrieb:> Meine Mutter stellte immerhin keine wasserbefüllte> Blumenvase drauf
und wenn mal nichts auf dem CRT stand dann waren gestickte Deckchen
drauf die hinten die Lüftungsschlitze verschlossen.
Hinter den Lüftungsschlitzen fand ich auch schon mal Klimpergeld weil
die Kinder das für eine Riesensparbüchse hielten, im Chassis aber leider
Kurzschlüsse verursachten.
Der Rekordfund war aber eine Flasche Bier, toller Service eigentlich
wenn ich Biertrinker wäre, so aber nur fehlplaziert.
Wir haben seit geraumer Zeit einen Doppellangschlitztoaster, der von der
Familie aber konsequent nur halb befüllt wird. Im Laufe eines Frühstücks
wird da sinnlos mehr verheizt als mein Smarthome am ganzen Tag
verbraucht. Deswegen bin auch ich seit einem halben Jahr bei jeder sich
bietenden Gelegenheit im Weißwarenbereich jedes Elektromarktes auf der
Pirsch.
Es gibt nichts zu kaufen, wo entweder die Innereien nicht aus
Trompetenblech gefertigt sind (die sich unter der Last der Toastbrote
verhakeln, WMF), eine gescheite Bedienung bieten (hallo, ihr
Designerflachzangen: das Ding steht auf dem Tisch an der Wand, warum
bringt ihr nicht einfach alle relevanten Bedienelemente auf der langen
Seite an?), den Brötchenaufsatz nur als klobiges Extrateil mitliefert
oder schon vom Hinsehen hässliche Fingerabdrücke bekommen oder es nicht
einfach nach Rudis Resterampe aussieht (die Plastikbomber). Solche
Spezies wie Quarzröhren wollen wir mal gar nicht erst versuchen.
Der Edelporschedesigntoaster von Siemens hat das winzige beleuchtete
Display oben, was zum Einstellen des Bräunungsgrades wegen des
Drehimpulsgebers aber zwingend abzulesen ist, und genehmigt sich einen
Dauerstandby von einem halben Watt, wenn er seine Einstellung nicht
vergessen soll.
Immerhin hat er Quarzstäbe.
Wir hatten das alles schon mal: Drehrad, Canceltaste und Absenkknopf
vorn und Quarzstäbe in einem doppelten Thermoschutzgehäuse - in einem
Moulinex vor 30 Jahren. Der ging über die Wupper, weil das
Plastikgehäuse spontan desintegrierte. Der jetzige wird auch in diesem
Punkt oll, wäre aber für den Garten noch ideal.
Den einzigen auch optisch für uns akzeptablen rot-dunkelgrauen
Bosch-Langschlitz gibt es nur noch online in Restbeständen zu kaufen,
während sein kurzer dicker Zweischlitzbruder die Regale verstopft.
Schnedermann schrieb:> MaWin schrieb:>> Und da sich das wohl 90% gefallen lassen, wird es auch so kommen.>> Nee, nur die Geimpften - das sind (noch) nicht ganz so viele ...
Das Problem sind derzeit ja die Ungeimpften,
zu viel Dummheit in einem Land, also geht's dem Land schlecht.
Man redet seit Jahrzehnten davon, daß es hier zu viele Dumme gibt,
nun hat Darwin eine Möglichkeit, es zu richten.
Otto Matic schrieb:> Leute, ihr glaubt an den Weihnachtsmann? Santa Claus kennt nur US-Norm,> da gibt's nur Kastenbrote!
Na immerhin sind hierbei Amis schon auf dem richtigen Weg, wie man
dies bei einer Bäckerei in New York sehen kann:
https://www.imago-images.de/st/0089204829
Selbst die in den USA erstaunlich expandierenden LM-Discounter
ALDI und LIDL bieten in ihren Filialen dort Brot nach deutschem
Format an.
Küchenchef schrieb:> Na immerhin sind hierbei Amis schon auf dem richtigen Weg, wie man> dies bei einer Bäckerei in New York sehen kann:
Es gibt in den USA viele deutsche Bäckereien (und Metzger).
Küchenchef schrieb:> ALDI und LIDL bieten in ihren Filialen dort Brot nach deutschem> Format an.
Na ja, sie bieten das an, was du im deutschen Aldi und Lidl bekommst.
Das ist aber kein Brot.
Das sind aufgebackene Teiglinge oder gleich altes "Vortags-"Brot in
Plastiktüten.
Genau so ekelhaft, wie beim deutschen Supermarkt und den meisten
Backshops.
Echte Bäcker gibt es kaum noch, kaum in Deutschland, und rar in den USA
oder in Japan oder Peking. Daher backen sich Viele ihr Brot inzwischen
selbst, ob hier oder in den USA, denn der Geschmack eines Brotes, die
Kruste, der Geruch, ist eigentlich nur am 1. Tag überwältigend und
lecker, danach ist es einfach altes Brot, gab's früher zum halben Preis
oder ging gleich an Pferde und Schweine. Heute ist halt der Bürger das
Schwein in das die Ekelbarren der Brotfabriken verklappt werden.
Es wird Zeit für den µC.net-Toaster :-)
Wie muss der ideale Toaster aussehen?
- Quarzrohre
- geeignet für längere Brotscheiben
- zwei Schlitze
- für kurze Brotscheiben zumindest eine Seite abschaltbar
- Röstung per Knopfdruck abbrechbar
- Röstungszeit je nach Restwärme dynamisch
- vernünftig entleerbare Krümelauffangschale
- Brandgefahrerkennung + Abschaltung/Warnton
- vernünftiger Brötchenrost
- Signalton, wenn fertig
- ...
Wir alle hier sollten genug Expertise haben, solch einen Toaster zu
konstruieren. Für am schwierigsten halte ich die Erkennung der
Brandgefahr.
Warum nicht mal anfangen?
Chris D. schrieb:> Wie muss der ideale Toaster aussehen?
Also ich denke, man sollte wenigstens den Stand von 1948 schaffen:
Brotscheibe einfach einwerfen und alles weitere (Absenkung, einschalten,
ausschalten hochschieben) geht automatisch.
Auch bitte, wie lange es braucht, bis die Bräunung erreicht ist,
unterschiedlich je nach gefrorenem, schon dunklem, noch heissen.
Er soll gefälligst selbst erkennen, wie viele Heizelemente er
einschalten muss.
Und er sollte so breit sein, dass halbierte Brötchen oder ganze
Croissants reinpassen und dann mittig zentriert werden, das ist ja auch
keine Raketentechnik.
Was an meinem Braun nervt: oben hat er ein verchromtes Blech (klar, ist
heiss dort) auf dem Krümel liegen bleiben (man putzt ja nun nicht nach
JEDEM Toast) und dort gibt es schon Rostpickel, Hitze+Feuchtigkeit. Also
bitte Edelstahl.
Aussengehäuse 2-schalig damit es kühl bleibt.
Volker A. schrieb:> Immerhin hat er Quarzstäbe.
Das ist natürlich obenaffengeil...
Früher Quarzglasstab in mittlerer Höhe und dahinter ein
computerberechnetes Hochglanzparabolblech aus der Raumfahrttechnik,
die Wärmestrahlung so gleichmässig auf den Toast zu bringen, wie es ein
Flächenheizelement kann..
Etwas blöd nur, dass diese superdupper Hochglanzbleche über kurz oder
lang eine erst gelbliche, dann bräunliche und später schwarze
Beschichtung aufweisen..
Man kann das allerdings hinauszögern, indem man nur fettfreie
Brotscheiben toastet, also bloss keinen Buttertoast und nur Brot aus
fettarmen Getreidesorten ohne Körner...
Aber die Hersteller sind ja lernfähig und lassen heute immer öfter die
Reflexionsbleche weg.
Statt dessen kommen jetzt die Glasscheiben, durch die man für ein paar
Wochen dem Toast beim Bräunen zuschauen kann, dis die Glasscheibe/n
schwarz ist/sind..
Aber immerhin kann man bei manchen die Jlasscheibe auch entnehmen und
reinigen, ab besten nach jeder Benutzung des Toasters..
Damit hat man es auch geschafft, den Einscheiben-Langlochtoaster mehr
aufs drei- oder vierfache Gewicht und Volumen eines Standardtoasters zu
bringen und der Haus-/Putzfrau auch eine neue sinnvolle Beschäftigung zu
spendieren..
Ralf X. schrieb:> Aber immerhin kann man bei manchen die Jlasscheibe auch entnehmen
Es wäre halt schlauer, die Glasscheibe nicht aussen, sondern innen
anzubringen, zwischen Heizelement und Toast.
Erstens sind damit die Reflektoren vor Kontamination geschützt, zweitens
elektrisch sicher, kein Quartzrohr mehr nötig, und wenn man sie leicht
entnehmbar macht, könnte man sie auch gut putzen.
Ceranglas ist ja inzwischen verfügbar.
Allerdings nehm ich an, dass dieses Glas nicht das Gitter ersetzen
dürfte, das senkrechten Stäbe nicht weiter als 1cm Abstand braucht man
wohl doch noch um zu verhindern dass das Brot anklebt.
MaWin schrieb:> Es wäre halt schlauer, die Glasscheibe nicht aussen, sondern innen> anzubringen, zwischen Heizelement und Toast.
Dann müsste man aber den Toaster mit einer hitzebeständigen Cam (und
einem kleinen Monitor, wenn man mal sein Smartphone in der Dusche
vergessen hat) ausrüsten.
Chris D. schrieb:> - Röstungszeit je nach Restwärme dynamisch
Das wäre zu einfach ;-)
Da es auch von der Art des Toastbrots und seiner Feuchtigkeit abhängt,
wäre das mindeste eine Kamera mit Bräunungsgraderkennung im HSV-Farbraum
sowie optional eine kleinteilige Heizung damit ein gleichmäßiger
Bräunungsgrad nach Auswertung des Kamerabildes erreicht wird.
Ganz edel dazu noch ein Laser für die individuelle Namensgravur, nachdem
sich die Familienmitglieder per Fingerabdrucksensor angemeldet haben.
Wobei natürlich für jede(n) das persönliche Toastprogramm hinterlegt
ist.
Ralf X. schrieb:> Statt dessen kommen jetzt die Glasscheiben, durch die man für ein paar> Wochen dem Toast beim Bräunen zuschauen kann,
Bräunt man damit nicht auch sein eigenes Gesicht?
loeti2 schrieb:> Da es auch von der Art des Toastbrots und seiner Feuchtigkeit abhängt,> wäre das mindeste eine Kamera mit Bräunungsgraderkennung
Dann steckt jemand dunkles Vollkorn-Toast oder Roggenbrot rein und
kriegt das Ding nicht eingeschaltet.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Es hat auch praktische Gründe. Und zum Personenschutz haben wir alle> inzwischen Personenschutzschalter im Haus und Hirn im Kopf. Es gibt in> der Küche reichlich andere Dinge, mit denen man sich schwerst verletzen> kann.
Küchenmesser würden heute niemals zugelassen...
Stefan ⛄ F. schrieb:> Dann steckt jemand dunkles Vollkorn-Toast oder Roggenbrot rein und> kriegt das Ding nicht eingeschaltet.
Also doch elektronische Geruchssensoren? Mir fällt nichts anderes mehr
ein.
gk schrieb:> Hab gerade so ein Toaster in der Mangel,
Wird der nur an studierte Elektrotechniker verkauft? Ich sehe sechs
Taster und ein Poti, zeige ihn bitte mal komplett.
Volker A. schrieb:> Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen> Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim> Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des> Metallgehäuses eines Wasserkochers.
Was soll mir das denn sagen? Mein Wasserkocher hat eine ordentliche
Isolation zwischen Stromkreis und Gehäuse, so hoch, dass mein
Isolationstester keinen Ohmwert anzeigen kann. Der Vorgänger hat
Feuchtigkeit in die Heizung gezogen und mich alle paar Tage mit einem
ausgelösten FI beglückt.
Wenn der Toaster nicht korrekt trennen würde und die Brotscheibe
leitet, würde man zwischen Brotscheibe und Blech einen Fehlerstrom
erzeugen! Passiert aber nicht, da man das Blech (auch wegen heiß)
sowieso nicht berührt.
Chris D. schrieb:> - Signalton, wenn fertig
Den hat mein Toaster, rein mechanisch 'Klack' wenn fertig. Das aktuell
moderne Overeingineering würde eher Bluetooth erfordern, Fertigmeldung
aufs Handy. Ach nee, Quark, natürlich Cloudanbindung, damit ich auch
außerhalb der Küche eine SMS bekomme.
Der nächste Schritt ist dann, dass der Toaster keine Bedienelemente mehr
hat und per App gesteuert werden muß.
Ich kann mich nur noch aufregen: Kein Hersteller bekommt noch Geräte auf
die Reihe, die einfach bedienbar und robust nur deren
Basisfunktionalität anbieten.
Manfred schrieb:> Volker A. schrieb:>> Ich wiederhole mich: man vertraut darauf, dass die metallischen>> Toastscheibenhalter über Schutzkontakt geerdet sind. Da kriegste beim>> Anfassen des Toasts so viel gewischt wie beim Anfassen des>> Metallgehäuses eines Wasserkochers.>> Was soll mir das denn sagen? Mein Wasserkocher hat eine ordentliche> Isolation zwischen Stromkreis und Gehäuse, so hoch, dass mein> Isolationstester keinen Ohmwert anzeigen kann. Der Vorgänger hat> Feuchtigkeit in die Heizung gezogen und mich alle paar Tage mit einem> ausgelösten FI beglückt.
Dann gehört das Ding sowieso umgehend in die E-Tonne.
> Wenn der Toaster nicht korrekt trennen würde und die Brotscheibe> leitet, würde man zwischen Brotscheibe und Blech einen Fehlerstrom> erzeugen! Passiert aber nicht, da man das Blech (auch wegen heiß)> sowieso nicht berührt.
Es ging darum, ob das Toastbrot bei gleichzeitiger Berührung am
Heizdraht und vom Menschen denselben in Gefahr bringen könnte. Kann eben
nicht. Auch Dein FI-feuernder Wasserkocher war immer noch
berührungssicher.
Der Toaster auf Amazon weiter oben kommt meinem Ideal doch schon näher.
Smart wäre für mich ein Toaster, wenn er auf Befehl die am Abend
vorbereiten Toastbrote morgens anfeuchten und dann motorisch einziehen
würde, damit sie fertig sind, wenn man auf dem Weg in die Küche ist. Mit
etwas Komforteinbuße schafft das aber auch Toaster anno dunne (abends
einziehen und bleibt mechanisch unten) mit Schaltzwischenstecker (den
man sicherheitshalber in der Einschaltzeit begrenzt, falls der Toaster
nicht auslöst). Geht mit den Sicherheitstoastern von heute natürlich
nicht mehr.
Gottseidank nehme ich mir morgens genug Zeit, so dass ich das alles
nicht nötig habe. Auch für den Kaffeevollautomaten brauche ich kein
Bluetooth.
Jobst M. schrieb:> gotchabox.jpg
Toll. Einzig sinnvoller Zweck dann die Erparnis der Umsetzung
auf 230VAC, wenn man den Toaster beim Losfahren von der Arbeit
übers Internet aktivieren will, um eine Stunde später seinen
Abendtoast genießen zu können.
(Natürlich ist das so oder so mehr Trocknungskammer als
Toaster - es sei denn man hätte Mikrotoasts (die müßten
extra dafür entwickelt werden, Format ca. Cornflake)).
wasesnichallesgibt schrieb:> Toll. Einzig sinnvoller Zweck dann die Erparnis der Umsetzung> auf 230VAC, wenn man den Toaster beim Losfahren von der Arbeit> übers Internet aktivieren will, um eine Stunde später seinen> Abendtoast genießen zu können.
Ich befürchte, dass USB hier nur der Versorgung dient und keinerlei
Steuerung des Toasters beinhaltet.
wasesnichallesgibt schrieb:> (Natürlich ist das so oder so mehr Trocknungskammer als> Toaster - es sei denn man hätte Mikrotoasts (die müßten> extra dafür entwickelt werden, Format ca. Cornflake)).
Vielleicht hat man ja auch einen Akku oder Elko verbaut, welcher über
die Stunde geladen wird um dann die ganze gesammelte Energie innerhalb
einer Minute in Wärme zu verwandeln.
Also 5V * 500mA = 2,5W ... * 3600s = 9kWs ... Ähhhh - nein.
In dem Toaster kann eigentlich nur eine rote LED den Toast anleuchten
und dem Gerät liegt ein Buch bei: "Wahrnehmungsveränderung durch
Meditation - Knuspriger Toast durch Bewustseinskontrolle" - oder sowas
in der Art. Das hat man in 30 Minuten durch.
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Ich befürchte, dass USB hier nur der Versorgung dient und keinerlei> Steuerung des Toasters beinhaltet.
Ich befürchte, dass es sich um eine Hoax handelt und du drauf
reingefallen bist.
wasesnichallesgibt schrieb:> Einzig sinnvoller Zweck dann die Ersparnis der Umsetzung> auf 230VAC, wenn man den Toaster beim Losfahren von der Arbeit> übers Internet aktivieren will, um eine Stunde später seinen> Abendtoast genießen zu können.
Hi,
remote soll ja gerade vermieden werden.
Deswegen erst Strom, dann mechanische Betätigung möglich. Somit ist
sichergestellt, dass tatsächlich jemand beaufsichtigend vor Ort ist, der
den Hebel mechanisch runterdrückt.
Und ein Hund oder anderes schlaues Haustier ist nicht in der Lage, das
rein grobmotorisch hinzubekommen. Oder?
Und wenn der Toaster vom Rottweiler runtergerissen wird, kann er sich
nicht selbst einschalten.
ciao
gustav
MaWin schrieb:> Ich befürchte, dass es sich um eine Hoax handelt und du drauf> reingefallen bist.
Und ich befürchte, dass Du glaubst, dass ich darauf hereingefallen bin.
Obwohl ... es ist mir eigentlich egal ...
Noch ne Idee: Kann man nicht nen alten CD-Brenner umfunktionieren? Wenn
sich der Toast auf dem Teller nur gaaanz langsam dreht, und die
Laserdiode etwas mehr PEP bekommt, müste man da eine Spirale reinbrennen
können. Gibt es auch Brenner, die beidseitig brennen können? Oder müsste
man den Toast dann nach der Halbzeit wenden?
Zumindest wäre die Weiterverwendung des Altteils äußerst nachhaltig!
Otto Matic schrieb:> Gibt es auch Brenner, die beidseitig brennen können?
Jepp. Die Oberseite der Scheibe dreht sich dabei anders herum, als die
Unterseite.
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Ähm .. ja ...
Wer einen Toaster mit USB-Anschluss benötigt, der hat die Kontrolle über
sein Leben verloren und braucht sich zum Toastbrot einkaufen gehen nicht
extra umzuziehen, der kann direkt in Jogginghose zum Aldi gehen :)
Jobst M. schrieb:> Die Oberseite der Scheibe dreht sich dabei anders herum, als die> Unterseite.
Schülerzitat (angeblich): "Die Südhalbkugel der Erde dreht sich
entgegengesetzt zur Nordhalbkugel."
Mal sehen, vielleicht habe ich einen Brenner "Made in Indonesia" - das
könnte grade so auf der Südhalbkugel liegen. Ob der sich andersrum
dreht. Ist in der Badewanne ja angeblich auch so.
Harald W. schrieb:> Christian M. schrieb:>>> Sind das dieselben, die wassergefüllte Vasen auf den Fernseher stellen?!>> Um das zu vermeiden, hat man ja den Flachfernseher erfunden.
Ich wette, es gibt irgendwo eine Frau,
die solch ein Ding über den Flach-TV bekommt
ᕕ(ᐛ)ᕗ
Otto Matic schrieb:> Schülerzitat (angeblich): "Die Südhalbkugel der Erde dreht sich> entgegengesetzt zur Nordhalbkugel."
Jepp, das kenne ich auch :-)
Das sieht am Äquator lustig aus! :-D
●DesIntegrator ●. schrieb:> Ich wette, es gibt irgendwo eine Frau,> die solch ein Ding über den Flach-TV bekommt
Kann ein Moderator das Bild mal löschen!? Der bringt die noch auf dumme
Gedanken! ;-)
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:>> die solch ein Ding über den Flach-TV bekommt
Kann ein SMART-TV nicht wenigstens das überhängende Deckchen (dauerhaft)
mit einblenden?
Michael M. schrieb:> Wer einen Toaster mit USB-Anschluss benötigt, der hat die Kontrolle über> sein Leben verloren und braucht sich zum Toastbrot einkaufen gehen nicht> extra umzuziehen, der kann direkt in Jogginghose zum Aldi gehen :)
Sind das die gleichen Leute, die den berühmten Kochtopf mit Internet
Anschluss brauchen?
Otto Matic schrieb:> Noch ne Idee: Kann man nicht nen alten CD-Brenner umfunktionieren?> Wenn sich der Toast auf dem Teller nur gaaanz langsam dreht, und die> Laserdiode etwas mehr PEP bekommt, müste man da eine Spirale reinbrennen> können. Gibt es auch Brenner, die beidseitig brennen können? Oder müsste> man den Toast dann nach der Halbzeit wenden?> Zumindest wäre die Weiterverwendung des Altteils äußerst nachhaltig!
Die Idee finde ich eigentlich ganz witzig. Mit einem Toast geht das wohl
kaum, aber eine halbwegs mittig gelochte Oblate könnte Chancen haben.
Gibt ja auch LightScribe-Brenner.
Da kann man dann raufmalen, was man mag und hinterher essen.
Nikolaus schrieb:> Die Idee finde ich eigentlich ganz witzig.
Es gibt auch Toaster, die das Gesicht des Besitzers rösten können. Dafür
werden extra Röstschablonen angefertigt.
Vor etwa 10 Jahren gab es doch mal eine Schlagzeile, wo durch Zufall
beim Toasten das Gesicht vom Marlene Dietrich entstanden ist. Dieser
Toast wurde dann für 1,5 Mio Euro versteigert. Das Jesusgesicht ist wohl
auch eher durch Zufall entstanden.
Michael M. schrieb:> wohl auch eher durch Zufall entstanden.
Wohl eher nicht durch Zufall - da hat jemand mehr oder wenig dezent
nachgeholfen. €1,5 Mio, das lohnt sich dann ja auch.
Das Problem mit dem CDLaufwerk/Brenner wird schlicht sein, dass jede
Spur, die geröstet wird, schon kurz danach komplett ausgekühlt ist. Da
kommt nur kaltes Knäckebrot raus, allerdings in ordentlicher
Schnittbreite :-) Und bei meinem 0815-Toaster (Heizdrähte auf
Glimmerkarton) stört mich nur, dass er nicht erkennt, wenn ich nur eine
Scheibe toasten will. Die fliegt dann regelmäßig ordentlich durch die
Gegend (manchmal verkantet sie auch, ist aber selten...)
Gruß Rainer