Son of Mazilli Flyback Driver schrieb:
> Und wovon hängt der nötige Wert ab? Und ist das die einzige Eigenschaft,
> die Drosseln haben? Das Kernmaterial und der Wicklungsaufbau (bzw. auch
> daß SPEICHER- Drossel(n) nötig etc.) muß nicht zur Frequenz passen? Die
> Stromtragfähigkeit ist auch kein relevanter Faktor? Also, komm, komm...
Da müsste ich schätzen...aber Du wirst es uns bestimmt sagen wovon die
Induktivität abhängt...etwas Theorie dazu wäre interessant!
Stromtragfähigkeit ist eh klar, das gilt immer und überall nicht nur bei
Spulen.
Die Frage ist doch erstmal: Wie groß muss die Induktivität sein? Wenn
man das nicht weiß, hilft mir auch das Kernmaterial, Wicklungsaufbau,
etc. nicht weiter. Wobei ich immer noch der Meinung bin dass das bei der
Anwendung nicht kritisch ist.
Das Einzige, was ich immer grob überschlage, ist die Resonanzfrequenz,
die sollte natürlich im Rahmen bleiben, also die Transistoren sollten
die Frequenz natürlich noch schalten können:
f = 1 / (2*PI*WURZEL(L*C))
Zu den Bildern...das sind die letzten beiden die ich aufgebaut habe und
noch übrig sind...ich bitte den schlampigen Aufbau zu Entschuldigen.
Auf dem Ersten Bild ist eine selbst gewickelte Spule zu sehen,
Kernmaterial unbekannt (vll. irgend ein Eisnenpulverkern?), hab halt
genommen was rumgelegen ist und mir größenmässig ok erschien. Da sind
zwei IRFP260 verbaut.
Auf dem zweiten Bild ist auch eine selbst gewickelte Spule zu sehen,
Kern ist ein EPCO B64290-L61...halt auch das, was gerade rumlag und von
der Größe passte. Hab dann einfach soviel drauf gewickelt, bis die Teile
gelaufen sind. Einzige Besonderheit bei der auf dem 2. Bild sind zwei
logic-level Mosfets, da der Wandler an einer 3,7 V Lipo Zelle betrieben
wird.
Hier gibts z. B. auch konkrete Beispielschaltungen mit Erklärung:
https://www.joretronik.de/Web_NT_Buch/Kap11_2/Kapitel11_2.html#11.2
Gruß