Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Led-Multiplexing Problem mit Strom


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von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Hallo!
Ich habe eine Led-Anzeigetafel für eine Spielstandanzeige entworfen, 
hier werden mehrere Leds zu Segmenten zusammengefasst, welche dann via 
NPN-Transistor als Multiplex getastet werden. Ein MJD31 kommt als 
Transistor zum Einsatz. Die Abfolge entsteht durch einen CD4017 in 
Verbindung mit einem 74LS08, und einem Atmega... Erstmal uninteressant 
wie ich denke, ABER:

Ich habe erwartet, dass die Leds natürlich mit steigender Frequenz 
dunkler werden, jedoch denke ich wohl, dass mit verstellbarer UB an den 
Leds, auch deren Strom, und damit deren Helligkeit steigen sollte ?! Dem 
ist offenbar nicht so ?????? Ich komme nicht über ein mittelmässiges 
Glimmen/Leuchten hinaus...

Kennt Jemand diesen Effekt und kann helfen?

: Verschoben durch Moderator
von Thomas Z. (usbman)


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Schaltplan?

von wüst (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Kennt Jemand diesen Effekt und kann helfen?

Hier hat keiner deine Schaltung und Programm. Deshalb auch nicht den 
gleichen Effekt und kann auch nicht helfen.

von Peter D. (peda)


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Uwe N. schrieb:
> Ich habe erwartet, dass die Leds natürlich mit steigender Frequenz
> dunkler werden

Warum sollten sie?
Bei 8-fach Multiplex leuchten sie immer zu 12,5%. Die Frequenz bestimmt 
nur das Flackern und bei ungünstiger Schaltung das Ghosting.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Thomas Z. schrieb:
> Schaltplan?

Haste Recht, den reiche ich nach 😊

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Peter D. schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Ich habe erwartet, dass die Leds natürlich mit steigender Frequenz
>> dunkler werden
>
> Warum sollten sie?
> Bei 8-fach Multiplex leuchten sie immer zu 12,5%. Die Frequenz bestimmt
> nur das Flackern und bei ungünstiger Schaltung das Ghosting.

Weil sie ja nur getastet werden, nur um mich zu verstehen, wenn ich die 
Frequenz mit 1 Hz laufen liesse, müssten Sie doch zu 100% leuchten, oder 
nicht ?!

von Gunnar F. (gufi36)


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du verwechselst Frequenz mit Tastverhältnis. Bei 8-fach Multiplex ist 
Tv=12,5%, unabhängig von der Frequenz. Du kannst theoretisch jetzt den 
Strom verachtfachen, dem sind aber praktisch Grenzen gesetzt und die LED 
werden auch mit dem Strom nicht ewig linear heller.

von MaWin (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> MJD31 kommt als Transistor zum Einsatz. Die Abfolge entsteht durch einen
> CD4017

Na ja, ein CD4017 liefert an 5V weniger als ein halbes Milliampere, 
daraus macht ein MJD31 mit Glück 200mA, so ein NPN verstärkt nicht so 
doll.

Also hilft auch ein ausreichend kleiner Vorwiderstand vor den LEDs nicht 
wirklich.


Siehe https://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.8.1

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Gunnar F. schrieb:
> du verwechselst Frequenz mit Tastverhältnis. Bei 8-fach Multiplex ist
> Tv=12,5%, unabhängig von der Frequenz. Du kannst theoretisch jetzt den
> Strom verachtfachen, dem sind aber praktisch Grenzen gesetzt und die LED
> werden auch mit dem Strom nicht ewig linear heller.


Ich meinte die Frequenz am NE555, der tastet den CD4017 durch, somit 
sollte bei gaaaanz langsamer Frequenz auch die volle Leuchtstärke an der 
Led entstehen, die um die 20mA liegt.
Mein Problem liegt darin, dass ich theoretisch den Strom verändern 
sollte, indem ich die UBV an den Leds verändere, jedoch zuckt sich da 
garnichts. Komischerweise ist da bei 5V Schluss, soll heissen, von 0 bis 
5V ändert sich die Leuchtstärke, danach nicht mehr. 5V sind meine UB am 
Prozessor, und die UB an der Lastseite, den Leds kann ich verändern.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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MaWin schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> MJD31 kommt als Transistor zum Einsatz. Die Abfolge entsteht durch einen
>> CD4017
>
> Na ja, ein CD4017 liefert an 5V weniger als ein halbes Milliampere,
> daraus macht ein MJD31 mit Glück 200mA, so ein NPN verstärkt nicht so
> doll.
>
> Also hilft auch ein ausreichend kleiner Vorwiderstand vor den LEDs nicht
> wirklich.
>

Dem 4017 ist ein 74LS08 nachgeschalten, der ist ein AND-Gatter und wird 
im Gatter zum einen vom 4017 getriggert, in Abhängigkeit des gewählten 
Ausgangs beim Prozessor. Dieser bestimmt quasi die anzuzeigende Ziffer 
und der 4017 gibt sie frei. Ich denke, dass der 74LS08 das treiben 
sollte am Transistor...

von MaWin (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Ich denke, dass der 74LS08 das treiben sollte am Transistor

Wird aber auch nicht viel besser, 20mA reichen dann mit Glück für 
geschaltete 500mA.

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Ich meinte die Frequenz am NE555, der tastet den CD4017 durch, somit
> sollte bei gaaaanz langsamer Frequenz auch die volle Leuchtstärke an der
> Led entstehen, die um die 20mA liegt.

Das ist unabhängig von der Frequenz, wenn man von Umschaltverlusten 
durch nicht ausreichend steile Flanken absieht. Der Unterschied ist, 
dass du bei höheren Frequenzen das Ein- und Ausschalten nicht mehr als 
solches erkennst, sondern eine mittlere Helligkeit wahrnimmst.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Weniger Prosa, mehr Schaltbild!

SCNR,
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


Angehängte Dateien:

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So... im Anhang jetzt die png mit dem stark vereinfachten Schaltplan..
Ich hab die ganze Peripherie weggelassen, der 4017 führt am letzten Port 
einen Reset durch und der NE555 ist im Takt einstellbar, als astabiler 
MV gestaltet :-)

Wichtig ist letztlich nur mein Entwurf des Leistungsteils, der Atmega 
stellt statisch seine Ausgänge für die 7 Segmente bereit, zum 74LS08. 
Wird das Gatter des 08 mit dem 4017-Ausgang getriggert, so wird das 
entsprechende Segment angesteuert. Funktioniert auch alles gut, jedoch 
leuchten die Leds nur mittelmässig hell. Meine Auffassung war, wenn ich 
die Spannung am LM317T erhöhe, sollten auch die Leds entsprechend heller 
werden, der Strom quasi mit der Spannung zunehmen, im schlimmsten Fall 
bis zum Durchbrennen, nur zum Verständnis.

Aus dem Schaltplan geht nicht hervor, dass pro Segment 30 Leds so 
verschalten sind! Der Plan ist nur gekürzt dargestellt. Das sollte dann 
600mA pro Segment ausmachen.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Weniger Prosa, mehr Schaltbild!
>
> SCNR,
> WK

Ausgeführt... :-)

von Mario M. (thelonging)


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Uwe N. schrieb:
> wenn ich die Spannung am LM317T erhöhe,

Da fehlt doch ein Widerstand?

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Funktioniert auch alles gut, jedoch
> leuchten die Leds nur mittelmässig hell.

Der 74LS08 kann maximal 0.8mA liefern. Bei einem Verstärkungsfaktor des 
MJD31 von vielleicht 200 kannst du nicht erwarten, dass damit 600mA 
vernünftig geschaltet werden.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

OK - spontan aus der Huefte geschossen, ohne Anspruch auf 
Vollstaendigkeit:

Ich glaub' nicht, dass ein LM317 mit einem 10k Poti nach Masse irgendwas 
sinnvolles ergibt. Guck mal in dessen Datenblatt, wie man damit 
Spannungen oder Stroeme einstellbar regeln kann.
Kein einziger Block-C in dem ganzen Apparillo ist auch eine Kackidee.
Und der Reset des 4017 per Diode ist auch ganz schlechtes Design.
Die MJD31 - haben die entsprechend hohe Stromverstaerkung, dass die 
wirklich komplett durchschalten, mit so nem popeligen Basisstrom in der 
< 1mA Klasse?

(Dass mir der Sinn der Schaltung mit dem 4017 und 7408 voellig 
schleierhaft ist, liegt sicher nur an mir ;-) )
Aber: ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Gruss
WK

von Manfred (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> So... im Anhang jetzt die png mit dem stark vereinfachten Schaltplan..

So stark vereinfacht, dass er keinen Sinn macht: Es ist keine 
Miltiplexansteuerung zu erkennen, weil alle LEDs statisch an Plus 
hängen.

Die Ansteuerung der 7408 wirkt sinnlos, was soll das werden?

MaWin schrieb:
> macht ein MJD31 mit Glück 200mA, so ein NPN verstärkt nicht so
> doll.

Du bekommst die NPN nicht vernünftig aufgesteuert, da würde ich FETs 
einsetzen, z.B. IRLZ34.

Den 4017 raus, einen Eingang des 7408 fest auf Spannung ziehen und 
messen, wo die Spannung verschwindet.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Was der 08 macht ist sinnlos? Neeee! Er gibt das Signal vom 4017 zu den 
Transistoren frei. Denn: der Atmega gibt seine Zustände statisch an 
seinen Ports aus, dann hat er anderes zutun, nämlich auf den UART 
lauschen. Eine Und-Verknüpfung ist wohl nicht sinnlos wie ich meine, 
darin steckt die Funktion des Multiplex. Die Idee mit den Fets ist gut. 
Ich hab noch ne alte Schule genossen und daher ist mein Schaltungsdesign 
eher hart aufgebaut, nicht hoch integriert in Prozessoren. Man möge es 
verzeihen😊

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Was der 08 macht ist sinnlos? Neeee! Er gibt das Signal vom 4017 zu den
> Transistoren frei.

Doch!
Solange die Anoden der Segment statisch auf positiver Versorgung hängen, 
reduzierst du mit dem 74LS08 nur die Helligkeit.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Wolfgang schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Was der 08 macht ist sinnlos? Neeee! Er gibt das Signal vom 4017 zu den
>> Transistoren frei.
>
> Doch!
> Solange die Anoden der Segment statisch auf positiver Versorgung hängen,
> reduzierst du mit dem 74LS08 nur die Helligkeit.

Du bist bestimmt so freundlich mir zu erklären, was an meiner 
Emitterschaltung mit TTL Gatter an der Basis sinnlos ist, und nicht 
schaltet, sondern reduziert?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Uwe N. schrieb:
> Denn: der Atmega gibt seine Zustände statisch an
> seinen Ports aus, dann hat er anderes zutun, nämlich auf den UART
> lauschen.

Wie bitte? Software Fail? So eine Multiplex Routine läuft doch easy im 
Hintergrund und lässt auch der schnellsten UART genügend Luft zum 
Verschnurzeln. Hier macht ein alter Mega8 Tastenabfrage, Multiplex von 4 
Stellen, UART und steuert nebenbei noch einen 4-Kanal Audiorecorder mit 
STM32.

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Du bist bestimmt so freundlich mir zu erklären, was an meiner
> Emitterschaltung mit TTL Gatter an der Basis sinnlos ist, und nicht
> schaltet, sondern reduziert?

Der 4017 sorgt dafür, dass Segmente, die vom µC freigegeben sind, nur 
1/7 der Zeit aktiv geschaltet werden - ergibt eine Reduzierung der 
Helligkeit auf 14% (oder ein fürchterliches Geblinke, je nach Frequenz 
des NE555 ;-)

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Matthias S. schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Denn: der Atmega gibt seine Zustände statisch an
>> seinen Ports aus, dann hat er anderes zutun, nämlich auf den UART
>> lauschen.
>
> Wie bitte? Software Fail? So eine Multiplex Routine läuft doch easy im
> Hintergrund und lässt auch der schnellsten UART genügend Luft zum
> Verschnurzeln. Hier macht ein alter Mega8 Tastenabfrage, Multiplex von 4
> Stellen, UART und steuert nebenbei noch einen 4-Kanal Audiorecorder mit
> STM32.

Ja gern, es gibt Götter, es gibt Assembler , und es gibt mich...

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Ja gern, es gibt Götter, es gibt Assembler , und es gibt mich...

Das hat weder was mit Göttern noch mit Assembler zu tun. Es reicht, 
einen Timer alle Millisekunde einen Interrupt auslösen zu lassen und 
dort das Update vom Display zu erledigen. Das kostet den µC 
größenordnungsmäßig ein Prozent seiner Rechenleistung.

von Manfred (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Der 4017 sorgt dafür, dass Segmente, die vom µC freigegeben sind, nur
> 1/7 der Zeit aktiv geschaltet werden - ergibt eine Reduzierung der
> Helligkeit auf 14% (oder ein fürchterliches Geblinke, je nach Frequenz
> des NE555 ;-)

Richtig. Aber, die Überschrift lautet doch Led-Multiplexing, nicht 
LED-Geblinke. In der Schaltung sehe ich kein Multiplexing.

von Nosnibor (Gast)


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Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis über den Zweck des 
Multiplexens vor. Das macht man nämlich normalerweise nur, um 
Leitungen/Anschlüsse/Portpins zu sparen. Dass dabei der mittlere Strom 
(und damit die wahrgenommene Helligkeit) abnimmt, nimmt man in Kauf bzw. 
kompensiert durch höheren Spitzenstrom. Flimmern ist ein weiterer 
Nachteil.

Wenn die Signale für die einzelnen Segmente aber sowieso statisch aus 
dem Prozessor kommen, ist Multiplexen überflüssig. Einfach jedes Signal 
angemessen verstärken (FET oder passende Transistorkombination), fertig. 
Flimmert dann auch nicht.

Vielleicht wurde genau der Teil im Schaltplan weggelassen, aber zur 
Sicherheit sei es erwähnt: Wenn mehrere LEDs immer gemeinsam betrieben 
werden, ist es sinnvoll, sie hintereinander zu schalten, das spart 
Vorwiderstände und damit Verlustleistung. Je drei LEDs hintereinander 
sind bei 12V üblich; bei 30 LEDs pro Segment würde ich eher auf 24V 
gehen und Sechserketten bilden. Dann haben die Transistoren auch einen 
leichteren Job, weil sie weniger Strom schalten müssen.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Manfred schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> Der 4017 sorgt dafür, dass Segmente, die vom µC freigegeben sind, nur
>> 1/7 der Zeit aktiv geschaltet werden - ergibt eine Reduzierung der
>> Helligkeit auf 14% (oder ein fürchterliches Geblinke, je nach Frequenz
>> des NE555 ;-)
>
> Richtig. Aber, die Überschrift lautet doch Led-Multiplexing, nicht
> LED-Geblinke. In der Schaltung sehe ich kein Multiplexing.

Jetzt wirds albern! Wollen wir uns jetzt an Definitionen festklammern 
und mich für blöd dastehen lassen? Ich hatte um Hilfe gebeten bei der 
Fragestellung warum hier nicht mehr Strom an den LEDs rauszuholen ist, 
nicht ob etwas wild blinkt. Generell sehe ich das als Multiplexing an 
weil hier sequenziell Bits dargestellt werden, die in schneller Abfolge 
das Bild einer Segmentanzeige ergeben. Danke

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Generell sehe ich das als Multiplexing an
> weil hier sequenziell Bits dargestellt werden, die in schneller Abfolge
> das Bild einer Segmentanzeige ergeben.

Für Multiplexing musst du die Datenausgabe vom µC und den CD4017 
synchronisieren.

von Mario P. (Gast)


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Lies Dir bitte noch einmal die Hinweise in 
Beitrag "Re: Led-Multiplexing Problem mit Strom" durch und 
folge insbesondere dem Hinweis auf die Datenblätter.
Im Datenblatt zum LM317 ist die Beschaltung zu sehen. Das absolute 
Minimum in Figure 16. Die vollständige Beschaltung ist in Figure 9 
dargestellt. In der Beschreibung dazu im Abschnitt 9.2.1 die Begründung 
für die enzelnen Bauteile um den LM317 herum und in Abschnitt 9.2.2 dann 
die Berechnung der Widerstände.
Welche Spannung kannst Du in Deiner jetzigen Schaltung am LM317 
einstellen (min, max)? Wie hoch ist Deine Versorgungsspannung vor dem 
LM317?
Aus dem Datenblatt zum MJD31 kannst Du entnehmen, daß Du mit Deinen 
nicht einmal 1mA Basisstrom am MJD31 kaum 200mA Kollektorstrom kommst. 
Reduziere mal die Basiswiderstände auf 470Ohm, damit Du die Chance hast, 
etwas über 500mA Kollektorstrom zu kommen.
Welcher Srom fließt in Deiner aktuellen Schaltung durch ein Segment bei 
statischer Ansteuerung?

Mario P.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Wolfgang schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Generell sehe ich das als Multiplexing an
>> weil hier sequenziell Bits dargestellt werden, die in schneller Abfolge
>> das Bild einer Segmentanzeige ergeben.
>
> Für Multiplexing musst du die Datenausgabe vom µC und den CD4017
> synchronisieren.

Damit das Wort Multiplexing verwendet werden darf? Ok, dann streich das 
Wort einfach wenn es zu aufregend ist. Technisch steht das ja wie eine 
Eins!

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Mario, danke für die konstruktive Hilfe! Der LM317 ist nur im Plan ohne 
Peripherie, er soll nur prinzipiell dargestellt sein. Ich werde morgen 
deine Tipps umsetzen, danke!

von Mario P. (Gast)


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Dein Netzteil AIMTEC AME15-5SMAZ hat eine Ausgangsspannung von 5V. Dein 
Spannungsregler 7805 ist so nicht arbeitsfähig. Schaue auch hier ins 
Datenblatt! Dessen Ausgangsspannung dürfte deutlich unter 5V liegen, da 
mindestens die Dropout-Spannung über diesem abfällt. Somit kannst Du 
glücklich sein, daß Dein ATMEGA überhaupt funktioniert.
Das Gleiche gilt für den LM317. Die Versorgungsspannung für die LEDs 
wird auch hier kaum über 3,5V einstellbar sein.
Das Problem liegt also bereits in der Spannungsversorgung, sofern Deine 
Angaben im Schaltplan korrekt sind.

Mario P.

von Manfred (Gast)


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Mario P. schrieb:
> Aus dem Datenblatt zum MJD31 kannst Du entnehmen, daß Du mit Deinen
> nicht einmal 1mA Basisstrom am MJD31 kaum 200mA Kollektorstrom kommst.
> Reduziere mal die Basiswiderstände auf 470Ohm, damit Du die Chance hast,
> etwas über 500mA Kollektorstrom zu kommen.

Wurde schon drauf hingewiesen, zuerst von MaWin:
Manfred schrieb:
> MaWin schrieb:
>> macht ein MJD31 mit Glück 200mA, so ein NPN verstärkt nicht so
>> doll.
>
> Du bekommst die NPN nicht vernünftig aufgesteuert, da würde ich FETs
> einsetzen, z.B. IRLZ34.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Mario P. schrieb:
> Dein Netzteil AIMTEC AME15-5SMAZ hat eine Ausgangsspannung von 5V. Dein
> Spannungsregler 7805 ist so nicht arbeitsfähig. Schaue auch hier ins
> Datenblatt! Dessen Ausgangsspannung dürfte deutlich unter 5V liegen, da
> mindestens die Dropout-Spannung über diesem abfällt. Somit kannst Du
> glücklich sein, daß Dein ATMEGA überhaupt funktioniert.
> Das Gleiche gilt für den LM317. Die Versorgungsspannung für die LEDs
> wird auch hier kaum über 3,5V einstellbar sein.
> Das Problem liegt also bereits in der Spannungsversorgung, sofern Deine
> Angaben im Schaltplan korrekt sind.
>
> Mario P.

Sorry, ich habe das falsche NT hingezeichnet. Ich verwende eines mit 12 
V.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Uwe N. schrieb:

> Ich hatte um Hilfe gebeten bei der Fragestellung warum hier
> nicht mehr Strom an den LEDs rauszuholen ist

Weil du alles, was man falsch machen kann, falsch machst.

- der LM317 ist nicht korrekt beschaltet, vermutlich auch nicht gekühlt. 
Das müßte er aber für mindestens 2.5V Drop und 600mA.

- du verwendest einen schwächlichen LS08, der an sich schon keinen 
knackigen H-Pegel liefert und begrenzt darüber hinaus mit den 4.7kΩ 
Basiswiderständen den Basisstrom deiner Transistoren auf einen absolut 
unzureichenden Wert.

- du multiplext das Ganze segmentweise, was eine auf 1/7 verminderte 
Helligkeit zur Folge hat. Dabei wäre für draußen eigentlich das Maximum 
wünschenswert.

Wenn du den 555, den 4017 und den LS08 weg läßt und die Transistorstufen 
mit den ATMega16 direkt ansteuerst. Wenn du die Transistorstufen dann 
wenigstens als Darlingtons aufbaust (besser jedoch: auf logic level 
n-MOSFET umstellst), dann könntest du die gewünschten 600mA pro 
Segment erreichen. Achtung: das macht dann bis zu 4.2A auf der 12V 
Schiene. Der Krempel mit dem LM317 ist dem nicht gewachsen. Den braucht 
man aber auch nicht. Die Helligkeit kann der ATMega16 locker nebenher 
mit PWM regeln.

Deine Schaltung sieht aus, als hättest du die Reste am Boden deiner 
Bauteilkiste zusammengekehrt und dann möglichst unvorteilhaft 
verschaltet. Angesichts der zeitlichen Nähe zum 1. April fällt es mir 
schwer, dich ernst zu nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Nosnibor schrieb:
> Flimmern ist ein weiterer
> Nachteil.

Nur, wenn man Mist programmiert.

Wolfgang schrieb:
> Für Multiplexing musst du die Datenausgabe vom µC und den CD4017
> synchronisieren.

So isses.

Nosnibor schrieb:
> Das macht man nämlich normalerweise nur, um
> Leitungen/Anschlüsse/Portpins zu sparen.

Wenn man sich von dieser Seite nähert - da ist ein Mega16, der noch 
geschätzte 24 Pins frei hat. Da muss man dann gar nicht multiplexen.

von Mario P. (Gast)


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Was für LEDs setzt Du ein (genauer Typ, möglichst mit  Datenblatt)?

Manfred schrieb:
> Wurde schon drauf hingewiesen, zuerst von MaWin:

Ich weiß. Ich habe es hier für mich nochmal zusammengefaßt. Dadurch 
fällt es mir leichter, den Überblick zu behalten und weitere 
Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Mario P.

von Wolfgang (Gast)


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Mario P. schrieb:
> Reduziere mal die Basiswiderstände auf 470Ohm, damit Du die Chance hast,
> etwas über 500mA Kollektorstrom zu kommen.

Der 74LS08 kann nur 0.8mA liefern (I_OH). Der kleinere Basiswiderstand 
würde da wenig nützen.
Mit dem 74HC08 sähe das ganz anders aus.

von Mario P. (Gast)


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Danke an Wolfgang für die Korrektur meiner Hinweise im Post 
Beitrag "Re: Led-Multiplexing Problem mit Strom". Ich 
hatte nur noch 74..08 gesehen :-(.

an Uwe N.:
Bitte nimm auch die Hinweise ernst, Deine Funktion mit dem Durchschalten 
der einzelnen Segmente direkt mit dem µC zu realisieren. Da wir Deinen 
Kenntnisstand bezüglich der Programmierung nicht kennen und auch nicht 
wissen, was sonst noch vom µC alles gemacht wird und welche Ressourcen 
des µC noch frei sind, ist mit unserem Wissensstand leider keine Hilfe 
in dieser Richtung möglich.

Mario P.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Hallo Mario,

Ich nehme die Hinweise durchaus ernst, ich geb auch gern mehr Infos 
durch, nur vom Handy aus grad schlecht möglich. Ich werde jedoch auch 
einen gewissen Respekt erwarten, so wie ich ihn auch entgegenbringe, auf 
Leute, die nur motzen und herablassend antworten, gehe ich nicht weiter 
drauf ein. Ich bin dankbar für echte Tipps, und die sind auch aus meinem 
vereinfachten Schaltplan möglich. Morgen schicke ich das Datenblatt der 
Leds, und versuche die konstruktiven Tipps in mein bestehendes PCB 
einzubringen! Nein, das Layout ist nicht zu ändern, zu einer reinen uC 
Lösung. Also, bitte etwas Geduld und bleibt fair! Blödes Gequatsche 
brauche ich nicht. Danke Dir, das hat schon geholfen.

von Weingut P. (weinbauer)


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Alternativ zum FET wäre noch Darlington zu nennen, laut Schaltbild hast 
Du jeder LED in jedem Segment n Widerstand gegönnt, bei Multiplexing ist 
das nicht nötig, dann reichen auf dem Bus anodenseitig einmal die 
Widerstände, da ja nur jeweils ein Segment angesteuert werden soll/darf. 
Ist auch mit der Sinn von Multiplexing. Das Tastverhältnis geh so 
natürlich runter, eben auf 1:7, eben eine Zeiteinheit an, 7 aus, je 
Segemnt, das kannst Du teilweise kompensieren per mehr Strom, also 
kleinere Vorwiderstände und voll ausgesteuerte Transistoren, oder mit 
dunklerer Anzeige leben, kommt drauf an was das Datenblatt an Maximum 
ratings sagt. Alternativ kannst Du auch z.B. Schieberegister einsetzen 
und die Anzeige statisch ansteuern, dann entfällt auch Ghosting. Das 
Konstrukt mit 4017 und Co ist unnötig, hab n Konstrukt von 5x 16-Segent 
an Mega 64 Multiplexing laufen, das macht der nebenher, + RS485+ RTC+ AD 
+…

von Martin V. (oldmax)


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Hi
So Mal in den Raum geworfen, warum so umständlich. Eine 
Siebensegmentanzeige mit einem Mega8 zu multiplexen bedarf es lediglich 
zum Controller, einen Quarz, einen uln2803, je Anzeige einen Transistor, 
der den Strom der Anzeige groben kann und gut ist.
Hier findest du eine der möglichen Vorgehensweisen.
https://www.makerconnect.de/index.php?threads/ver%C3%B6ffentlichung-pc-und-%C2%B5c-programmieren-in-vb-und-assembler-lehrbuch.4252/
Gruß oldmax

von Georg (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Nein, das Layout ist nicht zu ändern

Bei so einer total vermurksten Schaltung ist ohne Änderung nichts zu 
erreichen. Stur auf etwas zu bestehen das nicht funktioniert spricht 
nicht für ausreichende Intelligenz. Einfach wegwerfen ist die adäquate 
Lösung.

Georg

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Georg schrieb:
> Bei so einer total vermurksten Schaltung ist ohne Änderung nichts zu
> erreichen.

Sehe ich auch so. Abgesehen von den fachlichen Fehlern beginnt das 
Problem schon damit, dass die Schaltung sinnlos ist. Du brauchst da 
keinen Multiplexer.

In diesem Fall ist das nicht einmal ein richtiges Multiplexing. Dein µC 
hat 7 Ausgänge, damit willst du 7 Segmente ansteuern. Da gibt es nichts 
zu multiplexen, es sei denn du musst das irgendwie durch weniger als 7 
Leitungen übertragen. Aber das ist hier ja nicht der Fall.

: Bearbeitet durch User
von MaWin (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Jetzt wirds albern! Wollen wir uns jetzt an Definitionen festklammern
> und mich für blöd dastehen lassen?

Wer Worte falsch verwendet darf sich nicht wundern.

> Ich hatte um Hilfe gebeten bei der
> Fragestellung warum hier nicht mehr Strom an den LEDs rauszuholen ist,
> nicht ob etwas wild blinkt. Generell sehe ich das als Multiplexing an
> weil hier sequenziell Bits dargestellt werden, die in schneller Abfolge
> das Bild einer Segmentanzeige ergeben. Danke

Albern ist deine Schaltung.

Das Wort 'Multiplexing' wird von dir entweder aus Unkenntnis falsch 
verwendet, oder der entscheidende Teil fehlt noch in deiner Schaltung.

Da du deine Transistoren so ahnungslos einsetzt, ist zu Vermuten dass 
dein Multiplex auch kein Multiplex ist.

Der gesamte Hardwareaufwand inklusive der Spannungsreglung zur 
Helligkeitseinstellung zeigt, dass dir Grundkenntnisse in Programmierung 
fehlen, die du nun mit irgendeinem extra Gebastel zu kompensieren 
versuchst.

Man regelt Helligkeit durch kürzere Einschaltzeit und schaltet höhere 
Spannungen und Ströme durch geeignete Verstärker, z.B. ULN2003.

von Karl B. (gustav)


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Hi,
alle Segmente (a bis g) auf einen gemeinsamen Bus.
Dann die gemeinsamen Anoden bzw. Katoden der Stellen abwechselnd der 
Reihe nach "schalten".
Das Programm bietet synchron zu den durchgeschalteten Stellen die 
7-Segment-Information, die zur jeweils angewählten Stelle passt.
Die Helligkeit durch "Tastverhältnis" oder Duty-Cycle verändern.
Einige ICs haben da schon "feste" Tag/Nacht-Helligkeiten vorrätig.
Sowas habe ich unter dem Beriff Multiplexing bei Siebensegmentanzeigen 
in Erinnerung. (Da kommt auch gleich das ominöse Charlieplexing wieder 
hoch.)

"...Um das Sperrverhalten der Fluoreszenzanzeigen zu verbessern, wurde 
das Tastverhältnis an T1 bis T4 beim K176IE18 gegenüber dem beim 
K176IE12 verwendeten 4:1-Verhältnis auf 32:7 verkürzt.
Zur Helligkeitssteuerung kann über eine logische Eins an Pin 14 das 
Tastverhältnis der Impulse an T1 bis T4 um das 3,5-fache erhöht werden, 
um damit die Helligkeit der Anzeigen entsprechend zu verringern..."

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Karl B. schrieb:
> (Da kommt auch gleich das ominöse Charlieplexing wieder
> hoch.)

Ominös ist es nur für den, der es nicht versteht.
Charlieplexing spart durch Mehrfachnutzung der µC-Pins gegenüber dem 
unipolaren Multiplexing noch mehr Pins ein.

von Wolfgang (Gast)


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Karl B. schrieb:
> "...Um das Sperrverhalten der Fluoreszenzanzeigen zu verbessern, wurde
> das Tastverhältnis an T1 bis T4 beim K176IE18 gegenüber dem beim
> K176IE12 verwendeten 4:1-Verhältnis auf 32:7 verkürzt.

Wenn du schon zitierst, könntest du ruhig die Quelle angeben
Beitrag "Re: Alte VFD-Anzeige übrig, möchte gerne eine Uhr damit bauen"

Das Tastverhältnis ist dabei völlig wurscht und nur ein Nebeneffekt. In 
der Ansteuerung wird bei der Ziffernumschaltung jeweils ein Takt als 
Totzeit dazwischen geschoben, so dass die Ladungszonen Zeit haben, sich 
umzubauen.
Aus 28:7 (=4:1) wird dadurch ein (28+4):7, also 32:7

von Johann Klammer (Gast)


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Mach' den Basiswiderstand kleiner und tu' pullups an die Ausgänge vom 
08. Vielleicht reicht das schon.

von Karl B. (gustav)


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Wolfgang schrieb:
> Das Tastverhältnis ist dabei völlig wurscht und nur ein Nebeneffekt.
Hi,
es ging eigentlich mehr um den letzten Satz:
Die "vorprogrammierte" Helligkeitseinstellmöglichkeit.
Der Satz davor ist so reingerutscht. Sorry.
Karl B. schrieb:
> logische Eins an Pin 14 das
> Tastverhältnis der Impulse an T1 bis T4 um das 3,5-fache erhöht werden,
> um damit die Helligkeit der Anzeigen entsprechend zu verringern..."

ciao
gustav

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Georg schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Nein, das Layout ist nicht zu ändern
>
> Bei so einer total vermurksten Schaltung ist ohne Änderung nichts zu
> erreichen. Stur auf etwas zu bestehen das nicht funktioniert spricht
> nicht für ausreichende Intelligenz. Einfach wegwerfen ist die adäquate
> Lösung.
>
> Georg

Kriegst Du ausser Beleidigungen noch mehr zustande? Wer besteht hier auf 
eine fachliche falsche Ansatzweise? Völliger Blödsinn!!!! Wenn Du eine 
bessere Variante weisst, die Transistoren zu nutzen, her damit! Aber 
blöde Sprüche sind auch nicht grad intelligent!

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Georg schrieb:
>> Bei so einer total vermurksten Schaltung ist ohne Änderung nichts zu
>> erreichen.
>
> Sehe ich auch so. Abgesehen von den fachlichen Fehlern beginnt das
> Problem schon damit, dass die Schaltung sinnlos ist. Du brauchst da
> keinen Multiplexer.
>
> In diesem Fall ist das nicht einmal ein richtiges Multiplexing. Dein µC
> hat 7 Ausgänge, damit willst du 7 Segmente ansteuern. Da gibt es nichts
> zu multiplexen, es sei denn du musst das irgendwie durch weniger als 7
> Leitungen übertragen. Aber das ist hier ja nicht der Fall.

Ok, Du würdest also lieber 16,8A statisch an 5V in ein Konzept einbauen?
Daher lasse ich pro Modul immer nur 600mA leuchten, ja, es sind 30 
Leds/Segment. Jetzt verstehst Du vielleicht warum diese völlig sinnlose 
und vermurkste Schaltung entstanden ist...

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


Angehängte Dateien:

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Mahlzeit!

Im Anhang die gewünschten Datenblätter der verwendeten Leds. Für die 
roten habe ich jeweils einen Vorwiderstand verwendet, die blauen sind je 
2 Stück in Reihe geschalten.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


Angehängte Dateien:

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Hier das Datenblatt für die blauen Leds. Zur Erläuterung, die roten 
kommen auf ein PCB für den Spielstand, die blauen für die Funkuhr.

von Frank K. (fchk)


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Ich denke auch, einmal komplett neu anfangen wäre das beste.

Schau Dir das hier an:
https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpic6b595.pdf

Dieser Chip funktioniert im Prinzip wie ein 74HC595 Schieberegister, hat 
aber aber viel kräftigere Ausgänge.

Jeder der 8 Ausgänge kann bis zu 150mA und 50V ab, ist aber Open 
Collector, d.h. er kann nur gegen GND schalten. Die LEDs werden zwischen 
Ausgang und positiver LED-Versorgungsspannung (bis zu 50V) geschaltet. 
Extra Transistoren oder so sind nicht nötig.

PWM-Dimmen kannst Du über den G-Eingang (Pin 9).

Wie beim 74HC595 kannst Du auch hier mehrere Bausteine hintereinander 
schalten und damit prinzipiell beliebig viele Ausgänge haben.

fchk

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Uwe N. schrieb:
> Ok, Du würdest also lieber 16,8A statisch an 5V in ein Konzept einbauen?
> Daher lasse ich pro Modul immer nur 600mA leuchten, ja, es sind 30
> Leds/Segment.

Scheint sich um ein Problem des Konzeptes zu handeln. Da schaltet man 
doch mehrere LEDs in Serie und speist sie mit entsprechend höherer 
Speisung. Bei z.B. 24V Speisung kann man 6 LEDs in Serie schalten und 
hat nur noch 5 Stränge pro Segment. Gleichzeitig sinkt der Strom um etwa 
Faktor 6.

von Jester (Gast)


Angehängte Dateien:

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Karl B. schrieb:

> alle Segmente (a bis g) auf einen gemeinsamen Bus.
> Dann die gemeinsamen Anoden bzw. Katoden der Stellen abwechselnd der
> Reihe nach "schalten".

Obwohl es hier schon zig mal erklärt wurde, vieleicht versteht es der 
Uwe per Schaltbildauszug:

Die 3 Fets schalten abwechselnd für eine der 3 Stellen den Stromfluss 
(nach 0V) frei, die 7 (+1 für DP) tragen die jeweiligen 
Segmentinformationen (im MULTIPLEX).


Uwe N. schrieb:
> Georg schrieb:
>> Uwe N. schrieb:
>>> Nein, das Layout ist nicht zu ändern

Das ist aber dumm, dass die Platine nun schon fertig ist. Ärgere dich 
nicht, wir alle mussten schon mal Lehrgeld bezahlen...

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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MaWin schrieb:
>
> Man regelt Helligkeit durch kürzere Einschaltzeit und schaltet höhere
> Spannungen und Ströme durch geeignete Verstärker, z.B. ULN2003.

Der ULN2003 erlaubt max 500mA. Und was bitte steckt denn da drin? > 
Gatter, und woraus bestehen die? Aus Transitoren... Daher habe ich mir 
erdreistet, Leistungstransistoren für die 600mA/ Segment zu verwenden.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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>
> Das ist aber dumm, dass die Platine nun schon fertig ist. Ärgere dich
> nicht, wir alle mussten schon mal Lehrgeld bezahlen...

Ich hab kein Problem auch mal Lehrgeld zu zahlen, und dumm bin ich auch 
nicht, prinzipiell ist das Schaltbild genau das, was ich mit den 
Transistoren gemacht hab, nur dass eben der 08 vor der Basis sitzt. Wie 
der zu seinen Pferdchen kommt ist doch völlig Wurscht, ich habe 
lediglich gefragt, wie ich den Strom zu den Segmenten besser 
beeinflussen kann. Das Bild zeigt den Lösungsansatz, und ist fast 
identisch mit meiner Emitterschaltung.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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@Jester,

Dein Schalplan ist gut für Anzeigen, die vielleicht 20mA ziehen, denn 
sie hängen hier direkt an einem uC Port. Das ist für mich ungeeignet, da 
jedes Segment 600mA zieht... Das will hier keiner verstehen...

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Ok, Du würdest also lieber 16,8A statisch an 5V in ein Konzept einbauen?
> Daher lasse ich pro Modul immer nur 600mA leuchten, ja, es sind 30
> Leds/Segment.

Uwe N. schrieb:
> Spielstand.png

Deine Schaltung zeigt bisher nichts, was auf Multiplexing hindeutet.
So wie du die LEDs dort verschaltet hast, ist es für die Stromaufnahme 
ziemlich egal, ob du sie bei vollem Strom mit dem CD4017 durchtaktest 
und damit ein 1:7 Tastverhältnis erzeugst oder du sie mit 1/7 des 
Stromes dauerleuchten lässt. Beim Dauerleuchten wären sie sogar etwas 
heller.

von paul (Gast)


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Uwe: was genau ist denn Dein Problem? Du hast eine Schaltung die nicht 
funktioniert. Die Leute geben dir Hinweise wie Sie das Problem lösen 
würden. Und Du lehnst das ab mit der Begründung ab, das Du ja schon eine 
Schaltung (und ausgewählte Bauteile) hast. Aber die funktioniert ja 
nicht. Was bist Du denn bereit an Deiner Schaltung zu ändern?

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Frank K. schrieb:
> Ich denke auch, einmal komplett neu anfangen wäre das beste.
>
> Schau Dir das hier an:
> https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpic6b595.pdf
>
> Dieser Chip funktioniert im Prinzip wie ein 74HC595 Schieberegister, hat
> aber aber viel kräftigere Ausgänge.
>
> Jeder der 8 Ausgänge kann bis zu 150mA und 50V ab, ist aber Open
>

Schön und gut, aber ich benötige 600mA/ Segment. DAS IST DAS PROBLEM

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Uwe N. schrieb:
> Ok, Du würdest also lieber 16,8A statisch an 5V in ein Konzept einbauen?
Ich wuerde sowas nicht machen, es sei denn, ein Kunde wuerde aus mir 
irgendwie nachvollziehbaren Gruenden auf 5V bei hohem Strom bestehen.

> Daher lasse ich pro Modul immer nur 600mA leuchten, ja, es sind 30
> Leds/Segment.
Kann man natuerlich so machen, aber dann wirds halt auch entsprechend 
funzeliger.

> Jetzt verstehst Du vielleicht warum diese völlig sinnlose
> und vermurkste Schaltung entstanden ist...
Das "warum" hat hier jeder verstanden.

Was ich nicht verstanden hab: Warum man eisern an so'm Scheiss 
festhalten muss.
Ja, ist klar, das ist schon eine Riesenenttaeuschung, wenn jeder auf der 
eigenen, muehsam entwickelten Schaltung mehr oder weniger qualifiziert 
rumhackt.
Aber's hilft dir ja nix, wenn du stur bei deinem "Konzept" bleibst. 
Selbst wenn deine Spannungsregler einstellbar waeren, dann haettest du 
die naechsten Probleme: Die werden dann deutlich waermer als dir lieb 
ist...
Sorry 4 no better news.

Gruss
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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paul schrieb:
> Uwe: was genau ist denn Dein Problem? Du hast eine Schaltung die nicht
> funktioniert. Die Leute geben dir Hinweise wie Sie das Problem lösen
> würden. Und Du lehnst das ab mit der Begründung ab, das Du ja schon eine
> Schaltung (und ausgewählte Bauteile) hast. Aber die funktioniert ja
> nicht. Was bist Du denn bereit an Deiner Schaltung zu ändern?


Zeige mir bitte eine einzige angebotene Lösung hier !!! Wo?!!!
Wollt ihr mich verarschen? Ich krieg hier nur Feuer wie blöd ich denn 
bin... Ich rede mir den Mund fusselig, dass ich 600mA/ Segment benötige 
und bekomme immer Vorschläge, die in den 20mA Bereich gehen. Ich bin 
natürlich bereit meine Schaltung zu ändern, im Leistungsbereich. Denn 
hier habe ich noch Kapazitäten auf der PCB, etwas zu ändern.
Im Hobbybereich ist man mit meiner Layoutsoftware schnell an der 
Pin-Grenze, leider bedingt durch die vielen Widerstände, weil ich keine 
Reihenschaltung wollte. Nun muss ich den Bereich um einen 
Schaltverstärker erweitern, damit die VORGESCHLAGENEN Fets auch 
funktionieren. Diesen Tipp habe ich mir angenommen und sie sind in der 
Pipeline, die gibts nicht beim Bäcker...

von Frank K. (fchk)


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Uwe N. schrieb:
> Frank K. schrieb:
>> Ich denke auch, einmal komplett neu anfangen wäre das beste.
>>
>> Schau Dir das hier an:
>> https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tpic6b595.pdf
>>
>> Dieser Chip funktioniert im Prinzip wie ein 74HC595 Schieberegister, hat
>> aber aber viel kräftigere Ausgänge.
>>
>> Jeder der 8 Ausgänge kann bis zu 150mA und 50V ab, ist aber Open
>>
>
> Schön und gut, aber ich benötige 600mA/ Segment. DAS IST DAS PROBLEM

Nein, benötigst Du nicht. Eine deutlich höhere LED-Betriebsspannung von 
sagen wir 48V in Verbindung mit einer Serienschaltung von LEDs sorgt für 
eine deutlich bessere Effizienz. Selbst bei den blauen LEDs kannst Du 
dann 10 davon in Serie schalten und kommst mit 3 parallelen Strängen 
aus. Das sind dann bei 20mA pro LED auch nur 60mA pro Ausgang. Bei den 
roten LEDs wirst Du dann wohl mit nur zwei parallelen Strängen und 40mA 
Gesamtstrom am Ausgang auskommen.

Dein anderes Problem ist, dass Du immer noch Bipolartechnik nutzst. 
MOSFETs haben einen deutlich niedrigeren Innenwiderstand. Dein ULN2003 
versenkt fast 2V intern an seinen Ausgangstransistoren, und das mal 
500mA ist das schon mal ein Watt, als als Wärme irgendwo hin will.

fchk

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Wolfgang schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Ok, Du würdest also lieber 16,8A statisch an 5V in ein Konzept einbauen?
>> Daher lasse ich pro Modul immer nur 600mA leuchten, ja, es sind 30
>> Leds/Segment.
>
> Uwe N. schrieb:
>> Spielstand.png
>
> Deine Schaltung zeigt bisher nichts, was auf Multiplexing hindeutet.
> So wie du die LEDs dort verschaltet hast, ist es für die Stromaufnahme
> ziemlich egal, ob du sie bei vollem Strom mit dem CD4017 durchtaktest
> und damit ein 1:7 Tastverhältnis erzeugst oder du sie mit 1/7 des
> Stromes dauerleuchten lässt. Beim Dauerleuchten wären sie sogar etwas
> heller.

Kannst du keinen Schaltplan lesen? Es wird immer nur 1 !!!! Ausgang 
geschalten, daher ist es nicht egal. Der 4017 schaltet immer nur 1 
Ausgang, dieser wird durch den 74LS08 mit dem uC freigegeben und somit 
leuchtet nur genau 1 Segment! Ist das so schwer? Meine Schaltung legt 
immer nur 1 Segment mit 600mA an die Leitung, nicht 7x 600mA. Das 
verstehe ich unter dem Multiplex, nur weil Du schon wieder auf dem Wort 
rumreitest. Solltest Du irgendwann einen Lösungsvorschlag haben, lass 
ihn mich gern wissen, bisher kam von Dir nur respektloser Müll.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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> Nein, benötigst Du nicht. Eine deutlich höhere LED-Betriebsspannung von
> sagen wir 48V in Verbindung mit einer Serienschaltung von LEDs sorgt für
> eine deutlich bessere Effizienz. Selbst bei den blauen LEDs kannst Du
> dann 10 davon in Serie schalten und kommst mit 3 parallelen Strängen
> aus. Das sind dann bei 20mA pro LED auch nur 60mA pro Ausgang. Bei den
> roten LEDs wirst Du dann wohl mit nur zwei parallelen Strängen und 40mA
> Gesamtstrom am Ausgang auskommen.
>

Die Reihenschaltung hatte ich auch im Auge, jedoch wollte ich sie nicht 
wirklich anwenden, da hier beim Verlust 1 Led, die ganze Kette futsch 
ist.
Der ULN2003 ist auch nicht mein Favorit.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Uwe N. schrieb:
> Im Hobbybereich ist man mit meiner Layoutsoftware schnell an der
> Pin-Grenze, leider bedingt durch die vielen Widerstände,
Da sag' ich mal nix dazu, aber wenn alle ruhig sind, kann man das 
Geraeusch meiner Augen beim rollen hoeren.

> weil ich keine
> Reihenschaltung wollte.
Himmel - warum nicht? Bleibt dein Display ohne die Unmengen Widerstaende 
zu kalt?

SCNR,
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Dergute W. schrieb:
> Moin,
>
> Uwe N. schrieb:
>> Im Hobbybereich ist man mit meiner Layoutsoftware schnell an der
>> Pin-Grenze, leider bedingt durch die vielen Widerstände,
> Da sag' ich mal nix dazu, aber wenn alle ruhig sind, kann man das
> Geraeusch meiner Augen beim rollen hoeren.
>
>> weil ich keine
>> Reihenschaltung wollte.
> Himmel - warum nicht? Bleibt dein Display ohne die Unmengen Widerstaende
> zu kalt?
>
> SCNR,
> WK

Ok, hab genug. Sucht euch nen anderen Blöden. Hier kommt nurnoch Unsinn.
Ich habe geschrieben warum... Wie konnte ich nur annehmen, dass hier 
Erwachsene Menschen agieren, nein, nur hochintelligente Pupertiere.

von Frank K. (fchk)


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Uwe N. schrieb:
>> Nein, benötigst Du nicht. Eine deutlich höhere LED-Betriebsspannung von
>> sagen wir 48V in Verbindung mit einer Serienschaltung von LEDs sorgt für
>> eine deutlich bessere Effizienz. Selbst bei den blauen LEDs kannst Du
>> dann 10 davon in Serie schalten und kommst mit 3 parallelen Strängen
>> aus. Das sind dann bei 20mA pro LED auch nur 60mA pro Ausgang. Bei den
>> roten LEDs wirst Du dann wohl mit nur zwei parallelen Strängen und 40mA
>> Gesamtstrom am Ausgang auskommen.
>>
>
> Die Reihenschaltung hatte ich auch im Auge, jedoch wollte ich sie nicht
> wirklich anwenden, da hier beim Verlust 1 Led, die ganze Kette futsch
> ist.

So wird es aber in der Realität gemacht. Und solange LEDs keinen 
Überstrom und keine übermäßige thermische Belastung (das ist der 
Todesgrund #1) erfahren, halten sie auch sehr lange. Achte also auf eine 
gute Kühlung. Leistungs-LEDs werden daher gerne auf Alukern-Platinen 
montiert.

Wenn LEDs bei Dir in nennenswerter Zahl sterben, machst Du was falsch.

Die Hintergrundbeleuchtung eines LCD-Displays funktioniert exakt so, 
auch im Handy. In der Regel ist da ein Schaltregler, der aus den 3-5V 
Akkuspannung irgendwas um die 30 bis 40V macht und damit einen oder 
mehrere Serienschaltungen von weißen LEDs versorgt. Diese speziellen 
LED-Treiber haben dann auch eine Stromregelung, damit keine Leistung in 
Vorwiderständen verbraten wird.

So, und mit höherer Spannung und weniger Strom brauchst Du auch keinen 
Aufstand mehr mit Deiner Multiplexschaltung zu machen. Ein einzelner 
TPIC6B595 pro Ziffer reicht dann. Der hat aber keine Stromregelung, also 
LED Verwiderstand nicht vergessen (einen pro LED-Strang). Sollte der 
TPIC6B595 mal doch nicht reichen, dann gibts auch den TPIC6A595, der 
mehr PGND-Pins hat und 350mA pro Ausgang schalten kann.

fchk

von MWS (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Meine Schaltung legt
> immer nur 1 Segment mit 600mA an die Leitung, nicht 7x 600mA.
Welchen Zweck soll das haben?
Es ist kein Sinn dahiter erkennbar, daher auch der "Gegenwind".

> Das verstehe ich unter dem Multiplex
Das versteen alle Profis anders.

Die simple Lösung den Strom per Darlingtonschaltung zu erhöhen, also 
einen Transistor pro Leistungstransistor hinzuzufügen, wurde Dir schon 
genannt.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,


Uwe N. schrieb:
> Ok, hab genug. Sucht euch nen anderen Blöden. Hier kommt nurnoch Unsinn.
Tief durchschnaufen. Schaum abwischen...

> Ich habe geschrieben warum...
Ja, ich hab's gesehen, hat sich ueberschnitten. Ich tippe langsam.
Dein Grund ist aber nicht stichhaltig.

Hier ist ein Schaltplan wo ein Multiplex von 90 LEDs stattfindet.
Der hat einen entscheidenden Vorteil: Er funktioniert.

Beitrag "Re: "LED-Spectrumanalyzer"software ohne Fouriertransformation"

Gruss
WK

: Bearbeitet durch User
von Frank K. (fchk)


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So, nochmal zu meinem letzten Text:

Sowas wie das hier

https://www.ti.com/lit/ds/symlink/tps61177a.pdf

erzeugt in Notebook-Panels die Versorgung für die 
Hintergrundbeleuchtung.

Das einfach mal zur Illustration, dass ich hier keinen Unsinn schreibe.

fchk

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Es wird immer nur 1 !!!! Ausgang
> geschalten, daher ist es nicht egal. Der 4017 schaltet immer nur 1
> Ausgang, dieser wird durch den 74LS08 mit dem uC freigegeben und somit
> leuchtet nur genau 1 Segment! Ist das so schwer? Meine Schaltung legt
> immer nur 1 Segment mit 600mA an die Leitung, nicht 7x 600mA.

Natürlich ist es (fast) egal. Wenn du das eine Segment 1/7 der Zeit mit 
600mA bestromst, erzielst du eine Helligkeit wie bei einer 
Dauerbestromung mit etwa 75mA, d.h. du könntest den Strom auf 75mA je 
Segment reduzieren.

Nochmal: Deine im Schaltplan gezeigte Beschaltung der Anoden ist Unfug, 
wenn du die Anzeige tatsächlich so ansteuern willst. Die Takterei kannst 
du dir vollständig ersparen. Das kostet nur Helligkeit, weil der 
Wirkungsgrad der LEDs bei höherem Strom abnimmt (Datenblatt 
5484BN/BADC-AGJA/XR/MS S.4).

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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MWS schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Meine Schaltung legt
>> immer nur 1 Segment mit 600mA an die Leitung, nicht 7x 600mA.
> Welchen Zweck soll das haben?
> Es ist kein Sinn dahiter erkennbar, daher auch der "Gegenwind".

Kein Sinn? Damit nicht 4,2A / Modul anfallen, sondern nur 0,6A, das hab 
ich mehrfach geschrieben! Nochmal gaaaaanz langsam:
Segmente einschalten-LS08 erhält eine 1- 4017 kommt angelaufen an 
LS08-Segment leuchtet-4017 verlässt den LS08-Segment erlischt- 4017 
kommt bei zweitem Segment an- anders Segment leuchtet,.....
Und das so schnell, dass es dennoch nicht flackert. Nein, es flackert 
auch nicht!!!

>
>> Das verstehe ich unter dem Multiplex
> Das versteen alle Profis anders.
>
> Die simple Lösung den Strom per Darlingtonschaltung zu erhöhen, also
> einen Transistor pro Leistungstransistor hinzuzufügen, wurde Dir schon
> genannt.

Ich weiss, ich werde alle sinnvollen Tipps in Betracht ziehen.

von paul (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Zeige mir bitte eine einzige angebotene Lösung hier !!! Wo?!!!

Na dann:
MaWin schrieb:
> Na ja, ein CD4017 liefert an 5V weniger als ein halbes Milliampere,
> daraus macht ein MJD31 mit Glück 200mA, so ein NPN verstärkt nicht so
> doll.

Wolfgang schrieb:
> Der 74LS08 kann maximal 0.8mA liefern. Bei einem Verstärkungsfaktor des
> MJD31 von vielleicht 200 kannst du nicht erwarten, dass damit 600mA
> vernünftig geschaltet werden.

Manfred schrieb:
> Du bekommst die NPN nicht vernünftig aufgesteuert, da würde ich FETs
> einsetzen, z.B. IRLZ34.

Diese Vorschläge kamen alle vor Deiner Einlassung:

Uwe N. schrieb:
> Das Bild zeigt den Lösungsansatz, und ist fast
> identisch mit meiner Emitterschaltung.

Zu Deinem Pech unterschiedet sich der Lösungsansatz genau an der 
kritischen Stelle: dem verwendeten Transistor.

Uwe N. schrieb:
> Der ULN2003 erlaubt max 500mA. Und was bitte steckt denn da drin? >
> Gatter, und woraus bestehen die? Aus Transitoren... Daher habe ich mir
> erdreistet, Leistungstransistoren für die 600mA/ Segment zu verwenden.

Dort verkennst Du das der ULN2003 ein Darlington Array ist. Wenn doch 
nur jemand vorher etwas zu Darlingtons geschrieben hätte. Oh, dort steht 
ja etwas:

Axel S. schrieb:
> Wenn du die Transistorstufen dann
> wenigstens als Darlingtons aufbaust (besser jedoch: auf logic level
> n-MOSFET umstellst),

Uwe N. schrieb:
> Ich rede mir den Mund fusselig, dass ich 600mA/ Segment benötige
> und bekomme immer Vorschläge, die in den 20mA Bereich gehen.

Dort übersiehst Du, das diese Vorschläge (vermutlich) auf den 74LS08 
gemünzt sind, damit deine Leistungstransistoren genügend Basisstrom 
bekommen.

Und jetzt, nach 4 Seiten Diskussion, schreibst Du endlich, das Du auch 
einen der Vorschläge umsetzen möchtest:

Uwe N. schrieb:
> Nun muss ich den Bereich um einen
> Schaltverstärker erweitern, damit die VORGESCHLAGENEN Fets auch
> funktionieren. Diesen Tipp habe ich mir angenommen und sie sind in der
> Pipeline, die gibts nicht beim Bäcker...

Ich weiß nicht was ein Schaltverstärker ist und was Du damit vor hast, 
aber vielleicht gibt's ja am Ende noch einen vollständigen Schaltplan 
mit der funktionierenden Lösung.

Im übrigen: Du würzt Deine Post so stark mit persönlichen Angriffen, das 
es ein Wunder ist das hier noch Leute schreiben.

von Strom-Boli (Gast)


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Da die Schaltung bereits fertig aufgebaut ist, gilt es, ohne großen 
Aufwand die nötigen Änderungen vorzunehmen:

-74LS08 gegen 74HC08 oder 7408 tauschen, um die möglichen Ansteuerströme 
für die Transistoren unten rechts im Schaltplan zu erhöhen.

-Basiswiderstände der Transistoren auf 1 Kiloohm verringern

-"Multiplex"-Frequenz des 555 so gering wählen, daß gerade noch kein 
Flackern zu erkennen ist

Das sind die einzig möglichen Änderungen, ohne die Platine ändern zu 
müssen.

@Uwe
Nicht ausrasten -nur nützliche Beiträge beantworten! Idioten in der 
Gummizelle verhungern lassen.

von Jester (Gast)


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Uwe N. schrieb:
>> Das ist aber dumm, dass die Platine nun schon fertig ist. Ärgere dich
>> nicht, wir alle mussten schon mal Lehrgeld bezahlen...
>
> Ich hab kein Problem auch mal Lehrgeld zu zahlen, und dumm bin ich auch
> nicht,

Ich habe nie behauptet, du wärst dumm.

> prinzipiell ist das Schaltbild genau das, was ich mit den
> Transistoren gemacht hab, nur dass eben der 08 vor der Basis sitzt.

Es wurde dir schon mehrfach vorgeschlagen (nachdem du deine Schaltung 
veröffentlicht hattest), den 4017 und 7408 einfach weg zu lassen - weil 
Multiplexing im eigentlichen Sinn ist das eh nicht. Durch den 4017 
(Dekadenzähler) reduziert du deinen mittleren Segmentstrom auf 1/10.

Effektiv brauchst du dadurch den 10-fachen Spitzenstrom. Durch die 
Parallelschaltung (statt Serineschaltung) der 5 Segment-Dioden steigt 
der Strom nochmals um Faktor 5 - ergibt 50-fachen Strom! Faktor 
FÜNFZIG - wegen was?

> der zu seinen Pferdchen kommt ist doch völlig Wurscht, ich habe
> lediglich gefragt, wie ich den Strom zu den Segmenten besser
> beeinflussen kann. Das Bild zeigt den Lösungsansatz, und ist fast
> identisch mit meiner Emitterschaltung

Es gibt einen feinen Unterschied. Hab's ehrlich versucht, kanns dir 
nicht besser erklären...

Drum bin ich jetzt auch raus.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Strom-Boli schrieb:
> Da die Schaltung bereits fertig aufgebaut ist, gilt es, ohne großen
> Aufwand die nötigen Änderungen vorzunehmen:
>
>

Vielen Dank, ich werde das entsprechend probieren.

von Wolfgang (Gast)


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Jester schrieb:
> Durch den 4017
> (Dekadenzähler) reduziert du deinen mittleren Segmentstrom auf 1/10.
>
> Effektiv brauchst du dadurch den 10-fachen Spitzenstrom.

Du hast die Diode übersehen. Der Zähler läuft nur von 0 bis 6 und 
erzeugt damit ein Tastverhältnis von 1:7.
Wegen der Abhängigkeit des Wirkungsgrades der LED vom Strom muss der 
Spitzenstrom deswegen für gleiche Helligkeit nur etwa 8-fach höher sein, 
als bei DC-Betrieb.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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@ Paul und @ Jester,

"einfach weglassen" klingt schon lustig. Nachdem so brutal am Schaltplan 
gelästert wurde, ist das eher ein Eigentor.
Ich würze meine Posts mit persönlichen Angriffen? Ja sicher, sicher 
nicht. Es gibt nur Feuer, wie blöd ich ja sei.
Mehrfach habe ich beschrieben warum die Segmente getaktet sind, ob das 
die ideale Lösung ist, den Strom zu senken, ist strittig, von mir aus.
Die genannten Fehler in euren Augen werde ich natürlich betrachten, auch 
an Darlington hab ich schon selbst gedacht, jedoch nicht umgesetzt.
Vielleicht bin ich nicht der beste Programmierer, aber das macht es doch 
nicht zwangsläufig schlecht, etwas unkonventionell in die Peripherie zu 
bauen, oder?

To do List für morgen:
- Tausch der Gatter in 74HC08
- Verringern der Vorwiderstände
- Strommessung an den Transistoren

To do List nach Eintreffen der Mosfet:
- Tausch der Transitoren zu Mosfet

Test... :-)

von MWS (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Kein Sinn? Damit nicht 4,2A / Modul anfallen, sondern nur 0,6A, das hab
> ich mehrfach geschrieben! Nochmal gaaaaanz langsam:

Wenn eine Led ein Siebtel der Zeit eingeschaltet ist, dann strahlt diese 
im Mittel nur ein Siebtel der Lichtenergie ab. Die Wahrnehmung ist die 
Gleiche, wie wenn die Led mit einem Siebtel des Stroms dauern 
eingeschatet wäre. Du gewinnst nichts mit dem Zusatzaufwand.

Beim richtige Multiplexen ist nicht ein vermeintlicher 
Stromminderverbrauch der Grund, sondern eine Vereinfachung der 
Verschaltung, eine Verminderung an Treiberleitungen, weniger 
Treiberstufen und Vorwiderstände.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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MWS schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Kein Sinn? Damit nicht 4,2A / Modul anfallen, sondern nur 0,6A, das hab
>> ich mehrfach geschrieben! Nochmal gaaaaanz langsam:
>
> Wenn eine Led ein Siebtel der Zeit eingeschaltet ist, dann strahlt diese
> im Mittel nur ein Siebtel der Lichtenergie ab. Die Wahrnehmung ist die
> Gleiche, wie wenn die Led mit einem Siebtel des Stroms dauern
> eingeschatet wäre. Du gewinnst nichts mit dem Zusatzaufwand.
>Ok, Fazit ist also, es bleibt nichts anderes übrig, als eine Reihenschaltung zu 
konzipieren.

von MWS (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Ok, Fazit ist also, es bleibt nichts anderes übrig, als eine
> Reihenschaltung zu konzipieren.

Wenn bei geforderter Lichtleistung = den Leds zugeführte Leistung, der 
Strom nicht höher werden darf, dann muss die Spannung steigen. So 
machen's Freilandleitungen auch.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Uwe N. schrieb:
> Kein Sinn? Damit nicht 4,2A / Modul anfallen, sondern nur 0,6A, das hab
> ich mehrfach geschrieben!

Ich erkenne hier schon ein Multiplexing. Zwar nicht um Leitungen zu 
sparen. Aber das ist erst einmal egal. Dass unter Multiplexing (und dann 
anfangs ohne Schaltplan und ohne ausführlicher Erklärung) die meisten 
Leute etwas anders verstehen, ist natürlich ein Problem. Aber auch hier 
egal.

Wie kommst Du auf 600 mA? In Deinem Schaltplan sehe ich pro Segment 5 
LEDs mit jeweils maximal 20 mA - also 100 mA. Das ist dann auch der 
Strom, der ein Transistor schalten muss.

Woher kommen die von Dir genannten 500 mA?

Hast Du den Strom an den LED-Segmenten mal gemessen und nicht nur 
ausgerechnet?
Fließen im Ein-Zustand der von Dir gewünschte Strom?

Wenn nein, muss der Treiber stärker ausgelegt werden. Darlington bzw FET 
wurde ja schon genannt. Fange damit doch erst einmal an.

Bei den 100 mA pro Segment, muss berücksichtigt werden, dass jedes 
Segment nur 1/7 der Zeit aktiv ist. Das Segment wirkt also für das Auge 
dunkler und muss daher mit mehr Strom betankt werden. Das wird Dein 
Treiber nicht schaffen - wenn er vermeintlich sogar die 100 mA nicht 
liefern kann.

von Reinhold E. (reinhold_by)


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Hallo Uwe,
das Thema wird hier wohl falsch angegangen,
Du hast dich über eine zu geringe Helligkeit beschwert.
Für jede einzelne Led kann man erstmal den Strom bestimmen den sie 
braucht (konstantstrom) um hell genug zu leuchten. Das denke ich hast du 
schon mal probiert, für die roten LED sind das etwa 20mA. Bei 1,6V an 
der roten 1,6 * 20: 32mW.
Besteht jetzt ein Segement aus 30 LED sind das gerundet 30 * 30: 900mW 
unabhängig ob seriell oder parallel. Allerdings kommen da noch je nach 
Verschaltung die verschiedenen Verluste der Vorwiderstände dazu.
Wird jetzt die Ziffer '8' angezeigt, müssen ALLE sieben Segemente 
gleichzeitig an sein, damit sind wir (OHNE VORWIDERSTAND!) schon bei 7 * 
0,9W: 6,3 W  bei zwei Ziffern dann 12,6 Watt, also über 1A bei 12V.
Eine Reduktion der Energieaufnahme durch gepulstes schalten reduziert 
zwangsläufig die Helligkeit.
Deine Schaltung musst du aber auf die maximal notwendige Helligkleit 
planen.
30 * 1,6V wären 58V wenn alle in Reihe. macht tatsächlich wenig Sinn
6 * 1,6=9,6V ist da besser: 30 Led in 5 Stränge zu je 6 LED bei den 
roten: Braucht 100mA zu schaltenden Strom im Segment. Die 2V Diferenz 
bei 20mA im Strang bedeutet 100 Ohm Serienwiderstand pro Strang. Mit ca 
40mW geht das ohne Kühlung direkt. Bei den Blauen LED dann entsprechen 
den 3,2V pro LED planen: mehr Stränge parallel.
Nur wenn dann weniger Helligkeit nötig ist kannst du über den Timer eine 
PWM-Steuerung dazubauen.

Allerdings kommt mir schon auch der Gedanke ist das Troll oder 1.April 
weil es so grundsätzliche Fragen sind

von MaWin (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Im Anhang die gewünschten Datenblätter der verwendeten Leds. Für die
> roten habe ich jeweils einen Vorwiderstand verwendet, die blauen sind je
> 2 Stück in Reihe geschalten.

Wohl umgekehrt.

Wozu braucht man 12V für solche LED ? Bei 30 insgesamt leuchtenden 
sollte man eher 3 blaue in 10 Reihen a 20mA hinter 120 Ohm und 5 rote in 
6 Reihen a 20mA mit 75 Ohm schalten.

Deine 33 Ohm bei nur 1 LED lässt viel zu viel Strom fliessen, nicht 30 x 
20mA = 600mA sondern (12-3.2)/33 = 266mA x 30 = 8A - wenn der Transistor 
und Netzteil die schaffen würde.

Uwe N. schrieb:
> Die Reihenschaltung hatte ich auch im Auge, jedoch wollte ich sie nicht
> wirklich anwenden, da hier beim Verlust 1 Led, die ganze Kette futsch
> ist.
> Der ULN2003 ist auch nicht mein Favorit

So so.

LEDs gehen, wenn man ihren Strom durch passende Wahl des passenden 
Vorwiderstandes ordnungsgemäss auf 20mA begrenzt und nicht gnadenlos 
266mA durchjagt obwohl ihr Limit bei 50 bzw. 30mA liegt, vielleicht in 
50000 Stunden kaputt.

Also sicher irrelevant.

Zudem fallen nur 3 bzw. 5 der 30 LRD eines Segments aus, das bleibt also 
sicher noch erkennbar.

DU bist schuld wenn deine LEDs kaputt gehen - wegen schlechter 
Schaltung. Deine Prioritäten liegen völlig quer.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> Schön und gut, aber ich benötige 600mA/ Segment. DAS IST DAS PROBLEM

Ich sehe da kein Problem. Entferne die UND Gatter, den Dezimalzähler und 
seinen Taktgeber. Tausche die Transistoren durch MOSFET aus, die der 
Mikrocontroller direkt ansteuert. Damit kannst du locker flockig mehrere 
Ampere schalten, ohne mit der Wimper zu zucken.

Schaltungsvorschläge, Bauteilvorschläge und Hinweise zur Dimensionierung 
stehen in 
http://stefanfrings.de/mikrocontroller_buch/Einstieg%20in%20die%20Elektronik%20mit%20Mikrocontrollern%20-%20Band%202.pdf 
Kapitel 2.2.2 und 3.4.2

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> Zeige mir bitte eine einzige angebotene Lösung hier !!! Wo?!!!

Axel S. schrieb:
> Wenn du den 555, den 4017 und den LS08 weg läßt und die Transistorstufen
> mit den ATMega16 direkt ansteuerst. Wenn du die Transistorstufen dann
> wenigstens als Darlingtons aufbaust (besser jedoch: auf logic level
> n-MOSFET umstellst), dann könntest du die gewünschten 600mA pro
> Segment erreichen.

reagiere nicht so aggressiv! Keiner will dir etwas böses.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Christian H. schrieb:
> Ich erkenne hier schon ein Multiplexing.

Du erkennst falsch. Das "Multi" in Multiplexing steht für die 
Mehrfachnutzung ein und derselben Leitung für verschiedene Signale.

Hier könnten z.B. die selben Segmentleitungen nacheinander die Daten für 
die verschiedenen Ziffern übertragen werden. Das setzt aber voraus, dass 
es auch eine Ziffernumschaltung gibt.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> Meine Schaltung legt immer nur 1 Segment mit 600mA an die Leitung,
> nicht 7x 600mA. Das verstehe ich unter dem Multiplex, nur weil Du
> schon wieder auf dem Wort rumreitest.

Ich denke wir haben alle schon lange verstanden, welchen Zweck die 
Schaltung hat. Sie halt einfach Quatsch, das musst du akzeptieren. Daran 
gibt es nichts zu rütteln.

Effektiv hast du da einen PWM Dimmer gebaut, mit einem fest Puls-Pausen 
Verhältnis von 1/7. Nur unfassbar aufwändig und völlig unnötig.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> Damit nicht 4,2A / Modul anfallen, sondern nur 0,6A,

Wenn du jedes Segment (ohne Hokuspokus) mit 85mA betreibst, dann hast du 
insgesamt die gewünschten 0,6A und es wird sogar heller als zuvor. Für 
85mA reichen auch die Transistoren, die du schon hast. Du musst sie nur 
mit genug Strom ansteuern. Zwischen µC und Basis würde ich dir 220Ω 
Widerstände empfehlen, dann passt das schon.

Schau dir das PDF an, dass ich dir gerade empfohlen habe. Da wird auch 
die Dimensionierung von solchen Transistorschaltungen erklärt.

Ohme Multiplexing bzw. PWM bekommst du noch den Vorteil, keine anderen 
Drahtlosen Übertragungen in der Umgebung zu stören. Das ist nämlich ein 
ganz typisches Problem bei solchen Anzeigen, welches hier noch gar nicht 
berücksichtigt wurde.

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang (Gast)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Wenn du jedes Segment (ohne dein sogenanntes Multiplexing, was
> eigentlich ein PWM Dimmer ist) mit 85mA betreibst, dann hast du
> insgesamt die gewünschten 0,6A und es wird sogar heller als zuvor.

Dann kann man den Strom auch gleich so wählen, dass man die selbe 
Helligkeit erreicht. Dafür wären dann etwa 75mA erforderlich.

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Wolfgang schrieb:
> Du erkennst falsch. Das "Multi" in Multiplexing steht für die
> Mehrfachnutzung ein und derselben Leitung für verschiedene Signale.

In diesem Fall ist es eine Mehrfachnutzung einer "zu dünnen" 
Versorgungsleitung. Also eine Art Strommultiplexing.

Aber es ist unsinnig, sich über den Begriff zu streiten. Ich würde eher 
die "merkwürdige" Ansteuerung als Aufhänger verwenden. Einen NE555, plus 
Multiplexer und Und-Gatter zu verwenden, weil man Interrupts nicht 
verstanden hat, ist schon "interessant".

von Peter D. (peda)


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Nosnibor schrieb:
> Ich glaube, hier liegt ein Missverständnis über den Zweck des
> Multiplexens vor. Das macht man nämlich normalerweise nur, um
> Leitungen/Anschlüsse/Portpins zu sparen. Dass dabei der mittlere Strom
> (und damit die wahrgenommene Helligkeit) abnimmt, nimmt man in Kauf bzw.
> kompensiert durch höheren Spitzenstrom.

Hiermit ist schon alles gesagt, der TO will es nur nicht 
lesen/verstehen.

Man kann 64 LEDs statisch ansteuern mit 64 IO-Pins oder als 8*8 Matrix 
multiplexen, dann benötigt man nur 16 IO-Pins. Das Multiplexen muß 
natürlich der MC intern machen.

Es gibt aber auch externe Multiplexer, z.B. den MAX7219. Das spart dann 
noch mehr IO-Pins ein, da das SPI benutzt wird (3 IO-Pins).

Weiterhin gibt es LED-Treiber mit statischer Ausgabe, z.B. MM5450 für je 
34 LEDs.

Das Rumreiten auf dem Strombedarf bringt Dich keinen Schritt weiter. 
Erstmal muß das Prinzip der Ansteuerung stimmen, dann kann man sich 
Gedanken über die Treiberstufen machen. Du versuchst aber krampfhaft, 
den 2. Schritt vor dem 1. zu machen.

Fürs Multiplexen benötigt man sowohl low-side als auch high-side 
Treiber. Werden mehr als VCC für die LEDs benötigt, sind auch noch 
Pegelumsetzer vorzusehen. Es gibt aber auch integrierte high-side 
Treiber mit TTL-Eingang (Vih_min = 2.4V)

: Bearbeitet durch User
von Dergute W. (derguteweka)


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Karl Valentin sagte
> es wurde zwar schon alles gesagt, aber noch nicht von jedem...

Gruss
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Guten Abend! Hatte jetzt länger Zeit über eure Tipps und Vorschläge 
nachzudenken und werde die Idee annehmen, die Leds statisch anzusteuern. 
Es ist klar, dass Berechnung oft nicht der Praxis entspricht. Hab grad 
die blauen Leds in Reihe geschalten und erhalte an 14V die 20mA der 
Kette.

Damit wird die Uhr jetzt mit 5-er Ketten gestaltet und dann statisch 
angesteuert. Den uC werde ich auch kleiner auswählen, der M16 war nur 
Faulheit weil das Layout schon bestand. Pwm werde ich auch nutzen zum 
Dimmen.
Analog dazu werde ich die roten Leds auch statisch ansteuern- als 
Ketten.

von Thomas O. (kosmos)


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geht es nur um 8 LEDs? Nimm dochj einfach ein 8bit Latch dem 
übermittelst du deinen Wunsch, schaltest seinen Eingänge hochohmig und 
kann den Port wieder für andere Dinge verwenden und hast auch kein 
Geflacker an den LEDs.

Wenn sich etwas geändert hat, Eingänge wieder aktiv, Muster an das Latch 
ausgeben, kurz übernehmen und Eingänge wieder hochohmig.

Du brauchst also max. 2 Steuerleitungen und eben einen Port den du aber 
wie gesagt auch für andere Dinge weiter nutzen kannst.

Du musst in deinem Programm nur deine Daten an den Port legen und mit 2 
Leitungen dem Latch mitteilen was es machen soll. z.B. Daten übernehmen 
oder Eingänge hochohmig oder aktiv, wobei man das auch auf aktiv stehen 
lassen kann dann brauchst du nur eine einzige Leitung.

von Mario P. (Gast)


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Strom-Boli schrieb:
> Da die Schaltung bereits fertig aufgebaut ist, gilt es, ohne großen
> Aufwand die nötigen Änderungen vorzunehmen:
Hier stimme ich zu.

Uwe N. schrieb:
> To do List für morgen:
> - Tausch der Gatter in 74HC08
> - Verringern der Vorwiderstände
> - Strommessung an den Transistoren
Möglicher Weise reicht dies auch schon für die Funktion.

Der LM317 muß eine ganze Menge Energie verheizen. Der benötigt einen 
ausreichenden Kühlkörper. Alternativ gibt es auch einstellbare 
Schaltregler mit gleicher Anschlussbelegung, die wegen der besseren 
Effizienz keinen Kühlkörper benötigen.

Uwe N. schrieb:
> die blauen sind je 2 Stück in Reihe geschalten.
Auch die benötigen noch einen Vorwiderstand in Reihe.

noch eine Bemerkung zu den LED-Vorwiderständen:
Die Helligkeit möchtest Du ja über die Variation der Versorgungsspannung 
mittels des Spannungsreglers einstellen.
Bei Deinen 33Ohm ergibt sich eine Änderung des Stromes durch die LED von 
30mA bei einer Änderung der Versorgungsspannung von 1V. Hast Du zum 
Einstellen der Versorgungsspannung einen mehrgängigen Spindeltrimmer mag 
das gehen. Etwas robuster wird das Ganze durch eine Erhöhung dieses 
Widerstandes auf 100 - 150 Ohm. Damit erreichst Du eine Stromänderung 
von 7mA bis 10mA je 1V Spannungsänderung. Leider steigt dadurch auch die 
Verlustleistung. Diese Widerstände müssen dann auch 0,5W-Typen sein.

Nur nebenbei und nur für mein eigenes Verständnis noch eine Frage: Kommt 
die Anzahl von 30 LED je Ziffer von Dir? Ich habe mir jetzt nicht alles 
durchgelesen. Es war mir echt zu anstrengend. Ich hoffe Du kannst 
verstehen, das ich diese Frage hier als Abkürzung stelle.
Bei 7 Segmenten je Ziffer - wie kommen da 30 Stück zu Stande? 35 wären 
plausibel.

Mario P.

von Wolfgang (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> Du brauchst also max. 2 Steuerleitungen und eben einen Port den du aber
> wie gesagt auch für andere Dinge weiter nutzen kannst.

Statt des Ports tut es auch ein einzelner DIO, wenn man den o.g. 
TPIC6B595 verwendet. Die Helligkeitssteuerung erfolgt dann über Output 
enable. Die TPICs lassen sich kaskadieren, so dass man mit einem kleinen 
ATtiny auskommt.

von Mario P. (Gast)


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Ich habe recht lange zum Formulieren benötigt. Daher ist mein Beitrag 
überholt - ist halt so.

Mario P.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Mario P. schrieb:
> Ich habe recht lange zum Formulieren benötigt. Daher ist mein Beitrag
> überholt - ist halt so.
>
> Mario P.

Ich hab die Leds etwas eigenartig aufgeteilt, muss das PCB eh neu 
machen, da werde ich ne andere Anordnung wählen. Deshalb die Stückzahl 
derzeit.

von Manfred (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Kriegst Du ausser Beleidigungen noch mehr zustande? Wer besteht hier auf
> eine fachliche falsche Ansatzweise? Völliger Blödsinn!!!!

Hier hat Dich niemand beleidigt, eher im Gegenteil läuft es in diesem 
Thread noch ungewöhnlich friedfertig. Du spielst die beleidigte 
Leberwurst, weil Dir die Antworten nicht gefallen und reagierst 
obendrein gereozt auf Nachfragen.

> Wenn Du eine
> bessere Variante weisst, die Transistoren zu nutzen, her damit!

Dass die Transistoren ungeeignet sind, willst Du nicht begreifen - 
geschrieben und begründet wurde es hinreichend.

> Aber blöde Sprüche sind auch nicht grad intelligent!

Stimmt, aber sie kommen eher von Dir.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ich denke wir haben alle schon lange verstanden, welchen Zweck die
> Schaltung hat.

Dann bist Du pfiffiger als ich, ich tue mich noch immer schwer, das Ziel 
zu erkennen. Eine bessere Beschreibung "ich will x Stellen mit y Inhalt 
anzeigen" hätte das einfach geklärt.

> Sie halt einfach Quatsch, das musst du akzeptieren. Daran
> gibt es nichts zu rütteln.

Das kann er nicht verstehen, hat sich in ein Schaltungsdesign verbohrt. 
Das beginnt schon damit, wieso man einen 555 braucht, wenn ein µC das 
Gebilde steuert.

Der Tonfall, den Uwe N. seit gestern eingeschlagen hat, bettelt darum, 
nicht weiter über sein 'Problem' nachzudenken. Da er erst seit knapp 15 
Jahren hier angemeldet ist, kann er die Eigenheiten des Forums ja noch 
nicht kennen.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Uwe N. schrieb:
> Hab grad die blauen Leds in Reihe geschalten und erhalte
> an 14V die 20mA der Kette.
>
> Damit wird die Uhr jetzt mit 5-er Ketten gestaltet

Das ist doch Bullshit  Aus dem Datenblatt deiner blauen LED:
1
                     min  typ  max     bei
2
Forward Voltage  VF  2.8  3.2  3.6  V  IF=20mA

Wenn du 5 blaue LEDs in Reihe schaltest, dann brauchen die zwischen 14V 
(min) und 18V (max) und typisch 16V. Da hast du aber noch keinen 
Vorwiderstand und auch kein Schaltelement.

Ohne Vorwiderstand läuft dir das ganze thermisch weg. Wenn wir mit dem 
typischen Wert rechnen, dann brauchst du mindestens eine Spannung von 
20V, von der 4V am Vorwiderstand abfallen. Plus 0.5V für das 
Schaltelement (Transistor, für einen MOSFET würden 0.1V reichen).

Und das ist wohlwollend gerechnet. Im schlimmsten Fall hättest du 18V 
Flußspannung, nur 2V am Vorwiderstand und damit bloß den halben Strom. 
Realistisch würde man wohl auf ein 24V Netzteil gehen und entsprechend 
mehr Spannung am Vorwiderstand abfallen lassen.

: Bearbeitet durch User
von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Manfred, danke, aber ich verzichte dankend auf weitere Kommentare von 
Dir. Dein Ton und das herablassende Kommentieren meines Entwurfs zeigt 
mir eher, dass nicht geholfen, sondern lieber drauf rumgehackt werden 
soll. Zum Glück gibts auch User, die das nicht so handhaben, sondern 
Ansätze bringen. Es ist widersprüchlich zu den Transistoren getextet 
worden, auch zum Thema Multiplex, der Eine verstehts, der andere nicht. 
Und sollte ich mich vertan haben mit dem Begriff...mein Gott, muss man 
da so eine Katastrophe draus machen? Ich bin nicht beleidigt, lasse mir 
aber auch nicht irgendwelchen Quatsch unterstellen, wie dass ich keinen 
Rat annehme! Es führen viele Wege nach Rom, und wenn ein 555 den Takt 
angeben soll, so ist das doch jedem freigestellt. Da platzt einem 
irgendwann die Hutschnur wenn keine Toleranz zu sehen ist. Du erwartest 
genauso, dass Deine Lösung als die Eine angenommen wird. Also für die 
Zukunft würde etwas Verständnis nicht schaden.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Hallo Axel,

die 14V sind das, was ich live gemessen habe. 5 blaue Leds in Reihe und 
bei 20 mA stehen 14V an. Tut mir leid, war aber so😊

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Axel, ich muss dazusagen, dass die Messung ohne Transistor, R, gemacht 
wurde. Rein an der Kette der Leds. Da fällt in der Ansteuerung natürlich 
noch was ab.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> Da platzt einem irgendwann die Hutschnur wenn keine Toleranz zu sehen ist.

Du verlangst nicht nur Toleranz, sondern Zustimmung zu deiner unsinnigen 
Schaltung. Für 100 Euro schreibe ich die so eine Zustimmung. Ansonsten 
handle ich nach gutem Gewissen, wie alle anderen hier.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> Da platzt einem irgendwann die Hutschnur wenn keine Toleranz zu sehen ist.
>
> Du verlangst nicht nur Toleranz, sondern Zustimmung zu deiner unsinnigen
> Schaltung. Für 100 Euro schreibe ich die so eine Zustimmung. Ansonsten
> handle ich nach gutem Gewissen, wie alle anderen hier.

An welcher Stelle verlange ich hier stur eine Zustimmung? An der Stelle, 
wo ich bis in die Nacht an der Platine sitze um eure Tipps umzusetzen? 
Oder wo behaupte ich, dass der Entwurf der beste ist?

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> An welcher Stelle verlange ich hier stur eine Zustimmung?

Ich kann das schwer an einer einzelnen Stelle festmachen. Das ergibt 
sich insgesamt aus deinen Reaktionen. Zumindest erweckst du diesen 
Eindruck bei mir.

Ich kann mich natürlich irren.

von Peter D. (peda)


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Uwe N. schrieb:
> auch zum Thema Multiplex, der Eine verstehts, der andere nicht.
> Und sollte ich mich vertan haben mit dem Begriff...mein Gott, muss man
> da so eine Katastrophe draus machen?

Niemand macht eine Katastrophe draus, nur versteht kein einziger, 
welchen Sinn diese Schaltung haben soll. Sie macht mit unnötig viel 
Aufwand eine PWM von 20%.
Wie und weshalb man multiplext, wurde ja mehrfach erklärt.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Uwe N. schrieb:
> An der Stelle,
> wo ich bis in die Nacht an der Platine sitze um eure Tipps umzusetzen?

Das wuerd' ich an deiner Stelle erstmal noch nicht machen.
Auch wenn's dir arg gegen den Strich laeuft: Wahrscheinlich sparst du 
dir einen Haufen Arbeit und Misserfolg und kriegst eine hoehere Chance 
drauf, dass das Ding irgendwann mal tatsaechlich so funktioniert, wie du 
dir das wuenschst, wenn du hier mal nicht nur einzelne Aspekte 
(Salamischeiben), sondern die Grundanforderungen an die komplette Wurst 
offenlegst. Also z.b.:
* Wieviel Stellen/Segmente insgesamt soll das Ding anzeigen, wieviele in 
welcher Farbe, wieviele LEDs pro Segment?
* Wo kommt die Versorgungsspannung her, wieviel Volt schweben dir vor, 
was geht garnicht?
* Wo kommt der Inhalt der Anzeige her, also ist das eigene Software oder 
was fertiges?
Sowas in der Art.

Gruss
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


Angehängte Dateien:

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Hallo WK :-),

hier die Antwort auf deine Fragen:
* Wieviel Stellen/Segmente insgesamt soll das Ding anzeigen, wieviele in
welcher Farbe, wieviele LEDs pro Segment?

Es sind 2 verschiedene Module geplant, eines in Rot, eines in Blau. Das 
rote stellt den Spielstand dar und hat derzeit, bis auf den Querstrich 
(G), 36 Leds. Der Querstrich hat 40 Leds.
Das blaue Modul hat pro Segment 20 Leds.

* Wo kommt die Versorgungsspannung her, wieviel Volt schweben dir vor,
was geht garnicht?

Es ist an ein Schaltnetzteil gedacht, von mir aus auch 2 oder 3, danach 
kommt ein Spannungsregler zum Einsatz, ich war sehr schnell vom LM317 
abgekommen und verwende jetzt einen Spannungsregler bis 30V, 5A. Er hat 
ein Display, einen Spindeltrimmer und bekommt auf jedem Modul noch Elkos 
mit 4700uF auf die Mütze.
Ich möchte eine Spannung bis max. 35V verwenden.

* Wo kommt der Inhalt der Anzeige her, also ist das eigene Software oder
was fertiges?

Der Inhalt stammt von einem Extraboard, es hat einen Atmega16 drauf, den 
RTC-Baustein für die Funkuhr, und daran wird der Funkempfänger der 
Funkuhr angeschlossen, der Empfänger der Funkfernbedienung (Eigenbau) 
für den Spielstand, und der String rasselt vom ersten Atmega zum 
nächsten, zum nächsten, usw..., bis zum letztlich 8. Modul. (4 der Uhr 
in blau, 4 in Rot für den Spielstand.

Was geht garnicht? Hmmm, schwer zu sagen, Ich habe ausschliesslich 
Erfahrung in Basic, serieller Kommunikation, analog und Digitaltechnik.
Mehr geht nicht. Im Anhang kannst du dir gern die Bilder zu der 
Katastrophe ansehen :-)

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


Angehängte Dateien:

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Das zweite Bild... Mir ists nicht gelungen 2 Bilder anzuhängen...

von Peter D. (peda)


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Damit hat natürlich keiner gerechnet, ein ganzer MC für nur ein einziges 
Digit. Der langweilt sich ja zu Tode.

Da wäre wirklich der TPIC6B595 die bessere und einfachere Lösung. Und 
dann alle Digits kaskadiert an das SPI von einem MC.

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Das zweite Bild... Mir ists nicht gelungen 2 Bilder anzuhängen...

Dazu drückst du "weitere Datei anhängen" und dann "Datei auswählen"

Uwe N. schrieb:
> Es ist an ein Schaltnetzteil gedacht, von mir aus auch 2 oder 3, danach
> kommt ein Spannungsregler zum Einsatz, ich war sehr schnell vom LM317
> abgekommen und verwende jetzt einen Spannungsregler bis 30V, 5A.

Das wären 150 W.
Vielleicht solltest du anhand der Anzahl der LEDs, des Stromes und der 
Vorwärtsspannung einmal ausrechnen, wieviel Leistung du benötigst.
Bei 36+40 = 76 roten LEDs und 7*20 = 140 blauen LEDs mit je mit 20mA 
wären das zusammen 3,2W + 9.0W. Dazu kommen vielleicht noch maximal 30% 
Prozent für die Vorwiderstände, so dass du insgesamt bei 16W landest. 
Wofür sollen die restlichen 134 Watt gut sein? Soll damit parallel noch 
ein großer Bildschirm betrieben werden?
Sonst würde ich die Berechnung für die Auslegung des Netzteils noch 
einmal etwas überarbeiten.

von Wolfgang (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Das rote stellt den Spielstand dar und hat derzeit, bis auf den Querstrich
> (G), 36 Leds.

Uwe N. schrieb:
> 20220404_114406.jpg

Wenn ich das im Bild richtig nachzähle, sind das für die roten Module 
nicht 36 LEDs pro Modul, sondern für jedes Segmente 36, also zusammen 
256.
Damit kommt ein rotes Modul auf 10.8W was die Sache dann anders aussehen 
lässt. Bei je 4 Modulen sind das 4 * (10.8W + 9.0W) * 1.3 = 103W, was 
dann doch passt.
Aber warum willst du nicht auf jedes Modul einfach ein TPIC6B595 setzen 
und die Daten dann über SPI reinschieben (gleiche Funktion, nur ohne die 
einzelnen µCs).

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Wolfgang schrieb:
> Wofür sollen die restlichen 134 Watt gut sein?

Um die Schaltung schön warm zu halten. Bei mir sind gerade gerade 5 °C, 
am Samstag hatten wir Eis auf dem Dach.

von Jester (Gast)


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Der arme Uwe kann einem aber auch leid tun...

So ein unstrukturiertes Gegacker - schlimmer als auf'm Hühnerhof. Jeder 
läd hier scheibchenweise sein Halbwissen ab (da ist sie wieder, die 
Salami - ich bekomme langsam Pickel bei diesem Unwort!) und bringt den 
Uwe vollends aus dem Konzept.

Da werden ihm völlig verworren irgendwelche Bauteile, oder noch 
schlimmer Bauteilwerte, vorgeschlagen - zu einer Schaltung, die nicht 
mal der Spur nach funktionieren kann. Aber diese Helden erwecken in Uwe 
den Eindruck, mit "1-2 Widerständchen tauschen" wär's getan.

Wobei der Uwe daran auch nicht ganz unschuldig ist - verteidigt er doch 
über mehr als 100 (!) Beiträge ein komplett verkorkstes Konzept und gibt 
sich dazu noch durchweg lernresistent. Woher ich das weis? Hätte er sich 
mal besser Gedanken gemacht, Schaltungskonzepte recherchiert, auch mal 
den einen oder andern Wert nachgerechnet - BEVOR er anfängt, Platinen in 
Auftrag zu geben.

"Multiplexing" (nein, ich reite nicht auf dem Namen rum) um eine Anzeige 
zu dimmen? Klar, kann man machen. Aber im gleichen Atemzug zu nölen, 
dass die Anzeige stockdunkel wäre? Geht's noch?

Ströme im mittleren Ampere-Bereich schalten, wenn um die 100mA 
ausreichend wären? Da setzt es doch aus...

Und dann kommt noch einer und will MOSFETS als allein seeligmachender 
Schutz vor dem Fegefeuer verkaufen <face plants> ...

Seid ihr denn alle MOFs, Menschen ohne Freunde? Bei dem Gehabe - würd's 
mich nicht wundern! Vielleicht ist's euch desshalb auch so todlanweilig 
- und vielleicht habt's ihr desshalb so viel Spaß dran, auf anderen 
rumzuhacken.

Womit wir dann wieder beim Hühnerhof sind. QED

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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@Jester,

Ich glaube du verstehst da was falsch, ich verteidige es nicht, ich hab 
nur immer wieder versucht darzustellen, was mich dazu getrieben hat, was 
der Gedanke war. Und dazu gibts auch eine Grundlage. Ich habe doch 
begriffen, dass der Ansatz nicht das Wahre ist.....

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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@Wolfgang, den Button zu den mehreren Dateien anhängen hab ich gesehen, 
genutzt, und dennoch hats nicht geklappt. Ging immer nur 1 Datei 
anzuhängen.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Aber warum willst du nicht auf jedes Modul einfach ein TPIC6B595 setzen 
und die Daten dann über SPI reinschieben (gleiche Funktion, nur ohne die 
einzelnen µCs).

Das finde ich eine super Idee! Werde ich zunächst aufbauen und 
probieren, setzt natürlich die statische Darstellung voraus, worauf wir 
uns ja geeinigt haben.

von Stefan ⛄ F. (stefanus)


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Uwe N. schrieb:
> dennoch hats nicht geklappt. Ging immer nur 1 Datei
> anzuhängen.

Das sieht nur so aus. Bei jedem Absenden des Formulars kann nur eine 
Datei gesendet werden, aber der Server sammelt sie alle zusammen ein.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Uwe N. schrieb:
>> dennoch hats nicht geklappt. Ging immer nur 1 Datei
>> anzuhängen.
>
> Das sieht nur so aus. Bei jedem Absenden des Formulars kann nur eine
> Datei gesendet werden, aber der Server sammelt sie alle zusammen ein.

Ok, danke

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Das sieht fuer mich jetzt doch alles irgendwie greifbarer aus.
Ein grosses Thema wird wohl die Verlustleistung sein - man kann ja mit 
den Angaben jetzt ausrechnen, dass man da irgendwo oberhalb von 100Watt 
zuhause sein wird, wenn alle Segmente leuchten. OK, das wird nicht immer 
der Fall sein, man sollte das Ding aber drauf auslegen.
Also schonmal z.b. ein Auge drauf haben, wie warm es dann im Gehaeuse, 
wo das alles untergebracht ist, wird. Wenn man sie noch hat, kann man ja 
mal mit Gluehbirnen oder Hochlastwiderstaenden in einem Gehaeuse (oder 
einer Pappnachbildung) ein paar Experimente fahren (nicht die Bude dabei 
abfackeln).
Ansonsten wuerd' ich persoenlich dann gucken, dass ich als 
Spannungsversorgung fuer die LEDs vielleicht so 24V anpeile. Dann gingen 
z.b. von den Roten vielleicht immer 8 Stk in Reihe und'n Vorwiderstand, 
also 5 Reihen pro Segment. Macht also pro Segment dann ca. 100mA.
Bei den Blauen vielleicht immer 5 Stk in Reihe und Vorwiderstand, also 4 
Reihen pro Segment, damit also 80mA Segmentstrom.
180mA*4*7=> gute 5A. Wuerd' ich also schon so Richtung ~200W Netzteil 
gehen.
Das sieht fuer mich von Spannung und Stromhoehe noch managebar aus - 
wenn man die Heizleistung im Griff hat.
Ob jetzt wie urspruenglich geplant mit einem AVR (+"dummen" Treibern") 
fuer jede Ziffer oder wie vorgeschlagen mit einem Fancy-Baustein wuerd' 
ich nach meinem persoenlichen Geschmack entscheiden. Mit'm AVR laesst 
sich die PWM sicherlich auch erreichen.
Ich nehm' mal an, dass der 5V Part so einer Schaltung dann so wenig 
Strom braucht, dass man die 5V wahrscheinlich sogar noch per 
Linearregler (und ggf. separatem Heizwiderstand) auf jedem Board 
erzeugen kann, ohne dass es deutlich heisser wird. Aber wenn man den 
Aufwand nicht scheut, gehts sicher auch mit separatem Netzteil oder 
Schaltwandler.
Bei den Stroemen in den Zuleitungen zu den Platinen bisschen auch auf 
die Spannungsabfaelle insbesondere auf der GND-Leitung achten, wenn die 
als Referenz fuer die Kommunikationsleitungen zwischen den einzelnen 
Ziffern mitverwendet wird. Die 24V auf jedem Board bevor's zu den 
Segmenten geht, evtl. noch mit einem klitzekleinen Serienwiderstand und 
dickem und duennen C nach Masse beaufschlagen, sonst wuselt die PWM 
durch alle Strippen und strahlt ab. Das will ja keiner.
Am End' klappts dann sogar noch :-)

Gruss
WK

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Ich gehe auch davon aus, dass die erste Stelle des Spielstands eh max. 
ne 1 anzeigen wird 😂😂😂

von Karl B. (gustav)


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Uwe N. schrieb:
> Das zweite Bild... Mir ists nicht gelungen 2 Bilder anzuhängen...

Nö,
Es ist bei Foren-Anfängern nämlich oft das Gegenteil der Fall->, es wird 
ein und dasselbe Bild doppelt und dreifach hochgeladen.

Tipp: Bevor Du schreibst, lies Dir einmal die Forenregeln durch.

Zum Hochladen von Bildern etc.:
Schaltflächen "Durchsuchen" und dann "weitere Datei anhängen" betätigen.
Wenn dann der Dateiname mit Punkt davor in der Folgezeile erscheint:
dasselbe Spiel für jedes weitere Attachment.
nur immer die Schaltfläche "weitere Datei anhängen" nicht vergessen.
Dann auf "Beitrag veröffentlichen" drücken. Text und Attachments werden 
gleichzeitig zum Server geschickt. Das kann schon mal etwas dauern, je 
nach Dateigröße und Internetverbindungsqualität.

ciao
gustav

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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So... nach Adam Ries ergibt sich an 24V ein Rv an der Widerstandskette 
von 5 blauen Leds, von 500R, mit 200mW. Ich würde daher 2 Stück 1k 
parallel schalten mit 1/4W.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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Für die roten Led komme ich bei 6 Stück, zu 2,1V in Reihe , an 24V zu 
einem Rv von 570R. Ist das so richtig?

von Manfred (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Für die roten Led komme ich bei 6 Stück, zu 2,1V in Reihe , an 24V zu
> einem Rv von 570R. Ist das so richtig?

Mutti, ich bin fertig!

Rechne es aus und wenn Du Deinen Rechenkünsten nicht traust, klemme das 
zusammen und messe den Strom. Man man man, wie haben wir bloß früher 
unsere Schaltungen zur Funktion bekommen, als es noch kein Internet und 
Spice gab?

-----

Zurückgerechnet bekommst Du 20 mA. In der real bösen Welt haben die LEDs 
vielleicht etwas weniger oder mehr als 2,1 Volt, dann sind es vielleicht 
19 oder 23 mA.

570 Ohm sind in keiner üblichen Normreihe, 20 mA vermutlich der 
zulässige Maximalstrom der LEDs, also setze 620 Ohm ein.

von MaWin (Gast)


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Uwe N. schrieb:
> Für die roten Led komme ich bei 6 Stück, zu 2,1V in Reihe , an 24V
> zu einem Rv von 570R. Ist das so richtig?

Ja.

Man könnte bei 24V bis zu 10 davon in Reihe schalten, dann mit 150 Ohm.

von Uwe N. (Firma: Privat) (djuwert)


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@Manfred,

danke für die wiederum genervte Reaktion auf eine einfache Frage... 
Vielleicht fährst Du ruhiger wenn Du in Zukunft meine Posts ignorierst.

von Manfred (Gast)


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MaWin schrieb:
> Man könnte bei 24V bis zu 10 davon in Reihe schalten, dann mit 150 Ohm.

Scheißidee. Rechne mal den Strom, wenn die LEDs 10% streuen.

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Ja, die Vorwiderstandsrechnerei stimmt aufm Papier. In Echt seh' ich da 
Probleme wegen der nicht exakt bekannten und auch nicht konstanten 
Forwardspannung der LEDs, der nicht konstanten Betriebsspannung (weiter 
oben schrub ich mal was von RC Glied in der Spannungsversorgung, um die 
PWM nicht lustig ueberall hin ueber die Versorgunsleitungen abzustahlen) 
und der Restspannung ueber einem durchgeschalteten Transistor.
Von daher wuerde ich bei sowas dazu tendieren, den Treibertransistoren 
eine Stromquellencharakteristik zu verpassen. Also z.b. wenn die 
LED-Reihen zwischen Collector und +U haengen, in die Emitterleitung 
einen Widerstand einzubauen und die Ansteuerung der Basis mit moeglichst 
konstanter Spannung vorzunehmen. Die Stromquelle moeglichst so 
dimensionieren, dass bei Ausfall von 1 oder mehreren LEDs die 
verbleibenden nicht zu Tode bestromt werden.
Und wie ich schon schrub: ich wuerde bei den roten LEDs mal jeweils 8 
LEDs in Reihe schalten - oder wenn das Segment weniger als 40 LEDs hat, 
entsprechend auch 7 LEDs und ein extra Widerstand oder die 8.LED so, 
dass sie "ins Nichts" leuchtet. Dann kommt man eben auf 100mA 
Gesamtstrom pro Segment - bei 6 LEDs in Reihe braucht man mindestens 6x6 
bzw. 7x6 also 120..140mA. Gleich mal fast 23% mehr Heizung als noetig.

Gruss
WK

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