Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik 9V Block Akku ladet nicht


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von A. D. (anmalo)


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Hallo
Ich habe ein 9.6V Akku für mein Messgerät gekauft.
Bis jetzt funktionierts, nur das laden geht nicht.

Ich habe das Voltacraft CC-8 Ladegerät.
siehe Bilder, Akku und Ladegerät

Wie muss ich diesen Akku laden oder weiss jemand ein günstiges Gerät das 
funktioniert?

von Jörg R. (solar77)


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A. D. schrieb:
> Bis jetzt funktionierts, nur das laden geht nicht.

> Wie muss ich diesen Akku laden oder weiss jemand ein günstiges
> Gerät das funktioniert?

Du musst das Ladegerät auch aus dem Karton nehmen😀😀😀

von oszi40 (Gast)


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Meine 9V-Akkus (120mAh) liegen wegen Kapazitätsarmut schon lange in der 
Ecke. 20er-Pack Varta-Professional Alkali ist für ca. 20€ zu finden. Die 
braucht man auch für zahlreiche Rauchmelder.

von E34 L. (nostalgiker)


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9V-Akkus sind in der Tat so eine Sache für sich.

Erstens weiß man vorher die Spannung nicht (kann von 7,2 bis 9,6V 
reichen) und zweitens gibt es nur wenige Ladegeräte, die damit umgehen 
können, also ohne den Akku gleich kaputt zu machen.

Hab selber so ein "kluges" Ladegerät mit Delta-U Abschaltung für 
Rundzellen, aber 9V wird ohne überwachung mit 40mA geladen, ohne 
Abschaltung.

Es gibt aber "echte" 9V Lader, sind aber teuer und lohnt sich kaum für 
die 150mAh

EDIT: Ich hab noch ein altes Taschenradio, welches 9V Block braucht, 
aber sonst wüsste ich keine Verwendung für diese Akkus.

: Bearbeitet durch User
von Gerald B. (geraldb)


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Kann dein Ladegerät diese Akkus überhaupt laden? "Normale" 9V Akkus 
haben "nur" 8,4V (7 Tellen á 1,2V).

: Bearbeitet durch User
von LDR (Gast)


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E34 L. schrieb:
> Hab selber so ein "kluges" Ladegerät mit Delta-U Abschaltung für
> Rundzellen, aber 9V wird ohne überwachung mit 40mA geladen, ohne
> Abschaltung.

Dabei ist der Akku des TE sogar schnellladefähig.

Die gängigen Ladegerät aus dem Modellbaubereich sollten das können.

von HildeK (Gast)


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Das Problem an den 9V-Akkus ist, dass da 7-8 Zellen in Reihe liegen.
Beim Entladen merkt man kaum, wenn eine davon früher leer ist und dann 
umgepolt wird - zumindest vorgeschädigt.
Ebenso beim Laden: die schwächeren Zellen werden regelmäßig überladen 
und leiden noch weiter.

von Dieter (Gast)


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Klaro, der ladet nicht sondern er lädt. Auch da laden geht nicht sondern 
wenn dann nur das Laden. Vergiss beim Tippen nie, das die Karnevalszeit 
wieder begonnen hat.

E34 L. schrieb:
> Erstens weiß man vorher die Spannung nicht (kann von 7,2 bis 9,6V
> reichen)

Die Krux ist, das es 9V-NiMh-Akkus mit intern verschiedenen Anzahl von 
Zellen gibt. Etwas weniger Zellen versprechen längere Laufzeit, wenn das 
besser zum Gerät passt.

Hast Du also ein Ladegerät, das für einen 9V-Akku mit 5 interne Zellen 
ist und hast aber einen mit 7 internen Zellen lädt er nicht. Ist es 
umgekehrt, dann überlädt es den Akku gnadenlos. Die Angabe auf der 
Packung von von 60mA für den 9V Block erhärtet den Verdacht das dieser 
nur für die 5-zellige Variante ist.

Was geht ist mit niedrigem Strom über einen Widerstand den Akku ein paar 
Stunden zu laden. In Deinem Fall wäre das mit einen 100 Ohm Widerstand 
an einem 12V Netzteil über eine längere Nacht. Wobei ich hier eher 330 
Ohm nehmen wurde und zwei Tage lang laden würde.

von oszi40 (Gast)


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von Rüdiger B. (rbruns)


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Ich habe mir einen LiION Block mit USB Ladeanschluss gekauft:
https://www.ebay.de/itm/133623136478

von Gerald B. (gerald_b)


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A. D. schrieb:
> Ich habe ein 9.6V Akku für mein Messgerät gekauft.
> Bis jetzt funktionierts, nur das laden geht nicht.

Beim 2. Bild steht Rundzellenladegerät - kann ja nicht funktionieren
duck und weg

Beitrag #7314297 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mario M. (thelonging)


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Gerald B. schrieb:
> Rundzellenladegerät - kann ja nicht funktionieren

Dann nimm mal eine 9V-Batterie auseinander.

von A. D. (anmalo)


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Ja Leute
Danke für die vielen Antworten.
Ich denke ich kaufe wohl am Besten ein neues Messgerät mit 2xAA.
Anstatt nochmals in Lader und Akku zu investieren.

Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen 
und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.

Am besten finde ich noch den 9V Block mit USB.

Grüsse

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Mario M. schrieb:
> Dann nimm mal eine 9V-Batterie auseinander.

Es gibt beides! Sowohl in 6x Rund, als auch in 6x kleine rechteckige 
1,5V Plätzchen.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Plättchen.

von Thomas R. (thomasr)


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Die besten Primärzellen sind bei Aldi und Lidl zu haben. Die sind zwar 
gandenlos günstig, haben aber selbst im Vergleich zu den "Profi" 
Versionen der namhaften Firmen immer noch ein besseres 
Preis/Leistungsverhältnis.

Auch die 9 Volt von dort halten "ewig". Bei einem Meßgerät, das nur 
selten benutzt wird, sind Akkus sowieso eine schlechte Idee.

von LDR (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Mario M. schrieb:
>> Dann nimm mal eine 9V-Batterie auseinander.
>
> Es gibt beides! Sowohl in 6x Rund, als auch in 6x kleine rechteckige
> 1,5V Plätzchen.

Und die Auführung für echte Männer hält viel länger. ;-)

von Jack V. (jackv)


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A. D. schrieb:
> 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.

Es gibt 2s-Li-Akkus in dem Format. Die haben dann randvoll nur 8,2V und 
nominal 7,4V, aber dafür nahezu keine Selbstentladung. Ich hab die 
mittlerweile in allen Messgeräten, die für 9V-Blöcke gedacht sind.

Es mag aber Geräte geben, die mit der niedrigeren Spannung Probleme 
haben – muss man testen.

von Stefan F. (stefanus)


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Ich kann dein Problem nicht nachvollziehen. Multimeter mit 9 Volt Block 
Batterien sind normalerweise mehrere Jahre einsatzbereit. Man darf nur 
nicht vergessen, sie nach Gebrauch aus zu schalten. Wobei einen Tag 
vergessen auch nicht schlimm nicht.

Wenn deine nach 2 Monaten Nicht-Gebrauch von alleine leer sind, ist 
entweder dein Messgerät kaputt oder die Batterie taugt nichts.

Wenn du unbedingt Akkus verwenden willst, dann nimm die modernen Typen, 
die ein ganzes Jahr lang ihre Ladung halten. z.B. Sanyo Eneloop. Manche 
Firmen nennen solche Akkus "Ready to use", weil sie vorgeladen geliefert 
werden.

Ich persönlich bin mit Akkus in diesem Format nie glücklich geworden. 
Mangels vernünftigem Batteriemanagement verschließen sie sehr schnell.

von Rentner Ost (Gast)


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A. D. schrieb:
> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.

Tipp: Batterie entfernen bevor man ein Gerät längere Zeit nicht nutzt. 
Die Gefahr des Auslaufens ist immer gegeben. Ich hatte schon 
Reservebatterien die nach einigen Monaten in der ungeöffneten 
Verkaufspackung ausgelaufen sind.


Mit Akkus, jedenfalls NI-MH habe ich auch keine guten Erfahrungen in 
Messgeräten gemacht; wenn man das Messgerät dringend braucht haben sich 
die Akkus durch die Lagerung selbst entladen.

Schonend kann man die 9 Volt Akkus mit sehr alten Ladegeräten laden, 
diese verwenden kein Schnellladeverfahren, sondern laden nach alter 
Schule über 14 Stunden mit einem Strom, der einem Zehntel der Kapazität 
entspricht. Das überlebt auch eine Zelle in der Batterie, die bereits 
voll geladen ist einige Zeit. So ein Gerät kann man auch nachbauen. 
Konstantstromquelle mit einem Transistor hinter einem kleinen Netztrafo 
mit Gleichrichter.

von E34 L. (nostalgiker)


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LDR schrieb:
> Und die Auführung für echte Männer hält viel länger. ;-)

Ah ja, die typische Batterie für Bauers Weidezaungerät, kenn ich noch 
gut. Hält locker 3 Monate.

von E34 L. (nostalgiker)


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Rentner Ost schrieb:
> Das überlebt auch eine Zelle in der Batterie, die bereits
> voll geladen ist einige Zeit. So ein Gerät kann man auch nachbauen.
> Konstantstromquelle mit einem Transistor hinter einem kleinen Netztrafo
> mit Gleichrichter.

Das war bei NiCd so, die konnte man mit C/10 dauerhaft überladen. NiMH 
sind aber empfindlich (und da könnt ich wie Manfred mal so richtig 
ärgern, warum es so einen Mist überhaupt gibt). Tolle EU/Rohs 
Verordnungen :/

von Percy N. (vox_bovi)


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A. D. schrieb:
> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.

Aha.

Meine DMM haben 9-V-Blöcke, und wenn die nicht gebraucht werden, 
entfleucht nur die Selbstentladung. Und wenn gar nichts mehr geht, kann 
man auch einen 9-V-Alkali-Block ein bis zwei Stunden an ein Ladegerät 
klemmen; das,reicht dann wieder für einuge Messungen.

Wenn Dein DMM im Ruhezustand zu viel Strom zieht, dann entnimm halt die 
Batterie,  bevor Du es monatelang wegpackst.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Percy N. schrieb:
> Meine DMM haben 9-V-Blöcke, und wenn die nicht gebraucht werden,
> entfleucht nur die Selbstentladung.

...und die ist gewaltig!

Ich benutze diverse Geräte mit diesen 9V-Blöcken (unterschiedliche 
Hersteller) und habe ca. 10 Akkus davon permanent im Umlauf. Voll 
geladen stehen lassen ist nach ca. 8 Wochen so gut wie leer.

Mit "so gut wie" meine ich, daß sie für den Einsatz in einem Gerät 
nichtmehr geeignet sind.

Deshalb hängen die reihum immer an einem Ladegerät.

von Michael B. (laberkopp)


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A. D. schrieb:
> nur das laden geht nicht.

Wieso nicht, das Ladegerät kann das.

Leuchtet beim Einstecken des Akku kein Ladesymbol auf,
oder wird der Akku nicht voll, oder sagt das Ladegerät zwar dass es ihn 
lädt aber meldet nie dass er voll wird, lädt also ewig ?

-> siehe Bedienungsanleitung.

von Manfred (Gast)


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A. D. schrieb:
> Wie muss ich diesen Akku laden

Versuche es damit, seinen Aufdruck zu lesen, steht eindeutig drauf: 16 
Stunden mit konstantem Strom.

oszi40 schrieb:
> Meine 9V-Akkus (120mAh) liegen wegen Kapazitätsarmut schon lange in der
> Ecke.

Meine sind raus, weil sie mehr Selbstentladung als nutzbare Kapazität 
liefern, obwohl der eine grün ist.

E34 L. schrieb:
> Hab selber so ein "kluges" Ladegerät mit Delta-U Abschaltung für
> Rundzellen, aber 9V wird ohne überwachung mit 40mA geladen, ohne
> Abschaltung.

Mein Lader "Soshine", nur für 9V Blöcke, will LiIon, LiFePo4 und NiMH 
können. Meine zwei NiMH (Aldi und Lidl) lehnt er als defekt ab. In einem 
sind 7 Zellen, obwohl 6HR61 draufsteht. Scheißkram.

Rüdiger B. schrieb:
> Ich habe mir einen LiION Block mit USB Ladeanschluss gekauft:

Der typische China-Beschiss. Beim Nachmessen kommen vermutlich nur 200 
mA raus, zumindest bei meinem Chinesen.

Michael M. schrieb:
> Es gibt beides! Sowohl in 6x Rund, als auch in 6x kleine rechteckige
> 1,5V Plätzchen.

Doe Flachzellen sind vermutlich Zink-Kohle? Korrekt gekennzeichnet 6F22, 
die mit Rundzellen 6LR61.

Vorsicht, die Duracell, die der Kollege eingekauft hatte, sind 
massenhaft ausgelaufen.

Jack V. schrieb:
> Es gibt 2s-Li-Akkus in dem Format. Die haben dann randvoll nur 8,2V und
> nominal 7,4V, aber dafür nahezu keine Selbstentladung.

Habe ich diverse von, kein Auslaufen und kaum Selbstentladung. Direkt 
beim Ali bestellt, in D finde ich die nur zu einem gnadenlos überzogenen 
Preis bei Conrad.

> Es mag aber Geräte geben, die mit der niedrigeren Spannung Probleme
> haben – muss man testen.

So ist das leider, z.B. Uni-T 61D. In meinem zwei Fluke bekomme ich sie 
nicht komplett leer, da kommt die Batteriewarnung schon vorher.

Ich habe mal zwei Blöcke mit drei LiFePO4 gekauft, nach guten 
Erfahrungen mit deren LiIon auch von Soshine. Da stehen 320 mAh drauf, 
die intern verbauten Tüten sind mit 220 mAh bedruckt, ich nenne das 
Betrug.

Bei denen taugt die Schutzschaltung nichts: Gerät nicht abgeschaltet und 
erst nach ein paar Monaten wieder gebraucht. Akku tot, eine Zelle dicke 
Backen. Beim Test erfolgt zwar eine Abschaltung, aber nicht sauber, es 
fließt weiterhin ein geringer Strom durch. Der lygte-dk bestätigt das 
leider.

Stefan F. schrieb:
> Multimeter mit 9 Volt Block
> Batterien sind normalerweise mehrere Jahre einsatzbereit.

Bis sie anfangen, zu sabbern, schaue mal das linke Bild von Michael M. 
an. Wir können das ja erneut durchkauen, dazu existieren mindestens zwei 
ältere Threads.

Rentner Ost schrieb:
> Tipp: Batterie entfernen bevor man ein Gerät längere Zeit nicht nutzt.
> Die Gefahr des Auslaufens ist immer gegeben. Ich hatte schon
> Reservebatterien die nach einigen Monaten in der ungeöffneten
> Verkaufspackung ausgelaufen sind.

Ja, hatten wir im Werk.

> Mit Akkus, jedenfalls NI-MH habe ich auch keine guten Erfahrungen in
> Messgeräten gemacht; wenn man das Messgerät dringend braucht haben sich
> die Akkus durch die Lagerung selbst entladen.

Kann ich beides unterschreiben.

Percy N. schrieb:
> A. D. schrieb:
>> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
>> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.
>
> Meine DMM haben 9-V-Blöcke, und wenn die nicht gebraucht werden,
> entfleucht nur die Selbstentladung. Und wenn gar nichts mehr geht, kann
> man auch einen 9-V-Alkali-Block ein bis zwei Stunden an ein Ladegerät
> klemmen; das,reicht dann wieder für einuge Messungen.

Wenn ich etwas zu messen habe, dann sofort, nicht nach einer Stunde 
laden.

> Wenn Dein DMM im Ruhezustand zu viel Strom zieht, dann entnimm halt die
> Batterie,  bevor Du es monatelang wegpackst.

Bringst Du auch mal sinnvolle Ideen hervor oder ist es Dir nur wichtig, 
aus Prinzip gegen alles zu sein, es besser zu wissen?

Um die Batterie zu entnehmen, muß ich eine Schraube herausdrehen, oder 
sogar zwei oder vier - das ist nicht praxisgerecht.

von TomA (Gast)


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Hatte lange das gleiche Problem mit den 9V Blockakkus in meinen 
Messgeräten. Die werden dort nicht gefordert und erhöhen aus Langeweile 
ihren Innenwiderstand. Die waren zum Teil schon nach zehnmal laden 
unbrauchbar.

Habe mir darauf angewöhnt die Akkus alle 2 bis 5 Monate (wenn ich daran 
denke) zuerst mit erhöhten Strom zu entladen und danach mit einer Art 
Reflexladung wieder aufzuladen. Die Entladung beginnt mit rund 100mA und 
fällt mit kleiner werdender Spannung, so daß bei ca. 6V kein Strom mehr 
fließt. Geladen wird mit ca. 50mA zum Akku und ca. -5mA vom Akku. Das 
Ladegerät besteht aus einem kleinen Netztrafo mit einer Diode und dem 
passenden Vorwiderstand zum laden und einer Diode mit passenden 
Widerstand zum (Reflex-)entladen.

Hatte Mitte 2018 zwei Akkus (Tronic Energy 220) im Supermarkt gekauft 
und vor dem Jahreswechsel 2022/2023 mal überprüft, die waren fit und 
hatten noch die aufgedruckten 220mAh.

Gruß. Tom

von Michael B. (laberkopp)


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Manfred schrieb:
> Da stehen 320 mAh drauf, die intern verbauten Tüten sind mit 220 mAh
> bedruckt, ich nenne das Betrug.

Sei froh, dass nicht 660 draufstand.

von Lader (Gast)


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Hatte einmal einen 9 Volt 110 mAh NiCd-Akkublock von Varta im METEX. 
Urteil :( vielleicht defekt.

Ich nutze f. Messgeräte Blocks der Marke "gut und günstig". Lügen nicht.

Sgab mal Alkalilader, hab noch einen aus der frühen Zeit, gabs auch als 
Werbeartikel für AA und AAA als kostenlose Testabozugabe.

https://www.deutschlandfunk.de/tolle-idee-was-wurde-daraus-124.html

Ich lade im Universallader für NiCd und NiMH nur teilentladene 
Alkalizellen mit mindestens noch 1,0 Volt nur eine Nacht. Danach kommen 
die mit Datum (Filzer) in eine Quarantänebox und werden bei Bedarf 
herausgekramt.

Vor der Nutzung Spannungsmessung an Lastlämpchen 7 V 0,3A (Skala) oder 6 
V 0,4 A (Fahrrad). Für 9V Blocks hab ich mir eine E10 Fassung an einen 
Batterieclip von einer entsorgten gelötet.

--- nicht so wichtig, aber korrekt
Stefan F. schrieb:
> verschließen
verschlissen, ersteres gehört ins Schloß verschlossen.

von Lader (Gast)


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Manfred schrieb:
> Wenn ich etwas zu messen habe, dann sofort, nicht nach einer Stunde
> laden.

Bei Messgeräten mit einem defekten Akku, der an akuter Selbstentladung 
leidet ist das die beste Idee, danach missts nur noch Mist und Totenruhe 
;)

von Manfred (Gast)


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Lader schrieb:
> Für 9V Blocks hab ich mir eine E10 Fassung an einen
> Batterieclip von einer entsorgten gelötet.

Ich habe ein China-Modul auf einen Batterieclip geklebt. Das zieht 
11..15 mA, je nach Anzahl der Segmente und eiert dementsprechend auch 
etwas herum. Finde ich passend, da Geräte mit 9V-Block wenig Strombedarf 
haben.

Lader schrieb:
>> Wenn ich etwas zu messen habe, dann sofort, nicht nach einer Stunde
>> laden.
> Bei Messgeräten mit einem defekten Akku, der an akuter Selbstentladung
> leidet ist das die beste Idee, danach missts nur noch Mist und Totenruhe
> ;)

Das hatten wir mehr als einmal im Forum, Mist gemessen weil Batterie 
leer.
Ich habe hier ein China-DMM ohne Batterieanzeige, da kann das 
tatsächlich passieren. Ordentliche Geräte zeigen eine Batteriewarnung, 
die man natürlich nicht ignorieren darf.

Das ändert nichts daran, dass mein Multimeter sofort zu funktionieren 
hat, wenn ich es brauche, das ist mit Lithium-Blöcken kein Problem.

Gerade wiedergefunden: 
https://lygte-info.dk/review/batteries9V/Soshine%209V%20LiFePO4%20320mAh%20(White)%20UK.html

Ist bei mir eigentlich ein Luxusproblem, es gibt am Bastelplatz zwei 
Fluke und ein UNI-T, die fallen nicht gleichzeitig aus.

von Tobo M. (chipi)


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Ich habe auch negative Erfahrungen mit den 9V Blocks, hat jemand 
Erfahrungen mit den Lithium 9V Akkus bei Aliexpress, ich habe bis jetzt 
noch keinen geordet.

von A. D. (anmalo)


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Michael B. schrieb:
> A. D. schrieb:
>> nur das laden geht nicht.
>
> Wieso nicht, das Ladegerät kann das.
>
> Leuchtet beim Einstecken des Akku kein Ladesymbol auf,
> oder wird der Akku nicht voll, oder sagt das Ladegerät zwar dass es ihn
> lädt aber meldet nie dass er voll wird, lädt also ewig ?
>
> -> siehe Bedienungsanleitung.

ja genau es ladet, Led Leuchted rot und wird grün nach paar Sekunden.
Nach einer Minute wird der Abstand immer länger, kurz Rot, dann Minuten 
lang Grün. Hatte den Akku 8 Stunden am Gerät, danach gerade mal eine 
Messung mit DMM, dann wieder Akku leer, resp. Display aus. Ist ein Metex 
und hat leider keine Batt. Anzeige.

Ich denke ich werde bei Reichelt ein neues kaufen welches nur noch AA 
oder AAA Batterie hat. Das 9Volt Zeugs ruiniert mich sonst noch. Bei uns 
ist die billigste im Laden sFr 7.- und die halten nicht lange. Bei der 
Waage das gleiche doch diese hält wenigstens fast ein Jahr.

Ja genau zum wechseln oder entfernen der Batterie muss ich jedesmal die 
Schraube rausnehmen. Bin schon auf den Gedanken gekommen selber einen 
Halter für AA zu basteln und hinten beim DMM darauf zu kleben, weil mir 
das so auf den Keks ging.

von A. D. (anmalo)


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Manfred schrieb:
> Ist bei mir eigentlich ein Luxusproblem, es gibt am Bastelplatz zwei
> Fluke und ein UNI-T, die fallen nicht gleichzeitig aus.

Oh Fluke, ja das kann ich mir ned leisten. Aber ich könnte noch den 
billigsten KO bei Reichelt mit bestellen, für mehr reichts dann wohl 
ned.

von Dieter (Gast)


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A. D. schrieb:
> Ich denke ich kaufe wohl am Besten ein neues Messgerät mit 2xAA.
> Anstatt nochmals in Lader und Akku zu investieren.

Manuell laden, wie oben vorgeschlagen, ist bei der kurzen Laufzeit dann 
doch etwas zu mühselig. Nicht jeder hat so einen billigen 
Konstantstromlader für fünf Euro ohne Regelung oder µC, der auch 9V 
Zellen kann, herumliegen.

> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.

Das ist aber wirklich ein Messgerät mit einer Macke. Kannst Du uns 
aufklären, welches Messgerät das ist, d.h. Typ/Modell?

> Am besten finde ich noch den 9V Block mit USB.

Hat aber den Nachteil, das 9V Lithium-Zellen und normale Zellen im 
Recyclingprozess schlecht zu unterscheiden sind.

von Jörg R. (solar77)


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Tobo M. schrieb:
> Ich habe auch negative Erfahrungen mit den 9V Blocks, hat jemand
> Erfahrungen mit den Lithium 9V Akkus bei Aliexpress, ich habe bis jetzt
> noch keinen geordet.

Ich hatte auch mit teuren Lithium 9V Blocks Probleme. Angeblich mehrere 
Jahre haltbar. Neben Messgeräten habe ich die auch in Rauchmeldern 
eingesetzt. Ich hatte dann irgendwann den Effekt das die Batterien recht 
hochohmig waren, obwohl noch nicht alt. Bei geringer Belastung brach die 
Spannung gleich ein. Teilweise hatte ich auch welche mit ztw. 
Unterbrechung. Diese Art Batterien benutze ich nicht mehr, jedenfalls 
nicht als 9V Block.

Ansonsten kann ich die Argumente des TO nicht nachvollziehen. Bei keinem 
meiner Messgeräte ist die Batterie nach 2 Monaten leer.

Messgeräte mit 2 x AA sind rar. Keysight hat welche mit 4 x AAA. Diese 
Messgeräte sind aber recht teuer. Von Brymen kenne ich 1 Messgerät für 2 
x AA, das liegt sonst die 100,- Euro.

Der TO hätte auch mal etwas mehr zu dem Problem schreiben können.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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TomA schrieb:
> Hatte Mitte 2018 zwei Akkus (Tronic Energy 220) im Supermarkt gekauft

Die sind von Lidl und verblüffend gut. 9V-Block-Akkus gibt es 
schließlich von eneloop, die ich bei AA und AAA immer noch bevorzuge, 
nicht.

Ich benutze einen CCS-Lader, der mir immer etwas geheimnisvoll und 
suspekt war, aber er lädt alle meine NiCd- und nun NiMH-Akkus perfekt.

Wichtig ist bei den 9V-Blöcken, dass ich sie auf die richtige Anzahl der 
Zellen einstelle. Es ist schon gesagt worden, dass es sie mit

6 Zellen = 7,2 V
7 Zellen = 8,4 V (kommt am häufigsten vor)
8 Zellen = 9,6 V

gibt. Ich nehme übrigens an, dass es beim TO daran gescheitert ist, dass 
er den ungewöhnlichen 9,6V-Akku hat, das Ladegerät aber auf 8,4V oder 
gar nur 7,2V laden kann.

Ich kann den CCS-Lader auf die passende Zellenzahl im Akku anpassen.

von Jörg R. (solar77)


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Dieter schrieb:
> Das ist aber wirklich ein Messgerät mit einer Macke. Kannst Du uns
> aufklären, welches Messgerät das ist, d.h. Typ/Modell?

Der TO sollte auch mal die Ruhestromaufnahme messen.

von A. D. (anmalo)


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Messgeräte Typ:
Nein es ist kein Metex


Roline M-4660A (gibts es aber so was ich weiss auch unter Metex, sieht 
gleich aus).

Ich hatte vorher ein Metex Automatisch, aber das gab den Geist auf. 
Darauf hin habe ich dieses gefunden (ist schon länger her), aber leider 
nicht Automatisch. Jedoch der Preis war super, und es hatte auch den 
Transistor Prüfer.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Noch was: Bei DMM spricht Vieles für Primärzellen statt Akkus, 
insbesondere die lange Verweildauer der Batterien im Gerät. Kann sein, 
dass sich Akkus nicht amortisieren, sicher bin ich mir dabei nicht. Der 
entscheidende Vorteil der Akkus ist aber, dass sie gewöhnlich nicht 
auslaufen. Dieser Vorteil macht alles wett.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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von michael_ (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Du musst das Ladegerät auch aus dem Karton nehmen😀😀😀

Die schönste Antwort heute!
Der Abend ist gerettet.

Dieter schrieb:
>> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
>> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.
>
> Das ist aber wirklich ein Messgerät mit einer Macke. Kannst Du uns
> aufklären, welches Messgerät das ist, d.h. Typ/Modell?

Es gibt welche mit Beleuchtung.
Oder es ist der Unterschied von einem Fluke zu einem preiswerteren Teil.

Beim Fluke geht es nach einiger Zeit aus und braucht winzigen Strom.
Wenn man ein Billiggerät nicht ausschaltet, ist die Batt. bald leer.

von oszi40 (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich kann den CCS-Lader auf die passende Zellenzahl im Akku anpassen.

Billige Akkus sind auch manchmal ausgetrocknet. GP hatte ich auch 
schlechte.
Seitdem nehme ich gern Varta Alkali.

von A. D. (anmalo)


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Ich werde wohl das bestellen
UT 161D Multimeter, digital, 6000 Counts, USB, Temperatur

von Manfred (Gast)


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Tobo M. schrieb:
> hat jemand Erfahrungen mit den Lithium 9V Akkus bei Aliexpress,

Ja. Wenn die Spannung 8,4..6 V genügt, also zwei LiPo drin, 
funktionieren die Soshine, ich habe mehrere davon im Einsatz:

https://www.aliexpress.com/item/32802712111.html
https://www.aliexpress.com/item/32808238857.html
https://www.aliexpress.com/item/1005003488287645.html

Auch der funktioniert im Prinzip, anstatt der aufgedruckten 500mAh ist 
aber nur knapp die Hälfte drin:
https://www.aliexpress.com/item/33002168144.html

Die Suche nach dem aktuell günstigsten Angebot darfst Du selbst machen.

von A. D. (anmalo)


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Manfred schrieb:
> Ja. Wenn die Spannung 8,4..6 V genügt, also zwei LiPo drin,
> funktionieren die Soshine, ich habe mehrere davon im Einsatz:

Ja das ist eben das Problem, der Akku ist 9,6 Volt mit dem 9V Akku 
funktionierte das DMM nicht.

Ich denke mein Ladegerät funktioniert nur für die normale NmHi 9Volt
Bei den AAA und AA kann ich auch einiges einstellen, bei 9Volt gar nix, 
nur die Led.

von Tobo M. (chipi)


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@Manfred, danke

Ich habe Steup-Wandler bei Ali bestellt, SX1308 macht aus 2V 2-28V, 
damit belebe ich alte Lithiumakkus z.B. aus alten Handys.
Bedingung, es muss ins Gehäuse passen zusammen samt Zelle.

Nachteil man kann den Stepupwandler nicht dauerhaft mit der Zelle 
verbunden lassen, sonst ist die Zelle nach ein paar Tage leer, also 
Schalter zwischen.

von oszi40 (Gast)


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Mit 9V-Akkus hatte ich bisher wenig Freude wegen geringer Kapazität und 
Selbstentladung. Seitdem nehme ich immer Alkali. Oft leidet auch das 
Messergebnis bei zu niedriger Spannung.

von Michael B. (laberkopp)


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A. D. schrieb:
> ja genau es ladet, Led Leuchted rot und wird grün nach paar Sekunden.
> Nach einer Minute wird der Abstand immer länger, kurz Rot, dann Minuten
> lang Grün

Ok, das Ladegerät glaubt, den Ladezustand an der Spannung festmachen zu 
können, aber das funktioniert nicht bei NiMH/NiCd 9V Blöcken, und dein 
Akku hat sowieso schon eine hohe Zellenanzahl und damit hohe Spannung.

Nimm so ein Ladegerät https://www.ebay.de/itm/374449871017 das ist 
hinreichend blöd um sich nicht verwirren zu lassen, und lade deine 9 
Blöcke daran 16 Stunden, dann per Hand abstöpseln

von Manfred (Gast)


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A. D. schrieb:
> Das 9Volt Zeugs ruiniert mich sonst noch. Bei uns
> ist die billigste im Laden sFr 7.- und die halten nicht lange.

Erzähle keinen Unsinn. Aldi-Suisse verkauft das Zweierpack für 4,49 SFr.

> Ja genau zum wechseln oder entfernen der Batterie muss ich jedesmal die
> Schraube rausnehmen. Bin schon auf den Gedanken gekommen selber einen
> Halter für AA zu basteln und hinten beim DMM darauf zu kleben, weil mir
> das so auf den Keks ging.

Besser nicht, ist nicht berührungssicher vom Eingang getrennt.

A. D. schrieb:
> Oh Fluke, ja das kann ich mir ned leisten.

Wenn die Firma mal wieder umstrukturiert hat, hörte ich Geräte 
verzeifelt rufen "rette mich" ...

Dieter schrieb:
> Manuell laden, wie oben vorgeschlagen, ist bei der kurzen Laufzeit dann
> doch etwas zu mühselig. Nicht jeder hat so einen billigen
> Konstantstromlader für fünf Euro ohne Regelung oder µC, der auch 9V
> Zellen kann, herumliegen.

Richtig, aber es ist im Rahmen dessen, was der Bastler kann: Ein 
Laptopnetzteil (19V), einen LM317 als Stromquelle dahinter und die 
aufgedruckten 17mA zeitgesteuert schieben.

Jörg R. schrieb:
> Ich hatte auch mit teuren Lithium 9V Blocks Probleme. Angeblich mehrere
> Jahre haltbar.

Ja, für 7 Euro von R* und dann am Aussetzen und sogar am Sabbern, nie 
wieder. Das war für mich der Grund, nach Li-Akkus zu gucken.

Rainer Z. schrieb:
> Der
> entscheidende Vorteil der Akkus ist aber, dass sie gewöhnlich nicht
> auslaufen. Dieser Vorteil macht alles wett.

Genau deswegen !

A. D. schrieb:
> Ich werde wohl das bestellen UT 161D Multimeter,

Meines hat einen 9V-Block und kommt mit den LiIon-Akkus nicht zurecht. 
Ich mag es auch nicht, weil die Bereichsumschaltung langsam ist und es 
relativ lange dauern kann, einen stabilen Meßwert zu bekommen. Ich habe 
es damals gekauft, weil es Daten zum PC schicken kann, die mitgelieferte 
Software taugt nichts und die freie Software einer Uni kann ausgerechnet 
mit diesem Modell nicht umgehen.

von oszi40 (Gast)


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>UT 161D hat automatische Bereichsumschaltung
Das ist mir meist zu langsam. Ein DM01M billiger.

von Nostalgiker ZweitPC uralt (Gast)


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> Reservebatterien die nach einigen Monaten in der ungeöffneten
> Verkaufspackung ausgelaufen sind.
....
>Ja, hatten wir im Werk.
....

Auch grad wieder so ein "Auslaufmodell" durch Zufall entdeckt. Ich kann 
ja nicht jede Woche meinen Batterievorrat durchsehen :/

Best before Juni 2023, schönen Dank auch.

Sogar die Plastikverpackung ist zerfressen, sonst aber zum Glück nichts.

von LDR (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich benutze einen CCS-Lader, der mir immer etwas geheimnisvoll und
> suspekt war, aber er lädt alle meine NiCd- und nun NiMH-Akkus perfekt.

Du hast es wohl immer eilig. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Combined_Charging_System

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Stimmt, die Namensgleichheit bzw. Verwechslungsgefahr habe ich nicht 
bedacht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Manfred schrieb:
> Bringst Du auch mal sinnvolle Ideen hervor oder ist es Dir nur wichtig,
> aus Prinzip gegen alles zu sein,
Ich hätte nicht das Geringste dagegen, wenn Du Dich vernünftig 
verhieltest.
> es besser zu wissen?
Bei mir funktioniert es zur Zufriedenheit ...
> Um die Batterie zu entnehmen, muß ich eine Schraube herausdrehen, oder
> sogar zwei oder vier - das ist nicht praxisgerecht.

Ja, das Leben ist hart und ungerecht. Was nun? Pflegeheim? Suizid? 
Selbstjammergruppe?


Phasenschieber S. schrieb:
> Ich benutze diverse Geräte mit diesen 9V-Blöcken (unterschiedliche
> Hersteller) und habe ca. 10 Akkus davon permanent im Umlauf. Voll
> geladen stehen lassen ist nach ca. 8 Wochen so gut wie leer.
Im Gerät ider entnommen?
> Mit "so gut wie" meine ich, daß sie für den Einsatz in einem Gerät
> nichtmehr geeignet sind.
> Deshalb hängen die reihum immer an einem Ladegerät.
Kann man machen. Primärbatterien sollten sehr deutlich länger 
durchhalten.

Es kommt natürlich auch ganz entscheidend auf das zu versorgende Gerät 
an. Ein DT 830 zB kommt mit deutlich weniger als 2 PS aus, besonders 
dann, wenn es ausgeschaltet ist ...

von LDR (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Nimm so ein Ladegerät https://www.ebay.de/itm/374449871017

Das sieht schon so nach Rapex aus...

von Dieter (Gast)


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Das Multimeter scheint keinen richtigen Schalter mehr zu besitzen. Das 
ist natürlich Mist. So etwas wie das DT3900 haben noch eine Schalter 
oder eine Off-Position am Drehschalter. Da halten die Batterien über 
Jahre.

von Lader (Gast)


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Nostalgiker ZweitPC uralt schrieb:
> Auch grad wieder so ein "Auslaufmodell" durch Zufall entdeckt.

Star Q -D ist wohl eine Monozelle gefertigt eher für US - UK, Amazon?

wenn schon billig, dann in D bewährt, "Gut und Günstig" tuts. Aldi Lidl 
nach Hörensagen auch OK.

von Lader (Gast)


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Manfred schrieb:
> Um die Batterie zu entnehmen, muß ich eine Schraube herausdrehen, oder
> sogar zwei oder vier - das ist nicht praxisgerecht

A. D. schrieb:
> Ja genau zum wechseln oder entfernen der Batterie muss ich jedesmal die
> Schraube rausnehmen.

Werdet endlich erwachsen, entsorgt Eure dämlichen Kindersicherungen oder 
zwingt Euch jemand zur Hirnnichtnutzung?

von Andreas M. (elektronenbremser)


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Dieter schrieb:
> Klaro, der ladet nicht sondern er lädt

Nein, er wird geladen oder sollte geladen werden!

von Percy N. (vox_bovi)


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Dieter schrieb:
> Das Multimeter scheint keinen richtigen Schalter mehr zu besitzen. Das
> ist natürlich Mist.

Im Gegenteil; mit einem Schalter wären Pflegefälle wie Manfred 
hoffnungslos überfordert.

von Michael B. (laberkopp)


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Lader schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Um die Batterie zu entnehmen, muß ich eine Schraube herausdrehen, oder
>> sogar zwei oder vier - das ist nicht praxisgerecht
>
> A. D. schrieb:
>> Ja genau zum wechseln oder entfernen der Batterie muss ich jedesmal die
>> Schraube rausnehmen.
>
> Werdet endlich erwachsen, entsorgt Eure dämlichen Kindersicherungen oder
> zwingt Euch jemand zur Hirnnichtnutzung?

Vorschrift.

Batteriedeckel dürfen von Kindern nicht zu öffnen sein, entweder durch 
Werkzeug (Schraube, Geldstück) oder in dem man 2 Bewegungen gleichzeitig 
machen muss, z.B. drücken und schieben.

Ja, es gibt genügend Erwachsene die an Kindersicherungen scheitern.

von Percy N. (vox_bovi)


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Michael B. schrieb:
> Vorschrift.
> Batteriedeckel dürfen von Kindern nicht zu öffnen sein, entweder durch
> Werkzeug (Schraube, Geldstück) oder in dem man 2 Bewegungen gleichzeitig
> machen muss, z.B. drücken und schieben.

Wo steht das? Und warum gilt das zB nicht für Handys, Fernbedienungen, 
Messschieber und Hörgeräte? Eine LR44 verschluckt ein Kind sehr viel 
leichter als eine 9 V Batterie.

von Michael B. (laberkopp)


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Percy N. schrieb:
> Wo steht das?

In den üblichen CE Normen, die zu teuer sind damit du sie dir kaufen 
kannst und die auf Grund dieser Gier hier nicht verlinkt werden können.

> Und warum gilt das zB nicht für Handys, Fernbedienungen,
> Messschieber und Hörgeräte?

Natürlich gilt das auch da, aber manche Leute sind zu doof eine 
Kindersicherung zu erkennen wenn sie sie in der Hand haben.

Üblich ist bei den Geräten ein Schiebedeckel mit einer Rastnase, wo man 
erst auf den Deckel drücken muss um die Rastnase auszurasten und dann 
schieben muss.

Bei Hörgeräten weiss ich jetzt nicht, da könnten die Benutzer an einer 
Kindersicherung scheitern, vielleicht gelten die Knopfzellen als klein 
genug um auch von Kindern verschluckt werden zu dürfen.

von Percy N. (vox_bovi)


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Danke, genügt.

Spekulierst Du darauf, als Tor des Monats auf jeden Fall im 
Jahresrückblick zu erscheinen?

: Bearbeitet durch User
von HabNix (Gast)


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Bei dem Digital? -Multimeter sollte unbedingt der Ruhestrom gemessen 
werden. Es kommt immer wieder vor, dass z.B. durch defekte Kondensatoren 
sich die Batterie in wenigen Tagen oder Wochen selbst entleeren. Oft 
weist auch eine schwankende Stromaufnahme auf einen Leckstrom hin.

MfG

von E34 L. (nostalgiker)


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Phasenschieber schrieb:
>> Ich benutze diverse Geräte mit diesen 9V-Blöcken (unterschiedliche
>> Hersteller) und habe ca. 10 Akkus davon permanent im Umlauf.

Nur aus Interesse: Was braucht denn heute noch 9V Blöcke, ausser 
Multimeter und Rauchmelder, aber da hab ich Alkali-Batterien drin, 
halten in beiden Fällen gut ein Jahr.

So nen 9V Akku hab ich mal aus Neugier und Interesse gekauft, aber 
wirklich Sinn macht der nur bei einem alten Transistor-Taschenradio 
(braucht bei Zimmerlautstärke keine 20mA, schau her DAB+ und schäm dich 
;) ) aber sonst fiele mir jetzt nichts ein. Ok, Kinderspielzeug 
vielleicht, LegoTechnik brauchte mal sowas. Und ganz alte TV 
Fernbedienungen, aber auch da wäre Alkaline besser.

Wenn es nicht vorher ausläuft :/

VG, Nostalgiker

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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E34 L. schrieb:
> Und ganz alte TV
> Fernbedienungen, aber auch da wäre Alkaline besser.
>
> Wenn es nicht vorher ausläuft :/

Du bist gemein! Lustigerweise wollte ich exakt a.) Fernbedienungen als 
weiteres Anwendungsbeispiel und b.) den besseren Auslaufschutz nennen, 
bevor Du es selber ergänzt hast. :)

Das Auslaufproblem der Primärzellen ist nicht zu verachten, da sind mir 
und vielen Bekannten Geräte verätzt worden.

Ich tue selbst in Uhren Akkus rein. Dafür gibt's statt der eneloops 
NiMH-Akkus mit geringer Selbstentladung von Lidl, die erstaunlich gut 
sind. Die werden in ihrem Leben vermutlich nur wenige Male geladen, 
könnten sich wegen des günstigen Preises trotzdem amortisieren.

Ich könnte umgekehrt fragen, was gegen einen Akku spricht? Der (nur) 
ursprünglich höhere Anschaffungspreis?

Bei den 9V-Blocks haben wir oben aber das Problem mit der 
unterschiedlichen Zellenzahlen und deshalb den unterschiedlichen 
Ladespannungen erörtert. Wenn hierfür ein Ladegerät (zusätzlich) 
angeschafft werden müsste, lohnt es vermutlich nicht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Rainer Z. schrieb:
> Du bist gemein! Lustigerweise wollte ich exakt a.) Fernbedienungen als
> weiteres Anwendungsbeispiel und b.) den besseren Auslaufschutz nennen,
> bevor Du es selber ergänzt hast. :)

Ich habe tatsächlich noch einen alten 4 Spezies Rechner mit grüner CCFL 
Anzeige, der 9 V braucht, etwa ,Baujahr 1973 oder so ...

von ArnoR (Gast)


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E34 L. schrieb:
> Nur aus Interesse: Was braucht denn heute noch 9V Blöcke

Viele meiner selbstgebauten (Mess-) Geräte laufen mit 9V-Akkus. 
Stromaufnahme zwischen µA und einige 10mA (z.B. 6-Dekaden-Luxmeter, 
Rauschgeneratoren, ultra rauscharme Verstärker, Flimmermessgeräte, 
Strahlungsmessgeräte (optisch und radioaktiv)). Insbesondere die Geräte 
mit empfindlichen, rauscharmen Verstärkern kann man nicht aus dem Netz 
versorgen, weil man dann die 50Hz nicht los wird.

von Jemand (Gast)


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Hallo

Dir ist aber klar das mit "Was" fertige, kommerzielle Geräte gemeint 
sind?
Geräte die von 99,x% der Bevölkerung genutzt werden, Geräte die in 
Industrie und Werkstätten in den Geld gemacht bzw. die für die 
Instandhaltung da sind genutzt werden. Da sieht es abseits der DMM (und 
auch nur wegen des Marktführers Fluke und das das 87V nun mal eine Art 
Standard ist) sehr dünn aus - AAA Dominiert überall, AA spielt auch noch 
eine Gewisse Rolle, ansonsten => LiIonen Akku Technologie überall wo es 
klein sein soll bzw. "viel" Leistung gebraucht wird - und das fängt 
schon bei vernünftigen LED Taschenlampen an....
Willkommen im "neuen" Jahrtausend was mittlerweile auch schon  23 Jahre 
alt ist...

Was du und so mancher Steinzeitbastler (LiIonene Zellen sind keine 
Neuheit mehr und ihre Nutzung und Beschaffung ist seid mindestens 2010 
auch im Bastelumfeld überhaupt kein Problem...) in seinen stillen 
Labörchen macht ist da nicht von Belang.

von Jack V. (jackv)


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E34 L. schrieb:
> Was braucht denn heute noch 9V Blöcke, ausser
> Multimeter und Rauchmelder

Bei mir: IR-Thermometer und Transistortester. Hatte auch mal 
Gitarren-Effektgeräte, die damit betrieben werden konnten.

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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E34 L. schrieb:
> Nur aus Interesse: Was braucht denn heute noch 9V Blöcke, ausser
> Multimeter und Rauchmelder, aber da hab ich Alkali-Batterien drin,
> halten in beiden Fällen gut ein Jahr.

Ich betreibe 2 LCR-Meter damit, 2 Multimeter, 1 Isolations-Messgerät,
1 Dipper, 1 Durchgangsprüfer (Piepser).

In den Rauchmeldern habe ich 10Jahres-Batterielaufzeit.

von Ackel (Gast)


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A. D. schrieb:
> Hallo
> Ich habe ein 9.6V Akku für mein Messgerät gekauft.
> Bis jetzt funktionierts, nur das laden geht nicht.
>
> Ich habe das Voltacraft CC-8 Ladegerät.
> siehe Bilder, Akku und Ladegerät
>
> Wie muss ich diesen Akku laden oder weiss jemand ein günstiges Gerät das
> funktioniert?

Ladet? Was ist das?

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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von ArnoR (Gast)


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Jemand schrieb:
> Dir ist aber klar das mit "Was" fertige, kommerzielle Geräte gemeint
> sind?
...
> Was du und so mancher Steinzeitbastler (LiIonene Zellen sind keine
> Neuheit mehr und ihre Nutzung und Beschaffung ist seid mindestens 2010
> auch im Bastelumfeld überhaupt kein Problem...) in seinen stillen
> Labörchen macht ist da nicht von Belang.

Für mich sind diese Geräte aber genau so wichtig wie die ebenfalls von 
mir genutzten fertigen kommerziellen Geräte mit 9V-Akku.

Jemand schrieb:
> Da sieht es abseits der DMM (und
> auch nur wegen des Marktführers Fluke und das das 87V nun mal eine Art
> Standard ist) sehr dünn aus - AAA Dominiert überall, AA spielt auch noch
> eine Gewisse Rolle

Naja, da sieht es wohl eher bei dir mit der Übersicht dünn aus. Allein 
bei mir gibt es neben diversen Multimetern noch Bosch PDO multi, 
Teknetics Metallsucher, Garret Pinpointer, Peaktech Schallpegelmesser, 
Infrarotthermometer, alle mit 9V-Block. Und vergleichbare Geräte von 
anderen Herstellern verwenden ebenfalls 9V-Blöcke.

von Stefan F. (stefanus)


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Ich hab ein analoges Multimeter, dass mit einer AA Zelle betrieben wird. 
Alle anderen Multimeter bei mir haben 9 Volt Blöcke.

von Dieter (Gast)


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Es gäbe noch die Möglichkeit mit nur einer Zelle auszukommen mit 
folgender Schaltung:

Beitrag "Ersatz 9V-Block durch Mikrozelle"

Der Thread ist zwar alt, aber es gibt noch ein paar andere Beispiele 
verteilt in den Foren.

Beitrag "Re: 9 Volt Blockbatterie durch AA Zellen oder LiIon ersetzen"
https://www.mikrocontroller.net/articles/Versorgung_aus_einer_Zelle
Beitrag "9volt mit pr4402"
Beitrag "9volt mit pr4402"

von Michael B. (laberkopp)


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E34 L. schrieb:
> Nur aus Interesse: Was braucht denn heute noch 9V Blöcke, ausser
> Multimeter und Rauchmelder,

Eine LED Radiowecker hat das als Netzausfallgangreserve,

ein Bosch Fernbedienungssender arbeitet damit

der Hupra Geigerzähler

das IR Thermometer,

das Ergometer

der Leitungssucher

das Metallsuchgerät

das pH-Messgerät,

das TypK Sekundenthermometer

ja, alle Multimeter und Rauchmelder

und vieles selbst gebaute, weil mit einem einfachen low drop 
Mikroleistungsregler daraus stabile 5V werden

Jack V. schrieb:
> Transistortester

leider hab ich mir die Version mit LiIon Akku gekauft. Die ist auch bei 
ausgeschaltet rumliegen nach 1 Woche alle, supernervig. Hätte ich das 
gewusst, hätte ich die 9V Version genommen.

von Daniel (Gast)


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Dieter schrieb:
> Klaro, der ladet nicht sondern er lädt.

Dann ist die Überschrift wohl als Warnung gedacht diesen Akkutyp eben 
nicht zu laden. "Ladet nicht." ist ja eine Aufforderung.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Daniel schrieb:
> Dann ist die Überschrift wohl als Warnung gedacht diesen Akkutyp eben
> nicht zu laden. "Ladet nicht." ist ja eine Aufforderung.

9V Block Akku, ladet ihn lieber nicht! Sonst...

von TomA (Gast)


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Hier ein einfaches Ladegerät, das sich bei mir bewährt hat. Es lädt den 
Akku während der positiven Halbwelle und entlädt ihn während der 
Negativen. Das verhindert ein zu schnelles nachlassen der Kapazität und 
zu schnelles ansteigen des Innenwiderstandes.

V1 ist die Sekundärwicklung eines Netztrafos, V2 ist der Akku. Geladen 
wird über R1/D1, entladen über R2/D2. Bei den niedrigen Strömen reichen 
1N4148 (200mA) als Dioden. Die Widerstände sind abhängig von der 
Trafospannung, dem gewünschten Strom und der Zellenzahl.

Beispiel: Akku 9V  Trafo 15V  Ladestrom 55mA / Entladestrom 5mA

Hinweis: 55mA laden mit 5mA entladen führt zu effektiv 50mA Ladestrom.

R1 zum laden:
   (Trafospannung - Diodenflußspannung(1V) - Akkuspannung) / Ladestrom
   15V - 1V - 9V = 5V / 55mA = 91 Ohm
Leistung:  5V * 55mA = 275 mW
Der Ladewiderstand R1 hat 91 Ohm mit min. 275 mW, geeignet 100 Ohm, 0,5W

R2 zum entladen:
Der Entladepfad arbeitet von der positiven Batteriespannung auf die 
negative Trafohalbwelle.
   Trafospannung + Akkuspannung = 15V + 9V = 24V.
   24V / 5mA = 4,8 kOhm
Leistung: 24V * 5mA = 120 mW
Der Entladewiderstand R2 hat 4,8 kOhm mit min. 120 mW, geeignet 4,7kOhm, 
0,25W

Den real fließenden Strom kann man mit dem Multimeter, als 
Spannungsabfall,  am jeweiligen Widerstand messen.

Da es nicht auf höchste Präzision ankommt sind die Werte nur gemittelt, 
wer möchte darf sie natürlich auch ganz exakt berechnen. Die Schaltung 
ist auch für Akkus mit anderer Zellenzahl geeignet, es muß nur der Strom 
oder die Ladezeit angepasst werden. Die Ladezeit wird über Uhr, Wecker, 
Schaltuhr, Timer, Mikrocontroller, ...... eingestellt.

Es ist besser den Akku vor dem laden definiert zu entladen und diese 
Entscheidung nicht dem Verbraucher zu überlassen. Der Verbraucher 
entscheidet sich meist zu spät und es kann zum umpolen einzelner Zellen 
und damit zu deren Schädigung kommen.

Beim Laden darf man großzügiger sein und den Akku gerne etwas überladen. 
Die vollen Zellen wandeln die überflüssige Energie in Wärme und die 
schwachen Zellen können weiter laden. Dadurch verringert sich der 
Kapazitätsunterschied der einzelnen Zellen.

Viel Spaß. Tom

von TomA (Gast)


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Nachtrag

Die Ladezeit hängt von der Akkukapazität ab. Der Ladefaktor ist 1,4fach, 
das bedeutet der Akku wird mit dem 1,4 fachen der aufgedruckten 
Kapazität geladen.

Für das Beispiel mit 50mA Ladestrom:

   Kapazität des Akku 220mAh, Ladestrom 50mA
   220mAh * 1,4 = 308mAh
   Ladezeit = Kapazität / Ladestrom = 308mAh / 50mA = 6,16 Stunden
   mit etwas Überladung 6,5 Stunden.

von TomA (Gast)


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Habe noch vergessen, die Ströme müssen doppelt gerechnet werden, da sie 
jeweils nur während einer Halbwelle fließen. Wenn 50mA gebraucht werden 
wird auf 100mA gerechnet. Sicher ist das nachmessen am Widerstand.

von Manfred (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich tue selbst in Uhren Akkus rein.
[..]
> Ich könnte umgekehrt fragen, was gegen einen Akku spricht?

Wenn sie es denn mögen: Ich habe gestern in einer analogen DCF-Wanduhr 
wechseln müssen, hat 16 Monate gelaufen. Die Zelle hat noch 1,2 Volt, 
also ist diese Uhr nicht Akkutauglich. Andere betreibe ich mit Akku, 
die, die bis 1,0 V noch laufen.

> Bei den 9V-Blocks haben wir oben aber das Problem mit der
> unterschiedlichen Zellenzahlen und deshalb den unterschiedlichen
> Ladespannungen erörtert.

Mir egal, ich lade 'klassisch' mit Konstanstrom und Schaltuhr, da ist 
das egal.

Jemand schrieb:
> Da sieht es abseits der DMM (und
> auch nur wegen des Marktführers Fluke und das das 87V nun mal eine Art
> Standard ist) sehr dünn aus - AAA Dominiert überall,

Was Du nicht alles besser weißt ... Hier haben auch nicht-Fluke einen 
9V-Block, z.B. das UNI-T.

Dieter schrieb:
> Es gäbe noch die Möglichkeit mit nur einer Zelle auszukommen mit
> folgender Schaltung:
> Beitrag "Ersatz 9V-Block durch Mikrozelle"

Wenn Meßfehler wegen rauschender Versorgungsspannung egal sind, kann man 
sowas reinpfuschen.

Michael B. schrieb:
>> Transistortester
> leider hab ich mir die Version mit LiIon Akku gekauft. Die ist auch bei
> ausgeschaltet rumliegen nach 1 Woche alle, supernervig.

Bei der Schaltung gepfuscht oder kaputt? Der bekannte Chinese hat einen 
FET in der Versorgung, da fließen in Ruhe bestenfalls Nanoampere.

Gerade gestern geschaut: Laser-Entfernungsmesser mit 2xAAA, die am Ende 
sind. Das Ding zieht ausgeschaltet 14 µA, macht rund 125 mAh pro Jahr. 
Erträglich, aber dennoch Pfusch, der nicht sein müsste.

von TomA (Gast)


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Übrigens lassen sich auch Primärzellen (Batterien) laden und damit ihre 
Lebensdauer verlängern. Man darf sie dabei aber nicht wie einen Akku 
behandeln.

Ein Akku wird geladen und durch den Verbraucher entladen, um danach 
wieder geladen zu werden. Das funktioniert bei einem Primärelement nur 
mäßig oder nicht.

Ein Primärelement wird teilentladen, nachgeladen, teilentladen, 
nachgeladen ....... Ist es einmal ganz entladen war es das. Damit lässt 
sich die Lebensdauer der Batterie deutlich verlängern und das ist im 
Bezug auf Resourcenschonung auch schon etwas.

Dies wurde von einer Uni in Österreich (ich glaube in Wien) untersucht 
und beschrieben. Wen es interessiert kann es googeln, habe leider den 
Link nicht mehr.

Kann man einfach selbst überprüfen indem man zwei gleiche Batterien aus 
einer Verpackung an gleichem Lastwiderstand entlädt und eine davon 
zwischendurch wiederholt nachlädt. Die nicht nachgeladene Batterie wird 
in dieser Zeit von der Last getrennt. Habe es selbst ausprobiert und 
kann eine verlängerte Lebensdauer der Batterie für mich bestätigen.

Gruß. Tom

von Stefan F. (stefanus)


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TomA schrieb:
> Dies wurde von einer Uni in Österreich (ich glaube in Wien) untersucht
> und beschrieben.

Und es gab sogar einige Jahre eine kommerzielle Produktreihe dazu. Man 
sollte die Nachteile nicht verschwiegen:

- Stark reduzierte nutzbare Kapazität (pro Zyklus)
- Erhöhtes Risiko, dass einem die Batterien platzen/auslaufen
- Hohe Selbstentladung

Da es längst preisgünstige NiMh Akkus gibt, die ohne Nachladen mehr als 
ein Jahr einsatzbereit sind, sehe ich keinen vernünftigen Grund, sich 
auf diesen Murks einzulassen.

von TomA (Gast)


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Der Unterschied liegt in der Spannung. Ein Akku hat 8,4V oder 9,6V, eine 
Batterie hat 9V.

Ansonsten bin ich Deiner Meinung, wo es nicht auf die Spannung ankommt 
ist ein Akku besser.

von Stefan F. (stefanus)


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TomA schrieb:
> Der Unterschied liegt in der Spannung. Ein Akku hat 8,4V oder 9,6V, eine
> Batterie hat 9V.

Ein vernünftig gestaltetes Gerät für 9 Volt Blöcke muss mindestens bis 6 
Volt herunter funktionieren. So weit runter kommt ein 8,4 Volt Akku bei 
sachgemäßem Gebrauch gar nicht.

Wenn ein solches Gerät mit 8,4 Volt NiMh Akkus nicht klar kommt, dann 
ist das Gerät mangelhaft. Man sollte lieber das Gerät umtauschen, 
anstatt an den Schrott noch einen weiteren schrottigen Balkon anzubauen.

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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TomA schrieb:
> Der Unterschied liegt in der Spannung. Ein Akku hat 8,4V oder 9,6V, eine
> Batterie hat 9V.

Quatsch.
In der Primärbatterie sind 6 Alkalizellen, macht frisch aus dem Werk bis 
zu 9,9 Volt. Entladeschluß ist gegen 6 Volt.

NiMH mit 8 Zellen ist eigentlich eine zuviel, frisch geladen kommt die 
über 10,5 Volt. Positiv ist aber, dass die zum Ende hin noch 8 Volt hat.

von TomA (Gast)


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Manfred schrieb

>Die Zelle hat noch 1,2 Volt, also ist diese Uhr nicht Akkutauglich.

Mit Batterie und nachladen brauchts weniger Batterien, mit den 
beschriebenen Nachteilen.

von Manfred (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Wenn hierfür ein Ladegerät (zusätzlich)
> angeschafft werden müsste, lohnt es vermutlich nicht.

Um nicht selbst malen zu müssen, suche ich mal und werde auf

https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ureg3pin.htm

fündig.

Das sollte der TO A. D. (anmalo) selbst stricken können, ist simpel.
Für R1 einen Festwiderstand 68 Ohm, bekommt er 18 mA Ladestrom.
An seinem 8-Zellen Akku würde ich während der Ladung bis zu 12 Volt 
erwarten, also brauchen wir am Eingang des LM317 16 Volt. Wenn er ein 
Laptopnetzteil mit 19 oder 18 Volt zur Hand hat, passt das bestens hin.

Jetzt muss noch der Küchenwecker dafür sorgen, dass er von Hand 
abschaltet und alles ist gut.

von Michael B. (laberkopp)


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Manfred schrieb:
> Bei der Schaltung gepfuscht

Sicher gepfuscht, ich hab aber nicht ergründet, welche Pfuschschaltung 
der Chinese unter dem LCD versteckt hat.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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@ Manfred:

Ich habe mir schon vor 40 Jahren Konstantstromquellen gebaut, mit 
Zenerdiode damals, um NiCd-Akkus zu laden. 1/10 C und 14 Stunden. Das 
Prinzip kenne ich und NiCd-Akkus waren bezüglich (leichter) Überladung 
unempfindlich.

Du hast natürlich Recht, dass es dann auf die Zellenzahl im 9V-Block 
nicht mehr ankommt. Übrigens eine elegante Schaltung mit dem LM317. +1! 
Rentner Ost hat hierauf vor drei Tagen ebenfalls hingewiesen.

Das funktioniert natürlich auch mit NiMH-Akkus und bei den üblicherweise 
wenigen Ladezyklen im Leben des 9V-Akkus (bei den üblicherweise geringen 
Betriebsströmen z.B. im DMM) kann man auch nicht ganz 100% perfekte 
Ladungen gerne in Kauf nehmen.

Dann hast Du noch auf 9V-Blöcke mit LiIon-Zellen von Soshine und andere 
hingewiesen. Das hat mich interessiert und auch fasziniert, besonders 
die Akkus, an die einfach ein USB-C-Stecker zum Laden eingesteckt werden 
kann. Da habe ich selber mal bei Ali-Express geschaut. Leider werden da 
sogar 9V-Blöcke mit sagenhaften 1.000 mAh angepriesen. Schade, da spiele 
ich nicht das Versuchskaninchen, um es auszuprobieren, sondern warte auf 
seriöse Quellen. Vielleicht kommt mal ein Lidl-Einkäufer auf die Idee?

von Manfred (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Ich habe mir schon vor 40 Jahren Konstantstromquellen gebaut, mit
> Zenerdiode damals, um NiCd-Akkus zu laden. 1/10 C und 14 Stunden. Das
> Prinzip kenne ich und NiCd-Akkus waren bezüglich (leichter) Überladung
> unempfindlich.

Ja, NiCd war halt ausgereift und nicht per Öko-Richtlinie aufgezwungen. 
In unseren CT1+ Schnurlostelefonen liefen NiCd über zwei Jahre, nach 
Umstellung auf NiMH deutlich kürzer - obwohl auf dem Papier mehr 
Kapazität.

Konstantstrom über Zeit war Stand der Technik, ich habe mir 1988 einen 
Lader mit schaltbarem Strom gebaut. Der Strom kann per Haftrelais 
kombiniert werden, die Zeit machte eine mechanische Uhr. Die Uhr ist 
inzwischen leider ausgefallen, da steckt jetzt ein Arduino-Nano samt 
Drehencoder drin, ich lade weiterhin doof zeitgesteuert.

> Du hast natürlich Recht, dass es dann auf die Zellenzahl im 9V-Block
> nicht mehr ankommt. Übrigens eine elegante Schaltung mit dem LM317. +1!

Alter Hut, mein Gerät sieht im Prinzip genau so aus - kann bis 32 Volt, 
der LM317 ist ein TO-3 und braucht das Alugehäuse als Kühlkörper.

> Rentner Ost hat hierauf vor drei Tagen ebenfalls hingewiesen.

Schrieb ich auch schon.

> Das funktioniert natürlich auch mit NiMH-Akkus und bei den üblicherweise
> wenigen Ladezyklen im Leben des 9V-Akkus (bei den üblicherweise geringen
> Betriebsströmen z.B. im DMM) kann man auch nicht ganz 100% perfekte
> Ladungen gerne in Kauf nehmen.

Ja, aber ich bin mit der Selbstentladung unzuufrieden, obwohl als RTU / 
LSD verkauft.

> Dann hast Du noch auf 9V-Blöcke mit LiIon-Zellen von Soshine und andere
> hingewiesen. Das hat mich interessiert und auch fasziniert, besonders
> die Akkus, an die einfach ein USB-C-Stecker zum Laden eingesteckt werden
> kann. Da habe ich selber mal bei Ali-Express geschaut. Leider werden da
> sogar 9V-Blöcke mit sagenhaften 1.000 mAh angepriesen. Schade, da spiele
> ich nicht das Versuchskaninchen, um es auszuprobieren, sondern warte auf
> seriöse Quellen. Vielleicht kommt mal ein Lidl-Einkäufer auf die Idee?

Wie geschrieben: Die 650 mAh Soshine LiIon spielen recht gut, die 
nachgemessene Kapazität passt so halbwegs, bis zur Abschaltung bei 6 
Volt 500..550 mAh gemessen. Ich habe davon 6 Stück und bin zufrieden. 
Ist aber kein USB, die wollen ihr spezielles Ladegerät. Da steht zwar 
NiMH aufgedruckt, aber die kann es nicht.

Für zwei Akkus plus Lader musst Du etwa 25 Euro nach China schicken.

Ein anderer "EBL" tut auch, was er soll - wird im Soshine-Lader gefüllt.

Kapazitäten oberhalb 600 mAh können nur gelogen sein, weil es die 
aktuelle Technologie einfach nicht hergibt.

Ich habe einen mit angeblichen 500 mAh und USB-Anschluß. Der steckt in 
einem selten genutzten Gerät und ist in soweit unauffällig, dass er 
keine erkennbare Selbstentladung hat. Tatsächlich gemessen, kommt knapp 
die Hälfte heraus. Den habe ich beim Ali reklamiert und 50% Kaufpreis 
erstattet bekommen. 250 mAh Li ist immer noch besser als 200 mAh NiMh.

Also hin oder her, mit etwas Augenmaß und China-Kauferfahrung kann man 
sich darauf einlassen.

Auf keinen Fall Rundzellen kaufen, da habe ich Lehrgeld gelassen, nur 
Müll bekommen.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Manfred schrieb:
> Kapazitäten oberhalb 600 mAh können nur gelogen sein, weil es die
> aktuelle Technologie einfach nicht hergibt.

600 mAh, das wäre in der Tat der Hammer für ca. 9V in diesem kleinen 
Gehäuse.

> Ich habe einen mit angeblichen 500 mAh und USB-Anschluß. Der steckt in
> einem selten genutzten Gerät und ist in soweit unauffällig, dass er
> keine erkennbare Selbstentladung hat. Tatsächlich gemessen, kommt knapp
> die Hälfte heraus. Den habe ich beim Ali reklamiert und 50% Kaufpreis
> erstattet bekommen. 250 mAh Li ist immer noch besser als 200 mAh NiMh.

Vor allem die geringe oder kaum erkennbare Selbstentladung sehe ich als 
Vorteil z.B. im Einsatz in einem DMM, das damit Jahre laufen könnte. 
Deshalb mein Interesse.

Tja, ich werde da mal was ausprobieren müssen, wenn es Empfehlungen für 
seriöse Händler nicht gibt bzw. bei der Vielzahl und dem stetigen Wandel 
sie kaum genannt werden können.

Manfred schrieb:
>> Rentner Ost hat hierauf vor drei Tagen ebenfalls hingewiesen.
> Schrieb ich auch schon.

Stimmt absolut, sollte auch nicht sowas wie eine Zurechtweisung oder so 
sein, wollte nur nicht Rentner Ost übergehen.

von Old (old_newcomer)


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Manfred schrieb:
> …
> Jemand schrieb:
>> Da sieht es abseits der DMM (und
>> auch nur wegen des Marktführers Fluke und das das 87V nun mal eine Art
>> Standard ist) sehr dünn aus - AAA Dominiert überall,
>
> Was Du nicht alles besser weißt ... Hier haben auch nicht-Fluke einen
> 9V-Block, z.B. das UNI-T.
>
> …

„Das UNI-T“ Messgerät gibt es gar nicht und so kannst du gar nicht 
wissen, dass ein empfehlenswertes UNI-T UT890D+ keine 9V Blockbatterie 
sondern stattdessen zwei AAA Batterien nutzt. Selbst mein altes Mastech 
Multimeter wird mit nur zwei AAA Zellen betrieben.

von Wf88 (wf88)


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NiCd Schrauberakkus habe ich schon mit geringem Strom "gebalanced", das 
funktioniert nur wohl recht sinnlos. Das Qäntchen Energie mehr (dadurch 
dass alle Zellen voll sind) merkt man nicht und Tiefentladung schadet 
den NiCds auch nicht.
So weit runterziehen, dass eine Zelle schon verpolt wird, bekommt man 
bei normaler Anwendung mit dem Schrauber auch nicht hin.

von Manfred (Gast)


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Rainer Z. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Kapazitäten oberhalb 600 mAh können nur gelogen sein, weil es die
>> aktuelle Technologie einfach nicht hergibt.
>
> 600 mAh, das wäre in der Tat der Hammer für ca. 9V in diesem kleinen
> Gehäuse.

600 mAh aus zwei Lithium geht tatsächlich, Anhänge!

Ausnahme ist der NoName mit USB, wo nur 250 mAh kommen. Na gut, 
USB-Buchse und Ladeschaltung brauchen Platz, dem Gewicht nach scheint 
aber auch eine Menge Luft drin zu sein.

Rainer Z. schrieb:
> Vor allem die geringe oder kaum erkennbare Selbstentladung sehe ich als
> Vorteil z.B. im Einsatz in einem DMM, das damit Jahre laufen könnte.

Das ist so, Selbstentladung ist kaum erkennbar.

Ausnahme scheint auch da das Ding mit USB zu sein, gerade mal gucken. 
Ja, das seit Monaten nicht mehr genutze Gerät geht nicht an, der Akku 
hat abgeschaltet. Ich habe das nicht genau untersucht, aber der scheint 
Selbstentladung zu haben, etwa im Bereich 18 Monate leer.

von Manfred (Gast)


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Old schrieb:
>>> auch nur wegen des Marktführers Fluke und das das 87V nun mal eine Art
>>> Standard ist) sehr dünn aus - AAA Dominiert überall,
>> Was Du nicht alles besser weißt ... Hier haben auch nicht-Fluke einen
>> 9V-Block, z.B. das UNI-T.
>> …
> „Das UNI-T“ Messgerät gibt es gar nicht und so kannst du gar nicht
> wissen, dass ein empfehlenswertes UNI-T UT890D+ keine 9V Blockbatterie
> sondern stattdessen zwei AAA Batterien nutzt. Selbst mein altes Mastech
> Multimeter wird mit nur zwei AAA Zellen betrieben.

Wir einigen uns mal: Es gibt weder "Das Fluke" noch "Das UNI-T" oder 
"DAS xxx", es hängt vom jeweiligen Typ ab.

von Old (old_newcomer)


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Einigung angenommen.

von herbert (Gast)


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Rüdiger B. schrieb:
> Ich habe mir einen LiION Block mit USB Ladeanschluss gekauft:
> https://www.ebay.de/itm/133623136478

Hast schon mal die Spannung nachgemessen? Wann hat ein LIPO 9V? Eine 
Zelle hat max Nennspannung von 3,8V auch mal nach Typ 3,7 V. Die mal 2 
sind 7,4 oder 7,6V Nennspannung. Die Ladeschlußspannung 4,2 bzw 4,35V. 
Wo da jetzt die 9 V herkommen sollen ist mir ein Rätsel.
Einfach nur Betrug diese Teile.

von Jack V. (jackv)


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herbert schrieb:
> Einfach nur Betrug diese Teile.

3s mit Spannungsregler ist problemlos vorstellbar. Die 1,5V-Li-Akkus 
arbeiten auch nicht anders, machen aus 3,xV der Zelle 1,5V am Ausgang 
(und das sogar ziemlich gut, wenn man hochwertigere Akkus erwischt hat). 
Heutzutage wäre gar Step-Up von einer Zelle auf 9V Ausgang vorstellbar …

Witzig sind allerdings die handgemalten „Produktbilder“ :D

: Bearbeitet durch User
von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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Es gibt auch 9V Blöcke mit LSD TEchnik, da gibt es das PRoblem nicht.
Man kauft heutzutage eigentlich nur noch LSD Akkus, wie Eneloop z.B.

Mein LiPo 9V ist auch Kacke, der hat auch einen Ruhestromverbrauch, 
daher für sowas LSD Akkus

@herbert
Ja, es gibt haufenweise 9V LiPo akkus und die funktionieren auch, mi 
betrug ist da nicht...

A. D. schrieb:
> Ja Leute
> Danke für die vielen Antworten.
> Ich denke ich kaufe wohl am Besten ein neues Messgerät mit 2xAA.
> Anstatt nochmals in Lader und Akku zu investieren.
>
> Die 9V Bat sind mir echt zu teuer, 1x Messen, 1-2 Monat stehen lassen
> und Bat ist wieder leer wenn man was messen will.
>
> Am besten finde ich noch den 9V Block mit USB.
>
> Grüsse

: Bearbeitet durch User
von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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von herbert (Gast)


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Jack V. schrieb:
> 3s mit Spannungsregler ist problemlos vorstellbar.

Man müsste halt mal einen aufmachen um zu sehen was Sache ist. Technisch 
mit Wandlern auf oder abwärts ist schon was möglich, aber hat die 
Batterie einen Schalter der verhindert, dass die Elektronik die Zellen 
leer machen?

von Gerald K. (geku)


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Jörg R. schrieb:
> Ansonsten kann ich die Argumente des TO nicht nachvollziehen. Bei keinem
> meiner Messgeräte ist die Batterie nach 2 Monaten leer.
> Messgeräte mit 2 x AA sind rar. Keysight hat welche mit 4 x AAA. Diese
> Messgeräte sind aber recht teuer. Von Brymen kenne ich 1 Messgerät für 2
> x AA, das liegt sonst die 100,- Euro.
> Der TO hätte auch mal etwas mehr zu dem Problem schreiben können.

Bei Messgeräte mit wenig Stromverbrauch ist der 9V Batterie sicher eine 
gute Lösung.
Vor allem ist der 9V Batterie auslaufsicher. Mir ist, trotzt langem 
Einsatz, noch keine 9 Batterie ausgelaufen.

von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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Mit dem hab ich ganz gute Erfahrungen, au0ßer das er nach einigen 
Monaten leer ist wegen Ruhestromverbrauch
Spannung:9.09V
800mAh hat sie sicher nicht, aber ich hatte auch noch keine 
Auffälligkeiten im Vergleich zu den anderen, eher hält sie länger

: Bearbeitet durch User
von herbert (Gast)


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Gerald K. schrieb:
> Bei Messgeräte mit wenig Stromverbrauch ist der 9V Batterie sicher eine
> gute Lösung.

Mein erstes DMM anno dazumal ein Metex ...gutes Teil hat leider keine 
automatische Abschaltung. Leider vergesse ich bei dem das ausmachen 
regelmäßig. Mal sehen ob mir da ein praktikable Lösung einfällt...
Ich hab zwar noch andere aber ich greife immer automatisch nach diesem 
gelben Teil...

von Gerald K. (geku)


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Lithiumprimärzellen: 9V (10.8V/1200mAh) Lithium thionly chloride 
batterie

Vorteil:

- sehr lange Lagerzeit, da geringe Selbstentladung  **>10Jahre**
- sehr hohe Kapaziät **1200mAh**

https://www.pkcellpower.com/pkcell-li-soci2-battery-er9v-9v-battery-for-wireless-sensors-fire-detectors-product/

https://www.amazon.com/1200mAH-Lithium-Battery-Smoke-Detectors/dp/B01MQ00H0G

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7318336 wurde vom Autor gelöscht.
von Ich A. (alopecosa)


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Stefan F. schrieb:
> Wenn du unbedingt Akkus verwenden willst, dann nimm die modernen Typen,
> die ein ganzes Jahr lang ihre Ladung halten. z.B. Sanyo Eneloop.

Ich hättedann gerne mal einen Link für so einen sagenumwobenen 9V 
eneloop ;)

Ich finds übrigens lustig wie schlecht heir bei allen doch die 9V Blöcke 
sind die sich laut mehrfacher Aussage ja innerhalb wenigerWochen selbst 
entladen.

Wie kommen da nur diese ominösen Rauchmelder auf Laufzeiten von 1 Jahr 
bzw jetzt mit LI 9V Blöcken auf mehrere Jahre ;)

von Phasenschieber S. (phasenschieber)


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Ich A. schrieb:
> Wie kommen da nur diese ominösen Rauchmelder auf Laufzeiten von 1 Jahr

Weil sie vom Hersteller mit Batterien ausgeliefert werden und der 
Betrieb mit Akku nicht vorgesehen ist.

von herbert (Gast)


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Ich A. schrieb:
> Wie kommen da nur diese ominösen Rauchmelder auf Laufzeiten von 1 Jahr
> bzw jetzt mit LI 9V Blöcken auf mehrere Jahre ;)

Fast gar nicht. Unsere Rauchmelder , verbaut und gewartet von Brunata 
sind schon nach 4 Jahren wegen leerer Batterien ausgefallen. Bei mir 
einer, bei meinen Nachbarn im Hause sind pro Haushalt jeweils 2 Stück 
wegen leerer Batterien ausgetauscht worden. Die sollten eigentlich 10 
Jahre halten , tun es aber nicht. Bei mir war ein Genius H verbaut, bei 
den Nachbarn auch.
Unser Wohnanlage ist ein Massengrab in Sachen Rauchmelder.

von Gerald K. (geku)


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Phasenschieber S. schrieb:
> Weil sie vom Hersteller mit Batterien ausgeliefert werden und der
> Betrieb mit Akku nicht vorgesehen ist.

Die Batterielebensdauer hängt natürlich auch davon ab wie oft der Melder 
getestet wird.

von Gerald K. (geku)


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herbert schrieb:
> Fast gar nicht. Unsere Rauchmelder , verbaut und gewartet von Brunata
> sind schon nach 4 Jahren wegen leerer Batterien ausgefallen. Bei mir
> einer, bei meinen Nachbarn im Hause sind pro Haushalt jeweils 2 Stück
> wegen leerer Batterien ausgetauscht worden. Die sollten eigentlich 10
> Jahre halten , tun es aber nicht. Bei mir war ein Genius H verbaut, bei
> den Nachbarn auch.
> Unser Wohnanlage ist ein Massengrab in Sachen Rauchmelder.

Mit diesen Batterien 
Beitrag "Re: 9V Block Akku ladet nicht" wird 
der Melder vorher seinem Verschmutzungstot erliegen

: Bearbeitet durch User
von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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Ich A. schrieb:
> Ich hättedann gerne mal einen Link für so einen sagenumwobenen 9V
> eneloop ;)

Habe ich oben verlinkt von REichelt den Panasonic bzw GP, ist aber alles 
LSD
https://www.reichelt.de/recyko-nimh-akku-9-v-block-200-mah-1er-pack-rec-9v-200-p286609.html?&trstct=pol_2&nbc=1

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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⚡Guido⚡ schrieb:
> Ich A. schrieb:
>> Ich hättedann gerne mal einen Link für so einen sagenumwobenen 9V
>> eneloop ;)
>
> Habe ich oben verlinkt von REichelt den Panasonic
> 
https://www.reichelt.de/recyko-nimh-akku-9-v-block-200-mah-1er-pack-rec-9v-200-p286609.html?&trstct=pol_2&nbc=1

Bei 200mAh muss man gegenüber einer guten Lithiumprimärzelle mit 1200mAh 
6x den Akku tauschen. Beim Akku besteht noch die Gefahr der 
Tiefentladung, wenn man die 200mA voll entnimmt und sich den lange Zeit 
nicht um des Messgerät kümmert.

9V 200 ReCyko+, NiMh Akku, 9-V-Block, 200 mAh ~11€
9V Batterie 1200mAh Lithium ER9V Batterie ~10€

von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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Genau deshalb würde ich den Akku eisnetzen für solch ein Gerät.
Die halten meist lange genug, das Problem ist wenn Du es vergisst 
auszuschalten, da ist es mit Lithium dann blöd:-(
Kaputt gehen die Akkus selten, die Geräte funktionieren vorher nicht 
mehr, meistens

Für Rauchmelder sind Akkus nicht geeignet

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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⚡Guido⚡ schrieb:
> Genau deshalb würde ich den Akku eisnetzen für solch ein Gerät.
> Die halten meist lange genug, das Problem ist wenn Du es vergisst
> auszuschalten, da ist es mit Lithium dann blöd:-(
> Kaputt gehen die Akkus selten, die Geräte funktionieren vorher nicht
> mehr, meistens
>
> Für Rauchmelder sind Akkus nicht geeignet

Meist ist dann der AKKU tiefentladen und man kann ihn nur mehr 
entsorgen.

Der Preis ist der gleiche.

Warum ist der AKKU besser geeignet als die Lithium Primärbatterie?

von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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nein, ist er nicht, hatte ich doch oben geschrieben.
Und den Grund auch?!.
Vergisst Du das Messgerät auszuschalten und Du hast 10€ weggeworfen, 
mich würde das ärgern.
Mit den Akkus , lade ich ihn wieder auf und alles ist gut, passiert mir 
bei meinem gelben metex auch gelegentlich z.B. oder dem grauen Voltcraft

Selbst WENN Du ihn tiefendlädst, hält er dennoch Jahre

: Bearbeitet durch User
von Manfred (Gast)


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Der mit dem dämlichen Nick schrieb:
> Es gibt auch 9V Blöcke mit LSD TEchnik, da gibt es das PRoblem nicht.
> Man kauft heutzutage eigentlich nur noch LSD Akkus, wie Eneloop z.B.

9V-Blocks von eneloop habe ich noch nicht gesehen.
Der grüne im Anhang ist als "6HRL61" bezeichnet, das wäre LSD. Trotzdem 
ist der nach einem Jahr Lagerung schon erheblich runter.

Dann hätte ich noch einen, der voll geladen Feindberührung hatte, 
kurzgeschlossen und deutlich warm geworden.

Guido schrieb:
> Mit dem hab ich ganz gute Erfahrungen, au0ßer das er nach einigen
> Monaten leer ist wegen Ruhestromverbrauch

Damit ist sie unbrauchbar, das kann man auch mit NiMH haben.

> Spannung:9.09V

Also ist dort ein Aufwärtswandler drin.

> 800mAh hat sie sicher nicht,

Man könne mal annehmen, dass dort eine Li-Zelle mit 3,6 V / 800 mAh drin 
ist. Mal grob überschlagen, könnten an 9 Volt 270 mAh erreicht werden.

Ich A. schrieb:
> Ich finds übrigens lustig wie schlecht heir bei allen doch die 9V Blöcke
> sind die sich laut mehrfacher Aussage ja innerhalb wenigerWochen selbst
> entladen.
> Wie kommen da nur diese ominösen Rauchmelder auf Laufzeiten von 1 Jahr

Ich finde übrigens Dein Textverständnis traurig. Die Diskussion startete 
mit NiMH Akku , da ist das ein Ärgernis.

Gerald K. schrieb:
> Mit diesen Batterien
> Beitrag "Re: 9V Block Akku ladet nicht" wird
> der Melder vorher seinem Verschmutzungstot erliegen

Oder er geht direkt in Störung, weil dieser Typ Primärzelle einen so 
hohen Innenwiderstand hat, dass das Melder-IC 'leer' erkennt.

Der mit dem dusseligen Nick schrieb:
> das Problem ist wenn Du es vergisst
> auszuschalten, da ist es mit Lithium dann blöd:-(
Nö, meine mit 2-Li schalten sich bei 6,0V sauber ab.

Bei den Dreizellen LiFePO4 ist es leider schlecht implementiert, die 
gehen trotz interner Abschaltung in den Tiefentladetod. Das weiß man 
leider erst, wenn man sie hat.

von ⚡Guido⚡ (guido_hat_euch_lieb)


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ja, den grünen habe ich auch, der taugt nicht, von Aldi
IMMER Amrkenakkus kaufen, Aldi ist das nicht.
Panasonic, GP etc aber schon, ansmann eher nicht

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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herbert schrieb:
> Unser Wohnanlage ist ein Massengrab in Sachen Rauchmelder.

Eher eine Goldgrube für das Wartungsunternehmen.

von michael_ (Gast)


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⚡Guido⚡ schrieb:
> Vergisst Du das Messgerät auszuschalten und Du hast 10€ weggeworfen,
> mich würde das ärgern.

Da darfst du eben nicht liederlich sein!
Hatte ich schon genannt, bei Fluke u.ä. kann man total liederlich sein.

von herbert (Gast)


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Manfred schrieb:
>> Spannung:9.09V
>
> Also ist dort ein Aufwärtswandler drin.

Da hat man ja dann im Transistorradio möglicherweise gleich einen 
Störsender mit dabei...
Da ist ja nicht so viel Platz für eine aufwändig entstörte 
Schaltung,wird aber dem Chinesen egal sein.Dazu der 
Ruhestromverbrauch...

von E34 L. (nostalgiker)


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herbert schrieb:
> Dazu der
> Ruhestromverbrauch...

Hab ich auch noch nicht ganz mich mit beschäftigt. Läuft der denn 
Wandler immer, oder erkennt er eine Last?

Wie gesagt, ich besitze einen 9V Akku*, weil ich den mal aus Neugier 
und Interesse für mein 70er Jahre Taschenradio gekauft habe. Wie oben 
geschrieben, sogar eine lohnenswerte Investition, für die wenigen 
anderen Verwendungen (Radiowecker haben heute CR2032 als Backup, 
Multimeter, und Rauchmelder) hab ich Alkaline-Zellen.

Ach so, hab mal gemessen, mein Akku hat 8,4V also sieben Zellen 
eingebaut. Dem Ladegerät ist das egal, das lädt mit 40mA.

Li-Blöcke hab ich beim blauen C mal gesehen, aber die brauchten ein 
extra Ladegerät und waren auch nicht günstig. Kann sein dass die gut 
sind, hab nur keine Erfahrung damit. Die von Manfred gezeigte 
China-Alternative könnte durchaus interessant sein.

Meiner, gekauft 2009, nicht mehr im Sortiment
https://www.conrad.com/p/conrad-energy-6lr61-9-v-pp3-battery-rechargeable-nimh-250-mah-84-v-1-pcs-250024

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7319189 wurde vom Autor gelöscht.
von Manfred (Gast)


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herbert schrieb:
>>> Spannung:9.09V
>> Also ist dort ein Aufwärtswandler drin.
> Da hat man ja dann im Transistorradio möglicherweise gleich einen
> Störsender mit dabei...

Könnte bei DAB+ interessant werden, UKW scheint etwas robuster.

E34 L. schrieb:
> Li-Blöcke hab ich beim blauen C mal gesehen,

Habe ich hierzulande nur bei C* gesehen, 13 €uro.

> aber die brauchten ein extra Ladegerät und waren auch nicht günstig.

Dazu möchte er aktuell Ladegeräte um 40 €uro verkaufen, das geht 
garnicht.

Laden ist eigentlich simpel, das könnte man selbst bauen: 8,4 Volt mit 
200 mA Strombegrenzung, fertig. Oder wie es Chinapfusch macht: Strom 
drauf, bis die im Akku eingebaute Schutzschaltung trennt.

> Kann sein dass die gut sind, hab nur keine Erfahrung damit.

Die werden auch aus China kommen, man kann nur hoffen, dass C* einen 
seriösen Lieferanten und eine Qualitätskontrolle hat. Die 500 mAh sind 
glaubwürdig, im Gegensatz zu deutlich größeren China-Zahlen.

von TomA (Gast)


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In der Elektor 9/2002 wurde eine Schaltung von Burkhard Kainka 
vorgestellt. Die nutzt einen 10F/2,3V GoldCap als Energiespeicher und 
einen 9V StepUp-Wandler, aufgebaut im 9V-Blockformat. Die reicht bei 
kleinen Laststrom für einige Stunden. Geladen wird über ein externes 
Netzteil.

Mit einem flachen LiPo statt des GoldCap und einfachen Anpassungen 
könnte man die Schaltung in SMD aufbauen. Und falls die Größe keine 
Rolle spielt geht auch ein größerer Akku.

Gruß. Tom

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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TomA schrieb:
> Die nutzt einen 10F/2,3V GoldCap als Energiespeicher und
> einen 9V StepUp-Wandler, aufgebaut im 9V-Blockformat.

Glaube, das müßte dieser Artikel sein:
https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200309/1745

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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Dieter D. schrieb:
> Glaube, das müßte dieser Artikel sein:
> https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200309/1745

Ja, aber im Leserbrief dazu, werden schon die ersten Fehler aufgezeigt:

Leserbrief:

"Das Mini-Projekt "Kondensator-Akku" (Elektor 9/2003) hat aber gleich 
ein paar Bugs..."

Wenn die Fehler rausgebügelt sind, dann wird das 9V Block-Projekt mit 
dem 10F Goldcap auch für mich wieder interessant. Ohne Anmeldung kann 
man aber den Schaltplan leider nicht sehen.

von TomA (Gast)


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Hallo Dieter

Danke, genau das ist er. Im Artikel ist er mit 9/2002 gekennzeichnet, 
gefunden habe ich ihn auf der 2003 Jahrgangs CD. Der Titel des Artikels 
ist "Kondensator-Akku".

Tom

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Als modernisierte Variante könnte der GoldCap-Akku im Kunststoffgehäuse 
des Gerätes verbleiben, wenn das mit Wireless-Charging ergänzt würde.

von TomA (Gast)


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Hallo Michael

Die Schaltung ist nicht weltbewegend. Ein LM317 Spannungsregler am 
Ladeeingang, der den GoldCap (LiPo) vor Überspannung schützt, gefolgt 
von einem diskreten StepUp der die Kondensatorspannung auf 9V für den 
Ausgang anhebt.

In einer Nachlese ist als Problem die 5mA-Ruhestromaufnahme durch den 
Spannungsteiler des LM317 aufgeführt, da kann man auch etwas mit weniger 
Stromaufnahme nehmen. Gibt heute für Laderegler und StepUp 
China-Module/ICs mit besseren Eigenschaften.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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TomA schrieb:
> ...gefolgt von einem diskreten StepUp der die Kondensatorspannung auf 9V
> für den Ausgang anhebt.

Damit habe ich gerechnet.

TomA schrieb:
> Ein LM317 Spannungsregler am Ladeeingang, der den GoldCap (LiPo) vor
> Überspannung schützt.

Damit habe ich allerdings nicht gerechnet. Danke für die Info ;)

von oszi40 (Gast)


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TomA schrieb:
> gefolgt von einem diskreten StepUp

Dann ist zu testen, ob der jeweilige Verbraucher vom Wandler gestört 
wird. Bei einer Messung im mV-Bereich des Multimeters wäre das 
interessant.

von Manfred (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Dann ist zu testen, ob der jeweilige Verbraucher vom Wandler gestört
> wird.

Jou, genau diese Bedenken habe ich auch geäußert:
Manfred schrieb:
> Wenn Meßfehler wegen rauschender Versorgungsspannung egal sind, kann man
> sowas reinpfuschen.

Ich verstehe nicht so recht, weshalb die üblichen Verdächtigen (P*, R*) 
keine Li-Akkus anbieten.

von Jobst Q. (joquis)


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Manfred schrieb:
> Wenn sie es denn mögen: Ich habe gestern in einer analogen DCF-Wanduhr
> wechseln müssen, hat 16 Monate gelaufen. Die Zelle hat noch 1,2 Volt,
> also ist diese Uhr nicht Akkutauglich. Andere betreibe ich mit Akku,
> die, die bis 1,0 V noch laufen.

Und du glaubst, dass Primärzellen bei 1,5V bleiben? Weils drauf steht?

Akkus haben eine längere Zeit über 1,2 V als Alkali.

von Dieter (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ich verstehe nicht so recht, weshalb die üblichen Verdächtigen (P*, R*)
> keine Li-Akkus anbieten.

Vermute das liegt an Vorschriften.

Hypothesen:
In einigen Laendern, sollen Li-Akkus nicht herumgezerrt werden und 
Messgeraete sollen laenger als zehn Jahre laufen. Da soll der Hersteller 
gewaehrleisten das Über- Unterspannungsschutz so lange leben. Oder der 
Brandschutz, weil Geraete auch mal an Spannungen der falschen CAT Klasse 
gehalten werden koennten?

Vielleicht kann das jemand aufhellen.

von TomA (Gast)


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Ich würde die Elektor Schaltung nicht benutzen. Statt des Kondensators 
und dem LM317 halte ich einen LiPo mit fertigen China-Modul zum laden 
desselben für besser. Habe hier winzige Module welche mit 
Schutzschaltung für den Akku ausgerüstet sind. Sie sind genau so lang 
wie der 9V-Block breit ist und besitzen nur 1/3 der Fläche des Block. 
Als Eingang haben sie schon eine USB-Buchse.

Der ursprünglich vorgesehene StepUp hat einen Wirkungsgrad von 60-70% 
und flache Flanken. Stören wird er damit nicht besonders, aber sein 
Ruhestrom ist einfach zu hoch. Der saugt den Akku, ohne Laststrom, 
innerhalb einiger Tage leer. Es ist zwar ein Jumper zum abtrennen des 
Speicherelements vorgesehen, aber das hilft wenig wenn die Schaltung im 
Messgerät eingesetzt ist. So ist das Gerät ständig zu öffnen um neu 
aufzuladen.

Benötigt wird ein StepUp mit hohem Wirkungsgrad und winzigen Ruhestrom, 
der das Gerät nicht stört und den Akku nicht tiefentlädt. Möglicherweise 
gibt es so eine Schaltung als IC oder China-Modul?

von Manfred (Gast)


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TomA schrieb:
> Benötigt wird ein StepUp mit hohem Wirkungsgrad und winzigen Ruhestrom,
> der das Gerät nicht stört und den Akku nicht tiefentlädt.

Nee, weil der Lithium-Akku schon erfunden wurde.

Etliche, leider nicht alle, Geräte kommen mit 8,4..6 Volt zurecht, also 
zwei LiIon / LiPo in Reihe.

Denen, wo das zu knapp ist, spendiert man drei LiFePO4 in Reihe.

Beides gibt es in China zu kaufen, aber halt nicht bei heimischen 
Anbietern.

von TomA (Gast)


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Mit drei vollgeladenen LiAkkus landest du bei 12,6V, das könnte für 
einige Geräte zu viel sein.

von Manfred (Gast)


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TomA schrieb:
> Mit drei vollgeladenen LiAkkus landest du bei 12,6V, das könnte für
> einige Geräte zu viel sein.

Du weißt, was LiFePO4 ist?

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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TomA schrieb:
> Mit drei vollgeladenen LiAkkus landest du bei 12,6V, das könnte
> für einige Geräte zu viel sein.

3 x 3,6V = 10,8V

10,8V ist dann aber schon die maximale Ladeendspannung. Am langen Ende 
sind es aber eher 9,6V.

von TomA (Gast)


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Mir ist ein einfacher Akku lieber, er vermeidet die Probleme welche die 
Reihenschaltung bei laden und entladen verursacht.

Ich denke auch schon eine Lösung gefunden zu haben, eine Ladungspumpe 
zum verdreifachen der Akkuspannung. Die hat einen guten Wirkungsgrad und 
zieht ohne Last nur sehr wenig Strom. Vielleicht kann ich sie Lastfrei 
sogar ganz abschalten und bei Belastung automatisch wieder einschalten? 
Aber das ist eine andere Baustelle.

von TomA (Gast)


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Nachtrag:

Die Ladeendspannung der Akkus liegt bei 4,2 Volt, das machen die meisten 
Ladegeräte so. Im Normalbetrieb bewegt sich die Spannung eines LiPo-Akku 
zwischen 3,0V und 4,2V.

von TomA (Gast)


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Eine Nacht darüber zu schlafen ist oft ganz hilfreich!

Die Probleme mit dem Akku lassen sich einfach lösen, indem man keinen 
separaten 9V-Block konstruiert, sondern die Schaltung in das Messgerät 
integriert. Dadurch kann man den LiPo über den Hauptschalter führen und 
er wird bei Nichtgebrauch vom System getrennt. Damit ist ein 
leistungsstärkerer Akku möglich, die Anforderungen an den StepUp sind 
geringer und nach außen ist nur eine USB-Buchse nötig.

Zudem kann man über diese Buchse auch gleich die Kommunikation mit dem 
Rechner führen, wenn das Messgerät diese Möglichkeit hat. Beim Parkside 
PDM 300  Multimeter (Lidl) zum Beispiel kann der Umbau für Akku und 
Kommunikation zusammengefasst werden. Wann immer dann das Multimeter mit 
dem Rechner verbunden ist, wird automatisch der Akku geladen. Zugleich 
ist sichergestellt, daß das Multimeter während einer Aufzeichnung nicht 
wegen leerer Batterie ausfällt.

Gruß. Tom

von TomA (Gast)


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Nachtrag

Baue gerade eine 9V-Versorgung aus einem LiPo für ein Multimeter. 
Genauer für ein Parkside mit Datenübertragung. Dabei taucht ein 
unerwartetes Problem auf:
Der Batterieersatz muss potentialfrei zugeführt werden, damit scheidet 
eine Ladungspumpe oder ein einfacher StepUp aus.

Gruß. Tom

von TomA (Gast)


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Was erzähle ich wieder für Unsinn. Der einfache StepUp funktioniert, die 
Ladungspumpe zum verdreifachen geht nicht, da sie einmal negiert(-3,6V) 
und einmal verdoppelt (+7,2V). Dadurch liegt ihr unterer Spannungspunkt 
nicht auf dem Bezugspunkt (sondern -3,6V darunter) des Multimeter und 
wird beim zusammenschalten kurzgeschlossen.

von Stefan F. (stefanus)


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Wenn du deine Schaltung mit zwei Drähten an das Multimeter anschließt, 
wüsste ich nicht wo das Problem ist. Kannst du einen Aufbau mal 
skizzieren?

von TomA (Gast)


Angehängte Dateien:

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Hallo Stefan.

Hier ein Schema. Wenn die Schaltung nur als Batterieersatz benutzt wird, 
besteht kein Problem. Wird aber zudem auch die Datenübertragung mit 
genutzt, benutzt die Schnittstelle den USB-Gnd als Bezug und schließt 
die negative Spannung kurz.

Gruß. Tom

von Stefan F. (stefanus)


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TomA schrieb:
> Wird aber zudem auch die Datenübertragung mit genutzt ...

OK verstanden. Ja wenn du das USB Kabel ansteckst ist es nicht mehr 
potentialfrei. Wäre das nicht unabhängig von deinem Kuzschluss-Problem 
sowieso ein No-Go?

von TomA (Gast)


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Egal wie Vorteilhaft eine Ladungspumpe als DC/DC-Wandler in diesem Fall 
auch sein mag, man baut sich eine tickende Bombe.

Irgendwann besorgt man sich ein Messgerät mit Schnittstelle und weil die 
Batterie so gut funktioniert will man sie auch hier nutzen. An die 
unterschiedlichen Potentiale denkt man lange nicht mehr. Die 
Ladungspumpe ist zwar zu hochohmig um wirklich Schaden anzurichten, aber 
den Fehler zu finden sucht man sich den Wolf. Die einzelnen Komponenten 
funktionieren ja einwandfrei, erst im Zusammenspiel gibt es Probleme.

Deshalb Regel 1 beim Batterieersatz: DER BEZUGSPUNKT DER BATTERIE MUSS 
DER BEZUGSPUNKT DES GERÄTES (Schnittstelle) SEIN.

Auch wenn es anders funktioniert, ist es Murks.

Ich habe fertig. Tom

von TomA (Gast)


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Einen hab ich noch!

Natürlich ist es auch möglich die Ladungspumpe zu lassen und die 
Schnittstelle zu isolieren. Das ist im Fall der Parkside PDM300-Cx 
Multimeter besonders einfach, da man nur eine Richtung braucht und die 
Baudrate niedrig ist.

Mit USB-Buchse bleibt die Gefahr der Verpolung. Mit einem anderen 
Anschluß kann man dem aus dem Weg gehen, ich denke an 
20mA-Stromschleife. Genug davon.

von michael_ (Gast)


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A. D. schrieb:
> Hallo
> Ich habe ein 9.6V Akku für mein Messgerät gekauft.
> Bis jetzt funktionierts, nur das laden geht nicht.
>
> Ich habe das Voltacraft CC-8 Ladegerät.
> siehe Bilder, Akku und Ladegerät
>
> Wie muss ich diesen Akku laden oder weiss jemand ein günstiges Gerät das
> funktioniert?

Hast du denn gar kein techniches Verständnis?
Dein Akku will mit 1/10 geladen werden.
Also 17mA. Und 16 Stunden.
Und du wunderst dich, dass dein Super-Lader mit seinen 50mA damit nicht 
zurecht kommt?

von Manfred (Gast)


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TomA schrieb:
> Einen hab ich noch!

Die Batterie sitzt nicht ohne Grund im verschraubten Gehäuse der 
Multimeters. Niemand weiß, ob sie auf dem Potential der COM-Buchse oder 
dem Meßsignal liegt, egal, sie ist ja eingesperrt.

Jegliche externe Zuführung ist ein nicht kalkulierbares Risiko.

von E34 L. (nostalgiker)


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Manfred schrieb:
> Jegliche externe Zuführung ist ein nicht kalkulierbares Risiko.

Ich versteh das Geschiss darum sowieso nicht. Multimeter bekommen 
Alkaline Batterien und halten damit wirklich lange. Akkus sind für 
andere Zwecke. Superkondensatoren sowieso.

von E34 L. (nostalgiker)


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michael_ schrieb:
> Hast du denn gar kein techniches Verständnis?
> Dein Akku will mit 1/10 geladen werden.

Das war mal. Das Problem ist, dass heutige Akkus mit >2500mAh mit 
Delta-U geladen werden und das funktioniert nur mit ordentlich 
Ladestrom. Hab hier ein VARTA Ladegerät samt Akkus, das drückt gnadenlos 
800mA in die AA-Zellen, schaltet aber rechtzeitig ab und das alles hält 
schon jahrelang. Kann also so schlecht nicht sein.

von michael_ (Gast)


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Sein Akku vom TO will das aber nicht!

von TomA (Gast)


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Hallo Manfred.

Wenn man das Gerät aufschraubt um es umzubauen kennt man die Potentiale 
im Gerät genau.

Die Ladungspumpe hat als Hauptvorteil daß sie die Messung kaum/nicht 
stört. Bei längeren Kabeln zwischen Rechner und Messgerät muß man 
ohnehin eine Potentialtrennung in der Datenverbindung haben. Verwendet 
man eine 20mA-Stromschleife kann mit diesem Strom, in den Sendepausen, 
der Akku geladen werden. Das Messgerät kann dabei bis zu 2km vom Rechner 
entfernt sein. Damit lassen sich Messnetze aufbauen die ein großes 
Firmengelände abdecken und das mit Orts- und Zentralbatterie. Ich sehe 
da schon ein gewisses Potential.

Aber eigentlich geht es hier um das laden eines 9V-Blockakku und ich bin 
weit vom Thema abgekommen, sorry.

Ich empfehle noch immer das Reflexladen an einem Trafo mit 
Zeitschaltuhr. Das entladen ist dabei das entscheidende Merkmal. Beim 
laden des Akku entstehen chemische Produkte (Metallionen), die beim 
entladen wieder abgebaut werden. Wenn der Akku aber, wie in vielen 
Meßgeräten, hauptsächlich über Selbstentladung leer wird bleiben viele 
dieser Produkte zurück und verschleißen den Akku. Also den Akku BEVOR er 
leer ist definiert entladen, und danach Reflexladen (wegen der 
mitlaufenden Entladung). Das hält einen NiXX Akku fit und man hat lange 
Freude daran.

Gruß. Tom

von E34 L. (nostalgiker)


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michael_ schrieb:
> Sein Akku vom TO will das aber nicht!

Schrieb ich ja weiter oben. 9V Akkus sind die ungeliebten Stiefkinder 
die kein Ladegerät richtig "kann". Da gibt's keine Delta-U oder 
sonstwas. Muss man halt weiterhin C/10 x 1,4 in Stunden einstellen.

von Manfred (Gast)


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E34 L. schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Jegliche externe Zuführung ist ein nicht kalkulierbares Risiko.
> Ich versteh das Geschiss darum sowieso nicht.

Das musst DU nicht verstehen, aber es wurde in diesem Thread von allen 
Seiten hinreichend beleuchtet. Vielleicht findest Du jemanden, der Dir 
beim Verstehen der Kommentare hilft.

> Multimeter bekommen Alkaline Batterien und halten damit wirklich lange.

Wenn das für Dich passt, akzeptiere ich das so. Andere Kommentare, 
auch von mir, sehen das anders - das darfst Du gerne tolerieren.

E34 L. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Hast du denn gar kein techniches Verständnis?
>> Dein Akku will mit 1/10 geladen werden.
>
> Das war mal.
... dass Leute den Thread gelesen haben, bevor sie ihren Kommentar 
abgesondert haben.

michael_ ist etwas spät dran, aber bezieht sich auf den 
Eröffnungsthread. Da hat der Hersteller 16h @ 17 mA aufgedruckt, was 
genau c/10 entspricht.

> Das Problem ist,
... dass Du nicht differenzierst.

> dass heutige Akkus mit >2500mAh mit
> Delta-U geladen werden und das funktioniert nur mit ordentlich
> Ladestrom.

Der im Titel genannte Akku hat keine 2500 mAh, sondern nur 170 mAh. Das 
Ding mit minus-delta-U zu laden ist nicht machbar.

Unbenommen dessen, darf man auch 'heutige Akkus mit >2500mAh' noch mit 
C/10 laden.

von E34 L. (nostalgiker)


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TomA schrieb:
> Ich empfehle noch immer das Reflexladen an einem Trafo mit
> Zeitschaltuhr. Das entladen ist dabei das entscheidende Merkmal. Beim
> laden des Akku entstehen chemische Produkte (Metallionen), die beim
> entladen wieder abgebaut werden.

Mit Deiner Schaltung habe ich früher Alkaline-Zellen wieder aufgeladen 
:)

von E34 L. (nostalgiker)


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Manfred schrieb:
> Wenn das für Dich passt, akzeptiere ich das so. Andere Kommentare,
> auch von mir, sehen das anders - das darfst Du gerne tolerieren.

Entschuldigung Manfred, ich wollte Dich nicht beleidigen oder 
missverstehen. Bei mir halten die 9V Blöcke im Multimeter je nach 
Nutzung etwa 1 Jahr, Akkus wären vorher selbstentladen.

Da haben wir uns nur missverstanden, ich sagte ja auch, C/10 x 1,4 ist 
immer passend, auch wenn viele Akkus schneller könnten.

Hätte man die dämlichen NiMH nicht per Gesetz verordnet, die so 
mimosenhaft empfindlich auf Ladefehler sind... NiCd kannst bei C/20 
dauerhaft am Netz lassen.

Nix für ungut, ok.

von TomA (Gast)


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Hallo E34 L.

Damit frische ich heute noch Batterien auf. Im Gegensatz zum Akku 
entlade ich sie aber vorher nicht. Sie werden zwar nicht wie neu, aber 
sie funktionieren wieder eine Zeit.

Gruß. Tom

von michael_ (Gast)


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Manfred schrieb:
> michael_ ist etwas spät dran, aber bezieht sich auf den
> Eröffnungsthread. Da hat der Hersteller 16h @ 17 mA aufgedruckt, was
> genau c/10 entspricht.

Um was ging es hier sonst?

E34 L. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Sein Akku vom TO will das aber nicht!
>
> Schrieb ich ja weiter oben. 9V Akkus sind die ungeliebten Stiefkinder
> die kein Ladegerät richtig "kann". Da gibt's keine Delta-U oder
> sonstwas. Muss man halt weiterhin C/10 x 1,4 in Stunden einstellen.

Doch, ich habe hier einen Steckerlader.
Ohne jegliche Intelligenz.
Macht so einen Akku in 16h voll.
Und wenn es mal 24h sind, nimmt es der Akku auch nicht so schlimm.

Und ja, wie schon genannt, mein ALM7004 kann auch kleine Akkus laden.
Auch wiederherstellen und Kapazitätzbestimmung.

von Manfred (Gast)


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E34 L. schrieb:
>> Wenn das für Dich passt, akzeptiere ich das so. Andere Kommentare,
>> auch von mir, sehen das anders - das darfst Du gerne tolerieren.
>
> Entschuldigung Manfred, ich wollte Dich nicht beleidigen

Das habe ich nicht so empfunden!

> Bei mir halten die 9V Blöcke im Multimeter je nach
> Nutzung etwa 1 Jahr,

oder laufen aus, bevor deren Ende angezeigt wird - dazu gibt es 
widersprüchliche Erfahrungen.

> Akkus wären vorher selbstentladen.

Das NiMH-Gelumpe ja, Lithium eher nicht.

> Da haben wir uns nur missverstanden, ich sagte ja auch, C/10 x 1,4 ist
> immer passend, auch wenn viele Akkus schneller könnten.

Gut, Deinen Text habe ich aber anders verstanden.

> Hätte man die dämlichen NiMH nicht per Gesetz verordnet, die so
> mimosenhaft empfindlich auf Ladefehler sind...

Da bin ich 100% bei Dir, ich bin bekennender NiMH-Hasser.

> Nix für ungut, ok.

Friede, Thema geklärt.

von E34 L. (nostalgiker)


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TomA schrieb:
> Damit frische ich heute noch Batterien auf. Im Gegensatz zum Akku
> entlade ich sie aber vorher nicht. Sie werden zwar nicht wie neu, aber
> sie funktionieren wieder eine Zeit.

Das meinte ich. Hab eine analoge Wanduhr, da halten Alkaline-Zellen 
ziemlich genau ein Jahr. 2016 hatte ich die Idee und Laune, bei jeder 
Zeitumstellung, also 2x pro Jahr, die Batterie nach o.g. Methode 
aufzufrischen.

Läuft seit 6 Jahren mit der gleichen Batterie, ohne Auslaufen etc. Darf 
halt nicht unter 50% oder so kommen ;)

von TomA (Gast)


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HaHa ich nutze auch die Zeitumstellung um reihum meine Akkus und 
Batterien aufzufrischen. Sogar die Lithiumbatterie (Knopfzelle CR20??) 
meiner Armbanduhr nimmt Ladung auf, solange sie noch nicht zu weit 
entladen ist :)

von michael_ (Gast)


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Damit nimmt man die Batterien aus dem Blutdruckmesser.
Mit dem gehen die dann mindestens noch 2 Jahre.
Nur habe ich nicht so viele Uhren oder Fernvbedienungen :-(

von E34 L. (nostalgiker)


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Manfred schrieb:
> oder laufen aus, bevor deren Ende angezeigt wird

Das kenne ich eher von Taschenrechnern. Zumindest mein Uralt-Teil vom 
Studium hat selbst mit zwei ausgelaufenen AA-Zellen noch gerechnet. Aber 
wer denkt sich auch sowas aus, 8 (Mini-)Schrauben lösen, Rückwand 
abnehmen um die Batterien zu tauschen?

von TomA (Gast)


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Hallo michael_

Probiere doch mal die Batterien deines Blutdruckmessers mit 
Reflexprinzip aufzufrischen. Warte damit aber nicht bis sie leer sind.

Mit auslaufenden Batterien habe ich kaum Probleme, nicht mehr als ohne 
auffrischen. Ausgeschlossen ist es natürlich nicht, wie bei nicht 
aufgefrischten Zellen auch.

Gruß. Tom

von Dieter (Gast)


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Manfred schrieb:
> E34 L. schrieb:
>> Hätte man die dämlichen NiMH nicht per Gesetz verordnet, die so
>> mimosenhaft empfindlich auf Ladefehler sind...
> Da bin ich 100% bei Dir, ich bin bekennender NiMH-Hasser.

Ursache dafür war das NiMH durch Zusätze extra so ausgelegt wurden, das 
diese mit dem gleichen Strom längere Zeit überladen werden können. Bei 
NiCd war das für AA maximal 50mA. Für NiMH ist das für AA maximal auch 
nur 50mA und das sind keine C/10, was übrigens unter verloren gegangens 
Wissen in der Fachcommunity ist. Durch andere Zusätze wäre auch zu 
erreichen, das bei NiMH die Spannung am Ladeende hochgeht. Aber dann 
würde die Überladung die Akkus ähnlich zerstören, wie es bei Li-Akkus 
der Fall ist.

Weil solche Akkus aber immer mit anderen vermischt werden können, oder 
weil man bei der Nutzung um so etwas zu verhindern man keinen Roboter 
daneben stellen kann, der demjenigen so lange die Fresse poliert, bis er 
es richtig macht, werden solche auch in der Zukunft nicht gebaut werden. 
Das kann sich kein Hersteller auf Grund der Produkthaftung und 
Gefährdungsanalyse leisten.

von Jobst Q. (joquis)


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E34 L. schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Hast du denn gar kein techniches Verständnis?
>> Dein Akku will mit 1/10 geladen werden.
>
> Das war mal. Das Problem ist, dass heutige Akkus mit >2500mAh mit
> Delta-U geladen werden und das funktioniert nur mit ordentlich
> Ladestrom. Hab hier ein VARTA Ladegerät samt Akkus, das drückt gnadenlos
> 800mA in die AA-Zellen, schaltet aber rechtzeitig ab und das alles hält
> schon jahrelang. Kann also so schlecht nicht sein.

Das sind Einzelzellen. Die 9V-Akkus sind aber Reihenschaltungen von 
Zellen, die nicht ganz identisch sind. Da ist Delta-U gar nicht möglich, 
weil die Zellverbindungen nicht herausgeführt sind. Mit 1/10 C geht es 
aber, da sie damit nicht überladen werden können.

von Dieter (Gast)


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Aber auch nur 1/10 im Vergleich zum NiCd gleicher größe und das wären 
10-12mA, wenn schon feststeht, das man die Ladezeit überzieht oder nicht 
genau weiß wie weit der Akku bereits entladen ist.

von E34 L. (nostalgiker)


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Jobst Q. schrieb:
> Da ist Delta-U gar nicht möglich,
> weil die Zellverbindungen nicht herausgeführt sind. Mit 1/10 C geht es
> aber, da sie damit nicht überladen werden können.

Das war genau das, worüber ich mit Manfred in Missverständnis gekommen 
bin.

Ich hab tatsächlich noch ein Ladegerät aus den 80ern, welches 9V Blocks 
mit 13mA lädt. Kann man also dauerhaft stecken lassen, selbst NiMH 
gehen davon nicht kaputt.

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