Forum: Haus & Smart Home Netzspannungserhöhung durch zu viel Solarstrom


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von Christian M. (likeme)


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Moin, gestern hatten wir in unserem 600 Seelen Dorf eine, wie ich finde, 
massive Spannungerhöhung. Die Netzspannung bei uns im Haus pendelte 
mittags immer so zwischen 245-248V, am anderen Ende vom Dorf waren es 
schon 248-255V. Nachts haben wir an allen Phasen exakt 230V. Was war: 
Gestern, Sonntag, waren viele Familien noch im Urlaub, der Himmel klar 
mit wenigen Wölkchen, kaum mehr wie 25°C. Bei mir und zwei anderen 
Nachbarn sind regelmäßig alle Wechselrichter ausgestiegen. 
Offensichtlich bekommt unser HVTrafo den Strom nicht weg weil diesen 
keiner braucht. Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie kann man hier Abhilfe 
schaffen?

: Gesperrt durch Moderator
von Bauform B. (bauformb)


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Christian M. schrieb:
> Bei mir und zwei anderen
> Nachbarn sind regelmäßig alle Wechselrichter ausgestiegen.

Das ist doch die Abhilfe. Vielleicht kann man die Wechselrichter noch 
genauer einstellen, also dass sie früher abregeln. Andererseits: 253 
Volt sind offiziell erlaubt.

von Christian M. (likeme)


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Bauform B. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Bei mir und zwei anderen
>> Nachbarn sind regelmäßig alle Wechselrichter ausgestiegen.
>
> Das ist doch die Abhilfe. Vielleicht kann man die Wechselrichter noch
> genauer einstellen, also dass sie früher abregeln. Andererseits: 253
> Volt sind offiziell erlaubt.

Das hört sich nach endlos Schleife an. Wenn der WR bei 253 ausgeht und 
253 erlaubt sind.

von Joerg F. (felge1966)


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Da solltet ihr im Dorf euch mal Gedanken um eine Speicherlösung machen.
Die meisten Niederspannungs-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung ins 
Mittelspannungsnetz gebaut. Somit bleibt alles im Ortsnetz.

Eure netzbetriebene Technik (Heimelektronik usw) mag 250V und mehr 
bestimmt auf Dauer nicht. Der Netzbetreiber ist da auch nicht schuld!

Gruss Jörg

: Bearbeitet durch User
von Jan H. (j_hansen)


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Die Frage ist eher ob der Trafo den Strom nicht wegbrachte weil ihn 
"keiner brauchte", oder weil er nicht leistungsfähig genug ist um so 
viel Strom abzutransportieren.

Abhilfemöglichkeiten:
1. EVU bitten den Trafo/die Leitung aufzurüsten
2. Nachbarn bitten ihre PV runterzuregeln
3. Großverbraucher im Dorf ansiedeln
4. Laststeuerung implementieren
5. PV-Akku zu solchen Zeiten laden

von Christian M. (likeme)


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Joerg F. schrieb:
> Die meisten NS-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung ins
> Mittelspannungsnetz gebaut.

Wo gehen die geschätzten 300kW dann hin wenn keiner zuhause ist?

von Joerg F. (felge1966)


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Die treiben eure Netzspannung in die Höhe und bringen irgendwann den 
Trafo in die Sättigung. Bei einem Überangebot würde beim klassischen 
Kraftwerk die Frequenz hochgehen. Da aber die WR frequenzgeführt 
arbeiten, steigt die Spannung.
Eine Aufrüstung der Trafosstationen auf Rückspeisung hat der VNB mit 
Sicherheit auch geplant,  aber das kann auf Grund der hohen Anzahl an 
Stationen auch gerne noch 10 Jahre dauern. Da müsst ihr damit leben.

Gruß Jörg

: Bearbeitet durch User
von C. D. (derschmied)


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Jan H. schrieb:
> Die Frage ist eher ob der Trafo den Strom nicht wegbrachte weil ihn
> "keiner brauchte", oder weil er nicht leistungsfähig genug ist um so
> viel Strom abzutransportieren.

Wo soll der Trafo den Strom denn "hinbringen" wenn ihn auch außerhalb 
keiner haben mag?

Der Solar-Hype treibt echt die skurrilsten Blüten.

Gruß, DerSchmied

: Bearbeitet durch User
von Jan H. (j_hansen)


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Joerg F. schrieb:
> Die treiben eure Netzspannung in die Höhe und bringen irgendwann
> den
> Trafo in die Sättigung. Bei einem Überangebot würde beim klassischen
> Kraftwerk die Frequenz hochgehen. Da aber die WR frequenzgeführt
> arbeiten, steigt die Spannung.

Das hieße wenn der TO statt seiner Solaranlage ein kleines 
Wasserkraftwerk betreiben würde, würde im lokalen Stromnetz die Frequenz 
statt der Spannung hochgehen? Das würde ich an deiner Stelle nochmals 
überdenken.

C. D. schrieb:
> Jan H. schrieb:
>> Die Frage ist eher ob der Trafo den Strom nicht wegbrachte weil ihn
>> "keiner brauchte", oder weil er nicht leistungsfähig genug ist um so
>> viel Strom abzutransportieren.
>
> Wo soll der Trafo den Strom denn "hinbringen" wenn ihn auch außerhalb
> keiner haben mag?

Soso, ein Hellseher also.

> Der Solar-Hype treibt echt die skurrilsten Blüten.

Die skurrileste Blüte sind für mich die Geiferer die sich dem ganzen 
Thema nur noch in ihrer eingefahrenen Art nähern können und keine 
Gelegenheit auslassen das auch zu tun.

von C. D. (derschmied)


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Jan H. schrieb:
> Abhilfemöglichkeiten:
>
> EVU bitten den Trafo/die Leitung aufzurüsten
> Nachbarn bitten ihre PV runterzuregeln
> Großverbraucher im Dorf ansiedeln
> Laststeuerung implementieren
> PV-Akku zu solchen Zeiten laden

Gegenstandslose Träumereien, nichts weiter.

Gruß, DerSchmied

von Tom K. (nextcc)


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Joerg F. schrieb:

> Die meisten Niederspannungs-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung ins
> Mittelspannungsnetz gebaut. Somit bleibt alles im Ortsnetz.

Kannst Du bitte in kurzen Worten skizzieren wie so ein 
Ein-Richtungs-Trafo funktioniert?

> Eure netzbetriebene Technik (Heimelektronik usw) mag 250V und mehr
> bestimmt auf Dauer nicht.

Jedes abgerauchte Gerät bringt Wirtschaftswachstum - alles gut. Gerade 
jetzt, in der Rezession.

> Der Netzbetreiber ist da auch nicht schuld!

Komisch! Die haben doch sonst für jeden Mist irgend welche kruden 
Regeln. Phasenanschnittsteller (an Staubsauger, Bohrmaschine, Heatball: 
gut, an Heizung: böse). Oder wenns um Stecker/Dose Balkonsolardigsbums 
geht, und bei allen möglichen sonstige Mist, der den Versorger 
eigentlich einen sch... angeht.

von Christian M. (likeme)


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Der Versorger hat sich gemeldet, sie schauen sich das an ... da bin ich 
mal gespannt. Weis jemand ob es bei so einem "Dorftrafo" 220, 225, 230V 
Abgriffe gibt? Würd mich mal interessieren wie so ein Teil innen 
ausschaut.

von Peter G. (ham)


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Hallo

Tom K. schrieb:
> Jedes abgerauchte Gerät bringt Wirtschaftswachstum - alles gut. Gerade
> jetzt, in der Rezession.


Das meinst du doch hoffentlich ironisch?

Denn:
Jedes neue Gerät muss dann aber auch gekauft werden.
Während der Vorgang des kaufen sehr einfach ist (1001 Bezahlsysteme, wo 
man nicht mehr mal Bargeld braucht, sich teilweise keine Geheimnummer 
merken muss, ja teilweise nicht mal mehr eine Karte braucht oder diese 
"mühsam" ;-) aus der Brieftasche herausziehen muss), ist das "erzeugen" 
von Geld (oft nur noch Zahlen, tockens, Taler,... die in irgendeiner 
Datenbank stehen und hoffentlich sicher nur dir zugeordnet sind) mit 
echter Arbeit, echten Schweiß, echten Verlust an Lebenszeit, echter 
Begrenzung der Höhe der Zahl die man selbst für sich "erzeugen" kann 
echten Ungerechtigkeiten und echten im Leben fühlbaren Einschränkungen, 
wenn man die Zahlen für sich "nicht erzeugen" kann, weil man nicht 
"Mitspielen" kann oder darf verbunden...

Wirtschaftswachstum kostet immer echte (nicht ins Virtuelle oder in 
Datenbanken verschiebbare) Belastungen, Unannehmlichkeiten, Ausnutzung 
sich selbst und anderer, Selbstkasteiung... => Lebenszeit und 
Wohlbefinden des einzelnen Individuums.

von Jan H. (j_hansen)


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Christian M. schrieb:
> Der Versorger hat sich gemeldet, sie schauen sich das an ... da
> bin ich
> mal gespannt. Weis jemand ob es bei so einem "Dorftrafo" 220, 225, 230V
> Abgriffe gibt? Würd mich mal interessieren wie so ein Teil innen
> ausschaut.

https://www.wagnergmbh.de/wp-content/uploads/2014/12/J.Schneider-2014-smartactive-RONT-ortsnetztransformatoren.pdf

von H. H. (Gast)


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von Niklas G. (erlkoenig) Benutzerseite


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Elektroautos anschaffen und laden. Schnelllade-Station aufbauen und in 
die gängigen Apps eintragen lassen, sodass Langstreckenfahrer zum Laden 
vorbei kommen.

von C. D. (derschmied)


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Niklas G. schrieb:
> Elektroautos anschaffen und laden. Schnelllade-Station aufbauen und in
> die gängigen Apps eintragen lassen, sodass Langstreckenfahrer zum Laden
> vorbei kommen.

...oder Windräder aufstellen und mit überschüssigem Strom antreiben. 
Hält Illusionen für Außenstehende aufrecht und sieht hübsch aus.

Gruß, DerSchmied

von Tilo R. (joey5337) Benutzerseite


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Joerg F. schrieb:
> Die treiben eure Netzspannung in die Höhe und bringen irgendwann den
> Trafo in die Sättigung. Bei einem Überangebot würde beim klassischen
> Kraftwerk die Frequenz hochgehen. Da aber die WR frequenzgeführt
> arbeiten, steigt die Spannung.

in keinem Verbundnetz geht bei irgendeinem Kraftwerk die Frequenz hoch.
Ich weiß, so ist die Theorie, so hat man das gelernt. Das europäische 
Verbundnetz ist aber viel zu groß, um durch einzelne Kraftwerke auf eine 
höhere Frequenz gezogen zu werden. Dafür waren auch die 
Übertragungsnetzleitungen schon immer zu dünn.

Auf dem Land/Dorf sind die Niederspannungsleitungen im Schnitt länger 
als in der Stadt, da fällt schon auf den Leitungen mehr Spannung ab 
(oder an).

Genau dafür ist eigentlich die Q(U)-Regelung gedacht.
Zusätzlich gibt es die theoretisch mögliche Vorgabe des Netzbetreibers, 
schon per Default mit einem von 0 verschiedenen Phasenwinkel 
einzuspeisen. Imho scheitert das i.d. Regel an der organisatorischen 
Unfähigkeit vieler Netzbetreiber beim Netzanschlussbegehren.

von Rainer W. (rawi)


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Jan H. schrieb:
> Das hieße wenn der TO statt seiner Solaranlage ein kleines
> Wasserkraftwerk betreiben würde, würde im lokalen Stromnetz die Frequenz
> statt der Spannung hochgehen?

Das müsste das Wasserkraftwerk gegenüber dem europäischen Verbindnetz 
erstmal durchsetzen. Oder er müsste es mit der Einspeisung so weit 
treiben, dass das Dorf abgeschmissen wird.

von Hans H. (loetkolben)


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Den Dorfteich beheizen und als Wellnesspool vermarkten.
Macht euer Dorf überregional bekannt und kurbelt den Tourismus an.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


Angehängte Dateien:

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Aaalso... Transformatoren funktionieren IMMER in beide Richtungen.

Das hier zugrunde liegende Problem sind die ohmischen Anteile der 
Leitungen, die bei steigendem Strom zu einer Erhöhung der Spannung auf 
Seiten der Einspeisung führen. Salopp könnte man sagen eure Leitungen 
sind zu dünn, entweder die der 400V Erdkabel oder die der 
Mittelspannungsebene (dann tritt dort ebenfalls eine Spannungserhöhung 
auf).

Die meisten Ortsnetztransformatoren haben keine Spannungsregelung. 
Meistens haben sie auf der HV-Seite einen manuell schaltbaren 
Stufenschalter 10kV +-500V oder 20kV +-1kV, der ist bei den 
MS/400V-Trafos aber nicht dafür ausgelegt, unter Last umgeschaltet zu 
werden. Es mag immer Ausnahmen geben, aber im Regelfall wird das einmal 
eingestellt je nachdem wie dicht der Trafo am speisenden 
110kV/MS-Umspannwerk steht und dann bleibt das so, zum Umschalten muss 
jemand hinfahren und den Trafo kurz abschalten, die Stufe umschalten und 
den Trafo wieder einschalten. Vorher beten, daß alle NH-Sicherungen an 
den Abgängen intakt bleiben kann nicht schaden.

Die Hochspannungstrafos der 110kV/MS-Umspannwerke haben Stufenschalter, 
die unter Last geschaltet werden können und die haben auch recht viele 
Stufen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christian M. schrieb:
> Habt ihr ähnliche Erfahrungen? Wie kann man hier Abhilfe
> schaffen?

Aktuell habe ich solche!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Joerg F. schrieb:
> Die meisten Niederspannungs-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung ins
> Mittelspannungsnetz gebaut. Somit bleibt alles im Ortsnetz.

Ein 08/15 Niederspannungstrafo ist nicht mit einer HGÜ Netzkopplung zu 
vergleichen. Der Ober-wie Unterspannungsseitig Energie ein/ausspeisen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Jan H. schrieb:
> Abhilfemöglichkeiten:
> 1. EVU
........
> 5. PV-Akku zu solchen Zeiten laden

6. WR austauschen gegen WR die erst ein 260 oder 270 Volt abregeln.
Ist zwar illegal, aber es gilt der alte Verwaltungsbeamtenspruch:
"Legal, Illegal, Scheißegal!"

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Jan H. schrieb:
> Abhilfemöglichkeiten:
> 1. EVU
........
> 5. PV-Akku zu solchen Zeiten laden

Plan B:
Einfach einen Vorwiderstand auf der 230V-Seite (Netzseite) des WR 
einbauen. Wenn der so ca. 3-5V "schluckt" dürfte "dein" WR weiter 
privilegiert einspeisen.

von H. H. (hhinz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Plan B:
> Einfach einen Vorwiderstand auf der 230V-Seite (Netzseite) des WR
> einbauen. Wenn der so ca. 3-5V "schluckt" dürfte "dein" WR weiter
> privilegiert einspeisen.

"B" steht wohl für blöd, bescheuert und bekloppt.

von Ralf X. (ralf0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Einfach einen Vorwiderstand auf der 230V-Seite (Netzseite) des WR
> einbauen. Wenn der so ca. 3-5V "schluckt" dürfte "dein" WR weiter
> privilegiert einspeisen.

Du solltest erst einmal einen Grundlagenkurs E-Technik besuchen und wenn 
Du dann immer noch für solchen Unsinn bist, den doch bitte an Deiner 
eigenen PV-Anlage ausprobieren.

PS: Dir ist entgangen, dass der Thread fast ein Jahr alt ist und der TE 
bestimmt nicht bis heute auf Deinen Unsinn gewartet hat?

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7670778 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Heinz R. (heijz)


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H. H. schrieb:
> "B" steht wohl für blöd, bescheuert und bekloppt.

man sollte ihm schon erklären das durch den Widerstand die Spannung 
nicht niedriger sondern höher wird....

von H. H. (hhinz)


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Heinz R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> "B" steht wohl für blöd, bescheuert und bekloppt.
>
> man sollte ihm schon erklären das durch den Widerstand die Spannung
> nicht niedriger sondern höher wird....

Roll den Stein ruhig den Berg hoch...

von Johann (Gast)


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Cha-woma M. schrieb:
> Plan B:
> Einfach einen Vorwiderstand auf der 230V-Seite (Netzseite) des WR
> einbauen. Wenn der so ca. 3-5V "schluckt" dürfte "dein" WR weiter
> privilegiert einspeisen.

Oh Mann! Herr Kirchhoff und Herr Ohm haben sich soeben im Grabe 
umgedreht.
Wenn das so weitergeht, kommen wir nie zum Mond.

von H. H. (hhinz)


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Johann schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Plan B:
>> Einfach einen Vorwiderstand auf der 230V-Seite (Netzseite) des WR
>> einbauen. Wenn der so ca. 3-5V "schluckt" dürfte "dein" WR weiter
>> privilegiert einspeisen.
>
> Oh Mann! Herr Kirchhoff und Herr Ohm haben sich soeben im Grabe
> umgedreht.

Wegen eines Postings aus der Klapsmühle?


> Wenn das so weitergeht, kommen wir nie zum Mond.

Auf der Hinterseite scheint es Überbevölkerung zu geben.

von Heinz R. (heijz)


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H. H. schrieb:
> Roll den Stein ruhig den Berg hoch...

sorry, diese Redewendung kenne ich nicht - das bedeutet?

von H. H. (hhinz)


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Heinz R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Roll den Stein ruhig den Berg hoch...
>
> sorry, diese Redewendung kenne ich nicht - das bedeutet?

„Und weiter sah ich den Sisyphos in gewaltigen Schmerzen: wie er mit 
beiden Armen einen Felsblock, einen ungeheuren, fortschaffen wollte. Ja, 
und mit Händen und Füßen stemmend, stieß er den Block hinauf auf einen 
Hügel. Doch wenn er ihn über die Kuppe werfen wollte, so drehte ihn das 
Übergewicht zurück: von neuem rollte dann der Block, der schamlose, ins 
Feld hinunter. Er aber stieß ihn immer wieder zurück, sich anspannend, 
und es rann der Schweiß ihm von den Gliedern, und der Staub erhob sich 
über sein Haupt hinaus.“

Homer (nicht Simpson)

von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> H. H. schrieb:
>> Roll den Stein ruhig den Berg hoch...
>
> sorry, diese Redewendung kenne ich nicht - das bedeutet?

https://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos

Beitrag #7670895 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7670911 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Joerg F. schrieb:
> Eure netzbetriebene Technik (Heimelektronik usw) mag 250V und mehr
> bestimmt auf Dauer nicht. Der Netzbetreiber ist da auch nicht schuld!

Wenn die Netzspannung im 5 Minuten-Mittel über 253 Volt liegt, schalten 
die einspeisenden Solar-WR automatisch ab. Die 253V liegen auch im 
zulässigen Spannungsband von 230V +10%. Damit sollte auch die 
netzbetriebene Technik noch klarkommen.
Da an der 253V Grenze die Solar-WR (wie auch andere Kleinerzeuger) sich 
ausschalten (wg. "Netzfehler") kann der Netzbetreiber passiv bleiben. Es 
entfallen für ihn aktive Schalt- und Regelmaßnahmen.

Einfach genial für den Netzbetreiber dieser Abschaltmechanismus bei 
"Übereinspeisung" ins Netz.

von Christian B. (luckyfu)


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Cha-woma M. schrieb:
> Einfach genial für den Netzbetreiber dieser Abschaltmechanismus bei
> "Übereinspeisung" ins Netz.

Die Alternative währe eine große Anzahl defekter Geräte und damit 
einhergehender Regressansprüche an den Netzbetreiber (sofern man dies 
nachweisen kann). Sogesehen ist es, um Schaden zu vermeiden, sicher 
sinnvoller auf eine Einspeisung zu verzichten. Was sind schon 8cent die 
kWh gegen eine kaputte Waschmaschine, z.B... So viel Strom kann man mit 
einem Balkonkraftwerk gar nicht generieren, dass sich das irgendwann 
amortisiert. Und es ist ja auch so: je näher man an der Einspeisestelle 
ist, desto höher ist die Gefahr, man zerschiesst sich also ersmtal die 
eigenen Geräte bevor die des Nachbarn dran glauben müssen.

von Uwe (neuexxer)


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Joerg F.  schrieb u.a.:

> Die meisten Niederspannungs-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung
> ins Mittelspannungsnetz gebaut.

Mag wohl sein.
Nur, woher wissen die das - und was passiert mit denen,
wenn die sich nicht daran halten?

> Somit bleibt alles im Ortsnetz.
Ach.
Es gibt immer eine Steigerung, oder war das ironisch gemein?  SCNR

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ich hab heute nochmal über den Tagesverlauf die Betriebszustände und 
Nieder-Spannungswerte beobachtet. Erwartbar war ja der Anstieg der 
Spannung zum Mittag und folgenden Abstieg zum Abend. Die Spannung 
schwankt zwischen 235V und 253-263V. Wobei der Bereich 253-263V immer 
nur für ca. 5-10 sec. erreicht wird. Fast so als ob bewusst der 
Abschaltbereich für ältere Solar-Wechselrichter von ausgeförderten 
PV-Anlagen der Nullerjahre angefahren werden sollte. Aktuell gilt ja 
5-Minuten 253V und bei 260V --> "Anlage aus".
Für die Zeit vor 2006 waren die Grenzwerte ja noch niedriger. Aber in 
Wiki steht halt nicht viel drin.
Die ganze Zu/Abschalterei der WR nervt eigentlich und verkürzt unnötig 
die Lebenszeit dieser "nachhaltigen" WR unnötig. Ich bin eigentlich 
schon kurz davor die WR stillzulegen bis zum September oder gleich mir 
bei Ali WR zu besorgen die erst bei >260V abschalten.



Aus Wiki Def. für ENS:
"
Eine Einrichtung zur Netzüberwachung mit zugeordneten Schaltorganen 
(ENS) ist eine automatische Freischaltstelle für kleine 
Stromerzeugungsanlagen bis 30 kW Spitzenleistung.
"

von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ich hab heute nochmal über den Tagesverlauf die Betriebszustände und
> Nieder-Spannungswerte beobachtet.

wo misst /erfasst Du die den überhaupt? am Wechselrichter oder am 
Zähler?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Joerg F. schrieb: u.a
>> Die meisten Niederspannungs-Trafos sind nicht für eine Rückspeisung
>> ins Mittelspannungsnetz gebaut.
>
Uwe schrieb:
> Mag wohl sein.
> Nur, woher wissen die das - und was passiert mit denen,
> wenn die sich nicht daran halten?

Da hast Du auf eine alte Beitragsleiche von 12.06.2023 08:51 
geantwortet.

Es ist aber klar zu erkennen, Jörg meint, dasss diese nicht darauf 
ausgelegt/dimensioniert wurden. Oftmals liegt es auch daran, dass der 
Trafo zum Hochspannungsnetz, hinter dem einiges Trafos MS-NS sind, nicht 
stufenschaltbar ist oder der Stufenschaltbereich nicht ausreicht.

von Roland E. (roland0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ich hab heute nochmal über den Tagesverlauf die Betriebszustände und
> Nieder-Spannungswerte beobachtet. Erwartbar war ja der Anstieg der
> Spannung zum Mittag und folgenden Abstieg zum Abend. Die Spannung
> schwankt zwischen 235V und 253-263V. Wobei der Bereich 253-263V immer
> nur für ca. 5-10 sec. erreicht wird. Fast so als ob bewusst der
> Abschaltbereich für ältere Solar-Wechselrichter von ausgeförderten
> PV-Anlagen der Nullerjahre angefahren werden sollte. ...

Du siehst das Zu- und Abschalten der Wechelrichter und die Reaktion des 
Netzes darauf. Geht die Spannung runter, syncronisieren sie sich auf und 
fahren die Einspeisung hoch, bis die erkannte Überspannung sie wieder 
trennen lässt.

Wimre müssen die WR das Netz vom Erkennen des einspeisefähigen Netzes 
erst eine Minute "beobachten", bevor sie einspeisen dürfen. Zumindest 
verhalten sich alle "legalen" WR die ich kenne so. Und dann schalten die 
auch nicht gleich von 0W auf MAX hoch, sondern fahren die Leistung 
langsam an. Die Zeitkonstanten dürften neben die Spannungsschwellen auch 
reguliert sein, weswegen die WR so schön syncron zu- und abschalten. Das 
hat man mbMn später geändert, damit es eben nicht zu plötzlichen 
Lastabwurfszenarien kommt, wenn die WR eines Ortstrafos gleichzeitig die 
Überspannung erkennen.

Beschwere dich beim Netzbetreiber, oder rüste einen Akku nach. Dann 
kannst du einspeisen, wenn alle anderen ihren Strom wieder kaufen 
müssen...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> wo misst /erfasst Du die den überhaupt? am Wechselrichter oder am
> Zähler?

Am Wechselrichter, der Zähler summiert ja nur auf.
Wenn man fast im 5-Minuten-Rhythmus sieht, wie der WR sich neu auf 
synchronisiert, braucht man nur mehr die Messwerte der Netzspannung zu 
beobachten.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Roland E. schrieb:
> Beschwere dich beim Netzbetreiber, oder rüste einen Akku nach.
Das Bayernwerk dürfte wohl schon seinen Nutzen aus der Situation ziehen. 
Was genau sie damit bezwecken, kann man nicht immer genau erkennen, 
sondern nur vermuten. Es ist ja auch nur seit Anfang der Woche so ein 
Haligali mit den WR zu und wieder wegschalten. Vllt. arbeiten die an 
einer MS-Versorgungsleitung und schalten deshalb die PV-WR auf den Weg 
der ENS-Abschaltung weg. Das Wochenende schau’ ich mir das noch an. 
Nächste Woche rufe ich mal bei denen an und frag mal nach, was die 
Ursache ist und ob sich das Beheben lässt.
Ich hab ja den Vorteil, mit meiner PV-Anlage knapp unter 7kW zu liegen.
> Dann
> kannst du einspeisen, wenn alle anderen ihren Strom wieder kaufen
> müssen...
Darüber denke ich schon mal nach. Hab aber erst mal vor die 
Eigenversorgung zu optimieren und z.Z. günstigen PV-Modulpreise zu 
Nutzen um div. Bauten (PKW-Stellplatz, Westseite vom Dach, Sonnenseite 
nach Osten mit PV-Modulen erneuern.) mit PV zu belegen.
Akku-Speicher sind mir noch zu teuer. Vllt. ein 5 KW-Speicher, um damit 
eine Netz-Insel für die Groß-Haushaltsgeräte zu schaffen, die mit dem 
Treppenhaus dann als Insel läuft.
Für den Winter muss, will ich meine Wärmepumpe über einen NEA-Diesel als 
Insel betreiben. Vorerst nur ein einfacher Dieselgenerator der u.U. dann 
später durch einen wassergekühlten Dieselgenerator dann up-grated wird.

von Roland E. (roland0815)


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Die Anlage weiter aufzubohren nutzt dir aber gar nix, wenn der WR wg 
Überspannung oder Überfrequenz abschaltet.

Du musst die Sonne zwischenlagern, bis der WR wieder läuft.

Ich hab zwar nur ein Balkonkraftwerk, aber es hat was, wenn bis 23Uhr 
der Zähler stehen bleibt, trotz Glotze oder PC...

PS: Die Anlage für Großgeräte als Insel zu planen ist mbMn Käse. Wenn 
sie (täglich) die Hälfte des Verbrauchs deckelt, hast du wirtschaftlich 
das Optimum.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> wo misst /erfasst Du die den überhaupt? am Wechselrichter oder am
>> Zähler?
>
> Am Wechselrichter, der Zähler summiert ja nur auf.
> Wenn man fast im 5-Minuten-Rhythmus sieht, wie der WR sich neu auf
> synchronisiert, braucht man nur mehr die Messwerte der Netzspannung zu
> beobachten.

Dir ist klar das wenn der WR produziert die Spannung am WR höher ist als 
in der Hausverteilung?

Je nach Länge und Querschnitt der Zuleitung können das durchaus ein paar 
Volt sein

von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> Je nach Länge und Querschnitt der Zuleitung können das durchaus ein paar
> Volt sein

Rechne es doch gerne vor.

von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Rechne es doch gerne vor.

hier sogar als online-Rechner:

https://www.wirsindheller.de/spannungsabfall-kabellaenge.3829.html

von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> hier sogar als online-Rechner:

Na dann nutz' ihn doch.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Roland E. schrieb:
> PS: Die Anlage für Großgeräte als Insel zu planen ist mbMn Käse. Wenn
> sie (täglich) die Hälfte des Verbrauchs deckelt, hast du wirtschaftlich
> das Optimum.

Den Baustrom-Diesel als Insel zur Versorgung der Wärmepumpe zu planen 
hat den Vorteil zu Zeiten, wo halt wenig "Sonne scheint" gezielt für die 
Wärmepumpe Strom (elektrische Energie) zu produzieren und dabei auch 
noch für 2-3 Stunden die Systeme in Betrieb zu haben. Idealerweise auch 
die Abwärme des Diesels nutzen zu können.
Klassische BHKWs dagegen sind wenig attraktiv.
Der Preis pro kW elekt. Leistung geht bei BHKW`s von 10000 € los und 
fällt mit zunehmender Größe.Ich bräuchte ein BHKW so um die 4-5 kW 
elekt. Energie. Die dürften so an die 25000 € ohne Einbau kosten. Was 
eigentlich schon ein K.-o.-Kriterium ist. Dann noch die Vergütung für 
den eingespeisten "Strom".  Reine BHKW's speisen für den "üblichen 
Preis" ~ 5-7 Cent/kW ins Netz ein.
https://www.bhkw-infozentrum.de/wirtschaftlichkeit-bhkw-kwk/ueblicher_preis_bhkw.
Pro Liter Heizöl lassen sich im BHKW daraus günstigstenfalls 4 kW elekt. 
Energie gewinnen und u.U. noch ca. 80% der Abwärme nutzen (~4kW Wärme).
Was im Schnitt für das kW Wärme mit BHKW so an die 10 Cent macht.
Selbst günstigster Heizstrom kostet heutzutage an die 25 Cent/kW, damit 
lässt sich vllt. 1 kW Wärme mit einer Wärmepumpe für 8 Cent erzeugen.
Was das nächste K.-o.-Kriterium für ein BHKW ist.
Eine PV-Anlage produziert in der kalten Jahreszeit vllt. nur 30% des 
Jahresertrages. Für die kälteste Zeit sinkt das dann auf nur noch 10% 
Leistung vom Peak-Ertrag. Um eine 4kW (elekt.) Wärmepumpe mit PV plus 
Speicher zu betreiben braucht man dann faste eine 40kW PV-Anlage (falls 
man die beim VNB durchbekommt) in der kältesten Jahreszeit Dez/Jan. 
Dafür müsste man auch so an die 40k€ Investition rechnen.
Wenn ich kleiner plane, um nur nominal den Stromverbrauch der Wärmepumpe 
abzudecken, würde mindestens eine 13-15 kW PV-Anlage nötig plus ca. 4-7 
kWh Speicher. Was so an die 20000 € an Investkosten wären.  Damit würde 
eine WP mit 4kW elekt. thermisch 15kWh liefern.  Die Krux ist halt die 
PV liefert halt im Winter wenig Strom, genau dann wenn die WP viel 
verbraucht!
Die Lösung, einfach einen Dieselmotor als Antriebsmaschine für den 
Kompressor zu verwenden scheint sich nicht richtig durchgesetzt zu 
haben.
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/43390/Waermepumpe-mit-Dieselaggregat-Gibts-das-Sinnvoll-
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/360/Waermepumpe-mit-Dieselmotrantrieb-fuer-EFH

Es gibt DIY-Lösungen ähnlich der von Heinz Schule in seinem Buch 
beschrieben ISBN 3-922 964-18-4 .Aber der Aufwand ist mir einfach 
zuviel.

von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> hier sogar als online-Rechner:
>
> Na dann nutz' ihn doch.

keine Ahnung auf was DU raus willst - magst es vielleicht erklären?

von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> magst es vielleicht erklären?

Ich will sehen, unter welchen Umständen du auf

Heinz R. schrieb:
> durchaus ein paar Volt

kommst.

von Heinz R. (heijz)


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Klaus schrieb:
> Heinz R. schrieb:
>> magst es vielleicht erklären?
>
> Ich will sehen, unter welchen Umständen du auf
>
> Heinz R. schrieb:
>> durchaus ein paar Volt
>
> kommst.

Nehmen wir 230V, 3000W , 23m einfache Kabellänge- Querschnitt 2,5mm2 --> 
ca, 4,7V

Und jetzt?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> Und jetzt?

...stellt sich heraus, der Wechselrichter ist im Keller gleich beim 
Schaltkasten und Hausanschluss montiert. Du bietest ihm an die 
Installation zu ändern, damit die Rechnung stimmt. ;o)

von Klaus (feelfree)


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Heinz R. schrieb:
> 3000W

Ah, ich ging irgendwie davon aus, dass es sich um ein BKW (600W) 
handelt.

von Roland E. (roland0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> ... selsame Dinge...

Wenn Strommangel ist und die tolle Wärmepumpe nicht mehr will, schmeißt 
man den Kamin an. Dem Schorni hier habe ich schon angedroht. Wenn die 
Gasheizung raus fliegt, kommt wieder ein Kamin ins Wohnzimmer. Für 
beides ist der Schornstein zu klein.

Weder den Lärm noch die Abgase eines Dieselgenerators wären für mich als 
Nutzer akzeptabel, erst Recht aus Sicht der Nachbarn.

Zumal deine Milchmädchenrechnung auch etliches unterschlägt. Aus einer 
kWh Diesel, kriegst du mit deiner Wärmepumpe im echten Leben mit viel 
Glück und einem COP >>4 wieder eine kWh Wärme ins Haus.

Da lasse ich doch lieber den Ölbrenner drin, und tanke den dann mal mit 
50l Diesel, wenns wirklich eklig werden sollte.

Und um den Kühlschrank täglich mindestens 3..4h laufen zu lassen, 
reichen die Paneele und Akkus der Solaranlage allemal. Auch im Winter. 
Alles andere ist entbehrlich. Dafür gibts einen Holzkohlegrill oder 
Campingkocher.

von Heinz R. (heijz)


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Dieter D. schrieb:
> ...stellt sich heraus, der Wechselrichter ist im Keller gleich beim
> Schaltkasten und Hausanschluss montiert. Du bietest ihm an die
> Installation zu ändern, damit die Rechnung stimmt. ;o)

woher soll ich das wissen - bzw woher weisst Du das?
meine WR sind z.B. auf dem Dach

wieso biete ich ihm an das ....?  Man muss hier natürlich den WR als 
Quelle, das STromnetz als Senke sehen?

Klaus schrieb:
> Ah, ich ging irgendwie davon aus, dass es sich um ein BKW (600W)
> handelt.

irgendow stand was von 7kW

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Roland E. schrieb:
> Wenn Strommangel ist und die tolle Wärmepumpe nicht mehr will, schmeißt
> man den Kamin an.
Kamin?
Da wirst du mit dem BImSchG ganz schnell kollidieren.
> Dem Schorni hier habe ich schon angedroht.
Der Kaminkehrer des Kaminkehrer-Bezirkes ist parteipolitisch mit der 
führenden Partei des Ortes vernetzt. Z.Z. der brauen Macht in D-land war 
jeder Kaminkehrer Parteimitglied der .... Deutschen Arbeiter Partei. Da 
er unscheinbar und bieder den Leuten erschien und Zutrittsrecht zu 
Gebäuden und Wohnungen hatte, war er der ideale SvD (Spizel vom Dienst).
Auch die Grünen haben erkannt, wie wichtig der Schorni für ihre 
"Energiewende" ist. Der mutiert unter ihnen vom "Schwarzen Mann vom 
Dach" zum "Wärmepumpenwart vom Dienst". Der ist ganz gut auf die neuen 
Zeiten zu sprechen.
Auch hat so ein Schorni die lokalen Staatsgewalten zumeist auf seiner 
Seite von der Polizei bis zur Kita-Leitung.
Da wirst du von 100....0 aber dermaßen eingebremst, sowas hast du gar 
noch nicht erlebt.
> Wenn die
> Gasheizung raus fliegt, kommt wieder ein Kamin ins Wohnzimmer. Für
> beides ist der Schornstein zu klein.
Im Zweifel bleibt dann deine Wohnhöhle kalt wie eine eiszeitliche 
Tropfsteinhöhle!
> Weder den Lärm noch die Abgase eines Dieselgenerators wären für mich als
> Nutzer akzeptabel, erst Recht aus Sicht der Nachbarn.
Dafür gibt es Lärmschutzboxen. Dagegen ist jede Luftwärmepumpe ein. 
tosender Tornado. Und die Nachbar können gegen ein ortsveränderliches 
Baugerät von 7 bis 19 Uhr recht wenig machen.
>
> Zumal deine Milchmädchenrechnung auch etliches unterschlägt. Aus einer
> kWh Diesel, kriegst du mit deiner Wärmepumpe im echten Leben mit viel
> Glück und einem COP >>4 wieder eine kWh Wärme ins Haus.
Wenn man die Abwärme vom Diesel nutzt, bekommt man aus 10,5 kWh/Liter 
Diesel dann  15 bis 20 kWh Wärme pro Liter Diesel(Heizöl) raus
>
> Da lasse ich doch lieber den Ölbrenner drin, und tanke den dann mal mit
> 50l Diesel, wenns wirklich eklig werden sollte.
Deine Wahl!
>
> Und um den Kühlschrank täglich mindestens 3..4h laufen zu lassen,
> reichen die Paneele und Akkus der Solaranlage allemal.
Stimmt, einen Kasten Öttinger am Tag bringt man damit auf jeden Fall 
kalt!
Auch im Winter. Da braucht man doch gar keinen Kühlschrank, da kann man 
das Bier auch im Garten abkühlen lassen.
>
> Alles andere ist entbehrlich. Dafür gibts einen Holzkohlegrill oder
> Campingkocher.
Aber nur Outdoor einsetzen, Indoor wirken die beiden Lebenszeit 
verkürzend!

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Es ist übrigens ein bekanntes Problem das in machen schwach 
dimensionierten Ortsnetzen mit viel PV die am Ende der Leitunng Probleme 
mit Überspannung haben
DIe WR schalten dann ab

Du hast eine 7KW-Anlage?  Augen offen halten nach einem großen 
Transformater :-)

Für Balokon-PV ein fetter Ringkerntrafo, mit zB. 24V - damit die 
SPannung senken?

von Thomas R. (thomasr)


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Vor einigen Wochen gab es hier in der Voreifel nochmal Schnee, der auf 
den PV Anlagen pappte. Dann kam die Sonne und der Schnee war fast 
gleichzeitig weg. Mit dem Ergebnis, daß mehrere WR hier im Ort 
"ausgestiegen" sind, je nach Parametrierung.

Selbsttätig regelnde "rONT" gibt es zwar, sind aber teuer und werden nur 
schleppend eingebaut.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Dir ist klar das wenn der WR produziert die Spannung am WR höher ist als
> in der Hausverteilung?
>
> Je nach Länge und Querschnitt der Zuleitung können das durchaus ein paar
> Volt sein

Ich hab heute am Samstag bei bedeckten Himmel wieder dauern Netzfehler 
und draus resultierende Abschaltung der WR wg. Netzspannung >253 Volt.
Teilweise ist die Spannung kurz bis auf 265 Volt hochgegangen (so um 
13:00)
Um 20:00 rum war dann die Netzspannung bei 205 Volt.
----> ist es heute normal fast 60 Volt Tagesschwankung zu haben?

Meine echten Wechselrichter werde ich mal einfach "aus sichern", 
dauerndes Abschalten mit dem ENS Relais ist wohl auch nicht so 
Lebenszeit verlängernd.

Meine zwei Y&H 1000 und 1300 Watt T-Grid-Wechselrichter sind dem ganzen 
Tag über in Betrieb geblieben. Die haben zumindest so viel generiert, 
damit der Eigenverbrauch +/- Null ist.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Es ist übrigens ein bekanntes Problem das in machen schwach
> dimensionierten Ortsnetzen mit viel PV die am Ende der Leitunng Probleme
> mit Überspannung haben
> DIe WR schalten dann ab
Da wo ich wohne ist das ein Neubaugebiet mit ordentlicher Verkabelung 
der Ringstraße als Ring. Allzuviel PV wurde auch nicht zugebaut.  Nur 
jedes 4 Haus hat eine PV-Anlage auf dem Dach. So 3-5 kW Leistung könnten 
die haben.
>
> Du hast eine 7KW-Anlage?  Augen offen halten nach einem großen
> Transformater :-)
Spartrafo auf der 230V Seite vor den Wechselrichtern wäre nicht 
schlecht. Jetzt kommt die sonnenreiche Zeit.
>
> Für Balokon-PV ein fetter Ringkerntrafo, mit zB. 24V - damit die
> SPannung senken?
??????

von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Spartrafo auf der 230V Seite vor den Wechselrichtern wäre nicht
> schlecht. Jetzt kommt die sonnenreiche Zeit.
>>
>> Für Balokon-PV ein fetter Ringkerntrafo, mit zB. 24V - damit die
>> SPannung senken?
> ??????

Es muss kein Spartrafo sein - ein normaler 230V / 24V-Trafo reicht da

Du musst die Sekunderseite so mit der Primärseite in Reihe schalten das 
sich die Spannung um die 24V reduziert

Ja, ist mit Kanonen auf Spatzen...., man macht hiermit aus einem 
normalen Trafo quasi einen Spartrafo

Aber mit etwas Glück findet man fette Trafos sehr günstig

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Du musst die Sekunderseite so mit der Primärseite in Reihe schalten das
> sich die Spannung um die 24V reduziert.

Ok hab ich verstanden!
Danke für den Tipp.


> Aber mit etwas Glück findet man fette Trafos sehr günstig

Ja, aber Trafos dieser Bauart für 2-4 kW Wechselrichter sind ziemlich 
dünn gesät.
Ferner, glaube ich, dass in 2-3 Monaten wird der Spuk wieder für dieses 
Jahr vorbei sein.

von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ja, aber Trafos dieser Bauart für 2-4 kW Wechselrichter sind ziemlich
> dünn gesät.

Man könnte auch mehrere günstige Trafos parallel schalten :-)

Ich würde mich da aber schon mal beim Netzbetreiber beschweren

Alle wollen grüne Energie - dann soll er auch seinen Beitrag leisten

: Bearbeitet durch User
von Korax K. (korax)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wenn man die Abwärme vom Diesel nutzt, bekommt man aus 10,5 kWh/Liter
> Diesel dann  15 bis 20 kWh Wärme pro Liter Diesel(Heizöl) raus

Upsi. Überlege bitte nochmal.
Inzwischen melde ich mein Perpetuum Mobile an..

von Manfred P. (pruckelfred)


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Cha-woma M. schrieb:
>> Du musst die Sekunderseite so mit der Primärseite in Reihe schalten das
>> sich die Spannung um die 24V reduziert.
> Ok hab ich verstanden!

Ein Thread dazu ist schon länger her, habe ich 2020 mal dafür gemalt.

Heinz R. schrieb:
> Aber mit etwas Glück findet man fette Trafos sehr günstig

Ein Trafo in Sparschaltung muß nur auf der Wicklung mit der kleinen 
Spannung den Strom tragen. Grob gerundet an 230 Volt 4 Ampere (900VA), 
muß der Trafo 4x24 = 100 VA leisten.

von Ralf X. (ralf0815)


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Heinz R. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Ja, aber Trafos dieser Bauart für 2-4 kW Wechselrichter sind ziemlich
>> dünn gesät.
>
> Man könnte auch mehrere günstige Trafos parallel schalten :-)
>
> Ich würde mich da aber schon mal beim Netzbetreiber beschweren
>
> Alle wollen grüne Energie - dann soll er auch seinen Beitrag leisten

Für eine Spannungsabsenkung um ca. 24VAC müsste der Trafo wohl nur 10% 
der maximalen PV-Einspeisung vertragen, wobei mir die 24VAC doch etwas 
arg übertrieben erscheinen.
Wählt man "nur" 12VAC kann man auf die alten Halogentrafos setzen und 
kommt mit 5% der Einspeiseleistung aus.

von Heinz R. (heijz)


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Manfred P. schrieb:
> Ein Trafo in Sparschaltung muß nur auf der Wicklung mit der kleinen
> Spannung den Strom tragen. Grob gerundet an 230 Volt 4 Ampere (900VA),
> muß der Trafo 4x24 = 100 VA leisten.

Interessant - hatte ich so noch nie berechnet - hatte nie den 
Anwendungsfall -  aber es macht Sinn

Ich hätte es jetzt anders al in Deinem Bild angeschlossen - so das an 
der 230V-Spule tatsächlich 230V liegen - die 12V für die Glühbirne 
"abgezogen" werden

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Korax K. schrieb:
> Upsi. Überlege bitte nochmal.
> Inzwischen melde ich mein Perpetuum Mobile an..

Ziemlich einfach:
Ein Liter Heizöl/Diesel hat 10,5 kWh Energiegehalt.
Der Baustromdiesel macht aus 1l Diesel ca. 4 kWh elektrische Energie. 
Die Abwärme lässt sich zu 80 % für die Heizung verwenden. Das sind dann 
nochmal ca. 4 kWh als Wärme.
Die elektrische Energie des Baustromdiesels wandelt man in einer 
Wärmepumpe in 12-16 kWh Wärme um.
In der Summe ergibt sich die gesamte nutzbare Wärme zu 16-20 kWh.
Aus 10,5 kWh Energiegehalt des Diesels/l werden dann bis zu 20 kWh 
Wärme.

von Roland E. (roland0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Korax K. schrieb:
>> Upsi. Überlege bitte nochmal.
>> Inzwischen melde ich mein Perpetuum Mobile an..
>
> ... Milchmädchenrechnung...

Egal was du so rauchst, es tut dir nicht gut.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Cha-woma M. schrieb:
> Der Baustromdiesel macht aus 1l Diesel ca. 4 kWh elektrische Energie.

Das wird passen.

> Die Abwärme lässt sich zu 80 % für die Heizung verwenden. Das sind dann
> nochmal ca. 4 kWh als Wärme.

Bei einem normalen Stromerzeuger bläst Du 6 kWh Abwärme in die Umgebung, 
eine Ankopplung an die Heizung gibt es nicht. Das wäre beim BHKW der 
Fall, aber das ist Dir zu teuer.

> Die elektrische Energie des Baustromdiesels wandelt man in einer
> Wärmepumpe in 12-16 kWh Wärme um.

4kWh rein - 16kWh raus ist Faktor vier, klingt eher nach Fernsehwerbung 
als real erreichbar. Hast Du eigene Zahlen, die mehr als 2..2,5 belegen?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Ralf X. schrieb:
> Für eine Spannungsabsenkung um ca. 24VAC müsste der Trafo wohl nur 10%
> der maximalen PV-Einspeisung vertragen,

10 % Leistung braucht der Trafo nur in Bezug zum WR. Das macht die Sache 
jetzt wider charmanter. So ein Trafo von 300VA gibt's in der Bucht für 
35-40€. Ich hab da noch einen suntechnics WR mit großen Gehäuse im 
Einsatz, da passt ein 300VA Trafo locker rein zum Testen.

von Heinz R. (heijz)


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Manfred P. schrieb:
> 4kWh rein - 16kWh raus ist Faktor vier, klingt eher nach Fernsehwerbung
> als real erreichbar. Hast Du eigene Zahlen, die mehr als 2..2,5 belegen?

so funktioniert jede Wärmepumpe - sei es die einfach Klimaanlage an der 
Wand oder eine komplette WW-Hausheizung
di erreichen alle Faktor 3-5

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Manfred P. schrieb:
> Bei einem normalen Stromerzeuger bläst Du 6 kWh Abwärme in die Umgebung,
> eine Ankopplung an die Heizung gibt es nicht.
Einfach der Luft/Wasser Wp zuführen. Dann passt das wieder.
Oder nimm halt gleich einen Wassergekühlten Diesel, die gibts! Nur 
kosten die für die Kleine Größe von 14kVA um 2000€ mehr als der 
Luftgekühlte.
> Das wäre beim BHKW der
> Fall, aber das ist Dir zu teuer.
Hat auch seinen Grund, das BHKW muss ja auch die 
Netzsynchronstadioneinrichtung besitzen. Was ein Baustromdiesel als NEA 
zur 1:1 Versorgung nicht braucht.
>
>> Die elektrische Energie des Baustromdiesels wandelt man in einer
>> Wärmepumpe in 12-16 kWh Wärme um.
>
> 4kWh rein - 16kWh raus ist Faktor vier, klingt eher nach Fernsehwerbung
> als real erreichbar. Hast Du eigene Zahlen, die mehr als 2..2,5 belegen?
Wasser/Wasser Wp mit Wärmequelle 10°C und Heizwasser 35°C, da hat man 
locker einen COP von 4!
Ich hab eine Sole-WP 3,5kW elekt.: Bei einer SoleTemp von -5°C gibt  das 
bei 35°C Heizwasser 13,5 kW, bei SoleTemp von -0°C sind es dann 14,2kW 
und wenn die SoleTemp von 25°C hat dann hat man 24kW.

von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ich hab eine Sole-WP 3,5kW elekt.: Bei einer SoleTemp von -5°C gibt  das
> bei 35°C Heizwasser 13,5 kW, bei SoleTemp von -0°C sind es dann 14,2kW
> und wenn die SoleTemp von 25°C hat dann hat man 24kW

da hast Dich irgendwie verrechnet
Sole wird wohl auch kaum unter dem Gefrierpunkt sein

Von -5° Sole auf 35°  , 3,5 kW zu 13,5 kW - COP fast 4 - glaube ich bei 
-5°C zugegeben nicht
Wie wurde das gemessen?

von Roland E. (roland0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Manfred P. schrieb:
>> Bei einem normalen Stromerzeuger bläst Du 6 kWh Abwärme in die Umgebung,
>> eine Ankopplung an die Heizung gibt es nicht.
> Einfach der Luft/Wasser Wp zuführen. Dann passt das wieder.
> Oder nimm halt gleich einen Wassergekühlten Diesel, die gibts! Nur
> kosten die für die Kleine Größe von 14kVA um 2000€ mehr als der
> Luftgekühlte.

Der weitaus größte Teil der Abwärme geht über die Abgase nach draußen. 
Das Kühlwasser ist nur ein Teil der Abwärme.

Auja, Dieselabgase der Wärmepumpe als Arbeitsgas zuführen. Erzähl mehr!

Ich hab mir schon mal Popcorn geholt...

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:

> da hast Dich irgendwie verrechnet
> Sole wird wohl auch kaum unter dem Gefrierpunkt sein
Sole ist normalerweise im Bereich von 0 bis -10° Arbeitstemperatur!


> Von -5° Sole auf 35°  , 3,5 kW zu 13,5 kW - COP fast 4 - glaube ich bei
> -5°C zugegeben nicht
Quelle Herstellertabellen der WP!
> Wie wurde das gemessen?
Nach Regeln der Technik!

1!
Sole-WP arbeiten mit dem Prinzip "einfrieren" des Erdbodens.
So werden sehr viele Sole-WP Wärmequellen ausgelegt. Die Wärmequellen 
sind entweder Erdsonden oder Erdkollektoren.
Erdsonden werden meist als Direktverdampfer ausgelegt und werden in 
Tiefen von 80 bis 200 Meter gerammt. Dagegen werden Erdkollektoren 
(Sonderform Erdkollektoren-Korb)  in Tiefen von 80 bis 300 cm 
"vergraben". Das Erdreich hat in diesen Bereichen mittlere Temperaturen 
von -0° bis + 15° im Jahresverlauf. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Bodentemperatur
Hat der Solekollektor eine Kontaktfläche von A ---> unendlich, dann wird 
die Sole immer die Temperatur des Erdbodens liefern!
Da aber  A ---> unendlich kaum möglich ist, wird der Erdkollektor nach 
der Formel Wohn-Heizfläche x 2 = Kollektorfläche berechnet. 
https://www.geothermie.de/bibliothek/lexikon-der-geothermie/e/erdwaermekollektor
So ein Kollektor wird aber im Winter dann eine Soletemperatur zwischen 0 
und -5 Grad liefern.
2!
Wer seine Sole-WP pimpen will, erhöht die Kollektorfläche oder greift 
zur Compiler-Lösung mit Pufferspeicher für die Sole.
http://www.tritherm.de/konzept.htm

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Roland E. schrieb:
> Ich hab mir schon mal Popcorn geholt...

Im Oettinger-Bier aufgekocht schmecken die am besten!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Roland E. schrieb:
> Der weitaus größte Teil der Abwärme geht über die Abgase nach draußen.
> Das Kühlwasser ist nur ein Teil der Abwärme.

Auch für die Abgase gibts Wärmetauscher!

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Manfred P. schrieb:
> Bei einem normalen Stromerzeuger bläst Du 6 kWh Abwärme in die Umgebung,
> eine Ankopplung an die Heizung gibt es nicht.
Die Ankopplung an die Heizung nennt sich Wärmetauscher
https://www.ebay.de/itm/392983439240?mkevt=1&mkcid=1&mkrid=707-53477-19255-0&campid=5338939857&toolid=11000&_ul=DE&customid=Cj0KCQjwu8uyBhC6ARIsAKwBGpQfTNE4-PJ0U0VADyWuxEnz5SmbV2lt3Q3dXR0-7pCuKGtAMj9Ra2IaAm0fEALw_wcB&gad_source=1&gclid=Cj0KCQjwu8uyBhC6ARIsAKwBGpQfTNE4-PJ0U0VADyWuxEnz5SmbV2lt3Q3dXR0-7pCuKGtAMj9Ra2IaAm0fEALw_wcB
Und Stromerzeuger mit Wasserkühlung gibts auch mit kleiner Leistung:
mit 15kVA kostete so einer ca. 4000-6000€
Luftgekühl bekommt man sowas für 2500-3000€

> Das wäre beim BHKW der
> Fall, aber das ist Dir zu teuer.
Klar ist mir das zu teuer einfach so für den Nonsens von KWK 25000€ zu 
verjubel.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Auch für die Abgase gibts Wärmetauscher!

Solche Produkte haben so etwas im Gerät:
https://www.bhkw-infothek.de/bhkw-anbieter-und-hersteller/mikro-bhkw-ubersicht/

Die Sunmachine finde ich interessant, aber leider gibt es den Hersteller 
nicht mehr. Mit Sterlingmotor als Allesfresser, sogar Pellets, war das 
wirklich interessant.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christian M. schrieb:
> Habt ihr ähnliche Erfahrungen?

Wo ich jetzt schon mal auf der Spur bin, hab ich mir mal in der Früh die 
Netzspannung angesehen.
Um 5 Uhr hab ich so um die 210 Volt.
Um 6 Uhr hab ich so um die 200 Volt.
Um 7 Uhr hab ich so um die 216 Volt.
Um 8 Uhr hab ich so um die 226 Volt.
Um 9 Uhr hab ich so um die 248 Volt.
Um 10 Uhr hab ich so um die 248-256 Volt.
----> Squeeze-out PV-Kleinanlagen?

Geht das noch mit rechten Dingen zu oder steckt dahinter Spuk und 
Zauberei oder der VNB der die kleinen PV-Erzeuger aus dem Netz drängen 
will?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Um 10 Uhr hab ich so um die 248-256 Volt.
> ----> Squeeze-out PV-Kleinanlagen?

Welche Spannung hast Du, wenn Deine PV-Anlage abgeschaltet hat?
Immer noch die 250V?

Weisst Du wie weit der Trafo von Dir weg ist, von dem die Leitung zu Dir 
führt?
Wieviele Nachbarn (absolut und in %) mit PV-Anlagen hängen da dran?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dieter D. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Um 10 Uhr hab ich so um die 248-256 Volt.
>> ----> Squeeze-out PV-Kleinanlagen?
>
> Welche Spannung hast Du, wenn Deine PV-Anlage abgeschaltet hat?
> Immer noch die 250V?
Die Netzspannung schwankt halt von 240V hoch bis auf 263V.
>
> Weisst Du wie weit der Trafo von Dir weg ist, von dem die Leitung zu Dir
> führt?
Max. 300 m
> Wieviele Nachbarn (absolut und in %) mit PV-Anlagen hängen da dran?
??????
Ca. 45 Häuser, ca. 25%PV belegt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ca. 45 Häuser, ca. 25%PV belegt.

Wenn das bei den anderen Trafos ähnlich ist, dann kann das Unternetz die 
Energie nicht mehr los werden.

Das Mittags PV-Anlagen aus dem Netz gedrückt werden müssen, weil das 
Netz die Energie nicht mehr aufnehmen kann, war schon mal in Threads 
erwähnt worden. Das ergab schon mal negative Strombörsenpreise. Nur ist 
deren Häufigkeit noch viel zu gering, als dass ein Versorger dafür 
wirtschaftlich Speicher vorhälten kann.

Für einen Endverbraucher lohnt sich der Speicher mehr, wenn dieser 
dadurch rund 40ct/kWh Stromkosten spart bei 10ct 
Speicherverschleisskosten. Für den Erzeuger, wie EON, Vattenfall, RRG, 
usw.  rentiert sich das weniger, weil dieser dabei nur 8...15ct 
Stromkosten spart.

von Roland E. (roland0815)


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Cha-woma M. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
>
> Wo ich jetzt schon mal auf der Spur bin, hab ich mir mal in der Früh die
> Netzspannung angesehen.
> Um 5 Uhr hab ich so um die 210 Volt.
> Um 6 Uhr hab ich so um die 200 Volt.
> Um 7 Uhr hab ich so um die 216 Volt.
> Um 8 Uhr hab ich so um die 226 Volt.
> Um 9 Uhr hab ich so um die 248 Volt.
> Um 10 Uhr hab ich so um die 248-256 Volt.
> ----> Squeeze-out PV-Kleinanlagen?
>
> Geht das noch mit rechten Dingen zu oder steckt dahinter Spuk und
> Zauberei oder der VNB der die kleinen PV-Erzeuger aus dem Netz drängen
> will?

Genau. Der Netzbetreiber fährt die Spannung nur hinter deinem Trafo 
hoch, damit nur deine Solaranlage nicht mehr einspeist.

Merkste was?

Das ist ein völlig normales Bild, in unserer schönen Solarwelt. Die 
Netzbetreiber werden von der neuen Realität eingeholt.
Da für Kleineinspeiser hierzulande keine 1:1 Verrechnung für 
Überschusseinspeisung und Bezug vorgesehen ist, knallen sich alle so 
viel wie möglich hin, 'damit es sich rechnet'. Es müssen ja im 
Durchschnitt 4..5kWh eingespeist werden um eine zu kaufen. Das dann 
konzentriert von Mai bis August, danach ist dunkel bis April...
Die Folgen erlebst du jetzt an jedem sonnigen Tag.

Viel Erfolg...

: Bearbeitet durch User
von Εrnst B. (ernst)


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Cha-woma M. schrieb:
> Wo ich jetzt schon mal auf der Spur bin, hab ich mir mal in der Früh die
> Netzspannung angesehen.
> Um 5 Uhr hab ich so um die 210 Volt.
> Um 6 Uhr hab ich so um die 200 Volt.
> Um 7 Uhr hab ich so um die 216 Volt.
> Um 8 Uhr hab ich so um die 226 Volt.
> Um 9 Uhr hab ich so um die 248 Volt.
> Um 10 Uhr hab ich so um die 248-256 Volt.
> ----> Squeeze-out PV-Kleinanlagen?
>
> Geht das noch mit rechten Dingen zu oder steckt dahinter Spuk und
> Zauberei oder der VNB der die kleinen PV-Erzeuger aus dem Netz drängen
> will?

Im Gegenteil. Dass die Spannung um 6 Uhr so weit runtergeht, bedeutet 
dass der Netzbetreiber schon alles irgendwie Mögliche getan hat, um 
tagsüber möglichst viel Solareinspeisung zu ermöglichen. Zumindest alles 
was möglich ist, ohne einen neuen Trafo für den Ortsteil aufzustellen, 
ggfs. neue Mittelspannungs-Leitungen zu ziehen usw.

Wenn der Netzbetreiber wirklich die kleinen PV-Anlagen aus dem Netz 
haben wollte, hätte er den Trafo so eingestellt dass um 5 oder 6 Uhr 
noch 230V vorhanden sind. Dann wäre der Großteil der Solaranlagen von 
8-20 Uhr offline.

Und wir erinnern uns: den Trafo umzukonfigurieren braucht einen Arbeiter 
vor Ort und einen kurzen Stromausfall. Das ist nix wo ein gelangweilter 
Mitarbeiter im Homeoffice mal irgendeinen Schieberegler verstellt.

Ben B. schrieb:
> haben sie auf der HV-Seite einen manuell schaltbaren
> Stufenschalter 10kV +-500V oder 20kV +-1kV, der ist bei den
> MS/400V-Trafos aber nicht dafür ausgelegt, unter Last umgeschaltet zu
> werden.


Zu deinem Problem: Mess die Spannung mal direkt am Hausanschluss, und 
alle drei Phasen. Evtl. entsteht der Spannungshub in deiner 
Hausverkabelung, dann ist der VNB nicht schuld. Solltest du beheben, 
bevor irgendwas verkohlt.

Vielleicht hast du auch nur die "schlechte" Phase erwischt, auf der alle 
anderen Solaranlagen im Viertel hängen. Dann umverkabeln, und eine 
andere zum Einspeisen nehmen.

: Bearbeitet durch User
von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Εrnst B. schrieb:
> Vielleicht hast du auch nur die "schlechte" Phase erwischt, auf der alle
> anderen Solaranlagen im Viertel hängen. Dann umverkabeln, und eine
> andere zum Einspeisen nehmen.

Das hab ich auch schon überprüft. Das Delta war nicht so groß, hab aber 
trotzdem die L1-Phase auf L3 gelegt. Die WR stehen bei mir im Keller 
150cm vom Zählerschrank  und ca. 60 cm vom HAK entfernt.
Was mich so total verwirrt ist, warum in den ersten Wochen des Mai das 
Problem überhaupt nicht auftrat. Seit letzter Woche aber dafür massiv.
Beim Netzbetreiber werde ich mal nachfrage halten bzgl. des 
Sachverhaltes.
Vor den Solar-WR werde ich mal die Trafoschaltung auch umsetzen. Zwei 
Trafos habe ich auch schon bestellt.

von Rüdiger B. (rbruns)



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Cha-woma M. schrieb:
> Christian M. schrieb:
>> Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
>


Hier mal mein Log des Solarzählers von diesem Monat:

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Beim Netzbetreiber werde ich mal nachfrage halten bzgl. des
> Sachverhaltes.

Das ist zu befürworten. Du solltest Dich mit der Antwort, oder wenn 
diese ausbleibt, an Deine Gemeinde oder Stadt wenden. Diese können dem 
etwas mehr Gewicht verleihen.

> Vor den Solar-WR werde ich mal die Trafoschaltung auch umsetzen.

Das ist keine gute Idee, wegen der möglichen zusätzlichen 
Spannungserhöhung. In dem Falle solltest Du Deinen Egoismus zügeln.

von Korax K. (korax)


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Rüdiger B. schrieb:
> Hier mal mein Log des Solarzählers von diesem Monat:

Hahaha, Temperatur/Luftfeuchte. Diese Chinesen..

von Heinz R. (heijz)


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Hier mal die Spannungen vom heutigen Tag

Es war ein sehr sonniger Tag - ich habe ca. 45 kWh eingespeist

Roland E. schrieb:
> Das ist ein völlig normales Bild, in unserer schönen Solarwelt. Die
> Netzbetreiber werden von der neuen Realität eingeholt.
> Da für Kleineinspeiser hierzulande keine 1:1 Verrechnung für
> Überschusseinspeisung und Bezug vorgesehen ist, knallen sich alle so
> viel wie möglich hin, 'damit es sich rechnet'

Ich wäregerne bereit die im SOmmer zu drosseln - gegen entsprechendes 
Entgelt natürlich

Mir ist eine rel. große Anlage wichtig um in bewölkten Zeiten genug 
Leistung für die Wärmepumpe zu haben - Stichwort Autarkie

Es hat halt bei dem ganzen Einspeisezeug vor paar Jahren keiner gedacht 
das ANlagen so dermaßen billig werden

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Dieter D. schrieb:
> Das ist keine gute Idee, wegen der möglichen zusätzlichen
> Spannungserhöhung. In dem Falle solltest Du Deinen Egoismus zügeln.
Aber das dauernde on/off der Wechselrichter ist wohl auch nicht Gelbe 
vom Ei!
Ok, dann Plan B:
T-Grid die bei 260V offline gehen.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Mir ist eine rel. große Anlage wichtig um in bewölkten Zeiten genug
> Leistung für die Wärmepumpe zu haben - Stichwort Autarkie

Hmm, ob da vllt. ein großer Speicher nicht auch nötig ist?
Und "Stichwort Autarkie" + Wärmepumpe, da solltest du dir aber schon gut 
überlegen, ob PV im Winter die Lösung ist.
Bekanntermaßen hat man in den sonnenarmen Monaten nur ca. 10-30 % 
Solarertrag.

von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Hmm, ob da vllt. ein großer Speicher nicht auch nötig ist?
> Und "Stichwort Autarkie" + Wärmepumpe, da solltest du dir aber schon gut
> überlegen, ob PV im Winter die Lösung ist.
> Bekanntermaßen hat man in den sonnenarmen Monaten nur ca. 10-30 %
> Solarertrag.

15 kW Speicher ist vorhanden - dazu noch ein Auto mit 20 kW :-)

Ja, Autarkie wird nicht möglich sein - an einem so richtig kalten 
Wintertag rauschen schon mal 100 kWh durch die WP

Aber warum sollte ich bei überwiegenden Außentemperaturen zwischen 5 und 
15° nicht möglichst viel selber per PV erwirtschaften`?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Hier mal die Spannungen vom heutigen Tag

Ähhh, Pi x Daumen sind das wohl eher 270 Volt, oder?

von Korax K. (korax)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ähhh, Pi x Daumen sind das wohl eher 270 Volt, oder?

Oder.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Aber warum sollte ich bei überwiegenden Außentemperaturen zwischen 5 und
> 15° nicht möglichst viel selber per PV erwirtschaften`?

Da hat keiner was dagegen.

von Hadmut F. (hadmut)


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Hatte das problem mit 253V abschaltung bei einem hoymiles 600.
Zuerst müsahmst einen spartrafo aus altem halogenlampen trafo 
drangebastelt. Das geht und wird warm.
Dann die 10m discounter-verlängerung zum hm600 durch ein 1.5mm 
kupferkabel ersetzt. Das discounter-kabel aus 1mm alu war schuld. Zu 
grosser spannungsabfall bei insgesamt 1600W.

: Bearbeitet durch User
von Heinz R. (heijz)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ähhh, Pi x Daumen sind das wohl eher 270 Volt, oder?

nein, das täuscht, Maximum letzte Woche waren 244V

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Hadmut F. schrieb:
> Dann die 10m discounter-verlängerung zum hm600 durch ein 1.5mm
> kupferkabel ersetzt. Das discounter-kabel aus 1mm alu war schuld.

Echt, da war 1mm² Aluadern!
Aber hm600 hat doch 500W wie kommst du auf die 1699Watt?

> Zu grosser spannungsabfall bei insgesamt 1600W.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Heinz R. schrieb:
> Cha-woma M. schrieb:
>> Ähhh, Pi x Daumen sind das wohl eher 270 Volt, oder?
>
> nein, das täuscht, Maximum letzte Woche waren 244V

Dann ist ja alles im gelben Bereich.

von Hadmut F. (hadmut)


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Cha-woma M. schrieb:
> wie kommst du auf die 1699Watt?

Da hängen noch einige chinesen WR an der gleichen leitung.

von Sven (elitron)



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Bei uns sind es tagsüber auch meißt über 240V. 243 V tagsüber und nachts 
haben wir ca 237V im öffentlichen Netz.
In meinem eigenen nicht synchronisierten Netz fahr ich mit ca 215V

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Hadmut F. schrieb:
> Da hängen noch einige chinesen WR an der gleichen leitung.

Jo, das ist dann was anderes.

von Peter D. (peda)


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Christian M. schrieb:
> Offensichtlich bekommt unser HVTrafo den Strom nicht weg weil diesen
> keiner braucht.

Ein Trafo ist kein ideales Bauteil. Er hat ohmsche Verluste, 
Wirbelstromverluste, Koppelverluste. Das wird ausgeglichen, indem 
sekundär entsprechend zusätzliche Windungen aufgebracht werden.
Daher kann man ihn nicht einfach umgedreht betreiben, da sich dann die 
Richtung der Verluste umkehrt. Man müßte eine um die doppelten Verluste 
höhere Spannung sekundär einspeisen, damit primär wieder was abgenommen 
wird. Die ohmschen Verluste des Kabels bis zur Solarstromeinspeisung 
erhöhen die Spannung noch weiter.

Größere Trafos haben einen OLTC (On-Load Tap Changer), der Anzapfungen 
umschaltet und so die Spannung je nach Last nachregelt.
Dieses unter Last schalten verschleißt den OLTC. Daher gibt es ein 
Zählwerk für die Umschaltungen, um nach einem Grenzwert den OLTC zu 
warten. Bei YT gibt es schöne Videos, wo der OLTC gewartet wird.

https://www.youtube.com/watch?v=cib1Xfg_lEg
https://www.youtube.com/watch?v=v8TyzqfGhkI

von Heinz R. (heijz)


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Peter D. schrieb:
> Daher kann man ihn nicht einfach umgedreht betreiben, da sich dann die
> Richtung der Verluste umkehrt. Man müßte eine um die doppelten Verluste
> höhere Spannung sekundär einspeisen,

Das würde bedeuten das generell nie PV-Strom weiter als nach der 
Trafostation verteilt wird?

Ich sitze gerade in einer Firma mit rel. viel PV auf dem Dach
Um mich herum sind weitere Firmen, viele auch mit PV auf dem Dach
Wohnungen gibt es im Einzugsbereich der hierfür zuständigen Trafostation 
keine
Sonntags sind die Firmen geschlossen

Wo geht dann die PV-Energie hin?

von Peter D. (peda)


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Heinz R. schrieb:
> Wo geht dann die PV-Energie hin?

Das müßte man mal den Versorger fragen. Zuviel Wind- oder Solarstrom 
wird zunehmend ein Problem.
Die Wechselrichter können ferngesteuert werden und Windräder kann man 
aus dem Wind drehen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hadmut F. schrieb:
> Da hängen noch einige chinesen WR an der gleichen leitung.

Genau deshalb gibt es die Auflage mit der extra Dose für die 
Balkonanlagen, weil sonst jeder sich eine kurze Verlängerung mit vielen 
Steckdosen holt, dann gleich sechs Balkonanlagen dran hängen und lustig 
vor sich hin kokelt. Wenn dann die Bude abbrennt, die Versicherung nicht 
zahlen will, wird gegen die Verbände geklagt, weil diese keine Forderung 
erhoben hätte, dass dagegen Maßnahmen getroffen werden müssen. Weil 
diese hätten das wisssen müssen und sollen gemäß Technik und 
Verantwortung zahlen. Den Prozess gegen solche Ansprüche gewann aber 
eine société électricité auch in der höchsten Instanz.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Peter D. schrieb:
> Das müßte man mal den Versorger fragen. Zuviel Wind- oder Solarstrom
> wird zunehmend ein Problem.

Sieht man hier im Sommer. Es fehlt nicht mehr viel. Dummerweise haben 
nur wenige die Chance ihr Auto tagsüber aufzuladen. Das geht nur, wenn 
man zwei Autos hat, die abwechselnd verwendet werden können.

Die schwarzen Flächen erhöhen die Erwärmung und tragen so zu neuen 
gemessenen Temperaturrekorden bei. Insbesondere, wenn der Strom nicht 
abgezogen werden kann. In dem Falle gehören weiße Abdeckungen über die 
Zellen gezogen oder diese aus der Sonne weggedreht.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Cha-woma M. schrieb:
> Ok, dann Plan B:
> T-Grid die bei 260V offline gehen.

Diese Idee ist auch nicht besser. Da solltest Du Dein Vorteilsdenken 
zügeln.

Die bessere Idee sind der Plan C und D:

- Batteriespeicher.
- Politisch aktiv werden für eine leistungsfähigere Ortsnetzanbindung.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> In dem Falle gehören weiße Abdeckungen über die
> Zellen gezogen oder diese aus der Sonne weggedreht.

Ich glaube, dann sollten wir erstmal alle asphaltierten Straßen weiß 
anmalen. Das dürfte einen deutlich größeren Effekt haben. Schieferdächer 
und schwarz lasierte Tonziegel verbieten wir auch, dann dürfte es noch 
weniger Probleme geben und wir können die Erderwärmung stoppen. Oder 
vielleicht doch nicht?

von Jens G. (jensig)


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Dieter D. schrieb:
> Die schwarzen Flächen erhöhen die Erwärmung und tragen so zu neuen
> gemessenen Temperaturrekorden bei. Insbesondere, wenn der Strom nicht
> abgezogen werden kann. In dem Falle gehören weiße Abdeckungen über die
> Zellen gezogen oder diese aus der Sonne weggedreht.

So ein Schwachsinn. Über wieviel ppm oder gar ppb der Erdoberfläche 
reden wir denn hierbei?

von Udo S. (urschmitt)


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Jens G. schrieb:
> So ein Schwachsinn.

Den Schwachsinn habe ich ihm schon mehrfach widerlegt, aber er behauptet 
diese alternative Wahrheit einfach immer weiter.
Normale graue oder rote Dachziegel absorbieren schon über 80% des 
einfallenden Lichts. PV Zellen wandeln 20% der einfallenden Energie in 
Strom um.
Trotzdem hat er hier schon mehrfach behauptet, dass die Dächer mit PV 
heißer werden als solche ohne.
Er hat sogar schon mal behauptet, dass in einer Siedlung mit viel PV auf 
dem Dach sich die mittlere Temperatur in der Siedlung deutlich messbar 
erhöht.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)



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Dieter D. schrieb:
> Die bessere Idee sind der Plan C und D:
>
> - Batteriespeicher.
Sowas hat vllt. für den Sommer Sinn, weil ausreichend Solarstrahlung 
vorhanden.
Aber was hilfts, wenn die ENS den WR dauernd abschaltet.
Davon wird kein Batteriespeicher fett. Sondern nur der 
Ökostromanbieter&VNB hat den Profit!
> - Politisch aktiv werden für eine leistungsfähigere Ortsnetzanbindung.

Die Ortsnetzanbindung ist leistungsfähig, es liegt ganz klar an der 
Einspeisung über die MS-Ebene.
Man kann über google (älter) und Bayernatlas (rel Aktuell wg. 
Grundsteuer) sehen, wie viele PV-Anlagen zugebaut wurden. Da war in den 
letzten 2-4 Jahren nicht viel.

Es kommt bei bedeckten Himmel zu Spannungsanhebungen, und die letzten 10 
Tage waren hier sehr bedeckte und bewölkte Tage. Da kam es auch zu den 
Spannungsanhebungen. Die ersten Tage im Mai waren sehr sonnenreiche 
Tage, da liefen die WR problemlos durch!
----> Es muss von außerhalb kommen, den nur so kann man sich die 
Spannungsanhebung erklären, auch bei bedeckten Himmel!

Politisch aktiv werden.
Gemeinde? Bürgermeister?

Soviel Zeit habe ich nicht. Der Bürgermeister bei uns ist von den freien 
Wählern. Früher CSU hat er seinen eigenen "Wahlverein" aufgemacht und 
mit einer Klicke aus "Friends&Family" alle Funktionsposten vom 
Straßenwärter aufwärts aufgeteilt.

Ich hab mal oben eine ältere Ausarbeitung gepostet bzgl. PV und 
Spannungsanhebung.

von Hadmut F. (hadmut)


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Die saubere lokale lösung könnte ein spartrafo sein. Damit schalten bei 
überspannung alle anderen PV anlagen ab und nicht die eigene.

von Christian B. (luckyfu)


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Cha-woma M. schrieb:
> Es kommt bei bedeckten Himmel zu Spannungsanhebungen, und die letzten 10
> Tage waren hier sehr bedeckte und bewölkte Tage. Da kam es auch zu den
> Spannungsanhebungen. Die ersten Tage im Mai waren sehr sonnenreiche
> Tage, da liefen die WR problemlos durch!

na, ich weiß nicht. Wenn ich meinen Ertragsverlauf so anschaue derzeit, 
dann sind da Sprünge von bis zu 4kW drin, wenn eine Wolke kommt und 
wieder verschwindet. Wenn es länger bewölkt war, hab ich Erträge über 
6kW, Werte, die ich bis dato noch nicht erreicht habe. Ist die Sonne 
konstant, ist bei deutlich weniger maximum Feierabend. Möglicherweise 
haben diese Lastsprünge etwas damit zu tun, wenn das alle Anlagen 
parallel machen, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass das ein 
Problem werden kann. Ich hab ja noch ne relativ kleine Anlage (4kWp SO 
(MPPT2) und 5,6kWp NW (MPPT1)) p.s.: Import, export und signed battery 
power sind um eine Zehnerpotenz zu klein... Ein Problem, was ich noch 
nicht gelöst habe, weils für mich eigentlich unwichtig ist.

: Bearbeitet durch User
von Rüdiger B. (rbruns)


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Christian B. schrieb:
> Wenn es länger bewölkt war

kühlen die Module ab und der Ertrag wird höher.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Christian B. schrieb:
> Ich hab ja noch ne relativ kleine Anlage (4kWp SO
> (MPPT2) und 5,6kWp NW (MPPT1))

Das ist keine "relativ" kleine Anlage. 9,6kWp sind ca. 24 400W mpp 
Module.
Übers Jahr kann man so mit ca. 8000 bis 12000kWh Stromertrag rechnen.
Ein 4 Personenhaushalt verbrauch im Jahr ~4800kWh.

: Bearbeitet durch User
von Christian B. (luckyfu)


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na, die 8-12MWh werden wohl eher nichts. Von Ende Januar bis heute hab 
ich einen Gesamtertrag von 2,6MWh erzielt (Bei einem Gesamtverbrauch von 
2,4MWh). In ca. 20 Tagen ist Sommersonnenwende, ab da dürfte es Täglich 
wieder weniger werden. Aber immerhin hab ich in dieser Laufzeit nur 
462kWh aus dem Netz ziehen müssen. Aber wir werden sehen, wenn das 1. 
Jahr um ist, wie die Gesamtbilanz aussieht.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Also jetzt mal was Positives:
Beim Bayernwerk bin ich zwar tel. nicht richtig durchgekommen.
Aber es hat offenbar noch andere betroffenen Personen angerufen und die 
"Spannungsanhebung" ist seit gestern Nachmittag nicht mehr aufgetreten.
Aber die Probleme lagen nicht auf Seiten der Einspeiser, den es wurde 
gegen 11-14 Uhr mehrmals das Netz abgeschaltet. Da muss wohl irgendeiner 
entweder die MS-Versorgung überbelegt haben oder man hat einfach einen 
Solarpark falsch "gepatcht".

Hadmut F. schrieb:
> Die saubere lokale lösung könnte ein spartrafo sein. Damit schalten bei
> überspannung alle anderen PV anlagen ab und nicht die eigene.
Gestern habe ich zwei Ringkerntrafos bekommen. Zwar ist der Fehler weg, 
aber testweise will ich mal sehen, wie wirksam der induktive 
Spannungsteiler ist.

Christian B. schrieb:
> na, die 8-12MWh werden wohl eher nichts. Von Ende Januar bis heute hab
> ich einen Gesamtertrag von 2,6MWh erzielt (Bei einem Gesamtverbrauch von
> 2,4MWh). In ca. 20 Tagen ist Sommersonnenwende, ab da dürfte es Täglich
> wieder weniger werden. Aber immerhin hab ich in dieser Laufzeit nur
> 462kWh aus dem Netz ziehen müssen. Aber wir werden sehen, wenn das 1.
> Jahr um ist, wie die Gesamtbilanz aussieht.

Du hast offenbar aber deinen Eigenverbrauch nicht richtig in Relation 
gezogen. Gesamtertrag ist, was die PV-Anlage liefert.
(4kWp SO (MPPT2) und 5,6kWp NW (MPPT1)), außerdem hast du aber keine 
reine Südlage der PV-Anlage.
Vllt. ist die Anlage zu bestimmten Zeiten durch Bäume oder andere 
Gebäude oder Teile von Gebäuden beschattet. Ich würde mal darauf achten. 
Vor allem sollte man in der sonnenarmen Zeit solche Schattenwürfe auf 
die PV-Anlage minimieren. Vllt ist auch an manche Stellen eine Grid-T 
PV-Anlage sinnvoller.

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Verluste:

Zu meinen "Entsetzen" hat die 253 Volt +XX Volt "Orgie" offenbar meinen
Klingeltrafo das technische Leben gekostet.

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Cha-woma M. schrieb:
> Verluste:
>
> Zu meinen "Entsetzen" hat die 253 Volt +XX Volt "Orgie" offenbar meinen
> Klingeltrafo das technische Leben gekostet.

Batteriebetriebene Klingel nehmen.
Darin werden seit 20 Jahren Batterien
aus der Recycling-Box leer gelustscht

von Rüdiger B. (rbruns)


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Cha-woma M. schrieb:
> Gesamtertrag ist, was die PV-Anlage liefert.
> (4kWp SO (MPPT2) und 5,6kWp NW (MPPT1)), außerdem hast du aber keine
> reine Südlage der PV-Anlage.

von Christian B. (luckyfu)


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Cha-woma M. schrieb:
> Du hast offenbar aber deinen Eigenverbrauch nicht richtig in Relation
> gezogen.

In Relation zu was?

Cha-woma M. schrieb:
> Gesamtertrag ist, was die PV-Anlage liefert.

Ja, und genau das hab ich aus der Sungrow app abgeschrieben.

Cha-woma M. schrieb:
> Vllt. ist die Anlage zu bestimmten Zeiten durch Bäume oder andere
> Gebäude oder Teile von Gebäuden beschattet.

Ähm, nein, Zeitweise sind 2 Module durch eine Dachgaube teilweise 
verschattet. Das hat aber keinen großen Einfluss, da dies nur um die 
Mittagszeit herum passiert. Bäume sind keine im Weg.

Cha-woma M. schrieb:
> außerdem hast du aber keine
> reine Südlage der PV-Anlage.

Oh, tatsächlich? Natürlich ist mir das durchaus bewusst. Das wusste ich 
sogar schon, bevor wir die Anlage haben montieren lassen. Aber ich sehe 
das nicht als Investitionsobjekt und deshalb muss die Anlage auch keinen 
Gewinn erwirtschaften, wie auch, bei 8,xcent je eingespeister kWh? Da 
ist es definitiv sinnvoller, den Strom so gut es geht zu nutzen. Und da 
hab ich ja zum Glück mein Elektrovehikel welches, dem langen Pendelweg 
geschuldet, auch immer Stromhungrig ist.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jens G. schrieb:
> So ein Schwachsinn. Über wieviel ppm oder gar ppb der Erdoberfläche
> reden wir denn hierbei?

Es handelt sich um mehrere Prozente der Landflaeche, die global 
benoetigt werden. 29% der Erdoberflaeche sind Landmasse, also kein 
grosser Teiler.

Letztes Jahr war auf den Satellitenbildern im Netz von der Hitzewelle in 
Indien als Hot Spots die Staedte und die drei groessten Solarparks zu 
erkennen.

Udo S. schrieb:
> Normale graue oder rote Dachziegel absorbieren schon über 80% des
> einfallenden Lichts.

Nur die dunklen Dachziegel sind schlechter. Das liegt auch daran, dass 
rund 40% der Strahlungsleistung im unsichtbaren Bereich liegt. Da 
absorbieren die Zellen mehr als Dachziegel.

Wobei die Techikfolgenabschaetzung klar ergibt, dass zum Vergleich mit 
den Daechern, trotzdem die Solarzellen auf diesen zu installieren allen 
anderen Standorten vorzuziehen ist.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Es handelt sich um mehrere Prozente der Landflaeche, die global
> benoetigt werden. 29% der Erdoberflaeche sind Landmasse, also kein
> grosser Teiler.

Über wieviel Prozent reden wir denn nun ganz konkret und woher kommen 
diese Zahlen? Auf irgendwas muss doch deine Behauptung fußen, 
hoffentlich mehr als nur so ein Gefühl... Was man sicher sagen kann ist, 
dass 2% der Fläche in Deutschland zukünftig für Windkraftanlagen genutzt 
werden soll. Von PV ist mir derartiges nicht bekannt.

Dieter D. schrieb:
> Letztes Jahr war auf den Satellitenbildern im Netz von der Hitzewelle in
> Indien als Hot Spots die Staedte und die drei groessten Solarparks zu
> erkennen.

Aha. Soso, es ist also tatsächlich so, dass menschliche Bebauung vor Ort 
zu höheren Temperaturen führt als ein naturbelassenes Waldstück (als 
wenn das jemals wer bestritten hätte). Herzlichen Glückwunsch zu dieser 
"bahnbrechenden" Erkenntnis, Nobelpreiswürdig ist sie aber wohl eher 
leider nicht.

von H. H. (hhinz)


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Ist doch wieder nur Dieterchens Märchenstunde.

Beitrag #7674331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Die 88 steht doch auch für gegenseitigen Hodenkontakt.
...Mutig.

Beitrag #7674340 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Mario schrieb im Beitrag #7674331:
> HH 88

Vorsicht, Freundchen!!

Beitrag #7674355 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rüdiger B. (rbruns)


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HH und 88 sind NAZI Symbole, also bitte Vorsicht bei Verwendung und 
möglichst vermeiden.

Beitrag #7674387 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Klaus (feelfree)


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Mario schrieb im Beitrag #7674355:
> Ich wüsste auch nicht das wir Freunde sind.

Nazis wie du haben auch keine Freunde.

von Udo S. (urschmitt)


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Mario schrieb im Beitrag #7674387:
> Ich sehe da keine Nazi Symbole.

Alter Ego von Höcke?

Beitrag #7674410 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #7674412 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Mario schrieb im Beitrag #7674410:
> Juhu, mein Nvidia Aktiendepot ist über heute 100.000 € Gewinn gewandert.
> Schönes Wochenende

Mario schrieb im Beitrag #7674412:
> Was für Witzfiguren ;-))))))))))))

Durchsichtiges Ablenkungsmanöver.

Mario schrieb im Beitrag #7674387:
> Ich sehe da keine Nazi Symbole.

Hältst Du uns für blöd??

von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Nur Zahlen, kein echtes Geld.
Und wenn Du das Geld brauchst und verkaufen willst,
floppt der Kurs kurz vorher.

:D

Beitrag #7674442 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rüdiger B. (rbruns)


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Christian B. schrieb:
> In ca. 20 Tagen ist Sommersonnenwende, ab da dürfte es Täglich
> wieder weniger werden.

https://tagesgang-globalstrahlung.solar-wetter.com/html/solar-wetter_com_globalstrahlu8.html
Nicht unbedingt.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Das Geschwaetz hier im Thread kommt nur daher, dass hier sich niemand 
mal mit einer richtigen Technikfolgenabschaetzung befasst hat. Auf Grund 
einseitiger Informationseinnahme innerhalb der eigenen Blase fuehrt zu 
den Kommentaren.

Daher seid Ihr nicht Sattelfest und koennt nicht alles reale 
akzeptieren.

In dem Falle werden 20 bis 30 Jahre fuer die Folgen der Technik 
abgeschaetzt.

Also statt dessen fossile Energie eingesetzt unter Beruecksichtigung, 
dass CO2 nur einen Anteil am Klima hat, sowie der hoehere Waermeeintrag 
der Zellflaechen gegenueber dem unverzelltem Dach, schneiden die 
verzellten sowiesovohandene Daecher insgesamt noch besser ab.

von H. H. (hhinz)


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Vollends übergeschnappt.

von Thomas R. (thomasr)


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Ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht verstanden?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Absorbtions-, Emmissions und Reflektionsspektrum über die Wellenlange 
beruecksichtigt von 200nm bis 30μm.

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Absorbtions-, Emmissions und Reflektionsspektrum über die Wellenlange
> beruecksichtigt von 200nm bis 30μm.

Ja, völlig klar, und du hast dir die sogar selbst zusammenphantasiert.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas R. schrieb:
> Ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht verstanden?

Glaube, Du solltest noch mal den Post genau lesen. Da steht die 
Auswirkung des ersten Satzes der Thermodynamik:

Dieter D. schrieb:
> Die schwarzen Flächen erhöhen die Erwärmung und tragen so zu neuen
> gemessenen Temperaturrekorden bei. Insbesondere, wenn der Strom nicht
> abgezogen werden kann. In dem Falle gehören weiße Abdeckungen über die
> Zellen gezogen oder diese aus der Sonne weggedreht.

Wenn der Strom, zum Beispiel mit einem Wirkungsgrad von 20%, nicht 
abgezogen werden kann, heizen sich die Zellen, also Panele noch mehr 
auf, also auch die Umgebung, und damit sind diese noch deutlich 
schlechter als die normalen roten Dachziegel.

Daher muss die Energie abgezogen werden. D.h. es ist sogar sinnvoll 
diese im Netz zu verschenken oder per Heizstab auch nur die 
Warmwasserversorgung zu decken, damit die nichtregenerative 
Heizungsanlage ausgeschaltet bleiben kann.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Thomas R. schrieb:
> Ersten und zweiten Hauptsatz der Thermodynamik nicht verstanden?

Zusätzlich überlegt mal welchen ungünstigsten Verlauf das 
Absorbtionsspektrum  in Kombination mit dem Emissionsspektrum haben 
müßte um eine maximale Erwärmung zu verursachen.

von Hmmm (hmmm)


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Dieter D. schrieb:
> Das Geschwaetz hier im Thread kommt nur daher, dass hier sich niemand
> mal mit einer richtigen Technikfolgenabschaetzung befasst hat.

Wenn Du das Wort Geschwätz benutzt, hat das etwas ungewollt Amüsantes.

Hast Du Dir ähnlich viele Gedanken darüber gemacht, dass Deine 
heissgeliebten Kernkraftwerke einen Wirkungsgrad von rund 35% haben und 
z.B. Isar-2 die Atmosphäre mit knapp 2.5GW beheizt hat?

von Cha-woma M. (Firma: --------------) (cha-ar-196)


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Rüdiger B. schrieb:
> Christian B. schrieb:
>> In ca. 20 Tagen ist Sommersonnenwende, ab da dürfte es Täglich
>> wieder weniger werden.
>
> 
https://tagesgang-globalstrahlung.solar-wetter.com/html/solar-wetter_com_globalstrahlu8.html
> Nicht unbedingt.


Feine Seite, nach der kommen ja noch bis Okt. 4 Sonnenreiche Monate 
(ähnlich dem Mai)!
Pi mal Daumen sind das bei mir 4x 900 kWh!

von H. H. (hhinz)


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Hmmm schrieb:
> Wenn Du das Wort Geschwätz benutzt, hat das etwas ungewollt Amüsantes.

Wegen ihm wird es noch zu einer Eierverknappung kommen, weil sich die 
Hühner reihenweise totlachen.

von C. D. (derschmied)


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Hmmm schrieb:
> z.B. Isar-2 die Atmosphäre mit knapp 2.5GW beheizt hat?

Böööh, 2.5 GIGA hört sich ersma übel an,   Dr. Emeth Brown war davon 
schon schockiert als Marty McFly ihn damit vor den Kopf gestoßen hat.

Ich seh's gelassen & differenziert, jeder m² Solarpark in freier Flur 
heizt henauso mit. Weil dort kein Baum mehr wächst der kühlen und CO² 
binden könnt.

Es wird keinen Konsens geben können, jeder Topf Spaghettikochwasser der 
ohne Wärmetauschung im Ausguss weggekippt wird hat Anteil daran. Jeder 
Güterzug der abbremst, jeder hergestellte Pflasterstein.

Energie muss her, um jeden Preis, ob sie nun grün ist oder nicht bleibt 
Auslegungssache und ist der Mode unterworfen. Mode kommt, Mode geht.

Ich schmore im Übrigen gerade deftiges Sauerkraut, dazu gibt's morgen 
fränkische Bratwürst'. Ich will ja nach getaner Arbeit auch noch etwas 
Leben, also scheiß drauf. Ob Strom aus Gorleben, Isar-2 oder dem nun 
elektrifizierten Kartoffelacker, es bleibt nur die Wahl zw Pest & 
Cholera.

DerSchmied

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hmmm schrieb:
> Kernkraftwerke einen Wirkungsgrad von rund 35%

Wenn man auch nur Leichtwassersysteme baut mit 300-330C Dampftemperatur 
für die Turbinen. Ein KKW gehört auch näher an eine Stadt hingebaut um 
diese mit Fernwärme zu versorgen. In der DDR wurde das gemacht und für 
Mühlheim-Kärlich war das auch vorgesehen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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C. D. schrieb:
> Ich seh's gelassen & differenziert, jeder m² Solarpark in freier Flur
> heizt henauso mit. Weil dort kein Baum mehr wächst der kühlen und CO²
> binden könnt.

So ist es. Bereits das zu erwähnen, zieht schon den Unmut ganzer Horden 
von Netz-Aktivisten an.

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> C. D. schrieb:
>> Ich seh's gelassen & differenziert, jeder m² Solarpark in freier Flur
>> heizt henauso mit. Weil dort kein Baum mehr wächst der kühlen und CO²
>> binden könnt.
>
> So ist es. Bereits das zu erwähnen, zieht schon den Unmut ganzer Horden
> von Netz-Aktivisten an.

Man nennt eure Krankheit Paranoia.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Man nennt ...

Schuster, bleib bei Deinen Leisten!

von C. D. (derschmied)


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Dieter D. schrieb:
> Wenn man auch nur Leichtwassersysteme baut mit 300-330C Dampftemperatur
> für die Turbinen.

Hâ? Wie Udo mir schon vorgeworfen hat: ich bin OldSchooled und in den 
1930ern hängen geblieben, da gab's nur Deuterium, und das war ordentlich 
schwer. Energie fällt nicht vom Himmel. Es kann nur hinten herauskommen 
was man vorher vorne zugefüttert hat, das ist mein Weltbild.

H. H. schrieb:
> Man nennt eure Krankheit Paranoia.

Das will ich jetzt tatsächlich nicht missverstanden wissen müssen.

von Rainer S. (enevile) Benutzerseite


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Der perfekte Verbraucher für PV wäre eine Klimaanlage ;)

von C. D. (derschmied)


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Rainer S. schrieb:
> Der perfekte Verbraucher für PV wäre eine Klimaanlage ;)

Das ist nicht zu Ende gedacht.

von Christian B. (luckyfu)


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C. D. schrieb:
> Energie fällt nicht vom Himmel

Lustig, der Witz ist ja, dass, insbesondere PV -Strom sprichwörtlich 
eben doch einfach so vom Himmel fällt. Wenn man daraus, deutlich 
effizienter Strom generieren kann als Pflanzen CO2 zu binden vermögen 
(ich meine, Pflanzen haben hierbei einen Wirkungsgrad von um die 3.5%, 
demgegenüber stehen PV Module mit aktuell um die 22%), dann ist das doch 
gut. Wenn man dafür sowieso schon versiegelte Flächen oder Flächen 
nutzt, die nebenher noch anderweitig genutzt werden (Stichwort AgriPV) 
dann ist das doch um so besser. Aber klar, man muss ja unbedingt dagegen 
sein und seien die Argumente noch so sehr an den Haaren herbeigezogen, 
die einzig logische Konsequenz daraus: Auf jedweden Wohlstand und 
insbesondere elektrische Energie zu verzichten, wegen des negativen 
Einflusses, indess, wird nicht gezogen. Nein, da wird weiter verheizt 
was der Ofen schluckt, wartend auf die 100% Lösung die die aktuelle 
technologie zu 100% ersetzt und in allen Belangen besser ist als die 
alte u7nd derweil verneint man die überall sichtbaren Auswirkungen der 
drohenden Katastrophe. Tja, sorry, die Realität ist: so etwas wird es 
nie geben, was es gibt ist der menschengemachte Klimawandel durch, 
vornehmlich zu viel CO2 Ausstoß. Wenn wir den nicht stoppen, wird er uns 
stoppen, nachdem er uns arm gemacht hat.

H. H. schrieb:
> Man nennt eure Krankheit Paranoia.

Nein, das ist keine Paranoia, das ist einfach Ignoranz. Man ignoriert 
die gesicherten, wissenschaftlichen Erkenntnisse, weil sie einem nicht 
ins Konzept passen und glaubt lieber den Versprechungen, die Andere 
machen, die dann so Phrasen schieben wie: "Klimawandel gab es schon 
immer" (Ja, tatsächlich, aber Menschen gab es noch nicht schon immer) 
oder "Ohne CO2 sterben die Pflanzen" (Weil man so dämlich ist, CO2 
Neutralität mit 0% CO2 in der Atmosphäre gleichzusetzen) usw. nur um ja 
nichts am eigenen Lebensstil zu verändern und sich, um Gottes Willen, 
einzuschränken in seinem Konsum, schließlich hat man sich das Recht zu 
konsumieren hart erarbeitet, in der Sozialen Badewanne Deutschlands.

: Bearbeitet durch User
von ●DesIntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Christian B. schrieb:
> (Stichwort AgriPV)

mit diesem Stichwort stimmt die Aussage,
dass Anbauflächen und damit auch die Maschinen
immer grösser werden müssen nur noch bedingt.

Heisst:
es werden wieder vermehrt klein-Traktoren, die ich sonst den
Freizeit-, Hobby- und Spielzeugfarmern zugeordnet hatte,
mit 6kmh die Strassen noch dichter scheissen als ohnehin schon.

von H. H. (hhinz)


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Christian B. schrieb:
> Nein, das ist keine Paranoia, das ist einfach Ignoranz.

Nennen wir es paranoide Ignoranz.

von Christian B. (luckyfu)


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●DesIntegrator ●. schrieb:
> mit diesem Stichwort stimmt die Aussage,
> dass Anbauflächen und damit auch die Maschinen
> immer grösser werden müssen nur noch bedingt.

Das ist eine logische Schlussfolgerung daraus, ja.

●DesIntegrator ●. schrieb:
> Heisst:
> es werden wieder vermehrt klein-Traktoren, die ich sonst den
> Freizeit-, Hobby- und Spielzeugfarmern zugeordnet hatte,
> mit 6kmh die Strassen noch dichter scheissen als ohnehin schon.

Das eher nicht. Moderne Traktoren sind doch sowieso GPS gesteuert. Bei 
Agri PV ginge das sogar noch besser durch die fixen Stelzen der Module. 
Somit währen durchaus auch Robotermaschinen denkbar. Die könnte ein 
Traktor früh auf das Feld bringen auf nem Anhänger und nach getaner 
Arbeit wieder abholen. Aufladen ginge dann zwischendrin wie ein 
Mähroboter direkt mit dem Solarstrom. So könnte man es sich vorstellen. 
Am nächsten Tag ist dann ein anderes Feld dran bearbeitet zu werden. Ja, 
natürlich, gibt es alles noch nicht, also keine Option. Schon klar.

von Roland E. (roland0815)


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Grüne Dystopien...

von Michael (Firma: HW Entwicklung) (mkn)


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Christian B. schrieb:
> Aufladen ginge dann zwischendrin wie ein
> Mähroboter direkt mit dem Solarstrom.
> So könnte man es sich vorstellen.

Ja, so könnten sich Grundschulkinder sowas vorstellen.
Bis man denen die Grundrechenarten beibringt und was man damit anfangen 
kann.
Z.B. der benötigte Eneriebedarf so ein Feld zu bearbeiten und das man 
das auch tut wenn die Sonne garnicht scheint.
Oder die Grundlagen der BWL und das man Träume nicht essen kann.

Aber Schwachsinn faseln ohne jeden Realitätsbezug ist ja heute die 
Köngsdisziplin.

Ich mach Dir mal einen Vorschlag:
Kauf doch mal eine von diesen Solarleuchten, wo eine Solarzelle + Akku 
eine winzig kleine LED nur für wenige Stunden nach Dämmerung betreiben 
soll.
Und dann schau Dir mal an was die macht, wenn der Hochsommer vorbei ist 
und es früher dunkel wird.

Und nun rate doch mal ganz wild, welche PV Kapazitäten oder nur 
Stromanschlüsse man so pro Feld braucht und welches enorme Gewicht so 
ein 'Mähroboter' hätte, der genug Akku Kapazität hat, um das Feld noch 
während der kurzen Zeiten die man für Aussaat und Ernte hat, zu 
bearbeiten.
Mal was von 'Bodenverdichtung' gehört?

Typische Fantasie eines grünen Schulabbrechers, der jetzt im Amt 
Formulare stempelt und darüber sinniert was die, die seit Jahrzehnten 
die echte Arbeit machen, doch alles anders machen sollten.
Wenn erfolglose Kinderbuchautoren und fette Ernährungsberaterinnen 
städtischen Büroartisten politsische Gutenachtgeschichten verkaufen, 
kommt eben sowas dabei raus.

von Christian B. (luckyfu)


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Michael schrieb:
> Mal was von 'Bodenverdichtung' gehört?

Ja, und? Je kleiner die Maschine, desto problemloser. Also eher ein 
Pluspunkt.

Michael schrieb:
> Ja, so könnten sich Grundschulkinder sowas vorstellen.

Ahja.
Die selben Grundschulkinder, die eine große PV Anlage mit

Michael schrieb:
> Kauf doch mal eine von diesen Solarleuchten, wo eine Solarzelle + Akku
> eine winzig kleine LED nur für wenige Stunden nach Dämmerung betreiben
> soll.

vergleichen. Ich sag dir mal was, wie ich das sehe: Ich habe, seit Ende 
Januar diesen Jahres eine 9,6kWp Anlage auf dem Dach. Diese bringt, an 
so regnerischen, bewölkten Tagen wie derzeit 20-30kWh Ertrag. Das ist 
eine Menge Energie, womit man auch einen großen Traktor eine ganze Weile 
betreiben kann. Klar, du vergleichst billigst hergestellte Solarzellen 
mit einer Fläche von 25cm² natürlich 1:1 mit einer Anlage die einige 
hundert m² überspannt. Im Winter ist der Ertrag geringer, ja. Aber zu 
deiner Information: Im Winter ist auf dem Feld Pause.

Michael schrieb:
> Und nun rate doch mal ganz wild, welche PV Kapazitäten oder nur
> Stromanschlüsse man so pro Feld braucht und welches enorme Gewicht so
> ein 'Mähroboter' hätte, der genug Akku Kapazität hat, um das Feld noch
> während der kurzen Zeiten die man für Aussaat und Ernte hat, zu
> bearbeiten.

Da braucht man wenig raten, da es das schon gibt.
https://www.kolde-gartentechnik.de/Ferrari-Maehraupe-RC-65-E125-Pro-Vollelektrisch/SW10699 
z.B. ist sowas. und was steht da: Arbeitszeit 6-7h bei 10kWh 
Akkukapazität. (Wobei diese Maschine hier in der Lage ist, 1ha in ca. 
5,5h zu bearbeiten.) Welche Bodenverdichtung die 230kg bei geschätzten 
34000cm² Bodenberührung verursachen, darfst du selbst ausrechnen. Das 
ist jetzt beispielhaft fürs mähen. Fürs Ackern oder Eggen wird sicher 
mehr Energie benötigt, wodurch die Ausdauer sich sicherlich verkürzt. 
Aber ich sehe da immer noch kein wirkliches unlösbares Problem.

Michael schrieb:
> Und dann schau Dir mal an was die macht, wenn der Hochsommer vorbei ist
> und es früher dunkel wird.

Sehe ich an meiner PV Anlage sehr gut. Glaube mir mal, eine richtige PV 
Anlage funktioniert deutlich besser als diese billigen Gartenlämpchen 
für 2,5€.
Aber gut, das schrieb ich ja bereits.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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C. D. schrieb:
> Rainer S. schrieb:
>> Der perfekte Verbraucher für PV wäre eine Klimaanlage ;)
>
> Das ist nicht zu Ende gedacht.

So ist es. Allerdings immer noch besser, die Energie dafür abzuziehen 
von den Solarzellen, statt über ein Kohlekraftwerk den Strom dafür zu 
erzeugen.

Christian B. schrieb:
> Pflanzen haben hierbei einen Wirkungsgrad von um die 3.5%,
> demgegenüber stehen PV Module mit aktuell um die 22%), dann ist das doch
> gut.

Wobei hier der Wert so klein ist, weil die Pflanzen selbst von der 
Energie auch leben und auch andere Lebewesen, wie Pilze, sonstige 
Einzeller und Inseken.

Aus dem Grunde wird weltweit aktiv an E-Kohlenstoffen geforscht. Ziel 
ist auch den Zucker so zu erzeugen. Bei gute Wirkungsgrade wird erwartet 
über den zehnfachen Ertrag an Zucker pro Hektar zu erreichen.

> Wenn man dafür sowieso schon versiegelte Flächen oder Flächen nutzt,

Schon versiegelte Flächen zu nutzen ist auch das Ergebnis der 
Umweltfolgenabschätzung, die ich genannt habe.

Tja, da kommst Du nun in den selben Hafen eingefahren.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Übrigens, es ist noch eine Hausaufgabe offen:

Dieter D. schrieb:
> Zusätzlich überlegt mal welchen ungünstigsten Verlauf das
> Absorbtionsspektrum  in Kombination mit dem Emissionsspektrum haben
> müßte um eine maximale Erwärmung zu verursachen.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Tja, da kommst Du nun in den selben Hafen eingefahren.

Nein, komme ich nicht, denn du bist ja der Meinung, dass PV Module 
selbst aktiv zur Erderwärmung beitragen, während ich sie eher als 
unverzichtbares Element sehe um den CO2 Ausstoß zu senken und damit die 
Ursache der Erderwärmung an der Wurzel zu packen. Dass es unsinnig ist, 
landwirtschaftliche Nutzfläche mit PC Anlagen zuzubauen, ist unstrittig. 
Aber leider billig. Andererseits: Wenn man eine bestimmte Ackerfläche 
mit PV Modulen zupflastert und diese mit der gleichen Fläche vergleicht, 
auf der dann Rapsöl angebaut wird um daraus Energie zu gewinnen, gewinnt 
die PV Fläche den Vergleich des Wirkungsgrades auch deutlich.

Dieter D. schrieb:
> Aus dem Grunde wird weltweit aktiv an E-Kohlenstoffen geforscht. Ziel
> ist auch den Zucker so zu erzeugen.

Ahja, genauso wie schon seit Jahrzehnten an der Heilsbringenden 
Kernfusion geforscht wird. Eine Forschung hat immer ein offenes Ende, es 
ist also keineswegs sichergestellt, dass die Idee:

Dieter D. schrieb:
> Bei gute Wirkungsgrade wird erwartet
> über den zehnfachen Ertrag an Zucker pro Hektar zu erreichen.

überhaupt jemals umsetzbar ist. Wie lange die Forschung betrieben wird 
ist einzig davon abhängig, wie gut es den beteiligten Wissenschaftlern 
gelingt, Fördermittel zu aquirieren. Bei der Kernfusion sind das schon 
einige Milliarden und mittlerweile ist das Konzept eigentlich schon 
überholt, da mittlerweile PV und Windkraft viel flexibler und billiger 
sind. Der einzige Nachteil ist halt, dass man die Anlagen dann halt auch 
überall sieht, während von dem Anblick eines Kernfusionskraftwerks nur 
wenige beeinträchtigt währen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ignoranz ist es auch die Schattenseiten von der neuen Technologie nicht 
zu beachten. Das hält ab davon weiter zu denken

Die Studie, die von zukünftig noch stärkeren Erwärmung der Städte 
ausgeht, bezieht das mit ein und schlägt daher einige Maßnahmen für den 
Städtebau vor.

Ab einem gar nicht so hohen Prozentsatz an Solarpanelfläche ergibt sich 
für Deutschland ein Temperaturplus von einem Grad durchschnittlicher 
Jahrestemperatur. Das gibt es als lokales Plus gegenüber der globalen 
Erwärmung. Was aber ein großer Unterschied ist, dass sich das nicht 
aufintegriert. Zweitens kann hier etwas lokal dagegen unternommen 
werden, wie Verbesserung des Wirkungsgrades, abdecken oder wegdrehen von 
der Sonne. Man kann auch einen Teil der Energie oder Abwärme verwenden 
um Meerwasserverdunster zu betreiben für eine Abkühlung und ausreichende 
Niederschläge im (Hinter-)Land.

Wie schon immer wieder genannt, kennt so etwas wie CO2 keine 
Landesgrenzen und ist vollkommen egal, wo das emittiert wird. Solange 7+ 
Mrd Menschen von 8+ Mrd so weiter machen (und ein Teil davon so tun als 
würden diese mitmachen), wird sich daran nicht viel ändern. So viel 
Realismus sollte eigentlich jeder haben.

Trotzdem versuche ich immer wieder einer Vermietergemeinschaft für eine 
Solaranlage auf dem Dach zu bewegen und Gemeinde/Stadt 
Bürgersolaranlagen nahe zu bringen für vorhandene Hausdächer.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Wie schon immer wieder genannt, kennt so etwas wie CO2 keine
> Landesgrenzen und ist vollkommen egal, wo das emittiert wird. Solange 7+
> Mrd Menschen von 8+ Mrd so weiter machen (und ein Teil davon so tun als
> würden diese mitmachen), wird sich daran nicht viel ändern. So viel
> Realismus sollte eigentlich jeder haben.

Also weiter den Kopf in den Sand stecken und nichts Ändern. Gut. Bringt 
ja eh nichts. Es gibt da einen Spruch: Wer kämpft, kann verlieren, wer 
nicht kämpft, hat schon verloren. Auch wenn ich Plattitüden nicht mag, 
hier passt es.

Dieter D. schrieb:
> Zweitens kann hier etwas lokal dagegen unternommen
> werden, wie Verbesserung des Wirkungsgrades, abdecken oder wegdrehen von
> der Sonne.

Also bauen wir alle Häuser künftig auf einem Drehkranz auf? oder Zäune, 
Lärmschutzwälle und -wände?

Dieter D. schrieb:
> Ab einem gar nicht so hohen Prozentsatz an Solarpanelfläche ergibt sich
> für Deutschland ein Temperaturplus von einem Grad durchschnittlicher
> Jahrestemperatur. Das gibt es als lokales Plus gegenüber der globalen
> Erwärmung.

Rück doch mal mit aussagekräftigen Quellen zu dieser, von dir immer 
wieder hervorgebrachten Behauptung, heraus. Ich würde dazu gern mehr 
lesen.

von H. H. (hhinz)


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Christian B. schrieb:
> Rück doch mal mit aussagekräftigen Quellen zu dieser, von dir immer
> wieder hervorgebrachten Behauptung, heraus. Ich würde dazu gern mehr
> lesen.

Grimms Märchen, in der von Dieter bearbeiteten Ausgabe.

von Re D. (re_d228)


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Michael schrieb:
> Z.B. der benötigte Eneriebedarf so ein Feld zu bearbeiten und das man
> das auch tut wenn die Sonne garnicht scheint.
> Oder die Grundlagen der BWL und das man Träume nicht essen kann.

Schuster bleib bei deinen Leisten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Wegen des Hypes und des Problems solche kritischen Themen finanziert zu 
bekommen, gibt es daher nur sehr wenig, sofern diese sich auch finden 
lassen.

Ein Beispiel wäre diese Studie, die zumindest Teile beinhaltet:
https://www.nature.com/articles/srep35070

Aber durchaus interessant finde ich die Studien, die von den 
Faktencheckern, das wäre alles Fake, herangezogen werden. Dort spielen 
folgende Effekt hinein:

a) Der erzeugte Solarstrom wird immer abgezogen.
b) Die Solarzellen haben hohen Wirkungsgrad.
c) Die genutzten Dächer waren vorher überwiegend sehr dunkel gewesen.
d) Die Wohnungen unter den Panelen produzieren auf Grund des 
Luftpolsters (Unterlüftung) weniger Abwärme für die sommerliche 
Klimatisierung.
e) Die hohen Gebäude haben viele Solarzellen und es bildet sich ein 
höherer Kamineffekt, der dadurch mehr Luft aus der Umgebung nachzieht.
f) Die Energie aus den Solarzellen ersetzt die Energie aus den 
städtischen konventionellen Kraftwerken, die daher faktisch abgeschaltet 
wären. Diese Energie wird in der Gesamtbilanz abgezogen.
g) Es fahren fast nur E-Fahrzeuge auf den Straßen der Stadt. Es wird die 
Verbrennerabwärme im Stop&Go-Verkehr abgezogen.
h) Nicht nutzbare Flächen auf den Dächern wurden aufgehellt.
i) Wenn das nicht reicht wird noch Begrünung der Städte hinzugenommen 
und Umwandlung von Straßen in Radwege mit grünen Oasen.

Nur wird in den Artikeln sowas nur sehr verwaschen angedeutet. 
Interessant sind diese Artikel aber trotzdem. weil sehr verteilt daraus 
zu erkennen ist, wie sich Leute dennoch ernsthafte Gedanken machen 
negative Wirkungen im städtischen Bereich zu mindern oder sogar 
überzukompensieren.

Aber die gesamte Energiebilanz kippt um, wenn a) nicht erfüllt wird und 
der Solarstrom nicht mehr für eine sinnvolle Verwendung abgezogen werden 
kann. Darüber sollte man sich immer im Klaren sein. Daher passt das auch 
gut zum Threadthema.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian B. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Bei gute Wirkungsgrade wird erwartet
>> über den zehnfachen Ertrag an Zucker pro Hektar zu erreichen.
>
> überhaupt jemals umsetzbar ist. Wie lange die Forschung betrieben wird
> ist einzig davon abhängig, wie gut es den beteiligten Wissenschaftlern
> gelingt, Fördermittel zu aquirieren.

Aktuell geht es nur noch darum den Zucker für den Bio-Markt-Kunden 
mundgerecht zu machen:
https://www.bionity.com/de/news/1182782/forschern-ist-es-weltweit-zum-ersten-mal-gelungen-chemisch-synthetisierten-zucker-in-der-bioproduktion-einzusetzen.html

Welches Gemisch war wohl in dem Zucker für 99ct/kg im Supermarkt, wo 
keine Angaben drauf waren, aus was dieser gemacht wurde....

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Der erzeugte Solarstrom wird immer abgezogen.

ja, warum auch nicht? Wenn er aktuell nicht verwendet wird, dann doch 
nur, weil die Infrastruktur ihn noch nicht verarbeiten kann. 
Perspektivisch kann der Weg aber nicht sein, eine große Überkapazität 
aufzubauen, und diese dann an allen halbwegs sonnigen Tagen zum Großteil 
abzuschalten. Ziel ist schon, mit diesem Überschuss dann sinnvolleres zu 
tun, z.B. grünen Wasserstoff zu produzieren. Ist halt noch in der 
Startphase, wird aber kommen.

Dieter D. schrieb:
> b) Die Solarzellen haben hohen Wirkungsgrad.

Naja, sinnvollerweise geht man vom aktuellen Wirkungsgrad industriell 
gefertigter Module aus, ich meine, da ist man bei 22-23% Hier nur 12% 
anzunehmen, wie das vor 20 Jahren Standard war, ist doch vollkommen 
unsinnig. Mehr anzunehmen währe auch akzeptabel, denn damit würde (a) 
sich drastisch verringern.

Dieter D. schrieb:
> Die genutzten Dächer waren vorher überwiegend sehr dunkel gewesen.

Wenn ich so durch die Stadt oder durch Dörfer fahre, sind Helle Dächer 
doch eher die Ausnahme. Also auch zutreffend, wenngleich vor einigen 
Jahren errichtete Gebäude vielmals begrünte Dächer haben.

Dieter D. schrieb:
> Die Wohnungen unter den Panelen produzieren auf Grund des
> Luftpolsters (Unterlüftung) weniger Abwärme für die sommerliche
> Klimatisierung.

Den selben Effekt hat eine entsprechende Dämmung. also auch nicht 
verwerflich, das anzunehmen.

Dieter D. schrieb:
> Die hohen Gebäude haben viele Solarzellen und es bildet sich ein
> höherer Kamineffekt, der dadurch mehr Luft aus der Umgebung nachzieht.

inwiefern beeinflusst die Höhe eines Gebäudes dessen Dachfläche? Außer 
bei Finnhütten besteht da meines Wissens kein Zusammenhang.

Dieter D. schrieb:
> f) Die Energie aus den Solarzellen ersetzt die Energie aus den
> städtischen konventionellen Kraftwerken, die daher faktisch abgeschaltet
> wären. Diese Energie wird in der Gesamtbilanz abgezogen.

Das ist ja das Ziel der PV Module, Energie zu erzeugen. Und um (a) zu 
vermeiden ist es absolut logisch, dass konventionelle Kraftwerke dadurch 
konsequent heruntergefahren werden, auch weil deren Betrieb deutlich 
teurer ist, also eine kWh Strom daraus mehr kostet als die aus PV. Ein 
Schicksal, welches mittlerweile alle fossilen Energieträger erfasst hat.

Dieter D. schrieb:
> g) Es fahren fast nur E-Fahrzeuge auf den Straßen der Stadt. Es wird die
> Verbrennerabwärme im Stop&Go-Verkehr abgezogen.

Auch legitim, weil das in 10-15 Jahren das Stadtbild sein wird. wo kein 
Verbrenner fährt, da gibt es auch keine Verbrennungsabwärme mehr.

Dieter D. schrieb:
> h) Nicht nutzbare Flächen auf den Dächern wurden aufgehellt.

Wenn möglich und sinnvoll, warum nicht? Aber die meisten Dächer lassen 
sich nicht so einfach anmalen, da die meisten Dachhäute aus Materialien 
bestehen, welche es möglichst schwer machen, dass sich darauf etwas 
festsetzen kann. Ist halt die Frage, wie lange Farbe auf Schiefer oder 
lasiertem Ton hält.

Dieter D. schrieb:
> i) Wenn das nicht reicht wird noch Begrünung der Städte hinzugenommen
> und Umwandlung von Straßen in Radwege mit grünen Oasen.

Findet ja bereits statt. Bei uns wurde voriges Jahr das 
Straßenbahngleisbett begrünt. Inwieweit das in unserem Randbezirk einen 
Einfluss auf die Temperatur hat ist natürlich zweifelhafter als in der 
Innenstadt, wo es aber auch gemacht wurde.

Dieter D. schrieb:
> Aber die gesamte Energiebilanz kippt um, wenn a) nicht erfüllt wird und
> der Solarstrom nicht mehr für eine sinnvolle Verwendung abgezogen werden
> kann. Darüber sollte man sich immer im Klaren sein. Daher passt das auch
> gut zum Threadthema.

Nochmal: es ist nicht das Ziel, PV Anlagen aufzubauen um sie dann nicht 
einspeisen zu lassen. Das ist ein temporäres Problem, weil die 
Energieinfrastruktur da noch nicht ausreichend ausgebaut ist, weder in 
den Höchst- und Hochspannungsnetzen noch in den lokalen 
Niederspannungsnetzen. Zum Ausbau gehört nicht nur Leitungen zu verlegen 
sondern auch dezentrale Speicher zu errichten. Da bleibt fast immer nur 
der Batteriespeicher übrig, da er halt den geringsten Flächenverbrauch 
hat und auch Umwelttechnisch einen deutlich kleineren Impact generiert 
wie ein großes PSW, was nochdazu auf eine bestimmte Geländetopologie 
angewiesen ist um überhaupt sinnvoll zu funktionieren. Nichtsdestotrotz 
ist der Einfluss an der Temperaturerhöhung unseres Planeten, ja selbst 
unserer Städte durch nicht einspeisende PV Anlagen vermutlich unter 
ferner liefen abzutun. Ich gehe davon aus, dass der Grund,d ass du keine 
wirklichen Zahlen für die Untermauerung deiner Theorie findest nicht der 
ist, dass diese Studien unterdrückt werden, sondern dass der Einfluss so 
gering ist, dass es nicht lohnt, darüber zu nachzudenken. Aber mach 
ruhig weiter: du bist da was ganz heißem auf der Spur.

von Rüdiger B. (rbruns)


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Die kWh Strom die mit PV erzeugt wird ist eine kWh die nicht fossil 
erzeugt wird. Also fallen auch keine 2-3 kWh Abwärme an. Auch ein AKW 
produziert die 2-Fache Menge an Abwärme. Also gehen nicht nur 20% der 
Sonneneinstrahlung nicht in Wärme über sondern 40 bis 60%.

von Rüdiger B. (rbruns)


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von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Rüdiger B. schrieb:
> Die kWh Strom die mit PV erzeugt wird ist eine kWh die nicht fossil
> erzeugt wird. Also fallen auch keine 2-3 kWh Abwärme an.

Das stimmt auch damit überein:

Dieter D. schrieb:
> f) Die Energie aus den Solarzellen ersetzt die Energie aus den
> städtischen konventionellen Kraftwerken, die daher faktisch abgeschaltet
> wären. Diese Energie wird in der Gesamtbilanz abgezogen.

Für jede MWh Strom bringt ein fossiles Kraftwerk je nach Wirkungsgrad 
zwischen 1 bis 2 MWh Wärme in die Umgebung.

Für jede MWh Strom bringt eine Solaranlage mit 20% Wirkungsgrad rund 4 
MWh Wärme in die Umgebung, wenn diese auf eine ursprünglich strahlend 
weiße Fläche installiert würde.

Für jede MWh Strom bringt eine Solaranlage mit 20% Wirkungsgrad rund 1 
MWh weniger Wärme in die Umgebung, wenn diese auf eine ursprünglich 
richtig tiefschwarze Fläche installiert würde.

Je nach dem welches Ergebnis erwünscht ist, wird die vorherige Fläche 
gewählt.
Wie so häufig, liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian B. schrieb:
> sondern dass der Einfluss so
> gering ist, dass es nicht lohnt, darüber zu nachzudenken. Aber mach
> ruhig weiter: du bist da was ganz heißem auf der Spur.

Es liegt damit auf der Hand, wenn es Sommertage mit Überproduktion gibt, 
die auch nicht mehr von Speicheranlagen aufgefangen werden kann, neue 
Hitzerekorde aus den Städten vermelden kann.

Wobei über die Solarpanele innerhalb von 8h die meiste Energie erzeugt 
und auch Erwärmung verursacht wir. D.h. im Vergleich zum Kraftwerk 
verteilen sich nicht 1MWh Abwärme nicht zu 0,5MWh im 8h Fenster und 
0,5MWh in den restlichen 16h sondern fast 1MWh in dem 8h Fenster. D.h. 
tagsüber werden dadurch bereits neue Hitzrekorde gemessen werden. Dafür 
wird nachtsüber die Temperatur besser fallen, wenn nachts der Strom aus 
dem Speicher entnommen wird.

von Heinz R. (heijz)


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solte man nicht bei diesen ganzen Berechnungen berücksichtigen das 
PV-Panels nachts mehr Wärme ins All abstrahlen als eine weisse 
Fläche`:-)

von H. H. (hhinz)


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Heinz R. schrieb:
> solte man nicht bei diesen ganzen Berechnungen berücksichtigen das
> PV-Panels nachts mehr Wärme ins All abstrahlen als eine weisse
> Fläche`:-)

Dieter rechnet doch nichts, der phantasiert nur.

von Christian B. (luckyfu)


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Dieter D. schrieb:
> Für jede MWh Strom bringt eine Solaranlage mit 20% Wirkungsgrad rund 4
> MWh Wärme in die Umgebung, wenn diese auf eine ursprünglich strahlend
> weiße Fläche installiert würde.

Das ist doch nicht dein Ernst?! Du erklärst allen Ernstes hier, dass 
eine PV Anlage 4 mal so stark die Umgebung erwärmt wie ein fossiles 
Kraftwerk?
Glaubst du das eigentlich selbst?
Und wieso soll das PV Modul deutlich wärmer werden, wenn es auf einer 
Weißen Oberfläche montiert wird als auf einer Schwarzen? Willst du, dass 
man dich ernst nimmt oder willst du uns verarschen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinz R. schrieb:
> solte man nicht bei diesen ganzen Berechnungen berücksichtigen das
> PV-Panels nachts mehr Wärme ins All abstrahlen als eine weisse
> Fläche`:-)

Leider sieht Dein Auge auf dieser Wellenlänge des atmosphärischen 
Fenster nichts. Daher weißt Du nicht, ob die Fläche, die Du als weiß 
wahrnimmst in dem betreffenden Wellenlängenbereich im übertragenen Sinne 
weiß, grau oder schwarz ist.

Die weiße Farbe für Heizkörper sollte in dem Wellenlängebereich dunkel 
sein, weil diese die Wärme maximal an die Umgebung abgeben soll durch 
Konvektion und Strahlung.

von Klaus (feelfree)


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Christian B. schrieb:
> Das ist doch nicht dein Ernst?

Dieter meint überhaupt nichts ernst, der leitet nur seine 
Tagträume/Phantasien ans Forum weiter.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Christian B. schrieb:
> Und wieso soll das PV Modul deutlich wärmer werden, wenn es auf einer
> Weißen Oberfläche montiert wird als auf einer Schwarzen?

Wenn Du das glaubst, dann hast Du beide Absätze nicht wirklich 
aufmerksam gelesen. Da wird ganz klar verglichen mit vorher und nachher.
(Beziehungsweise siehe zur Physik den Link von Rüdiger)

> Willst du, dass man dich ernst nimmt oder willst du uns verarschen?

Letzteres liegt nicht in meinem Einflussbereich, ist Entscheidung jedes 
einzelnen und hängt auch von der jeweiligen Einstellung zu einem Thema 
ab.

von Re D. (re_d228)


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Dieter D. schrieb:
> Für jede MWh Strom bringt eine Solaranlage mit 20% Wirkungsgrad rund 4
> MWh Wärme in die Umgebung, wenn diese auf eine ursprünglich strahlend
> weiße Fläche installiert würde.

Jo, wir haben mal wieder Märchenstunde. Die Solaranlagen werden auf 
Glätscher gebaut. Weißt du nicht, wozu die Windräder gebaut werden?
Nenne dich mal die Quellen deine Daten.

von Roland E. (roland0815)


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Ich bin definitiv ein Gegner davon, Landschaft zuzubauen um Solarmodule 
zu installieren, so lange es noch unbebaute Dachflächen gibt.

Dann bin ich ein Befürworter, dass pro 1kW Wechselrichter etwa 5kWh 
Speicher installiert werden sollten. Und wenn das nur dazu dient, die 
Mittagsspitze zu kappen und 1 oder 2h in die Abendstunden zu 
verbreitern. Das würde kurzfristig sehr viele Probleme lösen und nur 
wenige neue schaffen.

Für Solarparks mit mehr als 15kW Leistung sollte es mbMn verpflichtend 
werden, pro 1kW Solar-Leistung 5kW Speicher zu installieren und den WR 
auf 800W zu limitieren. Das würde das Problem der negativen Strompreise 
begrenzen und auch die Netze erheblich entlasten. Nebenbei reduziert es 
den Bedarf an kurzfristiger Regelenergie, weil nicht jede Wolke gleich 
den ganzen Solarpark in Minuten "ausknipst".
Nur für das Leerlaufen der Speicher am Ende des Tages muss eine Regelung 
getroffen werden, die es ermöglicht andere Stromerzeuger gesittet hoch 
zu fahren, wenn der WR der Solarparks runter fährt. Und nebenbei 
profitiert der Solarparkbetreiber, weil das runterregeln der WR bei 
Spannungsspitzen nicht zu Produktionsausfall führt, weil der Strom dann 
halt später ins Netz gelangt. Notfalls nachts ganz ohne Sonne.

Heinz R. schrieb:
> solte man nicht bei diesen ganzen Berechnungen berücksichtigen das
> PV-Panels nachts mehr Wärme ins All abstrahlen als eine weisse
> Fläche`:-)

Prinzipiell ja, aber nur bis die Paneele auf Umgebungstemperatur 
abgekühlt sind. Der Rest der Wärme bleibt in der Atmosphäre stecken. 
Dafür sorgt auch und gerade der intensive Luftverkehr, der in der Höhe 
von 10..20km eine (neue) Wolkendecke installiert, die rund um die Uhr da 
ist und austretendes IR hervorragend abschirmt.

Falls man mental tatsächlich auf den Dampfer des menschengemachten 
Klimawandels steigt, muss man der Tatsache in Auge sehen, dass alles 
was wir tun die Atmosphäre erwärmt. Es ist praktisch egal, welchen 
Wirkungsgrad ein fossiles Kraftwerk hat, aus einer kWh Brennwert wird 
1kWh Wärme in der Atmosphäre[1]. Egal was vorher noch zappelt oder 
lärmt.
Das gilt auch für Atomkraftwerke, an der Stelle wird der natürliche 
Auskühlungsprozess der Erdkruste extrem beschleunigt um einen für 
Menschen nutzbaren Temperaturgradienten zu bekommen, auch das erwärmt 
kurzfristig zu 100% die Atmosphäre.
Die Kerfusion wird das noch verschlimmern.

Effektiv gegen die Klimaerwärmung wäre nur, den Primärenergieverbrauch 
wieder auf vorindustrielles Niveau zu senken. Grünes Wunschdenken.

So, und nun viel Spaß beim Köpfe weiter heißreden. ich für meinen Teil 
sehe zu, so wenig Energie wie möglich zu konsumieren und gut ist...

[1]Die paar Photonen und das bischen Radiostrahlung, was die Erde 
verlässt fällt nicht ins Gewicht.

von Re D. (re_d228)


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Roland E. schrieb:
> Dann bin ich ein Befürworter, dass pro 1kW Wechselrichter etwa 5kWh
> Speicher installiert werden sollten.

5 kWh je kW? Das macht bei einer normalen Dachanlage mit 10 kW 50 kWh. 
Das reicht im EFH ja fast für eine Woche! Speicher ja, aber das ist zu 
viel. Wichtiger wäre es die Anlagen doch etwas intelligente zu regeln, 
d.h. 0-Einspeisung, wenn genug Energie im Netz ist.

von Roland E. (roland0815)


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Re D. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Dann bin ich ein Befürworter, dass pro 1kW Wechselrichter etwa 5kWh
>> Speicher installiert werden sollten.
>
> 5 kWh je kW? Das macht bei einer normalen Dachanlage mit 10 kW 50 kWh.
> Das reicht im EFH ja fast für eine Woche! Speicher ja, aber das ist zu
> viel. Wichtiger wäre es die Anlagen doch etwas intelligente zu regeln,
> d.h. 0-Einspeisung, wenn genug Energie im Netz ist.

Klingt viel, ist es praktisch aber nicht. Mit 10kWh pro Tag markierst du 
das untere Ende der EFH-Verbräuche. Der Durchschnitt liegt höher.
Die 5kWh kommen aus der Idee, die Mittagsspitze von 11 bis 15 problemlos 
wegbunkern zu können, wenn nötig, ohne Solarstrom zu verschenken. Auch 
im Falle, der WR lief davor nur mit 80% um etwas Puffer zu haben für 
durchziehende Wolken.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Roland E. schrieb:
> Klingt viel, ist es praktisch aber nicht.

Das stimmt. Diese Pufferung ist auch notwendig für die Personen, die 
tagsüber das EAuto nicht irgendwo laden können, sondern auf die Nacht 
angewiesen sind um morgens wieder zur Arbeit zu kommen.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Re D. schrieb:
> Quellen

Grundlagen der Physik.

von Heinz R. (heijz)


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Roland E. schrieb:
> Dann bin ich ein Befürworter, dass pro 1kW Wechselrichter etwa 5kWh
> Speicher installiert werden sollten.

Du hast selbe weder PV noch Speicher?  Sonst würdest nicht auf so 
unsinnige Zahlen kommen

von Jens G. (jensig)


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Dieter D. schrieb:
> Aber die gesamte Energiebilanz kippt um, wenn a) nicht erfüllt wird und
> der Solarstrom nicht mehr für eine sinnvolle Verwendung abgezogen werden
> kann.

Was auch vollkommen wurscht ist.
Ob die nicht abgezogene Energie im Solarpanel verheizt wird, oder erst 
im Verbraucher paar Kilometer weiter, dürfte eher egal sein. Das 
einzige, was sich ändert, ist der Zeitpunkt (wenn erst gespeichert wird) 
und Ort der Umsetzung in Wärme. Aber nicht, ob diese Umsetzung 
geschieht.

von H. H. (hhinz)


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Dieter D. schrieb:
> Grundlagen der Physik.

Die dir jedenfalls fehlen.

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