Ich würde gern die Reichweite der Garagentor-Sender erhöhen. Die senden auf 40 MHz und öffnen das Rolltor einer Wohnanlage. Deshalb ist da Empfängerseitig nichts zu machen.
Momentan muss man schon fast das Tor rammen, bevor das Tor reagiert. Je nach Verkehrssituation mehr als nervig.
Haben mehrere Sender, alle mit demselben Problem.
Habe den Sender noch nicht zerlegt, jedenfalls wird der von einer 12V Fotobatterie gespeist. Beim Senden bricht die Spannung auf ca 11V ein, dürfte nicht das Problem sein.
Hat jemand schon mal so einen Sender optimiert?
Eine externe Antenne kommt nicht in Frage, aber geht in dem Kästchen etwas?
Hätte auch kein Problem damit, einen kleinen Sendeverstärker einzubauen, aber wie strahlt man 40 MHz auf so kleinem Raum ab?
Wenns ein Uralt-Sender ist, wahrscheinlich mit fixem Code, die Sequenz am Oszilloskop aufzeichnen und auf ein eigenes Gerät übertragen. Da findest Du sicher eines welches "unerlaubt" stärker senden kann.
Wo 'sitzt' der Empfänger oder dessen Antenne?
Das Tor ist sicher aus Metall und schirmt den Sender, wenn es geschlossen ist, recht gut ab!
Das beobachte ich von meinem Tor recht gut, obwohl es empfangsmäßig keine Probleme gibt.
Wenn geschlossen, ist die Reichweite ca. 15m, wenn offen, dann das doppelte!
Die Reichweite ist von beiden Seiten gleich, keine 5m. Eher 3m-4m. Von innen muss man entweder an der recht steilen Rampe den Sender schon in der Hand halten und kurz vorm Tor auslösen, oder das Zugseil nutzen, was auch unmittelbar vorm Tor hängt.
Ich öffne das Teil mal. So alt ist es nicht, die Wohnanlage ist von 2005. Der Sender ist FM modelliert, kein OOK.
Der Empfänger sitzt höchstwahrscheinlich direkt am Tor auf der Innenseite. Da sind mehrere Installationskästen zu sehen.
Anbei Fotos vom Sender: sieht gar nicht so antiquiert aus. 13,56… MHz Quarz, Sendespule mit recht großem Ferrit. Den Code erzeugt ein Microchip Controller 12F629.
Denke mal, ein simpler replay mit einem China-Ersatz wird kaum funktionieren.
Vielleicht versuche ich mal den Sendeteil zu skizzieren.
Ich weiß nicht, ob es schon mal besser war. Eine frische Batterie hilft etwas.
Ich bin halt in letzter Zeit aus gegebenen Anlass häufiger dort unterwegs, da nervt es etwas.
Hier kann man die Sender kaufen: Reichweite im Freifeld angeblich 75m.
Da steht auch, dass er eine Anlernfunktion hat: man kann den Code von einem Sender auf den nächsten kopieren.
So kenne ich das auch von meinem etwas moderneren 470 MHz Hörmann Toröffner.
Nicht die Sender, sondern der Empfänger ist die Ursache...
Entweder der Empfänger passt nicht mehr (eventuell wegen Ripple
an der Versorgung) oder es wurden Led-Leuchten eingesetzt, die
zu viele HF-Störungen verursachen und damit den Empfänger zudeckeln...
Wie sieht die Empfängerantenne aus? Hatte einmal ein ähnl. System. Die E-Antenne war ein ca. 2 m langer Draht und die Ausrichtung war kritisch.
Nach Jahren ging es so schlecht, dass ich eine andere Fernbedienung (433 MHz) zusätzlich eingebaut habe: Empfängerausgang mit Klemme des Innentasters verbunden.
Hatte einmal ein ähnl. System. Die
E-Antenne war ein ca. 2 m langer Draht und die Ausrichtung war kritisch.
Ja eben, wie der Blick in den Sender zeigt, ist dort eine Ferritstabantenne eingebaut. Also muss man lediglich den Sender um die Längsachse drehen ("rollen") um die empfangen Leistung zu verbessern.
Also einfach mal die richtige Handhaltung/Ausrichtung ("Peilung") ermitteln.
Der Empfänger sitzt höchstwahrscheinlich direkt am Tor auf der
Innenseite. Da sind mehrere Installationskästen zu sehen.
Du suchst nicht den Empfänger, sondern dessen Antenne, Die ist kein Kasten sondern ein lämgeres stück Draht (Gern an der Garagen-Decke). zu der musst die den Ferritstab optimal ausrichten.
Siehe auch:
Ich fahre da heute wieder hin und stelle ein Foto von der Installation ein. Aber wie schon gesagt, da kann ich kaum Hand anlegen. Evtl wenn ein Antennenanschluss erkennbar ist, ohne dass man etwas Öffnen muss.
Habe den Sendeteil skizziert und ein paar Bauteile vermessen. Quarz-Oszillator mit auf dreifache Frequenz angestimmten Kreisen plus Sendeverstärker. Am Quarz hängt noch ein sot23 Bauteil mit ca 1,5V Flussspannung, vermutlich Kapazitätsdioden.
Mit dem Anritsu mal grob auf Richtwirkung der Abstrahlung getestet, aber nur absolutes Nahfeld. Ist schon so, dass ein leichtes Maximum in „Zeigerichtung“ des Senders erkennbar ist, man hält den Sender also intuitiv in die richtige Richtung. Wäre also 90 Grad zum Ferrit.
Irgendwie ging mein Beitrag nicht mehr raus, nachdem ich wegen eines fehlerhaften Bilds einen Post löschte.
Merkwürdig.
Wie auch immer, die Installation in der Wohnanlage ist absolut ok. Auf dem Bild sieht man senkrecht nach oben gehend einen schwarzen Draht als Antenne.
Die schwache Fernsteuerreichweite liegt ausschließlich in starken Abschirmung moderner Autos (Wärmeschutzverglasung?) bei der Frequenz. Mea Culpa, hätte mal vor dem Post einen Test zu Fuß machen sollen. Da sind es mindestens 15m Reichweite, egal von welcher Richtung.
Frage mich, warum Mobilfunk so gut im Auto geht, bei 50-fach höherer Frequenz?
. Ist schon so, dass ein leichtes Maximum in
„Zeigerichtung“ des Senders erkennbar ist, man hält den Sender also
intuitiv in die richtige Richtung.
auf "intuitiv" würde ich mich nicht verlassen, zumal ja die Ausrichtung/"Polarisation" der Empfangs- Antenne nicht unbedingt bekannt ist. Einfach mal den Sender auf die Empfangsantenne zeigend, um die Längsseite rotieren lassen, die Ferritantenne muss nicht immer liegend zum Boden optimal ausgerichtet sein. bei Versuchen mit SDR-USB-Stick unf Teleskopantenne waren mehrere db Unterschied im Spektrum erkennbar, je nach Winkel der Antennen zueinander.
Manchmal hilft auch Fahrerfenster runter und sender nach draussen halten. Und Zündung aus ("Störnebel").
"......die Installation in der Wohnanlage ist absolut ok"
Die Antenne liegt teilweise gemeinsam mit anderen Leitungen in einem Kabelkanal!
Das kann -muss aber nicht- grosse Probleme verursachen.
Antennen sollten unbedingt von anderen Metallteilen und Leitungen möglichst weit entfernt liegen.
Ja ok, das passt :-)
Bin einfach nicht drauf gekommen, das Teil aus dem Fenster zu halten.
Dachte, je niedriger die Frequenz, desto eher dringt die durch. Und da Mobilfunk funzt…
Wieder was gelernt.
Von
innen muss man entweder an der recht steilen Rampe den Sender schon in
der Hand halten und kurz vorm Tor auslösen, oder das Zugseil nutzen, was
auch unmittelbar vorm Tor hängt.
Die schwache Fernsteuerreichweite liegt ausschließlich in starken
Abschirmung moderner Autos (Wärmeschutzverglasung?) bei der Frequenz.
Daß eine Hausverwaltung den Fehler nicht abzustellen versucht, liegt in deren Natur bzw der Gesetzgebung, wonach ABSTELLBARE Mängel ja auch irgendwann dann abgestellt werden können, aber nicht sofort müssen. Was habe ich mich Jahre lang über die dauerhaft offen stehenden Haus- und Kellertürten geärgert.
Lösungsmöglichkeiten:
Kein so neues Auto fahren mit metallbedampften Scheiben.
Mit dem Motorrad fahren, da kann man viel näher ran oder quer erst mal anhalten.
Und man kann sich einen langen Arm wachsen lassen, das Fenster öffnen und das Zugseil nutzen. Komfort muß´ja nicht auf ewig sein. Hauptsache, die Mieteinnahmen stimmen.
Aussteigen und hin laufen ist blöd, da könnte man doch gleich den Schlüsselschalter benutzen.
Verstimmung des nicht ganz wettergeschützten Empfängers nachtrimmen.
Das liegt nicht an metallbedampften Scheiben.
Die Wellenlänge ist bei 40 MHz einfach relativ gross gegenüber der Fenstergrösse, eventuell gibt es sogar eine Resonanz.