ich wollte für meine Nixie-Uhr ursprünglich die HV5122 Treiber benutzen. Leider sind die nicht gut verfügbar und 8-10 Euro pro Stück + Versand ist etwas viel.
Hatte etwas geschaut und den 16-channel HV509 gefunden. Die sind deutlich kleiner und bei 3, die ich dann brauchen würde wäre ich bei unter 10 Euro.
Riesen Vorteil: ich möchte als Controller einen esp32-c3 verwenden und die Betriebsspannung des Schieberegisters ist für 2-5,5V ausgelegt, heißt keinen Level Stifter und ich Spare eine zusätzliche Spannung auf dem PCB.
Spricht irgendwas dagegen diesen Schieberegister zu verwenden?
Vielen Dank!
Wenn Zündspannung und Brennspannung der Röhren weniger als 50V auseinanderliegen, dann tut es auch ein ULN2003, so wie im Schaltplanausschnitt gezeigt. Der ULN2003A ist auf max. 50V an den Kollektoren spezifiziert, mit den Z-Dioden wird diese Spannung auf ca. 45V begrenzt.
Wenn die 130-180V per Netztrafo erzeugt werden, gibt das den lustigen Effekt, dass je nach Netzspannung bei ausgeschalteten Stellen (10-er Stunde) dann alle leuchten.
-> unnötiger Murks, 10 x MMBTA42 sind billiger, kleiner, besser.
Du kannst das so machen: Nixie-Röhren. Ich habe leider noch nicht die Zeit aufbringen können, den Artikel fertig zu schreiben. Aber jetzt kommt bzw. ist ja die dunkle Jahrezeit da...
Warum nicht einen PIR Sensor an die Uhr anschließen, so daß der Controller dann die Anzeigen beim Eintreten des Raumes nur für eine begrenzte Zeit einschaltet. Das dürfte die Lebensdauer Bilanz der Anzeigeröhren verlängern.
Du bist ja auch ein Held (der vermutlich LED mit Nixie verwechselt).
Ich glaube, Du hast die Datenblätter nicht sorgfältig genug gelesen. Für meine Nixie-Röhren und fast alle anderen werden Lebensdauern von 100000 Stunden angegeben. Das wären dann nach Deiner Rechnung fast 12 Jahre. Meine Nixies haben erfreulicher Weise deutlich länger gehalten.
Übrigens: zu der Zeit, als ich meine Nixie-Uhr gebaut habe, gab's noch keine LED-Anzeigen.
Also meine habe ich 2004 gebaut, und die geht noch. Kommt wohl darauf an, wie man das Ende der Lebensdauer definiert. Manche Ziffern sind an einigen Stellen etwas dunkler; stört mich aber nicht.
Du bist ja auch ein Held (der vermutlich LED mit Nixie verwechselt).
Ich glaube, Du hast die Datenblätter nicht sorgfältig genug gelesen. Für
meine Nixie-Röhren und fast alle anderen werden Lebensdauern von 100000
Stunden angegeben. Das wären dann nach Deiner Rechnung fast 12 Jahre.
Meine Nixies haben erfreulicher Weise deutlich länger gehalten.
Übrigens: zu der Zeit, als ich meine Nixie-Uhr gebaut habe, gab's noch
keine LED-Anzeigen.
Hier steht z.B für IN-16 Röhren, daß sie nur eine LD. Von 5KHr haben.
Siehe hier:
Allerdings, eine Uhr mit Nixies ist die sicherste Art die Nixies schnell
zu zerstören, die halten nur ein paar Jahre Dauerbetrieb.
Ich habe gerade bei meiner Uhr den Betriebsstundenzähler abgelesen:
54741 Stunden. Mit einem Satz Röhren und das auch noch im bösen Multiplexbetrieb.
Bei 24/7 Betrieb währen das etwas über 6 Jahre. Aber die Uhr schaltet die Anzeige nachts aus. Die läuft 16 Stunden am Tag. Dann sind das schon etwas über 9 Jahre. Und die Röhren zeigen keine dunklen Stellen, also Verschleiß. Von dieser Uhr laufen noch 3 Stück, alle mit ähnlicher Laufzeit, alle mit dem ersten Satz Röhren. Es sind IN-8 und ZM1210 bestückt. Alles OK.
Also habt keine Sorge, so eine Nixieuhr läuft schon eine Weile.
Hat jemand Erfahrung mit den von mir verwendeten IN-16? Ich muß zugeben, daß ich ins Datenblatt erst dann guckte als ich die LP machte und nicht recht staunte, als dort 5kHrs angegeben waren.
Eines der Probleme mit Nixieröhren, die z.B. Uhrzeiten anzeigen, besteht darin, dass sich auf selten genutzten Segmenten Ausgasungsrückstände der lange betriebenen Segmente ansammeln können. Bei den Uhren von Dalibor Farny ist daher eine automatische, nicht deaktierbare "Reinigung" implementiert, bei der stündlich einige Sekunden lang sämtliche Segmente der Reihe nach durchgeklickert werden. Streng genommen würde dies natürlich bei den Zehnersegmenten ausreichen, aber wenn sich auf den Einersegment nix täte, würden das vermutlich noch mehr Kunden für Defekte halten. Ggf. könnte man auch noch einen jährlichen Ringtausch der Nixieröhren durchführen, damit sie gleichmäßiger abgenutzt werden.
Und das bei DEM guenstigen Preis. Unglaublich. Das ist ja richtig
preiswert, wenn man bedenkt was heutzutage ein Duesenjaeger kostet.
Angesichts des erheblichen manuellen Aufwandes bei der Herstellung der Röhren und der extrem wertigen Ausführung der gesamten Uhr ist der Preis zwar kein Schnäppchen, aber durchaus angemessen. Also geht es letztendlich nur um Deinen persönlichen Neid.
Du kannst das so machen: Nixie-Röhren. Ich habe leider noch nicht
die Zeit aufbringen können, den Artikel fertig zu schreiben. Aber jetzt
kommt bzw. ist ja die dunkle Jahrezeit da...
Du hattest unten in dem Artikel geschrieben, dass 5V Varianten nur in QFN Bauformen gibt. Welche sind das denn? Möglichkeit zur Maschinenbestückung habe ich.
Sonst würde ich tatsächlich einfach die vorgeschlagenen Transistoren benutzen.
Und die Uhr wird nicht im Dauerbetrieb laufen. Die kommt in die Werkstatt und läuft wenn's schlecht läuft jeden Tag 1-2 Stunden und dann Mal 5 Wochen gar nicht
Meine IN-18 Uhr ist noch in Arbeit. Hardware ist fertig und läuft soweit. Ich muss nur den DCF-Emfänger dazu bringen, beim Betrieb des Boost-Konverters für die Röhrenspannung nicht abzusaufen. Den Dauerbetrieb der Röhren "unterbinde" ich mit einem kleinen Bewegungsmelder, der mit im Gehäuse sitzt. Kannst Du ganz links im Bild auf dem Schaumstoffträger sehen. In diesem Projekt habe ich die Ansteuerung mit Schieberegistern und MOSFETs gemacht.
Ist der höher geworden seit 1970 ? Nix dazugelernt seit dem ?
Ja. Doch.
Aber offenbar hast Du Dich nicht damit befasst, wie viel höher der anteilige Aufwand für eine Kleinserienfertigung gegenüber einer Massenfertigung ist. Alleine das Rekonstruieren der ganzen alten Unterlagen und Fertigungstechnik sowie das Restaurieren der in ganz Europe zusammengekauften, alten Glasbläsergeräte war ja schon äußerst aufwändig. Es ist durchaus sehr interessant, sich mal die ganzen Videos von Dalibor Farny anzuschauen, beginnend mit seinen mittlerweile elf Jahren alten ersten Versuchen bis hin zu den aktuellen Entwicklungen.
Und schaue Dir mal an, was heutzutage eine gebrauchte IN-18 kostet. Bei der Größe liegen wir nämlich durchaus in einer ähnlichen Preisklasse.
Ja, Quecksilber ist inzwischen verboten, das reduziert die Lebensdauer
auf 1/10 von damals.
Das ist in der Tat der einzige mittlerweile problematische Punkt, auch wenn es auch früher schon Nixieröhren ohne Quecksilber gab.