Forum: HF, Funk und Felder Als Mikro noch Makro war: Die "Dicke Tal- Uhr"


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von Edi M. (edi-mv)


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Nach 20 Jahren und mehreren Umzügen zusammengefunden- einige Teile waren 
immer mitgezogen, aber in anderem Zeug versteckt. Durch Zufall fand ich 
alles zusammen.

In den 90er Jahren wurde das "Werk für Fernsehelektronik" = "WF" in 
Berlin von Koreanern gekauft, und zu "SAMSUNG".
Die alten Produktionsanlagen wurden verschrottet. Komplett.
Teilweise sah es aus, als ob die Leute zur Pause gegangen wären, sogar 
noch Kaffeetassen und Frühstücksteller auf den Arbeitsplätzen.

Im Langzeit-Test/ Labor fand ich so etliches weg, bevor es im Container 
landete.
Unter anderem dieses Gerät.

Als ich Lehrling war, kannten wir Digitaluhren, klar.
Nur waren die im Ostblock noch riesig, da spotteten wir "Im Westen ham' 
se schon dünne Berg- Uhren, wir haben noch dicke Tal- Uhren !"

Und so eine ist das.

"Alles zu Fuß"-kein einziger IC, sondern etwa 150 Transis und etwa 100 
Dioden, dazu 6 Ziffernanzeigeröhren.

Hier habe ich übrigens schon mal einen Dinosaurier vorgestellt, 231 
Transis, 145 Dioden, 2 Röhren:
Beitrag "Digitalvoltmeter Elpo 524 Polen Unterlagen gesucht"

Die "Dicke Tal- Uhr" hat steckbare Baugruppen- an den Steckverbindern 
gibt es nur Litzendrähte, keine Bauteile- vorbildlich !

6 Anzeigebaugruppen A1H, A1H-6, A1H-3 für Zählen 0-9, 0-5 und 0-3, und 
dekadische Teiler Z1, Z1-6, Z1-3, 2 x Netzteil, Quarz- Taktgenerator und 
Regelung für den "warmen Thermostat" (eigenes Gußgehäuse, 31°C).

Als das Gerät gebaut wurde, war ich am Ende der Lehrzeit, und baute mit 
den gleichen Anzeigebausteinen am "Digitalmultimeter DM2010".

Diese Uhr fand ich in einem Schubfach des Labors, ohne Gehäuse- entweder 
war es nie fertiggeworden, oder das Gehäuse wurde irgendwann 
weggeschmissen. Könnte ein Einschubgehäuse gewesen sein.

Sieht sauber gebaut aus- Kabelbaum, Kabelbaumklammern, Lötungen gut.
Die Baugruppenfassungen sind in einer exakt gebohrten Schiene 
verschraubt, und zwar "auf Knirsch", die Fassungsanschlüsse und 
Lötseiten der Anschlüsse nebeneinanderliegender Leiterplatten sind nur 
1- 2mm voneinander entfernt.
Die Transis sind Si- "Miniplast"- Transis SS216, grüner Aufdruck, mit 
Goldbeinchen- kenne ich so gar nicht.

Ich weiß nicht, ab es ein Entwicklungsmuster oder ein privater Eigenbau 
ist.

Ich hatte schon vor 20 Jahren mit der Reparatur angefangen, es waren 
zahlreiche Transis in 4 der Z1- Baugrupen zu tauschen, ich hatte damals 
nicht genug. Jetzt schon.

Ich habe die Uhr angeworfen- sprang auf Anhieb an.
Den Teiler aus 4 x Z1, der vom 100 KHz- Generator bis 1 Hz 
herunterteilt, habe ich überbrückt, so zählen die ersten 3 Stellen zu 
schnell, die nächsten 2 dann deutlich sichtbar, nur die letzte Stelle 
wird nicht "mitgenommen". Teiler und Anzeigen der Stufen 1-5 gegenseitig 
getauscht- funktionieren alle.

Unten sind 2 Taster zum Stellen zugänglich- der eine setzt alles auf 
Null, der andere beeinflußt nur die vorletzte Stelle (Stunden- Einer).

Das Stellen ist also sehr umständlich. Fällt mal der Strom aus- alles 
weg, da man nicht jede Stelle beliebig setzen kann, ist das echt doof.
Da müßte ich mir was einfallen lassen.

Die Blockskizze ist nicht ganz korrekt, natürlich geht es von Teiler zu 
Teiler.

Das Ding ist natürlich etwas aus der Zeit, ein elektronischer 
Dinosaurier- aber... sowas funktioniert, und zeigt, daß es auch 
konventionell geht.

Hat jemand vielleicht Kenntnis von ähnlichen Eigenbauten, Mustern oder 
"Laborratten ?

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von ~Mercedes~  . (lolita)


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Die Digitalbausteine wurden im WF hergestellt.
Normalerweeise wurden sie in Digitalvoltmetern, Zählern
und Anderem verwendet.

Was Du da hast ist ein Selbstbau, eine Kleinstserie.
So wie in der DDR etwa UHF-Konverter fürs 2. Programm
schwarz gefertigt wurden und für horrende Preise verkauft,
als das ZDF aufkam, die DDR aber noch kein "Zweites" hatte,
so gings mit diesen Teilen. Sie waren sowas wie "Gestattungesprodukte"
und wurden als Tauschobjekte und zum "Schmieren" gebaut.
Etwa so, wie in den Leiterplattenfabriken, nachts, wenns keiner gemerkt
hat, Platinen für den Amateurcomputer "AC1" oder "LLC2" in Kleinstserie
gingen. Ich glaub, hier auf diesem geilen Board wurde schon "Radio 
Girndt" erwähnt...

Geiles Teil!
Das WF (Werk für Fernsehelektronik) hatte übrigens
im Verwaltungsgebäude nen richtigen Paternoster, sowas
gabs fast nur noch bei der stasi. :-P


mfg

von jo mei (Gast)


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Edi M. schrieb:
> Die "Dicke Tal- Uhr"

Mein guter, nicht besonders technikbegeisterter Freund pflegte
früher ab und zu die Bemerkung zum Besten zu geben, er möge
keine Dicke Tal-Uhren, er bevorzuge die Dünnen Berguhren.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

ich habe von meiner damaligen Eigenbau-Uhr nur noch eine Spur auf einem 
alten Foto gefunden... Gebaut irgendwo Mitte der 70er Jahre.
6x Z570 müßten es gewesen sein, 100kHz Glasquarz vom WF, Teiler auf 1 Hz 
mit dekadischen Teilern, alles diskret mit Miniplast-Basteltypen 
(SC207).
Studen/Minuten/Sekunden auch, dekodiert mit Dioden, Treiber SS202 
Basteltypen. War zuverlässig viele Jahre in Betrieb und fiel dann wohl 
irgendwas modernem zum Opfer und wurde wohl irgendwann entsorgt. Leider 
entsorgt aus heutiger Sicht wie so vieles aus damaliger Zeit...

Gruß aus Berlin
Michael

von Edi M. (edi-mv)


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Hallo, @Mercedes,

Ich war ein WFler, wurde dort ausgebildet.
Ich habe ja geschrieben, daß ich mit diesen Baugruppen am 
Digitalvoltmeter arbeitete.

Ich kenne natürlich den Paternoster im WF- Hauptgebäude- da mußte man 
gelegentlich rein.
Und... wenn man eine volle Runde herumfuhr... Nein- bei der Kehre oben 
und unten wurde der Fahrstuhlkorb nicht umgedreht... ;-)

Übrigens gibt es eine gleich funktionierende "Paternoster- Skale", die 
auch ihren Zeiger nicht umdreht... schon gewußt ?

http://edi.bplaced.net/?Restaurationsberichte___Restauration_AEG_Ultra_Geadem_von_1932-_Eine_Ueberraschung___Der_Skalentrieb-_DIe_Paternoster-_Skale

"Gestattungsproduktion" war eine andere Sache, da wurden von der DDR 
Produkte für "den Westen", mit Genehmigung des Herstellers, 
hergestellt, und ein Teil davon durfte mit Genehmigung des Herstellers 
in der DDR verkauft werden, etwa "Pepsi- Cola" oder "Trumpf"- 
Schokoladen. Das sparte Devisen für Lizenzen.

UHF- Konverter wurden industriell von DDR- Firmen hergestellt, ich habe 
die auch.
Es gab aber sehr viele Eigenbauten in den 60er und 70er JAhren, auch 
einen von mir.
Da man aber nur schwer einen Drehko bauen konnte, hatte er (3) Trimmer- 
ein Senderwechsel war also eine Abstimmorgie.

Die AC1- Leiterplatten wurden offiziell hergestellt, ich habe immer noch 
eine zu liegen, müßte das Logo von EPW NEuruppin haben, und einen Karton 
mit etlichen ICs's, ich wollte das Ding bauen, da fehlten nur Prozessor 
umd die EPROMs. Am 9. November 1989 wurde es plötzlich unnötig...   :-)

"Radio Gindt" hatte ICH erwähnt. Der Laden war nicht weit weg vom WF.
Einige Tütchen mit Halbleitern aus dem Laden habe ich noch, gab es in 
den 90ern für Pfennig- Beträge.

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von Edi M. (edi-mv)


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Danke auch an die anderen Antworten, Michael U, ich habe eine Mail 
geschickt.

Edi

von ~Mercedes~  . (lolita)


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Ach!
Da hatte Opa wirklich Recht, das is ein Ding! ;-P


Nur hätte nen Arbeiter nie so eine Uhr nie kaufen können,
der Kram kostete bestimmt 10 000 Ostmark.
Ich hab nen Zähler aus der Zeit nen bissel später,
Anfang der 80'iger Jahre mit VQE grün und 50 Mhz
größter Zählfrquenz, der Industrie-Abgabepreis von dem Teil
war 22 500 Ostmark. ;-O

Ich weiß.
Der Kram hatte anfangs überirdische Lieferzeiten, deshalb war schwarz
angesagt. Und dann die 64 Kb Ram für den LLC2, oh mann.
Der LLc2 war ja nen Urladersystem, vorbereitet für CP/M.

> Opa hatte Recht...
Deshalb hat ja auch mein Vater gemeint:
"Wo der Edi ist, da lass' Dich nieder, Edi's haben
keine schlechten Lieder!" ;-P

Respekt!!  :-O

mfg

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von Edi M. (edi-mv)


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~Mercedes~  . schrieb:
> Nur hätte nen Arbeiter nie so eine Uhr nie kaufen können,
> der Kram kostete bestimmt 10 000 Ostmark.

Soviel eher nicht.
Ich kenne die Preise der einzelnen Baugruppen nicht, aber so horrend 
wäere das nicht gewesen.


Aber teuer war sowas schon, allerdings gab es die Baugruppen auch nicht 
so einfach in jedem Laden.
Zu dieser Zeit bauten wir das Digitalvoltmeter DM2010, da kosteten die 
einfachen Punkt- LED noch 8- 20 Mark (DDR).
Als ein Tütchen mit etwa 100 Dioden "verschwand", da liefen Leiter und 
Halbleiter herum wie Falschgeld, da wurde richtig in Faß aufgemacht- 
immerhin machte das Eindruck, und die Dioden "tauchten wieder auf".

> Ich hab nen Zähler aus der Zeit nen bissel später,
> Anfang der 80'iger Jahre mit VQE grün und 50 Mhz
> größter Zählfrquenz, der Industrie-Abgabepreis von dem Teil
> war 22 500 Ostmark. ;-O

Den großen Zähler habe ich auch.
Solche Industrie- Preise gab es aber nur für solche Schlachtschiffe, die 
damals nie in Privatbesitz kamen.

> Deshalb hat ja auch mein Vater gemeint:
> "Wo der Edi ist, da lass' Dich nieder, Edi's haben
> keine schlechten Lieder!" ;-P

Ja, genau.
Und... Edi singt auch.
:-)

Mein Sohn hat Gitarre angefangen, und da singen wir zusammen.
Wir haben aber schon vor Jahren zusammen Mucke gemacht, sogar Auftritte.

http://greencaravan.bplaced.net/

Aber stimmlich bin ich nicht mehr so fit.

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von poly (Gast)


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Das Teil ist sehr ähnlich aufgebaut wie der Phylatex Polydigit 1

von michael_ (Gast)


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Die Platinen scheinen Standardplatinen zu sein.
Geschätzt Anfang der Siebziger.
Ich habe mal einen Kurzzeitzähler für Schule repariert. Die Platinen 
sahen ähnlich aus.

Edi M. schrieb:
> Hat jemand vielleicht Kenntnis von ähnlichen Eigenbauten, Mustern oder
> "Laborratten ?

Ja.
Habe mal einen Eigenbau eines Bekannten wieder in Schuß gebracht.
War bei Textima-Elektronik Karl-Marx-Stadt.

Eine Uhr mit Siebensegment Anzeige, aber mit kleinen Lämpchen.
Zähler und Digitalteil wurde mit KME-3 realisiert.
Die Kabelbäume sauber abgebunden.
Wurde sicher in der Fa. hergestellt.
Befindet sich jetzt im Museum einer Hochschule.

von Edi M. (edi-mv)


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poly schrieb:
> Das Teil ist sehr ähnlich aufgebaut wie der Phylatex Polydigit 1

Ja, ist ähnlich aufgebaut, aber Polydigit ist ein Frequenzzähler.
Was ich da habe, zählt 1- Sekunden- Impulse ohne Torzeit.
:-)

von Edi M. (edi-mv)


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michael_ schrieb:
> Die Platinen scheinen Standardplatinen zu sein.
> Geschätzt Anfang der Siebziger.

So ist es.
Anfang/ Mitte der 70er. Hersteller WF.
Verwendung Zähler, Uhr, Frequenzmesser, Markengeneratoren, Zeitschalter 
usw.

Auf den Fotos liegen die Platinen auf einem Datenbuch zu den Standard- 
Baugruppen.

von poly (Gast)


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Edi M. schrieb:
> Ja, ist ähnlich aufgebaut, aber Polydigit ist ein Frequenzzähler.
> Was ich da habe, zählt 1- Sekunden- Impulse ohne Torzeit.
> :-)
Eine Uhr und ein Frequenzzähler. Ist das nicht das gleiche?
Beim Polydigit wird aus dem Netz ein 100Hz Signal gewonnen und an den 
"Zähler" gelegt. Somit zählt er ebenfalls die Sekunden und sogar noch 
die Zehntel- und die Hundertstel- Sekunden.

von michael_ (Gast)


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poly schrieb:
> Eine Uhr und ein Frequenzzähler. Ist das nicht das gleiche?

Einen kleinen digitalen Unterschied gibt es schon.

von Edi M. (edi-mv)


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poly schrieb:
> Eine Uhr und ein Frequenzzähler. Ist das nicht das gleiche?

Ja klar.
Wollte man ja einst vielleicht.
Dann könnte man z. B. "Sekunden seit Beginn unserer Zeitrechnung" = 
"SBZ" angeben.
Aber ein Zähler als Uhr war damals zu klobig, und ein Dekoder, um jede 
Ablesung umzurechnen, brauchte einen Handwagen.
Und "SBZ" war als Begriff auch schon "verbrannt".

Gepostet 63763315620 SBZ (28.07.2020 08:07)

(https://www.wasistzeit.de/Ueber-die-Zeit/Zeitraumrechner)

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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~Mercedes~  . schrieb:
> Ich hab nen Zähler aus der Zeit nen bissel später,
> Anfang der 80'iger Jahre mit VQE grün und 50 Mhz
> größter Zählfrquenz, der Industrie-Abgabepreis von dem Teil
> war 22 500 Ostmark. ;-O

Hallo, @Mercedes,
Ich räume gerade von einem Hausteil zum anderem... da hab' ich meinen 
RFT- Kasten gleich geknipst. Zähler mit dem eingängigem Namen 
"S2201.010". Ist noch mit Anzeigeröhren.

Mit 20 Kg kein Leichtgewicht, und mit 55 x 45 12 cm ist der halbe 
Arbeittisch belegt.

Den IAP weiß ich nicht, aber der war sicher etwas teuer.

Wurde beim WF aus einer laufenden Anlage gezupft, kam was moderneres 
rein, der Zähler ging -praktisch noch warm- zum "Schrottmaxen", für 
einen symbolischen Betrag habe ich ihn abgeschleppt.

Der hat momentan komplett keine Stromversorgung, ich denke Netzeingang, 
die Sicherungshalter korrodieren gern.
Der Kasten hatte immer Probleme mit den Umschaltern, die FEBANA- 
Kreisschalter diese Zeit waren grottig- ich habe etliche Geräte mit 
denen, und damit Probleme.

von Edi M. (edi-mv)


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Tatsächlich- Sicherung vergammelt.
Ich habe gleich alle ersetzt, die Sicherungshalter gereinigt und mit 
Silikonöl gängig gemacht.
Zähler unter Saft gesetzt, und... nach einigem hin- und herschalten der 
Kreisschalter und Tasten... funktioniert.
Bei einem Einschaltversuch flog eine 500mA- Sicherung. Ersetzt, träge Si 
rein.. geht wieder.
Und 2 Röhren leuchten diffus, mehrere Ziffern gleichzeitig an- 
wahrscheinlich die Treibertransis durchgeschossen.
Manchmal startet das Tor nicht- nach mehrmals Tastensatz schalten dann 
wieder.

Sieht nach Kleinreparaturen und Wartung aus.
Da werde ich wohl einen Tag mit der Kiste beschäftigt sein.

Aber immerhin- der Zähler ist seit Mitte der 90er Jahren nicht in 
Betrieb gewesen- ich verwende einen russischen Zähler am Werkstattplatz.

von Edi M. (edi-mv)


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Nur den Zähler in einen anderen Raum gestellt- schon ging er nicht mehr.
Sicherung durch.
Also Gehäuse auf... und siehe da... fielen mir gleich 2 Aluminium- 
Plaketten entgegen- die Seriennummern- Plaketten von Zählerbaugruppe und 
Gehäuse- die waren aufgeklebt, und der Kleber so hart, da sind die 
abgefallen, eine hatte einen Kurzschluß gemacht. Zum Glück nur am 
Netzteil, Sicherun rein- geht wieder.
Und immer noch Aussetzen des Tors.
Im Einschub sind auch nochmal 4 Sicherungen- aufgemacht- alle grün- also 
auch ausgetauscht- und nun geht alles ohne Aussetzer, bis auf die 2 
Röhren, die diffus leuchten. Zählungen bis zur höchsten Stelle korrekt.
Da alle Zählungen korrekt sind, dürften die Treiber was weg haben, da 
sind russische IC's drin, K155id1- BCD zu Dezimal... gut, die kann man 
noch bekommen. SN 74141 soll auch gehen.

So wird die Kiste erst mal beiseite gestellt.

von Thomas U. (charley10)


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Der Hersteller 'saß' in Erfurt?

von Edi M. (edi-mv)


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von Zufallsgenerator (Gast)


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Edi M. schrieb:
> Durch Zufall fand ich alles zusammen.

Ja, ja, diese Zufallsromane mit denen uns Du beglückst. Glaube Dir aber 
kein Wort über Zufälle, ich muss es schliesslich besser wissen ;=)

von Karl B. (gustav)


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Edi M. schrieb:
> K155id1- BCD zu Dezimal... gut, die kann man
> noch bekommen. SN 74141 soll auch gehen.

Hi,
in der Vergleichsliste sind sie nicht drin.
http://zpostbox.ru/ussr_analogs_of_cmos_ic.html

Zum Beispiel bei BCD-Zählern werden zum Teil "Synchronzähler" benutzt, 
deren Resetbedingungen etwas anders sind.
Die 176-er und 155-er unterscheiden sich hauptsächlich in der 
Signal-Laufzeit/maximale Taktfrequenz. Von Kompatibilität mit "CMOS" 
kann man nur bedingt sprechen.

ciao
gustav

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von Edi M. (edi-mv)


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Karl B. schrieb:
> Hi,
> in der Vergleichsliste sind sie nicht drin.

Kann sein.
Im Internet steht überall "K155id1 = SN74141".
Das ist aber einigermaßen unwichtig- die Russkis gibt es wie Sand am 
Meer.

Bei mir scheinen 3 Stück von 11 was weg zu haben, die Röhren sind ok, 
werden die Dekoder/ Treiber sein, einer reagiert gar nicht, bei zweien 
leuchten nur 1 oder 2.

Der Tor- Bereich 100mS fällt auch gelegentlich aus, setzt dann 
sporadisch wieder ein, in den Bereichen darüber und darunter ist alles 
ok. Typischer Fehler für Keramikkondensatoren, und da sind auch viele 
drin.

Schon merkwürdig, bevor wir umgezogen sind (2000), lief noch alles- das 
Zeug hat sich offensichtlich "kaputtgestanden".

von Karl B. (gustav)


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Edi M. schrieb:
> Im Internet steht überall "K155id1 = SN74141".

Hi,
ist von Hause aus nicht CMOS sondern Standard TTL.
Siemens nannte diese Treiber Decoder BCD 1 aus 10
FLL101

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Nun ja... muß ja nicht die gleiche Technologie sein, Hauptsache, ein 
Ersatz ist möglich, Ein-/ Ausgangspegel, Spannungsfestigkeit.

Wie geschrieben, Russkis sind im meinem Zähler drin- und die gibt's 
noch.
Werde ich besorgen, dann kommen die kleinen Iwans wieder ein.

Hier ist das auch Thema.
Beitrag "74141 Nixie Thematik & Treiber Alternative"

von Karl B. (gustav)


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Edi M. schrieb:
> Werde ich besorgen, dann kommen die kleinen Iwans wieder ein.

Hi,
als letzte Rettung habe ich bei denen mal bestellt.
Die hatten auch mal "russische Exoten" im Lieferprogramm:

https://www.evita.lt/en/aktyviniai-elektronikos-komponentai/mikroschemos-mikroschemu-lizdai/mikroschemos/rusiskos-mikroschemos

ciao
gustav

von Edi M. (edi-mv)


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Karl B. schrieb:
> als letzte Rettung habe ich bei denen mal bestellt.
> Die hatten auch mal "russische Exoten" im Lieferprogramm:

K155 ist eine ganze Familie- die letzten 3 Stellen der Bezeichnung sind 
wichtig.
K155id1 haben die laut ihrer Seite nicht.

Aber kein Problem- bei Ebay gibt's massig Anbieter für die Käfer, und 
teuer sind die auch nicht.

Einen habe ich sogar selbst noch in meinen Reserven gefunden.

Trotzdem Danke für den Tip.

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Den einen K155id1 habe ich gleich mal reingezaubert, zweithöchste 
Stelle, die Anzeigeplatine ausbauen ist ja kinderleicht- Frontplatte 4 
Schrauben ab, darunter ein Halterblock die Platine, 1 Schraube, und die 
Hintergrundplatte, 2 Muttern lösen, Platine rausziehen. IC abgeknipst, 
Lötaugen freigemacht, neuer IC rein- und Platine wieder eingebaut- 
voilá, die 10^7- Stelle ist wieder da.

Momentan geht auch das 100ms- Tor, da muß ich mal nachforschen, warum 
nur diese eine Torzeit gelegentlich ausfällt.

Da scheint's tatsächlich 4 Russki- IC's, die BCD- zu Dezimal- Dekoder/ 
Treiber für die Anzeigeröhren erwischt zu haben... ich kann mich nicht 
erinnern, ob das vor dem Umzug alles ok war.
Nun ja... 3 muß ich noch bestellen, dann den Rest tauschen.

: Bearbeitet durch User
von Michael U. (amiga)


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Hallo,

spannungsfeste Transistoren zu integrieren war damals noch schwer. Die 
74141 machen das auch nicht, eine Z-Diode intern begrenzt die Spannung 
über der E-C Strecke auf etwas mehr als 60V. Das ging, weil die 
Differenz zwischen Brenn- und Löschspannung der Anzeigeröhren nur bei 
ca. 30-40V liegt. Bei diskreten Treibern wurden die Kollektoren daher 
meist über einen Widerstand an eine Hilfsspannung von ca. 60V gelegt.

Gruß aus Berlin
Michael

von Edi M. (edi-mv)


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Ja, grundsätzlich ist das so. Ich bin dennoch erstaunt, daß gleich 
mehrere ICs hinüber sind- ich gehe davon aus, daß es bei den anderen 
Stellen auch diese IC's sind, die Zählung der hohen Stellen ist 
einwandfrei, dann dürfte die Teilerkette ok sein.
Eine Stellen sind aber auch erst nach einiger Betriebszeit ausgefallen, 
die reagieren noch, aber zeigen nicht alle Ziffern.

Nun ja- ich weiß nicht mehr genau, ob der Zähler damals 100% ok war- ich 
hatte 2 dieser DDR- Schwergewichte von der Auflösung meines Betriebes 
abgegriffen, einen zwischendurch weggegeben, kann sein, daß ich den, den 
ich in Arbeit habe, nicht abgab, weil er defekt war.

Nun ja... Man muß sich das Alter dieser Geräte vergegenwärtigen- die 
Eigenbau- "Dicke Tal- Uhr" ist etwa 1975, der Zähler von 1980 (beides 
die Angaben auf Elkos), also 45 und 40 Jahre alt.
In dieser Zeit es durchaus noch Probleme mit den Si- Halbleitern, da 
kann ich mich noch dran erinnern.

Und bei der großen Anzahl diskreter Bauteile in der Uhr, und auch großer 
Anzahl diskreter Bauteile und IC's im Zähler kann da also auch viel 
kaputt gehen, die Restauration ist das dann schon eine Herausforderung.

: Bearbeitet durch User
von Hp M. (nachtmix)


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Edi M. schrieb:
> alle Zählungen korrekt sind, dürften die Treiber was weg haben, da
> sind russische IC's drin, K155id1- BCD zu Dezimal... gut, die kann man
> noch bekommen. SN 74141 soll auch gehen.

Miss mal die Betriebsspannung der Nixies nach. Evtl ist die wegen der 
230V Netzspannung jetzt etwas zu hoch. Stabilisierung war nicht üblich, 
und auch der 74141A hatte da nicht viel Reserve.

Evtl. wird der Decoder wegen kalter Lötstelle o.ä. auch nicht richtig 
angesteuert.
Offene TTL-Eingänge sind ja bekanntlich High, und wenn das MSB in der 
Luft hängt, bekommt der Decoder nur Werte von 8..F.
Der '41 zündete bei den Pseudotetraden mehrere Kathoden an, während der 
'141A eine etwas andere Decodier-Logik verwendete und alles 
ausschaltete.
Leider funktionierte das meist nicht, weil ohne Kathodenstrom die 
Anodenspannung der Nixies so stark stieg, dass doch Treibertransistoren 
durchbrachen und manche Ziffern unkontrolliert glimmten.

von Edi M. (edi-mv)


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Hp M. schrieb:
> Miss mal die Betriebsspannung der Nixies nach. Evtl ist die wegen der
> 230V Netzspannung jetzt etwas zu hoch. Stabilisierung war nicht üblich,
> und auch der 74141A hatte da nicht viel Reserve.

Sowas wäre als Ursache durchaus möglich, ja !

Als ich die meisten Meßgeräte bekam, flogen bei mir etliche Geräte/ 
Teile in die ewigen Stromkreise, unsere Wohngegend in der Stadt wurde an 
das bundesdeutsche Stromnetz angeschlossen, und wir hatten 
Netzspannungan 240 V -und höher !
Ich habe auch hier, auf dem Lande, um 239 V- und oft Spannungseinbrüche 
oder Unterbrechungen, mit nachfolgenden Spannungsspitzen beim 
Wiederzuschalten.

240V war für ältere Geräte nur kurzzeitig zumutbar. 240V Dauer macht 
jedes 220V- Gerät kaputt- es ist nur eine Frage der Zeit.

Mein Equipment läuft über Trennstelltrafo und magnetische 
Spannungskonstanter, etliche Geräte sind, wenn die Umschaltmöglichkeit 
eingebaut ist, auf 240 V geschaltet.

Wenn in dem Zähler der Fehler zu sehen ist, sind die Dekoder/Treiber 
bereits abgeschossen- der erste ist schon erfolgreich ersetzt, ich werde 
die anderen ebenfalls ersetzen.

Bei der Digi- Uhr habe ich auch schon 10 Transistoren tauschen müssen.
Da ist es aber wohl eine Qualitätsfrage der Halbleiterbauteile.

von Edi M. (edi-mv)


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Edi M. schrieb:
> Bei der Digi- Uhr habe ich auch schon 10 Transistoren tauschen müssen.
> Da ist es aber wohl eine Qualitätsfrage der Halbleiterbauteile

Und tatsächlich... geht weiter, bin schon bei 14.

Spannungsmessungen sind wenig hilfreich, wenn Zählerstufen nicht zählen, 
"stehen" die Zähler in einem gekippten Zustand.

Bei der großen Menge an Halbleitern mache ich mir die Fehlersuche 
einfach, das habe ich schon efolgreich bei dem Digitalvoltmeter mit über 
350 Halbleitern gemacht (Tip von einem, der in seiner Firma viele der VM 
hatte):
Dioden als Diode, Transis als 2 gegeneinandergeschaltete Dioden messen: 
Sperr- und Durchlaßwiderstände der A/K-, B/E-, B/C, C/E- und E/C- 
Strecken prüfen.
Bei letzteren beiden: Wenn etwas meßbar = durchgeschossen. Bei B/E-, B/C 
sollten alle Transis im Durchlaß nahezu gleiche Werte haben.
Meist ist diese Prüfung möglich, ohne den Transi auszulöten.

Es ist keine Messung- die genauen Werte sind nicht wichtig.
Bei gleichartigen Schaltungsdetails (Teiler, Treiberstufen) hat man 
einen guten Vergleich.

Bei Abweichungen habe ich prophylaktisch getauscht- und schon 
funktionierten die entsprechenden Baugruppen.
Ich könnte die als defekt befundenen Transis noch auf den 
Kennlinienschreiber stecken- aber da sie sowieso nicht funktionieren, 
spare ich mir das.

Nur bei Transis in HF- Schaltungen funktioniert diese Methode nicht 
immer, da kann der "Dioden- Test" und eine Spannungsmessung ok sein, der 
Transi aber eine zu geringe Verstärkung haben- das hatte ich sehr oft 
bei Germanium- Transis in HF- Vorstufen.

von Edi M. (edi-mv)


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Die Restauration der Digiuhr wird zur Löt- und Halbleiter- Wechselorgie.

Da hatten sich vor mir schon Leute dran versucht- viele Lötaugen und 
Leiterzüge sind abgelöst, manche Leiterzüge durch Draht ersetzt, das ist 
ok- aber das wurde schlampig gemacht.

4 defekte dekadische Teiler, bei zweien nur 1 oder 2 Transis, bei zweien 
mehr.
Ich habe schon aufgehört, die defekten Transis zu zählen. Sind insgesamt 
etwa 30 bis jetzt.

Einen Teiler bekam ich immer noch nicht zum Laufen, die Dioden hatten 
unterschiedliche Durchgangswiderstände- kurzerhand habe ich ALLE Dioden 
getauscht, ich habe einen Haufen SAY42, die gehen als Ersatz für die 
kleinen roten Dinger.
Und funktionierte dann.
Insgesamt sind auch schon etwa 30 Dioden neu reingekommen.

Egal- ich verbrate, was ich an Material habe, was eben geht.
Die SS202 als Röhrentreiber der Stunden- Zehner waren alle 3 fast durch, 
sperrten nicht mehr richtig.
Als Ersatz habe ich SF150 genommen. Leider sind die erheblich größer. 
Aber die können die Spannung ab.

Eine Leiterplatte bringt mich noch ins Grab- die setzt beim leichten 
Bewegen aus- da muß ein Haarriß sein- den habe ich noch nicht gefunden.
Nicht so toll wegen der Steckfassungen- rein, raus, rein, raus...
Wenn alles nicht geht, werde ich alle Leiterzüge mit Draht überbrücken. 
Nicht schön, aber zweckmäßig.

Immerhin zählt das Digi nun, der Steckplatz des aussetzenden Teilers ist 
überbrückt, zählt jetzt mit 10 Hz statt 1 Hz- ok, da sieht man nun gut, 
wo es nicht geht.

Und: In den Stunden klappt's nicht.
Zählt 00 bis 09, 10 bis 19, 20 bis... Nein, nicht bis 23, sondern weiter 
bis 29 Uhr !
Danach springt die Anzeige auf 10 und zählt bis 19, dann erst auf 00- 
09, und wieder bis 29.

Die Steckfassungen der Stunden, Minuten und Sekunden mit ihren Vor- 
Teilern sind jeweils auf einer Sub- Leiterplatte, 3 solcher Platten sind 
drin. Die Verdrahtung der Teiler/ Anzeige ist also fest.

Ich vermute einen Verdrahtungsfehler zwischen den Sub- Platinen, aber 
diese Zählweise... ich kann mir keinen Reim drauf machen.

Hat jemand eine Idee ?

von Edi M. (edi-mv)


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So, ausgeruht rangesetzt, und schon flutscht's wieder- Fehler gefunden.
Das UND für die Nullstellung bei 24 Uhr ist auf der Platine für den 
Taktoszillator. Die scheint eine EIgenentwicklung zu sein, ist nicht 
dokumentiert, die 2 Platinen des Taktoszillators sind sauber geätzt und 
bestückt, aber haben keinerlei Beschriftung oder Herstellerhinweise.

Und da hat jemand einen Schalttransi SS202 durch einen NF- 
Vorstufentransi SC206 ersetzt, und den hat's in die ewigen Stromkreise 
gerissen.
Aber "nur halb", vielleicht darum die merkwürdige Zählweise.

Jetzt zählt die Digi, wie' sich gehört.

Bleibt noch die Platine mit dem  vermutlichen Haarriß, und dann muß ich 
auch mal alle Platinen kontrollieren, abgehobene Leiterzüge herrichten, 
und von Lötspuren reinigen, vielleicht Leiterplattenlack oder 
Kolophonium/ Spiritus drüber, daß das etwas vernünftig aussieht.

Beitrag #6359550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Mohandes H. (mohandes)


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Edi, finde ich klasse so alten Geräten wieder Leben einzuhauchen! Und 
interessant, ist ein absolutes Transistor- & Diodengrab aber schöne, 
transparente Technik. Mit fertigen ICs kann jeder ...

von Karl B. (gustav)


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Edi M. schrieb:
> Und: In den Stunden klappt's nicht.
> Zählt 00 bis 09, 10 bis 19, 20 bis... Nein, nicht bis 23, sondern weiter
> bis 29 Uhr !

Hi,
hatte ich bei der "Russenuhr" auch.
Der Resetimpuls muss eine bestimmte Dauer haben, der Glitch reicht 
nicht, der bei den Logikzuständen entsteht, um beide ICs sicher zu 
resetten.
Vielleicht ist es bei Dir ein ähnliches Problem.
Lösung: Impulsverlängerung stilecht Monoflop aus Logikbausteinen 
aufgebaut.

ciao
gustav

von Edi M. (edi-mv)


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Karl B. schrieb:
> der Glitch reicht
> nicht

Was ist denn ein "Glitch" ??? Das Wort habe ich nie gehört !
Google- Übersetzung: "Glitch" = "Panne"
In Wikipedia steht eine Erklärung: "Glitch (Elektronik), eine temporäre 
Falschaussage in logischen Schaltungen"
Die Panne/ Falschaussage reicht also nicht ???

Nicht nur in dieser Beitragsfolge:
Wäre es möglich, Sätze ausschließlich mit bekannten Begriffen, 
hauptsächlich in deutscher Sprache, zu formulieren ?
Es nervt, wenn hier mit Anglizismen umhergeschmissen wird, die dann auch 
noch falsch angewandt werden.
Bestes Beispiel: "Sweep" und "Transconductance"- was bei einer 
Übersetzung mittels eines Online- Übersetzungsprogramms mit bis 9 
verschiedenen Bedeutungen belegt wurde- die alle unbrauchbar waren- 
umgekehrt gab es auch mehrere Übersetzungen für "Steilheit", 
"Schirmgitter" und "Bremsgitter".
Gerade mit der wort- und ausdrucksreichen deutschen Sprache kann man 
alle technischen Sachverhalte eindeutig beschreiben.


> Vielleicht ist es bei Dir ein ähnliches Problem.
> Lösung: Impulsverlängerung stilecht Monoflop aus Logikbausteinen
> aufgebaut.
> ciao
> gustav

Danke für den Tip zur Impulsverlängerung.
Ist aber nicht mehr nötig- im Beitrag vom  04.08.2020 09:38 steht, daß 
ich den Fehler gefunden und beseitigt habe.
Trotzdem Danke für den Hinweis.

Mohandes H. schrieb:
> Edi, finde ich klasse so alten Geräten wieder Leben einzuhauchen!
> Und
> interessant, ist ein absolutes Transistor- & Diodengrab aber schöne,
> transparente Technik. Mit fertigen ICs kann jeder ...

So eine Bauweise hat den Vorteil, daß es immer eine Reparaturmöglichkeit 
gibt, zumindest, solange man noch Transis und Dioden bekommt.
Aber auch die kann man selbst bauen !

Und so ein Halbleitergrab zeigt, daß es auch "zu Fuß" geht, ohne 
hochintegrierte Schaltkreise. Das geht bis hin zu "Computern", die aus 
Einzel- Bauteilen bestehen, Transis... oder sogar nur mit Relais.

von Soul E. (souleye)


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Edi M. schrieb:

> Was ist denn ein "Glitch" ??? Das Wort habe ich nie gehört !
> Google- Übersetzung: "Glitch" = "Panne"
> In Wikipedia steht eine Erklärung: "Glitch (Elektronik), eine temporäre
> Falschaussage in logischen Schaltungen"
> Die Panne/ Falschaussage reicht also nicht ???

Nun, gerade bei technischen Themen bietet es sich an, die allgemein 
gebräuchlichen Fachausdrücke zu verwenden. Es gab durchaus eine Zeit 
lang Veröffentlichungen, in denen von Kellerspeicher, 
Leiterkartenrandverbindern und Wahlfreiem Zugriffsspeicher die Rede war. 
Mit Stack, Slot und RAM weiss aber jeder was gemeint ist. Wenn Du nun 
für "Glitch" ein deutsches Wort erfinden willst, dann wird das die 
Verständlichkeit für Außenstehende nicht gerade erhöhen.

von Karl B. (gustav)


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Edi M. schrieb:
> Nicht nur in dieser Beitragsfolge:
> Wäre es möglich, Sätze ausschließlich mit bekannten Begriffen,
> hauptsächlich in deutscher Sprache, zu formulieren ?

Hi, der Begriff wird aber nur in bestimmtem Zusammenhang gebraucht,
daher so typisch, dass ein eingedeutschter Begriff nicht viel zum 
Verständnis beitragen würde.

Das erste Mal ist mir der Begriff "Glitch" beim 8251 USART über den Weg 
gelaufen. Von daher hat sich das als "nicht normgerechter Impuls" 
eingeprägt, der aber manchmal als "Starthilfe" gebraucht wird.
In der Siemens-Doku müsste das noch genauer stehen. Finde ich im Moment 
nicht.
Andere Webseiten präzisieren "Glitch" noch weiter.

ciao
gustav

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von Edi M. (edi-mv)


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Soul E. schrieb:
> Nun, gerade bei technischen Themen bietet es sich an, die allgemein
> gebräuchlichen Fachausdrücke zu verwenden.

Ja, ok, das tue ich auch- aber ein Wort, welches ich wirklich nie in 
einem Fachbuch gelesen habe, und das offensichtlich falsch verwendet 
wird... das ist dann keine gute Idee.

In dem Kontext war "Glitch" falsch- "Rückstellimpuls- Dauer" wäre 
richtig undt eindeutig, wenn auch länger.

Ich bestelle "RAM- Riegel", und für "Stack" verwende ich nun kein 
deutsches Wort, das ist wirklich "unersetzbar".

Der Vorbeitrag ist auch nicht beleidigend gemeint- ich möchte nur nicht, 
daß man sich an die um sich greifende Zerstörung unserer eigenen Sprache 
gewöhnt.

Ich geb' mir selbst einigermaßen Mühe: Wie manchmal hier zu lesen, ich 
verwende Fassungen oder Steckfassungen statt Slots, verwende 
Arbeitsspeicher, und schreibe in Beitragsfolgen, nicht in Threads, u

Wäre schön, wenn alle hier das auch so machen.
Außer... Engländer und Amerikaner.
:-)

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von Edi M. (edi-mv)


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Karl B. schrieb:
> ....Von daher hat sich das als "nicht normgerechter Impuls"
> eingeprägt,
> ciao
> gustav

Danke für Bild und Info.
Immerhin findet man die Begriffs- Übersetzung so nicht auf Anhieb.
Wieder was dazugelernt.

Im Prinzip war es auch genau ein "nicht normgerechter Impuls"- der 
defekte Transi machte aus einem Rechteck- Impuls irgendwas, was Teiler 
und Dekoder zu der eigenartigen Zählweise veranlaßte.

Von diesem Effekt hatte ich mehrere Fälle in dem Gerät- etliche 
Transistoren uind Dioden waren "halbtot".

von Soul E. (souleye)


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Edi M. schrieb:

> In dem Kontext war "Glitch" falsch- "Rückstellimpuls- Dauer" wäre
> richtig undt eindeutig, wenn auch länger.

In der Digitaltechnik ist ein Glitch ein unerwünschter Impuls, oft 
auftretend durch nicht aufeinander abgestimmte Gatterlaufzeiten (race 
condition -- wie übersetzt man das jetzt?). Einer schaltet etwas 
schneller als der andere, und so ist der Ausgang mal kurz daneben.

Insofern hast Du recht, für einen gewollten Rückstellimpuls ist das Wort 
falsch gewählt. Um aber zum Ausdruck zu bringen, dass eben dieser zu 
kurz ist, ist es durchaus verständlich.

von Edi M. (edi-mv)


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Gut, daß wir das jetzt alles geklärt haben.
:-)

"Zerwixter Nullstell- Impuls durch kaputtes UND- Gatter der Stunden- 
Stellen" hätte es aber exakt getroffen. Das sagt "Glitch" nun nicht.

Ist schon erstaunlich, wie viele der Silizium- Miniplast- Transis und 
Si- Glasdioden breit sind- alle durch die Sperr/- 
Durchgangswiderstandsmessung prüfbar, aber manche weichen nur wenig von 
den anderen Bauteilen gleicher Bezeichnung ab.

Alterung ist doch eigentlich ein Phänomen der Germanium- 
Halbleiterbauteile, dachte ich.
Aber hier zeigt sich, daß dem wohl nicht so ist.

Den Elko- Aufdrucken nach ist die Digi von etwa 1977- also 43 Jahre alt, 
schon interessant, das Alterungsverhalten zu beobachten. Ich werde die 
kaputten Transis mal aus dem Müllkorb fischen.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (souleye)


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Zu den braunen Russenkäfern habe ich mal irgendwo gelesen, dass deren 
Epoxyverguss Feuchtigkeit durchlässt. Wenn die Oberflächen nicht 
passiviert sind, dann korrodieren die innen weg. Das könnte auch 
Transistoren betreffen.

Den Effekt gab es auch im Westen: frühe Bauteile von National 
Semiconductor (MM74Cxxx, CD4xxxA) gehen bei feuchter Lagerung kaputt. 
Spätere Generationen (CD4xxxB) waren dann mit einer Passivierung (Lack 
oder SiO2) überzogen, die bot ausreichend Schutz.

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Die Teiler- Leiterplatte mit dem Aussetzer reingesteckt, mit einem 
Meßkabel und 2 Prüfspitzen alle Verbindungspunkte an Leiterplatte und 
Steckverbindungen gebrückt, die möglich sind.
War gar nicht die Leiterplatte.
Sondern der Stecksockel.
1 Drahtstift war dünner als die anderen, und hing in der Fassung "in der 
Luft".
Bißchen den Stift gebogen- ok.

Dann war eine Minutenzahl diffus- Lupe, Fehler gesehen: noch ein Haariß 
an dem Leiterzug eines Röhren- Anschlußdrahts gebrückt- und nun 
funktioniert die "Dicke Tal- Uhr", wie sie soll.

Stellen ist etwas umständlich- ich kann die Stunden auf einen beliebigen 
Wert stellen, die Minuten und Sekunden aber nur alle zusammen auf Null.
Kann man also immer nur zur vollen Stunde stellen.
Aber ist so gebaut.

Jetzt steht die Digi erst mal auf einem Radio zum Probelauf.

von Edi M. (edi-mv)


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Soul E. schrieb:
> Zu den braunen Russenkäfern habe ich mal irgendwo gelesen, dass deren
> Epoxyverguss Feuchtigkeit durchlässt.

Die Dinger haben noch was: Obwohl tief dunkelbraun wie Bärenkaka, sind 
die... lichtempfindlich !
Ich habe da mal einen geschlagenen Tag nach einem Aussetzfehler gesucht- 
dabei war da keiner:
Wenn die Arbeitstischleuchte auf die Dinger strahlte- gingen die zu Bett 
!
Das war Ringzähler- Platine einer LED- Punkteskale eines DDR- 
Autoradios, da hatte man einige Käfer von Iwan bezogen.

von Edi M. (edi-mv)


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Soul E. schrieb:
> Zu den braunen Russenkäfern habe ich mal irgendwo gelesen, dass deren
> Epoxyverguss Feuchtigkeit durchlässt. Wenn die Oberflächen nicht
> passiviert sind, dann korrodieren die innen weg. Das könnte auch
> Transistoren betreffen.

Ich habe mal die Schrott- Transis (SS216, 218, 219, SS202) 
durchgezappelt.
Gut wäre Durchlaß B-E- Strecke 50 KOhm, B-C- Strecke 25 KOhm, gemessen 
im x 1KOhm- Bereich des Röhrenvoltmeters URV2.

Einige Transis haben 1 Kohm- Durchschlag- funktionieren natürlich nicht.
Einige Transis haben unendlich- innen unterbrochen oder weggebrutzelt, 
funktionieren natürlich nicht.
Dann git es einige die 20 KOhm oder 60 KOhm haben- funktionieren nicht.
Und einige haben genau gleiche Werte beider Strecken- gehen auch nicht.

Gute Dioden haben 30 KOhm. Andere Werte- funktionieren nicht.

Ich könnte auch einen geringen Strom durch die Strecken lassen, und die 
Flußspannung der Strecken auswerten- aber so geht der Test bei hunderten 
Halbleitern einfach schneller.
Ist keine Messung, sondern ein gut/ schlecht- Schnelltest.
Und hat ja funktioniert.

Funktiooniert oft auch in der Schaltung, ohne die Bauteile auszulöten. 
Man muß nur einen Vergleichswert haben- in der Digi- Uhr waren ja nun 
jede Menge genau gleicher Stufen -Teiler und Treiber- drin.

Übrigens hat man in den 30ern bei Radios die Röhren abgezogen, und mit 
dem Ohmmeter die Widerstandswerte nach Masse gemessen, und mit Werten, 
die der Hersteller lieferte, verglichen, wo die Abweichung zu hoch war, 
konnte man dann genauer suchen.

Ob die "halbseidenen" Transis nun Feuchtigkeit gezogen haben, wie die 
alten Papierkondensatoren ?
Vielleicht pack' ich mal welche in die Backröhre, die Feuchtigkeit 
"ausheizen"...
:-)

Beitrag #6360228 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Edi M. (edi-mv)


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Ernst Meinender schrieb im Beitrag #6360228:
> Da wäre jetzt ein nachgerüsteter Mikrofoneingang gut: Damit könnte die
> Uhr auf das Zeitzeichen vor den Nachrichten hören und sich selbst
> einstellen.

Na, das ist doch schon halb realisiert- das Radio unter der Uhr hat 
einen Mikrophon- Eingang und natürlich ein Mikrophon.
:-)

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Hatte die DDR eigentlich auch 19-Zoll-Racks vom Klassenfeind oder war 
das Maß 1/1200 russischer Werst? :)

von Gerhard O. (gerhard_)


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Hier kann man einen netten Streifzug durch deutsche Nostalgietechnik 
machen:

https://www.elektromuseum.de/sammlungen.html

https://www.elektromuseum.de/wissen-funkwerk-frequenz-zeit.html#digitalfrequenzmessung

https://www.elektromuseum.de/wissen-funkwerk-frequenz-zeit.html#zeitmessung

Technisch imposant für die Ära und gewichtsmässig nicht viel 
dahinterstehend war diese Gerätegeneration schon.

Die 2019er Quarzuhr sieht (für mich) echt toll aus...

: Bearbeitet durch User
von Gerhard O. (gerhard_)


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Nicht zu übersehen: Interessante On-Line Magazine...

https://www.elektromuseum.de/newsletter.html


Der, auf Seite 9, ist an allem schuld;-)

https://www.elektromuseum.de/publication/newsletter/elektromuseum_newsletter_022017.pdf

: Bearbeitet durch User
von Edi M. (edi-mv)


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Gerhard O. schrieb:
> Die 2019er Quarzuhr sieht (für mich) echt toll aus...

Das hier ist eine heiße Kiste- Digital, aber alles zu Fuß, selbst die 
Digitalanzeige ist keine:

Beitrag "Digitalvoltmeter Elpo 524 Polen Unterlagen gesucht"

von Gerhard O. (gerhard_)


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Edi M. schrieb:
> Gerhard O. schrieb:
>> Die 2019er Quarzuhr sieht (für mich) echt toll aus...
>
> Das hier ist eine heiße Kiste- Digital, aber alles zu Fuß, selbst die
> Digitalanzeige ist keine:
>
> Beitrag "Digitalvoltmeter Elpo 524 Polen Unterlagen gesucht"

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mal fragen ob irgendwer von Euch 
Unterlagen von der 2019 RFT Quarzuhr hat und sie mir zum kopieren 
zeitweise überlassen könnte. Das Design interessiert mich sehr.

Edi: Sorry für die Abschweifung Deines Threads.

Ja. Der Elpo 524 ist auch ein tolles Teil. Speziell die Displaytechnik.

von Edi M. (edi-mv)


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Gerhard O. schrieb:
> Ich möchte die Gelegenheit nutzen und mal fragen ob irgendwer von Euch
> Unterlagen von der 2019 RFT Quarzuhr hat

Ich empfehle, dazu ein Thema hier aufzumachen, mit der Suche als 
Überschrift.

von Hp M. (nachtmix)


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Wollvieh W. schrieb:
> Hatte die DDR eigentlich auch 19-Zoll-Racks vom Klassenfeind oder war
> das Maß 1/1200 russischer Werst? :)

Das könnte man ja noch notfalls passend machen, aber als besondere 
Gemeinheit gab es so etwas wie metrisches BNC. Das passt dann natürlich 
mit Westware zusammen wie Faust auf Auge.

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