Moin zusammen.
Ich habe in meinem Lenovo X200 fuers BIOS den FLASH Chip MX25L6405DNI-12G verbaut. Nun habe ich vor einer Weile das BIOS und die Intel Management Engine (ME) durch GRUB mit einem Linux-Kernel, initird und busybox ersetzt. Das funktioniert auch richtig klasse und das Notebook bootet ohne Festplatte. Wenn dann die mit LUKS verschluesselte Festplatte gefunden wird, wartet der Rechner auf die Passfrase und bootet nach der Eingabe von der Festplatte weiter. So weit, so gut.
Jetzt habe ich im FLASH nur einen Kernel 4.4.0 und moechte gerne auf den aktuellen Kernel 6.6.7 upgraden. Der alte Kernel ist schon selbst kompiliert und sehr weit abgespeckt, damit er ueberhaupt ins FLASH passt.
Also will ich nun den 8 MB grossen MX25L6405DNI-12G durch einen doppelt so grossen MX25L12835FMI-10G ersetzen. Beide haben das gleiche 16-PIN SOP (300mil) Gehaeuse. Mechanisch passt das also schon mal. Im "Intel® I/O Controller Hub 9 (ICH9) Family Datasheet" habe ich auf Seite 848 herausgefunden, dass der ICH/GM45 Chipsatz mit dem 16 MB grossen Baustein offensichtlich umgehen kann.
Von Macronix wurde der 8 MB grosse MX25L6405DNI-12G, bzw. sein 16 MB grosser Bruder MX25L12805DMI-20G zuerst durch den MX25L12835EMI-10G und anschliessend durch den MX25L12835FMI-10G ersetzt.
Meine Frage ist nun: Habe ich die Datenblaetter und Application Notes richtig interpretiert, dass die neueren Bausteine abwaertskompatibel sind, solange keinen neu hinzugekommenen Kommandos benutzt werden? Kann ich, natuerlich nachdem der neue Baustein einen funktionierenden Inhalt bekommen hat, den Baustein einfach umloeten?
Schon mal vielen Dank fuer die Muehe und viele Gruesse, huebi


