Forum: Fahrzeugelektronik Automatisches Laden einer 12V-Autobatterie


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von Conrad (conrad007)


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Meine Absicht ist es, ein Ladegerät für eine 12V-Autobatterie zu bauen 
(oder zu kaufen), das den Ladezustand der Batterie permanent überwacht 
und sich nach Abschluss des Ladevorgangs vollständig abschaltet (kein 
Stromverbrauch mehr). Wenn der Ladestand unter einen bestimmten Wert 
sinkt, sollte sich das Gerät selbst einschalten und den Akku erneut 
aufladen.
Gibt es solche automatischen Ladegeräte bereits auf dem Markt (ich habe 
selbst nichts gefunden)? Wenn nicht, wo finde ich eine geeignete 
Schaltung, um es selbst zu bauen?

Vielen Dank im Voraus für eure Tipps.
​

von Lothar J. (black-bird)


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Conrad schrieb:
> und sich nach Abschluss des Ladevorgangs vollständig abschaltet (kein
> Stromverbrauch mehr). Wenn der Ladestand unter einen bestimmten Wert
> sinkt, sollte sich das Gerät selbst einschalten und den Akku erneut
> aufladen.

Das widerspricht sich aber, eine von den beiden Forderungen muss weichen 
;)

Blackbird

von Re D. (re_d228)


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Gibt es (nicht ganz so wie beschrieben) in jeder Feuerwache.
Ein einfaches Ladegerät, ein Taschenrechner und eine Zeitschaltuhr tun 
es auch.

von Conrad (conrad007)


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Eigentlich nicht...
Ich denke an eine Schaltung, die natürlich auch mit der Batterie 
verbunden ist und den Ladezustand permanent überwacht, auch nachdem sich 
das Ladegerät vom Strom getrennt hat (weil die Batterie voll ist). Diese 
Schaltung wird dann von der Batterie selbst gespeist. Wenn der 
Ladezustand der Batterie unter einen bestimmten Wert sinkt, schaltet 
beispielsweise ein Relais die Hauptstromversorgung wieder ein und der 
Ladevorgang beginnt.
Wäre das denkbar, oder ist meine Logik falsch?

von Oliver S. (oliverso)


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Re D. schrieb:
> Gibt es (nicht ganz so wie beschrieben) in jeder Feuerwache.

Das macht so ziemlich jedes Batterieladegerät so, das für dauerhaften 
Anschluss an einer Batterie vorgesehen ist. Wie aber schon angemerkt 
wurde, funktioniert das nicht mit dieser Bedingung

Conrad schrieb:
> und sich nach Abschluss des Ladevorgangs vollständig abschaltet (kein
> Stromverbrauch mehr).

Wenn statt "kein" auch "sehr wenig" erlaubt wäre, wäre es machbar.

Oliver

von Lothar J. (black-bird)


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Conrad schrieb:
> Diese
> Schaltung wird dann von der Batterie selbst gespeist. Wenn der
> Ladezustand der Batterie unter einen bestimmten Wert sinkt, schaltet
> beispielsweise ein Relais die Hauptstromversorgung wieder ein und der
> Ladevorgang beginnt.

Geht ganz einfach:
Dauerhaft einen separaten Trigger oder Komparator anschließen, der den 
Akku permanent überwacht und beim Absinken der Akkuspannung ein 
Ladegerät primär und sekundär (Akkuzuleitungen) einschaltet. Und 
eventuell auch wieder ausschaltet (wenn das Ladegerät signalisiert, dass 
es "fertig" ist, eine bestimmte Landespannung erreicht hat, oder ....).

Blackbird

von Michael B. (laberkopp)


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Conrad schrieb:
> Gibt es solche automatischen Ladegeräte bereits auf dem Markt

Nein.

Man hält Bleiakkus tunlichst immer randvoll.

Und es spielt für den Stromverbrauch keine Rolle, ob man dauerhaft mit 
dem Selbstentladestrom nachlädt, oder jeden Monat ein mal voll auflädt.

Nur ist halt das erste Verfahren deutlich besser für den Akku, warum 
sollte man also mehr Aufwand treiben für die schlechtere zweite Lösung ?

Theoretisch kan man das Relais aus der Akkurestspannung einschalten. 
Also statt Unterspannungsabschaltung eine Unterspannungseinschaltung. 
Und dann wieder abschalten wenn der Ladestrom unter eine Grenze fällt. 
Während des aktiven Ladevorgangs wird das Relais aus dem Akku versorgt. 
Blöd, wenn die 230V ausgefallen sind, dann saugt das Relais den Akku 
leer der trotzdem nicht nachgeladen wird.

von Joachim B. (jar)


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Conrad schrieb:
> Wäre das denkbar, oder ist meine Logik falsch?

KEIN Verbrauch und Überwachung schließt sich aus!

Erhaltungsladung zum Überwintern bieten CTEK Ladegeräte.
https://www.ctek.com/de/batterieladegerat-12v-24v

von Lothar J. (black-bird)


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Joachim B. schrieb:
> KEIN Verbrauch und Überwachung schließt sich aus!

Das hat der TO ja schon erkannt in seinem zweiten Beitrag. Jetzt geht es 
nur noch darum, ihm die sinnvollste und akkuschonenste Lademethode nahe 
zu bringen ;))

Blackbird

von Oliver S. (oliverso)


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Conrad schrieb:
> Diese
> Schaltung wird dann von der Batterie selbst gespeist. Wenn der
> Ladezustand der Batterie unter einen bestimmten Wert sinkt, schaltet
> beispielsweise ein Relais die Hauptstromversorgung wieder ein und der
> Ladevorgang beginnt.
> Wäre das denkbar, oder ist meine Logik falsch?

Was spricht deiner Meinung nach dagegen?

Oliver

von Conrad (conrad007)


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Michael B. schrieb:
> Nur ist halt das erste Verfahren deutlich besser für den Akku, warum
> sollte man also mehr Aufwand treiben für die schlechtere zweite Lösung ?

Die Frage ist berechtigt, die Antwort lautet: das Ganze soll 
selbstständig funktionieren, ohne dass der Ladestatus regelmäßig 
überprüft werden muss. Hintergrund: Ich wollte eine Notstromquelle 
haben, die sich bei Stromausfall von selbst einschaltet – eine Art „USV“ 
wie für Server etc. verwendet werden, aber für mein Haus.
Ich denke mittlerweile, dass es eine bessere (und weniger aufwändige) 
Lösung wäre, mit einer USV-Anlage - die gibt es auch für ca. 50 € z.B. 
das "USV YUNTO Smile 400" Gerät o.ä...

von Udo S. (urschmitt)


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Conrad schrieb:
> Ich wollte eine Notstromquelle
> haben, die sich bei Stromausfall von selbst einschaltet – eine Art „USV“
> wie für Server etc. verwendet werden, aber für mein Haus.

Da sind Blei Starterakkus aber die denkbar schlechteste Lösung.

Es gibt bei Solaranlagen mit Speicher Wechselrichter die inselfähig 
sind. Aber dann muss man die Installation entsprechend umbauen (lassen) 
dass sicher vom Netz auf den internen Wechselrichter umgeschaltet wird.
Oder man überlegt sich was tatsächlich bei Stromausfall versorgt werden 
muss und nimmt einen Wechselrichter mit "Notsteckdose".

Das Thema wurde hier doch schon hundert mal durchgekaut.

von Michael B. (laberkopp)


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Conrad schrieb:
> Ich wollte eine Notstromquelle haben, die sich bei Stromausfall von
> selbst einschaltet – eine Art „USV“ wie für Server etc. verwendet
> werden, aber für mein Haus.

Und wenn der Strom ausfällt, versorgtst du sus deinem Haus mit deiner 
alten Autobatterie die ganze Stadt ? Die hängt schliesslich noch dran.

Dazu braucht man erst mal einen Umschalter von Netz auf Inselbetrieb, 
aufwändig und teuer.

Dann ist eine Autobatterie ganz und gar vollkommen ungeeignet selbst fur 
ein niedrige Leistung, man braucht zyklenfeste 
Traktionsbatterien=Solarakkus und selbst die halten nur 600 Zyklen bei 
nur 30% Nutzungstiefe durch. Erstens ist der Akku so wie du ihn 
behandelt hast sowieso kaputt (bei USV wechselt man alle 2 Jahre die 
unbenutzten Akkus) zweitens bringt er seine Kapazität nur bei C/5 
Entladestrom also höchstens 230W Belastung.

Und drittens hättest du einen Umschaltmoment in dem der ganze Strom weg 
ist, es geht eh alles aus, vom Fernseher bis zur Waschmaschine.

Viertens: wie kommst du bei dem Szenario: Netzstrom ist meistens 
vorhanden. Auf die Idee dich von ihm zeitweise ganz (0 mA) abkoppeln zu 
wollen.

Alles abstrus.

von Günter L. (Firma: Privat) (guenter_l)


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Mach einfach Bereitschaftparallelbetrieb.
Also ein Netzteil, daß eine konstante Spannung von 13,8V liefert
mit Strombegrenzung. Der Ladestrom wird zum Ladeende von
selbst immer kleiner, bis so gut wie kein Strom mehr fließt.
Das ist bei Bleibatterien so. Das was dann noch fließt, ist
so viel wie die Selbstentladung, also praktisch
Erhaltungsladestrom.

von Conrad (conrad007)


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Michael B. schrieb:
> Und wenn der Strom ausfällt, versorgtst du sus deinem Haus mit deiner
> alten Autobatterie die ganze Stadt ? Die hängt schliesslich noch dran.
>
> Dazu braucht man erst mal einen Umschalter von Netz auf Inselbetrieb,
> aufwändig und teuer.

Ich will nicht das ganze Haus bzw. die ganze Stadt versorgen, das steht 
nirgendwo geschrieben. Es geht mir um eine Notstromquelle von 12V und 
würde damit z.B. Handy, Tablet, Akku-Taschenlampen, etc. aufladen, 
Radioempfänger mit Strom versorgen, etc.

von Conrad (conrad007)


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Günter L. schrieb:
> Mach einfach Bereitschaftparallelbetrieb.
> Also ein Netzteil, daß eine konstante Spannung von 13,8V liefert
> mit Strombegrenzung. Der Ladestrom wird zum Ladeende von
> selbst immer kleiner, bis so gut wie kein Strom mehr fließt.
> Das ist bei Bleibatterien so. Das was dann noch fließt, ist
> so viel wie die Selbstentladung, also praktisch
> Erhaltungsladestrom.

Genau das ist die Idee und das werde ich auch machen.
Danke.

von Udo S. (urschmitt)


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Conrad schrieb:
> Es geht mir um eine Notstromquelle von 12V und
> würde damit z.B. Handy, Tablet, Akku-Taschenlampen, etc. aufladen,
> Radioempfänger mit Strom versorgen, etc.

Geht alles direkt oder mindestens genau so einfach mit 12V DC.
12V USB Netzteil(e)

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Conrad schrieb:
> Lösung wäre, mit einer USV-Anlage - die gibt es auch für ca. 50 € z.B.
> das "USV YUNTO Smile 400" Gerät o.ä...

Mach dich vorher mal schlau was die Dinger dauerhaft für einen 
Eigenverbrauch haben. Das ist teilweise recht heftig.

- Beitrag "Stromverbrauch einer USV - WTF!?"
- 
https://www.tweakpc.de/hardware/tests/usv/apc_smart_ups_smc1000ic/s04.php

von Manfred P. (pruckelfred)


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Michael B. schrieb:
> Man hält Bleiakkus tunlichst immer randvoll.

Das sehen nicht alle Leute so eng wie Du. Die geschlossenen VRLA sind da 
recht tolernt geworden.

Joachim B. schrieb:
> KEIN Verbrauch und Überwachung schließt sich aus!

Klar. Man bekommt ihn aber so weit runter, dass er nicht stört. Ich habe 
sowas tatsächlich mal gebaut und einen modifizierten Arduino-ProMini 
verwendet. Der schaut im sleep alle 15 Minuten nach der Spannung. Wenn 
dann die Ladung netzseitig aufgeschaltet wird, kümmert er sich auch 
darum, diese wieder vom Netz zu trennen. Das Gesamtgebilde lebt um 
25..30µA.

Die Schaltunterlagen sind eine Sammlung Handskizzen, nicht vorzeigbar. 
Aber trotzdem sei erwähnt, dass der Aufbau einigermaßen aufwendig wurde, 
damit könnte ich mehrere Jahre den Ruheverbrauch des Netztrafos 
bezahlen.

Das war so ein "weil ich es kann Projekt".

Irgend W. schrieb:
>> das "USV YUNTO Smile 400" Gerät o.ä...
> Mach dich vorher mal schlau was die Dinger dauerhaft für einen
> Eigenverbrauch haben.

Eine Yunto Smile 600 habe ich im Dezember gemessen:
Beitrag "Re: USV modifizierte vs. reine Sinus-Spannung?"

Deren Katalogaussage "Simulierter Sinus" kann ich nur als Frechheit 
bezeichnen.

von Unwichtig (noname_user)


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Michael B. schrieb:
> Dann ist eine Autobatterie ganz und gar vollkommen ungeeignet selbst fur
> ein niedrige Leistung, man braucht zyklenfeste Traktionsbatterien=
> Solarakkus und selbst die halten nur 600 Zyklen bei nur 30% Nutzungstiefe
> durch.

Für die paar Male im Jahr braucht man da keinen spez. Solar-PB-Akku, das 
macht ein Kfz. Akku locker mit, weil echte Entlade-Zyklen treten ja nun 
nicht auf in der Entladung.
Sämtl. größere OVST der Telekom hatten das im Keller, waren zwar keine 
Kfz- aber PB-Akkus, u. hat auch jahrelang dem Zweck gedient für die paar 
Strom-Ausfälle.

von Manfred P. (pruckelfred)


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Unwichtig schrieb:
> Für die paar Male im Jahr braucht man da keinen spez. Solar-PB-Akku, das
> macht ein Kfz. Akku locker mit, weil echte Entlade-Zyklen treten ja nun
> nicht auf in der Entladung.

Ein Kfz-Akku möchte bewegt werden, viel Strom raus und zügig wieder 
rein. Dauerhafte Erhaltungsladung mit wenig Strom mögen die nicht.

> Sämtl. größere OVST der Telekom hatten das im Keller, waren zwar keine
> Kfz- aber PB-Akkus, u. hat auch jahrelang dem Zweck gedient für die paar
> Strom-Ausfälle.

Na eben, es waren keine Kfz-Akkus, USV-Akkus sind anders ausgelegt.

Unkritisch ist das dennoch nicht: Die USV einer Bosch-Fertigung war auf 
etwa 160kVA ausgelegt und sprang bei einem Netzausfall sauber ein. Als 
dann das Netz wieder kam, sind ein paar Batterien geplatzt, da hatte AEG 
wohl irgendwas übersehen, zu viel Ladestrom?

von Michael O. (michael_o)


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Immer Lustig, das Autobatterien hier nicht mitlesen. Sonst wüssten die 
beiden Bleianker meiner Kangoo ZE wohl nicht, das sie ohne den Anlasser 
und nur mit wenigen Ampere Entladestrom 12 Jahre alt werden ohne kaputt 
zu gehen ;-)
Und auch die Traktionsbatterien im Wohnwagen währen an der Solaranlage 
nach 10 Jahren nicht mehr gut, oder ich hätte nicht jedes Jahr eine neue 
Motorrad Batterie gebraucht trotz Bastelerhaltungslader ohne 
Temperaturregelung. Auch die Start-Stop Bleibatterie meine Mercedes 
müsste nach 5 Jahren Tod sein, wie die von Hyundai der alle 2,5 Jahre 
eine neue brauchte.
Aber zum glück können die noch nicht hier mit lesen.

MfG
Michael

von Michael B. (laberkopp)


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Unwichtig schrieb:
> Für die paar Male im Jahr braucht man da keinen spez. Solar-PB-Akku

Oh Mann, der Ahnungslose Unwichtig gibt wieder Contra. Versucht's 
zumindest, und scheitert wieder kläglich

> das macht ein Kfz. Akku locker mit, weil echte Entlade-Zyklen treten ja nun
> nicht auf in der Entladung.

Bei seiner Methode, Aufladen erst wenn eine bestimmte Spannung 
unterschritten wird, schon.

> Sämtl. größere OVST der Telekom hatten das im Keller, waren zwar keine
> Kfz- aber PB-Akkus, u. hat auch jahrelang dem Zweck gedient für die paar
> Strom-Ausfälle.

Natürlich waren das bei der Post zyklenfeste Bleiakkus aka Solarakkus 
aka Traktionsbatterien und keine Starterbatterien, zudem wurden die 
dauernd voll gehalten, nicht so eine blöde Ladeschaltung wie Conrad sie 
haben wollte.

von Unwichtig (noname_user)


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Michael B. schrieb:
> Natürlich waren das bei der Post zyklenfeste Bleiakkus aka Solarakkus
> aka Traktionsbatterien und keine Starterbatterien,

Als ob du davon was verstehen würdest, von wissen ganz zu schweigen.
Die POST aka Telekom hatte zyklenfeste spez. aka Solar-Akkus u.a. noch 
als Traktions-Batt., ich lach mich tod, du hast das dort noch nie 
gesehen, du ewiger Dampfplauderer.

Michael B. schrieb:
> zudem wurden die dauernd voll gehalten, nicht so eine blöde Ladeschaltung
> wie Conrad sie haben wollte.
Parallel-Bereitschafts-Betrieb nannte man das, es wäre kein Gespräch 
oder Kanal unterbrochen wurden bei Netzstromausfall.
Dein Nickname hier passt aber voll zu dir, weißt ja selber am Besten.

Manfred P. schrieb:
> Ein Kfz-Akku möchte bewegt werden, viel Strom raus und zügig wieder
> rein. Dauerhafte Erhaltungsladung mit wenig Strom mögen die nicht.

Der nächtse Spezialist, als ob ihr die Technik in den VST´n kennen 
würdet.
Das Gelaber aus dem Netz wo ihr euer angebl. Wissen her habt, ihr habt 
doch noch nie damit garbeitet, außer an eurem Kfz./Pkw. Und selbst da 
lernt ihr heute noch dran.

Manfred P. schrieb:
> Na eben, es waren keine Kfz-Akkus, USV-Akkus sind anders ausgelegt.
>
> Unkritisch ist das dennoch nicht: Die USV einer Bosch-Fertigung war auf
> etwa 160kVA ausgelegt und sprang bei einem Netzausfall sauber ein. Als
> dann das Netz wieder kam, sind ein paar Batterien geplatzt, da hatte AEG
> wohl irgendwas übersehen, zu viel Ladestrom?

Deine übliche Taktik wenn dir die Argumente ausgehen! Ich habe da was 
gehört u. war dabei.
Die Akkus im Batt.-Raum der VST´n waren wie kleine Aquarien, oben offen, 
da hingen die PB-Platten drin wie in jedem Starter-Akku auch. Man hätte 
auch reinpieseln können, u. es roch leicht süßlich. Für den 
Zyklenbetrieb waren die auch garantiert nicht ausgelegt, u. bei den 
Kosten für eure Wahrsagerei erkennt jeder wirtschaftl. denkende 
Techniker dass es Blödsinn ist was ihr da erzählt.
Zweckpopulismus mit zusammengereimten Fakten die ihr nirgendwo als 
Quelle herbekommt. Ich war selber beim Aufbau einer VST noch während der 
Lehre dabei, u. gelernt hat man das als FM-Elo auch noch damals bei der 
POST.
Ihr 2 Hanseln mit eurem Gerede, immer wieder lustig.

von Michael B. (laberkopp)


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Unwichtig schrieb:
> Die Akkus im Batt.-Raum der VST´n waren wie kleine Aquarien, oben offen,
> da hingen die PB-Platten drin wie in jedem Starter-Akku auch. Man hätte
> auch reinpieseln können, u. es roch leicht süßlich. Für den
> Zyklenbetrieb waren die auch garantiert nicht ausgelegt, u.
> Zweckpopulismus mit zusammengereimten Fakten die ihr nirgendwo als
> Quelle herbekommt.

Zeit für dich, was hinzuzulernen, die Zeit der offenen Akkus in die es 
reinstaubt ist lang vorbei, und Bleiplattenakkus waren übrigens 
hervorragend zyklenfest, nicht wie Starterbatterien mit nur noch 
homöopathischen Bleimengen drin.

Batterie einer halbwegs aktuellen (Mobilfunk)Vermittlung:

https://www.golem.de/news/telefonica-mobilfunkanlagen-sind-gegen-stromausfaelle-gesichert-2109-159962.html

die Akkus dazu

https://online-batterien.de/a/northstar-red-nsb-40ft-ht-high-temperature-12v-40ah-10h-agm-batterie/9877311

Klar, sind doch wie Autoakkus aka Starterbatterien, und klar, zu ganz 
billigen Kosten denn die Techniker sind bestimmt nicht blöd.

> bei den
> Kosten für eure Wahrsagerei erkennt jeder wirtschaftl. denkende
> Techniker dass es Blödsinn ist was ihr da erzählt.

> Ich war selber beim Aufbau einer VST noch während der
> Lehre dabei

Da hättest du nicht nur pinkeln, sondern auch was lernen sollen.

Unwichtig schrieb:
> ich lach mich tod

Schön wärs. Tot übrigens.

Du gehörst bestimmt zu denjenigen, die glauben, im Studium lernt man 
nichts, was gelernte Techniker nicht sowieso viel besser können. 
Selbstbetrug, sag ich dir.

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Michael B. schrieb:
> Du gehörst bestimmt zu denjenigen, die glauben, im Studium lernt man
> nichts, was gelernte Techniker nicht sowieso viel besser können.
> Selbstbetrug, sag ich dir.

Das muss er doch so machen, sonst würde er psychisch völlig implodieren.

von Udo S. (urschmitt)


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Unwichtig schrieb:
> gelernt hat man

8h am Tag defekte Kontakte in den Hebdrehwählern zu finden und zu 
tauschen.

von Unwichtig (noname_user)


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Udo S. schrieb:
> 8h am Tag defekte Kontakte in den Hebdrehwählern zu finden und zu
> tauschen.

Schön dass du von deiner Erfahrung berichtest, bei uns gab es keine HDW 
zu richten, sondern Koordinatenschalter waren angesagt.
Und Lehrlingen hatten die nie u. nimmer in POST-Ämter gelassen, dafür 
gabe es ausgebildete Profis.
Im übrigen habe ich nicht bei der POST gelernt, nur unsere Fa hat uns 
rüber über die Straße dort zur POST in die Theorie verpflanzt, war denen 
billiger als selber jedes Jahr 30 Leute theoretisch auszubilden.
Bei euch in den alten BL scheint es ja bis heute hin zu klemmen.
Und schaut mal eure Punkte an, auf solchen unfachlichen Käse würde es wo 
anders nur neg. hageln.

Der Michael muß natürlich wieder seinen Argumente aus dem Netz ziehen, 
habe ich doch vorher schon angekündigt, u. macht er natürlich immer 
wieder.

von H. H. (hhinz)


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Nimm einfach deine Medikamente.

von Wendels B. (wendelsberg)


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Unwichtig schrieb:
> Parallel-Bereitschafts-Betrieb nannte man das, es wäre kein Gespräch
> oder Kanal unterbrochen wurden bei Netzstromausfall.

Korrekt, denn die Akkus waren parallel zu den Netzteilen mit nominal 
60V. Ausserdem sind HDW/KS keine Mimosensysteme, die bei 10% Schwankung 
in den Amokmodus gehen.

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