Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Anderes Labornetzteil


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von Lars B. (heiner56)



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Suche ein anderes Labornetzteil-nichts hochwertiges-
Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:

von Lars B. (heiner56)



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oder eher das?

von H. H. (hhinz)


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von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Lars B. schrieb:
> Suche ein anderes Labornetzteil-nichts hochwertiges-
> Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:

Kann man beide gebrauchen, wenn sie funktionieren und dem Einsatzfall 
angemessen sind.

Das LCD-Teil hat Grob- und Feineinstellung, das würde ich fast 
vorziehen.

Das Analogteil ist in allen Belangen robuster.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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von Lars B. (heiner56)


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Wolfgang R. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> Suche ein anderes Labornetzteil-nichts hochwertiges-
>> Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:
>
> Kann man beide gebrauchen, wenn sie funktionieren und dem Einsatzfall
> angemessen sind.
>
> Das LCD-Teil hat Grob- und Feineinstellung, das würde ich fast
> vorziehen.
>

Bei dem LCD-Teil fällt auf, dass die Leistungstransistoren nicht direkt 
auf dem hinteren Kühlkörper sind, sondern auf der Platine. Wie erfolgt 
denn dann die Kühlung, wenn das nur indirekt läuft

von John D. (Gast)


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Lars B. schrieb:
> Bitte was anderes

OK.

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Lars B. schrieb:
> Bei dem LCD-Teil fällt auf, dass die Leistungstransistoren nicht direkt
> auf dem hinteren Kühlkörper sind

Doch, sind sie. Da ist nur ein Deckel rüber!

von Lars B. (heiner56)


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Danke Wolfgang !

@Drake; siehste Drake, geht doch !!

von H. H. (hhinz)


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von Alfred B. (alfred_b979)


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Lars B. schrieb:
> @Drake; siehste Drake, geht doch !!

Auch wenn Du mich deshalb jetzt bestimmt nicht magst:

Vermeintliche Fakten nicht vollständig aus den Fingern zu
saugen? Ja, geht, die meisten hier können sowas ganz gut -
solltest auch_Du mal ernsthaft versuchen.

Ironie beiseite:
Bitte unterlasse künftig besser solcherlei "Siegesjubel" -
denn "gewonnen" hast Du frühestens, sobald (oder sofern...)
jemand hier "Geht doch!" zu Dir / über Dich sagen sollte.

Bis zum ersten Vorkommnis dieser Art wirken Reaktionen
dieser Art leider ebenso verzweifelt, wie die Lage (bzgl.
Deiner prinzipiell mögl. Fortschritte) hoffnungslos wirkt.

Du kommst bisher entweder Deiner "Mitwirkungspflicht" nicht
nach und/oder logisch strukturiert zu denken und vorzugehen
ist allgemein nicht so Dein Fall - beides unverzichtbar um
mit Elektronik(-Foren) "gut/besser auszukommen".

Lars B. schrieb:
> Könnte man so ein Teil gebrauchen

BEIDE sind brauchbar.
Welches aber paßt nun besser?
Dazu müßtest Du erst mal sagen, wozu Du es bräuchtest...

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> Suche ein anderes Labornetzteil-nichts hochwertiges-
> Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:

Wieviel soll das Teil denn kosten?

Lars B. schrieb:
> oder eher das?

Und wieviel soll das kosten?


Wieviel möchtest Du ausgeben?

: Bearbeitet durch User
von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Jörg R. schrieb:
> Wieviel möchtest Du ausgeben?

Die erste Frage sollte sein: Welche Maximalspannung und welchen 
Maximalstrom benötige ich?

Oder kauft ihr Netzteile mit der Angabe: "Ich benötige ein Netzteil, 
welches 50 Euro kostet."

: Bearbeitet durch User
von Gunnar F. (gufi36)


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Lars B. schrieb:
> oder eher das

auf jeden Fall das andere.

von John D. (Gast)


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Gunnar F. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> oder eher das
>
> auf jeden Fall das andere.

und auf keinen Fall das eine.

von Rainer W. (rawi)


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Lars B. schrieb:
> Könnte man so ein Teil gebrauchen ...

Wenn es für deine Ansprüche passt und das Gewicht keine Rolle spielt ...

von Marcel V. (mavin)


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John D. schrieb:
> und auf keinen Fall das eine.

Dabei gefällt mir gerade das eine am besten. Das würde ich nämlich auch 
kaufen, weil es noch die schönen Zeigerinstrumente hat.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Beide sind für meine doch relativ seltene Nutzung völlig ausreichend. 
Kosten jeweils um die 40 Euro.  (Kleinanzeigen) Tendenz eher bei dem 
analogen.

: Bearbeitet durch User
von Wastl (hartundweichware)


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von H. H. (hhinz)


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Marcel V. schrieb:
> John D. schrieb:
>> und auf keinen Fall das eine.
>
> Dabei gefällt mir gerade das eine am besten. Das würde ich nämlich auch
> kaufen, weil es noch die schönen Zeigerinstrumente hat.

Und eine sehr fein einstellbare Strombegrenzung: 0.5A oder 1.0A oder 
1.5A.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lars B. schrieb:
> Kleinanzeigen

Die wichtigste Frage haben alle hier nicht gefragt:

Werden die Geräte als funktionierend ohne Defekte angeboten, oder wird 
daraus hier ein neuer Reparaturthread?

Wenn Reperaturthread, dann dürfte eher das mit Analoganzeigen zu 
schaffen sein.

Wenn funktionierend, dann dürfte das Gerät mit der Digitalanzeige die 
bessere Wahl sein. Wenn hier noch jemand für das Gerät einen Link für 
die Serviceunterlagen, bzw. Schaltplan hat, dann hole Dir das HY3003D.

von Andrew T. (marsufant)


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H. H. schrieb:
> Marcel V. schrieb:
>> John D. schrieb:
>>> und auf keinen Fall das eine.
>>
>> Dabei gefällt mir gerade das eine am besten. Das würde ich nämlich auch
>> kaufen, weil es noch die schönen Zeigerinstrumente hat.
>
> Und eine sehr fein einstellbare Strombegrenzung: 0.5A oder 1.0A oder
> 1.5A.

Also nur grob in 3 Stufen umschaltbar.

Sagt das Original Inserat.

von Heinrich K. (minrich)


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Beide Geräte sind bei Kleinanzeigen (dot) de mittels Suchbegriff 
Labornetzgerät leicht zu finden, gehören Bastlern, das altmodische war 
ein Bausatz aus den Siebzigern.

Beide haben einen klassischen Trafo, dessen Sekundärspannung mittels 
einem Relais umgeschalten und dann gleichgerichtet und längsgeregelt 
wird.

Beim Altmodischen sind gut zu erkennen die Bearbeitungsspuren der 
Strangkühlkörper (Anreissnadel, überflüssige Bohrungen). Auf den 
Isolierkappen hat der Anbieter vergessen, die Staubablagerungen zu 
entfernen.
Beide verteilen die Verlustleistung auf zwei parallelgeschaltete 
Leistungstransistoren.

Die nur stufenweise Umschaltbarkeit der Strombegrenzung ist ein 
Nachteil, ebenso die fehlenden "Fein"-Einsteller ggü. dem Moderneren.

Während beim "alten" die einzelnen Bauteile ihre Lebensdauer längst 
überschritten haben (etwa Bj. 1975) es aber durchweg mit einfach zu 
tauschenden Einzelbauteilen aufgebaut ist, hat das Modernere haufenweise 
die blauen Widerstände drin, die als Schichtwiderstände äusserlich 
unverändert aussehen, auch wenn mal einer durchgebrannt ist.

Abzulesen sind die Farbringe nur schwierig. Die Farbringe sind alle 
durchscheinend, die Farben zu blass, der blaue Grundkörper scheint durch 
die Farbringe hindurch.
Die Servicefreundlichkeit ist beim Altmodischen deutlich besser.

Beim Modernen liegt die zerlegte, gelbe Flex noch auf dem selben 
Werktisch, das lässr Rückschlüsse auf den Anbieter zu.

Das Altmodische ist unbrauchbar, wenn man kleine Ströme ablesen will 
oder muss. Ausserdem ist es alt, aber...
... die europäischen Bauteile dafür sind zu 100% noch erhältlich, ohne 
jede Ausnahme. Das "digitale" finde ich für ein gebrauchtes, ohne jede 
Garantie, zu teuer. Beim Alten kann man für VB35 Euro nichts falsch 
machen.
Tatsächlich würde ich mir daher das Altmodische zulegen. (Einzelmeinung)

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Zum Vergleich:

Ein nagelneues Joy-It Rd6006 kostet bei ElV knapp 70 Euro incl. Versand.
Neu, bis 60 Volt, bis 6 Ampere, programmierbar. Neuware mit Garantie.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Heinrich K. schrieb:
> Joy-It Rd6006

Das ist nur die Steuerung mit DCDC-Wndler. Das kann er hinter das 
analoge hängen, das dann als Netzteil dient.

Unpraktisch ist das Umschalten zwischen Strom und Spannungseinstellung.
Da verklickt man sich schnell mal.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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von Andrew T. (marsufant)


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Dieter D. schrieb:
> 45 Euronen neu:
> 
https://www.pollin.de/p/quatpower-regelbares-labornetzgeraet-ln-3003-0-30-v-0-3-a-351425

Heinrich K. schrieb:
> Zum Vergleich:
>
> Ein nagelneues Joy-It Rd6006 kostet bei ElV knapp 70 Euro incl. Versand.
> Neu, bis 60 Volt, bis 6 Ampere, programmierbar. Neuware mit Garantie.

Da diese Thread mal wieder wie fast immer auf den Preis abgleitet,
und damit den üblichen Apfel-Birne-Vergleich:

Die von Dieter und Heinrich zitierten sind Schaltnetzteile mit dm 
üblichen hohen Störnebel,
und bei defekt kaum mit Heimwerkermitteln  reparierbar.

Die beiden Netzteil die der TE betrachtet sind Linearregler,
entsprechend rausch- und störarm,
und wie bereits gesagt auch heute nach Jahrzehnten noch reparierbar und 
Teil erhältlich.
Das Teil mit den 3 Stromstufen ist als Netzteilschaltplan sogar findbar, 
ich schau am WE mal ob ich die Beschreibung habe nebst Schaltplan.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Schöne sachliche Kritik (im neutralen Sinne) von Heinrich K.

Heinrich K. schrieb:
> Tatsächlich würde ich mir daher das Altmodische zulegen. (Einzelmeinung)

Tendiere ich wegen der leichten Reparierbarkeit auch hin. Allerdings:

H. H. wies darauf hin:
> Und eine sehr fein einstellbare Strombegrenzung: 0.5A oder 1.0A oder
> 1.5A.

Und 1,5 A in der höchsten Stufe sind nicht viel. Kenne das Gerät nicht, 
aber soll das wirklich zugleich der Höchstwert sein? Bin gespannt auf 
die angekündigten Unterlagen von Andrew T.

Meine Meinung: Auf ein besseres Angebot für ein analoges Labornetzteil 
warten. 3,0 A und Grob-/Feinregelung statt nur dreier Stufen sind 
eigentlich Standard.

von Andrew T. (marsufant)


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Meien Recherche:
Ist eine Variante des Funkschau Netzteils FS4, von 1973.
Gab's in leichter Variation auch in der Schwesterzeitschrift ELO.
Urheberrechte beim Franzis-Verlag.



Warum der Erbauer hier von der stufen losen auf die Stufe Umschaltung 
(der Drehschalter ist in bild 4 der Kleinanzeige gut erkennbar) 
abgewandelt hat: Weiss ich nicht.

Kann man auf jeden Fall wenn man will wieder auf poti umrüsten.

von Lars B. (heiner56)


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Also ich muss nochmal wiederholen, was ich in einem anderen Thread schon 
gesagt habe: werd nie mehr über einen RFT ästern. Wie Heinrich die 
beiden Angebote analysiert ist einfach der Wahnsinn- Hochachtung.

Hab mich jetzt doch eher für das analoge Netzteil entschieden, auch wenn 
die anderen Angebote mit einer Garantie aufwarten. Nochmals vielen Danke 
Dieter F. und marsufant !!!

@ Rainer Z. Außerdem hat das Gerät auch eine Strombegrenzung von 5 
Ampere.

Für meine Zwecke ist es auf alle älle ausreichend !

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Lars B. schrieb:
> Nochmals Danke Dieter
> F. und marsufant
>
> @ Rainer Z. Außerdem hat das Gerät auch eine Strombegrenzung von 5
> Ampere.
>
> Für meine Zwecke ist es auf alle älle ausreichend !

Gerne doch.
und was noch von Intresse ist: Der Netztafo ist vom Strom reichlich 
dimensioniert (10A) -- bis 18V DC Ausgangsspannung hast Du also die 
vollen 5A.
Darüber wird es wegen der 24V AC und der Rippelspannung der ungeregelten 
Spannung leider für die Endstufe schwer, noch auszuregeln.

Für Deinen Einstieg ins Hobby sicher ein solides Gerät, abändern kannst 
Du es über die kommende Zeit ja wenn Du möchtest (LNG sind hier im Forum 
zig fach beschrieben und mit Schaltplänen verfügbar).

Persönliche Bemerkung: Ich finde das immer gut, wenn solche alten Geräte 
sinnvoll weitergenutzt werden -- und nicht auf dem Wertstoffhof landen.

Viel Erfolg und schreib mal wie die Sache ausging!

von Lars B. (heiner56)


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Danke nochmal für deine nette Rückmeldung

Diesen Thread  habe ich hier noch gefunden, es beschreibt ein ähnliches 
Netzteil

Beitrag "Labornetzteil Funkschau 1976 Heft 23"

Bin mit dem Verkäufer gerade am verhandeln.
LG

: Bearbeitet durch User
von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Lars B. schrieb:
> @ Rainer Z. Außerdem hat das Gerät auch eine Strombegrenzung von 5
> Ampere.

Der eingebaute Trafo würde es jedenfalls hergeben.

von H. H. (hhinz)


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Lars B. schrieb:
> Bin mit dem Verkäufer gerade am verhandeln.

Der arme.

von Andrew T. (marsufant)


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Lars B. schrieb:
> Diesen Thread  habe ich hier noch gefunden, es beschreibt ein ähnliches
> Netzteil
>
> Beitrag "Labornetzteil Funkschau 1976 Heft 23"

Ist das oben von mir refenzierte FS4.
Beachte Bitte das der dortige Autor die 3 LED aber anders einsetzt als 
das Gerät,
welches Du in den Kleinanzeigen gefunden hast.

> Bin mit dem Verkäufer gerade am verhandeln.

Bei 35€ die er haben möchte?
Hast Du eine Vorstellung wie anstrengend allein die mechanische 
Bearbeitung des vorgefaltzten Chassis für die Front damals war,  wenn 
man die Instrumente da einpassen will?
Da steckt echt Mühe und Schweiss drin.
come on, das ist schon fast  beleidigend da noch einen weiteren Nachlass 
auf die 35€ haben zu wollen .-)

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Ich verhandele NICHT über den Preis-hab ihm sogar noch mehr geboten! Hat 
aber noch andere Interessenten, bei denen er vermutlich nicht versenden 
muss...und dann wird es immer schwierig

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Lars B. schrieb:
> Ich verhandele NICHT über den Preis-hab ihm sogar noch mehr
> geboten!

alright .-)

> Hat
> aber noch andere Interessenten, bei denen er vermutlich nicht versenden
> muss...und dann wird es immer schwierig

Frag halt mal  HIER im forum ob da ein Forist in der Umgebung/Stadt des 
Verkäufers wohnt
12355 Berlin - Neukölln
-- und der holt das Gerät für Dich und schickt es dann Dir.

Klappt fast immer, und so umgeht man das Thema positiv.  Und nicht mehr 
schwierig.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Hat jetzt geklappt, 42 Euro incl. Versand. Wichtig ist und da bin ich 
selbst ein gebranntes Kind, dass das Teil gut verpackt werden muss, weil 
DHL und Hermes definitiv die Pakete durch die Gegend werfen.
Nochmals danke für die vielen konstruktiven Ratschläge !

von Andrew T. (marsufant)


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Lars B. schrieb:
> Hat jetzt geklappt, 42 Euro incl. Versand.... weil
>  Hermes definitiv die Pakete durch die Gegend werfen.
>

Böse Unterstellung das Paketdienste sowas tun .-)))

dann hast Du ihn ja wirklich mit 42Euro gerade zu einem HERMES M (6.75€) 
überreden können -- weil das Gerät über 5 kg wiegt .-)

Glückwunsch zum Schnapper :)

von Lars B. (heiner56)


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Danke !

von Obelix X. (obelix)


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Lars B. schrieb:
> Beide sind für meine doch relativ seltene Nutzung völlig ausreichend.

Dann kauf es doch einfach. Warum dann hier das Forum vollmüllen?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Andrew T. schrieb:
> Glückwunsch

Zu frueh, denn noch liegt es nicht vor ihm auf dem Tisch und 
funktioniert.
Vom Pessimisten.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Obelix X. schrieb:
> Warum dann hier das Forum vollmüllen?

Weil ihm geraten wurde, zukünftig vor dem Bestellen oder Kaufen zu 
fragen und nicht nachher. Daher passt das schon. Und jeder hat andere 
Bedürfnisse an ein Labornetzgerät und kommt daher auf ein anderes 
Auswahlergebnis.
Wenn jene Person zu wenig Erfahrung hat, um ein Brainstorming zu machen, 
wofür er das zukünftig braucht, kann im Forum fragen und mit etwas Glück 
kommen dann noch Argumnte pro/contra im Forum, auf die jene Person nicht 
gekommen wäre.

von Jörg R. (solar77)


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Wolfgang R. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Wieviel möchtest Du ausgeben?
>
> Die erste Frage sollte sein: Welche Maximalspannung und welchen
> Maximalstrom benötige ich?

Die Fragen habe ich mir anhand der 2 Fotos der NTs beantwortet.

> Oder kauft ihr Netzteile mit der Angabe: "Ich benötige ein Netzteil,
> welches 50 Euro kostet."

Nein, natürlich nicht.


Ich hätte das NT nicht gekauft. Da hat sich zwar jemand Mühe gegeben. Es 
ist aber etwas serviceunfreundlich aufgebaut. Größtes Manko ist jedoch 
die vollkommene Unterdimmensionierung der Kühlkörper. Bei kleinen 
Spannungen und hohem Strom wird das Teil viel zu heiß. Bei 5V und 5A 
liegt die Verlustleistung bei >100W.

Die Strombegrenzung in 3 Stufen macht für mich auch keinen Sinn.

Ich anstelle des TO hätte etwas länger gesucht.

@Lars (TO)
Falls Du das NT irgendwann mal modifizieren möchtest..melde Dich gerne 
bei mir;-)

: Bearbeitet durch User
von Dietrich L. (dietrichl)


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Lars B. schrieb:
> Hat jetzt geklappt, 42 Euro incl. Versand.

Bei 42 ist ja die „endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und 
dem ganzen Rest“ beantwortet, also auch die Frage

Lars B. schrieb:
> Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:

;-))

von Andrew T. (marsufant)


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Jörg R. schrieb:
>
>
> eGrößtes Manko ist jedoch
> die vollkommene Unterdimmensionierung der Kühlkörper. Bei kleinen
> Spannungen und hohem Strom wird das Teil viel zu heiß. Bei 5V und 5A
> liegt die Verlustleistung bei >100W.


Du irrst Mal wieder.
Weil du die Fotos nicht verstehst.
Das Relais schaltet die Trafo Spannung in Abhängigkeit der gewählten 
Ausgangsspannung.


[persönliche Kommentare gelöscht]

: Bearbeitet durch Moderator
von Lars B. (heiner56)


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Auf Jörg will ich jetzt nichts kommen lassen.  Er hat mein defektes 
NG100 wieder super ans Laufen gebracht-- und das noch sozusagen umsonst!

: Bearbeitet durch User
Beitrag #7624360 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lars B. (heiner56)


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Dieter D. schrieb:
> Obelix X. schrieb:
>> Warum dann hier das Forum vollmüllen?
>
> Weil ihm geraten wurde, zukünftig vor dem Bestellen oder Kaufen zu
> fragen und nicht nachher. Daher passt das schon. Und jeder hat andere
> Bedürfnisse an ein Labornetzgerät und kommt daher auf ein anderes
> Auswahlergebnis.
> Wenn jene Person zu wenig Erfahrung hat, um ein Brainstorming zu machen,
> wofür er das zukünftig braucht, kann im Forum fragen und mit etwas Glück
> kommen dann noch Argumnte pro/contra im Forum, auf die jene Person nicht
> gekommen wäre.

Danke Dieter für deine Antwort. Besser hätt ich's nicht sagen können. 
Versteh einfach nicht,warum manche hier so einen aggressiven Ton an den 
Tag legen.

Beitrag #7624365 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jörg R. (solar77)


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Andrew T. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Größtes Manko ist jedoch
>> die vollkommene Unterdimmensionierung der Kühlkörper. Bei kleinen
>> Spannungen und hohem Strom wird das Teil viel zu heiß. Bei 5V und 5A
>> liegt die Verlustleistung bei >100W.
>
> Du irrst Mal wieder.

Ja, stimmt..bei 5V stimmt meine Rechnung nicht weil es einen 8V Abgriff 
gibt der genutzt wird.

> Weil du die Fotos nicht verstehst.

Doch, ich hatte es mir nur nicht genau angeschaut.

> Das Relais schaltet die Trafo Spannung in Abhängigkeit der gewählten
> Ausgangsspannung.

Das Relais schaltet genau 2 Spannungen (Abgriffe) um, und zwar zwischen 
8V und 24V.

Wie gesagt, meine Rechnung für 5V stimmt nicht. Rechnet aber mal selbst 
aus wie hoch die Verlustleistung bei 12V/5A ist. Für Dauerbetrieb sind 
die Kühlkörper unterdimmensioniert, dabei bleibe ich.

Der Trafo ist allerdings so alt das er noch für 220V ausgelegt ist. Er 
liefert also etwas mehr Spannung als die angegebenen Spannungen. Der 
Worstcase von 253V wäre ein Rechenexempel, auch was dann die 
Verlustleistung betrifft.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Jörg R. schrieb:
> Für Dauerbetrieb sind die Kühlkörper unterdimmensioniert, dabei bleibe ich.

Wenn der Schaltplan stimmt, kann man immer noch am Kühlkörper einen 
Bimetallschalter zum herunterfahren der Ausgangsspannung auf Null 
ergänzen oder einen Lüfter ergänzen, bzw. einschalten.

Damit wäre das schon mal was für den nächsten Thread.

Was immer noch ginge, wäre das Labornetzteil auf maximal Spannung 
einzustellen und dahinter so ein Joy-IT DCDC-Wandler Labornetzteilmodul 
hängen, da viele Stromfresser bei den verlustreichen Betriebspunkten für 
das Labornetzteil vertragen von Schaltwandlerversorgungen gespeist zu 
werden.

Es gibt aber zwei Dinge, die ich nahelegen würde an dem Labornetzteil zu 
ergänzen, wenn diese nicht vorhanden wären. Das wären

1. Die Freilaufdiode am Ausgang. Das ist wichtig, wenn er zwei Geräte in 
Serienschaltung betreiben sollte, oder was Induktives dran hängt.
Vielleicht noch eine Sicherung dazu, wenn er einen Akku falsch herum 
anschließen sollte.

2. Eine Diode vom Ausgang zurück auf den Reglereingang. Das ist für den 
Fall, dass etwas mit geladenen Elkos oder Batterien angeschlossen wird, 
aber das Labornetzteil nicht angeschaltet ist.

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lars B. schrieb:
> Danke Dieter für deine Antwort.

Wobei ich auch gerne stichele und dabei schelmisch grinse.

von Lars B. (heiner56)


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So, das Teil ist von Hermes heute geliefert worden. War topp verpackt 
und funktioniert wie beschrieben. Ob ich mich noch an Modifikationen 
gebe, wage ich eher zu bezweifeln. Mal sehen, ihr könnt ja dann helfen 
oder ich verschicks an einen von euch Freaks.
Erstmal danke für die Unterstützung

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Dieter D. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Für Dauerbetrieb sind die Kühlkörper unterdimmensioniert, dabei bleibe ich.
>
> Wenn der Schaltplan stimmt, kann man immer noch am Kühlkörper einen
> Bimetallschalter zum herunterfahren der Ausgangsspannung auf Null
> ergänzen oder einen Lüfter ergänzen, bzw. einschalten.

Das ist etwas, das man heutzutage angesichts der billigen (weil 
kostenlos zu findenden) Lüfter und simpler mechanischer 
Temperaturschalter tatsächlich bei allen Arten von Altgeräten nachrüsten 
kann. Ich glaube der Satz stand im "Werkbuch Elektronik": Selbst der 
leisteste Lufthauch halbiert praktisch den Wärmewiderstand jedes 
Kühlkörpers. Muß ja kein Turbinenlüfter mit 17000 U/min aus einem Server 
sein. Wenn man den Temperaturschalter mit einem Widerstand brückt, kann 
man ein laues Grundlüftchen mit wenig Geräusch einstellen, und erst bei 
Bedarf geht der Lüfter ganz an (und das ggf. auch mit einem weiteren 
Widerstand begrenzt, weil man keine genau passende Versorgungsspannung 
im Gerät vorfindet.)

H. H. schrieb:

> Und eine sehr fein einstellbare Strombegrenzung: 0.5A oder 1.0A oder
> 1.5A.

Die sollte man eigentlich beschriften mit "Rauchstufe fein/mittel/voll." 
:)
Ich kenne diese drei Stufen aus den orangenen Beha-Labornetzteilen der 
70er. Das Problem ist, daß man mit einem 723, der da drin verwendet 
wurde, keine stufenlose Strombegrenzung hinbekommt, bzw. nur durch die 
Brust ins Knie, während es sehr leicht ist, seinen Strommeßwiderstand 
einfach umzuschalten. Fertig waren die Klasse der Netzteile mit völlig 
unbrauchbarer Strombegrenzung. Wenn schon dann wären z.B. 10, 100, 1000 
mA sinnvoll. Aber sicher nicht 100% oder gar nur 50% mehr wie die Stufe 
davor.

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Wollvieh W. schrieb:
> Aber sicher nicht 100 oder gar nur 50% mehr wie die Stufe davor

Dann lies die Beschriftung neben den drei LEDs doch richtig ab:

0,5A

1A

5A

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Heinrich K. schrieb:
> Wollvieh W. schrieb:
>> Aber sicher nicht 100 oder gar nur 50% mehr wie die Stufe davor
>
> Dann lies die Beschriftung neben den drei LEDs doch richtig ab:
>
> 0,5A
>
> 1A
>
> 5A

Ich habe sie alternativ aus dem Zitat abgelesen. 0,5 zu 1A ist aber 
genauso blöd.

von Jörg R. (solar77)


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Wollvieh W. schrieb:
> Dieter D. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> Für Dauerbetrieb sind die Kühlkörper unterdimmensioniert, dabei bleibe ich.
>>
>> Wenn der Schaltplan stimmt, kann man immer noch am Kühlkörper einen
>> Bimetallschalter zum herunterfahren der Ausgangsspannung auf Null
>> ergänzen oder einen Lüfter ergänzen, bzw. einschalten.
>
> Das ist etwas, das man heutzutage angesichts der billigen (weil
> kostenlos zu findenden) Lüfter und simpler mechanischer
> Temperaturschalter tatsächlich bei allen Arten von Altgeräten nachrüsten
> kann. Ich glaube der Satz stand im "Werkbuch Elektronik": Selbst der
> leisteste Lufthauch halbiert praktisch den Wärmewiderstand jedes
> Kühlkörpers. Muß ja kein Turbinenlüfter mit 17000 U/min aus einem Server
> sein. Wenn man den Temperaturschalter mit einem Widerstand brückt, kann
> man ein laues Grundlüftchen mit wenig Geräusch einstellen, und erst bei
> Bedarf geht der Lüfter ganz an (und das ggf. auch mit einem weiteren
> Widerstand begrenzt, weil man keine genau passende Versorgungsspannung
> im Gerät vorfindet.)

Bei dem Netzteil des TO kämen einige Veränderungen in Frage, sollte das 
NT tatsächlich modifiziert werden. Ich würde u.a. größere Kühlkörper 
installieren. Dann könnte man überlegen 1 oder auch 2 weitere Relais 
einzubauen um auch die 16V und 20V Wicklungen zu benutzen.

Der TO kann auch überlegen ob er anstatt der 24V Wicklung auf die 20V 
Wicklung wechselt, falls die dann noch erreichbare Ausgangsspannung 
ausreicht.

Für ein anderes NT vom TO habe ich mal einen Lüfter nachgerüstet. Das 
Teil hat aber auch nur eine Wicklung die der Trafo hergibt.

Zuerst war kein Lüfter geplant, aber das Teil wurde einfach zu heiß bei 
geringer Ausgangsspannung:

Beitrag "Re: Reparatur Netzteil Schuberth NG 100"

Dann kam der Lüfter und das Problem war gelöst:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/600340/Luefter-A.jpg

Beitrag "Re: Reparatur Netzteil Schuberth NG 100"

Beitrag "Reparatur Netzteil Schuberth NG 100"

Im Falle des aktuellen Threads reichen andere Maßnahmen, wobei die 
zusätzliche Relaissteuerung auch schon etwas aufwändiger wäre.

Es lohnt sich auch nur wenn man fast alle Teile im Vorrat hat. So stimmt 
die Relation zum Kaufpreis nicht. Den notwendigen Zeitaufwand darf man 
auch hier nicht rechnen. Es wäre halt ein Spassprojekt.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Nach ersten Tests zeigt das Gerät folgende Seltsamkeit. Insbesondere 
wenn ich auf kleine Spannungen stelle (egal ob mit oder ohne Last) 
bleibt es kurz auf der eingestellten Spannung stehen und fällt dann 
langsam auf 0 Volt zurück, um anschließend wieder auf die eingestellte 
Voltzahl zu springen. Es sieht so aus, als ob dieses Verhalten seltener 
wird, je länger das Teil eingeschaltet ist. Vielleicht könnt ihr das 
Video ja ansehen-weiß nicht, ob das Öffnen klappt. Wie gesagt, die 
Spannung wird zuerst eingestellt von mir, auch wenn das Video am Anfang 
so aussieht, als wenn das Gerät direkt auf die 2 Volt springen würde.

20240319_212842.mp4
Größe: 42,4 MB
Filelink-Service: Dropbox
Link: 
https://www.dropbox.com/scl/fi/dx0bnys4w87lqulpkkhwm/20240319_212842.mp4?rlkey=r8yxbqr9b5jqdxf1qzx2uc265&dl=0

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Tja, jetzt wird es doch noch, wie vorgahnt, ein Reparaturthread.

Es koennte mit einer der Hilfsspannungen zusammenhaengen.

von Heinrich K. (minrich)


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Im Leerlauf, ganz ohne Last?

("Mutti" klappert verzweifelt mit den Hängeschränken herum als 
Übersprunghandlung, weil ihr Oller nach 21Uhr wieder an Netzspannung 
hantiert, dazu seine nervigen Traktate spätromantischer Stubenmusik, die 
Frau hats nicht leicht...😆😆😁🤣🤣😂)

von Heinrich K. (minrich)


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(Wiedergabelautstärke weit aufdrehen!)

von Lars B. (heiner56)


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Oje,hab das natürlich nicht mitbekommen. Nächster Song wird besser.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Dieter D. schrieb:
> Tja, jetzt wird es doch noch, wie vorgahnt, ein Reparaturthread.
>
> Es koennte mit einer der Hilfsspannungen zusammenhaengen.

Keine Angst, ich will da jetzt nichts mehr aufmachen. Lass das einfach 
mal so. Hatte nur gedacht, dass es vielleicht jemand kennt

von Heinrich K. (minrich)


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Ist das Verhalten des Netzgeräts im Leerlauf gefilmt?

von Marcel V. (mavin)


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Heinrich K. schrieb:
> "Mutti" klappert verzweifelt mit den Hängeschränken herum

Das Klatschgeräusch ist vermutlich kein "Hängeschrank" von Mutti, 
sondern der Schalter am Labornetzteil. Es wird zweimal ein- und 
ausgeschaltet und der Zeiger bewegt sich, mit leichter Zeitverzögerung 
durch Elkos, synchron zum Schaltgeräusch.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)


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Heinrich K. schrieb:
> Ist das Verhalten des Netzgeräts im Leerlauf gefilmt?

Ja, ohne Last. Hatte aber vorher ein 6V Birnchen dran, da zeigte sich 
das gleiche Verhalten ! Der Besitzer meinte, es könnt am Poti liegen. 
Sollte vielleicht mal mit WD40 probieren. Glaub ich jetzt eher nicht.

von Lars B. (heiner56)


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Marcel V. schrieb:
> Heinrich K. schrieb:
>> "Mutti" klappert verzweifelt mit den Hängeschränken herum
>
> Das Klatschgeräusch ist vermutlich kein "Hängeschrank" von Mutti,
> sondern der Schalter am Labornetzteil. Es wird zweimal ein- und
> ausgeschaltet und der Zeiger bewegt sich, mit leichter Zeitverzögerung
> durch Elkos, synchron zum Schaltgeräusch.

Also das Relais schaltet zwar laut und deutlich, aber das hat nichts mit 
den Spannungssprüngen zu tun. Die kommen auch dann, wenn sich das Relais 
nicht rührt.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Ich glaube zwar nicht an ein defektes Messwerk, aber hast Du auch schon 
ein externes Voltmeter an das Netzgerät anschlossen? Zeigt es das 
gleiche Verhalten wie das eingebaute Messwerk?

von Lars B. (heiner56)


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Ja, hab ich natürlich dran gehangen und zeigt das gleiche Verhalten !

von Lars B. (heiner56)


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Heute morgen nochmals das Teil getestet. Leider zeigt es sogar im 
Bereich bis 6 Volt dieses Verhalten (6 Volt eingestellt, Abfallen bis 0 
Volt und wieder Springen auf 6 Volt und dann wieder das gleiche Spiel) 
und unabhängig ob mit Last oder im Leerlauf.
Das ist jetzt schon mehr als ärgerlich und in dieser Form ist das Teil 
nicht nutzbar. Schade, aber das kann halt passieren, wenn man sich solch 
ein Museumsteil zulegt. Ob man/Ihr da mit einer Ferndiagnose weiterkommt 
ist wohl fraglich.
Kann es denn wirklich an dem Poti liegen-könnte man ja auch austauschen 
(meint der Verkäufer, der dieses Verhalten eigentlich vorher erkannt 
haben müsste)

von Andrew T. (marsufant)


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Lars B. schrieb:
> Kann es denn wirklich an dem Poti liegen-könnte man ja auch austauschen

Kann sein das es sinnvolle Zeitnutzung ist,
mal die Schaltung rauszuzeichnen. Mach das bitte mal.

statt hier im Forum wild zu spekulieren.

von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Kann es denn wirklich an dem Poti liegen
Durchaus, wenn das mal Kontakt gibt und mal nicht, dann passiert genau 
das.
Tausche das Poti, die kosten ja nun nicht die Welt.  Beim Austausch 
würde ich dann gleich auf ein Wendelpoti setzen. Damite läßt sich die 
Spannung feinfühliger einstellen. Muß an dieser Stelle nicht das 
teuerste sein.

PS: Ersetze das eingebaute Poti doch einfach mal durch zwei 
Festwiderstände. So bekommst Du recht schnell heraus ob es am Poti 
liegt.

von Lars B. (heiner56)


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Andrew T. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> Kann es denn wirklich an dem Poti liegen-könnte man ja auch austauschen
>
> Kann sein das es sinnvolle Zeitnutzung ist,
> mal die Schaltung rauszuzeichnen. Mach das bitte mal.
>
> statt hier im Forum wild zu spekulieren.

Andrew,hast mir schon viele wertvolle Tipps gegeben,aber du kennst doch 
meine Fähigkeiten Schaltungen zu verstehen oder gar rauszuzeichnen

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lars B. schrieb:
> aber du kennst doch meine Fähigkeiten Schaltungen zu verstehen oder gar 
rauszuzeichnen

Etwas könntest Du machen. Nachsehen ob alle Schrauben der Klemmen fest 
sind und auch die Steckverbindungen.

Da sind drei Platinen, von denen seitlich Fotos gemacht werden können. 
Bei ein paar Halbleitern (Transistoren und IC) lassen sich seitlich 
Typenbezeichnungen erkennen.
Das Gerät könnte diskret mit Transistoren aufgebaut sein oder auf der 
unteren Platine befindet sich so ein runder Tausendfüßler, in einem 
Gehäuse ähnlich dem 2N2222, was dann ein alter OPA wäre.

Das alles hilft schon mal bei der Suche nach einem ähnlichen Schaltplan.

Wenn Du irgendwo mal was bestellst, hole Dir mal solche Klemmen zum 
Messen:
https://www.bueromarkt-ag.de/messklemme_peaktech_p7010,p-p7010.html

von Lars B. (heiner56)


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Hans schrieb:
>
> Tausche das Poti, die kosten ja nun nicht die Welt.  Beim Austausch
> würde ich dann gleich auf ein Wendelpoti setzen. Damite läßt sich die
> Spannung feinfühliger einstellen. Muß an dieser Stelle nicht das
> teuerste sein.
>
>
Hallo, hab mal ein Foto des eingebauten Potis gemacht. 4K7A
Welches Wendelpoti würde denn da passen und wasist der Unterschie zum 
normalen Poti?

von Thomas B. (thombde)


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Lars B. schrieb:
> Hallo, hab mal ein Foto des eingebauten Potis gemacht. 4K7A
> Welches Wendelpoti würde denn da passen und wasist der Unterschie zum
> normalen Poti?

-Hat mehr Einbautiefe.
-Teurer
-Weniger Auswahl

Schaue dir einfach eins an.

 https://www.reichelt.de/ch/de/drahtpotentiometer-5-kohm-6-35-mm-bou-3590s2502l-p232819.html?&trstct=pos_12&nbc=1

von Joachim B. (jar)


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Lars B. schrieb:
> Hallo, hab mal ein Foto des eingebauten Potis gemacht. 4K7A
> Welches Wendelpoti würde denn da passen und wasist der Unterschie zum
> normalen Poti?

https://www.segor.de/#Q=10-Gang5k&M=1

feinere Einstellmöglichkeit

von Thomas B. (thombde)


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Joachim B. schrieb:
> feinere Einstellmöglichkeit

Sorry hatte nur das Negative erwähnt.
Du hast Recht.
Das Positive ist natürlich die feiner Einstellung.

von Lars B. (heiner56)


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von Thomas B. (thombde)


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Lars B. schrieb:
> Ist das hier ein ähnliches Modell.
>
> https://www.ebay.de/itm/164294495009?
Ja, ist ähnlich.
Ob es was taugt, wirst Du uns bestimmt später berichten.

Du willst jetzt 10 Euro sparen?
Dir fehlt die Erfahrung.

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Thomas B. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> Ist das hier ein ähnliches Modell.
>>
>> https://www.ebay.de/itm/164294495009?
> Ja, ist ähnlich.
> Ob es was taugt, wirst Du uns bestimmt später berichten.

@TO
Das Poti kannst Du mal tauschen, ich würde es nicht unbedingt als 
Fehlerursache vermuten. Ich würde aber mal direkt an dem Poti messen, 
und es dabei ganz langsam hochdrehen und neben dem Messgerät das 
Verhalten der Ausgangsspannung beobachten. Das kostet erst mal nichts.

Sollte das Poti tatsächlich getauscht werden würde ich kein Mehrgangpoti 
einbauen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens müsstest Du zum 
einstellen von z.B. 12V 4 komplette Umdrehungen machen, bei 30V 
dementsprechend 10 volle Umdrehungen. Wenn tatsächlich eine feinere 
Einstellung von Dir gewünscht ist würde ich ein 2tes Poti mit 500R 
nachrüsten. Das Verändert zwar die Optik der Frontplatte, das macht das 
Mehrgangpoti aber auch. Die Frage ist auch ob das Mehrgangpoti passt, 
sowohl innen wie auch außen. Der Skalenknopf ist schon recht groß.

Zudem stimmt die Relation vom Kaufpreis des NT zum Preis des Potis 
nicht.

Kannst Du bei Gelegenheit mal die Relaisplatine abnehmen und Fotos von 
der darunterziehenden Platine machen?

Wie ich schon weiter oben geschrieben habe bräuchte das NT m.M.n. eine 
bessere Kühlung, oder ein weiteres Relais zur Umschaltung auf eine 
weitere Wicklung.

Allerdings sollte das NT vorher natürlich repariert werden, ansonsten 
lohnt ein Umbau nicht.

Thomas B. schrieb:
> Du willst jetzt 10 Euro sparen?

Du gehst fest davon aus dass das Poti defekt ist und das nichts weiteres 
getauscht werden muss, also keine weiteren Kosten entstehen?

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Jörg R. schrieb:
> Sollte das Poti tatsächlich getauscht werden würde ich kein Mehrgangpoti
> einbauen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens müsstest Du zum
> einstellen von z.B. 12V 4 komplette Umdrehungen machen, bei 30V
> dementsprechend 10 volle Umdrehungen. Wenn tatsächlich eine feinere
> Einstellung von Dir gewünscht ist würde ich ein 2tes Poti mit 500R
> nachrüsten. Das Verändert zwar die Optik der Frontplatte, das macht das
> Mehrgangpoti aber auch. Die Frage ist auch ob das Mehrgangpoti passt,
> sowohl innen wie auch außen. Der Skalenknopf ist schon recht groß.
Erzähl doch mal nicht so einen Blödsinn. Ein normales Poti hat einen 
Drehbereich von 270°, das macht bei 30V 270/30 = 9°/V. Wenn man exakt 
arbeiten will, läßt sich das beschissen einstellen - feinfühlig ist 
anders. Bei einem10Gang Wendelpoti hat man 10*360/30 = 120°/V. Ist also 
viel feinfühliger und man kann auch problemlos in 0,1V Schritten 
einstellen.
Die Lösung mit 2 normalen 270° Potis (Grob/Fein) ist nur ein Notbehelf, 
halt ne Billiglösung. Hochwertige analoge Netzteile haben an dieser 
Stelle Wendelpotis.

@TO
Das von Dir verlinkte Poti ist für Deinen Zweck völlig ausreichend. Der 
Durchmesser des Potis ist 22mm, was passen dürfte. Messe einfach Dein 
Poti mal aus - ein bischen Luft hast Du auch noch (lt. Deinem Bild ca. 
1mm bis zur Blechkante, demzufolge Dein Potidurchmesser +2mm). Die 
größere Einbautiefe des Potis ist auch kein Problem, Platz hast Du nach 
hinten. An der Befestigungsbohrung wirst Du nichts ändern müssen.
Wenn Du es ganz komfortabel haben möchtest, gönnst Du Dir noch einen 
Potiknopf mit Untersetzung. So was hier 
https://www.reichelt.de/ch/de/praezisionsdrehknopf-fuer-typ-534-von-vishay-schwarz-silber-knopf-534-11-p9439.html?&trstct=pol_12&nbc=1 
(der würde auch zu Deinem Poti vom Achdurchmesser her passen). Zusammen 
mit Deinem Poti kostet das dann 11€. Vorteil von diesem Knopf ist, das 
Du die Spannung mit guter Näherung ablesen kannst. Eine Anzeige von 1,0 
entspräche dann 3V.
Ich habe an allen meinen analogen Labornetzteilen (4 Stück) Wendelpotis 
zur Spannungseinstellung. Ich möchte darauf nicht mehr verzichten.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Es waere moeglich am Poti einen Widerstand anzuloeten um den Bereich in 
den unteren Bereich zu spreizen.
Wenn das Schwanken nicht weg ist, hilft Potitausch nicht.

Dieter D. schrieb:
> Das alles hilft schon mal

Die dort beschriebene Aufgaben zur Vorbereitung der Fehlersuche fehlen 
noch.

von Heinrich K. (minrich)


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Dieses !!! Poti, Fabrikat "RADIOHM" ist der grösste Müll weit und breit, 
diese Dinger sind immer oxidiert/setzen aus/ "kratzen". Ein Spritzer 
"Kontakt 60" aus dem Repaircafe wirkt Wunder.

von Lars B. (heiner56)


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Hi Heinrich, danke für deinen Hinweis.Werd ich mal tun. Hab 
sicherheitshalber mal ein Wendelpoti samt Knopf bestellt.

von Jörg R. (solar77)


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Hans schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Sollte das Poti tatsächlich getauscht werden würde ich kein Mehrgangpoti
>> einbauen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Erstens müsstest Du zum
>> einstellen von z.B. 12V 4 komplette Umdrehungen machen, bei 30V
>> dementsprechend 10 volle Umdrehungen. Wenn tatsächlich eine feinere
>> Einstellung von Dir gewünscht ist würde ich ein 2tes Poti mit 500R
>> nachrüsten. Das Verändert zwar die Optik der Frontplatte, das macht das
>> Mehrgangpoti aber auch. Die Frage ist auch ob das Mehrgangpoti passt,
>> sowohl innen wie auch außen. Der Skalenknopf ist schon recht groß.

> Erzähl doch mal nicht so einen Blödsinn.

Schade dass es nicht sachlich geht.


> Ein normales Poti hat einen
> Drehbereich von 270°, das macht bei 30V 270/30 = 9°/V. Wenn man exakt
> arbeiten will, läßt sich das beschissen einstellen - feinfühlig ist
> anders.

Wo habe ich denn geschrieben dass man mit nur einem Poti feinfühlig 
einstellen kann? Ich habe vorgeschlagen ein 2tes Poti nachzurüsten, mit 
einem kleineren Wert. Ich würde bei dem NT kein Mehrgangpoti einbauen.


> Bei einem10Gang Wendelpoti hat man 10*360/30 = 120°/V. Ist also
> viel feinfühliger und man kann auch problemlos in 0,1V Schritten
> einstellen.

Ja, das stimmt. Allerdings stelle ich bei meinem Aim TTi mit 2 Potis 
ohne Probleme im 10mV Bereich ein. 100mV geht auch mit dem „groben“ 
Poti.


> Die Lösung mit 2 normalen 270° Potis (Grob/Fein) ist nur ein Notbehelf,
> halt ne Billiglösung.

Nein, das ist weder ein Notbehelf, noch eine Billiglösung.


> Hochwertige analoge Netzteile haben an dieser
> Stelle Wendelpotis.

Oder eben 2 Potis. Anbei Fotos von Netzgeräten die ich schon als 
hochwertig einstufe und die 2 Potis zur Einstellung verwenden:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/629257/Aim_TTi.jpg

https://www.mikrocontroller.net/attachment/629258/Statron.jpg

https://www.mikrocontroller.net/attachment/629260/EA-Elektor-Automatik.jpg

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Wenns auf dem Basteltisch längst qualmt und stinkt, ist ein Wendelpoti 
sogar von Nachteil...

Aus dem Off, von hinten, weiter weg, gebrüllt:"Abdrehen! Abdrehen!!"

von Wolfgang R. (Firma: www.wolfgangrobel.de) (mikemcbike)


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Heinrich K. schrieb:
> Wenns auf dem Basteltisch längst qualmt und stinkt, ist ein Wendelpoti
> sogar von Nachteil...

In so einer Situation zieht man die Bananenstrippe ab.

von Andrew T. (marsufant)


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Wolfgang R. schrieb:
> Heinrich K. schrieb:
>> Wenns auf dem Basteltisch längst qualmt und stinkt, ist ein Wendelpoti
>> sogar von Nachteil...
>
> In so einer Situation zieht man die Bananenstrippe ab.

Oder drückt den Standby oder output off Knopf (rechtes und linkes Bild 
Bilder von Jörgs NG )

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Andrew T. schrieb:

> Oder drückt den Standby oder output off Knopf (rechtes und linkes Bild
> Bilder von Jörgs NG )

Wobei da sehr von Nachteil ist, daß diese Knöpfe toggeln (warum gibt es 
eigentlich für fast nichts aus der Elektronik deutsche Begriffe?)

Wenn man in der Hektik nicht sicher ist, ob man den Knopf getroffen hat, 
hilft es nichts, ihn nochmal zu drücken. Mehrmals drücken hilft schon 
gar nicht.

Bei Hochspannungsgeräten habe ich schon extra einen roten und grünen 
Knopf gesehen. Beim einen Hersteller mit der Bedeutung "Rot: Gefahr, 
Grün: freigeschaltet" und beim anderen mit der Bedeutung "Rot: 
Abschalten, Grün: Einschalten." Hilft also auch nicht...

Kleiner Notausknopf mit Rot-Gelb wird die einzige sinnvolle Lösung sein.

von Lars B. (heiner56)


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Heinrich K. schrieb:
> Dieses !!! Poti, Fabrikat "RADIOHM" ist der grösste Müll weit und breit,
> diese Dinger sind immer oxidiert/setzen aus/ "kratzen". Ein Spritzer
> "Kontakt 60" aus dem Repaircafe wirkt Wunder.

Hallo Heinrich,
hab dem Poti jetzt wirklich mal einen Spritzer Kontakt 60 gegönnt und 
was soll ich sagen. Die Spannungsanzeige steht jetzt wie ne Eins ! In 
allen Bereichen. Keinerlei Muckser mehr.  Es stellt sich jetzt natürlich 
die Frage, ob ich trotzdem das Wendelpoti einbauen soll, weil ein sehr 
genaues Einstellen der Spannung mit dem eingebauten Poti nur schwer 
möglich ist.
Außerdem stellt sich wirklich die Frage, ob es ohne große Mühe möglich 
wäre die 3 Strombegrenzungen in eine stufenlose umzuwandeln.

Werd dann noch zu gegebener Zeit ein Bildchen von der unteren Platine 
machen.

Erst mal ganz lieben Dank an Heinrich, aber auch an die anderen 
Mitstreiter, insbesondere auch Jörg R. und Dieter.

von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> Heinrich K. schrieb:
>> Dieses !!! Poti, Fabrikat "RADIOHM" ist der grösste Müll weit und breit,
>> diese Dinger sind immer oxidiert/setzen aus/ "kratzen". Ein Spritzer
>> "Kontakt 60" aus dem Repaircafe wirkt Wunder.
>
> Hallo Heinrich,
> hab dem Poti jetzt wirklich mal einen Spritzer Kontakt 60 gegönnt und
> was soll ich sagen. Die Spannungsanzeige steht jetzt wie ne Eins ! In
> allen Bereichen. Keinerlei Muckser mehr.

Glückwunsch;-)

> Es stellt sich jetzt natürlich
> die Frage, ob ich trotzdem das Wendelpoti einbauen soll, weil ein sehr
> genaues Einstellen der Spannung mit dem eingebauten Poti nur schwer
> möglich ist.

Mit dem Mehrgangpoti kannst Du die Spannung natürlich fein einstellen, 
dagegen ist nichts zu sagen. Miss vorher nur ob es auch passt. Der Knopf 
mit Skala wird m.M.n. nicht passen, der hat ca. 3cm Durchmesser. Da 
müsstest Du vermutlich einen „normalen“ Potiknopf nehmen. Ich würde 
allerdings, wie ich schon geschrieben habe, ein 2tes Poti mit einem 
kleinen Widerstandswert nachrüsten. Ist aber Geschmacksache.

> Außerdem stellt sich wirklich die Frage, ob es ohne große Mühe möglich
> wäre die 3 Strombegrenzungen in eine stufenlose umzuwandeln.

Schwer zu beurteilen, da müsste man die Schaltung kennen.

> Werd dann noch zu gegebener Zeit ein Bildchen von der unteren Platine
> machen.

Das kannst Du mal machen. Du kannst auch den Vorbesitzer kontaktieren ob 
er noch Unterlagen zu dem NT hat.

: Bearbeitet durch User
von Heinrich K. (minrich)


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Na also, bei "Radiohm" in Kombination mit "Jahrzehnte auf dem Buckel" 
eben quasi garantierte Aussetzer.
Pollin verramscht die jetzt, genau wie der Elektronik-Bastler-Laden 
meiner Heimatstadt in den Achtziger Jahren. Auch beim Conrad waren die 
gern bei Bausätzen beigepackt und sorgten schon ab Werk für Problemchen.

Ich würde es erstmal so lassen, wie es ist. Die Hilfsspannung für die 
auf dem Trafo montierte Platine würde ich mal messen und notieren, der 
gelbe und rote Draht zueinander, die zu der Klemmleiste führen. Die 
Wechselspannung zwischen diesen beiden Drähten an der Klemmleiste der 
Platine am Trafo. Ist ja 50Hz Wechselspannung, da tuts jedes Multimeter. 
Die Hilfsspannung ist auf dem Einlegezettel des Trafos nicht 
dokumentiert, "...falls mal was ist".

Ein irgendwie geartetes Präzisionsnetzteil wird das nicht, es bleiben 
mehrere Restfehler, die aber für Reparatur-, Bastelarbeiten oder 
Experimente ohne grosse Bedeutung sind:

Die Referenzspannung ist temperaturabhängig (Raumtemperatur, 
Eigenerwärmung), es bleibt eine Restabhängigkeit von der Höhe der 
Netzspannung, und wie jeder ausregelnde Verstärker rauscht auch dieser 
ein wenig. Alles so kleine Fehlerchen, die es eben nicht zu einem 
"Präzisions-Konstanter", gar zu einem eichfähigen "Labor-Normal" machen, 
sondern zu einem gut brauchbarem "Normalo"-Gebrauchsgerät. Es hat ja 
auch nicht die Welt gekostet. Nimmt man den heutigen Euro von der 
Kaufkraft her wie die frühere D-Mark 1:1, so muss ich sagen: Wo hätte 
man denn für "35 Markelln" früher alleine so ein ansprechend stabil 
gearbeitetes Gehäuse mit allen Hilfsblechen, Versteifungen und derart 
haltbarer Lackierung bekommen? In "meinem" Elektronikladen "damals" und 
beim Conrad eben auch nicht.

Freilich, wenn das Wendelpoti schon bestellt ist, kannst Dus ja trotzdem 
einbauen. Ich würde aber zu allererst die Netzanschlüsse am Trafo und 
Netzschalter mit einem nachträglichen Berührschutz versehen. Und die 
vermutete Schmelzsicherung, von aussen erreichbar an der Rückseite, mal 
auf ihren Nennwert kontrollieren. Nicht, daß da ein Vorbesitzer 
irgendwann mal "irgendwas" reingeschraubt hat, was er gerade da hatte.

von K. F. (ntguser)


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Lars B. schrieb:
> Suche ein anderes Labornetzteil-nichts hochwertiges-
> Könnte man so ein Teil gebrauchen oder nur Schrott:
Hat noch einen Trafo. Wo gibt es das noch?

von Andrew T. (marsufant)


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Wollvieh W. schrieb:
> Wobei da sehr von Nachteil ist, daß diese Knöpfe toggeln (warum gibt es
> eigentlich für fast nichts aus der Elektronik deutsche Begriffe?)

Sag halt: Knopf mit  Tastschalterfunktion.

Oder Du sagst auf neudeutsch das der Tastendruck   gelatched   wird 
,-)

> (warum gibt es
> eigentlich für fast nichts aus der Elektronik deutsche Begriffe?)

Könnte daran liegen das die deutschsprechende Minderheit auf diesem 
Planeten von anderen Weltsprachen dominiert wird  ;-)
Oder wäre Dir zukünftig der statt Toggle  der Ausdruck     切换
lieber?

von Julian L. (rommudoh)


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Wollvieh W. schrieb:
> toggeln (warum gibt es eigentlich für fast nichts aus der Elektronik
> deutsche Begriffe?)

Och, es gibt durchaus viele deutsche Begriffe. Allerdings sind die 
englischen verbreiteter und damit leichter verständlich. Anstelle "der 
Schalter toggelt" kannst du auch "der Schalter schaltet um" sagen.

von Lars B. (heiner56)


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Heinrich K. schrieb:
>
> Ich würde aber zu allererst die Netzanschlüsse am Trafo und
> Netzschalter mit einem nachträglichen Berührschutz versehen.

Typische Frage von mir: wie sieht so ein Berührungsschutz aus und was 
bewirkt er?

von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> Heinrich K. schrieb:
>>
>> Ich würde aber zu allererst die Netzanschlüsse am Trafo und
>> Netzschalter mit einem nachträglichen Berührschutz versehen.
>
> Typische Frage von mir: wie sieht so ein Berührungsschutz aus..

Abdeckung der Anschlüsse aus Kunststoff.

> ..und was bewirkt er?

Er bewirkt dass man beim messen an dem NT nicht mit den Fingern an die 
Anschlüsse kommt.

Ich vermute dass viele User hier die ständig an so etwas basteln über 
einen Trenntrafo verfügen, um das Risiko einen elektrischen Schlag zu 
bekommen zu minimieren.

PS: Guter und wertvoller Hinweis von Heinrich K.

: Bearbeitet durch User
von Lars B. (heiner56)



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Danke Jörg für den Hinweis und die bildliche Darstellung. Bei mir sagt 
ein Bild wirklich mehr als 1000 Worte.

Hab mal die obere Platine abgeschraubt und Bildchen gemacht.
Heinrich wollte noch die Hilfspannung wissen, die beträgt 31,4 Volt. Die 
Schmelzsicherung hat folgende Bezeichnung M 1,6/250E

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Gibt es die 10-Gang-Potis eigentlich auch in Stereo?

PS:
Das gleiche Gerät des TO habe ich unter den Namen MC-Voice.
Ca 20 Jahre alt.
Die Potis kratzten wie Sau.

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> Hab mal die obere Platine abgeschraubt und Bildchen gemacht.

Der Klassiker, LM723. Der sitzt sogar in einem hochwertigen Sockel.

von Lars B. (heiner56)


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@ Thomas B.
Sieht das genauso aus und hast du einen Schaltplan?

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Andrew T. schrieb:
> Wolfgang R. schrieb:
>> Heinrich K. schrieb:
>>> Wenns auf dem Basteltisch längst qualmt und stinkt, ist ein Wendelpoti
>>> sogar von Nachteil...
>>
>> In so einer Situation zieht man die Bananenstrippe ab.
>
> Oder drückt den Standby oder output off Knopf (rechtes und linkes Bild
> Bilder von Jörgs NG )

Beim Aim TTi ist es ein „richtiger“ Schalter (Druckknopf). Der rastet 
bei Betätigung ein, eine LED signalisiert den ON-Zustand des Ausgangs.

Das EA und das Statron haben leider keine Taster/Schalter um den Ausgang 
zu schalten. Bei dem EA kann aber über die SUB-D Buchse ein Schalter 
angeschlossen werden um die Funktion zu nutzen.

: Bearbeitet durch User
von Thomas B. (thombde)


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Lars B. schrieb:
> @ Thomas B.
> Sieht das genauso aus und hast du einen Schaltplan?

Sieht genauso aus.
Ich kann ja mal ein par Fotos machen.
Dauert aber ein par Tage.

Schaltplan?
Bin mir nicht sicher.
Ich schaue mal nach.

Aber die Geräte sind recht einfach gestrickt.
Kriegt man auch ohne Schaltplan in den Griff.

PS:
Ich meinte das Gerät im Anfangspost.

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Heinrich K. schrieb:
> Dieses !!! Poti, Fabrikat "RADIOHM" ist der grösste Müll weit und breit
Er darf auch ein anderes Fabrikat nehmen, aber dann wird es vermutlich 
teurer.
Schlechter als das was bei ihm derzeit verbaut ist, wird es allerdings 
nicht sein.

Jörg R. schrieb:
> Schade dass es nicht sachlich geht.
Doch es ist schon sachlich. Du ziehst Dich daran hoch, daß man mit einem 
Wendelpoti zu viele Umdrehungen machen muß. Das ist zwar erst mal 
richtig aber hier völlig irrelevant. Der Vorteil der feinfühligeren 
Einstellung wiegt diesen Nachtteil bei weitem auf.
Die Verwendung von 2 normalen Potis hat schlichtweg Kostengründe. Sie 
ist aber Mist.
Das jetzt Statron (Dein 2. Bild) auch anfängt zu sparen hätte ich nicht 
gedacht. Ich kenne Netzteile von denen schon gut 45 Jahre und da waren 
früher immer Mehrgangpotis verbaut. Die haben sich auch immer als sehr 
zuverlässig erwiesen. Ich habe mir vor 12 Jahren ein Statron 2224 
gekauft und das hat für die Spannung ein Wendelpoti. Meine 
Eigenbaunetzgeräte habe ich auch mit Wendelpotis ausgestattet. Ich bin 
sehr zufrieden damit und möchte nichts anders.

Jörg R. schrieb:
> Der Knopf
> mit Skala wird m.M.n. nicht passen, der hat ca. 3cm Durchmesser.
Ja das könnte unter dem Instrument knapp werden - das habe ich wirklich 
nicht bedacht.

Jörg R. schrieb:
>> Die Lösung mit 2 normalen 270° Potis (Grob/Fein) ist nur ein Notbehelf,
>> halt ne Billiglösung.
>
> Nein, das ist weder ein Notbehelf, noch eine Billiglösung.
Doch es ist eine Notlösung, um Kosten zu sparen. Schau Dir mal den Preis 
von einem hochwertigen Wendelpoti (ein guter Hersteller wird/sollte hier 
nicht auf billig setzen) und 2 normalen 270° Potis an. Für den BWL'er 
beim Hersteller ist das dann schon eine Hausnummer - für den zählt jeder 
Cent den er einsparen kann. Richtiges wertiges Gerät war einmal, 
heutzutage sollte es in der Herstellung wenig und im Verkauf so viel wie 
möglich kosten. Haltbarkeit, Zuverlässig oder auch Bedienbarkeit, also 
Dinge die für den Endkunden durchaus wichtig sind, spielen da keine 
Rolle - es muß verkaufbar sein und möglichst Maximalgewinn einfahren.
Ich zweifle nicht an der Qualität Deiner LNG, aber die 
Spannungseinstellung mit 2 Potis finde ich (persönl. Meinung) gelinde 
gesagt Mist. Wenn Du damit zufrieden bist ist doch alles im grünen 
Bereich.
Ich war gerade mal auf der Webseite von Statron und da scheinen die 
Neuentwickungen alle auf das Wendelpoti zu verzichten. Ich finde das 
nicht so gut. So ein Teil würde ich mir nicht kaufen, auch wenn es von 
von Statron ist, die ich eigentlich sehr schätze - ist aber auch wieder 
meine ganz persönliche Auffassung. Lediglich die 22xx Reihe benutzt noch 
Wendelpotis, manche sogar im Stromzweig.

von Hans (ths23)


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Heinrich K. schrieb:
> Wenns auf dem Basteltisch längst qualmt und stinkt, ist ein Wendelpoti
> sogar von Nachteil...
>
> Aus dem Off, von hinten, weiter weg, gebrüllt:"Abdrehen! Abdrehen!!"

Da kann weder das LNG noch das Wendelpoti was dazu, das Problem sitzt da 
vorm LNG.

von Hans (ths23)


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Wolfgang R. schrieb:
> In so einer Situation zieht man die Bananenstrippe ab.
Oder betätigt den in der Regel meist vorhanden Netzschalter - der bei 
Statron auch recht groß und gut erreichbar ist.

von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Hallo Heinrich,
> hab dem Poti jetzt wirklich mal einen Spritzer Kontakt 60 gegönnt und
> was soll ich sagen. Die Spannungsanzeige steht jetzt wie ne Eins ! In
> allen Bereichen. Keinerlei Muckser mehr.
Glückwunsch! Damit dürfte sich auch das Poti als Fehlerursache heraus 
kristallisiert haben.

Lars B. schrieb:
> Es stellt sich jetzt natürlich
> die Frage, ob ich trotzdem das Wendelpoti einbauen soll, weil ein sehr
> genaues Einstellen der Spannung mit dem eingebauten Poti nur schwer
> möglich ist.
Wenn Du es eh bestellt hast, kannst Du es ja mal probieren. Man kann es 
ja für's erste auch erst mal mit einem ganz normalen Potiknopf 
probieren. Dann merkst Du ja sofort ob es mit diesem Poti besser geht. 
Danach kannst Du immer noch entscheiden, ob Du den Knopf mit der 
Untersetzung nimmst, sofern er überhaupt passt. Beachte das der Knopf 
mit der Untersetzung auf der Rückseite einen kleinen Nippel (ca. 1mm 
Durchmesser) hat, der als Verdrehsicherung dient. Dafür müßtest Du dann 
in Frontplatte noch ein kleines Löchlein bohren (bei meinen Knöpfen lag 
da eine Bohrschablone bei).

von H. H. (hhinz)


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Thomas B. schrieb:
> Gibt es die 10-Gang-Potis eigentlich auch in Stereo?

Ja.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Schaltung erinnert an folgendes Schaltbild:
https://www.electroniq.net/power-supply/lm723-0-30v-adjustable-power-supply.html

Wobei diese auch schwingen könnte im vorderen Teil:
https://320volt.com/en/0-50volt-0-5amper-laboratuar-tip-guc-kaynagi-ua723/

Varianten und Basis:
https://www.eleccircuit.com/variable-regulator-0-30v-5a-by-lm723ca31402n3055/

Ohne negative Hilfsspannung erst ab 2,6V aufwärts:
https://320volt.com/en/lm723-2n3055-voltaj-akim-ayarli-guc-kaynagi/

Ganz einfache haben diese Schaltung mit einer negativen Hilfsspannung 
ergänzt um bis 0V herunter zu kommen und den Widerstand zur 
Strombegrenzung durch Umschalter drei wählbare Festwerte ermöglicht.
https://www.electroniccircuitsdesign.com/power-supplies-circuits/lm723-variable-power-supply-circuit.html

von Thomas B. (thombde)


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Lars B. schrieb:
> @ Thomas B.
> Sieht das genauso aus und hast du einen Schaltplan?

Weis jetzt nicht genau welches Gerät Du gekauft hast.
Aber hier vorweg mal ein Link.
Das Gerät im Anfangspost.
Fotos von meinem Gerät (Baugleich) könnte ich nachliefern.

https://de.sci.electronics.narkive.com/ekDIW4QW/labornetzteil-df-1730sb-uber-ebay
Ganz weit unten schauen.

von Jörg R. (solar77)


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Thomas B. schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> @ Thomas B.
>> Sieht das genauso aus und hast du einen Schaltplan?
>
> Weis jetzt nicht genau welches Gerät Du gekauft hast.

Lars hat das NT mit den Analoganzeigen gekauft, das aus seinem 2ten 
Post:

Beitrag "Re: Anderes Labornetzteil"

von Thomas B. (thombde)


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Jörg R. schrieb:
> Lars hat das NT mit den Analoganzeigen gekauft, das aus seinem 2ten
> Post:
OK, dann bin ich raus :)


Falls jemand das Gerät im Anfangspost besitzt.
Grafiken wurden bei mir gerade gesperrt.
Warum auch immer.
Alles etwas seltsam.
Schaltplan anbei.
Vielleicht kann es doch jemand gebrauchen.

von Andrew T. (marsufant)


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Thomas B. schrieb:
> Gibt es die 10-Gang-Potis eigentlich auch in Stereo?

Ja,
und sowohl 2-fach auch als 3-fach 10 gang Potis

z.B. Bourns hat die im Programm.
Preis ist dreistellig €

von Alfred B. (alfred_b979)


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Hans schrieb:
>> Nein, das ist weder ein Notbehelf, noch eine Billiglösung.
> Doch es ist eine Notlösung, um Kosten zu sparen.

Persönlich finde ich 2 Potis sogar einfach besser. Subjektiv
für mich folglich szsg. die "Super-trotz-günstig-Lösung"?!

[Schlicht weil so bei einem die schnellere, beim anderen die
genauere Ver- und Einstellung möglich. Was mir exakt zusagt.

{Anmerkung: Extrazuckerl wäre noch, wenn beim Verstellen des
"groben" der Stellbereich des "feinen" Potis mitwanderte...
ist nur m.W. nicht simpel/mit vertretbarem Aufwand machbar.}

Und das wohl auch täte, wenn es mit 2 Potis mehr kostete...]

Wozu man speziell DIESBEZÜGLICH "Recht haben/bekommen" will -
"ist definitiv eine Billiglösung, weil anders viel teurer" -
ist und bleibt mir wiederum einigermaßen schleierhaft. ;-)

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Lars B. schrieb:
> hab dem Poti jetzt wirklich mal einen Spritzer Kontakt 60 gegönnt und
> was soll ich sagen. Die Spannungsanzeige steht jetzt wie ne Eins !

Schön für dich, aber..:
Du musst das Kontakt 60 iklusive gelöstem Schmand wieder auswaschen! 
Sonst hast du in absehbarer Zeit den gleichen Effekt wie vorher, aber 
viel schlimmer.

Das Poti ist ja horizontal an der vertikalen Frontplatte montiert.
Meine Methode:
Einen dicken Knubbel Zellstoff, Klopapier, einen alten Lappen o.ä. unter 
das Poti halten, bzw. das Poti einpacken. Mit einer Spritze und Kanüle 
Iso-Prop in das Poti spritzen und so auswaschen. Ruhig etwas grosszügig, 
es läuft ja wieder alles raus, wird aber vom Lappen aufgefangen und saut 
nicht das Gerät ein. Alkohol verdunsten lassen -> fertig.
Vornehme Leute nehmen Tuner 600...

Ich drück dir die Daumen.

73
Wilhelm

von Joachim B. (jar)


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Wilhelm S. schrieb:
> Vornehme Leute nehmen Tuner 600...

oder heute Teslanol T6
https://www.amazon.de/Teslanol%C2%AE-T6-OSZILLIN-Kontakt-Tunerspray-200ml/dp/B001FT2RWE

auf jeden Fall besser als Kontakt60 o.ä.

von H. H. (hhinz)


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Joachim B. schrieb:
> Wilhelm S. schrieb:
>> Vornehme Leute nehmen Tuner 600...
>
> oder heute Teslanol T6

Und beides ist einfach Waschbenzin.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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H. H. schrieb:
> Und beides ist einfach Waschbenzin.

Solange nicht 4711 zum Kontaktreinigen verwendet wird,..

von Thomas B. (thombde)


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Wobei...
Waschbenzin ist nicht gleich Waschbenzin.
Und manche Leute rauchen auch noch ne Kippe dabei.

Ich Suche Datenblätter zum Vergleich.
Ist aber nicht einfach.

Schöne Feiertage.

Gruß
Thomas

: Bearbeitet durch User
von H. H. (hhinz)


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Thomas B. schrieb:
> Waschbenzin ist nicht gleich Waschbenzin.

Ja, sie unterscheiden sich im Siedebereich, wie auch Tuner 600 und 
Oszillin T6.

Wers schnellsttrocknend haben will wie Tuner 600, der nimmt eben 
Wundbenzin...

von K. F. (ntguser)


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Lars B. schrieb:
> Bei mir sagt
> ein Bild wirklich mehr als 1000 Worte.

Ist das Zeug aus den 80ern?

von Lars B. (heiner56)


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Heute kam das Poti aus Fernost. Worauf muss anschlussmäßig achten, wenn 
ich das alte Teil gegen das neue tausche. Wenn's geht, jetzt keine 
Schreikrämpfe oder Tritte unter die Gürtellinie.

von Thomas B. (thombde)


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Steht doch alles drauf.
1,2 und 3.
Messen kann man ja auch mal.
Bischen Arbeit muss auch sein.

2 ist Mittelabgriff

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Heute kam das Poti aus Fernost. Worauf muss anschlussmäßig achten, wenn
> ich das alte Teil gegen das neue tausche. Wenn's geht, jetzt keine
> Schreikrämpfe oder Tritte unter die Gürtellinie.
Der ganz linke Anschluß auf Deinem Foto ist der Abgriff (Schleifer), 
also der Anschluß der bei Deinem alten Poti in der Mitte war. Der 
mittlere und der rechte Anschluß entsprechen den beiden äußeren 
Anschlüssen bei Deinem alten Poti. Diese 2 Kabel so anschließen, daß bei 
Drehung im Uhrzeigersinn die Spannung ansteigt.

von Hans (ths23)


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Thomas B. schrieb:
> 2 ist Mittelabgriff
Das ist richtig, aber man muß halt wissen welcher der Anschlußfahnen der 
Mittelabgriff ist, das steht nämlich nicht drauf und die Zeichnung ist 
auf dem Gehäuse ist nicht wirklich selbsterklärend. 2 ist der ganz linke 
Anschschluß auf dem Foto.

von Lars B. (heiner56)


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Geht denn ein Anschluss an Masse?

von Thomas B. (thombde)


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Hans schrieb:
> Thomas B. schrieb:
>> 2 ist Mittelabgriff
> Das ist richtig, aber man muß halt wissen welcher der Anschlußfahnen der
> Mittelabgriff ist, das steht nämlich nicht drauf und die Zeichnung ist
> auf dem Gehäuse ist nicht wirklich selbsterklärend. 2 ist der ganz linke
> Anschschluß auf dem Foto.

Ne eben nicht.
2 ist der mittlere.

von Hans (ths23)


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Thomas B. schrieb:
> Ne eben nicht.
> 2 ist der mittlere.

Ja meint man. Ich habe es gerade ausgemessen und es ist so wie ich es 
beschrieben habe. Ich habe die Dinger oft genug in meinen Analogrechnern 
verbaut und weis wie die angeschlossen werden. Bei Wendel- bzw. 
Mehrgangpotis ist es eben i.d.R. nicht so, wie bei normalen Potis, daß 
der mittlere Anschluß der Abgriff ist.
Aber der Lars kann ja gern hier 
https://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/B400/3590-SERIES_ENG_TDS.pdf 
im Dabla mal nach schauen, wo denn der Anschluß 2 ist. Du solltest das 
auch mal tun bevor Du die Griffel benutzt und hier Stuß schreibst. Im 
genannten Dabla S.2 steht ganz genau wo was ist.

von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Geht denn ein Anschluss an Masse?

Wie meinst Du das jetzt? Die Anschlüsse des Potis haben keine 
Masseverbindung.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lars B. schrieb:
> Geht denn ein Anschluss an Masse?

Das kommt auf die Schaltung des Netzteiles an. Es gibt welche, da hängt 
dieser sozusagen in der Luft zwischen zwei Hilfsspannungen.

Lars B. schrieb:
> Worauf muss anschlussmäßig achten, wenn ich das alte Teil gegen das neue 
tausche.

Am besten ist es, wenn Du den Mittenanschluss richtig erwischst, aber 
die beiden anderen falsch herum. Das ist gut für den Kreislauf und 
Herzinfarkt, wenn das Poti zur Spannungseinstellung immer in die falsche 
Richtung gedreht werden muss.

Um das herauszubekommen, gibt es im Messgerät den Ohmbereich. Wenn das 
was werden soll, dann nur mit EU-gemäßer Bürokratie, also mit 
Checkliste.
1
1. Du drehst das Poti bis zum Anschlag gegen den Urzeigersinn. Dann mißt Du zwischen den Pins:
2
1-2:
3
2-3:
4
1-2: 
5
6
2. Du drehst das Poti bis zum Anschlag mit den Urzeigersinn und zählst die Umdrehungen. Dann mißt Du zwischen den Pins:
7
Umdrehungen: 
8
1-2:
9
2-3:
10
1-2: 
11
12
3. Du drehst das Poti bis zur Mitte gegen den Urzeigersinn und zählst die Umdrehungen bis zur Hälfte und gibtst die gemachte Zahl an. Dann mißt Du zwischen den Pins:
13
Umdrehungen: 
14
1-2:
15
2-3:
16
1-2:

Du begehst dann Deinen freitaglichen Geheimnisverrat (siehe StGB) und 
postests die eingetragenen Werte, Im Forum gibt es dann Zoff, welcher 
Pin welcher ist. Dadurch wird das Geheimnis der Pins nicht gelüftet und 
somit der freitaglichen Geheimnisverrat vereitelt. Du mußt daher nicht 
weitergehen auf das Feld Gefängnis und kannst die 4000 einziehen, wenn 
Du über das Feld Los maschierst (Mikrocontrolpoly).

: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Geht denn ein Anschluss an Masse?

Wie meinst Du das jetzt? Die Anschlüsse des Potis haben keine 
Masseverbindung.

Der rote Draht scheint der Mittelabgriff beim alten Poti zu sein der 
kommt an Anschluß 2, also den ganz Linken auf Deinem Foto. Orange und 
Lila kommen an die beiden anderen Anschlüsse  - wie rum mußt Du 
ausprobieren (bei Drehen in Uhrzeigerichtung sollte die Spannung 
steigen).

Dieter D. schrieb:
> Am besten ist es, wenn Du den Mittenanschluss richtig erwischst, aber
> die beiden anderen falsch herum. Das ist gut für den Kreislauf und
> Herzinfarkt, wenn das Poti zur Spannungseinstellung immer in die falsche
> Richtung gedreht werden muss.
Noch einer der es nicht rafft. Schau ins Datenblatt da steht es drin, 
welcher Anschluß wo ist. Mit diesem Wissen muß man dann keine Romane 
verfassen.

Wenn man Anfang und Ende (also orange und lila) vertauscht geht auch 
nichts kaputt.

von Jörg R. (solar77)


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: Bearbeitet durch User
von Hans (ths23)


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Jörg R. schrieb:
> So sollte es passen:
>
> https://www.mikrocontroller.net/attachment/631053/Poti.jpg
Endlich mal einer der es rafft.

Schöne Zeichnung hast Du da gemacht.

: Bearbeitet durch User
von Jörg R. (solar77)


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Hans schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> So sollte es passen:
>>
>> https://www.mikrocontroller.net/attachment/631053/Poti.jpg
> Endlich mal einer der es rafft.
>
> Schöne Zeichnung hast Du da gemacht.

Danke;-)

Die Hersteller hätten die Beschriftung auf dem Poti ja auch besser 
machen können. Ich habe mir gerade mal ein Poti von Bourns angesehen, da 
ist es auch nicht besser.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Hans schrieb:
> Mit diesem Wissen muß man dann keine Romane verfassen.

Abwarten und Tee trinken (Mikrocontrolpoly).

von Lars B. (heiner56)


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Danke Jörg, besser geht nicht !

von Lars B. (heiner56)


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Hans schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> Geht denn ein Anschluss an Masse?
>
> Wie meinst Du das jetzt? Die Anschlüsse des Potis haben keine
> Masseverbindung.


Deshalb !

von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> Hans schrieb:
>> Lars B. schrieb:
>>> Geht denn ein Anschluss an Masse?
>>
>> Wie meinst Du das jetzt? Die Anschlüsse des Potis haben keine
>> Masseverbindung.
>
> Deshalb !

Das hat aber nichts mit Deiner Schaltung zu tun.

In deiner Abbildung arbeitet das Poti einfach nur als einstellbarer 
Spannungsteiler. Das dient nur zur Veranschaulichung.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Lars B. schrieb:
> Deshalb !

Das ist ein Poti für arabische Kunden.

von Lars B. (heiner56)


Angehängte Dateien:

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So Leute,
alles fertig. Anschluss so,  wie ihr (Jörg) es dargestellt habt, Knopf 
ist doch kleiner als gedacht und passt deshalb gut unter das Instrument.

Danke euch allen !!!

von Jörg R. (solar77)


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Lars B. schrieb:
> So Leute,
> alles fertig. Anschluss so,  wie ihr (Jörg) es dargestellt habt, Knopf
> ist doch kleiner als gedacht und passt deshalb gut unter das Instrument.

Sehr schön;-) Ich hätte nicht gedacht dass die Einstellskala passt.

: Bearbeitet durch User
von Uwe E. (uexude)


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Marcel V. schrieb:
> weil es noch die schönen Zeigerinstrumente hat.

Das ist aber das Andere.

Uwe

von Marcel V. (mavin)


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Uwe E. schrieb:
> Das ist aber das Andere.

Ach soo! Und ich dachte das ist das Eine, weil der ursprüngliche Dialog 
so formuliert wurde:

John D. schrieb:
> Gunnar F. schrieb:
>> Lars B. schrieb:
>>> oder eher das
>>
>> auf jeden Fall das andere.
>
> und auf keinen Fall das eine.

Deswegen dachte ich zuerst das Andere ist das Eine und das Eine ist das 
Andere.

Danke, für das Beseitigen der Missverständnisse.

von Rainer Z. (netzbeschmutzer)


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Marcel V. schrieb:
> Deswegen dachte ich zuerst das Andere ist das Eine und das Eine ist das
> Andere.

??? <hicks>

von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> So Leute,
> alles fertig. Anschluss so,  wie ihr (Jörg) es dargestellt habt, Knopf
> ist doch kleiner als gedacht und passt deshalb gut unter das Instrument.
>
> Danke euch allen !!!
Glückwunsch! Ist doch gut geworden. Wie läßt sich das denn Deiner 
Meinung nach bedienen?


PS: Gehört der Skalenausschnitt am Knopf nicht nach oben? So stehen doch 
die Zahlen auf dem Kopf.

: Bearbeitet durch User
von Andrew T. (marsufant)


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Hans schrieb:
> Lars B. schrieb:
>> So Leute,
>> alles fertig. A


> PS: Gehört der Skalenausschnitt am Knopf nicht nach oben? So stehen doch
> die Zahlen auf dem Kopf.

Ja,der Knopf ist fehlerhaft montiert.

Oben wäre richtig, aber dann iste die Feststell- Mechanik im Weg zur 
Instrumenten Abdeckung.

In solchen Fällen hilfsweise den Knopf um 90 Grad gedreht montieren, ist 
ein Kompromiss.

von Lars B. (heiner56)


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Um ehrlich zu sein, hätte ich den alten Poti wohl eher gelassen. Das 
Einstellen mit dem neuen Poti ist zwar sehr genau (man bekommt den 
Spannungswert also wirklich genau hin) aber in Verbindung mit dem 
Analoginstrument ist das natürlich übertrieben. Das neue Poti wäre dann 
eher für Digitalanzeigen geeignet. Außerdem ist das natürlich ein wildes 
Drehen, bis man zu dem gewünschten Wert kommt. Der Knopf mit der Skala 
ist zwar falsch montiert, aber da schau ich eh nicht drauf. Die Skala 
ist mir viel zu winzig, da muss man mit einer Lupe ran.
Also alles in allem ein brauchbares Teil, aber weniger in Verbindung mit 
diesem Gerät.

von Hans (ths23)


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Lars B. schrieb:
> Um ehrlich zu sein, ...
Danke für die ehrliche Rückmeldung.
Das Poti hat, neben der feinfühligen Einstellung, halt noch den Vorteil, 
das man weniger Chancen hat versehentlich über das Ziel hinaus zu 
schießen. Der Gerhard O hatte das in einem anderen Faden so geschrieben. 
Ein Aspekt den ich bisher so auch nicht auf dem Schirm hatte, aber da 
spricht wohl bei Gerhard die jahrzehntelange Praxis als 
Elektronikentwickler.

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