Gestern, am zweiten öffentlichen Tag der Maker Fair standen ein paar ausgewählte Stände auf meiner Besuchsagenda.
Nachdem ich den Samstag am Stand der PTB verbrachte, schaute ich mir am Sonntag diverse andere Aussteller an.
Mein brennendes Interesse galt einem Elektroumbau eines Golf II. Da auf den Seiten der Maker Faire und der Webseite des Erbauers Leon Brauns keine weitere Informationen zu finden waren, habe ich mal für's Forum ein paar Daten notiert:
Chassis: Golf II (Kaufpreis €500,- wegen Motorschadens)
Antrieb: Vorderradantrieb
Motor: mehrpoligen PMSM-Motor 600V AC (permanent magnetisierter Synchronmotor)
Akkukapazität: insgesamt LiIo 40 kWh, davon 30kWh im Kofferraum und 10 kWh im Motorraum
Energieverbrauch bei 100 km/h: 13 kWh /100 km
Reichweite: ca 240 km
Fahrzeugleergewicht: 1100 kg ( 200 kg Nettoerhöhung durch Umbau)
Fahrwerk: Umbau auf Gewindefahrwerk
bisherige Nutzungsdauer: 3 Jahre
zurückgelegte km: 45000
Pannen: keine
gesamte Materialkosten: EUR 6000,-
Zeitbedarf: ca 2 Monate Vollzeit
Die Akkus für den Elektrogolf stammen aus einem MG ZS EV. Der Akku verfügt über etwa 100 Volt Gesamtspannung und ist modular aus 6S-Li-Io-Modulen aufgebaut. Für das Batteriemanagement hat Leon ein PCB entwickelt, das auf Basis des LTC 6811-G1 arbeitet. Den Modulen spendierte Leon einen Balancer, der mit homöopathischen 2mA arbeitet. Seiner Aussage nach sind die Zellen so gleichartig gebaut, dass bisher keine weiteren Balancingmaßnahmen erforderlich waren.
Motoren und Wechselrichter entstammen einem Toyota Prius. Der Wagen ist bei 130 km/h abgeregelt. Die Batterie ist nicht gekühlt, das sei bisher nicht erforderlich gewesen. Der Antrieb erfolgt über zwei Gelenkwellen. Für den Umbau hat Leon jeweils die Toyota-Welle mit der Golfwelle über eine übergesteckte Buchse verbunden, verschweisst und gewuchtet.
Eine Recuperation wurde nicht realisiert, die Akkus arbeiten ungekühlt, sollen sich aber auch bei hohen elektrischen Lasten kaum erwärmen.
Hinter der Tankklappe versteckt sich eine Typ-II-Buchse, über die der Akku einphasig mit 3,6 kW an 230 Volt AC geladen werden kann.
Die Nutzung des Kofferaums ist aufgrund des Platzbedarfs ist nicht mehr möglich.
Beim TÜV Göttingen fand Leon einen Prüfer, der den Golf abnehmen wollte. Die Kosten dafür betrugen etwa €500,-.
Die heimische PV-Anlage lädt das Fahrzeug.
Einziger bekannter Nachteil des Fahrzeugs: Man kann es nicht zu VW in die Werkstatt bringen... :)
Oh WOW ein E-Auto Selbstbau. Das hat ja noch nie jemand gesehen. Und er lädt sogar politisch korrekt mit PV. TOP! Haltung, Haltung, Haltung. Das schreit nach einem Held der Arbeit Abzeichen.
Wir haben auch so einen bei uns, der baut alles auf E-Technik um.
Solange das nicht 1:1 einen Verbrenner ersetzt, halte ich das alles für nicht gut. Es darf nicht länger als an der Tanke dauern und muss genauso abgedeckt sein wie das Tankstellennetz. Sonst ist das alles nur etwas für privilegierte Menschen.
Den hatte ich auch gesehen, doch es fing an zu regnen, bin wieder nach drinnen gepilgert. Am PTB musste ich ja länger warten, bis die Kollegen mit den Massen an Teilen durch waren....
Mein bescheidenes Fluke 8845A hat aber gute Werte bescheinigt bekommen.
Man muss eben hoffen, das die Schüssel nicht durchrostet, sonst ist die ganze Mühe umsonst. Allerdings sind elektrische Golfs nicht wirklich aussergewöhnlich. Ein Bekannter von mir in BW fährt auch einen.
Es darf nicht länger als an der Tanke dauern und muss genauso
abgedeckt sein wie das Tankstellennetz.
Schon gut dressiert auf die Standardargumente...
Und Fahrprofil anzupassen ist keine Option? Ich bin mit der Anwendung meines Auto sehr zufrieden. Das lädt dann einfach bei viel Sonne oder bei Notfall auch mal über Nacht
Dann bist du doch einer von den privilegierten Menschen. Eigenheim mit PV auf dem Dach. Was machen alle die in den Großstädten, die in einem 10-Parteienhaus zur Miete wohnen und mit Glück ein Parkplatz (oder was man so nennt) in der Nähe des Hauses finden? Die brauchen oft ein Auto, um irgendwo außerhalb einen Job zu machen.
Und wo wäre jetzt die Kunst, einen Prius-Antriebsstrang in einen Golf II zur transplantieren wenn das nicht alles verdongelt wäre bis zum Umfallen?
Golf II Elektro-Umbauten habe ich vor 30 Jahren schon gesehen, als ich noch Kind war. Da haben die Leute schon an sowas rumgeschraubt. Warum man sich damit heute auf einer "Maker Fair" brüsten muss entzieht sich meinem Verständnis, so richtig Maker ist das nicht mehr. Es gab den Golf II auch halb ab Werk elektrisch, das nannte sich dann "Citystromer". Alles so alt wie Steinkohle.
Du findest auch noch Leute, die stolz ihre Nixie-Uhr oder ihr Labornetzteil präsentieren. Da finde ich einen Golf mit selbstgestricktem BMS interessanter.
Was machen alle die in den Großstädten, die in einem
10-Parteienhaus zur Miete wohnen und mit Glück ein Parkplatz (oder was
man so nennt) in der Nähe des Hauses finden?
Beispielsweise beim Essen oder Einkaufen in der Innenstadt das Auto an einer öffentlichen Ladesäule abstellen. Kein Weg zur Tankstelle, es wird einfach geladen, während es ohnehin rumsteht.
Beim üblichen 11kW-Laden sind das pro Stunde gut 50km Reichweite, und wenn es mal schneller gehen muss, nimmt man halt einen Schnelllader.
Aber schön, dass mal wieder jemand, der es noch nie (ernsthaft) ausprobiert hat, seine ahnungslose Meinung geäussert hat. Ich habe nach vielen Jahren Diesel den direkten Vergleich und will nicht mehr dahin zurück.
Beispielsweise beim Essen oder Einkaufen in der Innenstadt das Auto an
einer öffentlichen Ladesäule abstellen. Kein Weg zur Tankstelle, es wird
einfach geladen, während es ohnehin rumsteht.
Gute Idee! Wenn die nicht kaputt oder schon belegt sind.
Jetzt mag das noch einigermaßen klappen, aber wenn alle eins haben ...
Gute Idee! Wenn die nicht kaputt oder schon belegt sind.
Willst Du Schwurbeldieter Konkurrenz machen? Dann hast Du noch vergessen, dass sich ständig E-Auto-Fahrer um Ladesäulen prügeln und überall "Antifanten" rumlaufen, die Ladekabel abschneiden.
Dein Benzin musst Du ja auch schon länger nicht mehr in der
Apotheke kaufen.
Ich habe seit letztem Jahr auch eine Firma, gleich am Ende der Straße, da ließe sich sicher ein Deal abschließen, dass ich dort über Nacht laden könnte, bzw. am Wochenende.
Ich will trotzdem meinen kleinen Rennwagen nicht tauschen.😆
Gute Idee! Wenn die nicht kaputt oder schon belegt sind.
Man kann immer Bedenken haben - es könnte sogar sein, das das Erdöl mal zu Ende geht oder noch ein bisschen teurer wird.
Immerhin kann sich mein kleines Auto aus allen Quellen elektrischen Stromes aufladen, ohne das ich dazu Herrn Putin oder den König von Saudi-Arabien bezahlen müsste.
Und gerade du solltest auf der Arbeit ein Auto aufladen können. Immerhin fahren da alle eure Vehikel elektrisch.
Ich will trotzdem meinen kleinen Rennwagen nicht tauschen.😆
Aha, jetzt kommen wir der Sache schon näher. Es ist also eine Sache der Gewohnheit. Das ist vermutlich das grösste Problem in DE.
Ich bin auch über 25 Jahre Verbrenner gefahren - aber obwohl ich nur den kleinen Kewet fahre, will ich nicht mehr zurück. Einfache Technik, leise, billig, so gut wie keine Ersatzteile nötig.
Das Ding zieht sich durch alle Medien, ist aber ein Fake!
Kein Schutz gegen Überfluten oder gar Überfahren, einfach Photoshop!
Dummschwätzer.
"Die Elektronikkomponenten sind gekapselt (IP68) und die Ladebuchse mit Dichtungen und Wasserabläufen versehen, sodass auch bei starkem Regen zuverlässig geladen werden kann. Sollte sich Wasser im Straßenzug stauen und einen sicheren Ladevorgang verhindern, wird der Ladevorgang über einen Wasserstandssensor unterbrochen, noch bevor der FI auslöst."
Naja, ich bin ja durchaus jedem modernem Zeugs gegenüber aufgeschlossen, doch wenn ich (lebe auf dem Land) 3-4x im Monat mit gut beladenem Hänger unterwegs bin, wenn ich den WoWa anspanne usw. dann ist mir mein Diesel viel lieber. In der Stadt zum Pizza holen oder mal zum Frseur ist ein E-Auto dem Verbrenner überlegen.
Anfällig für Reparaturen ist der aber auch, ich schätze 90% an Verschleißteilen hat er genauso wie ein Verbrenner (Reifen, Elektrik, Bremsen, Gummis, Fahrwerk, Rost und und und).
Aha, dann zeige doch mal die eingedeckten Flächen in Deutschland. Bisher schafft man es landesweit noch nicht mal poplige Glasfaserröhrchen knapp unter den Bürgersteig zu legen, von deutlich knackigeren Stromleitungen ganz zu schweigen. Das ist der gleiche Unsinn, wie Ladesteckdosen an Lichtmasten. Nicht auszurottender Bullschitt.
In der Theorie sicher machbar und auch sehr wünschenswert, doch alleine irgendwelche Genehmigungsverfahren dauern Jahre.
Aha, dann zeige doch mal die eingedeckten Flächen in Deutschland.
Schick doch eine Mail an Rheinmetall. Die freuen sich bestimmt über ahnungslose Leute, die existierende Produkte einfach mal als Photoshop-Fakes bezeichnen.
Und gerade du solltest auf der Arbeit ein Auto aufladen können. Immerhin
fahren da alle eure Vehikel elektrisch.
Ich bin seit einem Jahr krank geschrieben und ob ich den nächsten Geburtstag erlebe, ist fraglich.
Um ein Antriebskonzept muss ich mir keine Gedanken mehr machen, noch nicht einmal mehr über dss nächste Auto, selbst bei bester Prognose nicht.
Es gab den Golf
II auch halb ab Werk elektrisch, das nannte sich dann "Citystromer".
Alles so alt wie Steinkohle.
Ja, es gab von fast jeder Golf-Generation Mini-Serien mit E-Maschine. Aber nur zur werksinternen Verwendung bzw. Forschung. Von den Golf3-Versionen gelangten ein paar wenige in Privathand. Die fahren noch heute.
Aber das hat rein gar nichts mit aktuelleren Ansprüchen an E-Fahrzeuge zu tun: das waren alles sehr schwache (Gleichstrom-) Motoren mit Reichweiten um 50km (Bleiakkus). Auf die Autobahn konnte man sich damit nicht trauen.
Die erste Kleinserie gabs vom Golf6, 200 Stück. Auch nur zu Erprobungszwecken, aber schon mit modernem Konzept. Nach dem Tesla-Schock kam dieses Konzept dann im Golf 7 in 2014 in den Markt.
Vom elektrifizierten Golf 2 sind aber auch ein paar nach "draußen" gelangt. Viele wurden bei VW aber wieder demontiert. Einen gab es mal vor etwas 10 Jahren bei ebay mit defektem Motorumrichter aus vormaligem Hoschschul oder Forschungsbestand mit Fahrzeugpapieren. Hätte der nicht am anderen Ende des Landes gestanden, hätte ich mir den wohl in meine Automobilsammlung ersteigert, war wirklich preiswert. Und so ein Umbau komplett durchgezogen und Getüvt - das hat schon was, auch wenn es davon mitlerweile eine Menge gibt. Als ich einen leichten unestaurierten Vorkriegsoldtimer zunächst ohne Motor gekauft hatte, dachte ich seinerzeit vor 15 Jahren auch kurz darüber nach, den im Regal lungernden Gabelstaplermotor dort einzubauen.
Und gerade du solltest auf der Arbeit ein Auto aufladen können. Immerhin
fahren da alle eure Vehikel elektrisch.
Ich bin seit einem Jahr krank geschrieben und ob ich den nächsten
Geburtstag erlebe, ist fraglich.
Um ein Antriebskonzept muss ich mir keine Gedanken mehr machen, noch
nicht einmal mehr über dss nächste Auto, selbst bei bester Prognose
nicht.
Unabhängig des Technischen wünsche ich dir alles Gute. Danke, dass du unser Forum bereicherst.
Aha, dann zeige doch mal die eingedeckten Flächen in Deutschland.
Schick doch eine Mail an Rheinmetall. Die freuen sich bestimmt über
ahnungslose Leute, die existierende Produkte einfach mal als
Photoshop-Fakes bezeichnen.
Warum soll ich? Zeige Du doch mal ein ganz real in freier Wildbahn aufgenommenes Foto von so einer Dose in irgendeiner Stadt oder Dorf! Nein, nicht auf/von gefegtem Testgelände!
Aha, dann zeige doch mal die eingedeckten Flächen in Deutschland.
Schick doch eine Mail an Rheinmetall. Die freuen sich bestimmt über
ahnungslose Leute, die existierende Produkte einfach mal als
Photoshop-Fakes bezeichnen.
Warum soll ich? Zeige Du doch mal ein ganz real in freier Wildbahn
aufgenommenes Foto von so einer Dose in irgendeiner Stadt oder Dorf!
Nein, nicht auf/von gefegtem Testgelände!
Warum soll ich? Zeige Du doch mal ein ganz real in freier Wildbahn
aufgenommenes Foto von so einer Dose in irgendeiner Stadt oder Dorf!
Nein, nicht auf/von gefegtem Testgelände!
Solange das nicht 1:1 einen Verbrenner ersetzt, halte ich
das alles für nicht gut. Es darf nicht länger als an der
Tanke dauern und muss genauso abgedeckt sein wie das
Tankstellennetz. Sonst ist das alles nur etwas für
privilegierte Menschen.
"Die angeblich unveränderlichen Bedürfnisse sind nur die
zu unveränderlichen Abstraktionen gemachten Bedürfnisse
von gestern."
Friedrich Engels
„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in
der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden
und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß
ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende
Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht
ist ..."
Du findest auch noch Leute, die stolz ihre Nixie-Uhr
oder ihr Labornetzteil präsentieren.
Warum denn auch nicht?
Wenn der Erbauer sich die Kenntnisse autodidaktisch
angeeignet hat und hauptberuflich Solo-Fagottist im
lokalen Sinfonie-Orchester ist, oder vielleicht auch
Rettungsassistent bei der Feuerwehr, dann ist das
doch auch völlig berechtigt...
Man muss eben hoffen, das die Schüssel nicht durchrostet
Die Kunst ist, einen 2er Golf zu finden, der nicht schon durchgerostet ist. Bei allen Golfs bis einschließlich 3er war/ist dies das Hauptproblem, erst beim 4er hatte VW es dank Vollverzinkung im Griff.
Sicher ein nettes Projekt für ambitionierte Bastler, Glückwunsch an den Erbauer, aber wenig praxisrelevant. Ausführbar nur für Leute, die mindestens eine geräumige Garage und den erforderlichen Werkzeugpark besitzen sowie nicht arbeiten müssen, um dafür Zeit zu haben. Allein für den Materialpreis kann man inzwischen schon gebrauchte E-Autos kaufen.
Elektro Umbauten für Young- und Oldtimer ist ein inzwischen einträgliches Geschäft. Gibt in nahezu jedem Land der industriealisierten Welt mindestens eine Firma die das macht.
Nebenbei gab es auch schon vor der Wende Trabbi elektrisch Umbauten. Mit Zulassung. Bei Autos vor 1995 ist das genau genommen überhaupt keine Kunst (mehr). Gibt alles dazu von der Stange und ausreichend dokumentiert dass jeder Prüfer das abnimmt, wenns korrekt eingebaut ist.
Ja, ein BMS zu bauen was einen etwas dickeren Akku unterstützt ist nicht ganz trivial.
"Es ist schlecht, auf einer Ausstellung/in einem Forum irgendetwas zu
zeigen, was aufgrund des Aufwands nicht jeder kann."
Interessanterweise gibt es immer noch Museen und Ausstellungen, wo man alte Ölgemälde bewundern kann. Dabei ist die Fotografie seit über 100 Jahren erfunden, die Bilder sind schärfer und hochauflösender, und die Technologie ist für den Laien einfacher zu beherrschen.
ein nettes Projekt für ambitionierte Bastler, Glückwunsch an den
Erbauer, aber wenig praxisrelevant. Ausführbar nur für Leute, die
mindestens eine geräumige Garage und den erforderlichen Werkzeugpark
besitzen sowie nicht arbeiten müssen, um dafür Zeit zu haben. Allein für
den Materialpreis kann man inzwischen schon gebrauchte E-Autos kaufen.
Wir haben hier einen ganzen Thread voll mit so Zeug: Beitrag "Zeigt her eure Kunstwerke (ab 2023)"
Alles Dinge, die man für weniger Geld hätte fertig kaufen können. Und in der eingesparten Zeit hätte man ruhig ein paar Überstunden schieben und Geld verdienen können.
Neulich habe ich zwei getroffen, die saßen den ganzen Tag am Flußufer und hielten Equipment für 500 Euro ins Wasser, um dann abends ein paar Fische nach Hause zu tragen. ein nettes Projekt, aber wenig praxisrelevant. Bei Netto gibts das billiger.
Hat hier jemand den Sinn eines Hobbys nicht verstanden?
Jetzt müsste man als Privatmann die Ladebordsteine auch im öffentlichen Raum vor der Haustür installieren dürfen, wenn es flächendeckend werden soll. Vorallem in der Stadt. Dann sollte aber zukünftig auch Verbrenner drauf parken dürfen, wenn es viele werden so das auch ein E-Auto neben den eigentlich Platz laden könnte.
Naja, es gab letztens eine Reportage über Leute, die "richtige" Oldtimer elektrifiziert haben (der Golf II bekommt zwar ein H-Kennzeichen, aber ein "richtiger" Oldtimer wäre z.B. das Ford Model-T)
Naja, es gab letztens eine Reportage über Leute, die "richtige" Oldtimer
elektrifiziert haben (der Golf II bekommt zwar ein H-Kennzeichen, aber
ein "richtiger" Oldtimer wäre z.B. das Ford Model-T)
Wo? Ich hätte auch gerne meinen Fiat Tempra SW 1.8 SLX elektrifiziert, aber leider hatte uns der TÜV final getrennt. Schade eigentlich. Oder meine Schwalbe, aber das wäre "maximal unökonomisch" (Kosten UND / VS. Reichweite) gewesen.
Es darf nicht länger als an der Tanke dauern und muss genauso
abgedeckt sein wie das Tankstellennetz. Sonst ist das alles nur etwas
für privilegierte Menschen.
Das Ladenetz ist jetzt schon sehr viel dichter als das Tankstellennetz je war. Und während letzteres bereits langsam beginnt sich auszudünnen, wird ersteres beständig erweitert.
Ok, das hatte ich (hier in und bei Berlin) noch nie gesehen. Allerdings hatte ich den Pressebericht so verstanden, dass alle paar Meter entlang (aller?) Straßen solche Terminals verbaut werden sollen oder schon sind.
Ok, das hatte ich (hier in und bei Berlin) noch nie gesehen. Allerdings
hatte ich den Pressebericht so verstanden, dass alle paar Meter entlang
(aller?) Straßen solche Terminals verbaut werden sollen oder schon sind.
Die fallen ja nicht vom Himmel, aber sie werden jetzt in Serie gefertigt, noch nicht Großserie. Und selbst in vielen Jahren wird nicht jeder Laternenparkplatz damit ausgerüstet werden, das erfordert der Markt ja gar nicht.
"Die angeblich unveränderlichen Bedürfnisse sind nur die
zu unveränderlichen Abstraktionen gemachten Bedürfnisse
von gestern."
Friedrich Engels
Heisst der Typ nicht Hakesche? Oder warum wurde in Berlin die S-Bahn Haltestelle umbenannt? Wohl doch nicht ganz Ernst zu nehmen, der Typ und seine Thesen; sonst würde die Haltestelle heute noch so heißen.
Jaja und in 3 Monaten ist der Hersteller pleite und das wars.
Rheinmetall? In 3 Monaten Pleite? Wie wahrscheinlich ist das? Cyblord, sorry, aber dein blinder Hass gegen die e Mobilität macht dich hier zum Idioten :)
...Meta hat 60 Mrd in eine nutzlose AR Brille gestopft und wird auch nicht pleite gehen :) Schlimmsten Fall verdienen die damit long term noch was, was mich viel betroffener macht.
Werden da noch mehr Straßen umbenannt?
Ich habe auf Wikipedia die interessante Geschichte der "Mohrenstraße" gelesen. Der neue Namenspatron war auch ein "Mohr", der als kleines Kind aus Ghana nach Berlin kam. Er erhielt eine akademische Ausbildung und wurde Professor für Philosophie. Seine Bücher sind in Latein verfasst.
Jaja und in 3 Monaten ist der Hersteller pleite und das wars.
Rheinmetall? In 3 Monaten Pleite? Wie wahrscheinlich ist das? Cyblord,
sorry, aber dein blinder Hass gegen die e Mobilität macht dich hier zum
Idioten :)
Klar es betrifft dann halt nur eine Abteilung oder Tochter. Porsche ist auch nicht Pleite. Die Tochter Cellforce wird aber jetzt abgewickelt. Florierende Landschaften mit E-Mobilität!
Ich hätte auch gerne meinen Fiat Tempra SW 1.8 SLX elektrifiziert,
aber leider hatte uns der TÜV final getrennt.
Wer einen grösseren Verbrenner umrüsten möchte, muss sich vor allem Gedanken um die Servosysteme machen. Bremskraftverstärker und Servolenkung sind in der hydraulischen Form ungeeignet. Das muss entweder schon elektrisch sein, oder man muss mit Pumpen usw. hantieren, was den Zulassungsprozess erschwert.
Leider wird ja in dem o.a. Projekt sowas nicht beachtet, stattdessen nur langweiliger Kram wie BMS (warum nicht fertig kaufen) und Motortechnik.
Wer einen grösseren Verbrenner umrüsten möchte, muss sich vor allem
Gedanken um die Servosysteme machen. Bremskraftverstärker und
Servolenkung sind in der hydraulischen Form ungeeignet.
Beim Golf2 war Servolenkung noch gehobene Ausstattung, viele hatten gar keine. Meine beiden auch nicht. Und sie ließen sich dank größerer Lenkübersetzung und dem für heutige Verhältnisse geringen Leergewicht trotzdem ohne Krafttraining gut lenken. Ich mochte das wegen dem direkten Kontakt zu den Rädern sogar. Und für den Bremskraftverstärker nimmt man halt eine elektrische Unterdruckpumpe aus einem serienmäßigen E-Auto.
Mit einer Nixie-Uhr stellt sich aber (hoffentlich!!)
niemand auf 'ne Maker Fair...
Doch. Genau das ist der Spirit einer MakerFaire. Aber die meisten Ignoranten hier im Forum sind viel zu feige, sich mit ihren Projekten der Öffentlichkeit zu stellen und einfach mal zu zeigen, was sie machen, um andere zu inspirieren. Es spielt gar keine Rolle, ob es tolle Raketentechnik ist oder man einfach stolz darauf ist, ein Arduino-Projekt umgesetzt zu haben.
Aber die meisten
Ignoranten hier im Forum sind viel zu feige, sich mit ihren Projekten
der Öffentlichkeit zu stellen und einfach mal zu zeigen, was sie machen,
um andere zu inspirieren.
Naja. Die Maker Faire ist gut junge, schöne Leute gedacht.
(Edit: Mist. Jetzt habe ich wieder einen Ohrwurm. schüttelt die Faust Richtung Purple Schulz)
Die Firma Lorey Maschinenbau ist darauf spezialisiert, ältere Autos auf Elektro umzurüsten. Wir hatten im Elweb gerade jemanden, der dort den Antriebsstrang für seine alte T1 Pritsche bezogen, eingebaut und zugelassen hat:
Maker Fair gibt's offensichtlich nicht nur in Hannover - sondern sogar in Schwedt/Oder am 13.09.2025.
Leider habe ich an diesem WE schon andere Verpflichtungen, sonst würde ich vielleicht mal mein "Elektrabi"-Projekt dort vorstellen. Hier im µC-Forum gab's dazu schon mal vor 3 Jahren einen langen Thread: -> Beitrag "Elektro-Trabant - "Elektrabi"".
Um gleich entsprechende Anfragen vorzubeugen - nein, ich bin damit Prioritäts-bedingt nicht weiter gekommen ...
Maker Fair gibt's offensichtlich nicht nur in Hannover - sondern sogar
in Schwedt/Oder am 13.09.2025.
Das Einzige, was mich nach Hannover gezogen hat, war der Stand vom PTB und die Möglichkeit meine Messmöppel mal gegenzuchecken. Die Kollegen vom Wellenkino daneben hatten auch sehr interessante Stücke dabei.
Es dominierten in der Halle vor allem die Kollegen aus den diversen 3D-Druck-Fraktionen und einige Modellbauer nebst Robotik, wirkliche Innovationen sah ich wenige. War aber dennoch sehr interessant.
Leider habe ich an diesem WE schon andere Verpflichtungen, sonst würde
ich vielleicht mal mein "Elektrabi"-Projekt dort vorstellen. Hier im
µC-Forum gab's dazu schon mal vor 3 Jahren einen langen Thread: ->
Beitrag "Elektro-Trabant - "Elektrabi"".
Um gleich entsprechende Anfragen vorzubeugen - nein, ich bin damit
Prioritäts-bedingt nicht weiter gekommen ...
Ich kenne ja ein paar Fotos davon, doch ich bleibe vorerst beim Diesel-Ford ;-)))
Grüsse aus Berlin / Ahrensfelde
In Ahrensfelde bin ich ab 5. Klasse in die Schule gegangen, wir wohnten in Eiche-Siedlung. Täglich viele Kilometer zu Fuß hin und zurück, heute unzumutbar (meinen Kinder und Eltern)